Generated by All in One SEO Pro v4.9.10, this is an llms-full.txt file, used by LLMs to index the site. # sharedeals.de Die Aktien-Community für Börsenerfolg ## Beiträge ### [Alibaba-Aktie: 10 Milliarden US$ – jetzt muss KI liefern!](https://www.sharedeals.de/alibaba-aktie-10-milliarden-us-jetzt-muss-ki-liefern/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Alibaba-Aktie bricht in Hongkong um bis zu 10% auf 110,10 HK$ ein. Auslöser ist eine der größten Kapitalerhöhungen des Jahres: Der chinesische Technologiekonzern nimmt 10,2 Milliarden US$ auf, um seine KI-Offensive zu finanzieren. Bestehende Aktionäre werden verwässert. Gleichzeitig wächst das Cloud-Geschäft so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Bietet die Korrektur die Buy-the-Dip-Chance, auf die viele Anleger lange gewartet haben? ## Alibaba gibt 710 Millionen neue Aktien aus Alibaba platziert 710 Millionen neue Aktien zu jeweils 112,70 HK$. Insgesamt fließen dem Unternehmen dadurch 80 Milliarden HK$ beziehungsweise 10,2 Milliarden US$ zu. Die neuen Papiere entsprechen rund 3,7% der bisherigen Aktienzahl. Der Platzierungspreis liegt 8,4% unter dem vorherigen Schlusskurs in Hongkong und 3,6% unter dem entsprechenden Kurs der US-Aktie. Dieser Abschlag erklärt einen erheblichen Teil des Kurssturzes. Dass die Aktie zwischenzeitlich sogar unter den Platzierungspreis fiel, zeigt jedoch, dass Anleger nicht nur die Verwässerung, sondern auch den enormen Kapitalbedarf kritisch sehen. Alibaba will sämtliche Nettoerlöse in seine sogenannte Full-Stack-KI investieren. Dazu gehören Rechenzentren, Chips, Cloud-Infrastruktur, die Qwen-Modelle und darauf aufbauende Anwendungen. Die Platzierung ist die größte primäre Folgeemission, die jemals von einem in Hongkong notierten Unternehmen durchgeführt wurde. **Du interessierst Dich für KI im Allgemeinen und Alibaba im Besonderen?** Dann abonniere hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aibaba&stockidentifier=symbol%3ABABA) und bleibe immer up-to-date. ## Cloud-Wachstum trifft auf Milliardenverbrauch Operativ liefert Alibaba durchaus Argumente für die Investitionen. Der Konzernumsatz stieg im Juni-Quartal um 9% auf umgerechnet mehr als 39,6 Milliarden US$. Die Erlöse der AI-Cloud- und Compute-Services sprangen sogar um 45% auf 7,1 Milliarden US$. Besonders dynamisch entwickeln sich die unmittelbar mit künstlicher Intelligenz verbundenen Produkte. Sie erzielten einen Quartalsumsatz von 1,8 Milliarden US$ und wuchsen zum zwölften Mal in Folge dreistellig. Das bereinigte EBITA des Cloud-Segments erhöhte sich um 133% auf 830 Millionen US$. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf rund 12%. Der Preis dafür ist allerdings hoch. Die Investitionen stiegen im Quartal um 75% auf rund 10 Milliarden US$. Gleichzeitig entstand ein negativer freier Cashflow von etwa 6,6 Milliarden US$, während der Nettogewinn um rund 75% auf 1,5 Milliarden US$ einbrach. Insgesamt will Alibaba über drei Jahre rund 380 Milliarden RMB beziehungsweise 56,5 Milliarden US$ in KI und Cloud-Infrastruktur investieren. ## Die KI-Investitionen bekommen eine klare Frist Alibaba rechnet damit, dass sich die Investitionen in KI-Hardware innerhalb von zweieinhalb bis drei Jahren amortisieren. Bei einer erwarteten Nutzungsdauer von rund fünf Jahren könnte daraus eine Rendite auf das investierte Kapital im mittleren Zehnprozentbereich entstehen. Erreicht Alibaba diese Ziele, wäre eine Verwässerung um 3,7% wirtschaftlich vertretbar. Schließlich wächst das Cloud-Geschäft um 45% und verbessert gleichzeitig seine Profitabilität. Verfehlt das Unternehmen die Renditeziele, hätte das Management jedoch Milliarden zu einem hohen Preis aufgenommen und die Beteiligung der Altaktionäre dauerhaft verwässert. **Tipp**: Wer sich für die versteckten Perlen im KI-Markt interessiert, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) auch weniger bekannte, aber hochpotente Aktien, die von dem Trend massiv profitieren könnten. Zumindest institutionelle Investoren zeigen Vertrauen. Die Platzierung war fast dreifach überzeichnet und zog unter anderem Staatsfonds und langfristig orientierte Anleger an. Vor dem Kurseinbruch wurde Alibaba mit rund dem 16-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Nach dem Rücksetzer dürfte das KGV – unter Berücksichtigung der neuen Aktien – bei etwa 15 liegen. Das ist höher als der Fünfjahresdurchschnitt von rund 12, angesichts des Cloud-Wachstums aber nicht überzogen. Die Kapitalerhöhung ist schmerzhaft, aber strategisch nachvollziehbar. Alibaba zeigt im Cloud-Geschäft bereits starkes Wachstum und steigende Margen. Jetzt muss der Konzern beweisen, dass daraus rechtzeitig positiver Cashflow entsteht. Dann überwiegt die Chance und die Kapitalerhöhung könnte in Kürze ein kleiner Knick in einer wieder aufflammenden Wachstumsgeschichte sein. ## ℹ️ Alibaba in Kürze - Die Alibaba Gruppe mit Sitz in Hangzhou ist einer der größten E-Commerce-Konzerne Chinas. - Das 1999 gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einer riesigen Firmengruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen entwickelt. - Kerngeschäft von Alibaba sind die Online-Marktplätze Alibaba, AliExpress, Taobao und Tmall. Darüber hinaus bietet der Konzern Cloud-Services, Logistik- und Finanzdienstleistungen an. - Die Alibaba Gruppe hat eine Marktkapitalisierung von ca. 286 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Shell-Aktie: 95-Dollar-Öl trifft auf KGV 10!](https://www.sharedeals.de/shell-aktie-95-dollar-oel-trifft-auf-kgv-10/) **Published:** September 5, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Der Brent-Ölpreis ist auf mehr als 95 US$ je Barrel gestiegen und hat innerhalb einer Woche über +6% zugelegt. Für Shell ist das ein erheblicher Gewinnhebel: Schon im zweiten Quartal haben höhere Energiepreise, starke Handelsgeschäfte und bessere Raffineriemargen den Cashflow explodieren lassen. Trotz eines Aktienkurses von rund 40 € wird der Energiekonzern weiterhin nur mit einem einstelligen bis niedrigen zweistelligen Gewinnmultiplikator bewertet. ## Hohe Ölpreise verdoppeln den Gewinn Im zweiten Quartal erwirtschaftete Shell einen bereinigten Gewinn von 9,84 Milliarden US$. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 4,26 Milliarden US$. Besonders deutlich zeigt sich der Ölpreiseffekt im Upstream-Geschäft: Der bereinigte Gewinn des Segments verdoppelte sich nahezu von 1,73 auf 3,49 Milliarden US$. Nach Angaben des Konzerns erhöhten die gestiegenen realisierten Preise das Upstream-Ergebnis gegenüber dem ersten Quartal um rund 1,13 Milliarden US$. Im gesamten ersten Halbjahr belief sich der positive Preiseffekt gegenüber dem Vorjahr sogar auf 2,25 Milliarden US$. Shell profitiert allerdings nicht nur von der Förderung. Auch der weltweite Handel mit LNG, Rohöl und Ölprodukten sowie die Raffinerien trugen zum Ergebnisanstieg bei. Dadurch ist der Konzern breiter aufgestellt als ein reiner Ölproduzent – wenngleich die Richtung der Gewinne weiterhin stark von den Energiepreisen abhängt. Der freie Cashflow sprang im zweiten Quartal auf 17,52 Milliarden US$. Allerdings enthielt dieser auch positive Bewegungen beim Working Capital und weitere zeitliche Effekte. Dennoch war der Mittelzufluss stark genug, um die Nettoverschuldung innerhalb eines Quartals von 52,61 auf 41,75 Milliarden US$ zu senken. **Tipp**: Bleibe bei der Entwicklung der Rohstoffmärkte auf dem Laufenden und abonniere hier gleich unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Shell&stockidentifier=symbol%3AR6C0)! ## Mehr als nur 3,3% Dividendenrendite Shell zahlt für das zweite Quartal eine Dividende von 0,3906 US$ je Stammaktie. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet ergibt sich beim aktuellen Kurs eine Dividendenrendite von ungefähr 3,3%. Das ist ordentlich, wirkt für einen Ölkonzern aber zunächst nicht außergewöhnlich hoch. Der größere Teil der Kapitalrückgabe erfolgt mittlerweile über Aktienrückkäufe. Im zweiten Quartal schüttete Shell insgesamt 5,2 Milliarden US$ an seine Aktionäre aus. Davon entfielen 2,2 Milliarden US$ auf Dividenden und 3 Milliarden US$ auf Rückkäufe. Nun startet der Konzern ein weiteres Programm über insgesamt 4,2 Milliarden US$. Es setzt sich aus neuen Rückkäufen über 3 Milliarden US$ und einem zuvor wegen der geplanten Übernahme von ARC Resources ausgesetzten Restbetrag von 1,2 Milliarden US$ zusammen. Solange Shell die eigenen Aktien zu einer niedrigen Bewertung erwirbt, erhöhen diese Rückkäufe den Gewinn- und Cashflow-Anteil jeder verbleibenden Aktie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## KGV 10 enthält bereits fallende Ölpreise Das erwartete KGV der Shell-Aktie liegt derzeit bei rund 9,5, während sich das KGV auf Basis der vergangenen zwölf Monate auf knapp 10 beläuft. Auch das durchschnittliche Analystenziel von etwa 107 US$ für die US-notierten Hinterlegungsscheine liegt rund +15% über dem aktuellen Kurs. Die niedrige Bewertung ist allerdings keine Fehlbewertung ohne Risiko. In den Analystenschätzungen wird bereits mit einem Rückgang des Brent-Ölpreises gerechnet. Für 2027 liegt die durchschnittliche Annahme bei rund 75,50 US$ und für 2028 bei 74 US$. Bleibt Brent dagegen dauerhaft oberhalb von 80 oder sogar 90 US$, könnten sich die heutigen Gewinnerwartungen als zu vorsichtig erweisen. Genau darin besteht die Wette. Ein Teil des aktuellen Ölpreises beruht auf der Risikoprämie für den Konflikt zwischen den USA und Iran. Entspannt sich die Lage und normalisieren sich die Transporte durch die Straße von Hormus, könnte diese Prämie schnell verschwinden. Mit dem Ölpreis würden dann auch Shells Gewinn, Cashflow und Rückkaufpotenzial sinken. Für Anleger, die weiterhin an hohe Ölpreise glauben, ist die Shell-Aktie als Value-Investment nicht unattraktiv. Das KGV von rund 10, die Dividendenrendite von etwa 3,3% und die umfangreichen Rückkäufe ergeben eine starke Kombination. Die Aktie ist jedoch weniger eine klassische Dividendenanlage als eine Wette darauf, dass Öl und Gas dauerhaft deutlich teurer bleiben als vom Markt langfristig unterstellt. ## ℹ️ Shell in Kürze - Shell (WKN: A3C99G) ist ein multinationaler Energiekonzern mit Schwerpunkt auf der Öl- und Gasindustrie. Das Unternehmen wurde 1907 gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in London. - Es ist in allen Bereichen der Öl- und Gasproduktion sowie der Raffination aktiv. Darüber hinaus engagiert sich Shell in der Petrochemie, im Flüssigerdgas (LNG)-Geschäft und in erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie. - Die Shell-Aktie ist an der Börse rund 190 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Lululemon-Aktie: Fünf verlorene Monate – jetzt muss O’Neill liefern!](https://www.sharedeals.de/lululemon-aktie-fuenf-verlorene-monate-jetzt-muss-oneill-liefern/) **Published:** September 5, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Lululemon-Aktie stürzt nach einer erneuten Prognosesenkung um rund -18% auf knapp 100 US$ ab. Über die schwachen Quartalszahlen hinaus rückt damit eine folgenschwere Personalentscheidung in den Mittelpunkt: Der Konzern präsentierte Heidi O’Neill bereits am 22. April als neue Vorstandschefin, ließ ihren Amtsantritt aber erst für den 8. September ansetzen. In einem schnelllebigen Modemarkt sind dadurch fast fünf Monate ohne dauerhaft verantwortliche Führung vergangen. ## Der lange Übergang rächt sich Seit dem Ausscheiden von Calvin McDonald wird Lululemon von Finanzchefin Meghan Frank und Vertriebschef André Maestrini übergangsweise geführt. Beide gehören jedoch zu dem Führungsteam, unter dem die aktuellen Produkt- und Markenprobleme entstanden sind. Das bedeutet nicht, dass die beiden Manager untätig geblieben sind. Ein Interimsmanagement besitzt aber selten das Mandat, die Organisation umzubauen, Führungskräfte auszutauschen oder die Strategie grundsätzlich zu verändern. Genau diese Entscheidungen wären bei Lululemon dringend erforderlich gewesen. Besonders problematisch ist der Zeitverlust aufgrund der langen Vorlaufzeiten in der Modebranche. Vom ersten Entwurf bis zur Auslieferung einer neuen Kollektion können mehrere Quartale vergehen. Selbst wenn O’Neill unmittelbar nach ihrem Amtsantritt die richtigen Entscheidungen trifft, dürften viele Veränderungen daher erst 2027 in den Geschäften sichtbar werden. Die neue Chefin bringt immerhin die passende Erfahrung mit. Während ihrer mehr als 25 Jahre bei Nike verantwortete sie unter anderem Produkte, Markenführung, Design und das weltweite Direktkundengeschäft. Zudem half sie dabei, Entwicklungszeiten zu verkürzen. Genau diese Fähigkeiten benötigt Lululemon jetzt. **Tipp**: Wir halten Dich up-to-date über alle wichtigen Entwicklung in der Welt der Sportartikel. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Lululemon&stockidentifier=symbol%3ALULU)! ## Der ausgewiesene Gewinn täuscht Wie dringend der Neustart ist, zeigt nicht nur der Umsatzrückgang um -4% auf 2,42 Milliarden US$. Die vergleichbaren Erlöse brachen konzernweit um -9% und in Amerika sogar um -12% ein. Der Umsatz mit den für die Marke besonders wichtigen Leggings sank laut Reuters um rund -20%. Auch das internationale Geschäft kann die Probleme nicht mehr überdecken. In Festlandchina gingen die vergleichbaren Erlöse währungsbereinigt um -8% zurück. Noch im ersten Quartal hatte der dortige Umsatz um +30% zugelegt. Der ausgewiesene Quartalsgewinn von 2,92 US$ je Aktie vermittelt dabei ein zu freundliches Bild. Darin enthalten sind 0,86 US$ aus einmaligen Zollerstattungen und den dazugehörigen Zinsen. Bereinigt um diesen Effekt blieben lediglich 2,06 US$ – gegenüber 3,10 US$ im Vorjahresquartal. Ähnlich sieht es bei der Bruttomarge aus. Diese stieg offiziell um 2 Prozentpunkte auf 60,5%. Die Zollerstattung verbesserte sie jedoch um 5,6 Prozentpunkte. Ohne diesen Sonderfaktor wäre die Marge somit deutlich gesunken. Aktien, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an Lululemon, findest Du übrigens in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Das Tief dürfte noch nicht erreicht sein Für das dritte Quartal erwartet Lululemon einen Umsatzrückgang von -10 bis -11%. Der Gewinn je Aktie soll auf nur noch 0,93 bis 0,98 US$ fallen. Damit dürfte sich die operative Verschlechterung zunächst sogar beschleunigen. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen jetzt mit Erlösen von 10,35 bis 10,50 Milliarden US$. Zuvor waren bis zu 11,15 Milliarden US$ angepeilt. Die Gewinnprognose wurde von 10,95 bis 11,15 US$ auf 9,48 bis 9,73 US$ je Aktie gesenkt – einschließlich des positiven Zolleffekts. Finanziell besitzt Lululemon mit 1,4 Milliarden US$ an liquiden Mitteln genügend Zeit für einen Umbau. Auch die Stückzahl des Lagerbestands sank um -7%. Das eigentliche Problem ist jedoch nicht die Bilanz, sondern eine auf Expansion ausgelegte Kostenstruktur bei gleichzeitig schrumpfenden Umsätzen. Der lange Zeitraum zwischen der Ernennung und dem Amtsantritt von Heidi O’Neill war in der aktuellen Situation eine unglückliche Entscheidung. Die neue Chefin erscheint fachlich geeignet, doch ihre Maßnahmen werden kaum sofort wirken. Der Kurssturz allein macht die Lululemon-Aktie deshalb noch nicht zur Kaufchance. Zunächst sollte sich zeigen, ob O’Neill die Produktentwicklung beschleunigen, verlorene Marktanteile zurückgewinnen und die bereinigten Margen stabilisieren kann. Bis dahin überwiegen meiner Ansicht nach die Risiken. ## ℹ️ Lululemon in Kürze - Lululemon (WKN: A0MXBY) ist ein kanadischer Hersteller und Händler von Sportbekleidung. - Das Unternehmen mit Sitz in Vancouver fokussiert sich vor allem auf die Bereiche Yoga und Laufsport. - Ergänzt wird das Sortiment durch Lifestyle-Bekleidung und Accessoires. Lululemon betreibt über 650 Geschäfte in Asien, Australien, Europa und Nordamerika. - Das im S&P 500-Index gelistete Unternehmen hat einen Börsenwert von ca. 13,8 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Adobe-Aktie -7%: Das kommt zur Unzeit](https://www.sharedeals.de/adobe-aktie-7-das-kommt-zur-unzeit/) **Published:** September 6, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Im Juli und August konnte sich die Abobe-Aktie rasant von ihrem Kurssturz im ersten Halbjahr erholen. Doch am Freitag musste der Software-Konzern mit einem Kursverlust von -7% einen herben Dämpfer hinnehmen. Was war geschehen und könnte der Adobe-Aktie nun wieder eine Trendwende nach unten bevorstehen? ## Stühlerücken im Management Grund für den Kursrückgang der Abode-Aktie zum Wochenschluss war eine überraschende Umstrukturierung des Managements. Der langjährige CEO des Software-Giganten, Shantanu Narayen, gab seinen Rücktritt bekannt zum 1. Dezember bekannt. Als Nachfolger wurde Anil Chakravarthy benannt. Chakravarthy steht seit 2020 in Diensten von Adobe. Er leitet das Geschäft rund um die Customer Experience Orchestration sowie die weltweiten Vertriebsaktivitäten. Unter seiner Führung wurden unter anderem GenStudio, Adobe CX Enterprise und Brand Visibility entwickelt bzw. ausgebaut. Dass die Wahl auf Chakravarthy fiel, ist eine handfeste Überraschung. Viele Investoren hatten offenbar mit David Wadhwani als Nachfolger gerechnet. Der Leiter des so wichtigen Creative & Productivity-Geschäfts, das einen Großteil des Adobe-Umsatzes ausmacht, gab aber ebenso überraschend seinen Abschied bekannt. Damit geht das Stühlerücken in der Führungsetage von Adobe weiter. Bereits im Juni hatte Finanzvorstand Dan Durn das Unternehmen verlassen. Wir halten Dich über alle Entwicklungen in der Softwarebranche auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Adobe&stockidentifier=symbol%3AADBE)! ## Wendet sich das Blatt? Nachdem die Adobe-Aktie Ende Juni auf den tiefsten Stand seit acht Jahren abgesackt war, konnte sie sich im Juli und August wieder rasant erholen. Innerhalb von zwei Monaten stieg der Kurs um fast +50%. Doch nun könnte sie das Blatt wieder wenden. Der Support bei 255 US$ muss halten, um ein Abrutschen unter die Marke von 250 US$ zu verhindern. ## Ein KI-Bewertungsabschlag Managerwechsel sind an sich keine schlechte Neuigkeiten, aber bei Adobe kommen sie in einer sehr kritischen Phase. Der Software-Konzern steht unter starkem Druck, seine KI-Produkte gegen generative KI-Konkurrenz wie Figma oder Canva zu behaupten. Wie gut das gelingt, werden die am kommenden Donnerstag anstehenden Quartalszahlen zeigen. Mit seinen letzten Zahlen konnte Adobe beweisen, dass der verstärkte Wettbewerbsdruck sich noch nicht negativ auf Umsatz und Gewinn auswirkt. Der Umsatz stieg um 12,7% auf Jahressicht auf 6,62 Milliarden US$ und lag damit deutlich über der Analystenerwartung von 6,45 Milliarden US$. Der bereinigte operative Gewinn je Aktie erhöhte sich sogar um 17,8% auf 5,96 US$ und übertraf damit ebenfalls die Konsensschätzung von 5,82 US$. Aber noch heißt an der Börse eben nicht nie. Der Markt steht der Adobe-Aktie nach wie vor kritisch gegenüber. Diese Einstellung dürfte sich angesichts der ungebrochen rasanten Entwicklung von KI-Modelle nicht so schnell ändern. Adobe wird kommende Woche herausragend gute Ergebnisse präsentieren müssen, um an dieser kritischen Markteinstellung etwas zu ändern. Ich fürchte, das wird nicht gelingen. Zum Abschluss: Wirkliche KI-Gewinner findest Du in unseren Analyse [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Mit einem Forward-KGV von 10 ist die Adobe-Aktie für ein immer noch knapp zweistellig wachsendes Unternehmen mit exzellenten Gewinn- und Cashflow-Kennzahlen ziemlich moderat bewertet. Aber die Börse preist beim Software-Unternehmen einen „KI-Bewertungsabschlag“ ein, den das Software-Unternehmen wahrscheinlich nicht so schnell los wird — möglicherweise sogar nie. Ein größeres Upside sehe ich vor diesem Hintergrund nicht für die Adobe-Aktie. Anleger sollten besser die Zahlen nächste Woche abwarten. Es könnte der nächste Kursrückschlag drohen. ## ℹ️ Adobe in Kürze - Adobe (WKN: 871981) mit Sitz im kalifornischen San José einer der weltweit wichtigsten und bekanntesten Software-Konzerne. - Das Unternehmen ist Marktführer bei Software für die Erstellung und Veröffentlichung eines breiten Spektrums von Inhalten, darunter Grafik, Fotografie, Illustration, Animation, Multimedia, Video und Druck. - Zu den wichtigsten Produkten von Adobe gehören die Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop, die Illustrationssoftware Adobe Illustrator sowie die Dokumenten-Managementsoftware Adobe Acrobat Reader. - Adobe ist Mitglied in den US-Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 und an der Börse aktuell ca. 106 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Adobe --- ### [Tesla-Aktie -6%: Wird das Cybercab ein Reinfall?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-6-wird-das-cybercab-ein-reinfall/) **Published:** September 5, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Tesla-Aktie hat sich in den letzten vier Wochen hervorragend entwickelt, aber am Freitag verabschiedete sich Elon Musks Autobauer mit einem satten Kursverlust von -6% ins Wochenende. Was drückte zum Wochenschluss auf die Tesla-Aktie und wie ernst sollten Anleger den Kursverlust nehmen? ## Ein enttäuschender Start Der gestrige Kursrückgang der Tesla-Aktie hängt vor allem mit der Vorstellung des Cybercab genannten Robotaxis und den dabei aufgekommenen Zweifeln an der praktischen Umsetzung des Robotaxi-Geschäftsmodells zusammen. Am Donnerstag präsentierte der Autobauer erstmals das fahrerlose, zweisitzige Cybercab im texanischen Austin. Das Launch Event fiel allerdings deutlich unspektakulärer aus als von vielen Investoren erwartet. Zunächst ist der Dienst nur in einem begrenzten Gebiet verfügbar; ein breiter Rollout ist nicht unmittelbar vorgesehen. Das ist nicht weiter verwunderlich, weil Tesla mit den Tests seiner selbstfahrenden Taxis nicht wirklich schnell vorankommt. Zudem blieb Elon Musks Autokonzern beim Launch auch konkrete Informationen bezüglich der Kommerzialisierung der Robotaxis schuldig. Anleger wollten vor allem wissen, wie schnell Tesla die Flotte skalieren kann, wann das Cybercab in größeren Stückzahlen kommt und welche Umsätze damit möglich sind. Genau diese Informationen blieben weitgehend offen. Das ist problematisch, weil ein großer Teil der Tesla-Bewertung inzwischen auf dem Geschäftssegment Robotaxis beruht. Und noch eine Nachricht, die Anleger nachdenklich machen dürfte. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat zum Wochenschluss eine Untersuchung der Zertifizierung des Cybercabs gestartet. Im Fokus stehen unter anderem das Fehlen von Lenkrad, Brems- und Gaspedal sowie Außenspiegeln. Sollte die NHTSA Zweifel an Teslas Selbstzertifizierung haben, könnte das den Rollout verzögern. Das wäre eine mittelschwere Katastrophe, da Tesla bereits heute vielen Wettbewerbern bei der Markteinführung hinterherhinkt. Du willst bei Tesla und der Autoindustrie auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Tesla&stockidentifier=symbol%3ATSLA)! ## Der Chart trübt sich ein Das Chartbild der Tesla-Aktie hat sich am Freitag deutlich eingetrübt. Die Kurserholung fand beim Widerstand von 375 US$ ihr Ende. Nun droht der Aktie wieder ein Rückfall in den Kursbereich zwischen 300 und 350 US$. ## Eine verdammt riskante Wette Ich will es anlässlich des Launch Events mal in aller Deutlichkeit sagen: Ein Investment in die Tesla-Aktie ist eine ganz große Wette auf den Erfolg des Cybercabs — und eine verdammt riskante noch dazu. Das liegt in erster Linie an der Technologie des Robotaxis. Tesla setzt im Gegensatz zu allen anderen Robotaxi-Betreibern (ich betone: alle!) auf einen rein kamerabasierten Ansatz. Der Autohersteller verzichtet beim Cybercab komplett auf LiDAR-Sensoren und HD-Karten und verlässt sich ausschließlich auf Kameras und neuronale Netze. Konkurrenten wie Waymo (Alphabet), Apollo Go (Baidu) oder Zoox (Amazon) nutzen eine Kombination aus LiDAR, Radar, Ultraschall und Kameras. Bei extremen Wetterbedingungen wie starkem Regen, Nebel, tiefstehender Sonne oder Schneefall geraten reine Kamerasysteme physikalisch an Grenzen. Tausende Videos im Internet bezeugen die Probleme, die selbstfahrende Tesla bei schwierigen Wetterbedingungen haben. Um Unfälle gänzlich auszuschließen, muss das System eine Zuverlässigkeit im Bereich von 99,9999% erreichen. Viele Branchenexperten (und auch ich) bezweifeln, dass dies ohne optische Distanzmessung (LiDAR) für autonomes Fahren auf Level 4 und 5 ausreicht. ## Das volle Risiko Zudem stellt ein Fahrzeug wie das Cybercab ohne Lenkrad und Pedale die Zulassungsbehörden vor neuartige Anforderungen. Fahrzeuge ohne menschliche Eingriffsmöglichkeit benötigen Sondergenehmigungen. In vielen US-Bundesstaaten und in Europa existiert aktuell noch kein rechtlicher Rahmen, der eine Serienzulassung für vollautonome Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer in der Masse erlaubt. Wenn kein Fahrer im Auto sitzt, trägt der Hersteller (also Tesla) die volle rechtliche Haftung für jeden Unfall. Bei potenziell Millionen von Cybercabs stellt das ein immenses finanzielles und juristisches Risiko dar. ## Kein Königsweg, sondern ein Holzweg Derzeit sind erst 45 Cybercabs in Texas registriert und sie fahren nur in einem begrenzten Gebiet. Das hat einen guten Grund: Tesla ist bis heute extrem unsicher, wie viele Unfälle die autonom fahrenden Taxis auf unbekanntem Terrain verursachen würden. Ich glaube, dass Elon Musk mit seiner Fokussierung auf geringe Kosten und den Verzicht auf eine Sensorredundanz beim Cybercab nicht den Königsweg gewählt hat, sondern auf dem Holzweg unterwegs ist. Die quälend langen Tests der Tesla-Robotaxis signalisieren mir, dass die Technik in der Praxis einfach nicht funktioniert. Und wir reden hier über Tests in amerikanischen „Wüstenstädten“, in denen Wetterphänomene wie Schnee, Nebel und stundenlanger Regen kaum vorkommen. In vielen anderen Städten der USA und Europas mit viel herausfordernden Wetterbedingungen wird die Technologie der Cybercabs einfach nicht funktionieren. Abschließend: Wenn Du Aktien kennenlernen willst, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an Tesla, dann wir doch mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Ich glaube deshalb, dass das Cybercab nie ein kommerzieller Erfolg wird. Die Entwicklung und Markteinführung dauert bereits zu lange. Tesla wird inzwischen links und rechts von Wettbewerbern überholt. Das könnte man ja noch akzeptieren. Aber bei einem Forward-KGV von 150 ist es eben nicht mehr akzeptabel. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Der 2003 gegründete US-Autohersteller mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas ist derzeit der weltweit zweitgrößte Hersteller von Elektroautos. Neben Fahrzeugen stellt Tesla (WKN: A1CX3T) auch Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen her. - Die Fahrzeuge und teilweise auch die Batterien werden in Gigafactories genannten Großfabriken produziert. Derzeit betreibt Tesla Gigafactories in den USA, Deutschland und China. - Tesla ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei rund 1,11 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Atos-Aktie nach -59%: Unterstützung erreicht, und nun?](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-nach-59-unterstuetzung-erreicht-und-nun/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Fast punktgenau hat die Atos-Aktie das in meiner [Analyse vom 21. Juli](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-37-und-noch-nicht-am-ziel/) genannte nächste Abwärtsziel bei 26,76 € erreicht und mit zuletzt 26,36 € sogar leicht unterschritten. Seit dem Hoch zu Jahresbeginn summiert sich der Einbruch damit in der Spitze auf rund -59%. Aktuell notiert der IT-Titel wieder bei 27,06 € und damit unmittelbar an einer wichtigen Entscheidungszone. Reicht diese für eine Gegenreaktion oder folgt die nächste Etappe des Abverkaufs? ## Neue Partnerschaft trifft auf Vertrauenskrise Ausgerechnet während die Aktie neue Tiefs auslotet, meldet Atos einen strategisch durchaus interessanten Fortschritt. Gemeinsam mit Schwarz Digits will der Konzern künftig souveräne Cloud- und Plattformlösungen anbieten und dabei als Systemintegrator sowie Reselling-Partner für die STACKIT-Plattform auftreten. Der Fokus auf digitale Souveränität, Cloud-Orchestrierung und KI-Anwendungen passt unmittelbar zu den drei strategischen Säulen, auf die Atos seinen laufenden Konzernumbau ausrichtet. An der Börse überwiegt trotzdem weiterhin das Misstrauen. Mein Kollege Rudolf Schneider hat in seiner [Einordnung zur weit fortgeschrittenen Restrukturierung und den Chancen für risikobereite Anleger](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-jetzt-in-die-zukunft-investieren/) bereits auf die ersten Fortschritte hingewiesen. Im ersten Halbjahr verbesserte sich das operative EBIT um +43% auf 190 Millionen €, die Marge stieg auf 5,7% und das Einsparziel des Genesis-Programms wurde bereits zu 112% erreicht. Gleichzeitig schrumpfte der Umsatz weiter, weshalb Atos für 2026 unverändert mit einem organischen Rückgang von rund -5% rechnet. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Atos-2J_040926-1024x714.png)Quelle Chart: stock3 Mit dem Erreichen der zuvor anvisierten Unterstützung um 26,76 € könnte zunächst eine technische Gegenreaktion starten. Mein präferierter Verlauf lässt dabei einen Anstieg zurück in Richtung 28,87 € beziehungsweise an den kurzfristigen Abwärtstrend zu. Gelingt dort jedoch kein überzeugender Befreiungsschlag, dürfte anschließend erneut Verkaufsdruck einsetzen. Unterhalb des jüngsten Tiefs würde zunächst die bereits früher genannte Zone um 25,54 € relevant, bevor sich das Abwärtspotenzial erheblich ausweiten könnte. Im größeren Bild liegt bei 19 € die nächste markante Unterstützung und damit das zentrale Ziel einer fortgesetzten Abwärtswelle. Für eine echte Entspannung müssten die Käufer dagegen mehr liefern als einen kurzfristigen Rebound. Erst oberhalb von 28,87 € und der fallenden Trendlinie würde sich die Ausgangslage verbessern. Danach wären 32,65 und 34,07 € zurückzuerobern. Gelingt auch dieser Schritt, könnte sich die Erholung über 36,32 € bis 41,04 € ausdehnen. Solange diese Widerstände jedoch unangetastet bleiben, dominiert weiterhin der übergeordnete Abwärtstrend. Die Atos-Aktie hat das zuletzt ausgerufene Ziel bei 26,76 € erreicht und steht damit an einer technisch wichtigen Wegmarke. Eine Gegenreaktion bis rund 28,87 € erscheint durchaus möglich, für eine nachhaltige Trendwende reicht das aber bisher nicht. Scheitern die Käufer erneut am Abwärtstrend, bleiben zunächst 25,54 € und langfristig sogar 19 € auf der Agenda. Erst oberhalb von 32,65 beziehungsweise 34,07 € würde ich die Lage deutlich konstruktiver bewerten. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Atos in Kürze - Atos SE (WKN: 877757 ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Sparten Tech Foundation (klassische IT-Dienstleistungen) sowie die Sparte Cybersicherheit & Digitalisierung. - Neben dem Hauptsitz im französischen Bezon unterhält der Konzern Niederlassungen in über 73 Ländern. - Die Hauptbörse der Aktie ist die Euronext in Paris. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 534 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Atos, Atoss Software, Chartanalyse --- ### [SpaceX-Aktie: Kann diese KI-Story den Kurs weiter treiben?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-kann-diese-ki-story-den-kurs-weiter-treiben/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SpaceX geht es längst nicht mehr nur um Raketen und Starlink. Das Unternehmen baut sein KI-Geschäft massiv aus, plant schon den nächsten Starship-Test und steckt gleichzeitig Milliarden in neue Infrastruktur. An der Börse kommt das gut an. Die Aktie legte zuletzt kräftig zu und die Bewertung liegt wieder über 2 Billionen US$. Dazu kommt jetzt ein deutlich höheres Kursziel von Oppenheimer. ## KI wird für SpaceX immer größer Die Zahlen aus dem zweiten Quartal haben schon gezeigt, wie stark sich SpaceX verändert. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um fast 92% auf 7,81 Milliarden US$. Den größten Anteil liefert weiterhin Starlink und das Connectivity-Geschäft mit rund 4,29 Milliarden US$. Das KI-Segment kam aber bereits auf 2,56 Milliarden US$, nach gerade einmal 737 Millionen US$ ein Jahr zuvor. Damit kommt inzwischen ein großer Teil des Wachstums aus einem Bereich, den viele Anleger bei SpaceX noch gar nicht so stark auf dem Schirm haben. Das Unternehmen baut Rechenzentren und KI-Infrastruktur auf und bietet inzwischen auch Cloud-Rechenleistung für andere Unternehmen an. Allein die Umsätze mit AI Solutions & Infrastructure lagen im zweiten Quartal bei rund 2,19 Milliarden US$. Das hat auch Oppenheimer überzeugt. Analyst Timothy Horan hob sein Kursziel diese Woche von 250 auf 280 US$ an und bleibt bei „Outperform“. Er rechnet damit, dass SpaceX vom hohen Bedarf an Rechenleistung stärker profitieren kann als bislang erwartet und hob deshalb auch seine längerfristigen Umsatzschätzungen an. Die Aktie reagierte entsprechend stark und stieg am Donnerstag um rund +6,4% auf knapp 150 US$. Damit liegt die Marktkapitalisierung wieder bei mehr als 2 Billionen US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der nächste Starship-Test steht schon an Auch beim eigentlichen Raumfahrtgeschäft geht es weiter. Nach dem deutlich besseren 13. Starship-Test im Juli bereitet SpaceX bereits den nächsten Flug vor. Damals brachte Starship erstmals 20 neue Starlink-Satelliten testweise ins All und überstand den Flug anschließend weitgehend intakt. Der nächste Test könnte bereits Mitte September stattfinden. SpaceX will mit Starship zunehmend echte Nutzlast in den Orbit bringen und gleichzeitig bei der Wiederverwendbarkeit weiterkommen. Elon Musk hatte zuletzt angekündigt, künftig auch die obere Starship-Stufe wieder an Land zurückbringen zu wollen. Für SpaceX hängt daran ziemlich viel. Die deutlich größeren Starlink-Satelliten der nächsten Generation lassen sich mit Falcon 9 nur eingeschränkt starten. Starship soll künftig viel größere Mengen auf einmal ins All bringen und damit auch den Ausbau von Starlink beschleunigen. ## 100 Milliarden US$ für den nächsten großen Ausbau Parallel dazu plant SpaceX bereits die nächste große Erweiterung. Ende August wurde bekannt, dass in Louisiana ein neuer riesiger Starship-Komplex entstehen soll. Insgesamt spricht SpaceX von Investitionen von bis zu 100 Milliarden US$. Auf dem Gelände sollen später Starships abgefertigt und gestartet werden. Dazu kommen eigene Energieversorgung, Treibstoffproduktion und Infrastruktur für die geplanten Satelliten- und KI-Projekte. Der Bau soll 2027 beginnen, erste Starts sind derzeit für 2029 vorgesehen. Das zeigt auch, welche Größenordnung Musk langfristig anpeilt. Starship soll nicht nur ein paar NASA-Missionen zum Mond fliegen, sondern irgendwann sehr regelmäßig starten. Nur so lassen sich die geplanten Starlink-Generationen und mögliche Rechenzentren im All überhaupt in großem Stil umsetzen. ## Auch das Weiße Haus sorgt für Schlagzeilen Eine weitere Meldung kam diese Woche aus Washington. Die US-Regierung soll SpaceX und andere amerikanische Raumfahrtunternehmen gedrängt haben, nicht an einem internationalen Weltraumgipfel in Paris teilzunehmen. Hintergrund sind politische Differenzen zwischen den USA und Europa bei Technologie- und Weltraumregeln. SpaceX gehört zu den Unternehmen, die ihre Teilnahme daraufhin zurückgezogen haben sollen. Für das operative Geschäft dürfte das erstmal wenig ändern. Es zeigt aber einmal mehr, wie eng SpaceX inzwischen mit der US-Regierung verbunden ist. Das Unternehmen ist nicht nur ein kommerzieller Anbieter, sondern über Starlink, Starshield und Raketenstarts auch für Militär und Behörden immer wichtiger geworden. Bei SpaceX kommen aktuell mehrere große Themen gleichzeitig zusammen. Starlink wächst weiter, das KI-Geschäft entwickelt sich viel schneller als erwartet und Starship steht vor dem nächsten wichtigen Test. Dazu investiert SpaceX massiv in neue Infrastruktur. Der große Punkt für die Aktie ist inzwischen aber die KI-Story. SpaceX wird vom Markt immer weniger nur als Raumfahrtunternehmen bewertet. Wenn das Geschäft mit Rechenleistung weiter so schnell wächst, bekommt die ohnehin schon hohe Bewertung eine weitere Wachstumsstory dazu. Darauf setzt auch Oppenheimer mit seinem neuen Kursziel von 280 US$. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,04 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [Infineon-Aktie: Starker Dreher – geht jetzt noch mehr?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-starker-dreher-geht-jetzt-noch-mehr/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Infineon-Aktie ist zuletzt ziemlich genau an eine wichtige Unterstützung zurückgekommen und hat dort Käufer gefunden. Seitdem dreht der Kurs wieder nach oben und steht aktuell bei rund 56,80 €. Nach dem deutlichen Rücksetzer im August sieht die Bewegung damit erstmal wieder deutlich besser aus. ## Unterstützung wurde sauber angelaufen Im Chart war der Bereich um 54 bis 55 € zuletzt besonders wichtig. Dort hatte die Aktie schon zuvor immer wieder reagiert und auch diesmal kamen wieder Käufer in den Markt. Vom Tief aus ging es anschließend zügig zurück in Richtung 57 €. Nach oben wird es jetzt aber wieder etwas schwieriger. Der Bereich um 60 € dürfte erstmal Widerstand bringen. Solange die Zone um 54 bis 55 € hält, bleibt der jüngste Dreher aus meiner Sicht intakt. Erst wenn dieser Bereich klar brechen sollte, würde sich das Chartbild wieder deutlich verschlechtern. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ![Infineon-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-04-um-16.39.01.png)Infineon-Aktie ## Analysten sehen deutlich höhere Kurse Bei den Analysten bleibt die Stimmung ziemlich positiv. Von 24 erfassten Analysten empfehlen aktuell 19 die Aktie zum Kauf, 5 zum Halten und keiner zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 85,90 € und damit mehr als +50% über dem aktuellen Kurs. Citi sieht Infineon sogar bei 92 €, die Deutsche Bank bei 85 € und Morgan Stanley bei 81 €. Auch hier liegt also noch ordentlich Abstand zum aktuellen Kurs. Fundamental bleibt KI der große Treiber. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon mit 4,17 Milliarden € Umsatz einen Rekordwert, während die Nachfrage nach Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren weiter stark bleibt. Infineon hat die Unterstützung um 55 € sauber abgeholt und dreht seitdem wieder nach oben. Der nächste größere Widerstand wartet nun bei 60 €. Vom aktuellen Kurs um 56,80 € wären das noch rund +6% Luft nach oben. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 72,27 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose --- ### [Deutz-Aktie: Auf zu neuen Ufern?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-auf-zu-neuen-ufern/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Deutz-Aktie befindet sich seit Juni in einem Aufwärtstrend und konnte zuletzt einen deutlichen Kurssprung verzeichnen. Am Freitag notiert sie aktuell bei etwa 12,80 €. Gegenüber dem damaligen Kursniveau entspricht das einem Anstieg von rund +51%. Hier stellt sich die Frage: Setzt sich der Kursanstieg fort? ## Massiver Ausbau des Rüstungsgeschäfts Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat der Konzern seine Rüstungsaktivitäten deutlich ausgebaut. Mit der Einführung des Sondervermögens und der damit verbundenen Aufrüstung vieler NATO-Staaten wurde dieser Ausbau zusätzlich forciert. Mit der Übernahme der FFG (Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft) gewinnt das Rüstungsgeschäft eine neue Dimension innerhalb der Konzernstruktur. Die FFG ist ein Hersteller von gepanzerten Ketten- und Radfahrzeugen. Neben der Produktion spielen auch die Instandhaltung und Modernisierung der Fahrzeuge eine wichtige Rolle. Die FFG beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 760 Millionen €. Durch die Aufrüstung vieler NATO-Staaten verfügt das Unternehmen über einen Auftragsbestand, der ein Vielfaches des Jahresumsatzes beträgt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutz&stockidentifier=symbol%3ADEZ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Neuer Ankeraktionär Die bisherige Eigentümerfamilie der FFG wird im Zuge der Übernahme mit einem Anteil von 29,9% zugleich zum größten Aktionär von DEUTZ. Als Ankeraktionär verleiht die Beteiligung dem Konzern eine gewisse Stabilität. Eine Übernahme von DEUTZ ist ohne Zustimmung des neuen Großaktionärs damit praktisch nicht möglich. ## Zweistelliges Wachstum erzielt Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr fiel deutlich besser aus als im Vorjahreszeitraum. Sowohl der Umsatz als auch der Ertrag konnten spürbar gesteigert werden. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 10,7% auf 1,12 Milliarden €. Getragen wurde das Wachstum vor allem von der hohen Nachfrage in den Bereichen Engines, Service und Energy. Noch besser entwickelte sich das operative Ergebnis. Das EBIT vor Sondereffekten stieg um 43% auf 80 Millionen €. Hier machte sich insbesondere das Effizienzprogramm „Future Fit“ im Engines-Segment bemerkbar. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 5,5 auf 7,1%. Damit zeigen die Halbjahreszahlen, dass der strategische Umbau zunehmend Wirkung zeigt. DEUTZ wächst nicht nur beim Umsatz, sondern verbessert gleichzeitig seine Profitabilität. ## Jahresprognose bestätigt Für das laufende Geschäftsjahr hält DEUTZ an seiner Prognose fest. Erwartet wird weiterhin ein Konzernumsatz von 2,3 bis 2,5 Milliarden € sowie eine EBIT-Marge von 6,5 bis 8%. Noch interessanter ist jedoch der mittelfristige Ausblick. Bis 2030 will DEUTZ einen Umsatz von 4 Milliarden € und eine EBIT-Marge von 10% erreichen. ## Bewertung Die Übernahme der FFG bringt den bisherigen Motorenkonzern deutlich voran. Mit dem massiven Ausbau des Rüstungsgeschäfts wird die Abhängigkeit vom zyklischen Motorengeschäft verringert. Unabhängig von der Übernahme unterzieht sich DEUTZ einem Restrukturierungsprozess. Ziel ist es, die Profitabilität weiter zu verbessern. Erste Erfolge sind bei der Ertragslage bereits sichtbar. Die Einbeziehung der FFG-Zahlen wird sich allerdings erst im nächsten Geschäftsjahr vollständig in den Konzernzahlen zeigen. Der jüngste Kursanstieg beruht nicht auf der Übernahme der FFG. Diese Nachricht wurde bereits Anfang Juli bekannt gegeben und dürfte damit weitgehend im Kurs berücksichtigt sein. Der jüngste Kursanstieg ist vielmehr auf mehrere Höherstufungen durch Analysten zurückzuführen. Warburg Research sieht den fairen Wert bei 19 €. Die DZ Bank und Kepler Cheuvreux kommen jeweils auf 16 €. Mittel- und langfristig teile ich deren Optimismus, dann sind Kurse von 16 € gerechtfertigt. Kurzfristig rechne ich nach dem zuletzt starken Anstieg von etwa +28% jedoch eher mit einer Korrektur. Rüstungsaktien werden momentan vergleichsweise niedrig bewertet und mussten zuletzt deutliche Kursverluste hinnehmen. **Hier sei erwähnt:** Die nächste Rüstungsspirale wird durch Rohstoffe angetrieben – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Aktien, die massiv vom Trend profitieren werden. ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im MDAX und an der Börse etwa 2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Coinbase-Aktie: Starke Erholung trifft auf Widerstand](https://www.sharedeals.de/coinbase-aktie-starke-erholung-trifft-auf-widerstand/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Coinbase-Aktie hat sich vom Sommertief ziemlich deutlich zurückgemeldet. Nachdem der Kurs erneut an einer Unterstützung gehalten hat, die schon mehrfach Käufer angelockt hatte, ging es innerhalb weniger Wochen kräftig nach oben. Jetzt kommt die Aktie aber in einen Bereich, an dem es deutlich schwieriger werden könnte. ## Starke Unterstützung sorgt für Käufer Im Chart fällt der Bereich um 146 US$ sofort auf. Die Aktie hat diese Zone seit Anfang 2024 mehrfach angelaufen und jedes Mal kamen dort wieder Käufer in den Markt. Auch beim jüngsten Rücksetzer hielt die Unterstützung erneut und von dort startete eine starke Erholung bis knapp an die 200-US$-Marke. Damit hat Coinbase vom Tief aus bereits ordentlich Strecke gemacht. Aktuell steht die Aktie bei rund 186 US$ und damit noch klar über der Unterstützung. Nach oben wird es jetzt allerdings schwieriger. Bei rund 196,74 US$ liegt der Point of Control und damit ein Bereich, in dem besonders viel gehandelt wurde. Dort dürfte der Verkaufsdruck wieder zunehmen. Dazu kommt die runde Marke um 200 US$, sodass sich hier gleich mehrere Widerstände bündeln. Schafft Coinbase den Sprung über diese Zone, wäre darüber wieder Platz in Richtung 210 US$. Bleibt die Aktie dagegen darunter hängen, wäre nach dem starken Anstieg auch ein Rücksetzer in Richtung 160 US$ nichts Ungewöhnliches. Die wichtigste Unterstützung bleibt aber klar der Bereich um 146 US$. Erst wenn diese Zone irgendwann deutlich brechen sollte, würde sich das Chartbild wieder richtig eintrüben. An dieser Stelle: Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bist Du immer up-to-date, was die Entwicklungen in der Kryptobranche betrifft. ![Coinbase-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-04-um-16.00.28.png)Coinbase-Aktie ## Ohne Krypto-Erholung wird es schwieriger Bei Coinbase hängt die weitere Bewegung natürlich auch stark am Kryptomarkt. Steigen Bitcoin, Ethereum und Co. wieder deutlicher, zieht in der Regel auch die Handelsaktivität auf der Plattform an und das hilft der Aktie. Deshalb dürfte es für einen nachhaltigen Sprung über 200 US$ auch Rückenwind vom Kryptomarkt brauchen. Bleiben Bitcoin und die großen Altcoins unter Druck, könnte es Coinbase schwerfallen, sich dauerhaft über dem Point of Control festzusetzen. Coinbase hat an der starken Unterstützung um 146 US$ starke Käufer gefunden und seitdem kräftig zugelegt. Jetzt wartet mit dem Point of Control um 197 US$ allerdings die nächste harte Hürde. Gelingt der Ausbruch, wäre Richtung 210 US$ wieder mehr Luft. Dafür dürfte aber auch der Kryptomarkt wieder etwas mehr Stärke zeigen müssen. ## ℹ️ Coinbase in Kürze - Coinbase (WKN: A2QP7J) mit Sitz in San Francisco ist die weltweit größte börsennotierte Handelsplattform für Kryptowährungen. - Über Coinbase können Anleger rund 250 Kryptowährungen, 3 Fiat-Währungen und knapp 600 Kryptowährungspaare handeln. - Das 2012 gegründete Unternehmen notiert seit 2021 an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 48,8 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Coinbase, Coinbase-Aktie, Coinbase-Kurs --- ### [Almonty-Aktie: Die nächsten Kursziele liegen deutlich höher](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-die-naechsten-kursziele-liegen-deutlich-hoeher/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Almonty-Aktie hat sich vom Rücksetzer im Sommer kräftig erholt. Vom Tief bei rund 11 US$ ging es zeitweise wieder bis knapp 19 US$ nach oben. Aktuell steht der Kurs bei 17,85 US$ und damit weiterhin über einer wichtigen Zone im Chart. Auch die Analysten bleiben ziemlich klar auf der bullishen Seite. ## Almonty-Aktie hält sich über wichtiger Unterstützung Nach dem Tief im August hat die Aktie eine starke Gegenbewegung hingelegt und dabei auch den Point of Control bei rund 16,39 US$ zurückerobert. Dieser Bereich ist jetzt die wichtigste Unterstützung. Solange Almonty darüber bleibt, sieht die Bewegung weiterhin gut aus. Nach oben wartet zunächst wieder der Bereich um 19 US$. Kommt die Aktie darüber, liegt bei rund 21,13 US$ die nächste größere Zone. Dort wurde ebenfalls viel Volumen gehandelt und entsprechend könnte der Kurs erstmal wieder auf Widerstand treffen. Ein Rücksetzer auf den Point of Control um 16,40 US$ wäre nach dem schnellen Anstieg noch kein Beinbruch. Solange diese Zone hält, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend aus meiner Sicht intakt. Sollte der Bereich aber klar brechen, würde es charttechnisch deutlich ungemütlicher werden. Dann könnte auch das lokale Tief um rund 11 US$ wieder eine Rolle spielen. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ![Almonty-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-04-um-15.07.00.png)Almonty-Aktie ## Fundamental bleibt Sangdong der große Hebel Fundamental dreht sich bei Almonty weiter vieles um die Sangdong-Mine in Südkorea. Dort läuft inzwischen die Produktion an und das könnte in den kommenden Quartalen deutlich mehr Umsatz bringen. Gleichzeitig bleiben die Wolframpreise auf einem hohen Niveau, was Almonty zusätzlich in die Karten spielt. In den Zahlen sieht man die Entwicklung bereits. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz auf rund 43 Millionen CA$, während das bereinigte EBITDA auf 17,6 Millionen CA$ kletterte. Im Vorjahreszeitraum stand hier noch ein Verlust. Sollte Sangdong wie geplant weiter hochgefahren werden, könnte sich dieser Trend in den kommenden Quartalen fortsetzen. Dazu kommt, dass Almonty mit Sangdong eines der wichtigsten neuen Wolfram-Projekte außerhalb Chinas aufbaut. Weil viele westliche Länder ihre Abhängigkeit bei kritischen Rohstoffen reduzieren wollen, bekommt das Projekt zusätzlich strategische Bedeutung. Almonty bleibt aktuell gut unterwegs. Solange der Point of Control um 16,40 US$ hält, bleibt das Chartbild sauber und der Aufwärtstrend intakt. Nach oben rücken dann wieder die Bereiche um 21 US$ in den Blick. Fundamental bleibt Sangdong der wichtigste Punkt. Wenn die Produktion weiter hochgefahren wird und die Wolframpreise stark bleiben, könnte sich das auch in den kommenden Quartalen noch stärker in den Zahlen zeigen. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,10 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty-Aktie, Almonty-Kurs, Almonty-Prognose --- ### [BYD-Aktie weiter im Abwärtsstrudel](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-weiter-im-abwaertsstrudel/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BYD-Aktie arbeitet den zuletzt skizzierten Abwärtsfahrplan weiter ab und ist inzwischen auch unter den Kreuzsupport um 9,49 € gefallen. Bereits in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-10-jetzt-droht-das-jahrestief/) hatte ich unterhalb dieser Marke zunächst 8,56 € und anschließend das Jahrestief bei 8,05 € auf die Agenda gesetzt. Mit aktuell 9,41 € bleibt der Titel damit klar unter der psychologisch wichtigen 10‑€‑Marke. Eine nachhaltige Bodenbildung ist weiterhin nicht zu erkennen. ## Exportmotor läuft, China bleibt die Baustelle Operativ liefert BYD derzeit ein zweigeteiltes Bild. Im August verkaufte der Konzern weltweit 440.293 New Energy Vehicles und damit +17,8% mehr als im Vorjahresmonat. Besonders stark entwickelte sich erneut das Auslandsgeschäft: Die Verkäufe außerhalb Chinas sprangen um +134,5% auf den Rekordwert von 189.466 Fahrzeugen. Damit stammt inzwischen ein erheblicher Teil des Wachstums aus internationalen Märkten. Genau hier liegt allerdings auch das Problem, wie mein Kollege Louis Blümlein in seiner [Einordnung zu den verpuffenden Rekordzahlen und der Schwäche im chinesischen Heimatmarkt](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-rekordzahlen-verpuffen-was-laeuft-hier-schief/) herausarbeitet. In China lagen die Verkäufe im August weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau, während BYD für das Gesamtjahr noch 5 bis 5,5 Millionen Fahrzeuge anpeilt. Das Auslandsgeschäft kompensiert damit zwar einen Teil der Schwäche, doch der Preisdruck und die rückläufige Dynamik im Heimatmarkt bleiben Belastungsfaktoren. **In diesem Zusammenhang als Alternative sicher auch spannend**: [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/BYD-7M_040926-1024x697.png)Quelle Chart: stock3 Der Bruch des Kreuzsupports bei 9,49 € bestätigt das blaue Präferenzszenario und hält die Verkäufer klar am Drücker. Eine kurze Gegenbewegung zurück an diese nun als Widerstand fungierende Marke ist jederzeit möglich, würde das Bild aber bis jetzt nicht verändern. Solange BYD unter 9,49 beziehungsweise 9,80 € bleibt, favorisiere ich zunächst einen Rücklauf bis 8,56 €. Gibt auch diese Unterstützung nach, dürfte das Jahrestief bei 8,05 € erneut getestet werden. Das alternative Szenario benötigt dagegen zunächst eine nachhaltige Rückeroberung von 9,80 €. Erst dann würde sich die kurzfristige Lage etwas entspannen und ein Anstieg bis 10,51 € möglich werden. Darüber wartet mit 10,73 € und der fallenden primären Abwärtstrendlinie der eigentliche Befreiungsschlag. Erst oberhalb dieser Zone würde sich das übergeordnete Bild deutlich verbessern. Die BYD-Aktie bleibt im Abwärtsstrudel und hat mit dem Fall unter 9,49 € das nächste Verkaufssignal geliefert. Mein bevorzugter Fahrplan führt jetzt zunächst über 8,56 € zurück zum Jahrestief bei 8,05 €. Erst oberhalb von 9,80 € würde sich die Lage kurzfristig entspannen, während für eine echte Trendwende weiterhin 10,73 € überwunden werden müssen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 85 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Preis, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse --- ### [Goldpreis unter Druck: Ist die Rallye jetzt in Gefahr?](https://www.sharedeals.de/goldpreis-unter-druck-ist-die-rallye-jetzt-in-gefahr/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer kräftigen Erholung im Monat August ist der Goldpreis in den letzten Tagen wieder spürbar unter Druck geraten. Als große Belastung erweisen sich die falkenhaften Töne des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh auf dem Notenbankentreffen in Jackson Hole. Was dahinter steckt und wie sich Anleger nun verhalten sollten. ## Warsh schürt Zinssorgen Warsh machte deutlich, dass die US-Notenbank bei der Inflationsbekämpfung weiter gefordert sei, sollte sich die Teuerung nicht überzeugend in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels bewegen. Die Märkte interpretierten seine Aussagen als Signal für eine möglicherweise restriktivere Geldpolitik. Entsprechend zogen die Zinserwartungen und die Renditen von US-Staatsanleihen an. Für Gold ist das zunächst eine schlechte Nachricht. Das Edelmetall wirft weder Zinsen noch Dividenden ab. Steigende Renditen erhöhen deshalb die Opportunitätskosten einer Goldanlage und machen verzinsliche Alternativen attraktiver. Gleichzeitig kann ein stärkerer US-Dollar den Goldpreis zusätzlich belasten. Die jüngste Korrektur ist allerdings auch vor dem Hintergrund der vorherigen Rallye zu sehen. Nach einer rund fünfmonatigen Schwächephase hatte sich Gold im Bereich von 4.000 US$ stabilisiert und eine Bodenbildung vollzogen. Anschließend schoss der Preis in der Spitze um knapp +20% nach oben und durchbrach dabei den seit Januar bestehenden Abwärtstrend. **Im Übrigen:** Wie man gewinnbringend im Rohstoff-Bereich investiert und welche Aktien gerade besonders spannend sind, zeigt unser [neuer Report!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-rohstoff-rallye/) ## Charttechnik sendet Warnsignal Genau dieser Ausbruch steht nun jedoch auf dem Prüfstand. Die jüngste Korrektur hat Gold wieder unter die 200-Tage-Linie und die zuvor überwundene Abwärtstrendlinie gedrückt. Zeigen die Käufer nicht schnell eine Reaktion, müsste der Ausbruch als Fehlausbruch gewertet werden. Dann rückt zunächst die 50-Tage-Linie bei rund 4.215 US$ als wichtige Unterstützung in den Fokus. Hält auch diese Marke nicht, könnte sich die Korrektur deutlich ausweiten. Kurzfristig ist daher Vorsicht angebracht. ## Langfristige Argumente bleiben intakt Fundamental hat sich an der übergeordneten Gold-Story jedoch wenig verändert. Die US-Staatsverschuldung liegt inzwischen bei mehr als 40 Billionen US$, während auch in Europa und Japan die Schuldenstände hoch sind. Steigende Zinsen verschärfen die Belastung für die Staatshaushalte und begrenzen damit langfristig den Spielraum der Notenbanken. Hinzu kommen anhaltende geopolitische Risiken sowie die kontinuierlichen Goldkäufe vieler Zentralbanken. Auch Experten bleiben deshalb grundsätzlich optimistisch. David Morrison von Trade Nation sieht die aktuelle Bewegung als gesunde Korrektur, die dem Markt nach der starken Rallye eine neue Basis geben könnte. Die Bank of America erkennt Potenzial bis 5.300 US$. Andere Marktbeobachter verweisen ebenfalls darauf, dass die langfristigen strukturellen Treiber intakt bleiben. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Gold. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Gold – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Kurzfristig dürfte Gold weiter zwischen Zinssorgen und seiner Rolle als sicherer Hafen schwanken. Besonders wichtig wird nun, ob das Edelmetall die charttechnischen Marken schnell zurückerobern kann. Gelingt dies, wäre der jüngste Rücksetzer lediglich eine Verschnaufpause nach der kräftigen Rallye. Für langfristig orientierte Anleger bleibt das Bild ohnehin konstruktiv. Hohe Staatsschulden, geopolitische Unsicherheit, Inflationsrisiken und die anhaltende Nachfrage der Zentralbanken sprechen weiterhin für Gold. Die aktuelle Schwächephase könnte daher weniger das Ende des Bullenmarktes als vielmehr eine Gelegenheit sein, bei günstigeren Kursen Positionen aufzubauen. Unser Goldherz schon bekannt? [Nutze den kostenlosen Goldherz Report Newsletter für mehr Insides am Markt.](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Sonstiges --- ### [Dell-Aktie: Ist der Weg zu 600 US$ nun frei?](https://www.sharedeals.de/dell-aktie-ist-der-weg-zu-600-us-nun-frei/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Am Dienstag gehörte die Dell-Aktie mit Abschlägen von knapp -7% noch zu den schwächsten Werten im S&P 500. Ganz anders das Bild am Mittwoch: Der Kurs schießt vorbörslich um mehr als +9% in die Höhe und reagiert damit auf die am Vorabend veröffentlichten Quartalszahlen. Das sind die Ergebnisse und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## Management hebt die Prognose massiv an Dell hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erneut geliefert – und beim Ausblick sogar noch eine Schippe draufgelegt. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 58% auf 46,97 Mrd. US$ und lag damit deutlich über den erwarteten 44,92 Mrd. US$. Noch stärker fiel der Gewinnsprung aus. Das bereinigte EPS erreichte 7,04 US$, während Analysten lediglich 4,92 US$ erwartet hatten. Der eigentliche Kurstreiber ist jedoch der Ausblick. Dell erwartet im Gesamtjahr nun 192 Mrd. US$ Umsatz statt bislang 167 Mrd. US$. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll bei 25,50 statt 17,90 US$ liegen. Gleichzeitig wurde die Prognose für den Umsatz mit KI-optimierten Servern von 60 auf 74 Mrd. US$ angehoben. Damit sendet Dell ein klares Signal an den Markt: Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ist weiterhin enorm und der Boom verliert bislang nichts von seiner Dynamik. Besonders eindrucksvoll ist der KI-Auftragseingang von 60,9 Mrd. US$. Der Auftragsbestand für KI-Systeme kletterte hierdurch von 51,3 auf 95 Mrd. US$. Wir halten Dich über Credo und seinen Markt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Dell)! ## KI-Geschäft wird zum Wachstumsmotor Das Rechenzentrumsgeschäft Infrastructure Solutions Group (ISG) legte beim Umsatz um 89% auf 31,78 Mrd. US$ zu. Bemerkenswert: Auch das klassische Servergeschäft wächst wieder kräftig. Gleichzeitig sprang die ISG-Marge von 8,8 auf 15%. Dell profitiert damit nicht nur von steigenden Stückzahlen, sondern zunehmend auch von Skaleneffekten und der Möglichkeit, höhere Kosten an Kunden weiterzugeben. Für das dritte Quartal stellte der Konzern 49 Mrd. US$ Umsatz und 6,50 US$ bereinigtes EPS in Aussicht. Auch das liegt klar über den bisherigen Konsenserwartungen. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die Reaktionen der Analysten fallen entsprechend positiv aus. Raymond James bestätigte die Outperform-Einstufung und erhöhte das Kursziel von 500 auf 617 US$. Die Anhebung zeigt, dass der neue Ausblick die bisherigen Bewertungsmodelle deutlich nach oben verschiebt. Auch die Bewertung wirkt trotz der Rallye nicht überzogen. Beim vorbörslichen Kurs um 468 US$ liegt das Forward-KGV auf Basis der neuen Gewinnprognose nur bei rund 18. Für ein Unternehmen, dessen KI-Geschäft derart schnell wächst, ist das weiterhin moderat. ## Aktie nimmt 500 US$ ins Visier Charttechnisch ist die Ausgangslage ebenfalls spannend. Nach der starken Rallye von Ende Februar bis Anfang Juni konsolidierte die Aktie zunächst auf hohem Niveau. Mitte August gelang zwar der Sprung auf ein neues Rekordhoch und erstmals über 500 US$, anschließend fiel der Kurs im Vorfeld der Zahlen wieder in Richtung 50-Tage-Linie zurück. Mit dem vorbörslichen Kurssprung rücken nun die 500-US$-Marke und das Rekordhoch bei 514 US$ wieder in den Fokus. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, wäre charttechnisch der Weg in Richtung 600 US$ frei. Mehr als eine Kursverdreifachung seit Jahresbeginn ist zweifellos eine Ansage und erhöht das Rückschlagrisiko. Doch die aktuellen Zahlen liefern bislang keinen Grund, die Rallye für beendet zu erklären. Rekordaufträge, steigende Margen, ein massiv angehobener Ausblick und eine im Verhältnis zum Gewinnwachstum noch moderate Bewertung sprechen vielmehr dafür, dass Dell weiterhin zu den größten Profiteuren des KI-Infrastrukturbooms gehört. Für Anleger bleibt damit vor allem eine Marke entscheidend: 514 US$. Fällt auch dieses Rekordhoch, könnte die nächste Etappe der Rallye beginnen – und die 600-US$-Marke schneller in den Fokus rücken, als viele derzeit erwarten. Abschließend: Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Zeit für einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ DELL Technologies in Kürze - Dell Technologies (WKN: A2N6WP) ist ein US-Hersteller von Computern und sonstiger IT-Hardware. - Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Desktop-Computer und Notebooks. Seit der Übernahme der Firma EMC im Jahr 2016 ist Dell auch als Anbieter von Back-End-Produkten in den Bereichen Server, Netzwerke und Datensicherung aktiv. - Der in Round Rock im US-Bundesstaat Texas ansässige Konzern notiert an der New York Stock Exchange und ist rund 284,6 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SUSS MicroTec-Aktie +6%: Ist das die große Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/suss-microtec-aktie-6-ist-das-die-grosse-einstiegschance/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie von SUSS MicroTec stand in den vergangenen Wochen unter starkem Abgabedruck und büßte vom Juni-Top mehr als -40% ein. Zum Ende der Woche kann der Chipausrüster aber wieder deutlich zulegen. Zur Stunde steigt der Wert um mehr als +6% und ist damit bester Performer im MDAX. Was steckt hinter der Rallye und wie nachhaltig ist diese? ## Analyst sieht klare Kaufchance Auslöser für den Kurssprung ist unter anderem eine neue strategische Kooperation mit Manz Asia. Gemeinsam wollen die Unternehmen Inkjet-Lösungen für die Halbleiterfertigung und das Advanced Packaging entwickeln. SUSS bringt dabei seine Prozesskompetenz ein, während Manz Asia seine Inkjet-Technologie und Erfahrung im Panel-Level-Packaging beisteuert. Warburg-Analyst Malte Schaumann wertet die Zusammenarbeit positiv und sieht die Aktie auf dem aktuellen Niveau als attraktive Kaufgelegenheit. Neben der Bewertung spreche vor allem die gute Berechenbarkeit des Geschäfts für 2027 für SUSS MicroTec. Die prall gefüllten Auftragsbücher sorgen für eine hohe Visibilität. Auch das neue Inkjet-Geschäft besitzt erhebliches Potenzial. Der adressierbare Markt könnte bis 2030 auf mehr als 800 Mio. US$ wachsen. Für SUSS MicroTec hält Schaumann langfristig Umsätze von 100 Mio. € oder mehr in diesem Bereich für möglich. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen im KI- und Big Data-Marke auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SUSS)! ## Operativ bleibt die Perspektive stark Die Kooperation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem SUSS bereits von mehreren strukturellen Wachstumstreibern profitiert. KI, High-Bandwidth-Memory und Advanced Packaging sorgen für steigenden Bedarf an leistungsfähiger Halbleiterfertigung. Besonders bemerkenswert ist der Rekordauftragseingang von 410 Mio. € im ersten Halbjahr. Damit übertraf SUSS bereits nach sechs Monaten das Volumen des gesamten Vorjahres. Zwar verlief die operative Entwicklung 2026 aufgrund früherer Bestellverzögerungen nicht durchgehend dynamisch, für die kommenden Jahre zeichnet sich jedoch eine deutliche Beschleunigung ab. Bis 2030 strebt SUSS ein jährliches Umsatzwachstum von 9 bis 13% auf 750 bis 900 Mio. € an. Gleichzeitig soll die EBIT-Marge auf 20 bis 22% steigen. ## Bewertung wieder deutlich attraktiver Nach dem Absturz ist auch die Bewertung weniger ambitioniert. Während die Aktie am Rekordhoch mit einem KGV von mehr als 60 extrem teuer war, liegt das erwartete KGV für 2027 auf Basis der aktuellen Gewinnschätzungen nur noch bei rund 18,5. Damit ist ein großer Teil der zuvor eingepreisten Euphorie aus dem Kurs gewichen. Die Analysten sehen entsprechend weiteres Potenzial. Warburg bestätigt „Buy“ mit einem Kursziel von 105 €, Jefferies liegt bei 109 € und Berenberg sogar bei 125 €. Das durchschnittliche Kursziel beträgt 102 € und impliziert +40% Upside-Potenzial. ## Charttechnisch vor der Wende? Nach dem Rekordhoch von 118,40 € aus der zweiten Junihälfte fiel die Aktie erst am Donnerstag bis auf 66,75 €. Damit ist der Kurs um mehr als -40% gefallen. Doch nahe der 200-Tage-Linie und beim vormaligen Rekordhoch aus dem Jahr 2024 (71,40 €) könnte es nun zu einer Trendwende kommen. Gelingt der Aktie der nachhaltige Sprung über die kurzfristige Abwärtstrendlinie bei 78,05 Euro und die knapp darüber verlaufende 50-Tage-Linie, könnte die Erholung deutlich an Dynamik gewinnen. Ein Rutsch unter die 200-Tage-Linie wäre dagegen bärisch zu werten. Die jüngste Korrektur hat die SUSS-Aktie aus Bewertungssicht deutlich interessanter gemacht. Gleichzeitig bleiben Auftragseingang, KI-Investitionen und Advanced Packaging starke Wachstumstreiber. Die neue Inkjet-Kooperation eröffnet zusätzlich Fantasie. Natürlich bleibt der Wert zyklisch und volatil. Schwächere Investitionen der Chipindustrie oder Verzögerungen bei Kundenprojekten könnten den Kurs jederzeit erneut belasten. Dennoch überwiegen aus meiner Sicht aktuell ganz klar die Chancen: Der Kursrückgang könnte sich daher im Nachhinein als attraktive Einstiegsgelegenheit erweisen. Gelingt jetzt die Rückeroberung der 50-Tage-Linie, wäre der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zurück in Richtung 100 € gemacht. Du willst weitere KI-Gewinner in Deinem Portfolio? Zeit für einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## ℹ️ Suss in Kürze - Die in Garching bei München ansässige Suss (vormals Süss MicroTec SE) entwickelt Anlagen für die Herstellung von Mikroelektronik und -systemtechnik. - Der Konzern liefert Systemlösungen für die Halbleitertechnik, die im Labor- und Produktionsbereich eingesetzt werden. Diese umfassen alle notwendigen Arbeitsschritte der Waferbearbeitung. - Die Produkte werden in Deutschland und Taiwan entwickelt und gefertigt. - Suss ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und an der Börse aktuell knapp 1,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Steht die nächste Rallye vor der Tür?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-steht-die-naechste-rallye-vor-der-tuer/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Micron-Aktie hat sich nach einem starken Abverkauf von Ende Juni bis Ende Juli zuletzt wieder deutlich stabilisiert. Aktuell liegt der Kurs knapp unterhalb der 1.000-US$-Marke und pendelt um die 50-Tage-Linie. Wie sind die aktuellen Entwicklungen und worauf kommt es nun an? ## Zahlen werden zum nächsten Kurstreiber Am 30. September legt Micron die Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Die Erwartungen sind hoch – und das völlig zu Recht. Im dritten Quartal explodierte der Umsatz um 346% auf 41,5 Mrd. US$. Für das Schlussquartal stellte das Management 49 bis 51 Mrd. US$ Umsatz und einen Gewinn je Aktie von 30 bis 32 US$ in Aussicht. Hinter dem außergewöhnlichen Wachstum steht vor allem die enorme Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren. Insbesondere High-Bandwidth-Memory (HBM) entwickelt sich zum strategischen Engpass. Micron baut deshalb seine HBM4-Kapazitäten massiv aus. Gleichzeitig sorgen knappe DRAM- und NAND-Bestände für eine außergewöhnlich hohe Preissetzungsmacht. Wir halten Dich bei Micron und anderen KI-Profiteuren auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron). ## KI-Speicher bleibt der entscheidende Faktor Für mich ist genau das der entscheidende Punkt der Micron-Story. Der Konzern profitiert längst nicht mehr nur von einem klassischen Speicherzyklus. Die zunehmende Verbreitung generativer KI sorgt für strukturell steigenden Bedarf an leistungsfähigem Speicher. Hinzu kommen langfristige Kundenvereinbarungen. Rund 22 Mrd. US$ an strategischen Verpflichtungen sollen die Abnahme bestimmter Mengen und Preise absichern. Dadurch wird das Geschäft zumindest teilweise berechenbarer als in früheren Speicherzyklen. Auch die Analysten bleiben ausgesprochen optimistisch. Die Kursziele reichen zwar weit auseinander, der Konsens liegt jedoch je nach Quelle bei rund 1.500 bis 1.550 US$. Zu den besonders bullischen Stimmen gehört Rosenblatt mit einem Ziel von 2.200 US$. JPMorgan sieht den fairen Wert bei 1.600 US$, während selbst vorsichtigere Häuser Kursziele oberhalb des aktuellen Niveaus nennen. ## Bewertung verblüffend niedrig Trotz der gewaltigen Kursrallye erscheint Micron auf Basis der erwarteten Gewinne nicht teuer. Für das kommende Geschäftsjahr wird ein Gewinn je Aktie von rund 155 US$ erwartet. Daraus ergibt sich ein Forward-KGV von lediglich etwa 6. Natürlich ist dieser Wert mit Vorsicht zu betrachten. Micron bleibt ein zyklischer Speicherhersteller. Sollte der KI-Boom nachlassen, könnten Preise und Margen schnell unter Druck geraten. Auch steigende Investitionen in den Kapazitätsaufbau, mögliche Produktionsprobleme in Taiwan sowie geopolitische Spannungen zählen zu den Risiken. ## Jetzt entscheidet die 1.000-US$-Marke Charttechnisch hat die Aktie nach dem rund -40%igen Absturz bis auf 737,88 US$ einen Boden gefunden. Nun kämpft sie unmittelbar mit der 1.000-US$-Marke und der 50-Tage-Linie. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, dürfte zunächst das Rekordhoch bei 1.255 US$ wieder in den Fokus rücken. Darüber sehe ich bei 1.600 und 2.000 US$ die nächsten großen Kursziele. Für mich überwiegen derzeit klar die Chancen. Micron steht operativ vor einem weiteren Rekordquartal, HBM bleibt knapp und die langfristige KI-Nachfrage dürfte den Speicherbedarf weiter antreiben. Gleichzeitig ist die Aktie auf Basis der erwarteten Gewinne erstaunlich günstig bewertet. Kurzfristig können die Quartalszahlen und die Fed-Entscheidung Mitte des Monats für erhebliche Schwankungen sorgen. Auch die hohe Zyklik und geopolitische Risiken darf man nicht unterschätzen. Ich sehe die aktuelle Konsolidierung nach dem -40%-Abverkauf dennoch als attraktive Gelegenheit. Gelingt der Sprung über 1.000 US$ und die 50-Tage-Linie, könnte die nächste Aufwärtswelle starten – und dann dürfte das Rekordhoch von 1.255 US$ nur die erste Etappe sein. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,08 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: Hält die 100 US$-Marke jetzt?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-haelt-die-100-us-marke-jetzt/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die BioNTech-Aktie hat zuletzt ordentlich Bewegung gezeigt. Nach dem Anstieg bis auf rund 116 US$ kam der Kurs wieder deutlich zurück und steht aktuell bei knapp 103 US$. Damit landet die Aktie jetzt wieder an einem Bereich, der für die nächsten Tage ziemlich wichtig werden könnte. ## BioNTech-Aktie fällt auf wichtige Unterstützung zurück Vom Bereich um 90 US$ ging es innerhalb kurzer Zeit bis auf rund 116 US$ nach oben. Die Bewegung konnte sich dort aber nicht halten und ein großer Teil des Anstiegs wurde wieder abgegeben. Aktuell steht BioNTech bei rund 103 US$ und damit nur knapp über der Unterstützung um 100 US$. Hält sich die Aktie dort, wäre ein erneuter Anlauf auf 108 bis 110 US$ möglich. Dort liegt im Chart die nächste größere Hürde. Rutscht die Aktie dagegen unter 100 US$, wird der Bereich um 92 US$ wieder wichtig. Dort liegt auch der Point of Control, also der Preisbereich, an dem zuletzt besonders viel gehandelt wurde. Die Ausgangslage ist damit ziemlich klar. Die 100- US$-Marke sollte möglichst halten. Noch wichtiger ist darunter aber der Point of Control bei rund 92 US$, der im Chart die stärkste Unterstützung bildet. Sollte BioNTech diesen Bereich anlaufen, würde gleichzeitig auch das noch das große offene Gap geschlossen werden. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Erst vor Kurzem konnten sie durch einen kurzfristigen Tipp eine Rendite von 15% innerhalb kürzester Zeit einfahren. Du möchtest auch das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ![BioNTech-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-04-um-15.01.22.png)BioNTech-Aktie ## Analysten sehen weiterhin höhere Kurse Auch die Analysten bleiben bei BioNTech überwiegend positiv. Der aktuelle Konsens von 20 Analysten lautet weiterhin Kaufen. 15 empfehlen die Aktie zum Kauf, 4 zum Halten und 1 zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 120 US$ und damit etwa +17% über dem aktuellen Kurs. Canaccord hat das Kursziel nach dem jüngsten Studienrückschlag zwar von 142 auf 136 US$ gesenkt, bleibt aber bei seiner Kaufempfehlung. Jefferies sieht weiterhin 138 US$, die Deutsche Bank 140 US$. BioNTech steht aktuell an einer wichtigen Zone. Hält der Bereich um 100 US$, bleibt die Erholung intakt. Darunter wäre der Point of Control um 92 US$ die nächste starke Unterstützung, während über 108 bis 110 US$ wieder mehr Luft nach oben entstehen würde. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 25,8 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** BioNTech, BioNTech-Aktie, BioNTech-Analyse, BioNTech-Kurs --- ### [SAP-Aktie: Vom Sorgenkind zurück zum Börsenliebling?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-vom-sorgenkind-zurueck-zum-boersenliebling/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie hat in den vergangenen Wochen eine starke Erholung hingelegt. Vom Tief bei 127,50 € ging es zeitweise bis auf 192,12 € nach oben. Rückenwind kommt dabei nicht nur von SAP selbst. Der gesamte Software-Sektor wird wieder stärker gekauft und auch im Chart ist jetzt etwas passiert, auf das viele Anleger gewartet haben. Das große offene Gap wurde komplett abgeholt. ## Software-Aktien sind wieder gefragt Software war an der Börse lange eines der großen Sorgenkinder. Anleger hatten Angst, dass neue KI-Tools bestehende Geschäftsmodelle schneller angreifen könnten als gedacht. Inzwischen dreht sich die Stimmung aber wieder. Immer mehr Unternehmen zeigen, dass KI nicht nur Konkurrenz bedeutet, sondern auch neue Produkte, höhere Umsätze und bessere Margen bringen kann. Reuters spricht bereits von einem Wechsel von der KI-Angst hin zu neuen Chancen für den Sektor. Das sieht man inzwischen auch an den Kursen. Der große US-Software-ETF IGV legte allein im August rund +16% zu. Salesforce stieg im selben Zeitraum rund +40% und Palantir sogar mehr als +50%. Auch diese Woche ging es weiter. Nach starken Zahlen von Snowflake zog der gesamte Software-Sektor am Donnerstag erneut deutlich an.SAP passt ziemlich gut in diese Bewegung. Die Aktie hat sich seit dem Julitief um fast +50% erholt und notiert aktuell wieder bei rund 189 Euro. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Auch bei SAP läuft das Cloudgeschäft weiter Fundamental sieht es ebenfalls ordentlich aus. Im zweiten Quartal stieg der kurzfristige Cloud-Auftragsbestand um 27% auf 22,9 Milliarden €. Die Cloud-Umsätze legten um 22% zu und bei der Cloud ERP Suite waren es sogar 25%. Insgesamt wuchs der Umsatz um 9%. SAP investiert gleichzeitig weiter kräftig in KI. Mit Dremio wurde im Juli eine Datenplattform übernommen, die SAP- und Nicht-SAP-Daten besser für KI-Anwendungen zusammenbringen soll. Kurz darauf wurde auch die Übernahme von Prior Labs abgeschlossen. In das Unternehmen will SAP über vier Jahre mehr als 1 Milliarde € investieren und damit den eigenen KI-Bereich für Unternehmensdaten ausbauen. Und auch beim klassischen Cloudgeschäft kommen weitere Kunden dazu. Erst am 2. September wurde bekannt, dass die HARTING Technologiegruppe einen langfristigen Vertrag für RISE with SAP abgeschlossen hat. Ganz ohne Gegenwind läuft es aber nicht. SAP hat den Ausblick für das bereinigte Betriebsergebnis leicht gesenkt, weil die Übernahmen von Dremio und Prior Labs zunächst mehr als 100 Millionen € belasten sollen. Beim Cloud-Umsatz erwartet SAP für 2026 aber weiterhin 25,8 bis 26,2 Milliarden €, beim Free Cashflow rund 10 Milliarden €. ## SAP-Aktie: Das große Gap ist jetzt komplett abgeholt Im Chart wird es nach der starken Rally jetzt richtig interessant. Von 127,50 € hat sich SAP innerhalb weniger Wochen bis auf 192,12 € zurückgearbeitet. Damit wurde auch das große offene Gap im Bereich von ungefähr 180 bis 187 € komplett geschlossen. Das war lange eine der auffälligsten offenen Kurslücken im Chart und hat den Kurs bei der Erholung regelrecht nach oben gezogen. Dieses Ziel ist jetzt abgearbeitet. Damit verschiebt sich der Blick nach oben. Zunächst muss SAP über das bisherige Hoch bei 192,12 € kommen. Gelingt das, wartet darüber die große Zone zwischen ungefähr 200 und 212 €. Dort wurde Ende 2025 und Anfang 2026 über längere Zeit viel gehandelt, weshalb hier deutlich mehr Widerstand liegen dürfte. Nach dem Anstieg von fast +50% wäre eine Pause aber auch nichts Ungewöhnliches. Der Bereich um 186 € und darunter die Zone um 179 bis 180 € könnten bei einem Rücksetzer wieder wichtig werden. Solange SAP darüber bleibt, sieht die Erholung im Chart weiterhin ziemlich sauber aus. ![SAP-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-04-um-14.36.28.png)SAP-Aktie Bei SAP kommt aktuell einiges zusammen. Der Software-Sektor dreht wieder nach oben, das Cloudgeschäft wächst weiter und gleichzeitig baut SAP seinen KI-Bereich kräftig aus. Dazu hat die Aktie seit Juli eine beeindruckende Erholung hingelegt. Charttechnisch wurde mit dem großen Gap jetzt aber auch ein wichtiges Ziel erreicht. Über 192 € könnte die Bewegung in Richtung 200 bis 212 € weiterlaufen. Bleibt der Ausbruch erstmal aus, wäre nach der Rally auch eine Konsolidierung rund um die ehemalige Gap-Zone völlig normal. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 211,8 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose --- ### [Amazon-Aktie: Die 4,1-Milliarden-US$-Schlagzeile täuscht!](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-die-41-milliarden-us-schlagzeile-taeuscht/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Jeff Bezos soll im August Amazon-Aktien im Wert von 4,1 Milliarden US$ verkauft haben – ausgerechnet rund um das neue Rekordhoch. Das klingt nach einem gewaltigen Warnsignal. Ein genauer Blick in die Börsenmeldungen zeigt jedoch ein anderes Bild: Die 4,1 Milliarden US$ bezeichnen lediglich den maximalen Wert eines angekündigten Verkaufsprogramms. Tatsächlich dokumentiert ist bislang nur ein Bruchteil davon. ## Geplant ist nicht gleich verkauft Am 3. August reichte Bezos ein sogenanntes Form 144 bei der US-Börsenaufsicht ein. Darin kündigte er an, bis zu 15 Millionen Amazon-Aktien verkaufen zu wollen. Beim damaligen Kurs besaßen diese Papiere einen Wert von 4,07 Milliarden US$. Ein Form 144 bestätigt jedoch keinen abgeschlossenen Verkauf. Es informiert lediglich über die Absicht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums maximal die genannte Aktienzahl abzustoßen. Der anschließend veröffentlichte Transaktionsbericht weist lediglich den Verkauf von 1.209.649 Aktien zu durchschnittlich 286,41 US$ aus. Damit nahm Bezos rund 346 Millionen US$ ein. Das entsprach zu diesem Zeitpunkt etwa 8% des angekündigten Gesamtvolumens. Selbst wenn Bezos tatsächlich alle 15 Millionen Aktien verkauft, wäre das überschaubar. Zu Beginn des Programms besaß er direkt und indirekt rund 885 Millionen Amazon-Aktien. Der vollständige Verkauf würde seinen Bestand somit lediglich um ungefähr 1,7% reduzieren. Bezogen auf alle ausstehenden Amazon-Aktien entsprechen die 15 Millionen Papiere sogar nur rund 0,14%. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der Rekordkurs war nicht der Auslöser Noch wichtiger ist der Zeitpunkt der eigentlichen Entscheidung. Bezos legte den Verkaufsplan bereits am 14. November 2025 fest – mehr als acht Monate vor dem jüngsten Rekordhoch. Es handelt sich um einen sogenannten Rule-10b5-1-Plan. Dabei werden Bedingungen für spätere Transaktionen im Voraus bestimmt. Führungskräfte können dadurch Aktien verkaufen, ohne ihre Entscheidungen auf zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlichte Unternehmensinformationen zu stützen. Der Verkauf im August war daher keine spontane Reaktion auf Amazons Kursanstieg oder die jüngsten Geschäftszahlen. Das schließt persönliche Motive wie Vermögensdiversifikation, Investitionen in Blue Origin oder philanthropische Projekte nicht aus. Als aktuelle Einschätzung zur Amazon-Aktie taugt die Transaktion jedoch kaum. Bezos bleibt außerdem mit deutlichem Abstand der größte Einzelaktionär. Seine verbleibende Beteiligung ist weiterhin weit über 200 Milliarden US$ wert. Von einem Rückzug aus dem Unternehmen kann keine Rede sein. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das eigentliche Risiko steckt in den Zahlen Anleger sollten sich weniger auf Bezos und stärker auf Amazons fundamentale Entwicklung konzentrieren. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +20% auf 200,6 Milliarden US$. Das operative Ergebnis erhöhte sich sogar um +43% auf 27,5 Milliarden US$. Der ausgewiesene Nettogewinn von 62,6 Milliarden US$ vermittelt allerdings ein zu positives Bild. Darin enthalten ist ein nicht operativer Vorsteuergewinn von 53,4 Milliarden US$, der überwiegend aus der Neubewertung der Anthropic-Beteiligung stammt. Gleichzeitig fiel der freie Cashflow auf Sicht der vergangenen zwölf Monate mit -7,6 Milliarden US$ negativ aus. Amazon investiert 2026 voraussichtlich rund 220 Milliarden US$ in Rechenzentren, Chips, Logistik und weitere Infrastruktur. Für das dritte Quartal erwartet der Konzern zudem nur noch ein Umsatzwachstum zwischen +9 und +12%. Bei einer Börsenbewertung von rund 3 Billionen US$ muss Amazon beweisen, dass die gewaltigen Investitionen dauerhaft steigende operative Gewinne erzeugen. Der vermeintliche 4,1-Milliarden-US$-Verkauf von Jeff Bezos ist kein überzeugendes Verkaufssignal. Das Volumen war zunächst nur angekündigt, der Plan wurde lange vor dem Rekordhoch beschlossen und Bezos bleibt massiv investiert. Vorsicht ist nach der Rallye trotzdem angebracht – allerdings wegen der hohen Bewertung und des negativen freien Cashflows. Bestehende Positionen würde ich halten, bei einem Neueinstieg jedoch auf einen Rücksetzer warten. ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,79 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: Wird die Preiserhöhung zum Risiko?](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-wird-die-preiserhoehung-zum-risiko/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Netflix kommt aktuell einiges zusammen. In Deutschland werden die Abos teurer, das Werbegeschäft wächst kräftig und mit der NFL baut der Streaming-Konzern sein Live-Angebot weiter aus. Gleichzeitig hat sich auch die Aktie vom Tief wieder deutlich erholt. Nach dem schwächeren zweiten Quartal stellt sich damit die Frage, ob Netflix wieder mehr Schwung bekommt. ## Netflix dreht erneut an der Preisschraube Eine der neuesten Meldungen kommt direkt aus Deutschland. Netflix erhöht hier erneut die Preise. Das werbefinanzierte Abo steigt von 4,99 auf 6,99 €, beim Standard-Abo geht es von 13,99 auf 15,99 € und Premium kostet künftig 21,99 statt 19,99 €. Für Kunden ist das natürlich erstmal keine gute Nachricht, für Netflix können höhere Preise aber direkt mehr Umsatz pro Nutzer bringen. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen bereits berichtet, dass die vorherigen Preiserhöhungen in mehreren Ländern weitgehend so liefen wie erwartet. Größere Probleme bei der Nachfrage waren bisher also nicht zu sehen. Gleichzeitig wächst das Geschäft weiter. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 13% auf 12,56 Milliarden US$. Die operative Marge lag bei starken 33,4%. Für das Gesamtjahr rechnet Netflix weiterhin mit 51 bis 51,4 Milliarden US$ Umsatz und einer Marge von 31,5%. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Werbung und NFL werden immer wichtiger Neben höheren Abo-Preisen baut Netflix inzwischen einen zweiten großen Wachstumstreiber auf. Bei den diesjährigen Werbeverhandlungen in den USA haben sich die zugesagten Werbebudgets nahezu verdoppelt. Netflix selbst erwartet für 2026 mittlerweile rund 3 Milliarden US$ Werbeumsatz und damit ungefähr doppelt so viel wie im Vorjahr. Dazu passt der immer stärkere Fokus auf Live-Sport. In der kommenden NFL-Saison zeigt Netflix gleich fünf Spiele. Los geht es am 10. September mit dem ersten regulären NFL-Spiel überhaupt in Australien zwischen den Los Angeles Rams und den San Francisco 49ers. Später folgen unter anderem Spiele rund um Thanksgiving und Weihnachten. Netflix schaut dabei nicht nur auf die reinen Zuschauerstunden. Live-Events machen zwar nur einen kleinen Teil der gesamten Nutzungszeit aus, haben in den vergangenen Jahren aber überdurchschnittlich viele neue Abos gebracht. Sechs der zehn stärksten Tage bei Neuanmeldungen der vergangenen fünf Jahre gingen laut Netflix auf Live-Programme zurück. Damit wird langsam klar, wohin die Reise geht. Netflix will nicht mehr nur der Dienst sein, bei dem man abends Serien und Filme schaut. Sport, WWE, Podcasts, Games und Live-Events sollen dafür sorgen, dass Nutzer öfter zurückkommen und gleichzeitig mehr attraktive Werbeplätze entstehen. ## Auch Analysten werden wieder zuversichtlicher An der Börse war Netflix nach den Zahlen im Juli zunächst ordentlich unter Druck geraten. Inzwischen hat sich die Aktie aber wieder gefangen und schloss am Donnerstag bei rund 82,67 US$. Vom 52-Wochen-Tief bei 65,08 US$ hat sie sich damit schon um etwa +27% erholt. Wolfe Research hat das Kursziel Ende August von 84 auf 95 US$ angehoben und bleibt bei „Outperform“. Analyst Peter Supino geht davon aus, dass die schwächere Entwicklung im zweiten Quartal weniger mit nachlassender Nachfrage und mehr mit dem damaligen Veröffentlichungsplan zu tun hatte. Für die zweite Jahreshälfte erwartet er wieder bessere Nutzungszahlen. Auch insgesamt bleibt die Wall Street eher positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei rund 93,66 US$ und damit etwa +13% über dem letzten Kurs. Das höchste Ziel liegt sogar bei 135 US$. Netflix wächst inzwischen an mehreren Stellen gleichzeitig. Höhere Preise bringen mehr Umsatz pro Kunde, das Werbegeschäft entwickelt sich schnell und mit der NFL sowie weiteren Live-Formaten kommt ein Bereich dazu, der neue Nutzer anlocken kann. Ganz ohne Risiko ist das natürlich nicht. Die Preise lassen sich nicht endlos erhöhen und Netflix muss weiter genug starke Inhalte liefern, damit Kunden auch bleiben. Nach dem deutlichen Rücksetzer der Aktie sieht die Ausgangslage aber wieder etwas besser aus. Sollten Werbung, Live-Sport und das stärkere Programm in der zweiten Jahreshälfte liefern, könnte auch die Erholung der Netflix-Aktie noch etwas weitergehen. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 344,22 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Netflix, Netflix-Aktie, Netflix-Kurs, Netflix-Preis --- ### [Nvidia-Aktie: Geht’s jetzt rauf auf über 500 US$?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-gehts-jetzt-rauf-auf-ueber-500-us/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Nvidia-Aktie kletterte gestern zu US-Börsenschluss auf ein neues 3-Monatshoch bei 228 US$. Vom Allzeithoch bei 236 US$ trennt den Chipkonzern damit nur noch ein Katzensprung. Wird Nvidia diesen Sprung in den nächsten Tagen schaffen oder kann dem wertvollsten Unternehmen sogar der Run auf über 500 US$ gelingen? ## Eine neue Übernahme Nachdem Nvidia vor wenigen Tagen bombastisch gute Quartalszahlen und einen ebenso herausragenden Ausblick gegeben hatte, setzte der Chipkonzern gestern das nächste Ausrufezeichen. Der Tech-Konzern kündigte die Übernahme der führenden Open-Source-KI-Plattform Hugging Face für rund 12,9 Milliarden US$ an. Für Nvidia ist diese Übernahme von überragender strategischer Bedeutung. Damit sichert sich der Konzern den direkten Zugriff auf Millionen von KI-Modellen, Datensätzen und eine globale Entwickler-Community. Hugging Face ist die zentrale Plattform für Open-Source-KI-Modelle und wird von mehr als 18 Millionen Entwicklern und Forschern sowie rund 200.000 Unternehmen genutzt. Die Plattform besteht aus über 3 Millionen Modellen, 500.000 Datensätzen und 1 Million Anwendungen. Wir halten Dich bei Nvidia auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA). ## Darum ist Huggins Face so wichtig Für Nvidia ist Hugging Face enorm wertvoll, da der Chipkonzern damit seine Software-Ökosystem-Dominanz extrem stärkt. Nvidia verkauft bisher hauptsächlich die Recheninfrastruktur – GPUs, Networking und komplette KI-Systeme. Mit Hugging Face bekommt Nvidia sehr viel mehr Einfluss auf die Software- und Entwicklerseite. KI beschränkt sich zunehmend nicht mehr auf geschlossene Modelle von OpenAI, Anthropic oder Google. Unternehmen können offene Modelle herunterladen, anpassen und selbst betreiben. Das kann günstiger und flexibler sein. Je mehr Unternehmen eigene KI-Modelle betreiben, desto mehr Inference-Rechenleistung wird benötigt. Nvidia möchte erreichen, dass diese Modelle möglichst effizient auf Nvidia-Infrastruktur laufen. Unter dem Strich bedeutet das, Hugging Face kann die Verbreitung von KI-Modellen fördern und Nvidia verdient anschließend an der dafür benötigten Rechenleistung. Hugging Face selbst soll laut Nvidia allerdings offen und hardwareneutral bleiben. Entwickler sollen weiterhin AMD-, Google- und andere Beschleuniger verwenden können. Noch ein weiterer Vorteil der Übernahme: Nvidia kann damit seine Reichweite bei Unternehmen erheblich vergrößern. Das ist wichtig, weil Nvidia heute stark von einigen riesigen Kunden abhängig ist,, insbesondere den Hyperscalern. Wenn künftig beispielsweise ein mittelständisches Unternehmen ein Open-Source-Modell über Hugging Face auswählt, anpasst und anschließend Nvidia-Infrastruktur für die Inferenz verwendet, kann Nvidia an mehreren Stellen der Wertschöpfung verdienen. Und nicht zuletzt verbessert Nvidia durch Hugging Face seine Trenderkennung. Der Konzern sieht Wochen vor dem Mainstream, welche Modellarchitekturen, Datensätze und Frameworks im Aufwind sind. Das ermöglicht es Nvidia, die eigene GPU-Hardware und Softwarebibliotheken vorausschauend für künftige KI-Trends zu optimieren. A propos KI: Du willst neben Nvidia weitere KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Nächster Stopp: Allzeithoch Das Chartbild der Nvidia-Aktie ist momentan in bester Verfassung. Seit Ende Juli befindet sich der Kurs in einem Aufwärtstrend. Nächster Stopp: das Allzeithoch bei 236 US$. ## Sind die Bullen verrückt geworden? Die allermeisten Analysten sind nach wie vor mehr oder weniger bullisch in Bezug auf die Nvidia-Aktie eingestellt. Das durchschnittlich Kursziel von ca. 325 US$ impliziert ein Upside von knapp über +40%. Es gibt aber auch ein paar nennenswerte Ausreißer nach oben. Die Analysten von Raymond James, Baird und Evercore sehen mit Kurszielen von 515, 500 und 465 US$ sogar ein mehr als Verdoppelungspotenzial für die Nvidia-Aktie. Ein Blick auf die Bewertung des Halbleitertitels zeigt, dass diese Oberbullen gar nicht so verrückt sind. Die Nvidia-Aktie wird aktuell mit einem Forward-KGV von 24 bewertet. Für ein so dominantes Technologieunternehmen, das im laufenden Jahr mit über 90% und in den beiden kommenden Jahren voraussichtlich mit mehr als 70% wachsen wird, ist das meiner Meinung kein zu hoher Preis. Durch die Übernahme von Hugging Face adressiert Nvidia einen noch größeren Markt als zuvor. Der Konzern entwickelt sich zunehmend zu einem Full-Service-Provider in der gesamten KI-Hardware- und Software-Infrastruktur. Wer Angst davor hat, fast auf dem Allzeithoch in die Nvidia-Aktie einzusteigen, sollte sich beruhigt zurücklehnen. Es wird meines Erachtens nicht das letzten Allzeithoch gewesen sein. Die Nvidia-Aktie wird meiner Meinung nach Anleger auch in den kommenden Monaten nicht enttäuschen. Aber eine Verdopplung des Aktienkurses halte ich für eher unwahrscheinlich. Für wahrscheinlicher halte ich eine Performance im Gleichklang mit dem Nasdaq 100. ## ℹ️ Nvidia in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: 918422) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,5 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Newron-Aktie: Bodenbildung liefert neues Potenzial](https://www.sharedeals.de/newron-aktie-bodenbildung-liefert-neues-potenzial/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Nach dem Höhenflug bis auf 34 € zu Jahresbeginn hat die Newron-Aktie inzwischen mehr als -60% korrigiert und notiert aktuell nur noch bei 12,85 €. Seit Juni zeichnet sich allerdings eine zunehmend stabile Bodenbildung oberhalb von 11,70 € ab. Genau dort trifft der Kurs auf eine technisch interessante Unterstützungszone. Hält sie erneut, könnte die nächste größere Erholungsbewegung bevorstehen. ## Evenamide nähert sich dem nächsten Meilenstein Bei Newron richtet sich nahezu alles auf den Schizophrenie-Wirkstoff Evenamide. Erst am 2. September meldete das Unternehmen den Abschluss des Screenings für die zulassungsrelevante Phase-3-Studie ENIGMA-TRS 1. Mindestens 600 Patienten sollen aufgenommen werden, der Abschluss der Rekrutierung wird für Mitte Oktober erwartet. Besonders wichtig für Anleger: Die ersten Ergebnisse der zwölfwöchigen Behandlungsphase sollen bereits im ersten Quartal 2027 vorliegen. Evenamide könnte bei Erfolg zur ersten Zusatztherapie für Patienten mit behandlungsresistenter Schizophrenie werden. Ganz frei von Risiken ist die Story allerdings nicht. Bei der zweiten Phase-3-Studie ENIGMA-TRS 2 wurde die Aufnahme neuer Patienten an US-Studienzentren im Frühjahr ausgesetzt. Nach einem Type-A-Meeting mit der FDA arbeitet Newron an den von der Behörde geforderten Anpassungen für eine mögliche Wiederaufnahme. Damit bleibt ENIGMA-TRS 1 kurzfristig der entscheidende Werttreiber, während die Resultate Anfang 2027 über die weitere Neubewertung der Aktie entscheiden dürften. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Newron-2J_040926-1024x699.png)Quelle Chart: stock3 Die seit Juni laufende Seitwärtsbewegung gewinnt zunehmend den Charakter einer Bodenbildung. Mein präferiertes Szenario sieht zunächst noch einen Rücklauf in die Unterstützungszone zwischen 12,24 und 11,70 € vor. Dort verläuft zugleich der langfristige Aufwärtstrend, während das 61,8%-Fibonacci-Retracement der großen Aufwärtsbewegung ebenfalls unmittelbar darunter liegt. Drehen die Käufer in diesem Bereich wieder auf, wäre zunächst 13,95 € zurückzuerobern. Oberhalb dieser Marke würde sich das Bild deutlich aufhellen und anschließend die Widerstandszone zwischen 17,04 und 18,68 € in den Mittelpunkt rücken. Scheitert die Bodenbildung hingegen und fällt Newron nachhaltig unter 11,70 €, wäre Vorsicht angebracht. Dann würde nicht nur die jüngste Seitwärtsstruktur nach unten aufgelöst, sondern auch die langfristige Trendlinie verloren gehen. In diesem Fall könnte sich die Korrektur erheblich ausweiten und zunächst 7,12 € ansteuern. Darunter wartet im Bereich um 6,25 € die nächste große Auffangzone. Die Newron-Aktie steht nach dem massiven Rücksetzer an einer technisch interessanten Wegmarke. Zwischen 12,24 und 11,70 € sehe ich gute Chancen auf eine tragfähige Bodenbildung und favorisiere von dort eine Erholung über 13,95 € in Richtung 17 bis 18,68 €. Unter 11,70 € wäre diese Idee dagegen hinfällig und das Risiko eines erneuten Absturzes bis etwa 7 € würde deutlich steigen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Newron Pharmaceuticals in Kürze - Newron Pharmaceuticals ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuer Therapien für Patienten mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems konzentriert. - Newron wurde 1999 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bresso bei Mailand sowie eine Tochtergesellschaft in Morristown im US-Bundesstaat New Jersey. - Newron notiert an der Schweizer Börse und ist ca. 258 Millionen CHF wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen, Small Caps --- ### [Palantir-Aktie: Wo endet diese Achterbahnfahrt?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-wo-endet-diese-achterbahnfahrt/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Palantir-Aktie ist diese Woche nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Nachdem sie am Mittwoch um -6% einbrach, konnte sie am Donnerstag wieder um fast +8% zulegen. Was steckt hinter dieser Achterbahnfahrt und geht dieser Roller Coaster Ride nun weiter nach oben oder nach unten? ## Mittwoch runter evor ich mich an einer Antwort auf die eingangs gestellte Frage versuche, will ich erst einmal auf die Gründe für das Ab und Auf der Palantir-Aktie in den beiden letzten Handelstagen eingehen. Auslöser des Kurseinbruchs am Mittwoch war ein Vorstoß von Alphabet in den Rüstungssektor. Konkret geht es dabei um Googles neue KI-Plattform Gemini 3.8 Flash Cyber. Das Modell ist speziell auf Cybersecurity, Schwachstellenerkennung und automatisiertes Patchen ausgerichtet und zielt damit teilweise auf einen Bereich, in dem Palantir insbesondere bei Regierungs- und Sicherheitskunden aktiv ist. Anleger befürchteten deshalb kurzfristig zunehmende Konkurrenz in Palantirs ertragsstarkem Kernbereich. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen im KI- und Big Data-Marke auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Palantir&stockidentifier=symbol%3APLTR)! ## Donnerstag rauf Am Tag darauf folgte aber postwendend eine noch größere Kurserholung der Palantir-Aktie. Auslöser waren gleich zwei positive Nachrichten: eine erweiterte Allianz mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und der finale Zuschlag für acht weitere TITAN-Bodenstationen der U.S. Army. Palantir und PwC wollen in Zukunft die KI-Plattform von Palantir mit dem Beratungs-Knowhow von PwC verbinden. Zu diesem Zweck werden die beiden Konzerne eine gemeinsame Plattform entwickeln, die nach Einschätzung von PwC bestimmte Prozesse um bis zu 50% schneller abwickeln und die Kosten um bis zu 50% senken kann. Die gemeinsame Plattform soll vor allem auf die Einführung von KI in Großunternehmen, die Digitalisierung von Unternehmensübernahmen und die Modernisierung von ERP-Systemen abzielen. ## Diese Marken müssen fallen Ende August stieg die Palantir-Aktie auf ein neues Jahreshoch bei 186 US$. Sollte diese Marke in den kommenden Tagen fallen, dürfte die Aktie Kurs auf den nächsten Widerstand bei 194 US$ nehmen. Wenn auch dieser fällt, ist es nicht mehr weit bis zum Allzeithoch bei 207 US$. ## Kritik von Michael Burry Druck auf die Palantir-Aktie übt derzeit auch Michael Burry aus, einer der bekanntesten Leerverkäufer der Welt. Burry vergleicht das Geschäftsmodell von Palantir eher mit einer Beratungsfirma (wie Accenture) als mit einem rein skalierbaren SaaS-Anbieter (wie Salesforce oder ServiceNow). Seiner Ansicht nach rechtfertigt das stark beratungsintensive KI-Geschäft keine extrem hohen Software-Multiples. Zudem greift er in seinen jüngsten Analysen die Bilanz von Palantir an und verweist darauf, dass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über längere Zeiträume schneller gewachsen seien als die Umsätze. Er deutet dies als Anzeichen für eine schwächere Verhandlungsmacht bei Kunden oder aggressive Vertriebsmethoden. Generell hält Burry die Palantir-Aktie nach der massiven Rallye in den letzten drei Jahren für fundamental stark überbewertet und vergleicht das aktuelle KI-Umfeld mit der Dotcom-Blase. ## Hat Burry denn Recht? Bei Leerverkäufern muss man immer ein großes Fragezeichen hinter die Kritikpunkte setzen. Schließlich haben sie ein starkes finanzielles Eigeninteresse, Unternehmen zu kritisieren und durch sinkende Aktienkurse Geld zu verdienen. Aber in puncto Bewertung trifft Burry sicherlich einen wunden Punkt. Das Forward-KGV der Palantir-Aktie liegt bei knapp über 80. Das ist angesichts einer voraussichtlichen Abflachung des Umsatzwachstum von ca. 80% im laufenden Jahr auf etwa 35% im kommenden Jahr ein sehr riskantes Bewertungsniveau. Palantir gibt traditionell keine Umsatzprognose für das nächste Geschäftsjahr ab, weshalb Analysten mit ihren Prognosen immer stark im Dunkeln tappen. Du willst weitere KI-Gewinner in Deinem Portfolio? Zeit für einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Aber das extrem hohe Bewertungsniveau signalisiert, dass die Börse immer noch darauf vertraut, dass Palantir sein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum in den nächsten Jahren fortsetzen kann. Ich habe die Sorge, dass dies nicht mehr in der Dynamik der letzten Jahre gelingen wird. Leistungsfähige KI-Modelle werden mittelfristig das Zeug dazu haben, bei bestimmten Analysefunktionen Palantir Konkurrenz zu machen. Das wird das Wachstum des Datenanalyseunternehmens meiner Meinung nach unter Druck setzen. Vor diesem Hintergrund ist mir die Bewertung der Palantir-Aktie etwas zu optimistisch. ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 439 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Airbus-Aktie im Sinkflug: Wo wieder einsammeln?](https://www.sharedeals.de/airbus-aktie-im-sinkflug-wo-wieder-einsammeln/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bereits in meiner [Analyse vom 22. Juli](https://www.sharedeals.de/airbus-aktie-bereits-mit-knapp-10-vom-wochentief/) hatte ich einen weiteren Anstieg in Richtung 214,50 € und später 221,30 € favorisiert. Ganz konnte sich dieses Szenario jedoch nicht entfalten, stattdessen dreht die Airbus-Aktie nun wieder deutlich nach unten ab. Damit gewinnt das seinerzeit alternative Rücksetzerszenario zunehmend an Bedeutung. Im bisherigen Wochenverlauf fiel der Kurs bis auf 193,06 € und nähert sich damit der entscheidenden Unterstützungszone um 186,98 €. ## Qualitätsproblem trifft auf pralle Auftragsbücher Für kurzfristige Irritationen sorgt derzeit ein Produktionsproblem beim A330neo. Airbus hatte die Auslieferungen des Langstreckenjets zeitweise verlangsamt, nachdem bei einer Vorabkontrolle ein zurückgelassenes Werkzeug im Heckbereich eines Flugzeugs entdeckt worden war. Nach zusätzlichen Inspektionen wurden die Auslieferungen im August wieder aufgenommen. Das Problem gilt als isoliert, zeigt jedoch, wie anspruchsvoll der laufende Produktionshochlauf bleibt. Auf der anderen Seite steht eine weiterhin starke Geschäftsentwicklung. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um +12% auf 33,2 Milliarden €, das bereinigte EBIT legte um +24% auf 2,73 Milliarden € zu. Mit 821 Netto-Bestellungen erhöhte sich der Auftragsbestand auf 9.222 Verkehrsflugzeuge. Für 2026 hält Airbus weiterhin an rund 870 Auslieferungen und einem bereinigten EBIT von etwa 7,5 Milliarden € fest. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Airbus-2J_040926-1024x734.png)Quelle Chart: stock3 Der Rücksetzer rückt nun genau jene Zone in den Mittelpunkt, die zuvor noch das graue Alternativszenario markierte. Mein aktuelles Präferenzszenario sieht eine Fortsetzung der Schwäche bis in den Bereich zwischen 191,88 und 186,98 € vor. Dort trifft die horizontale Unterstützung zugleich auf die seit dem Frühjahr steigende Aufwärtstrendlinie. Gelingt in diesem Bereich eine Stabilisierung, dürfte die Airbus-Aktie wieder Kurs auf 206,30 € und anschließend 214,50 € nehmen. Oberhalb davon wäre auch das Rekordhoch bei 221,30 € erneut erreichbar. Fällt der Titel dagegen nachhaltig unter 186,98 €, wäre der Kreuzsupport gebrochen und die laufende Konsolidierung würde sich deutlich ausweiten. In diesem Fall rückt 170,94 € als nächstes größeres Ziel in den Fokus. Für neue Positionen erscheint mir deshalb gerade der Bereich zwischen 192 und 187 € besonders spannend, vorausgesetzt, die Käufer zeigen dort eine klare Reaktion. Das im Juli favorisierte direkte Aufwärtsszenario hat sich nicht vollständig durchgesetzt. Nun gewinnt die damals alternative Korrekturvariante an Bedeutung. Zwischen 191,88 und 186,98 € sehe ich die nächste interessante Kaufzone. Hält dieser Kreuzsupport, dürfte die Airbus-Aktie wieder in Richtung 206,30 und 214,50 € drehen. Unter 186,98 € wäre dagegen mit einer Ausdehnung der Korrektur bis 170,94 € zu rechnen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Airbus in Kürze - Die Airbus SE (WKN: 938914) ist Europas größter Luft- und Raumfahrt- sowie zweitgrößter Rüstungskonzern. - Mit 793 ausgelieferten Flugzeugen (2025) ist Airbus gegenwärtig der weltweit größte Hersteller von Passagierflugzeugen. - Der multinationale europäische Konzern hat seine Zentrale im französischen Toulouse, besitzt jedoch in ganz Europa etwa 70 Entwicklungs- und Produktionsstandorte. - Airbus ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und ca. 157 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Airbus, Airbus-Aktie, Airbus-Kurs, Chartanalyse --- ### [Nvidia oder Micron? Ein wertvoller Blick voraus...](https://www.sharedeals.de/nvidia-oder-micron-ein-wertvoller-blick-voraus/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Boom rund um künstliche Intelligenz treibt die Nachfrage nach leistungsfähiger Halbleiterinfrastruktur weiter an. Während Nvidia seine führende Position bei KI-Beschleunigern ausgebaut hat, profitiert Micron insbesondere von der stark gestiegenen Nachfrage nach Arbeitsspeichern und Speicherlösungen. Welche der beiden Aktien langfristig die besseren Aussichten bietet, hängt daher vor allem davon ab, wie nachhaltig die aktuellen Wachstumstrends sind. ## Nvidia-Aktie Nvidia gehört zu den größten Gewinnern des bisherigen KI-Booms und verfügt weiterhin über entscheidende Wettbewerbsvorteile. Trotz seiner inzwischen enormen Größe verzeichnet der Konzern weiterhin außergewöhnlich hohe Wachstumsraten. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 verdoppelte Nvidia seinen Umsatz auf 96,2 Milliarden US-Dollar. Besonders dynamisch entwickelte sich das Rechenzentrumsgeschäft, das um 117 Prozent zulegte. Für das folgende Quartal stellte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 89 Prozent in Aussicht, für das Geschäftsjahr 2028 wird weiterhin ein Wachstum von rund 70 Prozent erwartet. Bemerkenswert ist dabei, dass Nvidia nach eigenen Angaben nach wie vor durch begrenzte Produktionskapazitäten ausgebremst wird. Die Nachfrage nach den Produkten ist demnach höher als das derzeit verfügbare Angebot. Sollte der Konzern seine Kapazitäten weiter ausbauen können, könnte dies zusätzliches Wachstum ermöglichen. Das Fundament der Marktstellung bilden weiterhin die Grafikprozessoren (GPUs) und die Softwareplattform CUDA. Ein großer Teil der frühen KI-Software wurde für CUDA und Nvidia-Prozessoren entwickelt und optimiert. Dadurch entstand ein erhebliches Ökosystem, das Wettbewerbern den Einstieg erschwert und Nvidia insbesondere im Bereich des KI-Trainings einen starken Wettbewerbsvorteil verschafft. Gleichzeitig hat sich Nvidia längst von einem reinen GPU-Hersteller zu einem Anbieter umfassender KI-Infrastruktur entwickelt. Das Unternehmen bietet komplette Serversysteme und Rechenzentrumsplattformen für unterschiedliche KI-Anwendungen an, darunter Training, Inferenz und sogenannte agentische KI. Auch im Bereich der KI-Inferenz versucht Nvidia, seine Position auszubauen. Durch die Integration von Technologien des auf spezialisierte Prozessoren ausgerichteten Unternehmens Groq soll insbesondere die Verarbeitung von KI-Modellen effizienter und latenzärmer werden. Darüber hinaus entwickelt Nvidia eigene Arm-basierte Prozessoren, die speziell für Anwendungen im Bereich agentischer KI konzipiert sind. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfangreiches Netzwerkgeschäft, das die verschiedenen Komponenten der KI-Infrastruktur miteinander verbindet. Damit positioniert sich Nvidia nicht mehr lediglich als Lieferant einzelner Chips, sondern als Anbieter eines weitgehend integrierten Systems für KI-Rechenzentren. Für die kommenden fünf Jahre bietet diese breite Aufstellung erhebliches Wachstumspotenzial. Nvidia ist bereits Marktführer beim KI-Training und verfügt zugleich über gute Ausgangspositionen in den schnell wachsenden Bereichen Inferenz und agentische KI. Trotz der hohen Bewertung in absoluten Zahlen erscheint die Aktie gemessen an den erwarteten Gewinnen vergleichsweise moderat bewertet. ## Micron-Aktie Auch Micron profitiert massiv vom KI-Boom, allerdings auf andere Weise als Nvidia. Der Speicherspezialist erlebt derzeit einen außergewöhnlich starken Aufschwung im Halbleitermarkt. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz auf 41,5 Milliarden US-Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 9,3 Milliarden US-Dollar erzielt worden waren. Gleichzeitig weitete sich die Bruttomarge von 37,7 auf 84,6 Prozent aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie vervielfachte sich dadurch von 1,91 auf 25,11 US-Dollar. Hinter dieser Entwicklung steht vor allem ein erhebliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Speichermarkt. Micron gehört neben SK Hynix und Samsung zu den drei großen DRAM-Herstellern weltweit. Rund drei Viertel des Umsatzes entfallen auf DRAM-Speicher, während etwa ein Viertel mit NAND-Flash erzielt wird. Künstliche Intelligenz sorgt in beiden Bereichen für zusätzliche Nachfrage. Moderne KI-Beschleuniger wie die GPUs von Nvidia benötigen High Bandwidth Memory (HBM), eine spezielle Form von DRAM, die hohe Übertragungsraten ermöglicht und die Latenz reduziert. Gleichzeitig müssen die enormen Datenmengen, die für das Training und den Betrieb von KI-Modellen benötigt werden, gespeichert werden. Davon profitieren wiederum SSDs, die auf NAND-Flash-Speicher basieren. Die entscheidende Frage für Micron ist deshalb, wie lange die derzeitige Knappheit auf dem Speichermarkt anhalten kann. Der Konkurrent SK Hynix geht davon aus, dass der DRAM-Markt mindestens bis 2030 von einem begrenzten Angebot geprägt sein könnte. Gleichzeitig beginnen die großen Speicherhersteller, langfristige Lieferverträge mit Laufzeiten von bis zu fünf Jahren abzuschließen. Eine solche Entwicklung könnte die traditionell hohe Zyklik der Speicherbranche zumindest teilweise abschwächen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Auch die Bewertung spricht zunächst für Micron. Auf Basis der erwarteten Gewinne für das Geschäftsjahr 2027 wird die Aktie mit einem vergleichsweise niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis gehandelt. Allerdings ist eine niedrige Bewertung bei einem zyklischen Unternehmen nicht automatisch ein Zeichen für eine dauerhaft günstige Aktie. Entscheidend wird sein, ob die aktuell hohen Speicherpreise und Margen strukturell Bestand haben oder ob der Markt nach einer Phase der Knappheit wieder in einen Angebotsüberschuss kippt. Auf den ersten Blick erscheint Micron aufgrund des enormen Gewinnwachstums und der niedrigen erwarteten Bewertung als besonders attraktive KI-Aktie. Für einen Anlagehorizont von fünf Jahren spricht jedoch mehr für Nvidia. Micron profitiert derzeit außergewöhnlich stark vom Speicher-Superzyklus, bleibt trotz möglicher struktureller Veränderungen aber ein zyklisches Unternehmen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren besteht daher das Risiko, dass sich die derzeit außergewöhnlich günstigen Marktbedingungen wieder normalisieren. Nvidia verfügt dagegen über ein deutlich breiteres Geschäftsmodell und eine stärkere technologische Positionierung. Der Konzern ist nicht nur führend beim Training von KI-Modellen, sondern baut seine Stellung bei Inferenz, agentischer KI, Prozessoren und Netzwerktechnologie kontinuierlich aus. Angesichts des erwarteten weiteren Wachstums und der starken Wettbewerbsvorteile erscheint Nvidia daher langfristig als die überzeugendere Wahl der beiden Aktien. Alternativ hatten wir kürzlich mit [Western Digital](https://www.sharedeals.de/western-digital-aktie-besser-als-micron/) eine weitere Aktie aus der Branche als bessere Alternative im Vergleich zu Micron identifiziert. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Lululemon-Aktie -18%: Den Schock für einen Kauf nutzen?](https://www.sharedeals.de/lululemon-aktie-18-den-schock-fuer-einen-kauf-nutzen/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Crash von -18% schockiert die Lululemon-Aktie am Freitagmorgen die Börse und ist das klare Schlusslicht im S&P 500. Was steckt hinter dem dramatischen Kurseinbruch des amerikanischen Sportmodeherstellers und sollten Anleger ihn für einen Kauf nutzen? ## Katastrophale Zahlen Es sind katastrophale Zahlen, mit denen Lululemon zum Wochenschluss die Börse verschreckt. Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 4% auf 2,42 Milliarden US$ und lag damit unter den vom Markt erwarteten 2,46 Milliarden US$. Ein wesentlich schlimmeres Bild zeigen jedoch die flächenbereinigten Umsätze. Sie sackten weltweit im abgelaufenen Vierteljahr um 9% ab — der stärkste Rückgang in der jüngeren Unternehmensgeschichte. Besonders gravierend ist der Einbruch im Kernmarkt Nordamerika, wo die flächenbereinigten Umsätze um 12% einbrachen. Besonders dramatisch ist der Einbruch im Kernproduktbereich Leggins. Hier ging der Umsatz von Lululemon um 20% zurück. Die Kandier leiden nicht nur unter einer Nachfrageschwäche, sondern auch unter der zunehmenden Konkurrenz durch aufstrebende Athleisure-Marken wie Alo Yoga und Vuori. Der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal von 2,92 US$ klingt zwar hoch, beinhaltet aber einen Einmaleffekt von 0,86 US$ aus Zollerstattungen. Ohne diese Sonderzahlung lag der operative Ertrag weit unter dem Niveau des Vorjahres. Wir halten Dich up-to-date über alle wichtigen Entwicklung in der Welt der Sportartikel. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Lululemon&stockidentifier=symbol%3ALULU)! ## Und noch schlimmere Prognosen Noch schwerer als die miserablen Vergangenheitszahlen dürfte der Ausblick in die Zukunft wiegen. Für das laufende dritte Quartal erwartet das Management einen weiteren Umsatzrückgang von 10 bis 11% auf 2,29 bis 2,32 Milliarden US$. Analysten hatten im Schnitt mit 2,53 Milliarden US$ gerechnet. Für das Gesamtjahr senkte Lululemon das Umsatzziel von zuvor 11,00 bis 11,15 Milliarden US$ auf nur noch 10,35 bis 10,50 Milliarden US$. Dramatisch fällt auch die Korrektur der Gewinnprognose aus. Für das Gesamtjahr geht der Sportmodehersteller nur noch von einem Gewinn je Aktie von 9,48 bis 9,75 US$ aus. Zuvor lag die Prognosespanne noch bei 10,95 bis 11,15 US$. ## Kein Support in Sicht Mit dem heutigen Kurssturz fällt die Lululemon-Aktie auf den tiefsten Stand seit Ende 2018. Charttechnisch noch schlimmer ist die Tatsache, dass es bis zu einem Kursniveau von ca. 78 US$ keine nennenswerten Unterstützungen mehr gibt. Es ist also mit einem weiteren Absturz der Aktie zu rechnen. ## Die Bewertung stimmt nicht mehr Nach einem monatelangen Kurseinbruch empfahl ich die Lululemon-Aktie Anfang Juni als spannendes Turnaround-Play mit einer recht günstigen Bewertung zum Kauf. Und in der Tat konnte sich der Aktienkurs in den darauffolgenden Wochen stabilisieren und sogar leicht zulegen. Mit den neuen Zahlen und Prognosen muss ich mein Urteil über die Lululemon-Aktie allerdings revidieren. Sie sind so schlecht, dass die Bewertung trotz des Kurseinbruchs nicht mehr stimmt. Das Forward-KGV beträgt aktuell 11. Das ist für ein Sportmodeunternehmen, das offenbar aus der Mode gekommen ist und deutliche Umsatzrückgänge verzeichnet, ein zu ambitionierter Wert. ## Ein Stern fällt vom Himmel Anfang kommender Woche wird Heidi O’Neill das Ruder bei Lululemon übernehmen und eine Herkulesaufgabe wartet auf sie. Sie muss die Marke neu ausrichten, denn Lululemon hat ein massives Nachfrage- und Markenproblem. Von 2019 bis 2024 galt das Unternehmen als neuer Stern am Himmel der Sportmode. Aber dieser Stern ist inzwischen vom Himmel gefallen. Lululemon wird jetzt selbst von attraktiveren Newcomern überholt. Aktien, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an Lululemon, findest Du übrigens in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! Ich befürchte, dass der Turnaround von Lululemon wesentlich länger dauern und viel mehr kosten wird, als zuletzt angenommen. Der starke Umsatzrückgang zeigt, dass das Unternehmen Marktanteile an Wettbewerber verliert. Es wird keine leichte Aufgabe sein, diese Prozess zu stoppen oder gar umzukehren. Die Lululemon-Aktie mag auf ihrem neuen 6-Jahrestief optisch extrem günstig erscheinen. De facto ist sie es aber nicht. ## ℹ️ Lululemon in Kürze - Lululemon (WKN: A0MXBY) ist ein kanadischer Hersteller und Händler von Sportbekleidung. - Das Unternehmen mit Sitz in Vancouver fokussiert sich vor allem auf die Bereiche Yoga und Laufsport. - Ergänzt wird das Sortiment durch Lifestyle-Bekleidung und Accessoires. Lululemon betreibt über 650 Geschäfte in Asien, Australien, Europa und Nordamerika. - Das im S&P 500-Index gelistete Unternehmen hat einen Börsenwert von ca. 13,8 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Lululemon --- ### [Microsoft-Aktie: +43% seit Kauftipp in unter 10 Wochen](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-43-seit-kauftipp-in-unter-10-wochen/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Microsoft-Aktie zeigt seit unserem Kauftipp Ende Juni eine extrem starke Performance und bestätigt damit eindrucksvoll, wie attraktiv der KI- und Cloud-Player für Käufer seinerzeit bewertet war. Für sharedeals.de-Follower steht mittlerweile ein Kursplus von über 40% zu Buche. ## Microsoft liefert den Beweis für das KI-Geschäft Der jüngste Quartalsbericht von Microsoft hat die Debatte um die gigantischen KI-Investitionen der großen Technologiekonzerne neu entfacht. Die Aktie legte nach den Zahlen zeitweise rund 15 Prozent zu und erhöhte die Marktkapitalisierung innerhalb kürzester Zeit um fast 450 Milliarden US-Dollar. Entscheidend war weniger das starke Zahlenwerk allein als vielmehr der Nachweis, dass sich die massiven Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur tatsächlich monetarisieren lassen. Microsofts Cloud-Plattform Azure wuchs im Geschäftsjahr 2026 um 41 Prozent und lieferte rund 61 Prozent des zusätzlichen Umsatzes. Weitere 38 Prozent entfielen auf Microsofts Softwaregeschäft. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## KI-Agenten werden zum nächsten Wachstumstreiber Besonders vielversprechend ist Microsofts Positionierung im Bereich autonomer Copilot-KI-Agenten. Mit seiner bestehenden Identitäts-, Rechte- und Sicherheitsinfrastruktur besitzt der Konzern einen entscheidenden Vorteil, wenn Unternehmen KI-Agenten sicher in ihre IT-Landschaften integrieren wollen. Die Nachfrage ist bereits enorm. Ende des Geschäftsjahres waren nahezu 40 Millionen KI-Agenten bei zehntausenden Unternehmen registriert. Gleichzeitig wurden über Microsofts Compliance-Plattform Milliarden von Copilot-Interaktionen überprüft. Das zeigt, dass der Einsatz von KI in Unternehmen längst über reine Experimente hinausgeht. ## Erlöse schnellen in die Höhe Auch die wirtschaftliche Entwicklung spricht für Microsoft. Das KI-Geschäft erreichte zuletzt eine annualisierte Umsatzrate von mehr als 37 Milliarden US-Dollar und legte innerhalb eines Jahres um 123 Prozent zu. Besonders bemerkenswert ist, dass Microsoft die Nachfrage nach Rechenleistung kaum vollständig bedienen kann. Zunächst werden eigene Copilot-Anwendungen priorisiert, anschließend Forschung und Entwicklung sowie weitere interne und externe Cloud-Anwendungen. Damit verfügt der Konzern über mehrere Wege, seine enorme Rechenkapazität zu monetarisieren. Auch GitHub Copilot gewinnt deutlich an Dynamik. Nach der Einführung nutzungsbasierter Abrechnung beschleunigte sich das Umsatzwachstum des Dienstes auf mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorquartal. GitHub zählt inzwischen 225 Millionen Nutzer. ## Hohe Investitionen bleiben das größte Risiko Ganz ohne Risiken ist die Microsoft-Story allerdings nicht. Die gewaltigen Investitionen in Rechenzentren belasten den freien Cashflow und könnten künftig über steigende Abschreibungen stärker auf den Gewinn drücken. Genau hier liegt die wichtigste offene Frage: Sollten die enormen KI-Investitionen schneller abgeschrieben werden müssen, könnte das den Gewinn pro Aktie belasten. Der Markt kalkuliert bereits mit einem deutlichen Anstieg der Abschreibungen in den kommenden Jahren. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen, dass Microsoft seine Profitabilität bislang bemerkenswert gut verteidigt. Die operative Marge konnte trotz der steigenden Investitionen verbessert werden, während KI zunehmend auch die Effizienz des eigenen Konzerns erhöht. ## Vom Schnäppchen zur KI-Erfolgsstory: Schelle +43% seit Kauftipp Für Anleger ist damit vor allem eines interessant: Die Börse hat Microsoft lange Zeit mit einem deutlichen Bewertungsabschlag gegenüber anderen großen Technologiekonzernen gehandelt. Ursache waren vor allem Zweifel daran, ob sich die Milliardeninvestitionen in KI tatsächlich auszahlen würden. Unser Tipp vom 29. Juni kam genau in dieser Phase, als die Aktie noch für weniger als 360 US-Dollar zu haben war. „Die Bewertung lädt zum Kauf ein“, hatte unser Experte [Peter Wolf-Karnitschnig](https://www.sharedeals.de/experten/peter-wolf-karnitschnig/) unmissverständlich geäußert. Gestern markierte Microsoft bereits ein neues Hoch von über 515 US-Dollar. Damit hat sich die Aktie seit unserem Hinweis um 43% verteuert. Microsoft hat eindrucksvoll gezeigt, dass die milliardenschweren KI-Investitionen nicht nur Kosten verursachen, sondern bereits erhebliches Wachstum und neue Erlösquellen schaffen. Die Aktie hat seit unserem [Tipp im Juni](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-den-kurseinbruch-zum-kauf-nutzen/) kräftig zugelegt, neue Euphorie unter Wall-Street-Analysten entfacht und bleibt dank Azure, Copilot und KI-Agenten langfristig hochinteressant. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Microsoft in Kürze - Die Microsoft Corporation (WKN: 870747) ist einer der wichtigsten IT-Konzerne der Welt und der weltweit größte Softwarehersteller. - Zu den wesentlichen Produkten des Unternehmens mit Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington gehören das Betriebssystem Windows, das Büro-Softwarepaket Office, die Tablet-PC-Familie Surface und die Spielekonsole Xbox. Ferner ist Microsoft der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt. - Microsoft-Aktie ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 3,79 Billionen US$ zählt Microsoft zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys **Schlagwörter:** Microsoft, Microsoft-Aktie --- ### [Rheinmetall-Aktie: Wiegt die Kritik schwerer als der Erfolg?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-wiegt-die-kritik-schwerer-als-der-erfolg/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Rheinmetall gerät erneut unter Druck, nachdem Berichte über Lieferschwierigkeiten bei zwei zentralen Rüstungsprogrammen die Runde machen. Der Düsseldorfer Rüstungs- und Technologiekonzern bleibt operativ auf Kurs, trotzdem bleibt die Stimmung angespannt. Charttechnisch nähert sich der Kurs einer psychologisch wichtigen Marke. ## Bundeswehr moniert, Auftragsbuch wächst Der deutsche Rüstungssektor kämpft seit Wochenbeginn mit kritischen Berichten zur operativen Abwicklung wichtiger Projekte. Rheinmetall trifft es dabei besonders hart. Bundeswehr und Beschaffungsamt bemängeln Verzögerungen beim Flugabwehrsystem Skyranger 30 und beim Radpanzerprogramm Schwerer Waffenträger Infanterie, zusätzlich kursieren Berichte über mögliche Qualitätsmängel bei Schutzplatten aus dem Konzernkreis. Rheinmetall widerspricht der Darstellung in Teilen und nennt eigene, kürzere Verzugszeiten. Operativ bewegt sich der Konzern dabei auf Rekordniveau. Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um +69% auf 3,289 Milliarden €, der Auftragsbestand stieg auf über 80 Milliarden €. Die Aktie reagierte darauf trotzdem mit Abgaben, weil Rheinmetall nach dem Stopp des Fregattenprojekts F126 die Umsatzprognose 2026 auf 13,7 bis 14,2 Milliarden € senkte und der operative Free Cashflow negativ blieb. Deutsche Bank ließ sich davon nicht beirren und bestätigte ihr Kaufrating mit einem Kursziel von 1.800 €. Auch sonst tut sich einiges. Der Konzern lieferte den ersten von acht Lynx-XM30-Prototypen an die US-Armee aus und plant in Neuss rund 700 neue Stellen samt KI-Zentrum. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-04-um-10.49.32-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Rheinmetall hat es geschafft, von der Unterstützung zwischen 876,60 und 901,10 € starke Käufer zu finden und die Abwärtstrendlinie nach oben zu überschreiten. Das war für den Chart ein deutlich positives Signal. Am Widerstand zwischen 1.217,80 und 1.241,00 € kam die Aktie allerdings nicht vorbei und rutschte zuletzt erneut in eine Korrektur. Jetzt kommt der nächste Test. Zuerst hatte der Markt die Trendlinie von unten nach oben überschritten, nun könnte er sie erneut anlaufen und dort möglicherweise Halt finden. Zusätzlich fällt die runde Marke von 1.000,00 € in diesen Bereich, die psychologisch eine Rolle spielen könnte. Bricht der Kurs hier durch, ist erst einmal Abwarten angesagt und der Supportbereich rückt erneut für weitere Long-Chancen in den Blick. Hält sich der Markt auch dort nicht, würde sich der Abwärtstrend fortsetzen. Deutsche Bank traut Rheinmetall trotz der Unsicherheit ein Kursziel von 1.800 € zu, rund 70% über dem aktuellen Kursniveau, das zeigt, wie unterschiedlich Kurzfrist-Sorgen und langfristige Substanz gerade bewertet werden. Entscheidend wird die Reaktion in den kommenden Tagen. Findet Rheinmetall an der Trendlinie und der Marke von 1.000 € Halt, wäre der Weg zur oberen Hürde frei, die bei 1.217,80 bis 1.241,00 € verläuft. Rutscht der Kurs stattdessen glatt durch, gewinnt der Abwärtstrend wieder die Kontrolle, dann würde der tiefer gelegene Support zum nächsten Prüfstein. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 49,2 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Delivery-Hero-Aktie: Übernahmeangebot annehmen oder ablehnen?](https://www.sharedeals.de/delivery-hero-aktie-uebernahmeangebot-annehmen-oder-ablehnen/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Der Kursverlauf der Delivery-Hero-Aktie ist stark von der angekündigten Übernahme durch Uber geprägt. Vor der Ankündigung notierte die Aktie bei etwa 16 €. Mit der Bekanntgabe des Übernahmevorhabens sprang sie auf rund 40 €, gab anschließend jedoch wieder etwas nach. Am Freitag notiert sie aktuell bei 36,60 €. Für die Aktionäre stellt sich daher die Frage: Soll das Übernahmeangebot angenommen werden oder ist es sinnvoller, investiert zu bleiben? ## Übernahmeangebot von Uber liegt vor Anfang Mai teilte Uber mit, dass das Unternehmen eine Übernahme von Delivery Hero prüfe. Uber ist mittlerweile mit einem direkten Anteil von knapp 25% der größte Einzelaktionär. Weitere 11,74% werden über Finanzderivate gehalten. Der frühere Großaktionär Prosus/Naspers übertrug seinen Anteil von rund 17% seinerzeit an Uber. Nachdem die Transaktion von der BaFin genehmigt wurde, veröffentlichte Uber das offizielle Übernahmeangebot. Geboten werden 41,50 € je Aktie. Gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht dies einem Aufschlag von rund +13%. Verglichen mit dem Kurs am 8. Mai beträgt die Prämie sogar rund +108%. Die Annahmefrist läuft vom 27. August bis zum 5. November. Der Übernahmepreis wird vollständig in bar gezahlt. Die Mindestannahmeschwelle liegt bei 50% plus einer Aktie. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Delivery+Hero&stockidentifier=symbol%3ADHER) immer über die aktuellen Entwicklungen wie bei Novo Nordisk informiert. ## Management befürwortet das Angebot Am 2. September erklärten Vorstand und Aufsichtsrat von Delivery Hero, dass sie die Annahme des Angebots empfehlen. Beide Gremien prüften das Übernahmeangebot unabhängig voneinander und kamen zum gleichen Ergebnis. Ihre Begründung: Sie bewerten den angebotenen Übernahmepreis als angemessen und fair. Zudem sei die Übernahme im besten Interesse des Unternehmens, der Aktionäre und der Mitarbeiter. ## Prognose angehoben Nachdem das erste Halbjahr besser als erwartet verlaufen war, hob Delivery Hero seine Jahresprognose für die vier wichtigsten Finanzkennzahlen an. Beim Bruttowarenwert (GMV) wird nun ein Wachstum von 9 bis 11% gegenüber dem Vorjahr erwartet. Zuvor lag die Prognose bei 8 bis 10%. Das Umsatzwachstum wurde von 14 bis 16% auf 17 bis 19% angehoben. Beim bereinigten EBITDA wird nun ein Wert zwischen 960 Millionen € und 1 Milliarde € erwartet. Zuvor hatte die Prognose bei 910 bis 960 Millionen € gelegen. Auch beim Free Cashflow wurde die Prognose angehoben – von 200 auf 250 Millionen €. Damit entwickelt sich das operative Geschäft derzeit besser als ursprünglich erwartet. ## Bewertung Über die Annahme des Angebots muss letztlich jeder Aktionär selbst entscheiden. Für eine Annahme spricht insbesondere die Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat. Beide Gremien haben das Angebot separat geprüft und kommen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass der Preis angemessen ist. Auch der hohe Aufschlag gegenüber dem damaligen Aktienkurs spricht für eine Annahme. Gegenüber dem Niveau vom 8. Mai beträgt die Prämie rund 108%. Ohne das Übernahmeangebot wäre der Aktienkurs wahrscheinlich deutlich niedriger. Positiv ist zudem die vergleichsweise niedrige Mindestannahmeschwelle. Uber benötigt lediglich eine einfache Mehrheit. Eine deutliche Nachbesserung des Angebots erscheint daher eher unwahrscheinlich. Sollte Uber die erforderliche Mehrheit erreichen, dürfte das Unternehmen anschließend einen erheblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung von Delivery Hero besitzen. Gegen eine Annahme spricht vor allem der Verlust der unternehmerischen Eigenständigkeit. Für die Aktionäre stellt sich daher die Frage, welche strategischen Ziele Uber mit Delivery Hero verfolgt. Sollte Uber die Gesellschaft langfristig weiterentwickeln und zusätzliche Synergien heben, könnte davon auch das Unternehmen profitieren. Gleichzeitig würde ein Teil der bisherigen eigenständigen Entscheidungskompetenz verloren gehen. Bei einer Ablehnung könnte es zu einer Anhebung des Übernahmepreises kommen. Aus meiner Sicht sprechen derzeit mehr Argumente für eine Annahme des Übernahmeangebots als dagegen. Der Angebotspreis von 41,50 € liegt deutlich über dem Kursniveau, das vor Bekanntgabe der Übernahme erwartet werden konnte. Gleichzeitig empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat die Annahme. Sollte die Mindestannahmequote nicht erreicht werden und kein höheres Übernahmeangebot kommen, ist wahrscheinlich ein Kursrückgang zu erwarten. Letztlich muss jedoch jeder Aktionär für sich entscheiden, ob er das Angebot von Uber annimmt oder auf eine weitere Kursentwicklung von Delivery Hero setzt. **Alternativ dazu:** Investoren mit Interesse an Dividenden-Strategien finden in [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine detaillierte Analyse von zehn Aktien, die regelmäßige Ausschüttungen mit Aufwärtspotenzial verbinden. ℹ️ Delivery Hero in Kürze - Die Delivery Hero SE (A2E4K4) mit Sitz in Berlin betreibt eine Online-Bestell- und Lieferplattform für Mahlzeiten, Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs. - Die Tochterunternehmen des Konzerns betreiben unter verschiedenen Firmen- und Markennamen Online-Bestelldienste, bei denen Kunden an Restaurants und Lieferdienste vermittelt werden. - Delivery Hero ist weltweit tätig, hat sich jedoch aus dem deutschen Heimatmarkt weitgehend zurückgezogen. An der Börse ist der Konzern derzeit mit etwa 11,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Stabilus-Aktie: Ist die Kurserholung nachhaltig?](https://www.sharedeals.de/stabilus-aktie-ist-die-kurserholung-nachhaltig/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Stabilus-Aktie befindet sich seit Anfang 2024 in einem anhaltenden Abwärtstrend und erreichte Anfang des Jahres mit 13,50 € ihren bisherigen Tiefpunkt. Mittlerweile konnte sich die Aktie wieder etwas erholen. Am Freitag notiert sie aktuell bei etwa 16,50 €. Hier stellt sich die Frage: Ist damit ein Wendepunkt erreicht? ## Schwache Konjunktur belastet Geopolitische Konflikte führten zuletzt zu erheblichen Verwerfungen in der Industrie. Das gilt insbesondere für den Iran-Konflikt. Unter den gestiegenen Kosten leiden sowohl viele Konsumenten als auch zahlreiche Unternehmen. Das gilt auch für Stabilus. Der Umsatz ging in den ersten neun Monaten zurück. Vorerst dürfte sich daran wenig ändern. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Stabilus&stockidentifier=symbol%3ASTM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose konkretisiert Vor diesem Hintergrund konkretisierte das Unternehmen seine Jahresprognose. Beim Umsatz wird mit 1,15 Milliarden € ein Wert im unteren Bereich der bisherigen Prognosespanne von 1,1 bis 1,3 Milliarden € erwartet. Bei der bereinigten EBIT-Marge werden mit 10% ebenfalls nur noch Werte am unteren Ende der bisherigen Spanne von 10 bis 12% erwartet. Beim Free Cashflow wird innerhalb der bisherigen Prognosespanne von 80 bis 110 Millionen € nun mit rund 90 Millionen € gerechnet. Die Anpassung sollte allerdings nicht überbewertet werden. Die prognostizierten Werte liegen weiterhin innerhalb der ursprünglich kommunizierten Bandbreiten. Zudem führt die schwierige konjunkturelle Lage auch bei anderen Unternehmen zu entsprechenden Anpassungen. ## Rückläufige Finanzkennzahlen Die konkretisierte Prognose basiert auf der rückläufigen Geschäftsentwicklung. In allen Segmenten und Regionen ist ein Umsatzrückgang festzustellen. Der Konzernumsatz sank in den ersten neun Monaten um 8,6% auf 896 Millionen €. Das wirkte sich auch auf die operative Ertragslage aus. Das bereinigte EBIT reduzierte sich von 108,6 auf 95,6 Millionen €. Die bereinigte EBIT-Marge sank geringfügig von 11,1 auf 10,7%. Im Hinblick auf die insgesamt schwierige wirtschaftliche Lage sind die Zahlen dennoch als solide zu bezeichnen. ## Bewertung Das Unternehmen hat im zweiten Quartal wichtige Maßnahmen umgesetzt. So wurden fünf Tochtergesellschaften für 79,2 Millionen € an den Finanzinvestor VMC Group verkauft. Der Verkaufserlös soll zur Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten verwendet werden. Darüber hinaus wurde eine Kreditlinie bis Juni 2029 vereinbart. Die Nettoverschuldungsquote soll auf das 3,9-Fache des EBIT sinken. Wichtig ist zudem, dass das Unternehmen aktiv eine Restrukturierung durchführt. Ziel ist es, die Profitabilität nachhaltig zu verbessern. Die reduzierte Dividende von 0,35 € entspricht auf dem aktuellen Kursniveau einer Rendite von rund 2,1%. Das ist weiterhin ein solider Wert. Einen weiteren nachhaltigen Kursanstieg erwarte ich derzeit nicht. Positiv ist jedoch, dass sich die Aktie zuletzt deutlich von ihrem Tiefpunkt erholen konnte. Ich gehe davon aus, dass sich die Stabilus-Aktie zunächst seitwärts innerhalb einer Range von 14 bis 18 € bewegen wird. Für einen Neueinstieg sollten Anleger daher zunächst eine Korrektur abwarten. **Hier sei erwähnt:** Nicht jede Dividenden-Aktie bietet auch Kurspotenzial – doch einige tun es durchaus. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) wurden nach beiden Kriterien ausgewählt und könnten 2026 für eine doppelte Rendite sorgen. ## ℹ️ Stabilus in Kürze - Die Stabilus SE (WKN: STAB1L) mit Sitz in Koblenz ist ein international tätiger Konzern in der Bewegungstechnologie. - Kernprodukte des Konzerns sind Gasfedern sowie hydraulische Dämpfer für Automobile und Nutzfahrzeuge. Bekanntestes Produkt ist der Lift-O-Mat zur automatischen Öffnung der Heckklappe bei Autos. - Die Produkte von Stabilus werden neben der Autobranche auch im Industriebereich verwendet. - Stabilus ist Mitglied im deutschen SDAX und aktuell 406 Millionen € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Berlin öffnet die Tür – kommt jetzt ein höheres Angebot?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-berlin-oeffnet-die-tuer-kommt-jetzt-ein-hoeheres-angebot/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat sich mit UniCredit-Chef Andrea Orcel getroffen und dabei erstmals konkrete Bedingungen für eine Übernahme der Commerzbank formuliert. Am 14. September folgt ein Gespräch mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Damit verändert sich der politische Ton grundlegend: Statt den Zusammenschluss verhindern zu wollen, versucht die Politik zunehmend, ihn mitzugestalten. Für die Commerzbank-Aktie könnte das den Weg zu einem verbesserten Angebot öffnen. ## Aus grundsätzlicher Ablehnung werden Bedingungen Die hessische Landesregierung verlangt, dass der rechtliche Sitz, der Vorstand und wichtige Funktionen der Commerzbank in Frankfurt bleiben. Die Bank soll weiterhin als deutsche Aktiengesellschaft geführt werden. Besonders brisant ist die Forderung, das Firmenkundengeschäft nicht auf die zu UniCredit gehörende HypoVereinsbank zu übertragen. UniCredit bezeichnete das Gespräch mit Rhein als konstruktiv. Damit rückt ein ausgehandelter Kompromiss näher. Berlin hatte Orcels Vorgehen lange als feindlich betrachtet. Nachdem sich UniCredit inzwischen den Zugriff auf fast 50% der Commerzbank-Aktien gesichert hat, lässt sich der Einfluss der Italiener jedoch kaum noch verhindern. Mit dieser Beteiligung kann UniCredit Aktionärsbeschlüsse maßgeblich beeinflussen und perspektivisch auch die Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat bestimmen. Die Bundesregierung scheint deshalb erkannt zu haben, dass sie ihre Interessen eher am Verhandlungstisch als durch weitere Blockadeversuche schützen kann. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Die Auflagen könnten den Kaufpreis begrenzen Für Commerzbank-Aktionäre ist die politische Öffnung grundsätzlich positiv. Das bisherige Umtauschangebot von 0,485 UniCredit-Aktien entsprach bei seiner Veröffentlichung lediglich rund 31,07 € je Commerzbank-Aktie. Am Donnerstag notierte das Papier dagegen bei etwa 41,34 €. Nur 2,7% der unabhängigen institutionellen und privaten Aktionäre nahmen das Angebot an. Ein vollständiger Zusammenschluss dürfte daher bessere Konditionen verlangen. Orcel hatte bereits im März angedeutet, dass nach konstruktiven Gesprächen eine Nachbesserung möglich sei. Allerdings schränken die hessischen Forderungen den finanziellen Spielraum ein. Ein großer Teil der möglichen Einsparungen dürfte aus der Zusammenlegung von Funktionen, dem Abbau Tausender Stellen und einer Integration des Geschäfts in die HypoVereinsbank entstehen. Bleiben Vorstand, Firmensitz und Firmenkundengeschäft eigenständig, sinken die realisierbaren Synergien – und damit möglicherweise auch der Preis, den UniCredit wirtschaftlich vertreten kann. Die Politik erhöht somit die Chance auf eine freundliche Lösung, könnte zugleich aber ein sehr großzügiges Angebot erschweren. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Commerzbank kann auch eigenständig überzeugen Die Bank verhandelt aus einer deutlich stärkeren Position als noch vor wenigen Jahren. Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis um +14% auf 2,7 Milliarden €. Der Nettogewinn erreichte mit 1,8 Milliarden € einen Rekordwert, während die Eigenkapitalrendite auf 12,6% kletterte. Für das Gesamtjahr erwartet das Management mindestens 3,4 Milliarden € Gewinn. Bis 2030 sollen es 5,9 Milliarden € werden. Hinzu kommt eine harte Kernkapitalquote von 14,4%, die deutlich über der Zielmarke von 13,5% liegt. Der am Freitag startende Aktienrückkauf über bis zu 1,2 Milliarden € unterstreicht diese Stärke. Die Commerzbank ist daher nicht darauf angewiesen, sich zu den bisherigen Konditionen übernehmen zu lassen. UniCredit muss einen überzeugenden Mehrwert liefern, der über allgemein formulierte Einsparungen hinausgeht. Das Treffen zwischen Rhein und Orcel ist ein wichtiger Wendepunkt. Eine Übernahme der Commerzbank wird politisch nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, sondern zunehmend an Bedingungen geknüpft. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit ernsthafter Verhandlungen und eines verbesserten Angebots. Nach dem starken Kursanstieg ist allerdings bereits viel Übernahmefantasie eingepreist. Die Aktie bleibt für mich deshalb haltenswert, aber auf dem aktuellen Niveau kein zwingender Neukauf. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Joby Aviation-Aktie: Übernahme – ist jetzt Zeit zu kaufen?](https://www.sharedeals.de/joby-aviation-aktie-uebernahme-ist-jetzt-zeit-zu-kaufen/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Joby Aviation will nicht länger ausschließlich auf den Durchbruch elektrischer Lufttaxis warten. Mit der geplanten Übernahme des US-Verteidigungstechnologieunternehmens Resonant Sciences für rund 500 Millionen US-Dollar setzt der Flugtaxi-Pionier auf ein bereits etabliertes und profitables Geschäftsfeld. Der Schritt könnte Jobys Umsatzbasis nahezu verdoppeln, kostet das Unternehmen allerdings einen erheblichen Teil seiner verfügbaren Liquidität. ## Resonant bringt mehr als 100 Millionen Dollar Umsatz mit Joby hatte die Resonant-Übernahme am 11. August angekündigt. Rund 450 Millionen Dollar sollen in bar fließen, weitere 50 Millionen Dollar werden in Joby-Aktien bezahlt. Resonant Sciences mit Sitz in Dayton im US-Bundesstaat Ohio entwickelt Hochfrequenz- und Missionssysteme für Kunden aus dem Bereich der nationalen Sicherheit. Zum Portfolio gehören unter anderem Technologien zur geringen Erkennbarkeit, die militärischen Plattformen dabei helfen, ihre Umgebung zu erfassen und selbst schwerer entdeckt zu werden. Für Joby ist vor allem die finanzielle Dimension interessant. Resonant erzielte in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 100 Millionen Dollar Umsatz und steigerte diesen Wert gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 40 Prozent. Gleichzeitig erwirtschaftet das Unternehmen auf bereinigter Basis ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen. Auch die Auftragseingänge entwickeln sich dynamisch: Im ersten Halbjahr 2026 verbuchte Resonant mehr als dreimal so viel neues Geschäft wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Resonant ist fast so groß wie Jobys gesamtes Jahresgeschäft Die Größenordnung der Übernahme wird besonders deutlich im Vergleich mit Jobys eigenem Geschäft. Das Unternehmen rechnet für 2026 mit einem Umsatz zwischen 115 und 125 Millionen Dollar. Damit liegt der Umsatz von Resonant auf Zwölfmonatsbasis bereits fast auf dem Niveau dessen, was Joby für das gesamte laufende Jahr erwartet. Allerdings ist die Übernahme noch nicht abgeschlossen. Der Vollzug wird erst im ersten Halbjahr 2027 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen regulatorischen Prüfungen. Die Geschäftszahlen von Resonant sind deshalb bislang nicht in den veröffentlichten Kennzahlen von Joby enthalten. ## Die Übernahme kostet einen erheblichen Teil der Cash-Reserven Finanziell kann Joby den Kauf nach derzeitiger Lage stemmen. Ende Juni verfügte das Unternehmen über rund 2,3 Milliarden Dollar an Barmitteln und kurzfristigen Anlagen. Gleichzeitig rechnet das Management allein für die zweite Jahreshälfte 2026 mit einem Mittelabfluss von 385 bis 415 Millionen Dollar. Zusammen mit den rund 450 Millionen Dollar für Resonant wird damit ein erheblicher Teil der vorhandenen Liquidität gebunden. Die Finanzierung ist zudem nicht aus einem bereits profitablen operativen Geschäft möglich. Joby hatte im Februar rund 576 Millionen Dollar Nettoerlös aus einer Aktienemission erzielt und weitere 670 Millionen Dollar über die Ausgabe wandelbarer Schuldverschreibungen eingenommen. Ein beträchtlicher Teil des nun eingesetzten Kapitals stammt somit aus der Finanzierung durch Investoren. Zusätzlichen finanziellen Spielraum hat Joby sich im August mit einem neuen Aktienverkaufsprogramm von bis zu 750 Millionen Dollar verschafft. Während die 50 Millionen Dollar in Aktien für die Resonant-Übernahme den bestehenden Aktienbestand nur geringfügig verwässern dürften, könnte ein umfangreicherer Einsatz des neuen Verkaufsprogramms für Aktionäre deutlich relevanter werden. ## Das eigentliche Lufttaxi-Geschäft steht noch am Anfang Trotz der strategischen Erweiterung bleibt Joby in erster Linie eine Wette auf elektrische Lufttaxis. Derzeit stammt allerdings kaum Umsatz aus diesem Kerngeschäft. Im zweiten Quartal 2026 erwirtschaftete Joby insgesamt 38,6 Millionen Dollar. Davon entfielen 36,2 Millionen Dollar auf Passagierflüge, die über Blade gebucht wurden – das Passagiergeschäft hatte Joby im August 2025 übernommen. Die Umsätze stiegen gegenüber dem ersten Quartal von rund 24 Millionen Dollar, wobei das Geschäft saisonal von einer starken Nachfrage in den Sommermonaten profitiert. Die Jahresprognose von 115 bis 125 Millionen Dollar deutet jedoch nicht auf eine starke Beschleunigung im zweiten Halbjahr hin. Die elektrischen Lufttaxis selbst liefern dagegen bislang noch keine nennenswerten Erlöse. Joby meldete im August zwar den bislang stärksten Quartalsfortschritt in der fünften und letzten Phase der FAA-Zertifizierung. Der entscheidende Schritt zum kommerziellen Betrieb steht jedoch noch aus. Das Unternehmen hält weiterhin daran fest, noch vor Ende 2026 erste Passagiere zu befördern. Erste Flüge im Rahmen eines Bundesprogramms sollen bereits im September in Texas stattfinden. ## Hohe Bewertung trifft auf hohe Erwartungen An der Börse zeigt sich, wie viel Zukunft bereits im Joby-Kurs eingepreist ist. Die Aktie notiert aktuell bei rund 6,87 Dollar und damit nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 6,61 Dollar. Vom Jahreshoch von knapp 20 Dollar hat das Papier rund zwei Drittel verloren. Die Marktkapitalisierung liegt dennoch bei etwa 6,8 Milliarden Dollar. Gemessen am erwarteten Umsatz für 2026 entspricht das einer Bewertung von mehr als dem 50-Fachen des prognostizierten Jahresumsatzes. Resonant wird dagegen für weniger als das Fünffache seines Umsatzes der vergangenen zwölf Monate übernommen. Angesichts des Umsatzwachstums von rund 40 Prozent und der positiven bereinigten EBITDA-Entwicklung erscheint der Kaufpreis für das Verteidigungsunternehmen vergleichsweise moderat. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Übernahme reduziert ein Risiko – beseitigt es aber nicht Strategisch könnte sich Resonant für Joby als wichtige Absicherung erweisen. Das Verteidigungsgeschäft verfügt bereits über Kunden, Umsätze, Aufträge und operative Ertragskraft. Sollte die Markteinführung der Lufttaxis länger dauern als erwartet, hätte Joby damit ein zweites Standbein, das unabhängig vom kommerziellen Durchbruch der Flugtaxis weiter wachsen könnte. Gleichzeitig verändert die Akquisition den zentralen Charakter der Aktie nicht. Anleger bewerten Joby weiterhin vor allem nach dem Potenzial des elektrischen Lufttaxiverkehrs. Die entscheidenden Meilensteine bleiben daher die FAA-Zertifizierung, die Aufnahme des Passagierbetriebs und letztlich der Nachweis, dass sich aus den Flugtaxis ein skalierbares und wirtschaftlich tragfähiges Geschäft entwickeln lässt. Die Resonant-Übernahme ist für Joby Aviation mehr als eine gewöhnliche Akquisition: Sie verschafft dem Unternehmen auf einen Schlag eine deutlich größere Umsatzbasis und ein bereits profitables Geschäft im Verteidigungssektor. Der Preis dafür ist allerdings hoch, denn rund 450 Millionen Dollar der knappen Cash-Ressourcen fließen in einen Kauf, während Joby im Lufttaxigeschäft weiterhin erhebliche operative und regulatorische Risiken trägt. Für Anleger bleibt Joby eine Zukunftswette: Gelingt der Start des kommerziellen Lufttaxiverkehrs und sinkt zugleich der Cash-Verbrauch, könnte die Kombination aus Luftfahrt und Verteidigungstechnologie an Attraktivität gewinnen. Verzögert sich die Zertifizierung jedoch weiter, bleiben die Risiken trotz der mittlerweile deutlich günstiger gewordenen Bewertung hoch. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Robinhood-Aktie +17%: Fällt bald das Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/robinhood-aktie-17-faellt-bald-das-allzeithoch/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursfeuerwerk von +17% war die Robinhood-Aktie am gestrigen Donnerstag der ganze große Gewinner unter den größeren US-Werten und stieg auf ein neues Jahreshoch. Was gab dem Online-Broker so viel Schub und können Anleger mit noch höheren Kursen rechnen? ## Gleich vier Kurstreiber Die Robinhood-Aktie profitierte gestern von gleich vier Kurstreibern: Höhere Kursziele, Rekorde bei der Blockchain, Rallye bei Kryptos und Umsatzexplosion bei Prediction Marktes. Der Reihe nach: Du willst up-do-date bleiben, was die Entwicklungen in der internationalen Fintech-Szene angeht? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ROBINHOOD+MARKETS&stockidentifier=symbol%3AHOOD)! ## Drei optimistische Banken Gleich drei Banken äußersten sich optimistisch zur Aktie der Handelsplattform. Die Investmentbank Morgan Stanley stufte die Robinhood-Aktie auf „Übergewichten“ hoch und hob das Kursziel auf 150 US$ an. Damit sehen die Investmentbanker noch ein weiteres Kurspotenzial von +20% für die Aktie. Fast genauso bullisch zeigten sich die Investmentbanker von Piper Sandler. Sie passten ihr Kursziel für die Robinhood-Aktie auf 145 US$ an. Etwas weniger optimistisch äußerte sich die Scotiabank. Mit einem fairen Wert von 136 € sieht aber auch sie noch ein kleines Upside für die Robinhood-Aktie. ## Ein neuer Blockchain-Rekord Ein zweiter starker Kurstreiber für die Robinhood-Aktie waren neue Rekordwerte bei der unternehmenseigenen Robinhood Chain. Am Dienstag verzeichnete die Layer-2-Blockchain ein Rekordhandelsvolumen von knapp 1,6 Milliarden US$ und damit Tageseinnahmen von rund 3,8 Millionen US$ — mehr als jedes andere Blockchain-Netzwerk an diesem Tag. ## Bitcoin & Co. kommen zurück Ein Grund für die starke Performance der Blockchain dürfte die aktuelle Rallye bei Kryptowährungen sein. Der Bitcoin-Kurs stieg am gestrigen Donnerstag deutlich über die Marke von 80.000 US$. Steigende Kurse bei Kryptos sorgen traditionell für ein gesteigertes Handelsvolumen. ## Prediction Markets gehen durch die Decke Und nicht zuletzt Robinhood erzielt Robinhood inzwischen erhebliche Umsätze mit sogenannten Event Contracts bzw. Prediction Markets. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz mit Wetten auf den Ausgang von Ereignissen auf Jahressicht von 10 auf 156 Millionen US$. Und dieses steile Wachstum könnte sich in den kommenden Wochen und Monaten noch fortsetzen, denn in den USA steht die NFL- und College-Football-Saison vor der Tür. Beide Ligen erfreuen sich im Wettbereich traditionell sehr großer Beliebtheit. ## Neues Jahreshoch Das Chartbild der Robinhood-Aktie sieht derzeit sehr gut aus. Seit Ende Juli befindet sich der Tech-Titel in einem steilen Aufwärtstrend und konnte gestern nicht nur das 3-Monatshoch bei 117 US$ knacken, sondern auch gleich das Jahreshoch bei 123 US$. Nun ist der Weg im Chart frei bis zum nächsten Widerstandsniveau bei knapp über 130 US$. ## Deshalb ist die Aktie immer noch ein Kauf Ich habe die Robinhood-Aktie bereits im April zum Kauf empfohlen. Seitdem hat der Aktienkurs des Brokers um über +40% zugelegt. Trotzdem will ich meine Kaufempfehlung heute erneuern. Das Forward-KGV der Aktie von 38 mag recht hoch sein, aber es gibt einige Punkte, die meiner Meinung nach ganz klar für ein weiteres Upside sprechen. Robinhood befindet sich weiterhin auf einem steilen Wachstumspfad. Im abgelaufenen zweiten Quartal legten der Umsatz um 32% und das bereinigte EBITDA um 35% zu. Besonders positiv werte ich, dass Robinhood schon längst keine Plattform mehr ist, deren Erfolg im Wesentlichen vom Kryptomarkt abhängt. Die Aktienumsätze stiegen zuletzt um 95%, die Optionsumsätze um 29% und der Umsatz mit Event Contracts verzehnfachte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch die Zahl der Gold-Abonnenten der Plattform schoss um 39% auf 4,8 Millionen hoch. Eine weitere wichtige Kennzahl: Der ARPU (der Durchschnittsumsatz pro Kunde) stieg um 24% auf 187 US$. Das bedeutet, dass Robinhood immer besser in der Lage ist, seine Kunden über verschiedene Produkte bzw. Asset-Klassen hinweg zu monetarisieren. Weitere Aktien, an die wir bei sharedeals glauben, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau gleich mal rein! Ich glaube, dass die hohe Bewertung der Robinhood-Aktie angesichts der hohen Wachstumsdynamik des Online-Brokers und der erfolgreichen Diversifizierung des Angebots gerechtfertigt ist. Allzu große Kurssteigerung erwarte ich mir nach dem gestrigen Kurssprung aber nicht mehr von der Robinhood-Aktie. Das Allzeithoch bei 151 US$ könnte meiner Ansicht nach bis Jahresende noch fallen. ## ℹ️ Robinhood in Kürze - Robinhood Markets (WKN: A3CVQC) ist ein US-amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Menlo Park in Kalifornien. - Über die Online-Handelsplattform des Unternehmens können Privatanleger in Aktien, ETFs, Derivate, Kryptowährungen und weitere Finanzanlagen investieren. - Robinhood hat derzeit etwa 27 Millionen aktive Nutzer. - Robinhood notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell ca. 112 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Ultra Clean Holdings: Diese Aktie profitiert heimlich vom KI-Boom](https://www.sharedeals.de/ultra-clean-holdings-diese-aktie-profitiert-heimlich-vom-ki-boom/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Ultra Clean erscheint zu aktuellen Kursen vergleichsweise günstig bewertet, während der Halbleiterzyklus wieder an Dynamik gewinnt. Entscheidend ist nun, ob das kräftige Umsatzwachstum auch zu nachhaltig höheren Margen und einem positiven Cashflow führt. Ultra Clean profitiert indirekt vom weltweiten Investitionsboom rund um künstliche Intelligenz. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Komponenten, Baugruppen und Reinigungssysteme für Halbleiterfertigungsanlagen und unterstützt Kunden zudem mit Reinigungs- und Servicedienstleistungen entlang des Produktionsprozesses. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starkes Quartal und hohe Dynamik Der Umsatz im zweiten Quartal stieg von 518,8 auf 644,9 Millionen US-Dollar. Das Produktgeschäft wuchs um knapp 26 Prozent auf 572,7 Millionen US-Dollar, während Services um 13 Prozent auf 72,2 Millionen US-Dollar zulegte. Besonders interessant ist die Profitabilität des kleineren Servicegeschäfts. Die bereinigte Bruttomarge lag dort bei 28,9 Prozent gegenüber 15,1 Prozent bei Produkten. Kurzfristig dürfte Services dennoch nicht zum wichtigsten Gewinnmotor werden, da Produkte fast 90 Prozent des Umsatzes ausmachen. Entscheidend sind deshalb höhere Umsätze und bessere Margen im Kerngeschäft. Bei der GAAP-Bruttomarge der Produkte gab es bereits eine Verbesserung von 13,5 auf 14,6 Prozent. Mit einem Mittelwert von 725 Millionen US-Dollar liegt die Umsatzprognose für das dritte Quartal rund 12 Prozent über dem zweiten Quartal. Die Dynamik bleibt damit hoch. ## KI treibt die Komplexität der Chipproduktion Der KI-Boom sorgt nicht nur für eine höhere Chipnachfrage. Gleichzeitig werden Halbleiter immer komplexer und ihre Herstellung aufwendiger. Technologien wie Gate-All-Around, High Bandwidth Memory, fortschrittliches Packaging und Hybrid Bonding erhöhen die Anforderungen an die Produktionsanlagen. Moderne Chips durchlaufen mehr als 1.000 Prozessschritte, während eine Halbleiterfabrik Hunderte verschiedener Maschinen benötigt. Ultra Clean liefert Komponenten und Subsysteme für zahlreiche Bereiche dieses Produktionsprozesses. Das Unternehmen profitiert daher nicht ausschließlich vom Bau neuer Fabriken. Auch die steigende Komplexität bestehender Fertigungsanlagen vergrößert den adressierbaren Markt. SEMI erwartet für den globalen Wafer-Fab-Equipment-Markt 2026 ein Wachstum von rund 23 Prozent auf 143,9 Milliarden US-Dollar. Für 2027 und 2028 werden weitere Zuwächse erwartet, sodass sich der Markt in Richtung 200 Milliarden US-Dollar bewegen könnte. ## Speicherchips liefern zusätzlichen Rückenwind Neben Logikchips spielt der Speichermarkt für Ultra Clean eine wichtige Rolle. Rund 34 Prozent des Umsatzes im zweiten Quartal waren dem Memory-Bereich zuzurechnen, gegenüber 51 Prozent für Foundry und Logic. Besonders stark ist die Nachfrage nach High Bandwidth Memory. Ultra Clean erwartet, dass die Knappheit bis 2028 anhalten könnte. Gleichzeitig steigen die Investitionen in DRAM und NAND. Für 2026 prognostiziert SEMI ein Plus von 39 Prozent bei DRAM-Equipment und 31 Prozent bei NAND-Equipment. Damit profitiert Ultra Clean von zwei wichtigen Wachstumstreibern der KI-Infrastruktur. ## Eigene Strategie verspricht zusätzliches Potenzial Ultra Clean will nicht nur mit dem Halbleitermarkt wachsen, sondern auch Marktanteile gewinnen. Die Strategie UCT 3.0 setzt dabei auf Kooperationen, vertikale Integration und Übernahmen. Bis 2030 strebt das Unternehmen rund vier Milliarden US-Dollar Umsatz, eine Bruttomarge von mehr als 20 Prozent und eine operative Marge von über 10 Prozent an. Die aktuellen Analystenschätzungen sehen bereits 3,87 Milliarden US-Dollar Umsatz für 2027 und 4,31 Milliarden US-Dollar für 2028 vor. Damit könnte das 2030er Umsatzziel deutlich früher erreicht werden. Allerdings sollte das erwartete Wachstum von mehr als 40 Prozent im Jahr 2027 nicht einfach über mehrere Jahre fortgeschrieben werden. ## Cashflow bleibt entscheidende Baustelle Die größte Schwäche liegt derzeit beim Working Capital. Der Lagerbestand stieg von 390,9 Millionen US-Dollar Ende 2025 auf 629,9 Millionen US-Dollar nach dem zweiten Quartal. Das entspricht einem Anstieg von 239 Millionen US-Dollar innerhalb von sechs Monaten. Der operative Cashflow fiel deshalb im ersten Halbjahr auf minus 74,4 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 57,4 Millionen US-Dollar erzielt worden waren. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 104 Millionen US-Dollar konnte die Belastung teilweise abfedern. Der Lageraufbau dürfte teilweise mit der Vorbereitung auf das erwartete Wachstum im dritten Quartal zusammenhängen. Gleichzeitig entsteht dadurch ein Risiko: Sollten Großkunden ihre Bestellungen verschieben, könnte sich der Cashflow schnell weiter verschlechtern. ## Zwei Kunden bestimmen einen großen Teil des Geschäfts Das größte strukturelle Risiko bleibt die Kundenkonzentration. Lam Research stand im zweiten Quartal für 39,5 Prozent des Umsatzes, Applied Materials für weitere 21,8 Prozent. Zusammen entfallen damit 61,3 Prozent des Geschäfts auf zwei Kunden. Veränderungen bei deren Bestellungen würden Ultra Clean daher unmittelbar treffen. Hinzu kommt eine Gesamtverschuldung von rund 776 Millionen US-Dollar einschließlich Leasingverbindlichkeiten, der 255,9 Millionen US-Dollar an Barmitteln gegenüberstanden. Ein großer Teil der Schulden entfällt auf 600 Millionen US-Dollar zinslose Wandelanleihen mit Fälligkeit 2031. Die variable Verschuldung ist nach der Rückzahlung des Term Loans inzwischen begrenzt. Dennoch bleibt die Bilanz angesichts des hohen Working-Capital-Bedarfs ein wichtiger Beobachtungspunkt. ## Niedrige Bewertung bietet Spielraum Bei gut 66 US-Dollar erscheint die Bewertung im Vergleich zu anderen Halbleiterausrüstern niedrig. Ultra Clean wird für 2027 mit etwa dem 11-Fachen des Gewinns bewertet. MKS kommt auf rund 14, Ichor auf 16, Axcelis auf 21 und Entegris auf etwa 26. Ein Abschlag ist angesichts der deutlich niedrigeren Margen von Ultra Clean gerechtfertigt. Entegris erzielte im zweiten Quartal eine bereinigte Bruttomarge von 47,6 Prozent, Ultra Clean lediglich 16,7 Prozent. Sollten Wachstum und Cashflow gleichzeitig besser werden, erscheint ein Multiple von etwa 15 realistisch. Auf Basis des erwarteten Gewinns von 5,87 US-Dollar je Aktie ergäbe sich ein Kurs von rund 88 US-Dollar und damit ein Potenzial von über 30 Prozent. Für 2030 wäre bei vier bis 4,5 Milliarden US-Dollar Umsatz, einer operativen Marge von etwas mehr als 10 Prozent und sieben bis acht US-Dollar Gewinn je Aktie ein Kurs von etwa 105 bis 120 US-Dollar denkbar. Mit einer Marktkapitalisierung von aktuell nur gut 3 Milliarden US-Dollar ist die Ultra-Clean-Aktie attraktiv genug, um die Risiken zu akzeptieren. Die starke Nachfrage aus KI, Logik und Speicher spricht für weiteres Wachstum. Sollte das Unternehmen den Lageraufbau normalisieren und gleichzeitig wieder nachhaltig positiven freien Cashflow erzielen, besteht für die Aktie wieder kräftiges Aufwärtspotenzial. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Sonstiges --- ### [Ultragenyx-Aktie crasht -45% – Analysten reagieren drastisch](https://www.sharedeals.de/ultragenyx-aktie-crasht-45-analysten-reagieren-drastisch/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Ultragenyx ging es gestern richtig zur Sache. Die Aktie brach um -44,7% auf 14,67 US$ ein und fiel damit auf ein neues Rekordtief. Auslöser war eine enttäuschende Phase-3-Studie bei einem der wichtigsten Hoffnungsträger. Ganz abschreiben sollte man das Unternehmen trotzdem nicht. Erst vor wenigen Wochen gab es eine FDA-Zulassung und schon am 19. September steht die nächste wichtige Entscheidung an. ## Angelman-Studie geht komplett daneben Der Ausverkauf hängt an Apazunersen, auch bekannt als GTX-102. Ultragenyx entwickelt den Wirkstoff zur Behandlung des Angelman-Syndroms, einer seltenen genetischen Erkrankung, die unter anderem die geistige und sprachliche Entwicklung stark beeinträchtigt. Die Phase-3-Studie Aspire lieferte allerdings nicht das, was sich Anleger erhofft hatten. Weder beim primären Endpunkt zur kognitiven Entwicklung noch beim wichtigsten sekundären Endpunkt konnte ein überzeugender Unterschied zwischen Behandlung und Kontrollgruppe gezeigt werden. Auch bei den einzelnen untersuchten Bereichen ließ sich kein belastbarer Behandlungseffekt erkennen. Das tut weh, weil die vorherigen Phase-1/2-Daten deutlich mehr Hoffnung gemacht hatten. Einige Analysten gehen inzwischen sogar davon aus, dass die früher beobachteten Verbesserungen teilweise mit der natürlichen Entwicklung der Kinder zusammengehangen haben könnten und weniger mit dem Medikament selbst. Ultragenyx prüft jetzt, wie es mit dem Programm weitergeht. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen bereits deutliche Kostensenkungen an. Nach diesem Ergebnis wäre es also keine Überraschung, wenn GTX-102 entweder stark zurückgefahren oder komplett eingestellt wird. **Apropos:** Wer regelmäßig über neue Chancen bei Biotech- und Wachstumsaktien informiert werden möchte, sollte unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) nutzen. ## Eine wichtige FDA-Entscheidung steht schon wieder an So bitter der Rückschlag ist, Ultragenyx besteht nicht nur aus diesem einen Programm. Erst am 19. August hatte die FDA mit Genglycos die erste Gentherapie gegen die Glykogenspeicherkrankheit Typ Ia zugelassen. Die Therapie setzt direkt an der Ursache der seltenen Erkrankung an und soll den Bedarf an der bislang notwendigen Einnahme von Maisstärke deutlich reduzieren. In den längerfristigen Daten sank die tägliche Maisstärkemenge im Durchschnitt um 61%. Bei einem Drittel der behandelten Patienten konnte die nächtliche Einnahme sogar komplett entfallen. Und die nächste FDA-Entscheidung folgt schon bald. Am 19. September läuft die Frist für UX111 aus. Dabei handelt es sich um eine Gentherapie gegen das Sanfilippo-Syndrom Typ A. Die FDA prüft den erneut eingereichten Zulassungsantrag im beschleunigten Verfahren. Für Ultragenyx ist das nach dem GTX-102-Debakel jetzt natürlich noch wichtiger geworden. Eine Zulassung würde den Rückschlag bei Angelman zwar nicht einfach ausradieren, könnte aber zeigen, dass die restliche Pipeline weiterhin Substanz hat. ## Das bestehende Geschäft wächst weiter Auch beim Umsatz ist Ultragenyx mittlerweile kein reines Entwicklungsunternehmen mehr. Im zweiten Quartal wurden 214 Millionen US$ Umsatz erzielt und damit so viel wie noch nie zuvor in einem Quartal. Crysvita steuerte davon 156 Millionen US$ bei, Dojolvi weitere 27 Millionen US$. Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen an seiner Prognose von 730 bis 760 Millionen US$ Umsatz fest. Beim Ergebnis schreibt Ultragenyx allerdings weiterhin rote Zahlen. Der Nettoverlust lag im zweiten Quartal bei 92 Millionen US$, nach 115 Millionen US$ im Vorjahr. Ende Juni verfügte das Unternehmen noch über 436 Millionen US$an Cash und kurzfristigen Anlagen. Bislang wollte Ultragenyx 2027 profitabel werden. Nach dem gescheiterten GTX-102-Programm dürfte der Markt jetzt darauf schauen, wie stark die angekündigten Einsparungen tatsächlich ausfallen. ## Analysten streichen ihre Kursziele zusammen Die Reaktion an der Wall Street war ziemlich heftig. Fast jedes größere Analysehaus hat seine Einschätzung nach dem Studienflop angepasst. JPMorgan stufte Ultragenyx von „Overweight“ auf „Neutral“ ab und halbierte das Kursziel von 80 auf 36 US$. Selbst dieses stark gekürzte Ziel liegt vom Schlusskurs bei 14,67 US$ aber noch rund +145% höher. Auch bei anderen Häusern ging es kräftig runter. Jefferies senkte von 77 auf 28 US$, hält aber an „Buy“ fest. Citi bleibt ebenfalls bei „Buy“ und sieht die Aktie nun bei 28 US$. Das wären vom aktuellen Niveau noch rund +91%. Noch vorsichtiger sind TD Cowen und Wells Fargo mit jeweils 18 US$. Evercore und Baird sehen nur noch 16 US$ und stuften die Aktie gleichzeitig zurück. Canaccord bleibt dagegen bei „Buy“ und kommt trotz der Senkung weiterhin auf 37 US$. Das zeigt ziemlich gut, wie schwer Ultragenyx aktuell zu bewerten ist. Die Kursziele wurden teilweise brutal zusammengestrichen, liegen aber häufig trotzdem klar über dem aktuellen Kurs. Viele Analysten setzen dabei darauf, dass das bestehende Geschäft und UX111 einen Teil des verlorenen Pipeline-Werts auffangen können. Der Fehlschlag bei Apazunersen ist für Ultragenyx ein harter Treffer und der Kurssturz kommt nicht aus dem Nichts. Ein großer Hoffnungsträger hat in Phase 3 praktisch keinen belastbaren Nutzen gezeigt und damit ist erst einmal viel Vertrauen weg. Ganz leer steht Ultragenyx aber ebenfalls nicht da. Genglycos ist bereits zugelassen, die Umsätze wachsen und mit UX111 wartet schon am 19. September die nächste FDA-Entscheidung. Fällt diese positiv aus, könnte das nach dem heftigen Absturz zumindest wieder etwas Vertrauen zurückbringen. Bis dahin bleibt die Aktie allerdings eine ziemlich spekulative Turnaround-Wette. ## ℹ️ Ultragenyx Pharmaceutical in Kürze - Die Ultragenyx Pharmaceutical Inc. (WKN: A1XCY0) ist ein US-amerikanisches Biotechnologieunternehmen, das sich auf Therapien für seltene und sehr seltene genetische Erkrankungen spezialisiert hat. Zum Portfolio gehören bereits mehrere zugelassene Medikamente und Gentherapien. - Der Hauptsitz befindet sich in Novato im US-Bundesstaat Kalifornien. Ultragenyx entwickelt unter anderem Gentherapien und andere zielgerichtete Behandlungen für seltene Stoffwechsel- und Erbkrankheiten. - Die Aktie ist an der Nasdaq unter dem Kürzel RARE gelistet. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 1,46 Milliarden US$. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Ultragenyx, Ultragenyx-Aktie, Ultragenyx-Kurs --- ### [Strategy-Aktie: Die Bitcoin-Wette wird immer teurer!](https://www.sharedeals.de/strategy-aktie-die-bitcoin-wette-wird-immer-teurer/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Strategy-Aktie legte am Donnerstag zeitweise +15% zu und reagierte damit erneut deutlich stärker als der Bitcoin. Doch der vermeintlich attraktive Hebel besitzt eine zunehmend problematische Kehrseite: Strategy kauft die Kryptowährung nicht aus selbst erwirtschafteten Überschüssen, sondern finanziert sich über neue Stammaktien, hoch verzinste Vorzugsaktien und Wandelanleihen. Damit wächst neben dem Bitcoin-Bestand auch der Anspruch anderer Kapitalgeber – zulasten der Stammaktionäre. ## Der jüngste Kauf zeigt das Problem Strategy erwarb zuletzt 4.603 Bitcoin für rund 370 Millionen US$ zu einem Durchschnittspreis von 80.318 US$. Finanziert wurde der Kauf allerdings durch den Verkauf neuer Stammaktien im Wert von etwa 603 Millionen US$. Das Unternehmen besitzt damit 845.050 Bitcoin, für die insgesamt 63,73 Milliarden US$ beziehungsweise durchschnittlich 75.412 US$ je Coin gezahlt wurden. Der Bestand ist beeindruckend, doch die Zahl allein sagt immer weniger darüber aus, was davon wirtschaftlich auf eine einzelne Strategy-Aktie entfällt. Allein bis Ende Juli hatte der Konzern im laufenden Jahr 17,06 Milliarden US$ über seine verschiedenen Kapitalmarktprogramme aufgenommen. Neue Stammaktien erhöhen die Anzahl der Anteilsscheine. Gleichzeitig stehen Wandelanleihen und Vorzugsaktien in der Kapitalstruktur vor den Stammaktionären. Strategy selbst weist darauf hin, dass die viel beachtete Kennzahl „Bitcoin je Aktie“ weder Schulden noch die vorrangigen Ansprüche der Vorzugsaktionäre vollständig berücksichtigt. Eine steigende Bitcoin-Menge je verwässerter Aktie bedeutet deshalb nicht automatisch, dass auch der wirtschaftliche Wert der Stammaktie wächst. **Tipp:** Wenn Du auf der Suche nach erfolgreichen Investmentchancen bist, dann lies Dir mal unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) durch. ## Aus billigem Hebel werden teure Verpflichtungen Strategy hat seine Wandelanleihen zwar zuletzt von 8,21 auf 6,71 Milliarden US$ reduziert. Gleichzeitig belief sich das ausstehende Vorzugskapital bereits Ende Mai auf 15,5 Milliarden US$. Besonders kostspielig ist die variable Vorzugsaktie STRC, deren jährlicher Dividendensatz inzwischen bei 12% liegt. Im zweiten Quartal musste Strategy 400,7 Millionen US$ an Dividenden für seine Vorzugsaktien berücksichtigen. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 49,1 Millionen US$. Insgesamt wurden bis Ende Juli bereits 1,06 Milliarden US$ ausgeschüttet. Das eigentliche Softwaregeschäft kann diese Beträge nicht annähernd finanzieren. Im zweiten Quartal erzielte der gesamte Konzern lediglich 122,4 Millionen US$ Umsatz außerhalb der Wertveränderungen des Bitcoin-Bestands. Strategy ist daher darauf angewiesen, fortlaufend Aktien auszugeben, neues Vorzugskapital einzuwerben oder Bitcoin zu verkaufen. Genau das geschah bereits: Im laufenden Jahr veräußerte der Konzern Bitcoin im Wert von rund 218 Millionen US$, um einen Teil der Vorzugsdividenden zu finanzieren. ## Die Sicherheitsreserve löst das Grundproblem nicht Strategy hat mittlerweile 5,1 Milliarden US$ als Reserve für Dividenden und Zinszahlungen zurückgelegt. Das reduziert das kurzfristige Liquiditätsrisiko erheblich. Trotzdem stammt auch dieses Geld nicht aus einem hochprofitablen operativen Geschäft, sondern letztlich aus Kapitalaufnahmen und Bitcoin-Verkäufen. Solange Bitcoin steigt und Investoren bereitwillig neue Strategy-Papiere kaufen, kann die Konstruktion funktionieren. Dann lässt sich frisches Kapital beschaffen, der Bitcoin-Bestand wächst und die Stammaktie reagiert häufig überproportional. Bei einem längeren Kursrückgang könnte sich der Mechanismus jedoch umkehren. Der Wert der wichtigsten Vermögensposition sinkt, während Dividenden und Zinsen weitergezahlt werden müssen. Gleichzeitig würde die Ausgabe neuer Aktien zu niedrigen Kursen die bestehenden Aktionäre stärker verwässern. Versiegt der Zugang zum Kapitalmarkt, müssten möglicherweise weitere Bitcoin verkauft werden. Bitcoin ist meiner Meinung nach bereits eine sehr spekulative Anlage. Die Strategy-Aktie ergänzt dieses Risiko um Verschuldung, teures Vorzugskapital, Verwässerung und die Entscheidungen des Managements. Dadurch kann sie bei steigenden Bitcoin-Kursen erheblich stärker zulegen – in der Gegenrichtung funktioniert der Hebel aber genauso. Angesichts der wachsenden laufenden Verpflichtungen ist mir dieses Risiko zu groß. Trotz der jüngsten Erholung ist die Strategy-Aktie für mich kein Kauf. ## ℹ️ Strategy in Kürze - Strategy (WKN: 722713) ist ein US-Unternehmen mit operativem Fokus auf den Vertrieb von KI-getriebener Analysesoftware. - Bekannt ist das Unternehmen aber vor allem als Bitcoin-Holding. Laut aktuellen Daten hält das Unternehmen etwa 717.000 BTC und damit rund 3,4% aller erzeugten Bitcoins. - Neben der Hauptbörse Nasdaq kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Aktuell liegt der Marktwert bei rund 32,7 Milliarden US$. **Kategorien:** Krypto News, Tech-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie +7%: Beginnt jetzt das große Comeback?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-7-beginnt-jetzt-das-grosse-comeback/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Ein Kursplus von über +7% haben VW-Aktionäre schon lange nicht mehr gesehen. So geschehen am gestrigen Donnerstag. Und auch am Freitagmorgen startet die Volkswagen-Aktie freundlich in den Tag. Können sich Anleger angesichts des genehmigten Sanierungsplans jetzt auf ein großes Comeback der VW-Aktie freuen oder wird es mal wieder nur ein Strohfeuer bleiben? ## Das ging schnell h muss zugeben, dass ich von der Geschwindigkeit der Entscheidung überrascht bin. Gestern stimmte der Aufsichtsrat der Wolfsburger dem „Zukunftsplan 2030“ des Vorstandes zu. Damit sollen bei Volkswagen Überkapazitäten von mehr als einer halben Million Fahrzeuge abgebaut und die operative Marge bis 2030 auf über 9% steigen. Zur Erinnerung: Im ersten Halbjahr 2026 betrug sie gerade mal 3,8%. Der Sanierungsplan des VW-Managements besteht im Wesentlichen aus vier Teilbereichen: massiver Personalabbau, geplante Werksschließungen, Reduzierung von Beteiligungen und Verringerung der Modellvielfalt. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3)! ## Massiver zusätzlicher Stellenabbau Zusätzlich zu früheren Performance-Programmen will Volkswagen in den kommenden Jahren weltweit rund 50.000 weitere Stellen streichen. Diesen Umstrukturierungsprozess wird Erika Rasch von Bosch ab dem 1. Oktober als neue Vorständin des Personalressorts übernehmen. ## Geplante Werksschließungen Das umstrittenste Thema des Zukunftsplanes war zweifellos die Schließung der vier Werke in Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau. Nach Aussage des Vorstands gibt es für diese Produktionsstätten von 2031 bis 2034 keine wettbewerbsfähige Folgebelegung mehr. Das heißt aber noch nicht, dass die vier Werke nun tatsächlich geschlossen werden. Der Aufsichtsrat nahm diesen Teil des Zukunftsplanes lediglich zur Kenntnis, stimmte ihm aber nicht zu. Vor allem für die Gewerkschaften war dieser Punkt nicht zustimmungsfähig. Nun muss der VW-Vorstand alternative Nutzungsmöglichkeiten für die vier Werke finden. Denkbar ist beispielsweise ein Verkauf an andere Industriekonzerne. ## Reduzierung von Beteiligungen Um die für die Transformation zur Elektromobilität benötigte Liquidität zu verbessern, plant VW den Verkauf bzw. die Reduzierung von Beteiligungen. Dazu zählt die Senkung des Anteils an der Lkw-Tochter Traton (von 87 auf 75%) sowie potenzielle Teilverkäufe bei Marken wie Ducati, Europcar oder dem Ladedienst Elli. ## Verringerung der Modellvielfalt Um das Margenziel in vier Jahren zu erreichen, wird Volkswagen seine große Modellpalette drastisch verkleinern. Bis Bis 2035 soll die Zahl der Modelle ungefähr halbiert werden. Damit will VW die Komplexität und die Entwicklungskosten reduzieren und sich stärker auf die Modelle mit den höchsten Margen konzentrieren. ## Ein großer Tag für den Chart Es ist ein großer Tag für das Chartbild der Volkswagen-Aktie. Erstmals seit Juni gelingt dem DAX-Titel wieder der Sprung über die Marke von 80 €. Charttechnisch ist nun der Weg frei bis zur nächsten Widerstandszone bei 84/85 €. ## Darf man wirklich optimistisch sein? Mittlerweile haben die ersten Banken auf das genehmigte Sanierungspaket bei VW reagiert, aber keine von ihnen hat ihr Kursziel für die Volkswagen-Aktie nach oben angepasst. Jefferies beließ es bei 120 €, JPMorgan bei 110 € und RBC Capital Markets bei 120 €. Damit sehen diese drei Banken ein Upside für den Autowert von +38 bis +50% gegenüber dem aktuellen Kurs. Ich bin nicht ganz so optimistisch in Bezug auf die Zukunft der Volkswagen-Aktie eingestellt. Das grüne Licht für den Sanierungsplan ist für mich eine zwingende Voraussetzung für die Überlebensfähigkeit der Wolfsburger — nicht mehr und nicht weniger. Jetzt muss VW richtig Gas in der Umsetzung geben. Eine Erhöhung der operativen Marge von über 5% innerhalb von vier Jahren ist eine Herkulesaufgabe. Noch sehe ich nicht, wie sie erfolgreich umgesetzt werden soll. Der Abbau von rund 100.000 Stellen wird Volkswagen extrem viel Geld kosten. Die Werksschließung sind noch nicht beschlossene Sache. Ich rechne damit, dass es in dieser Frage noch viel Streit zwischen dem Vorstand und der Gewerkschaft geben wird, sofern der Konzern keine alternativen Verwendungsmöglichkeiten für die Fabriken findet. Und auch das drastische Einstampfen der Modellpalette könnte sich als zweischneidiges Schwert erweisen. Der Marge wird es guttun, aber möglicherweise den Absatz und Umsatz stark beeinträchtigen. Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Ich sehe die Volkswagen-Aktie noch lange nicht über den Berg. Der Anfang ist gemacht, aber mit einem großen Comeback rechne ich noch nicht. Dazu ist die Lage des deutschen Autokonzerns immer noch viel zu kritisch und der Wettbewerb viel zu hart. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 44,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Broadcom-Aktie: 230 Milliarden US$ – ist das realistisch?](https://www.sharedeals.de/broadcom-aktie-230-milliarden-us-ist-das-realistisch/) **Published:** September 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Broadcom-Aktie verlor am Donnerstag trotz neuer Rekordzahlen -2,73% auf 357,16 US$. Die unmittelbare Prognose blieb knapp hinter den hohen Erwartungen zurück. Dabei ging eine wesentlich wichtigere Aussage beinahe unter: Broadcom will seinen KI-Umsatz innerhalb von nur zwei Jahren auf 230 Milliarden US$ vervierfachen. Das würde den Konzern endgültig von einem diversifizierten Halbleiter- und Softwareanbieter in eine massive Wette auf die Investitionen weniger KI-Konzerne verwandeln. ## Aus 58 werden 230 Milliarden US$ Im dritten Geschäftsquartal stieg Broadcoms KI-Halbleiterumsatz um +221% auf 16,7 Milliarden US$. Für das Schlussquartal stellt CEO Hock Tan bereits 21,7 Milliarden US$ und damit ein Wachstum von +236% in Aussicht. Im gesamten Geschäftsjahr sollen es nun 58 Milliarden US$ werden – 2 Milliarden US$ mehr als bislang geplant. Noch bemerkenswerter ist der weitere Ausblick. Für 2027 erwartet das Management KI-Erlöse von ungefähr 115 Milliarden US$, nachdem zuvor lediglich mehr als 100 Milliarden US$ angepeilt worden waren. Im Geschäftsjahr 2028 sollen sie sich erneut auf etwa 230 Milliarden US$ verdoppeln. Reine Hoffnung ist das nicht. Allein im vergangenen Quartal gingen Bestellungen für KI-Chips im Wert von mehr als 30 Milliarden US$ ein. Broadcom hat nach eigenen Angaben außerdem genügend Fertigungskapazitäten gesichert, um das Ziel für 2027 erreichen zu können. Die langfristige Visibilität reicht inzwischen bis 2028. Trotzdem bleibt die Dimension enorm: Die für 2028 erwarteten KI-Erlöse wären fast achtmal so hoch wie der gesamte aktuelle Quartalsumsatz. **Tipp:** Wir halten Dich in Sachen KI auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Broadcom&stockidentifier=symbol%3AAVGO). Abonniere ihn gleich hier! ## Aus Diversifikation wird Abhängigkeit Schon heute stammen 56% des Konzernumsatzes aus KI-Halbleitern. Im Schlussquartal dürfte der Anteil auf mehr als 62% steigen. Das traditionelle Halbleitergeschäft und die VMware-Sparte werden dadurch relativ betrachtet immer unbedeutender. Diese Verschiebung besitzt zwei Seiten. Solange die großen Technologiekonzerne ihre Rechenzentren ausbauen, wächst Broadcom deutlich schneller als der Gesamtmarkt. Maßgeschneiderte Beschleuniger bieten Kunden zudem eine Alternative zu den universell einsetzbaren, aber teuren Grafikprozessoren von Nvidia. Hinzu kommen Netzwerkchips, ohne die sich immer größere Rechenzentren kaum effizient betreiben lassen. Umgekehrt steigt die Abhängigkeit von den Investitionsentscheidungen einiger weniger Kunden. Verschiebt nur ein großer Abnehmer ein Rechenzentrumsprojekt, kann sich das bei Broadcom unmittelbar in Milliardenhöhe bemerkbar machen. Auch neue Aufträge für den Konkurrenten Marvell zeigen, dass selbst enge technologische Partnerschaften nicht zwangsläufig exklusiv bleiben. Das erklärt, weshalb der Markt trotz der langfristigen Wachstumsprognose zurückhaltend reagierte. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Der Cashflow liefert ein starkes Sicherheitsnetz Die aktuellen Zahlen geben Broadcom ausreichend finanziellen Spielraum. Der Gesamtumsatz stieg um +86% auf 29,59 Milliarden US$. Der bereinigte operative Gewinn legte um +92% auf 20,10 Milliarden US$ zu. Besonders beeindruckend war der freie Cashflow, der sich auf 13,67 Milliarden US$ nahezu verdoppelte und damit 46% des Umsatzes erreichte. Auch VMware trägt zur Stabilität bei. Die Infrastruktur-Software steigerte ihre Erlöse um +29% auf 8,75 Milliarden US$. Dieses wiederkehrende Geschäft kann Schwankungen im Halbleitersegment zumindest teilweise abfedern. Kurzfristig liegt hier dennoch der Schönheitsfehler: Für das vierte Quartal erwartet Broadcom 34,8 Milliarden US$ Umsatz und eine bereinigte operative Marge von 66%. Analysten hatten beim Umsatz etwas mehr erwartet. Bei einem Unternehmen, dessen Bewertung bereits eine nahezu perfekte Umsetzung der KI-Pläne voraussetzt, reicht eine kleine Abweichung für deutliche Kursschwankungen. Broadcoms wichtigste Nachricht ist nicht das zurückliegende Rekordquartal, sondern die Aussicht auf 230 Milliarden US$ KI-Umsatz im Jahr 2028. Erreicht der Konzern dieses Ziel, besitzt die Aktie erhebliches langfristiges Potenzial. Gleichzeitig entsteht eine immer größere Abhängigkeit vom KI-Investitionsboom. Deshalb würde ich nach dem Rücksetzer eher schrittweise einsteigen, statt die Aktie aufgrund eines einzelnen starken Quartals sofort als uneingeschränktes Schnäppchen einzustufen. ## ℹ️ Broadcom in Kürze - Broadcom (WKN: A2JG9Z) mit Sitz im kalifornischen San José ist ein Halbleiterkonzern, der Produkte in den Bereichen Analog- und Digitaltechnik, Mixed-Signal und Optoelektronik herstellt. - Das Unternehmen produziert hochintegrierte Schaltkreise, die die Breitbandkommunikation sowie die Übertragung von Audio, Video und Daten ermöglichen. - Broadcom bietet komplette System-on-a-Chip-Lösungen und damit verwandte Hardware- und Softwareanwendungen für jede Form von Breitbandkommunikation. - Zur Produktpalette gehören Lösungen für Digitalkabel-, Satelliten- oder Internet-Protokolle, Set-Top-Boxen, HDTV-Geräte, Smartphones, GPS sowie Kabel-/DSL-Modems und Chips für die Mobilfunkkommunikation. - Broadcom notiert sowohl im US-Leitindex S&P 500 als auch im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 1,7 Billionen US$ gehört Broadcom zu den zehn wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Delivery Hero-Aktie: Vorstand gibt grünes Licht – jetzt winken noch knapp 13%](https://www.sharedeals.de/delivery-hero-aktie-vorstand-gibt-gruenes-licht-jetzt-winken-noch-knapp-13/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** Die milliardenschwere Übernahme von Delivery Hero durch Uber nimmt die nächste Hürde. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären nun offiziell, das Angebot über 41,50 € je Aktie anzunehmen. An der Börse notiert das Papier allerdings noch deutlich darunter. Am Donnerstagmorgen legt die Delivery-Hero-Aktie zunächst um 0,5% auf 36,75 € zu. ## Vorstand und Aufsichtsrat sagen "Ja" Die Führung von Delivery Hero stellt sich geschlossen hinter die geplante Übernahme durch Uber. Nach Prüfung der Angebotsunterlagen halten sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat die Offerte für „angemessen und fair“. Darüber hinaus liege der Zusammenschluss im besten Interesse des Unternehmens, seiner Aktionäre, Mitarbeiter und weiterer Stakeholder. Die Empfehlung kommt nicht überraschend. Bereits bei Bekanntgabe der Transaktion Mitte Juli hatte die Delivery-Hero-Führung ihre Unterstützung signalisiert. Nun liegt nach der Prüfung des offiziellen Angebots die formelle Empfehlung vor. Uber bietet den Aktionären 41,50 € in bar für jede Delivery-Hero-Aktie. Die Annahmefrist läuft noch bis zum 5. November. **Apropos Interesse**: Bleibe bei Delivery Hero und dem Essenslieferdienstmarkt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Delivery+Hero&stockidentifier=symbol%3ADHER)! ## Knapp 13% bis zum Angebotspreis Für Anleger wird es an dieser Stelle interessant. Während Uber 41,50 € je Aktie bietet, notiert das Papier aktuell bei lediglich rund 36,75 €. Damit liegt der Angebotspreis knapp 13% über dem derzeitigen Börsenkurs. Dass die Aktie nicht bereits unmittelbar am Übernahmepreis notiert, hat einen Grund: Der Abschluss der Transaktion ist noch nicht sicher und wird ohnehin erst für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet. Zudem stehen unter anderem regulatorische Genehmigungen aus. Verglichen mit dem Kursniveau vor den ersten öffentlich bekannt gewordenen Transaktionsaktivitäten ist die Offerte ohnehin üppig. Gegenüber dem unbeeinflussten Xetra-Schlusskurs vom 8. Mai entspricht der Angebotspreis einer Prämie von rund 108%. Auf den volumengewichteten Dreimonatsdurchschnittskurs bis zu diesem Zeitpunkt beträgt der Aufschlag sogar rund 127%. Seit Jahresbeginn hat die Delivery-Hero-Aktie bereits mehr als 60% an Wert gewonnen. Ein erheblicher Teil der Rally geht auf die Übernahmefantasie zurück. ## Uber hat die Mehrheit praktisch schon im Blick Auch bei den Beteiligungsverhältnissen hat Uber wichtige Vorarbeit geleistet. Der US-Konzern hielt zuletzt rund 24,77% der Delivery-Hero-Aktien und verfügt über weitere Finanzinstrumente, die einem wirtschaftlichen Interesse von rund 11,74% entsprechen. Hinzu kommt eine verbindliche Andienungszusage des Delivery-Hero-Großaktionärs Prosus für rund 16,68% der Aktien. Zusammengerechnet kommt Uber damit auf ein wirtschaftliches Interesse von mehr als 53%. Das ist bedeutsam, denn für das Angebot gilt eine Mindestannahmeschwelle von 50% plus einer Aktie – unter Einbeziehung der bereits von Uber gehaltenen Aktien. ## Ein Deal über rund 13 Milliarden € Die Dimension der Transaktion ist beachtlich. Der Angebotspreis von 41,50 € entspricht für Delivery Hero einem vollständig verwässerten Eigenkapitalwert von rund 13 Milliarden €. Uber will sich mit dem Zukauf vor allem im globalen Liefergeschäft deutlich verstärken. Zusammen kämen die Plattformen auf eine Präsenz in 99 Märkten. Uber verspricht sich davon nicht nur zusätzliche Reichweite, sondern auch Synergien zwischen Mobilitäts- und Lieferdiensten. Bis zum erwarteten Abschluss der Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2027 sollen beide Unternehmen weiterhin unabhängig voneinander operieren. ## 14 Länder gehen an SSW Partners Teil des komplexen Deals ist zudem eine umfangreiche Neuordnung des Delivery-Hero-Portfolios. Geschäfte in 14 Ländern, in denen sich die Aktivitäten von Delivery Hero und Uber Eats teilweise überschneiden, sollen an die New Yorker Beteiligungsgesellschaft SSW Partners verkauft werden. Betroffen sind unter anderem Österreich, Spanien, Portugal, Polen, Schweden, Norwegen, Griechenland und die Türkei. Die Transaktion hat ein Volumen von rund 1,4 Milliarden € und steht unter der Voraussetzung, dass die Übernahme von Delivery Hero durch Uber tatsächlich vollzogen wird. Für Uber reduziert dieser Schritt mögliche Überschneidungen in einzelnen Märkten und könnte damit auch regulatorische Hürden entschärfen. ## Operativ läuft es inzwischen ebenfalls besser Interessant ist zudem, dass Uber Delivery Hero nicht in einer Phase operativer Schwäche übernimmt. Der Berliner Konzern hatte erst in der vergangenen Woche seine Prognose für 2026 angehoben. Im zweiten Quartal stieg der Bruttowarenwert auf vergleichbarer Basis um 11,3% auf 13,2 Milliarden €, der Umsatz legte um 17,7% auf 4 Milliarden € zu. Für das Gesamtjahr erwartet Delivery Hero inzwischen ein bereinigtes EBITDA von 960 Millionen bis 1 Milliarde €. Auch die Prognose für den Free Cashflow wurde auf mehr als 250 Millionen € erhöht. Das Unternehmen, das über viele Jahre vor allem durch hohe Verluste auffiel, hat operativ damit deutlich an Stabilität gewonnen. Für Delivery-Hero-Aktionäre wird die Situation zunehmend komfortabel. Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen die Uber-Offerte, ein Großaktionär hat seine Aktien bereits verbindlich zugesagt und Uber kommt unter Einbeziehung seiner Beteiligung und weiterer Finanzinstrumente wirtschaftlich auf mehr als 53%. Gleichzeitig hat sich das operative Geschäft zuletzt deutlich verbessert. Spannend bleibt vor allem die Lücke zwischen Aktienkurs und Angebotspreis: Von aktuell rund 36,75 € bis zu den gebotenen 41,50 € sind es knapp 13%. Das sieht auf den ersten Blick attraktiv aus, ist aber keineswegs risikofreie Rendite. Bis zum geplanten Abschluss in der zweiten Jahreshälfte 2027 ist es noch ein weiter Weg, regulatorische Genehmigungen stehen aus und ein Scheitern der Transaktion könnte die Aktie deutlich belasten. Wer bereits investiert ist, kann aus meiner Sicht auf den erfolgreichen Abschluss der Übernahme setzen und dabeibleiben. Für einen Neueinstieg allein wegen der Differenz zum Angebotspreis wäre ich dagegen zurückhaltender. Knapp 13% möglicher Aufschlag sind interessant – für die lange Wartezeit und das verbleibende Übernahmerisiko aber kein Geschenk. Ergänzend sei erwähnt: Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Delivery Hero in Kürze - Die Delivery Hero SE (A2E4K4) mit Sitz in Berlin betreibt eine Online-Bestell- und Lieferplattform für Mahlzeiten, Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs. - Die Tochterunternehmen des Konzerns betreiben unter verschiedenen Firmen- und Markennamen Online-Bestelldienste, bei denen Kunden an Restaurants und Lieferdienste vermittelt werden. - Delivery Hero ist weltweit tätig, hat sich jedoch aus dem deutschen Heimatmarkt weitgehend zurückgezogen. - Das Unternehmen ist Mitglied im MDAX und an der Börse derzeit mit 11,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: Nächstes Ziel 16,90 €](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-naechstes-ziel-1690-e/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Vonovia-Aktie setzt ihre Talfahrt nahezu ungebremst fort und notiert aktuell nur noch bei 18,81 €. Damit ist auch die nächste wichtige Unterstützung bei 19,61 € gefallen und der zuletzt skizzierte Abwärtsfahrplan wird weiter abgearbeitet. Fundamental zeigt sich der Immobilienkonzern deutlich robuster als sein Aktienkurs. Charttechnisch spricht dennoch einiges dafür, dass die Bären noch nicht fertig sind. ## Immobilienwerte steigen, die Aktie fällt Der enorme Bewertungsabschlag wird inzwischen immer auffälliger. Zum Halbjahr lag der EPRA NTA bei 46,22 € je Aktie, während Vonovia an der Börse inzwischen weniger als 19 € kostet. Gleichzeitig legte der Wert des Immobilienportfolios im ersten Halbjahr ohne Investitionen wieder um +1,1% zu. Im Kerngeschäft Vermietung stieg das bereinigte EBITDA um +3,5%, im Value-add-Segment sogar um +27,6%. Auch auf der Finanzierungsseite macht Vonovia Fortschritte. Seit Jahresbeginn wurden rund 4,4 Milliarden € mit einer durchschnittlichen Laufzeit von acht Jahren und einem Euro-Kupon von etwa 3,2% refinanziert. Gleichzeitig bestätigte der Konzern seine Prognose für 2026 mit einem bereinigten EBITDA von 2,95 bis 3,05 Milliarden €. Der operative Kontrast zum schwachen Aktienkurs bleibt damit beträchtlich. **Passend dazu:** Wer neben Vonovia weitere attraktive Ausschüttungstitel sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Top 10 Dividenden-Aktien 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine Auswahl interessanter Kandidaten. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Vonovia-7M_030926-1024x696.png)Quelle Chart: stock3 Der [zuletzt skizzierte Abwärtsfahrplan](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-drohen-jetzt-neue-tiefs-2/) wird bislang konsequent bestätigt. Mit dem Fall unter 19,61 € ist das nächste Verkaufssignal aktiv, wobei eine kurzfristige Gegenbewegung zurück an diese nun als Widerstand fungierende Marke durchaus möglich bleibt. Solange eine nachhaltige Rückeroberung ausbleibt, favorisiere ich anschließend eine Fortsetzung der Talfahrt. Das nächste große Ziel liegt bei 16,90 €, womit die Aktie nochmals rund -10% unter das aktuelle Niveau zurückfallen könnte. Für eine echte Entspannung müsste Vonovia dagegen zunächst 19,61 € und anschließend 20,02 € zurückerobern. Darüber käme zusätzlich die fallende Abwärtstrendlinie ins Spiel. Erst deren Überwindung würde eine größere Gegenbewegung ermöglichen und zunächst 21,65 sowie später 22,58 € auf die Agenda setzen. Solange dieser Befreiungsschlag ausbleibt, bleibt die technische Ausgangslage klar zugunsten der Verkäufer. Die Vonovia-Aktie bleibt im Abwärtssog und hat mit dem Bruch von 19,61 € das nächste Verkaufssignal geliefert. Eine kurzfristige Erholung ist jederzeit möglich, ändert unterhalb von 20,02 € aber wenig am übergeordneten Bild. Mein bevorzugter Fahrplan bleibt daher ein weiterer Rückgang bis 16,90 €. Erst eine Rückeroberung der fallenden Abwärtstrendlinie würde den Bären ernsthaft das Kommando entreißen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 16 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Vonovia, Vonovia-Aktie, Vonovia-Kurs --- ### [UnitedHealth-Aktie: Ende der Abwärtsbewegung?](https://www.sharedeals.de/unitedhealth-aktie-ende-der-abwaertsbewegung/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die UnitedHealth-Aktie hat ihre jüngste Schwächephase bis unter 400 US$ ausgedehnt, drehte jedoch noch deutlich vor der wichtigen Unterstützung bei 376,22 US$ wieder nach oben. Mit aktuell 403,43 US$ ist zumindest die Rückkehr über die 400-US$-Marke gelungen. Der Rückfall war damit grenzwertig, aber noch kein entscheidender charttechnischer Bruch. Jetzt müssen die Käufer nachlegen, damit aus der Stabilisierung eine neue Aufwärtsbewegung wird. ## Prognoseanhebung schafft neue Zuversicht Nach den schwierigen Monaten zu Jahresbeginn hat UnitedHealth zuletzt wieder Vertrauen zurückgewonnen. Im zweiten Quartal erzielte der Gesundheitskonzern einen Umsatz von 112 Milliarden US$ und ein operatives Ergebnis von 8 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 6,38 US$. Besonders wichtig für Anleger war jedoch die Anhebung des Jahresausblicks: Für 2026 erwartet das Management nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 19,50 und 20 US$. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass die operative Talsohle durchschritten sein könnte. Der Konzern arbeitet gleichzeitig weiter daran, seine Strukturen zu vereinfachen, Kosten zu senken und die Geschäftspraktiken rund um UnitedHealthcare und Optum transparenter zu gestalten. Noch sind damit nicht alle Probleme der vergangenen Monate gelöst, doch die angehobene Prognose liefert der Erholung der Aktie zumindest eine fundamental solidere Basis. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/UnitedHealth-5M_030926-1024x680.png)Quelle Chart: stock3 Der [Anfang August skizzierte bullische Konter](https://www.sharedeals.de/unitedhealth-aktie-bullischer-konter-voraus/) geriet mit dem Rückfall unter 400 US$ zwar erheblich ins Wanken, wurde aber noch vor der entscheidenden Unterstützung bei 376,22 US$ gerettet. Nunmehr gilt es, die Rückkehr über den Bereich um 400 US$ zu bestätigen. Gelingt anschließend der Ausbruch über 417,58 US$, wäre die jüngste Abwärtsbewegung aus meiner Sicht beendet. Dann rückt zunächst das Hoch bei 452,89 US$ in den Fokus. Oberhalb davon wartet bei 461,62 US$ bereits das nächste Ziel. Ein erneuter Rückfall würde die Situation dagegen schnell wieder verschärfen. Besonders kritisch wäre ein nachhaltiger Bruch von 376,22 US$, denn damit wäre die aktuelle Bodenbildung gescheitert. Das graue Alternativszenario eröffnet anschließend erheblichen Spielraum auf der Unterseite und führt zunächst in Richtung 324,64 US$. Dort befindet sich die nächste größere Auffangzone, von der aus eine neue Stabilisierung möglich wäre. Die UnitedHealth-Aktie hat den jüngsten Rückschlag gerade noch rechtzeitig abgefangen, doch für eine bestätigte Trendwende fehlt der entscheidende Schritt. Oberhalb von 417,58 US$ favorisiere ich eine Fortsetzung der Erholung bis zunächst 452,89 und später 461,62 US$. Fällt der Titel dagegen unter 376,22 US$, droht eine erheblich tiefere Korrektur. Die Bullen haben damit wieder eine Chance, müssen sie jetzt aber auch nutzen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ United Health in Kürze - Die UnitedHealth Group (WKN: 869561) mit Hauptsitz in Minnesota ist der größte private Krankenversicherer der USA und einer der weltweit führenden Gesundheitsdienstleister. - Der Konzern vereint mit UnitedHealthcare das Versicherungsgeschäft und mit der Gesundheitsplattform Optum Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Apothekenmanagement und Datenanalyse unter einem Dach. - Die Aktie ist im US-Leitindex Dow Jones sowie im S&P 500 gelistet. An der Börse wird UnitedHealth derzeit mit rund 362 Milliarden $ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, United Health, UnitedHealth, UnitedHealth-Aktie --- ### [Assembly Biosciences-Aktie: Wann geht es über 40 US$?](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-aktie-wann-geht-es-ueber-40-us/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Nach dem starken August nimmt die Assembly Biosciences-Aktie aktuell etwas Tempo heraus und notiert bei 35,84 US$. Die Rally hat den Kurs inzwischen unmittelbar an den Widerstand bei 37 US$ geführt, ohne dass die übergeordnete Aufwärtsdynamik bislang Schaden genommen hätte. Gleichzeitig sorgen mehrere klinische Meilensteine und die Partnerschaft mit Gilead für weitere Fantasie. Vieles spricht dafür, dass die Marke von 40 US$ schon bald zum nächsten großen Härtetest wird. ## Gilead liefert die nächsten Katalysatoren Im Mittelpunkt der Story steht weiterhin die Zusammenarbeit mit Gilead Sciences. Der Pharmakonzern hat GS-1179 für die weitere Entwicklung gegen wiederkehrenden Genitalherpes ausgewählt. Eine Phase-2-Studie soll noch bis Ende 2026 starten. Parallel wird ABI-6250 weiter vorangetrieben: Eine Phase-2-Studie bei chronischer Hepatitis D ist ebenfalls für dieses Jahr vorgesehen, Anfang 2027 soll eine weitere Untersuchung bei cholestatischen Lebererkrankungen folgen. Finanziell besitzt Assembly dafür reichlich Spielraum. Nach der Kapitalaufnahme über 115 Millionen US$ standen Ende Juni rund 320 Millionen US$ an liquiden Mitteln und Wertpapieren zur Verfügung. Hinzu kommt im vierten Quartal eine erwartete Zahlung von 75 Millionen US$ aus der Gilead-Kooperation. Die Finanzierung soll damit bis 2029 reichen. Wie mein Kollege Louis Blümlein in seiner [Einordnung zur Frage nach dem weiteren Potenzial der laufenden Rally](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-aktie-wie-weit-kann-diese-rally-noch-laufen/) herausarbeitet, hat sich damit nicht nur die Pipeline, sondern auch die finanzielle Ausgangslage deutlich verbessert. Gleichzeitig rücken nach dem kräftigen Kursanstieg zunehmend die nächsten charttechnischen Hürden in den Vordergrund. Besonders die Zone zwischen 37 und 40 US$ dürfte nun darüber entscheiden, ob aus dem jüngsten Schub eine größere Neubewertung entsteht. **Apropos:** Wer regelmäßig über neue Chancen bei Biotech- und Wachstumsaktien informiert werden möchte, sollte unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) nutzen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Assembly-Biosciences-10M_030926-1024x703.png)Quelle Chart: stock3 Nach dem dynamischen Anstieg darf sich die Aktie zunächst eine kurze Verschnaufpause gönnen. Mein präferierter Verlauf sieht einen Rücksetzer in Richtung 33 US$ beziehungsweise zur Unterstützung bei 32,95 US$ vor, bevor die Käufer erneut angreifen. Oberhalb dieser Zone bleibt der Trend klar konstruktiv. Die erste Hürde wartet bei 37 US$. Gelingt dort der Ausbruch, dürfte zunächst 38,50 US$ angelaufen werden. Darüber wäre der Weg bis 40,11 US$ frei, womit die psychologisch wichtige 40-US$-Marke erstmals seit Längerem wieder überwunden wäre. Kritischer würde es erst bei einem nachhaltigen Bruch von 32,95 beziehungsweise 31,89 US$. Dann müsste mit einer tieferen Konsolidierung bis 30,34 US$ gerechnet werden. Dort liegt die nächste markante Auffangzone, an der erneut eine Gegenbewegung denkbar wäre. Erst unterhalb von 30,34 US$ würde sich das technische Bild spürbar eintrüben und langfristig sogar 24,88 US$ wieder auf die Agenda rücken. Die Assembly Biosciences-Aktie hat nach der starken Rally eine Verschnaufpause verdient, doch das übergeordnete Bild bleibt bullisch. Solange der Bereich um 32,95 US$ hält, favorisiere ich einen neuen Angriff auf 37 US$. Oberhalb davon liegen 38,50 und anschließend 40,11 US$ als nächste Ziele bereit. Erst unter 31,89 US$ müsste die laufende Aufwärtsbewegung deutlich kritischer bewertet werden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Interessenkonflikt: Der Herausgeber hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Herausgeber beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Assembly Biosciences in Kürze - Die Assembly Biosciences, Inc. (WKN: A402CB) ist ein US-amerikanisches Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung antiviraler Therapien spezialisiert hat. Im Fokus stehen unter anderem Behandlungen gegen Herpesviren, Hepatitis B und Hepatitis D. - Der Hauptsitz befindet sich in South San Francisco (USA). Ein wichtiger Partner ist Gilead Sciences, mit dem Assembly Biosciences mehrere Wirkstoffprogramme gemeinsam entwickelt. - Die Aktie ist an der Nasdaq unter dem Kürzel ASMB gelistet. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 730 Millionen US$. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Assembly, Assembly Biosciences, Assembly-Aktie, Chartanalyse --- ### [Petco Health and Wellness Company: Langweilig, aber verdammt günstig!](https://www.sharedeals.de/petco-health-and-wellness-company-langweilig-aber-verdammt-guenstig/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Petco Health and Wellness Company ist nach den jüngsten Quartalszahlen deutlich gestiegen. Anleger honorieren vor allem die kräftige Verbesserung bei Gewinn und Cashflow, während der Umsatz der Einzelhandelskette für Heimtierbedarf weiterhin kaum wächst. ## Aktie reagiert positiv auf Quartalszahlen Nach Börsenschluss am 2. September legte die Petco-Aktie deutlich zu. Grund waren die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026. Der Umsatz lag mit 1,49 Milliarden US-Dollar nahezu auf Vorjahresniveau und verfehlte die Analystenschätzungen um 3,3 Millionen US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie überzeugte Petco dagegen deutlich: Dieser stieg von 0,05 auf 0,13 US-Dollar und lag damit 0,08 US-Dollar über den Erwartungen. Auch der Nettogewinn entwickelte sich positiv und erhöhte sich von 14 Millionen auf 38,7 Millionen US-Dollar. Der operative Cashflow stieg sogar von 85,9 Millionen auf 161,6 Millionen US-Dollar. Das EBITDA verbesserte sich von 113,9 Millionen auf 122,2 Millionen US-Dollar, wurde aber teilweise durch eine Zollrückerstattung unterstützt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Dienstleistungen liefern wichtige Wachstumsimpulse Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche fällt unterschiedlich aus. Der Umsatz mit Verbrauchsgütern stieg um 1,9 Prozent auf 731,3 Millionen US-Dollar, während das Geschäft mit Zubehör und Heimtierprodukten von 495,7 Millionen auf 485,6 Millionen US-Dollar zurückging. Besonders erfreulich entwickelte sich dagegen der Bereich Dienstleistungen und sonstige Umsätze. Hier stieg der Umsatz um 3,6 Prozent auf 272,4 Millionen US-Dollar. Petco setzt verstärkt auf Veterinärmedizin, Fellpflege und Training, um zusätzliche Umsätze zu generieren und bestehende Kunden stärker an das Unternehmen zu binden. Auch das überarbeitete Mitgliedschaftsprogramm, personalisierte Angebote und eine engere Verzahnung von Filialgeschäft und digitalen Kanälen sollen die Kaufhäufigkeit erhöhen. ## Strategie soll Wachstum zurückbringen Mit der Strategie Reach for the Sky will Petco sein Omnichannel-Modell besser nutzen, das Produktangebot differenzieren und die Wettbewerbsposition stärken. Dazu gehören neue Frischfutterangebote, zusätzliche Marken sowie der Ausbau eigener Produkte. Im Veterinärgeschäft sollen zudem bislang nicht vollständig ausgelastete Standorte optimiert und zusätzliche Arzttage angeboten werden. Damit will das Unternehmen vorhandene Nachfrage besser ausschöpfen und das Dienstleistungsgeschäft weiter ausbauen. ## Bewertung bleibt ausgesprochen niedrig Für das Gesamtjahr erwartet Petco einen Umsatz zwischen Stagnation und einem Wachstum von 1,5 Prozent. Das EBITDA soll dagegen von 408,2 Millionen auf 415 bis 430 Millionen US-Dollar steigen. Gemessen an diesen Erwartungen erscheint die Aktie weiterhin sehr günstig bewertet. Auch im Vergleich mit fünf Wettbewerbern liegt Petco bei der Relation von Aktienkurs zu operativem Cashflow am unteren Ende. Zusätzlichen Rückenwind liefert der Schuldenabbau. In den vergangenen neun Monaten wurden 170 Millionen US-Dollar an Schulden vorzeitig zurückgezahlt, davon 75 Millionen US-Dollar nach dem Ende des zweiten Quartals. ## Chancen überwiegen die Risiken Petco liefert derzeit kein überzeugendes Umsatzwachstum, verbessert aber seine Profitabilität und reduziert gleichzeitig die Verschuldung. Das Wachstum im Dienstleistungsgeschäft ist ebenfalls ein positives Signal. Die schwache Entwicklung bei Zubehör und Heimtierprodukten sowie die Abhängigkeit von einzelnen Sondereffekten bleiben Risiken. Angesichts der niedrigen Bewertung erscheint die Aktie dennoch attraktiv, sofern Petco die operative Verbesserung nachhaltig fortsetzen kann. Die Kombination aus steigender Profitabilität, verbessertem Cashflow und sinkender Verschuldung spricht trotz stagnierender Umsätze klar für Petco. Die niedrige Bewertung von zuletzt nur gut 750 Millionen US-Dollar bietet mit Blick auf den EBITDA-Gewinn weiterhin Raum für eine deutliche Neubewertung der Aktie, zumal das Unternehmen mittelfristig wieder auf einen deutlichen Wachstumskurs umschwenken könnte. Nach dem aktuellen Kurssprung würden wir eine Konsolidierung abwarten. Insgesamt betrachten wir die Aktie aber bei Preisen unter 3,00 US$ als absolut kaufenswert. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien, Small Caps, Sonstiges --- ### [XRP-Kurs meldet sich zurück – reicht die Kraft für das nächste Hoch?](https://www.sharedeals.de/xrp-kurs-meldet-sich-zurueck-reicht-die-kraft-fuer-das-naechste-hoch/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei XRP kommt heute richtig Bewegung rein. Der Kurs legt zeitweise mehr als +7% zu und steigt wieder deutlich über 1,40 US$. Damit macht XRP einen großen Teil der jüngsten Korrektur wieder wett. Nach der starken Rally im August sieht das Momentum damit wieder deutlich besser aus und auch das lokale Hoch bei knapp 1,70 US$ rückt langsam wieder näher. ## Käufer sind bei XRP wieder zurück Noch vor wenigen Tagen sah das Ganze deutlich schwächer aus. Nach dem schnellen Anstieg von knapp 1,00 auf rund 1,70 US$ wurden Gewinne mitgenommen und XRP fiel zeitweise bis in den Bereich um 1,30 US$ zurück. Am Donnerstag kommt aber eine ziemlich klare Gegenbewegung. XRP springt zeitweise um mehr als +7% nach oben und arbeitet sich wieder in Richtung 1,45 US$. Gerade nach der Korrektur der vergangenen Tage ist das erst einmal ein gutes Zeichen. Die Käufer sind wieder da und schaffen es bislang, einen großen Teil des Rücksetzers aufzufangen. Unterstützung kommt auch vom breiteren Kryptomarkt, der sich heute wieder freundlicher zeigt. Bei XRP kommt aber noch ein weiterer Punkt dazu. Die Nachfrage über die amerikanischen Spot-ETFs bleibt stark. 11 Handelstage in Folge verzeichneten die XRP-Produkte zuletzt Nettozuflüsse. Insgesamt kamen innerhalb dieser Serie rund 170 Millionen US$ neu hinzu. Seit dem Start der ETFs summieren sich die Zuflüsse mittlerweile auf etwa 1,68 Milliarden US$. Auch institutionelle Namen tauchen inzwischen stärker auf. Goldman Sachs gehörte zum Ende des zweiten Quartals zu den größten gemeldeten institutionellen Haltern von XRP-ETF-Anteilen. Das bedeutet zwar nicht automatisch, dass diese Positionen ungehedgt gehalten werden, zeigt aber, dass XRP bei größeren Marktteilnehmern inzwischen deutlich stärker angekommen ist. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Der Rücksetzer konnte schnell wieder aufgeholt werden XRP hat den Rücksetzer bis in den Bereich um 1,30 US$ aufgefangen und steht inzwischen wieder deutlich über 1,40 US$. Damit kommt der Kurs auch wieder näher an den Bereich um 1,50 US$, der kurzfristig noch etwas im Weg liegt. Wird auch dieser Bereich zurückerobert, wäre das lokale Hoch bei knapp 1,70 US$ wieder das große Ziel. Dort war die Rally im August zunächst zu Ende. Von rund 1,00 US$ war XRP innerhalb kurzer Zeit um etwa +70% gestiegen, bevor bei 1,70 US$ kräftige Gewinnmitnahmen eingesetzt haben. Entsprechend dürfte auch ein zweiter Anlauf an diese Zone nicht einfach durchlaufen. Was momentan aber positiv auffällt, ist die Dynamik. Der jüngste Rücksetzer wurde schnell aufgeholt und XRP schafft es wieder, größere grüne Kerzen aufzubauen. Bleibt dieses Momentum erhalten, wäre ein erneuter Test des lokalen Hochs bei knapp 1,70 US$ durchaus drin. Noch etwas weiter unten liegt mit dem Point of Control bei rund 1,09 US$ eine wichtige Volumenzone. Dort wurde im betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt. XRP hat diesen Bereich mit der August-Rally klar hinter sich gelassen und notiert mittlerweile mehr als +30% darüber. ![XRP-Kurs](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-03-um-17.40.04.png)XRP-Kurs Nach der jüngsten Korrektur meldet sich XRP heute ziemlich eindrucksvoll zurück. Mehr als +7%, weiterhin starke ETF-Zuflüsse und ein schnell aufgeholter Rücksetzer sprechen dafür, dass die Käufer noch nicht fertig sind. Der nächste große Test wartet bei knapp 1,70 US$. Schafft XRP in den kommenden Tagen zunächst den Weg zurück über 1,50 US$, wäre ein neuer Angriff auf das lokale Hoch durchaus drin. ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,45 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 85 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** XRP, XRP-Analyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [Bitcoin-Kurs vor dem Ausbruch? Diese Marke wird jetzt wichtig](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-vor-dem-ausbruch-diese-marke-wird-jetzt-wichtig/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bitcoin meldet sich heute mit ordentlich Stärke zurück. Nach dem Rücksetzer der vergangenen Tage springt der Kurs zeitweise um mehr als +3% und arbeitet sich wieder über 80.000 US$. Viel fehlt damit nicht mehr bis zu der Zone, an der die Rally schon einmal hängen geblieben ist. Und dort dürfte sich jetzt zeigen, wie viel Kraft noch im Markt steckt. ## Sinkende Zinssorgen bringen neuen Rückenwind Ein Teil der heutigen Bewegung kommt vom Makro-Umfeld. Fed-Gouverneur Christopher Waller hat signalisiert, dass er bei weiter nachlassender Inflation im September eher für unveränderte Zinsen stimmen könnte. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist daraufhin von rund 63 auf etwa 48% gefallen. Gleichzeitig gingen die Renditen der US-Staatsanleihen zurück. Für Bitcoin ist das erst einmal eine Erleichterung. Steigende Zinsen und hohe Anleiherenditen hatten den Markt zuletzt immer wieder ausgebremst. Wenn dieser Druck etwas nachlässt, werden Risikoanlagen wieder interessanter. Ganz vom Tisch ist das Thema aber noch nicht. Waller selbst macht seine Entscheidung von den kommenden Inflationsdaten abhängig. Dazu steht am Freitag noch der große US-Arbeitsmarktbericht an. Der könnte die Erwartungen an die Fed schnell wieder verschieben. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Bitcoin-Kurs: Bei 82.000 US$ wird es wieder schwierig Im Chart sieht die Bewegung trotzdem richtig ordentlich aus. Bitcoin ist vom jüngsten Rücksetzer wieder bis auf rund 80.700 US$ gestiegen und läuft damit erneut an die große Widerstandszone knapp oberhalb von 82.000 US$ heran. Dieser Bereich ist nicht neu. Bereits im Mai war Bitcoin dort angekommen und zunächst wieder abgeprallt. Auch Reuters sieht rund um das damalige Hoch bei etwa 82.800 US$ eine größere technische Hürde. Nach der starken Rally von knapp 63.000 US$ auf über 80.000 US$ wäre es deshalb überhaupt nicht ungewöhnlich, wenn hier erneut Gewinne mitgenommen werden und Bitcoin noch einmal zurückkommt. Ein direkter Durchmarsch muss also gar nicht passieren. Viel wichtiger wäre zunächst, dass Bitcoin die jüngste Stärke nicht wieder komplett abgibt und sich Schritt für Schritt oberhalb der zuletzt zurückeroberten Bereiche festsetzt. ![Bitcoin-Kurs](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-03-um-17.28.06.png)Bitcoin-Kurs ## Bei einer Korrektur wird 70.300 US$ wichtig Sollte der Bereich um 82.000 US$ wieder halten und Bitcoin stärker zurücksetzen, liegt die nächste größere Unterstützung im Chart bei rund 70.300 US$. Dort liegt aktuell ungefähr die Kostenbasis der Short-Term Holder, also der durchschnittliche Einstiegspreis der kurzfristig orientierten Anleger. Solche Bereiche sind oft besonders wichtig, weil dort viele Marktteilnehmer ungefähr auf Einstand liegen. Diese Zone wurde auf dem Weg nach oben klar überwunden und könnte bei einer Korrektur nun die andere Rolle übernehmen. Kommt Bitcoin dort noch einmal zurück, dürfte sich zeigen, ob Käufer den früheren Widerstand als neuen Einstiegsbereich nutzen. Ein Rücksetzer in diese Richtung würde die gesamte Erholung deshalb noch nicht automatisch kaputtmachen. Nach dem schnellen Anstieg der vergangenen Wochen wäre auch eine größere Konsolidierung durchaus gesund. Bitcoin zeigt heute wieder ordentlich Stärke und bekommt gleichzeitig etwas Rückenwind von sinkenden Zinssorgen. Der Bereich knapp oberhalb von 82.000 US$ bleibt aber die große Hürde. Kommt Bitcoin diesmal darüber, wäre das ein starkes Signal für die laufende Erholung. Scheitert der Kurs erneut, wäre ein Rücksetzer keine große Überraschung. Dann dürfte vor allem die Zone um 70.300 US$ wieder interessant werden. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-kurs, Bitcoin-Prognose --- ### [Assembly Biosciences-Aktie: UBS startet Coverage mit Ziel 52 US$ – Mizuho erhöht Rating](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-aktie-ubs-startet-coverage-mit-ziel-52-mizuho-erhoeht-rating/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Die [Neubewertung](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/) von Assembly Biosciences gewinnt weiter an Dynamik. Nachdem Partner Gilead Sciences mit der Auswahl von GS-1179 für die Phase 2 und der möglichen Ausweitung des Programms auf Präventionsanwendungen die Perspektive der HSV-Franchise deutlich erweitert hat, folgt nun ein bemerkenswerter Schritt auf Analystenseite: Die UBS hat die Coverage von Assembly Biosciences neu aufgenommen und die Aktie mit „Buy“ eingestuft. Das Kursziel liegt bei 52 US$ und damit rund 50% über dem jüngsten Kursniveau. Das muss aber noch nicht das Ende sein... ## UBS sieht Plattform als „de-risked“ Die Schweizer Großbank bezeichnet die antivirale Plattform von Assembly als bereits vergleichsweise „de-risked“. Im Mittelpunkt steht GS-1179, das nach überzeugenden Phase-1b-Daten und einem dem Therapiestandard gegenüber klar überlegenen Profil nun in eine Phase-2-Entwicklung gegen wiederkehrenden Genitalherpes und potenziell weitere Indikationen geht. Gleichzeitig sieht die Bank zusätzliches Potenzial in Assemblys eigener Leber-Pipeline und insbesondere ABI-6250, das mittlerweile nicht nur gegen Hepatitis D, sondern auch Primary Biliary Cholangitis und Primary Sclerosing Cholangitis entwickelt wird. Assembly sieht dabei auch hier für jede Indikation mögliche „Peak Sales“ im Milliardenbereich. Interessant: Für GS-1179 kalkuliert die UBS einen extrem konservativen Spitzenumsatz von weniger als einer Milliarde US-Dollar, obwohl selbst in der Basisindikation bereits mehrere Milliarden realistisch erscheinen. Im Falle einer breiten Anwendungserweiterung könnte sogar ein zweistelliges Milliardenpotenzial und damit absoluter Mega-Blockbuster-Status winken. Dass in einem solchen Fall auch das Kursziel dramatisch um ein Vielfaches nach oben schießen würde, liegt auf der Hand. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/3abcfe25-36ce-474c-9183-14674315cd7a.jpg)Quelle: KI Klar ist: Der entscheidende Wert von GS-1179 könnte deutlich über einer klassischen Therapie gegen rezidivierenden Genitalherpes liegen. Gilead hat selbst bereits mögliche breitere Präventionsstrategien einschließlich einer Kombination mit HIV-PrEP in den Entwicklungsplan aufgenommen. Genau diese Perspektive macht aus einem möglichen Blockbuster im Idealfall eine deutlich größere antivirale Franchise. Die bisherigen Daten sind dabei herausragend: In der umfangreichen Proof-of-Concept-Studie reduzierte GS-1179 die HSV-2-Shedding-Rate bei der wöchentlichen 50-Milligramm-Dosis um 98% gegenüber Placebo. Noch spannender: Die High-Viral-Load-Shedding-Ereignisse wurden sogar um über 99% und damit nahezu vollständig eliminiert. Eine hohe HSV-2-Viruslast gilt als Surrogat für ein erhöhtes Übertragungsrisiko. Ein solcher Effekt ist zwar noch kein endgültiger Beweis für eine tatsächliche Übertragungsverhinderung, erklärt aber, weshalb Gilead das Programm strategisch breiter denkt. Zumal: Der bisherige Therapiestandard Valaciclovir kommt auf eine Gesamt-Shedding-Reduktion von lediglich 71 bis 78% und verhindert weniger als die Hälfte der Übertragungen. Und: Das jahrzehntealte Medikament muss täglich mindestens einmal genommen werden, während GS-1179 komfortablerweise nur einmal wöchentlich dosiert wird. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Position der Stärke Hinzu kommt die inzwischen starke Finanzierungssituation. Assembly verfügte Ende Juni über 320,4 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln; zusammen mit der erwarteten Zahlung von Gilead im Zuge einer Kooperationsverlängerung im Oktober soll die Finanzierung des Unternehmens nach Angaben des Managements bis 2029 gesichert sein. Darin noch nicht berücksichtigt sind weitere potenzielle Opt-in-Zahlungen Gileads sowie Zuflüsse aus der Wandlung von bereits stark werthaltigen Warrants. Fakt ist: Assembly kann die anstehenden klinischen Meilensteine aus einer starken Position heraus verfolgen und dürfte einen Opt-in bei GS-1179 auch seinerseits spielend stemmen können. In diesem Fall würden 40 Prozent der kommenden Kosten und Gewinne auf Assembly entfallen – angesichts der Perspektiven des Kandidaten erscheint das höchst lukrativ. Eine Entscheidung hierzu ist für den weiteren Jahresverlauf angekündigt. Die UBS-Einstufung mit einem Kursziel von 52 US-Dollar reiht sich in das bereits ausgesprochen bullische Analystenbild ein. Auch Mizuho hat die Erfolgswahrscheinlichkeiten bei den beiden zentralen Wirkstoffen in seinem Modell erhöht und das Kursziel auf 53 US-Dollar angehoben. Gleichzeitig bleibt die eigentliche Investmentstory unverändert: Der entscheidende Kurstreiber sind die klinischen Daten von GS-1179 und die Frage, wie weit Gilead das kommerzielle Potenzial der HSV-Franchise tatsächlich ausdehnen kann. Die UBS-Coverage liefert hierfür nun einen zusätzlichen Beleg dafür, dass der Markt beginnt, den strategischen Wert von Assembly Biosciences höher anzusetzen. Als Erinnerung: Wir haben die Aktie unseres Top-Favoriten noch letztes Jahr zu Kursen unter 8 US$ gekauft, nun marschiert sie in Richtung neuer Langzeithochs über 40 US$. Das ist vor allem in Anbetracht einer großen Anzahl noch ausstehender Warrants mit Ausübungspreis 21,60 US$ ein wahnsinnig starkes Signal – und möglicherweise ein Vorbote eines Übernahmeversuchs Gileads. Kommt es zu einer entsprechenden Transaktion, die ich bis zum Ablauf des Standstill Agreements Mitte Oktober und vor einem potenziellen Opt-in Assemblys für plausibel halte, würden höchstwahrscheinlich auch die gegenwärtigen Kursziele deutlich übersprungen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Siemens Energy-Aktie: In der Lethargiephase einsteigen?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-in-der-lethargiephase-einsteigen/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Siemens Energy-Aktie befindet sich seit dem Hoch im April bei etwa 190 € in einem anhaltenden Abwärtstrend. Eine klare Bodenbildung ist bislang nicht erkennbar. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei 143,80 €. Damit stellt sich die Frage: Ist jetzt bereits ein guter Zeitpunkt zum Einstieg oder sollten Anleger noch abwarten? ## Börsenschwäche belastet An den Börsen wechseln sich in der Regel Boom- und Baissephasen ab. Derzeit befinden sich die Märkte jedoch in keiner dieser beiden ausgeprägten Phasen. Teilweise befinden sich institutionelle Anleger noch in der Sommerpause oder halten sich mit größeren Umschichtungen in ihren Portfolios zurück. Dadurch herrscht an den Börsen derzeit eine gewisse Lethargie. Diese Situation ist bei vielen Aktien zu beobachten. Kleinere Kursanstiege werden häufig nach kurzer Zeit wieder abverkauft. Auch bei der Siemens Energy-Aktie ist dieses Muster derzeit erkennbar. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitables Wachstum setzt sich fort Die am 5. August veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal unterstreichen die starke operative Entwicklung des Konzerns. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 18,5% auf 11,4 Milliarden €. Wachstum erzielten sämtliche Geschäftsbereiche. Im Vorquartal hatte der Umsatz noch bei 10,3 Milliarden € gelegen. Noch beeindruckender entwickelte sich die Profitabilität. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten vervielfachte sich auf 1,6 Milliarden €. Positiv wirkten sich unter anderem die Abspaltung des Indien-Geschäfts sowie die deutliche Verbesserung bei Siemens Gamesa aus, die erstmals seit längerer Zeit wieder einen positiven Ergebnisbeitrag lieferte. Die operative Marge verbesserte sich von 9,8 auf 13,7%. Auch unter dem Strich überzeugte der Konzern: Der Nettogewinn stieg von rund 700 Millionen € auf etwa 1,6 Milliarden €. Dank hoher Kundenanzahlungen erhöhte sich der Free Cashflow deutlich von 0,4 auf 2,3 Milliarden €. Insgesamt zeigen die Zahlen, dass Siemens Energy den eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent fortsetzt. ## Strategische Neuausrichtung Neben der laufenden operativen Entwicklung steht die zukünftige Konzernstruktur im Mittelpunkt. Derzeit prüft Siemens Energy verschiedene Optionen für den Geschäftsbereich Transformation of Industry. Diskutiert werden ein Börsengang, ein Spin-off, ein Teilverkauf oder eine Fusion. Eine Minderheitsbeteiligung soll zunächst erhalten bleiben. Der Geschäftsbereich erwirtschaftete zuletzt bei einem Umsatz von 5,7 Milliarden € einen Gewinn von 325 Millionen €. Belastend wirkt derzeit vor allem das Elektrolysegeschäft, das bislang keine zufriedenstellende Profitabilität erreicht. Eine mögliche Ausgliederung könnte die Konzernstruktur vereinfachen und zusätzliches Kapital für Investitionen in die margenstärkeren Kernbereiche freisetzen. Allerdings könnte die derzeitige Unruhe innerhalb der Belegschaft den Prozess erschweren. ## Bewertung Zuletzt kamen Sorgen auf, dass SpaceX Komponenten für Gasturbinen künftig in Eigenregie herstellen könnte. JP Morgan geht jedoch davon aus, dass diese Komponenten vor allem für den Eigenbedarf produziert werden sollen. Siemens Energy gehört in diesem Bereich zu den weltweit führenden Herstellern. Diese Spekulationen sollten daher nicht überbewertet werden. Die mögliche Abspaltung und die stärkere Konzentration auf die Kernbereiche dürften sich langfristig positiv auf die Profitabilität auswirken. Allerdings könnte die derzeitige Unruhe innerhalb der Belegschaft den Abspaltungsprozess erschweren. Wichtiger für die weitere Kursentwicklung bleiben jedoch die sehr guten fundamentalen Daten. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die allgemeine Stimmung an den Börsen. Sollte sich diese wieder verbessern, dürfte auch die Siemens Energy-Aktie davon profitieren. Aus meiner Sicht bietet das derzeitige Kursniveau grundsätzlich interessante Einstiegschancen. Aufgrund der weiterhin vorsichtigen Marktstimmung sind jedoch weitere Kursrückgänge nicht auszuschließen. Anleger sollten daher einen längeren Anlagehorizont mitbringen. Auch ein schrittweiser Einstieg in mehreren Tranchen kann sinnvoll sein, um mögliche weitere Rücksetzer zu nutzen. Mittelfristig bleibe ich bei meinem Zielkurs von 200 €. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX. An der Börse ist Siemens Energy aktuell mit etwa 123 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Obsidian Energy: Erdöl-Aktie mit Kurspotenzial](https://www.sharedeals.de/obsidian-energy-erdoel-aktie-mit-kurspotenzial/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie des kanadischen Erdölproduzenten Obsidian Energy hat zuletzt kräftig zugelegt und bleibt trotz des Kursanstiegs fundamental interessant. Höhere Ölpreise, steigende Investitionen und der Ausbau der Vermögensbasis könnten dem Unternehmen weiteren Rückenwind geben. ## Mehr Investitionen signalisieren Vertrauen Bei Obsidian Energy hat sich zuletzt vor allem das Investitionsbudget deutlich verändert. Für das laufende Jahr wurde der geplante Kapitaleinsatz von 100 Millionen auf 300 bis 325 Millionen kanadische Dollar angehoben. Das deutet darauf hin, dass das Management weiterhin von attraktiven Bedingungen am Ölmarkt ausgeht. Auch der Ölpreis hat sich deutlich erholt. WTI liegt inzwischen wieder über 90 US-Dollar je Barrel, nachdem der Preis Anfang Juli bei rund 65 US-Dollar seinen Tiefpunkt erreicht hatte. Gleichzeitig befinden sich die US-Ölreserven auf dem niedrigsten Stand seit 1982. Die strukturell begrenzte Angebotsseite und geopolitische Unsicherheiten sprechen daher für ein längerfristig erhöhtes Preisniveau. Auch zusätzliches Öl aus Venezuela dürfte daran kurzfristig wenig ändern, da das dortige schwere Rohöl umfangreiche Infrastruktur und Investitionen erfordert. Für Produzenten wie Obsidian Energy bleibt das Umfeld damit attraktiv. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Höhere Preise treiben das Ergebnis Im zweiten Quartal sank die Produktion im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 28.300 Barrel Öläquivalent pro Tag. Gleichzeitig stieg der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis für Flüssigprodukte um 56 Prozent auf 106,25 kanadische Dollar je Barrel. Selbst nach Berücksichtigung der Absicherungskosten lag der Preisanstieg noch bei 25 Prozent. Der Nettogewinn kletterte entsprechend von 15,3 Millionen auf 42 Millionen kanadische Dollar. Auch die Kapitalallokation bleibt interessant. Seit Beginn des Aktienrückkaufprogramms im Jahr 2023 wurden rund 18,9 Millionen Aktien beziehungsweise 23 Prozent der ausstehenden Aktien zurückgekauft und eingezogen. Im zweiten Quartal kamen weitere 100.000 Aktien für 2,1 Millionen Dollar hinzu. Gleichzeitig investiert Obsidian Energy in das Wachstum. Im Quartal wurden Vermögenswerte für 97,8 Millionen kanadische Dollar erworben. Die Bilanzsumme stieg auf 2,04 Milliarden Dollar, während die langfristigen Schulden 354 Millionen Dollar erreichten. Die Finanzierungskosten bleiben mit rund 5,8 Prozent der langfristigen Verschuldung jedoch überschaubar. ## Robuste Kostenstruktur stärkt die Profitabilität Noch wichtiger als das Umsatzwachstum ist die Entwicklung der operativen Kosten. Die Netto-Betriebskosten stiegen lediglich um 7 Prozent und damit deutlich langsamer als die Verkaufspreise. Der daraus resultierende „Netback“ von 33,22 kanadischen Dollar je Barrel unterstreicht die hohe Profitabilität des Geschäftsmodells. Zwar erhöhten sich auch die Transportkosten, dies führt das Unternehmen jedoch vor allem auf neue Bohrungen in der Region Peace River zurück. Damit bleibt die Kostenstruktur trotz höherer Investitionen vergleichsweise robust. Ein anhaltend hoher Ölpreis dürfte entsprechend überproportional auf den Cashflow durchschlagen. ## Weniger Absicherung erhöht das Gewinnpotenzial Ein wichtiger Faktor für die kommenden Quartale ist das Hedge-Portfolio. Noch immer ist ein Teil der Produktion zu Preisen abgesichert, die unter dem aktuellen WTI-Niveau liegen. Deshalb dürften die Absicherungskosten auch im dritten Quartal die Ergebnisse belasten. Gleichzeitig lässt Obsidian Energy ältere Absicherungen zunehmend auslaufen, ohne sie im gleichen Umfang zu ersetzen. Dadurch steigt die direkte Abhängigkeit vom Ölpreis. Das erhöht zwar die Schwankungsanfälligkeit der Cashflows, eröffnet bei dauerhaft hohen Preisen aber zusätzliches Gewinnpotenzial. Die Strategie zeigt zugleich, dass das Management offenbar weiterhin von einem starken Ölmarkt ausgeht. ## Ölpreis bleibt das größte Risiko Das größte Risiko für die Investmentthese ist ein deutlicher Rückgang der Ölpreise. Insbesondere eine schneller als erwartete Rückkehr venezolanischer Ölmengen könnte die langfristigen Preiserwartungen des Marktes belasten. Auch eine schwankende Nachfrage aus China könnte für zusätzliche Volatilität sorgen. Da Obsidian Energy seine Absicherung reduziert, würden solche Preisbewegungen inzwischen stärker auf die Ergebnisse durchschlagen. Obsidian Energy bleibt trotz der bisherigen Kursgewinne günstig bewertet. Das Unternehmen profitiert von hohen Ölpreisen, einer vergleichsweise stabilen Kostenbasis und einer Kapitalallokation, die Aktienrückkäufe mit dem Ausbau der Vermögensbasis verbindet. Solange die Ölpreise auf erhöhtem Niveau bleiben, spricht daher vieles für eine weiterhin positive Entwicklung der Small-Cap-Aktie. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [Strategy-Aktie: Vor dem nächsten Bitcoin-Boom?](https://www.sharedeals.de/strategy-aktie-vor-dem-naechsten-bitcoin-boom/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Strategy-Aktie bleibt eng an die Entwicklung von Bitcoin gekoppelt und bietet Anlegern zugleich eine gehebelte Möglichkeit, von einem neuen Aufwärtszyklus der Kryptowährung zu profitieren. Entscheidend ist daher die Frage, ob Bitcoin bereits den Boden des aktuellen Zyklus erreicht hat und welche Katalysatoren in den kommenden Monaten eine nachhaltige Erholung von Bitcoin und Strategy unterstützen könnten. ## Strategy bleibt als langfristige Bitcoin-Wette positioniert Die Beteiligung an Strategy bleibt mit einem Anteil von 10 Prozent am Nettovermögen bestehen. Die Strategie sieht vor, diese Position während des nächsten Bitcoin-Bullenmarktes zu halten und erst in der Nähe des nächsten Zyklushochs wieder auf 10 Prozent des Nettovermögens zurückzuführen. In der anschließenden Abwärtsphase soll die Position nahe dem nächsten Tief erneut auf diesen Anteil aufgebaut werden. Dabei spricht einiges dafür, dass der nächste Bitcoin-Bullenmarkt bereits begonnen haben könnte. Gleichzeitig bleibt das Risiko bestehen, dass Bitcoin vor dem eigentlichen Beginn einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung noch einmal ein neues Tief erreicht. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen erscheint jedoch eine bereits begonnene frühe Aufwärtsphase als das wahrscheinlichere Szenario. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bitcoin liefert wichtige Signale für eine neue Aufwärtsphase Für die Einschätzung von Strategy ist zunächst die Entwicklung von Bitcoin entscheidend. Der langfristige logarithmische Chart zeigt seit etwa 2019 einen vergleichsweise stabilen Kurskanal. Eine Fortsetzung dieses Musters ist keineswegs garantiert, doch der Kanal bietet eine wichtige technische Unterstützung und reduziert zumindest einen Teil der derzeitigen Unsicherheit. Weitere Indikatoren sprechen ebenfalls für eine Stabilisierung. Im linearen Kurschart fiel Bitcoin zuletzt bis in den Bereich des 50-Monats-Durchschnitts zurück. Ein ähnliches Muster war bereits an den Zyklustiefs von 2018 und 2022 zu beobachten. Nach dem klassischen Vierjahreszyklus wäre ein weiteres Tief eigentlich erst für Dezember 2026 zu erwarten. Dennoch erscheint es plausibel, dass der neue Bullenmarkt bereits im August begonnen haben könnte. Dafür sprechen insbesondere eine stabilere Stimmung durch die zunehmende institutionelle Beteiligung sowie ein möglicher neuer Katalysator durch den CLARITY Act. ## Der CLARITY Act könnte zum nächsten Kurstreiber werden Der CLARITY Act soll einen bundesweiten regulatorischen Rahmen für den Kryptomarkt schaffen. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte dies erhebliche positive Auswirkungen auf Bitcoin und damit auch auf Strategy haben. Vorgesehen ist unter anderem eine klarere Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission. Gleichzeitig soll die CFTC größere Befugnisse für den Handel mit bestimmten digitalen Rohstoffen an den Spotmärkten erhalten. Darüber hinaus sieht der Gesetzesentwurf Vorgaben für Registrierung, Verwahrung, Offenlegung, Betrugsbekämpfung und Verbraucherschutz vor. Damit könnte Bitcoin stärker in die etablierten Strukturen der Finanzmärkte integriert werden. Das Gesetz hat bereits wichtige parlamentarische Hürden genommen. Im Juli 2025 stimmte das US-Repräsentantenhaus mit 294 zu 134 Stimmen dafür. Im Mai 2026 brachte der zuständige Ausschuss des Senats den Gesetzentwurf mit 15 zu 9 Stimmen voran. Am 22. Juli wurde zudem ein aktualisierter Text veröffentlicht, der die Arbeit des Banken- und des Landwirtschaftsausschusses zusammenführt. Besondere Aufmerksamkeit verdient nun der 15. September. Für 14:15 Uhr Eastern Time ist im Senat eine Abstimmung darüber vorgesehen, ob das Gesetzgebungsverfahren zum CLARITY Act offiziell fortgesetzt werden soll. Dabei handelt es sich noch nicht um die endgültige Abstimmung über das Gesetz. Dennoch wäre eine Zustimmung ein bedeutender Schritt, da anschließend Beratungen und Änderungsanträge folgen könnten. Ein positives Signal dürfte die Stimmung rund um Bitcoin deutlich verbessern. Ein Scheitern würde dagegen einen erheblichen Rückschlag für die Gesetzgebung bedeuten und könnte kurzfristig zu einer moderaten Korrektur bei Bitcoin führen. ## Strategy bietet mehr Hebel als ein direktes Bitcoin-Investment Bitcoin selbst bleibt eine attraktive Möglichkeit, am Kryptomarkt zu partizipieren. Strategy bietet jedoch aus dieser Perspektive eine zusätzliche Hebelwirkung, ohne dass Anleger Bitcoin direkt verwahren müssen. Auch Bitcoin-ETFs haben inzwischen eine wichtige Rolle im Markt übernommen. Dennoch bleibt Strategy aufgrund der möglichen überproportionalen Partizipation an steigenden Bitcoin-Kursen besonders interessant. Wie stark dieser Effekt ausfallen kann, zeigt bereits die jüngste Entwicklung. Innerhalb des vergangenen Monats erzielte Strategy eine Rendite von 32,55 Prozent, während der iShares Bitcoin Trust ETF auf 22,67 Prozent kam. Sollte sich der Bitcoin-Bullenmarkt weiterentwickeln, könnte sich dieser Renditevorsprung sogar vergrößern. Der Grund liegt unter anderem in der Möglichkeit einer steigenden Bewertung der Bitcoin-Bestände je Aktie und einer Ausweitung des sogenannten mNAV. Anleger erhalten damit nicht nur Bitcoin-Exposure, sondern zusätzlich die Chance auf eine steigende Bewertung der Unternehmensstruktur rund um die Bitcoin-Positionen. ## Ein erneutes Bitcoin-Tief bleibt ein realistisches Risiko Trotz der positiven Signale sollte das Szenario eines weiteren Bärenmarkt-Tiefs nicht ausgeblendet werden. Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Nasdaq 100 ist zwar positiv, derzeit aber vergleichsweise schwach. Schätzungen zufolge liegt die 30-Tage-Korrelation derzeit bei etwa 0,18 und die Einjahreskorrelation bei rund 0,35. Damit hat sich Bitcoin teilweise von der Entwicklung des Nasdaq abgekoppelt. Als verlässlicher Schutz gegen fallende Technologiewerte kann Bitcoin allerdings noch nicht betrachtet werden. In ausgeprägten Phasen der Risikoaversion steigen Korrelationen häufig deutlich an. Für Strategy gilt dies umso mehr, da die Aktie stärker auf die allgemeine Entwicklung des Aktienmarktes reagiert als Bitcoin selbst. Ein besonders negatives Szenario wäre eine deutliche Neubewertung des Halbleitersektors. Sollte sich der Bewertungsdruck dort zu einem größeren Ausverkauf entwickeln, könnte früher oder später auch der Nasdaq unter Druck geraten. Eine solche Entwicklung könnte wiederum die Stimmung rund um Bitcoin belasten und den Beginn eines neuen Bullenmarktes verzögern. Die Positionierung mit einem Anteil von 10 Prozent des Nettovermögens trägt diesem Risiko Rechnung. Selbst ein Kursverlust von 50 Prozent bei Strategy würde damit zunächst einem Verlust von 5 Prozent des gesamten Nettovermögens entsprechen. Gleichzeitig könnte ein stärkerer Rückgang die Möglichkeit eröffnen, die durchschnittlichen Einstiegskosten zu reduzieren. ## Absicherung über Halbleiter-Shorts schafft zusätzlichen Spielraum Parallel zur Long-Position in Strategy besteht eine Short-Position im VanEck Semiconductor ETF in Höhe von 7,5 Prozent des Nettovermögens. Zusammen mit weiteren Short-Positionen in halbleiterabhängigen Werten liegt das gesamte entsprechende Short-Exposure sogar über 10 Prozent. Sollte es tatsächlich zu einem stärkeren Einbruch im Halbleitersektor kommen, könnte diese Absicherung einen Teil der Risiken aus der Bitcoin- und Strategy-Position kompensieren. Gleichzeitig weisen Bitcoin und Strategy derzeit aus Sicht der Marktstimmung eine bessere Ausgangslage auf als viele Halbleiterwerte. Die aktuelle Positionierung umfasst daher neben Strategy auch MercadoLibre und Uber, während der Halbleitersektor über Short-Positionen abgesichert wird. Hinzu kommen langfristig laufende Put-Optionen auf den Nasdaq 100 im Umfang von rund 5 Prozent des Nettovermögens. Mehr als die Hälfte des Nettovermögens befindet sich zudem in Cash. Dadurch besteht ausreichend Spielraum, um bei einer weiteren Marktkorrektur zusätzliche Short-Positionen oder ausgewählte Long-Positionen aufzubauen. Bei Strategy ist dagegen derzeit kein weiterer Kauf vorgesehen. Die bestehende Position soll gehalten werden. ## Das Chance-Risiko-Verhältnis spricht weiterhin für Strategy Die aktuelle Einschätzung basiert auf einer klaren Trennung zwischen langfristiger Überzeugung und kurzfristigem Risikomanagement. Strategy wurde in den vergangenen Monaten zu einem durchschnittlichen Preis von rund 105 US-Dollar je Aktie gekauft und macht derzeit 10 Prozent des Nettovermögens aus. Das Aufwärtsszenario basiert vor allem auf der Annahme eines neuen Bitcoin-Bullenmarktes. Aus technischer Sicht erscheint ein Bitcoin-Kurs von bis zu 180.000 US-Dollar am Höhepunkt des nächsten Zyklus möglich. Sollte sich dieses Szenario bestätigen, könnte Strategy die Marke von 800 US-Dollar überschreiten. Gleichzeitig bleibt ein weiterer Rückgang möglich. Sollte eine allgemeine Risikoaversion Bitcoin und Strategy erneut unter Druck setzen, wäre dies aus dieser Perspektive eher eine Gelegenheit für weitere Käufe als ein Signal zum Verkauf. Strategy bleibt eine spekulative, aber attraktive Möglichkeit, überproportional von einem neuen Bitcoin-Bullenmarkt zu profitieren. Trotz des Risikos eines weiteren Rücksetzers sprechen die technische Ausgangslage bei Bitcoin, mögliche regulatorische Impulse und die Hebelwirkung von Strategy derzeit für eine positive langfristige Perspektive. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Strategy in Kürze - Strategy (WKN: 722713) ist ein US-Unternehmen mit operativem Fokus auf den Vertrieb von KI-getriebener Analysesoftware. - Bekannt ist das Unternehmen aber vor allem als Bitcoin-Holding. Laut aktuellen Daten hält das Unternehmen etwa 845.000 BTC und damit rund 3,5% aller erzeugten Bitcoins. - Neben der Hauptbörse Nasdaq kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Aktuell liegt der Marktwert bei rund 48,9 Milliarden US$. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Krypto, Krypto-Aktien, Strategy, Strategy-Aktie --- ### [Assembly Biosciences-Aktie: Wie weit kann diese Rally noch laufen?](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-aktie-wie-weit-kann-diese-rally-noch-laufen/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Assembly Biosciences läuft es gerade richtig stark. Gestern legte die Aktie noch einmal +4,38% auf 36,72 US$ zu. Vom Tief im Sommer hat sich der Kurs damit inzwischen um rund +50% erholt. Dazu kommen neue Kaufempfehlungen, Fortschritte in der Pipeline und eine deutlich komfortablere Finanzlage. Auch im Chart wurde mit dem Point of Control eine wichtige Marke längst hinter sich gelassen. ## Gilead bringt ordentlich Fantasie in die Pipeline Ein großer Teil der Story dreht sich aktuell um die Zusammenarbeit mit Gilead Sciences. Der Pharmakonzern hat sich inzwischen für GS-1179 als Kandidaten für die weitere Entwicklung gegen wiederkehrenden Genitalherpes entschieden. Eine Phase-2-Studie soll noch bis Ende 2026 starten. Das ist für Assembly alles andere als unwichtig. Gilead übernimmt die weitere klinische Entwicklung und Vermarktung des Programms. Assembly kann sich bis Jahresende außerdem entscheiden, ob man sich mit 40% an den US-Kosten und später auch den Gewinnen beteiligt, anstatt klassische Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren zu erhalten. Auch bei ABI-6250 geht es weiter. Noch in diesem Jahr soll eine Phase-2-Studie gegen chronische Hepatitis D starten. Anfang 2027 ist dann eine weitere Phase-2-Studie bei cholestatischen Lebererkrankungen geplant. Damit stehen in den kommenden Monaten gleich mehrere Termine an, die für neue Bewegung sorgen können. Finanziell hat sich Assembly dafür ordentlich Luft verschafft. Nach einer Kapitalaufnahme über 115 Millionen US$ lagen Ende Juni rund 320 Millionen US$ an Cash und Wertpapieren bereit. Dazu soll im vierten Quartal noch eine Zahlung von 75 Millionen US$ aus der Gilead-Kooperation kommen. Nach eigener Planung reicht das Geld damit bis ins Jahr 2029. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Point of Control liegt inzwischen weit zurück Auch im Chart hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan. Der Point of Control liegt im gezeigten Volumenprofil bei rund 27 US$. Diese Zone wurde mittlerweile klar nach oben verlassen. Der aktuelle Kurs liegt bereits rund +36% darüber. Seitdem hat die Aktie deutlich an Momentum gewonnen und sich Schritt für Schritt weiter nach oben gearbeitet. Auch die Zone um 32 US$, die zuvor noch als Widerstand im Weg lag, wurde inzwischen überwunden. Gestern setzte sich die Bewegung mit einem weiteren Plus von +4,38% auf 36,72 US$ fort. Jetzt rückt vor allem der Bereich um 39 bis 40 US$ in den Fokus. Dort liegt das bisherige lokale Hoch, an dem die Aktie Ende vergangenen Jahres schon einmal nicht weiterkam. Nach dem starken Anstieg der vergangenen Wochen dürfte es deshalb nicht überraschen, wenn Assembly hier zunächst etwas Tempo rausnimmt. Schafft es die Aktie trotzdem über diese Zone, wäre das ein weiteres starkes Signal und der Weg nach oben würde wieder freier. Eine kurze Pause oder ein Rücksetzer davor wäre nach der Rally aber ebenfalls völlig normal. Wichtig ist vor allem, dass Assembly einen größeren Teil der jüngsten Bewegung verteidigt und nicht wieder deutlich zurückfällt. ![Assembly-Biosciences-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-03-um-12.31.29.png)Assembly-Biosciences-Aktie Die Pipeline macht Fortschritte, Gilead treibt GS-1179 Richtung Phase 2 und finanziell ist das Unternehmen bis weit ins Jahr 2029 abgesichert. Gleichzeitig hat die Aktie den Point of Control längst hinter sich gelassen und ordentlich Momentum aufgebaut. Jetzt wird vor allem die Zone bis 40 US$ spannend. Dort wartet nach der starken Rally der nächste größere Widerstand. Kommt Assembly auch darüber, würden die Analystenziele zwischen 50 und 53 US$ plötzlich ein gutes Stück näher rücken. **Interessenkonflikt: Der Herausgeber hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Herausgeber beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Assembly Biosciences in Kürze - Die Assembly Biosciences, Inc. (WKN: A402CB) ist ein US-amerikanisches Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung antiviraler Therapien spezialisiert hat. Im Fokus stehen unter anderem Behandlungen gegen Herpesviren, Hepatitis B und Hepatitis D. - Der Hauptsitz befindet sich in South San Francisco (USA). Ein wichtiger Partner ist Gilead Sciences, mit dem Assembly Biosciences mehrere Wirkstoffprogramme gemeinsam entwickelt. - Die Aktie ist an der Nasdaq unter dem Kürzel ASMB gelistet. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 747 Millionen US$. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Assembly, Assembly Biosciences, Assembly-Aktie --- ### [Alumis-Aktie: No Brainer Club feiert zweistellige Kursgewinne zum Start](https://www.sharedeals.de/alumis-aktie-no-brainer-club-feiert-zweistellige-kursgewinne-zum-start/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Gewohnt gutes Timing: Der No Brainer Club hat auch bei Alumis im richtigen Moment zugeschlagen und blickt bereits nach einem Tag auf zweistellige Kursgewinne. Nach dem massiven Abverkauf infolge enttäuschender Studiendaten hatte der außerordentlich erfolgreiche Anlegerclub die Biotech-Aktie zu Tiefpreisen in sein Portfolio aufgenommen. Dem Kurssturz von zeitweise fast 60% war ein Fehlschlag in der Phase 2b-Studie des Lupus-Programms vorausgegangen. Der No Brainer Club eröffnete eine erste Position bei rund 10 US$ und erhöhte diese um 9 US$ massiv, so dass ein durchschnittlicher Einstand bei 9,35 US$ zustandekam. Das Depotgewicht betrug 2,5 Prozent. Was für viele erst noch wie ein antizyklischer Griff ins fallende Messer aussah, entwickelte sich bereits im späteren Handelsverlauf zur Erfolgsgeschichte: Die Alumis-Aktie übersprang kurzzeitig bereits wieder die Marke von 11 US$, so dass NBC-Mitglieder innerhalb weniger Stunden auf fast 20% Rendite blickten. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Schneller Rebound bestätigt antizyklischen NBC-Ansatz Die schnelle Erholung zeigt vor allem eines: Der Markt beginnt offenbar bereits wieder, zwischen dem gescheiterten Lupus-Programm und dem eigentlichen Werttreiber von Alumis zu unterscheiden. Genau diese Diskrepanz war der Grund für den Einstieg des No Brainer Club. Der Lupus-Fehlschlag ist zweifellos negativ. Für die Investmentthese des NBC spielt er jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Auch Analysten setzen dem Lupus-Programm inzwischen kaum noch Wert bei. Aus Sicht von NBC-Chefanalyst [Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/experten/maximilian-ruth/) wäre es deshalb sogar sinnvoll, auf eine teure und mehrjährige Phase-3-Studie auf Basis einer diskutablen Subgruppenanalyse zu verzichten und das Kapital stattdessen auf das deutlich stärker validierte Psoriasis-Programm zu konzentrieren. ## Envudeucitinib bleibt das entscheidende Asset Denn dort liegt der eigentliche Schatz von Alumis. Mit Envudeucitinib verfügt das Unternehmen über ein orales Psoriasis-Medikament, das bereits zwei erfolgreiche Phase-3-Studien geliefert hat und eine sehr starke Wirksamkeit zeigt. Das Präparat kann sich durchaus mit dem konkurrierenden oralen IL-23-Medikament von Johnson & Johnson und Protagonist Therapeutics messen. Die nächste wichtige Wegmarke ist ebenfalls bereits absehbar: Die NDA-Einreichung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Damit steht bei Alumis ein bereits weit entwickeltes und klinisch validiertes Asset im Vordergrund – und nicht mehr lediglich die Hoffnung auf positive Daten einer frühen Pipeline. ## Bewertung bietet trotz Rebound weiterhin Potenzial Besonders interessant bleibt die Bewertung. Nach dem Kurssturz wurde Alumis nur noch mit rund 1,2 Milliarden US$ bewertet. Selbst wenn die Aktie bereits wieder bei 10-11 US$ notiert, ist die Fehlbewertung damit keineswegs beseitigt. Aufgrund des hohen Cashbestands liegt der Enterprise Value nochmals deutlich unterhalb der Marktkapitalisierung. Entscheidend ist, dass allein das bereits Phase-3-validierte Psoriasis-Asset ausreichen dürfte, um die aktuelle Bewertung zu rechtfertigen. Weitere Pipelinewerte sowie die Liquidität müssen in diesem Szenario gar nicht zwingend berücksichtigt werden. Genau das macht die Ausgangslage aus unserer Sicht so interessant: Der Lupus-Fehlschlag ist eingepreist, während der Wert des Psoriasis-Assets weiterhin erhebliches Potenzial für eine Neubewertung bietet. ## Mehrere Optionen für Alumis Hinzu kommt die strategische Flexibilität. Alumis kann Envudeucitinib selbst weiterentwickeln und vermarkten, einen starken Pharmapartner ins Boot holen oder das Psoriasis-Programm auslizenzieren. Im Extremfall könnte das Unternehmen aufgrund des attraktiven Assets sogar selbst zum Übernahmeziel werden. Das Management hatte in der Vergangenheit bereits signalisiert, die Vermarktung nicht zwingend vollständig alleine stemmen zu wollen. Damit bestehen mehrere Wege, über die der Wert des Psoriasis-Assets gehoben werden könnte. Der schnelle Kursanstieg zeigt bereits, dass der Markt durchaus bereit ist, seine Einschätzung zu Alumis wieder anzupassen. Der schnelle Anstieg von rund 9 bis kurzzeitig über 11 US$ zeigt, wie dynamisch sich eine solche Sondersituation entwickeln kann. Der [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*q6ofha*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) blickt bereits auf schnelle zweistellige Kursgewinne, spielt die Story trotz Gewinnmitnahmen aber weiter. Der Case basiert nicht auf einem kurzfristigen technischen Rebound. Vielmehr geht es darum, dass Alumis nach dem Lupus-Rückschlag aus unserer Sicht zu stark abgestraft wurde und der Markt das wesentlich weiter entwickelte Psoriasis-Programm nun wieder in den Mittelpunkt rücken könnte. Der erste Anstieg seit Portfolioaufnahme ist deshalb erfreulich, aber wahrscheinlich noch nicht das Ende der Geschichte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Uber-Aktie: Jetzt muss sie einfach in die Gänge kommen](https://www.sharedeals.de/uber-aktie-jetzt-muss-sie-einfach-in-die-gaenge-kommen/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Seit einem halben schafft die Uber-Aktie nicht mehr den Sprung über die Marke von 80 US$. Können ihr diese Nachrichten den notwendigen Schwung dafür geben oder ist die Aktie des Mobilitätsdienstleisters momentan einfach keinen Kauf wert? ## Drei wichtige Neuigkeiten Bei Uber gibt es dieser Tage gleich drei wichtige News zu berichten, die durchaus das Zeug dazu haben, dem Kurs der Uber-Aktie endlich den entscheidenden Schubser über die 80 US$-Marke zu geben: Start in Großbritannien, Abbau von Personal und Übernahme von Delivery Hero. Der Reihe nach: ## Start in London Heute hat Uber gemeinsam mit Wayve den ersten kommerziellen autonomen Fahrdienst Großbritanniens in London gestartet. Zunächst sind nur rund 15 Ford Mustang Mach-E im Einsatz, jeweils noch mit einem Sicherheitsfahrer. Nutzer können über die Uber-App zu normalen Preisen einen solchen Wagen erhalten. Das ist in strategischer Hinsicht eine nicht zu unterschätzende Nachricht, da Uber nicht versucht, selbst autonome Fahrzeuge zu entwickeln, sondern die Uber-Plattform zum Marktplatz für verschiedene Robotaxi-Anbieter zu machen. Bleibe bei allen Entwicklung von Uber und dem Robotaxi-Markt informiert. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Uber&stockidentifier=symbol%3AUBER). ## Massiver Personalabbau Gestern hat der Fahrdienstleister angekündigt, etwa 10% seiner Belegschaft (was rund 3.300 Stellen entspricht) abzubauen. Das ist der größte Stellenabbau seit der Corona-Pandemie. Ziel ist vor allem, Managementebenen und kleinere Teams zu reduzieren und die Organisation effizienter zu machen. Die Einsparungen sollen nicht einfach nur den Gewinn erhöhen, sondern teilweise in Wachstum und insbesondere die autonome Mobilität investiert werden. Uber plant laut der Nachrichtenagentur Reuters, insgesamt Investitionen von mehr als 10 Milliarden US$ in autonome Fahrzeugtechnologien. ## Ausbau des Food Delivery-Segments Der Vorstand des Essenslieferdienstes Delivery Hero hat gestern die Übernahmeofferte von Uber über 14,8 Milliarden USA$ unterstützt und den Aktionären empfohlen, das Angebot anzunehmen. Der gebotene Preis liegt bei 41,50 € je Aktie. Die Übernahme von Delivery Hero wäre für Uber eine sehr große strategische Erweiterung des Delivery-Geschäfts und könnte insbesondere die Position gegenüber DoorDash und anderen Lieferdiensten weltweit stärken. ## Ein hartnäckiger Seitwärtstrend Seit Anfang Februar steckt die Uber-Aktie nun schon in einem äußerst hartnäckigen Seitwärtstrend fest. Bei 80 US$ ist immer Schluss und der Kurs prall nach unten ab. Die untere Grenze des Trendkanals liegt bei ca. 66 US$. Ich gehe angesichts der guten fundamentalen und strategischen Entwicklung davon aus, dass die Uber-Aktie in Kürze aus diesem Seitwärtskorridor nach oben ausbrechen kann. Im Anschluss könnte sie sogar zu ihrem Allzeithoch bei 100 US$ hochlaufen. ## Gründe, bullisch zu sein Analysten sind gegenüber der Uber-Aktie durch die Bank bullisch eingestellt. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei ca. 104 US$ und damit etwa +37% über dem gestrigen Schlusskurs. Selbst Bären, wie die US-Großbank Wells Fargo, glauben mit einem Kursziel von 89 US$ an ein Upside. Auch ich empfehle die Uber-Aktie Anlegern zum Kauf. Sie ist mit einem Forward-KGV von 17 angesichts zukünftiger Wachstumsraten von deutlich über 10% nicht zu hoch bewertet, denn gleichzeitig hat der Mobilitätsdienstleister in den letzten Jahren massiv seine Profitabilität verbessert. Im vergangenen Jahr lag die operative Marge erstmals im zweistelligen Prozentbereich. Uber verfolgt meiner Überzeugung nach einen überaus klugen Ansatz. Anstatt Milliarden in die Entwicklung der Hardware von selbstfahrenden Fahrzeugen zu pumpen, etabliert sich das Unternehmen als Dienstleistungsplattform, über die Kunden Fahrten bei verschiedenen Anbietern buchen können. In meinen Augen ist das ein sehr kluger Schachzug, denn es reduziert das Risiko von Fehlinvestitionen deutlich. Abschließend: Du willst KI-Gewinner in Deinem Portfolio? Wir zeigen sie Dir in unseren [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report. Die Uber-Aktie wird meiner Ansicht nach früher oder später den Sprung über die 80 US$-Marke schaffen und zu ihrem Allzeithoch bei 100 US$ hochlaufen. Der Mobilitätsanbieter verfolgt eine der klügsten Strategien im gesamten Markt und wächst nach wie vor dynamisch bei Umsatz und Gewinn. Die Uber-Aktie hat angesichts ihrer recht moderaten Bewertung nur ein geringes Downside, aber ein umso höheres Upside. ## ℹ️ Uber Technologies in Kürze - Uber (WKN: A2PHHG) ist eine globale Vermittlungsplattform für Fahrdienste mit Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien (USA). - Das Unternehmen ist weltweit in knapp 100 Ländern und über 10.000 Städten aktiv. - Zudem setzt Uber zunehmend auf Bereiche wie Food-Delivery (jüngstes Übernahme-Angebot für Delivery Hero im Juli 2026) und autonomes Fahren durch Partnerschaften mit Waymo, WeRide, Avride, Rivian und Lucid). - Uber ist im US-Leitindex S&P 500 vertreten und mit rund 156 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Ballard Power-Aktie: Nach Jahren der Krise dreht sich das Bild](https://www.sharedeals.de/ballard-power-aktie-nach-jahren-der-krise-dreht-sich-das-bild/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Ballard Power Systems tut sich gerade einiges. Ende August wurde die Übernahme von GeoPura abgeschlossen, gleichzeitig sehen die letzten Quartalszahlen deutlich besser aus als noch vor einem Jahr. Profitabel ist Ballard trotzdem noch lange nicht. Die Analysten bleiben deshalb vorsichtig, obwohl ihre Kursziele teilweise deutlich über dem aktuellen Niveau liegen. ## GeoPura bringt ein neues Geschäft zu Ballard Seit dem 28. August gehört das britische Unternehmen GeoPura offiziell zu Ballard Power. Der Kaufpreis liegt zunächst bei 275 Millionen Pfund, weitere 27,5 Millionen Pfund können später hinzukommen, wenn bestimmte finanzielle Ziele erreicht werden. Der Deal verändert Ballard stärker, als es auf den ersten Blick wirkt. Bisher verdient das Unternehmen vor allem mit Brennstoffzellensystemen für Busse, Züge, Schiffe und stationäre Anwendungen. GeoPura vermietet dagegen komplette wasserstoffbetriebene Stromlösungen und kümmert sich gleichzeitig um Versorgung und Logistik. Damit kommt ein Geschäft dazu, das regelmäßige und wiederkehrende Einnahmen bringen soll. GeoPura selbst rechnet 2026 mit einem Umsatz von rund 38 Millionen Pfund. Bis 2028 erwartet Ballard außerdem jährliche EBITDA-Synergien von rund 25 Millionen US$. Ganz ohne Haken läuft die Übernahme natürlich nicht. Ballard zahlt einen Teil des Kaufpreises mit neuen Aktien. Die früheren GeoPura-Eigentümer halten nach Abschluss des Deals rund 14,1% an Ballard. Für bestehende Aktionäre bedeutet das eine entsprechende Verwässerung. Welche Unternehmen langfristig vom Umbau der globalen Energieversorgung profitieren könnten, zeigt [unser kostenloser Report „Energiekrise als Börsenchance“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## Bei den Zahlen geht es endlich in die richtige Richtung Auch das eigentliche Geschäft zeigt Fortschritte. