Oracle-Aktie liefert frische Jahrestiefs
Die Verkäufer bleiben am Drücker
Mit dem Rückfall unter die Unterstützungszone zwischen 127,54 und 135,25 US$ hat die Oracle-Aktie ein weiteres Schwächesignal geliefert. Gleichzeitig wurde die längerfristige Aufwärtstrendlinie unterschritten, womit sich das übergeordnete Chartbild nochmals eingetrübt hat.
Eine erste größere Auffangzone wartet nun zwischen 102,63 und 106,34 US$. Dort könnte sich entscheiden, ob den Bullen eine nachhaltigere Gegenbewegung gelingt oder die Talfahrt nochmals deutlich an Dynamik gewinnt. Bis dahin bleibt der Verkaufsdruck bestimmend.
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Die Signallage

Quelle Chart: stock3
Kann sich die Oracle-Aktie im Bereich zwischen 102,63 und 106,34 US$ stabilisieren, wäre von dort eine technische Gegenbewegung denkbar. Für eine erste Entspannung müsste anschließend zunächst die Marke von 127,54 US$ zurückerobert werden. Oberhalb davon wäre ein Anstieg bis 135,25 US$ möglich, wobei erst ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand das kurzfristige Chartbild deutlicher aufhellen würde.
Fällt der Kurs hingegen nachhaltig unter 102,63 US$, wäre mit einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung zu rechnen. In diesem Fall könnte die Aktie bis an die untere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends im Bereich um 82 bis 85 US$ zurückfallen. Ein solcher Rücksetzer würde die bereits ausgeprägte Talfahrt nochmals erheblich ausweiten.
ℹ️ Oracle in Kürze
- Oracle (WKN: 871460) ist ein US-Soft- und Hardwarekonzern mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas.
- Bekannt ist der Konzern vor allem als Betreiber eines Datenbanksystems. Ferner bietet Oracle seinen Kunden Cloud-Infrastruktur und zahlreiche Anwendungen an.
- Gegründet im Jahre 1977 und mit einem Jahresumsatz von über 50 Milliarden US$ zählt Oracle zu den ältesten und größten Tech-Konzernen weltweit.
- Oracle ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 348 Milliarden US$ wert.
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Fazit
Die Oracle-Aktie bleibt nach den neuen Jahrestiefs klar unter Druck. Zwar bietet der Bereich zwischen 102,63 und 106,34 US$ eine Chance auf eine technische Stabilisierung, doch ein belastbares Kaufsignal liegt bislang nicht vor. Erst oberhalb von 127,54 und anschließend 135,25 US$ würde sich die Situation schrittweise entspannen. Unter 102,63 US$ droht hingegen die nächste größere Verkaufswelle in Richtung der langfristigen Aufwärtstrendbegrenzung.
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