KWS Saat: Klein, aber fein – und aktuell besser als Bayer!

von (sh)  /   19. Juni 2019, 18:41  /   unter Dividenden-Aktien  /   Keine Kommentare

KWS Saat (WKN: 707400) könnte man als kleine deutsche Monsanto bezeichnen. Denn ähnlich wie der von Bayer übernommene US-Konzern, setzt auch KWS Saat – zumindest zum Teil – auf genverändertes Saatgut. Anders als bei Monsanto kam es bei KWS Saat jedoch bis dato noch nicht zu Protesten von Menschenrechtlern und/oder Umweltschützern. Was genau macht KWS Saat daher besser als Monsanto? Und hätte Bayer nicht besser das kleine Familienunternehmen aus dem niedersächsischen Einbeck gekauft?

Um es vorweg zu nehmen: Jein. Sicherlich hätte Bayer auch KWS Saat kaufen können. Damit wäre man aber bei weitem nicht zum Weltmarktführer im Bereich Crop Science avanciert. Denn mit einem Jahresumsatz von zuletzt 1,1 Mrd. Euro bei einem Börsenwert von gut zwei Milliarden Euro ist KWS Saat dafür schlicht und einfach zu klein und unbedeutend. Dies bietet der Gesellschaft jedoch auch gewisse Vorteile. Denn so kann KWS Saat in seiner Marktnische florieren. Dies tut man auch, wie man erst heute wieder gesehen hat.

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Catabasis: Übernahme nur noch eine Frage von Tagen?

von (as)  /   19. Juni 2019, 18:34  /   unter Aktie des Jahres, Biotech-Aktien, Small Caps  /   Keine Kommentare

Ist Catabasis Pharmaceuticals (WKN: A2PBC0) noch aufzuhalten? Unser Top-Favorit des Jahres meldete in dieser Woche im Rahmen seines monatlichen „Catabasis Connection“-Newsletters einen weiterhin „starken Fortschritt“ bei der Ausführung seines Phase-3-Trials PolarisDMD. In den nächsten Tagen stehen zudem zwei wichige Präsentationen auf der Agenda.

Mit der heute offiziell gestarteten Rekrutierung in Jerusalem konnte Catabasis den weltweit mittlerweile 34. Standort für seine Edasalonexent-Zulassungsstudie aktivieren. Nur noch vier Trial Sites warten derweil auf den Startschuss. Damit nähert sich das Unternehmen mit riesigen Schritten der „Enrollment Completion“ in Phase 3, einem Meilenstein, der nicht selten eine signifikante Neubewertung mit sich bringt, da neue institutionelle Anlegeradressen mit ihrem vorkommerziellen Positionsaufbau beginnen.

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CTS Eventim: Kursrutsch wegen deutscher Pkw-Maut?

von (sh)  /   19. Juni 2019, 15:43  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Bereits am gestrigen Dienstag wurde bekannt, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) die sogenannte deutsche Infrastrukturabgabe („Pkw-Maut“), so wie sie von der Bundesregierung geplant wurde, für nicht mit EU-Recht vereinbar hält. Denn dadurch, dass deutsche Autofahrer die Maut über die Kfz-Steuer zurückerhalten sollten, würden ausländische Autofahrer diskriminiert. In der Folge gerieten die Aktien von Kapsch TrafficCom und CTS Eventim (WKN: 547030) kurzfristig unter Abgabedruck.

Insbesondere das Papier der CTS Eventim konnte sich jedoch sehr schnell von den Kursverlusten erholen, so dass am Ende des Handelstages sogar ein kleines Plus auf der Anzeigetafel stand. Heute nun hat sich das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung erstmals selbst zu den Auswirkungen dieses EuGH-Urteils, dass die Bundesregierung akzeptieren möchte, geäußert. Demnach hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den ursprünglich geschlossenen Betreibervertrag einseitig gekündigt. Diese Kündigung werde nun juristisch geprüft.

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Nanogate: Neue Großinvestoren lösen Kursfeuerwerk aus

von (mh)  /   19. Juni 2019, 11:36  /   unter Dividenden-Aktien, Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Nanogate SE (WKN: A0JKHC) meldet heute den erfolgreichen Abschluss ihrer Kapitalerhöhung über 10,3 Millionen Euro. Der Platzierungspreis von 22,80 Euro pro Aktie entspricht dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag. Heute schießt die Nanogate-Aktie klar darüber hinaus auf 25,10 Euro – ein Plus von +10,09%. 

Die Platzierung stößt bei Investoren auf großes Interesse. Das ausschließlich institutionellen Anlegern unterbreitete Angebot wurde „deutlich überzeichnet“. Nanogate gab letztlich mehr eigene Aktien aus als geplant. Unter den Investoren befindet sich laut Angaben ein „bedeutendes Versicherungsunternehmen“, das als zusätzlicher Ankeraktionär gewonnen wurde.

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IBU-tec: Hightech-Konzern aus Asien löst Phantasie aus

von (mh)  /   18. Juni 2019, 16:36  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Top-News bei IBU-tec advanced materials (WKN: A0XYHT): Ein nicht näher bezeichneter „asiatischer Technologiekonzern“ befeuert die Nachfrage nach Batteriematerialien – diese schlägt sich in den Bereichen E-Mobilität und stationärer Energiespeicherung mit einem Umsatzwachstum von rund 100% im laufenden Jahr nieder. Eine hohe Nachfrage gibt es folgerichtig auch bei IBU-tec-Aktien, die heute einen Kurssprung um +14,18% auf 16,10 Euro vollbringen.

„Zunehmend großvolumige“ Bestellungen sorgen bei IBU-tec für Planungssicherheit und bei Aktionären für Zuversicht. Mit dem Tech-Konzern aus Asien hat das Scale-Unternehmen anscheinend einen dicken Fisch an der Angel, der wohl auch künftig das Umsatzwachstum ankurbeln wird. Als Anbieter von Batteriematerialien scheint IBU-tec auf die richtigen Megatrends zu setzen.

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Vapiano: Besser als befürchtet, langfristiges Comeback möglich

von (sh)  /   18. Juni 2019, 11:10  /   unter Small Caps  /   Keine Kommentare

Die Franchise-Restaurantkette mit Spezialisierung auf die italienische Küche, Vapiano (WKN: A0WMNK), hat heute endlich ihren Jahresabschluss für 2018 sowie eine Prognose für 2019e vorgelegt. In beiden Fällen waren die vorgelegten Daten besser als von Analysten und Anlegern befürchtet. Folgerichtig zeigt sich die Aktie heute auch wenig verändert. Denn einerseits besteht nun Hoffnung auf Besserung, andererseits wartet man an der Börse ab ob das neue Management auch liefern kann.

Angesichts der Aufräumarbeiten, die der neue CEO Cornelius Everke jedoch bereits in recht kurzer Zeit erfolgreich durchgeführt hat, würde ich ihm durchaus einen gewissen Vertrauensvorschuss gewähren. Zumal es sich bei ihm auch nicht um irgendjemanden, sondern immerhin um den ehemaligen Chef des Deutschlandgeschäfts von Starbucks handelt. Allerdings gibt es leider noch einen Haken.

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1&1 Drillisch: Für Dividendenjäger brechen schwere Zeiten an

von (mh)  /   18. Juni 2019, 10:36  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Auch nach Auktionsende ist die Versteigerung der 5G-Frequenzen für ultraschnelles mobiles Internet das alles dominierende Thema für die 1&1 Drillisch-Aktie (WKN:554550). Länger als zwölf Wochen haben sich die vier Provider gegenseitig überboten. Letztlich erhielt 1&1 Drillisch den Zuschlag für mehrere Mobilfunk-Frequenzblöcke im Wert von 1,07 Milliarden Euro. 

Waren es bisher in Deutschland die drei Provider Telekom, Vodafone und O2 Telefónica, ist es nun einer mehr – mit 1&1 Drillisch als vierten Marktteilnehmer. Zusammen haben die Netzbetreiber knapp 6,6 Milliarden Euro für die Frequenzen ausgegeben. Ein absolutes Kursdesaster veranstaltet momentan die 1&1 Drillisch-Aktie, die den Montag -9,14% tiefer beendete bei 24,86 Euro. Marktbeobachter und Analysten sehen die vergleichsweise hohen Kosten der neuen 5G-Frequenzauktion als Belastungsfaktor für den Sektor. Am Dienstag geht es weiter abwärts mit der Aktie auf 24,22 Euro.

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Siltronic mit erneuter Gewinnwarnung: CFO Irle auf dem Irrweg!

von (sh)  /   18. Juni 2019, 8:52  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Wie Siltronic (WKN: WAF300) gestern Abend in einer Ad-hoc-Meldung bekanntgab, muss das Management ein weiteres Mal die eigenen Umsatz- und Gewinnprognosen zurücknehmen. Aus meiner Sicht ist das eine echte Sauerei, denn noch Ende des vergangenen Jahres erzählte insbesondere Finanzvorstand Rainer Irle jedem wie gut die Geschäfte des Unternehmens laufen würden und das man keine Anzeichen einer Abschwächung sehe.

Dies hielt ich seinerzeit schon für wenig glaubwürdig. Allerdings bleibt einem als Analyst und/oder Aktionär nichts anderes übrig als sich auf die Aussagen des Managements zu verlassen. Denn nur die Vorstände eines Unternehmens haben ja direkten Einblick in die tatsächliche Geschäftsentwicklung. Aus heutiger Sicht muss man daher konstatieren, dass Finanzvorstand Irle entweder dieser Einblick fehlte oder er gelogen hat.

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S&T AG: Massive Insiderverkäufe mahnen zu höchster Vorsicht!

von (sh)  /   17. Juni 2019, 18:03  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Erst vor kurzem habe ich an dieser Stelle über die Aktie der S&T (WKN: A0X9EJ) unter Führung von Hannes Niederhauser geschrieben. Seinerzeit attestierte ich der Aktie, sofern das Management seine eigenen Planzahlen einhalten kann, ein Kursziel von 50,00 Euro. Selbst kurzfristig hielt ich durchaus eine Kursrally in Richtung 30,00 Euro für möglich. Aus heutiger Sicht muss ich leider eingestehen, dass diese Einschätzung zu bullish und daher falsch war.

Allerdings war vor knapp zwei Monaten auch noch nicht absehbar, was inzwischen schon Realität zu sein scheint, nämlich eine Rezession in Deutschland bzw. Europa. So gehen viele Experten davon aus, dass wir uns schon mitten in einer solchen befinden. Schaut man sich die entsprechenden News zuletzt an, kann man das auch kaum noch von der Hand weisen. So hat bspw. am vergangenen Freitag selbst der S&T-Konkurrent Bechtle eine Umsatzwarnung veröffentlicht.

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Deutsche Bank: Die „Bad Bank“ plant eine „Bad Bank“

von (sh)  /   17. Juni 2019, 17:57  /   unter Dividenden-Aktien  /   Keine Kommentare

In einem relativ lustlosen Handel gehört die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000) heute ausnahmsweise mal zu den Gewinnern im DAX. Schlusslicht ist dagegen das Papier der Deutschen Lufthansa, die gestern Abend eine Gewinnwarnung veröffentlichen musste. Ich halte diese Information für wichtig, auch für die Einschätzung der Aktie der Deutschen Bank. Warum, werde ich in diesem Artikel darlegen. Aber lassen Sie uns zuerst gemeinsam einen Blick auf die neuen Pläne der Deutschen Bank werfen!

Wie verschiedene Medien in Deutschland schon gestern Abend übereinstimmend berichteten, plant die Deutsche Bank – endlich – einen großen Wurf zur nachhaltigen Lösung aller Probleme. So soll der Vorstand um CEO Christian Sewing sogar darüber nachdenken eine „Bad Bank“ einzurichten. In diese Auffangbank sollen dann Anlageprodukte im Volumen von bis zu 50 Mrd. Euro eingebracht werden, hieß es aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen.

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