Krones hat in diesem Jahr schon mehr als 20 Prozent an Börsenwert verloren. Und genau dieser Kursverfall hat nun einen Analysten dazu bewogen, seinen negativen Daumen hochzunehmen.
Kepler Cheuvreux dreht das Votum
Hans-Joachim Heimbürger von der Investmentbank Kepler Cheuvreux hat sein bisheriges "Reduce"-Votum auf "Hold" angehoben. Sein Kernargument: Durch den deutlichen Kursrückgang seien die Bewertungsrisiken schlicht gesunken. Gleichzeitig strich er Krones von der "Capital Goods Least Preferred List", also jener internen Liste, auf der die Bank die Werte aufführt, von denen sie im Kapitalgütersektor am stärksten abrät.
Das hat am Montag gereicht, um die Aktie um 1,5 Prozent nach oben zu treiben. Damit war Krones der zweitbeste Wert im MDax, direkt hinter Sartorius.
Robust, aber mit Fragezeichen
Heimbürger konstatiert, dass sich das erste Halbjahr für Krones robust entwickelt habe. Das dritte Quartal werde allerdings zur Herausforderung, weil Kunden angesichts der schwächeren Konjunktur mit Aufträgen zögerlicher würden. Dazu kommen strukturelle Bedenken, die der Analyst auch bei der Preismacht des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers hat. Sein Fazit: fair bewertet, aber noch kein Kauf.
Im Sektor bleibt Gea der klare Favorit von Heimbürger. Die Aktien des Dax-Konzerns erholten sich am Montag um 1,6 Prozent von ihrem jüngsten Tief seit Juli.
Quelle: dpa-AFX
Krones kaufen, halten oder verkaufen? Unsere Experten-Redaktion berichtet regelmäßig über Krones und informiert Dich in Echtzeit, wenn Handlungsbedarf besteht. Aktiviere dafür einfach unseren kostenlosen Aktien-Alarm und sichere Dir Deinen persönlichen Informationsvorsprung.
Krones weiterverfolgen – jetzt kostenlosen Aktien-Alarm aktivieren »