Quelle: ChatGPT

SK Hynix-Aktie: Bombastisches Umsatz- und Gewinnwachstum

Rekordzahlen und -prognosen
Die SK Hynix-Aktie feiert dieser Tage einen starken Rebound an der Börse. Nachdem der Kurs des südkoreanischen Speicherchipherstellers bereits in den letzten drei Tagen um über +15% nach oben kletterte, geht es am Mittwochvormittag um weitere +9% nach oben. Was steckt hinter dieser Top-Performance und hat die SK Hynix-Aktie noch mehr Kurspotenzial?

Bombastische Wachstumsraten

Grund für die megastarke Performance der SK Hynix-Aktie sind die vorgelegten Quartalszahlen des südkoreanischen Technologiekonzerns. Sie fielen bombastisch gut aus und übertrafen sogar die bereits hochgesteckten Analystenerwartungen.

Angetrieben vom ungebrochenen Boom bei KI-Infrastruktur und Hochleistungsspeichern hat SK Hynix erstmals in der Unternehmensgeschichte beim Quartalsumsatz die Marke von 100 Billionen KRW durchbrochen. In den letzten drei Monaten erlöste der Speicherchipproduzent 104,6 Billionen KRW (rund 78 Milliarden US$). Das entspricht einer Vervierfachung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatzsteigerung auf 98,0 Billionen KRW gerechnet.

Ebenso bombastisch fiel der Gewinnsprung aus. Das operative Ergebnis explodierte im Jahresvergleich um über 600% auf phänomenale 83,3 Billionen KRW, was einer gigantischen operativen Marge von rund 80% entspricht. Der Analystenkonsens lag zuvor bei 77,0 Billionen KRW. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn von 39,8 Billionen KRW (30,0 Milliarden US$).

Treiber des atemberaubenden Umsatz- und Gewinnwachstums waren deutlich gestiegene Durchschnittspreise im DRAM-Bereich (ein Plus im hohen 20-%-Bereich zum Vorquartal), die Serienfertigung neuester HBM-Generationen sowie stark steigende Server-DDR5-Lieferungen.

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Und gigantische Kapitalmaßnahmen

Und es kommt noch besser: Das Management gab im Rahmen der Zahlenvorlage bekannt, dass dank langfristiger Kundenverträge die Produktionskapazitäten für DRAM und HBM faktisch bis einschließlich 2029 ausverkauft sind. Die Nachfrage nach HBM übersteigt laut Unternehmen das verfügbare Angebot etwa um das Doppelte. SK Hynix erwartet, dass die Speicherknappheit bis 2030 anhalten könnte.

Angesichts der Gewinn- und Cashflow-Explosion in den letzten Monaten dürfen sich die Aktionäre von SK Hynix auf ein gigantisches Aktienrückkauf- und Dividendenprogramm freuen. Der Technologiekonzern plant für 2026 eine Kapitalrückführung von insgesamt rund 100 Billionen KRW (ca. 75 Milliarden US$) an seine Anteilseigner.

Dazu gehören Aktienrückkäufe von über 60 Billionen KRW und Dividenden von mehr als 30 Billionen KRW sowie. Allein für das dritte Quartal dürften sich Aktionäre über eine Dividende in Höhe von 20.000 KRW (13,41 €) freuen. Sie besteht je zur Hälfte aus einer regulären Gewinnausschüttung und einer Sonderausschüttung aus dem Verkauf der Beteiligung aus dem Anteil am japanischen Kioxia-Konzern. Zur besseren Einschätzung: Die höchste je von SK Hynix gezahlte Jahresdividende (nicht Quartalsdividende) lag bei 1,83 €.

Die Trendwende geschafft

Nach einem starken Kursrückgang in der ersten Monatshälfte hat die SK Hynik-Aktie in den letzten Tagen die charttechnische Trendwende geschafft. Ich gehe davon aus, dass das Momentum nun stark genug ist, um das 3-Monatshoch bei 1.225 € zu testen. Sollte es geknackt werden, sind sogar Kurse von über 1.400 € möglich.

Immer noch lächerlich günstig

Für mich ist und bleibt die SK Hynix-Aktie eine ganz klare Kaufempfehlung. Sie ist mit einem Forward-KGV von 4 lächerlich günstig bewertet.

Die Börse scheint in der aktuellen Geschäftsentwicklung des Speicherchipherstellers immer noch eine Eintagsfliege zu sehen. Das hat einen guten Grund: Die Chipbranche gehört zu den zyklischsten Industrien überhaupt und so gewaltige Umsatz- und Gewinnexplosionen deuten immer darauf hin, dass der Höhepunkt des Zyklus erreicht ist.

Ich glaube das nicht. Meiner Meinung nach verändert der KI-Cloud-Boom die gesamte Speicherchipbranche nachhaltig hin zu wesentlich längeren Zyklen.

SK Hynix schätzt, dass der Angebotsüberhang noch vier weitere Jahren andauern wird. Das bedeutet, dass die Preise für Speicherchips bis 2030 hoch bleiben werden.

Zudem vergeben die Speicherchiphersteller ihre Produktionskapazitäten immer langfristiger über große Abnahmeverträge an ihre Kunden. Laut Unternehmensangaben ist bereits mehr als die Hälfte der Produktion für die beiden nächsten Jahre über solche Langfristverträge vergeben. Das gibt Anlegern wesentlich mehr Planungssicherheit und Umsatzvisibilität.

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ℹ️ SK Hynix in Kürze

  • SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie.
  • Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen.
  • Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen.
  • Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran.
  • Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 810 Milliarden US$.

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Fazit

Für mich ist die SK Hynix-Aktie nach wie vor eine ganz klare Kaufempfehlung. Auf dem aktuellen Kursniveau können Anleger meiner Überzeugung nach so gut wie nichts falsch machen. Die Bewertung des koreanischen Tech-Titels ist so niedrig, dass ein Downside in meinen Augen de facto nicht existiert.

Vor allem für Dividendenjäger wird die SK Hynix-Aktie immer spannender. Der Speicherchiphersteller ist eine wahre Gelddruckmaschine und wird das in den kommenden drei bis vier Jahren auch bleiben. Aktionäre dürfen demnach mit einem intensiven Geldregen rechnen.