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 15% auf rund 21 Millionen US$. Noch wichtiger war aber die Entwicklung bei der Marge. Die Bruttomarge sprang von -8% auf +20%. Gleichzeitig wurden die Betriebskosten kräftig gedrückt. Der bereinigte EBITDA-Verlust schrumpfte dadurch von 30,6 Millionen auf nur noch 9,8 Millionen US$. Ballard verliert also weiterhin Geld, aber längst nicht mehr so viel wie zuvor. Dazu kommt eine weiterhin ziemlich komfortable Bilanz. Ende Juni lagen noch rund 502 Millionen US$ Cash bereit. Auch bei den Aufträgen sieht es besser aus. Im zweiten Quartal kamen neue Bestellungen im Wert von 64 Millionen US$ herein. Der gesamte Auftragsbestand stieg dadurch auf rund 157 Millionen US$. Das ist für Ballard momentan wohl die wichtigste Entwicklung. Kostensenkungen allein reichen irgendwann nicht mehr. Jetzt muss auch beim Umsatz mehr kommen und GeoPura soll dabei helfen. ## Analysten bleiben noch vorsichtig Bei den Analysten ergibt sich momentan ein gemischtes Bild. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 3,50 US$ und damit deutlich über dem letzten Kurs von etwa 2,24 US$. Rechnerisch wären das noch rund +56%. Trotzdem lautet der Konsens bislang nicht Kaufen. Zwei Analysten raten zum Kauf, zehn zum Halten und drei zum Verkauf. HSBC ist zuletzt etwas mutiger geworden. Anfang August wurde Ballard von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft. Das Kursziel liegt bei 3,60 US$, womit vom aktuellen Niveau rund +61% drin wären. Die Übernahme von GeoPura war dabei ein wichtiger Grund für die positivere Einschätzung. Andere Häuser wollen erst mehr sehen. Susquehanna bleibt bei „Hold“ und senkte sein Kursziel zuletzt auf 3,00 US$. Auch TD Cowen sieht die Aktie bei 3,00 US$ und bleibt neutral. Damit ist die Lage ziemlich klar. Die Analysten sehen durchaus Kurspotenzial, wollen aber erst sehen, ob Ballard seine besseren Margen halten und GeoPura erfolgreich integrieren kann. Bei Ballard hat sich zuletzt einiges verbessert. Die Verluste gehen zurück, die Bruttomarge ist wieder positiv und auch der Auftragseingang zieht an. Mit GeoPura kommt nun ein Geschäft dazu, das Ballard mehr wiederkehrende Umsätze bringen soll. Für die große Wende muss daraus jetzt aber auch dauerhaft mehr Umsatz und irgendwann Gewinn werden. Gelingt das, könnten die aktuellen Analystenziele wieder erreichbar werden. Bis dahin bleibt Ballard eine Turnaround-Story, bei der nach vielen schwierigen Jahren zumindest wieder mehr in die richtige Richtung läuft. ## ℹ️ Ballard Power in Kürze - Ballard Power Systems (WKN: A0RENB) ist ein kanadischer Hersteller von Brennstoffzellen mit Sitz in Burnaby bei Vancouver. - Kerngeschäftsfeld ist die Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen für den Einsatz in Fahrzeugen. - Die Wasserstoffantriebe der Kanadier kommen in Bussen, Zügen, Schiffen, Gabelstaplern und Baumaschinen zur Anwendung. - Darüber hinaus produziert Ballard Power Notstromversorgungsmodule, die etwa in Mobilfunkbasisstationen zum Einsatz kommen. - Ballard Power notiert an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq und ist derzeit ca. 675 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Ballard Power, Ballard Power-Aktie --- ### [MongoDB-Aktie -14%: Ist das eine Buy the Dip-Chance?](https://www.sharedeals.de/mongodb-aktie-14-ist-das-eine-buy-the-dip-chance/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die MongoDB-Aktie stürzte am gestrigen Mittwoch um -14% in die Tiefe. Was steckt hinter dem Kurseinbruch des Datenbankanbieters und können Anleger hier nun ein Schnäppchen machen? ## Die Erwartungen pulverisiert gelegen haben. Sie fielen hervorragend aus und pulverisierten die Erwartung der Wall Street. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 30% gegenüber dem Vorjahr auf 771,8 Millionen US$. Analysten gingen im Vorfeld nur von einem Umsatzwachstum auf 735 Millionen US$ aus. Hauptmotor des Wachstums war auch diesmal die Cloud-Plattform Atlas, die im Jahresvergleich um 29% wuchs. Eine noch größere positive Überraschung gelang MongoDB beim Gewinn. Die EPS in Höhe von 1,90 US$ stellten die Markterwartung von 1,61 US$ völlig in den Schatten. Auf Grundlage der starken Geschäftsentwicklung hob das MongoDB-Management die Gesamtjahresprognose beim Umsatz auf 2,99 bis 3,03 Milliarden US$ an. Nicht zuletzt lag auch die Umsatzprognose für das laufende dritte Quartal mit 756 bis 761 Millionen US$ leicht über dem Analystenkonsens. Wir halten Dich im Server-Business up-to-date. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=MongoDB&stockidentifier=symbol%3AMDB)! ## Wo ist das Haar in der Suppe? Das klassische Haar in der Suppe, das den starken Kursrückgang der MongoDB-Aktie plausibel erklären könnte, lässt sich weder in den Zahlen noch in den Prognosen des Technologieunternehmens finden. Vielleicht waren einige Anleger vom Ausblick auf das dritte Quartal ein wenig enttäuscht, schließlich verlangsamt sich das Wachstum auf knapp über 20%, also deutlich weniger als die Wachstumsdynamik im letzten Quartal. Trotz der starken Profitabilität im abgelaufenen Quartal blicken einige Investoren wahrscheinlich auch kritisch auf die steigenden Infrastrukturkosten für neue KI-Funktionen (wie Vektorsuche und KI-Embedding-Integrationen), da diese mittelfristig auf die operativen Margen drücken könnten. Am aller wahrscheinlichsten dürfte aber die hohe Bewertung der MongoDB-Aktie der Auslöser für den gestrigen Abverkauf gewesen sein. Mit einem Forward-KGV von 73 ist der Tech-Titel alles andere als ein Schnäppchen. Bei so hohen Bewertungen wirken sich die kleinsten Verfehlungen von Markterwartungen in der Regel stark auf den Kurs aus. Vor allem eine Verlangsamung des Wachstums verzeiht der Markt bei so hohen Multiplikatoren nur selten. ## Abwärts oder seitwärts? Bei ca. 360 US$ erwartet die MongoDB-Aktie der nächste wichtige Support. Sollte er nicht halten, könnte der Kurs sogar bis 300 US$ abrutschen. Ich erwarte jedoch eher eine Seitwärtsbewegung des Kurses in den kommenden Wochen. ## Die Bewertung gibt das nicht her Analysten reagieren zweigeteilt auf die jüngsten Zahlen und Prognosen. Einerseits stützen das starke Umsatzwachstum im letzten Quartal und das Potenzial bei KI-Workloads nach Meinung der Optimisten die Langfristaussichten. Andererseits veranlasste die verlangsamte Guidance für das Folgequartal einige Analystenhäuser dazu, ihre Bewertungsmultiplikatoren leicht zurückzuschrauben und die Kursziele moderat zu kappen. Das durchschnittliche Kursziel der MongoDB-Aktie liegt derzeit bei ca. 470 US$, was einem Upside von rund +25% gegenüber dem aktuellen Kursniveau entspricht. Einzelne Investmentbanken wie die Citigroup, Guggenheim und Cantor Fitzgerald sind mit Kurszielen von 565, 560 bzw. 540 US$ noch deutlich bullischer eingestellt. Ich kann diesen mehr oder weniger großen Optimismus nicht ganz teilen. Mit einem Forward-KGV von knapp über 70 ist die MongoDB-Aktie meiner Meinung nach für ein Unternehmen, das in den kommenden Jahren voraussichtlich mit knapp über 20% wächst, ziemlich ambitioniert bewertet. Um diese Bewertung zu rechtfertigen, müsste der Datenbankspezialist seine Margen in den kommenden Quartalen deutlich erhöhen. Das ist in meinen Augen nicht absehbar. Das zeigt auch die negative Reaktion der Börse. Sie hatte offenbar mit einem höheren Wachstum gerechnet und sah das Bewertungsniveau des Tech-Titels nicht mehr als fair an. Abschließend: Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Du findest Sie in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Ich rate Anlegern, die weitere Kursentwicklung der MongoDB-Aktie zu beobachten. Sie ist meiner Ansicht nach in technologischer Hinsicht weiterhin ein sehr spannendes Investment, aber angesichts ihrer Wachstumsaussichten nach wie vor sehr ambitioniert bewertet. ## ℹ️ MongoDB vorgestellt - MongoDB (WKN: A2DYB1) ist ein 2009 gegründetes Technologieunternehmen mit Sitz in New York City. - Das Unternehmen bietet ein dokumentenorientiertes NoSQL-Datenbankmanagementsystem zur Sammlung, Verwaltung und Bearbeitung von Dokumenten. - Über MongoDB können Daten in komplexen Hierarchien verschachtelt werden und beliebig viele Anwendungen darauf zugreifen. - Kernprodukt ist MongoDB Atlas, eine vollständig verwaltete Cloud-Datenbank, die auf AWS, Microsoft Azure und Google Cloud läuft. - MongoDB ist Mitglied im Nasdaq 100 und im S&P 500 und ca. 30,2 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** HP Enterprise --- ### [Hannover Rück-Aktie: Starkes Signal nach der Erholung](https://www.sharedeals.de/hannover-rueck-aktie-starkes-signal-nach-der-erholung/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Hannover Rück läuft es zuletzt wieder deutlich besser. Die Aktie hat sich vom Sommertief kräftig erholt und steht inzwischen wieder über 260 €. Dazu kommen starke Halbjahreszahlen und eine bestätigte Prognose. Auch im Chart hat sich etwas getan, denn der Point of Control wurde mittlerweile zurückerobert. ## Geschäft läuft weiterhin richtig ordentlich Fundamental gibt es bei Hannover Rück momentan wenig zu meckern. Im ersten Halbjahr stieg der Konzerngewinn um 7% auf 1,4 Milliarden €. Beim operativen Ergebnis ging es sogar um knapp zehn Prozent auf 1,9 Milliarden € nach oben. Besonders stark fällt die Profitabilität aus. Die Eigenkapitalrendite erreichte 21,5%, während sich die Schaden-Kostenquote auf 83,2% verbesserte. Vereinfacht gesagt bleibt von den eingenommenen Prämien damit weiterhin ordentlich etwas hängen. Auch bei den Kapitalanlagen lief es gut. Die Rendite von 3,7% lag über dem eigenen Ziel von rund 3,5%. Für das Gesamtjahr hält Hannover Rück deshalb an seinem Ziel fest und erwartet einen Konzerngewinn von mindestens 2,7 Milliarden €. Nach 1,4 Milliarden € in den ersten sechs Monaten ist schon gut die Hälfte davon geschafft. Ganz ohne Gegenwind läuft es allerdings nicht. Bei den jüngsten Vertragserneuerungen gingen die Preise inflations- und risikobereinigt um 4,5% zurück. Gleichzeitig konnte Hannover Rück das Volumen um 12,3% steigern. Der Markt wird also etwas härter, bisher kommt das Unternehmen damit aber ziemlich gut zurecht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Point of Control ist jetzt wieder zurückerobert Auch im Chart wird es langsam interessanter. Nach dem Rücksetzer bis in den Bereich um 225 € hat sich die Aktie Schritt für Schritt zurückgearbeitet und steht aktuell bei rund 261 €. Besonders positiv ist dabei der Blick auf das Volumenprofil. Der Point of Control liegt bei rund 260,40 € und wurde inzwischen nach oben überschritten. Dort wurde im betrachteten Zeitraum besonders viel Volumen gehandelt. Solange sich Hannover Rück darüber halten kann, wäre das ein gutes Zeichen und die Zone könnte bei kleineren Rücksetzern nun als Unterstützung dienen. Der nächste Bereich liegt bereits um 264 bis 265 €. Kommt die Aktie auch darüber, wäre anschließend wieder Platz in Richtung 272 bis 273 €. Nach der Erholung der vergangenen Wochen wäre eine kleinere Pause dabei überhaupt kein Problem. Hält sich die Aktie oberhalb von 260 €, bleibt das kurzfristige Bild weiter freundlich. ![Hannover-Rück-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-03-um-11.17.59.png)Hannover-Rück-Aktie ## Analysten sehen teilweise noch ordentlich Luft Auch bei den Analysten fällt die Stimmung überwiegend positiv aus. Im August haben acht Experten ihre Einschätzung aktualisiert. Vier raten zum Kauf und vier zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel lag dabei bei 305,25 €. Vom aktuellen Niveau um 261 € wären das noch rund +17%. Besonders optimistisch ist Jefferies. Das Analysehaus bleibt bei „Buy“ und einem Kursziel von 360 €. Vom aktuellen Kurs aus wären das knapp +38%. Auch Berenberg bleibt positiv und sieht die Aktie bei 330 €. Die Analysten erwarten weiterhin steigende Gewinne und Dividenden und sehen Hannover Rück auch in einem etwas schwierigeren Rückversicherungsmarkt gut aufgestellt. Die UBS liegt mit einem Kursziel von 312 € ebenfalls deutlich über dem aktuellen Niveau und verweist darauf, dass die letzten Ergebniskennzahlen die Markterwartungen übertroffen haben. Vorsichtiger sind JPMorgan und RBC mit jeweils 270 €. Bei Hannover Rück passt aktuell einiges zusammen. Die Gewinne steigen, die Jahresprognose steht und auch die Analysten sehen überwiegend noch Luft nach oben. Jetzt liefert auch der Chart ein positives Signal. Der Sprung über den Point of Control bei rund 260,40 € ist ein guter Schritt. Kann sich die Aktie darüber festsetzen, wären zunächst 265 € und danach wieder der Bereich bis 273 € drin. ## ℹ️ Hannover Rück in Kürze - Hannover Rück (WKN: 840221) ist der drittgrößte Rückversicherungskonzern der Welt. Das Unternehmen ermöglicht die Rückversicherung von Schadens- und Personenversicherungen. - Mit seinen 170 Tochtergesellschaften ist das Unternehmen auf allen Kontinenten vertreten. Das Versicherungsunternehmen hat seinen Hauptsitz in Hannover. - Die Aktie ist im DAX gelistet und wird aktuell mit rund 31,28 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Hannover, Hannover Rück, Hannover-Rück-Aktie --- ### [QuantumCore-Aktie: Eine zweite D-Wave-Aktie?](https://www.sharedeals.de/quantumcore-aktie-eine-zweite-d-wave-aktie/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die QuantumCore-Aktie zeichnete sich zuletzt durch starke Kursschwankungen aus. Der Kurs bewegte sich dabei überwiegend in einer Spanne zwischen 1,40 und 2,60 €. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei 2 €. Damit stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie langfristig weiteres Potenzial? ## Wachstumsmarkt Quantencomputing Die Quantencomputertechnologie befindet sich derzeit in einer Übergangsphase von der wissenschaftlichen Forschung hin zur kommerziellen Nutzung. Zwar sind Quantencomputer noch fehleranfällig, dennoch werden entsprechende Systeme bereits von Forschungseinrichtungen und Unternehmen genutzt. Das langfristige Wachstumspotenzial gilt jedoch als enorm. Marktstudien gehen davon aus, dass das weltweite Marktvolumen bis 2035 auf 20 bis 72 Milliarden US$ anwachsen könnte. Mit zunehmender Kommerzialisierung dürfte das Wachstum anschließend weiter an Dynamik gewinnen. Bereits in den kommenden Jahren könnte der Markt deutlich wachsen. Große Technologieunternehmen und andere Konzerne bereiten sich frühzeitig auf den Einsatz der leistungsfähigen Quantentechnologie vor. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=QuantumCore&stockidentifier=symbol%3AK1Y) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Unterschiedliche Segmente Wie klassische Computer bestehen auch Quantencomputer aus verschiedenen Komponenten. Auf der einen Seite stehen die Hersteller der Quantencomputer. Sie entwickeln und produzieren die benötigten Komponenten entweder selbst oder beziehen diese von spezialisierten Zulieferern. Beispiele hierfür sind D-Wave, Rigetti oder IBM. Daneben gibt es zahlreiche Zulieferer. Dabei kann wiederum zwischen Hardwareherstellern, Chipherstellern und weiteren Anbietern spezialisierter Komponenten unterschieden werden. ## QuantumCore als Schaufellieferant Quantencomputer benötigen für ihren zuverlässigen Betrieb hochspezialisierte Technologien. Dies gilt insbesondere für die Steuerung und Signalverarbeitung. Viele Quantensysteme arbeiten unter extremen Bedingungen. Bei bestimmten Technologien sind beispielsweise sehr niedrige Temperaturen erforderlich. Die Signalübertragung und die Steuerung der Qubits müssen dabei äußerst präzise erfolgen. Genau hier kommt die Technologie von QuantumCore ins Spiel. Das Unternehmen hat sich auf spezialisierte Steuerungschips und Komponenten für die Infrastruktur von Quantencomputern konzentriert. Unternehmen, die die notwendige technische Infrastruktur für einen Zukunftsmarkt bereitstellen, werden häufig als sogenannte „Schaufellieferanten“ bezeichnet. ## Übernahme von Avalanche PhotoniQ Ein wichtiger strategischer Schritt war die Übernahme von Avalanche PhotoniQ. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Einzelphotonendetektoren der nächsten Generation. Mit der Transaktion übernimmt QuantumCore umfangreiche Patente sowie ein bereits produktionsreifes Detektordesign, das nach Unternehmensangaben innerhalb der kommenden zwölf Monate in die kommerzielle Fertigung überführt werden könnte. Dadurch erweitert QuantumCore seine Produktpalette deutlich. Neben den supraleitenden Verstärkern entsteht eine zweite Produktplattform, die den Weg zu früheren Umsätzen eröffnen könnte. ## Bewertung Nennenswerte Umsätze wurden bislang noch nicht erzielt. Gleichzeitig entstehen durch die Entwicklung der Technologie hohe Kosten, sodass das Unternehmen weiterhin Verluste erwirtschaftet. Das gilt grundsätzlich auch für viele andere Unternehmen aus der Quantenbranche, beispielsweise D-Wave. Die Unternehmen befinden sich noch in einer frühen Entwicklungs- und Wachstumsphase. Entscheidend wird daher sein, wie schnell der Markt für Quantencomputer wächst und welche Technologien sich langfristig durchsetzen. Durch die Börsennotierung im April können sich Anleger frühzeitig an einem möglichen Zukunftsmarkt der Quantencomputer beteiligen. Das Risiko besteht jedoch darin, dass es unterschiedliche technologische Ansätze bei Quantencomputern gibt. Noch ist nicht eindeutig absehbar, welche Technologien langfristig die größten Marktanteile erreichen werden. Durch die Ausgabe neuer Aktien kann es zu Verwässerungseffekten kommen. Für risikobewusste Anleger, die an das langfristige Wachstumspotenzial der Quantentechnologie glauben, kann die QuantumCore-Aktie eine interessante spekulative Investition sein. Es besteht auch eine Korrelation mit der D-Wave-Aktie. Der Kursverlauf dürfte jedoch weiterhin mit starken Schwankungen verbunden sein. Für kurzfristig orientierte Anleger kann daher auch aktives Trading eine mögliche Strategie sein. Ich bin hinsichtlich der langfristigen Entwicklung der Quantentechnologie grundsätzlich zuversichtlich. Das gilt auch für die Zukunftsaussichten von QuantumCore. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. ## ℹ️ QuantumCore in Kürze - QuantumCore (WKN: A429HH) baut nicht die Quantencomputer selbst, sondern fokussiert sich auf die kritische Hardware-Infrastruktur und Chips, die Quantencomputer überhaupt erst nutzbar machen. - Das Unternehmen ist in Toronto in Kanada ansässig. - Die Aktie ist an der Canadian Securities Exchange gelistet und kann in Deutschland über Tradegate gehandelt werden. Die aktuelle Marktbewertung liegt bei 57 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [HP Enterprise-Aktie -5%: Warum so viel schlechter als Dell?](https://www.sharedeals.de/hp-enterprise-aktie-5-warum-so-viel-schlechter-als-dell/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach ihrem Allzeithoch Mitte August ging der HP Enterprise-Aktie in den letzten Tagen die Luft aus. Und auch am Donnerstagmorgen gehört der Serverhersteller mit einem Kursverlust von fast -5% zu den schwächsten Werten im S&P 500. Was drückt auf den Kurs von HPE und warum kann das Unternehmen nicht mit der Top-Performance von Wettbewerber Dell Technologies mithalten? ## Starke Zahlen HP Enterprise lieferte gestern Abend die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26, das im Juli zu Ende ging, und es waren Rekordzahlen, die die Erwartungen der Wall Street bei Umsatz und Gewinn deutlich übertrafen. Ausschlaggebend war eine extrem dynamische Nachfrage nach Server- und Netzwerk-Infrastruktur für KI-Inferencing und Enterprise-KI-Anwendungen. Der Umsatz stieg um 34% gegenüber dem Vorjahresquartal auf 12,2 Milliarden US$. Besonders stark entwickelte sich das Networking-Segment, das aufgrund der Integration von Juniper Networks um 75% auf 2,9 Milliarden US$ zulegte. Aber auch das Cloud & AI-Segment steigerte seine Erlöse um 25,4% auf 9,0 Milliarden US$. Der KI-Auftragsbestand kletterte auf den Rekordwert von 7,6 Milliarden US$. Allein im letzten Quartal wurden neue KI-Systemaufträge im Wert von 2,4 Milliarden US$ verbucht. Die Bruttomarge stieg um über 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 40,4%. Der bereinigte Gewinn je Aktie pulverisierte mit 1,11 US$ die Analystenerwartung von rund 0,90 US$. . Damit übertraf HPE erstmals in der Unternehmensgeschichte die Marke von 1,00 US$ bei den EPS in einem einzelnen Quartal. Und der Free Cashflow stieg auf ein neues Allzeithoch von 958 Millionen US$. Angesichts der hervorragenden Geschäftsentwicklung hob das HPE-Management die EPS-Prognose für das gesamte GJ um 0,40 US$ auf 3,75 bis 3,85 US$ an. Für das kommenden GJ peilt der Serverhersteller ein weiteres Umsatzwachstum von 13 bis 17% an. Wir halten Dich im Server-Business up-to-date. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=HP+Enterprise&stockidentifier=symbol%3AHPE)! ## Was gibt es hier zu meckern? Dass die HP Enterprise-Aktie trotz dieser bärenstarken Quartalszahlen und der Anhebung der Jahresprognose im heutigen Handel nachgibt, liegt an einer Kombination aus Margenbedenken, Lieferkettenengpässen und makroökonomischem Druck. HPE-Finanzchefin Myers wies in der Analystenkonferenz darauf hin, dass die operativen Margen im laufenden vierten Quartal voraussichtlich leicht sinken werden. Der Grund: Der Produkt-Mix verschiebt sich stärker in Richtung von KI-Systemen, die zwar ein hohes Umsatzvolumen bringen, aber strukturell eine niedrigere Marge haben als das traditionelle Server- oder Netzwerkgeschäft. Trotz eines Rekordauftragsbestands leidet HPE unter weltweiten Engpässen bei Schlüsselkomponenten wie DDR5-Arbeitsspeicher, NAND-Flash und Wafer-Kapazitäten. Während die Auftragseingänge im vergangenen Quartal um 42% zulegten, wuchs der Umsatz „nur“ um 34%. Der Markt sorgt sich nun offenbar, wie schnell HPE diese gewaltige Nachfrage in tatsächliche Umsätze ummünzen kann. Zudem zeigte sich das Management zurückhaltend in Bezug auf eine neue Großchance. Potenzielle Erlöse aus der „AMD Helios“-Partnerschaft flossen noch nicht in den Ausblick für 2027 ein, um mehr Zeitplansicherheit zu bekommen, was einigen sehr bullischen Anlegern zu vorsichtig war. Und nicht zuletzt leidet die HP Enterprise-Aktie möglicherweise unter dem makroökonomischen Gegenwind. Die steigenden US-Anleiherendite belasten den gesamten Technologiesektor über höhere Finanzierungskosten. ## Charttechnische Spannung Erst Mitte August kletterte die HP Enterprise-Aktie auf ein neues Allzeithoch bei 60 US$. Danach drehte sie allerdings stark nach unten. Heute wird es charttechnisch spannend. Der wichtige Support bei 49 US$ muss halten. Sollte das nicht gelingen, könnte die Aktie sogar auf 45 US$ abrutschen. ## Nicht so dynamisch, aber viel günstiger Im Vergleich zum großen Konkurrenten Dell Technologies fielen die Zahlen und Prognosen von HP Enterprise recht mau aus. Der Umsatz von Dell schoss im letzten Quartal um 58% hoch, weshalb die Jahresumsatzprognose um satte 15% angehoben wurde. Offenbar bevorzugt die Börse aufgrund dieser Dynamik momentan die Dell-Aktie gegenüber der HP Enterprise-Aktie. Trotzdem empfehle ich auch die HPE-Aktie zum Kauf, denn sie ist meiner Einschätzung nach auf dem aktuellen Kursniveau sehr vernünftig bewertet. Das Forward-KGV liegt bei 13, was ich angesichts eines geplanten Wachstums von 13 bis 17% nicht für zu hoch halte. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Du findest Sie in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Meiner Meinung nach hat sich das HPE-Management bei seiner Umsatzprognose für das kommende Jahr etwas Luft nach oben gelassen. Angesichts der ungebrochen hohen Dynamik im KI-Cloud-Segment gehe ich von einem stärkeren Geschäft aus. Ich rate Anlegern aktuell zum Kauf der HP Enterprise-Aktie. Die Geschäftsentwicklung ist zwar nicht so dynamisch wie beim Wettbewerber Dell. Dafür bekommen Anleger die HPE-Aktie zu einer deutlich günstigeren Bewertung, die meiner Meinung nach sehr fair ist. Ein größeres Downside sehe ich deshalb nicht mehr. ## ℹ️ HP Enterprise vorgestellt - Hewlett Packard Enterprise (HP Enterprise) ist ein amerikanischer IT-Konzern mit Sitz in Spring im US-Bundesstaat Texas. - HP Enterprise bietet Unternehmen aller Größenordnungen Server-, Storage- und Netzwerklösungen. - Anfang 2024 übernahm der Konzern mit Juniper Networks einen seiner größten Wettbewerber. - HP Enterprise notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 68,6 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** HP Enterprise --- ### [Deutsche Telekom-Aktie mit Punktlandung und Potenzial](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-mit-punktlandung-und-potenzial/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie hat den zuletzt skizzierten Fahrplan erneut sauber bestätigt und sich oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 28,11 € gefangen. Mit aktuell 28,90 € nehmen die Käufer den Widerstand bei 29,44 € wieder ins Visier. Zusätzlichen Rückenwind liefert ausgerechnet der Einstieg des aktivistischen Investors Elliott Management. Charttechnisch bleibt die Ausgangslage konstruktiv, allerdings darf 28,11 € jetzt auf Tagesschlussbasis nicht mehr verloren gehen. ## Elliott erhöht den Druck auf das Management Neue Spannung bringt der Einstieg von Elliott Management. Der aktivistische Investor hat offenbar eine bedeutende Position bei der Deutschen Telekom aufgebaut und stellt sich gegen eine vollständige Zusammenführung mit T-Mobile US. Statt einer komplexen Mega-Fusion fordert Elliott eine stärkere Kapitalrückführung an die Aktionäre. Dabei hat die Telekom ihr Aktienrückkaufprogramm für 2026 erst Anfang August von 2 auf bis zu 5 Milliarden € erhöht. Elliott hält selbst das offenbar weiterhin nicht für ausreichend. Warum diese Forderung durchaus Sprengkraft besitzt, zeigt mein Kollege Vincent Uhr in seiner erst vorhin veröffentlichten [Einordnung zum Elliott-Einstieg und dem verborgenen Wert der T-Mobile-Beteiligung](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-elliott-fordert-mehr-als-5-milliarden-e/). Die Telekom kontrolliert rund 54% der US-Tochter, deren anteiliger Börsenwert bereits einen erheblichen Teil der gesamten Konzernbewertung abdeckt. Weitere Rückkäufe könnten den Bewertungsabschlag deshalb auf direkterem Wege reduzieren. Für die Aktie ist der Einstieg des Aktivisten jedenfalls ein neuer Katalysator. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus** haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/DTE-11M_030926-1024x680.png)Quelle Chart: stock3 Der [zuletzt favorisierte Aufwärtsfahrplan mit 28,11 € als Sprungbrett](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-naechster-anlauf-auf-30-e/) bleibt zunächst intakt. Die Aktie hat unmittelbar oberhalb dieser Marke erneut nach oben gedreht und arbeitet sich wieder an 29,44 € heran. Gelingt diesmal der nachhaltige Ausbruch, dürfte zunächst 30,87 € angesteuert werden. Nach einer möglichen Verschnaufpause würde sich darüber weiteres Potenzial bis 32,68 € eröffnen. Perspektivisch bleibt sogar das Hoch bei 34,36 € erreichbar. Entscheidend ist allerdings der Tagesschluss. Fällt die Deutsche Telekom-Aktie nachhaltig unter 28,11 €, wäre die jüngste Punktlandung hinfällig und zugleich ein neues kurzfristiges Verkaufssignal aktiviert. In diesem Fall dürfte sich die Korrektur bis in die bekannte Unterstützungszone zwischen 26,32 und 25,70 € ausweiten. Dort müsste sich erneut Kaufinteresse zeigen, damit der seit dem Junitief laufende Erholungsimpuls nicht grundsätzlich infrage gestellt wird. Die Deutsche Telekom-Aktie hat 28,11 € erneut als Sprungbrett genutzt und verfügt damit über eine gute Ausgangslage für den nächsten Angriff auf 29,44 €. Oberhalb dieser Marke sehe ich Potenzial bis 30,87 € und anschließend 32,68 €. Der Elliott-Einstieg liefert dafür zusätzlichen fundamentalen Rückenwind. Ein Tagesschluss unter 28,11 € wäre allerdings kritisch und würde zunächst wieder 26,32 bis 25,70 € auf die Agenda setzen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 140 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie --- ### [SpaceX-Aktie: 3,5 Billionen US$ Umsatz – reichen 235 US$?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-35-billionen-us-umsatz-reichen-235-us/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Bank bestätigt ihre Kaufempfehlung für die SpaceX-Aktie mit einem Kursziel von 235 US$. Gegenüber einem Börsenkurs von rund 142 US$ entspricht das einem Potenzial von etwa +65%. Fast bescheiden wirkt dieses Ziel jedoch neben Elon Musks jüngster Prognose: SpaceX könnte um das Jahr 2033 einen Jahresumsatz von 3,5 Billionen US$ erreichen. Anleger sollten diese Zahl allerdings als extreme Vision und nicht als belastbare Planung verstehen. ## Louisiana beseitigt einen echten Engpass Den unmittelbaren Anlass für den positiven Kommentar der Deutschen Bank liefert der geplante Weltraumbahnhof in Louisiana. SpaceX will auf einer Fläche von rund 125.000 Acres einen vollständig integrierten Starship-Standort errichten. Das Investitionsvolumen könnte 100 Milliarden US$ erreichen. Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen, der erste Start ist für 2029 vorgesehen. Langfristig ist die Anlage auf Tausende Starship-Flüge pro Jahr ausgelegt. Neben Startrampen sind eine eigene Energieversorgung, die Herstellung von Raketentreibstoff, Hafenanlagen und Einrichtungen zur Verarbeitung der Raumfahrzeuge geplant. Analyst Edison Yu sieht darin eine wichtige Erweiterung der Kapazitäten. Selbst wenn SpaceX mehr Starts von seiner bisherigen Basis in Texas genehmigt bekommt, könnte das Unternehmen dort an räumliche und operative Grenzen stoßen. Eine deutlich höhere Startfrequenz ist aber notwendig, um Starlink auszubauen, größere KI-Satelliten ins All zu transportieren und weitere kommerzielle Missionen anzubieten. Das Kursziel von 235 US$ beruht somit auf einem konkreten Ausbau des Geschäfts – und nicht auf Musks 3,5-Billionen-US$-Vision. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Dafür wären jährlich 80% Wachstum nötig Die Deutsche Bank sieht SpaceX auf einem beschleunigten Weg zu einem Jahresumsatz von 100 Milliarden US$. Wird diese Größenordnung 2027 erreicht, müsste sich der Umsatz bis 2033 noch einmal verfünfunddreißigfachen, um Musks Prognose zu erfüllen. Dafür wäre über sechs Jahre ein durchschnittliches Wachstum von rund 80% erforderlich. Zum Vergleich: Analysten rechnen derzeit mit ungefähr 175 Milliarden US$ Umsatz im Jahr 2028 und 416 Milliarden US$ im Jahr 2030. Auch das wären außergewöhnliche Wachstumsraten. Musk hatte zuvor selbst noch einen Umsatz von einer Billion US$ für 2030 in Aussicht gestellt. Morgan Stanley hält Umsätze von etwa 3,3 Billionen US$ grundsätzlich für möglich – allerdings erst im Jahr 2040. Die Differenz von sieben Jahren ist gewaltig. Der größte Teil müsste zudem aus dem noch jungen Geschäft mit Rechenleistung und künstlicher Intelligenz stammen. Raketenstarts und Starlink-Anschlüsse allein dürften kaum ausreichen, um Musks Ziel zu erreichen. Seine Äußerung ist deshalb weniger als Prognose denn als Beschreibung des maximal denkbaren Marktes zu verstehen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Das bestehende Geschäft wächst bereits rasant Vollkommen aus der Luft gegriffen ist der Optimismus dennoch nicht. Im zweiten Quartal steigerte SpaceX den Umsatz um +92% auf 7,81 Milliarden US$. Die Connectivity-Erlöse, zu denen vor allem Starlink gehört, erhöhten sich um +66% auf 4,29 Milliarden US$. Das KI-Geschäft wuchs sogar um +247% auf 2,56 Milliarden US$. Allerdings verlangt dieses Wachstum enorme Investitionen. Allein im vergangenen Quartal gab SpaceX 18,37 Milliarden US$ für neue Anlagen und Infrastruktur aus. Hinzu kommen künftig die Ausgaben für Louisiana. Die Deutsche Bank hatte ihr Kursziel deshalb nach den Quartalszahlen von 255 auf 235 US$ gesenkt, obwohl sie ihre Umsatzschätzungen anhob. Genau darin liegt das zentrale Risiko: SpaceX kann gewaltige neue Märkte erschließen, muss dafür aber schon heute Milliarden investieren. Verzögerungen bei Starship, Genehmigungen oder dem Aufbau der KI-Infrastruktur könnten die Rechnung erheblich verändern. Das Kursziel von 235 US$ erscheint bei anhaltendem Starlink- und KI-Wachstum grundsätzlich erreichbar. Es wird aber ambitioniert, das Wachstum auf hohem Niveau langfristig zu halten. Musks Umsatzprognose von 3,5 Billionen US$ bis 2033 sollte dagegen keinesfalls zur Grundlage einer Bewertung werden. Dafür wären Wachstumsraten nötig, die selbst für SpaceX extrem erscheinen. Die Aktie bietet enormes Potenzial, bleibt aber eine hoch bewertete und spekulative Wette auf mehrere noch junge Geschäftsfelder. Meine Meinung: Sie Seitenlinie fühlt sich weiterhin richtig an. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,91 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Broadcom-Aktie: Diese Zahlen schreien nach einem Kauf!](https://www.sharedeals.de/broadcom-aktie-diese-zahlen-schreien-nach-einem-kauf/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Broadcom-Aktie zeigte zuletzt ein ungewöhnliches Bild der Schwäche. Nach ihrem Allzeithoch Anfang Juni ging es in den letzten drei Monaten um fast -25% nach unten. Können die neuen Quartalszahlen dem Halbleiterriesen neuen Schwung geben oder ist die Luft inzwischen raus bei Broadcom? ## Bombastisches Wachstum Die leicht negative Reaktion der Börse auf das Zahlenwerk für das im Juli zu Ende gegangene dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 zeigt, dass Broadcom damit offenbar nicht überzeugen konnte. Warum eigentlich bei so hervorragenden Zahlen? Der Gesamtumsatz stieg im letzten Quartal um 86% gegenüber dem Vorjahr auf 29,59 Milliarden US$ und übertraf damit die Analystenerwartungen von 29,25 Milliarden US$ leicht. Stärkster Umsatztreiber war einmal mehr das KI-Halbleitergeschäft, das im Jahresvergleich um satte 221% auf 16,70 Milliarden US$ zulegte. Broadcom profitiert nach wie vor massiv von der extrem hohen Nachfrage nach maßgeschneiderten KI-Beschleunigern (unter anderem für Anthropic, Google und Meta Platforms) sowie nach Netzwerk-Chips. Auch beim Gewinn und beim Cashflow lieferte Broadcom bombastisch gute Werte. Der bereinigte operative Gewinn stieg um 92% auf knapp über 20 Milliarden US$. Die operative Marge legte damit leicht auf 68% zu. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im abgelaufenen Vierteljahr auf 3,32 US$ und lag ebenso über der Markterwartung von 3,22 US$. Der Free Cashlow erreichte einen Rekordwert von 13,7 Milliarden US$, was 46% des Umsatzes entspricht. ## Ist das nicht gut genug? In Anbetracht der hochdynamischen Geschäftsentwicklung hob Broadcom-Chef Tan das Umsatzziel für das KI-Segment für das Gesamtjahr von 56 auf 58 Milliarden US$ an. Für das Schlussquartal des GJ peilt der Chipkonzern einen Umsatz von 34,8 Milliarden US$ an. Das entspricht sogar einen weiteren Wachstumsbeschleunigung auf 93% gegenüber dem Vorjahr. Trotzdem war diese Prognose dem Markt nicht gut genug. Viele Anleger hatten offensichtlich mit einer noch besseren Guidance gerechnet. Wir halten Dich in Sachen KI auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Broadcom&stockidentifier=symbol%3AAVGO). Abonniere ihn gleich hier! ## Weiter seitwärts Nach ihrem jüngsten Kursrückgang konnte sich die Broadcom-Aktie zuletzt beim Support von 355 US$ stabilisieren. Ich gehe nicht davon aus, dass diese Unterstützung noch einmal nach unten durchbrochen wird. Die Quartalszahlen und die Anhebung der Prognose haben sich nicht als positive Kurskatalysatoren erwiesen. Ich rechne deshalb damit, dass die Broadcom-Aktie in den kommenden Wochen in einer Range von 355 bis 425 US$ verharren wird. ## Ein wahrer Schnäppchenpreis Der Analystenkonsens für das Kursziel der Broadcom-Aktie liegt momentan bei ca. 525 US$ und damit rund +45% über dem aktuellen Kursniveau. Auch ich sehe gegenwärtig ein massives Upside in diesem Technologieriesen und das hat mit der günstigen Bewertung von Broadcom zu tun. Das Forward-KGV des Chipgiganten liegt gegenwärtig bei ca. 20. Für einen Technologiekonzern, der im laufenden und im kommenden Geschäftsjahr mit ca. 65% wachsen wird und fabelhaft hohe Margen erwirtschaftet, ist das ein wahrer Schnäppchenpreis. Der Ausblick von Nvidia hat gezeigt, dass der führende KI-Chipkonzern der Welt auch im übernächsten Jahr noch mit einem Wachstum von über 70% rechnet. Ich sehe keinen Grund, warum diese Wachstumsaussicht nicht für Broadcom gelten sollte. ## Das muss einem keine Sorgen machen Auf manchen Anleger mag die recht hohe Kundenkonzentration von Broadcom abschreckend wirken. Die Top5-Kunden des Chipkonzerns (Alphabet, Anthropic, Apple, Meta Platforms und OpenAI) machen schätzungsweise rund 40% des Gesamtumsatz aus. Genaue Zahlen zum Umsatz einzelner Kunden macht Broadcom nicht. Ich sehe diese vermeintliche Kundenkonzentration nicht als Problem. Zum Ersten, weil sie fester Bestandteil des Chipmarktes ist. Zum Zweiten, weil Broadcom mit seinen größten Kunden sehr tiefe technologische Beziehungen hat und die Produkte häufig kundenspezifisch entwickelt werden, was einen Wechsel des Lieferanten schwieriger gestaltet. Und zum Dritten, weil die Marktdynamik bei KI-Chips immer noch gewaltig groß ist. Abschließend: Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Für mich schreit die Broadcom-Aktie danach, gekauft zu werden. Stärkere Kurskorrekturen wie in den letzten Monaten haben sich rückblickend immer als gute Gelegenheiten für einen Einstieg in den Chipkonzern erwiesen. Das wird meiner Überzeugung nach auch diesmal so sein, weil die Aktie ein echtes Schnäppchen ist. ## ℹ️ Broadcom in Kürze - Broadcom (WKN: A2JG9Z) mit Sitz im kalifornischen San José ist ein Halbleiterkonzern, der Produkte in den Bereichen Analog- und Digitaltechnik, Mixed-Signal und Optoelektronik herstellt. - Das Unternehmen produziert hochintegrierte Schaltkreise, die die Breitbandkommunikation sowie die Übertragung von Audio, Video und Daten ermöglichen. - Broadcom bietet komplette System-on-a-Chip-Lösungen und damit verwandte Hardware- und Softwareanwendungen für jede Form von Breitbandkommunikation. - Zur Produktpalette gehören Lösungen für Digitalkabel-, Satelliten- oder Internet-Protokolle, Set-Top-Boxen, HDTV-Geräte, Smartphones, GPS sowie Kabel-/DSL-Modems und Chips für die Mobilfunkkommunikation. - Broadcom notiert sowohl im US-Leitindex S&P 500 als auch im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 1,75 Billionen US$ gehört Broadcom zu den zehn wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Siemens-Aktie: +14% mehr Aufträge im dritten Quartal](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-14-mehr-auftraege-im-dritten-quartal/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Siemens ist mit starken Drittquartalszahlen auf ein neues Hoch geklettert und von dort wieder etwas zurückgekommen. Der Münchner Industriekonzern wächst operativ weiterhin zweistellig, während sich im Chart eine markante Umkehrformation zeigt. Ob die jüngste Konsolidierung eine Verschnaufpause oder mehr ist, entscheidet sich an einer wichtigen Marke. ## Zahlen überzeugen, Rally pausiert Siemens hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres kräftig zugelegt. Der Auftragseingang stieg um +13 bis +14% auf 27,9 Milliarden €, der Umsatz wuchs vergleichbar um +8%. Auf dieser Basis hob der Konzern die Gewinnprognose für 2026 an, das Ergebnis je Aktie soll nun zwischen 11,20 und 11,50 € liegen. Die Aktie reagierte zunächst euphorisch und markierte Ende August mit 291,70 € ein neues Jahreshoch. Seitdem hat sich der Schwung etwas gelegt, zuletzt notierte der Titel bei rund 272,50 €, gut -6,5% unter der Spitze. Die Erholung nach den Zahlen bleibt trotzdem intakt. Am Rande sorgte zusätzlich eine Warnung von CEO Roland Busch vor überzogener KI-Regulierung für Schlagzeilen, ohne den Kurs spürbar zu bewegen. **Weitere Chance rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-03-um-09.59.21.png)Quelle Chart: Tradingview Siemens hat ein Doppeltop gebildet und dadurch eine Abweisung an der Widerstandszone zwischen 285,20 und 292,10 € erfahren. Auf der Unterseite liegt eine Unterstützungszone zwischen 255,80 und 262,50 €, die bereits im Mai, Juni und Juli dieses Jahres gehalten hat. Auffällig im Chart sind zudem die steigenden Hochs, die sich immer wieder am Support und auch davor gebildet haben. Dieser Bereich bietet sich nun erneut als mögliche Chance an. Hält Siemens die Struktur mit höheren Tiefs, wäre die Marke bei 268,00 € als Nächstes interessant. Kommt es dagegen zu einem weiteren Rücksetzer, wird der Supportbereich zur spannenden Zone. Dort könnte es zu einer Stabilisierung und anschließend zu neuer Kaufkraft kommen, das wäre das Signal für weiter steigende Kurse mit einem Potenzial von rund +10% bis zum Widerstand. Ein Bruch darunter würde das Bild dagegen drehen und die Short-Seite wahrscheinlicher machen. Ein Rücksetzer an die Zone ohne einen Durchbruch ließe sich in diesem Fall als Chance in Richtung Trendlinie nutzen. Der Fokus bei Siemens bleibt klar bullisch, gestützt von einem soliden Quartal und einer Chartstruktur aus lauter höheren Tiefs. Entscheidend wird jetzt die Reaktion am Support. Stabilisiert sich die Aktie dort und kehren die Käufer zurück, könnte der Weg zur Widerstandszone frei werden, ein Sprung von rund +10% wäre das. Kippt die Reaktion stattdessen und fällt der Kurs unter den Bereich, verliert die Long-Seite vorerst ihre Grundlage, dann wird die tiefer gelegene Trendlinie zum nächsten Ziel. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 212,9 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Elliott fordert mehr als 5 Milliarden €!](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-elliott-fordert-mehr-als-5-milliarden-e/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Der aktivistische Investor Elliott Management hat offenbar eine bedeutende Position bei der Deutschen Telekom aufgebaut. Die Aktie reagiert am Donnerstag mit einem Plus von rund 1,5%. Elliott verlangt, dass der Konzern seine Pläne für eine vollständige Zusammenführung mit T-Mobile US fallen lässt und stattdessen mehr eigene Aktien zurückkauft. Fast gleichzeitig ordnet die Telekom mehrere Führungspositionen neu. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Die Diskussion über den verborgenen Wert des US-Geschäfts erreicht nun unmittelbar die Vorstandsebene. ## Elliott stellt die 300-Milliarden-US$-Wette infrage Die Deutsche Telekom kontrolliert rund 54% von T-Mobile US und prüft eine vollständige Zusammenführung beider Unternehmen. Unter einer neuen Muttergesellschaft mit europäischer und amerikanischer Börsennotierung könnte der weltweit wertvollste Mobilfunkkonzern entstehen. Elliott hält dieses komplexe Vorhaben offenbar für unnötig. Schließlich besitzt die Telekom bereits die Mehrheit, kontrolliert den Verwaltungsrat und bezieht einen erheblichen Teil ihrer Gewinne aus den USA. Eine Fusion würde dagegen regulatorische, steuerliche und politische Risiken schaffen. Zudem müssten die T-Mobile-Aktionäre im Gegenzug Anteile an einem Konzern akzeptieren, zu dem auch die langsamer wachsenden europäischen Geschäfte gehören. Die Größenverhältnisse verdeutlichen die Bedeutung. T-Mobile US wird an der Börse mit rund 200 Milliarden US$ bewertet. Der 54%-Anteil der Telekom besitzt damit rechnerisch einen Wert von etwa 108 Milliarden US$. Der gesamte Bonner Konzern bringt es hingegen nur auf ungefähr 157 Milliarden US$. Damit deckt allein die amerikanische Beteiligung rund 69% des Telekom-Börsenwerts ab. Diese vereinfachte Rechnung lässt die hohe Konzernverschuldung außer Acht, zeigt aber, warum Elliott einen Bewertungsabschlag sieht und keine gewaltige Neuordnung benötigt, um ihn zu verringern. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Reichen 5 Milliarden € Aktienrückkäufe nicht? Die Telekom hat ihr Rückkaufprogramm für 2026 erst Anfang August von 2 auf bis zu 5 Milliarden € erhöht. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 140 Milliarden € könnte der Konzern damit Aktien im Umfang von mehr als 3% des Börsenwerts erwerben. Elliott fordert offenbar noch höhere Rückkäufe. Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Solange die Telekom-Aktie mit einem Abschlag auf ihre Beteiligungen gehandelt wird, kann jeder eingezogene Anteil den rechnerischen Wert der verbleibenden Aktien erhöhen. Zusätzlich zahlt T-Mobile US über Dividenden und eigene Rückkäufe immer mehr Kapital an die Aktionäre zurück. Das US-Unternehmen hat sein Ausschüttungsprogramm für 2026 auf bis zu 18,2 Milliarden US$ ausgeweitet. Verkauft die Deutsche Telekom im Rahmen der amerikanischen Rückkäufe keine Aktien, steigt ihr prozentualer Anteil automatisch weiter. Völlig freie Hand besitzt Elliott allerdings nicht. Der Bund und die KfW kontrollieren gemeinsam rund 28,6% der Telekom-Aktien. Zudem muss der Konzern seine Verschuldung im Blick behalten und weiterhin Milliarden in Mobilfunk- und Glasfasernetze investieren. ## Der neue Finanzchef übernimmt eine Schlüsselrolle CFO Christian Illek verlässt die Telekom nach der Hauptversammlung 2027 aus Altersgründen. Sein Nachfolger Dhananjay Mirchandani übernimmt am 1. Mai. Die Personalie wirkt angesichts der Elliott-Forderungen beinahe maßgeschneidert. Mirchandani arbeitete früher als Telekom-Analyst bei Bernstein und verantwortet derzeit das Konzerncontrolling. Zudem begleitete er den Verkauf von T-Mobile Niederlande und mehrere große Transaktionen im Funkturmgeschäft. Damit bringt er genau jene Kapitalmarkt- und Transaktionserfahrung mit, die bei der Entscheidung zwischen Fusion, Beteiligungsausbau und Aktienrückkäufen benötigt wird. Auch technologisch stellt sich der Vorstand neu auf. Der frühere AWS-Manager Jan Hofmeyr übernimmt bereits im November das Ressort Produkt und Technologie. Mladen Mitic wird neuer Chief Product & Digital Officer. Die Wechsel erscheinen deshalb weniger als Führungskrise denn als geordnete Vorbereitung auf die nächste strategische Phase. Elliotts Argument überzeugt mich: Die Telekom kontrolliert T-Mobile US bereits und sollte ihren Bewertungsabschlag nicht durch eine komplizierte Mega-Fusion bekämpfen. Weitere Rückkäufe wären transparenter und risikoärmer. Der Einstieg des Aktivisten garantiert zwar keine steigenden Kurse, erhöht aber den Druck auf das Management, Kapital konsequent im Sinne der Aktionäre einzusetzen. Bei rund 29 € bleibt die Telekom-Aktie für mich attraktiv. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 140 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Snowflake-Aktie +24%: Jetzt noch in den Überflieger investieren?](https://www.sharedeals.de/snowflake-aktie-24-jetzt-noch-in-den-ueberflieger-investieren/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Snowflake-Aktie schießt am Donnerstagmorgen um +24% in die Höhe und setzt damit ihre Kursrallye der letzten Wochen eindrucksvoll fort. Was steckt hinter dem Kurssprung des Datenanalyseunternehmens und sollten Anleger am Allzeithoch noch in den Tech-Titel einsteigen? ## Eindrucksvolles Wachstum Die Zahlen von Snowflake für das zweite Quartal lesen sich in der Tat eindrucksvoll und übertrafen die Erwartungen der Analysten auf ganzer Linie. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 35% auf 1,55 Milliarden US$. Die Wall Street hatte im Vorfeld nur mit 1,48 Milliarden US$ gerechnet. Laut Snowflake-Chef Ramaswamy ist rund die Hälfte der Wachstumsbeschleunigung auf die hohe Nachfrage nach neuen KI-Anwendungen zurückzuführen, mit denen Unternehmen ihre Daten für KI-Agenten aufbereiten können. Im abgelaufenen Vierteljahr gewann Snowflake 692 Kunden (netto) hinzu und steigerte damit seine Kundenzahl auf über 14.500. Die Zahl der Großkunden, die mehr als 1 Million US$ pro Jahr auf der Plattform ausgeben, stieg auf 828. Auch in Bezug auf das Ergebnis überzeugte Snowflake auf ganzer Linie. Die bereinigte operative Marge erhöhte sich von zuletzt von 11 auf 15%. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im letzten Quartal auf 0,62 US$. Analysten hatten lediglich einen Anstieg auf 0,45 US$ auf dem Zettel. Angesichts der hervorragenden Dynamik bei Umsatz und Ergebnis hob das Management die Jahresprognose an und rechnet nun mit einem Umsatz in Höhe von 6,07 Milliarden US$ (statt bislang 5,84 Milliarden US$) — ein Wachstum von 36% gegenüber dem Vorjahr. Der Zielwert für die bereinigte operative Marge wurde leicht auf 14,5% hochgesetzt. Wir halten Dich auf dem Cloud- und Data Analytics-Markt auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SNOWFLAKE&stockidentifier=symbol%3ASNOW)! ## Neues Allzeithoch Nachdem die Snowflake-Aktie Mitte April auf ein neues 12-Monatstief gefallen war, legte sie eine atemberaubende Kursrallye hin. Innerhalb von nicht einmal fünf Monaten hat sich der Aktienkurs des Datenanalysespezialisten mehr als verdreifacht. Heute wird die Snowflake-Aktie im US-Handel voraussichtlich ihr bisheriges Allzeithoch bei ca. 355 US$ von Ende 2021 knacken. Charttechnisch spricht viel für eine Fortsetzung der jüngsten Kursrallye. ## Kein Upside mehr vorhanden Nach der Vorlage der starken Quartalszahlen und der Anhebung der Jahresprognose haben zahlreiche Investmentbanken ihre Kursziele für die Snowflake-Aktie spürbar nach oben korrigiert: Piper Sandler von 320 auf 450 US$, CIBC von 320 auf 440 US$, Jefferies von 385 auf 430 US$, JPMorgan von 285 auf 430 US$, BTIG von 340 auf 424 US$, Barclays von 332 auf 384 US$ und Rosenblatt Securities von 285 auf 345 US$. Die meisten Kursziele liegen nun in einer Spanne von 360 bis 430 US$. Das bedeutet aber, dass die Mehrheit der Analysten so gut wie kein weiteres Upside mehr für die Snowflake-Aktie sieht. Auch ich bin skeptisch in Bezug auf das weitere Potenzial dieses Tech-Titels eingestellt. Die Geschäftsdynamik und die strategische Positionierung von Snowflake sind zweifellos hervorragend. Das Unternehmen hat sich in den letzten Monaten zu einer für Tausende Unternehmen unverzichtbaren Basis für das Training von KI-Agenten gewandelt. Diese benötigen den Zugriff auf riesige, aber strukturierte Datenberge, um zukünftig komplexe Geschäftsprozesse eigenständig abbilden zu können. Snowflake löst genau diese Aufgabe und sorgt damit für extrem viel Fantasie bei Anlegern. Aber die Bewertung der Snowflake-Aktie enthält mir inzwischen ein wenig zu viel Fantasie. Das Forward-KGV liegt bei über 170. Das ist mir selbst für ein Unternehmen, das mit über 35% wächst und noch Potenzial bei der Marge hat, ein zu sportlicher Wert. Zum Schluss: Du willst weitere KI-Gewinner in Dein Portfolio holen? Dann wirf mal einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Ich rate Anlegern deshalb, auf dem aktuellen Kursniveau nicht in die Snowflake-Aktie zu investieren. Vor vier Monaten lag der Kurs bei ca. 140 US$. Heute dürfte er im US-Handel auf über 370 US$ steigen. Das ist mir eine zu starke Rallye in zu kurzer Zeit. Das Risiko einer Kurskorrektur der Snowflake-Aktie halte ich inzwischen für sehr hoch. ## ℹ️ Snowflake in Kürze - Snowflake (WKN: A2QB38) ist ein Software-as-a-Service-Unternehmen, das seinen Kunden eine Plattform für die Datenanalyse bietet. - Das Unternehmen besitzt keine eigenen Rechenzentren, sondern bündelt und strukturiert die Datenmengen von Großkonzernen auf den Clouds von Amazon (AWS), Microsoft und Google. - Das 2012 gegründete Unternehmen hat Standorte in zwölf Ländern weltweit. - Snowflake notiert an der New York Stock Exchange und ist aktuell ca. 106 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Steyr-Motors-Aktie: Nach Kurseinbruch wieder einsteigen?](https://www.sharedeals.de/steyr-motors-aktie-nach-kurseinbruch-wieder-einsteigen/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Steyr-Motors-Aktie zeichnete sich zuletzt durch extreme Kursschwankungen aus. Ursachen hierfür waren erfolglose Übernahmegespräche sowie eine Prognoseanpassung. Vom Tief bei rund 26 € Ende Juli konnte sich die Aktie inzwischen wieder teilweise erholen. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei etwa 29,20 €. Damit stellt sich die Frage: Wo liegt mittelfristig ein fairer Wert? ## Prognose deutlich gesenkt Nachdem sich mehrere Aufträge auf Kundenseite verzögert hatten, musste Steyr Motors seine Jahresziele deutlich nach unten korrigieren. Insbesondere bei öffentlichen Aufträgen sind umfangreiche Genehmigungs- und Abnahmeverfahren erforderlich. Dadurch kam es zu Verzögerungen bei der Umsatzrealisierung. Das fehlende Umsatzvolumen wurde vom Unternehmen mit rund 10 Millionen € beziffert. Statt eines Umsatzes zwischen 75 und 95 Millionen € erwartet Steyr Motors nun ein Wachstum von 15 bis 25%. Absolut entspricht dies einem Umsatz von etwa 55 bis 61 Millionen €. Auch bei der Profitabilität wurde die Prognose reduziert. Statt einer EBIT-Marge von rund 15% werden nun 8 bis 12% erwartet. Angesichts möglicher weiterer Verzögerungen wurde die neue Prognose nach Unternehmensangaben bewusst konservativ formuliert. Zudem wurde die bisherige Prognose für 2027 zurückgenommen. Zuvor hatte das Unternehmen einen Umsatz von rund 140 Millionen € sowie ein EBIT von 40 Millionen € in Aussicht gestellt. Die langfristigen Wachstumserwartungen wurden dagegen bestätigt. Basis hierfür ist die gut gefüllte Auftragspipeline mit 310 Millionen €. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Steyr+Motors&stockidentifier=symbol%3A4X0) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Umsatzverzögerungen belasten die Halbjahreszahlen Die verschobenen Umsätze hinterließen im Halbjahresbericht deutliche Spuren – sowohl beim Umsatz als auch bei der Ertragsentwicklung. Der Umsatz lag mit 22,8 Millionen € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das zivile Geschäft entwickelte sich positiv und erreichte einen Umsatz von 13,4 Millionen €. Im Defence-Geschäft lag der Umsatz dagegen bei 9,4 Millionen €. Hier machten sich die verzögerten Aufträge besonders bemerkbar. Die Ertragslage wurde durch die fehlenden Umsätze erheblich belastet. Das bereinigte EBIT lag lediglich bei 0,1 Millionen €, was einer EBIT-Marge von 0,4% entspricht. Im ersten Quartal hatte die Marge noch bei 0,9% gelegen. Beim Nettoergebnis wurde aus einem Vorjahresgewinn von 2,4 Millionen € ein Verlust von 1,1 Millionen €. Bei der Bewertung dieser Finanzkennzahlen sollten allerdings die verschobenen Umsätze berücksichtigt werden. Die rückläufige Ertragslage hängt mit gestiegen Personalkosten zusammen. ## Motorengeschäft deutlich erweitert Um das bisherige Produktportfolio auszubauen, übernahm Steyr Motors das dänische Unternehmen BUKH. Die Übernahme wurde im April abgeschlossen. Der Kaufpreis lag im mittleren einstelligen Millionenbereich. Durch die Übernahme erweitert Steyr Motors sein Angebot bei Marinemotoren erheblich. Während das bisherige Portfolio Motoren mit einer Leistung von etwa 120 bis 300 PS umfasste, können nun Motoren mit einer Leistung von 24 bis 700 PS angeboten werden. Die Übernahme verbessert damit die Wettbewerbsposition von Steyr Motors deutlich. Mittelfristig dürften sich zudem positive Synergieeffekte ergeben. ## Bewertung Der starke Kursanstieg und der anschließende Rückgang im Juli waren zunächst maßgeblich von den Übernahmegesprächen mit Red Cat geprägt. Zusätzlich belastete die deutliche Senkung der Jahresprognose den Kurs. Vor der Prognoseanpassung hatte die Aktie noch bei rund 33 € notiert. Dabei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass die fehlenden Umsätze nach aktuellem Kenntnisstand überwiegend verschoben und nicht storniert wurden. Die operative Entwicklung dürfte sich daher verbessern, sobald die verzögerten Aufträge abgearbeitet und umsatzwirksam werden. Trotzdem bleibt die Aktie derzeit angeschlagen. Weitere Kursrückgänge können aufgrund der gesenkten Prognose und der hohen Volatilität nicht ausgeschlossen werden. Aus meiner Sicht fiel der Kursrückgang nach der gesenkten Prognose übertrieben stark aus. Mittlerweile konnte die Aktie bereits einen Teil der Verluste wieder aufholen. Positiv ist, dass das aktuelle Kursniveau wieder günstigere Einstiegsmöglichkeiten bietet. Aus meiner Sicht liegt ein fairer Wert mittelfristig bei rund 40 €. Vom aktuellen Kursniveau entspricht dies einem Potenzial von etwa +37%. Sollten wieder Übernahmegerüchte auftreten, kann der Zielkurs deutlich früher erreicht werden. Hierfür spricht, dass die langfristigen Wachstumsperspektiven intakt sind. Der Auftragseingang dürfte weiter stark ausfallen. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Steyr Motors in Kürze - Die Steyr Motors AG (WKN: A40TC4) ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Motoren. Diese werden vorwiegend in militärischen Spezialfahrzeugen, Booten (sowohl militärisch als auch zivil) sowie als Hilfsaggregate für Kampfpanzer und Lokomotiven eingesetzt werden. - Der Hauptsitz ist im österreichischen Steyr, das Unternehmen agiert weltweit. - Größte Aktionärin bleibt die Beteiligungsgesellschaft Mutares. - Die Börsennotierung im Scale-Segment erfolgt im Oktober 2024, die Börsenbewertung liegt aktuell bei 154 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Tungsten West-Aktie: Der nächste große Schritt steht bevor](https://www.sharedeals.de/tungsten-west-aktie-der-naechste-grosse-schritt-steht-bevor/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Tungsten West hat sich die Story in wenigen Wochen ziemlich verändert. Die Finanzierung für den Neustart der Hemerdon-Mine steht, die britische Regierung steigt selbst als Aktionär ein und erste Konzentrate wurden bereits produziert. Nach der starken Rally der vergangenen Monate ist damit zwar einiges eingepreist. Analysten sehen vom aktuellen Niveau aus trotzdem noch ordentlich Luft nach oben. ## Britische Regierung steigt mit Millionen ein Die wichtigste Meldung kam Ende August. Der britische National Wealth Fund will bis zu 71 Millionen Pfund in Tungsten West investieren. Davon fließen 36 Millionen Pfund direkt ins Eigenkapital. Dafür erhält der staatliche Fonds 100 Millionen neue Aktien zu 36 Pence und kommt anschließend auf einen Anteil von rund 7,4%. Dazu kommen eine Kreditlinie über 25 Millionen Pfund und eine mögliche Erweiterung um weitere 10 Millionen. Damit ist der geplante Neustart der Hemerdon-Mine nach Angaben des Unternehmens vollständig finanziert. Für Tungsten West nimmt das einen der größten Unsicherheitsfaktoren vom Tisch. Noch vor wenigen Monaten hing schließlich vieles daran, ob überhaupt genug Kapital für den Hochlauf zusammenkommt. Interessant ist auch, dass Großbritannien nicht nur Geld hineinsteckt. Die Regierung kann zusätzlich über einen Abnahmevertrag für bis zu 50% der geplanten Wolfram-Produktion verhandeln. Für Tungsten West wäre das ein ziemlich komfortabler Start, weil ein großer Teil der künftigen Produktion schon früh einen Abnehmer bekommen könnte. Der politische Hintergrund spielt dem Unternehmen ebenfalls in die Karten. China dominiert den weltweiten Wolfram-Markt und hat seine Exportpolitik zuletzt deutlich verschärft. Gleichzeitig wird Wolfram unter anderem in Rüstung, Luftfahrt, Halbleitern und der Industrie gebraucht. Eine eigene britische Quelle ist damit längst nicht mehr nur ein normales Minenprojekt, sondern wird zunehmend strategisch wichtig. Du interessierst Dich für den Rohstoffsektor? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Tungsten+West&stockidentifier=symbol%3ATUN) über alle wichtigen Entwicklungen informiert! ## Analysten sehen weiter Luft nach oben Tungsten West wird bislang nur von wenigen Analysten beobachtet. Die vorhandenen Kursziele liegen aber klar über dem aktuellen Kurs von rund 48,5 GBX. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits mehr als +300 % zugelegt. Laut FactSet liegt das durchschnittliche Kursziel bei 69,25 GBX. Vom aktuellen Niveau aus entspricht das noch einem Potenzial von rund +43 %. Das niedrigere Kursziel liegt bei 60,5 GBX, was rund +25 % Luft nach oben bedeutet. Am oberen Ende stehen 78 GBX. Bis dorthin wären es sogar noch rund +61 %. Trotz der starken Rally rechnen die Analysten damit also weiterhin mit höheren Kursen. Ein wichtiger Punkt ist die gesicherte Finanzierung von Hemerdon. Damit ist ein großes Risiko erst einmal vom Tisch. Jetzt muss Tungsten West zeigen, dass der Produktionshochlauf wie geplant funktioniert. Tungsten West hat inzwischen einige der größten Fragezeichen aus dem Weg geräumt. Die Finanzierung steht, die britische Regierung ist an Bord und Hemerdon soll wieder hochgefahren werden. Jetzt kommt der Teil, der wirklich zählt. Funktioniert der Produktionsstart wie geplant und bleiben die Rahmenbedingungen bei Wolfram stark, könnte trotz der bisherigen Rally noch mehr drin sein. Auch die Analystenziele von bis zu 78 GBX lassen noch ordentlich Luft nach oben. ## ℹ️ Tungsten West in Kürze - Tungsten West (WKN: A3C53L) mit Sitz in London ist ein britisches Bergbauunternehmen. - Das Unternehmen nimmt derzeit die Hemerdon-Mine in der englischen Provinz Devon wieder in Betrieb. Es handelt sich um die viertgrößte Wolfram-Lagerstätte der Welt. - Das Projekt befindet sich in der finalen Vorbereitungsphase. Der Start der ersten Produktionsphase ist für das 3. Quartal 2026 geplant. - Tungsten West notiert an der Londoner Börse und ist ca. 671 Millionen GBP wert. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Tungsten, Tungsten-Aktie --- ### [Valneva-Aktie: Analysten sehen über +150% Potenzial](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-analysten-trauen-ihr-ueber-150-zu/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Valneva ist wieder ordentlich Bewegung drin. Gestern legte die Aktie um +6,45% auf 2,99 € zu und gehörte damit zu den stärksten Werten am französischen Aktienmarkt. Eine neue Unternehmensmeldung gab es am Mittwoch zwar nicht. Der Blick richtet sich aber immer stärker auf den Borreliose-Impfstoff mit Pfizer und bei den Analysten liegen einige Kursziele weit über dem aktuellen Niveau. ## Borreliose-Impfstoff rückt näher an die Zulassung Bei Valneva hängt derzeit viel an PF-07307405, dem gemeinsam mit Pfizer entwickelten Impfstoff gegen Borreliose. Mitte August kam hier der nächste große Schritt. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Zulassungsantrag angenommen und mit der Prüfung begonnen. Die Grundlage liefern die Phase-3-Daten aus der VALOR-Studie. Der Impfstoff erreichte eine Wirksamkeit von mehr als 70% und zeigte zum Zeitpunkt der Auswertung keine neuen Sicherheitsprobleme. Ganz sauber liefen die Daten trotzdem nicht durch. In der primären Analyse wurde eine vorher festgelegte statistische Schwelle knapp verfehlt, unter anderem weil während der Studie weniger Borreliose-Fälle auftraten als erwartet. Eine zweite vorab festgelegte Auswertung erfüllte das Kriterium dagegen. Pfizer hält die Ergebnisse weiterhin für stark genug, um die Zulassung voranzutreiben. Für Valneva wäre eine Zulassung ein riesiger Schritt. Aktuell gibt es keinen zugelassenen Borreliose-Impfstoff für Menschen. Gleichzeitig übernimmt Pfizer einen großen Teil der weiteren Entwicklung und Vermarktung. Valneva könnte dadurch über Meilensteinzahlungen und spätere Umsatzbeteiligungen profitieren. Nach Europa sollen auch die USA folgen. Pfizer plant weiterhin, noch 2026 einen Zulassungsantrag bei der FDA einzureichen. Valneva rechnet mit regulatorischen Entscheidungen innerhalb der kommenden zwölf Monate. Du willst Biotech-Insider werden? Dann abonniere jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)! ## Das laufende Geschäft muss noch nachziehen Abseits der Borreliose-Fantasie sieht es bei Valneva deutlich nüchterner aus. Im ersten Halbjahr lagen die Produktumsätze bei 64 Millionen €. Gleichzeitig verfügte das Unternehmen Ende Juni noch über 121,5 Millionen € Cash. Für das Gesamtjahr hält Valneva an seiner Prognose fest und erwartet Produktumsätze zwischen 135 und 150 Millionen €. Beim Chikungunya-Impfstoff IXCHIQ läuft es weiterhin schwieriger als ursprünglich gedacht. Dazu kamen schwächere Reiseimpfstoff-Verkäufe und höhere Verluste. Valneva hat deshalb bereits ein Sparprogramm angeschoben, das ab der zweiten Jahreshälfte stärker bei Kosten und Cashflow helfen soll. Damit bleibt die Lage ziemlich klar. Das aktuelle Geschäft trägt die große Bewertungshoffnung noch nicht. Der mit Abstand wichtigste Hebel ist die mögliche Borreliose-Zulassung. Klappt sie, verändert sich die Story deutlich. Scheitert sie, würde der Aktie dagegen ein großer Teil ihrer aktuellen Zukunftsfantasie fehlen. ## Analysten sehen teilweise enormes Potenzial Bei den Analysten überwiegt derzeit klar die positive Seite. Das durchschnittliche Zwölfmonats-Kursziel liegt bei 6,19 €. Gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 2,99 € entspricht das einem Potenzial von rund +107%. Besonders weit lehnt sich Stifel aus dem Fenster. Das Analysehaus bleibt bei „Buy“ und sieht Valneva bei 7,50 €. Vom aktuellen Niveau aus wären das rund +151% Potenzial. Auch First Berlin bleibt trotz der schwächeren Geschäftszahlen positiv. Analyst Simon Scholes bestätigte im August seine Kaufempfehlung und setzte das Kursziel auf 4,40 €. Das wären immerhin noch gut +47% mehr als der gestrige Schlusskurs. First Berlin schätzt die Wahrscheinlichkeit einer FDA-Zulassung des Borreliose-Impfstoffs derzeit auf 67%. Es gibt aber auch eine deutlich andere Meinung. Goldman Sachs bleibt bei „Sell“ und sieht die Aktie lediglich bei 2,15 €. Vom aktuellen Niveau wären das rund -28% Abwärtspotenzial. Die enorme Spanne zwischen 2,15 und 7,50 € zeigt ziemlich gut, worauf Anleger sich bei Valneva einlassen. Die Analysten bewerten hier weniger das heutige Geschäft als die Frage, wie wahrscheinlich eine erfolgreiche Zulassung und anschließende Vermarktung des Borreliose-Impfstoffs ist. Valneva hat nach langer Schwäche wieder Aufmerksamkeit bekommen. Der gestrige Kurssprung passt dazu, dass die Borreliose-Story nach der Annahme des EMA-Antrags wieder stärker in den Vordergrund rückt. Die Analystenziele zeigen, wie groß der Hebel ist. Im Schnitt werden mehr als +100% Potenzial gesehen, Stifel kommt sogar auf über +150%. Dafür muss Pfizer mit dem Impfstoff aber durch die Zulassungsverfahren kommen. Daran dürfte sich die Valneva-Story in den kommenden Monaten messen lassen. ## ℹ️ Valneva in Kürze - Valneva (WKN: A0MVJZ) ist ein französisch-österreichisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Es entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten, darunter Chikungunya, Cholera und die Japanische Enzephalitis. - Der Vermarktung eines Vakzins gegen Covid-19 ist jedoch gescheitert. - Valneva notiert an der Börse Paris und ist mit rund 532 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Valneva, Valneva-Aktie, Valneva-Kurs --- ### [Volkswagen-Aktie: Schwache Phase wird zum Härtetest](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-schwache-phase-wird-zum-haertetest/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Volkswagen will die Aktie einfach nicht richtig vom Fleck kommen. Gestern ging es wieder -3,76% nach unten, heute bewegt sich der Kurs um 74 €. Damit steckt die Aktie weiter in der engen Seitwärtsphase der vergangenen Wochen. Gleichzeitig wird es hinter den Kulissen unruhiger, bei Volkswagen steht ein großer Umbau zur Diskussion. ## Raus aus dem Euro Stoxx 50 – und neuer Ärger im Konzern Für den gestrigen Rücksetzer gab es erst einmal einen ziemlich handfesten Grund. Volkswagen fliegt aus dem Euro Stoxx 50 und wird dort durch Nokia ersetzt. Die Aktie verlor daraufhin -3,76% und schloss bei 73,70 €. Solche Indexänderungen können zusätzlichen Verkaufsdruck bringen, weil Fonds und ETFs ihre Positionen entsprechend anpassen müssen. Dazu kommt allerdings ein deutlich größeres Thema. Volkswagen arbeitet weiter an einem tiefgreifenden Konzernumbau. Am Freitag soll der Aufsichtsrat über neue Sparmaßnahmen beraten. Im Raum stehen deutlich mehr Stellenstreichungen, mögliche Werksschließungen und eine stärkere Trennung einzelner Geschäftsbereiche. Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen stellen sich bislang gegen Teile der Pläne. Der Druck ist nachvollziehbar. Volkswagen verliert in China seit Jahren Boden und kämpft gleichzeitig mit hohen Kosten in Deutschland. Laut Reuters könnte die Zahl der geplanten Stellenstreichungen sogar deutlich über die bisher vereinbarten 35.000 Jobs hinausgehen. Ganz untätig ist Volkswagen in China aber nicht. Audi hat heute gemeinsam mit SAIC ein neues Innovationszentrum für die China-exklusive AUDI-Marke angekündigt. Damit sollen neue Modelle stärker direkt für den chinesischen Markt entwickelt werden. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3)! ## Die Zahlen erklären die schwache Stimmung Auch fundamental ist die Lage momentan eher durchwachsen. Im ersten Halbjahr setzte Volkswagen 158,1 Milliarden € um und damit praktisch genauso viel wie im Vorjahr. Beim operativen Ergebnis ging es dagegen um 11,6% auf 5,9 Milliarden € nach unten. Der Fahrzeugabsatz fiel sogar um 8,4% auf knapp 4 Millionen Autos. Immerhin läuft nicht alles schlecht. Die Volumenmarken rund um Volkswagen, Škoda, Seat und Cupra steigerten ihren operativen Gewinn im ersten Halbjahr um 4,5% auf 3,61 Milliarden €. Auch die Marge verbesserte sich leicht auf 4,9%. Trotzdem musste Volkswagen seine Umsatzprognose für 2026 bereits zurücknehmen. Statt eines Wachstums von bis zu 3% erwartet der Konzern inzwischen eine Entwicklung zwischen -3% und 0%. Die operative Marge soll weiterhin zwischen 4,0 und 5,5% liegen. ## Im Chart hängt Volkswagen weiter fest Auch im Chart hat sich in den vergangenen Wochen wenig getan. Seit dem heftigen Absturz Ende Juni steckt die Aktie in einer schwachen Konsolidierung fest. Auf kleinere Erholungen folgen immer wieder Rücksetzer, gestern mit den -3,76% wieder ziemlich deutlich. Die Handelsspanne bleibt dabei eng. Solange Volkswagen hier nicht nach oben rauskommt und wieder eine Folge höherer Hochs und höherer Tiefs aufbaut, gibt es charttechnisch wenig Grund, bereits von einer größeren Wende zu sprechen. Der erste wirklich große Widerstandsbereich liegt im gezeigten Chart bei rund 88 €. Das klingt vom aktuellen Kurs bei etwa 74 Euro erst einmal weit weg. Gleichzeitig wären es bis dorthin bereits knapp +20% Kurspotenzial. Volkswagen muss diesen Weg aber erst einmal Stück für Stück zurücklegen. Ein paar gute Handelstage reichen dafür nicht. Erst wenn die Aktie ihre aktuelle Seitwärtsphase verlässt und sich wieder dauerhaft nach oben arbeitet, wird auch die 88-€-Zone wieder realistisch. ![Volkswagen-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-03-um-08.05.26.png)Volkswagen-Aktie Bei den Analysten sieht das Bild interessanter aus. Das durchschnittliche Zwölfmonats-Kursziel liegt aktuell bei rund 105 €. Vom derzeitigen Kurs wären das gut +42% Potenzial. Die Einschätzungen gehen allerdings weit auseinander. Goldman Sachs bleibt neutral und sieht Volkswagen bei 88 €, damit ziemlich genau an der großen Widerstandszone aus dem Chart. RBC ist mit einem Kursziel von 120 € wesentlich optimistischer. Vom aktuellen Niveau wären das mehr als +60% Luft nach oben. Berenberg liegt bei 100 € und empfiehlt die Aktie zum Kauf, während UBS mit einem neutralen Rating und 80 € deutlich vorsichtiger bleibt. Volkswagen ist günstig bewertet und viele Analysten sehen deutlich höhere Kurse. Im Moment reicht das aber nicht, um die Aktie aus ihrer schwachen Seitwärtsphase zu holen. Jetzt muss sich das Bild erst Schritt für Schritt verbessern. Gelingt irgendwann der Weg zurück Richtung 88 €, wären vom aktuellen Niveau bereits rund +20% drin. Bis dahin muss Volkswagen aber sowohl beim Konzernumbau als auch an der Börse erst einmal wieder Vertrauen zurückgewinnen. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 38,56 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, VW, VW-Aktie --- ### [SAP-Aktie: 17 statt 200 – die Downgrades treffen den wunden Punkt!](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-17-statt-200-die-downgrades-treffen-den-wunden-punkt/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Nach einer 11%-Rallye innerhalb eines Monats erhält die SAP-Aktie gleich zwei Dämpfer. UBS stufte das Papier von „Buy“ auf „Neutral“ zurück, Santander äußerte ebenfalls größere Zweifel. Bei einem Kurs von rund 182 € reagiert die Aktie bislang vergleichsweise gelassen. Dabei zielen die Analysten auf einen wichtigen Punkt: SAP besitzt zwar einen gewaltigen Datenschatz, bringt seine angekündigten KI-Agenten bislang aber deutlich langsamer zu den Kunden als erhofft. ## Die Lücke zwischen Ankündigung und Produkt UBS zufolge hat SAP bislang lediglich 17 sofort einsetzbare KI-Agenten veröffentlicht. Weitere 15 befinden sich in der Anlaufphase. Das Ziel, bis zum Jahresende rund 200 Agenten bereitzustellen, erscheint damit zunehmend ambitioniert. Diese Programme sollen nicht nur Fragen beantworten, sondern vollständige Arbeitsschritte übernehmen. Denkbar sind beispielsweise das Bearbeiten von Rechnungen, die Bewertung von Lieferantenrisiken oder das Erstellen von Personalplanungen. Je tiefer die Agenten in die betrieblichen Abläufe eingebunden sind, desto größer wäre auch SAPs Möglichkeit, höhere Preise zu verlangen. Genau diese Monetarisierung verschiebt sich bei einem langsamen Rollout nach hinten. UBS warnt zudem davor, dass Kunden in der Zwischenzeit eigene KI-Lösungen entwickeln könnten. SAP würde dann zwar weiterhin die zugrunde liegenden Unternehmensdaten verwalten, bei der besonders lukrativen Anwendungsebene aber Marktanteile an Microsoft, Salesforce oder spezialisierte Anbieter verlieren. Damit treffen die Analysten einen wunden Punkt. SAP muss nicht das beste Sprachmodell entwickeln. Der Konzern muss seine einzigartige Position in den Geschäftsprozessen nutzen, bevor andere Anbieter ihre Agenten darüberlegen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Ein Downgrade mit höherem Kursziel Gegen einen grundlegenden Vertrauensverlust spricht allerdings die übrige UBS-Analyse. Die Schweizer Bank erhöhte ihr Kursziel trotz der Abstufung deutlich von 164 auf 201 €. Außerdem rechnen die Analysten bis 2028 mit einem durchschnittlichen jährlichen Ergebniswachstum von rund 19%. Auch eine verlangsamte Entwicklung des Cloud-Auftragsbestands wäre noch kein Einbruch. UBS erwartet, dass dessen organisches Wachstum von zuletzt 26 auf etwa 24% zum Jahresende zurückgeht. Das bliebe ein ausgesprochen hohes Niveau. Die Abstufung beruht daher vor allem auf dem Verhältnis zwischen Chancen und Bewertung. Nach der kräftigen Erholung bietet das UBS-Ziel nur noch rund 10% Potenzial. Santander sieht ebenfalls die Gefahr, dass der Markt bereits mehr KI-Erfolg einpreist, als SAP kurzfristig liefern kann. Für Aktionäre ist diese Unterscheidung wichtig: Die Analysten stellen nicht das ERP-Geschäft oder die langfristigen Kundenbeziehungen infrage. Sie verlangen lediglich sichtbare Belege dafür, dass aus den KI-Ankündigungen zusätzliche Umsätze werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Vorstand setzt eigenes Geld ein Bemerkenswert ist, dass mehrere Führungskräfte während der jüngsten Unsicherheit SAP-Aktien kauften. Vorstandschef Christian Klein investierte rund 325.000 €, Personalchefin Gina Vargiu-Breuer etwa 305.000 € und Kundenchef Thomas Saueressig weitere 267.000 €. Insgesamt flossen damit fast 900.000 € aus dem Management in die Aktie. Insiderkäufe garantieren keine steigenden Kurse. Sie zeigen aber, dass diejenigen, die den Fortschritt bei den KI-Produkten am besten beurteilen können, die aktuelle Bewertung offenbar nicht für überzogen halten. Nun muss SAP operativ nachlegen. Entscheidend wird weniger die bloße Anzahl neuer Agenten sein als deren Nutzung bei zahlenden Kunden. Erst wenn Unternehmen ihre Arbeitsabläufe tatsächlich mit Joule und den neuen Anwendungen automatisieren, entsteht der erhoffte zusätzliche Wachstumstreiber. Die beiden Downgrades sind nachvollziehbar. Nach der Rallye braucht die SAP-Aktie neue operative Belege, während der langsame KI-Rollout eine echte Schwachstelle darstellt. Für einen Verkauf reicht mir das angesichts der starken Marktposition und der Insiderkäufe jedoch nicht. Bei rund 182 € ist die Aktie für mich eine Halteposition – für einen Neueinstieg würde ich entweder niedrigere Kurse oder deutlich sichtbare Fortschritte bei der KI-Monetarisierung abwarten. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 223 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Palo Alto Networks-Aktie: Bricht der Trend jetzt?](https://www.sharedeals.de/palo-alto-networks-aktie-bricht-der-trend-jetzt/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palo-Alto-Networks-Aktie gerät nach dem jüngsten Rekordhoch deutlich unter Druck. Nachdem der Kurs am 13. August bei knapp 399 US$ ein neues Allzeithoch markierte, folgte zuletzt eine kräftige Gegenbewegung. Allein gestern verlor die Aktie -9,28%. Damit stellt sich die Frage, ob nun eine größere Korrektur bevorsteht. ## Chartanalyse zur Palo Alto-Aktie Die Palo Alto-Aktie fiel gestern unter die diagonale Trendlinie. Zwischenzeitlich verlor der Kurs über -11%, obgleich der Kurs sich auf Schlusskursbasis leicht erholte und mit insgesamt -9,28% den gestrigen Handelstag beendete. Damit hat sich das zuletzt starke Chartbild wieder leicht eingetrübt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/PANW_2026-09-03_05-36-50-scaled.png)Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Palo Alto-Kurs steht derzeit an einem Scheidepunkt. Eine Stabilisierung könnte dem Kurs zu einem neuen Rekordhoch verhelfen. Sollten die Bären das Ruder übernehmen, könnte sich der Verkaufsdruck beschleunigen, da kaum lokale Unterstützungen im Chartbild vorhanden sind. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Palo Alto-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 58 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, welches von einer bärischen Divergenz begleitet wird. Beide Signale deuten tendenziell auf fallende Kurse hin. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/PANW_2026-09-03_05-37-47-scaled.png)Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD zeigt auf Wochenbasis jetzt ein Verkaufssignal, welches sich bereits durch das abnehmende Momentum in den letzten Monaten ankündigte. Die Indikatoren sprechen damit tendenziell eher für eine Ausweitung der Korrektur. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart deutet auf eine mögliche Extension der großen Welle 5 hin. Solange wichtige Unterstützungen und Trendwendebereiche halten, bleibt das Szenario steigender Kurse intakt. Unter 308 US$ würde es jedoch deutlich an Wahrscheinlichkeit verlieren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/PANW_2026-09-03_05-38-22-scaled.png)Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Palo Alto-Kurs zeigte zeigt sich weiter in einem stabilen Aufwärtstrend. Bisher ist dieser ungebrochen. Zwischenkorrekturen aufgrund von Gewinnmitnahmen sind als typisches Marktverhalten einzuordnen, solange lokale Unterstützungen nicht nachhaltig unterschritten werden. Meiner Einschätzung nach bleibt die Palo-Alto-Aktie trotz des kräftigen Rücksetzers grundsätzlich aussichtsreich. Der bärische RSI und MACD sprechen kurzfristig für weiteren Korrekturbedarf. Gleichzeitig bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend aus Sicht der Elliott-Wellen intakt, solange wichtige Unterstützungen halten. Entscheidend ist daher, ob sich der Kurs nach dem jüngsten Abverkauf stabilisieren kann. Gelingt die Erholung, bleibt ein neues Allzeithoch möglich. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig unter 308 US$, würde das bullische Szenario deutlich an Wahrscheinlichkeit verlieren. ## ℹ️ Palo Alto Networks in Kürze - Palo Alto Networks, Inc. (WKN: A1JZ0Q) ist ein IT-Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in Santa Clara in Kalifornien. - Kernprodukt des Unternehmens ist eine Cybersicherheitsplattform, die Firewalls und Cloud-basierte Angebote umfasst. - Kunden von Palo Alto sind sowohl Behörden als auch Unternehmen aller Größenordnungen. - Das Unternehmen ist Mitglied im US-Leitindex Nasdaq 100 und ca. 267,71 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** -Aktie, -Analyse, Cyber-Aktien, Cyber-Security, Cyber-Security-Aktien, Cybersicherheit, Cybersicherheit-Aktien, Palo Alto, Palo Alto Networks, Palo Alto-Aktie, Palo Alto-Analyse, Palo Alto-Chartanalyse, Palo Alto-Kurs, Palo Alto-Preis, Palo Alto-Prognose, Prognose, Techaktien --- ### [Commerzbank-Aktie über 40 €: Der Zinsjoker ist weg!](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-ueber-40-e-der-zinsjoker-ist-weg/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie hat die Marke von 40 € überwunden und notiert nur noch knapp unter ihrem Rekordhoch von 41,05 €. Anders als in den vergangenen Jahren wird die Kursentwicklung inzwischen nicht mehr allein von steigenden Zinsen oder der Übernahmefantasie getragen. Das operative Geschäft wächst auch bei einem nahezu stagnierenden Zinsüberschuss. Genau das rechtfertigt eine höhere Bewertung – doch bei 40 € ist ein erheblicher Teil der Verbesserung bereits eingepreist. ## Gebühren ersetzen das Zinswachstum Der Nettozinsüberschuss war lange der wichtigste Ergebnistreiber. Im zweiten Quartal stagnierte er jedoch bei 2,06 Milliarden €, obwohl das Kreditvolumen im Firmenkundengeschäft um 16% auf durchschnittlich 123 Milliarden € zunahm. Vor allem die deutlich gesunkenen Zinsen in Polen belasteten. Trotzdem steigerte die Commerzbank ihre Quartalserträge um 9% auf 3,3 Milliarden €. Der Provisionsüberschuss wuchs um 7% auf 1,08 Milliarden €. Besonders stark entwickelten sich das Wertpapiergeschäft, Anleiheemissionen, Zahlungsdienstleistungen und Garantien. Auch im Privatkundengeschäft zeigt sich die neue Qualität. Das betreute Wertpapiervolumen erhöhte sich binnen eines Jahres um 39 Milliarden auf 285 Milliarden €. Die Kunden handelten mehr Wertpapiere und zahlten höhere Gebühren, während das neue Preismodell für Girokonten zusätzliche Erlöse lieferte. Damit wird die Bank weniger abhängig vom Zinsumfeld. Provisionen schwanken zwar ebenfalls, besitzen aber langfristig ein größeres Wachstumspotenzial als der klassische Zinsüberschuss. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Die operative Marge steigt weiter Gleichzeitig wachsen die Kosten deutlich langsamer als die Erträge. Im ersten Halbjahr erhöhten sich die Aufwendungen um weniger als 2% auf 3,45 Milliarden €. Die Erträge legten dagegen um 7% auf 6,5 Milliarden € zu. Dadurch verbesserte sich die Kosten-Ertrags-Quote einschließlich der Pflichtbeiträge von 56 auf 53%. Ohne diese Belastungen benötigte die Commerzbank nur noch 50 Cent Aufwand, um einen Euro Ertrag zu erwirtschaften. Das operative Halbjahresergebnis erreichte mit 2,73 Milliarden € einen neuen Rekord. Unter dem Strich verdiente die Bank 1,81 Milliarden € und damit 40% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital stieg auf 12,6%. Auch die Risiken bleiben beherrschbar. Die Quote notleidender Kredite verharrte bei niedrigen 1,1%, während die harte Kernkapitalquote von 14,4% einen komfortablen Abstand zu den regulatorischen Anforderungen bietet. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin einen Gewinn von mindestens 3,4 Milliarden €. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Analysten sehen kaum noch Spielraum Mit dem Anstieg über 40 € hat die Aktie allerdings die meisten Analystenziele erreicht. Das durchschnittliche Kursziel der im August veröffentlichten Studien liegt exakt bei 40 €. JPMorgan sieht den fairen Wert bei 38 €, die Deutsche Bank bei 42 € und RBC bei 43 €. Lediglich die DZ Bank bleibt mit 46 € deutlich optimistischer. Dieses Ziel basiert jedoch bereits auf einer Übernahme durch UniCredit als wahrscheinlichstem Szenario. Ohne zusätzliches Angebot oder höhere Synergien erscheint das kurzfristige Kurspotenzial daher begrenzt. Attraktiv bleibt die Kapitalrückgabe. Für 2026 sollen rund 3,2 Milliarden € beziehungsweise nahezu der gesamte bereinigte Jahresgewinn an die Aktionäre fließen. Mindestens die Hälfte davon ist für die Dividende vorgesehen. Marktbeobachter rechnen mit etwa 1,62 € je Aktie, woraus bei 40 € noch eine Rendite von rund 4% entstünde. Der Sprung über 40 € ist durch Rekordgewinne, steigende Provisionserlöse und eine bessere Effizienz fundamental unterlegt. Die Commerzbank beweist erstmals überzeugend, dass sie auch ohne zusätzlichen Zinsrückenwind wachsen kann. Für einen Neueinstieg ist mir die Bewertung aber zu hoch, zumal der Übernahme-Poker sowieso die Richtung vorgibt. Hier heißt es eher: An der Seitenlinie verweilen und abwarten. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Palantir-Aktie nach Rücksetzer: Geht die Rallye weiter?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-nach-ruecksetzer-geht-die-rallye-weiter/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palantir-Aktie gerät nach dem jüngsten Anstieg wieder unter Druck und verlor gestern -5,81%. Während die technischen Indikatoren auf Tagesbasis inzwischen bärische Signale liefern, bleibt die übergeordnete Chartstruktur weiterhin konstruktiv. Damit stellt sich die Frage, ob der aktuelle Rücksetzer lediglich eine kurzfristige Korrektur darstellt oder sich daraus mehr entwickelt. ## Chartanalyse zur Palantir-Aktie Die Palantir-Aktie überwand am 4. August die weiße Abwärtstrendlinie mit einer dynamischen Bewegung und hinterließ dabei eine größere Kurslücke. Da solche Gaps in der Vergangenheit häufig geschlossen wurden, könnte zunächst ein größerer Rücksetzer folgen, bevor neue Höchststände möglich werden. Die aktuelle Ablehnung am Widerstand könnte ein erstes Indiz dafür sein. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/PLTR_2026-09-03_05-41-20-scaled.png)Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Grundsätzlich ist das Schließen einer solchen Kurslücke jedoch nicht erforderlich. Der Kurs der Palantir-Aktie könnte sich auch auf direktem Wege zu einem neuen Rekordhoch befinden. Der kurzfristige, strukturelle Support könnte dabei als Unterstützung dienen und liegt zwischen 156,25 US$ und 163,13 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## The Palantir-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 52 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten gekreuzt, was zu einem bärischen Cross geführt hat, welches von einer bärischen Divergenz begleitet wird. Auch der MACD hat ein bärisches Crossover, oberhalb der Nulllinie vollzogen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/PLTR_2026-09-03_05-41-57-scaled.png)Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben je ein Verkaufssignal ausgebildet, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Auf Wochenbasis sind die Indikatoren aktuell noch freundlich, obgleich das Momentum an Stärke verliert. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Der Palantier-Kurs scheint in der fünften Welle weiter extendieren zu wollen. Obwohl bereits eine fünfteilige Struktur im Chart der Techaktie zu identifizieren ist, war der Rücksetzer korrektiver Natur. Zudem hat der Kurs auf den Trendwendebereich reagiert und stieg von dort um satte +77% an, was die Chance auf ein neues Allzeithoch wieder erhöht. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/PLTR_2026-09-03_05-42-43-scaled.png)Palantir Technologies, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Eine Bestätigung für das bullische Szenario gibt es jedoch vorerst nicht. Erst mit einem neuen Rekordhoch ist die Trendwende bestätigt. Sollte der Kurs jedoch erneut korrigieren, ist der Trendwendebereich zwischen 116,72 US$ und 83,88 US$ weiterhin relevant. Invalidiert wird das bullische Szenario mit einem Bruch unter die Marke von 65,69 US$. Meiner Einschätzung nach bleibt die Palantir-Aktie trotz der jüngsten Schwäche grundsätzlich konstruktiv. Die bärischen Signale bei RSI und MACD mahnen kurzfristig jedoch zur Vorsicht. Gleichzeitig spricht die Elliott-Wellen-Struktur weiterhin für die Möglichkeit eines neuen Rekordhochs. Entscheidend bleibt nun, ob der kurzfristige Support zwischen 156,25 und 163,13 US$ hält. Eine Stabilisierung könnte den Weg nach oben ebnen. Sollte der Kurs dagegen stärker korrigieren, rückt zunächst das Schließen der Kurslücke in den Fokus. ## ℹ️ Palantir Technologies in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 407,22 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Kurs, Palantir-Preis, Palantir-Prognose --- ### [Evotec-Aktie: Steht jetzt die Trendwende an?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-steht-jetzt-die-trendwende-an/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Evotec-Aktie hat nach einer langen Abwärtsphase gestern wieder ein Lebenszeichen gezeigt und um rund +5% zugelegt. Gleichzeitig deutet eine bullische Divergenz im RSI auf Tagesbasis auf nachlassenden Abwärtsdruck hin. Damit rückt die Frage in den Fokus, ob sich daraus eine nachhaltige Erholung entwickeln kann oder die Bären weiterhin dominieren. ## Chartanalyse zur Evotec-Aktie Seit dem Rekordhoch im September 2021 befindet sich die Evotec-Aktie in einem ausgeprägten langfristigen Abwärtstrend. Über rund fünf Jahre hat der Kurs massiv an Wert verloren und inzwischen etwa -94% gegenüber dem damaligen Höchststand eingebüßt. Eine nachhaltige Trendwende ist bislang ausgeblieben. Doch jetzt gibt es erste Signale, die eine Trendwende ermöglichen können. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/EVT_2026-09-03_05-27-45-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In den vergangenen Monaten hat sich bei der Evotec-Aktie ein klar abwärtsgerichteter Trendkanal etabliert. Dessen Unterseite wurde bereits am 14. Juli getestet, konnte damals jedoch keine nachhaltige Erholung auslösen. Gestern jedoch zeigte der Kurs eine Reaktion nahe der Unterstützung und stieg um knapp +5% an. Für eine bestätigte Trendwende ist es damit immer noch zu früh, aber erste Indizien zeichnen sich bereits ab. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Evotec-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 42 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD ist ebenfalls ein bärisches Cross zu vernehmen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/EVT_2026-09-03_05-28-49-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auf Wochenbasis bleibt das technische Bild überwiegend schwach, obgleich das bärische Momentum deutlich abgebaut hat. Sowohl RSI als auch MACD liefern weiterhin Verkaufssignale. Auf dem Tageschart hingegen zeigt Evotec jetzt bullische Signale. Vor allem der RSI wird mit einer bullischen Divergenz zunehmend interessanter. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Wochenchart bleibt klar bärisch. Seit dem Hoch im November 2021 befindet sich die Evotec-Aktie in einer impulsiven Abwärtsbewegung, die sich bislang in fünf Wellen gliedern lässt. Der aktuelle Abwärtsimpuls könnte sich jedoch seinem Ende nähern. Sollte die Welle 1 abgeschlossen sein, wäre anschließend eine technische Erholung im Rahmen einer Welle 2 möglich, die durchaus kräftig ausfallen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/EVT_2026-09-03_05-30-53-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Kursanstieg von Februar 2009 bis zum Hoch im November 2021 lässt sich aus Elliott-Wellen-Sicht als korrektive A-B-C-Struktur einordnen. Die anschließende impulsive Abwärtsbewegung spricht dafür, dass der übergeordnete Abwärtstrend noch aktiv ist. Damit bleiben langfristig auch neue Allzeittiefs möglich, obgleich der Kurs am Beginn einer Welle-2-Erholung stehen könnte. Meiner Einschätzung nach bietet die Evotec-Aktie nach dem jahrelangen Abwärtstrend erste Anzeichen für eine mögliche Gegenbewegung. Der Anstieg um rund +5% und insbesondere die bullische Divergenz im RSI sprechen für nachlassenden Abwärtsdruck. Entscheidend bleibt nun die Reaktion an der Unterseite des Abwärtstrendkanals. Kann sich die Aktie dort stabilisieren und anschließend wichtige Widerstände überwinden, könnte eine kräftige technische Erholung folgen. Scheitert die Stabilisierung dagegen, bleiben weitere lokale Tiefs möglich. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und 568,62 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Evotec, Evotec SE, Evotec SE-Aktie, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Kurs, Evotec-Preis, Evotec-Prognose --- ### [Almonty-Aktie: Droht jetzt die nächste Korrektur?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-droht-jetzt-die-naechste-korrektur/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie ist am starken Widerstand bei 19 US$ erneut abgeprallt und hat daraufhin um -12,68% korrigiert. Gleichzeitig haben RSI und MACD auf Tagesbasis bärische Crossover ausgebildet. Damit stellt sich nun die Frage, ob der Rücksetzer lediglich eine Korrektur darstellt oder sich der Abwärtsdruck weiter verstärkt. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie scheiterte erneut an der Marke von 19 US$. Damit bestätigt sich der Widerstandsbereich zunehmend als entscheidende Hürde. Sollte der nachhaltige Ausbruch weiter ausbleiben, könnte zunächst eine Korrektur einsetzen und den nächsten Supportbereich zwischen 13,03 und 14,00 US$ in den Fokus rücken. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/ALM_2026-09-03_05-20-21-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Gelingt der Almonty-Aktie der nachhaltige Ausbruch über den Widerstandsbereich zwischen 19,00 und 19,72 US$, würde sich das charttechnische Bild deutlich aufhellen. In diesem Fall könnte der Weg in Richtung eines neuen Allzeithochs frei werden. Vom aktuellen Kursniveau fehlen dafür lediglich rund +38%, sodass ein erfolgreicher Ausbruch erhebliches weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen könnte. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gefallen und notiert bei 58 Punkten in der neutralen Zone. Der RSI hat dabei ein bärisches Cross ausgebildet. Auch der MACD zeigt neben abnehmendem Momentum jetzt ein Verkaufssignal, was tendenziell für eine Ausweitung der Korrektur spricht. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/ALM_2026-09-03_05-20-52-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren auf Tagesbasis deuten an, dass die Korrektur trotz des letzten Anstiegs bisher nicht vorbei sein könnte. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben bärisch gecrosst, obgleich die Indikatoren auf Wochenbasis freundlicher erscheinen. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart lässt weiterhin vermuten, dass sich die Almonty-Aktie in einer Welle‑4-Korrektur befindet. Der mögliche Zielbereich der Korrektur erstreckt sich dabei von 9,53 US$ am 0,236er Fibonacci-Retracement bis 3,35 US$ am 0,5er Retracement. Alternativ könnte der jüngste Rücksetzer lediglich eine Zwischenkorrektur darstellen und die Aktie weiterhin in Welle 3 notieren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/ALM_2026-09-03_05-22-00-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das Potenzial für ein neues Allzeithoch in einer abschließenden Welle 5 bestehen. Die zeitliche Struktur spricht jedoch für eine mögliche Verlängerung der Welle 4. Der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle C, der A-B-C-Bewegung liegt dabei zwischen 5,20 US$ und 8,56 US$. Meiner Einschätzung nach bleibt die Almonty-Aktie trotz des erneuten Abpralls an der 19-US$-Marke grundsätzlich aussichtsreich. Die bärischen Signale bei RSI und MACD mahnen kurzfristig jedoch zur Vorsicht und sprechen dafür, dass die Korrektur noch nicht abgeschlossen sein könnte. Entscheidend bleibt der Widerstandsbereich zwischen 19 und 19,72 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg zu einem neuen Allzeithoch ebnen. Scheitert die Aktie dagegen erneut, dürfte zunächst der Supportbereich zwischen 13,03 und 14,00 US$ in den Fokus rücken. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,10 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [Nvidia-Aktie: Gelingt jetzt der Sprung zum Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-gelingt-jetzt-der-sprung-zum-allzeithoch/) **Published:** September 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nvidia-Aktie hat zuletzt wieder deutlich an Dynamik gewonnen und gestern um +3,21% zugelegt. Damit fehlen dem Kurs nur noch rund +5,5% bis zu einem neuen Allzeithoch. Nun stellt sich die entscheidende Frage: Gelingt den Bullen der nächste Schub und damit der Sprung auf ein neues Rekordhoch? ## Chartanalyse zur Nvidia-Aktie Nach dem Rekordhoch von über 236 US$ Mitte Mai geriet die Nvidia-Aktie zunächst deutlich unter Druck und verlor zeitweise mehr als -20%. Erst an einer wichtigen Unterstützungszone fand der Kurs Halt und leitete anschließend eine dynamische Erholung ein. In der Folge konnte Nvidia einen Großteil der zuvor erlittenen Verluste wieder aufholen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/NVDA_2026-09-03_05-14-29-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Momentan befindet sich der Nvidia-Kurs zwischen dem Supportbereich und einem neuen Rekordhoch. Die Unterstützung reicht von 208,22 US$ bis 217,02 US$. Sollte dieser nach unten verlassen werden, könnte der nächste Unterstützungsbereich erneut angelaufen werden, welcher zwischen 189,53 US$ und 197,91 US$ liegt. Auf der Oberseite liegt lediglich das Allzeithoch bei 236,54 US$ als möglicher Widerstand. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nvidia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Nvidia-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 57 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD zeigt ebenfalls ein Kaufsignal. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/NVDA_2026-09-03_05-15-11-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder etwas optimistischer. Beide Indikatoren signalisieren steigende Kurse auf Basis von bullischen Crossover. Gleiches gilt für beide Indikatoren auch auf Wochenbasis, was nach dem Rücksetzer kurz- bis mittelfristig zu einem neuen Rekordhoch führen könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Wochenchart spricht dafür, dass sich der aktuelle Aufwärtszyklus möglicherweise bereits in einer fortgeschrittenen Phase befindet. Seit dem Welle-4-Tief am 7. April 2025 ist eine fünfteilige Impulsstruktur erkennbar, wodurch das Risiko einer größeren Korrektur zunimmt. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt jedoch intakt, sodass zunächst weitere lokale Hochs möglich sind, bevor eine stärkere Gegenbewegung folgt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/NVDA_2026-09-03_05-15-53-scaled.png)Nvidia Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der übergeordnete Aufwärtstrend der Nvidia-Aktie ist weiterhin stabil und charttechnisch ungebrochen. Solange der Kurs höhere Hochs ausbildet, bleibt die Rallye grundsätzlich intakt. Mit dem weiteren Anstieg nimmt jedoch auch das Risiko einer größeren Korrektur zu. Entsprechend könnten Gewinnmitnahmen zunehmend wahrscheinlicher werden. Anleger sollten daher trotz der anhaltenden Stärke mögliche Rücksetzer einkalkulieren. Meiner Einschätzung nach bleibt die Nvidia-Aktie trotz des fortgeschrittenen Aufwärtszyklus prinzipiell aussichtsreich. Die bullischen Signale von RSI und MACD sprechen weiterhin für Stärke. Gleichzeitig mahnt die Elliott-Wellen-Struktur zur Vorsicht, da das Risiko einer größeren Korrektur mit zunehmender Dauer der Rallye steigt. Entscheidend bleibt nun das Allzeithoch bei 236,54 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg für weitere Rekordstände ebnen. Scheitert der Kurs dagegen an dieser Marke, dürfte zunächst der Supportbereich zwischen 208,22 und 217,02 US$ wieder in den Fokus rücken. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,42 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chip-Aktien, Chiphersteller, K.I., K.I.-Aktien, Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Ballard Power-Aktie nach -67%: War das noch nicht alles?](https://www.sharedeals.de/ballard-power-aktie-nach-67-war-das-noch-nicht-alles/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Ballard Power-Aktie findet auch nach ihrem massiven Absturz noch keinen nachhaltigen Boden. Vom Frühjahrshoch bei 6,60 US$ hat der Brennstoffzellen-Titel inzwischen rund zwei Drittel seines Wertes eingebüßt und notiert aktuell nur noch bei 2,22 US$. Damit rückt bereits die nächste wichtige Unterstützungszone in Reichweite. Für eine echte Trendwende dürfte es jedoch noch zu früh sein. ## GeoPura macht die Wette größer Mit der geplanten Übernahme des britischen Wasserstoffunternehmens GeoPura erhöht Ballard Power den strategischen Einsatz deutlich. 275 Millionen GBP soll der Spezialist für mobile, wasserstoffbasierte Stromversorgung kosten, wobei nur 82,5 Millionen GBP in bar fließen und der Rest über rund 51 Millionen neue Ballard-Aktien finanziert werden soll. Gleichzeitig zeigen die jüngsten Zahlen zumindest operative Fortschritte: Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +15% auf rund 21 Millionen US$, die Bruttomarge erreichte 20% und der bereinigte EBITDA-Verlust schrumpfte von -30,6 auf -9,8 Millionen US$. Der Auftragsbestand kletterte auf 156,6 Millionen US$. Ob daraus bereits ein Schnäppchen entsteht, hat mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig erst gestern in seiner [Einordnung zum massiven Kurssturz und den Chancen der GeoPura-Übernahme](https://www.sharedeals.de/ballard-power-aktie-kann-man-hier-ein-tolles-schaeppchen-machen/) untersucht. Er sieht vor allem die wachsende Position im Busgeschäft, die verbesserte Kostenstruktur und den strategischen Zukauf positiv. Die Börse bleibt bislang skeptischer, zumal die Verwässerung durch die geplante Aktienfinanzierung erheblich ausfällt. **Apropos:** Welche Unternehmen langfristig vom Umbau der globalen Energieversorgung profitieren könnten, zeigt [unser kostenloser Report „Energiekrise als Börsenchance“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Ballard-Power-4J_020926-1024x708.png)Quelle Chart: stock3 Der laufende Abverkauf dürfte zunächst noch etwas Luft nach unten besitzen. Mein präferierter Verlauf führt die Ballard Power-Aktie zunächst über 2,08 US$ in Richtung der Unterstützungszone um 1,90 US$. Genau dort könnte sich eine tragfähigere Stabilisierung entwickeln. Gelingt anschließend die Rückkehr über 2,08 beziehungsweise 2,22 US$, wäre eine größere Gegenbewegung vorstellbar. Als entscheidender Befreiungsschlag gilt jedoch erst die Rückeroberung von 2,64 US$. Darüber würde sich der Weg in Richtung 3,57 US$ öffnen. Scheitert die Stabilisierung dagegen und fällt der Kurs auch unter 1,74 US$, wäre das bullische Erholungsszenario zunächst vom Tisch. In diesem Fall droht eine deutlich tiefere Rückschlagswelle, die langfristig sogar wieder das Mehrjahrestief bei 1,07 US$ auf die Agenda bringen könnte. Damit bleibt die Aktie trotz des bereits enormen Kursverlustes technisch anfällig. Nach rund -67% Kursverlust wirkt die Ballard Power-Aktie optisch zwar billig, ein belastbarer Boden ist daraus aber bis jetzt nicht abzuleiten. Mein bevorzugtes Szenario sieht zunächst einen Rücklauf in Richtung 1,90 US$ und von dort eine neue Erholungschance vor. Oberhalb von 2,64 US$ würde sich das Bild deutlich verbessern und 3,57 US$ erreichbar werden. Unter 1,74 US$ droht dagegen nochmals erheblicher Verkaufsdruck. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Ballard Power in Kürze - Ballard Power Systems (WKN: A0RENB) ist ein kanadischer Hersteller von Brennstoffzellen mit Sitz in Burnaby bei Vancouver. - Kerngeschäftsfeld ist die Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen für den Einsatz in Fahrzeugen. - Die Wasserstoffantriebe der Kanadier kommen in Bussen, Zügen, Schiffen, Gabelstaplern und Baumaschinen zur Anwendung. - Darüber hinaus produziert Ballard Power Notstromversorgungsmodule, die etwa in Mobilfunkbasisstationen zum Einsatz kommen. - Ballard Power notiert an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq und ist derzeit ca. 677 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Ballard Power, Ballard Power-Aktie, Chartanalyse --- ### [Nordex-Aktie nach -31%: Wie tief geht es noch?](https://www.sharedeals.de/nordex-aktie-nach-31-wie-tief-geht-es-noch/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Nordex-Aktie kommt immer stärker unter Druck. Vom April-Hoch bei 51,70 € verlor der Titel in der Spitze bereits rund -31% und markierte am Mittwoch ein Tagestief bei 35,52 €. Aktuell notiert die Aktie mit 36,42 € zudem unter einer weiteren wichtigen Unterstützung. Trotz einer weiterhin überzeugenden Geschäftsentwicklung spricht charttechnisch einiges dafür, dass die Korrektur noch nicht beendet ist. ## Starke Zahlen helfen dem Kurs nicht An der operativen Entwicklung liegt die Kursschwäche kaum. Im zweiten Quartal steigerte Nordex den Umsatz um +16,3% auf rund 2,2 Milliarden €, während sich das EBITDA auf 223,8 Millionen € mehr als verdoppelte. Die Marge sprang von 5,8 auf 10,3% und der Auftragseingang legte um +32,2% auf 3,1 GW zu. Für das Gesamtjahr hält der Windkraftanlagenbauer an seiner Prognose von 8,2 bis 9,0 Milliarden € Umsatz und einer EBITDA-Marge zwischen 8 und 11% fest. Warum die Aktie dennoch schwächelt, hat mein Kollege Alexander Hirschler gestern in seiner [Einordnung zur Frage nach einem gesunden Rücksetzer oder einer größeren Trendwende](https://www.sharedeals.de/nordex-aktie-gesunder-ruecksetzer-oder-trendwende/) beleuchtet. Neben Gewinnmitnahmen nach der außergewöhnlichen Rally sorgen vor allem politische Unsicherheiten rund um den weiteren Windkraftausbau für Zurückhaltung. Gleichzeitig gehen auch die Analystenmeinungen deutlich auseinander, während der hohe Auftragsbestand von rund 17 Milliarden € die langfristige Visibilität weiterhin stützt. **Passend dazu:** Welche Unternehmen langfristig vom steigenden Energiebedarf profitieren könnten, zeigt [unser kostenloser Report „Energiekrise als Börsenchance“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Nordex-3J_020926-1024x680.png)Quelle Chart: stock3 Der Bruch der Unterstützung bei 37,72 € verschärft das kurzfristige Chartbild nochmals. Solange diese Marke nicht zurückerobert wird, favorisiere ich eine Fortsetzung der Korrektur. Zunächst dürfte dabei 32,53 € in den Fokus rücken, bevor die wesentlich interessantere Auffangzone um 30,70 € erreicht werden könnte. Dort wäre aus meiner Sicht erstmals wieder mit einer kräftigeren Gegenbewegung zu rechnen. Fällt allerdings auch diese Unterstützung, würde sich das Abwärtspotenzial bis 25,66 € ausdehnen. Für eine vorzeitige Trendwende müssen die Käufer dagegen deutlich mehr leisten als nur eine kurzfristige Stabilisierung. Entscheidend wäre zunächst die Rückeroberung von 41,34 € und anschließend der Bruch der seit dem April-Hoch fallenden Abwärtstrendlinie. Gelingt dieser Befreiungsschlag, könnte sich das Bild wieder zugunsten der Bullen drehen und 49 beziehungsweise das Rekordhoch bei 51,70 € auf die Agenda rücken. Die Nordex-Aktie hat mit dem Fall unter 37,72 € das nächste technische Warnsignal geliefert. Trotz starker Geschäftszahlen bleibt deshalb zunächst die Unterseite zu favorisieren. Mein bevorzugter Fahrplan führt über 32,53 € bis in die Zone um 30,70 €, wo sich eine neue Einstiegschance ergeben könnte. Erst oberhalb von 41,34 € und der fallenden Abwärtstrendlinie wäre die laufende Korrektur aus meiner Sicht nachhaltig entschärft. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nordex in Kürze - Die Nordex SE (WKN: A0D655) mit Sitz in Hamburg entwickelt und produziert Onshore-Windkraftanlagen (für den Betrieb an Land). Außerdem ist Nordex in der Planung von Windparks bis zu deren schlüsselfertiger Errichtung tätig. - Neben der Hauptproduktionsstätte in Rostock fertigt das Unternehmen an weiteren Standorten in Deutschland, Brasilien, Indien, Mexiko und Polen. - Insgesamt installierte Nordex bislang Windenergieanlagen in über 40 Ländern mit einer Leistung von ca. 51 Gigawatt. - Nordex im Mitglied im MDAX und TecDAX und an der Börse ca. 8,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Nordex, Nordex-Aktie, Nordex-Chartanalyse --- ### [Evotec-Aktie: Käufer sind zurück – aber reicht das?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-kaeufer-sind-zurueck-aber-reicht-das/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Evotec-Aktie zeigt heute endlich wieder etwas Leben. Nach dem langen Abverkauf geht es zeitweise um rund +5% nach oben. Auslöser ist eine neue Kooperation im Krebsbereich. Das allein dreht die Story aber noch nicht, dafür waren die letzten Monate einfach zu schwach. ## Neue Krebs-Kooperation sorgt für etwas Rückenwind Evotec arbeitet künftig mit Plectonic Biotech zusammen. Gemeinsam wollen beide Unternehmen einen neuen Ansatz gegen solide Tumoren testen. Dabei werden zwei eigene Technologien kombiniert, die T-Zellen gezielter gegen Krebszellen einsetzen sollen. Noch ist das alles ziemlich früh. Es geht zunächst um präklinische Forschung und nicht um ein Medikament, das kurz vor der Zulassung steht. Trotzdem kommt die Meldung für Evotec zur richtigen Zeit. Nach Monaten mit Gewinnwarnungen, schwachen Zahlen und fallenden Kursen tut jede neue Partnerschaft gut. Zumal es nicht die einzige Zusammenarbeit der vergangenen Wochen ist. Anfang August hatte Evotec bereits eine Kooperation mit Odyssey Therapeutics gestartet. Dort geht es um KI-gestützte Wirkstoffforschung im Bereich Autoimmun- und Entzündungserkrankungen. Das zeigt zumindest, dass Evotec weiterhin Partner für seine Plattformen findet. Jetzt muss daraus aber irgendwann auch wieder mehr Umsatz und Cashflow entstehen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Zahlen bleiben der wunde Punkt Denn so interessant die Forschungsseite ist, bei den Zahlen sah es zuletzt ziemlich mau aus. Im ersten Halbjahr fiel der Umsatz um gut 19% auf 300,1 Millionen €. Beim bereinigten EBITDA stand ein Verlust von 42,7 Millionen €. Ein Jahr zuvor lag das Minus hier nur bei 1,9 Millionen €. Noch unangenehmer war die gesenkte Prognose. Statt 700 bis 780 Millionen € Umsatz erwartet Evotec für 2026 nur noch 570 bis 610 Millionen €. Beim bereinigten EBITDA rechnet das Unternehmen inzwischen mit einem Verlust von 70 bis 105 Millionen €. Ganz ohne Puffer ist Evotec aber nicht unterwegs. Ende des Halbjahres lagen noch rund 465,6 Millionen € Liquidität auf der Bilanz. Außerdem wurden einige Projekte und Meilensteinzahlungen lediglich nach hinten verschoben und könnten 2027 wieder auftauchen. Das hilft kurzfristig nur bedingt, verhindert aber zumindest, dass man die aktuelle Schwäche direkt mit einem strukturellen Kollaps gleichsetzen muss. ## Chart und Analysten bleiben spannend Beim Kurs sieht man ziemlich gut, wie tief das Vertrauen gefallen ist. Vom Hoch über 7 € ist Evotec weit entfernt, zuletzt pendelte die Aktie nur noch knapp über 3 €. Der Bereich um 3,20 bis 3,25 € war zuletzt so etwas wie die erste Auffangzone. Von dort kommt jetzt auch die Gegenbewegung. Ob daraus mehr wird, dürfte sich zunächst an 3,50 € zeigen. Kommt Evotec da sauber drüber, wäre zumindest wieder etwas mehr Luft nach oben da. ![Evotec-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-17.19.14.png)Evotec-Aktie Bei den Analysten gehen die Meinungen stark auseinander. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 4,26 €. RBC ist mit 10 € sehr optimistisch, während andere Häuser deutlich vorsichtiger bleiben. Unterm Strich ist Evotec damit weiter eine Turnaround-Story. Die neue Kooperation ist positiv, aber noch kein Gamechanger. Spannend wird es erst dann, wenn die Partnerschaften wieder sichtbar in Umsatz und Ergebnis ankommen. Die neue Kooperation ist ein gutes Signal und zeigt, dass Evotec bei seinen Forschungsplattformen weiter gefragt ist. Das eigentliche Problem bleibt aber die schwache finanzielle Entwicklung. Für eine echte Wende reichen ein paar neue Partnerschaften noch nicht. Wichtig wird, ob Evotec die Umsätze wieder hochbekommt und die Verluste Schritt für Schritt zurückfährt. Dann könnte die Aktie nach dem langen Absturz auch wieder interessanter werden. ## ℹ️ Evotec vorgestellt - Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und im Technologie-Index TecDAX und aktuell rund 576,8 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec, Evotec-Aktie --- ### [Adidas-Aktie: Punktlandung in der Kaufzone](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-punktlandung-in-der-kaufzone/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Adidas-Aktie hat ihre seit Juli laufende Korrektur bis in die bereits Anfang August anvisierte Zielzone ausgedehnt. Vom damaligen Zwischenhoch bei 188,66 € entspricht dies einem Rückgang von rund -22%. Aktuell notiert der Titel bei knapp 150 € und damit genau dort, wo die nächste Richtungsentscheidung ansteht. Gelingt nun der Start einer neuen Aufholjagd? ## Rekordumsatz trifft auf Kursfrust Die jüngsten Geschäftszahlen liefern durchaus Argumente für eine Stabilisierung. Im zweiten Quartal steigerte Adidas den währungsbereinigten Umsatz um +14% auf den Rekordwert von 6,74 Milliarden €. Besonders dynamisch entwickelte sich das direkte Endkundengeschäft mit +25%, während das Performance-Segment dank Fußball und Running sogar um +39% wuchs. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 52,5%, das Betriebsergebnis legte trotz deutlich höherer Marketingausgaben um +5% auf 574 Millionen € zu. Nach dem starken ersten Halbjahr hob der Konzern zudem die Umsatzprognose für 2026 an und erwartet nun ein Wachstum von +9 bis +10%. Das Betriebsergebnis soll weiterhin rund 2,3 Milliarden € erreichen. Zusätzlich läuft ein Aktienrückkaufprogramm über insgesamt bis zu 1 Milliarde €, dessen zweite Tranche noch bis Ende September umgesetzt werden soll. An der Börse wurden die guten Zahlen bislang dennoch kaum honoriert, wodurch sich die Bewertung nach der jüngsten Korrektur wieder deutlich reduziert hat. **Fern vom Einzelhandel bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Adidas-3J_020926-1024x670.png)Quelle Chart: stock3 Die in meiner [Analyse vom 4. August skizzierte Kaufzone zwischen 147,45 und 151,87 €](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-22-ruecksetzer-scheinen-kaufenswert-oder/) ist inzwischen nahezu punktgenau erreicht. Genau hier sollte sich jetzt zeigen, ob die Käufer wieder das Kommando übernehmen. Solange 147,45 € verteidigt werden, favorisiere ich eine neue Aufwärtsbewegung. Zunächst gilt es dabei die fallende Abwärtstrendlinie zu überwinden und anschließend 166,60 € zurückzuerobern. Nach einem möglichen Zwischenstopp könnte danach wieder der markante Widerstand bei 188,66 € angesteuert werden. Fällt Adidas hingegen nachhaltig unter 147,45 €, wäre die Punktlandung zunächst misslungen und die Korrektur dürfte sich weiter ausdehnen. Die nächste größere Auffangzone liegt dann zwischen 135,32 und 131,40 €. Dort trifft die horizontale Unterstützung zugleich auf die langfristig steigende Aufwärtstrendlinie, sodass spätestens in diesem Bereich erneut mit Gegenwehr der Käufer zu rechnen wäre. Die Adidas-Aktie hat die Anfang August erwartete Zielzone um 150 € erreicht und steht damit an einer technisch spannenden Wegmarke. Solange 147,45 € hält, favorisiere ich den Start einer neuen Aufholjagd mit zunächst 166,60 € und später 188,66 € als Zielen. Unter 147,45 € müsste die Kaufchance dagegen vertagt werden, dann wären zunächst 135 bis 131 € einzuplanen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 25,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Adidas, Adidas-Aktie, Adidas-Chartanalyse, Chartanalyse --- ### [BioNTech-Aktie: Diese Daten könnten die Wende bringen](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-diese-daten-koennten-die-wende-bringen/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei BioNTech geht es derzeit ordentlich hin und her. Erst sprang die Aktie nach positiven Krebsimpfstoff-Daten von Moderna kräftig nach oben, dann folgte mit dem Abbruch einer eigenen Darmkrebsstudie der nächste Rückschlag. Jetzt stabilisiert sich der Kurs wieder um 102 US$. Gleichzeitig stehen bereits die nächsten wichtigen Daten aus der Krebs-Pipeline vor der Tür. ## Rückschlag bei Krebsstudie sorgt für Unsicherheit Am vergangenen Freitag musste BioNTech einen Dämpfer hinnehmen. Gemeinsam mit Genentech beendet das Unternehmen eine Phase-2-Studie mit der personalisierten mRNA-Krebsimmuntherapie Autogene Cevumeran bei Darmkrebs. Ein unabhängiges Kontrollgremium kam zu dem Ergebnis, dass eine Fortsetzung der Studie wahrscheinlich keinen ausreichenden Nutzen beim Gesamtüberleben zeigen würde. Zusätzlich wurde eine numerische Ungleichheit bei den Todesfällen zwischen den Gruppen beobachtet. Die BioNTech-Aktie verlor daraufhin rund -7,5%. Der Rückschlag trifft BioNTech an einer empfindlichen Stelle. Der Konzern will sich nach dem Corona-Boom zunehmend zu einem breit aufgestellten Krebsmedikamenten-Unternehmen entwickeln. Entsprechend stark reagiert die Aktie mittlerweile auf klinische Daten. Wie schnell sich die Stimmung drehen kann, hatte sich nur wenige Tage zuvor gezeigt. Nach positiven Phase-3-Daten von Moderna und Merck für einen personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff war BioNTech zeitweise um rund +20% nach oben gesprungen. Die Ergebnisse wurden am Markt auch als Bestätigung dafür gesehen, dass mRNA-Technologie grundsätzlich in der Krebsbehandlung funktionieren kann. Der Studienabbruch bei BioNTech bedeutet allerdings nicht, dass die komplette Krebsstrategie gescheitert ist. Autogene Cevumeran wird unter anderem bei Bauchspeicheldrüsenkrebs weiter untersucht. Gleichzeitig setzt BioNTech inzwischen deutlich stärker auf bispezifische Antikörper und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Erst vor Kurzem konnten sie durch einen kurzfristigen Tipp eine Rendite von 15% innerhalb kürzester Zeit einfahren. Du möchtest auch das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die Zahlen zeigen den laufenden Umbau Finanziell ist BioNTech noch stark vom Rückgang des Corona-Geschäfts geprägt. Im zweiten Quartal sank der Umsatz von 260,8 Millionen auf nur noch 105,6 Millionen €. Das entspricht einem Rückgang von rund 59,5%. Gleichzeitig weitete sich der Nettoverlust von 386,6 Millionen auf 820,8 Millionen € aus und hat sich damit mehr als verdoppelt. Im gesamten ersten Halbjahr steht bereits ein Verlust von rund 1,35 Milliarden €. Auch die Umsatzprognose wurde zuletzt gesenkt. Statt 2,0 bis 2,3 Milliarden € erwartet BioNTech für 2026 nur noch 1,6 bis 1,9 Milliarden €. Gemessen am Mittelpunkt der Prognose entspricht das einer Kürzung von rund 19%. Hauptgründe sind die schwächere Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen und verschobene Meilensteinzahlungen. Finanziell kann sich BioNTech diesen Umbau allerdings weiterhin leisten. Ende Juni verfügte der Konzern über 16,6 Milliarden € an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und liquiden Wertpapieren. Gleichzeitig laufen mittlerweile 14 zulassungsrelevante klinische Studien. ## Schon im September kommen die nächsten wichtigen Daten Lange müssen Anleger nicht auf neue Impulse warten. Vom 12. bis 15. September findet in Seoul die World Conference on Lung Cancer statt. BioNTech will dort neue Daten aus mehreren wichtigen Krebsprogrammen vorstellen. Besonders interessant werden erstmals Daten zur Kombination von Pumitamig und Elfetabart Drozuntecan bei Lungenkrebs. Pumitamig gehört inzwischen zu den wichtigsten Hoffnungsträgern des Unternehmens und wird gemeinsam mit Bristol Myers Squibb entwickelt. Zusätzlich präsentiert BioNTech aktualisierte Überlebensdaten zu Gotistobart. Insgesamt umfasst das Lungenkrebsprogramm mittlerweile mehr als 16 laufende klinische Studien, darunter fünf Phase-3-Studien. Damit bekommt die Aktie bereits in wenigen Tagen den nächsten größeren Test. Gute Daten könnten den jüngsten Rückschlag schnell wieder in den Hintergrund rücken. Enttäuschungen dürften bei einer Biotech-Aktie wie BioNTech allerdings genauso schnell für neue Volatilität sorgen. ## Im Chart wartet bei 92 US$ eine starke Unterstützung Charttechnisch rückt nach dem jüngsten Rücksetzer zunächst die Zone um 100 US$ in den Fokus. Hier findet die BioNTech-Aktie aktuell eine erste Unterstützung. Sollte dieser Bereich nicht halten, wird vor allem die Marke um 92 US$ interessant. Dort liegt der Point of Control im gezeigten Volumenprofil. In diesem Bereich wurde besonders viel Volumen umgesetzt, weshalb die Zone bei einem weiteren Rücksetzer als starke Unterstützung dienen könnte. Auf der Oberseite bleibt zunächst die Zone um 110 US$ im Weg. Dort ist die Aktie zuletzt mehrfach abgeprallt. Gelingt diesmal der Ausbruch, wäre zunächst Platz bis 117 US$ und anschließend bis 120 US$. ![BioNTech-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-12.40.30.png)BioNTech-Aktie BioNTech bleibt eine Wette auf den Erfolg der Krebs-Pipeline. Der Abbruch der Darmkrebsstudie ist ein Rückschlag, ändert aber noch nichts daran, dass mehrere wichtige Programme weit fortgeschritten sind und BioNTech finanziell weiterhin sehr stark aufgestellt ist. Jetzt rücken vor allem die neuen Krebsdaten im September in den Fokus. Fallen diese überzeugend aus, könnte die Stimmung schnell wieder drehen. Charttechnisch bleibt bei einem weiteren Rücksetzer vor allem der Point of Control um 92 US$ eine spannende Unterstützungszone. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 25,5 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** BioNTech, BioNTech-Aktie, BioNTech-Analyse, BioNTech-Kurs --- ### [Hugo-Boss-Aktie: Eine zweite Commerzbank-Aktie?](https://www.sharedeals.de/hugo-boss-aktie-eine-zweite-commerzbank-aktie/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Hugo-Boss-Aktie bewegte sich zuletzt seitwärts und zeigte keine klare Richtung. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 39,10 €. Hintergrund dieser Kursentwicklung ist ein vorliegendes Übernahmeangebot des Großaktionärs Frasers. Damit stellt sich die Frage: Entwickelt sich hier ein ähnliches Drama wie bei der Commerzbank? ## Übernahmeangebot ohne Nachbesserung Am 10. Juni wurde ein nicht abgestimmtes Übernahmeangebot des Großaktionärs Frasers bekannt, der damals bereits einen Anteil von rund 26% hielt. Geboten werden 38 € je Aktie. Das Management von Hugo Boss wurde nach eigenen Angaben nicht im Vorfeld einbezogen und äußerte sich bislang nicht unterstützend zu dem Angebot. Die Angebotsfrist lief bis zum 27. Juli, wurde dann bis zum 13. August verlängert. Mittlerweile liegt der Anteil des Großaktionärs bei rund 48%. Geplant ist offenbar eine weitere Aufstockung auf mehr als 50%. Das Vorgehen erinnert in gewisser Weise an die Situation bei der Commerzbank und UniCredit: Ein Großaktionär baut seinen Einfluss schrittweise aus, während das Management einer möglichen Übernahme kritisch gegenübersteht. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Hugo+Boss&stockidentifier=symbol%3ABOSS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt Geplant war ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 200 Millionen €. Es begann am 24. August und sollte bis zum 31. Dezember 2027 laufen. Bis zum 1. September wurden bereits rund 124.000 Aktien im Volumen von 4,8 Millionen € erworben. Die Aussetzung des Programms erfolgte nach der Absichtserklärung von Frasers, seinen Anteil weiter aufzustocken. Zudem stellte der Großaktionär offenbar den Aufsichtsratsvorsitzenden Stephan Sturm infrage. Hintergrund könnte sein, dass Frasers künftig einen stärkeren Einfluss auf die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und damit indirekt auch auf das Management ausüben möchte. Aktienrückkäufe führen grundsätzlich dazu, dass sich die prozentualen Anteile der übrigen Aktionäre erhöhen. Die Aussetzung des Rückkaufprogramms könnte daher auch dazu dienen, diesen Effekt zunächst zu begrenzen. Das Management bekennt sich zudem klar zum bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden. ## Ein Machtkampf könnte sich anbahnen Hugo Boss steht nun stärker im Fokus der Kapitalmärkte. Zwar ist die Situation nicht vollständig mit der Commerzbank vergleichbar, dennoch könnte sich ein ähnlicher Konflikt zwischen Großaktionär und Unternehmensführung entwickeln. Der Vorstand dürfte daran interessiert sein, die Kontrolle über die Konzernstrategie zu behalten. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Umsetzung der Strategie „Claim 5 Touchdown“. Dabei geht es insbesondere um die Stärkung der Marke, den Ausbau des Vertriebs sowie weitere Effizienzsteigerungen. Frasers dürfte dagegen vor allem an einem größeren Einfluss auf den Konzern interessiert sein. Welche strategischen Veränderungen mit einer möglichen Mehrheitsbeteiligung verbunden wären, ist derzeit noch offen. Sollte Frasers die Kontrolle über das Unternehmen erlangen, könnten neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden langfristig auch Veränderungen im Management erfolgen. ## Bewertung Solche Machtkämpfe sind grundsätzlich keine gute Voraussetzung für einen ruhigen Kursverlauf. Hinzu kommt, dass Frasers bislang eine Erhöhung des Übernahmepreises offenbar ausgeschlossen hat. Die Aussetzung des Aktienrückkaufprogramms zeigt zudem, dass das Management der aktuellen Situation kritisch gegenübersteht. Insbesondere beim angebotenen Übernahmepreis dürften unterschiedliche Vorstellungen bestehen. Die operativen und wirtschaftlichen Aspekte treten in der aktuellen Situation zunächst etwas in den Hintergrund. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, wie sich das Verhältnis zwischen Frasers und dem Management entwickelt und ob der Großaktionär tatsächlich die Mehrheit am Unternehmen anstrebt. Auf dem aktuellen Kursniveau halte ich einen Neueinstieg in die Hugo-Boss-Aktie derzeit für wenig attraktiv. Wer bereits investiert ist, kann zunächst abwarten und die weitere Entwicklung beobachten. Ohne die aktuelle Übernahmesituation würde das derzeitige Kursniveau aus meiner Sicht durchaus eine interessante Einstiegsbasis bieten. Sollte die laufende Transformation vollständig umgesetzt werden, dürfte sich die Profitabilität des Unternehmens langfristig deutlich verbessern. Aktuell überwiegt jedoch die Unsicherheit über die zukünftige Eigentümerstruktur und den möglichen Einfluss von Frasers auf die Konzernstrategie. Ein direkter Vergleich mit der Commerzbank ist wenig sinnvoll. **Alternativ dazu:** In [unserem brandaktuellen Report „3 Top-Picks 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) stellen wir Dir drei Zukunfts-Aktien vor, die von den wichtigsten Tech-Megatrends profitieren könnten. Perfekt für Deinen Start ins neue Börsenjahr – jetzt kostenlos sichern! ## ℹ️ Hugo Boss in Kürze - Hugo Boss (WKN: A1PHFF) ist ein traditionsreiches deutsches Modeunternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Metzingen. - Der Modekonzern produziert gehobene Damen- und Herrenbekleidung sowie Lederwaren und Accessoires. - Über Lizenznehmer werden auch Parfüms, Brillen, Uhren und sonstige Produkte vermarktet. - Der Vertrieb erfolgt über eigene Ladengeschäfte, den Modeeinzelhandel sowie online. - Das im MDAX gelistete Unternehmen ist aktuell knapp 2,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Dieser Kursanstieg könnte erst der Anfang sein](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-dieser-kursanstieg-koennte-erst-der-anfang-sein/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Almonty gehört 2026 zu den stärksten Rohstoff-Aktien überhaupt. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs mehr als verdoppelt, allein im August ging es um knapp +60% nach oben. Jetzt kommt neuer Rückenwind von Jefferies. Die Investmentbank startet die Bewertung mit „Buy“ und sieht noch deutlich Luft nach oben. Hinter der Rally steckt vor allem ein Metall, das für den Westen immer wichtiger wird. ## Jefferies sieht noch fast +50% Potenzial Jefferies hat die Beobachtung von Almonty am Mittwoch mit „Buy“ aufgenommen und ein Kursziel von 26,25 US$ ausgegeben. Ausgehend vom letzten Schlusskurs bei 17,64 US$ entspricht das einem weiteren Potenzial von knapp +49%. Mit der Sangdong-Mine in Südkorea besitzt das Unternehmen eines der größten hochgradigen Wolfram-Vorkommen außerhalb Chinas. Dazu kommen die Panasqueira-Mine in Portugal, das Gentung-Projekt in Montana und eine geplante Wolframoxid-Anlage. Jefferies sieht Almonty deshalb zunehmend als Teil einer westlichen Wolfram-Lieferkette. China kontrolliert rund 80% des weltweiten Angebots, während die USA ihre Abhängigkeit immer weiter reduzieren wollen. Ab 2027 greifen zudem strengere Vorgaben für Wolfram in der US-Rüstungsbeschaffung. Für Jefferies hängt jetzt viel am Hochlauf von Sangdong. Läuft Phase I sauber an, wäre das der Beweis, dass aus dem großen Vorkommen tatsächlich ein entsprechend großes Produktionsgeschäft wird. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Die letzten Zahlen waren bereits eine andere Hausnummer Die Entwicklung zeigt sich mittlerweile auch in den Zahlen. Im zweiten Quartal sprang der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 498% auf 43,0 Millionen CAD. Ein Jahr zuvor waren es gerade einmal 7,2 Millionen. Auch beim operativen Ergebnis gab es einen gewaltigen Sprung. Das bereinigte EBITDA lag bei 17,6 Millionen CAD, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Minus von 4,8 Millionen CAD angefallen war. Der Gewinn aus dem Minengeschäft erreichte 26,1 Millionen CAD. Beim ausgewiesenen Nettogewinn von 181,8 Millionen CAD sollte man allerdings genauer hinschauen. Rund 173 Millionen CAD davon stammen aus nicht zahlungswirksamen Neubewertungen von Derivaten und Warrants. Der Nettogewinn sieht deshalb deutlich spektakulärer aus als das eigentliche operative Ergebnis. Das macht die Zahlen aber nicht schlecht. Viel wichtiger ist, dass Almonty mittlerweile auch im Kerngeschäft ordentlich Geld verdient und der große Sangdong-Hebel in diesen Zahlen noch gar nicht voll enthalten ist. ## Der Wolfram-Preis spielt Almonty voll in die Karten Der durchschnittliche europäische APT-Wolframpreis lag im zweiten Quartal bei rund 3.075 US$ je MTU. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 453 US$. Damit hat sich der Preis innerhalb eines Jahres fast versiebenfacht. Die höheren Preise sind einer der Hauptgründe dafür, dass Almontys bestehendes Minengeschäft inzwischen deutlich profitabler arbeitet. Dazu kommt immer mehr politischer Druck. Die USA beschränken seit Ende August den Export von Wolfram-Schrott und wollen mehr kritische Rohstoffe im eigenen Wirtschaftskreislauf halten. Gleichzeitig müssen US-Rüstungskonzerne ab Anfang 2027 bei bestimmten Wolframprodukten auf chinesische Quellen verzichten. Für Almonty ist das eine starke Ausgangslage. Das Unternehmen bringt neue Produktion außerhalb Chinas auf den Markt, während diese Lieferquellen politisch immer stärker gesucht werden. Das Risiko liegt allerdings auf der Hand. Ein Teil der aktuellen Profitabilität hängt am extrem hohen Wolframpreis. Kommen die Preise irgendwann deutlich zurück oder dauert der Produktionshochlauf in Sangdong länger als geplant, dürfte der Markt darauf empfindlich reagieren. ## Almonty-Aktie: Nach der Rally wird es etwas unruhiger Nach dem starken Lauf der vergangenen Wochen kommt die Almonty-Aktie zuletzt etwas zurück. Dabei rückt nun vor allem der Bereich um 16,67 US$ in den Fokus. Dort liegt der Point of Control im gezeigten Volumenprofil und damit die Zone, an der im betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt wurde. Deshalb ist dieser Bereich jetzt so wichtig. Die Aktie ist daran fast schon wieder herangelaufen. Hält diese Zone, könnte sie zur Basis für einen neuen Stabilisierungsversuch werden. Auf der Oberseite bleibt vor allem der Bereich um 19 US$ wichtig. Dort war zuletzt mehrfach Schluss. Erst wenn Almonty darüberkommt, wäre der Rücksetzer fürs Erste wieder abgehakt. ![Almonty-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-12.56.27-2.png)Almonty-Aktie ## Analysten bleiben klar auf der Käuferseite Jefferies ist mit der neuen Kaufempfehlung nicht allein. D.A. Davidson bleibt bei „Buy“ und einem Kursziel von 33 US$. Vom aktuellen Niveau wären das sogar rund +87% Potenzial. Oppenheimer liegt mit seinem Kursziel von 25 US$ etwas darunter. Über die derzeit erfassten Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei rund 27 US$. Das entspricht gegenüber 17,64 US$ einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von rund +53%. Die Mehrheit der Analysten stuft die Aktie weiterhin mit Kaufen ein. Damit rechnen die Analysten trotz der bereits starken Rally mit weiter steigenden Kursen. Dafür muss Almonty jetzt vor allem zeigen, dass Sangdong wie geplant hochläuft und die hohen Wolframpreise auch tatsächlich in deutlich höhere operative Gewinne verwandelt werden. Almonty trifft mit Sangdong auf einen Wolfram-Markt, in dem westliche Produzenten so gefragt sind wie lange nicht. Dazu kommen hohe Rohstoffpreise, viel Cash und ein Geschäft, das bereits deutlich profitabler geworden ist. Nach der starken Rally reicht die Wolfram-Story allein aber nicht mehr. Jetzt muss der Produktionshochlauf in Sangdong folgen. Gelingt das, bekommt Almonty einen neuen Umsatztreiber, während Analysten weiterhin deutlich höhere Kurse für möglich halten. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,09 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse --- ### [SpaceX gegen Anthropic: Zwei Mega-IPOs liefern sich ein Duell um die Zukunft](https://www.sharedeals.de/spacex-gegen-anthropic-zwei-mega-ipos-liefern-sich-ein-duell-um-die-zukunft/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Börsenjahrgang 2026 bringt einen ungewöhnlichen Wettstreit hervor: Mit SpaceX und Anthropic drängen zwei Technologieunternehmen mit Bewertungen im Billionen-Dollar-Bereich an den Kapitalmarkt. Während SpaceX bereits den Sprung aufs Parkett geschafft hat, bereitet Anthropic seinen für Herbst erwarteten Börsengang vor – und könnte dabei sogar den bisherigen IPO-Rekord des Raumfahrtunternehmens übertreffen. ## SpaceX setzt auf Starlink, Raumfahrt und künstliche Intelligenz SpaceX ist seit seinem Börsendebüt Anfang Juni eines der gewichtigsten Unternehmen am Aktienmarkt. Der Konzern sammelte beim IPO mehr als 85 Milliarden Dollar ein und startete mit einer Bewertung von knapp 1,8 Billionen Dollar. Die Aktie notiert aktuell bei rund 142 Dollar und damit etwa fünf Prozent über dem Ausgabepreis von 135 Dollar, zugleich aber unter dem ersten Kurs von 150 Dollar. Das operative Rückgrat des Unternehmens ist inzwischen Starlink. Der Satelliteninternetdienst verzeichnet starkes Wachstum und steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 66 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA erreichte 2,6 Milliarden Dollar. Damit liefert Starlink den derzeit wichtigsten und profitabelsten Beitrag zum Geschäft von SpaceX. Gleichzeitig reicht die Strategie von Elon Musk weit über die Satellitenkommunikation hinaus. SpaceX will mit der wiederverwendbaren Starship-Rakete die Kosten für Transporte ins All weiter senken. Gelingt die schnelle Wiederverwendung der riesigen Trägerrakete, könnte dies die wirtschaftlichen Voraussetzungen für neue Raumfahrtmärkte erheblich verändern. Hinzu kommt künstliche Intelligenz: SpaceX arbeitet unter anderem an Rechenzentren im All und versucht, die dafür notwendigen technischen Herausforderungen gemeinsam mit Nvidia zu lösen. ## Anthropic wächst mit rasantem Tempo Anthropic verfolgt dagegen eine deutlich fokussiertere Strategie. Das Unternehmen hinter dem KI-Assistenten Claude konzentriert sich vor allem auf Geschäftskunden und Entwickler und hat sich mit leistungsfähigen Reasoning- und Coding-Modellen eine starke Position im Enterprise-Markt erarbeitet. Gerade bei programmierbezogenen Anwendungen und sogenannten agentischen KI-Werkzeugen sieht das Unternehmen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Für Investoren besonders bemerkenswert ist die Geschwindigkeit des Wachstums. Anthropic steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal auf 11,5 Milliarden Dollar – eine Verfünfzehnfachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der annualisierte Umsatz lag Ende Juli bereits bei 65 Milliarden Dollar. Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen im Quartal einen operativen Gewinn von 559 Millionen Dollar. Damit hebt sich Anthropic derzeit deutlich von OpenAI ab, dessen Umsatz im zweiten Quartal bei 6,7 Milliarden Dollar lag, während gleichzeitig ein operativer Verlust von 12,3 Milliarden Dollar anfiel. Anthropic versucht zudem, seine Modelle gerade für regulierte Branchen attraktiv zu machen. Der Ansatz der „Constitutional AI“ soll ein berechenbareres Modellverhalten ermöglichen – ein Faktor, der insbesondere für Unternehmen aus Finanzwesen, Gesundheitswesen und Rechtsbranche relevant sein kann. ## Der nächste Rekord-IPO könnte bereits vor der Tür stehen Anthropic plant seinen Börsengang für diesen Herbst. Im Raum steht eine Kapitalaufnahme von bis zu 100 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von rund zwei Billionen Dollar. Damit könnte das KI-Unternehmen SpaceX nicht nur beim Unternehmenswert, sondern auch beim größten Börsengang des Jahres überholen. Marktprognosen deuteten bereits Ende August darauf hin, dass Anleger Anthropic gute Chancen einräumen, den SpaceX-Rekord zu brechen. Die Dimensionen zeigen, wie stark sich die Erwartungen an die nächste Generation von Technologieunternehmen verändert haben. SpaceX bezifferte seine potenzielle Gesamtmarktgröße beim Börsengang auf 28,5 Billionen Dollar. Anthropic könnte in seinem Börsenprospekt sogar einen Markt von rund 30 Billionen Dollar ansetzen. Die Größenordnungen sind allerdings weniger als konkrete Umsatzprognosen zu verstehen denn als Ausdruck der langfristigen Ambitionen beider Unternehmen. ## Anthropic überzeugt beim Wachstum – SpaceX bietet die breitere Wette Für Anleger ist der Vergleich deshalb auch ein Vergleich zweier unterschiedlicher Zukunftsmodelle. SpaceX bietet Zugang zu mehreren Wachstumstreibern: Satelliteninternet, Raketenstarts, Raumfahrtinfrastruktur und künstliche Intelligenz. Gerade diese Breite könnte sich langfristig als Stärke erweisen, erhöht aber zugleich die Komplexität und den Kapitalbedarf des Geschäfts. Anthropic ist wesentlich stärker auf künstliche Intelligenz konzentriert. Das bedeutet einerseits ein höheres Klumpenrisiko, andererseits kann das Unternehmen seine Ressourcen vollständig auf einen Markt konzentrieren, der derzeit außergewöhnlich schnell wächst. Besonders bemerkenswert ist, dass Anthropic dieses Wachstum bislang mit einem positiven operativen Ergebnis verbindet. Hinzu kommt, dass Anthropic seine Infrastruktur massiv ausbaut. Reuters berichtete Ende August, dass das Unternehmen 45 Milliarden Dollar für die Anmietung von KI-Rechenkapazitäten bei Nscale über sechs Jahre investieren will. Gleichzeitig wurden weitere umfangreiche Hardware- und Infrastrukturvereinbarungen mit AMD und anderen Partnern bekannt. Das unterstreicht, wie kapitalintensiv auch das vermeintlich „asset-light“ wirkende KI-Geschäft inzwischen geworden ist. ## Beide Werte bleiben hochspekulativ Trotz der beeindruckenden Geschäftszahlen warnt der Vergleich vor einem entscheidenden Punkt: Größe allein macht eine Aktie nicht günstig. Sowohl SpaceX als auch Anthropic würden bei den diskutierten Bewertungen zu den wertvollsten Unternehmen der Welt gehören. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, die bereits in den jeweiligen Kursen beziehungsweise IPO-Bewertungen eingepreist wären. Gerade bei Anthropic wird sich deshalb erst nach Veröffentlichung des vollständigen Börsenprospekts zeigen, wie attraktiv das Verhältnis zwischen Wachstum, Margen, Kapitalbedarf und Bewertung tatsächlich ist. Bei SpaceX wiederum müssen Anleger beobachten, ob Starlink seine Dynamik halten kann und ob die enormen Investitionen in Raumfahrt und KI langfristig die erwarteten Renditen liefern. Der aktuelle Kurs zeigt bereits, dass die Aktie nach dem spektakulären Börsendebüt keineswegs immun gegen Schwankungen ist. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Das Rennen ist noch nicht entschieden Der aktuelle Vergleich fällt dennoch zugunsten von Anthropic aus. Experten sehen das Unternehmen im Rennen um den Enterprise-KI-Markt derzeit weiter vorne und bewerten insbesondere die Kombination aus extremem Umsatzwachstum und bereits erzieltem operativem Gewinn positiv. SpaceX bleibt dagegen die umfassendere, aber auch komplexere Zukunftswette auf Raumfahrt, Satellitenkommunikation und KI. Für Anleger bedeutet das: Beide Unternehmen verkörpern enorme technologische Chancen, doch beide werden mit entsprechend hohen Erwartungen bewertet. Anthropic erscheint auf Basis der derzeit bekannten Geschäftsentwicklung als der überzeugendere Kandidat, während SpaceX mit Starlink und seinen Raumfahrtambitionen über zusätzliche Wachstumspfade verfügt. Der entscheidende Test wird letztlich nicht der spektakuläre IPO selbst sein, sondern die Frage, ob beide Unternehmen ihre ambitionierten Bewertungen über Jahre hinweg mit entsprechendem Umsatz- und Gewinnwachstum rechtfertigen können. Der Vergleich zeigt, dass sowohl SpaceX als auch Anthropic das Potenzial besitzen, die nächste Generation globaler Technologiekonzerne zu prägen. Während SpaceX mit Starlink, Raumfahrt und KI auf ein breiter diversifiziertes Zukunftsmodell setzt, überzeugt Anthropic derzeit vor allem durch sein außergewöhnlich schnelles Wachstum und die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung seiner KI-Plattform. Für Anleger bleibt die entscheidende Frage, ob die bereits enormen Bewertungen durch dauerhaftes Umsatz- und Gewinnwachstum gerechtfertigt werden können. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Tech-Aktien --- ### [BYD-Aktie: Rekordzahlen verpuffen – was läuft hier schief?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-rekordzahlen-verpuffen-was-laeuft-hier-schief/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Eigentlich liefert BYD die Zahlen, die Anleger sehen wollen. Die Verkäufe steigen wieder kräftig und das Auslandsgeschäft erreicht neue Rekorde. Trotzdem verliert die Aktie heute rund -3%. Seit der Vorlage der Halbjahreszahlen summiert sich das Minus sogar auf mehr als -7%. Der Markt schaut bei BYD inzwischen deutlich genauer hin. ## Neue Rekorde – aber China bleibt das Problem Operativ läuft es bei BYD wieder besser. Im August verkaufte der Konzern 440.293 New Energy Vehicles und damit 17,8% mehr als ein Jahr zuvor. Gegenüber Juli legten die Verkäufe um gut 5% zu. Gleichzeitig war es der vierte Monat in Folge mit Wachstum gegenüber dem Vorjahr und der bislang stärkste Monat 2026. Stark entwickelt sich das Geschäft außerhalb Chinas. Die Auslandsverkäufe schossen im August um 134,5% auf 189.466 Fahrzeuge nach oben und erreichten einen neuen Rekord. Damit kamen bereits rund 43% aller im August verkauften Fahrzeuge aus dem Ausland. Vor wenigen Jahren war BYD noch fast vollständig vom chinesischen Markt abhängig. Das Problem liegt ausgerechnet im Heimatmarkt. In China verkaufte BYD im August rechnerisch nur noch 250.827 Fahrzeuge. Das waren zwar rund 5% mehr als im Juli, gegenüber dem Vorjahr steht aber weiterhin ein Minus von 14,3%. Von Januar bis August brachen die Verkäufe im Heimatmarkt sogar um knapp 33% ein. Diese Entwicklung erklärt, warum Anleger trotz der starken Gesamtzahlen vorsichtig bleiben. Das Wachstum kommt aktuell fast vollständig aus dem Ausland. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Beim Jahresziel wird es jetzt richtig sportlich BYD peilt für 2026 insgesamt 5 bis 5,5 Millionen verkaufte Fahrzeuge an. Bis Ende August stehen allerdings erst 2,668 Millionen Einheiten auf der Uhr. Für die Untergrenze von 5 Millionen fehlen damit noch rund 2,33 Millionen Fahrzeuge. Auf die letzten vier Monate verteilt müsste BYD durchschnittlich knapp 583.000 Fahrzeuge pro Monat verkaufen. Das wären nochmals rund 32% mehr als im bereits rekordstarken August. Noch anspruchsvoller wird die obere Zielmarke. Für 5,5 Millionen Fahrzeuge wären im Schnitt rund 708.000 Verkäufe pro Monat nötig. Das wären etwa 61% mehr als im August. Die aktuellen Verkaufszahlen sehen damit auf den ersten Blick stark aus. Gemessen am eigenen Jahresziel muss BYD das Tempo in den kommenden Monaten aber noch einmal deutlich erhöhen. ## Analysten sehen trotzdem kräftiges Potenzial Bemerkenswert ist der große Abstand zwischen Aktienkurs und Analystenzielen. Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei rund 126,40 HK$. Vom heutigen Kurs bei 85,25 HK$ entspricht das einem rechnerischen Potenzial von rund +48%. Auch die jüngsten Einschätzungen bleiben überwiegend positiv. Macquarie bestätigte am Dienstag seine Kaufempfehlung und sieht die Aktie bei 114 HK$. Das wären rund +34% Potenzial. CMB International liegt bei 125 HK$, während DBS sogar 150 HK$ für möglich hält. Vom aktuellen Niveau aus entspräche das einem Aufwärtspotenzial von rund +76%. Piper Sandler ist wesentlich vorsichtiger und bleibt mit einem Ziel von 95 HK$ bei „Hold“. Der Markt preist damit momentan deutlich mehr Risiken ein als viele Analysten. BYD liefert beim Absatz wieder starke Zahlen und vor allem das Auslandsgeschäft entwickelt sich beeindruckend. Gleichzeitig bleibt die Schwäche im chinesischen Heimatmarkt ein klarer Belastungsfaktor. Daran dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden, wie nachhaltig das Wachstum wirklich ist. Schafft es BYD, die Dynamik außerhalb Chinas hochzuhalten und gleichzeitig die Profitabilität zu stabilisieren, bleibt die langfristige Story weiterhin spannend. ## ℹ️ BYD Company Limited in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vordergründig im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 87 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Preis --- ### [Volkswagen-Aktie -3%: Das ist ganz schön bitter!](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-3-das-ist-ganz-schoen-bitter/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursverlust von -3% gehört die Volkswagen-Aktie am Mittwochvormittag einmal mehr zu den Schlusslichtern im DAX. Was steckt hinter der schlechten Performance zur Wochenmitte und wie sollten Anleger darauf reagieren? ## Rauswurf aus dem Euro Stoxx 50 Es ist ein bitterer Tag für die Volkswagen-Aktie. Sie gehört in Zukunft nicht mehr zum elitären Club der wichtigsten Konzerne Europas. Die Vorzugsaktie des deutschen Autokonzerns wird zum 21. September aus dem europäischen Leitindex Euro Stoxx 50 geworfen. Der Ausschluss aus dem Index wirkt sich auf gleich zwei Ebenen aus – einer finanziellen und einer psychologischen. Die direkte finanzielle Auswirkung des Ausschlusses aus dem Leitindex Europas ist, dass sich Fondsmanager, die den Euro Stoxx 50 vollständig oder teilweise nachbilden, nun von ihren VW-Aktien trennen müssen, um den Index weiterhin korrekt abzubilden. Der heutige Verkaufsdruck ist ein Abbild dieser Marktmechanik. Hinzu kommt, dass die Volkswagen-Aktie in Zukunft nicht mehr von Investitionen in den Euro Stoxx 50 profitieren wird. Der europäische Leitindex, in dem die 50 größten und liquidesten Aktien der Eurozone gelistet sind, gehört bei institutionellen und privaten Anlegern zu den beliebtesten Investmentvehikeln. Neben den negativen finanziellen Auswirkungen hat der Rauswurf der VW-Aktie aus dem Euro Stoxx 50 auch einen marktpsychologische Effekt. Volkswagen zählt nun auch offiziell an den Finanzmärkten Europas nicht mehr zur Elite des Kontinents. Das ist ein Reputationsverlust, der sich negativ auf das Anlegersentiment auswirken könnte. Die Volkswagen-Aktie bekommt dadurch einen weiteren „Loser-Stempel“ aufgedrückt. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3)! ## Das wäre eine charttechnische Katastrophe Die Volkswagen-Aktie hat sich in den letzten zwei Monaten in einem schmalen Kurskorridor zwischen 70 und 77 € stabilisiert. Das 16-Jahrestief bei 70 € scheint ein sehr starker Support zu sein. Eine Erholung ist dem DAX-Titel allerdings bislang ebenso wenig gelungen. Ein Durchbrechen des Widerstands wäre eine charttechnische Katastrophe. ## Die Zeichen stehen auf Sturm Für mich ist die Volkswagen-Aktie eine Loser-Aktie und das wird sie meiner Überzeugung nach in naher Zukunft auch bleiben. Die Entfernung aus dem Euro Stoxx 50 ist nur ein Symptom der gewaltigen Krise bei den Wolfsburgern. Anleger müssen sich darauf einstellen, dass in den kommenden Wochen und Monaten die Fetzen im Konzern fliegen werden. Ich gehe davon aus, dass der Aufsichtsrat in den kommenden Tagen entscheiden wird, die vier deutschen Werke in Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau zu schließen. Das wird zu einem massiven Zerwürfnis mit der Gewerkschaft und der Belegschaft führen. Die Zeichen stehen auf einen gewaltigen Arbeitskampf. Diesen muss das VW-Management gewinnen. Verliert es ihn, ist die Existenz des Autokonzerns in meinen Augen gefährdet. VW hat keine Zeit zu verlieren, schon gar nicht auf dem europäischen Heimatmarkt. Die Konkurrenz durch chinesische Autobauer nimmt auch hierzulande drastisch zu. Die Deutschen müssen mit niedrigeren Preisen bei gleichwertiger Technologie darauf reagieren — alles andere als eine leichte Aufgabe. Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Ich fürchte, dass die Volkswagen-Aktie bei 70 € noch nicht ihren Boden gefunden hat. Charttechnisch mag es ein starker Support sein und fundamental mag auch die Bewertung inzwischen attraktiv anmuten. Ich glaube hingegen, dass der bevorstehende Arbeitskampf bei den Wolfsburger die überlebenswichtige Restrukturierung des Konzerns unnötig verzögern wird. Der VW-Aktie stehen noch stürmischere Zeiten bevor. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 40,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Legence-Aktie: Der Kursrückgang ist eine Kaufchance!](https://www.sharedeals.de/legence-aktie-der-kursrueckgang-ist-eine-kaufchance/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Legence hat seit ihrem Börsendebüt im September 2025 deutlich zugelegt, liegt inzwischen jedoch mehr als 50% unter ihrem Hoch vom Mai 2026. Gleichzeitig haben sich die Gewinnperspektiven des Unternehmens erheblich verbessert, wodurch die aktuelle Bewertung zunehmend interessant erscheint. Legence bündelt spezialisierte Ingenieur-, Mechanik- und technische Dienstleistungen unter einem Dach. Anders als klassische Bauunternehmen konzentriert sich der Konzern auf komplexe Projekte im nicht-wohnwirtschaftlichen Bereich und bietet Kunden ein umfassendes Leistungspaket aus Planung, Installation und Wartung. Nach dem anfänglichen IPO-Hype ist der Aktienkurs in den vergangenen Monaten deutlich zurückgekommen. Das steht im Kontrast zu den Erwartungen für den Gewinn je Aktie. Zwischen 2026 und 2028 soll dieser laut Konsens von 0,55 auf 2,97 Dollar steigen. Da die Umsätze deutlich langsamer wachsen dürften, wäre dafür eine erhebliche operative Hebelwirkung erforderlich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bowers bringt zusätzliches Wachstum Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist die Übernahme von The Bowers Group im ersten Quartal. Sie steuerte 243,3 Millionen Dollar zum konsolidierten Umsatz bei und eröffnet zusätzliche Integrationsvorteile. Doch auch organisch entwickelt sich Legence stark: Ohne Bowers stiegen die Umsätze um 57,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Belastet wurde die Aktie unter anderem durch den Abbau der Beteiligung von Blackstone. Der Anteil des Großaktionärs sank von 72 auf rund 47 Prozent. Der dadurch entstandene Verkaufsdruck dürfte die Stimmung am Markt beeinträchtigt haben, verändert jedoch nichts an den langfristigen Wachstumsperspektiven. ## Größtes Segment bleibt der operative Motor Legence ist in Engineering & Consulting sowie Installation & Maintenance aufgeteilt. Während der kleinere Beratungsbereich im Jahresvergleich um 5,5 Prozent wuchs, erwirtschaftete Installation & Maintenance im zweiten Quartal mehr als eine Milliarde Dollar und damit rund 83 Prozent des Konzernumsatzes. Neben der Projektabwicklung bietet dieser Bereich wiederkehrende Wartungsleistungen. Mit jeder zusätzlich installierten technischen Infrastruktur wächst damit auch die potenzielle Basis für langfristige Serviceumsätze. ## Margen sollen sich wieder verbessern Die Profitabilität wurde zuletzt durch die Integration von Bowers belastet. Dessen Geschäft weist ein niedrigeres Margenniveau auf, wodurch sich die Konzernmarge gegenüber dem Vorjahr verschlechterte. Gleichzeitig gibt es klare positive Signale. Die Zinsaufwendungen sanken im zweiten Quartal von 30,4 auf 16,9 Millionen Dollar, obwohl die langfristigen Schulden um 24,1 Prozent auf 1,008 Milliarden Dollar stiegen. Das Kreditrating wurde zudem von B+ auf BB- angehoben. ## Prognoseanhebung schafft Bewertungsspielraum Das Management hat seine EBITDA-Prognose für 2026 zuletzt deutlich angehoben. Bei einem Unternehmenswert von rund 5,4 Milliarden Dollar ergibt sich daraus ein erwartetes EV-EBITDA-Verhältnis von etwa 9,4. Der Branchenmedian liegt bei rund 12,3. Auch die erwartete EBITDA-Marge verbessert sich. Bei einem prognostizierten Umsatz von 4,78 Milliarden Dollar würde sie 2026 etwa 12 Prozent erreichen, verglichen mit 9,4 Prozent zuvor. Der Markt bleibt dennoch vorsichtig, da Legence bei der Profitabilität noch unter dem Branchendurchschnitt liegt. Eine weitere Margenverbesserung könnte jedoch zu einer Neubewertung führen. ## Rechenzentren liefern strukturellen Rückenwind Der Ausbau von Rechenzentren ist ein wichtiger Wachstumstreiber für Legence. Moderne Anlagen benötigen komplexe HVAC- und Kühlsysteme, um die enorme Wärmeentwicklung leistungsstarker Prozessoren zu bewältigen. Die US-Ausgaben für den Bau von Rechenzentren haben bereits rund 50 Milliarden Dollar erreicht. Der adressierbare Bau- und Dienstleistungsmarkt soll zwischen 2026 und 2030 mit etwa 9 Prozent jährlich wachsen. Langfristig dürfte sich das Wachstum allerdings abschwächen. Effizientere GPUs könnten den Flächenbedarf reduzieren, während Betreiber bestehende Rechenzentren vermutlich eher modernisieren als komplett neu bauen werden. ## Attraktive Perspektiven trotz kurzfristiger Belastungen Legence bietet ein vergleichsweise wenig kapitalintensives Geschäftsmodell und ist weniger direkt von Rohstoffpreisen abhängig als klassische Bauunternehmen. Gleichzeitig profitiert der Konzern von der wachsenden Nachfrage nach technischen Dienstleistungen für komplexe Infrastruktur. Die Bowers-Integration belastet kurzfristig die Margen, könnte langfristig jedoch zusätzliche Skaleneffekte liefern. Zusammen mit dem Rechenzentrumsboom und der erwarteten Gewinnsteigerung entsteht ein überzeugendes Wachstumsprofil. Sollte der Gewinn je Aktie bis 2028 tatsächlich auf 2,97 Dollar steigen, dürfte die heutige Bewertung im Rückblick deutlich günstiger erscheinen. Nach der jüngsten Kursschwäche bietet die Aktie daher aus heutiger Sicht ein attraktives Verhältnis zwischen Wachstumspotenzial und Bewertung. Legence verfügt über mehrere starke Wachstumstreiber und könnte von steigenden Margen, der Bowers-Integration und dem Ausbau von Rechenzentren profitieren. Die aktuelle Kursschwäche erscheint vor diesem Hintergrund überzogen, weshalb wir die Aktie zu Kursen von aktuell knapp über 50 US$ langfristig als einen „Strong Buy“ einstufen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Immobilien-Aktien, Sonstiges --- ### [Eli Lilly-Aktie vor der Wende – wird der Rücksetzer zur Chance?](https://www.sharedeals.de/eli-lilly-aktie-vor-der-wende-wird-der-ruecksetzer-zur-chance/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem starken Lauf der vergangenen Monate ist bei Eli Lilly zuletzt wieder etwas Abgabedruck aufgekommen. Vom Hoch bei knapp 1.290 US$ ging es auf aktuell rund 1.160 US$ zurück. Damit nähert sich die Aktie zwei Bereichen, die für einen neuen Einstieg beziehungsweise eine Gegenbewegung interessant werden könnten. ## Fundamental läuft es weiterhin stark Operativ gibt es bei Eli Lilly weiterhin wenig Grund zur Sorge. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 38% auf 22,97 Milliarden US$ und lag damit deutlich über den Erwartungen. Vor allem Mounjaro und Zepbound bleiben die großen Wachstumstreiber. Mounjaro kam auf 9,94 Milliarden US$ Umsatz, Zepbound auf 4,93 Milliarden US$. Auch der Ausblick wurde nach den Zahlen erneut angehoben. Für das Gesamtjahr erwartet Eli Lilly inzwischen einen Umsatz zwischen 82 und 85 Milliarden US$. Die Nachfrage nach den GLP-1-Medikamenten bleibt hoch und gerade bei den injizierbaren Präparaten ist Lilly weiterhin stark positioniert. Dazu kam zuletzt eine weitere positive Nachricht. Mounjaro erhielt in den USA eine zusätzliche Zulassung zur Reduzierung des Risikos schwerer kardiovaskulärer Ereignisse bei bestimmten Patienten mit Typ-2-Diabetes. Damit wird eines der wichtigsten Medikamente des Konzerns für eine weitere Patientengruppe interessanter. Ganz ohne Risiken ist die Story trotzdem nicht. Der Wettbewerb mit Novo Nordisk bleibt hoch und gerade bei oralen Abnehmmedikamenten wird der Markt immer umkämpfter. Novo hat beispielsweise gerade die Wegovy-Tablette in Deutschland auf den Markt gebracht. **Tipp:** Weitere Kursraketen aus dem Biotech-Sektor findest Du im [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Der Kurs nähert sich der ersten interessanten Zone Nach dem Anstieg bis auf knapp 1.290 US$ hat Eli Lilly korrigiert und notiert aktuell bei rund 1.160 US$. Die erste wichtige Unterstützung liegt aus meiner Sicht im Bereich um 1.100 US$. Dort befindet sich im Chart eine frühere Widerstandszone, die nach dem Ausbruch jetzt erstmals wieder von oben angelaufen werden könnte. Vom aktuellen Niveau wären das lediglich rund -5% Rückgang. Kommt dort Kaufinteresse rein, könnte dieser Bereich bereits für eine Gegenbewegung sorgen. Nach der starken Rally wäre ein Rücksetzer bis 1.100 US$ noch kein größerer Schaden für das übergeordnete Chartbild. Sollten die 1.100 US-Dollar allerdings nicht halten, wird die zweite Zone noch interessanter. Bei ungefähr 1.040 bis 1.050 US$ liegt der Point of Control des gezeigten Volumenprofils. Dort wurde innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt. Gleichzeitig liegt in diesem Bereich eine weitere frühere Widerstandszone. Damit hätten wir praktisch zwei mögliche Auffangbereiche. Zunächst die 1.100 US$ und darunter den Point of Control um 1.050 US$. Nach dem starken Lauf könnten Rücksetzer in diese Bereiche wieder mehr Käufer anziehen. ![Eli Lilly-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-11.46.20.png)Eli Lilly-Aktie Die jüngste Korrektur muss bei Eli Lilly erstmal nichts Schlechtes sein. Nach dem starken Lauf kommt die Aktie langsam wieder in Kursregionen, an denen eine Stabilisierung interessant werden könnte. Die erste Zone liegt bei rund 1.100 US$. Hält sie nicht, rückt der Point of Control um 1.050 US$ in den Fokus. Fundamental bleibt die Wachstumsstory derweil intakt und auch die Analysten rechnen mehrheitlich weiterhin mit höheren Kursen. ## ℹ️ Eli Lilly and Company in Kürze - Eli Lilly and Company (WKN: 858560) ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Kerngeschäftsbereiche des 1876 gegründeten US-Traditionskonzerns sind Medikamente gegen Diabetes und Adipositas (Fettleibigkeit). - Mit seinen Abnehmpräparaten Mounjaro und Zepbound erlebt Eli Lilly derzeit einen Boom. - Der Pharmakonzern mit Sitz in Indianapolis notiert an der New York Stock Exchange. Mit einem Börsenwert von ca. 1,09 Billionen US$ ist Eli Lilly der wertvollste Pharmakonzern der Welt. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Eli Lilly, Eli Lilly-Aktie, Eli Lilly-Analyse, Eli Lilly-Kurs --- ### [Siemens-Aktie mit Kursschwäche – doch Europas Industrie braucht neue Technologien](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-mit-kursschwaeche-doch-europas-industrie-braucht-neue-technologien/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Siemens-Aktie steht seit Tagen unter Druck, rückt aber zunehmend in den Mittelpunkt langfristiger Anlagestrategien. Gleich mehrere strukturelle Trends entwickeln sich zugunsten des Konzerns. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und die Rückkehr industrieller Wertschöpfung nach Europa schaffen ein Umfeld, in dem Siemens seine technologische Stärke ausspielen kann. ## Europas Industrie sucht nach neuer Stärke Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa, den USA und China verändern sich spürbar. Während geopolitische Spannungen zunehmen und das Handelsdefizit der Europäischen Union gegenüber China wächst, gewinnt die Debatte über eine stärkere industrielle Eigenständigkeit Europas an Bedeutung. Politische Initiativen verlaufen zwar nicht immer reibungslos, doch der langfristige Wille zur Reindustrialisierung dürfte bestehen bleiben. Von diesem Trend könnte Siemens überdurchschnittlich profitieren. Entscheidend ist dabei weniger die Größe des Unternehmens als vielmehr seine strategische Ausrichtung auf digitale Zwillinge und KI-gestützte Industrielösungen. Diese Technologien versprechen erhebliche Effizienzgewinne und könnten sich als Schlüssel für die Modernisierung der europäischen Industrie erweisen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Strukturelle Trends sprechen für Siemens Europa steht vor mehreren Herausforderungen zugleich. Eine alternde Bevölkerung erschwert den Aufbau arbeitsintensiver Industrien, gleichzeitig bleibt die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze eine wirtschaftliche Priorität. Hinzu kommen dauerhaft hohe Energie- und Produktionskosten, wodurch Effizienz und Automatisierung an Bedeutung gewinnen. Auch strengere Umwelt- und Sicherheitsvorschriften spielen Unternehmen in die Karten, die digitale Prozesse zur Optimierung industrieller Abläufe anbieten. Fortschritte in künstlicher Intelligenz und Software stärken darüber hinaus Europas wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und seine geopolitische Unabhängigkeit. Vor diesem Hintergrund verfügt Siemens über eine außergewöhnlich starke Ausgangsposition. Gelingt es dem Konzern, seine digitalen Lösungen erfolgreich zu etablieren, dürfte die Nachfrage nicht nur in Europa, sondern weltweit wachsen. Die jüngsten Quartalszahlen liefern bereits erste Hinweise auf diese Entwicklung. ## Europas Wettbewerbsfähigkeit steht auf dem Prüfstand Die europäische Industrie befindet sich seit Jahren unter Druck. Das Wachstum der Produktion hat sich deutlich abgeschwächt, während Importe aus China kräftig gestiegen sind und die europäischen Exporte dorthin zurückgehen. Führende Vertreter der Europäischen Union fordern deshalb eine ausgewogenere Handelspolitik und signalisieren Bereitschaft zu Gegenmaßnahmen, sollten sich die Ungleichgewichte weiter verschärfen. Parallel dazu wächst die Sorge über Europas technologischen Rückstand. Während Nordamerika seine Investitionen in Technologie deutlich schneller erhöht, fällt das Wachstum in Europa geringer aus. Angesichts der größeren Bevölkerung unterstreicht diese Entwicklung den Handlungsbedarf, wenn der Kontinent seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit sichern möchte. ## Digitale Zwillinge verändern die Fabrikplanung Siemens setzt bei seiner Strategie auf digitale Zwillinge, also virtuelle Abbilder kompletter Produktionsanlagen und Lieferketten. Mithilfe dieser Technologie lassen sich Fabriken bereits vor Baubeginn simulieren, wodurch Platzverschwendung, Sicherheitsrisiken und ineffiziente Prozesse frühzeitig erkannt werden können. Die Theorie wird zunehmend durch praktische Anwendungen bestätigt. Bei einem gemeinsamen Projekt mit PepsiCo wurden Produktionsstandorte vollständig digital modelliert, bevor der erste Spatenstich erfolgte. Siemens zufolge konnten dabei bis zu 90 Prozent potenzieller Probleme bereits in der Planungsphase identifiziert werden. Gleichzeitig sanken die Investitionskosten um zehn bis 15 Prozent, während sich die Entwicklungszeiten deutlich verkürzten. Besonders aussagekräftig ist die anschließende Ausweitung der Partnerschaft. PepsiCo entschied sich für eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Siemens, was als starkes Signal für die Praxistauglichkeit der Technologie gewertet werden kann. Bemerkenswert ist zudem, dass dieses Projekt in den USA umgesetzt wurde und damit das globale Marktpotenzial der Siemens-Lösungen unterstreicht. ## Solide Zahlen stützen die Wachstumsstory Die Bewertung der Siemens-Aktie wirkt auf den ersten Blick ambitioniert. Sowohl das Kurs-Gewinn-Verhältnis als auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegen über dem Durchschnitt klassischer Industrieunternehmen. Gleichzeitig verändert sich das Geschäftsmodell zunehmend in Richtung Software und digitale Dienstleistungen, wodurch höhere Bewertungskennzahlen nachvollziehbarer erscheinen. Noch überzeugender präsentiert sich die Profitabilität. Siemens erzielt eine deutlich höhere Nettomarge und Bruttomarge als viele Wettbewerber der Branche. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass der wachsende Anteil digitaler Geschäfte bereits positive Auswirkungen auf die Ertragskraft hat. Auch operativ lieferte der Konzern zuletzt starke Ergebnisse. Der Umsatz stieg um acht Prozent, der Auftragseingang legte um 14 Prozent zu und das Geschäft mit Digital Industries wuchs sogar um zehn Prozent. Besonders beeindruckend entwickelte sich der freie Cashflow, der gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent zulegte. Mit einer Marge von 18,7 Prozent zählt das Digitalgeschäft inzwischen zu den profitabelsten Bereichen des Unternehmens. ## Chancen überwiegen trotz ambitionierter Bewertung Das größte Kurspotenzial liegt weniger im klassischen Industriegeschäft als in der Kombination aus künstlicher Intelligenz, Software und industrieller Automatisierung. Sollte Europa seine Reindustrialisierung konsequent vorantreiben, dürfte Siemens zu den wichtigsten Technologiepartnern vieler Unternehmen gehören. Die aktuellen Wachstumszahlen, steigende Aufträge und die Ausweitung strategischer Kundenbeziehungen sprechen dafür, dass sich dieser Wandel bereits in den Geschäftszahlen niederschlägt. Vor diesem Hintergrund erscheint die höhere Bewertung der Aktie besser begründbar als bei traditionellen Industrieunternehmen. ## Welche Risiken Anleger im Blick behalten sollten Trotz der attraktiven Perspektiven bleibt die Umsetzung der europäischen Industriepolitik mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. Unterschiedliche nationale Interessen, hohe Energiekosten und demografische Herausforderungen könnten Investitionen verzögern und das Tempo der Reindustrialisierung bremsen. Auch der Erfolg der KI-Strategie ist nicht garantiert. Digitale Zwillinge gelten als vielversprechende Technologie, doch der Wettbewerb in diesem Markt nimmt stetig zu. Entscheidend wird sein, ob Siemens seine technologische Führungsposition langfristig behaupten und Innovationen erfolgreich in profitable Geschäftsmodelle umsetzen kann. Siemens verbindet die Stabilität eines Industriekonzerns mit den Wachstumschancen eines Technologieunternehmens. Gelingt die Verbindung aus Reindustrialisierung und KI-gestützter Automatisierung, besitzt die Aktie weiteres Potenzial für langfristig orientierte Anleger. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 214 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Siemens, Siemens-Aktie --- ### [Rheinmetall-Aktie: Wird das alles verändern?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-wird-das-alles-veraendern/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Seit Monaten gelingt der Rheinmetall-Aktie nun schon kein nachhaltiger Aufschwung mehr. Mitte August scheiterte der Rüstungstitel an seinem 3-Monatshoch bei knapp über 1.200 € und drehte ein weiteres Mal nach unten in Richtung 1.000 €. Werden diese beiden Megarüstungsprojekte nun alles bei Rheinmetall verändern und die Aktie wieder nach oben katapultieren? ## Eine Megaprojekt in den USA Bei Rheinmetall steigt die Spannung, denn beim deutschen Rüstungskonzern bahnen sich die beiden größten Aufträge der Unternehmensgeschichte an: einer in den USA und einer in Deutschland. In den USA geht es um nicht weniger als ein Volumen von über 45 Milliarden US$. Die US Army will ihre riesengroße Flotte vom rund 4.000 Schützenpanzern vom Typ M2 Bradley erneuern, die bereits seit den 1980er-Jahren im Dienst stehen. Sie hat deshalb zwei Konzerne für die Endauswahl eines Nachfolgemodells ausgewählt: American Rheinmetall, die US-Tochtergesellschaft des Rüstungskonzerns, und den US-Rüstungsriesen General Dynamics. Beide Konzerne haben in den letzten Tagen ihre Prototypen des Schützenpanzers an die US Army übergeben. American Rheinmetall wird bis zum Jahresende noch weitere sieben Fahrzeuge für Testzwecke liefern. Über den Entwicklungsvertrag mit der US Army verdient Rheinmetall rund 760 Millionen US$. Dieses Geld müssen sich die Deutschen allerdings mit den in die Entwicklung involvierten Partnern Allison Transmission, Anduril, L3Harris, Raytheon und Textron Systems teilen. Die Entscheidung, ob Rheinmetall oder General Dynamics den Großauftrag der US Army gewinnen wird, fällt voraussichtlich Ende 2027. Bis dahin ist also Geduld gefragt. Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM) auf dem Laufenden - nicht nur bei Rheinmetall, sondern über alle spannenden Entwicklungen in der Rüstungsbranche. ## Und ein genauso großes in Deutschland Bereits ein Jahr früher wird es für Rheinmetall in Deutschland spannend. Im Dezember wird voraussichtlich die Entscheidung über das Boxer-Radpanzerprogramm Arminius der Bundeswehr fallen. Es hat eine ähnliche Größe wie das Bradley-Programm in den USA. Die Bundeswehr will in den kommenden Jahren bis zu 3.000 zusätzliche Boxer-Fahrzeuge in verschiedenen Varianten beschaffen. Auftragswert: bis zu 40 Milliarden €. Damit ist Arminius eines der bislang größten Rüstungsvorhaben für Landfahrzeuge in der Geschichte der Bundeswehr. Als konkretes Schlüsseldatum für die Entscheidung gilt der 9. Dezember. Dann ist die Abstimmung im Haushaltsauschuss des Bundestages geplant. ## Vom Abwärts- in den Seitwärtstrend Der monatelange Abwärtstrend der Rheinmetall-Aktie ist inzwischen in einen Seitwärtstrend übergegangen. Seit Anfang Juni pendelt der DAX-Titel zwischen 940 und 1.240 € auf und ab. Der Boden bei 940 € hat sich bislang als solide erwiesen. Genauso unüberwindbar scheint allerdings auch der Widerstand bei 1.240 € zu sein. Vorerst ist mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zu rechnen. ## Was ist schon eingepreist? Es ist sehr schwer zu beurteilen, in welcher Größenordnung und mit welcher Erfolgswahrscheinlichkeit diese beiden Mammutrüstungsprojekte bereits in den Kurs der Rheinmetall-Aktie bereits eingepreist sind. Ich gehe davon aus, dass das Projekt Arminius in Deutschland weitgehend im Aktienkurs von Rheinmetall abgebildet ist. Beim Schützenpanzerauftrag in den USA sehe ich das anders. Hier sind die Erfolgsaussichten sehr unsicher. Eine Vergabe an American Rheinmetall wäre meiner Überzeugung nach ein Paukenschlag, der den Kurs der Rheinmetall-Aktie in die Höhe katapultieren wird. ## Das Wachstum geht weiter Ganz abgesehen davon sehe ich die Rheinmetall-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau eher als unterbewertet an. Das Forward-KGV liegt bei 41. Für ein Unternehmen, das im laufenden Jahr mit rund 40% und im kommenden Jahr mit geschätzten 25 bis 30% wachsen wird, ist das kein zu hoher Wert. Das fundamentale Umfeld der Rheinmetall-Aktie ist nach wie vor in bester Verfassung. Deutschland hat 2025 seine Verteidigungsausgaben das dritte Mal in Folge um einen zweistelligen Prozentsatz gesteigert. Von 2026 bis 2029 ist eine weitere Erhöhung des Wehretats von 108 auf 152 Milliarden € vorgesehen. Die Zahlen auf europäischer Ebene lesen sich ähnlich. Die Verteidigungsausgaben der EU-Staaten stiegen in den vergangenen fünf Jahren von 218 auf 454 Milliarden €. Angesichts der immer häufigeren und stärkeren Provokationen Russlands muss man sogar noch mit einer Verschärfung der geopolitischen Lage rechnen. Was schlecht für den Frieden in Europa ist, ist gut für den Kurs der Rheinmetall-Aktie. Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Für mich ist die Rheinmetall-Aktie bei Kursen im knapp vierstelligen Bereich eine klare Kaufempfehlung. Der Rüstungskonzern wird angesichts der bevorstehenden Großaufträge, von denen ich vor allem den in Deutschland für sehr wahrscheinlich halte, sein dynamisches Wachstum fortsetzen. Das Downside der Rheinmetall-Aktie halte ich für sehr gering. Bei rund 950 € hat der Rüstungstitel meiner Meinung nach inzwischen seinen Boden gefunden. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 50 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall --- ### [Adidas-Aktie legt zu – Barclays sieht +40% Potenzial](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-legt-zu-barclays-sieht-40-potenzial/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Wochen kommt heute wieder Bewegung in die Adidas-Aktie. Der Kurs legt zeitweise rund +2% zu und steigt zurück über 150 €. Rückenwind liefert eine neue Analysteneinschätzung. Barclays sieht den jüngsten Rücksetzer als Kaufchance und traut der Aktie deutlich höhere Kurse zu. ## Barclays sorgt heute für neuen Rückenwind Dass Adidas heute ausgerechnet in einem schwächeren Gesamtmarkt zulegen kann, kommt nicht ganz ohne Grund. Barclays hat die Aktie von „Equal Weight“ auf „Overweight“ hochgestuft und sieht den jüngsten Rücksetzer als Kaufchance. Das Kursziel liegt bei 210 €. Die Analysten gehen davon aus, dass sich die Lage in der Sportartikelbranche nach einem schwierigen Jahr 2025 wieder verbessert. Für Adidas erwartet Barclays bis 2029 ein Wachstum von ungefähr 6% pro Jahr und damit mehr als für den Gesamtmarkt. Gleichzeitig soll sich die Erholung bei den Margen weiter fortsetzen. Auch kurzfristig gibt es einen Termin, der der Aktie neuen Schwung bringen könnte. Am 23. und 24. September veranstaltet Adidas seine Innovationstage. Barclays erwartet, dass dort neue Produkte und die weitere Pipeline stärker in den Fokus rücken und das Vertrauen in die Marke wieder zulegen könnte. Das kommt nach den vergangenen Wochen gerade recht. Vom Sommerhoch bei knapp 189 € war die Adidas-Aktie bis unter 150 € gefallen. Die heutige Bewegung ist zwar noch keine große Trendwende, zeigt aber zumindest, dass auf dem niedrigeren Kursniveau wieder Käufer reinkommen. **Dabei fern vom Einzelhandel bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Operativ läuft es weiterhin ordentlich Der schwache Aktienkurs passt ohnehin nicht komplett zur Entwicklung des Geschäfts. Im zweiten Quartal erreichte Adidas einen Rekordumsatz von 6,74 Milliarden €. Währungsbereinigt ging es gegenüber dem Vorjahr um 14% nach oben. Vor allem das Performance-Geschäft rund um Fußball und Running lief stark. Gleichzeitig konnte Adidas die Bruttomarge weiter verbessern. Beim operativen Gewinn fiel der Anstieg dagegen kleiner aus, weil rund um die Fußball-Weltmeisterschaft deutlich mehr Geld ins Marketing gesteckt wurde. Für das Gesamtjahr erwartet Adidas mittlerweile ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 9 bis 10%. Der operative Gewinn soll bei ungefähr 2,3 Milliarden € landen. Barclays hält sogar mehr für möglich. Die Analysten sehen Chancen, dass Adidas das eigene Gewinnziel übertreffen könnte. Ab 2027 könnte dann eine neue Phase beginnen, in der Prognosen wieder schrittweise angehoben werden. ## Im Chart kommt die Reaktion zur richtigen Zeit Die heutige Stärke kommt charttechnisch an einer ziemlich passenden Stelle. Nach dem Rückgang von knapp 189 € ist Adidas mittlerweile direkt in eine größere Volumenzone gerutscht. Der Point of Control liegt bei rund 146,50 € und damit nur wenige Euro unter dem aktuellen Kurs. Dort kamen zuletzt bereits erste Käufer zurück. Heute schafft es die Aktie wieder über 150 €. Damit ist zwar noch nicht viel gewonnen, nach der starken Korrektur wäre eine Stabilisierung in diesem Bereich aber erstmal ein Anfang. Nach oben wartet bereits bei ungefähr 153 bis 154 € die erste Hürde. Darüber wären die 160 € die nächste größere Marke. Schafft Adidas auch diesen Bereich, würde sich im Chart wieder deutlich mehr Platz für eine größere Erholung öffnen. Nach unten sollte dagegen der Point of Control bei rund 146,50 € nicht nachhaltig verloren gehen. Fällt die Aktie darunter, liegt die nächste wirklich größere Unterstützung erst wieder im Bereich um 133 €. ![Adidas-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-11.34.00.png)Adidas-Aktie Nach der deutlichen Korrektur zeigt Adidas heute wieder Stärke und das sogar in einem schwächeren Marktumfeld. Die Hochstufung durch Barclays kommt dabei zur richtigen Zeit. Charttechnisch bleibt der Bereich um 146 bis 150 € wichtig. Hält sich Adidas darüber und fallen anschließend 154 und 160 €, könnte aus der heutigen Gegenbewegung langsam mehr werden. Bis zu den 210 € von Barclays ist es allerdings noch ein ordentliches Stück. ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 27 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Adidas, Adidas-Aktie --- ### [Rheinmetall-Aktie: Bald wieder unter 1.000 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-bald-wieder-unter-1-000-e-2/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Rheinmetall-Aktie setzt ihre seit Monaten laufende Korrektur fort und hat mit dem Fall unter 1.122 € nun das nächste Verkaufssignal ausgelöst. Damit wird aus der bisherigen Unterstützung zugleich ein neuer Widerstand, während der Kurs aktuell nur noch bei rund 1.079 € notiert. Der fundamentale Wachstumskurs des Rüstungskonzerns bleibt davon bislang unberührt. Charttechnisch steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass schon bald wieder Kurse unter 1.000 € aufgerufen werden. ## Rheinmetall baut Kapazitäten weiter massiv aus Während die Aktie unter Druck steht, treibt Rheinmetall seine Expansion ungebremst voran. Ende August kündigte der Konzern Investitionen von rund 270 Millionen € in Nordhessen an. Kassel soll zu einem wichtigen Zentrum für Panzerfertigung und militärische Logistik ausgebaut werden. Zusätzlich sind ein neues Logistikzentrum sowie Kapazitäten für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen geplant. Kurz zuvor erhielt Rheinmetall zudem einen Auftrag über 250 Millionen € für ein modulares Bundeswehr-Camp in Litauen, ergänzt um jährlich 40 Millionen € für dessen Betrieb. Die operative Dynamik bleibt damit hoch, auch wenn die gestrichene F126-Fregatte einen Dämpfer verursacht hat. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um +39% auf 5,2 Milliarden €, das operative Ergebnis legte sogar um +74% zu. Wegen des weggefallenen Marineprogramms reduzierte Rheinmetall die Umsatzprognose für 2026 allerdings um 300 Millionen € und erwartet nun 13,7 bis 14,2 Milliarden €. Der langfristige Rüstungstrend bleibt intakt, doch an der Börse dominieren derzeit andere Kräfte. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Rheinmetall-9M_020926-1024x721.png)Quelle Chart: stock3 Der in der [letzten Analyse skizzierte Abwärtsimpuls](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-droht-jetzt-der-naechste-abwaertsimpuls/) ist inzwischen aktiviert. Mit dem Bruch von 1.122 € hat die Aktie eine wichtige Unterstützung verloren, die nunmehr zunächst als Widerstand fungiert. Mein präferiertes Szenario lässt zwar eine kurze Gegenbewegung in diesen Bereich zu, anschließend dürfte jedoch erneut Verkaufsdruck aufkommen. Das zentrale Ziel bleibt der Kreuzsupport bei 946,60 €, wo eine horizontale Unterstützung auf die seit Frühjahr steigende Trendlinie trifft. Damit wären Kurse unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 1.000 € wieder sehr wahrscheinlich. Für eine nachhaltige Entspannung reicht eine Rückkehr über 1.122 € dagegen weiterhin nicht aus. Zunächst müsste die Aktie auch die Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € überwinden. Erst oberhalb von 1.233,40 € würde sich das technische Bild deutlich verbessern und Raum bis 1.318,34 € entstehen. Gelingt später auch dort der Befreiungsschlag, wäre 1.458,53 € das nächste größere Ziel. Solange dieser Ausbruch ausbleibt, bleibt die Unterseite klar zu favorisieren. Das zuletzt angekündigte Verkaufssignal der Rheinmetall-Aktie ist nun aktiv. Unterhalb von 1.122 € bleibt ein Rücklauf unter 1.000 € und bis zum Kreuzsupport bei 946,60 € mein bevorzugtes Szenario. Eine Zwischenerholung ändert daran zunächst wenig. Erst über 1.233,40 € hätten die Bullen wieder ein überzeugendes Argument für eine größere Trendwende. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 50 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse --- ### [Auto1-Aktie: Wer will sein Geld verdoppeln?](https://www.sharedeals.de/auto1-aktie-wer-will-sein-geld-verdoppeln/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Auto1-Aktie ist mit einem Kursverlust von -5% am Mittwochmorgen der große Verlierer im MDAX und testet ihr 3-Monatstief bei 20 €. Hat der Online-Gebrauchtwagenhändler mit seinen Zahlen für das erste Halbjahr enttäuscht und ist die Aktie trotzdem ein aussichtsreiches Investment? ## Blendende Zahlen Operativ läuft es nach wie vor blendend bei Auto1. Im zweiten Quartal kletterte der Konzernumsatz um 23,4% gegenüber dem Vorjahr auf 2,43 Milliarden €. Bezogen auf das erste Halbjahr 2026 lag das Wachstum sogar bei 24,4% auf 4,87 Milliarden €. Der Absatz erhöhte sich im abgelaufenen Vierteljahr um 19,9% auf 240.300 Fahrzeuge. Getragen wurde das Absatzplus vor allem durch starke Verkaufszahlen im B2C-Segment. Hier stieg der Umsatz um 44,1% auf 598,3 Millionen €. Aber auch das deutlich größere B2B-Segment entwickelte sich mit einem Absatzplus von 17,9% auf 1,83 Milliarden € stark. Der Bruttogewinn erhöhte sich im zweiten Quartal um 21,4% auf 280,7 Millionen €. Der Rohertrag pro Fahrzeug lag bei 1.174 €. Das bereinigte EBITDA kletterte auf einen Rekordwert von 58,6 Millionen €, ein Plus von 38,4% gegenüber dem Vorjahresquartal. Und der Nettogewinn stieg im zweiten Quartal auf 23,2 Millionen €. Angesichts der dynamischen Entwicklung bestätigte das Auto1-Management die Jahresprognose 2026. Es rechnet mit einem Absatz zwischen 940.000 und 1 Million Fahrzeugen. Der Bruttogewinn soll zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden € liegen. Als bereinigtes EBITDA wird eine Spanne von 250 bis 275 Millionen € angepeilt. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen in der Autobranche auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Auto1&stockidentifier=symbol%3AAG1)! ## Woher kommt der Verkaufsdruck? Dass die Auto1-Aktie trotz starker operativer Zahlen heute unter Verkaufsdruck steht, liegt primär an drei Effekten: Zum Ersten hatten sich viele Anleger nach den hervorragenden Zahlen für das zweite Quartal eine Erhöhung der Jahresprognose erhofft. Auto1 hat die Prognose jedoch lediglich bestätigt und nicht angehoben. Offenbar hatte der Markt eine Prognoseerhöhung bereits teilweise eingepreist. Zum Zweiten stand die EBITDA-Marge im ersten Halbjahr leicht unter Druck. Mit 2,4% lag sie in den ersten sechs Monaten des Jahres leicht unter dem Vorjahreswert von 2,6%. Grund dafür sind anhaltend hohe Investitionen in Marketing, Logistik und den Bestandsaufbau der Privatkunden-Sparte Autohero, um das starke Retail-Wachstum abzusichern. Und zum Dritten wies das Auto1-Management im Halbjahresbericht darauf hin, dass im vierten Quartal mit den üblichen saisonalen Schwankungen und Unsicherheiten im Gebrauchtwagenmarkt zu rechnen ist. Anleger werten dies als Signal, dass das bisherige Wachstumstempo im Jahresverlauf nicht eins zu eins aufrechterhalten werden kann. ## Das 3-Monatstief muss halten Es wird heute charttechnisch sehr spannend bei der Auto1-Aktie. Es geht darum, dass 3-Monatstief bei 19,80 € zu verteidigen. Am Vormittag sieht es ganz danach aus, als würde es der Aktie gelingen. Ein Durchbruch könnte einen weiteren Abverkauf auf rund 18 € auslösen. ## Darum sind die Analysten bullisch Ich empfehle die Auto1-Aktie trotz des heutigen Kursrückgangs weiterhin zum Kauf. Mit einem Forward-KGV von 36 (2026) und 24 (2027) ist sie für ein Unternehmen, das im laufenden Jahr mit ca. 20% und im kommenden Jahr mit rund 15% wachsen wird, recht ambitioniert bewertet. Aber das hat meiner Meinung nach auch einen guten Grund. Auto1 wird als größte digitale Handelsplattform für Gebrauchtwagen die Führungsrolle in der Konsolidierung dieser extrem zersplitterten Branche übernehmen. Kein anderes Unternehmen besitzt ähnliche finanzielle und technologische Voraussetzungen, um den Gebrauchtwagenmarkt zu professionalisieren. Das kostet in der Anfangsphase Geld, wird Auto1 aber mittel- bis langfristig die Marktführerschaft in Verbindung mit höheren Margen sichern. Auch die Analysten von Banken sind extrem bullisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung der Auto1-Aktie eingestellt. Die Oberbullen der Citigroup glauben mit einem Kursziel von 39 € sogar an eine Verdoppelung des Aktienkurses. Ihrer Meinung nach werden das Finanzierungsgeschäft (FinanceHero) und KI-basierte Preissysteme die Profitabilität von Auto1 steigern. Aber auch JPMorgan, Goldman Sachs und Jefferies sehen mit Kurszielen von 37,00 €, 36,50 € und 31,00 € ein Potenzial von über +50% für die Auto1-Aktie. Sie sehen die strukturelle Führungsposition von Auto1 auf dem europäischen Gebrauchtwagenmarkt in Kombination mit dem dynamischen Wachstum im Privatkundensegment (Autohero) und der fortschreitenden Skalierung im B2B-Handel als Kurstreiber. Abschließend: Weitere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. Schau gleich mal rein! Die Auto1-Aktie ist auf dem aktuellen Kursniveau nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber zweifellos auch nicht überteuert. Vor allem für langfristig orientierte Anleger ist die Autohandelsplattform in meinen Augen ein sehr spannendes Investment. Kurzfristig werden bei Auto1 die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Aber langfristig hat sie das Potenzial, mächtig Gas zu geben. ## ℹ️ Auto1 in Kürze - Die Auto1 Group SE (WKN: A2LQ88) ist ein 2012 gegründetes Unternehmen mit juristischem Sitz in München und Verwaltungssitz in Berlin. - Sie betreibt nach eigenen Angaben „Europas führende digitale Automobilplattform“ für den Online-Kauf und -Verkauf von Gebrauchtwagen. - Die Auto1 Group betreibt derzeit die drei Autohandelsplattformen Auto1.com, Autohero und wirkaufendeinauto.de. - Das im MDAX gelistete Unternehmen ist an der Börse aktuell rund 4,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Infineon-Aktie nach -40% Korrektur – hält jetzt die Wendezone?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-nach-40-korrektur-haelt-jetzt-die-wendezone/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Infineon-Aktie hat in den vergangenen Monaten ordentlich Federn gelassen. Vom Hoch bei knapp 89 € ging es bis auf rund 55 € zurück. Ausgerechnet dort trifft der Kurs jetzt auf eine wichtige Zone. Operativ läuft es gleichzeitig deutlich besser, vor allem das Geschäft rund um KI-Rechenzentren wächst kräftig. ## KI sorgt bei Infineon weiter für Wachstum Bei den letzten Quartalszahlen Anfang August konnte Infineon erstmal ordentlich liefern. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorquartal um 9% auf 4,17 Milliarden € und erreichte damit einen neuen Rekord. Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten kletterte von 301 auf 423 Millionen €. Ein großer Teil der Wachstumsstory kommt mittlerweile aus dem KI-Bereich. Infineon verkauft Leistungshalbleiter, die unter anderem für die Stromversorgung großer KI-Rechenzentren benötigt werden. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen damit inzwischen mehr als 1,6 Milliarden € Umsatz. Zuvor waren rund 1,5 Milliarden € angepeilt worden. Auch der Blick auf das laufende vierte Quartal fällt ziemlich ordentlich aus. Infineon erwartet rund 4,7 Milliarden € Umsatz und eine Segmentergebnis-Marge von etwa 23%. Beim Jahresumsatz sollen ungefähr 16,3 Milliarden € herauskommen. Neben KI gibt es auch im wichtigen Autogeschäft erste bessere Signale. Infineon hatte bereits im Frühjahr von einem anziehenden Auftragseingang gesprochen. Vor allem bei softwaredefinierten Fahrzeugen läuft es besser, während das Hochvoltgeschäft für Elektroautos weiterhin etwas bremst. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Nach fast -40% Korrektur wird es jetzt wichtig An der Börse ist von den operativen Fortschritten zuletzt allerdings wenig angekommen. Nach dem Anstieg auf 88,83 € hat die Infineon-Aktie kräftig korrigiert. Bei aktuell rund 55 € liegt der Kurs fast -40% unter diesem Hoch. Damit steht die Aktie jetzt allerdings direkt an einer wichtigen Zone. Im gezeigten Volumenprofil liegt der Point of Control bei rund 55 €. Dort versucht sich der Kurs momentan zu stabilisieren. Hält der Bereich, könnte von hier aus ein neuer Erholungsversuch starten. Dafür müsste Infineon zunächst wieder über 60 € kommen. Darüber würde sich im Chart wieder etwas mehr Platz öffnen. Gibt Infineon den Bereich um 55 € dagegen klar ab, liegt die nächste größere Unterstützung erst bei ungefähr 48 €. Vom aktuellen Kurs wären das nochmal rund -13% nach unten. Spätestens dort dürfte sich zeigen, wie viel Kaufinteresse nach der starken Korrektur noch vorhanden ist. ![Infineon-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-10.43.51.png)Infineon-Aktie ## Analysten trauen der Aktie deutlich mehr zu Während der Kurs zuletzt kräftig zurückgekommen ist, bleiben die Erwartungen an die weitere Geschäftsentwicklung hoch. Das liegt vor allem am KI-Geschäft. Infineon investiert kräftig in zusätzliche Produktionskapazitäten für Leistungshalbleiter und will damit einen immer größeren Teil des steigenden Strombedarfs von KI-Rechenzentren abdecken. Bereits zu Jahresbeginn hatte der Konzern seine Investitionen deshalb von 2,2 auf rund 2,7 Milliarden € erhöht. Auch Gartner sieht Infineon in diesem Bereich ziemlich weit vorne und bezeichnete das Unternehmen im Mai als den Anbieter, den es bei Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren zu schlagen gelte. Damit setzen die Analysten vor allem darauf, dass der KI-Boom nicht nur kurzfristig für höhere Umsätze sorgt. Nach der starken Korrektur liegt die Messlatte an der Börse zumindest wieder niedriger. Vom Hoch bei knapp 89 € ist die Aktie inzwischen weit entfernt, während Infineon operativ gerade Rekordumsätze meldet und für das vierte Quartal nochmal mehr Umsatz und eine höhere Marge erwartet. Fundamental liefert Infineon momentan deutlich bessere Nachrichten als der Aktienkurs vermuten lässt. Das KI-Geschäft wächst kräftig, der Umsatz steht auf Rekordniveau und auch für das laufende Quartal erwartet der Konzern nochmal eine Steigerung. Im Chart wird es dafür jetzt umso wichtiger. Der Kurs sitzt direkt am Point of Control bei rund 55 €. Hält die Zone, wäre eine Erholung in Richtung 60 € drin. Fällt sie, rücken dagegen die 48 € als nächste größere Unterstützung näher. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 80 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Kurs --- ### [SpaceX-Aktie: Musk räumt auf – schafft er 10 Gigawatt?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-musk-raeumt-auf-schafft-er-10-gigawatt/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Elon Musk tauscht mehrere Verantwortliche für die KI-Rechenzentren von SpaceX aus und versetzt erfahrene Manager aus dem Raketen- und Starlink-Geschäft in die Sparte. Die Personalrochade wirkt zunächst wie eine interne Angelegenheit. Tatsächlich berührt sie jedoch den wichtigsten Teil der SpaceX-Wachstumsstory: Bis Ende 2027 soll die Rechenleistung auf bis zu 10 Gigawatt steigen. Bei einem Aktienkurs von 142,23 US$ müssen Anleger deshalb genau beobachten, ob Musk lediglich das Tempo erhöht – oder auf ernsthafte Ausführungsprobleme reagiert. ## Raketenmanager sollen die Rechenzentren retten Zu den neuen Verantwortlichen zählt Wesley Salandro, der zuvor die Produktion der Falcon-Raketen und Dragon-Raumfahrzeuge leitete. Auch Logan McConnell, bislang für den Produktsupport am Raketenstandort Starbase zuständig, wechselt in die KI-Infrastruktur. Zusätzlich holte SpaceX einen Ingenieur der Musk-Firma Neuralink und sucht weitere Spezialisten für Bauprojekte. Gleichzeitig haben mehrere Manager das Unternehmen verlassen. Infrastrukturchef Jake Palmer schied bereits Ende Juli aus, nachdem er erst im September 2025 vom Rechenzentrumsbetreiber Hut 8 zu SpaceX gewechselt war. Auch Zach Wells und Pablo Mendoza gingen. Nach Informationen von „The Information“ folgt der Umbau auf technische und bauliche Probleme an Standorten in Tennessee und Mississippi. Einzelne Anlagen sollen zeitweise ohne ausreichende Notstrom- oder Kühlsysteme betrieben worden sein. Der Bericht lässt zudem Zweifel aufkommen, wann SpaceX weitere Rechenzentren außerhalb des bisherigen Schwerpunkts Memphis eröffnen kann. Die Berufung erfahrener SpaceX-Manager ist daher nachvollziehbar. Salandro und McConnell kennen Musks extrem kurze Entwicklungszyklen und haben bewiesen, dass sie komplexe technische Systeme in großem Maßstab betreiben können. Ob sich die Produktionsmethoden aus dem Raketenbau direkt auf Rechenzentren übertragen lassen, muss sich allerdings erst zeigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Aus 2 sollen bis zu 10 Gigawatt werden Der Zeitdruck ist enorm. SpaceX will seine Rechenzentrumskapazität bis Ende 2026 auf mehr als 2 Gigawatt erhöhen. Musk erklärte zuletzt sogar, dass die Kapazität Ende 2027 näher an 10 als an 5 Gigawatt liegen könnte. Zum Vergleich: Eine Rechenleistung von 10 Gigawatt würde mehrere Millionen moderner KI-Chips und eine Energieversorgung in der Größenordnung mehrerer großer Kraftwerke erfordern. Neben den Prozessoren werden Netzanschlüsse, Umspannwerke, Kühlsysteme und Backup-Kapazitäten benötigt. Verzögerungen bei nur einem dieser Bereiche können die Inbetriebnahme kompletter Anlagen aufhalten. Die Personalwechsel zeigen deshalb, dass SpaceX die KI-Infrastruktur inzwischen mit derselben Dringlichkeit behandelt wie Starship und Starlink. Das ist konsequent, denn die Sparte entwickelt sich bereits zu einem wesentlichen Umsatztreiber. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## KI wächst – verbrennt aber Milliarden Im zweiten Quartal erzielte SpaceX mit künstlicher Intelligenz einen Umsatz von 2,56 Milliarden US$. Das entsprach einem Wachstum von +247% und war deutlich mehr als der Umsatz des klassischen Raumfahrtgeschäfts von 962 Millionen US$. Vor allem die Vermietung von Rechenleistung sorgte für den Sprung. Insgesamt verfügt SpaceX über vertraglich vereinbarte Cloud-Erlöse von 14,1 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA der KI-Sparte war mit 1,1 Milliarden US$ bereits positiv. Auf operativer Basis entstand jedoch weiterhin ein Verlust von rund 1,3 Milliarden US$. Noch eindrucksvoller ist der Kapitalbedarf: Von den konzernweiten Investitionen über 18,37 Milliarden US$ entfielen im zweiten Quartal etwa 15,8 Milliarden US$ auf die KI-Infrastruktur. Damit hängt die Wirtschaftlichkeit zunehmend von einer schnellen Inbetriebnahme und hohen Auslastung der Rechenzentren ab. Jede Verzögerung verschiebt Umsätze nach hinten, während Zinsen, Abschreibungen und laufende Betriebskosten weiter anfallen. Die Umbesetzung ist zugleich Warnsignal und Chance. Musk reagiert offenbar auf reale Ausführungsprobleme, holt dafür aber einige der erfahrensten operativen Kräfte des Konzerns. Angesichts des gewaltigen Kapitalbedarfs reicht starkes Umsatzwachstum allein nicht aus. SpaceX muss jetzt beweisen, dass es Rechenzentren ebenso zuverlässig skalieren kann wie Raketenstarts und Starlink. Bis dahin bleibt die 10-Gigawatt-Prognose für mich eher ein ambitioniertes Versprechen als eine belastbare Planungsgrundlage. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,93 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Bitcoin: Das finale Tief könnte erst noch kommen](https://www.sharedeals.de/bitcoin-das-finale-tief-koennte-erst-noch-kommen/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Nach der kräftigen Erholung im August notiert Bitcoin aktuell wieder im Bereich von rund 77.500 US$. Im Big Picture spricht jedoch einiges dafür, dass die seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 laufende Korrektur noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Sowohl der historische Halving-Zyklus als auch der zuletzt wieder zunehmende geldpolitische Gegenwind machen insbesondere Oktober und November zur entscheidenden Phase. ## Der Bitcoin-Zyklus bleibt auffällig Die bisherige Abfolge fügt sich auffällig in das historische Muster ein: Auf das Allzeithoch im Oktober 2025 folgte im Februar der erste massive Sell-off, im Juni ein nochmals tieferes Tief und anschließend die kräftige August-Erholung. Die im Chart blau markierten Zeitpunkte kennzeichnen jeweils ungefähr die Mitte zwischen zwei Bitcoin-Halvings. Interessant daran: In den vergangenen Zyklen fiel diese Phase bereits in einen fortgeschrittenen Bärenmarkt, während das endgültige Tief erst einige Monate später folgte. Überträgt sich dieses Muster erneut, rückt vor allem Oktober bis Anfang November 2026 als mögliches finales Bereinigungsfenster in den Fokus. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der Makro-Gegenwind nimmt zu Auch von geldpolitischer Seite fehlt Bitcoin derzeit noch der nachhaltige Rückenwind. Die Inflation in der Eurozone beschleunigte sich im August auf 3,3%, während zugleich die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen von EZB und Fed deutlich gestiegen sind. Nach den jüngsten Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh wurde eine Anhebung im September zuletzt mit einer Wahrscheinlichkeit von rund zwei Dritteln eingepreist. Gleichzeitig kühlte sich die US-Industrie im August ab, während der Preisdruck hoch blieb. Der am Freitag anstehende Arbeitsmarktbericht dürfte damit eine weitere wichtige Weichenstellung liefern. Steigende Anleiherenditen und ein zumindest zeitweise festerer Dollar könnten gerade liquiditätssensitive Assets wie Bitcoin zunächst weiter belasten. Spannend wird jedoch die zweite Hälfte dieser Entwicklung. Hohe Zinsen treffen auf enorme Refinanzierungsbedürfnisse: Allein für das vierte Quartal erwartet das US-Finanzministerium eine Nettokreditaufnahme von 628 Mrd. US$. Gleichzeitig werden ab dem 9. September die Rückkäufe länger laufender Staatsanleihen zur Unterstützung der Marktliquidität mindestens verdoppelt. Dreht sich das Narrativ im weiteren Verlauf des Q4 von Inflations- hin zu Finanzierungs- und Liquiditätssorgen, könnten bereits Erwartungen an einen geldpolitischen Pivot oder weitere Unterstützungsmaßnahmen Gold und Bitcoin wieder Rückenwind verleihen. Ein klassisches QE wäre dafür nicht zwingend erforderlich. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/BTC-11J_020926-1024x661.png)Quelle Chart: stock3 Das im Chart blau skizzierte Hauptszenario lässt vor dem nächsten größeren Expansionszyklus noch einmal eine finale Bereinigung zu. Entscheidend ist dabei die breite Unterstützungszone zwischen 58.321 und 46.960 US$. Eine Stabilisierung innerhalb dieses Bereichs im Oktober oder November würde zeitlich hervorragend zum historischen Zyklusmuster passen. Anschließend müssten zunächst 104.000 US$ und danach der Widerstand bei 123.640 US$ überwunden werden. Gelingt dies, eröffnet sich im nächsten Expansionszyklus langfristig Raum in Richtung 200.000 bis 300.000 US$. Die gestrichelte blaue Variante zeigt dabei die beschleunigte Alternative, sollte Bitcoin bereits früher nach oben ausbrechen und auf ein neues Tief verzichten. Das graue Szenario wird relevant, sobald insbesondere 46.960 US$ nachhaltig aufgegeben werden. Dann wäre die Vorstellung eines lediglich letzten Q4-Washouts zu optimistisch und die Korrektur könnte sich in Richtung 30.005 US$ ausdehnen. Im Extremfall wäre sogar die frühere Ausbruchszone um 19.000 US$ nochmals ein Thema. Ein solcher Verlauf würde den erwarteten neuen Expansionszyklus nicht grundsätzlich ausschließen, ihn zeitlich jedoch deutlich nach hinten verschieben. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Bitcoin bleibt aus meiner Sicht im größeren Bild noch korrekturanfällig. Sollte die August-Rally lediglich eine Gegenbewegung gewesen sein, könnte sich im Oktober oder November nochmals ein finales Tief ausbilden. Genau dort dürfte sich dann aber die spannendere Chance eröffnen: Ein geldpolitischer Stimmungswechsel könnte den Startschuss für den nächsten größeren Expansionszyklus liefern. **Andere Coins/Token andere Chance:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Chancen 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose, BTC-Preis, BTCUSD --- ### [GoPro-Aktie: Ist das ihr endgültiges Ende?](https://www.sharedeals.de/gopro-aktie-ist-das-ihr-endgueltiges-ende/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die GoPro-Aktie schoss am gestrigen Dienstag um +40% in die Höhe und verdoppelte damit innerhalb von nur zwei Tagen ihren Kurs. Was steckte hinter dem Kursfeuerwerk und wie geht es mit GoPro nun weiter? ## Eine überraschende Übernahme Hintergrund für die Kursexplosion der GoPro-Aktie ist eine fundamentale Wende in der Unternehmensgeschichte. Der Actioncam-Hersteller hat gestern eine verbindliche Fusionsvereinbarung mit dem US-Unternehmen Starman Optical bekannt gegeben. Die Gerüchte über eine Übernahme haben sich damit bestätigt, allerdings mit einer überraschenden Neuausrichtung in Richtung KI und Rüstung. Starman übernimmt für 285 Millionen US$ in bar rund 90% der Anteile von GoPro. Die Aktionäre erhalten 1,14 US$ je Aktie und behalten etwa 10% an der fusionierten Gesellschaft. GoPros Schuldenberg von rund 92 Millionen US$ wird beim Abschluss der Transaktion vollständig getilgt. Das Unternehmen soll weiterhin an der Nasdaq gelistet bleiben. Starman Optical ist ein Photonikunternehmen, das auf die Fertigung von optischen Transceivern und photonischen Bauteilen spezialisiert ist. Grund für die Übernahme durch Starman Optical sind vor allem die über 2.500 US-Patente von GoPro im Bereich Optik und Bildverarbeitung. Das fusionierte Unternehmen will in Zukunft eine große Bandbreite an optischen Transceivern und Kamerasystemen für die Bereiche KI-Infrastruktur, Verteidigung, Raumfahrt und Robotik anbieten. Das Kamera-Endkundengeschäft von GoPro, einschließlich der Abo-Cloud-Dienste, soll weiterhin bestehen bleiben. Du willst bei GoPro und der Kameraindustrie auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=GoPro&stockidentifier=symbol%3AGPRO)! ## Der Kurs friert ein Der Kurs der GoPro-Aktie dürfte in den kommenden Wochen auf dem Niveau des Übernahmepreises in Höhe von 1,14 US$ einfrieren. Genauer gesagt wird er voraussichtlich etwas darüber liegen, weil GoPro-Aktionäre 10% des fusionierten Unternehmens erhalten werden. Um auf eine Kaufprämie zu setzen, ist es jetzt allerdings schon zu spät. ## Was wird aus dem neuen Unternehmen? Durch die angemeldete Übernahme durch Starman Optical hat sich das Investmentprofil der GoPro-Aktie fundamental verändert. Statt eines Sanierungsfalls im Konsumgüterbereich handelt es sich nun primär um ein Transformations-Play. Wer nun in die GoPro-Aktie investiert, kauft sich ein kleines Stückchen von einem Photonikspezialisten, der einen wesentlich größeren Markt als GoPro bislang adressiert. Das mag spannend klingen, hat aber auch seine Risiken. Starman Optical ist im Bereich der optischen Transceiver und photonischen Bauteile einem starken Wettbewerb ausgesetzt. Für mich ist es sehr schwer zu beurteilen, wie stark Starman tatsächlich von der Übernahme GoPros profitiert. Zweifellos hat der Kamerahersteller ein interessantes Patentportfolio und die eine oder andere Synergie zwischen den beiden Unternehmen wird es auch geben. Aber ob es Starman schaffen wird, seine Photonikprodukte erfolgreich zu skalieren, ist für mich zum jetzigen Zeitpunkt kaum einzuschätzen. Ebenso schwer einzuschätzen ist die Frage, ob unter Starmans Führung der Turnaround im Kamera-Kerngeschäft von GoPro gelingen wird. Der Actioncam-Spezialist hat innerhalb von nur drei Jahren die Hälfte seines Umsatzes verloren und ist zu einem gravierenden Sanierungsfall geworden. Es dürfte nicht einfach werden, GoPro wieder auf die Erfolgsspur zu bringen — zu stark umkämpft ist inzwischen des schrumpfende Segment der Actioncams. Abschließend: Wenn Du Aktien kennenlernen willst, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an GoPro, dann wir doch mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Ich rate Anlegern deshalb, vorerst die Füße stillzuhalten und abzuwarten, bis die Fusion von Starman und GoPro über die Bühne gegangen ist. Die ersten Quartalszahlen des fusionierten Unternehmens dürften sehr aufschlussreich werden und erste Hinweise darauf geben, wohin die finanzielle und strategische Reise gehen könnte. Erst dann könnte der Zeitpunkt für einen Einstieg gekommen sein. ## ℹ️ GoPro in Kürze - GoPro (WKN: A1XE7G) ist ein 2002 gegründeter Hersteller von Action-Camcordern mit Sitz in San Mateo, Kalifornien. - Das Unternehmen hat das Segment der robusten Action-Kameras begründet und weltweit populär gemacht hat. - Die Kameras sind klein, wasserdicht und robuster als herkömmliche Videokameras und werden hauptsächlich im Sport- und Outdoorbereich eingesetzt. - Flaggschiffe von GoPro sind die HERO-Reihe (kompakte, stoß- und wasserfeste Kameras) sowie die MAX-Serie für 360-Grad-Aufnahmen. Ergänzt wird das Portfolio durch Halterungen, Gehäuse, Akkus und Linsen-Module. - GoPro notiert an der Nasdaq und ist ca. 225 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Small Caps --- ### [SAP-Aktie Prognose: Diese Kursziele rufen Analysten jetzt auf](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-prognose-diese-kursziele-rufen-analysten-jetzt-auf/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie hat sich vom Sommertief bei rund 128 € stark zurückgekämpft und zeitweise wieder Kurse über 190 € erreicht. Zum Wochenstart kam allerdings etwas Abgabedruck rein. Das sieht auf den ersten Blick unschön aus, passt bisher aber noch zur allgemein schwachen Marktstimmung. ## Nach der starken Erholung kommen erstmal Gewinnmitnahmen Bei SAP ging es in den vergangenen Wochen ziemlich schnell nach oben. Vom Tief Ende Juli bei rund 127,50 € erholte sich die Aktie zeitweise bis auf über 190 €. Damit standen innerhalb weniger Wochen rund +50% Kursplus auf der Uhr. Nach so einer Bewegung sind ein paar schwächere Tage erstmal nichts Ungewöhnliches. Am Dienstag ging es allerdings deutlich nach unten. SAP verlor rund -4% und schloss bei etwa 183 €. Damit gehörte die Aktie erneut zu den schwächeren Werten im DAX. Ganz isoliert sollte man den Rückgang aber nicht betrachten. Der gesamte Markt steht gerade unter Druck. Steigende Anleiherenditen, höhere Ölpreise und neue Inflationssorgen belasten besonders Wachstums- und Technologiewerte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreichte am Mittwoch sogar den höchsten Stand seit 2011. Für SAP ist damit trotz der jüngsten Abgaben erstmal noch nicht viel kaputt. Nach dem starken Lauf der vergangenen Wochen wird ein Teil der Bewegung wieder abgegeben, während gleichzeitig der Gesamtmarkt schwächelt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## UBS tritt bei SAP auf die Bremse Ganz ohne unternehmensspezifischen Gegenwind kommt der Rückgang allerdings nicht. UBS hat SAP zuletzt von „Buy“ auf „Neutral“ abgestuft. Interessant ist dabei, dass das Kursziel gleichzeitig von 164 auf 201 € angehoben wurde. Die Analysten sehen vor allem beim KI-Geschäft noch Fragezeichen. SAP hatte auf seiner Sapphire-Konferenz große Pläne für KI-Agenten vorgestellt, bei der Umsetzung geht es UBS bislang aber langsamer voran als erwartet. Zum Zeitpunkt der Analyse waren erst 17 der angekündigten Agenten verfügbar. Auch beim Cloud-Auftragsbestand rechnen die Analysten mit etwas weniger Dynamik. Das organische Wachstum des Backlogs könnte zum Jahresende bei rund 24% liegen, nachdem es im Juni noch 26% waren. Das wäre weiterhin ordentliches Wachstum, reicht bei der Bewertung von SAP aber offenbar nicht mehr für eine klare Kaufempfehlung. Auf der anderen Seite läuft das Cloud-Geschäft weiter stark und das hatte nach den letzten Zahlen auch wieder mehr Käufer in die Aktie gebracht. Dazu setzt SAP sein Aktienrückkaufprogramm fort. Zuletzt investierten außerdem mehrere Führungskräfte rund 900.000 € in eigene SAP-Aktien. ## Analysten bleiben insgesamt weiter positiv Die UBS-Abstufung ändert bisher wenig daran, dass die Analysten SAP insgesamt weiter eher positiv sehen. Bei TradingView liegt das durchschnittliche Kursziel von 25 Analysten aktuell bei rund 202 €. Andere Auswertungen kommen sogar etwas höher raus. Bei sechs zuletzt erfassten Analystenhäusern liegt das durchschnittliche Zwölfmonatsziel bei 212,50 €. Vier empfehlen die Aktie zum Kauf, zwei zum Halten und keines zum Verkauf. Die einzelnen Kursziele reichen dabei von 175 bis 220 €. Damit ist die ganz große Lücke zwischen Kurs und Analystenzielen nach der starken Erholung allerdings kleiner geworden. Bei Kursen um 183 € liegt das durchschnittliche Ziel zwar weiterhin darüber, von den enormen Aufwärtspotenzialen während des Sommertiefs ist aber natürlich einiges verschwunden. Die Analysten setzen vor allem darauf, dass SAP sein starkes Cloud-Wachstum weiter in höhere Gewinne übersetzen kann. Kritischer gesehen werden dagegen die Bewertung, die Geschwindigkeit beim KI-Rollout und die Frage, wie lange das hohe Wachstum beim Cloud-Auftragsbestand gehalten werden kann. ## Charttechnisch ist erstmal noch alles intakt Nach dem starken Anstieg der vergangenen Wochen würde ich die jüngsten Abgaben charttechnisch erstmal nicht überbewerten. SAP ist vom Bereich um 128 € bis zeitweise über 190 € gelaufen. Dass nach so einer Bewegung auch mal -3% oder -5% abgegeben werden, gehört dazu. Wichtiger wird jetzt, ob sich die Aktie oberhalb der zuletzt zurückeroberten Kursbereiche halten kann. Der Bereich um 178 bis 180 € ist dabei die erste Zone, die nicht direkt wieder verloren gehen sollte. Dort hatte SAP zuletzt bereits mehrfach reagiert. Darunter würde der Bereich um 166 bis 167 € wieder wichtiger werden. Erst wenn auch diese Zone deutlich verloren geht, würde die starke Erholung der vergangenen Wochen einen größeren Dämpfer bekommen. Auf der Oberseite bleiben dagegen die 200 € die nächste große Marke. Dort würde SAP nicht nur eine psychologisch wichtige Schwelle erreichen, sondern auch wieder in die Nähe mehrerer aktueller Analystenziele kommen. ![SAP-Aktie auf TradingView](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-09.58.18.png)SAP-Aktie auf TradingView SAP hat nach der Rally der vergangenen Wochen etwas Luft abgelassen und bekommt gleichzeitig Gegenwind vom schwachen Gesamtmarkt und der UBS-Abstufung. Bislang sieht das aber eher nach einem Rücksetzer innerhalb der starken Erholung aus als nach einem kompletten Bruch der Bewegung. Die nächsten Tage dürften vor allem zeigen, ob sich SAP im Bereich um 180 € stabilisieren kann. Gelingt das und beruhigt sich der Gesamtmarkt wieder, bleiben die 200 € weiterhin in Reichweite. Unterhalb davon würde der jüngste Rücksetzer dagegen langsam mehr Gewicht bekommen. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 222,89 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs --- ### [Intrepid Potash: Kleine Kali-Aktie mit großem Gewinnhebel](https://www.sharedeals.de/intrepid-potash-kleine-kali-aktie-mit-grossem-gewinnhebel/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Intrepid Potash profitiert von einem Kalimarkt, der vor einer strukturellen Veränderung stehen könnte. Steigende Anforderungen an die globale Ernährungssicherheit, extreme Wetterlagen und ein begrenztes Angebot schaffen ein Umfeld, das dem kleinen US-Produzenten langfristig zugutekommen könnte. ## Vom Krisengewinner zum strukturellen Profiteur Der Kalimarkt hat seit dem Beginn des Ukraine-Krieges 2022 eine außergewöhnliche Entwicklung durchlaufen. Die Preise explodierten, Lieferketten wurden neu geordnet und zahlreiche Länder suchten nach Alternativen zu russischen Lieferungen. Inzwischen geht es um mehr als Geopolitik. Dürre, Hitze, Überschwemmungen und andere Wetterextreme erhöhen den Druck auf die Landwirtschaft. Kaliumdünger hilft Pflanzen unter anderem dabei, Wasser effizienter zu regulieren und widerstandsfähiger gegen Krankheiten und schwierige Bedingungen zu werden. Damit könnte Kali zunehmend vom klassischen zyklischen Rohstoff zu einem strategisch wichtigen Bestandteil der globalen Nahrungsmittelproduktion werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars unter anderem im Rohstoff-Bereich ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Klein, aber finanziell erstaunlich robust Intrepid Potash produziert Kali in Utah und New Mexico und verfügt über zwei Geschäftsbereiche. Neben dem Kaligeschäft gehört dazu der Trio-Mineralbereich. Für einen wichtigen Bilanzschub sorgte im April der Verkauf der South-Ranch-Aktivitäten für 68,9 Millionen Dollar. Der Cash-Bestand stieg dadurch auf rund 184 Millionen Dollar, was etwa 35 Prozent der Marktkapitalisierung von aktuell lediglich 520 Millionen Dollar entspricht. Noch wichtiger: Intrepid Potash ist schuldenfrei. Steigende operative Gewinne müssen damit nicht zunächst hohe Zinskosten kompensieren. ## Ein kleiner Preisanstieg, ein riesiger Gewinnsprung Hier liegt einer der interessantesten Aspekte der Investmentstory. Der realisierte Kalipreis stieg im ersten Halbjahr 2026 lediglich um 9,9 Prozent. Der Nettogewinn legte dagegen um satte 292 Prozent zu. Die Erklärung findet sich in der Kostenstruktur. Die Herstellungskosten stiegen insgesamt nur um 1,3 Prozent, während sie im Trio-Geschäft sogar um 9,8 Prozent sanken. Im zweiten Quartal erhöhte sich die Bruttomarge je Tonne im Kalisegment um 18,39 Prozent. Im Trio-Geschäft betrug der Anstieg sogar 41,52 Prozent. Steigende Preise treffen damit auf eine vergleichsweise stabile Kostenbasis. Für Intrepid Potash kann schon eine moderate Verbesserung des Marktumfelds deshalb erhebliche Auswirkungen auf den Gewinn haben. ## Wenn Angebot knapp wird, wird Kali wertvoller Auch langfristig sprechen einige Faktoren für den Markt. BHP erwartet ein jährliches Nachfragewachstum von zwei bis drei Prozent und rechnet bis 2035 mit einem möglichen Angebotsdefizit. Neue Großprojekte sind rar. Abgesehen vom Jansen-Projekt von BHP gibt es nur wenige zusätzliche Kapazitäten, die einen größeren Teil des erwarteten Nachfragewachstums abdecken könnten. Für Intrepid Potash könnte diese Angebotsknappheit zum entscheidenden Rückenwind werden. Gleichzeitig sorgt der steigende Bedarf an stabilen Erträgen dafür, dass Kali für die Landwirtschaft weiter an Bedeutung gewinnt. ## 17-fache Gewinne: Noch nicht zu teuer? Die Aktie wird derzeit mit rund dem 17-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Das ist kein Schnäppchen auf dem Papier, erscheint angesichts der starken Bilanz und der operativen Hebelwirkung aber absolut vertretbar. Ein jährliches EPS-Wachstum von neun bis zwölf Prozent erscheint möglich, wenn Verkaufspreise weiter steigen und die Kosten stabil bleiben oder sogar zurückgehen. Der jüngste Verkauf von Vermögenswerten stärkt zusätzlich die Bilanz und ermöglicht dem Unternehmen, sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Intrepid Potash bietet eine interessante Kombination aus schuldenfreier Bilanz, steigenden Margen und einem Kalimarkt mit langfristigem Rückenwind. Gerade die geringe Unternehmensgröße macht die Aktie interessant und chancenreich, erhöht allerdings gleichzeitig das Risiko gegenüber den großen Branchenkonzernen. Mit Blick auf die positiven Perspektiven der Branche halten wir die Aktie zu den aktuellen Kursen zwischen 38 und 39 Dollar unter dem Strich dennoch für absolut kaufenswert. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [Hensoldt-Aktie nach +53% mit Rücksetzer: Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-nach-53-mit-ruecksetzer-einstiegschance/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Hensoldt-Aktie hat seit ihrem lokalen Tief bereits rund +53% zugelegt und damit eine kräftige Rallye hingelegt. Nach dem starken Anstieg setzt der Kurs nun zurück. Damit rückt die entscheidende Frage in den Fokus, ob dieser Rücksetzer eine neue Einstiegschance bietet oder eine größere Korrektur bevorsteht. ## Chartanalyse zur Hensoldt-Aktie Die Hensoldt-Aktie hat vom lokalen Tief am 26. Juni gut +53% zulegen können und den letzten relevanten Resistenzbereich kurzzeitig überwunden. Aktuell setzt der Kurs jedoch zurück. Die Korrektur ist mittlerweile über -15% stark. Durch das neue lokale Hoch hat sich das Chartbild verbessert, weshalb sich hier ein temporärer Einstieg lohnen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/HAG_2026-09-02_09-53-15-scaled.png)Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Zwischen dem aktuellen Supportbereich und dem nächsten Widerstand hat sich der Kurs in der Vergangenheit lange aufgehalten. Dort fand viel Handelsaktivität statt. Daher ist es möglich, dass auch vor dem Erreichen der nächsten Unterstützung der Kurs bereits eine Trendwende vollzieht. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hensoldt-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen und hat dabei ein Verkaufssignal ausgebildet. Aktuell notiert dieser bei etwa 40 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Auch der MACD zeigt ein bärisches Cross. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/HAG_2026-09-02_09-53-54-scaled.png)Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart liefern derzeit negative Signale. Der RSI und der MACD haben je ein bärisches Cross vollzogen. Auf Wochenbasis sind die Signale noch freundlicher, zeigen aber ebenfalls bereits abflachendes Momentum. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Im Tageschart ist der langfristige Aufwärtstrend weiterhin intakt. Die Welle 4-Korrektur macht einen abgeschlossenen Eindruck. Die deutliche Reaktion auf das 0,382er Fibonacci-Retracement bei 64,14 € ist ein positives Zeichen, da dies ein Idealziel für eine Welle 4 darstellt. Genau hier hat der Kurs eine Trendwende vollzogen, die zwischenzeitlich über +50% stark war. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/HAG_2026-09-02_09-54-32-scaled.png)Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die laufende Welle-4-Korrektur könnte bereits ihren Tiefpunkt erreicht haben. Die erkennbare korrektive Struktur passt zeitlich zur vorherigen Welle 2 desselben Wellengrades. Damit eröffnet sich für die Hensoldt-Aktie die Chance auf eine nachhaltige Aufwärtsbewegung, die im weiteren Verlauf sogar zu einem neuen Rekordhoch führen könnte. Somit könnte der aktuelle Rücksetzer eine Gelegenheit für Käufer bieten. Meiner Einschätzung nach bietet die Hensoldt-Aktie trotz der jüngsten Korrektur weiterhin eine interessante Ausgangslage. Die bärischen Tagesindikatoren mahnen kurzfristig zur Vorsicht, während die Elliott-Wellen für einen möglichen Abschluss der Welle 4 sprechen. Entscheidend ist die Reaktion auf die aktuellen Unterstützungen. Hält der Bereich, könnte die Aktie die Aufwärtsbewegung fortsetzen und ein neues Rekordhoch ansteuern. Ein weiterer Rückgang würde dieses bullische Szenario dagegen schwächen. ## ℹ️ Hensoldt AG in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 9,51 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Hensoldt, Hensoldt AG, Hensoldt AG Kurs, Hensoldt Aktie, Hensoldt Kurs, Hensoldt Preis, Hensoldt-Analyse, Hensoldt-Chartanalyse, Industrieaktien, Rüstung, Rüstungsaktien --- ### [Credo Technology-Aktie -9%: Kann man hier ein Tech-Schnäppchen machen?](https://www.sharedeals.de/credo-technology-aktie-9-kann-man-hier-ein-tech-schnaeppchen-machen/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Für die Credo Technology-Aktie ging es am gestrigen Dienstag im US-Handel um -9% nach unten und auch am Mittwochmorgen steht an den europäischen Börsen ein dickes Minus vor dem Kurs. Hat der Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen mit seinen Quartalszahlen so stark enttäuscht und können Anleger hier ein Technologieschnäppchen machen? ## Hervorragende Zahlen und Prognosen Von einer Enttäuschung kann man bei den Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 nun wahrlich nicht reden. Der Umsatz explodierte gegenüber dem Vorjahr um +114,7% auf 479,0 Millionen US$ und übertraf damit sogar die bereits sehr optimistische Marktprognose von 471,8 Millionen US$. Auch beim Gewinn sorgte Credo Technology für eine positive Überraschung. Während Analysten von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,17 US$ ausgingen, lieferte das Tech-Unternehmen 1,20 US$. Das ist mehr als doppelt so viel wie die 0,52 US$ je Aktie im Vorjahresquartal. Auch die restlichen Gewinnzahlen sehen hervorragend aus. Die bereinigte Bruttomarge lag bei 68,0%. Und der bereinigte Nettogewinn erhöhte sich um 140% auf 236,3 Millionen US$. Die Prognose des Managements für das laufende zweite Quartal des GJ 26/27 übertraf ebenso die Konsensschätzungen des Marktes. Credo rechnet mit Erlösen zwischen 525 und 535 Millionen US$. Die Markterwartung lag bislang bei 516 Millionen US$. Bei der bereinigten Bruttomarge peilt das Unternehmen einen Wert zwischen 67 und 69% an. Und für das gesamte GJ geht Credo Technology von einem Umsatzwachstum von über 85% aus. Wir halten Dich über Credo und seinen Markt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Credo+Technology&stockidentifier=symbol%3ACRDO)! ## Wo ist das Haar in der Suppe? Die negative Reaktion der Credo Technology-Aktie passt eigentlich gar nicht zu den hervorragenden Zahlen und Prognosen des Unternehmens. Wo ist denn das Haar in der Suppe? Ein klar identifizierbares Haar gibt es in der Zahlensuppe nicht. Viele Anleger gingen möglicherweise von einem noch deutlicheren Earnings Beat und noch stärkeren Prognosen aus. Ein weiterer Kritikpunkt könnte der Rückgang der GAAP-Bruttomarge auf 64,5% gewesen sein. Grund hierfür war der Abschluss der DustPhotonics-Übernahme. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und die Aktienvergütungen verdoppelten die GAAP-Betriebsausgaben nahezu. Ebenso mögen einige Anleger sorgenvoll auf die Entwicklung des Cash-Bestandes von Credo Technology geblickt haben. Er sank im abgelaufenen Quartal drastisch von 1,44 Milliarden US$ auf 764,3 Millionen US$. Der Großteil dieses Barmittelabflusses wurde jedoch für die Barkomponente der Kaufpreiszahlung für DustPhotonics verwendet. Und nicht zuletzt bereitet manchem Anleger auch die Kundenkonzentration von Credo Bauchschmerzen. Die vier größten Hyperscaler machen historisch bis zu 87% der Erlöse des Unternehmens aus. Das schürt die Sorge vor größeren Umsatzeinbrüchen durch den Verlust eines Ankerkunden. ## Wieder unter 200 US$? Die Credo Technology-Aktie befindet sich seit knapp zwei Wochen in einem starken Abwärtstrend. Es steht zu befürchten, dass sie heute im US-Handel die 200 US$-Marke nach unten durchbrechen wird. Dann könnte sogar das 3-Monatstief bei 177 US$ einem Test unterzogen werden. Mit tieferen Kursen rechne ich angesichts der günstigen Bewertung des Tech-Titels allerdings nicht. ## Eine Schnnäppchenbewertung Ich kann die Abstrafung der Credo Technology-Aktie nicht verstehen. Ja, der Kurs des Tech-Unternehmens hat sich in den letzten drei Jahren extrem rasant nach oben bewegt. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Credo Technology-Aktie überbewertet ist. Ganz im Gegenteil, wenn man einen Blick auf die Zahlen wirft. Das Forward-KGV liegt aktuell bei 38. Für ein Technologieunternehmen, das im laufenden GJ mit 85% und im kommenden GJ voraussichtlich mit über 50% wachsen wird, ist das eine Schnäppchenbewertung. Zumal Credo Technology in den letzten Quartalen Riesensprünge bei der Profitabilität gemacht hat. Auch die strategische Positionierung von Credo ist exzellent. Der Konnektivitätsanbieter positioniert sich entlang der gesamten Verbindgungsstrecke in modernen Rechenzentren. Laut Aussage von Credo-Chef Brennan, gibt es nicht die eine Architektur, das Protokoll oder das physisches Medium, das von Hyperscalern für jede Verbindung gewählt wird. Künftige KI-Systeme kombinieren Kupferleitungen und optische Verbindungen über unterschiedliche Distanzen und Netzwerkstrukturen. Credo will das gesamte Produktspektrum von wenigen Millimetern bis zu mehreren Kilometern abdecken. Abschließend: Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Zeit für einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Größere Kursrückgänge haben sich in der Vergangenheit immer als gute Kaufgelegenheiten für die Credo Technology-Aktie erwiesen. Das sehe ich auch diesmal so. Anleger sollten zum aktuellen Kurs in die Aktie einsteigen. Vielleicht hat sich noch nicht ganz ihren Boden gefunden, aber mittelfristig dürfte sie wieder deutlich zulegen. Hier kann man meiner Meinung nach ein echtes Tech-Schnäppchen machen. ## ℹ️ Credo Technology in Kürze - Die Credo Technology Group (WKN: A3DDQ5) ist ein 2008 gegründeter Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen. - Die Verbindungen von Credo sorgen für optimierte Leistung, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Sicherheit in KI-gesteuerten Anwendungen, Cloud Computing und Hyperscale-Netzwerken. - Credo notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell ca. 38,8 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Alphabet-Aktie: Google sichert sich fast 1 Gigawatt!](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-google-sichert-sich-fast-1-gigawatt/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Fervo-Energy-Aktie ist nach einem neuen Stromvertrag mit Google um rund +28% angesprungen. Für Alphabet ist der Deal zunächst zu klein, um den Gewinn spürbar zu verändern. Strategisch ist er dennoch bedeutsam: Google sichert sich bis zu knapp 1 Gigawatt grundlastfähigen Strom für seine KI-Rechenzentren – und adressiert damit einen der größten Engpässe des gesamten KI-Booms. ## Strom für bis zu 20 Jahre Fervo soll Google ab 2028 zunächst 396 Megawatt Geothermie-Leistung aus dem Projekt Cape Station im US-Bundesstaat Utah liefern. Der Stromabnahmevertrag läuft 15 Jahre und kann um weitere fünf Jahre verlängert werden. Die Kapazität soll in vier Schritten zu jeweils 99 Megawatt bereitgestellt werden. Zusätzlich erhält Google die Option, bis Juni 2030 ungefähr 600 weitere Megawatt abzunehmen. Insgesamt könnte der Vertrag damit auf fast 1 Gigawatt anwachsen. Der Strom ist für ein mögliches neues Google-Rechenzentrum in Utah vorgesehen. Dessen endgültiger Bau hängt allerdings noch von technischen Prüfungen, behördlichen Genehmigungen und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Google bekommt durch den Vertrag vor allem Planungssicherheit. Anders als Solar- und Windkraft kann Geothermie unabhängig von Wetter und Tageszeit Strom liefern. Das passt zu Rechenzentren, deren teure KI-Prozessoren möglichst rund um die Uhr ausgelastet werden müssen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Energie wird zum Wettbewerbsvorteil Noch vor wenigen Jahren galten vor allem Halbleiter als Flaschenhals der KI-Infrastruktur. Inzwischen wird zunehmend die Stromversorgung zum Problem. Neue Rechenzentren benötigen häufig mehrere Hundert Megawatt, während Netzanschlüsse, Kraftwerke und Übertragungsleitungen jahrelange Vorlaufzeiten besitzen. Alphabet reagiert darauf nicht erst seit gestern. Bereits 2024 vereinbarte Google gemeinsam mit dem Energieversorger NV Energy die Abnahme von 115 Megawatt aus einem anderen Fervo-Projekt. Ende 2025 kündigte Alphabet zudem die Übernahme des Energie- und Rechenzentrumsentwicklers Intersect für 4,75 Milliarden US$ zuzüglich übernommener Schulden an. Zusammengenommen zeigt sich eine klare Strategie: Alphabet will nicht nur Chips, Server und Rechenzentren kontrollieren, sondern zunehmend auch deren Energieversorgung. Das könnte gegenüber kleineren KI-Anbietern zu einem strukturellen Vorteil werden. Rechenleistung lässt sich schließlich nur verkaufen, wenn ausreichend Strom verfügbar ist. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## +28% bei Fervo sind eine Wette auf 2028 Für Fervo ist der Google-Vertrag ein wesentlich größerer Meilenstein als für Alphabet. Das Unternehmen bezeichnet ihn als weltweit größten Abnahmevertrag für ein sogenanntes Enhanced-Geothermal-System. Dabei werden aus der Öl- und Gasindustrie bekannte horizontale Bohrverfahren genutzt, um Erdwärme auch außerhalb klassischer Geothermiegebiete zu erschließen. Der Kurssprung sollte dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Fervo noch ganz am Anfang steht. Im zweiten Quartal wurden lediglich 113.000 US$ Umsatz erzielt. Dem standen ein Nettoverlust von 55,9 Millionen US$ und Investitionen von 226,5 Millionen US$ gegenüber. Immerhin verfügte das Unternehmen nach seinem Börsengang über rund 2,11 Milliarden US$ an liquiden Mitteln. Zudem hatte die Aktie vor dem Google-Deal rund -58% gegenüber ihrem Ausgabepreis verloren. Nun muss Fervo beweisen, dass Cape Station technisch funktioniert, im geplanten Kostenrahmen bleibt und die ersten 396 Megawatt tatsächlich 2028 liefert. Der vereinbarte Strompreis wurde nicht veröffentlicht, weshalb sich die wirtschaftliche Qualität des Auftrags noch nicht abschließend beurteilen lässt. Der Deal wird Alphabets Zahlen kurzfristig kaum bewegen, stärkt aber die langfristige KI-Strategie. Google sichert sich frühzeitig verlässlichen Strom, während viele Wettbewerber noch auf Netzanschlüsse warten. Alphabet bleibt eine spannende KI-Wahl. Das Ökosystem ist groß und die Einbindung vieler Prozesse in die Wertschöpfung erscheint naheliegend. Ich bleibe langfristig von der Aktie überzeugt. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4,1 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Beruhigt JPMorgan die Anleger zu Recht?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-beruhigt-jpmorgan-die-anleger-zu-recht/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Siemens Energy hat nach einem schwachen August spürbar an Boden verloren und testet nun eine bekannte Unterstützungszone. Der Energietechnikkonzern bleibt operativ auf Kurs, während sich Analysten trotz der jüngsten Kursverluste uneinig über die kurzfristige Richtung zeigen. Wie die Aktie an dieser Marke reagiert, dürfte den weiteren Verlauf bestimmen. ## Rückkauf läuft, Kursziele bleiben hoch Bei Siemens Energy hat mein Kollege Alexander Hirschler [die Situation gestern bereits eingeordnet](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-warnsignal-oder-kaufchance/). Grund für die aktuelle Talfahrt ist in erster Linie ein angekündigter Konzernumbau. Der Aufsichtsrat segnete die Herauslösung der Sparte Transformation of Industry ab, die als eigenständige Firma unter dem Namen Omterra weitergeführt werden soll. Details zur künftigen Eigentümerstruktur und zum genauen Wert der neuen Einheit fehlen bislang komplett. Die Unsicherheit bleibt hoch. Auf Wochensicht steht dadurch ein Minus von rund -4,4% zu Buche, auf Monatssicht sogar -7,8%. Zusätzlich kursieren Gerüchte, laut denen SpaceX künftig eigene Gasturbinen-Komponenten fertigen will, statt sie wie bisher extern zu beziehen. JPMorgan bestätigte heute dennoch sein Overweight-Rating mit einem Kursziel von 245,00 €, Jefferies sieht das Kursziel bei 215,00 €. Fundamental bleibt der Konzern auf Kurs, die Jahresprognose von +14,0 bis +16,0% Umsatzwachstum wurde zuletzt bestätigt, mit Fokus auf das obere Ende der Spanne. Parallel läuft noch bis zum 30. September das Aktienrückkaufprogramm bis zu 1 Milliarde €. **Relevant in diesem Kontext:** Während sich Militärhaushalte weltweit verdoppeln, analysiert [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) einen unterbewerteten Rohstoff, der für Hochpräzisionswaffen unverzichtbar ist – und den passenden Aktientipp. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-02-um-09.16.04.png)Quelle Chart: Tradingview Siemens Energy befindet sich aktuell an einer spannenden Unterstützungszone zwischen 133,80 und 142,70 €. Dieser Bereich hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als gute Chance erwiesen. Auf der Oberseite liegt die erste Hürde zwischen 163,00 und 173,10 €, durch die der Markt zuletzt nicht mehr hindurchkam. An dieser aktuellen Marke dürfte sich der nächste Schub und die weitere Richtung der Aktie entscheiden. Mit erneuter Kaufkraft würde die Zone auf der Oberseite in den Blick rücken, ein mögliches Plus von rund +19,0%. Vorsicht ist trotzdem angebracht, denn die vorherige Abweisung an den letzten Hochs wiegt schwer. Hält der Verkaufsdruck an, würden der Supportbereich und der aktuelle Aufwärtstrend brechen und die Aktie könnte sich auf die Short-Seite drehen. JPMorgan und Jefferies halten trotz der Umbau- und SpaceX-Sorgen an ihren Kaufempfehlungen mit Kurszielen von 245,00 beziehungsweise 215,00 € fest, das spricht für intaktes Vertrauen in die operative Substanz. Jetzt ist der Chart am Zug. Reagiert die Aktie an der Marke mit einem Kaufsignal, öffnet sich der Weg zur Widerstandszone bei 163,00 bis 173,10 €, ein Potenzial von rund +19,0%. Bleibt die Reaktion dagegen aus und die Verkaufswelle hält an, verliert die Erholung ihre Basis, dann dreht sich das Bild komplett auf die Short-Seite. **Hinweis in eigener Sache:** Siemens Energy ist einer der drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 119 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Puma-Aktie: Nach Konsolidierung wieder interessant?](https://www.sharedeals.de/puma-aktie-nach-konsolidierung-wieder-interessant/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Puma-Aktie konnte den Kursanstieg bis auf 28,50 Im Juli nicht halten und korrigierte wieder deutlich. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 24,40 €. Der Mehrjahresschart deutet jedoch einen Aufwärtstrend an. Hier stellt sich die Frage: Sind das noch gute Einstiegschancen? ## Weiterhin Zurückhaltung beim Sportkonsum Die geopolitische Lage sowie die konjunkturelle Schwäche wirken sich weiterhin negativ auf das Konsumverhalten aus. Dies betrifft auch den Markt für Sportartikel. Ein möglicher Lichtblick war die Fußball-Weltmeisterschaft. Allerdings konnte das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft die Nachfrage nach Sportbekleidung wie beispielsweise Trikots nicht zusätzlich unterstützen. In wirtschaftlich angespannten Zeiten verlieren nicht unbedingt notwendige Konsumausgaben häufig an Bedeutung. Verbraucher überlegen genauer, wofür sie ihr Geld ausgeben. Steigende Mieten sowie höhere Ausgaben für Energie und Lebensmittel verringern das frei verfügbare Einkommen. Davon können insbesondere Branchen betroffen sein, deren Produkte nicht zum täglichen Bedarf gehören. Diese Entwicklung ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern zu beobachten. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung bei verschiedenen internationalen Sportartikelhändlern. Eine schwächere Nachfrage nach Sportschuhen und steigende Lagerbestände haben zuletzt teilweise zu vorsichtigeren Prognosen geführt. Auch Unternehmen wie Adidas und Puma waren von diesem schwierigen Marktumfeld betroffen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Puma&stockidentifier=symbol%3APUM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitabilität verbessert sich Trotz des Umsatzrückgangs gibt es positive Signale bei der Ertragsentwicklung. Die Rohertragsmarge verbesserte sich um 180 Basispunkte auf 48%. Der operative Verlust im zweiten Quartal verringerte sich von 109,1 auf 53,1 Millionen €. Allerdings erzielte Puma im ersten Quartal noch ein operatives Ergebnis von 64,4 Millionen €. Die Ertragsentwicklung bleibt daher weiterhin volatil. Deutlich vorangekommen ist dagegen der Abbau der Lagerbestände. Diese reduzierten sich um 15,3% auf 1,8 Milliarden €. Bis Ende 2026 soll sich das Vorratsniveau weiter normalisieren. CEO Arthur Hoeld erklärte: > Im zweiten Quartal haben wir den Umbau von PUMA zu einem markenorientierten Unternehmen fortgesetzt. ## Prognose bestätigt Für den weiteren Jahresverlauf bleibt das Management vorsichtig, bestätigte jedoch seine Prognose. Beim Umsatz wird weiterhin mit einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Beim EBIT erwartet Puma einen Verlust zwischen 50 und 150 Millionen €. Damit bleibt 2026 ein Übergangsjahr. Entscheidend wird sein, ob sich die eingeleiteten Maßnahmen ab 2027 nachhaltig positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirken. ## Bewertung Die allgemeine Konsumschwäche macht sich auch bei Puma bemerkbar. Dieser Faktor wird derzeit jedoch stark von den laufenden Restrukturierungsmaßnahmen überlagert. Insbesondere bei der Ertragsentwicklung zeigten sich im zweiten Quartal erste Verbesserungen. Jetzt wird es spannend sein, wie sich die kommenden Quartale entwickeln. Aus meiner Sicht befindet sich der Sportartikelhersteller grundsätzlich auf einem guten Weg. Bis die Restrukturierung vollständig abgeschlossen ist und sich die positiven Effekte nachhaltig in den Geschäftszahlen zeigen, dürfte der Kursverlauf jedoch weiterhin volatil bleiben. Der jüngste Kursrückgang macht die Puma-Aktie wieder attraktiver. Das aktuelle Kursniveau bietet aus meiner Sicht interessante Einstiegschancen. Anleger sollten allerdings einen längeren Anlagehorizont mitbringen, da die operative Neuausrichtung Zeit benötigt und weitere Kursschwankungen wahrscheinlich sind. Für kurzfristig orientierte Anleger könnte aktives Traden aufgrund der hohen Volatilität interessant sein. **Alternativ dazu:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Puma in Kürze - Die Puma SE (WKN: 696960) ist neben Adidas der führende deutsche Hersteller von Sportartikeln. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine breite Palette aller möglichen Sportutensilien in verschiedenen Sportarten. - Neben dem Hauptsitz im bayerischen Herzogenaurach unterhält Puma Produktionsstätten in mehr als 25 Ländern: Die Produkte werden in über 105 Ländern weltweit vertrieben. - Das Unternehmen ist im MDAX gelistet. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 3,6 Milliarden €. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Frequentis-Aktie: Wo könnte ein erstes Kursziel liegen?](https://www.sharedeals.de/frequentis-aktie-wo-koennte-ein-erstes-kursziel-liegen/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Frequentis-Aktie ist seit Jahresbeginn von einer hohen Volatilität geprägt. Den starken Kurseinbruch im Juli auf etwa 60 € konnte die Aktie mittlerweile vollständig wieder aufholen. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 73,50 €. Damit stellt sich die Frage: Wieviel Potenzial bietet sie noch? ## Dynamisches Wachstum erzielt Nach einem erfolgreichen Jahresauftakt setzte sich der positive Trend auch im zweiten Quartal fort. Der aktuelle Halbjahresbericht ist von einem dynamischen Wachstum geprägt. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 44,8% auf 342,9 Millionen €. Haupttreiber war das Segment Air Traffic Management (ATM). Hier stieg der Umsatz um 59,4% auf 263,4 Millionen €. Regional entwickelten sich insbesondere die Märkte in Nordamerika und Europa sehr positiv. Das hohe Umsatzwachstum resultierte laut Unternehmensangaben unter anderem daraus, dass Aufträge vorzeitig abgerufen wurden. Auch die Ertragslage verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich. Aus Verlusten wurden nun solide Gewinne. Beim operativen EBIT wurde aus einem Vorjahresverlust von 4,3 Millionen € ein Gewinn von 15,6 Millionen €. Die EBIT-Marge betrug 4,6%. Auch beim Nettogewinn zeigte sich eine deutliche Verbesserung. Aus einem Verlust von 1,8 Millionen € wurde ein Gewinn von 12,1 Millionen €. Insgesamt sind die Geschäftszahlen hervorragend ausgefallen. Sie unterstreichen die operative Stärke und Widerstandsfähigkeit des Unternehmens. ## Prognose angehoben Bereits im Juli wurde die Jahresprognose angehoben. Grundlage hierfür sind der hohe Auftragseingang sowie der wachsende Auftragsbestand. Der Auftragseingang verbesserte sich in den ersten sechs Monaten um 17% auf 361,7 Millionen €. Der gesamte Auftragsbestand lag bei 835 Millionen €. Damit erreichte er einen neuen Unternehmensrekord. Beim Umsatz erwartet Frequentis nun ein Wachstum von 15% gegenüber dem Vorjahreswert von 580 Millionen €. Die EBIT-Marge soll bei rund 7% liegen. Zudem rechnet das Unternehmen weiterhin mit steigenden Auftragseingängen. ## Bewertung Frequentis ist aus meiner Sicht ein dynamisch wachsendes Technologieunternehmen mit einer interessanten Marktposition. Besonders spannend könnte künftig das Geschäftsfeld rund um Drohnen und deren sichere Integration in den Luftverkehr werden. Hier ergeben sich langfristig zusätzliche Wachstumschancen. Das Unternehmen entwickelt Verkehrsleitsysteme und automatisierte Lösungen für einen sicheren Drohnenverkehr. Zudem ist es an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt. Der hohe Auftragseingang zeigt zudem, dass die Nachfrage nach den Produkten und Lösungen des Unternehmens weiterhin hoch ist. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung sicherer Kommunikations- und Kontrollsysteme rechne ich auch künftig mit steigenden Auftragseingängen. Als Nebenwert kann die Aktie allerdings stärkeren Kursschwankungen unterliegen. Anleger sollten daher mit einer erhöhten Volatilität rechnen. Trotz des bereits hohen Kursniveaus bietet die Frequentis-Aktie aus meiner Sicht mittelfristig weiteres Potenzial. Die aktuelle Unternehmensbewertung lässt angesichts des starken Wachstums und der verbesserten Ertragslage weiterhin Spielraum nach oben. Ein erster realistischer Zielkurs könnte aus meiner Sicht bei rund 85 € liegen. Anleger sollten aufgrund der erhöhten Volatilität allerdings mit stärkeren zwischenzeitlichen Kursrückgängen rechnen. Bei deutlichen Kursanstiegen kann es daher sinnvoll sein, einen Teil der Gewinne abzusichern. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Frequentis&stockidentifier=symbol%3AFQT) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## ℹ️ Frequentis in Kürze - Die Frequentis AG (WKN: A2PH65) ist ein international agierendes österreichisches Hightech-Unternehmen im Bereich der sicheren Kommunikationslösungen. - Die Firmengruppe mit Hauptsitz in Wien ist in mehr als 50 Ländern weltweit tätig. - Die Aktie ist an der Wiener Börse gelistet und die Marktkapitalisierung beträgt rund 975 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [TKMS-Aktie mit -24% – kommt jetzt die Erholung?](https://www.sharedeals.de/tkms-aktie-mit-24-kommt-jetzt-die-erholung/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die TKMS-Aktie gerät nach einer kräftigen Aufwärtsbewegung deutlich unter Druck und verlor zuletzt rund -24%. Damit hat sich das kurzfristige Chartbild spürbar eingetrübt. Nun rückt die entscheidende Frage in den Fokus, ob es sich lediglich um eine Korrektur handelt oder der Abverkauf noch deutlich weitergeht. ## Chartanalyse zur TKMS-Aktie Die TKMS-Aktie stieg am 14. August auf ein neues Allzeithoch bei über 108 €. Seitdem verkauft der Kurs jedoch deutlich ab und auch der Supportbereich wurde dabei glatt durchschlagen. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine baldige Trendwende. Im Gegenteil, der Abverkauf hat sich gestern sogar noch beschleunigt und die TKMS-Aktie verlor weitere -5,46%. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/TKMS_2026-09-02_08-25-59-scaled.png)TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der TKMS-Aktie steht derzeit bei nur noch 83,10 €. Sollte eine baldige Stabilisierung nicht gelingen, könnte der nächste relevante Supportbereich angelaufen werden. Dieser liegt zwischen 69,60 € und 71,30 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## TKMS-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt deutlich gefallen. Aktuell notiert dieser bei 39 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Auch der MACD hat ein Verkaufssignal ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/TKMS_2026-09-02_08-26-44-scaled.png)TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder negativ. Beide Indikatoren haben auf Tagesbasis je ein bärisches Cross gebildet, was auf kurz- bis mittelfristige Schwäche hindeutet. Auch auf Wochenbasis hat der RSI mittlerweile bärisch gecrosst und der MACD zeigt abnehmendes Momentum. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der TKMS-Kurs in einer korrektiven Struktur bewegt. Der aktuelle Anstieg seit dem Tief im Mai 2026 bewegt sich der Kurs in einer diagonalen Struktur nach oben, was unterschiedliche Möglichkeiten zulässt. Entweder bewegt sich der Kurs in einer größeren diagonalen Struktur langfristig nach oben, oder der Chart bricht nach 3 Wellen wieder zusammen und verkauft anschließend stark ab. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/TKMS_2026-09-02_08-27-07-scaled.png)TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Um das bullische Szenario aufrechtzuerhalten, müssten die Bullen in Kürze an Bord gehen. Sollte jedoch das Tief der pinkfarbenen Welle 2 bei 69,70 € unterschritten werden, wäre dieses Szenario invalide und das blaue, bärische Szenario gewinnt an Wahrscheinlichkeiten. Dann wären auch Kurse unter 65,00 € denkbar. Meiner Einschätzung nach hat sich das Chartbild der TKMS-Aktie deutlich eingetrübt. Die bärischen Signale bei RSI und MACD sowie der Bruch wichtiger Unterstützungen sprechen kurzfristig für weiteren Abwärtsdruck. Die Elliott-Wellen lassen jedoch noch ein bullisches Szenario zu. Entscheidend bleibt die Marke von 69,70 €. Solange sie hält, besteht die Chance auf eine Fortsetzung der Aufwärtsstruktur. Ein nachhaltiger Bruch würde dagegen das bärische Szenario stärken und Kurse unter 65 € ermöglichen. ## ℹ️ TKMS AG & Co. KGaA in Kürze - TKMS (WKN: TKMS00) ist aus der Abspaltung aus dem ThyssenKrupp-Konzern entstanden. Das Unternehmen zählt zu den führenden europäischen Anbietern im militärischen Marinebereich. - Der Hauptsitz befindet sich in Kiel, daneben unterhält der Konzern nationale Standorte in Wismar, Bremen, Hamburg und Emden. Daneben bestehen weitere internationale Standorte. - Die TKMS-Aktie ist Mitglied im Nebenwerteindex MDAX und an der Börse aktuell mit 5,28 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, TKMS, TKMS AG & Co. KGaA, TKMS-Aktie, TKMS-Analyse, TKMS-Chartanalyse, TKMS-Kurs, TKMS-Preis, TKMS-Prognose --- ### [Renk-Aktie mit -17% – ist das nur eine Korrektur?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-mit-17-ist-das-nur-eine-korrektur/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renk-Aktie gerät nach einer kräftigen Abwärtsbewegung zunehmend unter Druck. Mit einem Rückgang von rund -17% hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich eingetrübt. Damit rückt nun die Frage in den Fokus, ob der aktuelle Rücksetzer lediglich eine Korrektur darstellt oder sich der Abverkauf noch weiter fortsetzt. ## Chartanalyse zur Renk-Aktie Der Kurs der Renk-Aktie durchbrach den abfallenden Trendkanal vor einigen Wochen nach oben. Zunächst sah es so aus, als ob der Re-Test der Oberkante zu steigenden Kursen führen würde. Doch gestern fiel der Kurs in den Kanal zurück und durchstieß gleichzeitig den Supportbereich nach unten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/R3NK_2026-09-02_07-38-30-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Damit rückt für die Renk-Aktie der nächste Unterstützungsbereich wieder stärker in den Fokus. Dieser liegt zwischen 40,65 € und 43,26 €. Sollte sich der Kurs hier stabilisieren können, steht einer erneuten Rallye nichts mehr im Wege. Bricht auch diese Unterstützung, könnte sich der Verkaufsdruck deutlich ausweiten. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Renk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Beim Blick auf die Tagesindikatoren zeigt sich zuletzt eine leichte Eintrübung des technischen Bildes. Der RSI ist zurückgekommen und liegt mit 36 Punkten weiterhin im neutralen Bereich. Gleichzeitig hat er die Signallinie von oben nach unten geschnitten und damit ein bärisches Crossover ausgebildet. Auch der MACD liefert ein Verkaufssignal. Beide Indikatoren sprechen damit kurzfristig eher für weiteren Korrekturbedarf. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/R3NK_2026-09-02_07-39-10-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell pessimistisch. Beide Indikatoren zeigen Verkaufssignale, obgleich das bärische Momentum derzeit schwach ist. Das könnte auf eine in Kürze abgeschlossene Konsolidierung hindeuten. Auch im Wochenchart trüben sich die Indikatoren aktuell weiter ein. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Tageschart lässt weiterhin auf einen übergeordneten Aufwärtstrend schließen. Nach dem kräftigen Impuls der Welle 3 bis knapp über 90 € folgte eine Korrektur im Rahmen der Welle 4. Diese könnte inzwischen ihren Tiefpunkt erreicht haben. Besonders relevant ist dabei die Reaktion am 0,5er Fibonacci-Retracement bei 40,19 €, an dem die Aktie nach oben drehte und damit erste Anzeichen für eine Fortsetzung der Rallye liefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/R3NK_2026-09-02_07-39-46-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Solange die Unterstützung bei 40,19 € hält, bleibt das bullische Elliott-Wellen-Szenario bestehen. Aktuell ist die Trendwende jedoch noch nicht bestätigt. Fällt der Kurs nachhaltig unter 40,19 €, wäre das bullische Szenario hinfällig und weitere Kursverluste würden wahrscheinlicher. Gelingt jedoch der Ausbruch über die letzten lokalen Hochs, würde das bullische Szenario dadurch deutlich gestärkt werden. Meiner Einschätzung nach hat sich das kurzfristige Bild der Renk-Aktie deutlich eingetrübt. Die bärischen Signale bei RSI und MACD sprechen zunächst für weiteren Korrekturbedarf, während die Elliott-Wellen weiterhin eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends zulassen. Entscheidend ist die Unterstützung bei 40,19 €. Solange diese hält, bleibt das bullische Szenario intakt. Ein nachhaltiger Bruch würde dagegen weitere Kursverluste wahrscheinlicher machen. Über den letzten lokalen Hochs würde sich das Bild wieder deutlich aufhellen. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 4,46 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Renk, Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose --- ### [Dividendenaktie Münchener Rück: KGV 10, 4,6% Dividende – 700 € bis 2030?](https://www.sharedeals.de/dividendenaktie-muenchener-rueck-kgv-10-46-dividende-700-e-bis-2030/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Aktie der Münchener Rück setzte sich am Dienstag an die DAX-Spitze und notiert aktuell bei rund 518,80 €. Rückenwind liefert ein bislang vergleichsweise mildes Schadenjahr. Der stärkere Kaufgrund liegt für mich jedoch in der Bewertung: Ein erwartetes KGV von rund 10, eine Dividendenrendite von 4,6% und das Ziel, den Gewinn je Aktie bis 2030 um jährlich mehr als 8% zu steigern, ergeben eine attraktive Kombination. ## Das milde Schadenjahr stützt die Gewinne Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft verursachten Naturgefahren in Deutschland im ersten Halbjahr versicherte Schäden von rund 950 Millionen €. Größere Winterstürme blieben aus. Für das Gesamtjahr erwartet der GDV Sturm- und Hagelschäden von ungefähr 2 Milliarden €. In einem durchschnittlichen Jahr wären auf Basis des heutigen Versicherungsbestands und Preisniveaus etwa 3,1 Milliarden € zu erwarten. Das sind gute Nachrichten für die Münchener Rück. Weitere Elementargefahren wie Starkregen und Überschwemmungen sollen Schäden von rund 1 Milliarde € verursachen – gegenüber einem langjährigen Durchschnitt von etwa 1,8 Milliarden €. Die deutschen Zahlen bilden nur einen kleinen Teil des weltweiten Geschäfts von der Münchener Rück ab. Sie passen jedoch zur bislang günstigen Schadenentwicklung. Bereits im zweiten Quartal verdiente der Konzern 2,21 Milliarden € und übertraf die Analystenerwartung von knapp 1,8 Milliarden € deutlich. Nach sechs Monaten standen 3,93 Milliarden € Gewinn, womit das Jahresziel von 6,3 Milliarden € gut erreichbar erscheint. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2)! ## So könnten bis 2030 rund 700 € entstehen Für 2026 rechnen Analysten derzeit mit einem Gewinn von ungefähr 51,10 € je Aktie. Beim Kurs von 518,80 € ergibt sich daraus ein erwartetes KGV von rund 10,2. Für einen hochprofitablen Marktführer mit guter Kapitalausstattung halte ich das für günstig. Besonders interessant wird die Rechnung mit der „Ambition 2030“. Die Münchener Rück will den Gewinn je Aktie bis zum Ende des Jahrzehnts im Durchschnitt um mehr als 8% jährlich steigern. Erreicht das Unternehmen von 2026 bis 2030 exakt 8%, würde der Gewinn je Aktie auf ungefähr 69,50 € wachsen. Bleibt die Bewertung unverändert bei einem KGV von 10, wäre daraus 2030 ein Aktienkurs von knapp 695 € ableitbar. Höhere Bewertungsmultiplikatoren sind dafür nicht erforderlich. Hinzu kämen die währenddessen gezahlten Dividenden. Kurzfristig sieht der Analystenkonsens weniger Spielraum. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 551 € und damit lediglich 6% über dem aktuellen Kurs. Die Schätzungen reichen von 480 bis 665 €. Für langfristige Anleger erscheint mir die Entwicklung des Gewinns jedoch wichtiger als das Kursziel der kommenden zwölf Monate. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Mehr als 80% sollen an die Aktionäre fließen Für das vergangene Geschäftsjahr zahlte die Münchener Rück eine Dividende von 24 € je Aktie. Daraus ergibt sich aktuell eine Rendite von rund 4,6%. Auch die Ausschüttung besitzt weiteres Wachstumspotenzial, sofern die Gewinne wie geplant steigen. Zusätzlich setzt der Rückversicherer seine Aktienrückkäufe fort. Im Rahmen der Strategie bis 2030 soll die gesamte Ausschüttungsquote aus Dividenden und Rückkäufen jährlich über 80% liegen. Eine sinkende Aktienzahl unterstützt wiederum das angestrebte Gewinnwachstum je Aktie. Vollständig risikolos ist die Rechnung nicht. Ein einzelner schwerer Hurrikan, ein Erdbeben oder mehrere große Naturkatastrophen können das Ergebnis eines Jahres deutlich belasten. Zudem steigen Elementarschäden langfristig. Die Münchener Rück muss deshalb seine Risiken diszipliniert auswählen und ausreichende Preise durchsetzen. Die kurzfristig niedrigen Naturgefahrenschäden sind erfreulich, aber nicht der entscheidende Kaufgrund. Wesentlich überzeugender finde ich das KGV von rund 10, die Dividendenrendite von 4,6% und das angestrebte Gewinnwachstum von mehr als 8% jährlich. Wenn die Münchener Rück ihre Ziele erreicht, halte ich die Aktie auf dem aktuellen Niveau für deutlich zu günstig. