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Rheinmetall-Aktie mit -60% – nächstes Ziel 558 €?

Indikatoren bärisch!
Die Rheinmetall-Aktie ist nach einem Tagesverlust von -16,14% auf 841,50 € eingebrochen. Dabei fiel der Kurs mit einer deutlichen Kurslücke unter eine wichtige Unterstützungszone. Gleichzeitig liefern RSI und MACD klare Verkaufssignale. Wie weit kann sich die laufende Korrektur jetzt noch ausdehnen?

Chartanalyse zu Rheinmetall

Die Rheinmetall-Aktie ist mit einer großen Kurslücke unter die bisherige Unterstützungszone zwischen etwa 925,00 und 955,00 € gefallen. Damit wurde ein weiteres technisches Verkaufssignal ausgelöst. Solange der Rüstungstitel diese Zone nicht zurückerobert, bleibt das kurzfristige Chartbild deutlich angeschlagen.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Eine Gegenbewegung dürfte zunächst zwischen 900,00 und 955,00 € auf Widerstand treffen. Darüber wäre die Marke bei 1.112,00 € entscheidend. Auf der Unterseite liegt der nächste markante Auffangbereich zwischen etwa 680,00 und 710,00 €. Weitere Unterstützungen verlaufen bei 545,00 bis 565,00 € sowie zwischen 460,00 und 480,00 €.

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Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI ist auf dem Tageschart stark eingebrochen und inzwischen in den überverkauften Bereich gefallen. Zuvor hatte die RSI-Linie ihre Signallinie von oben nach unten gekreuzt und ein bärisches Crossover ausgelöst. Der niedrige RSI erhöht zwar die Chance auf eine technische Gegenbewegung, bestätigt zunächst jedoch den massiven Verkaufsdruck.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Auch der MACD liefert ein klares Verkaufssignal. Die MACD-Linie hat ihre Signallinie von oben nach unten gekreuzt, während das Histogramm deutlich in den negativen Bereich gefallen ist. Damit zeigen beide Indikatoren weiterhin abwärts. Ein belastbares Signal für eine Stabilisierung liegt bislang nicht vor.

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Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Zählung ordnet den laufenden Rückgang als übergeordnete Welle 4 ein. Mit 841,50 € ist die Rheinmetall-Aktie bereits unter das 0,236er Fibonacci-Retracement bei 859,70 € gefallen. Der breite Trendwendebereich reicht bis zum 0,5er Fibonacci-Retracement bei 343,80 €.

Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Innerhalb der Korrektur zeichnet sich eine A-B-C-Struktur ab. Die gelben Fibonacci-Extensionen markieren mögliche Zielbereiche einer späteren Welle C zwischen 557,80 und 340,69 €. Zuvor sind jedoch deutliche Gegenbewegungen möglich. Erst nach Abschluss der Welle 4 wäre gemäß der aktuellen Zählung eine neue impulsive Welle 5 denkbar.

ℹ️ Rheinmetall in Kürze

  • Rheinmetall ist ein deutscher Technologie- und Rüstungskonzern mit Hauptsitz in Düsseldorf.
  • Das Unternehmen entwickelt unter anderem Militärfahrzeuge, Waffen- und Munitionssysteme, Flugabwehrlösungen und elektronische Verteidigungstechnik.
  • Neben dem Rüstungsgeschäft ist Rheinmetall als Zulieferer für verschiedene industrielle und automobile Anwendungen tätig.
  • Die Rheinmetall-Aktie wird auf Xetra gehandelt und gehört dem deutschen Leitindex DAX an.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 39,27 Milliarden €.

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Fazit

Meiner Einschätzung nach bleibt die Rheinmetall-Aktie kurzfristig klar unter Druck. Der Bruch der Unterstützung, die offene Kurslücke und die bärischen Signale von RSI und MACD sprechen für weitere Abwärtsrisiken. Der überverkaufte RSI könnte allerdings eine Gegenbewegung begünstigen.

Entscheidend ist nun die Rückeroberung der Zone zwischen 925,00 und 955,00 €. Gelingt sie nicht, dürfte der Bereich um 700,00 € zunehmend relevant werden. Langfristig bleibt eine neue Aufwärtswelle möglich, sofern die Welle 4 einen tragfähigen Boden findet.