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Tesla-Aktie mit -40% – sind das Einstiegskurse?

Chance oder Risiko?
Die Tesla-Aktie zählt seit Jahren zu den volatilsten Werten am US-Aktienmarkt. Nach einer Korrektur von rund -40% gegenüber dem Allzeithoch stellt sich nun die Frage, ob sich auf dem aktuellen Kursniveau bereits eine attraktive charttechnische Chance eröffnet oder ob die Abwärtsbewegung noch nicht abgeschlossen ist. Die Antwort liefert vor allem der Blick auf den Chart.

Chartanalyse zu Tesla

Der Tesla-Kurs steht seit dem Allzeithoch am 22. Dezember 2025 unter Druck. Mittlerweile ist die Korrektur über -40% stark. Besonders in den vergangenen 14 Tagen kam der Kurs deutlich unter die Räder, nachdem sich zuvor eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgezeichnet hatte.

Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Diese Schulter-Kopf-Schulter-Formation hat sich nun ausgespielt und das technische Preisziel von 296 US$ ist nahezu erreicht worden. Aktuell steht der Kurs der Tesla-Aktie bei knapp unter 300 US$ und damit in einer interessanten Unterstützungszone. Sollte diese jedoch brechen, könnte sich der Verkaufsdruck nochmals erhöhen.

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Tesla-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 25 Punkten, leicht in der überverkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weiter fallende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges.

Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit bärische Signale. Sowohl RSI als auch MACD haben Verkaufssignale ausgebildet und deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Auch auf Wochenbasis zeichnet sich weiterhin ein negatives technisches Bild ab.

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Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht für einen weit fortgeschrittenen Aufwärtszyklus. Mit dem Allzeithoch im Dezember 2024 wurde die Welle 5 abgeschlossen, wodurch die Elliott-Wellen-Zählung technisch vollständig ist. Damit steigt aus charttechnischer Sicht die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur.

Solange das bullische Szenario einer diagonalen Struktur intakt bleibt, sind weitere Allzeithochs jedoch weiterhin möglich. Erst ein nachhaltiger Bruch der Unterstützung bei 212,39 US$ würde dieses Szenario invalidieren.

Tesla, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Der Tesla-Kurs macht momentan einen bärischen Eindruck. Zwar lässt das Elliott-Wellen-Alternativszenario noch ein neues Rekordhoch zu, dazu ist es aber notwendig, dass der prognostizierte Trendwendebereich nicht unterschritten wird und der Kurs in Kürze eine Wende vollzieht.

ℹ️ Tesla in Kürze

  • Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat.

  • Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien.

  • Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit.

  • Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 1,178 Billion US$ auf.

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Fazit

Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild angeschlagen. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis bärische Signale, während der überverkaufte RSI kurzfristig eine technische Gegenbewegung begünstigen könnte. Entscheidend ist, ob die aktuelle Unterstützungszone verteidigt wird.

Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich derzeit das Korrekturszenario. Das bullische Alternativszenario bleibt zwar intakt, setzt aber eine schnelle Stabilisierung oberhalb von 212,39 US$ voraus. Andernfalls dürfte sich die übergeordnete Korrektur weiter ausdehnen.