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Rheinmetall-Aktie: Droht jetzt der Fall unter 1.000 €?

Abwärtsdruck hält an
Nachdem die Rheinmetall-Aktie in den vergangenen Wochen deutlich unter Druck geraten ist, rückt die psychologisch wichtige Marke von 1.000 € zunehmend in den Fokus. Nach dem starken Rückgang vom Allzeithoch hat sich das Chartbild spürbar eingetrübt. Gleichzeitig werden wichtige Unterstützungszonen zunehmend auf die Probe gestellt. Vor allem die anhaltenden Gewinnmitnahmen sorgen aktuell für Unsicherheit im Kursverlauf. Wie es für den Preis der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie

Die Rheinmetall-Aktie ist zwischenzeitlich um satte -45% Prozent vom Allzeithoch bei 2.008,00 € eingebrochen. Zuletzt konnte der Kurs des Rüstungskonzerns nur noch tiefere Hochs ausbilden. Auch der letzte Supportbereich wurde nach unten durchschlagen, wodurch der Kurs der Rheinmetall-Aktie das technischen Preisziels für die Schulter-Kopf-Schulter-Formation bereits erreicht und sogar unterschritten hat.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

An der Trendlinie bei 1.112 € konnte der Rüstungskonzern jedoch vorläufig Halt finden und steigt seitdem dynamisch an. Der nach unten durchschlagene Supportbereich fungiert jetzt entsprechend als Widerstandszone für den Rheinmetall-Kurs. Eine erste Ablehnung ist zu vernehmen.

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Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 42 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Der MACD läuft nach und hält das bullische Signal bisher noch. Steht aber kurz vor einem möglichen Verkaufssignal.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell pessimistisch. Der RSI hat bereits ein bärisches Crossover ausgebildet, was auf kurz- bis mittelfristig weiter fallende Kurse für die Rheinmetall-Aktie hindeutet. Der MACD könnte in Kürze folgen.  Auch auf Wochenbasis zeigen die Indikatoren weiterhin Abwärtsdruck an.

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Elliott-Wellen

Im Wochenchart bleibt die übergeordnete Struktur zwar bullisch, doch nach dem starken Anstieg bis 2.008 € befindet sich die Aktie aktuell in einer ausgedehnten Korrekturphase der Welle 4. Diese Bewegung könnte sich weiter nach unten ausdehnen. Der relevante Trendwendebereich liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 859,80 € und dem 0,5er Retracement bei 343,80 €, wo eine Stabilisierung einsetzen könnte.

Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Solange der Kurs oberhalb von 343,80 € notiert, bleibt das übergeordnete bullische Szenario intakt. Nach Abschluss der aktuellen Korrektur könnte anschließend eine neue impulsive Aufwärtsbewegung im Rahmen einer Welle 5 starten.

ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze

  • Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
  • Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
  • Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 55,72 Milliarden €.

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Fazit

Die Rheinmetall-Aktie steht technisch weiterhin unter Druck. Der RSI hat bereits ein bärisches Crossover ausgebildet und signalisiert nachlassende Stärke. Auch der MACD droht in Kürze ein Verkaufssignal zu liefern. Solange die ehemalige Unterstützungszone nicht zurückerobert wird, bleibt das kurzfristige Chartbild angeschlagen und weitere Rücksetzer in Richtung der psychologisch wichtigen 1.000-€-Marke sind möglich.

Die Elliott-Wellen deuten weiterhin auf eine laufende Welle-4-Korrektur innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends hin. Zwar bleibt das langfristige bullische Szenario intakt, kurzfristig überwiegen jedoch die Risiken. Erst nach Abschluss der aktuellen Korrektur könnte die Rheinmetall-Aktie wieder in eine neue impulsive Aufwärtsbewegung übergehen.