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Porsche-Aktie: 5.000 Stellen weg – droht die nächste Korrekturwelle?

Charttechnisch auf der Kippe
Die Porsche-Aktie steht erneut vor einer schwierigen Entscheidung. Wie heute bekannt wurde, will der Sportwagenhersteller bis 2035 weitere 5.000 Stellen abbauen. Gleichzeitig trifft der Kurs im Tageschart auf den Schnittpunkt aus fallender Abwärtstrendlinie und kurzfristiger Aufwärtstrendlinie. Kippt diese Konstruktion, könnte eine neue Korrekturwelle bevorstehen. Mein Kollege Alexander Hirschler hatte in der Vorwoche noch die verbesserten Halbjahreszahlen und die Chance auf den Startschuss für eine neue Rally beleuchtet. Der jüngste Kursverlauf zeigt allerdings, dass die Käufer daraus bislang keinen nachhaltigen Vorteil ziehen konnten.

Der Druck auf Porsche bleibt hoch

Das neue Restrukturierungspaket sieht zusätzlich zu bereits beschlossenen Maßnahmen den Abbau von weiteren 5.000 Arbeitsplätzen bis 2035 vor. Zuvor waren bereits 3.900 Stellenstreichungen sowie der Wegfall von mehr als 500 weiteren Arbeitsplätzen angekündigt worden. Im Gegenzug werden die Standortgarantien bis 2035 verlängert und Investitionen von 2,1 Milliarden € in Zuffenhausen und Weissach zugesagt.

Charttechnisch bewegt sich die Porsche-Aktie bei aktuell 43,70 € unmittelbar im Bereich der fallenden Abwärtstrendlinie und der seit dem März-Tief ansteigenden Unterstützungslinie. Damit nimmt eine kurzfristige Richtungsentscheidung Form an. Oberhalb wartet bei 45,27 € die nächste horizontale Hürde, während auf der Unterseite insbesondere 42,63 € verteidigt werden sollten.

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Zur Signallage

Quelle Chart: stock3

Gelingt der Porsche-Aktie zunächst der nachhaltige Sprung über die fallende Abwärtstrendlinie, müsste anschließend der Widerstand bei 45,27 € überwunden werden. Damit würde sich das kurzfristige Chartbild aufhellen und weiteres Erholungspotenzial bis 47,76 € eröffnen. Oberhalb dieser Marke könnte schließlich das jüngste Verlaufshoch bei 49,22 € erneut in den Fokus rücken. Gegenwärtig fehlt dafür jedoch noch die charttechnisch bullische Ausrichtung.

Kippt der Titel hingegen unter die steigende Aufwärtstrendlinie und fällt anschließend auch unter 42,63 €, würde sich das nächste Verkaufssignal entwickeln. In diesem Fall sollte sich der Druck wieder erhöhen und zunächst weiteres Abwärtspotenzial bis 40,41 € in Aussicht stellen. Unterhalb davon wartet bei 39,58 € eine weitere Unterstützung. Werden beide Marken aufgegeben, könnte sich die Korrektur mittelfristig sogar bis 36,22 beziehungsweise 35,62 € ausweiten.

ℹ️ Porsche AG in Kürze

  • Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG (WKN: PAG911) mit Sitz in Stuttgart ist der größte reine Sportwagenhersteller der Welt.
  • Die Produktion erfolgt überwiegend in Stuttgart-Zuffenhausen sowie in Leipzig und Bratislava.
  • Porsche ist im deutschen Nebenwerteindex MDAX gelistet und an der Börse ca. 40 Milliarden € wert.

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Fazit

Die Porsche-Aktie befindet sich am Schnittpunkt mehrerer wichtiger Chartlinien und damit vor einer zeitnahen Richtungsentscheidung. Der angekündigte Abbau weiterer 5.000 Stellen unterstreicht zugleich den unverändert hohen Restrukturierungsdruck im Unternehmen. Für eine erste Entspannung müsste der Kurs die fallende Abwärtstrendlinie sowie anschließend 45,27 € überwinden. Unterhalb von 42,63 € droht hingegen eine neue Korrekturwelle bis zunächst 40,41 und 39,58 €. Damit sollten Anleger insbesondere auf die Auflösung der aktuellen Dreiecksformation achten.

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