Quelle: ChatGPT

Meta-Aktie nach Zahlen: Kurs bricht -9% ein

Abwärtsdruck steigt
Die Meta-Aktie gerät nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich unter Druck und verliert rund -9% an Wert. Damit stellt sich die Frage, ob die Reaktion der Anleger lediglich eine kurzfristige Enttäuschung widerspiegelt oder ob sich daraus eine größere charttechnische Korrektur entwickelt. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Meta-Aktie

Die Meta-Aktie geriet nach den Quartalszahlen deutlich unter Druck. Zwar steigerte der Konzern den Umsatz um +28% auf 60,8 Milliarden US-Dollar, doch sowohl der Gewinn je Aktie als auch der Umsatzausblick für das laufende Quartal blieben hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Gleichzeitig hält CEO Mark Zuckerberg an seinen milliardenschweren Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur fest, was bei vielen Anlegern Zweifel an der künftigen Rentabilität der hohen Ausgaben aufkommen lässt.

Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Der Meta-Kurs steht vorbörslich bereits bei nur noch 537 US$ und damit rund -9% unter dem gestrigen Schlusskurs. Es lässt sich im Chart eine größere Schulter-Kopf-Schulter-Formation erkennen. Die Nackenlinie ist dank des starken Abverkaufs gebrochen. Entscheidend wird jetzt sein, wie sich die Meta-Aktie zur Markteröffnung verhält.

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Meta-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 42 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weiter fallende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges.

Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit bärische Signale. Sowohl RSI als auch MACD haben Verkaufssignale ausgebildet und deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin.

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Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Meta Platforms-Kurs in einer fortgeschrittenen Phase eines Impulses befindet. Es ist eine fünfteilige Bewegung auf mehreren Wellengraden zu identifizieren, was eine größere Korrektur zur Folge haben könnte. Ein Unterschreiten des lokalen Tiefs der Welle 4 (röm. iv) bei 479,48 US$ würde dieses Szenario bestätigen. Der Meta-Kurs hat aktuell noch die Chance, in der Welle 5 weiter zu extendieren – siehe Chartbild. Der Invalidierungspunkt für das bullische Szenario liegt bei 479,48 US$.

Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Der Meta Platforms-Kurs zeigt derzeit Schwäche. Weitere lokale Hochs bleiben möglich, sofern der Kurs nicht nachhaltig unter das lokale Tief vom April 2025 bei 479,48 US$ fällt. Sollte diese lokale Unterstützung unterschritten werden, könnte sich eine Korrektur ausbilden, die den Kurs der Meta Platforms-Aktie spürbar nach unten drücken könnte. Derzeit überwiegt jedoch das Risiko eines weiteren Abverkaufs.

ℹ️ Meta Platforms in Kürze

  • Meta Platforms (WKN: A1JWVX) ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern mit Sitz in Menlo Park (Kalifornien), der die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads betreibt.

  • Das Unternehmen erzielt den Großteil seiner Umsätze mit digitaler Werbung und investiert gleichzeitig stark in künstliche Intelligenz sowie in das Metaverse.

  • Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und gehört zu den größten Technologiewerten im Index NASDAQ-100 sowie im S&P 500.

  • Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei rund 1,487 Billionen US$.

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Fazit

Aus meiner Sicht hat sich das Chartbild deutlich eingetrübt. RSI und MACD liefern bärische Signale, während der Bruch der Nackenlinie den Verkaufsdruck zusätzlich verstärkt. Entscheidend wird nun sein, ob sich die Aktie oberhalb wichtiger Unterstützungen stabilisieren kann.

Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich inzwischen das Korrekturszenario. Zwar bleibt eine Ausdehnung der Welle 5 oberhalb von 479,48 US$ möglich, das Risiko einer größeren Abwärtsbewegung ist jedoch deutlich gestiegen. Ein Bruch dieser Marke würde das bullische Szenario klar invalidieren.