Jefferies bleibt bei Ferrari bullisch. Das Analysehaus hat die Einstufung "Buy" und das Kursziel von 400 € nach einer Luxusautoversteigerung im kalifornischen Monterey bestätigt. James Grzinic, der zuständige Analyst, sieht sich durch die Verkaufsergebnisse in seiner positiven Haltung gegenüber den Italienern klar bestätigt.
Monterey liefert den Beweis
Was Grzinic in Monterey beobachtet hat, ist für Ferrari-Investoren tatsächlich relevant. Die Auktion klassischer Luxusfahrzeuge lief stark, und das zeigt aus Sicht des Analysten einen entscheidenden Vorteil des Ferrari-Modells. Während der breite Luxussektor mit der Gewinnung neuer Kunden kämpft, funktioniert dieser Mechanismus bei Ferrari offenbar zuverlässig. Die Nachfrage nach klassischen Modellen zieht immer wieder Käufer an, die neu zur Marke kommen. Das ist strukturell wertvoll.
Was das für die Aktie bedeutet
Meiner Meinung nach unterstreicht das Jefferies-Rating, warum Ferrari im Luxussegment eine Sonderstellung einnimmt. Das Kursziel von 400 € ist ambitioniert, aber Jefferies begründet es mit einem Geschäftsmodell, das sich von Wettbewerbern im Luxusbereich klar abhebt. Die Fähigkeit, kontinuierlich neue zahlungskräftige Kunden zu gewinnen, sichert die Wachstumsperspektive ab. Für die Aktie könnte die Bestätigung durch eine solche Auktion als weiterer Beleg gelten, dass die Markenstärke intakt ist und das Kursziel realistisch wäre.
Quelle: dpa-AFX
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