Lanxess-Aktie: Jefferies senkt Ziel auf 11 Euro, was nun?
Das Analysehaus Jefferies hat die Daumenschrauben bei Lanxess erneut angezogen. Das Kursziel für die Kölner wurde von 14 auf 11 € gesenkt, die Einstufung bleibt auf "Underperform". Analyst Marcus Dunford-Castro hat seine operative Ergebnisprognose vor dem anstehenden Quartalsbericht nach unten korrigiert.
Preisspitze durch Nahost-Krieg wohl erreicht
Der Preisauftrieb, den der Nahost-Konflikt zuletzt ausgelöst hatte, dürfte im dritten Quartal seinen Höhepunkt erreicht haben. Das klingt zunächst nach einer Stabilisierung, ist aber wenig Trost für Lanxess. Dunford-Castro rechnet für das dritte Quartal mit einem Ebitda von 134 Mio. €, was leicht unter dem Marktkonsens liegt. Kostendruck und Nachfragerisiken sieht er als die dominanten Themen für die kommenden Quartale.
Was bedeutet das für die Aktie
Für Anleger ist die Botschaft eindeutig. Ein "Underperform"-Rating von Jefferies kombiniert mit einem gesenkten Kursziel dürfte die Lanxess-Aktie unter Druck setzen. Sollte der Quartalsbericht die Erwartungen von Dunford-Castro bestätigen und die Ebitda-Prognose von 134 Mio. € nicht übertroffen werden, ist weiteres Abwärtspotenzial bei der Aktie kaum zu vermeiden.
Quelle: dpa-AFX
Lanxess kaufen, halten oder verkaufen? Unsere Experten-Redaktion berichtet regelmäßig über Lanxess und informiert Dich in Echtzeit, wenn Handlungsbedarf besteht. Aktiviere dafür einfach unseren kostenlosen Aktien-Alarm und sichere Dir Deinen persönlichen Informationsvorsprung.
Lanxess weiterverfolgen – jetzt kostenlosen Aktien-Alarm aktivieren »