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The Elmet Group: Diese Aktie hat den Schlüsselrohstoff zum Vervielfacher

450 Millionen Dollar vom Pentagon
Redaktion
Die Aktie der Elmet Group könnte von steigenden Wolframpreisen, wachsenden Verteidigungsausgaben und staatlichen Investitionen in sichere Rohstofflieferketten profitieren. Eine Finanzierung über 450 Millionen Dollar und milliardenschwere Beschaffungsverträge eröffnen erhebliche Wachstumschancen. Den ambitionierten Zielen stehen auch operative Risiken gegenüber.

Ein Spezialist für kritische Metalle

Die 1929 gegründete Elmet Group ist ein US-amerikanischer Hersteller von Wolfram, Molybdän und hochspezialisierten Komponenten. Das Unternehmen beliefert mehr als 100 Verteidigungsprogramme, darunter den Kampfjet F-35 und nukleare U-Boote.

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Pentagon investiert 450 Millionen Dollar

Im September 2026 sicherte sich Elmet eine zugesagte Investition von 450 Millionen Dollar durch das US-Verteidigungsministerium. Davon sollen 165 Millionen Dollar in amerikanische Produktionsstätten und weitere 100 Millionen Dollar in Bergbau- und Verarbeitungsprojekte fließen. Im Gegenzug erhält der Staat Vorzugsanteile, Optionsrechte auf bis zu 19,9 Prozent der Stammaktien sowie Mitspracherechte auf Vorstandsebene.

Zusätzlich erhielt Elmet einen Rahmenvertrag der US-Verteidigungslogistikbehörde mit einem maximalen Volumen von zwei Milliarden Dollar. Davon sind 150 Millionen Dollar garantiert. Die Lieferungen sollen beginnen, sobald zusätzliche Rohstoffmengen verfügbar sind.

Internationale Partnerschaften stärken die Lieferkette

Mit der geplanten Wiederinbetriebnahme der Springer-APT-Anlage in Nevada will Elmet eine unabhängige US-Verarbeitungskapazität für Wolfram schaffen. Der Betriebsstart ist zwischen dem vierten Quartal 2028 und dem ersten Halbjahr 2029 vorgesehen.

Weitere Vereinbarungen sichern Rohstofflieferungen aus Spanien, England und Vietnam. Zudem übernimmt Elmet die Wolfram- und Molybdänaktivitäten von ams OSRAM im deutschen Schwabmünchen. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktionsbasis erstmals auf die Europäische Union.

Wolframknappheit als Wachstumstreiber

China dominiert die weltweite Wolframproduktion und hat Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe verschärft. Gleichzeitig steigt der Bedarf aus der Industrie und der Verteidigungsbranche. Für die globale Wolframnachfrage wird bis 2030 ein jährliches Wachstum von sieben Prozent prognostiziert.

Elmet könnte von dieser Entwicklung überproportional profitieren. Für 2031 werden Umsätze von 1,5 bis 1,7 Milliarden Dollar und ein EBITDA zwischen 90 und 170 Millionen Dollar in Aussicht gestellt.

Bei einem angenommenen Bewertungsmultiplikator von 30 auf das EBITDA ergibt sich daraus ein rechnerischer Aktienkurs von 64 bis 127 Dollar. Dies entspräche laut der zugrunde liegenden Schätzung einem möglichen Kursanstieg auf das Drei- bis Sechsfache. Die Berechnung ist allerdings stark von der tatsächlichen Geschäftsentwicklung und der künftigen Marktbewertung abhängig.

Hohe Erwartungen treffen auf Umsetzungsrisiken

Der Ausbau mehrerer Produktionsstandorte und die Wiederinbetriebnahme der Springer-Anlage stellen erhebliche operative Herausforderungen dar. Verzögerungen, Kostenüberschreitungen oder Lieferprobleme könnten die Wachstumsziele gefährden. Auch eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China könnte die Wolframpreise unter Druck setzen.

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Redaktion

Fazit

Die Elmet Group vereint staatliche Unterstützung, milliardenschwere Auftragschancen und eine strategisch wichtige Position im wachsenden Wolframmarkt. Gelingt der Ausbau der Produktionskapazitäten wie geplant, könnte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Profiteur des westlichen Rüstungsbooms entwickeln und Anlegern erhebliches Kurspotenzial bieten.

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