Tech-Aktien: Bill Ackman setzt auf diese 3 Titel
Damals gehörte Berkshire Hathaway zu den großen Verlierern des Dotcom-Booms. Während der S&P 500 1999 deutlich zulegte, verlor die Buffett-Holding rund 20 Prozent an Wert. In den folgenden zehn Jahren entwickelte sich die Aktie jedoch mit einer Gesamtrendite von 176 Prozent deutlich besser als der Gesamtmarkt.
Ackman sieht heute eine ähnliche Ausgangslage. Seiner Ansicht nach konzentrieren sich Anleger zu stark auf die unmittelbaren Gewinner des KI-Booms, während etablierte Technologiekonzerne wie Amazon, Microsoft und Meta trotz ihrer starken Marktposition vergleichsweise günstig bewertet seien.
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Amazon-Aktie
Ackman zählt Amazon
Zugleich nutzt das Unternehmen die gewaltigen Rechenkapazitäten auch für die Entwicklung eigener KI-Anwendungen, die wiederum andere Geschäftsbereiche stärken und zusätzliche Umsätze generieren. Obwohl die hohen Investitionen kurzfristig auf die Margen drücken könnten, sieht Ackman darin keinen Grund zur Sorge. Vielmehr seien sie Ausdruck einer starken Nachfrage und einer langfristig sinnvollen Unternehmensstrategie.
Microsoft-Aktie
Auch Microsoft
Ackman widerspricht ausdrücklich der Sorge vieler Investoren über die steigenden Investitionsausgaben. Wenn ein Unternehmen mit einem bewährten Management aufgrund wachsender Nachfrage seine Investitionen erhöhe, sei dies grundsätzlich positiv zu bewerten. Das beschleunigte Umsatzwachstum von Microsoft spreche dafür, dass sich diese Strategie langfristig auszahlen dürfte.
Meta Platforms-Aktie
Besonders großes Potenzial sieht Ackman bei Meta Platforms
Darüber hinaus eröffnen sich durch KI neue Möglichkeiten für WhatsApp, das sich künftig stärker zu einer Vertriebs- und Kundenserviceplattform für kleine Unternehmen entwickeln könnte. Auch KI-gestützte Inhalte und personalisierte Werbung dürften Meta helfen, seine weltweit rund 3,5 Milliarden Nutzer noch gezielter anzusprechen und zusätzliche Erlöse zu erzielen.
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Fazit
Für Bill Ackman bieten Amazon, Microsoft und Meta derzeit eine seltene Einstiegsgelegenheit. Trotz hoher Investitionen in Künstliche Intelligenz wachsen alle drei Unternehmen weiter und werden im historischen Vergleich moderat bewertet. Ähnlich wie Berkshire Hathaway nach dem Platzen der Dotcom-Blase könnten die Tech-Konzerne nach Ackmans Einschätzung den Gesamtmarkt in den kommenden Jahren deutlich übertreffen.
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