Boeing-Aktie: Sind trotz Kurszielsenkung 230 Dollar drin?
Jefferies hat das Kursziel für Boeing von 265 auf 230 US-Dollar gesenkt, die Einstufung aber bei "Buy" belassen. Grund ist laut Analystin Sheila Kahyaoglu, dass der vom Flugzeugbauer angestrebte Barmittelzufluss von 10 Milliarden US-Dollar nun erst 2029 und damit ein Jahr später als erwartet erreicht werden soll. Was bedeutet das gesenkte Kursziel bei gleichzeitig bestätigter Kaufempfehlung für Anleger?
Cashflow-Ziel verschoben
Auslöser der Anpassung sind die jüngsten Quartalszahlen von Boeing. Kahyaoglu verweist in ihrer am Mittwoch vorliegenden Einschätzung darauf, dass der angepeilte Barmittelzufluss von 10 Milliarden US-Dollar erst 2029 statt wie zuvor erwartet erreicht werden soll. Als Ursache nennt sie die gesenkten Ziele für die Flugzeug-Auslieferungen.
Einstufung bleibt bestehen
Trotz der gesenkten Erwartungen an den Mittelzufluss hält Jefferies an der Einstufung "Buy" fest. Das Kursziel wurde von 265 auf 230 US-Dollar reduziert.
Fazit
Jefferies sieht in der Verschiebung des Cashflow-Ziels offenbar kein grundsätzliches Problem, sonst hätte das Analysehaus die Kaufempfehlung kaum bestätigt. Dennoch zeigt die Anpassung, dass die Produktionsziele bei Boeing weiterhin unter Druck stehen und sich die Erwartungen an die Auslieferungen verschieben können. Anleger könnten die kommenden Quartalszahlen zu den Auslieferungszahlen als Anhaltspunkt nutzen, um zu prüfen, ob sich die Lage stabilisiert. Wer in die Aktie investiert ist, sollte das reduzierte Kursziel als Hinweis auf ein realistischeres, aber weiterhin positives Szenario werten.
Quelle: dpa-AFX
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