Astra Space: Enttäuschender "Space-ETF"-Start
Cathie Wood kauft nur selektiv "Pure Plays"
Arks Space Exploration ETF ("ARKX") bildet US-amerikanische und globale Unternehmen ab, die sich mit Weltraumforschung und -innovation beschäftigen, doch das "Pure Play" für Weltraumtransport Astra Space steht leider nicht unter den größten Kaufpositionen.
So inkludieren die Top-10-Positionen des neuesten Ark-Fonds den US-Messinstrumentehersteller Trimble, einen anderen Wood-ETF (3D-ETF) oder Boeing. Auch unter allen 38 aufgelisteten Werten ist der SPAC-Partner von Astra Space nicht zu finden, dafür etwa Richard Bransons Weltraumtourismusfirma Virgin Galactic.
Im Holicity-Handel machte sich Enttäuschung breit, die Notierungen fielen zur Nasdaq-Schlussglocke am Dienstag -9,26% auf 12,25 USD.
Value-Kreation durch Raketen-Serienstarts im Fokus
Cris Kemp leitet eine sehr innovative Firma. Es wird erwartet, dass der Preis von knapp 3 Millionen US-Dollar pro Raketenstart sinken wird, sobald Astra ab 2023 auf eine wöchentliche Startrate beschleunigen wird. Dabei sei man bis 2025 durchfinanziert. Die Nachrichtenagentur Bloomberg brachte es auf den Punkt:
Schnelles Handeln in der Raumfahrt ist eine Seltenheit, aber die US-Regierung hat schnelle Raketenstarts zu einer Art nationalen Priorität gemacht und Astra ist ein Liebling des Verteidigungsministeriums.
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Auch Airbus zählt zu den Investoren von Astra Space. Strategisch investiert man in eines der aussichtsreichsten Pure Plays des prosperierenden Space-Sektors. Wegen der luftigen Bewertung wird es ohne Rückenwind der Technologiebörsen schwer werden. Wer die Panik-Dips genutzt hat, kann die Aktie ohne Verluste abstoßen.
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