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Quelle: ChatGPT

Infineon-Aktie: Jetzt verkaufen? Morgan Stanley stuft ab

Analyst senkt Kursziel

Morgan Stanley hat den Halbleitersektor neu sortiert. Die Analysten Lee Simpson und Nigel van Putten bleiben zwar grundsätzlich optimistisch, weil die KI-getriebene Nachfrage stark ist und die zyklische Erholung breiter wird. Aber sie rufen jetzt Selektivität aus. Das bedeutet: Wer die falsche Aktie hält, spürt das schnell im Depot.

Infineon fällt aus der Gunst

Infineon hat es erwischt. Morgan Stanley hat die Münchener auf "Equal-weight" abgestuft, also auf neutral gestellt, und das Kursziel auf 65 € gesenkt. Im frühen Handel gingen die Papiere daraufhin um bis zu 2,5 Prozent zurück, einen Tag nachdem sie sich noch kräftig erholt hatten. Die Analysten sehen für Infineon kaum noch Auftrieb für die Markterwartungen. Die strukturelle Chance durch Chips für KI-Rechenzentren sei zwar grundsätzlich reizvoll, meiner Meinung nach aber nicht genug, um den Kurs allein zu tragen. Dazu kommt: Der Markt für Arbeitsspeicher nähere sich einem Höhepunkt, und die Bewertungsunterschiede in der Branche würden größer. Simpson und van Putten gehen also an die Seitenlinie. Große Kursrisiken signalisiert das Kursziel von 65 € trotzdem nicht, es liegt immer noch über dem aktuellen Xetra-Niveau.

Synopsys bekommt das Übergewichten-Votum

Während Infineon zurückgestuft wird, raten die Morgan-Stanley-Analysten bei Synopsys zum Übergewichten. Das US-Unternehmen ist auf Designautomatisierung spezialisiert und beliefert Schwergewichte wie Nvidia. Im vorbörslichen US-Handel waren die Synopsys-Aktien entsprechend gefragt. Ganz anders das Bild bei ASML und BE Semiconductor, die an der Euronext Federn ließen. Morgan Stanley bleibt bei beiden zwar optimistisch, hat aber die Kursziele gekappt.

Was das für Anleger bedeuten könnte

Für die Infineon-Aktie ist kurzfristig weiterer Druck möglich, solange die Analysten auf der Seitenlinie stehen. Synopsys hingegen könnte von der frischen Empfehlung profitieren und Zuflüsse aus dem institutionellen Bereich anziehen. Die Analyse zeigt, dass im Halbleitersektor gerade selektives Vorgehen gefragt ist.

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