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Quelle: ChatGPT

Rheinmetall-Aktie: Wann hört die Talfahrt endlich auf?

Kampf mit dem 12-Monatstief
Rheinmetall-Aktionäre ist schon seit längerem nicht mehr zum Feiern zumute. Und heute kommt erst recht keine Feierstimmung auf. Am frühen Morgen durchbricht die Rheinmetall-Aktie ihr bisheriges 12-Monatstief bei rund 940 € und fällt auf den tiefsten Stand seit Februar 2025. Innerhalb eines Jahres hat sich mehr als die Hälfte des Börsenwerts des Rüstungskonzerns in Luft aufgelöst. Warum hört der Sinkflug der Rheinmetall-Aktie einfach nicht auf und was muss eigentlich passieren, damit er zu Ende geht?

Gründe für die Talfahrt

Auf die Frage, warum der Kurs der Rheinmetall-Aktie seit Monaten auf Talfahrt ist, gibt es keine einfache Antwort. Verantwortlich ist eine komplexe Mischung verschiedener Faktoren.

Zum Ersten ist es zweifellos das negative Marktsentiment, das seit geraumer Zeit Rüstungsaktien das Leben an der Börse schwer macht. Trotz des andauernden Ukraine-Krieges und der geopolitisch unsicheren Lage im Nahen Osten haben viele Anleger offenbar die Lust am Rüstungssektor verloren.

Zum Zweiten hat Rheinmetall selbst für eine Enttäuschung gesorgt. Durch die Korrektur der Umsatzprognose für das laufende Jahr um 300 Millionen € nach unten hat der Rüstungsriese im August viel Vertrauen verspielt.

Zum Dritten ist Rheinmetall auch nicht in allen Bereich auf der Erfolgsspur. Der Verlust des Fregattenprogramms F126 hat das mehr als deutlich gemacht.

Zum Vierten hat Rheinmetall damit zu kämpfen, seinen gewaltigen Auftragsbestand von über 80 Milliarden € auch fristgerecht in Umsatz zu konvertieren. Die Börse hat offenbar zunehmend Zweifel daran, dass der Rüstungskonzern sein hohes Wachstum beibehalten und dieses gleichzeitig in überproportionales Gewinnwachstum übersetzen kann.

Und zum Fünften waren die Bewertungsvorstellungen vieler Anleger in der Vergangenheit überzogen. 2025 wurde die Rheinmetall-Aktie über weite Strecken mit einem KGV von über 60 gehandelt. Dieses Bewertungsniveau hat sich rückblickend als etwas zu optimistisch erwiesen.

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Charttechnische Hochspannung

Es ist ein charttechnisch hochspannender Tag für die Rheinmetall-Aktie. Sie kämpft mit ihrem Ende Juni aufgestellten 12-Monatstief bei 945 €. Ein Durchbruch nach unten könnte eine weitere Verkaufswelle des DAX-Titels auslösen und den Kurs bis zum nächsten Zwischentief bei 890 € durchreichen.

Das muss jetzt passieren

Analysten sehen derzeit ein gewaltiges Upside in der Rheinmetall-Aktie. Ihre Kursziele liegen in einer Bandbreite von 1.050 und 2.300 €. Das bedeutet, dass die Bullen ein Potenzial von +140% im DAX-Titel sehen und selbst die Bären glauben an eine Kurssteigerung von +10%.

Auch ich sehe die Rheinmetall-Aktie inzwischen als deutlich unterbewertet an. Das Forward-KGV ist mittlerweile unter 20 gefallen — und das bei einem Unternehmen mit Wachstumsraten von 40% (2026) und 35% (2027) bei gleichzeitig überproportionalem Margenwachstum.

Die Rheinmetall-Aktie hat derzeit ein gewaltiges Chart- und Sentimentproblem, aber kein Bewertungsproblem. Diese Probleme kann der Rüstungskonzern nicht alleine lösen, aber er kann zur Lösung beitragen.

Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.

ℹ️ Rheinmetall in Kürze

  • Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
  • Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
  • Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 47 Milliarden €.

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Fazit

Rheinmetall muss in den kommenden Monaten beweisen, dass es seinen gewaltigen Auftragsberg konsequent abarbeitet kann und das zu ordentlichen Margen. Die Börse wird sehr genau darauf achten, ob der Konzern seine Prognose einhalten wird.

Sollte das gelingen, steht meiner Meinung nach einem Rebound der Rheinmetall-Aktie nichts im Wege. Die Bewertung ist inzwischen ein echtes Schnäppchen. Das wird der Börse irgendwann auffallen.