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Quelle: ChatGPT

Infineon-Aktie unter Druck: Startet jetzt das Comeback?

Chance gegen den Trend?
Die Infineon-Aktie ist zuletzt deutlich unter Druck geraten und notiert aktuell rund -26,5% unter ihrem Rekordhoch. Zusätzlichen Gegenwind erhielt der Halbleitersektor am Donnerstag durch einen kräftigen Kursrutsch bei STMicroelectronics, der auch die Aktien von Infineon und Suss Microtec belastete. Damit richtet sich der Blick der Anleger nun verstärkt auf die Charttechnik. Wie es für den Kurs der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Infineon-Aktie

Die Infineon-Aktie befindet sich im Wochenchart trotz der jüngsten Schwäche weiterhin in einem langfristig intakten Aufwärtstrendkanal. Nachdem der Halbleiterkonzern zuletzt ein neues 26-Jahreshoch bei knapp 89 € erreicht hatte, setzte eine kräftige Korrektur von über -32% ein.

Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die fehlenden Unterstützungszonen aufgrund des rapiden Anstiegs bei der Infineon-Aktie könnten für weiteren Verkaufsdruck sorgen. Ohne Supportbereiche fehlen Ansatzpunkte für Charttechniker, wodurch sich Unsicherheit ergeben und der Kurs noch länger unter Gewinnmitnahmen leiden könnte.

Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 56 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weitere Gewinnmitnahmen hindeutet. Auch der MACD hat kürzlich ein Verkaufssignal ausgebildet.

Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Wochenchart der Infineon-Aktie wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben ein Verkaufssignal ausgebildet, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeuten könnte.

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Elliott-Wellen

Im Wochenchart der Infineon-Aktie zeigt sich eine übergeordnete Elliott-Wellen-Struktur innerhalb eines weiterhin intakten Aufwärtstrends. Die erste größere Impulsbewegung wurde nach der Finanzkrise abgeschlossen, gefolgt von einer Korrekturphase in Welle 2. Anschließend etablierte sich eine mehrjährige Aufwärtsbewegung mit positivem Trendverlauf.

Derzeit scheint sich der Kurs innerhalb einer übergeordneten Welle 3 zu bewegen. Innerhalb dieser Struktur wurden die Unterwellen (gelbe i) sowie (gelbe ii) bereits abgeschlossen. In der Folge entwickelten sich zwei weitere bullische Substrukturen, erkennbar an der hellblauen und weißen Zählung.

Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Da dritte Elliott-Wellen häufig als besonders dynamische Trendphasen gelten, bleibt eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends wahrscheinlich, solange zentrale Unterstützungsmarken verteidigt werden. Langfristig ergibt sich daraus weiteres Kurspotenzial für die Infineon-Aktie. Nach Abschluss der aktuellen Korrekturphase könnte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen und den Kurs in Richtung neuer Hochs führen.

ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze

  • Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens.
  • Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen.
  • Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 85,10 Milliarden € wert.

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Fazit

Aus meiner Sicht hat sich das charttechnische Bild der Infineon-Aktie kurzfristig eingetrübt. RSI und MACD haben auf Wochenbasis Verkaufssignale geliefert, was für anhaltenden Verkaufsdruck spricht. Solange keine Stabilisierung einsetzt und neue Kaufsignale entstehen, dürfte die Aktie anfällig für weitere Gewinnmitnahmen bleiben.

Die Elliott-Wellen sprechen für mich langfristig weiterhin für ein konstruktives Bild. Die übergeordnete Welle 3 scheint trotz der laufenden Korrektur intakt zu sein und eröffnet nach der Korrektur weiteres Aufwärtspotenzial. Gelingt die Verteidigung wichtiger Unterstützungen, bleibt ein Anstieg auf neue Hochs aus charttechnischer Sicht weiterhin möglich.