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Intel-Aktie mit -21% Verlust – startet jetzt die Trendwende?

Korrektur läuft

Die Intel-Aktie ist zuletzt um rund -21% eingebrochen und geriet damit nach der starken Rallye der vergangenen Monate massiv unter Druck. Nach einer dynamischen Aufwärtsbewegung setzen aktuell verstärkt Gewinnmitnahmen ein, wodurch sich das kurzfristige Chartbild deutlich eingetrübt hat. Wie es für den Preis der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Intel-Aktie

Die Intel-Aktie korrigierte in der letzten Woche, nachdem die Techaktie eine dynamische Aufwärtsbewegung in den vergangenen Monaten gezeigt hatte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nun auch Gewinnmitnahmen einsetzen. Da der nächste relevante Supportbereich, auf struktureller Basis, erst bei ca. 76 US$ beginnt, könnte der Druck auf die Intel-Aktie noch weiter steigen.

Intel Corporation, Monatschart, Quelle: Tradingview.com

Solange jedoch der Supportbereich gehalten werden kann, steht einer nachfolgenden Rallye nichts im Wege. Ob der Supportbereich überhaupt angelaufen wird, bleibt abzuwarten. Solche dynamischen Phasen können auch sehr lange anhalten, ohne dass es zu größeren Rücksetzern kommt.

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Intel-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Monatschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 84 Punkten, deutlich in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf potenziell weiter steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls einen bullischen Cross vollzogen und wird von weiter ansteigendem Momentum begleitet.

Intel Corporation, Monatschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Monatschart wirken aktuell bullisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben einen bullischen Cross auf dem Monatschart vollzogen. Diese liegen jedoch schon einige Zeit zurück, wodurch das bullische Kaufsignal wieder etwas relativiert wird. Im Wochenchart sind die Indikatoren schon etwas abgeschwächt und auf Tagesbasis sind in beiden Indikatoren Verkaufssignale zu vernehmen.

Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Monatschart zeigt, dass sich der Intel-Kurs in einer fortgeschrittenen Phase der aktuellen Bewegung befindet. Es ist eine fünfteilige Bewegung in der internen Wellenstruktur zu erkennen, welche eine größere Welle 3 (hier röm. iii) abschließen könnte. Danach ist mit einem Welle 4-Rücksetzer zu rechnen (hier röm. iv).

Intel Corporation, Monatschart, Quelle: Tradingview.com

Der Kurs der Intel-Aktie zeigt übergeordnet immer noch Stärke. Weitere lokale Hochs bleiben möglich, sofern der Kurs nicht nachhaltig unter lokale Tiefs fällt. Aufgrund der aktuellen Schwäche und des deutlich überkauften RSI ist damit zu rechnen, dass die Gewinnmitnahmen sich noch ausweiten könnten.

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ℹ️ Intel Corporation in Kürze

  • Die Intel Corporation (WKN:855681) mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist ein führender US-Anbieter von Halbleitern.
  • In seinem Kerngeschäft mit der Herstellung von Mikroprozessoren für PCs und Laptops dominiert der Konzern 70% des weltweiten Markts.
  • Das Unternehmen ist im Dow Jones sowie der Nasdaq gelistet und hat aktuell einen Börsenwert von rund 627,85 Milliarden US$.

Fazit

Die Intel-Aktie bleibt trotz des heftigen Rücksetzers übergeordnet in einem starken Aufwärtstrend. RSI und MACD senden auf Monatsbasis weiterhin bullische Signale, allerdings haben sich die Indikatoren auf Tagesbasis bereits deutlich abgeschwächt und liefern erste Verkaufssignale. Der überkaufte RSI spricht zusätzlich für eine mögliche Ausweitung der laufenden Gewinnmitnahmen.

Auch die Elliott-Wellen deuten darauf hin, dass sich die Aktie in einem fortgeschrittenen Stadium der aktuellen Aufwärtsbewegung befindet. Nach der möglichen Vollendung einer größeren Welle 3 steigt das Risiko einer ausgedehnteren Welle-4-Korrektur. Kurzfristig bleibt die Aktie damit anfällig für weitere Rücksetzer, solange keine neue Stabilisierung gelingt.