stock.adobe.com/Romain TALON

Meta-Aktie: BNP Paribas sieht KI-Rechenzentren als Kurstreiber

Support unter der Lupe
Konrad Speckmaier
Bei Meta, dem Mutterkonzern von Facebook und Instagram, prallen aktuell ein milliardenschweres Prozessrisiko und optimistische Analystenstimmen aufeinander. Gleichzeitig steht der Kurs an einer entscheidenden Unterstützungszone. Reagiert die Aktie hier weiter positiv, könnte das den Grundstein für die nächste Erholung legen.

Prozessrisiko trifft auf Analystenlob

Meta steht aktuell vor Gericht. Ein Prozess um den Jugendschutz auf den eigenen Plattformen könnte den Konzern nach Einschätzung der Kläger mit bis zu 200 Milliarden US$ belasten, sollte das Urteil ungünstig ausfallen. Analysten lässt das bislang kalt. BNP Paribas hob das Kursziel auf 855 US$ an und verweist auf die wachsende Bedeutung von Meta als Betreiber von KI-Rechenzentren, Bernstein bestätigte zuletzt ebenfalls seine Kaufempfehlung.

Laut einem Bloomberg-Bericht zählt Meta inzwischen sogar zu den größten KI-Kunden von Microsoft. Die Unsicherheit rund um das laufende Verfahren bleibt trotzdem das Gegengewicht, sein Ausgang ist weiterhin offen.

Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren kostenlosen SD Insider Newsletter!

Der Chart-Check

Quelle Chart: Tradingview

Meta befindet sich in einer großen Seitwärtsbewegung, die zuletzt etwas enger geworden ist. Die Oberkante und damit die Widerstandszone liegt zwischen 670,80 und 690,70 US$, die Unterstützungszone zwischen 521,70 und 549,40 US$. Darunter liegt ein weiterer Support-Bereich zwischen 480,00 und 500,50 US$, der aktuell aber zweitrangig ist.

Genau an der oberen Unterstützungszone notiert die Aktie derzeit, eine erste positive Reaktion ist bereits zu erkennen. Wichtig für die Oberseite ist, dass sich der Kurs darüber hält und keine neuen Tiefs bildet. Bestätigt sich die Stärke, könnte das für Einstiege auf der Long-Seite genutzt werden. Das erste Ziel läge bei rund 610,00 US$, wo es zuletzt zu einer Abweisung kam. Darüber folgen die Trendlinie und die Widerstandszone als weitere Ziele, rund +20% beziehungsweise +22% vom aktuellen Kurs entfernt. Gelingt zusätzlich der Ausbruch über die Marke bei 670,00 US$, rückt auch das nächste Hoch in den Fokus.

ℹ️ Meta Platforms in Kürze

  • Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram.
  • Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms.
  • Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index.
  • Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,40 Billionen US$ liegt Meta Platforms gegenwärtig auf Platz 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Meta Platforms kaufen, halten oder verkaufen? Unsere zehnköpfige Redaktion berichtet regelmäßig über Meta Platforms und informiert Dich in Echtzeit, wenn Handlungsbedarf besteht. Aktiviere dafür einfach unseren kostenlosen Aktien-Alarm und sichere Dir Deinen persönlichen Informationsvorsprung.

Meta Platforms weiterverfolgen – jetzt kostenlosen Aktien-Alarm aktivieren »

Konrad Speckmaier

Fazit

Aktuell überwiegt das bullische Szenario. Die Unterstützungszone hat bereits zweimal gehalten und mit BNP Paribas und Bernstein stehen zwei gewichtige Stimmen hinter der Aktie, während das Prozessrisiko trotz der Schlagzeilen bislang keine neuen Tiefs erzwungen hat. Bestätigt sich das in den kommenden Tagen, wäre die Widerstandszone bei 670,80 bis 690,70 US$ mit rund +22% ein realistisches Ziel. Kippt das Bild und die Aktie fällt unter 521,70 US$, würde das Setup hinfällig, denn dann hätte der Prozess die Oberhand gewonnen.

Tipp: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026