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Manuel / 17.08.20 / 10:35

Varta: Kein Grund zur Panik

Varta (WKN: A0TGJ5) trotzt dem schwierigen Konjunkturumfeld und erhöht seine 2020er Prognose. Im Handel mit Varta-Aktien geht es indes turbulent zu. Der Reihe nach.

Mal wieder hatte Varta-Chef Herbert Schein am Freitag tolle Neuigkeiten. Die mit einer ausgeprägten Wachstumsdynamik untermauerte Prognoseanhebung sieht für das Berichtsjahr 2020 nun Konzernerlöse zwischen 810 und 830 Millionen Euro nach bisher 780 bis 800 Millionen Euro vor ebenso wie ein bereinigtes Konzern-EBITDA zwischen 210 und 215 Millionen Euro nach zuvor 175 bis 185 Millionen Euro.

H1-Zahlen überzeugen

Inklusive der neukonsolidierten Sparte "Varta Consumer" – worin das Geschäft mit den im Einzelhandel erhältlichen Haushaltsbatterien zusammengefasst ist –  steigerte Varta von Januar bis Juni seinen Konzernumsatz um 158% auf 391 Millionen Euro und erzielte einen EBITDA-Anstieg um 174 Prozent auf 102 Millionen Euro. Der Nachsteuerprofit mehr als verdoppelte sich auf annähernd 40 Millionen Euro.

Samsung-Partnerschaft gefestigt

Varta bewegt sich als (einer der) Marktführer im strukturell wachsenden Markt für seine CoinPower-Batterielösungen auf Lithiumbasis und konnte zuletzt eine ausgedehnte Lieferpartnerschaft mit Samsung vermelden. Varta festigt somit seine Position als „Hauptlieferant für wiederaufladbare Batterien“ der Headsets des südkoreanischen Entertainment-Giganten. Allerdings veranschlagt die MDAX-Gesellschaft nun leicht höhere Anfangsinvestitionen für den Kapazitätsausbau seiner Mikrobatterieproduktion. Dieser werde nun mindestens 20 und maximal 30 Millionen Euro teurer, so Varta.

Investment-Case unverändert bullish

Langfristig investierte Anleger sollten auf solche panikähnlichen Bewegungen wie am Freitag nichts geben, zumal in Varta-Aktien sehr viel spekulativ und kurzweilig orientiertes Kapital handelt. An den fundamentalen Profitaussichten ändern die "paar" Millionen wenig beim künftigen Milliarden-Euro-Umsatz-Unternehmen, vorausgesetzt Varta kann seine Margenkontinuität fortsetzen.

Die DZ Bank koppelt die Neueinschätzung ihres Kurszieles von 100 auf 120 Euro weiterhin mit einem "Halten"-Rating. Warburg Research dagegen betonte, dass der Batteriespezialist mit den am Freitag gemeldeten Ergebnissen hinter dem Marktkonsens zurückgeblieben sei. Wie ich zuletzt im Update zum Söder-Besuch anlässlich des Spatenstichs am von Bund und Land mit einem dreistelligen Millionenbetrag geförderten Produktionsstandort Nördlingen berichtet hatte, ist der Investment-Case unverändert bullish.

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