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Europas Börsen: Jetzt positionieren vor der Quartalssaison

Märkte im Fokus
Redaktion | Wirtschaft

Europas Leitbörsen haben heute keinen guten Wochenschluss hingelegt. Der Handel verlief auffallend ruhig, Handelsumsätze blieben gering, und der EuroStoxx 50 beendete den Tag mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 6.269,97 Punkten. Das Wochenbild ist ernüchternd.

Vom Rekordhoch in die roten Zahlen

Noch am Montag hatte der EuroStoxx 50 mit 6.431 Zählern ein frisches Rekordhoch markiert, doch schon in den Folgetagen bröckelte die Euphorie. Der eskalierte Konflikt zwischen dem Iran und den USA trieb Anleger dazu, Gewinne zu sichern. Auf Wochensicht steht am Ende ein Verlust von 2,2 Prozent. Das ist ein deutliches Signal dafür, wie verletzlich selbst frisch aufgestellte Rekorde sein können, wenn geopolitische Risiken wieder in den Vordergrund rücken.

Außerhalb des Euroraums etwas stabiler

Märkte jenseits der Eurozone zeigten sich etwas widerstandsfähiger. Der Schweizer SMI legte um 0,14 Prozent auf 14.235,09 Punkte zu, der britische FTSE 100 schloss 0,24 Prozent höher bei 10.497,29 Zählern. Große Sprünge waren das nicht, aber immerhin kein Minus.

Fazit: Quartalszahlen im Blick

Dass der Markt heute so zögerlich geblieben ist, dürfte auch damit zusammenhängen, dass die Saison der Quartalsberichte unmittelbar bevorsteht. Anleger könnten abwarten, bevor sie neue Positionen aufbauen. Für Aktien im EuroStoxx 50 hieße das, dass der Druck zunächst bestehen bliebe, solange keine überzeugenden Zahlen aus den Unternehmen kämen. Wer jetzt einsteigen will, muss genau beobachten, ob die Quartalszahlen dem Index neuen Schwung geben oder ob die geopolitische Unsicherheit weiter als Belastungsfaktor wirkt.
Quelle: dpa-AFX

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