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Quelle: ChatGPT

SAP-Aktie: Steht der nächste Ausbruch kurz bevor?

KI-Offensive geht weiter
Die SAP-Aktie hat sich nach einer langwierigen Abwärtsbewegung zuletzt kräftig erholt. In den letzten Wochen kam es zwar zu einer kleineren Verschnaufpause, doch in den letzten Tagen dominierten die Käufer wieder das Geschehen. Am Dienstag gewinnt die Aktie fast +2% und notiert aktuell bei 188,60 €. Das treibt den Kurs an und so kann es jetzt weitergehen.

TechWolf stärkt die KI-Strategie

Für neue Impulse sorgt der geplante Kauf des belgischen KI-Spezialisten TechWolf. Dessen Technologie analysiert Aufgaben, Fähigkeiten und Entwicklungen am Arbeitsmarkt und bildet daraus einen „Context Graph for Work“. Für SAP ist das besonders interessant, weil diese Datenbasis künftig die Personalsoftware SuccessFactors und den KI-Assistenten Joule aufwerten soll.

KI-Agenten könnten damit beispielsweise Personalbedarf analysieren, passende Mitarbeiter identifizieren oder Weiterbildungsmaßnahmen planen. Der Deal zeigt zugleich, wohin SAP strategisch will: KI soll nicht nur ein Zusatzfeature sein, sondern tief in die Geschäftsprozesse integriert werden. Der Abschluss ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

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Goldman erhöht Kursziel

Auch von Analystenseite gibt es Rückenwind. Goldman Sachs hat das Kursziel für SAP kürzlich von 215 auf 230 € angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Beim aktuellen Kurs entspricht dies einem Aufwärtspotenzial von mehr als +20%.

Hinzu kommt ein starkes Branchensignal. Schneider Electric will PTC für 22,6 Mrd. US$ übernehmen und zahlt dabei eine Prämie von 42%. Der Deal zeigt, dass für hochwertige Unternehmenssoftware weiterhin hohe Summen bezahlt werden. Davon profitieren auch deutsche Softwaretitel wie SAP.

Zudem läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. SAP hat 2026 bereits knapp 8,95 Millionen eigene Aktien erworben. Das reduziert die Aktienzahl und stützt damit rechnerisch den Gewinn je Aktie.

Q3-Zahlen werden zum Realitätstest

Operativ bleibt die Cloud der entscheidende Wachstumstreiber. Im zweiten Quartal stieg der Current Cloud Backlog währungsbereinigt um 27% auf 22,9 Mrd. €. Der Cloud-Umsatz legte auf vergleichbarer Basis um 24% zu. Für 2026 erwartet SAP weiterhin 25,8 bis 26,2 Mrd. € Cloud-Umsatz.

Am 21. Oktober stehen die Q3-Zahlen an. Der Konsens erwartet einen Umsatz von 10,1 Mrd. € und ein bereinigtes EPS von 1,82 €. Entscheidend wird vor allem, ob der Cloud-Auftragsbestand die hohe Dynamik beibehält und SAP gleichzeitig die Profitabilität stabilisieren kann.

Chart wird zunehmend spannend

Technisch hat sich nach dem Rückgang bis auf 172,16 € seit Mitte September ein aufsteigendes Dreieck gebildet. Dieses Muster wird häufig bullisch aufgelöst. Gelingt der Ausbruch zur Oberseite, wäre zunächst Platz bis 200 € und zum Widerstand bei 205,50 €. Darüber warten bei 223,90 € – hier verläuft das 61,8%-Fibonacci-Retracement der langwierigen Abwärtsbewegung – und mit der mittelfristigen Abwärtstrendlinie bei rund 230 € die wohl entscheidenden Hürden für eine nachhaltige Trendwende.

Auf der Unterseite bildet die 50-Tage-Linie bei 181,12 € die erste Auffangzone.

ℹ️ SAP in Kürze

  • Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe.
  • Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen.
  • Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 217,87 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas.

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Fazit

Aus meiner Sicht überwiegen derzeit die Chancen die Risiken. SAP verbindet eine starke Cloud-Basis mit einer immer konkreteren KI-Strategie, TechWolf ist dafür ein weiterer Baustein. Das Goldman-Upgrade und das laufende Aktienrückkaufprogramm liefern zusätzliche Impulse.

Natürlich ist die Bewertung mit einem Forward-KGV von 26 bereits ambitioniert, und genau deshalb müssen die Q3-Zahlen überzeugen. Doch wenn Cloud-Wachstum und Auftragsbestand die Erwartungen bestätigen, könnte die Erholung in die nächste Runde gehen.

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