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Quelle: ChatGPT

XRP-Kurs bricht ein: Wie gefährlich wird es jetzt?

Altcoins unter Druck

Bei XRP geht es derzeit ordentlich bergab. Innerhalb weniger Stunden verlor die Kryptowährung zeitweise fast -10 % und rutschte unter die Marke von 1,20 US$. Dabei hatte es zuletzt durchaus positive Nachrichten aus dem Ripple-Umfeld gegeben. Warum greifen Anleger trotzdem nicht zu und wie tief könnte der Kurs noch fallen?

XRP-Kurs unter Druck – was steckt hinter dem Abverkauf?

Für XRP-Anleger verliefen die vergangenen Tage alles andere als erfreulich. Nachdem sich der Kurs am Mittwoch noch bis auf rund 1,34 US$ erholen konnte, war die Freude schnell wieder vorbei. Am Freitag ging es zeitweise bis auf 1,18 US$ nach unten, womit die jüngsten Kursgewinne vollständig verloren gingen.

Hinter dem heftigen Rückgang steckt vor allem die schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Der massive Ausverkauf an der Wall Street hat längst auch den Kryptomarkt erreicht, nachdem insbesondere Technologie- und KI-Aktien am Donnerstag kräftig eingebrochen waren. Hinzu kommen die politischen Unsicherheiten nach den US-Zwischenwahlen und die Sorge, dass strengere Vorschriften den weiteren Ausbau der KI-Infrastruktur erschweren könnten.

Während sich Bitcoin während des Ausverkaufs noch vergleichsweise stabil zeigte, erwischte es XRP deutlich heftiger. Zusätzlich wurden am Kryptomarkt zahlreiche gehebelte Positionen aufgelöst, wodurch die Kursverluste weiter verstärkt wurden. Allein bei XRP summierten sich die Liquidationen innerhalb von 24 Stunden auf einen zweistelligen Millionenbetrag, wobei vor allem Anleger betroffen waren, die auf steigende Kurse gesetzt hatten.

Dass der Kurs inzwischen wieder unter 1,20 US$ gefallen ist, macht die Situation nicht einfacher. Schließlich hatten die Käufer erst vor wenigen Tagen versucht, eine Erholung einzuleiten, bevor der erneute Verkaufsdruck sämtliche Fortschritte zunichtemachte.

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Ripple macht Fortschritte – doch XRP profitiert kaum

Erst Ende Oktober hatte das Unternehmen eine neue Zusammenarbeit mit Coinbase angekündigt, durch die der eigene Stablecoin RLUSD künftig deutlich mehr Nutzern zugänglich gemacht werden soll.

RLUSD kann inzwischen über verschiedene Plattformen von Coinbase gehandelt und verwahrt werden, womit Ripple seine Position im Geschäft mit digitalen Zahlungen weiter ausbaut. Das Unternehmen möchte dabei vor allem Banken, Zahlungsdienstleister und andere Finanzunternehmen erreichen, die zunehmend auf Stablecoins und Blockchain-Technologie setzen.

Für Ripple ist das ein weiterer Schritt, um sich stärker im traditionellen Finanzsektor zu etablieren. Allerdings bedeutet eine erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens nicht automatisch, dass auch XRP davon profitiert. Schließlich können viele dieser Dienstleistungen genutzt werden, ohne dass dafür größere Mengen der Kryptowährung gekauft werden müssen.

Hinzu kommt, dass sich Anleger derzeit ohnehin weniger für einzelne Unternehmensmeldungen interessieren. Solange an den Aktienmärkten größere Unsicherheit herrscht und Kapital aus risikoreicheren Anlagen abgezogen wird, haben es auch positive Nachrichten aus dem Ripple-Umfeld schwer, den XRP-Kurs nachhaltig zu stützen.

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XRP-Kurs: Wie gefährlich wird es jetzt?

Nach dem jüngsten Abverkauf richtet sich der Blick auf die Marke von 1,20 US$, die XRP inzwischen unterschritten hat. Dort hatten sich in der Vergangenheit mehrfach Käufer gezeigt, allerdings gelang es ihnen diesmal nicht, den Kurs dauerhaft zu stabilisieren.

Auch Alejandro Arrieche, Krypto-Analyst bei FXEmpire, sieht nach dem gescheiterten Erholungsversuch weitere Risiken. In seiner aktuellen Analyse verweist er darauf, dass XRP zuletzt erneut an der Marke von 1,32 US$ gescheitert ist. Sollte der Verkaufsdruck anhalten, hält er zunächst einen Rückgang in Richtung 1,14 US$ für möglich.

Falls auch dort keine stärkere Nachfrage aufkommt, könnte der Kurs seiner Einschätzung nach sogar bis auf 1,04 US$ fallen. Damit wäre die psychologisch wichtige Marke von 1 US$ plötzlich wieder in Reichweite, obwohl XRP erst wenige Tage zuvor noch einen neuen Erholungsversuch gestartet hatte.

Ganz aussichtslos ist die Lage allerdings nicht. Sollte sich die Stimmung am Kryptomarkt wieder verbessern, könnte auch XRP einen Teil seiner Verluste aufholen. Dafür müssten die Käufer zunächst die Marke von 1,20 US$ zurückerobern, bevor mit dem Bereich um 1,32 US$ die nächste größere Hürde wartet.

ℹ️ XRP in Kürze

  • XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist.
  • Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,18 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 75 Milliarden US$.

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Fazit

Meiner Meinung nach sollte man den jüngsten Kursrutsch nicht überbewerten, da derzeit nahezu der gesamte Kryptomarkt unter Verkaufsdruck steht. Ripple macht bei der Weiterentwicklung seiner Dienstleistungen weiterhin Fortschritte, auch wenn sich diese Erfolge nicht unmittelbar im XRP-Kurs widerspiegeln. Allerdings fehlt momentan die Nachfrage, um eine stärkere Erholung einzuleiten. Weitere Rücksetzer halte ich deshalb durchaus für möglich, zumal sich die Stimmung an den Finanzmärkten bisher kaum verbessert hat. Sollte sich der Verkaufsdruck wieder legen, könnte XRP nach den jüngsten Verlusten allerdings auch relativ schnell eine Gegenbewegung starten.