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 66 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Moderna-Aktie: Geht jetzt die Rallye weiter?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-geht-jetzt-die-rallye-weiter/) **Published:** September 2, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie hat Mitte August eine außergewöhnlich starke Rallye hingelegt und am 18. und 19. August insgesamt rund +211% zugelegt. Nach der anschließenden Konsolidierung meldeten sich die Bullen zuletzt wieder zurück: Gestern stieg der Kurs um weitere +10%. Damit stellt sich die Frage, ob die Rallye bereits in die nächste Runde geht. ## Chartanalyse zu Moderna Die Moderna-Aktie reagierte auf die positiven Phase-3-Daten mit einer regelrechten Kursexplosion und stieg in nur zwei Tagen um rund +210% auf knapp 195 US$ an, wodurch sich der Kursanstieg seit dem lokalen Tief auf +686% summierte. Nun scheint der Moderna-Kurs einen erneuten Angriff auf den nächsten Widerstandsbereich vorzubereiten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/MRNA_2026-09-02_07-23-47-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Moderna-Aktie hat die bisherigen Widerstände in kurzer Zeit überwunden. Nun rückt der nächste relevante Resistenzbereich zwischen 167,88 US$ und 186,30 US$ in den Fokus. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte ein erstes Signal für einen direkten Anlauf auf ein neues Rekordhoch liefern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt deutlich gestiegen und hat ein Kaufsignal ausgebildet. Derzeit steht der RSI bei rund 81 Punkten, leicht in der überkauften Zone. Der MACD zeigt ebenfalls ein bullisches Crossover und wird von ansteigendem Momentum begleitet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/MRNA_2026-09-02_07-24-15-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart zeigen sich bei der Moderna-Aktie aktuell bullisch. Beide haben je ein Kaufsignal ausgebildet, obgleich der überkaufte RSI zur Vorsicht mahnt, da sich die aktuelle Konsolidierung sowohl zeitlich, als auch preislich noch ausdehnen könnte. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeichnet weiterhin ein bullisches Bild. Nach Abschluss der A-B-C-Korrektur könnte sich die Moderna-Aktie nun in einer neuen impulsiven Aufwärtsbewegung befinden. Rückenwind liefert zudem der positive Studienerfolg des personalisierten mRNA-Krebsimpfstoffs, der sowohl das primäre als auch das wichtige sekundäre Studienziel erreichte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/MRNA_2026-09-02_07-24-51-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die aktuelle Kursentwicklung deutet zunehmend darauf hin, dass sich die Moderna-Aktie in einer dynamischen Welle 3 befinden könnte. Sollte sich diese Struktur bestätigen und der Aufwärtsimpuls anhalten, wären aus Elliott-Wellen-Sicht weitere deutliche Kurssteigerungen möglich. Die ausgeprägte Stärke der laufenden Bewegung spricht dabei für eine besonders dynamische Phase innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends. Meiner Einschätzung nach bleibt die Moderna-Aktie trotz des extremen Kursanstiegs klar bullisch. Die Kaufsignale von RSI und MACD sowie die mögliche Welle 3 sprechen für eine Fortsetzung der Rallye. Der überkaufte RSI zeigt jedoch, dass zwischenzeitliche Rücksetzer jederzeit möglich sind. Entscheidend ist nun der Resistenzbereich zwischen 167,88 und 186,30 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg zu neuen Rekordhochs ebnen. Scheitert der Kurs, dürfte sich die Konsolidierung zunächst ausweiten. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 61,59 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Diginex-Aktie nach -52%: Jetzt droht das nächste Verkaufssignal](https://www.sharedeals.de/diginex-aktie-nach-52-jetzt-droht-das-naechste-verkaufssignal/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Diginex-Aktie hat ihren Anlegern erneut eine Achterbahnfahrt beschert. Ende Juli schoss der Kurs noch bis auf 2,19 US$, bevor die entscheidende Widerstandszone zwischen 1,77 und 1,90 US$ ihre Wirkung entfaltete. Vom Bewegungshoch brach der Titel in der Spitze bereits um rund -52% ein und notiert aktuell nur noch bei 1,16 US$. Unter 1,10 US$ könnte nun die nächste Verkaufswelle folgen. ## Resulticks soll Diginex völlig verändern Hinter der enormen Kursvolatilität steht eine fundamentale Story, die kaum größer sein könnte als Diginex selbst. Der ESG-Softwareanbieter steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025/26 zwar um +77% auf 3,6 Millionen US$, schrieb mit einem Nettoverlust von 31,1 Millionen US$ jedoch weiterhin tiefrote Zahlen. Der bereinigte EBITDA-Verlust belief sich auf 13 Millionen US$. Positiv bleibt die schuldenfreie Bilanz, doch genau diese Größenverhältnisse zeigen, wie entscheidend die geplante Übernahme von Resulticks für die Zukunft des Unternehmens ist. Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig hat die Chancen und Risiken bereits in seiner gestrigen [Einordnung zur Milliardenübernahme und dem verbliebenen Funken Hoffnung bei Diginex](https://www.sharedeals.de/diginex-aktie-ist-da-noch-ein-funken-hoffnung/) näher beleuchtet. Resulticks erzielt demnach rund 150 Millionen US$ Umsatz und 17 Millionen US$ Gewinn, während Diginex für die Akquisition Aktien im Gegenwert von rund 1,05 Milliarden US$ ausgeben will. Am 8. Oktober sollen die Aktionäre über die Transaktion abstimmen, deren Abschluss noch für Ende Oktober vorgesehen ist. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus** haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Diginex-5M_010926-1024x696.png)Quelle Chart: stock3 Der jüngste Ausbruchsversuch an der Zone zwischen 1,77 und 1,90 US$ ist deutlich gescheitert und hat damit die Stärke dieses Widerstands bestätigt. Bereits in meiner [vorherigen Analyse zum damaligen +35%-Kursschub](https://www.sharedeals.de/diginex-aktie-35-seit-wochenbeginn/) hatte diese Zone eine zentrale Rolle gespielt. Mein präferierter Verlauf sieht nun zunächst noch eine Erholung bis etwa 1,37 US$ vor. Bleibt auch diese Marke unüberwindbar und fällt der Kurs anschließend unter 1,10 US$, dürften 0,90 und 0,85 US$ erneut angesteuert werden. Damit würde Diginex klar ins Penny-Stock-Terrain zurückfallen. Für eine spürbare Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 1,37 US$ nachhaltig zurückerobern. Erst dann wäre wieder ein Vorstoß in Richtung der massiven Widerstandszone zwischen 1,77 und 1,90 US$ denkbar. Dort wartet allerdings erneut die entscheidende Bewährungsprobe. Erst oberhalb von 1,90 US$ wäre der jüngste Abverkauf weitgehend neutralisiert und eine größere Gegenbewegung technisch wieder begründbar. Der Ausbruch der Diginex-Aktie ist kläglich gescheitert und die charttechnische Ausgangslage bleibt entsprechend angeschlagen. Mein bevorzugtes Szenario sieht nach einer möglichen Zwischenerholung bis 1,37 US$ einen erneuten Test von 1,10 US$ vor. Darunter droht die nächste Verkaufswelle bis 0,90 beziehungsweise 0,85 US$. Erst oberhalb von 1,37 US$ verbessert sich das kurzfristige Bild, wirklich überzeugend würde es allerdings erst jenseits von 1,90 US$. **Drei Trend-Aktien, ein Zeitfenster:** Für den Jahresendspurt haben wir die Kandidaten mit dem größten Potenzial fürs Schlussquartal herausgefiltert. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Diginex in Kürze - Diginex (WKN: A41YYC) ist ein nachhaltiges Tech-Unternehmen, das Unternehmen und Regierungen dabei unterstützt, ihre ESG-Daten (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), Klima- und Lieferkettendaten zu erfassen, zu analysieren und zu berichten. - Der rechtliche Sitz ist in Hongkong, die Hauptverwaltung ist in London. Das Unternehmen agiert weltweit. - Die Hauptbörse ist die amerikanische Nasdaq, seit Februar ist sie in Deutschland über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit etwa 34 Millionen US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Diginex, Diginex-Aktie, Diginex-Chartanalyse --- ### [Bitcoin-Kurs: Rally vorerst gestoppt – droht die Korrektur?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-rally-vorerst-gestoppt-droht-die-korrektur/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach der starken Rally im August ist bei Bitcoin erstmal etwas Ruhe eingekehrt. Der Kurs notiert aktuell bei rund 78.000 US$ und scheitert weiterhin am Bereich knapp oberhalb von 80.000 US$. Nach unten könnte dagegen die Zone um 75.000 US$ wichtig werden. Dort könnte laut Orderdaten wieder mehr Nachfrage in den Markt kommen. ## 80.000 US$ bleiben erstmal die große Hürde Bitcoin hat im August eine ziemlich starke Bewegung hingelegt. Vom Bereich um 63.000 US$ ging es innerhalb kurzer Zeit bis auf über 81.000 US$ nach oben. Allein im gesamten August legte BTC rund +25% zu. Seitdem geht es allerdings nicht mehr wirklich weiter. Mehrere Versuche, sich nachhaltig über 80.000 US$ zu schieben, wurden wieder abverkauft. Das sieht man auch im Chart ziemlich gut. Bereits Ende vergangener Woche ging es kurz über 81.000 US$, anschließend fiel Bitcoin wieder bis in den Bereich um 77.000 US$ zurück. Damit bildet sich knapp oberhalb von 80.000 US$ langsam eine ziemlich klare Widerstandszone. Für den nächsten größeren Schub müsste Bitcoin diesen Bereich erstmal sauber hinter sich lassen. Gelingt das, wäre das Hoch bei rund 85.000 US$ die nächste Marke. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ![Bitcoin-Kurs](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-17.44.47.png)Bitcoin-Kurs ## Bei 75.000 US$ könnte wieder Nachfrage warten Sollte Bitcoin die 80.000 US$ vorerst nicht knacken, wird auf der Unterseite zunächst der Bereich um 75.000 US$ wichtig. Auch aktuelle technische Auswertungen sehen dort die nächste größere Unterstützungszone. Dazu passen auch die von dir angesprochenen Limit-Order-Daten. Rund um diese Zone liegen wieder größere Kauforders, wodurch bei einem Rücksetzer zusätzliche Nachfrage in den Markt kommen könnte. Ob diese Orders tatsächlich ausgeführt werden und anschließend genügend Käufer nachkommen, zeigt sich natürlich erst, wenn Bitcoin den Bereich erreicht. Im Chart wäre ein Rücksetzer dorthin nach der schnellen Rally erstmal noch kein kompletter Bruch der Bewegung. Kritischer würde es werden, wenn auch die 75.000 US$ deutlich verloren gehen. Darunter wartet die nächste auffällige Zone bei ungefähr 72.500 US$. Anschließend würde der Bereich um 69.000 bis 70.000 US$ wieder näher rücken. Nach der starken August-Rally gönnt sich Bitcoin erstmal eine Pause. Die 80.000 US$ erweisen sich erneut als hartnäckige Hürde, während steigende Anleiherenditen zusätzlichen Druck bringen. Auf der Unterseite rücken deshalb die 75.000 US$ in den Fokus. Kommt dort tatsächlich wieder stärkere Nachfrage rein, könnte Bitcoin einen weiteren Anlauf auf 80.000 US$ starten. Fällt auch diese Unterstützung, würde sich die Korrektur dagegen erstmal weiter ausweiten. ## ℹ️ Bitcoin (BTC) in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden – diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-kurs --- ### [TUI-Aktie unter Druck – hält jetzt die entscheidende Zone?](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-unter-druck-haelt-jetzt-die-entscheidende-zone/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem Hoch bei knapp 7,90 € Anfang August hat die TUI-Aktie wieder deutlich nachgegeben. Mittlerweile steht der Kurs bei rund 6,90 € und ist damit direkt am Point of Control angekommen. Hält dieser Bereich nicht, wartet die nächste größere Unterstützung erst bei etwa 6,50 €. ## Operativ läuft es besser als der Kurs vermuten lässt Bei TUI treffen aktuell zwei ziemlich unterschiedliche Bilder aufeinander. An der Börse ist seit dem August-Hoch wieder ordentlich Luft raus, während das operative Geschäft grundsätzlich weiter wächst. TUI bestätigte zuletzt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzern erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum von 2 bis 4% und beim bereinigten operativen Ergebnis einen Anstieg von 7 bis 10%. Gleichzeitig bleibt das Umfeld mit geopolitischen Risiken und einer weiterhin angespannten Konsumstimmung nicht ganz einfach. Dazu kommt aktuell wieder mehr Gegenwind von den Kapitalmärkten. Zum Wochenstart ziehen die langfristigen europäischen Anleiherenditen kräftig an. Höher verschuldete Unternehmen bekommen so ein Umfeld an der Börse häufig stärker zu spüren, weil eine teurere Finanzierung und höhere risikofreie Renditen die Bewertung belasten können. Bei TUI bleibt der Schuldenabbau deshalb ein wichtiger Punkt. Gleichzeitig muss der Konzern zeigen, dass die gute Reisenachfrage auch weiter in steigende Gewinne übersetzt werden kann. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Analysten sehen deutlich höhere Kurse Beim Blick auf die Analysten fällt die Einschätzung trotzdem ziemlich positiv aus. Laut FactSet liegt das durchschnittliche Kursziel von 13 erfassten Analysten aktuell bei rund 10,14 €. 9 empfehlen die Aktie zum Kauf, einer stuft sie mit „Overweight“ ein und drei bleiben bei „Hold“. Verkaufsempfehlungen gibt es in dieser Auswertung keine. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern sind allerdings ziemlich groß. Jefferies sieht TUI beispielsweise lediglich bei 7 € und bleibt bei „Hold“. Die Deutsche Bank hält dagegen an ihrer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 10,50 € fest. Noch optimistischer zeigt sich JPMorgan mit 12,20 €. Damit liegt selbst das durchschnittliche Analystenziel deutlich über dem aktuellen Kurs. An der Börse muss TUI dafür aber erstmal wieder etwas Stärke zeigen. ## Point of Control wird jetzt zum Test Im Chart ist die Aktie mittlerweile an einer ziemlich wichtigen Stelle angekommen. Nach dem Anstieg bis knapp 7,90 € Anfang August ging es in mehreren Schritten wieder nach unten. Dabei wurden zunächst die Bereiche um 7,40 € und anschließend 7,20 € abgegeben. Jetzt steht TUI bei rund 6,90 € und damit praktisch direkt am Point of Control des gezeigten Volumenprofils bei etwa 6,95 €. In diesem Bereich wurde innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt. Entsprechend wichtig wäre es, wenn sich der Kurs hier wieder stabilisieren könnte. Gelingt das, wäre zunächst die Rückkehr über 7,20 € wichtig. Erst wenn auch dieser Bereich zurückerobert wird, könnte das August-Hoch bei rund 7,90 € wieder näher rücken. Fällt TUI dagegen nachhaltig unter den aktuellen Bereich, wird die Luft nach unten dünner. Die nächste größere Unterstützung liegt im Chart erst bei ungefähr 6,50 €. Dort befindet sich gleichzeitig die Unterkante einer weiteren größeren Volumenzone. ![TUI-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-16.45.07.png)TUI-Aktie Operativ bleibt TUI auf Wachstumskurs und auch die meisten Analysten sehen die Aktie deutlich höher. Kurzfristig spricht der Chart allerdings eine andere Sprache. Der Point of Control um 6,95 € wird gerade direkt getestet. Kann TUI diesen Bereich nicht halten, wären die 6,50 € das nächste naheliegende Ziel. Für eine stärkere Erholung müsste sich die Aktie dagegen erstmal wieder über 7,20 € arbeiten. ## ℹ️ TUI in Kürze - Die TUI AG (WKN: TUAG50) gehört weltweit zu den größten Touristikkonzernen. - TUI betreibt eigene Hotels, Fluggesellschaften und Kreuzfahrtschiffe sowie Reisebüros, Incoming-Agenturen und Reiseveranstalter. - Der Konzern hat einen rechtlichen Doppelsitz in Berlin und Hannover, wobei die Konzernverwaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt angesiedelt ist. - TUI ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell ca. 3,57 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** TUI, TUI-Aktie --- ### [Münchener Rück-Aktie: Fels in der Brandung vor dem Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-fels-in-der-brandung-vor-dem-ausbruch/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Münchener Rück-Aktie hat im August erneut ihre Widerstandskraft bewiesen. Kurz vor dem Verkaufstrigger um 514,60 € drehten die Käufer wieder auf und hievten den Kurs bis aktuell 523,80 €. Nur der entscheidende Widerstand bei 526,60 € konnte bislang nicht überwunden werden. Gelingt nun der Befreiungsschlag? ## Cyber-Zukauf stärkt das Wachstumsprofil Mit der geplanten Übernahme des US-Cyberversicherers At-Bay baut Munich Re gezielt eines ihrer vielversprechendsten Zukunftsgeschäfte aus. Für 575 Millionen US$ übernimmt der Konzern einen Anbieter, der Cyberversicherungen mit aktiver Sicherheitsüberwachung verbindet und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen adressiert. At-Bay zählt mit Bruttoprämien von 278 Millionen US$ bereits zu den zehn größten Cyberversicherern der USA. Der Abschluss der Transaktion ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Mein Kollege Vincent Uhr hat den strategischen Hintergrund bereits in seiner [Einordnung zum 575-Millionen-US$ schweren Cyber-Zukauf](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-575-millionen-us-fuer-den-cyber-turbo/) näher beleuchtet. Besonders spannend ist das Timing: Während die Preise für Cyberversicherungen zuletzt unter Druck standen, positioniert sich Munich Re antizyklisch für einen Markt, dessen weltweites Prämienvolumen bis 2030 von knapp 15 auf rund 28 Milliarden US$ wachsen soll. Finanziell ist der Zukauf angesichts eines Halbjahresgewinns von rund 3,9 Milliarden € problemlos zu stemmen. **Ergänzend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Munich-Re-1J_010926-1024x714.png)Quelle Chart: stock3 In meiner [letzten Analyse zum weiteren Potenzial nach der +20%-Erholung](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-20-weiteres-potenzial-voraus/) stand bereits der Widerstand bei 526,60 € im Mittelpunkt. Nachdem die Aktie kurz vor dem Verkaufstrigger bei 514,60 € wieder nach oben gedreht hat, bleibt mein bevorzugtes Szenario unverändert bullisch. Ein nachhaltiger Ausbruch über 526,60 € dürfte zunächst die fallende Abwärtstrendlinie aus dem Weg räumen und anschließend 565 € in Reichweite bringen. Dort wäre zunächst eine Verschnaufpause denkbar, bevor ein erneuter Angriff folgt. Oberhalb von 565 € würden perspektivisch 602,60 und 615,60 € wieder interessant. Fällt der Titel dagegen nachhaltig unter 514,60 €, wäre der jüngste Stabilisierungsversuch gescheitert. Dann dürfte zunächst die Unterstützung bei 481,50 € angelaufen werden. Unterhalb davon wartet im Bereich um 461,10 € zusammen mit der steigenden Aufwärtstrendlinie die nächste wichtige Auffangzone. Erst ein Bruch dieses Kreuzsupports würde das übergeordnete Bild deutlicher eintrüben und langfristig auch 441,10 € wieder auf die Agenda setzen. Die Münchener Rück-Aktie bleibt für mich ein Fels in der Brandung, doch charttechnisch fehlt weiterhin der entscheidende Befreiungsschlag. Oberhalb von 526,60 € sehe ich gute Chancen auf einen Anstieg bis 565 €. Dort dürfte die nächste Bewährungsprobe warten. Solange 514,60 € verteidigt werden, bleibt dieses bullische Szenario meine erste Wahl. Erst darunter würde sich das Bild zugunsten der Bären verschieben. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 65 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Münchener Rück, Munich-Re --- ### [Allianz-Aktie kaum zu stoppen – kommt jetzt der Rücksetzer?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-kaum-zu-stoppen-kommt-jetzt-der-ruecksetzer/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei der Allianz läuft es operativ weiterhin richtig gut und auch an der Börse kann man sich kaum beschweren. Die Aktie steht bei rund 452 € und damit praktisch am 52-Wochen-Hoch. Nach dem starken Lauf wird die Luft nach oben aber dünner und auch charttechnisch liegt die nächste richtig große Unterstützung inzwischen ein gutes Stück entfernt. ## Allianz liefert schon wieder ein Rekordergebnis Bei den Zahlen Anfang August gab es erstmal wenig zu meckern. Allianz erzielte im zweiten Quartal einen operativen Gewinn von rund 4,6 Milliarden € und damit erneut einen Rekord. Nach dem starken ersten Halbjahr sieht sich der Konzern weiterhin auf Kurs für seine Ziele. Für das Gesamtjahr peilt Allianz einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden € an. Nach sechs Monaten steht der Versicherer damit weiterhin ziemlich ordentlich da. Dazu kommt eine starke Kapitalausstattung. Die Solvency-II-Quote lag Ende des zweiten Quartals bei 225%, nach 218% im Vorquartal. Damit bleibt genug Spielraum, um Geld an die Aktionäre zurückzugeben und gleichzeitig die Bilanz stabil zu halten. ## Dividende und Aktienrückkäufe bleiben ein Argument Für langfristige Anleger bleibt außerdem die Ausschüttung interessant. Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte Allianz 17,10 € je Aktie und damit 11% mehr als im Jahr davor. Parallel läuft das 2,5 Milliarden € schwere Aktienrückkaufprogramm. Allianz nimmt damit eigene Aktien vom Markt und verteilt einen weiteren Teil des überschüssigen Kapitals indirekt an die Aktionäre. Das Gesamtpaket sieht damit erstmal ziemlich ordentlich aus. steigende Gewinne, eine starke Bilanz, eine hohe Dividende und zusätzliche Aktienrückkäufe. Dass die Aktie inzwischen nahe ihrem Rekordhoch steht, kommt also nicht aus dem Nichts. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Aufwärtstrend bleibt klar intakt Charttechnisch läuft es bei der Allianz-Aktie weiterhin richtig gut. Der Kurs befindet sich in einem klaren Aufwärtstrend und hat zuletzt neue Höchststände erreicht. Gleichzeitig kommt die Aktie damit langsam in den Bereich der durchschnittlichen Kursziele der Analysten, wodurch ein Teil des erwarteten Potenzials mittlerweile bereits aufgeholt wurde. Nach dem starken Lauf ist allerdings auch der Abstand zu den größeren Unterstützungen deutlich gewachsen. Kleinere Rücksetzer würden am positiven Chartbild erstmal wenig ändern, eine wirklich starke Unterstützung liegt inzwischen aber ein gutes Stück tiefer. Auffällig ist hier der Bereich um 367 €. Dort befindet sich der Point of Control und damit die Zone, in der innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt wurde. Vom aktuellen Niveau aus wäre das bereits eine ziemlich ordentliche Korrektur. Solange Allianz weiter neue Hochs erreicht und der Aufwärtstrend hält, spricht charttechnisch erstmal wenig gegen die Bewegung. Man sollte nur im Hinterkopf behalten, dass die Aktie mittlerweile weit gelaufen ist und größere Unterstützungen deutlich weiter unten liegen als noch vor einigen Monaten. ![Allianz-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-07.33.00.png) Operativ gibt Allianz der Börse momentan kaum einen Grund, nervös zu werden. Rekordgewinne, eine starke Solvenzquote, Dividende und Aktienrückkäufe sprechen weiterhin für den Konzern. Nach dem Anstieg auf rund 452 € steckt davon aber auch schon einiges im Kurs. Solange die Aktie neue Hochs macht, gibt es charttechnisch wenig dagegen einzuwenden. Bei einer größeren Korrektur liegt mit dem Point of Control um 367 € die nächste wirklich auffällige Unterstützung allerdings ein gutes Stück tiefer. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 171.55 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Allianz, Allianz-Aktie, Allianz-Kurs, Allianz-Preis --- ### [Allianz-Aktie: Kommt jetzt der nächste Milliarden-Deal?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-kommt-jetzt-der-naechste-milliarden-deal/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Allianz-Aktie ist weiterhin nicht zu stoppen. Mitte Juni gelang der Ausbruch auf neue Rekordstände jenseits der 400-€-Marke. Seitdem hat sich der Kurs nochmals um mehr als +10% verteuert auf aktuell 451,90 €. Zum Wochenstart machen Gerüchte um eine milliardenschwere Übernahme die Runde. Was dahinter steckt und wie es nun weitergehen kann. ## Allianz prüft Milliarden-Übernahme in Großbritannien Nach einem Bericht von Sky News erwägt Allianz die Übernahme des britischen Pannenhilfeunternehmens AA Ltd. Im Raum steht ein Kaufpreis von umgerechnet rund 5,8 Mrd. €. Dem Bericht zufolge gehört Allianz zu einer kleinen Gruppe potenzieller Käufer, die bereits Gespräche mit den Beratern von AA geführt haben. Ob es tatsächlich zu einem Abschluss kommt, ist allerdings offen. Für Allianz wäre der Deal strategisch durchaus schlüssig. Der Konzern ist in Großbritannien bereits stark vertreten und hat seine Position dort in den vergangenen Jahren durch mehrere Übernahmen ausgebaut. Ein Zukauf von AA könnte die Marktstellung weiter stärken und zusätzliche Ertragspotenziale erschließen. Gleichzeitig verfügt Allianz über genügend finanziellen Spielraum für eine solche Transaktion. **Tipp**: Wir halten Dich auf dem Laufenden über das aktuelle Börsengeschehen. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz)! ## Rekordzahlen liefern Rückenwind Denn operativ läuft es hervorragend. Im zweiten Quartal erzielte Allianz ein operatives Ergebnis von 4,87 Mrd. €, 10,6% mehr als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr summierte sich der operative Gewinn auf 9,39 Mrd. € – ein Plus von 8,6% im Jahresvergleich. Damit sind bereits 54% des für 2026 angepeilten Mittelwerts von 17,4 Mrd. € erreicht. Auch die Kapitalausstattung überzeugt. Die Solvency-II-Quote stieg auf starke 225%. Gleichzeitig verzeichnete das Asset Management Rekordzuflüsse und verwaltet inzwischen 2,161 Billionen €. Das schafft eine solide Basis für weiteres Wachstum, Übernahmen und attraktive Ausschüttungen. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die Analysten bleiben daher auch überwiegend positiv gestimmt. Berenberg traut der Aktie sogar einen +50%-Anstieg auf 684 € zu, während JPMorgan 460 €, Goldman Sachs 465 € und die DZ Bank 486 € als Kursziele nennen. Damit reicht die Spanne von vorsichtigen Einschätzungen knapp oberhalb des aktuellen Kurses bis zu einem ausgesprochen bullischen Szenario. Auch die Bewertung spricht nicht gegen weitere Kursgewinne. Für 2026 liegt das KGV bei unter 15. Gleichzeitig bietet Allianz eine Dividendenrendite von rund 4%. Damit verbindet die Aktie moderates Bewertungsniveau mit laufenden Ausschüttungen und weiterem Gewinnwachstum. Das laufende Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2,5 Mrd. € liefert zusätzlichen Rückenwind. ## Charttechnisch bleibt der Weg nach oben frei Auch das Chartbild bestätigt die Stärke. Seit Anfang Juni befindet sich die Aktie in einer dynamischen Aufwärtsbewegung. Mitte Juni gelang der nachhaltige Ausbruch über das langjährige Allzeithoch aus dem Jahr 2000 bei 396,70 € und anschließend über die psychologisch wichtige 400-€-Marke. Seitdem ging es nochmals mehr als +12% nach oben. Aus charttechnischer Sicht spricht aktuell wenig gegen eine Fortsetzung der Rallye. Die nächsten mittel- bis langfristigen Ziele liegen bei 500 und anschließend 600 €. Erst ein Rückfall unter 400 € und das historische Hoch bei 396,70 € würde das positive Bild eintrüben. Die Übernahmegerüchte aus Großbritannien sind das nächste Puzzleteil in der Wachstumsgeschichte. Entscheidend ist jedoch: Allianz muss keine riskanten Deals eingehen, um zu überzeugen. Rekordgewinne, eine starke Kapitalbasis, steigende Erträge im Asset Management und eine attraktive Dividende sprechen bereits für sich. Bei einem KGV von unter 15 und rund 4% Dividendenrendite bleibt Allianz damit ein ausgesprochen interessanter defensiver Wert. Gelingt nun auch der charttechnische Angriff auf 500 €, könnte die Rekordjagd in die nächste Runde gehen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 171 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Nio-Aktie: Kommt sie jemals aus dem Tal der Tränen raus?](https://www.sharedeals.de/nio-aktie-kommt-sie-jemals-aus-dem-tal-der-traenen-raus/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kursentwicklung der Nio-Aktie war in den letzten Jahren ein einziges Trauerspiel. Gestern fiel der Kurs des chinesischen Autobauers auf den niedrigsten Stand seit zwölf Monaten. Können die jüngsten Quartalszahlen Nio wieder aus dem Tal der Tränen herausholen oder ist die Aktie ein ewiger Verlierer? ## Erfreuliche Zahlen Die Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal lesen sich auf den ersten Blick sehr gut. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 69,1% auf 32,1 Milliarden CNY (4,74 Milliarden US$) und traf damit die Erwartungen des Marktes. Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge erhöhte sich im abgelaufenen Vierteljahr um 49,4% auf knapp 108.000. Damit lag Nio leicht unter seiner eigenen Maximalprognose von 115.000 Stück. Stärkste Teilmarke des Konzerns ist weiterhin die Hauptmarke NIO mit ca. 61.000 Autos. Aber auch die Familienmarke ONVO und die Kompaktmarke FIREFLY tragen mit 29.000 und 18.000 verkauften Fahrzeugen inzwischen signifikant zum Absatz bei. Erfreulich zeigte sich auch die Fahrzeugmarge. Nach 18,8% im Vorquartal behauptete sie sich bei 18,5%. Das bereinigte operative Ergebnis belief sich im zweiten Quartal auf 206,9 Millionen CNY. Das bereinigte Nettoergebnis lag mit 26,1 Millionen CNY ebenfalls in den schwarzen Zahlen. Unter Berücksichtigung der US-Rechnungslegungsstandards verblieb unterm Strich allerdings ein Nettoverlust von 528 Millionen CNY. Für das laufende 3. Quartal strebt das Management Fahrzeugauslieferungen zwischen 108.000 und 111.000 Einheiten an. Das entspricht einem Absatzplus von 24,0 bis 27,5% gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz soll zwischen 33,29 und 34,05 Milliarden CNY liegen — ein Wachstum von 53 bis 56%. Bleibe auf der Höhe der Zeit, was die Entwicklungen bei Nio und der Autoindustrie betrifft und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nio&stockidentifier=symbol%3ANIO)! ## Kurs auf das 6-Jahrestief? Der Chart der Nio-Aktie ist eine einzige Katastrophe. Seit über fünf Jahren befindet sich der Kurs auf einer mehr oder weniger kontinuierlichen Talfahrt (mit kurzzeitigen Erholungsbewegungen). Ich gehe davon aus, dass die Aktie in den kommenden Wochen Kurs auf das 6-Jahrestief bei 3,10 US$ nehmen wird. ## Zu klein für diese Strategie Ich bin kein Fan der Nio-Aktie und wahrscheinlich wird sich das auch nie ändern. Das liegt daran, dass das Geschäftsmodell des chinesischen Autobauers nicht zu seiner Größe passt. Im Gegensatz zu allen anderen Autoherstellern dieser Welt setzt Nio nicht auf Ladestationen, sondern auf Batteriewechselstationen. Das bringt zwar den großen Vorteil mit sich, dass ein Batteriewechsel wesentlich schneller über die Bühne geht als ein Ladevorgang, hat aber den gewaltigen Nachteil hoher Investitionskosten. Dieses Modell kann bei einem großen, global agierenden Autokonzern funktionieren, der das Potenzial mitbringt, das Henne-Ei-Problem zu umfahren. Gibt es keine Batteriewechselstationen, kaufen Kunden keine Autos des Herstellers. Gibt es keine Autos, lassen sich die Wechselstationen nicht profitabel betreiben. Nio ist für dieses interessante, aber sehr kapitalintensive Geschäftsmodell viel zu klein. 2026 werden die Chinesen voraussichtlich knapp über 400.000 Fahrzeuge absetzen. Damit ist Nio nicht einmal ein mittelgroßer Hersteller. Hinzu kommt, dass sich das Wachstum langsam abflacht. Für das laufende Quartal plant Nio kein Absatzplus mehr gegenüber dem letzten Quartal ein. In der chinesischen Heimat betreibt der Autohersteller inzwischen fast 4.000 Batteriewechselstationen. Von Flächendeckung ist man damit noch weit entfernt. In Europa sind die Stationen de facto nicht existent. Stand heute gibt es rund 60. Abschließend: Aktien, an die wir mehr glauben als an Nio, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! Ich sehe vor diesem Hintergrund keine positive Zukunft für die Nio-Aktie. Auch die erste Reaktion der Börse auf die Zahlen mit einem Kursverlust von ca. -3% lässt darauf schließen, dass Anleger nichts mehr von Nio erwarten. In der Automobilbranche ist es angesichts des knallharten globalen Wettbewerbs inzwischen sehr schwer geworden, erfolgreiche Aktien zu finden. Die Nio-Aktie gehört meiner Einschätzung nach definitiv nicht zu diesem Kreis. ## ℹ️ Nio in Kürze - Nio (WKN: A2N4PB) ist ein 2014 gegründetes chinesisches Elektroauto-Startup mit Sitz in Shanghai. - Der Autobauer produziert die drei Segmentsmarken Nio (Premium), Onvo (Familien) und Firefly (Kompakt). - Besonderheit von Nio ist das Angebot von Batteriewechselstationen, an denen Nio-Fahrer ihre Akkus innerhalb von Minuten automatisch tauschen lassen können. - Der Konzern ist derzeit an der Börse mit rund 10,8 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Dividendenkönig PepsiCo: 4,2% Rendite und 158 US$ Kursziel!](https://www.sharedeals.de/dividendenkoenig-pepsico-42-rendite-und-158-us-kursziel/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die PepsiCo-Aktie notiert bei rund 140,34 US$ und damit deutlich unter dem durchschnittlichen Analystenziel von knapp 158 US$. Gleichzeitig bietet der Dividendenkönig eine Rendite von ungefähr 4,2% und wird nur noch mit rund dem 17-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Das sieht attraktiv aus – allerdings hat der Bewertungsabschlag einen nachvollziehbaren Grund: Im wichtigen nordamerikanischen Heimatmarkt schwächelt die Nachfrage. ## Analysten sehen rund 13% Kurspotenzial Das durchschnittliche Kursziel der 20 von MarketBeat erfassten Analysten liegt bei 157,90 US$. Gegenüber dem aktuellen Kurs ergibt sich daraus ein Potenzial von rund 13%. Die Spanne reicht allerdings von 132 bis 183 US$ und zeigt, wie unterschiedlich die weitere Erholung eingeschätzt wird. Mehrere Banken senkten ihre Erwartungen nach den jüngsten Quartalszahlen. Wells Fargo reduzierte das Kursziel von 150 auf 140 US$, während die Deutsche Bank von 168 auf 155 US$ zurückging. RBC sieht den fairen Wert bei 161 US$. Der Markt zweifelt vor allem daran, wie schnell PepsiCo seine nordamerikanischen Geschäfte stabilisieren kann. Dort belasten hohe Lebenshaltungskosten die Konsumenten. Im zweiten Quartal stagnierten die Snackvolumen, während der Absatz von Getränken um 4% zurückging. Preisnachlässe bei Marken wie Lay’s und Doritos erzeugten bislang keinen nachhaltigen Aufschwung. International sieht es besser aus. In Europa, Asien sowie dem Nahen Osten wuchsen die Erlöse deutlich, während die Verkaufsvolumen stabil blieben oder zulegten. Diese regionale Diversifikation verhindert derzeit, dass die Schwäche in den USA den gesamten Konzern ausbremst. **Tipp**: Welche Dividendenwerte uns besonders gefallen, liest Du in unserem kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). ## Die Jahresprognose steht weiterhin Insgesamt erhöhte sich der Quartalsumsatz um 6,4% auf 24,18 Milliarden US$. Organisch betrug das Wachstum 2,4%, während der bereinigte Gewinn je Aktie um 4% auf 2,20 US$ zulegte. Für das Gesamtjahr rechnet PepsiCo unverändert mit einem organischen Umsatzwachstum von 2 bis 4%. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll währungsbereinigt um 4 bis 6% steigen. Das Management deutete jedoch an, dass das Ergebnis eher am unteren Ende der Prognosespanne landen könnte. Genau darin liegt der Bewertungsmaßstab. Ein erwartetes Gewinnvielfaches von rund 17 erscheint für einen Konzern mit starken Marken, wiederkehrendem Cashflow und defensivem Geschäftsmodell angemessen. Bei einem mittelfristigen Gewinnwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich ist die Aktie allerdings auch nach dem Rückgang kein extremes Schnäppchen. Für eine stärkere Neubewertung müsste PepsiCo zeigen, dass günstigere Packungsgrößen, neue Produktvarianten und Kosteneinsparungen das nordamerikanische Geschäft wieder auf einen belastbaren Wachstumspfad bringen. **Bleib am Ball**: Keine Neuigkeiten zu PepsiCo verpassen? Dann abonniere doch unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=PepsiCo&stockidentifier=symbol%3APEP)! ## Die Dividende liefert eine Sicherheitsmarge Unbestritten bleibt die Qualität der Ausschüttung. PepsiCo zahlt seit 1965 ohne Unterbrechung eine Quartalsdividende und hat diese inzwischen 54 Jahre in Folge erhöht. Damit gehört das Unternehmen zum kleinen Kreis der Dividendenkönige. Für 2026 wurde die annualisierte Ausschüttung um 4% auf 5,92 US$ je Aktie angehoben. Daraus ergibt sich aktuell eine Rendite von rund 4,2%. Sie liegt deutlich über dem langjährigen Niveau vieler großer US-Konsumgüterkonzerne. Das Dividendenwachstum ist momentan zwar nicht besonders dynamisch, erhöht aber die laufende Rendite eines langfristigen Einstiegs. Zusätzlich plant PepsiCo für 2026 Kapitalrückgaben von insgesamt rund 8,9 Milliarden US$ über Dividenden und Aktienrückkäufe. Bei rund 140 US$ ist PepsiCo wieder interessanter geworden. Die Kombination aus 4,2% Dividendenrendite, moderater Bewertung und einem Analystenziel von knapp 158 US$ bietet eine vernünftige Ausgangslage. Wegen der anhaltenden Schwäche in Nordamerika würde ich keinen schnellen Turnaround erwarten. Für langfristige Dividendenanleger halte ich einen schrittweisen Einstieg jedoch für vertretbar. ## ℹ️ PepsiCo in Kürze - PepsiCo (WKN: 851995) mit Sitz in Purchase im US-Bundesstaat New York ist einer der weltweit größten Getränke- und Lebensmittelkonzerne. - Der Konzern produziert die sechs großen Marken Pepsi, Rockstar, Tropicana, Frito-Lay's, Quaker und Gatorade. Darüber hinaus ist PepsiCo Hersteller zahlreicher kleinerer Marken. - PepsiCo ist Mitglied im den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 191 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Wie gefährlich sind Schattenverbindlichkeiten?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-wie-gefaehrlich-sind-schattenverbindlichkeiten/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Nvidia-Aktie befindet sich seit 2023 in einem langfristigen Aufwärtstrend. In diesem Zeitraum hat sich ihr Kurs etwa verzehnfacht. Am Dienstag notiert die Aktie aktuell bei rund 220,80 US$. Doch der rasante Aufstieg ist offenbar auch mit sogenannten Schattenverbindlichkeiten verbunden. Damit stellt sich die Frage: Können diese künftig zu einer Gefahr werden? ## Schattenverbindlichkeiten stark gestiegen Der Begriff „Schattenverbindlichkeiten“ ist kein offizieller bilanzrechtlicher Begriff. Gemeint sind damit vor allem finanzielle Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten, die nicht oder nicht vollständig als klassische Finanzschulden in der Bilanz ausgewiesen werden. Informationen darüber finden sich häufig in den Erläuterungen und Fußnoten der Geschäftsberichte. Das Chip-Unternehmen übernimmt zunehmend auch eine Rolle bei der Finanzierung des weiteren KI-Ökosystems, insbesondere von Betreibern großer KI-Rechenzentren. Der Aufbau solcher Rechenzentren ist mit enormen Investitionen verbunden. Um die Finanzierung zu erleichtern, geht Nvidia unter anderem Abnahmeverpflichtungen ein, übernimmt Restwertabsicherungen oder stellt Garantien zur Verfügung. Im Gegenzug verpflichten sich die beteiligten Unternehmen häufig dazu, KI-Chips und andere Technologien von Nvidia einzusetzen. Wir halten Dich auf dem Laufenden über das aktuelle Börsengeschehen. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia)! ## Abnahmeverpflichtungen (Purchase Commitments) Hierbei verpflichtet sich ein Unternehmen gegenüber seinen Zulieferern, bestimmte Mengen an Produkten oder Produktionskapazitäten abzunehmen. Die Zulieferer, beispielsweise TSMC, müssen erhebliche Kapazitäten für die Produktion aufbauen. Um das wirtschaftliche Risiko zu reduzieren, sind langfristige Abnahmevereinbarungen in der Halbleiterindustrie daher üblich. Das Risiko für Nvidia besteht darin, dass das Unternehmen unter Umständen auch dann zur Abnahme verpflichtet sein könnte, wenn die Nachfrage nach KI-Chips künftig deutlich schwächer ausfällt als erwartet. ## Bürgschaften und Mietgarantien (Lease Guarantees) Ein weiterer Bereich betrifft Garantien für Geschäftspartner, die Rechenzentren errichten oder langfristige Mietverträge für entsprechende Infrastruktur abschließen. Nvidia kann dabei als Garant oder durch andere vertragliche Vereinbarungen dazu beitragen, die Finanzierung großer KI-Projekte abzusichern. Als besonders bedeutend wird in diesem Zusammenhang die geplante Infrastruktur für große KI-Rechenzentren betrachtet. Sollte ein Partner seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können, könnten unter bestimmten vertraglichen Bedingungen finanzielle Belastungen für Nvidia entstehen. Ein Beispiel hierfür ist die Mietgarantie für OpenAI in Höhe von 105 Milliarden US$. Hierbei geht es um das Mega KI-Rechenzentrum-Projekt in Piketon im US-Staat Ohio. ## Restwertabsicherungen (Residual Value Support) Bei Restwertabsicherungen verpflichtet sich Nvidia unter bestimmten Bedingungen gegenüber Banken oder Leasinggesellschaften, den Wert bestimmter Technologien oder Komponenten abzusichern. Solche Vereinbarungen können insbesondere dann relevant werden, wenn kleinere KI-Cloud-Anbieter ihre Kredit- oder Leasingverpflichtungen nicht mehr erfüllen können. Das Risiko besteht darin, dass einzelne Anbieter wirtschaftlich unter Druck geraten oder im schlimmsten Fall insolvent werden. ## Bewertung Die Absicherung von Kundenfinanzierungen und langfristige Abnahmeverpflichtungen sind grundsätzlich keine ungewöhnlichen Instrumente in der Geschäftswelt. Auch Nvidia handelt mit solchen Vereinbarungen nicht automatisch außerhalb der üblichen Geschäftspraxis. Auffällig ist jedoch die Größenordnung und insbesondere das schnelle Wachstum der langfristigen Eventualverpflichtungen. Je nach Definition und Berechnung werden in diesem Zusammenhang mittlerweile Summen von mehreren hundert Milliarden US-Dollar genannt. Unabhängig von der exakten Höhe ist die weitere Ausweitung entscheidend. Die größte Gefahr besteht darin, dass die hohen Erwartungen an den KI-Markt nicht erfüllt werden. KI-Cloud-Anbieter könnten dann unter finanziellen Druck geraten. Gleichzeitig könnte die Nachfrage nach Nvidia-Chips sinken, während bestimmte langfristige Verpflichtungen bestehen bleiben. Im Extremfall könnten daraus kaskadierende Verluste (Kettenreaktion bei Kreditausfällen) entstehen. Nvidia wäre aufgrund seiner hohen Profitabilität, seiner starken Marktstellung und der enormen Cashflows dadurch nicht zwangsläufig in seiner Existenz gefährdet. Der Gewinn und der freie Cashflow könnten jedoch erheblich belastet werden. Die sogenannten Schattenverbindlichkeiten stellen für Nvidia derzeit aus meiner Sicht noch keine akute Gefahr dar. Der Konzern befindet sich weiterhin in einer dynamischen Wachstumsphase und erwirtschaftet hohe Gewinne sowie starke Cashflows. Die Risiken aus langfristigen Verpflichtungen und möglichen Eventualverbindlichkeiten sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Entscheidend wird sein, dass diese Verpflichtungen in einem angemessenen Verhältnis zum operativen Geschäft, zum Cashflow und zur tatsächlichen Nachfrage nach KI-Infrastruktur stehen. Anleger sollten daher künftig nicht nur auf Umsatzwachstum, Gewinn und klassische Finanzschulden achten, sondern auch die Entwicklung von Abnahmeverpflichtungen, Garantien, Leasingvereinbarungen und anderen möglichen Eventualverbindlichkeiten im Blick behalten. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit etwa 5,3 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Duolingo-Aktie: Ist sie doch kein KI-Opfer?](https://www.sharedeals.de/duolingo-aktie-ist-sie-doch-kein-ki-opfer/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Von Mitte 2025 bis Anfang 2026 erlebte die Duolingo-Aktie eine beispiellose Talfahrt. Innerhalb von nur elf Monaten lösten sich über 80% des Börsenwertes der Sprachlernplattform in Luft auf. Doch seit drei Monaten befindet sich die Duolingo-Aktie wieder im Aufwind und konnte um fast +40% zulegen. Ist die kostenpflichtige Lern-App doch kein Opfer von kostenlosen KI-Modellen? ## Optimistische Banken Nein, zumindest nicht nach Einschätzung einiger Banken und Analysehäuser. Das letzte in dieser Reihe ist Evercore ISI, dessen Experten das Rating der Duolingo-Aktie nicht nur von „In Line“ auf „Outperform“ hochstuften, sondern das Kursziel auf 210 US$ glatt verdoppelten. Damit sieht Evercore gegenüber dem Schlusskurs von gestern ein Upside von über +40% für die Duolingo-Aktie. Grundlage für den deutlich gestiegenen Optimismus des Analysehauses ist eine starke Anhebung der Gewinnschätzung für die kommenden Jahre. Mit ihrem Optimismus stehen die Evercore-Analysten übrigens nicht alleine da. Auch die Experten der Investmentbanken DA Davidson und Wedbush sowie der Großbank JPMorgan erhöhten erst kürzlich ihre Kursziele für die Duolingo-Aktie. ## Auf dem richtigen Weg unterwegs In der Tat scheint sich die befürchtete Disruption des Geschäftsmodells von Duolingo durch Künstliche Intelligenz bislang nicht in den Zahlen abzuzeichnen. Ganz im Gegenteil. Die zuletzt berichteten Kennzahlen fielen sehr positiv aus. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 298,5 Millionen US$ und die Zahl der täglich aktiven Nutzer kletterte im Jahresvergleich um 23% auf über 60 Millionen. Das Duolingo-Management blickt so zuversichtlich in die Zukunft, dass 2028 sogar die Marke von 100 Millionen Nutzern angestrebt wird. Mit seiner Strategie scheint das Management der Sprachlern-App tatsächlich sehr viel richtig gemacht zu haben. Die Basisversion von Duolingo ist kostenlos und werbefinanziert. Abonnenten kommen hingegen in den Genuss eines werbefreien Lernens mit einem größeren Funktionsumfang. Dazu zählen besonders KI-gestützte Gesprächsübungen, die bei den Nutzern offenbar sehr gut ankommen. Zudem baut Duolingo konsequent sein Angebot in anderen Fachbereichen aus. Mathematik, Musik und Schach sollen die Abhängigkeit von Fremdsprachen verringern. Der wahrscheinlich wichtigste strategische Schachzug des Managements ist allerdings die intelligentere Monetarisierung. Auf Grundlage jahrelanger Erfahrungswerte weiß das Unternehmen inzwischen sehr genau, mit welchen Maßnahmen und über welchen Zeitraum Neukunden, die die kostenlose Version der Plattform testen, zu zahlenden Abonnenten konvertiert werden können. Das Management fokussiert sich seit geraumer Zeit mehr auf die Maximierung der Reichweite und der Nutzerbindung und weniger auf die kurzfristige Monetarisierung — offenbar mit Erfolg. Für das laufende Jahr erwartet Duolingo ein weiteres Umsatzwachstum von 15 bis 18%. Wir halten Dich über die Entwicklungen bei Lernapps und KI auf dem Laufenden. Alles, was Du tun musst, ist unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Duolingo&stockidentifier=symbol%3ADUOL) zu abonnieren. ## Trendwende geglückt Nachdem die Duolingo-Aktie Mitte April auf ein neues 3-Jahrestief bei 90 US$ gefallen war, schaffte sie eine erfolgreiche Trendwende. Der Kurs befindet sich seitdem in einem kontinuierlichen Aufwärtstrend. Das Jahreshoch bei 185 US$ ist inzwischen in greifbare Nähe gerückt. ## Noch nicht heißt nicht nie Ich meiner letzten Analyse der Duolingo-Aktie im Februar habe ich die Sprachlern-App als das erste Todesopfer von Künstlicher Intelligenz bezeichnet. Seit damals hat der Aktienkurs um gut +50% zugelegt. Muss ich mein Urteil deshalb revidieren? Ich glaube nicht, denn die Bedrohung von Lern-Apps im Allgemeinen und von Sprachlern-Apps im Besonderen durch KI ist alles andere vom Tisch. Die Fortschritte von KI-Modellen in Sachen Wissensvermittlung sind atemberaubend. In den kommenden Jahren wird diese Wissensvermittlung meiner Überzeugung nach nicht mehr isoliert über bestimmte Apps stattfinden, sondern primär über KI-Agenten direkt in den Alltag integriert. Noch bildet sich diese Entwicklung nicht in den Zahlen von Duolingo ab. Aber ich glaube, dass sich die ersten Spuren einer KI-Disruption in den kommenden Quartalen abzeichnen werden. Hinzu kommt die inzwischen recht sportliche Bewertung der Duolingo-Aktie. Sie liegt aktuell bei einem Forward-KGV von 21. Das finde ich für ein Unternehmen, dessen Wachstum bei ca. 15% liegt, das meiner Meinung nach kein Potenzial mehr hat, seine Margen zu verbessern, und das mittelfristig massiv von KI bedroht ist, einen zu hohen Wert. Du willst KI-Gewinner kennenlernen? Du findest sie in unserem kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Ich kann den jüngsten Optimismus der Banken nicht nachvollziehen. Die Zahlen zeigen zwar, dass sich Duolingo auch im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz behaupten kann. Aber ich glaube, dass das Wachstum der Lern-App durch den Einsatz von KI stark begrenzt ist. Sobald User die Funktionen von Duolingo von kostenlosen KI-Angeboten geliefert bekommen, werden sie Duolingo sehr schnell den Rücken zukehren. Ich fürchte, diese Entwicklung wird schon bald beginnen. ## ℹ️ Duolingo in Kürze - Duolingo (WKN: A3CWBB) ist ein Onlinedienst zum Erlernen von Sprachen. Nutzern stehen derzeit über 100 Kurse in mehr als 40 Sprachen zur Verfügung. - Mit über 500 Millionen registrierten Nutzern ist Duolingo die meistbenutzte Sprachlernplattform der Welt. - Das Unternehmen notiert seit 2021 an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell ca. 5,4 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Gerresheimer-Aktie: Bringt die Hauptversammlung Klarheit?](https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-bringt-die-hauptversammlung-klarheit/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Gerresheimer kämpft nach Bilanzproblemen und einer deutlich gesenkten Prognose um das Vertrauen der Anleger. Der Spezialist für Pharma- und Healthcare-Verpackungen hat heute einen wichtigen Termin mit den Aktionären, während im Hintergrund die Zeit bei den Gläubigern knapp wird. Charttechnisch hat sich der Kurs in einem engen Korridor eingependelt. ## Der Fahrplan bis zum Stichtag Gerresheimer hält heute um 10:00 Uhr in Düsseldorf seine Hauptversammlung ab, mitten in der schwersten Krise der Unternehmensgeschichte. Die BaFin hatte bei einer erweiterten Bilanzprüfung zusätzliche Auffälligkeiten gefunden, unter anderem bei ausgewiesenen Leasingverbindlichkeiten und Wertminderungen. Der Vorstand senkte deshalb im Juni die Prognose für 2026, Umsatz und Marge sollen nun im unteren Bereich der bisherigen Spanne landen. Immerhin macht die Sanierung Fortschritte. Der Verkauf der US-Tochter Centor soll noch in diesem Geschäftsjahr abgeschlossen werden, parallel arbeitet das Unternehmen mit der Investmentbank Lazard an einer umfassenden Refinanzierung. Die Gläubiger von Schuldscheindarlehen über 870 Millionen € haben bereits eine Fristverlängerung bis zum 30. September gewährt, bis dahin müssen die offenen Bilanzfragen und der Centor-Verkauf geklärt sein. Der Druck bleibt hoch. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-14.11.36-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Gerresheimer hat nach dem Abverkauf einen Boden gebildet und sich in den vergangenen Monaten wieder etwas nach oben gearbeitet. Aktuell hängt die Aktie zwischen zwei Marken fest, einer Widerstandszone auf der Oberseite zwischen 29,00 und 30,50 € und einer Unterstützung zwischen 23,40 und 25,50 €. Diese Unterstützung setzt sich aus den vorherigen Tiefs zusammen. Darüber liegt ein weiterer Bereich zwischen 36,60 und 38,20 €, der sich zudem mit einer Abwärtstrendlinie überschneidet. Innerhalb dieses Korridors bietet sich zunächst ein Setup an, eine Long-Chance an der Unterseite und eine Short-Chance an der Oberseite. Spannender dürfte allerdings ein Ausbruch werden. Dazu ließe sich eine Position an der Unterseite nutzen, um von einem möglichen Ausbruch auf der Oberseite zu profitieren, allerdings nur, wenn sie am Supportbereich eingegangen wird. Bei einem Ausbruch nach oben läge die nächste Hürde dann an der Trendlinie und der oberen Marke. Der Markt wartet erkennbar auf ein Signal und der heutige Termin könnte genau das liefern. Läuft die Sanierung nach Plan, allen voran der Centor-Verkauf und die Refinanzierung mit Lazard, hätte das Long-Setup an der Unterstützungszone eine größere Wahrscheinlichkeit. Ein Ausbruch über die Widerstandszone hätte dann rund +20% Potenzial bis zur Trendlinie und dem darüberliegenden Kursbereich. Anders sieht es aus, wenn der Kurs unter den Supportbereich rutscht, dann verliert das Long-Szenario seine Basis und die Aktie wandert auf die Watchlist, bis sie die Marke zurückerobert. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Gerresheimer in Kürze - Die Gerresheimer AG (WKN: A0LD6E) stellt Spezialprodukte in den Bereichen Glas und Kunststoff insbesondere für die Pharma- sowie Healthcare-Industrie her und gilt als weltweit führender Schlüssellieferant für diese Branchen. Die Produkte reichen vom Insulin-Pen bis zu Ampullen, aber auch schnöde Parfümflakons gehören zum Portfolio. - Der Hauptsitz ist in Düsseldorf, daneben ist der Konzern weltweit mit Standorten in Europa, Asien und Amerika vertreten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 938 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps --- ### [Siemens Energy-Aktie: Warnsignal oder Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-warnsignal-oder-kaufchance/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Siemens Energy-Aktie präsentiert sich weiterhin in schwacher Verfassung. Nach einer kleineren Erholung in der ersten Augusthälfte geht es seit Mitte des Monats wieder sukzessive nach unten. Zum Wochenauftakt verlor der DAX-Titel mehr als -5%, am Dienstag fällt der Kurs um weitere -1,1% und steht nun bei 140,62 €. Was sind die Belastungsfaktoren und wie sollten sich Anleger nun verhalten? ## Abspaltung und SpaceX sorgen für Verunsicherung Im Mittelpunkt steht derzeit die geplante Verselbstständigung des Geschäftsbereichs Transformation of Industry. Die Sparte soll künftig unter der Marke Omterra auftreten und vollständig entkonsolidiert werden. Mehrere Finanzinvestoren sollen bereits Interesse an einer Mehrheitsbeteiligung signalisiert haben. Die Einheit erzielte zuletzt 5,7 Mrd. € Umsatz bei einer Marge von 11,3%. Für Anleger bleiben Struktur, Zeitplan und Bewertung der Transaktion allerdings offen. Die Unsicherheit über die künftige Zusammensetzung des Konzerns belastet die Aktie. Zusätzlichen Druck erzeugten Berichte, wonach Elon Musk mit SpaceX in die Produktion von Gasturbinen-Komponenten für Rechenzentren einsteigen könnte. JPMorgan-Analyst Phil Buller relativiert die Sorgen jedoch: SpaceX wolle offenbar lediglich einzelne Engpass-Komponenten selbst fertigen und nicht in den Bau kompletter Gasturbinen einsteigen. Zudem entfällt auf Gasturbinen bei Siemens Energy nur rund 10% des Konzernumsatzes. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Operativ läuft es auf Hochtouren Fundamental ist die Schwäche kaum zu erklären. Siemens Energy erzielte im dritten Quartal einen Rekordumsatz von 11,4 Mrd. €, ein Plus von 18,5% im Jahresvergleich. Der Auftragseingang stieg auf 17,9 Mrd. €, während das Ergebnis vor Sondereffekten auf 1,6 Mrd. € nahezu verdreifacht wurde. Der Nettogewinn kletterte um rund 70% auf 1,2 Mrd. €. Besonders wichtig: Siemens Gamesa schrieb erstmals seit 2022 wieder schwarze Zahlen. Das Windgeschäft erzielte ein EBITDA von 75 Mio. € nach einem Verlust von 438 Mio. € im Vorjahr. Gleichzeitig liegt der gesamte Auftragsbestand bei gewaltigen 162 Mrd. €. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Siemens Energy erwartet 2026 weiterhin ein Umsatzwachstum von 14 bis 16% und eine bereinigte operative Marge von 10 bis 12%. Das Management peilt dabei inzwischen das obere Ende der Spanne an. ## Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch Auch die Analysten sehen trotz der Kurskorrektur weiterhin erhebliches Potenzial. JPMorgan bestätigte sein „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 245 €, Jefferies votiert mit „Buy“ und dem Zielkurs von 215 €. Bernstein sieht den fairen Wert bei 210 €. Lediglich Barclays warnt vor einem möglichen Höhepunkt des Gasturbinenbooms. Mit einem Forward-KGV von rund 24 ist Siemens Energy zwar kein Schnäppchen. Die PEG-Ratio von 0,85 zeigt jedoch, dass die Bewertung gemessen am erwarteten Gewinnwachstum durchaus attraktiv erscheint. ## Charttechnik wird jetzt entscheidend Technisch befindet sich die Aktie nach der massiven Rallye seit Ende April in einer Korrekturphase. Zu Wochenbeginn fiel sie erneut unter die 200-Tage-Linie. Noch wichtiger ist im Big Picture jedoch die 50-Wochen-Linie bei 142,52 €. Genau dort hatte der Kurs Ende Juli nach oben gedreht. Ein nachhaltiger Bruch dieser Marke wäre ein Warnsignal und könnte die Korrektur in Richtung 100 € ausweiten. Gelingt dagegen eine Stabilisierung, könnte die aktuelle Schwäche eine willkommene Bereinigung nach dem vorherigen Kursfeuerwerk darstellen. Kurzfristig haben die Bären das Kommando übernommen. Abspaltung, SpaceX-Schlagzeilen und der Bruch wichtiger Chartmarken sorgen für Nervosität. Fundamental präsentiert sich Siemens Energy jedoch so stark wie selten zuvor. Rekordaufträge, steigende Margen und die Rückkehr von Gamesa in die Gewinnzone sprechen für eine intakte Wachstumsstory. Für langfristig orientierte Anleger könnte die Korrektur deshalb zunehmend interessant werden. Entscheidend ist nun die 50-Wochen-Linie: Hält sie, könnte sich der aktuelle Rücksetzer als Sprungbrett für die nächste Aufwärtswelle erweisen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 120,54 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Nordex-Aktie: Gesunder Rücksetzer oder Trendwende?](https://www.sharedeals.de/nordex-aktie-gesunder-ruecksetzer-oder-trendwende/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer monatelangen Aufwärtsbewegung und Kursen von über 50 € zeigen sich bei der Nordex-Aktie zuletzt deutliche Bremsspuren. Seit Anfang Mai befindet sich der MDAX-Titel in einer Konsolidierungsphase, die zuletzt sogar zum Bruch der 200-Tage-Linie geführt hat. Was belastet den Kurs und wie sollten sich Anleger nun verhalten? ## Starke Zahlen, aber politische Unsicherheit Fundamental liefert Nordex weiterhin überzeugende Argumente. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 16,3% auf rund 2,2 Mrd. €. Noch stärker entwickelte sich das EBITDA: Mit 223,8 Mio. € wurde der Vorjahreswert von 108,2 Mio. € mehr als verdoppelt. Die EBITDA-Marge verbesserte sich dadurch von 5,8 auf 10,3%. Auch die Nachfrage bleibt robust. Der Auftragseingang legte im zweiten Quartal um 32,2% auf 3.054 Megawatt zu. Im ersten Halbjahr summierten sich die Bestellungen auf 4.923 Megawatt. Der Auftragsbestand erreichte 17 Mrd. € und sichert damit eine hohe Visibilität für die kommenden Jahre. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Nordex erwartet 2026 einen Umsatz von 8,2 bis 9,0 Mrd. € und eine EBITDA-Marge von 8 bis 11%. Rückenwind liefern zudem neue Aufträge aus den USA, Rumänien und Deutschland. **Andere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Das belastet derzeit die Aktie Warum kommt der Kurs trotzdem nicht vom Fleck? Ein wesentlicher Faktor ist die politische Unsicherheit rund um den weiteren Ausbau der Windenergie und geplante regulatorische Änderungen. Gerade der deutsche Markt könnte durch zusätzliche bürokratische Hürden ausgebremst werden. Hinzu kommt eine technische Bereinigung nach dem enormen Kursanstieg. Nordex hatte nach einer langen Rallye Ende April zeitweise mehr als 50 € erreicht. Seitdem läuft die Konsolidierung. Am Montag fiel die Aktie nun erstmals seit Februar 2025 auf Schlusskursbasis unter die 200-Tage-Linie. Bestätigt sich dieser Bruch, könnte die Korrektur zunächst weiterlaufen. Die 50-Wochen-Linie bei 36,24 € und das alte Top aus dem Jahr 2007 bei 34,64 € bilden wichtige potenzielle Auffangzonen. ## Analysten uneins – Bewertung bleibt interessant Auch die Analysten liefern derzeit kein einheitliches Bild. RBC Capital Markets senkte das Kursziel zuletzt auf 36 € und stuft Nordex mit „Underperform“ ein. Barclays erhöhte das Ziel dagegen auf 35 €, bleibt mit „Equal Weight“ aber ebenfalls vorsichtig. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 47,72 € aber deutlich höher und signalisiert ein Erholungspotenzial von knapp +30%. Hinzu kommt eine moderate Bewertung. Beim Forward-KGV für 2027 von rund 15 erscheint die Aktie angesichts der erwarteten Gewinnsteigerungen nicht überzogen. Die PEG-Ratio von 0,91 signalisiert zudem, dass das Gewinnwachstum relativ günstig bezahlt wird. ## Korrektur als Chance? Charttechnisch ist die Lage kurzfristig angeschlagen, fundamental jedoch keineswegs. Nach dem außergewöhnlich starken Lauf der vergangenen Jahre ist eine Konsolidierung zunächst als gesund einzustufen. Entscheidend wird, ob sich Nordex im Bereich von 36 bis 35 € stabilisieren kann. Gelingt dies, könnte der Rücksetzer langfristig sogar eine neue Einstiegsgelegenheit schaffen. Denn Auftragseingang, Auftragsbestand und Profitabilität zeigen klar nach oben. Bleibt die operative Dynamik erhalten und lösen sich die politischen Unsicherheiten auf, besitzt Nordex weiterhin erhebliches Potenzial. Der Rutsch unter die 200-Tage-Linie ist zwar ein Warnsignal, aber noch kein Beleg für einen nachhaltigen Trendbruch. Nach der gewaltigen Rallye wirkt die aktuelle Schwäche vielmehr wie eine überfällige Bereinigung. Findet die Aktie an den genannten Unterstützungen Halt, könnte aus der derzeitigen Korrektur die Basis für den nächsten Aufwärtsschub werden. **Nebenbei bemerkt:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Nordex in Kürze - Die Nordex SE (WKN: A0D655) mit Sitz in Hamburg entwickelt und produziert Onshore-Windkraftanlagen (für den Betrieb an Land). Außerdem ist Nordex in der Planung von Windparks bis zu deren schlüsselfertiger Errichtung tätig. - Neben der Hauptproduktionsstätte in Rostock fertigt das Unternehmen an weiteren Standorten in Deutschland, Brasilien, Indien, Mexiko und Polen. - Insgesamt installierte Nordex bislang Windenergieanlagen in über 40 Ländern mit einer Leistung von ca. 51 Gigawatt. - Nordex im Mitglied im MDAX und TecDAX und an der Börse ca. 8,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Siemens-Aktie: Um 275 € wieder interessant?](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-um-275-e-wieder-interessant/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Siemens-Aktie hat Ende August bei 291,70 € einen neuen Rekordstand markiert, konnte das hohe Niveau allerdings nicht verteidigen. Zum Wochenstart setzt sich die Konsolidierung fort und der Kurs fällt auf aktuell 281,60 € zurück. Operativ läuft es beim Technologiekonzern gleichzeitig so gut wie selten zuvor. Charttechnisch könnte ein weiterer Rücklauf in Richtung 275 € deshalb eine interessante neue Chance eröffnen. ## Abspaltungsdebatte trifft auf neue Rekorde Ausgerechnet während Siemens operativ neue Bestmarken erreicht, sorgt die frühere Konzernstrategie wieder für Diskussionen. Wie bereits gestern [im Zusammenhang mit Siemens Energy](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-4-ruecksetzer-als-neue-chance/) thematisiert, bezeichnete Gesamtbetriebsratschef Tobias Bäumler die Abspaltungen von Siemens Energy und Siemens Healthineers rückblickend als strategischen Fehler. Tatsächlich entwickeln sich insbesondere Siemens Energy und dessen Börsenwert inzwischen ausgesprochen dynamisch. Für Siemens selbst ändert dies jedoch wenig daran, dass auch das verbliebene Kerngeschäft derzeit auf Rekordkurs läuft. Im dritten Geschäftsquartal stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um +14% auf den Rekordwert von 27,9 Milliarden €, der Umsatz legte um +8% auf 20,8 Milliarden € zu und das Ergebnis des industriellen Geschäfts sprang um +25% auf 3,5 Milliarden €. Mein Kollege Rudolf Schneider hat die Zahlen bereits in seiner [Einordnung zu den neuen operativen Rekorden und den weiteren Kursperspektiven der Siemens-Aktie](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-sind-auch-hier-neue-rekorde-zu-erwarten/) näher beleuchtet. Trotz der inzwischen gestiegenen Bewertung hält er einen fairen Wert von 320 € für möglich. **Weitere Chance rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Siemens-4M_010926-1024x700.png)Quelle Chart: stock3 Mein bevorzugtes Szenario sieht zunächst eine Fortsetzung der laufenden Konsolidierung vor. Besonders interessant wird dabei der Bereich um 275,75 €, wo eine horizontale Unterstützung auf die untere Begrenzung des seit April bestehenden Aufwärtstrendkanals trifft. Gelingt dort die Stabilisierung, dürfte die Siemens-Aktie wieder Kurs auf 290 beziehungsweise 291,70 € nehmen. Ein nachhaltiger Ausbruch über das Rekordhoch würde den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigen und anschließend auch Kurse oberhalb von 295 € ermöglichen. Deutlich vorsichtiger wäre ich erst bei einem Bruch des Unterstützungsbereichs um 269,10 €. Damit wäre zugleich der bestehende Aufwärtstrendkanal gefährdet und die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur würde spürbar steigen. Zunächst käme dann 256,15 € als Auffangmarke infrage, bevor insbesondere die breite Unterstützungszone um 250,15 € in den Mittelpunkt rücken würde. Solange 269 € allerdings nicht nachhaltig unterschritten werden, bleibt ein Rücksetzer in Richtung 275 € für mich eher Kaufchance als Warnsignal. Die Siemens-Aktie konsolidiert nach ihrem Rekordhoch auf hohem Niveau, während das operative Geschäft ebenfalls neue Bestmarken liefert. Mein bevorzugtes Szenario sieht noch etwas Luft nach unten bis etwa 275 € vor. Genau dort würde das Chance-Risiko-Verhältnis für einen erneuten Einstieg deutlich attraktiver. Hält die Zone, dürfte anschließend ein neuer Angriff auf 291,70 € folgen. Erst unter 269,10 € würde ich den Rücksetzer nicht mehr als gesunde Konsolidierung einstufen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 215 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Siemens, Siemens-Aktie --- ### [Swiss-Life-Aktie:Starke Zahlen – doch jetzt fallen 600 Jobs weg](https://www.sharedeals.de/swiss-life-aktiestarke-zahlen-doch-jetzt-fallen-600-jobs-weg/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** Swiss Life steigert im ersten Halbjahr Gewinn und Profitabilität deutlich und übertrifft bei der Eigenkapitalrendite sogar die eigene Zielspanne. Gleichzeitig kündigt der Schweizer Versicherer den Abbau von rund 600 Stellen an. Anleger reagieren unentschieden: Die Swiss-Life-Aktie pendelt am Dienstagmorgen um die Nulllinie. ## Solide Gewinnsteigerung Operativ läuft es bei Swiss Life rund. Der Reingewinn kletterte in den ersten sechs Monaten des Jahres um 8% auf CHF 649 Millionen. Der Betriebsgewinn erhöhte sich in lokaler Währung ebenfalls um 8% auf CHF 967 Millionen. Besonders dynamisch entwickelte sich das margenstarke Fee-Geschäft: Das Fee-Ergebnis legte um 11% auf CHF 430 Millionen zu. Auch auf der Einnahmeseite ging es voran. Die Prämieneinnahmen stiegen in lokaler Währung um 3% auf CHF 12,3 Milliarden, die Fee-Erträge um 7% auf CHF 1,34 Milliarden. Ganz ohne Sondereffekte kam das Ergebnis allerdings nicht zustande. Der Transfer des Netzwerkgeschäfts von Swiss Life International an einen Partner steuerte CHF 29 Millionen zum Betriebs- und Fee-Ergebnis sowie CHF 23 Millionen zum Reingewinn bei. Im eigentlichen Versicherungsgeschäft erhöhte sich das Betriebsergebnis um 4% auf CHF 600 Millionen. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Renditeziel bereits übertroffen Besonders stark präsentiert sich die Profitabilität. Die Eigenkapitalrendite sprang von 17,6% auf 20,2%. Damit liegt Swiss Life aktuell sogar oberhalb der selbst gesetzten Zielspanne von 17 bis 19% für das Unternehmensprogramm „Swiss Life 2027“. Auch die Kapitalausstattung lässt reichlich Spielraum. Die geschätzte SST-Quote lag Ende Juni bei rund 215% nach 213% Ende 2025 und damit deutlich oberhalb der strategisch angestrebten Bandbreite von 140 bis 190%. Der Cash-Transfer an die Holding erhöhte sich gleichzeitig um 5% auf CHF 1,23 Milliarden. Das sind starke Werte – und Swiss Life lässt seine Aktionäre daran teilhaben. ## Weitere CHF 250 Millionen für Aktienrückkäufe Nachdem der Versicherer Ende Mai bereits ein Aktienrückkaufprogramm über CHF 750 Millionen abgeschlossen hatte, folgt nun die nächste Runde. Ab dem 1. Oktober sollen bis Ende März 2027 eigene Aktien im Volumen von bis zu CHF 250 Millionen zurückgekauft werden. Damit sendet der Konzern ein klares Signal: Die hohe Profitabilität und starke Kapitalausstattung sollen weiterhin auch den Anteilseignern zugutekommen. ## 600 Stellen sollen verschwinden Die guten Zahlen haben allerdings eine Kehrseite. Bis Ende 2028 will Swiss Life gruppenweit rund 600 Stellen abbauen. Jeweils etwa die Hälfte entfällt auf das Schweizer Geschäft und auf Swiss Life Asset Managers, dort vor allem auf Standorte im Ausland. Ein großer Teil des Abbaus soll über natürliche Fluktuation erfolgen. Durch die selektive Wiederbesetzung offener Stellen wurden bereits rund 100 Positionen reduziert. Bis Ende 2026 sollen weitere rund 100 Stellen wegfallen. CEO Matthias Aellig begründet den Schritt mit dem Ziel, Swiss Life auch über 2027 hinaus profitabel wachsen zu lassen. Neben einer höheren operativen Effizienz soll dabei vor allem die fortschreitende Digitalisierung helfen. ## Deutschland und Frankreich legen zu Auch regional zeigt sich insgesamt ein ordentliches Bild. Im Schweizer Heimatmarkt stiegen die Prämieneinnahmen um 7% auf CHF 6,75 Milliarden, das Segmentergebnis verbesserte sich um 2%. In Frankreich erhöhte sich das Segmentergebnis um 9%, in Deutschland um 4%. Im internationalen Geschäft gingen die Prämieneinnahmen dagegen um 8% zurück, was unter anderem mit dem Transfer des Netzwerkgeschäfts zusammenhängt. ## Weniger "Fresh-Money" Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es bei Swiss Life Asset Managers. Zwar stiegen die verwalteten Vermögen im Geschäft mit Drittkunden von CHF 146 Milliarden Ende 2025 auf CHF 158 Milliarden. Die Netto-Neugeldzuflüsse gingen jedoch deutlich zurück. Mit CHF 7,2 Milliarden lagen sie rund 45% unter den außergewöhnlich starken CHF 13,2 Milliarden des Vorjahreszeitraums. Dennoch erhöhten sich die Gesamterträge der Sparte um 5% auf CHF 519 Millionen und das Segmentergebnis um 4% auf CHF 152 Millionen. Swiss Life liefert ein überzeugendes Halbjahr ab. Steigende Gewinne, ein starkes Fee-Geschäft, eine Eigenkapitalrendite von 20,2% und die komfortable Kapitalausstattung sprechen für die operative Stärke des Versicherers. Hinzu kommt das neue Aktienrückkaufprogramm über CHF 250 Millionen, das die Attraktivität für Aktionäre zusätzlich erhöht. Ganz makellos sind die Zahlen allerdings nicht. Ein Teil des Gewinnanstiegs beruht auf einem Sondereffekt, während sich die Netto-Neugeldzuflüsse im Asset Management nahezu halbiert haben. Der angekündigte Stellenabbau zeigt zudem, dass Swiss Life die Kosten weiter fest im Blick behalten muss. Unter dem Strich überwiegen für mich dennoch klar die positiven Aspekte. Die Kombination aus Wachstum, hoher Profitabilität und üppiger Kapitalausstattung stimmt. Wer die Aktie bereits im Depot hat, kann aus meiner Sicht investiert bleiben. Für Neueinsteiger bleibt Swiss Life ebenfalls interessant, nach der starken langfristigen Kursentwicklung würde ich allerdings eher Rücksetzer zum Einstieg nutzen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Swiss Life in Kürze - Die Swiss Life Holding AG (WKN: 778237) mit Hauptsitz in Zürich ist einer der führenden europäischen Anbieter von Lebensversicherungs-, Vorsorge- und Finanzlösungen. - Das Kerngeschäft umfasst Lebens- und Vorsorgelösungen für Privat- und Unternehmenskunden in den wichtigen Märkten Schweiz, Frankreich und Deutschland. - Darüber hinaus ist der Konzern mit Swiss Life Asset Managers in der Vermögensverwaltung für institutionelle und private Anleger tätig. - Die Swiss-Life-Aktie ist an der Schweizer Börse SIX notiert. An der Börse wird der Konzern aktuell mit rund CHF 27 Milliarden bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [GE Vernova-Aktie: Wird SMR zum nächsten großen Wachstumstreiber?](https://www.sharedeals.de/ge-vernova-aktie-wird-smr-zum-naechsten-grossen-wachstumstreiber/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei GE Vernova dreht sich aktuell viel um den enormen Strombedarf durch KI und neue Rechenzentren. Neben Gasturbinen und dem klassischen Stromnetz könnte dabei noch ein weiterer Bereich immer größer werden. Mit dem BWRX-300 hat GE Vernova einen eigenen Small Modular Reactor am Start und aus den jahrelangen Planungen werden langsam echte Projekte. ## Der erste Reaktor wird bereits gebaut Der große Unterschied zu vielen anderen SMR-Konzepten liegt mittlerweile in Kanada. Am Standort Darlington in Ontario entsteht der erste BWRX-300 von GE Vernova Hitachi Nuclear Energy. Insgesamt sind dort vier Reaktoren geplant, die jeweils rund 300 Megawatt leisten sollen. Der erste davon soll bereits 2029 ans Netz gehen. Die Kosten liegen zunächst bei rund 7,7 Milliarden kanadischen Dollar. Für alle vier Anlagen werden etwa 20,9 Milliarden Can$ veranschlagt. Bei den späteren Reaktoren sollen die Kosten deutlich sinken, weil immer wieder derselbe Reaktortyp gebaut wird. Genau das ist schließlich die große Idee hinter Small Modular Reactors. Statt jedes Kernkraftwerk praktisch neu zu planen, sollen möglichst viele identische Module gebaut werden. Je häufiger das gelingt, desto günstiger und schneller könnte der Bau irgendwann werden. Darlington wird deshalb für GE Vernova ziemlich wichtig. Funktioniert der erste BWRX-300 halbwegs nach Plan, hätte der Konzern einen echten Referenzreaktor, den man anschließend auch in anderen Ländern anbieten kann. **Welche drei Aktien besonders gut positioniert sind, um vom möglichen Durchbruch der Small Modular Reactors zu profitieren, zeigen wir dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. VALE S.A. Wachsende Kupferproduktion trifft auf steigende Metallpreise. i VALE VALE S.A. × Vale baut sein Kupfergeschäft deutlich aus und will die Produktion langfristig erhöhen. Steigende Kupferpreise könnten dabei sowohl bestehende Mengen als auch neue Projekte attraktiver machen. Southern Copper Corporation Kupferfokus trifft auf wachsende globale Nachfrage. i SCCO Southern Copper Corporation × Southern Copper gehört zu den weltweit bedeutenden Kupferproduzenten und plant weiteres Produktionswachstum. Höhere Kupferpreise könnten bei steigenden Fördermengen einen starken Ergebniseffekt erzeugen. BHP Group Limited Kupfer wird für BHP zum strategischen Wachstumstreiber. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) i BHP BHP Group Limited × BHP erwartet langfristig stark steigende Kupfernachfrage durch Digitalisierung und Energiewende. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in den Ausbau seiner Kupferproduktion. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.4.0 ## Die nächsten Projekte stehen schon bereit Potenzielle Projekte gibt es mittlerweile einige. In den USA hat die Tennessee Valley Authority bereits einen Bauantrag für einen BWRX-300 am Standort Clinch River eingereicht. Das US-Energieministerium unterstützt die weitere Entwicklung dort mit 400 Millionen US$. Auch in Europa geht es voran. Polen arbeitet an der Einführung des BWRX-300 und in Schweden gehört die Technologie zu den ausgewählten Optionen für neue Reaktoren am Standort Ringhals. Allein dort werden entweder fünf BWRX-300 oder drei Rolls-Royce-SMRs geprüft. Dazu kommen Gespräche über mögliche Projekte in Finnland, Großbritannien und mittlerweile sogar Südostasien. GE Vernova und Hitachi haben erst im März eine Vereinbarung unterzeichnet, um dort mögliche Standorte und Projekte zu untersuchen. Noch ist natürlich längst nicht jeder dieser Pläne ein fester Auftrag. Die Liste zeigt aber ziemlich gut, warum der BWRX-300 für GE Vernova in den kommenden Jahren immer wichtiger werden könnte. ## KI macht das Thema nochmal größer Der Zeitpunkt könnte für GE Vernova kaum besser sein. Neue KI-Rechenzentren brauchen enorme Mengen Strom und zwar möglichst rund um die Uhr. Deshalb rückt Kernenergie bei großen Tech-Unternehmen wieder stärker in den Fokus. GE Vernova profitiert von diesem Trend bereits über seine Gasturbinen und Stromnetzsparte. SMRs könnten langfristig eine weitere Möglichkeit liefern, um große Rechenzentren direkt mit Strom zu versorgen. Wie konkret diese Verbindung mittlerweile wird, zeigt ein neues Projekt in Texas. GE Vernova Hitachi und Blue Energy treiben dort aktuell ein geplantes 2,5-Gigawatt-Energieprojekt voran, das Gas und BWRX-300-Reaktoren miteinander kombinieren soll. Versorgt werden könnte damit unter anderem ein Rechenzentrum mit bis zu 1,5 Gigawatt Leistung. Für GE Vernova wäre das eine ziemlich interessante Kombination. Der Konzern würde dann nicht nur an den kurzfristig benötigten Gasturbinen verdienen, sondern könnte später auch bei der langfristigen Versorgung mit Kernenergie dabei sein. ## Der SMR-Markt muss sich trotzdem erst beweisen Ganz so weit ist die Branche allerdings noch nicht. Der BWRX-300 in Kanada wird der erste große Test. Bei neuen Kernkraftwerken gehören höhere Kosten und Verzögerungen schließlich fast schon zum größten Risiko. Auch die Rechnung mit der Serienproduktion funktioniert nur, wenn später tatsächlich genügend Reaktoren bestellt werden. Ein einzelner SMR ist nicht automatisch günstiger als ein großes Kernkraftwerk. Die Kostenvorteile sollen vor allem dadurch entstehen, dass immer wieder dasselbe Design gebaut wird. Deshalb sind die nächsten Jahre für GE Vernova so wichtig. Läuft Darlington ordentlich und folgen anschließend Projekte in den USA und Europa, könnte sich der BWRX-300 langsam zu einem größeren Geschäft entwickeln. Bei GE Vernova wird der KI-Stromboom bisher vor allem mit Gasturbinen und dem Ausbau der Stromnetze verbunden. Mit dem BWRX-300 kommt langfristig aber noch ein weiterer Bereich dazu. Der erste Reaktor wird bereits gebaut und weitere Projekte stehen in mehreren Ländern in den Startlöchern. Jetzt muss GE Vernova zeigen, dass sich das Konzept auch in der Praxis bewährt. Gelingt das, könnte SMR in den kommenden Jahren deutlich mehr zur Wachstumsstory der Aktie beitragen. ## ℹ️ GE Vernova in Kürze - GE Vernova (WKN: A404PC) ist ein US-amerikanischer Energietechnikkonzern mit Sitz in Cambridge im Bundesstaat Massachusetts. - Das Unternehmen entstand 2024 aus der Aufspaltung des Mischkonzerns General Electric. - Das Portfolio von GE Vernova deckt die gesamte Kette der Energieerzeugung und -verteilung ab. - Der Konzern ist Weltmarktführer bei Gaskraftwerken, baut Windkraftanlagen und liefert Infrastruktur und Software für Stromnetze. - GE Vernova notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 339,31 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Atomenergie, GE Vernova, GE Vernova-Aktie, Small Modular Reactors --- ### [Deutz-Aktie: Jetzt noch mit +50% Potenzial?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-jetzt-noch-mit-50-potenzial/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Deutz-Aktie hat in den letzten Tagen massiv zulegen können und am Freitag den Sprung auf ein neues Allzeithoch geschafft. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Kursgewinne auf fast +50%. Damit rangiert der Kölner Motorenhersteller aktuell auf Platz 6 der besten Performer im MDAX. Was treibt den Kurs an und wie sind die weiteren Aussichten? ## FFG macht Deutz zum Rüstungskonzern Der entscheidende Kurstreiber ist die geplante Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) für rund 1,6 Milliarden €. Nach der kartellrechtlichen Freigabe und der Zustimmung von 99,7% der Deutz-Aktionäre zur notwendigen Kapitalerhöhung ist der Deal auf einem guten Weg. Der Vollzug wird für Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 erwartet. Mit FFG steigt Deutz massiv ins Verteidigungsgeschäft ein. Das Unternehmen erzielte zuletzt rund 760 Millionen € Umsatz und verfügt über einen Auftragsbestand von mehr als 1,9 Milliarden €. Deutz erwartet ab 2027 einen Defense-Umsatz von mehr als 1 Milliarde € bei einer EBITDA-Marge von über 20%. Damit erhält der bislang stark zyklische Motorenbauer ein zusätzliches, margenstärkeres und weniger konjunkturabhängiges Standbein. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Analysten rechnen die Story neu Die Neubewertung ist längst auch bei den Analysten angekommen. Warburg Research hat das Kursziel deutlich von 13,20 auf 19 € erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Ausgehend von rund 12,65 € entspricht dies einem theoretischen Potenzial von knapp +50%. Zuvor hatten bereits Kepler Cheuvreux und Oddo BHF ihre Kursziele auf 16 beziehungsweise 16,40 € angehoben. Die DZ Bank sieht den fairen Wert inzwischen bei 16 €. Auffällig ist, dass die Analysten den FFG-Deal nicht lediglich als Diversifikation betrachten, sondern vor allem auf zusätzliche Wachstums- und Synergiepotenziale setzen. ## Starke Zahlen liefern die operative Basis Die Übernahmefantasie trifft zudem auf ein bereits verbessertes operatives Geschäft. Im ersten Halbjahr steigerte Deutz den Umsatz um 10,7% auf 1,115 Milliarden €. Das bereinigte EBIT kletterte sogar um 43,1% auf 79,7 Millionen €, während der Auftragseingang um 28,7% auf 1,3 Milliarden € zulegte. Die Jahresprognose von 2,3 bis 2,5 Milliarden € Umsatz bei einer bereinigten EBIT-Marge von 6,5 bis 8,0% wurde bestätigt. Auch die Bewertung spricht nicht gegen weitere Kursgewinne. Das erwartete KGV liegt für 2026 bei rund 15 und könnte 2027 auf etwa 10 sinken. Sollte Deutz die FFG-Integration erfolgreich umsetzen und die angekündigten Margen erreichen, wäre die Aktie damit trotz der Rallye nicht sonderlich teuer. ## Kurzfristig überhitzt, langfristig weiter spannend Charttechnisch ist allerdings Vorsicht angebracht. Seit Ende 2024 befindet sich die Aktie in einem starken Aufwärtstrend und hat sich gegenüber dem damaligen Niveau mehr als verdreifacht. Nach der volatilen Phase zwischen Ende Februar und Ende Juni nahm die Dynamik seit Anfang Juli wieder deutlich zu. Der FFG-Deal hat die Rallye zuletzt nochmals beschleunigt und den Kurs bis auf 12,98 € getrieben. Mit RSI-Werten von über 70 ist die Aktie aber kurzfristig überhitzt. Gewinnmitnahmen wären daher keine Überraschung. Unterstützungen liegen zunächst bei 12,50 und 11,60 € sowie an der 21-Tage-Linie bei rund 10,85 €. Kurzfristig könnte die Rallye eine Verschnaufpause einlegen. Fundamental spricht jedoch einiges dafür, dass die Neubewertung noch nicht abgeschlossen ist. Der FFG-Deal verändert das Geschäftsprofil, die operativen Zahlen stimmen und die Analysten erhöhen ihre Kursziele. Gelingt die Integration wie geplant, rückt für die Deutz-Aktie als nächstes Projektionsziel die Marke von rund 14 € in den Fokus. Der Aufwärtstrend bleibt damit trotz kurzfristiger Überhitzung intakt. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und an der Börse etwa 1,94 Milliarde € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [GoPro-Aktie +80%: Darum geht sie völlig durch die Decke](https://www.sharedeals.de/gopro-aktie-80-darum-geht-sie-voellig-durch-die-decke/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach einem massiven Kurseinbruch dümpelte die GoPro-Aktie zuletzt bei 0,60 US$ vor sich hin. Doch diese Woche sendet der Actioncam-Hersteller ein Lebenszeichen an der Börse, das es in sich hat. Nachdem der Kurs der GoPro-Aktie bereits gestern um +46% in die Höhe geschossen ist, geht es am Dienstagvormittag um weitere +80% im europäischen Handel nach oben. Was steckt hinter dem Kursfeuerwerk und sollten Anleger hier mit dabei sein? ## Ein Prominenter steigt ein Auslöser des sprunghaften Kursanstiegs der GoPro-Aktie zum Wochenbeginn ist der Großeinstieg eines Prominenten. Aus einer aktuellen Meldung der US-Börsenaufsicht geht hervor, dass der bekannte YouTube Content Creator und Filmemacher Mark Fischbach (online bekannt als Markiplier) einen Anteil von 8,5% an den Class-A-Stimmrechtsaktien von GoPro erworben hat. Damit steigt er mit 13,5 Millionen Aktien auf einen Schlag zum größten Einzelaktionär des Unternehmens auf. Die Nachricht, dass einer der einflussreichsten Webvideo-Macher der Welt massiv auf den angeschlagenen Kamerapionier setzt, löste am Markt eine Welle von Kaufsignalen bei Anlegern aus. Fischbach hält die Aktie nach eigener Einschätzung für deutlich unterbewertet und will offenbar dazu beitragen, GoPro wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Die Beteiligung des bekannten YouTubers könnte durchaus eine Win-win-Situation für GoPro und ihn selbst sein. Markiplier erreicht ein Millionenpublikum mit seinen Filmen und hat sich zuletzt positiv über die neue Kameraserie MISSION 1 von GoPro geäußert. Die neue Serie ermöglicht professionelle Filmaufnahmen zu deutlich geringeren Kosten als klassische Filmkameras. Der Filmemacher hat durchaus das Potenzial, GoPro in Zukunft stärker als Creator-/Filmkamera-Marke zu positionieren. ## Short Seller kaufen nach Fischbach erwischte mit seinem Einstieg bei GoPro offenbar viele Leerverkäufer auf dem falschen Fuß. Die Short-Quote des Kameraherstellers lag zuletzt bei ca. 17% — ein vergleichsweise hoher Wert. Durch den rasanten Kursanstieg seit Wochenbeginn waren viele Short Seller gezwungen, ihre Positionen glattzustellen und GoPro-Aktien zu kaufen, was eine Kaufkaskade auslöste. Nach der Bekanntmachung von Markipliers Engagement bei GoPro schoss das Handelsvolumen auf etwa 148 Millionen Aktien hoch – im Vergleich zu einem durchschnittlichen Tagesvolumen von nur knapp 6 Millionen Stück. Du willst bei GoPro und der Kameraindustrie auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=GoPro&stockidentifier=symbol%3AGPRO)! ## Zweifel am Fortbestand Der Einstieg des YouTube-Stars erfolgt vor dem Hintergrund, dass der Vorstand von GoPro bereits vor einigen Wochen formell einen strategischen Überprüfungsprozess eingeleitet hat, der explizit den Verkauf der Gesellschaft oder eine Fusion prüfen soll. Die wirtschaftliche Lage von GoPro ist sehr angespannt. Der Umsatz brach im zweiten Quartal um 31% auf nur noch 104,9 Millionen US$ ein. Der Nettoverlust lag zuletzt bei 51 Millionen US$. In der Kommentierung der Quartalszahlen gab das Management an, dass erhebliche Zweifel am Fortbestand des Unternehmens bestehen. ## Sprung über das Jahreshoch? Nach einer kurzzeitigen Erholung im April setzte der Kurs der GoPro-Aktie ab Mai seine jahrelange Talfahrt fort und fiel zuletzt auf ein Allzeittief bei 0,60 US$. Durch die Kursexplosion zum Wochenauftakt steigt die GoPro-Aktie wieder deutlich über die 1 US$-Marke. Der Sprung über das Jahreshoch bei 1,73 US$ könnte ein weiteres charttechnisches Kaufsignal sein. ## Was ist die Motivation? Die tatsächliche Motivation hinter dem Aktienkauf von Mark Fischbach kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise ist er davon überzeugt, GoPro-Aktien zu einem günstigen Zeitpunkt zu kaufen und aktiv zum Turnaround des Unternehmens beitragen zu können. Vielleicht rechnet er aber auch nur mit einer bevorstehenden Übernahme von GoPro und spekuliert dabei auf eine Kaufprämie. Wie dem auch sei, die Geschäftsentwicklung von GoPro spricht für mich ganz klar gegen einen Einstieg. Der Umsatz des Kameraherstellers hat sich über die letzten drei Jahre nahezu halbiert. Betrug er 2023 noch 1,01 Milliarden US$, erwarten Analysten für 2026 nur noch 540 Millionen US$. Noch schlimmer ist die Ergebnisentwicklung. Seit drei Jahren schreibt GoPro operativ rote Zahlen. ## Besserung ist nicht in Sicht Und Besserung ist nicht in Sicht, denn die wesentlichen Ursachen für die katastrophale Geschäftsentwicklung von GoPro haben nach wie vor Bestand. GoPro hat seine jahrelange Monopolstellung im Actioncam-Segment verloren. Während das Unternehmen lange Zeit primär kleine, iterative Updates seiner typischen „schwarzen Box“ lieferte, brachten chinesische Hersteller deutlich dynamischere Innovationen auf den Markt. In Schlüsselmärkten wie Asien ist der Marktanteil von GoPro dadurch binnen weniger Jahre von über 70 auf unter 20% eingebrochen. Zudem gelten Smartphones bei semiprofessionellen Anwendern inzwischen als „gut genug“-Alternative. Das rasante Tempo bei der Bildstabilisierung und Videoqualität von iPhones und Android-Smartphones hat den Massenmarkt für GoPro weitgehend zerschlagen. Für Gelegenheitsnutzer, Urlaubsvideos oder einfachen Vlogging-Content lohnt sich die Anschaffung eines zusätzlichen Hardware-Geräts schlichtweg nicht mehr. GoPro bleibt damit fast ausschließlich auf die kleinere Kernzielgruppe der Extrem- und Outdoorsportler beschränkt. Abschließend: Wenn Du Aktien kennenlernen willst, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an GoPro, dann wir doch mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Ich sehe in der GoPro-Aktie vor diesem Hintergrund keinen interessanten Turnaround-Case. Der Markt des Kameraherstellers hat sich in den letzten Jahren deutlich verkleinert und gleichzeitig hat der Wettbewerb zugenommen. Woher Mark Fischbach seinen Optimismus nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich teile ihn jedenfalls nicht. ## ℹ️ GoPro in Kürze - GoPro (WKN: A1XE7G) ist ein 2002 gegründeter Hersteller von Action-Camcordern mit Sitz in San Mateo, Kalifornien. - Das Unternehmen hat das Segment der robusten Action-Kameras begründet und weltweit populär gemacht hat. - Die Kameras sind klein, wasserdicht und robuster als herkömmliche Videokameras und werden hauptsächlich im Sport- und Outdoorbereich eingesetzt. - Flaggschiffe von GoPro sind die HERO-Reihe (kompakte, stoß- und wasserfeste Kameras) sowie die MAX-Serie für 360-Grad-Aufnahmen. Ergänzt wird das Portfolio durch Halterungen, Gehäuse, Akkus und Linsen-Module. - GoPro notiert an der Nasdaq und ist ca. 160 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Small Caps --- ### [D-Wave Quantum-Aktie: Analysten sehen über +150% Potenzial](https://www.sharedeals.de/d-wave-quantum-aktie-analysten-sehen-ueber-150-potenzial/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei D-Wave Quantum ist von der Euphorie des vergangenen Jahres inzwischen einiges verschwunden. Die Aktie notiert nur noch bei rund 17 US$ und damit weit unter dem Rekordhoch. Operativ gibt es durchaus Fortschritte, an der Börse reicht das momentan aber nicht. Auch im Chart kommt jetzt wieder eine wichtige Unterstützung näher. ## Aufträge wachsen stark, beim Umsatz sieht es anders aus Bei den letzten Quartalszahlen Anfang August gab es bei D-Wave zwei ziemlich unterschiedliche Seiten. Sehr stark entwickelten sich die Auftragseingänge. In den ersten sechs Monaten des Jahres lagen die Bookings bei 35,5 Millionen US$ und damit mehr als 1.100% über dem Vorjahreswert. Darin steckt allerdings ein 20 Millionen US$ schwerer Systemverkauf, der bereits im ersten Quartal abgeschlossen wurde. Allein im zweiten Quartal kamen Bookings von 2,1 Millionen US$ zusammen. Die Entwicklung ist also nicht ganz so extrem, wie die 1.100% auf den ersten Blick vermuten lassen. Beim Umsatz muss D-Wave ohnehin noch nachlegen. Im zweiten Quartal kamen lediglich rund 3,1 Millionen US$ zusammen. Analysten hatten mit etwa 4 Millionen US$ gerechnet. Auch der Verlust je Aktie fiel höher aus als erwartet. Nach den Zahlen geriet die Aktie entsprechend unter Druck. Deutlich besser sieht der Blick nach vorne aus. Die noch nicht erfüllten vertraglichen Leistungsverpflichtungen lagen Ende Juni bei 40,7 Millionen US$, 668% mehr als ein Jahr zuvor. Rund 57% davon sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate als Umsatz verbucht werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## D-Wave rutscht wieder unter die wichtige Kurszone Charttechnisch hat D-Wave zuletzt wieder ordentlich Boden verloren. Die Aktie steht inzwischen bei rund 17 US$ und damit wieder unter dem Point of Control bei knapp 19 US$. Dieser Bereich hatte dem Kurs zuvor mehrfach Halt gegeben und müsste für eine stärkere Erholung erstmal wieder zurückerobert werden. Solange D-Wave darunter bleibt, richtet sich der Blick eher nach unten. Bei ungefähr 15 US$ wartet die nächste größere Unterstützung. Dort konnte sich die Aktie bereits im Frühjahr stabilisieren. Sollte auch dieser Bereich nicht halten, könnte anschließend sogar das lokale Tief bei rund 13 US$ nochmal näher rücken. Nach oben bleibt die Aufgabe erstmal ziemlich klar. Über den Point of Control bei 19 US$ müsste sich D-Wave anschließend durch die Bereiche um 21 und 24 US$ arbeiten. Erst darüber würde sich im Chart wieder deutlich mehr Platz für eine größere Erholung öffnen. ![D-Wave-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-11.47.21.png)D-Wave-Aktie ## Analysten sehen noch deutlich höhere Kurse Während der Chart aktuell eher schwach aussieht, bleiben mehrere Analysten bei D-Wave ziemlich optimistisch. BMO Capital startete die Bewertung der Aktie zuletzt mit „Outperform“ und einem Kursziel von 35 US$. Vom aktuellen Niveau aus wäre das bereits mehr als eine Verdopplung. Wedbush traut D-Wave sogar noch etwas mehr zu und sieht die Aktie bei 40 US$. Auch hier lautet die Einschätzung weiterhin „Outperform“. Die Analysten setzen damit darauf, dass D-Wave seine Technologie zunehmend kommerziell nutzen und die Umsätze in den kommenden Jahren deutlich ausbauen kann. Noch höher liegt das Kursziel von Rosenblatt. Analyst John McPeake bestätigte seine Kaufempfehlung und sieht D-Wave bei 43 US$. Damit liegt selbst das höchste dieser drei Ziele aktuell mehr als 150% über dem Kurs. Die Erwartungen der Analysten liegen damit ziemlich weit über dem, was der Chart momentan hergibt. Kurzfristig muss D-Wave erstmal wieder über 19 US$ kommen. Langfristig setzen die Analysten dagegen darauf, dass aus den wachsenden Aufträgen auch deutlich größere Umsätze werden. Bei D-Wave passen Kursentwicklung und Analystenerwartungen momentan kaum zusammen. Während Experten teilweise 35 bis 43 US$ für möglich halten, kämpft die Aktie aktuell mit der wichtigen Zone um 19 US$. Gelingt die Rückeroberung nicht, könnten erstmal die 15 US$ wieder zum Thema werden. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6,41 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** D-Wave, D-wave Quantum, D-Wave-Aktie --- ### [Commerzbank-Aktie: Wie tief reicht die Verschnaufpause?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-wie-tief-reicht-die-verschnaufpause/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Commerzbank-Aktie hat nach ihrem jüngsten Hoch bei 41,05 € zunächst den Rückwärtsgang eingelegt und notiert aktuell wieder bei 39,57 €. Nach der starken Entwicklung der vergangenen Monate kommt diese Verschnaufpause allerdings nicht überraschend. Gleichzeitig geht der Übernahmepoker mit UniCredit in eine möglicherweise entscheidende Phase. Charttechnisch könnte ein weiterer Rücklauf sogar eine neue Chance eröffnen. ## Übernahmepoker geht in die nächste Runde Am 14. September soll Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erstmals direkt mit UniCredit-Chef Andrea Orcel über die Zukunft der Commerzbank sprechen. Der Bund hält weiterhin etwas mehr als 12% der Anteile und hatte sich einer Übernahme bislang klar entgegengestellt. Dass es nun erstmals zu direkten Gesprächen kommt, ist deshalb ein bemerkenswerter Schritt und könnte die seit Monaten laufende Übernahmespekulation in eine neue Phase führen. Mein Kollege Rudolf Schneider beschäftigt sich in seiner [aktuellen Einordnung zur Frage nach dem möglichen Endspiel im Übernahmepoker](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-beginnt-jetzt-das-endspiel/) ausführlich mit den denkbaren Szenarien. Aus seiner Sicht geht es zunehmend weniger darum, ob es zu einer Übernahme kommt, sondern vielmehr darum, unter welchen Bedingungen diese umgesetzt werden könnte. Für zusätzliche Unterstützung sorgt die operative Entwicklung: Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die Commerzbank ein Rekordergebnis und bestätigte ihren Jahresausblick. **Andere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Commerzbank-1J_010926-1024x698.png)Quelle Chart: stock3 In meiner [letzten Analyse zur laufenden Übernahmespekulation und dem möglichen Ausbruch](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-es-lebe-die-spekulation/) hatte ich oberhalb von 39,62 € weiteres Potenzial herausgestellt. Tatsächlich kletterte die Aktie anschließend bis auf 41,05 €. Mein bevorzugtes blaues Szenario sieht nun zunächst einen gesunden Rücklauf in den Bereich um 38,77 € beziehungsweise an die untere Begrenzung des bestehenden Aufwärtstrendkanals vor. Drehen die Käufer dort wieder auf, dürfte zunächst 41,05 € erneut getestet werden. Ein Ausbruch darüber würde Spielraum bis etwa 42 € und anschließend zum übergeordneten Ziel bei 44,29 € eröffnen. Kritischer würde die Lage erst bei einem nachhaltigen Rückfall unter 37,17 €. Damit wäre nicht nur die kurzfristige Unterstützungsstruktur beschädigt, sondern auch der etablierte Aufwärtstrend zunehmend gefährdet. In diesem Fall dürfte zunächst 35,54 € angelaufen werden. Fällt auch diese Marke, wäre ein größerer Rücksetzer bis 32,97 € einzuplanen. Noch spricht die aktuelle Struktur jedoch eher für eine Konsolidierung innerhalb des bestehenden Aufwärtstrends als für dessen Ende. Die Commerzbank-Aktie darf sich nach der starken Rally durchaus eine Verschnaufpause gönnen. Mein bevorzugtes Szenario sieht einen kontrollierten Rücklauf bis etwa 38,77 € beziehungsweise an die untere Trendkanalbegrenzung vor, bevor die Bullen einen neuen Angriff auf 41,05 € starten. Oberhalb davon bleiben rund 44,29 € das übergeordnete Ziel. Erst unter 37,17 € würde aus dem gesunden Rücklauf ein ernsthafteres Warnsignal. **Dabei bemerkt:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit rund 43 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Commerzbank, Commerzbank-Aktie --- ### [SpaceX-Aktie: Jetzt könnte der nächste Schub folgen](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-jetzt-koennte-der-naechste-schub-folgen/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem heftigen Rücksetzer nach dem Börsengang arbeitet sich die SpaceX-Aktie langsam wieder nach oben. Gestern kamen weitere +1,55% dazu und der Kurs schloss bei knapp 144 US$. Noch wichtiger sieht es im Chart aus. Der Point of Control wurde zurückerobert und hält bislang. ## SpaceX arbeitet sich Schritt für Schritt zurück Von den wilden Bewegungen der ersten Wochen ist bei SpaceX zuletzt etwas weniger zu sehen. Nach dem Börsengang zu 135 US$ schoss die Aktie zunächst bis über 200 US$, bevor praktisch die komplette Bewegung wieder abverkauft wurde. Anfang August stand zeitweise sogar ein Tief bei nur noch knapp 105 US$ auf der Uhr. Seitdem sieht es wieder deutlich besser aus. SpaceX hat sich vom Tief mittlerweile um mehr als +30% erholt und gestern bei rund 143,70 US$ geschlossen. Allein im August ging es damit ungefähr ein Drittel nach oben. Dabei kommt der Anstieg aktuell nicht mit einem riesigen Sprung, sondern eher Schritt für Schritt. Das sieht man auch im Chart. Nach der ersten kräftigen Erholung bis knapp 150 US$ kam ein Rücksetzer bis ungefähr 130 US$. Von dort ging es anschließend wieder langsam nach oben. Wichtig ist dabei der Bereich um 139 US$. Dort befindet sich im gezeigten Volumenprofil der Point of Control und damit die Zone, in der innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt wurde. SpaceX hat sich inzwischen darüber geschoben und konnte sich dort in den vergangenen Tagen halten. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ![SpaceX-Aktie](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-11.06.11.png)SpaceX-Aktie ## Starlink liefert weiter kräftiges Wachstum Unterstützung bekommt die Erholung auch von der operativen Entwicklung. Anfang August legte SpaceX die ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang vor. Der Umsatz erreichte im zweiten Quartal 7,8 Milliarden US$ und lag damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Starlink bleibt dabei das wichtigste Geschäft. Der Bereich steuerte mehr als die Hälfte der gesamten Erlöse bei und wuchs gegenüber dem Vorjahr um 66%. Mittlerweile kommt Starlink auf rund 12 Millionen Kunden. Noch deutlich schneller wächst allerdings das neue KI-Geschäft. Hier legten die Umsätze um rund 250% zu. SpaceX steckt gleichzeitig enorme Summen in den Ausbau der notwendigen Infrastruktur. Allein im zweiten Quartal flossen knapp 16 Milliarden US$ in diesen Bereich. Auch am Wochenende gab es wieder Neuigkeiten. SpaceX brachte mit einer Falcon Heavy erfolgreich das Nancy Grace Roman Space Telescope der NASA ins All. Gleichzeitig bestätigte Elon Musk Pläne, künftig eigene Komponenten für Gasturbinen herzustellen. Damit möchte SpaceX unter anderem schneller zusätzliche Energieversorgung für seine immer größeren KI-Rechenzentren aufbauen. Nach dem Absturz von über 200 auf knapp 105 US$ hat sich die SpaceX-Aktie inzwischen wieder ordentlich gefangen. Der Point of Control um 139 US$ ist zurückerobert und der Kurs arbeitet sich Schritt für Schritt nach oben. Hält diese Zone, wäre der Bereich um 160 US$ das nächste naheliegende Ziel. Für eine größere Erholung müsste SpaceX anschließend aber auch dort durch. Die Richtung stimmt momentan wieder, vom Hoch nach dem Börsengang ist die Aktie trotzdem noch ein gutes Stück entfernt. ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,95 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Kurs --- ### [Goldman Sachs-Aktie: Gute Zahlen, aber...](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) **Published:** April 13, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Goldman Sachs hat zwar operativ geglänzt, doch die Börse reagiert mit Skepsis: Der Kurs ist um -4% eingebrochen. Hier ist das Briefing zu den Q1 2026 Earnings. ## **Ein Rekordquartal in Zahlen** Goldman Sachs hat die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Die Bank profitiert massiv davon, dass sie sich wieder auf ihr Kerngeschäft – das Investmentbanking – konzentriert. - **Gewinn pro Aktie:** Mit 17,55 US$ lag Goldman weit über der Analystenprognose von ca. 16,47 US$. Das ist das zweithöchste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. - **Umsatz:** Die Nettoerlöse kletterten auf rund 17 Milliarden US$ (plus 14% im Vergleich zum Vorjahr). - **Eigenkapitalrendite (ROE):** Ein bärenstarker Wert von 19,8% zeigt, wie effizient die Bank aktuell arbeitet. Erst ein Wert unter 15% gilt als kritisch. **Segment-Highlight:** Der Bereich „Global Banking & Markets“ war der Motor mit einem Umsatz von 12,7 Milliarden US$. Besonders das Aktiengeschäft (Equities) und die Beratung bei Übernahmen (Advisory) liefen auf Hochtouren. Welche Aktien wir für besonders spannend im Jahr 2026 halten erfährst Du in unserem [aktuellen Report „3 Top-Picks 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ## Warum ist der Aktienkurs trotzdem gefallen? Während das Aktiengeschäft boomte (5,3 Milliarden US$ Umsatz), blieb der Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) mit nur 4 Milliarden US$ leicht hinter den Erwartungen zurück. Ein Minus von satten 10% im Vergleich zu Q1 2025. Dies ist wichtig, da FICC das Kraftwerk der Tradingabteilung ist. Hier verdienen Banken Geld, indem sie für Kunden mit diesen Werten handeln. Goldman Sachs steht bekanntlich im Rohstoffhandel mit an der Spitze. Grundsätzlich gilt: Wenn die Weltmärkte beben, verdient die US-Bank hier meist Milliarden – wenn es ruhig ist, sinken die Erlöse. Wunderlich ist, dass Goldman Sachs die starken Bewegungen im Segment der Metalle nicht so effizient in Gebühren ummünzen konnte wie erhofft. Was der Markt allerdings missinterpretiert: Die Betriebsausgaben stiegen auf rund 10 Milliarden US$ ( +14%). In einem Umfeld, in dem Investoren extrem auf Kosteneffizienz achten, wurde dieser Anstieg kritisch beäugt. Doch Goldman Sachs selbst begründete dies mit höheren, erfolgsabhängigen Vergütungen für die Mitarbeiter. Für mich ist das ganz klar ein positives Signal, da es von finanzieller Stabilität innerhalb der Bank zeugt. ## **Mutige voraus, aber abwarten lohnt sich** Goldman Sachs ist zurück in seiner Rolle als „König der Wall Street“. Die Abkehr vom Privatkundengeschäft ist fast abgeschlossen. Eine Fortsetzung der M&A-Welle (Fusionen und Übernahmen) im Jahr 2026 halte ich für sehr wahrscheinlich, daher bleibt die Aktie ein Basisinvestment. Die Bewertung ist trotz des Kursrückgangs moderat, und die Bank kauft massiv eigene Aktien zurück (allein 5 Milliarden US$ im letzten Quartal). Dennoch ist Goldman Sachs die erste Großbank, die ihr Buch öffnet. Eine Tendenz, wie es den Finanzhäusern wirklich geht, lässt sich erst im Laufe der Woche erkennen, sobald weitere relevante Player wie JP Morgan, BlackRock und Morgan Stanley ihre Zahlen offenlegen. Für brandaktuelle Updates zu Märkten: abonniere unseren Community-Newsletter [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## ℹ️ Goldman Sachs in Kürze - Goldman Sachs (WKN: 920332) mit Hauptsitz in New York ist eine global agierende Investmentbank. - Ihr Fokus liegt auf der Unternehmensberatung (Fusionen und Übernahmen), dem Wertpapierhandel für institutionelle Kunden sowie dem Asset- und Wealth-Management (Vermögensverwaltung für Großanleger). - Die Bank bringt einen Börsenwert von 263 Milliarden US$ auf die Wage. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Shein-Aktie: Warum nur so erfolglos?](https://www.sharedeals.de/shein-aktie-warum-nur-so-erfolglos/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Shein-Aktie feiert heute ihr Debüt an der Börse Hongkong. Wie läuft der erste Handelstag des chinesischen Fast-Fashion-Giganten und ist die Aktie ein interessantes Investment? ## Der Börsengang floppt Ein erfolgreiches IPO sieht anders aus. Dass der Börsengang von Shein kein großer Erfolg werden dürfte, zeichnete sich bereits bei der Preisbildung der Aktie im Vorfeld ab. Der Ausgabepreis der Shein-Aktie lag mit 48,56 HK$ deutlich unter dem maximal angestrebten Preis von 49,50 HK$. Bei einem so stark im Rampenlicht stehenden Unternehmen ist das kein großer Vertrauensbeweis. Wie gering das Vertrauen der Investoren in die Shein-Aktie tatsächlich ist, zeigte sich dann auch gleich in den ersten Handelsstunden in Hongkong. Der Modetitel rauschte in der Spitze zweistellig nach unten, konnte sich dann aber wieder bei einem leichten Minus stabilisieren. Mit dem Verkauf von 280 Millionen Aktie sammelte Shein ca. 13,60 Milliarden HK$ ein (ca. 1,74 Milliarden US$). Der Emissionserlös soll primär in den Ausbau der Technologie, die Steigerung der Markenbekanntheit sowie die globale Expansion investiert werden. Du willst über andere IPOs informiert werden. Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Shein&stockidentifier=symbol%3A625)! ## Gründe für den Kurseinbruch Dass der Börsengang der Shein-Aktie ein Reinfall war, hat eine ganze Reihe an Gründen. Zum Ersten dürften viele Investoren die Bewertung als zu hoch angesehen haben. Mit einem Forward-KGV von 15 ist die Shein-Aktie für ein Unternehmen, dass nicht mehr wachsen kann, ziemlich ambitioniert bewertet. Im ersten Halbjahr lag das Umsatzplus des Fast-Fashion-Anbieters nur noch bei mickrigen 1,1%. Zum Zweiten sind es die Gründe für den massiven Wachstumseinbruch, die viele Anleger zu Recht an der Shein-Aktie zweifeln lassen. Das bisherige Kerngeschäftsmodell, steuerfreie Kleinstsendungen von China in die USA und nach Europa zu versenden, ist kaputt. Die USA haben die de-minimis-Regelung für Waren aus China aufgehoben und die EU erhebt inzwischen eine Importabgabe von 3 € pro Warengruppe für Sendungen aus der Volksrepublik. Die neuen EU-Regeln zeigen bereits eine starke Wirkung. Schätzungen zufolge hat sich die Zahl der aktiven Shein-Nutzer in Europa seit der Einführung des neuen Zolls fast halbiert. Zum Dritten übt die Europäischen Union massiven regulatorischen Druck auf Shein aus. Laufende Verfahren der EU-Kommission nach dem Digital Services Act richten sich gegen die Empfehlungssysteme, illegale Produkte und die mangelhafte Nachhaltigkeit von Shein. ## Das Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr Ich habe Anleger bereits in meiner Analyse vor dem Börsengang vor einem Investment in die Shein-Aktie gewarnt und die Kursentwicklung in den ersten Handelsstunden scheint mir Recht zu geben. Die chinesische Modeplattform ist viel zu spät an die Börse gegangen. Die atemberaubende Wachstumsgeschichte von Shein ist längst zu Ende erzählt und die neuen Regularien in Europa und den USA sind nichts weniger als existenzgefährdend für das Geschäftsmodell der Chinesen. Shein sieht das offenbar genauso und versucht mit einer Änderung des Geschäftsmodells gegenzusteuern. Der Modeanbieter öffnet seine Plattform für Drittanbieter und will sich so zu einem Marktplatz für Fashion (und wahrscheinlich anderen Produktgruppen) transformieren. Zudem kündigte Shein im Mai den Kauf der US-Modekette Everlane an. Abschließend: Aktien, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an Shein, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! Das IPO bestätigt meine negative Sichtweise der Shein-Aktie. Für ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell im Kern massiv gefährdet ist, ist die Aktie viel zu hoch bewertet. Für mich ist das Downside von Shein nach wie vor extrem hoch. Ich glaube nicht, dass Shein noch einmal das Steuer herumreißen kann. Die große Wachstumsgeschichte des Unternehmens ist vorbei. Anleger müssen sie an der Börse aber immer noch bezahlen. ## ℹ️ Shein in Kürze - Shein (WKN: A42HBS) ist ein 2008 in China gegründeter Online-Modehändler mit aktuellem Sitz in Singapur, der die Fast-Fashion-Branche revolutioniert und das Modell der sogenannten Ultra Fast Fashion etabliert hat. - Algorithmen analysieren kontinuierlich Modetrends in den sozialen Medien. Beliebte Stile werden direkt in sehr kleinen Stückzahlen in Auftrag gegeben. - Erst bei hoher Nachfrage wird die Produktion hochgefahren. Dadurch entstehen täglich tausende neue Artikel bei minimalen Lagerkosten. - Der Verkauf erfolgt fast ausschließlich über die eigene App und Website direkt an Endkunden weltweit, ohne Zwischenhändler oder klassische Filialen. - Shein ist an der Börse in Hongkong gelistet und ca. 26 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Konsum-Aktien --- ### [Energy Transfer-Aktie +30% und Dividende: Unser Top-Tipp entwickelt sich prächtig](https://www.sharedeals.de/energy-transfer-aktie-30-und-dividende-unser-top-tipp-entwickelt-sich-praechtig/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der KI-Boom bringt nicht nur Chip- und Cloud-Konzerne ins Rampenlicht. Auch die Energie-Infrastruktur wird zum Profiteur, denn gigantische Rechenzentren benötigen immer mehr Strom. Energy Transfer entwickelt sich dabei zunehmend zu einem wichtigen Erdgaslieferanten für die neue KI-Infrastruktur. ## Erdgas für die Rechenzentren Der US-Pipelinekonzern hat bereits mehrere bedeutende Verträge abgeschlossen. Für Oracle liefert Energy Transfer künftig rund 900.000 Mcf Erdgas pro Tag an drei US-Rechenzentren. Weitere Vereinbarungen bestehen unter anderem mit Nexus für einen KI-Hyperscale-Campus und mit Crusoe für einen 900-Megawatt-KI-Campus. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. Auch indirekt profitiert Energy Transfer vom steigenden Strombedarf. So soll ein 20-jähriger Vertrag mit Entergy ab Ende 2028 mindestens 250.000 MMBtu Erdgas täglich liefern. Entergy benötigt zusätzliche Kraftwerkskapazitäten unter anderem für neue Rechenzentren von Meta in Louisiana. ## Attraktives Wachstum Für Energy Transfer ist das Geschäft besonders interessant, weil viele Projekte über vergleichsweise kurze Pipeline-Anbindungen an das bestehende Netz realisiert werden können. Gleichzeitig investiert der Konzern Milliarden in größere Leitungsprojekte wie Hugh Brinson und Desert Southwest, um die wachsende Nachfrage in Texas und Arizona zu bedienen. Der KI-Boom kommt damit zu einem ohnehin starken Wachstum hinzu. Energy Transfer erwartet für 2026 ein bereinigtes EBITDA von 18,2 bis 18,6 Milliarden US-Dollar und will seine Ausschüttung langfristig um 3% bis 5% jährlich steigern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## sharedeals.de lag früh richtig Bei sharedeals.de steht Energy Transfer seit Jahresbeginn im Fokus und wurde mit mehreren bullischen Einschätzungen versehen. Immer wieder stellten wir die attraktive Dividendenrendite, das weitere Kurspotenzial und zunehmend auch die KI-Fantasie heraus. Zuletzt untermauerten wir im Juni [die positiven Kursaussichten](https://www.sharedeals.de/energy-transfer-aktie-da-ist-noch-mehr-drin/). Die Aktie hat sich während unserer Begleitung stark entwickelt: Ausgehend von 16,59 US-Dollar zum Jahreswechsel kletterte Energy Transfer bis Ende August auf 21,51 US-Dollar – ein Plus von rund 30%. Zwischenzeitlich wurde mit 21,64 US-Dollar sogar ein neues 52-Wochen-Hoch erreicht und eine attraktive Dividende gezahlt. Seit unserem [ersten Kauftipp](https://www.sharedeals.de/energy-transfer-eine-nachhaltige-dividendenperle/) zu Jahresbeginn steht mittlerweile eine satte Rendite von rund 30% und darüber hinaus eine starke Dividende zu Buche. Zwar ist die Dividendenrendite durch den gestiegenen Kurs mittlerweile auf gut 6,3% gesunken, aber immer noch weit überdurchschnittlich. Energy Transfer ist außerdem längst nicht mehr nur ein klassischer Dividendenwert. Die wachsende Erdgasnachfrage durch KI-Rechenzentren eröffnet dem Pipelinekonzern einen zusätzlichen Wachstumstreiber. Nach dem starken Kursanstieg ist die Aktie zwar kein Geheimtipp mehr, die Kombination aus Infrastruktur, Wachstum und Dividende bleibt jedoch bemerkenswert. Wichtig zu beachten: Da Energy Transfer als sogenannte Limited Partnership strukturiert ist, greifen für hiesige Anleger steuerliche Besonderheiten, die im Vorfeld eines Engagements geprüft werden sollten. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Novo-Nordisk-Aktie: 13 Millionen Deutsche – wie groß wird der Pillen-Umsatz?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-13-millionen-deutsche-wie-gross-wird-der-pillen-umsatz/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Novo Nordisk bringt die Wegovy-Tablette am heutigen 1. September in Deutschland auf den Markt. Damit erreicht Europas erste zugelassene Abnehmpille einen der größten Pharmamärkte des Kontinents – noch bevor Eli Lilly sein Konkurrenzprodukt hier anbieten kann. Das adressierbare Potenzial ist gewaltig, wird vorerst jedoch durch einen entscheidenden Faktor begrenzt: Die meisten Patienten müssen vollständig selbst bezahlen. ## Rund 13 Millionen potenzielle Patienten Nach aktuellen Daten gelten 17,9% der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland als adipös. Das entspricht ungefähr 13 Millionen Menschen. Hinzu kommen Erwachsene mit einem BMI zwischen 27 und 30, sofern mindestens eine gewichtsbedingte Begleiterkrankung wie Bluthochdruck oder Diabetes vorliegt. Die Wegovy-Tablette erweitert diesen Markt um Patienten, die keine wöchentliche Spritze verwenden möchten. In der entscheidenden Studie verloren die Teilnehmer mit oralem Semaglutid über 64 Wochen durchschnittlich 16,6% ihres Körpergewichts. Damit erreicht die Tablette eine mit modernen Spritzen vergleichbare Wirksamkeit. Ganz bequem ist die Einnahme allerdings nicht. Wegovy muss täglich auf nüchternen Magen eingenommen werden. Anschließend dürfen Patienten mindestens 30 Minuten lang weder essen noch andere Medikamente einnehmen. Trotzdem dürfte die nadelfreie Anwendung die Einstiegshürde für viele Menschen senken. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Bereits 100.000 Patienten wären ein großes Geschäft Die deutschen Apothekenpreise sollen je nach Dosierung ungefähr zwischen 170 und 280 € pro Monat liegen. Ein dauerhaft behandelter Patient erzeugt damit einen jährlichen Apothekenumsatz zwischen rund 2.040 und 3.360 €. Gewinnt Novo Nordisk lediglich 100.000 dauerhafte Nutzer, ergibt sich daraus ein theoretisches jährliches Marktvolumen von 204 bis 336 Millionen €. Bei 250.000 Patienten wären es bereits 510 bis 840 Millionen €. Diese Beträge entsprechen nicht vollständig den Erlösen von Novo Nordisk. Mehrwertsteuer, Großhandels- und Apothekenmargen, unterschiedliche Dosierungen sowie Therapieabbrüche reduzieren den tatsächlichen Konzernumsatz. Die Rechnung zeigt dennoch, dass Deutschland mittelfristig einen dreistelligen Millionenbetrag beisteuern könnte. Der First-Mover-Vorteil ist dabei wichtig. Novo Nordisk kann Ärzte und Patienten an sein Präparat gewöhnen, Erfahrungen im Alltag sammeln und sich einen Platz in den Vertriebskanälen sichern, bevor ein direkter Tablettenkonkurrent verfügbar wird. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Eli Lilly ist bei der Pille noch nicht in Deutschland Mit Mounjaro ist Eli Lilly bereits auf dem deutschen Markt für Diabetes- und Adipositastherapien vertreten. Die wöchentlich gespritzte Behandlung kostet bei der höchsten Dosierung bis zu rund 490 € monatlich und muss beim Einsatz zur Gewichtsreduktion ebenfalls selbst bezahlt werden. Lillys orale Alternative Foundayo besitzt jedoch einen praktischen Vorteil: Die Tablette kann unabhängig von Mahlzeiten und ohne besondere Vorgaben zur Wasseraufnahme eingenommen werden. In den USA ist sie seit April verfügbar, Großbritannien erteilte im August als erstes europäisches Land die Zulassung. In der Europäischen Union befindet sich Foundayo noch im Zulassungsverfahren. Für Deutschland steht daher noch kein konkreter Verkaufsstart fest. Novo Nordisk dürfte zumindest einige Monate Vorsprung besitzen – dauerhaft geschützt ist der Markt allerdings nicht. ## Die Krankenkassen bleiben der Flaschenhals Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Wegovy zur Gewichtsreduktion weiterhin nicht. Der Gemeinsame Bundesausschuss führt das Medikament aufgrund der gesetzlichen Vorgaben als sogenanntes Lifestyle-Arzneimittel. Privatversicherte können je nach Vertrag eine Erstattung erhalten. Eine Änderung dieser Regelung wäre der wesentlich größere Kurstreiber als der heutige Verkaufsstart. Würden die Kassen auch nur schwer adipöse Patienten mit Begleiterkrankungen einbeziehen, könnte sich der zugängliche Markt vervielfachen. Frankreich erstattet entsprechende Medikamente seit Juni bereits für eng definierte Hochrisikogruppen. In Deutschland zeichnet sich eine vergleichbare Regelung bislang jedoch nicht ab. Novo Nordisk besitzt mit der ersten Abnehmpille in Deutschland einen wertvollen zeitlichen Vorsprung vor Eli Lilly. Selbst ohne Kassenerstattung erscheint ein jährlicher Umsatz im dreistelligen Millionenbereich möglich. Zum sofortigen Befreiungsschlag für den Konzern wird Deutschland aber erst, wenn deutlich mehr Patienten Zugang erhalten – und dafür müssten sich die Erstattungsregeln ändern. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 174 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Tesla-Aktie: Elektrisiert Elon Musk ein weiteres Mal die Börse?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-elektrisiert-elon-musk-ein-weiteres-mal-die-boerse/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Tesla-Aktie legte am gestrigen Montag um über +5% zu und setzte damit ihren vor gut einem Monat begonnenen Aufwärtstrend fort. Was gibt Elon Musks Auto- und Energietechnikkonzern neuen Rückenwind und können sich Anleger auf eine fortgesetzte Rallye einstellen? ## Fokus auf Energietechnik Der Kurssprung der Tesla-Aktie zum Wochenauftakt ist im Wesentlichen auf einen Post von Elon Musk auf seiner Social Media-Plattform X zurückzuführen. Musk kündigte eine engere Kooperation von Tesla mit SpaceX im Bereich der Energietechnik an. Konkret geht es dabei um die Fertigung von Gasturbinenschaufeln. Sind sie nach Ansicht des Tesla- und SpaceX-Chefs der zentrale Engpass in Bezug auf die Energieversorung von Rechenzentren. Ihre Fertigung ist aufwendig und nimmt dementsprechend viel Zeit in Anspruch. Gas klingt erst mal gar nicht nach einer Zukunftstechnologie, in die Musk generell über Tesla oder SpaceX investieren würde. Das Problem ist aber, dass der Aufbau von Solarparks zur Energieversorgung von Rechenzentren nicht schnell genug vorankommt, sodass Gas laut Musk eine wichtige Brückentechnologie darstellt. Für Tesla-Aktionäre ist das deshalb eine interessante Neuigkeit, weil Elon Musk nun offenbar wieder stärker das Geschäft mit Energietechnik in den Fokus nimmt. Muss er auch, da es sich im Gegensatz zum schwächelnden Autobereich dynamisch entwickelt. ## Das Cybercab kommt endlich Es gibt aber auch Neuigkeiten vom Autohersteller Tesla. Am Donnerstag wird im texanischen Austin das Cybercab Launch Event stattfinden, auf dem Teslas autonome Fahrzeugplattform sowie die kommerzielle Skalierung des Robotaxigeschäfts im Mittelpunkt stehen werden. Der Autobauer wird auf dem Event die finale Serienversion des zweisitzigen, vollelektrischen Cybercabs vorstellen. Das Fahrzeug ist vollständig auf autonomes Fahren ausgelegt und verzichtet im Innenraum komplett auf klassische Bedienelemente. Tesla wird auf dem Event voraussichtlich demonstrieren, wie das Cybercab schrittweise den bisherigen Einsatz von Model-Y-Fahrzeugen ablösen soll. Spannend werden auch die Neuigkeiten zur Hardware-Generation AI4 und dem Unboxed-Fertigungsverfahren. Auch die hauseigene Ride-Hailing-Plattform, über die Kunden autonome Fahrten buchen können, sowie Details zum Flottenmanagement dürften auf dem Programm des Launch Events stehen. Zudem kündigte Elon Musk am Wochenende auch Funktions-Updates für die Full Self-Driving-Software an, unter anderem KI-gestützte Optimierungen zur Hindernis- und Schlaglochvermeidung. Du willst bei Tesla und der Autoindustrie auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Tesla&stockidentifier=symbol%3ATSLA)! ## Ausführliche Chartanalyse Eine [ausführliche Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-mit-25-ist-der-weg-nach-oben-frei/) der Tesla-Aktie findet ihr heute beim meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Den Anschluss verloren Elon Musk weckt mit seinen jüngsten Ankündigungen wieder große Erwartungen auf dem Markt und die Tesla-Fans lassen sich ein weiteres Mal davon elektrisieren. Aber ein Blick auf die Realität zeigt, wie trübe die Lage von Tesla in Bezug auf autonomes Fahren ist. Bislang betreibt der Autobauer nur eine kleine Testflotte mit autonom fahrenden Taxis in einigen Städten von Texas. In Kalifornien, dem mit Abstand wichtigsten Bundesstaat in Bezug auf Robotaxidienste, hat Tesla bis heute keine Genehmigung für das fahrerlose Operieren auf öffentlichen Straßen sowie für kommerzielle Passagierfahrten erhalten. Ob und wann der Konzern diese Genehmigungen bekommen wird, ist völlig offen. Auch in Europa gibt es noch keine Genehmigung der zuständigen Behörden, Testfahren unter menschlicher Überwachung durchzuführen. Ein vollkommen fahrerloser Robotaxibetrieb ohne Sicherheitsfahrer ist rechtlich für Tesla in Europa noch in weiter Ferne. Noch weiter zurück hängt Tesla in China. Das Unternehmen führt zwar Gespräche mit den chinesischen Behörden. Details zu einem möglichen Zeitplan für Testfahren oder gar eine Zulassung sind bislang nicht bekannt. ## Nichts als heiße Luft Seit vielen Jahren produziert Tesla in Bezug auf Robotaxis nichts als heiße Luft. Bis heute ist der Autobauer nicht über ein paar Testfahrten in einigen wenigen Städten hinausgekommen. Zum Vergleich: Waymo (Alphabet) betreibt seit sechs Jahren Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer an Bord. Die Robotaxis von Apollo Go (Baidu) sind seit vier Jahren im Einsatz. Beide Unternehmen machen jeden Monat Abertausenden Fahrten in zahlreichen Städten und nehmen inzwischen den internationalen Rollout in Angriff. Tesla fährt bei Robotaxis dem Wettbewerb schon seit Jahren hinterher und hat meiner Überzeugung nach inzwischen den Anschluss verloren. Die Börse scheint das nicht viel zu kümmern, denn die Tesla-Aktie wird nach wie vor mit einem astronomisch hohen Forward-KGV von 180 bewertet. Wir sprechen hier von einem Unternehmen, dass im niedrigen zweistelligen Bereich wächst. Abschließend: Wenn Du Aktien kennenlernen willst, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an Tesla, dann wir doch mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Ich warne Anleger schon seit Jahren vor einem Investment in die Tesla-Aktie. Sie ist angesichts ihrer mauen Zukunftsperspektiven viel zu hoch bewertet. Der Wettbewerb im klassischen Autobau ist knallhart und lässt kaum Marge zu. Und bei Robotaxis hat Tesla meines Erachtens den Anschluss an den Wettbewerb verloren. Die Tesla-Aktie ist längst zu einem Unterperformer verkommen. Sowohl über einen 3- als auch einen 5-Jahreszeitraum hat sich der Vergleichsindex Nasdaq 100 deutlich besser entwickelt als Elon Musks Autofirma. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Der 2003 gegründete US-Autohersteller mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas ist derzeit der weltweit zweitgrößte Hersteller von Elektroautos. Neben Fahrzeugen stellt Tesla (WKN: A1CX3T) auch Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen her. - Die Fahrzeuge und teilweise auch die Batterien werden in Gigafactories genannten Großfabriken produziert. Derzeit betreibt Tesla Gigafactories in den USA, Deutschland und China. - Tesla ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei rund 1,15 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Tungsten West-Aktie +17%: Wird sie jetzt noch erfolgreicher?](https://www.sharedeals.de/tungsten-west-aktie-17-wird-sie-jetzt-noch-erfolgreicher/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Wenn es um Wolfram-Aktien geht, sprechen alle immer über Almonty-Industries. Aber während die Almonty-Aktie ihren Kurs in den letzten zwölf Monaten „nur“ knapp mehr als vervierfacht hat, schoss die Tungsten West-Aktie fast um den Faktor 6 durch die Decke. Was treibt den Kurs des Wolframproduzenten in immer neue Höhen und sollten Anleger jetzt noch einsteigen? ## London beteiligt sich Es ist eine sehr wichtige Nachricht, die den Kurs der Tungsten West-Aktie am Dienstagvormittag um fast +20% nach oben drückt. Die britische Regierung beteiligt sich über den staatlichen National Wealth Fund (NWF) mit einem Investmentpaket von bis zu 71 Millionen GBP am Rohstoffunternehmen. Das Paket umfasst 36 Millionen GBP in Form einer Aktienbeteiligung, wodurch der Staat ca. 7,4% der Anteile übernimmt, sowie eine Kreditlinie über 25 Millionen GBP mit einer Option auf weitere 10 Millionen GBP. Damit ist die benötigte Finanzierung zum vollständigen Neustart der Hemerdon-Mine in England gesichert. Im Rahmen dieser finanziellen Beteiligung Großbritanniens haben sich die Regierung und Tungsten West auch auf ein strategisches Lieferabkommen geeinigt. Die britische Regierung hat sich das Recht gesichert, bis zu 50% der zukünftigen Wolframproduktion der Mine für heimische Schlüsselindustrien und die Rüstung abzunehmen. Tungsten West plant, die erste Phase der Wiederinbetriebnahme im laufenden dritten Quartal 2026 zu starten. Die vollständige Inbetriebnahme der Verarbeitungsanlagen ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Du interessierst Dich für den Rohstoffsektor? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Tungsten+West&stockidentifier=symbol%3ATUN) über alle wichtigen Entwicklungen informiert! ## Neues 3-Jahreshoch Die Tungsten West-Aktie klettert durch ihren heutigen Kurssprung auf den höchsten Stand seit April 2022 und überwindet gleichzeitig die psychologisch wichtige Marke von 50 GBP. Der mittelfristige Aufwärtstrend der Aktie ist damit weiterhin intakt. ## Deshalb ist die Beteiligung so wichtig Für die Tungsten West-Aktie ist die finanzielle und strategische Beteiligung Londons am Unternehmen meiner Meinung nach Gold wert. Sie liefert dem Rohstoff-Startup eine Kombination aus frischem Geld, staatlicher Unterstützung und strategischer Legitimation. Die Beteiligung macht für mich deutlich, dass die britische Regierung im Wolframproduzenten ein Unternehmen von nationaler Bedeutung sieht. Diese Einschätzung wird sich in den kommenden Jahren nicht ändern. ## Hat der Kurs noch Potenzial? Ob die Tungsten West-Aktie allerdings nach ihrem Höhenflug in den letzten Monaten noch Potenzial hat, ist eine andere Frage, deren Antwort im Wesentlichen davon abhängt, wie schnell die Hemerdon-Wolframmine bei voller Auslastung läuft. Nach den Plänen des Unternehmens soll die Vollauslastung bereits im Laufe des kommenden Jahres, spätestens Ende 2027 erreicht werden. Dann könnte die Mine ca. 3.300 bis 3.500 Tonnen Wolframtrioxid sowie Zinn als Nebenprodukt pro Jahr abwerfen. Beim aktuellen Weltmarktpreis könnte das sogar einen Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen GBP bedeuten. Derzeit ist die Tungsten West-Aktie mit rund 630 Millionen GBP an der Börse bewertet. Wir sprechen also über einen durchaus ambitionierte Bewertung in Höhe des Sechsfachen Jahresumsatzes. Trotzdem ist die Tungsten West-Aktie meiner Meinung nach auch auf dem aktuellen Kursniveau noch einen Kauf wert — zumindest für langfristig orientierte Anleger. Angesichts der hohen Nachfrage nach Wolfram und der immer noch bestehenden Dominanz Chinas bei der Wolframproduktion und -verarbeitung wird der Preis des kritischen Metalls weiterhin hoch bleiben. Um den Verkauf der gewonnenen Wolframs zu sehr hohen Preisen muss man sich also keine Sorgen machen. Zudem gehe ich davon aus, dass die Hemerdon-Mine in Großbritannien nicht das einzige Förderprojekt von Tungsten West bleiben wird. Das britische Rohstoffunternehmen wird seinen Cashflow in den nächsten Jahren dazu nutzen, weitere Projekte zu starten. Den Jahresumsatz sehe ich demnach nicht bei 100 Millionen GBP gedeckelt. Übrigens: Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. Für Anleger, die ihr Geld gerne mit dem Zukunftsrohstoff Wolfram vermehren wollen, ist die Tungsten West-Aktie eine sehr spannende Alternative zur Almonty-Aktie. Anleger, die die Aktie langfristig halten wollen, können meiner Ansicht nach auf dem aktuellen Kursniveau einsteigen. Anleger, die hingegen auf kurzfristige Gewinne aus sind, sollten besser den nächsten Kursrücksetzer abwarten. Kurseinbrüche von -25% innerhalb weniger Wochen sind bei der Tungsten West-Aktie keine Seltenheit. ## ℹ️ Tungsten West in Kürze - Tungsten West (WKN: A3C53L) mit Sitz in London ist ein britisches Bergbauunternehmen. - Das Unternehmen nimmt derzeit die Hemerdon-Mine in der englischen Provinz Devon wieder in Betrieb. Es handelt sich um die viertgrößte Wolfram-Lagerstätte der Welt. - Das Projekt befindet sich in der finalen Vorbereitungsphase. Der Start der ersten Produktionsphase ist für das 3. Quartal 2026 geplant. - Tungsten West notiert an der Londoner Börse und ist ca. 630 Millionen GBP wert. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [EOS-Aktie: Beginnt jetzt eine neue Ära?](https://www.sharedeals.de/eos-aktie-beginnt-jetzt-eine-neue-aera/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die EOS-Aktie zeichnet sich im bisherigen Jahresverlauf durch extreme Kursschwankungen aus. Dabei bewegte sich der Kurs überwiegend in einer Range zwischen 4 und 7 €. Am Dienstag notiert die Aktie aktuell bei etwa 6,20 €. Damit stellt sich die Frage: Lohnt sich auf dem aktuellen Kursniveau ein Einstieg? ## Restrukturierung abgeschlossen Das Unternehmen befand sich in einem dreijährigen Transformationsprozess. Dabei wandelte sich EOS vom reinen Zulieferer zu einem Anbieter integrierter Verteidigungssysteme. Mittlerweile ist dieser Prozess weitgehend abgeschlossen. Die strategischen Kernbereiche sind nun die Drohnenabwehr, Hochenergielaser und die Weltraumüberwachung. Geschäftseinheiten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, wurden verkauft. Damit ist die Grundlage für die nächste Wachstumsphase geschaffen. ## Drohnenabwehr-Geschäft ausgebaut Um das Kerngeschäft weiter auszubauen, übernahm EOS das Militärgeschäft des europäischen Unternehmens MARSS Group. MARSS verfügt über eine moderne, KI-gestützte Technologie zur Drohnenabwehr. Mithilfe leistungsfähiger Sensoren können Drohnen erkannt und ihre Flugbahnen berechnet werden. Anschließend können geeignete Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden. Kernstück der Technologie ist das NiDAR-System. Zusammen mit der bereits vorhandenen Technologie von EOS entsteht damit ein leistungsfähiger Anbieter im Bereich der Drohnenabwehr. EOS will sich durch die Übernahme zunehmend zu einem Komplettanbieter beziehungsweise Systemhaus entwickeln. Neben Abwehrtechnologien auf Basis von Kanonen und Lasern kommt nun ein weiterer wichtiger Baustein hinzu. ## Wachstumsdynamik beschleunigt sich Das Geschäft mit der Drohnenabwehr erlebt derzeit einen massiven Aufschwung. Die aktuellen militärischen Konflikte zeigen deutlich, dass Drohnen und entsprechende Abwehrsysteme eine immer wichtigere Rolle spielen. Dementsprechend investieren viele Länder erheblich in diese Technologien. Von dieser Entwicklung ist auch der aktuelle Halbjahresbericht geprägt. Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 283% auf 168,8 Millionen AU$. Die Bereiche Drohnenabwehr und ferngesteuerte Waffensysteme entwickelten sich dabei zu den wichtigsten Wachstumstreibern. Beim bereinigten EBITDA wurde aus einem Verlust im Vorjahreszeitraum ein Gewinn von 21,6 Millionen AU$. Unter dem Strich fiel zwar weiterhin ein Verlust von 32,9 Millionen AU$ an, dieser verringerte sich jedoch deutlich. Belastend wirkten sich vor allem hohe Einmalkosten aus. Besonders hervorzuheben ist der hohe Auftragsbestand, der zum Ende des Berichtszeitraums bei 846 Millionen AU$ lag. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und der hohen Auftragslage wurde die Umsatzprognose erneut angehoben. Für das Gesamtjahr erwartet EOS nun einen Umsatz zwischen 360 und 400 Millionen AU$. ## Bewertung Nach dem weitgehenden Abschluss der Transformation tritt das Unternehmen nun zunehmend in eine neue Wachstumsphase ein. Mit seinem Kerngeschäft, insbesondere im Bereich der Drohnenabwehr, trifft EOS einen zentralen Bereich der aktuellen weltweiten militärischen Aufrüstung. Auch die strategische Ausrichtung auf Europa gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Verlegung des Hauptsitzes nach Nizza zeigt, dass der europäische Markt für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens eine wichtige Rolle spielen dürfte. Durch die Übernahme von MARSS erweitert EOS zudem sein Technologieportfolio und kann künftig umfassendere Lösungen im Bereich der Drohnenabwehr anbieten. Entscheidend wird nun sein, ob es dem Unternehmen gelingt, das starke Umsatzwachstum dauerhaft in eine nachhaltige Profitabilität zu überführen. Aus meiner Sicht zeigt die abgeschlossene Transformation bereits erste deutliche Erfolge. Diese positive Entwicklung dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Allerdings ist in dem starken Kursanstieg seit Jahresbeginn bereits viel Positives eingepreist. Vor diesem Hintergrund halte ich das kurzfristige weitere Kurspotenzial zunächst für begrenzt. Die aktuelle Marktbewertung erscheint im Verhältnis zur bisherigen Ertragskraft ambitioniert. Zudem rechne ich weiterhin mit einem sehr volatilen Kursverlauf. **Hier sei erwähnt:** Die nächste Rüstungsspirale wird durch Rohstoffe angetrieben – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Aktien, die massiv vom Trend profitieren werden. ## ℹ️ Electro Optic Systems in Kürze - Electro Optic Systems Holdings (WKN: 580850), kurz EOS, entwickelt und produziert Produkte mit fortschrittlichen elektrooptischen Technologien für die Luft- und Raumfahrt sowie für die Verteidigung. - Das Segment Raumfahrtsysteme entwickelt Bodenprodukte für den australischen und internationalen Raumfahrtmarkt. Das Segment Verteidigungssysteme entwickelt, fertigt und vertreibt fortschrittliche Feuerleit-, Überwachungs- und Waffensysteme für zugelassene Militärkunden. - Der Hauptsitz ist im australischen Symonston sowie in Nizza. Die Produkte werden weltweit vertrieben. - In Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 1,4 Milliarden €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Energy Transfer: Eine nachhaltige Dividendenperle?](https://www.sharedeals.de/energy-transfer-eine-nachhaltige-dividendenperle/) **Published:** Januar 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Das Papier von Energy Transfer steht seit Monaten unter Druck und bietet Anlegern dadurch eine ungewöhnlich hohe Ausschüttungsrendite. Gerade in Phasen sinkender Kurse rückt die Frage nach dem fairen Wert und einem attraktiven Einstiegsniveau besonders stark in den Vordergrund. Der langsame, aber stetige Rückgang des Börsenkurses hat die Ausschüttungsrendite bei der Aktie von Energy Transfer auf über acht Prozent steigen lassen. Die jüngste Berichterstattung des US-Energiekonzerns fiel überwiegend positiv aus. Für Investoren stellt sich vor allem die Frage, auf welchem Kursniveau sich ein Einstieg oder eine Aufstockung rechnet. Die Ermittlung eines inneren Werts auf Basis konservativer Annahmen gilt als bewährter Ansatz, insbesondere bei ausschüttungsstarken Unternehmen. Unter Anwendung dieser Methodik erscheinen die Anteile von Energy Transfer derzeit unterbewertet. ## Einfaches Geschäftsmodell mit langfristiger Perspektive Ein klar verständliches Geschäftsmodell zählt zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen aus Anlegersicht. Energy Transfer erfüllt dieses Kriterium, da das Unternehmen Einnahmen durch den Transport fossiler Energieträger vom Förderort erzielt. Langfristig ist zwar mit einem Rückgang der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen zu rechnen, dieser liegt jedoch weit außerhalb eines realistischen Anlagehorizonts. Die bestehenden Verträge mit Energieabnehmern weisen eine durchschnittliche Laufzeit von 18 Jahren auf. Innerhalb des Umsatzmixes liegt der strategische Schwerpunkt klar auf Erdgas. Dank vergleichsweise niedriger Kosten, geringer Kohlenstoffintensität, hoher Zuverlässigkeit, einfacher Lagerung und breiter Einsatzmöglichkeiten gilt Erdgas als der Energieträger mit der größten Bestandskraft. Insbesondere für die Beheizung von Gebäuden sowie für energieintensive Industrieprozesse existieren derzeit keine gleichwertigen Alternativen. Zusätzlichen Rückenwind erhält die Branche durch den stark steigenden Energiebedarf im Zuge des Ausbaus künstlicher Intelligenz. Rechenzentren sind auf eine stabile und jederzeit verfügbare Energieversorgung angewiesen, wodurch Erdgas zur bevorzugten Lösung geworden ist. Selbst skeptisch eingestellte Beobachter des KI-Investitionsbooms finden in Energy Transfer ein Geschäftsmodell, das nicht auf Spekulation, sondern auf Infrastruktur basiert. Während andere nach Gold suchen, liefert das Unternehmen die unverzichtbaren Werkzeuge. ## Wachstum durch Engpässe und Projektpipeline Energy Transfer befindet sich in einer für viele Unternehmen beneidenswerten Situation, da die Nachfrage das aktuelle Angebot übersteigt. Der Vorstand plant, im Jahr 2026 gezielt Kapital in den Ausbau der Erdgas-Pipelinekapazitäten zu lenken. Eine umfangreiche Projektpipeline soll sicherstellen, dass der steigende Bedarf zeitnah bedient werden kann. ## Ausschüttungsstruktur als Bewertungsgrundlage Die handelbaren Anteile von Energy Transfer sind keine klassischen Aktien, sondern Ausschüttungseinheiten. Ihr primärer Zweck besteht darin, die ausschüttungsfähigen Erträge an die Anteilseigner weiterzuleiten. Bewertungsmodelle auf Basis zukünftiger Ausschüttungen eignen sich daher besonders gut, da sie den inneren Wert allein aus dem Barwert erwarteter Zahlungen ableiten. Kursgewinne über diesen Wert hinaus stellen einen zusätzlichen Ertrag dar. ## Bewertung mit konservativen Annahmen Für die Bewertung der Anteile bietet sich das Gordon-Growth-Modell an, das von einem langfristig stabilen Ausschüttungswachstum ausgeht. Obwohl Energiepreise zyklischen Schwankungen unterliegen, ist Energy Transfer weitgehend davon abgeschirmt, da die Erlöse überwiegend aus Transport- und Lagerdienstleistungen stammen. Als erforderliche Rendite werden elf Prozent angesetzt, deutlich oberhalb der typischen Marktrenditeannahmen. Dieser Aufschlag dient weniger der Risikoabschätzung als vielmehr der bewussten Schaffung einer Sicherheitsmarge. Das langfristige Ausschüttungswachstum wird mit drei Prozent veranschlagt, gestützt durch den steigenden Energiebedarf, die Projektpipeline und geplante Erweiterungen. In den vergangenen fünf Jahren lag das durchschnittliche Wachstum der Ausschüttungen bei über vier Prozent. Auf Basis einer vierteljährlichen Ausschüttung von 0,3325 US-Dollar ergibt sich daraus ein innerer Wert von rund 17,12 US-Dollar je Einheit. Kurse um 17 US-Dollar und darunter erscheinen damit als attraktives Einstiegsniveau. ## Risikofaktoren im Überblick Ein zentrales Risiko bleibt die enge Korrelation zwischen Anteilspreis und Energiepreisen. Prognosen für das Jahr 2026 zeichnen ein gemischtes Bild. Während Rohölpreise laut Schätzungen weiter unter Druck geraten könnten, wird für Erdgas ein Preisanstieg erwartet. Da der Umsatzanteil von Erdgas bei Energy Transfer weiter wächst, wirkt dieser Trend stabilisierend. Als gebührenbasiertes Geschäftsmodell ist das Unternehmen nur indirekt von Preisänderungen betroffen. Sinkende Rohölpreise können zwar zu geringeren Fördermengen und damit zu niedrigeren Transportvolumina führen, dieser Effekt wird jedoch durch die starke Nachfrage nach Erdgas relativiert. Angesichts der umfangreichen Projektpipeline erscheint dieses Risiko überschaubar. Ein weiterer häufig genannter Kritikpunkt ist die hohe Verschuldung. Die Gesamtverbindlichkeiten übersteigen zwar die Marktkapitalisierung, jedoch fallen die fälligen Rückzahlungen im Jahr 2026 geringer aus als im Vorjahr. Zudem wurde eine Reduzierung der Investitionsausgaben angekündigt, was zusätzlichen finanziellen Spielraum schafft. Die angestrebten Verschuldungskennzahlen bewegen sich bereits im unteren Bereich der Zielspanne, sodass die Schuldenlast aktuell nicht als strukturelles Hindernis einzustufen ist. ## Ausblick für langfristig orientierte Anleger Der jüngste Kursrückgang steht in deutlichem Gegensatz zur operativen Entwicklung des Unternehmens. Seit dem Jahreshoch im Februar 2025 hat der Anteilspreis über 15 Prozent verloren, obwohl gleichzeitig Rekordwerte bei den transportierten Mengen erreicht wurden. Geduldige Anleger können fallende Ölpreise nutzen, um ihre durchschnittlichen Einstiegskosten zu senken, ohne das Geschäftsmodell infrage stellen zu müssen. Die Projektpipeline und der Ausbau des Erdgasgeschäfts dürften auch künftig ausreichend Erträge liefern, um die Ausschüttungen zu sichern. Steigende Rohölpreise in Kombination mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Erdgas könnten mittelfristig zu einem besonders günstigen Umfeld führen. Wer auf dem aktuellen Niveau einsteigt, sichert sich eine nachhaltige Ausschüttungsrendite von über acht Prozent und positioniert sich für moderates Ausschüttungswachstum bei gleichzeitigem Kurspotenzial. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Report „3 Top-Picks 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ist Dein Depot in diesem Jahr gut gerüstet – nutze die Chance und schlage den Markt! ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! [Hier erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text). **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Apple-Aktie: Nach der Ver-23-Fachung – das muss der neue CEO liefern!](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-nach-der-ver-23-fachung-das-muss-der-neue-ceo-liefern/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bei Apple endet eine Ära: John Ternus übernimmt am heutigen 1. September den Vorstandsvorsitz von Tim Cook. Dieser hinterlässt gewaltige Fußstapfen. Seit seinem Amtsantritt im August 2011 hat sich die Apple-Aktie auf vergleichbarer, um Aktiensplits bereinigter Basis mehr als ver-23-facht. Für Anleger entscheidet nun jedoch nicht mehr Cooks Bilanz, sondern ob Ternus den wertvollsten Technologiekonzern der Welt wieder innovationsfreudiger machen kann. ## Tim Cook machte Apple zur Ertragsmaschine Als Cook am 24. August 2011 übernahm, kostete die Apple-Aktie splitbereinigt rund 13,44 US$. Am Montag schloss sie bei 316,85 US$. Aus 1.000 US$ wären damit vor Dividenden etwa 23.600 US$ geworden. Der Börsenwert stieg im gleichen Zeitraum von rund 347 Milliarden auf mehr als 4,6 Billionen US$. Der Jahresumsatz erhöhte sich von ungefähr 108 auf zuletzt 416 Milliarden US$. Cook erfand nicht das nächste iPhone. Er verwandelte Apple jedoch in eine effizientere, berechenbarere und stärker diversifizierte Ertragsmaschine. Mit Apple Watch, AirPods, Apple Pay und weiteren Diensten erschloss der Konzern neue Märkte. Die Serviceerlöse überschritten zuletzt erstmals 100 Milliarden US$ jährlich. Gleichzeitig kaufte Apple unter Cook eigene Aktien für annähernd 900 Milliarden US$ zurück und verringerte die Anzahl ausstehender Papiere erheblich. Cooks Leistung bestand somit weniger in einem einzelnen revolutionären Produkt. Er perfektionierte die Lieferkette, stärkte das Ökosystem und monetarisierte die installierte Gerätebasis immer intensiver. **Tipp:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## John Ternus muss die Innovationslücke schließen Ternus ist kein externer Sanierer. Der Maschinenbauingenieur arbeitet seit 25 Jahren für Apple und leitete zuletzt die Hardwareentwicklung. Unter seiner Verantwortung entstanden wichtige Generationen von iPhone, iPad, Mac, AirPods und Apple Watch. Die Übergabe verspricht deshalb Kontinuität. Seine größte Aufgabe liegt allerdings außerhalb der klassischen Hardware. Bei künstlicher Intelligenz läuft Apple der Konkurrenz hinterher. Die umfassend überarbeitete Siri verzögerte sich, während OpenAI, Google und andere Anbieter ihre Modelle in hohem Tempo weiterentwickelten. Apple greift deshalb verstärkt auf Partnertechnologie zurück. Dieser kapitalarme Ansatz kann funktionieren, wenn es dem Konzern gelingt, fremde Modelle besser als die Konkurrenz in seine Geräte zu integrieren. Ternus muss jedoch beweisen, dass Apple dabei nicht dauerhaft die Kontrolle über eine strategisch wichtige Technologieebene verliert. Das erwartete faltbare iPhone und neue KI-Funktionen können kurzfristig einen Upgrade-Zyklus auslösen. Langfristig braucht Apple jedoch mehr als eine weitere Gehäuseform. Entscheidend wird, ob aus Apple Intelligence zusätzliche Serviceerlöse und überzeugende Gründe für den Kauf neuer Geräte entstehen. ## China und die Bewertung lassen wenig Spielraum Auch geopolitisch übernimmt Ternus einen anspruchsvollen Konzern. China bleibt ein wichtiger Absatzmarkt und ein zentraler Bestandteil der Lieferkette. Gleichzeitig versucht Apple, die Produktion stärker auf Indien, Vietnam und andere Standorte zu verteilen. Tim Cook verschwindet deshalb nicht vollständig. Als geschäftsführender Verwaltungsratschef soll er sich unter anderem um Kontakte zu Regierungen und politischen Entscheidungsträgern kümmern. Das reduziert das Übergaberisiko, gibt Ternus aber auch wenig Gelegenheit für einen vollständigen strategischen Neustart. An der Börse sind die Erwartungen bereits hoch. Bei 316,85 US$ wird Apple mit rund 4,66 Billionen US$ bewertet. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei etwa 324,45 US$ und damit nur geringfügig über dem aktuellen Kurs. Der neue CEO erhält somit keinen Bewertungsbonus auf Vorschuss. Tim Cook hat Apple für Aktionäre zu einer der erfolgreichsten Aktiengeschichten überhaupt gemacht. Die mehr als 23-fache Kursentwicklung wird John Ternus kaum wiederholen können. Verkaufen würde ich allein wegen des Führungswechsels nicht. Für weitere deutliche Kursgewinne muss der neue CEO jedoch zeigen, dass Apple neben perfekten Abläufen auch wieder technologische Führung liefern kann. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,62 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Oracle-Aktie: 638 Milliarden Dollar Aufträge – und trotzdem geht's nicht hoch](https://www.sharedeals.de/oracle-aktie-638-milliarden-dollar-auftraege-und-trotzdem-gehts-nicht-hoch/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Oracle steht vor einem ungewöhnlichen Paradox: Der US-Softwareriese verfügt über vertraglich zugesicherte künftige Umsätze von 638 Milliarden Dollar, während der Börsenwert zuletzt nur rund 430 Milliarden Dollar betrug. Hinter dieser scheinbar eklatanten Unterbewertung steckt jedoch eine entscheidende Frage: Wie profitabel kann Oracle die gewaltigen KI-Aufträge tatsächlich abarbeiten? ## Rekord-Auftragsbestand durch künstliche Intelligenz Zum Ende des Geschäftsjahres 2026 am 31. Mai hatte Oracle sogenannte Remaining Performance Obligations (RPO) von 638 Milliarden Dollar ausgewiesen. Dabei handelt es sich um vertraglich vereinbarte Leistungen, die noch nicht als Umsatz verbucht wurden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg um 363 Prozent. Allein im vierten Quartal kamen weitere 85 Milliarden Dollar hinzu. Treiber dieser außergewöhnlichen Entwicklung ist vor allem die rasant wachsende Nachfrage nach Cloud-Infrastruktur für das Training und den Betrieb von KI-Modellen. Oracle konnte seine Umsätze mit Cloud-Infrastruktur im Geschäftsjahr 2026 in jedem Quartal deutlich beschleunigen. Die Wachstumsraten lagen nacheinander bei 55, 68, 84 und zuletzt 93 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal. Damit hat Oracle einen gewaltigen Wachstumspuffer aufgebaut. Die Verträge sind allerdings nicht mit sofort realisierten Einnahmen gleichzusetzen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Ein Großteil des Geldes kommt erst später Oracle erwartet nach eigenen Angaben, innerhalb der kommenden zwölf Monate rund 12 Prozent des bestehenden Auftragsbestands als Umsatz zu verbuchen. Das entspricht etwa 77 Milliarden Dollar. Weitere 34 Prozent beziehungsweise rund 217 Milliarden Dollar sollen innerhalb eines Zeitraums von 13 bis 36 Monaten folgen. Damit wären innerhalb von drei Jahren ungefähr 290 Milliarden Dollar des heutigen Auftragsbestands als Umsatz realisiert. Mehr als die Hälfte der 638 Milliarden Dollar liegt dagegen zeitlich noch weiter entfernt. Diese zeitliche Streckung ist für die Bewertung der Aktie entscheidend. Oracle rechnet für das Geschäftsjahr 2027 mit einem Gesamtumsatz von rund 90 Milliarden Dollar nach 67,4 Milliarden Dollar im abgelaufenen Geschäftsjahr. Für das erste Quartal wird ein Umsatzwachstum von 27 bis 29 Prozent erwartet. Der Auftragsbestand bietet somit grundsätzlich die Grundlage für mehrere Jahre kräftigen Wachstums – er lässt sich jedoch nicht beliebig schnell in Umsatz und Gewinn verwandeln. ## Das Problem liegt in den Kosten der KI-Infrastruktur Noch wichtiger als die schiere Größe des Auftragsbestands ist deshalb die Frage, wie viel von diesem Umsatz am Ende als Gewinn und freier Cashflow übrig bleibt. Oracle hat im Geschäftsjahr 2026 zwar einen Rekord beim operativen Cashflow erreicht: Mit 32 Milliarden Dollar lag dieser 54 Prozent über dem Vorjahr. Gleichzeitig verschlang der Ausbau der Rechenzentren jedoch mehr Geld, als das operative Geschäft einbrachte. Der freie Cashflow fiel deshalb mit 23,7 Milliarden Dollar ins Minus. Oracle musste im Geschäftsjahr 2026 zudem rund 43 Milliarden Dollar an neuen Schulden aufnehmen und weitere 5 Milliarden Dollar über Eigenkapital finanzieren. Für das Geschäftsjahr 2027 plant das Unternehmen zusätzliche Kapitalaufnahmen von etwa 40 Milliarden Dollar, darunter ein bereits angekündigtes Aktienprogramm über 20 Milliarden Dollar. Der KI-Boom verändert damit die finanzielle Struktur des Konzerns. Oracle wandelt sich zumindest vorübergehend von einem Unternehmen, das erheblichen Cashflow generiert, zu einem Unternehmen mit enormem Kapitalbedarf. ## Kunden finanzieren einen Teil des Ausbaus mit Eine wichtige Entlastung kommt von den Kunden selbst. Oracle zufolge belaufen sich Vorauszahlungen sowie von Kunden bereitgestellte Hardwarebestandteile aus großen KI-Verträgen inzwischen auf insgesamt 75 Milliarden Dollar. Dadurch muss Oracle einen erheblichen Teil der notwendigen Investitionen nicht selbst finanzieren. Das reduziert zwar den Kapitalbedarf, beseitigt das wirtschaftliche Risiko aber nicht. Für die Erfüllung der KI-Verträge benötigt Oracle unter anderem hochpreisige Grafikprozessoren, Rechenzentren und große Mengen an Energie. Hinzu kommen die Finanzierungskosten für die aufgenommenen Schulden. Die entscheidende Kennzahl ist daher nicht der Auftragsbestand allein, sondern die Rendite, die Oracle mit diesem Auftragsbestand erzielen kann. ## Warum die Aktie trotz des gigantischen Backlogs unter Druck steht Die Diskrepanz zwischen Auftragsbestand und Börsenwert wirkt auf den ersten Blick wie ein offensichtliches Schnäppchen. Doch ein Auftragsbestand von 638 Milliarden Dollar ist eben kein Gewinn von 638 Milliarden Dollar. Zwischen dem vertraglich zugesicherten Umsatz und dem tatsächlich verfügbaren Gewinn liegen erhebliche Investitionen und laufende Kosten. Die Oracle-Aktie notierte zuletzt bei rund 149 Dollar und damit deutlich unter ihrem zwischenzeitlichen 52-Wochen-Hoch von 345,72 Dollar. Der Börsenwert lag bei etwa 430 Milliarden Dollar. Selbst unter Einbeziehung der rund 98 Milliarden Dollar Nettoverschuldung wird das Unternehmen damit laut der zugrunde liegenden Analyse niedriger bewertet als sein gesamter vertraglich zugesicherter Umsatzbestand. Diese Differenz lässt sich als Ausdruck einer Skepsis des Kapitalmarkts interpretieren. Investoren stellen offenbar weniger die Existenz der Nachfrage infrage als vielmehr die Frage, welche Margen Oracle mit der Erfüllung dieser Verträge erwirtschaften kann und wie stark die dafür erforderliche Verschuldung und Verwässerung die Aktionäre belastet. ## Bewertung erscheint moderat – Risiko bleibt hoch Gemessen an den erwarteten Gewinnen wirkt die Aktie nicht offensichtlich teuer. Oracle wird mit etwa dem 26-Fachen des Gewinns bewertet. Auf Basis der für das Geschäftsjahr 2027 in Aussicht gestellten bereinigten Gewinne von 8,05 Dollar je Aktie liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis bei ungefähr 19. Für ein Unternehmen, das im Geschäftsjahr 2027 einen Umsatzanstieg von rund 34 Prozent anpeilt, ist das auf den ersten Blick eine vergleichsweise moderate Bewertung. Allerdings preist der Markt offenbar Risiken ein, die bei klassischen Softwareunternehmen weniger ausgeprägt wären: hohe Investitionen, steigende Verschuldung, mögliche Aktienverwässerung und die noch nicht abschließend bewiesene Profitabilität großvolumiger KI-Infrastrukturverträge. Oracle besitzt mit 638 Milliarden Dollar einen außergewöhnlichen Auftragsbestand und damit eine enorme Visibilität für das künftige Umsatzwachstum. Ob daraus jedoch auch ein entsprechend hoher Wert für die Aktionäre entsteht, hängt entscheidend davon ab, wie profitabel das Unternehmen seine KI-Infrastruktur betreiben kann und wie hoch der dafür notwendige Kapitalbedarf bleibt. Der gewaltige Auftragsbestand ist deshalb ein starkes Argument für die Wachstumsstory – aber noch kein Beweis dafür, dass die Aktie tatsächlich günstig ist. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Oracle in Kürze - Oracle (WKN: 871460) ist ein US-Soft- und Hardwarekonzern mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas. - Bekannt ist der Konzern vor allem als Betreiber eines Datenbanksystems. Darüber hinaus bietet Oracle seinen Kunden Cloud-Infrastruktur und zahlreiche Anwendungen an. - Gegründet im Jahre 1977 und mit einem Jahresumsatz von fast 70 Milliarden US$ zählt Oracle zu den ältesten und größten Tech-Konzernen weltweit. - Oracle ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 430 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AMD-Aktie: Der Chip-Gigant ist noch lange nicht am Ziel](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-der-chip-gigant-ist-noch-lange-nicht-am-ziel/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Advanced Micro Devices hatte im Frühjahr eine außergewöhnlich dynamische Entwicklung gezeigt und sich im Kurs mehr als verdoppelt. Nach der Konsolidierung bietet die aktuelle Bewertung weiterhin Potenzial, insbesondere weil AMD sowohl im Servergeschäft als auch bei KI-Beschleunigern von langfristigen Wachstumstrends profitiert. ## AMD setzt seine Aufholjagd fort AMD zählt seit Jahren zu den interessanteren Halbleiterwerten und hat sich insbesondere im Rechenzentrumsmarkt zu einem ernsthaften Konkurrenten für Intel entwickelt. Bereits im ersten Quartal hatte sich gezeigt, dass der zunehmende Einsatz agentischer KI nicht nur die Nachfrage nach Grafikprozessoren, sondern auch nach leistungsfähigen CPUs antreibt. Seit der letzten Quartalsbilanz im Mai hat die Aktie zunächst kräftig zugelegt und zeitweise rund 580 US-Dollar erreicht. Anschließend gab der Kurs einen Teil der Gewinne wieder ab und bewegt sich inzwischen im Bereich von 470 US-Dollar. Die langfristige Entwicklung bleibt dennoch bemerkenswert. Während AMD in den vergangenen neun Jahren um rund 3.500 Prozent gestiegen ist, legte der S&P 500 im selben Zeitraum lediglich um etwa 200 Prozent zu. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Im Prozessormarkt verschieben sich die Kräfteverhältnisse Besonders deutlich wird AMDs Fortschritt beim Blick auf den x86-Prozessormarkt. Nach den jüngsten Zahlen von Mercury Research erreichte AMD im zweiten Quartal 2026 einen Anteil von 30,7 Prozent am gesamten x86-Markt. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht das einem Anstieg von 6,5 Prozentpunkten. Noch wichtiger ist die Entwicklung im lukrativen Servergeschäft. Dort steigerte AMD seinen Marktanteil auf 34,5 Prozent. Das entspricht einem Plus von 7,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und 1,3 Prozentpunkten gegenüber dem ersten Quartal. Auch im Desktop- und Mobilsegment konnte AMD weitere Marktanteile gewinnen. Im Desktopbereich lag der Anteil bei 34,9 Prozent, während AMD bei mobilen Prozessoren 28,9 Prozent erreichte. Für Intel entwickelt sich die Situation zunehmend schwieriger. Der Marktanteil des Unternehmens im gesamten x86-Segment fiel erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten unter die Marke von 70 Prozent. ## AMD erzielt überproportional hohe Umsätze Noch aussagekräftiger als die reinen Stückzahlen ist die Entwicklung beim Umsatzanteil. AMD erzielt inzwischen einen deutlich höheren Umsatzanteil, als es der reine Marktanteil nach verkauften Prozessoren vermuten lässt. Im Servergeschäft lag AMDs Stückanteil im ersten Quartal bei 33,2 Prozent, während der Umsatzanteil 46,2 Prozent erreichte. Im Desktopmarkt standen 33,2 Prozent Stückanteil einem Umsatzanteil von 37,6 Prozent gegenüber. Bei mobilen Prozessoren betrugen die entsprechenden Werte 28,3 beziehungsweise 28,9 Prozent. Besonders im Servergeschäft zeigt sich damit ein erheblicher Unterschied zwischen Absatz und Umsatz. AMD verkauft zwar weniger Prozessoren als Intel, erzielt mit seinen Produkten aber einen deutlich größeren Anteil des Gesamtumsatzes. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der höheren Leistungsfähigkeit und Positionierung der AMD-Produkte. Intel musste in den vergangenen Jahren teilweise über niedrigere Preise gegen die Konkurrenz ankämpfen, während AMD zunehmend in margenstärkeren Bereichen Marktanteile gewinnen konnte. ## Die nächste EPYC-Generation könnte den Vorsprung ausbauen AMD profitiert zudem von der technologischen Entwicklung bei seinem Fertigungspartner Taiwan Semiconductor Manufacturing. Während TSMC den Übergang zu fortschrittlicheren Fertigungsprozessen vorantreibt, hat Intel weiterhin mit der vollständigen Hochskalierung seiner 18A-Technologie für Serverprozessoren zu kämpfen. Besonders interessant ist deshalb die nächste Generation der EPYC-Prozessoren. Nach der fünften Generation mit dem Codenamen Turin, die Ende 2024 auf den Markt kam, steht nun die sechste Generation Venice vor der Einführung. Venice soll auf TSMCs kommender N2-Fertigungstechnologie produziert werden und damit einen erheblichen technologischen Fortschritt ermöglichen. Gleichzeitig wird die neue AMD-Plattform voraussichtlich nahezu ein Jahr vor Intels konkurrierender Diamond-Rapids-Generation erscheinen, die auf Intels 18A-P-Prozess basieren soll. Im schnell wachsenden KI- und Rechenzentrumsmarkt kann ein solcher zeitlicher Vorsprung erheblichen wirtschaftlichen Wert besitzen. Betreiber großer Rechenzentren und Hyperscaler verfügen über enorme Investitionsbudgets und haben ein starkes Interesse daran, die leistungsfähigsten verfügbaren Prozessoren einzusetzen. ## KI eröffnet AMD zusätzliche Wachstumspfade Der zunehmende Einsatz agentischer KI könnte AMDs CPU-Geschäft zusätzlich Rückenwind verleihen. Solche Anwendungen benötigen nicht ausschließlich leistungsfähige Beschleuniger, sondern auch eine starke Infrastruktur aus CPUs, Speicher und weiteren Komponenten. Parallel dazu entwickelt sich AMDs Instinct-Familie von KI-Beschleunigern zu einem immer wichtigeren Wachstumstreiber. Damit verfügt das Unternehmen über mehrere Möglichkeiten, vom Ausbau der KI-Infrastruktur zu profitieren. Diese Kombination aus steigenden CPU-Marktanteilen, einer starken Position im Servergeschäft und dem Ausbau des Geschäfts mit KI-Beschleunigern macht AMD zu einem der vielseitigsten Halbleiterwerte im aktuellen KI-Zyklus. ## Die Korrektur verändert das langfristige Bild kaum Nach dem Hoch im Juni hat die AMD-Aktie rund 20 Prozent verloren. Gleichzeitig gerieten KI-Werte insgesamt unter Druck, während Sorgen über Inflation, mögliche höhere Zinsen und die geopolitische Lage die Risikobereitschaft der Anleger belasteten. Kurzfristig bleiben diese Faktoren relevant. Gerade bei hoch bewerteten Technologiewerten können Veränderungen des makroökonomischen Umfelds oder enttäuschende Quartalszahlen schnell zu Kursverlusten von fünf bis zehn Prozent innerhalb eines Handelstages führen. Für langfristig orientierte Anleger muss diese Volatilität jedoch nicht zwangsläufig ein negatives Signal darstellen. Entscheidend bleibt die operative Entwicklung des Unternehmens und insbesondere die Frage, ob AMD seine Marktanteile weiter ausbauen und gleichzeitig hohe Margen erzielen kann. Die bisherigen Daten sprechen dafür, dass dieser Trend noch nicht abgeschlossen ist. Vor allem das Servergeschäft und die bevorstehende nächste EPYC-Generation könnten AMD in den kommenden Quartalen zusätzliche Impulse liefern. ## Bewertung bleibt trotz Risiken interessant Eine Investition in AMD ist keineswegs frei von Risiken. Der Wettbewerb im KI- und Halbleitermarkt ist intensiv, die Erwartungen der Anleger sind hoch und die Aktie bleibt entsprechend anfällig für starke Schwankungen. Dennoch überwiegen aus langfristiger Sicht die positiven Faktoren. AMD gewinnt weiterhin Marktanteile, positioniert sich zunehmend erfolgreich im Rechenzentrum und verfügt mit seinen KI-Beschleunigern über ein weiteres Standbein in einem strukturell wachsenden Markt. Auf dieser Grundlage erscheint die jüngste Korrektur eher als Gelegenheit für langfristig orientierte Anleger denn als grundlegende Veränderung der Wachstumsthese. Die Einstufung für AMD bleibt daher bei Strong Buy. AMD hat sich im CPU-Markt eine starke Wettbewerbsposition erarbeitet und könnte mit neuen EPYC-Generationen sowie dem wachsenden KI-Geschäft weitere Marktanteile gewinnen. Trotz erhöhter Volatilität sprechen die langfristigen Wachstumsaussichten weiterhin für eine positive Einschätzung der Aktie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 768 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DocMorris-Aktie: Wie nachhaltig ist der Anstieg?](https://www.sharedeals.de/docmorris-aktie-wie-nachhaltig-ist-der-anstieg/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die DocMorris-Aktie konnte sich nach ihrem Tief im März bei etwa 4 SFR deutlich erholen. Am Montag notiert sie aktuell bei etwa 11 SFR. Der Mehrjahreschart zeigt, dass sich zuletzt ein stabiler Boden gebildet hat. Damit stellt sich die Frage: Beginnt jetzt ein nachhaltiger Kursanstieg? ## Vertrauen kehrt zurück Das größte Problem des Unternehmens in den vergangenen Jahren war die fehlende Profitabilität. Sowohl beim operativen EBITDA als auch beim Nettoergebnis wurden hohe Verluste ausgewiesen. DocMorris setzte lange auf eine aggressive Expansionsstrategie und investierte dafür erheblich in kostenintensive Werbekampagnen. Ein weiterer negativer Faktor war die bislang geringe Bedeutung des Rx-Geschäfts mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Mittlerweile hat sich die Situation verändert. Das Rx-Geschäft entwickelt sich dynamisch und dürfte auch künftig weiter wachsen. Der wichtigste Aspekt ist jedoch, dass das Unternehmen seine Profitabilität deutlich verbessern will. Beim bereinigten EBITDA wird im laufenden Jahr der Break-even angestrebt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DocMorris&stockidentifier=symbol%3ADOCM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Starkes Wachstum im ersten Halbjahr Nach einem soliden ersten Quartal setzte sich das Wachstum im zweiten Quartal deutlich fort – sowohl beim Umsatz als auch bei der operativen Entwicklung. Dies spiegelt sich auch im Halbjahresbericht vom 19. August wider. Der Außenumsatz stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,5% auf 627,8 Millionen SFR. Der Umsatz im Rx-Geschäft legte um 38,3% zu, während das Digital-Segment um 74% wuchs. Auch auf der Ertragsseite kommt der Konzern voran. Der Verlust beim bereinigten EBITDA verringerte sich von 28,8 auf 10,9 Millionen SFR. Der Nettoverlust sank ebenfalls, wenn auch weniger deutlich, von 61 auf 53,1 Millionen. Die Zahlen überzeugen zwar noch nicht vollständig, die Entwicklung geht jedoch in die richtige Richtung. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der aktiven Kundenbasis, die um rund eine Million auf 12,9 Millionen Kunden anstieg. ## Prognose angehoben Die bisherige Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr veranlasste den Konzern, seine Jahresprognose anzuheben. Statt eines Wachstums des Außenumsatzes im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet das Unternehmen nun ein konkretes Wachstum zwischen 9 und 13%. Auch beim bereinigten EBITDA wurden die Zielwerte verbessert. Statt eines Verlustes zwischen 10 und 25 Millionen SFR wird nun nur noch ein Verlust zwischen 10 und 17,5 Millionen SFR erwartet. Der angestrebte Break-even beim bereinigten EBITDA im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres wurde bestätigt. Weiterhin rechnet das Unternehmen damit, im Jahr 2027 beim Cashflow den Break-even zu erreichen. CEO Walter Hess erklärte: > Unsere Umsatzdynamik und unsere operative Effizienz haben im ersten Halbjahr 2026 in allen Bereichen klar zugelegt. Diese positive Entwicklung erlaubt es, die Spanne unserer Umsatz- und adjustierten EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr zu erhöhen. ## Bewertung Aus meiner Sicht verbessert sich die Lage von DocMorris kontinuierlich. Das Rx-Geschäft gewinnt zunehmend an Dynamik und entwickelt sich zum wichtigsten Wachstumstreiber. Besonders positiv ist die Entwicklung der Ertragslage. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, ob der angestrebte Break-even tatsächlich erreicht werden kann. Je früher dies gelingt, desto besser dürfte das für die Aktie sein. Sollte das Ziel jedoch verfehlt werden, könnte dies zu einem deutlichen Kursrückgang führen. Als Nebenwert ist die Aktie zudem grundsätzlich anfälliger für stärkere Kursschwankungen. Trotz des bereits deutlichen Kursanstiegs seit März sehe ich mittelfristig weiteres nachhaltiges Potenzial. Eine mögliche Zielmarke bis zum Jahresende liegt aus meiner Sicht bei rund 15 SFR. Anleger sollten aufgrund der erwartbar hohen Kursschwankungen jedoch eine entsprechend hohe Risikobereitschaft mitbringen. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens DocMorris. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ DocMorris in Kürze - Die DocMorris AG (WKN: A0Q6J0) gehört zu den führenden E-Commerce-Apotheken. - Der Hauptsitz befindet sich in der schweizerischen Stadt Frauenfeld. Das Unternehmen konzentriert sich fast ausschließlich auf den deutschen Markt. - Die Aktie wird an der Schweizer Börse gehandelt; die Marktkapitalisierung beträgt rund 550 Millionen SFR. **Kategorien:** Small Caps --- ### [SanDisk-Aktie: Korrektur doch noch nicht vorbei?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-korrektur-doch-noch-nicht-vorbei/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SanDisk-Aktie steht trotz der jüngsten Erholung weiterhin deutlich unter Druck. Zuletzt verlor der Kurs rund -22%, konnte sich gestern jedoch mit einem Anstieg von +5,5% wieder etwas stabilisieren. Damit stellt sich nun die Frage, ob die jüngste Gegenbewegung den Beginn einer größeren Erholung markiert oder nur ein kurzfristiges Aufflackern bleibt. ## Chartanalyse zu Sandisk Corporation Nachdem der SanDisk-Kurs aus der Bullenflagge nach oben ausgebrochen war, entwickelte sich eine dynamische Rallye. Vom lokalen Tief des 29. Juli stieg der Kurs zwischenzeitlich um knapp +84% an. An der Unterkante des Widerstandsbereiches wurde der Kurs des Techkonzerns jedoch abgelehnt und verlor -22%. Im aktuellen Supportbereich fand der Kurs zunächst erneut Halt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/SNDK_2026-09-01_08-12-39-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der nächste, relevante Resistenzbereich liegt zwischen 1.818 US$ und 1.951 US$. Der relevante Supportbereich zwischen 1.436 US$ und 1.539 US$. Ein Überschreiten des Widerstandes wäre bullisch, während ein Unterschreiten der Unterstützungszone weiteren Verkaufsdruck auslösen könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sandisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 53 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten gekreuzt, was zu einem bärischen Cross geführt hat. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/SNDK_2026-09-01_08-13-02-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder etwas pessimistischer. Beide Indikatoren haben Verkaufssignale geliefert. Auf Wochenbasis halten beide Indikatoren ebenfalls die bärischen Crossover intakt, was kurz- bis mittelfristig für die Bären spricht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart deutet weiterhin auf einen intakten langfristigen Aufwärtstrend hin. Nach der außergewöhnlich starken Rallye der vergangenen Jahre befindet sich die SanDisk-Aktie wahrscheinlich in einer Welle 4 der Korrektur. In der aktuellen primären Zählung läuft dabei eine Erholungsbewegung innerhalb der Welle B. Nach Abschluss der Korrektur könnte anschließend eine Welle 5 folgen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/SNDK_2026-09-01_08-13-38-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In einem Alternativszenario könnte die Welle 4 (röm. iv) bereits abgeschlossen sein. Sollte der Kurs eine korrektive Struktur ausbauen, liegt der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 weiterhin zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.307,43 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 669,50 US$. Erst ein Unterschreiten würde das bullische Szenario invalidieren. Meiner Einschätzung nach bleibt die SanDisk-Aktie trotz der jüngsten Schwäche grundsätzlich bullisch aufgestellt. Die bärischen Signale bei RSI und MACD mahnen kurzfristig zur Vorsicht, während die Elliott-Wellen weiterhin einen übergeordneten Aufwärtstrend nahelegen. Entscheidend sind nun die genannten Support- und Widerstandsbereiche. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt die Chance auf eine Welle 5 bestehen. Ein Bruch darunter würde das bullische Szenario dagegen deutlich schwächen. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 229,40 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose --- ### [PG&E-Aktie: -20% – warum ich trotzdem nicht zugreife!](https://www.sharedeals.de/pge-aktie-20-warum-ich-trotzdem-nicht-zugreife/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die PG&E-Aktie ist am Montag um rund 20% auf 13,27 US$ eingebrochen. Auslöser ist ein Kompromiss zur Reform der kalifornischen Waldbrandhaftung, der Versorgern deutlich weniger Schutz bietet als erhofft. Obwohl die Geschäftszahlen stabil sind und mehrere Analystenziele weit über dem aktuellen Kurs liegen, zeigt der Absturz das grundsätzliche Problem stark regulierter Versorger: Die Gewinnchancen sind begrenzt, bestimmte Haftungsrisiken dagegen kaum kalkulierbar. ## Der entscheidende Schutz fehlt Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom wollte ursprünglich verhindern, dass Versicherer ihre Zahlungen nach Waldbränden von den Versorgern zurückfordern können. Damit sollte das Risiko milliardenschwerer Klagen begrenzt und eine Wiederholung der PG&E-Insolvenz von 2019 verhindert werden. Nach Widerstand von Brandopfern, Versicherern und Abgeordneten wurde dieser Punkt jedoch aus dem Entwurf gestrichen. Der überarbeitete Senate Bill 492 soll Entschädigungen beschleunigen, den Handel mit Schadenersatzforderungen einschränken und Managerboni nach tödlichen, durch Versorgeranlagen ausgelösten Bränden begrenzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Das mag Geschädigten helfen, löst aber das Problem der Aktionäre nicht: Verursachen Stromleitungen einen Großbrand, bleibt PG&E weiterhin einem potenziell offenen Haftungsrisiko ausgesetzt. Das Unternehmen selbst erklärte, der Entwurf schaffe nicht die erforderliche Planungssicherheit, um langfristig bezahlbares Kapital anzuziehen. ## Ein Großbrand kann die gesamte Bewertung verändern Seit 2019 existiert ein kalifornischer Waldbrandfonds, der teilnehmende Versorger nach bestimmten, durch ihre Anlagen verursachten Feuern unterstützen soll. Sein ursprüngliches Volumen lag bei rund 21 Milliarden US$. Allerdings könnten wenige große Katastrophen erhebliche Teile dieser Absicherung aufzehren. Genau deshalb reagierten Analysten so deutlich. BMO Capital stufte PG&E von „Outperform“ auf „Market Perform“ ab und senkte das Kursziel von 28 auf 21 US$. Der geschätzte Bewertungsabschlag für mögliche Waldbrandhaftungen wurde von 6 auf 10 US$ je Aktie erhöht. Wells Fargo reduzierte das Votum auf „Equal Weight“ und das Ziel von 25 auf 24 US$. Mizuho wechselte ebenfalls auf „Neutral“ und strich das Kursziel von 21 auf 16 US$ zusammen. Selbst diese Ziele liegen teilweise deutlich über dem Börsenkurs. Daraus würde ich jedoch keine offensichtliche Unterbewertung ableiten. Analysten können laufende Gewinne, Investitionen und regulatorisch erlaubte Renditen modellieren. Wann der nächste Großbrand entsteht und welche Schäden Gerichte PG&E zurechnen, lässt sich dagegen kaum seriös prognostizieren. ## Operativ solide, finanziell wenig flexibel Das Tagesgeschäft entwickelt sich durchaus ordentlich. Im zweiten Quartal stiegen die bereinigten Kerngewinne von 0,31 auf 0,40 US$ je Aktie. Für 2026 erwartet das Management weiterhin 1,64 bis 1,66 US$. Gleichzeitig benötigt PG&E enorme Summen für den Netzausbau, die steigende Stromnachfrage und den Brandschutz. Allein 2026 sind Investitionen von rund 12,4 Milliarden US$ vorgesehen, bis 2030 umfasst der Kapitalplan etwa 73 Milliarden US$. Ende Juni lagen die langfristigen Schulden bereits bei 61,77 Milliarden US$. Damit entsteht eine ungünstige Kombination: PG&E muss viel Kapital aufnehmen, kann höhere Kosten aufgrund politischer Widerstände aber nicht beliebig über die Strompreise weitergeben. Hinzu kommt ein Haftungsrisiko, das im Extremfall die Erträge vieler Jahre auslöschen kann. Der Kurssturz macht die PG&E-Aktie optisch günstig, aber nicht automatisch attraktiv. In der stark regulierten Versorgerbranche ist das Gewinnpotenzial nach oben begrenzt, während Kaliforniens Waldbrandregeln ein schwer kalkulierbares Abwärtsrisiko schaffen. Solange keine dauerhaft belastbare Haftungslösung existiert, würde ich trotz des Rückgangs nicht zugreifen. Der Crash unterstreicht erneut das Regulationsrisiko. ## ℹ️ PG&E Corporation in Kürze - PG&E (WKN: 851962) ist ein US-amerikanischer Strom- und Gasversorger mit Sitz in Oakland, Kalifornien. - Das regulierte Tochterunternehmen Pacific Gas and Electric Company versorgt Nord- und Zentralkalifornien über rund 5,5 Millionen Strom- und 4,5 Millionen Gaskundenkonten. - Neben dem Netzausbau zählen die Modernisierung der Infrastruktur und der Schutz vor durch Stromleitungen ausgelösten Waldbränden zu den wichtigsten Aufgaben. - PG&E ist Mitglied im S&P 500. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 30,32 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie bricht weiter ein – drohen jetzt weitere -20% ?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-bricht-weiter-ein-drohen-jetzt-weitere-20/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Rheinmetall wird die Lage im Chart zunehmend unangenehm. Gestern verlor die Aktie weitere -3,79% und rutschte bis in den Bereich um 1.110 €. Damit ist auch eine wichtige Zone im Volumenprofil erstmal wieder verloren gegangen. Während der Kurs weiter nachgibt, bleiben die Analysten allerdings erstaunlich optimistisch. ## Analysten sehen weiterhin deutlich höhere Kurse Der starke Rückgang der vergangenen Monate hat an den Einschätzungen vieler Analysten bisher wenig geändert. Allein im August haben 10 Experten ihre Einschätzung zur Rheinmetall-Aktie abgegeben. 8 empfehlen die Aktie weiterhin zum Kauf, 2 zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel dieser Analysen liegt bei rund 1.645 €. Vom aktuellen Niveau aus wären das fast +50% Potenzial. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern sind allerdings ziemlich groß. JPMorgan bleibt mit einem Kursziel von 1.350 € und einer neutralen Einschätzung vergleichsweise vorsichtig. Jefferies sieht ebenfalls 1.350 €, bewertet die Aktie aber positiver. Warburg Research kommt auf 1.500 €, RBC und UBS jeweils auf 1.600 €. Deutlich offensiver sind Deutsche Bank und Goldman Sachs. Die Deutsche Bank sieht 1.800 €, während Goldman Sachs mit 2.300 € weiterhin eines der höchsten Kursziele ausgerufen hat. Warburg begründete seine positive Einschätzung zuletzt vor allem mit dem Wachstum in den einzelnen Geschäftsbereichen. Besonders die Luftabwehr habe bei den jüngsten Zahlen besser abgeschnitten als erwartet. Schwächer lief dagegen der Schiffbau. Damit liegen die Analysten momentan ziemlich weit vom tatsächlichen Kurs entfernt. Der Markt schaut aktuell offenbar stärker auf die hohen Erwartungen und mögliche Verzögerungen bei neuen Aufträgen, während viele Analysten weiterhin auf das langfristige Wachstum durch die steigenden europäischen Verteidigungsausgaben setzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Vom Rekordhoch ist Rheinmetall weit entfernt Wie stark sich die Stimmung gedreht hat, zeigt der Blick auf den Kurs. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei knapp 1.988 €. Mittlerweile notiert Rheinmetall rund -40% darunter. Das bisherige 52-Wochen-Tief liegt dagegen bei 900,20 €. Dabei fehlen momentan nicht einmal die positiven Meldungen aus dem Unternehmen. Erst vergangene Woche kündigte Rheinmetall weitere Investitionen von rund 270 Millionen € in Kassel an. Dort sollen unter anderem die Panzerproduktion ausgebaut, ein neues Logistikzentrum geschaffen und Drohnentests ermöglicht werden. Am Kurs kommt davon momentan allerdings wenig an. Nach mehreren Erholungsversuchen ist die Aktie erneut nach unten gedreht und dadurch wird das Chartbild jetzt wieder wichtiger. ![Rheinmetall-Aktie auf TradingView](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-07.40.40.png)Rheinmetall-Aktie ## Der Point of Control ist wieder verloren Besonders ärgerlich ist der erneute Rutsch unter den Bereich um 1.150 bis 1.170 €. Dort befindet sich mit ungefähr 1.169 € auch der Point of Control des gezeigten Volumenprofils. In dieser Zone wurde besonders viel gehandelt und entsprechend konnte sie dem Kurs eigentlich ordentlich Halt geben. Die Rheinmetall-Aktie hatte sich diesen Bereich zuvor mühsam zurückgeholt. Nach dem gestrigen Rückgang liegt die Aktie nun aber wieder deutlich darunter. Für eine Erholung wäre deshalb erstmal wichtig, wieder über 1.170 € zu kommen und sich dort anschließend auch zu halten. Solange das nicht gelingt, bleibt der Abgabedruck im Chart klar sichtbar. Unter dem aktuellen Kurs fällt außerdem auf, dass im Volumenprofil erstmal deutlich weniger Unterstützung vorhanden ist. ## Kommen die 900 € tatsächlich nochmal? Damit rückt auch das lokale Tief bei ungefähr 900 € wieder näher in den Blick. Dort hatte Rheinmetall im Juni eine ziemlich deutliche Gegenbewegung gestartet und sich anschließend wieder bis über 1.200 € nach oben gearbeitet. Vom aktuellen Kurs aus wären 900 € nochmal knapp -20% tiefer. Das wäre natürlich ein ziemlich großer Rücksetzer, sollte nach dem erneuten Bruch des Point of Control aber nicht komplett ausgeschlossen werden. Bevor es soweit kommt, können sich natürlich auch vorher wieder Käufer finden. Rheinmetall bleibt operativ mit hohen Verteidigungsausgaben und neuen Investitionen gut aufgestellt und auch die Analysten sehen überwiegend deutlich höhere Kurse. An der Börse zählt momentan aber erstmal etwas anderes. Der Point of Control um 1.169 € muss zurückerobert werden. Bleibt Rheinmetall darunter und hält der Verkaufsdruck an, könnte das Tief um 900 € tatsächlich nochmal näher rücken. Auf der anderen Seite zeigen die durchschnittlich 1.645 € hohen Analystenziele ziemlich deutlich, wie groß die Erwartungen an eine spätere Erholung weiterhin sind. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 53,87 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Kurs --- ### [Kupferpreis mit explosivem Potenzial: Diese Aktien könnten profitieren!](https://www.sharedeals.de/kupferpreis-mit-explosivem-potenzial-diese-aktien-koennten-profitieren/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Kupfer steht vor einer ungewöhnlichen Ausgangslage: Die Preise notieren nahe historischer Höchststände, während gleichzeitig die Nachfrage weiter steigt. Besonders der weltweite KI-Boom entwickelt sich dabei zu einem überraschend wichtigen Treiber. Denn hinter jeder neuen Rechenzentrale steckt nicht nur enorme Rechenleistung, sondern auch jede Menge Metall. ## KI macht Kupfer zum Engpass Der Ausbau von KI- und Cloud-Infrastruktur ist ausgesprochen materialintensiv. Nach Analysen der Bank of America werden für jedes zusätzliche Megawatt Rechenzentrumskapazität rund 60 bis 75 Tonnen Metall benötigt. Ein großer Teil davon entfällt auf die technische Infrastruktur: Stromschienen, Transformatoren, Kabel, Batteriesysteme und Kühlanlagen. Kupfer spielt dabei eine Schlüsselrolle. Seine hervorragende elektrische Leitfähigkeit macht das Metall für die Stromversorgung von Rechenzentren praktisch unverzichtbar. Schätzungen zufolge könnten KI-Rechenzentren bis 2030 rund zwei Prozent der weltweiten Kupfernachfrage ausmachen. Gleichzeitig werden weltweit Stromnetze modernisiert und erweitert – ein weiterer struktureller Nachfragetreiber. Auch die Elektrifizierung spricht für Kupfer. Elektrofahrzeuge benötigen deutlich mehr des Metalls als klassische Verbrenner. Dazu kommen Investitionen in erneuerbare Energien, Netzausbau und Verteidigung. ## Das Angebot kommt kaum hinterher Noch spannender wird die Story auf der Angebotsseite. Die Erzgehalte bestehender Minen sinken seit Jahren. Gleichzeitig können neue Projekte nicht einfach kurzfristig hochgefahren werden. Von der Entdeckung einer Lagerstätte bis zur kommerziellen Produktion können 15 Jahre oder mehr vergehen. Damit trifft strukturell steigende Nachfrage auf ein schwer ausweitbares Angebot. Für Anleger könnte daraus ein langfristiger Megatrend entstehen. Denn wenn Kupfer tatsächlich zum strategischen Engpass der Elektrifizierung und des KI-Ausbaus wird, dürften vor allem Produzenten mit attraktiven Lagerstätten und wachsender Förderung profitieren. **Welche drei Kupfer-Aktien jetzt besonders interessant sein und bei einer Fortsetzung des Preisbooms überproportional profitieren könnten, zeigen wir dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. VALE S.A. Wachsende Kupferproduktion trifft auf steigende Metallpreise. i VALE VALE S.A. × Vale baut sein Kupfergeschäft deutlich aus und will die Produktion langfristig erhöhen. Steigende Kupferpreise könnten dabei sowohl bestehende Mengen als auch neue Projekte attraktiver machen. Southern Copper Corporation Kupferfokus trifft auf wachsende globale Nachfrage. i SCCO Southern Copper Corporation × Southern Copper gehört zu den weltweit bedeutenden Kupferproduzenten und plant weiteres Produktionswachstum. Höhere Kupferpreise könnten bei steigenden Fördermengen einen starken Ergebniseffekt erzeugen. BHP Group Limited Kupfer wird für BHP zum strategischen Wachstumstreiber. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) i BHP BHP Group Limited × BHP erwartet langfristig stark steigende Kupfernachfrage durch Digitalisierung und Energiewende. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in den Ausbau seiner Kupferproduktion. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.4.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Vonovia-Aktie am Jahrestief – wie tief geht es noch?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-am-jahrestief-wie-tief-geht-es-noch/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Vonovia sieht es im Chart mittlerweile ziemlich ungemütlich aus. Die Aktie ist auf rund 19,30 € gefallen und hat dabei gleich mehrere Unterstützungen verloren. Operativ läuft es bei Deutschlands größtem Wohnungskonzern dagegen weiterhin ordentlich. Das Problem kommt gerade vor allem vom Anleihemarkt: Die Renditen steigen wieder und das trifft hoch verschuldete Immobilienkonzerne besonders hart. ## Steigende Renditen setzen Vonovia erneut unter Druck Dass Vonovia so empfindlich auf den Zinsmarkt reagiert, ist nichts Neues. In den vergangenen Tagen hat sich die Lage allerdings nochmal verschärft. Die Renditen deutscher Staatsanleihen sind deutlich gestiegen und gleichzeitig wird am Markt inzwischen mit einer weiteren Zinserhöhung der EZB im September gerechnet. Dahinter steckt vor allem die Inflation. In Deutschland stieg sie im August auf 2,9%, während die Kerninflation bei 2,4% blieb. Gleichzeitig sorgen die höheren Energiepreise dafür, dass die Teuerung in den kommenden Monaten wieder hartnäckiger bleiben könnte. Deshalb möchte die EZB offenbar noch nicht vom Gas gehen. Für Vonovia kommt das ziemlich ungelegen. Der Konzern sitzt auf hohen Schulden und muss auslaufende Finanzierungen immer wieder ersetzen. Je höher die Renditen am Anleihemarkt stehen, desto teurer wird das. Vonovia selbst beziehungsweise S&P kalkuliert bei neuen Refinanzierungen zwischen 2026 und 2028 derzeit mit rund 3,5%. Dazu kommt noch ein zweiter Effekt. Höhere Renditen machen sichere Staatsanleihen für Anleger attraktiver. Eine Immobilienaktie wie Vonovia muss dann mit ihrer Dividende und ihrem Kurspotenzial gegen eine deutlich bessere Alternative am Anleihemarkt antreten. In unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Operativ sieht es deutlich besser aus als im Chart Das Verrückte daran ist, dass das eigentliche Vermietungsgeschäft gar nicht schlecht läuft. Im ersten Halbjahr stiegen die Mieteinnahmen um 3,4% auf 1,75 Milliarden €, auf vergleichbarer Basis legten die Mieten um 3,6% zu. Vonovia bestätigte außerdem seine Prognose für 2026. Auch bei den Immobilienbewertungen gab es zuletzt keine neue große Abwärtswelle. Vonovia berichtete bei den Halbjahreszahlen von einer positiven Entwicklung der Portfoliowerte. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum hoch. Das hilft der Aktie momentan aber nur begrenzt. Solange die Renditen weiter nach oben laufen, schaut der Markt bei Vonovia stärker auf Finanzierungskosten und Verschuldung als auf ein paar Prozent zusätzliches Mietwachstum. Immerhin arbeitet der Konzern weiter daran, die Bilanz zu verbessern. CEO Luka Mucic hatte im Juni bekräftigt, dass Vonovia trotz höherer Zinsen auf Kurs beim Schuldenabbau sei. Bis 2028 soll der Loan-to-Value auf rund 40% sinken. ## Charttechnisch ist jetzt einiges kaputtgegangen Vonovia ist in den vergangenen Monaten praktisch von einer Unterstützung zur nächsten gefallen. Die Bereiche bei ungefähr 22,50 € und 21 € konnten den Abverkauf nicht dauerhaft stoppen. Zuletzt wurde dann auch die Unterstützung rund um 19,80 bis 20 € gebrochen. Mit aktuell etwa 19,30 € notiert Vonovia damit sogar unter dem Bereich, der im Juni noch Käufer angelockt hatte. Das jüngste Tief liegt im Chart bei rund 19,15 €. Bevor man hier wieder größere Ziele auf der Oberseite ausruft, müsste sich die Aktie deshalb erstmal zurückarbeiten. Der erste Schritt wäre die Rückeroberung der 20 €-Marke. Danach wartet rund um 21 € bereits der nächste Bereich, an dem zuletzt ziemlich viel Volumen umgesetzt wurde. Darüber wird es bei ungefähr 22,40 bis 22,70 € nochmal schwieriger. Im Volumenprofil liegt hier eine weitere große Zone und gleichzeitig befindet sich dort ein ehemaliger Unterstützungsbereich. Was vorher den Kurs aufgefangen hat, kann bei einer Erholung jetzt erstmal als Widerstand wirken. ![Vonovia](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-01-um-06.54.53.png) Erst wenn auch die 22,50 € wieder fallen, würde sich das Bild langsam etwas entspannen. Daran sieht man aber auch, wie viel bei Vonovia zuletzt kaputtgegangen ist. Noch vor einigen Monaten lagen mehrere Unterstützungen unter dem Kurs. Mittlerweile liegen praktisch alle wichtigen Marken aus dem sichtbaren Volumenprofil oberhalb der Aktie und müssen erstmal wieder zurückerobert werden. Nach unten wird rund 19 € jetzt wichtig. Hält auch dieser Bereich nicht, wäre im gezeigten Chart erstmal keine vergleichbar starke Unterstützung direkt darunter zu erkennen. Dann könnte der Abwärtsdruck nochmal zunehmen. Operativ läuft bei Vonovia weiterhin vieles besser, als der Aktienkurs vermuten lässt. Das hilft momentan aber wenig, solange höhere Inflation, eine mögliche weitere EZB-Zinserhöhung und steigende Anleiherenditen wieder auf den Immobiliensektor drücken. Vonovia muss zunächst 20 € und anschließend 21 € zurückerobern. Erst darüber würde die Lage langsam wieder besser aussehen. Bis dahin bleibt die Aktie klar angeschlagen. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 16,84 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Vonovia, Vonovia-Aktie, Vonovia-Kurs --- ### [Siemens Energy-Aktie: Verkaufssignale – fällt sie unter 100 €?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-verkaufssignale-faellt-sie-unter-100-e/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Bei der Siemens-Energy-Aktie mehren sich die charttechnischen Warnsignale. Auf dem Tageschart zeichnet sich zunehmend eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation ab, während der Kurs allein gestern um -5% nachgab. Damit rückt nun die Frage in den Fokus, ob sich die mögliche Topformation bestätigt und eine größere Korrektur bevorsteht. ## Chartanalyse zu Siemens Energy Der Siemens-Energy-Kurs gerät erneut unter Druck und gab gestern um weitere -5% nach. Gleichzeitig nimmt auf dem Tageschart eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation zunehmend Gestalt an. Ein Bruch der knapp unter 133 € verlaufenden Nackenlinie könnte dabei einen deutlich stärkeren Abwärtsimpuls auslösen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/ENR_2026-09-01_06-49-21-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Bestätigt sich die Schulter-Kopf-Schulter-Formation durch einen Bruch der Nackenlinie, ergibt sich daraus ein technisches Kursziel im Bereich von etwa 92,00 bis 93,00 €. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau würde dies einem weiteren Rückgang von rund -35% entsprechen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens Energy Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt weiter zurückgegangen und liegt aktuell bei 37 Punkten im neutralen Bereich. Dabei hat die RSI-Linie die Signallinie von oben nach unten gekreuzt und ein bärisches Crossover ausgelöst. Auch der MACD folgte zeitversetzt mit einem Verkaufssignal auf Tagesbasis. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/ENR_2026-09-01_06-49-58-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder pessimistischer. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben je ein bärisches Crossover ausgebildet. Auch auf Wochenbasis zeigen die Indikatoren weiterhin negative Signale, was eine nachhaltige Trendwende erschweren könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Tageschart bietet weiterhin ein bullisches Szenario. Der jüngste Rücksetzer weist bislang eher korrektive Merkmale auf und die Reaktion im relevanten Trendwendebereich spricht gegen einen abgeschlossenen Aufwärtsimpuls. Sollte sich diese Struktur bestätigen, könnte noch eine finale Welle 5 folgen und damit ein neues Allzeithoch möglich werden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/ENR_2026-09-01_06-50-35-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der prognostizierte Trendwendebereich für das bullische Szenario liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,56 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 €. Die aktuelle Kursbewegung deutet eher auf ein neues lokales Tief hin. Solange der Trendwendebereich jedoch nicht nachhaltig unterschritten wird, bleibt der Trend vorerst weiterhin intakt. Meiner Einschätzung nach hat sich das kurzfristige Chartbild der Siemens-Energy-Aktie deutlich eingetrübt. Schulter-Kopf-Schulter-Formation und bärische Signale bei RSI und MACD erhöhen den Korrekturdruck, während die Elliott-Wellen weiterhin ein bullisches Szenario zulassen. Entscheidend ist nun der Bereich zwischen 126,46 und 139,56 €. Solange dieser Trendwendebereich hält, bleibt das bullische Szenario mit einem neuen Allzeithoch intakt. Ein Bruch darunter würde dagegen die Risiken deutlich erhöhen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 120,97 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [Tesla-Aktie mit +25% – ist der Weg nach oben frei?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-mit-25-ist-der-weg-nach-oben-frei/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Tesla-Aktie hat nach einem Rückgang von rund -41% vom Allzeithoch am 29. Juli ein lokales Tief markiert. Seitdem konnte sich der Kurs kräftig erholen und um +25% zulegen. Damit hat sich das charttechnische Bild zuletzt spürbar aufgehellt. Nun stellt sich die Frage, ob die laufende Erholung weiter an Dynamik gewinnt. ## Chartanalyse zu Tesla Die Tesla-Aktie hat sich seit dem Tief vom 29. Juli um rund +25% erholt und damit die Bullen wieder deutlich ins Spiel gebracht. Die zuvor ausgebildete Schulter-Kopf-Schulter-Formation wurde nach unten aufgelöst und die Bullen konnten den Kurs, direkt am technischen Preisziel für diese Formation wieder hochdrücken. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/TSLA_2026-09-01_06-33-20-scaled.png)Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Dabei hat der Kurs der Tesla-Aktie auch den letzten Widerstand nach oben durchbrochen, welcher nun als Supportbereich dienen könnte. Derweil kämpft der Kurs bereits mit dem nächsten Resistenzbereich, der zwischen 367,69 US$ und 382,38 US$ liegt. Sollte auch hier ein direkter Ausbruch gelingen, könnte sich der Auftrieb noch weiter beschleunigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Tesla-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 59 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf weiter steigende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/TSLA_2026-09-01_06-34-03-scaled.png)Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit positive Signale. Sowohl der RSI als auch der MACD haben je ein Kaufsignal ausgebildet und deuten auf anhaltende Stärke hin, obgleich das Momentum im MACD abgeflacht ist. Dies könnte eine temporäre Konsolidierung ankündigen. Auch auf Wochenebene hat der RSI bereits ein bullisches Cross ausgebildet. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart deutet auf einen weit fortgeschrittenen Aufwärtszyklus hin. Das im Dezember 2024 markierte Allzeithoch könnte das Ende der Welle 5 dargestellt haben, womit die übergeordnete Wellenstruktur abgeschlossen wäre. In der Folge erhöht sich aus charttechnischer Sicht die Wahrscheinlichkeit für den Beginn einer größeren Korrektur. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/TSLA_2026-09-01_06-34-32-scaled.png)Tesla, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Jedoch ist eine Extension in der Welle 5, als endende Diagonale möglich. Solange das bullische Szenario einer diagonalen Struktur intakt bleibt, sind weitere Allzeithochs weiterhin möglich. Erst ein nachhaltiger Bruch der Unterstützung bei 212,39 US$ würde dieses Szenario invalidieren. Meiner Einschätzung nach hat sich das kurzfristige Chartbild der Tesla-Aktie deutlich verbessert. Der Ausbruch über den letzten Widerstand und die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen für anhaltende Stärke, auch wenn das Momentum nachlässt. Entscheidend bleibt nun der Resistenzbereich zwischen 367,69 und 382,38 US$. Ein Ausbruch darüber könnte weitere Allzeithochs ermöglichen. Unterhalb von 212,39 US$ wäre das bullische Szenario dagegen klar gefährdet. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit. - Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 1,453 Billionen US$ auf. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Techaktien, Tesla, Tesla-Aktie, Tesla-Aktie-Prognose, Tesla-Analyse, Tesla-Chartanalyse, Tesla-Kurs, Tesla-Preis, Tesla-Prognose --- ### [PayPal-Aktie: Übernahme geplatzt, Comeback in Gefahr](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-uebernahme-geplatzt-comeback-in-gefahr/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die PayPal-Aktie hat einen brutalen Dämpfer kassiert. Nachdem die Übernahmefantasie durch Stripe und Advent geplatzt ist, brach der Kurs am Freitag um rund -13% ein und notiert aktuell nur noch bei 53,44 US$. Damit steht zugleich der in meiner letzten Analyse herausgearbeitete langfristige Befreiungsschlag auf der Kippe. Entscheidend wird nun, ob die Käufer die Marke von 50 US$ verteidigen können. ## Übernahmefantasie ist vom Tisch Der jüngste Kurssturz hat einen klaren Auslöser: Stripe und Advent International verfolgen ihre geplante Übernahme von PayPal nicht weiter. Das Konsortium hatte 60,50 US$ je Aktie geboten und den Zahlungsdienstleister damit mit rund 53 Milliarden US$ bewertet. PayPal hielt den Preis offenbar für zu niedrig, während zugleich regulatorische und finanzierungsseitige Hürden im Raum standen. Mit dem Rückzug der Interessenten verschwand die zuvor eingepreiste Übernahmeprämie praktisch über Nacht. Damit richtet sich der Blick wieder vollständig auf das operative Geschäft und die laufende Restrukturierung unter CEO Enrique Lores. Genau hier setzt die [aktuelle Einordnung zur Frage nach der fairen Bewertung und möglichen weiteren Kursrisiken](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-das-ist-sie-jetzt-wert/) meines Kollegen Peter Wolf-Karnitschnig an. Mizuho senkte das Kursziel inzwischen auf 51 US$, Loop Capital auf 50 US$. Beide Häuser verweisen neben der weggefallenen Übernahmeprämie vor allem auf den starken Wettbewerbsdruck im Checkout-Geschäft. Übrigens für all jene, die sich fragen, **welche Tech-Unternehmen das Zeug zum nächsten großen Gewinner haben**, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) spannende Ideen für das Depot. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PayPal-2J_310826-1024x721.png)Quelle Chart: stock3 In meiner [letzten Analyse zum möglichen großen Comeback nach dem -88%-Absturz](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-nach-88-beginnt-jetzt-das-grosse-comeback/) der PayPal-Aktie hatte ich den Bruch des seit 2021 dominierenden Abwärtstrends als entscheidenden Hoffnungsschimmer herausgestellt. Genau dieser Befreiungsschlag droht nun zu scheitern. Mein bevorzugtes Szenario sieht zunächst einen Test der Unterstützung bei 50,25 US$ vor. Fällt diese Marke nachhaltig, dürfte sich der Verkaufsdruck nochmals deutlich erhöhen und die Aktie in Richtung 42,55 beziehungsweise 41,29 US$ drücken. Darunter wären sogar neue Mehrjahrestiefs im Bereich um 39 US$ denkbar. Das alternative Szenario setzt dagegen voraus, dass die Käufer den Bereich um 50 US$ verteidigen und anschließend 58,95 US$ zurückerobern. Erst dann wäre der jüngste Einbruch charttechnisch weitgehend neutralisiert und der langfristige Trendbruch wieder bestätigt. In diesem Fall würde sich das Bild deutlich aufhellen und 71,40 US$ als nächstes größeres Kursziel in den Fokus rücken. Darüber wären später auch 77,37 und 86,51 US$ wieder erreichbar. Die Übernahme ist gescheitert und auch das Comeback der PayPal-Aktie steht jetzt auf der Kippe. Mein bevorzugtes Szenario sieht unterhalb von 50,25 US$ einen weiteren Rücklauf in Richtung 42 bis 41 US$ vor. Erst wenn die Aktie 58,95 US$ zurückerobert, würde sich das Bild wieder zugunsten der Bullen drehen und Potenzial bis 71,40 US$ eröffnen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 439 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist aktuell an der Börse mit rund 46 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, PayPal, PayPal-Aktie --- ### [QuantumCore-Aktie nach Kursexplosion – steckt hier wirklich Substanz dahinter?](https://www.sharedeals.de/quantumcore-aktie-nach-kursexplosion-steckt-hier-wirklich-substanz-dahinter/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei QuantumCore ging es seit dem Börsenstart im April teilweise ziemlich wild zu. Zeitweise schoss die Aktie bis auf 4,37 CAD, zuletzt waren es noch rund 3,10 CAD. Hinter dem Hype steckt eine durchaus interessante Idee: QuantumCore möchte nicht selbst den nächsten Quantencomputer bauen, sondern die Hardware liefern, die Hersteller für immer größere Systeme brauchen. Das Unternehmen steht allerdings noch ziemlich am Anfang. ## QuantumCore setzt auf die Infrastruktur hinter Quantencomputern QuantumCore verfolgt einen etwas anderen Ansatz als Unternehmen wie D-Wave, IonQ oder Rigetti. Statt einen eigenen Quantencomputer zu entwickeln, arbeitet das kanadische Unternehmen an speziellen Mikrochips für kryogene und supraleitende Umgebungen. Das klingt erstmal ziemlich technisch, lässt sich aber relativ einfach erklären. Viele Quantencomputer arbeiten bei extrem niedrigen Temperaturen und dort müssen die Signale der einzelnen Qubits möglichst sauber ausgelesen werden. Rauschen, Wärme oder schwache Signale können schnell zum Problem werden, wenn immer mehr Qubits miteinander verbunden werden sollen. QuantumCore entwickelt dafür unter anderem supraleitende Verstärker und Technologien zur Signalverarbeitung. Die Chips sollen Signale besser lesbar machen, Störungen reduzieren und damit helfen, größere Quantensysteme überhaupt zuverlässig betreiben zu können. Damit wäre QuantumCore eher der Zulieferer im Hintergrund. Wenn Unternehmen in den kommenden Jahren immer größere Quantencomputer bauen, möchte man genau die Komponenten verkaufen, die dafür gebraucht werden. Du interessierst Dich für Quantencomputing? Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=QuantumCore&stockidentifier=symbol%3AK1Y) abonnieren! ## Frisches Kapital soll die Entwicklung beschleunigen Eine der wichtigeren Meldungen im August war eine neue Finanzierung. QuantumCore konnte zunächst rund 4,69 Millionen CAD einsammeln und erhöhte das gesamte geplante Volumen anschließend auf bis zu 5,11 Millionen CAD. Die neuen Aktien wurden zu jeweils 2 CAD ausgegeben. Das Geld kann das Unternehmen gut gebrauchen. QuantumCore befindet sich schließlich noch mitten in der Entwicklung und hat bislang keine nennenswerten laufenden Umsätze. Entsprechend geht es momentan weniger darum, wie schnell Umsatz oder Gewinn wachsen, sondern erstmal darum, ob aus der Technologie tatsächlich ein Produkt entsteht, das später von Quantenunternehmen eingesetzt wird. Für Aktionäre hat die Finanzierung allerdings auch eine andere Seite. Durch die Ausgabe neuer Aktien werden bestehende Beteiligungen verwässert. Bei einem so jungen Unternehmen ist weiteres Kapital zwar nichts Ungewöhnliches, Anleger sollten aber damit rechnen, dass die Entwicklung auch künftig Geld kosten wird. ## Hier liegt die große Wette bei QuantumCore Der Ansatz hat durchaus seinen Reiz. QuantumCore muss am Ende nicht darauf wetten, welcher Hersteller den besten Quantencomputer baut. Sollten sich kryogene Signalchips und Verstärker tatsächlich als wichtige Komponenten etablieren, könnte das Unternehmen theoretisch mehrere Hersteller beliefern. Bis dahin liegt allerdings noch ziemlich viel Arbeit vor QuantumCore. Das Unternehmen ist erst seit April 2026 börsennotiert, erwirtschaftet noch keine relevanten Umsätze und muss seine Technologie erst kommerziell unter Beweis stellen. Damit unterscheidet sich die Aktie auch nochmal deutlich von größeren Quantum-Pure-Plays. Selbst dort ist vieles noch Zukunftsmusik, bei QuantumCore befindet man sich aber noch eine Stufe früher. Entsprechend stark kann der Kurs auf einzelne Meldungen, Finanzierungen oder einfach neue Euphorie rund um Quantencomputing reagieren. ## Die Aktie hat schon ordentlich Vorschuss bekommen QuantumCore startete erst Mitte April an der Canadian Securities Exchange. Die Aktie wurde zwischenzeitlich noch rund um 1 CAD gehandelt und schoss später bis auf 4,37 CAD nach oben. Am Freitag ging sie bei etwa 3,10 CAD aus dem Handel. Damit wird bereits eine ganze Menge Zukunft eingepreist. Bei rund 98 Millionen CAD Marktkapitalisierung steht auf der anderen Seite bislang noch kein nennenswerter Umsatz. Klassische Bewertungskennzahlen helfen hier deshalb kaum weiter. Wer sich die Aktie anschaut, wettet momentan vor allem darauf, dass QuantumCore seine Technologie fertig entwickelt, erste größere Kunden gewinnt und sich anschließend tatsächlich als Zulieferer für die Branche etablieren kann. Gelingt das, könnte der heutige Markt noch ziemlich klein wirken. Bleiben größere Aufträge dagegen aus, fehlt der aktuellen Bewertung schnell die Grundlage. QuantumCore sitzt mit seinen Chips an einer Stelle, die beim Hochskalieren von Quantencomputern durchaus wichtig werden könnte. Dazu hat sich das Unternehmen gerade frisches Kapital besorgt und kann die Entwicklung weiter vorantreiben. Operativ muss jetzt aber erstmal etwas folgen. Nach der enormen Kursbewegung reichen langfristig neue Ankündigungen allein nicht aus. Erste größere Kunden, Aufträge und irgendwann auch Umsätze würden deutlich besser zeigen, ob aus der interessanten Technologie tatsächlich ein Geschäft werden kann. ## ℹ️ QuantumCore in Kürze - QuantumCore (WKN: A429HH) ist ein kanadisches Quantencomputing-Unternehmen mit Sitz in Toronto. - Es handelt sich um ein Cybersicherheits-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von quantensicherer Verschlüsselungshardware spezialisiert hat. - Das Kernprodukt von QuantumCore ist ein patentierter Microchip zur Erzeugung von absolut unvorhersehbaren Quantenzufallszahlen. - Der Unternehmen entwickelt spezielle Chipsets, um sie direkt in bestehende IT-Infrastrukturen und Geräte zu integrieren. - QuantumCore ist an der Canadian Securities Exchange gelistet und ca. 88 Millionen CA$ wert. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** QuantumCore, QuantumCore-Aktie, QuantumCore-Kurs --- ### [Zalando-Aktie: Besitzt sie weiteres Potenzial?](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-besitzt-sie-weiteres-potenzial/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Zalando-Aktie konnte den starken Kursanstieg bis Juli auf rund 30 € nicht fortsetzen und gab anschließend wieder deutlich nach. Am Montag notiert sie aktuell bei 24,80 €. Auf Jahressicht verlief die Kursentwicklung äußerst volatil, eine klare Richtung ist bislang nicht erkennbar. Damit stellt sich die Frage: Lohnt sich auf dem aktuellen Kursniveau ein Einstieg? ## Solide Entwicklung trotz anspruchsvollen Umfelds Momentan sind die Rahmenbedingungen für die Modebranche nicht besonders günstig. Einerseits sorgen geopolitische Konflikte für Verunsicherung und belasten das Konsumverhalten. Andererseits schmälert die konjunkturelle Schwäche die Kaufkraft der Verbraucher. Energie, Lebensmittel und andere wichtige Lebenshaltungskosten sind deutlich teurer geworden. Dadurch hat sich das frei verfügbare Einkommen vieler Haushalte verringert. Dies geht insbesondere zulasten von nicht unbedingt notwendigen Konsumausgaben, beispielsweise für Bekleidung. Laut Unternehmensangaben fielen die Zahlen für das erste Halbjahr dennoch zufriedenstellend aus. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Zalando&stockidentifier=symbol%3AZAL) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Einbeziehung von About You Mitte 2025 wurde About You von Zalando vollständig übernommen. Deren Finanzkennzahlen flossen somit vollständig in den Halbjahresbericht ein. Der Bruttowarenwert (GMV) stieg in den ersten sechs Monaten von 7,6 auf 9,2 Milliarden €. Der Konzernumsatz erhöhte sich ebenfalls von 5,2 auf 6,4 Milliarden €. Ohne die Einbeziehung von About You wäre das Wachstum allerdings lediglich im unteren einstelligen Prozentbereich ausgefallen. Auch bei der Ertragsentwicklung machte sich die Übernahme bemerkbar. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16% auf 269,6 Millionen €. Die daraus resultierende EBIT-Marge sank jedoch von 4,4 auf 4,2%. Im Vergleich zum Vorquartal zeigte sich das zweite Quartal deutlich profitabler. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich von 2,2 auf 6%. In der Bekleidungsindustrie fällt das erste Quartal aufgrund saisonaler Effekte in der Regel schwächer aus als die Folgequartale. Insgesamt sind die Geschäftszahlen daher als solide zu bezeichnen. ## Jahresziele konkretisiert Wesentliche Veränderungen an der Jahresprognose gab es nicht. Lediglich die Zielspanne für das bereinigte EBITDA wurde eingeengt. Lag die bisherige Prognose bei 660 bis 740 Millionen €, erwartet das Unternehmen nun einen Wert zwischen 680 und 720 Millionen €. Die bereinigte EBIT-Marge soll bei 4,8 bis 5,2% liegen. Beim Umsatz wird weiterhin ein Wert zwischen 13,8 und 14,4 Milliarden € erwartet. Der GMV soll zwischen 19,7 und 20,6 Milliarden € liegen. ## Bewertung Der starke Kursanstieg seit Mai ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass der vorherige Kursrückgang in der ersten Jahreshälfte übermäßig stark ausgefallen war. Dabei belasteten insbesondere geopolitische Unsicherheiten die Aktie. Ein Blick auf den Mehrjahreschart zeigt, dass sich die Aktie weiterhin in einer Seitwärtsbewegung befindet. Eine klare Tendenz für die weitere Kursentwicklung ist derzeit nicht erkennbar. Aus meiner Sicht ist das kurz- und mittelfristige Kurspotenzial begrenzt. Ich rechne weiterhin überwiegend mit einer Seitwärtsbewegung. Die angespannte wirtschaftliche Lage sorgt nach wie vor für ein zurückhaltendes Konsumklima und dürfte die Entwicklung des Unternehmens weiterhin beeinflussen. ## ℹ️ Zalando in Kürze - Zalando ist der größte Online-Versandhändler für Mode und Lifestyle-Produkte in Europa. - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert mehr als 50 Millionen Kunden in 25 europäischen Ländern. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur auch anderen Händlern für den Versand und die Retournierung von Produkten an. - Zalando mit Sitz in Berlin ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell rund 6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Mit Rückenwind über 150 US$?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-mit-rueckenwind-ueber-150-us/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SpaceX-Aktie hat die jüngste Korrektur erfolgreich abgefangen und arbeitet sich inzwischen wieder bis auf 141,50 US$ vor. Damit ist der in meiner letzten Analyse erwartete neue Auftrieb grundsätzlich eingetreten. Nun rückt erneut der Widerstand bei 149,34 US$ in Reichweite. Gelingt dort der Durchbruch, könnte die Erholung deutlich an Dynamik gewinnen. ## Operativer Vorsprung trifft auf KI-Gegenwind SpaceX liefert weiterhin beeindruckende Argumente. Der Konzern hat inzwischen seine 100. Orbitalmission des laufenden Jahres absolviert und unterstreicht damit seine enorme Dominanz im kommerziellen Raumfahrtgeschäft. Besonders die Wiederverwendbarkeit der Falcon-9-Raketen sorgt für einen strukturellen Vorteil, während Starlink zugleich für einen großen Teil der eigenen Startnachfrage sorgt. Ende August folgte zudem die Ankündigung eines gigantischen neuen Starship-Komplexes in Louisiana, für den langfristige Investitionen von bis zu 100 Milliarden US$ vorgesehen sind. Ganz ohne Gegenwind läuft die Expansion allerdings nicht. Wie mein Kollege Vincent Uhr in seiner [Einordnung zu den 100 Orbitalmissionen und dem überraschenden Rückzug von OpenAI bei Cursor](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-100-orbitalmissionen-doch-openai-zieht-den-stecker/) herausarbeitet, will OpenAI seine Modelle nach der 60 Milliarden US$ schweren Übernahme der Cursor-Mutter Anysphere durch SpaceX künftig nicht mehr über die Plattform anbieten. Der unmittelbare Schaden dürfte überschaubar bleiben, dennoch verdeutlicht der Konflikt die Risiken der aggressiven Expansion in das KI-Geschäft. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX-2M_310826-1024x676.png)Quelle Chart: stock3 In meiner [letzten Analyse zur möglichen Bodenbildung und dem neuen Auftrieb der SpaceX-Aktie](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-zeit-fuer-neuen-auftrieb/) hatte ich die Zone um 128,66 US$ als entscheidendes Sprungbrett hervorgehoben. Diese Einschätzung ging auf: Die Aktie fing sich oberhalb dieses Bereichs und etablierte inzwischen bei 136,86 US$ eine zusätzliche kurzfristige Unterstützung. Solange diese Marke hält, favorisiere ich einen erneuten Anlauf auf 149,34 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg zunächst bis 165,12 US$ freimachen. Anschließend wären 171,26 und 174 US$ die nächsten Ziele. Fällt die Aktie dagegen wieder unter 136,86 US$, wäre zunächst die Zone zwischen 130,74 und 128,66 US$ erneut gefragt. Erst ein nachhaltiger Bruch dieses Bereichs würde das bullische Szenario deutlich schwächen und einen Rücklauf bis 120,10 US$ wahrscheinlicher machen. Darunter wären 112,40 sowie 107,01 und 104,83 US$ die nächsten Auffangmarken. Noch haben die Käufer jedoch klar die besseren Karten, solange die jüngste Serie höherer Tiefpunkte Bestand hat. Die Landung an der zuletzt favorisierten Unterstützungszone ist geglückt und die SpaceX-Aktie besitzt wieder Auftrieb. Jetzt entscheidet 149,34 US$ über die nächste Rally-Stufe. Oberhalb dieser Marke sehe ich kurzfristig Potenzial bis 165,12 US$ und später sogar in Richtung 171 bis 174 US$. Solange 136,86 US$ verteidigt werden, bleibt dieses bullische Szenario für mich erste Wahl. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,92 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Spaceaktien, SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Prognose --- ### [Siemens Energy-Aktie -4%: Rücksetzer als neue Chance?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-4-ruecksetzer-als-neue-chance/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Siemens Energy-Aktie startet schwach in die neue Woche und verliert zeitweise mehr als -4%. Damit gehört der Energietechnikkonzern am Montag zu den schwächsten DAX-Werten. Fundamental hat sich an der starken Ausgangslage jedoch wenig geändert. Vielmehr nähert sich die Aktie nun erneut wichtigen Unterstützungen, die für Anleger interessant werden könnten. ## Operativ läuft es weiterhin auf Rekordniveau Die jüngsten Zahlen liefern kaum Argumente für einen fundamentalen Abverkauf. Siemens Energy steigerte den vergleichbaren Umsatz im dritten Quartal um +18,5% auf 11,4 Milliarden €, während das Ergebnis von 956 Millionen auf 1,56 Milliarden € und damit um rund +63,6% zulegte. Das Ergebnis vor Sondereffekten hat sich sogar auf 1,62 Milliarden € mehr als verdreifacht. Gleichzeitig erreichten die Aufträge mit 17,9 Milliarden € einen neuen Rekord und der Auftragsbestand wuchs auf 162 Milliarden €. Interessant ist vor diesem Hintergrund die wieder aufgeflammte Diskussion über die frühere Trennung vom Siemens-Konzern. Gesamtbetriebsratschef Tobias Bäumler bezeichnete die Abspaltungen von Siemens Energy und Siemens Healthineers rückblickend als strategischen Fehler und verwies auf die starke Entwicklung beider Unternehmen. Der heutige Kursrückgang lässt sich damit allerdings kaum erklären, denn die Aussagen stammen bereits von Mitte August. Joe Kaeser, unter dessen Führung Siemens Energy 2020 abgespalten wurde, steht dem Unternehmen heute als Aufsichtsratschef vor. **Relevant in diesem Kontext:** Während sich Militärhaushalte weltweit verdoppeln, analysiert [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) einen unterbewerteten Rohstoff, der für Hochpräzisionswaffen unverzichtbar ist – und den passenden Aktientipp. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Siemens-E-7M_310826-1024x686.png)Quelle Chart: stock3 In meiner [Analyse zum damaligen +20%-Rebound und begonnenen Trendbruch](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-20-jetzt-geht-noch-mehr/) hatte ich oberhalb von 153,80 € weiteres Aufwärtspotenzial herausgestellt. Die Aktie setzte ihre Erholung zunächst fort, konnte den Ausbruch jedoch nicht nachhaltig bestätigen und dreht nun erneut nach unten. Mit aktuell rund 144,50 € rückt zunächst die Unterstützung bei 141,95 € in den Fokus. Gelingt dort eine Stabilisierung, wären 153,80 und anschließend 158,10 € die ersten Erholungsziele. Noch interessanter erscheint aus meiner Sicht allerdings die Unterstützungszone zwischen 136,30 und 133,30 €. Dort wurden bereits im Frühjahr und Sommer markante Tiefpunkte ausgebildet. Ein Rücksetzer in diesen Bereich mit anschließender Stabilisierung würde deshalb ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis eröffnen. Erst ein nachhaltiger Bruch unter 133,30 € würde das technische Bild deutlich beschädigen und die nächsten Auffangzonen bei 121,15 und 119,11 € aktivieren. Der aktuelle Kursrückgang der Siemens Energy-Aktie steht bislang nicht im Einklang mit der weiterhin starken operativen Entwicklung. Charttechnisch nähert sich der Titel indessen genau den Bereichen, an denen wieder Chancen entstehen können. Erste Käufer könnten bereits um 141,95 € zurückkehren, mein bevorzugter Einstiegsbereich liegt jedoch zwischen 136,30 und 133,30 €. Solange diese Zone hält, bleibt eine erneute Erholung in Richtung 153,80 bis 158,10 € das wahrscheinlichere Szenario. **Hinweis in eigener Sache:** Siemens Energy ist einer der drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 127 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Prognose --- ### [Air Liquide-Aktie: Um 165 € wieder kaufen?](https://www.sharedeals.de/air-liquide-aktie-um-165-e-wieder-kaufen/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Air Liquide-Aktie kommt auch Ende August nicht nachhaltig vom Fleck und notiert aktuell bei rund 170 €. Nach dem Rekordhoch bei 190 € hat sich eine mehrmonatige Konsolidierung etabliert, die den Kurs zuletzt wiederholt in Richtung 165 € führte. Fundamental präsentiert sich der französische Industriegase-Konzern dagegen weiterhin robust. Wird die nächste Annäherung an 165 € damit zur Kaufchance? ## Geschäft läuft weiter auf Hochtouren Air Liquide überzeugte im ersten Halbjahr 2026 mit einem Umsatz von knapp 14 Milliarden €. Bereinigt um Währungs- und Energieeffekte sowie unter Einbeziehung von DIG Airgas legten die Erlöse um +4,3% zu. Besonders stark entwickelte sich das zweite Quartal mit einem vergleichbaren Wachstum von +3,5%. Gleichzeitig verbesserte der Konzern seine operative Marge um 110 Basispunkte und steigerte den bereinigten Nettogewinn währungsbereinigt um +9,9%. Auch die Perspektiven bleiben überzeugend. Air Liquide traf im ersten Halbjahr Investitionsentscheidungen über fast 3 Milliarden €, davon allein 1 Milliarde € für Projekte im Elektronikbereich rund um den KI-Boom. Der Auftragsbestand erreichte mit 6 Milliarden € einen Rekordwert. Für 2026 erwartet der Konzern weiterhin eine Verbesserung der operativen Marge um 100 Basispunkte sowie ein Wachstum des wiederkehrenden Nettogewinns bei konstanten Wechselkursen. **Apropos:** Wer neben etablierten Profiteuren der KI-Infrastruktur nach weiteren Chancen sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl aussichtsreicher Aktien. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Air-Liquide-3J_310826-1024x692.png)Quelle Chart: stock3 Charttechnisch bleibt die Air Liquide-Aktie zunächst in ihrer Konsolidierung gefangen. Auf der Oberseite begrenzt eine fallende Trendlinie seit dem Hoch bei 190 € die Erholungsversuche. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg zunächst bis 180,07 € freimachen. Oberhalb dieser Marke wären anschließend 185,76 € sowie das Rekordhoch bei 190 € die nächsten Ziele. Genau deshalb könnte ein erneuter Rücklauf in die Unterstützungszone zwischen 164,42 und 162,70 € interessant werden, sofern die Käufer dort erneut sichtbar zurückkehren. Blind würde ich um 165 € allerdings nicht zugreifen. Fällt die Aktie nachhaltig unter 162,70 €, wäre die laufende Konsolidierung noch nicht beendet und ein Rücksetzer bis 155,34 € wahrscheinlich. Darunter wartet bei 152,67 € die nächste größere Auffangzone. Mein bevorzugtes Szenario bleibt deshalb eine Stabilisierung im Bereich von 163 bis 165 € mit anschließendem Bruch der fallenden Trendlinie. Erst dann wäre der Weg zurück in Richtung 180 € charttechnisch sauber eröffnet. Die Air Liquide-Aktie bleibt fundamental hervorragend aufgestellt, charttechnisch fehlt jedoch noch das entscheidende Kaufsignal. Die Zone um 165 € halte ich für interessant, allerdings nur in Verbindung mit einer klaren Stabilisierung oberhalb von 162,70 €. Gelingt anschließend der Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend, winkt zunächst Potenzial bis 180 €. Unter 162,70 € würde ich dagegen mit einer Ausdehnung der Korrektur bis 155 € rechnen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Air Liquide in Kürze - Air Liquide (WKN: 850133, ISIN: FR0000120073) ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industrie- und medizinischen Gasen. - Der französische Konzern beliefert unter anderem die Chemie-, Stahl-, Halbleiter-, Gesundheits- und Energieindustrie mit Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und weiteren Spezialgasen. - Besonders stark investiert Air Liquide derzeit in die Halbleiterindustrie und Infrastrukturprojekte rund um KI, Dekarbonisierung und Wasserstoff. - Air Liquide hat seinen Sitz in Paris und kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 108 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Air Liquide, Air Liquide-Aktie, Gas, wasserstoff, Wasserstoff-Aktien, Wasserstoffaktien --- ### [Tencent-Aktie mit starkem Geschäft – wird KI zum nächsten Schub?](https://www.sharedeals.de/tencent-aktie-mit-starkem-geschaeft-wird-ki-zum-naechsten-schub/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Tencent läuft es operativ weiterhin ziemlich rund. Gaming wächst kräftig, das Werbegeschäft legt noch stärker zu und gleichzeitig steckt der Konzern immer mehr Geld in KI. Erste Auswirkungen davon sieht man bereits im laufenden Geschäft. Ganz billig ist diese Offensive allerdings nicht, denn die Investitionen sind mittlerweile ziemlich groß. ## Gaming bleibt eine wichtige Stütze Bei den letzten Zahlen konnte vor allem das Gaming-Geschäft überzeugen. Die Umsätze mit Spielen in China stiegen im zweiten Quartal um 17% auf 47,3 Milliarden Yuan. Titel wie Delta Force, VALORANT und Roco Kingdom: World liefen dabei besonders gut. Das kommt Tencent natürlich gelegen, denn Gaming gehört weiterhin zu den Bereichen, mit denen der Konzern richtig gutes Geld verdient. Dazu kommt eine ziemlich breite Basis aus Spielen, die nicht nur rund um ihren Release funktionieren, sondern teilweise über Jahre immer wieder Umsätze bringen. Bei Tencent geht es deshalb auch nicht ständig darum, den nächsten riesigen Blockbuster zu landen. Wenn bestehende Titel weiterlaufen und gleichzeitig neue Spiele dazukommen, lässt sich das Geschäft Stück für Stück ausbauen. Neben Tencent gibt es noch eine ganze Reihe von KI-Gewinnern. Du findest sie in unserem kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## Bei Werbung hilft KI schon heute Noch stärker lief zuletzt das Werbegeschäft. Die Marketing-Umsätze legten um 22% auf 43,6 Milliarden Yuan zu und hier sieht man bereits ziemlich gut, was Tencent mit KI eigentlich vorhat. Unter anderem wird KI dafür eingesetzt, Werbung besser auf einzelne Nutzer zuzuschneiden und Kampagnen effizienter auszuspielen. Bei der riesigen Nutzerbasis von Weixin beziehungsweise WeChat kann schon eine kleine Verbesserung ziemlich viel ausmachen. Hier wird die Sache mit den hohen KI-Ausgaben greifbarer. Tencent steckt nicht einfach Milliarden in eigene Modelle und Rechenzentren und wartet darauf, dass irgendwann ein neues Geschäft daraus entsteht. Ein Teil der Technik wird bereits in Bereichen eingesetzt, mit denen der Konzern heute Geld verdient. Das macht die aktuellen Wachstumszahlen bei Werbung umso wichtiger. Wenn KI dabei hilft, aus der bestehenden Nutzerbasis mehr herauszuholen, muss Tencent die hohen Investitionen später nicht allein über neue KI-Produkte wieder reinholen. ## Ganz billig wird die KI-Offensive trotzdem nicht Dass Tencent dabei ordentlich aufs Tempo drückt, sieht man an den Investitionen. Im zweiten Quartal lagen die Investitionsausgaben bei rund 52,8 Milliarden Yuan, nachdem es im ersten Quartal noch 31,9 Milliarden Yuan waren. Ein großer Teil davon fließt in Server, Rechenzentren und weitere KI-Infrastruktur. Das sind Summen, die natürlich irgendwann auch etwas zurückbringen müssen. Tencent konkurriert in China schließlich mit Alibaba, ByteDance und anderen großen Anbietern und keiner davon möchte beim Ausbau der eigenen KI-Infrastruktur ins Hintertreffen geraten. Beim Gewinn war deshalb zuletzt auch nicht ganz so viel Dynamik drin wie beim Umsatz. Die Erlöse stiegen im zweiten Quartal um 11% auf 204,8 Milliarden Yuan, während der den Aktionären zurechenbare IFRS-Gewinn nur leicht auf rund 56 Milliarden Yuan zulegte und die Erwartungen verfehlte. Ganz ohne Einnahmen steht die neue Infrastruktur allerdings schon jetzt nicht da. Tencent erklärte nach den Zahlen, dass selbst die Vermietung überschüssiger Rechenkapazitäten bereits profitabel sei. Das macht die Milliardeninvestitionen noch lange nicht automatisch zum Selbstläufer, zeigt aber zumindest, dass ein Teil davon schon genutzt und monetarisiert wird. ## Tencent legt bei eigenen KI-Modellen weiter nach Auch bei den eigenen Modellen geht es weiter. Erst am Freitag stellte Tencent ein neues Open-Source-KI-Modell vor, das unter anderem beim Programmieren, bei wissenschaftlicher Recherche und bei Finanzanalysen eingesetzt werden kann. Daneben gibt es mit Yuanbao, CodeBuddy und WorkBuddy längst mehrere eigene KI-Produkte. Der Konzern hat bereits hunderte Millionen Nutzer und mehrere hochprofitable Geschäftsbereiche. Wenn KI dafür sorgt, dass Werbung besser funktioniert, Spiele günstiger entwickelt werden oder Unternehmen mehr Cloud-Leistung buchen, landet der Effekt am Ende direkt in Geschäften, die sowieso schon vorhanden sind. Bei Tencent muss man auf die ersten Ergebnisse der KI-Offensive nicht mehr komplett warten. Im Werbegeschäft macht sich die Technik bereits bemerkbar, Gaming wächst weiter kräftig und auch die eigene KI-Infrastruktur wird ausgebaut. Jetzt müssen diese Effekte nur groß genug werden, um mit den immer höheren Investitionen mitzuhalten. Schafft Tencent das, könnten die Milliarden, die heute noch auf die Ausgaben drücken, in den kommenden Jahren zunehmend zum Wachstum beitragen. ## ℹ️ Tencent in Kürze - Tencent Holdings Ltd. (WKN: A0YHJ8) ist einer der größten Technologie- und Internetkonzerne Chinas. - Zu den breitgefächerten Geschäftsaktivitäten von Tencent zählen soziale Netzwerke, Sofortnachrichtendienste, Gaming, Online-Medien, Internet-Mehrwertdienste, Online-Handel und Online-Werbung. - Bekannt ist der Konzern vor allem für seine Social-Media-Plattform WeChat. - Der ist Shenzhen ansässige Konzern hat einen Börsenwert von ca. 4,11 Billionen HK$ und ist damit das wertvollste Unternehmen Chinas. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Tencent, Tencent-Aktie --- ### [Take-Two-Aktie vor GTA 6 – kann dieser Hype noch größer werden?](https://www.sharedeals.de/take-two-aktie-vor-gta-6-kann-dieser-hype-noch-groesser-werden/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Beim Videospiel-Publisher Take-Two rückt der wohl wichtigste Moment der Unternehmensgeschichte immer näher. GTA 6 erscheint am 19. November und Ende letzter Woche hat Entwickler Rockstar mit einer ausführlichen Gameplay-Präsentation nochmal ordentlich nachgelegt. Die Reaktionen fielen stark aus und auch die Aktie zog am Freitag wieder an. Gleichzeitig steckt mittlerweile natürlich schon ziemlich viel GTA-Euphorie im Kurs. ## GTA 6 sorgt nochmal für ordentlich Aufmerksamkeit Am Donnerstag zeigte Rockstar erstmals rund 26 Minuten ausführliches Gameplay des kommenden Action-Blockbusters. Die Präsentation lief zunächst exklusiv über Netflix und wurde anschließend auch über YouTube und die eigenen Kanäle veröffentlicht. Zu sehen waren unter anderem Vice City, die beiden Hauptfiguren Jason und Lucia sowie deutlich mehr vom eigentlichen Gameplay. Die Resonanz war entsprechend groß. Laut Barron's stiegen die Google-Suchanfragen nach GTA 6 nach der Präsentation zeitweise um rund 200%. Analysten zeigten sich ebenfalls ziemlich angetan und hoben vor allem die grafische Qualität, die Spielwelt und die technischen Details hervor. Für Take-Two kommt das gerade zur richtigen Zeit. Nach mehreren Verschiebungen ist bei Anlegern schließlich immer die Frage mitgelaufen, ob der Termin diesmal wirklich hält. Take-Two hat den 19. November 2026 zuletzt aber nochmal bestätigt und mittlerweile läuft die Vermarktung sichtbar auf Hochtouren. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Erwartungen an GTA 6 sind mittlerweile riesig Dass GTA 6 erfolgreich wird, dürfte mittlerweile kaum noch jemanden überraschen. Viel wichtiger ist deshalb, wie groß dieser Erfolg am Ende tatsächlich ausfällt. Hier legt Take-Two die Messlatte inzwischen ziemlich hoch. Schon bei den letzten Quartalszahlen sprach CEO Strauss Zelnick von einer außergewöhnlich starken Nachfrage bei den Vorbestellungen. Gleichzeitig bestätigte Take-Two für das laufende Geschäftsjahr Net Bookings von 8,0 bis 8,2 Milliarden US$. GTA 6 soll dabei natürlich einen ziemlich großen Teil des Wachstums liefern. Und Take-Two verdient an GTA 6 nicht nur einmal beim Verkauf. Das viel größere Geschäft könnte anschließend wieder über den Online-Modus entstehen. GTA Online hat beim Vorgänger über Jahre immer wieder Geld über In-Game-Käufe und zusätzliche Inhalte reingebracht. Schafft Rockstar bei GTA 6 wieder so einen langen Lebenszyklus, könnte das Spiel Take-Two über viele Jahre begleiten. Darin steckt aber auch das Risiko. Die Erwartungen sind mittlerweile so hoch, dass ein einfach nur sehr guter Verkaufsstart fast schon nicht mehr reicht. Take-Two muss einen der größten Spiele-Launches überhaupt hinlegen und danach zeigen, dass sich die Spieler langfristig im GTA-Ökosystem halten lassen. ## Auch ohne GTA läuft bei Take-Two einiges Bei all dem GTA-Hype geht schnell unter, dass Take-Two noch deutlich mehr im Portfolio hat. Im ersten Quartal lagen die Net Bookings bei 1,39 Milliarden US$ und damit leicht über der eigenen Prognose. Dazu kommen unter anderem NBA 2K, WWE 2K, Red Dead Redemption und das Mobile-Geschäft von Zynga. Bereits am 4. September erscheint außerdem NBA 2K27. Danach folgt im November GTA 6 und für die kommenden Jahre stehen weitere Projekte wie Judas sowie ein neuer BioShock-Teil auf der Liste. Das ist für die Aktie nicht ganz unwichtig. GTA 6 wird in den nächsten Monaten zwar praktisch alles überstrahlen, Take-Two hängt langfristig aber nicht nur an einem einzigen Spiel. Die wiederkehrenden Einnahmen aus bestehenden Franchises und dem Mobile-Geschäft geben dem Konzern daneben eine ziemlich breite Basis. ## Bei der Aktie wird GTA 6 langsam zum zweischneidigen Schwert An der Börse wurde ein großer Teil der Vorfreude bereits eingepreist. Anfang Juli erreichte die Take-Two-Aktie bei knapp 266 US$ ein neues 52-Wochen-Hoch. Zuletzt bewegte sie sich wieder im Bereich um 240 US$ und liegt damit trotz des Rücksetzers weiterhin deutlich über den Kursen von vor einem Jahr. Die neue GTA-Präsentation hat der Aktie am Freitag nochmal geholfen. Gleichzeitig wird es mit jedem weiteren Kursanstieg schwieriger, die hohen Erwartungen noch zu übertreffen. Die Analysten bleiben bisher ziemlich optimistisch. Nach der neuen Präsentation bestätigten unter anderem TD Cowen, BTIG und Jefferies ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen zwischen 284 und 313 US$. JPMorgan sieht die Aktie bis Ende 2027 sogar bei 310 US$. Bei Take-Two läuft jetzt immer mehr auf den Launch im November hinaus. Dass GTA 6 ein Erfolg wird, dürfte kaum noch jemanden überraschen. Für die Aktie wird eher wichtig, ob Rockstar die ohnehin schon riesigen Erwartungen sogar noch übertreffen kann. Gelingt das und funktioniert später auch das Online-Geschäft, könnte GTA 6 Take-Two noch über Jahre ordentlich Geld einbringen. ## ℹ️ Take-Two Interactive in Kürze - Take-Two Interactive (WKN: 914508) ist ein 1993 gegründeter US-amerikanischer Entwickler und Publisher von Computerspielen mit Sitz in New York City. - Bekannt ist der Games-Konzern vor allem für seine Studios Rockstar Games und 2K Games. - Mit Serien wie BioShock, Borderlands, Farmville, Grand Theft Auto und Red Dead Redemption brachte Take-Two Interactive in den letzten Jahren einige der beliebtesten Games-Franchises auf den Markt. - Über das Unternehmen Zynga, das Take-Two im Jahr 2022 erwarb, ist der Games-Konzern auch stark im Markt für Mobile und Social Gaming etabliert. - Take-Two Interactive notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 44 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** TakeTwo, TakeTwo-Aktie --- ### [Diginex-Aktie: Ist da noch ein Funken Hoffnung?](https://www.sharedeals.de/diginex-aktie-ist-da-noch-ein-funken-hoffnung/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach einer kurzen Erholung im Juli hat die Diginex-Aktie im August schon wieder den Rückwärtsgang eingelegt und nähert sich abermals mit großen Schritten der Marke von 1 US$. Gibt es überhaupt noch Hoffnung für das so arg gebeutelte Software-Unternehmen? ## Aus einem Zwerg wird ein Riese Ob es noch Hoffnung für Diginex gibt, hängt einzig und alleine davon ab, ob die Übernahme von Resulticks über die Bühne gehen wird. Durch die Akquisition von Resulticks wird bei Diginex kein Stein auf dem anderen bleiben. Das Unternehmen wird sich zu einem Software-Anbieter im Bereich der Omnichannel-Marketing-Automatisierung und des Kundendaten-Managements wandeln. Das Interessante daran ist, dass hier ein Zwerg einen Riesen übernimmt. Diginex machte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von homöopathischen 3,6 Millionen US$. Resulticks bringt hingegen rund 150 Millionen US$ auf die Waage. Ähnlich ist die Situation auch beim Gewinn. Während Diginex im letzten GJ einen atemberaubend hohen Nettoverlust von -31,2 Millionen US$ machte (das Achtfache des Umsatzes), erwirtschaftete Resulticks einen Gewinn von 17 Millionen US$. Um sich mit der Übernahme von Resulticks neu zu erfinden, muss Diginex aber auch 1,05 Milliarden US$ in die Hand nehmen. Dafür will das kleine Softwareunternehmen 600 Millionen neue Aktie zu je 1,75 US$ ausgeben. Sollte der Zwerg den Riesen tatsächlich schlucken, wären die Machtverhältnisse im neuen Unternehmen völlig anders gelagert. Die Resulticks-Aktionäre würden rund 86% von Diginex kontrollieren. Auch in der Chefetage wird Resulticks die Führung übernehmen. Redickaa Subrammanian, die Mitgründerin und Vorstandsvorsitzende von Resulticks, soll nach Abschluss den Chefposten des fusionierten Unternehmens übernehmen. Der restliche Vorstand wird ebenso mehrheitlich mit Führungskräften von Resulticks besetzt werden. Du willst keine wichtige Entwicklung auf dem Software-Sektor verpassen? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Diginex&stockidentifier=symbol%3ADGNX+)! ## Bald wieder unter 1 US$? Die Diginex-Aktie rutschte im Juni unter die 1 US$-Marke, konnte sich bis Ende Juli jedoch deutlich über 1,50 US$ erholen. Seit Anfang August befindet sich der Software-Titel wieder in einem steilen Abwärtstrend in Richtung 1 US$. Ich fürchte, dass der Kurs bald wieder unter diese psychologisch wichtige Marke rutschen wird. ## Riesig sein reicht nicht Am 8. Oktober wird es spannend. Dann soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Akquisition sowie die dafür erforderliche Erhöhung des Aktienkapitals abgestimmt werden. Sollten die Anteilseigner von Diginex grünes Licht geben, dürfte die Transaktion noch im Oktober abgeschlossen werden. Ich gehe davon aus, dass die Übernahme von Resulticks über die Bühne gehen wird. Was anderes bleibt Diginex eigentlich gar nicht übrig. Stand-alone hat das Unternehmen keine Überlebenschance, schon gar nicht an der Börse. Die Übernahme wird aus Diginex ein völlig anderes Unternehmen machen. Bislang ist das Software-Unternehmen ein Spezialist für die Erfüllung regulatorischer Vorgaben im Bereich Umwelt, Soziales und Governance. Hier geht es primär um Berichterstattung, Auditierbarkeit und Risikominimierung gegenüber Aufsichtsbehörden und Investoren. Resulticks ist hingegen ein Unternehmen, das Kundendaten aus Online-Shops, Apps und Filialen zusammenführt und Kunden automatisch per E-Mail, SMS oder Social Media zielgerichtet anspricht. Der Fokus der neuen Diginex verschiebt sich damit auf die Themen Marketing-ROI und Kundeninteraktion. Aktien, an die wir bei sharedeals glauben, findest Du übrigens in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau gleich mal rein! Ich rate Anlegern, die Finger von der Diginex-Aktie zu lassen. Die katastrophale Kursentwicklung in den letzten Monaten lässt darauf schließen, dass die Börse diese Aktie fallengelassen hat. Ich fürchte, auch die Übernahme von Resulticks wird daran nichts ändern. Zwar wird aus dem Zwerg Diginex dadurch plötzlich ein Riese. Aber Größe ist kein Wert an sich an der Börse. Ich sehe momentan keinen Funken Hoffnung für die Diginex-Aktie. ## ℹ️ Diginex in Kürze - Diginex (WKN: A41YYC) ist ein nachhaltiges Tech-Unternehmen, das Unternehmen und Regierungen dabei unterstützt, ihre ESG-Daten (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), Klima- und Lieferkettendaten zu erfassen, zu analysieren und zu berichten. - Der rechtliche Sitz ist in Hongkong, die Hauptverwaltung ist in London. Das Unternehmen agiert weltweit. - Die Hauptbörse ist die amerikanische Nasdaq, seit Februar ist sie in Deutschland über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit etwa 60 Millionen US$ bewertet. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Diginex, Diginex-Kurs --- ### [Apple-Aktie vor großer Wende – was bringt die Zeit nach Tim Cook?](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-vor-grosser-wende-was-bringt-die-zeit-nach-tim-cook/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Apple steht eine ziemlich wichtige Woche an. Die Aktie hat sich nach dem Rücksetzer im August wieder bis auf knapp 320 US$ hochgearbeitet und am 9. September folgt bereits das nächste große Produkt-Event. Neben der neuen iPhone-Generation könnte vor allem das erste faltbare iPhone für Aufmerksamkeit sorgen. Gleichzeitig beginnt bei Apple eine neue Ära an der Konzernspitze. ## Tim Cook übergibt – John Ternus übernimmt Eine der größten Apple-Meldungen der vergangenen Tage hat erstmal gar nichts mit einem neuen Produkt zu tun. Nach 15 Jahren an der Spitze gibt Tim Cook den CEO-Posten ab. Zum 1. September übernimmt der bisherige Hardware-Chef John Ternus, während Cook dem Unternehmen als Executive Chairman erhalten bleibt. Für Apple ist das schon ein ziemlich großer Einschnitt. Unter Cook wurde aus dem Unternehmen nicht nur der iPhone-Konzern, sondern ein riesiges Ökosystem aus Hardware, Services und eigenen Chips. Gleichzeitig fällt sein Abgang in eine Phase, in der Apple bei einem Thema zuletzt immer wieder Kritik abbekommen hat: KI. Hier wird Ternus relativ schnell liefern müssen. Apple hat mit der neuen Siri zwar inzwischen nachgelegt, trotzdem sitzt die Konkurrenz bei KI nicht still. Dass ausgerechnet ein langjähriger Hardware-Manager übernimmt, passt aber auch zu dem, was in den kommenden Jahren ansteht. Denn bei der iPhone-Familie könnte Apple vor einem größeren Umbau stehen. **Tipp:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Am 9. September kommt die nächste iPhone-Generation Viel Zeit zum Eingewöhnen bekommt Ternus nicht. Bereits am 9. September findet Apples nächstes großes Produkt-Event statt und dort wird die neue iPhone-Generation erwartet. Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt dabei ein mögliches faltbares iPhone, mit dem Apple erstmals direkt in den Foldable-Markt einsteigen würde. Für die Aktie geht es dabei um mehr als nur ein neues Gerät. Ein teureres Foldable könnte Apple helfen, den durchschnittlichen Verkaufspreis beim iPhone weiter nach oben zu bringen und damit auch die Margen zu stützen. Laut Reuters gehen Analysten davon aus, dass Apple 2027 bereits mehr als 17 Millionen faltbare Geräte ausliefern könnte. Gleichzeitig gibt es aber ein Problem, das man beim Produkt-Event nicht ausblenden sollte. Apple kämpft weiterhin mit Engpässen bei Chips und anderen Komponenten. Genau diese Lieferprobleme waren nach den letzten Quartalszahlen einer der Gründe, warum die Aktie trotz eigentlich ziemlich starker Zahlen deutlich unter Druck geraten war. ## Die letzten Zahlen waren stärker als der Kurs vermuten ließ Operativ lief es zuletzt nämlich ziemlich ordentlich. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 16% auf 109,4 Milliarden US$ und der Gewinn je Aktie legte sogar um 29% auf 2,02 US$ zu. Sowohl beim Gesamtumsatz als auch bei iPhone, Mac und Services stellte Apple neue Rekorde für ein Juni-Quartal auf. Ein kleiner Haken steckt allerdings in der Marge. Die Bruttomarge von 50,1% wurde durch Rückerstattungen bei Zöllen um ungefähr 2 Prozentpunkte nach oben gezogen. Auch beim Gewinn je Aktie kamen rund 0,11 US$ aus diesem Effekt. Die Zahlen waren also stark, ein Teil davon war aber nicht operativ entstanden. Dazu kam nach den Zahlen ein vorsichtigerer Ausblick. Vor allem die Frage, ob Apple genügend Komponenten bekommt, um die Nachfrage nach dem iPhone überhaupt vollständig bedienen zu können, hat Anleger gestört. Genau deshalb verlor die Aktie nach den Zahlen zeitweise fast zehn Prozent. ## KI bleibt die große offene Frage Und dann wäre da weiterhin KI. Apple hat zwar mit der neuen Siri nachgelegt, trotzdem muss das Unternehmen erst noch zeigen, dass daraus auch ein ähnlich großer Wachstumstreiber werden kann wie bei anderen Tech-Konzernen. Nach dem starken Lauf der Aktie ist das nicht ganz unwichtig. Auf der anderen Seite hat Apple einen Vorteil, den nur wenige Unternehmen in dieser Größenordnung mitbringen. Die installierte Basis aktiver Geräte erreichte zuletzt erneut ein Rekordhoch und damit kann Apple neue KI-Funktionen direkt auf eine riesige Zahl bestehender Nutzer bringen. Deshalb würde ich das KI-Thema bei Apple momentan auch nicht nur darauf reduzieren, wer das beste Modell baut. Für die Aktie wird mindestens genauso wichtig, ob Apple KI so tief ins eigene Ökosystem bekommt, dass daraus neue Geräteverkäufe, Upgrades und zusätzliche Services-Umsätze entstehen. Die Ausgangslage bei Apple ist gerade ziemlich ungewöhnlich. Die letzten Zahlen waren operativ stark, die Aktie steht wieder nahe ihrer Hochs und gleichzeitig übernimmt mit John Ternus ein neuer CEO. Nur wenige Tage später folgt bereits das nächste iPhone-Event. Der 9. September könnte deshalb deutlich wichtiger werden als ein gewöhnlicher iPhone-Launch. Ein überzeugendes Foldable, Fortschritte bei KI und eine weiterhin starke iPhone-Nachfrage würden der aktuellen Bewertung neue Argumente liefern. Bleiben dagegen vor allem Lieferprobleme und die Frage hängen, ob Apple bei KI wirklich schnell genug vorankommt, dürfte die Diskussion um die hohe Bewertung ziemlich schnell wieder zurückkommen. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,67 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Apple, Apple-Aktie --- ### [Nvidia-Aktie: Kann sich der Börsenwert noch mal verdoppeln?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-kann-sich-der-wert-noch-mal-verdoppeln/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Nvidia-Aktie hat am Donnerstag mit einem kräftigen Kurssprung von fast +9% auf die neuesten Zahlen reagiert. Doch schon am Freitag setzten Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs um -4,57% zurückkommen ließen. Anleger fragen sich nun, wo der wahre Wert des Chipgiganten liegt. Ist bereits zu viel Euphorie eingepreist oder hat die Aktie noch weiteres Potenzial? ## Nvidia sprengt erneut die Erwartungen Nvidia wächst weiterhin mit einer Geschwindigkeit, die außergewöhnlich ist. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 kletterte der Umsatz um 106% auf 96,2 Mrd. US$ und übertraf die Analystenschätzungen von rund 92 Mrd. US$ deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,22 US$, der Nettogewinn sprang um 126% auf 59,7 Mrd. US$. Noch wichtiger ist jedoch der Ausblick. Für das laufende Quartal stellte das Management rund 108 Mrd. US$ Umsatz in Aussicht – deutlich mehr als die von der Wall Street erwarteten rund 104,9 Mrd. US$. Das Unternehmen signalisiert damit, dass der KI-Investitionsboom weiterhin ungebremst anhält. Besonders eindrucksvoll entwickelt sich das Rechenzentrumsgeschäft. Der Umsatz legte um 117% auf 89 Mrd. US$ zu und macht inzwischen mehr als 90% der Gesamterlöse aus. Nvidia profitiert damit nicht nur vom Training von KI-Modellen, sondern zunehmend auch von der stark wachsenden Nachfrage nach KI-Inferenz. Wir halten Dich auf dem Laufenden über das aktuelle Börsengeschehen. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia)! ## Analysten sehen noch deutlich Luft nach oben Die starken Zahlen haben wenig überraschend eine neue Welle von Kurszielanhebungen ausgelöst. RBC sieht Nvidia inzwischen bei 330 US$ fair bewertet, JPMorgan bei 320 US$, UBS und Jefferies bei jeweils 300 US$. Bernstein geht noch weiter und traut der Aktie 400 US$ zu. Den Vogel schießt jedoch Raymond James ab: Analyst Simon Leopold hob sein Kursziel auf unglaubliche 515 US$ an, was einem Potenzial von sage und schreibe +137% entspricht. Auch die Bewertung spricht trotz der enormen Marktkapitalisierung nicht zwangsläufig gegen weitere Kursgewinne. Das Forward-KGV liegt bei rund 16, während die PEG-Ratio lediglich 0,26 beträgt. Damit erscheint die Aktie gemessen am erwarteten Gewinnwachstum weiterhin vergleichsweise günstig. ## Die Risiken bleiben bestehen Ganz ohne Fragezeichen ist die Nvidia-Story allerdings nicht. Steigende Kosten für Speicherchips könnten die Bruttomarge von derzeit rund 75% zunächst auf 71 bis 72% drücken. Zudem sichern sich die Hyperscaler zunehmend eigene Chipkapazitäten, während AMD, Broadcom und weitere Wettbewerber Marktanteile angreifen. Hinzu kommt die enorme Abhängigkeit von den gigantischen Investitionsbudgets von Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta. Sollten diese ihre KI-Ausgaben irgendwann deutlich zurückfahren, würde dies Nvidia unmittelbar treffen. Kurzfristig spricht allerdings wenig für eine solche Trendwende. ## Charttechnik entscheidet über den nächsten Schub Auch das Chartbild bleibt spannend. Nach einem schwachen Jahresstart setzte ab Ende März eine dynamische Erholung ein, die Mitte Mai bei 236,54 US$ in einem neuen Rekordhoch gipfelte. Die anschließende Korrektur wurde an der 200-Tage-Linie aufgefangen. Auch im Juli erwies sich dieser langfristige Durchschnitt als zuverlässige Unterstützung. Nach dem Kurssprung auf 230,47 US$ am Donnerstag folgten am Freitag jedoch Gewinnmitnahmen. Für den nächsten nachhaltigen Aufwärtsimpuls muss Nvidia deshalb zunächst das Hoch von Mitte August bei 227,92 Dollar überwinden und anschließend den Widerstandsbereich um 232 bis 236,54 US$ knacken. Gelingt der Ausbruch auf ein neues Rekordhoch, wäre der Weg für eine Fortsetzung der Rallye frei. Auf der Unterseite bilden die 50-Tage-Linie bei 208,52 US$ und die psychologisch wichtige 200-Dollar-Marke die ersten entscheidenden Unterstützungen. Fundamental liefert Nvidia weiterhin genau das, was der Markt sehen will: Rekordumsätze, explosives Gewinnwachstum und einen Ausblick oberhalb der ohnehin hohen Erwartungen. Die vergleichsweise günstige Bewertung und die steigenden Analysten-Kursziele sprechen ebenfalls für weiteres Potenzial. Kurzfristig dürfte die Aktie angesichts des traditionell schwächeren Septembers und der näher rückenden US-Midterms allerdings volatil bleiben. Solange die 200-US$-Marke hält, bleibt das übergeordnete Bild dennoch bullisch. Der entscheidende Befreiungsschlag wäre ein neues Rekordhoch – dann könnte die nächste Nvidia-Rallye so richtig Fahrt aufnehmen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,25 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nel ASA Aktie mit -94% – Ist der Boden endlich erreicht?](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-mit-94-ist-der-boden-endlich-erreicht/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nel-ASA-Aktie steht nach einem massiven Kursverlust von rund -94% gegenüber ihrem Allzeithoch vor einer schwierigen Ausgangslage. Nach dem langjährigen Abwärtstrend stellt sich nun die entscheidende Frage, ob auf dem stark reduzierten Kursniveau eine nachhaltige Trendwende möglich ist oder die Bären weiterhin das Geschehen bestimmen. ## Chartanalyse zur Nel ASA-Aktie Der Nel ASA-Kurs stieg vom lokalen Tief zeitweise über +65% an. Der abfallende Trendkanal wurde dabei nach oben verlassen und die Wasserstoff-Aktie stieg bis an die Oberkante des Widerstandsbereichs. Doch ein nachhaltiger Ausbruch blieb bislang ohne Erfolg. Stattdessen gab der Kurs fast alle Kursgewinne wieder ab. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NEL_2026-08-31_12-27-00-scaled.png)Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Seit Januar 2021 befindet sich die Nel-ASA-Aktie in einem anhaltenden Abwärtstrend und hat dabei rund -94% an Wert verloren. Vor diesem Hintergrund sind zwischenzeitliche kräftige Gegenbewegungen wenig überraschend. Ein Blick auf den Wochenchart zeigt jedoch, dass solche Erholungsversuche bereits mehrfach auftraten, bislang aber keine nachhaltige Trendwende einleiten konnten. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Nel ASA-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 42 Punkten im neutralen Bereich. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Der MACD zeigt ebenfalls ein bärisches Cross, was auf tendenziell weiter fallende Kurse hindeutet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NEL_2026-08-31_12-27-43-scaled.png)Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart liefern bärische Signale. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben je ein Verkaufssignal ausgebildet. Das Momentum ist jedoch auf beiden Seiten schwach, was sich auch im Preischart widerspiegelt. Dieser hat sich in den vergangenen Handelstagen kaum bewegt. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Nel ASA-Kurs zuletzt in einer stärkeren, technischen Gegenbewegung in einer B-Welle befunden haben könnte. Im großen Bild ist jedoch erkennbar, dass das Allzeithoch in einer korrektiven Struktur (A-B-C) ausgebildet wurde, was darauf schließen lässt, dass mittel- bis langfristig mit einem neuen Allzeittief gerechnet werden muss. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NEL_2026-08-31_12-28-19-scaled.png)Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Die Nel ASA-Aktie bleibt übergeordnet klar im Abwärtstrend gefangen. Auch aus Sicht der Elliott-Wellen deutet vieles auf weitere Rückschläge hin. Dennoch kann sich jederzeit eine Gegenbewegung ergeben, die sich kurzfristig auch deutlich ausweiten und für dynamische Zwischenerholungen sorgen kann, die temporäre Chancen eröffnen. Meiner Einschätzung nach bleibt das technische Bild der Nel-ASA-Aktie trotz möglicher kurzfristiger Erholungen klar angeschlagen. Der langfristige Abwärtstrend ist intakt, während RSI, MACD und Elliott-Wellen weiterhin überwiegend für die Verkäuferseite sprechen. Entscheidend ist daher, ob die Aktie den Abwärtstrend nachhaltig durchbrechen kann. Solange dies nicht gelingt, sehe ich weitere Rückschläge als wahrscheinlicher an. Dynamische Gegenbewegungen können dennoch kurzfristige Chancen für Trader eröffnen. ## ℹ️ Nel ASA in Kürze - Nel ASA (WKN: A0B733) bietet Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von aus elektrischer Energie gewonnenem Wasserstoff an. - Kerngeschäft des norwegischen Unternehmens mit Sitz in Oslo ist die Produktion von Elektrolyseuren zur Gewinnung von Wasserstoff. - Nel ASA notiert an der Börse Oslo und ist derzeit ca. 333,91 Millionen € wert. In Deutschland ist sie an nahezu allen relevanten deutschen Handelsplätzen handelbar. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Aktie Nel, Nel Aktie, Nel Asa, Nel ASA-Aktie, Nel ASA-Analyse, Nel ASA-Chartanalyse, Nel ASA-Kurs, Nel ASA-Preis, Nel ASA-Prognose, Nel Asa; Wasserstoff-Aktien, Wasserstoff-Aktien, Wasserstoffaktien --- ### [The Trade Desk-Aktie: Erste Anzeichen eines Turnarounds?](https://www.sharedeals.de/the-trade-desk-aktie-erste-anzeichen-eines-turnarounds/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Bereits am Donnerstag und Freitag konnte sich die The Trade Desk-Aktie um ca. +5% erholen und am Montagvormittag setzt sie sich mit einem Kursgewinn von weiteren +5% sogar an die Spitze des S&P 500. Neigen sich die trüben Zeiten des Adtech-Unternehmens an der Börse langsam dem Ende zu? ## Zwei gute Nachrichten Bevor ich mich an einer Antwort auf die eingangs gestellte Frage versuche, hier zwei Meldungen, die der The Trade Desk-Aktie in den letzten Tagen etwas Aufwind geben konnten: Das Unternehmen gab zum Ende vergangener Woche eine CTV-Partnerschaft mit Gracenote bekannt. Die Gracenote-Programminformationen sollen zukünftig in die Planung, das Targeting und das Reporting des Unternehmens einfließen. Für die Börse zählt besonders der operative Hebel dieser Kooperation. Durch die Einbindung von Gracenote-Programminformationen in die eigene Demand-Side-Plattform von The Trade Desk sollen Werbekunden CTV-Kampagnen präziser planen, ausrichten und auswerten können. Die zweite positive Nachricht der letzten Tage: The Trade Desk stellte die neue Version seiner Werbeplattform Kokai Zuma vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen agentische KI, automatisierte Kampagnenoptimierung und vereinfachte Messung. Besonders interessant: Erste Tests sollen laut Unternehmen eine durchschnittliche Verbesserung der CPA-Performance um über 30% gezeigt haben. Zuma wird seit Ende letzter Woche weltweit bei Kunden ausgerollt. Und es gibt noch einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Faktor, der möglicherweise hinter dem Kursanstieg der The Trade Desk-Aktie in den letzten Tagen steckte. Die Short Quote der Aktie ist mit ca. 20% extrem hoch. Das bedeutet, dass unerwartete Kurssteigerungen Leerverkäufer auf dem falschen Fuß erwischen. Sie müssen sich umgehend mit Aktien eindecken, um ihre Positionen glattzustellen, was den Kurs weiter nach oben drückt. Wir halten Dich in Sachen The Trade Desk und Ad-Tech-Industrie auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=The+Trade+Desk&stockidentifier=symbol%3ATT8)! ## Endlich den Boden gefunden? Der Kurs der The Trade Desk-Aktie hat sich in den letzten Tagen auf einem 7-Jahrestief von 13 US$ stabilisiert. Durch den seit Donnerstag anhaltenden Kursanstieg hat der Tech-Titel mittlerweile ein wenig Abstand zu seinem Mehrjahrestief gewonnen. Von einer charttechnischen Trendwende würde ich allerdings noch nicht sprechen. Dazu ist der Rebound der TTD-Aktie noch viel zu gering. ## Optisch günstig, fundamental nicht In meiner letzten Analyse der The Trade Desk-Aktie Mitte Juni habe ich den Adtech-Titel als zu teuer bezeichnet. Seitdem ist der Kurs um weitere -25% eingebrochen. Die Börse scheint meinem Urteil recht gegeben zu haben. Trotz des Kursaufschwungs der letzten Tage bleibe ich bei meinem Urteil. Ein Forward-KGV von ca. 17 ist mir immer noch zu ambitioniert. The Trade Desk wird im laufenden Jahr mit ca. 3% wachsen. Im kommenden Jahr soll sich das Wachstum auf einen hohen einstelligen Prozentsatz beschleunigen. Das ist mir zu wenig, um diese Bewertung zu rechtfertigen. In den letzten Wochen ist The Trade Desk zwar gut beim Ausbau seines Ökosystems vorangekommen. Zu den jüngsten Partnerschaften gehören unter anderem Netflix, Samsung Ads, Adobe, Databricks und Dentsu. Auch Booking.com, Marriott, Uber und United Airlines wurden in die Plattform integriert. Zum Abschluss: Bessere Picks als die The Trade Desk-Aktie findest Du übrigens in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Aber die große Wachstumsgeschichte von TTD ist vorerst zu Ende erzählt. Die Zahlen für das dritte Quartal werden von entscheidender Bedeutung sein. Sollte das Werbetechnologieunternehmen sein Wachstum wieder beschleunigen können, dürfte die The Trade Desk-Aktie einen Sprung nach oben machen. Sicher ist das allerdings nicht. Mir ist das Risiko immer noch zu groß, zum jetzigen Zeitpunkt in die TTD-Aktie zu investieren. Sie mag optisch extrem günstig aussehen. Fundamental ist sie es immer noch nicht. ## ℹ️ The Trade Desk in Kürze - The Trade Desk (WKN: A2ARCV) mit Sitz im kalifornischen Ventura ist ein amerikanisches Werbe-Technologieunternehmen. - Die 2009 gegründete Firma bietet Kunden programmatische Echtzeit-Marketing-Automatisierungstechnologien. - Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, um Werbeanzeigen automatisiert zu personalisieren. - The Trade Desk ist Mitglied im S&P 500 und aktuell mit ca. 6,4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** The Trade Desk --- ### [BYD-Aktie mit -46% – kann man BYD jetzt kaufen?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-mit-46-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die BYD-Aktie hat nach einem massiven Rücksetzer von rund -55% zunächst kräftig aufgeholt und zwischenzeitlich um +36% zugelegt. Zuletzt setzte der Kurs jedoch erneut um -11% zurück. Damit stellt sich nun die Frage, ob es sich lediglich um eine Korrektur handelt oder die Erholung bereits wieder gefährdet ist. ## Chartanalyse zur BYD Company Limited-Aktie Nach dem deutlichen Rückgang von mehr als -55% vom Allzeithoch fand die BYD-Aktie an der Unterseite des langfristigen Trendkanals Halt. Zusammen mit der dort verlaufenden wichtigen Unterstützungszone bildete dieser Bereich offenbar eine attraktive Einstiegszone für Käufer. In der Folge startete eine dynamische Erholung, durch die sich der Kurs von seinen Tiefständen löste und um +36% zulegte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/1211_2026-08-31_06-11-04-scaled.png)BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Damit hat sich die charttechnische Ausgangslage spürbar verbessert. Für eine bestätigte Trendwende ist es aus charttechnischer Sicht jedoch noch zu früh. Insbesondere da der Kurs der BYD-Aktie derzeit erneut unter Druck steht. Sollte die Trendlinie, sowie der Supportbereich doch noch brechen, könnte sich eine größere Korrektur im BYD-Kurs vollziehen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## BYD-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 44 Punkten in der neutralen Zone. Dabei hat die RSI-Linie die Signallinie geschnitten und ein Kaufsignal geliefert. Auch der MACD hat zeitlich leicht versetzt jetzt ein bullisches Crossover ausgebildet. Du möchtest mehr über BYD erfahren? Dann ließ den fundamental-analytischen Ansatz von meinem Kollegen Peter Wolf-Karnitschnig: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/1211_2026-08-31_06-11-45-scaled.png)BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart geben derzeit bullische Signale, obgleich das Momentum leicht nachlässt. Sowohl RSI, als auch der MACD zeigen Kaufsignale. Im Monatschart sind die Indikatoren umgekehrt und zeigen bärische Signale, jedoch mit abfallendem, bärischem Momentum. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Im Wochenchart zeigt sich bei BYD weiterhin eine eher komplexe, korrektive Struktur. Die einzelnen Teilbewegungen weisen überwiegend A-B-C-Muster auf, wodurch die genaue Einordnung erschwert wird. Gleichzeitig lässt sich eine übergeordnete fünfteilige Bewegung erkennen, die weiterhin auf eine größere Korrektur hindeuten könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/1211_2026-08-31_06-12-25-scaled.png)BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das Alternativszenario, dargestellt durch die blaue Zählung, eröffnet weiterhin die Möglichkeit eines neuen Allzeithochs. Demnach wäre die jüngste Aufwärtsbewegung lediglich als Welle A zu werten, während der anschließende Rücksetzer eine Welle B darstellen könnte. In diesem Fall könnte nun eine Welle C folgen, die den Kurs auf ein neues Rekordhoch führt. Allerdings bleibt das Risiko einer weiteren Ausdehnung der Korrektur erhöht. Meiner Einschätzung nach hat sich das technische Bild der BYD-Aktie durch die Erholung und die bullischen Signale bei RSI und MACD verbessert. Dennoch ist die Trendwende noch nicht bestätigt, zumal die übergeordnete Elliott-Wellen-Struktur weiterhin korrektive Züge aufweist. Entscheidend bleibt die Unterstützung am langfristigen Trendkanal. Hält dieser Bereich, könnte das bullische Alternativszenario mit einer Welle C zu neuen Hochs aktiviert werden. Ein Bruch würde dagegen das Risiko einer größeren Korrektur erhöhen. ## ℹ️ BYD Company Limited in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vordergründig im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 87,53 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Build your dreams, BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Preis, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse --- ### [Amazon-Aktie springt +4% – steckt hier noch mehr drin?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-springt-4-steckt-hier-noch-mehr-drin/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Amazon ging es am Freitag ziemlich deutlich nach oben. Die Aktie legte rund +4% zu und gehörte damit zu den stärkeren großen Tech-Werten. Dahinter steckte vor allem eine neue Studie von Evercore, die zeigt, dass KI bei Amazon offenbar nicht nur Kosten verursacht, sondern im Handelsgeschäft bereits zusätzliche Käufe auslösen könnte. ## Evercore sieht deutlich mehr Potenzial bei Amazon Den direkten Auslöser für den Anstieg lieferte Evercore ISI. Analyst Mark Mahaney erhöhte sein Kursziel für die Amazon-Aktie von 315 auf 355 US$ und bestätigte gleichzeitig seine positive Einschätzung. Vom Schlusskurs am Freitag aus wären damit noch einmal rund 33% Luft nach oben. Interessanter als das höhere Kursziel waren aber eigentlich die Gründe dahinter. Evercore hat sich angeschaut, wie Kunden die neuen KI-Funktionen von Amazon beim Einkaufen nutzen und dabei kamen ziemlich starke Zahlen heraus. 57% der befragten Alexa-AI-Nutzer gaben an, bereits ein Produkt gekauft zu haben, das sie vorher überhaupt nicht kannten. Weitere 36% sagten, dass sie durch die KI-Funktionen insgesamt mehr einkaufen. Für Amazon wäre das natürlich ziemlich wichtig. Wenn Alexa oder andere KI-Agenten den Kunden nicht einfach nur schneller zum ohnehin geplanten Kauf bringen, sondern ihnen zusätzliche Produkte zeigen und dadurch neue Käufe entstehen, lässt sich KI direkt im bestehenden Handelsgeschäft zu Geld machen. Und dieser Punkt kam am Freitag gut an. Bei den riesigen KI-Investitionen der großen Tech-Konzerne fragen sich Anleger schließlich immer öfter, wann daraus auch tatsächlich mehr Umsatz und Gewinn entstehen. Bei Amazon gibt es zumindest erste Hinweise darauf, dass KI im Handelsgeschäft genau das schaffen könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AWS bestellt weitere zwei Millionen Nvidia-GPUs Fast gleichzeitig kam noch eine Meldung aus dem Cloud-Geschäft dazu. AWS und Nvidia bauen ihre Zusammenarbeit deutlich aus und Amazon möchte in den Jahren 2027 und 2028 weitere 2 Millionen Nvidia-GPUs in seiner weltweiten Infrastruktur einsetzen. Dabei geht es unter anderem um Blackwell Ultra sowie die kommenden Rubin- und Rubin-Ultra-Chips. Die Größenordnung ist schon ziemlich heftig. Erst im Frühjahr hatte AWS angekündigt, ab 2026 mehr als 1 Million Nvidia-GPUs bereitzustellen. Laut Nvidia ist die Nachfrage seitdem aber stärker ausgefallen als erwartet und jetzt kommen noch einmal 2 Millionen dazu. Damit macht Amazon ziemlich deutlich, dass man beim Ausbau der KI-Infrastruktur erstmal nicht vom Gas gehen möchte. AWS konkurriert schließlich direkt mit Microsoft Azure und Google Cloud um Unternehmen, die immer größere KI-Modelle trainieren und betreiben wollen. Dafür braucht Amazon entsprechend viel Rechenleistung. Ganz ohne Risiko ist das natürlich nicht. Die hohen Investitionen in Rechenzentren und Chips drücken bereits auf den freien Cashflow und Amazon muss in den nächsten Jahren zeigen, dass die zusätzliche AWS-Nachfrage diese Ausgaben auch rechtfertigt. Solange das Wachstum bei KI-Rechenleistung aber so hoch bleibt, scheint das Management eher das Risiko eingehen zu wollen, zu viel Kapazität aufzubauen als am Ende zu wenig davon zu haben. ## Bei Amazon greifen gerade zwei KI-Geschichten ineinander Auf der einen Seite wird massiv in die Infrastruktur investiert, damit AWS genügend Rechenleistung für den KI-Boom anbieten kann. Auf der anderen Seite versucht Amazon gleichzeitig, KI direkt im eigenen Handelsgeschäft einzusetzen und damit die Kaufbereitschaft der Kunden zu erhöhen. Evercores neue Umfrage liefert dafür zumindest erste ziemlich gute Hinweise. Wenn Nutzer durch Alexa tatsächlich Produkte kaufen, die vorher gar nicht auf ihrem Einkaufszettel standen, könnte Amazon mit KI nicht nur seine Abläufe effizienter machen, sondern direkt mehr Umsatz pro Kunde herausholen. Bei AWS läuft die Wette dagegen über die enorme Nachfrage nach Rechenleistung. 2 Millionen zusätzliche Nvidia-GPUs sind eine ziemlich klare Ansage und zeigen, mit welchen Größenordnungen Amazon hier mittlerweile plant. Der Sprung von rund +4% am Freitag kam nicht einfach aus dem Nichts. Evercore sieht erstmals klare Hinweise darauf, dass Amazons KI-Funktionen zusätzliche Käufe auslösen können und hat das Kursziel entsprechend deutlich auf 355 US$ angehoben. Gleichzeitig baut AWS seine KI-Infrastruktur mit weiteren 2 Millionen Nvidia-GPUs massiv aus. Damit wird bei Amazon langsam auch greifbarer, wo sich die enormen KI-Ausgaben später auszahlen könnten. Im Handelsgeschäft könnte KI direkt mehr Käufe bringen und bei AWS soll die steigende Nachfrage nach Rechenleistung für Wachstum sorgen. Jetzt muss Amazon vor allem zeigen, dass die zusätzlichen Einnahmen irgendwann auch mit den enormen Investitionen mithalten können. ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,87 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Amazon, Amazon-Aktie, Amazon-Analyse, Amazon-Kurs, Amazon-Prognose --- ### [Moderna-Aktie: Kursschwäche bietet Einstiegschancen](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-kursschwaeche-bietet-einstiegschancen/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Nach der spektakulären Kursexplosion der vergangenen Tage sucht die Moderna-Aktie weiter nach einem neuen Gleichgewicht. Der Erfolg des gemeinsam mit Merck entwickelten mRNA-Krebsimpfstoffs hat die Investmentstory fundamental verändert, gleichzeitig sind die Erwartungen an das Unternehmen massiv gestiegen. Charttechnisch rückt nun insbesondere die Zone um 120 US$ in den Mittelpunkt. Dort könnte sich entscheiden, ob die Rally weitergeht oder eine deutlich größere Korrektur beginnt. ## Nach der Euphorie kommen die Fragen Auslöser des Kursfeuerwerks waren überzeugende Phase-3-Ergebnisse des gemeinsam mit Merck entwickelten personalisierten mRNA-Krebsimpfstoffs Intismeran gegen Melanome. Die Kombination mit Keytruda reduzierte das Risiko eines Wiederauftretens beziehungsweise einer Ausbreitung der Erkrankung signifikant. Damit gelang erstmals ein erfolgreicher spätklinischer Wirksamkeitsnachweis für eine personalisierte mRNA-Krebstherapie. Moderna und Merck befinden sich bereits im Austausch mit den Zulassungsbehörden, wobei eine Markteinführung perspektivisch bereits 2027 möglich erscheint. Doch nach dem ersten Jubel richtet sich der Blick zunehmend auf die offenen Fragen. Genau diese beleuchtet mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig in seiner [**Einordnung zu den hohen Erwartungen und den noch ungeklärten kommerziellen Erfolgsaussichten**](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-ganz-schoen-viele-fragezeichen/). Neben der Übertragbarkeit auf andere Krebsarten stehen vorwiegend Herstellungskosten, Preisgestaltung und die tatsächliche Marktgröße im Fokus. Damit dürfte Moderna in den kommenden Monaten weitere Belege liefern müssen, dass der medizinische Durchbruch auch die inzwischen deutlich höhere Bewertung rechtfertigt. **Apropos:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Moderna-4J_310826-1024x693.png)Quelle Chart: stock3 Charttechnisch hat der massive Kurssprung das zuvor jahrelang dominierende Abwärtsbild zunächst eindrucksvoll aufgebrochen. Nach dem Spike bis in den Bereich von rund 175 US$ setzte allerdings unmittelbar eine ebenso dynamische Konsolidierung ein. Entscheidend wird nun die Unterstützung bei 121,12 US$. Stabilisiert sich Moderna dort und dreht wieder nach oben, wäre zunächst ein erneuter Angriff auf die jüngsten Hochs möglich. Darüber warten bei 185,98 und anschließend 210,96 US$ die nächsten übergeordneten Zielzonen. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig unter 121,12 US$, würde sich die Gefahr einer deutlich größeren Normalisierung erhöhen. Dann rückt zunächst die Unterstützungszone zwischen 86,01 und 80,37 US$ in den Fokus. Dort trifft der Kurs perspektivisch zudem auf die seit dem Frühjahr etablierte Aufwärtstrendlinie. Ein Bruch auch dieser Zone würde den jüngsten Befreiungsschlag erheblich infrage stellen und wieder 67,47 US$ auf die Agenda setzen. Die Marke von 120 US$ bildet damit für mich den entscheidenden Gradmesser zwischen einer gesunden Konsolidierung und dem möglichen Anfang vom Ende der aktuellen Euphorie. Die Moderna-Aktie hat mit dem erfolgreichen Melanom-Impfstoff zweifellos einen fundamentalen Meilenstein erreicht. Nach der extremen Neubewertung ist allerdings bereits sehr viel Zukunftsfantasie eingepreist. Solange rund 120 US$ verteidigt werden, bleibt ein weiterer Rally-Schub in Richtung 175 bis 186 US$ möglich. Unterhalb dieser Schlüsselzone würde ich dagegen mit einer deutlich tieferen Korrektur bis zunächst 86 beziehungsweise 80 US$ rechnen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personaliserte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 55 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Prognose --- ### [Redcare Pharmacy-Aktie: Ist wirklich eine Kursverdoppelung drin?](https://www.sharedeals.de/redcare-pharmacy-aktie-ist-wirklich-eine-kursverdoppelung-drin/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Redcare Pharmacy-Aktie hat wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Nachdem es mit dem Kurs der größten europäischen Online-Apotheke bereits am Freitag um über -4% bergab ging, startet sie auch mit einem Kursverlust von mehr als -2% in die neue Handelswoche. Kommt diese Nachricht nicht gut an der Börse an und ist sie trotzdem eine gute Kaufgelegenheit für Anleger? ## Wechsel an der Spitze Eigentlich ist es eine gute Nachricht, die Redcare Pharmacy Ende vergangener Woche bekanntgab. Nach rund drei Jahren an der Spitze verlässt der bisherige Vorstandsvorsitzende Olaf Heinrich den Arzneimittelversand und übergibt seinen Chefsessel zum 1. Oktober an Peter Schmid von Linstow, der bislang als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat fungierte. Schmid von Linstow wird den Fokus künftig verstärkt auf die Skalierung, nachhaltige Profitabilität und den Einsatz von KI-Prozessen legen. Er ist intimer Kenner der Online-Versandapotheke, weshalb ein reibungsloser Übergang zu erwarten ist. Die erste Reaktion der Bankenwelt auf den Führungswechsel bei Redcare Pharmacy ist positiv. Die Investmentbank Jefferies bekräftigte ihre Kaufempfehlung und sieht das Kursziel weiterhin bei 97 €. Damit attestieren ihre Analysten der Redcare Pharmacy-Aktie ein Upside von über +55%. Sie sehen in dem Wechsel an der Spitze keine Strategieänderung, sondern einen geplanten Übergang, um das gewachsene E-Rezept-Volumen nun in höhere Margen umzumünzen. Wir halten Dich auf dem Laufenden über das aktuelle Börsengeschehen. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Redcare+Pharmacy&stockidentifier=symbol%3ARDC)! ## Im Seitwärtstrend gefangen Seit über zwei Monaten hängt die Redcare Pharmacy-Aktie nun schon in einem schmalen Seitwärtskorridor fest und pendelt zwischen 60 und 70 € auf und ab. Das 6-Monatshoch bei 70 € hat sich zuletzt als knallharter Widerstand erwiesen. Mehrere Versuche, diesen zu knacken, blieben erfolglos. Durch den jüngsten Kursrückgang fällt der Kurs des MDAX-Titels wieder ans untere Ende des Kurskorridors. Ich gehe vorerst von einer Fortsetzung des Seitwärtstrends aus. ## Eine sportliche, aber vertretbare Bewertung In Bezug auf die Bewertung der Redcare Pharmacy-Aktie scheiden sich nach wie vor die Geister. Die Spanne der Kursziele liegt derzeit zwischen 55 und 116 €. Während die Bullen demnach mit einer glatten Kursverdoppelung rechnen, glauben die Bären an ein Downside von bis zu -13%. Die große Bewertungsbandbreite der Redcare Pharmacy-Aktie lässt sich mit der dynamischen Unternehmensentwicklung des Arzneimittelversandes erklären. Im laufenden Jahr rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum zwischen 15 und 17%. Im kommenden Jahr dürfte die Wachstumsrate nach Analystenmeinung auf 18 bis 21% steigen. Das Wachstum ist aber gar nicht das Hauptproblem von Redcare, sondern vielmehr die nach wie vor sehr mangelhafte Profitabilität. Die bereinigte EBITDA-Marge dürfte 2026 bei mageren 2,5 bis 3,0% liegen. Im kommenden Jahr wird die operative Gewinnmarge Prognosen zufolge auf 3,5 bis 4,0% steigen. Das Forward-KGV auf Basis der Gewinnschätzung für 2027 beträgt derzeit knapp 60. Das ist ein sehr sportlicher Wert. Redcare Pharmacy darf es sich in den kommenden Quartalen nicht leisten, diese Wachstumsziele zu verfehlen. Ich bin guter Dinge, dass das gelingen wird. Die Zahlen für das erste Halbjahr haben die fortschreitende Marktdurchdringung des E-Rezepts in Deutschland, den weiteren Ausbau der aktiven Kundenbasis (auf über 14,2 Millionen Kunden) und die steigende Skalierung von Marge gezeigt. Weitere spannende Investments, an die wir bei sharedeals glauben, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau gleich mal rein! Die Redcare Pharmacy-Aktie ist nach wie vor kein Schnäppchen, aber sie besitzt sehr gute Voraussetzungen für weitere Kurssteigerungen. Das Unternehmen ist die klare Nummer 1 im nach wie vor dynamisch wachsenden europäischen Markt für den Online-Versand von Arzneimitteln. Ich gehe davon aus, dass der neue CEO dieses Wachstum weiterführen und vor allem die Margen verbessern kann. Die Bewertung der Redcare Phamacy-Aktie steht und fällt mit dem nachhaltigen Profitabilitätsniveau. Hier hat das Unternehmen in meinen Augen noch viel Luft nach oben. Eine Kursverdoppelung halte ich für zu hoch gegriffen, aber nennenswerte Kurssteigerungen sind möglich. ## ℹ️ Redcare Pharmacy in Kürze - Redcare Pharmacy (ehemals Shop Apotheke Europe) (WKN: A2AR94) ist eine Online-Versandapothekengruppe mit Hauptsitz im niederländischen Sevenum und Standorten in mehreren europäischen Ländern. - Das Sortiment reicht von freiverkäuflichen Arzneimitteln über verschreibungspflichtige Medikamente bis zu Nahrungsergänzungsmitteln sowie Kosmetik- und Gesundheitsprodukten. - Redcare Pharmacy notiert im Small Cap Index SDAX und ist aktuell ca. 1,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Redcare Pharmacy --- ### [Eli-Lilly-Aktie: Der 10-Milliarden-US$-Blockbuster wird noch stärker!](https://www.sharedeals.de/eli-lilly-aktie-der-10-milliarden-us-blockbuster-wird-noch-staerker/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Mounjaro zur Senkung des Risikos schwerer Herz-Kreislauf-Ereignisse zugelassen. Damit erhält Eli Lillys wichtigstes Medikament ein zusätzliches Verkaufsargument gegenüber den Präparaten von Novo Nordisk. Angesichts eines Quartalsumsatzes von fast 10 Milliarden US$ besitzt bereits eine moderate Ausweitung der Nutzung gewaltige finanzielle Bedeutung. ## Mehr als eine zusätzliche Indikation Mounjaro darf künftig bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und einem hohen kardiovaskulären Risiko eingesetzt werden, um Herzinfarkte, Schlaganfälle oder einen herzbedingten Tod zu verhindern. Bislang bezog sich die US-Zulassung hauptsächlich auf die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Grundlage ist die SURPASS-CVOT-Studie mit mehr als 13.000 Patienten. Über einen Beobachtungszeitraum von durchschnittlich rund viereinhalb Jahren verringerte Mounjaro das Risiko schwerer kardiovaskulärer Ereignisse gegenüber Lillys älterem Medikament Trulicity um weitere 8%. Das klingt zunächst nicht spektakulär. Allerdings trat Mounjaro nicht gegen ein wirkungsloses Placebo, sondern gegen ein bereits etabliertes Diabetesmedikament mit nachgewiesenem Herzschutz an. Zusätzlich senkte Mounjaro das Körpergewicht und den Blutzucker stärker. Für Ärzte und Krankenversicherer wird Tirzepatid damit zu einer umfassenderen Therapie: Ein Medikament kann gleichzeitig Diabetes behandeln, das Gewicht reduzieren und das Herz-Kreislauf-Risiko senken. **Tipp:** Weitere Kursraketen aus dem Biotech-Sektor findest Du im [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Novo Nordisk verliert seinen Vorteil Ganz neu ist der Herzschutz bei GLP-1-Medikamenten nicht. Novo Nordisk besitzt bereits entsprechende Zulassungen für Wegovy und Rybelsus. Die Dänen hatten hier bislang einen wichtigen Vorteil gegenüber Eli Lilly. Mit der erweiterten Mounjaro-Zulassung schließt Lilly diese Lücke. Gleichzeitig spricht die Umsatzentwicklung dafür, dass Tirzepatid im Wettbewerb bereits die stärkere Dynamik besitzt. Mounjaro steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 91% auf 9,94 Milliarden US$. Das ebenfalls auf Tirzepatid basierende Abnehmmedikament Zepbound erzielte weitere 4,93 Milliarden US$. Zusammengenommen standen beide Präparate für fast zwei Drittel des gesamten Konzernumsatzes. Novo Nordisk bleibt mit Ozempic, Wegovy und seinen Tablettenvarianten ein ernst zu nehmender Wettbewerber. Das Unternehmen steht jedoch zunehmend unter Druck, weil Lilly gleichzeitig bei den Spritzen wächst, mit Foundayo bereits eine Abnehmtablette vermarktet und mit Retatrutid den nächsten potenziell leistungsfähigeren Wirkstoff entwickelt. ## Die Bewertung verlangt weitere Erfolge Eli Lilly steigerte den Quartalsumsatz um 48% auf 23 Milliarden US$ und erhöhte seine Jahresprognose auf 85 bis 87 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 8,38 US$ die Markterwartung deutlich. An der Börse wird diese außergewöhnliche Entwicklung allerdings längst großzügig bezahlt. Beim Aktienkurs von 1.174,61 US$ liegt der Börsenwert bei mehr als 1 Billion US$. Das durchschnittliche Analystenziel von rund 1.315 US$ verspricht nur noch knapp 12% Potenzial. Die neue Zulassung allein dürfte deshalb keinen weiteren Bewertungssprung rechtfertigen. Sie senkt jedoch das Risiko, dass Novo Nordisk bei Patienten mit hohem Herz-Kreislauf-Risiko Marktanteile zurückgewinnt. Zudem stärkt sie die Aussicht, dass Mounjaro noch viele Jahre zweistellige Milliardenumsätze erzielt. ## Mein Fazit Eli Lilly besitzt derzeit das stärkste operative Momentum im Markt für Diabetes- und Abnehmmedikamente. Die neue Mounjaro-Zulassung festigt diese Position und erhöht den Druck auf Wettbewerber wie Novo Nordisk. Trotzdem ist die Aktie mit einem KGV von weit über 30 für das laufende Geschäftsjahr 2026 sehr teuer. Ich würde eher an der Seitenlinie verweilen, bevor ich der Aktie hinterherlaufe. ## ℹ️ Eli Lilly and Company in Kürze - Eli Lilly and Company (WKN: 858560) ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Kerngeschäftsbereiche des 1876 gegründeten US-Traditionskonzerns sind Medikamente gegen Diabetes und Adipositas (Fettleibigkeit). - Mit seinen Abnehmpräparaten Mounjaro und Zepbound erlebt Eli Lilly derzeit einen Boom. - Der Pharmakonzern mit Sitz in Indianapolis notiert an der New York Stock Exchange. Mit einem Börsenwert von ca. 1,11 Billionen US$ ist Eli Lilly der wertvollste Pharmakonzern der Welt. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [SAP-Aktie vor 200 € – geht die Rally noch weiter?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-vor-200-e-geht-die-rally-noch-weiter/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SAP hat sich die Stimmung innerhalb weniger Tage ziemlich gedreht. Nach der starken Erholung im gesamten Software-Sektor steht die Aktie wieder bei rund 189 €. Vor allem die starken Salesforce-Zahlen haben zuletzt etwas Druck aus der großen KI-Sorge genommen. Ganz erledigt ist das Thema damit aber noch nicht. ## Starke Salesforce-Zahlen helfen auch SAP Software-Aktien hatten es in diesem Jahr nicht gerade leicht. Ein großes Thema war immer wieder die Sorge, dass KI klassische Software-Angebote schneller ersetzen könnte als gedacht und damit irgendwann auch die hohen Margen der großen Anbieter unter Druck geraten. In den vergangenen Tagen kam hier aber ordentlich Bewegung in die andere Richtung. Vor allem Salesforce überzeugte mit starken Zahlen und zeigte gleichzeitig, dass sich mit den eigenen KI-Angeboten bereits ordentlich Geld verdienen lässt. Das kam am Markt gut an und zog auch andere Software-Aktien mit nach oben. Für SAP ist das durchaus eine wichtige Entwicklung. Die Sorge war schließlich nicht, dass Unternehmen plötzlich keine Software mehr brauchen, sondern dass neue KI-Angebote einen Teil der etablierten Anbieter verdrängen und deren Preissetzungsmacht schwächen könnten. Salesforce zeigt gerade zumindest, dass die großen Software-Konzerne selbst von KI profitieren können und ihre hohe Profitabilität deshalb nicht automatisch verloren geht. Ganz vom Tisch ist die Sorge damit natürlich noch nicht. Dafür ist noch viel zu früh und auch SAP muss in den kommenden Quartalen zeigen, dass die eigenen KI-Angebote bei den Kunden ankommen. Der Markt scheint das Risiko momentan aber zumindest nicht mehr ganz so negativ zu sehen wie noch vor einigen Wochen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Auch bei SAP läuft das Geschäft weiter ordentlich Bei SAP selbst gibt es ebenfalls Gründe für die bessere Stimmung. Das Cloud-Geschäft wächst weiter kräftig und gerade der hohe Bestand bereits vertraglich vereinbarter Cloud-Umsätze sorgt dafür, dass ein großer Teil der kommenden Einnahmen ziemlich gut planbar ist. Dazu kommt der starke Cashflow. SAP verdient mit dem laufenden Geschäft weiterhin ordentlich Geld und das wird bei der aktuellen KI-Diskussion gerne etwas vergessen. Die große Frage ist weniger, ob SAP momentan profitabel ist, sondern wie gut es dem Konzern gelingt, KI in das bestehende Geschäft einzubauen und daraus zusätzliches Wachstum zu holen. Nach der starken Kursbewegung wird das allerdings auch immer wichtiger. Von rund 127,50 auf knapp 190 € innerhalb weniger Wochen ist schließlich schon eine ziemlich ordentliche Erholung und damit steckt auch wieder deutlich mehr Erwartung im Kurs. ## Die 200 € sind bei SAP wieder greifbar Charttechnisch hat SAP während der Erholung gleich mehrere wichtige Bereiche zurückerobert. Die große Zone zwischen ungefähr 136 und 153 € wurde ziemlich dynamisch verlassen und anschließend ging es auch über die nächsten Marken bei rund 166 und 178 €. Mit aktuell etwa 189 € liegt die 200-€-Marke jetzt gar nicht mehr weit entfernt. Kurz darüber beginnt außerdem die große Kurslücke vom Jahresanfang. Zwischen ungefähr 203 und 213 € hatte sich SAP zuvor über längere Zeit aufgehalten, bevor die Aktie nach unten weggebrochen ist. Schafft SAP also den Sprung über 200 €, könnte auch ein Gap Closing wieder zum Thema werden. Nach dem schnellen Anstieg würde es allerdings auch nicht überraschen, wenn in diesem Bereich erstmal wieder mehr Gewinne mitgenommen werden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-31-um-10.30.15.png)SAP-Aktie auf TradingView ## Diese Marken werden bei einem Rücksetzer wichtig Auf der Unterseite liegt die erste größere Unterstützung jetzt bei rund 178 €. Der Bereich wurde während der Rally überwunden und wäre bei einem Rücksetzer die erste Marke, an der die Käufer wieder übernehmen könnten. Darunter wartet zwischen ungefähr bei 170 € die nächste Zone. Hier liegt unter anderem das Hoch aus dem Juni und damit ein Bereich, der zuvor noch als Widerstand fungiert hatte. Erst darunter würde die große Zone um 150 € wieder ins Spiel kommen. Im Volumenprofil sieht man ziemlich deutlich, wie viel Handel dort in den vergangenen Monaten stattgefunden hat. Auch der Point of Control liegt mit rund 149 € genau in diesem Bereich. Bei einer größeren Korrektur wäre das deshalb weiterhin eine ziemlich starke Unterstützung. SAP hat innerhalb weniger Wochen einen großen Teil der vorherigen Verluste wieder aufgeholt und bekommt gerade zusätzlich Rückenwind vom gesamten Software-Sektor. Die starken Salesforce-Zahlen haben gezeigt, dass KI für die etablierten Anbieter nicht nur Konkurrenz sein muss, sondern selbst zum Wachstumstreiber werden kann. Mit knapp 190 € ist der Weg bis zur 200-€-Marke mittlerweile ziemlich kurz. Gelingt auch dieser Sprung, kommt direkt darüber die alte Kurslücke zwischen 203 und 213 € ins Spiel. Nach unten wären bei einer Korrektur erstmal 178 € und anschließend der Bereich bei 170 € die Marken, die ich im Auge behalten würde. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 223 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs --- ### [OHB-Aktie: Ist sie jetzt endlich ein Schnäppchen?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-ist-sie-jetzt-endlich-ein-schnaeppchen/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Zuletzt sorgte die OHB-Aktie nur für lange Gesichter an der Börse. Innerhalb von drei Monaten verlor sie gut -60% ihres Börsenwerts und sackte unter die Marke von 200 €. Doch am Montagmorgen ist sie mit einem Kursgewinn von +7% Spitzenreiter im SDAX und schafft wieder den Sprung über die wichtige Kursmarke. Was gibt dem deutschen Raumfahrtunternehmen wieder Auftrieb und können Anleger hier nun ein Schnäppchen machen? ## Ein Milliardenauftrag Auslöser der starken Performance der OHB-Aktie zum Wochenauftakt ist die Bekanntgabe eines Großauftrags im Wert von knapp 1 Milliarde €. Das Raumfahrtunternehmen aus Bremen wird 18 Satellitenplattformen für das europäische Megaprojekt IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnection and Security by Satellite) entwickeln und bauen. Dieser Auftrag füllt die ohnehin prall gefüllten Auftragsbücher massiv und gilt am Markt als wichtiger operativer Meilenstein. Mit IRIS² baut Europa eine eigene hochsichere und unabhängige digitale Satelliteninfrastruktur im All auf, um sich von US-Systemen wie SpaceX abzukoppeln. Das System soll aus einer Konstellation von 348 Satelliten bestehen, die in niedrigen und mittleren Erdumlaufbahnen fliegen. Entwickelt und errichtet wird das europäische Satellitennetzwerk von einem Konsortium namens SpaceRISE, dem neben OHB auch die beiden Satellitenkonzerne Eutelsat und Hispasat angehören. OHB verantwortet in diesem Konsortium die Lieferung der MEO-Satelliten, also der Erdtrabanten in einer mittleren Umlaufbahn. Du interessierst Dich auch für die Rüstungsbranche? Dann solltest Du einen Blick in unseren kosten Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) werfen - es zahlt sich aus! ## Ist der Horror zu Ende? Das Chartbild der OHB-Aktie war zuletzt der reinste Horror. In den vergangenen drei Monaten befand sich der SDAX-Titel fast kontinuierlich auf Talfahrt, die erst bei 190 € ein Ende fand. Die Rückeroberung der 200 €-Marke ist ein charttechnisch wichtiges Signal. Sollte sich die OHB-Aktie in den nächsten Tagen über dieser Kursmarke behaupten können, dürfte der Boden fürs Erste gefunden sein. ## Kein Schnäppchen, aber trotzdem kaufenswert Ich glaube, dass es die Börse mit der massiven Abstrafung der OHB-Aktie in jüngster Vergangenheit ein wenig übertrieben hat. Ende Mai war der Aktienkurs noch dreimal so hoch, doch weder am Geschäftsmodell noch an den Zukunftsaussichten hat sich in den letzten drei Monaten etwas fundamental geändert. Als führender deutscher Systemspezialist für Kleinsatelliten und Aufklärungssysteme gilt OHB als direkter Hauptgewinner der staatlichen Milliardeninfrastrukturprogramme der EU und der ESA. Vor dem jüngsten Großauftrag lag der Auftragsbestand von OHB bereits bei über 3,3 Milliarden €. Die Projekt-Pipeline hat sogar ein Volumen von rund 20 Milliarden €. Mit einem Forward-KGV von knapp 70 ist die OHB-Aktie selbstverständlich auch auf dem aktuellen Kursniveau ambitioniert bewertet. Aber wir sprechen hier über ein dynamisch wachsendes Unternehmen, das in den kommenden Jahren seinen Umsatz voraussichtlich um 15 bis 20% p.a. steigern wird. Gleichzeitig peilt das Management eine Verbesserung der operativen Marge von 10 auf 13% an. Du willst weitere Top-Picks am Aktienmarkt kennenlernen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Auf dieser Grundlage halte ich die Bewertung der OHB-Aktie für vertretbar. Als Schnäppchen würde ich sie nicht bezeichnen, aber Raumfahrtaktien mit einer so exzellenten operativen und strategischen Positionierung bekommt man eben nicht zu einem Schnäppchenkurs. Anleger, die ihr Geld gerne im Weltall vermehren wollen, können meiner Meinung nach zum aktuellen Kurs in die OHB-Aktie einsteigen. Ein größeres Downside erwarte ich nach dem heftigen Kursrückgang nicht mehr. Der Raumfahrttitel scheint endlich einen Boden bei knapp unter 200 € gefunden zu haben. ## ℹ️ OHB in Kürze - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB ist seit August 2026 Mitglied im SDAX und ca. 4,2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [IREN-Aktie: Kann man mit ihr sein Geld verdreifachen?](https://www.sharedeals.de/iren-aktie-kann-man-mit-ihr-sein-geld-verdreifachen/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die IREN-Aktie crashte am Freitag um fast -13% und rückte damit wieder in die Nähe ihres Jahrestiefs bei 26 US$. Fielen die Quartalszahlen des Rechenzentrenbetreibers so ernüchternd aus und wie viel Potenzial hat der Tech-Titel jetzt noch? ## Schwache Zahlen Der Neocloud-Provider legte Ende vergangener Woche seine Zahlen für das Schlussquartal und das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 vor, das am 30. Juni zu Ende ging. Die Zahlen spiegeln den massiven strategischen Wandel des Tech-Unternehmens wider: IREN zieht sich weitgehend aus dem klassischen Bitcoin-Mining zurück und baut seine Kapazitäten als KI-Cloud-Rechenzentrumsbetreiber aus. Der Umsatz lag im vierten Quartal bei 137,2 Millionen US$ und verfehlte damit deutlich die Umsatzerwartung der Analysten in Höhe von 157 Millionen US$. IREN erklärte den Rückgang vor allem durch die gezielte Abschaltung alter Mining-Hardware vor der Neuinstallation von GPU-Servern. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens stellte der Bereich AI Cloud Services mit 70,5 Millionen US$ Umsatz mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes dar. Auch beim Ergebnis konnte IREN die Börse nicht überzeugen. Das bereinigte EBITDA sank auf Jahressicht von 59,5 auf nur noch 19,2 Millionen US$. Der Nettoverlust lag bei horrenden 684,0 Millionen US$. Dieser gewaltige Bilanzverlust kann aber durch Abschreibungen in Höhe von ca. 450 Millionen US$ auf ausgemusterte Bitcoin-Mining-Hardware sowie rund 102 Millionen US$ auf sonstige Sonderabschreibungen erklärt werden. Die Zahlen für das gesamte GJ 2025/26 lesen sich ebenfalls nicht überzeugend. Der Umsatz stieg nur um 41,1% auf 707,0 Millionen US$ und das bereinigte EBITDA ging sogar um 8,9% auf 245,7 Millionen US$ zurück. Wir halten Dich über alle relevanten Entwicklung in der KI-Cloud-Branche auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach nur unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=IREN&stockidentifier=symbol%3AIREN). ## Umsatz und Schulden steigen rasant Trotz des kurzfristigen Verfehlung der Umsatzerwartung und der hohen bilanziellen Verluste schaut der Markt vor allem auf die Auftragslage im KI-Bereich. Der erste 50-MW-Block aus dem Multi-Milliarden-Vertrag mit Microsoft wurde im August 2026 erfolgreich übergeben. Bei den wiederkehrenden Umsätzen (ARR) gab es einen großen Sprung. Zum Stichtag 26. August 2026 belief sich der operativ aktive ARR auf 1,0 Milliarden US$. Bis Ende 2026 hat IREN bereits 4,0 Milliarden US$ an vertraglich gesichertem ARR verplant. Der Kapitalbedarf von IREN für den Ausbau seiner Rechenzentren ist nach wie gewaltig. Erst vor wenigen Tagen sicherte sich der Neocloud-Provider einen Kredit in Höhe von 2,4 Milliarden US$. Der Zinssatz liegt bei satten 9%. Ein weiterer Kredit in Höhe von 3,6 Milliarden US$ für das Rechenzentrum, dessen Kapazitäten an Microsoft vermietet sind, wird mit 6% verzinst. ## Fällt das Jahrestief? Das Chartbild der IREN-Aktie hat sich zuletzt wieder deutlich eingetrübt. Den Widerstand bei 45 US$ konnte der Tech-Titel nicht überwinden. Seitdem befindet sich der Kurs wieder in einer steilen Abwärtsbewegung. Ich gehe davon aus, dass die IREN-Aktie das Jahrestief bei 29 US$ in den kommenden Wochen zumindest testen wird. ## Superbullische Banken Trotz der enttäuschenden Kursreaktion der IREN-Aktie auf die jüngsten Zahlen ist die Analysten-Community nach vor wie durch die Bank extrem bullisch eingestellt. Die meisten Kursziele liegen zwischen 80 und 100 US$. Die Investmentbank Cantor Fitzgerald bestätigte ihre Kaufempfehlung für die IREN-Aktie mit einem Kursziel von 99 US$. Die Experten von H.C. Wainwright und Macquarie sehen das Kursziel bei 90 US$. Und BTIG, Canaccord Genuity, Citizens und Compass Point sind mit Kurszielen zwischen 80 und 85 US$ kaum weniger optimistisch. Die Bullen sehen damit ein gewaltiges Upside von rund +280$ für die IREN-Aktie. Sie verweisen auf die starke Monetarisierung der neuen KI-Rechenzentren und den Multi-Milliarden-Vertrag mit Microsoft. ## Die Börse sieht es anders Die Börse scheint diesen Optimismus der Banken ganz und gar nicht zu teilen — und ich übrigens auch nicht. Das Risiko eines Investments in die IREN-Aktie ist enorm hoch. Die hohen Zinsen für den Ausbau der Rechenzentren zeigen, dass selbst die kreditgebenden Banken das so sehen. Ihre Kredite sind zwar weitgehend durch die Hardware der Rechenzentren besichert, aber diese Hardware veraltet innerhalb kürzester Zeit. GPUs, die heute noch aktuell sind, gehören in spätestens zwei Jahren zum alten Eisen. Das bedeutet, dass IREN eine sehr hohe Auslastung seiner Rechenzentren benötigt, um zum einen den Wertverlust der Hardware zu kompensieren und zum anderen seine Finanzierungskosten einzuspielen. Ein riskantes Spiel. Noch ist die Nachfrage nach KI-Rechenzentren gewaltig und das ARR-Wachstum sehr hoch. Doch der Bauboom kann meiner Meinung nach schnell Überkapazitäten zur Folge haben. Diese werden die Preise der Neocloud-Provider unter Druck setzen und diesen Druck werden viele von ihnen nicht aushalten. Du willst weitere KI-Boom-Unternehmen kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Ich rate Anlegern vor diesem Hintergrund, die Finger von der IREN-Aktie zu lassen. Da mögen die Analysten noch so bullisch sein. Ich glaube, dass sie mit ihrem überschwänglichen Optimismus einen fundamentalen Fehler begehen. ## ℹ️ IREN in Kürze - IREN (ehemals Iris Energy) (WKN: 591767) ist ein australisches Technologieunternehmen mit Sitz in Sydney. - Das Unternehmen betreibt KI-Rechenzentren mit erneuerbarer Energie und ist zudem im Bereich des Bitcoin-Minings aktiv. - Die Rechenzentren von IREN befinden sich in Kanada und den USA. - IREN notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell ca. 13,1 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Marvell Technology-Aktie: Klare Kaufchance nach Kurssturz](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-klare-kaufchance-nach-kurssturz/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Marvell Technology ist nach den jüngsten Quartalszahlen deutlich unter Druck geraten und verlor am Freitag rund zehn Prozent. Dabei stehen einem nur knapp über den Erwartungen liegenden Quartal ein deutlich beschleunigtes Umsatzwachstum und ein ausgesprochen kräftiger Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gegenüber. ## Börse straft Marvell trotz wachsender Dynamik ab Die heftige Reaktion des Marktes (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-8-was-ist-daran-enttaeuschend/)) erscheint vor dem Hintergrund der operativen Entwicklung von Marvell Technology überzogen. Zwar blieb das Unternehmen bei Umsatz und Gewinn nur knapp über den Konsensschätzungen, gleichzeitig beschleunigte sich das Wachstum im zweiten Quartal deutlich. Besonders bemerkenswert ist, dass Marvell erstmals einen bereinigten operativen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar erzielte und dabei seine operative Marge ausweitete. Das Unternehmen profitiert zunehmend von der steigenden Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Marvell baut sein Geschäft mit kundenspezifischen Chips konsequent aus und profitiert dabei unter anderem von seiner Zusammenarbeit mit großen Cloud-Anbietern. Die langfristigen Wachstumsperspektiven werden zusätzlich durch die weiterhin hohen Investitionen in Rechenzentren gestützt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zahlen zeigen eine deutlich höhere Wachstumsrate Marvell Technology erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen bereinigten Gewinn von 0,94 Dollar je Aktie. Damit wurde die durchschnittliche Analystenschätzung lediglich um einen Cent übertroffen. Der Umsatz erreichte 2,74 Milliarden Dollar und lag damit rund 28,5 Millionen Dollar über den Erwartungen. Entscheidend ist jedoch weniger die geringe Abweichung von den Prognosen als die Dynamik hinter den Zahlen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent. Im ersten Quartal hatte das Wachstum noch bei 28 Prozent gelegen. Gleichzeitig legten operativer Gewinn und Nettogewinn kräftig zu, während die operative Marge einen neuen Höchststand erreichte. Marvell profitiert dabei insbesondere von der starken Nachfrage nach Chips und Hochleistungskomponenten für KI-Infrastrukturen. Dazu gehören unter anderem digitale Signalprozessoren und optische Module, die für die Vernetzung großer KI-Cluster benötigt werden. ## Rechenzentren werden zum entscheidenden Umsatztreiber Die Umsatzstruktur macht deutlich, wo die zentrale Dynamik des Geschäfts liegt. Im zweiten Quartal erwirtschaftete Marvells Rechenzentrumsgeschäft einen Umsatz von 2,17 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit entfielen inzwischen 79 Prozent des Konzernumsatzes auf den Bereich Data Center. Das Kommunikationsgeschäft entwickelte sich dagegen deutlich schwächer und kam lediglich auf ein Wachstum von zehn Prozent. Der Umsatz dieses Geschäftsbereichs lag bei 568 Millionen Dollar. Die zunehmende Bedeutung des Rechenzentrumsgeschäfts verändert damit auch das Wachstumsprofil des gesamten Konzerns. Je stärker die Investitionen der großen Cloud- und Technologieunternehmen in KI-Infrastruktur steigen, desto stärker kann Marvell von dieser Entwicklung profitieren. ## Milliardengewinn unterstreicht operative Stärke Ein besonders wichtiger Aspekt der Quartalszahlen wurde an der Börse offenbar nur unzureichend berücksichtigt. Marvell überschritt beim bereinigten operativen Gewinn erstmals die Marke von einer Milliarde Dollar. Der bereinigte operative Gewinn belief sich auf 1,003 Milliarden Dollar und lag damit 44 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Wachstum beim operativen Ergebnis fiel somit sogar höher aus als das Umsatzwachstum von 37 Prozent. Diese Entwicklung spricht für einen positiven operativen Hebel. Marvell erzielt nicht nur höhere Umsätze, sondern kann einen überproportionalen Teil des zusätzlichen Umsatzes in operativen Gewinn umwandeln. Die bereinigte operative Marge stieg im zweiten Quartal auf 37 Prozent, nachdem sie im Vorjahresquartal noch bei 35 Prozent gelegen hatte. ## KI-Investitionen könnten langfristiger Natur sein Ein wesentlicher Streitpunkt bei der Bewertung von Marvell betrifft die Nachhaltigkeit der derzeitigen Investitionsoffensive im KI-Sektor. Ein Teil des Marktes scheint davon auszugehen, dass die hohen Investitionen der Hyperscaler irgendwann deutlich nachlassen und damit auch die Nachfrage nach KI-Infrastruktur zyklisch zurückgeht. Die Entwicklung der vergangenen Quartale spricht allerdings für ein anderes Szenario. Die großen Cloud-Anbieter erhöhen ihre Investitionsbudgets weiterhin massiv, weil die Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz, Cloud-Anwendungen und große Sprachmodelle weiter zunimmt. KI entwickelt sich damit zu einem der größten Infrastrukturprojekte der Technologiegeschichte. Für Anbieter wie Marvell eröffnet diese Entwicklung die Möglichkeit, über einen langen Zeitraum von steigenden Kapazitäten in Rechenzentren zu profitieren. ## Engpässe stärken Position der Chiphersteller Zusätzliche Unterstützung kommt von der angespannten Versorgungslage bei wichtigen Komponenten der Rechenzentrumsinfrastruktur. Dazu zählen neben Halbleitern auch Ausrüstung wie Generatoren und Schaltanlagen. Die daraus resultierenden langen Lieferzeiten zeigen, dass die Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten weiterhin erheblich ist. Für Marvell kann eine solche Marktphase positive Auswirkungen auf Preise und Margen haben, da knappe Komponenten tendenziell eine stärkere Preissetzungsmacht ermöglichen. ## Ausblick signalisiert eine weitere Beschleunigung Besonders interessant ist der Ausblick für das dritte Quartal. Marvell erwartet einen Umsatz von rund 3,15 Milliarden Dollar, wobei die Prognose eine Schwankungsbreite von fünf Prozent berücksichtigt. Auf Basis des Mittelwerts würde dies einem Umsatzwachstum von rund 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Damit könnte sich die Wachstumsrate gegenüber dem zweiten Quartal noch einmal deutlich erhöhen. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, würde Marvell nicht nur ein hohes Wachstum verteidigen, sondern dieses sogar weiter beschleunigen. Die anhaltenden Investitionen in KI-Infrastruktur und die knappe Verfügbarkeit bestimmter Komponenten sprechen dafür, dass die Dynamik auch in der zweiten Jahreshälfte Bestand haben könnte. ## Google-Verbindung erhöht strategischen Wert Ein wichtiger Bestandteil der Investmentthese ist die Zusammenarbeit mit Alphabet. Die Vereinbarung eröffnet Marvell Zugang zu einem der dynamischsten Bereiche des Cloud-Geschäfts und verbindet das Unternehmen enger mit der Entwicklung kundenspezifischer Beschleuniger. Alphabet konnte zuletzt besonders stark im Cloud-Geschäft wachsen. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung eigener KI-Chips für die Bereitstellung großer Modelle und Anwendungen weiter zu. Für Marvell ergibt sich daraus die Chance, langfristig vom Ausbau dieser Infrastruktur zu profitieren. Auch die Zusammenarbeit mit NVIDIA stärkt die strategische Position des Unternehmens innerhalb des KI-Ökosystems. Marvell ist damit nicht allein auf ein einzelnes Produkt oder einen einzelnen Kunden angewiesen, sondern partizipiert an mehreren wichtigen Entwicklungen innerhalb der KI-Infrastruktur. ## Bewertung bleibt trotz Kursrückgang anspruchsvoll Der Kursrückgang hat die Bewertung der Marvell-Aktie zwar reduziert, das Unternehmen bleibt im historischen Vergleich dennoch nicht günstig. Auf Basis der erwarteten Gewinne für das Geschäftsjahr 2028 wird die Aktie derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 32,6 bewertet. Der Dreijahresdurchschnitt auf Basis der jeweils für das Folgejahr erwarteten Gewinne liegt bei rund 26,1. Damit wird Marvell weiterhin mit einem Bewertungsaufschlag gegenüber der eigenen historischen Bewertung gehandelt. Auch der Vergleich mit dem Wettbewerber Broadcom zeigt, dass Anleger für das Wachstum von Marvell einen erheblichen Aufpreis bezahlen. Broadcom wird derzeit mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 18,9 bewertet und profitiert ebenfalls stark vom Ausbau kundenspezifischer Chips für KI-Anwendungen. ## Größtes Risiko liegt in nachlassender Nachfrage Das zentrale langfristige Risiko für Marvell bleibt eine Abschwächung des Wachstums bei den Hardwarekomponenten, die für den Ausbau von KI-Clustern benötigt werden. Sollte die Investitionsbereitschaft der Hyperscaler deutlich zurückgehen, würde dies auch die Umsatz- und Gewinnentwicklung von Marvell belasten. Derzeit deutet jedoch wenig darauf hin, dass die großen Cloud-Anbieter ihre Ausgaben für KI-Infrastruktur kurzfristig drastisch reduzieren werden. Die hohen Investitionsbudgets und der weiterhin steigende Bedarf an Rechenleistung sprechen vielmehr für eine anhaltend starke Nachfrage. Die langfristige Wachstumsperspektive für KI-Rechenzentren bleibt positiv. Die Investitionsbudgets der großen Hyperscaler steigen weiter, während die daraus entstehenden Umsätze und Cashflows zunehmend zeigen, dass sich die hohen Infrastrukturinvestitionen wirtschaftlich rechtfertigen lassen. Der zehnprozentige Kursverlust wirkt angesichts der beschleunigten Umsatzentwicklung, des erstmals erreichten operativen Milliardengewinns und des starken Ausblicks überzogen. Trotz der anspruchsvollen Bewertung bleibt Marvell Technology damit ein aussichtsreicher Profiteur des langfristigen Ausbaus von KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Marvell in Kürze - Marvell Technology (WKN: A3CNLD) ist ein Hersteller von Netzwerk-, Speicher- und Computerchips sowie Konnektivitätslösungen für verschiedene Branchen wie Rechenzentren, die Automobilindustrie, Carrier-Infrastruktur und Unternehmensnetzwerke. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien, betreibt jedoch auch Entwicklungszentren in Asien und Europa. - Marvell Technology ist an der Nasdaq gelistet und kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 195 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BMW-Aktie: Zwei Millionen Elektroautos als Signal an die Bullen](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-zwei-millionen-elektroautos-als-signal-an-die-bullen/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** BMW hat sich nach dem scharfen Abverkauf an einer wichtigen Marke stabilisiert und in den vergangenen Tagen kräftig zugelegt. Parallel mehren sich positive Signale, ein operativer Meilenstein bei der Elektromobilität trifft auf wachsende Erwartungen an den Herbst. Ob der Schwung ausreicht, entscheidet sich jetzt an einer entscheidenden charttechnischen Schwelle. ## Analysten setzen auf den Herbst Citigroup hat BMW am Freitag auf die Beobachtungsliste "Positive Catalyst Watch" gesetzt und rechnet mit positiven Schlagzeilen im Vorfeld des Kapitalmarkttags Ende September, bei dem sich die neue Konzernführung erstmals strategisch positionieren muss. Die Einstufung selbst bleibt bei "Neutral", einen klaren Kaufimpuls traut die Bank dem Papier also noch nicht zu. Operativ liefert BMW bereits Substanz. Nach Reuters-Angaben hat der Konzern die Marke von zwei Millionen ausgelieferten Elektroautos erreicht, der symbolträchtige i5 lief dafür im Werk Dingolfing vom Band. Der Kurs reagierte deutlich, am gleichen Tag schloss die Aktie mit einem Plus von +5,0% bei 62,70 €. Bei den übrigen Häusern bleibt das Bild gespalten, die Deutsche Bank bestätigte ihr Kursziel von 90,00 €, Goldman Sachs senkte seines auf 82,00 €, Jefferies sieht 70,00 € und RBC nur noch 60,00 €. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-31-um-09.05.50.png)Quelle Chart: Tradingview BMW hat nach dem stärkeren Abverkauf an der wichtigen Unterstützungszone zwischen 56,40 und 58,30 € einen Boden gefunden. Vor wenigen Tagen kam es dort zu kräftigen Käufen und einem Kursgewinn von rund +9,0%, ein erstes starkes Zeichen für die Bullen. Die nächste Schwelle im Blick sind die vorherigen Hochs und das offene Gap aus dem Abverkauf. Die Hochs als Hürde hat die Aktie bereits überschritten. Entscheidend ist jetzt, dass sie nicht sofort darunter zurückfällt, sondern sich nachhaltig darüber halten kann. Das Gap zwischen 64,00 und 67,80 € überschneidet sich zudem mit der Widerstandszone zwischen 65,20 und 69,80 €, die zuvor als Support diente. An dieser Schwelle wird es spannend, ob die Käufer weiter am Drücker bleiben und die Kaufkraft anhält. Kommt es nach dem Schließen des Gaps zu einem Rücksetzer an die aktuellen Hochs, könnte das als Chance genutzt werden. Eine zweite Gelegenheit würde sich beim Überschreiten der Widerstandszone mit einem späteren Rücksetzer ergeben. Fundamental hat BMW mit den Elektroauslieferungen vorgelegt, jetzt muss der Chart nachziehen. Die Marke bei 62,00 € ist der Knackpunkt. Hält sich die Aktie nachhaltig darüber, öffnet sich der Weg Richtung Gap-Close und Widerstandszone zwischen 65,20 und 69,80 €. Citigroups Wette auf gute Nachrichten vor dem Herbst-Termin würde diesem Szenario zusätzlichen Rückenwind geben. Ein Einstieg lohnt sich trotzdem nicht blind, erst ein Rücksetzer danach oder eine klare Stabilisierung liefern das nötige Timing. Rutscht BMW dagegen sofort wieder unter die Hochs, ist die Erholung erst einmal gestoppt, dann rückt die Unterstützungszone erneut ins Bild. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 37 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Vistra-Aktie günstig: Stromboom und Milliardenverträge](https://www.sharedeals.de/vistra-aktie-guenstig-stromboom-und-milliardenvertraege/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Vistra-Aktie notiert rund 37 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, obwohl der US-Stromproduzent seine operative Ertragskraft deutlich steigern konnte. Langfristige Stromverträge mit Amazon und Meta sorgen zudem für eine bessere Planbarkeit der künftigen Einnahmen. ## Operative Entwicklung spricht eine andere Sprache Der jüngste Kursrückgang der Vistra-Aktie steht in auffälligem Gegensatz zur Geschäftsentwicklung des Unternehmens. Im zweiten Quartal stieg das bereinigte EBITDA aus dem fortgeführten Geschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 1,77 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr waren es noch 1,35 Milliarden US-Dollar gewesen. Zu dieser Entwicklung trugen insbesondere höhere realisierte Strom- und Kapazitätspreise sowie zusätzliche Beiträge aus kürzlich übernommenen Kraftwerken bei. Gleichzeitig bestätigte das Management seine Prognose für das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr 2026 von 6,8 bis 7,6 Milliarden US-Dollar. Nach Unternehmensangaben wird das Ergebnis voraussichtlich mindestens im Bereich des Mittelwerts dieser Spanne liegen. Auch der erwartete freie Cashflow unterstreicht die finanzielle Stärke des Konzerns. Vor Wachstumsinvestitionen rechnet Vistra für 2026 mit einem bereinigten freien Cashflow von rund 3,9 bis 4,7 Milliarden US-Dollar. Bezogen auf eine Marktkapitalisierung von etwa 47 Milliarden US-Dollar entspricht der Mittelwert dieser Prognose einer Rendite von ungefähr 9 Prozent. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ein Großteil der Stromproduktion ist bereits abgesichert Eine Besonderheit des laufenden Geschäftsjahres ist die vergleichsweise hohe Planbarkeit der erwarteten Produktion. Vistra hat nach eigenen Angaben nahezu 100 Prozent der für 2026 erwarteten Stromerzeugung durch Absicherungsgeschäfte fixiert. Hinzu kommt ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm. Seit Ende 2021 hat das Unternehmen eigene Aktien im Wert von rund 6,5 Milliarden US-Dollar zurückgekauft. Dadurch verringerte sich die Zahl der ausstehenden Aktien um etwa 30 Prozent. Für Anleger bedeutet dies, dass ein Teil der operativen Entwicklung bereits gegen kurzfristige Schwankungen der Strompreise geschützt ist. Gleichzeitig erhöht der Rückgang der Aktienzahl den Anteil der verbleibenden Aktionäre am Unternehmen. ## Langfristige Verträge mit Amazon und Meta verändern das Profil Noch wichtiger für die langfristige Perspektive sind die Verträge, die Vistra mit großen Technologiekonzernen abgeschlossen hat. Im September 2025 vereinbarte das Unternehmen mit Amazon Web Services einen auf 20 Jahre ausgelegten Stromabnahmevertrag. Dieser sieht die Lieferung von 1.200 Megawatt CO₂-freier Energie aus dem Kernkraftwerk Comanche Peak in Texas vor. Die Lieferungen sollen Ende 2027 beginnen. Im Januar folgten weitere langfristige Vereinbarungen mit Meta. Die Verträge umfassen insgesamt 2.609 Megawatt an Kernkraftleistung und Kapazität aus den Kraftwerken Perry, Davis-Besse und Beaver Valley. Darin enthalten ist auch zusätzliche Leistung, die durch geplante Modernisierungen der drei Anlagen entstehen soll. Die Lieferungen aus den Meta-Vereinbarungen sollen bereits Ende 2026 anlaufen. Bemerkenswert ist, dass diese Verträge in der bisherigen Prognose für 2027 noch nicht vollständig berücksichtigt sind. Vistra sieht für das bereinigte EBITDA im kommenden Jahr einen Mittelwert von 7,4 bis 7,8 Milliarden US-Dollar, wobei die Meta-Verträge und eine noch ausstehende Übernahme von Gaskraftwerken dabei nicht eingerechnet sind. Darüber hinaus hat Vistra bis zu 1 Milliarde US-Dollar für Helix zugesagt, ein neues Infrastrukturprojekt für Rechenzentren, bei dem Vistra als bevorzugter Energiepartner fungieren soll. Damit sind inzwischen knapp 4.000 Megawatt der nuklearen Erzeugungskapazität des Unternehmens langfristig an zwei der weltweit größten Technologiekonzerne gebunden. Für einen Stromproduzenten in einem wettbewerbsintensiven Markt bedeutet dies eine ungewöhnlich hohe Planungssicherheit bei den künftigen Erlösen. ## Kursrückgang eröffnet spannende Eintiegschancen Trotz der operativen Fortschritte hat die Vistra-Aktie erheblich nachgegeben. Vom 52-Wochen-Hoch bei 219,82 US-Dollar fiel der Kurs auf rund 137 US-Dollar. Damit beläuft sich der Rückgang auf etwa 37 Prozent. Auch andere unabhängige Stromproduzenten gerieten unter Druck. Die Aktie von Constellation Energy liegt beispielsweise ebenfalls deutlich unter ihrem bisherigen Hoch. Die Bewertung der Vistra-Aktie erscheint dadurch inzwischen wesentlich moderater. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei ungefähr 13. Gleichzeitig wachsen die operativen Gewinne, die Unternehmensprognose bleibt bestehen und ein erheblicher Teil der künftigen Stromproduktion ist bereits langfristig vertraglich abgesichert. Allerdings bestehen weiterhin Risiken. Vistra ist in wettbewerbsintensiven Strommärkten tätig und bleibt deshalb außerhalb der abgesicherten Mengen von der Entwicklung der Strompreise abhängig. Auch eine Abschwächung beim Bau neuer Rechenzentren könnte die langfristigen Wachstumserwartungen für den Stromverbrauch dämpfen. Im zweiten Quartal lag der ausgewiesene Nettogewinn zudem lediglich bei 305 Millionen US-Dollar. Belastend wirkten unter anderem nicht realisierte Verluste aus Absicherungsgeschäften. Solche Schwankungen können bei einem Geschäftsmodell, das stark von Energiepreisen und Hedging-Positionen geprägt ist, erheblich ausfallen. Unter dem Strich spricht derzeit einiges dafür, dass der deutliche Kursverlust der Vistra-Aktie stärker mit der Neubewertung des gesamten KI- und Stromsektors zusammenhängt als mit einer Verschlechterung der operativen Geschäftslage. Das Unternehmen steigert sein EBITDA, erwartet weiterhin einen hohen freien Cashflow und hat mit Amazon und Meta langfristige Abnahmeverträge für einen erheblichen Teil seiner Kernkraftkapazitäten abgeschlossen. Bei einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 13 wirkt die Aktie angesichts dieser Perspektiven vergleichsweise günstig. Gleichzeitig sollten Anleger die hohe Volatilität des Stromgeschäfts und die Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Rechenzentrumsmarktes berücksichtigen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Sonstiges --- ### [Dividenden-ETFs: 3 Top-Picks für die Ewigkeit](https://www.sharedeals.de/dividenden-etfs-3-top-picks-fuer-die-ewigkeit/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Technologie- und KI-Aktien dominieren derzeit vielerorts die Schlagzeilen. Wer sein Depot jedoch nicht nur auf kurzfristige Trends ausrichten, sondern über Jahrzehnte investieren möchte, findet auch bei dividendenstarken Unternehmen und ETFs interessante Alternativen. ## Vanguard Dividend Appreciation ETF Der Vanguard Dividend Appreciation ETF (VIG) verfolgt eine vergleichsweise einfache Strategie: Der Fonds investiert vor allem in US-amerikanische Large-Cap-Unternehmen, die ihre Dividende über einen Zeitraum von mindestens zehn aufeinanderfolgenden Jahren angehoben haben. Damit setzt VIG weniger auf die aktuell höchste Ausschüttungsrendite als auf die langfristige Fähigkeit von Unternehmen, ihre Dividenden kontinuierlich zu steigern. Diese Strategie hat sich in der Vergangenheit ausgezahlt. Über die vergangenen zehn Jahre erzielte der ETF eine durchschnittliche jährliche Rendite von mehr als 13 Prozent. Die Dividendenrendite fällt mit rund 1,4 Prozent zwar vergleichsweise moderat aus, doch gerade darin liegt ein Teil der Strategie: VIG versucht, Unternehmen mit möglicherweise nicht nachhaltigen Ausschüttungen zu vermeiden. Hinzu kommen niedrige Kosten. Die jährliche Gesamtkostenquote liegt bei lediglich 0,04 Prozent. Durch seine marktkapitalgewichtete Struktur finden sich zudem große Technologiekonzerne wie Apple und Microsoft unter den wichtigsten Positionen. Dadurch verbindet der ETF einen gewissen Wachstumsschwerpunkt mit einem Fokus auf wachsende Dividenden. Für Anleger, die langfristiges Kapitalwachstum und regelmäßige Ausschüttungen miteinander kombinieren möchten, kann VIG daher eine ausgewogene Lösung darstellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## iShares Core Dividend Growth ETF Auch der iShares Core Dividend Growth ETF (DGRO) konzentriert sich auf Unternehmen mit einer Historie steigender Dividenden. Darüber hinaus berücksichtigt die Auswahl der Unternehmen verschiedene Qualitätskriterien, die dazu beitragen sollen, die Nachhaltigkeit der Ausschüttungen zu beurteilen. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von rund 13,6 Prozent über die vergangenen zehn Jahre kann DGRO auf eine ähnlich starke langfristige Entwicklung wie VIG zurückblicken. Gleichzeitig bietet der ETF mit einer Dividendenrendite von etwa zwei Prozent eine etwas höhere laufende Ausschüttung. In seiner Zusammensetzung weist DGRO zudem einen stärkeren Schwerpunkt auf defensiveren und wertorientierten Bereichen auf. Finanz- und Gesundheitsunternehmen spielen eine größere Rolle als bei vielen klassischen Wachstumsindizes. Dadurch kann der ETF eine interessante Ergänzung zu einem breit aufgestellten S&P-500-Investment darstellen. Anleger erhalten damit nicht nur Zugang zu Dividendenzahlern, sondern zugleich eine gewisse Diversifizierung gegenüber einem stark technologiegetriebenen Markt. ## Schwab U.S. Dividend Equity ETF Der Schwab U.S. Dividend Equity ETF (SCHD) gehört zu den bekanntesten Dividenden-ETFs am US-Markt und verfolgt einen etwas anderen Schwerpunkt als VIG und DGRO. Neben dem Dividendenwachstum spielt insbesondere die Höhe der Ausschüttung eine wichtige Rolle. Mit einer Dividendenrendite von rund drei Prozent bietet SCHD eine deutlich höhere laufende Ausschüttung als die beiden anderen Fonds. Gleichzeitig werden die enthaltenen Unternehmen anhand verschiedener Qualitätskriterien ausgewählt. Dazu gehören unter anderem die Verschuldung im Verhältnis zum Cashflow, die Eigenkapitalrendite sowie die Höhe und das Wachstum der Dividende. Auch bei der langfristigen Wertentwicklung kann der ETF überzeugen. In den vergangenen zehn Jahren erzielte SCHD eine durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 13 Prozent. Damit zeigt sich, dass eine höhere laufende Ausschüttung nicht zwangsläufig mit einem Verzicht auf langfristiges Wachstum einhergehen muss. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Warum Dividenden-ETFs für Jahrzehnte interessant sein können Der entscheidende Vorteil der drei ETFs liegt weniger in spektakulären kurzfristigen Kursgewinnen als in der Qualität und Widerstandsfähigkeit der zugrunde liegenden Unternehmen. Unternehmen, die über viele Jahre stabile Gewinne und steigende freie Cashflows erwirtschaften und gleichzeitig ihre Dividenden erhöhen können, sind grundsätzlich weniger abhängig von einzelnen Börsentrends. Das ist insbesondere dann relevant, wenn sich das Marktumfeld verändert. Der aktuelle Boom rund um künstliche Intelligenz hat zahlreiche Technologiewerte stark angetrieben. Börsenentwicklungen verlaufen jedoch in Zyklen, und Phasen hoher Bewertungen können von schwächeren Marktperioden abgelöst werden. Dividendenstrategien setzen dagegen stärker auf etablierte Unternehmen mit belastbaren Geschäftsmodellen und einer langfristig ausgerichteten Kapitalpolitik. Das bedeutet nicht, dass Dividenden-ETFs vor Kursverlusten geschützt wären. Auch sie unterliegen den allgemeinen Risiken des Aktienmarktes. Ihr Vorteil besteht vielmehr darin, dass die Kombination aus Unternehmensqualität, laufenden Ausschüttungen und langfristigem Dividendenwachstum eine zusätzliche Ertragsquelle schaffen kann. VIG, DGRO und SCHD verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte, haben aber ein gemeinsames Ziel: langfristig orientierten Anlegern Zugang zu Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen und attraktiver Dividendenhistorie zu bieten. VIG setzt stärker auf Dividendenwachstum und kombiniert dieses mit niedrigen Kosten und einem gewissen Wachstumsfokus. DGRO verbindet Dividendenwachstum mit zusätzlichen Qualitätskriterien und einer etwas höheren Ausschüttung. SCHD richtet sich dagegen besonders an Anleger, die eine höhere laufende Dividendenrendite mit der Aussicht auf langfristiges Wachstum verbinden möchten. Wer sein Depot über Jahrzehnte aufbauen will, muss deshalb nicht ausschließlich den aktuellen Börsentrends hinterherlaufen. Dividenden-ETFs können eine solide Ergänzung zu wachstumsorientierten Anlagen sein – insbesondere für Anleger, die Wert auf eine Kombination aus laufenden Erträgen, Unternehmensqualität und langfristiger Wertentwicklung legen. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Finanznachrichten, Sonstiges --- ### [Volatus-Aktie: Das bremst die Kurserholung](https://www.sharedeals.de/volatus-aktie-das-bremst-die-kurserholung/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Volatus-Aktie befindet sich seit ihrem Hoch im März bei etwa 0,55 € in einem nachhaltigen Abwärtstrend. Kurserholungen wurden bislang schnell wieder abverkauft. Am Montag notiert die Aktie aktuell bei 0,31 €. Damit stellt sich die Frage: Lohnt sich hier ein Investment? ## Rüstungsaktien stehen derzeit nicht im Fokus Volatus ist kein reiner Rüstungswert. Allerdings nimmt der Anteil der Drohnen für militärische Anwendungen deutlich zu. Dadurch wird auch die Kursentwicklung von Volatus zunehmend von der allgemeinen Entwicklung der Rüstungswerte beeinflusst. Ein Beispiel dafür ist die Aktie von DroneShield. Notierte sie im März noch bei etwa 2,50 €, fiel der Kurs zuletzt auf rund 1,09 €. Trotz überzeugender Quartalszahlen ist die Aktie damit deutlich gesunken. Auch Rheinmetall ist im Drohnenbereich positioniert und weist derzeit eine ähnliche Kursentwicklung auf. Momentan ist nicht erkennbar, dass Rüstungsaktien wieder stärker in den Fokus der Anleger rücken. Stattdessen beherrscht weiterhin das Thema Künstliche Intelligenz die Börsen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volatus&stockidentifier=symbol%3AABB) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Gemischte Finanzkennzahlen Die Finanzkennzahlen des zweiten Quartals fallen insgesamt gemischt aus. Das gilt sowohl für die Umsatz- als auch für die Ergebnisentwicklung. Der Umsatz lag bei 8,4 Millionen US$. Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies nahezu einer Verdoppelung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als der Umsatz noch 10,6 Millionen US$ betrug, bedeutet dies jedoch einen Rückgang. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Auftrag im Volumen von 2,6 Millionen US$ im zweiten Quartal nicht abgearbeitet werden konnte. Aufgrund höherer Betriebskosten stieg der operative Verlust von 5,7 auf 6,9 Millionen US$. Auch der Nettoverlust erhöhte sich von 6,6 auf 7,5 Millionen US$. Verantwortlich hierfür waren insbesondere deutlich gestiegene Marketing-, Personal- und Bürokosten. Das Unternehmen nahm zudem den neuen Standort Montreal-Mirabel in Betrieb. Hierfür wurde zusätzliches Personal eingestellt. Mit dem neuen Werk sollen steigende Auftragsvolumina künftig schneller abgearbeitet werden können. ## Bewertung Das Unternehmen befindet sich weiterhin in einer Wachstumsphase, die insbesondere durch den zunehmenden Drohnenbedarf im militärischen Bereich getrieben wird. Nicht zufriedenstellend ist jedoch die weiterhin fehlende Profitabilität. Die Geschäftstätigkeit ist nach wie vor mit hohen Nettoverlusten verbunden. Positiv ist dagegen die gute Finanzausstattung. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 59 Millionen US$ und erreichen damit einen neuen Unternehmensrekord. Dadurch verfügt Volatus über ausreichend finanzielle Mittel, um die derzeitigen Verluste aufzufangen und weiteres Wachstum zu finanzieren. Aufgrund des derzeit geringen Anlegerinteresses an Rüstungswerten kann es allerdings zu weiteren Kursrückgängen kommen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist der Kursrückgang teilweise nachvollziehbar, da die Profitabilität weiterhin nicht überzeugt. Hier besteht ein deutlicher Verbesserungsbedarf. Für risikobewusste Anleger bietet das aktuelle Kursniveau aus meiner Sicht dennoch interessante Chancen. Sollte die Dynamik bei Rüstungswerten wieder zunehmen, dürfte auch Volatus davon profitieren. Alle anderen Anleger sollten zunächst abwarten. In diesem Zusammenhang: Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die Profiteur zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Volatus Aerospace in Kürze - Volatus Aerospace (WKN: A2JEQU) ist ein kanadischer Hersteller von Drohnen für den zivilen und militärischen Bereich. - Der Hauptsitz befindet sich im kanadischen Vaughan. - Die Hauptbörse ist an der kanadischen TSX Venture Exchange, die Aktie ist auch über Tradegate in Deutschland handelbar. Hier wird sie aktuell mit etwa 226 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Mercedes-Benz-Aktie: Was ist zukünftig zu erwarten?](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-was-ist-zukuenftig-zu-erwarten/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Mercedes-Benz-Aktie bewegt sich weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Kursniveau. Am Montag notiert sie aktuell bei etwa 46,80 €. Gegenüber dem Jahresbeginn entspricht dies einem Kursverlust von knapp einem Viertel. Damit stellt sich die Frage: Wie sind die Zukunftsperspektiven der Aktie? ## Ertragslage verbessert Der Konzern kämpft bereits seit einiger Zeit mit der angespannten wirtschaftlichen Lage sowie einem rückläufigen Absatz in China. Diese Problematik setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Auf der Ertragsseite deutet sich jedoch eine Verbesserung an. Der Absatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von rund 453.000 auf 417.000 Fahrzeuge. Regional zeigten sich dabei deutliche Unterschiede. In China sank der Absatz um 30%, während er in den USA um 10% und in Europa um 4% zulegte. Besonders auffällig war der Anstieg bei den Elektrofahrzeugen. Deren Absatz erhöhte sich um 51% auf rund 52.000 Einheiten. Bei der Ertragsentwicklung zeigt sich dagegen ein differenzierteres Bild. Das bereinigte EBIT verbesserte sich von 2,0 auf 2,3 Milliarden €. Die größten Gewinnzuwächse wurden in den Segmenten Financial Services und Vans erzielt. In der Sparte Cars sank das EBIT dagegen von 1,2 auf 0,9 Milliarden €. Dieser Rückgang war jedoch erwartet worden und lag im Rahmen der Unternehmensprognose. Insgesamt ist die Lage noch nicht zufriedenstellend. Dennoch zeichnet sich eine Stabilisierung der Ertragslage ab. Hier machen sich die Maßnahmen des Programms „Next Level Performance“ zunehmend bemerkbar. Ola Källenius, CEO von Mercedes-Benz, erklärte: > Auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld sind wir im zweiten Quartal auf Kurs geblieben und haben unsere Modelloffensive beschleunigt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Mercedes-Benz&stockidentifier=symbol%3AMBG) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Fokus auf Modelloffensive und Effizienzsteigerung Der Konzern will seine eingeschlagene Strategie konsequent fortsetzen und die Modellpalette weiter schärfen. Zwischen 2025 und 2027 sollen rund 40 neue Modelle auf den Markt kommen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Effizienz. Dabei geht es insbesondere um Kostensenkungen, die unter anderem mit einem Personalabbau verbunden sind. ## Bewertung Die eingeschlagene Transformation ist aus meiner Sicht der richtige Weg. Externe Faktoren wie die Konsumschwäche in China oder höhere Zölle in den USA kann das Unternehmen nur begrenzt beeinflussen. Umso wichtiger ist es, die eigenen Strukturen anzupassen und Kapazitäten sowie den Personalbestand effizienter zu gestalten. Noch entscheidender ist jedoch, attraktive Produkte auf den Markt zu bringen und den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben. Auch hier befindet sich Mercedes-Benz grundsätzlich auf einem guten Weg. Die kommenden Quartale dürften voraussichtlich ähnlich verlaufen wie das zweite Quartal. Entscheidend wird sein, ob sich die Ertragslage nachhaltig weiter verbessert. Je nach Nachrichtenlage sind allerdings auch weitere Kursrückgänge möglich. Aus meiner Sicht befindet sich Mercedes-Benz auf dem richtigen Weg. Die eingeleiteten Maßnahmen sollten sich mittelfristig positiv auf die Geschäftsentwicklung und damit auch auf den Aktienkurs auswirken. Anleger sollten jedoch einen längeren Anlagehorizont mitbringen. Für die Aktie spricht weiterhin die attraktive Dividendenrendite. Sollte die Dividende bei 3,50 € je Aktie konstant bleiben, entspräche dies beim aktuellen Kurs einer Rendite von rund 7,4%. Die Citibank sieht für die Automobilbranche zunehmend Licht am Horizont, insbesondere für BMW. Eine entsprechende Entwicklung könnte mittelfristig auch Mercedes-Benz zugutekommen. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Mercedes-Benz. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2,5 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit knapp 44,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: 100 Orbitalmissionen – doch OpenAI zieht den Stecker!](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-100-orbitalmissionen-doch-openai-zieht-den-stecker/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SpaceX hat bereits seine 100. Orbitalmission des laufenden Jahres absolviert. Gleichzeitig sorgt die gerade abgeschlossene 60-Milliarden-US$-Übernahme von Cursor für Gegenwind: OpenAI will seine Modelle aus der Entwicklungsumgebung zurückziehen. Für Anleger treffen damit ein beeindruckender Vorsprung im Raumfahrtgeschäft und neue Risiken der KI-Expansion aufeinander. ## Die 100. Orbitalmission zeigt den Vorsprung Bei der Zählung lohnt sich ein genauer Blick. Bereits am 19. August meldete SpaceX die 100. Mission des Jahres. Darin waren jedoch zwei suborbitale Starship-Tests enthalten. Die tatsächlich 100. Orbitalmission folgte in der Nacht zum 22. August: Eine Falcon 9 brachte bei der Mission Starlink 15-20 weitere 29 Satelliten ins All. Es handelte sich um den 99. Falcon-9-Start des Jahres. Zusammen mit einem Falcon-Heavy-Flug war damit die Marke von 100 Orbitalmissionen erreicht. Nur wenige Tage später absolvierte Falcon 9 auch ihren 100. Jahresstart. Der eingesetzte Booster flog bereits zum 37. Mal – ein neuer Wiederverwendungsrekord. Von den ersten 100 Falcon-9-Flügen dienten 77 dem Ausbau von Starlink. Genau darin liegt der wirtschaftliche Vorteil. SpaceX schafft sich mit Starlink seine eigene Nachfrage, steigert dadurch die Auslastung seiner Raketen und sammelt bei jedem Flug zusätzliche Daten. Wettbewerber müssen dagegen zunächst zahlende Kunden finden. Dass SpaceX nicht nur eigene Satelliten transportiert, zeigte am Sonntag der erfolgreiche Falcon-Heavy-Start des rund 4,3 Milliarden US$ teuren Roman-Weltraumteleskops der NASA. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## OpenAI kündigt Cursor die Zusammenarbeit Weniger reibungslos läuft die Expansion in das Softwaregeschäft. SpaceX schloss am 14. August die Übernahme der Cursor-Mutter Anysphere ab. Bezahlt wurden 60 Milliarden US$ in SpaceX-Aktien. Nur zwei Wochen später kündigte OpenAI an, seine Modelle künftig nicht mehr über Cursor anzubieten. Als vorläufiger Abschalttermin wurde der 12. November genannt. OpenAI betont, dass Cursor selbst nicht gegen den Vertrag verstoßen habe. Aufgrund früherer Auseinandersetzungen mit Unternehmen von Elon Musk fehle jedoch das Vertrauen, dass SpaceX die Nutzungsbedingungen einhalten werde. Der unmittelbare Schaden dürfte begrenzt bleiben. Nach Angaben von Cursor entfallen lediglich rund 5% des Nutzerverkehrs auf OpenAI-Modelle. Anthropic will seine Kapazitäten für Claude sogar ausbauen. Zudem kann Cursor weiterhin Modelle von Google und SpaceXs eigenem Grok anbieten. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## 60 Milliarden US$ lassen wenig Raum für Fehler Trotzdem ist der Vorgang mehr als eine persönliche Auseinandersetzung zwischen Musk und Sam Altman. Cursor lebt davon, Entwicklern möglichst viele leistungsfähige KI-Modelle auf einer neutralen Plattform anzubieten. Fällt ein wichtiger Anbieter weg, verliert dieses Versprechen an Glaubwürdigkeit. SpaceX zahlte für Cursor rund das 15-Fache der zuletzt gemeldeten annualisierten Erlöse von etwa 4 Milliarden US$. Dieser Preis setzt starkes Wachstum und eine hohe Kundenbindung voraus. Wird Cursor dagegen zunehmend zu einem reinen Vertriebskanal für Grok, könnten Nutzer zu unabhängigeren Entwicklungsumgebungen wechseln. Umgekehrt besitzt die Integration Potenzial. Eigene Rechenzentren, Grok und Cursor als Zugang zu Millionen Entwicklern könnten die Abhängigkeit von externen Anbietern verringern und langfristig die Margen verbessern. Die 100. Orbitalmission ist für die SpaceX-Aktie deutlich wichtiger als der Streit mit OpenAI. Sie bestätigt einen kaum einholbaren Vorsprung im Kerngeschäft. Der Verlust der OpenAI-Modelle ist verkraftbar, zeigt aber die Risiken der aggressiven KI-Expansion. Ich würde die Aktie aufgrund der Bewertung heute trotzdem nicht kaufen, sondern auf einen deutlichen Rücksetzern warten, ehe ich mich an der Wachstumsgeschichte beteilige. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,92 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Novo-Nordisk-Aktie: Droht 2027 die nächste Gewinnfalle?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-droht-2027-die-naechste-gewinnfalle/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Bank stuft Novo Nordisk von „Halten“ auf „Verkaufen“ ab und senkt ihr Kursziel von 290 auf 265 DKK. Gegenüber dem aktuellen Kurs von 295,50 DKK drohen damit weitere rund -10%. Nach einem Kursverlust von etwa -70% seit dem Rekordhoch wirkt das ausgesprochen pessimistisch. Die Argumentation ist jedoch fundamental nachvollziehbar: Das Problem ist nicht nur 2026, sondern ein möglicherweise ausbleibendes Comeback im Jahr 2027. ## Der Umsatz bleibt drei Jahre praktisch stehen Novo Nordisk erzielte 2025 einen Umsatz von 309,1 Milliarden DKK. Für 2026 rechnen Analysten derzeit nur noch mit rund 299 Milliarden DKK. Im kommenden Jahr sollen die Erlöse zwar wieder auf etwa 304 Milliarden DKK steigen, lägen damit aber weiterhin unter dem Niveau von 2025. Von einer überzeugenden Rückkehr zum Wachstum könnte folglich keine Rede sein. Gleichzeitig wird für 2027 ein geringerer Gewinn je Aktie als für 2026 erwartet. Verantwortlich sind vor allem niedrigere Preise in den USA, steigende Rabatte, der Wettbewerb mit Eli Lilly und die zunehmende Verfügbarkeit günstigerer Semaglutid-Produkte in einzelnen Märkten. Das starke zweite Quartal relativiert diese Sorgen nur teilweise. Der bereinigte Umsatz stieg um +7% auf 78,5 Milliarden DKK und das operative Ergebnis um +11% auf 33,4 Milliarden DKK. Allerdings half eine vorteilhafte Anpassung früherer US-Rabatte. Gleichzeitig sank die bereinigte Bruttomarge von 82,7 auf 78,2%. Neben niedrigeren Verkaufspreisen belasteten Kosten von rund 3 Milliarden DKK für die Anpassung von Produktionsvereinbarungen. Für das Gesamtjahr erwartet Novo Nordisk trotz der verbesserten Prognose weiterhin einen währungsbereinigten Rückgang von Umsatz und operativem Gewinn um bis zu -6%. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die erhoffte Diversifikation fällt aus Zusätzlich verliert Novo Nordisk einen möglichen Wachstumstreiber außerhalb des GLP-1-Geschäfts. Ziltivekimab sollte das Risiko schwerer Herz-Kreislauf-Ereignisse bei Menschen mit Gefäß- und Nierenerkrankungen senken. In der Phase-3-Studie ZEUS betrug das Risikoverhältnis jedoch 0,99 – die Therapie war damit praktisch nicht besser als das Placebo. Der Wirkstoff senkte zwar erwartungsgemäß bestimmte Entzündungsmarker, daraus entstand aber kein klinischer Nutzen. Gleichzeitig traten schwerwiegende Infektionen häufiger auf. Zwei weitere Phase-3-Studien laufen noch und sollen im ersten Halbjahr 2027 Ergebnisse liefern. Die Deutsche Bank betrachtet Ziltivekimab nach dem ZEUS-Fehlschlag dennoch als wirtschaftlich weitgehend bedeutungslos. Das verschärft die Abhängigkeit von Diabetes- und Adipositasprodukten, die zuletzt 93% des Konzernumsatzes ausmachten. Genau dort wächst der Preisdruck, während später auslaufende Semaglutid-Patente zusätzliche Konkurrenz ermöglichen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Sell-Einstufung ist nicht alternativlos Trotzdem steht die Deutsche Bank mit ihrer Einschätzung eher am pessimistischen Rand. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei knapp 310 DKK, die Spanne reicht von 203 bis 457 DKK. Allerdings signalisiert auch der Durchschnitt kaum Kurspotenzial. Finanziell bleibt Novo Nordisk ausgesprochen robust. Im ersten Halbjahr entstanden 55,3 Milliarden DKK freier Cashflow. Gleichzeitig flossen 41,2 Milliarden DKK über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurück. Diese Kapitalstärke begrenzt das Risiko, löst aber das Wachstumsproblem nicht. Die Aktie ist günstig geworden, doch fehlendes Gewinnwachstum bleibt die große Sorge. Meiner Meinung nach übertreiben solche Prognosen aber. Diabetes ist ein Wachstumsmarkt. Genauso Adipositas und in beiden Bereichen bleibt Novo Nordisk gut positioniert. Meine These bleibt daher, dass das ausbleibende Wachstum eine Übergangsphase ist. Bei der jetzigen Bewertung ist das Negative eingepreist und die Turnaround-Geschichte dürfte meiner Meinung nach in 6 bis 12 Monaten anfangen zu greifen. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 176 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [D-Wave Quantum-Aktie: Vor dem Durchbruch – oder vor neuen Tiefs?](https://www.sharedeals.de/d-wave-quantum-aktie-vor-dem-durchbruch-oder-vor-neuen-tiefs/) **Published:** August 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** D-Wave Quantum gehört zu den wenigen reinen Quantencomputing-Unternehmen, die bereits zahlende Kunden vorweisen können. Die Systeme des Unternehmens kommen inzwischen bei realen Produktionsaufgaben zum Einsatz, doch der technologische Fortschritt allein macht die Aktie noch nicht zu einem attraktiven Investment. ## Erste kommerzielle Erfolge sprechen für D-Wave D-Wave Quantum ist eine echte Ausnahmeerscheinung im noch jungen Markt für Quantencomputer. Das Unternehmen verfügt nicht nur über zahlende Kunden, sondern setzt seine Technologie bereits für produktive Anwendungen ein. Ein Beispiel liefert AT&T. Der Telekommunikationskonzern konnte nach Angaben von D-Wave eine komplexe Aufgabe zur Optimierung seines Netzwerks von etwa einer Stunde auf weniger als 15 Sekunden verkürzen. Damit handelt es sich nicht lediglich um eine technische Demonstration, sondern um eine Anwendung mit einem konkreten geschäftlichen Nutzen. Das Management stellte das Projekt mit AT&T gemeinsam mit weiteren Geschäftsabschlüssen im Rahmen der jüngsten Zahlenvorlage für das zweite Quartal 2026 vor. Die sogenannten Remaining Performance Obligations, also bereits vertraglich zugesagte, aber noch nicht als Umsatz verbuchte Leistungen, beliefen sich Ende Juni auf 40,7 Millionen Dollar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg von 668 Prozent. Mehr als die Hälfte dieses Auftragsbestands soll innerhalb der kommenden zwölf Monate als Umsatz verbucht werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das Technologieportfolio wird breiter D-Wave arbeitet zugleich daran, seine technologische Basis deutlich auszuweiten. Mit der im Januar erfolgten Übernahme von Quantum Circuits kam neben der etablierten Annealing-Technologie ein sogenannter Gate-Model-Ansatz hinzu. Eine in diesem Sommer veröffentlichte und von Fachkollegen begutachtete Studie im Wissenschaftsmagazin Nature bestätigte zentrale technische Annahmen des daraus entstandenen Dual-Rail-Ansatzes. Das Unternehmen strebt bis 2032 eine Architektur mit 100 logischen Qubits und mehr als einer Million zuverlässigen Gatteroperationen an. Solche Größenordnungen gelten häufig als wichtige Voraussetzung für kommerzielle Quantencomputer mit breitem Einsatzspektrum. ## Hohe Investitionen bringen neue Belastungen Der technologische Fortschritt wird allerdings von zunehmenden finanziellen Belastungen begleitet. In dieser Woche kündigte Finanzvorstand John Markovich seinen Rückzug zum 2. September an. Sein vorläufiger Nachfolger verfügt zwar über umfangreiche Erfahrung im Finanzbereich, dennoch kommt der Wechsel zu einem Zeitpunkt, an dem D-Wave vor erheblichen Investitionsentscheidungen steht. Die Aktie reagierte entsprechend empfindlich und verlor am Tag der Ankündigung 9,5 Prozent. Der Personalwechsel allein muss zwar kein strukturelles Problem darstellen, er erhöht jedoch die Unsicherheit für Anleger in einer Phase, in der das Unternehmen gleichzeitig sein neues Gate-Model-Geschäft aufbaut und erhebliche Mengen an Kapital benötigt. ## Der Kapitalbedarf bleibt ein zentrales Risiko Produktive Anwendungen sind nicht automatisch gleichbedeutend mit einem profitablen Geschäftsmodell. D-Waves Free Cashflow lag in den vergangenen vier Quartalen bei minus 119 Millionen Dollar. Im Geschäftsjahr 2025 hatte der negative Free Cashflow noch 76 Millionen Dollar betragen, 2024 waren es 45 Millionen Dollar. Das Unternehmen verfügt zwar über erhebliche finanzielle Mittel und konnte für die Übernahme von Quantum Circuits 250 Millionen Dollar in bar sowie weitere 300 Millionen Dollar in Aktien aufbringen. Die Finanzierung des laufenden Geschäfts erfolgt jedoch zu einem erheblichen Teil über die Ausgabe neuer Aktien. Für bestehende Aktionäre hat das Folgen. Die Zahl der ausstehenden Aktien hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Selbst wenn das Unternehmen technologisch und operativ Fortschritte macht, kann eine solche Verwässerung den Wert des einzelnen Aktienanteils erheblich belasten. ## Die Bewertung lässt kaum Spielraum für Enttäuschungen Für Anleger stellt sich damit weniger die Frage, ob D-Wave technologisches Potenzial besitzt, sondern vielmehr, ob dieses Potenzial bereits zu einem zu hohen Preis in der Aktie enthalten ist. Wer sich grundsätzlich an der Entwicklung des Quantencomputings beteiligen möchte, kann auch etablierte Technologiekonzerne wie IBM oder Alphabet in Betracht ziehen. Beide Unternehmen verfügen über wesentlich größere finanzielle Ressourcen und könnten spezialisierte Anbieter wie D-Wave über Jahre hinweg bei Forschung und Entwicklung übertreffen. Zwar setzen weder IBM noch Alphabet derzeit auf dieselbe Annealing-Technologie wie D-Wave, doch könnte sich das ändern, sobald sich bestimmte Anwendungen als wirtschaftlich besonders attraktiv erweisen. ## D-Wave bleibt unter den Pure Plays eine der stärkeren Optionen Wer ausschließlich in ein reines Quantencomputing-Unternehmen investieren möchte, findet in D-Wave derzeit eine der vergleichsweise überzeugenderen Möglichkeiten. Die vorhandenen Kunden, die ersten produktiven Anwendungen und die Kombination aus Annealing- und Gate-Model-Technologie verschaffen dem Unternehmen eine Position, die viele Konkurrenten nicht vorweisen können. Die Bewertung ist allerdings ausgesprochen ambitioniert. Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von rund 500 lässt kaum Raum für operative Rückschläge oder Verzögerungen. Hinzu kommen der hohe Kapitalverbrauch, die Verwässerung bestehender Aktionäre und der bevorstehende Wechsel an der Finanzspitze. D-Wave Quantum macht technologisch und kommerziell erkennbare Fortschritte, doch die Aktie preist bereits einen erheblichen Teil des erhofften Erfolgs ein. Für risikobereite Anleger bleibt sie eine interessante Wette auf das Quantencomputing, während die hohe Bewertung und der Kapitalbedarf eine vorsichtige Positionsgröße nahelegen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6,3 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** D-Wave, D-wave Quantum, D-Wave-Aktie --- ### [Revolution Medicines-Aktie: Übernahme nach Zulassung?](https://www.sharedeals.de/revolution-medicines-aktie-uebernahme-nach-zulassung/) **Published:** August 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Revolution Medicines hat mit der FDA-Zulassung von Rasonque einen entscheidenden kommerziellen Meilenstein erreicht. Gleichzeitig dürfte der Erfolg des Medikaments das Unternehmen für große Pharmakonzerne wieder deutlich interessanter machen, auch wenn der Preis für eine Übernahme inzwischen erheblich höher liegen dürfte. ## Rasonque verändert die Ausgangslage Am 26. August erteilte die US-Arzneimittelbehörde FDA Rasonque die Zulassung zur Behandlung bestimmter Patienten mit metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Entscheidung basiert auf Phase-3-Daten, nach denen Daraxonrasib das Sterberisiko um 60 Prozent reduzierte und das mediane Gesamtüberleben gegenüber einer Chemotherapie von 6,7 auf 13,2 Monate verlängerte. Damit besitzt Revolution Medicines erstmals ein zugelassenes Medikament und wechselt vom reinen Entwicklungsunternehmen zum kommerziellen Biotech-Unternehmen. Rasonque ist zudem der erste zugelassene Wirkstoff einer neuen Klasse breit wirkender RAS Inhibitoren. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*jda8a1*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Ein Blockbuster mit Milliardenpotenzial Der kommerzielle Start erfolgt zu einem Listenpreis von 39.800 Dollar für eine 30 tägige Behandlung. Analysten rechnen deshalb mit einem erheblichen Umsatzpotenzial, wobei die Prognosen noch weit auseinanderliegen. RBC Capital Markets sieht langfristig einen möglichen Spitzenumsatz von rund 11,5 Milliarden Dollar. Entscheidend ist dabei nicht nur der Markt für die derzeit zugelassene Anwendung. Revolution Medicines untersucht Rasonque bereits für weitere Einsatzgebiete, darunter die Erstlinienbehandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie weitere RAS mutierte Tumorerkrankungen. Gelingt die Ausweitung der Indikationen, könnte aus einem erfolgreichen Krebsmedikament ein breit einsetzbares Onkologieprodukt werden. ## Warum Big Pharma weiter interessiert sein dürfte Genau hier liegt die strategische Bedeutung für mögliche Käufer. Bereits im Januar [hatten wir berichtet](https://www.sharedeals.de/revolution-medicines-naechstes-uebernahme-feuerwerk-mit-ansage/), dass mehrere Pharmariesen Gespräche über eine Übernahme von Revolution Medicines geführt haben sollen. Der diskutierte Unternehmenswert lag damals bei rund 28 bis 32 Milliarden Dollar. Die Gespräche wurden später beendet. AbbVie sowie Merck & Co. wurden zeitweise als Interessenten gehandelt. Die damaligen Gespräche fanden allerdings statt, bevor Rasonque zugelassen war. Heute ist die Situation eine andere. Ein potenzieller Käufer müsste nicht mehr auf einen möglichen regulatorischen Erfolg wetten, sondern könnte auf ein zugelassenes Medikament mit bereits sichtbarem Umsatzpotenzial und einer umfangreichen Pipeline zugreifen. Das macht Revolution Medicines strategisch wertvoller, erhöht aber gleichzeitig die Hürde für eine Übernahme. ## Kurs deutlich gestiegen Eine Transaktion im Bereich von 30 Milliarden Dollar, über die Anfang des Jahres berichtet wurde, ist nach der FDA-Zulassung nicht mehr realistisch. So hat sich Kurs mittlerweile mehr als verdoppelt und die Bewertung des Unternehmens ist bereits auf über 44 Milliarden Dollar geklettert. Ein Käufer müsste zusätzlich zum aktuellen kommerziellen Wert des neuen Medikaments auch die Chancen der weiteren Indikationserweiterungen und der Pipeline bezahlen. Für Revolution Medicines spricht dabei die eigene Finanzkraft. Das Unternehmen verfügte zuletzt über rund 3,9 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln und kann damit den kommerziellen Aufbau zunächst selbst finanzieren. Diese Ausgangslage reduziert den Druck, sich verkaufen zu müssen. Das Management kann damit auf höhere Gebote warten oder versuchen, den Unternehmenswert durch die eigenständige Vermarktung von Rasonque weiter zu steigern. ## Der wichtigste Test beginnt jetzt Für die Aktie bedeutet die FDA-Zulassung deshalb nicht automatisch den nächsten Kurssprung. Der Markt wird nun beobachten, wie schnell Ärzte Rasonque einsetzen, wie die Kostenträger reagieren und wie stark die Umsätze in den ersten Quartalen tatsächlich steigen. Revolution Medicines muss gleichzeitig hohe Kosten schultern. Der Aufbau von Produktion, Vertrieb und Marktzugang erfordert erhebliche Investitionen, sodass das Unternehmen zunächst weiter hohe Verluste schreiben dürfte. Das kurzfristige Kursbild könnte deshalb deutlich unspektakulärer ausfallen als die langfristige Perspektive. Nach den starken klinischen Nachrichten ist ein Teil der Erwartungen bereits im Aktienkurs enthalten. ## Pipeline erhöht den strategischen Wert Wichtig für potenzielle Käufer ist in jedem Falle die Pipeline. Revolution Medicines entwickelt mehrere weitere RAS Inhibitoren, darunter Zoldonrasib gegen KRAS G12D und Elironrasib gegen KRAS G12C. Zoldonrasib könnte dabei besonders interessant sein, weil KRAS G12D zu den häufigsten Mutationen bei Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs zählt. Revolution Medicines versucht zudem, die verschiedenen Wirkstoffe miteinander und mit etablierten Immuntherapien zu kombinieren. Für einen großen Pharmakonzern wäre damit nicht lediglich ein einzelnes Medikament zu erwerben, sondern eine Technologieplattform mit mehreren potenziellen Onkologieprodukten. ## Übernahme bleibt möglich, aber nicht unmittelbar Die Übernahmefantasie ist damit keineswegs verschwunden. Im Gegenteil: Der erfolgreiche Start von Rasonque könnte bei Pharmakonzernen, die bereits Anfang des Jahres Interesse gezeigt haben oder damals als mögliche Käufer galten, eine neue strategische Bewertung auslösen. Gleichzeitig gibt es derzeit keinen belastbaren Hinweis auf eine unmittelbar bevorstehende Transaktion. Die früheren Merck Gespräche sind beendet, und die zwischenzeitlichen Spekulationen um weitere Interessenten haben bislang nicht zu einem öffentlich bekannten Angebot geführt. Für Aktionäre ist das sogar eine interessante Konstellation. Revolution Medicines muss nicht auf eine Übernahme warten, sondern kann Rasonque selbst auf den Markt bringen. Je erfolgreicher dieser Start ausfällt, desto höher könnte allerdings auch der Preis werden, den ein potenzieller Käufer für das Unternehmen zahlen müsste. Revolution Medicines ist nach der Rasonque Zulassung deutlich schwerer günstig zu übernehmen als noch Anfang 2026, gleichzeitig aber strategisch attraktiver geworden. Für die Aktie bedeutet das eine interessante Doppelchance: starkes eigenständiges Umsatzwachstum oder langfristig ein mögliches Übernahmeangebot mit erheblicher Prämie. Wir kennen diese Situation aktuell beispielsweise auch vom französischen Biotechunternehmen Abivax. Welche Chancen wir hier sehen, erfährst Du in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/abivax-aktie-zulassungsantrag-rueckt-naeher-uebernahme-auch/). **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Auch einer unserer aktuellen Top-Favoriten aus der Biotech-Branche (nicht Abivax) kennt diesen Monat kaum ein Halten mehr. [In unserem letzten Update erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Finanznachrichten, Sonstiges --- ### [Silber nach starker Rally unter Druck – werden höhere Zinsen zum Problem?](https://www.sharedeals.de/silber-nach-starker-rally-unter-druck-werden-hoehere-zinsen-zum-problem/) **Published:** August 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Silber ging es in den vergangenen Wochen ordentlich nach oben und am Freitag stand der Preis zwischenzeitlich sogar wieder bei mehr als 71 US$. Lange konnte sich das Edelmetall dort allerdings nicht halten. Nach der Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole kamen die US-Renditen wieder in Bewegung und Silber gab einen größeren Teil des vorherigen Anstiegs direkt wieder ab. ## Fallende Renditen haben Silber ordentlich geholfen Ein wichtiger Teil der Rally kam zuletzt vom US-Anleihemarkt. Am 19. August hatte US-Finanzminister Scott Bessent angekündigt, die Rückkäufe länger laufender Staatsanleihen deutlich auszuweiten. Statt bisher maximal 2 Milliarden US$ sollen künftig mindestens 4 Milliarden US$ je Rückkauf möglich sein. Dahinter steckt auch der Versuch, etwas Druck aus den langfristigen Renditen zu nehmen, nachdem die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe zuvor bis auf 5,34% gestiegen war. Für Silber war das ziemlich hilfreich. Anders als bei einer Anleihe gibt es bei Silber schließlich keine laufenden Zinsen. Kann man mit US-Staatsanleihen hohe Renditen verdienen, werden Edelmetalle im Vergleich etwas weniger attraktiv. Kommen die Renditen dagegen runter, fällt ein Teil dieses Nachteils weg. Dazu wurde der US$ zuletzt schwächer und auch das spielt Silber in die Karten. Fallende Renditen und ein schwächerer Dollar waren damit eine ziemlich gute Kombination und Silber konnte sich bis Freitagmorgen auf mehr als 71 US$ nach oben arbeiten. **Im Übrigen:** Wie man gewinnbringend im Rohstoff-Bereich investiert und welche Aktien gerade besonders spannend sind, zeigt unser [neuer Report!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-rohstoff-rallye/) ## Kevin Warsh dreht die Stimmung erstmal wieder Am Freitag kam dann allerdings von der Fed eine ganz andere Botschaft. Kevin Warsh hat sich bei seiner Rede in Jackson Hole zwar nicht auf eine Zinserhöhung im September festgelegt, bei der Inflation wurde er aber ziemlich deutlich. Die liegt weiterhin klar über dem 2%-Ziel und solange sich daran nicht genug ändert, sieht Warsh für die Fed weiterhin Arbeit. Das kam am Anleihemarkt direkt an. Die besonders zinssensitive zweijährige US-Rendite stieg während seiner Rede von rund 4,23 auf 4,31% und gleichzeitig wurde eine Zinserhöhung im September am Markt wieder deutlich wahrscheinlicher. Vor der Rede lag die eingepreiste Wahrscheinlichkeit noch bei etwas mehr als einem Drittel, danach waren es fast 60%. Bei Silber ging es daraufhin ziemlich schnell in die andere Richtung. Vom Tageshoch bei rund 71,12 US$ fiel der Preis bis zum Handelsschluss auf etwa 66,76 US$ zurück. Gleichzeitig zog der Dollar an. Damit drehten sich ausgerechnet die beiden Faktoren, die Silber vorher noch geholfen hatten, zumindest kurzfristig wieder gegen das Edelmetall. ## Was die höheren Renditen jetzt für Silber bedeuten Für Silber treffen damit gerade zwei ziemlich unterschiedliche Entwicklungen aufeinander. Das US-Finanzministerium versucht über die ausgeweiteten Rückkäufe Druck aus den langfristigen Renditen zu nehmen, während Warsh gleichzeitig klargemacht hat, dass bei den Leitzinsen noch nichts in Richtung einer lockereren Geldpolitik entschieden ist. Ab dem 9. September sollen die größeren Treasury-Rückkäufe starten. Kommen dadurch die langfristigen Renditen weiter runter und gibt gleichzeitig auch der Dollar wieder etwas nach, wäre das für Silber eine ziemlich angenehme Kombination. Bleiben die Zinserwartungen nach Warshs Rede dagegen hoch und zieht der Dollar weiter an, könnte genau daraus erstmal wieder mehr Druck entstehen. Bei Silber kommt allerdings noch etwas dazu, was man bei Gold so nicht hat. Ein großer Teil der Nachfrage kommt aus der Industrie, unter anderem aus Solarenergie, Elektronik und anderen technologischen Anwendungen. Silber hängt deshalb nicht nur an Fed und Anleihemarkt. Gerade kurzfristig sieht man aber ziemlich deutlich, wie stark Zinsen und Dollar den Preis bewegen können. Der Sprung über 71 US$ sah am Freitagmorgen erstmal ziemlich stark aus, nach Warshs Rede war davon allerdings schnell wieder einiges weg. Dass die kurzfristigen US-Renditen steigen und gleichzeitig der Dollar stärker wird, ist für Silber erstmal keine besonders gute Kombination. Auf der anderen Seite starten schon bald die größeren Treasury-Rückkäufe, die vor allem am langen Ende wieder etwas Druck rausnehmen sollen. Damit dürfte es für Silber in den nächsten Wochen auch darauf ankommen, ob sich der Zinsdruck nach Warshs Rede hält oder die Renditen wieder nach unten drehen. ## ℹ️ Silber im Überblick - Silber erfüllt als „kleiner Bruder“ des Goldes eine wichtige Doppelrolle. Während es historisch genau wie Gold als Geld und Wertspeicher sowie in der Schmuckindustrie genutzt wird, ist es heute vor allem ein unverzichtbares Industriemetall. Durch seine extrem hohe elektrische und thermische Leitfähigkeit ist Silber ein Schlüsselrohstoff für Zukunftstechnologien wie Solaranlagen (Photovoltaik), E-Mobilität und die 5G-Infrastruktur. - Schätzungen zufolge wurden in der Menschheitsgeschichte bisher rund 1,74 Millionen Tonnen Silber gefördert. Die weltweit bekannten, wirtschaftlich abbaubaren Reserven sind knapp und werden auf etwa 530.000 Tonnen geschätzt. Da Silber im Gegensatz zu Gold in der Industrie oft in Kleinstmengen verbraucht und kaum recycelt wird, führt die begrenzte Verfügbarkeit bei gleichzeitig steigender Tech-Nachfrage zu einem strukturellen Defizit. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Sonstiges **Schlagwörter:** Silber, Silber-Kurs --- ### [CTS Eventim-Aktie: Ist das jetzt eine Top-Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-ist-das-jetzt-eine-top-kaufchance/) **Published:** August 30, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die CTS Eventim-Aktie hat in diesem Jahr bislang wenig Freude bereitet. Rund -23% ihres Wertes hat sie seit Jahresbeginn eingebüßt. Und das, obwohl das operative Geschäft weiter wächst. Nach den jüngsten Halbjahreszahlen stellt sich deshalb die Frage: Sind die aktuellen Kurse um 60 € gute Kaufkurse? ## Das Geschäft läuft besser als der Kurs Am vergangenen Freitag ging die CTS Eventim-Aktie mit 59,55 € aus dem Handel. Damit hat sie sich zwar deutlich von ihrem Jahrestief unterhalb von 50 € entfernt, ist aber von den Kursen über 80 €, die zu Jahresbeginn noch aufgerufen wurden, weit weg. Woran liegt das, am schwachen Geschäft? Wohl kaum, denn an den Zahlen lässt sich der Kursverfall eben nicht festmachen. CTS Eventim steigerte laut der jüngsten Vorlage den Umsatz im ersten Halbjahr um knapp 17% auf 1,51 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA legte um 12% auf 225 Millionen € zu. Beim Gewinn je Aktie fiel der Zuwachs mit 34% sogar noch kräftiger aus. Besonders stark entwickelt sich inzwischen das Live-Entertainment-Geschäft. Hier sprang das operative Ergebnis im ersten Halbjahr um mehr als die Hälfte nach oben. Das wichtige Ticketing bleibt hochprofitabel, auch wenn die Margen zuletzt etwas unter Druck standen. ## Ein kleiner Makel Es gibt jedoch einen kleinen Makel, der Investoren offenbar negativ beschäftigt: Im zweiten Quartal schwächte sich die Dynamik gegenüber dem Jahresauftakt ab. Von einem echten Einbruch kann allerdings keine Rede sein. Der Umsatz stieg weiter zweistellig, beim bereinigten EBITDA stand ein Plus von 6% zu Buche. Genau dieser Punkt beschäftigt jedoch offenbar Anleger: Gut reicht bei CTS Eventim derzeit anscheinend nicht oder ist nicht mehr gut genug. Nach Jahren starken Wachstums waren hohe Erwartungen im Kurs eingepreist. Sobald die Entwicklung etwas an Tempo verliert, reagieren Investoren empfindlich, und genau das sieht man an der jüngsten Kursentwicklung. **Ein Hinweis:** Wenn Du über die CTS Eventim-Aktie und andere spannende Titel auf dem Laufenden bleiben willst, sichere Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CTS+Eventim&stockidentifier=symbol%3AEVD). ## Deshalb ging es bergab Wie man unschwer am Chart ablesen kann, kam der entscheidende Rückschlag bereits Ende März. Der damals vorsichtige Ausblick enttäuschte den Markt und ließ den Kurs innerhalb kürzester Zeit um rund ein Viertel einbrechen. Später kamen Zweifel am langfristigen Wachstum des Ticketing-Geschäfts hinzu. Im Juni sorgte insbesondere eine negative Studie von BNP Paribas Exane für Druck. Die Analysten verwiesen unter anderem auf mögliche Marktanteilsverluste und ein künftig kapitalintensiveres Geschäftsmodell. Diese Risiken sollte man meiner Meinung nach durchaus ernst nehmen. Sie erklären aber in meinen Augen nur bedingt, warum ein Unternehmen mit weiter zweistelligem Umsatzwachstum und einer dominierenden Marktstellung derart abgestraft worden ist. Fakt ist nämlich: CTS Eventim ist Europas Marktführer im Ticketing und weltweit die Nummer zwei. Mehr als 300 Millionen Tickets werden jährlich vom Konzern vermarktet. Gleichzeitig wächst die Gruppe über eigene Konzerte, Festivals und Veranstaltungsstätten. ## Analysten sehen deutliches Potenzial Infolgedessen ist es wenig verwunderlich, dass die meisten Analysten der CTS Eventim-Aktie auf diesem Kursniveau ein großes Potenzial bescheinigen. UBS und Jefferies sehen das Kursziel für die Aktie bei 100 €, die Deutsche Bank bei 98 €, JPMorgan bei 95 € und Bernstein bei 94 €. Das Bankhaus Metzler hat die Beobachtung gerade erst mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 90 € aufgenommen. Die DZ Bank erhöhte ihren fairen Wert zuletzt auf 88 €. Selbst das untere Ende dieser Spanne liegt somit erheblich über dem aktuellen Kurs. ## Was verrät der Chart? Charttechnisch bleibt die Lage aktuell noch etwas hakelig. Kurz- und mittelfristig ist der Trend neutral. Im Bereich um 62 bis 63 € ist die Aktie mehrfach hängen geblieben. Ein Ausbruch darüber würde das Bild deutlich aufhellen. Insbesondere die großen Widerstände bei 61,70 € und bei 69,35 € stechen ins Auge. Auf der Unterseite liegt die nächste Unterstützung bei 55,80 €. Meiner Meinung nach bietet die CTS Eventim-Aktie auf diesem Niveau um die 60 € ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis und ist für mich daher kaufenswert. Das Unternehmen müsste operativ erheblich enttäuschen, um stagnierende oder sogar sinkende Kurse zu rechtfertigen, aber das Gegenteil ist aktuell der Fall. Kurzfristig müssen Anleger womöglich noch mit weiteren Schwankungen rechnen. Wer jedoch einen Anlagehorizont von mehreren Jahren mitbringt, bekommt einen stark wachsenden europäischen Marktführer mit einer in meinen Augen günstigen beziehungsweise zu niedrigen Bewertung. Eine Dividendenrendite von aktuell 2,4% ist zwar nicht üppig, versüßt aber die zwischenzeitlich mögliche Wartezeit. **Kleiner Tipp zum Schluss:** Wer sein Depot diversifizieren, über Sektoren und Regionen hinweg sein Risiko reduzieren und gleichzeitig regelmäßige Dividendenerträge sichern will: [Diese zehn Dividenden-Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) bieten genau diese Streuung, kombiniert mit interessantem Aufwärtspotenzial. ## ℹ️ CTS Eventim in Kürze - CTS Eventim (WKN: 547030) mit Sitz in München ist ein Anbieter in den Bereichen Live Entertainment und Ticketing. Zur Gruppe gehören zahlreiche Konzert- und Festival-Veranstalter wie „Rock am Ring“ und „Hurricane“, aber auch bekannte Online-Portale wie eventim.de und oeticket.com. - Außerdem betreibt die Gesellschaft mehrere bekannte Veranstaltungsstätten in Europa, etwa die Berliner Waldbühne und die Lanxess Arena in Köln. - Der Börsenwert des im MDAX gelisteten Unternehmens liegt derzeit bei etwa 5,74 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [XRP nach starker Rally – droht jetzt die nächste Korrektur?](https://www.sharedeals.de/xrp-nach-starker-rally-droht-jetzt-die-naechste-korrektur/) **Published:** August 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei XRP ist nach der starken Rally erstmal ordentlich Luft raus. Vom lokalen Hoch bei knapp 1,70 US$ ging es bereits wieder auf rund 1,39 US$ zurück. Da der vorherige Anstieg stark vom Derivatemarkt getrieben wurde, wird jetzt vor allem wichtig, ob auch die Spot-Nachfrage nachzieht. ## Nach dem lokalen Hoch kommt eine ordentliche Korrektur Bei XRP ging es in den letzten Tagen erstmal wieder deutlich nach unten. Nachdem der Kurs während der schnellen Rally bis auf knapp 1,70 US$ gestiegen war, steht XRP mittlerweile nur noch bei rund 1,39 US$. Vom lokalen Hoch sind damit schon wieder ungefähr -18% verloren gegangen. Ganz überraschend kommt die Korrektur allerdings nicht. Der vorherige Anstieg wurde zu einem großen Teil vom Derivatemarkt mitgetragen. Viele Trader waren weiterhin short positioniert und als XRP immer schneller nach oben lief, mussten diese Positionen nach und nach geschlossen werden. Die dafür notwendigen Rückkäufe haben den Kurs zusätzlich beschleunigt und aus einer ohnehin starken Bewegung innerhalb kurzer Zeit einen ziemlich heftigen Short Squeeze gemacht. Deshalb sollte man jetzt aber etwas genauer hinschauen. Ein Derivate-getriebener Anstieg kann den Kurs ziemlich schnell nach oben treiben, wirklich stabil wird so eine Bewegung aber meistens erst dann, wenn auch am Spotmarkt ordentlich Nachfrage dazukommt. Dort kaufen Anleger XRP tatsächlich und halten die Coins, statt nur über Futures oder gehebelte Positionen auf die Kursbewegung zu setzen. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-30-um-10.59.46.png)XRP-Kurs ## Jetzt muss die Spot-Nachfrage nachziehen Nach dem schnellen Rücksetzer wird deshalb weniger wichtig, ob XRP kurzfristig nochmal ein paar Prozent nach oben springt. Viel interessanter ist, ob Käufer die niedrigeren Kurse nutzen und am Spotmarkt wieder mehr Nachfrage reinkommt. Charttechnisch sitzt XRP mit rund 1,39 US$ inzwischen direkt an einer Zone, die schon Anfang des Jahres mehrfach eine Rolle gespielt hat. Kann sich der Kurs hier zwischen ungefähr 1,35 und 1,40 US$ stabilisieren und zieht gleichzeitig die Spot-Nachfrage an, wäre nach dem starken Anstieg erstmal noch nicht viel kaputt. Fällt XRP dagegen deutlich darunter, wird der Bereich um 1,22 US$ wieder interessanter. Darunter wartet anschließend rund um 1,09 US$ die nächste größere Zone, an der im gezeigten Volumenprofil besonders viel gehandelt wurde. Nach oben bleibt der Bereich um 1,48 bis 1,50 US$ erstmal die erste größere Hürde. Für einen erneuten Angriff auf das Hoch bei knapp 1,70 US$ wäre es aber deutlich gesünder, wenn der nächste Anstieg nicht wieder fast nur über Futures, Liquidationen und Short-Covering läuft, sondern auch echte Spot-Käufe dazukommen. Der Anstieg bis knapp 1,70 US$ war beeindruckend, seitdem hat XRP aber bereits rund -18% korrigiert. Nach einer Bewegung, die stark vom Derivatemarkt beschleunigt wurde, ist das erstmal nicht ungewöhnlich. Für den nächsten größeren Anlauf müsste jetzt allerdings die Spot-Nachfrage stärker nachziehen. Hält gleichzeitig der Bereich um 1,35 bis 1,40 US$, bleibt die Ausgangslage trotz der Korrektur erstmal ordentlich. ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,52 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 87 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, Ripple-Kurs, XRP, XRP-Kurs --- ### [Rocket Lab-Aktie mit -58% – steht die Aktie vor der Wende?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-mit-58-steht-die-aktie-vor-der-wende/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rocket-Lab-Aktie notiert aktuell rund 58% unter ihrem Allzeithoch. Nach dem massiven Rücksetzer stellt sich damit die Frage, ob sich auf dem deutlich niedrigeren Kursniveau eine neue Chance eröffnet. Für Anleger rückt vor allem die Frage in den Mittelpunkt, ob die Aktie den Abwärtstrend beenden und eine nachhaltige Erholung starten kann. ## Chartanalyse zur Rocket Lab-Aktie Der Rocket Lab-Kurs steht derzeit wieder unter Druck und testet einen wichtigen Supportbereich, der zwischen 63,83 US$ und 66,74 US$ liegt. Ein Bruch darunter könnte einen stärkeren Abverkauf zur Folge haben, während eine Stabilisierung in diesem Bereich eine mögliche Trendwende einläuten könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RKLB_2026-08-30_10-07-20-scaled.png)Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Rocket-Lab-Aktie zeigt ein interessantes Candlestick-Pattern. Der Kurs schloss Ende Juli mit einem sogenannten Doji. Dojis sind Trendumkehrkerzen, welche eine mögliche Trendwende anzeigen können. Die darauffolgende starke Kerze indiziert, dass eine Trendwende gelungen sein könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Rocket Lab-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 43 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein bärisches Crossover ausgebildet, zeigt jedoch abfallendes, bärisches Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RKLB_2026-08-30_10-07-53-scaled.png)Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart sprechen derzeit noch für die Verkäuferseite. Sowohl RSI als auch MACD haben Verkaufssignale generiert, während das bärische Momentum langsam abnimmt. Auf Tagesbasis sieht es ähnlich aus. Auf Basis der Indikatoren lässt sich daher noch kein Signal, dass für die Bullen spricht ableiten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für einen intakten übergeordneten Aufwärtstrend. Demnach befindet sich die Rocket-Lab-Aktie aktuell in einer Welle-2-Korrektur innerhalb einer größeren Welle 3, welche nun abgeschlossen sein könnte. Ein Bruch über das B-Welle-Hoch würde diese These bestätigen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RKLB_2026-08-30_10-08-25-scaled.png)Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Rocket Lab-Aktie befindet sich, trotz des deutlichen Rücksetzers, nach wie vor in einem ungebrochenen Aufwärtstrend. Die Elliott-Wellen-Struktur suggeriert weitere Anstiege. Sofern die Analyse korrekt ist, sind Kurse auch weit über der Marke von 200 US$ möglich. Meiner Einschätzung nach bietet die Rocket-Lab-Aktie trotz der deutlichen Korrektur weiterhin eine interessante Ausgangslage. Die Stabilisierung am Support könnte den Grundstein für eine Trendwende legen, während die Indikatoren noch gegen die Bullen sprechen. Das technische Gesamtbild bleibt damit kurzfristig ambivalent. Entscheidend ist nun der Support zwischen 63,83 und 66,74 US$. Hält dieser Bereich und wird anschließend das B-Welle-Hoch überwunden, würde sich das bullische Szenario deutlich bestätigen. Ein Bruch des Supports würde dagegen für eine Fortsetzung der Korrektur sprechen. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 41,17 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Raumfahrt-Aktien, Raumfahrtaktien, Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Kurs, Rocket Lab Preis, Rocket Lab Prognose --- ### [Almonty-Aktie: Warum 19 US$ jetzt entscheidend sind!](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-warum-19-us-jetzt-entscheidend-sind/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie steht vor einer entscheidenden charttechnischen Hürde. Mehrfach prallte der Kurs bereits an der Marke von 19 US$ ab und konnte den Widerstand bislang nicht nachhaltig überwinden. Damit rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, ob den Bullen dieses Mal der Ausbruch gelingt oder erneut eine Abweisung folgt. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie prallte bereits mehrfach an der Marke von 19 US$ ab. Offensichtlich besteht hier eine starke Hürde für den Kurs der Rohstoff-Aktie. Gelingt der Ausbruch nicht, könnte der Kurs zunächst korrigieren und den nächsten Supportbereich erneut antesten, welcher zwischen 13,03 und 14,00 US$ liegt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-30_09-04-33-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Sollte jedoch der Widerstandsbereich zwischen 19 US$ und 19,72 US$ nachhaltig überwunden werden, könnte ein neues Allzeithoch in greifbare Nähe rücken. Vom aktuellen Niveau fehlen dem Kurs lediglich +35% zu einem neuen Rekordhoch. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gefallen und notiert bei 60 Punkten in der neutralen Zone. Bislang kann der RSI noch das Kaufsignal halten, obgleich die RSI-Linie, die Signallinie derzeit antestet. Bricht die RSI-Linie darunter, könnte ein Verkaufssignal entstehen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-30_09-05-48-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD kann derzeit das Kaufsignal noch aufrechterhalten. Allerdings lässt sich auch hier abnehmendes, bullisches Momentum feststellen. Sollte es zu einem bärischen Crossover kommen, könnte es der Almonty‑Aktie schwerfallen, die Marke von 19 US$ nach oben zu überwinden. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart lässt weiterhin vermuten, dass sich die Almonty-Aktie in einer übergeordneten Welle 4 befindet. Der mögliche Zielbereich der Korrektur erstreckt sich dabei von 9,53 US$ am 0,236er Fibonacci-Retracement bis 3,35 US$ am 0,5er Retracement. Alternativ könnte der jüngste Rücksetzer lediglich eine Zwischenkorrektur darstellen und die Aktie weiterhin in Welle 3 notieren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-30_09-06-25-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das Potenzial für ein neues Allzeithoch in einer abschließenden Welle 5 bestehen. Die zeitliche Struktur spricht jedoch für eine mögliche Verlängerung der Welle 4. Sollte auf direktem Wege ein neues Allzeithoch erreicht werden, würde ich davon ausgehen, dass die Welle 3 immer noch läuft. Meiner Einschätzung nach bleibt die Almonty-Aktie trotz der wiederholten Abweisungen an 19 US$ grundsätzlich aussichtsreich. Das nachlassende Momentum mahnt jedoch kurzfristig zur Vorsicht. Gleichzeitig lässt die Elliott-Wellen-Struktur weiterhin Raum für unterschiedliche Szenarien. Entscheidend bleibt der Bereich um 19 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg zu einem neuen Allzeithoch ebnen. Scheitert der Kurs dagegen erneut, dürfte der Supportbereich zwischen 13,03 und 14,00 US$ wieder in den Fokus rücken. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,20 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [DroneShield-Aktie mit -74% – lohnt sich jetzt der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-mit-74-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie bleibt nach dem massiven Kursverlust in einer entscheidenden Phase. Zwar konnte sich der Kurs zuletzt im Supportbereich stabilisieren und eine kräftige Gegenbewegung einleiten, doch die jüngste Schwäche zeigt, dass der Abwärtstrend noch nicht überwunden ist. Nun steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Aktie einen nachhaltigen Boden bilden kann. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Die DroneShield-Aktie verlor rund -78% vom Allzeithoch. Doch im strukturellen Supportbereich prallte der DroneShield-Kurs ab und stieg deutlich nach oben. Die Erholung war zwischenzeitlich über +42% stark. Doch der Kurs geriet zuletzt erneut unter Druck. Sollte der Supportbereich halten, könnte ein größerer Turnaround gelingen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-30_08-41-04-scaled.png)DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die DroneShield-Aktie konnte sich zuletzt an einer wichtigen Unterstützungszone stabilisieren. Solange der Bereich zwischen 1,47 AUD und 1,68 AUD verteidigt wird, bleibt eine nachhaltige Erholung möglich. Sollte der Kurs jedoch darunter fallen, würde sich das technische Bild deutlich eintrüben und neuer Verkaufsdruck könnte aufkommen. Entscheidend ist daher, ob die Bullen diese Zone behaupten können. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 38 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie steht kurz davor, die Signallinie von unten nach oben zu durchstoßen, wodurch ein bullisches Cross entstehen würde. Beim MACD gilt Selbiges. Auch hier könnte ein Kaufsignal entstehen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-30_08-41-54-scaled.png)DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart geben derzeit ein gemischtes Bild ab. Beide Indikatoren halten bislang ihre Verkaufssignale, obgleich das bärische Momentum deutlich nachgelassen hat und ein Kaufsignal in greifbare Nähe rückt. Bleiben die Signale jedoch aus und der Preischart fällt unter das lokale Tief, wird es für die Bullen zunehmend schwieriger, eine Trendwende einzuleiten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der DroneShield-Kurs bereits in einer übergeordneten Korrektur befinden könnte. In der Primärerwartung könnte der Kurs bereits eine fünfteilige Bewegung abgeschlossen haben, welche auf einen größeren Rücksetzer schließen lässt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-30_08-42-38-scaled.png)DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein alternatives Elliott-Wellen-Szenario bleibt bullisch und eröffnet weiterhin die Möglichkeit eines neuen Allzeithochs. Demnach könnte sich DroneShield aktuell in einer Welle 2 befinden, bevor eine dynamische Welle 3 den nächsten Aufwärtsimpuls startet. Anschließend wären weitere Wellen 4 und 5 denkbar. Entscheidend bleibt die Marke von 1,625 AUD. Ein Bruch unter das Tief der B-Welle würde das Szenario negieren. Meiner Einschätzung nach bleibt die DroneShield-Aktie trotz des massiven Kursverlusts interessant. Die Stabilisierung im Supportbereich und das deutlich nachlassende bärische Momentum sprechen dafür, dass sich hier ein Boden bilden könnte. Auch das bullische Elliott-Wellen-Szenario lässt noch Raum für eine größere Erholung und im weiteren Verlauf sogar neue Allzeithochs. Allerdings wäre ich aktuell noch vorsichtig. Die wichtigen Kaufsignale der Tagesindikatoren stehen bislang nur kurz bevor, während der übergeordnete Abwärtstrend noch nicht gebrochen ist. Solange die Zone zwischen 1,47 und 1,68 AUD hält, sehe ich jedoch eine vielversprechende Chance auf eine nachhaltige Trendwende. Ein Bruch darunter würde das Bild deutlich verschlechtern. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,62 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Techaktien --- ### [PayPal-Aktie: Das ist sie jetzt wert](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-das-ist-sie-jetzt-wert/) **Published:** August 30, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die PayPal-Aktie verabschiedete sich nach der gescheiterten Übernahme durch Stripe und Advent mit einem herben Kursverlust von -13% ins Wochenende und fiel damit fast wieder auf die 50 US$-Marke zurück. Ist sie damit fair bewertet oder müssen sich Anleger noch auf weitere Kursrückschläge einstellen? ## Die ersten Kurszielkorrekturen Bislang reagierten erst zwei Banken am Freitag auf die geplatzte Übernahme des Zahlungsabwicklers mit einer Anpassung ihrer Kursziele für die PayPal-Aktie. Die japanische Mizuho Financial Group senkte ihr Kursziel von 60 auf 51 US$. Ihre Analysten begründeten die Korrektur mit dem Wegfall einer M&A-Prämie sowie Bedenken hinsichtlich des zunehmenden Wettbewerbsdrucks im Checkout-Geschäft. Noch stärker als Mizuho korrigiert Loop Capital das Kursziel für die PayPal-Aktie nach unten. Ihre Experten sehen es nun nicht mehr bei 62 US$, sondern bei nur noch 50 US$. Auch für Loop basiert die Korrektur auf der Streichung der Übernahmespekulationsprämie. Der Fokus liegt nun wieder rein auf den schwächeren organischen Wachstumsaussichten, so die Loop-Experten. Beide Finanzdienstleister stehen der PayPal-Aktie neutral gegenüber. Sie raten auf dem aktuellen Kurs also weder zum Kauf noch zum Verkauf. Kein Wunder, schließlich notiert die PayPal-Aktie fast auf den aufgerufenen Zielwerten der beiden. An dieser Stelle: Du willst Unternehmen kennenlernen, die bereits heute KI-Gewinner sind? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Rutscht sie unter 50 US$? Auch charttechnisch war der Freitag ein rabenschwarzer Tag für die PayPal-Aktie. Der seit Anfang Juni anhaltende Aufwärtstrend ist durch den Crash zum Wochenschluss jäh unterbrochen worden. Sollte der Support bei 50 US$ nicht halten, droht ein Absturz in einen Bereich zwischen 45 und 47 US$. ## Dividenden ja, Kurssteigerungen nein Ich gehe davon aus, dass Anfang der kommenden Handelswoche noch zahlreiche Banken und Analysehäuser Loop und Mizuho folgen und neue Kursziele für die PayPal-Aktie aufrufen werden. Meiner Einschätzung nach werden sich so gut wie alle neuen Zielwerte in einer Spanne von 50 bis 55 US$ bewegen. Wie in meiner letzten Analyse kundgetan, sehe ich derzeit überhaupt kein Upside in der PayPal-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 12 ist sie mir angesichts ihrer Wachstumsschwäche und der harten Konkurrenz auf dem Markt für Zahlungsdienstleistungen immer noch recht ambitioniert bewertet. Hinzu kommt, dass sich derzeit keine weiteren Übernahmeinteressenten am Horizont abzeichnen. Kein gutes Zeichen für die Attraktivität der PayPal-Aktie. Weitere interessante Dividendenaktien wie PayPal findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! PayPal ist nach wie vor eine supersolide Gewinn- und Cashflow-Maschine, was die Aktie vor allem für Dividendenjäger interessant macht. Die aktuelle Dividendenrendite von ca. 1% ist für einen Finanzdienstleister zwar sehr mickrig, aber in den kommenden Jahren erwartet ich angesichts der Cash-Stärke des Unternehmens ein starkes Dividendenwachstum. Für Anleger, die sich weitere Kurssteigerungen erhoffen, dürfte die PayPal-Aktie allerdings eine Enttäuschung werden. Ich sehe derzeit keine weiteren positiven Kurskatalysatoren. ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 420 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist Mitglied im S&P 500 und rund 46 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** PayPal --- ### [Renk-Aktie: Ist das jetzt wirklich eine Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-ist-das-eine-kaufchance/) **Published:** Oktober 8, 2025 **Author:** Johann Werther **Content:** Die Renk-Aktie ist gemeinsam mit dem restlichen Rüstungssektor in den vergangenen Tagen unter Druck geraten. Doch bietet sich dadurch jetzt eine Kaufchance bei dem MDAX-Wert? ## Rüstungsaktien unter Druck Nachdem Rüstungsaktien in der Vorwoche zu neuen Rekordhochs gestiegen waren, gab es zuletzt bei Renk, Rheinmetall & Co. eine Korrektur. Diese wird von Marktbeobachtern mehrheitlich auf Gewinnmitnahmen zurückgeführt und ändert dementsprechend nichts am fundamental positiven Trend für die Branche. Daher stellt sich im aktuellen Umfeld die Frage: Bietet Renk jetzt eine Kaufchance? Zumindest aus Sicht der Analysten ist die Antwort nein. Das durchschnittliche Kursziel impliziert aktuell eine Downside von -10%, das mittlere Rating lautet aber immerhin auf „Buy“. ## (Noch) nicht kaufen Auch charttechnisch drängt sich aktuell kein Kauf bei Renk auf – zumindest noch nicht. Denn nachdem die Aktie in den vergangenen Tagen unter Druck geraten ist, ohne mit dem aktuellen Allzeithoch das vorherige deutlich zu übersteigen, ist davon auszugehen, dass der Abverkauf womöglich etwas deutlicher ausfallen könnte. Letztere Situation können Anleger allerdings aus meiner Sicht trotz der negativen Haltung der Analysten für Käufe nutzen. ## Noch immer Chancen vorhanden Ursache: Rüstungsaktien dürften im Zuge der Aufrüstungsbestrebungen in Europa und einer Jahresendrallye an den Märkten weiter deutlich profitieren, sodass Rücksetzer klare Kaufchancen für kurz- wie auch langfristig orientierte Anleger bieten. Ergänzend hierzu: Wer an Preisexplosionen bei Rüstungsrohstoffen partizipieren will, findet in [„Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Top-Aktientipps – darunter ein Unternehmen, das massiv von Silber-Preissprüngen profitieren wird. ## ℹ️ Renk in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 6,3 Milliarden € wert. ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! [Hier erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text). **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Renk-Aktie: Ist das jetzt eine Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-ist-das-eine-kaufchance-2/) **Published:** November 11, 2025 **Author:** Johann Werther **Content:** Die Renk-Aktie ist zuletzt deutlich unter Druck geraten. Doch kann sich aus dieser Situation eine Kaufchance bei dem Rüstungswert ergeben? Das spricht jetzt für die Aktie. ## Renk unter Druck Am Dienstag hat Renk wie alle Titel aus der deutschen Rüstungsbranche deutlich an Wert verloren. Hintergrund der Entwicklung waren die schlechten Zahlen des Konkurrenten Hensoldt, der mit seinen Aussichten unter den Erwartungen der Analysten lag. Allgemein zeigt sich im Rüstungssektor zuletzt kein einheitliches Bild. Nachdem die Aktien der Branche aufgrund von Vorschusslorbeeren deutlich gestiegen sind, geht es nun darum, die deutlich gestiegenen Umsatz- und Gewinnaussichten in die Realität umzusetzen. Hierbei gibt es nicht nur positive Nachrichten. ## In der Konsolidierung Letzteres zeigt sich auch am Chartbild der Aktie von Renk. Aktuell befindet sich das Papier trotz des Abverkaufs am Dienstag in einer Konsolidierungsphase auf hohem Niveau. Erst ein Fall unter die Marke von 60 € würde die Situation maßgeblich zum Schlechten verändern, zumal dann zeitnah ein Test der 200-Tage-Linie bei 59,12 € möglich wäre. Doch derweil sehen die Analysten in der aktuellen Situation bei Renk eine klare Kaufchance. Während die Marktbeobachter in der Vergangenheit nicht immer optimistisch für den Rüstungskonzern gewesen waren, raten sie aktuell mehrheitlich zum Kauf und sehen vom aktuellen Niveau ein Kurspotenzial von +17%. ## Noch immer Chancen vorhanden Dementsprechend kann sich aktuell womöglich tatsächlich ein Blick auf die Aktien von Renk lohnen, zumindest aus Sicht von langfristigen Anlegern. Denn der Megatrend Aufrüstung dürfte in den kommenden Jahren vermutlich zu noch deutlicheren Kurssteigerungen führen. Ergänzend hierzu: Wer an Preisexplosionen bei Rüstungsrohstoffen partizipieren will, findet in [„Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Top-Aktientipps – darunter ein Unternehmen, das massiv von Silber-Preissprüngen profitieren wird. Kurzfristig bietet sich derweil eher weniger Potenzial, zumindest solange die Aktie von Renk in ihrer Seitwärtsbewegung verharrt. ## ℹ️ Renk in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 6,6 Milliarden € wert. ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! [Hier erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text). **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Neue Höchststände nach dem Zahlenknall?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-neue-hoechststaende-nach-dem-zahlenknall/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nvidia-Aktie hat nach den jüngsten Quartalszahlen kräftig zugelegt. Der Konzern übertraf mit 96,2 Mrd. US$ Umsatz die Erwartungen und stellte für das laufende Quartal 108 Mrd. US$ in Aussicht. Gleichzeitig erwartet Nvidia für das Geschäftsjahr 2028 ein Umsatzwachstum von rund 70%, was die anhaltend starke KI-Nachfrage unterstreicht. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kurssprung und bleibt damit im Fokus der Anleger. ## Chartanalyse zur Nvidia-Aktie Nach dem Rekordhoch von über 236 US$ Mitte Mai geriet die Nvidia-Aktie zunächst deutlich unter Druck und büßte zeitweise mehr als -20% ein. Erst an einer wichtigen Unterstützungszone stabilisierte sich der Kurs und startete anschließend eine kräftige Erholung. Dabei konnte Nvidia einen Großteil der vorherigen Verluste wieder wettmachen. Zuletzt meldeten sich jedoch erneut die Verkäufer zurück und sorgten am vergangenen Freitag für einen Rücksetzer. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-29_11-40-16-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Derzeit befindet sich der Nvidia-Kurs an der Oberkante des Supportbereichs. Dieser reicht von 208,22 US$ bis 217,02 US$. Sollte dieser nach unten verlassen werden, könnte der nächste Unterstützungsbereich erneut angelaufen werden, welcher zwischen 189,53 US$ und 197,91 US$ liegt. Auf der Oberseite liegt lediglich das Allzeithoch bei 236,54 US$ als möglicher Widerstand. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nvidia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Nvidia-Aktie ist zuletzt gefallen und notiert bei 53 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-29_11-40-47-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell pessimistisch. Der RSI zeigt ein bärisches Cross, während der MACD ebenfalls fallende Kurse durch ein bärisches Crossover signalisiert. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren jedoch freundlicher, was indiziert, dass lediglich eine Zwischenkorrektur anstehen könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Wochenchart deutet darauf hin, dass der laufende Aufwärtszyklus möglicherweise in seine späte Phase eintritt. Ausgehend vom Welle-4-Tief am 7. April 2025 hat sich eine fünfteilige Impulsstruktur herausgebildet, was das Risiko einer bevorstehenden größeren Korrektur erhöht. Der langfristige Aufwärtstrend ist jedoch weiterhin intakt. Entsprechend sind zunächst auch weitere lokale Hochs möglich, bevor eine größere Gegenbewegung einsetzen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-29_11-41-21-scaled.png)Nvidia Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der übergeordnete Aufwärtstrend der Nvidia-Aktie ist weiterhin stabil und charttechnisch ungebrochen. Solange der Kurs höhere Hochs ausbildet, bleibt die Rallye grundsätzlich intakt. Mit dem weiteren Anstieg nimmt jedoch auch das Risiko einer größeren Korrektur zu. Entsprechend könnten Gewinnmitnahmen zunehmend wahrscheinlicher werden. Anleger sollten daher trotz der anhaltenden Stärke mögliche Rücksetzer einkalkulieren. Die Nvidia-Aktie bleibt trotz der jüngsten Schwäche in einem intakten Aufwärtstrend. Kurzfristig mahnen die bärischen Tagesindikatoren zur Vorsicht, während auf Wochenbasis weiterhin ein freundlicheres Bild besteht. Auch die Elliott-Wellen-Struktur lässt zwar weitere Hochs zu, deutet jedoch auf eine fortgeschrittene Phase des Aufwärtsimpulses hin. Solange die Unterstützung zwischen 208,22 und 217,02 US$ hält, bleibt der Weg zum Allzeithoch bei 236,54 US$ offen. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,253 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Versamet-Aktie: Auf der Welle von Gold und Silber](https://www.sharedeals.de/versamet-aktie-auf-der-welle-von-gold-und-silber/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der August dürfte sich als starker Monat für die Versamet-Aktie erweisen. Seit Monatsbeginn ist der Kurs des kanadischen Rohstoff-Royalty-Unternehmens mit +18% im Plus. Wird sich diese positive Entwicklung auch noch von September bis Dezember fortsetzen? ## Steigender Goldpreis Die Antwort auf diese Frage hängt im Wesentlichen von der weiteren Preisentwicklung von Gold und Silber ab. Sie sorgen für den mit Abstand größten Royalty Stream-Anteil bei Versamet. Und die Chancen auf weitere Preissteigerungen bei den beiden Edelmetallen stehen gut. Gold notiert mit einem aktuellen Preis von ca. 4.600 US$ je Unze zwar auf einem historisch hohen Niveau, aber immer noch deutlich unter dem Höchststand von fast 5.400 US$ im Januar. Die Experten vieler Banken sehen noch weiteres Potenzial für den Goldkurs. Die renommierte Investmentbank Goldman Sachs glaubt bis Jahresende an einen weiteren Anstieg des Goldpreises auf 4.900 US$. Und die US-Großbank JPMorgan sieht in ihrem Bullcase sogar ein Upside bis zu 6.000 US$. Die beiden Haupttreiber für einen steigenden Goldkurs sind die Käufe von Zentralbanken und die Entwicklung der US-Staatsverschuldungen. Viele Notenbanken, allen voran die chinesische, kaufen weiterhin Rekordmengen an physischem Gold, um Devisenreserven zu diversifizieren und sich vom US-Dollar abzukoppeln. Gleichzeitig sorgen das stetig wachsende US-Haushaltsdefizit und der Konflikt im Nahen Osten für eine hohe Nachfrage nach Gold als „sicherem Hafen“. Allerdings könnte Gold Gegenwind durch die gestiegenen Anleiherenditen in den USA bekommen. Diese liegen inzwischen auf einem attraktiven Niveau zwischen 4,60 und 5,10%. Damit konkurriert das unverzinste Gold mit den recht hohen „risikolosen“ Renditen der US-Anleihen. ## Und auch Silber im Aufschwung Ähnlich gut stehen die Chancen auf weitere Preissteigerungen bei Silber — zumindest den Prognosen mehrerer Banken zufolge. Die US-Bank Citigroup prognostiziert einen Preisanstieg auf 90 US$ je Unze. Goldman Sachs ist mit einer Prognose von über 85 US$ ebenfalls bullisch. Und die britische Großbank HSBC zeigt sich mit einem Zielwert von 75 US$ moderat optimistisch. Haupttreiber des Silberpreises ist das immer noch bestehende strukturelle Versorgungsdefizit. Laut dem Silver Institute befindet sich der Silbermarkt das sechste Jahr in Folge in einem physischen Angebotsdefizit. Die Nachfrage aus der Solarindustrie, der Automobilbranche sowie der Halbleiterfertigung übersteigt die globale Minenförderung deutlich. Zudem reagiert der Silberpreis aufgrund seines deutlich höheren Industrieanteils stärker als der Goldpreis auf Erholungen im Produktionssektor. Jüngste Daten lassen erste Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung in Europa erkennen. ## Die Voraussetzungen für Kurssteigerungen sind da Die Versamet-Aktie wird meiner Einschätzung nach in den kommenden Monaten nicht nur von Preissteigerungen bei Gold und Silber profitieren. Auch die Ausweitung der Produktionskapazitäten von Minen, an denen die Kanadier beteiligt sind, wird die Royalty Streams deutlich erhöhen. Das macht die Versamet-Aktie in meinen Augen zu einem Investment mit einem relativ geringen Risiko. Durch ihre Beteiligung an erfolgreich laufenden Förderprojekten besitzt sie nicht das klassische Risiko von Bergbauunternehmen. Und durch ihre Fokussierung auf Gold und Silber setzen Anlegern auf die beiden Edelmetalle, die sich auch in den nächsten Jahren einer hohen Nachfrage erfreuen werden. Ich gehe davon aus, dass die Versamet-Aktie in den kommenden Monaten neue Höchststände erklimmen wird. Die Voraussetzungen in Form weiter steigender Rohstoffpreise und einem stetig wachsenden Produktions- und Royalty-Volumen sind bereits heute gegeben. Was sonst noch alles für einen Kauf der Versamet-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/versamet-royalties-sd/) zu lesen. **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Versamet Royalties halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Versamet Royalties vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Versamet Royalties in Kürze - Versamet Royalties (WKN: A41HTX) ist ein 2022 unter dem Namen „Sandbox Royalties“ gegründetes Gold-Royalty Unternehmen. - Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen in Versamet Royalties umbenannt, um seinen Schwerpunkt auf Edelmetalle zu unterstreichen. - Versamt beteiligt sich an Bergbauprojekten weltweit und erhält im Gegenzug einen festen Anteil an der zukünftigen Produktion (Streaming) oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz (Royalty). - Zu den wichtigsten Vermögenswerten zählen Beteiligungen an der Greenstone-Mine (Kanada), der Kolpa-Mine (Peru), der Rosh-Pinah-Mine (Namibia) sowie an zwei Minen in Westafrika (Kiaka und Toega). - Das Portfolio konzentriert sich stark auf Edelmetalle (Gold und Silber) und ist zu einem geringen Teil in unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) engagiert. - Die Versamet Royalties-Aktie ist an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq gelistet, kann aber auch über die Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 1,57 Milliarden CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [SAP-Aktie erholt sich stark – wie weit kann das noch gehen?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-erholt-sich-stark-wie-weit-kann-das-noch-gehen/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SAP hat sich das Bild innerhalb weniger Wochen ziemlich deutlich verändert. Ende Juli stand die Aktie zeitweise noch bei rund 127,50 €, mittlerweile sind es wieder knapp 192 €. Damit hat SAP in kurzer Zeit rund +50% zugelegt und einige wichtige Marken zurückerobert. Jetzt kommt allerdings ein Bereich näher, an dem es für die Aktie wieder schwieriger werden könnte. ## Nach der Abstufung kamen die Käufer schnell zurück Ganz ohne Rückschläge lief die Erholung zuletzt nicht. Am Mittwoch geriet die SAP-Aktie nochmal deutlich unter Druck, nachdem UBS die Aktie von „Buy“ auf „Neutral“ abgestuft hatte. Bemängelt wurde unter anderem, dass SAP bei der Umsetzung seiner angekündigten KI-Produkte langsamer vorankommt als erhofft. Das Kursziel hob UBS zwar gleichzeitig von 164 auf 201 € an, für die Aktie ging es an diesem Tag trotzdem zeitweise rund -4% nach unten. Lange hielt der Druck allerdings nicht an. Bereits am Donnerstag drehte SAP wieder kräftig nach oben und gehörte mit einem Plus von knapp +5% zu den stärksten Aktien im DAX. Geholfen hat dabei auch die gute Stimmung bei Software-Aktien nach positiven Entwicklungen beim US-Konkurrenten Salesforce. Dazu kommt eine weitere interessante Meldung: Mehrere SAP-Vorstände haben zuletzt selbst Aktien gekauft und dafür zusammen rund 900.000 € investiert. Für die weitere Kursentwicklung ist das natürlich keine Garantie, es zeigt aber zumindest, dass auch im Management nach der starken Erholung weiter gekauft wird. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Cloud-Geschäft wächst weiter kräftig Fundamental bleibt vor allem das Cloud-Geschäft der wichtigste Punkt. Im zweiten Quartal stieg der Cloud-Umsatz währungsbereinigt um 28%, während der Current Cloud Backlog ebenfalls um 28 % auf 18,05 Milliarden € zulegte. Damit hat SAP weiterhin einen ziemlich großen Bestand an bereits vertraglich vereinbarten Cloud-Umsätzen vor sich. Beim Ausblick gab es zuletzt allerdings eine kleine Anpassung. Durch die Übernahmen von Dremio und Prior Labs erwartet SAP für 2026 beim bereinigten operativen Ergebnis jetzt 11,8 bis 12,2 Milliarden €, zuvor waren es 11,9 bis 12,3 Milliarden €. Der Unterschied ist also überschaubar und hängt vor allem mit den zusätzlichen Kosten der beiden Übernahmen zusammen. Für die Aktie bleibt damit vor allem die Frage, ob SAP das hohe Wachstum im Cloud-Geschäft halten und gleichzeitig bei KI schneller liefern kann. Gerade nach der inzwischen ziemlich starken Kurserholung dürften Anleger hier wieder genauer hinschauen. ## SAP-Aktie läuft auf die nächste große Zone zu Charttechnisch sieht die Sache mittlerweile ebenfalls deutlich besser aus. Die große Seitwärtszone zwischen ungefähr 136 und 150 € wurde Anfang August ziemlich dynamisch nach oben verlassen und auch die nächsten Widerstände bei rund 166 und 178 € hat die Aktie mittlerweile hinter sich gelassen. Mit knapp 192 € ist SAP inzwischen aber schon wieder ein gutes Stück gelaufen. Direkt über dem aktuellen Kurs wird es zunächst rund um 200 € interessant und anschließend wartet zwischen ungefähr 203 und 213 € eine ziemlich große Zone. Hier hatte sich SAP Ende 2025 über mehrere Monate seitwärts bewegt, bevor der Kurs Anfang des Jahres nach unten weggebrochen ist. Nach einem Anstieg von rund 127 auf 192 € wäre es deshalb keine große Überraschung, wenn es auf dem Weg dorthin erstmal etwas schwieriger wird. Schafft SAP allerdings auch den Sprung über 213 €, würde sich das Chartbild nochmal deutlich verbessern und darüber wäre erstmal wesentlich weniger Widerstand vorhanden. Auf der Unterseite ist der Bereich um 178 € jetzt ziemlich wichtig. Diese Marke wurde zuletzt überwunden und könnte bei einem Rücksetzer erstmal als Unterstützung dienen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-29-um-10.53.47.png)SAP-Aktie auf TradingView Von rund 127 auf knapp 192 € innerhalb weniger Wochen ist schon eine ziemlich ordentliche Bewegung. Fundamental läuft das Cloud-Geschäft weiter gut und selbst die jüngste UBS-Abstufung konnte die Erholung bisher nicht lange bremsen. Mit 200 € und anschließend der großen Zone zwischen 203 und 213 € kommt jetzt aber der Bereich näher, an dem sich zeigen dürfte, wie viel Kraft nach der Rally noch vorhanden ist. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 221,7 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs --- ### [Renk-Aktie mit -11% – lohnt sich jetzt ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-mit-11-lohnt-sich-jetzt-ein-kauf/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renk-Aktie hat nach einem kräftigen Anstieg von rund +34% zuletzt wieder deutlich nachgegeben. Der Kurs korrigierte um etwa -14% und steht damit erneut an einer wichtigen charttechnischen Unterstützungszone. Nun entscheidet sich, ob die Bullen den Rücksetzer zum Einstieg nutzen und die Erholung fortsetzen können oder ob weiterer Verkaufsdruck entsteht. ## Chartanalyse zur Renk-Aktie Nach dem starken Aufwärtsschub im Jahr 2025 geriet die Renk-Aktie deutlich unter Druck und fiel bis auf ein neues 14-Monatstief. Erst an der Kombination aus unterer Trendkanalbegrenzung und einer markanten Supportzone stabilisierte sich der Kurs. Anschließend folgte eine dynamische Erholung, die zeitweise ein Plus von +34% brachte. Mit dem Ausbruch über den fallenden Trendkanal verbesserte sich das charttechnische Bild deutlich. Zuletzt kam es jedoch erneut zu Gewinnmitnahmen: Der Kurs gab rund -14% nach. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/R3NK_2026-08-29_10-46-18-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Renk-Kurs hat sowohl die strukturelle Resistenzebene überwunden, als auch den Trendkanal nach oben verlassen, was auf eine tendenziell nachhaltige Trendwende hindeutet. Aktuell testet der Kurs besagte Ebene von oben, welche jetzt als Support dienen könnte. Gleiches gilt auch für die obere Begrenzung des Trendkanals. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Renk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Beim Blick auf die Tagesindikatoren zeigt sich zuletzt eine leichte Eintrübung des technischen Bildes. Der RSI ist zurückgekommen und liegt mit 47 Punkten weiterhin im neutralen Bereich. Gleichzeitig hat er die Signallinie von oben nach unten geschnitten und damit ein bärisches Crossover ausgebildet. Auch der MACD liefert inzwischen ein Verkaufssignal. Beide Indikatoren sprechen damit kurzfristig eher für eine nachlassende Dynamik und weiteren Korrekturbedarf. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/R3NK_2026-08-29_10-46-54-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell pessimistisch. Beide Indikatoren zeigen Verkaufssignale, obgleich das bärische Momentum derzeit wieder nachlässt. Das könnte auf eine in Kürze abgeschlossene Konsolidierung hindeuten. Im Wochenchart sind die Signale umgekehrt und zeigen sich freundlicher. Jedoch lässt hier das bullische Momentum nach. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Tageschart lässt weiterhin auf einen übergeordneten Aufwärtstrend schließen. Nach dem kräftigen Impuls der Welle 3 bis knapp über 90 € folgte eine Korrektur im Rahmen der Welle 4. Diese könnte inzwischen ihren Tiefpunkt erreicht haben. Besonders relevant ist dabei die Reaktion am 0,5er Fibonacci-Retracement bei 40,19 €, an dem die Aktie nach oben drehte und damit erste Anzeichen für eine Fortsetzung der Rallye liefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/R3NK_2026-08-29_10-47-29-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Solange die Unterstützung bei 40,19 € hält, bleibt das bullische Elliott-Wellen-Szenario bestehen. Aktuell erweckt der Renk-Kurs den Eindruck, als arbeite er bereits an einer neuen Aufwärtsbewegung im Rahmen der Welle 5. Fällt der Kurs hingegen nachhaltig unter 40,19 €, wäre das bullische Szenario hinfällig und weitere Kursverluste würden wahrscheinlicher. Die Renk-Aktie befindet sich nach der starken Erholung erneut in einer entscheidenden Phase. Der Rücksetzer um -14% führt den Kurs an einen wichtigen Support, während die Tagesindikatoren kurzfristig zur Vorsicht mahnen. Gleichzeitig bleibt die übergeordnete Elliott-Wellen-Struktur bullisch. Solange die Unterstützung bei 40,19 € hält, besteht daher die Chance auf eine Fortsetzung der Rallye in Richtung neuer Hochs. Erst ein nachhaltiger Bruch dieser Marke würde das bullische Szenario infrage stellen. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 4,75 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Renk, Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose --- ### [Rheinmetall-Aktie: Nächstes Ziel 1000€ oder 2000€?](https://www.sharedeals.de/rheimetall-aktie-naechstes-ziel-1000e-oder-2000e/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie notiert aktuell bei rund 1.154,60 € und hat nach einer kräftigen Erholung zeitweise rund +38 Prozent zugelegt. Zuletzt ist jedoch etwas Ruhe eingekehrt: In den vergangenen Tagen gab der Kurs etwa -6% nach. Damit steht die Aktie nach dem starken Anstieg vor einer möglichen Zwischenkorrektur, während sich nun zeigen muss, ob die Bullen den nächsten Aufwärtsimpuls starten können. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Die Rheinmetall-Aktie hat sich von ihrem Tief im Bereich von 900 € spürbar nach oben abgesetzt und in der Spitze einen Zuwachs von rund +38 Prozent erreicht. Für die charttechnische Erholung war vor allem der Bruch des bisherigen Abwärtstrendkanals von Bedeutung. Damit wurde ein erstes Signal für eine mögliche Stabilisierung des übergeordneten Trends geliefert. Nun rückt mit der Zone zwischen 1.256 und 1.342 € ein markanter Widerstandsbereich in den Fokus. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-29_10-19-48-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite rückt zunächst die Marke von 1.112 € als wichtige Unterstützung in den Fokus. Sollte der Rheinmetall-Kurs nachhaltig darunter fallen, dürfte sich das technische Bild wieder eintrüben und der nächste Supportbereich zwischen 931,70 und 968,10 € an Bedeutung gewinnen. In dieser Zone hatte die Aktie zuvor ihren Boden gefunden und die jüngste Erholungsbewegung eingeleitet. Sie könnte daher bei einem stärkeren Rücksetzer erneut als wichtige Auffangregion für die Bullen dienen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Beim Blick auf die Tagesindikatoren zeigt sich zuletzt eine leichte Eintrübung des technischen Bildes. Der RSI ist zurückgekommen und liegt mit 53 Punkten weiterhin im neutralen Bereich. Gleichzeitig hat er die Signallinie von oben nach unten geschnitten und damit ein bärisches Crossover ausgebildet. Auch der MACD liefert inzwischen ein Verkaufssignal. Beide Indikatoren sprechen damit kurzfristig eher für eine nachlassende Dynamik und weiteren Korrekturbedarf. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-29_10-20-19-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell erneut pessimistisch. Der RSI zeigt ein bärisches Cross, während der MACD, leicht zeitversetzt, ebenfalls fallende Kurse durch ein bärisches Crossover signalisiert. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren jedoch freundlicher, was indiziert, dass lediglich eine Zwischenkorrektur anstehen könnte. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung lässt derzeit zwei mögliche Szenarien zu. Einerseits spricht die Struktur dafür, dass die übergeordnete Welle 4 bereits abgeschlossen sein könnte und Rheinmetall damit in eine neue Aufwärtsbewegung gestartet ist. Andererseits ist die Korrektur noch nicht zweifelsfrei beendet. Sollte die laufende Erholung an Dynamik verlieren, wäre ein erneuter Rücksetzer denkbar, bei dem auch der bislang ungetestete Trendwendebereich angelaufen werden könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-29_10-20-53-scaled.png)Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Im Falle eines erneuten Rücksetzers liegt die relevante Trendwendezone zwischen 859,70 € beim 0,236er Fibonacci-Retracement und 343,80 € beim 0,5er Retracement. Der bisherige dreiteilige Abverkauf passt sowohl strukturell als auch zeitlich zur Welle 2 desselben Wellengrades. Das spricht dafür, dass die übergeordnete Trendwende bereits erfolgt sein könnte. Nach einem Anstieg von +38% zugelegt folgte zuletzt ein Rücksetzer von rund -6%. Damit steht die Rheinmetall-Aktie kurzfristig vor einer wichtigen Entscheidung. Während die Tagesindikatoren auf eine mögliche Zwischenkorrektur hindeuten, bleibt das übergeordnete Chartbild konstruktiv. Oberhalb von 1.256 bis 1.342 € würde sich weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen, während 1.112 € als wichtige Unterstützung gilt. Die Elliott-Wellen lassen eine bereits abgeschlossene Welle 4 vermuten. Damit könnte Rheinmetall in eine neue Aufwärtsphase gestartet sein. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 53,88 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [Volkswagen-Aktie erholt sich – gelingt jetzt der Befreiungsschlag?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-erholt-sich-gelingt-jetzt-der-befreiungsschlag/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei der Volkswagen-Aktie kam zum Ende der Woche wieder etwas Bewegung rein. Am Freitag legte die Vorzugsaktie rund +3% auf gut 77 € zu und konnte damit die Erholung der vergangenen Wochen fortsetzen. Gleichzeitig steht Volkswagen vor einer Entscheidung, die für den Konzern deutlich wichtiger werden könnte als ein einzelner guter Börsentag: Anfang September soll über einen wesentlich härteren Sparkurs entschieden werden. ## Volkswagen will beim Umbau deutlich härter durchgreifen Bei Volkswagen wird schon länger gespart, offenbar reicht dem Management das bisherige Tempo aber nicht mehr aus. Konzernchef Oliver Blume möchte dem Aufsichtsrat am 4. September einen deutlich umfangreicheren Umbau vorlegen. Hintergrund sind die schwachen Geschäfte in China, Belastungen durch US-Zölle und Kosten, die im Vergleich zur Konkurrenz weiterhin zu hoch sind. Im Raum steht dabei unter anderem, die bisher geplanten Stellenstreichungen deutlich auszuweiten. Laut Reuters könnten insgesamt bis zu 50.000 Arbeitsplätze betroffen sein, dazu stehen mögliche Werksschließungen und der Verkauf beziehungsweise die Abspaltung einzelner Geschäftsbereiche zur Diskussion. Blume bekommt dafür Rückendeckung von den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, bei Arbeitnehmervertretern sieht das allerdings ganz anders aus. Und hier liegt momentan das Problem. Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen haben im Aufsichtsrat ordentlich Gewicht und wehren sich gegen einen zu harten Sparkurs. Bereits im Juli konnte sich Blume mit seinen Plänen nicht durchsetzen und auch diesmal zeichnet sich wieder ein ziemlich schwieriger Kampf ab. Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung soll deshalb nochmal im kleineren Kreis nach einer Lösung gesucht werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## China macht Volkswagen weiterhin Probleme Dass Volkswagen überhaupt so stark auf die Kosten schauen muss, hat viel mit der Entwicklung der vergangenen Jahre zu tun. Besonders China bleibt eine Baustelle. Im zweiten Quartal gingen die Auslieferungen dort um mehr als 33% zurück, während chinesische Hersteller wie BYD immer stärker werden und längst nicht mehr nur über den Preis konkurrieren. Das sieht man mittlerweile auch in den Zahlen. Im zweiten Quartal brach der Konzerngewinn um rund ein Drittel ein und bereits im Juli musste Volkswagen seine Prognose für das Gesamtjahr nach unten nehmen. Statt eines Umsatzwachstums von bis zu 3% rechnet der Konzern mittlerweile nur noch mit einer Entwicklung zwischen minus 2 und plus 1%. Ganz schlecht läuft es aber auch nicht. In Westeuropa konnten die Auslieferungen zuletzt zulegen und gerade bei Elektroautos entwickelt sich Volkswagen in Europa deutlich besser. Das reicht bisher allerdings nicht aus, um die Probleme in China und die hohen Kosten vollständig auszugleichen. ## Jetzt wird der 4. September ziemlich wichtig Für die Volkswagen-Aktie könnte deshalb vor allem interessant werden, wie viel von Blumes Umbau tatsächlich durchkommt. Anleger dürften grundsätzlich wenig dagegen haben, wenn Volkswagen seine Kosten stärker senkt und damit wieder höhere Margen schafft. Die entscheidende Frage ist eher, ob das Management dafür überhaupt die notwendige Unterstützung bekommt. Sollte der Aufsichtsrat die Pläne erneut blockieren, könnte es diesmal sogar noch ungemütlicher werden. Laut Reuters wird intern darüber nachgedacht, notfalls eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen und die Aktionäre direkt über Teile des Umbaus entscheiden zu lassen. Einfach wäre aber auch dieser Weg nicht, unter anderem weil das Volkswagen-Gesetz bei wichtigen Entscheidungen besonders hohe Mehrheiten verlangt. Für die Aktie ist die Ausgangslage damit ziemlich interessant. Nach dem Jahrestief bei 69,20 € hat sich der Kurs wieder bis auf gut 77 € erholt, liegt aber weiterhin rund -25% unter dem 52-Wochen-Hoch. Die Volkswagen-Aktie hat zuletzt wieder etwas Boden gutgemacht, während beim Unternehmen selbst der nächste große Streit bereits bevorsteht. Blume möchte deutlich stärker sparen, Arbeitnehmervertreter stellen sich dagegen und am 4. September soll der Aufsichtsrat entscheiden. Kommt ein größerer Teil des Umbaus durch, könnte das zumindest bei den Kosten endlich mehr Bewegung reinbringen. Scheitert Blume dagegen erneut, dürfte die Frage ziemlich schnell wieder aufkommen, wie Volkswagen seine Margen nachhaltig verbessern will. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 38 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, VW, VW-Aktie --- ### [Bitcoin fällt auf 77.500 US$ – wie gefährlich wird die Korrektur?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-faellt-auf-77-500-us-wie-gefaehrlich-wird-die-korrektur/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Bitcoin ist nach der starken Rally der vergangenen Tage erstmal etwas Ruhe eingekehrt. Nachdem BTC kurzzeitig wieder über 80.000 US$ gestiegen war, ging es mittlerweile bis auf rund 77.500 US$ zurück. Damit kommt jetzt genau die Zone ins Spiel, die nach dem schnellen Anstieg zeigen dürfte, wie stabil die Rally wirklich ist. ## Bitcoin scheitert erneut an der 80.000 US$-Marke Eigentlich sah es zwischenzeitlich ziemlich gut aus. Bitcoin hatte sich innerhalb weniger Tage von rund 64.000 US$ bis über 80.000 US$ nach oben gearbeitet und damit einen großen Teil der vorherigen Verluste wieder aufgeholt. Für den Sprung über den nächsten größeren Widerstand hat es dann aber erstmal nicht gereicht. Rund um 80.000 bis 82.000 US$ kamen wieder deutlich mehr Verkäufer in den Markt und ganz unbekannt ist dieser Bereich nicht. Bereits im Mai war Bitcoin hier hängen geblieben, bevor anschließend eine deutlich größere Korrektur folgte. Dass nach der schnellen Rally ausgerechnet an dieser Stelle erstmal Gewinne mitgenommen werden, sollte deshalb keine große Überraschung sein. Mittlerweile ist Bitcoin auf rund 77.500 US$ zurückgekommen und sitzt damit direkt an der ersten kleineren Unterstützungszone. Solange sich BTC hier einigermaßen stabilisieren kann, wäre charttechnisch erstmal noch nicht besonders viel passiert. Schließlich liegt selbst vom aktuellen Niveau aus noch ein ziemlich großer Abstand zum Ausgangspunkt der Rally. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Unter 77.500 US$ wartet die nächste Unterstützung Charttechnisch wird es jetzt vor allem darauf ankommen, was rund um die 77.000 bis 77.500 US$ passiert. Kann Bitcoin diesen Bereich halten und sich hier etwas beruhigen, wäre die aktuelle Bewegung nach der schnellen Rally erstmal noch eine ziemlich normale Korrektur. Geht es dagegen nachhaltig darunter, wird der Bereich um 72.500 bis 74.000 US$ interessant. Hier wartet die nächste größere Unterstützungszone und gleichzeitig ein Bereich, den Bitcoin beim schnellen Anstieg praktisch ohne größere Pause hinter sich gelassen hat. Bei einem weiteren Rücksetzer könnte sich hier also ziemlich gut zeigen, wie groß das Kaufinteresse nach der Rally noch ist. Darunter würde es dann schon deutlich ungemütlicher werden. Bei rund 64.000 US$ liegt weiterhin der Point of Control und damit die Zone, in der innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt wurde. Hier hatte sich Bitcoin vor dem jüngsten Ausbruch über Wochen festgefahren. Nach oben hat sich dagegen nicht viel verändert. 80.000 bis 82.000 US$ bleiben erstmal die entscheidende Hürde. Solange Bitcoin hier nicht nachhaltig durchkommt, ist der Widerstand weiterhin intakt. Ein späterer Ausbruch darüber würde das Bild dagegen nochmal deutlich verbessern und gleichzeitig die Hürde aus dem Weg räumen, an der BTC in diesem Jahr bereits mehrfach Probleme bekommen hat. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-29-um-10.18.28.png)Bitcoin-Kurs ## Kevin Warsh bringt wieder mehr Zinsdruck in den Markt Ganz ohne Makro-Gegenwind kam der Rücksetzer allerdings auch nicht. Fed-Chef Kevin Warsh hat gestern bei seiner ersten großen Rede in Jackson Hole ziemlich deutlich gemacht, dass der Kampf gegen die Inflation für ihn noch nicht vorbei ist. Auf die Zinsentscheidung im September legte er sich zwar nicht fest, eine weitere Zinserhöhung schloss er aber eben auch nicht aus. Interessant war dabei vor allem, dass Warsh die aktuellen Finanzierungsbedingungen trotz eines Leitzinses von 3,50 bis 3,75% kaum als restriktiv bezeichnet. Gleichzeitig sieht er bei der Inflation weiterhin zu wenig Fortschritt. Für den Markt war das eine ziemlich klare Botschaft und entsprechend schnell wurden die Erwartungen angepasst. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September stieg von rund 35 auf knapp 58%. Auch die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen sprang von 4,22 auf etwa 4,35%. Für Bitcoin ist das erstmal nicht gerade hilfreich. Höhere Zinsen und steigende Renditen machen sichere Anlagen wieder attraktiver und genau damit bekommt Bitcoin Konkurrenz um Kapital. Der Kurs fiel nach Warshs Rede zeitweise unter 77.000 US$, konnte sich anschließend aber wieder etwas fangen. Nach dem schnellen Anstieg bis über 80.000 US$ ist der aktuelle Rücksetzer erstmal noch kein großes Warnsignal. Mit Kevin Warsh und den wieder gestiegenen Zinserwartungen kommt zwar zusätzlicher Druck von der Makroseite dazu, charttechnisch hält sich Bitcoin bisher aber noch an der ersten wichtigen Zone. Fallen jetzt auch die 77.000 bis 77.500 US$, dürfte der Bereich um 74.000 US$ ziemlich schnell interessanter werden. ## ℹ️ Bitcoin (BTC) in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden – diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-kurs --- ### [Amazon-Aktie: 2 Millionen Nvidia-Chips – kapituliert Trainium?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-2-millionen-nvidia-chips-kapituliert-trainium/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Amazon bestellt weitere 2 Millionen Nvidia-GPUs für AWS und verdreifacht damit binnen fünf Monaten seine Ausbaupläne. Die Amazon-Aktie reagiert mit einem Plus von rund +4% auf 266,43 US$. Auf den ersten Blick wirkt der Milliardenauftrag wie ein Misstrauensvotum gegen Amazons eigene Trainium-Prozessoren. Tatsächlich könnte gerade die Kombination beider Chipwelten zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. ## Ohne Nvidia verliert AWS wichtige Kunden Die zusätzlichen Prozessoren sollen 2027 und 2028 in Betrieb gehen. Bestellt werden unter anderem Blackwell Ultra, Rubin und Rubin Ultra. Erst im März hatte AWS angekündigt, mehr als 1 Million Nvidia-GPUs bereitzustellen. Nach Unternehmensangaben übertraf die Nachfrage anschließend sämtliche Erwartungen. Für Amazon besteht kaum eine Alternative zu dem Ausbau. Zahlreiche KI-Modelle und Anwendungen wurden für Nvidias CUDA-Plattform entwickelt. Ein Cloudanbieter, der diese Umgebung nicht in ausreichender Menge anbietet, riskiert, dass Kunden zu Microsoft, Google oder spezialisierten KI-Rechenzentren wechseln. AWS und Nvidia planen zudem besonders leistungsfähige KI-Rechenzentren für die US-Regierung. Allein 100.000 GPUs sollen für Behörden und sicherheitsrelevante Anwendungen bereitgestellt werden. Hinzu kommen Nvidia-CPUs, Netzwerktechnik sowie gemeinsame Angebote für Robotik und sogenannte Physical AI. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Trainium wird trotzdem nicht überflüssig Amazon versucht nicht, Nvidia vollständig zu ersetzen. Der Konzern will seinen Kunden vielmehr unterschiedliche Preis- und Leistungsstufen anbieten. Nvidia liefert das ausgereifte Software-Ökosystem und die derzeit leistungsfähigsten Systeme. Trainium ermöglicht AWS dagegen mehr Kontrolle über Kosten, Verfügbarkeit und technische Weiterentwicklung. Für besonders rechenintensive, wiederkehrende Aufgaben können eigene Prozessoren wirtschaftlich attraktiver sein. Große Kunden wie Anthropic verwenden Trainium bereits zum Training und Betrieb ihrer Modelle. Gleichzeitig müssen junge KI-Unternehmen oder bestehende Nvidia-Kunden ihre Software nicht erst auf eine neue Chiparchitektur umstellen. Diese Wahlfreiheit ist wichtig, weil AWS zwar weiterhin Marktführer ist, aber Marktanteile abgeben musste. Im zweiten Quartal lag der weltweite Anteil nach Daten von Synergy Research bei 28%, nach 30% im Vorjahreszeitraum. Microsoft erreichte 20%, während Google seinen Anteil von 13 auf 15% ausbaute. Der Nvidia-Auftrag ist daher auch eine Verteidigungsmaßnahme gegen stärker wachsende Konkurrenten. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Jetzt entscheidet die Auslastung Operativ spricht vieles für den Ausbau. Der AWS-Umsatz sprang im zweiten Quartal um +37% auf 42,2 Milliarden US$. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 10,2 auf 16,6 Milliarden US$, die Marge erreichte starke 39,4%. Der vertraglich abgesicherte Auftragsbestand stieg auf 496 Milliarden US$. Allerdings erhöht Amazon seine Investitionen 2026 auf rund 220 Milliarden US$. Dadurch rutschte der freie Cashflow auf Sicht von zwölf Monaten mit -7,6 Milliarden US$ ins Minus. Der genaue Wert des Nvidia-Auftrags wurde nicht veröffentlicht, dürfte angesichts der Stückzahl aber bei mehreren Zehnmilliarden US$ liegen. Die entscheidende Kennzahl ist deshalb nicht die Zahl der installierten Chips, sondern deren spätere Auslastung. Nur wenn AWS die zusätzliche Kapazität dauerhaft vermietet, entstehen aus den gewaltigen Investitionen attraktive Renditen. Der Nvidia-Auftrag ist keine Kapitulation von Trainium, sondern eine sinnvolle Doppelstrategie. AWS bietet maximale Kompatibilität und behält zugleich eine günstigere Eigenentwicklung als Alternative. Das starke Cloud-Wachstum rechtfertigt den Ausbau bislang. Nach dem Kurssprung würde ich die Amazon-Aktie halten und bei Rücksetzern kaufen – die steigenden Investitionsrisiken sollten Anleger jedoch nicht unterschätzen. ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,87 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: mRNA-Schock – wie groß ist der Schaden?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-mrna-schock-wie-gross-ist-der-schaden/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die BioNTech-Aktie verliert am Freitag zeitweise zweistellig und fällt zuletzt um rund -8% auf etwa 102 US$. BioNTech und Entwicklungspartner Genentech beenden eine Phase-2-Studie mit der personalisierten mRNA-Krebsimmuntherapie Autogene Cevumeran. Die Nachricht ist ernster als ein gewöhnlicher Wirksamkeitsfehlschlag – ein Todesurteil für BioNTechs gesamte Krebsstrategie ist sie jedoch nicht. ## Mehr als nur eine verfehlte Wirksamkeit In der Studie BNT122-01 wurde Autogene Cevumeran bei Patientinnen und Patienten mit operiertem Darmkrebs der Stadien II und III untersucht. Obwohl der Tumor entfernt worden war, ließen sich bei ihnen weiterhin Spuren von Tumor-DNA im Blut nachweisen. Die individuell für jeden Erkrankten hergestellte mRNA-Therapie sollte ohne zusätzliche Immuntherapie verhindern, dass der Krebs zurückkehrt. Bereits im Oktober 2025 wurde die statistisch definierte Aussichtslosigkeitsgrenze überschritten. Damals waren die Daten nach Einschätzung des unabhängigen Kontrollgremiums allerdings noch nicht reif genug, um verlässliche Aussagen über die Wirksamkeit zu treffen. Da keine Sicherheitsbedenken bestanden, setzte BioNTech die Studie zunächst fort. Bei der neuesten Auswertung stellte das Gremium nun eine numerische Ungleichheit beim Gesamtüberleben fest. Analysten vermuten, dass in der Behandlungsgruppe mehr Menschen starben als in der Kontrollgruppe. Die Größenordnung und ein möglicher ursächlicher Zusammenhang sind bislang jedoch unbekannt. BioNTech betont zudem, dass keine neuen Sicherheitssignale für den Wirkstoff festgestellt wurden. Trotzdem ist die Kombination aus fehlender Wirksamkeit und ungünstiger Überlebenstendenz ein klares Warnsignal. Die vollständigen Daten müssen nun zeigen, ob das Problem am Wirkstoff, an der Anwendung als Monotherapie oder an der ausgewählten Patientengruppe lag. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Erst vor Kurzem konnten sie durch einen kurzfristigen Tipp eine Rendite von 15% innerhalb kürzester Zeit einfahren. Du möchtest auch das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Moderna-Erfolg ließ die Erwartungen steigen Besonders unglücklich ist das Timing. Nur wenige Tage zuvor hatten Moderna und Merck mit einer personalisierten mRNA-Krebsimpfung in einer Phase-3-Studie bei Melanomen überzeugt. Die BioNTech-Aktie war daraufhin an einem einzigen Tag um rund +20% gestiegen. Die Ergebnisse lassen sich jedoch nicht unmittelbar vergleichen. Melanome gelten als immunologisch „heiße“ Tumoren, die häufig besser auf Immuntherapien ansprechen. Darmkrebs zählt dagegen zu den „kalten“ Tumorarten mit einem immunsuppressiven Umfeld. Zudem kombinieren Moderna und Merck ihre Impfung mit dem etablierten Immuntherapeutikum Keytruda, während BioNTech Autogene Cevumeran in der nun abgebrochenen Studie allein einsetzte. Das Scheitern widerlegt daher nicht das gesamte Prinzip personalisierter mRNA-Krebsimpfungen. Es dämpft aber die Erwartungen an deren Einsatz als Monotherapie bei schwer zugänglichen Tumoren. Auch über BioNTechs laufender Studie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs liegt damit ein Schatten. Sie wird zwar wie geplant fortgesetzt, Ergebnisse werden allerdings erst 2031 erwartet. ## Die wichtigste Wette heißt längst Pumitamig Für die Bewertung BioNTechs ist entscheidend, dass die Krebsstrategie mittlerweile deutlich breiter aufgestellt ist. Das Unternehmen betreibt mehr als 25 klinische Phase-2- und Phase-3-Studien und setzt neben mRNA auf bispezifische Antikörper, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Kombinationen verschiedener Technologien. Zum wichtigsten Hoffnungsträger ist Pumitamig aufgestiegen. Bristol Myers Squibb zahlte für die Zusammenarbeit 1,5 Milliarden US$ im Voraus und weitere 2 Milliarden US$ werden bis 2028 unabhängig vom Studienerfolg fällig. Hinzu kommen mögliche Meilensteinzahlungen von bis zu 7,6 Milliarden US$. Allein bei Lungenkrebs laufen mehr als 16 Studien, darunter fünf Phase-3-Programme. Vom 12. bis 15. September will BioNTech neue Daten zu Pumitamig, Gotistobart und mehreren Kombinationstherapien präsentieren. Später im Jahr werden zudem Zwischenergebnisse der mRNA-Therapie BNT113 bei HPV16-positivem Kopf-Hals-Krebs erwartet. Finanziell besitzt BioNTech genügend Zeit für diese Entwicklung. Ende Juni verfügte der Konzern über liquide Mittel und Wertpapieranlagen von 16,6 Milliarden €. Allerdings betrug der Quartalsverlust bereits 820,8 Millionen €, während allein 551 Millionen € in Forschung und Entwicklung flossen. Die hohe Liquidität ist deshalb ein Sicherheitsnetz, aber kein Ersatz für erfolgreiche Medikamente. Der Kursrückgang ist nachvollziehbar, zumal die ungünstige Tendenz beim Gesamtüberleben über einen gewöhnlichen Studienfehlschlag hinausgeht. Er ist teilweise aber auch die Gegenbewegung auf die vorherige +20%-Rallye nach Modernas Erfolg. BioNTechs gesamte Krebsstory ist nicht gescheitert. Für einen Neueinstieg würde ich dennoch zunächst die Lungenkrebsdaten im September und die genaue Analyse der abgebrochenen Studie abwarten. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 25,6 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [BYD-Aktie: Ist der Erfolg des Autokonzerns endgültig vorbei?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-ist-der-erfolg-des-autokonzerns-endgueltig-vorbei/) **Published:** August 29, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die BYD-Aktie klebt schon seit einem Monat an der 10 €-Marke. Können die Halbjahreszahlen dem chinesischen Autokonzern endlich neuen Schwung verleihen und sollten Anleger nun auf Kurssteigerungen setzen? ## Ausland hui, Inland pfui Die nicht existente Kursreaktion der BYD-Aktie auf die jüngsten Zahlen zeigt, dass die Börse derzeit keine Impulse vom chinesischen Autokonzern erwartet. Die Zahlen für das erste Halbjahr zeigen weiterhin den Effekt des intensiven Preiskampfes auf dem chinesischen Inlandsmarkt, der jedoch durch das starke Auslandswachstum teilweise abgefedert werden konnte. Der Umsatz von BYD ging im Jahresvergleich um 7,1% auf 344,82 Milliarden CNY zurück. Auch im zweiten Quartal verbuchte der Autohersteller einen Umsatzrückgang von 3,2%. Der Absatz ging in gleicher Größenordnung auf ca. 1,1 Millionen Fahrzeuge zurück. Gerettet wurde die Absatzstatistik von BYD durch ein bärenstarkes Auslandsgeschäft. Im ersten Halbjahr stieg der Absatz außerhalb Chinas um fast 68% auf 792.000 Einheiten. Ernüchternd ist hingegen der Blick auf die Ergebnisentwicklung. Die Bruttomarge konnte im ersten Halbjahr zwar leicht auf 18,9% gesteigert werden, aber der Nettogewinn brach um 20,5% auf 12,33 Milliarden CNY ein. Erwähnenswert ist jedoch, dass der Nettogewinn im zweiten Quartal um 29,8% auf 8,2 Milliarden CNY zulegen konnte. Ein Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du brandaktuelle Börsen-Informationen und Profi-Einschätzungen auch zur BYD-Aktie haben möchtest, hole Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BYD&stockidentifier=symbol%3ABY6)! ## Bei 10,50 € ist Schluss Seit drei Monaten schafft es die BYD-Aktie nicht mehr, nachhaltig im zweistelligen Kursbereich zu notieren. Das 3-Monatshoch bei 10,50 € scheint zu einem unüberwindbaren Hindernis geworden zu sein. Angesichts fehlender Kurskatalysatoren dürften dieser Widerstand auch weiterhin die Oberkante für den Aktienkurs darzustellen. ## Ein massives Wettbewerbsproblem Ich halte die Situation von Build Your Dreams für problematisch und empfehle die BYD-Aktie deshalb weiterhin nicht zum Kauf. Die Absatzentwicklung in China war in den letzten sechs Monaten desaströs. Die Zahl der verkauften Autos ging auf dem Heimatmarkt um 40% gegenüber dem Vorjahr zurück. Das bedeutet für mich ganz klar, dass BYD in China ein massives Wettbewerbsproblem hat. Die Tage, in denen der Branchenprimus den Takt auf seinem Heimatmarkt angab, sind definitiv vorbei. BYD hat im ersten Halbjahr stark an Marktanteil verloren — ich fürchte, für immer. Kompensiert wurde dieser dramatische Absatz- und Umsatzeinbruch zu Hause durch das extrem starke Wachstum im Ausland. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass BYD auf fast allen Auslandsmärkten ein Newcomer ist, bei dem man mit einem starken „Anfangswachstum“ rechnen kann. Ich habe die Sorge, dass BYD nicht in der Lage sein wird, diese Wachstumsraten im Ausland aufrecht zu erhalten. Die amerikanischen, europäischen, japanischen und koreanischen Wettbewerber von BYD sind inzwischen in der Lage, technologisch gleichwertige Autos zu annähernd denselben Preisen anzubieten. Hinzu kommt der knallharte Wettbewerb durch die heimischen Konkurrenten im Ausland. Auch SAIC (MG), Geely, Chery, Leapmotor, Xpeng & Co. verfolgen exakt die gleiche Strategie wie BYD. Sie alle flüchten aus dem extrem harten Wettbewerbsklima in China und suchen ihre Umsätze und Margen im Ausland. Diese Strategie wird bei allen aufgrund des nicht mehr vorhandenen Wachstums in den großen Automärkten der Welt nur bedingt aufgehen. Ein abschließender Tipp: Wer spannendere Aktien als BYD für sein Depot sucht, muss sich mal unseren kostenlosen [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Report ansehen. Ich sehe vor diesem Hintergrund keine positive Zukunft mehr für die BYD-Aktie. In China ist der Autokonzern inzwischen auf dem absteigenden Ast und im Ausland werden die Bäume mittelfristig nicht in den Himmel wachsen. Dafür ist mir eine Bewertung mit einem Forward-KGV von 19 einfach zu hoch. Ich glaube nicht, dass die BYD-Aktie in Zukunft noch zweistellige Kurse erleben wird. ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 97 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD --- ### [Bitcoin-Absturz geht weiter: So tief geht es jetzt](https://www.sharedeals.de/bitcoin-absturz-geht-weiter-so-tief-geht-es-jetzt/) **Published:** Dezember 16, 2025 **Author:** Johann Werther **Content:** Der Bitcoin gerät immer deutlicher unter Druck. Das belastet die Mutter aller Kryptowährungen jetzt, und so kann es mit dem Kurs in den kommenden Tagen weitergehen. ## Long-Positionen liquidiert Der Kryptomarkt ist schwach in die neue Woche gestartet und der Bitcoin hat im Kurs bis auf 86.000 US$ verloren. Laut einer Analyse von Coindesk sind dafür in erster Linie Liquidierungen von Long-Positionen im Wert von über 584 Millionen US$ verantwortlich. Ein Grund zur Panik ist das laut den Experten allerdings nicht: > Marktteilnehmer geben an, dass die Struktur des Kurssturzes eher einem klassischen Liquiditätsabfluss als Panikverkäufen ähnelt. Die Kurse fielen gerade so weit unter wichtige Unterstützungsniveaus im Tagesverlauf, dass es zu einer Kaskade von Stop-Loss-Aufträgen und erzwungenen Liquidationen kam, bevor sie sich stabilisierten – ein typisches Muster für Seitwärtsmärkte oder Phasen im späten Zyklus. Übrigens: Mehr zu Bitcoin und Kryptowährungen erfährst Du in unserem [Krypto-Wissens-Artikel](https://www.sharedeals.de/wissen/so-kaufst-du-bitcoin-in-deutschland/). ## Abwärtstrend setzt sich fort Doch während dies scheinbar fundamental kein Grund zur Panik ist, so lässt der Blick auf den Chart des Bitcoin bei einigen Anlegern Sorgenfalten entstehen. Denn die Mutter aller Kryptowährungen befindet sich charttechnisch weiter deutlich unter Druck und befindet sich seit einigen Wochen bereits in einem Abwärtstrend. Sollte der aktuelle Abverkauf anhalten, so ist ein erneuter Test der Marke von 80.000 US$ möglich. Hält dieses Niveau nicht, so ist ein Absturz in Richtung der April-Tiefs bei 72.000 US$ bis 74.000 US$ (wie schon mehrfach von mir prognostiziert) zu erwarten. ## Was tun beim Bitcoin? Dementsprechend sollten kurzfristig orientierte Anleger bei Bitcoin besser an der Seitenlinie bleiben. Noch steht der Kryptowährung weiteres Ungemach ins Haus und eine Stabilisierung ist nicht absehbar. Langfristige Anleger können derweil die aktuellen Kursrücksetzer bereits zu Nachkäufen nutzen, da die fundamentalen Aussichten für das digitale Asset unverändert positiv sind. Dennoch ist besonders in den kommenden Wochen mit einer hohen Volatilität zu rechnen. ## KI-Gewinner für 2026 Ergänzend sei erwähnt: [Unser kostenloser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) hilft dabei, im komplexen KI-Markt die Spreu vom Weizen zu trennen und echte Gewinner-Aktien zu identifizieren. **Weiterlesen**: [So kaufst Du Bitcoin in Deutschland (Anleitung)](https://www.sharedeals.de/wissen/kryptowaehrung/bitcoin-kaufen/) **Interessenkonflikt: Mitarbeiter von sharedeals.de und der Autor halten Anteile an Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Sie beabsichtigen, die Anteile – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Der Bitcoin, kurz BTC für Bitcoin Core, wurde am 3. Januar 2009 von Satoshi Nakamoto (Pseudonym) als Antwort auf die Finanzkrise 2007 bis 2009 ins Leben gerufen. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptographisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! 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Bevor Jindal sein Interesse bekundete, bestand eine Minderheitsbeteiligung der EP Corporate Group (EPCG) um den tschechischen Milliardär Daniel Křetínský. ThyssenKrupp und EP einigten sich und deren Anteil ging wieder an den Essener Stahlkonzern. Genaue Details über den Einstieg von Jindal gab es offiziell nie, es wurde immer von vertraulichen Gesprächen gesprochen. Die Basis für eine endgültige Entscheidung sollte die Due-Diligence-Prüfung sein. Das ist ein normaler Vorgang: der Erwerber möchte wissen, was auf ihn zukommt und welcher Preis zu zahlen ist. Das Thema dürfte sehr komplex sein, insbesondere welche Altlasten, insbesondere die hohen Pensionsverpflichtungen, bestehen. Zudem muss geprüft werden, welche Investitionen notwendig sind und wie die zukünftigen Erwartungen aussehen. Geplant ist, dass die Verhandlungen Anfang 2026 abgeschlossen sein sollen. ## Stufenmodell als wahrscheinlich Wie ein Einstieg von Jindal aussehen sollte, bleibt weiterhin ungewiss. Laut Insidergerüchten deutet sich jedoch an, dass ein Stufenmodell vorgesehen ist. Dabei soll Jindal mit einem Anteil von 60% größter Anteilseigner werden. Die restlichen 40% verbleiben vorerst bei der Muttergesellschaft. Hierdurch besteht für den Essener Konzern die Möglichkeit, die hohen Pensionsverpflichtungen von 2,5 Milliarden € besser steuern zu können. Eine volle Übernahme der Pensionsverpflichtungen durch Jindal ist nicht zu erwarten. Seitens der Gewerkschaft und des Betriebsrats, beide sind in die Verhandlungen eingebunden, wird gefordert, dass die Standorte garantiert werden und eine langfristige Beschäftigung gesichert ist. Unabhängig von der Übernahme wurde bereits ein Abbau von 11 000 Jobs bis 2030 vereinbart. ## Was bedeutet das für die Aktie? Es kann zu zwei sehr unterschiedlichen Szenarien kommen: Die Übernahme oder der Einstieg von Jindal findet nicht statt, die zweite Möglichkeit ist, dass Jindal einsteigt. Sollte es zu keinem Einstieg kommen, ist mit einem deutlichen Kursrückgang zu rechnen. Dann müsste ThyssenKrupp die Sanierungskosten alleine tragen. Das würde das Konzernergebnis auf Jahre negativ belasten. Wenn der Einstieg stattfindet, ist kurzfristig mit einem stärkeren Kursanstieg zu rechnen. Das Phasenmodell ist im Prinzip eine gute Lösung. Jindal trägt das Risiko nicht alleine und ThyssenKrupp kann die bestehenden Pensionsverpflichtungen mittelfristig verteilen. Somit bestünde auch die Möglichkeit, von einer zukünftig besseren Ertragslage zu profitieren. Aus meiner Sicht liegt die Wahrscheinlichkeit für das Gelingen der Übernahme bei 70:30. ThyssenKrupp muss hier große Zugeständnisse machen, neue Interessenten dürfte es kaum geben. Auch der Betriebsrat und die Gewerkschaften müssen Kompromisse eingehen. Die Lage in der Stahlbranche wird weiterhin schwierig bleiben. Sollte der Deal tatsächlich gelingen, bleiben die Probleme des Konzerns weiterhin groß. Die Automotiv-Sparte kämpft ebenfalls mit großen Problemen. Ein wirklich ertragreiches Segment befindet sich nicht im Portfolio. Mein Fazit: Wer investiert, sollte sich des Risikos bewusst sein. Mittelfristig ist das Kurspotenzial auch bei einem Deal begrenzt. Ergänzend sei erwähnt: Während Panzerproduktion boomt, deckt [Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Unternehmen auf, die dank des Nachfrageschubs den entsprechenden Rohstoffe bald massiv profitieren werden. ## ℹ️ Thyssenkrupp in Kürze - Thyssenkrupp mit Hauptsitz in Essen ist ein diversifizierter Industrie- und Technologiekonzern mit Schwerpunkt in der Stahlherstellung. - Der Konzern ging 1999 aus der Fusion der beiden Traditionsunternehmen Friedrich Krupp AG und Thyssen AG hervor. - Thyssenkrupp ist im Nebenwerteindex MDAX notiert und ist aktuell rund 6,3 Milliarden € wert. ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! [Hier erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text). **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** thyssenkrupp --- ### [Rheinmetall-Aktie: Darum geht der Höhensturm noch weiter](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-darum-geht-der-hoehensturm-noch-weiter/) **Published:** März 3, 2025 **Author:** Johann Werther **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat am Montag den nächsten massiven Kurssprung hingelegt und kann zweistellig ansteigen. Doch darum könnte der Höhensturm der Rüstungsaktie jetzt noch weitergehen: ## Nächstes Sondervermögen Die Aktie von Rheinmetall ist initial 2022 durch das geplante Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden € von 80 € auf 1000 € im Zeitraum von drei Jahren geklettert. Doch laut Berichten einiger Medienhäuser wie Bild gibt es nun zwischen Union und SPD neue Verhandlungen über ein weiteres Sondervermögen für Rüstung. Letzteres soll deutlich größer sein als das bisherige. Einige Experten gehen von 200 Milliarden Euro oder mehr aus. Dementsprechend könnte es bald wieder unter den Rüstungskonzernen einen großen Kuchen zu verteilen geben, von dem Rheinmetall ein gehöriges Stück abbekommen könnte. Darum stieg die Aktie am Montag prozentual zweistellig nach oben. ## Massiver Kurssprung am Montag Nach diesem massiven Anstieg zum Wochenstart könnte sich das Papier zeitnah der Marke von 1.200 € nähern. Aktuell befindet sich der Titel im charttechnischen Neuland und ist massiv überkauft, allerdings spricht das positive Momentum für einen weiteren Anstieg. Die Analysten reagieren bei Rheinmetall auf die Kursexplosion, wie in den vergangenen Monaten schon, mit einer Anhebung der Kursziele. So steigerte etwa am Montag J.P. Morgan das Preisziel von 800 € auf 1.200 €. ## Was tun mit der Rheinmetall-Aktie? Dementsprechend bietet sich bei Rheinmetall aus meiner Sicht weiterhin ein Engagement für Trader an. Aufgrund der positiven Nachrichtenlage, des allgemeinen Hypes und des Momentums sind hier noch weiterhin Kurssteigerungen möglich. Fundamental gibt es dagegen mit Blick auf die Bewertung massive Warnsignale. Bei dem Rüstungskonzern lohnt sich daher nur ein Kauf, wenn man glaubt, dass man selbst in der Lage ist, den Ausstieg am Höhepunkt der Party richtig zu timen. Wer zu lange dabei bleibt, dem droht ein massives Downside-Risiko durch eine Korrektur auf normale Bewertungsniveaus. Ergänzend sei hier erwähnt: Der exklusive [Report 3 Top-Picks](https://www.sharedeals.de/3-trend-aktien/) zeigt auf, wie Anleger mit drei sorgfältig ausgewählten Aktien an den großen Wachstumstrends der Zukunft teilhaben könnten. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Seit Anfang 2023 ist der Konzern Mitglied im deutschen Leitindex DAX und ca. 40 Milliarden € wert. ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! [Hier erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/). **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall --- ### [Fractyl Health: +31% in 2 Tagen – NBC zelebriert Trading-Erfolge in Serie!](https://www.sharedeals.de/fractyl-health-31-in-2-tagen-nbc-zelebriert-trading-erfolge-in-serie/) **Published:** September 30, 2025 **Author:** Redaktion **Content:** Bis zu einem Kauflimit von 1,18 US$ sammelten Mitglieder des [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) die Aktie von Fractyl Health vergangenen Freitag ein. NBC-Chefanalyst [Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/experten/maximilian-ruth/) hatte den Kauftipp offiziell um 13:53 Uhr via Push-Benachrichtung herausgegeben. Schon kurze Zeit später war der Club erneut in Feierlaune. Fractyl Health ist ein US-Biotech-Unternehmen, das Therapien gegen Typ-2-Diabetes und Adipositas entwickelt. Mit dem endoskopischen Verfahren Revita erneuert es die Schleimhaut des Zwölffingerdarms, um den Stoffwechsel zu verbessern. Parallel arbeitet das Unternehmen mit der Plattform Rejuva an Gentherapien, die eine dauerhafte GLP-1-Produktion in der Bauchspeicheldrüse ermöglichen sollen. Ziel ist es, über symptomatische Behandlungen hinaus die Ursachen von Stoffwechselkrankheiten nachhaltig zu adressieren. ## Studienerfolg und Kapitalerhöhung Das NBC-Engagement fußt auf einen wegweisenden Studienerfolg: Fractyl Health hat in der REMAIN-1-Studie mit dem Revita-Therapieverfahren positive Daten geliefert. Die 3-Monats-Ergebnisse zeigten, dass der primäre Wirksamkeits-Endpunkt signifikant erreicht wurde. Das bedeutet, dass sich bei den mit Revita behandelten Patienten eine bemerkenswerte Verbesserung zeigte – und diese Resultate wurden statistisch abgesichert. Die Studie untersuchte 45 Patienten mit Adipositas, die zuvor mindestens 15 % ihres Körpergewichts durch den GLP-1-Wirkstoff Tirzepatid verloren hatten. Nach dem Absetzen des Medikaments erhielten zwei Drittel der Teilnehmer das endoskopische Revita-Verfahren, während die übrigen ein Scheinverfahren durchliefen. Nach drei Monaten zeigte sich, dass die Revita-Gruppe im Schnitt zusätzlich 2,5 % Körpergewicht verlor, während die Kontrollgruppe etwa 10 % zunahm. Schwerwiegende Nebenwirkungen traten nicht auf, das Verfahren erwies sich als sicher und gut verträglich. Die Ergebnisse stützen Revitas Potenzial, Gewichtsstabilität nach Absetzen von GLP-1-Medikamenten zu sichern; weitere Daten über sechs Monate werden 2026 erwartet. Mit den starken Daten im Rücken ließ Fractyl Health eine Kapitalerhöhung folgen: 60 Millionen US$ wurden zu einem Preis von je 1,00 US$ je Aktie platziert. ## No Brainer Club gewohnt treffsicher Angesichts der günstigen Unternehmensbewertung, den eindeutig positiven Daten und dem starken Investorenzuspruch gab es für NBC-Chef Max Ruth keinen Zweifel: Die Fractyl-Health-Aktie wird laufen. Für NBC-Mitglieder gab es eine ausgerufene Kaufzone bis zu einem Limit von maximal 1,18 US$. Wer Glück hatte, konnte Aktien sogar unterhalb von 1,10 US$ ergattern. In der Folge setzte Fractyl Health zur Kursrallye an und erreichte am gestrigen Montag bereits ein Kurshoch von 1,54 US$, was einen Aufschlag von +31% auf das obere Ende der Kaufzone bedeutet – innerhalb von zwei Handelstagen! Erste Gewinnmitnahmen bei Fractyl Health durch NBC-Mitglieder sind bereits erfolgt. Wieviel Potenzial die Aktie langfristig aufweist, verrät Ruth allen Mitgliedern von [sharedealsPlus](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Artikel_Blog). ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! [Hier erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Fußball-Roundup: Borussia Dortmund & Juventus Turin](https://www.sharedeals.de/fussball-roundup-borussia-dortmund-juventus-turin/) **Published:** März 4, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Jetzt donnert es gewaltig: Die [BVB-Aktie](https://www.ariva.de/borussia_dortmund-aktie) (WKN: 549309) kann sich nach der Niederlage in Augsburg nicht von der sportlichen Entwicklung der Profimannschaft abkoppeln und verliert am Montag -10%. Die Ergebnisse des BVB waren wettbewerbsübergreifend mit 3 Niederlagen und 3 Remis bei nur einem Sieg aus den letzten 7 Begegnungen desolat. Die Aktie von [Juventus Turin](https://www.ariva.de/juventus_football-aktie) (WKN: 794314) steht nach dem Sieg gestern im italienischen Spitzenspiel beim SSC Neapel am Jahreshoch.** Juventus Turin ist mit 1,25 Milliarden Euro Börsenwert der deutlich größere Verein als der BVB mit 650 Millionen Euro. "CR7" dürfte den Club finanziell auf ein neues Niveau heben. Ronaldo verkaufte bei seinem Einstand Trikots im Wert von 60 Millionen US-Dollar an nur einem Tag. Dazu passen die neuen Geschäftszahlen: Im ersten Halbjahr der Saison 2018/2019 erzielte Juventus 14% mehr Umsatz auf 330 Millionen Euro, der Gewinn knickte allerdings um -83% auf 7,5 Millionen Euro ein. ### BVB: Talfahrt der Aktie passt zur sportlichen Entwicklung Beim BVB kriegt die junge Mannschaft das Nervenflattern. Immerhin passt beim BVB die Geschäftsentwicklung auf der Einnahmenseite - mal abgesehen von den stark schwankenden Transfererlösen. Letztere dürften in der aktuellen Berichtsperiode auch wieder deutlich anziehen. Denn Nachwuchstalent Christian Pulisic, der per Rückausleihe bis zum Saisonende für den BVB spielt, wechselt mit Wirkung zur Saison 2019/2020 für 64 Millionen Euro zum FC Chelsea. Dank der stetig **steigenden TV-Einnahmen** dürfte der BVB auf Dauer auch höhere "Top Line"-Umsätze erzielen (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/borussia-dortmund-jetzt-kann-es-schnell-gehen/)). ### Juventus: Die Tendenz geht nach oben Dass die Juventus-Aktie nach den Spekulationsbewegungen um den Wechsel von Ronaldo so ein Comeback feiert, war nicht ganz abzusehen. Mittlerweile ist das Papier mit einem Marktwert von 1,25 Milliarden Euro bewertet. Dabei ist Juventus noch immer über beide Ohren verschuldet. Die Kredite explodierten seit 2015 bis 2018 von 46 auf 277 Millionen Euro (Stand Juni 2018). Im laufenden Jahr kommen noch einmal 175 Millionen Euro neue Schulden hinzu. Dazu kommen Transferschulden in Höhe von fast 200 Millionen, rund 30 Millionen Euro schuldet der italienische Rekordmeister den Bayern. Wohl maßgeblich dank dem Ronaldo-Transfer steigerte Juventus den Marktwert aller Spieler von 331 auf 475 Millionen Euro (Stand Dezember). Juventus-Aktionäre setzen hier wohl auf die weitere Ronaldo-Phantasie, der für weiter steigende Erlöse sorgen soll. In der Tat zog die Gewinnentwicklung in den letzten Jahren tendenziell an. Dennoch gilt: Weder die BVB- noch die Juventus-Aktie dürften für Anleger derzeit ein gesundes Chance-Risiko-Profil bieten, um dort "sichere" Prozente zu machen. ### Bessere Aktien für Ihr Depot Ob kurzfristiges Trading oder langfristiges Investment: Mit unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) finden Sie täglich bessere Aktien für Ihr Depot. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/wp-login.php?action=register)! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps --- ### [Ferrari oder Aston Martin: Welche ist die bessere Aktie?](https://www.sharedeals.de/ferrari-oder-aston-martin-welche-ist-die-bessere-aktie/) **Published:** September 11, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Beide Firmen stellen spektakuläre Autos her, doch Ferrari hat die deutlich bessere Aktie. Während die Luxuswagen von [Aston Martin](https://www.sharedeals.de/aston-martin-aktie/) (WKN: A2N6DH) und [Ferrari](https://www.ariva.de/ferrari-aktie) (WKN: A2ACKK) und deren PS-Zahlen gut verglichen werden könnten, sieht es bei den Geschäftszahlen anders aus. Unterschiedlicher könnten sich beide Unternehmen kaum entwickeln.** So schnell wie die Autos beschleunigen, so rasant und stetig stieg die Ferrari-Aktie seit Börsendebüt an der NYSE im Oktober 2015 bei 52 US-Dollar. Zum IPO galt die Aktie unter Börsianern nicht gerade als Schnäppchen und wurde in den Monaten darauf eher ver- als gekauft. Bei der Aston-Martin-Aktie hält der Selloff nach IPO im Oktober 2018 an – es ging von 20 Euro auf aktuell 5 Euro. ### Ferrari hat höhere Margen Im zweiten Quartal verkaufte Ferrari 2.671 Autos, 208 Fahrzeuge oder 8,4% mehr als noch im Vorjahr. Die Umsätze stiegen fast exakt genauso viel auf 984 Millionen US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 314 Millionen US-Dollar (+8,7%). Das Ergebnis pro Aktie erhöhte sich um 14% auf 0,94 US-Dollar. Ferrari ist das Unternehmen mit den größeren Margen als Aston Martin und erzielte in 2018 eine bereinigte EBIT-Marge in Höhe von 24%. Bei Aston Martin dagegen brachen die Gewinnspannen zuletzt ein. Das Geschäft mit den Supersportwagen, das unter der dem Dach der Aston Martin Lagonda Glb Hld plc firmiert, konnte 2018 zwar mit einem Umsatzwachstum von 25% punkten und auch im ersten Quartal wurden mehr Luxuswagen abgesetzt. Doch in Gänze hapern die Ergebnisse. Das bereinigte EBIT rutschte im ersten Quartal sogar in die roten Zahlen. Folglich spielt Ferrari mit einer Marktkapitalisierung von 26 Milliarden Euro in einer anderen Liga. Aston Martin ist nach dem Kurssturz mit lediglich 3,31 Milliarden Euro bewertet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/09/slider_12_14.jpg)F8 Tributo. Quelle: Ferrari ### Konjunkturdelle: Hedgefondslegende Homm schlägt Alarm Der bekannte Ex-Hedgefondsmanager Florian Homm weist aktuell auf die Risiken in der Ferrari-Aktie hin, die maßgeblich mit einer Konjunkturflaute und dem damit verbundenen Ausbleiben von Kunden zusammenhängen. > ### Wir bezweifeln, dass die Gesellschaft ihre Absatzziele erreichen kann. Auch Ferrari wird in den nächsten Monaten die Kaufzurückhatung seiner Klientel zu spüren bekommen und somit zu Preisnachlässen gezwungen werden. Ferrari hatte im August seine Prognose für das Jahr bestätigt, die unter anderem einen freien Cashflow in Höhe von 550 Millionen Euro vorsieht. Mithilfe eines laufenden Aktienrückkaufprogramms versucht das neben Gucci und Fiat zu den berühmtesten Marken Italiens zählende Unternehmen den Wert seiner Aktien zu steigern. ### Ferrari und Aston Martin mit E-Offensive Mit dem SF90 Stradale hat der Ferrari-Konzern ein E-Supercar mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 in atemberaubenden 2,5 Sekunden im Angebot, das in Serie produziert wird. Die ersten Exemplare sollen noch vor Jahresmitte 2020 ausgeliefert werden. Damit zeigt Ferrari, dass das Unternehmen das branchentransformierende eMobilitäts-Thema – ähnlich wie Porsche, die am 4. September ihr Taycan-eModell der Weltöffentlichkeit [präsentierten](https://www.youtube.com/watch?v=NFIefz3xkrU) – offensiv angeht. Auch Aston Martin hat für das eSegment große Pläne. Mit der kürzlich gelaunchten Konzernstrategie rüsten sich die Briten im Rennen um die erste emissionsfreie Luxusautomarke. Auch wenn die neuen (nicht-elektrischen) Modelle von Aston Martin wie der DBS Superleggera charmantes, britisches Understatement aufweisen und das "Positioning" auf dem globalen E-Luxusautomarkt der Traditionsmarke gelingen sollte, steht hier vorerst die im "Second Century Plan" skizzierte Neuausrichtung im Vordergrund. Die Expansionspläne waren einer der Treiber für den Börsengang mit Hauptlisting an der London Stock Exchange im Oktober 2018. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, IPOs & Börsengänge --- ### [CureVac: Nächster Partner zieht den Stecker – was bedeutet das?](https://www.sharedeals.de/curevac-naechster-partner-zieht-den-stecker-was-bedeutet-das/) **Published:** August 17, 2021 **Author:** Jens Lion **Content:** Mit den gestrigen [Quartalszahlen](https://www.curevac.com/en/2021/08/16/curevac-announces-financial-results-for-the-second-quarter-and-first-half-of-2021-and-provides-business-update/) muss [CureVac](https://www.sharedeals.de/aktie/curevac/) (WKN: A2P71U) auch das Ende einer Kooperation mit dem deutschen Biotech-Spezialisten Boehringer Ingelheim bekannt geben. Die Hoffnung für Aktionäre lastet immer mehr auf der Europäischen Union. Wer die Pressemitteilung liest, stellt klar fest, dass die Firma stark unter den [schwachen Ergebnissen](https://www.sharedeals.de/curevac-debakel-mit-covid-impfstoff-hier-ist-die-alternative/) der HERALD-Studie leidet. Diese hatte eine deutlich schlechtere Wirksamkeit des hauseigenen Kandidaten CVnCoV als die bisher zugelassenen mRNA-Impfstoffe in der Prävention einer Covid-19-Infektion festgestellt. Eine Wirksamkeit bei Probanden, die älter als 60 Jahre sind, konnte gar nicht festgestellt werden. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort Aktiengewinne von +637%, +3.150% oder +23.525%! SDChat Anmeldung So werden zahlreiche laufende Studien verkleinert oder abgebrochen und geplante Studien, wie jene für eine Covid-19- und Grippe-Kombi-Impfung mit Partner Bayer, liegen wegen der laut Firma „unklaren“ Ergebnisse der HERALD-Studie erst einmal auf Eis. Eine alte Zusammenarbeit aus 2014 in der Erforschung von Wirkstoffen gegen nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom mit Boehringer Ingelheim wurde eingestellt. Eine Zusammenarbeit auf Basis neuer Technologien wird aber „evaluiert“. ## CVnCoV-Zulassung bleibt ein Politikum Während der Impfstoff der Tübinger zu Beginn der Pandemie vielleicht noch einen sinnvollen Platz im Sortiment der Vakzine hätte finden können, ist die Wirksamkeit hierfür aktuell einfach nicht hoch genug. Entschiede sich die EU, den Impfstoff doch für den Fall der Fälle zu sichern, würden zumindest einige Umsätze winken. In Schwellen- und Entwicklungsländern hingegen ist ein Vertrieb aller Voraussicht nach kein Thema. Diese bauen lieber auf die bestehenden Vektor- oder mRNA-Impfstoffe. Außerdem wird mit NovaVax zeitnah ein weiterer Hersteller in den Massenvertrieb gehen und etwa 150 Millionen Impfdosen pro Monat für die weltweite Impf-Initiative COVAX zur Verfügung stellen. Ein zweiter, günstiger und verträglicher, proteinbasierter Impfstoffkandidat von Sanofi und GlaxoSmithKline wird noch dieses Quartal Ergebnisse einer Phase-3-Studie veröffentlichen. ## Bilanz bleibt grundsolide – der Mittelverbrauch aber hoch Mit 1,35 Milliarden € in der Kasse muss sich CureVac kurzfristig keine Gedanken um Geld und damit den Aktienkurs machen. Allzu lange kann das Management sich den deutlich erhöhten Mittelverbrauch von circa 150 Millionen € im Quartal aber nicht leisten. Wie lange die Mittel halten, wird auch maßgeblich von weiteren, großen Studien abhängen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2018/08/cashreg.jpg)Die gefüllte Kasse gibt Firma und Aktionären Zeit ## Kann die nächste Generation Impfstoff überzeugen? Im vierten Quartal 2021 soll eine Phase-1-Studie des Vakzin-Kandidaten CVnCoV starten, der die schwachen Ergebnisse der HERALD-Studie vergessen machen soll. Es bleibt für CureVac problematisch, dass sich die Dosis anscheinend aus Gründen der Verträglichkeit nicht weiter erhöhen lässt. Eine Zulassung wäre aller Voraussicht nach frühestens 2023 realistisch, da Notfallzulassungen im Grunde nicht mehr notwendig sind. Bisher muss ich konstatieren: Die Ergebnisse des ersten Impfstoffkandidaten waren die mit Abstand schwächsten aller mRNA-Firmen. Abseits dessen fallen die eingestellten (Eli Lilly, Boehringer Ingelheim) oder jetzt verzögerten Kooperationen (Bayer, GlaxoSmithKline) auf. Auch die teils bedeutenden [Aktien-Verkäufe von Insidern](https://www.sharedeals.de/curevac-insider-verkaufen-im-grossen-stil-und-alle-schauen-zu/) schaden dem Sentiment. Die größten Vorteile für Firma und Aktie bleiben kurzfristig eine zumindest mögliche EU-Zulassung, die solide Aktionärsstruktur und der kleine Free Float. Für mich persönlich ist die Aktie bei Kursen um 60 US$ und einer Bewertung von 11,1 Milliarden US$ deutlich zu teuer für ein Investment. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech, CureVac --- ### [Aumann: Wachstumsstory bekommt deftigen Knick](https://www.sharedeals.de/aumann-wachstumsstory-bekommt-deftigen-knick/) **Published:** Februar 28, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Die heute vorgelegten [vorläufigen Zahlen](https://www.aumann.com/fileadmin/images/investor-relations/ad_hoc/190228-AAG-Pressemitteilung-vorläufige-Zahlen-2018-und-Outlook-DE.pdf) für 2018 von [Aumann](https://www.ariva.de/aumann-aktie) (WKN: A2DAM0) - der ehemaligen Tochtergesellschaft von [MBB](https://www.ariva.de/mbb-aktie) (WKN: A0ETBQ) - weisen ein Umsatzwachstum gegenüber 2017 von +38% bei einem Rekordumsatz von 291 Millionen Euro aus. Beim Gewinn erzielte Aumann ein bereinigtes EBIT über 29 Millionen Euro (+40%).** Der für die zwischenzeitlich hohe Börsenbewertung von über 1 Milliarde Euro ausschlaggebende Wachstumstreiber - das E-Mobilitäts-Segment - erwirtschaftete 2018 105 Millionen Euro (+73%). Damit erzielt Aumann mit E-Mobilität nun mehr als ein Drittel seines Gesamtumsatzes. Der Ausblick kommt allerdings an der Börse nicht gut an. Die Aumann-Aktie fällt um über -8%. ### Aumann bleibt ein Autozulieferer - E-Mobilitäts-Sparte wird "überkompensieren" Aumann bleibt zu einem beachtlichen Teil ein klassischer Automobilzulieferer und wird durch die anhaltende Schwäche der Branche voll getroffen. Dazu kommen die reduzierten Erwartungen, was die Zukunft der Elektromobilität angeht. Diesbezüglich erlebte die Branche 2017 schon deutlich optimistischere Zeiten. Nach heutigen Angaben von Aumann will das Unternehmen seinen Wachstumskurs **in den nächsten 5 Jahren** mit "**durchschnittlich deutlich zweistelligen Wachstumsraten**" weiter fortsetzen. Für **2019** agiert der Maschinenbauer nun deutlich **vorsichtiger** und erwartet auf Unternehmensebene bei Umsatz und EBIT lediglich eine "leichte Steigerung". Allerdings - und das ist positiv - wird die Entwicklung in der E-Mobilität das hinkende Geschäft der klassischen Automobilzulieferung "überkompensieren". Aumann betonte heute seinen hohen Bestand an Geldmitteln in dreistelliger Millionenhöhe, der es dem Unternehmen erlauben dürfte, weitere Zukäufe zu tätigen. Der Maschinenbauer tut sicher nicht schlecht daran, die benötigte **Wachstumsphantasie** wieder anzuregen. ### Börsenbewertung zum IPO war viel zu hoch Aumann war mit großen Vorschusslorbeeren vor knapp zwei Jahren im März 2017 als börsennotiertes Unternehmen gestartet und wurde damals bei einem Umsatz von 156 Millionen Euro und einem EBIT von 19,3 Millionen Euro kurze Zeit später mit einer Marktkapitalisierung von deutlich über 1 Milliarde Euro bedacht. Vereinzelte Stimmen, die den damals exorbitant hohen Börsenwert in Frage stellten, wurden ignoriert. Aumann-Papiere wurden zum IPO zu 42 Euro ausgegeben, die Erstnotiz lag bei 48,20 Euro und in der Folge war ein Anteilsschein sogar über 90 Euro wert. Bereits ein Jahr nach dem Börsenstart im Prime Standard stieg der Entwickler von sog. "Wickeltechnologie", die zum Bau von Elektromotoren genutzt wird, in den TecDAX auf. Aufgrund einer Änderung in der Branchenklassifizierung wechselte man das Segment und notiert nun im SDAX. Aumanns Wickeltechnologie kann sowohl zur Serienproduktion rein elektrischer wie auch von hybriden Fahrzeugantrieben eingesetzt werden. ### Bessere Aktien für Ihr Depot Ob kurzfristiges Trading oder langfristiges Investment: Mit unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) finden Sie täglich bessere Aktien für Ihr Depot. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/wp-login.php?action=register)! **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Aumann: Schocknachricht zur Abendstunde](https://www.sharedeals.de/aumann-schocknachricht-zur-abendstunde/) **Published:** Juli 11, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Deutlich reduzierte Gewinn- und Umsatzerwartungen schicken die [Aumann-Aktie](https://www.ariva.de/aumann-aktie) (WKN: A2DAM0) am Donnerstag tief in den roten Bereich. Der Kurs rutscht im Xetra-Handel um -19,33% auf 14,36 Euro und markiert damit ein neues Allzeittief. Die Schocknachricht platzte [gestern](https://www.aumann.com/fileadmin/templates/downloads/ad-hoc/20190710-Aumann-passt-Umsatz-und-Ergebnisprognose-an.pdf) kurz vor 21 Uhr herein.** EBIT und Umsatz für 2019 werden laut Neueinschätzung deutlich unter den Vorjahreswerten liegen. Aumann ist das nächste Opfer der sich eintrübenden Aussichten im Automobilsektor, nachdem in den vergangenen Tagen und Wochen kaum positive Nachrichten zur Wirtschaftsentwicklung von der Autoindustrie zu vernehmen waren. ### Halbiert sich 2019 das EBIT im Worst Case? In der letzten Quartalsmitteilung sprach Aumann von "spürbarer Zurückhaltung" und "Verunsicherung" bei Kunden aus der Automobilbranche (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/aumann-neues-allzeittief-das-hat-die-aktie-nicht-verdient/)). Diese Umstände wirken sich nun dahingehend aus, dass Aumann laut gestriger Mitteilung für 2019 mit einem rückläufigen Umsatz auf 240 bis 260 Millionen rechnet. Das bereinigte EBIT soll maximal 22 Millionen Euro betragen, kann im Worst Case jedoch auf 16 Millionen Euro zurückgehen. Das bereinigte EBIT 2018 lag bei 29,3 Millionen Euro, der Umsatz bei 291 Millionen Euro. Bisher ging das Aumann-Management für 2019 von einer "leichten Steigerung" von Umsatz und EBIT gegenüber 2018 aus. Grund sind "wiederholte Verschiebungen von Auftragsvergaben" von beträchtlicher Größe, was wiederum zu einem "enttäuschenden Auftragseingang" von rund 85 Millionen Euro im ersten Halbjahr führte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/aumann_revenue_cagr.jpg)Der Wachstumskurs hat vorerst ein Ende. Quelle: Aumann AG Noch immer macht das Hauptgeschäft mit traditionellen Verbrennungsmotoren das Gros der Gesamterlöse aus. Das e-mobility-Segment wächst umsatzseitig mit 35% wie im ersten Quartal noch immer stark. Aumann bekräftigte gestern seine Zuversicht, mittelfristig am e-mobility-Trend weiter partizipieren zu können. ### Hoffnungen auf Trendwende dahin Die Hoffnungen auf eine Trendwende dürften sich seit gestern Abend vorerst zerschlagen haben. Beide wichtigen Rahmenpunkte - Gewinn als auch Auftragslage - liefern wenig Kaufargumente zum aktuellen Zeitpunkt. Laut Unternehmensangaben handelt es sich bei der aktualisierten Einschätzung um eine "vorsichtige Neueinschätzung". Unter Umständen stellt sich die Entwicklung letzten Endes doch besser heraus als befürchtet. Sollten wir in den kommenden Monaten völlig "ausgebombte" Kurse sehen, womöglich sogar im einstelligen Euro-Bereich, dann bietet sich ein spekulativer Einstieg an. Grundsätzlich bleibt Aumann mit seinem „asset-light“-Geschäftsmodell, der Fokussierung auf profitable Wachstumsfelder und einer vergleichsweise soliden Kapitalausstattung einer der interessantesten deutschen Nebenwerte. Die Schwäche und Abhängigkeit des zyklischen Geschäftsmodells tritt nun klar zu Tage. Bis die Autoindustrie weltweit nicht zur Wende ansetzt, bleibt die Aumann-Aktie wohl im Abwärtsstrudel gefangen. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Aumann: Clevere Anleger kaufen jetzt!](https://www.sharedeals.de/aumann-clevere-anleger-kaufen-jetzt/) **Published:** März 15, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Als die Beteiligungsgesellschaft MBB, die eine umfangreiche Beteiligung an [Aumann](https://www.ariva.de/aumann-aktie) (WKN: A2DAM0) hielt und auch heute noch 38% des Aktienkapitals hält, die Aumann AG vor rund zwei Jahren an die Börse brachte, rissen sich die Anteilseigner um den Titel. So lag die Bookbuildingspanne für die Aktie bei 35,00 bis 43,00 Euro, platziert wurde sie am Ende relativ nah am oberen Ende dieser Spanne zu 42,00 Euro. Der erste Börsenkurs lag dann jedoch bei 48,20 Euro.** Das bisherige Allzeithoch des Titels (auf Schlusskursbasis) wurde jedoch erst am 16. Oktober 2017 bei knapp unter 93,00 Euro erreicht. Seit diesem Allzeithoch kennt die Aktie jedoch leider nur noch eine Richtung, nämlich gen Süden. So notierte sie zuletzt, am 1. März, bei nur noch 25,00 Euro. Immerhin konnte sie sich jedoch von diesen Allzeittiefs inzwischen auch wieder ein wenig erholen und wechselte zuletzt zu Kursen zwischen 29,00 und 30,00 Euro den Besitzer. Wieder einmal kann man sich daher fragen: Wenn Anleger die Aktie vor ca. 1 ½ Jahren noch zu Kursen über 90,00 Euro als eine sehr gute Investition empfanden, warum greifen sie dann nicht heute zu fast -70% tieferen Kursen nicht zu? Zumal die Zukunftsaussichten für Aumann doch weiterhin und unbestritten sehr gut sind. Schließlich verfügt Aumann über eine spezielle Technologie zur Wicklung von Spulen, wie sie in Elektroautos zum Einsatz kommen und somit benötigt werden. ### Kurzfristige Unsicherheit beeinträchtige langfristige Wachstumsperspektiven nicht Erst kürzlich hat Aumann seine aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt. Demnach wurde in 2018 ein neuer Rekordumsatz in Höhe von knapp 291 Mio. Euro (+38,2%) sowie ein bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 29,3 Mio. Euro (+39,5%) erzielt. Die EBIT-Marge betrug also starke 10,1%. Im vierten Quartal 2018 wurde mit 86,8 Mio. Euro zudem ein neuer Rekord beim Auftragseingang erzielt, im Gesamtjahr 2018 lag dieser somit bei ebenfalls starken 290,9 Mio. Euro. Besonders stark entwickelte sich jedoch das Segment E-Mobility. Hier gab es ein Umsatzwachstum von +72,7% auf 105 Mio. Euro sowie ein Gewinnwachstum (auf Basis des bereinigten EBIT) von +111,9% auf 14,2 Mio. Euro. Somit lag der Anteil dieses Zukunftsgeschäfts bei 36,1% (nach 28,9% im Vorjahr). Aumann betonte, dass man erfolgreich an der Internationalisierung arbeite, so dass erstmals mehr als 20% des Jahresumsatz in Asien erwirtschaftet wurde. Der einzige kleine Wermutstropfen war somit eigentlich der sehr vorsichtige Ausblick des Managements. So erwartet man aufgrund wachsender politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten in 2019 eine deutliche Wachstumsabschwächung im Kerngeschäft, dem sogenannten Classic Segment. Zugleich soll sich aber das dynamische Wachstum im Zukunftsmarkt E-Mobility weiter fortsetzen und damit die temporäre Schwäche im Classic Segment überkompensieren. Auf längere Sicht plant Aumann dann jedoch wieder mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten. Vor diesem Hintergrund ist der Kursrutsch der Aktie zuletzt für mich kaum nachvollziehbar. ### Umsatz- und Gewinnentwicklung sowie fundamentale Bewertung Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Aumann noch einen Jahresumsatz von 93,4 Mio. Euro bei einem Gewinn von knapp sieben Millionen Euro. 2016 lag der Jahresumsatz dann schon bei 156,0 Mio. Euro (+67%) bei einem Gewinn von leicht unter 13 Mio. Euro (+85,5%). 2017, im Jahr des Börsengangs, lag der Jahresumsatz schließlich bei 210,4 Mio. Euro (+34,9%) bei einem nahezu unveränderten Gewinn von genau 13,0 Mio. Euro (+1,6%). Im Geschäftsjahr 2018 lag der Jahresumsatz dann bei den eben schon genannten 290,8 Mio. Euro (+38,2%) sowie der Gewinn bei rund 19 Mio. Euro. Für 2019e erwarte ich einen Jahresumsatz von 325 bis 340 Mio. Euro (+15%) bei einem Gewinn von rund 23 Mio. Euro. Somit weist die Aktie eine Bewertung mit einem KUV 2019e von ca. 1,34 bei einem KGV 2019e von ca. 19. Damit ist die Aktie zwar kein Megaschnäppchen, von einer Überbewertung kann jedoch ebenfalls keine Rede mehr sein. Sollte sich zudem die längerfristige Prognose des Managements bewahrheiten – und das Unternehmen tatsächlich auf Sicht von fünf Jahren deutlich zweistellige Wachstumsraten erzielen können – würde die Aktie sogar über ein nicht unerhebliches Kurspotenzial verfügen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Aumann-Spule.jpg)### Fazit: Aktie, dank E-Mobilität, mit großem Kurspotenzial! Prinzipiell würden deutlich zweistellige Wachstumsraten ja erst einmal Wachstumsraten von deutlich mehr als +10% p.a. bedeuten. Ich bin in meinem Prognosen jedoch ein wenig aggressiver und rechne mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von +15% p.a. sowie einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von +20% p.a. Demnach läge der Jahresumsatz von Aumann bis 2023 bei mindestens 585 Mio. Euro sowie der Gewinn bei mindestens rund 48 Mio. Euro. Für solche Wachstumsraten wäre ein KGV von ca. 20 eigentlich eher günstig. Prinzipiell müsste dieses bei mindestens ca. 30 liegen. Aber bleiben wir doch mal bei einem KGV von „nur“ 20. Dann läge der fundamental faire Wert des Unternehmens im Jahr 2022 (die Anleger an der Börse schauen immer 6-12 Monate nach vorne) bei knapp unter einer Milliarde Euro, was einem Aktienkurs zwischen 60,00 und 65,00 Euro entsprechen würde. Das KUV würde dann übrigens von zuletzt ca. 1,34 auf knapp 1,65 steigen, was immer noch nicht zu teuer wäre. Vor diesem Hintergrund halte ich die Aktie für einen Kaufkandidaten. Zumal das Kurspotenzial mit einem KGV von 30 sogar bei rund 95,00 Euro liegen würde... ### Bessere Aktien für Ihr Depot Ob kurzfristiges Trading oder langfristiges Investment: Mit unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) finden Sie täglich bessere Aktien für Ihr Depot. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/wp-login.php?action=register)! **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Aston Martin: Die Turbo-Aktie für den Rest des Jahres!](https://www.sharedeals.de/aston-martin-die-turbo-aktie-fuer-den-rest-des-jahres/) **Published:** Juli 17, 2020 **Author:** Redaktion **Content:** [Aston Martin](https://www.sharedeals.de/aston-martin-aktie/) (WKN: A2N6DH) entwickelt sich zur Turnaround-Story des Jahres. Die Aktie des zuletzt von der Pleite bedrohten britischen Luxusauto-Herstellers ist seit ihres Börsendebüts 2018 regelrecht abgestürzt, steht nun aber vor einem gewaltigen Comeback. Ohnehin schwache Absatzzahlen und die Corona-Krise hätten das Edel-Unternehmen fast in den Konkurs getrieben, doch dann kam Milliardär Lawrence Stroll. Der Kanadier pumpte im ersten Halbjahr Hunderte von Millionen in Aston Martin und ist mittlerweile zum größten Einzelaktionär der Gesellschaft aufgestiegen. **Starker Turnaround-Plan** Stroll ist seit Jahresbeginn der starke Mann bei Aston Martin, zieht hinter den Kulissen die Strippen. Sein Ziel: Aston Martin wieder zu einer weltweit führenden Luxusmarke zu machen. Dabei helfen soll ab August unter anderem Tobias Moers als neuer CEO. Der bisherige Mercedes-AMG-Chef gilt als ideale Besetzung für Aston Martin und sieht große Chancen auf einen erfolgreichen Turnaround. Interessanterweise ist Mercedes bereits Technologiepartner der Briten. Möglich, dass hier eine intensivere Kooperation oder gar eine Beteiligung der Deutschen ansteht. Ein neuer Ansatz von Aston Martin ist es, nur noch Autos zu bauen, für die Kunden bereits gezahlt haben, statt inflationär Showrooms zu füllen. Kosten wurden und werden drastisch reduziert. Der ganze Blick geht nun in Richtung bevorstehender Rollouts neuer Luxuskarossen. Und hier winken große Erfolge. **DBX-Verkaufsstart steht bevor – und wird alles verändern!** Beim Unternehmen rüstet man sich derzeit für den weltweiten Rollout seines ersten SUVs: dem Aston Martin DBX. Das neue Luxus-Gefährt kommt mit reichlich positivem Feedback von Seiten der Fachpresse auf den Markt und konnte schon Anfang Mai mit über 2.000 Vorbestellungen aufwarten. Bei einem Verkaufspreis von rund 200.000 Euro sind das glänzende Perspektiven für Aston Martin. Die Produktion ist unlängst angelaufen. Ebenso stark sollen die Auftragsbücher für die neuen Modelle Valkyrie, einem "Hypersportwagen" für 2,5 Millionen GBP, und dem renovierten Vantage sein, der als Coupe und Roadster an den Start geht. Für alle Autos soll der Rollout zeitnah erfolgen. Viel Zündstoff also für die Aston-Martin-Aktie! Rückblick: Im Auftaktquartal 2020 kam Aston Martin auf lediglich 79 Millionen GBP Umsatz und musste dabei 101 Millionen GBP Nettoverlust verkraften. In den kommenden Quartalen dürfte sich das Bild zunehmend aufhellen! **Nach Corona: Mit Vollgas aus der Krise!** Nicht nur die bevorstehenden Verkaufsstarts von DBX & Co. werden Aston Martin aber weiter in den Fokus rücken. Lawrence Stroll will die Marke 2021 zurück in die Formel 1 führen, vielleicht sogar mit Sebastian Vettel als Fahrer Nummer eins, wie Medien derzeit berichten. Stroll zeigt sich euphorisch von den Perspektiven für Aston Martin und dürfte ein Garant für positives Momentum der Aktie in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus sein. 536 Millionen GBP sammelte Aston Martin bei Stroll und anderen Investoren zu Beginn des Jahres ein, um einen Kollaps zu verhindern. Letzten Monat wurden noch einmal 260 Millionen eingeworben, das meiste davon über eine Kapitalerhöhung zum Preis von 0,50 GBP je Aktie. Diese Marke stellt aktuell einen soliden Boden dar. Ohne Corona-Rückschläge ist es wahrscheinlich, dass sich der Wert mit den anstehenden Kurs-Katalysatoren demnächst wieder deutlich von diesem Niveau wird absetzen können. Die Marktkapitalisierung Aston Martins liegt auf Basis des aktuellen Kurses von 0,52 GBP bei circa 950 Millionen GBP und ist damit stark steigerungsfähig. Schließlich dürfte allein die weltbekannte Luxusmarke schon einen Großteil dieses Wertes ausmachen. So bezifferte ein Branchenreport den Wert bereits 2018 auf [3,6 Milliarden US-Dollar](https://media.astonmartin.com/aston-martin-the-worlds-fastest-growing-automotive-brand/)! Am 29. Juli wird Aston Martin über das zweite Quartal berichten. Interessanter als die vermutlich schwachen Zahlen wird für Investoren der Ausblick, für den es viele positive Signale gibt. Die Chance ist groß, dass den Briten der Turnaround gelingt. Die Aktie besitzt bis Jahresende Verdopplungs- und längerfristig Multibagger-Potenzial. **Aston-Martin-Aktie: Dein Forum!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Aston-Martin-Aktie! Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/)! **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Sonstiges **Schlagwörter:** Aston Martin --- ### [Bitcoin Group: 100 Euro im Visier?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-group-100-euro-im-visier/) **Published:** September 19, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Die Zocker der Bitcoin Group (WKN: A1TNV9) wollen es noch einmal wissen und gehen wieder auf Attacke. Die hoffnungslos überteuerte Aktie überspringt heute erneut die Marke von 50 Euro.** Wir sind überzeugt: Es ist das letzte Aufbäumen des Aktienkurses vor dem endgültigen Sell-off. Der Bitcoin-Boom steht nicht erst mit der Schließung entsprechender Handelsplätze in China auf wackeligem Fundament. Doch selbst wenn sich die Preise der Kryptowährungen weiter positiv entwickeln, fehlt es der Bitcoin-Group-Aktie an Substanz. Bestimmt wird der Kurs derzeit nicht von weitsichtigen Anlegern, sondern von Tradern und wilden Spekulanten. Das wird zwangsläufig zur Ernüchteurng führen. ### Die Chance des Jahres heißt nicht Bitcoin Group! Eine Aktie, die erst noch am Anfang einer Neubewertung steht, ist die unseres aktuellen Biotech-Favoriten Palatin Technologies (WKN: A1C538). Seit einigen Tagen explodiert das Handelsvolumen auffällig. Kein Wunder: Das erste mit Alkohol verträgliche Arzneimittel gegen sexuelle Unlust der Frau nähert sich seiner Zulassung. ### Zusammenfassung - Bremelanotide erstes Medikament gegen HSDD, das effektiv und sicher ist - Derzeitige Bremelanotide-Bewertung von weniger als 35 Millionen US$; fairer Wert um ein Vielfaches höher - US-Partner erwartet schon ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von circa 145 Millionen US$ - ROW-Deals könnten der Aktie jetzt zur überfälligen Neubewertung verhelfen und kursbremsende Warrants aus dem Spiel bringen - Einziger Konkurrent Addyi weist gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol auf und wurde dennoch für 1 Milliarde US$ in Cash plus Meilensteinzahlungen aufgekauft ### Einschätzung Aktie kaufen **als langfristige Idee** Palatin Technologies hat mit Bremelanotide ein effektives und sicheres Medikament als Injektionslösung gegen HSDD (Hypoactive sexual desire disorder) entwickelt. Bei dem Krankheitsbild handelt es sich um vermindertes sexuelles Verlangen der Frau, welches die Betroffenen als belastend empfinden. Im ersten Quartal 2018 soll der Zulassungsantrag erfolgen. Ein Jahr später könnte das Medikament verkauft werden. ### ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/04/rekynda.jpg)Der Markt - milliardenschwer Studien zufolge leiden rund 15 Millionen Frauen in den USA unter HSDD, davon etwa 10,2 Millionen vor der Menopause. Bei wiederum 5,8 Millionen dieser Frauen tritt HSDD als primäres Symptom auf. Diese Gruppe adressiert Bremelanotide. Bereits für den 2015 nach mehrmaligem Anlauf von der FDA zugelassenen Arzneistoff Flibanserin, bekannt unter dem Handelsnamen Addyi, schätzten Experten das jährliche [Umsatzpotenzial auf bis zu 2 Milliarden US$](http://www.nytimes.com/2010/06/17/business/17sexpill.html?_r=0) allein in den USA. Filbanserin wurde nicht ohne Grund für [1 Milliarde US$ zzgl. Meilensteinzahlungen](https://www.nytimes.com/2015/08/21/business/dealbook/valeant-pharmaceuticals-to-buy-sprout-maker-of-addyi-female-viagra-drug.html?_r=0) vom kanadischen Pharmakonzern Valeant erworben. ### Der Konkurrent - hoffnungslos unterlegen Dass Addyi bis dato weit hinter seinen Erwartungen zurückhängt und derzeit nur einen zweistelligen Millionenumsatz einspielen dürfte, hat insbesondere zwei Ursachen: restriktive Warnhinweise aufgrund gefährlicher Alkohol-Wechselwirkungen (K.o.-Kriterium!) sowie ein 18-monatiges Werbeverbot. Ärzte tun sich entsprechend schwer, ihren Patientinnen Addyi zu verschreiben und Apotheker benötigen eine besondere Zertifizierung, um das Medikament überhaupt vertreiben zu dürfen. Die erwarteten **Vorteile von Bremelanotide** gegenüber Addyi sind: - Einnahme "as needed" anstatt täglich (Addyi bedarf der täglichen Einnahme und benötigt mehrere Wochen "Vorlaufzeit") - Wirkungseintritt bereits nach ~30 Minuten (bis 8-10 Stunden) - Keine gefährlichen Alkohol-Wechselwirkungen - Studiendaten lassen auf teilweise deutlich höhere Effektivität schließen - Voraussichtlich keine restriktiven FDA-Auflagen in Verbindung mit der Zulassung **Wichtig:** Bremelanotide dürfte nach Zulassung über Jahre das Nonplusultra in der HSDD-Therapie darstellen, da weitere Entwicklungen unserer Kenntnis nach bislang nicht mal die klinische Phase II überstanden haben. ### Phase-III-Ergebnisse Als primäre Endpunkte für die Phase-III-Studie wurden gesteigertes sexuelles Verlangen (FSFI Desire Domain) sowie gleichzeitig verminderter Leidensdruck (FSDS-DAO) festgelegt. Beide Endpunkte wurden mit der nötigen Signifikanz getroffen. Die komplette Auswertung der Studienergebnisse zeigte auch bei reihenweise sekundären Endpunkten massive Verbesserungen: Die im Rahmen der Studie aufgetretenen Nebenwirkungen wurden als weitgehend mild bis mäßig beschrieben. (Leichte) Übelkeit trat bei mehr als jeder dritten Patienten und damit relativ häufig auf, jedoch ist dies mit der langen Therapiedauer von sechs Monaten zu erklären. Für die allgemeine Verträglichkeit und den hohen Nutzen Bremelanotides für viele Patientinnen spricht die Tatsache, dass rund 80% der Probandinnen, welche die Studie ordnungsgemäß beendet haben, sich im Anschluss freiwillig dazu entschieden, an der Opel Label Safety Extension Study teilzunehmen und die Mehrzahl der Frauen (rund 60%) der Meinung war, Bremelanotide habe ihnen geholfen. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Umsatzerwartung Palatins US-Lizenznehmer AMAG Pharmaceuticals erwartet für Bremelanotide schon im Jahr 2020 und damit nur ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von 145 Millionen US$, wie aus dem untenstehende Graphen deutlich wird. Wir gehen davon aus, dass im Anschluss Wachstumsraten von über 30% zu erreichen sind. Bis 2025 sollte demnach die Marke von einer halben Milliarde US-Umsatz übersprungen sein. Palatin erhält gemäß Lizenzvertrag hohe einstellige bis niedrige zweistellige Lizenzgebühren auf die Nettoeinnahmen. Das hieße sprudelnde Umsätze für Palatin in zumindest zweistelliger Millionenhöhe für viele Jahre (voraussichtlich bis mindestens 2033, da Bremelanotide bis hier patentrechtlich geschützt sein dürfte) - ohne gegenüberstehende Kosten. ### Die fundamentale Unterbewertung und ihre Gründe Palatin hat sich dazu entschieden, die von seinem Partner AMAG als Vorauszahlung erhaltenen 60 Millionen US$ per Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierungstechnisch über mehrere Quartale zu verteilen. Löst man diesen Posten auf und würde Palatin sämtliche seiner Verbindlichkeiten begleichen, hätte man Ende März über einen verbliebenen Cashbestand von circa 35 Millionen US$ verfügt. Diese Tatsache bedeutet, dass der Markt Bremelanotide als wesentlichsten Asset des Unternehmens derzeit mit weiterhin deutlich unter 100 Millionen US$ bewertet, da sich die verwässerte Marktkapitalisierung Palatins bei einem Kurs von 0,59 US$ auf lediglich etwa 115 Millionen US$ beläuft (115 Mio. MK - 35 Mio. Netto-Cash = 80 Millionen Pipeline-Bewertung). Die angegebene Marktkapitalisierung unterstellt bereits die Umwandlung aller noch ausstehenden "Pre-funded Warrants". Per 11. Mai konnten durch diese noch 42,6 Millionen neue Aktien zu einem US-Cent ausgegeben werden. Die restlichen Warrants und Optionen haben unserer Recherche nach Ausübungskurse deutlich über dem aktuellen Börsenkurs und spielen erstmal keine große Rolle. Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Man braucht nun kein Finanzprofi und Börsen-Prophet zu sein, um zu erkennen, dass Palatin-Aktien aktuell ein gefundenes Fressen für Value-Investoren darstellen und sich alsbald eine komplette Neubewertung einstellen dürfte, die seit einigen Tagen bereits im anzulaufen scheint. Bei unserer Betrachtung lassen wir den durchaus interessanten Rest der Palatin-Pipeline bewusst außen vor und tuen so, als hätte das Unternehmen mit Bremelanotide nur ein einziges Pferd im Stall. Unten gehalten wird die Aktie derzeit vermutlich noch vor allem durch besagte Penny-Warrants, mutmaßlich aus dem Umfeld der QVT-Financial-Gruppe. Es scheint so, als bestünde hier dringender Liquiditätsbedarf. Der "Warrant-Deckel" könnte aber nun kurzfristig fliegen. ### Jetzt könnte es schnell gehen Im letzten [Conference Call](https://seekingalpha.com/article/4073878-palatin-technologies-ptn-ceo-dr-carl-spana-q3-2017-results-earnings-call-transcript) im Mai hieß es von Seiten des Managements, dass man noch über 1-2 Quartale mit Druck der Penny-Warrants rechne. Das war eine durchaus interessante Aussage, die vermuten ließ, dass man mit einer deutlich erhöhten Wandlungsgeschwindigkeit rechnete. Diese wiederum macht ohne stark erhöhtes Handelsvolumen und idealerweise steigende Notierungen wenig Sinn. In den letzten Tagen haben wir nun tatsächlich Rekord-Handelsvolumina gesehen und teilweise wechselten an einem Tag Aktien im zweistelligen Millionenwert den Besitzer. Wir und wohl auch das Management gehen davon aus, dass nun reihenweise Kurstreiber ins Haus stehen. Einer davon war der vergangene jüngst vermeldete [China-Deal mit dem Pharmakonzern Fosun](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-announces-signing-of-licensing-agreement-with-fosun-pharma-rights-to-bremelanotide-in-china-and-other-selected-territories-300514149.html). Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Tatsächlich dürfte im noch laufenden drirtten Quartal der Startschuss zur Neubewertung gefallen sein. Schon im Rahmen der letzten Zahlenvorlage hieß es: ["We are progressing with discussions and negotiations with potential partners for other regions around the globe for bremelanotide"](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-inc-reports-third-quarter-fiscal-year-2017-results-teleconference-and-webcast-to-be-held-on-may-16-2017-300458056.html). Mit anderen Worten: Palatin ist dabei, sein Sex-Medikament global zu verpartnern. Mit dem Erwerb der Lizenzrechte durch Fosun ist Palatin hier schon ein erster Coup gelungen. In der zweiten Jahreshälfte soll unter anderem ein EU-Deal unter Dach und Fach gebracht werden. Vom Nordamerika-Partner AMAG winken neben Erstattungen für abschließende Entwicklungskosten noch Meilensteinzahlungen in Höhe von 80 Millionen US$ bis zur Zulassung Bremelanotides in den USA sowie 300 Millionen US$ an Sales Milestones, die wir bei unserer Analyse aber völlig unberücksichtigt lasse. ### Simple Rechnung - leicht verdientes Geld? Stattdessen machen wir es ganz einfach und nehmen einen aktuellen Cashwert von nur 30 Millionen US$, addieren 80 Millionen US$ von AMAG (2% davon gehen noch an den Berater weg) sowie die 5 Millionen US$ Vorauszahlung aus China hinzu und kommen bereits auf einen fundamental untermauerten Wert von rund 115 Millionen US$, der bereits die gesamte aktuelle und um die Penny-Warrants verwässerte Marktkapitalisierung Palatins abdeckt, aber weder die kommenden US-Royalties (bei durchschnittlich 500 Millionen US$ Umsatz zwischen 2019 und 2033 käme man auf schätzungsweise 700 Millionen US$ Einnahmen für Palatin allein hieraus) und möglichen Sales Milestones, noch sämtliche ROW-Deals (Rest of the World) inklusive China berücksichtigt. Außerdem wäre die restliche Pipeline Palatins - darunter ein vielversprechendes Herzfehler-Präparat in Phase II - mit null bewertet. ### Wo ist das Risiko? Kein Invest ist ganz frei von Risiken, schließlich kann die Welt jeden Tag untergehen. Im Falle von Palatin sehen wir maximal eine Verzögerung der Bremelanotide-Zulassung als kurz- bis mittelfristiges, minimales Risiko. Hierzu käme es wohl nur, wenn im Zuge der kurz vor dem Abschluss stehenden Verlängerungsstudie unerwartete Sicherheitsprobleme mit dem Wirkstoff festgestellt worden wären und zusätzliche Arbeiten verlangt würden. nach dem Fosun-Deal erscheint uns das jedoch äußerst unwahrschenlich. Langfristig könnte es zu unter den Erwartungen liegenden Bremelanotide-Umsätzen kommen. Doch selbst dann wäre Palatin derzeit stark unterbewertet. Natürlich macht es die Warrantsituation zudem recht schwer, den kuzrfristigen Verlauf zu prognostizieren. Werden viele Aktien quasi ohne Limit in den Markt gegeben, ohne dass eine entsprechende Käuferseite vorhanden ist, kann der Kurs kurzzeitig rutschen. Nach dem intensiven Handel der letzten Tage könnten jedoch sehr kurzfristig schon alle "Kursbremser" aus dem Spiel sein und mittlerweile dürften bei Palatin sowohl institutionelle Profi-Investoren als auch eine Vielzahl erfahrener Privatanleger nur auf die Gelegenheit warten, nochmal günstig abgreifen zu können. ### Kursziel Auf Jahressicht halten wir je nach ROW-Deals Kursziele oberhalb von 1 US$ für gut möglich. Langfristig ist hier ein Tenbagger drin. Die Investmentbank Cannacord Genuity erwartet für Bremelanotide Peak Sales von über 800 Millionen US$ allein in den USA und behält aktuell ein [Preisziel von 6 US$](https://www.docdroid.net/lqvjxoL/ptn-canaccord.pdf.html) aufrecht, was einem Kurspotenzial von fast 1.000% entspräche. Zwar wurde diese Einschätzunge nach den letzten Zahlen noch einmal bestätigt und der zuständige Analyst war auch im Conference Call mit eigenen Fragen zugegen, jedoch würden wir diese Analyse mit der nötigen Portion Skepsis betrachten. ### Jahresbericht in den nächsten Tagen Es wird erwartet, dass Palatin in den nächsten Tagen seinen Jahresbericht vorlegt (Das Fiskaljahrende endete im Juni) und somit auch über die neusten Errungenschaften und anstehenden Meilensteine berichtet. Interessant werden vor allem auch Aussagen zu noch den ausstehenden Penny-Warrant sein, denn diese gelten wie erwähnt noch als Kursbremser Nummer eins für diese außergewöhnlich günstige Aktie. Nach reihenweise Volltreffer-Tipps im Biotech-Sektor mit Aktien wie zuletzt Albireo Pharma (+300% Kursgewinn) oder CombiMatrix (+200% Kursgewinn) halten wir Palatin für die derzeit attraktivste im Hinblick auf das Chance-/Risikoprofil. Nutzen Sie unbedingt täglich unseren [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um keine weitere Kursrakete zu verpassen! **Weiterlesen**: [So kaufst Du Bitcoin in Deutschland (Anleitung)](https://www.sharedeals.de/wissen/bitcoin-co-alle-infos-ueber-kryptowaehrungen/so-kaufst-du-bitcoin-in-deutschland/) **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Palatin Technologies und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Paion ist und bleibt eine lahme Ente - jetzt handeln!](https://www.sharedeals.de/paion-ist-und-bleibt-eine-lahme-ente-jetzt-handeln/) **Published:** September 14, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Bei Paion (WKN: A0B65S) haben wir mal wieder [Recht behalten](https://www.sharedeals.de/2017/06/paion-ein-letzter-hype-dann-folgt-der-grosse-abverkauf/): Der Aktienkurs kommt nicht in die Gänge! Nach dem letzten Hype im Juni folgte eine Welle der kurstechnischen Ernüchterung. Von seinen Jahreshöchstständen bei 3,60 Euro ist der Wert aktuell fast 30% entfernt. Obwohl operativ alles nach Plan zu laufen scheint und eine Zulassung des Leitwirkstoffs Remimazolam gute Chancen haben dürfte, tut sich die Aktie schwer. Doch das ist kein Wunder: Paion ist einfach nicht mehr günstig!** Die 27 Millionen Euro, die Paion zum Halbjahresende in der Kasse hatte, sollen zwar noch bis in das zweite Halbjahr 2019 über Wasser halten, sind jedoch alles andere als ein komfortables Finanzpolster für ein Unternehmen, das mit seinem Zugpferd noch mitten in der klinischen Entwicklung steckt. Ein Zulassungsantrag in den USA ist nicht vor dem zweiten Halbjahr 2018 geplant. Der Start einer neuen Phase-3-Sutdie, die im kommenden Jahr in Europa anstehen soll, dürfte eine weitere Kapitalmaßnahme mit sich bringen, denn die hier enstehenden, sehr hohen Kosten sind in obiger Liquiditätsprognose noch nicht enthalten. Bei mittlerweile über 61 Millionen Aktien kommt Paion derzeit auf einen Börsenwert von mehr als 170 Millionen Euro. Dies preist eine Zulassung Remimazolams schon zu einem Großteil ein. Auf der anderen Seite droht aber sogar der Totalverlust, sollte die Zulassung verweigert werden. Anleger sollten sich daher nach einer Aktie mit einem attraktiveren Chance-/Risikoprofil umsehen. Eine Aktie, die erst noch am Anfang einer Neubewertung steht, ist die unseres aktuellen Biotech-Favoriten Palatin Technologies (WKN: A1C538). Seit einigen Tagen explodiert das Handelsvolumen auffällig. Kein Wunder: Das erste mit Alkohol verträgliche Arzneimittel gegen sexuelle Unlust der Frau nähert sich seiner Zulassung. ### Zusammenfassung - Bremelanotide erstes Medikament gegen HSDD, das effektiv und sicher ist - Derzeitige Bremelanotide-Bewertung von weniger als 35 Millionen US$; fairer Wert um ein Vielfaches höher - US-Partner erwartet schon ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von circa 145 Millionen US$ - ROW-Deals könnten der Aktie jetzt zur überfälligen Neubewertung verhelfen und kursbremsende Warrants aus dem Spiel bringen - Einziger Konkurrent Addyi weist gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol auf und wurde dennoch für 1 Milliarde US$ in Cash plus Meilensteinzahlungen aufgekauft ### Einschätzung Aktie kaufen **als langfristige Idee** Palatin Technologies hat mit Bremelanotide ein effektives und sicheres Medikament als Injektionslösung gegen HSDD (Hypoactive sexual desire disorder) entwickelt. Bei dem Krankheitsbild handelt es sich um vermindertes sexuelles Verlangen der Frau, welches die Betroffenen als belastend empfinden. Im ersten Quartal 2018 soll der Zulassungsantrag erfolgen. Ein Jahr später könnte das Medikament verkauft werden. ### ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/04/rekynda.jpg)Der Markt - milliardenschwer Studien zufolge leiden rund 15 Millionen Frauen in den USA unter HSDD, davon etwa 10,2 Millionen vor der Menopause. Bei wiederum 5,8 Millionen dieser Frauen tritt HSDD als primäres Symptom auf. Diese Gruppe adressiert Bremelanotide. Bereits für den 2015 nach mehrmaligem Anlauf von der FDA zugelassenen Arzneistoff Flibanserin, bekannt unter dem Handelsnamen Addyi, schätzten Experten das jährliche [Umsatzpotenzial auf bis zu 2 Milliarden US$](http://www.nytimes.com/2010/06/17/business/17sexpill.html?_r=0) allein in den USA. Filbanserin wurde nicht ohne Grund für [1 Milliarde US$ zzgl. Meilensteinzahlungen](https://www.nytimes.com/2015/08/21/business/dealbook/valeant-pharmaceuticals-to-buy-sprout-maker-of-addyi-female-viagra-drug.html?_r=0) vom kanadischen Pharmakonzern Valeant erworben. ### Der Konkurrent - hoffnungslos unterlegen Dass Addyi bis dato weit hinter seinen Erwartungen zurückhängt und derzeit nur einen zweistelligen Millionenumsatz einspielen dürfte, hat insbesondere zwei Ursachen: restriktive Warnhinweise aufgrund gefährlicher Alkohol-Wechselwirkungen (K.o.-Kriterium!) sowie ein 18-monatiges Werbeverbot. Ärzte tun sich entsprechend schwer, ihren Patientinnen Addyi zu verschreiben und Apotheker benötigen eine besondere Zertifizierung, um das Medikament überhaupt vertreiben zu dürfen. Die erwarteten **Vorteile von Bremelanotide** gegenüber Addyi sind: - Einnahme "as needed" anstatt täglich (Addyi bedarf der täglichen Einnahme und benötigt mehrere Wochen "Vorlaufzeit") - Wirkungseintritt bereits nach ~30 Minuten (bis 8-10 Stunden) - Keine gefährlichen Alkohol-Wechselwirkungen - Studiendaten lassen auf teilweise deutlich höhere Effektivität schließen - Voraussichtlich keine restriktiven FDA-Auflagen in Verbindung mit der Zulassung **Wichtig:** Bremelanotide dürfte nach Zulassung über Jahre das Nonplusultra in der HSDD-Therapie darstellen, da weitere Entwicklungen unserer Kenntnis nach bislang nicht mal die klinische Phase II überstanden haben. ### Phase-III-Ergebnisse Als primäre Endpunkte für die Phase-III-Studie wurden gesteigertes sexuelles Verlangen (FSFI Desire Domain) sowie gleichzeitig verminderter Leidensdruck (FSDS-DAO) festgelegt. Beide Endpunkte wurden mit der nötigen Signifikanz getroffen. Die komplette Auswertung der Studienergebnisse zeigte auch bei reihenweise sekundären Endpunkten massive Verbesserungen: Die im Rahmen der Studie aufgetretenen Nebenwirkungen wurden als weitgehend mild bis mäßig beschrieben. (Leichte) Übelkeit trat bei mehr als jeder dritten Patienten und damit relativ häufig auf, jedoch ist dies mit der langen Therapiedauer von sechs Monaten zu erklären. Für die allgemeine Verträglichkeit und den hohen Nutzen Bremelanotides für viele Patientinnen spricht die Tatsache, dass rund 80% der Probandinnen, welche die Studie ordnungsgemäß beendet haben, sich im Anschluss freiwillig dazu entschieden, an der Opel Label Safety Extension Study teilzunehmen und die Mehrzahl der Frauen (rund 60%) der Meinung war, Bremelanotide habe ihnen geholfen. ### Umsatzerwartung Palatins US-Lizenznehmer AMAG Pharmaceuticals erwartet für Bremelanotide schon im Jahr 2020 und damit nur ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von 145 Millionen US$, wie aus dem untenstehende Graphen deutlich wird. Wir gehen davon aus, dass im Anschluss Wachstumsraten von über 30% zu erreichen sind. Bis 2025 sollte demnach die Marke von einer halben Milliarde US-Umsatz übersprungen sein. Palatin erhält gemäß Lizenzvertrag hohe einstellige bis niedrige zweistellige Lizenzgebühren auf die Nettoeinnahmen. Das hieße sprudelnde Umsätze für Palatin in zumindest zweistelliger Millionenhöhe für viele Jahre (voraussichtlich bis mindestens 2033, da Bremelanotide bis hier patentrechtlich geschützt sein dürfte) - ohne gegenüberstehende Kosten. ### Die fundamentale Unterbewertung und ihre Gründe Palatin hat sich dazu entschieden, die von seinem Partner AMAG als Vorauszahlung erhaltenen 60 Millionen US$ per Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierungstechnisch über mehrere Quartale zu verteilen. Löst man diesen Posten auf und würde Palatin sämtliche seiner Verbindlichkeiten begleichen, hätte man Ende März über einen verbliebenen Cashbestand von circa 35 Millionen US$ verfügt. Diese Tatsache bedeutet, dass der Markt Bremelanotide als wesentlichsten Asset des Unternehmens derzeit mit weiterhin deutlich unter 100 Millionen US$ bewertet, da sich die verwässerte Marktkapitalisierung Palatins bei einem Kurs von 0,59 US$ auf lediglich etwa 115 Millionen US$ beläuft (115 Mio. MK - 35 Mio. Netto-Cash = 80 Millionen Pipeline-Bewertung). Die angegebene Marktkapitalisierung unterstellt bereits die Umwandlung aller noch ausstehenden "Pre-funded Warrants". Per 11. Mai konnten durch diese noch 42,6 Millionen neue Aktien zu einem US-Cent ausgegeben werden. Die restlichen Warrants und Optionen haben unserer Recherche nach Ausübungskurse deutlich über dem aktuellen Börsenkurs und spielen erstmal keine große Rolle. Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Man braucht nun kein Finanzprofi und Börsen-Prophet zu sein, um zu erkennen, dass Palatin-Aktien aktuell ein gefundenes Fressen für Value-Investoren darstellen und sich alsbald eine komplette Neubewertung einstellen dürfte, die seit einigen Tagen bereits im anzulaufen scheint. Bei unserer Betrachtung lassen wir den durchaus interessanten Rest der Palatin-Pipeline bewusst außen vor und tuen so, als hätte das Unternehmen mit Bremelanotide nur ein einziges Pferd im Stall. Unten gehalten wird die Aktie derzeit vermutlich noch vor allem durch besagte Penny-Warrants, mutmaßlich aus dem Umfeld der QVT-Financial-Gruppe. Es scheint so, als bestünde hier dringender Liquiditätsbedarf. Der "Warrant-Deckel" könnte aber nun kurzfristig fliegen. ### Jetzt könnte es schnell gehen Im letzten [Conference Call](https://seekingalpha.com/article/4073878-palatin-technologies-ptn-ceo-dr-carl-spana-q3-2017-results-earnings-call-transcript) im Mai hieß es von Seiten des Managements, dass man noch über 1-2 Quartale mit Druck der Penny-Warrants rechne. Das war eine durchaus interessante Aussage, die vermuten ließ, dass man mit einer deutlich erhöhten Wandlungsgeschwindigkeit rechnete. Diese wiederum macht ohne stark erhöhtes Handelsvolumen und idealerweise steigende Notierungen wenig Sinn. In den letzten Tagen haben wir nun tatsächlich Rekord-Handelsvolumina gesehen und teilweise wechselten an einem Tag Aktien im zweistelligen Millionenwert den Besitzer. Wir und wohl auch das Management gehen davon aus, dass nun reihenweise Kurstreiber ins Haus stehen. Einer davon war der vergangene Woche vermeldete [China-Deal mit dem Pharmakonzern Fosun](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-announces-signing-of-licensing-agreement-with-fosun-pharma-rights-to-bremelanotide-in-china-and-other-selected-territories-300514149.html). Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Tatsächlich dürfte im noch laufenden drirtten Quartal der Startschuss zur Neubewertung gefallen sein. Schon im Rahmen der letzten Zahlenvorlage hieß es: ["We are progressing with discussions and negotiations with potential partners for other regions around the globe for bremelanotide"](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-inc-reports-third-quarter-fiscal-year-2017-results-teleconference-and-webcast-to-be-held-on-may-16-2017-300458056.html). Mit anderen Worten: Palatin ist dabei, sein Sex-Medikament global zu verpartnern. Mit dem Erwerb der Lizenzrechte durch Fosun ist Palatin hier schon ein erster Coup gelungen. In der zweiten Jahreshälfte soll unter anderem ein EU-Deal unter Dach und Fach gebracht werden. Vom Nordamerika-Partner AMAG winken neben Erstattungen für abschließende Entwicklungskosten noch Meilensteinzahlungen in Höhe von 80 Millionen US$ bis zur Zulassung Bremelanotides in den USA sowie 300 Millionen US$ an Sales Milestones, die wir bei unserer Analyse aber völlig unberücksichtigt lasse. ### Simple Rechnung - leicht verdientes Geld? Stattdessen machen wir es ganz einfach und nehmen einen aktuellen Cashwert von nur 30 Millionen US$, addieren 80 Millionen US$ von AMAG (2% davon gehen noch an den Berater weg) sowie die 5 Millionen US$ Vorauszahlung aus China hinzu und kommen bereits auf einen fundamental untermauerten Wert von rund 115 Millionen US$, der bereits die gesamte aktuelle und um die Penny-Warrants verwässerte Marktkapitalisierung Palatins abdeckt, aber weder die kommenden US-Royalties (bei durchschnittlich 500 Millionen US$ Umsatz zwischen 2019 und 2033 käme man auf schätzungsweise 700 Millionen US$ Einnahmen für Palatin allein hieraus) und möglichen Sales Milestones, noch sämtliche ROW-Deals (Rest of the World) inklusive China berücksichtigt. Außerdem wäre die restliche Pipeline Palatins - darunter ein vielversprechendes Herzfehler-Präparat in Phase II - mit null bewertet. ### Wo ist das Risiko? Kein Invest ist ganz frei von Risiken, schließlich kann die Welt jeden Tag untergehen. Im Falle von Palatin sehen wir maximal eine Verzögerung der Bremelanotide-Zulassung als kurz- bis mittelfristiges, minimales Risiko. Hierzu käme es wohl nur, wenn im Zuge der kurz vor dem Abschluss stehenden Verlängerungsstudie unerwartete Sicherheitsprobleme mit dem Wirkstoff festgestellt worden wären und zusätzliche Arbeiten verlangt würden. nach dem Fosun-Deal erscheint uns das jedoch äußerst unwahrschenlich. Langfristig könnte es zu unter den Erwartungen liegenden Bremelanotide-Umsätzen kommen. Doch selbst dann wäre Palatin derzeit stark unterbewertet. Natürlich macht es die Warrantsituation zudem recht schwer, den kuzrfristigen Verlauf zu prognostizieren. Werden viele Aktien quasi ohne Limit in den Markt gegeben, ohne dass eine entsprechende Käuferseite vorhanden ist, kann der Kurs kurzzeitig rutschen. Nach dem intensiven Handel der letzten Tage könnten jedoch sehr kurzfristig schon alle "Kursbremser" aus dem Spiel sein und mittlerweile dürften bei Palatin sowohl institutionelle Profi-Investoren als auch eine Vielzahl erfahrener Privatanleger nur auf die Gelegenheit warten, nochmal günstig abgreifen zu können. ### Kursziel Auf Jahressicht halten wir je nach ROW-Deals Kursziele oberhalb von 1 US$ für gut möglich. Langfristig ist hier ein Tenbagger drin. Die Investmentbank Cannacord Genuity erwartet für Bremelanotide Peak Sales von über 800 Millionen US$ allein in den USA und behält aktuell ein [Preisziel von 6 US$](https://www.docdroid.net/lqvjxoL/ptn-canaccord.pdf.html) aufrecht, was einem Kurspotenzial von fast 1.000% entspräche. Zwar wurde diese Einschätzunge nach den letzten Zahlen noch einmal bestätigt und der zuständige Analyst war auch im Conference Call mit eigenen Fragen zugegen, jedoch würden wir diese Analyse mit der nötigen Portion Skepsis betrachten. ### Jahresbericht in den nächsten Tagen Es wird erwartet, dass Palatin in den nächsten Tagen seinen Jahresbericht vorlegt (Das Fiskaljahr endete im Juni) und somit auch über die neusten Errungenschaften und anstehenden Meilensteine berichtet. Interessant werden vor allem auch Aussagen zu noch den ausstehenden Penny-Warrant sein, denn diese gelten wie erwähnt noch als Kursbremser Nummer eins für diese außergewöhnlich günstige Aktie. Nach reihenweise Volltreffer-Tipps im Biotech-Sektor mit Aktien wie zuletzt Albireo Pharma (+300% Kursgewinn) oder CombiMatrix (+200% Kursgewinn) halten wir Palatin für die derzeit attraktivste im Hinblick auf das Chance-/Risikoprofil. Nutzen Sie unbedingt täglich unseren [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um keine weitere Kursrakete zu verpassen! **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Palatin Technologies und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Nordex: Achtung, das ist kein Investment mehr!](https://www.sharedeals.de/nordex-achtung-das-ist-kein-investment-mehr/) **Published:** September 14, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Die Aktie von [Nordex](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=WHITELISTED&ID_NOTATION=11579303&SEARCH_VALUE=NORDEX) (WKN: A0D655) findet derzeit keinen Boden. Wir hatten in der Vergangenheit mehrfach vor einer solchen negativen Entwicklung gewarnt. Nachdem sogar die Fondsgeselschaft der Deutschen Bank seinen Anteil am Windanlagenbauer deutlich reduziert hat. Dem Wert dürften im Zuge der Regulierung des europäischen Windkraftmarktes auch in der nächsten Zeit die Impulse für eine kurstechnische Trendwende fehlen.** Für zukünftige Großprojekte steigen die finanziellen Herausforderungen für den Konzern. Mittelfristig könnte es zu einer Komplettübernahme durch den Großaktionär ACCIONA kommen. Anleger sollten darauf aber nicht vertrauen und sich nach lukrativeren Anlagealternativen umsehen. Eine Aktie, die erst noch am Anfang einer Neubewertung steht, ist die unseres aktuellen Biotech-Favoriten Palatin Technologies (WKN: A1C538). Seit einigen Tagen explodiert das Handelsvolumen auffällig. Kein Wunder: Das erste mit Alkohol verträgliche Arzneimittel gegen sexuelle Unlust der Frau nähert sich seiner Zulassung. ### Zusammenfassung - Bremelanotide erstes Medikament gegen HSDD, das effektiv und sicher ist - Derzeitige Bremelanotide-Bewertung von weniger als 35 Millionen US$; fairer Wert um ein Vielfaches höher - US-Partner erwartet schon ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von circa 145 Millionen US$ - ROW-Deals könnten der Aktie jetzt zur überfälligen Neubewertung verhelfen und kursbremsende Warrants aus dem Spiel bringen - Einziger Konkurrent Addyi weist gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol auf und wurde dennoch für 1 Milliarde US$ in Cash plus Meilensteinzahlungen aufgekauft ### Einschätzung Aktie kaufen **als langfristige Idee** Palatin Technologies hat mit Bremelanotide ein effektives und sicheres Medikament als Injektionslösung gegen HSDD (Hypoactive sexual desire disorder) entwickelt. Bei dem Krankheitsbild handelt es sich um vermindertes sexuelles Verlangen der Frau, welches die Betroffenen als belastend empfinden. Im ersten Quartal 2018 soll der Zulassungsantrag erfolgen. Ein Jahr später könnte das Medikament verkauft werden. ### ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/04/rekynda.jpg)Der Markt - milliardenschwer Studien zufolge leiden rund 15 Millionen Frauen in den USA unter HSDD, davon etwa 10,2 Millionen vor der Menopause. Bei wiederum 5,8 Millionen dieser Frauen tritt HSDD als primäres Symptom auf. Diese Gruppe adressiert Bremelanotide. Bereits für den 2015 nach mehrmaligem Anlauf von der FDA zugelassenen Arzneistoff Flibanserin, bekannt unter dem Handelsnamen Addyi, schätzten Experten das jährliche [Umsatzpotenzial auf bis zu 2 Milliarden US$](http://www.nytimes.com/2010/06/17/business/17sexpill.html?_r=0) allein in den USA. Filbanserin wurde nicht ohne Grund für [1 Milliarde US$ zzgl. Meilensteinzahlungen](https://www.nytimes.com/2015/08/21/business/dealbook/valeant-pharmaceuticals-to-buy-sprout-maker-of-addyi-female-viagra-drug.html?_r=0) vom kanadischen Pharmakonzern Valeant erworben. ### Der Konkurrent - hoffnungslos unterlegen Dass Addyi bis dato weit hinter seinen Erwartungen zurückhängt und derzeit nur einen zweistelligen Millionenumsatz einspielen dürfte, hat insbesondere zwei Ursachen: restriktive Warnhinweise aufgrund gefährlicher Alkohol-Wechselwirkungen (K.o.-Kriterium!) sowie ein 18-monatiges Werbeverbot. Ärzte tun sich entsprechend schwer, ihren Patientinnen Addyi zu verschreiben und Apotheker benötigen eine besondere Zertifizierung, um das Medikament überhaupt vertreiben zu dürfen. Die erwarteten **Vorteile von Bremelanotide** gegenüber Addyi sind: - Einnahme "as needed" anstatt täglich (Addyi bedarf der täglichen Einnahme und benötigt mehrere Wochen "Vorlaufzeit") - Wirkungseintritt bereits nach ~30 Minuten (bis 8-10 Stunden) - Keine gefährlichen Alkohol-Wechselwirkungen - Studiendaten lassen auf teilweise deutlich höhere Effektivität schließen - Voraussichtlich keine restriktiven FDA-Auflagen in Verbindung mit der Zulassung **Wichtig:** Bremelanotide dürfte nach Zulassung über Jahre das Nonplusultra in der HSDD-Therapie darstellen, da weitere Entwicklungen unserer Kenntnis nach bislang nicht mal die klinische Phase II überstanden haben. ### Phase-III-Ergebnisse Als primäre Endpunkte für die Phase-III-Studie wurden gesteigertes sexuelles Verlangen (FSFI Desire Domain) sowie gleichzeitig verminderter Leidensdruck (FSDS-DAO) festgelegt. Beide Endpunkte wurden mit der nötigen Signifikanz getroffen. Die komplette Auswertung der Studienergebnisse zeigte auch bei reihenweise sekundären Endpunkten massive Verbesserungen: Die im Rahmen der Studie aufgetretenen Nebenwirkungen wurden als weitgehend mild bis mäßig beschrieben. (Leichte) Übelkeit trat bei mehr als jeder dritten Patienten und damit relativ häufig auf, jedoch ist dies mit der langen Therapiedauer von sechs Monaten zu erklären. Für die allgemeine Verträglichkeit und den hohen Nutzen Bremelanotides für viele Patientinnen spricht die Tatsache, dass rund 80% der Probandinnen, welche die Studie ordnungsgemäß beendet haben, sich im Anschluss freiwillig dazu entschieden, an der Opel Label Safety Extension Study teilzunehmen und die Mehrzahl der Frauen (rund 60%) der Meinung war, Bremelanotide habe ihnen geholfen. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Umsatzerwartung Palatins US-Lizenznehmer AMAG Pharmaceuticals erwartet für Bremelanotide schon im Jahr 2020 und damit nur ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von 145 Millionen US$, wie aus dem untenstehende Graphen deutlich wird. Wir gehen davon aus, dass im Anschluss Wachstumsraten von über 30% zu erreichen sind. Bis 2025 sollte demnach die Marke von einer halben Milliarde US-Umsatz übersprungen sein. Palatin erhält gemäß Lizenzvertrag hohe einstellige bis niedrige zweistellige Lizenzgebühren auf die Nettoeinnahmen. Das hieße sprudelnde Umsätze für Palatin in zumindest zweistelliger Millionenhöhe für viele Jahre (voraussichtlich bis mindestens 2033, da Bremelanotide bis hier patentrechtlich geschützt sein dürfte) - ohne gegenüberstehende Kosten. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Die fundamentale Unterbewertung und ihre Gründe Palatin hat sich dazu entschieden, die von seinem Partner AMAG als Vorauszahlung erhaltenen 60 Millionen US$ per Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierungstechnisch über mehrere Quartale zu verteilen. Löst man diesen Posten auf und würde Palatin sämtliche seiner Verbindlichkeiten begleichen, hätte man Ende März über einen verbliebenen Cashbestand von circa 35 Millionen US$ verfügt. Diese Tatsache bedeutet, dass der Markt Bremelanotide als wesentlichsten Asset des Unternehmens derzeit mit weiterhin deutlich unter 100 Millionen US$ bewertet, da sich die verwässerte Marktkapitalisierung Palatins bei einem Kurs von 0,59 US$ auf lediglich etwa 115 Millionen US$ beläuft (115 Mio. MK - 35 Mio. Netto-Cash = 80 Millionen Pipeline-Bewertung). Die angegebene Marktkapitalisierung unterstellt bereits die Umwandlung aller noch ausstehenden "Pre-funded Warrants". Per 11. Mai konnten durch diese noch 42,6 Millionen neue Aktien zu einem US-Cent ausgegeben werden. Die restlichen Warrants und Optionen haben unserer Recherche nach Ausübungskurse deutlich über dem aktuellen Börsenkurs und spielen erstmal keine große Rolle. Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Man braucht nun kein Finanzprofi und Börsen-Prophet zu sein, um zu erkennen, dass Palatin-Aktien aktuell ein gefundenes Fressen für Value-Investoren darstellen und sich alsbald eine komplette Neubewertung einstellen dürfte, die seit einigen Tagen bereits im anzulaufen scheint. Bei unserer Betrachtung lassen wir den durchaus interessanten Rest der Palatin-Pipeline bewusst außen vor und tuen so, als hätte das Unternehmen mit Bremelanotide nur ein einziges Pferd im Stall. Unten gehalten wird die Aktie derzeit vermutlich noch vor allem durch besagte Penny-Warrants, mutmaßlich aus dem Umfeld der QVT-Financial-Gruppe. Es scheint so, als bestünde hier dringender Liquiditätsbedarf. Der "Warrant-Deckel" könnte aber nun kurzfristig fliegen. ### Jetzt könnte es schnell gehen Im letzten [Conference Call](https://seekingalpha.com/article/4073878-palatin-technologies-ptn-ceo-dr-carl-spana-q3-2017-results-earnings-call-transcript) im Mai hieß es von Seiten des Managements, dass man noch über 1-2 Quartale mit Druck der Penny-Warrants rechne. Das war eine durchaus interessante Aussage, die vermuten ließ, dass man mit einer deutlich erhöhten Wandlungsgeschwindigkeit rechnete. Diese wiederum macht ohne stark erhöhtes Handelsvolumen und idealerweise steigende Notierungen wenig Sinn. In den letzten Tagen haben wir nun tatsächlich Rekord-Handelsvolumina gesehen und teilweise wechselten an einem Tag Aktien im zweistelligen Millionenwert den Besitzer. Wir und wohl auch das Management gehen davon aus, dass nun reihenweise Kurstreiber ins Haus stehen. Einer davon war der vergangene Woche vermeldete [China-Deal mit dem Pharmakonzern Fosun](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-announces-signing-of-licensing-agreement-with-fosun-pharma-rights-to-bremelanotide-in-china-and-other-selected-territories-300514149.html). Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Tatsächlich dürfte im noch laufenden drirtten Quartal der Startschuss zur Neubewertung gefallen sein. Schon im Rahmen der letzten Zahlenvorlage hieß es: ["We are progressing with discussions and negotiations with potential partners for other regions around the globe for bremelanotide"](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-inc-reports-third-quarter-fiscal-year-2017-results-teleconference-and-webcast-to-be-held-on-may-16-2017-300458056.html). Mit anderen Worten: Palatin ist dabei, sein Sex-Medikament global zu verpartnern. Mit dem Erwerb der Lizenzrechte durch Fosun ist Palatin hier schon ein erster Coup gelungen. In der zweiten Jahreshälfte soll unter anderem ein EU-Deal unter Dach und Fach gebracht werden. Vom Nordamerika-Partner AMAG winken neben Erstattungen für abschließende Entwicklungskosten noch Meilensteinzahlungen in Höhe von 80 Millionen US$ bis zur Zulassung Bremelanotides in den USA sowie 300 Millionen US$ an Sales Milestones, die wir bei unserer Analyse aber völlig unberücksichtigt lasse. ### Simple Rechnung - leicht verdientes Geld? Stattdessen machen wir es ganz einfach und nehmen einen aktuellen Cashwert von nur 30 Millionen US$, addieren 80 Millionen US$ von AMAG (2% davon gehen noch an den Berater weg) sowie die 5 Millionen US$ Vorauszahlung aus China hinzu und kommen bereits auf einen fundamental untermauerten Wert von rund 115 Millionen US$, der bereits die gesamte aktuelle und um die Penny-Warrants verwässerte Marktkapitalisierung Palatins abdeckt, aber weder die kommenden US-Royalties (bei durchschnittlich 500 Millionen US$ Umsatz zwischen 2019 und 2033 käme man auf schätzungsweise 700 Millionen US$ Einnahmen für Palatin allein hieraus) und möglichen Sales Milestones, noch sämtliche ROW-Deals (Rest of the World) inklusive China berücksichtigt. Außerdem wäre die restliche Pipeline Palatins - darunter ein vielversprechendes Herzfehler-Präparat in Phase II - mit null bewertet. Quelle: [Palatin.com](http://palatin.com/) ### Wo ist das Risiko? Kein Invest ist ganz frei von Risiken, schließlich kann die Welt jeden Tag untergehen. Im Falle von Palatin sehen wir maximal eine Verzögerung der Bremelanotide-Zulassung als kurz- bis mittelfristiges, minimales Risiko. Hierzu käme es wohl nur, wenn im Zuge der kurz vor dem Abschluss stehenden Verlängerungsstudie unerwartete Sicherheitsprobleme mit dem Wirkstoff festgestellt worden wären und zusätzliche Arbeiten verlangt würden. nach dem Fosun-Deal erscheint uns das jedoch äußerst unwahrschenlich. Langfristig könnte es zu unter den Erwartungen liegenden Bremelanotide-Umsätzen kommen. Doch selbst dann wäre Palatin derzeit stark unterbewertet. Natürlich macht es die Warrantsituation zudem recht schwer, den kuzrfristigen Verlauf zu prognostizieren. Werden viele Aktien quasi ohne Limit in den Markt gegeben, ohne dass eine entsprechende Käuferseite vorhanden ist, kann der Kurs kurzzeitig rutschen. Nach dem intensiven Handel der letzten Tage könnten jedoch sehr kurzfristig schon alle "Kursbremser" aus dem Spiel sein und mittlerweile dürften bei Palatin sowohl institutionelle Profi-Investoren als auch eine Vielzahl erfahrener Privatanleger nur auf die Gelegenheit warten, nochmal günstig abgreifen zu können. ### Kursziel Auf Jahressicht halten wir je nach ROW-Deals Kursziele oberhalb von 1 US$ für gut möglich. Langfristig ist hier ein Tenbagger drin. Die Investmentbank Cannacord Genuity erwartet für Bremelanotide Peak Sales von über 800 Millionen US$ allein in den USA und behält aktuell ein [Preisziel von 6 US$](https://www.docdroid.net/lqvjxoL/ptn-canaccord.pdf.html) aufrecht, was einem Kurspotenzial von fast 1.000% entspräche. Zwar wurde diese Einschätzunge nach den letzten Zahlen noch einmal bestätigt und der zuständige Analyst war auch im Conference Call mit eigenen Fragen zugegen, jedoch würden wir diese Analyse mit der nötigen Portion Skepsis betrachten. ### Jahresbericht in den nächsten Tagen Es wird erwartet, dass Palatin in den nächsten Tagen seinen Jahresbericht vorlegt (Das Fiskaljahr endete im Juni) und somit auch über die neusten Errungenschaften und anstehenden Meilensteine berichtet. Interessant werden vor allem auch Aussagen zu noch den ausstehenden Penny-Warrant sein, denn diese gelten wie erwähnt noch als Kursbremser Nummer eins für diese außergewöhnlich günstige Aktie. Nach reihenweise Volltreffer-Tipps im Biotech-Sektor mit Aktien wie zuletzt Albireo Pharma (+300% Kursgewinn) oder CombiMatrix (+200% Kursgewinn) halten wir Palatin für die derzeit attraktivste im Hinblick auf das Chance-/Risikoprofil. Nutzen Sie unbedingt täglich unseren [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um keine weitere Kursrakete zu verpassen! **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Palatin Technologies und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [MorphoSys: Folgt jetzt der nachhaltige Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/morphosys-folgt-jetzt-der-nachhaltige-ausbruch/) **Published:** September 18, 2017 **Author:** Marc **Content:** **[MorphoSys](https://www.sharedeals.de/aktie/morphosys/) (WKN: 663200) greifen im Zuge positiver Nachrichten ein neues Jahreshoch an. Der Wirkstoff Tremfya zur Behandlung von moderater bis schwerer Form von Schuppenflechte dürfte nun auch in Europa vor der Zulassung stehen.** Der CHMP-Ausschuss der europäischen Zulassungsbehörde hat sich [positiv zum neuen Medikament geäußert](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-09/41734745-dgap-news-morphosys-gibt-bekannt-dass-der-wirkstoff-tremfya-guselkumab-seines-lizenzpartners-janssen-eine-empfehlung-zur-marktzulassung-in-europa-016.htm). Damit dürfte eine Zulassung des Produkts demnächst nur noch Formsache sein. Bereits im Juli wurde Tremfya von der FDA in den USA durchgewunken ([wir berichteten](https://www.sharedeals.de/2017/07/morphosys-evotec-darum-lohnen-jetzt-gewinnmitnahmen/)). Eine Überraschung ist die heutige News also nicht. Dennoch ist ein charttechnischer Ausbruch der Aktie über 70 Euro nun möglich. ### Die Biotech-Chance des Jahres heißt nicht MorphoSys! Eine Aktie, die erst noch am Anfang einer Neubewertung steht, ist die unseres aktuellen Biotech-Favoriten Palatin Technologies (WKN: A1C538). Seit einigen Tagen explodiert das Handelsvolumen auffällig. Kein Wunder: Das erste mit Alkohol verträgliche Arzneimittel gegen sexuelle Unlust der Frau nähert sich seiner Zulassung. ### Zusammenfassung - Bremelanotide erstes Medikament gegen HSDD, das effektiv und sicher ist - Derzeitige Bremelanotide-Bewertung von weniger als 35 Millionen US$; fairer Wert um ein Vielfaches höher - US-Partner erwartet schon ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von circa 145 Millionen US$ - ROW-Deals könnten der Aktie jetzt zur überfälligen Neubewertung verhelfen und kursbremsende Warrants aus dem Spiel bringen - Einziger Konkurrent Addyi weist gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol auf und wurde dennoch für 1 Milliarde US$ in Cash plus Meilensteinzahlungen aufgekauft ### Einschätzung Aktie kaufen **als langfristige Idee** Palatin Technologies hat mit Bremelanotide ein effektives und sicheres Medikament als Injektionslösung gegen HSDD (Hypoactive sexual desire disorder) entwickelt. Bei dem Krankheitsbild handelt es sich um vermindertes sexuelles Verlangen der Frau, welches die Betroffenen als belastend empfinden. Im ersten Quartal 2018 soll der Zulassungsantrag erfolgen. Ein Jahr später könnte das Medikament verkauft werden. ### ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/04/rekynda.jpg)Der Markt - milliardenschwer Studien zufolge leiden rund 15 Millionen Frauen in den USA unter HSDD, davon etwa 10,2 Millionen vor der Menopause. Bei wiederum 5,8 Millionen dieser Frauen tritt HSDD als primäres Symptom auf. Diese Gruppe adressiert Bremelanotide. Bereits für den 2015 nach mehrmaligem Anlauf von der FDA zugelassenen Arzneistoff Flibanserin, bekannt unter dem Handelsnamen Addyi, schätzten Experten das jährliche [Umsatzpotenzial auf bis zu 2 Milliarden US$](http://www.nytimes.com/2010/06/17/business/17sexpill.html?_r=0) allein in den USA. Filbanserin wurde nicht ohne Grund für [1 Milliarde US$ zzgl. Meilensteinzahlungen](https://www.nytimes.com/2015/08/21/business/dealbook/valeant-pharmaceuticals-to-buy-sprout-maker-of-addyi-female-viagra-drug.html?_r=0) vom kanadischen Pharmakonzern Valeant erworben. ### Der Konkurrent - hoffnungslos unterlegen Dass Addyi bis dato weit hinter seinen Erwartungen zurückhängt und derzeit nur einen zweistelligen Millionenumsatz einspielen dürfte, hat insbesondere zwei Ursachen: restriktive Warnhinweise aufgrund gefährlicher Alkohol-Wechselwirkungen (K.o.-Kriterium!) sowie ein 18-monatiges Werbeverbot. Ärzte tun sich entsprechend schwer, ihren Patientinnen Addyi zu verschreiben und Apotheker benötigen eine besondere Zertifizierung, um das Medikament überhaupt vertreiben zu dürfen. Die erwarteten **Vorteile von Bremelanotide** gegenüber Addyi sind: - Einnahme "as needed" anstatt täglich (Addyi bedarf der täglichen Einnahme und benötigt mehrere Wochen "Vorlaufzeit") - Wirkungseintritt bereits nach ~30 Minuten (bis 8-10 Stunden) - Keine gefährlichen Alkohol-Wechselwirkungen - Studiendaten lassen auf teilweise deutlich höhere Effektivität schließen - Voraussichtlich keine restriktiven FDA-Auflagen in Verbindung mit der Zulassung **Wichtig:** Bremelanotide dürfte nach Zulassung über Jahre das Nonplusultra in der HSDD-Therapie darstellen, da weitere Entwicklungen unserer Kenntnis nach bislang nicht mal die klinische Phase II überstanden haben. ### Phase-III-Ergebnisse Als primäre Endpunkte für die Phase-III-Studie wurden gesteigertes sexuelles Verlangen (FSFI Desire Domain) sowie gleichzeitig verminderter Leidensdruck (FSDS-DAO) festgelegt. Beide Endpunkte wurden mit der nötigen Signifikanz getroffen: Die komplette Auswertung der Studienergebnisse zeigte auch bei reihenweise sekundären Endpunkten massive Verbesserungen: Die im Rahmen der Studie aufgetretenen Nebenwirkungen wurden als weitgehend mild bis mäßig beschrieben. (Leichte) Übelkeit trat bei mehr als jeder dritten Patienten und damit relativ häufig auf, jedoch ist dies mit der langen Therapiedauer von sechs Monaten zu erklären. Für die allgemeine Verträglichkeit und den hohen Nutzen Bremelanotides für viele Patientinnen spricht die Tatsache, dass rund 80% der Probandinnen, welche die Studie ordnungsgemäß beendet haben, sich im Anschluss freiwillig dazu entschieden, an der Opel Label Safety Extension Study teilzunehmen und die Mehrzahl der Frauen (rund 60%) der Meinung war, Bremelanotide habe ihnen geholfen. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Umsatzerwartung Palatins US-Lizenznehmer AMAG Pharmaceuticals erwartet für Bremelanotide schon im Jahr 2020 und damit nur ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von 145 Millionen US$, wie aus dem untenstehende Graphen deutlich wird. Wir gehen davon aus, dass im Anschluss Wachstumsraten von über 30% zu erreichen sind. Bis 2025 sollte demnach die Marke von einer halben Milliarde US-Umsatz übersprungen sein. Palatin erhält gemäß Lizenzvertrag hohe einstellige bis niedrige zweistellige Lizenzgebühren auf die Nettoeinnahmen. Das hieße sprudelnde Umsätze für Palatin in zumindest zweistelliger Millionenhöhe für viele Jahre (voraussichtlich bis mindestens 2033, da Bremelanotide bis hier patentrechtlich geschützt sein dürfte) - ohne gegenüberstehende Kosten. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Die fundamentale Unterbewertung und ihre Gründe Palatin hat sich dazu entschieden, die von seinem Partner AMAG als Vorauszahlung erhaltenen 60 Millionen US$ per Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierungstechnisch über mehrere Quartale zu verteilen. Löst man diesen Posten auf und würde Palatin sämtliche seiner Verbindlichkeiten begleichen, hätte man Ende März über einen verbliebenen Cashbestand von circa 35 Millionen US$ verfügt. Diese Tatsache bedeutet, dass der Markt Bremelanotide als wesentlichsten Asset des Unternehmens derzeit mit weiterhin deutlich unter 100 Millionen US$ bewertet, da sich die verwässerte Marktkapitalisierung Palatins bei einem Kurs von 0,59 US$ auf lediglich etwa 115 Millionen US$ beläuft (115 Mio. MK - 35 Mio. Netto-Cash = 80 Millionen Pipeline-Bewertung). Die angegebene Marktkapitalisierung unterstellt bereits die Umwandlung aller noch ausstehenden "Pre-funded Warrants". Per 11. Mai konnten durch diese noch 42,6 Millionen neue Aktien zu einem US-Cent ausgegeben werden. Die restlichen Warrants und Optionen haben unserer Recherche nach Ausübungskurse deutlich über dem aktuellen Börsenkurs und spielen erstmal keine große Rolle. Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Man braucht nun kein Finanzprofi und Börsen-Prophet zu sein, um zu erkennen, dass Palatin-Aktien aktuell ein gefundenes Fressen für Value-Investoren darstellen und sich alsbald eine komplette Neubewertung einstellen dürfte, die seit einigen Tagen bereits im anzulaufen scheint. Bei unserer Betrachtung lassen wir den durchaus interessanten Rest der Palatin-Pipeline bewusst außen vor und tuen so, als hätte das Unternehmen mit Bremelanotide nur ein einziges Pferd im Stall. Unten gehalten wird die Aktie derzeit vermutlich noch vor allem durch besagte Penny-Warrants, mutmaßlich aus dem Umfeld der QVT-Financial-Gruppe. Es scheint so, als bestünde hier dringender Liquiditätsbedarf. Der "Warrant-Deckel" könnte aber nun kurzfristig fliegen. ### Jetzt könnte es schnell gehen Im letzten [Conference Call](https://seekingalpha.com/article/4073878-palatin-technologies-ptn-ceo-dr-carl-spana-q3-2017-results-earnings-call-transcript) im Mai hieß es von Seiten des Managements, dass man noch über 1-2 Quartale mit Druck der Penny-Warrants rechne. Das war eine durchaus interessante Aussage, die vermuten ließ, dass man mit einer deutlich erhöhten Wandlungsgeschwindigkeit rechnete. Diese wiederum macht ohne stark erhöhtes Handelsvolumen und idealerweise steigende Notierungen wenig Sinn. In den letzten Tagen haben wir nun tatsächlich Rekord-Handelsvolumina gesehen und teilweise wechselten an einem Tag Aktien im zweistelligen Millionenwert den Besitzer. Wir und wohl auch das Management gehen davon aus, dass nun reihenweise Kurstreiber ins Haus stehen. Einer davon war der vergangene jüngst vermeldete [China-Deal mit dem Pharmakonzern Fosun](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-announces-signing-of-licensing-agreement-with-fosun-pharma-rights-to-bremelanotide-in-china-and-other-selected-territories-300514149.html). Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Tatsächlich dürfte im noch laufenden drirtten Quartal der Startschuss zur Neubewertung gefallen sein. Schon im Rahmen der letzten Zahlenvorlage hieß es: ["We are progressing with discussions and negotiations with potential partners for other regions around the globe for bremelanotide"](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-inc-reports-third-quarter-fiscal-year-2017-results-teleconference-and-webcast-to-be-held-on-may-16-2017-300458056.html). Mit anderen Worten: Palatin ist dabei, sein Sex-Medikament global zu verpartnern. Mit dem Erwerb der Lizenzrechte durch Fosun ist Palatin hier schon ein erster Coup gelungen. In der zweiten Jahreshälfte soll unter anderem ein EU-Deal unter Dach und Fach gebracht werden. Vom Nordamerika-Partner AMAG winken neben Erstattungen für abschließende Entwicklungskosten noch Meilensteinzahlungen in Höhe von 80 Millionen US$ bis zur Zulassung Bremelanotides in den USA sowie 300 Millionen US$ an Sales Milestones, die wir bei unserer Analyse aber völlig unberücksichtigt lasse. ### Simple Rechnung - leicht verdientes Geld? Stattdessen machen wir es ganz einfach und nehmen einen aktuellen Cashwert von nur 30 Millionen US$, addieren 80 Millionen US$ von AMAG (2% davon gehen noch an den Berater weg) sowie die 5 Millionen US$ Vorauszahlung aus China hinzu und kommen bereits auf einen fundamental untermauerten Wert von rund 115 Millionen US$, der bereits die gesamte aktuelle und um die Penny-Warrants verwässerte Marktkapitalisierung Palatins abdeckt, aber weder die kommenden US-Royalties (bei durchschnittlich 500 Millionen US$ Umsatz zwischen 2019 und 2033 käme man auf schätzungsweise 700 Millionen US$ Einnahmen für Palatin allein hieraus) und möglichen Sales Milestones, noch sämtliche ROW-Deals (Rest of the World) inklusive China berücksichtigt. Außerdem wäre die restliche Pipeline Palatins - darunter ein vielversprechendes Herzfehler-Präparat in Phase II - mit null bewertet. Quelle: [Palatin.com](http://palatin.com/) ### Wo ist das Risiko? Kein Invest ist ganz frei von Risiken, schließlich kann die Welt jeden Tag untergehen. Im Falle von Palatin sehen wir maximal eine Verzögerung der Bremelanotide-Zulassung als kurz- bis mittelfristiges, minimales Risiko. Hierzu käme es wohl nur, wenn im Zuge der kurz vor dem Abschluss stehenden Verlängerungsstudie unerwartete Sicherheitsprobleme mit dem Wirkstoff festgestellt worden wären und zusätzliche Arbeiten verlangt würden. nach dem Fosun-Deal erscheint uns das jedoch äußerst unwahrschenlich. Langfristig könnte es zu unter den Erwartungen liegenden Bremelanotide-Umsätzen kommen. Doch selbst dann wäre Palatin derzeit stark unterbewertet. Natürlich macht es die Warrantsituation zudem recht schwer, den kuzrfristigen Verlauf zu prognostizieren. Werden viele Aktien quasi ohne Limit in den Markt gegeben, ohne dass eine entsprechende Käuferseite vorhanden ist, kann der Kurs kurzzeitig rutschen. Nach dem intensiven Handel der letzten Tage könnten jedoch sehr kurzfristig schon alle "Kursbremser" aus dem Spiel sein und mittlerweile dürften bei Palatin sowohl institutionelle Profi-Investoren als auch eine Vielzahl erfahrener Privatanleger nur auf die Gelegenheit warten, nochmal günstig abgreifen zu können. ### Kursziel Auf Jahressicht halten wir je nach ROW-Deals Kursziele oberhalb von 1 US$ für gut möglich. Langfristig ist hier ein Tenbagger drin. Die Investmentbank Cannacord Genuity erwartet für Bremelanotide Peak Sales von über 800 Millionen US$ allein in den USA und behält aktuell ein [Preisziel von 6 US$](https://www.docdroid.net/lqvjxoL/ptn-canaccord.pdf.html) aufrecht, was einem Kurspotenzial von fast 1.000% entspräche. Zwar wurde diese Einschätzunge nach den letzten Zahlen noch einmal bestätigt und der zuständige Analyst war auch im Conference Call mit eigenen Fragen zugegen, jedoch würden wir diese Analyse mit der nötigen Portion Skepsis betrachten. ### Jahresbericht in den nächsten Tagen Es wird erwartet, dass Palatin in den nächsten Tagen seinen Jahresbericht vorlegt (Das Fiskaljahrende endete im Juni) und somit auch über die neusten Errungenschaften und anstehenden Meilensteine berichtet. Interessant werden vor allem auch Aussagen zu noch den ausstehenden Penny-Warrant sein, denn diese gelten wie erwähnt noch als Kursbremser Nummer eins für diese außergewöhnlich günstige Aktie. Nach reihenweise Volltreffer-Tipps im Biotech-Sektor mit Aktien wie zuletzt Albireo Pharma (+300% Kursgewinn) oder CombiMatrix (+200% Kursgewinn) halten wir Palatin für die derzeit attraktivste im Hinblick auf das Chance-/Risikoprofil. Nutzen Sie unbedingt täglich unseren [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um keine weitere Kursrakete zu verpassen! **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Palatin Technologies und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Evotec: Verkaufen für die günstigste Biotech-Aktie aller Zeiten?](https://www.sharedeals.de/evotec-verkaufen-fuer-die-guenstigste-biotech-aktie-aller-zeiten/) **Published:** September 14, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Der Fall [Evotec](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie/) (WKN: 566480) zeigt eindrucksvoll, welche Eigendynamik Aktienkurse gerade im Biotechsektor erfahren können. Das Hamburger Unternehmen entwickelt sich operativ hervorragend, der Aktienkurs gewann allein seit Anfang letzten Jahres rund +500% hinzu. Wir raten dennoch dazu, sich nicht in die Aktie zu verlieben, denn es wurden nun genug Vorschusslorbeeren erteilt.** Eine Aktie, die erst noch am Anfang einer Neubewertung steht, ist die unseres aktuellen Biotech-Favoriten Palatin Technologies (WKN: A1C538). Seit einigen Tagen explodiert das Handelsvolumen auffällig. Kein Wunder: Das erste mit Alkohol verträgliche Arzneimittel gegen sexuelle Unlust der Frau nähert sich seiner Zulassung. ### Zusammenfassung - Bremelanotide erstes Medikament gegen HSDD, das effektiv und sicher ist - Derzeitige Bremelanotide-Bewertung von weniger als 35 Millionen US$; fairer Wert um ein Vielfaches höher - US-Partner erwartet schon ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von circa 145 Millionen US$ - ROW-Deals könnten der Aktie jetzt zur überfälligen Neubewertung verhelfen und kursbremsende Warrants aus dem Spiel bringen - Einziger Konkurrent Addyi weist gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol auf und wurde dennoch für 1 Milliarde US$ in Cash plus Meilensteinzahlungen aufgekauft ### Einschätzung Aktie kaufen **als langfristige Idee** Palatin Technologies hat mit Bremelanotide ein effektives und sicheres Medikament als Injektionslösung gegen HSDD (Hypoactive sexual desire disorder) entwickelt. Bei dem Krankheitsbild handelt es sich um vermindertes sexuelles Verlangen der Frau, welches die Betroffenen als belastend empfinden. Im ersten Quartal 2018 soll der Zulassungsantrag erfolgen. Ein Jahr später könnte das Medikament verkauft werden. ### ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/04/rekynda.jpg)Der Markt - milliardenschwer Studien zufolge leiden rund 15 Millionen Frauen in den USA unter HSDD, davon etwa 10,2 Millionen vor der Menopause. Bei wiederum 5,8 Millionen dieser Frauen tritt HSDD als primäres Symptom auf. Diese Gruppe adressiert Bremelanotide. Bereits für den 2015 nach mehrmaligem Anlauf von der FDA zugelassenen Arzneistoff Flibanserin, bekannt unter dem Handelsnamen Addyi, schätzten Experten das jährliche [Umsatzpotenzial auf bis zu 2 Milliarden US$](http://www.nytimes.com/2010/06/17/business/17sexpill.html?_r=0) allein in den USA. Filbanserin wurde nicht ohne Grund für [1 Milliarde US$ zzgl. Meilensteinzahlungen](https://www.nytimes.com/2015/08/21/business/dealbook/valeant-pharmaceuticals-to-buy-sprout-maker-of-addyi-female-viagra-drug.html?_r=0) vom kanadischen Pharmakonzern Valeant erworben. ### Der Konkurrent - hoffnungslos unterlegen Dass Addyi bis dato weit hinter seinen Erwartungen zurückhängt und derzeit nur einen zweistelligen Millionenumsatz einspielen dürfte, hat insbesondere zwei Ursachen: restriktive Warnhinweise aufgrund gefährlicher Alkohol-Wechselwirkungen (K.o.-Kriterium!) sowie ein 18-monatiges Werbeverbot. Ärzte tun sich entsprechend schwer, ihren Patientinnen Addyi zu verschreiben und Apotheker benötigen eine besondere Zertifizierung, um das Medikament überhaupt vertreiben zu dürfen. Die erwarteten **Vorteile von Bremelanotide** gegenüber Addyi sind: - Einnahme "as needed" anstatt täglich (Addyi bedarf der täglichen Einnahme und benötigt mehrere Wochen "Vorlaufzeit") - Wirkungseintritt bereits nach ~30 Minuten (bis 8-10 Stunden) - Keine gefährlichen Alkohol-Wechselwirkungen - Studiendaten lassen auf teilweise deutlich höhere Effektivität schließen - Voraussichtlich keine restriktiven FDA-Auflagen in Verbindung mit der Zulassung **Wichtig:** Bremelanotide dürfte nach Zulassung über Jahre das Nonplusultra in der HSDD-Therapie darstellen, da weitere Entwicklungen unserer Kenntnis nach bislang nicht mal die klinische Phase II überstanden haben. ### Phase-III-Ergebnisse Als primäre Endpunkte für die Phase-III-Studie wurden gesteigertes sexuelles Verlangen (FSFI Desire Domain) sowie gleichzeitig verminderter Leidensdruck (FSDS-DAO) festgelegt. Beide Endpunkte wurden mit der nötigen Signifikanz getroffen: Die komplette Auswertung der Studienergebnisse zeigte auch bei reihenweise sekundären Endpunkten massive Verbesserungen: Die im Rahmen der Studie aufgetretenen Nebenwirkungen wurden als weitgehend mild bis mäßig beschrieben. (Leichte) Übelkeit trat bei mehr als jeder dritten Patienten und damit relativ häufig auf, jedoch ist dies mit der langen Therapiedauer von sechs Monaten zu erklären. Für die allgemeine Verträglichkeit und den hohen Nutzen Bremelanotides für viele Patientinnen spricht die Tatsache, dass rund 80% der Probandinnen, welche die Studie ordnungsgemäß beendet haben, sich im Anschluss freiwillig dazu entschieden, an der Opel Label Safety Extension Study teilzunehmen und die Mehrzahl der Frauen (rund 60%) der Meinung war, Bremelanotide habe ihnen geholfen. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Umsatzerwartung Palatins US-Lizenznehmer AMAG Pharmaceuticals erwartet für Bremelanotide schon im Jahr 2020 und damit nur ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von 145 Millionen US$, wie aus dem untenstehende Graphen deutlich wird. Wir gehen davon aus, dass im Anschluss Wachstumsraten von über 30% zu erreichen sind. Bis 2025 sollte demnach die Marke von einer halben Milliarde US-Umsatz übersprungen sein. Palatin erhält gemäß Lizenzvertrag hohe einstellige bis niedrige zweistellige Lizenzgebühren auf die Nettoeinnahmen. Das hieße sprudelnde Umsätze für Palatin in zumindest zweistelliger Millionenhöhe für viele Jahre (voraussichtlich bis mindestens 2033, da Bremelanotide bis hier patentrechtlich geschützt sein dürfte) - ohne gegenüberstehende Kosten. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Die fundamentale Unterbewertung und ihre Gründe Palatin hat sich dazu entschieden, die von seinem Partner AMAG als Vorauszahlung erhaltenen 60 Millionen US$ per Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierungstechnisch über mehrere Quartale zu verteilen. Löst man diesen Posten auf und würde Palatin sämtliche seiner Verbindlichkeiten begleichen, hätte man Ende März über einen verbliebenen Cashbestand von circa 35 Millionen US$ verfügt. Diese Tatsache bedeutet, dass der Markt Bremelanotide als wesentlichsten Asset des Unternehmens derzeit mit weiterhin deutlich unter 100 Millionen US$ bewertet, da sich die verwässerte Marktkapitalisierung Palatins bei einem Kurs von 0,59 US$ auf lediglich etwa 115 Millionen US$ beläuft (115 Mio. MK - 35 Mio. Netto-Cash = 80 Millionen Pipeline-Bewertung). Die angegebene Marktkapitalisierung unterstellt bereits die Umwandlung aller noch ausstehenden "Pre-funded Warrants". Per 11. Mai konnten durch diese noch 42,6 Millionen neue Aktien zu einem US-Cent ausgegeben werden. Die restlichen Warrants und Optionen haben unserer Recherche nach Ausübungskurse deutlich über dem aktuellen Börsenkurs und spielen erstmal keine große Rolle. Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Man braucht nun kein Finanzprofi und Börsen-Prophet zu sein, um zu erkennen, dass Palatin-Aktien aktuell ein gefundenes Fressen für Value-Investoren darstellen und sich alsbald eine komplette Neubewertung einstellen dürfte, die seit einigen Tagen bereits im anzulaufen scheint. Bei unserer Betrachtung lassen wir den durchaus interessanten Rest der Palatin-Pipeline bewusst außen vor und tuen so, als hätte das Unternehmen mit Bremelanotide nur ein einziges Pferd im Stall. Unten gehalten wird die Aktie derzeit vermutlich noch vor allem durch besagte Penny-Warrants, mutmaßlich aus dem Umfeld der QVT-Financial-Gruppe. Es scheint so, als bestünde hier dringender Liquiditätsbedarf. Der "Warrant-Deckel" könnte aber nun kurzfristig fliegen. ### Jetzt könnte es schnell gehen Im letzten [Conference Call](https://seekingalpha.com/article/4073878-palatin-technologies-ptn-ceo-dr-carl-spana-q3-2017-results-earnings-call-transcript) im Mai hieß es von Seiten des Managements, dass man noch über 1-2 Quartale mit Druck der Penny-Warrants rechne. Das war eine durchaus interessante Aussage, die vermuten ließ, dass man mit einer deutlich erhöhten Wandlungsgeschwindigkeit rechnete. Diese wiederum macht ohne stark erhöhtes Handelsvolumen und idealerweise steigende Notierungen wenig Sinn. In den letzten Tagen haben wir nun tatsächlich Rekord-Handelsvolumina gesehen und teilweise wechselten an einem Tag Aktien im zweistelligen Millionenwert den Besitzer. Wir und wohl auch das Management gehen davon aus, dass nun reihenweise Kurstreiber ins Haus stehen. Einer davon war der vergangene Woche vermeldete [China-Deal mit dem Pharmakonzern Fosun](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-announces-signing-of-licensing-agreement-with-fosun-pharma-rights-to-bremelanotide-in-china-and-other-selected-territories-300514149.html). Quelle: Palatin Technologies Corporate Presentation May 2017 Tatsächlich dürfte im noch laufenden drirtten Quartal der Startschuss zur Neubewertung gefallen sein. Schon im Rahmen der letzten Zahlenvorlage hieß es: ["We are progressing with discussions and negotiations with potential partners for other regions around the globe for bremelanotide"](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-inc-reports-third-quarter-fiscal-year-2017-results-teleconference-and-webcast-to-be-held-on-may-16-2017-300458056.html). Mit anderen Worten: Palatin ist dabei, sein Sex-Medikament global zu verpartnern. Mit dem Erwerb der Lizenzrechte durch Fosun ist Palatin hier schon ein erster Coup gelungen. In der zweiten Jahreshälfte soll unter anderem ein EU-Deal unter Dach und Fach gebracht werden. Vom Nordamerika-Partner AMAG winken neben Erstattungen für abschließende Entwicklungskosten noch Meilensteinzahlungen in Höhe von 80 Millionen US$ bis zur Zulassung Bremelanotides in den USA sowie 300 Millionen US$ an Sales Milestones, die wir bei unserer Analyse aber völlig unberücksichtigt lasse. ### Simple Rechnung - leicht verdientes Geld? Stattdessen machen wir es ganz einfach und nehmen einen aktuellen Cashwert von nur 30 Millionen US$, addieren 80 Millionen US$ von AMAG (2% davon gehen noch an den Berater weg) sowie die 5 Millionen US$ Vorauszahlung aus China hinzu und kommen bereits auf einen fundamental untermauerten Wert von rund 115 Millionen US$, der bereits die gesamte aktuelle und um die Penny-Warrants verwässerte Marktkapitalisierung Palatins abdeckt, aber weder die kommenden US-Royalties (bei durchschnittlich 500 Millionen US$ Umsatz zwischen 2019 und 2033 käme man auf schätzungsweise 700 Millionen US$ Einnahmen für Palatin allein hieraus) und möglichen Sales Milestones, noch sämtliche ROW-Deals (Rest of the World) inklusive China berücksichtigt. Außerdem wäre die restliche Pipeline Palatins - darunter ein vielversprechendes Herzfehler-Präparat in Phase II - mit null bewertet. Quelle: [Palatin.com](http://palatin.com/) ### Wo ist das Risiko? Kein Invest ist ganz frei von Risiken, schließlich kann die Welt jeden Tag untergehen. Im Falle von Palatin sehen wir maximal eine Verzögerung der Bremelanotide-Zulassung als kurz- bis mittelfristiges, minimales Risiko. Hierzu käme es wohl nur, wenn im Zuge der kurz vor dem Abschluss stehenden Verlängerungsstudie unerwartete Sicherheitsprobleme mit dem Wirkstoff festgestellt worden wären und zusätzliche Arbeiten verlangt würden. nach dem Fosun-Deal erscheint uns das jedoch äußerst unwahrschenlich. Langfristig könnte es zu unter den Erwartungen liegenden Bremelanotide-Umsätzen kommen. Doch selbst dann wäre Palatin derzeit stark unterbewertet. Natürlich macht es die Warrantsituation zudem recht schwer, den kuzrfristigen Verlauf zu prognostizieren. Werden viele Aktien quasi ohne Limit in den Markt gegeben, ohne dass eine entsprechende Käuferseite vorhanden ist, kann der Kurs kurzzeitig rutschen. Nach dem intensiven Handel der letzten Tage könnten jedoch sehr kurzfristig schon alle "Kursbremser" aus dem Spiel sein und mittlerweile dürften bei Palatin sowohl institutionelle Profi-Investoren als auch eine Vielzahl erfahrener Privatanleger nur auf die Gelegenheit warten, nochmal günstig abgreifen zu können. ### Kursziel Auf Jahressicht halten wir je nach ROW-Deals Kursziele oberhalb von 1 US$ für gut möglich. Langfristig ist hier ein Tenbagger drin. Die Investmentbank Cannacord Genuity erwartet für Bremelanotide Peak Sales von über 800 Millionen US$ allein in den USA und behält aktuell ein [Preisziel von 6 US$](https://www.docdroid.net/lqvjxoL/ptn-canaccord.pdf.html) aufrecht, was einem Kurspotenzial von fast 1.000% entspräche. Zwar wurde diese Einschätzunge nach den letzten Zahlen noch einmal bestätigt und der zuständige Analyst war auch im Conference Call mit eigenen Fragen zugegen, jedoch würden wir diese Analyse mit der nötigen Portion Skepsis betrachten. ### Jahresbericht in den nächsten Tagen Es wird erwartet, dass Palatin in den nächsten Tagen seinen Jahresbericht vorlegt (Das Fiskaljahrende endete im Juni) und somit auch über die neusten Errungenschaften und anstehenden Meilensteine berichtet. Interessant werden vor allem auch Aussagen zu noch den ausstehenden Penny-Warrant sein, denn diese gelten wie erwähnt noch als Kursbremser Nummer eins für diese außergewöhnlich günstige Aktie. Nach reihenweise Volltreffer-Tipps im Biotech-Sektor mit Aktien wie zuletzt Albireo Pharma (+300% Kursgewinn) oder CombiMatrix (+200% Kursgewinn) halten wir Palatin für die derzeit attraktivste im Hinblick auf das Chance-/Risikoprofil. Nutzen Sie unbedingt täglich unseren [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um keine weitere Kursrakete zu verpassen! **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Palatin Technologies und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Bitcoin Group: Die Luft wird dünner - lieber umsteigen!](https://www.sharedeals.de/bitcoin-group-die-luft-wird-duenner-lieber-umsteigen/) **Published:** September 14, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Die Luft für die gehypte Aktie der Bitcoin Group (WKN: A1TNV9) wird dünner. Zocker können auf eine weitere Kursparty spekulieren, doch zu große Hoffnungen sollte man sich nicht machen. Fundamental ist der Wert bei unter 10 Euro je Anteilsschein anzusiedeln - immerhin ein Abschlag von rund -80% auf den aktuellen Aktienkurs!** Eine Aktie, die erst noch am Anfang einer Neubewertung steht, ist die unseres aktuellen Biotech-Favoriten Palatin Technologies (WKN: A1C538). Seit einigen Tagen explodiert das Handelsvolumen auffällig. Kein Wunder: Das erste mit Alkohol verträgliche Arzneimittel gegen sexuelle Unlust der Frau nähert sich seiner Zulassung. ### Zusammenfassung - Bremelanotide erstes Medikament gegen HSDD, das effektiv und sicher ist - Derzeitige Bremelanotide-Bewertung von weniger als 35 Millionen US$; fairer Wert um ein Vielfaches höher - US-Partner erwartet schon ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von circa 145 Millionen US$ - ROW-Deals könnten der Aktie jetzt zur überfälligen Neubewertung verhelfen und kursbremsende Warrants aus dem Spiel bringen - Einziger Konkurrent Addyi weist gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol auf und wurde dennoch für 1 Milliarde US$ in Cash plus Meilensteinzahlungen aufgekauft ### Einschätzung Aktie kaufen **als langfristige Idee** Palatin Technologies hat mit Bremelanotide ein effektives und sicheres Medikament als Injektionslösung gegen HSDD (Hypoactive sexual desire disorder) entwickelt. Bei dem Krankheitsbild handelt es sich um vermindertes sexuelles Verlangen der Frau, welches die Betroffenen als belastend empfinden. Im ersten Quartal 2018 soll der Zulassungsantrag erfolgen. Ein Jahr später könnte das Medikament verkauft werden. ### ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/04/rekynda.jpg)Der Markt - milliardenschwer Studien zufolge leiden rund 15 Millionen Frauen in den USA unter HSDD, davon etwa 10,2 Millionen vor der Menopause. Bei wiederum 5,8 Millionen dieser Frauen tritt HSDD als primäres Symptom auf. Diese Gruppe adressiert Bremelanotide. Bereits für den 2015 nach mehrmaligem Anlauf von der FDA zugelassenen Arzneistoff Flibanserin, bekannt unter dem Handelsnamen Addyi, schätzten Experten das jährliche [Umsatzpotenzial auf bis zu 2 Milliarden US$](http://www.nytimes.com/2010/06/17/business/17sexpill.html?_r=0) allein in den USA. Filbanserin wurde nicht ohne Grund für [1 Milliarde US$ zzgl. Meilensteinzahlungen](https://www.nytimes.com/2015/08/21/business/dealbook/valeant-pharmaceuticals-to-buy-sprout-maker-of-addyi-female-viagra-drug.html?_r=0) vom kanadischen Pharmakonzern Valeant erworben. ### Der Konkurrent - hoffnungslos unterlegen Dass Addyi bis dato weit hinter seinen Erwartungen zurückhängt und derzeit nur einen zweistelligen Millionenumsatz einspielen dürfte, hat insbesondere zwei Ursachen: restriktive Warnhinweise aufgrund gefährlicher Alkohol-Wechselwirkungen (K.o.-Kriterium!) sowie ein 18-monatiges Werbeverbot. Ärzte tun sich entsprechend schwer, ihren Patientinnen Addyi zu verschreiben und Apotheker benötigen eine besondere Zertifizierung, um das Medikament überhaupt vertreiben zu dürfen. Die erwarteten **Vorteile von Bremelanotide** gegenüber Addyi sind: - Einnahme "as needed" anstatt täglich (Addyi bedarf der täglichen Einnahme und benötigt mehrere Wochen "Vorlaufzeit") - Wirkungseintritt bereits nach ~30 Minuten (bis 8-10 Stunden) - Keine gefährlichen Alkohol-Wechselwirkungen - Studiendaten lassen auf teilweise deutlich höhere Effektivität schließen - Voraussichtlich keine restriktiven FDA-Auflagen in Verbindung mit der Zulassung **Wichtig:** Bremelanotide dürfte nach Zulassung über Jahre das Nonplusultra in der HSDD-Therapie darstellen, da weitere Entwicklungen unserer Kenntnis nach bislang nicht mal die klinische Phase II überstanden haben. ### Phase-III-Ergebnisse Als primäre Endpunkte für die Phase-III-Studie wurden gesteigertes sexuelles Verlangen (FSFI Desire Domain) sowie gleichzeitig verminderter Leidensdruck (FSDS-DAO) festgelegt. Beide Endpunkte wurden mit der nötigen Signifikanz getroffen: Die komplette Auswertung der Studienergebnisse zeigte auch bei reihenweise sekundären Endpunkten massive Verbesserungen: Die im Rahmen der Studie aufgetretenen Nebenwirkungen wurden als weitgehend mild bis mäßig beschrieben. (Leichte) Übelkeit trat bei mehr als jeder dritten Patienten und damit relativ häufig auf, jedoch ist dies mit der langen Therapiedauer von sechs Monaten zu erklären. Für die allgemeine Verträglichkeit und den hohen Nutzen Bremelanotides für viele Patientinnen spricht die Tatsache, dass rund 80% der Probandinnen, welche die Studie ordnungsgemäß beendet haben, sich im Anschluss freiwillig dazu entschieden, an der Opel Label Safety Extension Study teilzunehmen und die Mehrzahl der Frauen (rund 60%) der Meinung war, Bremelanotide habe ihnen geholfen. Quelle: 2017 AMAG Analyst Day Presentation ### Umsatzerwartung Palatins US-Lizenznehmer AMAG Pharmaceuticals erwartet für Bremelanotide schon im Jahr 2020 und damit nur ein Jahr nach Zulassung einen Umsatz von 145 Millionen US$, wie aus dem untenstehende Graphen deutlich wird. Wir gehen davon aus, dass im Anschluss Wachstumsraten von über 30% zu erreichen sind. Bis 2025 sollte demnach die Marke von einer halben Milliarde US-Umsatz übersprungen sein. Palatin erhält gemäß Lizenzvertrag hohe einstellige bis niedrige zweistellige Lizenzgebühren auf die Nettoeinnahmen. Das hieße sprudelnde Umsätze für Palatin in zumindest zweistelliger Millionenhöhe für viele Jahre (voraussichtlich bis mindestens 2033, da Bremelanotide bis hier patentrechtlich geschützt sein dürfte) - ohne gegenüberstehende Kosten. ### Die fundamentale Unterbewertung und ihre Gründe Palatin hat sich dazu entschieden, die von seinem Partner AMAG als Vorauszahlung erhaltenen 60 Millionen US$ per Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierungstechnisch über mehrere Quartale zu verteilen. Löst man diesen Posten auf und würde Palatin sämtliche seiner Verbindlichkeiten begleichen, hätte man Ende März über einen verbliebenen Cashbestand von circa 35 Millionen US$ verfügt. Diese Tatsache bedeutet, dass der Markt Bremelanotide als wesentlichsten Asset des Unternehmens derzeit mit weiterhin deutlich unter 100 Millionen US$ bewertet, da sich die verwässerte Marktkapitalisierung Palatins bei einem Kurs von 0,59 US$ auf lediglich etwa 115 Millionen US$ beläuft (115 Mio. MK - 35 Mio. Netto-Cash = 80 Millionen Pipeline-Bewertung). Die angegebene Marktkapitalisierung unterstellt bereits die Umwandlung aller noch ausstehenden "Pre-funded Warrants". Per 11. Mai konnten durch diese noch 42,6 Millionen neue Aktien zu einem US-Cent ausgegeben werden. Die restlichen Warrants und Optionen haben unserer Recherche nach Ausübungskurse deutlich über dem aktuellen Börsenkurs und spielen erstmal keine große Rolle. Man braucht nun kein Finanzprofi und Börsen-Prophet zu sein, um zu erkennen, dass Palatin-Aktien aktuell ein gefundenes Fressen für Value-Investoren darstellen und sich alsbald eine komplette Neubewertung einstellen dürfte, die seit einigen Tagen bereits im anzulaufen scheint. Bei unserer Betrachtung lassen wir den durchaus interessanten Rest der Palatin-Pipeline bewusst außen vor und tuen so, als hätte das Unternehmen mit Bremelanotide nur ein einziges Pferd im Stall. Unten gehalten wird die Aktie derzeit vermutlich noch vor allem durch besagte Penny-Warrants, mutmaßlich aus dem Umfeld der QVT-Financial-Gruppe. Es scheint so, als bestünde hier dringender Liquiditätsbedarf. Der "Warrant-Deckel" könnte aber nun kurzfristig fliegen. ### Jetzt könnte es schnell gehen Im letzten [Conference Call](https://seekingalpha.com/article/4073878-palatin-technologies-ptn-ceo-dr-carl-spana-q3-2017-results-earnings-call-transcript) im Mai hieß es von Seiten des Managements, dass man noch über 1-2 Quartale mit Druck der Penny-Warrants rechne. Das war eine durchaus interessante Aussage, die vermuten ließ, dass man mit einer deutlich erhöhten Wandlungsgeschwindigkeit rechnete. Diese wiederum macht ohne stark erhöhtes Handelsvolumen und idealerweise steigende Notierungen wenig Sinn. In den letzten Tagen haben wir nun tatsächlich Rekord-Handelsvolumina gesehen und teilweise wechselten an einem Tag Aktien im zweistelligen Millionenwert den Besitzer. Wir und wohl auch das Management gehen davon aus, dass nun reihenweise Kurstreiber ins Haus stehen. Einer davon war der vergangene Woche vermeldete [China-Deal mit dem Pharmakonzern Fosun](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-announces-signing-of-licensing-agreement-with-fosun-pharma-rights-to-bremelanotide-in-china-and-other-selected-territories-300514149.html). Tatsächlich dürfte im noch laufenden drirtten Quartal der Startschuss zur Neubewertung gefallen sein. Schon im Rahmen der letzten Zahlenvorlage hieß es: ["We are progressing with discussions and negotiations with potential partners for other regions around the globe for bremelanotide"](http://www.prnewswire.com/news-releases/palatin-technologies-inc-reports-third-quarter-fiscal-year-2017-results-teleconference-and-webcast-to-be-held-on-may-16-2017-300458056.html). Mit anderen Worten: Palatin ist dabei, sein Sex-Medikament global zu verpartnern. Mit dem Erwerb der Lizenzrechte durch Fosun ist Palatin hier schon ein erster Coup gelungen. In der zweiten Jahreshälfte soll unter anderem ein EU-Deal unter Dach und Fach gebracht werden. Vom Nordamerika-Partner AMAG winken neben Erstattungen für abschließende Entwicklungskosten noch Meilensteinzahlungen in Höhe von 80 Millionen US$ bis zur Zulassung Bremelanotides in den USA sowie 300 Millionen US$ an Sales Milestones, die wir bei unserer Analyse aber völlig unberücksichtigt lasse. ### Simple Rechnung - leicht verdientes Geld? Stattdessen machen wir es ganz einfach und nehmen einen aktuellen Cashwert von nur 30 Millionen US$, addieren 80 Millionen US$ von AMAG (2% davon gehen noch an den Berater weg) sowie die 5 Millionen US$ Vorauszahlung aus China hinzu und kommen bereits auf einen fundamental untermauerten Wert von rund 115 Millionen US$, der bereits die gesamte aktuelle und um die Penny-Warrants verwässerte Marktkapitalisierung Palatins abdeckt, aber weder die kommenden US-Royalties (bei durchschnittlich 500 Millionen US$ Umsatz zwischen 2019 und 2033 käme man auf schätzungsweise 700 Millionen US$ Einnahmen für Palatin allein hieraus) und möglichen Sales Milestones, noch sämtliche ROW-Deals (Rest of the World) inklusive China berücksichtigt. Außerdem wäre die restliche Pipeline Palatins - darunter ein vielversprechendes Herzfehler-Präparat in Phase II - mit null bewertet. ### Wo ist das Risiko? Kein Invest ist ganz frei von Risiken, schließlich kann die Welt jeden Tag untergehen. Im Falle von Palatin sehen wir maximal eine Verzögerung der Bremelanotide-Zulassung als kurz- bis mittelfristiges, minimales Risiko. Hierzu käme es wohl nur, wenn im Zuge der kurz vor dem Abschluss stehenden Verlängerungsstudie unerwartete Sicherheitsprobleme mit dem Wirkstoff festgestellt worden wären und zusätzliche Arbeiten verlangt würden. nach dem Fosun-Deal erscheint uns das jedoch äußerst unwahrschenlich. Langfristig könnte es zu unter den Erwartungen liegenden Bremelanotide-Umsätzen kommen. Doch selbst dann wäre Palatin derzeit stark unterbewertet. Natürlich macht es die Warrantsituation zudem recht schwer, den kuzrfristigen Verlauf zu prognostizieren. Werden viele Aktien quasi ohne Limit in den Markt gegeben, ohne dass eine entsprechende Käuferseite vorhanden ist, kann der Kurs kurzzeitig rutschen. Nach dem intensiven Handel der letzten Tage könnten jedoch sehr kurzfristig schon alle "Kursbremser" aus dem Spiel sein und mittlerweile dürften bei Palatin sowohl institutionelle Profi-Investoren als auch eine Vielzahl erfahrener Privatanleger nur auf die Gelegenheit warten, nochmal günstig abgreifen zu können. ### Kursziel Auf Jahressicht halten wir je nach ROW-Deals Kursziele oberhalb von 1 US$ für gut möglich. Langfristig ist hier ein Tenbagger drin. Die Investmentbank Cannacord Genuity erwartet für Bremelanotide Peak Sales von über 800 Millionen US$ allein in den USA und behält aktuell ein [Preisziel von 6 US$](https://www.docdroid.net/lqvjxoL/ptn-canaccord.pdf.html) aufrecht, was einem Kurspotenzial von fast 1.000% entspräche. Zwar wurde diese Einschätzunge nach den letzten Zahlen noch einmal bestätigt und der zuständige Analyst war auch im Conference Call mit eigenen Fragen zugegen, jedoch würden wir diese Analyse mit der nötigen Portion Skepsis betrachten. ### Jahresbericht in den nächsten Tagen Es wird erwartet, dass Palatin in den nächsten Tagen seinen Jahresbericht vorlegt (Das Fiskaljahrende endete im Juni) und somit auch über die neusten Errungenschaften und anstehenden Meilensteine berichtet. Interessant werden vor allem auch Aussagen zu noch den ausstehenden Penny-Warrant sein, denn diese gelten wie erwähnt noch als Kursbremser Nummer eins für diese außergewöhnlich günstige Aktie. Nach reihenweise Volltreffer-Tipps im Biotech-Sektor mit Aktien wie zuletzt Albireo Pharma (+300% Kursgewinn) oder CombiMatrix (+200% Kursgewinn) halten wir Palatin für die derzeit attraktivste im Hinblick auf das Chance-/Risikoprofil. Nutzen Sie unbedingt täglich unseren [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um keine weitere Kursrakete zu verpassen! **Weiterlesen**: [So kaufst Du Bitcoin in Deutschland (Anleitung)](https://www.sharedeals.de/wissen/bitcoin-co-alle-infos-ueber-kryptowaehrungen/so-kaufst-du-bitcoin-in-deutschland/) **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Palatin Technologies und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Sivers Semiconductors-Aktie -13%: Temporärer Crash oder doch Totalschaden?](https://www.sharedeals.de/sivers-semiconductors-aktie-13-nur-ein-temporaerer-crash-oder-doch-ein-totalschaden/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Von März bis Juni zählte die Sivers Semiconductors-Aktie zu den größten Kursraketen Europas. Aber Mitte Juni ging der Rakete der Sprit aus und es folgte ein dramatischer Absturz. Seit dem Allzeithoch ist die Sivers-Aktie um über -70% eingebrochen. Ist es nur ein vorübergehender Crash oder hat diese Rakete einen Totalschaden erlitten? ## Umsatz- und Gewinnrückgang mit Ansage Wie die Reaktion der Sivers Semiconductors-Aktie erahnen lässt, kamen die gestern vom schwedischen Technologieunternehmen vorgelegten Quartalszahlen überhaupt nicht gut an der Börse an. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 12% auf 53,8 Millionen SEK. Sowohl der Bereich Wireless (-14% auf 38,7 Millionen SEK) als auch der Bereich Photonics (-8% auf 15,1 Millionen SEK) verzeichneten Rückgänge. Allerdings muss man an dieser Stelle erwähnen, dass es sich um einen vom Management gewollten Umsatzrückgang handelt. Sivers zieht seit geraumer Zeit bewusst Ressourcen von temporären NRE-Projekten (Auftragsentwicklung) ab, um die anstehenden Produktionsanläufe für Kunden im Bereich KI-Rechenzentren und Satellitenkommunikation vorzubereiten. Das Unternehmen will sich weg von reinen Entwicklungsprojekten hin zu einem produktorientierte Geschäftsmodell entwickeln. Noch stärker als der Umsatz verschlechterte sich das Ergebnis. Das bereinigte EBITDA sank von -20,9 Millionen SEK im Vorjahresquartal auf zuletzt -35,5 Millionen SEK. Das Ergebnis nach Steuern verschlechterte auf Jahressicht von -50,6 Millionen SEK auf -115,0 Millionen SEK. Wir halten Dich über die Entwicklung von Sivers Semiconductors und vielen weiteren Hotstocks auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Sivers+Semiconductors&stockidentifier=symbol%3A2DG)! ## Hält das 3-Monatstief? Bei der Sivers Semiconductors-Aktie ist heute charttechnisch Hochspannung angesagt. Durch den Kurseinbruch fällt sie wieder auf ihr 3-Monatstief bei ca. 2,40 € zurück. Sollte es nicht halten, droht eine Fortsetzung des Crashs auf unter 2,00 €. Aber die Unterstützung könnte auch ein Wendepunkt für den Tech-Titel sein. ## Das Potenzial ist da Die Sivers Semiconductors-Aktie ist eine hochspekulative, aber auch hochspannende Wette auf die Zukunft. Das Management spricht von 2027 als dem entscheidenden Transformationsjahr. Die Auswirkungen der neuen Produktionsprogramme sollen bereits ab dem vierten Quartal 2026 sichtbar werden und 2027 voll greifen. Das Potenzial dazu ist auf jeden Fall gegeben. Die potenziell Projekt-Pipeline wuchs zur Jahresmitte auf 1,2 Milliarden US$, ein Plus von +268% gegenüber Ende 2025. Das Sivers-Management identifizierte ein adressierbares Marktpotenzial von rund 4 Milliarden US$ für optische Halbleiterverstärker in KI-Rechenzentren. Weitere [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) findest Du übrigens in unserem kostenlosen Report. Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Daran glauben oder zweifeln Trotz des dramatischen Kurseinbruchs der Sivers Semiconductor-Aktie in den letzten Wochen ist die Bewertung des schwedischen Tech-Unternehmens immer noch astronomisch hoch. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (auf Basis des Umsatzes 2025) beträgt 30. Trotzdem können extrem spekulativ eingestellte Anleger langsam darüber nachdenken, in die Sivers-Aktie einzusteigen. Ich glaube, dass sie nach dem heutigen Kurseinbruch langsam ihren Boden gefunden hat. Ende Juli drehte der Kurs nach dem wochenlange Crash bei 2,40 € nach oben. Gut möglich, dass das auch diesmal der Fall sein wird. Die Sivers Semiconductors-Aktie ist nach wie vor eine der heißesten Wetten der europäischen Tech-Branche. Meiner Meinung nach stehen die Chancen gut, dass sich das Unternehmen in den kommenden drei Jahren zu einem Milliardenkonzern im Bereich der optischen Datenübertragung entwickeln wird. Sicher ist das allerdings nicht. Erst in einigen Monaten wird sich herausstellen, wie erfolgreich die Transformation von Sivers verläuft. Wer an diesen Erfolg glaubt, sollte möglichst früh dabei sein. Wer daran zweifelt, sollte die Finger von der Aktie lassen. Einen Totalschaden hat die einstige Kursrakete definitiv nicht erlitten. Aber angeschlagen ist sie schon. ## ℹ️ Sivers Semiconductors in Kürze - Sivers Semiconductors (WKN: A1W9Z9) ist ein 1951 gegründetes schwedisches Technologieunternehmen mit Sitz in der Nähe von Stockholm. - Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Hochfrequenz- (RF) und Photonikkomponenten spezialisiert. Das operative Geschäft von Sivers gliedert sich in die beiden Kernbereiche Wireless (Funktechnologie & Satelliten) und Photonics (Lichtwellenleiter & KI-Rechenzentren). - Im Bereich Wireless entwickelt Sivers integrierte Schaltkreise, Module und Antennen auf Basis der sogenannten Millimeterwellen-Technologie (mmWave), die in Mobilfunknetzen und in der Satellitenkommunikation zum Einsatz kommen. - Im Bereich Photonics fokussiert sich das Unternehmen auf Halbleiterlaser auf Basis von Verbindungshalbleitern (III-V-Halbleiter), die in optischen Transceivern in modernen KI-Rechenzentren verbaut werden. - Das Unternehmen notiert an der Nasdaq Stockholm und ist 9,3 Milliarden SEK wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Assembly Biosciences +11%: Der Mega-Blockbuster und der schweigende Partner](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Assembly Biosciences steht vor einer weiteren Neubewertung. Der gestrige Quartalsbericht des US-Biotechunternehmens enthält auf den ersten Blick vor allem eine operative Nachricht: Gilead Sciences hat seinen Entwicklungsplan für das HSV-Programm vorgelegt und GS-1179, ehemals ABI-1179, für die weitere Entwicklung ausgewählt. Eine Phase-2-Studie bei Patienten mit wiederkehrendem Genitalherpes soll noch bis Ende 2026 beginnen. Doch die eigentliche Sprengkraft der Mitteilung liegt an anderer Stelle. Laut gestriger Meldung prüft Gilead GS-1179 ausdrücklich auch für breitere Präventionsstrategien, einschließlich einer möglichen Kombination mit HIV-PrEP. Damit wird aus einer vielversprechenden Therapie gegen Genitalherpes potenziell eine antivirale Präventionsplattform. Genau an diesem Punkt setzt die bisherige Investmentthese zu Assembly Biosciences an. In unserer vorherigen Analyse hatten wir argumentiert, dass der entscheidende Moment für die Gesellschaft nicht allein darin besteht, ob Gilead GS-1179 in die nächste klinische Entwicklungsstufe schickt. Entscheidend ist vielmehr, wie groß Gilead selbst das kommerzielle Potenzial des Wirkstoffs einschätzt. Diese Frage ist nun zumindest teilweise beantwortet worden. Und die Antwort fällt aus unserer Sicht deutlich bullisher aus, als es eine reine Phase-2-Meldung vermuten ließe. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*kfa115*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQw) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die entscheidende Nachricht steht zwischen den Zeilen Denn Gilead denkt groß, wahrscheinlich sogar extrem groß. Zwar hat der Konzern GS-1179 zunächst für die Behandlung von Patienten mit rezidivierenden Genitalherpes ausgewählt, öffnet aber gleichzeitig die Tür zu Präventionsanwendungen. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Sollte der Wirkstoff in späteren Studien nicht nur die Virusreplikation und die klinischen Ausbrüche reduzieren, sondern auch eine relevante Verringerung der Übertragung ermöglichen, würde sich der bereits enorm große adressierbare Markt nochmals erheblich erweitern. Die Grundlage für diese Hoffnung liefern die bisherigen Daten. GS-1179 hatte in einer umfassenden Proof-of-Concept-Studie eine außergewöhnlich starke antivirale Aktivität gezeigt. Bei der wöchentlichen 50-Milligramm-Dosis wurde die HSV-2-Shedding-Rate gegenüber Placebo um 98 Prozent reduziert. Bei Proben mit hoher Viruslast wurden sogar Rückgänge von über 99% berichtet – ein Surrogatparameter für Übertragungsverhinderung. Die Daten waren so stark, dass Gilead im Dezember 2025 die Option zur Übernahme des gesamten HSV-Programms noch vor finalem Studienabschluss ausübte und damit die weitere Entwicklung und Vermarktung übernahm. Zwar ist eine drastische Verringerung der Virusabgabe noch kein endgültiger Beweis dafür, dass ein Medikament die sexuelle Übertragung von HSV verhindert. Für die Investmentthese ist aber bereits heute entscheidend, dass Gilead diese Möglichkeit selbst in seinen Entwicklungsplan aufgenommen hat. Die Präventionsfantasie ist damit nicht mehr nur eine Spekulation von Anlegern oder der HSV-Community, sondern Bestandteil der strategischen Überlegungen des Pharmakonzerns. ## PrEP-Faktor wird die Story zusätzlich befeuern Noch interessanter wird die Geschichte durch die Verbindung mit HIV-PrEP. Gilead verfügt in diesem Bereich bereits über eine außergewöhnliche Infrastruktur und baut seine Position in der Prävention weiter aus. Der Konzern arbeitet an langwirksamen HIV-PrEP-Ansätzen und treibt seine Präventionsplattform mit hoher strategischer Priorität voran. Sie gilt als zentraler strategischer Wachstumstreiber. Die Überlegung dahinter ist vergleichsweise einfach. Menschen, die regelmäßig HIV-PrEP nutzen, gehören zu einer Population mit einem erhöhten Bedarf an Prävention sexuell übertragbarer Infektionen. Sollte GS-1179 eines Tages nicht nur Herpesausbrüche unterdrücken, sondern auch die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung signifikant reduzieren, könnte Gilead den Wirkstoff theoretisch in eine bereits bestehende Präventionsinfrastruktur integrieren. Das wäre kein klassischer Launch eines weiteren HSV-Medikaments. Es wäre der Versuch, eine zusätzliche antivirale Präventionskomponente an eine bestehende Plattform anzudocken. Genau hier liegt nach unserer Einschätzung die größte Veränderung gegenüber der bisherigen Bewertung von Assembly Biosciences. Der potenzielle Markt von GS-1179 muss nicht mehr bei den Patienten enden, die bereits unter häufigen Genitalherpes-Rezidiven leiden. Er könnte sich über chronische Suppression und eine mögliche Reduktion der Transmission bis hin zu breiteren Präventionspopulationen entwickeln. ## Aus einem Blockbuster könnte eine Milliardenplattform werden Das eröffnet eine völlig andere Größenordnung. Für ein Basisszenario, in dem GS-1179 lediglich im Bereich des rezidivierenden Genitalherpes erfolgreich ist, halten wir langfristig einen globalen Spitzenumsatz im Bereich von zwei bis vier Milliarden US-Dollar für denkbar. Sollte sich daraus eine breitere chronische Suppression entwickeln, könnte die Größenordnung aus unserer Sicht eher bei vier bis sechs Milliarden Dollar liegen. Bei einem klinisch nachgewiesenen Effekt auf die Übertragung würde sich das Potenzial nochmals deutlich erhöhen. Zusammen mit einer möglichen Ausweitung auf HSV-1 und insbesondere auf Präventionspopulationen halten wir in einem ausgeprägten Bull-Case inzwischen einen Spitzenumsatz von zehn bis 15 Milliarden US-Dollar oder mehr für vorstellbar. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/3abcfe25-36ce-474c-9183-14674315cd7a.jpg)Quelle: KI Diese Zahlen sind ausdrücklich keine Unternehmensprognose. Sie sind ein Szenariomodell und hängen von mehreren bislang offenen Fragen ab. Vor allem ist heute noch nicht final bewiesen, dass GS-1179 die HSV-Übertragung verhindert, und auch die langfristige Sicherheit, Wirksamkeit und optimale Dosierung müssen in größeren Studien bestätigt werden. Es ist aber kein Geheimnis, dass sich in der Virologie starke Proof-of-Concept-Ergebnisse mit einer aussagekräftigen Anzahl an Patienten recht zuverlässig auf spätere Studien übertragen lassen. ## Die HSV-Community zeigt, wie groß der ungedeckte Bedarf ist Die [Reaktion der HSV-Community](https://www.reddit.com/r/HerpesCureResearch/comments/1vnn8ar/phase_2_gs1179_expected_to_initiate_by_year_end/) zeigt gleichzeitig, welches kommerzielle Problem hier gelöst werden könnte. In den aktuellen Diskussionen wird das GS-1179-Update mit großer Hoffnung aufgenommen. Besonders die Passage zur möglichen Präventionsanwendung in Verbindung mit HIV-PrEP wird hervorgehoben. Nutzer sprechen von super aufregenden News und einem wichtigen Entwicklungsschritt. Ein anderer Kommentator bringt die Stimmung der Community auf den Punkt: Die Betroffenen brauchen einen solchen Ansatz dringend. Die Kommentare zeigen, was bei der kommerziellen Betrachtung von GS-1179 nicht unterschätzt werden sollte: HSV ist eine chronische, weit verbreitete Infektion mit einem erheblichen ungedeckten Bedarf. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass weltweit hunderte Millionen Menschen mit HSV-2 und Milliarden Menschen mit HSV-1 infiziert sind. Die Zahl der Menschen mit wiederkehrenden oder klinisch relevanten Symptomen ist deutlich kleiner, aber selbst dieser Teilmarkt ist erheblich. Sollte sich die Anwendung von der Therapie in Richtung Prävention verschieben, würde die potenzielle Zielgruppe nochmals erheblich wachsen. ## Finanziell plötzlich extrem gut aufgestellt Hinzu kommt ein für Assembly entscheidender finanzieller Faktor. Das Unternehmen ist nicht mehr in der klassischen Situation eines kleinen Biotechs, das nach jeder klinischen Studie um seine Finanzierung kämpfen muss. Ende Juni verfügte Assembly über 320,4 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln. Nach der im Mai abgeschlossenen Finanzierung über brutto 115 Millionen US-Dollar und unter Einbeziehung einer weiteren erwarteten 75-Millionen-Dollar-Zahlung von Gilead im vierten Quartal sieht das Management die Finanzierung des Unternehmens mittlerweile bis ins Jahr 2029 gesichert. Das verändert auch die Verhandlungsposition von Assembly. Denn Ende 2026 muss eine weitere strategische Entscheidung fallen. Nachdem Gilead seine kommerziellen Kostenschätzungen für das HSV-Programm vorgelegt hat, kann Assembly entscheiden, ob es sich mit 40 Prozent an den US-Kosten und Gewinnen beteiligen will. Alternativ kann das Unternehmen bei einem klassischen Lizenzmodell bleiben und auf Meilensteine sowie gestaffelte Royalties setzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Opt-in oder Übernahme? Für Assembly könnte diese Entscheidung enorme Bedeutung bekommen. Bei einem kleinen Produkt wäre die klassische Lizenzierung wahrscheinlich die risikoärmere Variante. Sollte GS-1179 jedoch tatsächlich zu einem Milliardenprodukt werden, könnte der 40-prozentige US-Profit-Share eine außergewöhnlich wertvolle Option darstellen. Assembly würde dann nicht nur über Lizenzzahlungen an einem Erfolg partizipieren, sondern einen erheblichen Teil der US-Wirtschaftlichkeit des Produkts direkt abschöpfen. Gilead als weltweit führender Pharmakonzern im Bereich antiviraler Erkrankungen beginnt offenbar damit, die strategische Reichweite des Programms selbst zu erweitern und im Hintergrund an einer neuen Franchise zu arbeiten. Auffällig dabei: Gegenüber dem Kapitalmarkt schweigt der Konzern weiterhin zu seinen HSV-Ambitionen, dabei könnte es nach HIV die wichtigste Säule in der Zukunft des Unternehmen werden. Nur wer genauer recherchiert, weiß bereits jetzt um die Bedeutung für Gilead. So hatte es nach der Einlizenzierung der HSV-Wirkstoffe von Assembly Biosciences auf einer wissenschaftlichen Konferenz der Herpes Cure Advocacy seinerzeit von einem Entwicklungsleiter Gileads vielsagend geheißen: > Wir sind uns des Potenzials des Herpes-simplex-Virus im Allgemeinen bewusst (...) Wir sind auf jeden Fall sehr daran interessiert, unser Virologie-Portfolio auszubauen (...) Wir werden so zügig wie möglich vorgehen (...) Wir versuchen, alle potenziellen Möglichkeiten mit diesen beiden Wirkstoffen auszuloten (...) Die öffentliche Bekanntgabe, dass wir diese Wirkstoffe einlizenzieren, ist ein Beleg für Gileads zukunftsorientiertes Engagement im Bereich HSV (...) Wir freuen uns darauf, in naher Zukunft weitere Neuigkeiten zur Entwicklung bekannt zu geben. Es liegt nun auf der Hand, dass Gilead eine Gesamtübernahme Assemblys einer 40%-Profitabgabe wahrscheinlich vorziehen würde, zumal man bereits ein gutes Viertel am Unternehmen besitzt. Es bleibt die Frage, ob Gilead einen entsprechenden Preis wird bieten können, um einen Opt-in Assemblys zu verhindern. Die Frage, ob Gilead GS-1179 weiterentwickelt, ist mit mehreren Ausrufezeichen beantwortet. Die Möglichkeit einer deutlich größeren Franchise inklusive chronischer HSV-Suppression, potenzieller Transmission Reduction, HSV-1 und einer langfristig möglicherweise breiteren Präventionsstrategie inklusive HIV macht die Story immer größer. Während Assembly-CEO Jason Okazaki von „großen Fortschritten in allen Bereichen der Pipeline“ spricht, könnte sich GS-1179 nun als entscheidender Hebel in einem Übernahmeszenario erweisen. In meinem [letzten Update](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-der-wichtigste-hsv-moment-der-biotech-geschichte-steht-bevor/) im Juni schrieb ich: > Ich sehe eine hohe Wahrscheinlichkeit auf eine Übernahme durch Gilead bis zum Ablauf der bestehenden Standstill-Vereinbarung im Oktober dieses Jahres – zu einem Vielfachen des gegenwärtigen Kurses. Kommt es anders, dürfte der kommende Entwicklungsplan dennoch der Moment sein, in dem der Markt beginnt, das wahre kommerzielle Potenzial der HSV-Franchise einzupreisen. Die neuesten Entwicklungen könnten meine frühere Einschätzung kaum stärker untermauern. Die Aktie legte bereits gestern unter großen Umsätzen zweistellig zu und erreichte erstmals seit Monaten wieder die Marke von 30 US$. Als Erinnerung: Wir haben die Aktie noch letztes Jahr zu Kursen unter 8 US$ gekauft. Assembly-Aktionäre stehen damit nun aus meiner Sicht vor extrem spannenden Wochen und einer potenziell in eine Übernahme mündenden Kursrallye. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [BioNTech-Aktie stürzt ab: Krebs-Hoffnung verpufft?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-stuerzt-ab-krebs-hoffnung-verpufft/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Für die BioNTech-Aktie ist dieser Freitag ein herber Rückschlag. Die Papiere des Mainzer Biotech-Konzerns geraten nach einer überraschenden Nachricht aus der klinischen Forschung deutlich unter Druck und verlieren zeitweise zweistellig. Das Unternehmen beendet vorzeitig eine wichtige Phase-2-Studie mit dem personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff Autogene Cevumeran bei Darmkrebs-Patienten. An der Börse reagieren Anleger nervös. ## Warum die Nachricht so schwer wiegt Der Grund für das Studienende ist besonders bitter. Ein unabhängiges Expertengremium stellte eine numerische Ungleichverteilung bei der Gesamtüberlebenszeit zwischen den Behandlungsgruppen fest. Die Experten kamen zu dem Schluss, dass eine Fortsetzung der Studie voraussichtlich keinen Wirksamkeitsvorteil mehr zeigen würde. Neue Sicherheitssignale wurden dagegen nicht festgestellt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der Rückschlag trifft BioNTech im falschen Moment Denn BioNTech braucht dringend neue Erfolgsgeschichten. Nach dem spektakulären Corona-Impfstoffgeschäft soll die Onkologie zum nächsten großen Wachstumstreiber werden. Genau diese Zukunftsvision gerät nun unter Druck. Besonders ungünstig ist das Timing, weil der Konkurrent Moderna erst vor wenigen Tagen mit positiven Daten zu einem personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff für Furore gesorgt und damit die Fantasie für die gesamte Technologie neu entfacht hatte. ## Noch ist die Krebsstory nicht gescheitert Trotz des heutigen Kursrutsches wäre es allerdings falsch, BioNTechs gesamte Onkologie-Strategie abzuschreiben. Das Unternehmen verfügt weiterhin über eine breite Pipeline und hatte zuletzt 14 zulassungsrelevante klinische Studien in der Entwicklung. Für 2026 sind zudem weitere wichtige Daten aus spätklinischen Programmen angekündigt. ## Milliarden auf der Bank, Milliarden im Feuer Finanziell besitzt BioNTech weiterhin einen enormen Puffer. Ende Juni verfügte das Unternehmen über 16,6 Milliarden Euro an liquiden Mitteln und Wertpapieranlagen. Gleichzeitig ist der Konzern inzwischen tief in der Verlustzone: Im ersten Halbjahr 2026 lag der Nettoverlust bei 1,35 Milliarden Euro, während der Umsatz auf 223,7 Millionen Euro zurückging. Die Jahresprognose wurde auf 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro Umsatz gesenkt. ## Jetzt zählt jedes Studiendatum Damit wird die BioNTech-Aktie zunehmend zu einer Wette auf die klinische Pipeline. Der Corona-Bonus ist Geschichte, die laufenden Geschäfte können die hohen Forschungsausgaben nicht mehr allein tragen. Für Anleger bedeutet das enorme Chancen, aber auch erhebliche Rückschlagrisiken. Jeder positive Studiendatensatz kann die Aktie neu beflügeln – jeder weitere Fehlschlag könnte dagegen die Bewertung weiter unter Druck setzen. Nachdem die BioNTech-Aktie zuletzt noch von einem Hype rund um den Konkurrenten Moderna profitieren konnte und auch wir [schnelle zweistellige Rendite](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-no-brainer-club-realisiert-15-innerhalb-weniger-stunden/) eingefahren haben, ist der heutige Kursrutsch eine normale Reaktion auf eine schlechte Nachricht. Er zeigt, wie hoch die Erwartungen an BioNTechs Krebsforschung inzwischen sind. Der Darmkrebs-Rückschlag zerstört die mRNA-Hoffnung nicht, macht die bevorstehenden Daten aus den übrigen Programmen aber umso wichtiger. Für BioNTech beginnt damit eine entscheidende Phase: Das Unternehmen muss beweisen, dass aus dem einstigen Corona-Erfolg tatsächlich ein breit aufgestellter Pharmakonzern werden kann. An der Börse dürfte in den kommenden Monaten deshalb weniger die Vergangenheit zählen als eine einzige Frage: Welches der vielen Krebsprogramme wird als erstes wirklich liefern? **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit. Einer unserer aktuellen Top-Favoriten konnte sich bereits vervielfachen und steht vor einem weiteren großen Kurssprung. [Erfahre hier mehr über unseren Biotech-Tipp des Jahres.](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/) ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 26 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech, BioNTech-Aktie --- ### [Volkswagen-Aktie: Aufstieg zum Rüstungskonzern?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-aufstieg-zum-ruestungskonzern/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Volkswagen könnte für das angeschlagene Werk in Osnabrück eine ungewöhnliche Zukunftslösung gefunden haben. Aktuellen Bloomberg-Informationen zufolge ist eine Zusammenarbeit mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael im Gespräch. Dort könnten künftig Komponenten und Unterstützungssysteme für das israelische Luftverteidigungssystem „Iron Dome“ gefertigt werden. Für die VW-Aktie ist die Nachricht vor allem strategisch interessant. Der mögliche Auftrag dürfte den Konzern finanziell zunächst kaum bewegen. Viel wichtiger ist die Perspektive, industrielle Kapazitäten künftig auch außerhalb des klassischen Autogeschäfts zu nutzen und damit einen Teil der Überkapazitäten abzubauen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## VW bleibt eine Turnaround-Wette Die eigentlichen Probleme liegen weiterhin im Kerngeschäft. Volkswagen kämpft mit hohen Kosten, schwachen Margen, Überkapazitäten und zunehmendem Wettbewerbsdruck aus China. Im ersten Halbjahr 2026 fiel das operative Ergebnis um rund zwölf Prozent. Für das Gesamtjahr hat VW seine Umsatzprognose nach unten korrigiert. ## Entscheidung im September Für Anleger dürfte deshalb die anstehende Aufsichtsratssitzung am 4. September deutlich wichtiger sein. Im Mittelpunkt steht der Konzernumbau. Kostensenkungen, mögliche Kapazitätsanpassungen und die Zukunft deutscher Standorte entscheiden darüber, ob VW seine operative Rendite nachhaltig steigern kann. ## Rüstung als Signal für den Wandel Der mögliche „Iron Dome“-Auftrag könnte dennoch ein wichtiges Signal sein: Ein VW-Werk muss künftig nicht zwangsläufig ausschließlich Autos produzieren. Gelingt es dem Konzern, Standorte flexibler zu nutzen, könnte dies beim Umbau helfen und gleichzeitig industrielle Wertschöpfung in Deutschland sichern. ## Rüstungsfantasie trifft Value-Story Das potenzielle Rüstungsgeschäft könnte der VW-Aktie fraglos neue Fantasie verleihen. Während klassische Autohersteller unter schwacher Nachfrage, Preisdruck und hohen Kosten leiden, boomt Europas Verteidigungsindustrie. Sollte Volkswagen tatsächlich zusätzliche Aufträge aus diesem Bereich gewinnen, könnte das für einzelne Standorte eine attraktive Perspektive eröffnen. Für eine grundlegende Neubewertung der Aktie reicht das allerdings noch nicht: Dafür muss VW vor allem zeigen, dass der Konzern seine Kosten dauerhaft in den Griff bekommt und die operative Marge wieder deutlich steigern kann. Die Rüstungsfantasie allein rechtfertigt keinen Kauf der VW-Aktie. Dafür ist das mögliche Geschäft im Verhältnis zum Gesamtkonzern zu klein. Interessant bleibt Volkswagen vielmehr als günstig bewertete Turnaround-Wette. Entscheidend ist, ob es dem Management gelingt, Kosten und Überkapazitäten nachhaltig zu reduzieren und gleichzeitig das operative Geschäft wieder profitabler zu machen. Der mögliche Einstieg in die Rüstungsproduktion ist deshalb weniger der neue Investmentcase als vielmehr ein ungewöhnliches Beispiel für die tiefgreifende Transformation, vor der Volkswagen steht. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 42 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Porsche-Vorzugsaktie: Gefangen in der Range?](https://www.sharedeals.de/porsche-vorzugsaktie-gefangen-in-der-range/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Porsche-Vorzugsaktie bewegte sich zuletzt in einer Handelsspanne zwischen 44 und 47 €. Eine klare Tendenz in eine bestimmte Richtung war dabei nicht erkennbar. Am Freitag notiert die Aktie aktuell bei rund 46,80 € und damit auf dem Niveau zum Jahresanfang. Damit stellt sich die Frage: Kann die Aktie die Range nach oben durchbrechen? ## Profitabilität gesteigert Wie alle deutschen Automobilkonzerne befindet sich auch Porsche in einem umfassenden Transformationsprozess. Dabei geht es um Kapazitätsanpassungen, Stellenabbau und Kostensenkungen. Der neue CEO Michael Leiters will den Konzern neu aufstellen. Porsche soll schlanker, schneller und seine Produkte noch begehrlicher werden. Der Transformationsprozess ist dabei bereits weit fortgeschritten. Der Umsatz sank im ersten Halbjahr von 18,2 auf 17,2 Milliarden €. Der Absatz verringerte sich um rund 24.000 auf etwa 122.300 Fahrzeuge. Damit setzte sich der Umsatzrückgang aus dem ersten Quartal auch im zweiten Quartal fort. Positiv entwickelte sich dagegen die Ertragslage. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich von 1,0 auf 1,35 Milliarden €. Die operative Marge stieg von 5,5 auf 7,8%. Hier machten sich die bereits umgesetzten Transformationsmaßnahmen positiv bemerkbar. Auch der Gewinn je Aktie entwickelte sich erfreulich und stieg im zweiten Quartal von 0,22 auf 0,80 €. Der Netto-Cashflow im Automobilbereich erhöhte sich von 0,4 auf 1 Milliarde €. Insgesamt geht die Entwicklung in die richtige Richtung. Dies gilt insbesondere für die Profitabilität. Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Leiters erklärte: > Das Porsche-Team hat in den vergangenen sechs Monaten sehr intensiv und diszipliniert an unserer Strategie gearbeitet. Vor uns liegt aber noch sehr viel Arbeit, um Porsche robust für die herausfordernde Zukunft aufzustellen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Porsche+&stockidentifier=symbol%3AP911) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose bestätigt Für das Gesamtjahr zeigt sich der Konzern weiterhin zuversichtlich und bestätigte seine Prognose. Demnach rechnet Porsche mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden €. Die operative Umsatzrendite soll zwischen 5,5 und 7,5% liegen. Da sie im ersten Halbjahr bei 7,8% lag, könnte die Profitabilität in der zweiten Jahreshälfte etwas niedriger ausfallen. Strategie „Sportwagenschmiede 35“ kurz vor dem Abschluss Porsches neue Strategie „Sportwagenschmiede 35“ steht kurz vor der Finalisierung. Ziel der Strategie ist es, die Ertragskraft, die Cash-Generierung und die Widerstandsfähigkeit des Konzerns nachhaltig zu stärken. Der Fokus liegt dabei klar auf der Marke, den Kunden und den Produkten. Gleichzeitig soll die Organisation weiter gestrafft und effizienter aufgestellt werden. ## Bewertung Der Sportwagenhersteller befindet sich mit seiner Transformation grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis sämtliche Maßnahmen umgesetzt und ihre positiven Effekte vollständig sichtbar werden. Weitere Kapazitätsanpassungen dürften dabei unvermeidlich sein. Positiv ist, dass Porsche seine Profitabilität trotz des Umsatzrückgangs deutlich steigern konnte. Die Aktienkurse der Automobilbranche dürften sich jedoch auch künftig volatil entwickeln. Weitere Rücksetzer sind daher nicht auszuschließen. Das Gröbste dürfte bei Porsche überstanden sein. Dennoch gehe ich davon aus, dass sich der Aktienkurs vorerst weiter seitwärts bewegen wird. Für langfristig orientierte Anleger bietet das aktuelle Kursniveau aus meiner Sicht weiterhin interessante Einstiegsmöglichkeiten. Was zudem für die Aktie spricht, ist die Dividendenrendite von derzeit 2,1 %. Allerdings bieten andere Automobilaktien teilweise deutlich höhere Renditen, beispielsweise die des Mutterkonzerns Volkswagen. **Ergänzend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. ## ℹ️ Porsche AG in Kürze - Der Sportwagenhersteller Porsche AG (WKN: PAG911) mit Sitz in Stuttgart ist seit Ende September an der Frankfurter Börse gelistet und nicht zu verwechseln mit der ebenfalls börsennotierten Porsche Automobil Holding SE. - Die Produktion erfolgt überwiegend in Stuttgart-Zuffenhausen sowie in Leipzig und Bratislava. - Die im DAX notierte Vorzugsaktie kommt auf eine Börsenbewertung von 21,3 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Almonty-Aktie mit starkem Comeback – wie weit geht die Rally?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-starkem-comeback-wie-weit-geht-die-rally/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Almonty ist nach der deutlichen Korrektur wieder ordentlich Bewegung drin. Vom Tief bei rund 11 US$ hat sich die Aktie mittlerweile bis auf knapp 19 US$ zurückgekämpft und damit einen großen Teil der Verluste wieder aufgeholt. Dazu kommen einige Entwicklungen beim Unternehmen selbst, die den Blick auf die Aktie aktuell nochmal interessanter machen. ## Sangdong kommt immer mehr ins Rollen Einer der wichtigsten Punkte bei Almonty bleibt die Sangdong-Mine in Südkorea. Jahrelang war das Projekt vor allem eine große Wette auf die Zukunft, mittlerweile geht es aber immer stärker darum, die Produktion hochzufahren und tatsächlich Wolfram auf den Markt zu bringen. Das Timing könnte für Almonty dabei kaum besser sein. Wolfram wird unter anderem in der Verteidigungsindustrie, Luft- und Raumfahrt, Halbleiterproduktion und für besonders widerstandsfähige Werkzeuge gebraucht. Gleichzeitig kommt ein großer Teil des weltweiten Angebots weiterhin aus China und genau diese Abhängigkeit möchten die USA und andere westliche Länder zunehmend reduzieren. Sangdong bekommt dadurch nochmal eine ganz andere Bedeutung, denn hier entsteht außerhalb Chinas eine größere neue Wolframquelle. Dazu hat Almonty seinen langfristigen Abnahmevertrag für die Mine zuletzt ausgeweitet. Das vereinbarte Volumen wurde um 40% erhöht, die Laufzeit um weitere sechs Jahre verlängert und auch bei den Preisen konnte das Unternehmen bessere Konditionen vereinbaren. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Aktie kämpft sich wieder nach oben Auch im Chart hat sich die Lage in den letzten Wochen wieder deutlich verbessert. Nach dem Hoch bei rund 24 US$ ging es für die Almonty-Aktie zwischenzeitlich bis auf etwa 11 US$ zurück. Dort kamen die Käufer allerdings ziemlich deutlich zurück und mittlerweile steht der Kurs wieder bei knapp 19 US$. Wichtig war dabei der Bereich um 16,40 US$. Diese Zone hatte zuvor schon mehrfach eine Rolle gespielt und wurde mit der jüngsten Bewegung wieder nach oben durchbrochen. Solange sich die Aktie darüber halten kann, sieht die Erholung erstmal weiter ordentlich aus. Nach oben wartet jetzt allerdings der schwierigere Teil. Zwischen rund 19 und 21,50 US$ liegt eine Zone, in der in den vergangenen Monaten ziemlich viel gehandelt wurde und in der Almonty schon mehrfach Probleme bekommen hat. Schafft die Aktie auch hier den Sprung darüber, wäre anschließend wieder mehr Platz und das bisherige Hoch im Bereich von 24 US$ könnte erneut interessant werden. Dreht der Kurs dagegen wieder nach unten, wäre die Zone um 16,40 US$ erstmal die wichtigste Unterstützung. Darunter würde sich das Chartbild wieder etwas eintrüben und anschließend könnte auch der Bereich zwischen 13 und 14 US$ wieder ins Spiel kommen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-28-um-13.51.38.png)Almonty-Aktie Nach der starken Erholung steht die Almonty-Aktie jetzt an einem ziemlich interessanten Punkt. Fundamental spricht mit dem Hochfahren von Sangdong und der hohen Nachfrage nach Wolfram weiterhin einiges für das Unternehmen. Im Chart muss der Kurs nach dem schnellen Anstieg aber erstmal durch den Bereich zwischen 19 und 21,50 US$ kommen. Gelingt das, wäre auch das bisherige Hoch bei rund 24 US$ wieder in Reichweite. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,45 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse --- ### [D-Wave Quantum-Aktie – ist die Sorge berechtigt?](https://www.sharedeals.de/d-wave-quantum-aktie-wie-viel-potenzial-steckt-noch-drin/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei D-Wave Quantum hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan. Während bei Quantencomputing noch immer viel darüber gesprochen wird, was die Technologie irgendwann einmal leisten könnte, kann D-Wave mittlerweile auf immer mehr Anwendungen verweisen, die tatsächlich bei Unternehmen zum Einsatz kommen. Das könnte für die weitere Entwicklung der Aktie ziemlich wichtig werden. ## Bei NTT DOCOMO läuft bereits die zweite Anwendung Ein gutes Beispiel dafür kommt aus Japan. D-Wave Quantum und NTT DOCOMO haben am 18. August bekannt gegeben, dass mittlerweile die zweite mit D-Wave entwickelte Quantenanwendung im laufenden Netzbetrieb eingesetzt wird. Und hier geht es nicht einfach nur um einen Test, sondern um die Optimierung des Mobilfunknetzes eines Anbieters mit mehr als 93 Millionen Kunden. Die Ergebnisse können sich dabei durchaus sehen lassen. Mit der neuen Anwendung konnten die sogenannten Location-Registration-Signale zu Spitzenzeiten um 65,3% reduziert werden, gleichzeitig gingen die Paging-Signale um 7% zurück. Vereinfacht gesagt versucht DOCOMO damit, bestimmte Abläufe im Mobilfunknetz effizienter zu steuern und die Belastung des Netzes zu reduzieren. Für D-Wave ist dabei weniger die einzelne Prozentzahl entscheidend, sondern dass die eigene Technologie bereits zum zweiten Mal bei DOCOMO im Produktivbetrieb landet. Solche Anwendungen braucht das Unternehmen, um zu zeigen, dass Quantum Annealing eben nicht nur im Labor funktioniert, sondern Unternehmen damit heute schon reale Probleme lösen können. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Auch bei den Aufträgen geht deutlich mehr Dass sich langsam mehr kommerzielles Interesse entwickelt, hat man auch bei den Zahlen Anfang August gesehen. Im ersten Halbjahr kamen die Bookings auf 35,5 Millionen US$ und lagen damit mehr als 1.120% über dem Vorjahr. Die noch ausstehenden vertraglichen Leistungsverpflichtungen erreichten 40,7 Millionen US$ und haben sich gegenüber dem Vorjahr damit ebenfalls vervielfacht. Bei den Einnahmen aus dem Quantum-Computing-as-a-Service-Geschäft kamen im ersten Halbjahr bereits 37,3% aus Anwendungen im Produktivbetrieb. D-Wave verdient also zunehmend Geld damit, dass Kunden die Technologie tatsächlich für laufende Aufgaben einsetzen und nicht nur damit experimentieren. Dazu kommen immer größere Namen. AT&T hat die Zusammenarbeit Ende Juli ausgeweitet, nachdem bei einem Optimierungsproblem die Rechenzeit von ungefähr einer Stunde auf weniger als 15 Sekunden reduziert werden konnte. Anfang August kam außerdem eine Zusammenarbeit mit Nasdaq Verafin dazu, bei der untersucht wird, ob Quantum-Hybrid-Technologie bei der Erkennung von Betrug, Geldwäsche und anderen Finanzdelikten helfen kann. Bei Verafin handelt es sich allerdings zunächst um einen Proof of Concept und noch nicht um einen produktiven Einsatz. ## Eine ganz frische Meldung gibt es ebenfalls Nicht jede aktuelle Nachricht kommt bei den Anlegern allerdings gut an. CFO John Markovich wird D-Wave zum 2. September verlassen und in den Ruhestand gehen. Greg Golkov, bisher Senior Vice President of Finance, übernimmt zunächst als Acting CFO. Markovich war fünf Jahre im Unternehmen und begleitete unter anderem den Börsengang sowie Kapitalaufnahmen von insgesamt mehr als 900 Millionen US$. D-Wave betonte dabei auch, dass der Rücktritt nicht auf Unstimmigkeiten mit dem Unternehmen zurückzuführen sei. An der Börse sorgte die Nachricht trotzdem erstmal für ordentlich Druck und die D-Wave-Aktie verlor am Mittwoch rund -8 %. Ganz überraschend ist die Reaktion nicht, denn ein Wechsel auf dem CFO-Posten sorgt erstmal für Unsicherheit und bei D-Wave kommt noch dazu, dass das Unternehmen für den weiteren Ausbau viel Kapital benötigt. An der grundsätzlichen Story ändert der Wechsel zwar erstmal wenig, die Reaktion der Aktie zeigt aber ziemlich gut, dass Anleger bei solchen Meldungen momentan durchaus nervös werden. Bei D-Wave ist in den letzten Wochen einiges zusammengekommen. Während immer mehr Anwendungen tatsächlich bei großen Unternehmen zum Einsatz kommen, hat der Rücktritt des Finanzchefs erstmal wieder für etwas Unsicherheit gesorgt. Am Ende wird es darauf ankommen, ob aus den vielen Partnerschaften auch immer mehr Umsatz entsteht. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6,67 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** D-Wave, D-wave Quantum, D-Wave-Aktie --- ### [Affirm-Aktie +13%: Die bessere Alternative zu PayPal](https://www.sharedeals.de/affirm-aktie-13-die-bessere-alternative-zu-paypal/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Affirm-Aktie schießt am Freitagvormittag um +13% in die Höhe und klettert damit auf ein neues Jahreshoch. Fielen die Quartalszahlen des Fintech-Unternehmens so gut aus und ist die Aktie ein interessanteres Investment als PayPal? ## Starke Wachstumsdynamik Die für das zweite Quartal vorgelegten Zahlen von Affirm fielen sehr stark aus. Vor allem beim Zahlungsvolumen und der Profitabilität konnte das US-Fintech positiv überraschen. Der Umsatz des Buy-now-pay-later-Spezialisten stieg im abgelaufenen Vierteljahr um 33% gegenüber dem Vorjahresquartal auf 1,17 Milliarden US$. Der über Affirm abgewickelte Bruttowarenwert summierte sich auf 14,1 Milliarden US$ — ein Anstieg von 36% im Jahresvergleich. Die Zahl der aktiven Kunden wuchs um 21 % auf 27,8 Millionen. Die Anzahl der Transaktionen pro aktivem Nutzer kletterte auf durchschnittlich 7,0. Und die Kundenbindung erwies sich als außerordentlich hoch. 96% aller Transaktionen im abgelaufenen Quartal stammten von wiederkehrenden Nutzern. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit der Affirm Card. Das über die Karte gelaufene Warenvolumen schoss um 120% in die Höhe. Und nicht zuletzt überzeugten auch die Ergebniskennzahlen von Affirm. Der Reingewinn erhöhte sich auf 1,62 Milliarden US$, was jedoch ein irreführender Wert ist, denn er enthielt einen einmaligen Steuerertrag in Höhe von 1,45 Milliarden US$. Trotzdem war das letzte Quartal mit einem operativen Ergebnis von 144 Millionen US$ das profitabelste der Unternehmensgeschichte. Angesichts der sehr dynamischen Entwicklung im letzten Vierteljahr blickt das Affirm-Management noch optimistischer in die Zukunft. Im zur Jahresmitte begonnenen neuen Geschäftsjahr soll der Umsatz um 30 bis 35% steigen. Zudem wird erwartet, dass der Bruttowarenwert für das Gesamtjahr die Marke von 64 Milliarden US$ überschreitet. Du willst in der Fintech-Branche auf der Höhe der Zeit sein? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Affirm&stockidentifier=symbol%3AAFRM)! ## Vom Jahres- auf das 2-Jahreshoch Nachdem die Affirm-Aktie Ende März auf ihr Jahrestief gefallen war, konnte sie sich in den darauffolgenden Monaten wieder stark erholen. Durch den heutigen Kursgewinn gelingt dem Tech-Titel der Sprung auf ein neues Jahreshoch. Auch zum 2-Jahreshoch bei 92 US$ ist es nur noch ein Katzensprung. ## Darum ist Affirm vielversprechender als PayPal Für mich ist die Affirm-Aktie eine spannenderes Investment als die PayPal-Aktie. Das liegt vor allem an der Dynamik der Geschäftsentwicklung. Im Gegensatz zu PayPal, das nur noch im mittleren einstelligen Bereich wächst, generiert Affirm Wachstumsraten von über 30%. Das Fintech hat sich als sehr erfolgreicher Anbieter von BNPL-Dienstleistungen etabliert. Affirm hat den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft und ist in der Lage, seine Plattform bzw. seine Produkte erfolgreich zu skalieren. Vor allem die Affirm Card scheint sich als durchschlagender Erfolg zu erweisen. Das ist eine nicht zu unterschätzende Entwicklung, denn sie reduziert die immer noch bestehende Abhängigkeit Affirms von einigen wenigen Kunden. Die fünf größten Händler- und Plattformpartner (darunter Schwergewichte wie Amazon und Shopify) machten im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 44% des gesamten Bruttowarenwerts aus. Diese Kundenabhängigkeit ist jedoch im Sinken begriffen. Vor einem Jahr lag der Anteil der Top5 am GMV noch bei 47% Durch die Gewinnung neuer Partner und den Ausbau des Direktkundengeschäfts schafft es Affirm zunehmend, sich aus der Abhängigkeit von einigen Großkunden zu lösen. Das Netzwerk des Fintechs wuchs bis Ende Juni 2026 auf ca. 571.000 aktive Händler, gut 50% mehr als noch vor einem Jahr. Abschließend: Weitere vielversprechende Aktien findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Die Bewertung der Affirm-Aktie mit einem Forward-KGV von 40 halte ich vor diesem Hintergrund nicht für zu hoch. Der BNPL-Anbieter zeigt eine ungebrochen hohe Wachstumsdynamik und hat meiner Meinung nach noch deutliches Potenzial bei der Marge. Die Affirm-Aktie ist in meinen Augen ein vielversprechenderes Investment als die PayPal-Aktie. Sie hat ihre besten Tage noch vor sich. ## ℹ️ Affirm in Kürze - Affirm (WKN: A2QL1G) ist ein 2012 gegründetes Fintech-Unternehmen mit Sitz in San Francisco. - Das Unternehmen bietet Kunden sogenannte Buy-now-pay-later-Finanzierungen zum Kauf von Konsumgütern an. - Darüber hinaus bietet Affirm Kunden eine Debit-Karte an, über die sie BNPL-Finanzierungen nutzen können. - Affirm notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist derzeit ca. 26 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Marvell Technology-Aktie -8%: Was ist daran enttäuschend?](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-8-was-ist-daran-enttaeuschend/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Marvell Technology-Aktie reagiert am Freitagmorgen mit einem Kurssturz von -8% auf die gestern nach Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen. Fielen sie denn so schlecht aus und ist der in den letzten Monaten so stark gehypte Technologietitel nun kein Investment mehr wert? ## Starkes Wachstum und noch stärkeres voraus An den Quartalszahlen selbst kann die enttäuschte Reaktion der Marvell Technology-Aktie kaum gelegen haben. Sie fielen hervorragend aus und übertrafen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal, das im Juli zu Ende ging, um 37% gegenüber dem Vorjahr auf 2,74 Milliarden US$. Erwartet wurden im Vorfeld 2,71 Milliarden US$. Stärkster Umsatztreiber war das Geschäft mit Data Centers. Hier stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um 46% auf 2,17 Milliarden US$. Inzwischen macht das Rechenzentrengeschäft 79% des Gesamtumsatzes aus. Auch beim Gewinn konnte Marvell positiv überraschen. Die operative Marge stieg um 180 Basispunkte auf 36,6%. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 40% gegenüber dem Vorjahr auf 0,94 US$ und lag damit leicht über dem Analystenkonsens von 0,93 US$. Angesichts der starken Geschäftsentwicklung hob das Marvell-Management die Prognose für das gesamte GJ an. Statt eines Jahresumsatzes von 11,5 Milliarden US$ erwartet der Konzern nun 12,0 Milliarden US$. Und für das kommende GJ wurde die Umsatzerwartung sogar von 16,5 auf 18,0 Milliarden US$ angehoben. Du willst keine relevanten Entwicklungen in der KI-Branche verpassen? Höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Marvell+Technology&stockidentifier=symbol%3AMRVL)! ## Was gibt es hier denn zu meckern? Diese Frage werden sich viele Anleger stellen und die Antwort lautet wie so häufig bei stark wachsenden Technologieunternehmen wie Marvell Technology, dass die Zahlen zwar gut, aber eben nicht gut genug im Verhältnis zu den Erwartungen ausfielen, die bereits im Aktienkurs steckten. Der Earnings Beat war einfach zu klein, um noch einen Kurssprung auszulösen. Darüber hinaus war die Börse offenbar auch darüber enttäuscht, dass Marvell noch keine konkreten Details zur Partnerschaft mit Google lieferte. Der Markt hatte auf noch deutlichere Impulse oder eine konkretere Quantifizierung des Wachstumspotenzials aus der Kooperation mit Google im Bereich Custom Silicon (kundenspezifische KI-Chips) gehofft. Anleger hatten erwartet, dass dieses Geschäft schon 2027/28 massiv zum Umsatz beiträgt. Marvell signalisierte aber, dass der besonders große Effekt erst ab 2029 sichtbar wird. Das theoretische Volumen der Google-Kooperation beträgt bis zu 120 Milliarden US$, weshalb Marvell-Chef Murphy auch von einem „Monsterbetrag“ sprach. Wann und in welcher Höhe dieser Monsterbetrag allerdings kommen wird, ist eben noch unklar. ## Geht es jetzt wieder unter 200 US$? Charttechnisch ist der heutige Kurseinbruch der Marvell Technology-Aktie kein gutes Signal. Seit gut einem Monat befand sich der Tech-Titel in einer starken Erholungsrallye. Dieser Aufwärtstrend wird mit dem heutigen Tage durchbrochen. Ich gehe allerdings davon aus, dass der Kurs spätestens bei der Unterstützung von 210 US$ einen Boden finden wird. Kurse von unter 200 US$ halte ich für sehr unwahrscheinlich. ## Diese Aktie ist nicht überbewertet Ich kann die Enttäuschung der Börse und den starken Kursrückgang der Marvell Technology-Aktie nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist der Tech-Titel weiterhin einen Kauf wert, sowohl aus strategischer als auch aus bewertungstechnischer Hinsicht. Marvell ist das unverzichtbare Architekturunternehmen für moderne Rechenzentren. Zum einen ist der Konzern einer der führenden Lieferanten von maßgeschneiderten Chips, die für Hyperscaler, Neocloud-Provider und sonstige Rechenzentrenbetreiber eine immer größere Rolle spielen. Zum anderen gehört Marvell auch im Bereich der optischen Konnektivitätschips zu den führenden Unternehmen der Welt. In puncto Datenverarbeitung und -übertragung in Rechenzentren führt an diesem Technologieriesen kaum ein Weg vorbei. Mit einem Forward-KGV von 60 scheint die Marvell Technology-Aktie auf den ersten Blick sehr ambitioniert bewertet zu sein. Auf den zweiten Blick ist sie das jedoch nicht. Marvell wächst im laufenden und im kommenden Geschäftsjahr mit 45 bis 50%. Zudem hat der Tech-Konzern meiner Meinung nach noch weiteres Potenzial bei der Verbesserung seiner Profitabilität. Abschließend: Du willst weitere KI-Gewinner neben Marvell kennenlernen. Höchste Zeit für einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Ich sehe derzeit keine Überbewertung bei der Marvell Technology-Aktie. Anleger sollten größere Kursrückgänge zum Kauf nutzen. Marvell ist und bleibt einer der wichtigsten Player in Bezug auf den KI-Cloud-Boom. Die Wachstumsprognosen des Unternehmens (und auch Nvidia) zeigen, dass dieser Boom noch weitergehen wird. ## ℹ️ Marvell in Kürze - Marvell Technology (WKN: A3CNLD) ist ein Hersteller von Netzwerk-, Speicher- und Computerchips sowie Konnektivitätslösungen für verschiedene Branchen wie Rechenzentren, die Automobilindustrie, Carrier-Infrastruktur und Unternehmensnetzwerke. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien, betreibt jedoch auch Entwicklungszentren in Asien und Europa. - Marvell Technology ist an der Nasdaq gelistet und kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 230 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Beginnt jetzt das Endspiel?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-beginnt-jetzt-das-endspiel/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Commerzbank-Aktie konnte im August weiter zulegen. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei 40,10 €. Damit liegt der Kurs nur knapp unter dem Mehrjahreshoch von etwa 40,70 €. Nun steht ein Treffen zwischen Finanzminister Lars Klingbeil und UniCredit-CEO Andrea Orcel an. Hier stellt sich die Frage: Was ist von diesem Gespräch zu erwarten? ## Bund bereit zu Gesprächen Lange Zeit lehnte der Bund als zweitgrößter Anteilseigner mit rund 12% eine Übernahme der Commerzbank ab. Dabei wurde immer wieder darauf verwiesen, dass die Vorgehensweise der UniCredit nicht akzeptabel sei. Weitere Bedenken betreffen die Sicherstellung der Finanzierung des Mittelstands, den Schutz der Beschäftigten sowie die Bedeutung der Commerzbank für den Finanzplatz Frankfurt. Mit der Erhöhung ihres Anteils auf knapp 50% kontrolliert die italienische Großbank UniCredit das Frankfurter Institut faktisch. Bei Hauptversammlungen dürfte sie damit einen erheblichen Einfluss besitzen. Finanzminister Lars Klingbeil hat UniCredit-CEO Andrea Orcel nun zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Laut einer dpa-Meldung soll dieses am 14. September im Bundesfinanzministerium stattfinden. Gegenstand des Gesprächs dürfte vor allem sein, in einen direkten Austausch zu kommen und die Position der Bundesregierung darzulegen. Sollte sich die UniCredit gegenüber den Interessen des Bundes offen zeigen und entsprechende Lösungen anbieten, könnte dies eine Übernahme beschleunigen. Gleichzeitig wurde darauf verwiesen, dass auch zwischen den beiden Banken konstruktive Gespräche notwendig seien. Bisher zeigte die UniCredit nur wenig Bereitschaft, intensive Verhandlungen mit dem Management um Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp aufzunehmen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Mögliche Szenarien einer Übernahme Ursprünglich stand vor allem ein Zusammenschluss der UniCredit-Tochter HypoVereinsbank (HVB) mit der Commerzbank im Raum. Andrea Orcel zeigte sich in diesem Zusammenhang grundsätzlich gesprächsbereit, hält einen vollständigen Zusammenschluss jedoch möglicherweise erst in einigen Jahren für sinnvoll. Bis dahin könnte die Commerzbank zunächst unter ihrem eigenen Namen und mit ihrem bestehenden Filialnetz weitergeführt werden. Sollte es später zu einem Zusammenschluss kommen, stellt sich die Frage nach dem Hauptsitz der neuen Gesellschaft. Die HVB hat ihren Sitz in München, die Commerzbank in Frankfurt. Hier könnte Frankfurt durchaus den Vorzug erhalten. Auch die Finanzierung des Mittelstands dürfte weiterhin sichergestellt bleiben. Sowohl die HVB als auch die Commerzbank sind wichtige und etablierte Partner des deutschen Mittelstands. Bei der Beschäftigungssituation könnten vor einem Zusammenschluss ebenfalls Vereinbarungen getroffen werden. Denkbar wäre beispielsweise ein zeitlich begrenzter Kündigungsschutz. Allerdings könnte es indirekt zu einem Stellenabbau kommen, etwa durch einen Einstellungsstopp. Orcel hat zudem angekündigt, die Führungsebene deutlich verkleinern zu wollen. Damit könnten wesentliche Bedingungen der Bundesregierung grundsätzlich erfüllt werden. Selbst eine Beteiligung des Bundes könnte möglicherweise zunächst bestehen bleiben. ## Bewertung Im Kern geht es aus meiner Sicht nicht mehr darum, ob eine Übernahme erfolgt, sondern vielmehr darum, wie diese umgesetzt wird. Eine wichtige Voraussetzung bleibt allerdings, dass erfolgreiche Gespräche zwischen den beiden Banken geführt werden. Bisher bemängelte die Commerzbank, dass die UniCredit noch kein schlüssiges Konzept für einen möglichen Zusammenschluss vorgelegt habe. Ob es im Zuge einer möglichen Übernahme zu einer Erhöhung des Angebotspreises kommt, bleibt hingegen fraglich. Mit der Bereitschaft des Bundes zu Gesprächen tritt die mögliche Übernahme der Commerzbank in eine neue Phase. Damit wird sie aus meiner Sicht zunehmend wahrscheinlicher. Ein Einstieg auf dem aktuellen Kursniveau erscheint mir jedoch nicht mehr besonders attraktiv. Anleger, die bereits investiert sind, können weiterhin abwarten. Für die Aktie spricht nach wie vor die aktuelle Dividendenrendite von rund 2,7 %. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Dividende künftig weiter angehoben wird. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 43,4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Ballard Power-Aktie: Kann man hier ein tolles Schäppchen machen?](https://www.sharedeals.de/ballard-power-aktie-kann-man-hier-ein-tolles-schaeppchen-machen/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kursentwicklung der Ballard Power-Aktie trieb Anlegern zuletzt die Tränen in die Augen. In den letzten drei Monaten ist der Kurs des kanadischen Brennstoffzellenherstellers um über 60% eingebrochen und alle Kursgewinne der drei Vormonate haben sich wieder in Luft aufgelöst. Warum ist die Ballard Power-Aktie so stark eingebrochen und können Anleger hier ein tolles Schnäppchen machen? ## Zwei Gründe für den Absturz Für den dramatischen Kurseinbruch der Ballard Power-Aktie in den letzten drei Monaten gibt es im Wesentlichen zwei Erklärungen: die enttäuschenden Zahlen für das zweite Quartal und die Übernahme des britischen Wasserstoffunternehmens GeoPura. Der Reihe nach: Wir halten Dich auf dem Laufenden über alle relevanten Entwicklungen in der Wasserstoffbranche. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Ballard+Power&stockidentifier=symbol%3ABLDP)! ## Zu schwache Zahlen Ende Juli meldete Ballard die Zahlen für das zweite Vierteljahr, die für große Ernüchterung an der Börse sorgten. Der Umsatz blieb mit 20,6 Millionen US$ spürbar hinter den Prognosen zurück und vor allem der Verlust von -0,07 US$ je Aktie lag deutlich unter der Markterwartung von -0,05 US$. Aber möglicherweise hat sich der Markt auch einfach zu viel von Ballard Power erwartet, denn die operative Geschäftsentwicklung fiel gar nicht so schlecht aus. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Vierteljahr um 15% gegenüber dem Vorjahresquartal und vor allem die beiden wichtigsten Kennzahlen für das operative Ergebnis verbesserten sich deutlich. Die Bruttomarge kletterte auf 20% und der EBITDA-Verlust verringerte sich auf -9,8 Millionen US$. Auch der Auftragseingang kann mit 64 Millionen US$ als überaus stark bezeichnet werden. Zur Jahresmitte stieg der Auftragsbestand von Ballard Power damit auf 157 Millionen US$. ## Und eine teure Übernahme Vor genau einer Woche gab Ballard Power die Übernahme des britischen Clean-Tech-Unternehmens GeoPura bekannt, das sich auf die emissionsfreie, netzunabhängige Stromversorgung auf Basis von grünem Wasserstoff spezialisiert hat. GeoPura entwickelt, baut und vermietet Hydrogen Power Units, also mobile Stromgeneratoren in Containerbauweise. Diese nutzen Brennstoffzellen und integrierte Batterien, um Strom mit einer Leistung von typischerweise 250 kW zu erzeugen und damit herkömmliche Dieselgeneratoren zu ersetzen. Typische Einsatzbereiche dieser Hydrogen Power Units sind Branchen, die temporär oder dauerhaft viel Strom abseits des regulären Stromnetzes benötigen. Dazu zählen beispielsweise Großbaustellen, Film-, TV- und Musik-Events, EV-Ladestationen oder Rechenzentren. GeoPura arbeitet dabei mit einem Energy-as-a-Service-Modell. Kunden kaufen oft nicht nur die Generatoren, sondern mieten ein Komplettpaket. GeoPura kümmert sich um die Anlieferung der Hardware, die Logistik und die kontinuierliche Belieferung mit grünem Wasserstoff. Das Unternehmen betreibt eigene Standorte zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Die Ballard Power-Aktie reagierte so gut wie gar nicht auf die Übernahme von GeoPura. Das zeigt, dass die Börse offenbar nicht ganz mit dem Kaufpreis und/oder dem Finanzierungsmodell einverstanden war. Ballard zahlt 275 Millionen GBP für den britischen Clean-Tech-Anbieter, davon allerdings nur 82,5 Millionen in bar. Der restliche Kaufpreis wird über die Ausgabe von rund 51 Millionen neuen Ballard Power-Aktien finanziert. ## Hält die Unterstützung? Die Ballard Power-Aktie befindet sich seit drei Monaten in einem steilen Abwärtstrend. Inzwischen ist der Kurs bei der starken Unterstützungslinie von 2 € angekommen. Die Kursentwicklung in den letzten Tagen deutet darauf hin, dass diese Unterstützung hält. Sollte das nicht der Fall sein, dürfte die Aktie auf ihr 12-Monatstief bei 1,70 € abstürzen. ## Drei gute Gründe für einen Kauf Ich kann den dramatischen Kurssturz der Ballard Power-Aktie in den letzten drei Monaten ganz und gar nicht nachvollziehen. Der kanadische Brennstoffzellenspezialist zählt zu meinen Favoriten in der Wasserstoffbranche und das aus drei Gründen: Zum Ersten ist Ballard Power der führende Anbieter von Wasserstoffantrieben für Busse. Die starke Entwicklung des Auftragsbestands in den letzten Monaten zeigt deutlich, dass Brennstoffzellen bei Busherstellern bzw. Verkehrsunternehmen in aller Welt konkurrenzfähig geworden sind. Noch haben Wasserstoffantriebe nicht ganz die kommerzielle Parität zum Dieselantrieb erreicht. Aber angesichts der rasanten technologischen Entwicklung und der hohen Dieselpreise werden Brennstoffzellen in den nächsten drei Jahren in Sachen Kosten konkurrenzfähig sein. Für den Betrieb bei Bussen eignet sich der Wasserstoffantrieb aufgrund seiner schnellen Betankung, seiner großen Reichweite und seiner Temperaturunempfindlichkeit hervorragend. Ich gehe davon aus, dass es in den kommenden Jahren einen veritablen Wasserstoffbus-Boom geben wird. Zum Zweiten zeigt die operative Geschäftsentwicklung von Ballard Power in die richtige Richtung. Seit 2024 steigt der Umsatz stark an, während der Verlust signifikant eingedämmt wurde. Es ist demnach meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, bis die Kanadier die Gewinnschwelle nachhaltig überwinden werden. Und zum Dritten halte ich die Übernahme von GeoPure für einen strategisch sehr klugen Schritt. Zum einen, weil sich Ballard Power dadurch einen wichtigen Kunden für seine eigenen Brennstoffzellen ins Haus holt. Zum anderen, weil Umsatz und Ergebnis durch das Energy-as-a-Service-Modell der Briten wesentlich besser planbar werden. Du willst weitere Top-Aktien kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Ich bin davon überzeugt, dass die Börse die Ballard Power-Aktie zu Unrecht verkennt. Der Brennstoffzellenhersteller ist exzellent positioniert, entwickelt sich strategisch hervorragend und wird in den kommenden Jahren ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum erleben. Anleger tun meiner Meinung nach gut daran, die Ballard Power-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau zu kaufen. Sie hat ein geringes Downside, aber ein sehr großes Upside. ## ℹ️ Ballard Power in Kürze - Ballard Power Systems (WKN: A0RENB) ist ein kanadischer Hersteller von Brennstoffzellen mit Sitz in Burnaby bei Vancouver. - Kerngeschäftsfeld ist die Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen für den Einsatz in Fahrzeugen. - Die Wasserstoffantriebe der Kanadier kommen in Bussen, Zügen, Schiffen, Gabelstaplern und Baumaschinen zur Anwendung. - Darüber hinaus produziert Ballard Power Notstromversorgungsmodule, die etwa in Mobilfunkbasisstationen zum Einsatz kommen. - Ballard Power notiert an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq und ist derzeit ca. 710 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Ballard Power --- ### [Tesla-Aktie: 3-Millionen-Rückruf – doch jetzt kommt der Cybercab!](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-3-millionen-rueckruf-doch-jetzt-kommt-der-cybercab/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Tesla muss in China fast 3 Millionen Fahrzeuge wegen Sicherheitsrisiken an der Notentriegelung der Türen nachbessern. Fast gleichzeitig bereitet der Konzern für den 3. September den Start seines Cybercabs vor. Die Tesla-Aktie verlor am Montag -3,83% auf 348,95 US$. Für Anleger ist jedoch weniger die Rückrufrechnung entscheidend als die Frage, ob Tesla ein autonomes Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale sicher auf die Straße bringen kann. ## Der Rückruf ist günstiger, als er klingt Betroffen sind genau 2.975.910 Fahrzeuge der Baureihen Model 3, Model Y, Model S und Model X. Nach schweren Unfällen kann das elektrische System ausfallen. Die mechanische Notentriegelung lässt sich dann unter Umständen nur schwer erkennen und bedienen, wodurch Insassen und Rettungskräfte wertvolle Zeit verlieren könnten. Tesla will Warnhinweise anbringen und die Fenstersteuerung per Software verändern. Nach einem schweren Aufprall sollen sich die Scheiben automatisch absenken. Weil für den Großteil der Fahrzeuge kein Austausch teurer Bauteile erforderlich ist, dürften die direkten Kosten überschaubar bleiben. Zudem handelt es sich nicht um ein reines Tesla-Problem. Insgesamt müssen neun Hersteller rund 4,35 Millionen Autos nachbessern. China verbietet vollständig versenkbare Türgriffe bei neuen Fahrzeugen ab 2027. Problematischer als die finanzielle Belastung ist für Tesla deshalb der regulatorische Trend: Design und Software dürfen die praktische Sicherheit nicht beeinträchtigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Jetzt beginnt die eigentliche Robotaxi-Wette Genau dieser Punkt wird beim Cybercab entscheidend. Das zweisitzige Fahrzeug besitzt weder Lenkrad noch Pedale und ist vollständig auf Teslas autonomes Fahrsystem angewiesen. Die Produktion hat bereits begonnen, seit Juni laufen Erprobungsfahrten auf öffentlichen Straßen in Austin. Am 3. September soll dort die offizielle Markteinführung gefeiert werden. Medienberichten zufolge will Tesla zunächst Mitarbeiter befördern und die Fahrzeuge anschließend in seinen bestehenden Robotaxi-Dienst integrieren. Dieser verwendet bislang hauptsächlich umgerüstete Model Y. Von einem flächendeckenden kommerziellen Einsatz ist Tesla allerdings noch weit entfernt. Das Potenzial ist dennoch gewaltig. Ein speziell entwickeltes Robotaxi könnte günstiger produziert und betrieben werden als ein herkömmliches Fahrzeug. Ohne Fahrer würde zudem der größte Kostenblock klassischer Fahrdienste entfallen. Voraussetzung ist jedoch, dass Tesla Sicherheit, regulatorische Zulassung und eine hohe Auslastung gleichzeitig erreicht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Investitionen fressen den Cashflow Im zweiten Quartal stiegen Teslas Erlöse um +26% auf 28,24 Milliarden US$. Die Fahrzeugauslieferungen legten um +25% auf 480.126 Einheiten zu. Das operative Ergebnis brach dagegen um -57% auf nur noch 398 Millionen US$ ein. Tesla investiert massiv in KI, Robotik und neue Produktionsanlagen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhten sich um +49% auf 2,37 Milliarden US$, während die Investitionen auf 5,79 Milliarden US$ sprangen. Dadurch fiel der freie Cashflow mit -1,11 Milliarden US$ negativ aus. Für das Gesamtjahr plant der Konzern Investitionen von mehr als 25 Milliarden US$. Analysten sind entsprechend uneinig. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 390 US$, die Spanne reicht jedoch von 125 bis 600 US$. Sie zeigt, wie stark Teslas Bewertung mittlerweile vom Erfolg des Robotaxi-Geschäfts abhängt. Der Rückruf ist aufgrund der überwiegend softwarebasierten Lösung finanziell verkraftbar. Beim Cybercab darf sich Tesla vergleichbare Sicherheitsdiskussionen jedoch nicht leisten. Die Chance ist riesig, doch bei einer Bewertung von deutlich mehr als 1 Billion US$ ist bereits sehr viel Robotaxi-Erfolg eingepreist. Für den Moment würde ich die Aktie eher Halten. Ein Kauf bietet sich erst bei günstigeren Kursen an. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit. - Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 1,4 Billionen US$ auf. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Tesla-Aktie mit +23% – folgt jetzt das neue Rekordhoch?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-mit-23-folgt-jetzt-das-neue-rekordhoch/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Tesla-Aktie hat seit dem lokalen Tief vom 29. Juli rund +23% zugelegt und damit einen deutlichen Rebound gestartet. Charttechnisch treffen aktuell jedoch zwei gegensätzliche Signale aufeinander: Einerseits wurde eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation nach unten aufgelöst. Andererseits konnte Tesla zuletzt kräftig steigen und dabei sogar eine zuvor offene Kurslücke schließen. ## Chartanalyse zu Tesla Die Tesla-Aktie hat sich seit dem Tief vom 29. Juli um rund +23% erholt und damit die Bullen wieder deutlich ins Spiel gebracht. Gleichzeitig bleibt das übergeordnete Chartbild widersprüchlich: Die zuvor ausgebildete Schulter-Kopf-Schulter-Formation wurde nach unten aufgelöst und die Bullen konnten den Kurs wieder hochdrücken. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TSLA_2026-08-23_10-17-31-scaled.png)Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Dem steht die jüngste dynamische Erholung gegenüber, mit der Tesla eine offene Kurslücke nachezu vollständig schließen konnte. Damit steht die Aktie an einem charttechnisch wichtigen Punkt, an dem sich entscheiden dürfte, ob die Erholung weiter an Fahrt gewinnt oder lediglich eine Gegenbewegung bleibt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Tesla-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 58 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf weiter steigende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TSLA_2026-08-23_10-18-03-scaled.png)Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit positive Signale. Sowohl der RSI als auch der MACD haben je ein Kaufsignal ausgebildet und deuten auf anhaltende Stärke hin. Auf Wochenbasis sind die Indikatoren noch nicht so freundlich, zeigen aber eine positive Tendenz. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht für einen weit fortgeschrittenen Aufwärtszyklus. Mit dem Allzeithoch im Dezember 2024 könnte die Welle 5 abgeschlossen worden sein, wodurch die Elliott-Wellen-Zählung technisch vollständig ist. Damit steigt aus charttechnischer Sicht die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TSLA_2026-08-23_10-18-41-scaled.png)Tesla, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Jedoch ist eine Extension in der Welle 5, als endende Diagonale möglich. Solange das bullische Szenario einer diagonalen Struktur intakt bleibt, sind weitere Allzeithochs weiterhin möglich. Erst ein nachhaltiger Bruch der Unterstützung bei 212,39 US$ würde dieses Szenario invalidieren. Das kurzfristige Chartbild von Tesla hat sich deutlich aufgehellt. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Kaufsignale, während die Wochenindikatoren eine positive Tendenz zeigen. Gleichzeitig bleibt die aufgelöste Schulter-Kopf-Schulter-Formation ein bärischer Faktor. Entscheidend ist daher, ob die Erholung nachhaltig über die relevante Widerstandszone hinausgeht. Auch die Elliott-Wellen mahnen zur Vorsicht. Die Welle 5 könnte mit dem Hoch im Dezember 2024 bereits abgeschlossen sein, wodurch eine größere Korrektur wahrscheinlicher wird. Eine laufende Extension als endende Diagonale lässt jedoch weitere Allzeithochs zu. Unter 212,39 US$ wäre dieses bullische Szenario für mich hinfällig. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit. - Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 1,433 Billionen US$ auf. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Tech-Aktien, Techaktien, Tesla, Tesla-Aktie, Tesla-Aktie-Prognose, Tesla-Analyse, Tesla-Chartanalyse, Tesla-Kurs, Tesla-Preis, Tesla-Prognose --- ### [Moderna-Aktie +12%: Und plötzlich sind alle euphorisch](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-12-und-ploetzlich-sind-alle-euphorisch/) **Published:** Juni 27, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kurssprung von +12% setzt sich die Moderna-Aktie am Freitag an die Spitze des Nasdaq 100 und steigt auf den höchsten Stand seit September 2024. Seit unseres Kauftipps im Juli vergangenen Jahres ist der Preis um satte +120% explodiert. Was beflügelt die Aktie des Biotech-Unternehmens zum Wochenschluss so stark und können Anleger noch auf weitere Kurssteigerungen hoffen? ## Begeisterung beim Science Day Der kräftige Kurssprung der Moderna-Aktie liegt an der Begeisterung, die das Biotech-Unternehmen mit seinem Science Day an der Börse entfachen konnte. Auf dem jährlich stattfindenden Event gibt Moderna tiefe Einblicke in den Status quo der Forschungspipeline und die Zukunft des Unternehmens. Diesmal konnte Moderna die Wall Street voll und ganz mit seiner Präsentation überzeugen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Technologischer Quantensprung bei Autoimmunerkrankungen Der wichtigste Meilenstein, den Moderna auf dem Science Day vorstellte, betrifft den Bereich der Autoimmunerkrankungen. Moderna hat hier einen technologischen Quantensprung vorgestellt. Klassische CAR-T-Zell-Therapien (z.B. gegen Krebs) sind extrem aufwendig. Dem Patienten müssen Zellen entnommen, im Labor gentechnisch verändert und wieder eingesetzt werden. Das kostet Hunderttausende Dollar und dauert Wochen. Modernas Lösung (mRNA-6007) findet direkt im Körper über eine Veränderung der Immunzellen statt. Der Patient bekommt eine einfache mRNA-Spritze. Diese codiert die Bauanleitung, damit die körpereigenen T-Zellen sich selbst so umprogrammieren, dass sie die krankhaften, autoimmunen B-Zellen im Körper gezielt jagen und vernichten. Das Ziel: Das Immunsystem soll bei schweren, bislang unheilbaren Krankheiten wie Lupus erythematodes quasi komplett "resettet" werden. Die Daten aus den präklinischen Phasen waren so stark, dass Analysten hierin einen künftigen Multimilliardenmarkt sehen. ## Fortschritte bei Krebs-Vakzinen und Kombi-Impfstoffen Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den Fortschritten bei den Krebs-Vakzinen (Individualized Neoantigen Therapies), die Moderna gemeinsam mit dem Pharmagiganten Merck entwickelt. Dabei wird einem Krebspatienten ein Tumor-Biopsat entnommen. Per KI wird die DNA des Tumors sequenziert, um die spezifischen Mutationen zu finden. Moderna baut daraus innerhalb weniger Wochen einen maßgeschneiderten mRNA-Impfstoff, der genau auf den Tumor dieses einen Patienten abgerichtet ist. Vorgestellt wurden neue Langzeitdaten für die Bekämpfung von schwarzem Hautkrebs sowie Updates zu laufenden Studien bei Lungen- und Blasenkrebs. Die Daten zeigen, dass die Kombination aus Modernas Impfstoff und Mercks Krebsmedikament Keytruda das Rückfall- und Sterberisiko massiv senkt. Während der Corona-Impfstoffmarkt stark geschrumpft ist, setzt Moderna in der Pipeline auf maximale Bequemlichkeit durch „Mega-Spitzen“. Es wurden Daten zu Kombinations-Impfstoffen präsentiert, die mit nur einer einzigen Spritze gleichzeitig gegen Grippe (Influenza), COVID-19 und das RS-Virus (RSV) schützen sollen. Für den reinen Grippeimpfstoff (mRNA-1010) steht die finale FDA-Zulassung nach dem jüngsten, einstimmigen Beratervotum ohnehin Anfang August bevor. ## Ein vielversprechender Chart Das Chartbild der Moderna-Aktie ist inzwischen sehr vielversprechend. Mehrfach erwies sich die Kursmarke von 45 US$ in den letzten Wochen als extrem solider Support. Durch den heutigen Kursgewinn springt der Biotech-Titel auf ein neues 18-Monatshoch. Die nächste Prüfung erwartet die Aktie beim Widerstand von 70 US$. ## Alles andere als ein One-Hit-Wonder Die Wall Street hatte Moderna lange Zeit als One-Hit-Wonder abgestempelt, das nach dem Ende der Corona-Pandemie keine Einnahmen mehr generieren kann. Der Science Day hat nun bewiesen, dass die mRNA-Plattform des Unternehmens durchaus als gigantischer Baukasten für die Therapie zahlreicher Krankheiten dienen kann. Dadurch, dass Moderna die Technologie nun erfolgreich von Infektionskrankheiten auf Krebs, Autoimmunerkrankungen und seltene Gendefekte übertragen hat, haben einige Investmentbanken (wie Jefferies und Piper Sandler) ihre langfristigen Umsatzprognosen und Kursziele für das Unternehmen drastisch nach oben revidiert. In meiner letzten Analyse der Moderna-Aktie Mitte Februar habe ich sie als spannenden Wert für Anleger mit Geduld und guten Nerven bezeichnet. Nach dem Science Day scheint dieses Urteil mehr denn je zu gelten. Abschließend: In unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) geben Dir unsere Biotech-Profis die besten Investment-Tipps für diese Branche. Seit unserem [Kauftipp](https://www.sharedeals.de/moderna-hoechste-zeit-zum-einstieg/) vor weniger als einem Jahr zu Kursen um 30 US$ konnte die Moderna-Aktie mittlerweile gut 120% zulegen. Die Pipeline von Moderna ist inzwischen sehr vielversprechend. Allerdings wird es dem Biotech-Unternehmen nicht gelingen, diese von heute auf morgen zu versilbern. Die Mühlen der Biotechnologie mahlen immer noch recht langsam. Investoren sollten deshalb einen langfristigen Investmenthorizont haben und zwischenzeitliche Rückschläge aushalten können. ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personaliserte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 26,7 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [BlackBerry-Aktie nach +336% in 3 Monaten: Korrektur als Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/blackberry-aktie-nach-336-in-3-monaten-korrektur-als-kaufchance/) **Published:** Juli 21, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die BlackBerry-Aktie hat in den vergangenen Monaten mit einer beeindruckenden Kursentwicklung auf sich aufmerksam gemacht. Allein seit unserem Tipp im April stand zwischenzeitlich ein Kursplus von rund 250% zu Buche. Nach Jahren der Bedeutungslosigkeit sorgen eine beschleunigte Geschäftsentwicklung, steigende Profitabilität und neue Chancen im Bereich Künstliche Intelligenz wieder für Optimismus bei Anlegern. Die jüngste Korrektur eröffnet nun neue Einstiegschancen. ## Vom Smartphone-Pionier zum Softwareanbieter BlackBerry, einst unter dem Namen Research In Motion bekannt, gehörte in den 2000er-Jahren zu den erfolgreichsten Technologieunternehmen der Welt. Mit dem Siegeszug des iPhones und der Smartphone-Revolution verlor das Unternehmen jedoch seine führende Marktposition. Über viele Jahre spielte die Aktie kaum noch eine Rolle. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Bild jedoch deutlich verändert. Der Kurs legte um mehr als 126 Prozent zu, nachdem im April eine starke Aufwärtsbewegung eingesetzt hatte. Nach den jüngsten Quartalszahlen und der Hauptversammlung Ende Juni stellt sich erneut die Frage, ob BlackBerry vor einer nachhaltigen Erholung steht. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## QNX soll langfristig zum Wachstumstreiber werden Während BlackBerry früher vor allem mit Hardware erfolgreich war, konzentriert sich das Unternehmen inzwischen vollständig auf Softwarelösungen. Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei die Plattform QNX, die künftig einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum leisten soll. Ende Mai veröffentlichte BlackBerry eine Studie, nach der Software derzeit den größten Engpass für Innovationen im Bereich Robotik darstellt. Das Unternehmen sieht darin erhebliche Chancen, insbesondere im Umfeld der sogenannten physischen KI. Gemeinsam mit Branchenpartnern wie NVIDIA arbeitet BlackBerry daran, seine Software in zahlreichen Industrien zu etablieren. QNX bildet die technologische Grundlage für Anwendungen in der Robotik, der Automobilindustrie, Medizintechnik, industriellen Steuerungstechnik, im Nutzfahrzeugbereich sowie in der Luft- und Raumfahrt und im Verteidigungssektor. Parallel dazu treibt BlackBerry die internationale Expansion voran. Gemeinsam mit der Universiti Kebangsaan Malaysia wurde ein wichtiger Meilenstein einer mehrjährigen Partnerschaft erreicht. Die Universität ist die erste Hochschule innerhalb der ASEAN-Staaten, die das QNX-Everywhere-Programm sowie das Betriebssystem von BlackBerry in den Lehrplan integriert. Dadurch entsteht langfristig ein qualifizierter Nachwuchs an Fachkräften, der die Verbreitung der Plattform unterstützen dürfte. Kurzfristige Umsatzimpulse sind daraus allerdings kaum zu erwarten. ## Sicherheitslösungen profitieren vom KI-Zeitalter Neben QNX entwickelt sich auch das Geschäft mit sicheren Kommunikationslösungen zunehmend positiv. Angesichts wachsender Cyberbedrohungen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz steigt weltweit die Nachfrage nach leistungsfähigen Sicherheitslösungen. Ein wichtiger Erfolg gelang Ende Mai mit der erneuten FedRAMP-High-Zertifizierung für BlackBerry AtHoc. Damit erfüllt die Plattform weiterhin die hohen Sicherheitsanforderungen der US-Regierung und bleibt für lukrative staatliche Aufträge qualifiziert. Ende Juni stellte BlackBerry zudem umfangreiche Erweiterungen für AtHoc vor. Neue Integrationen verbinden die Plattform mit bestehenden Identitäts- und Kollaborationssystemen von Unternehmen und ermöglichen dadurch schnellere und besser koordinierte Reaktionen in Krisensituationen. Die zunehmende Verbreitung KI-gestützter Bedrohungen dürfte den Bedarf an solchen Lösungen zusätzlich erhöhen. Sowohl Unternehmen als auch Behörden investieren verstärkt in moderne Kommunikations- und Sicherheitsinfrastrukturen. ## Starkes Quartal signalisiert beschleunigtes Wachstum Die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 markieren einen deutlichen Fortschritt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 152,9 Millionen US-Dollar. Eine vergleichbare Wachstumsdynamik hatte BlackBerry seit mehreren Jahren nicht mehr erreicht. Alle Geschäftsbereiche trugen zu dieser Entwicklung bei. Der Umsatz von QNX legte um 26 Prozent zu, das Segment Secure Communications wuchs um 24 Prozent und das Lizenzgeschäft erzielte mit einem Plus von 49 Prozent sogar den stärksten Zuwachs. Gleichzeitig übertraf BlackBerry die durchschnittlichen Analystenschätzungen beim Umsatz um mehr als 15 Millionen US-Dollar und lieferte damit eine deutliche positive Überraschung. ## Deutlich höhere Margen stärken Ertragskraft Neben dem Umsatz entwickelte sich auch die Profitabilität erfreulich. Die bereinigte Bruttomarge stieg innerhalb eines Jahres um rund vier Prozentpunkte auf 78,6 Prozent. Sämtliche Geschäftsbereiche konnten ihre Margen verbessern, was auf eine erfolgreiche Kostenkontrolle und einen steigenden Anteil margenstarker Softwareerlöse hindeutet. Auch beim bereinigten EBITDA machte BlackBerry große Fortschritte. Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 24 Prozent und lag damit zwölf Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig konnte das bereinigte operative Ergebnis nahezu verdreifacht werden. Das Unternehmen profitiert zunehmend von Skaleneffekten, da das Umsatzwachstum deutlich schneller ausfällt als der Kostenanstieg. Beim bereinigten Gewinn je Aktie erreichte BlackBerry 0,04 US-Dollar. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr und lag zudem über den Erwartungen des Marktes. ## Prognose bestätigt positiven Trend Nach dem starken Jahresauftakt hob BlackBerry seine Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2027 an. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen nun mit 594 bis 621 Millionen US-Dollar. Der Mittelwert entspricht einem Wachstum von rund elf Prozent. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Umsatzplus lediglich drei Prozent betragen, sodass sich das Wachstumstempo deutlich beschleunigen dürfte. Für das bereinigte EBITDA erwartet BlackBerry 119 bis 139 Millionen US-Dollar. Der Mittelwert liegt rund 20 Prozent über dem Vorjahresniveau und signalisiert weitere Verbesserungen bei Effizienz und Profitabilität. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie geht das Management von weiterem Wachstum aus. Der Mittelwert der Prognose von 0,18 US-Dollar würde einem Anstieg von rund 13 Prozent entsprechen. Insgesamt sprechen die neuen Jahresziele dafür, dass sich die operative Entwicklung nachhaltig verbessert. ## Bewertung bleibt anspruchsvoll Trotz der operativen Fortschritte ist die Bewertung inzwischen ambitioniert. Das erwartete Kurs-Umsatz-Verhältnis war zwischenzeitlich auf über 12 gestiegen und liegt aktuell bei rund 8,4. Damit notiert die Aktie deutlich über ihrem historischen Durchschnitt und wird auch im Vergleich zu vielen Unternehmen der IT-Branche mit einem hohen Aufschlag bewertet. Demgegenüber stehen jedoch langfristige Wachstumsperspektiven. Sowohl QNX als Plattform für Robotik und industrielle KI-Anwendungen als auch das Geschäft mit sicheren Kommunikationslösungen profitieren von strukturellen Trends, die sich über viele Jahre fortsetzen könnten. Gleichzeitig sprechen die jüngsten Quartalszahlen und die angehobene Jahresprognose dafür, dass sich die operative Entwicklung bereits nachhaltig verbessert. ## Langfristige Chancen überwiegen kurzfristige Risiken Kurzfristig bleibt nach der starken Rally eine weitere Rückschlaggefahr bestehen. Ein Teil der positiven Erwartungen dürfte bereits im Aktienkurs eingepreist sein. Auf längere Sicht bietet BlackBerry jedoch attraktive Perspektiven. Das Unternehmen verfügt über zwei Geschäftsbereiche, die unmittelbar von der zunehmenden Digitalisierung und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz profitieren. Gelingt es, das aktuelle Wachstumstempo beizubehalten, könnte sich die positive Entwicklung der vergangenen Quartale fortsetzen. Der Kurs der BlackBerry-Aktie konnte sich nach unserer [positiven Einschätzung im April](https://www.sharedeals.de/blackberry-aktie-20-in-2-wochen-zurueck-zu-altem-glanz/) zu Kursen unter 4,00 US-Dollar bereits vervielfachen. Es lässt sich festhalten, dass der Konzern seinen tiefgreifenden Umbau zunehmend in operative Erfolge ummünzt. Trotz der inzwischen anspruchsvollen Bewertung sprechen die verbesserten Geschäftszahlen und die langfristigen Wachstumstreiber dafür, dass die Aktie für langfristig orientierte Anleger weiterhin interessant bleibt. Echte Top-Rendite: Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** BlackBerry --- ### [Tesla-Aktie: Warum das Schnäppchen noch immer auf sich warten lässt](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-warum-das-schnaeppchen-noch-immer-auf-sich-warten-laesst/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Tesla-Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Hoch deutlich an Wert verloren und notiert trotz leichter Erholung immer noch rund 29 Prozent darunter. Die Bewertung bleibt dennoch außergewöhnlich anspruchsvoll, denn gemessen am aktuellen Gewinn je Aktie wird der Elektroautobauer noch immer mit dem rund 330-Fachen des Jahresgewinns bewertet. ## Der Kurs ist gefallen, die Bewertung kaum günstiger geworden Tesla notiert derzeit bei rund 355 Dollar und damit etwa 29 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 498,83 Dollar. Bei vielen Unternehmen würde ein derart deutlicher Kursrückgang automatisch zu einer wesentlich günstigeren Bewertung führen. Bei Tesla ist das nur eingeschränkt der Fall. Zwar ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis gegenüber dem Niveau am damaligen Höchststand gesunken, doch mit rund 330 bleibt es außergewöhnlich hoch. Gemessen am Gewinn von 1,08 Dollar je Aktie für das Jahr 2025 wurde die Aktie am damaligen Dezember-Hoch von knapp 499 Dollar mit mehr als dem 460-Fachen des Gewinns bewertet. Dass dieser Wert inzwischen auf rund 330 gefallen ist, macht die Aktie allerdings noch lange nicht günstig. Hinzu kommt, dass sich die Ertragslage zuletzt verschlechtert hat. Tesla erzielte 2023 mit 4,30 Dollar je Aktie den bislang höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte. 2024 sank der Gewinn auf 2,04 Dollar und 2025 weiter auf lediglich 1,08 Dollar. Auch auf Sicht der vergangenen zwölf Monate liegt der Gewinn je Aktie weiterhin bei 1,08 Dollar. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sinkende Margen erhöhen den Bewertungsdruck Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen, weshalb die hohe Bewertung zunehmend schwerer zu rechtfertigen ist. Die operative Marge sank von 5,8 Prozent im dritten Quartal 2025 über 5,7 und 4,2 Prozent auf nur noch 1,4 Prozent im zweiten Quartal 2026. Im Vorjahresquartal hatte sie noch bei 4,1 Prozent gelegen. Gleichzeitig stiegen die operativen Kosten innerhalb eines Jahres um 47 Prozent. Die Bruttomarge ging von 17,2 auf 16,8 Prozent zurück. Auch der ausgewiesene Nettogewinn des jüngsten Quartals erhielt Unterstützung durch einen Sonderfaktor. Tesla verbuchte auf seine Beteiligung an SpaceX einen nicht realisierten Vorsteuergewinn von rund einer Milliarde Dollar. Nach Steuern entsprach dies etwa 0,22 Dollar je Aktie. Damit ergibt sich ein klares Bild: Der Aktienkurs ist deutlich zurückgekommen, während die Gewinne nicht entsprechend gewachsen sind. Genau deshalb bleibt die Bewertung trotz des Kursrückgangs auf einem Niveau, das selbst für große und wachstumsstarke Unternehmen außergewöhnlich ist. ## Welche Gewinne für eine normale Bewertung nötig wären Sollte Tesla bei einem Aktienkurs von rund 355 Dollar lediglich mit dem 30-Fachen des Gewinns bewertet werden, müsste das Unternehmen jährlich etwa 11,80 Dollar je Aktie verdienen. Das entspräche fast dem Elffachen des aktuellen Gewinns und läge zugleich beinahe beim Dreifachen des bislang besten Jahresergebnisses. Auch der Blick auf die erwarteten Gewinne der kommenden Jahre verändert das Bild nur begrenzt. Auf Grundlage der Konsensschätzungen wird die Aktie derzeit mit ungefähr dem 160-Fachen der für das kommende Jahr erwarteten Gewinne bewertet. Entscheidend ist zudem die Geschwindigkeit, mit der Tesla seine Gewinne steigern müsste. Um innerhalb eines Jahrzehnts auf einen Gewinn von 11,80 Dollar je Aktie zu kommen, wäre ausgehend vom aktuellen Niveau ein jährliches Gewinnwachstum von rund 27 Prozent erforderlich. Ein solches Wachstum ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Die Ausgangslage ist jedoch anspruchsvoll, weil die Gewinne in den vergangenen beiden Jahren bereits deutlich zurückgegangen sind. Der aktuelle Aktienkurs setzt damit ein sehr starkes und über Jahre anhaltendes Gewinnwachstum voraus. ## Wachstum bei Fahrzeugen, Software und Robotaxis Das Unternehmen liefert durchaus Argumente für eine langfristig optimistische Perspektive. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 28,2 Milliarden Dollar. Die Fahrzeugauslieferungen legten um 25 Prozent zu. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit Dienstleistungen und anderen Erlösquellen. Der Umsatz in diesem Bereich erhöhte sich um 50 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Auch das Geschäft mit Energiespeichern wuchs weiter und verzeichnete einen Zuwachs von 13 Prozent. Zusätzlich gewinnt Teslas Softwaregeschäft an Bedeutung. Die Zahl der aktiven Abonnements für Full Self-Driving unter Aufsicht erreichte 1,48 Millionen und lag damit 56 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch der Robotaxi-Bereich wird weiter ausgebaut. Während des Quartals begann die Produktion des speziell für diesen Einsatz entwickelten Cybercab. ## Hohe Investitionen belasten zunächst den Cashflow Dem Wachstum stehen allerdings erhebliche Investitionen gegenüber. Die Kapitalausgaben beliefen sich im zweiten Quartal auf 5,8 Milliarden Dollar und lagen damit 142 Prozent über dem Vorjahreswert. Der freie Cashflow drehte gleichzeitig ins Minus und erreichte minus 1,1 Milliarden Dollar. Dank Barmitteln und Investments von mehr als 40 Milliarden Dollar verfügt Tesla zwar über ausreichend finanzielle Mittel, um die Expansion zu finanzieren. Für die Aktionäre bedeutet die Strategie dennoch ein zeitliches Risiko. Die hohen Ausgaben belasten den Cashflow unmittelbar, während die erhofften zusätzlichen Gewinne aus neuen Technologien, Software und Robotaxis erst später entstehen müssen. Tesla bezeichnet die aktuelle Phase selbst als die bislang größte und zugleich spannendste Investitionsperiode. Das Management rechnet langfristig mit einer Beschleunigung der Gewinne aus künstlicher Intelligenz, Software und Flottenmodellen. Ob diese Erwartungen tatsächlich erfüllt werden, bleibt jedoch offen. Die Entwicklung bei Auslieferungen und Software zeigt zwar ein wachsendes Geschäft, doch eine Verelffachung des Gewinns lässt sich aus einer operativen Marge von gerade einmal 1,4 Prozent und einem negativen freien Cashflow derzeit nur schwer ableiten. ## Der Aktienkurs setzt auf einen Erfolg, der noch aussteht Die Kurskorrektur hat Tesla aus Bewertungssicht nur teilweise günstiger gemacht. Gegenüber dem eigenen Rekordkurs ist die Aktie deutlich billiger, gemessen an den tatsächlich erzielten Gewinnen bleibt sie jedoch extrem hoch bewertet. Tesla wächst bei Fahrzeugen, Software, Energiespeichern und Robotaxis. Die entscheidende Frage ist allerdings, wann aus diesen Wachstumsbereichen Gewinne entstehen, die eine derart hohe Bewertung rechtfertigen können. Solange diese Gewinnsteigerung nicht sichtbar wird, bleibt die Aktie trotz des Kursrückgangs eine spekulative Wette auf die zukünftige Ertragskraft des Unternehmens. Der Kursrückgang von fast 30 Prozent hat die Tesla-Aktie optisch günstiger gemacht, an der grundsätzlichen Bewertungsproblematik aber wenig geändert. Für eine nachhaltige Neubewertung müssten die Gewinne deutlich und über Jahre hinweg stärker wachsen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. 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Das Unternehmen bekräftigt seine Jahresziele beim Rollout, gleichzeitig bewegt sich die Aktie jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Am Freitag notiert sie aktuell bei 2,90 €. Damit konnte sie sich zwar deutlich von ihrem Tief bei rund 1,70 € erholen. Dennoch stellt sich die Frage: Wie stabil ist die Kurserholung? ## Rückenwind durch die Hauptversammlung Die vertretenen Aktionäre stimmten auf der Hauptversammlung mit einer Zustimmung von rund 98 % allen Tagesordnungspunkten zu. Besonders wichtig war dabei das Vertrauen, das die Aktionäre dem Vorstand aussprachen. Dies gilt insbesondere für den eingeschlagenen Weg beim Rollout der autonomen KI-Systeme. In seinem Jahresbericht bekräftigte CEO Nikolas Bullwinkel seine Zuversicht hinsichtlich des Wachstums von Circus' globalem autonomen Robotiknetzwerk. Er hob dabei den Aufbau einer intelligenten Zutaten-Lieferkette, das anhaltende Wachstum der KI-Software für die Robotikflotte sowie die weitere Expansion bei Unternehmenskunden in den Bereichen Verteidigung, Gesundheitswesen und Einzelhandel hervor. Nach dem kommerziellen Markteintritt im vergangenen Oktober will das Unternehmen bis zum Jahresende mehr als 50 autonome KI-Robotersysteme in neun Ländern im Einsatz haben. Die Systeme werden über die eigene KI-Plattform Circus OS gesteuert. Nikolas Bullwinkel, CEO und Gründer von Circus, erklärte: > Das Ergebnis dieser Hauptversammlung gibt uns ein klares Mandat, unsere Technologie und den Rollout weiterhin in einem starken, aber nachhaltigen Tempo voranzutreiben und unsere marktführende Position weiter zu stärken. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Circus&stockidentifier=symbol%3ACA1) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose drastisch gesenkt Mitte Juli senkte das Unternehmen seine Jahresprognose deutlich. Das Wachstumstempo wurde bewusst gedrosselt. Dabei gilt nun offenbar: Qualität vor Quantität. Zudem steht die Wirtschaftlichkeit im Fokus. Ein erheblicher Teil der ursprünglich für das zweite Halbjahr 2026 erwarteten Umsätze wurde in das Geschäftsjahr 2027 verschoben. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Circus nun lediglich noch einen Umsatz von 5,2 Millionen €. Bislang hatte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 44 und 55 Millionen € in Aussicht gestellt. Die Verschiebung betrifft vor allem die ursprünglich für das zweite Halbjahr geplanten Systemauslieferungen. Im laufenden Jahr will sich Circus auf ausgewählte Projekte mit hohem Wachstumspotenzial konzentrieren, insbesondere in den Bereichen Gemeinschaftsverpflegung und Verteidigung. Dazu gehört auch der geplante Markteintritt in der Ukraine. Auch die Ergebnisprognose wurde deutlich gesenkt. Das EBITDA soll nun bei rund -17 Millionen € liegen. Zuvor war lediglich ein Verlust zwischen -6 und -8 Millionen € erwartet worden. ## Bewertung Die drastische Prognosesenkung kam für den Kapitalmarkt überraschend. In den vergangenen Monaten hatte das Management wiederholt einen sehr optimistischen Ausblick vermittelt. Entsprechend heftig fiel die Reaktion der Börse aus. Grundsätzlich ist es sinnvoll, den Fokus stärker auf eine nachhaltige Profitabilität zu legen. Ein schnelles Umsatzwachstum ohne ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell wäre langfristig kaum sinnvoll. Kritisch zu sehen ist allerdings das enorme Ausmaß der Prognoseanpassung. Dass sich die Umsatzprognose von ursprünglich bis zu 55 Millionen € auf lediglich 5,2 Millionen € reduziert, wirft Fragen hinsichtlich der bisherigen Planungsqualität auf. Entsprechend dürfte das Vertrauen vieler Investoren erheblich gelitten haben. Ob die jüngste Kurserholung nachhaltig ist, bleibt daher fraglich. Je nach Nachrichtenlage kann es jederzeit wieder zu deutlichen Kursrückgängen kommen. Circus verfolgt mit der stärkeren Ausrichtung auf Profitabilität grundsätzlich einen nachvollziehbaren strategischen Ansatz. Das massive Ausmaß der Prognosesenkung belastet jedoch die Glaubwürdigkeit des Managements und dürfte das Vertrauen der Anleger zunächst erheblich beeinträchtigen. Solange das Unternehmen keine überzeugenden Belege dafür liefert, dass die verschobenen Projekte tatsächlich im Jahr 2027 umgesetzt werden und sich die Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessert, dürfte die Aktie ein hochspekulatives Investment bleiben. Anleger sollten die Aktie daher vorerst meiden. Der Kursanstieg dürfte nicht nachhaltig sein. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## ℹ️ Circus in Kürze - Die Circus SE (WKN: A2YN35) ist ein Start-up-Unternehmen mit der Mission, die Essenszubereitung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) zu revolutionieren. - Neben dem Hauptsitz in Hamburg unterhält das Unternehmen 4 Standorte. - Die Aktie ist an der Frankfurter Börse notiert. Die Marktbewertung liegt bei rund 77 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Deutsche Telekom-Aktie fällt zurück – hält jetzt die Unterstützung?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-faellt-zurueck-haelt-jetzt-die-unterstuetzung/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie musste gestern deutlich Federn lassen und gehörte mit einem Minus von rund -3% zu den schwächeren DAX-Werten. Damit ist der nächste Ausbruchsversuch erstmal gescheitert. Im Chart kommt es jetzt darauf an, ob die Unterstützung bei rund 27,70 € erneut hält. ## Abstufung sorgt für neuen Verkaufsdruck Auslöser für die Schwäche war unter anderem eine neue Einschätzung von Kepler Cheuvreux. Das Analysehaus hat die Deutsche Telekom von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft und sieht für die zweite Jahreshälfte eher schwächere Markttrends. Dazu kamen Berichte über mögliche Sicherheitsprobleme in Mobilfunknetzen. Bei Testanrufen sollen unter anderem IMEI-Nummern sowie Informationen über Geräte und Betriebssysteme übertragen worden sein. Auch das sorgte gestern für negative Schlagzeilen rund um den Konzern. Fundamental läuft es bei der Telekom eigentlich weiterhin ordentlich. Anfang August meldete der Konzern für das zweite Quartal einen Umsatz von 29,9 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA AL stieg organisch um 7,3% auf 11,8 Milliarden € und der bereinigte Konzernüberschuss sogar um 11,1% auf 2,8 Milliarden €. Die Prognose für den Free Cashflow wurde zudem leicht auf rund 20 Milliarden € angehoben. Damit prallen aktuell zwei Seiten aufeinander. Operativ liefert die Telekom weiterhin Wachstum, an der Börse fehlt der Aktie aber schon seit Monaten die Kraft für einen größeren Ausbruch. **Übrigens für all jene,** die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Deutsche-Telekom-Aktie bleibt in der Range gefangen Im 4-Stunden-Chart sieht man ziemlich gut, woran die Aktie aktuell hängt. Seit dem starken Rücksetzer im Frühjahr hat sich eine breite Handelsspanne gebildet. Auf der Oberseite scheiterte der Kurs zuletzt mehrfach im Bereich um 29 €, während bei rund 27,70 € eine wichtige Unterstützung liegt. Der gestrige Rücksetzer hat die Aktie nun wieder ziemlich genau in die Mitte dieser Range gedrückt. Solange die 27,70 € halten, ist damit erstmal noch nicht viel passiert. Von dort könnte ein neuer Versuch in Richtung 29 € starten. Erst oberhalb dieser Marke würde das Chartbild wieder deutlich interessanter werden. Danach wäre der Bereich um 29,50 € die nächste kleinere Hürde. Rutscht die Aktie dagegen nachhaltig unter 27,70 Euro, dürfte sich der Blick ziemlich schnell auf die nächste Unterstützung bei rund 26,50 € richten. Darunter wäre sogar das bisherige Jahrestief bei 23,53 € wieder ein Thema. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-28-um-10.09.03.png)Deutsche Telekom-Aktie Die Zahlen der Deutschen Telekom passen weiterhin, im Chart kommt die Aktie trotzdem nicht wirklich vom Fleck. Nach dem gestrigen Rücksetzer wird deshalb vor allem die Zone um 27,70 € wichtig. Hält sie, bleibt die aktuelle Seitwärtsbewegung intakt. Für einen neuen Aufwärtsschub müsste die Aktie allerdings endlich die 29 €-Marke hinter sich lassen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 138,36 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie, Telekom --- ### [PayPal-Aktie -15%: Übernahme geplatzt — jetzt schnell kaufen?](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-15-uebernahme-geplatzt-jetzt-schnell-kaufen/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten Wochen wurde der Kurs der PayPal-Aktie stark von Übernahmespekulationen geprägt. Doch dieser Traum ist zum Wochenschluss geplatzt. Advent und Stripe haben ihren Plan, den Zahlungsdienstleister zu übernehmen, offenbar aufgegeben. Die PayPal-Aktie reagiert mit einem dramatischen Einbruch von fast -15%. Sollten Anleger diese Gelegenheit zum Einstieg nutzen oder besser die Finger von der PayPal-Aktie lassen? ## Die Kaufinteressenten ziehen sich zurück Es ist eine Nachricht, die PayPal-Aktionären gar nicht schmecken dürfte. Das Konsortium aus dem Finanzdienstleister Stripe und dem Finanzinvestor Advent International hat seine Übernahmepläne für PayPal vollständig zurückgezogen. Eine offizielle Begründung für den Abbruch der Gespräche zwischen den beiden Parteien gibt es nicht. Spekulationen zufolge konnten sich Stripe und Advent nicht mit PayPal über einen akzeptablen Kaufpreis einigen. Das Angebot des Konsortiums lag bei 60,50 US$ je Aktie, was einer Gesamtbewertung von ca. 53 Milliarden US$ entsprochen hätte. Das war der PayPal-Führung offenbar zu wenig. Zudem existierten aufseiten des Zahlungsdienstleisters Medienberichten zufolge Bedenken wegen regulatorischer Hürden und Finanzierungsrisiken. Ob Advent und Stripe ihre Angebot in den kommenden Wochen noch einmal überarbeiten werden, ist völlig unklar. Genauso unklar ist, ob möglicherweise ein anderer Bieter seinen Hut mit einem höheren Übernahmeangebot für PayPal in den Ring werfen wird. An dieser Stelle: Du willst Unternehmen kennenlernen, die bereits heute KI-Gewinner sind? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Bald wieder unter 50 US$? Die PayPal-Aktie ist in den letzten Wochen auf den Kurs des kolportierten Übernahmeangebots gestiegen. Durch den heutigen Crash bricht sie wieder auf knapp über 50 US$ ein. Sollte der Widerstand bei 50 US$ nicht halten, drohen wieder Kurse von rund 45 US$. ## Wie es nun weitergeht Das PayPal-Management scheint davon überzeugt zu sein, alleine in eine bessere Zukunft zu steuern als in einem Zusammenschluss mit einem anderen Finanzdienstleister. Ich habe da so meine Zweifel. PayPal ist keine Wachstumsgeschichte mehr. Im abgelaufenen zweiten Quartal ist der Umsatz um 5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Mit diesem Wachstum muss man auch im Gesamtjahr 2026 rechnen. 2027 wird es möglicherweise einen kleinen Wachstumsschub auf 7% geben. Bei der operativen Gewinnmarge sehe ich auch nur noch wenig Potenzial. Sie ist mit knapp 20% bereits ziemlich hoch für einen Zahlungsdienstleister. PayPal ist zwar nach wie vor Marktführer im Bereich der globalen Online Payments, aber dieser Markt ist seit Jahren extrem wettbewerbsintensiv. Neben den großen Konkurrenten Adyen und Stripe gibt es zahlreiche mittelgroße Wettbewerber. Hinzu kommt, dass große Technologiekonzerne wie Alibaba, Amazon, Alphabet und Apple seit Jahren mit Macht in das Segment der Zahlungsabwicklungen eindringen. Dieser beinharte Wettbewerb beschränkt das Wachstum und vor allem die Margen von PayPal. Daran wird sich in den kommenden Jahren nichts ändern. Vor diesem Hintergrund ist mir die Bewertung der PayPal-Aktie mit einem Forward-KGV von 12 zu ambitioniert. Viele Anleger machen meiner Meinung nach den Fehler und schauen bei PayPal auf den Langfristchart. Ja, vor fünf Jahren war das Unternehmen fast sechsmal so viel wert. Diese Zeiten werden aber nie wieder zurückkehren. Tipp zum Schluss: Wenn Du nach weiteren spannenden Dividendenaktien wie PayPal suchst, dann schau doch mal in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Ich sehe derzeit keine starken Kurskatalysatoren für die PayPal-Aktie. Die Tatsache, dass bislang kein weiteres Übernahmeangebot neben dem von Advent und Stripe auf dem Tisch liegt, macht mich stutzig. Sie zeigt mir, dass das Interesse des Marktes an einem Erwerb von PayPal sehr begrenzt ist. Wettbewerber werden ihre guten Gründe dafür haben. ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 420 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist Mitglied im S&P 500 und rund 53 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** PayPal --- ### [CrowdStrike-Aktie explodiert +20% – diese Zahlen überzeugen](https://www.sharedeals.de/crowdstrike-aktie-explodiert-20-diese-zahlen-ueberzeugen/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** CrowdStrike hat mit den neuen Quartalszahlen ordentlich abgeliefert. Vor allem das starke Neugeschäft und die höhere Prognose kamen gut an und ließen die Aktie gestern um mehr als +20% steigen. ## CrowdStrike liefert deutlich mehr Neugeschäft Im letzten Quartal setzte CrowdStrike 1,47 Milliarden US$ um und damit 26% mehr als im Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt mit rund 1,44 Milliarden US$ gerechnet. Der wiederkehrende Jahresumsatz, kurz ARR, stieg ebenfalls um 25% auf mittlerweile 5,84 Milliarden US$. Noch interessanter war allerdings, wie viel neues Geschäft im Quartal dazugekommen ist. Der sogenannte Net New ARR erreichte mit 333 Millionen US$ einen neuen Rekord und lag 51% höher als im Vorjahr. Zum Vergleich: Im vorherigen Quartal waren es noch rund 256 Millionen US$. Das Wachstum hat hier also nochmal spürbar angezogen. Auch beim Cashflow läuft es weiter gut. CrowdStrike erwirtschaftete 530 Millionen US$ operativen Cashflow und einen freien Cashflow von 377 Millionen US$. Beides waren neue Rekordwerte für ein zweites Quartal. CEO George Kurtz bezeichnete das Quartal entsprechend als das beste in der Geschichte von CrowdStrike. Und diesmal steckt hinter so einer Aussage tatsächlich einiges. Wir halten Dich in Sachen Cybersecurity auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Crowdstrike&stockidentifier=symbol%3ACRWD)! ## KI wird für CrowdStrike immer mehr zum Geschäft Während bei vielen Software-Unternehmen darüber diskutiert wird, ob KI irgendwann Teile ihres Geschäfts ersetzen könnte, versucht CrowdStrike genau die andere Seite dieser Entwicklung zu spielen. Je mehr Unternehmen eigene KI-Anwendungen und autonome Agents einsetzen, desto mehr neue Angriffsmöglichkeiten entstehen schließlich auch. CrowdStrike argumentiert deshalb, dass Unternehmen ihre Sicherheitsinfrastruktur gleichzeitig mit ihren KI-Systemen ausbauen müssen. Im Earnings Call rückte das Management dieses Thema ziemlich stark in den Vordergrund. Kurtz sprach davon, dass praktisch jedes Unternehmen künftig auf KI setzen werde und deren Absicherung die größte Marktchance in der bisherigen Geschichte von CrowdStrike darstelle. Dass Kunden bereits mehr Geld auf der Plattform ausgeben, sieht man auch bei Falcon Flex. Der ARR von Kunden, die dieses flexible Lizenzmodell nutzen, hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt und liegt inzwischen bei 2,29 Milliarden US$. CrowdStrike schafft es damit momentan ziemlich gut, bestehende Kunden immer tiefer in die eigene Plattform zu ziehen und gleichzeitig vom steigenden Bedarf an KI-Sicherheit zu profitieren. ## CrowdStrike hebt die Prognose erneut an Bei so einem Quartal durfte dann natürlich auch der Ausblick nicht fehlen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet CrowdStrike beim Net New ARR jetzt ein Wachstum von rund 34%. Die Prognose wurde damit am Mittelpunkt um satte 630 Basispunkte angehoben. Auch beim Umsatz geht es nach oben. CrowdStrike stellt für das Gesamtjahr mittlerweile 5,99 bis 6,01 Milliarden US$ in Aussicht. Für das kommende Quartal werden bis zu rund 1,53 Milliarden US$ erwartet, womit das Unternehmen ebenfalls leicht über den bisherigen Erwartungen der Analysten liegt. An der Börse kam vor allem die Kombination aus beschleunigtem Neugeschäft und höherer Prognose richtig gut an. Die Aktie schoss gestern um mehr als +20% nach oben und mehrere Analysten reagierten direkt mit höheren Kurszielen. Citigroup sieht CrowdStrike mittlerweile bei 260 US$, Oppenheimer und UBS jeweils bei 250 US$. CrowdStrike hat diesmal nicht einfach nur die Erwartungen übertroffen. Vor allem der Rekord beim neuen ARR, die angehobene Prognose und das wachsende Geschäft rund um KI-Sicherheit kamen bei Anlegern richtig gut an. Nach mehr als +20% Kursplus sind allerdings auch die Erwartungen an die kommenden Quartale nochmal ein gutes Stück höher geworden. ## ℹ️ CrowdStrike in Kürze - CrowdStrike Holdings (WKN: A2PK2R) ist ein US-amerikanischer Cybersecurity-Spezialist mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale. - Kerngeschäft des Unternehmens sind die Aufklärung über Bedrohungen, der Schutz von Endgeräten und Reaktionsdienste auf Cyberattacken. - In der Vergangenheit war CrowdStrike an der Analyse und Aufklärung verschiedener Hackerangriffe beteiligt. - CrowdStrike ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und aktuell ca. 232 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Crowdstrike, Crowdstrike-Aktie --- ### [Take-Two-Aktie profitiert wieder vom GTA 6-Hype](https://www.sharedeals.de/take-two-aktie-profitiert-wieder-vom-gta-6-hype/) **Published:** Mai 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Take-Two Interactive-Aktie konnte in dieser Woche deutlich zulegen und notiert aktuell bei rund 242 US$. Damit rückt das bisherige Allzeithoch immer näher und der Abstand beträgt inzwischen nur noch rund +8%. Seit unseres [Kauftipps Ende März](https://www.sharedeals.de/take-two-interactive-aktie-jetzt-fuer-gta-6-positionieren/) stehen nun circa +30% Kursgewinn zu Buche. ## GTA 6 bleibt der wichtigste Kurstreiber Der wichtigste Grund für die aktuelle Stärke der Aktie bleibt weiterhin ganz klar Grand Theft Auto VI. Das Spiel soll nach aktuellem Stand am 19. November erscheinen und gilt bereits jetzt als vermutlich wichtigster Videospiel Launch der vergangenen Jahre. Entsprechend hoch bleiben die Erwartungen der Anleger. Viele Analysten gehen davon aus, dass GTA 6 sämtliche Verkaufsrekorde der Gaming Branche brechen könnte. Allein die Vorfreude rund um mögliche Vorbestellungen sorgte zuletzt wieder für neue Dynamik bei der Aktie. Berichte über bald startende Preorders ließen die Aktie in dieser Woche zeitweise stark ansteigen. Trotzdem stand die Aktie in den vergangenen Monaten auch zeitweise deutlich unter Druck. Neben den Verschiebungen rund um GTA 6 belasteten zuletzt vor allem Diskussionen über künstliche Intelligenz und mögliche Veränderungen in der Gaming Branche die Stimmung. Anleger sorgten sich zeitweise, dass generative KI die klassische Spieleentwicklung langfristig verändern könnte. Take-Two versucht diese Sorgen jedoch zunehmend zu entschärfen. CEO Strauss Zelnick betonte zuletzt mehrfach, dass GTA 6 weiterhin vollständig auf klassische kreative Entwicklung setzt und nicht auf generative KI-Systeme aufgebaut wurde. **Tipp:** Werde jetzt [Mitglied bei sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Blog_Angebote&_gl=1*ccf4rn*_gcl_au*MzY0ODE3NTI3LjE3NzQyNjMzMDk) und profitiere von wahren Börsenstars! ## Aktie nähert sich wieder dem Rekordhoch Auch charttechnisch bleibt die Situation spannend. Die Take-Two Aktie notiert aktuell bei rund 242 US$ und konnte sich damit in dieser Woche deutlich erholen. Nach der längeren Schwächephase zeigt die Aktie nun wieder klareres Momentum und nähert sich zunehmend dem bisherigen Allzeithoch an. Der Abstand zum Rekordhoch beträgt derzeit nur noch rund +8%. Daraus ergibt sich weiterhin ein insgesamt bullishes Gesamtbild. Spannend wird nun, ob die Aktie genügend Dynamik aufbauen kann, um das bisherige Hoch nachhaltig anzugreifen. Viele Anleger setzen dabei weiterhin fast vollständig auf den Erfolg von GTA 6. Darin liegt gleichzeitig aber auch ein gewisses Risiko. Denn ein großer Teil der aktuellen Bewertung hängt mittlerweile direkt an den Erwartungen rund um den kommenden Release. Trotzdem bleibt Take-Two aktuell eines der spannendsten Unternehmen im gesamten Gaming Sektor. Sollte GTA 6 die hohen Erwartungen erfüllen, könnte die Aktie langfristig weiterhin erhebliches Potenzial besitzen. Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Take-Two+Interactive&stockidentifier=symbol%3ATTWO) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-15-um-11.15.37.png)TakeTwo-Kurs auf TradingView Meiner persönlichen Meinung nach bleibt Take-Two aktuell einer der spannendsten Werte in diesem Jahr. Der gesamte Fokus liegt zwar klar auf GTA 6, aber dieses Spiel könnte für das Unternehmen ein massiver Wachstumstreiber werden. ## ℹ️ Take-Two Interactive in Kürze - Take-Two Interactive (WKN: 914508) ist ein 1993 gegründeter US-amerikanischer Entwickler und Publisher von Computerspielen mit Sitz in New York City. - Bekannt ist der Games-Konzern vor allem für seine Studios Rockstar Games und 2K Games. - Mit Serien wie BioShock, Borderlands, Farmville, Grand Theft Auto und Red Dead Redemption brachte Take-Two Interactive in den letzten Jahren einige der beliebtesten Games-Franchises auf den Markt. - Über das Unternehmen Zynga, das Take-Two im Jahr 2022 erwarb, ist der Games-Konzern auch stark im Markt für Mobile und Social Gaming etabliert. - Take-Two Interactive notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 45 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Gaming, GTA6, TakeTwo-Aktie --- ### [Take-Two-Aktie und GTA 6: Exklusive Einblicke befeuern Phantasie](https://www.sharedeals.de/take-two-aktie-und-gta-6-exklusive-einblicke-befeuern-phantasie/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Nach schwächeren Wochen gewinnt die Aktie von Take-Two Interactive heute wieder deutlich hinzu. Der Gaming-Konzern hat ausführliche Einblicke in seinen kommenden Mega-Blockbuster Grand Theft Auto VI gewährt, der die Vorfreude auf die teuerste Videospielproduktion aller Zeiten noch einmal deutlich erhöht und zugleich die Frage aufwirft, wie viel des erwarteten Erfolgs bereits im Aktienkurs steckt. ## Umfassendes Material aus GTA 6 veröffentlicht GTA-Entwickler und Take-Two-Tochter Rockstar Games hat einen rund 27-minütigen „Extended Look“ zu Grand Theft Auto VI veröffentlicht. Die Präsentation zeigt umfangreiche Szenen aus der Spielwelt der fiktiven US-Region Leonida und der Metropole Vice City sowie die beiden Hauptfiguren Jason und Lucia. Neben der aufwendig inszenierten Spielwelt sind auch zahlreiche Gameplay-Elemente zu sehen. Dazu gehören Verfolgungsjagden, Schusswechsel und verschiedene Aktivitäten innerhalb der offenen Welt. Die Aufnahmen wurden vollständig auf der PlayStation 5 erstellt und vermitteln einen deutlich umfassenderen Eindruck vom technischen und spielerischen Anspruch des Titels. Der Veröffentlichungstermin steht weiterhin fest: GTA 6 soll am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X und S erscheinen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Nur dieses Spiel zählt Für Take-Two könnte das Spiel kaum wichtiger sein. Der Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2027 Net Bookings von rund acht bis 8,2 Milliarden Dollar. Damit steht ein erheblicher Wachstumsschub bevor, der wesentlich von der Veröffentlichung des neuen Grand Theft Auto getragen werden dürfte. Bereits heute verfügt Take-Two über eine starke Ausgangsbasis. Im vergangenen Geschäftsjahr stiegen die Net Bookings um 19 Prozent auf 6,72 Milliarden Dollar. Die wiederkehrenden Konsumausgaben legten um 17 Prozent zu und machten 78 Prozent der Net Bookings aus. Vor allem Grand Theft Auto V und GTA Online sorgen weiterhin für hohe und wiederkehrende Einnahmen. GTA 6 könnte dieses Modell auf eine neue Größenordnung heben. ## Der eigentliche Wert liegt nicht nur im Verkaufsstart Für Anleger ist entscheidend, dass GTA 6 weit mehr als ein einzelner Blockbuster sein könnte. Der Vorgänger hat gezeigt, welches wirtschaftliche Potenzial Rockstar aus einer erfolgreichen Spielwelt entwickeln kann. Grand Theft Auto V wurde über Jahre verkauft und anschließend durch GTA Online zu einer dauerhaften Einnahmequelle ausgebaut. Genau dieses Geschäftsmodell dürfte auch bei GTA 6 eine zentrale Rolle spielen. Ein erfolgreicher Verkaufsstart würde zunächst hohe Einnahmen aus dem Spielverkauf generieren. Langfristig könnten digitale Inhalte, zusätzliche Spielmodi und ein neues Online-Angebot für wiederkehrende Umsätze sorgen. ## Die Erwartungen sind enorm Die größte Stärke von GTA 6 ist gleichzeitig das größte Risiko für die Take-Two-Aktie. Der Markt erwartet längst keinen gewöhnlichen Erfolg mehr, sondern einen der größten Starts der Unterhaltungsgeschichte. Entsprechend hoch liegt die Messlatte. Sollte das Spiel beim Verkaufsstart technische Probleme haben, die Erwartungen bei Verkäufen verfehlen oder bei der langfristigen Monetarisierung hinter den Hoffnungen zurückbleiben, könnte die Aktie empfindlich reagieren. Der aktuelle Einblick reduziert zumindest einen Teil dieser Unsicherheit. Die Präsentation zeigt eine technisch beeindruckende Spielwelt, umfangreiche Interaktionen und eine hohe Detailtiefe. Damit dürfte die Vorfreude der Spieler weiter steigen. ## Viel Phantasie steckt bereits im Aktienkurs Die Take-Two-Aktie hat in den vergangenen Jahren erheblich von den Erwartungen rund um GTA 6 profitiert. Genau deshalb reicht ein erfolgreicher Verkaufsstart allein möglicherweise nicht aus, um den nächsten großen Kurssprung auszulösen. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, ob Rockstar die bereits hohen Erwartungen übertreffen kann. Je näher der Veröffentlichungstermin rückt, desto stärker dürften deshalb Vorbestellungen, Verkaufsprognosen und erste Aussagen zur Monetarisierung des neuen Online-Modus in den Mittelpunkt rücken. Für Take-Two spricht, dass der Konzern nicht ausschließlich von GTA abhängig ist. Mit NBA 2K, Borderlands und weiteren etablierten Marken verfügt das Unternehmen über ein breit aufgestelltes Portfolio. Dennoch ist GTA 6 derzeit der mit Abstand wichtigste Katalysator für Umsatz, Gewinn und Bewertung. ## Die entscheidenden Monate beginnen Mit dem neuen Material hat Rockstar die Vermarktungsphase für GTA 6 deutlich intensiviert. Bis zum Verkaufsstart im November dürfte die Aufmerksamkeit rund um das Spiel weiter zunehmen. Für Take-Two bedeutet das eine seltene Kombination aus hoher Sichtbarkeit und enormem wirtschaftlichem Potenzial. Gleichzeitig wird die Aktie zunehmend zu einem Spiel mit hohen Erwartungen: Je größer der Hype, desto weniger Raum bleibt für Enttäuschungen. Seit unserem [Tipp im März](https://www.sharedeals.de/take-two-interactive-aktie-jetzt-fuer-gta-6-positionieren/) hat die Take-Two-Aktie bereits deutlich zugelegt. Die neuesten Einblicke in GTA 4 werden vom Markt positiv aufgenommen. Das Spiel könnte Take-Two in eine neue Wachstumsphase führen und über Jahre hinweg hohe wiederkehrende Einnahmen ermöglichen. Die Aktie bleibt deshalb aussichtsreich, doch angesichts der enormen Erwartungen wird am Ende nicht der Hype, sondern die tatsächliche wirtschaftliche Leistung von GTA 6 über das weitere Kurspotenzial entscheiden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Take-Two Interactive in Kürze - Take-Two Interactive (WKN: 914508) ist ein 1993 gegründeter US-amerikanischer Entwickler und Publisher von Computerspielen mit Sitz in New York City. - Bekannt ist der Games-Konzern vor allem für seine Studios Rockstar Games und 2K Games. - Mit Serien wie BioShock, Borderlands, Farmville, Grand Theft Auto und Red Dead Redemption brachte Take-Two Interactive in den letzten Jahren einige der beliebtesten Games-Franchises auf den Markt. - Über das Unternehmen Zynga, das Take-Two im Jahr 2022 erwarb, ist der Games-Konzern auch stark im Markt für Mobile und Social Gaming etabliert. - Take-Two Interactive notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 44 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** TakeTwo-Aktie --- ### [Airbnb-Aktie: Wie viel Potenzial steckt noch drin?](https://www.sharedeals.de/airbnb-aktie-wie-viel-potenzial-steckt-noch-drin/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Airbnb-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 40 Prozent zugelegt und profitiert von der weiterhin robusten Reiselust. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen zugleich, dass die Nachfrage deutlich widerstandsfähiger ist als vielfach erwartet. ## Reisebranche zeigt Stärke Die Rally am US-Aktienmarkt hat sich zuletzt zunehmend auf Bereiche außerhalb des KI-Sektors ausgeweitet. Besonders der Reisesektor liefert Hinweise darauf, dass die Konsumnachfrage trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten stabil bleibt. Airbnb profitiert davon in besonderem Maße. Trotz höherer Treibstoff- und Flugkosten legten die Buchungen in den wichtigsten Märkten weiter kräftig zu. Nach dem starken Kursanstieg stellt sich allerdings die Frage, ob die Aktie weiteres Potenzial besitzt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Plattform wächst über Unterkünfte hinaus Airbnb erweitert sein Geschäftsmodell zunehmend. Das Angebot von Airbnb Experiences wurde innerhalb eines Jahres um 80 Prozent ausgeweitet. Gleichzeitig baut das Unternehmen zusätzliche Services aus, darunter Mietwagen, Lebensmittellieferungen und Gepäckaufbewahrung. Damit entstehen weitere Umsatzmöglichkeiten pro Buchung. Das anhaltende Buchungswachstum, steigende durchschnittliche Übernachtungspreise und höhere Margen sprechen dafür, dass diese Strategie zunehmend Früchte trägt. ## Starkes zweites Quartal Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 3,61 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Der Bruttobuchungswert erhöhte sich um 16 Prozent auf 27,2 Milliarden Dollar. Noch wichtiger ist die Entwicklung der gebuchten Nächte. Diese legten um 10 Prozent zu und beschleunigten sich damit gegenüber dem ersten Quartal. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Übernachtungspreis um 5 Prozent auf 183,73 Dollar. Besonders erfreulich ist die Nachfrage in den etablierten Kernmärkten. In den USA, Frankreich, Großbritannien und Australien beschleunigte sich das Wachstum der gebuchten Übernachtungen. ## Profitabilität bleibt ein Pluspunkt Das bereinigte EBITDA stieg um 21 Prozent auf 1,26 Milliarden Dollar. Die Marge verbesserte sich auf 35 Prozent. Gleichzeitig erwirtschaftete Airbnb auf Sicht von zwölf Monaten 4,83 Milliarden Dollar freien Cashflow, was einer Marge von rund 37 Prozent entspricht. Diese Kombination aus Wachstum und hoher Cashflow-Generierung stärkt die finanzielle Position des Unternehmens und schafft Spielraum für die weitere Expansion. ## Prognose deutlich angehoben Zu Jahresbeginn war der Ausblick noch von Unsicherheiten geprägt. Währungsschwankungen und der Iran-Krieg belasteten das Geschäft, während Stornierungen im ersten Quartal rund einen Prozentpunkt Gegenwind für die Buchungen verursachten. Mit Beginn der Sommersaison verbesserte sich die Lage jedoch deutlich. Die starke Nachfrage, unter anderem durch Reisen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, veranlasste Airbnb zu einer Anhebung der Jahresprognose. Für 2026 erwartet das Unternehmen nun ein Umsatzwachstum von mindestens im mittleren Zehnerprozentbereich. Gleichzeitig wurde die Prognose für die bereinigte EBITDA-Marge auf mindestens 35,5 Prozent angehoben. ## Hohe Bewertung verlangt weiteres Wachstum Bei einem Aktienkurs von rund 184,40 Dollar liegt die Marktkapitalisierung bei etwa 110 Milliarden Dollar. Nach Berücksichtigung von Barmitteln und Schulden ergibt sich ein Unternehmenswert von rund 100,6 Milliarden Dollar. Für 2026 werden rund 14,15 Milliarden Dollar Umsatz und ein bereinigtes EBITDA von etwa 5,02 Milliarden Dollar erwartet. Für 2027 könnten Umsatz und bereinigtes EBITDA auf rund 15,75 beziehungsweise 5,75 Milliarden Dollar steigen. Damit wird Airbnb derzeit mit etwa dem 20-Fachen des erwarteten EBITDA für 2026 und dem 17,5-Fachen für 2027 bewertet. Das ist anspruchsvoll, wird jedoch durch das Wachstum, die hohe Profitabilität und die Expansion des Geschäftsmodells teilweise gerechtfertigt. ## Wettbewerb und Bewertung im Blick Die Konkurrenz bleibt jedoch ein Risiko. Booking Holdings verzeichnete im zweiten Quartal ebenfalls ein starkes Wachstum, während Expedia mit aggressiveren Preisaktionen um Marktanteile kämpfen könnte. Hinzu kommt, dass Airbnb weiterhin kein klassisches Treueprogramm besitzt. Dadurch sind die Möglichkeiten für kurzfristige Rabatte und Kundenbindungsaktionen begrenzter als bei einigen Wettbewerbern. Wir hatten Airbnb zuletzt bereits als [Top-Wachstumsaktie](https://www.sharedeals.de/wachstumsaktien-diese-2-titel-starten-jetzt-in-richtung-neuer-hochs/) identifiziert und weitere Kursgewinne in Aussicht gestellt. Das Unternehmen überzeugt derzeit mit robustem Buchungswachstum, steigenden Margen und einer starken Cashflow-Entwicklung. Die Aktie ist zwar ambitioniert bewertet, doch solange Wachstum und Profitabilität weiter zulegen, bleibt weiteres Kurspotenzial vorhanden. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Airbnb in Kürze - Airbnb ist das weltweit bekannteste Online-Portal zur Buchung und Vermietung privater Unterkünfte. - Sowohl private als auch gewerbliche Vermieter können über das Portal Immobilien oder Räumlichkeiten an andere Personen vermieten. - Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und an der Börse rund 110 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Airbnb, Airbnb-Aktie, airbnb-Kurs --- ### [SpaceX-Aktie: Diese Analyse macht sie plötzlich attraktiv](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-diese-analyse-macht-sie-ploetzlich-attraktiv/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Börsengang von SpaceX zählt zu den prägendsten Ereignissen für die Finanzmärkte im Jahr 2026 und hat der Aktie enorme Aufmerksamkeit beschert. Trotz eines bislang schwankungsreichen Kursverlaufs sprechen die jüngsten Geschäftszahlen für eine starke operative Entwicklung und langfristig attraktive Wachstumsperspektiven. ## Ein riesiger Markt eröffnet neue Chancen Die langfristige Marktprognose von 28,5 Billionen Dollar mag ambitioniert erscheinen. Doch selbst das kurzfristig adressierbare Marktvolumen von rund 5,7 Billionen Dollar bietet SpaceX erheblichen Spielraum für weiteres Wachstum. Die starke Marktstellung des Unternehmens bildet dabei einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Zwischen 2023 und 2025 entfielen mehr als 80 Prozent der weltweit in den Orbit gebrachten Masse auf SpaceX. Besonders groß ist das Potenzial im Bereich der KI-Infrastruktur, wo Rechenzentren im All langfristig eine Alternative zu den zunehmend schwierigen Bedingungen auf der Erde darstellen könnten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Umsatzwachstum gewinnt deutlich an Dynamik Im zweiten Quartal 2026 erzielte SpaceX einen Umsatz von 7,814 Milliarden Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Plus von 91,94 Prozent und damit einer deutlichen Beschleunigung gegenüber dem ersten Halbjahr. Alle drei Geschäftsbereiche legten zu. Zudem übertraf SpaceX die Analystenerwartungen beim Umsatz um knapp eine Milliarde Dollar. Das Management rechnet darüber hinaus damit, bis Dezember einen annualisierten Umsatz von mehr als 100 Milliarden Dollar zu erreichen. ## Raumfahrt bleibt das strategische Fundament Der Umsatz des Raumfahrtgeschäfts stieg im zweiten Quartal um 28,95 Prozent. Verantwortlich waren unter anderem mehr große Kundenstarts und eine günstigere Zusammensetzung des Geschäfts. Allerdings war der Umsatz im ersten Halbjahr noch rückläufig. Gleichzeitig bleibt SpaceX mit großem Abstand Marktführer, sodass das Raumfahrtgeschäft weiterhin eine zentrale Säule des Konzerns bildet. ## Politischer Rückenwind stärkt die Branche Die US-Regierung treibt den Ausbau der heimischen Raumfahrtindustrie voran. Geplante Lockerungen bei Umweltprüfungen für kommerzielle Starts sowie das Ziel von mehr als 1.000 US-Starts und Wiedereintritten pro Jahr bis 2030 könnten SpaceX zusätzliche Wachstumschancen eröffnen. Als führender Anbieter dürfte das Unternehmen von diesen regulatorischen Entwicklungen besonders profitieren. ## Kapazitätsengpässe bremsen kurzfristig Gleichzeitig entstehen neue Zielkonflikte. Die Priorisierung von Starlink-Starts begrenzt derzeit die verfügbare Falcon-9-Kapazität für kommerzielle Kunden. Solange Starship noch nicht einsatzbereit ist, könnte das Wachstum des Raumfahrtgeschäfts dadurch gebremst werden. Strategisch könnte die Priorisierung von Starlink jedoch langfristig sinnvoll sein, da das Connectivity-Geschäft derzeit besonders stark wächst. ## Starship soll den nächsten Wachstumsschub liefern Starship bleibt einer der wichtigsten langfristigen Wachstumstreiber. Der nächste Flug könnte bereits kurzfristig stattfinden, während ein Versuch zur Landung der Oberstufe noch in diesem Jahr möglich ist. Das Programm besitzt zudem strategische Bedeutung für NASA-Mondmissionen sowie für die künftigen Connectivity- und KI-Pläne von SpaceX. Die angekündigten Investitionen von bis zu 100 Milliarden Dollar in einen neuen Starship-Produktions- und Startkomplex in Louisiana unterstreichen die Bedeutung des Projekts. ## Starlink wächst rasant Das Connectivity-Geschäft ist inzwischen der umsatzstärkste Bereich von SpaceX. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 65,80 Prozent, während sich die Zahl der Abonnenten gegenüber dem Vorjahr verdoppelte. Der gleichzeitig deutlich gesunkene durchschnittliche Umsatz je Nutzer deutet darauf hin, dass SpaceX derzeit bewusst Skalierung und Kundengewinnung über kurzfristige Profitabilität stellt. ## Einstieg in den Mobilfunk birgt Risiken Starlink soll künftig stärker mit den großen US-Mobilfunkanbietern konkurrieren. Der adressierbare Markt ist enorm, doch der Aufbau eines eigenen terrestrischen Mobilfunknetzes wäre mit erheblichen Investitionen und regulatorischen Hürden verbunden. Der notwendige Ausbau von Funkstandorten, Glasfaser, Stromversorgung und Infrastruktur würde SpaceX zudem in ein Geschäftsfeld führen, in dem bereits etablierte Anbieter über umfangreiche Erfahrung verfügen. Dieser strategische Vorstoß erscheint daher weniger überzeugend als die Expansion der bestehenden Satellitenaktivitäten. ## Künstliche Intelligenz wird zum zweiten Wachstumsmotor Besonders dynamisch entwickelt sich das KI-Geschäft. SpaceX verfügte zum Ende des zweiten Quartals über eine Rechenleistung von 1,4 Gigawatt, 250 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bis Ende 2026 sollen mehr als zwei Gigawatt erreicht werden. Auch beim Umsatz zeigt sich die Dynamik: Die Erlöse stiegen im zweiten Quartal um 247,49 Prozent. Cloud-Verträge sowie Abonnements für Grok und weitere KI-Angebote trugen wesentlich dazu bei. ## Rechenzentren könnten ins All wandern Orbital betriebene Rechenzentren entwickeln sich zunehmend von einer Vision zu einem konkreten Technologieprojekt. Die Zusammenarbeit mit NVIDIA beim Aufbau der Rechenlast für die Starmind-AI-Satelliten ist dabei ein wichtiges Signal. Die ersten KI-Satelliten sollen nach Unternehmensangaben im vierten Quartal 2027 starten. Bis 2028 könnte das Netzwerk eine relevante Größenordnung erreichen. Sollten diese Pläne umgesetzt werden, würde SpaceX einen völlig neuen Markt erschließen. ## KI-Software erweitert das Geschäft Auch bei KI-Modellen und Software baut SpaceX seine Position aus. Die jüngste Version von Grok zeigt deutliche Fortschritte im Wettbewerb mit führenden KI-Modellen. Mit der Übernahme von Cursor für rund 60 Milliarden Dollar verstärkt das Unternehmen zudem seine Aktivitäten im Bereich KI-gestützter Programmierung. Bei einem jährlichen Umsatz von rund vier Milliarden Dollar erscheint die Bewertung zwar hoch, aber nicht völlig losgelöst von den Wachstumsperspektiven. ## Profitabilität verbessert sich trotz hoher Investitionen Auf der Kostenseite zeigt sich eine positive Entwicklung. Der operative Verlust sank im Jahresvergleich deutlich auf 143 Millionen Dollar. Das bereinigte EBITDA war bereits positiv, zudem übertraf SpaceX die Erwartungen beim Ergebnis je Aktie. Die Investitionen bleiben allerdings enorm. Allein im zweiten Quartal beliefen sich die Kapitalausgaben auf 18,369 Milliarden Dollar. Zwar verfügt SpaceX über mehr als 93 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln, doch eine anhaltend hohe Investitionsrate könnte künftig zusätzliches Kapital erforderlich machen. ## Langfristige Bewertung wirkt weniger ambitioniert Auf Basis des erwarteten Gewinns für die kommenden zwölf Monate erscheint die Aktie mit einem extrem hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis kaum bewertbar. Eine solche kurzfristige Kennzahl greift bei SpaceX jedoch zu kurz, da wesentliche Wachstumstreiber wie Starship, Starlink und die Starmind-Satelliten noch vor ihrer eigentlichen Skalierungsphase stehen. Für 2029 wird die Aktie mit einem KGV von rund 21,4 bewertet. Unter der Voraussetzung, dass SpaceX seine ambitionierten Wachstumsziele erreicht, erscheint diese Bewertung deutlich weniger anspruchsvoll. Operative Risiken bleiben derweil vorhanden. Dazu zählen die begrenzte Falcon-9-Kapazität, der kostspielige Ausbau der Infrastruktur und der geplante Einstieg in den terrestrischen Mobilfunk. Gleichzeitig sprechen die starke Marktposition, das beschleunigte Umsatzwachstum und die zahlreichen langfristigen Wachstumsfelder für ein weiterhin attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. SpaceX verbindet eine außergewöhnlich starke Marktposition mit rasantem Wachstum in Raumfahrt, Satellitenkommunikation und künstlicher Intelligenz. Trotz hoher Investitionen und einer anspruchsvollen Bewertung erscheint die Aktie auf Sicht mehrerer Jahre interessant, sofern das Unternehmen seine ambitionierten Expansionspläne erfolgreich umsetzt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,86 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BMW-Aktie dreht auf – reicht das jetzt für den Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-dreht-auf-reicht-das-jetzt-fuer-den-ausbruch/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die BMW-Aktie konnte gestern endlich wieder kräftiger zulegen und nähert sich der Marke von 60 €. Im Chart bleibt die Lage trotzdem schwierig, denn aus der Handelsspanne zwischen 56 und 61 € ist der Kurs noch immer nicht raus. ## BMW-Aktie kämpft sich wieder an die 60 € Mit dem Anstieg von gestern hat sich die kurzfristige Lage zumindest etwas aufgehellt. Noch vor wenigen Wochen war die BMW-Aktie bis auf 56,40 € gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit mehreren Jahren. Von dort konnte sich der Kurs mittlerweile wieder etwas lösen. Wenn man sich den 4-Stunden-Chart anschaut, wird allerdings auch ziemlich schnell deutlich, warum es für eine größere Entwarnung noch zu früh ist. Seit dem starken Einbruch im Juni bewegt sich die Aktie überwiegend zwischen 56 und 61 € hin und her. Mehrere Versuche, sich oberhalb dieser Zone festzusetzen, sind bisher wieder abverkauft worden. Mit aktuell knapp 60 € läuft BMW nun erneut in den oberen Teil dieser Handelsspanne. Wichtig wird vor allem der Bereich um 60 bis 61 €. Dort liegt nicht nur der obere Rand der Range, sondern auch ein ziemlich volumenstarker Bereich der vergangenen Monate. Schafft die BMW-Aktie den Ausbruch über 61 € und kann sich anschließend auch darüber halten, würde sich das Chartbild erstmals seit längerer Zeit etwas deutlicher verbessern. Oberhalb der Range wäre anschließend zunächst der Bereich um 64 € interessant. Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-28-um-08.35.13.png)BMW-Aktie ## Nach unten bleibt die Marke bei 56 € wichtig Solange dieser Ausbruch allerdings fehlt, bleibt die BMW-Aktie erstmal in ihrer Seitwärtsbewegung gefangen. Und deshalb sollte man den starken Handelstag von gestern noch nicht überbewerten. Auf der Unterseite hat der Bereich zwischen 56 und 57 € inzwischen mehrfach gehalten. Sollte BMW erneut unter 59 € zurückfallen, wäre diese Zone damit wieder ziemlich schnell interessant. Ein Bruch unter das bisherige Tief bei 56,40 € wäre dagegen ein deutlich schlechteres Zeichen, weil damit auch die aktuelle Handelsspanne nach unten verlassen wäre. Fundamental bleibt die Situation ebenfalls nicht ganz einfach. BMW kämpft weiterhin mit einem schwachen China-Geschäft und hatte seine Prognose für 2026 bereits deutlich gesenkt. Im ersten Halbjahr ging der Gewinn um 28,5% zurück. Gleichzeitig gibt es mit der „Neuen Klasse“ und dem wachsenden Elektrogeschäft durchaus Punkte, auf die Anleger für die kommenden Jahre setzen. ## Analysten sehen trotzdem deutlich höhere Kurse Das durchschnittliche Kursziel aus 11 aktuellen Einschätzungen liegt bei rund 77 € und damit deutlich oberhalb des aktuellen Kurses. Einzelne Häuser liegen sogar noch höher. Die Deutsche Bank sieht BMW bei 90 €, Bernstein bei 85 € und JPMorgan bei 82 €. Jefferies ist mit 70 € vorsichtiger. Der gestrige Anstieg war ein guter Anfang, wirklich aus der schwierigen Ausgangslage heraus wäre BMW aber erst oberhalb von rund 61 €. Die BMW-Aktie zeigt wieder etwas Stärke, steckt aber weiterhin zwischen 56 und 61 € fest. Ein Ausbruch über 61 € könnte erstmals wieder etwas mehr Luft nach oben schaffen. Solange das nicht gelingt, bleibt der Kurs trotz des starken Tages erstmal in seiner bisherigen Range. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 34,9 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BMW, BMW-Aktie --- ### [Deutz-Aktie: Rüstungsgeschäft beflügelt den Kurs](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-ruestungsgeschaeft-befluegelt-den-kurs/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Deutz nähert sich nach der Freigabe der Flensburger-Übernahme spürbar den eigenen Rekordständen. Der Kölner Motorenbauer baut mit dem Verteidigungsgeschäft ein zweites Standbein auf und der Markt honoriert das deutlich. Die Reaktion an der jüngst eroberten Marke wird zeigen, ob der Schwung für neue Höchststände reicht. ## Flensburger-Deal nimmt letzte Hürde Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die rund 1,6 Milliarden € schwere Übernahme von FFG Flensburger Fahrzeugbau gegeben und damit eines der letzten Hindernisse für die Transaktion beseitigt. Die Aktie reagierte darauf mit einem Kurssprung von rund +9%, Deutz führte damit zeitweise das MDAX-Ranking an. Mit dem Zukauf erweitert das Unternehmen sein Geschäft mit der Bundeswehr und internationalen Streitkräften deutlich, zusätzlich zum bestehenden Geschäft mit Bau- und Landmaschinen. Operativ läuft es bereits vor der Übernahme rund. Im ersten Halbjahr wuchs der Umsatz um über +10%, die EBIT-Marge kletterte von +5,5% auf +7,1%, und der Auftragsbestand legte um rund +29% zu. Kepler Cheuvreux und Oddo BHF haben ihre Kursziele zuletzt entsprechend angehoben. Der Rückenwind ist da. **Weitere Chancen im Rohstoffsegment gesucht?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-28-um-08.12.20-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Die Deutz-Aktie steht aktuell kurz vor ihren Allzeithochs und könnte diese bei anhaltender Stärke auch zeitnah erreichen. Mit dem Überschreiten der Widerstandszone zwischen 11,30 und 12,20 € ist dieser Bereich gleichzeitig zu einem Support geworden. Der Blick richtet sich nun darauf, ob sich die Aktie darüber halten kann oder nach dem kurzen Vorstoß wieder darunter zurückfällt. Aktuell wirkt der Ausbruch stabil, mit wenig Verkaufsdruck im Rücken. Hält das Momentum an und kommt es im weiteren Verlauf zu einem Rücksetzer an dem neuen Unterstützungsbereich, könnte das weitere Long-Chancen auf der Oberseite eröffnen, passend zur übergeordneten Richtung. Fällt der Kurs dagegen zurück unter diese Marke, wäre ein erneutes Anlaufen der tieferen Marke zwischen 7,80 und 8,40 € denkbar, was auch als Ziel für eine mögliche Short-Position dienen könnte. Die Bullen haben im Chart klar die Oberhand und operativ liefert Deutz mit dem Verteidigungsgeschäft gerade den fundamentalen Unterbau für die Rally. Der Trend zeigt nach oben. Solange sich die Aktie über dem neuen Unterstützungsbereich hält, bleibt der Weg an die Spitze das wahrscheinlichste Szenario. Ein Rücksetzer dorthin wäre dabei kein Warnsignal, sondern eher eine willkommene Einstiegschance. Bricht der Kurs diesen Bereich dagegen nach unten, ist Long erst einmal vom Tisch, dann würde die tiefere Marke bei 7,80 bis 8,40 € zum nächsten Thema. In diesem Zusammenhang: Weitere Aktien, denen wir 2026 ein Upside zutrauen, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau mal rein! ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und an der Börse knapp 1,9 Milliarde € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Jetzt muss geliefert werden!](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-jetzt-muss-geliefert-werden/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Salesforce explodierte am Donnerstag um +22,6%, CrowdStrike gewann +20,5% und auch die SAP-Aktie legte rund +3% auf knapp 189 € zu. Die überraschend guten Geschäftszahlen der US-Konzerne stellen die Angst vor einer KI-bedingten „SaaSpocalypse“ infrage. Für SAP ist das ein wichtiges Signal. Allerdings muss der DAX-Konzern bei der Auslieferung seiner eigenen KI-Agenten noch deutlich zulegen. ## Salesforce liefert den entscheidenden Gegenbeweis Salesforce steigerte den Quartalsumsatz um +11% auf 11,35 Milliarden US$ und erhöhte seine Jahresprognose auf 46,1 bis 46,4 Milliarden US$. Besonders wichtig: Die jährlich wiederkehrenden Erlöse von Agentforce erreichten bereits 1,5 Milliarden US$. Gleichzeitig wuchsen die vertraglich abgesicherten Umsätze um +14%. Auch CrowdStrike meldete mit einem Umsatzplus von +26% auf 1,47 Milliarden US$ eine weiterhin hohe Nachfrage und hob die Jahresprognose an. Unternehmen stellen ihre Softwareausgaben somit keineswegs grundsätzlich infrage. Sie investieren bevorzugt bei etablierten Anbietern, die KI mit vorhandenen Daten, Berechtigungen und Arbeitsabläufen verbinden können. Genau darin liegt auch SAPs größter Vorteil. Ein KI-Agent kann zwar eine neue Benutzeroberfläche erstellen oder einzelne Aufgaben automatisieren. Er kann jedoch nicht ohne Weiteres jahrzehntelang aufgebaute Finanzdaten, Lieferketten, Zugriffsrechte und regulatorisch geprüfte Geschäftsprozesse ersetzen. Für verlässliche Entscheidungen benötigt die KI weiterhin ein sogenanntes System of Record – und diese Rolle übernimmt bei zahlreichen Großkonzernen SAP. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## KI könnte SAP wichtiger statt überflüssig machen Mit Joule Work arbeitet SAP bereits an einer Oberfläche, über die Beschäftigte künftig nicht mehr mehrere Anwendungen einzeln bedienen müssen. Nutzer beschreiben lediglich das gewünschte Ergebnis, während Joule die benötigten Daten, Abläufe und spezialisierten Agenten zusammenführt. Die klassische Benutzeroberfläche könnte damit tatsächlich an Bedeutung verlieren. Das zugrunde liegende SAP-System wird jedoch umso wichtiger, weil es der KI geprüfte Unternehmensdaten und klare Prozessregeln liefert. Erste Kundenbeispiele zeigen den möglichen wirtschaftlichen Nutzen. Bei Bosch Digital erhöhte Joule die Produktivität von Entwicklern um rund +20% und beschleunigte die Erstellung von Testfällen um +15 bis +20%. Ein von SAP unterstützter Agent des argentinischen Flughafenbetreibers Aeropuertos Argentina senkte die direkten Kosten im Winterbetrieb um -16% und den Verwaltungsaufwand sogar um -90%. Auch im Vertrieb gewinnt die Technologie an Bedeutung. SAP zufolge waren Business AI und die Business Data Cloud im zweiten Quartal Bestandteil von mehr als 90% der 50 größten Vertragsabschlüsse. Das ist ein starkes Indiz für Nachfrage – allerdings noch kein Beweis dafür, dass KI bereits einen erheblichen eigenständigen Umsatzbeitrag liefert. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## UBS sieht eine gefährliche Umsetzungslücke Genau hier setzt die jüngste Kritik der UBS an. Die Bank stufte SAP von „Kaufen“ auf „Neutral“ ab, erhöhte ihr Kursziel aber gleichzeitig von 164 auf 201 €. Nach Einschätzung der Analysten waren zuletzt lediglich 17 sofort einsetzbare KI-Agenten verfügbar, weitere 15 befanden sich in der Anlaufphase. Das Ziel von mehr als 200 Agenten bis zum Jahresende erscheint deshalb ambitioniert. Die SAP-Aktie verlor nach der Abstufung zunächst -4%, bevor der Salesforce-Turbo einen großen Teil des Rückgangs wieder ausglich. Bei einem Kurs von knapp 189 € bietet das UBS-Ziel von 201 € allerdings nur noch rund +6% Potenzial. Zudem erwartet die Bank, dass sich das währungsbereinigte Wachstum des Cloud-Auftragsbestands von zuletzt +26% bis zum Jahresende auf ungefähr +24% abschwächt. SAP muss daher nicht nur neue Agenten ankündigen, sondern sie schnell ausliefern und messbar monetarisieren. Die „SaaSpocalypse“ war übertrieben. KI dürfte SAPs zentrale Daten- und Prozessplattform nicht ersetzen, sondern langfristig sogar aufwerten. Salesforce zeigt zudem, dass Unternehmen für produktive KI-Lösungen weiterhin hohe Summen an etablierte Softwareanbieter zahlen. Nach der kräftigen Erholung ist ein Teil dieser Erkenntnis jedoch wieder eingepreist. Deshalb würde ich bestehende SAP-Positionen halten und für einen Neueinstieg eher den nächsten Rücksetzer abwarten. Jetzt gilt es vor allem darum, dass SAP den Anschluss im sich wandelnden Software-Markt behält. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 210,44 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Salesforce-Aktie +22%: Ist die SaaSpocalypse Geschichte?!](https://www.sharedeals.de/salesforce-aktie-22-ist-die-saaspocalypse-geschichte/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Salesforce-Aktie sprang am Donnerstag um +22,6% auf 252,05 US$ und erlebte damit ihren stärksten Handelstag seit Jahren. Bemerkenswert ist, dass der Umsatz die Erwartungen lediglich um rund 20 Millionen US$ übertraf. Gefeiert wurde vielmehr der Beweis, dass künstliche Intelligenz das etablierte SaaS-Geschäft bislang nicht zerstört, sondern Salesforce neue Produkte und Erlösquellen eröffnet. ## Der Auftragsbestand liefert das stärkere Signal Der Quartalsumsatz stieg um +11% auf 11,35 Milliarden US$. Darin steckten allerdings 456 Millionen US$ aus der Übernahme von Informatica. Ohne diesen Beitrag hätte Salesforce organisch nur um gut +6% zugelegt. Von einer plötzlichen Wachstumsbeschleunigung im Kerngeschäft kann daher noch keine Rede sein. Wichtiger war der kurzfristige Auftragsbestand. Die sogenannten Current Remaining Performance Obligations erhöhten sich währungsbereinigt um +14% auf 33,5 Milliarden US$ und übertrafen die eigene Prognose um einen Prozentpunkt. Der gesamte noch nicht realisierte Auftragsbestand erreichte 66,3 Milliarden US$. Nach Angaben des Managements wuchs das neu abgeschlossene jährliche Auftragsvolumen so kräftig wie seit vier Jahren nicht mehr. Gleichzeitig blieb die Kundenabwanderung auf einem historisch niedrigen Niveau. Wären Unternehmen tatsächlich dabei, Salesforce durch selbst entwickelte KI-Agenten zu ersetzen, müssten sich diese Effekte zuerst bei Vertragsverlängerungen und Neuaufträgen zeigen. Das Gegenteil ist derzeit der Fall. **Tipp**: Du begeisterst Dich für die Entwicklung von KI? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Salesforce&stockidentifier=symbol%3ACRM) auf der Höhe der Zeit! ## Agentforce wird zu einem echten Geschäft Agentforce und Data 360 erreichten gemeinsam einen wiederkehrenden Jahresumsatz von knapp 3,9 Milliarden US$. Das entspricht einem Wachstum von mehr als +210%. Agentforce allein überschritt 1,5 Milliarden US$ und legte um mehr als +240% zu, wobei Salesforce die Definition der Kennzahl inzwischen um Slackbot und weitere KI-Angebote erweitert hat. Auch die tatsächliche Nutzung steigt. Im zweiten Quartal verarbeiteten Agentforce und Slack 3,2 Milliarden sogenannte Agentic Work Units – +97% mehr als im Vorquartal. Salesforce beginnt damit, neben klassischen Nutzerlizenzen auch die Arbeit autonomer KI-Agenten verbrauchsabhängig abzurechnen. Die erweiterte Kooperation mit Anthropic passt zu dieser Strategie. Über „Claudeforce“ sollen Claude-Modelle direkt auf Unternehmensdaten und Arbeitsabläufe innerhalb von Salesforce zugreifen. Salesforce muss folglich nicht das weltweit beste Sprachmodell entwickeln. Der Konzern kontrolliert vielmehr die Kundendaten, Berechtigungen und Geschäftsprozesse, die KI-Agenten für verlässliche Ergebnisse benötigen. ## Die Bewertung bleibt vertretbar Nach dem Kurssprung liegt der Börsenwert bei rund 220 Milliarden US$. Salesforce erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen GAAP-Gewinn zwischen 10,21 und 10,25 US$ je Aktie. Daraus ergibt sich ein KGV von knapp 25. Auf Basis des bereinigten Gewinnziels von 16,67 bis 16,71 US$ beträgt der Faktor lediglich rund 15. Die bereinigte Kennzahl ist allerdings mit Vorsicht zu betrachten. Sie blendet unter anderem aktienbasierte Vergütungen von voraussichtlich 4,96 US$ je Aktie aus. Auch der überraschend hohe Quartalsgewinn profitierte mit 2,53 US$ je Aktie von Wertsteigerungen strategischer Beteiligungen. Operativ lag der bereinigte Gewinn bei ungefähr 3,37 US$ und damit rund +16% über dem Vorjahreswert. Überzeugender ist der Cashflow. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschaftete Salesforce etwa 15,2 Milliarden US$ freien Cashflow. Daraus ergibt sich trotz der Rallye eine Free-Cashflow-Rendite von knapp 7%. Das laufende Aktienrückkaufprogramm über 25 Milliarden US$ reduziert zusätzlich die Zahl der ausstehenden Aktien. Die „SaaSpocalypse“ war übertrieben. Salesforce zeigt, dass etablierte SaaS-Plattformen mit ihren Daten und Kundenbeziehungen von KI profitieren können. Nach +22% würde ich der Aktie nicht hinterherlaufen. Mit einem bereinigten KGV von rund 15 und einer Free-Cashflow-Rendite von knapp 7% bleibt sie bei Rücksetzern definitiv interessant! ## ℹ️ Salesforce in Kürze - Salesforce (WKN: A0B87V) mit Sitz in San Francisco ist der weltweit führende Anbieter von Customer Relationship Management Software-Lösungen (Unternehmenssoftware für das Management von Kundenbeziehungen). - Der Konzern bietet Unternehmen jeder Größe Cloud-basierte Lösungen in den Bereichen Kundenservice, Marketing und Vertrieb. - Der im Dow Jones gelistete Software-Konzern ist an der Börse ca. 206 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Datadog-Aktie mit +14% – Rallye zu neuen Hochs?](https://www.sharedeals.de/datadog-aktie-mit-14-rallye-zu-neuen-hochs/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Datadog-Aktie profitiert derzeit gleich von mehreren positiven Impulsen. Nach starken Quartalszahlen mit einem Umsatzwachstum von 35,6 Prozent auf 1,12 Milliarden US-Dollar sorgen Berichte über frühere Übernahmeversuche durch Palo Alto Networks für zusätzliche Fantasie. Datadog konnte zudem beim bereinigten Ergebnis je Aktie die Erwartungen übertreffen und profitiert vom anhaltenden Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur. ## Chartanalyse zur Datadog-Aktie Die Datadog-Aktie lag seit Ende Februar dieses Jahres zeitweilig über +200 Prozent im Plus. Doch zuletzt korrigierte der Kurs um knappe -26%. Jetzt stellt sich die Frage, ob der Datadog-Kurs direkt zu neuen Höchstständen laufen kann, oder eine erneute Korrektur die Fantasie wieder eintrübt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-28_05-03-23-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Allein gestern stieg der Kurs der Datadog-Aktie zeitweise zweistellig. Auf Schlusskursbasis waren es immerhin noch +6,70%. Damit bewegt sich der Kurs des Techkonzerns erneut auf das Allzeithoch vom 05. August zu. Sollte der Ausbruch nach oben gelingen, wäre dies ein bullisches Zeichen. Gleichzeitig würde Datadog damit in eine Preisfindungsphase übergehen, da oberhalb des Allzeithochs keine Widerstände mehr liegen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Datadog-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 59 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, welches von einer bärischen Divergenz begleitet wird. Beide Signale deuten tendenziell auf fallende Kurse hin. Auch der MACD hat ein Verkaufssignal ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-28_05-04-05-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben bärisch gecrosst. Während die bärische Divergenz im RSI und das Momentum im MACD auf eine größere Korrektur schließen lassen, zeigt sich die Preisstruktur im Chart davon relativ unbeeindruckt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung auf Wochenbasis spricht dafür, dass sich die Datadog-Aktie möglicherweise in einer übergeordneten Welle 3 befindet. Auffällig ist dabei die wiederholte Abfolge mehrerer 1-2-Strukturen, die häufig den Beginn besonders dynamischer Trendphasen kennzeichnet. Sollte sich dieses Szenario bestätigen, könnte der aktuelle Aufwärtsimpuls noch erhebliches Potenzial besitzen und sich deutlich weiter nach oben ausdehnen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-28_05-05-33-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange wichtige lokale Tiefpunkte und relevante Fibonacci-Unterstützungen verteidigt werden, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend der Datadog-Aktie bestehen. Die aktuelle Elliott-Wellen-Struktur spricht weiterhin für eine Fortsetzung der Rallye, sodass auch über einen längeren Zeitraum weitere Kurssteigerungen möglich sind. Die Datadog-Aktie bleibt trotz der jüngsten Korrektur charttechnisch interessant. Nach einem zwischenzeitlichen Plus von mehr als +200 Prozent seit Ende Februar folgte ein Rücksetzer von rund -26 Prozent. Inzwischen hat der Kurs jedoch wieder nach oben gedreht und nähert sich dem Allzeithoch vom 5. August. Während RSI und MACD noch Warnsignale liefern, bleibt die Preisstruktur stabil. Die Elliott-Wellen sprechen für eine mögliche Welle 3 mit weiterem Aufwärtspotenzial. Gelingt der Ausbruch über das Allzeithoch, könnte Datadog in eine neue Preisfindungsphase eintreten. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Datadog. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Datadog – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Datadog, Inc. in Kürze - Datadog (WKN: A2PSFR) ist ein 2010 gegründetes US-Softwareunternehmen mit Sitz in New York City. - Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Software für Cloud-Anwendungen für die Überwachung von Servern, Datenbanken, Tools und Diensten über eine Software-as-a-Service-basierte Datenanalyseplattform. - Datadog ist Mitglied in den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und ca. 87,23 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Datadog, Datadog Inc., Datadog-Aktie, Datadog-Analyse, Datadog-Chartanalyse, Datadog-Kurs, Datadog-Preis, Datadog-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Palo Alto Networks-Aktie mit +13% – Rekordhoch voraus?](https://www.sharedeals.de/palo-alto-networks-aktie-mit-13-rekordhoch-voraus/) **Published:** August 28, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palo Alto Networks-Aktie steht nach einem Kurssprung von rund +13 Prozent unmittelbar vor dem Allzeithoch. Gleichzeitig sorgt die aggressive Übernahmestrategie von CEO Nikesh Arora für zusätzliche Fantasie. Laut einem Bericht von „The Information“ führte Arora bereits Gespräche über mögliche Übernahmen von Okta und Datadog, bevor Palo Alto Networks CyberArk für 25 Milliarden US-Dollar übernahm. ## Chartanalyse zur Palo Alto-Aktie Auch nach diesen Deals ist die Einkaufstour offenbar nicht beendet. Mit Cribl und ClickHouse sollen bereits die nächsten Unternehmen im Fokus stehen. Hintergrund ist der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Cyberangriffen, der den Bedarf an Überwachung, Identitätsmanagement und Sicherheitslösungen deutlich erhöht. Für Palo Alto Networks eröffnet sich damit ein wachsender Markt – und gleichzeitig die Chance, die eigene Position durch gezielte Übernahmen weiter auszubauen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PANW_2026-08-28_04-26-29-scaled.png)Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Palo Alto-Kurs steht kurz vor einem neuen Rekordhoch. Lediglich gut +4% trennen den aktuellen Preis von einem neuen Allzeithoch. Sofern kein direkter Anstieg zu neuen Höhen gelingt, könnte die diagonale Trendlinie – siehe Chartbild, dem Kurs als Unterstützung dienen. Fällt der Kurs jedoch nachhaltig darunter, könnte dadurch neuer Abwärtsdruck entstehen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Palo Alto-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 70 Punkten, an der Grenze zur überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, welches von einer bärischen Divergenz begleitet wird. Beide Signale deuten tendenziell auf fallende Kurse hin. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PANW_2026-08-28_04-27-26-scaled.png)Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der MACD hingegen kann sein Kaufsignal noch halten. Jedoch liegt dieses schon einige Wochen zurück, was die Aussagekraft deutlich relativiert. Hinzukommt, dass das Momentum ordentlich abgebaut hat, was ebenfalls eine mögliche Trendumkehr signalisiert. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Palo Alto-Kurs potenziell in einer Extension einer großen Welle 5 befindet. Solange lokale Unterstützungen und Trendwendebereiche für die Substrukturen halten, ist von einem weiter steigenden Preis bei der Palo Alto-Aktie auszugehen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PANW_2026-08-28_04-28-26-scaled.png)Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Palo Alto-Kurs zeigte zeigt sich weiter in einem stabilen Aufwärtstrend. Bisher ist dieser ungebrochen. Zwischenkorrekturen aufgrund von Gewinnmitnahmen sind als typisches Marktverhalten einzuordnen, solange lokale Unterstützungen nicht nachhaltig unterschritten werden. Die Palo Alto Networks-Aktie befindet sich unmittelbar vor dem nächsten möglichen Rekordhoch. Nach dem jüngsten Kurssprung fehlen nur noch wenige Prozent bis zur Bestmarke. Gleichzeitig liefert die technische Analyse ein gemischtes Bild: Während der übergeordnete Aufwärtstrend intakt bleibt, mahnen RSI und nachlassendes MACD-Momentum vor einer möglichen Verschnaufpause. Auch die Elliott-Wellen-Zählung lässt grundsätzlich weiteren Spielraum nach oben. Demnach könnte sich Palo Alto Networks weiterhin in einer fortgeschrittenen Welle 5 befinden. Solange wichtige Unterstützungen halten, bleiben neue Hochs möglich – kurzfristige Gewinnmitnahmen wären nach der starken Entwicklung allerdings keine Überraschung. ## ℹ️ Palo Alto Networks in Kürze - Palo Alto Networks, Inc. (WKN: A1JZ0Q) ist ein IT-Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in Santa Clara in Kalifornien. - Kernprodukt des Unternehmens ist eine Cybersicherheitsplattform, die Firewalls und Cloud-basierte Angebote umfasst. - Kunden von Palo Alto sind sowohl Behörden als auch Unternehmen aller Größenordnungen. - Das Unternehmen ist Mitglied im US-Leitindex Nasdaq 100 und ca. 312,02 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** -Aktie, -Analyse, Palo Alto, Palo Alto Networks, Palo Alto-Aktie, Palo Alto-Analyse, Palo Alto-Chartanalyse, Palo Alto-Kurs, Palo Alto-Preis, Palo Alto-Prognose, Prognose, Techaktien --- ### [Sandisk-Aktie zieht an – heute kommen gleich zwei Treiber zusammen](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-zieht-an-heute-kommen-gleich-zwei-treiber-zusammen/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei der Sandisk-Aktie geht es heute wieder kräftig nach oben. Rückenwind kommt gleich von mehreren Seiten. Die Nvidia-Zahlen halten die Hoffnung auf weiterhin hohe KI-Investitionen am Leben und Sandisk kündigte gemeinsam mit Kioxia ein riesiges Investitionsprogramm in Japan an. ## Sandisk-Aktie profitiert von den Nvidia-Zahlen Nach den Nvidia-Zahlen gestern Abend waren Speicher-Aktien direkt mit gefragt. Sandisk legte bereits nachbörslich rund +3,7% zu, Micron kam auf ein ähnliches Plus. Heute setzt sich die starke Bewegung bei Sandisk fort. Der Zusammenhang ist relativ einfach. Nvidia verkauft zwar GPUs und keine NAND-Speicher, mit immer größeren KI-Rechenzentren steigt aber auch der Bedarf an Speicher. Modelle werden größer, immer mehr Daten müssen schnell verfügbar sein und vor allem beim sogenannten AI Inference wird Flash-Speicher zunehmend wichtiger. Nvidia machte gestern deutlich, dass die Investitionen in KI-Infrastruktur noch lange nicht vorbei sein dürften. Für Sandisk sind solche Aussagen natürlich interessant, denn auf diese Entwicklung richtet das Unternehmen mittlerweile einen immer größeren Teil seines Geschäfts aus. Wie schnell das schon geht, haben die letzten Sandisk-Zahlen gezeigt. Der Umsatz im Datacenter-Geschäft hat sich innerhalb nur eines Quartals mehr als verdoppelt und lag zuletzt bei knapp 3 Milliarden US$. Im gesamten Geschäftsjahr ist der Datacenter-Umsatz sogar um mehr als 400% gestiegen. **Etwas Diversifikation gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Sandisk und Kioxia investieren mehr als 30 Milliarden US$ Heute kam dann direkt die nächste Meldung dazu. Sandisk und Kioxia wollen gemeinsam mehr als 5 Billionen Yen beziehungsweise rund 31 Milliarden US$ in Japan investieren. Das Geld soll bis 2032 in neue Technologien und zusätzliche Produktionskapazitäten fließen. Und auch hier spielt KI eine ziemlich große Rolle. Die beiden Unternehmen rechnen damit, dass der weltweite Bedarf an Speicherchips weiter kräftig wächst und wollen entsprechend früh genügend Kapazitäten aufbauen. Sandisk und Kioxia arbeiten ohnehin schon seit vielen Jahren bei der NAND-Produktion zusammen. Mit der neuen Investition wird diese Zusammenarbeit nun nochmal in einer ganz anderen Größenordnung fortgesetzt. Voraussetzung für Teile des Plans ist allerdings auch Unterstützung durch die japanische Regierung. Erst vor zwei Wochen hat das Unternehmen auf seinem Investor Day erklärt, wie groß man den Markt rund um KI-Speicher mittlerweile einschätzt. ## Fast 94 Milliarden US$ sind bereits vertraglich abgesichert Sandisk setzt immer stärker auf langfristige Verträge mit großen Kunden. Statt Speicher hauptsächlich über kurzfristige Vereinbarungen zu verkaufen und damit stark von den aktuellen NAND-Preisen abhängig zu sein, werden Volumen und Preise über mehrere Jahre abgesichert. Mittlerweile hat Sandisk solche Vereinbarungen im Gesamtwert von 93,9 Milliarden US$ abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2027 soll bereits rund die Hälfte der produzierten Bits über diese Verträge verkauft werden, ein Jahr später sollen es ungefähr zwei Drittel sein. Das ist für Sandisk ziemlich wichtig. Der NAND-Markt war in der Vergangenheit extrem zyklisch. Steigt das Angebot zu stark, können die Preise schnell einbrechen und damit auch die Margen der Hersteller. Langfristige Verträge nehmen einen Teil dieses Risikos raus und machen gleichzeitig besser planbar, wie viel Kapazität überhaupt benötigt wird. Deshalb ist auch das riesige Investitionsprogramm mit Kioxia nicht einfach nur eine Wette darauf, dass irgendwie mehr Speicher gebraucht wird. ## Sandisk hat für die nächsten Jahre ziemlich hohe Ziele Auf dem Investor Day Mitte August hat Sandisk auch gezeigt, wo das Unternehmen langfristig hinmöchte. Zwischen den Geschäftsjahren 2028 und 2030 soll der Umsatz jährlich im mittleren bis hohen Zehnprozentbereich wachsen. Sandisk peilt langfristig eine bereinigte Bruttomarge von rund 80% und eine operative Marge von ungefähr 75% an. Überschüssiges Kapital, das nach den notwendigen Investitionen übrig bleibt, möchte das Unternehmen vollständig an die Aktionäre zurückgeben. Nvidia zeigt, dass die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter hoch bleiben, das Datacenter-Geschäft von Sandisk wächst kräftig und gemeinsam mit Kioxia sollen nun mehr als 30 Milliarden US$ in zusätzliche Kapazitäten und neue Technologien fließen. Mit fast 94 Milliarden US$ an langfristigen Kundenverträgen hat Sandisk gleichzeitig schon einen großen Teil der zukünftigen Nachfrage abgesichert. Nach dem enormen Kursanstieg ist in der Aktie natürlich auch einiges an Erwartungen drin. Operativ liefert das Unternehmen momentan aber durchaus Argumente dafür, warum Anleger bei Sandisk weiterhin auf den KI- und Speicherboom setzen. ## ℹ️ Sandisk in Kürze - Sandisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist Sandisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - Sandisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 219,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk-Aktie --- ### [VW-Vorzugsaktie: Trotz Krise noch Potenzial?](https://www.sharedeals.de/vw-vorzugsaktie-trotz-krise-noch-potenzial/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei Deutschlands größtem Automobilkonzern stehen die Zeichen derzeit auf Sturm. Stellenabbau, mögliche Werksschließungen und ein schwieriges Marktumfeld belasten den Volkswagen-Konzern. Die VW-Vorzugsaktie bewegte sich zuletzt in einem Korridor zwischen 70 und 75 €. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei 73,20 €. Damit liegt der Kurs deutlich unter dem Niveau von rund 100 € zu Jahresbeginn. Hier stellt sich die Frage: Bietet das aktuelle Kursniveau langfristig orientierten Anlegern wieder Einstiegschancen? ## Kampf um die zukünftige Struktur Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem es keine neuen Nachrichten über den Volkswagen-Konzern gibt. Das grundlegende Problem liegt in den unterschiedlichen Interessen der beteiligten Gruppen. Auf der einen Seite stehen die Eigentümer, auf der anderen Seite der Betriebsrat und die Gewerkschaften. Aber auch innerhalb der Eigentümerstruktur gibt es unterschiedliche Interessen. Die Familien Porsche und Piëch dürften vor allem an einer langfristig attraktiven Wertentwicklung und entsprechenden Dividendenausschüttungen interessiert sein. Das Land Niedersachsen, das rund 20% der Stimmrechte hält, verfolgt dagegen insbesondere das Ziel, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern. Diese unterschiedlichen Interessen stehen teilweise in einem erheblichen Spannungsverhältnis zueinander. Konzernchef Oliver Blume stellt derzeit an verschiedenen VW-Standorten seine Pläne für die zukünftige Ausrichtung des Konzerns vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Anpassung der Produktionskapazitäten und umfangreiche Kostensenkungen. Neben einem deutlichen Stellenabbau stehen dabei auch mögliche Werksschließungen zur Diskussion. Berichten zufolge könnten mehrere deutsche Standorte von den geplanten Maßnahmen betroffen sein. Der Betriebsrat und die Gewerkschaften kritisieren die Pläne entsprechend deutlich und setzen sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen und Standorten ein. Konzernchef Oliver Blume bezeichnete die Lage des Unternehmens zuletzt als sehr ernst. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Umsatzprognose gesenkt Die anhaltenden Probleme beim Absatz veranlassten den Konzern dazu, seine Umsatzprognose zu senken. Statt eines erwarteten Umsatzwachstums von 0 bis 3% rechnet Volkswagen nun mit einer Entwicklung zwischen -3 und 0%. Die Prognose für die operative Rendite von 4 bis 5,5% wurde dagegen bestätigt. Da die operative Rendite im ersten Halbjahr bei 3,8% lag, deutet dies darauf hin, dass der Konzern für das zweite Halbjahr mit einer Verbesserung der Profitabilität rechnet. Das Erreichen dieser Ziele dürfte allerdings wesentlich davon abhängen, ob die geplanten Kostensenkungen und Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können. ## Bewertung Der Kursrückgang der VW-Vorzugsaktie spiegelt die derzeit schwierige Situation des Konzerns wider. Die Anpassung der Produktionskapazitäten und die geplanten Kostensenkungen sind aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbare Maßnahmen. Gleichzeitig ist auch die Position der Gewerkschaften verständlich, da ein umfangreicher Stellenabbau und mögliche Werksschließungen erhebliche soziale Folgen hätten. Für den weiteren Kursverlauf wird daher auch entscheidend sein, ob zwischen Management, Arbeitnehmervertretern und Eigentümern eine langfristig tragfähige Einigung erzielt werden kann. Die Lage bei Volkswagen ist aus meiner Sicht ohne Zweifel kritisch. Eine existenzielle Krise sehe ich derzeit jedoch nicht. Der Konzern verfügt weiterhin über eine starke Markenbasis, eine breite internationale Aufstellung und erhebliche finanzielle Ressourcen. Trotz der aktuellen Probleme bleibe ich für die Volkswagen-Vorzugsaktie zuversichtlich. Kurzfristig dürfte allerdings kaum mit einem deutlichen Kursanstieg zu rechnen sein. Zu groß sind derzeit die Probleme. Mittelfristig sehe ich die Perspektiven dagegen positiver. Für die Aktie spricht weiterhin auch die vergleichsweise hohe Dividendenrendite. Selbst bei einer möglichen Reduzierung der Ausschüttung könnte die Rendite auf dem aktuellen Kursniveau für viele Anleger weiterhin attraktiv bleiben. Für langfristig orientierte Anleger bietet das aktuelle Kursniveau aus meiner Sicht daher interessante Einstiegschancen. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ VW in Kürze - Die Volkswagen AG, kurz VW, (WKN: 766400) ist ein weltweit führender Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen mit einem Portfolio von zehn Automarken. Neben der Kernmarke VW gehören unter anderem Audi, Skoda, Seat, Bentley und Porsche zum Konzern. - Neben dem Hauptsitz in Wolfsburg unterhält der Konzern weltweit Produktionsstätten. - Die Marktkapitalisierung der Vorzugsaktie liegt bei ca. 41 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Asta Energy-Aktie +9%: Doch ein spannendes Energietechnik-Investment?](https://www.sharedeals.de/asta-energy-aktie-9-doch-ein-spannendes-energietechnik-investment/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Asta Energy-Aktie geriet in den letzten drei Monaten mächtig unter Druck an der Börse. Doch mit einem Kursplus von +9% meldet sich das österreichische Energietechnikunternehmen am Donnerstagvormittag mit einem starken Lebenszeichen zurück und setzt sich an die Spitze des SDAX. Was steckt hinter dem Kurssprung und wie sollten Anleger nun reagieren? ## Hochdynamisches Wachstum Auslöser des Kurssprungs der Asta Energy-Aktie waren die heute vorgelegten Zahlen für das erste Halbjahr. Sie unterstrichen noch einmal deutlich die Dynamik des neuen SDAX-Mitglieds. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 22,2% auf 435,8 Millionen €, angetrieben durch eine anhaltend hohe Nachfrage nach Kupferkomponenten und Transformatorwicklungen für den globalen Ausbau der Energieinfrastruktur. Zudem gab das Unternehmen den Abschluss neuer mehrjähriger Lieferverträge mit führenden Herstellern bekannt, was die Auslastung und Umsatzplanung für die kommenden Jahre sichert. Noch besser liest sich die Entwicklung beim Ergebnis. Asta Energy steigerte sein bereinigtes EBITDA um 54,2% auf 37,0 Millionen €. Das Nettoergebnis schoss sogar um 125% auf 22,5 Millionen € in die Höhe. Der Gewinn je Aktie sprang um 66% auf genau 1,00 €. Und am allerbesten: Das Management bekräftigte das erhöhte Jahresziel für das bereinigte EBITDA von 60 bis 64 Millionen € (nach zuvor 55 bis 59 Millionen €). Wir halten Dich auf dem Laufenden über die jüngsten Entwicklungen bei Energie und KI. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Asta+Energy&stockidentifier=symbol%3A1AST)! ## Ein wichtiger Sicherheitsabstand Nach ihrem Allzeithoch bei 77 € Mitte Juni drehte die Asta Energy-Aktie stark nach unten und fand zuletzt erst bei knapp über 50 € einen Boden. Durch den heutigen Kurssprung gewinnt der SDAX-Titel einen wichtigen Sicherheitsabstand zu dieser Unterstützung. Einen Hochlauf zu Kursen über 70 € erwarte ich allerdings nicht. ## Die Bewertung stimmt wieder Anfang Juni warnte ich Anleger noch vor einem Einstieg in die Asta Energy-Aktie aufgrund der zu heißgelaufenen Bewertung. Die Kursentwicklung in den darauffolgenden Wochen bestätigte meine Einschätzung. Bis gestern brach der Aktienkurs des Energietechnikunternehmens um fast -30% ein. Nun kann ich mein Urteil über die Asta Energy-Aktie revidieren. Der Kurs notiert wieder auf einem vernünftigen Niveau. Mit einem Forward-KGV von 19 (2027) würde ich die Aktie für ein Unternehmen, das 2026 mit rund 15% und 2027 mit ca. 12% wachsen wird, nicht als Schnäppchen bezeichnen. Aber Asta Energy hat meiner Einschätzung nach noch Potenzial bei der Marge. Das rechtfertigt eine PEG-Ration von über 1. Du interessierst Dich für Gewinneraktien? Dann wirf mal einen Blick in unseren [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report! Ich gehe davon aus, dass die Asta Energy-Aktie bei knapp über 50 € ihren Boden gefunden hat. Ein allzu großes Upside erwarte ich allerdings ebenfalls nicht. Der Energietechniktitel ist ein sehr solider Wert, bei dem die Bäume jedoch nicht in den Himmel wachsen werden. ## ℹ️ Asta Energy in Kürze - Asta Energy (WKN: A4214T) ist ein auf Kupferverarbeitung spezialisiertes Unternehmen. Es werden Transformatoren, Generatoren sowie andere Komponenten für die Energiegewinnung und Energieübertragung hergestellt. - Der Hauptsitz befindet sich im österreichischen Oed. Die Komponenten werden weltweit eingesetzt. - Die Asta Energy-Aktie ist Mitglied im SDAX und hat einen Börsenwert von ca. 850 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Asta Energy --- ### [Nebius-Aktie über +7% im Plus – Nvidia liefert den nächsten Schub](https://www.sharedeals.de/nebius-aktie-ueber-7-im-plus-nvidia-liefert-den-naechsten-schub/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei der Nebius-Aktie geht es heute wieder ordentlich nach oben. Zeitweise liegt der Kurs mehr als +7% im Plus und einen Teil des Rückenwinds liefern ausgerechnet die Zahlen von Nvidia. Dort läuft die Nachfrage nach KI-Rechenleistung weiter auf Hochtouren und genau davon lebt am Ende auch das Geschäft von Nebius. ## Nebius-Aktie bekommt durch Nvidia ordentlich Rückenwind Nvidia hat gestern Abend Zahlen vorgelegt und dabei vor allem mit dem Ausblick überrascht. Im vergangenen Quartal setzte der Chipkonzern 96,2 Milliarden US$ um, allein 89 Milliarden US$ kamen aus dem Geschäft mit Rechenzentren. Für das kommende Quartal stellt Nvidia bereits 108 Milliarden US$ Umsatz in Aussicht. Für Nebius ist aber fast noch interessanter, was Nvidia über die nächsten Jahre gesagt hat. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit rund 70% Umsatzwachstum und sieht bei den weltweiten Investitionen in KI-Infrastruktur noch lange kein Ende. Dabei kommt die Nachfrage längst nicht mehr nur von Microsoft, Amazon oder anderen großen Hyperscalern. Nvidia sieht immer mehr Geschäft mit KI-Labs, Unternehmen und sogenannten Neocloud-Anbietern. Nebius und CoreWeave wurden dabei sogar ausdrücklich genannt. Und damit wird auch verständlich, warum die Nebius-Aktie heute so deutlich steigt. Nebius baut Rechenzentren mit Nvidia-GPUs und verkauft die Rechenleistung anschließend an seine Kunden. Wenn Nvidia selbst davon ausgeht, dass diese Nachfrage noch über Jahre kräftig wächst, ist das für Nebius erstmal eine ziemlich gute Nachricht. Verpasse keine Entwicklung in der KI- und Rechenzentrumsbranche und abonniere jetzt gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nebius&stockidentifier=symbol%3ANBIS)! ## Nebius wächst mittlerweile in einer ganz anderen Größenordnung Die letzten Zahlen von Nebius selbst waren ohnehin schon ziemlich stark. Im zweiten Quartal setzte das Unternehmen 582 Millionen US$ um und damit 454% mehr als im Vorjahr. Fast der komplette Umsatz kam mittlerweile aus dem eigentlichen KI-Geschäft. Nebius AI steuerte allein 575 Millionen US$ bei. Auch beim bereinigten EBITDA hat sich einiges getan. Vor einem Jahr stand hier noch ein Verlust von 21 Millionen US$, diesmal waren es 236 Millionen US$ Gewinn. Die entsprechende Marge lag bei 41%. Noch spannender wird es, wenn man etwas nach vorne schaut. Ende Juni lag die annualisierte Umsatzrate bereits bei 3 Milliarden US$, nachdem es drei Monate zuvor noch 1,9 Milliarden US$ waren. Bis zum Jahresende möchte Nebius auf 7 bis 9 Milliarden US$ kommen. Die Nachfrage scheint dabei momentan weniger das Problem zu sein. Nebius muss eher schauen, wie schnell genügend neue Rechenleistung aufgebaut werden kann. ## Der schnelle Ausbau kostet Nebius allerdings Milliarden So viel zusätzliche Rechenleistung entsteht natürlich nicht einfach so. Nebius muss neue Rechenzentren bauen, GPUs kaufen und die notwendige Infrastruktur bereitstellen. Für 2026 plant das Unternehmen deshalb mittlerweile Investitionen von 20 bis 25 Milliarden US$. Das ist selbst für das aktuelle Wachstum eine enorme Summe und Nebius braucht entsprechend viel Kapital. Erst vor wenigen Tagen wurde deshalb die geplante Ausgabe von Wandelanleihen von ursprünglich 4,5 auf 5 Milliarden US$ erhöht. Hier liegt auch die andere Seite der Nebius-Story. Solange die Nachfrage nach KI-Rechenleistung so schnell wächst und neue Kapazitäten direkt von Kunden gebucht werden, lässt sich dieser aggressive Ausbau ziemlich gut erklären. Sollte sich die Nachfrage irgendwann stärker abkühlen, stehen den hohen Investitionen aber auch entsprechend hohe finanzielle Verpflichtungen gegenüber. Dazu kommt bei Wandelanleihen das mögliche Thema Verwässerung. Werden diese später in Aktien umgewandelt, steigt die Zahl der ausstehenden Aktien und der Anteil bestehender Aktionäre am Unternehmen wird kleiner. Bei Nebius läuft momentan ziemlich viel in die richtige Richtung. Der Umsatz ist im letzten Quartal um 454% gestiegen, Kunden sichern sich Rechenleistung für Milliarden und selbst Nvidia sieht bei Anbietern wie Nebius noch deutlich mehr Nachfrage. Dass die Nebius-Aktie heute um mehr als +7% zulegt, passt da ziemlich gut rein. Ganz ohne Risiko ist das enorme Wachstum trotzdem nicht. Bis zu 25 Milliarden US$ an Investitionen in nur einem Jahr zeigen, wie viel Geld Nebius einsetzen muss, um mit der Nachfrage Schritt zu halten. Solange die Rechenzentren anschließend so schnell voll werden wie aktuell, kann diese Rechnung allerdings ziemlich gut aufgehen. ## ℹ️ Nebius in Kürze - Nebius (WKN: A1JGSL) mit Sitz in Amsterdam ist ein Technologieunternehmen, das KI-Cloud-Infrastruktur anbietet. - Das Unternehmen betreibt Rechenzentren und verkauft Rechenleistungen und sonstige Mehrwertdienste an große Tech-Konzerne. - Zudem besitzt Nebius zahlreiche Beteiligungen an Technologieunternehmen, darunter Avride (Robotaxis), TripleTen (Edtech-Plattform), Toloka (KI-Trainingsdaten) und Clickhouse (Datenbankmanagement). - Nebius wurde 1989 als Holding für die russische Suchmaschine Yandex gegründet. 2024 wurde das komplette Russlandgeschäft aufgrund des Ukrainekrieges veräußert. - Nebius notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 58,16 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nebius, Nebius-Aktie, Nvidia --- ### [Siemens Energy-Aktie: Dieser Milliarden-Plan verändert den Konzern](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-dieser-milliarden-plan-veraendert-den-konzern/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Siemens Energy tut sich derzeit einiges. Nach starken Quartalszahlen soll nun ein milliardenschwerer Geschäftsbereich teilweise abgespalten werden. Die Aktie legt heute wieder deutlich zu. ## Siemens Energy will sich von einem großen Geschäft trennen Bei Siemens Energy ging es in den letzten Jahren eigentlich immer darum, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bekommen. Mittlerweile läuft das Geschäft deutlich besser und nun geht CEO Christian Bruch den nächsten größeren Schritt an. Siemens Energy möchte sich von einem Großteil des Geschäftsbereichs Transformation of Industry trennen. Darin stecken unter anderem Dampfturbinen, Kompressoren und Elektrolyseure, die beispielsweise in der Öl- und Gasindustrie, der Chemiebranche oder auch im Schiffsbereich eingesetzt werden. Im vergangenen Geschäftsjahr kam der Bereich auf rund 5,7 Milliarden € Umsatz und eine Marge von gut 11%. Rund 17.000 Mitarbeiter arbeiten dort. Klein ist das Geschäft also ganz und gar nicht. Siemens Energy sieht bei Gasturbinen und Stromnetzen allerdings deutlich größere Wachstumschancen und genau dort soll künftig auch mehr Kapital landen. Das hat vor allem mit dem enorm steigenden Strombedarf zu tun. Neue Rechenzentren für KI brauchen riesige Mengen Energie und gleichzeitig müssen die Stromnetze weiter ausgebaut werden. Für Siemens Energy ist das ziemlich praktisch, denn mit Gas Services und Grid Technologies verdient der Konzern genau an diesen beiden Entwicklungen. Transformation of Industry soll künftig unter dem Namen Omterra eigenständiger aufgestellt werden. Siemens Energy prüft dabei verschiedene Möglichkeiten, darunter externe Investoren oder auch eine Kapitalmarkttransaktion. Einen kleineren Anteil möchte der Konzern zunächst behalten. Du willst up-to-date bleiben, was die Energieversorgung der Welt betrifft? Höchst Zeit für ein Abo unseres [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR)! ## Die letzten Zahlen waren ohnehin schon ziemlich stark Dass sich Siemens Energy einen solchen Umbau leisten kann, hat auch mit der Entwicklung des Geschäfts zu tun. Anfang August kamen die Zahlen für das dritte Quartal und die fielen ziemlich deutlich aus. Der Auftragseingang erreichte mit 17,9 Milliarden € einen neuen Rekord. Beim Umsatz waren es 11,4 Milliarden €und damit rund 19% mehr als im Vorjahr. Auch hier hatte Siemens Energy noch nie zuvor in einem einzelnen Quartal mehr umgesetzt. Noch stärker fiel die Entwicklung beim Ergebnis aus. Der Gewinn vor Sondereffekten stieg auf rund 1,6 Milliarden €, während die entsprechende Marge auf 14,2% kletterte. Unter dem Strich verdiente Siemens Energy rund 1,2 Milliarden €. Ein großer Teil der Nachfrage kommt weiterhin aus den USA. Dort werden neue Kraftwerkskapazitäten gebraucht und gleichzeitig fließen enorme Summen in Rechenzentren. Der KI-Boom landet damit ziemlich direkt in den Auftragsbüchern von Siemens Energy. Das Unternehmen hat seine Kapazitäten für Gasturbinen deshalb bereits ausgebaut. Auch bei Grid Technologies läuft das Geschäft stark, weil neue Rechenzentren eben nicht nur Strom brauchen, sondern auch ans Netz angeschlossen werden müssen. ## Die Aktie zieht heute wieder deutlich an An der Börse kommt die Entwicklung heute gut an. Die Siemens-Energy-Aktie legt am Donnerstag zeitweise um rund +3% zu und notiert wieder bei ungefähr 156 €. Damit geht es den zweiten Handelstag in Folge nach oben. Vom bisherigen 52-Wochen-Hoch bei knapp 192 € ist die Aktie trotzdem noch ein gutes Stück entfernt. Nach dem enormen Anstieg der vergangenen Jahre ist allerdings auch schon ziemlich viel Optimismus im Kurs angekommen. Operativ liefert Siemens Energy dafür weiterhin gute Argumente. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern ein vergleichbares Umsatzwachstum von 14 bis 16% und eine Marge vor Sondereffekten von 10 bis 12%. Beim Nettogewinn sollen rund 4 Milliarden € herauskommen. Bei Siemens Energy läuft das operative Geschäft derzeit ziemlich stark und mit der geplanten Abspaltung wird der Konzern nun noch stärker auf Gasturbinen und Stromnetze ausgerichtet. Dort sorgen Rechenzentren, KI und der steigende Strombedarf momentan für enorme Nachfrage. Dass gleichzeitig selbst Siemens Gamesa langsam besser läuft, macht die Entwicklung nochmal interessanter. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäische Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist Siemens Energy derzeit mit rund rund 130 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie --- ### [SAP-Aktie mit +48% – sind neue Hochs möglich?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-mit-48-sind-neue-hochs-moeglich/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie hat ihre Erholung weiter vorangetrieben und seit dem lokalen Tief am 23. Juli inzwischen rund +48% zugelegt. Dabei gelang zuletzt sogar der Sprung auf ein neues lokales Hoch. Damit bestätigt sich die laufende Aufwärtsbewegung zunehmend und das Chartbild hat sich gegenüber den Tiefständen deutlich aufgehellt. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Die Reaktion an der wichtigen Unterstützungszone leitete eine dynamische Erholung ein. Anschließend durchbrach die SAP-Aktie den zuvor intakten Abwärtstrendkanal, wodurch sich die charttechnische Ausgangslage deutlich verbesserte. Das zuletzt markierte neue lokale Hoch unterstreicht nun zusätzlich die Stärke der laufenden Aufwärtsbewegung. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-27_12-10-44-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Den letzten Widerstandsbereich konnte die SAP-Aktie erfolgreich überwinden und könnte jetzt als Supportbereich dienen. Dieser liegt zwischen 174,84 € und 181,22 €. Die nächste Resistenzzone ist zwischen 198,50 € und 204,20 € lokalisiert. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 60 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie zwar von unten nach oben durchkreuzt, dieses bullische Crossover liegt jedoch schon einige Wochen zurück, was die Aussagekraft etwas relativiert. Ähnlich sieht es auch beim MACD aus. Dieser wird zudem von ansteigendem, bullischem Momentum begleitet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-27_12-11-30-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart sind weiterhin bullisch. Der MACD zeigt mit einem bullischen Cross und ansteigendem Momentum Stärke. Der RSI hält ebenfalls das Kaufsignal. Jedoch liegen in beiden Indikatoren die Kaufsignale schon einige Zeit zurück, weshalb diese mit Vorsicht betrachtet werden sollten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Wochenchart spricht weiterhin für einen übergeordneten Aufwärtstrend. Nach dem Hoch der Welle 3 bei 283,50 € könnte sich SAP allerdings noch in einer größeren Welle 4 befinden. Eine weitere Korrektur ist daher nicht ausgeschlossen. Kurzfristig deutet die Kursstruktur jedoch darauf hin, dass aktuell eine Erholung innerhalb der Welle B läuft. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-27_12-12-04-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In einer alternativen Elliott-Wellen-Zählung könnte die Welle 4 bereits beendet sein, womit SAP direkt auf neue Allzeithochs zusteuern würde. Allerdings war die bisherige Korrektur deutlich kürzer als die damalige Welle 2. Unabhängig davon, ob bereits die Welle 5 läuft oder noch eine Welle-B-Erholung folgt, erwarte ich kurzfristig weitere Kursgewinne. Die SAP-Aktie zeigt nach der kräftigen Erholung weiterhin Stärke. Der Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal und das neue lokale Hoch bestätigen die positive kurzfristige Entwicklung. Auch RSI und MACD liefern weiterhin bullische Signale, wenngleich diese teilweise bereits einige Wochen zurückliegen. Aus Elliott-Wellen-Sicht bleibt das Bild etwas komplexer. Während eine laufende Welle B noch eine weitere Erholung ermöglichen könnte, lässt eine alternative Zählung bereits den Beginn der Welle 5 vermuten. In beiden Szenarien sind kurzfristig weitere Kursgewinne denkbar. Entscheidend ist nun die Widerstandszone zwischen 198,50 und 204,20 €. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 210,44 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SpaceX-Aktie: Für 240 US$ muss Grok 2,5 Billionen US$ wert sein!](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-fuer-240-us-muss-grok-25-billionen-us-wert-sein/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** JPMorgan bestätigt für die SpaceX-Aktie ein Kursziel von 240 US$. Gegenüber dem aktuellen Kurs von rund 140 US$ verspricht das mehr als +70% Potenzial. Doch nach der aktienfinanzierten Übernahme des KI-Programmierdienstes Cursor würde SpaceX bei 240 US$ mit ungefähr 3,25 Billionen US$ bewertet. Eine Sum-of-the-Parts-Rechnung zeigt: Raketen und Starlink allein können diesen Börsenwert nicht annähernd rechtfertigen. ## Starlink ist wertvoll – aber keine Billionen-Story Der Ausgangspunkt der Rechnung ist Starlink. Die Connectivity-Sparte erzielte im zweiten Quartal 4,29 Milliarden US$ Umsatz und ein bereinigtes EBITDA von 2,6 Milliarden US$. Die Zahl der Kunden hat sich binnen eines Jahres auf 12 Millionen verdoppelt. Der Umsatz wuchs um +66%, das operative Ergebnis sogar um +79% auf 1,66 Milliarden US$. Eine Bewertung von 600 Milliarden US$, wie sie auch in anderen optimistischen Analystenmodellen auftaucht, erscheint angesichts des Wachstums grundsätzlich vertretbar – ist allerdings bereits anspruchsvoll und absolut optimistisch. Sie entspricht fast dem 58-Fachen des auf das Jahr hochgerechneten bereinigten EBITDA. Für das klassische Raumfahrtgeschäft setze ich weitere 70 Milliarden US$ an. Der Bereich erwirtschaftete zuletzt 962 Millionen US$ Quartalsumsatz, schrieb wegen der Starship-Entwicklung aber weiterhin Verluste. Sein Wert beruht daher weniger auf aktuellen Gewinnen als auf der technologischen Führungsposition und der Aussicht, dass Starship die Transportkosten drastisch senkt. Hinzu kommen rund 60 Milliarden US$ Nettoliquidität. Ende Juni verfügte SpaceX über 100 Milliarden US$ an liquiden Mitteln und Wertpapieren, denen Schulden und Leasingverpflichtungen von knapp 40 Milliarden US$ gegenüberstanden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Grok und Cursor müssen den Rest liefern Bei 600 Milliarden US$ für Starlink, 70 Milliarden US$ für das Raumfahrtgeschäft und 60 Milliarden US$ Nettoliquidität bleiben von der Zielbewertung noch rund 2,5 Billionen US$ übrig. Genau diesen Wert müssten Grok, X, die KI-Rechenzentren und Cursor gemeinsam rechtfertigen. Operativ ist inzwischen eine positive Entwicklung erkennbar. Der Umsatz der KI-Sparte sprang im zweiten Quartal um +247% auf 2,56 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA erreichte 1,15 Milliarden US$, während der operative Verlust auf 1,26 Milliarden US$ sank. Zusätzlich besitzt SpaceX abgeschlossene Cloud-Verträge im Volumen von 14,1 Milliarden US$. Cursor bringt nach Angaben von JPMorgan rund 4 Milliarden US$ wiederkehrenden Jahresumsatz mit. Etwa 75% davon stammen von Unternehmenskunden. Die Übernahme verschafft Grok damit einen direkten Vertriebskanal in den Unternehmensmarkt und wertvolle Daten aus der Softwareentwicklung. Billig war dieser Schritt nicht. SpaceX bezahlte 60 Milliarden US$ mit eigenen Aktien und gab dafür ungefähr 389 Millionen neue Papiere aus. Die Aktienzahl steigt dadurch um rund 3%. Bei einer gemeinsamen annualisierten Umsatzbasis von ungefähr 14 Milliarden US$ würde eine Bewertung der KI-Sparte mit 2,5 Billionen US$ immer noch etwa dem 175-Fachen der Erlöse entsprechen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Meine optimistische Summe ergibt zunächst 186 US$ Bewerte ich die KI-Sparte ähnlich wie das optimistische Modell von Wedbush mit 1,8 Billionen US$, ergibt sich zusammen mit Starlink, Raumfahrt und Nettoliquidität ein Gesamtwert von rund 2,53 Billionen US$. Verteilt auf die nach dem Cursor-Deal etwa 13,6 Milliarden Aktien entspricht das ungefähr 186 US$ je Aktie. Für 240 US$ müsste SpaceX entweder Starlink deutlich höher bewerten oder die KI-Sparte auf mehr als 2,5 Billionen US$ steigern. Dafür müsste Grok im Unternehmensgeschäft zu OpenAI, Microsoft und Google aufschließen und gleichzeitig die gewaltigen Investitionen in Rechenzentren amortisieren. Allein im zweiten Quartal verschlang die KI-Sparte 15,83 Milliarden US$ an Investitionen. Das Kursziel von 240 US$ ist rechnerisch möglich, aber ein ausgesprochen optimistisches Szenario. Meine bereits großzügige Sum-of-the-Parts-Bewertung landet zunächst bei etwa 186 US$. Die Aktie besitzt damit Potenzial, doch 240 US$ werden nur realistisch, wenn Grok und Cursor gemeinsam zu einem der wertvollsten KI-Geschäfte der Welt heranwachsen. Allein aufgrund der optimistischen Annahmen glaube ich, dass wir bei der SpaceX-Aktie Vorsicht walten lassen sollten. Denn die obigen Annahmen gehen eher von Perfektion aus. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,85 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Okta-Aktie +19%: Was begeistert die Börse an ihr?](https://www.sharedeals.de/okta-aktie-19-was-begeistert-die-boerse-an-ihr/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Okta-Aktie ist mit einem Kurssprung von +19% am Donnerstagmorgen nicht nur einer der stärksten US-Technologiewerte, sondern klettert zugleich auf den höchsten Stand seit vier Jahren. Womit konnte der Anbieter von Identitäts- und Zugriffsmanagementlösungen die Börse begeistern und ist die Okta-Aktie einen Kauf wert? ## Sehenswerte Zahlen Die gestern nach US-Börsenschluss vorgelegten Zahlen von Okta können sich in der Tat sehen lassen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal des GJ 2026/27 um 11% auf 805 Millionen US$ und übertraf damit den Analystenkonsens in Höhe von 795 Millionen US$. Mit 793 Millionen US$ entfällt inzwischen fast der gesamte Umsatz auf wiederkehrende Abo-Erlöse. Noch wichtiger: Das Wachstum von Okta dürfte sich in den kommenden Quartalen noch beschleunigen. Die Remaining Performance Obligations stiegen zuletzt um 17% auf 4,89 Milliarden US$. Auch beim Ergebnis gelang Okta eine positive Überraschung. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 1,05 US$ und lag über der Markterwartung von 0,97 US$. Im laufenden dritten Quartal geht Okta von einem weiteren Wachstum von 10% auf 813 bis 817 Millionen US$ aus. Die bereinigte operative Marge wird zwischen 24 und 25% erwartet. Ein ähnliches Wachstum prognostiziert das Management auch für das gesamte GJ. Die Umsätze sollen mit 10 bis 11% auf rund 3,22 Milliarden US$ steigen. Bei der operativen Marge rechnet Okta sogar mit einem Anstieg auf 26%. Keine relevanten Entwicklungen mehr in der Tech-Branche verpassen? Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Okta&stockidentifier=symbol%3AOKTA)! ## Bald über 200 US$? Der seit April anhaltende massive Aufwärtstrend der Okta-Aktie wurde Mitte August jäh nach unten durchbrochen. Durch den heutigen Kursgewinn springt der Tech-Titel allerdings mit einem Satz auf den höchsten Stand seit März 2022. Charttechnisch ist nun sogar der Weg frei für Kurse bis zu 200 US$. ## Das Wachstum ist einfach zu schwach Die Investmentstory von Okta finde ich spannend: Das Tech-Unternehmen positioniert sich zunehmend als Identitäts- und Sicherheitsplattform für AI Agents. Die These dahinter: Wenn Unternehmen immer mehr autonome Software-Agenten einsetzen, müssen auch diese Agenten authentifiziert, autorisiert und überwacht werden. Okta sieht darin einen neuen großen Markt und die Börse scheint diese Perspektive zu honorieren. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Zeit für unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Trotzdem sehe ich derzeit kein großes Upside mehr für die Okta-Aktie. Sie ist in den letzten Monaten zu gut an der Börse gelaufen und mit einem Forward-KGV von 34 nicht mehr günstig. Wir sprechen hier schließlich über ein Unternehmen, das nur knapp über 10% jährliches Wachstum generiert. Für ein hoch bewertetes SaaS-/Cybersecurity-Unternehmen ist das eher ordentlich als außergewöhnlich. Die Gewinnmarge von Okta ist ebenfalls ordentlich und steigt sogar noch leicht. Um diese Bewertung zu rechtfertigen, ist mir das Umsatz- und Margenwachstum allerdings zu gering. Ich rate Anlegern deshalb, die Okta-Aktie nur beobachten, aber nicht zu investieren. Das Wachstum ist mir in Anbetracht der hohen Bewertung etwas zu gering. Das sorgt für ein nur begrenztes Upside des Aktienkurses. ## ℹ️ Okta in Kürze - Okta (WKN: A2DNKR) ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen für Identitäts- und Zugriffsmanagement mit Sitz in San Francisco. - Es bietet Cloud-Software an, die Unternehmen und Entwicklern bei der Identifizierung von Benutzern in Anwendungen und Webdiensten hilft. - Zudem ermöglicht es Okta Benutzern, sich zentral über einen Single-Sign-On-Dienst bei einer Vielzahl von Diensten anzumelden. - Okta ist Mitglied im Nasdaq 100 und derzeit mit rund 23,4 Milliarden US$ an der Börse bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Salesforce.com --- ### [Synopsys-Aktie: Ist sie tatsächlich ein Schnäppchenkauf?](https://www.sharedeals.de/synopsys-aktie-ist-sie-tatsaechlich-ein-schnaeppchenkauf/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** 2026 ist bislang kein gutes Jahr für die Synopsys-Aktie. Der Kurs des EDA-Softwareherstellers schafft es derzeit kaum, sich von der 400 US$-Marke zu lösen. Können die Quartalszahlen Synopsys neuen Schwung bringen und Anleger hier einen Schnäppchenkauf machen? ## Sehr solide Zahlen Die Reaktion der Börse auf die gestern Abend von Synopsys vorgelegten Zahlen lässt eher auf Ernüchterung schließen. Die Synopsys-Aktie ist am Donnerstagmorgen im europäischen Handel leicht im Minus und das, obwohl die Zahlen des Software-Konzerns sehr solide ausfielen. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal des GJ 2025/26 um 42,4% auf 2,48 Milliarden US$. Der Analystenkonsens lag zuvor bei 2,44 Milliarden US$. Das starke Wachstum war allerdings nicht rein organischer Natur, sondern stark durch die Konsolidierung des übernommenen Unternehmens Ansys geprägt, das 711 Millionen US$ zum Umsatz beitrug. Das EDA-Geschäft wuchs um 8,5% im Vergleich zum starken Vorjahresquartal. Der Bereich Design IP kehrte mit einem Plus von 11% wieder auf den Wachstumspfad zurück. Der Auftragsbestand lag bei guten 10,9 Milliarden US$, war allerdings aufgrund des Verkaufs der Processor IP Solutions-Sparte leicht rückläufig. Ein Ausrufezeichen setzte Synopsys hingegen beim Ergebnis. Die operative Marge lag mit 41,6% an der Obergrenze der Prognosen. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im abgelaufenen Vierteljahr mit 3,91 US$ nicht nur um 15,3% auf Jahressicht, sondern pulverisierte auch die Markterwartung von 3,67 US$. Und der freie Cashlow fiel mit 746 Millionen US$ ebenfalls stark aus. Du willst in der gesamten Tech-Branche auf dem Laufenden bleiben? Dann informiere Dich über die letzten Entwicklungen mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Synopsys&stockidentifier=symbol%3ASNPS)! ## Und eine bessere Prognose Aufgrund der anhaltenden Nachfrage durch KI- und Hochleistungs-Computing-Architekturen hob das Management die Gesamtjahresziele an. Synopsys rechnet nun mit einem Jahresumsatz von 9,69 bis 9,74 Milliarden US$. Die Zielspanne für die bereinigten EPS wurde auf 15,04 bis 15,10 US$ angehoben. Und beim Free Cashflow rechnet das Software-Unternehmen mit einem Wert von 2,6 Milliarden US$, also 600 Millionen US$ mehr als bislang erwartet. ## Eine wilde Achterbahnfahrt Die Synopsys-Aktie hat seit Jahresbeginn eine recht wilde Achterbahnfahrt hinter sich. Sie schwankte in den vergangenen Monaten zwischen rund 370 und 540 US$ auf und ab. Nachdem die Aktie das Jahreshoch bei 535 US$ im Mai nicht knacken konnte, ging es rasant bergab. Bei 370 US$ scheint sich aber mittlerweile ein starker Boden ausgebildet zu haben. Ich gehe nicht davon aus, dass der Tech-Titel unter dieses Kursniveau fallen wird. ## Die Börse verkennt das Potenzial der Aktie Ich glaube, dass die Börse derzeit das Potenzial der Synopsys-Aktie verkennt. Das Forward-KGV von 25 mag in Anbetracht eines organischen Wachstums im niedrigen zweistelligen Bereich und einer zuletzt gesunkenen operativen Marge recht hoch anmuten. Es gibt aber zwei Argumente, die meiner Meinung nach die Bewertung rechtfertigen bzw. sie sogar recht moderat machen. Zum einen ist Synopsys in einem der stärksten Oligopole der Welt tätig. Das Unternehmen ist Marktführer im Electronic Design Automation-Markt und kontrolliert diesen gemeinsam mit nur zwei kleineren Wettbewerbern (Cadence Design und Siemens Mentor). Das hat eine hohe Bindung und niedrige Preissensitivität der Kunden zufolge. Für andere Unternehmen ist es aufgrund des breiten technologischen Burggrabens kaum möglich, erfolgreich in den EDA-Markt vorzudringen. Zum anderen hat sich Synopsys durch die Übernahme von Ansys im letzten Jahr strategisch hervorragend weiterentwickelt. Ansys ist der weltweit führende Entwickler von Ingenieur- und Simulationssoftware (Computer-Aided Engineering). Das Unternehmen entwickelt Programme, mit denen Ingenieure physische Produkte digital simulieren, testen und optimieren können, bevor ein echter Prototyp gebaut wird. Der Bereich CEA von Ansys ist eine ausgezeichnete Ergänzung für das EDA-Portfolio von Synopsys, um moderne Halbleiter- und Systemarchitekturen aus einer Hand zu simulieren. Zum Abschluss: Interesse an Künstlicher Intelligenz? Dann schau mal in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) rein. Anleger müssen bei der Synopsys-Aktie eine Bereitschaft mitbringen, eine kleine Bewertungsprämie zu bezahlen. Meiner Meinung nach ist die Aktie inzwischen sehr fair bewertet, sodass langfristig orientierte Investoren hier ein echtes Schnäppchen machen können. In den letzten Monaten hat der Kurs nicht mehr das Niveau von 370 US$ unterschritten. Das Downside halte ich deshalb für recht begrenzt, das Upside allerdings für interessant. ## ℹ️ Synopsys in Kürze - Synopsys (WKN: 883703) mit Sitz in Sunnyvale in Kalifornien ist ein Softwarehersteller für Elektronic Design Automation. - Der Technologiekonzern entwickelt Software zum Design, der Verifizierung und der Optimierung von Chips und anderer elektronischer Systeme. - Durch die Übernahme von Ansys hat sich Synopsys auch zum führenden Anbieter von Simulations- und Analysesoftware entwickelt. - Synopsys ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Börsenwert des Konzerns liegt aktuell bei ca. 79 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Deutsche Bank-Aktie: Besteht hier weiterer Nachholbedarf?](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-besteht-hier-weiterer-nachholbedarf/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Deutsche Bank-Aktie gehörte am Mittwoch mit einem Kursplus von bis zu +4,5% zu den größten Gewinnern im DAX. Am Donnerstag setzt sich die positive Entwicklung fort, die Aktie notiert aktuell bei etwa 34,70 €. Damit erreicht sie den höchsten Stand seit 2014. Hier stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie noch weiteres Potenzial? ## Nachholbedarf im Bankensektor Die Kursentwicklung europäischer Bankaktien fiel in den vergangenen Jahren insgesamt sehr positiv aus. Treiber waren unter anderem Übernahmespekulationen und die deutlich verbesserte Ertragslage vieler Institute. Ein Beispiel dafür ist die Commerzbank, deren Aktie unter anderem von den Übernahmeambitionen der italienischen UniCredit profitierte. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Dividenden. Viele europäische Banken weisen inzwischen attraktive Ausschüttungen auf und gelten zusammen mit Versicherungswerten wieder als vergleichsweise solide Investments. Bei der Deutschen Bank fiel der Kursanstieg zuletzt jedoch im Vergleich zu einigen anderen europäischen Banken moderater aus. Der europäische Bankenindex legte seit Jahresbeginn deutlich zu, während die Deutsche Bank-Aktie lange Zeit hinter dieser Entwicklung zurückblieb. Hier könnte durchaus noch Nachholpotenzial bestehen. Die Deutsche Bank ist zudem im Vergleich zu einigen anderen europäischen Großbanken weiterhin moderat bewertet. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTSCHE+BANK&stockidentifier=symbol%3ADBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitabilität überzeugt Unter Vorstandschef Christian Sewing hat sich die Deutsche Bank in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Der Fokus liegt inzwischen klar auf einer nachhaltig höheren Profitabilität. Auch das zweite Quartal bestätigt diesen Trend. Der Vorsteuergewinn erreichte mit 2,68 Milliarden € ein Rekordniveau. Nach Steuern verblieb ein Gewinn von 1,64 Milliarden €. Besonders stark entwickelte sich erneut das Investmentbanking. Der Gewinn stieg dort um 60% auf 1,3 Milliarden €. Die Eigenkapitalrendite erreichte 11%. Damit setzte die Deutsche Bank die positive Entwicklung aus dem ersten Quartal konsequent fort. ## Konzernziele bis 2028 erscheinen erreichbar Nach der erfolgreichen Restrukturierung konzentriert sich die Deutsche Bank nun auf weiteres profitables Wachstum. Die Strategie der „Globalen Hausbank“ soll diesen Kurs fortsetzen. Bis 2028 soll die Eigenkapitalrendite auf 13% steigen. Gleichzeitig soll das Aufwand-Ertrags-Verhältnis weiter verbessert werden. Bestandteil des Programms sind zusätzliche Effizienzmaßnahmen und ein weiterer Stellenabbau. Vorstandschef Christian Sewing erklärte: > Zusammen mit unseren bisherigen Rekordergebnissen in diesem Jahr stärken diese Entwicklungen unsere Zuversicht, dass wir unsere Ziele für 2028 übertreffen können. ## Bewertung Operativ befindet sich die Deutsche Bank auf einem überzeugenden Weg. Die Ertragskraft verbessert sich kontinuierlich, und die mittelfristigen Ziele bis 2028 erscheinen grundsätzlich erreichbar. Unter dem Gesichtspunkt, dass die Aktie im Vergleich zu anderen europäischen Bankwerten zeitweise als Nachzügler galt, erscheint der jüngste starke Kursanstieg nachvollziehbar. Offen bleibt allerdings die langfristige strategische Ausrichtung. Die Strategie der „Globalen Hausbank“ deutet derzeit vor allem auf organisches Wachstum hin. Damit stellt sich langfristig die Frage, welche Rolle die Deutsche Bank im europäischen Bankensektor einnehmen möchte. Soll sie sich vor allem auf ihre starke Position in Deutschland und im internationalen Investmentbanking konzentrieren, oder könnte sie künftig auch eine aktivere Rolle bei einer weiteren Konsolidierung des europäischen Bankenmarktes spielen? Größere Übernahmen sind derzeit allerdings reine Spekulation. Im Hinblick auf die guten Quartalszahlen sowie die mittelfristigen Ziele sehe ich weiterhin Potenzial für die Deutsche Bank-Aktie. Einen fairen Kurs sehe ich bei rund 40 €. Die verbesserte Profitabilität und die fundamentale Entwicklung rechtfertigen aus meiner Sicht dieses Kursziel. Zusätzlich spricht die Dividendenrendite von aktuell rund 2,8 % für die Aktie. Bei einer weiterhin positiven Ertragsentwicklung besteht zudem grundsätzlich Spielraum für steigende Ausschüttungen. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell rund 65,3 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Western Digital-Aktie: Dieser Speicher-Champion könnte die Konkurrenz abhängen](https://www.sharedeals.de/western-digital-aktie-dieser-speicher-champion-koennte-die-konkurrenz-abhaengen/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Western Digital könnte unter den großen Speicheraktien inzwischen die attraktivste Gewinnchance bieten. Während Micron und Sandisk bereits stark vom KI-Boom profitieren, sprechen die Kombination aus steigenden Festplattenpreisen, langfristig gesicherter Nachfrage und der vergleichsweise moderaten Bewertung dafür, dass Western Digital in den kommenden Jahren beim Gewinnwachstum an beiden Konkurrenten vorbeiziehen könnte. ## Starkes Wachstum trifft auf anhaltende Nachfrage Rechenzentren für künstliche Intelligenz benötigen enorme Speicherkapazitäten. Für das Training großer Sprachmodelle werden riesige Datenmengen verarbeitet, während Anwendungen auf Basis von KI-Inferenz ebenfalls auf umfangreiche Datensätze zugreifen müssen. Die zunehmende Bedeutung von KI-Rechenzentren verschärft deshalb die weltweite Nachfrage nach Speicherlösungen. Besonders betroffen sind Festplattenlaufwerke und NAND-basierte Solid-State-Laufwerke. Unternehmen wie Micron Technology und Sandisk profitieren bereits deutlich von diesem Trend. Western Digital hat jedoch ebenfalls erheblich zugelegt und seine Umsätze sowie Gewinne kräftig gesteigert. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Western Digital profitiert von einem außergewöhnlichen Marktumfeld Western Digital legte am 5. August die Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor, das am 3. Juli endete. Der Jahresumsatz stieg um 36 Prozent auf 12,9 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig sorgte das günstige Verhältnis von Angebot und Nachfrage im Speichermarkt für einen deutlichen Anstieg der Profitabilität. Die bereinigte operative Marge erhöhte sich im Geschäftsjahr 2026 um fast 13 Prozentpunkte auf 37,3 Prozent. Noch stärker entwickelte sich der Gewinn je Aktie. Auf bereinigter Basis verdoppelte er sich nahezu und stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 104 Prozent auf 10,22 US-Dollar. Auch für das laufende Quartal stellt das Unternehmen ein hohes Wachstum in Aussicht. Beim Umsatz erwartet Western Digital im Mittel der Prognose rund 4,1 Milliarden US-Dollar. Das entspräche einem Anstieg von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Beim bereinigten Gewinn je Aktie wird mit 4,00 US-Dollar gerechnet, was einem Zuwachs von 125 Prozent entsprechen würde. ## Aufträge reichen bereits weit in die Zukunft Besonders aussagekräftig ist die Entwicklung bei der verfügbaren Speicherkapazität. Das Management hatte bereits im Februar mitgeteilt, dass die gesamte Festplattenkapazität für 2026 ausverkauft sei. Inzwischen führt Western Digital Gespräche über langfristige Liefervereinbarungen mit Kunden für die Jahre 2029, 2030 und sogar 2031. Das deutet darauf hin, dass Betreiber von Rechenzentren versuchen, sich frühzeitig die benötigten Speicherkapazitäten für den weiteren Ausbau ihrer KI-Infrastruktur zu sichern. Auch die Preisentwicklung könnte Western Digital in die Karten spielen. Nach Einschätzung von Morgan Stanley könnte der aktuelle Festplattenzyklus mindestens bis 2028 andauern. Bleibt das Angebot hinter der Nachfrage zurück, könnte dies den Herstellern zusätzlichen Spielraum für Preiserhöhungen verschaffen. ## Nachfrage wächst schneller als das Angebot Morgan Stanley rechnet mit einem jährlichen Wachstum der Festplattennachfrage von 40 bis 50 Prozent. Das Angebot dürfte dagegen lediglich um 30 bis 35 Prozent pro Jahr steigen. Diese Diskrepanz könnte insbesondere bei hochkapazitiven Nearline-Festplatten für Rechenzentren zu höheren Preisen führen. Der Preis pro Terabyte könnte nach Einschätzung der Investmentbank innerhalb der kommenden drei Jahre von derzeit etwa 15 auf 25 bis 30 US-Dollar steigen. Für Western Digital wäre ein solches Szenario ausgesprochen günstig. Eine anhaltend hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot würde nicht nur die Auslastung erhöhen, sondern könnte auch die Margen und Gewinne weiter stützen. ## Gewinnprognosen eröffnen weiteres Kurspotenzial Die Analystenschätzungen zeichnen ein ausgesprochen optimistisches Bild. Demnach könnte sich der Gewinn je Aktie von Western Digital zwischen dem Geschäftsjahr 2026 und 2029 nahezu vervierundeinhalbfachen. Morgan Stanley geht sogar von einer noch deutlich stärkeren Entwicklung aus und erwartet zwischen 2025 und 2028 einen möglichen Anstieg des Gewinns je Aktie um das Zehnfache. Selbst wenn Western Digital lediglich die Konsensschätzungen erreicht und in drei Jahren einen Gewinn je Aktie von 44,83 US-Dollar erzielt, ergibt sich daraus ein erhebliches Kurspotenzial. Unter der Annahme, dass die Aktie dann mit dem für den Nasdaq 100 erwarteten Bewertungsmultiplikator von 26 gehandelt wird, ergäbe sich ein theoretischer Kurs von rund 1.165 US-Dollar. Das entspräche gegenüber dem aktuellen Kurs einem möglichen Anstieg von rund 150 Prozent. Die Rechnung setzt allerdings voraus, dass sowohl die Gewinnprognosen als auch das angenommene Bewertungsniveau erreicht werden. ## Bewertung vergleichsweise moderat Bemerkenswert ist zudem die Bewertung der Aktie. Western Digital wird derzeit mit weniger als dem 17-Fachen der Gewinne gehandelt. Angesichts der erwarteten Gewinnsteigerungen erscheint diese Bewertung vergleichsweise moderat. Sollte sich der Boom bei KI-Rechenzentren fortsetzen und die strukturelle Knappheit bei Speicherkapazitäten anhalten, könnte Western Digital von steigenden Preisen und einer hohen Auslastung profitieren. In Verbindung mit dem erwarteten Gewinnwachstum besteht damit die Möglichkeit, dass der Markt der Aktie künftig eine höhere Bewertung zugesteht. Western Digital profitiert von einem starken Speicherzyklus, der durch den Ausbau von KI-Rechenzentren zusätzlich angetrieben wird. Bleiben Nachfrage und Preise hoch und kann das Unternehmen seine ambitionierten Gewinnziele erreichen, besitzt die Aktie trotz der im Vergleich zum Vorjahr immer noch massiv erhöhten Bewertung gerade auch im Vergleich zum Wettbewerb großes Kurspotenzial. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Western Digital in Kürze - Western Digital (WKN: 863060) mit Hauptsitz im kalifornischen San Jose ist einer der weltweit größten und traditionsreichsten Hersteller von Datenspeicherlösungen. - Das 1970 gegründete Unternehmen hat die Evolution der Speichertechnologie von den ersten Taschenrechner-Chips bis hin zu den heutigen gigantischen Cloud-Rechenzentren maßgeblich geprägt. - Anfang 2025 wurde das gesamte Flash- und SSD-Geschäft in das eigenständiges börsennotierte Unternehmen Sandisk ausgegliedert. - Western Digital fokussiert sich seitdem auf sein Kerngeschäft mit mechanischen Festplatten (HDDs) und Massenspeicherinfrastruktur. - Wichtigste Geschäftspartner von WD sind die globalen Hyperscaler, die in ihren Rechenzentren rund 80% ihrer Cloud-Daten auf mechanischen Festplatten speichern. - Western Digital ist Mitglied in den US-Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 und aktuell ca. 169 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Klingbeil hält den 90%-Schlüssel!](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-klingbeil-haelt-den-90-schluessel/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will UniCredit-Chef Andrea Orcel am 14. September in Berlin empfangen. Es wäre das erste direkte Gespräch der Bundesregierung mit Orcel über die angestrebte Commerzbank-Übernahme. Die Aktie reagierte mit einem Plus von +2,8%. Berlin wirkt gegenüber UniCredit inzwischen geschwächt. Doch der gut 12% große Bundesanteil besitzt weiterhin einen beträchtlichen strategischen Wert. ## Knapp 50% reichen nur für den ersten Schritt UniCredit hat sich Zugriff auf 47,59% des Commerzbank-Kapitals gesichert. Weil die Commerzbank eigene Aktien hält, entspricht das nach Angaben der Italiener bereits 49,65% der stimmberechtigten Papiere. Die Übertragung eines Teils der Aktien steht allerdings noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Mit knapp 50% könnte UniCredit gewöhnliche Beschlüsse auf der Hauptversammlung dominieren und erheblichen Einfluss auf die Besetzung des Aufsichtsrats nehmen. Für eine vollständige rechtliche Integration reicht dieser Anteil jedoch nicht. Ein Beherrschungsvertrag benötigt grundsätzlich eine qualifizierte Mehrheit von 75%. Für einen Ausschluss der verbliebenen Aktionäre sind abhängig vom gewählten Verfahren mindestens 90 oder 95% des Kapitals erforderlich. Solange der Bund seine gut 12% behält, kann UniCredit die Marke von 90% rechnerisch nicht erreichen. Klingbeil kann die Kontrolle über die Bank kaum noch verhindern, wohl aber deren vollständige Eingliederung. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Aus Widerstand werden Verhandlungen Das Treffen sollte deshalb nicht vorschnell als Kapitulation Berlins interpretiert werden. Klingbeil will Orcel nach Informationen von Reuters die deutsche Position erläutern und insbesondere die Bedeutung der Commerzbank für den Mittelstand sowie für den Finanzplatz Frankfurt hervorheben. Mögliche Verhandlungspunkte sind Beschäftigungsgarantien, der Erhalt bedeutender Entscheidungsfunktionen in Frankfurt und verbindliche Zusagen für das Firmenkundengeschäft. UniCredit könnte Deutschland bei den Arbeitsplätzen entgegenkommen. Beim Sitz der deutschen Aktivitäten dürften die Gespräche schwieriger werden. Orcel will den Konzernsitz in Italien behalten. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuletzt klargestellt, dass die Regierung die Übernahme nicht grundsätzlich blockieren werde. In einer Marktwirtschaft entschieden letztlich die Eigentümer. Damit verlagert sich die politische Strategie offenbar vom Verhindern auf das Aushandeln möglichst guter Bedingungen. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die Rekordzahlen stärken Klingbeils Position Operativ besitzt die Commerzbank gute Argumente. Im ersten Halbjahr stieg das Betriebsergebnis um +14% auf den Rekordwert von 2,7 Milliarden €. Der Nettogewinn verbesserte sich um rund +40% auf 1,8 Milliarden €, während die Erträge um +7% auf 6,5 Milliarden € zulegten. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital erreichte 12,6%. Diese Entwicklung erschwert es UniCredit, eine Übernahme ausschließlich mit notwendigen Effizienzsteigerungen zu begründen. Aufsichtsratschef Jens Weidmann kritisierte zudem, dass weniger als 3 Prozentpunkte der angedienten Aktien von unabhängigen institutionellen und privaten Anlegern stammten. UniCredit habe sich erheblichen Einfluss gesichert, ohne eine angemessene Kontrollprämie zu zahlen. Für Aktionäre eröffnet das Gespräch deshalb eine interessante Möglichkeit: Benötigt UniCredit den Bundesanteil für eine vollständige Integration, könnte Berlin auf ein verbessertes Angebot oder zusätzliche Garantien drängen. Sicher ist eine höhere Prämie jedoch nicht. Mit knapp 50% kann Orcel bereits beträchtlichen Einfluss ausüben und zunächst abwarten. Klingbeils Einladung ist ein Signal für realistischere Verhandlungen, aber noch kein Vorzeichen für einen unmittelbaren Verkauf des Bundesanteils. Deutschlands stärkstes Druckmittel ist die Blockade der 90%-Schwelle. Nach dem starken Kursanstieg würde ich die Commerzbank-Aktie halten, einer möglichen Übernahmeprämie auf dem aktuellen Niveau aber nicht hinterherlaufen. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [CrowdStrike-Aktie +9%: Auf dem Weg zum nächsten Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/crowdstrike-aktie-9-auf-dem-weg-zum-naechsten-allzeithoch/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursplus von +9% springt die CrowdStrike-Aktie am Donnerstagmorgen an die Spitze des Nasdaq 100 und rückt ihrem Allzeithoch wieder nahe. Was steckt hinter der starken Performance und können Anleger bald mit neuen Höchstständen rechnen? ## Unerwartet starke Quartalszahlen Der kräftige Kursanstieg der CrowdStrike-Aktie ist auf die hervorragenden Quartalsergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 zurückzuführen, die das Unternehmen gestern Abend nach US-Börsenschluss vorgelegt hat. CEO George Kurtz bezeichnete das abgelaufene Quartal als das „beste Quartal der Unternehmensgeschichte“. Die Ergebnisse haben die Erwartungen der Wall Street auf ganzer Linie übertroffen. Der Umsatz stieg im letzten Quartal um 26% auf 1,47 Milliarden US$ und übertraf damit leicht die Markterwartung von 1,44 Milliarden US$. Noch wichtiger als das reine Umsatzwachstum ist bei CrowdStrike die Entwicklung der jährlich wiederkehrenden Einnahmen (ARR). Auch sie kletterten um 25% auf 5,84 Milliarden US$. Das Nettowachstum der ARR erreichte im abgelaufenen Vierteljahr einen Rekordwert von 333 Millionen US$. Starker Umsatz- und ARR-Treiber war der massive Boom rund um Künstliche Intelligenz, der für eine hohe Nachfrage nach der Security-Plattform Falcon Flex sorgte. Die jährlichen wiederkehrenden Einnahmen (ARR) aus dieser Sparte wuchsen um 101% gegenüber dem Vorjahr auf 2,29 Milliarden US$. Auch beim Ergebnis überraschte CrowdStrike positiv. Der Gewinn je Aktie stieg im abgelaufenen Quartal auf 0,31 US$. Analysten hatten im Vorfeld nur 0,29 US$ auf dem Zettel. Der operative Cashflow erhöhte sich auf Jahressicht von 321 Millionen US$ auf 530 Millionen US$. Und der freie Cashflow kletterte auf einen Rekordwert von 377 Millionen US$, was 26% des Umsatzes entspricht. Wir halten Dich in Sachen Cybersecurity auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Crowdstrike&stockidentifier=symbol%3ACRWD)! ## Und eine angehobene Jahresprognose In Anbetracht der starken Geschäftsentwicklung hob das CrowdStrike-Management die Ziele für das gesamte GJ an. Es rechnet nun mit einem Jahresumsatz zwischen 5,87 und 5,93 Milliarden US$. Beim Netto-ARR peilt der Cybersecurity-Spezialist eine Wachstumsrate von 34% an. Und der Gewinn je Aktie soll in einer Spanne von 1,22 bis 1,26 US$ liegen. ## Wieder über 200 US$ Die CrowsStrike-Aktie geriet in den letzten zwei Wochen unter starken Verkaufsdruck und fiel wieder deutlich unter die Marke von 200 US$. Mit dem heutigen Kursgewinn gelingt dem Tech-Titel wieder der Sprung über diese Marke. Gut möglich, dass die Aktie nun ein weiteres Mal das Allzeithoch bei 225 US$ testen wird. Ich glaube nicht, dass sie es knacken kann. ## Die Bewertung lässt kein Upside zu Die Kursziele der meisten Analysten liegen zwischen 230 und 250 US$. Nach dem heutigen Kurssprung sehen sie also noch ein leichtes Potenzial von +10% bis +20% für die CrowdStrike-Aktie. Ich gehe aber davon aus, dass viele Banken in den kommenden Tagen angesichts der starken Zahlen und der angehobenen Prognose ihre Zielwerte noch ein mal nach oben anpassen werden. Ich kann den Optimismus der Analysten in Bezug auf die CrowdStrike-Aktie nicht nachvollziehen. Ja, das Cybersecurity-Unternehmen hat den Markt mit sehr starken Zahlen und verbesserten Aussichten überrascht. Aber die Bewertung ist auch unter Berücksichtigung dieser neuen Perspektiven für meinen Geschmack viel zu hoch. Das Forward-KGV liegt bei rund 150. Das ist für ein Unternehmen, das mit knapp über 20% pro Jahr wächst, eine deutlich zu optimistische Bewertung. Selbst wenn es CrowdStrike gelänge, sein Wachstum und vor allem seine Margen zu erhöhen, wäre die Bewertung noch zu ambitioniert. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Du findest sie in unserem [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report. Ich rate Anlegern vor diesem Hintergrund, nicht in die CrowdStrike-Aktie zu investieren. Die Bewertung lässt meiner Überzeugung nach kaum ein Upside zu. Gleichzeitig bringt sie ein signifikantes Downside mit sich. CrowdStrike ist zweifellos ein großer Profiteur des KI-Booms. Aber diese Tatsache ist bereits mehr als ausreichend in den Aktienkurs eingepreist. ## ℹ️ CrowdStrike in Kürze - CrowdStrike Holdings (WKN: A2PK2R) ist ein US-amerikanischer Cybersecurity-Spezialist mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale. - Kerngeschäft des Unternehmens sind die Aufklärung über Bedrohungen, der Schutz von Endgeräten und Reaktionsdienste auf Cyberattacken. - In der Vergangenheit war CrowdStrike an der Analyse und Aufklärung verschiedener Hackerangriffe beteiligt. - CrowdStrike ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und aktuell ca. 193 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Red Cat Holdings-Aktie: Die bessere DroneShield?](https://www.sharedeals.de/red-cat-holdings-aktie-die-bessere-droneshield/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Red Cat Holdings-Aktie bewegt sich weiterhin sehr volatil. Seit dem Hoch Ende Januar bei rund 17,50 US$ befindet sich das Papier jedoch in einem übergeordneten Abwärtstrend. Die bisherigen Erholungsversuche waren nur von kurzer Dauer. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei 8,93 US$. Damit stellen sich die Fragen: Besitzt die Aktie Potenzial und ist sie besser als die Aktie von DroneShield? ## Rüstungswerte stehen momentan nicht im Anlegerfokus Aktuell stehen Rüstungswerte nicht im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Das Thema künstliche Intelligenz beherrscht weiterhin die Börsen, und daran dürfte sich vorerst wenig ändern. Allerdings sind viele KI-Unternehmen inzwischen sehr hoch bewertet. Sollten Anleger ihre Risiken reduzieren, könnten Rüstungswerte wieder stärker in den Fokus rücken. Einige Titel aus diesem Bereich sind nach den deutlichen Kursrückgängen inzwischen wieder wesentlich günstiger bewertet. Drohnenunternehmen wie Red Cat sind dabei als Rüstungswerte zu betrachten. Ein gutes Beispiel für die derzeitige Kursschwäche in diesem Bereich ist DroneShield. Deren Aktie hat sich seit dem Hoch im März mehr als halbiert. Wir halten über die letzten Entwicklungen auf dem Drohnenmarkt auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Red+Cat+Holdings&stockidentifier=symbol%3ARCAT)! ## Markterwartungen verfehlt Operativ befindet sich Red Cat weiterhin in einer starken Wachstumsphase. Allerdings konnten die jüngsten Quartalszahlen die hohen Markterwartungen nicht vollständig erfüllen. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 527% auf 20,2 Millionen US$. Erwartet worden waren jedoch rund 22,5 Millionen US$. Auch beim Ergebnis blieb Red Cat hinter den Erwartungen zurück. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 2,9 Millionen US$ auf 3,3 Millionen US$. Die Bruttomarge lag bei 16%. Der Verlust je Aktie betrug 0,26 US$, während die Markterwartungen bei 0,20 US$ lagen. Jeff Thompson, Chairman und CEO von Red Cat, erklärte: > Unsere Ergebnisse des zweiten Quartals spiegeln die konsequente Umsetzung unserer Strategie wider, die Red Cat zu einer führenden Plattform für domänenübergreifende autonome Systeme im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich transformiert. Insgesamt sind die Zahlen trotz der verfehlten Erwartungen solide. Das Unternehmen wächst weiterhin mit hoher Dynamik. Das zweite Quartal fiel dabei erneut stärker aus als das erste Quartal. Für das Gesamtjahr erwartet Red Cat einen Umsatz von 150 bis 180 Millionen US$. Daraus ergibt sich, dass das zweite Halbjahr nochmals deutlich stärker ausfallen muss. ## Bewertung Die operative Entwicklung ist grundsätzlich überzeugend. Angesichts der hohen Nachfrage nach Luft- und Wasserdrohnen bestehen gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Das zentrale Problem bleibt jedoch die fehlende Profitabilität. Kurzfristig ist hier noch keine grundlegende Verbesserung zu erwarten. Gerade bei einem Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,6 Milliarden US$ kommt es deshalb stark darauf an, ob Red Cat die hohen Wachstumserwartungen tatsächlich erfüllen kann. Die jüngste Verfehlung der Markterwartungen zeigt, wie empfindlich die Aktie auf negative Überraschungen reagiert. Bei einem hoch bewerteten Wachstumsunternehmen können bereits relativ kleine Abweichungen zu erheblichen Kursbewegungen führen. Red Cat Holdings besitzt zweifellos eine interessante Wachstumsperspektive. Die Nachfrage nach autonomen Drohnen- und Robotiksystemen im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich dürfte langfristig hoch bleiben. Aus meiner Sicht besitzt die Aktie vorerst nur begrenztes Kurspotenzial. Die Wachstumsdynamik überzeugt zwar, gleichzeitig erscheint die aktuelle Bewertung ambitioniert. Ein direkter Vergleich mit DroneShield ist zwar nur eingeschränkt sinnvoll. Im Hinblick auf die jeweiligen Unternehmensbewertungen halte ich DroneShield für interessanter. Mein Favorit im Drohnenbereich bleibt daher DroneShield. **Abschließend:** Du interessierst Dich generell für die Rüstungsbranche? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/), um Investmentchancen in diesem Sektor kennenzulernen. ## ℹ️ Red Cat in Kürze - Red Cat Holdings (WKN: A2PPXB) ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen, das sich auf fortschrittliche Drohnenlösungen UAS) und Robotik für den Verteidigungs- Regierungs- und Sicherheitssektor spezialisiert hat. - Neben dem Hauptgeschäftsfeld luftgestützte Drohnen ist das Unternehmen seit letztem Jahr auch im Bereichen maritime Systeme tätig. - Der Konzern wurde in seiner ursprünglichen Form bereits 1984 gegründet und schließlich im Juni 2019 in Red Cat Holdings, Inc. umbenannt. - Red Cat ist an der Technologiebörse Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert beträgt knapp 1,4 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Coca-Cola-Aktie: Teurer Dividendenkönig!](https://www.sharedeals.de/coca-cola-aktie-teurer-dividendenkoenig/) **Published:** Juli 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Coca-Cola setzt Maßstäbe, wenn es um die Dividende geht. Seit mehr als 60 Jahren zahlt der Dividendenkönig nicht nur eine stabile Dividende aus. Sie wächst auch in jedem Jahr. Dadurch haben die Anteilsscheine des US-amerikanischen Getränkekonzerns erst das Prädikat königlich erworben. Im Jahre 2026 legte die Aktie außerdem bislang +22,8% auf 84,92 US$ zu. Damit wird die Coca-Cola-Aktie neben einer renditestarken Aktie im Börsenjahr 2026. Aber auch zu einer teuren Angelegenheit. ## Coca-Cola-Aktie: Die Bewertung bestimmt die Rendite Das Management von Coca-Cola hat ohne Zweifel einen defensiven Konzern aufgebaut, der selbst in seiner Peer-Group zu den erfolgreichsten zählt. Nicht umsonst: Denn anstatt selbst abzufüllen, setzt man inzwischen primär auf Lizenzen. Da der Getränkemarkt inzwischen aber doch sehr reif ist, sind hohe Wachstumsraten nicht unbedingt an der Tagesordnung. Übersetzt heißt das: Der Preis bestimmt für uns Investoren die Rendite. Die Coca-Cola-Aktie wird bei dem aktuellen Aktienkurs und einem 2025er Gewinn je Aktie von 3,00 US$ mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 28,3 gehandelt. Laut der sogenannten Ben-Graham-Formel benötigt der US-amerikanische Getränkekonzern aus Atlanta bei einer solchen Bewertung ein Gewinnwachstum von fast 10% pro Jahr, um fair bewertet zu sein. Das Management von Coca-Cola selbst rechnet für 2026 hingegen mit 6% bis 7% auf bereinigter Basis. Gerade bei einem solchen Konzern verringert eine zu teure Bewertung die Renditeaussichten. Keine Neuigkeiten zu Coca-Cola verpassen? Dann abonniere doch unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Coca-Cola&stockidentifier=symbol%3AKO)! ## Auch die Dividende ist nicht mehr sehr hoch Coca-Cola zahlt daneben 0,53 US$ je Aktie und Vierteljahr per Dividende aus. Bei den aktuellen Aktienkursen liegt die Dividendenrendite damit bei 2,5%. Zum Vergleich: In den letzten 10 Jahren lag der Wert hingegen bei 3,05%. Das impliziert eine Überbewertung von bis zu 22%. Wobei das Management in den letzten fünf Jahren die Dividende je Aktie auch wieder stärker erhöht hat. In Summe sehen wir jedoch einen Konzern, der gemessen an seinen wichtigen fundamentalen Kennzahlen eher teuer wirkt. Das KGV ist leicht zu hoch für das aktuelle Gewinnwachstum. Die Dividendenrendite hat sich von seinem Mittelwert der letzten 10 Jahre inzwischen deutlich entfernt. Da hilft auch der Status als Dividendenkönig wenig, wenn die Bewertung nicht stimmt. Um das zum Abschluss klar zu betonen: Die Coca-Cola-Aktie bleibt eines der defensivsten Investitionen, die es gibt. Aus unternehmensorientierter Sicht ist gerade der Asset-Light-Ansatz rund um Lizenzen und Vorprodukte, die man an die abhängigen Abfüllbetriebe verkauft, sehr interessant. Für den Moment würde ich aber nicht in die Coca-Cola-Aktie investieren. Bei einem KGV von unter 25 und mit 3% Dividendenrendite würde ich eher einen Fuß in die Tür stellen. Die Historie zeigt jedoch, dass wir hin und wieder auch die Chance auf bis zu 3,5% Dividendenrendite bei einem KGV von knapp über 20 erhalten. Das ist eine Bewertung, auf die ich warte. Im Moment ist daher vor allem eins gefragt: Geduld. In diesem Zusammenhang: Welche Dividendenwerte uns besser gefallen, liest Du in unserem kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). ## ℹ️ Coca-Cola in Kürze - Die Coca-Cola Company (WKN: 850663) ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Weltweit besitzt das Unternehmen rund 5.000 Rechte an Marken. - Alle Getränke sind alkoholfrei. Neben dem Hauptgetränk Cola gehören Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten. - Neben dem Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia unterhält der Konzern weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Coca-Cola ist Mitglied der US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 365 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Coca-Cola-Aktie: Fallen bald 100 US$?](https://www.sharedeals.de/coca-cola-aktie-fallen-bald-100-us/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Coca-Cola-Aktie notiert inzwischen bei rund 91 US$. Bis zur viel beachteten Marke von 100 US$ fehlen damit nur noch knapp 10%. Zahlreiche Analysten haben ihre Kursziele nach den überraschend starken Quartalszahlen angehoben. Fundamental stellt sich jedoch die Frage, ob die Qualität des Getränkekonzerns eine nochmals deutlich höhere Bewertung rechtfertigt. ## Wachstum kommt nicht nur über Preise Coca-Cola steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 7% auf 13,4 Milliarden US$. Organisch lag das Wachstum bei 6%. Besonders erfreulich entwickelte sich das Absatzvolumen, das weltweit um 5% zulegte. Der Preis- und Produktmix trug lediglich 2% zum Wachstum bei. Der Konzern ist damit nicht mehr ausschließlich auf Preiserhöhungen angewiesen. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 9%, während die operative Marge von 34,1 auf 34,9% stieg. Bereinigt erreichte die Marge sogar 35,6%. Der vergleichbare Gewinn je Aktie erhöhte sich um 11% auf 0,97 US$. Nach dem starken Halbjahr hob Coca-Cola die Jahresprognose an. Der organische Umsatz soll 2026 um rund 5% wachsen. Beim vergleichbaren Gewinn je Aktie erwartet das Management jetzt ein Plus zwischen 9 und 10% auf etwa 3,27 bis 3,30 US$. Währungsbereinigt und ohne den Einfluss von Zu- und Verkäufen liegt das erwartete Gewinnwachstum allerdings nur zwischen 7 und 8%. Wir halten Dich stets auf dem Laufenden während der gesamten Berichtssaison. Abonniere dazu unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## Analysten nehmen 100 US$ ins Visier Morgan Stanley erhöhte das Kursziel besonders deutlich von 89 auf 100 US$. Ausschlaggebend war vor allem das Absatzwachstum von 5%, nachdem der Konsens lediglich mit 2,2% gerechnet hatte. Auch die Bank of America, Citigroup, TD Cowen und Evercore sehen den fairen Wert bei 100 US$. Noch optimistischer sind UBS und Jefferies mit jeweils 104 US$. JPMorgan bleibt mit 96 US$ etwas vorsichtiger, während Goldman Sachs lediglich 86 US$ für angemessen hält. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 94,70 US$ und damit nur knapp über dem aktuellen Aktienkurs. Die Analystenmehrheit hält Coca-Cola folglich weiterhin für attraktiv. Der Konsens signalisiert allerdings kein großes Kurspotenzial mehr. **Noch mehr Dividendenaktien?** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## Bei 100 US$ wird die Bewertung sportlich Gemessen an der Mitte der aktuellen Gewinnprognose wird die Coca-Cola-Aktie mit einem KGV von rund 28 gehandelt. Damit liegt die Bewertung ungefähr auf Höhe des zehnjährigen Durchschnitts. Ein Schnäppchen ist die Aktie somit bereits heute nicht. Bei einem Kurs von 100 US$ würde das KGV auf rund 30,4 steigen. Das wäre eine ambitionierte Bewertung für ein Unternehmen, dessen bereinigter Gewinn aus eigener Kraft voraussichtlich um 7 bis 8% wächst. Der starke Markenbestand, die krisenresistente Nachfrage und die außergewöhnlich hohe Marge rechtfertigen zwar einen Aufschlag. Für eine weitere Bewertungsausweitung bleibt jedoch wenig Spielraum. Ähnliches gilt für die Dividende. Coca-Cola zahlt annualisiert 2,12 US$ je Aktie und hat die Ausschüttung seit 64 Jahren in Folge erhöht. Aktuell beträgt die Dividendenrendite rund 2,3%. Bei 100 US$ wären es nur noch 2,1%. Die Ausschüttungsquote von etwa 65% des erwarteten Gewinns bleibt solide, die laufende Rendite fällt jedoch historisch eher niedrig aus. Ein Aktienkurs von 100 US$ ist angesichts der starken Zahlen und der zahlreichen Analystenziele durchaus realistisch. Fundamental wäre Coca-Cola dort jedoch hoch bewertet und die Dividendenrendite wenig attraktiv. Die Aktie bleibt ein hervorragendes Qualitätsinvestment, für einen Neueinstieg erscheint das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau aber nur noch mäßig interessant. ## ℹ️ Coca-Cola in Kürze - Die Coca-Cola Company (WKN: 850663) ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Weltweit besitzt das Unternehmen rund 5.000 Rechte an Marken. - Alle Getränke sind alkoholfrei. Neben dem Hauptgetränk Cola gehören Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten. - Neben dem Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia unterhält der Konzern weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Coca-Cola ist Mitglied der US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 391 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Coca Cola-Aktie: Allzeithoch dank WM-Trinkpausen](https://www.sharedeals.de/coca-cola-aktie-allzeithoch-dank-wm-trinkpausen/) **Published:** Juli 29, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Eine der berühmtesten und erfolgreichsten Investitionen von Warren Buffett überhaupt ist Coca Cola. Weniger innovativ und so garnicht KI-getrieben, aber stabile Dividenden und Kurswachstum, genau das ist sein Ding. Die gestern gemeldeten Quartalszahlen gaben dem Aktienkurs einen beeindruckenden Pump, der durch die gesamte Börsenwelt hallt. Vor allem mit Hinblick auf die vergangene Fußball-Weltmeisterschaft, die sich für Cola so richtig gelohnt hat. Raus aus KI-Aktien und rein in langweilige Konsumwerte, oder wie lautet das Fazit? ## Da dürfte sich Buffett freuen In Zeiten, wo viele Konkurrenten wie zum Beispiel Pepsi Schwierigkeiten haben, teilweise sogar Preise senken und trotzdem nicht mehr verkaufen können, erwartet Coca Cola dieses Jahr 5% Umsatzwachstum ohne irgendwelche Sondereffekte. Stark ist auch, wie problemlos Cola die Preis erhöhen kann. Letztes Quartals gab es allein 2% Umsatzwachsam durch Preiserhöhungen. Aber ganze 4% Wachstum kamen dadurch, dass Kunden einfach mehr gekauft haben. Höhere Preise schade nicht der Nachfrage und das spricht von einem enormen und intakten Burggraben. Insgesamt das beste Mengenwachstum seit 17 Jahren und eine angehobene Jahresprognose. Das Favoriten Getränk der Kunden war Coca Cola Zero Sugar, welches mit 16% wuchs. Diet Coke legte um 7% zu, und selbst die wiederbelebte Marke Mr. Pibb mit erhöhtem Koffeingehalt sprang um 20%. Aber fairerweise hat die vergangene Fußball-Weltmeisterschaft das Wachstum stark beeinflusst. Wir halten Dich stets auf dem Laufenden während der gesamten Berichtssaison. Abonniere dazu unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## Der WM-Booster Wenn eine unscheinbare Trinkpause im Fußball zum Werbe-Goldschatz bei Coca Cola wird: Der Getränkeriese hat die Fußball-WM 2026 in ein Marketing-Feuerwerk verwandelt, indem das Coke-Logo immer groß zu sehen war in den Trinkpausen. Ein cleverer Kniff, der die Sportgetränkemarke Powerade um 8% wachsen ließ. Die Kampagne lief simultan in über 180 Märkten, erreichte mit mehr als 2.500 Content-Creators über 9 Milliarden Video-Views und über 60 Milliarden Impressionen, dazu Aktivierungen in mehr als 20 Millionen Verkaufsstellen. Was Social Media alles so kann. CEO Braun wies gleichzeitig darauf hin, dass Verbraucher weiterhin mit Inflation und geopolitischer Unsicherheit kämpfen – ein Hinweis darauf, dass der WM-Schub ein einmaliger Sondereffekt bleibt, kein neues Normalniveau. ## Optimismus mit oder ohne Fragezeichen Selbst wenn es 2027 kein Großereignis wie die Weltmeisterschaft mehr gibt, hat Cola bewiesen, wie es aus der uralten Kernmarke noch ordentlich Wachstum rausholen kann. Es ist nämlich nach wie vor die klassische Coke (Zero) und nicht eine ihrer anderen Marken, die am meisten verkauft wird. Powerade (isotonisches Sportgetränk) war nur auf Platz 2. Analysten bezweifeln, dass das Wachstum so weitergehen wird, doch das ordne ich als sekundär für Anleger ein. Denn Cola ist ganz klar kein Growth-Unternehmen, sondern ein stabiles Value-Unternehmen mit knapp +30% Renditen YTD und 2,4% Dividendenrendite. Ein ruhiger Wert, der nicht durch Innovation, sondern Vertrauen und eine lange und tief verankerte Historie weiterwächst. A propos Dividende: Noch bessere Dividendenideen findest Du in unseren [Top 10 Dividendenpicks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Die Zahlen sind stark, aber ein gutes Stück des Wachstums ist WM-Zauber, der sich 2027 nicht wiederholen lässt. Das ist aber auch schon der einzige Zweifel. Die Marke Coca-Cola ist dennoch prägend und sorgt für stetiges Wachstum auch ohne große Ereignisse. Ein erwartetes KGV von 26 im Vergleich zum derzeitigen KGV von 28 zeugt von weiterhin steigendem Kurs oder Gewinnen. Ein günstiger Einstiegszeitpunkt ist der heutige Tag wohl eher nicht, aber ein Sparplan auf die Cola-Aktie stufe ich als sehr sinnvoll ein, um sich gegen die stark volatilen KI-Werte abzusichern. ## ℹ️ Coca-Cola in Kürze - Die Coca-Cola Company (WKN: 850663) ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Weltweit besitzt das Unternehmen rund 5.000 Rechte an Marken. - Alle Getränke sind alkoholfrei. Neben dem Hauptgetränk Cola gehören Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten. - Neben dem Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia unterhält der Konzern weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Coca-Cola ist Mitglied der US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 379,7 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Vestas Wind-Aktie: Windkraft-Comeback mit Potenzial](https://www.sharedeals.de/vestas-wind-aktie-windkraft-comeback-mit-potenzial/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Vestas Wind Systems könnte vor einer Neubewertung stehen. Nach mehreren schwierigen Jahren verbessert sich die Profitabilität des Windturbinenherstellers deutlich, während die langfristigen Wachstumsperspektiven der Branche intakt bleiben. ## Geschäft mit klarer strategischer Ausrichtung Vestas Wind Systems ist gemessen am Umsatz der weltweit größte Hersteller von Windturbinen. Das Geschäft gliedert sich in die kapitalintensive Sparte Power Solutions und den kapitalärmeren Servicebereich. Power Solutions entwickelt, produziert und installiert Windturbinen für Onshore- und Offshore-Projekte, während der Servicebereich Wartung und Optimierung über langfristige Verträge anbietet und dadurch vergleichsweise stabile Margen und hohe Planbarkeit ermöglicht. Der weltweite Ausbau der Windenergie dürfte in den kommenden Jahren weiter voranschreiten. Besonders in westlichen Märkten profitieren Hersteller wie Vestas davon, dass Regierungen und Projektentwickler aus strategischen und sicherheitspolitischen Gründen vielfach auf chinesische Anbieter verzichten. Zwar können chinesische Wettbewerber Turbinen häufig günstiger produzieren, dennoch dominieren westliche Hersteller wie Vestas, Siemens Energy, Nordex und GE Vernova weiterhin viele Märkte außerhalb Chinas. Mit seiner globalen Präsenz, langjährigen Erfahrung und technologischen Kompetenz ist Vestas gut positioniert, um vom langfristigen Umbau des Energiesystems zu profitieren. Windenergie dürfte dabei eine zunehmend wichtige Rolle im weltweiten Energiemix spielen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Windenergie gewinnt weiter an Bedeutung Onshore-Wind zählt gemessen an den Stromgestehungskosten zu den günstigsten Formen der Stromerzeugung. Die Kosten liegen typischerweise bei rund 0,05 bis 0,09 Euro je Kilowattstunde und damit deutlich unter denen von Braunkohle und Steinkohle. Neben den niedrigen Kosten spricht auch die strategische Bedeutung für die Windenergie. Sie ist skalierbar, nahezu unbegrenzt verfügbar und kann im eigenen Land erzeugt werden. Damit reduziert sie sowohl die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen als auch geopolitische Risiken. 2025 wurden weltweit 155,3 GW Onshore-Windleistung installiert, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Für die Jahre 2026 bis 2030 wird weiterhin Wachstum erwartet, wenngleich mit einem moderateren Tempo. Die globalen Windkraftkapazitäten dürften in diesem Zeitraum jährlich durchschnittlich um 5,2 Prozent zulegen. Besonders dynamisch entwickelt sich der Offshore-Markt. Die jährlichen Installationen könnten von 9,3 GW im Jahr 2025 auf 33,3 GW im Jahr 2030 steigen. Das entspräche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund 29 Prozent. Mit zunehmender technischer Reife und besseren Projektbedingungen könnte Offshore-Wind damit zu einem wichtigen Wachstumstreiber werden. Vestas lieferte 2025 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 14.537 MW aus und erreichte damit einen geschätzten globalen Marktanteil von 8,9 Prozent. Damit lag das Unternehmen weltweit hinter dem chinesischen Hersteller Goldwind, während Nordex auf Platz drei folgte. ## Profitabilität nimmt deutlich zu Für die Beurteilung des Geschäfts sind insbesondere drei Kennzahlen relevant: die ausgelieferte Turbinenleistung, die EBIT-Margen der einzelnen Segmente und die durchschnittlichen Verkaufspreise. Zusammen geben sie Aufschluss über Absatz, operative Effizienz, Preissetzung und Profitabilität. Seit 2024 hat sich die Entwicklung im Kerngeschäft Power Solutions deutlich verbessert. Im zweiten Quartal 2026 erzielte die Sparte einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von 10,4 Prozent. Damit hat Vestas die Belastungen der vergangenen Jahre erheblich reduziert. Auch künftig besteht weiteres Verbesserungspotenzial. Vor allem der Servicebereich befindet sich noch in einer kommerziellen Neuausrichtung. Das langfristige Ziel des Managements liegt bei einer EBIT-Marge von mehr als 25 Prozent im Servicegeschäft und einer konzernweiten EBIT-Marge von über 10 Prozent. Positiv ist zudem, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise im zweiten Quartal 2026 weitgehend stabil blieben. Vestas legt inzwischen deutlich mehr Wert auf profitable Aufträge als auf möglichst hohe Marktanteile oder Auslieferungsvolumen. Das ist eine wichtige Veränderung gegenüber den Jahren der Pandemie und der anschließenden Inflationsphase, in denen zahlreiche Verträge mit unzureichenden Renditen abgeschlossen wurden. ## Klares Aufholpotenzial Für kapitalintensive Unternehmen bietet sich insbesondere das Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA als Bewertungskennzahl an. Auf Basis der vergangenen zwölf Monate wird Vestas derzeit mit einem Abschlag von 8,4 Prozent gegenüber dem Branchenmedian gehandelt. Auf Basis der erwarteten Ergebnisse beträgt der Abschlag sogar 23,4 Prozent. Angesichts der führenden Marktposition, der soliden Bilanz und der hohen Visibilität durch den Auftragsbestand erscheint dieser Bewertungsabschlag nur schwer zu rechtfertigen. Vestas verfügte zuletzt über einen Auftragsbestand von rund 76 Milliarden Euro und damit über eine umfangreiche Grundlage für künftige Umsätze. Zusätzliche Unterstützung für die Aktionäre bietet das im zweiten Quartal 2026 angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 400 Millionen Euro. Gleichzeitig bekräftigte das Management das Ziel, 40 Prozent des Nettogewinns an die Aktionäre zurückzuführen. Bei einer Bewertung auf dem Niveau des Branchenmedians ergäbe sich ein rechnerischer Wert von etwa 228 bis 273 dänischen Kronen beziehungsweise 30,50 und 36,52 € je Aktie. Angesichts der verbesserten Profitabilität, des hohen Auftragsbestands und der langfristig positiven Branchenaussichten erscheint diese Bewertung plausibel. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Diese Risiken bleiben Die Investmentthese ist allerdings nicht ohne Risiken. Auf makroökonomischer Ebene könnten eine unzureichende staatliche Unterstützung, höhere Zinsen oder steigende Stahlpreise die Wirtschaftlichkeit neuer Windprojekte belasten. Stahl ist insbesondere bei Turbinentürmen und Offshore-Fundamenten ein bedeutender Kostenfaktor. Eine zentrale Rolle spielen zudem staatliche Förderprogramme. In Europa haben mehrere Länder bereits erlebt, dass zu niedrig angesetzte Vergütungssätze bei Ausschreibungen Investoren abschreckten. Deutschland und Polen zeigen dagegen, dass geeignete Förderbedingungen den Ausbau von Windparks ermöglichen können, ohne die wirtschaftlichen Interessen der Betreiber aus dem Blick zu verlieren. Auf Unternehmensebene bleibt die Konkurrenz durch chinesische Hersteller ein wichtiger Faktor. Vestas muss insbesondere in Märkten mit starkem chinesischem Wettbewerb seine Preissetzung diszipliniert gestalten und unprofitable Verträge vermeiden. Der durchschnittliche Verkaufspreis je Megawatt bleibt deshalb eine wichtige Kennzahl für die weitere Entwicklung. Vestas hat nach mehreren Jahren schwacher Ergebnisse seine operative Entwicklung deutlich verbessert. Gleichzeitig sprechen strukturelle Faktoren wie Europas Streben nach größerer Energieunabhängigkeit, die Abkehr von fossilen Brennstoffen und der steigende Strombedarf für langfristig wachsende Märkte. Besonders Offshore-Wind könnte zusätzliche Dynamik liefern. Der noch junge Markt bietet erhebliches Wachstumspotenzial, sofern technologische Fortschritte, bessere Projektwirtschaftlichkeit und verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen zusammenkommen. Gegenüber seinen Wettbewerbern erscheint Vestas derzeit je nach Bewertungsansatz um rund 9 bis 30 Prozent unterbewertet. Gelingt es dem Unternehmen, die verbesserte Profitabilität nachhaltig zu bestätigen und das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, könnte sich dieser Abschlag weiter verringern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Vestas in Kürze - Vestas Wind Systems (WKN: A3CMNS) mit Sitz in Aarhus in Dänemark ist der größte Windkraftanlagenhersteller der Welt. - Mit einer installierten Gesamtleistung von weit über 175 Gigawatt in rund 90 Ländern hat Vestas mehr Windkraftkapazität errichtet als jeder andere Hersteller weltweit. - Das Unternehmen entwickelt, fertigt, installiert und wartet Windkraftanlagen sowohl für den Einsatz an Land (Onshore) als auch auf dem Meer (Offshore). - Vestas notiert an der Nasdaq Copenhagen und ist ca. 204 Milliarden DKK wert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Vestas --- ### [Veeva Systems-Aktie: Dieser Software-Pick überzeugt auf ganzer Linie](https://www.sharedeals.de/veeva-systems-aktie-dieser-software-pick-ueberzeugt-auf-ganzer-linie/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Veeva Systems steht nach einem starken Anstieg seit den Quartalszahlen im Juni im Blickpunkt. Während auf 52-Wochen-Sicht noch ein zweistelliges Kursminus zu Buche steht, konnte der Titel seit den Ergebnissen zum ersten Geschäftsquartal 2027 fast 40 Prozent zulegen – und das Geschäft verspricht einen weiteren Kursschub. ## Spezialisierte Software mit starkem Wachstum Veeva Systems ist ein führender Anbieter cloudbasierter Software für die Life-Sciences-Branche und unterstützt Pharma- und Biotechunternehmen bei Medikamentenentwicklung, Regulierung, Vertrieb und Kundenmanagement. Die starke Spezialisierung auf branchenspezifische Abläufe schafft hohe Wechselkosten und eine enge Kundenbindung. Gleichzeitig profitiert Veeva von der fortschreitenden Digitalisierung sowie dem zunehmenden Einsatz künstlicher und agentischer Intelligenz. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027, das im Juli endete, stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 928 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Prognosen. Die Abonnementerlöse legten um 16 Prozent auf 766,8 Millionen US-Dollar zu, während insbesondere Forschung und Entwicklung sowie der Qualitätsbereich stark wuchsen. Vault CRM erzielte zudem ein Rekordquartal. Auch mit zunehmender Unternehmensgröße bleibt das Wachstum robust. Die Abonnementerlöse stiegen bereits mehrere Quartale in Folge um mindestens 15 Prozent. Veeva hob deshalb die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 3,682 bis 3,687 Milliarden US-Dollar an und erwartet nun einen bereinigten Gewinn je Aktie von rund 9,21 US-Dollar. ## Kundenbasis bietet weiteres Potenzial Entscheidend ist nicht nur die Zahl neuer Kunden, sondern vor allem die zunehmende Nutzung zusätzlicher Produkte durch bestehende Kunden. Die Abonnementerlöse wachsen deutlich schneller als die Kundenzahl, was auf steigende Umsätze je Kunde durch Cross-Selling hindeutet. Besonders viel Potenzial bietet Vault CRM. Die Lösung verzeichnete das bislang stärkste Quartal, und inzwischen nutzen mehr als 180 Kunden das Produkt. Im Vorquartal waren es noch 125. Zwölf der 20 größten Biopharmaunternehmen haben sich bereits weltweit für Vault CRM entschieden, während weitere Großkunden auf eine Einführung hinarbeiten. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Hohe Margen stärken die Ertragskraft Das starke Umsatzwachstum wird von einer außergewöhnlichen Profitabilität begleitet. Im zweiten Quartal erzielte Veeva einen bereinigten operativen Gewinn von 426 Millionen US-Dollar, was einer operativen Marge von 44,8 Prozent entspricht. Damit wächst das Unternehmen nicht nur schnell, sondern erzielt gleichzeitig eine hohe operative Hebelwirkung. Besonders überzeugend ist, dass Veeva weiterhin erheblich in Forschung und Entwicklung, künstliche Intelligenz und neue Produkte investiert. Das Unternehmen muss somit nicht zwischen Wachstum und Profitabilität wählen. Sollte der Umsatz mit Abonnements weiterhin im mittleren Zehnerprozentbereich steigen und die operativen Kosten langsamer wachsen, dürfte sich die Marge weiter verbessern. ## Finanzielle Power schafft zusätzlichen Spielraum Auch die Bilanz gehört zu den größten Stärken von Veeva. Ende Juli 2026 verfügte das Unternehmen über 7,24 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln und kurzfristigen Investments, nach rund 6,56 Milliarden US-Dollar zum Ende des Geschäftsjahres 2026. Dem steht praktisch keine nennenswerte Finanzverschuldung gegenüber. Auch der operative Cashflow entwickelt sich dynamisch. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2027 erwirtschaftete Veeva 1,37 Milliarden US-Dollar aus dem operativen Geschäft, rund 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im zweiten Quartal belief sich der operative Cashflow auf 238,7 Millionen US-Dollar. Die hohe Nettoliquidität reduziert nicht nur das finanzielle Risiko, sondern verschafft Veeva erheblichen Spielraum für Investitionen in künstliche Intelligenz, Vault CRM sowie die Bereiche Development Cloud und Quality Cloud. ## Bewertung ambitioniert, aber historisch niedrig Das größte Risiko für die Investmentthese ist die Bewertung. Mit etwa dem 43-Fachen des historischen und dem 38-Fachen des erwarteten Gewinns ist die Aktie kein Schnäppchen. Allerdings hat sich das Bewertungsniveau deutlich von früheren Höchstständen entfernt. Historisch betrachtet ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis erheblich gesunken. Während Veeva zeitweise mit rund dem 60-Fachen des Gewinns bewertet wurde, liegt der Faktor inzwischen deutlich niedriger. Angesichts des anhaltenden zweistelligen Wachstums, der hohen Margen und der starken Cashflows erscheint die Bewertung daher zunehmend vertretbar. Veeva geht mit erheblicher Dynamik in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2027. Das Unternehmen verbindet weiterhin zweistelliges Wachstum mit außergewöhnlicher Profitabilität und einer ausgesprochen starken Bilanz. Die Beschleunigung beim Abonnementgeschäft, die steigende Verbreitung von Vault CRM und die hohe operative Hebelwirkung sprechen dafür, dass Veeva seinen Wachstumskurs fortsetzen kann. Die Bewertung bleibt anspruchsvoll, doch die aktuellen Geschäftszahlen sprechen dafür, dass die Aktie langfristig weiteres deutliches Aufwärtspotenzial besitzt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [XRP: +44% in einer Woche – wie geht es weiter?](https://www.sharedeals.de/xrp-44-plus-in-einer-woche-wie-geht-es-weiter/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** XRP hat sich zuletzt kräftig erholt und dabei die eigene Abwärtstrendlinie erneut angelaufen. Der Kryptowert von Ripple gibt nach dem Sprung aktuell wieder etwas nach, während Anleger weiterhin Geld in XRP-ETFs stecken. Die Reaktion an der zurückeroberten Unterstützungszone dürfte entscheidend für die kommenden Tage sein. ## Ripple baut die Infrastruktur weiter aus XRP hat die vergangene Woche mit einem Kurssprung von rund +44% beendet und damit deutlich stärker abgeschnitten als der übrige Kryptomarkt. Die Rally kühlt sich nun ab. Am Mittwoch verlor die Kryptowährung rund -3,3%. Trotzdem hält sich das institutionelle Interesse, allein an einem Tag flossen 23,87 Millionen US$ in US-Spot-XRP-ETFs, nachdem die Nachfrage über den Sommer spürbar nachgelassen hatte. Parallel hat Ripple mit XRPL 3.3.0 ein umfangreiches Netzwerk-Update veröffentlicht, das unter anderem private Token-Salden, gebündelte Transaktionen und gesponserte Gebühren ermöglicht, dazu wurden passende Entwicklertools aktualisiert. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-27-um-08.23.24-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Für XRP ging es in den vergangenen Tagen von der Unterstützungszone zwischen 1,00 und 1,04 US$ deutlich nach oben bis an die Abwärtstrendlinie, ein Plus von rund +50% in der Spitze. Dabei wurde auch die vorherige Widerstandszone zwischen 1,13 und 1,26 US$ überschritten, die jetzt zum Supportbereich geworden ist. Die nächste Hürde bleibt diese Marke, an der es zuletzt bereits zu einer Abweisung kam. Darüber würde die Widerstandszone zwischen 1,67 und 1,86 US$ zum nächsten Ziel. Aktuell läuft XRP erneut den zurückeroberten Supportbereich an, was für den nächsten Schub als Chance dienen könnte. Von hier aus wäre bis zur Trendlinie ein Kurspotenzial von rund +20% möglich. Für das bullische Szenario ist entscheidend, dass sich XRP über dieser Zone hält und nicht erneut darunter zurückfällt. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Charttechnisch ist die zurückeroberte Zone weiterhin der Schlüssel. Hält sich XRP darüber, bleibt das bullische Szenario intakt, mit der Trendlinie und der darüberliegenden Widerstandszone zwischen 1,67 und 1,86 US$ als Ziel. Die anhaltenden ETF-Zuflüsse sprechen dafür. Bitcoin als Taktgeber verdient trotzdem weiter Beachtung, ein Stimmungswechsel am Gesamtmarkt kann schnell auf XRP durchschlagen. Gelingt der Ausbruch über diese Hürde, dürfte die Bewegung Schwung aufnehmen. Rutscht XRP dagegen darunter zurück, wäre die Erholung erst einmal gestoppt. Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein? Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,52 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 87 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News --- ### [Rheinmetall-Aktie: Diese Hürde wird gerade unterschätzt](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-diese-huerde-wird-gerade-unterschaetzt/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem heftigen Rücksetzer versucht die Rheinmetall-Aktie wieder einen Boden zu finden. Gestern ging es spürbar nach oben und auch vorbörslich hält sich der Kurs stabil. Im Chart wartet allerdings schon die nächste wichtige Hürde. ## Rheinmetall-Aktie versucht sich wieder zu stabilisieren Die vergangenen Monate waren für Aktionäre von Rheinmetall alles andere als einfach. Nachdem die Aktie im Frühjahr noch deutlich oberhalb von 1.400 € gehandelt wurde, ging es anschließend ziemlich schnell nach unten. Ende Juni fiel sogar die Marke von 1.000 € und erst bei rund 900 € kam wieder ordentlich Kaufinteresse in den Markt. Seitdem versucht die Aktie, einen Boden zu finden. Zwischenzeitlich ging es wieder bis auf mehr als 1.200 € nach oben, nachhaltig durchsetzen konnten sich die Käufer dort allerdings noch nicht. Zuletzt kam wieder etwas Verkaufsdruck rein und Rheinmetall fiel bis in den Bereich um 1.110 € zurück. Gestern sah das Ganze dann wieder etwas freundlicher aus und auch vorbörslich steht die Aktie aktuell bei ungefähr 1.152 €. Von einer richtigen Trendwende kann man damit noch nicht sprechen, die jüngsten Bewegungen sehen aber zumindest wieder mehr nach Stabilisierung aus. Dazu kommt heute etwas Unterstützung von der fundamentalen Seite. Rheinmetall hat einen neuen Auftrag für ein modulares Camp für rund 2.000 Soldaten in Litauen erhalten. Das Auftragsvolumen liegt bei ungefähr 250 Millionen €. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Point of Control wird jetzt zur wichtigen Hürde Im Chart kommt nun ziemlich schnell eine Marke ins Spiel, die für den weiteren Verlauf wichtig werden könnte. Bei rund 1.203 € liegt aktuell der Point of Control. Dort wurde innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt. Dieser Bereich hat die Aktie zuletzt bereits mehrfach beschäftigt. Anfang August schaffte Rheinmetall zwar kurz den Sprung darüber, wirklich festsetzen konnte sich der Kurs dort aber nicht. Eine Rückeroberung der 1.200 € wäre deshalb ein gutes Zeichen. Damit würde Rheinmetall nicht nur den Point of Control wieder hinter sich lassen, sondern gleichzeitig eine Marke zurückerobern, an der die jüngsten Erholungsversuche immer wieder ins Stocken geraten sind. Ein einzelner Sprung darüber würde allerdings noch nicht reichen. Deutlich besser würde das Chartbild aussehen, wenn sich Rheinmetall anschließend auch ein paar Tage oberhalb dieser Zone halten kann. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-27-um-08.23.58.png)Rheinmetall-Aktie ## Unterhalb von 1.100 € wird die Luft wieder dünner Solange das nicht gelingt, bleibt auch die Unterseite wichtig. Rund um 1.100 bis 1.120 € kam zuletzt wieder Kaufinteresse rein und dieser Bereich könnte bei einem erneuten Rücksetzer zunächst etwas Halt geben. Darunter wird es im Chart allerdings ziemlich schnell dünner. Die mit Abstand wichtigste Unterstützung liegt weiterhin im Bereich zwischen ungefähr 900 und 950 €. Dort wurde der große Abverkauf im Juni gestoppt und von dort aus startete anschließend die Erholung bis über 1.200 €. Ein erneuter Rückfall in diese Zone wäre deshalb kein besonders gutes Zeichen. Gleichzeitig ist der Bereich um 900 € durch das damalige Tief inzwischen ziemlich klar als größere Unterstützung definiert. ## Operativ läuft es deutlich besser als der Aktienkurs vermuten lässt Der schwache Chart steht dabei weiterhin etwas im Kontrast zum eigentlichen Geschäft. Im ersten Halbjahr konnte Rheinmetall den Umsatz um 39% steigern, während das operative Ergebnis sogar um 74% zulegte. Der Auftragsbestand bleibt ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Ganz ohne Probleme lief es trotzdem nicht. Nach dem Aus für das F126-Fregattenprogramm musste Rheinmetall Anfang August seine Umsatzprognose für 2026 reduzieren. Diese Mischung aus starken Wachstumszahlen und einem etwas schwächeren Ausblick hatte Anleger zuletzt verunsichert. Die Analysten bleiben trotzdem ziemlich optimistisch. Aus elf aktuellen Einschätzungen ergibt sich derzeit ein durchschnittliches Kursziel von rund 1.700 €. Zehn Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, einer zum Halten und keiner zum Verkauf. Vom aktuellen Niveau aus wäre damit noch ordentlich Luft nach oben. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern sind allerdings enorm. Goldman Sachs bestätigte Anfang August beispielsweise ein Kursziel von 2.300 €, während MWB Research mit 1.050 € sogar unter dem aktuellen Kurs liegt. Bei Rheinmetall sieht es nach dem starken Rücksetzer zumindest wieder etwas ruhiger aus. Der Bereich um 1.200 € bleibt nun die wichtigste Hürde und eine Rückeroberung des Point of Control würde das Chartbild deutlich verbessern. Nach unten bleibt zunächst der Bereich um 1.100 € interessant, während rund um 900 bis 950 € die große Unterstützung wartet. Operativ wächst Rheinmetall weiterhin stark und auch die Analysten sehen im Schnitt deutlich höhere Kurse. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Seit Anfang 2023 ist der Konzern Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell etwa 52,17 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Kurs --- ### [Kinross Gold-Aktie: +41% nach Kauftipp in 2 Monaten](https://www.sharedeals.de/kinross-gold-aktie-41-nach-kauftipp-in-2-monaten/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Seit unserem [Kauftipp Ende Juni](https://www.sharedeals.de/kinross-gold-aktie-neue-chancen-trotz-goldpreis-schwaeche/) im Zuge einer tiefen Kurskorrektur hat die Kinross-Gold-Aktie zwischenzeitlich wieder mehr als +40% zugelegt. Entscheidend für die weitere Entwicklung dürfte sein, ob der Konzern auch bei einem Goldpreis um 4.000 US-Dollar je Unze hohe Cashflows erwirtschaften kann. ## Starke Zahlen trotz schwächerem Goldpreis Kinross erzielte im ersten Halbjahr einen Rekord-Free-Cashflow von 1,5 Milliarden US-Dollar und übertraf die Erwartungen. Gleichzeitig fiel der Goldpreis im zweiten Quartal um 14,1 Prozent auf 4.020 US-Dollar je Unze und damit so stark wie seit 2013 nicht mehr. Kinross realisierte dennoch 4.483 US-Dollar je Unze. Der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar, während die Marge je Unze um 42 Prozent auf rund 3.100 US-Dollar zunahm. Allerdings sank die Produktion um 4 Prozent und die All-in Sustaining Costs lagen mit 1.777 US-Dollar über dem Jahresziel von 1.730 US-Dollar. ## Tasiast bleibt wichtiger Gewinnbringer Tasiast gehört derzeit zu den profitabelsten Minen des Konzerns. Für 2026 werden rund 505.000 Unzen zu Kosten von etwa 1.050 US-Dollar je Unze erwartet. Allerdings dürfte die Produktion Anfang der 2030er-Jahre wieder zurückgehen. Paracatu bietet dagegen eine längere Perspektive. Die Mine produzierte im zweiten Quartal 157.526 Unzen zu 1.108 US-Dollar je Unze. Ein neuer technischer Bericht verlängert die erwartete Minenlaufzeit bis 2034. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## US-Geschäft belastet die Kosten Die US-Minen sind derzeit der größte Kostenfaktor. Im zweiten Quartal beliefen sich die Produktionskosten auf 1.871 US-Dollar je Unze. Besonders Round Mountain belastete mit 3.360 US-Dollar je Unze. Kinross hat deshalb die Produktionsprognose für die US-Aktivitäten auf 120.000 bis 130.000 Unzen reduziert. Gleichzeitig wird das Portfolio schrittweise erneuert, unter anderem durch neue Abbauphasen bei Fort Knox. ## Great Bear könnte die Kosten deutlich senken Das größte Potenzial liegt bei Great Bear. Die Mine soll mehr als 500.000 Unzen pro Jahr zu rund 800 US-Dollar je Unze produzieren. Bei den Genehmigungen gibt es Fortschritte: Das AEX-Verfahren ist zu 93 Prozent abgeschlossen, zudem begann im Juli der Bau des unterirdischen Zugangs. Die entscheidende Kapitalaktualisierung wird jedoch erst für das erste Halbjahr 2027 erwartet. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Lobo-Marte ergänzt das Wachstum Lobo-Marte soll jährlich rund 350.000 Unzen zu etwa 1.000 US-Dollar je Unze liefern. Der hohe Erzgehalt von durchschnittlich 1,3 Gramm je Tonne ist ein wesentlicher Grund für die erwartete Profitabilität. Die Projektplanung basiert weiterhin auf einer Studie aus dem Jahr 2021, die mit lediglich 1.200 US-Dollar Goldpreis kalkulierte. Eine Aktualisierung könnte allerdings einen neuen Genehmigungsprozess auslösen. ## Hoher Cashflow stützt die Expansion Kinross verfügt über genügend finanziellen Spielraum, um das Wachstum weitgehend aus eigener Kraft zu finanzieren. Ein Jahr einbehaltener Cashflow könnte laut den zugrunde liegenden Berechnungen ausreichen, um Lobo-Marte vollständig zu finanzieren. Die Projekte Great Bear und Lobo-Marte könnten zusammen rund 850.000 Unzen jährlich liefern und damit die Kostenstruktur des Konzerns deutlich verbessern. ## Attraktive Bewertung Kinross wird beim erwarteten EV zu EBITDA mit rund dem 5,7-Fachen bewertet. Der eigene historische Durchschnitt liegt bei fast 10. Die Free-Cashflow-Rendite beträgt rund 11 Prozent und bleibt auch bei einem Goldpreis von etwa 4.300 US-Dollar attraktiv. Ein erheblicher Teil des Cashflows fließt über Aktienrückkäufe an die Aktionäre. Seit Jahresbeginn wurden dafür rund 520 Millionen US-Dollar eingesetzt. ## Die größten Risiken bleiben die Kosten Die Prognosen wurden mit einem Goldpreis von etwa 4.500 US-Dollar erstellt, während das zweite Quartal bei 4.020 US-Dollar lag. Gleichzeitig muss Kinross seine Kosten im zweiten Halbjahr deutlich reduzieren, um das Jahresziel zu erreichen. Noch kritischer könnten steigende Kapitalkosten bei Great Bear und Lobo-Marte werden. Verzögerungen oder deutliche Kostenüberschreitungen würden die Wirtschaftlichkeit der Projekte belasten. „Die Aktie bietet wieder eine gute Einstiegschance“, schrieben wir in unserem [Kinross-Tipp am 25. Juni](https://www.sharedeals.de/kinross-gold-aktie-neue-chancen-trotz-goldpreis-schwaeche/). Damals notierte das Papier bei gerade mal 23,67 US$. Mittlerweile wurde die Marke von 30 US$ wieder deutlich übersprungen und ein vorläufiges Wochenhoch bei 33,48 US$ markiert. Kinross bietet weiterhin eine interessante Kombination aus starkem aktuellem Cashflow und dem Potenzial für deutlich niedrigere Produktionskosten durch Great Bear und Lobo-Marte. Solange Gold nicht deutlich einbricht und die neuen Projekte ihre Kosten- und Zeitziele weitgehend einhalten, bleibt das Kinross-Paper nach wie vor kaufenswert. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Salesforce-Aktie springt +13% – steckt dahinter mehr?](https://www.sharedeals.de/salesforce-aktie-springt-13-steckt-dahinter-mehr/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Salesforce hat gestern Abend starke Zahlen vorgelegt und die Aktie nachbörslich rund +13% nach oben geschickt. Besonders beim KI-Geschäft geht es mittlerweile ziemlich schnell und ausgerechnet dort liefert das Unternehmen neue Argumente gegen die Sorgen vieler Anleger. ## Salesforce überrascht vor allem beim Gewinn Bei Salesforce ging es gestern Abend ziemlich schnell. Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen sprang die Aktie nachbörslich zeitweise um rund +13% nach oben und damit deutlich stärker, als es die Zahlen auf den ersten Blick vielleicht vermuten lassen. Im vergangenen Quartal setzte Salesforce 11,35 Milliarden US$ um. Das waren rund 11% mehr als vor einem Jahr und etwas mehr als die erwarteten 11,32 bis 11,33 Milliarden US$. Beim Gewinn fiel die Überraschung deutlich größer aus. Bereinigt verdiente Salesforce 5,90 US$ je Aktie, während Analysten lediglich mit rund 3,27 US$ gerechnet hatten. Ganz eins zu eins sollte man diese beiden Zahlen allerdings nicht miteinander vergleichen. Im Gewinn steckte ein positiver Effekt aus einer Beteiligung an Anthropic. Ohne diesen Effekt hätte der bereinigte Gewinn bei ungefähr 3,37 US$ je Aktie gelegen und damit immer noch oberhalb der Erwartungen. Noch wichtiger für die Reaktion der Aktie war deshalb vermutlich der Blick auf das laufende Geschäft. Die sogenannten Current Remaining Performance Obligations, vereinfacht gesagt bereits vertraglich zugesicherte Umsätze, die Salesforce in den kommenden 12 Monaten erwartet, stiegen um 14% auf 33,5 Milliarden US$. Hier hatte der Markt mit etwas weniger gerechnet. Du begeisterst Dich für die Entwicklung von KI? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Salesforce&stockidentifier=symbol%3ACRM) auf der Höhe der Zeit! ## Ausgerechnet KI könnte Salesforce jetzt wieder helfen Die Aktie hatte in diesem Jahr zeitweise ziemlich zu kämpfen und ein großer Teil der Unsicherheit hing ausgerechnet mit dem KI-Boom zusammen. Die Sorge dahinter ist relativ einfach erklärt. Wenn Unternehmen mit KI-Agenten immer mehr Aufgaben selbst automatisieren können, brauchen sie dann irgendwann überhaupt noch so viele klassische Software-Lizenzen von Salesforce? Nach den neuen Zahlen sieht es zumindest erstmal nicht danach aus. Das Geschäft mit Agentforce und Data 360 kommt mittlerweile auf einen annualisierten wiederkehrenden Umsatz von fast 3,9 Milliarden US$. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Wert damit mehr als verdreifacht. Allein Agentforce erreicht inzwischen rund 1,5 Milliarden US$ ARR, nachdem es im vorherigen Quartal noch 1,2 Milliarden US$ waren. Salesforce verarbeitet mittlerweile außerdem enorme Mengen an KI-Aktivität über seine Plattform. Insgesamt wurden bereits mehr als 7 Milliarden sogenannte Agentic Work Units verarbeitet, davon allein 3,2 Milliarden im vergangenen Quartal. KI scheint Salesforce damit bislang nicht einfach das bestehende Geschäft wegzunehmen. Das Unternehmen schafft es zunehmend, selbst daran mitzuverdienen. ## Marc Benioff wird bei den KI-Sorgen ziemlich deutlich CEO Marc Benioff nutzte den Earnings Call entsprechend, um ziemlich deutlich gegen die Sorgen rund um das klassische Softwaregeschäft zu schießen. Er widersprach der Vorstellung einer drohenden „SaaSpocalypse“, bei der KI-Agenten klassische Software-Abonnements nach und nach überflüssig machen könnten. Stattdessen verwies er darauf, dass Salesforce momentan das stärkste Wachstum bei neuen jährlichen Auftragswerten seit vier Jahren sieht und die Kundenabwanderung gleichzeitig nahe historischen Tiefständen liegt. Das ist für die Aktie ziemlich wichtig. Salesforce war in diesem Jahr schließlich nicht deshalb unter Druck geraten, weil das Unternehmen plötzlich kein Geld mehr verdient. Vielmehr zweifelten Anleger daran, ob das bisherige Geschäftsmodell in einer Welt voller KI-Agenten noch genauso wertvoll sein wird. Die neuen Zahlen liefern zumindest ein Argument dagegen. Kunden nutzen weiterhin die klassischen Salesforce-Produkte und kaufen gleichzeitig immer stärker die neuen KI-Angebote dazu. ## Mit Claude kommt jetzt noch eine ziemlich große Partnerschaft dazu Passend dazu hat Salesforce gestern Abend auch die Zusammenarbeit mit Anthropic deutlich ausgebaut. Unter dem Namen „Claudeforce“ sollen Salesforce und Claude enger miteinander verbunden werden. Das Spannende daran ist, dass Nutzer künftig direkt innerhalb von Claude auf Salesforce-Funktionen zugreifen können. Zum Start sollen dafür mehr als 30 vorgefertigte Sales-Funktionen zur Verfügung stehen. Ein Mitarbeiter könnte Claude damit beispielsweise Informationen aus Salesforce abrufen lassen oder bestimmte Vertriebsaufgaben erledigen, ohne ständig zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen. Und hier zeigt sich auch, wie Salesforce auf die mögliche Verschiebung durch KI reagiert. Statt zu versuchen, Nutzer zwingend innerhalb der eigenen Oberfläche zu halten, möchte das Unternehmen seine Daten und Geschäftsprozesse offenbar auch dort verfügbar machen, wo die Nutzer künftig mit KI arbeiten. Wenn Claude also irgendwann stärker zur eigentlichen Benutzeroberfläche für Unternehmen wird, möchte Salesforce trotzdem darunter liegen und die benötigten Daten und Prozesse bereitstellen. ## Auch der Ausblick wird etwas besser Bei der Prognose gab es ebenfalls Rückenwind. Für das Gesamtjahr erwartet Salesforce mittlerweile einen Umsatz zwischen 46,1 und 46,4 Milliarden US$. Zuvor lag die Spanne noch bei 45,9 bis 46,2 Milliarden US$. Für das kommende Quartal stellt das Unternehmen 11,42 bis 11,50 Milliarden US$ Umsatz in Aussicht. Damit dürfte Salesforce weiterhin ungefähr zweistellig wachsen. Auch beim Gewinn wurde die Jahresprognose deutlich angehoben. Hier sollte man allerdings wieder berücksichtigen, dass der positive Effekt aus der Anthropic-Beteiligung einen Teil des Sprungs erklärt. ## Nach einem schwierigen Jahr kommt plötzlich wieder Hoffnung auf Der Kurssprung von rund +13% wirkt besonders heftig, wenn man sich anschaut, woher die Salesforce-Aktie kommt. Vor den Zahlen lag das Papier seit Jahresbeginn noch deutlich im Minus. Sorgen vor einer möglichen KI-Disruption hatten gerade klassische Software-Aktien stark getroffen. Deshalb musste Salesforce gestern vermutlich auch gar keine komplett verrückten Wachstumszahlen liefern. Der Markt wollte vor allem sehen, dass KI das bestehende Geschäft nicht auffrisst und Salesforce gleichzeitig selbst einen Weg findet, mit Agenten Geld zu verdienen. Das Wachstum bei Agentforce, die stärkeren Auftragseingänge und die Zusammenarbeit mit Anthropic liefern dafür zumindest erste ziemlich gute Argumente. Ob daraus schon die große Trendwende für die Aktie wird, muss sich natürlich erst noch zeigen. Aber nach Monaten, in denen KI für Salesforce an der Börse eher als Bedrohung gesehen wurde, könnte sich die Geschichte langsam drehen. Salesforce hat vor allem beim KI-Geschäft überzeugt. Agentforce wächst schnell, die Auftragslage bleibt stark und auch der Ausblick wurde leicht angehoben. Nach den vielen Sorgen, dass KI für Salesforce zum Problem werden könnte, liefern die Zahlen nun erstmal ein ziemlich gutes Gegenargument. ## ℹ️ Salesforce in Kürze - Salesforce (WKN: A0B87V) mit Sitz in San Francisco ist der weltweit führende Anbieter von Customer Relationship Management Software-Lösungen (Unternehmenssoftware für das Management von Kundenbeziehungen). - Der Konzern bietet Unternehmen jeder Größe Cloud-basierte Lösungen in den Bereichen Kundenservice, Marketing und Vertrieb. - Der im Dow Jones gelistete Software-Konzern ist an der Börse ca. 168 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Salesforce, Salesforce-Aktie --- ### [Nvidia-Aktie: Dieser Ausblick überrascht selbst die Wall Street](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-dieser-ausblick-ueberrascht-selbst-die-wall-street/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nvidia hat die Erwartungen erneut deutlich geschlagen und seinen Quartalsumsatz innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Noch mehr Aufmerksamkeit bekommt aber der neue Ausblick. Denn beim Wachstum scheint vorerst kein Ende in Sicht. ## Nvidia knackt schon fast die 100-Milliarden-Marke Bei Nvidia sind mittlerweile selbst ziemlich hohe Erwartungen offenbar noch nicht hoch genug. Im vergangenen Quartal setzte der Chipkonzern 96,2 Milliarden US$ um und damit 106% mehr als noch vor einem Jahr. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit rund 92,3 Milliarden US$ gerechnet. Auch beim Gewinn fiel die Überraschung deutlich aus. Bereinigt verdiente Nvidia 2,22 US$ je Aktie, während an der Wall Street lediglich rund 2,09 US$ erwartet worden waren. Der Nettogewinn erreichte 59,7 Milliarden US$ und hat sich damit innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Dabei muss man sich die Dimension langsam wirklich einmal vor Augen führen. Nvidia steht inzwischen kurz davor, 100 Milliarden US$ Umsatz innerhalb eines einzigen Quartals zu erzielen und wächst trotzdem noch dreistellig. Der Grund dafür ist weiterhin derselbe, nur wird das Geschäft immer größer. Unternehmen stecken enorme Summen in neue KI-Rechenzentren und ein großer Teil dieser Infrastruktur läuft auf Nvidia-Technologie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das Rechenzentrumsgeschäft wird immer größer Deutlich sieht man das beim Data-Center-Geschäft. Hier kamen im vergangenen Quartal 89 Milliarden US$ Umsatz zusammen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 117%. Vor gerade einmal einem Jahr war dieses Geschäft also nicht einmal halb so groß. Und ausgerechnet jetzt beginnt bereits der nächste Produktzyklus. Die neue Vera-Rubin-Plattform läuft laut Nvidia inzwischen in die volle Produktion. Erste Systeme befinden sich bereits bei großen Cloud-Anbietern und sollen dort die nächste Generation der KI-Infrastruktur antreiben. Für Nvidia ist das ziemlich wichtig. Blackwell hat das Wachstum der vergangenen Quartale getragen und bevor dieser Zyklus überhaupt richtig ausläuft, steht mit Rubin bereits die nächste Generation bereit. Jensen Huang sieht deshalb momentan auch wenig Anzeichen dafür, dass die Nachfrage plötzlich nachlässt. Im Gegenteil: Nvidia kann weiterhin nicht alle Bestellungen bedienen und geht davon aus, dass die Nachfrage das verfügbare Angebot vorerst übersteigt. ## Auch die Neoclouds werden für Nvidia immer wichtiger Neben Microsoft, Amazon oder Google gibt es mittlerweile noch eine zweite Kundengruppe, die für Nvidia immer wichtiger wird. Sogenannte Neoclouds wie CoreWeave, Nebius oder IREN bauen speziell für KI-Anwendungen riesige Rechenzentren auf und bestellen dafür entsprechend viele Nvidia-Chips. Wie schnell dieses Geschäft wächst, wurde im Earnings Call ziemlich deutlich. Nvidias Umsatz im Bereich AI Enterprise Infrastructure, zu dem auch das Geschäft mit den Neocloud-Anbietern gehört, ist zuletzt um 138% auf rund 40 Milliarden US$ gestiegen. Gleichzeitig erwartet Nvidia, dass die Kapazitäten seiner Neocloud-Partner im laufenden Jahr auf rund 8 Gigawatt steigen. Das ist auch deshalb wichtig, weil immer wieder die Frage aufkommt, wie lange die großen Hyperscaler ihre enormen KI-Investitionen noch weiter hochfahren können. Nvidia hängt mittlerweile eben nicht mehr nur an einer Handvoll großer Tech-Konzerne. Mit den Neoclouds kommt eine weitere Gruppe hinzu, die momentan ebenfalls ziemlich aggressiv neue Rechenleistung aufbaut. ## Die Nvidia-Aktie reagiert trotzdem erstmal verhalten Bei all den starken Zahlen könnte man eigentlich erwarten, dass die Nvidia-Aktie direkt deutlich nach oben springt. Das passierte nach Veröffentlichung der Zahlen aber zunächst nicht. Die Aktie fiel nachbörslich zeitweise um rund -5%, obwohl sowohl Umsatz und Gewinn als auch der Ausblick über den Erwartungen lagen. Erst während des Earnings Calls drehte die Stimmung und die Aktie lag zwischenzeitlich sogar rund +5% im Plus. Besonders die Aussicht auf etwa 70% Umsatzwachstum im übernächsten Geschäftsjahr sorgte für neuen Optimismus. Dass Anleger nach starken Nvidia-Zahlen erstmal verkaufen, ist mittlerweile allerdings nichts komplett Neues mehr. Nach den vergangenen vier Quartalsberichten reagierte die Aktie jeweils negativ, obwohl Nvidia die Erwartungen regelmäßig schlagen konnte. Das zeigt ganz gut, wie hoch die Messlatte mittlerweile liegt. Bei Nvidia reicht es längst nicht mehr, einfach nur bessere Zahlen als erwartet vorzulegen. Der Markt rechnet praktisch schon damit. Anleger wollen zusätzlich einen Ausblick sehen, der selbst die ohnehin hohen Erwartungen noch einmal übertrifft. Das erklärt auch die ziemlich wilde Reaktion gestern Abend. Die 96,2 Milliarden US$ Umsatz und der Ausblick auf 108 Milliarden US$ waren stark, aber offenbar noch nicht genug für den ganz großen Wow-Effekt. Erst als Nvidia im Call deutlich machte, dass selbst im übernächsten Geschäftsjahr noch ungefähr 70% Wachstum möglich sein sollen, drehte die Aktie deutlich nach oben. Nvidia hat mit den Zahlen erneut gezeigt, wie viel Schwung weiterhin im KI-Geschäft steckt. 96,2 Milliarden US$ Umsatz, ein stark wachsendes Data-Center-Geschäft und der Ausblick auf bereits 108 Milliarden US$ im kommenden Quartal sprechen eine ziemlich klare Sprache. Die Aussagen im Earnings Call kamen bei Anlegern gut an und ließen die Aktie nach anfänglicher Zurückhaltung zeitweise um mehr als +5% steigen. Die starke Nachfrage der Neoclouds und das erwartete Wachstum zeigen dabei, dass Nvidia bislang kaum Anzeichen für eine größere Abkühlung des KI-Booms sieht. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,07 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie --- ### [Meta-Aktie: 16,7 Milliarden US$ Deal – und der Kurs steigt!](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-167-milliarden-us-deal-und-der-kurs-steigt/) **Published:** August 27, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Meta Platforms beendet offenbar den viel beachteten Prozess um mögliche Schäden sozialer Netzwerke bei Kindern und Jugendlichen mit einem milliardenschweren Vergleich. Allein die kolportierte Vereinbarung erreicht bis zu 16,68 Milliarden US$, das gesamte Paket sogar rund 18 Milliarden US$. Trotzdem stieg die Meta-Aktie am Mittwoch um +1,1% auf 576,14 US$. Die Reaktion wirkt nur auf den ersten Blick widersprüchlich. ## Aus 1,4 Billionen-Risiko dürften 18 Milliarden US$ werden Meta wurde vorgeworfen, Facebook und Instagram bewusst suchtfördernd gestaltet, Risiken verschwiegen und persönliche Daten von Kindern ohne Zustimmung der Eltern gesammelt zu haben. Vier Bundesstaaten wollten nach Angaben von Reuters zuletzt Strafen von fast 200 Milliarden US$ fordern. Meta selbst hatte vor Prozessbeginn sogar vor einem maximalen Risiko von bis zu 1,4 Billionen US$ gewarnt. Der Vergleich beseitigt dieses extreme Szenario. Meta zahlt im Rahmen der zentralen Einigung maximal rund 16,7 Milliarden US$. Zusammen mit einem separaten Vergleich mit Texas und weiteren Bestandteilen erreicht das gesamte Paket ungefähr 18 Milliarden US$. Dabei fließt das Geld nicht sofort ab. Rund 12,7 Milliarden US$ sind garantiert und werden über zehn Jahre verteilt. Weitere 5,3 Milliarden US$ werden nur fällig, wenn TikTok und YouTube vergleichbare Jugendschutzmaßnahmen einführen und sich ebenfalls finanziell beteiligen. Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA)! ## Der Gewinn bekommt einen Milliarden-Dämpfer Völlig folgenlos bleibt die Einigung nicht. Meta erwartet im dritten Quartal einen zusätzlichen Rechtsaufwand von rund 10 Milliarden US$. Diese Belastung war in der bisherigen Kostenprognose nicht enthalten und dürfte den ausgewiesenen Quartalsgewinn massiv drücken. Finanziell kann Meta die Summe jedoch bewältigen. Ende Juni verfügte der Konzern über liquide Mittel und Wertpapiere im Wert von 90,26 Milliarden US$. Allein im zweiten Quartal erwirtschaftete das operative Geschäft einen Mittelzufluss von 31,86 Milliarden US$. Allerdings trifft die Einigung auf eine Phase außergewöhnlich hoher KI-Investitionen. Meta gab im zweiten Quartal 31,08 Milliarden US$ für Rechenzentren, Server und weitere Infrastruktur aus. Dadurch blieb ein freier Cashflow von lediglich 784 Millionen US$ übrig. Die Vergleichszahlungen sind über zehn Jahre verkraftbar, verringern aber den finanziellen Spielraum zusätzlich. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die größere Gefahr liegt im Nutzerverhalten Meta muss die Nutzung von Facebook und Instagram durch Jugendliche grundsätzlich auf zwei Stunden täglich begrenzen. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr soll der Zugriff gesperrt werden, sofern die Eltern nicht zustimmen. Während der Schulzeit werden zudem die meisten Push-Nachrichten deaktiviert. Für das Werbegeschäft entscheidend ist jedoch, was der Vergleich nicht verlangt: Meta darf weiterhin personalisierte Empfehlungen und zielgerichtete Werbung einsetzen. Die wichtigsten Monetarisierungsmechanismen bleiben damit erhalten. Trotzdem sollen die neuen Regeln ausdrücklich die Nutzungsdauer Jugendlicher reduzieren. Welcher Umsatzanteil unmittelbar auf minderjährige Nutzer entfällt, weist Meta nicht aus. Entsprechend lässt sich der langfristige Einfluss auf Reichweite und Werbeerlöse noch nicht zuverlässig beziffern. Auch juristisch ist das Kapitel nicht vollständig abgeschlossen. Tausende Klagen von Privatpersonen, Schulen und Kommunen bleiben bestehen. New Mexico und Florida beteiligten sich ebenfalls nicht an der Einigung. Für die Meta-Aktie ist die Vereinbarung trotz der Rekordsumme ein Befreiungsschlag. Aus einem theoretisch existenzbedrohenden Risiko wird eine über zehn Jahre verteilte und finanziell tragbare Belastung. Ich würde deshalb investiert bleiben. Für einen Neukauf sind jetzt allerdings die KI-Ausgaben und die Entwicklung des freien Cashflows wichtiger als der beigelegte Milliardenprozess. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,40 Billionen US$ liegt Meta Platforms gegenwärtig auf Platz 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Assembly Biosciences mit „Dummie-Dip“: Letzte große Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-mit-dummie-dip-letzte-grosse-kaufchance/) **Published:** Februar 8, 2024 **Author:** Redaktion **Content:** [Assembly Biosciences](https://de.finance.yahoo.com/quote/ASMB/) (WKN: A117S1) kündigt wie erwartet die Umsetzung eines „Reverse Stock Splits“ an. Unerfahrene Anleger reagieren verschreckt und schicken den [Top-Favoriten](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-eine-jahrhundertchance/) zweistellig in die Tiefe. Für uns ist damit Zeit, aufzustocken. Am [kommenden Montag](https://investor.assemblybio.com/news-releases/news-release-details/assembly-biosciences-announces-effective-date-reverse-stock) wird die Assembly-Aktie erstmalig auf zusammengelegter Basis handeln. Anleger erhalten je zwölf Aktien eine neue; der theoretische Wert je Anteil erhöht sich damit gleichzeitig um das Zwölffache. Nach der Zusammenlegung des Aktienkapitals wird es von Assembly Biosciences nur noch 5,5 Millionen ausstehende Anteile geben. Der optisch höhere Aktienpreis dürfte Voraussetzung für den Einstieg schlagkräftiger Value-Investoren ein. Wir hatten ein solches Szenario bereits [beschrieben](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-eine-jahrhundertchance/). ## Erst Reverse Split, dann die Rallye Sollte Assembly in den kommenden Wochen nicht zu einem Preis von dann mutmaßlich 50-100 US$ je Aktie übernommen werden, erwarten wir alternativ eine „Profi-KE“ unter Beteiligung von Top-Investoren – mit nachhaltig positivem Effekt auf die Kursentwicklung. Auf Basis neuer präklinischer Daten beziehungsweise des bevorstehenden IND-Antrags für den potenziellen Milliarden-Blockbuster ABI-5366 wäre in einem solchen Fall von einer mindestens 30 Millionen US$ schweren Kapitalerhöhung auszugehen. Bereits diese Summe dürfte aufgrund der bestehenden Gilead-Kooperation mit möglichen Zahlungen die dauerhafte Finanzierung Assemblys sicherstellen, zumal Gilead von Assembly zu einer weiteren Eigenkapital-Aufstockung zu Premium-Konditionen verpflichtet werden könnte. ## Kursexplosion mit Ansage Kommt es zu einer Kapitalerhöhung, erwarten wir sowohl im Vorfeld als auch insbesondere im Nachgang eine massive Kursexplosion, die zu einer Neubewertung der einzigartigen Assembly-Story und einem Aktienpreis deutlich über Nettocashwert führt. Denn Fakt ist: Assembly handelt bei einem Kurs von aktuell circa 0,90 US$ (10,80 US$ nach Reverse Split) mit einer Marktkapitalisierung von unter 60 Millionen US$. Demgegenüber steht ein Kassenbestand in Höhe von geschätzt circa 135 Millionen US$ zum Jahresende 2023 – bei keinerlei Bankschulden und weniger als 10 Millionen US$ an Verbindlichkeiten. ## Es kann nur ein Urteil geben: Strong Buy Klar ist: Noch nie haben wir derart vielversprechende Biotechnologie so günstig – quasi mehr als geschenkt – bekommen. Während Gilead im Hintergrund weiterhin an einem vorzeitigen Buyout vor Ablauf des „Standstill Agreements“ 2026 arbeiten dürfte, können Aktionäre entspannt in die Zukunft blicken und sowohl der Aktienzusammenlegung als auch einer möglichen Kapitalerhöhung nicht nur gelassen, sondern mit Vorfreude entgegensehen. [Erfahre hier alles über die Jahrhundertchance](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-eine-jahrhundertchance/) **Interessenkonflikt: Der Autor und Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang (mehr als 10% des ausstehenden Kapitals). Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Bayer-Aktie: Ist der Boden endlich erreicht?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-ist-der-boden-endlich-erreicht/) **Published:** Februar 9, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten Tagen ist es etwas ruhiger um die [Bayer-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/bayer/) (WKN: BAY001) geworden. Die Papiere des deutschen Pharma- und Chemieriesen haben sich seit Anfang Februar bei ca. 28 € stabilisiert. Ist nun endlich ein Boden gefunden oder besteht immer noch die Gefahr, dass sich der dramatische Abwärtstrend der letzten Monate weiter fortsetzt? ## ℹ️ Bayer vorgestellt - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. - Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und notiert sowohl im deutschen Leitindex DAX als auch im Index der größten europäischen Unternehmen EURO STOXX 50. Der Konzern kommt derzeit auf einen Börsenwert von rund 26,5 Milliarden €. ## Das Damoklesschwert schwebt immer noch Das Hauptproblem von Bayer ist, dass das Damoklesschwert der Schadensersatzklagen wegen des Unkrautvernichters Roundup (Glyphosat) immer noch über dem Konzern schwebt. In den letzten Wochen hat sich die juristische Gefahrenlage des Konzerns weiter erhöht, da Bayer einige Prozesse in erster Instanz verloren hat und zum Teil zu sehr hohen Schadensersatzzahlungen verurteilt wurde. Die wohl wichtigste juristische Niederlage musste Bayer Anfang dieser Woche einstecken. Ein US-Bundesberufungsgericht ließ nämlich das Argument des Konzerns nicht gelten, dass Schadensersatzklagen zu Roundup generell abgewiesen werden sollten. Bayer argumentierte, dass die Klagen im Widerspruch zu US-Bundesvorschriften über die Kennzeichnung der Verpackung des Unkrautvernichters stünden. Ein zweites Berufungsverfahren von Bayer ist in dieser Angelegenheit noch anhängig. Aber das erste Urteil senkt die Aussichten der Leverkusener, dass sich letztlich der oberste Gerichtshof mit dem Fall befassen wird. ## Wird die Dividende gekürzt? Die Niederlage vor Gericht lässt den Druck auf Bayer steigen, sich mit Klägern in Glyphosat-Prozessen zu einigen. Das wiederum weckt Zweifel daran, ob die 16 Milliarden US$ an Rückstellungen, die der Konzern bislang für Rechtsstreitigkeiten eingeplant hat, ausreichen werden. Die Investmentbank Morgan Stanley mutmaßte bereits im Januar, dass Bayer seine Dividende kürzen könnte, um Kapital für weitere Rückstellungen freizusetzen. Sollte dies passieren, dürfte die Bayer-Aktie ihren Absturz mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen. ## Das Vorjahrestief durchbrochen Die Bayer-Aktie befindet sich seit einem Jahr in einem hartnäckigen Abwärtskanal. Bislang gelang es dem DAX-Titel nicht, den Abwärtstrend zu beenden. Das Vorjahrestief bei 30,50 € wurde Ende Januar erneut durchbrochen. In den letzten Tagen gelang der Bayer-Aktie zumindest eine Stabilisierung bei 28 €. Chance 2024: Hat diese Aktie das seltene Potenzial zum Multibagger? ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/mobile-mockup-abitibi.png "mobile-mockup-abitibi") - **Warum Kupfer das wichtigste Metall der Energiewende ist** - China und schwacher Dollar: Was die Kupferpreise noch 2024 in die Höhe treiben könnte - ******3 Schlüsselfaktoren, die Multibaggerpotenzial aufdecken – Diese Aktie bringt sie alle mit.****** Sichern Sie sich jetzt kostenlos diesen Report, der Rohstoff-Anleger-Herzen höher schlagen lässt. Sobald es News zu diesem vielversprechenden Explorer gibt, erfahren Sie es mit unserem Update-Service als erstes. [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "Der Goldherz Report" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Ein Spiel mit dem Feuer Ein Kauf der Bayer-Aktie ist meiner Meinung nach weiterhin ein Spiel mit dem Feuer. Charttechnisch und fundamental mag der DAX-Wert inzwischen sehr günstig erscheinen, doch Anleger kaufen sich mit Bayer sehr viele Risiken ein. Der Fortgang des Glyphosat-Dramas in den USA lässt sich derzeit überhaupt nicht einschätzen. Bayer ist auf die Urteile von Hunderten Gerichten und Geschworenen angewiesen, was ein völlig unkalkulierbares Risiko darstellt. Operativ muss Bayer Gas geben, um die Umsätze zu kompensieren, die in den kommenden Jahren durch den Patentschutzauslauf der Blockbuster-Medikamente Eylea und Xarelto wegbrechen werden. Kein leichtes Unterfangen. Gleichzeitig verstärken sich derzeit finanzkräftige Wettbewerber von Bayer durch Übernahmen. Und nicht zuletzt muss Bayer-Chef Bill Anderson ein überzeugendes Konzept vorlegen, wie es mit dem Pharma- und Chemiekonzern in Summe weitergeht. Bislang ist nicht absehbar, ob es zu einer Aufspaltung des Konzerns kommt und wenn ja, wie diese aussehen könnte. Ich rate Anlegern deshalb, weiterhin die Füße stillzuhalten. Meiner Einschätzung nach hat die Bayer-Aktie ihren Boden noch nicht gefunden. Sie reagiert sehr sensibel auf negative Nachrichten – und diese sind leider immer noch fast wöchentlich an der Tagesordnung. ## 💬 Bayer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Bayer --- ### [Abercrombie & Fitch: Zahlen-Hammer – Aktie schießt hoch](https://www.sharedeals.de/abercrombie-fitch-zahlen-hammer-aktie-schiesst-hoch/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** Abercrombie & Fitch sorgt mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal für Begeisterung an der Börse. Der US-Modekonzern übertrifft die Erwartungen, hebt seine Jahresprognose kräftig an und stellt auch für das laufende Quartal weiteres Wachstum in Aussicht. Die Aktie schießt daraufhin im vorbörslichen US-Handel zeitweise um rund 13 % auf etwa 123 US $ nach oben. ## Gewinn weit über den Erwartungen Noch spektakulärer fällt der Blick auf das Ergebnis aus. Der Gewinn je Aktie erreichte 4,17 US $ und lag damit mehr als doppelt so hoch wie die Markterwartung von knapp 2 US $. Die operative Marge sprang auf 20 %. Allerdings sollten Anleger an dieser Stelle genauer hinschauen. Rund 100 Mio. $ vor Steuern stammen aus der Rückerstattung zuvor gezahlter IEEPA-Zölle. Allein dieser Effekt steuerte rund 1,75 US $ zum Gewinn je Aktie bei. Der Zahlen-Hammer ist damit zumindest teilweise einem Sondereffekt zu verdanken. Doch auch ohne diese Rückerstattung bleibt das operative Bild überzeugend. Abercrombie & Fitch wächst weiter, die Margenentwicklung ist robust und nahezu alle Regionen tragen zum Umsatzanstieg bei. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Abercrombie+%26amp%3B+Fitch) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Abercrombie als Wachstumstreiber In Nord- und Südamerika legten die Erlöse um 5 % zu, in der Region Asien-Pazifik sogar um 19 %. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika ging es um 2 % nach oben. Auch beide großen Markenfamilien erzielten Rekordumsätze für ein zweites Quartal. Die Abercrombie-Marken wuchsen um 8 %, Hollister um 2 %. Allerdings zeigt ein Blick auf die vergleichbaren Umsätze, dass nicht alles perfekt läuft: Konzernweit stagnierten diese. Bei Abercrombie legten sie zwar um 4 % zu, bei Hollister gingen sie jedoch um 3 % zurück. CEO Fran Horowitz verwies dennoch auf das inzwischen 15. Wachstumsquartal in Folge und sieht darin die Bestätigung dafür, dass Produkte, Marketing und Einkaufserlebnis bei den Kunden weiterhin gut ankommen. ## Prognose kräftig angehoben Noch wichtiger für Anleger ist der Ausblick. Abercrombie & Fitch erwartet für das Gesamtjahr nun ein Umsatzwachstum von rund 5 %. Bislang hatte das Management lediglich 3 bis 5 % in Aussicht gestellt. Beim Gewinn fällt die Anhebung noch deutlicher aus. Statt bislang 10,20 bis 11,00 US$ je Aktie rechnet der Konzern jetzt mit 13,10 bis 13,60 US$. Die operative Marge soll zwischen 14,5 und 15,0 % erreichen. Allerdings enthält auch dieser Ausblick positive Effekte aus den Zollrückerstattungen. Auch für das dritte Quartal zeigt sich das Management zuversichtlich. Der Umsatz soll um 5 bis 6 % wachsen, beim Gewinn je Aktie werden 2,90 bis 3,20 US$ erwartet. Der Mittelwert liegt damit über den bisherigen Analystenschätzungen. ## Aktie vor neuem Angriff? Die Börse honoriert das Zahlenwerk zunächst deutlich. Nach einem Schlusskurs von knapp 109 $ am Dienstag sprang die Aktie vorbörslich zeitweise in den Bereich von 123 US$. Damit rückt auch das bisherige 52-Wochen-Hoch wieder näher. Dieses liegt im Bereich von rund 133 US$. Vom historischen Rekordhoch bei gut 194 US $ aus dem Jahr 2024 ist die Aktie allerdings weiterhin deutlich entfernt. Fundamental erscheint das Papier trotz des Kurssprungs nicht übermäßig teuer. Gemessen am Mittelwert der neuen Gewinnprognose von 13,35 US$ je Aktie liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei einem Kurs von rund 123 US$ lediglich bei gut 9. Allerdings wird diese Kennzahl durch die Zollrückerstattungen geschönt. Bereinigt um diese Sondereffekte fällt die Bewertung etwas höher aus. Abercrombie & Fitch liefert erneut ein starkes Quartal. Rekordumsatz, Wachstum in allen Regionen, eine hohe operative Marge und die angehobene Prognose zeigen, dass der Turnaround der vergangenen Jahre längst mehr ist als ein kurzfristiger Mode-Hype. Ganz so spektakulär wie der Gewinnsprung auf den ersten Blick aussieht, ist das Zahlenwerk allerdings nicht. Die rund 100 Millionen US$ an Zollrückerstattungen verzerren das Ergebnis deutlich nach oben. Zudem stagnieren die vergleichbaren Umsätze konzernweit, und Hollister zeigt hier sogar Schwächen. Trotzdem überwiegen für mich klar die positiven Punkte. Das Unternehmen wächst weiter, die Marke Abercrombie bleibt stark und die Bewertung erscheint selbst nach dem heutigen Kurssprung noch vertretbar. Nach einem vorbörslichen Plus von zeitweise rund 13 % würde ich der Aktie allerdings nicht blind hinterherlaufen. Wer bereits investiert ist, kann aus meiner Sicht dabeibleiben. Für einen Neueinstieg würde ich nach dem heutigen Freudensprung eher auf einen Rücksetzer warten. Operativ bleibt Abercrombie & Fitch aber eine der spannendsten Turnaround-Storys im internationalen Modesektor. ## ℹ️ Abercrombie & Fitch in Kürze - Der US-Modekonzern mit Sitz in New Albany, Ohio, vertreibt Bekleidung und Accessoires für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und betreibt weltweit rund 830 Geschäfte. - Zum Konzern gehören die Markenfamilien Abercrombie und Hollister, darunter Abercrombie & Fitch, abercrombie kids, Hollister und Gilly Hicks. - Das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel ANF gelistet und wird aktuell mit rund 4,84 Milliarden US$ an der Börse bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Zalando, Zalando-Aktie --- ### [Syra Health: +650% für SD-User nach Mega-Regierungsdeal](https://www.sharedeals.de/syra-health-650-fuer-sd-user-nach-mega-regierungsdeal/) **Published:** Februar 9, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** Da hat es wieder geknallt in den Depots der sharedeals-Community. Syra Health, ein US-Dienstleister im Gesundheitsweisen, bekommt ein Stück ab von einem 75 Milliarden US$ schweren Regierungsvertrag. Am Donnerstag ver-7-facht die Aktie und lässt SD-User feiern. Einer der Experten des Portals hat den Braten früh gerochen und im kostenlosen Live Chat für den Nasdaq-Wert getrommelt. ## ℹ️ Syra Health vorgestellt - Syra Health ist ein US-Dienstleister im Gesundheitswesen. - Das Unternehmen bietet Cloud- und KI-gestützte Lösungen an, etwa für die Bereiche medizinische Kommunikation, Patientenaufklärung sowie Personalbeschaffung und Schulungen im Gesundheitswesen. - Zur Kundschaft gehören Regierungsbehörden, integrierte Gesundheitsnetzwerke, Managed-Care-Einrichtungen und Pharmahersteller. - Nach der jüngste Kursexplosion liegt die Marktkapitalisierung bei knapp 300 Millionen US$. ## Der einmalige Riecher der SD-Experten Glückwunsch, liebe sharedeals-Community! Einmal mehr hat sich ein Trading-Tipp, der im kostenlosen[ Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) enthüllt wurde, zum absoluten Volltreffer entwickelt. [André Doerk](https://www.sharedeals.de/experten/andre-doerk/), sharedeals-Experte und Chef-Analyst des [Rohstoff Anleger Clubs](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/) (RAC), hatte schon im November für den US-Titel getrommelt. Er und zahllose Chat-User haben sich rechtzeitig positioniert und wurden für ihre Voraussicht und Geduld nun reicht belohnt. ![Ausschnitt aus dem Live Chat von sharedeals.de](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-09-um-15.13.05.png)Schwarz auf Weiß: Der Beweis, dass Doerk die Syra-Explosion schon vor Wochen geahnt hat. Grafik: Ausschnitt aus dem Live Chat von sharedeals.de Denn am Donnerstag ist der Small-Cap nach einer Deal-Verkündung in der Spitze um über +650% durch die Decke geschossen. Gewinnmitnahmen setzten prompt ein, sodass die Syra-Aktie schließlich mit einem Tagesplus von rund 337% bei 4,85 US$ aus dem Handel ging. ## Unterauftragnehmer von 75-Milliarden-US$-Vertrag Syra hatte bekanntgegeben, dass man als Unterauftragnehmer ausgewählt wurden für einen 75-Milliarden-US$-Vertrag des Unternehmens Caduceus Healthcare mit der US-Regierung. Kein Tippfehler: Es handelt sich wirklich um einen Milliarden-schweren Bundesvertrag des Hauptauftragnehmers Caduceus, für den Syra diverse Dienstleistungen vollbringen soll. Bei dem Vertrag geht es grundsätzlich um die Errichtung von Pflegeeinrichtungen für Flüchtlinge. Syra Health hat sich demnach als „als zuverlässiger Partner für staatliche und lokale Behörden erwiesen und bietet spezialisierte Dienstleistungen an, die speziell auf die vielfältigen Bedürfnisse der staatlichen Gesundheitsversorgung zugeschnitten sind.“ ## Diese Kupfer-Perle ist die nächste Kurs-Rakete! Eine vergleichbare Entwicklung sagt Rohstoff-Experte Doerk nun für einen kanadischen Kupfer-Explorer voraus. [Erfahre jetzt alles über die Kupfer-Top-Empfehlung 2024](https://www.sharedeals.de/abitibi-metals-corp/) ## ⭐ Die nächste Kursrakete 2024! - Hier erfährst du [alle Details zu unserem Kupfer-Tipp.](https://www.sharedeals.de/abitibi-metals-corp/) - Die Kursrakete zündet schon: Kurskatalysatoren stehen unmittelbar bevor. - Das Chartbild ist äußerst vielversprechend: Nach einer starken Aufwärtsbewegung ist unser Favorit schon eine Weile in der Konsolidierung. - Die außergewöhnlich hohe Insider-Beteiligung zeigt, dass das Management total auf die Interessen der Aktionäre abgestimmt ist. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [NBC-Chefanalyst erneut mit Mega-Performance: +71,28% in 2023!](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) **Published:** Februar 10, 2024 **Author:** Jens Lion **Content:** 2023, was für ein einfaches Börsenjahr. Nasdaq +52,3%, S&P 500 +24,02%, DAX +18,25% und selbst die noch müden Biotech-Aktien mit +10,67%. Da konnte man doch gar nichts falsch machen? Also einfach abkassieren, oder? Ganz so einfach war es nicht: Das Jahr 2023 im Rückblick aus der Brille des [Chefanalyst](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) des [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/), und wie dann doch **+71,28% Depot-Performance** unterm Strich aufblitzten! Absolute Transparenz ist für uns oberstes Gebot. Nur so funktioniert eine echte Club-Gemeinschaft, nur so lassen sich gemeinsame Erfolge ungeahnten Ausmaßes erzielen. Unser [Track Record](https://www.sharedeals.de/category/nbc-no-brainer-club/) über die letzten fast vier Jahre seit Gründung sucht seinesgleichen. Deshalb möchte ich Jahr für Jahr teilen, wie ich persönlich abschneide und aufzeigen, dass konstante Erfolge an der Börse durch Anlegen mit System, Strategie und Disziplin möglich ist. ## Echte Rendite von echten Profis Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und deshalb fange ich auch dieses Jahr genau damit an: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png)Ein sehr bewegtes Jahr liegt hinter mir und meinem Depot. Schon der Dezember 2022 war fulminant und führte in einen hochexplosiven Januar über. Egal ob ProQR ([+313%](https://www.sharedeals.de/proqr-nbc-mitglieder-feiern-313-zum-weihnachtsfest/)), ClearOne ([+67%](https://www.sharedeals.de/clearone-aktie-warum-nach-67-noch-nicht-schluss-ist/)) oder Magenta ([+148% in einer Woche!](https://www.sharedeals.de/magenta-148-in-einer-woche-fuer-nbc-mitglieder/)), es schepperte praktisch wöchentlich und heftig! Doch Börse ist keine Einbahnstraße und der Markt hat die unangenehme Eigenschaft, die Lektion darüber in unangenehmer Frequenz wie auch Härte zu wiederholen. ## Regionalbankenkrise, Zinsexplosion und Biotech-Exodus oder der perfekte Sturm Für den unbedarften Beobachter und stumpfen All-World-ETF-Investor war 2023 vermutlich ein entspanntes und profitables Jahr. Meines war zwar deutlich profitabler, aber die Entspannung war etwas untergewichtet. Keine Chance ohne Volatilität. Oben siehst Du den Verlauf von S&P 500 (grün), Nasdaq 100 (pink), dem Biotech-ETF XBI (orange) und meinem Depot (blau). Ich für gewöhnlich zu rund ~70-80% im Biotech-Sektor und etwa 20-30% außerhalb investiert. Bis Anfang / Mitte Februar liefen die Märkte gut, das Umfeld war freundlich und Biotech-Aktien liefen ungefähr mit dem Markt. Doch die Regionalbankenkrise änderte das! Was für die Nasdaq ein Schluckauf und für den S&P 500 ein Ärgernis von einigen Prozentpunkten war, schickte den Biotech-Sektor mal eben 20% in die Tiefe. Warum, weiß ich bis heute nicht. Aber wenn der Markt keinen Unsinn machen würde, gäbe es auch keine hohen Renditen zu extrahieren. Wir hielten uns über Wasser, primär mit Sondersituationen und aufgrund vorheriger Gewinnmitnahmen im Januar. Dank Titel wie der 3U Holding (~[+30%](https://www.sharedeals.de/3u-holding-fliegt-dank-mega-dividende-aktie-noch-ein-kauf/)), Jounce Therapeutics ([+56%](https://www.sharedeals.de/jounce-aktie-nbc-trade-fliegt-56-in-einer-woche/)) oder Talaris ([+59,6%](https://www.sharedeals.de/talaris-596-in-10-wochen-fuer-nbc-mitglieder/)) waren auch der Februar, März und April erträglich. Natürlich konnte ich mich dem Trend nicht ganz entziehen, aber während der XBI dann im März rund -15% Jahresperformance verzeichnete, war ich mit rund +4% absolut gesehen okay und relativ gesehen stark unterwegs. Wie so oft half vor allem die Diversifikation: Unter anderem die oben genannten starken Gewinner sorgten für Profite, Cash und damit freie Mittel genau dann, wenn andere Aktien im Ausverkauf sind. Nachdem die globale Anlegerschaft realisiert hatte, dass Biotech-Firmen ja gar keine Banken sind, drehte der Wind! Der größte Gewinner für uns zum Jahresstart war Jounce. Nicht, weil die Aktie die höchsten Renditen erzeugte, sondern weil die Aktie schon im März den Takt für das ganze Jahr vorgab und wir das auch erkannten. Am 16.03.2023 schrieb ich: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Jounce_start.png)Ein neuer Trend erwachte in der Biotech-Branche: „strategische Alternativen“ von Unternehmen nach Fehlschlägen. Der Clou: Der Trend war gar nicht neu, hat aber im Bullenmarkt nach Corona lange Pause gemacht. Wir haben unsere alten Skills ausgekramt – und ab ins Getümmel! ## Performance-Gewitter der Extraklasse Es folgte ein Sturm. Ein Sturm mit Prozenten noch und nöcher, alle mit dem gleichen Muster, stumpf wiederholt, rein auf Basis der Bilanz, involvierter Investoren und historischen Bewertungsrelationen, die lächerlich deutlich unterschritten wurden! - +71,4% mit [Pieris Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/pieris-pharmaceuticals-714-gewinn-fuer-nbc-mitglieder/) - +126% mit [Pardes Biosciences](https://www.sharedeals.de/pardes-biosciences-126-dank-uebernahme-fuer-nbc-mitglieder/) - +250% mit [Aeglea Biotherapeutics](https://www.sharedeals.de/aglea-nbc-rakete-fliegt-700-an-einem-tag/) - +108% mit [Neoleukin Therapeutics](https://www.sharedeals.de/neoleukin-nbc-feiert-108-schicht-im-schacht/) - +59,6% mit [Talaris Therapeutics](https://www.sharedeals.de/talaris-596-in-10-wochen-fuer-nbc-mitglieder/) - +56% mit [Jounce Therapeutics](https://www.sharedeals.de/jounce-aktie-nbc-trade-fliegt-56-in-einer-woche/) - +36% mit [Graphite Bio](https://www.sharedeals.de/graphite-aktie-35-fuer-nbc-mitglieder-in-5-wochen/) - +148% mit [Magenta Therapeutics](https://www.sharedeals.de/magenta-148-in-einer-woche-fuer-nbc-mitglieder/) - +36% mit [LianBio](https://www.sharedeals.de/lianbio-bis-zu-36-und-mehr-fuer-nbc-mitglieder-dank-eilmeldung/) - +56,6% mit [Theseus Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/theseus-in-nur-38-tagen-566-fuer-nbc-mitglieder/) - +177% nach Reverse Merger für den NBC [ mit Dianthus Therapeutics]() - +40% mit Reneo, Artikel folgt nach offiziellem Ende des Trades! Diese Gewinne fielen das ganze Jahr verteilt über an, nachdem Jounce im Frühjahr den Startschuss gegeben hat. Zahlreiche Zwischentrades sind nicht einmal enthalten. ## Eilmeldungen als Würze Eine ganz besondere Spezialität 2024 waren unsere Eilmeldung, bequem per Pushnachricht auf das Smartphone. Diese überschneiden sich natürlich etwas mit den „strategischen Alternativen“, aber das Ergebnis kann sich gelinde gesagt sehen lassen! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/trades.png)## Rettung zur richtigen Zeit Wirfst Du nochmal einen Blick auf den Verlauf des Biotech-Charts in der obersten Grafik, wirst Du feststellen, dass der Sektor praktisch von Juni bis Ende Oktober durchgehend korrigierte. Das beeinflusste mein Depot zwar, aber eine einzige Explosion sorgte im Alleingang dafür, fast den gesamten Move abzufedern! Nektar Therapeutics flog mitten in der Korrektur um [+100%](https://www.sharedeals.de/nektar-100-an-einem-tag-fuer-nbc-mitglieder/) gen Norden und das an einem einzigen Tag! Nur wenige Tage vorher rieten wir zu einem Depotgewicht, das sich gewaschen hat. Doch sieh selbst: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/NKTR_nbc.png)Kaum zwei Monate nach der Erstvorstellung gab es heftigste Renditen zu feiern. Ein beispielhaftes Gewicht von 8% sorgte für plötzlich bis zu 16% Cash im Depot: Eine Wunderwaffe, sofern man sich mitten im tiefsten, nun dreijährigen Biotech-Bärenmarkt befindet. Trotzdem waren die kommenden zwei Monate nicht einfach! Tag für Tag stiegen die Langfristrenditen, zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten bei 5% und Biotech-Aktien wurden aus Sympathie gnadenlos abverkauft. Mein sarkastischer Kommentar damals zur Stimmung im Sektor: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/its-so-over.jpg)Ich sollte das Tief um rund 5 US$ im XBI verpassen, aber das war egal. Voll investiert und mit vollem Risiko ging es Richtung Jahresende. Es entluden sich Monate an Gedümpel und Korrektur binnen Wochen und mit +26,11% Rendite war der Dezember 2023 der zweitstärkste Monat in der Historie meines Depots bei Interactive Brokers! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Perf_Monate.png)## Gemischte Gefühle am Ende Ich bin ehrlich: Ich hatte viel Spaß 2023, zwischendurch ist es aber auch eine Herausforderung gewesen. Ich habe die Ups und Downs im Biotech-Sektor dutzende Male gesehen und je gefrusteter ich andere Biotech-Investoren wahrnehme, desto bullisher bin ich. Auch wenn es drei Monate besch\*\*\*en läuft, sind mein Team und ich jeden Tag da, von morgens bis abends! Wenn eine unserer Firmen um 23 Uhr wichtige News bringt, sind wir da. Die besten Ideen und die besten Trades bringen nichts, wenn man nicht dabeibleibt oder nach dem Kauf keinen Plan hat! Das ist einer der großen Mehrwerte des No Brainer Clubs und das sehen auch Mitglieder so: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/betreutes_geld_verdienen.png)Ein Exkurs. Wusstest Du, dass der Magellan-Fonds von Investorenlegende Peter Lynch zwischen 1977 und 1990 eine unfassbar starke Rendite von 29% p.a. erwirtschaftet hat? Vielleicht, seine Performance hat ihn schließlich berühmt gemacht. Was Du vermutlich nicht wusstest: In dieser Zeit, über 13 Jahre sensationeller Outperformance, hat der durchschnittliche Anleger **[Geld verloren](https://www.forbes.com/sites/forbesfinancecouncil/2021/06/02/how-investors-are-costing-themselves-money)**! Diese Rendite über 13 Jahre ist eine Ver-Einundzwanzigfachung des Kapitals und der durchschnittliche Anleger hat es geschafft, Geld zu verlieren. Warum? Weil der durchschnittliche Anleger nach 2-3 Jahren Bärenmarkt in einem Sektor die Nerven verliert. Weil der durchschnittliche Anleger Angst hat, wenn Banken in den USA wackeln, während ich Chancen ergreife. Weil der durchschnittliche Anleger vor Frust verkauft, nachdem die Zinsen gestiegen sind, statt zu erkennen, dass die künftigen Szenarien **genau dann** zu seinen Gunsten stehen. Wir gehen im NBC viele gute Investments ein und wir gehen im NBC auch schlechte Investments ein. Was uns differenziert, ist der unemotionale, sachliche Blick auf Chancen und Risiken zu jeder Zeit. Wir haben keine Angst, im Minus zu verkaufen und keine Angst, Aktien, die steigen, nachzukaufen – sofern sie zu wenig steigen! Das teilen wir mit Mitgliedern rund um die Börsenuhr in Echtzeit und das unterscheidet uns massiv von jedem anderen Wald- und Wiesen-Börsendienst, der Dir einmal die Woche ein PDF schickt! ## Der große Mist 2023 Meine größten Verlierer 2023 kann ich hier noch nicht nennen, sie laufen noch überwiegend (und haben sich massiv im Januar erholt). Aber wer Börse kennt, weiß, dass ein gesunder Griff ins Klo von Zeit zu Zeit dazugehört, den Anleger erdet und ein mentales Abheben verhindert. Meine persönlich finanziell größte Gurke war eine Wette auf Coherus und geärgert habe ich mich ebenfalls über Bayer. Zwar sind wir dank einer frühzeitigen Eilmeldung noch zu 39 € je Aktie aus dem Papier gekommen, aber es ist immer schade, wenn ein vermeintlich hochspannender Case über Nacht zerbröselt. Doch auch das wieder ist der Unterschied des NBC: Die Eilmeldung zum Verkauf kommt um 08:12 zu Kursen massiv über denen, die langsame Anleger später auf Xetra erblicken. Ist eine Investmentthese vorbei, sehen wir der Wahrheit ins Gesicht, reagieren blitzschnell und verabschieden uns. Keine Emotionen, kein Geweine, keine bösen Gefühle – Fehler analysieren und weiter geht's! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/bayer_eil_exit.png)Davon abgesehen ist die ganz große Enttäuschung 2023 natürlich, dass ich die [Performance 2022](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-trotzt-baerenmarkt-chefanalyst-mit-7256-performance/) um einen döseligen Prozentpunkt verfehlt habe! 🙃 Im Ernst: Die größte Genugtuung sind zweifellos über +60% Outperfromance gegenüber dem XBI, und dass ich die Nasdaq auf dem letzten Meter noch überholt habe. AI-Hype? Nvidia? „Magnificient 7“? Brauche ich nicht! ## 4.000%-Mauer geknackt Seit Anfang 2017 sind in meinem Depot nun 4.000% Rendite (das Wunder des Zinzeszins) angefallen: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/SI_MWR_4k.png)2024 –wir kommen und greifen erneut an. Die magischen 10.000% werden aber vermutlich bis 2025 warten müssen... ## NBC – eine langfristige Erfolgsstory! Wir sind überzeugt: Die NBC-Strategie ist die weltweit lukrativste für den renditehungrigen Small-Cap-Aktien-Anleger. Nirgendwo sonst auf dieser Welt gibt es eine so hohe Fachkompetenz in diesem Segment in Kombination mit einer starken Community. Die Resultate geben uns Recht, und wir stehen immer noch am Anfang einer riesigen Erfolgsstory für immer mehr Mitglieder. Der [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) bietet bekanntlich weit mehr als nur außergewöhnliche Performance. Mit einem **umfangreichen Mitgliederbereich** inklusive wertvollen Academy-Inhalten, **persönlichem Kontakt** zu Experten und einer **einmaligen NBC-Community**, die sich gegenseitig via [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) unter die Arme greift, geht das Angebot weit über gewöhnliche Börsendienste hinaus. Letztendlich entscheiden aber natürlich die Gewinne – und wie die ausgefallen sind, habe ich wohl solide dokumentiert. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Gubra-Aktie: Der nächste Biotech-Highflyer?](https://www.sharedeals.de/gubra-aktie-der-naechste-biotech-highflyer/) **Published:** Februar 11, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Gubra-Aktie](https://finance.yahoo.com/quote/GUBRA.CO/) (WKN: A3D9NV) kannte in jüngster Vergangenheit nur eine Richtung: nach oben. Das Papier des dänischen Wirkstoffforschers stieg in den vergangenen sechs Monaten um rund +70%. Allein in den letzten fünf Handelstagen betrug das Kursplus gut +20%. Was steckt hinter dem Börsenerfolg des dänischen Pharma-Unternehmens? ## ℹ️ Gubra vorgestellt - Gubra ist ein hochspezialisiertes präklinisches Auftragsforschungs- und Biotech-Unternehmen. - Das dänische Unternehmen fokussiert sich auf die Entdeckung peptidbasierter Arzneimittel für Stoffwechsel- und Fibrosekrankheiten. - Das in Hørsholm bei Kopenhagen ansässige Unternehmen notiert an der Nasdaq Kopenhagen und ist ca. 2,53 Milliarden DKK (ca. 340 Millionen €) wert. ## Ein interessantes Geschäftsmodell Gubra scheint seinen Landsleuten von Novo Nordisk nachzueifern. Immerhin hat es der dänische Pharmakonzern geschafft, sich zum wertvollsten Unternehmen Europas zu entwickeln. So weit ist Gubra noch lange nicht, doch angesichts des aktuellen Booms neuartiger Therapien gegen Fettleibigkeit schafft es auch die Gubra-Aktie langsam auf den Radarschirm vieler Anleger. Ähnlich wie Evotec aus Hamburg ist Gubra ein Wirkstoffforschungsunternehmen, das sich auf die Bereiche Adipositas (Fettsucht), Leber- und Nierenkrankheiten spezialisiert hat. Das Contract Research Business wuchs in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um 28% auf ca. 124 Millionen Dänische Kronen (ca. 16,6 Millionen €). Die bereinigte EBIT-Marge betrug in diesem Zeitraum 28%. Erst im Dezember unterzeichnete Gubra mit dem deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim eine Forschungs- und Lizenzvereinbarung zur Erforschung neuartiger Peptide zur Behandlung von Adipositas. Gemäß der Vereinbarung winken Gubra Meilenstein- und Lizenzzahlungen in Höhe von bis zu 144 Millionen €. Die Besonderheit von Gubra ist, dass der dänische Wirkstoffforscher auch eigene Forschungsprogramme betreibt. Die Dänen forschen derzeit in Phase 1 an einem Amylin-Agonisten namens GUBamy zur Behandlung von Fettleibigkeit. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Auf einem Allzeithoch Die Gubra-Aktie startete vor ca. zweieinhalb Wochen eine starke Kursrallye. In den Wochen davor pendelte der Kurs des Biotech-Unternehmens in einem engen Kursband zwischen 115 und 125 DKK. Die Gubra-Aktie schloss die letzte Börsenwoche auf einem neuen Allzeithoch und befindet sich folglich auf charttechnischem Neuland. ## Eine holprige Entwicklung Gubra ist meiner Meinung nach ein sehr interessant positioniertes Unternehmen. Der Fokus auf Fettleibigkeit verspricht derzeit viel mediale Aufmerksamkeit und dürfte in Anbetracht des wachsenden Milliardenmarktes völlig richtig sein. Es ist in meinen Augen unwahrscheinlich, dass sich die beiden Pharma-Schwergewichte Eli Lilly und Novo Nordisk langfristig diesen Markt untereinander aufteilen werden. Als Adipositas-Wirkstoffforscher könnte Gubra einer der großen Profiteure der Marktentwicklung werden. Anleger sollten jedoch im Hinterkopf haben, dass sich Gubra in den letzten Jahren relativ holprig entwickelt hat. Sowohl die Umsätze als auch die Ergebnisse schwankten in den vergangenen drei Geschäftsjahren stark auf und ab. Von einer kontinuierlich positiven Geschäftsentwicklung ist Gubra noch weit entfernt. Ich empfehle die Gubra-Aktie nur für ein langfristiges Investment. Kurz- bis mittelfristig sind angesichts der jungen Börsenhistorie und der geringen Marktkapitalisierung starke Schwankungen des Biotech-Werts zu erwarten. ## 💬 Gubra-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Gubra --- ### [SD-Experte enthüllt: So erziele ich mit Biotech Top-Renditen](https://www.sharedeals.de/sd-experte-enthuellt-so-erziele-ich-mit-biotech-top-renditen/) **Published:** Februar 11, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** AI-Hype? Nvidia? „Magnificient 7“? Braucht [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) alles nicht! Der Biotech-Experte hat auch ohne Big Tech im vergangenen Jahr für die Mitglieder des [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC) einmal mehr eine [Mega-Performance von über +71%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt. Im sharedeals.de-Interview spricht er über den Sektorstart ins Jahr 2024, seine Erwartungen für die kommenden Quartale und darüber, wie er sich mit dem NBC dafür profitabel positionieren will. **Simon Ruic: Der Biotech-Sektor und insbesondere die im No Brainer Club selektierten Titel sind im Dezember ja absolut rekordverdächtig gelaufen. Der Folgemonat ist dann fast schon automatisch etwas ernüchternd. War das jetzt auch der Fall?** **Jens Lion:** Teils, teils. Nach einer Rallye wie im Dezember (fast mein bester Börsenmonat überhaupt mit +26%) hatte ich ziemlich niedrige Erwartungen. Dennoch kann ich keinesfalls klagen: Gerade viele „Nachläufer“ sind im Januar erst gestartet und haben uns oft auf große Positionen +30 bis +100% in kürzester Zeit gebracht, nachdem diese Aktien im Dezember noch im Tiefschlaf waren. Erst letzte Woche zum Beispiel sind wir bei über 1 US$ aus Atara ausgestiegen, nachdem wir die Aktie zum Jahresstart zu 0,48 US$ vorgestellt hatten. > Im starken Markt performen Small Caps in der Regel verzögert, dann aber rabiat! Gerade größer kapitalisierte Biotechs, die die erste Welle der Performance am stärksten mitgemacht haben, waren unter Druck. Aber das hatten wir tatsächlich so antizipiert, uns für den Rallye-Start dort extra positioniert und im Laufe des Dezembers dort dann die Positionen abgebaut. Small Caps und noch niedriger kapitalisierte Aktien performen gewöhnlich erst nach einigen Wochen in einem starken Markt, aber dann eben umso mehr und oft binnen weniger Tage rabiat! **Simon Ruic: Wie sind deine weiteren Erwartungen im Sektor für 2024?** **Jens Lion:** Gute Frage – die sind sehr gemischt. Einerseits zeigen Titel wie Atara, wie unfassbar groß die Verwerfungen und damit Chancen im Biotech- und Small Cap-Segment noch sind. Der Markt war zuletzt über die Geschwindigkeit von Zinssenkungen aber etwas euphorisch, da sehe ich ganz kurzfristig etwas Gefahr. Das wird sich aber auswaschen. Mit Blick auf das ganze Jahr bin ich aufgrund des immer noch günstigen Bewertungsniveaus bei Small Caps bullish. Dass die breiten Märkte ein Allzeithoch markieren, ist historisch und statistisch gesehen übrigens auch eher ein Grund zum Optimismus denn zur Verzweiflung. Davon abgesehen bin ich überzeugt, dass uns der US-Wahlkampf noch ordentlich Volatilität bescheren wird, die sich aber erledigt, wenn dann am Ende doch wieder deutlich kälter gegessen als gekocht wird. Chance 2024: Hat diese Aktie das seltene Potenzial zum Multibagger? ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/mobile-mockup-abitibi.png "mobile-mockup-abitibi") - **Warum Kupfer das wichtigste Metall der Energiewende ist** - China und schwacher Dollar: Was die Kupferpreise noch 2024 in die Höhe treiben könnte - ******3 Schlüsselfaktoren, die Multibaggerpotenzial aufdecken – Diese Aktie bringt sie alle mit.****** Sichern Sie sich jetzt kostenlos diesen Report, der Rohstoff-Anleger-Herzen höher schlagen lässt. Sobald es News zu diesem vielversprechenden Explorer gibt, erfahren Sie es mit unserem Update-Service als erstes. [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "Der Goldherz Report" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) **Simon Ruic: Wie positionierst sich der NBC für die kommenden Monate?** **Jens Lion:** Genau so, dass wir davon profitieren! Im Ernst, nach der Rallye der vergangenen Wochen haben wir natürlich auch einiges an Gewinnmitnahmen realisiert, bleiben aber investiert. Es gibt in meinen Augen unverändert einen schizophrenen Markt und sobald man den „S&P 7“ verlässt, findet man als aktiver Investor immer noch zahlreiche günstige Ecken: Egal ob Small Caps insgesamt, Biotech, China, Teile in Europa – die Jagdgründe sind weiter ansehnlich. > ...das sind gerade die Zeiten, in denen die wildesten Small-Cap-Runs entstehen. In erster Linie aber machen wir genau das, was uns in den vergangenen Quartalen trotz teils sehr schlechter Marktverhältnisse ausgezeichnet hat: Wir reagieren auf die Chancen, die uns der Markt bieten wird und investieren ohne „Dogma“ oder Scheuklappen. Ich bin sehr zuversichtlich für 2024: Der Biotech-Sektor hat sich beruhigt, ist aber immer noch günstig und das Vertrauen der Anleger in den Markt ist da. Betrachtet man diese Phasen historisch, sind gerade das die Zeiten, in denen die wildesten Small Cap-Runs entstehen. Jetzt sind wir in der spannenden Hybrid-Zeit: Der Markt steht tief genug, dass es Chancen wie [Atara](https://klick.sharedeals.de/info/27i23z7zymddz20jdfazz1zzqz3 "https://klick.sharedeals.de/info/27i23z7zymddz20jdfazz1zzqz3") regelmäßig gibt. Der Markt ist aber gleichzeitig auch wieder effizient genug, dass das binnen weniger Wochen korrigiert wird. Eine starke Chance für Anleger! ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! - Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) sind im Sektor immer bestens informiert. - Der erste Schritt in die Community ist eine vollkommen kostenlose Registrierung im [Live Chat.](https://www.sharedeals.de/live-chat) Dort werden regelmäßig kommende Kursraketen besprochen – insbesondere aus dem wieder sehr chancenreichen Biotech-Sektor. - Dass man in diesem Bereich derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten zum Beispiel eindrucksvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Evotec-Aktie: Das ist ein Alarmzeichen!](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-das-ist-ein-alarmzeichen/) **Published:** Februar 13, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die [Evotec-Aktie](/aktie/evotec) (WKN: 566480) bricht am Dienstag um -4% auf 13,64 € ein. Damit ist eine zwischenzeitliche kleine Erholungsphase verpufft. Die Verluste summieren sich seit Jahresbeginn auf -35%. Und jetzt gibt es auch noch etwas, das Anleger wohl als Warnzeichen werten müssen. ## ℹ️ Evotec vorgestellt - Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 2,42 Milliarden € bewertet. ## Trügerische Ruhe Nach den vermutlichen Unregelmäßigkeiten um die Insiderdeals des ehemaligen Evotec-Chefs Werner Lanthaler, die Mitte Januar zum Absturz der Aktie geführt hatten, schien sich die Lage beruhigt zu haben. Anfang Februar legte das Papier zunächst wieder um rund 1,30 € je Anteilsschein zu. Doch das war eine trügerische Ruhe, die Marke von 14 € stellt eben keinen verlässlichen Boden dar, wie sich jetzt herausstellt. Auslöser des heutigen Kursrutsches dürften keinesfalls die enttäuschenden US-Inflationsdaten sein, die am Dienstagnachmittag zu Abverkäufen führen. Das Debakel nahm vielmehr schon am Morgen seinen Lauf. Und zwar, nachdem ein [Insiderverkauf](https://www.eqs-news.com/de/news/directors-dealings/evotec-se-dr-cord-dohrmann-sell/1994367) publik geworden war. ## Überraschender Insiderverkauf So hat Evotec-Direktor Dr. Cord Dohrmann laut einer offiziellen Mitteilung Aktien des eigenen Unternehmens mit einem Gesamtvolumen von 272.000 € veräußert. Vor allem erstaunt dabei der Durchschnittskurs: 13,79 €. Dass sich Anleger Sorgen machen, wenn sogar das Evotec-Management anscheinend nicht mehr recht ans eigene Unternehmen glaubt und Aktien zu solchen Tiefkursen verkauft, liegt auf der Hand. Man darf dies wohl mit Fug' und Recht als Alarmzeichen werten. Obwohl die Biotech-Schmiede zwischenzeitlich versucht hat, mit einer Telefonkonferenz Investoren zu beschwichtigen und verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen, wollte bei diesen sowie bei den zahlreichen Anlegern im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de keine rechte Kauflust aufkommen. Hier wurde das Ereignis lediglich zum kurzfristigen gewinnbringenden Trading genutzt. ## Keine Trendwende in Sicht Ebenso wenig konnte eine vergangene Woche verkündete erweiterte Kooperation der Tochter Just – Evotec Biologics mit Auftragsentwickler und -hersteller Advanced Bioscience Laboratories (ABL) eine Trendwende herbeiführen. Charttechnisch notiert die Aktie in Kursbereichen, die man zuletzt 2018 gesehen hatte. Es riecht danach, dass erneut das 52-Wochen-Tief, das bei 13,02 € liegt, getestet werden könnte. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Was tun mit der Aktie? Was ist jetzt zu tun? Ich persönlich habe die Evotec-Aktie zwar auf der Watchlist, werde aber erst einen Einstieg erwägen, wenn sich eine Bodenbildung abzeichnet. Infolge des sich seit den heutigen US-Inflationsdaten möglicherweise eintrübenden Börsenumfelds könnte es die ohnehin lädierte Evotec-Aktie meiner Meinung nach noch weiter in die Tiefe reißen. Wer sich grundsätzlich für den chancenreichen Biotech-Sektor interessiert, sollte eine völlig kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de in Erwägung ziehen. Dort gibt es zuallererst wichtige neue Informationen über die Evotec-Aktie und es werden regelmäßig kommende Kursraketen beleuchtet. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als Erstes erfahren und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. So hat NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) im vergangenen Jahr eine [Rendite von 71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt, wie nachfolgende Grafik dokumentiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Valneva-Aktie: Deshalb geht das Trauerspiel weiter](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-deshalb-geht-das-trauerspiel-weiter/) **Published:** Februar 15, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Seit Mitte November 2023 geht es mit der [Valneva-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Valneva) (WKN: A0MVJZ) stark bergab. Trotz eines freundlichen Biotech-Sektors hat das Papier auch in diesem Jahr schon wieder -21% an Wert eingebüßt und notiert bei 3,69 €. Kann das Unternehmen mit seiner am Donnerstag vorgelegten Prognose für 2024 das Ruder herumreißen? ## ℹ️ Valneva vorgestellt - Valneva ist ein französisch-österreichisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Es entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten, darunter Chikungunya, Cholera und die Japanische Enzephalitis. - Der Vermarktung eines Vakzins gegen Covid-19 ist in jedoch gescheitert. - Valneva notiert an der Börse Paris und ist mit rund 507 Millionen € bewertet. ## Finanzspritze hilft dem Kurs nur kurz Anfang vergangener Woche keimte Hoffnung bei den leidgeplagten Valneva-Aktionären auf. Nachdem der Impfstoff-Hersteller [bekanntgegeben](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-immer-noch-ein-fallendes-messer/) hatte, dass er durch den Verkauf eines sogenannten „Priority Review Voucher“ der US-Arzneimittelbehörde FDA 103 Millionen US$ eingenommen hat, legte das Papier kurzzeitig kräftig zu. Doch die Mitteilung der Finanzspritze half nur kurz – seitdem läuft der Kurs wieder Richtung Süden. Zum Vergleich: Während die Valneva-Aktie seit Jahresstart -21% verloren hat, steht der SPDR S&P Biotech ETF (XBI) als Indikator kleiner Biotech-Werte im gleichen Zeitraum bei +1%. Investoren fassen also weiterhin kein Vertrauen in das Papier. ## Rund 220 Millionen € Cash Kann sich das jetzt durch die [neuen Zahlen](https://valneva.com/press-release/valneva-reports-full-year-2023-revenue-and-cash-provides-first-2024-guidance/?lang=de) mitsamt Prognose für 2024 ändern, die das Unternehmen am Donnerstag vorgelegt hat? Valneva meldet für das Jahr 2023 Gesamtumsätze von 153,7 Millionen €, einschließlich 144,6 Millionen € an Produktumsätzen. Ohne Berücksichtigung der Covid-19-Impfstoffverkäufe sei der Produktumsatz um 63% im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Den Cash-Bestand zum 31. Dezember 2023 weisen die Franzosen mit 126,1 Millionen € aus. Die umgerechnet rund 95 Millionen € durch den im Februar erfolgten Verkauf des „Priority Review Voucher“ kommen noch hinzu. Insgesamt dürften sich rund 220 Millionen € in der Kasse befinden, wobei allerdings der Mittelverbrauch noch nicht eingerechnet ist. Finanzchef Peter Bühler kommentiert: > Im Jahr 2023 hat Valneva trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds die wichtigsten strategischen Ziele erfolgreich umgesetzt. Unser Chikungunya-Impfstoff IXCHIQ wurde der weltweit erste zugelassene Chikungunya-Impfstoff, der für diesen ungedeckten medizinischen Bedarf zur Verfügung steht, außerdem konnten wir unsere Produktumsätze vor der Pandemie übertreffen. ## So sieht die Prognose für 2024 aus Für das laufende Geschäftsjahr plant der Impfstoff-Hersteller mit Produktumsätzen zwischen 150 und 180 Millionen €. Dies sei abhängig von der Verfügbarkeit von IXIARO und Produkten von Drittanbietern sowie von der Umsatzentwicklung von IXCHIQ im Einführungsjahr in den USA. Valneva geht davon aus, dass der Umsatz mit den eigenen Produkten wächst, während der mit Produkten von Drittanbietern aufgrund von Lieferengpässen wohl geringer ausfallen werde. Nochmal Finanzchef Peter Bühler: > Unser Ziel für das Jahr 2024 ist, die Erholung der Reiseindustrie zu nutzen, um weiteres kommerzielles Wachstum für unsere bestehenden Produkte zu erreichen und erste Umsätze mit unserem Chikungunya-Impfstoff zu generieren. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Düsteres Chartbild Das Chartbild der Valneva-Aktie sieht weiterhin düster aus. Das Papier befindet sich seit drei Monaten in einem massiven Abwärtstrend. Und es sieht nicht danach aus, als könne die Jahresprognose dazu beitragen, den Kurs zu stabilisieren. Im Gegenteil, die Aktie fällt am Donnerstag um -2% und nähert sich damit dem 52-Wochen-Tief, das bei 3,55 € liegt. ## Es gibt deutlich bessere Biotech-Aktien Aus meiner Sicht spricht aktuell nichts dafür, die Aktie zu kaufen. Dank der Finanzspritze durch den „Priority Review Voucher“ wird zwar zumindest in diesem Jahr kein frisches Geld mehr benötigt. Allerdings werden allein die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung für 2024 mit 65 bis 90 Millionen € veranschlagt. Die Umsätze reichen bei Weitem nicht aus, um langfristig den Cash-Bedarf zu decken, von Gewinnen des Unternehmens ganz zu schweigen. Angesichts von 220 Millionen € Barmitteln und einer Marktkapitalisierung von 507 Millionen € ist die Valneva-Aktie aktuell vergleichsweise hoch bewertet. Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC) sind da anderes gewohnt, sie bekommen reihenweise Aktienempfehlungen mit erheblich besseren Chance-Risiko-Profilen. Die [Rendite von +71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) von NBC-Chefanalyst und Biotech-Experte [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) in 2023 spricht hier für sich. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png)## 💬 Valneva-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Valneva --- ### [Bayer-Aktie: Jetzt auf den Rebound setzen?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-jetzt-auf-den-rebound-setzen/) **Published:** Februar 17, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Bayer-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/bayer/) (WKN: BAY001) zeigte in der vergangenen Handelswoche einen ganz zarten Hoffnungsschimmer. Das erst in der Vorwoche aufgestellte 15-Jahrestief wurde in den letzten fünf Handelstagen nicht mehr nach unten durchbrochen und zum Wochenschluss am Freitag legte der DAX-Titel sogar um +2% zu. Ist es langsam an der Zeit, auf einen Rebound der Bayer-Aktie zu setzen? ## ℹ️ Bayer vorgestellt - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. - Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und notiert sowohl im deutschen Leitindex DAX als auch im Index der größten europäischen Unternehmen EURO STOXX 50. - Bayer ist nach einem massiven Kursverfall nur noch 28 Milliarden € wert. ## Um diese drei Fragen geht es Besonders positive Nachrichten gab es in den letzten Tagen nicht, die einen Kursanstieg der Bayer-Aktie rechtfertigen würden. Laut Unternehmensangaben kommt Bayer gut mit seinem Effizienzsteigerungsprogramm voran, in dessen Zuge vor allem Stellen abgebaut werden sollen, die Kunden keinen direkten Mehrwert bieten. Dieses Programm hat meines Erachtens aber nicht das Potenzial, den Kurs der Bayer-Aktie nachhaltig zu beeinflussen. Vielmehr wollen Anleger Antworten auf drei Fragen haben: - Wie geht es in Sachen Glyphosat weiter? - Wie wird die neue Konzernstruktur aussehen? - Wird die Dividende gekürzt? Zu allen drei Fragestellungen gibt es derzeit nur Mutmaßungen. Antworten wird es wahrscheinlich erst beim Kapitalmarkttag am 5. März geben. ## Es drohen unangenehme Antworten In puncto Glyphosat-Prozesse in den USA könnte die schlechte Nachricht sein, dass die bislang gebildeten Rückstellungen nicht ausreichen werden, um die Schadensersatzforderungen abzudecken. In den vergangenen Wochen wurde Bayer zu teils sehr hohen Schadensersatzzahlungen verurteilt. Einige können in Berufungsverfahren möglicherweise noch abgewehrt werden und bei anderen werden Richter die Schadensersatzsummen verringern. Doch die schiere Summe an noch ausstehenden Prozessen stellt ein enormes Risiko für den Konzern dar. Sollten die Rückstellungen erhöht werden müssen, dürfte es für den Konzern schwer werden, eine ähnlich hohe Dividende wie in den letzten Jahren zu zahlen. Schon heute gehen einige Analysten davon aus, dass Bayer die Gewinnausschüttung zurückfahren wird. In Sachen Neustrukturierung des Konzerns gehen zahlreiche Experten davon aus, dass der Verkauf der Consumer Health Sparte die wahrscheinlichste Option ist. Eine vollständige Zerschlagung des Chemie- und Pharmariesen wurde im Vorfeld bereits ausgeschlossen. ## Stabilisierung ohne Trendwende Die Bayer-Aktie hat sich in den letzten Tagen bei ca. 28 € stabilisiert. Eine Trendwende beim Kurs zeichnet sich allerdings noch nicht ab. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2022/03/9-Strategien_Jens_Lion-scaled-e1646218130893.jpg "9-Strategien_Jens_Lion") ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Mit Strategie Nummer 3 kommst Du **deutlich schneller in die Gewinnzone.** - Du erfährst, wie Du **Ausnahmesituationen** perfekt **für Dich ausnutzen kannst** (Strategie Nummer 9). - So schützt Du Dich vor dem Super-GAU! **Strategie Nummer 1** enthält ein **Schutzschild gegen Totalausfälle** wie **Wirecard.** [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Füße stillhalten Ich rate Anlegern, nach wie vor die Füße stillzuhalten. Meiner Meinung nach überwiegen die Risiken derzeit die Chancen. Anleger müssen damit rechnen, dass der Konzern eine signifikante Erhöhung der Rückstellungen und gleichzeitig eine drastische Kürzung der Dividende bekanntgibt. Außerdem ist völlig unklar, wie der Bayer-Konzern in Zukunft aussehen wird. Die Bayer-Aktie reagiert nach wie vor sehr sensibel auf negative Nachrichten. Die kleinste Kleinigkeit kann zu einem neuen Tiefststand führen. In diesem Umfeld ist es in meinen Augen nicht sinnvoll, das Risiko eines Investments einzugehen. Sorgfältig selektierte Aktien mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen speziell aus dem Biotech-Sektor finden renditehungrige Anleger im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC). Die [Jahresperformance 2023](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) von NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) spricht für sich: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png)**Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Bayer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Bayer --- ### [Viking Therapeutics-Aktie: Heißer Übernahmekandidat](https://www.sharedeals.de/viking-therapeutics-aktie-heisser-uebernahmekandidat/) **Published:** Februar 19, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Viking Therapeutics-Aktie](https://finance.yahoo.com/quote/VKTX/) (WKN: A12GD6) gehört seit einigen Monaten zu den heißesten Biotech-Stocks am Markt. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs des Stoffwechselspezialisten mehr als verdoppelt. In den vergangenen drei Monaten steht ein Kursplus von sage und schreibe +250% zu Buche. Was steckt hinter dem jüngsten Kursfeuerwerk von Viking Therapeutics? ## ℹ️ Viking Therapeutics vorgestellt - Viking Therapeutics ist ein 2012 gegründetes Biotech-Unternehmen, das Wirkstoffe zur Behandlung von endokrinen Erkrankungen entwickelt. - Derzeit konzentriert sich das im kalifornischen San Diego ansässige Unternehmen auf Wirkstoffe im Bereich Adipositas und der nicht alkoholischen Fettleber-Entzündung. - Viking Therapeutics notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist an der Börse ca. 3,6 Milliarden US$ wert. ## Eine interessante Pipeline Hinter der Kursrallye der letzten Wochen stehen im Wesentlichen Übernahmefantasien. Viking Therapeutics wird derzeit als einer der heißesten Übernahmekandidaten auf dem Biotech-Markt gehandelt. Pharma-Giganten wie Eli Lilly und Pfizer wird ein konkretes Interesse an einem Kauf nachgesagt – und das aus zwei guten Gründen: Zum Ersten entwickelt das Biotech-Unternehmen einen Wirkstoff zur Behandlung von Fettleibigkeit (Adipositas). Der Kandidat mit der Bezeichnung VK2735 befindet sich derzeit an der Schwelle der klinischen Studienphasen 1 und 2. Viking Therapeutics will im Laufe des ersten Halbjahres weitere Daten vorlegen. Zum Zweiten forscht das Unternehmen an einem Wirkstoff zur Therapie der nicht alkoholischen Fettleber-Entzündung (kurz NASH). Gegen NASH gibt es bis heute keine wirksame Behandlungsmöglichkeit. Der Wettbewerber Madrigal Pharmaceuticals strebt allerdings eine Zulassung seines Wirkstoffs Resmetirom zur Behandlung von NASH an. Die diesbezügliche Entscheidung der US-Arzneimittelbehörde FDA soll im März anstehen. Die Entwicklung des NASH-Wirkstoffs VK2809 von Viking Therapeutics befindet sich derzeit in Phase 2. Auch hier soll es im ersten Halbjahr ein Datenupdate geben. ### Trading endlich einfach ### In 3 Schritten zum Profi-Trader ### ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/04/ET-Mockup-klein.png "ET Mockup - klein") - **In 3 Schritten zum Profi-Trader:** Berufs-Trader Axel Müller beweist Dir, dass Traden nicht nur super einfach ist. **Er setzt auch direkt gemeinsam mit Dir Deinen ersten Trade um.** - Mit seiner **X-Trades-Strategie** kannst Du nichts falsch machen, denn hier gewinnst Du nicht nur bei steigenden, sondern auch bei fallenden-Kursen. **Rendite der letzten 12 Monate: 57,8 %** - **Vom Einsteiger zum Profi:** Axel Müller offenbart Dir sein größtes Trading-Geheimnis. **So ziehst Du direkt auf die Trading-Überholspur.** [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Auf einem Allzeithoch Die Viking Therapeutics-Aktie hat vor knapp zwei Wochen ihr Allzeithoch von Mitte vergangenen Jahres bei ca. 25 US$ geknackt. Seitdem kennt der Biotech-Titel kein Halten mehr. Die Aktie befindet sich nun auf charttechnischem Neuland. Der im November begonnene steile Aufwärtstrend ist voll intakt. ## Keine Umsätze und hohe Verluste Die Viking Therapeutics-Aktie ist der klassische Fall eine Biotech-Aktie im klinischen Forschungsstadium. Das Unternehmen hat bis heute keinen einzigen US$ verdient und schrieb 2023 einen operativen Verlust in Höhe von rund 100 Millionen US$. Mit Barmitteln in Höhe von über 350 Millionen US$ ist das Biotech-Unternehmen allerdings solide finanziert. Die Notwendigkeit einer Kapitalerhöhung scheint derzeit nicht gegeben. ## Wer kommt als Käufer infrage? Andere Biotech- und Pharma-Konzerne dürften vor allem wegen des Adipositas-Wirkstoffs Interesse an einer Übernahme von Viking Therapeutics haben. Besonders ein Konzern wie Pfizer, der in diesem so wichtigen Marktsegment den Anschluss an die First Mover Eli Lilly und Novo Nordisk zu verlieren droht, hat dringenden Aufholbedarf. Eine Akquisition von Viking Therapeutics könnte die eigene Entwicklung eines Wettbewerbsprodukts beschleunigen. Die Investmentbank Oppenheimer hat kürzlich ihr Kursziel für die Viking Therapeutics-Aktie von 40 auf 46 US$ erhöht und sieht damit ein weiteres Upside von fast +30%. Ich schließe mich der bullishen Einschätzung an. Viking Therapeutics hat zwei spannende Wirkstoffe mit Blockbuster-Potenzial in der Pipeline und der Übernahmehunger in der Pharma-Branche ist derzeit so groß wie schon lange nicht mehr. Beste Voraussetzungen also für einen weiteren Kursanstieg. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Viking Therapeutics-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Sorgfältig selektierte Aktien speziell aus dem Biotech-Sektor mit exzellenten Chance-Risiko-Profilen finden renditehungrige Anleger im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Novo Nordisk --- ### [Bayer-Aktie: Dividende weg – ist das gut oder schlecht?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-dividende-futsch-ist-das-gut-oder-schlecht/) **Published:** Februar 20, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Da ist es passiert: Anteilseigner der [Bayer-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/bayer/) (WKN: BAY001) bekommen in den nächsten drei Jahren nur noch eine kümmerliche Dividende von 0,11 € je Aktie nach 2,40 € im Jahr zuvor. Der Chemie- und Pharma-Riese will mit dem gesparten Geld seine Schulden abbauen. Die Aktie reagiert im frühen Dienstaghandel positiv. Ist das vielleicht gar keine so schlechte Nachricht, wie man meinen könnte? ## ℹ️ Bayer vorgestellt - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. - Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und notiert sowohl im deutschen Leitindex DAX als auch im Index der größten europäischen Unternehmen EURO STOXX 50. - Bayer ist nach einem Kurssturz nur noch 27,56 Milliarden € wert. ## Die Katze ist aus dem Sack Was die Spatzen bereits von den Dächern gepfiffen haben und die SD-Redaktion zuletzt in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-jetzt-auf-den-rebound-setzen/) aufgezeigt hat, ist am Montagabend bittere Realität geworden: Der Bayer-Konzern hat [mitgeteilt](https://www.bayer.com/media/bayer-will-dividendenpolitik-anpassen-um-schulden-abzubauen/), dass er ab sofort seine Dividendenpolitik ändert. In den kommenden drei Jahren wollen die Leverkusener nur noch das gesetzlich geforderte Minimum ausschütten. Das bedeutet für alle Anleger, die sich das Papier als seriösen Dividendenzahler mit einer Rendite von zuletzt über 8% ins Depot gelegt haben, dass sie ihren Investmentcase überdenken müssen. Immerhin hat die Dividende 2023 noch einen Teil der Schmerzen gelindert, die durch den massiven Kursverfall entstanden sind. Jetzt ist sie mit 0,4% Rendite nicht mehr der Rede wert. ## Hohe Schuldenlast plagt den Konzern Wie der Konzern wissen lässt, sei dieser Schritt „das Ergebnis einer Überprüfung der Prioritäten bei der Kapitalallokation, um die Verschuldung des Unternehmens zu reduzieren“. Er stehe „im Zusammenhang mit dem aktuellen Schuldenstand von Bayer in Kombination mit hohen Zinsen und einer angespannten Situation beim Free Cash Flow“. Die Schulden der Bayer AG summieren sich vor allem infolge des Monsanto-Desasters mit hohen Schadensersatzzahlungen inzwischen auf rund 43 Milliarden €. Wie die Schweizer Großbank UBS errechnet hat, werde der Konzern durch die zusammengestrichene Dividende in den nächsten drei Jahren etwa 4,5 Milliarden € sparen. Bayer-Boss Bill Anderson kommentiert: > Unsere Schulden zu senken und unsere Flexibilität zu steigern, gehört zu unseren Top-Prioritäten. Unsere geänderte Dividendenpolitik, in die Anregungen von Investoren eingeflossen sind und die wir nach reiflicher Überlegung beschlossen haben, wird uns dabei helfen. ## Zwei wichtige Fragen bleiben offen Zumindest auf eine drängende Frage haben Anleger nun eine Antwort – zwei Fragen bleiben jedoch offen: Als Erstes die, wie es weitergeht mit dem unsäglichen Thema Glyphosat. Immer wieder schwappen Nachrichten über den großen Teich von Prozessen in den USA, bei denen Bayer zu teils sehr hohen Schadensersatzzahlungen verurteilt wird. Es steht also zu befürchten, dass die bislang in der Bilanz gebildeten Milliarden-Rückstellungen sogar noch erhöht werden müssen. Zweite, mindestens genauso wichtige Frage: Wird es zu einer Aufspaltung des Konzerns kommen? Diskutiert wird das intern bereits heftig und ebenso von außen gefordert. Erst wenn eine neue Struktur implementiert ist, was mindestens zwei Jahre dauern dürfte, werden Investoren klarer sehen. Aber möglicherweise wird es bereits am 5. März neue Infos geben, wenn Bayer Zahlen präsentiert. ## So reagieren Analysten In einer ersten Reaktion auf die Dividendenkürzung hat die Schweizer Großbank UBS ihre Einstufung auf „Neutral“ belassen. Auch das Kursziel von 34 € bleibt gleich. Exakt die gleiche Einschätzung – „Neutral“ mit Kursziel 34 € – vertritt die US-Bank JPMorgan. Hier geht man sogar davon aus, der Nettoschuldenstand könne bis 2026 auf geschätzte 24 Milliarden € gesenkt werden. Das Analysehaus Jefferies zeigt sich bezüglich des fairen Werts etwas positiver und gibt unverändert 37 € an. Auch die Einstufung „Hold“ bleibt so. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Es gibt bessere Aktien Aus meiner Sicht ist die Dividendenstreichung eine bittere Pille für Anleger, aber wohl absolut notwendig. In letzter Konsequenz ist es ein spätes Eingeständnis des kläglichen Scheiterns bei der Übernahme von Monsanto. Mag sein, dass die Aktie in den nächsten Tagen weiter zulegt, am Dienstagmorgen sind es ja bereits +3%. Für mich ist sie jedoch derzeit absolut kein Investment wert, weil mit zu großen Risiken behaftet. Erst wenn alle Unklarheiten beseitigt sind und sich glasklar eine bessere Zukunft als die völlig verkorkste Vergangenheit abzeichnet, können Anleger meiner Meinung nach über einen Einstieg nachdenken. Wer bereits investiert ist, dem bleibt wohl nur eine bittere Wahl: Entweder muss er eine Engelsgeduld beweisen und angesichts eines ungewissen Ausgangs starke Nerven zeigen, oder er zieht die Reißleine. Da es insbesondere aus dem Biotech-Sektor etliche sorgfältig selektierte Aktien mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC) gibt, könnten sich interessierte Anleger das einmal ansehen. Die [Jahresperformance 2023](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) von NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) spricht hier für sich: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png)**Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Bayer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Bayer, Bayer-Aktie --- ### [Evotec-Aktie: Deshalb dümpelt sie vor sich hin](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-deshalb-duempelt-sie-vor-sich-hin/) **Published:** Februar 21, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die [Evotec-Aktie](/aktie/evotec) (WKN: 566480) pendelt nach dem brutalen Absturz Anfang Januar seit geraumer Zeit in einem engen Kurskorridor um die Marke von 13,50 € herum. Verärgerte Anleger fragen sich, was eine Wende zum Guten bringen könnte. ## ℹ️ Evotec vorgestellt - Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 2,42 Milliarden € bewertet. ## Eine Pechsträhne Der ehemalige Fußballstürmer Jürgen „Kobra“ Wegmann hat einst einen Spruch gebracht, der sich zum geflügelten Wort entwickelt hat und gut zur Evotec-Aktie passt: „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“ Die Pechsträhne der Hamburger begann bereits im April 2023, als sie zum Ziel von Hackerangriffen wurden und infolgedessen später empfindliche Einbußen bei den Geschäftsergebnissen vermelden mussten. Im Januar 2024 kam dann der nächste Paukenschlag mit dem Rücktritt des ehemaligen Evotec-Chefs Werner Lanthaler, wie man erst später erfuhr offenbar infolge von mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei diversen Insiderdeals. Von diesem Schlag hat sich die Aktie bis heute nicht erholt, daran konnte auch eine zwischenzeitlich erfolgte Telefonkonferenz der Biotech-Schmiede mit Investoren nichts ändern. Der kurze Kursanstieg auf mehr als 15 € hat sich als Strohfeuer entpuppt. Dass zuletzt Chief Scientific Officer Cord Dohrmann laut einer offiziellen Mitteilung Aktien des eigenen Unternehmens mit einem Gesamtvolumen von 272.000 € zu einem Durchschnittskurs von 13,79 € [veräußerte](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-das-ist-ein-alarmzeichen/), trug auch nicht gerade zur Vertrauensbildung bei. ## Wie geht's jetzt weiter? Die schlechte Nachricht für Anleger ist: Ein belebendes Momentum scheint vorerst nicht in Sicht. Bei der Suche nach einem qualifizierten Nachfolger für Ex-CEO Lanthaler lässt sich das Unternehmen offenbar Zeit. Zumindest wurde eine interne Zwischenlösung präsentiert, denn interimsweise für 2024 wurde Dr. Mario Polywka zum Chef bestellt. Zu allem Überdruss sind auch bis auf Weiteres keine News zu erwarten. So will Evotec laut eigener Homepage erst am 24. April seinen Jahresbricht für 2023 veröffentlichen und am 22. Mai sollen die Zahlen fürs erste Quartal 2024 folgen. Anleger tappen somit im Dunkeln, ob das Unternehmen seine optimistischen Ziele von 1 Milliarde € Umsatz und einem bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) von mindestens 300 Millionen € im Jahr 2025 erreichen kann. ### **Die Phoenix-Aktie: PayPals Aufstieg, Fall und Wieder-Aufstieg** In dieser kostenlosen Aktienanalyse erfährst Du: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Mobile-Cover-paypal.png "Mobile Cover-paypal") - **Realitäts-Check:**Warum ist PayPal so schlecht bewertet, wenn die App von jedem genutzt wird? - ****Discountgünstig:**** Bietet sich Dir jetzt die perfekte Gelegenheit zum Einstieg oder Nachkauf? - **Gamechanger:** Erst der steile Aufstieg, dann der harte Fall – wird sich die PayPal-Aktie und Dein Invest wieder erholen? Jeder, der PayPal im Depot hat (oder darüber nachdenkt), sollte diesen Report unbedingt lesen. Heute kostenlos. 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Zuletzt habe ich in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-das-ist-ein-alarmzeichen/) geschrieben, dass ich erst einen Einstieg erwägen würde, wenn sich eine Bodenbildung abzeichnet. Inzwischen sieht es für mich danach aus. ## Ein Fall für risikobewusste Anleger Meiner Meinung nach könnten sich risikobewusste Anleger auf diesem Niveau einen „Schluck aus der Pulle“ durchaus gönnen. Dabei dürfte es empfehlenswert sein, Luft für Nachkäufe zu lassen. Die negativen Nachrichten dürften inzwischen eingepreist sein, für positive Überraschungen war Evotec in der Vergangenheit oft gut. Wer sich grundsätzlich für den chancenreichen Biotech-Sektor interessiert, sollte eine völlig kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de in Erwägung ziehen. Dort gibt es zuallererst wichtige neue Informationen über die Evotec-Aktie und es werden regelmäßig kommende Kursraketen beleuchtet. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als Erstes erfahren und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. So hat NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) im vergangenen Jahr eine [Rendite von +71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt, wie nachfolgende Grafik dokumentiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png) **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [BioNTech-Aktie: Ein richtungsweisendes Urteil](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-ein-richtungsweisendes-urteil/) **Published:** Februar 21, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten Monaten ist es recht ruhig um die [BioNTech-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/biontech/) (WKN: A2PSR2) geworden. Dem Papier des einstigen deutschen Biotech-Stars gelingt seit geraumer Zeit kein Aufschwung mehr. Die Aktie dümpelt inzwischen knapp über ihrem 3-Jahrestief von Anfang 2021. Könnte diese Meldung der BioNTech-Aktie wieder etwas Rückenwind verschaffen? ## ℹ️ BioNTech vorgestellt - BioNTech ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - Mit einem Börsenwert von ca. 20,1 Milliarden € ist BioNTech das wertvollste Biotech-Unternehmen Deutschlands. ## Klage abgewiesen Es war eine Entscheidung auf juristischem Neuland. Am gestrigen Dienstag wies das Landgericht im pfälzischen Frankenthal eine Klage gegen BioNTech ab wegen vermeintlicher Impfschäden durch sein Covid-19-Vakzin. Eine Frau hatte dem Mainzer Biotech-Unternehmen vorgeworfen, als Folge der Corona-Impfung eine beidseitige Lungenarterienembolie erlitten zu haben. Darüber hinaus gab sie an, seit der Impfung an einer Immunschwäche zu leiden. Die Klägerin forderte von BioNTech Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 200.000 €. Das Gericht wies die Vorwürfe der Klägerin als unbegründet zurück. Gemäß dem Urteil konnte die Frau ihre Erkrankungen nicht hinreichend mit dem Impfstoff von BioNTech in Verbindung bringen. Laut deutschem Recht haften Impfstoffhersteller nur dann, wenn die schädlichen Nebenwirkungen einer Impfung den Nutzen des Impfstoffes übersteigen. Eine rechtlich hohe Hürde. Trotzdem ist das Urteil für BioNTech von Bedeutung, da es sich um den ersten Prozess dieser Art in Deutschland handelte. Das Urteil dürfte somit Folgewirkung in anderen ähnlich gelagerten Gerichtsprozessen entfalten. ## Charttechnisch angeschlagen Die BioNTech-Aktie ist momentan charttechnisch angeschlagen. Seit Jahresbeginn befindet sich der Biotech-Titel in einem leichten Abwärtstrend und hat sich inzwischen gefährlich seinem 3-Jahrestief genähert. Nur noch rund 10% trennen die Aktie von einem neuen Mehrjahrestief. Der Widerstand bei 76 € muss halten, ansonsten droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung. ### **Die Phoenix-Aktie: PayPals Aufstieg, Fall und Wieder-Aufstieg** In dieser kostenlosen Aktienanalyse erfährst Du: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Mobile-Cover-paypal.png "Mobile Cover-paypal") - **Realitäts-Check:**Warum ist PayPal so schlecht bewertet, wenn die App von jedem genutzt wird? - ****Discountgünstig:**** Bietet sich Dir jetzt die perfekte Gelegenheit zum Einstieg oder Nachkauf? - **Gamechanger:** Erst der steile Aufstieg, dann der harte Fall – wird sich die PayPal-Aktie und Dein Invest wieder erholen? Jeder, der PayPal im Depot hat (oder darüber nachdenkt), sollte diesen Report unbedingt lesen. Heute kostenlos. 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Bis dahin müssen die Mainzer noch von ihren Impfstofferlösen zehren. Nach dem Milliardengewinnen der letzten Jahre stellt das aber kein Problem dar. BioNTech sitzt auf einem Cash-Berg von über 17 Milliarden € und ist damit so gut kapitalisiert wie kaum ein anderes Biotech-Unternehmen. ## Eine spannende Langfristanlage Die BioNTech-Aktie ist und bleibt in meinen Augen eine sehr spannende Langfristanlage. Mit mehr als zehn klinischen Studien ist die Pipeline des deutschen Biotech-Unternehmens prall gefüllt. Ich gehe davon aus, dass einige dieser Studien zu erfolgreichen Zulassungen führen werden. Spätestens ab 2027 ist in meinen Augen damit ziemlich wahrscheinlich, dass BioNTech neben seinen Impfstoffen ein weiteres Standbein haben wird. Welches Umsatz- und Gewinnpotenzial sich daraus ergibt, kann derzeit aber noch niemand einschätzen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 BioNTech-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech --- ### [CureVac-Aktie: Immer tiefer in den Keller](https://www.sharedeals.de/curevac-aktie-immer-tiefer-in-den-keller/) **Published:** Februar 22, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Es geht einfach nicht voran bei der [CureVac-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=curevac) (WKN: A2P71U), ganz im Gegenteil. Trotz eines recht freundlichen Biotech-Sektors taumelt das Papier immer tiefer und notiert seit Jahresbeginn schon wieder 18% im Minus bei 3,42 US$. Warum drücken immer mehr Anleger den Verkaufsknopf? Und gibt es gar keinen Hoffnungsschimmer? ## ℹ️ CureVac vorgestellt - CureVac mit operativer Zentrale in Tübingen erforscht und entwickelt Arzneimittel auf Grundlage des Botenmoleküls mRNA. - Derzeit arbeitet das Unternehmen zusammen mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) an einem verbesserten Corona-Vakzin. - Der Börsenwert beträgt 765,8 Millionen US$. ## Es läuft im Sektor – aber nicht bei CureVac Still ruht der See – leider zum großen Ärger vieler (deutscher) Anleger. Vor allem diejenigen, die im Hype um Corona-Vakzine eingestiegen sind oder sogar erst später in der Hoffnung auf einen verbesserten Covid-19-Wirkstoff der zweiten Generation, hocken auf horrenden Buchverlusten. Binnen eines Jahres hat der Titel -61% an Wert eingebüßt. Wer auf bessere Zeiten in diesem Jahr spekuliert hatte, sieht sich abermals getäuscht. Während der Nasdaq Biotechnology Index (NBI) seit Jahresstart bei -1,38% steht und der SPDR S&P Biotech ETF (XBI) als Indikator kleinerer Werte sogar bei +2,48%, schauen CureVac-Anteilseigner mit -18% in die Röhre. ## CEO kauft Aktien und lobt Nicht einmal die vermeintlich positive [Nachricht](https://www.curevac.com/en/form-6-k-only-english-only-curevac-ceo-alexander-zehnder-acquires-common-shares-of-company-stock/), dass CEO Alexander Zehnder Mitte Januar 50.000 Stammaktien des eigenen Unternehmens erworben hat, konnte dem Kurs nachhaltig auf die Sprünge helfen. Zehnders kommentierende Worte wirken aus heutiger Sicht eher wie das berüchtigte Pfeifen im Walde: > Mein Kauf zeigt mein anhaltendes Engagement für das Unternehmen und mein Vertrauen in den Wert unserer differenzierten mRNA-Technologie, die CureVac an die Spitze einer wissenschaftlichen Revolution bringt, die ein immenses Potenzial zur Verbesserung der Gesundheit von Menschen und Patienten birgt. ## Hilft ein neuer Covid-19-Impfstoff? Kann in dieser traurigen Lage ein neuer Covid-19-Impfstoff helfen? Zumindest entwickelt die Tübinger Biotech-Schmiede einen in zweiter Generation in Zusammenarbeit mit Pharma-Riese GlaxoSmithKline (GSK). Mitte Januar vorgelegte vorläufige Daten der Phase 2 haben positive Resultate gezeigt. Eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie dürfte in Kürze gestartet werden. Aber ist das wirklich der „Bringer“? Darauf hoffen wohl nur kühne Optimisten. Fakt ist: Corona spielt im öffentlichen Bewusstsein so gut wie keine Rolle mehr, selbst im nass-kalten Winter nicht. Die Platzhirsche BioNTech und Moderna verzeichnen mit ihren bereits seit langem zugelassenen und ständig weiter entwickelten Impfstoffen immer niedrigere Umsätze und Gewinne. ## Hoffen auf die mRNA-Plattform Das Einzige, was tatsächlich noch ein Wunder für den Aktienkurs bewirken könnte und worauf eingefleischte Investoren spekulieren, ist eine wettbewerbsfähige mRNA-Technologieplattform der Tübinger. CureVac forscht an vielen Fronten, zum Beispiel mit einer Phase 1-/2-Studie zur saisonalen Grippe, bei der noch in diesem Jahr neue Daten erwartet werden, oder im Bereich der Onkologie. Zumindest die Schweizer Großbank UBS zeigt sich diesbezüglich unverdrossen optimistisch. Sie glaubt felsenfest an den langfristigen Wert der mRNA-Plattform und bleibt bei ihrem Kursziel von 18 US$. ### **Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen** ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/3-Trading-Weisheite-Mock-Up_Axel_klein.png "3-Trading-Weisheite-Mock-Up_Axel_klein") - Nach welchen **3 goldenen Trading-Regeln** Markttechnik-Profi und Finanz-Coach Axel Müller immer handelt - Wie Du diese **3 Tricks für Dein eigenes Trading** anwendest und damit von jetzt auf gleich durchweg stabilere Renditen erzielst - Und wie Du **mit nur einem Blick Charts wie ein Profi** liest und Dich so immer mit dem aktuellen Trend **zum nächsten Gewinn** handelst [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Es sieht düster aus Das Chartbild der CureVac-Aktie sieht absolut düster aus. Sie befindet sich seit Juni 2023 in einem starken Abwärtstrend. Aktuell liegt sie nur noch hauchdünn über ihrem 52-Wochen-Tief bei 3,35 US$. Aufwärtstendenzen sind weit und breit nicht zu erkennen. In Kürze werden Anleger wie bei allen Biotech-Firmen bei der Vorlage der Quartalszahlen erfahren, wie es finanziell um die Tübinger Biotech-Schmiede bestellt ist. Ende September 2023 befanden sich noch 464 Millionen € in der Kasse, doch diese Summe wird erheblich geschrumpft sein, weil die Forschung viel Geld verschlingt. Kaum zu glauben, aber wahr: Im Vergleich zu anderen Unternehmen des Biotech-Sektors ist CureVac angesichts des Kassenstandes und Studien im frühen Stadium bei einer Marktkapitalisierung von 765,8 Millionen US$ immer noch sehr hoch bewertet. So bleibt am Ende nur das gleiche Fazit, das ich bereits meinem [letzten Artikel](https://www.sharedeals.de/curevac-aktie-hilft-hier-nur-noch-ein-wunder/) Mitte Januar gezogen hatte: Meiner Meinung nach kann es mit dem Papier nur weiter in den Keller gehen. Seit diesem Bericht waren es übrigens bereits fast -10%. Wer sich grundsätzlich für den chancenreichen Biotech-Sektor interessiert, sollte eine völlig kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de in Erwägung ziehen. Dort gibt es zuallererst wichtige neue Informationen über die Evotec-Aktie und es werden regelmäßig kommende Kursraketen beleuchtet. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als Erstes erfahren und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. So hat NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) im vergangenen Jahr eine [Rendite von +71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt, wie nachfolgende Grafik dokumentiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png) **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** CureVac, CureVac-Aktie BioNTech-Aktie --- ### [Bitcoin-Prognose: Genau an dieser Marke ist erstmal Schluss](https://www.sharedeals.de/bitcoin-prognose-genau-an-dieser-marke-ist-erstmal-schluss/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach der starken Rally ist Bitcoin wieder unter 80.000 US$ gerutscht. Der Rücksetzer kommt dabei nicht ganz überraschend, denn ausgerechnet an einer alten Problemzone war für BTC erstmal Schluss. Jetzt rücken die ersten Unterstützungen wieder in den Fokus. ## Bitcoin prallt an einer alten Hürde ab Bei Bitcoin hat sich innerhalb weniger Tage ziemlich viel verändert. Nach Wochen, in denen kaum richtig Schwung in den Markt kam, ging es zuletzt innerhalb kürzester Zeit wieder deutlich nach oben. Dabei schaffte BTC nicht nur den Sprung über 70.000 US$, sondern lief zwischenzeitlich sogar wieder bis auf rund 81.300 US$. Ganz ohne Gegenwehr ging es dort allerdings nicht weiter. Mittlerweile ist Bitcoin wieder auf rund 78.000 US$ zurückgekommen und damit ausgerechnet in dem Bereich abgeprallt, der bereits im Mai Probleme gemacht hatte. Damals war bei etwas mehr als 82.000 US$ Schluss und einige Wochen später stand Bitcoin sogar wieder unter 60.000 US$. Dass nach dem schnellen Anstieg jetzt erstmal Gewinne mitgenommen werden, ist daher keine große Überraschung. Allein innerhalb weniger Tage hatte Bitcoin schließlich einen ziemlich großen Teil der vorherigen Verluste wieder aufgeholt. Viel wichtiger wird jetzt, wie weit die Korrektur überhaupt geht. Direkt unter dem aktuellen Kurs wartet bei ungefähr 77.000 US$ bereits die erste Unterstützung. Kann sich Bitcoin dort fangen, wäre aus charttechnischer Sicht erstmal nicht viel passiert und der jüngste Ausbruch würde weiterhin ziemlich ordentlich aussehen. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-26-um-16.41.54.png)Bitcoin-Kurs ## Diese Marken werden bei einer größeren Korrektur wichtig Sollten die 77.000 US$ nicht halten, wartet darunter bei rund 72.500 US$ die nächste Zone. Noch etwas tiefer kommt anschließend der Bereich um 69.500 US$ ins Spiel. Beide Marken wurden während des schnellen Anstiegs praktisch innerhalb kürzester Zeit überwunden. Bei einem Rücksetzer könnten genau diese Bereiche nun zeigen, wie viel Kaufinteresse nach der Rally tatsächlich noch vorhanden ist. Die deutlich größere Unterstützung liegt allerdings weiterhin bei rund 64.000 US$. Hier befindet sich der Point of Control, also der Bereich, in dem innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt wurde. Vor dem jüngsten Ausbruch hatte sich Bitcoin hier über längere Zeit festgefahren. Mittlerweile ist diese Marke zwar wieder ein gutes Stück entfernt. Sollte die aktuelle Korrektur aber doch größer werden, wäre spätestens hier ein Bereich erreicht, den die Bullen möglichst nicht wieder hergeben sollten. ## Für einen neuen Anlauf müssen die 82.000 US-Dollar fallen Nach oben ist die Aufgabe ziemlich klar. Der Bereich zwischen ungefähr 81.000 und 82.500 US$ hat Bitcoin nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr ausgebremst. Der erste Versuch im Mai endete anschließend in einer größeren Korrektur und auch dieses Mal kamen ziemlich schnell Gewinnmitnahmen rein. Daraus direkt wieder ein größeres Warnsignal abzuleiten, wäre nach dem starken Anstieg aber noch etwas früh. Eine kleinere Korrektur oder ein paar ruhigere Handelstage könnten Bitcoin sogar guttun. Entscheidend wäre dann, dass der Kurs nicht wieder sämtliche zurückeroberten Marken abgibt. Gelingt später ein neuer Anlauf und Bitcoin schafft es nachhaltig über 82.500 US$, wäre dagegen eine der hartnäckigsten Hürden der vergangenen Monate endlich aus dem Weg. Deshalb dürfte dieser Bereich in den kommenden Tagen ziemlich genau beobachtet werden. Bitcoin hat nach der starken Rally erstmal einen kleinen Dämpfer bekommen. Dass ausgerechnet zwischen 81.000 und 82.500 US$ Gewinne mitgenommen werden, kommt nach dem schnellen Anstieg aber nicht völlig überraschend. Solange sich BTC oberhalb der nächsten Unterstützungen halten kann, bleibt das kurzfristige Bild deutlich besser als noch vor wenigen Wochen. Für den nächsten größeren Schub müssen allerdings irgendwann die 82.500 US$ fallen. ## ℹ️ Bitcoin (BTC) in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden – diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-kurs --- ### [SAP-Aktie: Trotz Rally sehen Analysten Kurse über 200 €](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-trotz-rally-sehen-analysten-kurse-ueber-200-e/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie hat sich seit dem Tief Ende Juli stark zurückgearbeitet und zwischenzeitlich wieder Kurse oberhalb von 185 € erreicht. Zuletzt kam allerdings eine kleinere Korrektur rein und hier wird es jetzt interessant, denn der Chart zeigt mehrere Marken, an denen sich entscheiden dürfte, ob die Erholung weiterläuft oder erstmal etwas Luft rauskommt. ## Die Erholung war stark aber zuletzt kam wieder etwas Gegenwind Vom Jahrestief bei 127,50 € ging es bei SAP innerhalb weniger Wochen deutlich nach oben. Besonders stark war die Bewegung seit Anfang August, als die Aktie die alte Seitwärtszone zwischen rund 137 und 153 € verlassen und sich Schritt für Schritt über 180 € gearbeitet hat. Bis auf 188,40 € ging es in der Spitze nach oben, bevor zuletzt wieder etwas Schwäche reinkam. Am Mittwoch fiel die Aktie zeitweise bis auf rund 178,40 € zurück und notierte damit deutlich unter dem Hoch der vergangenen Tage. Auslöser war unter anderem eine neue Einschätzung der UBS, die SAP von „Buy“ auf „Neutral“ abgestuft hat. Wir halten Dich bei SAP und der Softwarebranche auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP&stockidentifier=symbol%3ASAP)! ## Der Bereich um 178 € wird jetzt wichtig Im Chart läuft SAP aktuell direkt an eine Zone heran, die schon zuvor mehrfach eine Rolle gespielt hat. Rund um 178 bis 180 € lag in den vergangenen Monaten immer wieder Widerstand und Unterstützung nah beieinander. Kann sich die Aktie hier fangen, wäre das ein gutes Zeichen und die Erholung wäre erstmal weiter intakt. Kommt dagegen noch mehr Verkaufsdruck rein, wartet darunter bei rund 166 € die nächste größere Unterstützung. Diese Marke wurde beim jüngsten Anstieg klar überwunden und könnte bei einem Rücksetzer wieder interessant werden. Noch tiefer liegt der Point of Control bei rund 149 €. Dort wurde innerhalb der betrachteten Handelsspanne besonders viel Volumen umgesetzt und gleichzeitig verläuft mitten durch diesen Bereich die alte Seitwärtszone. Sollte SAP also irgendwann stärker korrigieren, wäre das eine ziemlich wichtige Marke. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-26-um-16.29.43.png)SAP-Aktie auf TradingView ## Analysten bleiben mehrheitlich positiv Spannend ist, dass die Analysten trotz der starken Erholung weiterhin überwiegend höhere Kurse sehen. Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei rund 194 €, wobei die Spanne ziemlich groß ist. Goldman Sachs sieht SAP bei 215 €, JPMorgan bleibt mit 175 € deutlich vorsichtiger und die UBS hat ihr Kursziel trotz der Abstufung sogar von 164 auf 201 € angehoben. Die UBS begründet ihre vorsichtigere Einstufung vor allem mit der langsameren Einführung von KI-Agenten. Von den ursprünglich kommunizierten Plänen sei bisher nur ein kleiner Teil umgesetzt worden und auch beim Wachstum des Cloud-Auftragsbestands rechnet die Bank mit einer leichten Abkühlung im zweiten Halbjahr. Ganz gegen SAP spricht das allerdings nicht. Im zweiten Quartal wuchs der aktuelle Cloud-Auftragsbestand währungsbereinigt um 26 Prozent und der Cloud-Umsatz legte weiter zweistellig zu. Operativ läuft damit weiterhin einiges ordentlich, auch wenn der Markt nach der starken Erholung inzwischen wieder etwas genauer hinschaut. SAP hat seit Ende Juli eine starke Erholung hingelegt und vom Tief bei 127,50 € zeitweise fast +50% aufgeholt. Zuletzt kam etwas Gegenwind rein, was nach dieser Bewegung erstmal kein Drama ist. Hält der Bereich um 178 bis 180 €, bleibt die Erholung intakt und ein neuer Anlauf auf 188,40 € wäre möglich. Darüber wartet zwischen 200 und 213 € die nächste größere Hürde. Sollte die Korrektur stärker ausfallen, liegen mit 166 € und später dem Point of Control bei rund 149 € die nächsten wichtigen Unterstützungen. Die Analysten sehen im Schnitt zwar noch Luft nach oben, ganz billig ist SAP nach der jüngsten Rally aber längst nicht mehr. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 geleistet und wird an der Börse aktuell mit rund 216,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Kurs, SAP-Prognose --- ### [Nuvation-Aktie: SD-Leser feiern +80% in 4 Monaten!](https://www.sharedeals.de/nuvation-aktie-sdler-feiern-80-seit-oktober/) **Published:** Februar 23, 2024 **Author:** Jens Lion **Content:** Was für ein Verlauf der Sonderreport-Aktie [Nuvation Bio](https://finance.yahoo.com/quote/NUVB/) (WKN: A2QPAG): Nach einem kleinen Rücksetzer kurz nach der Vorstellung hatten wir noch die Chance, uns unter 1 US$ vollzusaugen – und keine vier Monate später stehen +80% zu Buche! Kann man die Aktie noch halten oder sollte man schon aussteigen? ## ℹ️ Nuvation Bio vorgestellt - Das amerikanische Biotech-Unternehmen unter der Führung von CEO-Legende David Hung geriet nach dem Börsengang 2021 nach ersten enttäuschenden klinischen Entwicklungen unter die Räder und wurde anschließend vom Markt vergessen. - Noch immer arbeitet einer der erfolgreichsten Gründer-CEOs der Branche zusammen mit Investorenlegende, Großinvestor und Aufsichtsratsmitglied Oleg Nodelman an innovativen Krebsmedikamenten. - Der Börsenwert beträgt aktuell rund 387,5 Millionen UD$. ## Einer meiner Favoriten im Oktober Das riesige Volumen und die tolle Chance der Aktie hatte ich schon in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/nuvation-bio-das-versteckt-sich-in-den-quartalszahlen/) angesprochen und das Papier im Chat des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC) zu Tiefstkursen als einen meiner Favoriten bezeichnet: ![Nuvation Einschaetzung](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/NUVB.png)Mit stolzen 7 bis 8% Zielgewicht war Nuvation zu dieser Zeit eine der größten Positionen im exklusiven No Brainer Club-Portfolio und hat damit mal eben im Alleingang 5 bis 7% Rendite in dieser Zeit auf das Gesamtdepot eingefahren. ## Wie sieht die Lage zu 1,80 US$ aus? Noch immer ist die Aktie in meinen Augen günstig. Der Marktkapitalisierung von 385 Millionen US$ steht ein Nettokassenbestand von geschätzt 575 Millionen US$ per heute gegenüber. Gerade wenn mit den im März erwarteten Jahreszahlen 2023 auch Fortschritte in der klinischen Forschung vermeldet werden oder ein Datum für Datenveröffentlichungen genannt wird, kann nochmal eine deutlich stärkere Dynamik aufkommen. Richtung Datenveröffentlichung wäre zu erwarten, dass Nuvation über oder wenigstens viel näher an seinem Nettokassenbestand bewertet wird. Selbst Anfang 2025 (ich denke, wir werden früher schon Daten sehen) wären das wohl noch rund 2,25 bis 2,35 US$ je Aktie und damit weitere +30% Rendite, ohne dass das Unternehmen überhaupt einen Cent über dem Barvermögen bewertet wird! Über einen Bullcase haben wir in dem Augenblick noch gar nicht gesprochen. ## Langweiligste Aktie mit Monster-Performance Spannend finde ich, dass die Aktie seit Ende Oktober heftig outperformt hat: ![Jens_Performance_Oktober](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/depot_jens.png)Sowohl mein Depot (blau, +62%) als auch den Biotech-ETF XBI (grün, +42%) hat die Aktie links liegen lassen und übrigens nur wenige Prozente schwächer als Nvidia performt. Während alle Welt sich auf den KI-Giganten stürzt und mit Longs und Shorts zockt, war die gleiche Rendite viel einfacher einzufahren. Nuvation hat weder klinische Fortschritte gemacht, noch eine einzige wirklich relevante Pressemitteilung herausgegeben. Keine Deals, keine Insiderkäufe. Es hat gereicht, die absolut irrwitzige und hochgradig lächerliche Diskrepanz zum Nettokassenbestand zu sehen und die Chance zu ergreifen. Börse ist immer kompliziert. Aber manchmal ist Börse auch unglaublich einfach. Für einen Vergleich von Nettokassenbestand zur Marktkapitalisierung braucht es nun wahrlich kein Diplom in Raketenwissenschaft. ## Gewinnmitnahmen sinnvoll Dennoch sind +30% Potenzial für meine konservative Basiserwartung natürlich eine andere Hausnummer als +95%, wie das zur Vorstellung meines Sonderreports bei 1,15 US$ der Fall war. Persönlich reagiere ich in solchen Fällen so, dass ich die Position eben reduziere, da sich das Chance-Risiko-Verhältnis schlicht verschlechtert hat. Ganz konkrete Ansagen gibt es natürlich für die Mitglieder des No Brainer Club! ## 💬 Nuvation Bio-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten Aktien des besprochenen Unternehmens Nuvation Bio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Moderna-Aktie: Ist dieses Kursniveau berechtigt?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-ist-dieses-kursniveau-berechtigt/) **Published:** Februar 23, 2024 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie von [Moderna](https://www.sharedeals.de/?s=moderna) (WKN: A2N9D9) sprang am Donnerstag um mehr als +13% auf 99,44 US$. Die Marktteilnehmer honorierten das starke vierte Quartal – hier wurden die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Womit müssen Anleger jetzt rechnen? ## ℹ️ Moderna vorgestellt - Moderna ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch seinen Covid-19-Impfstoff und beherrscht nun zusammen mit BioNTech/Pfizer den Markt für Corona-Vakzine. - In der Produktentwicklung befinden sich außerdem Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und andere schwere Krankheiten. - An der Börse hat das Unternehmen derzeit einen Wert von rund 38 Milliarden US$. ## Schrumpfkur geht weiter Der am 22. Februar veröffentlichte [Quartalsbericht](https://investors.modernatx.com/news/news-details/2024/Moderna-Reports-Fourth-Quarter-and-Fiscal-Year-2023-Financial-Results-and-Provides-Business-Updates/default.aspx) ist unterschiedlich ausgefallen. Positiv überrascht haben die Werte im vierten Quartal. Der Umsatz sank weiterhin gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,8 Milliarden US$. Allerdings übertraf er die Erwartungen der Analysten von 2,5 Milliarden US$. Sehr positiv wurde die Ertragslage aufgenommen. Hier wurde mit einem Verlust je Aktie (EPS) von 97 US-Cent gerechnet – tatsächlich betrug der Gewinn pro Aktie 55 US-Cent. Die war letztendlich der Auslöser für den starken Kursanstieg. Auf Jahresbasis sieht die Geschäftsentwicklung anders aus. Der Absatz des Corona-Impfstoffes geht rasant zurück. Der Konzernumsatz sank um rund zwei Drittel auf 6,8 Milliarden US$. Aufgrund von hohen Abschreibungen fiel ein Verlust von 4,7 Milliarden US$ an; ein Jahr zuvor wurde ein Gewinn von 8,4 Milliarden US$ erzielt. Die Abschreibungen basieren auf einer deutlichen Anpassung der Produktionskapazitäten. Auf Jahresbasis ist diese negative Entwicklung keine Überraschung. James Mock, Finanzvorstand von Moderna, kommentierte die Geschäftsentwicklung so: > Unsere Größenanpassung war am Ende des dritten Quartals weitgehend abgeschlossen, aber es gibt noch viel zu tun, um die Produktivität weiter zu steigern. ## Ausblick uneinheitlich Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern eine Fortsetzung der Schrumpfkur. Dabei soll der Umsatz auf 4 Milliarden US$ sinken. Große Hoffnungen werden auf die Zulassung des Atemwegsimpfstoffs RSV gesetzt. Hier wird mit einer Zulassung im ersten Halbjahr gerechnet. Das Umsatzpotenzial soll bei 280 Millionen US$ liegen. Weiterhin wird mit positiven Studien bei mehreren Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten, Krebs und seltene Krankheiten gerechnet. ### **Die Phoenix-Aktie: PayPals Aufstieg, Fall und Wieder-Aufstieg** In dieser kostenlosen Aktienanalyse erfährst Du: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Mobile-Cover-paypal.png "Mobile Cover-paypal") - **Realitäts-Check:**Warum ist PayPal so schlecht bewertet, wenn die App von jedem genutzt wird? - ****Discountgünstig:**** Bietet sich Dir jetzt die perfekte Gelegenheit zum Einstieg oder Nachkauf? - **Gamechanger:** Erst der steile Aufstieg, dann der harte Fall – wird sich die PayPal-Aktie und Dein Invest wieder erholen? Jeder, der PayPal im Depot hat (oder darüber nachdenkt), sollte diesen Report unbedingt lesen. Heute kostenlos. Einfach E-Mail-Adresse eintragen und die PayPal-Analyse ist in wenigen Sekunden in Deinem Postfach: [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Was ist von der Aktie zu erwarten? Der extreme Kursanstieg basiert auf der positiven Überraschung der Ertragsentwicklung im vierten Quartal. Im Herbst nehmen Infektionskrankheiten traditionell zu, dies führte auch zu einem erhöhten Absatz von Impfstoffen. Im weiteren Jahr dürfte diese Entwicklung jedoch wieder abklingen. Insgesamt ist von einer deutlichen Impfmüdigkeit auszugehen. Der Umsatzrückgang aus dem Corona-Impfstoff dürfte weiterhin drastisch ausfallen. Meiner Meinung nach ist die Aktie immer noch deutlich überbewertet. Die derzeitige Marktkapitalisierung ist in Relation zum Umsatz und insbesondere zum Ertrag zu hoch. Ich gehe von weiteren Kursrückgängen aus und sehe einen fairen Wert von 75 US$ – das entspricht einer Marktkapitalisierung von 28,5 Milliarden US$. Die Analysten sind ganz anderer Ansicht und sehen weiteres Potenzial. RBC mit einem Zielkurs von 125 US$ stuft die Aktie weiterhin mit Outperform ein. Hier wird mit einem beschleunigten Zulassungsverfahren des Krebsimpfstoffes gerechnet. Goldmann Sachs sah in der letzten Studie vom November den fairen Kurs bei 231 US$. Mein Fazit: Bei dem jetzigen Kursniveau eignet sich die Aktie nicht für einen Kauf. Für Investitionen in Biotech-Unternehmen gibt es deutlich bessere Alternativen. Wer sich grundsätzlich für diesen chancenreichen Sektor interessiert, sollte eine völlig kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de in Erwägung ziehen. Dort werden regelmäßig kommende Kursraketen beleuchtet. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) sind im Biotech-Bereich bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. So hat NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) im vergangenen Jahr eine [Rendite von +71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt, wie nachfolgende Grafik dokumentiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Moderna --- ### [LianBio: NBC-Mitglieder feiern +130% in 4 Monaten](https://www.sharedeals.de/lianbio-aktie-nbc-mitglieder-feiern-130-in-4-monaten/) **Published:** Februar 27, 2024 **Author:** Redaktion **Content:** Im Oktober 2023 präsentierte der exklusive No Brainer Club seinen Mitgliedern in einer Eilmeldung eine besonders spannende Aktie: LianBio (WKN: A3C6D0), ein chinesisches Biotech-Unternehmen, welches an der US-Börse gelistet ist, verkaufte seine China-Rechte am Blockbuster Herz-Medikament Camzyos an Pharma-Gigant Bristol Myers Squibb. Zusätzlich verkündete die Firma eine strategische Überprüfung ihres Geschäftsmodelles. Nur vier Monate später steht die Aktie +130% höher und NBC-Mitglieder jubeln über die exorbitante Rendite. ## ℹ️ LianBio vorgestellt - LianBio konzentriert sich darauf, in den USA entwickelte Medikamente als Lizenznehmer einzukaufen und nachfolgend Studien in China durchzuführen, um dort die Zulassung anzustreben. - Sitz der Gesellschaft ist sowohl in den USA als auch China, wobei die börsengehandelte Mutter auf den Cayman Islands notiert und auch die Barmittel nicht in China liegen. - Der Börsenwert beträgt aktuell rund 520 Millionen US$. ## Massiver Bar-Erlös Der auf den ersten Blick wichtigste Punkt der Oktober-Meldung war die Tatsache, dass LianBio satte 350 Millionen US$ von Bristol Myers Squibb erhält, wofür der US-Pharmariese die Rechte im chinesischen Raum für das Medikament Macavamten bekommt. Da LianBio nur rund 70 Millionen US$ für die Rechte zahlte und einige Studienkosten zu tragen hatte, war das ein fantastischer Deal. Wichtiger für die Experten des [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) war jedoch ein kleiner Zusatz in der News: Der Aufsichtsrat initiiere eine strategische Überprüfung der Firma. Worte, die bei NBC-Mitgliedern ein helles Leuchten in den Augen auslösen. In den vergangenen Monaten lieferten solche Papiere nämlich sehr hohe und stabile Erträge ab: - +71,4% mit [Pieris Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/pieris-pharmaceuticals-714-gewinn-fuer-nbc-mitglieder/) - +126% mit [Pardes Biosciences](https://www.sharedeals.de/pardes-biosciences-126-dank-uebernahme-fuer-nbc-mitglieder/) - +250% mit [Aeglea Biotherapeutics](https://www.sharedeals.de/aglea-nbc-rakete-fliegt-700-an-einem-tag/) - +108% mit [Neoleukin Therapeutics](https://www.sharedeals.de/neoleukin-nbc-feiert-108-schicht-im-schacht/) - +59,6% mit [Talaris Therapeutics](https://www.sharedeals.de/talaris-596-in-10-wochen-fuer-nbc-mitglieder/) - +56% mit [Jounce Therapeutics](https://www.sharedeals.de/jounce-aktie-nbc-trade-fliegt-56-in-einer-woche/) - +36% mit [Graphite Bio](https://www.sharedeals.de/graphite-aktie-35-fuer-nbc-mitglieder-in-5-wochen/) - +148% mit [Magenta Therapeutics](https://www.sharedeals.de/magenta-148-in-einer-woche-fuer-nbc-mitglieder/) ## Klare Handlungsempfehlungen In [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/lianbio-bis-zu-36-und-mehr-fuer-nbc-mitglieder-dank-eilmeldung/) zu LianBio am 25. Oktober wiesen die NBC-Spezialisten um Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) bereits darauf hin, dass die LianBio-Aktie nicht einmal den kompletten Verkaufserlös eingepreist hatte. Die direkte Ankündigung der Firma, strategische Alternativen zu prüfen, werteten sie aufgrund der 50%-Beteiligung an LianBio durch den Hedge Fund Perceptive Advisors als klar positives Indiz. Daher wurden den NBC-Mitgliedern auch klare Empfehlungen gegeben, wie man sich den weiteren Verlauf der LianBio-Aktie vorstellen könne. Im besagten Artikel wurde schon darauf hingewiesen, dass LianBio im Vergleich zu anderen Aktien, die strategische Alternativen prüfen, zum damaligen Zeitpunkt günstig bewertet war. Daher herrschte großer Optimismus für die weiteren Aussichten des Titels. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2022/03/9-Strategien_Jens_Lion-scaled-e1646218130893.jpg "9-Strategien_Jens_Lion") ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Mit Strategie Nummer 3 kommst Du **deutlich schneller in die Gewinnzone.** - Du erfährst, wie Du **Ausnahmesituationen** perfekt **für Dich ausnutzen kannst** (Strategie Nummer 9). - So schützt Du Dich vor dem Super-GAU! **Strategie Nummer 1** enthält ein **Schutzschild gegen Totalausfälle** wie **Wirecard.** [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Das Ergebnis: +130% Rendite Vergangene Woche verkündete LianBio nun das Resultat der strategischen Überprüfung. Die Firma wird via Sonderdividende 4,80 US$ pro Aktie an ihre Investoren ausschütten und im Anschluss versuchen, alle verbleibenden medizinischen Assets zu verkaufen und weitere Dividenden auszuschütten. Für den NBC ist der Case damit erst einmal beendet – mit sagenhaften bis zu +130% Rendite seit der Erstvorstellung und einer durchgängigen Begleitung der Mitlieder im Club. Die NBC-Experten konnten sogar fast auf den Cent genau den Sondererlös der Firma in der Monatsausgabe Dezember des No Brainer Club prognostizieren. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) sind im chancenreichen Biotech-Bereich bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. So hat NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) im vergangenen Jahr eine [Rendite von +71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt, wie nachfolgende Grafik dokumentiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Bayer-Aktie: Das ist vor dem Tag der Entscheidung wichtig](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-das-ist-vor-dem-tag-der-entscheidung-wichtig/) **Published:** Februar 27, 2024 **Author:** Johann Werther **Content:** Für die Entwicklung der [Bayer-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/bayer/) (WKN: BAY001) steht in den kommenden Tagen ein enorm wichtiger Termin an. Das müssen Investoren vor dem 5. März wissen und so sind die Aussichten auf einen Erfolg. ## ℹ️ Bayer vorgestellt - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. - Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und notiert sowohl im deutschen Leitindex DAX als auch im Index der größten europäischen Unternehmen EURO STOXX 50. - Bayer ist nach einem Kurssturz nur noch 27,56 Milliarden € wert. ## Grauenhafte Entwicklung Bayer ist eine der wohl negativsten Börsenstorys seit der endgültigen Übernahme von Monsanto 2018. Inzwischen ist der deutsche Traditionskonzern geplagt von Klagewellen in den USA, hohen Schadensersatzzahlungen und einem Schuldenberg. Der Aktienkurs hat sich währenddessen von über 100 € auf unter 30 € verabschiedet. Die Dividende musste auf ein Minimum zusammengestrichen werden. Doch jetzt plant der neue CEO Anderson, das Ruder bei Bayer herumzureißen. Dazu sollen im Rahmen der Geschäftszahlen für das Jahr 2023 am 5. März Pläne präsentiert werden, wie es mit dem DAX-Konzern weitergeht. ## Das fordern Investoren Die Erwartungen der Anleger an dieses Event sind enorm hoch. Dementsprechend groß ist das Enttäuschungspotenzial. Im Vorfeld forderten Bayer-Investoren wie Markus Manns von Union Investment folgende Dinge: - Einen klaren Plan für die ausgedünnte Pipeline der Pharmasparte - Stärkerer Fokus auf den Schuldenabbau - Einen neuen Ausblick zu den Glyphosat-Klagen und deren Handhabung - Ein Nachdenken über eine Abspaltung der Consumer-Health-Sparte - Verbesserung des Images gegenüber dem Kapitalmarkt Bei dieser Anzahl an Forderungen und Erwartungen im Vorfeld des wichtigen Ereignisses stehen die Chancen hoch, dass Bayer zumindest in einigen Punkten enttäuschen könnte. ### Deine 10 Dividenden-TOP-PICKS für 2024 ### ### 10 Werte, die JETZT in Dein Depot gehören ### ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ### ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Divi-Top.png "mockup dividenden pyramide - klein") - Welche **10 Aktien** Du **für Deinen perfekten Dividenden-Start** unbedingt im Depot haben solltest (**Musterportfolio** inklusive) - **Wie Du Dir Ausschüttungen von bis zu 2.388 Euro sicherst** - **Bonus:** Unseren **Tech-Favoriten**, den wir jedem Investor ans Herz legen. 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Wie bei jedem Turnaround gilt aber: Es dürfte ein schmerzvoller und langwieriger Prozess sein. Dementsprechend ist diese Aktie nur für Spekulanten mit entsprechendem Anlagehorizont und Nerven geeignet. ## 💬 Bayer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Bayer, Bayer-Aktie --- ### [Biotech-Aktien boomen – Depots der SD-Leser explodieren!](https://www.sharedeals.de/biotech-aktien-boomen-depots-der-sd-leser-explodieren/) **Published:** Februar 28, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Welch' ein grandioser Börsentag für Biotech-Investoren! [Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/category/biotech/) sind am Dienstag förmlich explodiert, angetrieben unter anderem von der [Viking Therapeutics-Aktie](https://finance.yahoo.com/quote/VKTX/) (WKN: A12GD6), die mit +121% aus dem Handel ging. Im Live Chat von sharedeals.de brach ein wahrer Jubelsturm aus, insbesondere unter Mitgliedern des exklusiven No Brainer Club, deren Depots durch die Decke schossen. Woher kommt dieser Boom? Und vor allem: Wo winken die nächsten Kursraketen? ## ℹ️ Viking Therapeutics - Viking Therapeutics ist ein 2012 gegründetes Biotech-Unternehmen, das Wirkstoffe zur Behandlung von endokrinen Erkrankungen entwickelt. - Derzeit konzentriert sich das im kalifornischen San Diego ansässige Unternehmen auf Wirkstoffe im Bereich Adipositas und der nicht alkoholischen Fettleber-Entzündung. - Viking Therapeutics notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist nach der Kursexplosion an der Börse 8,55 Milliarden US$ wert. ## Exzellente Studienergebnisse Erst vor einer Woche hatte die SD-Redaktion in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/viking-therapeutics-aktie-heisser-uebernahmekandidat/) die Viking-Aktie beleuchtet und das Unternehmen aufgrund seiner Pipeline als heißen Übernahmekandidaten bezeichnet. Zitat: „Beste Voraussetzungen also für einen weiteren Kursanstieg.“ Am Dienstag war es schon soweit. Viking präsentierte [exzellente Studienergebnisse](https://ir.vikingtherapeutics.com/2024-02-27-Viking-Therapeutics-Announces-Positive-Top-Line-Results-from-Phase-2-VENTURE-Trial-of-Dual-GLP-1-GIP-Receptor-Agonist-VK2735-in-Patients-with-Obesity) zu einem Medikamenten-Kandidaten gegen Adipositas. Da es sich hier um einen Wirkstoff mit Blockbuster-Potenzial handelt, war die Kursexplosion nur folgerichtig. Denn die Erfolge von Eli Lilly und Novo Nordisk in diesem Marktsegment sind hinlänglich bekannt, und so weckt ein neuer Wirkstoff, der anscheinend sogar noch ein besseres Profil aufweist, natürlich riesiges Interesse. Da tat sogar eine nachbörslich angekündigte [Kapitalmaßnahme](https://ir.vikingtherapeutics.com/2024-02-27-Viking-Therapeutics-Announces-Proposed-Public-Offering-of-Common-Stock) über 350 Millionen US$ keinen Abbruch. ## XBI schießt um 5,7% hoch Die Viking-Aktie war indes nicht der einzige Höhenflieger am Dienstag. Der SPDR S&P Biotech ETF (XBI) als Indikator kleinerer Biotech-Werte schoss um 5,7% auf 102,89 US$ hoch, weil etliche Werte massiv zulegten. Zuletzt hatte er Anfang 2022 über 100 notiert. Die Rallye des Biotech-Sektors, die am Dienstag ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte, begann bereits Ende Oktober. Im Zuge nachlassender Zinssorgen und angesichts von Witz-Bewertungen zahlreicher Unternehmen nach vorherigen monatelangen Abverkäufen lag es auf der Hand, dass es irgendwann dazu kommen musste. Ein weiterer Überflieger war zum Beispiel am Dienstag [Janux Therapeutics](https://de.finance.yahoo.com/quote/JANX?.tsrc=fin-srch) mit sagenhaften +230%, nachdem das Unternehmen vielversprechende Ergebnisse für eine Prostatakrebsbehandlung vorgelegt hatte. Im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nbc-party/), dessen Experten um Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) immer wieder rechtzeitig solche Rendite-Raketen identifizieren, und im kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de brachen ob des Kursgewitters Jubelstürme aus. So schossen reihenweise ehemals vorgestellte Aktien wie [CytomX](https://www.sharedeals.de/?s=CytomX) um +36% oder wie Assembly Biosciences um +6,6% hoch. Die Begeisterung im Live Chat kannte keine Grenzen mehr: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Jubel-1.jpg)![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Jubel-2.jpg)![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/Jubel-3.jpg)## Ellenlange Erfolgsliste Für die Biotech-Spezialisten des No Brainer Club und somit die NBC-Mitglieder sind solche Erfolge beileibe keine Eintagsfliegen. Soeben erst wurden [grandiose Profite mit LianBio](https://www.sharedeals.de/lianbio-aktie-nbc-mitglieder-feiern-130-in-4-monaten/) eingefahren. Die Liste der Werte, mit denen es in den vergangenen Monaten Prozente regnete, ist ellenlang: - +71,4% mit [Pieris Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/pieris-pharmaceuticals-714-gewinn-fuer-nbc-mitglieder/) - +126% mit [Pardes Biosciences](https://www.sharedeals.de/pardes-biosciences-126-dank-uebernahme-fuer-nbc-mitglieder/) - +250% mit [Aeglea Biotherapeutics](https://www.sharedeals.de/aglea-nbc-rakete-fliegt-700-an-einem-tag/) - +108% mit [Neoleukin Therapeutics](https://www.sharedeals.de/neoleukin-nbc-feiert-108-schicht-im-schacht/) - +59,6% mit [Talaris Therapeutics](https://www.sharedeals.de/talaris-596-in-10-wochen-fuer-nbc-mitglieder/) - +56% mit [Jounce Therapeutics](https://www.sharedeals.de/jounce-aktie-nbc-trade-fliegt-56-in-einer-woche/) - +36% mit [Graphite Bio](https://www.sharedeals.de/graphite-aktie-35-fuer-nbc-mitglieder-in-5-wochen/) - +148% mit [Magenta Therapeutics](https://www.sharedeals.de/magenta-148-in-einer-woche-fuer-nbc-mitglieder/) ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Bester Tag des Jahres Für viele SD-Leser war der Dienstag nach eigenem Bekunden der beste Tag des Jahres. Reihenweise wurden Erfolge vermeldet mit einer Tagesperformance des Depots von über +10% und mehr. Da dürften am Abend reihenweise die Sektkorken geknallt haben. Wer künftig ebenfalls von solchen Kursraketen profitieren will, sollte als Erstes eine kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de in Erwägung ziehen. Hier werden mögliche künftige Sieger-Aktien identifiziert und besprochen. Tausende Anleger tauschen sich zudem in der einzigartigen Community untereinander aus und helfen einander. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nbc-party/) sind im chancenreichen Biotech-Bereich bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. So hat NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) im vergangenen Jahr eine [Rendite von +71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt, wie nachfolgende Grafik dokumentiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Viking Therapeutics-Aktie: Kursfeuerwerk hört nicht auf](https://www.sharedeals.de/viking-therapeutics-aktie-kursfeuerwerk-hoert-nicht-auf/) **Published:** Februar 28, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der Kurs der [Viking Therapeutics-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Viking) explodierte am Dienstag um über +120%. Damit setzt das Biotech-Papier seiner atemberaubenden Kursentwicklung in jüngster Vergangenheit die Krone auf. In den letzten drei Monaten schoss das Papier um +625% in die Höhe. Was macht die Viking Therapeutics-Aktie derzeit zu einem der hottest stocks auf dem Biotech-Markt? ## ℹ️ Viking Therapeutics vorgestellt - Viking Therapeutics ist ein 2012 gegründetes Biotech-Unternehmen, das Wirkstoffe zur Behandlung von endokrinen Erkrankungen entwickelt. - Derzeit konzentriert sich das im kalifornischen San Diego ansässige Unternehmen auf Wirkstoffe im Bereich Adipositas und der nicht alkoholischen Fettleber-Entzündung. - Viking Therapeutics notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist an der Börse ca. 8,6 Milliarden US$ wert. ## Sehr positive Studiendaten Auslöser der gestrigen Kursexplosion war die Vorstellung neuer [Studiendaten zum Wirkstoffkandidaten VK2735](http://ir.vikingtherapeutics.com/2024-02-27-Viking-Therapeutics-Announces-Positive-Top-Line-Results-from-Phase-2-VENTURE-Trial-of-Dual-GLP-1-GIP-Receptor-Agonist-VK2735-in-Patients-with-Obesity). Dabei handelt es sich um einen dualen GLP-1/GIP-Rezeptor-Agonisten zur Behandlung von Adipositas. Laut Unternehmensangaben erreichte VK2735 in der Phase-2-Studie mit 170 fettleibigen Patienten sowohl seinen primären als auch alle sekundären Endpunkte. Patienten, die mit dem Wirkstoff behandelt wurden, zeigten im Vergleich zur Placebo-Gruppe eine statistisch signifikante Gewichtsabnahme. Personen, die eine wöchentliche Dosis des Medikaments erhielten, verloren innerhalb von 13 Wochen bis zu 14,7% ihres Körpergewichts. Bis zu 88% der Studienteilnehmer erreichten eine Gewichtsabnahme von mindestens 10%. Hinzu kommt die positive Nachricht, dass es in der Studie keine Anzeichen für eine Plateaubildung der Gewichtsabnahme nach der 13. Woche gab. Das deutet daraufhin, dass sich VK2735 auch für erfolgreiche längerfristige Behandlungen eignen könnte. Nicht zuletzt zeigte der Wirkstoffkandidat ein gutes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil. ## Müssen Eli Lilly und Novo Nordisk zittern? Obwohl Viking Therapeutics ein Zwerg im Vergleich zu den beiden Pharma-Giganten Eli Lilly und Novo Nordisk ist, die derzeit gemeinsam den Markt für Adipositas-Behandlungen beherrschen, sorgte die Studiennachricht für eine ungewöhnliche große Kursbewegung bei den Großkonzernen. Während die Novo Nordisk-Aktie in der Spitze um mehr als -4% verlor, ging es für Eli Lilly zwischenzeitlich um über -3% bergab. Die Reaktion der beiden Branchenführer zeigt die berechtigte Sorge von Anlegern, dass auch kleinere Newcomer wie Viking Therapeutics erfolgreich in den Markt für Abnehmpräparate eintreten können. Zittern müssen Eli Lilly und Novo Nordisk allerdings noch nicht, denn bis zur Markteinführung von VK2735 dürfte noch einige Zeit vergehen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Charttechnisches Neuland Der Chart der Viking Therapeutics-Aktie lässt sich derzeit nicht vernünftig beurteilen. Die exorbitanten Kursgewinne des Biotech-Titels haben ihn auf charttechnisches Neuland katapultiert. ## Drei Gründe für die Aktie Die Viking Therapeutics-Aktie ist für mich aus drei Gründen einer der aktuell spannendsten Biotech-Werte auf dem Markt: Erstens macht der Erfolg der Phase-2-Studie eine erfolgreiche Entwicklung eines Adipositas-Medikaments deutlich wahrscheinlicher. Das wiederum lässt Viking Therapeutics zu einem hochattraktiven Übernahmeziel für Pharmakonzerne werden. Fast alle Pharmagiganten der Welt arbeiten mit Hochdruck daran, Eli Lilly und Novo Nordisk den stark wachsenden Markt für Abnehmmittel streitig zu machen. Eine Übernahme von Viking Therapeutics könnte dieses Unterfangen deutlich beschleunigen. Selbst wenn es nicht zu einer Übernahme kommen sollte, ist der Markt für Adipositas-Behandlungen auch für kleinere Unternehmen wie Viking Therapeutics groß genug, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Die renommierte US-Investmentbank Goldman Sachs rechnet damit, der der Markt bis 2030 auf ein Volumen von 100 Milliarden US$ wachsen wird. Zweitens ist das Unternehmen solide finanziert. Es verfügt über Barmittel in Höhe von 350 Millionen US$ und hat eine Kapitalerhöhung im Wert von 350 Millionen US$ angekündigt. Und drittens hat Viking Therapeutics mit VK2809 noch einen weiteren interessanten Wirkstoffkandidaten in der Pipeline. Er wird zur Behandlung der nicht alkoholischen Fettleber-Entzündung (NASH) eingesetzt. Bislang gibt es keine wirksame Behandlungsmöglichkeit gegen NASH auf dem Markt. Bei einem Kauf der Viking Therapeutics-Aktie benötigen Anleger allerdings gute Nerven. Ich schließe nicht aus, dass es in den kommenden Tagen zu mehr oder weniger massiven Gewinnmitnahmen kommen wird. Wer künftig ebenfalls von solchen Kursraketen profitieren will, sollte als Erstes eine kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de in Erwägung ziehen. Hier werden mögliche künftige Sieger-Aktien identifiziert und besprochen. Tausende Anleger tauschen sich zudem in der einzigartigen Community untereinander aus und helfen einander. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nbc-party/) sind im chancenreichen Biotech-Bereich bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. So hat NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) im vergangenen Jahr eine [Rendite von +71,28%](https://www.sharedeals.de/nbc-chefanalyst-erneut-mit-mega-performance-7128-in-2023/) erzielt, wie nachfolgende Grafik dokumentiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/2023_Performance_Jens_MWR.png) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Viking Therapeutics --- ### [BioNTech-Aktie: Im September könnte der große Durchbruch warten](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-im-september-koennte-der-grosse-durchbruch-warten/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach starken Studiendaten von Moderna ist auch die BioNTech-Aktie deutlich angesprungen. Schon im September kann das Unternehmen nun selbst nachlegen. Dann werden neue Ergebnisse aus mehreren Krebsprogrammen vorgestellt, bei denen vor allem Pumitamig im Fokus stehen dürfte. ## Moderna sorgt auch bei BioNTech für Rückenwind Ausgerechnet ein Konkurrent hat der BioNTech-Aktie zuletzt einen kräftigen Schub gegeben. Moderna meldete gemeinsam mit Merck positive Phase-3-Daten für eine personalisierte mRNA-Krebstherapie gegen Melanome. Die Moderna-Aktie schoss daraufhin nach oben und BioNTech legte ebenfalls rund +20% zu. Der Zusammenhang kommt nicht von ungefähr. BioNTech arbeitet selbst an verschiedenen Krebsimmuntherapien und verfolgt dabei unter anderem mRNA-basierte Ansätze. Wenn ein Konkurrent in einer großen Phase-3-Studie erfolgreich ist, sagt das zwar noch nichts über die eigenen Wirkstoffe aus. Für die Technologie insgesamt ist es aber ein ziemlich starkes Signal. Bei Moderna erreichte die Kombination aus der personalisierten mRNA-Therapie Intismeran und Mercks Krebsmedikament Keytruda den primären Endpunkt der Phase-3-Studie. Patienten blieben länger ohne Rückkehr oder Ausbreitung ihrer Erkrankung als unter Keytruda allein. Für BioNTech kommt diese Meldung zu einem ziemlich passenden Zeitpunkt. Schon im September steht das Unternehmen selbst auf einer der wichtigsten Lungenkrebs-Konferenzen und bringt dort gleich mehrere neue Datensätze mit. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Gestern konnten sie durch einen kurzfristigen Tipp eine Rendite von 15% innerhalb kürzester Zeit einfahren. Du möchtest auch das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Im September muss BioNTech mit eigenen Daten nachlegen Vom 12. bis 15. September findet in Seoul die World Conference on Lung Cancer statt. BioNTech wird dort Ergebnisse zu mehreren Krebsprogrammen vorstellen und gerade bei Pumitamig dürfte ziemlich genau hingeschaut werden. Der Wirkstoff gehört inzwischen zu den wichtigsten Kandidaten des Unternehmens und wird gemeinsam mit Bristol Myers Squibb entwickelt. Vereinfacht gesagt versucht Pumitamig, zwei Mechanismen miteinander zu verbinden. Über PD-L1 soll das Immunsystem wieder besser gegen den Tumor arbeiten können, während über VEGF-A ein Signal blockiert wird, das unter anderem für die Blutversorgung von Tumoren eine Rolle spielt. BioNTech setzt mittlerweile ziemlich viel auf diesen Ansatz. Allein das Entwicklungsprogramm bei Lungenkrebs umfasst mehr als 16 laufende klinische Studien, darunter fünf Phase-3-Studien. Und im September kommt noch etwas dazu, das es in dieser Form bisher nicht gab. ## Zwei wichtige Wirkstoffe werden erstmals kombiniert BioNTech präsentiert auf der WCLC erstmals klinische Daten zur Kombination von Pumitamig und Elfetabart Drozuntecan. Hinter dem ziemlich komplizierten Namen des zweiten Wirkstoffs steckt ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, kurz ADC. Das Prinzip dahinter ist deutlich einfacher als der Name. Der Antikörper soll bestimmte Merkmale einer Krebszelle erkennen und bringt eine daran gekoppelte Wirkstoffladung möglichst gezielt dorthin. BioNTech verbindet diesen Ansatz nun mit Pumitamig und versucht damit, den Tumor über unterschiedliche Wege anzugreifen. Für Pumitamig könnte das langfristig eine wichtige Rolle spielen. BioNTech möchte den Wirkstoff nicht nur als einzelne Therapie entwickeln, sondern prüft ihn als mögliche Grundlage für Kombinationen mit weiteren Krebsmedikamenten. Funktioniert das, könnte sich der Einsatzbereich entsprechend vergrößern. ## Auch bei Gotistobart gibt es neue Daten Pumitamig ist allerdings nicht das einzige Programm, zu dem BioNTech im September etwas Neues zeigen will. Auch bei Gotistobart stehen aktualisierte Ergebnisse an. Hier geht es um Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom der Lunge, deren Erkrankung nach einer vorherigen Immuntherapie weiter fortgeschritten ist. BioNTech will neue Daten zum Gesamtüberleben aus der Phase-3-Studie PRESERVE-003 vorstellen. Dazu kommen erste Ergebnisse zu BNT116. Die mRNA-basierte Krebsimmuntherapie wird bei operierbarem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs gemeinsam mit Cemiplimab und Chemotherapie untersucht. Auf einer einzigen Konferenz kommen damit gleich mehrere Teile der BioNTech-Pipeline zusammen. Neben den neueren Antikörpern und Kombinationstherapien wird also auch bei den eigenen mRNA-Krebsprogrammen weitergemacht. ## BioNTech hat für seine Pipeline weiterhin genügend Geld Bei so vielen Studien spielt natürlich auch die finanzielle Seite eine Rolle. Neue Krebsmedikamente durch mehrere klinische Phasen zu bringen, kostet enorme Summen und selbst dann gibt es keine Garantie, dass am Ende tatsächlich eine Zulassung herauskommt. BioNTech kann sich diese Entwicklung momentan allerdings leisten. Ende des zweiten Quartals verfügte das Unternehmen über rund 16,6 Milliarden € an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und Wertpapieren. Das gibt BioNTech die Möglichkeit, mehrere Programme parallel voranzutreiben und nicht alles vom Erfolg eines einzelnen Wirkstoffs abhängig zu machen. Geld für die Entwicklung ist also erstmal vorhanden. Umso mehr rücken jetzt die klinischen Ergebnisse in den Mittelpunkt. Die starken Moderna-Daten haben BioNTech zuletzt ordentlich Rückenwind gegeben, obwohl die eigentliche Meldung von einem Konkurrenten kam. Schon im September kann das Unternehmen nun selbst nachlegen. Dann stehen gleich mehrere neue Ergebnisse aus der Krebs-Pipeline an und vor allem Pumitamig dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Geld und eine breite Pipeline sind vorhanden, jetzt müssen nach und nach die Daten zeigen, was wirklich darin steckt. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 28,6 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech, BioNTech-Aktie --- ### [Zalando-Aktie: Hat der Markt hier völlig überreagiert?](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-hat-der-markt-hier-voellig-ueberreagiert/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei der Zalando-Aktie ist nach den Quartalszahlen erstmal ordentlich Ernüchterung eingekehrt. Anfang August brach der Kurs zeitweise um rund -18% ein und notiert mittlerweile nur noch bei etwa 23 €. Ganz aus der Luft gegriffen war die Reaktion nicht, denn einige Zahlen blieben hinter den Erwartungen zurück und auch beim Ausblick wurde Zalando vorsichtiger. Schaut man etwas genauer hin, läuft aber längst nicht alles schlecht. ## Die Quartalszahlen hatten einen Haken Auf den ersten Blick sah das zweite Quartal eigentlich ziemlich stark aus. Das Bruttowarenvolumen stieg um 20,7% auf 4,9 Milliarden €, der Umsatz erreichte 3,4 Milliarden € und beim bereinigten EBIT ging es um 10% auf knapp 205 Millionen € nach oben. Auch die Zahl der aktiven Kunden wuchs kräftig und liegt mittlerweile bei 62,5 Millionen. Das Problem liegt etwas tiefer in den Zahlen. Durch die Übernahme von ABOUT YOU sehen die ausgewiesenen Wachstumsraten natürlich deutlich stärker aus. Im eigentlichen Zalando-Geschäft entwickelte sich das Wachstum schwächer und auch Umsatz, GMV und bereinigtes EBIT blieben leicht hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Beim GMV waren beispielsweise 4,94 Milliarden € erwartet worden, tatsächlich kamen 4,92 Milliarden € zusammen. Beim Umsatz standen 3,42 statt erwarteter 3,50 Milliarden €. Dazu kommt, dass die Verbraucher beim Modekauf weiterhin ziemlich genau aufs Geld schauen. Zalando selbst spricht von vorsichtigen und preissensiblen Kunden und ausgerechnet bei Sneakers, einer normalerweise ziemlich wichtigen Kategorie, lief es zuletzt schwächer. Nach den Erwartungen, die vor den Zahlen bereits in der Aktie steckten, hat das gereicht, um den Kurs ziemlich deutlich nach unten zu schicken. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Zalando) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Beim Ausblick wurde Zalando vorsichtiger Noch mehr gestört hat Anleger wahrscheinlich der Blick auf das Gesamtjahr. Zalando hatte für 2026 bislang ein Wachstum von Umsatz und GMV zwischen 12 und 17% in Aussicht gestellt. Diese Spanne steht zwar weiterhin, mittlerweile rechnet das Unternehmen aber nur noch mit einem Ergebnis in der unteren Hälfte davon. Beim bereinigten EBIT wurde die bisher ziemlich breite Prognose von 660 bis 740 Millionen € auf 680 bis 720 Millionen € eingeengt. Ganz so schlecht, wie es der Kurssturz zunächst vermuten lässt, ist das allerdings nicht. Zalando hat die Erwartungen für das zweite Halbjahr nach eigenen Angaben nicht nach unten geschraubt. Die vorsichtigere Jahresprognose ist vielmehr eine Folge des schwächeren ersten Halbjahres. Beim bereinigten EBIT zeigt sich das Management sogar zuversichtlicher, ungefähr die Mitte der neuen Spanne zu erreichen. Damit muss man bei der Reaktion der Aktie schon etwas unterscheiden. Das Wachstum läuft nicht so schnell wie erhofft, von einem Einbruch im operativen Geschäft kann aber ebenfalls keine Rede sein. ## KI spart bei Zalando plötzlich richtig viel Zeit und Geld Ein Bereich, der bei den Zahlen etwas untergehen könnte, ist die Entwicklung rund um künstliche Intelligenz. Zalando versucht KI mittlerweile nicht mehr nur für Produktempfehlungen einzusetzen, sondern direkt bei der Erstellung von Mode-Content. Die Plattform SCAYLE STUDIOS wurde erst vor wenigen Monaten gestartet und wird inzwischen bereits von mehr als 100 Marken genutzt. Laut Zalando lässt sich damit die Produktionszeit für digitalen Fashion-Content um mehr als 95% reduzieren, während die Kosten um rund 90% sinken können. Das klingt erstmal nach einer netten Zusatzfunktion, kann für Zalando aber ziemlich spannend werden. Wenn Marken Produktbilder und andere Inhalte deutlich günstiger erstellen können und dafür die Technologie von Zalando beziehungsweise SCAYLE nutzen, entsteht daraus ein Geschäft, das mit dem klassischen Onlinehandel nur noch teilweise etwas zu tun hat. Diese Entwicklung dürfte man in den kommenden Quartalen weiter beobachten müssen. Das B2B-Geschäft wächst bereits deutlich schneller als der klassische Handel und bringt gleichzeitig höhere Margen mit. ## Analysten sehen deutlich höhere Kurse Nach dem heftigen Kursrutsch haben viele Analysten ihre positive Einschätzung erstaunlicherweise nicht über Bord geworfen. Bei einem aktuellen Kurs von rund 23 € liegt das durchschnittliche Kursziel von 21 erfassten Analysten bei etwa 35,60 €. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern sind allerdings ziemlich groß. Berenberg sieht die Zalando-Aktie bei 53 €, Goldman Sachs bei 44 €. Deutsche Bank, UBS und Jefferies kommen jeweils auf 35 €, während JPMorgan 32 € und RBC 28 € ansetzen. Bernstein ist mit 25 € deutlich vorsichtiger. Diese große Spanne zeigt ziemlich gut, worüber der Markt momentan streitet. Wenn Zalando die ABOUT-YOU-Synergien hebt, das margenstärkere B2B-Geschäft weiter wächst und der Konsum irgendwann wieder anzieht, könnte der aktuelle Kurs ziemlich günstig aussehen. Bleibt das Wachstum im Kerngeschäft dagegen länger schwach, waren die enttäuschten Reaktionen nach den Quartalszahlen vielleicht doch nicht so übertrieben. Bei Zalando läuft momentan nicht alles rund und nach den Erwartungen vor den Quartalszahlen war die Enttäuschung durchaus nachvollziehbar. Ein Kursverlust von zeitweise 18% ist trotzdem eine Hausnummer. Das B2B-Geschäft wächst kräftig, ABOUT YOU bringt erste Synergien und beim Gewinn sieht das Management weiterhin keinen Grund für größere Sorgen. Nun muss Zalando in den nächsten Quartalen zeigen, dass aus diesen Punkten auch wieder mehr Wachstum im Gesamtkonzern entsteht. Die Analysten trauen der Aktie jedenfalls weiterhin deutlich höhere Kurse zu. ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 5,76 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Zalando, Zalando-Aktie --- ### [Gerresheimer-Aktie: Ist ein Kursziel von 40 € gerechtfertigt?](https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-ist-ein-kursziel-von-40-e-gerechtfertigt/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Gerresheimer-Aktie konnte sich nach dem starken Kursverlust seit September vergangenen Jahres zuletzt deutlich erholen. Zuletzt bewegte sich das Papier jedoch orientierungslos in einer Handelsspanne zwischen 25 und 29 €. Am Mittwoch notiert die Aktie aktuell bei 25,60 €. Damit stellt sich die Frage: Wie geht es jetzt weiter? ## Interims-CEO verlässt das Unternehmen vorzeitig Als Gerresheimer Ende 2025 in eine schwierige Situation geriet, wurde Uwe Röhrhoff zum Interims-CEO bestellt. Sein Vertrag war ursprünglich bis Oktober 2026 vorgesehen. Am 25. August beendete er seine Tätigkeit jedoch aus persönlichen Gründen vorzeitig. Der Aufsichtsrat dankte Röhrhoff für die von ihm eingeleiteten Maßnahmen und seinen Beitrag zur Stabilisierung des Unternehmens. Seine Aufgaben übernehmen vorerst CFO Wolf Lehmann sowie Vorstandsmitglied Achim Schalk. Entscheidend ist nun, wer künftig die Führung des Unternehmens übernimmt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Gerresheimer&stockidentifier=symbol%3AGXI) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Verkauf von Geschäftseinheiten verbessert Finanzlage Ein wichtiger Baustein zur Stabilisierung der finanziellen Situation ist der Verkauf zweier Geschäftsbereiche. Gerresheimer hat die US-Tochter Centor sowie das globale Geschäft mit Primary Packaging für insgesamt 1,5 Milliarden € an den Finanzinvestor Apex Partners verkauft. Der Verkauf der US-Tochter soll noch im Jahr 2026 abgeschlossen werden. Der Abschluss der zweiten Transaktion wird laut Unternehmensangaben voraussichtlich im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erfolgen. Mit den Verkaufserlösen soll unter anderem ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 870 Millionen € zurückgezahlt werden. Damit ist ein wesentlicher Teil der finanziellen Belastungen abgesichert. ## Vertrauen kehrt langsam zurück Vertrauen ist an der Börse häufig ein entscheidender Kurstreiber. Genau dieses Vertrauen hatte Gerresheimer in den vergangenen Monaten weitgehend verloren. Auslöser waren bilanzielle Unregelmäßigkeiten, die schließlich auch Untersuchungen der BaFin nach sich zogen. Besonders belastend war die Verzögerung bei der Veröffentlichung des testierten Jahresabschlusses. Die damit verbundene Unsicherheit setzte die Aktie erheblich unter Druck. Mittlerweile hat sich die Situation deutlich stabilisiert. Mit der Vorlage des testierten Jahresabschlusses konnte Gerresheimer einen wichtigen Unsicherheitsfaktor beseitigen. Die anschließende Kurserholung zeigt, dass Investoren dem Unternehmen und dem neuen Management zunehmend wieder Vertrauen entgegenbringen. ## Bewertung Dass Interims-CEO Uwe Röhrhoff das Unternehmen vorzeitig verlässt, sehe ich nicht als entscheidendes Problem. Seine zentrale Aufgabe bestand in der Bewältigung der Krise und der Stabilisierung des Unternehmens. Diese Phase ist weitgehend abgeschlossen. Nun kommt es darauf an, eine dauerhafte Führungslösung zu finden. Wichtiger für die weitere Entwicklung ist die verbesserte Finanzlage. Durch den Verkauf der beiden Geschäftseinheiten verfügt Gerresheimer über deutlich mehr finanziellen Spielraum. Belastend wirken allerdings weiterhin die relativ hohen Shortpositionen. Insgesamt sollen sich diese auf rund 6,5% belaufen. Während die meisten Shortseller ihre Positionen zuletzt reduziert haben, erhöhte DE Shaw & Co. seine Position auf 1,64%. Mit der Veröffentlichung des nächsten Quartalsberichts dürfte sich zudem besser beurteilen lassen, wie sich das operative Geschäft tatsächlich entwickelt. Bis das verlorene Vertrauen wieder vollkommen vorhanden ist, dürfte es noch eine Weile dauern. Somit kann es immer wieder zur Kursrückgängen kommen. Aus meiner Sicht ist das Schlimmste bei Gerresheimer überstanden. Die finanzielle Situation hat sich durch die geplanten Verkäufe deutlich stabilisiert, und mit dem testierten Jahresabschluss wurde ein wichtiger Unsicherheitsfaktor beseitigt. Sollte sich nun auch die operative Ertragslage wieder verbessern, wären dies gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Kurserholung. Auf dem aktuellen Kursniveau sehe ich daher weiterhin interessante Einstiegschancen. Mittelfristig halte ich Kurse von 40 € für realistisch. Das würde vom aktuellen Niveau einem deutlichen Aufwärtspotenzial entsprechen. Diesen Optimismus teilt auch JP Morgan mit einem Kursziel von 46 €. Allerdings gibt es unter den Analysten auch deutlich vorsichtigere Einschätzungen. **Du bist an Dividenden interessiert:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ℹ️ Gerresheimer in Kürze - Die Gerresheimer AG (WKN: A0LD6E) stellt Spezialprodukte in den Bereichen Glas und Kunststoff insbesondere für die Pharma- sowie Healthcare-Industrie her und gilt als weltweit führender Schlüssellieferant für diese Branchen. Die Produkte reichen vom Insulin-Pen bis zu Ampullen, aber auch schnöde Parfümflakons gehören zum Portfolio. - Der Hauptsitz ist in Düsseldorf, daneben ist der Konzern weltweit mit Standorten in Europa, Asien und Amerika vertreten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 883 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Volatus-Aktie vor dem großen Durchbruch im Drohnengeschäft?](https://www.sharedeals.de/volatus-aktie-vor-dem-grossen-durchbruch-im-drohnengeschaeft/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Volatus hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Neue Produktionskapazitäten, eigene KI-Technologie und immer mehr Geschäft mit Regierungen und dem Verteidigungssektor sollen aus dem Unternehmen deutlich mehr machen als einen klassischen Drohnenanbieter. Die jüngsten Zahlen zeigen erste Fortschritte, allerdings gibt es auch noch eine Seite, die Anleger nicht ausblenden sollten. ## Die Umsätze ziehen wieder deutlich an Im zweiten Quartal erzielte Volatus einen Umsatz von rund 8,4 Millionen CA$. Gegenüber dem ersten Quartal entspricht das einem Anstieg von knapp 50%. Bei den Dienstleistungen ging es innerhalb eines Quartals sogar um 59% nach oben, während das Geschäft mit Equipment um 38% zulegte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sieht die Sache allerdings erstmal weniger schön aus. Damals kamen noch knapp 10,6 Millionen CA$ zusammen. Hinter dem Rückgang steckt unter anderem ein Defence-Auftrag mit erwarteten Umsätzen von rund 2,6 Millionen CA$, dessen Auslieferung sich aufgrund von Problemen in der Lieferkette verschoben hat. Volatus rechnet weiterhin damit, den Auftrag im Laufe des Jahres vollständig abzuwickeln. Das macht die Zahlen ein Stück weit schwerer zu lesen. Auf Jahressicht steht zwar ein Rückgang, schaut man aber auf die Entwicklung innerhalb des laufenden Jahres, kommt wieder deutlich mehr Bewegung ins Geschäft. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volatus&stockidentifier=symbol%3AABB) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Volatus baut sich gerade ein neues Geschäft auf Noch spannender als der reine Umsatz ist momentan fast die Frage, was Volatus aus dem Unternehmen machen möchte. Im Juni wurde am Flughafen Montreal-Mirabel eine neue 53.000 Quadratfuß große Produktions- und Integrationsanlage eröffnet. Dort sollen künftig autonome Systeme für den kanadischen und verbündeten Verteidigungsmarkt entwickelt und produziert werden. Volatus möchte damit immer weniger nur Betreiber und Dienstleister sein, sondern einen größeren Teil der Wertschöpfung selbst abdecken. Dazu passt auch V-Cortex, ein eigener KI-basierter Flight Controller samt Autonomie-Betriebssystem, den Volatus im Mai vorgestellt hat. Mit SKYDRA gibt es außerdem eine eigene Softwareplattform zur Drohnenabwehr. Hardware, Software, Produktion und Dienstleistungen sollen also immer stärker aus einer Hand kommen. Und aus Anlegersicht liegt darin wahrscheinlich die spannendste Wette. Gelingt dieser Umbau, wäre Volatus irgendwann deutlich weniger von einzelnen Drohnenverkäufen abhängig und könnte stärker über wiederkehrende Software- und Serviceumsätze verdienen. ## Das Defence-Geschäft wird immer wichtiger Auch bei den Partnerschaften merkt man ziemlich schnell, wohin die Reise gehen soll. Erst Anfang August schloss Volatus eine Kooperation mit Kraus Hamdani Aerospace. Gemeinsam sollen autonome Systeme für dauerhafte Aufklärung und Kommunikation in Kanada aufgebaut werden. Das Ganze beginnt beim Einsatz gegen Waldbrände, soll später aber auch für Katastrophenschutz, Einsätze in der Arktis und Verteidigung genutzt werden. Nur einen Tag zuvor wurde bereits eine Partnerschaft mit Singular Aircraft angekündigt. Hier geht es um autonome Heavy-Lift-Flugzeuge, die unter anderem große Mengen Wasser bei Waldbränden transportieren können. Dazu kommen bereits Aufträge aus dem NATO-Umfeld. Volatus erhielt 2026 unter anderem einen Vertrag für die Ausbildung von Drohnenpiloten und einen mehrjährigen Trainingsauftrag eines Ministeriums eines NATO-verbündeten Staates mit einem möglichen Gesamtvolumen von rund 2,1 Millionen CA$. Damit wird langsam klar, warum das Management gerade so viel Geld in diesen Bereich steckt. Drohnen und autonome Systeme werden für westliche Verteidigungsbudgets immer wichtiger und Volatus versucht sich frühzeitig als kanadischer Anbieter zu positionieren. ## Einen Haken haben die Zahlen trotzdem Bei all den neuen Projekten verdient Volatus momentan noch kein Geld. Im zweiten Quartal stand beim bereinigten EBITDA ein Verlust von rund 4,35 Millionen CA$. Im gesamten ersten Halbjahr belief sich der Nettoverlust sogar auf rund 14,1 Millionen CA$. Die Betriebskosten sind gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um fast 50% gestiegen. Ein großer Teil davon hängt mit dem Aufbau des Defence-Geschäfts, der neuen Mirabel-Anlage und der Entwicklung eigener Technologie zusammen. Das kann sich später auszahlen, muss es aber eben auch erstmal. Zumindest finanziell hat Volatus dafür momentan ordentlich Luft. Ende Juni lagen 59,2 Millionen CA$ Cash in der Bilanz und das Working Capital erreichte mit 63,8 Millionen CA$ den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte. Damit muss das Unternehmen nicht sofort profitabel werden, um seine Strategie weiterzuverfolgen. Für Aktionäre bleibt aber wichtig, dass aus den ganzen Investitionen irgendwann auch größere Aufträge und steigende Margen entstehen. Bei Volatus passiert gerade ziemlich viel auf einmal. Der Umsatz zieht gegenüber dem ersten Quartal wieder kräftig an, die neue Fabrik steht und mit eigenen KI- und Defence-Produkten versucht das Unternehmen, deutlich weiter nach oben in der Wertschöpfungskette zu kommen. Jetzt müssen aus den vielen Partnerschaften und Projekten aber auch größere Umsätze werden. Finanziell hat Volatus dafür erstmal genügend Luft, profitabel ist das Unternehmen allerdings noch lange nicht. ## ℹ️ Volatus Aerospace in Kürze - Volatus Aerospace (WKN: A2JEQU) ist ein kanadischer Hersteller von Drohnen für den zivilen und militärischen Bereich. - Der Hauptsitz befindet sich im kanadischen Vaughan. - Die Hauptbörse ist an der kanadischen TSX Venture Exchange, die Aktie ist auch über Tradegate in Deutschland handelbar. Hier wird sie aktuell mit knapp 370 Millionen CA$ bewertet. **Kategorien:** Small Caps **Schlagwörter:** Volatus, Volatus-Aktie --- ### [SpaceX-Aktie: Was Elon Musk hier plant ist kaum zu glauben](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-was-elon-musk-hier-plant-ist-kaum-zu-glauben/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SpaceX werden die Pläne nicht gerade kleiner. Erst Anfang August hat das Unternehmen mit seinen Quartalszahlen gezeigt, wie schnell Starlink und das neue KI-Geschäft mittlerweile wachsen. Jetzt folgt schon das nächste Projekt und diesmal geht es um eine Summe, bei der selbst für SpaceX-Verhältnisse erstmal schlucken muss. ## SpaceX baut einen Weltraumbahnhof für 100 Milliarden Dollar SpaceX will in Louisiana einen neuen Weltraumbahnhof bauen und dafür 100 Milliarden US$ investieren. Auf rund 125.000 Acres soll mit der „Starbase Louisiana“ der bislang größte Standort des Unternehmens entstehen. Der Baubeginn ist für 2027 geplant und bereits 2029 soll dort das erste Starship abheben. Ein paar zusätzliche Startrampen reichen für das, was SpaceX dort vorhat, allerdings nicht aus. Geplant ist vielmehr eine Art eigene kleine Stadt für das Starship-Programm. Auf dem Gelände sollen Treibstoff produziert und Strom erzeugt werden, dazu kommen Anlagen für die Verarbeitung der Raketen, ein Tiefwasserhafen und sogar ein eigener Flughafen. Langfristig sollen von Louisiana aus Tausende Starship-Flüge pro Jahr möglich werden. Das klingt erstmal völlig verrückt, passt aber ziemlich gut zu dem, was Elon Musk in den kommenden Jahren mit SpaceX vorhat. Starship soll schließlich nicht nur Menschen zum Mond und irgendwann zum Mars bringen, sondern auch immer größere Mengen an Satelliten in den Orbit transportieren. Und damit wird langsam auch klar, warum SpaceX überhaupt einen Weltraumbahnhof in dieser Größenordnung braucht. ## Starlink ist längst zu einem Milliardengeschäft geworden Das Geld für solche Projekte kommt mittlerweile zu einem großen Teil aus Geschäften, die vor einigen Jahren selbst noch Zukunftsmusik waren. SpaceX setzte im zweiten Quartal 7,8 Milliarden US$ um und damit rund 92% mehr als ein Jahr zuvor. Allein der Bereich Connectivity, zu dem Starlink gehört, brachte rund 4,3 Milliarden US$ ein. Die Zahl der Starlink-Kunden hat sich innerhalb eines Jahres von 6 auf rund 12 Millionen verdoppelt. Dazu wächst bei SpaceX mittlerweile noch ein zweites Geschäft ziemlich schnell. Mit der Bereitstellung von Rechenleistung erzielte die KI-Sparte im vergangenen Quartal bereits 2,6 Milliarden US$ Umsatz. Ein Jahr zuvor spielte dieser Bereich noch eine deutlich kleinere Rolle. Damit verändert sich auch die Geschichte hinter SpaceX immer mehr. Raketen bleiben natürlich das Fundament, doch mit Starlink und dem KI-Geschäft entstehen daneben Geschäftsbereiche, die selbst Milliardenumsätze liefern können. Unter dem Strich schrieb SpaceX im zweiten Quartal allerdings weiterhin einen Verlust von 541 Millionen US$. Ein Jahr zuvor waren es noch etwas mehr als eine Milliarde US$ gewesen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ohne Starship funktionieren die großen Pläne kaum An dieser Stelle kommt Starship wieder ins Spiel. Für die nächsten Generationen der Starlink-Satelliten braucht SpaceX deutlich mehr Transportkapazität und langfristig soll die Rakete vollständig wiederverwendbar werden. Je häufiger dieselbe Hardware erneut eingesetzt werden kann, desto günstiger könnte jeder einzelne Flug werden. Beim 13. Testflug im Juli gelang dabei ein wichtiger Schritt. Erstmals setzte Starship 20 Starlink-V3-Satelliten aus und das Raumschiff selbst überstand den Flug bis zur kontrollierten Wasserung im Indischen Ozean. Beim Super-Heavy-Booster lief dagegen noch nicht alles nach Plan. Beim Landemanöver zündeten nur fünf der vorgesehenen 13 Triebwerke. Daran sieht man aber auch, wo SpaceX momentan steht. Starship funktioniert bereits weit genug, um echte Nutzlasten ins All zu bringen, von einem komplett routinierten und vollständig wiederverwendbaren System ist man aber noch entfernt. Für die Bewertung der SpaceX-Aktie dürfte dieser Punkt in den kommenden Jahren ziemlich wichtig werden. Wenn Starship irgendwann tatsächlich in hoher Frequenz fliegen kann, würden nicht nur klassische Raketenstarts günstiger. SpaceX könnte damit auch den Ausbau seiner eigenen Geschäftsbereiche massiv beschleunigen. ## Musk denkt längst über Starlink hinaus Und hier werden die Pläne noch einmal eine Nummer größer. SpaceX möchte künftig nicht nur Internet-Satelliten ins All bringen, sondern arbeitet auch an orbitaler Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Für solche Pläne wären riesige Mengen an Satelliten notwendig und dafür braucht es wiederum Starship und deutlich mehr Startkapazität. Der neue Standort in Louisiana soll laut SpaceX neben Starship-Missionen auch die geplante Satelliteninfrastruktur für KI unterstützen. Plötzlich hängen also mehrere Teile der SpaceX-Geschichte zusammen. Starlink bringt immer mehr Geld rein, Starship soll die Kosten für den Transport ins All drücken und neue Startanlagen sollen dafür sorgen, dass deutlich häufiger geflogen werden kann. Daraus könnten später wiederum ganz neue Geschäftsbereiche entstehen. Auf dem Papier klingt das ziemlich stark. SpaceX muss diese Pläne aber erstmal umsetzen und da liegt auch das Risiko. Ein 100-Milliarden-US$-Projekt ist eine gewaltige Investition und bei Starship gibt es technisch weiterhin einiges zu lösen. Hinzu kommen Genehmigungen und mögliche Umweltauflagen rund um den neuen Standort. Bei SpaceX geht es mittlerweile um deutlich mehr als Raketenstarts. Starlink wächst kräftig, das KI-Geschäft bringt bereits Milliarden ein und mit Starship soll die Grundlage für die nächste Ausbaustufe geschaffen werden. Der neue Weltraumbahnhof für 100 Milliarden US$ zeigt ziemlich deutlich, welche Dimensionen Musk mittlerweile im Kopf hat. Jetzt muss SpaceX allerdings beweisen, dass Starship irgendwann auch zuverlässig und oft genug fliegt, damit aus diesen gewaltigen Plänen ein ebenso großes Geschäft werden kann. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,85 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Kurs, SpaceX-Prognose --- ### [Evotec-Aktie: Wo könnte sie einen Boden finden?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-wo-koennte-sie-einen-boden-finden/) **Published:** Januar 17, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die [Evotec-Aktie](/aktie/evotec) (WKN: 566480) befindet sich im freien Fall. Am Dienstag ist sie mit einem satten Minus von 8,32% aus dem Handel gegangen. Offenbar sind Anleger so verunsichert durch die Vorfälle um Ex-CEO Lanthaler, dass sie den Verkaufsknopf drücken. Zudem ist das Papier ein gefundenes Fressen für Shortseller. Die große Frage lautet jetzt: Wo könnte die Aktie einen Boden finden? ## ℹ️ Evotec vorgestellt Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. Das Unternehmen wird an der Börse mit 2,69 Milliarden € bewertet. ## Konsequenzen drohen Harte Zeiten für Evotec-Aktionäre: Ausgerechnet jetzt, wo sich der DAX und die US-Märkte in einer Korrekturphase befinden, belasten auch noch fragwürdige Insider-Geschäfte des ehemaligen Chefs die Aktie zusätzlich. Das manager magazin hatte diese „[pikanten Details](https://www.sharedeals.de/evotec-neue-insider-vorwuerfe-wackelt-die-aktie/)“ ans Licht gezerrt. Die Redaktion von sharedeals.de hat dann am Dienstag exklusiv in [diesem Beitrag](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-droht-seitens-der-sec-die-hoechststrafe/) aufgezeigt, welche Konsequenzen dem Unternehmen und seinen Anteilseignern drohen könnten, vor allem in den USA. Im schlimmsten Fall könnte es theoretisch sogar durch die US-Börsenaufseher von der SEC zu einem Delisting der Aktie in den USA kommen, was allerdings praktisch noch nie vorgekommen ist. Allerdings wären bereits mögliche Millionenstrafen schlimm genug. ## Das sagt ein Biotech-Experte Biotech-Experte [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/), Chefanalyst des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/), betrachtet die ganze Angelegenheit gleichwohl recht gelassen. „Bisschen Unruhe, aber was sollte das schon groß für Auswirkungen für Evotec haben?“, ließ er die NBC-Mitglieder im Chatraum des Clubs wissen. Seine dezidierte Einschätzung zum Unternehmen und zur Aktie hatten die NBCler bereits zuvor bekommen. Wie immer in glasklarer Weise, obwohl es sich bei dem Unternehmen und seinen zahlreichen Partnerschaften um ein ziemlich komplexes Konstrukt handelt. ## Anleger fachsimpeln im Live Chat Im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de, wo sich täglich Tausende Anleger tummeln und ihr Wissen untereinander austauschen, wurde am Dienstag auch fleißig über die Evotec-Aktie gefachsimpelt. Mancher zog schon einen Vergleich zum Wirecard-Skandal, das dürfte allerdings dann doch weit hergeholt sein, immerhin ging es bei Wirecard um einen Betrug im großen Stil in Bezug auf die Umsätze und Gewinne. ### **Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen** ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/08/LP-mockup2D-gratisreport.png "LP-mockup2D-gratisreport") - **Hidden Champion #1:** Diese stark unterbewerte Cashcow bringt **Kursverdopplerpotenzial** und **+6,9% Dividendenrendite** mit! - **Hidden Champion #2:** Dieser **schlafende Riese** ist erwacht und kann Dir kurzfristig **bis zu** **+25% ins Depot** pumpen! - **Hidden Champion #3:** DIE **Nebenwert-Rakete** ist ein Star, der für Dich **stolze +81,50% Kurspotenzial** mitbringt! [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Was sagt der Chart? Die charttechnischen Aussichten des Titels verheißen leider nichts Gutes. Er befindet sich logischerweise im Abwärtstrend. Im frühen Handel bei Tradegate geht es am Mittwoch bereits weiter nach unten, aktuell notiert die Aktie bei 15,01 €. Da sie bereits am Dienstag die wichtige Marke von 15 € nach unten durchbrochen hat, steht jetzt wohl als Nächstes ein erneuter Test des 52-Wochen-Tiefs bei 14,78 € an. Sollte auch dieser Widerstand durchbrochen werden, könnte es weiter abwärts gehen bis zum Tief aus dem Dezember 2022 bei rund 14,50 €. Danach müsste man seinen Blick schon fast auf die Marken von 13 € und 12 € richten. Aus operativer Sicht gibt es für Anleger aktuell keinen Anlass zur Sorge. Das Biotech-Unternehmen verfügt über ein großes Partnerschafts-Netzwerk und erhält hier immer wieder hohe Summen. Zuletzt gab es eine millionenschwere Meilensteinzahlung von Pharma-Riese Bristol Myers Squibb. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die durchschnittlichen Gewinne der Hamburger in den vergangenen Jahren trotz Umsatzsteigerungen recht bescheiden ausgefallen sind. 2022 stand sogar eine negative Umsatzrendite zu Buche. Fundamental günstig ist die Aktie also keinesfalls. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als Erstes erfahren und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. [![sharedeals.de NBC Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Bildschirmfoto-2024-01-15-um-13.30.26-1.png)](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)Die NBC-Performance der vergangenen 5 Jahre sucht in der deutschen Börsenlandschaft ihresgleichen. Das bestätigen auch zahlreiche Kunden-Rezensionen. Dass man in dem Sektor derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten eindrucksvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [CRISPR Therapeutics-Aktie: Neuer Rückenwind?](https://www.sharedeals.de/crispr-therapeutics-aktie-neuer-rueckenwind/) **Published:** Januar 17, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Bei der [CRISPR Therapeutics-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=CRISPR%20Therapeutics) (WKN: A2AT0Z) gab es in den beiden letzten Monaten relativ wenig Bewegung. Hat diese Nachricht das Zeug dazu, dem Biotech-Papier einen neuen Boost zu geben? ## ℹ️ CRISPR Therapeutics vorgestellt Die CRISPR Therapeutics AG mit Sitz in der Schweiz verändert durch den Einsatz von Genscheren gezielt menschliche DNA, um dadurch Krankheiten zu verhindern. Das Biotech-Unternehmen wurde 2013 gegründet, unter anderem durch die spätere Chemienobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier, die maßgeblich an der Entwicklung der CRISPR-Genschere mitwirkte. CRISPR Therapeutics hat mehrere Medikamente in Entwicklung. Ein Wirkstoff zur Behandlung der seltenen Blutkrankheiten Beta-Thalassämie und Sichelzellanämie wurde bereits in mehreren Ländern zugelassen. Das an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete Unternehmen ist mir ca. 5 Milliarden US$ bewertet. ## Eine überraschend Neuigkeit Es sind überraschende [Neuigkeiten](https://ir.crisprtx.com/news-releases/news-release-details/crispr-therapeutics-announces-us-food-and-drug-administration), die CRISPR Therapeutics gestern von der US-Arzneimittelbehörde FDA bekam. Nachdem das Unternehmen gemeinsam mit seinem Partner Vertex Pharmaceuticals im November für seine Casgevy-Therapie die Zulassung der FDA für die Behandlung von Sichelzellanämie bekommen hatte, gab die Behörde nun auch grünes Licht für die Anwendung bei der sogenannten Beta-Thalassämie für Patienten über zwölf Jahre. Bei der Beta-Thalassämie handelt es sich um eine angeborene, chronische Erkrankung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), die Betroffene ihr ganzes Leben begleitet und mit zahlreichen Symptomen verbunden sein kann, die eine starke Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Die große Überraschung liegt im Zeitpunkt der Zulassung. Ursprünglich wurde der Prüftermin durch die FDA auf den 30. März festgesetzt. ## Im Seitwärtstrend Nach ihrem großen Kurssprung Ende Oktober/Anfang November ging die CRISPR Therapeutics-Aktie in einen Seitwärtstrend über. Seit Mitte November bewegt sich der Biotech-Wert in einem Kursband zwischen ca. 60 und 70 US$. Das 12-Monatshoch bei 72 US$ vom November konnte die Aktie bis dato nicht mehr knacken. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Kurzfristig nein, langfristig ja Ich gehe nicht davon aus, dass die Zulassung von Casgevy für diese neue Indikation den Kurs der CRISPR Therapeutics-Aktie stark beeinflussen wird. Zu gering ist das wirtschaftliche Potenzial in diesem Bereich. Der CRISPR Partner Vertex geht von etwa 5.000 Beta-Thalassämie-Betroffenen in Europa und den USA aus. Zudem wurde die Zulassung bereits erwartet und demnach in den Aktienkurs eingepreist. Trotzdem ist es eine sehr wichtige Nachricht für das Image von CRISPR Therapeutics. Jede weitere Zulassung macht das Unternehmen zu einem ernstzunehmenderen Player auf dem Biotech-Markt. Ich bin nach wie vor bullish in Bezug auf die CRISPR Therapeutics-Aktie eingestellt. Die Genscheren-Technologie des Unternehmens steckt erst in den Kinderschuhen, weshalb ich davon ausgehe, dass in den kommenden Jahren zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten entwickelt werden. CRISPR Therapeutics wird meiner Meinung nach die Speerspitze dieser Technologie darstellen. ## 💬 CRISPR Therapeutics-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** CRISPR Therapeutics --- ### [Evotec-Aktie im Aufwind: Darum sind Experten optimistisch](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-im-aufwind-darum-sind-experten-optimistisch/) **Published:** Januar 18, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** Die [Evotec-Aktie](/aktie/evotec) (WKN: 566480) springt am Donnerstagmorgen nach einem positiven Analystenkommentar kräftig um +3% hoch. Die Finanzexperten des NBC haben ebenfalls gute Gründe, um möglichen Konsequenzen des verspätet gemeldeten Insider-Handels gelassen entgegenzusehen. ## ℹ️ Evotec vorgestellt - Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 3 Milliarden € bewertet. ## RBC hebt Evotec auf „Outperform“ Immer mehr Experten empfehlen die Evotec-Aktie nach ihrem Kurssturz zum Kauf. Auch RBC hat sich diesem Kreis angeschlossen. Die kanadische Bank hat das Papier des Wirkstoffentwicklers von „Sector Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft und ihr Kursziel auf 18,60 € belassen. Das Aufwärtspotenzial des MDAX-Titels für die nächsten zwölf Monate sieht das Geldhaus damit bei knapp +25%. Es gebe zwar Risiken hinsichtlich der operativen Gewinnziele für das laufende und das Folgejahr, schrieb RBC-Analyst Charles Weston in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Die aktuelle Bewertung aber berücksichtige diese Risiken zu stark und die schuldenfreie Bilanz des Unternehmens ermögliche Flexibilität. Im Klartext hält die Bank den jüngsten Abverkauf bei Evotec für übertrieben und empfiehlt das Papier daher zum Kauf, statt es neutral zu bewerten. ## Insider-Skandal: Konsequenzen drohen in erster Linie dem Ex-CEO Auch wenn die Evotec-Aktie nach dem positiven Analystenkommentar um knapp +3% auf über 15 € hochklettert, bleiben die Anleger vorerst verunsichert. Der [Vorwurf](https://www.sharedeals.de/evotec-neue-insider-vorwuerfe-wackelt-die-aktie/) steht im Raum, dass Ex-CEO Lanthaler sein Amt nicht aus persönlichen Gründen überraschend niedergelegt hat, sondern wegen verspätet gemeldeter und möglicherweise auch verbotener Insider-Geschäfte. Die sharedeals.de-Redaktion, die die Ungereimtheiten von Lanthalers Aktiendeals als erstes Medium enthüllt hat, hat auch zu den möglichen Konsequenzen möglicher Vergehen [recherchiert](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-droht-seitens-der-sec-die-hoechststrafe/). Kurz gesagt: Aufsichtsbehörden gehen bei schweren Verstößen beim Insider-Handel zwar rigoros vor. Im Extremfall können die US-Aufseher von der SEC sogar ein Delisting des Unternehmens veranlassen. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass sich die Strafen in aller Regel auf die Einzelpersonen beziehen, die verbotene Geschäfte getätigt haben. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## NBC-Experte glaubt ebenfalls auch, dass der Ausverkauf übertrieben war Wenn es um die Einschätzung von Biotech-Aktien geht, vertraut die sharedeals-Community vorbehaltlos dem Expertengremium des exklusiven No Brainer Clubs (NBC). NBC-Chefanalyst [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/) sieht den Wirbel um Lanthaler und seine Deals eher gelassen: „Bisschen Unruhe, aber was sollte das schon groß für Auswirkungen für Evotec haben?“. Entscheidend sei doch der operative Erfolg und die Tatsache, dass das Papier von den jüngsten Rallyes noch nicht profitieren konnte. Wenn keine weiteren Missstände zutage treten, ist der MDAX-Titel, der derzeit so niedrig bewertet ist wie zuletzt 2016, für Lion nun erst recht einen Kauf wert. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als erstes erfahren, und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. [![sharedeals.de NBC Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Bildschirmfoto-2024-01-15-um-13.30.26-1.png)](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)Die NBC-Performance der vergangenen 5 Jahre sucht in der deutschen Börsenlandschaft ihresgleichen. Das bestätigen auch zahlreiche Kunden-Rezensionen. Dass man in dem Sektor derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten eindruckvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Morphosys-Aktie: Was kommt noch aus der Wundertüte?](https://www.sharedeals.de/morphosys-aktie-was-kommt-noch-aus-der-wundertuete/) **Published:** Januar 19, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die [Morphosys-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/morphosys/) (WKN: 663200) sorgt durch wilde Kurssprünge für Gesprächsstoff. Am Freitag rauscht der Titel um fast -16% auf 32 € in die Tiefe, nachdem er von Montag bis Donnerstag um rund +40% von 30 € auf knapp 42 € zugelegt hatte. Wie kommen diese Kapriolen zustande? Und was kommt aus der Wundertüte noch heraus? ## ℹ️ Morphosys vorgestellt - Morphosys mit Sitz in Planegg bei München wurde 1992 gegründet. - Das Biopharma-Unternehmen erforscht und entwickelt Wirkstoffe zur Behandlung von Krebs. - Es ist im SDAX und TecDAX gelistet und derzeit an der Börse mit 1,25 Milliarden € bewertet. ## Auf dem falschen Fuß erwischt Auch am Freitag suchen Anleger vergeblich nach Nachrichten, die den Kursrutsch der Morphosys-Aktie erklären könnten. Es gibt schlicht keine. Anfang der Woche hatte der Titel eine beeindruckende Rallye gestartet, deren Hintergründe wir in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/morphosys-aktie-15-was-geht-da-ab/) beleuchtet haben. Diese ist zur Stunde fast schon wieder Makulatur. Viele Anleger dürften damit auf dem falschen Fuß erwischt worden sein. Ganz offensichtlich ist die Morphosys-Aktie seit längerer Zeit zum Spielball von großen Spekulanten geworden. Jene Shortseller treiben das Papier erst mit Leerverkäufen in den Keller, um dann kurz darauf mit Rückkäufen ihre Profite zu sichern. ## Leerverkäufer am Werk So listet der [Bundesanzeiger](https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/nlp?2) aktuell drei große Short-Positionen auf mit Netto-Leerverkaufspositionen von insgesamt über 4%. Darunter befinden sich bekannte Spekulanten wie Marshall Wace und Citadel Advisors. Insgesamt sollen nach [diesen Angaben](https://www.stockstreet.de/boersen-tools/short-positionen-detektor#:~:text=Das%20B%C3%B6rsen%2DTool%20%E2%80%9EShort%2D,Short%2DPositionen%20einzelner%20Investoren%20auf.) Stand heute sogar 5,15% der ausstehenden Aktien leerverkauft sein. Demzufolge steigen die Short-Positionen aktuell wieder an. Wer als Normalanleger hier kassieren will, muss erstens Nerven wie Drahtseile und zweitens sehr viel Glück haben. Denn die Aktionen der großen Shortseller sind schlicht unvorhersehbar. ## Pelabresib-Zulassung entscheidend Ernsthafte (Biotech-)Investoren sind daher wohl besser damit beraten, sich auf die fundamentalen Daten zu fokussieren. Hier steht ein entscheidendes Event an, nämlich die Entscheidung der Zulassungsbehörden in den USA und in Europa, ob der Medikamentenkandidat Pelabresib zur Behandlung der Myelofibrose zugelassen wird. Der entsprechende Zulassungsantrag seitens Morphosys soll im Sommer gestellt werden. Angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen aktuell mit einem Börsenwert von 1,25 Milliarden € bedacht wird, dürfte klar sein, dass nach der rasanten Kursentwicklung des vergangenen Jahres mit mehr als +130% bereits ein Großteil des möglichen Potenzials bei einer Zulassung eingepreist ist. Das dürfte auch die Hauptmotivation der Shortseller sein, hier dauerhaft aktiv zu werden. ## Am Widerstand abgeprallt Charttechnisch hat die Morphosys-Aktie vergangenen Dienstag ein neues 12-Monatshoch erklommen, ist aber dann an der starken Widerstandszone von 40 bis 42 € abgeprallt und seitdem auf dem Rückzug. Aufgrund der extrem hohen Volatilität ist das Papier kaum einzuschätzen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Ab an die Seitenlinie Aus meiner Sicht kann man Anlegern nur empfehlen, sich an die Seitenlinie zu bewegen, wenn sie da nicht schon sind. Die wilden Kurssprünge lassen ein vernünftiges Investment derzeit einfach nicht zu. Da das Aufwärtspotenzial bereits ausgeschöpft scheint, könnten besonders Mutige sich den Leerverkäufen anschließen und selber einen Short wagen. Allerdings ist diese Spekulation natürlich hochriskant und sollte allenfalls mit kleinen Summen erfolgen. Wer ernsthaft im Biotech-Sektor investieren will, findet sorgfältig selektierte Top-Aktien mit ausgezeichneten Chance-Risiko-Verhältnissen im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). ## 💬 Morphosys-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** MorphoSys --- ### [BioNTech-Aktie: Wie gefährlich ist diese Klage?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-wie-gefaehrlich-ist-diese-klage/) **Published:** Januar 22, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** Aktionäre von [BioNTech](https://www.sharedeals.de/aktie/biontech/) (WKN: A2PSR2) hatten in den vergangenen beiden Jahren einige heftige Rückschläge zu verdauen. Eine US-Kanzlei findet, dass sich der Impfstoff-Hersteller dafür verantworten muss und startet eine Sammelklage. Ein aussichtsreiches Unterfangen? Und was bedeutet das für die langfristigen Aussichten der Aktie? ## ℹ️ BioNTech vorgestellt - BioNTech ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - Mit einem Börsenwert von 21,5 Milliarden € ist BioNTech eines der wertvollsten Biotech-Unternehmen Deutschlands. ## Sammelklage droht Ausgerechnet seitens der eigenen Aktionäre droht BioNTech nun juristischer Ärger. So hat die US-Anwaltskanzlei Kessler Topaz & Check am Wochenende [bekanntgegeben](https://www.businesswire.com/news/home/20240120650287/en/), dass sie gegen das Mainzer Unternehmen eine Sammelklage eingereicht hat. Der Vorwurf: Der Wirkstoffentwickler soll seit März 2022 mehrfach Informationen zurückgehalten oder Sachverhalte falsch dargestellt haben in Bezug auf geschäftliche Aussichten. Infolge der angeblich ausgelassenen oder irreführenden Angaben sollen Anleger des Impfstoff-Herstellers erhebliche Verluste erlitten haben ## Angebliches Fehlverhalten Die Kanzlei nennt in der Mitteilung eine Reihe von Beispielen für BioNTechs angebliches Fehlverhalten – beginnend mit dem Ende März 2022 vorgelegten Jahresbericht, der die anhaltenden Nachfrageaussichten für den Covid-19-Impfstoff des Unternehmens gepriesen haben soll. Es folgt eine Auflistung von Unternehmens-Updates, in denen die Mainzer von ihren bisherigen Finanz-Schätzungen zurückgerudert sind und somit Kursrückgänge ausgelöst haben sollen. - Nach Bekanntgabe der Halbjahreszahlen 2022 war die BioNTech-Aktie im darauffolgenden US-Handel um über -7,5% eingebrochen. Das Unternehmen hatte die Konsensschätzungen für Umsatz und Gewinn deutlich verfehlt. - Bei der Vorlage der Gesamtjahreszahlen gut ein halbes Jahr später prognostizierte das Management für 2023 Impfstoff-Umsätze von rund 5 Milliarden € und lang damit ebenfalls deutlich unter den Erwartungen der Wall Street (8 Milliarden €). Auch an diesem Tag gab das im Nasdaq notierte Papier deutlich nach (-3,58%). - Im vergangenen Oktober hatte BioNTech schließlich mitgeteilt, dass im Zusammenhang mit dem Covid-Impfstoff bis zu 0,9 Milliarden € an Abschreibungen auf Vorräte und andere Belastungen zu verbuchen wären. Auch diese Meldung kam für den Markt überraschend: Der Kursverlust in der folgenden Handels-Session betrug -6,38%. Anleger, die von den oben aufgeführten Kursverlusten betroffen waren, werden von der US-Kanzlei dazu aufgerufen, sich bis zum 12. März dieses Jahres an der Klage zu beteiligen. ## Eine aussichtsreiche Klage? Eher nein Aus meiner Sicht dürfte es äußerst schwer werden, BioNTech vor Gericht „betrügerische Falschdarstellungen“ nachweisen zu können. Daher rate ich Aktionären davon ab, sich an der Klage zu beteiligen. Im Biotech-Sektor haben sowohl Unternehmen also auch Investoren schließlich permanent mit überdurchschnittlichen Risiken zu rechnen. Das gilt insbesondere in seltenen Extremsituationen wie einer weltweiten Pandemie. So hat BioNTech auch seine teils enttäuschenden Finanzergebnisse immer auf die schwer vorhersehbare Entwicklung der Corona-Pandemie zurückgeführt. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Potenzial auf weiteren Multi-Blockbuster-Franchise Alles in allem halte ich die BioNTech-Aktie für attraktiv bewertet. Im Covid-Geschäft stecken weiterhin Milliarden. Das Unternehmen geht sogar davon aus, dass der Tiefpunkt erreicht ist und die Umsätze im kommenden Jahr wieder steigen. Hinzu kommen die Chancen, die in der Onkologie-Pipeline der Mainzer stecken. Insbesondere das INT-Programm in Zusammenarbeit mit Merck zur Entwicklung personalisierter Krebstherapien könnte die Tür zu einem weiteren Multi-Blockbuster-Franchise öffnen. ## 💬 BioNTech-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Im kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de bekommen Anleger nicht nur sofort alle Infos: Ein Top-Experte wird die Aussagen in Echtzeit analysieren. ## ℹ️ Evotec vorgestellt - Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 3 Milliarden € bewertet. ## Unternehmen nimmt endlich Stellung zu Insiderdeal-Affäre Der überraschende Rücktritt von Evotec-CEO Werner Lanthaler ist fast drei Wochen her, eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu den Insiderdeal-Vorwürfen längst überfällig. Am heutigen Montag ist es nun so weit: Am Morgen hat der Wirkstoffentwickler für 15 Uhr deutscher Zeit eine Telefonkonferenz (Audio-Webcast mit Präsentationsfolien) [angekündigt](https://www.eqs-news.com/news/corporate/evotec-se-einladung-zu-telefonkonferenz/1980595). Aufsichtsratschefin Iris Löw-Friedrich und der neue CEO Mario Polywka wollen darin ihre „Sichtweise“ schildern bezüglicher „ihrer Verpflichtung zur Einhaltung höchster Corporate Governance-Standards“ und ihres Engagements „für eine ausgewogene und transparente Kommunikation mit allen Marktteilnehmern“. Im weiteren Verlauf der Konferenz will Polywka auch die „jüngsten Entwicklungen auf dem Markt“ kommentieren und dann den Fokus auf das Geschäftliche lenken. Angekündigt sind Ausführungen des Vorstandschefs, warum er von der „Umsetzung der bestehenden Strategie“ und den eigenen Prognosen für 2023 und 2025 überzeugt ist. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Live-Analyse im Chat Die Evotec-Aktie hat bereits auf die Ankündigung der Webcasts empfindlich reagiert: Der MDAX-Titel legte am Montagvormittag in der Spitze um rund +3% zu und wird zurzeit mit einem Plus von 2,25% bei 14,50 € gehandelt. Am Nachmittag ist gegebenenfalls mit noch größeren Kursausschlägen zu rechnen. Daher wird sharedeals.de-Experte [Marco Messina](https://www.sharedeals.de/experten/marco-messina/) die Aussagen der Evotec-Bosse im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) in Echtzeit analysieren. Sharedealerinnen und Sharedealer bekommen als erste Anleger eine handfeste Einordnung, die Aufschluss gibt zu den Fragen: - Hat der Aufsichtsrat die Compliance-Prüfung jahrelang verschlafen? - Welche Konsequenzen hat das Unternehmen aus dem Insiderdeal-Debakel zu befürchten? - Erlebt die Evotec-Aktie einen weiteren Abverkauf oder eine kräftige Erholung? ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als erstes erfahren, und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. [![sharedeals.de NBC Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Bildschirmfoto-2024-01-15-um-13.30.26-1.png)](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)Die NBC-Performance der vergangenen 5 Jahre sucht in der deutschen Börsenlandschaft ihresgleichen. Das bestätigen auch zahlreiche Kunden-Rezensionen. Dass man in dem Sektor derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten eindrucksvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Evotec: SD-Anleger triumphieren nach Desaster-Call](https://www.sharedeals.de/evotec-sd-anleger-triumphieren-nach-desaster-call/) **Published:** Januar 22, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** [Evotec](/aktie/evotec) (WKN: 566480) liefert eine desolate Telefonkonferenz ab, aber sharedeals.de-User kümmert's nicht. Sie waren durch die Live-Analyse im SD-Chat bestens informiert, spekulierten dank „Hai“-Tipp dennoch bullisch und sahnten dadurch einen schönen Trading-Gewinn ab. ## ℹ️ Evotec vorgestellt - Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 3 Milliarden € bewertet. ## Business-as-usual-Präsentation, als wäre nichts gewesen Seit fast drei Wochen schon stehen gegen Evotec schwerwiegenden Insiderdeal-Vorwürfe im Raum. Wann würde das Management dazu endlich Stellung beziehen? Als das Unternehmen am Montagmorgen eine Telefonkonferenz anberaumt hatte, schien es, als würden Aufsichtsratschefin Iris Löw-Friedrich und Neu-CEO Mario Polywka endlich Tacheles sprechen wollen in Bezug auf die jahrelang verheimlichten und möglicherweise verbotenen Aktiengeschäfte des zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Werner Lanthaler. Doch weit gefehlt: In der nur wenige Minuten dauernden Präsentation wurde lediglich ein von Anwälten vorbereiteter Text zur EU Market Abuse Regulation vorgelesen. Kein Wörtchen zu den Vorwürfen gegen Lanthaler und den Aufsichtsrat, die schon viel zu lange schwer auf der Evotec-Aktie lasten. ## Keine Prognosen für 2024 Nach nicht einmal 5 Minuten an allgemeinen Phrasen ging CEO Polywka ungeniert zum Business-Update über, das ebenfalls unglücklich verlief. So bestätigte Evotec seine Guidance für 2023 und seinen Ausblick für 2025. Kein Tippfehler: Zum laufenden Jahr wollen sich die Unternehmenslenker erst auf dem Capital Markets Day am 10. Oktober äußern. Es hieß lediglich, dass die Marktaussichten freundlicher werden, auch was die Finanzierung der biopharmazeutischen Forschung und Entwicklung angeht. Für das Folgejahr strebt man derweil 1 Milliarde € Umsatz an, mit einem bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) von mindestens 300 Millionen €. ## Lanthaler bleibt doch nicht als Berater Die Analysten würden der Evotec-Chefetage doch sicher noch die ein oder andere klare Aussage zur Lanthaler-Affäre entlocken können? Weit gefehlt: Deutsche-Bank-Analysten fragten zwar wegen des Risikos einer strafrechtlichen Untersuchung durch die SEC nach. Die Antwort kann man jedoch auf ein lapidares „Bisher nicht“ zusammenfassen. Auch die Nachfragen der Bank of America zur Governance liefen mehr oder weniger ins Leere. Einziges Zugeständnis: In Hinblick auf eine weitere Zusammenarbeit mit Lanthaler haben es sich die Evotec-Entscheidungsträger offenbar anders überlegt. Anders als in der ursprünglichen Rücktrittsmeldung vom 3. Januar kommuniziert, gibt es nun keine Pläne mehr, den Ex-CEO als Berater oder in einer anderen Funktion einzubinden. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Das war nichts Alles in allem hat Evotec bei der Telefonkonferenz eine enttäuschende Darbietung hingelegt. Das ist das Fazit von sharedeals.de-Experte [Marco Messina](https://www.sharedeals.de/experten/marco-messina/), der das Event im Live Chat in Echtzeit analysiert hat. Da es dringend an der Zeit gewesen wäre, verlorenes Anlegervertrauen wiederherzustellen, hat sich der Wirkstoffentwickler laut Messina langfristig keinen Gefallen gemacht. ## Volltreffer-Tipp von Börsengott „Hai“ Den vielen Sharedealerinnen und Sharedealer, die den Tipps von SD-Starinvestor „Hai“ nacheifern, dürfte das jedoch egal sein. Sie sind ihrem Idol, das kürzlich im großen Stil in Evotec [investiert](https://www.sharedeals.de/evotec-mit-top-news-star-investor-steigt-heute-ein/) hat, gefolgt und haben schöne Trading-Gewinne erzielt. So ist die MDAX-Aktie nach dem mauen Analysten-Call am Nachmittag zeitweise um mehr als +7,5% auf über 15 € hochgeschossen. Wie hat „Hai“ das bloß wieder gewusst? Wenn Du mehr darüber erfahren willst, ist der erste Schritt eine völlig kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat). Dort werden regelmäßig kommende Kursraketen besprochen – insbesondere aus dem wieder sehr chancenreichen Biotech-Sektor. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als erstes erfahren, und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. [![sharedeals.de NBC Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Bildschirmfoto-2024-01-15-um-13.30.26-1.png)](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)Die NBC-Performance der vergangenen 5 Jahre sucht in der deutschen Börsenlandschaft ihresgleichen. Das bestätigen auch zahlreiche Kunden-Rezensionen. Dass man in dem Sektor derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten eindrucksvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Moderna-Aktie: Ganz schön viele Fragezeichen](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-ganz-schoen-viele-fragezeichen/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach ihrem gigantischen Kurssprung am vergangenen Mittwoch legt die Moderna-Aktie immer noch einen wilden Ritt aufs Parkett. Am Donnerstag sackte der Kurs des Biotech-Unternehmens um -24% ab. Am Freitag ging es wieder um +9% nach oben, am Montag um -4% nach unten und am gestrigen Mittwoch abermals um +14% nach oben. Warum kann sich die Börse nicht entscheiden, in welche Richtung sich der Kurs der Moderna-Aktie entwickeln wird? ## Zwei Hauptfragen Die Börse scheint dieser Tage in der Tat große Probleme damit zu haben, eine neue Bewertungsgrundlage für die Moderna-Aktie zu finden. Und diese Schwierigkeit hat einen guten Grund: Es ist völlig unklar, ob der Studienerfolg des mRNA-Impfstoffs gegen Melanome auch ein gewaltiger kommerzieller Erfolg wird. Derzeit beschäftigt sich die Börse diesbezüglich mit zwei Fragen: Kann der Erfolg dieser Impfstoffentwicklung auch rasch auf andere Krebsarten übertragen werden? Und werden die hohen Kosten der neuartigen Therapie einen Erfolg in der Praxis verhindern? Ich versuche, Antworten auf diese beiden Fragen zu finden. Ein wichtiger Tipp: Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen aufgrund der Moderna-Empfehlung aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Lässt sich der Erfolg wiederholen? Die Studienergebnisse von Moderna zum mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran autogene sind zweifellos ein historischer Erfolg. Erstmals gelang es einem Unternehmen über die neuartige Technologie einen wirksamen Impfstoff gegen eine Krebsart zu entwickeln. Aber es handelt sich eben nur um eine Krebsart. Der Erfolg in der Behandlung von Schwarzem Hautkreb heißt noch lange nicht, dass die mRNA-Plattform von Moderna auch zeitnah zu erfolgreichen Therapien bei anderen Krebsformen führen wird. Das Melanom eignet sich ungewöhnlich gut für eine mRNA-Therapie. Der Impfstoff von Moderna „analysiert“ den Tumor einer Patienten, wählt mehrere Dutzend Mutationen als Ziel aus und trainiert das menschliche Immunsystem, diese zu erkennen und zu bekämpfen. Diese Fülle an Mutation gibt dem Impfstoff mehr Ziele, weshalb die Chance einer erfolgreichen Immunantwort höher ist. Bei anderen Krebsarten dürfte das nicht so einfach werden. Viele von ihnen, wie beispielsweise Nierenkrebs haben weniger Mutationen, mit denen der Impfstoff „trainiert“ werden kann. Einige Krebsarten, darunter Blasenkrebs, haben eine stark unterdrückende Tumorumgebung und mache Krebsarten, wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, sind gänzlich resistent gegen immunbasierte Behandlungen. Die Ausweitung des Erfolgs bei Schwarzem Hautkrebs auf andere Krebsarten wird demnach alles andere als ein Kinderspiel für Moderna. Weitere zeitnahe Erfolge sind keineswegs garantiert. ## Und wer wird die Kosten tragen? Neben der medizintechnologischen Komponente stellt sich auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit der neuen Therapie. Traditionelle Krebsmedikamente werden in sehr großen Mengen hergestellt, was Pharmakonzernen große Skaleneffekte erlaubt. Beim mRNA-Impfstoff von Moderna ist das nicht der Fall. Er muss in einem aufwendigen Prozess personalisiert entwickelt werden. Ein Arzt entfernt zuerst einen Tumor des Patienten und schickt diesen an ein Labor, wo dessen Mutationen sequenziert werden. Diese dienen im Anschluss als Basis für die Entwicklung des personalisierten mRNA-Impfstoffs. Die Kosten für die Entwicklung des Moderna-Impfstoffs könnten sich deshalb durchaus auf einen sechsstelligen US$-Betrag belaufen. Manche Analysten gehen sogar davon aus, dass die Behandlung rund 300.000 US$ kosten wird. In den USA werden solch extrem teure Therapien oftmals von den Krankenkassen oder den Patienten selbst getragen. In Europa ist das hingegen nicht der Fall. Hier sind die Kassen deutlich preissensitiver und verlangen von Pharmaherstellern sehr hohe Wirksamkeitsnachweise, bevor sie sich an den Kosten einer Therapie beteiligen. Das könnte für Moderna auch zu einem politischen Problem werden. Die Regierung US-Präsident Trump verlangt seit geraumer Zeit, dass Pharmakonzerne ihre Medikamentenpreise in den USA auf das deutlich niedrigere Niveau im Ausland absenken. Das könnte in Zukunft massiv auf die Gewinnmargen von Pharmaunternehmen drücken. ## Charttechnische Analyse Eine ausführliche aktuelle [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-mit-686-wie-weit-geht-die-rallye/) findet ihr bei meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Die Latte liegt zu hoch Die Börse rätselt demnach über viele offene Fragen: Wann kommt der Merck-Moderna-Impfstoff überhaupt auf den Markt? Zu welchem Preis? Wie viel Geld wird Moderna damit verdienen? Und wird sich der Entwicklungserfolg rasch bei anderen Krebsarten wiederholen lassen? Ich glaube, dass die Börse momentan auf viele dieser Fragen eine zu positive Antwort gibt. Ja, der neue Moderna-Impfstoff wird zweifellos ein kommerzieller Erfolg werden. Fragt sich nur, wie groß. Moderna wird in den kommenden Monaten nachlegen müssen. Ich habe das Gefühl, dass die Erwartungshaltung des Marktes sehr hoch geworden ist — möglicherweise zu hoch. Sollte das Biotech-Unternehmen nicht zeitnah weitere Studienerfolge vermelden, wird die Euphorie über den ersten Erfolg meiner Meinung nach wieder abebben. Abschließend: Wirf mal einen Blick in unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog), in dem Dir unsere Biotech-Profis die besten Investment-Tipps für diese Branche geben. Ich rate Anlegern deshalb, momentan nicht in die Moderna-Aktie zu investieren. Das tun übrigens auch die meisten Banken. Ihrer Meinung nach war das Kursfeuerwerk vergangene Woche etwas zu viel des Guten. Die Latte für Moderna liegt nun extrem hoch. Ich fürchte, das Biotech-Unternehmen wird sie in naher Zukunft nicht überspringen können. ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personaliserte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 63 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Biotech-Favorit 2024: BioNTech, CureVac, 4SC oder MorphoSys?](https://www.sharedeals.de/biotech-favorit-2024-biontech-curevac-4sc-oder-morphosys/) **Published:** Januar 25, 2024 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Das noch junge Börsenjahr 2024 bietet außergewöhnliche Chancen – doch damit einhergehend auch Unsicherheiten im Zuge politischer und gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen. Im Biotech-Segement ist die Lage etwas spezieller: Hohe Volatilität aufgrund wichtiger Schlüsselereignisse, die riesige Kursausschläge in beide Richtungen bedeuten können, sorgen oftmals für eine Abkopplung vom Markt. Das gilt auch für die Aktien der deutschen Biotech-Firmen BioNTech, CureVac, 4SC oder MorphoSys. Die Strategie unserer Experten ist es, auf einen Anlagehorizont von maximal lediglich 12-24 Monaten zu schielen und Aktien mit dem bestmöglichen Chance-Risiko-Profil für eben genau diesen Zeitraum zu evaluieren. Zur Strategie gehört es, Unternehmen so gut es geht bis ins kleinste Detail zu durchleuchten, sämtliche Szenarien von Worst- bis Best-Case durchzuspielen und Kurskatalysatoren und ihre potenzielle Wirkung optimalerweise im Voraus zu antizipieren. Und es ist ebenso wichtig, diszipliniert, mutig und konsequent zu handeln, wenn die Gesamtkonstellation passt. ## BioNTech nur noch langweilig? Nehmen wir einmal BioNTech: Der Mainzer mRNA-Impfstoffentwickler war spätetens in der Corona-Krise in aller (Anleger-)Munde. Den Hype konnte das Unternehmen für milliardenschwerde Finanzierungen zu attraktiven Konditionen nutzen. Zusammen mit den Verkäufen aus dem Covid-Impfstoff (in 2023 sollen es noch 4 Milliarden € gewesen sein) hat das zu einem riesigen Cashberg von zuletzt fast 17 Milliarden € geführt. Klar ist: BioNTech verfügt über unfassbar viel Bargeld, um die weitere klinische Forschung, insbesondere im Onkologie-Segment, für viele Jahre voranzutreiben. Knapp 30 Produktkandidaten hat das Unternehmen derzeit in Studien am Menschen, ein Brustkrebsmedikament befindet sich seit kurzem in einer zulassungsrelevanten Phase-3-Studie. Problem: Ein weiterer Erfolg aus der Pipeline ist alles andere als sicher. Die bisherigen Daten konnten am Markt nicht für Furore sorgen. Zudem werden die Covid-Umsätze weiter sinken und das Unternehmen aller Voraussicht nach alsbald in die Verlustzone bringen. Mit aktuell rund 22 Milliarden € Börsenwert bei einem Kurs von 90 € bleibt BioNTech damit auch nach dem immensen Kursrückgang ein schwerfälliger Zock mit ungewissem Ausgang – trotz des riesigen Kassenbestands, der zumindest einen Sicherheitspuffer bedeutet. ## CureVac auf Allzeittief Viel düsterer ist die Lage hingegen bei CureVac: Nach dem Impfstoff-Debakel konnte sich das Unternehmen an der Börse bislang nicht mehr erholen und die Aktie notiert bei circa 3,30 € auf einem Allzeittief – ein Kursverlust von sagenhaften 97% ausgehend von den 2021er Hochs. Damit ist CureVac immerhin noch über 740 Millionen € wert, die es zu rechtfertigen gilt. 464 Millionen € hatte man zum Ende des 3. Quartals in der Kasse. Hauptaugenmerk bei CureVac liegt auf der mRNA-Impfstoffkooperation mit dem britischen Pharmakonzern GSK zur Belämpfung von Infektionskrankheiten. Zwei Kandidaten befinden sich hier in fortgeschrittener Phase 2. Darüber hinaus bestehen wie bei BioNTech Onkologie-Programme sowie Entwicklungen im Bereich molekularer Therapien. Auch CureVac bleibt trotz des gigantischen Kursverlusts eine „Black Box“, eine Investition drängt sich keinesfalls auf. ## 4 SC mit Comeback Spannender sind tatsächlich Werte wie 4 SC oder MorphoSys, deren Aktien im vergangenen Jahr deutlichen Auftrieb erfuhren. 4 SC konnte zeitweise sogar fast 1000% hinzugewinnen, nachdem der Markt schon eine Pleite spielte. Die derzeit mit überschauberen rund 90 Millionen € bewertete 4 SC musste kürzlich eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, nachdem ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals eingetreten war. Das war allerdings nicht überraschend und vom Management eingeplant. So liegt der Fokus bei 4 SC derzeit auf dem geplanten europäischen Zulassungsantrag für Resminostat, einer Erhaltungstherapie für das sogenannte Kutane T-Zell-Lymphom. Das Medikament ist zudem in Japan mit Yakult Honsha verpartnert und soll mittelfristig auch den Mega-Markt USA erreichen. Das Umsatzpotenzial schätzt das Unternehmen allein in Europa auf 150 Millionen € jährlich. Kann 4 SC eine anständige Finanzierung – möglicherweise auch durch einen US-Partner – für die Kommerzialisierung von Resminostat zustande bringen und geht mit der Zulassung in Europa nichts mehr schief, hat die derzeit 8,80 € teure Aktie definitiv noch weitere Luft nach oben. ## Spannung bei MorphoSys Nach einem Kursverlust von etwa 90% über die Jahre 2020 bis 2022 ging es für die SDAX-notierte MorphoSys-Aktie 2023 wieder um mehr als 100% nach oben. Die mitunter außergewöhnlich hohe Volatilität der Aktie ist unter anderem auf verstärkte Short-Seller-Aktivitäten wie die von Marshall Wace, Qube Research & Technologies und Citadel Advisors zurückzuführen. Bei Morphosys steht das mögliche Blockbuster-Medikament Pelabresib zur Behandlung von Knochenmarkkrebs im Fokus der Anleger. Die im November veröffentlichten Daten konnten zunächst nicht überzeugen, bevor weitere Ergebnisse die Hoffnung auf eine Zulassung wieder massiv steigen ließen. So will Morphosys Mitte dieses Jahres einen Zulassungsantrag stellen. Ein Jahr später soll Pelabresib auf den US-Markt kommen. JP Morgan-Analyst James Gordon sah zuletzt ein Spitzenumsatzpotenzial von saftigen 1,7 Milliarden US$. Damit ist klar: Sollte die Zulassung in den USA gelingen, besteht für die aktuell knapp 36 € teure MorphoSys-Aktie bei einer Unternehmensbewertung von etwa 1,3 Milliarden € deutliches Aufwärtspotenzial. Doch Vorsicht: Unerwartete Rückschläge könnten für Anleger im Desaster enden. ## Darum gibt es für Anleger eine weitaus bessere Alternative SD-Investmentlegende „Hai“ ist mit sagenhaften **+13.105,55%** Depotwertzuwachs und Aktiengewinnen über mehr als **18,5 Millionen Euro** innerhalb von siebeneinhalb Jahren vielleicht der talentierteste Börsianer unserer Zeit. „Hai“, dessen wahre Identität Mitgliedern des weltweit einzigartig erfolgreichen [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) bekannt ist, hat [Assembly Biosciences](https://de.finance.yahoo.com/quote/ASMB/) (WKN: A117S1) zu seinem diesjährigen Biotech-Favoriten auserkoren. Die Argumente sind stark, das Chance-Risiko-Verhältnis für ihn weitaus attraktiver als beispielsweise bei den deutschen Biotech-Vertretern BioNTech, CureVac, 4 SC oder MorphoSys. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2022/08/bankbestaetigung-1.jpg)## ℹ️ Assembly Biosciences vorgestellt Assembly Biosciences ist ein US-Biotechnologieunternehmen, das sich der Entwicklung innovativer antiviraler Therapeutika verschrieben hat, um den Verlauf schwerer Viruserkrankungen zu verändern und das Leben von Patienten weltweit zu verbessern. Unter der Leitung eines versierten Teams von Führungskräften in der virologischen Arzneimittelentwicklung engagiert sich Assembly Bio für die Verbesserung der Ergebnisse für Patienten, die mit den schweren, chronischen Auswirkungen von Herpesvirus-, Hepatitis-B-Virus- (HBV) und Hepatitis-Delta-Virus- (HDV) Infektionen zu kämpfen haben. ## 100 Mio. $ vom Weltmarktführer für Therapien der Zukunft Im Oktober [meldete](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-221-mega-deal-mit-ansage/) Assembly Biosciences eine 12-jährige Kooperation mit dem Pharmariesen Gilead. Die finanziellen Details: 100 Millionen US$ an Sofortzahlung, davon 15 Millionen US$ im Zuge einer Kapitalerhöhung, durch die sich Gilead als Weltmarktführer im Virologie-Sektor mit 19,9% an Assembly beteiligt hat. Die Struktur des Deals lässt vermuten, dass Gilead eine Gesamtübernahme bevorzugt hätte, Assembly aber langfristig als unabhängiges Unternehmen ein höheres Wertsteigerungspotenzial sieht. Betrachten wir das Abkommen im Detail, kommt dieses schon nah an eine Quasi-Übernahme heran. ## Programme mit Milliardenpotenzial Gilead sicherte sich Optionen für alle aktuellen und künftigen Assembly-Programme. Hierfür zahlt der Konzern nach Phase 1 oder 2 jeweils 45 bis 125 Millionen US$, abhängig vom Asset und seines Entwicklungsstandes. Insgesamt vier klinische Studien sollen bis Ende dieses Jahres laufen, Gilead selbst hat mit der Vereinbarung zwei Entwicklungsprogramme an Assembly abgegeben. Zieht Gilead eine Option, übernimmt der Pharmakonzern sämtliche weitere Kosten und für Assembly winken regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen in Höhe von 330 Millionen US$ je Programm sowie Umsatzbeteiligungen bis knapp unter 20%. Assembly erhält zudem das Recht, sich seinerseits per „Opt-in“ an den Kosten zu beteiligen und dafür 40% der zukünftigen Profite zu vereinnahmen. Doch damit nicht genug: Über die nächsten sechs Jahre fließen – sofern die Kooperation nicht wider Erwarten gekündigt wird – weitere 225 Millionen US$ an Assembly, um die Forschung zu unterstützen. ## Übernahme schneller als gedacht? Trotz eines „Standstill Agreements“ über drei Jahre ist eine Komplettübernahme in der nächsten Zeit nicht ausgeschlossen und vermutlich am Ende eine Preisfrage. Gilead darf das Assembly-Board bereits jetzt mit zwei eigenen Direktoren besetzen und seinen Anteil unter gewissen Voraussetzungen auf bis zu 35% ausbauen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/asmb_gild.jpg)## Top-Favorit 2024 Der Investmentcase rund um Assembly Biosciences wurde zuletzt ausführlich im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) beleuchtet. Wie unter anderem schon bei der Übernahme von [Translate Bio](https://www.sharedeals.de/translate-bio-erhaelt-buyout-offerte-da-ist-das-ding/#gref) durch den französischen Sanofi-Konzern, sollte „Hai“ auch in diesem Fall Recht behalten. Im April und Juni letzten Jahres veröffentlichte „Hai“ jeweils einen [persönlichen Research-Report](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/10/ASMB-30_06_23.pdf) zur Assembly-Aktie (erstmalig bei einem Kurs von 0,82 US$) und gab eine – mit explizitem Risikoverweis versehene – Einschätzung mit „Strong Buy“-Empfehlung ab. Vorausgesagt wurde ein Mega-Deal mit Gilead. Genau dieser hatte sich schließlich bestätigt und für exorbitante Tagesgewinne bei „Hai“ und NBC-Mitgliedern gesorgt. Am Tag der Verkündung knallte der Kurs um zeitweise mehr als +200% in die Höhe. Doch jetzt erst wird es richtig spannend: Nachdem die Assembly-Aktie absurderweise wieder alle Gewinne abgegeben hat, erhöhte „Hai“ seinen Anteil am Unternehmen signifikant. Als aktivistischer Investor mit mehreren Millionen Dollar Kapitaleinsatz könnte er auf eine kurzfristige Übernahme drängen, die Aktionären quasi aus dem Stand ein Premium von vielleicht +500 oder +1000% verspricht – bei US-Biotechfirmen mit zukunftsweisender Forschung durchaus realistisch. ## Unternehmen begeistert von rapidem Fortschritt Das Unternehmen selbst gab zum Jahresbeginn bekannt, begeistert zu sein von dem rapiden Fortschritt in seiner Pipeline und betonte die Aussicht, die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten, die mit schweren Virusinfektionen leben, deutlich zu verbessern. Speziell in Bezug zur teilweise lebensbedrohlichen chronischen Hepatitits B, die bei rund 300 Millionen bekannten und vielen unbekannten Fällen als Volkskrankheit bezeichnet werden kann, heißt es auf der Unternehmenswebseite: > Wir glauben, dass wir über einzigartige Fähigkeiten verfügen, die es uns ermöglichen werden, die erste therapeutische Innovation seit Jahrzehnten einzuführen und die Heilungsraten für Menschen mit chronischer HBV-Infektion zu verbessern. ## Einmalig: Weltklasse-Forschung weit unter Liquidierungswert Fakt ist: Assembly Biosciences handelt aktuell bei einem Kurs von rund 0,90 US$ mit einer Marktkapitalisierung von unter 60 Millionen US$. Demgegenüber steht ein Kassenbestand in Höhe von geschätzt circa 135 Millionen US$ zum Jahresende 2023 – bei keinerlei Bankschulden und weniger als 10 Millionen US$ an Verbindlichkeiten. Weltklasse-Forschung mit vielen Milliarden Dollar Umsatzpotenzial, validiert von „Big Pharma“ und bestätigt durch Aussagen renommierter Wissenschaftler gibt es für Aktionäre demnach quasi nicht nur geschenkt: Sie erhalten sogar noch einen riesigen Cashberg obendrauf! Der britische Nobelpreisträger Michael Houghton sagte auf einer Telefonkonferenz abseits der breiten Öffentlichkeit zuletzt beispielsweise: „Es gibt für diese Art von Arbeit keine bessere Firma als Assembly Biosciences“ und verglich die Discovery Engine des Unternehmens mit einem strahlenden Ferrari in der Garage. „You just need to go out and drive it“. **Noch einmal: Allein bis zum Cashwert der Firma müsste die Aktie mehr als +100% steigen. Eine einmalige Chance!** Doch nicht nur deshalb rechnet Investment-Star „Hai“ schon in den nächsten Wochen mit einer riesigen Kursexplosion der Nasdaq-notierten Aktie... Neugierig? [Registriere](https://www.sharedeals.de/registrieren/) Dich heute kostenlos für unseren Live Chat und diskutiere mit echten Experten über Assembly Biosciences und andere Chancen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Interessenkonflikt: Der Autor und Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang (über 10% des ausstehenden Kapitals). Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Evotec-Aktie: Startet jetzt die große Aufholjagd?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-startet-jetzt-die-grosse-aufholjagd/) **Published:** Januar 23, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Nachdem sie bereits zum Wochenstart um +7,8% zugelegt hatte, steigt die [Evotec-Aktie](/aktie/evotec) (WKN: 566480) am Dienstag im frühen Handel kräftig weiter. Noch beklagen Anleger allerdings mit diesem Papier seit Jahresbeginn einen Wertverlust von rund -25%. Ist der Weg jetzt frei zu einer großen Aufholjagd? ## ℹ️ Evotec vorgestellt - Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 2,74 Milliarden € bewertet. ## Schwache Telefonkonferenz Nach mehreren Wochen schwerwiegender Insiderdeal-Vorwürfe gegen den ehemaligen Evotec-Boss Werner Lanthaler hat das Management der Biotech-Schmiede am Montag versucht, Investoren zu beschwichtigen. Doch in der kurzfristig anberaumten Telefonkonferenz widmeten Aufsichtsratschefin Iris Löw-Friedrich sowie der neue CEO Mario Polywka dem heißen Thema nicht allzu viel Raum. Es wurde lediglich ein vorbereiteter Text verlesen. So als wolle man sagen, es habe sich doch nur um viel Lärm um Nichts gehandelt. ## Ausblick 2025 bestätigt Wesentlich mehr hätten sich Anleger wohl auch von dem avisierten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr versprochen. Doch auch hier: Fehlanzeige. Erst auf dem Capital Markets Day am 10. Oktober soll es dazu nähere Infos geben. Es wurde lediglich der Ausblick für 2025 bestätigt. Evotec will einen Umsatz von 1 Milliarde € und einen bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) von mindestens 300 Millionen € erreichen. Ex-Chef Werner Lanthaler, der in den vergangenen Wochen durch Verkäufe von Evotec-Aktien in großem Stil auffiel, soll derweil nicht weiter als Berater für das Unternehmen tätig sein. Dies war zunächst Anfang Januar nach seinem damals noch überraschenden Rücktritt avisiert worden. ## Analyst zeigt sich optimistisch Die kanadische Bank RBC sieht sich indes durch die Investorenkonferenz in ihrer Einschätzung bestätigt. Sie belässt die Einstufung für die Aktie auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 18,60 €. Analyst Charles Weston betrachtet die Vorwürfe als entkräftet und folgert, Anleger könnten sich nun wieder auf die Fundamentaldaten konzentrieren. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## SD-Trader im Gewinn Wie geht es jetzt weiter? Die im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de heiß diskutierte Aktie hat den entsprechenden Tradern jedenfalls bereits gute Gewinne beschert, sofern sie selbige nicht wie Börsenstar „Hai“ bereits realisiert haben. Bei Kursen um 14,40 € wurde die Aktie mit Blick auf die bevorstehende Telefonkonferenz und einen kurzfristigen Rebound zum Kauf empfohlen. Inzwischen notiert sie über 1 € höher. Ob dies tatsächlich der Startschuss zu einer ganz großen Aufholjagd war, muss man Stand jetzt wohl noch mit einem Fragezeichen versehen. Im Prinzip wurden ja nicht viele Worte verloren, schon gar nicht darüber, ob sich Aufsichtsbehörden wie die BaFin oder die US-amerikanische SEC für die Insider-Geschäfte interessieren. Hier müssen Anleger wohl oder übel abwarten, ob sämtliche Vorwürfe entkräftet werden können oder ob am Ende möglicherweise Strafzahlungen der Behörden verhängt werden. Wer sich grundsätzlich für den wieder chancenreichen Biotech-Sektor interessiert, sollte eine völlig kostenlose Registrierung im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de in Erwägung ziehen. Dort werden regelmäßig kommende Kursraketen beleuchtet. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als Erstes erfahren und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. [![sharedeals.de NBC Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Bildschirmfoto-2024-01-15-um-13.30.26-1.png)](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)Die NBC-Performance der vergangenen 5 Jahre sucht in der deutschen Börsenlandschaft ihresgleichen. Das bestätigen auch zahlreiche Kunden-Rezensionen. Dass man in dem Sektor derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten eindrucksvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Eli Lilly, Bayer, MorphoSys: Mein Aktien-Favorit 2024!](https://www.sharedeals.de/eli-lilly-bayer-morphosys-formycon-mein-aktien-favorit-2024/) **Published:** Januar 24, 2024 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Das Jahr 2024 bietet außergewöhnliche Chancen – doch auch Unsicherheiten im Zuge politischer und gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen. Meine erfolgreiche Strategie seit nunmehr über einem Jahrzehnt ist es, auf einen Anlagehorizont von maximal lediglich 12-24 Monaten zu schielen und Aktien mit dem bestmöglichen Chance-Risiko-Profil für eben genau diesen Zeitraum zu evaluieren. Zu meiner Strategie gehört es, die Unternehmen so gut es geht bis ins kleinste Detail zu durchleuchten, sämtliche Szenarien von Worst- bis Best-Case durchzuspielen und Kurskatalysatoren und ihre potenzielle Wirkung optimalerweise im Voraus zu antizipieren. Und es ist für mich ebenso wichtig, diszipliniert, mutig und konsequent zu handeln, wenn die Gesamtkonstellation passt. ## Bayer ins Dividenden-Depot Ein Wert, der seit Jahren nur die Richtung nach Norden kennt und sich allein seit 2018 bald verzehnfachen konnte, ist die des US-Pharmakonzerns Eli Lilly. Allein dessen Top-Medikament Trulicity zur Behandlung des Typ-2-Diabetes spielt jährlich mehr als 7 Milliarden US$ Umsatz ein. Die Pipeline an möglichen Wachstumstreibern ist stark und besser als bei den meisten anderen „Big Pharmas“ – das honoriert der Markt. Und gestern gab es die bahnbrechende [Meldung](https://www.fiercebiotech.com/biotech/lilly-makes-waves-says-gene-therapy-restored-hearing-child-genetic-hearing-loss), wonach eine Gentherapie in einer laufenden Phase-1/2-Studie das verlorene Hörvermögen eines Kindes wiederherstellen konnte. Doch trotz vieler positiver Impulse ist mir die Aktie von Eli Lilly nach dem gigantischen Kurszuwachs und mittlerweile fast 600 Milliarden US$ Marktkapitalisierung viel zu anfällig für tiefgreifende Rücksetzer. Ich kaufe stattdessen seit Jahren erfolgreich Aktien, die zuvor mehr oder weniger im Ausverkauf waren, aber große Chancen auf eine Trendumkehr mit sich bringen. Dazu gehört zum Beispiel Bayer. Die Aktie des deutschen Chemie- und Pharmakonzerns ist für mich trotz aller Turbulenzen und möglicher Dividenden-Kürzung auf dem aktuellen Niveau unter 33 € eine Pflicht-Beimischung für jedes Dividenden-Depot. Ich habe große Hoffnungen, dass der noch frisch im Amt stehende US-CEO Bill Anderson in Zukunft Ergebnisse liefert, die auch an der Börse wieder für Furore und Aktienkurse deutlich über 50 € sorgen. Das kann noch das ein oder andere Jahr dauern, ist aber nicht tragisch, solange eine satte Dividende (aktuell über 7%) fließt. Die deutschen Pharmaforscher MorphoSys und Formycon sind als Nebenwerte ebenfalls beliebte Adressen insbesondere für Trader, die die Volatilität des Sektors schätzen und beherrschen. Beide Titel wären mir aktuell zu risikoreich, so dass ich zu einem deutlich kleineren Wert mit einem für mich aber weitaus besseren Chance-Risiko-Profil tendiere. Nämlich der Aktie, die „Hai“ zu seinem Top-Favoriten 2024 ausgerufen hat. ## Darum gibt es für Anleger eine weitaus bessere Alternative SD-Investmentlegende „Hai“ ist mit sagenhaften **+13.105,55%** Depotwertzuwachs und Aktiengewinnen über mehr als **18,5 Millionen Euro** innerhalb von siebeneinhalb Jahren vielleicht der talentierteste Börsianer unserer Zeit. „Hai“, dessen wahre Identität Mitgliedern des weltweit einzigartig erfolgreichen [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) bekannt ist, hat [Assembly Biosciences](https://de.finance.yahoo.com/quote/ASMB/) (WKN: A117S1) zu seinem diesjährigen Biotech-Favoriten auserkoren. Die Argumente sind stark, das Chance-Risiko-Verhältnis für ihn weitaus attraktiver als beispielsweise bei den deutschen Biotech-Vertretern MorphoSys, Formycon oder auch Evotec. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2022/08/bankbestaetigung-1.jpg)## ℹ️ Assembly Biosciences vorgestellt Assembly Biosciences ist ein US-Biotechnologieunternehmen, das sich der Entwicklung innovativer antiviraler Therapeutika verschrieben hat, um den Verlauf schwerer Viruserkrankungen zu verändern und das Leben von Patienten weltweit zu verbessern. Unter der Leitung eines versierten Teams von Führungskräften in der virologischen Arzneimittelentwicklung engagiert sich Assembly Bio für die Verbesserung der Ergebnisse für Patienten, die mit den schweren, chronischen Auswirkungen von Herpesvirus-, Hepatitis-B-Virus- (HBV) und Hepatitis-Delta-Virus- (HDV) Infektionen zu kämpfen haben. ## 100 Mio. $ vom Weltmarktführer für Therapien der Zukunft Im Oktober [meldete](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-221-mega-deal-mit-ansage/) Assembly Biosciences eine 12-jährige Kooperation mit dem Pharmariesen Gilead. Die finanziellen Details: 100 Millionen US$ an Sofortzahlung, davon 15 Millionen US$ im Zuge einer Kapitalerhöhung, durch die sich Gilead als Weltmarktführer im Virologie-Sektor mit 19,9% an Assembly beteiligt hat. Die Struktur des Deals lässt vermuten, dass Gilead eine Gesamtübernahme bevorzugt hätte, Assembly aber langfristig als unabhängiges Unternehmen ein höheres Wertsteigerungspotenzial sieht. Betrachten wir das Abkommen im Detail, kommt dieses schon nah an eine Quasi-Übernahme heran. ## Programme mit Milliardenpotenzial Gilead sicherte sich Optionen für alle aktuellen und künftigen Assembly-Programme. Hierfür zahlt der Konzern nach Phase 1 oder 2 jeweils 45 bis 125 Millionen US$, abhängig vom Asset und seines Entwicklungsstandes. Insgesamt vier klinische Studien sollen bis Ende dieses Jahres laufen, Gilead selbst hat mit der Vereinbarung zwei Entwicklungsprogramme an Assembly abgegeben. Zieht Gilead eine Option, übernimmt der Pharmakonzern sämtliche weitere Kosten und für Assembly winken regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen in Höhe von 330 Millionen US$ je Programm sowie Umsatzbeteiligungen bis knapp unter 20%. Assembly erhält zudem das Recht, sich seinerseits per „Opt-in“ an den Kosten zu beteiligen und dafür 40% der zukünftigen Profite zu vereinnahmen. Doch damit nicht genug: Über die nächsten sechs Jahre fließen – sofern die Kooperation nicht wider Erwarten gekündigt wird – weitere 225 Millionen US$ an Assembly, um die Forschung zu unterstützen. ## Übernahme schneller als gedacht? Trotz eines „Standstill Agreements“ über drei Jahre ist eine Komplettübernahme in der nächsten Zeit nicht ausgeschlossen und vermutlich am Ende eine Preisfrage. Gilead darf das Assembly-Board bereits jetzt mit zwei eigenen Direktoren besetzen und seinen Anteil unter gewissen Voraussetzungen auf bis zu 35% ausbauen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/asmb_gild.jpg)## Top-Favorit 2024 Der Investmentcase rund um Assembly Biosciences wurde zuletzt ausführlich im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) beleuchtet. Wie unter anderem schon bei der Übernahme von [Translate Bio](https://www.sharedeals.de/translate-bio-erhaelt-buyout-offerte-da-ist-das-ding/#gref) durch den französischen Sanofi-Konzern, sollte „Hai“ auch in diesem Fall Recht behalten. Im April und Juni letzten Jahres veröffentlichte „Hai“ jeweils einen [persönlichen Research-Report](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/10/ASMB-30_06_23.pdf) zur Assembly-Aktie (erstmalig bei einem Kurs von 0,82 US$) und gab eine – mit explizitem Risikoverweis versehene – Einschätzung mit „Strong Buy“-Empfehlung ab. Vorausgesagt wurde ein Mega-Deal mit Gilead. Genau dieser hatte sich schließlich bestätigt und für exorbitante Tagesgewinne bei „Hai“ und NBC-Mitgliedern gesorgt. Am Tag der Verkündung knallte der Kurs um zeitweise mehr als +200% in die Höhe. Doch jetzt erst wird es richtig spannend: Nachdem die Assembly-Aktie absurderweise wieder alle Gewinne abgegeben hat, erhöhte „Hai“ seinen Anteil am Unternehmen signifikant. Als aktivistischer Investor mit mehreren Millionen Dollar Kapitaleinsatz könnte er auf eine kurzfristige Übernahme drängen, die Aktionären quasi aus dem Stand ein Premium von vielleicht +500 oder +1000% verspricht – bei US-Biotechfirmen mit zukunftsweisender Forschung durchaus realistisch. ## Unternehmen begeistert von rapidem Fortschritt Das Unternehmen selbst gab zum Jahresbeginn bekannt, begeistert zu sein von dem rapiden Fortschritt in seiner Pipeline und betonte die Aussicht, die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten, die mit schweren Virusinfektionen leben, deutlich zu verbessern. Speziell in Bezug zur teilweise lebensbedrohlichen chronischen Hepatitits B, die bei rund 300 Millionen bekannten und vielen unbekannten Fällen als Volkskrankheit bezeichnet werden kann, heißt es auf der Unternehmenswebseite: > Wir glauben, dass wir über einzigartige Fähigkeiten verfügen, die es uns ermöglichen werden, die erste therapeutische Innovation seit Jahrzehnten einzuführen und die Heilungsraten für Menschen mit chronischer HBV-Infektion zu verbessern. ## Einmalig: Weltklasse-Forschung weit unter Liquidierungswert Fakt ist: Assembly Biosciences handelt aktuell bei einem Kurs von rund 0,89 US$ mit einer Marktkapitalisierung von unter 60 Millionen US$. Demgegenüber steht ein Kassenbestand in Höhe von geschätzt circa 135 Millionen US$ zum Jahresende 2023 – bei keinerlei Bankschulden und weniger als 10 Millionen US$ an Verbindlichkeiten. Weltklasse-Forschung mit vielen Milliarden Dollar Umsatzpotenzial, validiert von „Big Pharma“ und bestätigt durch Aussagen renommierter Wissenschaftler gibt es für Aktionäre demnach quasi nicht nur geschenkt: Sie erhalten sogar noch einen riesigen Cashberg obendrauf! Der britische Nobelpreisträger Michael Houghton sagte auf einer Telefonkonferenz abseits der breiten Öffentlichkeit zuletzt beispielsweise: „Es gibt für diese Art von Arbeit keine bessere Firma als Assembly Biosciences“ und verglich die Discovery Engine des Unternehmens mit einem strahlenden Ferrari in der Garage. „You just need to go out and drive it“. **Noch einmal: Allein bis zum Cashwert der Firma müsste die Aktie mehr als +100% steigen. Eine einmalige Chance!** Doch nicht nur deshalb rechnet Investment-Star „Hai“ schon in den nächsten Wochen mit einer riesigen Kursexplosion der Nasdaq-notierten Aktie... Neugierig? [Registriere](https://www.sharedeals.de/registrieren/) Dich heute kostenlos für unseren Live Chat und diskutiere mit echten Experten über Assembly Biosciences und andere Chancen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Interessenkonflikt: Der Autor und Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang (über 10% des ausstehenden Kapitals). Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Abbott Laboratories-Aktie: Gar nicht so schlecht](https://www.sharedeals.de/abbott-laboratories-aktie-gar-nicht-so-schlecht/) **Published:** Januar 25, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Abbott Laboratories-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Abbott%20Laboratories) (WKN: 850103) gehörte in den letzten zehn Jahren zu den Highflyern unter den globalen Pharma-Werten. Doch seit dem Abflauen der Corona-Pandemie schwächelt der US-Pharma-Titel. Können die Jahreszahlen 2023 und der Ausblick für 2024 der Aktie neue Impulse geben? ## ℹ️ Abbott Laboratories vorgestellt - Abbott Laboratories ist ein weltweit tätiger Pharmakonzern mit Sitz in Chicago in den USA. - Das im Jahre 1888 gegründete Traditionsunternehmen entwickelt und produziert Arzneimittel für die Human- und Veterinärmedizin, Geräte für die Labordiagnostik und Lebensmittel für die klinische Ernährung. - Abbott Laboratories ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und an der Börse aktuell 192 Milliarden US$ wert. ## Corona-Tests Flop, Rest top Auf den ersten Blick sehen die [Zahlen](https://abbott.mediaroom.com/2024-01-24-Abbott-Reports-Fourth-Quarter-and-Full-Year-2023-Results-Issues-2024-Financial-Outlook) von Abbott für das vergangene Geschäftsjahr miserabel aus. Der Konzernumsatz ging 2023 um 8% auf 40,11 Milliarden US$ zurück und der bereinigte Nettogewinn sank um 18% auf 7,80 Milliarden US$. Der Gewinn je Aktie verschlechterte sich von 5,34 US$ im Jahr 2022 auf 4,44 US$ im vergangenen Jahr. Auf den zweiten Blick sind die Zahlen allerdings keine Tragödie, denn sie waren einerseits von Analysten erwartet worden und sind andererseits auf den deutlichen Absatzrückgang bei Covid-19-Tests zurückzuführen. Während Abbott Laboratories 2022 noch 8,37 Milliarden US$ mit dem Verkauf von Corona-Tests erzielte, ging der Umsatz mit Tests 2023 auf nur noch 1,59 Milliarden US$ zurück. Bereinigt um Covid-Tests ergibt sich damit sogar ein Umsatzwachstum von 11,6% im vergangenen Jahr. Sehr gut entwickelte sich nämlich der Geschäftsbereich Medical Devices mit einem Umsatzplus von 14% auf 16,89 Milliarden US$. Auch der Bereich Nutrition trug mit einem Erlöswachstum von 9% auf 8,15 Milliarden US$ signifikant zur Umsatzsteigerung bei. Nur das Segment Established Pharmaceuticals schwächelte mit einer Wachstumsrate von 3,1% auf 5,07 Milliarden US$ ein wenig. Für das Jahr 2024 geht Abbott von einem um die Covid-19-Tests bereinigten Umsatzwachstum von 8 bis 10% aus. Der Gewinn je Aktie soll auf 4,50 bis 4,70 US$ steigen. Die Konsensschätzung der Analysten liegt derzeit bei 4,63 US$. ## Eine charttechnische Wende Charttechnisch hat sich am Mittwoch eine Wende zum Schlechteren vollzogen. Die Abbott Laboratories-Aktie scheiterte nämlich am Jahres- und zugleich 12-Monatshoch bei 115 US$ und sackte in der Folge um fast -3% ab. Ob sich der seit gut drei Monaten anhaltende Aufwärtstrend nun umkehrt, werden die nächsten Tage zeigen. Die Zeichen stehen charttechnisch momentan nicht gut. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Ein grundsolider Wert mit Potenzial Ich empfehle die Abbott Laboratories-Aktie trotzdem zum Kauf. Meiner Einschätzung nach hat das Management des Pharmakonzerns eine eher konservative Prognose für das laufende Geschäftsjahr abgegeben und lässt sich damit Spielraum für positive Überraschungen. Vor allem im Geschäftsbereich Medical Devices ist der Konzern gut für weiteres Wachstum aufgestellt. Einer der wichtigsten Wachstumstreiber ist das Glukose-Überwachungsgerät FreeStyle Libre, das im vierten Quartal 2023 bereits einen Umsatz von 1,4 Milliarden US$ machte. Abbott will den Geräteumsatz in den kommenden vier Jahren auf über 10 Milliarden US$ pro Jahr steigern. Die Bäume werden bei der Abbott Laboratories-Aktie nach der Euphorie der Corona-Jahre in den kommenden Quartalen nicht in den Himmel wachsen. Aber es handelt sich meiner Meinung nach um einen grundsoliden Pharmawert, dessen Aktie noch Luft nach oben hat. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech- und Pharma-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Wer sich speziell für den explosiven Biotech-Sektor interessiert, findet sorgfältig ausgewählte Aktien von ausgewiesenen Experten mit erstklassigen Chance-Risiko-Verhältnissen im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Abbott Laboratories --- ### [Dianthus-Aktie: +177% nach Reverse Merger für den NBC!](https://www.sharedeals.de/dianthus-aktie-177-nach-reverse-merger-fuer-den-nbc/) **Published:** Januar 26, 2024 **Author:** Jens Lion **Content:** Die Geduld hat sich gelohnt: Rund ein Jahr nach der Vorstellung zu 6,24 US$ und vielen Trades hat sich [Dianthus Therapeutics](https://finance.yahoo.com/quote/DNTH) (WKN: A3ERZ4) diese Woche mit satten +177% Gewinn aus dem Portfolio des exklusiven No Brainer Club verabschiedet. ## ℹ️ Dianthus Therapeutics vorgestellt - Das Biotech-Unternehmen Dianthus ist über einen sogenannten „Reverse Merger“ mit Magenta Therapeutics an die Börse gegangen. - Dianthus erforscht Therapien gegen zahlreiche Autoimmunerkrankungen wie Myasthenie. - Der Börsenwert beträgt 264,5 Millionen US$. ## Vor Fusion erworben Bevor überhaupt die Rede von Dianthus war, hatte der [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC) das Vorgängerunternehmen Magenta Therapeutics in das Portfolio aufgenommen. Ein tragischer Patiententod sowie weitere Rückschläge sorgten für einen Ausverkauf. Wir hatten den richtigen Riecher, denn wir erwarteten ein Ende der Forschung und eine komplette Reinvestition der sehr hohen Barmittel des Unternehmens. Zum Kaufzeitpunkt haben wir aberwitzige 27% des damaligen Nettokassenbestandes gezahlt. Es kam wie erwartet: Die Forschung wurde beendet und verbleibende Programme verkauft. Der hohe Sicherheitspuffer beim Kauf zahlte sich mehr als aus und bescherte uns eine satte Rendite. Doch interessanterweise ist die Geschichte noch nicht zu Ende... ## Contingent Value Right ausstehend Zum Zeitpunkt der Fusion von Magenta und Dianthus erhielten Aktionäre ein sogenanntes „Contingent Value Right“, das weitere Zahlungen ermöglicht. Nochmal 20 Millionen US$ können unter Erreichung bestimmter Meilensteine von verkauften Alt-Assets fließen. Bezogen auf die Bewertung zum Zeitpunkt unseres Einstiegs sind das weitere +84,7% Rendite, die noch auflaufen können. ## Ist Dianthus weiter spannend? Ja, aber nicht unser Fokus! Vergleichbare Unternehmen erzielen derzeit satte Bewertungen, aber für unseren Geschmack ist die Aktie über die kommenden Quartale zu langweilig und die Marktkapitalisierung angesichts der geringen Katalysatoren und eines noch ausstehenden Wirkbeweises der Medikamente zu hoch. Wir suchen dann doch lieber nach der nächsten Magenta und überlassen das Risiko klinischer Studien anderen Investoren. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Heftiger Track Record um strategische Alternativen Denn die letzten 12 bis 18 Monate haben eines gezeigt: Wer Unternehmen in Situationen, wie jene von Magenta damals, analysiert und einen kühlen Kopf behält, kann eiskalt abkassieren. Die Liste der Explosionen seit 2023 wird immer länger: - +71,4% mit [Pieris Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/pieris-pharmaceuticals-714-gewinn-fuer-nbc-mitglieder/) - +126% mit [Pardes Biosciences](https://www.sharedeals.de/pardes-biosciences-126-dank-uebernahme-fuer-nbc-mitglieder/) - +250% mit [Aeglea Biotherapeutics](https://www.sharedeals.de/aglea-nbc-rakete-fliegt-700-an-einem-tag/) - +108% mit [Neoleukin Therapeutics](https://www.sharedeals.de/neoleukin-nbc-feiert-108-schicht-im-schacht/) - +59,6% mit [Talaris Therapeutics](https://www.sharedeals.de/talaris-596-in-10-wochen-fuer-nbc-mitglieder/) - +56% mit [Jounce Therapeutics](https://www.sharedeals.de/jounce-aktie-nbc-trade-fliegt-56-in-einer-woche/) - +36% mit [Graphite Bio](https://www.sharedeals.de/graphite-aktie-35-fuer-nbc-mitglieder-in-5-wochen/) - +148% mit [Magenta Therapeutics](https://www.sharedeals.de/magenta-148-in-einer-woche-fuer-nbc-mitglieder/) - +36% mit [LianBio](https://www.sharedeals.de/lianbio-bis-zu-36-und-mehr-fuer-nbc-mitglieder-dank-eilmeldung/) - +56,6% mit [Theseus Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/theseus-in-nur-38-tagen-566-fuer-nbc-mitglieder/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Dianthus-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. Wer sich speziell für den explosiven Biotech-Sektor interessiert und sich erstklassige Renditen sichern will, findet im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) sorgfältig selektierte Aktien mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [LAVA Therapeutics-Aktie +43%: Was ist da los?](https://www.sharedeals.de/lava-therapeutics-aktie-43-was-ist-da-los/) **Published:** Januar 26, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [LAVA Therapeutics-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=LAVA%20Therapeutics) (WKN: A2QSJY) ist am Donnerstag im US-Handel um satte +43% auf 2,23 US$ in die Höhe geschossen. Was steckt hinter dem Kursfeuerwerk des Krebsspezialisten? ## ℹ️ LAVA Therapeutics vorgestellt - LAVA Therapeutics ist ein in der klinischen Phase befindliches Immuno-Onkologie-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung seiner firmeneigenen Gammabody™-Plattform konzentriert, um ein Portfolio von bispezifischen Gamma-Delta-T-Zell-Engagern für die potenzielle Behandlung von soliden und hämatologischen Malignomen zu entwickeln. - Die an der US-Technologiebörse Nasdaq notierte Firma hat ihren Hauptsitz im niederländischen Utrecht und ist aktuell knapp 60 Millionen US$ wert. ## Ein neuer Kooperationspartner Auslöser des großen Kurssprungs war die [Nachricht](https://ir.lavatherapeutics.com/news-releases/news-release-details/lava-therapeutics-announces-collaboration-merck-co-inc-rahway-nj), dass LAVA Therapeutics eine Vereinbarung mit Merck über die Zusammenarbeit bei klinischen Studien und die Lieferung von Pembrolizumab abgeschlossen hat, um die Anti-PD-1-Therapie KEYTRUDA in Kombination mit LAVA-1207 zu untersuchen. Bei LAVA-1207 handelt es sich um einen Gammakörper, der auf das prostataspezifische Membran-Antigen (PSMA) abzielt, um eine wirksame und bevorzugte Abtötung von PSMA-positiven Tumorzellen bei metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) auszulösen. Merck wird Pembrolizumab für die Dosis-Eskalations- und Expansionsphasen von LAVAs laufender Phase-1/2a-Studie zu LAVA-1207 bereitstellen. Der Beginn des Kombinationsarms wird für das erste Halbjahr 2024 erwartet. Die Rekrutierung und Dosiseskalation wird auch in den LAVA-1207-Monotherapie- und Interleukin-2-Armen der Studie fortgesetzt. Durch den Einsatz von LAVA-1207 und Pembrolizumab will LAVA Therapeutics die potenzielle Aktivierung von Vγ9Vδ2-T-Zellen untersuchen, um Prostatakrebszellen direkt anzugreifen und eine breitere Antitumor-Immunantwort auszulösen, die auch von der Hemmung von PD-1 durch Pembrolizumab profitieren könnte. Versierte Biotech-Börsianer haben die Kursexplosion kommen sehen und rechtzeitig im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de, in dem sich täglich Tausende Anleger tummeln, auf die große Chance aufmerksam gemacht. So postete Biotech-Spezialist „AntonH “am 3. November seinen Einstieg, damals stand der Kurs bei 1,16 US$, mithin sind es mehr als +90% Kursgewinn bis heute: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Lava-2.jpg)Stephen Hurly, Präsident und Chief Executive Officer von LAVA, sagte im Zusammenhang mit der Ankündigung der Kooperation: > Bislang hat LAVA-1207 ein günstiges Sicherheitsprofil gezeigt und erste Anzeichen von Anti-Tumor-Aktivität gezeigt. Prostatakrebs war in der Vergangenheit eine Herausforderung für Immun-Checkpoint-Therapien – wir sind zuversichtlich, dass die Kombination unserer Produkte wichtige klinische Ergebnisse liefern kann. ## Verdoppelung in drei Monaten Die LAVA Therapeutics-Aktie befindet sich seit knapp drei Monaten wieder charttechnisch im Aufwind. Nachdem der Biotech-Titel Anfang November auf ein Allzeittief gefallen war, hat sich der Aktienkurs nahezu verdoppelt. Der Weg scheint nun frei bis zum nächsten Widerstand bei 2,60 US$. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Bislang kein Erfolg an der Börse Ein Investment in die LAVA Therapeutics-Aktie kommt meines Erachtens nur für hartgesottene Biotech-Fans und -Experten in Betracht. Seit seinem Börsengang im März 2021 hat das Unternehmen 85% seines Werts verloren. Es sei denn, man macht sich die ausgewiesene Expertise der Spezialisten im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de zunutze oder sogar die des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/), dessen Mitglieder andauernd [exorbitante Renditen einfahren](https://www.sharedeals.de/dianthus-aktie-177-nach-reverse-merger-fuer-den-nbc/). Angesichts der Tatsache, dass sich der Krebsspezialist erst im Stadium der klinischen Forschung und Entwicklung befindet, reagiert der Aktienkurs der LAVA Therapeutics-Aktie ausschließlich auf Neuigkeiten in Bezug auf Fortschritte bzw. Misserfolge bei klinischen Studien. Für eine Aussage, ob die Zusammenarbeit mit Merck langfristige Erfolge zeigen wird, ist es noch viel zu früh. Die Studie befindet sich erst in einem Frühstadium. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 LAVA Therapeutics-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** LAVA Therapeutics --- ### [Morphosys-Aktie: Wird sie geschluckt?](https://www.sharedeals.de/morphosys-aktie-wird-sie-geschluckt/) **Published:** Januar 28, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Morphosys-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/morphosys/) (WKN: 663200) erlebte abermals eine glänzende Handelswoche. Insgesamt ging es für den deutschen Biotech-Wert in den letzten fünf Handelstagen um +22% nach oben. Allein am Freitag schoss die Aktie um über +11% in die Höhe. Was steckt hinter den jüngsten Kursgewinnen? ## ℹ️ Morphosys vorgestellt - Morphosys ist ein 1992 gegründetes Biopharma-Unternehmen mit Sitz in Planegg bei München. - Die Firma hat ihren Schwerpunkt in der Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs. - Das im SDAX und TecDAX gelistete Unternehmen besitzt derzeit eine Marktkapitalisierung von ca. 1,5 Milliarden €. ## Ein interessanter Übernahmekandidat Einige Stimmen im Markt vermuten Übernahmespekulationen hinter den jüngsten Kursgewinnen. Durch die relativ positiven Studiendaten zum Wirkstoff Pelabresib zur Behandlung der Myelofibrose hat Morphosys zweifellos stark an Attraktivität als Übernahmeziel für Pharmakonzerne gewonnen. Zwar wird das Unternehmen erst zur Jahresmitte die Zulassung in Europa und den USA beantragen, doch der Markt hat einen Erfolg bereits in den Kurs der Morphosys-Aktie eingepreist. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden € ist Morphosys ein kleiner Fisch für die großen Pharma- und Biotech-Player der Welt. Das gilt besonders für die Schwergewichte in den USA, von denen es viele auf einen Börsenwert von über 100 Milliarden € bringen. Hinzu kommt, dass derzeit eine Übernahmewelle durch die gesamte Pharmabranche geht. Die Gründe für die großen M&A-Aktivitäten sind vielfältig. Während sich manche Konzerne strategisch neu aufstellen, müssen anderen aufgrund des Auslaufens von Patenten neue Umsatz- und Gewinnmöglichkeiten erschließen. Eine Komlettübernahme von Morphosys ist angesichts der diversifizierten Aktionärsstruktur des Biotech-Unternehmens kein leichtes Unterfangen. Der Streubesitz der Morphosys-Aktie liegt bei knapp 40%. Zudem gibt es eine ganze Reihe institutioneller Investoren, die zwischen 1 und 8% der Aktien halten. Ein Käufer müsste folglich die Aktien von Morphosys über die Börse kaufen und den Aktionären ein öffentliches Angebot unterbreiten. ## Sehr hohe Kursschwankungen Das Chartbild der Morphosys-Aktie ist seit Jahresbeginn von einer sehr hohen Volatilität geprägt. Der TecDAX-Titel pendelte in den letzten Tagen zwischen 31 und 40 € auf und ab. Durch den Kurssprung am Freitag kletterte das Papier auf ein neues 2-Jahreshoch. Die Morphosys-Aktie steht nun an der Schwelle einer starken Widerstandszone, die sich von 40 bis 43 € erstreckt. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Vorsicht ins angeraten Ich rate derzeit zur Vorsicht mit einem Investment in die Morphosys-Aktie. Auf eine Übernahme zu spekulieren, ist grundsätzlich mit großen Risiken verbunden. Zudem tummeln sich viele Shortseller auf dem Markt, die auf Kursverluste spekulieren. Meiner Meinung nach ist die erfolgreiche Zulassung und das Blockbuster-Potenzial von Pelabresib bereits voll in den Kurs der Morphosys-Aktie eingepreist. Ich sehe deshalb nur noch wenig Luft nach oben für den Biotech-Wert. Einer unserer Community-Stars hatte zuletzt zudem einen für ihn deutlich attraktiveren Biotech-Titel zu seinem [Favoriten 2024](https://www.sharedeals.de/morphosys-explodiert-die-uebernahme-kommt-aber/) auserkoren. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Morphosys-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Wer sich speziell für den hochexplosiven Biotech-Sektor interessiert: Sorgfältig selektierte Top-Aktien mit ausgezeichneten Chance-Risiko-Verhältnissen bietet der exklusive [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** MorphoSys --- ### [Bayer-Aktie: Das Drama nimmt kein Ende](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-das-drama-nimmt-kein-ende/) **Published:** Januar 29, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Für Bayer-Aktionäre ist es kein besonderer Tag mehr, wenn der Pharma- und Chemiekonzern an einem Tag die rote Laterne im DAX hält. Auch am Montagmorgen ist die [Bayer-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/bayer/) (WKN: BAY001) mit einem Kursverlust von über -5% der mit Abstand schlechteste Wert im deutschen Leitindex. Was steckt diesmal hinter dem massiven Kursrückgang der Leverkusener? ## ℹ️ Bayer vorgestellt - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. - Der Konzern ist in die drei Geschäftsbereiche Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung) untergliedert. - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und notiert sowohl im deutschen Leitindex DAX als auch im Index der größten europäischen Unternehmen EURO STOXX 50. - Der Konzern kommt derzeit auf einen Börsenwert von rund 30 Milliarden €. ## Die nächste Glyphosat-Ohrfeige Das Drama rund um den Unkrautvernichter Roundup (Glyphosat) nimmt kein Ende. Eigentlich ist es fast keine Meldung mehr wert, wenn Bayer eine weitere Niederlage in einem Rechtsstreit in den USA rund um den Einsatz von Roundup einstecken muss. Doch die in diesem Gerichtsverfahren zugesprochene Summe hat es in sich. Geschworene haben in einem Prozess im US-Bundesstaat Pennsylvania dem Kläger einen Betrag von nicht weniger als 2,2 Milliarden US$ zugesprochen. Der an Krebs erkrankte Mann nutzte Roundup sowohl als Bauer als auch privat. ## Alles halb so schlimm? Selbstverständlich hat Bayer die Möglichkeit, gegen das Urteil in Beruf zu gehen. Der Konzern verwies darauf, dass er sich in zehn der jüngsten 16 Gerichtsfälle letztlich durchgesetzt habe. Hinzu kommt: Richter haben Schadenersatzsummen, die Geschworene einigen Klägern zugesprochen haben, im Nachgang deutlich gekürzt. In den bislang verlorenen Prozessen wurde der Schadenersatz insgesamt um mehr als 90% verringert. Die Reaktion der Bayer-Aktie zum Wochenauftakt zeigt jedoch, dass dem Markt das Thema Glyphosat immer noch massive Bauchschmerzen bereitet. Die schiere Zahl der noch ausstehenden Klagen ist für den Konzern ein unkalkulierbares Risiko. Zwar wurden Rückstellungen in Milliardenhöhe gebildet. Ob sie am Ende ausreichen werden, vermag derzeit niemand einzuschätzen. ## Fällt das 15-Jahrestief? Die leichte Erholung der Bayer-Aktie im Dezember ist im Januar bereits wieder verpufft. Der DAX-Wert testet zum Wochenauftakt sein im November vergangenen Jahres aufgestelltes 15-Jahrestief. Sollte es signifikant durchbrochen werden, droht der Bayer-Aktie weiteres charttechnische Ungemach. ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Dividenden-Pyramide.png "Dividenden-Pyramide") - **Dividenden-Gewinnerstrategie:** Unschlagbares Risiko-Ertrags-Verhältnis durch Diversifizierung im Aktienportfolio! - ******Nutzen der Investment-Pyramide:**** Mit hierarchischen Strukturen profitable Aktien-Erfolge erzielen!** - ******Inklusive 7-Titel-Modellportfolio:****** Langfristige Outperformance, solide Erträge und Schutz vor Bärenmärkten! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Keine guten Nachrichten in Sicht Wie es mit Bayer insgesamt weitergeht, steht völlig in den Sternen. Der deutsche Traditionskonzern braucht radikale Lösungen – nicht nur für den Problemfall Glyphosat, auch für alle weiteren Geschäftsbereiche. Die Verschlankung der Unternehmensstrukturen und der damit verbundene Personalabbau sind meiner Meinung nach nur ein erster Schritt. Bayer braucht Innovationen. Der unerwartet Studienflop des Blockbuster-Kandidaten Asundexian hat ein großes Loch im Geschäftsbereich Pharmaceuticals gerissen. Im Bereich Crop Science belasten den Konzern schwache Preise. Ob es tatsächlich zu einer Aufspaltung des Bayer-Konzerns in seine Einzelteile kommt, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Die Bayer-Aktie benötigt auf jeden Fall viele sehr gute Nachrichten, um wieder aus den Kurskeller herauszuklettern. Diese Nachrichten sind derzeit für mich nicht zu erkennen. Die Aktie bleibt bis auf Weiteres kein Kauf. Das Risiko weiterer Kursrückschläge ist meiner Ansicht nach viel zu groß. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Bayer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Bayer --- ### [Assembly Biosciences: Eine Jahrhundertchance](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-eine-jahrhundertchance/) **Published:** Januar 30, 2024 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Die Strategie unserer außergewöhnlich erfolgreichen Experten ist es, auf einen Anlagehorizont von maximal lediglich 12-24 Monaten zu schielen und Aktien mit dem bestmöglichen Chance-Risiko-Profil für eben genau diesen Zeitraum zu evaluieren. Zur Strategie gehört es, Unternehmen so gut es geht bis ins kleinste Detail zu durchleuchten, sämtliche Szenarien von Worst- bis Best-Case durchzuspielen und Kurskatalysatoren und ihre potenzielle Wirkung optimalerweise im Voraus zu antizipieren. Ebenso wichtig ist es, diszipliniert, aber mutig und konsequent zu handeln, wenn die Gesamtkonstellation passt. SD-Investmentlegende „Hai“ ist mit sagenhaften **+13.105,55%** Depotwertzuwachs und Aktiengewinnen über mehr als **18,5 Millionen €** innerhalb von siebeneinhalb Jahren vielleicht der talentierteste Börsianer unserer Zeit. „Hai“, dessen wahre Identität Mitgliedern des weltweit einzigartig erfolgreichen [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) bekannt ist, hat [Assembly Biosciences](https://de.finance.yahoo.com/quote/ASMB/) (WKN: A402CB) zu seinem diesjährigen Biotech-Favoriten auserkoren. Die Argumente sind stark, das Chance-Risiko-Verhältnis für ihn um Welten attraktiver als beispielsweise bei den deutschen Biotech-Vertretern Evotec, BioNTech, CureVac, Formycon oder 4 SC. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2022/08/bankbestaetigung-1.jpg)## ℹ️ Assembly Biosciences vorgestellt - Assembly Biosciences ist ein US-Biotechnologieunternehmen, das sich der Entwicklung innovativer antiviraler Therapeutika verschrieben hat, um den Verlauf schwerer Viruserkrankungen zu verändern und das Leben von Patienten weltweit zu verbessern. - Unter der Leitung eines versierten Teams von Führungskräften in der virologischen Arzneimittelentwicklung engagiert sich Assembly Bio für die Verbesserung der Ergebnisse für Patienten, die mit den schweren, chronischen Auswirkungen von Herpesvirus-, Hepatitis-B-Virus- (HBV) und Hepatitis-Delta-Virus- (HDV) Infektionen zu kämpfen haben. ## 100 Mio. $ vom Weltmarktführer für Therapien der Zukunft Im Oktober [meldete](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-221-mega-deal-mit-ansage/) Assembly Biosciences eine 12-jährige Kooperation mit dem Pharmariesen Gilead. Die finanziellen Details: 100 Millionen US$ an Sofortzahlung, davon 15 Millionen US$ im Zuge einer Kapitalerhöhung, durch die sich Gilead als Weltmarktführer im Virologie-Sektor mit 19,9% an Assembly beteiligt hat. Die Struktur des Deals lässt vermuten, dass Gilead eine Gesamtübernahme bevorzugt hätte, Assembly aber langfristig als unabhängiges Unternehmen ein höheres Wertsteigerungspotenzial sieht. Betrachten wir das Abkommen im Detail, kommt dieses schon nah an eine Quasi-Übernahme heran. ## Programme mit Milliardenpotenzial Gilead sicherte sich Optionen für alle aktuellen und künftigen Assembly-Programme. Hierfür zahlt der Konzern nach Phase 1 oder 2 jeweils 45 bis 125 Millionen US$, abhängig vom Asset und seines Entwicklungsstandes. Insgesamt vier klinische Studien sollen bis Ende dieses Jahres mit kurzem Weg zum „Proof of Concept“ laufen, Gilead selbst hat mit der Vereinbarung zwei Entwicklungsprogramme und damit sein ganzes Herpes-Portfolio an Assembly abgegeben. Zieht Gilead eine Option, übernimmt der Pharmakonzern sämtliche weitere Kosten und für Assembly winken regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen in Höhe von 330 Millionen US$ je Programm sowie Umsatzbeteiligungen bis knapp unter 20%. Assembly erhält zudem das Recht, sich seinerseits per „Opt-in“ an den Kosten zu beteiligen und dafür 40% der zukünftigen Profite zu vereinnahmen. Doch damit nicht genug: Über die nächsten sechs Jahre fließen – sofern die Kooperation nicht wider Erwarten gekündigt wird – weitere 225 Millionen US$ an Assembly, um die Forschung zu unterstützen. In Verbindung mit den Opt-in Zahlungen durch Gilead könnte Assembly damit sogar schon 2026 profitabel werden – falls sie dann überhaupt noch eigenständig sind. ## Übernahme schneller als gedacht? Trotz eines „Standstill Agreements“ über drei Jahre ist eine Komplettübernahme in der nächsten Zeit nicht ausgeschlossen und vermutlich am Ende eine Preisfrage. Gilead darf das Assembly-Board bereits jetzt mit zwei eigenen Direktoren besetzen und seinen Anteil unter gewissen Voraussetzungen auf bis zu 35% ausbauen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/asmb_gild.jpg)## Top-Favorit 2024 Der Investmentcase rund um Assembly Biosciences wurde zuletzt ausführlich im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) beleuchtet. Wie unter anderem schon bei der Übernahme von [Translate Bio](https://www.sharedeals.de/translate-bio-erhaelt-buyout-offerte-da-ist-das-ding/#gref) durch den französischen Sanofi-Konzern, sollte „Hai“ auch in diesem Fall Recht behalten. Im April und Juni letzten Jahres veröffentlichte „Hai“ jeweils einen [persönlichen Research-Report](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/10/ASMB-30_06_23.pdf) zur Assembly-Aktie (erstmalig bei einem Kurs von 0,82 US$) und gab eine – mit explizitem Risikoverweis versehene – Einschätzung mit „Strong Buy“-Empfehlung ab. Vorausgesagt wurde ein Mega-Deal mit Gilead. Genau dieser hatte sich schließlich bestätigt und für exorbitante Tagesgewinne bei „Hai“ und NBC-Mitgliedern gesorgt. Am Tag der Verkündung knallte der Kurs um zeitweise mehr als +200% in die Höhe. Doch jetzt erst wird es richtig spannend: Nachdem die Assembly-Aktie absurderweise wieder alle Gewinne abgegeben hat, erhöhte „Hai“ seinen Anteil am Unternehmen signifikant. Als aktivistischer Investor mit mehreren Millionen Dollar Kapitaleinsatz könnte er auf eine kurzfristige Übernahme drängen, die Aktionären quasi aus dem Stand ein Premium von vielleicht +500 oder +1000% verspricht – bei US-Biotechfirmen mit zukunftsweisender Forschung durchaus realistisch. ## Unternehmen begeistert von rapidem Fortschritt Das Unternehmen selbst gab zum Jahresbeginn bekannt, begeistert zu sein von dem rapiden Fortschritt in seiner Pipeline und betonte die Aussicht, die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten, die mit schweren Virusinfektionen leben, deutlich zu verbessern. Speziell in Bezug zur teilweise lebensbedrohlichen chronischen Hepatitis B, die bei rund 300 Millionen bekannten und vielen unbekannten Fällen als Volkskrankheit bezeichnet werden kann, heißt es auf der Unternehmenswebseite: > Wir glauben, dass wir über einzigartige Fähigkeiten verfügen, die es uns ermöglichen werden, die erste therapeutische Innovation seit Jahrzehnten einzuführen und die Heilungsraten für Menschen mit chronischer HBV-Infektion zu verbessern. ## Einmalige Ausgangslage – und Knall in Kürze Fakt ist: Assembly Biosciences handelt aktuell bei einem Kurs von rund 0,90 US$ mit einer Marktkapitalisierung von etwa 60 Millionen US$. Demgegenüber steht ein Kassenbestand in Höhe von geschätzt circa 135 Millionen US$ zum Jahresende 2023 – bei keinerlei Bankschulden und weniger als 10 Millionen US$ an Verbindlichkeiten. Weltklasse-Forschung mit vielen Milliarden Dollar Umsatzpotenzial, validiert von „Big Pharma“ und bestätigt durch Aussagen renommierter Wissenschaftler, gibt es für Aktionäre demnach quasi nicht nur geschenkt: Sie erhalten sogar noch einen riesigen Cashberg obendrauf! Der britische Nobelpreisträger Michael Houghton sagte auf einer Telefonkonferenz abseits der breiten Öffentlichkeit zuletzt beispielsweise: „Es gibt für diese Art von Arbeit keine bessere Firma als Assembly Biosciences“ und verglich die Discovery Engine des Unternehmens mit einem strahlenden Ferrari in der Garage. „You just need to go out and drive it“. **Noch einmal: Allein bis zum Cashwert der Firma müsste die Aktie mehr als +100% steigen. Eine einmalige Chance!** Doch nicht nur deshalb rechnet Investment-Star „Hai“ schon in den nächsten Wochen mit einer riesigen Kursexplosion der Nasdaq-notierten Aktie... ## 2 Top-Szenarien in den nächsten Wochen Diese Woche stimmen die Aktionäre von Assembly Biosciences zunächst über die Möglichkeit einer Aktienzusammenlegung ab. Wichtig: Das genehmigte Aktienkapital soll hierbei unverändert bleiben, so dass dem Unternehmen künftig großer Spielraum bei Finanzierungen entsteht. Die Maßnahme erachten wir zunächst als vorsorglich und sinnvoll. Eine Kapitalerhöhung wäre die Alternative zu einem sofortigen Verkauf der Firma. Fakt ist: Wenn Assembly gemäß Gilead-Abkommen bis zum 15. Juli dieses Jahres (Update 19.09.24: Die Frist wurde im Zuge einer ersten [Kapitalerhöhung](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-aktivistischer-investor-steigt-ein/#gref) mittlerweile bis 15. Oktober verlängert) mindestens 30 Millionen US$ an weiterem Eigenkapital aufnimmt, hat das Unternehmen das Recht – aber nicht die Pflicht – Gilead weitere Aktien zu verkaufen, die zu einer Erhöhung dessen Anteils auf 29,9% des dann ausstehenden Kapitals führen. Dabei wäre Gilead verpflichtet, ein Premium von 35% zu zahlen. ## ABI-5366 im Fokus Frühere Aussagen von CEO Jason Okazaki auf Investorenkonferenzen lassen erwarten, dass Assembly gezielt auf Basis außergewöhnlich starker präklinischer Datenpakete versuchen wird, Investoren zu überzeugen. Allen voran steht hier Assemblys langwirksamer Helikase-Primase-Inhibitor ABI-5366 zur Behandlung von wiederkehrendem Genitalherpes im Fokus, dessen Umsatzpotenzial in der Leitindikation auf bis zu 3 Milliarden US$ jährlich geschätzt wird. Das Vertrauen in das Programm sei „gewaltig“, so Okazaki. Gilead versucht bereits seit Jahren im Herpes-Bereich Fuß zu fassen. Zuletzt unterstrich der Konzern 2022 im Rahmen eines [„Deep Dives“](https://s29.q4cdn.com/585078350/files/doc_events/2022/02/17/GILD-Virology-Deep-Dive-17-February-2022.pdf) seine Ambitionen. Jetzt setzt er ganz offensichtlich auf Assembly-Technologie. Ein IND-Antrag zu ABI-5366, der die klinische Studie am Menschen noch im ersten Halbjahr 2024 ermöglicht, dürfte unmittelbar bevorstehen oder bereits eingereicht worden sein. Bis Ende des Jahres sollen erste Daten vorliegen. ## Kapitalerhöhung sollte Rallye in Gang setzen Sollte sich Assembly für eine Kapitalerhöhung statt eines Sofortverkaufs entscheiden, erwarten wir erfahrungemäß entsprechendes Momentum im Voraus. So wie auch schon im Zuge der letzten öffentlichen Finanzierung 2019, als der Kurs im Vorfeld der Ankündigung um etwa +100% und am Tag nach der Ankündigung um weitere +40% stieg. Obwohl Assembly am 12.12.19 vorbörslich bekanntgegeben hatte, neue Aktien zum Preis von 16,50 US$ auszugeben und damit 125 Millionen US$ einzunehmen, kletterte der Kurs am folgenden Handelstag unter riesigem Umsatz bis auf 25,07 US$ in die Höhe. SD-Experten bezeichnen eine erfolgreiche Transaktion dieser Art gerne als „Profi-KE“ mit nachhaltig positivem Effekt auf den Aktienpreis, da in der Regel namhafte und schlagkräftige Investoren mit ernsthaftem Interesse an der langfristigen „Value Story“ mitwirken. Der erste große Wurf zur HBV-Heilung scheiterte damals. Doch das Vertrauen in die Technologie blieb hoch und neues Top-Personal wurde eingestellt, um den Durchbruch jetzt zu schaffen. CEO Okazaki gilt als exzellent vernetzter M&A-Profi mit Gilead-Vergangenheit. Aufsichtsratsvorsitzender William Ringo ist in der Branche ebenfalls als Dealmaker bekannt. Unter Führung beziehungsweise Aufsicht des frühreren Business-Development-Chefs von Pfizer wurden bereits reihenweise Biotechunternehmen erfolgreich an „Big Pharma“ veräußert. Die beiden für Aktionäre derzeit wichtigsten Figuren bei Assembly werden den Markt vermutlich nicht enttäuschen. ## Gilead in der Pflicht Ein Grund, weshalb sich Assembly bisher vor einer Direktübernahme durch Gilead gedrückt hat, dürfte nicht nur ein zu geringes Kaufpreisangebot gewesen sein. Auch fehlte es den nur mäßig incentivierten Verantwortlichen bisher an Druck von außen, beispielsweise durch starke Aktionäre. Das Problem wurde mittlerweile gelöst. Wir betrachten den Gilead-Deal vergangenes Jahr als Übergangslösung, um einen Komplettverkauf nun mit weiteren Daten und Argumenten im Rücken zu einem adäquaten Preis zu finalisieren. Klar ist: Gilead muss als Weltmarktführer im Virologie-Sektor seine bemitleidenswerte Pipeline stärken. Opt-in-Programme, bei denen man die Forschungsginitiativen nicht selbst steuert und das Potenzial einer bahnbrechenden Discovery-Plattform nicht ausschöpft, können für einen Riesen wie Gilead nicht das Ziel sein. Und es kann auch nicht im Sinne der Patienten sein. Neben aktuellen ABI-5366-Daten könnte auch ein neuer Zulassungspfad für Assemblys hochpotentem Core Inhibitor ABI-4334 zur Behandlung und idealerweise Heilung chronischer Hepatitits B die Preisfindung vollenden: „Partial Cure“ soll als Endpunkt für HBV-Zulassungsstudien seitens der Gesundheitsbehörden implementiert werden. Gilead selbst gibt an, bis 2030 mehr als 10 neue, transformative Therapien auf den Markt bringen zu wollen. Assemblys Pipeline könnte hierbei eine bedeutende Rolle spielen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/virology-center-gilead.jpg)Trotz dünner Pipeline eröffnete Gilead vergangenes Jahr ein neues Virology Research Center. Mittig im Bild: Tomas Cihlar, mittlerweile auch im Assembly-Board. ## +500% kurz- oder über +1000% langfristig? Stimmen die Rahmenbedingungen, halten wir im Falle eines Sofortverkaufs eine Preisspanne von circa 300 bis 500 Millionen US$ und damit circa 4,60 bis 7,70 US$ je Aktie (circa 55 bis 92 US$ nach Aktienzusammenlegung) für konservativ realistisch. Wählt Assembly den Alternativweg, sehen wir langfristig durch die Kommerzialisierung mehrerer Blockbuster-Medikamente ein Wertsteigerungspotenzial von weit mehr als 1000%. **Update 14.02.24** Nach einer Aktienzusammenlegung im Verhältnis 12 zu 1 notiert Assembly Biosciences unter der neuen WKN A402CB und ISIN US0453962070. Die Aktie handelt derzeit um 12,00 US$, was einem Kurs von 1,00 US$ vor der Aktienzusammenlegung entspricht. An der einzigartigen Unterbewertung der Aktie beziehungsweise Marktkapitalisierung der Firma ändert sich rein gar nichts. ## Assembly Biosciences & andere Chancen: Jetzt informieren! [Registriere](https://www.sharedeals.de/registrieren/) Dich heute kostenlos für unseren Live Chat und diskutiere mit echten Experten über Assembly Biosciences und andere Chancen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Interessenkonflikt: Der Autor und Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang (über 10% des ausstehenden Kapitals). Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Reicht das nicht?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-reicht-das-nicht/) **Published:** Januar 31, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Novo Nordisk-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Novo%20Nordisk) (WKN: A3EU6F) startet am Mittwochmorgen mit einem leichten Plus in den Handel, gibt ihre Kursgewinne aber im Laufe des Vormittags wieder ab. Geben die Jahreszahlen des dänischen Pharma-Riesen der Aktie keinen Schub mehr? ## ℹ️ Novo Nordisk vorgestellt - Novo Nordisk mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Zudem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente, Hormonersatztherapien und Diätmittel tätig. - Mit einer Marktkapitalisierung von 485 Milliarden US$ ist Novo Nordisk das wertvollste Unternehmen Europas. ## Ein ausgezeichnetes Jahr... Die von Novo Nordisk zur Wochenmitte präsentierten [Zahlen für das Jahr 2023](https://www.novonordisk.com/investors/annual-report.html) sind einfach nur ausgezeichnet. Der Umsatz des Pharmakonzerns stieg gegenüber dem Vorjahr um 31% auf ca. 232 Milliarden Dänische Kronen (ca. 31,2 Milliarden €). Noch stärker entwickelte sich der operative Gewinn. Er erhöhte sich um 37% auf 102,6 Milliarden Kronen. Der Nettogewinn legte um beeindruckende 51% auf 83,7 Milliarden Kronen zu. Die Zahlen lagen über den Erwartungen der Analysten. Die Dividende will Novo Nordisk angesichts der guten Geschäftsentwicklung auf 9,40 Kronen erhöhen. Analysten gingen im Vorfeld von einer Gewinnausschüttung in Höhe von 9,07 Kronen je Aktie aus. ## ...und ein toller Ausblick Neben den hervorragenden Zahlen für das vergangene Jahr stimmt auch der Ausblick des Unternehmens. 2024 will Novo Nordisk seinen Umsatz zwischen 18 und 26% erhöhen. Der operative Gewinn soll überdurchschnittlich um 21 bis 29% zulegen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Ein Traum von einem Chart Das Chartbild der Novo Nordisk-Aktie könnte nicht schöner sein. Seit sieben Jahren befindet sich der Pharma-Titel nun schon in einem mehr oder weniger kontinuierlichen Aufwärtstrend, der in den letzten drei Jahren deutlich an Fahrt gewonnen hat. In den vergangenen 36 Monaten hat die Novo Nordisk-Aktie um über +250% zugelegt. ## Bärenstark positioniert Die Zahlen und der Ausblick zeigen, dass das starke Wachstum von Novo Nordisk noch lange nicht zu Ende ist. Laut Aussage von CEO Jorgensen nutzen inzwischen über 40 Millionen Menschen weltweit die Diabetes- und Fettleibigkeitsbehandlungen seines Konzerns. Im Diabetes-Segment ist Novo Nordisk die klare Nummer 1 der Welt. Mit Abnehmpräparaten haben sich die Dänen einen neuen Milliardenmarkt erschlossen. Die Nachfrage nach den beiden Medikamenten Wegovy und Ozempic ist nach wie vor ungebrochen stark. ## Die Reise geht weiter Für mich ist die Novo Nordisk-Aktie angesichts der hervorragenden Marktstellung des Pharmakonzerns immer noch eine Kaufempfehlung. Zwar wird der Wettbewerb im Bereich Fettleibigkeitsbehandlungen immer stärker, doch ich gehe davon aus, dass Novo Nordisk einer der dominanten Player auf diesem Markt bleiben wird. Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 500 Milliarden US$ hat sich Novo Nordisk zum wertvollsten Konzern Europas entwickelt – meiner Meinung nach völlig zurecht. Die Dänen haben noch eine große und spannende Reise vor sich. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Novo Nordisk-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Es entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten, darunter Chikungunya, Cholera und die Japanische Enzephalitis. - Der Vermarktung eines Vakzins gegen Covid-19 ist in jedoch gescheitert. - Valneva notiert an der Börse Paris und ist ca. 515 Millionen € wert. ## Eine willkommene Finanzspritze Die gute Nachricht ist, dass Valneva an frisches Geld gekommen ist. Geldquelle ist ein sogenannter „Priority Review Voucher“ der US-Arzneimittelbehörde FDA Höhe von 103 Millionen US$. Valneva hat den FDA-Gutschein für die Zulassung des Chikungunya-Impfstoffs IXCHIQ® erhalten. Die FDA vergibt im Rahmen ihres Tropical Disease Voucher Programms „Kapitalgutscheine“ an Unternehmen, die Produktanträge für Tropenkrankheiten stellen, die zudem bestimmte Kriterien erfüllen. Damit will die US-Behörde die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung und Vorbeugung von Tropenkrankheiten finanziell unterstützen. Valneva will das zusätzliche Kapital in seine laufenden F&E-Projekte investieren. Dazu zählt vor allem die Entwicklung eines Phase-3-Impfstoffkandidaten gegen Lyme-Borreliose. Zusätzlich soll das Geld in weitere klinische Studien zum Chikungunya-Impfstoff sowie in die Erweiterung der klinischen Pipeline des Unternehmens fließen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Stabilisiert sich die Aktie? Das Chartbild der Valneva-Aktie hat sich durch den Kursgewinn zum Wochenbeginn nur minimal verbessert. Das Papier des Impfstoffherstellers steckt seit knapp drei Monaten in einem massiven Abwärtstrend fest und fiel Ende vergangener Woche auf ein neues 3-Jahrestief. Ob die Nachricht wichtig genug ist, um den Aktienkurs endlich zu stabilisieren, werden die kommenden Tage zeigen. ## Nicht in das fallende Messer greifen Trotz der guten Nachricht rate ich Anlegern, derzeit nicht in die Valneva-Aktie zu investieren. Das Chartbild erinnert mich stark an das sprichwörtliche „fallende Messer“, in das Anleger bekanntlich niemals greifen sollten. Der Umsatz von Valneva hat sich in den letzten beiden Geschäftsjahren zwar gut entwickelt, doch der Impfstoffhersteller ist weit davon entfernt, Gewinne zu schreiben. Das bedeutet, dass das Unternehmen auch in Zukunft frisches Kapital benötigen wird, um seinen Cash-Bedarf zu decken. Das Geld der FDA ist willkommen, wird aber bei Weitem nicht reichen. Anleger sollten den 15. Februar abwarten. Dann wird Valneva im Rahmen seines „Revenue and Cash Reports“ Umsatz und Barmittel per Ende 2023 melden und einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben. Bis dahin dürfte es keine weiteren positiven Impulse für die Valneva-Aktie geben. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Valneva-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Über entsprechende Spekulationen und die auch damit verbundenen Preis-Bewegungen der Aktie hatten wir erst letzte Woche [berichtet](https://www.sharedeals.de/morphosys-kommt-jetzt-die-uebernahme-news/). Ein überraschend stabiler Aktienkurs trotz bescheidener Zahlen war offensichtlich ein Vorbote. ## Die Preisfrage Die MorphoSys-Aktie macht nach den neuesten Berichten um eine anscheinend konkret werdende Übernahme einen riesigen Freudensprung, gewinnt in positiver Erwartung im Tradegate-Handel um aktuell rund 48% auf über 60 € hinzu. Die Marktkapitalisierung MorphoSys' schießt damit auf deutlich über 2 Milliarden Euro. Allerdings: Noch 2020 war das Unternehmen zeitweise doppelt so hoch bewertet. Ob nun ein dreistelliger Kaufpreis je Aktie am Ende realistisch ist, ist mehr als fraglich, denn MorphoSys hatte zuletzt durchaus einige herbe Rückschläge zu verkraften. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist für MorphoSys-Anleger nun jedenfalls ungünstiger geworden. Rein fundamental betrachtet ist das Unternehmen auch im Peer-Group-Vergleich bereits sehr ambitioniert bewertet. Selbst dann, wenn es zur Zulassung des Medikamentenkandidaten Pelabresib in der Indikation Knochenmarkkrebs kommt. Auch ist eine Übernahme noch keineswegs in trockenen Tüchern. Entsprechend sollten Anleger ein hohes Rückschlagsrisiko einkalkulieren. Kommt es zum Transaktionsabschluss mit Novartis, halten wir einen Kaufpreis von rund 70 € je Anteil für realistisch. **Update 22:50 Uhr** Die MorphoSys-Übernahme durch Novartis wurde am Abend offiziell bestätigt. Die Erwartung von sharedeals.de wurde mit einem Kaufpreis über 2,7 Milliarden € und 68 € je Aktie quasi exakt getroffen. Glückliche Aktionäre sollten ihre Positionen jetzt auflösen und das Kapital umdisponieren. ## Ein anderer Buyout-Kandidat wird jetzt zum Überflieger SD-Investmentlegende „Hai“ sieht ein einzigartiges Chance-Risiko-Profil bei einer anderen Biotech-Aktie aus den USA. Die Börsenkoryphäe, dessen wahre Identität Mitgliedern des weltweit einzigartig erfolgreichen [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) bekannt ist, hat einen Track-Record, der seinesgleichen sucht: sagenhafte **+13.105,55%** Depotwertzuwachs und Aktiengewinne über mehr als **18,5 Millionen €** innerhalb von siebeneinhalb Jahren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2022/08/bankbestaetigung-1.jpg)Schwarz auf Weiß: Der Beweis, dass "Hai" dank der NBC-Strategie in wenigen Jahren zum Börsen-Multimillionär geworden ist. Der vielleicht talentierteste Börsianer unserer Zeit hat jüngst einen neuen Biotech-Favoriten auserkoren: die US-Firma Assembly Biosciences (WKN: A117S1). 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Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [MorphoSys nach Übernahme: Verkaufen!](https://www.sharedeals.de/morphosys-nach-uebernahme-verkaufen/) **Published:** Februar 6, 2024 **Author:** Redaktion **Content:** Gestern Abend wurde es noch offiziell: Der Schweizer Pharmakonzern Novartis schluckt das deutsche Biotech-Unternehmen MorphoSys. Dabei hat sich der von sharedeals.de exklusiv erwartete Kaufpreis mal wieder als Volltreffer erwiesen. ## Angemessener Kaufpreis Nachdem die Nachrichtenagentur Reuters gestern Nachmittag zunächst von einer konkret werdenden Übernahme berichtet hatte und der Kurs in positiver Erwartung einen Freudensprung von rund 50% auf über 60% hinlegte, kochten die Spekulationen um einen möglichen Kaufpreis hoch. Während vereinzelte Anleger bereits dreistellige Notierungen kommen sahen, [erwarteten wir](https://www.sharedeals.de/morphosys-vor-uebernahme-preis-details-und-handlungsempfehlung/) einen Preis je Aktie über maximal 70 €. Und tatsächlich: MorphoSys geht für 68 € je Anteil und damit insgesamt 2,7 Milliarden € an Novartis. Die Summe macht aus fundamentaler Sicht unter Abwägung aller Unsicherheiten Sinn und sollte Aktionäre zufrieden stimmen. ## Umschichtung lohnenswert Der Übernahmepreis entspricht einem Premium in Höhe von 60% auf den Schlusskurs von Freitag. In der Bewertungsregion, in der sich MorphoSys bewegt, ist ein derartiger Aufschlag durchaus typisch. Deutlich explosiver geht es hingegen im Small-Cap-Bereich zu, wenn mitunter Multiples von 5 oder 6 auf den Kurs aufgerufen werden. Die MorphoSys-Aktie wird nun bis zur formellen Übernahme erfahrungsgemäß mit einem minimalen Risikoabschlag leicht unter dem Kaufpreis von 68 € je Aktie handeln. Für die meisten Aktionäre besteht kein echter Grund mehr, den Titel weiterhin zu halten und damit Opportunitätskosten zu riskieren. Auch deshalb, da derzeit einige andere außergewöhnliche Chancen warten. ## Ein anderer Buyout-Kandidat wird jetzt zum Überflieger SD-Investmentlegende „Hai“ sieht ein einzigartiges Chance-Risiko-Profil bei einer anderen Biotech-Aktie aus den USA. Die Börsenkoryphäe, dessen wahre Identität Mitgliedern des weltweit einzigartig erfolgreichen [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) bekannt ist, hat einen Track-Record, der seinesgleichen sucht: sagenhafte **+13.105,55%** Depotwertzuwachs und Aktiengewinne über mehr als **18,5 Millionen €** innerhalb von siebeneinhalb Jahren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/comdirect_bestaetigung_shorter.jpg)Der vielleicht talentierteste Börsianer unserer Zeit hat jüngst einen neuen Biotech-Favoriten auserkoren: die US-Firma Assembly Biosciences (WKN: A117S1). [Erfahre hier alles über die Jahrhundertchance 2024](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-eine-jahrhundertchance/) ## 💬 Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! - Wenn du alle Details über Assembly Biosciences erfahren willst, dann lies dir die [sharedeals.de-Analyse](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-eine-jahrhundertchance/) des Unternehmens durch. - Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) kennen diese Biotech-Perle schon länger, und sind im Sektor auch sonst bestens informiert. - Der erste Schritt in die Community ist eine vollkommen kostenlose Registrierung im [Live Chat.](https://www.sharedeals.de/live-chat) Dort werden regelmäßig kommende Kursraketen aus dem Depot von "Hai" besprochen – insbesondere aus dem wieder sehr chancenreichen Biotech-Sektor. - Dass man in diesem Bereich derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten zum Beispiel eindrucksvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Interessenkonflikt: Der Autor und Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang (mehr als 10% des ausstehenden Kapitals). Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Amgen-Aktie: Was ist hier noch zu erwarten?](https://www.sharedeals.de/amgen-aktie-was-ist-hier-noch-zu-erwarten/) **Published:** Dezember 18, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie von [Amgen](https://www.sharedeals.de/?s=amgen) (WKN: 867900) bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau und notiert aktuell bei rund 275,50 US$. Damit ist der Kurseinbruch im laufenden Jahr wieder vollkommen eliminiert. Setzt sich der Aufwärtstrend weiter fort? ## ℹ️ Amgen vorgestellt Amgen zählt zu den weltweit führenden Pharma-Unternehmen. Es entwickelt, produziert und vertreibt biopharmazeutische Produkte, die mit Hilfe rekombinanter DNA-Technologien hergestellt werden. Die Produktpalette ist sehr breit aufgestellt. Der Fokus liegt auf dem amerikanischen Markt, der Auslandsvertrieb verläuft über Lizenzen. Der Hauptsitz befindet sich in Thousand Oaks. Die Marktkapitalisierung beträgt knapp 147,5 Milliarden US$. ## Übernahme genehmigt Die amerikanische Handelskommission FTC hat Anfang September die Übernahme von Horizon Therapeutics unter Auflagen freigegeben. Im Mai hatte sich die Behörde noch gegen eine Übernahme ausgesprochen, da Amgen mit der Übernahme bei bestimmten Medikamenten eine Monopolstellung auf dem amerikanischen Markt einnehmen würde. Die Freigabe erfolgt unter der Bedingung, dass einige Medikamente beider Unternehmen nicht zusammengelegt werden dürfen. Damit kann Amgen seine bisher größte Übernahme wahrscheinlich 2024 abschließen. Der Übernahmepreis liegt bei knapp 28 Milliarden US$. Für ein Unternehmen mit einem Umsatz unter 4 Milliarden US$ ist das ein stolzer Preis, allerdings zeigten auch Sanofi und Johnson & Johnson ein großes Interesse an Horizon. Insgesamt dürfte die Übernahme den US-Konzern mittelfristig stärken, ab dem dritten Jahr nach Vollzug sollen die jährlichen Synergien mehr als 500 Millionen US$ betragen. Robert A. Bradway , Vorsitzender und Chief Executive Officer von Amgen, kommentierte die Übernahme so: > Mit dem Abschluss der Horizon-Übernahme hat Amgen Medikamente für seltene Krankheiten hinzugefügt, die gut zu unserem breiten innovativen Portfolio passen. ## Ertragsprognose gekappt Die Entwicklung des in Phase 1 befindlichen Kandidaten AMG340, ein Mittel gegen Prostatakrebs, wurde eingestellt. Dies führte zu einer Sonderabschreibung von 650 Millionen US$. Statt einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 14,30 bis 15,41 US$ rechnet das US-Unternehmen nur noch mit einem EPS von 11,23 bis 12,73 US$. Anders sieht es bei den Umsatzerwartungen aus. Nachdem diese bereits im August angehoben wurde, erfolgte Ende Oktober eine erneute Anhebung des Konzernumsatzes. Statt 26,4 bis 26,8 Milliarden US$ werden jetzt 28 bis 28,4 Milliarden US$ erwartet. Aus dem am 31. Oktober veröffentlichten [Quartalsbericht](https://www-amgen-com.translate.goog/newsroom/press-releases/2023/10/amgen-reports-third-quarter-financial-results?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc) ergibt sich ein Konzernumsatz während der ersten neun Monate von rund 20 Milliarden US$. Da der Umsatz im dritten Quartal bei knapp 7 Milliarden US$ lag, dürfte der erwartete Jahresumsatz gut zu erreichen sein. Das EPS stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,16 US$ auf 11,12 US$. Aufgrund der neuesten Prognoseanpassung dürfte im vierten Quartal nur ein geringer Wert beim EPS anfallen. Der bereits erreichte Wert liegt knapp unter dem untersten Prognosewert. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Was bedeutet das für die weitere Kursentwicklung? In dem starken Kursanstieg seit Juni mit +26% ist die Genehmigung der Übernahme eingepreist. Dass Sonderabschreibungen wegen unerwarteter Hoffnungen erfolgen, ist bei Pharma- und Biotech-Unternehmen ein normaler Vorgang. Insgesamt ist die Forschungs- und Entwicklungspipeline des Unternehmens gut gefüllt. Viele davon befinden sich in der Phase 3. Die Integration von Horizon dürfte vorerst mit hohen Kosten verbunden sein. Diese werden die Ertragslage beeinträchtigen. Unter diesem Aspekt bin ich bei meiner Einschätzung vorsichtig. Ich stufe die Aktie mit „Neutral“ ein und sehe vorerst kein hohes Kurspotenzial. Die Analysten mehrerer Banken sehen dies ähnlich, deren mittlerer Zielkurs bei 281 US$ liegt. Mein Fazit: Es gibt interessantere Biotech-Unternehmen. Interessenten finden zum Beispiel Werte mit hervorragenden Chance-Risiko-Verhältnissen im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Amgen --- ### [Structure Therapeutics-Aktie -43%: Was ist los?](https://www.sharedeals.de/structure-therapeutics-aktie-43-was-ist-los/) **Published:** Dezember 19, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Anleger von [Structure Therapeutics](https://finance.yahoo.com/quote/GPCR/) (WKN: A3D5Y7) werden sich nicht gerne an den gestrigen Montag erinnern. Die Aktie des US-Biotech-Unternehmens fiel einem Kursmassaker zum Opfer und sackte um -43% ab. Damit hat das Papier alle Kursgewinne der letzten Monate auf einen Schlag wieder abgegeben. Was steckt hinter dem Blutbad an der Börse? ## ℹ️ Structure Therapeutics vorgestellt Structure Therapeutics ist ein Biotech-Unternehmen im klinischen Stadium, das neuartige orale Therapeutika zur Behandlung von chronischen Stoffwechsel- und Lungenkrankheiten entwickelt. Das Unternehmen forscht derzeit an zwei in der klinischen Phase befindlichen Wirkstoffen, mit denen die Grenzen von Biologika und Peptidtherapien überwunden werden sollen. Structure Therapeutics konzentriert sich derzeit auf die Familie der GPCR-Wirkstoffe. Die in San Francisco ansässige Biotech-Firma ist an der Börse ca. 1,6 Milliarden US$ wert. ## Keine überzeugenden Studiendaten Wie so häufig bei Biotech-Unternehmen war die Bekanntgabe von [Studiendaten](https://ir.structuretx.com/news-releases/news-release-details/structure-therapeutics-provides-comprehensive-gsbr-1290-program) Auslöser des Kursdebakels. Structure Therapeutics präsentierte Daten der Phase-2-Studie zu GSBR-1290, einem Wirkstoff zur Behandlung von Diabetes und Fettleibigkeit. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes erzielte der Wirkstoff nach Unternehmensangaben eine statistisch signifikante Verringerung des Blutzuckerwerts nach zwölf Wochen. Bei Patienten mit Fettleibigkeit führte das Medikament nach einer achtwöchigen Einnahme ebenfalls zu einem statistisch signifikanten (Placebo-bereinigten) Gewichtsverlust von rund 4,7%. Was an sich nach positiven Ergebnissen klingt, ist im Vergleich mit dem Maßstab jedoch relativ schwach. Um als „Best-in-class“-Wirkstoffkandidat zu gelten, müsste GSBR-1290 einen Gewichtsverlust von mehr als 7% zur Folge haben. Das erklärt auch die harsche Reaktion der Structure Therapeutics-Aktie an der Börse. Bei GSBR-1290 handelt es sich um einen GLP-1-Rezeptor-Agonist, einer Wirkstoffgruppe, zu der auch die aktuell so gehypten Abnehmspritzen Ozempic von Eli Lilly und Wegovy von Novo Nordisk zählen. Der Vorteil von GSBR-1290 ist jedoch, dass es ein oral verabreichtes Medikament ist. Derzeit arbeiten neben Eli Lilly auch andere Pharma- und Biotech-Unternehmen an oralen Versionen zur Behandlung von Fettleibigkeit. ## Alle Kursgewinne verloren Die Structure Therapeutics-Aktie ist von hoher Volatilität geprägt. Von Mitte September bis Ende Oktober verdreifachte sich der Kurs des Biotech-Unternehmens. Seitdem hat die Aktie wieder fast alle Kursgewinne verloren. Sie notiert nun wieder auf dem Niveau des Sommers. Charttechnisch wichtig wäre, dass die Unterstützung bei 27 US$ hält. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Eine Aktie mit viel Potenzial Das komplette Daten-Set der Studie wird Structure Therapeutics voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 vorstellen. Bis dahin ist meiner Meinung nach nicht mit einer weiteren Kurssteigerung der Aktie zu rechnen. Das kann sich mittelfristig aber durchaus ändern. Der Markt zur Behandlung von Fettleibigkeit und Übergewicht ist vor allem in den USA riesengroß und bietet Platz für mehrere Player. Sollte es Structure Therapeutics in den kommenden Monaten gelingen, überzeugende Studiendaten vorzulegen, dürfte die Aktie wieder in die Höhe schnellen. Für ein Unternehmen, das bislang noch keine Umsätze erzielt, ist die Structure Therapeutics-Aktie relativ hoch bewertet. Das Biotech bringt einen Unternehmenswert von 1,6 Milliarden US$ auf die Waage. Diese Bewertung muss in den kommenden Quartalen gerechtfertigt werden. Für eingefleischte Biotech-Anleger ist die Structure Therapeutics-Aktie zweifellos ein hot stock. Für alle anderen Anleger ist die Aktie derzeit wahrscheinlich zu heiß zum Anfassen. Sie sollten sich eher auf die etablierten Pharma-Giganten Eli Lilly und Novo Nordisk konzentrieren oder auf die Expertise von Spezialisten verlassen, siehe unten. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Wenn Du Dich speziell für den hochexplosiven Biotech-Sektor interessierst: Sorgfältig selektierte Top-Aktien mit ausgezeichneten Chance-Risiko-Verhältnissen findest Du im [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Structure Therapeutics --- ### [CureVac-Aktie -36%: Wer sie noch hält, ist selber schuld!](https://www.sharedeals.de/curevac-aktie-36-wer-sie-noch-haelt-ist-selber-schuld/) **Published:** Dezember 19, 2023 **Author:** Frank Giarra **Content:** Böse Überraschung kurz vor Weihnachten: Die [CureVac-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=curevac) (WKN: A2P71U) stürzt um in der Spitze -40% auf 3,20 € ab und berappelt sich aktuell wieder auf Kurse um 3,50 €. Auslöser des Abverkaufs ist ein Urteil des Bundespatentgerichts im Rechtsstreit der Tübinger mit dem Mainzer Konkurrenten BioNTech. Schlägt jetzt die Stunde der Schnäppchenjäger? ## ℹ️ CureVac vorgestellt CureVac N.V. mit operativer Zentrale in Tübingen erforscht und entwickelt Arzneimittel auf der Grundlage des Botenmoleküls mRNA. Im vergangenen Sommer musste der Wirkstoffhersteller den Zulassungsantrag für seinen ersten Corona-Impfstoff aufgrund schwacher Studienergebnisse zurückziehen. Derzeit arbeitet das Unternehmen zusammen mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) an einem verbesserten Corona-Vakzin. Die Marktbewertung liegt bei rund 800 Millionen €. ## Negatives Urteil im Rechtsstreit Vor Gericht und auf hoher See – geht man mitunter baden. Jedenfalls gilt das vorerst für die Biotech-Schmiede CureVac. Am Dienstag hat nämlich das Bundespatentgericht ein grundlegendes Corona-Impfstoffpatent der Tübinger für nichtig erklärt und gleichzeitig mit seinem Urteil einer Klage des Mainzer Konkurrenten BioNTech gegen CureVac stattgegeben. Letztere beeilten sich danach in einer [Stellungnahme](https://www.curevac.com/en/curevac-announces-decision-of-german-federal-patent-court-in-broad-patent-litigation-with-biontech-se/) zu versichern, diese Entscheidung habe „keinen Einfluss auf laufende Rechtsstreitigkeiten in Deutschland bezüglich sieben weiterer Eigentumsrechte, die starke grundlegende sowie Covid-19-spezifische mRNA-Spezifikationen umfassen“. Man werde vor dem Bundesgerichtshof Berufung einlegen. Was die Börse aber nun selbstverständlich heute einpreist, ist das komplette Scheitern der Tübinger in den Rechtsstreitigkeiten gegen BioNTech. Die Mainzer haben vor Jahren bereits das Rennen um die Zulassung eines Covid-Impfstoffes um Längen gewonnen und mit ihrem Vakzin im Zusammenschluss mit US-Gigant Pfizer Milliardengewinne eingefahren, während CureVac mit seinem Kandidaten der ersten Generation krachend scheiterte. ## CEO Zehnder bleibt optimistisch CEO Dr. Alexander Zehnder zeigt sich unverdrossen optimistisch: > Wir halten die Entscheidung des Patentgerichts auch angesichts der positiven vorläufigen Stellungnahme zu EP 1 857 122 B1, die das Gericht Anfang des Jahres abgegeben hat, für unglücklich. Die Entscheidung ist nur eine von vielen, die hinsichtlich der Nutzung des geistigen Eigentums von CureVac bei der Entwicklung von Comirnaty getroffen werden. Wir sind nach wie vor sehr zuversichtlich, dass unsere Vorreiterrolle in der mRNA-Technologie und unsere kontinuierlichen Innovationen auf diesem Gebiet wesentliche Beiträge zu sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoffen geleistet haben. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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So weit, die Aktie als Short zu titulieren, würde ich persönlich nicht gehen. Natürlich dürfen die Begründungen für den dringenden Verkaufstipp nicht fehlen. Sie lauten wie folgt: An der Börse ist das Unternehmen immer noch mit rund 800 Millionen € bewertet – aber für was? Wer sich die Pipeline der Tübinger ansieht, stößt auf Medikamentenkandidaten überwiegend in Phase 1. Darunter befindet sich ein Covid-Impfstoff in zweiter Generation, dem andere Wettbewerber längst enteilt sind, ebenso wie bei dem Impfstoffkandidaten gegen Influenza. Und im Bereich der Onkologie zeichnen sich ebenfalls noch lange keine bahnbrechenden Erfolge ab. Wenn die Pipeline keinen Unternehmenswert in der Höhe des Börsenwertes abbildet, dann tut es vielleicht die Kassenlage? Leider auch nicht. Laut den Mitte November vorgelegten [Zahlen](https://www.curevac.com/en/curevac-announces-financial-results-for-the-third-quarter-and-first-nine-months-of-2023-and-provides-business-update/) befanden sich Ende September 464 Millionen € in der Kasse. Den eigenen Cash Runway gab das Unternehmen mit Mitte 2025 an. Da bis dahin keine Zulassung eines Medikamentenkandidaten in Sicht ist, dürfte es spätestens Ende 2024 zu einer weiteren Kapitalmaßnahme kommen, bei der Aktionäre verwässert werden. Wer übrigens auf Ansprüche aus Covid-Medikamenten spekulieren will, ist mit einer anderen Aktie ohne bilanzielles Risiko viel besser bedient. Die bleibt aber Mitgliedern des [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) vorbehalten! Mein Fazit ist daher eindeutig: Wer diese Aktie noch hält, ist selber schuld! Dass man sie trotz des Absturzes besser nicht kaufen sollte, versteht sich von selbst. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Wenn Du Dich speziell für den hochexplosiven Biotech-Sektor interessierst: Sorgfältig selektierte Top-Aktien mit ausgezeichneten Chance-Risiko-Verhältnissen findest Du im [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** CureVac, CureVac-Aktie BioNTech-Aktie --- ### [Kenvue-Aktie: Wie weit geht die Rallye noch?](https://www.sharedeals.de/kenvue-aktie-wie-weit-geht-die-rallye-noch/) **Published:** Dezember 20, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die [Kenvue-Aktie](https://finance.yahoo.com/quote/J4D.HM?p=J4D.HM&.tsrc=fin-srch) (WKN: A3EEHU) hat am Dienstag um rund 2% auf 21,47 US$ zugelegt und damit erneut dem Abwärtstrend entgegengesteuert. Doch was treibt das Papier jetzt an? Und wie weit geht die Rallye noch? ## ℹ️ Kenvue vorgestellt Kenvue ist eine im Jahr 2023 abgespaltete Tochter des Pharma-Konzerns Johnson & Johnson. Das Unternehmen ist in drei Segmenten tätig: Selbstpflege, Hautgesundheit & Schönheit sowie Essential Health. Unter anderem im Markenportfolio enthalten sind die Brands Tylenol, Listerine, Neutrogena, Nicorette und Zyrte. An der Börse hat der Konzern einen Wert von 37,7 Milliarden US$. ## Überraschung vor Gericht Zum ersten Mal seit Juni hat die Aktie von Kenvue den eigenen Abwärtstrend getestet. Dieser Ausbruchsversuch verlief zwar erfolglos, doch damit wurde ein klares Signal an den Kapitalmarkt gesendet: Es geht wieder aufwärts. Hintergrund des deutlichen Kursanstiegs von zeitweise über 6% (zum Handelsschluss schmolzen die Gewinne auf 2,19%) waren Meldungen rund um den aktuellen Mega-Prozess, in den Kenvue geraten ist. Nachdem es milliardenschwere Klagen wegen des Wirkstoffs Tylenol gegeben hatte, da dieser in Verdacht steht, Autismus bei Kindern ausgelöst zu haben, scheint jetzt ein Ende der Streitigkeiten in Sicht. Denn nach einigen positiven Prozesstagen hat ein Richter zugunsten des Pharmakonzerns entschieden. In einer ersten Einschätzung der Analysten von JPMorgan hieß es dazu: > Obwohl noch einige Rechtsstreitigkeiten bevorstehen, glauben wir, dass die Entscheidung von Richter Cote den Fall der Kläger in dem Multi-Distrikt-Rechtsstreit effektiv zum Scheitern bringt. ## Aktie zieht an Demnach haben sich die Rechtsrisiken bei Kenvue in den vergangenen Wochen deutlich abgemindert, was einen Ausbruchsversuch der Aktie entgegen dem Abwärtstrend zur Folge hatte. Das aktuelle Scheitern scheint jedoch nur eine Etappe zu sein, denn die Analysten lobten den Wert zuletzt mehrheitlich und sehen +11% Kurspotenzial. Doch ist es jetzt Zeit für ein Investment? ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie interessant? Mit sinkenden Rechtsrisiken und einer attraktiven Bewertung von KGV 16,5 sowie einer Dividendenrendite von 1,9% ist aktuell wenig an der Kenvue-Aktie auszusetzen. Einziger Kritikpunkt: Das Umsatz- und Gewinnwachstum muss in den kommenden Jahren auf den durchschnittlichen Pfad der Branche finden, nachdem für 2024 ein Rückgang des Ergebnisses zu erwarten ist. Wer langfristig von der Aktie und dem Produktportfolio überzeugt ist, kann deshalb jetzt hier aus meiner Sicht investieren. Ich persönlich möchte aber noch operative Verbesserungen sehen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Kenvue-Aktien: Jetzt diskutieren! 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Gibt es hier tatsächlich noch Hoffnung für Anleger oder rennen sie ins Verderben? ## ℹ️ CureVac vorgestellt CureVac N.V. mit operativer Zentrale in Tübingen erforscht und entwickelt Arzneimittel auf der Grundlage des Botenmoleküls mRNA. Im vergangenen Sommer musste der Wirkstoffhersteller den Zulassungsantrag für seinen ersten Corona-Impfstoff aufgrund schwacher Studienergebnisse zurückziehen. Derzeit arbeitet das Unternehmen zusammen mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) an einem verbesserten Corona-Vakzin. Der Börsenwert beträgt rund 837 Millionen €. ## Ein langes Trauerspiel Ein Blick auf den Chart der CureVac-Aktie verrät ein langanhaltendes Trauerspiel für Anleger. Vor zwei Jahren notierte das Papier noch knapp unterhalb der Marke von 40 €. Von früheren Glanzzeiten bei sogar knapp 100 € wollen wir gar nicht erst reden. Doch von der einstigen Herrlichkeit ist nichts übrig geblieben. In diesem Jahr blicken Anteilseigner schon wieder auf einen Kursverlust von rund -36%. Biotech-Experte [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/), Chefanalyst des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/), hat dieses Unheil kommen sehen und Anleger in der Vergangenheit mehrfach gewarnt, unter anderem in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/curevac-das-sieht-leider-nicht-gut-aus/). ## Anleger greifen ins fallende Messer Doch deutsche Anleger lassen sich anscheinend weiterhin nicht beirren und greifen unverdrossen ins fallende Messer. Vom Tief am Dienstag bei 3,10 € hat die Aktie des Impfstoffherstellers schon wieder um fast +25% zugelegt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind hier insbesondere Zocker am Werk, die im Zuge der allgemeinen Euphorie an den Börsen schnelle Gewinne wittern. Doch es könnte ein böses Erwachen geben. Denn lässt man einmal den jüngsten Rückschlag im Rechtsstreit mit dem Mainzer Kontrahenten BioNTech außer Betracht – das Bundespatentgericht hat ein grundlegendes Corona-Impfstoffpatent der Tübinger für nichtig erklärt – und konzentriert sich auf die Fakten, ergibt sich ein schlechtes Bild für die Aktie. Sie erscheint bei einer Marktkapitalisierung von immer noch rund 837 Millionen € gnadenlos überbewertet. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Zu hoch bewertet Nüchtern betrachtet steht diesem Börsenwert zu wenig gegenüber, um ihn zu rechtfertigen. Wie wir bereits am Dienstag in [diesem Bericht](https://www.sharedeals.de/curevac-aktie-36-wer-sie-noch-haelt-ist-selber-schuld/) dargelegt haben, ergeben sich aus der Pipeline der Biotech-Schmiede mit den meisten Medikamentenkandidaten im frühen Stadium keine in nächster Zeit zu erwartenden Wertsteigerungen. Und die Kassenlage wies Ende September einen Bestand von 464 Millionen € auf. Zieht man hier den Cash Burn bis Jahresende ab, so verbleibt nicht einmal die Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung. ## Finger weg von dieser Aktie! Aus meiner Sicht kann es daher nur einen Ratschlag geben: Finger weg von dieser Aktie! Sobald sich die Zocker ausgetobt haben, wird das Papier zweifellos wieder Richtung Süden wandern, sofern es keine bahnbrechenden neuen Nachtrichten gibt. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. 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Was ist da bloß los? ## ℹ️ Bluebird Bio vorgestellt Bluebird Bio Inc. ist ein US-Biotechnologieunternehmen, das Gentherapien für schwere genetische Störungen entwickelt. Das einzige in der EU zugelassene Medikament des Unternehmens ist Zynteglo zur Behandlung der transfusionsabhängigen Beta-Thalassämie, einer seltenen genetischen Bluterkrankung. Darüber hinaus arbeitet Bluebird Bio derzeit an der Entwicklung einer Behandlung der Sichelzellkrankheit und der zerebralen Adrenoleukodystrophie sowie Produktkandidaten zur Behandlung von akuter myeloischer Leukämie, dem Merkel-Zell-Karzinom, diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom und soliden MAGEA4-Tumoren. Nach der jüngsten Kapitalmaßnahme ist das Unternehmen mit Sitz in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts an der Börse ca. 250 Millionen US$ wert. ## Zwei Blutbäder in kurzer Folge Auslöser des Kursdebakels zur Wochenmitte war eine Kapitalerhöhung des Biotech-Unternehmens. Bluebird Bio gab rund 83,3 Millionen neue Aktien zum Kurs von 1,50 US$ aus und sammelte so ca. 125 Millionen US$ frisches Kapital ein. Der Ausgabekurs der neuen Anteilsscheine lag damit deutlich unter dem Schlusskurs am Vortag in Höhe von 2,43 US$. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass Investoren einen starken Bewertungsabschlag vom Gentherapie-Spezialisten verlangten. Ursprünglich wollte Bluebird Bio 150 Millionen US$ einsammeln. Es ist der zweite massive Kurseinbruch der Bluebird Bio-Aktie innerhalb weniger Tage. Bereits am 8. Dezember rauschte der Biotech-Titel um -40% in den Kurskeller, obwohl es an dem Tag eigentlich gute Nachrichten gab. Bluebird Bio erhielt Anfang Dezember in den USA die Zulassung für seine Lyfgenia-Therapie zur Behandlung der Sichelzellerkrankung. Die Börse reagierte äußerst negativ darauf. Grund dafür war jedoch nicht, dass am selben Tag das Biopharma-Duo CRISPR Therapeutics und Vertex Pharmaceuticals ebenfalls die Zulassung für eine Therapie der Sichelzellkrankheit (Casgevy) erhielt und gewisse Vorteile hat wie einen günstigeren Preis ([sharedeals berichtete](https://www.sharedeals.de/crispr-therapeutics-aktie-schreibt-medizingeschichte/)). Das hat der Markt erwartet. Hinter der Enttäuschung der Anleger stehen zweierlei Gründe: Zum einen hat Bluebird Bio im Rahmen der Lyfgenia-Zulassung keinen Priority Review Voucher im Wert von 102 Millionen US$ erhalten, obwohl es einen entsprechenden Vorvertrag im Fall einer Zulassungserteilung gab. Der zweite Makel: In den klinischen Studien zeigte sich, dass Lyfgenia das Risiko beinhaltet, an hämatologischen Malignomen (Blutkrebs) zu erkranken. Die Behandlung hat eine entsprechende Blackbox-Warnung auf dem Etikett. ## Auf einem neuen Allzeittief Das Chartbild der Bluebird Bio-Aktie ist derzeit desaströs. Der Biotech-Titel hat innerhalb von zwei Wochen zwei Drittel seines Wertes eingebüßt und notiert auf einem neuen Allzeittief. Wohin sich der Kurs nun charttechnisch weiterentwickelt, ist kaum zu prognostizieren. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Nicht vorzeitig abschreiben Trotz der katastrophalen Kursentwicklung der letzten Tage hat die Bluebird Bio-Aktie durchaus Potenzial. Die kommenden Monate werden zeigen, ob aus Lyfgenia doch noch ein kommerziell erfolgreiches Produkt wird. Mit seiner Therapie der Sichelzellkrankheit hat Bluebird Bio ein weiteres Mal bewiesen, dass die kleine Biotech-Schmiede durchaus in der Lage ist, erfolgreich Wirkstoffe auf den Markt zu bringen. Deshalb würde ich die Bluebird Bio-Aktie nicht vorzeitig abschreiben. Für spekulativ orientierte Biotech-Investoren könnte sie ein *hot pick* sein. Alle anderen Anleger beobachten die weitere Kursentwicklung besser von der Seitenlinie. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Bluebird Bio-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Bluebird Bio --- ### [Hookipa Pharma: +100% mit Ansage – wo lauern die nächsten Deals?](https://www.sharedeals.de/hookipa-pharma-100-mit-ansage-wo-lauern-die-naechsten-deals/) **Published:** Dezember 22, 2023 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Die österreichische Biotech-Hoffnung [Hookipa Pharma](https://finance.yahoo.com/quote/HOOK/) (WKN: A2PGMT) gab gestern den Erwerb von Unternehmensanteilen durch seinen Entwicklungspartner Gilead Sciences [bekannt](https://www.globenewswire.com/news-release/2023/12/21/2799897/0/en/HOOKIPA-Pharma-Announces-21-25-Million-Equity-Investment-from-Gilead-Sciences.html). Die Aktie schoss daraufhin zwischenzeitlich um exakt +100% in die Höhe. Der Deal ist Teil einer ausgeklügelten Strategie. ## ℹ️ Hookipa Pharma vorgestellt Hookipa Pharma ist ein in der klinischen Phase befindliches biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in New York und operativer Niederlassung in Wien, das sich auf die Entwicklung neuartiger Immuntherapien auf Basis seiner firmeneigenen Arenavirus-Plattform konzentriert. Die Pipeline umfasst Behandlungen von Krebserkrankungen, die auf das humane Papillomavirus 16 zurückzuführen sind, sowie Prostatakrebs und weitere, noch nicht veröffentlichte Programme. Hookipa arbeitet gemeinsam mit Roche an einem arenaviralen Immuntherapeutikum für KRAS-mutierte Krebsarten. Darüber hinaus strebt Hookipa in Zusammenarbeit mit Gilead die Entwicklung funktioneller Heilmittel gegen HBV und HIV an. Nach dem jüngsten Anteilserwerb durch Gilead beträgt die Marktkapitalisierung Hookipas aktuell rund 85 Millionen US$. Der Pharmakonzern Gilead Sciences investiert 21,25 Millionen US$ und sichert sich dadurch 19,4% an Hookipa Pharma. Pro Anteil zahlt Gilead rund 1,42 US$ und damit weit mehr als den Börsenkurs Hookipas, der zum Zeitpunkt der News bei gerade mal 0,565 US$ gelegen hatte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/12/hook.jpg)Der folgende Preisanstieg am gestrigen Tage bis auf 1,13 US$ bedeutete in der Spitze exakt 100% Kursgewinn. Doch in einem schwierigen Biotech-Umfeld wie dem gegenwärtigen sind schnelle Gewinnmitnahmen obligatorisch: Die Aktie wanderte bei nur noch +53% und 0,86 US$ aus dem Handel. SD-Legende und Börsen-Ultrakoryphäe „Hai“ hatte den Senkrecht-Starter erst vor einigen Wochen angekündigt: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/12/hook_hai.jpg)## Luft schon wieder raus Gilead Sciences setzt mit seinem neuesten Investment bei Hookipa einen weiteren strategischen Fuß in die Tür, um in Zukunft seine weltweite Marktführerschaft im Bereich ernster Viruserkrankungen zu sichern und auszubauen. Das frische Geld soll bei Hookipa dafür verwendet werden, eine verpartnerte HIV-Therapie im kommenden Jahr durch die erste klinische Studie zu führen. Bereits im Oktober hatte Gilead [100 Millionen US$](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-221-mega-deal-mit-ansage/) für Anteile und künftige Optionsrechte bei Assembly Biosciences gezahlt, um „Therapeutika der nächsten Generation“ zu entwickeln. Die Aktie der Biotech-Schmiede knallte in der Folge sogar um mehr als 200% in die Höhe, notiert trotz fantastischer Perspektiven nun aber wieder unweit ihrer Tiefststände bei nur etwa einem Drittel ihres Cashwerts. Eine einzigartige Chance, wie es sie so schnell nicht wieder geben sollte! Hookipa hingegen ist auch nach den Gewinnmitnahmen zum gestrigen Handelsende mit jetzt circa 85 Millionen US$ Marktkapitalisierung und – das Geld von Gilead inkludiert – schätzungsweise 100-110 Millionen US$ an Barmitteln zum Jahresende auf dem Papier sehr günstig, jedoch in der jetzigen Situation tatsächlich vergleichsweise teuer. So fällt allein der Mittelverbrauch bei Hookipa pro Quartal höher aus als die aktuelle Kapitalerhöhung. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Weltweit einmalige Expertise und Trefferquote SD-Experten rechnen mit einer Reihe bedeutender Transaktionen im Biotech-Sektor über die nächsten Wochen und Monate. Darunter auch spektakuläre Übernahmen, die Kursgewinne von mehreren 100% aus dem Stand versprechen. Mitglieder des [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) profitierten in diesem Jahr insbesondere von unzähligen Volltreffer-Trades mit kurzfristigen Gewinnen: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/12/bb83d4a5-8cd7-4c86-92bf-40e656d06f9d.png)Die diesjährigen Trading-Erfolge des No Brainer Club suchen ihresgleichen **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [BioNTech-Aktie: Ein potenzielles Multi-Blockbuster-Franchise](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-ein-potenzielles-multi-blockbuster-franchise/) **Published:** Dezember 22, 2023 **Author:** Simon Richartz **Content:** Die [BioNTech-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/biontech/) (WKN: A2PSR2) ist am Donnerstag leicht um +0,75% auf 103,57 US$ geklettert, nachdem das Gebärmutterkrebs-Medikament des Unternehmens von der FDA den Breakthrough-Therapy-Status erhalten hat. Die Umsatzaussichten für diese Therapie sind aus Sicht der Mainzer nicht berauschend. Für ein anderes Programm in der Onkologie-Pipeline sieht das jedoch anders aus. ## ℹ️ BioNTech vorgestellt BioNTech ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. Mit einem Börsenwert von 22,5 Milliarden € ist BioNTech eines der wertvollsten Biotech-Unternehmen Deutschlands. ## FDA gibt Gebärmutterkrebs-Mittel Breakthrough-Therapy-Stempel Im Kampf gegen Gebärmutterkrebs ist das entsprechende Forschungsprogramm von BioNTech und Partner Duality Biologics einen wichtigen Schritt vorangekommen. Wie die beiden Unternehmen am Donnerstag bekanntgaben, hat ihr Kandidat, das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) BNT323/DB-1303, von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Eil-Status „Breakthrough Therapy Designation“ erhalten. Die Entscheidung basiert den Angaben nach auf einer klinischen Phase-1/2-Studie des Medikaments. Die stark vorbehandelten Patientinnen mit fortgeschrittenem Endometrium-Karzinom haben demnach eine „ermutigende“ Antitumoraktivität gezeigt. Die Daten zeigten demnach eine unbestätigte objektive Ansprechrate von 58,8% und eine unbestätigte Krankheitskontrollrate von 94,1%. Den Fast-Track-Status hatte das Programm bereits im Januar von der FDA erhalten – ebenfalls um die Entwicklung und behördliche Prüfung der Therapie gegen die lebensbedrohliche Erkrankung zu beschleunigen. ## ADC-Therapie gehört nicht zur mRNA-Plattform ADC-Therapie des BNT-323/DB1303-Programms hat die US-Behörden einmal mehr überzeugt. Sie wirkt wie eine Wärmesuch-Rakete, die den Krebs aufspürt und Chemotherapeutika lokal an die Krebszellen abgibt. BioNTech geht derzeit davon aus, dass die klinischen Versuche der Phase 3 im kommenden Jahr beginnen werden. Wichtig ist jedoch zu wissen: Das Programm ist von Duality lizenziert und basiert nicht auf BioNTechs mRNA-Plattform. Davon abgesehen verfügen die Mainzer jedoch über eine umfangreiche Pipeline von Onkologie-Therapien und Impfstoffen, die sich im mittleren bis späten Stadium der Entwicklung befinden. ## Covid-Geschäft weiterhin Milliarden-trächtig Umsatzströme wird BioNTech aber vorerst nur aus den Programmen für Infektionskrankheiten generieren – insbesondere jene in Zusammenarbeit mit US-Partner Pfizer. Allein mit dem Covid-19-Geschäft kann das Unternehmen in den kommenden Jahren mit 4 Milliarden US$ Umsatz per anno rechnen, was gemäß dem Pfizer-Deal etwa einer Milliarde € an Lizenzgebühren entsprechen würde. Ein wesentliches Element dafür, dass die Mainzer ihren Marktanteil behalten, wäre der endgültige Nachweis, dass der Influenza-Covid-Kombi-Impfstoff wirksam ist. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Potenzial auf weiteren Multi-Blockbuster-Franchise Investitionen in Biotechnologie sind in der Regel immer mit einem überdurchschnittlichen Risiko verbunden und nichts für schwache Nerven. Die BioNTech-Aktie ist jedoch recht konservativ bewertet, wenn man das Covid-Geschäft betrachtet und die Chancen, die in der Onkologie-Pipeline stecken. Insbesondere das INT-Programm in Zusammenarbeit mit Merck zur Entwicklung personalisierter Krebstherapien könnte die Tür zu einem weiteren Multi-Blockbuster-Franchise öffnen. Aus meiner Sicht ist der Beweis erbracht worden, dass die Mainzer im Bereich Forschung und Umsetzung sehr fähig sind. Daher würde ich die BioNTech-Aktie für langfristig denkende Anleger zum Kauf empfehlen – auch wenn die Kursschwäche womöglich noch eine Weile andauern könnte. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Am Dienstag, dem ersten Handelstag im Januar, konnte die Aktie zwischenzeitlich um mehr als +15% zulegen und ging schließlich mit +13% bei 112,50 US$ aus dem Handel. Was steckt hinter dem Kurssprung? ## ℹ️ Moderna vorgestellt Moderna ist ein in Cambridge im US-Bundestaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch seinen Covid-19-Impfstoff und beherrscht nun zusammen mit BioNTech/Pfizer den Markt für Corona-Vakzine. In der Produktentwicklung befinden sich außerdem Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und andere schwere Krankheiten. An der Börse hat das Unternehmen derzeit einen Wert von 42,89 Milliarden US$. ## Analysten positiv Eine Studie des Analystenhauses Oppenheimer hat der Aktie des BioNTech-Konkurrenten Moderna am Dienstag einen saftigen Kurssprung beschert. In einer Einschätzung zu der Aktie zeigten sich die Experten des amerikanischen Investmentservices sehr positiv und stuften die Aktie von „Neutral“ auf „Outperform“ hoch. Dabei verwies das Research-Team unter anderem auf die weiterhin positiven Aussichten für Moderna, die Fortschritte in der Pipeline des Unternehmens sowie die Erwartung für steigende Umsätze mit den Covid-19-Vakzinen. Analyst Hartaj Singh verwies zudem darauf, dass aufgrund der schnellen und effizienten Forschung an der mRNA-Technologie bis 2026 bis zu fünf neue Produkte des Unternehmens auf den Markt kommen könnten. ## Marktanteil steigt Allerdings waren die positiven Analystenkommentare nicht die einzigen guten Nachrichten für die Aktie von Moderna. Denn am Dienstag veröffentlichte der CEO des Unternehmens einen Brief an die Anteilseigner. Aus diesem geht hervor, dass der BioTech-Wert seinen Marktanteil in den USA für Covid-19 Impfstoffe weiter steigern konnte. Experten gehen inzwischen mehrheitlich davon aus, dass die Nachfrage nach Corona-Impfungen 2024 einen Tiefpunkt erreichen könnte, bevor es im kommenden Jahr durch die bessere Erforschung des Virus und mehr standardisierte Impfprogramme wieder bergauf geht. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Moderna-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Moderna --- ### [DroneShield-Aktie: -11% trotz Rekordumsatz – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-11-trotz-rekordumsatz-zu-recht/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die DroneShield-Aktie verliert am Mittwoch rund 11% und fällt auf etwa 1,77 AU$. Dabei meldet der Spezialist für Drohnenabwehr einen Rekordumsatz und verfügt bereits über prall gefüllte Auftragsbücher. Der Markt stört sich jedoch an der Qualität des Wachstums: Die Marge sinkt, aus dem Gewinn wird ein Verlust und auch die laufende ASIC-Prüfung ist noch nicht ausgestanden. ## Rekordumsatz reicht nicht Im ersten Halbjahr steigerte DroneShield den Umsatz um 74% auf 125,8 Millionen AU$. Die wiederkehrenden Erlöse legten sogar um 229% auf 11,5 Millionen AU$ zu. Allerdings hatte das Unternehmen Ende Juli vorläufig noch 14,2 Millionen AU$ in Aussicht gestellt. Der nun ausgewiesene Wert liegt rund 19% darunter. Noch schwerer wiegt die Entwicklung der Profitabilität. Die Bruttomarge sank von 65,3% auf 60%. Aus einem bereinigten EBITDA-Gewinn von 8 Millionen AU$ im Vorjahreszeitraum wurde ein Verlust von 12,4 Millionen AU$. Unter dem Strich stand sogar ein Fehlbetrag von 32,2 Millionen AU$, nachdem DroneShield ein Jahr zuvor noch 2,1 Millionen AU$ verdient hatte. Das Management verweist auf den Ausbau der Belegschaft, höhere Entwicklungsausgaben, eine neue Produktionsstätte und die Einführung neuer IT-Systeme. Die Mitarbeiterzahl stieg binnen eines Jahres um 172 auf 535. Zudem belasteten ein ungünstiger Produktmix, Währungseffekte und Abschreibungen auf Rohmaterialien. Rund 15 Millionen AU$ des Verlusts entfallen auf Sondereffekte. Der bereinigte EBITDA-Verlust zeigt jedoch, dass die Schwäche nicht ausschließlich bilanzieller Natur ist. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das Auftragsbuch bleibt ein Lichtblick An fehlender Nachfrage liegt es nicht. Für 2026 hat DroneShield bereits Umsätze von 240 Millionen AU$ vertraglich gesichert. Damit sind 89 bis 96% der Jahresprognose von 250 bis 270 Millionen AU$ abgedeckt. Die Umsatzplanung erscheint daher weiterhin realistisch. Auch die Bilanz bietet noch Sicherheit. DroneShield verfügt über liquide Mittel und Termineinlagen von 180 Millionen AU$ und ist schuldenfrei. Allerdings waren es Ende 2025 noch 210,6 Millionen AU$. Der Ausbau des Geschäfts bindet somit spürbar Kapital. Entscheidend wird jetzt, ob DroneShield in der zweiten Jahreshälfte nicht nur mehr Geräte ausliefert, sondern die Bruttomarge stabilisiert und den Mittelabfluss begrenzt. Bestellungen allein reichen nicht, wenn mit jedem zusätzlichen Wachstum überproportional hohe Kosten entstehen. **Tipp:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ASIC-Prüfung bleibt Belastungsfaktor Zusätzlich untersucht die australische Börsenaufsicht ASIC weiterhin Unternehmensmeldungen aus dem November 2025 sowie damalige Aktienverkäufe. Im Mittelpunkt steht unter anderem eine Vertragsmeldung über 7,6 Millionen AU$, die noch am selben Tag zurückgezogen wurde. Im betreffenden Zeitraum hatten damalige Führungskräfte Aktien im Wert von rund 70 Millionen AU$ verkauft. Die Untersuchung ist kein Beleg für ein Fehlverhalten. Ihr Ausgang und mögliche Konsequenzen sind jedoch weiterhin offen. DroneShield hat inzwischen die Führung ausgetauscht und strengere Vorgaben für Aktienbestände des Managements eingeführt. Das beseitigt die Unsicherheit aber noch nicht. Der Rekordumsatz, das Auftragsbuch und die schuldenfreie Bilanz sprechen für DroneShield. Die sinkende Marge, der hohe Verlust und die Abweichung bei den wiederkehrenden Erlösen mahnen jedoch zur Zurückhaltung. Trotz des Kursrückgangs würde ich Vorsicht walten lassen und die Aktie tendenziell eher meiden, solange die ASIC-Prüfung läuft. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,60 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [NBC-Trades: Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Published:** Januar 3, 2024 **Author:** Jens Lion **Content:** Es war kein schöner Herbst für den Biotech-Sektor: Von Juni bis Ende Oktober korrigierten die Papiere deutlich, insbesondere steigende Zinsen lasteten global auf Small-Cap-Aktien und Unternehmen ohne heutige Gewinne. Doch am Aktienmarkt ist es wie im echten Leben: Die besten Gelegenheiten ergeben sich, wenn sich viel verändert und man auf genau diese Veränderung reagiert – so wie der exklusive No Brainer Club! ## November-Trades für den Dezember-Knall! Ein frustrierendes Element für Biotech-Anleger war, dass in der zweiten Jahreshälfte 2023 alte Strategien scheinbar nicht funktionierten: Nahende Daten wurden nur zögerlich gekauft und Reaktionen nach Studiendaten waren von Zurückhaltung und Sorge vor Kapitalerhöhungen geprägt. Das schlug viele Anleger in die Flucht – und war die Chance im [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)! Erfahrene Hasen wissen, dass solche Bewegungen und Sentimentausschläge temporär sind und gezielt genutzt werden können. **Viele Investitionen am Aktienmarkt machen genau dann Sinn, wenn sie bei oberflächlicher Betrachtung am wenigsten sinnvoll erscheinen**. Sobald der Biotech-Markt Anfang November also erste Stabilisierungszeichen signalisierte, reagierten wir! Folgende drei Perlen schafften den Sprung in unser Depot: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/november_trades.png)## Starker Lauf in nur sechs Wochen Heute stehen wir ganz woanders: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/november_trades_performance.png)Diese Titelauswahl produzierte kumuliert **+207,8%** Rendite oder **+69,26% im Mittelwert**, während der Biotech-ETF XBI nur rund +28% seit Mitte November stieg. Cellectar und Astria waren dabei zeitweise sogar noch ein Stück günstiger als zu meiner Vorstellung zu haben. ## Geht hier noch was? Alle drei Aktien haben ihren spannenden Katalysator noch vor sich, sind jetzt aber deutlich risikoreicher. Besonders heiß ist Cellectar, denn das Unternehmen wird in den kommenden Tagen elementare Studiendaten veröffentlichen. Die anderen beiden Titel haben noch einige Wochen Zeit, bis es so richtig spannend wird. NBC-Mitgliedern habe ich meine Teilverkäufe angesagt und somit sind die gröbsten Risiken aus diesen Trades jetzt schon raus. Interessierte Spekulanten können sich hier aber gerne selbst einarbeiten und Rücksetzer nutzen. Arbeit, die sich NBC-Mitglieder selbstverständlich ersparen. Insbesondere bei Cellectar und Larimar kann es aber ebenso Sinn machen, nach starken Daten noch oder wieder einzusteigen. Dafür musst Du Dich lediglich in die Studiendaten einarbeiten, diese mit den bestehenden und potenziellen Wettbewerbern vergleichen, Fallstricke auf der Verträglichkeitsseite kennen und dann nur noch die Kapitalerhöhung um die Datenveröffentlichung navigieren. Oder Du bist [NBC-Mitglied](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/), dann wird das alles für Dich erledigt... Ich selbst bin übrigens noch in alle drei Titel investiert, aber das kann sich mit dem Sektor-Momentum und nahenden Katalysatoren jederzeit ändern. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Sektor: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten Aktien der besprochenen Unternehmen Cellectar Biosciences, Larimar Therapeutics und Astria Therapeutics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys **Schlagwörter:** No Brainer Club --- ### [Evotec-Aktie: Was passiert nach dem Paukenschlag?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-was-passiert-nach-dem-paukenschlag/) **Published:** Januar 4, 2024 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Paukenschlag bei [Evotec](/aktie/evotec) (WKN: 566480): Völlig überraschend hat der Vorstandsvorsitzende Dr. Lanthaler vorzeitig seinen Rücktritt erklärt. Anleger reagieren enttäuscht, das Papier stürzt in der Spitze um -20% ab. Aktuell notiert es bei rund 17 €. Was sind die Hintergründe? Und wie geht es weiter? ## ℹ️ Evotec vorgestellt Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. Das Unternehmen wird an der Börse mit rund 3 Milliarden € bewertet. ## Vorzeitiger Rücktritt erklärt Es kommt nicht oft vor, und wenn es dann passiert, trifft es die jeweilige Aktie sehr stark: Die Rede ist von einem vorzeitigen Rücktritt eines Vorstandvorsitzenden – in einer Mitteilung vom 3. Januar teilte Evotec dies mit. Der langjährige CEO Dr. Werner Lanthaler erklärt nach 15-jähriger Tätigkeit, dass er seinen bis März 2026 laufenden Vertrag nicht erfüllen werde. Er werde dem Unternehmen weiterhin beratend zur Verfügung stehen und einen reibungslosen Übergang gewährleisten. Die Entscheidung begründet Dr. Lanthaler wie folgt: > Nach einem extrem herausfordernden und sowohl körperlich als auch insgesamt erschöpfenden Jahr 2023 sowie nach eingehender Reflexion in den vergangenen Wochen und in das neue Jahr blickend, bin ich zu dem Entschluss gelangt, als CEO zurückzutreten, da ich dem Unternehmen in den nächsten Jahren nicht bestmöglich dienen kann. Das Unternehmen ist in einer sehr starken Position, und die Teams leisten eine hervorragende Arbeit, die sicherstellt, dass die Umsetzung unserer langfristigen Strategie planmäßig verläuft. Mit PanOmics-gestützter Wirkstoffforschung, iPSCs und Just – Evotec Biologics ist das Unternehmen für eine langfristige globale Führungsrolle und Erfolg aufgestellt. ## Verspätet gemeldete Insidergeschäfte? Bei der Beurteilung dieses Schrittes ist zu beachten, dass der CEO bisher immer die positiven Leistungen des Bio-Unternehmens hervorhob und somit das Gesicht für Anleger und Analysten war. Daher ist die Reaktion der Marktteilnehmer nachvollziehbar. Sein Ziel war stets, eine gut gefüllte Unternehmenspipeline zu haben und einige Neuentwicklungen zum Erfolg zu führen. Um dies zu gewährleisten, wurden zahlreiche Partnerschaften und Kooperationen mit großen Pharmaunternehmen geschlossen. Wie Experten am Donnerstag im jedermann zugänglichen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de enthüllen, könnten zwei Jahre verspätet gemeldete Insidergeschäfte ([hier](https://www.eqs-news.com/de/company/evotec-se/news/5b6e3e62-ea7c-11e8-902f-2c44fd856d8c) ein Beispiel) der Auslöser für den Rücktritt gewesen sein. Sollte es hier Unregelmäßigkeiten gegeben haben, wären wohl Ermittlungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Folge. Dr. Mario Polywka, derzeit Mitglied des Aufsichtsrates und vorheriger COO bei Evotec, übernimmt interimsweise das Amt des CEO. Die Suche nach einem Nachfolger wurde sowohl intern als auch extern in die Wege geleitet. Wichtig ist dabei, eine Persönlichkeit zu finden, die ein hohes Ansehen in der Branche genießt und Führungserfahrungen besitzt. ## Jahresprognose bestätigt Um Anleger zu beruhigen, wurde gleichzeitig mit der Rücktrittbekanntgabe die Jahresprognose bestätigt. Demnach soll der Konzernumsatz bei konstanten Wechselkursen bei 765 bis 805 Millionen € liegen. Beim bereinigten EBITDA zu konstanten Kursen wird mit einem Wert von 70 bis 90 Millionen € gerechnet. Mittelfristig wird von einem weiteren deutlichen Wachstum ausgegangen. Der Umsatz soll dann oberhalb von einer Milliarde € liegen und das bereinigte EBITDA über 300 Millionen €. ## Was bedeutet das für die Aktie? Die erste Reaktion ist emotional begründet – viele Marktteilnehmer trennen sich von ihren Aktienbeständen, ohne eine vernünftige Analyse durchzuführen. Anleger, die hier investieren, wissen in der Regel, dass solche Investitionen immer mit hohen Risiken behaftet sind. sharedeals.de berichtet gerade bei Biotech-Unternehmen regelmäßig über wichtige Neuigkeiten und bieten den Lesern somit fundierte Entscheidungshilfen. Ich halte die Marktreaktion für übertrieben und sehe den Absturz als günstige Einstiegsgelegenheit. Fundamental hat sich im bisherigen Geschäftsmodell sowie bei den Erfolgsaussichten der Produktentwicklung nichts geändert. Wenn die Konzernspitze mit einer führungsstarken Persönlichkeit besetzt wird, kann dies neue Kräfte freisetzen. Das dürfte die Aktie wieder beflügeln. Der volatile Kursverlauf dürfte sich allerdings fortsetzen. Gerade bei Arzneiforschungen ist die Nachrichtenlage nicht immer positiv. Ein gutes Beispiel hierfür ist MorphoSys. Mein Fazit: Für risikobewusste Anleger bietet der Kursabsturz gute Einstiegschancen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Evotec-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Sorgfältig selektierte Aktien aus dem Biotech-Sektor mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen finden Interessierte im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Theseus: In nur 38 Tagen +56,6% für NBC-Mitglieder](https://www.sharedeals.de/theseus-in-nur-38-tagen-566-fuer-nbc-mitglieder/) **Published:** Januar 8, 2024 **Author:** Jens Lion **Content:** Ein voller Erfolg: Nach Eilmeldung bequem zu 2,65 US$ eingekauft, können sich Mitglieder des exklusiven No Brainer Club (NBC) über eine Übernahme von Theseus Pharmaceuticals (WKN: A3C4XZ) freuen. Eine Rendite von +56,6% binnen sehr kurzer Zeit kann sich dabei sehen lassen. ## ℹ️ Theseus Pharmaceuticals vorgestellt Theseus konzentrierte sich bis November 2023 auf die Erforschung zahlreicher Krankheiten (überwiegend Onkologie), hat den operativen Betrieb aber eingestellt und wird nun mit erdrückend hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah vom Parkett verschwinden. Aktuell beläuft sich der Börsenwert auf rund 177 Millionen US$. ## Schnell reagiert Nur wenige Minuten nach Öffnung des vorbörslichen Handels Mitte November 2023 erhielten Mitglieder des [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) die Eilmeldung zu Theseus: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/thrx_eilmeldung.png)Mich freut besonders, dass keine übertriebene Hektik notwendig und die Aktie noch satte vier Stunden lang innerhalb der Kaufzone erwerbbar war. Initial waren wir noch zurückhaltend in unserem Kursziel, haben aber schnell festgestellt, dass es eine Besonderheit in der Aktionärsstruktur gibt, die eine gewisse Übernahme überdurchschnittlich wahrscheinlich macht: ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/thrx-uebernahmeziel.png)Und siehe da: Wenige Wochen später wird das Unternehmen Theseus [gekauft ](https://ir.theseusrx.com/2023-12-22-Theseus-Pharmaceuticals-Enters-into-Agreement-to-Be-Acquired-by-Concentra-Biosciences-for-between-3-90-and-4-05-in-Cash-per-Share-Plus-a-Contingent-Value-Right) - zu 3,90 US$ je Aktie zuzüglich eines CVR. Weitere bis zu 0,15 US$ je Aktie können je nach Nettokassenbestand noch hinzukommen. Für eine Erstschätzung keine üble Punktlandung! ## Performance in zwei Akten In diesem konkreten Fall haben wir nicht den gesamten Teil der Rendite mit der vollen Position durchgehend mitgemacht. Persönlich habe ich nach einer Anpassung der ersten Unterbewertung um 3,40 US$ zahlreiche Gewinne mitgenommen. Als nach mehreren Filings ([hier](https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1745020/000095014223002837/eh230423669_13da4-thrx.htm) und [hier](https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1055951/000094787123001103/ss2748781_sc13da.htm)) aber eine Übernahme inklusive einer Bieterschlacht bekannt wurde, habe ich sogar nochmal deutlich mehr Aktien um 3,65 US$ nachgekauft. Wenn sich die Fakten ändern, ändern wir auch unsere Meinung: Und es hat sich mehr als ausgezahlt! Unseren Mitgliedern haben wir dann zu Kursen über 4,15 US$ geraten, die Gewinne oder den Großteil davon zu realisieren. Persönlich halte ich noch eine kleine Position, da ich das exotische Recht (CVR) in der Transaktion gerne erwerben möchte, um meine Datenbank weiter auszubauen. Es gibt derzeit übrigens zwei weitere Papiere, wo ich einen vergleichbaren Erfolg in den kommenden zwei Monaten erwarte und hohe Restrenditen schlummern, auch wenn wir bereits stark im Plus liegen! **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Theseus-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten Aktien der besprochenen Unternehmen Theseus Pharmaceuticals. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Evotec-Aktie: Millionen-Boost nach Crash-Woche](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-millionen-boost-nach-crash-woche/) **Published:** Januar 9, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** Die [Evotec-Aktie](/aktie/evotec) (WKN: 566480) hat sich von ihrem schweren Absturz von vergangener Woche teilweise erholt – auch weil das Unternehmen am Montag eine Millionen-schwere Meilensteinzahlung in der Partnerschaft mit einem großen US-Konzern gemeldet hat. Wie sind nun die weiteren Kursaussichten? ## ℹ️ Evotec vorgestellt Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. Das Unternehmen wird an der Börse mit rund 3 Milliarden € bewertet. ## Kurs-Crash nach CEO-Rücktritt Bei Evotec-Aktionären dürfte der Frust über den Kursrutsch, den Firmenchef Werner Lanthaler vergangene Woche mit seiner Rücktrittserklärung ausgelöst hat, noch tief sitzen. Die MDAX-Aktie ist am vergangenen Donnerstag um fast -20% abgestürzt, nachdem das Biotech-Unternehmen bekanntgab, dass Lanthaler seinen bis März 2026 laufenden Vertrag nicht erfüllen wird. In der offiziellen Begründung ist seitens des Vorstandsvorsitzenden die Rede von einem „körperlich und insgesamt erschöpfenden Jahr 2023“. sharedeals.de-User hatten jedoch prompt weitere Informationen. So tummeln sich im kostenlos zugänglichen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) zahlreiche Biotech-Experten. Kurz nach der Rücktrittsmeldung enthüllten sie, dass hinter der plötzlichen Entscheidung auch etwas Problematischeres stehen könnte – und zwar zwei Jahre verspätet gemeldete Insider-Geschäfte ([ein Beispiel](https://www.eqs-news.com/de/company/evotec-se/news/5b6e3e62-ea7c-11e8-902f-2c44fd856d8c)). Für Investoren ist das die nächste unangenehme Nachricht. Denn möglicherweise werden sie sich nun auch noch auf BaFin-Ermittlungen wegen Unregelmäßigkeiten einstellen müssen. ## Millionenschwere Meilensteinzahlung von BMS Am Montag gab es seitens Evotec zunächst jedoch wieder positive Neuigkeiten aus dem eigenen Partnerschafts-Netzwerk. So teilte der Wirkstoff-Entwickler mit, dass er im Rahmen der neurowissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Bristol Myers Squibb eine Meilensteinzahlung erhalten hat. Demnach zahlt der US-Konzern den Hamburgern 25 Millionen €, um die Forschung im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft voranzutreiben. Ziel des gemeinsamen Programms ist es, Behandlungen zu identifizieren, die das Fortschreiten von neurodegenerativen Erkrankungen verlangsamen oder umkehren. Eine entsprechende Phase-2-Studie für eine Therapie namens BMS-986419 plant der US-Partner, im laufenden Jahr zu starten. ## Evotec-Aktie weiterhin kein Schnäppchen Nach dem bösen Kurs-Crash von vergangener Woche hat die Evotec-Aktie sogleich in den Erholungsmodus geschaltet. An den vergangenen beiden Handelstagen kletterte der MDAX-Titel um jeweils gut +2,5% auf 18,40 €. Ein echtes Schnäppchen ist das Biotech-Papier derzeit aber immer noch nicht. So rechnen Analysten im Konsens derzeit für 2024 mit einem Nettogewinn von 62 Millionen €. Auf dieser Basis liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Papiers aktuell bei rund 50. Damit dürfte der Evotec-Kurs auch in Zukunft immer wieder für einen Rücksetzer gut sein. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Chance für risikotolerante Anleger Aus meiner Sicht bietet das derzeitige Kursniveau dennoch eine gute Gelegenheit für einen spekulativen Kauf. Die Anleger, die vergangene Woche aus der Aktie geflüchtet sind, taten dies größtenteils in einer emotionalen Überreaktion und ohne eine echte Analyse der Situation. Ob Evotec Ärger seines der BaFin droht, ist derzeit noch vollkommen ungewiss. Andererseits könnte eine neue starke Führungspersönlichkeit an der Unternehmensspitze neue Kräfte freisetzen. Letztendlich wird das Geschäftsmodell der Hamburger vorerst weiter mit hohen Risiken verbunden bleiben. Anleger, die im chancenreichen Biotech-Bereich erfolgreich sein wollen, müssen nicht nur eine hohe Risikotoleranz mitbringen, sondern über ihre Investments auch bestens informiert sein. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Evotec-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Sorgfältig selektierte Aktien aus dem Biotech-Sektor mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen finden Interessierte im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [BioNTech-Aktie unter Druck: Erwartungen enttäuscht](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-unter-druck-erwartungen-enttaeuscht/) **Published:** Januar 10, 2024 **Author:** Johann Werther **Content:** Die [BioNTech-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/biontech/) (WKN: A2PSR2) hat am Dienstag rund -3% auf 108,70 US$ verloren und droht damit ihre kürzliche Aufwärtsbewegung wieder abzubrechen. Das steckt hinter den Ereignissen und das müssen Aktionäre sonst noch zu dem Hoffnungswert wissen. ## ℹ️ BioNTech vorgestellt BioNTech ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. Mit einem Börsenwert von 22,5 Milliarden € ist BioNTech eines der wertvollsten Biotech-Unternehmen Deutschlands. ## Erwartungen enttäuscht Der Mainzer Biotechnologiewert BioNTech hat für das neue Jahr 2024 seine Prognose abgeliefert und damit die Erwartungen des Marktes deutlich enttäuscht. Konkret will das Unternehmen 3,3 Milliarden US$ Umsatz (3 Milliarden €) in den nächsten zwölf Monaten einfahren, was weit hinter den Analystenschätzungen von 4,1 Milliarden US$ (3,8 Milliarden €) lag. Noch während der Quartalszahlen für das Q3 im November hatte man 4 Milliarden US$ Umsatz in den Raum gestellt. Erst im Jahr 2025 soll bei dem Impfstoffhersteller das Wachstum zurückkehren, so das Management im Vorfeld einer Präsentation auf der wichtigen JPMorgan Healthcare-Konferenz. 2026 sollen erste Krebsmittel auf den Markt kommen. Zur weiteren Entwicklung hieß es von CEO Uğur Şahin: > Im Jahr 2023 haben wir unsere Führungsrolle bei Impfstoffen im Kampf gegen Covid-19 fortgesetzt und unsere Onkologie-Pipeline im mittleren und späten Stadium erheblich erweitert. ## 200-Tage-Linie durchbrochen Von diesen Daten zeigten sich Anleger und Analysten am Dienstag anschließend ziemlich enttäuscht und in der Spitze fiel die Aktie von BioNTech, die zum wiederholten Male die Erwartungen verfehlt hatte, um mehr als -6%. Damit durchbrach der Wert gleichzeitig die wichtige 200-Tage-Linie bei 108,48 US$ nach unten, die man im Zuge der Aufwärtsbewegung seit Oktober hatte zurückerobern können. Sollte der Wert nachhaltig unter dem gleitenden Durchschnitt bleiben (wonach es vorerst aussieht,) sind ein Test der 100-Tage-Linie bei 105,59 US$ und der 50-Tage-Linie bei 101,20 US$ wahrscheinlich. Die Ergebnisse dieser Tests dürften den weiteren Kursverlauf der Aktie bestimmen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie niedrig bewertet BioNTech hat erneut die Erwartungen der Investoren enttäuscht und nur die ohnehin niedrige Bewertung scheint zu verhindern, dass Anleger das Papier noch mehr abstrafen. Auf diesem Niveau wird die Aktie als ein spekulatives Investment interessanter, primär wegen der guten Finanzierung und der Pipeline des Unternehmens. Gleichzeitig könnte in genau so einer Phase eine Übernahme durch einen größeren Konkurrenten stattfinden, gerade jetzt, da die Transaktionsvolumen und M&A-Deals im Biotechnologiebereich rapide anziehen. Ich bleibe daher von BioNTech als eine langfristige Spekulation auf die Pipeline des Unternehmens überzeugt, muss jedoch darauf hinweisen, dass mit weiter fallenden Kursen die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Aktionäre nicht die Früchte ernten werden. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 BioNTech-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech --- ### [Illumina-Aktie: Wieder auf dem Weg nach oben?](https://www.sharedeals.de/illumina-aktie-wieder-auf-dem-weg-nach-oben/) **Published:** Januar 10, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Illumina-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=illumina) (WKN: 927079) legte am Dienstag um fast +5% zu und setzte damit ihren seit Mitte November bestehenden Aufwärtstrend fort. In den letzten zwei Monaten stieg die Aktie des Gensequenzierungs-Unternehmens um über +40%. Was steckt hinter dem Aufwärtstrend und wird er sich 2024 fortsetzen? ## ℹ️ Illumina vorgestellt Illumina, Inc. ist ein amerikanisches Biotechnologie-Unternehmen mit Hauptsitz in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt integrierte Systeme für die Analyse von genetischen Variationen und biologischen Funktionen. Illumina ist Weltmarktführer im Bereich der Gensequenzierungsmaschinen und vertreibt seine Geräte in weltweit über 150 Ländern. Neben den Geräten bietet das Unternehmen eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Sequenzierung, Genotypisierung, Genexpression und Proteomatik an. Illumina ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und an der Börse ca. 22 Milliarden US$ wert. ## Unerwartet gute Zahlen Des Kursplus vom Dienstag ist auf unerwartet gute [Quartalszahlen](https://investor.illumina.com/news/press-release-details/2024/Illumina-Announces-Preliminary-Financial-Results-for-Fourth-Quarter-and-Fiscal-Year-2023/default.aspx) zurückzuführen. Für das vierte Quartal 2023 berichtete Illumina einen Umsatz von 1,12 Milliarden US$. Dieser Wert stellt zwar nur ein geringes Wachstum von 3% gegenüber dem Vorjahresquartal dar, lag aber deutlich über den Analystenerwartungen in Höhe von 1,07 Milliarden US$. Der Gesamtjahresumsatz von 4,50 Milliarden US$ übertraf ebenfalls die Konsensschätzung der Analysten von 4,45 Milliarden US$. Gegenüber dem Vorjahr ging der Umsatz von Illumina 2023 jedoch um 2% zurück. Auch 2023 gelang Illumina noch nicht der Sprung in die schwarzen Zahlen. Die operative Marge für das Gesamtjahr lag bei -24%. ## Eine problematische Übernahme Illumina hat immer noch mit großen Problemen rund um die Akquisition des Krebsdiagnoseunternehmens Grail zu kämpfen. Im Juli 2021 kaufte Illumina Grail für 7,1 Milliarden US$, ohne jedoch die Zustimmung der Kartellbehörden einzuholen. Sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Wettbewerbsbehörden hatten massive kartellrechtliche Bedenken gegen die Übernahme, weshalb sich Illumina nach langem Zögern im Dezember 2023 entschied, Grail wieder zu veräußern. Diese Entscheidung ist auch dem Einstieg des aktivistischen Investors Carl Icahn zu verdanken, der der Führungsspitze von Illumina schwere Pflichtverletzungen vorwarf und inzwischen für einen Umbau des Top-Managements sorgte. Welchen Preis Illumina beim Verkauf von Grail erzielen wird, ist noch unklar. Alles Voraussicht nach wird es jedoch ein Verlustgeschäft werden. ## Weg vom 10-Jahrestief Mitte November rutschte der Kurs der Illumina-Aktie knapp unter die Marke von 100 US$ und markierte damit ein neues 10-Jahrestief. Dies stellte jedoch einen charttechnischen Wendepunkt dar. In den vergangenen zwei Monaten drehte der Nasdaq-Wert wieder nach oben und notiert aktuell mit 140 US$ deutlich über seinem Mehrjahrestief. Den nächsten starken Widerstand hat die Aktie bei ca. 160 US$ zu erwarten. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Weiteres Aufwärtspotenzial Für mich ist die Illumina-Aktie trotz der Wachstumsschwäche der letzten Quartale und der Probleme rund um den Grail-Deal ein Kauf. Die Aktie hat seit ihrem Allzeithoch Mitte 2021 rund -75% an Wert eingebüßt, was ich für übertrieben halte. Die Gensequenzierungsindustrie steckt immer noch in den Kinderschuhen und Illumina ist Marktführer in der noch jungen, aber sehr vielversprechenden Branche. Das Unternehmen bietet Kunden das umfangreichste Produktportfolio und schafft es meiner Meinung nach erfolgreich, Kunden dauerhaft an sich zu binden. In den letzten Monaten hagelte es Rating-Downgrades von zahlreichen Investmentbanken für die Illumina-Aktie, doch im Dezember nahmen zwei neue Analysehäuser die Coverage der Aktie auf – und ihre Einschätzung ist durchwegs positiv. Sowohl Stephens als auch Wolfe Research sehen mit Kurszielen von 170 und 175 US$ weiteres Upside für Illumina. Die Kombination aus dem Verkauf von Grail, dem aktivistischen Investor Carl Icahn, einem neuen Management unter CEO Jacob Thaysen und der guten Marktstellung dürfte meiner Meinung nach in den kommenden Monaten für weitere Kurssteigerungen sorgen. Die Illumina-Aktie hat in meinen Augen ihre schlimmsten Tage hinter sich. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Illumina-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Sorgfältig selektierte Aktien aus dem Biotech-Sektor mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen finden Interessenten im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Illumina. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Illumina --- ### [Evotec-Aktie: Ist hier Vorsicht angebracht?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-ist-hier-vorsicht-angebracht/) **Published:** Januar 15, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die nach dem überraschenden Rücktritt von CEO Werner Lanthaler ins Straucheln geratene [Evotec-Aktie](/aktie/evotec) (WKN: 566480) hat sich nach ihrem Absturz gerade etwas gefangen, da droht neues Ungemach. Medien zerren pikante Details über angeblich fragwürdige Geschäfte des Ex-CEO ans Licht. Belastet das die Aktie erneut? ## ℹ️ Evotec vorgestellt Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. Das Unternehmen wird an der Börse mit rund 2,93 Milliarden € bewertet. ## Millionendeals verheimlicht? Wie sharedeals.de bereits in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-was-passiert-nach-dem-paukenschlag/) anlässlich des Lanthaler-Rücktritts berichtet hatte, gab es offenbar etliche verspätet gemeldete Insidergeschäfte. In diese Kerbe schlägt nun auch die renommierte „Wirtschaftswoche“. Das Blatt berichtete am Sonntag, der ehemalige Evotec-Chef habe „jahrelang Millionen-Deals verheimlicht“. Lanthaler habe etwa in seiner Vorstandszeit für 6 Millionen € Aktien verkauft, kurz bevor Großaktionär Oetker seinen Teilausstieg gemeldet habe und der Kurs abgerauscht sei. Die „Wirtschaftswoche“ glaubt auch zu wissen, der Ex-Firmenchef habe im Mai 2023 vier Tage vor der Verkündung einer wichtigen Partnerschaft mit Sandoz Aktien gekauft. Falls sich das bewahrheiten sollte, wäre das ebenso ein verbotener Insiderdeal. ## Was bedeuten die Vorgänge für Anleger? Da es sich um Vorgänge der Vergangenheit handelt und Lanthaler bereits ausgeschieden ist – was bedeuten die Enthüllungen für Anleger? Wichtig zu wissen ist derzeit aus meiner Sicht nur, dass sich mit höchster Wahrscheinlichkeit die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Vorgänge interessieren dürfte. Das wiederum bedeutet: Man weiß nie, was bei solchen Ermittlungen herauskommt, sodass der Aktie zumindest unruhige Zeiten bevorstehen könnten. Fernab dieser Geschichten besteht für Anleger aus operativer Sicht kein Grund zur Sorge. Gerade erst hat das Biotech-Unternehmen eine millionenschwere Meilensteinzahlung von Pharma-Riese Bristol Myers Squibb bekanntgegeben. Das untermauert einmal mehr die Bedeutung des großen Partnerschafts-Netzwerks von Evotec. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie jetzt kaufen? Ist die Aktie des Wirkstoff-Entwicklers, die aktuell knapp unterhalb von 17 € notiert, ein Schnäppchen? Beim Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 60 (laut Marketscreener) nicht. Gleichwohl ist das Unternehmen so gut aufgestellt, dass die Aktie prinzipiell in höhere Kursregionen gehört. Auf dem derzeitigen Kursniveau können spekulative Anleger meiner Meinung nach durchaus kaufen. Ich persönlich werde das allerdings nicht tun, sondern abwarten, bis alle Vorgänge restlos aufgeklärt sind. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Evotec-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Sorgfältig selektierte Aktien aus dem Biotech-Sektor mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen finden Interessierte im exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Evotec: Neue Insider-Vorwürfe – wackelt die Aktie?](https://www.sharedeals.de/evotec-neue-insider-vorwuerfe-wackelt-die-aktie/) **Published:** Januar 15, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** In der Affäre um nicht gemeldete Insider-Deals vom zurückgetretenen CEO von [Evotec](/aktie/evotec) (WKN: 566480) sind neue, schwerwiegende Vorwürfe ans Licht gekommen. Die Details der manager-magazin-Recherche belasten nicht nur den Firmenchef des Hamburger Unternehmens. Droht Anlegern nun ein weiterer Abverkauf der Aktie? ## ℹ️ Evotec vorgestellt Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 3 Milliarden € bewertet. ## manager magazin deckt weitere verbotene Aktien-Deals von CEO auf Bezüglich der verspätet gemeldeten bzw. pflichtwidrig verschwiegenen Insider-Geschäfte des scheidenden Evotec-Chefs Werner Lanthaler sind weitere pikante Details bekannt geworden. Wie das „manager magazin“ (mm) am Wochenende berichtete, soll der Vorstandsvorsitzende auch im vergangenen Jahr heimlich mit Unternehmensaktien gehandelt haben – also nicht nur zwischen Januar und Oktober 2021. sharedeals.de [berichtete](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-was-passiert-nach-dem-paukenschlag/) über die Unstimmigkeiten am 4. Januar als erstes Medium. Es könnte sich dem mm-Bericht zufolge möglicherweise sogar „um verbotene Insider-Geschäfte aufgrund von relevanten, nicht öffentlich bekannten Unternehmensinformationen“ handeln. Das sind schwerwiegende Anschuldigungen, für die das Wertpapierhandelsgesetz im schlimmsten Fall Freiheitsstrafen vorsieht. ## Mehrere verdächtige Aktivitäten im vergangenen Jahr Das Timing der von Lanthaler getätigte Insider-Deals ist jedenfalls höchst verdächtig. So soll der CEO im Mai 2023 – vier Tage bevor Evotec seine langfristige Sandoz-Partnerschaft verkündete – Anteile für 160.000 € gekauft haben, die prompt +10% hochschnellten. Es ist schwer zu glauben, dass ein Vorstandschef wenige Tage vor dem Durchbruch vom Verhandlungsstand keine Kenntnis hatte. Gut zwei Monate später soll Lanthaler ein Aktienpaket im Wert von 260.000 € abgestoßen haben – eine Woche vor der Gewinnwarnung, die den Kurs um -5% absacken ließ. Höchst unwahrscheinlich, dass die Firmenleitung zum Order-Zeitpunkt auch von einem notwendigen Prognose-Cut nichts geahnt hatte. Obendrein soll Lanthaler laut der mm-Recherche im August und Oktober – jeweils wenige Tage vor den Quartalszahlen – Evotec-Aktien gekauft und damit gegen die sogenannte *Closed Period* verstoßen haben – den Zeitraum vor der Veröffentlichung von Finanz-Updates, in dem Aktiengeschäfte von Vorstandmitgliedern untersagt sind. Problematisch dabei: All diese Deals des CEOs wurden demnach erst zwei Tage vor Weihnachten gemeldet. ## Wo war der Aufsichtsrat? Sollten sich die Vorwürfe des Finanzmediums gegen Lanthaler bestätigen, dürfte klar sein, dass nicht nur dem Firmenchef behördlicher und juristischer Ärger blüht. Das sich ausweitende Insider-Debakel des Wirkstoffentwicklers ist ein Offenbarungseid des Aufsichtsrats, der bei der Compliance-Prüfung offenbar jahrelang geschlafen hat. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Chance für Anleger Als erstes mussten jedoch die Aktionäre für die Verfehlungen der Chefetage bluten. Seit Lanthalers Rücktritt vor 10 Tagen ist der MDAX-Titel bereits um knapp -23% abgerutscht. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass im Laufe der nächsten Wochen weiter Investoren aus dem Biotech-Papier flüchten werden. Wir bei sharedeals bewerten das aber als eine emotionale Überreaktion des Markts. Aus unserer Sicht dürfte es sich für besonnene Anleger daher lohnen, nun schrittweise eine Position bei dem MDAX-Papier aufzubauen. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als erstes erfahren, und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht: [![sharedeals.de NBC Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Bildschirmfoto-2024-01-15-um-13.30.26-1-300x199.png)](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) Die NBC-Performance der vergangenen 5 Jahre sucht in der deutschen Börsenlandschaft ihresgleichen. Das bestätigen auch zahlreiche Kunden-Rezensionen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [Evotec-Aktie: Droht seitens der SEC die Höchststrafe?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-droht-seitens-der-sec-die-hoechststrafe/) **Published:** Januar 16, 2024 **Author:** Simon Richartz **Content:** Ein namhaftes Finanzmedium erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen den Ex-CEO von [Evotec](/aktie/evotec) (WKN: 566480). Die geschilderten Vergehen können laut der Befugnisse der US-Börsenaufsicht im Extremfall zum Delisting des Unternehmens führen, was auch für Aktionäre verheerende finanzielle Folgen hätte. Müssen Anleger jetzt zittern? ## ℹ️ Evotec vorgestellt Evotec mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. Das Unternehmen wird an der Börse mit knapp 3 Milliarden € bewertet. ## manager magazin: Neue, schwerwiegende Insiderdeal-Vorwürfe Jahrelang verheimlichte Deals, verbotene Insider-Geschäfte und Closed-Period-Handel: Laut dem manager magazin zieht der Skandal um den zurückgetretenen Evotec-CEO Werner Lanthaler immer weitere Kreise. Nach dem überraschenden Ausscheiden Lanthalers vor 10 Tagen waren es die Biotech-Experten im einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de, die Anlegern als allererste [enthüllt](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-was-passiert-nach-dem-paukenschlag/) haben, dass hinter der Entscheidung in Wahrheit offenbar zu spät gemeldete Insider-Geschäfte stehen. Das „manager magazin“ (mm) legte nun am Wochenende mit einem tief recherchierten Beitrag nach, der den Angaben nach weitere „[pikante Details](https://www.sharedeals.de/evotec-neue-insider-vorwuerfe-wackelt-die-aktie/)“ des Insider-Debakels offenbart. ## SEC: Bei besonders schweren Fällen auch Delisting möglich Eins ist dabei schon sicher: Die in dem mm-Beitrag geschilderten Insider-Deals des Ex-Vorstandschefs könnten, wenn die Angaben denn stimmen, im Extremfall harte zivil- und strafrechtliche Konsequenzen haben – sowohl für den Insider als auch für das Unternehmen. - Die US-Börsenaufseher von der SEC können zum einen zivilrechtlich klagen und Schadensersatz verlangen in Höhe des Dreifachen des durch den Insider-Handel erzielten Gewinns. - Richtig ernst wird es jedoch, wenn strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. So kann der Delinquent mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren belegt werden sowie mit einer Geldstrafe von bis zu 5 Millionen US$. - Dem Unternehmen drohen ebenfalls Strafzahlungen von bis zu 25 Millionen US$. In besonders schweren Fällen kann sogar ein Delisting von der Börse erfolgen ­– ein Schicksal, das für Evotec und seine Anleger mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden wäre. ## Davon hängt das Strafmaß ab Droht Evotec-Aktionären damit schon bald der nächste Kurseinbruch? Andersherum: Sollten Spekulanten, die von einer möglichen Erholung der Nasdaq-Aktie profitieren wollen, angesichts einer theoretischen Delisting-Gefahr woanders ihr Glück versuchen? Um das zu beurteilen, muss man wissen, von welchen Faktoren das Strafmaß abhängt. Das sind in erster Linie folgende Fragen: - Wie schwer ist das Vergehen? - Hatte das Unternehmen Kenntnis über die Insider-Deals oder hätte es darüber Bescheid wissen müssen? - In welchem Umfang arbeitet das Unternehmen mit den SEC-Ermittlungen zusammen? ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Strafen meist nur für Einzelpersonen Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die SEC Insider-Handel sehr ernst nimmt und bei schweren Verstößen rigoros vorgeht. Vergangenen März hat die US-Börsenaufsicht den Hedgefonds CR Intrinsic Investors zu einer Strafzahlung von 600 Millionen US$ verdonnert, weil das Unternehmen Insiderinformationen über ein Medikament genutzt hat, um Verluste zu vermeiden. Ein direkt wegen Insiderhandels durchgeführtes Delisting gab es in der Geschichte der US-Börse bislang jedoch noch nicht. Zudem hat die Vergangenheit auch gezeigt, dass sich die SEC eher darauf konzentriert, gegen Einzelpersonen vorzugehen, die verbotener Insider-Geschäfte beschuldigt werden. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt über die nächsten Rendite-Raketen informieren! Nutzer unseres einzigartigen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat) und Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) haben von den Unregelmäßigkeiten bei Evotec als erstes erfahren, und sind im Biotech-Bereich auch sonst bestens informiert. Hunderte von Anlegern vertrauen hier auf einen Track-Record, der für sich spricht. [![sharedeals.de NBC Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/01/Bildschirmfoto-2024-01-15-um-13.30.26-1.png)](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)Die NBC-Performance der vergangenen 5 Jahre sucht in der deutschen Börsenlandschaft ihresgleichen. Das bestätigen auch zahlreiche Kunden-Rezensionen. Dass man in dem Sektor derzeit wieder viel Geld verdienen kann, zeigen die NBC-Experten eindruckvoll in diesem Artikel: [Drei Aktien und +207,8% für ein Halleluja!](https://www.sharedeals.de/nbc-trades-drei-aktien-und-2078-fuer-ein-halleluja/) **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Evotec --- ### [CureVac-Aktie: Hilft hier nur noch ein Wunder?](https://www.sharedeals.de/curevac-aktie-hilft-hier-nur-noch-ein-wunder/) **Published:** Januar 16, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Neues Jahr, altes Elend? Zumindest hat die [CureVac-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=curevac) (WKN: A2P71U) den Start in 2024 ordentlich verpatzt, denn Anlieger blicken schon wieder auf einen Wertverlust von -7,4%. Vergangenen Freitag gelang dem Papier allerdings ein satter +7%-Kurssprung. Gibt es für Anleger jetzt berechtigte Hoffnungen auf bessere Zeiten? ## ℹ️ CureVac vorgestellt CureVac N.V. mit operativer Zentrale in Tübingen erforscht und entwickelt Arzneimittel auf der Grundlage des Botenmoleküls mRNA. Im vergangenen Sommer musste der Wirkstoffhersteller den Zulassungsantrag für seinen ersten Corona-Impfstoff aufgrund schwacher Studienergebnisse zurückziehen. Derzeit arbeitet das Unternehmen zusammen mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) an einem verbesserten Corona-Vakzin. Der Börsenwert beträgt 868,82 Millionen US$. ## Ein regelrechtes Kurs-Desaster Die Hoffnung stirbt zuletzt – diese Floskel wollten wir eigentlich nicht bemühen, sie passt aber zur CureVac-Aktie wie die Faust aufs Auge. Denn Anleger erleben mit ihr seit langer Zeit ein regelrechtes Desaster. Vom einstigen Highflyer während der Corona-Krise mit Kursen jenseits der 100 US$-Marke ist praktisch nichts mehr übrig geblieben. Allein im vergangenen Jahr verlor die Aktie -53% an Wert. Selbst die Rallye im Biotech-Sektor im November und Dezember hat sie komplett verpasst und dümpelt derzeit bei 3,88 US$ herum. ## Gute Phase-2-Daten mit Covid-Impfstoff Aber die Börse blickt bekanntlich nicht in die Vergangenheit, sondern spielt die Zukunft. Wie sieht es da für die Tübinger aus? Anfang Januar haben sie mit der [Mitteilung](https://www.curevac.com/en/curevac-announces-positive-phase-2-interim-data-from-covid-19-vaccine-development-program-in-collaboration-with-gsk-providing-strong-validation-of-proprietary-technology-platform/) aufhorchen lassen, der in Zusammenarbeit mit Pharma-Riese GlaxoSmithKline (GSK) entwickelte Covid-19-Impfstoff habe in Phase 2 laut vorläufigen Daten positive Resultate gezeigt. Dies liefere „eine starke Validierung der proprietären Technologieplattform“. Laut Firmenangaben hätten alle drei getesteten Dosisstufen aussagekräftige Immunantworten und günstige Reaktogenitätsprofile geliefert. Dr. Myriam Mendila, Chief Development Officer, kommentierte: > Diese positiven Phase-2-Daten bestätigen weiterhin stark die Wettbewerbsfähigkeit unserer proprietären mRNA-Technologieplattform und unseres mRNA-Rückgrats der zweiten Generation im Vergleich zu einem lizenzierten mRNA-basierten Impfstoff. ## Forschung wettbewerbsfähig? Die ständige Betonung des Unternehmens, dass seine Produkte wettbewerbsfähig seien, ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass CureVac mit seinem Covid-Impfstoff der ersten Generation krachend gescheitert war. Umso misstrauischer blicken Investoren darauf, ob die zweite Generation der mRNA-Wirkstoffe besser abschneidet. Bekanntlich sind die mRNA-Platzhirsche Pfizer/BioNTech und Moderna bereits weit enteilt und verdienen Milliarden mit ihren Impfstoffen. Mit den Daten der Phase 2 des Covid-Kandidaten wollen die Tübinger nun zügig eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie starten. Zugleich läuft eine Phase 1-/2-Studie zur saisonalen Grippe, bei der 2024 neue Daten erwartet werden. Schließlich forscht CureVac noch kräftig im Bereich der Onkologie und setzt hier insbesondere Hoffnungen auf seinen RNA Printer, den man als „End-to-End-Lösung für die integrierte und automatisierte Herstellung von mRNA-Impfstoffen und -Therapeutika in GMP-Qualität“ bezeichnet. ## Analysten optimistisch Die derzeit von neun Analysten gecoverte Aktie wird weiterhin freundlich beurteilt. Jeweils drei von ihnen stufen auf „Strong Buy“ und „Buy“, keiner empfiehlt den Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 13,94 US$. Besonders optimistisch zeigt sich die Schweizer Großbank UBS mit einem Kursziel von 18 US$. Begründung von Analystin Eliana Merle: Der langfristige Wert der mRNA-Plattform spiegele sich in den derzeitigen Kursen nicht wider. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Es spricht nichts für ein Investment Charttechnisch befindet sich die Aktie in einem langanhaltenden Abwärtstrend. Aktuell notiert sie nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief, das bei 3,41 US$ liegt. Aufwärtstendenzen sind (noch) nicht zu erkennen. Aus meiner Sicht gibt es aktuell nichts, aber auch gar nichts, was für ein Investment in die CureVac-Aktie spricht. Fakt ist, dass im aktuellen Börsenwert von 868 Millionen US$ bei einem Kassenstand von 464 Millionen € Ende September 2023 und keinen zugelassenen Produkten mit Umsätzen unfassbar viel Fantasie eingepreist ist – obwohl die Tübinger mit ihren Forschungen bislang noch keine greifbaren Ergebnisse geliefert haben. Somit ist es fraglich, um nicht zu sagen unsicher, ob aus der Pipeline der Biotech-Schmiede mit den meisten Medikamentenkandidaten im frühen Stadium jemals Wertsteigerungen zu erwarten sind. Sicher ist dagegen, dass die Forschung von CureVac viel Geld verschlingt – wie bei allen Biotech-Unternehmen – und somit über kurz oder lang neue Kapitalmaßnahmen zu erwarten sind, bei denen sich die Tübinger Geld beschaffen müssen. Fazit: Die Aktie ist trotz des Kursdesasters seit 2022 immer noch drastisch überbewertet. Meiner Meinung nach kann es mit dem Papier nur weiter in den Keller gehen, sofern kein Wunder geschieht. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Wenn Du Dich speziell für den hochexplosiven Biotech-Sektor interessierst: Sorgfältig selektierte Top-Aktien mit ausgezeichneten Chance-Risiko-Verhältnissen findest Du im [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** CureVac, CureVac-Aktie BioNTech-Aktie --- ### [Morphosys-Aktie +15%: Was geht da ab?](https://www.sharedeals.de/morphosys-aktie-15-was-geht-da-ab/) **Published:** Januar 16, 2024 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Morphosys-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/morphosys/) (WKN: 663200) schießt am Dienstagmorgen um über +15% in die Höhe auf ein neues 12-Monatshoch. Bereits am gestrigen Montag konnte der Biotech-Wert mit einem Kursplus von +6% überdurchschnittlich stark zulegen. Was steckt hinter den hohen Kursgewinnen? ## ℹ️ Morphosys vorgestellt Morphosys ist ein 1992 gegründetes Biopharma-Unternehmen mit Sitz in Planegg bei München. Die Firma hat ihren Schwerpunkt in der Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs. Das im SDAX und TecDAX gelistete Unternehmen besitzt derzeit eine Marktkapitalisierung von ca. 1,5 Milliarden €. ## Eine hohe Shortseller-Quote Unternehmensnachrichten stecken nicht hinter dem Kurssprung, da Morphosys in den letzten Tagen keine neuen Meldungen veröffentlichte. Vielmehr dürfte es sich um Shortseller handeln, die mit ihren Kursspekulationen auf dem falschen Fuß erwischt wurden und sich nun mit Morphosys-Aktien eindecken müssen. Die Aktie des Biotech-Unternehmens erfreut sich seit längerem großer Beliebtheit bei Leerverkäufern. Laut Informationen des Bundesanzeigers gibt es derzeit sechs offene Positionen mit einem Anteil von über 0,5% der ausstehenden Aktien. Die Entwicklung dieser Positionen zeigt jedoch, dass die Shortseller auf dem Rückzug sind. Vor rund einem Monat bestanden noch neun Shortseller-Positionen mit einem Anteil größer 0,5% der ausstehenden Aktien. ## Kommt die Pelabresib-Zulassung? Entscheidend für die weitere Kursentwicklung der Morphosys-Aktie werden meiner Meinung nach aber nicht die Shortseller, sondern die Arzneimittelzulassungsbehörden in Europa und den USA sein. Sie haben das letzte Wort, ob das Medikament Pelabresib zur Behandlung der Myelofibrose zugelassen wird. Das Morphosys-Management plant, Mitte des Jahres einen Zulassungsantrag zu stellen. ## Auf einem 12-Monatshoch Die Morphosys-Aktie erlebte mit einem Kursplus von über +130% in den letzten zwölf Monaten eine phänomenale Kursentwicklung. Sie notiert am Dienstag auf einem neuen 12-Monatshoch. Zwischen 40 und 42 € erwartet den TecDAX-Wert eine starke Widerstandszone. Die Kursentwicklung der Morphosys-Aktie ist jedoch seit Wochen sehr volatil. Kursschwankungen von über 3% sind an der Tagesordnung. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Kein weiteres Upside Ich rate Anlegern, derzeit nicht mehr in die Morphosys-Aktie einzusteigen. Meiner Meinung ist die Fantasie rund um eine Zulassung von Pelabresib bereits vollständig in den Aktienkurs eingepreist. Auch die meisten Analysten sehen derzeit kein weiteres Aufwärtspotenzial für das Biotech-Papier. In Anbetracht der hohen Leerverkaufsquote ist die Morphosys-Aktie nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Die hohe Volatilität wird meiner Ansicht nach auch in den kommenden Wochen bestehen bleiben. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Morphosys-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Wer sich speziell für den hochexplosiven Biotech-Sektor interessiert: Sorgfältig selektierte Top-Aktien mit ausgezeichneten Chance-Risiko-Verhältnissen bietet der exklusive [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** MorphoSys --- ### [EOS-Aktie: Knackt sie bald ihr Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/eos-aktie-knackt-sie-bald-ihr-allzeithoch/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Den August werden sich EOS-Aktionäre fett in ihren Kalendern markieren. Seit Monatsbeginn hat der Kurs des australischen Drohnenabwehrspezialisten um über +50% zugelegt und auch am Mittwochmorgen ist die EOS-Aktie mit +6% im Plus. Was treibt den Kurs von Electro Optic Systems immer weiter in die Höhe und ist bald das nächste Allzeithoch zu erwarten? ## Eine megadynamische Entwicklung Auslöser des heutigen Kurssprungs der EOS-Aktie sind zweifellos die vorgelegten Halbjahreszahlen. Sie fielen hervorragend aus. Das Rüstungsunternehmen zeigte ein starkes operatives Wachstum, angetrieben durch eine hohe weltweite Nachfrage nach Verteidigungs- und Anti-Drohnen-Systemen sowie die Übernahme der MARSS-Gruppe. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um satte 283% auf 168,8 Millionen AU$. Auch in den kommenden Quartalen ist mit einer Fortsetzung des explosiven Wachstums zu rechnen, da sich der Auftragsbestand in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres von 459 auf 854 Millionen AU$ fast verdoppelte. Auch in puncto Ergebnis konnte Electro Optic Systems mit seinen jüngsten Zahlen voll und ganz überzeugen. Die Rohmarge sank zwar von 75,5 auf 57,5%. Allerdings war der Vorjahreswert durch eine Einmalzahlung in Höhe von 12 Millionen AU$ massiv verzerrt und kann deshalb nicht als Vergleichswert herangezogen werden. Beim operativen Ergebnis überschritten die Australier inzwischen die Gewinnschwelle. Nach einem einem EBITDA von -14,9 Millionen AU$ im Vorjahreszeitraum erzielte EOS im ersten Halbjahr ein positives operatives Ergebnis von 21,6 Millionen AU$. Das Nettoergebnis war von Januar bis Juni mit -33,7 Millionen AU$ allerdings noch tiefrot. Dies jedoch primär wegen einer nicht zahlungswirksamen Neubewertung in Höhe von 34,0 Millionen AU$ im Zusammenhang mit der Konsolidierung der im Mai 2026 übernommenen MARSS Group belastet. Die Gesamtjahresprognose wurde im Zuge der Halbjahreszahlenvorstellung bestätigt. Das EOS-Management geht von einem Jahresumsatz zwischen 360 und 400 AU$ aus (inklusive der konsolidierten Umsätze von MARSS). Wir halten Dich bei EOS und der Rüstungsindustrie auf dem Laufenden. Du musst einfach nur unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Electro+Optics+Systems&stockidentifier=symbol%3AGP6) abonnieren! ## Wieder im Aufwind Nach einer starken Kurskorrektur im Juni und Juli verspürt die EOS-Aktie seit Anfang August wieder starken Aufwind. Ein wichtiges charttechnisches Signal des heutigen Tages ist, dass der Widerstand bei 6,40 € geknackt wurde. Sollte nun auch noch das Zwischenhoch bei 7,00 € fallen, dürfte der Rüstungswert Kurs auf das Allzeithoch bei 7,50 € nehmen. ## Vieles spricht für steigende Kurse Ich habe die Electro Optic Systems-Aktie zuletzt Ende März zum Kauf empfohlen. Seitdem hat sich der Aktienkurs sehr volatil entwickelt, in Summe aber bis heute um knapp +30% zugelegt. Und ich bin guter Dinge, dass die jüngste Aufwärtsbewegung der EOS-Aktie noch nicht zu Ende ist. Vieles spricht meiner Einschätzung nach für weiter steigende Kurse. EOS profitiert massiv von der global gestiegenen Rüstungsnachfrage im Bereich der Drohnenabwehr. Die Bilder aus der Ukraine zeigen Tag für Tag, welch gewaltige Gefahr und zerstörerische Kraft von Drohnen heutzutage ausgeht. Und auch Deutschland gerät zunehmend ins Visier ausländischer Drohnenangriffe, wie der jüngste Vorfall auf dem Flughafen Leipzig gezeigt hat. Der Auftragsbestand von EOS beläuft sich inzwischen auf mehr als den doppelten prognostizierten Jahresumsatz. Das heißt, die Produktion der Australier ist bereits für die nächsten rund zwei Jahre ausgebucht. Zudem hat sich Electro Optic Systems durch die Übernahme des Kommando-und-Kontrollsystemherstellers MARSS von einem reinen Komponentenlieferanten zu einem vollintegrierten Drohnenabwehrspezialisten entwickelt. Ein strategisch sehr kluger Schachzug. Wenn Du Dich für die Rüstungsbranche interessierst, dann solltest Du Dich auch mit Rüstungsrohstoffen beschäftigen. Unser kostenloser Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) hilft Dir dabei. Momentan notiert die EOS-Aktie nur noch rund 10% unter ihrem Allzeithoch. Ich gehe davon aus, dass dieses Hoch bald Geschichte ist. Meiner Meinung nach wird das Drohnenabwehrunternehmen auch in den kommenden Monaten mit neuen Großaufträgen und starken Zahlen für einen guten Newsflow sorgen. Die EOS-Aktie ist und bleibt einer meiner Lieblingswerte in der Rüstungsbranche. ## ℹ️ Electro Optic Systems in Kürze - Electro Optic Systems Holdings (WKN: 580850), kurz EOS, entwickelt und produziert Produkte mit fortschrittlichen elektrooptischen Technologien für die Luft- und Raumfahrt sowie für die Verteidigung. - Das Segment Raumfahrtsysteme entwickelt Bodenprodukte für den australischen und internationalen Raumfahrtmarkt. Das Segment Verteidigungssysteme entwickelt, fertigt und vertreibt fortschrittliche Feuerleit-, Überwachungs- und Waffensysteme für zugelassene Militärkunden. - Der Hauptsitz ist im australischen Symonston. Die Produkte werden weltweit vertrieben. - Die Aktie wird an der Australian Securities Exchange in Sydney gehandelt und ist rund 2,50 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Electro Optic Systems --- ### [Intuit-Aktie -12%: Ist sie doch ein KI-Opfer?](https://www.sharedeals.de/intuit-aktie-12-ist-sie-doch-ein-ki-opfer/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Intuit-Aktie konnte sich seit Anfang Juli stark von ihren heftigen Kursverlusten im ersten Halbjahr erholen. Doch am Mittwochmorgen erlebt diese Kurserholung mit einem Crash von -12% einen herben Dämpfer. Was ist geschehen und müssen sich Anleger nun auf noch größere Kursverluste einstellen? ## Starke Vergangenheitszahlen Intuit legte gestern Abend die Zahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahre 2025/26 vor, das am 31. Juli zu Ende ging. Auf den ersten Blick gibt es überhaupt keinen Grund für den Kurseinbruch der Intuit-Aktie, denn sowohl Umsatz als auch Gewinn lagen über den Erwartungen der Wall Street. Der Umsatz kletterte im gesamten Geschäftsjahr um 14% gegenüber dem Vorjahr auf 21,45 Milliarden US$ und überschritt damit erstmals die Marke von 20 Milliarden US$. Auch im Schlussquartal des Geschäftsjahres lieferte der Software-Konzern ein Wachstum von knapp 14% auf 4,36 Milliarden US$ und übertraf damit die Konsensprognose von 4,27 Milliarden US$ leicht. Beim Gewinn gelang Intuit ebenfalls eine positive Überraschung. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im letzten Quartal nicht nur um satte 47% im Jahresvergleich auf 4,03 US$, sondern lag auch deutlich über der Markterwartung von rund 3,58 US$. Im Gesamtjahr erhöhten sich die EPS um ca. 20% gegenüber dem Vorjahr auf 24,27 US$. Wir halten Dich über die jüngsten Entwicklungen in der Software-Branche auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Intuit&stockidentifier=symbol%3AINTU)! ## Aber eine trübe Zukunftsperspektive Trotz der starken Geschäftsentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr reagierte die Börse schwer enttäuscht und das liegt an der Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27. Intuit erwartet in den kommenden Monaten eine spürbare Wachstumsverlangsamung. Für das GJ 26/27 geht das Management des Software-Anbieters nur noch von einem Wachstum zwischen 9 und 10% auf 23,28 bis 23,51 Milliarden US$ aus, was deutlich unter den bisherigen Wachstumserwartungen des Marktes liegt. Als große Wachtumsbremse wird das Consumer-Segment mit der Steuersoftware TurboTax gesehen, für das nur noch ein Umsatzwachstum von 2 bis 3 % erwartet wird. Management-Recherchen ergaben, dass Kunden verstärkt zu preiswerteren Alternativen gewechselt sind. Noch schlechter sind die Prognosen für Mailchimp. Bei der E-Mail-Marketing-Plattform geht das Unternehmen sogar von einem minimalen Umsatzverlust im neuen Geschäftsjahr aus. ## Zurück zum 6-Jahrestief? Die Intuit-Aktie erlebte in den letzten zwei Monaten eine starke Erholungsrallye, in deren Zuge der Kurs um fast +50% nach oben ging. Mit dem heutigen Crash hat sich das Blatt mit einem Schlag gewendet. Im US-Handel dürfte der Kurs auf knapp über 300 US$ abstürzen. Es steht sogar zu befürchten, dass der Tech-Titel in den kommenden Wochen noch einmal das 6-Jahrestief bei 255 US$ testen wird. ## Die KI-Disruption zeigt sich schon heute In meiner letzten Analyse von Intuit habe ich Anlegern geraten, die Finger von der Intuit-Aktie zu lassen. Der heutige Kurscrash scheint meine Argumente zu bestätigen. Für mich zählt Intuit zu den klassischen Verlierern der KI-Disruption. KI-Agenten machen die kostspieligen Software-Abos von Intuit in vielen Bereichen obsolet bzw. sie üben einen starken Preisdruck aus. Das zeigt sich inzwischen deutlich an der Wachstumsverlangsamung, vor allem im Bereich Steuersoftware. Diese Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen und ich sehe nicht, wie Intuit darauf reagieren kann. Finanz-, Steuer- und Marketingsoftware gehört meiner Überzeugung nach zu denjenigen Teilbereichen, die sich am einfachsten durch KI ersetzen lassen — zumindest bei einfacheren Anwendungsfällen im Privatbereich. Das wird Intuit in den kommenden Jahren noch stark zu spüren bekommen. Du willst lieber KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Zudem ist die Intuit-Aktie mit einem Forward-KGV von 14 immer noch nicht günstig bewertet. Das Wachstum hat sich inzwischen auf einstellige Werte verlangsamt und wird meiner Meinung nach in den kommenden Jahren noch weiter zurückgehen. Gleichzeitig wird die noch recht gute operative Marge von Intuit in Höhe von rund 25% in Zukunft unter Druck geraten. Die Intuit-Aktie mag optisch günstig aussehen. De facto ist sie es nicht. Der Software-Anbieter ist in meinen Augen einer der größten KI-Verlierer, was sich bereits heute in den Zahlen abzeichnet. Eine Kurserholung der Aktie erwartet ich deshalb nicht. ## ℹ️ Intuit in Kürze - Intuit (WKN: 886053) ist ein 1983 gegründetes Technologieunternehmen mit Sitz im kalifornischen Palo Alto, das sich auf Finanz-, Steuer- und Marketingsoftware für Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Steuerberater spezialisiert hat. - Das Unternehmen gilt als einer der wichtigsten Pioniere bei der Digitalisierung des Finanzalltags von Privatpersonen und Unternehmen. - Kernprodukte von Intuit sind die Software-Plattformen QuickBooks (Buchhaltungssoftware), TurboTax (DIY-Software für die private Steuererklärung in den USA und Kanada), Credit Karma (Bonitätsprüfungen und Finanzprodukte wie Kredite und Versicherungen) und Mailchimp (E-Mail-Marketing). - Intuit ist Mitglied im Nasdaq 100-Index und ca. 98 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Neues Geschäftsfeld als Kurstreiber?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-neues-geschaeftsfeld-als-kurstreiber/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Rheinmetall-Aktie bewegt sich zuletzt in einer relativ engen Handelsspanne zwischen 1.000 und 1.200 €. Damit könnte sich allmählich ein stabiler Boden bilden, der die Grundlage für einen erneuten Kursanstieg schafft. Am Mittwoch notiert die Aktie aktuell bei etwa 1.110 €. Rheinmetall diversifiziert weiter. Damit stellt sich die Frage: Kann das neue Geschäftsfeld für zusätzlichen Auftrieb sorgen? ## Jetzt auch als Dienstleister aktiv Die Bundeswehr baut in Litauen eine dauerhafte militärische Präsenz auf. Dafür wird ein Camp mit den notwendigen Einrichtungen benötigt. Während solche Anlagen bislang teilweise in Eigenregie errichtet und betrieben wurden, geht die Bundeswehr nun einen anderen Weg und vergibt einen umfassenden Auftrag an Rheinmetall. Bis Mitte 2027 soll der Konzern das Basislager errichten und anschließend für die Bundeswehr betreiben. Das Besondere: Rheinmetall übernimmt nicht nur den Bau, sondern auch das komplette Facility Management einschließlich einer Wäscherei. Das Camp soll Platz für rund 2.000 Soldaten bieten. Das Auftragsvolumen liegt bei 250 Millionen €. Zusätzlich sind regelmäßige Zahlungen von rund 40 Millionen € pro Jahr vorgesehen. Der Auftrag umfasst die Errichtung, den Betrieb und später auch den Rückbau der gesamten Anlage. Auftraggeber ist das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Diversifikation geht weiter Rheinmetall entwickelt sich zunehmend von einem klassischen Hersteller von Landrüstung zu einem breit aufgestellten Anbieter für Verteidigungslösungen. Neben Landfahrzeugen und Munition gehören inzwischen auch maritime Systeme und Drohnentechnologien zum Angebot. Mit der Errichtung und dem Betrieb eines Bundeswehr-Camps betritt der Konzern nun zusätzlich das Geschäftsfeld der militärischen Infrastruktur und Dienstleistungen. Der Vorteil dieses Geschäftsmodells liegt auf der Hand: Neben einmaligen Einnahmen aus der Errichtung entstehen wiederkehrende Erlöse aus dem Betrieb und dem Facility Management. Sollte das Projekt erfolgreich verlaufen, könnten weitere Aufträge der Bundeswehr sowie anderer NATO-Staaten folgen. Damit hätte Rheinmetall die Möglichkeit, dieses Geschäftsmodell schrittweise zu skalieren. Denkbar wäre auch die Errichtung und Betreiben ganzer Kasernen in Deutschland. Der Konzern entwickelt sich somit immer stärker zum Komplettanbieter im Rüstungsbereich. ## Bewertung Mit dem neuen Geschäftsbereich intensiviert Rheinmetall seine Partnerschaft mit der Bundeswehr. Bei einer erfolgreichen Umsetzung des Projekts könnten daraus weitere Aufträge entstehen. Besonders interessant sind die wiederkehrenden Einnahmen aus dem Betrieb der Infrastruktur. Sie könnten langfristig für zusätzliche Planbarkeit sorgen und das Geschäftsmodell von Rheinmetall weiter verbreitern. Auch die zunehmende Bedeutung als Komplettanbieter spricht für den Konzern. Rheinmetall kann damit für die Bundeswehr und andere NATO-Staaten zu einem noch wichtigeren strategischen Partner werden. Allerdings birgt die zunehmende Diversifikation auch Risiken. Je breiter das Geschäftsmodell wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich der Konzern verzettelt oder die Profitabilität einzelner Bereiche hinter den Erwartungen zurückbleibt. Aus meiner Sicht bietet die Rheinmetall-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau weiterhin Potenzial. Die fundamentalen Perspektiven des Konzerns sind auf profitables Wachstum ausgerichtet. Das neue Geschäftsfeld rund um militärische Infrastruktur ist dabei ein interessanter zusätzlicher Wachstumstreiber. Entscheidend wird sein, ob Rheinmetall das Modell erfolgreich umsetzt und anschließend weitere vergleichbare Aufträge gewinnt. Kurzfristig dürfte die Aktie dennoch volatil bleiben. Während derzeit vor allem das Thema KI das Börsengeschehen dominiert, könnten Rüstungswerte zeitweise in den Hintergrund geraten. Anleger sollten daher etwas Geduld mitbringen. Mittelfristig halte ich einen Kurs von 1.500 € für realistisch. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Rheinmetall. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Seit Anfang 2023 ist der Konzern Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell etwa 51,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Kann ihr das wieder neuen Schwung bringen?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-kann-ihr-das-wieder-neuen-schwung-bringen/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Siemens Energy-Aktie befindet sich nun schon seit gut vier Monaten in einem leichten Abwärtstrend. Inzwischen liegt der Kurs -20% unter dem Ende April aufgestellten Allzeithoch. Kann diese Neuausrichtung dem Energietechnikkonzern neuen Schwung an der Börse geben und sollten Anleger jetzt wieder in den DAX-Titel einsteigen? ## Spin-off eines Geschäftsbereichs Es ist zweifellos ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung von Siemens Energy. Der Konzern will sich von seiner Sparte „Transformation of Industry“ (ToI) trennen, in der das Geschäft mit Dampfturbinen, Generatoren, Kompressoren und Wasserstoffelektrolyseuren gebündelt ist. Der Aufsichtsrat des Konzerns hat gestern grünes Licht für eine Abspaltung von ToI gegeben. Grund für das Spin-off dieses Geschäftsbereichs ist, dass er nicht mehr zum Kerngeschäft von Siemens Energy zählt. Der Energietechnikriese fokussiert sich schon seit geraumer Zeit auf die Bereiche Stromerzeugung und Stromübertragung. Zudem hat die ToI-Sparte keine kritische Größenordnung mehr für den Siemens Energy-Konzern. Mit einem Jahresumsatz von 5,7 Milliarden € machte sie im vergangenen Jahr nicht einmal 15% des gesamten Konzernumsatzes aus. Medienberichten zufolge wurde bereits die Investmentbank Goldman Sachs mit der Sondierung des Marktes und der Identifizierung möglicher Käufer beauftragt. Großes Interesse dürfte Transformation of Industry aufgrund der Stabilität des Geschäfts bei Finanzinvestoren hervorrufen. Aber auch ein Börsengang könnte eine Option sein. Die ToI-Sparte könnte einen Verkaufserlös von mehr als 10 Milliarden € erzielen. Allerdings will Siemens Energy auch weiterhin als Minderheitsaktionär mit einer wesentlichen Beteiligung an Bord bleiben. Du willst up-to-date bleiben, was die Energieversorgung der Welt betrifft? Höchst Zeit für ein Abo unseres [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR)! ## Eine interessante Chartformation Bei der Siemens Energy-Aktie zeichnet sich derzeit eine interessante Chartformation ab, und zwar ein absteigendes Dreieck. Seit seinem Allzeithoch Ende April befindet sich der Kurs in einem leichten Abwärtstrend, dessen obere Trendlinie bis heute nicht durchbrochen wurde. Gleichzeitig hat sich bei ca. 135 € ein Boden herausgebildet, der ebenfalls bis heute gehalten hat. Sobald die obere Trendlinie nun auf diese Bodenlinie trifft, dürfte es zu einem starken charttechnischen Signal kommen. Ich gehe von einer Wende zu einem Aufwärtstrend aus. ## Wieder bei Kaufkursen Durch die Kursverluste in den letzten Wochen und Monaten ist die Siemens Energy-Aktie meiner Meinung nach mittlerweile wieder auf Kaufkursniveau angekommen. Das Forward-KGV liegt bei 23. Das ist für einen nach wie vor mit ca. 14% p.a. dynamisch wachsenden Konzern mit erheblichem Margenpotenzial beileibe keine zu hohe Bewertung. Mit meiner Einschätzung stehe ich übrigens nicht alleine da. Auch alle Banken, die sich zuletzt mit dem Energietechnikkonzern beschäftigt haben, empfehlen die Siemens Energy-Aktie zum Kauf. Die jüngsten Kursziele reichen von 200 € (RBC Capital) bis zu 245 € (JPMorgan) und sehen damit ein Upside von bis zu +60%. Die Verselbständigung der ToI-Sparte wird meiner Einschätzung nach keine nennenswerten Auswirkungen auf den Kurs der Siemens Energy-Aktie haben. Zum einen wurde ein Spin-off bereits von der Börse erwartet. Zum anderen sind die finanziellen Auswirkungen auf den Konzern nicht groß genug. Trotzdem sehe ich darin einen wichtigen strategischen Schritt, da sich das Management in seiner zukünftigen Arbeit wesentlich stärker auf das Kerngeschäft fokussieren kann. Das dürfte vor allem der Erholung des Windkraftgeschäfts guttun. Du interessierst Dich neben der Energieerzeugung auch für Rohstoffe? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) und hole Dir die letzten Profi-Tipps zu dieser Branche. Ich glaube, dass die Siemens Energy-Aktie inzwischen kein größeres Downside mehr hat. In den letzten Monaten hat sie immer zwischen 130 und 140 € nach oben gedreht. Mittel- bis langfristig erwarte ich einen wieder deutlich höheren Aktienkurs. Siemens Energy ist einer der größten Profiteure der hohen globalen Nachfrage nach Strominfrastruktur und Netztechnik. Diese Nachfrage wird auf Jahre hinaus hoch bleiben. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäische Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist Siemens Energy derzeit mit rund rund 131 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Black Hills-Aktie: Ein Geheimtipp unter den Dividendenperlen](https://www.sharedeals.de/black-hills-aktie-ein-geheimtipp-unter-den-dividendenperlen/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Dividenden-Aktie von Black Hills hat sich im vergangenen Jahr bereits deutlich verteuert, doch die Bewertung lässt weiterhin Raum für Kursgewinne. Steigende Stromnachfrage durch Rechenzentren, wachsende Gewinne und die seit Jahrzehnten kontinuierlich steigende Dividende machen den Versorger für Anleger interessant, die Ertrag und Stabilität miteinander verbinden wollen. Die Black Hills Corporation ist ein US-amerikanischer Energieversorger mit Sitz in Rapid City im Bundesstaat South Dakota. Das Unternehmen erzeugt, überträgt und verteilt Strom und versorgt zudem Haushalte und Unternehmen mit Erdgas. Insgesamt beliefert Black Hills rund 1,37 Millionen Kunden in acht US-Bundesstaaten. Neben dem klassischen Versorgergeschäft profitiert das Unternehmen zunehmend von steigender Stromnachfrage, insbesondere durch den Ausbau großer Rechenzentren in Wyoming. Gleichzeitig verfügt Black Hills über eine außergewöhnlich lange Dividendenhistorie und hat die Ausschüttung bereits 56 Jahre in Folge erhöht. ## Solides Quartal mit deutlich höherem Gewinn Bei Black Hills zeigt sich das Potenzial zunächst in den jüngsten Geschäftszahlen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz um 3 Prozent auf 452,8 Millionen Dollar. Das Umsatzwachstum fiel damit zwar vergleichsweise moderat aus, gleichzeitig legte der verwässerte Gewinn je Aktie nach GAAP jedoch von 0,38 auf 0,50 Dollar zu. Das entspricht einem Plus von 31 Prozent. Die Entwicklung ist deshalb bemerkenswert, weil der Gewinn deutlich schneller wuchs als der Umsatz. Dies deutet darauf hin, dass Black Hills seine operative Effizienz verbessern und aus jedem Dollar Umsatz mehr Gewinn erwirtschaften konnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rechenzentren könnten den Strombedarf weiter antreiben Für zusätzliche Fantasie sorgt die Entwicklung im US-Bundesstaat Wyoming. Das Management sieht dort erhebliches Potenzial durch den wachsenden Strombedarf von Rechenzentren. Nach Angaben des Unternehmens wird in Wyoming mit einer zusätzlichen Nachfrage von insgesamt 3 Gigawatt gerechnet. Rund 600 Megawatt davon sind bereits bis 2030 in den Planungen von Black Hills berücksichtigt. Hinter dieser zusätzlichen Nachfrage stehen unter anderem Microsoft und Meta Platforms. Beide Unternehmen gehören zu den großen Technologiekonzernen, die ihre Infrastruktur für künstliche Intelligenz und datenintensive Anwendungen massiv ausbauen. Allerdings profitiert Black Hills nicht erst künftig von einer steigenden Stromnachfrage. Das Unternehmen verweist auf 20 aufeinanderfolgende Jahre mit zunehmenden Spitzenlasten in Wyoming. Seit der Übernahme des dortigen Versorgers im Jahr 2005 sei die Spitzenlast um insgesamt 183 Prozent gestiegen. Damit verfügt Black Hills bereits über eine etablierte Grundlage für weiteres Wachstum. Der Ausbau von Rechenzentren könnte die Nachfrage nach Strom zusätzlich beschleunigen. Die Börse hat diese Perspektiven teilweise bereits eingepreist. Die Aktie ist innerhalb eines Jahres um rund 25 Prozent gestiegen und notiert bei etwa 72 bis 73 Dollar. Damit liegt sie nur rund 9 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und etwa 18 Prozent unter dem bisherigen Rekordstand aus dem Jahr 2020. ## Bewertung bleibt trotz Kursanstieg moderat Der deutliche Kursanstieg könnte auf den ersten Blick gegen einen Einstieg sprechen. Ein Blick auf die Bewertung zeichnet jedoch ein etwas anderes Bild. Black Hills wird derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 18 bewertet. Der Median der Versorgerbranche liegt bei etwa 19. Damit ist die Aktie trotz ihrer jüngsten Kursgewinne nicht teurer als viele vergleichbare Unternehmen, sondern sogar leicht günstiger bewertet. Auch die Einschätzung der Wall Street hat sich verbessert. Das Analystenurteil ist innerhalb der vergangenen drei Monate von einer moderaten Einschätzung auf Strong Buy gestiegen. Das höchste Kursziel der Analysten deutet zudem auf ein mögliches Aufwärtspotenzial von rund 21 Prozent innerhalb der kommenden zwölf Monate hin. Die Kombination aus Gewinnwachstum, einer vergleichsweise moderaten Bewertung und zusätzlichen Wachstumstreibern macht Black Hills damit nicht nur für Einkommensinvestoren interessant. ## Die Dividende überzeugt mit langer Historie Besonders attraktiv wird die Aktie für Anleger durch ihre Dividendenhistorie. Black Hills bietet derzeit eine erwartete Dividendenrendite von rund 3,8 Prozent und kann auf mehr als 50 Jahre kontinuierlicher Dividendenerhöhungen zurückblicken. Hinzu kommt eine Ausschüttungsquote von rund 66 Prozent. Damit fließt zwar ein erheblicher Teil des Gewinns an die Aktionäre, gleichzeitig verbleibt dem Unternehmen ausreichend Kapital, um weiterhin in das eigene Geschäft zu investieren. Gerade diese Kombination ist für langfristige Dividendeninvestoren interessant. Eine hohe Rendite allein sagt wenig über die Qualität einer Dividendenaktie aus. Entscheidend ist vielmehr, ob die Ausschüttung durch das operative Geschäft getragen wird und genügend Spielraum für künftige Investitionen und weitere Erhöhungen bleibt. ## Black Hills bietet mehr als nur laufende Erträge Black Hills zeigt damit ein für Versorger ungewöhnliches Zusammenspiel aus laufenden Erträgen und Wachstumsperspektiven. Der Gewinn steigt derzeit deutlich schneller als der Umsatz, während der zunehmende Strombedarf in Wyoming zusätzliche Chancen eröffnet. Zwar hat die Aktie bereits einen erheblichen Teil dieser positiven Entwicklung vorweggenommen. Die Bewertung liegt jedoch weiterhin ungefähr auf Branchenniveau, während die Dividendenrendite von 3,8 Prozent und die jahrzehntelange Serie von Dividendenerhöhungen zusätzliche Stabilität bieten. Black Hills erscheint damit als interessante Kombination aus vergleichsweise hoher Dividendenrendite, solider Ausschüttung und langfristigen Wachstumsperspektiven. Besonders die steigende Stromnachfrage durch Rechenzentren könnte dem Versorger in den kommenden Jahren zusätzlichen Rückenwind geben. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien --- ### [Besser als die Droneshield-Aktie: So investierst Du geschickt in die Drohnen-Industrie](https://www.sharedeals.de/besser-als-die-droneshield-aktie-so-investierst-du-geschickt-in-die-drohnen-industrie/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der REX Drone ETF bietet Anlegern einen direkten Zugang zu einem Drohnenmarkt, der in den kommenden Jahren von steigender Nachfrage in Verteidigung, Infrastruktur und kommerziellen Anwendungen profitieren könnte. Trotz der hohen Schwankungen erscheint das aktuelle Kursniveau interessant, sofern Anleger bereit sind, einen langfristigen Anlagehorizont mitzubringen. ## Attraktive Ausgangslage trotz schwankender Kurse Der REX Drone ETF ist noch jung und wurde erst im Oktober 2025 aufgelegt. Entsprechend ist die historische Datenbasis begrenzt. Seit dem Start hat der ETF allerdings eine erhebliche Volatilität gezeigt und bewegt sich weiterhin unter seinem bisherigen Durchschnittskurs. Nach einem Hoch von rund 30 und einem Tief von etwa 18 US-Dollar bietet die aktuelle Bewertung aus dieser Perspektive eine interessante Einstiegsmöglichkeit. Weitere Schwankungen sind zu erwarten, da die Entwicklung des Drohnensektors von mehreren regulatorischen und wirtschaftlichen Faktoren abhängt. Geduld könnte sich jedoch auszahlen, insbesondere wenn die geplanten regulatorischen Veränderungen umgesetzt werden. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Neue Regeln könnten den Markt beschleunigen Eine wichtige Entwicklung ist die geplante Part-108-Regelung der FAA. Sie könnte es kommerziellen Drohnenbetreibern ermöglichen, Flüge außerhalb der direkten Sichtweite des Piloten durchzuführen, ohne für jeden Einsatz eine gesonderte Ausnahmegenehmigung beantragen zu müssen. Eine solche Regelung könnte die kommerzielle Nutzung von Drohnen deutlich ausweiten. Anwendungen wie Lieferdienste, Infrastrukturinspektionen und andere autonome Einsätze würden dadurch wirtschaftlich attraktiver. Gleichzeitig sorgt die zunehmende Nachfrage nach unbemannten Systemen im Verteidigungsbereich für einen weiteren Wachstumstreiber. ## Breite Aufstellung mit spekulativem Charakter Der ETF verfügt laut der aktuellen Fondsübersicht über ein Vermögen von rund 117,6 Millionen Dollar und hält 52 Positionen. Ziel ist es, den VettaFi Drone Index abzubilden, der vierteljährlich angepasst wird. Unternehmen müssen mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes mit Drohnen, unbemannten Luftfahrzeugen oder entsprechenden Technologien erzielen, um für den Index infrage zu kommen. Diese Konstruktion sorgt für eine gewisse Diversifizierung. Neben spezialisierten Drohnenunternehmen finden sich auch große Konzerne wie Lockheed Martin, Boeing und Palantir im Portfolio. Das macht den ETF für Anleger interessanter, die nicht ausschließlich auf kleinere und stärker spekulative Unternehmen setzen möchten. Allerdings ist die Gewichtung relativ konzentriert. Die fünf größten Positionen machen rund 46,3 Prozent des Gesamtvermögens aus. AeroVironment und Ondas gehören dabei zu den wichtigsten Positionen und dürften einen erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung des ETFs haben. Gleichzeitig sind einige Beteiligungen noch nicht dauerhaft profitabel, was das Risiko erhöht. ## Drei zentrale Wachstumstreiber Die langfristigen Aussichten für den Drohnenmarkt bleiben überzeugend. Entscheidend sind dabei insbesondere drei Entwicklungen. Eine Lockerung der Regeln für Flüge außerhalb der Sichtweite könnte die kommerzielle Nutzung beschleunigen. Gleichzeitig dürfte der Verteidigungssektor seine Abhängigkeit von Drohnentechnologien weiter erhöhen. Hinzu kommen politische Maßnahmen, die eine Abkehr von chinesischen Herstellern und den Aufbau heimischer Lieferketten fördern. Gerade der Verteidigungsbereich entwickelt sich zu einem wichtigen Wachstumsmotor. Daten von Benchmark zeigen, dass Drohnen 2025 der wichtigste Treiber für die Batterienachfrage innerhalb der Verteidigungsindustrie waren. Auch der gesamte Markt bietet erhebliches Potenzial. Grand View Research erwartet, dass der globale Drohnenmarkt von derzeit rund 96,4 Milliarden Dollar auf etwa 182,4 Milliarden Dollar wachsen könnte. Dies entspräche einer jährlichen Wachstumsrate von rund 9,5 Prozent. ## Erste Unternehmen zeigen bereits Stärke Mehrere Unternehmen im Portfolio profitieren bereits von der steigenden Nachfrage. AeroVironment konnte zuletzt mit starken Ergebnissen überzeugen und verfügt über einen Auftragsbestand von rund 1,2 Milliarden Dollar. Für 2027 wird ein Umsatz zwischen 2,125 und 2,225 Milliarden Dollar erwartet. Auch Red Cat Holdings konnte mit einem Auftrag der US Air Force über 2,5 Millionen Dollar einen weiteren Beleg für die zunehmende Nachfrage nach in den USA entwickelten Drohnensystemen liefern. ## Konkurrenz bietet unterschiedliche Risikoprofile Anleger können inzwischen zwischen mehreren ETFs mit Bezug zum Drohnen- und Verteidigungsmarkt wählen. Dazu gehören der Defiance Drone and Modern Warfare ETF und der Global X Defense Tech ETF. Der Global X Defense Tech ETF ist gemessen am verwalteten Vermögen der größte der drei Fonds und weist zugleich die niedrigste Kostenquote auf. Allerdings ist er breiter aufgestellt und kein reiner Drohnen-ETF. Der Defiance Drone and Modern Warfare ETF kombiniert Drohnen mit einem breiteren Engagement im Bereich moderner Kriegsführung und weist mit 0,69 Prozent die höchste Kostenquote auf. Der REX Drone ETF ist dagegen der jüngste und kleinste Fonds. Seine stärkere Ausrichtung auf reine Drohnenunternehmen bietet zwar größeres Wachstumspotenzial, bringt aber auch höhere Risiken mit sich. ## Der Sektor befindet sich noch am Anfang Die Geschäftszahlen einiger Beteiligungen verdeutlichen, wie früh die Entwicklung des Marktes noch ist. Ondas erzielte beispielsweise im zweiten Quartal einen Verlust von 0,19 Dollar je Aktie. Zwar stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 1.236 Prozent, lag mit 83,77 Millionen Dollar aber weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Zusätzliche Risiken entstehen durch die Handelspolitik. Neue Zölle auf importierte Drohnen und Komponenten könnten zwar amerikanische Hersteller schützen, gleichzeitig aber die Produktionskosten erhöhen. Viele heimische Anbieter sind weiterhin auf Komponenten aus dem Ausland angewiesen. Auch die hohe Konzentration des ETFs bleibt ein wichtiger Risikofaktor. Schwache Ergebnisse einzelner großer Positionen können den gesamten Fonds deutlich belasten. Eine schrittweise Aufstockung erscheint daher sinnvoller als ein großer Einmalbetrag. ## Langfristiges Potenzial überwiegt die Risiken Der Drohnenmarkt dürfte in den kommenden Jahren weiter wachsen, befindet sich aber noch in einer frühen Entwicklungsphase. Einige Unternehmen im REX Drone ETF weisen deshalb noch schwache Erträge oder eine begrenzte Profitabilität auf. Gleichzeitig sprechen mehrere Faktoren für eine langfristige Expansion. Eine mögliche Einführung der Part-108-Regelung könnte die kommerzielle Nutzung deutlich erleichtern, während steigende Verteidigungsausgaben und der Aufbau heimischer Lieferketten zusätzliche Nachfrage schaffen. Der REX Drone ETF ist eine spekulative Anlage, bietet langfristig jedoch ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Für Anleger mit Geduld könnte die derzeitige Schwächephase daher eine interessante Gelegenheit für einen schrittweisen Einstieg darstellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Finanznachrichten, Industrie-Aktien, Sonstiges, Tech-Aktien --- ### [Geely-Aktie: Chinesischer Autobauer ist ein Top-Kauf](https://www.sharedeals.de/geely-aktie-chinesischer-autobauer-ist-ein-top-kauf/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Geely-Aktie steht beispielhaft für den wachsenden Einfluss chinesischer Autobauer auf den globalen Automarkt. Mit steigenden Exporten, höheren Verkaufspreisen und einer stärkeren Ausrichtung auf Elektro- und Premiummodelle verbessert sich das operative Profil des Konzerns deutlich. ## Geely wird internationaler und profitabler Geely Automobile gehört zur Zhejiang Geely Holding Group, zu der unter anderem Volvo, Polestar und Lotus zählen. Das börsennotierte Autogeschäft umfasst vor allem Geely, Geely Galaxy, Lynk und ZEEKR. 2025 verkaufte Geely Auto rund drei Millionen Fahrzeuge, mehr als die Hälfte davon waren Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Im ersten Halbjahr 2026 wurden bereits mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Besonders stark entwickelte sich das Auslandsgeschäft: Die Exporte stiegen um 158 Prozent auf 474.000 Fahrzeuge und machten damit mehr als ein Drittel des Gesamtabsatzes aus. ## Höhere Preise verbessern die Geschäftsentwicklung Das Absatzwachstum von lediglich einem Prozent wirkt auf den ersten Blick schwach. Entscheidend ist jedoch der deutlich bessere Produktmix. Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg von 96.000 auf 112.000 Renminbi, während die Bruttomarge von 16,3 auf 17,9 Prozent zunahm. Der Bruttogewinn je Fahrzeug kletterte dadurch von 15.800 auf rund 20.000 Renminbi. Gleichzeitig stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 15 Prozent. Geely erzielt damit zunehmend Wachstum über wertigere Fahrzeuge statt über möglichst hohe Stückzahlen. ## Exporte werden zum Wachstumstreiber Der chinesische Automarkt bleibt hart umkämpft und von Preisdruck geprägt. Geely setzt deshalb verstärkt auf internationale Märkte. Im Juni und Juli lagen die monatlichen Exporte bereits über 100.000 Fahrzeugen. Unterstützt wird die Expansion durch gemeinsame Technologieplattformen für Batterien, Antriebe und Software. Dadurch kann Geely Entwicklungsaufwendungen über mehrere Marken und Modelle verteilen und seine Größenvorteile besser nutzen. ## Starke Cash-Generierung Auch der Cashflow liefert ein positives Signal. Im ersten Halbjahr erzielte Geely einen operativen Cashflow von 19,9 Milliarden Renminbi. Nach Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte verbleibt ein bereinigter freier Cashflow von rund 12 Milliarden Renminbi. Damit zeigt sich, dass das Unternehmen trotz hoher Investitionen in neue Technologien und internationale Expansion zunehmend mehr Liquidität generiert. ## Bewertung bietet Spielraum Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von rund 0,46 erscheint die Aktie vergleichsweise moderat bewertet. Gleichzeitig wird für Geely ein Umsatzwachstum von mehr als 21 Prozent erwartet. Die Bruttomarge liegt zudem auf einem ähnlichen Niveau wie bei mehreren etablierten Wettbewerbern. Sollten Exportgeschäft, Premiumsegment und Elektromobilität weiter wachsen, könnte eine höhere Bewertung gerechtfertigt sein. Der Markt bewertet Geely bislang noch vergleichsweise stark als traditionellen chinesischen Autobauer. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## China bleibt der zentrale Risikofaktor Rund zwei Drittel des Absatzes entfallen weiterhin auf China. Ein anhaltender Preiskampf, schwächere Nachfrage oder Probleme bei neuen Modellen könnten deshalb die Margen belasten. Bislang spricht die steigende Profitabilität jedoch dafür, dass die internationale Expansion und der bessere Produktmix diesen Druck zunehmend ausgleichen. Geely befindet sich mitten in einem grundlegenden Wandel. Die Kombination aus starkem Exportwachstum, steigenden Margen und moderater Bewertung macht Geely zu einer interessanten langfristigen Wachstumsstory. Entscheidend bleibt, ob das Unternehmen seinen internationalen Expansionskurs erfolgreich fortsetzen kann. Gelingt das, ist eine Neubewertung der günstig bewerteten Aktie überfällig. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Geely in Kürze - Geely Automobile (WKN: A0CACX) ist ein chinesischer Automobilkonzern mit Sitz in Hangzhou, der sich zunehmend auf Elektromobilität, intelligente Fahrzeuge und internationale Expansion ausrichtet. Zu den wichtigsten Marken des börsennotierten Konzerns zählen Geely, Lynk & Co und ZEEKR. - Hinter Geely steht ein weit verzweigtes Automobilimperium: Die übergeordnete Zhejiang Geely Holding Group kontrolliert beziehungsweise hält Beteiligungen an bekannten Marken wie Volvo Cars, Polestar und Lotus. Diese gehören jedoch nicht vollständig zum börsennotierten Geely-Automobile-Konzern. - Geely setzt auf Wachstum durch Elektrifizierung und Internationalisierung. Im ersten Halbjahr 2026 wurden bereits mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge verkauft, während die Exporte um 158 Prozent auf 474.000 Fahrzeuge stiegen. - Geely erreicht an der Börse aktuell eine Marktkapitalisierung von rund 22 Milliarden €. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien --- ### [SAP-Aktie -3%: Ist die Erholung schon wieder vorbei?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-3-ist-die-erholung-schon-wieder-vorbei/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die SAP-Aktie hat sich in den letzten vier Wochen sehr stark entwickelt, aber am Mittwochmorgen ist die Aktie des Software-Riesen mit einem Kursverlust von -3% das Schlusslicht im DAX. Was drückt auf den SAP-Kurs und ist die Kurserholung nun schon wieder vorbei? ## Skeptische Analysten Grund für den Kursrückgang der SAP-Aktie zur Wochenmitte ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein eher skeptischer Analystenkommentar der Schweizer Großbank UBS. Sie hob zwar ihr Kursziel für die SAP-Aktie von 164 auf 201 € an und sieht damit ein weiteres Upside von +12%. Allerdings senkten die UBS-Analysten das Rating von „Kaufen“ auf „Halten“. Damit signalisieren sie Anlegern, dass nach der jüngsten Erholungsrallye das Aufwärtspotenzial der SAP-Aktie weitgehend eingepreist ist. Grund für die Skepsis der UBS ist die noch schleppend verlaufende Integration agentischer KI. Zwar stellt der deutsche Software-Konzern nach Meinung der Schweizer Bank immer noch die Kernarchitektur in Sachen Unternehmenssoftware dar. Aber der langsame Prozess der KI-Integration auf Seiten der Kunden begrenze das Monetarisierungspotenzial von SAP, so die UBS-Analysten. Zudem befürchtet die Bank eine Abschwächung des Order Backlogs im Bereich der Cloud im zweiten Halbjahr. Wir halten Dich bei SAP und der Softwarebranche auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP&stockidentifier=symbol%3ASAP)! ## Nervosität vor den Nvidia-Zahlen Ein weiterer Grund für die Kursschwäche der SAP-Aktie am Mittwochmorgen dürfte die bevorstehende Veröffentlichung der Quartalszahlen des Chipgiganten Nvidia sein. Traditionell herrscht vor den Nvidia-Zahlen eine gewisse Nervosität in der gesamten Technologiebranche. Sie gelten schließlich (zu Recht) als Gradmesser für das allgemeine Wachstum der KI-Cloud-Branche. ## Dreht der Trend? Am Montag ging die SAP-Aktie noch auf einem 3-Monatshoch aus dem Handel. Nun könnte sich eine Trendwende abzeichnen. Noch ist es zu früh, einen Abwärtstrend festzustellen. Sollte sich der Kursrückgang aber noch bis zum Wochenschluss fortsetzen, wäre das der Fall. Dann muss die wichtige Unterstützung bei 167/168 € halten. ## Das Upside-Downside-Verhältnis passt nicht Rund 80% aller Analysten sind immer noch bullisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung der SAP-Aktie eingestellt und empfehlen den DAX-Titel zum Kauf. Die Kursziele reichen derzeit im Wesentlichen von rund 175 bis 260 €. Das bedeutet, dass die Bullen ein weiteres Upside von rund +45% sehen und selbst die Bären kein nennenswertes Downside erwarten. Wer sind die [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)? Wenn Du es wissen willst, dann schau doch mal in unsere kostenlosen KI-Gewinnerreport rein! Ich bin da etwas anderer Meinung. Meine bärische Einstellung hängt an der aktuellen Bewertung der SAP-Aktie. Das Forward-KGV liegt gegenwärtig bei 25, SAP wird aber in naher Zukunft nur mir ca. 10% wachsen. Um diese Bewertung zu rechtfertigen, muss SAP seine Profitabilität deutlich erhöhen. Sprünge bei der Gewinnmarge kann ich angesichts der hohen Aufwendungen für die Transformation des Konzerns in Richtung KI jedoch nicht ausmachen. Anleger tun meiner Meinung nach gut daran, die weitere Kursentwicklung der SAP-Aktie nur zu beobachten. Sollten die Zahlen von Nvidia heute Abend nicht mehr als großartig ausfallen, ist mit einem weiteren Abverkauf von Technologiewerten zu rechnen. Mir ist das aktuelle Kurspotenzial der SAP-Aktie im Verhältnis zu ihrem Downside-Risiko zu gering. Bei einem abermaligen Kurseinbruch könnte die Bewertung aber wieder interessant werden. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 geleistet und wird an der Börse aktuell mit rund 220 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Allianz-Aktie über 450 €: Erst 500 €, dann 684 €?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-ueber-450-e-erst-500-e-dann-684-e/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Allianz-Aktie hat erstmals die Marke von 450 € überwunden und damit ein neues Rekordhoch erreicht. Bis zur runden Marke von 500 € fehlen nur noch rund 11%, während das außergewöhnlich optimistische Berenberg-Kursziel von 684 € sogar weitere 52% verspricht. Nach der starken Kursentwicklung stellt sich allerdings weniger die Frage nach der Qualität des Versicherungskonzerns als nach dem Preis, den Anleger dafür noch bezahlen sollten. ## Allianz-Aktie: Rekordzahlen rechtfertigen den Kursanstieg Operativ gibt es wenig auszusetzen. Das Geschäftsvolumen wuchs im zweiten Quartal intern um 5,7% auf 45,6 Milliarden €. Der operative Gewinn legte um 10,6% auf den Rekordwert von 4,87 Milliarden € zu. Im gesamten ersten Halbjahr erwirtschaftete die Allianz einen operativen Gewinn von 9,39 Milliarden €. Das waren 8,6% mehr als im Vorjahreszeitraum und bereits 54% des für 2026 angepeilten Mittelwerts von 17,4 Milliarden €. Der Kerngewinn je Aktie erhöhte sich sogar um 17,5% auf 16,44 €. Ohne Sondereffekte betrug das Wachstum immer noch starke 10%. Auch die Kapitalausstattung liefert keinen Grund zur Sorge. Die Solvency-II-Quote stieg von 218 auf 225%. Damit besitzt der Konzern genügend Reserven, um Schäden zu regulieren, weiter zu wachsen und gleichzeitig Kapital an seine Anteilseigner zurückzugeben. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## 500 € erscheinen realistischer als 684 € Berenberg begründet das Kursziel von 684 € mit einer grundsätzlichen Unterbewertung großer europäischer Versicherungskonzerne. Auf Basis der für 2028 erwarteten Gewinne werde die Branche nur mit einem KGV von rund 12 bewertet. Angemessen sei nach Ansicht des Analysten dagegen ein Faktor von 20. Genau darin liegt allerdings die entscheidende Annahme. Berenberg setzt nicht nur auf wachsende Gewinne, sondern zusätzlich auf eine erhebliche Neubewertung der gesamten Branche. Ausgehend von einem für 2026 erwarteten Gewinn je Aktie von ungefähr 33,50 € wird die Allianz bei 450 € mit dem 13,4-Fachen des Gewinns bewertet. Bei einem Kurs von 500 € würde das KGV auf knapp 15 steigen. Das wäre bei einem mittelfristig angestrebten Gewinnwachstum von 7 bis 9% jährlich noch vertretbar. Bei 684 € läge das KGV auf Basis derselben Gewinnschätzung hingegen bei mehr als 20. Für einen Versicherungskonzern wäre das eine ausgesprochen ambitionierte Bewertung. Die starke Marktposition, hohe Kapitalrendite und verlässliche Kapitalrückgabe rechtfertigen einen Aufschlag – aber meines Erachtens keinen beliebig hohen. **Tipp für Dividenden-Fans:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Dividende verliert an Attraktivität Auch die Dividende zeigt, wie weit die Neubewertung bereits fortgeschritten ist. Auf Basis der zuletzt gezahlten 17,10 € liegt die Rendite bei einem Kurs von 450 € nur noch bei 3,8%. Bei 500 € wären es 3,4%, bei 684 € lediglich 2,5%. Das laufende Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2,5 Milliarden € stützt den Gewinn je Aktie zusätzlich. Bis Ende Juni hatte die Allianz davon bereits 1,4 Milliarden € umgesetzt. Mit steigenden Kursen nimmt allerdings auch der Mehrwert weiterer Rückkäufe ab. Andere Analysten bleiben entsprechend vorsichtiger. Goldman Sachs sieht den fairen Wert bei 465 €, JPMorgan bei 460 € und die DZ Bank bei 486 €. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit rund 456 € inzwischen nur noch knapp über dem Börsenkurs. Die Allianz bleibt für mich eine der qualitativ besten deutschen Dividendenaktien. Nach dem Sprung über 450 € ist das Papier jedoch kein Schnäppchen mehr. Kurse um 500 € erscheinen bei weiter steigenden Gewinnen erreichbar, während 684 € eine sehr großzügige Neubewertung voraussetzen würden. Deshalb lautet meine Einschätzung auf diesem Niveau eher: halten. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 171 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SoFi-Aktie: Weiter ein lohnenswertes Investment?](https://www.sharedeals.de/sofi-aktie-weiter-ein-lohnenswertes-investment/) **Published:** November 26, 2024 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Einen ungemein guten Lauf beweist derzeit die SoFi-Aktie, deren Kurs sich seit Anfang Oktober annähernd verdoppelt hat. Gegenüber den Tiefständen von Anfang August belaufen sich die Kursgewinne sogar auf über +160%. Was macht den Finanzdienstleister so attraktiv und wie viel Potenzial steckt jetzt noch in der Aktie? ## Positiver Newsflow Bei SoFi hat es zuletzt reihenweise positive Nachrichten gegeben. Mitte Oktober gab das Unternehmen einen Deal mit Fortress Investment Group LLC im Bereich Privatkredite bekannt, der mit 2 Milliarden US$ dotiert ist. Daraufhin zogen die Kurse um mehr als +10% an. Ende Oktober folgten starke Zahlen und eine Anhebung der Umsatzprognose, die von den Anlegern ebenfalls mit deutlichen Gewinnen quittiert wurden. Für das dritte Quartal meldete das Fintech-Unternehmen ein Umsatzplus von 30% auf 697 Millionen US$ und einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 90% auf 186 Millionen US$. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 61 Millionen US$, nachdem im Vorjahreszeitraum noch Verluste von 19,5 Millionen US$ ausgewiesen wurden. Deutliche Zuwächse gab es bei den Nutzerzahlen auf den Plattformen, die im Jahresvergleich um 35% stiegen, und bei den Produkten, die um 31% wuchsen. Das unterstreicht, dass SoFi bei den Kunden immer beliebter wird und dank Produktinnovationen auf Wachstumskurs bleibt. Das Management sieht starkes Wachstum in allen wichtigen Segmenten und prognostiziert für das Gesamtjahr nun Umsätze von 2,54 bis 2,55 Milliarden US$. Zuvor lag die Prognose bei 2,43 bis 2,47 Milliarden US$. ## Was für eine starke Serie Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen seinen Umsatz nun 17 Quartale in Folge um mehr als 20% steigern konnte. Und das, obwohl Inflation und hohe Zinsen das Kreditgeschäft belasteten. Die Dynamik dürfte anhalten, da mit der Aussicht auf weiter sinkende Zinsen durch die US-Notenbank Fed eine deutliche Verbesserung des Marktumfeldes einhergeht. Mit Donald Trump verbinden sich ebenfalls große Hoffnungen, da dieser für ein lockereres regulatorisches Umfeld sorgen könnte, was die Einführung neuer Produkte vereinfacht. Der Konkurrent Upstart hat kürzlich ebenfalls gute Zahlen vorgelegt und einen positiven Trend bei der Privatkreditvergabe ausgemacht, was auch für SoFi ein gutes Zeichen ist. ## Hier steckt noch viel Potenzial Ich gehe davon aus, dass das Unternehmen auch im nächsten Jahr dynamisch wachsen wird und seine Profitabilität weiter verbessert. SoFi hat sich erfolgreich von einem Spezialisten für Studienkredite zu einem vollumfänglichen Finanzdienstleister entwickelt, womit sich auch für den Aktienkurs ganz andere Möglichkeiten ergeben. CEO Anthony Moto spricht sogar davon, dass das Unternehmen eines Tages zu den größten US-Banken gehören könnte. Rückenwind kommt auch von der Charttechnik. Die Aktie hat die Hürden bei 10,49 US$ und 11,70 US$ übersprungen und bei 13/14 US$ einen weiteren Widerstand aus dem Weg geräumt. Bis zur 20-US$-Marke ist der Weg frei. Darüber warten die einstigen Hochpunkte bei 24,65/24,95 US$ und das Rekordhoch bei 28,26 US$. Wer sich übrigens für die stark abgestraften deutschen Auto-Aktien interessiert: Unser neuer [Auto-Report](https://www.sharedeals.de/lp-auto/) bietet wenig bekannte Einblicke, welche Papiere jetzt wirklich lohnenswert sind. ## ℹ️ SoFi in Kürze - SoFi Technologies, Inc. (WKN: A2QPMG) bietet seinen Kunden eine große Auswahl an Finanzdienstleistungen. - Das Unternehmen ist in drei Segmenten tätig: Kreditvergabe, Technologieplattform und Finanzdienstleistungen. Einen sehr großen Teil des Geschäftes macht SoFi dabei mit Studienkrediten. - Das im Nasdaq notierte Unternehmen wurde 2011 gegründet und ist an der Börse 17 Milliarden US$ wert. ## 💬 SoFi-Aktie: Jetzt diskutieren und informieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SoFi-Aktie: Große Chancen in einem 51-Billionen-Dollar-Markt](https://www.sharedeals.de/sofi-aktie-grosse-chancen-in-einem-51-billionen-dollar-markt/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die SoFi-Aktie hat seit Jahresbeginn zwar rund 28 Prozent verloren, zuletzt aber deutlich zugelegt. Wir verraten, warum noch deutliches Potenzial in dem US-Fintech-Titel liegt. ## SoFi entwickelt sich zur umfassenden Finanzplattform SoFi Technologies hat sich seit der Gründung im Jahr 2011 von einem Anbieter für Studienkredite zu einer breit aufgestellten digitalen Finanzplattform entwickelt. Das Unternehmen bietet heute unter anderem Kredite, Bankdienstleistungen, Investments, Kreditkarten und weitere Finanzprodukte über eine integrierte Plattform an. ## Starkes Quartal bestätigt operative Dynamik SoFi meldete zuletzt erneut starke Quartalszahlen und konnte die Erwartungen der Analysten zum elften Mal in Folge mindestens erfüllen. Besonders stark entwickelt sich die Kundenbasis: Die Zahl der Mitglieder stieg auf 15,8 Millionen, während die Zahl der Produkte auf mehr als 23,3 Millionen kletterte. Auch die Zahl der Produkte je Mitglied erhöhte sich von 1,46 auf 1,54. Das spricht dafür, dass bestehende Kunden zunehmend mehrere Angebote nutzen. Damit wird sich SoFi immer stärker zu einer umfassenden Finanzplattform für Sparen, Investieren, Kredite und weitere Finanzdienstleistungen. Positiv ist zudem die breite Umsatzbasis. Technologieplattform und Finanzdienstleistungen steuern auf annualisierter Basis rund 2,2 Milliarden Dollar bei, während das gebührenbasierte Geschäft etwa 1,9 Milliarden Dollar erreicht. Ein Schwachpunkt bleibt die Profitabilität im Finanzdienstleistungsgeschäft. Die operative Marge sank von 52 auf 46 Prozent. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte dies die Bewertung der Aktie belasten. Gleichzeitig hob das Management seine Prognose an und erwartet für den weiteren Jahresverlauf ein bereinigtes Umsatzwachstum von 33,5 Prozent. ## Marktumfeld bleibt attraktiv SoFi profitiert von einem langfristig wachsenden globalen Finanzdienstleistungsmarkt. Dessen Volumen soll von rund 39 Billionen Dollar im Jahr 2026 auf etwa 51 Billionen Dollar im Jahr 2031 steigen. Für SoFi eröffnet dieses Umfeld zusätzliche Wachstumschancen, insbesondere wenn das Unternehmen seine digitale Plattform weiter ausbaut und neue Kunden gewinnt. Entscheidend bleibt dabei die Entwicklung der Marktanteile. Das starke Mitgliederwachstum und die zunehmende Nutzung mehrerer Produkte je Kunde sprechen derzeit dafür, dass SoFi seine Position weiter festigen kann. Gelingt es dem Unternehmen, diese Dynamik beizubehalten, könnte es überproportional vom wachsenden Finanzmarkt profitieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bewertungsprämie gerechtfertigt Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 23 ist SoFi deutlich höher bewertet als der Branchendurchschnitt von etwa 11. Das starke Wachstum rechtfertigt aus fundamentaler Sicht jedoch einen Teil dieser Prämie. Der Umsatz stieg zuletzt um nahezu 41 Prozent und damit deutlich schneller als bei vergleichbaren Unternehmen. Gleichzeitig wird ein Gewinnwachstum von rund 28 Prozent je Aktie erwartet. Das erwartete Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis von etwa 0,82 liegt zudem unter dem Branchenwert von rund 1,07. Auch die Bruttomarge von rund 84 Prozent unterstreicht die hohe operative Qualität des Geschäftsmodells. ## Volatilität bleibt ein Risiko Die Aktie bleibt aufgrund ihrer hohen Volatilität anfällig für eine Verschlechterung des Gesamtmarktes. Auch sinkende Margen, ein schwächeres Kundenwachstum oder höhere Kreditausfälle könnten die Investmentthese belasten. Hinzu kommt der intensive Wettbewerb mit etablierten Finanzdienstleistern und digitalen Plattformen. Bislang zeigt SoFi jedoch keine deutlichen Anzeichen eines strukturellen Problems. SoFi hat seine fundamentale Position deutlich verbessert. Starkes Kundenwachstum, steigende Produktnutzung, hohe Margen und kräftiges Umsatzwachstum sprechen weiterhin für das Unternehmen. Solange das Unternehmen Wachstum und Profitabilität weiter steigert, wonach es derzeit aussieht, spricht vieles für weiteres Kurspotenzial, welches deutlich über den derzeitigen Wall-Street-Konsens von 20 US-Dollar hinausgeht. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [D-Wave Quantum-Aktie: BMO sieht +86% Aufwärtspotenzial trotz Zinssorgen](https://www.sharedeals.de/d-wave-quantum-aktie-bmo-sieht-86-aufwaertspotenzial-trotz-zinssorgen/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** D-Wave Quantum korrigiert seit dem Jahreshoch und hat zuletzt ein Doppeltop an der Widerstandszone ausgebildet. Der Spezialist für Quantencomputer leidet aktuell unter dem gesamten Sektor, während Analysten weiter an das langfristige Potenzial glauben. Die aktuelle Unterstützungszone dürfte dabei richtungsweisend für den weiteren Verlauf sein. ## Zinsdruck trifft auf Analystenlob Der gesamte Quantencomputing-Sektor steht seit einigen Tagen unter Druck. Auslöser sind diesmal keine Firmennachrichten, sondern steigende Anleiherenditen, die zehnjährige US-Rendite notiert nahe einem Mehrjahrzehnte-Hoch von 4,71%. Hochbewertete, noch unprofitable Wachstumswerte wie D-Wave Quantum reagieren auf dieses Umfeld besonders empfindlich, gemeinsam mit Wettbewerbern wie IonQ und Rigetti fiel die Aktie zuletzt im Gleichschritt. Die Skepsis wirkt nach. Bereits die Q2-Zahlen von Anfang August, ein Umsatz von 3,1 Millionen US-Dollar (US$) bei einem Verlust von -0,13 US$ je Aktie, hatten die Stimmung vorbelastet. Dem stehen operative Fortschritte entgegen, NTT DOCOMO hat die Zusammenarbeit zur Netzwerkoptimierung mit D-Wave zuletzt ausgeweitet. Auch die Analysten bleiben trotz der Zinssorgen zuversichtlich, BMO etwa sieht ein Aufwärtspotenzial von +86% für die Aktie. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-26-um-08.39.03-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview D-Wave Quantum befindet sich seit dem Hoch Ende des vergangenen Jahres in einer Korrektur. Charttechnisch zeigt sich das an einem neuen Tief, während ein neues Hoch ausgeblieben ist. Stattdessen bildete sich ein Doppeltop mit einer Abweisung an der Widerstandszone zwischen 24,90 und 27,60 €. Aktuell notiert die Aktie an einer Unterstützungszone zwischen 13,80 und 15,00 €, an der der Kurs in der Vergangenheit bereits mehrfach reagiert hat. Darunter liegt ein weiterer Supportbereich, der für den weiteren Verlauf entscheidend sein dürfte. Die Marke zwischen 11,20 und 12,20 € sollte für Chancen auf der Oberseite nicht unterschritten werden. Rutscht die Aktie durch diese Zone, wäre Platz bis auf rund 6,00 €, ein Rückgang von etwa -50%. Hält sich der Kurs dagegen bereits über der ersten Unterstützungszone, würde der Widerstand als Ziel in Reichweite rücken, ein Potenzial von rund +75%. Kommt es stattdessen erst am tieferen Support zu einem Signal, bliebe die Chance auf der Long-Seite ebenfalls bestehen, das Potenzial würde in diesem Fall sogar auf rund +100% bis zum Widerstand anwachsen. Der Chart bleibt in der Entscheidungsphase, zwei Zonen, zwei Chancen. Kommt es an einer der beiden zu einem Kaufsignal und dreht der Kurs nach oben, wäre je nach Ausgangspunkt ein Potenzial von +75% bis +100% bis zur Widerstandszone drin. Nehmen die Anleiherenditen dabei etwas Druck heraus, hätte das Setup zusätzlichen Rückenwind. Bricht der Kurs beide Zonen dagegen nachhaltig nach unten weg, wäre das ein klarer Fall für die Watchlist oder sogar für eine Short-Idee. Ergänzend sei erwähnt: Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Atos-Aktie: Jetzt in die Zukunft investieren?](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-jetzt-in-die-zukunft-investieren/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Atos-Aktie befindet sich seit dem Hoch im Mai bei etwa 45 € wieder deutlich im Abwärtstrend. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 28,60 €. Damit liegt sie erneut in der Nähe des Tiefststands nach der Rekapitalisierung Mitte 2025. Hier stellt sich die Frage: Ist der Vertrauensverlust berechtigt – und bietet das aktuelle Kursniveau bereits wieder attraktive Einstiegschancen? ## Restrukturierungsprogramm weit fortgeschritten Nach der existenzbedrohenden Finanzsituation wurde 2025 das Restrukturierungsprogramm „Genesis“ aufgelegt. Ziel ist es, den Konzern durch einen umfassenden Transformationsprozess neu aufzustellen und wieder nachhaltig profitabel zu machen. Dazu gehören unter anderem eine Bereinigung des Portfolios, deutliche Kostensenkungen sowie die Umwandlung von Schulden in Eigenkapital. Der Konzernumbau soll bis 2028 abgeschlossen sein. Erste wesentliche Verbesserungen sollen bereits 2026 und 2027 sichtbar werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Atos&stockidentifier=symbol%3AAXI1) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ambitionierte Ziele Nach Abschluss des Programms soll Atos wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zurückkehren. Für 2028 wird ein Umsatz von 9 bis 10 Milliarden € angestrebt. Gleichzeitig soll eine operative Marge von 10% erreicht werden. Auch der Free Cashflow soll dann wieder positiv sein. Damit sind die Ziele durchaus ambitioniert. Entscheidend wird sein, ob Atos die operative Verbesserung tatsächlich über mehrere Jahre fortsetzen kann. ## Ertrag deutlich verbessert Erste Erfolge des Restrukturierungsprogramms zeigen sich bereits bei der Ertragslage. Das operative EBIT verbesserte sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 43% auf 190 Millionen €. Gleichzeitig stieg die EBIT-Marge von 3,6 auf 5,7%. Beim Umsatz musste Atos dagegen einen Rückgang hinnehmen. Dieser reduzierte sich im ersten Halbjahr auf 3,3 Milliarden €, davon entfielen 1,67 Milliarden € auf das zweite Quartal. Der Umsatzrückgang war allerdings vom Unternehmen erwartet worden und ist Teil der strategischen Neuausrichtung. Auch die Liquiditätssituation hat sich verbessert. Nach der Rückzahlung von Schulden in Höhe von 1 Milliarde € verfügte Atos Ende Juni über liquide Mittel von rund 0,9 Milliarden €. Damit zeigt sich: Während der Umsatz noch unter dem Konzernumbau leidet, entwickelt sich die Profitabilität bereits in die richtige Richtung. ## Prognose bestätigt Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung bestätigte Atos seine Jahresprognose. Beim Umsatz wird gegenüber dem Vorjahreswert von rund 8 Milliarden € mit einem Rückgang von etwa 5% gerechnet. Die operative EBIT-Marge soll dagegen bei rund 7% liegen. Gleichzeitig soll sich die Liquidität weiter verbessern. Atos-CEO Philippe Salle sieht den Konzern bereits an einem wichtigen Wendepunkt: Vor einem Jahr lag unsere Priorität auf der Erholung. Heute liegt unsere Priorität auf Wachstum. Nach seinen Angaben wurde das Geschäft stabilisiert, die Bilanz gestärkt und die operative Leistungsfähigkeit verbessert. ## Bewertung Die Restrukturierung zeigt damit bereits erste positive Ergebnisse. Besonders wichtig ist die deutliche Verbesserung beim operativen EBIT. Um die angestrebte EBIT-Marge von 7% für das Gesamtjahr zu erreichen, müsste sich die Profitabilität im zweiten Halbjahr weiter verbessern. Genau darauf sollten Anleger beim nächsten Quartalsbericht achten. Der Umsatzrückgang sollte dagegen nicht isoliert betrachtet werden. Atos befindet sich mitten in einem umfassenden Konzernumbau. Entscheidend ist daher weniger das kurzfristige Umsatzwachstum als die Frage, ob das Unternehmen seine Margen nachhaltig steigern und wieder positiven Cashflow erzielen kann. Der aktuelle Kursrückgang erscheint deshalb weniger durch eine Verschlechterung der operativen Kennzahlen als durch einen anhaltenden Vertrauensverlust der Anleger geprägt. Genau darin liegt zugleich die Chance – aber auch das hohe Risiko. Sollte Atos die Restrukturierung erfolgreich abschließen, könnte die heutige Bewertung erhebliches Aufwärtspotenzial bieten. Bleiben die Fortschritte dagegen hinter den Erwartungen zurück, sind weitere deutliche Kursverluste möglich. Aus meiner Sicht bietet das aktuelle Kursniveau wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten für risikobereite Anleger. Die fundamentalen Daten gehen in die richtige Richtung. Entscheidend wird sein, ob Atos das Vertrauen der Anleger durch weitere positive Quartalsergebnisse zurückgewinnen kann. Gelingt der Konzernumbau wie geplant, sind Kurse von 50 € wieder realistisch. Die aktuelle Bewertung ist für einen Tech-Konzern sehr niedrig. Insbesondere dann, wenn der Konzern wieder profitabel wächst. Vorerst sollten dennoch nur Anleger mit einer höheren Risikobereitschaft einsteigen, weitere Rückschläge sind nicht auszuschließen. **Ergänzend sei erwähnt:** [Unser kostenloser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) hilft dabei, im komplexen KI-Markt die Spreu vom Weizen zu trennen und echte Gewinner-Aktien zu identifizieren. ℹ️ Atos in Kürze - Atos SE (WKN: 877757 ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Sparten Tech Foundation (klassische IT-Dienstleistungen) sowie die Sparte Cybersicherheit & Digitalisierung. - Neben dem Hauptsitz im französischen Bezon unterhält der Konzern Niederlassungen in über 73 Ländern. - Die Hauptbörse der Aktie ist die Euronext in Paris. Die Markkapitalisierung beträgt aktuell rund 565 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Kühne & Nagel: Mehrheitsaktionär Kühne verstorben – was bedeutet das für die Aktie?](https://www.sharedeals.de/kuehne-nagel-mehrheitsaktionaer-kuehne-verstorben-was-bedeutet-das-fuer-die-aktie/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Kühne + Nagel-Aktie konnte sich nach dem Absturz auf etwa 150 SFR (Schweizer Franken) im Oktober 2025 wieder deutlich erholen. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei rund 221 SFR. Der Tod des langjährigen Mehrheitsaktionärs Klaus Michael Kühne am 24. August rückt nun die Eigentümerstruktur des Logistikkonzerns in den Fokus. Hier stellt sich die Frage: Was bedeutet sein Tod für die weitere Kursentwicklung? ## Klaus Michael Kühne verstorben Wie kaum ein anderer Unternehmer prägte Klaus Michael Kühne die Entwicklung von Kühne + Nagel. Er übernahm die Leitung des Familienunternehmens von seinem Vater und baute es zu einem der weltweit führenden Logistikkonzerne aus. Auch nach dem Börsengang blieb er über seine Beteiligungsgesellschaft Mehrheitsaktionär. Zuletzt hielt Kühne rund 55% an Kühne + Nagel. Darüber hinaus besaß er über die Kühne Holding AG weitere bedeutende Beteiligungen. Dazu gehören unter anderem Lufthansa, Brenntag, Flix und Ottobock. Diese Beteiligungen werden über die Kühne Holding AG gehalten. Klaus Michael Kühne war dort bislang der Alleineigentümer. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=K%C3%BChne+%26+Nagel&stockidentifier=symbol%3AKNIA) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Kühne-Stiftung rückt in den Mittelpunkt Klaus Michael Kühne gründete gemeinsam mit seinen Eltern die gemeinnützige Kühne-Stiftung. Die Stiftung hat ihren Sitz in Schindellegi, wo Kühne auch lebte. Nach Medienberichten soll der Basler Rechtsanwalt Thomas Staehelin künftig eine zentrale Rolle bei der Führung der Stiftung übernehmen. Staehelin war ein langjähriger Weggefährte Kühnes und ist Vizepräsident der Kühne-Stiftung. Damit stellt sich nun die Frage, wie Kühnes wirtschaftliche Beteiligungen langfristig organisiert werden. Für die Kühne + Nagel-Aktie ist dabei vor allem entscheidend, ob die bisherige Eigentümer- und Kontrollstruktur weitgehend erhalten bleibt oder ob sich durch die Nachfolge Veränderungen ergeben. ## Zweistelliges Wachstum erzielt Operativ entwickelt sich Kühne + Nagel weiterhin erfreulich. Der positive Trend des ersten Quartals setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr währungsbereinigt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11% auf 6,6 Milliarden SFR. Besonders dynamisch entwickelte sich die Luftfracht. Hier lag das Wachstum bei 25%. Auch die Ertragslage verbesserte sich deutlich. Das operative EBIT stieg um 17% auf 381 Millionen SFR. Der Nettogewinn erhöhte sich um 10% auf 276 Millionen SFR. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung wurde zudem die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Beim EBIT wird nun mit 1,35 bis 1,55 Milliarden SFR gerechnet. Zuvor lag die Prognose bei 1,25 bis 1,45 Milliarden SFR. ## Bewertung Der Tod von Klaus Michael Kühne verändert zunächst nichts am operativen Geschäft von Kühne + Nagel. Für die Aktie ist daher kurzfristig entscheidender, wie sich Umsatz, Margen und Gewinn entwickeln. Und hier zeigt das Unternehmen derzeit eine positive Entwicklung. Die Nachfolge bei den Beteiligungen ist dennoch ein Faktor, den Anleger beobachten sollten. Kühne war nicht nur Mehrheitsaktionär, sondern über viele Jahre auch eine prägende Persönlichkeit für das Unternehmen. Sollte die Kühne-Stiftung beziehungsweise die künftig verantwortlichen Personen die Beteiligungen langfristig halten, dürfte sich an der grundsätzlichen Situation wenig ändern. Veränderungen bei der Beteiligungsstruktur könnten dagegen neue Impulse für die Aktie liefern. Der Tod von Klaus Michael Kühne ist für Kühne + Nagel ein bedeutender Einschnitt. Für das operative Geschäft des Logistikkonzerns ändert sich dadurch zunächst jedoch nichts. Operativ befindet sich Kühne + Nagel weiterhin auf einem guten Weg. Umsatz und Gewinn wachsen zweistellig, gleichzeitig wurde die Jahresprognose angehoben. In dem bisherigen Kursanstieg ist aus meiner Sicht allerdings bereits viel Positives enthalten. Das weitere Kurspotenzial erscheint deshalb begrenzt. Für die Aktie spricht dagegen die solide Dividendenrendite von aktuell rund 2,7%. Wer bereits hohe Kursgewinne erzielt hat, sollte daher aus meiner Sicht über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken. **Hier sei erwähnt:** Wer nach stabilem Cashflow und gleichzeitig nach Kurschancen sucht, findet derzeit interessante Möglichkeiten. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) könnten 2026 beides liefern. ## ℹ️ Kühne & Nagel in Kürze - Die Kühne + Nagel International AG (WKN: A0JLZL) ist ein international tätiges Logistik- und Speditionsunternehmen. Neben den eigentlichen Transportaktivitäten bietet der Schweizer Konzern weitere Serviceleistungen sowie Versicherungsvermittlungen und Finanzdienstleistungen an. - Der Logistikkonzern unterhält weltweit über 1.300 Niederlassungen, der Hauptsitz ist im schweizerischen Schindellegi. - Die Aktie ist an der Schweizer Börse notiert, die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 26,6 Milliarden SFR. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Apple-Aktie: Der KI-Coup kommt ohne Cloud!](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-der-ki-coup-kommt-ohne-cloud/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Apple baut keinen direkten Konkurrenten zu Amazon Web Services oder Microsoft Azure auf. Der Konzern verfolgt eine subtilere Strategie: KI-Agenten und große Sprachmodelle sollen direkt auf dem Schreibtisch der Nutzer laufen. Der eigentliche Coup besteht darin, dass Apples Kunden die benötigte Rechenleistung als Hardware kaufen, statt sie dauerhaft aus der Cloud zu mieten. So erschließt Apple den KI-Markt, ohne selbst in den kostspieligen Ausbau gewaltiger Rechenzentren einsteigen zu müssen. ## Apple plant das Rechenzentrum für den Schreibtisch Der neue M6 ist Apples erster Chip im Zwei-Nanometer-Verfahren. Im Mac Mini soll er bei KI-Anwendungen eine bis zu viermal höhere Leistung als das vorherige M4-Modell ermöglichen. Der Einstiegspreis liegt bei 899 US$. Noch interessanter ist der neue Mac Studio. In der stärksten Ausführung verfügt der M5 Ultra über bis zu 36 CPU- und 80 GPU-Kerne sowie 512 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite erreicht 1,2 Terabyte pro Sekunde. Damit können Sprachmodelle mit mehreren Hundert Milliarden Parametern vollständig lokal ausgeführt werden. Über Thunderbolt 5 lassen sich zudem mehrere Mac-Studio-Systeme zusammenschalten. Ein Verbund aus vier Geräten soll KI-Anfragen dreimal schneller verarbeiten als ein einzelnes System. Der Mac Studio mit M5 Ultra startet allerdings erst bei 5.499 US$. **Tipp:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Nicht jede KI-Aufgabe benötigt die Cloud Für Entwickler und Unternehmen besitzt die lokale Verarbeitung mehrere Vorteile. Sensible Daten müssen das eigene System nicht verlassen, die Verzögerung sinkt und es fallen keine fortlaufenden Gebühren für jeden verarbeiteten Token an. Insbesondere KI-Agenten, unternehmensinterne Modelle und Entwicklungsarbeiten könnten deshalb häufiger lokal ausgeführt werden. Die großen Rechenzentren werden dadurch nicht überflüssig. Das Training der leistungsfähigsten Modelle benötigt weiterhin Tausende spezialisierte Beschleuniger. Zudem bleibt Nvidias CUDA-Ökosystem ein gewaltiger Wettbewerbsvorteil. Apple greift deshalb weniger das gesamte Cloud-Geschäft an, sondern einen lukrativen Teil der späteren Nutzung von KI-Modellen. Wenn Du weitere exklusive Aktien suchst: Sofern Du weitere exklusive Aktien suchst: Die konkreten Investmentempfehlungen von [sharedeals.de](https://www.sharedeals.de/) findest Du in unserem Report [Top-Picks 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Apple lässt die Kunden investieren Wirtschaftlich ist der Ansatz clever. Microsoft investierte allein im vergangenen Quartal 41 Milliarden US$ in Sachanlagen und Leasingverträge, vor allem für Prozessoren, Grafikchips und Rechenzentren. Apple zahlte in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres lediglich 6,8 Milliarden US$ für neue Sachanlagen. Gespart wird bei der Entwicklung dennoch nicht. Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen innerhalb von neun Monaten um 33% auf 34 Milliarden US$. Apple investiert somit verstärkt in Chips, Software und Entwicklerwerkzeuge, während der Kunde die fertige Rechenleistung kauft. Das trifft auf eine Mac-Sparte, die bereits deutlich an Dynamik gewonnen hat. Der Umsatz erhöhte sich im vergangenen Quartal um 29% auf 10,35 Milliarden US$. Konzernweit stiegen die Erlöse um 16% auf 109,4 Milliarden US$, während der Gewinn je Aktie um 29% auf 2,02 US$ zulegte. Die neuen Macs werden Apple nicht über Nacht in einen Cloud-Konzern verwandeln. Sie zeigen aber einen für Apple typischen Weg, KI über leistungsfähige und hochpreisige Geräte zu monetarisieren. Strategisch gefällt mir dieser kapitalärmere Ansatz. Bei einem Aktienkurs von rund 309,90 US$ und einer Börsenbewertung von etwa 4,5 Billionen US$ sind die Erwartungen jedoch bereits hoch. Ich würde auf einen Rücksetzer warten, ehe ich einsteige. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,5 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AbCellera-Aktie mit +18% – neues Allzeithoch möglich?](https://www.sharedeals.de/abcellera-aktie-mit18-neues-allzeithoch-moeglich/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AbCellera-Aktie hat zuletzt erneut einen kräftigen Kurssprung hingelegt. Am gestrigen Handelstag ging es um +17,81% nach oben. Damit setzt sich die außergewöhnliche Rallye fort: Seit dem lokalen Tief vom 7. April 2025 summiert sich der Kursanstieg inzwischen auf rund +558%. Die Aktie hat sich damit innerhalb von gut 16 Monaten mehr als versechsfacht und rückt charttechnisch zunehmend in den Fokus. ## Chartanalyse zu AbCellera Biologics AbCellera sorgt mit starken Phase-2-Daten zu ABCL635 für neuen Rückenwind. Der experimentelle Antikörper zeigte bereits nach einer Einzeldosis eine deutliche und anhaltende Reduktion von Häufigkeit und Schwere der Hitzewallungen. Gleichzeitig berichteten die Teilnehmer von besserem Schlaf und einem verbesserten allgemeinen Wohlbefinden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ABCL_2026-08-26_06-43-22-scaled.png)AbCellera Biologics, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der AbCellera-Kurs durchbrach den letzten Widerstandsbereich, welcher nun als Supportbereich dienen könnte. Bislang erweckt der Chart jedoch den Eindruck, als wolle der Kurs der AbCellera-Aktie ungebremst den nächsten Widerstand angreifen. Dieser liegt zwischen 13,67 US$ und 14,85 US$. Sollte dieser ebenfalls fallen, könnte sich der Anstieg sogar noch beschleunigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AbCellera Biologics-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 75 Punkten, leicht in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat das Kaufsignal schon einige Zeit früher ausgebildet und zeigt nach dem starken Kurssprung erneut ansteigendes Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ABCL_2026-08-26_06-44-03-scaled.png)AbCellera Biologics, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bullisch. Beide Indikatoren zeigen Kaufsignale. Auf dem Tageschart flacht sich jedoch das Momentum langsam ab, was die Wahrscheinlichkeiten für eine kommende Konsolidierung erhöht. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Kurs der AbCellera-Aktie in einem bullischen Trend befindet. Es sind zwei impulsive Strukturen zu erkennen, die dem Chartbild eine bullische Struktur verleihen – siehe weiße und gelbe Zählung. Nach Abschluss der aktuellen Bewegung wäre zunächst mit einer Zwischenkorrektur zu rechnen. Mittelfristig sind jedoch Kursbereiche von 20,56 US$ bis 33,05 US$ im Rahmen des möglichen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ABCL_2026-08-26_06-45-04-scaled.png)AbCellera Biologics, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Extensionen, über der Marke von 33,00 US$ sind ebenfalls möglich, da dritte Wellen ungebremst extendieren können. Der starke Anstieg der letzten Wochen bestätigt die Trendstärke. Solange sich AbCellera weiterhin nach oben bewegt und lokale Trendwendebereiche in den Substrukturen halten, ist auch weiterhin von Stärke im Chart auszugehen. Die AbCellera-Aktie befindet sich weiterhin in einem ausgesprochen starken Aufwärtstrend. Der jüngste Kurssprung von +17,81% hat die Dynamik nochmals verstärkt und die Aktie seit dem Tief im April 2025 bereits um rund +558% nach oben katapultiert. Auch die Elliott-Wellen sprechen für eine intakte bullische Struktur. Allerdings nimmt mit der fortgeschrittenen Rallye auch das Risiko einer zwischenzeitlichen Korrektur zu. Besonders wichtig ist nun der Widerstandsbereich zwischen 13,67 und 14,85 US-Dollar. Gelingt hier der nachhaltige Ausbruch, könnte sich die Aufwärtsbewegung weiter beschleunigen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Abcellera Biologics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Abcellera Biologics – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ AbCellera Biologics in Kürze - AbCellera Biologics (WKN: A2QKXS) ist ein kanadisches Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Vancouver, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Antikörper-Therapeutika spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt keine eigenen Medikamente, sondern nutzt künstliche Intelligenz und Hochdurchsatz-Technologien, um als Forschungspartner für Pharma- und Biotechkonzerne passende Antikörper-Kandidaten zu identifizieren. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den Technologie- und Wachstumswerten im Biotech-Sektor. - AbCellera gehört zu den spezialisierten Technologie-Plattformen der Branche und weist als Small Cap eine Marktkapitalisierung von rund 4,05 Milliarden US$ auf. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** AbCellera, AbCellera Bilogics, AbCellera Bilogics Aktie, Abcellera-Aktie, Abcellera-Analyse, Abcellera-Chrtanalyse, Abcellera-Kurs, Abcellera-Preis, Abcellera-Prognose, Abcellera-Rallye, Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien --- ### [Moderna-Aktie mit +686% – wie weit geht die Rallye?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-mit-686-wie-weit-geht-die-rallye/) **Published:** August 26, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie hat seit ihrem lokalen Tief bei 22,28 US-Dollar am 17. November 2025 eine spektakuläre Rallye hingelegt. In rund neun Monaten vervielfachte sich der Kurs um etwa +686%. Damit hat Moderna einen außergewöhnlichen Aufwärtsimpuls vollzogen – nun stellt sich die Frage, ob die Rallye weiterlaufen kann oder nach dem enormen Kursanstieg eine größere Verschnaufpause bevorsteht. ## Chartanalyse zu Moderna Die Moderna-Aktie reagierte auf die positiven Phase-3-Daten mit einer regelrechten Kursexplosion und stieg an nur einem Tag um rund +180% auf 176,66 US$ an, wodurch sich der Kursanstieg seit dem lokalen Tief auf +686% summiert. Damit wurde die ohnehin starke Neubewertung nochmals deutlich beschleunigt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MRNA_2026-08-26_06-21-36-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Moderna-Aktie durchbrach dabei glatt alle Widerstände in kürzester Zeit. Der nächste und damit aktuell relevante Resistenzbereich liegt zwischen 167,88 US$ und 186,30 US$. Sollte dieser ebenfalls nach oben verlassen werden, könnte dies ein erstes Indiz für einen direkten Anstieg zu einem neuen Rekordhoch darstellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt deutlich gestiegen und hatte ein Kaufsignal ausgebildet. Derzeit steht der RSI bei rund 84 Punkten deutlich in der überkauften Zone. Der MACD zeigt ebenfalls ein bullisches Crossover und wird von ansteigendem Momentum begleitet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MRNA_2026-08-26_06-22-30-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart zeigen sich bei der Moderna-Aktie aktuell bullisch. Beide haben je ein Kaufsignal ausgebildet, obgleich der stark überkaufte RSI zur Vorsicht mahnt, da sich die aktuelle Konsolidierung sowohl zeitlich, als auch preislich noch ausdehnen könnte. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für eine bullische Perspektive. Nach der abgeschlossenen A-B-C-Korrektur könnte die Moderna-Aktie nun am Beginn einer neuen impulsiven Aufwärtsbewegung stehen. Die positiven Daten zum personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff liefern dabei einen zusätzlichen fundamentalen Katalysator: Die Studie erreichte sowohl das primäre als auch das wichtige sekundäre Ziel. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MRNA_2026-08-26_06-23-26-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die aktuelle Kursdynamik spricht zunehmend dafür, dass sich Moderna in einer kräftigen Welle 3 befinden könnte. Sollte der Aufwärtsimpuls anhalten und sich die Struktur weiter bestätigen, wäre aus Elliott-Wellen-Sicht eine Fortsetzung der Rallye mit nochmals deutlich höheren Kurszielen möglich. Die Stärke der laufenden Bewegung spricht dabei für einen potenziell besonders dynamischen Abschnitt des übergeordneten Aufwärtstrends. Die Moderna-Aktie zeigt derzeit eine außergewöhnliche technische Stärke. Gleichzeitig befindet sich der RSI mit rund 84 Punkten tief in der überkauften Zone. Damit bleibt das Momentum zwar klar bullisch, das Risiko einer zwischenzeitlichen Konsolidierung nimmt nach dem explosiven Anstieg jedoch deutlich zu. Auch die Elliott-Wellen liefern weiterhin ein konstruktives Bild. Moderna könnte sich am Beginn einer neuen impulsiven Aufwärtsphase befinden. Sollte sich die vermutete Welle 3 bestätigen, wäre weiteres erhebliches Aufwärtspotenzial möglich. Der entscheidende Test liegt zunächst im Widerstandsbereich zwischen 167,88 und 186,30 US-Dollar. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 63,41 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Valneva-Aktie: EMA-Entscheidung bringt neuen Impuls](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-ema-entscheidung-bringt-neuen-impuls/) **Published:** November 27, 2023 **Author:** Simon Richartz **Content:** Die [Valneva-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/valneva-aktie/) (WKN: A0MVJZ) springt am Montagmorgen hoch, nachdem das Unternehmen nun auch in Europa Zulassungsfortschritte für den Chikungunya-Impfstoffkandidaten gemeldet hat. Kann der Euronext-Titel bald wieder Richtung 7 € klettern? ## ℹ️ Valneva vorgestellt Valneva ist ein französisch-österreichisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Die Firma entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten. Der Wirkstoffproduzent hat einen effektiven Covid-10-Impfstoff entwickelt, der in der Vermarktung jedoch krachend gescheitert ist. An der Börse wird die Gesellschaft aktuell mit rund 725 Millionen € bewertet. ## EMA prüft VLA1553 im Schnellverfahren Vor gut zwei Wochen hat Valneva die US-Zulassung für seinen Chikungunya-Impfstoffkandidaten namens VLA1553 erhalten. Dass das Mittel gegen die von Mücken übertragene Krankheit bald auch von den europäischen Behörden grünes Licht bekommt, ist wohl nur noch eine Frage der Zeit – insbesondere nach den neusten Entwicklungen. So teilte der Wirkstoffentwickler am heutigen Montagmorgen mit, dass die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) eine beschleunigte Prüfung des VLA1553-Zulassungsantrags genehmigt hat. Die Bewertung verkürzt sich den Angaben nach damit von 210 auf 150 Tage – ohne Berücksichtigung möglicher Zeitverzögerungen, falls das Unternehmen zusätzliche Informationen vorlegen muss. Die EMA „hat festgestellt, dass alle wesentlichen regulatorischen Elemente, die für eine wissenschaftliche Bewertung erforderlich sind, in dem Antrag enthalten sind“, heißt es weiter in der Erklärung. ## Kursgewinne nicht von Dauer Die Valneva-Aktie hat volatile Wochen hinter sich. Von ihrem Oktober-Tief knapp unter 5 € kletterte das Euronext-Papier rasant auf zweitweise über 7 €. Der Aufschwung währte jedoch nicht lange: Kurz nach den Zulassungs-News für VLA1553 setzten Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs unter Druck gesetzt haben. Am Morgen legt Valneva im Handel stark los mit einem +3%igen Kurssprung, der jedoch schnell wieder zusammengeschmolzen ist. Zur Stunde wird der französische Titel knapp +1% höher gehandelt bei 5,25 €. