Cambria Gold Mines-Aktie: Inbetriebnahme für 2027 angepeilt
Inbetriebnahme für Ende 2027 geplant
Darauf haben Anleger lange gewartet. In einer Unternehmensmeldung vom 5. Oktober teilte Cambria mit, dass die Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage im Premier-Gold-Projekt für das vierte Quartal 2027 vorgesehen ist. Die Anlage verfügt über eine Verarbeitungskapazität von rund 2.500 Tonnen Erz pro Tag.
Der anschließende Hochlauf soll bis ins Jahr 2028 hinein erfolgen. Damit hat das Unternehmen erstmals einen konkreten zeitlichen Rahmen für die Wiederaufnahme der Verarbeitung genannt.
Um für diesen Schritt gerüstet zu sein, wurde das Ingenieur- und Betriebsteam mit zusätzlichen Experten verstärkt. Auch bei der technischen Vorbereitung und der Optimierung der Anlage werden Fortschritte erzielt.
Arbeiten an den Transportwegen begonnen
Für die spätere Förderung und Verarbeitung sind zuverlässige Transportwege unverzichtbar. Das gilt insbesondere für den Erztransport vom Red-Mountain-Projekt zur Aufbereitungsanlage in Premier Gold.
Am 21. September 2026 erhielt Cambria die letzte erforderliche Genehmigung für den Bau der Zufahrtsstraße zu Red Mountain. Damit können auch Arbeiten im Bachbett des Bitter Creek durchgeführt werden. Gemeinsam mit einem Straßenbauunternehmen treibt Cambria den Ausbau voran. Zunächst soll ein Abschnitt bis in den Bereich Bromley Humps erreicht werden. Die weiteren Straßenbauarbeiten im alpinen Gelände sind für die Bausaison 2027 vorgesehen.
Eine Option ist der Einsatz einer Seilbahn, mit denen das Erz vom Red-Mountain-Gebiet in das Bitter-Creek-Tal transportiert werden könnte. Vergleichbare Transportsysteme wurden in der Region bereits historisch eingesetzt.
Untertageinfrastruktur wird modernisiert
Auch die vorhandene Untertageinfrastruktur muss für die Wiederaufnahme des Bergbaus vorbereitet werden. Dazu gehören die Verstärkung bestehender Stollen, die Modernisierung der Stromversorgung, Verbesserungen bei der Belüftung, Wasserauffangbecken und ein zweiter Fluchtweg.
Diese Arbeiten sind eine wichtige Voraussetzung für einen sicheren und zuverlässigen Untertagebetrieb. Nach der bisherigen Planung sollen die wesentlichen Maßnahmen bis Ende 2026 vorangetrieben werden.
Wassermanagement bleibt ein wichtiger Faktor
Ein wesentlicher Punkt beim Bergbau ist die Behandlung und Ableitung des anfallenden Wassers. Die Behörden legen dafür Grenzwerte fest, die beim Betrieb eingehalten werden müssen.
Bei Cambria bereitete insbesondere der Zinkgehalt des abgeleiteten Wassers Probleme. Das Unternehmen hat die Wasseraufbereitung deshalb verstärkt in den Mittelpunkt gerückt und zusätzliche Fachkräfte eingebunden.
Nach Angaben des Unternehmens haben sich die Werte in den vergangenen Monaten verbessert und nähern sich den zulässigen Grenzwerten an. Dieser Fortschritt ist wichtig, weil die Einhaltung der Umweltauflagen eine Voraussetzung für den späteren Betrieb ist.
Finanzierung verbessert
Auch bei der Finanzierung hat Cambria einen wichtigen Schritt gemacht. Durch die Ausübung ausstehender Aktienbezugsrechte, sogenannter Warrants, flossen dem Unternehmen bis Anfang Oktober 45,9 Millionen CA$ zu.
Zum 30. Juni 2026 verfügte Cambria über liquide Mittel von rund 142,8 Millionen CA$. Die zusätzlichen Mittel verbessern den finanziellen Spielraum für die laufenden Entwicklungs- und Bauarbeiten.
Bewertung
Die geplante Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage Ende 2027 ist für Cambria und dessen Aktionäre ein wichtiger Meilenstein. Der Zeitplan zeigt, dass das Unternehmen die Entwicklungsarbeiten zunehmend auf einen konkreten Produktionsstart ausrichtet.
Die erforderlichen Maßnahmen bei Infrastruktur, Untertagebau, Transportwegen und Wasseraufbereitung sind bereits in Arbeit. Sie müssen nun planmäßig vorangetrieben werden, damit die Anlage wie vorgesehen in Betrieb genommen werden kann.
Allerdings bedeutet der konkrete Zeitplan noch nicht, dass der wirtschaftliche Erfolg bereits gesichert ist. Cambria arbeitet weiterhin an der Aktualisierung der Ressourcenschätzungen und der Machbarkeitsstudie für das kombinierte Projekt. Die Ergebnisse sollen im ersten Halbjahr 2027 vorliegen.
ℹ️ Cambria Gold Mines in Kürze
- Cambria Gold Mines (WKN: A422L6) ist ein kanadisches Gold-Entwicklungsunternehmen, deren Projekte Premier und Red Mountain in einem weit fortgeschritteneren Stadium befinden.
- Der Hauptsitz befindet sich in Vancouver
- Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Sie notiert aktuell bei 0,73 CA$; daraus ergibt sich eine Unternehmensbewertung von 311 Millionen CA$.
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Fazit
Die Ankündigung, die Aufbereitungsanlage im vierten Quartal 2027 in Betrieb nehmen zu wollen und den Hochlauf bis 2028 fortzusetzen, ist ein wichtiger Schritt für Cambria Gold Mines.
Positiv sind die Fortschritte bei den Zufahrtswegen, der Untertageinfrastruktur und der Wasseraufbereitung. Auch die zusätzlichen Mittel aus der Ausübung von Warrants verbessern den finanziellen Handlungsspielraum.
Für die Aktie eröffnet die geplante Inbetriebnahme langfristig durchaus attraktive Chancen.
Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem detaillierten Unternehmensporträt.
Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.