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Vonovia-Aktie nach -45% – jetzt ein Kauf?

Günstig einstiegen?
Die Vonovia-Aktie hat seit ihrem lokalen Hoch vom 1. Oktober 2024 rund -45% an Wert verloren und befindet sich damit weiterhin in einer ausgeprägten Schwächephase. Nach dem deutlichen Kursrückgang stellt sich jedoch zunehmend die Frage, ob die niedrigen Kurse bereits eine Einstiegschance bieten – oder ob Anleger bei Vonovia weiterhin mit neuen Tiefs rechnen müssen.

Chartanalyse zur Vonovia-Aktie

Die Vonovia-Aktie befindet sich seit dem Hoch im August 2020 bei 58,76 € in einem klaren übergeordneten Abwärtstrend. Nach dem massiven Kursrückgang bis März 2023 von -74% konnte sich der Kurs zwischenzeitlich stabilisieren. Doch jetzt steht der Kurs des Dividendentitels erneut unter Druck und verlor seit dem lokalen Hoch aus dem Oktober 2024 erneut rund -45%.

Vonovia, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Besonders kritisch ist die aktuelle Situation der Vonovia-Aktie, da der Kurs zurück unter den Unterstützungsbereich gefallen war. Momentan deutet die Struktur des Charts auf weitere Kursrückgänge hin. Jedoch könnte sich dabei in Kürze eine interessante Kaufgelegenheit für Anleger ergeben.

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Vonovia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 32 Punkten, nur noch knapp in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bärisches Crossover ausgebildet.

Vonovia, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell pessimistisch. Der RSI und der MACD haben ein bärisches Crossover ausgebildet. Jedoch sei anzumerken, dass der RSI kurz vor dem Erreichen der überverkauften Zone steht, was die Immobilienaktie potenziell interessant wirken lässt.

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Elliott-Wellen

Im Wochenchart der Vonovia-Aktie zeigt sich eine große ABC-Struktur, welche mit dem Hoch im August 2020 bei 58,76 € ihren Abschluss in einer Welle B fand. Danach folgte die Welle C bis zum Tief bei 15,27 € im März 2023. Daraufhin stabilisierte sich der Kurs und stieg um +121 Prozent an, bevor eine weitere Korrektur einsetzte. Der Anstieg wird als eine Welle 1 interpretiert, solange das lokale Tief nicht unterschritten wird.

Vonovia, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die aktuelle Korrektur im Wochenchart der Vonovia-Aktie erweckt den Eindruck, als könnte diese in Kürze abgeschlossen sein. Mit einem Ausbruch nach oben, über das Hoch bei 33,93 € bestätigt sich das bullische Szenario. Ein Durchbruch unter den im Chartbild eingezeichneten Trendwendebereich – siehe pinkfarbenes Fibonacci-Retracement, würde das Chartbild hingegen eintrüben.

Meiner Einschätzung nach bleibt die Vonovia-Aktie kurzfristig angeschlagen. RSI und MACD liefern bärische Signale, gleichzeitig nähert sich der RSI der überverkauften Zone. Aus Elliott-Wellen-Sicht könnte die laufende Korrektur jedoch bereits in eine entscheidende Phase eintreten.

Für das bullische Szenario wäre ein Ausbruch über 33,93 € wichtig. Die tiefe Korrektur könnte jedoch eine attraktive Einstiegschance darstellen. Ein Bruch des Trendwendebereichs würde dieses Szenario dagegen deutlich schwächen und weitere Tiefs wahrscheinlicher machen.

ℹ️ Vonovia in Kürze

  • Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden.
  • Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten.
  • Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 15,91 Milliarden € wert.