Nächster Volltreffer im RAC: +215% mit Suncor Energy
Teilgewinnmitnahme nach gut vier Jahren
Was für ein Volltreffer: Bereits im Juli 2022 wurde die Aktie von Suncor Energy im RAC zum Kauf empfohlen. Seitdem hat sich die Position zu einem echten Renditebringer entwickelt: Anleger können inzwischen einen Kursgewinn von mehr als +192% verbuchen. Einschließlich der ausgeschütteten Dividenden beläuft sich die Gesamtrendite sogar auf rund+215%. Nach dieser beeindruckenden Entwicklung hat Rohstoffqueen Miriam Kraus beschlossen, einen Teil der Gewinne zu sichern.
Das Erfolgsrezept: Ölproduktion und Raffineriegeschäft
Suncor Energy vereint zwei Eigenschaften, die im aktuellen Energiemarkt besonders wertvoll sind: eine langlebige Ölsandproduktion und ein bedeutendes Raffineriegeschäft. Anders als reine Ölproduzenten verdient der kanadische Konzern entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Förderung über die Verarbeitung bis zum Verkauf raffinierter Produkte.
Wie profitabel dieses Geschäftsmodell sein kann, zeigte sich im zweiten Quartal 2026. Der Raffineriedurchsatz erreichte mit 477.000 Barrel täglich einen Rekordwert für ein zweites Quartal. Die Verkäufe raffinierter Produkte legten um 9% auf 654.800 Barrel pro Tag zu. Besonders beeindruckend: Der freie Mittelzufluss aus dem Downstream-Geschäft erreichte knapp 2 Milliarden CA$ und war damit fast achtmal so hoch wie im Vorjahreszeitraum.
Kapitaldisziplin als zusätzlicher Renditetreiber
Neben der operativen Stärke überzeugt Suncor mit einer konsequenten Kapitalallokation. Überschüssige Mittel fließen über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurück. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Bilanz deutlich gestärkt: Die Nettoverschuldung sank innerhalb eines Jahres von 7,7 auf 4,5 Milliarden CA$.
Das ist eine bemerkenswerte Kombination: Suncor profitiert von attraktiven Raffineriemargen, erwirtschaftet hohe Cashflows und reduziert gleichzeitig seine Schulden und Aktienzahl.
Öl-Boom bietet Chancen, aber auch Rückschlagrisiken
Der geopolitische Konflikt im Nahen Osten hat die Ölpreise zuletzt kräftig nach oben getrieben. Angriffe auf Energieinfrastruktur und die Risiken rund um die Straße von Hormus verschärfen die Sorgen über die globale Versorgung. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, könnte die Risikoprämie im Ölpreis sogar noch steigen.
Doch genau darin liegt auch die Gefahr. Eine diplomatische Annäherung oder eine Normalisierung der Lieferwege könnte die Notierungen schnell unter Druck setzen. Hinzu kommt, dass dauerhaft hohe Energiepreise die Nachfrage belasten und die Inflation weiter anheizen können. Genau diese Korrektur beim Ölpreis ließ sich in den vergangenen Tagen auch beobachten – womit sich der von unserer Rohstoffexpertin empfohlene (Teil-)Ausstieg als perfekt getimt erweist.
Gewinne sichern und Kapital freimachen
Suncor bleibt ein qualitativ hochwertiger Energiekonzern mit einem überzeugenden Geschäftsmodell. Nach der starken Rallye ist die Bewertung mit einem KGV von etwa 9 und einem EV/EBITDA von 5 allerdings nicht mehr außergewöhnlich günstig.
Der Teilausstieg ist zugleich ein Beispiel für konsequentes Risikomanagement. Die verbleibende Hälfte bietet weiterhin Beteiligung an möglichen weiteren Kurssteigerungen. Doch nach diesem Lauf darf man auch einmal die Früchte ernten.
Deshalb heißt es jetzt: Gewinne sichern, Kapital freimachen und den nächsten Rohstoff-Volltreffer suchen.
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Fazit
Grundlage des RAC ist eine professionelle, langfristig ausgerichtete Anlagestrategie mit höchster Transparenz und Profi-Analysen auf Bank-Niveau. Mit dieser Strategie wurde im vergangenen Jahr eine durchschnittliche realisierte Performance aller abgeschlossen Verkäufe in Höhe von +300% erzielt bzw. +257,5% gewichtet.
Zusätzlich wird nun auch ein Trading-Depot geführt, mit dem – wenn gewünscht – kurzfristig auch „gezockt“ werden darf. Hier wird eine Swing-Trading-Strategie verfolgt, die kurzfristige Gewinne einbringt, welche dann wiederum Liquidität für die Tenbagger des Vermögensdepots liefern.
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