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Rheinmetall-Aktie: Ist eine Verdopplung jetzt möglich?

Comeback im Fokus
Die Rheinmetall-Aktie hat sich nach der heftigen Korrektur zuletzt spürbar stabilisiert. Damit rückt die Charttechnik wieder in den Fokus der Anleger. Gelingt es der Aktie, wichtige Widerstände zu überwinden und neue Kaufsignale zu generieren, könnte sich das Aufwärtspotenzial deutlich ausweiten. Im bullischen Szenario wäre langfristig sogar eine Kursverdopplung denkbar. Wie es für den Kurs der Rheinmetall-Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie

Die Rheinmetall-Aktie hatte zuletzt einen deutlichen Anstieg verzeichnen können, nachdem der Rüstungskonzern deutlich unter Druck geraten war. Doch die angelaufenen Gewinne hat der Rüstungskonzern kurz darauf wieder abgegeben. Doch im Supportbereich gelang dem Kurs eine erneute Wende. Um von einem nachhaltigen Kursanstieg zu sprechen, ist es jedoch noch zu früh.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Im Tageschart hat sich ein abfallender Trendkanal bei der Rheinmetall-Aktie gebildet. Dieser ist nach wie vor intakt. Ein Ausbruch nach oben wäre ein bullisches Zeichen für den Rüstungskonzern, welcher den Kurs zum nächsten Widerstand bei 1.112 € bringen könnte. Sollte hingegen der Unterstützungsbereich brechen, könnte erneut Verkaufsdruck drohen.

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Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart der Rheinmetall-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 42 Punkten im neutralen Bereich. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein Kaufsignal auf Tagesbasis geliefert.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Beide Indikatoren haben bereits ein Kaufsignal auf Tagesbasis ausgebildet. Auch auf Wochenbasis stehen beide Indikatoren kurz vor einem möglichen Kaufsignal, was auch das langfristige Bild verbessert.

Am Rande erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.

Elliott-Wellen

Im Wochenchart ist der langfristige Aufwärtstrend zwar weiterhin intakt, doch aktuell dominiert die Korrektur der Welle 4 das Chartbild. Diese könnte sich in den kommenden Wochen noch weiter ausdehnen. Ein möglicher Trendwendebereich liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 859,80 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 343,80 €, wo die Wahrscheinlichkeit einer Stabilisierung wieder zunimmt.

Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die aktuelle Korrektur in der Welle 4 könnte jedoch bereits abgeschlossen sein. Es ist ein dreiteiliger Rücksetzer zu erkennen, der zeitlich zur Korrektur der Welle 2 desselben Wellengrades passt. Damit stehen die Chancen für die Rheinmetall-Aktie gut, von hier eine nachhaltige Trendwende nach oben zu vollziehen. Im alternativen Szenario könnte sich die Korrektur jedoch zeitlich ausdehnen, siehe dazu die blaue Zählung.

ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze

  • Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
  • Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
  • Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 46,28 Milliarden €.

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Fazit

Aus meiner Sicht mehren sich bei der Rheinmetall-Aktie die Anzeichen einer Stabilisierung. RSI und MACD haben auf Tagesbasis bereits Kaufsignale geliefert, während auf Wochenbasis ebenfalls erste positive Signale entstehen. Gelingt nun der Ausbruch aus dem fallenden Trendkanal, würde sich das charttechnische Bild weiter aufhellen.

Auch die Elliott-Wellen sprechen für mich weiterhin für ein konstruktives langfristiges Szenario. Zwar bleibt eine zeitliche Ausdehnung der Welle-4-Korrektur möglich, gleichzeitig könnte diese jedoch bereits abgeschlossen sein. Bestätigt sich dieses Szenario, wäre der Weg für eine neue Aufwärtsbewegung frei, die langfristig sogar deutlich höhere Kurse ermöglichen könnte.