+++ Aktien-Enthüllung am 12.11.: Ist diese Aktie ein Verdoppler? Sichere Dir hier Deinen Informationsvorsprung +++
ChatGPT.com

Rocket Lab-Aktie +14%: Wird sie jetzt endlich zur Kursrakete?

Rückenwind aus Washington
Die Rocket Lab-Aktie musste in den letzten Monaten mächtig Federn lassen an der Börse. Seit ihrem Allzeithoch Ende Mai lösten sich sage und schreibe -70% des Börsenwerts in Luft auf. Doch am Freitag meldete sich das US-Raumfahrtunternehmen mit einem starken Lebenszeichen von +14% zurück. Was steckt hinter dem Kurssprung und könnte er der Beginn einer Erholungsrallye sein?

Das plant die Luftfahrtbehörde

Auslöser der starken gestrigen Performance der Rocket Lab-Aktie war die US-Luftfahrtbehörde FAA. Sie plant eine umfassende Modernisierung und gleichzeitig Lockerung der Genehmigungsverfahren für kommerzielle Raketenstarts und kündigte weitreichende Reformschritte an. Zudem soll ab kommendem Jahr das gesamte Lizenzierungssystem grundlegend überarbeitet werden.

Die von der FAA geplante Reform besteht aus mehreren Bausteinen. Ziel dieser ineinandergreifenden Bausteine ist es, Genehmigungsprozesse effizienter zu gestalten und mit der rasanten Entwicklung der Raumfahrtbranche Schritt zu halten.

Die Genehmigungen für kommerzielle Raketenstarts sollen dafür grundsätzlich einfacher und weniger bürokratisch werden. Anträge sollen zukünftig digital eingereicht und schneller bearbeitet werden. Sicherheitsnachweise sollen flexibler und Doppelprüfungen reduziert werden.

Für den Abbruch von Raketenstarts soll es klarere Bedingungen geben. Zudem sollen bestimmte Umweltauflagen ausgesetzt werden können, um Startverzögerungen zu vermeiden.

Die FAA verfolgt mit ihrer Reform das Ziel, die Startkapazität von Raketen erheblich zu erhöhen. Die US-Regierung nennt 1.000 Starts jährlich bis 2030 und bis zu 10.000 genehmigungspflichtige Starts und Wiedereintritte jährlich bis 2035 als Größenordnung.

Du begeisterst Dich für die Raumfahrt? Dann abonniere unseren kostenlosen SD Insider Newsletter und bleibe auf dem Laufenden!

Was bedeutet das für Rocket Lab?

Der Raketenbetreiber könnte von schnelleren Genehmigungen und einer höheren möglichen Startfrequenz profitieren. Häufigere Starts verbessern schließlich die Kapazitätsauslastung erhöhen den Umsatz. Ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren könnte zudem den Weg der neuen Electron-Rakete zum kommerziellen Erstflug erleichtern.

Darüber hinaus dürfte eine höhere Startkapazität Rocket Lab als Partner für das US-Kriegsministerium attraktiver machen. Und nicht zuletzt könnten flexiblere Sicherheitsregeln mittelfristig wiederverwenbare Raketenoperationen erleichtern.

Allerdings sollten Anleger nicht der Fehlannahme erliegen, dass die FAA-Reform automatisch die technischen Probleme von Rocket Lab mit der neuen Electron-Rakete löst. Die Verschiebung des Neutron-Erstflugs auf 2027 wegen eines Problems an einer Raketenstufenkomponente wird dadurch nicht behoben.

Ein Befreiungsschlag, aber noch keine Trendwende

Erst am Donnerstag fiel die Rocket Lab-Aktie fast auf den tiefsten Stand seit zwölf Monaten. Den Kurssprung am Freitag kann man deshalb mit Fug und Recht als Befreiungsschlag werten.

Um eine Trendwende auszurufen, ist es meiner Meinung nach allerdings noch zu früh. Dazu muss der Rocket Lab noch einige Tage mit weiteren Kurssteigerungen liefern.

Keine Garantie, aber ein Wegbereiter

Die sehr positive Reaktion der Rocket Lab-Aktie auf die FAA-Reformen zeigt, wie wichtig sie für das Raumfahrtunternehmen sind. Die Nachfrage nach Raketenstarts ist bereits heute vor allem aufgrund knapper Kapazitäten für den Transport von Satelliten in den Orbit hoch. Leichtere Genehmigungen könnten einen Beitrag dazu leisten, diesen Kapazitätsengpass zu beheben.

Eine Umsatz- oder Gewinngarantie ist mit den angekündigten Reformen selbstverständlich nicht verbunden. Aber sie könnten Rocket Lab starken strukturellen Rückenwind verschaffen.

Selbst die Bären glauben an diese Aktie

Die Kursziele für die Rocket Lab-Aktie liegen derzeit zwischen 67 und 132 US$. Das bedeutet, dass die Bullen dem Raumfahrttitel ein Potenzial von +250% zuschreiben und selbst die Bären glauben an ein Upside von +25%.

Auch ich bin trotz der zuletzt desaströsen Kursentwicklung immer noch von der Rocket Lab-Aktie überzeugt. Meiner Meinung nach ging die Rallye im April und Mai etwas zu weit, was mit ursächlich für den starken Kurseinbruch in den darauffolgenden Monaten war.

Möchtest Du weitere Aktien wie Rocket Lab entdecken? Mit dem kostenlosen Themen-Alarm zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden.

ℹ️ Rocket Lab USA in Kürze

  • Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten.
  • Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert.
  • Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her.
  • Rocket Lab USA ist Mitglied im Nasdaq 100 und ist ca. 32 Milliarden US$ wert.

Rocket Lab kaufen, halten oder verkaufen? Unsere Experten-Redaktion berichtet regelmäßig über Rocket Lab und informiert Dich in Echtzeit, wenn Handlungsbedarf besteht. Aktiviere dafür einfach unseren kostenlosen Aktien-Alarm und sichere Dir Deinen persönlichen Informationsvorsprung.

Rocket Lab weiterverfolgen – jetzt kostenlosen Aktien-Alarm aktivieren »

Fazit

Rocket Lab ist meiner Ansicht nach das derzeit vielversprechendste US-Raumfahrtunternehmen neben SpaceX. Sollte die neue Neutron-Rakete nun endlich im kommenden Jahr in Betrieb gehen, dürfte dem Unternehmen endgültig der kommerzielle Durchbruch gelingen.

In Kombination mit den von der US-Luftfahrtbehörde geplanten Erleichterungen für kommerzielle Raketenstarts, könnte aus Rocket Lab dann endgültig eine Kursrakete werden. Anleger brauchen bei einem Investment allerdings auch weiterhin etwas Geduld, Nervenstärke und Volatilitätstoleranz.