Tech-Roundup: Kein Zahlendesaster für Facebook

von Redaktion  /   31. Oktober 2018, 10:20  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Facebook (WKN: A1JWVX) veröffentlichte am gestrigen Dienstag nach Börsenschluss Q3-Zahlen. Die Aktie reagierte im After-Market-Handel nervös, bevor sie moderat im Plus schloss. Amazon (WKN: 906866) verlor ein Viertel des Börsenwerts seit 1. September und radiert damit 249 Milliarden US-Dollar aus. Netflix (WKN: 552484) besorgt sich indes neue Milliardenkredite.

Eines ist jetzt schon klar: Das befürchtete Zahlendesaster bei Facebook bleibt aus. Zwar verzeichnet der WhatsApp- und Instagram-Betreiber ein Umsatzwachstum von +33% auf 13,7 Milliarden US-Dollar, das war allerdings der schwächste Anstieg seit 6 Jahren. Dazu kommen höhere Datenschutzausgaben, was den Gewinn schmälert. Dieser kletterte nur um +11% auf 5,1 Milliarden US-Dollar (1,76 US$ pro Aktie). Zuckerberg sucht nun händeringend nach neuen Wachstumsmöglichkeiten.

Mit Facebook, Amazon, Google und Netflix haben nun alle großen US-Tech-Konzerne Q3-Zahlen vorgelegt – Apple folgt am morgigen Donnerstag (1. November).

Facebook: Schreckgespenst zieht ab

Nach der verheerenden Reaktion des Marktes nach den Q2-Zahlen (von 217,48  auf 176,26 US$ bei Rekordhandel) befürchteten viele Schlimmes. Allzu negative Überraschungen blieben diesmal aus.

Mehr als 2 Milliarden Menschen weltweit nutzen mindestens einen von Facebooks Social Media Diensten täglich.

Die Kosten (u.a. Investitionen in Datenschutz) stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal erheblich um +53%. Das ist der Grund dafür, warum Facebooks Geschäft schleppender Gewinne verzeichnet. So fiel die operative Marge von 50 auf nun 42%.

Facebook-CEO Zuckerberg betonte die Wachstumsmöglichkeiten, die mit Videowerbung einhergehen.

Amazon: Wachstum schwächelt – Impulse fehlen

Allein am Montag verlor Amazon -6,33%, seit 1. September steht ein Kursverlust von -25% zu Buche. Damit ist die Amazon-Aktie nun offiziell im Bärenmarkt.

Neben der niedrigen Guidance für das Weihnachtsquartal wirken sich auch neue Überlegungen von Großinvestoren hinsichtlich dem Bewertungslevel aus.

Mit maximal 20% will Amazon im 4. Quartal beim Umsatz wachsen. Das lässt Zweifel bei Investoren aufkommen, ob die ambitionierte Bewertung noch richtig am Platz ist. Eric Sheridan von UBS hat folgende Meinung:

Given the multiple pathways ahead for revenue growth (Int’l mkts, food, CPG, private label, cloud computing, advertising), we are not worried about AMZN’s ability to produce sustained long-term revenue growth. While the stock could trade sideways over the next few months as investors debate a new normal of rev growth, we remain focused on a mix of rev growth & margin expansion which allows investors to think about valuation against compounded profit growth from ’19-’21.

Währenddessen besorgt sich Netflix einen neuen 2-Milliarden-Dollarkredit, primär um neuen eigenen Content zu kreiren. Wir hatten nach den Quartalszahlen ausführlich über Netflix berichtet.

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