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Wolfram explodiert: Engpass beim kritischen Rohstoff – diese Aktien könnten profitieren

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Wolfram erlebt eine historische Preisexplosion

Kaum ein Rohstoff hat in den vergangenen Monaten eine vergleichbare Rallye hingelegt. Der Preis für Ammoniumparawolframat (APT) lag Anfang 2025 noch in einer relativ unspektakulären Spanne von etwa 310 bis 400 US-Dollar je Metric Ton Unit (dt.: Metrische Tonneneinheit) oder kurz: MTU. Über Jahre hatte sich der Markt damit weitgehend seitwärts bewegt.

Dann kam die Trendwende.

Ab Mitte 2025 setzte eine massive Preisrallye ein. Bis zum historischen Höchststand Mitte April 2026 bei rund 3.040 US-Dollar je MTU schoss der Preis ausgehend vom langfristigen Tief bei 310 US-Dollar um unglaubliche 880,65 % nach oben.

Zwar haben sich die Preise im Sommer 2026 etwas stabilisiert und konsolidiert, von einer Rückkehr zu den früheren Niveaus kann jedoch keine Rede sein. Wolfram bleibt extrem teuer – und genau das könnte für einige Unternehmen zum entscheidenden Wachstumstreiber werden.

China kontrolliert den entscheidenden Rohstoff

Der Grund für die Explosion liegt vor allem in einer fundamentalen Schieflage zwischen Angebot und Nachfrage. China dominiert die globale Wolframindustrie und kontrolliert einen Großteil der Förderung und Verarbeitung. Damit ist die westliche Industrie in erheblichem Maße von chinesischen Lieferketten abhängig. Produktionsbeschränkungen, strengere Vorgaben und insbesondere neue Exportkontrollen haben diese Abhängigkeit zuletzt deutlich sichtbarer gemacht.

Das Problem: Wolfram lässt sich nicht einfach kurzfristig ersetzen. Der Rohstoff besitzt eine außergewöhnliche Härte und den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle. Genau diese Eigenschaften machen ihn für zahlreiche industrielle und militärische Anwendungen unverzichtbar.

Rüstungsboom verschärft den Nachfrage-Schock

Besonders brisant ist deshalb die Entwicklung bei den Verteidigungsausgaben. Die Aufrüstung in Europa, den USA und anderen Regionen erhöht den Bedarf an Wolfram unter anderem für Munition und verschiedene Komponenten der Rüstungsindustrie. Doch damit endet die Geschichte nicht. Auch Halbleiter, Leistungselektronik, Maschinenbau und die Automobilindustrie benötigen Wolfram beziehungsweise Wolfram-basierte Hartmetalle.

Auf der Nachfrageseite kommen damit mehrere strukturelle Trends zusammen – während das Angebot außerhalb Chinas nur langsam ausgebaut werden kann.

Plötzlich wird jedes neue Wolframprojekt interessant

Genau hier entsteht der Investment-Case. Wenn westliche Staaten ihre Abhängigkeit von China reduzieren wollen, müssen neue Lieferketten entstehen. Unternehmen, die eigene Wolframvorkommen entwickeln oder bereits in Produktion bringen können, erhalten dadurch eine strategische Bedeutung, die vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre.

Und der enorme Preisanstieg verändert gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit solcher Projekte. Ein Wolframprojekt, das bei Preisen von 300 oder 400 US-Dollar je MTU kaum attraktiv erschien, kann bei einem Vielfachen davon plötzlich völlig anders aussehen. Damit rücken einige wenige börsennotierte Unternehmen in den Fokus, die direkt an der westlichen Wolframversorgung arbeiten.

Welche drei Aktien dabei besonders interessant sind und bei welchen Unternehmen der aktuelle Wolframpreis den größten Hebel auf das Geschäft haben könnte, zeigen wir dir nach der Freischaltung.

EINE NEWS – DREI PROFITEURE
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3 Profiteure

Diese Aktien könnten profitieren.