Die DZ Bank hat SpaceX unter die Lupe genommen und kommt zu einem klaren Ergebnis. Analyst Markus Leistner hat die Aktie mit "Verkaufen" bewertet und einen fairen Wert von 100 US$ je Anteilsschein festgelegt. Sein Urteil fiel dabei entsprechend deutlich aus: "Absturzgefahr im Bewertungs-Orbit." Schöner kann man das kaum auf den Punkt bringen.
Faszinierende Geschichte, gewaltiger Kapitalbedarf
Klar ist, SpaceX zählt zu den spannendsten Kapitalmarktgeschichten, die uns die kommenden Jahre bieten werden. Weltraum, künstliche Intelligenz, Elon Musk als treibende Kraft dahinter. Doch Leistner betont, dass die Umsetzung all dieser Zukunftsthemen enormen Kapitalbedarf erfordert. Meiner Meinung nach ist genau das der Punkt, den viele Anleger gerne übersehen.
28 Billionen US$ klingen gut, zu gut
Elon Musk selbst prognostiziert ein Marktpotenzial von mehr als 28 Billionen US$. Eine Zahl, die schwindelig macht. Die DZ Bank hält diese Schätzung aber für deutlich zu optimistisch. Ich fürchte, dass bei solchen Bewertungsphantasien oft der Blick auf die harte Realität verloren geht.
Was bedeutet das für die Aktie
Das Votum der DZ Bank mit "Verkaufen" und einem fairen Wert von 100 US$ dürfte bei SpaceX-Investoren für Unbehagen sorgen. Wer hier auf eine schnelle Neubewertung nach oben hofft, sollte die Warnung der Analysten im Blick behalten. Das Potenzial der Geschichte ist real, die aktuelle Bewertung könnte dem vorauseilen. Meiner Überzeugung nach wäre Vorsicht hier die klügere Wahl, solange der Kapitalbedarf und die Bewertungsfrage ungeklärt bleiben.
Quelle: dpa-AFX
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