+++ "Steigende Zinsen, hartnäckige Inflation: So schützt die Net-Cash-Strategie Dein Kapital und eröffnet Chancen!" +++ Masterclass mit Biotech-Experte Maximilian Ruth +++ Dienstag, 13.10.2026 um 19 Uhr +++ Hier anmelden! +++
Quelle: ChatGPT

Rheinmetall-Aktie: Neue Jahrestiefs sind wahrscheinlich!

Bären üben Druck aus
Bei der Rheinmetall-Aktie verschärft sich die Lage schneller als zuletzt erhofft. In meiner Analyse zum Wochenauftakt hatte ich einen Tagesschluss unter 946,60 € als Trigger für einen raschen Rücklauf bis zum bisherigen Jahrestief bei 900,20 € definiert. Mit einem heutigen Tief bei 923,30 € und dem bestätigten Schlusskurs ist dieses Szenario nun aktiviert. 900,20 € rückt damit direkt in den Fokus und neue Jahrestiefs erscheinen zunehmend wahrscheinlich.

Positive Nachrichten verpuffen

Selbst optimistische Analystenstimmen können den Verkaufsdruck derzeit kaum bremsen. Mein Kollege Alexander Hirschler hob heute Mittag in seinem Beitrag „Deutsche Bank bleibt bullisch“ hervor, dass das Institut seine Kaufempfehlung samt Kursziel von 1.800 € bestätigt hat. Für die am 5. November erwarteten Quartalszahlen rechnen die Analysten erneut mit einem Umsatzwachstum von mehr als +40%. Einen wichtigen möglichen Kurstreiber sehen sie außerdem im milliardenschweren Bundeswehr-Projekt „Arminius“, über das Anfang Dezember entschieden werden könnte.

Auch operativ mangelt es weiterhin nicht an neuen Projekten. Erst heute meldete Rheinmetall gemeinsam mit Praetorian Aeronautics das containerisierte Drohnenabwehrsystem AERIE, dessen Prototyp innerhalb von zwölf Monaten entwickelt wurde und mehr als 20 Abfangflugkörper aufnehmen kann. Bereits gestern erreichte zudem das gemeinsam mit ICEYE entwickelte Satellitenprogramm SPOCK 1 einen neuen Meilenstein: Die Bundeswehr erhält direkten Zugriff auf dedizierte SAR-Aufklärungssatelliten, während die Produktion in Neuss inzwischen angelaufen ist. Die Diskrepanz bleibt damit bemerkenswert: Der operative Newsflow liefert weiter Wachstumsfantasie, während die Börse nahezu jede positive Meldung ignoriert.

In diesem Zusammenhang: Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften.

Zur Signallage

Quelle Chart:s stock3

Die in der Analyse zum Wochenauftakt definierte Schlüsselmarke bei 946,60 € wurde heute deutlich unterschritten. Mit Kursen bis 923,30 € gerät zugleich die seit Jahresbeginn verlaufende Aufwärtstrendlinie erneut massiv unter Druck. Aufgrund der Kursschwäche zur Wochenmitte bleibt das bisherige Jahrestief bei 900,20 € mein nächstes Ziel. Dort wäre zwar nochmals eine technische Gegenwehr denkbar, trendfolgend erscheint ein nachhaltiger Boden derzeit jedoch keineswegs zwingend.

Fällt anschließend auch 900,20 €, würde sich das übergeordnete Abwärtsszenario nochmals erheblich verschärfen. Die nächste größere Zielregion liegt dann im Bereich um 772 €. Auf der Oberseite müsste Rheinmetall dagegen zunächst 946,60 € zurückerobern und anschließend wieder über die fallende Abwärtstrendlinie steigen. Erst oberhalb von 1.037,60 € würde sich das kurzfristige Bild merklich entspannen, bevor mit 1.122 € die nächste wichtige Hürde wartet. Solange diese Rückeroberungen ausbleiben, besitzen die Bären für mich klar die besseren Karten.

ℹ️ Rheinmetall in Kürze

  • Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
  • Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
  • Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 43 Milliarden €.

Rheinmetall kaufen, halten oder verkaufen? Unsere Experten-Redaktion berichtet regelmäßig über Rheinmetall und informiert Dich in Echtzeit, wenn Handlungsbedarf besteht. Aktiviere dafür einfach unseren kostenlosen Aktien-Alarm und sichere Dir Deinen persönlichen Informationsvorsprung.

Rheinmetall weiterverfolgen – jetzt kostenlosen Aktien-Alarm aktivieren »

Fazit

Bei Rheinmetall droht die zuletzt mehrfach verteidigte Unterstützung um 946,60 € nun endgültig zu fallen. Aufgrund der heute erfolgten Bestätigung des Durchbruchs per Tagesschluss dürfte 900,20 € nunmehr wieder in den Fokus rücken und neue Jahrestiefs werden zunehmend wahrscheinlich. Unterhalb dieser Marke würde sich das Abwärtspotenzial bis in Richtung 772 € erheblich ausweiten. Erst eine Rückeroberung von 946,60 und später 1.037,60 € würde den Verkaufsdruck wieder spürbar reduzieren.

Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!