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SanDisk-Aktie: Korrektur doch noch nicht vorbei?

Bären dominieren
Die SanDisk-Aktie steht trotz der jüngsten Erholung weiterhin deutlich unter Druck. Zuletzt verlor der Kurs rund -22%, konnte sich gestern jedoch mit einem Anstieg von +5,5% wieder etwas stabilisieren. Damit stellt sich nun die Frage, ob die jüngste Gegenbewegung den Beginn einer größeren Erholung markiert oder nur ein kurzfristiges Aufflackern bleibt.

Chartanalyse zu Sandisk Corporation

Nachdem der SanDisk-Kurs aus der Bullenflagge nach oben ausgebrochen war, entwickelte sich eine dynamische Rallye. Vom lokalen Tief des 29. Juli stieg der Kurs zwischenzeitlich um knapp +84% an. An der Unterkante des Widerstandsbereiches wurde der Kurs des Techkonzerns jedoch abgelehnt und verlor -22%. Im aktuellen Supportbereich fand der Kurs zunächst erneut Halt.

Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Der nächste, relevante Resistenzbereich liegt zwischen 1.818 US$ und 1.951 US$. Der relevante Supportbereich zwischen 1.436 US$ und 1.539 US$. Ein Überschreiten des Widerstandes wäre bullisch, während ein Unterschreiten der Unterstützungszone weiteren Verkaufsdruck auslösen könnte.

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Sandisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 53 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten gekreuzt, was zu einem bärischen Cross geführt hat. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal ausgebildet.

Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder etwas pessimistischer. Beide Indikatoren haben Verkaufssignale geliefert. Auf Wochenbasis halten beide Indikatoren ebenfalls die bärischen Crossover intakt, was kurz- bis mittelfristig für die Bären spricht.

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Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart deutet weiterhin auf einen intakten langfristigen Aufwärtstrend hin. Nach der außergewöhnlich starken Rallye der vergangenen Jahre befindet sich die SanDisk-Aktie wahrscheinlich in einer Welle 4 der Korrektur. In der aktuellen primären Zählung läuft dabei eine Erholungsbewegung innerhalb der Welle B. Nach Abschluss der Korrektur könnte anschließend eine Welle 5 folgen.

Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

In einem Alternativszenario könnte die Welle 4 (röm. iv) bereits abgeschlossen sein. Sollte der Kurs eine korrektive Struktur ausbauen, liegt der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 weiterhin zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.307,43 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 669,50 US$. Erst ein Unterschreiten würde das bullische Szenario invalidieren.

ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze

  • SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren.
  • Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten.
  • Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs).
  • Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden.
  • SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 229,40 Milliarden US$ wert.

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Fazit

Meiner Einschätzung nach bleibt die SanDisk-Aktie trotz der jüngsten Schwäche grundsätzlich bullisch aufgestellt. Die bärischen Signale bei RSI und MACD mahnen kurzfristig zur Vorsicht, während die Elliott-Wellen weiterhin einen übergeordneten Aufwärtstrend nahelegen.

Entscheidend sind nun die genannten Support- und Widerstandsbereiche. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt die Chance auf eine Welle 5 bestehen. Ein Bruch darunter würde das bullische Szenario dagegen deutlich schwächen.