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Quelle: ChatGPT

Infineon-Aktie mit +9% – Trendwende gelungen?

Bullen zurück
Die Infineon-Aktie hat nach einer schwächeren Phase wieder deutlich an Stärke gewonnen und zuletzt rund +9% zugelegt. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die jüngste Erholung bereits den Start einer nachhaltigen Trendwende markiert oder ob der Kurs zunächst weitere Hürden überwinden muss.

Chartanalyse zur Infineon-Aktie

Trotz der jüngsten Korrektur befindet sich die Infineon-Aktie im Wochenchart weiterhin in einem intakten langfristigen Aufwärtstrend. Nach dem Anstieg auf ein neues 26-Jahreshoch bei knapp 89 € folgte zwischenzeitlich ein Rücksetzer von über -39%, bevor sich der Kurs gestern wieder stabilisieren konnte.

Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Der kräftige Kursanstieg der vergangenen Monate hat nur wenige markante Unterstützungszonen hinterlassen. Dadurch fehlen charttechnische Auffangbereiche, was den Verkaufsdruck bei einer anhaltenden Korrektur verstärken könnte. Für den weiteren Kursverlauf dürfte daher auch die allgemeine Marktstimmung eine entscheidende Rolle spielen.

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Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 49 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weitere Gewinnmitnahmen hindeutet. Auch der MACD hat kürzlich ein Verkaufssignal ausgebildet.

Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Wochenchart der Infineon-Aktie wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben ein Verkaufssignal ausgebildet, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeuten könnte.

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Elliott-Wellen

Im Wochenchart der Infineon-Aktie zeigt sich eine übergeordnete Elliott-Wellen-Struktur innerhalb eines weiterhin intakten Aufwärtstrends. Die erste größere Impulsbewegung wurde nach der Finanzkrise abgeschlossen, gefolgt von einer Korrekturphase in Welle 2. Anschließend etablierte sich eine mehrjährige Aufwärtsbewegung mit positivem Trendverlauf.

Derzeit scheint sich der Kurs innerhalb einer übergeordneten Welle 3 zu bewegen. Innerhalb dieser Struktur wurden die Unterwellen (gelbe i) sowie (gelbe ii) bereits abgeschlossen. In der Folge entwickelten sich zwei weitere bullische Substrukturen, erkennbar an der hellblauen und weißen Zählung.

Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Da dritte Elliott-Wellen häufig als besonders dynamische Trendphasen gelten, bleibt eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends wahrscheinlich, solange zentrale Unterstützungsmarken verteidigt werden. Langfristig ergibt sich daraus weiteres Kurspotenzial für die Infineon-Aktie. Nach Abschluss der aktuellen Korrekturphase könnte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen und den Kurs in Richtung neuer Hochs führen.

ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze

  • Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens.
  • Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen.
  • Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 77,28 Milliarden € wert.

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Fazit

Aus meiner Sicht sprechen RSI und MACD derzeit noch für Vorsicht. Beide Indikatoren liefern Verkaufssignale und deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Solange keine bullischen Umkehrsignale entstehen, dürfte die Korrektur noch nicht vollständig abgeschlossen sein.

Bei den Elliott-Wellen bleibe ich langfristig optimistisch. Für mich überwiegen die Hinweise, dass die übergeordnete Welle 3 intakt ist und die aktuelle Schwäche lediglich eine Zwischenkorrektur darstellt. Gelingt die Stabilisierung an wichtigen Unterstützungen, sehe ich gute Chancen auf eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends.