Quelle: ChatGPT

SpaceX-Aktie: 100 Orbitalmissionen – doch OpenAI zieht den Stecker!

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Vincent Uhr
SpaceX hat bereits seine 100. Orbitalmission des laufenden Jahres absolviert. Gleichzeitig sorgt die gerade abgeschlossene 60-Milliarden-US$-Übernahme von Cursor für Gegenwind: OpenAI will seine Modelle aus der Entwicklungsumgebung zurückziehen. Für Anleger treffen damit ein beeindruckender Vorsprung im Raumfahrtgeschäft und neue Risiken der KI-Expansion aufeinander.

Die 100. Orbitalmission zeigt den Vorsprung

Bei der Zählung lohnt sich ein genauer Blick. Bereits am 19. August meldete SpaceX die 100. Mission des Jahres. Darin waren jedoch zwei suborbitale Starship-Tests enthalten.

Die tatsächlich 100. Orbitalmission folgte in der Nacht zum 22. August: Eine Falcon 9 brachte bei der Mission Starlink 15-20 weitere 29 Satelliten ins All. Es handelte sich um den 99. Falcon-9-Start des Jahres. Zusammen mit einem Falcon-Heavy-Flug war damit die Marke von 100 Orbitalmissionen erreicht.

Nur wenige Tage später absolvierte Falcon 9 auch ihren 100. Jahresstart. Der eingesetzte Booster flog bereits zum 37. Mal – ein neuer Wiederverwendungsrekord. Von den ersten 100 Falcon-9-Flügen dienten 77 dem Ausbau von Starlink.

Genau darin liegt der wirtschaftliche Vorteil. SpaceX schafft sich mit Starlink seine eigene Nachfrage, steigert dadurch die Auslastung seiner Raketen und sammelt bei jedem Flug zusätzliche Daten. Wettbewerber müssen dagegen zunächst zahlende Kunden finden.

Dass SpaceX nicht nur eigene Satelliten transportiert, zeigte am Sonntag der erfolgreiche Falcon-Heavy-Start des rund 4,3 Milliarden US$ teuren Roman-Weltraumteleskops der NASA.

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OpenAI kündigt Cursor die Zusammenarbeit

Weniger reibungslos läuft die Expansion in das Softwaregeschäft. SpaceX schloss am 14. August die Übernahme der Cursor-Mutter Anysphere ab. Bezahlt wurden 60 Milliarden US$ in SpaceX-Aktien.

Nur zwei Wochen später kündigte OpenAI an, seine Modelle künftig nicht mehr über Cursor anzubieten. Als vorläufiger Abschalttermin wurde der 12. November genannt. OpenAI betont, dass Cursor selbst nicht gegen den Vertrag verstoßen habe. Aufgrund früherer Auseinandersetzungen mit Unternehmen von Elon Musk fehle jedoch das Vertrauen, dass SpaceX die Nutzungsbedingungen einhalten werde.

Der unmittelbare Schaden dürfte begrenzt bleiben. Nach Angaben von Cursor entfallen lediglich rund 5% des Nutzerverkehrs auf OpenAI-Modelle. Anthropic will seine Kapazitäten für Claude sogar ausbauen. Zudem kann Cursor weiterhin Modelle von Google und SpaceXs eigenem Grok anbieten.

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60 Milliarden US$ lassen wenig Raum für Fehler

Trotzdem ist der Vorgang mehr als eine persönliche Auseinandersetzung zwischen Musk und Sam Altman. Cursor lebt davon, Entwicklern möglichst viele leistungsfähige KI-Modelle auf einer neutralen Plattform anzubieten. Fällt ein wichtiger Anbieter weg, verliert dieses Versprechen an Glaubwürdigkeit.

SpaceX zahlte für Cursor rund das 15-Fache der zuletzt gemeldeten annualisierten Erlöse von etwa 4 Milliarden US$. Dieser Preis setzt starkes Wachstum und eine hohe Kundenbindung voraus. Wird Cursor dagegen zunehmend zu einem reinen Vertriebskanal für Grok, könnten Nutzer zu unabhängigeren Entwicklungsumgebungen wechseln.

Umgekehrt besitzt die Integration Potenzial. Eigene Rechenzentren, Grok und Cursor als Zugang zu Millionen Entwicklern könnten die Abhängigkeit von externen Anbietern verringern und langfristig die Margen verbessern.

ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze

  • SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet.
  • Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI.
  • Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,92 Billionen US$.

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Vincent Uhr

Fazit

Die 100. Orbitalmission ist für die SpaceX-Aktie deutlich wichtiger als der Streit mit OpenAI. Sie bestätigt einen kaum einholbaren Vorsprung im Kerngeschäft. Der Verlust der OpenAI-Modelle ist verkraftbar, zeigt aber die Risiken der aggressiven KI-Expansion. Ich würde die Aktie aufgrund der Bewertung heute trotzdem nicht kaufen, sondern auf einen deutlichen Rücksetzern warten, ehe ich mich an der Wachstumsgeschichte beteilige.