Quelle: ChatGPT

Rolls-Royce-Aktie: Das SMR-Geschäft wird immer konkreter

Neue Atom-Fantasie
Bei Rolls-Royce denken viele zuerst an Flugzeugtriebwerke, dabei wird im Hintergrund gerade noch eine ganz andere Story immer interessanter. Das SMR-Geschäft kommt in Europa Schritt für Schritt voran, erste Projekte sind bereits in der Umsetzung und zuletzt gab es erneut neue Partner und Lieferketten-News.

Aus der SMR-Fantasie werden langsam echte Projekte

Rolls-Royce ist beim Thema Small Modular Reactors inzwischen deutlich weiter als viele kleinere Anbieter. In Großbritannien wurden Verträge für drei SMRs auf Anglesey abgeschlossen, in Tschechien arbeitet man mit Čez an einem Programm mit bis zu 3 Gigawatt Leistung und auch in Schweden wurde Rolls-Royce als Partner für drei weitere Reaktoren ausgewählt.

Das Schöne daran ist, dass es nicht mehr nur um Absichtserklärungen geht. Die Verträge in Großbritannien und Tschechien befinden sich inzwischen in der Umsetzungsphase und Rolls-Royce erklärte zuletzt sogar, dass daraus bereits 2026 erste Umsätze und Gewinne im SMR-Geschäft entstehen sollen.

Auch die Lieferkette wird gerade aufgebaut. Anfang September wurde bekannt, dass Siemens Energy wichtige Turbinenkomponenten für die ersten drei britischen SMRs fertigen soll. Parallel dazu bereitet Rolls-Royce gemeinsam mit Great British Energy Nuclear bereits die Zulieferstruktur für das Projekt vor.

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Das Kerngeschäft läuft gleichzeitig richtig stark

Der große Unterschied zu vielen reinen SMR-Aktien ist, dass Rolls-Royce nicht davon abhängig ist, ob irgendwann ein Reaktorprojekt funktioniert. Das bestehende Geschäft mit Luftfahrt, Verteidigung und Energiesystemen läuft bereits sehr profitabel.

Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz auf 11,28 Milliarden £, das bereinigte operative Ergebnis legte um 46% auf 2,53 Milliarden £ zu. Gleichzeitig hob Rolls-Royce die Jahresprognose an und erwartet für 2026 jetzt ein operatives Ergebnis zwischen 4,7 und 4,9 Milliarden £ sowie einen freien Cashflow von 3,8 bis 4,0 Milliarden £.

Dazu kommt ein Aktienrückkaufprogramm von insgesamt 7 bis 9 Milliarden £ bis 2028. Das ist natürlich eine völlig andere Ausgangslage als bei vielen kleinen Nuklearwerten, die erstmal jahrelang Kapital verbrennen müssen, bevor überhaupt nennenswerte Umsätze entstehen.

Wenn Du mehr zum Thema Small Modular Reactors erfahren willst, schau Dir dazu diesen Beitrag an.

Auch Analysten bleiben ziemlich bullish

Die Aktie ist 2026 bereits stark gelaufen, trotzdem sehen viele Analysten noch Luft. Der Konsens liegt aktuell bei rund 23,30 US$. Berenberg sieht umgerechnet etwa 25,70 US$, JPMorgan rund 24,40 US$, die Deutsche Bank 23,10 US$ und UBS etwa 22 US$.

UBS hebt neben dem klassischen Triebwerksgeschäft auch das wachsende Geschäft mit Stromversorgung für Rechenzentren hervor. Das passt ziemlich gut zur gesamten Story, denn Rolls-Royce ist inzwischen gleichzeitig in Luftfahrt, Verteidigung, Rechenzentren und eben auch bei SMRs dabei.

ℹ️ Rolls-Royce in Kürze

  • Rolls-Royce (WKN: A1H81L) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Antriebssystemen.
  • Der Konzern ist in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig: Hierzu zählen die zivile und militärische Luftfahrt, Power Systems und Marine.
  • Das Unternehmen besitzt weltweit mehrere Standorte, darunter auch in Deutschland.
  • Rolls-Royce mit Sitz in London ist an der LSE gelistet und an der Börse derzeit rund 120 Milliarden Pfund wert.

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Fazit

Bei Rolls-Royce kommt gerade einiges zusammen. Das Kerngeschäft läuft stark und gleichzeitig wird das SMR-Thema immer konkreter. Erste Projekte stehen, neue Partner kommen dazu und auch Rechenzentren spielen eine immer größere Rolle. Für die Aktie ist das eine ziemlich spannende Mischung, weil die Atom-Story nicht allein auf Zukunftshoffnungen basiert, sondern von einem bereits sehr profitablen Geschäft getragen wird.