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D-Wave Quantum-Aktie: Geht die Rally jetzt in die nächste Runde?

Millionen-Deal
Bei D-Wave Quantum kam gestern wieder richtig Bewegung rein. Die Aktie legte rund +6,6% zu, nachdem das Unternehmen einen wichtigen Deal mit der US-Regierung endgültig unter Dach und Fach gebracht hat. Charttechnisch ist die Erholung damit weiter am Leben, ganz einfach wird der Weg nach oben aber nicht. Direkt über dem aktuellen Kurs warten mehrere Bereiche, an denen zuletzt immer wieder Verkäufer reingekommen sind.

Die US-Regierung steigt bei D-Wave ein

Der Auslöser für den Kurssprung war die endgültige Vereinbarung mit dem US-Handelsministerium. D-Wave bekommt im Rahmen des CHIPS and Science Act bis zu 100 Millionen US$, um die Entwicklung seiner Quantencomputer weiter voranzutreiben. Das Geld fließt nicht auf einmal, sondern abhängig davon, ob bestimmte Meilensteine erreicht werden. Im Gegenzug erhält die US-Regierung eine kleine, nicht kontrollierende Beteiligung am Unternehmen.

Für D-Wave ist das natürlich gleich aus mehreren Gründen positiv. Neben dem zusätzlichen Kapital bekommt das Unternehmen damit auch ein ziemlich deutliches Signal von staatlicher Seite, dass Quantentechnologie strategisch weiter gefördert werden soll. D-Wave will die Mittel sowohl für seine Annealing-Systeme als auch für die Entwicklung klassischer Gate-Model-Quantencomputer einsetzen.

Ganz alleine war D-Wave mit der Bewegung übrigens nicht. Auch andere Quantum-Aktien legten nach den neuen Regierungsdeals zu, denn neben D-Wave erhalten auch Rigetti und Quantinuum jeweils bis zu 100 Millionen US$. Der ganze Sektor bekam damit gestern nochmal neuen Rückenwind.

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Nach oben wird es jetzt erstmal schwieriger

Im Chart hat der gestrige Sprung auf jeden Fall geholfen. Nach dem Tief im August hat sich D-Wave wieder Stück für Stück nach oben gearbeitet und notiert inzwischen knapp unter 18 US$. Damit läuft die Aktie aber auch direkt in einen Bereich hinein, an dem zuletzt schon mehrfach mehr Verkaufsdruck aufgekommen ist.

Rund um das aktuelle Niveau liegt zudem der Point of Control bei etwa 18,15 US$, also der Bereich, an dem im gezeigten Zeitraum besonders viel gehandelt wurde. Schafft es D-Wave, sich darüber festzusetzen, wäre das für die weitere Erholung erstmal positiv.

Ganz frei wäre der Weg danach trotzdem nicht. Oberhalb warten mehrere alte Widerstände und spätestens im Bereich um 21 US$ dürfte es wieder interessanter werden. Darüber liegen dann weitere Zonen aus den vergangenen Monaten. Bei einer Aktie wie D-Wave sollte man dabei ohnehin damit rechnen, dass solche Bewegungen ziemlich schnell wieder in beide Richtungen ausschlagen können.

Die gute Nachricht ist aber: Der Trend seit dem August-Tief ist bisher weiter intakt. Ein Rücksetzer nach dem gestrigen Sprung wäre deshalb noch kein Grund, das komplette Chartbild infrage zu stellen. Erst wenn die Aktie die zuletzt aufgebauten höheren Tiefs wieder deutlich verliert, würde die Erholung anfangen zu wackeln.

D-Wave-Aktie

D-Wave-Aktie

ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze

  • D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt.
  • Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin.
  • Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6,58 Milliarden US$.

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Fazit

Der Deal mit der US-Regierung hat D-Wave gestern nochmal ordentlich angeschoben und der Aufwärtstrend vom August-Tief bleibt erstmal intakt. Nach oben wird es jetzt aber schwieriger, weil direkt mehrere alte Widerstände warten. Ein Rücksetzer wäre nach dem starken Anstieg deshalb überhaupt keine Überraschung. Solange die zuletzt aufgebauten Unterstützungen halten, bleibt die Erholung aber weiter am Leben. Schafft D-Wave dagegen den Sprung über die nächsten Widerstände, könnte die Aktie relativ schnell wieder mehr Momentum aufnehmen. Bei der hohen Volatilität dürfte es auf dem Weg dorthin allerdings weiterhin ziemlich unruhig bleiben.