Rheinmetall-Aktie: Lohnt sich der Kauf unter 1000€?
Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie
Die Rheinmetall-Aktie hat einen wichtigen Support, bei 1.112 € unterschritten, welcher nun als Widerstand fungieren kann. Zuletzt verlor der Rüstungskonzern weiter an Wert und gab am vergangenen Freitag weitere -3,38% nach. Damit bewegt sich der Kurs erneut auf die psychologisch wichtige Marke von 1.000 € zu.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com
Sollten diese 1.000 € ebenfalls unterschritten werden, rückt der nächste Supportbereich zwischen 931,70 und 968,10 € in den Fokus. In dieser Zone hatte die Aktie zuvor ihren Boden gefunden und die jüngste Erholungsbewegung eingeleitet. Sie könnte daher bei einem stärkeren Rücksetzer erneut als wichtige Auffangregion für die Bullen dienen.
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Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick
Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.
RSI und MACD
Beim Blick auf die Tagesindikatoren zeigte sich zuletzt eine erneute Eintrübung des technischen Bildes. Der RSI ist zurückgekommen und liegt mit 35 Punkten nur noch knapp im neutralen Bereich. Gleichzeitig hat er die Signallinie von oben nach unten geschnitten und damit ein bärisches Crossover ausgebildet. Auch der MACD liefert ein Verkaufssignal. Beide Indikatoren sprechen damit für weiteren Korrekturbedarf.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com
Die Indikatoren im Tageschart wirken derzeit pessimistisch. Der RSI zeigt ein bärisches Cross, während der MACD, leicht zeitversetzt, ebenfalls fallende Kurse durch ein bärisches Crossover signalisiert. Auch auf Wochenbasis sind beide Indikatoren zurückgelaufen, obgleich die bullischen Signale bislang noch gehalten werden können.
Am Rande erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.
Elliott-Wellen
Die Elliott-Wellen-Zählung eröffnet aktuell zwei Szenarien: Die übergeordnete Welle 4 könnte bereits abgeschlossen sein und Rheinmetall damit eine neue Aufwärtsbewegung gestartet haben. Gleichzeitig ist das Ende der Korrektur noch nicht bestätigt. Verliert die laufende Erholung an Dynamik, wäre ein weiterer Rücksetzer möglich, der auch den bislang ungetesteten Trendwendebereich erreichen könnte.

Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com
Im Falle eines erneuten Rücksetzers liegt die relevante Trendwendezone zwischen 859,70 € beim 0,236er Fibonacci-Retracement und 343,80 € beim 0,5er Retracement. Der bisherige dreiteilige Abverkauf passt sowohl strukturell als auch zeitlich zur Welle 2 desselben Wellengrades. Das spricht dafür, dass die übergeordnete Trendwende bereits erfolgt sein könnte.
ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze
- Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
- Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
- Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
- Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 48,26 Milliarden €.
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