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Quelle: ChatGPT

Rheinmetall-Aktie: Hält die Käuferseite trotz Abstufung?

Zwischen 900er-Zone und Trendlinie
Konrad Speckmaier
Armin Papperger hat Rheinmetall-Aktien zugekauft und zwar bei rund 950 €. Der Chef des Rüstungskonzerns setzt damit ein Zeichen, während zugleich ein zusätzliches Geschäftsfeld in die Serienfertigung geht. Offen bleibt, ob die Aktie über ihrer wichtigen Unterstützung wieder anzieht.

Vorstand kauft, Sparte startet

Am 29. September hat Konzernchef Armin Papperger über Xetra 525 Aktien zu durchschnittlich 950,38 € gekauft. Eine Woche später lief in Neuss die Serienproduktion von Radarsatelliten an. Geplant sind rund 50 Satelliten pro Jahr, gebaut gemeinsam mit dem finnischen Partner ICEYE. Die Bundeswehr hat sich in einem mehrjährigen Vertrag über rund 1,7 Milliarden € exklusiven Zugriff auf eine nicht genannte Zahl davon gesichert.

Berenberg stufte die Aktie am 9. Oktober von Kaufen auf Halten ab und senkte das Kursziel von 1.600 auf 1.020 €. Für Wachstum über 2030 hinaus brauche es deutlich mehr Aufträge. Die nächsten Zahlen folgen am 5. November.

In diesem Zusammenhang: Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften.

Der Chart-Check

Quelle Chart: Tradingview

Die Rheinmetall-Aktie hat an und vor der aktuellen Zone zwischen 876,60 und 901,10 € zuletzt starke Kaufkraft gezeigt. Von dort ging es zunächst bis an die Abwärtstrendlinie und die frühere Widerstandszone zwischen 1.217,80 und 1.241,00 €, ehe eine Abweisung folgte. Seither nähert sich der Kurs der Unterstützung und damit ergeben sich wieder Chancen.

Reizvoll ist damit die Long-Seite. Die letzten beiden Kerzen sprechen abermals für die Käufer und könnten ein erstes Anzeichen für einen neuen Schwung auf der Oberseite sein. Das erste Ziel wäre die Abwärtstrendlinie, die der Markt bei der psychologischen Marke von rund 1.000 € erreichen dürfte. Ein Ausbruch über diese Trendlinie wäre das nächste Signal dafür, dass es weiterlaufen kann und die Widerstandszone erneut in den Fokus rückt. Bis zur Trendlinie sind es rund +8%. Das zweite Ziel liegt bei rund +28%. Kommt es an der Trendlinie zu einer Abweisung, ist Vorsicht geboten. Dann bietet es sich an, die erste Position zu schließen und nach neuen Einstiegen zu suchen.

ℹ️ Rheinmetall in Kürze

  • Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
  • Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
  • Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 44 Milliarden €.

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Konrad Speckmaier

Fazit

Bei Rheinmetall sieht aktuell alles nach einem Abpraller am Supportbereich aus. Das eröffnet an der jetzigen Schwelle eine Long-Chance. Dass Papperger zuletzt bei rund 950 € zugegriffen hat, passt ins Bild. Kommt es zu einem nachhaltigen Bruch unter die Zone und die letzten Tiefs, ist die Idee erledigt. Solange das nicht passiert und der Auftrieb anhält, bleiben die Ziele bei +8% und sogar +28% im Spiel. Am 5. November folgt der nächste Härtetest.

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