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Quelle: ChatGPT

SAP-Aktie mit +46% – ist der Abwärtstrend gebrochen?

Momentum steigt
Die SAP-Aktie hat ihre Erholung weiter ausgebaut und seit dem lokalen Tief inzwischen rund +46% zugelegt. Dabei konnte der Kurs zuletzt ein neues lokales Hoch markieren und die Aufwärtsbewegung damit erneut bestätigen. Das Chartbild hat sich dadurch weiter aufgehellt. Nun stellt sich die Frage, ob die aktuelle Dynamik anhält und SAP den nächsten wichtigen Widerstandsbereich überwinden kann.

Chartanalyse zur SAP-Aktie

Vom Tief am 23. Juli aus hat die SAP-Aktie inzwischen eine Erholung von rund +46% hingelegt. Dabei sorgten insbesondere die starke Reaktion an der wichtigen Unterstützungszone und der spätere Bruch des abwärts gerichteten Trendkanals für eine deutliche Aufhellung des Chartbildes. Die jüngste Kursentwicklung bestätigt damit zunehmend die Stärke der laufenden Erholungsbewegung. Aktuell steht der SAP-Kurs in einem wichtigen Widerstandsbereich, nachdem dieser bereits kurzfristig überschritten wurde.

SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Momentan erweckt der SAP-Kurs den Eindruck, als würde eine temporäre Konsolidierung bevorstehen. Der Widerstandsbereich konnte bisher nicht nachhaltig überschritten werden. Zudem kommt eine schwächere Indikatorenlage hinzu.

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SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 69 Punkten, nur noch knapp in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie zwar von unten nach oben durchkreuzt, jedoch steht der RSI nun kurz vor einem Verkaufssignal, welches von einer leichten bärischen Divergenz begleitet wird.

SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Beim MACD sieht es ähnlich aus. Auch hier hatte sich ein bullisches Cross vollzogen, dessen Aussagekraft allmählich nachgelassen hat. Der MACD steht auf Tagesbasis ebenfalls kurz vor einem bärischen Crossover und wird von nachlassendem Momentum begleitet.

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Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Zählung im Wochenchart spricht weiterhin für einen übergeordneten Aufwärtstrend. Nach dem Hoch der Welle 3 bei 283,50 € könnte sich SAP allerdings noch in einer größeren Welle 4 befinden. Eine weitere Korrektur ist daher nicht ausgeschlossen. Kurzfristig deutet die Kursstruktur jedoch darauf hin, dass aktuell eine Erholung innerhalb der Welle B läuft.

SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

In einer alternativen Elliott-Wellen-Zählung könnte die Welle 4 bereits beendet sein, womit SAP direkt auf neue Allzeithochs zusteuern würde. Allerdings war die bisherige Korrektur deutlich kürzer als die damalige Welle 2. Unabhängig davon, ob bereits die Welle 5 läuft oder noch eine Welle-B-Erholung folgt, erwarte ich kurzfristig weitere Kursgewinne.

ℹ️ SAP in Kürze

  • Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe.
  • Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen.
  • Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 205,63 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas.

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Fazit

Das kurzfristige Chartbild wirkt für mich zunehmend gemischt. RSI und MACD stehen nach den vorherigen Kaufsignalen kurz vor einem bärischen Crossover und zeigen nachlassendes Momentum. Die leichte RSI-Divergenz spricht ebenfalls für eine mögliche Verschnaufpause. Der Widerstandsbereich bleibt damit entscheidend.

Bei den Elliott-Wellen überwiegt dennoch weiterhin das bullische Szenario. Ob bereits die Welle 5 läuft oder noch eine Welle-B-Erholung stattfindet, bleibt offen. Kurzfristig erwarte ich jedoch weiterhin steigende Kurse, bevor eine größere Korrektur einsetzen könnte.