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Dividenden-Aktien: Diese 3 Unternehmen haben ihre Ausschüttungen erhöht

Bis zu 15 Prozent mehr Dividende
Redaktion
McDonald’s, Philip Morris International und T-Mobile US erhöhen ihre Dividenden und setzen damit unterschiedliche Akzente für Anleger. Während McDonald’s einen historischen Meilenstein erreicht, profitiert Philip Morris vom Wachstum rauchfreier Produkte. T-Mobile US überzeugt mit einer kräftigen Erhöhung der Ausschüttung, steht jedoch vor wachsendem Wettbewerbsdruck.

McDonald’s: 50 Jahre Dividendenwachstum

McDonald’s hat seine Dividende zum 50. Mal in Folge erhöht und damit den Status eines Dividendenkönigs erreicht. Die vierteljährliche Ausschüttung steigt um knapp vier Prozent auf 1,93 US-Dollar je Aktie. Trotz dieses Erfolgs steht der Fast-Food-Konzern operativ unter Druck: Der Aktienkurs notierte zuletzt auf einem Mehrjahrestief, während die jüngsten Geschäftszahlen wenig überzeugten.

Mit der Strategie „NEXT“ will McDonald’s gegensteuern. Dafür plant das Unternehmen Investitionen von 8,5 Milliarden US-Dollar, um Marktanteile zu gewinnen, die Profitabilität zu steigern und die Effizienz seiner Restaurants zu verbessern. Frühere Reformprogramme in den Jahren 2003 und 2015 waren erfolgreich. Die nächste Dividendenzahlung ist für den 15. Dezember 2026 vorgesehen. Auf Basis des letzten Schlusskurses beträgt die Dividendenrendite rund 3,3 Prozent.

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Philip Morris International: Wachstum durch rauchfreie Produkte

Philip Morris International erhöht seine Quartalsdividende um knapp neun Prozent auf 1,60 US-Dollar je Aktie. Seit der Unternehmensgründung als eigenständige Gesellschaft im Jahr 2008 hat der Tabakkonzern durchgehend vierteljährliche Dividenden gezahlt.

Wachstum kommt zunehmend aus dem Geschäft mit rauchfreien Alternativen. Im zweiten Quartal stieg das ausgelieferte Volumen dieser Produkte um 7,5 Prozent auf mehr als 48 Milliarden Äquivalenzeinheiten. Der Nettoumsatz legte dank höherer Preise und steigender Nachfrage um mehr als zehn Prozent auf knapp 11,2 Milliarden US-Dollar zu. Der Nettogewinn sank dagegen um sieben Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar, vor allem aufgrund der Entkonsolidierung eines kanadischen Geschäftsbereichs. Die Dividendenrendite liegt bei rund 3,2 Prozent. Für Anleger bleibt die Aktie angesichts des Wachstums bei rauchfreien Produkten und der etablierten Geschäftsbasis interessant.

Die nächste Dividende sollte am 26. Oktober 2026 ausgezahlt werden. Als Stichtag für die Anspruchsberechtigung galt der 2. Oktober.

T-Mobile US: Höhere Ausschüttung bei steigendem Konkurrenzdruck

T-Mobile US erhöht seine Quartalsdividende um 15 Prozent auf 1,17 US-Dollar je Aktie. Der Mobilfunkanbieter, der erst Ende 2023 eine Dividende eingeführt hat, profitiert von Übernahmen und der Vermarktung höherwertiger Tarife. Im zweiten Quartal stiegen die Umsätze mit Vertragskunden gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent, während jüngste Akquisitionen den Gewinn je Aktie um fünf Prozent erhöhten.

Allerdings droht zusätzliche Konkurrenz durch SpaceX und dessen Satellitendienst Starlink. Zugleich bleibt die Dividendenrendite mit rund 2,8 Prozent hinter jener von AT&T mit 4,5 Prozent und Verizon mit 6,2 Prozent zurück. Trotz der operativen Fortschritte erscheint T-Mobile US daher für Anleger, die vor allem hohe laufende Ausschüttungen suchen, weniger attraktiv. Die nächste Dividendenzahlung ist für den 10. Dezember 2026 geplant.

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Redaktion

Fazit

McDonald’s punktet mit einer jahrzehntelangen Ausschüttungshistorie und neuen Wachstumsplänen. Philip Morris überzeugt durch steigende Umsätze und den Ausbau rauchfreier Produkte. T-Mobile US bietet zwar die stärkste Dividendenerhöhung, weist jedoch eine vergleichsweise niedrige Rendite und zunehmende Wettbewerbsrisiken auf. Für langfristige Anleger bleiben neben der Dividendenhöhe vor allem die Geschäftsentwicklung, die finanzielle Stabilität und das Potenzial für weitere Ausschüttungssteigerungen entscheidend.

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