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Relative Volatility Index (RVI) erklärt – 1x1 der Charttechnik

Die meisten Trader kennen den mit RSI abgekürzten Relative-Stärke-Index – aber RVI? Dabei handelt es sich um den Relative Volatility Index, der die Marktstärke eines Indizes misst und letztlich auch auf dem RSI basiert. In diesem Beitrag erfährst Du in wenigen Minuten, wie der RVI funktioniert und wie Händler ihn nutzen.

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Was misst der Index?

Ausgangsbasis für die Konzeption des Indikators war Dorseys Überlegung, die Handelssignale bestehender Indikatoren zusätzlich zu überprüfen und bestätigen zu lassen. Diese Aufgabe übernimmt der RVI, in dem er der Entwicklung unterschiedlicher Volatilitäten heranzieht. Und hier kommt der kleine, aber feine Unterschied: Während der Relative Strength Indicator den Durchschnitt der Hoch- und Tiefstkurse berechnet, ermittelt der Relative Volatility Index den Durschnitt der Auf- und Abwärtsbewegungen der Standardabweichungen.

Wie kann der Indikator gelesen werden?

Der RVI oszilliert zwischen den Extremwerten 0 und 100. Ein Wert von 100 bedeutet, dass sich die Kurse im Einstellungszeitraum ausschließlich erhöht haben. Ein Wert von 0 bedeutet das Gegenteil, also das sich die Kurse eines Wertes im betrachteten Zeitraum reduziert haben.

Wie können Trader den RVI nutzen?

Für Trader sind unterschiedliche Schwellen interessant, um ihre Entscheidung zu untermauern.

Wichtig zu verstehen: Der RVI ist kein Indikator, der ganz ohne weitere Strategien für Kauf- oder Verkaufssignale verwendet werden kann. Er zeigt nur die Richtung der Kursbewegung an und ist damit ein Bestätigungsindikator. Wenn Sie in die Richtung der Volatilität handeln, sind die Gewinnchancen höher

Wenn der RVI beispielsweise größer als 50 ist, wird die bullische Richtung, also ein Kauf bestätigt. Bei einem RVI, der kleiner als 50 ist, wird ein Leerverkauf bestätigt.

Eine Long-Position sollte geschlossen werden, wenn der RVI kleiner als 40 (oder 35) ist. Dasselbe gilt für eine Short-Position, wenn der RVI größer als 60 (oder 65) ist.

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