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Starkes Chance-Risiko-Profil VLA1553, das in den USA unter dem Namen Ixchiq vermarktet wird, ist das weltweit einzige gegen Chikungunya zugelassene Serum. Da in den USA und Europa jährlich Hunderte von Millionen Menschen in Länder reisen, wo der Tropenerreger verbreitet ist, hat Valneva mit dem Mittel ein fantastisches Marktpotenzial. Aus meiner Sicht ist die Valneva-Aktie ein veritables Investment mit großes Upside und begrenzten Risiken. Schließlich ist das Unternehmen nahezu Cashflow-positiv, verfügt über ein komfortables Cashpolster und hat mit dem Borreliose-Programm einen weiteren potenziellen Blockbuster in der Pipeline. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Hier bekommst Du echte Informationsvorsprünge zu einer Vielzahl von Börsenthemen. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Valneva --- ### [Novartis-Aktie regt sich nach Top-News kaum – wieso?](https://www.sharedeals.de/novartis-aktie-regt-sich-nach-top-news-kaum-wieso/) **Published:** November 28, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Nachdem [Novartis](https://www.sharedeals.de/?s=novartis) (WKN: 904278) die Abspaltung von Sandoz hinter sich gebracht hat, hat das die Unternehmensführung nun neue Pläne für den Konzern. So soll bald mehr Wachstum bei dem Pharma-Riesen möglich sein. Zudem verkündete das Management weitere interessante Details. ## ℹ️ Novartis vorgestellt Novartis mit Sitz in Basel erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt ein breites Spektrum von Medikamenten in Bereichen wie Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Immunologie, Neurowissenschaften, Hepatologie und Dermatologie. Mit einem Umsatz von 48,3 Milliarden SFR (2022) ist der Pharma-Konzern einer der größten Branchen-Player weltweit. Dabei ist der Konzern in etwa 155 Ländern vertreten. Die Marktkapitalisierung liegt bei knapp 181 Milliarden SFR. ## Transformationsprozess weitgehend abgeschlossen Während einer Investorenveranstaltung in London hat der Pharma-Riese Novartis mit einer positiven Überraschung für Anleger aufwarten können. Denn in den kommenden Jahren will man jetzt aufgrund der Abspaltung der Generika-Sparte stärker wachsen als bisher in Aussicht gestellt. So soll der Umsatz bis 2027 um 5% statt bisher 4% pro Jahr zulegen. Währenddessen soll sich wie bereits angekündigt die operative Marge von 33% auf 40% verbessern. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 0,8% allerdings kaum auf die guten Nachrichten. Dafür gibt es allerdings Gründe. ## Analysten skeptisch So sind die Analysten, aber auch die Anleger weiter skeptisch für Novartis, denn bei dem Pharma-Konzern werden nach 2027 viele Patente auslaufen. Dementsprechend ist die Sorge groß, wie es in Zukunft um das Unternehmen bestellt sein wird. Von den Analysten der Investmentbank JPMorgan hieß es deshalb: > Wir denken, dass die Anleger in Bezug auf das Wachstum nach 2027 zurückhaltend bleiben werden, abhängig davon, was die Pipeline in den kommenden Jahren liefern wird. Angesichts dessen bewegt sich die Aktie aktuell auch nur auf dem Niveau wie wenige Tage vor dem Corona-Crash und sendet kaum Impulse für eine Aufwärtsbewegung. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Sollten Anleger hier zuschlagen? Genau aus diesem Grund sollten sich Anleger auch darüber klar sein, was man sich mit Novartis ins Depot holt. Unter dem Strich ist der Wert ein Turnaround-Kandidat, bei dem man auf einen Durchbruch in der Forschung oder eine plötzliche und sehr erfolgreiche Akquisition hoffen muss. Grundsätzlich besitzt der Konzern aber definitiv das Potenzial für einen solchen Schritt, wenngleich die Risiken für starke Kursverluste hier definitiv gegeben sind. Deshalb sollten hier nur chancenorientierte Anleger einen Einstieg wagen – für alle anderen heißt es vorerst: Finger weg. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Novartis-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Vivos Therapeutics +1.000%: Warum der Absturz nun bevorsteht](https://www.sharedeals.de/vivos-therapeutics-1-000-warum-der-absturz-nun-bevorsteht/) **Published:** November 30, 2023 **Author:** Simon Richartz **Content:** [Vivos Therapeutics](https://finance.yahoo.com/quote/VVOS?p=VVOS&.tsrc=fin-srch) (WKN: A2QF3C), ein Spezialist für Atem- und Schlafprobleme, hat am Mittwoch ein Börsenbeben ausgelöst: Die Aktie des Unternehmens schoss in der Spitze um über +1.000% hoch, nachdem es für seine Schlafapnoe-Behandlungsgeräte die US-Zulassung erhalten hat. Der postwendende Absturz des Biotech-Papiers ist jedoch programmiert. Ein Investor wird im großen Stil absahnen. ## ℹ️ Vivos Therapeutics vorgestellt Vivos Therapeutics entwickelt und vermarktet Diagnose- und Behandlungsmethoden für Patienten mit Atem- und Schlafproblemen, die durch Kieferdeformitäten, obstruktive Schlafapnoe (OSA) und Schnarchen entstehen. Das Therapiegerät der US-Firma, das ohne chirurgische und pharmazeutische Eingriffe auskommt, ist eigenen Angaben nach das erste seiner Art, das die klinische Wirksamkeit unter Beweis gestellt hat. ## +1.000%-Kurssprung nach FDA-Clearance Die Vivos-Aktie ist am Mittwoch um sage und schreibe +834% auf exakt 41 US$ hochgeschossen. In der Spitze betrug das Kursplus sogar über 1.000%. Das Intraday-Handelsvolumen kletterte dabei auf den Rekordwert von 41,6 Millionen Anteilen gegenüber dem Tagesdurchschnitt von knapp über 200.000. Die Börsenrakete zündete, nachdem Vivos‘ orale Therapiegeräte von der US-Behörde FDA grünes Licht erhalten haben, um schwere obstruktive Schlafapnoe bei Erwachsenen zu behandeln. Die 510(k)-Zulassung bezieht sich auf die Methode mit dem Namen „Complete Airway Repositioning and/or Expansion“ (CARE). Eigenen Angaben nach ist Vivos das erste Unternehmen, das Patienten mit schwerer OSA eine Behandlungsalternative bietet zu chirurgischen Eingriffen und sogenannten CPAP-Geräten, die die Atmung mittels Überdrucks unterstützen. Bei OSA kommt es während des Schlafs zu wiederholten Atemaussetzern. Wenn das mehr als 30-mal in der Stunde passiert, spricht man von schwerer OSA. ## Ausgabe von knapp 2 Millionen Warrants Vor weniger als einem Monat noch hatte Vivos Therapeutics eine Kapitalerhöhung vorgenommen mit Bezugspreisen, die einem Zehntel des aktuellen Börsenkurses entsprechen. Im Rahmen einer Privatplatzierung kaufte ein institutioneller Investor über 980.000 Aktien (oder vorfinanzierte Optionsscheine) für je 4,08 US$. Zusätzlich hat das Unternehmen dem Käufer weitere Warrants ausgegeben: Optionsscheine der Serie A mit einer Laufzeit von fünf Jahren zum Kauf von insgesamt 980.393 Stammaktien und Optionsscheine der Serie B mit einer Laufzeit von 18 Monaten zum Kauf von ebenfalls 980.393 Stammaktien. Beide Warrant-Klassen haben einen Ausübungspreis von 3,83 US$ pro Aktie und können unmittelbar nach dem Ausgabetag ausgeübt werden. ## Es riecht nach Pump & Dump Die US-Zulassung für die CARE-Geräte ist für Vivos Therapeutics zwar ein Erfolg, der Marktchancen eröffnet. Schließlich leiden laut WHO-Schätzungen etwa 120 Millionen Menschen weltweit an schwerer OSA. Das entspricht etwa 2% der Weltbevölkerung. Vor dem Hintergrund der jüngsten Kapitalmaßnahme drängt sich jedoch der Verdacht eines „Pump & Dump“ auf – also einer Form der Finanzmarktmanipulation, bei der der Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben wird, um unmittelbar im Anschluss hohe Gewinne zu realisieren. So dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass der Zeichner der Kapitalerhöhung seine Warrants nach der Kursexplosion unverzüglich ausüben und verkaufen wird, um damit schlappe +970% Rendite zu realisieren. Das allein könnte den Aktienkurs am heutigen Donnerstag wieder zurück in den einstelligen Bereich drücken. Hinzu kommt, dass die 7,5 Millionen US$, die Vivos durch die Optionsscheine einnehmen könnte, den Geschäftsbetrieb nicht lange aufrechterhalten würden. Kurzfristig ist also mit weiteren Kapitalmaßnahmen und Verwässerungen zu rechnen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Fazit: Bloß die Finger weg! Die weltweite Schlafapnoe-Epidemie ist eine besongniserregende Entwicklung. Ich halte es daher für wichtig, Unternehmen zu unterstützen, die an nicht-invasiven Behandlungsoptionen forschen, die den Patienten verlorene Lebensqualität zurückgeben können. Von der Vivos Therapeutics-Aktie, bei der sich zurzeit schamlose Finanzjongleure bereichern, sollten Privatanleger vorerst jedoch die Finger lassen! **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Biotech-Aktien & andere Börsenthemen: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Johnson & Johnson-Aktie: Gewinnwarnung stört keinen](https://www.sharedeals.de/johnson-johnson-aktie-gewinnwarnung-stoert-keinen/) **Published:** Dezember 1, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Eine Gewinnwarnung hat die Aktie von [Johnson & Johnson](https://www.sharedeals.de/?s=Johnson&Johnson) (WKN: 853260) am Donnerstag bewegt – allerdings überraschenderweise nach oben. Rund +1,7% konnte der Titel während der amerikanischen Börsenzeiten zulegen. Was steckt dahinter? ## ℹ️ Johnson & Johnson vorgestellt Johnson & Johnson erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt zusammen mit seinen Tochtergesellschaften weltweit verschiedene Produkte im Gesundheitsbereich. Das Segment Consumer Health des Unternehmens bietet Hautgesundheits-/Schönheitsprodukte. Es bedient die breite Öffentlichkeit, Einzelhandelsgeschäfte und Händler. Das Pharmasegment des Unternehmens umfasst Produkte für verschiedenste Erkrankungen von Grippe bis Krebs. Das Segment MedTech bietet dagegen elektrophysiologische Produkte zur Behandlung unter ärztlicher Aufsicht an. Johnson & Johnson wurde bereits 1886 gegründet und hat seinen Sitz in New Brunswick, New Jersey. An der Börse ist das Unternehmen aktuell 423,26 Milliarden US$ wert. ## 400 Millionen US$ Übernahme Für eine Gesamtsumme von 400 Millionen US$ gab der Pharmakonzern Johnson & Johnson am Donnerstag die Übernahme des bisher privaten Medizingeräteunternehmens Laminar bekannt. Der Deal beinhaltet dabei zusätzliche klinische und regulatorische Meilensteinzahlungen. Vom Management hieß es dazu: > Wir freuen uns, Laminar bei Johnson & Johnson MedTech begrüßen zu dürfen. Der innovative Ansatz von Laminar bietet Biosense Webster die Möglichkeit, unser Portfolio in diesem wachstumsstarken Markt zu erweitern, unsere Stärken in den Bereichen Elektrophysiologie und intrakardiales Echo zu ergänzen und unsere Präsenz bei interventionellen Kardiologen und Elektrophysiologen zu vertiefen. Da Johnson & Johnson also nicht selbst die Weiterentwicklung der Ansätze übernehmen, sondern diese von dem Unternehmen Biosense Webster erledigen lassen wird, fallen entsprechende laufende Forschungs- und Entwicklungsgebühren an. Daher wartete am Donnerstag auch eine Gewinnwarnung auf Aktionäre des Unternehmens. ## Gewinne sinken So wird die Belastung im Jahr 2023 wohl mit 0,17 US$ je Aktie auf den Gewinn schlagen, teilte Johnson & Johnson mit, und im Jahr 2024 ebenfalls nochmals mit 0,15 US$. Damit reduziert sich die bisher erwartete Gewinnspanne für das laufende Geschäftsjahr auf 9,85 bis 9,91 US$ bzw. 9,90 bis 9,96 US$ auf bereinigter Basis. Allerdings könnten sich die Ausgaben bezahlt machen. Denn Laminar hat kürzlich eine FDA-Zulassung für eine Zulassungsstudie für seine Behandlung von nicht valvulärem Vorhofflimmern erhalten. Sollte sich hier ein Erfolg einstellen, winken satte Erträge. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie einen Blick wert? Aktionäre von Johnson & Johnson reagierten am Donnerstag zumindest positiv auf diesen Schritt des Konzerns und störten sich auch nicht an den niedrigeren Gewinnen. Allgemein kann sich jetzt ein Blick auf die Aktie von Johnson & Johnson lohnen, die mit einem KGV von 15 relativ günstig erscheint. Allerdings sollten Anleger bei dem Unternehmen vorrangig einen Blick auf die Pipeline richten, denn bisher sind für die kommenden Jahre nur müde wachsende Umsätze und Gewinne zu erwarten. Erst wenn hier wieder entsprechende Dynamik einsetzt, dürfte sich auch der Kurs zu neuen Hochs bewegen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Johnson & Johnson-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [AbbVie-Aktie: Deshalb gefällt diese Mega-Übernahme](https://www.sharedeals.de/abbvie-aktie-deshalb-gefaellt-die-mega-uebernahme/) **Published:** Dezember 1, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Nach der Ankündigung einer 10 Milliarden US$ schweren Übernahme hat die Aktie von [AbbVie](https://finance.yahoo.com/quote/ABBV?p=ABBV&.tsrc=fin-srch) (WKN: A1J84E) am Donnerstag um +3,5% zugelegt. Was verbirgt sich hinter dem Zukauf? Und was stimmt Anleger so optimistisch? ## ℹ️ AbbVie vorgestellt AbbVie erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Arzneimittel. Das Unternehmen bietet unter anderem Medikamente wie Humira, eine als Injektion verabreichte Therapie gegen Autoimmunerkrankungen, oder Skyrizi zur Behandlung mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis an. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet und hat seinen Hauptsitz in North Chicago, Illinois. An der Börse ist es aktuell 244,26 Milliarden US$ wert. ## Übernahme von ImmunoGen Für genau 10,1 Milliarden US$ beabsichtigt der Pharmakonzern AbbVie, sein Geschäft mit Krebsmedikamenten auszubauen. Deswegen machte das Management des Unternehmens am Donnerstag ein Übernahmeangebot für den Biotechnologie-Spezialisten ImmunoGen. Für diesen will man um die 31,26 US$ je Aktie zahlen, was einen satten Aufschlag von etwa +95% gegenüber dem Schlusskurs des Vortages bedeutet. Besonders interessant aus der Pipeline des Unternehmens ist das Medikament Elahere. Der Antikörper-Wirkstoff hatte in diesem Jahr in einer Phase-3-Studie das Leben von Krebspatienten deutlich verlängert, da man aktiv Krebszellen angreifen konnte, ohne größere Schäden an gesundem Gewebe anzurichten. Der klinische Erfolg war auch einer der Treiber gewesen, weshalb sich die Aktie bereits vor dem Übernahmeangebot in diesem Jahr verdreifacht hatte. ## Gute Studienergebnisse Anleger nahmen die Nachricht sehr positiv auf, da ImmunoGen als einer der aussichtsreichsten Kandidaten in diesem Feld gilt und AbbVie damit seine Pipeline deutlich verbessert hat. Dass sich die selbst entwickelten Medikamente des Konzerns allerdings keineswegs verstecken müssen, zeigen positive Studienergebnisse vom Mittwoch. So konnte der Konzern in einer klinischen Phase-2-Studie für seinen Therapiekandidaten Teliso-V zur Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Art von Lungenkrebs positive Ergebnisse vermelden. Laut AbbVie zeigten die Daten eine Gesamtansprechrate von 35% bzw. 23% je nach Krankheitsbild. Das Management sprach sogar davon, über eine beschleunigte Zulassung des Medikaments mit den Regulierungsbehörden zu diskutieren. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie einen Blick wert? Nach einem Minus von 14% im laufenden Jahr sind dies also allesamt recht positive Nachrichten für AbbVie-Aktionäre, die es aber auch braucht, denn aufgrund auslaufender Patenente kam es zuletzt zu rückläufigen Umsätzen bei dem Pharmakonzern. Angesichts der bisher erfolgreich scheinenden Bemühungen des Managements, in den kommenden Jahren viele weitere Patenterfolge zu erzielen, und der günstigen Bewertung (KGV 12,4 / Dividendenrendite 4,5%) ist die Aktie meiner Ansicht nach definitiv einen Blick wert. Anleger sollten sich aber bewusst sein, dass ein Investment langfristig eine Wette auf den Erfolg der Pipeline des Unternehmens ist. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 AbbVie-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: Top-Analyst skeptisch – was tun?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-top-analyst-skeptisch-was-tun/) **Published:** Dezember 1, 2023 **Author:** Simon Richartz **Content:** Die [BioNTech-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/biontech/) (WKN: A2PSR2) fällt am Freitag vorbörslich um -3,5%, nachdem das wohl einflussreichste Analystenhaus der Welt den Daumen gesenkt hat. Seit zwei Jahren schon kennt der Nasdaq-Titel nur eine Richtung: abwärts. Ist es für Anleger an der Zeit, die Segel zu streichen? ## ℹ️ BioNTech vorgestellt BioNTech ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. Mit einem Börsenwert von knapp 22 Milliarden € ist BioNTech eines der wertvollsten Biotech-Unternehmen Deutschlands. ## JPMorgan senkt den Daumen, Aktie fällt Die BioNTech-Aktie ist am Freitag im vorbörslichen Handel um -3,5% auf 96,90 US$ abgesackt. Ursächlich für den Kursrutsch ist aller Voraussicht nach ein negatives Analystenkommentar der marktweit wohl einflussreichsten Investmentbank: JPMorgan. So hat das US-Geldhaus das Papier des Wirkstoffentwicklers von „Neutral“ auf „Underweight“ herabgestuft. Damit einhergehend ist eine Senkung des Kursziels von 106 auf 99 US$. JPM-Analystin Jessica Fye begründete die Maßnahme in einer seit wenigen Stunden vorliegenden Studie unter anderem damit, dass die langfristigen Schätzungen für den Impfstoffhersteller sinken könnten. Einer baldigen Kurserholung könnten den Angaben nach auch längere Entwicklungszeiten für neue Produkte im Wege stehen. ## Vorerst kaum Aufwärtspotenzial Seit über zwei Jahren befindet sich die BioNTech-Aktie mehr oder weniger auf Talfahrt. Dass die Spitzenkurse zu Pandemiezeiten über 400 US$ für viele Jahre außer Reichweite bleiben werden, bezweifeln nicht einmal die größten Optimisten. Eine Rückkehr zu den Kursniveaus zum Jahresstart um 150 US$ ist jedoch ein realistisches Ziel für die kommenden 24 Monate. Ich stimme JPM-Anlystin Fye zu, dass man vorher nicht mit größeren Aufwärtsbewegungen rechnen muss. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Mein Fazit: Geduld wird sich auszahlen Aus meiner Sicht sollten langfristig denkende Aktionäre jetzt cool bleiben und die vorübergehende Kursschwäche für Nachkäufe nutzen, um von potenziellen Dollar-Cost-Averaging-Effekten zu profitieren. BioNTech hat in der Corona-Krise fraglos unter Beweis gestellt, in Bezug auf Forschung und Umsetzung ein absolutes Powerhouse zu sein, das der öffentlichen Gesundheit große Dienste leisten kann. Seine Ausgaben hat das Unternehmen nur geringfügig senken müssen, da die Firmenkasse dank der üppigen Einnahmen in Corona-Hochzeiten prall gefüllt ist mit über 17 Milliarden €. Somit können die Mainzer die kommenden 5-6 Jahre mit Vollgas weiterforschen, um auch ihre Onkologie-Programme in eine Cashcow zu verwandeln. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 BioNTech-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech --- ### [Morphosys-Aktie: Die Achterbahnfahrt geht weiter](https://www.sharedeals.de/morphosys-aktie-die-achterbahnfahrt-geht-weiter/) **Published:** Dezember 2, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Kursschwankungen von über 5% pro Tag sind in den letzten Wochen keine Seltenheit bei der [Morphosys-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/morphosys/) (WKN: 663200). Seitdem das deutsche Biotech-Unternehmen die klinischen Studiendaten zu seinem potenziellen Blockbuster-Medikament Pelabresib vorgestellt hat, ist der Aktienkurs außer Rand und Band. Nach einer gewaltigen Talfahrt, in dessen Zuge sich der Kurs halbierte, folgte Ende November ein starker Rebound. Was ist da bloß los? ## ℹ️ Morphosys vorgestellt Morphosys ist ein 1992 gegründetes Biopharma-Unternehmen mit Sitz in Planegg bei München. Die Firma hat ihren Schwerpunkt in der Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs. Das im SDAX und TecDAX gelistete Unternehmen besitzt derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 867 Millionen €. ## Umstrittene Studienergebnisse Hintergrund der aktuellen Volatilität der Morphosys-Aktie ist die Uneinigkeit von Experten und Analysen, wie die Pelabresib-Daten zu werten sind. Das Mittel zur Behandlung der Knochenmarkserkrankung Myelofibrose hat zwar das Primärziel erreicht, bei den ebenfalls wichtigen Sekundärzielen aber keine besonders überzeugenden Resultate geliefert. Seitdem liegen sich das Bullen- und das Bären-Lager der Analysten-Community in den Haaren. Während die Bullen aufgrund des erreichten Primärziels keine Sorge davor haben, dass die Zulassung in Europa und den USA zu einem Problem werden könnte, sehen die Bären angesichts der schwachen Sekundärzielergebnisse die Markteinführung in Gefahr. Morphosys wird den Zulassungsantrag für Pelabresib voraussichtlich Mitte 2024 bei den Behörden in Europa und den USA einreichen. Spannend könnte es noch einmal von 9. Bis zum 12. Dezember werden. In diesem Zeitraum findet im kalifornischen San Diego der Jahreskongress der US-Hämatologen statt, bei dem Morphosys weitere Details zu den Studiendaten von Pelabresib vorstellen will. ## Kaum charttechnisch zu beurteilen Aufgrund der enorm hohen Volatilität entzieht sich die Morphosys-Aktie dieser Tage einer vernünftigen charttechnischen Beurteilung. Wahrscheinlich wird sich erst im Zuge des Hämatologen-Kongresses in den USA ein neuer Charttrend herauskristallisieren. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Füße still halten Ich rate Anlegern in Anbetracht der hohen Nervosität des Markts in Bezug auf die Morphosys-Aktie die Füße vorerst still zu halten. Wahrscheinlich wird sich erst in den kommenden Tagen eine klarere Meinung bilden, wie wahrscheinlich eine Zulassung ist. Sollten die Studiendaten auf dem Ärztekongress in den USA auf positive Resonanz stoßen, dürfte die Morphosys-Aktie abermals einen Sprung nach oben machen. Sofern sich die amerikanischen Hämatologen jedoch skeptisch zeigen, ist mit einem weiteren Absturz der Aktie zu rechnen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Morphosys-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** MorphoSys --- ### [Valneva-Aktie: Nach Studien-Update wieder im Aufwind?](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-nach-studien-update-wieder-im-aufwind/) **Published:** Dezember 4, 2023 **Author:** Simon Richartz **Content:** [Valneva](https://www.sharedeals.de/aktie/valneva-aktie/) (WKN: A0MVJZ) meldet am Montagmorgen ein positives Langzeit-Update im Chikungunya-Programm. Kann der vierwöchige Abwärtstrend der Aktie nun nachhaltig durchbrochen werden? ## ℹ️ Valneva vorgestellt Valneva ist ein französisch-österreichisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Die Firma entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten. Der Wirkstoffproduzent hat einen effektiven Covid-10-Impfstoff entwickelt, der in der Vermarktung jedoch krachend gescheitert ist. An der Börse wird die Gesellschaft aktuell mit rund 700 Millionen € bewertet. ## Positive Langzeitdaten bei VLA1553 Die US-Zulassung für seinen Chikungunya-Impfstoff hat Valneva bereits in der Tasche und auch die europäischen Behörden prüfen den Wirkstoffkandidaten namens VLA1553 schon im [Schnellverfahren](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-ema-entscheidung-bringt-neuen-impuls/). Nun hat die Biotech-Schmiede neue Langzeitdaten für das Mittel veröffentlicht, die die Marktzulassungen weiter unterstützen werden. So meldete Valneva am Montagmorgen positive Daten zur 24-Monats-Antikörper-Persistenz des Vakzins. Demnach behielten 97% der 316 erwachsenen Studienteilnehmer zwei Jahre nach einer Einmalimpfung neutralisierende Anikörpertiter deutlich oberhalb der Seroresponse-Schwelle. Bei Probanden ab 65 Jahren waren die Persistenz-Werte bezüglich der geometrischen mittleren Titer (GMTs) und der Serokonversionsraten (SRRs) sogar noch etwas höher. Für die Dauer der 24-monatigen Nachbeobachtung wurden außerdem keine Sicherheitsbedenken festgestellt. Die Ergebnisse folgen auf den Abschluss der Phase-3-Studie, der in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlicht wurde. Damals wurde sechs Monate nach einer einzigen Impfung eine Seroreaktionsrate von 96% festgestellt. Juan Carlos Jaramillo, Chief Medical Officer von Valneva, kommentiert: > Da es sich um den weltweit ersten zugelassenen Impfstoff gegen Chikungunya handelt, stärkt jedes positive Ergebnis den Schutz vor dieser bedeutenden und sich ausbreitenden Bedrohung der öffentlichen Gesundheit weiter. ## Hält der 5-€-Boden? Für die Valneva-Aktie ist durch das positive Studien-Update ein Aufwärtsimpuls zu erwarten, jedoch keine größere Kursbewegung. Nachdem der Titel nach der gemeldeten US-Zulassung von VLA1553 vor vier Wochen zeitweise auf über 7 € hochgeschossen ist, bewegt er sich wieder abwärts Richtung des lokalen Tiefs bei 5€. Sollte diese Widerstandslinie nach unten durchbrochen werden, sind zweitweise weitere Verluste bis aufs Jahrestief bei 4,21 € denkbar. ## Große Marktchance für VLA1553 Die positiven Daten aus der 24-monatigen Studiennachbeobachtung bestätigen die bisherigen Resultate: Mit dem Chikungunya-Programm hat Valneva einmal mehr einen hocheffektiven Wirkstoff entwickelt. Die Tatsache, dass es sich um das bislang einzige zugelassene Serum gegen den von Mücken übertragenen Erreger handelt, eröffnet dem Unternehmen ein riesiges Marktpotenzial: Allein aus den USA reisen jedes Jahr 60 Millionen Menschen in Länder, in denen die Krankheit verbreitet ist. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Bald wieder zweistellige Kurse? Die Valneva-Aktie ist jedoch nicht nur eine Wette auf das Mittel, das in den Vereinigten Staaten nun unter dem Namen Ixichiq vermarktet wird. Das nahezu Cashflow-positive Unternehmen verfügt über ein gut laufendes Geschäft mit zwei Reiseimpfoffen und ein komfortables Barmittelpolster von 225 Millionen €. Außerdem macht die Endphasenstudie vom Impfstoffkandidaten gegen Lyme-Borreliose (VLA15), die zusammen mit US-Partner Pfizer betrieben wird, gute Fortschritte. Offizielle Zulassungsanträge bei FDA und EMA sind für das Jahr 2026 geplant. Auch mit diesem Programm haben die Franzosen die Chance, einen potenziellen Milliardenmarkt quasi im Alleingang erobern. Sollten Anleger den Wert des diversifizierten Portfolios und der strategischen Partnerschaften erkennen, würde es mich nicht überraschen, wenn das Euronext-Papier in den kommenden zwölf Monaten wieder über die 10-€-Marke klettert. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Valneva: Jetzt diskutieren! Du willst wissen, wie es bei Valneva weitergeht? Dann komm in unseren einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) und profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von hochwertigen Diskussionen. Hier bekommst Du echte Informationsvorsprünge zu einer Vielzahl von Börsenthemen. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Valneva --- ### [XRP Prognose droht nach der Rally jetzt der Rückschlag?](https://www.sharedeals.de/xrp-prognose-droht-nach-der-rally-jetzt-der-rueckschlag/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** XRP hat innerhalb weniger Handelstage eine beeindruckende Bewegung hingelegt und ist von unter 1 US$ zeitweise bis auf knapp 1,70 US$ gestiegen. Mittlerweile werden erstmal Gewinne mitgenommen, was nach so einem schnellen Anstieg nicht wirklich überraschen sollte. Interessant wird jetzt, wo sich der Kurs wieder fangen kann. ## Bei XRP ging es innerhalb weniger Tage steil nach oben Lange sah es bei XRP alles andere als gut aus. Noch Mitte August kämpfte der Kurs mit der Marke von 1 US$, nachdem zuvor mehrere Unterstützungen verloren gegangen waren. Dann drehte sich die Stimmung am gesamten Krypto-Markt und bei XRP ging es plötzlich ziemlich schnell. Zeitweise erreichte der Kurs knapp 1,70 US$ und legte damit vom Tief aus innerhalb kürzester Zeit rund +70% zu. Ein Teil dieser Bewegung lässt sich mit dem Rückenwind am gesamten Krypto-Markt erklären. Die Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe länger laufender Staatsanleihen ab September deutlich auszuweiten, kam bei Risikoanlagen gut an. Auch Bitcoin nahm anschließend ordentlich Fahrt auf. Dazu kam ein kräftiger Short Squeeze. Nach den schwachen Wochen hatten viele Trader weiterhin auf fallende Kurse gesetzt und wurden vom plötzlichen Anstieg auf dem falschen Fuß erwischt. Wer mit einer Short-Position immer weiter ins Minus gerät, muss diese irgendwann schließen und dafür XRP zurückkaufen. Durch diese zusätzlichen Käufe kann sich eine ohnehin starke Bewegung innerhalb kurzer Zeit immer weiter hochschaukeln. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Nach der Rally kommen erstmal Gewinnmitnahmen Nach dem Sprung auf knapp 1,70 US$ ist XRP mittlerweile wieder bis in den Bereich um 1,45 US$ zurückgekommen. Nach einem Anstieg von rund +70% vom vorherigen Tief ist eine solche Korrektur erstmal nichts Ungewöhnliches. Einige Anleger dürften schlicht einen Teil ihrer Gewinne mitnehmen. Direkt rund um den aktuellen Kurs wartet bereits eine erste kleinere Zone knapp unter 1,50 US$. Kann XRP sich hier wieder fangen, wäre das natürlich die angenehmste Variante. Sollte die Korrektur aber noch etwas weitergehen, wird der Bereich um 1,40 US$ interessant. Die Marke kennt man bereits vom Jahresanfang. XRP hat sich dort über mehrere Wochen aufgehalten und längere Zeit in einer Konsolidierungsphase bewegt. Bei einem größeren Rücksetzer könnte dieser Bereich daher wieder mehr Kaufinteresse anziehen und dem Kurs erstmal Halt geben. Eine Konsolidierung wäre nach der Bewegung der vergangenen Tage ohnehin nichts Schlechtes. XRP muss jetzt nicht direkt wieder Richtung 1,70 US$ durchstarten. Viel wichtiger wäre, dass nach dem schnellen Anstieg nicht direkt wieder sämtliche zurückeroberten Kursbereiche verloren gehen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-25-um-15.20.39.png)XRP-Kurs ## Das Chartbild hat sich trotzdem deutlich verändert Schaut man etwas weiter zurück, wird erst richtig deutlich, wie schnell sich die Lage bei XRP gedreht hat. Im Juni und Juli ging es Schritt für Schritt nach unten und noch vor wenigen Tagen stand der Kurs knapp unter 1 US$. Von dort aus wurden innerhalb kürzester Zeit mehrere Widerstände zurückerobert. Auch der Bereich um 1,23 US$, der zuvor eine wichtige Hürde dargestellt hatte, liegt mittlerweile wieder ein gutes Stück unter dem aktuellen Kurs. Solange XRP bei einer Korrektur nicht direkt wieder in diese Regionen zurückfällt, bleibt von der jüngsten Erholung einiges übrig. Nach oben dürfte dagegen erstmal die Zone zwischen 1,48 und 1,50 US$ interessant werden, sobald XRP wieder anzieht. Hier befindet sich im aktuellen Chart ein Widerstandsbereich, den der Kurs nach dem ersten Rücksetzer nun wieder zurückerobern müsste. Gelingt das, könnte anschließend auch das Hoch bei knapp 1,70 US$ irgendwann wieder ins Spiel kommen. XRP hat innerhalb weniger Tage einen enormen Sprung hingelegt und da sind die aktuellen Gewinnmitnahmen erstmal nichts Ungewöhnliches. Die 1,40 US$ könnten bei einer stärkeren Korrektur zur nächsten wichtigen Unterstützung werden. Kann sich XRP dort oder bereits etwas darüber stabilisieren, wäre nach der schnellen Rally erstmal nicht viel kaputt. Eine ruhigere Phase könnte dem Kurs sogar ganz guttun, bevor der nächste größere Anlauf startet. ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,52 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 96 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs --- ### [Roche-Aktie: Was bringt die Milliarden-Übernahme?](https://www.sharedeals.de/roche-aktie-was-bringt-diese-milliarden-uebernahme/) **Published:** Dezember 4, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Um rund +1,9% zieht die Aktie von [Roche](https://finance.yahoo.com/quote/ROG.SW?p=ROG.SW) (WKN: 891106) am Montag an trotz der Ankündigung einer milliardenschweren Übernahme. Was steht genau hinter den aktuellen Nachrichten und welche Potenziale könnten sich jetzt bei dem Papier des Schweizer Pharmakonzerns bieten? ## ℹ️ Roche vorgestellt Roche hat seinen Hauptsitz in Basel und ist das nach Umsatz größte Pharmaunternehmen der Welt mit über 100.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 60 Milliarden Franken. Die Firma spezialisiert sich auch die Geschäftsbereiche Onkologie, Virologie, Neurologie und Ophthalmologie. An der Börse ist das Unternehmen 221 Milliarden US$ wert. ## 2,7 Milliarden US$ für Carmot Therapeutics Für insgesamt 2,7 Milliarden US$ hat der Schweizer Pharmariese Roche am Montag angekündigt, den kleinen Konkurrenten Carmot Therapeutics aus dem Biotechnologiebereich zu schlucken. Neben dem Preis der Übernahme sollen zudem noch 400 Millionen US$ an Meilensteinzahlungen anfallen, teilte Roche mit. Bisher befand sich das Unternehmen im Privatbesitz. Besonders spannend ist die Übernahme, weil sich in der Pipeline von Carmot ein Medikamentenkandidat gegen Fettleibigkeit bei Patienten mit und ohne Diabetes befindet. Hier hatte das Unternehmen mehrfach mit Inkretinen zur Beeinflussung des Hungergefühls bei Patienten experimentiert. Am aussichtsreichsten ist der Wirkstoff CT-388, ein Phase-II-fähiger dualer GLP-1/GIP-Rezeptor-Agonist. Besonders interessant: Hierbei handelt es sich nicht um einen Wirkstoff, der via Spritze in den Körper gelangt, sondern der oral eingenommen wird. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Big Pharma mit starken Monaten Damit steigt also auch Roche in das Geschäft mit den Abnehmspritzen ein. Viele gehen aufgrund der Kapitalkraft des Konzerns nun davon aus, dass in den kommenden Jahren neben Eli Lilly und Novo Nordisk noch ein dritter Player auf das Parkett treten wird. Anleger sollten allerdings vorsichtig sein: Wie zuletzt Bayer und in der Vergangenheit viele andere Beispiele gezeigt haben, ist die Zulassung eines Medikamentes nie garantiert und die Hoffnung von Aktionären kann schnell enttäuscht werden. Dementsprechend lohnt sich ein Blick auf den Wert unabhängig von diesen Potenzialen: So hat Roche, anders als Novartis, Bayer & Co., noch kein größeres Problem mit auslaufenden Patenten. Gleichzeitig ist der Wert mit einem KGV von 18 dafür auch etwas teurer als der Rest des Marktes. Trotzdem kann man unter dem Strich sagen, dass für dieses Qualitätsunternehmen die aktuelle Bepreisung keinesfalls zu teuer ist. Allerdings befindet sich die Aktie weiterhin in einem deutlichen Abwärtstrend, sodass ein weiterer Kursverfall durchaus möglich ist. Wer also hier zuschlagen will, sollte zumindest eine Bodenbildung des Papiers abwarten. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Roche-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Roche --- ### [EyePoint Pharmaceuticals-Aktie: +178% an einem Tag](https://www.sharedeals.de/eyepoint-pharmaceuticals-aktie-178-an-einem-tag/) **Published:** Dezember 5, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Eine Kurssteigerung von +178% an einem Tag sieht man an der Börse nicht alle Tage. Der [EyePoint Pharmaceuticals-Aktie](https://finance.yahoo.com/quote/EYPT/) (WKN: A2QJRU) gelang dieses Kunststück am Montag. Zwischenzeitlich schoss der Biotech-Wert sogar über +200% in die Höhe. Was war der Auslöser dieser Kursexplosion? ## ℹ️ EyePoint Pharmaceuticals vorgestellt EyePoint Pharmaceuticals ist ein US-Pharmaunternehmen, das Behandlungen im Bereich schwerer Netzhauterkrankungen entwickelt. Die Pipeline des Unternehmens nutzt die firmeneigene Durasert-Technologie zur nachhaltigen intraokularen Verabreichung von Medikamenten. Wichtigstes Präparat ist EYP-1901, eine intravitreale Anti-VEGF-Behandlung zur nachhaltigen Verabreichung, die zunächst auf die feuchte altersbedingte Makuladegeneration abzielt. Der Hauptsitz von EyePoint Pharmaceuticals befindet sich in Watertown im US-Bundesstaat Massachusetts. Das Unternehmen notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist mit ca. 650 Millionen US$ bewertet. ## Positive Studienergebnisse EyePoint Pharmaceuticals gab positive Topline-Ergebnisse der Phase-2-Studie DAVIO 2 zu seinem Präparat EYP-1901 bekannt. Bei EYP-1901 handelt es sich um ein Prüfpräparat zur Erhaltungstherapie der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (feuchte AMD), das Vorolanib, einen selektiven Tyrosinkinaseinhibitor, mit dem bioerodierbaren Durasert E kombiniert. Laut der Pressemitteilung des Unternehmens hat die klinische Studie ihren primären Endpunkt erreicht. Beide EYP-1901-Dosierungen zeigten eine statistisch nicht unterlegene Veränderung der bestkorrigierten Sehschärfe im Vergleich zur Aflibercept-Kontrolle. Zudem ergab die Studie ein günstiges Sicherheitsprofil ohne EYP-1901-bedingte okuläre oder systemische schwerwiegende unerwünschte Ereignisse. In der Studie wurden auch wichtige sekundäre Endpunkte mit beiden EYP-1901-Dosierungen erreicht, darunter eine mehr als 80-prozentige Verringerung der Behandlungslast, fast zwei Drittel der Patientenaugen, die bis zu sechs Monate keine Ergänzungsmittel erhielten, und mehr als 80%, die bis zu sechs Monate keine oder nur ein Ergänzungsmittel erhielten. Dr. Jay S. Duker, CEO von EyePoint Pharmaceuticals, betonte, dass das Unternehmen mit den Ergebnissen der Phase 2 sehr zufrieden sei. Sie unterstrichen das Potenzial von EYP-1901 als paradigmenverändernde Erhaltungstherapie für Patienten mit feuchter AMD, die ein positives Sicherheitsprofil aufweise. ## Zurück auf dem 10-Jahreshoch Mit der Kursexplosion zum Wochenauftakt schießt die EyePoint Pharmaceuticals-Aktie mit einem Schlag zu ihrem 10-Jahreshoch vom November 2021 hoch. Charttechnisch ist die weitere Kursentwicklung aufgrund des außergewöhnlichen Kurssprungs schwer zu beurteilen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Nicht zu früh freuen Anleger sollten sich meiner Meinung nach nicht zu früh über den Erfolg von EyePoint freuen. Noch stehen die klinischen Studien der Phase 3 aus. Die US-Arzneimittelbehörde hat strenge Leitlinien für die Behandlungen der feuchten AMD herausgegeben, die vom Biotech-Unternehmen vollumfänglich erfüllt werden müssen. Die Zulassungsstudie für das Präparat soll in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres beginnen. Die EyePoint Pharmaceuticals-Aktie ist in meinen Augen aufgrund ihrer Volatilität nur etwas für hartgesottene Biotech-Anleger. Allen anderen Anlegern rate ich von einem Einstieg in das Papier ab. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Der Konzern ist in den drei Geschäftsbereichen Healthcare (Medikamente), Life Science (Laborausrüstung und Hochleistungsmaterialien) und Electronics (Flüssigkristalle, Pigmente und Kosmetik) tätig. Merck ist in über 65 Ländern der Welt mit Produktionsstätten und Niederlassungen aktiv. Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und an der Börse 18 Milliarden € wert. ## Ein potenzieller Blockbuster scheitert Grund für den starken Kursrückgang sind enttäuschende Studiendaten zu einem der größten Hoffnungsträger aus der Entwicklungspipeline von Merck. Der Pharmakonzern teilte mit, dass der Wirkstoff Evobrutinib zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose in klinischen Studien der Phase 3 nicht den primären Endpunkt erreicht hat. Auf gut Deutsch: Evobrutinib ist nicht ausreichend wirksam. In beiden Studien gelang Merck nicht der Nachweis, dass der Wirkstoff zu einer Verringerung der annualisierten Schubraten von MS-Patienten führte. Diese Nachricht ist eine große Enttäuschung für den Konzern und die Börse. Bislang ging der Markt davon aus, dass die Wirksamkeit von Evobrutinib gegeben sei. Lediglich in Bezug auf das Sicherheitsprofil des Wirkstoffs bestanden Zweifel, da im April die US-Arzneimittelbehörde FDA die Aufnahme neuer Patienten in die klinischen Studien untersagte. Die FDA hegte den Verdacht, dass Evobrutinib bei Studienteilnehmern zu Leberschädigungen führe. Erste Marktbeobachter reagierten inzwischen auf die enttäuschende Nachricht. Die britische Großbank HSBC kassierte ihre Kaufempfehlung für die Merck-Aktie und rät Anlegern, den Pharma-Titel nur noch zu halten. Das Kursziel senkten die Analysten von 185 auf 170 €. ## Gefährlich nahe am Jahrestief Noch im November erlebte die Merck-Aktie eine Erholungsphase und entfernte sich deutlich vom Ende Oktober aufgestellten Jahrestief bei 138 €. Durch den aktuellen Kurssturz haben sich innerhalb von zwei Tagen alle Kursgewinne des Novembers in Luft aufgelöst und die Merck-Aktie notiert aktuell wieder gefährlich nahe an ihren Tiefststand. Sollte sie die Unterstützung durchbrechen, droht ein weiterer Fall auf ein 3-Jahrestief bei 130 €. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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Alle anderen Anleger warten besser noch einige Tage, bis sich die Wogen etwas geglättet haben. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Merck-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Merck --- ### [Fresenius Medical Care: Was die Aktie ausbremst](https://www.sharedeals.de/fresenius-medical-care-was-die-aktie-ausbremst/) **Published:** Dezember 7, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Der seit Mitte November recht deutliche Erholungstrend der [Fresenius Medical Care-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Fresenius%20Medical%20Care) (WKN: 578580) wurde am Mittwoch wieder ausgebremst. War es das schon wieder mit dem Bounce nach oben? Und wie geht es jetzt weiter? ## ℹ️ Fresenius Medical Care vorgestellt Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) ist ein weltweit führender Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen zur überlebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen. Das Unternehmen bietet eine breite Produktpalette für die chronische und akute Hämo- und Perionealdialyse an, darunter Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren, Dialyselösungen und weitere Einwegprodukte. Zudem betreibt FMC weltweit über 4.000 Dialysezentren. Größter Aktionär ist die Muttergesellschaft Fresenius SE. Fresenius Medical Care notiert im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ist an der Börse rund 9,7 Milliarden € wert. ## Ein Hoffnungsschimmer Nachdem sich die Aktie von Fresenius Medical Care zuletzt wieder etwas erholen konnte, drückte am Mittwoch die nächste Hiobsbotschaft die Anteilsscheine in der Spitze rund 3,3% nach unten. Grund ist das Bekanntwerden eines Hackerangriffs auf den US-Ableger des MDAX-Konzerns. Zwar geht das Management aktuell nicht davon aus, dass sich dies wesentlich auf das Ergebnis auswirken dürfte, doch die gestohlenen Daten von insgesamt 500.000 aktuellen und früheren Patienten sowie 200 Mitarbeitern bereiten vielen Anlegern Sorge. Außerdem kam am Mittwoch belastend hinzu, dass sich die Hoffnungen auf einen DAX-Aufstieg von FMC zerschlugen. Zusammen mit der Lufthansa war man als aussichtsreicher Kandidat für einen Wiederaufstieg in den Leitindex gehandelt worden, doch aus Mangel an Absteigern verkündete die Deutsche Börse keine Änderungen zum Stichtag am 18. Dezember. Die nächste Chance für FMC bietet sich daher erst beim regelmäßigen Rebalancing im März. ## 50-Tage-Linie im Blick Getrieben von diesen Ereignissen zeigte die Aktie von FMC zuletzt wieder einen Knick und verlor den Halt der 38-€-Marke. Damit scheint es zumindest so, als würde der Aufwärtstrend eine Pause machen. Besonderes Augenmerk sollten Anleger dabei auf die 50-Tage-Linie bei aktuell 35,15 € richten, denn fällt diese, dann endet auch definitiv die Erholungsbewegung. Unter dem Strich bleibt damit auch weiterhin der starke Abwärtstrend seit 2018 intakt, der den Wert, so scheint es zumindest, noch einige Zeit begleiten wird. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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Unter anderem im Markenportfolio enthalten sind die Brands Tylenol, Listerine, Neutrogena, Nicorette und Zyrte. An der Börse hat der Konzern einen Wert von 37,7 Milliarden US$. ## Überraschung vor Gericht Noch vor einigen Wochen schienen die Rechtsrisiken bei Kenvue wegen einer Sammelklage rund um den Wirkstoff Tylenol, der Autismus bei Kindern verursacht haben soll, riesig. Dies war auch einer der Gründe dafür, warum die Aktie des Unternehmens seit dem Börsengang so deutlich unter Druck stand. Einige Analysten prophezeiten sogar Milliardenschäden für die Tochter von Johnson & Johnson. Allerdings scheinen die Risiken nach einer Meldung am Donnerstag plötzlich verflogen. So könnte Kenvue aus einer ersten Anhörung nicht nur als klarer Sieger des Tages, sondern vermutlich auch der gesamten Sammelklage hervorgegangen zu sein. Richterin Denise Cote deutete in New York City sogar laut einigen Medienberichten an, dass noch in diesem Jahr ein Urteil zu erwarten sei, was darauf schließen lässt, dass die Klagen zeitnah abgewiesen werden dürften. ## Aktie zieht an In Reaktion auf diese positiven Nachrichten brachen die Aktien des Pharmaunternehmens um +7,3% aus. Damit setzte sich der positive Trend seit Oktober bei dem Titel fort, wobei der Abwärtstrend seit dem Börsengang allerdings noch lange nicht gebrochen ist. Zumindest aber der nach oben zeigende Trend sowie das aktuelle Marktumfeld lassen Aktionäre hoffen. Doch kann man sich jetzt bei der Aktie engagieren? ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie interessant? Nach meinem eher negativen Urteil zur Aktie von Kenvue in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/kenvue-aktie-steigen-hier-aktivisten-ein/) muss ich aufgrund der neuerlichen Nachrichten meine Ansicht zu dem Wert nun deutlich revidieren. Denn sollten die Rechtsrisiken tatsächlich verschwinden, dann könnte das Papier auf dem aktuellen Bewertungsniveau von KGV 15 und einer Dividendenrendite von 2,1% durchaus attraktiv sein. Sollte man zusätzlich noch operativ im kommenden Jahr zumindest auf dem allgemeinen Wachstumspfad der Branche finden, dann ist es für mich wahrscheinlich, dass man langfristig Bewertungsniveaus einer Haleon (aktuelles KGV von 22) erreichen kann. Dementsprechend lohnt sich jetzt ein Blick auf den Titel, wenngleich konservative Investoren erst ein endgültiges Urteil und ein Ende des aktuellen Abwärtstrends abwarten sollten. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Kenvue-Aktien: Jetzt diskutieren! 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Sind das erste Anzeichen einer Trendumkehr bei der [Novo Nordisk-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Novo%20Nordisk) (WKN: A3EU6F)? ## ℹ️ Novo Nordisk vorgestellt Novo Nordisk mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Zudem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente, Hormonersatztherapien und Diätmittel tätig. Mit einer Marktkapitalisierung von 307 Milliarden € ist Novo Nordisk das wertvollste Unternehmen Europas. ## Der Wettbewerb wird intensiver Von einer Trendumkehr zu sprechen, ist wahrscheinlich eine etwas zu pessimistische Sichtweise. Aber Anlegern scheint langsam bewusst zu werden, dass Novo Nordisk den derzeit so gehypten Markt für Abnehmpräparate wahrscheinlich nicht in einer Weise dominieren wird wie den Markt für Diabetesmittel. Mit Eli Lilly haben die Dänen einen bärenstarken Wettbewerber bekommen, dessen Abnehmspritze Zepbound günstiger ist als Wegovy aus dem Hause Novo Nordisk. Das könnte dafür sorgen, dass Eli Lilly zur Nummer 1 im Diätmittelmarkt wird. Darüber hinaus deutet sich an, dass die beiden Pharmagiganten voraussichtlich nicht allzu lange ein Duopol auf diesem so spannenden Markt bilden werden. Die Wettbewerber schlafen nicht. Bei vielen Pharma- und Biotech-Unternehmen stehen Abnehmpräparate derzeit ganz oben in der Pipeline oder auf dem Akquisitionszettel. Jüngstes Beispiel ist der Schweizer Pharmariese Roche. Er kündigte letzten Montag die Übernahme der Biotech-Firma Carmot Therapeutics an ([sharedeals.de berichtete](https://www.sharedeals.de/roche-aktie-was-bringt-diese-milliarden-uebernahme/)). Hauptgrund für der Erwerb dürfte ein Wirkstoff gegen Fettleibigkeit sein, der sich derzeit bei Carmot in Entwicklung befindet. ## Noch kein Grund zur Sorge Charttechnisch befindet sich die Novo Nordisk-Aktie seit knapp drei Monaten in einem Seitwärtstrend und pendelt zwischen ca. 88 und 97 € auf und ab. Von ihrem Mitte Oktober aufgestellten Allzeithoch hat sich der Pharma-Titel inzwischen rund 8% entfernt. Grund zur Sorge besteht vorerst nicht. Sollte der Widerstand bei etwa 85 € aber nicht halten, könnte eine Kurskorrektur bevorstehen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Das spricht für die Aktie Die Novo Nordisk-Aktie sollte meiner Meinung nach fixer Bestandteil jedes Anlegerdepots sein – und das nicht nur, weil der Pharmakonzern das wertvollste Unternehmen Europas ist, sondern auch ausgezeichnete Zukunftsperspektiven besitzt. Mit ihrem Mittel Wegovy gegen Fettleibigkeit erschließen sich die Dänen gerade einen der interessantesten Zukunftsmärkte im Gesundheitssektor. Laut einer Studie der US-Großbank JPMorgan dürfte sich das Marktwachstum für Medikamente gegen Adipositas in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln. Neben dem etablierten Geschäft mit Diabetesmedikamenten werden in den kommenden Jahren auch Abnehmpräparate die Gewinne von Novo Nordisk sprudeln lassen. Kluge Anleger steigen bei kleineren Kursrückschlägen in die Aktie ein. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Wie erklärt sich die auf den ersten Blick unverständliche Kursreaktion? ## ℹ️ CRISPR Therapeutics vorgestellt Die CRISPR Therapeutics AG mit Sitz in der Schweiz verändert durch den Einsatz von Genscheren gezielt menschliche DNA, um dadurch Krankheiten zu verhindern. Das Biotech-Unternehmen wurde 2013 gegründet, unter anderem durch die spätere Chemienobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier, die maßgeblich an der Entwicklung der CRISPR-Genschere mitwirkte. CRISPR Therapeutics hat mehrere Medikamente in Entwicklung. Ein Wirkstoff zur Behandlung der seltenen Blutkrankheiten Beta-Thalassämie und Sichelzellanämie wurde bereits in mehreren Ländern zugelassen. Das an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete Unternehmen ist mir ca. 5,1 Milliarden US$ bewertet. ## Die US-Zulassung ist da Wie bereits im Vorfeld erwartet ([sharedeals berichtete](https://www.sharedeals.de/crispr-therapeutics-aktie-schreibt-medizingeschichte/)), erhielt CRISPR Therapeutics von der US-Arzneimittelbehörde FDA am Freitag die Zulassung für die gemeinsam mit dem Partner Vertex Pharmaceuticals entwickelte Casgevy-Therapie. Bei Casgevy handelt es sich um eine neuartige Behandlungsmethode der sogenannten „Sichelzellanämie“. Die erbliche Krankheit hat zur Folge, dass die roten Blutkörperchen im menschlichen Körper leichter zerfallen. Der Name der Krankheit stammt von den halbmondförmigen Strukturen der Blutkörperchen bei betroffenen Menschen. Die Sichelzellkrankheit hat sehr schmerzhafte und teils lebensbedrohliche Durchblutungsstörungen zur Folge. Allein in den USA leiden schätzungsweise rund 100.000 Personen an der Krankheit. Casgevy ist eine wahrlich bahnbrechende Therapie, da sie zum ersten Mal in der Medizingeschichte die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete CRISPR-Technologie nutzt, um die DNA der Patienten dahingehend zu ändern, dass ihre Blutkörperchen die gesunde Vollmondform beibehalten. In klinischen Studien konnte Casgevy die Schmerzkrisen der meisten Probanden lindern. Vertex, der Entwicklungs- und Vertriebspartner von CRISPR Therapeutics, plant nun, sich in einem ersten Schritt auf die rund 32.000 Patienten in den USA und in Europa zu konzentrieren, die unter schwerer Sichelzellanämie leiden. Mit Kosten in Höhe von ca. 2,2 Millionen US$ ist die Casgevy-Therapie alles andere als günstig. Bis 2028 rechnen die beiden Partnerunternehmen mit einem Jahresumsatz bis 2028 in Höhe von 1,2 Milliarden US$. ## Verschnaufpause nach der Rallye Die CRISPR Therapeutics-Aktie ist gegenwärtig charttechnisch sehr schwer zu deuten. Nach einer massiven Rallye in den ersten drei November-Wochen ging der Biotech-Titel in einen Seitwärtstrend über, dessen Unterstützung durch den Kursverlust am Freitag durchbrochen wurde. Die Kursgewinne zum Wochentakt deuten jedoch an, dass sich der Seitwärtstrend weiter fortsetzen dürfte. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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Die bluebird bio-Aktie schmierte am Freitag um mehr als -40% ab und das, obwohl auch das US-Biotech-Unternehmen mit seiner Lyfgenia-Therapie die Zulassung für die Behandlung der Sichelzellkrankheit in den USA erhielt. Anscheinend sieht der Markt die Casgevy-Behandlung von CRISPR Therapeutics und Vertex klar im Vorteil. Das hat zwei gute Gründe: Zum einen ist die Therapie von bluebird bio fast um 1 Millionen US$ teurer als jene von CRISPR und Vertex. Und zum anderen traten in der klinischen Studie von bluebird Fälle von Blutkrebs auf, weshalb die FDA vor den Nebenwirkungen warnte. ## Eine großartige Zukunft Ich sehe die CRISPR Therapeutics-Aktie vor einer großartigen Zukunft. Die erstmalige Zulassung der CRISPR-Technologie in einer Therapie ist nichts weniger als der Beginn einer neuen medizinischen Ära. Zwar ist CRISPR nicht allein in der Erforschung neuer Behandlungsmethoden auf Basis der nobelpreisgekrönten Genschere, aber das Unternehmen ist zweifellos einer der technologischen Vorreiter. Für Anleger mit einem langen Atem und einer hohen Volatilitätstoleranz ist die CRISPR Therapeutics-Aktie in meinen Augen ein sehr spannendes Investment. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 CRISPR Therapeutics-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Anders als etwa bei den Konkurrenten Moderna und BioNTech basiert das Vakzin der US-Firma auf einem klassischen Protein-Wirkmechanismus. An der Börse ist Novavax derzeit rund 650 Millionen US$ wert. ## Protein-Booster in Deutschland erhältlich Menschen, die sich in Deutschland in diesem Winter gegen Covid-19 impfen lassen wollen, sind klar in der Unterzahl. Noch überschaubarer ist die Gruppe von denjenigen, die gegenüber der vorherrschenden mRNA-Technologie skeptisch eingestellt sind, aber dennoch nicht auf den Schutz gegen die neusten Virusvarianten verzichten wollen. Für sie gibt es nun eine Lösung. So meldete Novavax am Montagmorgen, dass sein aktualisierter proteinbasierter Nicht-mRNA-Impfstoff für Personen ab zwölf Jahren nun in Deutschland erhältlich sei. Gleiches gilt für die Nachbarländer Österreich und Polen. ## Nicht-klinische Daten: „beide Arme des Immunsystems“ stimuliert Das Unternehmen hinkt einmal mehr Pfizer/BioNTech und Moderna zwar hinterher; es betont jedoch seine Freude darüber, dass Menschen in den drei Ländern nun noch vor den Feiertagen mit dem Boostern beginnen könnten. Die Wahlfreiheit zwischen Nicht-mRNA- und mRNA-Optionen sei demnach entscheidend, um die Bevölkerung in dieser Impfsaison und in Zukunft vor Covid-19 zu schützen. Der Wirkstoffentwickler weist insbesondere darauf hin, dass sein überarbeitetes Präparat beide „Arme“ des Immunsystems stimulieren kann und bezieht sich dabei auf nicht-klinische Daten. Diese zeigten den Angaben nach zweierlei Dinge: Das Novavax-Serum löse eine funktionelle Immunantworten gegen die Varianten XBB.1.5, XBB.1.16 und XBB.2.3 aus und bewirke neutralisierende Antikörperreaktionen gegen die Subvarianten BA.2.86, EG.5.1, FL.1.5.1 und XBB.1.16.6 sowie CD4+ polyfunktionelle zelluläre (T-Zellen) Reaktionen gegen EG.5.1 und XBB.1.16.6. ## Operative Dauerprobleme Die technischen Eigenschaften des neuen Novavax-Boosters klingen durchaus vielversprechend, auch wenn es sich dabei vorerst nur um nicht-klinische Daten handelt. So hat das Unternehmen auch in der Vergangenheit schon unter Beweis gestellt, dass es bei der Wirkstoffentwicklung starke Resultate liefern kann. Wenn es um die Vermarktung, Produktion und das Zulassungs-Management geht, sieht die Bilanz der Biotech-Schmiede jedoch bescheiden aus. Es überrascht daher nicht, dass eine überwältigend hohe Zahl von Anlegern auf das baldige Scheitern der Firma wettet. Die Shortseller kontrollieren mehr als die Hälfte der Anteile und dürften sich bestätigt gefühlt haben, als das Management im Frühjahr die Fortführung der Geschäfte im kommenden Jahr selbst als „ungewiss“ bezeichnet hat. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Biotech-Tradinggewinne gibt es woanders Die Aktie ist zuletzt auf ein neues Jahrestief bei 5,35 US$ gefallen. Am heutigen Montag ist der Nasdaq-Titel vorbörslich um +0,9% hochgeklettert. Für einen nachhaltigen Erholungstrend gibt es jedoch zu viele Risiken: geringer Kassenbestand, hohe Verluste, unsichere Pipeline-Performance, horrende Short-Quote. Wer im Biotech-Sektor nach überdurchschnittlichen Renditen jagt, sollte Novavax lieber ignorieren und sich regelmäßig im kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) von sharedeals.de umsehen. Dank kompetenter und blitzschneller Einschätzungen von SD-Experten und -Usern gibt es dort beinah täglich dicke Trading-Gewinne zu holen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Und ist das Papier so günstig, dass man jetzt zuschlagen muss? ## ℹ️ Pfizer vorgestellt Pfizer ist einer der weltweit größten Pharma- und Biotechnologiekonzerne. Das Unternehmen mit Sitz in New York City erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt vor allem verschreibungspflichtige Arzneimittel. Kernbereiche der Tätigkeit sind Entzündungskrankheiten, Immunologie, Impfstoffe, Innere Medizin, Onkologie und seltene Krankheiten. Mit einem Börsenwert von 150,5 Milliarden US$ gehört Pfizer zu den 60 wertvollsten Unternehmen der Welt. ## Schlechte Aussichten Die Corona-Milliarden, welche Pfizer durch die Partnerschaft mit BioNTech eingenommen hat, sind größtenteils nicht mehr da. Ein wesentlicher Teil dieses Geldes floss an Aktionäre und in die Übernahme des Krebsspezialisten Seagen für rund 43 Milliarden US$. Allerdings zeigten sich Aktionäre am Mittwoch nach der fast abgeschlossenen Akquisition des Konkurrenten enttäuscht aufgrund der Ziele, die der Konzern für das laufende Geschäft herausgab. Konkret prognostizierte Pfizer für das Jahr 2024 einen Umsatz von 58,5 bis 61,5 Milliarden US$ und einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,05 bis 2,25 US$. Mit diesen Zahlen wurden die Konsensschätzungen der Analysten von 63,2 Milliarden US$ an Erlösen und 3,17 US$ an Gewinn pro Aktie mehr als deutlich verfehlt. ## Konstant im Abwärtstrend Infolge der schlechten Aussichten des Unternehmens stürzte die Aktie am Mittwoch dann um -6,7% ab und markierte im Bereich der 26 US$ ein neues Jahrestief. Seit den Corona-Hochs im Jahr 2021 treibt der Wert damit kontinuierlich und linear nach unten, ohne Hoffnung auf eine baldige Bodenbildung. Doch ist die Aktie mit Blick auf die Bewertung vielleicht zu günstig, als dass man sie ignorieren könnte? ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie jetzt ein Kauf? Schaut man auf die Schätzungen für das Jahr 2024, dann steht bei Pfizer trotz der schlechten Aussichten unter dem Strich ein KGV von 9,8 und eine Dividendenrendite von rund 6%. Der Wert ist also optisch sehr attraktiv, vor allem für einen solchen Pharma-Giganten. Doch auch wenn der Wert wie ein Schnäppchen scheint, es gibt einen Grund, warum Anleger die Finger von dem Papier lassen sollten: der langfristige Abwärtstrend. Solange dieser nicht gebrochen ist und das Wachstum der operativen Ergebnisse nicht wieder in eine positive Richtung geht, ist der Wert ein fallendes Messer, von dem sich Investoren fernhalten sollten. Ich persönlich behalte den Wert deswegen vorerst auf der Watchlist und warte die Entwicklung im Chartbild und auf der operativen Seite ab. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Pfizer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Pfizer --- ### [Morphosys-Aktie: Endlich eine klare Meinung](https://www.sharedeals.de/morphosys-aktie-endlich-eine-klare-meinung/) **Published:** Dezember 11, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Morphosys-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/morphosys/) (WKN: 663200) startete mit einem Kursplus von über 7% stark in die neue Börsenwoche und setzte sich klar an die Spitze der Gewinner im SDAX und TecDAX. Haben sich Anleger nun endlich eine klare Meinung über den deutschen Biotech-Titel gebildet? ## ℹ️ Morphosys vorgestellt Morphosys ist ein 1992 gegründetes Biopharma-Unternehmen mit Sitz in Planegg bei München. Die Firma hat ihren Schwerpunkt in der Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs. Das im SDAX und TecDAX gelistete Unternehmen besitzt derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 950 Millionen €. ## Die Stimmung wird positiver In den letzten Wochen war der Kursverlauf der Morphosys-Aktie von massiven Schwankungen geprägt. Nachdem sich der Aktienkurs Mitte November innerhalb von zwei Wochen fast halbierte, machte Morphosys bis heute die massiven Kursverluste wieder nahezu vollständig wett. Hinter dem Ab und Auf des Aktienkurses steckt die Schwierigkeit des Marktes, die Studienergebnisse zum Morphosys-Medikament Pelabresib richtig einzuordnen. Zum Hintergrund: Pelabresib ist ein Wirkstoff zur Behandlung der Myelofibrose, einer lebensbedrohlichen, chronischen Erkrankung des Knochenmarks. Dabei werden blutbildende Zellen von Knochenmarksbindegewebe überwuchert, was anormal geformte rote Blutkörperchen, Durchblutungsstörungen und eine vergrößerte Milz zur Folge hat. In der klinischen Studie überzeugte Pelabresib in Kombination mit der heute angewandte Standardtherapie Ruxolitinib durch eine Verbesserung bei allen Krankheitsmerkmalen. Doch bei den Sekundärzielen lieferte der Morphosys-Wirkstoff keine eindeutig überzeugenden Resultate, weshalb sich einige Anleger Sorgen um dessen mögliche Zulassung machten. Am Wochenende stellte Morphosys weitere Details zu Pelabresib auf der Jahrestagung der US-Hämatologen vor und die Vorstellung kommt offenbar gut an der Börse an. Einige der führenden Hämatologen der USA äußerten sich positiv zu den Studienergebnissen, was die Hoffnung auf eine unproblematische Zulassung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA steigen lässt. ## Kommt noch ein neues Jahreshoch? Mit dem Kursgewinn zum Wochenauftakt setzt die Morphosys-Aktie ihren Aufwärtstrend der letzten zwei Wochen fort. Bis zum Anfang November aufgestellten Jahreshoch fehlen dem Biotech-Wert nur noch rund +12% an Kursgewinn. Sollte sich der positive Kurstrend in den kommenden Tagen fortsetzen, könnte noch in diesem Jahr ein neues Hoch anstehen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Ist das schon der Jackpot-Gewinn? Am Montagnachmittag wird Morphosys auf einem Investorenmeeting weitere Details zu Pelabresib besprechen. Im Markt scheint sich inzwischen die Mehrheitsmeinung herauskristallisiert zu haben, dass Pelabresib zugelassen wird. Ich bin deshalb guter Dinge, dass die Morphosys-Aktie in den kommenden Tagen keinen weiteren Kurssturz mehr erleben wird. Ob der Wirkstoff zur Behandlung der Myelofibrose allerdings wie erhofft ein Blockbuster wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Morphosys hat mit der Entwicklung alles auf eine Karte gesetzt und es zeichnet sich ab, dass das Biotech-Unternehmen ein starkes Blatt in der Hand hält. Ein Jackpot-Gewinn ist es allerdings noch nicht. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Morphosys-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** MorphoSys --- ### [Eli Lilly: Das macht Aktionären plötzlich Sorgen](https://www.sharedeals.de/eli-lilly-das-macht-aktionaeren-ploetzlich-sorgen/) **Published:** Dezember 12, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die Aktie von [Eli Lilly](https://finance.yahoo.com/quote/LLY) (WKN: 858560) hat am Montag Federn gelassen, nachdem negative Studienergebnisse die Stimmung der Aktionäre belastet haben. Doch sind diese Resultate wirklich so ein Problem? Und wie geht es mit dem Wert weiter? ## ℹ️ Eli Lilly vorgestellt Der US-Pharmakonzern Eli Lilly zählt mit 33.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 28,5 Milliarden US$ weltweit zu den Top-Adressen in der Branche. Derzeit hat der Wirkstoffhersteller mit Sitz in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana einen Lauf: Das Diabetes- und Diätmedikament Mounjaro sorgt für einen wahren Hype um die Aktie. An der Börse ist das Unternehmen mittlerweile 550 Milliarden US$ wert. ## Gute oder schlechte Ergebnisse? Am Montag verlor die Aktie von Eli Lilly rund -3%, nachdem eine Studie im Magazin „The Journal of the American Medical Association“ veröffentlicht worden war. In dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung wurde deutlich, dass die Wirkung des Diätmedikamentes Mounjaro nach Unterbrechung der Therapie extrem schnell nachlässt. So nahmen zwei Drittel der Patienten im Zeitraum von einem Jahr nach der Therapie wieder zu, im Schnitt 14% ihres Körpergewichtes. Damit bestätigen sich auch Studienergebnisse aus Dänemark aus dem Vorjahr, die für das Medikament des Konkurrenten Novo Nordisk ähnliche Verläufe bewiesen hatten. Ob dieses Ergebnis allerdings so negativ ist, stellen viele Experten und Analysten infrage. Tatsächlich gibt es keinen heiligen Gral zum Abnehmen, es sei denn, man verändert seine Lebensweise. Darum war im Vorhinein schon eine solche Wirkungsweise des Medikamentes erwartet worden. Einige Stimmen bewerteten die Ergebnisse sogar positiv, da dadurch eine gewisse Abhängigkeit von der Therapie entstehen könnte. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Konsolidierung in Sicht? Der kleinere Abverkauf von Eli Lilly ist auf Basis der vorliegenden Daten daher nicht auf die Studienergebnisse zurückzuführen, sondern auf Gewinnmitnahmen der Anleger. Nach der +60%-Rallye seit Jahresbeginn sowie der inzwischen auf KGV 88 angewachsenen Bewertung ist dies auch kaum verwunderlich. Damit deutet sich im Chartbild der Aktie nach der steilen Aufwärtsbewegung eine erste wirkliche Konsolidierungsbewegung an, wenngleich der Aufwärtstrend noch intakt bleibt. ## Zu teuer, zu viel Hype Doch auch wenn die Anlagen für eine weiter gute Performance bei Eli Lilly vorhanden sind – ein Investment drängt sich hier weiter nicht auf. Das liegt nicht nur an der hohen Bewertung, sondern ebenfalls an dem Hype, der um die Papiere in den vergangenen 18 Monaten entstanden ist. In diesem Kontext bin ich immer noch davon überzeugt, dass es bei der Aktie zu einer Korrektur kommen wird, allerdings stellt sich natürlich die Frage: von welchem Niveau aus? Dies scheint allerdings unmöglich zu beantworten. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Eli Lilly-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Eli Lilly --- ### [Vertex Pharmaceuticals-Aktie: Nicht zu stoppen](https://www.sharedeals.de/vertex-pharmaceuticals-aktie-nicht-zu-stoppen/) **Published:** Dezember 14, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [Vertex Pharmaceuticals-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Vertex%20Pharmaceuticals) (WKN: 882807) ist seit geraumer Zeit nicht mehr zu stoppen. Am gestrigen Mittwoch sprang der US-Pharmawert um +13% in die Höhe und markierte ein neues Allzeithoch. In den beiden letzten Jahren hat sich der Kurs der Vertex Pharmaceuticals-Aktie nahezu verdoppelt. Was steckt hinter dieser Erfolgsgeschichte? ## ℹ️ Vertex Pharmaceuticals vorgestellt Vertex Pharmaceuticals mit Sitz in Boston ist ein US-Biopharmaunternehmen, das Medikamente zur Behandlung von Mukoviszidose, Krebs, Darmkrankheiten, Autoimmunerkrankungen und neurologischen Erkrankungen. Zudem ist Vertex im Bereich der Gentherapie tätig. Das Unternehmen ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und an der Börse ca. 105 Milliarden US$ wert. ## Gute Nachrichten am laufenden Band Es sind erneut gute Nachrichten, die die Vertex Pharmaceuticals-Aktie nach oben treiben. In [Phase-2-Studien](https://investors.vrtx.com/news-releases/news-release-details/vertex-announces-positive-results-phase-2-study-vx-548-treatment) mit seinem NaV1.8-hemmenden Medikament VX-548 verzeichnete Vertex bei Diabetikern mit schmerzhafter diabetischer peripherer Neuropathie eine durchschnittliche Schmerzreduzierung in der Größenordnung von 20%. Bei mehr als 30% der Studienteilnehmer verringerten sich die Schmerzen um mehr als die Hälfte, während mehr als ein Fünftel der Patienten der Phase 2-Studie eine Verringerung der Schmerzen um 70% erfuhren. Vielleicht am bemerkenswertesten ist, dass die Tests eine sichere Anwendung mit nur geringen Nebenwirkungen andeuten. Das ist kein unbedeutender Erfolg, denn der Missbrauch süchtig machender opioider Schmerzmittel ist in den USA in den letzten Jahren zu einer regelrechten Krise geworden. Nach Angaben des US-Gesundheitsministeriums missbrauchen jährlich etwa 10 Millionen US-Bürger verschreibungspflichtige Opioide, und die Centers for Disease Control berichten, dass bei mehr als drei Viertel der 2021 in den USA aufgetretenen Todesfälle eine Überdosierung durch ein Opioid im Spiel war. Diese positive Nachricht kommt nur wenige Tage nachdem Vertex gemeinsam mit seinem Partnerunternehmen CRISPR die Zulassung für seine Casgevy-Therapie der Sichelzellanämie erhalten hat. Dabei handelt es sich um die weltweit erste Zulassung der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Genscheren-Technologie ([sharedeals berichtete](https://www.sharedeals.de/crispr-therapeutics-aktie-kaum-zu-verstehen/)). ## Ein beeindruckender Aufwärtstrend Das Chartbild der Vertex Pharmaceuticals-Aktie ist fantastisch. Seit zwei Jahren befindet sich der Pharmatitel nun schon in einem glasklaren Aufwärtstrend. Auch in einer 10-Jahres-Betrachtung zeigt sich trotz großer zwischenzeitlicher Kursrücksetzer ein deutlicher Aufwärtskanal. Die Aktie stellt fast im Monatstakt neue Höchststände auf. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Geht da noch mehr? Vertex Pharmaceuticals gehörte in den letzten Jahren zu den absoluten Highflyern der globalen Pharmaindustrie. Angetrieben durch den Erfolg seines Mukoviszidose-Medikamentenportfolios hat das Unternehmen seinen Umsatz in den letzten drei Geschäftsjahren mehr als verdoppelt und sein operatives Ergebnis mehr als verdreifacht. Angesichts der Neuzulassung von Casgevy und der vielversprechenden Pipeline des Unternehmens dürfte die Wachstumsgeschichte von Vertex in den kommenden Jahren weitergehen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von aktuell 27 ist die Vertex Pharmaceuticals-Aktie nach meinem Dafürhalten für ein sehr vielversprechendes Pharmaunternehmen keineswegs zu hoch bewertet. Der Pharmatitel hat meiner Meinung nach noch weiteres Potenzial. Das aktuelle Allzeithoch wird nicht das letzte gewesen sein. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Die Sangdong-Mine fährt ihre Produktion hoch, die Wolframpreise bleiben auf einem außergewöhnlich hohen Niveau und mit einem Aktienrückkauf über bis zu 300 Millionen US$ hat das Management zuletzt noch einmal ein ziemlich deutliches Zeichen gesetzt. ## Sangdong beginnt endlich Geld zu verdienen Bei Almonty dreht sich weiterhin sehr viel um die Sangdong-Mine in Südkorea. Über Jahre wurde das Projekt aufgebaut und immer wieder verschoben, mittlerweile ist man aber an einem Punkt angekommen, auf den Anleger lange gewartet haben. Seit Juni wird das zuvor geförderte Erz durch die neue Anlage verarbeitet und zu verkaufsfähigem Wolframkonzentrat aufbereitet. Vor dem Hochfahren der Anlage hatte Almonty bereits rund 139.700 Tonnen Erz auf Lager. In der ersten Phase werden bewusst niedrigere Erzgehalte verarbeitet, während die Anlage Stück für Stück hochgefahren und optimiert wird. Später sollen dann höhere Gehalte folgen. Damit verändert sich die Geschichte hinter Almonty langsam. Sangdong ist nicht mehr nur ein Projekt, in das viel Geld gesteckt wird, sondern beginnt tatsächlich Wolframkonzentrat zu produzieren. Sobald Phase I vollständig läuft, peilt Almonty eine Verarbeitungskapazität von rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr an. Mit Phase II wären später sogar bis zu 1,2 Millionen Tonnen möglich. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Die letzten Zahlen zeigen bereits einen großen Sprung Auch die Zahlen für das zweite Quartal waren ziemlich ordentlich. Der Umsatz sprang gegenüber dem Vorjahresquartal um 498% auf 43 Millionen Kanadische Dollar. Beim bereinigten EBITDA standen 17,6 Millionen Kanadische Dollar, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Minus von 4,8 Millionen angefallen war. Unter dem Strich meldete Almonty einen Nettogewinn von 181,8 Millionen Kanadischen Dollar. Beim Nettogewinn sollte man allerdings etwas vorsichtiger sein. Die enorme Verbesserung lässt sich nicht einfach eins zu eins als neuer normaler Quartalsgewinn fortschreiben. Für die nächsten Quartale wird daher viel interessanter, wie sich Umsatz und operatives Ergebnis entwickeln, wenn Sangdong immer mehr Material verarbeitet. Finanziell steht Almonty dafür erstmal ziemlich komfortabel da. Nach der im Juni abgeschlossenen Wandelanleihe über 800 Millionen US$ lagen Ende des zweiten Quartals rund 1,2 Milliarden Kanadische Dollar an Cash in der Bilanz. Damit hat das Unternehmen ordentlich Spielraum, um Sangdong hochzufahren und weitere Projekte voranzubringen. ## Almonty kauft jetzt sogar eigene Aktien zurück Almonty hat ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 300 Millionen US$ angekündigt. Über einen Zeitraum von drei Jahren können bis zu 14,4 Millionen Aktien zurückgekauft werden, was zum Zeitpunkt der Ankündigung ungefähr 5% der ausstehenden Aktien entsprach. Die Begründung des Managements ist dabei durchaus spannend. Almonty sieht eine Lücke zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem Wert der eigenen Wolframprojekte beziehungsweise den langfristigen Wachstumsaussichten. Natürlich bedeutet ein Rückkaufprogramm nicht, dass tatsächlich sofort die kompletten 300 Millionen US$ in eigene Aktien fließen. Trotzdem ist es ein ziemlich klares Signal des Managements, das sich gerade jetzt, kurz vor den ersten größeren Umsätzen aus Sangdong, offenbar mehr vom eigenen Unternehmen verspricht. ## Der Wolframmarkt spielt Almonty derzeit in die Karten Noch interessanter wird die Geschichte, wenn man etwas über Almonty hinausblickt. China dominiert die weltweite Wolframversorgung und hat seine Exportkontrollen in den vergangenen Monaten weiter verschärft. Besonders angespannt ist die Lage mittlerweile in Japan. Seit Anfang 2026 wurde laut Almonty kein chinesisches APT mehr nach Japan geliefert. APT ist ein wichtiges Zwischenprodukt, aus dem weitere Wolframprodukte hergestellt werden. Das Thema reicht inzwischen sogar bis in den KI-Sektor. Aus Wolfram wird unter anderem Wolframhexafluorid (WF6) hergestellt, das bei der Produktion moderner Speicherchips gebraucht wird. Nach Angaben von Almonty mussten zwei japanische Hersteller ihre Produktion im Juli einstellen. Unternehmen wie Samsung und SK Hynix suchen deshalb nach alternativen Bezugsquellen. Für Almonty kommt diese Entwicklung zu einem ziemlich günstigen Zeitpunkt. Sangdong fährt ausgerechnet jetzt hoch, während westliche Unternehmen und Regierungen versuchen, ihre Abhängigkeit von chinesischem Wolfram zu reduzieren. Dazu passt auch der im Juli ausgeweitete Abnahmevertrag mit Global Tungsten & Powders aus der Plansee-Gruppe. Die Laufzeit wurde von 15 auf 21 Jahre verlängert, das vereinbarte Volumen um 40% erhöht und die Preise für Almonty um rund 6,3% verbessert. Der Vertrag deckt etwa 90% der geplanten Produktion aus Phase I ab. Bei Almonty kommen derzeit einige Dinge zusammen. Sangdong fährt hoch, Wolfram bleibt knapp und finanziell steht das Unternehmen deutlich stärker da als noch vor einiger Zeit. Jetzt muss sich zeigen, wie schnell die Produktion weiter hochgefahren werden kann und ob sich das auch nachhaltig in den Zahlen widerspiegelt. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,27 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty-Aktie, Almonty-Kurs --- ### [Hapag-Lloyd-Aktie: Wird sie jetzt massiv abverkauft?](https://www.sharedeals.de/hapag-lloyd-aktie-wird-sie-jetzt-massiv-abverkauft/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Hapag-Lloyd-Aktie konnte sich in den letzten Wochen deutlich erholen. Doch mit dem Tod von Klaus-Michael Kühne könnte sich viel ändern, denn der Unternehmer war mit 30% der Anteile größter Einzelaktionär der Hamburger Reederei. Oder müssen sich Anleger keine Sorgen vor einem Abverkauf machen? ## Was passiert mit den Kühne-Aktien? Ich will den Spannungsbogen gleich zerstören und die Antwort auf die eingangs gestellte Frage zu Beginn liefern: Nein, für Hapag-Lloyd wird sich durch den Tod von Klaus-Michael Kühne vorerst nichts ändern. Aktionäre müssen nicht befürchten, dass in den kommenden Tagen und Wochen größere Aktienpakete aus Kühnes Nachlass auf den Markt kommen und den Kurs der Hapag-Lloyd-Aktie massiv unter Druck setzen. Kühne stieg 2009 bei der größten deutschen Container-Reederei ein, um eine drohende Übernahme durch ausländische Investoren zu verhindern. Heute ist seine Holding gemeinsam mit der chilenischen Reederei CSAV, die ebenfalls rund 30% der Anteile hält, Ankeraktionär von Hapag-Lloyd. Es gibt drei Gründe, weshalb Aktionäre von Hapag-Lloyd nicht damit rechnen müssen, dass kurzfristig Aktien der Reederei aus dem Vermögen von Klaus-Michael Kühne auf den Markt geworfen werden: Zum Ersten ist es die Tatsache, dass der Unternehmer die Aktien nicht persönlich, sondern über die Kühne Aviation GmbH hielt, die wiederum eine Gesellschaft der Kühne Holding AG ist. Das gesamte Vermögen von Kühne, der keine Kinder hat, geht nun in den Besitz der gemeinnützigen Kühne-Stiftung in der Schweiz über. Die Holding bleibt als juristische Person bestehen und behält die Aktien weiterhin im Depot. Zum Zweiten hat Kühne die Satzung und Ausrichtung der Stiftung so angelegt, dass das von ihm aufgebaute Portfolio an Beteiligungen, bestehend aus den Hauptinvestments Hapag-Lloyd, Kühne + Nagel und Lufthansa, als strategisches Gesamtpaket zusammengehalten und langfristig verwaltet werden soll. Ein Verkauf von Hapag-Lloyd-Aktien ist demnach nicht im Interesse der Stiftung. Und zum Dritten wird die Kühne-Stiftung durch einen Rat geleitet, in dem langjährige Vertraute des Unternehmers sitzen. Sie haben die Zielsetzungen von Klaus-Michael Kühne verinnerlicht und werden seinen Beteiligungsansatz zweifellos nicht kurzfristig verändern. Bleibe immer auf der Höhe der Zeit bei Hapag-Lloyd und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Hapag-Lloyd&stockidentifier=symbol%3AHLAG)! ## Trendwende geglückt Das Chartbild der Hapag-Lloyd-Aktie hat sich zuletzt deutlich aufgehellt. In den letzten Monaten hielt das 2-Jahrestief bei 110 € mehrfachen Angriffen stand. Ende Juni führte eine weitere erfolgreiche Verteidigung der Unterstützung zur Trendwende. Seitdem befindet sich der Shipping-Titel in einem leichten Aufwärtstrend und notiert inzwischen auf einem neuen 3-Monatshoch. Charttechnisch spricht viel für eine Fortsetzung dieses Trends. ## Deshalb steigt der Aktienkurs Die jüngste Kurserholung der Hapag-Lloyd-Aktie hat fundamentale Gründe. Der Markt hat seine Erwartungen an den Schifffahrtsmarkt für 2026 wieder nach oben korrigiert. Nach einem schwachen Jahresauftakt sind die Spotraten und Transportmengen im zweiten Quartal deutlich gestiegen. Die durchschnittliche Frachtrate lag bei mit rund 1.475 US$ je TEU 9% über dem Vorjahresquartal. Für Containerreedereien wie Hapag-Lloyd haben bereits kleine Veränderungen der Frachtraten und Spotpreise einen erheblichen Einfluss auf den Gewinn. Angesichts dieser Entwicklung hoben die Hamburger ihre EBITDA-Prognosen für 2026 von bislang 0,9 bis 2,6 Milliarden € deutlich auf 2,3 bis 3,2 Milliarden € an. Gleichzeitig funktioniert das neue Gemini-Netzwerk besser als erwartet. Hapag-Lloyd ist seit Februar 2025 Teil des Gemini Cooperation-Netzwerks mit dem dänischen Giganten Maersk. Die neue Struktur erreicht laut Hapag-Lloyd eine sehr hohe Fahrplantreue, was wiederum die Kundenbindung erhöht. Hinzu kommt das immer wichtiger werdende Terminalgeschäft. Hapag-Lloyd entwickelt sich zunehmend von einer reinen Containerreederei zu einem integrierten Logistikkonzern. Das Segment Terminal & Infrastruktur\*erzielte im zweiten Quartal bereits einen Umsatz von 164 Millionen € und Hapag-Lloyd baut seine Beteiligungen an weiteren Terminals kontinuierlich aus. Diese Entwicklung ist für die Bewertung interessant, weil Terminalgeschäfte tendenziell stabilere Cashflows liefern als das stark zyklische reine Reedereigeschäft. Und nicht zuletzt will sich Hapag-Lloyd durch die Übernahme des israelischen Wettbewerbers ZIM Integrated Shipping zu einem der Branchenführer im Container Shipping entwickelt. Die Übernahme von ZIM ist aber bislang noch nicht über die Bühne gegangen. Zum einen, weil kartellrechtliche Prüfungen anstehen. Zum anderen, weil der Staat Israel, der eine goldene Aktie besitzt, die Akquisition durch die deutsche Reederei noch verhindern kann. Zum Schluss: Wenn Du Dich für Dividendenaktien wie Hapag-Lloyd interessierst, solltest Du auchunsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kennen. Unter dem Strich sprechen viele Entwicklungen für einen Kauf der Hapag-Lloyd-Aktie, wäre da nicht die Bewertung. Sie ist mit einem Forward-KGV von 25 nach meinem Dafürhalten recht sportlich und preist bereits viel Fantasie ein. Auch für Dividendenanleger hat die Hapag-Lloyd-Aktie in den letzten Jahren ihren Reiz verloren. Nach vielen Jahren mit gewaltigen Gewinnausschüttungen ist die Dividendenrendite der Hapag-Lloyd-Aktie zuletzt auf magere 2,2% gesunken. Für eine Reederei ein sehr schwacher Wert. ## ℹ️ Hapag Lloyd in Kürze - Mit einer Flotte von 305 modernen Containerschiffen mit einer Kapazität von ca. 2,5 Millionen TEU (Standardcontainer) ist Hapag-Lloyd AG (WKN: HLA647) die fünftgrößte Reederei der Welt. - Neben dem Hauptsitz in Hamburg ist der Konzern mit über 330 Büros weltweit vertreten. - Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 24 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Führt der Rückkauf UniCredit über 50%?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-fuehrt-der-rueckkauf-unicredit-ueber-50/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Der Bund sollte seine Beteiligung an der Commerzbank vorerst behalten, fordert Aufsichtsratschef Jens Weidmann. Doch während öffentlich vor allem über den rund 12% großen Staatsanteil diskutiert wird, könnte ein anderer Faktor die Machtverhältnisse viel stärker verschieben: der geplante Aktienrückkauf. Bei einem Aktienkurs von knapp 40 € könnte das Programm UniCredit rechnerisch sogar über die Marke von 50% der Stimmrechte bringen. ## Aus 47,59% werden bereits 49,65% Nach Abschluss der Annahmefrist hat sich UniCredit den Zugriff auf insgesamt 47,59% des Commerzbank-Kapitals gesichert. Dazu zählen direkt gehaltene Aktien, angediente Papiere und weitere Finanzinstrumente. Bei den Stimmrechten fällt der Anteil allerdings schon jetzt höher aus. Die Commerzbank hält nach mehreren Rückkaufprogrammen 4,14% ihrer eigenen Aktien. Diese Papiere sind nicht stimmberechtigt. Dadurch entsprechen die 47,59% des Kapitals nach Angaben von UniCredit bereits 49,65% der Stimmrechte. Die Italiener liegen damit unmittelbar unter der rechnerischen Mehrheit. Weidmanns Forderung, den Bundesanteil nicht zu verkaufen, ist vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Allerdings entscheidet nicht nur die Eigentümerstruktur darüber, wer die Bank kontrollieren kann. Ebenso wichtig ist die Anzahl der überhaupt stimmberechtigten Aktien. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## 1,2 Milliarden € verändern die Rechnung Genau hier kommt der nächste Aktienrückkauf ins Spiel. Die Commerzbank plant ein Programm im Volumen von bis zu 1,2 Milliarden €. Die EZB hat bereits zugestimmt, die Freigabe der Finanzagentur steht noch aus. Bei einem Kurs von rund 40 € könnte die Bank mit diesem Betrag etwa 30 Millionen eigene Aktien erwerben. Das entspräche rund 2,7% des derzeitigen Grundkapitals. Werden diese Aktien anschließend eingezogen und gibt UniCredit selbst keine Papiere ab, würde deren Stimmrechtsanteil rein rechnerisch auf etwas mehr als 51% steigen. Das ist ausdrücklich keine Prognose. Der tatsächliche Effekt hängt vom durchschnittlichen Rückkaufpreis, vom ausgeschöpften Volumen, vom Verhalten UniCredits und von regulatorischen Vorgaben ab. Dennoch ist die Rechnung hochbrisant. UniCredit selbst hatte bereits im März darauf hingewiesen, dass die laufenden Rückkäufe der Commerzbank den eigenen prozentualen Anteil automatisch erhöhen. Dies war sogar einer der genannten Gründe dafür, die Schwelle von 30% bewusst zu überschreiten. **Lust auf Dividende neben Aktienrückkäufen?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Ein gutes Instrument mit ungewöhnlicher Nebenwirkung Für Aktionäre sind Rückkäufe grundsätzlich attraktiv. Die Zahl der Aktien sinkt, während sich der Gewinn und künftige Ausschüttungen auf weniger Papiere verteilen. Das jüngste Programm über 524 Millionen € wurde zu einem Durchschnittskurs von 33,45 € je Aktie abgewickelt – deutlich unter dem heutigen Niveau. Auch finanziell kann sich die Commerzbank den nächsten Rückkauf leisten. Das starke erste Halbjahr und eine harte Kernkapitalquote von 14,4% schaffen ausreichend Spielraum. In der aktuellen Sondersituation besitzt das Instrument jedoch eine politische und strategische Nebenwirkung: Jede aus dem Streubesitz erworbene Aktie stärkt automatisch den größten Anteilseigner. Weidmanns Forderung ist richtig, greift allein aber zu kurz. Entscheidend wird sein, wie die Commerzbank ihren nächsten Aktienrückkauf ausgestaltet. Für Aktionäre bleibt die hohe Kapitalrückgabe attraktiv. Sie darf allerdings nicht unbeabsichtigt dafür sorgen, dass UniCredit die rechnerische Stimmenmehrheit praktisch durch die Hintertür erhält. Für die Commerzbank-Aktie gilt sowieso: Die anvisierte Übernahme bestimmt derzeit die weitere Richtung. Ich würde um die Marke von 40 € nicht mehr einsteigen, weil jetzt eher die Spekulation beginnt. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Verbio-Aktie: +300% in einem Jahr – was kommt jetzt?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-300-in-einem-jahr-was-kommt-jetzt/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Verbio-Aktie gehört auf Jahressicht zu den größten Gewinnern im TecDAX. Vor einem Jahr notierte das Papier noch bei etwa 10 €, am Dienstag sind es aktuell etwa 31,60 €. Damit hat sich der Kurs innerhalb eines Jahres ungefähr verdreifacht. Im März wurde zwischenzeitlich sogar ein Hoch von rund 45 € erreicht. Was waren die Gründe für diese außergewöhnliche Kursentwicklung – und besitzt die Aktie nach dem starken Anstieg weiteres Potenzial? ## EU geht gegen Billigimporte vor Über einen längeren Zeitraum wurde die Geschäftsentwicklung von Verbio durch den starken internationalen Wettbewerbsdruck belastet. Insbesondere günstige Importe von Biokraftstoffen aus China und Brasilien setzten die europäischen Hersteller unter Druck. Gleichzeitig gab es wiederholt Diskussionen über gefälschte Nachhaltigkeitszertifikaten. Mit der Umsetzung der europäischen RED-III-Richtlinie verändern sich die Rahmenbedingungen nun zunehmend. Ziel der neuen Regelungen ist unter anderem, die Nachhaltigkeitsanforderungen zu verschärfen und Wettbewerbsverzerrungen einzudämmen. Gleichzeitig gewinnen die Treibhausgasminderungsquoten, kurz THG-Quoten, weiter an Bedeutung. Davon kann Verbio als europäischer Produzent profitieren. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Verbio&stockidentifier=symbol%3AVBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ölpreis beeinflusst die Stimmung Verbio produziert unter anderem Biodiesel und Bioethanol. Beide Produkte stehen in einem gewissen Zusammenhang mit den Preisen für fossile Energieträger. Bioethanol wird beispielsweise Benzin beigemischt, während Biodiesel Bestandteil des europäischen Dieselmarktes ist. Steigen die Preise für fossile Kraftstoffe deutlich, können alternative Kraftstoffe wirtschaftlich attraktiver werden. Der Anstieg der Öl- und Gaspreise im Zuge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgte daher auch bei Verbio für zusätzliche Fantasie. Nachdem sich die Lage an den Energiemärkten wieder etwas beruhigt hat, ist dieser kurzfristige Kurstreiber schwächer geworden. ## Eigene Prognose übertroffen Besonders wichtig für die weitere Entwicklung sind daher die operativen Geschäftszahlen. Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/2026 zeigen eine deutlich bessere Entwicklung als zuletzt vom Management erwartet. Im Mai hatte Verbio seine EBITDA-Prognose auf 160 bis 180 Millionen € angehoben. Grundlage war bereits die positive Entwicklung im dritten Quartal. Nach den vorläufigen Zahlen wurde nun ein EBITDA von rund 192 Millionen € erreicht. Damit übertraf Verbio sogar die zuletzt angehobene Prognose deutlich. Als wesentliche Gründe nennt das Unternehmen die hohe Nachfrage nach THG-Quoten und die dadurch gestiegenen Preise für entsprechende Zertifikate. Gleichzeitig entwickelte sich auch die Nachfrage nach den Biokraftstoffen positiv. Die endgültigen Jahreszahlen sollen am 24. September veröffentlicht werden. ## Bewertung Für den starken Kursanstieg waren somit mehrere Faktoren verantwortlich. Nach einem Kursanstieg von rund +300% innerhalb eines Jahres ist allerdings bereits viel Positives im Aktienkurs enthalten. Das gilt insbesondere für das zwischenzeitliche Hoch von etwa 45 €. Der Kursanstieg wurde zusätzlich durch die geopolitische Entwicklung und die damit verbundenen Erwartungen an die Energiemärkte verstärkt. Für die langfristige Bewertung sind die fundamentalen Daten entscheidend. Hier kommt es auf die zukünftige Ertragslage an. Nach dem Kursanstieg von etwa 10 auf zwischenzeitlich 45 € ist bei der Verbio-Aktie bereits viel Optimismus eingepreist. Kurzfristig bleibt die Aktie anfällig für Bewegungen bei den Energiepreisen und geopolitische Entwicklungen. Dennoch hat sich die fundamentale Situation des Unternehmens deutlich verbessert. Mittelfristig halte ich Kurse von 40 € für realistisch. Bis dahin dürfte der Weg allerdings keineswegs geradlinig verlaufen. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Verbio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird mit etwa 2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Scout24-Aktie: Kann man hier +75% machen?](https://www.sharedeals.de/scout24-aktie-kann-man-hier-75-machen/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursgewinn von über +5% ist die Scout24-Aktie am Dienstagvormittag nicht nur die klare Nummer 1 im DAX, sondern klettert erstmals seit sechs Monaten wieder über die Kursmarke von 80 €. Was gibt der Immobilienplattform neuen Rückenwind und sollten sich Anleger auf weiter steigende Kurse einstellen? ## Laufendes Aktienrückkaufprogramm Frischen Rückenwind erhält der Kurs der Scout24-Aktie aktuell vom laufenden Aktienrückkaufprogramm. Zu Wochenbeginn gab das Technologieunternehmen bekannt, im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms allein in der vergangenen Woche erneut über 174.000 eigene Aktien über die Börse erworben zu haben. Seit Juni wurden damit bereits knapp 1,37 Millionen Aktien vom Markt genommen. Der stetige Rückkauf sorgt für eine verlässliche Nachfrage und stützt den Aktienkurs. ## Gute Zahlen Zudem sorgen die Nachwehen der zum Monatsbeginn vorgelegten Zahlen für das zweite Quartal an der Börse offenbar weiterhin für gute Stimmung. Scout24 meldete ein Umsatzplus von 20% sowie einen fast ebenso starken Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Aktie von +19%. Besonders positiv zu werten ist die Entwicklung des wiederkehrenden Abo-Geschäfts im B2B- und B2C-Bereich. Es zeigt die zunehmende Resilienz des Geschäftsmodells und dessen Entkoppelung von Schwankungen auf dem Immobilienmarkt. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Scout24&stockidentifier=symbol%3AG24). ## Aber eine schlechte Nachricht Eine negative Nachricht gibt es allerdings auch. Ende August wird die Scout24-Aktie aus dem MSCI World-Index genommen. Normalerweise erzeugt das Verkaufsdruck durch Indexfonds, die Aktien auf den Markt werfen, um ihr Portfolio anzupassen. Bei Scout24 scheint sich dieser Effekt allerdings in Grenzen zu halten. ## Die Wende geschafft Nach massiven Kursrückgängen zwischen Juli 2025 und März 2026 gelang der Scout24-Aktie im April die Wende an der Börse. Seit gut vier Monaten befindet sich der DAX-Titel wieder in einem leichten Aufwärtstrend und steigt heute auf ein neues 6-Monatshoch. Sollte auch der nächste Widerstand bei 83 € fallen, sind wieder Kurse bei 90 € möglich. ## Selbst die Bären sehen kein Risiko Für mich ist die Scout24-Aktie auch auf ihrem neuen 6-Monatshoch einen Kauf wert. Ich halte das Rendite-Risiko-Potenzial des DAX-Titels für sehr vorteilhaft. Mit einem Forward-KGV von 21 (2026) bzw. 17 (2027) ist die Scout24-Aktie meiner Einschätzung nach auf dem aktuellen Niveau nur moderat bewertet. Das Unternehmen wird 2026 voraussichtlich mit 17% und 2027 mit 11% wachsen. Gleichzeitig zählt die Immobilienplattform mit einer operativen Marge von 45% zu den profitabelsten Großunternehmen Deutschlands. An dieser hohen Profitabilität wird sich meiner Meinung nach in Zukunft nichts ändern. Scout24 ist unangefochtener Spitzenreiter in der Vermarktung heimischer Immobilien. Die aktuellen Kursziele für die Scout24-Aktie liegen in einer Bandbreite zwischen 80 und 140 €. Während also selbst die Bären kein Downside sehen, glauben die Bullen an ein Upside von bis zu +75%. Weitere spannende Dividendenaktien wie Scout24 stellen wir Dir in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) vor. Schau gleich mal rein! Die Scout24-Aktie bietet Anlegern ein interessantes Upside bei gleichzeitig geringem Downside. Vor allem für Dividendenanleger ist der DAX-Titel eine Überlegung wert. Scout24 hat in den letzten fünf Jahren seine Gewinnausschüttung fast verdoppelt. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung sind meiner Einschätzung nach auch in den kommenden Jahren attraktive Dividendensteigerungen zu erwarten. ## ℹ️ Scout24 in Kürze - Die Scout24 SE (WKN: A12DM8) ist ein führendes Digitalunternehmen in Deutschland und betreibt mit ImmoScout24 die Nummer 1 unter den Online-Plattformen für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. - Die in München ansässige Scout24 ist im deutschsprachigen Raum tätig. - Scout24 ist Mitglied im DAX und wird aktuell mit rund 6,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Immobilien-Aktien **Schlagwörter:** Scout24 --- ### [Lufthansa-Aktie nach -26%: Ist der Sinkflug jetzt beendet?](https://www.sharedeals.de/lufthansa-aktie-nach-26-ist-der-sinkflug-jetzt-beendet/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Lufthansa-Aktie hat seit ihrem Juli-Hoch zeitweise rund -26% verloren und damit einen kräftigen Sinkflug hingelegt. Zum Wochenstart zeigt sich das Papier jedoch wieder deutlich fester und kämpft um die Rückeroberung der 8-€-Marke. Gleichzeitig sorgt der Tod des langjährigen Großaktionärs Klaus-Michael Kühne für neue Aufmerksamkeit. Kann ausgerechnet jetzt die charttechnische Trendwende gelingen? ## Kühne-Anteil dürfte zunächst bestehen bleiben Mit dem Tod von Klaus-Michael Kühne stellt sich vor allem die Frage, was künftig mit dessen großer Lufthansa-Beteiligung geschieht. Genau hier setzt die [heutige Einordnung zu einem möglichen Verkaufsdruck auf die Lufthansa-Aktie](https://www.sharedeals.de/lufthansa-aktie-geraet-sie-nach-dem-tod-von-klaus-michael-kuehne-unter-druck/) meines Kollegen Peter Wolf-Karnitschnig an. Wichtig dabei: Die knapp über 20% der Lufthansa-Anteile werden über die Kühne Aviation GmbH innerhalb der Kühne Holding gehalten und gehen damit nicht unmittelbar als persönliches Aktienpaket in einen Nachlass über. Auch die bisherige Ausrichtung der Stiftung spricht eher dafür, das Beteiligungsportfolio langfristig zusammenzuhalten. Fundamental bleibt für die Lufthansa daneben insbesondere die Entwicklung der Ölpreise sowie die Integration von ITA Airways relevant. Mein Kollege sieht auf dem aktuellen Niveau entsprechend langfristiges Potenzial. Aus charttechnischer Sicht ist die Lage allerdings noch längst nicht entschieden. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Lufthansa-3J_250826-1024x644.png)Quelle Chart: stock3 Ausgehend vom Juli-Hoch bei 10,29 € verlor die Lufthansa-Aktie in der Spitze rund -26% und setzte bis in den Bereich von 7,58 € zurück. Genau dort verläuft aktuell nicht nur eine horizontale Unterstützung, sondern auch die seit Anfang 2025 etablierte Aufwärtstrendlinie. Gelingt den Bullen nun die nachhaltige Rückeroberung des Bereichs um 8,05 €, wäre zunächst Luft bis 8,70 € vorhanden. Darüber würde sich das technische Bild deutlich aufhellen und ein Anstieg bis 9,56 € möglich werden. Scheitert die aktuelle Stabilisierung dagegen und fällt die Aktie nachhaltig unter 7,58 €, wäre der jüngste Rebound schnell wieder Makulatur. Unterhalb davon wartet bei 7,25 € die nächste Unterstützung, bevor insbesondere 6,75 € als wesentliches Korrekturziel in den Fokus rücken würden. Erst oberhalb von 9,56 € wäre der vorausgegangene Sinkflug aus meiner Sicht wirklich beendet; dann könnten perspektivisch auch 10,29 € und später 11,16 € wieder auf die Agenda rücken. Die Lufthansa-Aktie steht nach ihrem rund -26%igen Rücksetzer an einer technisch ausgesprochen interessanten Stelle. Die Kombination aus 7,58-€-Support und langfristiger Aufwärtstrendlinie bietet den Bullen eine gute Basis für einen Rebound. Dafür muss jetzt allerdings zunächst der Bereich um 8,05 € nachhaltig zurückerobert werden. Gelingt dies, halte ich 8,70 € und anschließend 9,56 € für realistische Ziele. Unter 7,58 € würde sich das Bild dagegen wieder klar eintrüben. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Lufthansa in Kürze - Mit einer Flottengröße von über 700 Flugzeugen und mehr als 200 Flugzielen in der ganzen Welt zählt die Lufthansa zu den zehn größten Fluggesellschaften der Welt. - Zur Lufthansa-Gruppe gehören auch die Fluggesellschaften Austrian, Brussels Airlines, Air Dolomiti, Eurowings und Swiss. - Seit Januar 2025 hält die Lufthansa auch eine 41%-Beteiligung an ITA Airways. Eine vollständige Übernahme der italienischen Staatsfluglinie ist geplant. - Die Lufthansa ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell 9,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Lufthansa, Lufthansa-Aktie, Lufthansa-Chartanalyse --- ### [Verbio-Aktie: Verdreifacht und kaum einer redet darüber](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-verdreifacht-und-kaum-einer-redet-darueber/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Verbio-Aktie zählt zu den spektakulärsten Turnaround-Storys unter den deutschen Nebenwerten. In zwölf Monaten hat sich der Kurs mit +205% mehr als verdreifacht, seit Jahresbeginn stehen knapp +48% zu Buche. Dennoch fliegt der Bioenergie-Spezialist bei vielen Anlegern weiterhin unter dem Radar. Charttechnisch könnte sich schon bald entscheiden, ob die Rally in ihre nächste Runde geht. ## Operativer Turnaround nimmt Fahrt auf Die Kursrally kommt nicht aus dem Nichts. Verbio erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 nach vorläufigen Zahlen ein EBITDA von rund 192 Millionen € und übertrifft damit sogar die zuvor bereits angehobene Prognosespanne von 160 bis 180 Millionen €. Gleichzeitig lag die Nettoverschuldung mit rund 92 Millionen € deutlich unter der erwarteten Obergrenze von 140 Millionen €. Höhere Verkaufspreise und eine verbesserte CO₂-Effizienz der Biokraftstoffe haben die Ergebniswende zusätzlich beschleunigt. Die fundamentale Entwicklung hatte mein Kollege Rudolf Schneider bereits Anfang August in seiner [**Einordnung zur überraschend übertroffenen Ertragsprognose und den weiteren Aussichten der Verbio-Aktie**](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-ertragsprognose-getoppt-was-kommt-jetzt/) näher beleuchtet. Neben der operativen Verbesserung helfen dem Unternehmen auch ein freundlicheres regulatorisches Umfeld und die stärkere Kontrolle problematischer THG-Zertifikate. Die endgültigen Geschäftszahlen am 24. September dürften nun zeigen, wie belastbar der Turnaround tatsächlich ist. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Verbio-4J_250826-1024x627.png)Quelle Chart: stock3 Die langfristige Kursentwicklung ist bemerkenswert: Vom Tief im April 2025 bei rund 7,14 € schoss die Verbio-Aktie zeitweise bis knapp 47 € empor. In der Spitze ein Plus von rund +557%. Nach der anschließenden Konsolidierung verteidigten die Käufer zuletzt mehrfach den Support bei 27,90 €. Aktuell steht der Titel bei 31,26 € unmittelbar vor dem Widerstand bei 34,16 €. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg erneut bis 45,24 € freimachen. Oberhalb dieses Hochs wäre die große Bodenbildung endgültig bestätigt und langfristig sogar wieder der massive Mehrjahreswiderstand um 88 € ein Thema. Doch noch ist dieser Befreiungsschlag nicht gelungen. Scheitert Verbio erneut unterhalb von 34,16 € und fällt anschließend auch der Support bei 27,90 €, würde sich das Bild kurzfristig deutlich eintrüben. Dann wäre zunächst ein Rücklauf bis 23,30 € einzuplanen. Unterhalb dieser Marke läge bei 18,10 € die nächste größere Auffangzone. Für mich lautet die entscheidende Wegmarke deshalb 34,16 €: Darüber erhalten die Bullen die nächste Rally-Chance, darunter bleibt die Aktie trotz des spektakulären Turnarounds korrekturanfällig. Die Verbio-Aktie hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht und gehört damit zu den stärksten deutschen Turnaround-Werten. Dennoch könnte die eigentliche charttechnische Entscheidung erst noch bevorstehen. Über 34,16 € sehe ich gute Chancen auf einen erneuten Angriff auf 45,24 €. Gelingt auch dort der Ausbruch, würde sich langfristig erhebliches zusätzliches Potenzial eröffnen. Unter 27,90 € wäre dagegen zunächst Vorsicht angebracht. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird mit rund 2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien --- ### [Lufthansa-Aktie: Gerät sie nach dem Tod von Klaus-Michael Kühne unter Druck?](https://www.sharedeals.de/lufthansa-aktie-geraet-sie-nach-dem-tod-von-klaus-michael-kuehne-unter-druck/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Gestern starb mit Klaus-Michael Kühne einer der bekanntesten, erfolgreichsten und zugleich umstrittensten Unternehmer Deutschlands. Nun stellt sich die Frage, was mit seinem großen Anteilspaket an der Lufthansa passiert. Könnte die Lufthansa-Aktie durch einen möglichen Paketverkauf unter Druck geraten? ## So ist Kühnes Nachfolge geregelt Diese Frage ist durchaus relevant, denn mit rund 20% der Anteile ist Klaus-Michael Kühne der größte Einzelaktionär der Lufthansa. An dieser Stelle ist jedoch eine Präzisierung notwendig. Nicht Kühne persönlich hält die Lufthansa-Aktien, sondern die Kühne Aviation GmbH, eine Gesellschaft der Kühne Holding AG. Kühne stieg zunächst während bzw. kurz nach der Corona-Krise bei der Fluggesellschaft ein und hielt rasch rund 10% der Anteile. Im Laufe des Jahres 2022 stockte der Unternehmer seine Beteiligung an der Lufthansa auf 15% auf. Im Mai 2026 nutzte Kühne schließlich eine Schwächephase der Lufthansa-Aktie, um seinen Anteil weiter auf knapp über 20% zu erhöhen. Kühne und seine Frau sind zeitlebens kinderlos geblieben, weshalb das Familienvermögen nun in den Besitz der gemeinnützigen Kühne-Stiftung mit Sitz in der Schweiz übergeht. Das bedeutet fürs Erste, dass es keinen automatischen „Notverkauf“ der Lufthansa-Aktien geben wird. Die Holding bleibt als juristische Person bestehen und behält die Aktien im Depot. Zudem hat Kühne die Satzung und Ausrichtung der Stiftung so angelegt, dass das von ihm aufgebaute Beteiligungsportfolio – bestehend aus Hauptpfeilern wie Kühne + Nagel, Hapag-Lloyd und der Lufthansa – als strategisches Gesamtpaket zusammengehalten und langfristig verwaltet werden soll. Auch das spricht gegen einen zeitnahen Verkauf der Lufthansa-Beteiligung. Die Entscheidungsgewalt über das Portfolio des Unternehmers geht nun auf den Stiftungsrat über, dem langjährige Vertraute von Klaus-Michael Kühne angehören. Auch diese Zusammensetzung des Rates spricht dagegen, dass sich am Beteiligungsansatz von Kühne kurzfristig etwas ändern wird. Keine News mehr zur Lufthansa verpassen? Dann abonniere doch unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Lufthansa&stockidentifier=symbol%3ALHA)! ## Ist die Erholung schon nachhaltig? Die Lufthansa-Aktie fiel Ende Juni auf ein neues 3-Monatstief. Zum Wochenbeginn zeichnet sich jedoch eine Kurserholung ab. Für eine nachhaltige Erholung muss die Fluggesellschaft allerdings den Widerstand bei 8,50 € übersteigen. ## Auf Klaus-Michael Kühne hören So wie Klaus-Michael Kühne seine Beteiligung an der Lufthansa zu günstigen Zeitpunkten ausgebaut hat, rate auch ich Anlegern, auf dem aktuellen Kursniveau von knapp 8 € in die Lufthansa-Aktie zu investieren. Meiner Meinung nach ist das Downside der Fluggesellschaft relativ begrenzt, während sie ein spannendes Upside besitzt. In den letzten zwölf Monaten hat sich die Kursmarke von 7 € als belastbarer Boden für die Lufthansa-Aktie erwiesen. Trotz der immer noch völlig unklaren Lage am Persischen Golf und der damit verbundenen hohen Ölpreise sehe ich keinen Grund, an eine weitere Verschlechterung zu glauben. Vielmehr haben die USA aufgrund der extrem hohen Kosten ihres Iran-Einsatzes und der negativen politischen Auswirkungen in der Heimat kein Interesse, diesen Konflikt auf Dauer fortzusetzen. Einen gesichtswahrenden Ausstieg haben sie noch nicht gefunden, aber dieser wird sich meiner Einschätzung nach schon noch finden lassen. Das spricht für mich dafür, dass der Ölpreis (Brent) sich mittelfristig wieder bei 60 bis 80 US$ einpendeln wird. Für die Lufthansa wäre das ein Segen, denn aufgrund der hohen Treibstoffkosten musste die Airline ihre Jahresprognose zuletzt auf einen bereinigten EBIT zwischen 1,7 und 2,2 Milliarden € anpassen. Sobald sich die geopolitische Lage im Nahen Osten wieder beruhigt hat, sehe ich gute Chancen für die Lufthansa-Aktie, wieder auf zweistellige Kurse hochzufliegen. Der Konzern entwickelt sich strategisch und operativ in die richtige Richtung. Die Integration von ITA Airways wird große Synergien freisetzen. Gleichzeitig werden die Kosten durch den konsequenten Umbau der Flugzeugflotte auf verbrauchsärmere Modelle gesenkt. Zum Schluss: Weitere Aktien, bei denen wir wie bei der Lufthansa noch Potenzial sehen, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Wirf gleich einen Blick in unseren kostenlosen Report. Anleger sollten auf den Rat von Klaus-Michael Kühne hören und die Lufthansa-Aktie zu einem günstigen Zeitpunkt wie jetzt kaufen. Sie wird nach seinem Tod aufgrund der Stifungsnachfolgeregelung keineswegs unter Verkaufsdruck geraten. Ganz im Gegenteil. Die Lufthansa-Aktie hat meiner Meinung nach eine rosige Zukunft vor sich. Voraussetzung für einen nachhaltigen Steigflug ist allerdings ein Ende des Iran-Kriegs und ein dauerhaft sinkender Ölpreis. ## ℹ️ Lufthansa in Kürze - Mit einer Flottengröße von über 700 Flugzeugen und mehr als 200 Flugzielen in der ganzen Welt zählt die Lufthansa zu den zehn größten Fluggesellschaften der Welt. - Zur Lufthansa-Gruppe gehören auch die Fluggesellschaften Austrian, Brussels Airlines, Air Dolomiti, Eurowings und Swiss. - Seit Januar 2025 hält die Lufthansa auch eine 41%-Beteiligung an ITA Airways. Eine vollständige Übernahme der italienischen Staatsfluglinie ist geplant. - Die Lufthansa (WKN: 823212) ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und etwa 9,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [Evotec-Aktie: Fällt jetzt die 3,00 €-Marke?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-faellt-jetzt-die-300-e-marke/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Evotec-Aktie befindet sich weiterhin tief im Abwärtstrend und notiert inzwischen rund -93% unter ihrem Allzeithoch. Damit hat die Biotech-Aktie über Jahre hinweg massiv an Wert verloren. Gleichzeitig rückt mit der Marke von 3,00 € eine psychologisch wichtige Schwelle näher. Nach dem enormen Kursverlust stellt sich nun die Frage, ob hier eine Stabilisierung gelingt oder der Abverkauf noch weitergeht. ## Chartanalyse zur Evotec-Aktie Seit dem Rekordhoch im September 2021 befindet sich die Evotec-Aktie in einem ausgeprägten langfristigen Abwärtstrend. Über einen Zeitraum von rund fünf Jahren hat sich der Kurs dabei massiv reduziert und inzwischen etwa -93% seines damaligen Spitzenwertes eingebüßt. Eine nachhaltige Trendwende ist bislang nicht gelungen, sodass der Abwärtstrend weiterhin das übergeordnete Chartbild bestimmt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-25_10-17-24-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In den vergangenen Monaten hat sich bei Evotec ein klar abwärtsgerichteter Trendkanal etabliert. Dessen Unterseite wurde am 14. Juli bereits getestet, ohne dass daraus eine nachhaltige Erholung entstand. Nun nähert sich der Kurs erneut dieser entscheidenden Begrenzung. Sollte die Unterstützung nach unten durchbrochen werden, könnte sich die Abwärtsbewegung weiter verschärfen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Evotec-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 32 Punkten (noch) in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD ist ebenfalls ein bärisches Cross zu vernehmen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-25_10-17-59-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auf Wochenbasis bleibt das technische Bild überwiegend schwach. Sowohl RSI als auch MACD liefern weiterhin Verkaufssignale, allerdings hat der bärische Druck zuletzt spürbar nachgelassen. Das könnte auf eine bevorstehende Stabilisierung hindeuten. Eine bestätigte Trendwende ist daraus bislang jedoch nicht abzuleiten. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Wochenchart bleibt eindeutig bärisch. Seit dem Hoch im November 2021 bewegt sich Evotec in einer impulsiven Abwärtsbewegung, die sich bislang in fünf Wellen gliedern lässt. Der aktuelle Abwärtsimpuls könnte sich dabei seinem Ende nähern. Sollte die Welle 1 abgeschlossen werden, wäre anschließend eine technische Erholung im Rahmen einer Welle 2 denkbar, die durchaus stark ausfallen kann. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-25_10-18-33-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der langfristige Kursanstieg von Februar 2009 bis zum Hoch im November 2021 lässt sich aus Elliott-Wellen-Sicht als korrektive A-B-C-Struktur einordnen. Die anschließende impulsive Abwärtsbewegung spricht dafür, dass der übergeordnete Abwärtstrend noch nicht abgeschlossen sein könnte. Damit bleiben langfristig auch neue Allzeittiefs möglich. Das technische Bild der Evotec-Aktie bleibt klar bärisch. RSI und MACD liefern weiterhin Verkaufssignale, auch wenn der Abwärtsdruck zuletzt nachgelassen hat. Die Annäherung an die Unterkante des Trendkanals könnte für eine Stabilisierung sorgen, ein konkretes Umkehrsignal gibt es bislang jedoch nicht. Auch die Elliott-Wellen sprechen weiterhin für Vorsicht. Der laufende Abwärtsimpuls könnte sich zwar dem Ende der Welle 1 nähern und anschließend eine kräftige Welle-2-Erholung ermöglichen. Übergeordnet bleibt die Struktur jedoch abwärtsgerichtet, weshalb langfristig sogar neue Allzeittiefs möglich sind. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und 582,84 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Evotec, Evotec SE, Evotec SE-Aktie, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Kurs, Evotec-Preis, Evotec-Prognose --- ### [Dianthus Therapeutics-Aktie: Das Zeug zum großen Biotech-Gewinner](https://www.sharedeals.de/dianthus-therapeutics-aktie-das-zeug-zum-grossen-biotech-gewinner/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Dianthus Therapeutics bietet Anlegern eine interessante Kombination aus hoher Liquidität, einer fortgeschrittenen Pipeline und dem Potenzial für eine breitere neuromuskuläre Plattform. Entscheidend dürfte sein, ob Claseprubart seine klinische Differenzierung in mehreren Indikationen bestätigen kann. Analysten sehen ein Umsatzpotenzial von mehr als 5 Milliarden US-Dollar. ## Neuromuskuläre Plattform mit viel Potenzial Die positive Einschätzung zu Dianthus beruht auf der Möglichkeit, die selektive C1s-Hemmung zu einer breiten neuromuskulären Plattform auszubauen. Gleichzeitig hat sich das Wettbewerbsumfeld für Claseprubart verändert und könnte für das Unternehmen zunehmend günstiger werden. Der Pharmakonzern Sanofi hat die Phase-3-Studie MOBILIZE mit Riliprubart bei chronisch inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie wegen unzureichender Wirksamkeit beendet. Parallel meldete Dianthus, dass 75 Prozent der ersten 40 Patienten im offenen Teil der Phase-3-Zulassungsstudie CAPTIVATE in der Indikation chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) auf Claseprubart ansprachen. Dies deutet auf eine zunehmende Differenzierung innerhalb der C1s-Klasse hin. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Claseprubart mit mehreren möglichen Vorteilen Claseprubart hemmt selektiv die aktive Form von C1s und greift damit weiter oben im klassischen Komplementweg an als C5-Inhibitoren. Dadurch könnten bestimmte Abwehrmechanismen gegen bakterielle Infektionen erhalten bleiben, während gleichzeitig antikörpervermittelte Komplementaktivierung reduziert wird. Das angestrebte Sicherheitsprofil muss sich allerdings noch in den klinischen und regulatorischen Prüfungen bestätigen. Ein weiterer Vorteil ist die mögliche Dosierung. Claseprubart besitzt eine Halbwertszeit von rund 60 Tagen und wird als subkutane Behandlung alle zwei oder vier Wochen entwickelt. Eine erfolgreiche vierwöchentliche Dosierung könnte gegenüber täglichen Injektionen, wöchentlichen FcRn-Therapien oder regelmäßigen intravenösen Immunglobulin-Infusionen einen deutlichen Komfortvorteil bieten. Die Phase-2-Studie MaGic lieferte bereits einen klinischen Wirksamkeitsnachweis bei generalisierter Myasthenia gravis. Beide untersuchten Dosierungen zeigten Verbesserungen gegenüber Placebo, während Claseprubart insgesamt gut vertragen wurde. ## Wettbewerb wird zum entscheidenden Test Dianthus tritt in einen bereits etablierten Markt ein. Argenx, UCB, Johnson & Johnson und AstraZeneca verfügen über zugelassene Therapien zur FcRn- oder Komplementhemmung. Claseprubart muss daher zeigen, dass die selektive C1s-Hemmung eine vergleichbare Wirksamkeit mit Vorteilen bei Sicherheit und Anwendung verbinden kann. Besonders interessant ist die Entwicklung bei CIDP. Nach dem Abbruch der MOBILIZE-Studie durch Sanofi gewinnt die 75-prozentige Ansprechrate im offenen CAPTIVATE-Teil an Bedeutung. Allerdings muss sich dieser Vorteil noch in der randomisierten Absetzphase bestätigen. Dort wird untersucht, ob eine fortgesetzte Behandlung mit Claseprubart Rückfälle länger verhindert als Placebo. Auch bei multifokaler motorischer Neuropathie steht ein wichtiger Test bevor. Die Phase-2-Studie MoMeNtum wurde mit 46 Patienten abgeschlossen. Die Topline-Daten werden im Dezember 2026 erwartet und könnten entscheidend dafür sein, ob Claseprubart neben Myasthenia gravis und CIDP auch bei einer dritten neuromuskulären Erkrankung Potenzial besitzt. ## Attraktiver Markt für Autoimmuntherapien Dianthus schätzt die Zahl der Patienten mit generalisierter Myasthenia gravis in den USA auf mehr als 100.000, bei CIDP auf über 40.000 und bei MMN auf mehr als 10.000. Allein diese drei Erkrankungen ergeben damit einen potenziellen Markt von deutlich über 150.000 Patienten. Besonders bei CIDP besteht erhebliches kommerzielles Potenzial, da Immunglobuline und Kortikosteroide weiterhin dominieren. Dianthus schätzt den bestehenden Markt für Immunglobulin- und Biologika-Therapien auf mehr als 3,5 Milliarden Dollar. Ein erheblicher Anteil der Patienten erreicht zudem keine vollständige Krankheitskontrolle. Mit DNTH212 arbeitet Dianthus darüber hinaus an einem früheren Programm gegen Sjögren-Syndrom, systemischen Lupus erythematodes und Dermatomyositis. Das Programm besitzt langfristiges Potenzial, trägt derzeit aber deutlich weniger zum Unternehmenswert bei als Claseprubart. ## Pipeline bietet zusätzliche Wachstumsoptionen Im Juni startete Dianthus die Phase-3-Studie EMERGE bei generalisierter Myasthenia gravis. Rund 195 Patienten sollen zwei Dosierungsschemata von Claseprubart mit Placebo vergleichen. Erste Daten werden für die zweite Jahreshälfte 2028 erwartet. Besonders wichtig ist die Prüfung der vierwöchigen Dosierung. Sollte diese erfolgreich sein, könnte sie das kommerzielle Profil des Wirkstoffs deutlich verbessern. Im August stellte Dianthus zudem DNTH312 vor. Das bifunktionale Fusionsprotein kombiniert die C1s-Hemmung mit einer Blockade von BAFF und APRIL. Der Start einer Phase-1-Studie wird für Ende 2027 erwartet. Damit baut Dianthus seine Pipeline zunehmend über Claseprubart hinaus aus. ## Finanzierung bis 2030 gesichert Dianthus verfügte zum 30. Juni 2026 über rund 1,19 Milliarden Dollar an Barmitteln und Investments bei lediglich 41,2 Millionen Dollar Verbindlichkeiten. Die hohe Liquidität ermöglicht es dem Unternehmen, mehrere klinische Programme parallel zu finanzieren und reduziert den Druck, bei jedem wichtigen Studienmeilenstein neues Kapital aufnehmen zu müssen. Im ersten Halbjahr 2026 verbrauchte Dianthus 77,8 Millionen Dollar an operativen Mitteln. Selbst bei konstanten Kosten würde die vorhandene Liquidität damit rechnerisch für rund siebeneinhalb Jahre reichen. Steigende Ausgaben im weiteren Verlauf der Phase-3-Programme dürften diese Reichweite zwar verkürzen, dennoch erscheint die Finanzierung bis 2030 plausibel. ## Klinischer Erfolg zum Großteil eingepreist Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von Dianthus liegt bei rund 5,19 und damit deutlich über dem Branchenmedian von 3,12. Die Aktie ist somit nicht offensichtlich günstig bewertet. Der Aufschlag spiegelt vielmehr die Erwartungen an Claseprubart und die weitere Pipeline wider. Die Investmentthese hängt deshalb weniger von einer klassischen Unterbewertung als von mehreren möglichen klinischen Erfolgen ab. Die starke Bilanz reduziert zwar das Finanzierungsrisiko, beseitigt aber nicht die hohe Abhängigkeit von Claseprubart. ## Entscheidende Daten voraus Der wichtigste kurzfristige Katalysator dürfte der MoMeNtum-Readout im Dezember 2026 sein. Zusätzlich werden neue Informationen zu CAPTIVATE sowie erste Daten zu DNTH212 erwartet. Sollte Claseprubart nachhaltige Wirksamkeit mit selektiver Komplementhemmung und einer komfortablen Dosierung verbinden, könnte Dianthus eine führende Position innerhalb der C1s-Klasse einnehmen. Der Rückschlag von Sanofi hat zwar die Risiken sichtbar gemacht, zugleich aber einen wichtigen Wettbewerber geschwächt. Dianthus bleibt trotz bereits ambitionierter Bewertung und der typischen Biotech-Risiken außerordentlich spannend und chancenreich. Die starke Bilanz verschafft dem Unternehmen Zeit, während MoMeNtum, CAPTIVATE und später EMERGE über die langfristigen Aussichten der Aktie entscheiden werden. Gelingt einer klinischer Erfolg über mehrere Indikationen hinweg und kann sich Dianthus mit seinem Produkt positiv differenzieren, besitzt der Titel weiteres Vervielfachungspotenzial. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1x6mgyn*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien --- ### [Restaurant-Aktien: Diese 2 Titel wachsen ohne Ende](https://www.sharedeals.de/restaurant-aktien-diese-2-titel-wachsen-ohne-ende/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die größten Börsengewinne entstehen häufig dort, wo Anleger frühzeitig auf Geschäftsmodelle mit langfristigem Wachstumspotenzial setzen. Zwei US-Restaurantketten, Dutch Bros und Cava Group, befinden sich noch in einer vergleichsweise frühen Phase ihrer landesweiten Expansion und könnten damit über Jahre hinweg weiteres Wachstumspotenzial bieten. ## Dutch Bros-Aktie Die auf Drive-thru-Konzepte spezialisierte Getränkekette Dutch Bros hat sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamisch wachsenden Unternehmen entwickelt. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Getränken an – von Kaffee und Energy-Drinks über Refreshers und Tee bis hin zu Limonaden. Dabei setzt Dutch Bros nicht nur auf das Produktangebot, sondern auch auf eine ausgeprägte Unternehmenskultur und eine enge Kundenbindung. Im zweiten Quartal konnte Dutch Bros den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 32 Prozent steigern. Gleichzeitig legten die vergleichbaren Umsätze der bestehenden Filialen auf Systemebene um 5,8 Prozent zu. Die Kombination aus starkem Filialwachstum und steigenden Umsätzen auf vergleichbarer Fläche spricht dafür, dass die Marke weiterhin Marktanteile gewinnt. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil könnte dabei die Unternehmenskultur sein. Dutch Bros setzt stark auf die Entwicklung eigener Führungskräfte und verfügt nach Unternehmensangaben über einen Pool von 525 potenziellen neuen Betreibern. Diese Kandidaten sind im Durchschnitt bereits seit fast acht Jahren im Unternehmen. Eine solche interne Ausbildung kann dazu beitragen, die Unternehmenskultur auch bei einer schnellen Expansion aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die operative Qualität zu sichern. Noch wichtiger für langfristig orientierte Anleger ist jedoch die Entwicklung der Profitabilität. Während die Gewinnmarge vor einigen Jahren noch bei rund null Prozent lag, hat sie sich auf Basis der vergangenen zwölf Monate inzwischen auf etwa sieben Prozent verbessert. Die zunehmende Skalierung des Geschäftsmodells könnte dazu führen, dass weitere Filialeröffnungen künftig überproportional zum Gewinnwachstum beitragen. Auch beim Filialnetz ist das Potenzial beträchtlich. Ende Juni verfügte Dutch Bros über 1.225 Standorte. Das Management strebt an, diese Zahl innerhalb von drei Jahren mehr als zu verdreifachen. Damit steht das Unternehmen noch am Anfang einer ambitionierten Expansion. Die Aktie wird mit etwa dem 3,4-Fachen des Umsatzes bewertet. Für ein wachstumsstarkes Restaurantunternehmen mit einer potenziell langen Expansionsphase erscheint diese Bewertung zwar nicht günstig, aber angesichts der Wachstumsperspektiven auch nicht zwangsläufig überzogen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Cava Group-Aktie Auch Cava Group verfolgt eine aggressive Expansionsstrategie, allerdings mit einem anderen gastronomischen Konzept. Die Restaurantkette konzentriert sich auf mediterran inspirierte Küche und verbindet schnelle Bedienung mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Das Geschäftsmodell erinnert damit in gewisser Weise an Chipotle, setzt jedoch auf Gerichte wie Pitas, Bowls und mediterrane Zutaten. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz von Cava um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert war das Wachstum bei den bestehenden Restaurants: Die vergleichbaren Umsätze legten um neun Prozent zu. Damit beschleunigte sich das Wachstum deutlich gegenüber dem Vorjahr, als Cava noch lediglich Zuwächse im niedrigen einstelligen Prozentbereich verzeichnet hatte. Als wichtige Wachstumstreiber gelten der Fokus auf ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundenservice und kontinuierliche Innovation bei den Speisen. Gerade für eine noch relativ junge Restaurantmarke kann die Kombination aus einem klar differenzierten Konzept und hoher Kundenzufriedenheit entscheidend sein, um eine nationale Marke aufzubauen. Das langfristige Expansionspotenzial ist erheblich. Cava betreibt weniger als 500 Restaurants und verfügt damit über ein deutlich kleineres Filialnetz als etablierte Konkurrenten wie Chipotle mit mehr als 4.200 Standorten. Allein im vergangenen Quartal eröffnete Cava netto 17 neue Restaurants. Damit wuchs die Zahl der Standorte innerhalb eines Jahres um 19 Prozent. Besonders interessant ist die Profitabilität der einzelnen Restaurants. Die Restaurant-Level-Marge lag im vergangenen Quartal bei 25,7 Prozent. Auch auf Unternehmensebene verbessert sich die Profitabilität: Auf Basis der vergangenen zwölf Monate liegt die Gewinnmarge inzwischen bei rund 4,8 Prozent. Je größer das Filialnetz wird, desto stärker könnte sich die operative Skalierung auf die Erträge auswirken. Für weiteres Wachstum spricht zudem, dass neue Restaurants die Erwartungen des Managements übertreffen. Das deutet darauf hin, dass Cava seine Marke zunehmend etablieren kann und von Mundpropaganda sowie einer wachsenden Bekanntheit profitiert. Sollte es dem Unternehmen gelingen, dieses Konzept erfolgreich auf weitere Regionen der USA zu übertragen, könnte daraus über viele Jahre ein erhebliches Wachstumspotenzial entstehen. Allerdings ist die Bewertung der Aktie bereits ambitioniert. Cava wird mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 6,2 bewertet. Damit sind hohe Erwartungen an die zukünftige Entwicklung bereits im Aktienkurs enthalten. Für Anleger bedeutet dies ein erhöhtes Bewertungsrisiko, falls das Umsatz- oder Filialwachstum hinter den Erwartungen zurückbleibt. Wer dennoch von der langfristigen Strategie überzeugt ist, könnte eine kleinere Position aufbauen und die Beteiligung über einen langen Zeitraum halten. Dutch Bros und Cava Group verbindet ein entscheidender Faktor: Beide Unternehmen verfügen über Geschäftsmodelle, die sich noch in einer frühen Phase ihrer landesweiten Expansion befinden. Dutch Bros punktet mit einer starken Marke, hoher Kundenbindung, zunehmender Profitabilität und einem ambitionierten Ausbau des Filialnetzes. Cava wiederum profitiert von einem klar differenzierten gastronomischen Konzept, hohen Restaurantmargen und einer bislang noch geringen Standortdichte. Beide Aktien sind allerdings keine klassischen Value-Investments. Die Bewertungen spiegeln bereits einen Teil der erwarteten Wachstumsstory wider, sodass Rückschläge bei Umsatz, Margen oder Expansion zu deutlichen Kursbewegungen führen können. Für langfristig orientierte Anleger könnten Dutch Bros und Cava dennoch interessante Kandidaten sein – insbesondere dann, wenn es den Unternehmen gelingt, ihre Konzepte über viele Jahre hinweg erfolgreich in den gesamten USA zu skalieren. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien --- ### [SUSS MicroTec-Aktie: Nvidia im Nacken – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/suss-microtec-aktie-nvidia-im-nacken-zu-recht/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die SUSS MicroTec-Aktie ist ein Spiegelbild des KI-Booms. In der ersten Jahreshälfte stieg sie von 41 auf etwa 112 €. Danach kippte die Stimmung bei den KI-Werten und die Aktie korrigierte deutlich. Am Dienstag gewinnt sie aktuell +2,6% und notiert bei 71,10 €. Hier stellt sich die Frage: Ist der Kursverlauf tatsächlich so stark von Nvidia und dem KI-Boom abhängig? ## Nvidia veröffentlicht neue Geschäftszahlen SUSS MicroTec ist wie viele andere Halbleiterwerte eng mit der Entwicklung des KI-Marktes verbunden. Wenn die großen KI-Chiphersteller ihre Investitionen ausweiten, steigt auch der Bedarf an Anlagen für die Halbleiterproduktion. Davon können Unternehmen wie SUSS MicroTec profitieren. Umgekehrt gilt jedoch auch: Sollten die Investitionen in KI-Infrastruktur zurückgehen oder die Erwartungen der Anleger enttäuscht werden, dürfte dies auch bei den Zulieferern für die Chipindustrie Spuren hinterlassen. Am Mittwochabend nach US-Börsenschluss veröffentlicht Nvidia seine neuen Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Damit richtet sich der Blick erneut auf den wichtigsten Taktgeber des KI-Sektors. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Suss+MicroTec&stockidentifier=symbol%3ASMHN) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Hohes Wachstum bei Nvidia Im ersten Quartal konnte Nvidia Umsatz und Gewinn erneut deutlich steigern. Der Umsatz auf Non-GAAP-Basis lag bei 81,6 Milliarden US$. Das entspricht einem Anstieg von 85% gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einem Wachstum von 20% gegenüber dem vorherigen Quartal. Die Bruttomarge lag bei 75%. Im Vorquartal waren es 75,1%, im Vorjahreszeitraum dagegen lediglich 60,8%. Auch beim Gewinn je Aktie setzte sich die dynamische Entwicklung fort. Mit 1,87 US$ lag dieser deutlich über den 1,59 US$ des Vorquartals und den 0,78 US$ des Vorjahreszeitraums. ## Erwartungen für das zweite Quartal Für das zweite Quartal erwartet Nvidia einen Umsatz von rund 91 Milliarden US$. Bei der Bruttomarge wird ein Wert von 75% plus oder minus 50 Basispunkten erwartet. Einen konkreten EPS-Ausblick gab das Unternehmen nicht vor. Die Analysten erwarten allerdings noch etwas mehr. Der Marktkonsens liegt bei einem Quartalsumsatz von rund 92 Milliarden US$ und einem Gewinn je Aktie von etwa 2,09 US$. Damit liegt die Messlatte hoch. ## Langfristige Wachstumsziele von Suss MicroTec Das Unternehmen selbst geht davon aus, langfristig deutlich zu wachsen. Bis 2030 wird ein jährliches Umsatzwachstum von 9 bis 13% angestrebt. Daraus soll ein Jahresumsatz von etwa 750 bis 900 Millionen € entstehen. Gleichzeitig soll die Profitabilität deutlich steigen. Die EBIT-Marge soll von 13,1% im Jahr 2025 auf 20 bis 22% zulegen. Sollten diese Ziele erreicht werden, würde sich das Geschäftsmodell deutlich profitabler entwickeln als bisher. ## Bewertung Die enge Verbindung zum KI-Sektor ist für Anleger Fluch und Segen zugleich. Übertrifft Nvidia die Erwartungen deutlich, könnte dies die gesamte Stimmung im Halbleitersektor verbessern. Davon dürfte auch SUSS MicroTec profitieren. Sollten die Erwartungen dagegen enttäuscht werden, könnte sich die Bewegung in die andere Richtung verstärken. Allerdings wäre es zu kurz gegriffen, SUSS MicroTec ausschließlich als Nvidia-Zulieferer zu betrachten. Die langfristige Nachfrage nach leistungsfähigeren Halbleitern, Advanced Packaging und immer komplexeren Produktionsverfahren ist ein eigenständiger Wachstumstreiber. Entscheidend ist daher nicht nur, wie Nvidia in einem einzelnen Quartal abschneidet. Viel wichtiger ist, ob die hohen Investitionen in neue Chipfabriken und KI-Infrastruktur langfristig anhalten. Nach dem Kursanstieg von Suss auf über 110 € ist die Aktie allerdings weiterhin mit hohen Erwartungen bewertet. Entsprechend dürfte der Kurs auch künftig überdurchschnittlich schwanken. Ich bin für die SUSS-MicroTec-Aktie grundsätzlich positiv gestimmt. Das Unternehmen profitiert von mehreren langfristigen Trends: dem Ausbau der KI-Infrastruktur, steigenden Anforderungen an moderne Halbleiter und der zunehmenden Bedeutung fortschrittlicher Packaging-Technologien. Die Abhängigkeit vom Investitionszyklus der großen Halbleiterhersteller bleibt allerdings ein wesentliches Risiko. Enttäuschende Zahlen von Nvidia oder anderen großen Chipkonzernen könnten daher auch SUSS MicroTec kurzfristig erheblich belasten. Nach der starken Korrektur erscheint das Chance-Risiko-Verhältnis aus meiner Sicht wieder interessanter. Mittelfristig halte ich Kurse von 100 € für realistisch. Anleger sollten allerdings einen langfristigen Anlagehorizont mitbringen und sich auf eine weiterhin hohe Volatilität einstellen. **Passend dazu:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet die Chancen und Risiken der KI-Giganten und hilft bei der Entscheidungsfindung für potenzielle Investments. ## ℹ️ Suss in Kürze - Die in Garching bei München ansässige Suss (vormals Süss MicroTec SE) entwickelt Anlagen für die Herstellung von Mikroelektronik und -systemtechnik. - Der Konzern liefert Systemlösungen für die Halbleitertechnik, die im Labor- und Produktionsbereich eingesetzt werden. Diese umfassen alle notwendigen Arbeitsschritte der Waferbearbeitung. - Die Produkte werden in Deutschland und Taiwan entwickelt und gefertigt. - Suss ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und an der Börse aktuell knapp 1,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Deutz-Aktie +7%: Auf dem Weg zum Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-7-auf-dem-weg-zum-allzeithoch/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursplus von +7% ist die Deutz-Aktie am Dienstagmorgen einsamer Spitzenreiter im MDAX und steigt auf ein neues 3-Monatshoch. Was gibt dem Kölner Motorenbauer neuen Rückenwind und ist die Aktie nun auf dem Weg zu ihrem Allzeithoch? ## Die nächste Übernahme Auslöser des heutigen Kursgewinns der Deutz-Aktie ist die Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau-Gesellschaft (FFG), mit der der Motorenkonzern sein Rüstungsgeschäft deutlich ausbaut. Auf der gestern stattgefundenen außerordentlichen Hauptversammlung haben die Aktionäre von Deutz grünes Licht für die 1,6 Milliarden € teure Übernahme gegeben. Bei der FFG handelt es sich um ein mittelständisches deutsches Rüstungs- und Technologieunternehmen, das als Systemhaus auf militärische Rad- und Kettenfahrzeuge spezialisiert ist. Die Flensburger gelten als wichtiger Partner der Bundeswehr sowie internationaler Streitkräfte. Kernaktivität der FFG ist die Wartung, Überholung und Reparatur gepanzerte Gefechts-, Unterstützungs- und Transportfahrzeuge. Das Unternehmen besitzt eine hohe Instandsetzungstiefe für Motor-, Getriebe-, Fahrwerks- sowie Elektronikbaugruppen. Darüber hinaus überarbeitet der Rüstungsspezialist ältere Fahrzeugflotten mit modernen Panzerungs-, Antriebs- und Elektroniktechnologien. Aber auch die Konstruktion und der Bau eigener Gefechts- und Unterstützungsfahrzeuge zählen zum Aufgabenspektrum der FFG. Zu diesem Bereich zählen beispielsweise der ACSV G5 / PMMC G5, ein multifunktionaler Ketten-Transportpanzer und der WiSENT 1 & 2, eine Panzerplattformen für Pionier-, Berge- und Minenräumaufgaben. FFG fertigt übrigens nicht nur Eigenentwicklungen, sondern baut auch Fahrzeuge in Partnerschaft mit anderen Herstellern. Für die Bundeswehr übernimmt FFG beispielsweise in Kooperation mit dem finnischen Konzern Patria die Produktion von Transportpanzern. Und nicht zuletzt ist das Flensburger Unternehmen im Bereich der zivilen Sondertechnik tätig. Dabei produziert die FFG Spezial- und Saugfahrzeuge für den Umwelt- und Kommunalbereich. Wir halten Dich bei Deutz und den Endmärkten des Industriekonzerns auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutz&stockidentifier=symbol%3ADEZ)! ## Im Aufwärtstrend Die Deutz-Aktie befindet sich seit Ende Juni wieder in einem leichte Aufwärtstrend, der heute in der höchsten Kursnotierung seit drei Monaten gipfelte. Charttechnisch ist der Weg nun frei bis zum Allzeithoch bei 12,50 €. ## Diese Neuausrichtung findet Gefallen Die Transformation von Deutz von einem Motorenhersteller zu einem breit aufgestellten Industrie- und Rüstungskonzern geht in Riesenschritten voran. Das Gute an der FFG-Übernahme ist nicht nur, dass sie diese Transformation noch einmal deutlich beschleunigt, sondern die Flensburger auch die Finanzkennzahlen des Deutz-Konzerns verbessern werden. Das hochprofitable Rüstungsgeschäft von FFG dürfte es Deutz ermöglichen, sein Ziel einer zweistelligen EBIT-Marge noch vor 2030 zu erreichen. Für mich ist die Deutz-Aktie nach wie vor eine Kaufempfehlung. Das Geschäft des deutschen Motorenbauers entwickelt sich sehr gut. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um über 10% und dürfte im Gesamtjahr sogar um knapp 20% zulegen. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 5,5 auf 7,1%. Und der Auftragsbestand legte sogar um rund 29% zu. Vor diesem Hintergrund ist mir einem Bewertung mit einem Forward-KGV von 13 (2026) und 9,5 (2027) keinesfalls zu hoch. In diesem Zusammenhang: Weitere Aktien, denen wir 2026 ein Upside zutrauen, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau mal rein! Deutz ist schon längst kein langweiliger Motorenhersteller für Industrie und Landwirtschaft mehr. Das Management hat die Zeichen der Zeit erkannt und formt den Konzern unter Hochdruck zu einem diversifizierten Industrie- und Rüstungskonzern. Der Börse gefällt diese strategische Neuausrichtung. Mir auch, denn Deutz ist als Hersteller von Antriebssystemen mit einem breiten globalen Vertriebs- und Service-Netzwerk prädestiniert dafür, auch im Rüstungsgeschäft eine erfolgreiche Rolle zu spielen. ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und an der Börse ca. 1,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Deutz --- ### [Backblaze-Aktie: Der unterschätzte KI-Profiteur des Speicherbooms](https://www.sharedeals.de/backblaze-aktie-der-unterschaetzte-ki-profiteur-des-speicherbooms/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie des hierzulande kaum bekannten Speicheranbieters Backblaze steht inmitten eines Umfelds, in dem der stark steigende Datenbedarf der künstlichen Intelligenz neue Wachstumschancen eröffnet. Die deutlich anziehende Nachfrage nach kostengünstigem Langzeitspeicher könnte dem Unternehmen zusätzlichen Rückenwind verleihen. ## Festplatten werden für KI-Speicher wichtiger Backblaze profitiert vom zunehmenden Interesse an Festplatten als kostengünstiger Lösung für die langfristige Speicherung großer Datenmengen. Zwar bietet NAND-Speicher höhere Geschwindigkeiten, doch der deutliche Preisvorteil von HDDs führt dazu, dass KI-Unternehmen für weniger zeitkritische Anwendungen zunehmend auf Festplatten setzen. Backblaze betreibt sechs Rechenzentren mit Hunderttausenden Festplatten und verwaltet rund fünf Millionen Terabyte an Kundendaten. Besonders interessant ist die Entwicklung bei Neocloud-Anbietern, die zunächst vor allem GPU-Rechenleistung bereitstellten und anschließend einen wachsenden Speicherbedarf ihrer Kunden feststellten. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## B2 Cloud verdrängt das schwächere Backup-Geschäft Backblaze verfügt über zwei Geschäftsbereiche. Das etablierte Computer-Backup erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 16,1 Millionen US-Dollar und lag damit zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Das deutlich dynamischere B2 Cloud Storage erreichte dagegen 26,6 Millionen US-Dollar und wuchs um 34 Prozent. Der Bereich macht inzwischen 62,2 Prozent des Gesamtumsatzes aus und ist damit zum entscheidenden Wachstumstreiber geworden. Diese Verschiebung des Umsatzmixes reduziert zunehmend die Belastung durch das rückläufige Backup-Geschäft. Im zweiten Quartal stieg der Gesamtumsatz bereits um 18 Prozent, obwohl der Umsatz im Backup-Segment zurückging. ## Umsatzwachstum könnte sich beschleunigen Backblaze hat seine Umsatzprognose für 2026 um 10,5 Millionen US-Dollar auf 172 bis 174 Millionen US-Dollar angehoben. Ausschlaggebend waren unter anderem das besser als erwartete zweite Quartal, die Preiserhöhung bei B2 Cloud von sechs auf 6,95 US-Dollar je Terabyte und Monat sowie der Großauftrag von CoreWeave. Der Vertrag mit CoreWeave hat über fünf Jahre ein Volumen von 335 Millionen US-Dollar. Nach Berücksichtigung der damit verbundenen Optionsscheine dürfte Backblaze davon rund 313 Millionen US-Dollar als Umsatz ausweisen. Etwa 70 Prozent entfallen auf B2 Cloud und 30 Prozent auf Storage Management Services. Das B2-Geschäft soll innerhalb der kommenden zwölf Monate hochgefahren werden und bis Mitte 2027 das vereinbarte Mindestvolumen erreichen. Für 2027 erwartet das Management ein Wachstum von mehr als 40 Prozent bei B2 Cloud. Gleichzeitig dürfte das Computer-Backup-Geschäft weiterhin leicht schrumpfen. Auf Basis der aktuellen Annahmen könnte der Gesamtumsatz 2026 bei rund 173 Millionen US-Dollar und 2027 bei etwa 215 Millionen US-Dollar liegen. Das würde einem Wachstum von rund 19 beziehungsweise 24 Prozent entsprechen. ## Ausbau erfordert hohe Investitionen Das Wachstum ist allerdings kapitalintensiv. Backblaze will 2026 zwischen 55 und 65 Prozent des Umsatzes in Sachanlagen investieren, um zusätzliche Kapazitäten aufzubauen. Dabei setzt das Unternehmen verstärkt auf Finanzierungsleasing, wodurch der Einfluss auf den freien Cashflow begrenzt werden soll. Die finanzielle Ausgangslage erscheint dennoch solide. Backblaze verfügte zuletzt über 50 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln und Wertpapieren sowie über mehr als 150 Millionen US-Dollar an ungenutzten Leasinglinien. Zusätzlich platzierte das Unternehmen Wandelanleihen im Volumen von 175 Millionen US-Dollar. Die Transaktion stärkt die Finanzierungsmöglichkeiten, birgt jedoch ein potenzielles Verwässerungsrisiko für Aktionäre. Der implizite Wandlungspreis von rund 21,94 US-Dollar liegt allerdings deutlich über dem letzten Aktienkurs von 15,55 US-Dollar. ## KI sorgt für langfristigen Speicherbedarf Die Aussichten für Backblaze werden wesentlich vom steigenden Datenvolumen rund um künstliche Intelligenz getragen. Größere KI-Modelle benötigen enorme Datenmengen für Training und Betrieb. Hinzu kommen Protokolle, Zwischenspeicher und Ergebnisse, die für Prüfungen und regulatorische Anforderungen langfristig gespeichert werden müssen. Damit könnte sich der B2-Cloud-Bereich in den kommenden Jahren deutlich schneller entwickeln als das traditionelle Backup-Geschäft. Der CoreWeave-Vertrag, höhere Preise und die strukturell steigende Nachfrage nach Massenspeicher bilden dafür wichtige Wachstumstreiber. Backblaze profitiert von einem strukturellen Trend hin zu günstigem Massenspeicher für KI-Anwendungen. Trotz hoher Investitionen und eines rückläufigen Backup-Geschäfts sprechen das starke B2-Wachstum und der CoreWeave-Auftrag für eine zunehmend dynamische Umsatzentwicklung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Trump kauft – Cathie Wood legt 27 Millionen US$ nach!](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-trump-kauft-cathie-wood-legt-27-millionen-us-nach/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Donald Trump ist seit Juni an SpaceX beteiligt. Nur elf Tage nach dem Rekord-Börsengang landeten Aktien im Wert von bis zu 50.000 US$ in seinem Portfolio. Der Kurs schloss am Montag bei 135 US$ und damit exakt auf Höhe des Ausgabepreises. Für Anleger ist Trumps Einstieg jedoch längst nicht die einzige neue Nachricht. ## Trumps Kauf ist kleiner als die Schlagzeile Aus der veröffentlichten Finanzmeldung geht hervor, dass am 23. Juni SpaceX-Aktien im Wert zwischen 15.001 und 50.000 US$ gekauft wurden. Das exakte Volumen lässt sich aufgrund der vorgeschriebenen Meldespannen nicht bestimmen. Der Kauf erfolgte kurz nach dem Börsengang, bei dem SpaceX mit rund 1,77 Billionen US$ bewertet wurde. Als gezielte persönliche Kaufentscheidung Trumps sollte die Transaktion allerdings nicht interpretiert werden. Nach Angaben des Weißen Hauses verwalten unabhängige Finanzinstitute das Portfolio und orientieren sich dabei an anerkannten Indizes. Trump und seine Familie könnten keinen Einfluss auf einzelne Transaktionen nehmen. Dazu passt, dass die SpaceX-Position nur eine von mehr als 1.000 Transaktionen im Juni war. Gleichzeitig wurden unter anderem Berkshire Hathaway, Visa und Mastercard gekauft, während sich das Portfolio von Nvidia-, Apple-, Amazon-, Broadcom- und sogar Tesla-Aktien trennte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Washington liefert den wichtigeren Rückenwind Brisanter ist die Verbindung zwischen Trumps Politik und SpaceX. Der US-Präsident unterzeichnete wenige Tage vor der Veröffentlichung der Finanzmeldung eine neue nationale Raumfahrtstrategie. Bis 2030 sollen die USA mehr als 1.000 Raketenstarts und Wiedereintritte pro Jahr ermöglichen. Bundesbehörden sollen zusätzliche Startplätze erschließen, Genehmigungsverfahren beschleunigen und gemeinsam mit privaten Unternehmen neue Infrastruktur aufbauen. SpaceX dürfte davon überproportional profitieren. Der Konzern verfügt bereits heute über die mit Abstand höchste Startfrequenz in den USA und ist ein wichtiger Auftragnehmer des Militärs und der NASA. Wie groß der operative Vorsprung ist, zeigte sich am vergangenen Wochenende: SpaceX absolvierte bereits den 100. Falcon-Raketenstart des laufenden Jahres. Bei 76 der ersten 99 Falcon-9-Missionen wurden eigene Starlink-Satelliten transportiert. Das Unternehmen nutzt seine Raketen damit nicht nur für externe Kunden, sondern baut gleichzeitig sein eigenes Kommunikationsnetz aus. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Cathie Wood greift deutlich kräftiger zu Während Trumps Position finanziell kaum ins Gewicht fällt, investierte ARK Invest am Freitag rund 27,47 Millionen US$. Die Fonds von Cathie Wood kauften insgesamt 205.031 SpaceX-Aktien. Seit dem Börsengang hat ARK seine Position damit auf annähernd 5 Millionen Aktien im Wert von rund 675 Millionen US$ ausgebaut. Fundamental lässt sich der Optimismus nachvollziehen. Im zweiten Quartal sprang der Umsatz um +92% auf 7,81 Milliarden US$. Starlink verdoppelte seine Kundenzahl auf 12 Millionen und steigerte die Connectivity-Erlöse um +66% auf 4,29 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA wuchs um +191% auf 3,54 Milliarden US$. Dem stehen ein Nettoverlust von 541 Millionen US$ und Quartalsinvestitionen von 18,37 Milliarden US$ gegenüber. Vor allem der Aufbau der KI-Infrastruktur verschlingt enorme Summen. Das erklärt auch die gewaltige Analystenspanne: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 213,50 US$, während die Schätzungen von 75 bis 450 US$ reichen. Trumps überschaubarer Aktienkauf ist kein belastbares Kaufsignal. Wesentlich wichtiger sind die neue US-Raumfahrtpolitik, SpaceXs enorme Startfrequenz und das starke Starlink-Wachstum. Bei 135 US$ ist die Aktie grundsätzlich weiterhin teuer. Die extremen Investitionen machen den Erfolg der KI-Strategie zur entscheidenden Unbekannten. Für den Moment gilt daher meiner Meinung nach: Watchlist! ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,85 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Krypto-Rallye entfacht FOMO: Ist der Bärenmarkt vorbei? Diese Krypto-Aktien könnten profitieren](https://www.sharedeals.de/krypto-rallye-entfacht-fomo-ist-der-baerenmarkt-vorbei-diese-krypto-aktien-koennten-profitieren/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Bitcoin ist zurück. Nach einer langen und zähen Schwächephase hat der Kryptomarkt innerhalb weniger Tage plötzlich wieder deutlich an Dynamik gewonnen. Bitcoin stieg zuletzt über die Marke von 80.000 US-Dollar und liegt damit rund 28 % über dem Stand zu Beginn des Augusts. Auch Ethereum, XRP und Solana legten kräftig zu. Aus vorsichtigen Anlegern werden wieder Optimisten – und bei vielen dürfte bereits die alte FOMO einsetzen. ## Bitcoin weckt die alten Bullen Der aktuelle Anstieg kommt nicht aus dem Nichts. Eine Kombination aus Short-Squeeze, wieder anziehenden ETF-Zuflüssen, einem schwächeren US-Dollar und neuen Hoffnungen auf eine lockerere Liquidität hat dem Markt neuen Schub gegeben. Zusätzlich sorgt die politische Unterstützung für den Kryptosektor in den USA für Rückenwind. Besonders auffällig ist die Geschwindigkeit der Bewegung: Bitcoin konnte innerhalb einer Woche mehr als 25 % zulegen. Damit stellt sich für Anleger zwangsläufig die große Frage: Handelt es sich nur um eine heftige Gegenbewegung oder beginnt tatsächlich eine neue Aufwärtsphase? ## Kommt jetzt die nächste Krypto-Welle? Noch ist die Antwort nicht eindeutig. Bitcoin war zuvor deutlich von seinem Rekordhoch zurückgefallen. Ein nachhaltiger Trendwechsel muss deshalb erst bestätigt werden. Gleichzeitig zeigt sich bereits eine breitere Risikobereitschaft. Ethereum und andere große Kryptowährungen ziehen mit, während auch XRP und Solana deutlich zulegen konnten. Genau diese Entwicklung macht den aktuellen Moment für Anleger interessant. Denn wenn aus einer Bitcoin-Rallye tatsächlich wieder ein breiterer Krypto-Bullenmarkt wird, profitieren nicht nur die Coins selbst. Auch börsennotierte Unternehmen mit direktem Bezug zum Kryptomarkt könnten einen erheblichen Hebel auf die steigende Nachfrage entwickeln. ## Diese Unternehmen könnten zum Hebel werden Dazu zählen beispielsweise Handelsplattformen, Bitcoin-Miner und Unternehmen, die große Krypto-Bestände in ihrer Bilanz halten. Steigen die Kurse und kehrt das Kapital in den Markt zurück, können sich deren Geschäftsaussichten teilweise deutlich verbessern. Noch ist offen, ob die aktuelle Rallye den Beginn eines neuen Bullenmarktes markiert oder nur eine besonders kräftige Erholung darstellt. **Welche drei Krypto-Aktien bei einer Fortsetzung der Rallye besonders stark profitieren könnten, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. VALE S.A. Wachsende Kupferproduktion trifft auf steigende Metallpreise. i VALE VALE S.A. × Vale baut sein Kupfergeschäft deutlich aus und will die Produktion langfristig erhöhen. Steigende Kupferpreise könnten dabei sowohl bestehende Mengen als auch neue Projekte attraktiver machen. Southern Copper Corporation Kupferfokus trifft auf wachsende globale Nachfrage. i SCCO Southern Copper Corporation × Southern Copper gehört zu den weltweit bedeutenden Kupferproduzenten und plant weiteres Produktionswachstum. Höhere Kupferpreise könnten bei steigenden Fördermengen einen starken Ergebniseffekt erzeugen. BHP Group Limited Kupfer wird für BHP zum strategischen Wachstumstreiber. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) i BHP BHP Group Limited × BHP erwartet langfristig stark steigende Kupfernachfrage durch Digitalisierung und Energiewende. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in den Ausbau seiner Kupferproduktion. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.4.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Rocket Lab-Aktie: Besser als SpaceX?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-besser-als-spacex/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Rocket Lab bleibt trotz ihrer hohen Bewertung interessant, weil das Unternehmen sein Geschäft zunehmend über Raketenstarts hinaus ausbaut. Neutron, der Auftragsbestand von 2,36 Milliarden US-Dollar, die Satellitenproduktion und die geplante Iridium-Übernahme könnten langfristig eine integrierte Raumfahrtplattform schaffen. ## Electron überzeugt, Neutron bleibt der große Wachstumstreiber Rocket Lab hat mit dem 93. erfolgreichen Electron-Start erneut seine operative Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Die Mission brachte einen Satelliten des japanischen Kunden iQPS ins All und war bereits der neunte Start für diesen Auftraggeber. Wiederholte Aufträge zeigen, dass Electron zunehmend als verlässliche Infrastruktur für Satellitenkonstellationen etabliert ist. Auch das politische Umfeld spielt Rocket Lab in die Karten. Die neue US-Raumfahrtpolitik setzt auf deutlich mehr Starts und eine stärkere Rolle kommerzieller Anbieter. Mit seinen HASTE- und GHOST-Fähigkeiten ist Rocket Lab gut auf diese Entwicklung vorbereitet. ## Der wichtigste Fortschritt steckt hinter den Quartalszahlen Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 62 Prozent auf 234 Millionen US-Dollar, während der Auftragsbestand mit 2,36 Milliarden US-Dollar einen Rekord erreichte. Noch wichtiger ist jedoch, dass Rocket Lab bereits weitere seiner mittelgroßen und teilweise wiederverwendbaren Neutron-Trägerraketen produziert, bevor der Erstflug stattgefunden hat. Der freie Cashflow fiel deshalb auf minus 110,1 Millionen US-Dollar. Ein Teil dieses Mittelabflusses ist jedoch auf Investitionen in zusätzliche Neutron-Fahrzeuge zurückzuführen. Rocket Lab versucht damit, nach dem Erstflug möglichst schnell eine regelmäßige Startkadenz aufzubauen. Auch die Preisgestaltung ist bemerkenswert. Neutron wird bereits vor dem Erstflug mit rund 50 bis 55 Millionen US-Dollar pro Start vermarktet. Das deutet darauf hin, dass Kunden die Rakete nicht lediglich als experimentelles Projekt betrachten, sondern bereits mit einer künftig wertvollen Startkapazität rechnen. ## Satelliten und Starts wachsen zu einem integrierten Geschäft zusammen Rocket Lab erweitert seine Wertschöpfung zunehmend über das reine Startgeschäft hinaus. Besonders wichtig ist der Flatellite-Auftrag im Wert von 397 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen soll dabei Satelliten produzieren und deren Start mit Neutron übernehmen. Dadurch entsteht ein potenzieller Kreislauf: Mehr Satellitenaufträge erhöhen die Nachfrage nach eigenen Raketen, während die Kombination aus Fertigung und Startdienst Rocket Lab bei weiteren Programmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Zusätzliche Aufträge für geostationäre Satelliten im Wert von mehr als 160 Millionen US-Dollar unterstreichen diese Entwicklung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Iridium könnte für wiederkehrende Erlöse sorgen Die geplante Übernahme von Iridium würde Rocket Lab Zugang zu einem globalen Kommunikationsnetz und L-Band-Spektrum verschaffen. Mit mehr als 2,5 Millionen Abonnenten würde das Unternehmen damit ein Geschäft übernehmen, das stärker auf wiederkehrende Erlöse ausgerichtet ist. Zudem könnte die bestehende Infrastruktur von Iridium zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten für Rocket Lab schaffen und die Verbindung zwischen Raumfahrzeugen, Starts und Kommunikation weiter stärken. ## Neutron entscheidet über das langfristige Potenzial Das größte Risiko bleibt die technische und industrielle Umsetzung von Neutron. Rocket Lab investiert bereits erheblich in weitere Fahrzeuge, obwohl der Erstflug noch aussteht. Ein grundlegendes Designproblem könnte deshalb viel Kapital binden. Gelingt der Übergang zur Serienproduktion dagegen wie geplant, könnte Neutron zum zentralen Baustein der gesamten Unternehmensstrategie werden. Dann ließen sich Raketenstarts, Satelliten, Komponenten und Kommunikationsdienste zu einer integrierten Raumfahrtplattform verbinden. ## Bewertung bleibt hoch Rocket Lab wird trotz fehlender Profitabilität mit einer sehr hohen Bewertung von aktuell rund 44 Milliarden US-Dollar gehandelt. Auf Basis des erwarteten Unternehmenswert-Umsatz-Verhältnisses liegt die Bewertung bei mehr als dem 40-Fachen und sogar geringfügig über der von SpaceX. Allerdings befindet sich Rocket Lab in einer früheren Entwicklungsphase. Für 2030 wird ein Umsatz von rund 2,66 Milliarden US-Dollar erwartet. Sollte Neutron erfolgreich in die Serienproduktion übergehen und Rocket Lab die Satelliten- und Kommunikationsgeschäfte weiter ausbauen, könnte die heutige Bewertung langfristig besser begründet sein. Rocket Lab entwickelt sich zunehmend vom Raketenanbieter zu einem breit aufgestellten Raumfahrtunternehmen. Die Bewertung ist anspruchsvoll, doch ein erfolgreicher Neutron-Hochlauf könnte das langfristige Wachstumspotenzial der Aktie deutlich erhöhen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rocket Lab USA in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA ist Mitglied im Nasdaq 100 und ist ca. 44 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Was Anleger von den Zahlen erwarten können](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-was-anleger-von-den-zahlen-erwarten-koennen/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Am Mittwochabend wird es bei Nvidia wieder richtig interessant. Der Konzern legt seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vor und die Erwartungen sind hoch. Nach dem starken Wachstum der vergangenen Quartale reicht es längst nicht mehr, einfach nur gute Zahlen zu melden. Anleger wollen sehen, ob der KI-Boom weiter mit diesem Tempo läuft. ## Die Messlatte liegt extrem hoch Analysten rechnen aktuell mit einem Quartalsumsatz von rund 92 Milliarden US$ und einem Gewinn von etwa 2,08 bis 2,09 US$ je Aktie. Damit würde Nvidia den Umsatz gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln. Im vergangenen Quartal waren es noch 81,6 Milliarden US$ Umsatz und 1,87 US$ Gewinn je Aktie. Bei Nvidia liegt die Schwierigkeit inzwischen allerdings darin. Solche Wachstumsraten sind längst eingepreist und der Markt erwartet regelmäßig noch etwas mehr. Ein knappes Übertreffen der Schätzungen allein könnte deshalb diesmal nicht reichen, um die Aktie deutlich nach oben zu schicken. Auch am Optionsmarkt wird bereits mit Bewegung gerechnet. Dort wird rund um die Zahlen aktuell ein Ausschlag von etwa 5,4% eingepreist. Das ist zwar weniger als bei früheren Nvidia-Zahlen, entspricht bei der riesigen Bewertung des Konzerns aber trotzdem einer möglichen Veränderung des Börsenwerts von rund 280 Milliarden US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Blackwell muss weiter liefern Beim Geschäft mit Rechenzentren läuft für Nvidia weiterhin unglaublich viel zusammen. Blackwell und Blackwell Ultra verkaufen sich stark und haben einen großen Anteil daran, dass Nvidia zuletzt solche Wachstumsraten hinlegen konnte. Am Mittwoch wird deshalb interessant, ob sich daran etwas geändert hat oder die großen Kunden weiter kräftig bestellen. Microsoft, Alphabet, Amazon und andere große Tech-Konzerne stecken weiterhin Milliarden in neue Rechenzentren. Für Nvidia ist das natürlich eine ziemlich komfortable Ausgangslage, denn ein großer Teil dieses Geldes landet am Ende bei Chips, Servern und der dazugehörigen Technik. Die Zahlen können nun zeigen, ob dieser Ausbau weiter mit ähnlichem Tempo läuft oder die ersten Kunden langsam etwas vorsichtiger werden. ## Vera Rubin wird langsam zum nächsten großen Thema Neben Blackwell wird auch die nächste Chipgeneration Vera Rubin immer wichtiger. Nvidia bereitet den Übergang bereits vor und Anleger werden darauf hören, ob der Zeitplan weiter steht und wie hoch die ersten Bestellungen ausfallen. Das Thema bekommt zusätzlichen Rückenwind durch Berichte, wonach Nvidia die Preise für kommende KI-Server teilweise um mehr als 15% erhöhen will. Grund sind unter anderem höhere Kosten für Speicherchips. Betroffen wären Systeme mit Vera Rubin und Grace Blackwell, die ab 2027 ausgeliefert werden sollen. Für Nvidia kann das zweischneidig sein. Höhere Preise helfen beim Umsatz, gleichzeitig dürfen die Kosten nicht so stark steigen, dass die Margen darunter leiden. Analysten rechnen ohnehin damit, dass die Bruttomarge in den kommenden Quartalen etwas zurückgeht und sich eher im Bereich von 73 bis 74% bewegt. ## China könnte wieder mehr beitragen Ein weiterer Punkt ist das China-Geschäft. Nvidia hatte dort in den vergangenen Quartalen immer wieder mit Exportbeschränkungen zu kämpfen. Inzwischen gibt es wieder mehr Möglichkeiten, bestimmte Chips wie den H200 nach China zu verkaufen. Sollten diese Verkäufe schneller anlaufen als gedacht, könnte das zusätzliches Wachstum bringen. Gleichzeitig bleibt das Geschäft politisch schwer planbar. Neue Einschränkungen oder Änderungen bei den Exportregeln können die Lage jederzeit wieder verändern. Bei Nvidia sind starke Zahlen inzwischen fast schon eingepreist. Rund 92 Milliarden US$ Umsatz erwartet die Wall Street, weshalb ein kleines Übertreffen allein wahrscheinlich niemanden vom Hocker haut. Am Ende wird viel daran hängen, was Jensen Huang für die nächsten Monate in Aussicht stellt. Läuft Blackwell weiter stark, kommt Vera Rubin wie geplant und bestellen die großen Cloudanbieter weiterhin kräftig, spricht erstmal wenig dafür, dass Nvidia beim Wachstum deutlich vom Gas gehen muss. Werden die Aussagen dagegen vorsichtiger, könnte das bei den hohen Erwartungen schnell zum Problem für die Aktie werden. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,05 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse --- ### [BASF-Aktie: IPO der Agrarsparte fest im Visier](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-ipo-der-agrarsparte-fest-im-visier/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die BASF-Aktie konnte den starken Kursrückgang auf 47 € Ende Juni inzwischen weitestgehend ausgleichen. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 52,50 €. Gleichzeitig treibt BASF die Abspaltung und den geplanten Börsengang der Agrarsparte voran. Hier stellt sich die Frage: Was bedeutet das für die weitere Kursentwicklung? ## Börsengang der Agrarsparte fest im Visier Im Rahmen der laufenden Transformation hat BASF beschlossen, die Agrarsparte als eigenständige Gesellschaft aufzustellen und perspektivisch an die Börse zu bringen. Derzeit arbeitet der Konzern daran, die notwendigen Voraussetzungen für einen Börsengang zu schaffen. Die Vorbereitungen sollen bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Anschließend wird BASF die jeweiligen Marktbedingungen prüfen. Abhängig davon sollen Zeitpunkt und Umfang des eigentlichen Börsengangs festgelegt werden. Die neue Gesellschaft soll zudem in einen Aktienindex aufgenommen werden. Welcher Index dafür infrage kommt, hängt maßgeblich von der Größe und Bewertung des Börsengangs ab. Zunächst will BASF Mehrheitsaktionärin bleiben. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BASF&stockidentifier=symbol%3ABAS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Vorteile als eigenständige Gesellschaft Der für Agricultural Solutions verantwortliche Manager Livio Tedeschi sieht in der geplanten Verselbstständigung erhebliche Vorteile. Als eigenständiges Unternehmen könnte die Agrarsparte ihre Investitionen und Budgets unabhängiger planen. Bislang werden diese Entscheidungen stärker über die BASF-Zentrale gesteuert. Zudem könnte die eigenständige Börsennotierung zu einer höheren Wahrnehmung des Geschäfts führen. Als Teil des BASF-Konzerns steht die Agrarsparte naturgemäß weniger im Fokus der Kapitalmärkte. Durch die Abspaltung könnte der tatsächliche Wert des Geschäfts somit transparenter werden. ## Agrargeschäft ausgebaut BASF hat die Agrarsparte in den vergangenen Jahren durch verschiedene Übernahmen gezielt ausgebaut. Besonders bedeutend war der Erwerb von Teilen des Agrar- und Saatgutgeschäfts von Bayer für rund 5,9 Milliarden €. Bayer musste diese Geschäftsbereiche im Zuge der Übernahme von Monsanto veräußern. Livio Tedeschi bezeichnete die Übernahme als einen der besten Zukäufe des Konzerns. Dadurch konnte BASF ihre Position im Agrargeschäft deutlich stärken. Die Agrarsparte beschäftigt inzwischen mehr als 14.000 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 9,6 Milliarden €. Auch bei der Forschung spielt der Bereich eine wichtige Rolle. BASF investiert mehr als die Hälfte seiner gesamten Forschungsausgaben in Agricultural Solutions. Bis 2035 sollen innovative Produkte rund 7,5 Milliarden € zum Umsatz beitragen. Damit besitzt die Sparte durchaus die Voraussetzungen für eine eigenständige Wachstumsgeschichte. ## Transformation schreitet voran Das zweite Quartal zeigte, dass BASF mit dem Effizienzprogramm „CoreShift“ die Transformation weiter vorantreibt. Ziel ist es, die Kosten zu senken, die operative Effizienz zu verbessern und die Profitabilität nachhaltig zu steigern. Dabei will sich BASF zukünftig stärker auf die eigenen Kerngeschäfte konzentrieren und diese ausbauen. Das Agrargeschäft gehört nicht zu den Bereichen, auf die sich der Konzern künftig in erster Linie fokussieren möchte. Die geplante Verselbstständigung passt daher grundsätzlich zur strategischen Neuausrichtung. ## Bewertung Kurzfristig dürfte der geplante Börsengang nur einen begrenzten Einfluss auf die BASF-Aktie haben. Bis zum tatsächlichen IPO ist noch viel Zeit, und entscheidende Details wie Bewertung, Umfang des Börsengangs und Zeitpunkt stehen noch nicht fest. Mittel- und langfristig könnte die Abspaltung jedoch durchaus positiv sein. BASF würde zunächst Mehrheitsaktionärin bleiben und damit weiterhin vom wirtschaftlichen Erfolg der Agrargesellschaft profitieren. Gleichzeitig könnte der Börsenwert der neuen Gesellschaft sichtbar machen, welchen Wert das Agrargeschäft tatsächlich besitzt. Entscheidend wird daher die Bewertung beim späteren Börsengang sein. Für die kurzfristige Einschätzung der BASF-Aktie sind allerdings andere Faktoren wesentlich wichtiger. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung der Chemiekonjunktur, die Energie- und Produktionskosten sowie die Fortschritte beim Konzernumbau. Der geplante Börsengang der Agrarsparte ist aus meiner Sicht strategisch sinnvoll. Er schafft eine eigenständige Gesellschaft, erhöht die Transparenz und könnte langfristig einen zusätzlichen Wert für die BASF-Aktionäre sichtbar machen. Für den kurzfristigen Kursverlauf ist das Thema allerdings noch nicht entscheidend. Aus meiner Sicht bietet die BASF-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau daher nur begrenztes kurzfristiges Potenzial. Mittel- und langfristig sehe ich daher durchaus Chancen für steigende Kurse. Dafür muss BASF jedoch zunächst beweisen, dass der Konzernumbau tatsächlich zu einer nachhaltig höheren Profitabilität führt. Was aktuell für die Aktie spricht, ist die gute Dividendenrendite mit 4,2%. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit knapp 45,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Schulter-Kopf-Schulter als Warnsignal?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-schulter-kopf-schulter-als-warnsignal/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens Energy-Aktie steht nach einem erneuten zweistelligen Rücksetzer vor einer wichtigen charttechnischen Entscheidung. Auf dem Tageschart zeichnet sich zunehmend eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation ab, die bei einer Bestätigung ein bärisches Signal liefern würde. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob sich die aktuelle Schwäche zu einer größeren Trendwende ausweitet oder die Bullen den Kurs noch rechtzeitig stabilisieren können. ## Chartanalyse zu Siemens Energy Der Siemens Energy-Kurs steht erneut unter Druck und verlor bereits -12% vom lokalen Hoch am 12. August. Dabei bildet langsam aber sicher eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation auf dem Tageschart. Sollte die Nackenlinie nach unten durchbrochen werden, könnte sich der Abwärtsdruck deutlich beschleunigen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-25_07-29-18-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Sollte sich die Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit einem Bruch unter die Nackenlinie bestätigen, läge das technische Preisziel für dieses Muster bei ca. 92,00 - 93,00 €. Das wäre ausgehend vom aktuellen Niveau ein Rückgang um weitere -38%. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens Energy Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 43 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Auch der MACD hat jetzt etwas zeitversetzt ein Verkaufssignal auf Tagesbasis ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-25_07-30-02-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder pessimistischer. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben je ein bärisches Crossover ausgebildet. Auch auf Wochenbasis zeigen die Indikatoren weiterhin negative Signale, was eine nachhaltige Trendwende erschweren könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Tageschart bietet weiterhin ein bullisches Szenario. Der jüngste Rücksetzer weist bislang eher korrektive Merkmale auf und die Reaktion im relevanten Trendwendebereich spricht gegen einen abgeschlossenen Aufwärtsimpuls. Sollte sich diese Struktur bestätigen, könnte noch eine finale Welle 5 folgen und damit ein neues Allzeithoch möglich werden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-25_07-30-31-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der prognostizierte Trendwendebereich für das bullische Szenario liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,56 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 €. Die aktuelle Kursbewegung deutet eher auf ein neues lokales Tief hin. Solange der Trendwendebereich jedoch nicht nachhaltig unterschritten wird, bleibt der Trend vorerst weiterhin intakt. Das kurzfristige Bild der Siemens Energy-Aktie hat sich deutlich eingetrübt. RSI und MACD liefern auf Tages- und Wochenbasis Verkaufssignale, während die mögliche Schulter-Kopf-Schulter-Formation zusätzlich zur Vorsicht mahnt. Entscheidend ist nun die Nackenlinie. Ein Bruch könnte das Abwärtspotenzial deutlich erhöhen. Die Elliott-Wellen lassen allerdings weiterhin ein bullisches Szenario zu. Der Rücksetzer wirkt bislang korrektiv und solange der Trendwendebereich zwischen 126,46 und 139,56 € hält, bleibt eine abschließende Welle 5 mit neuem Allzeithoch möglich. Ein nachhaltiger Bruch dieser Zone würde dieses Szenario für mich deutlich schwächen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 126,56 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie, Industrie Aktien, Industrieaktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [Cameco-Aktie: Diese Kursziele lassen Anleger aufhorchen](https://www.sharedeals.de/cameco-aktie-diese-kursziele-lassen-anleger-aufhorchen/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Cameco-Aktie hat sich in der vergangenen Woche wieder kräftig nach oben gearbeitet. Am Freitag ging es sogar um mehr als +7% nach oben. Damit steht der Kurs wieder über 100 US$ und nähert sich langsam einer Zone, an der es zuletzt mehrfach schwieriger wurde. ## Cameco arbeitet sich wieder nach oben Vom Tief bei rund 83 US$ hat sich Cameco inzwischen deutlich gelöst. Die Unterstützung um 92 US$ wurde zurückerobert und zuletzt ging es auch wieder über den Bereich um 96 US$. Mit aktuell rund 102 US$ fehlen damit noch etwa +14% bis zur nächsten größeren Hürde. Rund um 116 US$ wartet eine Zone, an der die Aktie in den vergangenen Monaten mehrfach hängen geblieben ist. Dort liegt gleichzeitig der Point of Control aus dem Volumenprofil. Kommt Cameco über diesen Bereich, wäre anschließend wieder mehr Platz in Richtung 124 US$. Darüber liegt das bisherige Hoch bei rund 135 US$. Auf der Unterseite liegen bei 96 und 92 US$ die nächsten wichtigen Unterstützungen. Solange Cameco darüber bleibt, sieht die Erholung weiterhin ordentlich aus. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-25-um-07.54.07.png)Cameco-Aktie ## Uran bekommt wieder mehr Rückenwind Hinter der besseren Stimmung steckt auch die Entwicklung am Uranmarkt. Die langfristigen Uranpreise sind weiter hoch und Versorger sichern sich zunehmend Liefermengen für die kommenden Jahre. Cameco selbst hat für die nächsten fünf Jahre bereits Verträge über durchschnittlich mehr als 28 Millionen Pfund Uran pro Jahr abgeschlossen. Dazu kommt, dass Bank of America ihre Einschätzung für Uran zuletzt deutlich angehoben hat. Die Bank rechnet damit, dass der Uranpreis bis 2027 auf durchschnittlich 130 US$ je Pfund steigen könnte. Für einen Produzenten wie Cameco wäre das natürlich eine ziemlich angenehme Entwicklung. Auch operativ bleibt das Unternehmen auf Kurs. Cameco bestätigte zuletzt seine Produktionsprognose für 2026 und verweist weiter auf eine zunehmende Nachfrage nach Kernenergie. Hinzu kommt die Beteiligung an Westinghouse, die inzwischen noch einmal interessanter geworden ist. Westinghouse hat Ende Juli nämlich vertraulich Unterlagen für einen möglichen Börsengang in den USA eingereicht. Cameco hält das Unternehmen gemeinsam mit Brookfield Renewable Partners. Sollte der IPO tatsächlich kommen, könnte dadurch auch der Wert dieser Beteiligung sichtbarer werden. Bleibe über die jüngsten Entwicklung in der Atomenergie auf dem Laufenden und abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Cameco&stockidentifier=symbol%3ACCJ)! ## Analysten sehen teilweise deutlich höhere Kurse Bei den Analysten gehen die Meinungen über Cameco weiterhin ziemlich weit auseinander. Truist hat sein Kursziel erst in der vergangenen Woche leicht von 129 auf 130 US$ angehoben und bleibt bei „Buy“. Als Gründe nennt das Haus unter anderem höhere Uranpreise und zusätzliche AP1000-Reaktoren in der langfristigen Nachfrageplanung. Auch Bank of America bleibt positiv. Das Haus führt Cameco weiterhin mit „Buy“ und sieht die Aktie bei 140 US$. Noch optimistischer ist RBC Capital. Die Kanadier haben ihr Kursziel zuletzt auf 175 kanadische Dollar angehoben und bleiben bei „Outperform“. Dahinter stehen unter anderem die höheren Uranpreise und der politische Rückenwind für neue AP1000-Reaktoren. Auf der anderen Seite steht beispielsweise Barclays. Das Haus hat sein Kursziel Anfang August von 104 auf 97 US$ gesenkt und bleibt bei „Equal Weight“. Die langfristigen Chancen rund um Westinghouse und neue Reaktoren werden zwar positiv gesehen, liegen aus Sicht der Analysten aber noch relativ weit in der Zukunft. Damit ist die Spanne ziemlich groß. Einige Häuser sehen vom aktuellen Kurs noch ordentlich Luft, während andere Cameco bereits näher am fairen Wert sehen. Cameco hat sich in der vergangenen Woche wieder ordentlich zurückgemeldet. Der Uranmarkt spielt dem Unternehmen weiter in die Karten und auch der mögliche Westinghouse-Börsengang bringt zusätzliche Fantasie rein. Im Chart wartet mit den **116 US$** allerdings erstmal eine ziemlich hartnäckige Zone. Kommt die Aktie darüber, wären 124 US$ und später auch das bisherige Hoch wieder drin. ## ℹ️ Cameco in Kürze - Cameco (WKN: 882017) ist ein kanadischer Uranproduzent mit Sitz in Saskatoon und zählt zu den größten Anbietern weltweit. - Schätzungen zufolge betreibt der kanadische Konzern knapp über 18% der weltweiten Abbaukapazitäten. - Das Unternehmen fördert Uran in Kanada, den USA und Kasachstan und ist zusätzlich über die Beteiligung an Westinghouse im Nuklear-Technologiesektor aktiv. - Cameco ist an den Börsen in New York und Toronto gelistet und wird aktuell mit rund 44,50 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Atomenergie, Cameco, Cameco-Aktie, Uran, Uran-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie Analyse: Jetzt wird es wieder kritisch](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-analyse-jetzt-wird-es-wieder-kritisch/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Rheinmetall-Aktie kommt nach ihrer Erholung wieder deutlich zurück. Zweimal ging es bis an die Marke von 1.225 Euro, zweimal war dort Schluss. Inzwischen steht der Kurs wieder bei rund 1.130 € und damit stellt sich langsam die Frage, wie viel von der Erholung noch übrig bleibt. ## Erholung scheitert am wichtigen Widerstand Vom Tief bei rund 900 € hatte sich Rheinmetall zunächst ziemlich ordentlich zurückgekämpft. Bis knapp an die 1.225 € ging es nach oben, wo gleichzeitig der Point of Control aus dem Volumenprofil liegt. Für einen Ausbruch hat es dort allerdings nicht gereicht. Nach dem ersten Versuch ging es wieder ein gutes Stück nach unten, bevor sich die Aktie noch einmal fast bis an die 1.225 € herangearbeitet hat. Doch auch beim zweiten Anlauf war dort Schluss und Rheinmetall drehte erneut ab. Zuletzt ging es mehrere Handelstage hintereinander nach unten. Am Montag setzte sich die schwächere Entwicklung fort und die Aktie notierte zeitweise bei rund 1.149 €. Damit ist ein guter Teil der vorherigen Erholung wieder weg. Solange Rheinmetall unter den 1.225 € bleibt, sieht es erstmal nicht danach aus, als wäre die Schwäche der vergangenen Monate schon ausgestanden. Für ein besseres Bild müsste die Aktie bei einem neuen Anlauf über diesen Bereich kommen und sich anschließend auch darüber halten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-25-um-07.36.43.png)Rheinmetall-Aktie ## Kommen die 900 € noch einmal ins Spiel? Nach den zwei gescheiterten Anläufen nach oben wird nun wieder die Unterseite wichtiger. Das lokale Tief liegt bei rund 900 €, wobei bereits knapp darüber eine größere Unterstützungszone beginnt. Das 52-Wochen-Tief wurde ebenfalls bei rund 900 € markiert. Bis dahin liegt noch ein gutes Stück Weg vor der Aktie und ein direkter Rückfall auf 900 € ist damit keineswegs ausgemacht. Bleibt die aktuelle Bewegung aber bestehen und kommt keine größere Erholung rein, könnte der Bereich nach und nach wieder näher kommen. Beim letzten Besuch dieser Zone waren genügend Käufer da, um Rheinmetall wieder deutlich nach oben zu schicken. Sollte die Aktie tatsächlich noch einmal dorthin zurücklaufen, wäre deshalb spannend zu sehen, ob sich dieses Spiel wiederholt oder ob auch diese Unterstützung irgendwann nachgibt. Nach oben bleibt die Rechnung weiterhin recht einfach. 1.225 € müssen erstmal aus dem Weg. Zwei Versuche haben bisher nicht gereicht. Ein Ausbruch darüber würde die Ausgangslage deutlich verbessern und zeigen, dass die Käufer wieder mehr Kontrolle übernehmen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Neue Aufträge helfen dem Kurs bisher wenig Vom Unternehmen selbst kommen derweil weiterhin neue Aufträge. Erst am 17. August meldete Rheinmetall eine weitere Bestellung der Bundeswehr über 149 mobile Rettungsstationen. Der Auftragswert liegt bei mehr als 500 Millionen € und ist der bislang größte Einzelauftrag für Rheinmetall Project Solutions. Die Produktion soll Anfang 2027 beginnen. Zusammen mit einer früheren Bestellung steigt das Volumen auf insgesamt 165 Systeme im Wert von mehr als 600 Millionen €. Am langfristigen Wachstum des Geschäfts ändert sich damit erstmal wenig. An der Börse reicht das momentan allerdings nicht, um die Aktie wieder dauerhaft nach oben zu bringen. Nach der jahrelangen Rally sind viele Erwartungen bereits im Kurs angekommen und die schwächere Entwicklung der vergangenen Monate lässt sich auch mit neuen Aufträgen nicht einfach abschütteln. Bei Rheinmetall sind die 1.225 € inzwischen zu einer ziemlich hartnäckigen Hürde geworden. Zwei Anläufe haben nicht gereicht und nun geht es wieder in die andere Richtung. Kommt keine neue Erholung rein, könnte die Unterstützungszone rund um 900 € mit der Zeit wieder zum Thema werden. Dreht Rheinmetall dagegen erneut nach oben, wartet bei 1.225 € direkt die Marke, an der die Aktie diesmal zeigen muss, ob mehr drin ist. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 53,91 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Kurs --- ### [Droneshield-Aktie: Sind das jetzt Kaufkurse?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-sind-das-jetzt-kaufkurse/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie konnte nach dem starken Anstieg von rund +42% zunächst deutlich zurücksetzen. Dabei gab der Kurs etwa -24% ab und schloss zugleich eine zuvor offene Kurslücke. Damit hat die Aktie einen wichtigen technischen Schritt vollzogen. Nun wird entscheidend sein, ob sich im Anschluss an den Gap-Close erneut Käufer finden und die Erholung wieder aufgenommen werden kann. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Die DroneShield-Aktie verlor rund -75% vom Allzeithoch. Doch im strukturellen Supportbereich prallte der DroneShield-Kurs ab und stieg deutlich nach oben. Die Erholung war zwischenzeitlich über +42% stark. Doch der Kurs geriet zuletzt erneut unter Druck und schloss dabei eine offene Kurslücke auf den kleineren Zeiteinheiten. Häufig bietet das Schließen offener Kurslücken Anlegern einen charttechnischen Einstieg, weshalb die nächsten Handelstage entscheidend werden könnten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-25_07-07-27-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die DroneShield-Aktie fand an einer wichtigen Unterstützungszone Halt. Fällt der Kurs jedoch unter die Unterstützung zwischen 1,47 AUD und 1,68 AUD, dürfte sich der Verkaufsdruck erneut verstärken. Solange dieser Bereich jedoch hält, besteht die Chance auf eine nachhaltige Trendwende. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen, zeigt aber einen leichten Knick nach oben. Aktuell notiert dieser bei etwa 39 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie steht kurz davor, die Signallinie von unten nach oben zu durchstoßen, wodurch ein bullisches Cross entstehen würde. Beim MACD gilt Selbiges. Auch hier könnte ein Kaufsignal entstehen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-25_07-08-06-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart geben derzeit ein gemischtes Bild ab. Beide Indikatoren halten bislang ihre Verkaufssignale, obgleich das bärische Momentum deutlich nachgelassen hat und ein Kaufsignal in greifbare Nähe rückt. Auf dem Tageschart sind die Signale vergleichbar mit dem Wochenchart. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der DroneShield-Kurs bereits in einer übergeordneten Korrektur befinden könnte. In der Primärerwartung könnte der Kurs bereits eine fünfteilige Bewegung abgeschlossen haben, welche auf einen größeren Rücksetzer schließen lässt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-25_07-08-42-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein alternatives Elliott-Wellen-Szenario bleibt weiterhin bullisch und lässt ein neues Allzeithoch zu. Demnach könnte DroneShield aktuell eine Welle 2 korrigieren, bevor eine dynamische Welle 3 den nächsten Aufwärtsimpuls einleitet. Darauf könnten anschließend noch eine Welle 4 und eine abschließende Welle 5 folgen. Entscheidend bleibt jedoch die Unterstützung bei 1,625 AUD. Fällt der Kurs unter das Tief der B-Welle, wäre das bullische Szenario invalidiert. Das technische Bild der DroneShield-Aktie bleibt für mich gemischt. RSI und MACD stehen auf Wochenbasis zwar noch auf Verkaufen, das bärische Momentum hat jedoch deutlich nachgelassen. Ein bullisches Crossover rückt damit näher. Entscheidend bleibt die Supportzone zwischen 1,47 und 1,68 AUD. Auch bei den Elliott-Wellen sind beide Szenarien weiterhin möglich. Die Primärzählung lässt eine größere Korrektur erwarten, während die alternative Zählung eine laufende Welle 2 und anschließend eine dynamische Welle 3 zulässt. Solange 1,625 AUD hält, bleibt für mich die Chance auf eine nachhaltige Trendwende bestehen. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,75 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Bitcoin bricht über 80.000 US$: Ist der Weg nach oben frei?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-bricht-ueber-80-000-us-ist-der-weg-nach-oben-frei/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Bitcoin hat in den vergangenen Tagen einen kräftigen Ausbruch hingelegt und sich über die Marke von 80.000 US$ vorgearbeitet. Nach dem Sprung aus der mehrwöchigen Seitwärtsphase hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich aufgehellt. Entscheidend ist nun, ob sich der Ausbruch nachhaltig über 80.000 US$ bestätigen lässt. ## Chartanalyse zu Bitcoin (BTC) Bitcoin hat innerhalb von nur neun Tagen eine starke Aufwärtsbewegung hingelegt und dabei rund +30% zugelegt. Aktuell bewegt sich BTC bei etwa 80.250 US-Dollar und befindet sich damit in einer charttechnisch spannenden Zone zwischen wichtigen Unterstützungen und dem nächsten größeren Widerstand. Auf der Oberseite wartet ab 91.100 US-Dollar bis 95.640 US-Dollar eine entscheidende Hürde, die für den weiteren Verlauf richtungsweisend sein könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BTCUSD_2026-08-25_05-33-09-scaled.webp)Bitcoin (BTC), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Trotz der kräftigen Erholung ist die Trendwende aus charttechnischer Sicht noch nicht endgültig bestätigt. Dafür müsste Bitcoin das bisherige lokale Hoch bei 82.814 US-Dollar nachhaltig überwinden. Erst ein solcher Ausbruch würde das bullische Szenario deutlich untermauern und die aktuelle Aufwärtsbewegung bestätigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bitcoin (BTC)-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI im Tageschart hat deutlich angezogen und liegt mit rund 84 Punkten tief in der überkauften Zone. Zwar hat er mit dem Durchbruch über die Signallinie ein bullisches Crossover erzeugt, zuletzt jedoch an Dynamik verloren und eine bärische Divergenz ausgebildet. Auch der MACD liefert noch ein Kaufsignal unterhalb der Nulllinie, zeigt aber nachlassendes Momentum. Damit steigt das Risiko einer kurzfristigen Zwischenkorrektur. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BTCUSD_2026-08-25_05-34-01-scaled.webp)Bitcoin (BTC), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Tagesindikatoren liefern derzeit ein gemischtes Bild. RSI und MACD stehen zwar auf Kaufen und bestätigen die aktuelle Aufwärtsbewegung, gleichzeitig mahnen der stark überkaufte RSI, die bärische Divergenz und das nachlassende MACD-Momentum zur Vorsicht. Eine Konsolidierung oder kurzfristige Zwischenkorrektur wäre daher nicht ungewöhnlich. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen sprechen weiterhin dafür, dass die übergeordnete Korrektur noch nicht beendet ist. Die aktuelle Rallye könnte lediglich eine Erholung innerhalb der Welle B darstellen, die durchaus noch weiteres Aufwärtspotenzial besitzt. Der relevante Trendwendebereich für diese B-Welle erstreckt sich vom 0,5er Fibonacci-Retracement bei 87.209 US-Dollar bis zum 0,887er Retracement bei 116.169 US-Dollar. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BTCUSD_2026-08-25_05-32-32-scaled.webp)Bitcoin (BTC), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für die übergeordnete Welle 2 liegt der relevante Trendwendebereich zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 56.613 US-Dollar und dem 0,786er Retracement bei 24.247 US-Dollar. In dieser Zone wäre aus Elliott-Wellen-Sicht langfristig eine mögliche Trendwende zu erwarten. Bisher bestätigt die aktuelle Rallye noch keinen neuen Bullenmarkt. Das kurzfristige Bild von Bitcoin ist trotz des starken Anstiegs nicht eindeutig. RSI und MACD liefern zwar Kaufsignale, gleichzeitig sprechen der überkaufte RSI, die bärische Divergenz und das nachlassende Momentum für eine mögliche Zwischenkorrektur. Entscheidend bleibt der Ausbruch über 82.814 US-Dollar. Auch die Elliott-Wellen mahnen weiterhin zur Vorsicht. Die aktuelle Rallye könnte lediglich eine ausgedehnte Welle B innerhalb der übergeordneten Korrektur darstellen. Bis 116.169 US-Dollar besteht dafür noch Spielraum. Langfristig bleibt der Trendwendebereich zwischen 56.613 und 24.247 US-Dollar relevant. Ein neuer Bullenmarkt ist damit für mich noch nicht bestätigt. ## ℹ️ Bitcoin (BTC) in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden – diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,61 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-kurs, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose, BTC-Kurs, BTC-Preis, Krypto, Krypto-News, Kryptonews, Kryptowährungen --- ### [SAP-Aktie: +13% Potenzial bis zu den Jahreshochs](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-13-potenzial-bis-zu-den-jahreshochs/) **Published:** August 25, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** SAP hat die Abwärtstrendlinie überschritten und notiert nun direkt an einer entscheidenden Marke. Der Softwarekonzern aus Walldorf punktet operativ mit kräftigem Cloud-Wachstum, während der Markt gleichzeitig über die hohe Bewertung diskutiert. ## Cloud-Wachstum trifft auf Bewertungsdebatte SAP hat mit den Zahlen zum zweiten Quartal überzeugt. Der Auftragsbestand im Cloud-Geschäft wuchs um +27% auf 22,9 Milliarden €, die Clouderlöse legten um +22% zu und die Cloud-ERP-Suite sogar um +25%. Das operative Ergebnis stieg nach IFRS um +8%, nach Non-IFRS um +7%. Parallel dazu läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter, allein in der zweiten Augustwoche erwarb der Konzern rund 50.000 eigene Aktien über Xetra. Der Rückhalt ist da. Trotzdem bleibt die Bewertung im Blickpunkt vieler Analysten, der durchschnittliche Kurszielkonsens liegt bei rund 196 € und damit nur noch gut +5% über dem aktuellen Kursniveau von etwas über 186 €, der Puffer zu den Erwartungen ist damit deutlich geschmolzen. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Der Chart-Check für SAP ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-24-um-22.35.28-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview SAP hat es geschafft, die Abwärtstrendlinie und damit den vorherrschenden Abwärtstrend nach oben zu überschreiten. Aktuell notiert die Aktie an der Oberkante des Gaps, das durch den starken Anstieg geschlossen wurde und damit gleichzeitig an einer Widerstandszone. Setzt sich die Stärke nachhaltig fort, wird aus der ehemaligen Kurslücke eine Unterstützungszone, die im weiteren Verlauf auch Chancen auf der Oberseite eröffnen kann. Darüber liegt bei den Hochs zwischen 210,90 und 214,40 € ein weiterer Widerstandsbereich, der als nächstes Ziel in den Fokus rücken dürfte, vom aktuellen Kurs aus rund +13% entfernt. Geht die Reaktion dagegen in die andere Richtung und zeigt die Aktie erneut Schwäche, bliebe die Gap-Oberkante zunächst als Widerstand bestehen. Als Unterstützungsbereich würden die zuvor überschrittenen Hochs zwischen 164,40 und 168,80 € in den Blick rücken. Nach einer kurzen Erschöpfung könnten dort erneut Käufer auftauchen, die wieder die Oberkante bei rund 190,00 € anlaufen, was +11% entsprechen würde. In Richtung der Hochs bei 211,50 € wären es von dort aus sogar rund +25% Potenzial. Fundamental hat SAP gerade geliefert. Die Cloud-Zahlen sitzen, das Rückkaufprogramm läuft, insofern steht die Aktie deutlich besser da als noch vor der Berichtssaison. Bestätigt sich das auch charttechnisch und hält sich der Kurs oberhalb der Kurslücke bei 190,00 €, öffnet sich der Weg bis zu den Hochs bei 210,90 bis 214,40 €, ein Plus von rund +13%. Rutscht die Aktie dagegen unter diese Marke zurück, dürfte kurzfristig die Bewertungssorge wieder überwiegen, mit der Zone zwischen 164,40 und 168,80 € als nächstem Halt. Unterhalb davon wandert die Aktie auf die Watchlist. Dann hätte die Konsolidierung Vorrang vor der Fortsetzung des Aufwärtstrends. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 228 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Xiaomi-Aktie: Ist bei 3,50 € schon wieder Schluss?](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-ist-bei-350-e-schon-wieder-schluss/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Xiaomi-Aktie setzt ihre jüngste Stabilisierung fort und arbeitet sich wieder über die Marke von 3 € vor. Fundamental liefert der chinesische Technologie- und Autokonzern durchaus Argumente für weiter steigende Kurse. Charttechnisch bleibt das Potenzial zunächst jedoch begrenzt. Insbesondere der Widerstand bei 3,50 € dürfte den nächsten Erholungsversuch auf eine harte Probe stellen. ## Neue Chip-Offensive sorgt für Fantasie Fundamental erhält die Xiaomi-Story zum Wochenstart neuen Rückenwind. Der Konzern hat mit dem Xring O3 die nächste Generation seines selbst entwickelten Smartphone-Prozessors vorgestellt. Der im 3-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigte Chip soll Xiaomi unabhängiger von externen Anbietern machen. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an weiteren eigenen Chips für KI-Anwendungen und autonomes Fahren. Die Entwicklung passt zur zunehmenden Diversifikation des Konzerns. Während das klassische Smartphone-Geschäft zuletzt unter hohen Komponenten- und Speicherchipkosten litt, gewinnen Elektroautos, KI und neue Geschäftsfelder weiter an Bedeutung. Im zweiten Quartal stiegen die EV-Auslieferungen um rund +28% auf mehr als 104.000 Fahrzeuge. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Xiaomi-2J_240826-1024x631.png)Quelle Chart: stock3 Kurzfristig dürfte sich die Erholung durchaus noch bis 3,50 € fortsetzen. Dort trifft die Aktie jedoch auf den horizontalen Widerstand, an dem bereits der vorherige Ausbruchsversuch gescheitert ist. Zusätzlich nähert sich in diesem Bereich die übergeordnete Abwärtstrendlinie. Ausgehend von aktuell 3,06 € erscheint das verbleibende Potenzial deshalb überschaubar. Mein bevorzugtes Szenario bleibt daher ein erneutes Abdrehen im Bereich von 3,50 €. Anschließend könnte wieder die Unterstützung bei 2,38 € angelaufen werden. Bricht sie diesmal, rücken 1,89 € und insbesondere der Kreuzsupport bei 1,72 € in den Fokus. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 3,50 € sowie die fallende Abwärtstrendlinie würde dieses Szenario negieren und Raum bis zunächst 4,20 € schaffen. Die Xiaomi-Aktie hat die zuletzt erwartete Reaktion an 2,38 € geliefert und besitzt kurzfristig noch Potenzial bis 3,50 €. Genau dort dürfte die Erholung allerdings auf ihren bislang härtesten Belastungstest treffen. Solange der übergeordnete Abwärtstrend nicht gebrochen wird, favorisiere ich von diesem Widerstandsbereich aus erneut fallende Kurse. Erst oberhalb von 3,50 € und der fallenden Trendlinie würde sich das Chartbild nachhaltig verbessern und zunächst 4,20 € auf die Agenda rücken. Meine persönliche Empfehlung: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Xiaomi in Kürze - Xiaomi (WKN: A2JNY1) ist ein chinesischer Technologiekonzern, der Smartphones, Notebooks, Smartwatches und weitere Elektrogeräte wie Saug- und Wischroboter herstellt. - Zudem entwickelt der Konzern ein eigenes Betriebssystem für die Vernetzung von Elektrogeräten. - Derzeit ist Xiaomi hinter Apple und Samsung der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. - 2024 ging die erste rein elektrische Sportlimousine von Xiaomi (SU7 Ultra) mit 1.548 PS viral. - Xiaomi mit Sitz in Peking ist an der Börse derzeit ca. 85 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Xiaomi, Xiaomi-Aktie, Xiaomi-Chartanalyse --- ### [D-Wave-Aktie: Droht jetzt der nächste Rückschlag?](https://www.sharedeals.de/d-wave-aktie-droht-jetzt-der-naechste-rueckschlag/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die D-Wave-Aktie konnte das in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/d-wave-aktie-jetzt-bereit-fuer-den-naechsten-rallyschub/) noch konstruktive Szenario letztlich nicht bestätigen. Zwar wurde die damalige Unterstützung zunächst verteidigt und anschließend nochmals der Bereich um 18,51 € attackiert, für den entscheidenden Befreiungsschlag reichte die Kraft jedoch nicht. Mit aktuell 16,49 € nähert sich der Titel nun wieder der Unterstützung bei 15,93 €. Damit verlagert sich der Fokus zunehmend auf die Unterseite. ## Technologie überzeugt, Bewertung bleibt anspruchsvoll Fundamental liefert D-Wave weiterhin bemerkenswerte Fortschritte. Die Buchungen stiegen im ersten Halbjahr um +1.120% auf 35,5 Millionen US$, während sich die noch nicht erfüllten vertraglichen Leistungsverpflichtungen um +668% auf 40,7 Millionen US$ erhöhten. Gleichzeitig zeigt die [Einordnung der technologischen und wirtschaftlichen Fortschritte](https://www.sharedeals.de/d-wave-999-milliarden/), dass zwischen der Milliardenbewertung und dem heutigen Umsatzniveau weiterhin eine erhebliche Diskrepanz besteht. Im zweiten Quartal stagnierte der Umsatz bei lediglich 3,1 Millionen US$, während sich der bereinigte EBITDA-Verlust auf 37,1 Millionen US$ ausweitete. Für die langfristige Story spricht wiederum, dass die Technologie zunehmend reale Anwendungen findet. NTT DOCOMO setzt inzwischen bereits eine zweite D-Wave-Anwendung produktiv im Mobilfunknetz ein. Dabei konnte das tägliche Spitzenvolumen bestimmter Standortregistrierungssignale um 65,3% reduziert werden. Genau solche kommerziellen Einsatzfälle müssen künftig jedoch stärker in wiederkehrende Umsätze übersetzt werden, damit die ambitionierte Bewertung nachhaltig gerechtfertigt werden kann. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/D-Wave-7M_240826-1024x631.png)Quelle Chart: stock3 Der erneute Rücklauf erhöht zunächst den Druck auf 15,93 €. Gibt diese Unterstützung nach, dürfte 14,02 € wieder in den Fokus rücken. Dort entscheidet sich, ob die seit April aufgebaute Stabilisierung nochmals Bestand hat. Ein nachhaltiger Bruch würde das Chartbild deutlich verschlechtern und weiteres Abwärtspotenzial bis 10,91 € freisetzen. Genau dieses Szenario ist anhand des aktuellen Kursverlaufs derzeit zu bevorzugen. Für eine Rückkehr auf die bullische Seite müsste D-Wave zunächst wieder oberhalb von 18,51 € Fuß fassen. Erst dann wäre ein neuer Angriff auf 19,77 € realistisch. Gelingt auch dort der Ausbruch, könnte sich die Bewegung bis zum Kreuzwiderstand bei 25,70 € ausweiten. Dort treffen die horizontale Hürde und der übergeordnete Abwärtstrend aufeinander. Die D-Wave-Aktie hat die Chance auf den zuletzt erwarteten Rallyschub vorerst nicht genutzt. Stattdessen gerät nun 15,93 € unter Druck. Darunter dürften 14,02 und später 10,91 € wieder relevant werden. Erst oberhalb von 18,51 und insbesondere 19,77 € würde sich das technische Bild erneut zugunsten der Käufer verschieben. Ergänzend sei erwähnt: Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, D-Wave, D-wave Quantum, D-Wave-Aktie --- ### [Shein-Aktie: Trifft sie auch den Geschmack der Börse?](https://www.sharedeals.de/shein-aktie-trifft-sie-auch-den-geschmack-der-boerse/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es dürfte einer der interessantesten Börsengänge eines chinesischen Unternehmens in diesem Jahr werden. Die Ultra-Fast-Shopping-Plattform Shein wird am 1. September ihr Börsendebüt in Hongkong geben. Was ist über das IPO bekannt und ist die Shein-Aktie überhaupt ein Investment wert? ## Details des IPOs Shein plant den Verkauf von rund 280 Millionen Anteile zu einem Preis von 47,60 bis 49,50 HK$ je Aktie. Damit würde die Online-Mode-Plattform knapp 14 Milliarden HK$ einsammeln (ca. 1,8 Milliarden US$). Der finale Ausgabepreis der Aktie wird am 31. August bekanntgegeben. Der Börsenwert von Shein dürfte beim IPO bei ca. 23 Milliarden € liegen. Das mag nach viel klingen, ist aber deutlich weniger als noch vor einigen Jahren. Im Jahr 2022 wurde das chinesische Unternehmen am Ende der Corona-Pandemie mit knapp 100 Milliarden US$ bewertet, also gut dem Vierfachen des heutigen Wertes. Dieser massive Bewertungsabschlag hat mit der deutlichen Abnahme des Wachstums in den letzten Jahren zu tun. 2023 erzielt Shein noch ein hochdynamisches Umsatzwachstum von 41%. 2024 halbierte sich die Wachstumsrate auf 21% und sank im vergangenen Jahr auf nur noch 8%. Im ersten Quartal 2026 sackte das Umsatzplus auf nur noch 1% ab. Profitable ist Shein ebenfalls nicht. Laut Börsenprospekt machte die Shopping-Plattform in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust von knapp 100 Millionen US$. Du willst über andere IPOs informiert werden. Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=auto&stockidentifier=symbol%3A)! ## Ein Berg an Problemen Für ein Unternehmen mit 41,8 Milliarden US$ Umsatz (2025) und 273 Millionen aktiven Kunden in rund 160 Ländern scheint eine Börsenbewertung von 23 Milliarden US$ auf den ersten Blick nicht besonders hoch zu sein. Auf den zweiten Blick aber schon, denn Shein hat seit geraumer Zeit mit einem Berg an Problemen zu kämpfen. Diese sind vor allem politischer Natur, denn die USA und die Europäische Union legen dem Unternehmen immer mehr Steine in den Weg. Die Abschaffung der sogenannten „de minimis“-Zollbefreiung in USA für kleine Sendungen trifft Sheins Geschäftsmodell direkt. Die extrem günstige Direktlieferung aus China in die USA wird dadurch erheblich teurer. Auch Europa verschärft die Regeln für günstige Direktimporte und Plattformen. Dazu kommen höhere regulatorische Anforderungen. Shein steht wegen der Missachtung von Arbeitsrecht und Datenschutz sowie mangelnder Produktsicherheit und -qualität unter Beobachtung der EU-Behörden. Gleichzeitig steigen die Kosten für Transport und Logistik. Und nicht zuletzt haben andere Modeunternehmen wie H&M und Zara inzwischen von Shein hinzugelernt und verteidigen effektiver ihre Marktanteile. ## Zu spät dran Ich habe die Befürchtung, dass Shein mit seinem Börsengang viel zu spät dran ist. Einen schlechteren Zeitpunkt kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Das Umsatzwachstum geht seit vier Jahren in den Keller und ist inzwischen auf den Nullpunkt gesunken. Geld verdient die Modehandelsplattform auch keines mehr. Wie Shein in den kommenden Jahren wieder ein zweistelliges Wachstum bei einer Nettomarge von 6 bis 8% erzielen will, ist mir vor diesem Hintergrund ehrlich gesagt ein Rätsel. Hinzu kommt der äußerst negative politische Hintergrund. Die USA und auch Europa wehren sich inzwischen mit Zöllen gegen chinesische Billigimporte. Vor allem Unternehmen, die ihre Märkte mit zweifelhaften Billigprodukten mangelnder Qualität fluten, geraten zunehmend ins Visier der Behörden. Ich glaube, dass die USA und Europa ihre Regularien für den Import chinesischer Waren in den kommenden Jahren noch deutlich verschärfen werden. Abschließend: Aktien, an die wir bei sharedeals mehr glauben als an Shein, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! Ich rate Anlegern deshalb, nicht in die Shein-Aktie zu investieren. Meiner Meinung nach kommt der Börsengang der Modeplattform viel zu spät. Ihre besten Tage haben die Chinesen längst hinter sich. Sie werden nicht wiederkehren. ## ℹ️ Shein in Kürze - Shein ist ein 2008 in China gegründeter Online-Modehändler mit aktuellem Sitz in Singapur, der die Fast-Fashion-Branche revolutioniert und das Modell der sogenannten Ultra Fast Fashion etabliert hat. - Algorithmen analysieren kontinuierlich Modetrends in den sozialen Medien. Beliebte Stile werden direkt in sehr kleinen Stückzahlen in Auftrag gegeben. - Erst bei hoher Nachfrage wird die Produktion hochgefahren. Dadurch entstehen täglich tausende neue Artikel bei minimalen Lagerkosten. - Der Verkauf erfolgt fast ausschließlich über die eigene App und Website direkt an Endkunden weltweit, ohne Zwischenhändler oder klassische Filialen. - Shein geht Anfang September 2026 an die Börse in Hongkong. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Konsum-Aktien --- ### [Xpeng-Aktie: Warum will sie keiner mehr haben?](https://www.sharedeals.de/xpeng-aktie-warum-will-sie-keiner-mehr-haben/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der Motor der Xpeng-Aktie stottert gewaltig. In den letzten zwölf Monaten hat sich der Börsenwert des chinesischen Autokonzerns halbiert und auch am Montagvormittag setzt die Aktie ihren Abwärtstrend fort und fällt auf ein neues 12-Monatstief. Warum wollen Anleger nichts mehr mit der Xpeng-Aktie am Hut haben? Und machen sie einen Fehler? ## Enttäuschende Zahlen Xpeng veröffentlichte zum Wochenbeginn seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal und sie fielen eher enttäuschend aus. Die Wachstumsgeschichte der Chinesen hat sich deutlich abgeflacht und bei Umsatz und Ergebnis lagen die Zahlen unter dem Erwartungen der Analysten. Der Umsatz von Xpeng stieg im letzten Quartal nur um 8% auf 19,74 Milliarden CNY. Damit verfehlte der Autohersteller die Konsensschätzung der Analysten von 20,57 Milliarden CNY recht deutlich. Die Zahl der ausgelieferten Autos erhöhte sich auf Jahressicht nur minimal um 0,1% auf 103.300. Positiv zu vermerken ist, dass sich die Bruttomarge des Konzerns von 17,3% im Vorjahresquartal auf 20,7% im letzten Quartal erhöhte. Negativ ist jedoch, dass die reine Fahrzeugmarge mit 12,1% immer noch auf dem Niveau des Vorjahres lag. Für die größte Enttäuschung sorgte Xpeng jedoch beim Ergebnis. Der Nettoverlust verdreifachte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf -1,34 Milliarden CNY. Besonders auffällig ist der starke Anstieg der F&E-Ausgaben. Sie kletterten um 32% auf 2,91 Milliarden CNY. Xpeng investiert demnach weiterhin massiv in neue Fahrzeuge und Technologien, kann damit aber bislang kein Geld verdienen. Für das laufende dritte Quartal rechnet der Autobauer mit einem Anstieg des Absatzes auf 115.000 bis 121.000 Fahrzeuge. Der Umsatz wird in einer Spanne von 21,7 bis 23,4 Milliarden CNY erwartet. Du willst keine Entwicklung auf dem internationalen Automarkt versäumen? Tust Du nicht mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=XPeng&stockidentifier=symbol%3AXPEV)! ## Eine gute Nachricht, aber nicht über Autos Während das Autogeschäft recht mühsam läuft, sorgte Xpeng allerdings mit seiner Robotiksparte für eine gute Nachricht. Die Robotiktochter Dogotix erhielt 900 Millionen US$ an frischem Kapital und wird damit (post-money) mit rund 6,3 Milliarden US$ bewertet. Beteiligt waren an der Finanzierungsrunde die VC-Investoren IDG Capital und Gaorong Venture sowie die strategischen Investoren Alibaba und Tencent. Xpeng behält weiterhin die Mehrheit an Dogotix. Das Geld soll in die weitere Entwicklung von Software und Hardware und das Training physischer KI-Modelle fließen. Bis Ende des Jahres ist der Start der Serienproduktion des konzerneigenen humanoiden Roboters IRON geplant. Er soll zuerst in den Stores und Fabriken von Xpeng zum Einsatz kommen. ## Ein dramatischer Abwärtstrend Das Chartbild der Xpeng-Aktie ist dramatisch. Seit fast einem Jahr befindet sich der Kurs in einem mehr oder weniger kontinuierlichen Abwärtstrend. Die Aktie notiert heute auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Soll sich der Trend fortsetzen, droht sogar ein Rückfall auf ein Kursniveau von ca. 4 €. ## Die Wachstumsgeschichte ist vorbei Xpeng war für mich in den letzten Jahren eine der interessanten Wachstumsgeschichten unter den chinesischen Autobauern. Ich spreche hier bewusst im Präteritum, denn diese Growth Story neigt sich ebenfalls dem Ende zu. In den letzten drei Jahren hat Xpeng seinen Umsatz fast verdreifacht. Für 2026 wird nur noch ein Wachstum von knapp 20% erwartet. 2027 gehen Analysten von einem Plus von rund 25% aus. Diese Zahlen zeigen, wie massiv auch Xpeng unter dem halsbrecherischen Wettbewerb auf dem chinesischen Automarkt leidet. Auch dieser Autobauer muss sein Heil in der Auslandsexpansion in über 65 Ländern suchen. Im Unterschied zu anderen Autoherstellern positioniert sich Xpeng zunehmend als Technologielieferant für andere Autobauer. Die Software- und Architektur-Partnerschaft mit VW bringt wiederkehrende, hochmargige Technologieerlöse, was die Bruttomargen stützt. Neben E-Fahrzeugen setzt XPeng auf die Monetarisierung von Fahrassistenzsystemen, Robotaxis und Software-Diensten, was ab 2027 die operativen Margen antreiben soll. Eine durchaus sinnvolle Strategie, die mir aber nicht ausreicht, um die Xpeng-Aktie noch zum Kauf zu empfehlen. A propos KI: Du willst die KI-Gewinner des Jahres kennenlernen? Wir stellen sie Dir in unserem [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report vor. Das Absatzwachstum der Chinesen ist mir einfach zu gering. Mit knapp über 100.000 verkauften Autos pro Quartal ist Xpeng viel zu klein, um mittelfristig eine größere Rolle auf dem internationalen Automarkt zu spielen. Die momentan geringen Wachstumsraten beim Absatz zeigen, dass die Autos von Xpeng keine Wettbewerbsvorteile mitbringen. Ich habe meine Meinung über die Xpeng-Aktie revidiert. Bislang ging ich davon aus, dass der chinesische Autobauer auf bestem Wege ist, sich sowohl auf seinem Heimatmarkt als auch international zu einem mittelgroßen Player zu entwickeln. Die jüngsten Absatzzahlen und -prognosen legen das nicht mehr nahe. Im reinen Kerngeschäft Automobilbau ist Xpeng zu klein, um nachhaltig Geld zu verdienen. Für die Xpeng-Aktie erwartet ich deshalb keine Wende zum Besseren. ## ℹ️ XPeng in Kürze - XPeng (kurz für Xiaopeng Motors) ist ein chinesischer Elektrofahrzeughersteller. - Der 2014 gegründete Autobauer produziert derzeit acht Fahrzeugmodelle, vorwiegend der Mittelklasse und SUVs. - Das Unternehmen mit Sitz in Guangzhou zählt mit rund 190.000 verkauften Autos (2024) zu den kleineren chinesischen Herstellern. - An der Börse ist XPeng mit ca. 11,7 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Siemens-Aktie: Sind auch hier neue Rekorde zu erwarten?](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-sind-auch-hier-neue-rekorde-zu-erwarten/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Siemens-Aktie konnte den Kurseinbruch im März inzwischen vollständig wettmachen und bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Am Montag notiert sie aktuell bei 281,60 €. Damit liegt sie etwas unter dem bisherigen Allzeithoch von rund 291 €. Hier stellt sich die Frage: Kann die Aktie dieses Niveau nachhaltig überwinden und neue Rekorde erreichen? ## Neue Rekorde erzielt Der Münchener Technologiekonzern konnte seine bisher gute Geschäftsentwicklung auch im dritten Quartal fortsetzen und erneut Rekordwerte erzielen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 8% auf 20,8 Milliarden €. Zu diesem Wachstum trugen sämtliche Geschäftsbereiche bei. Besonders stark entwickelte sich das Ergebnis im Industriegeschäft. Mit 3,5 Milliarden € wurde hier ein neuer Rekord erzielt. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 17,3%. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass sich dabei auch hohe Zollerstattungen aus den USA positiv auswirkten, insbesondere bei der Tochter Siemens Healthineers. Unterm Strich stieg der Nettogewinn um 15%. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich auf 2,93 €. Auch der Free Cashflow entwickelte sich mit 4,1 Milliarden € sehr solide. Insgesamt zeigt sich damit weiterhin ein intaktes operatives Geschäft. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens&stockidentifier=symbol%3ASIE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ertragsprognose angehoben Aufgrund der guten bisherigen Geschäftsentwicklung hob Siemens seine Jahresprognose erneut an. Beim Ergebnis je Aktie wird nun mit 11,20 bis 11,50 € gerechnet. Zuvor lag die Prognose bei 10,70 bis 11,10 €. Die Prognose für das Konzernumsatzwachstum wurde dagegen unverändert bei 6 bis 8% belassen. Eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung ist der weiterhin hohe Auftragseingang. Im dritten Quartal stieg dieser währungsbereinigt um 14% auf den Rekordwert von 27,9 Milliarden €. Besonders stark entwickelte sich dabei das Segment Smart Infrastructure. Roland Busch, CEO von Siemens, erklärte: > Wir verfügen genau über die Technologien, die unsere Kunden brauchen, um ihre Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen, ihre Produktivität zu steigern und ihre digitale Transformation voranzutreiben. ## Technologie als Wachstumstreiber Siemens hat sich in den vergangenen Jahrzehnten konsequent von einem klassischen Industriekonzern zu einem breit aufgestellten Technologieunternehmen entwickelt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die im November 2025 gestartete „ONE Tech Company“-Strategie. Ziel ist es, die verschiedenen Geschäftsbereiche stärker miteinander zu vernetzen und Siemens zu einem integrierten Technologie- und Softwareanbieter weiterzuentwickeln. Dabei spielen künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge eine zunehmend wichtige Rolle. ## Bewertung Siemens zählt aus meiner Sicht zu den technologisch führenden Industrieunternehmen Europas. Das Unternehmen kombiniert ein breit diversifiziertes Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Umsätzen, hoher Profitabilität und einer starken Marktposition in wichtigen Zukunftsmärkten. Besonders positiv ist die Entwicklung des Auftragseingangs. Der Rekordwert zeigt, dass die Nachfrage nach den Produkten und Lösungen von Siemens weiterhin hoch ist. Allerdings ist auch die Bewertung nach dem starken Kursanstieg gestiegen. Kurzfristige Rückschläge sind daher jederzeit möglich. Anleger sollten nicht davon ausgehen, dass die Aktie geradlinig weiter steigt. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Siemens aus meiner Sicht jedoch ein Qualitätswert, der in einem breit diversifizierten Depot seinen Platz haben kann. Die Siemens-Aktie steht trotz des bereits starken Kursanstiegs fundamental weiterhin gut da. Umsatz, Gewinn und Auftragseingang entwickeln sich positiv, während der Konzern seine Prognose erneut angehoben hat. Aus meiner Sicht besitzt die Aktie daher auch auf dem aktuellen Niveau noch weiteres Potenzial. Kurzfristig ist nach dem starken Anstieg zwar eine Konsolidierung möglich. Mittelfristig halte ich jedoch einen weiteren Anstieg für realistisch. Einen fairen Wert sehe ich bei 320 €. Damit wären auch neue Allzeithochs durchaus möglich. **In diesem Zusammenhang erwähnenswert:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 215 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Ist sie wirklich massiv unterbewertet?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-ist-sie-wirklich-massiv-unterbewertet/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der August entwickelt sich immer mehr zu einem fabelhaften Monat für die Almonty-Aktie. Seit Monatsbeginn hat der Kurs des Wolframherstellers um fast +70% zugelegt und auch zum Wochenbeginn steigt er im europäischen Handel weiter. Ist die Almonty-Aktie denn tatsächlich noch unterbewertet? ## Aktien werden zurückgekauft Wenn es nach Meinung des Managements von Almonty Industries geht, dann lautet die Antwort wohl „Ja“, denn es macht etwas, was Unternehmen tun, wenn sie ihre eigenen Aktien für unterbewertet halten. Der Verwaltungsrat von Almonty genehmigte heute ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 14,4 Millionen Aktien, das sind rund 5% der ausstehenden Anteile von Almonty. Bis zu 300 Millionen US$ darf das Management für den Rückkauf der eigenen Anteile aufwenden. Das Aktienrückkaufprogramm startet heute und läuft über ganze 36 Monate. ## Die Produktion ist ausverkauft Seit Juli läuft auch der Betrieb Verarbeitungsanlage der Sangdong-Mine in Südkorea. Hier wird das gewonnene Erz zu verkaufsfähigem Wolframkonzentrat verarbeitet. Damit hat Almonty in Korea den Übergang von der Projektentwicklung zum produzierenden Bergbaukonzern geschafft. Für Phase 1 der Mine, die eine Erzproduktion von 640.000 Tonnen pro Jahr vorsieht, sind bereits rund 90% der erwarteten Produktion über langfristige Abnahmeverträge über 20 Jahre abgesichert. Phase 2 des Ausbaus auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen ist für 2027 geplant. Du begeisterst Dich für Rohstoffe? Dann ist es höchste Zeit, unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Almonty+Industries&stockidentifier=symbol%3AALM) zu abonnieren! ## Ausführliche Chartanalyse Eine [ausführliche Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/almonty-mit-77-neues-rekordhoch-moeglich/) der Almonty-Aktie findet ihr heute bei meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Das nächste Allzeithoch kommt Für mich ist die Almonty-Aktie trotz ihrer starken Entwicklung in den letzten Wochen immer noch einen Kauf wert. Ich schließe mich der Meinung des Managements an, dass es sinnvoll ist, die Aktien zurückzukaufen. Das Forward-KGV des Rohstoffunternehmens liegt bei 26. Das ist für ein Unternehmen mit einer strategisch so exzellenten Positionierung und so starken Wachstumsraten ein zu niedriger Wert. Almonty wird voraussichtlich auch 2027, das erste Jahr, in dem die Sangdong-Mine eine nennenswerte Rolle spielt, um über 130% wachsen und wahrscheinlich auch beim Ergebnis überdurchschnittlich zulegen. Gleichzeitig zeichnet sich keine Veränderung beim Wolframpreis ab. Er hält sich beständig bei über 3.000 US$ je MTU. Angesichts der enormen Nachfrage aus der Verteidigungs- und der Halbleiterbranche bei gleichzeitig nicht schnell genug nachziehendem Angebot dürfte sich an der Preissituation kurzfristig wenig ändern. Abschließend: Du willst neben Almonty weitere aussichtsreiche Rohstoffunternehmen kennenlernen? Dann guck doch mal in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) rein! Ich gehe davon aus, dass die Almonty-Aktie in den kommenden Wochen noch einmal ihr Allzeithoch bei 23 US$ testen und wahrscheinlich auch knacken wird. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Der Rohstofftitel ist aufgrund seiner Volatilität nur für Anleger mit starken Nerven geeignet. Aber mittel- bis langfristig zählt die Almonty-Aktie meiner Meinung nach immer noch zu den aussichtsreichsten Rohstoffwerten der Welt. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,3 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Samsung Electronics-Aktie: Ist das der nächste Kurstreiber?](https://www.sharedeals.de/samsung-electronics-aktie-ist-das-der-naechste-kurstreiber/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach einem atemberaubenden monatelangen Kursrallye war Anfang Juni für die Samsung Electronics-Aktie Schluss bei 3.300 € erstmal Schluss. Inzwischen tut sich der südkoreanische Chip- und Elektronikkonzern schwer damit, wieder die 3.000 €-Marke zu überwinden. Könnte diese Nachricht dem Kurs von Samsung wieder Rückenwind verleihen und sollten Anleger hier überhaupt noch investieren? ## Ein gigantisches Kapitalrückführungsprogramm Eigentlich könnte es für Samsung Electronics kaum besser laufen. Aufgrund des enormen Booms bei Speicherchips und der damit verbundenen Preisexplosion ist der koreanische Konzern derzeit so erfolgreich wie noch nie in seiner Geschichte. Samsung Electronics hat sich in den letzten Quartalen zu einer bemerkenswerten Gelddruckmaschine entwickelt und das Management weiß kaum, wohin mit dem ganzen Geld. Und was tun Konzerne, wenn sie auf Bergen von Geld ohne weiteren Verwendungszweck sitzen? Sie schütten es an ihre Anteilseigner aus. Gemäß seiner 3-Jahresstrategie gibt Samsung 50% des freien Cashflows an seine Aktionäre zurück. So verkündeten Samsung dann auch Ende vergangener Woche ein gigantisches Kapitalrückführungsprogramm. 2026 will der Konzern Kapital in Höhe von 90 bis 110 Billionen KRW (ca. 68 Millliarden €) an seine Anteilseigner zurückgeben, und das vorwiegend über eine Dividende. Sie soll im dritten Quartal auf rund 30 Billionen KRW steigen. Zudem plant Samsung Electronics einen Aktienrückkauf in Höhe von 15 Billionen KRW. Du willst bei Samsung und der Chipbranche auf dem Laufenden bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Samsung+Electronics&stockidentifier=symbol%3ASSUN)! ## Was gibt es hier zu meckern? Wie immer an der Börse zählen Erwartungen, und diese waren bereits im Vorfeld des angekündigten Dividenden- und Rückkaufprogramms gewaltig. Deshalb konnte Samsung mit seiner Ankündigung zum Wochenschluss keine positive Reaktion an der Börse bewirken. Zudem legte Samsungs stärkster Wettbewerber SK Hynix wenige Tage zuvor die Messlatte sehr hoch. Der koreanische Konkurrent kündigte an, eigene Aktien im Wert von 40 Billionen KRW dauerhaft einzuziehen und seine Payout-Ratio auf über 50% zu erhöhen. Samsung Electronics konnte diese Messlatte mit seiner Ankündigung nicht überspringen. ## Weiter aufwärts oder seitwärts? Der Abwärtstrend der Samsung Electronics-Aktie ging Ende Juli zu Ende. Seit Anfang August zeichnet sich wieder eine leichte Erholung ab. Die 3.000 €-Marke konnte die Aktie bislang allerdings nicht nachhaltig überwinden. Sollte dies auch weiterhin nicht gelingen, muss man mit dem Beginn eines Seitwärtstrends rechnen. ## Die Bewertung spiegelt nicht das Wachstum wider Wie in meiner letzten Analyse Anfang Juli rate ich Anlegern auch weiterhin zum Kauf der Samsung Electronics-Aktie. Sie mag optisch hoch bewertet erscheinen, ist es de facto aber nicht. Das Forward-KGV liegt bei nicht einmal 6. Für einen Konzern, der seinen Umsatz im laufenden Jahr mehr als verdoppeln und seinen operativen Gewinn um einen deutlich höheren Faktor multiplizieren wird, halte ich das für eine viel zu niedrige Bewertung. Auch 2027 wird das Umsatzwachstum bei 20 bis 30% liegen und der Gewinn voraussichtlich überproportional zulegen. Hinzu kommt die sehr vorteilhafte Marktstruktur bei Speicherchips. Gemeinsam mit Micron und SK Hynix kontrolliert Samsung Electronics diesen Boommarkt und kann bis auf Weiteres die Preise mit seinen beiden Hauptkonkurrenten diktieren. Der gewaltige Boom bei Speicherchips wird sich in den kommenden Jahren zweifellos abschwächen. Aber ich sehe nicht die Gefahr, dass so wie in früheren Zeiten der Boom sehr schnell in einen Bust kippen wird, mit dramatisch verschlechterten Umsatz- und Gewinnaussichten. Abschließend: Weitere KI-Gewinneraktien findest Du übrigens in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Wirf gleich mal einen Blick rein! Stärkere Kursrückgänge sind meiner Meinung nach immer gute Zeitpunkte, in die Samsung Electronics-Aktie zu investieren. Sie hat in meinen Augen ein ziemlich geringes Downside, aber immer noch ein sehr spannendes Upside. ## ℹ️ Samsung Electronics in Kürze - Samsung Electronics (WKN: 881823) mit Sitz in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ist einer der größten Elektronikkonzerne der Welt. - Der Konzern ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Smartphones und einer der führenden Hersteller von Haushaltselektronik wie Fernseher und Kühlschränken. - Darüber hinaus produziert Samsung Electronics ein breites Spektrum an Elektronikprodukten und -bauteilen wie Batterien, Bildsensoren, Kameramodulen und Displays. - Zudem sind die Koreaner einer der wichtigsten Halbleiterhersteller der Welt. - Mit rund 200 Werken und Niederlassungen in über 80 Ländern ist Samsung Electronics global tätig. - Der Konzern notiert an der koreanischen Börse in Seoul und ist Mitglied im KOSPI-Index. Der Börsenwert beträgt ca. 1,14 Billionen €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Reicht die Cloud-Power für 215 €?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-reicht-die-cloud-power-fuer-215-e/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SAP-Aktie hat binnen 30 Tagen rund +33% zugelegt und zeitweise 186,70 € erreicht. Rückenwind liefert nun Morgan Stanley: Die US-Bank hat ihr Kursziel von 190 auf 215 € angehoben. Doch nach der rasanten Erholung stellt sich die Frage, wie viel Potenzial die fundamentale Entwicklung noch hergibt. ## Cloud-Geschäft bleibt der Wachstumsmotor Operativ liefert SAP weiterhin überzeugende Argumente. Der aktuelle Cloud-Auftragsbestand stieg im zweiten Quartal um +27% auf 22,93 Milliarden €. Die Cloud-Erlöse verbesserten sich um +22% auf 6,28 Milliarden €, während das besonders wichtige Geschäft mit der Cloud ERP Suite sogar um +25% wuchs. Der gesamte Quartalsumsatz legte um +9% auf 9,88 Milliarden € zu. Das operative Ergebnis erhöhte sich nach IFRS um +8% auf 2,64 Milliarden €. Ganz makellos waren die Zahlen allerdings nicht: Die operative Marge sank leicht von 27,2 auf 26,8%. Auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie fiel das Wachstum mit +6% deutlich moderater aus als bei den ausgewiesenen Kennzahlen. Umso wichtiger ist der starke Mittelzufluss. Im zweiten Quartal kletterte der freie Cashflow um +27% auf 3 Milliarden €. Für das Gesamtjahr erwartet SAP rund 10 Milliarden € – nach 8,24 Milliarden € im Vorjahr. Das würde auf Basis der aktuellen Marktkapitalisierung einer Free-Cashflow-Rendite von rund 4,6% entsprechen. Wer sind die [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)? Wenn Du es wissen willst, dann schau doch mal in unsere kostenlosen KI-Gewinnerreport rein! ## KI-Zukäufe drücken zunächst auf den Gewinn Mit Dremio und Prior Labs stärkt SAP seine Position bei Unternehmensdaten und künstlicher Intelligenz. Dremio soll den Zugriff auf unterschiedliche Datenquellen vereinfachen, während Prior Labs KI-Modelle für strukturierte Unternehmensdaten entwickelt. Damit könnte SAP seinen Kunden künftig beispielsweise bessere Prognosen zu Zahlungsverzögerungen, Lieferantenrisiken oder Kündigungswahrscheinlichkeiten anbieten. Kurzfristig kosten die Übernahmen jedoch Geld. SAP senkte die Prognose für das bereinigte operative Ergebnis um rund 100 Millionen € auf 11,8 bis 12,2 Milliarden €. Das entspricht währungsbereinigt trotzdem einem Wachstum zwischen +13 und +17%. Die Cloud-Erlöse sollen weiterhin um +23 bis +25% steigen. Zusätzliche Unterstützung kommt vom Aktienrückkaufprogramm. Bis Ende Juni hatte SAP bereits Aktien für rund 2,6 Milliarden € zu einem Durchschnittskurs von 161,16 € erworben. Von dem bis Ende 2027 laufenden Programm über maximal 10 Milliarden € stehen damit noch rund 7,4 Milliarden € zur Verfügung. Wir halten Dich bei SAP und der Softwarebranche auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP&stockidentifier=symbol%3ASAP)! ## SAP-Aktie: Analysten sehen weiteres Potenzial Morgan Stanley traut der SAP-Aktie nun 215 € zu. Wells Fargo erhöhte sein Ziel zuletzt sogar von 165 auf 210 €, während Berenberg 205 € und Bernstein 273 € nennt. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei knapp 206 € und damit nur noch rund +10% über dem aktuellen Kurs. Mit einem erwarteten KGV von rund 24 ist SAP nicht überzogen teuer, aber auch kein offensichtliches Schnäppchen mehr. Die Bewertung setzt voraus, dass der hohe Cloud-Auftragsbestand zuverlässig in Umsätze umgewandelt wird und sich das Wachstum 2027 wie angekündigt wieder beschleunigt. Die Rallye ist durch Cloud-Wachstum, Cashflow und steigende Gewinne fundamental unterlegt. Das Kursziel von 215 € halte ich deshalb für erreichbar. Nach +33% in einem Monat fehlt mir für einen Neueinstieg allerdings etwas Sicherheitsmarge. Langfristig bleibt SAP dennoch eine der interessantesten europäischen Software-Aktien. Meine Meinung: Auf einen Rücksetzer warten und dann erst aufsatteln. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 geleistet und wird an der Börse aktuell mit rund 228 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie: Fällt sie jetzt unter 70 €?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-faellt-sie-jetzt-unter-70-e/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten Wochen konnte sich die Volkswagen-Aktie mit Mühe und Not knapp über der 70 €-Marke halten. Doch am Montagmorgen ist der Autokonzern mit einem Minus von -2% einmal mehr das Schlusslicht im DAX. Was drückt schon wieder auf den Kurs der Wolfsburger und müssen sich Anleger nun wieder Sorgen vor dem nächsten Mehrjahrestief machen? ## Das muss bei VW passieren Der VW-Konzern steht vor entscheidenden Wochen. Es geht um nicht weniger als den größten Konzernumbau der Geschichte — besser gesagt, um die größte Konzernverkleinerung und -vereinfachung der Geschichte. Mit seinem „Zielbild 2030“ hat der VW-Vorstand skizziert, wohin die Reise der Wolfsburger gehen soll. VW strebt an, bis 2030 die globale Nummer 1 unter den technologisch führenden Volumenherstellern sowie das attraktivste Automobilunternehmen der Welt zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss so einiges passieren, vor allem in Sachen Komplexitätsreduktion. Volkswagen hat sich über die Jahrzehnte zu einem Mammutunternehmen mit viel zu vielen Werken, zu vielen Modellen und zu vielen Plattformen entwickelt. Deshalb steht dem Konzern nun eine Radikalkur in Sachen Komplexitätsreduktion bevor. Mehrere schlecht ausgelastete Werke in Deutschland sollen dauerhaft geschlossen werden und die Modellpalette schrittweise um bis zu 50% gestrafft werden. Gleichzeitig will die VW-Führung die Varianten- und Ausstattungsoptionen in den Modellen um bis zu 75% reduzieren, um Fertigungskosten drastisch zu senken. Hinzu kommt die Harmonisierung von Plattformen, Elektronikarchitekturen und Software sowie der Abbau von Doppelstrukturen. Diese Komplexitätsverringerung wird nicht ohne schmerzhafte Einschnitte bei der Belegschaft gehen. Der Vorstand spricht bislang von einem Stellenabbau von bis zu 100.000 Mitarbeitern. Diese Zahl dürfte bewusst hoch gegriffen sein, um am Ende vielleicht die Hälfte zu erreichen. Ab morgen finden in mehreren Volkswagen-Werken Betriebsversammlungen statt, auf denen der Vorstand seine Pläne vorstellen und den Mitarbeitern Rede und Antwort stehen wird. Es dürften keine Wohlfühltermine für VW-Chef Blume werden. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3)! ## Charttechnischer Ausgang ungewiss Seit Anfang Juli hat sich die charttechnische Lage der Volkswagen-Aktie etwas beruhigt. Die Marke von 70 € erwies sich bislang als solider Boden, der mehreren Angriffen standhielt. Aber eine Erholung gelang dem DAX-Titel auch nicht. Bei 77 € war in den letzten Wochen Schluss. Angesichts der Nachrichtenlage könnte die VW-Aktie in den nächsten Tagen noch einmal ihr Mehrjahrestief testen. Ausgang ungewiss. ## Ehrgeizige Pläne Die Pläne des VW-Managements sind ehrgeizig — auch in finanzieller Hinsicht. Nach dem Zielbild 2030 will der Autokonzern bis 2030 eine operative Umsatzrendite von 8 bis 10% erreichen. Das ist ein Wert, der momentan sogar für die deutschen Premiumhersteller BMW und Mercedes-Benz nicht zu schaffen ist. Gleichzeitig will VW innerhalb von fünf Jahren im Automobilbereich einen Netto-Cashflow von mehr als 60% des operativen Ergebnisses erreichen. Auch das ein durchaus ambitioniertes Unterfangen. ## Die Uhr tickt Mit einem Forward-KGV von nicht einmal 4 ist die Volkswagen-Aktie sehr günstig bewertet. Viele Anleger mögen bei dieser Bewertung zum Schluss kommen, dass man mit dem deutschen Autotitel eigentlich kaum was falsch machen kann. Ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung. Trotz ihrer niedrigen Bewertung empfehle ich die Volkswagen-Aktie nach wie vor nicht zum Kauf. Ich befürchte, dass die historische Transformation von Volkswagen schlichtweg zu langsam verläuft und dem Konzern wertvolle Zeit verloren geht. Chinesische Hersteller geben nicht nur auf ihrem Heimatmarkt Vollgas und haben den Wolfsburger massiv Marktanteile in den letzten Jahren abgenommen. Nein, sie werden das in den kommenden Jahren auch auf dem deutschen und europäischen Heitmatmarkt von VW tun. Die Deutschen müssen ebenfalls Vollgas geben, um ihre Wettbewerbsfähigkeit bei E-Autos unter Beweis zu stellen. Die Chinesen werden ihnen diese Zeit kaum geben. Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Für mich ist es noch zu früh, in einen möglichen Turnaround der Volkswagen-Aktie zu investieren. Ich gehe davon aus, dass es in den kommenden Wochen zu massiven Auseinandersetzungen zwischen dem Vorstand und der Gewerkschaft kommen wird. Diese Kämpfe werden den Konzern sehr wertvolle Zeit kosten. Noch schlimmer: Sie werden unter dem Strich die notwendigen Pläne des Managements möglicherweise so stark verwässern, dass VW auch in den kommenden Jahren kaum wettbewerbsfähig ist — zumindest nicht an der Börse. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 41 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Almonty mit +77% – neues Rekordhoch möglich?](https://www.sharedeals.de/almonty-mit-77-neues-rekordhoch-moeglich/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie setzt ihre beeindruckende Rallye fort und liegt seit dem lokalen Tief inzwischen rund +73% im Plus (zwischenzeitlich sogar +77%). Damit hat sich der Kurs in kürzester Zeit massiv erholt und nimmt nun wieder Kurs auf das bisherige Allzeithoch. Nach der dynamischen Aufwärtsbewegung rückt damit die entscheidende Frage in den Fokus: Kann Almonty den aktuellen Schwung beibehalten und tatsächlich ein neues Rekordhoch erreichen? ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie hat ihre Aufwärtsbewegung erneut beschleunigt und am vergangenen Freitag weitere +9,33% dazugewonnen. Auch heute steht der Kurs vorbörslich leicht im Plus. Der zuvor erfolgte Ausbruch aus der Bullenflagge unterstreicht die zunehmende Stärke und verleiht dem Chartbild eine bullische Struktur. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-24_09-37-52-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach dem dynamischen Anstieg von rund +77% wäre eine Konsolidierung zunächst nicht ungewöhnlich. Sollte der Kurs zurücksetzen, dürfte insbesondere die Zone zwischen 13,03 und 14,00 US$ als wichtige Auffangregion dienen. Nach oben wartet mit 17,20 bis 19,57 US$ die nächste entscheidende Hürde. Ein nachhaltiger Sprung über diesen Bereich könnte den Weg in Richtung neuer Hochs weiter freimachen. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 67 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Cross, unterhalb der Nulllinie geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-24_09-38-38-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf Tagesbasis überwiegen derzeit die positiven Signale. Sowohl RSI als auch MACD stehen auf Kaufen und werden von zunehmendem bullischem Momentum begleitet. Allerdings wurden die Signale bereits vor einiger Zeit ausgelöst, weshalb ihre aktuelle Aussagekraft etwas eingeschränkt ist. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Wochenchart spricht weiterhin dafür, dass sich Almonty innerhalb einer übergeordneten Welle 4 befindet. Der mögliche Abschlussbereich der Korrektur reicht dabei von 9,53 US$ beim 0,236er Fibonacci-Retracement bis 3,35 US$ beim 0,5er Retracement. Möglich ist jedoch auch, dass der letzte Rücksetzer lediglich eine Zwischenkorrektur war und der Kurs sich immer noch in der Welle 3 befindet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-24_09-38-55-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das Potenzial für ein neues Allzeithoch in einer abschließenden Welle 5 bestehen. Die zeitliche Struktur spricht jedoch für eine mögliche Verlängerung der Welle 4. Sollte auf direktem Wege ein neues Allzeithoch erreicht werden, würde ich davon ausgehen, dass die Welle 3 immer noch läuft. Das technische Bild der Almonty-Aktie bleibt für mich klar bullisch. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Kaufsignale und werden von zunehmendem Momentum begleitet. Nach dem Anstieg von bis zu +77% steigt jedoch das Risiko einer Konsolidierung. Entscheidend ist dabei die Zone zwischen 13,03 und 14,00 US$. Auch die Elliott-Wellen lassen weiteres Potenzial zu. Entweder befindet sich Almonty weiterhin in einer laufenden Welle 3 oder die Welle 4 wird noch ausgedehnt. Solange der relevante Trendwendebereich hält, bleibt für mich ein neues Allzeithoch in einer abschließenden Welle 5 möglich. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,25 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose --- ### [Meta-Aktie: BNP Paribas sieht KI-Rechenzentren als Kurstreiber](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-bnp-paribas-sieht-ki-rechenzentren-als-kurstreiber/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Bei Meta, dem Mutterkonzern von Facebook und Instagram, prallen aktuell ein milliardenschweres Prozessrisiko und optimistische Analystenstimmen aufeinander. Gleichzeitig steht der Kurs an einer entscheidenden Unterstützungszone. Reagiert die Aktie hier weiter positiv, könnte das den Grundstein für die nächste Erholung legen. ## Prozessrisiko trifft auf Analystenlob Meta steht aktuell vor Gericht. Ein Prozess um den Jugendschutz auf den eigenen Plattformen könnte den Konzern nach Einschätzung der Kläger mit bis zu 200 Milliarden US$ belasten, sollte das Urteil ungünstig ausfallen. Analysten lässt das bislang kalt. BNP Paribas hob das Kursziel auf 855 US$ an und verweist auf die wachsende Bedeutung von Meta als Betreiber von KI-Rechenzentren, Bernstein bestätigte zuletzt ebenfalls seine Kaufempfehlung. Laut einem Bloomberg-Bericht zählt Meta inzwischen sogar zu den größten KI-Kunden von Microsoft. Die Unsicherheit rund um das laufende Verfahren bleibt trotzdem das Gegengewicht, sein Ausgang ist weiterhin offen. Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA)! ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-24-um-09.10.14-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Meta befindet sich in einer großen Seitwärtsbewegung, die zuletzt etwas enger geworden ist. Die Oberkante und damit die Widerstandszone liegt zwischen 670,80 und 690,70 US$, die Unterstützungszone zwischen 521,70 und 549,40 US$. Darunter liegt ein weiterer Support-Bereich zwischen 480,00 und 500,50 US$, der aktuell aber zweitrangig ist. Genau an der oberen Unterstützungszone notiert die Aktie derzeit, eine erste positive Reaktion ist bereits zu erkennen. Wichtig für die Oberseite ist, dass sich der Kurs darüber hält und keine neuen Tiefs bildet. Bestätigt sich die Stärke, könnte das für Einstiege auf der Long-Seite genutzt werden. Das erste Ziel läge bei rund 610,00 US$, wo es zuletzt zu einer Abweisung kam. Darüber folgen die Trendlinie und die Widerstandszone als weitere Ziele, rund +20% beziehungsweise +22% vom aktuellen Kurs entfernt. Gelingt zusätzlich der Ausbruch über die Marke bei 670,00 US$, rückt auch das nächste Hoch in den Fokus. Aktuell überwiegt das bullische Szenario. Die Unterstützungszone hat bereits zweimal gehalten und mit BNP Paribas und Bernstein stehen zwei gewichtige Stimmen hinter der Aktie, während das Prozessrisiko trotz der Schlagzeilen bislang keine neuen Tiefs erzwungen hat. Bestätigt sich das in den kommenden Tagen, wäre die Widerstandszone bei 670,80 bis 690,70 US$ mit rund +22% ein realistisches Ziel. Kippt das Bild und die Aktie fällt unter 521,70 US$, würde das Setup hinfällig, denn dann hätte der Prozess die Oberhand gewonnen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,40 Billionen US$ liegt Meta Platforms gegenwärtig auf Platz 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Schaeffler-Aktie: Wie hoch ist das realistische Kurspotenzial?](https://www.sharedeals.de/schaeffler-aktie-wie-hoch-ist-das-realistische-kurspotenzial/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Schaeffler-Aktie musste seit ihrem Hoch im Mai bei rund 11 € deutliche Kursverluste hinnehmen. Nach dem Rücksetzer Ende Juli bis auf etwa 7 € befindet sich das Papier inzwischen wieder im Erholungsmodus und notiert am Montag aktuell bei 7,70 €. Damit stellt sich die Frage: Ist inzwischen ein stabiler Boden erreicht – und bietet die Aktie wieder attraktives Kurspotenzial? ## Wandel zum Technologiekonzern Das klassische Zulieferergeschäft für die Automobilindustrie ist weiterhin das wichtigste Standbein. Gleichzeitig nimmt der Umbau zu einem breiter aufgestellten Technologieunternehmen zunehmend Fahrt auf. Mit der Übernahme von Vitesco wurde insbesondere das Geschäft mit elektrischen Antriebstechnologien ausgebaut. In diesem Bereich dürften sich langfristig attraktive Wachstumschancen ergeben. Um die eigene Position in der Batterietechnik zu stärken, hat Schaeffler zudem eine Absichtserklärung über eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Batteriespezialisten CATL vereinbart. CATL ist einer der weltweit führenden Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien und entwickelt unter anderem Batterien für Elektrofahrzeuge sowie große stationäre Energiespeicher. Die Zusammenarbeit könnte die Position von Schaeffler im Bereich der Elektromobilität weiter stärken. Darüber hinaus diversifiziert sich der Konzern zunehmend in Zukunftsfelder wie Drohnentechnologie, Verteidigung, humanoide Robotik und Raumfahrt. In diesen Bereichen arbeitet Schaeffler mit spezialisierten Unternehmen zusammen und liefert vor allem technische Komponenten und Fertigungslösungen. Auch bei Agility Robotics ist Schaeffler über eine Minderheitsbeteiligung engagiert. Ziel ist unter anderem, humanoide Roboter perspektivisch auch in den eigenen Produktionsprozessen einzusetzen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Schaeffler&stockidentifier=symbol%3ASHA0) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitabilität gesteigert Der Konzern befindet sich mitten in einem umfangreichen Transformationsprozess. Dennoch konnten bei der Ertragslage zuletzt Fortschritte erzielt werden. In den ersten sechs Monaten verbesserte sich das operative EBIT vor Sondereinflüssen von 482 auf 549 Millionen €. Die operative EBIT-Marge stieg von 4,1 auf 4,7%. Besonders positiv entwickelte sich die Sparte E-Mobility, in der die Marge kontinuierlich verbessert werden konnte. Auch im Segment Bearings & Industrial Solutions stieg das operative EBIT. Die Verbesserung ist umso bemerkenswerter, weil der Konzernumsatz währungsbereinigt lediglich um 0,4% auf 11,7 Milliarden € zulegte. In Europa und China gingen die Umsätze zurück. Beim Free Cashflow ergab sich dagegen weiterhin ein negatives Bild. Aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen und Integrationszahlungen weitete sich der Fehlbetrag auf rund 300 Millionen € aus. Insgesamt zeigen die Zahlen damit ein gemischtes Bild: Während der Umsatz kaum wächst und der Cashflow belastet bleibt, verbessert sich die operative Profitabilität. ## Bewertung Der wichtigste Aspekt des Halbjahresberichts ist für mich die Verbesserung der EBIT-Marge. Trotz nahezu stagnierender Umsätze konnte Schaeffler die operative Marge auf 4,7% steigern. Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Unternehmen eine operative EBIT-Marge von 3,5 bis 5,5% an, im Vorjahr lag sie bei 4%. Beim Jahresumsatz wird weiterhin mit 22,5 bis 24,5 Milliarden € gerechnet. Im nächsten Quartalsbericht wird sich zeigen, ob sich die positive Margenentwicklung fortsetzt und wo Schaeffler letztlich innerhalb der Prognosespanne landet. Der jüngste Kursrückgang ist vor allem auf die zuvor gesenkten Umsatzerwartungen zurückzuführen. Aus meiner Sicht sollte die Umsatzentwicklung jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr, ob es dem Konzern gelingt, seine Profitabilität trotz des schwierigen Automobilumfelds nachhaltig zu verbessern. Genau hier zeigen die jüngsten Zahlen erste positive Signale. Auch strategisch ist Schaeffler auf einem interessanten Weg. Der Konzern reagiert auf den strukturellen Wandel in der Automobilindustrie und baut gleichzeitig neue Geschäftsfelder auf. Bis diese Investitionen jedoch einen wesentlichen Ergebnisbeitrag leisten, dürfte noch einige Zeit vergehen. Das aktuelle Kursniveau bietet aus meiner Sicht wieder interessante Einstiegschancen. Allerdings befindet sich Schaeffler weiterhin mitten in einer anspruchsvollen Transformation. Anleger müssen deshalb mit einer erhöhten Volatilität rechnen. Ein Kurs von etwa 9 € erscheint mir auf Sicht der kommenden Monate als realistisch. Gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht dies einem Potenzial von etwa +18%. Was jetzt ebenfalls für die Aktie spricht, ist die aktuelle Dividendenrendite von 3,9%. **Ergänzend sei erwähnt:** Während Panzerproduktion boomt, deckt [„Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Unternehmen auf, die dank des Nachfrageschubs den entsprechenden Rohstoffe bald massiv profitieren werden. ## ℹ️ Schaeffler in Kürze - Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Zulieferer der Automobil- und Industriebranche. Der Schwerpunkt dabei liegt bei Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen. Der Konzern befindet sich in einer Umbauphase hin zur Elektromobilität. - Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenaurach, daneben ist der Konzern weltweit aufgestellt. - Die Übernahme und Verschmelzung der Vitesco AG wurde Ende September abgeschlossen. - Das Unternehmen ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit etwa 7,2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [CTS Eventim-Aktie: Ist sie unterbewertet – wo liegt ein erster Zielkurs?](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-ist-sie-unterbewertet-wo-liegt-ein-erster-zielkurs/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die CTS Eventim-Aktie konnte sich von dem Kurseinbruch in der ersten Jahreshälfte auf rund 50 € wieder erholen. Nach dem starken Kursanstieg von rund +6% zum Ende der vergangenen Woche notiert die Aktie am Montag aktuell bei 59,80 €. Gegenüber dem Allzeithoch von Mitte 2025 bei etwa 115 € hat sich der Kurs damit nahezu halbiert. Angesichts der zuletzt starken Geschäftsentwicklung stellt sich die Frage: Sind das jetzt wieder günstige Einstiegskurse? ## Zweistelliges Wachstum im ersten Halbjahr Nach dem bereits guten Auftaktquartal fiel auch das zweite Quartal stark aus. Entsprechend weist der Halbjahresbericht ein deutliches Wachstum bei Umsatz und Ertrag aus. Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 16,9% auf 1,5 Milliarden €. Rund 900 Millionen € davon entfielen auf das zweite Quartal. Auch die beiden Geschäftsbereiche entwickelten sich positiv. Das Segment Ticketing steigerte den Umsatz um 13,9% auf 473,3 Millionen €. Das deutlich größere Segment Live Entertainment wuchs sogar um 18,6% auf knapp 1,1 Milliarden €. Die Ertragsentwicklung war ebenfalls überzeugend. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 12,4% auf 225,4 Millionen €. Den größten absoluten Ergebnisbeitrag liefert weiterhin das Ticketing-Geschäft mit 172,5 Millionen €. Deutlich dynamischer entwickelte sich allerdings Live Entertainment: Das bereinigte EBITDA stieg dort um rund 53% auf 52,9 Millionen €. Auch der Gewinn je Aktie entwickelte sich positiv. Er erhöhte sich um 34,2% auf 1,25 €. Insgesamt sind die Halbjahreszahlen hervorragend ausgefallen. Besonders interessant ist die zunehmende Bedeutung des Live-Entertainment-Geschäfts, während das Ticketing weiterhin den größten Ergebnisbeitrag liefert. CTS-Eventim-CEO Klaus-Peter Schulenberg erklärte: > In einem wirtschaftlich und geopolitisch anspruchsvollen Umfeld wächst CTS Eventim konstant profitabel. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CTS+Eventim&stockidentifier=symbol%3AEVD) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Trotz der starken Geschäftsentwicklung bestätigte CTS Eventim seine bisherige Jahresprognose. Für 2026 rechnet der Konzern weiterhin lediglich mit einem Umsatz und einem bereinigten EBITDA leicht über dem Vorjahresniveau. 2025 erzielte CTS Eventim einen Umsatz von 3,1 Milliarden € und ein bereinigtes EBITDA von 584,1 Millionen €. Angesichts des starken ersten Halbjahres erscheint diese Prognose ausgesprochen vorsichtig. Entscheidend wird nun sein, ob sich die hohe Dynamik auch im zweiten Halbjahr fortsetzt. ## Bewertung Aus meiner Sicht passt die aktuelle Jahresprognose nur bedingt zur bisherigen Geschäftsentwicklung. Umsatz und bereinigtes EBITDA wachsen im ersten Halbjahr zweistellig, während das Unternehmen für das Gesamtjahr lediglich ein leichtes Wachstum erwartet. Das lässt Raum für eine mögliche positive Überraschung. Hinzu kommt der deutliche Kursrückgang gegenüber dem Allzeithoch. Natürlich ist nicht zu erwarten, dass die Aktie kurzfristig wieder auf 115 € steigt. Der starke Rückgang erscheint angesichts der operativen Entwicklung jedoch zunehmend schwer nachvollziehbar. Positiv ist außerdem die zunehmende Dynamik im Live Entertainment. Während das Ticketing-Geschäft weiterhin den wichtigsten Ergebnisbeitrag liefert, wächst der Veranstaltungsbereich wesentlich schneller. Damit verfügt CTS Eventim über zwei starke Geschäftsbereiche, die sich gegenseitig ergänzen. Die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 5,7 Milliarden € macht CTS Eventim zwar zu keinem klassischen Nebenwert mehr. Das Unternehmen verfügt jedoch über eine starke Marktposition und ein Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Umsätzen und langfristigem Wachstumspotenzial. Zusätzlichen Rückenwind bietet die Dividendenrendite von rund 2,4%. Sollte sich die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen, ist auch eine Anhebung der zuletzt gezahlten Dividende von 1,44 € denkbar. CTS Eventim ist einer der interessanteren Werte im MDAX. Das starke Halbjahr, die konservative Prognose und der deutliche Abstand zum früheren Allzeithoch sprechen für weiteres Kurspotenzial. Der starke Kursrückgang seit dem Allzeithoch steht inzwischen in einem gewissen Gegensatz zur operativen Entwicklung. Sollte sich diese Dynamik im zweiten Halbjahr fortsetzen, könnte sich die derzeit sehr vorsichtige Jahresprognose als zu niedrig erweisen. Mein erstes Kursziel liegt bei 75 €. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau entspricht das einem Potenzial von rund +25%. **Ergänzend sei erwähnt:** Diversifikation über Sektoren und Regionen kann das Risiko reduzieren. [Diese zehn Dividenden-Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) bieten genau diese Streuung – kombiniert mit interessantem Aufwärtspotenzial für 2026. ## ℹ️ CTS Eventim in Kürze - CTS Eventim (WKN: 547030) mit Sitz in München ist ein Anbieter in den Bereichen Live Entertainment und Ticketing. Zur Gruppe gehören zahlreiche Konzert- und Festival-Veranstalter wie „Rock am Ring“ und „Hurricane“, aber auch bekannte Online-Portale wie eventim.de und oeticket.com. - Außerdem betreibt die Gesellschaft mehrere bekannte Veranstaltungsstätten in Europa, etwa die Berliner Waldbühne und die Lanxess Arena in Köln. - Der Börsenwert des im MDAX gelisteten Unternehmens liegt derzeit bei etwa 5,7 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: Ben-Graham-Formel zeigt über 90 US$!](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-ben-graham-formel-zeigt-ueber-90-us/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Netflix-Aktie notiert zuletzt bei 79,59 US$. JPMorgan bestätigt zwar das „Overweight“-Rating, senkt das Kursziel nach den jüngsten Quartalszahlen aber deutlich von 118 auf 85 US$. Andere Analysten sehen mehr Potenzial. Wachstum, Aktienrückkäufe und die Bewertung zeigen, weshalb Kurse von über 90 US$ durchaus fundamental begründbar sind. ## Wachstum verlangsamt sich Netflix steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 13,4% auf 12,56 Milliarden US$. Das operative Ergebnis legte um 11% auf 4,19 Milliarden US$ zu. Unter dem Strich verdiente der Streaming-Konzern 3,40 Milliarden US$ beziehungsweise 0,80 US$ je Aktie. Die operative Marge fiel leicht von 34,1 auf 33,4%. Für das Gesamtjahr erwartet Netflix jedoch weiterhin eine Verbesserung von 29,5 auf 31,5%. Der Umsatz soll um 13 bis 14% auf 51,0 bis 51,4 Milliarden US$ wachsen, während das operative Ergebnis voraussichtlich um mehr als 20% steigt. Der wichtigste zusätzliche Wachstumstreiber ist das Werbegeschäft. Hier stellt Netflix für 2026 eine ungefähre Verdopplung auf 3 Milliarden US$ in Aussicht. Gleichzeitig soll sich das Umsatzwachstum im dritten Quartal auf knapp 12% verlangsamen. Diese Entwicklung veranlasste JPMorgan, die eigenen Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Schätzungen für 2026 und 2027 um 1 bis 2% zu reduzieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rückkäufe verstärken das Gewinnwachstum Netflix erwirtschaftete im zweiten Quartal einen freien Cashflow von 1,53 Milliarden US$. Für das Gesamtjahr stehen weiterhin rund 12,5 Milliarden US$ in Aussicht. Ein großer Teil des verfügbaren Kapitals fließt inzwischen an die Aktionäre zurück. Allein im zweiten Quartal kaufte der Konzern eigene Aktien für 4,7 Milliarden US$ zurück – so viel wie nie zuvor. Weitere 27,1 Milliarden US$ sind genehmigt. Das entspricht rund 8% des aktuellen Börsenwerts. Die verwässerte Aktienzahl sank innerhalb eines Jahres bereits um etwa 2%. Deshalb stieg der Gewinn je Aktie mit 11% etwas stärker als der Nettogewinn. Rückkäufe schaffen allerdings nur dann nachhaltig Wert, wenn Netflix die eigenen Aktien nicht zu teuer erwirbt. Bei einem erwarteten KGV von rund 22 fällt die Bewertung inzwischen moderater aus als in weiten Teilen der vergangenen Jahre. **Übrigens:** Wer nach aussichtsreicheren Investments sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Was sagt die Ben-Graham-Formel? Die vereinfachte Ben-Graham-Formel multipliziert den Gewinn je Aktie mit dem Faktor 8,5 zuzüglich des doppelten langfristigen Gewinnwachstums. Bei einer bereinigten Gewinnbasis von rund 3,18 US$ je Aktie und einem vorsichtig angesetzten Wachstum von 10% ergibt sich ein rechnerischer Wert von 90,63 US$. Bei 12% Wachstum wären es bereits 103,35 US$. Die Formel reagiert äußerst empfindlich auf die angenommene Wachstumsrate und wurde ursprünglich nicht für digitale Plattformkonzerne entwickelt. Sie ist deshalb kein exaktes Kursziel, zeigt aber, dass die aktuelle Bewertung bei anhaltend zweistelligem Wachstum nicht überzogen erscheint. JPMorgan setzt das Kursziel bei 85 US$ an. Goldman Sachs sieht 94 US$, während die Bank of America 105 US$ für möglich hält. Der Analystenkonsens liegt bei rund 93 US$. Netflix ist vielleicht keine Aktie, mit der sich Ben-Graham ursprünglich beschäftigt hätte. Aber das profitable Wachstum führt dazu, dass wir die Aktie inzwischen derart bewerten können. Der Aktienmarkt neigt meiner Meinung nach zu stark dazu, Netflix nach seinem schwächeren Umsatzwachstum zu bewerten. Das dürfte ein Fehler sein, wenn sich das Gewinnwachstum im zweistelligen Prozentbereich stabilisiert. Vor diesem Hintergrund halte ich die Aktie für günstig. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 331 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Allianz-Aktie: Ein Leckerbissen für Dividenden-Fans?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-ein-leckerbissen-fuer-dividenden-fans/) **Published:** August 23, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Geht der Allianz-Aktie nach dem rasanten Kurszuwachs von +53% seit Jahresbeginn jetzt langsam die Luft aus? Oder kann man sie auf diesem Niveau noch kaufen? ## Operativ in Bestform „Hauptsache Allianz versichert“: Wahrscheinlich hat jeder Deutsche diesen Werbeslogan schon einmal in seinem Leben gehört. Es gibt hierzulande wohl kaum ein solideres Unternehmen als den Versicherungskonzern. Er liefert stetige operative Erfolge, steigende Gewinne und verfügt über eine sehr komfortable Finanzausstattung. Besonders das Asset Management und das Schaden- und Unfallgeschäft haben sich stark entwickelt. Da es kaum einen Zweifel daran geben kann, dass sich der Allianz-Konzern operativ in Bestform befindet, erklärt sich die kontinuierlich positive Kursentwicklung des Titels beinahe von allein. Die große Frage ist aber nun: Ist die Allianz-Aktie nach dem Höhenflug inzwischen so fair bewertet, dass sie bei der aktuellen Notierung von 440,80 € keine oder kaum noch Aussichten auf höhere Kurse bietet? ## Die Geister scheiden sich Bei den Analysten klaffen die Einschätzungen ungewöhnlich weit auseinander. Berenberg sieht den fairen Wert bei bemerkenswerten 684 €. Goldman Sachs mit 465 € und JPMorgan mit 460 € liegen deutlich näher am aktuellen Kurs. RBC nennt 450 €. Skeptischer ist die Schweizer Großbank UBS mit 430 €. Jefferies sieht mit einem Kursziel von lediglich 325 € sogar erhebliches Rückschlagpotenzial. Zusammenfassend kann man sagen: Während Optimisten auf die hohen Kapitalrenditen, weiter steigende Gewinne und die starke Marktposition setzen, halten andere Marktbeobachter das Potenzial des Papiers vorerst für ausgereizt. **Ein Hinweis an dieser Stelle:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## So ist die Aktie bewertet Wie steht es nun um die Bewertung der Allianz-Aktie? Ist sie (zu) teuer? Ist sie noch günstig? Ich würde sagen, bei einem KGV von 14,2 weder noch. Sondern sie erscheint aktuell angemessen und fair bewertet. Das bedeutet aber auch: Für weitere Kursgewinne dürfte es nun zunehmend darauf ankommen, dass der Konzern die hohen Erwartungen künftig nicht nur erfüllt, sondern übertrifft. Wer die Aktie jetzt kauft, kann jedenfalls auf eines zählen: stabile und kontinuierliche Ausschüttungen in Form von Dividenden. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 3,88%. Das ist solide, aber keinesfalls ein Leckerbissen. Zudem kauft der Konzern eigene Aktien zurück, in diesem Jahr bis zu einer Gesamtsumme von 2,5 Milliarden €, was für Anleger den Vorteil hat, dass sich dadurch der Wert ihrer Anteile automatisch erhöht. **Apropos Dividenden:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. Sollte man die Allianz-Aktie jetzt noch kaufen? Ich würde sagen: nein. Die vergangene Handelswoche hat bereits gezeigt, dass sie auf der Stelle tritt und im besten Falle erstmal seitwärts weiterlaufen könnte. Wer das Papier bereits im Depot hat, sollte es meiner Meinung nach natürlich aufgrund der Top-Performance des Konzerns im operativen Bereich festhalten und könnte in Erwägung ziehen, mit einem kleinen Teil des Bestands Gewinne zu realisieren, um die veräußerten Stücke dann später günstiger zurückzukaufen. So würde ich es machen. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 168,46 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: Gibt sie jetzt weiter Vollgas?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-gibt-sie-jetzt-weiter-vollgas/) **Published:** August 23, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die BioNTech-Aktie hat mit einer Kursexplosion von rund +25% auf 116,57 US$ in der vergangenen Woche mächtig für Aufsehen gesorgt. Jetzt stellt sich die Frage: Bleibt sie auf dem Gaspedal? ## Was ein Wettbewerber auslösen kann Oft reiben sich Anleger verwundert die Augen, wie der Kurs einer Aktie monatelang vor sich hin dümpeln und plötzlich durch die Decke schießen kann. Meistens gibt es für solche Kurssprünge einen Auslöser, so auch hier: Natürlich stecken die jüngst vorgelegten Studienergebnisse von Moderna dahinter, dem US-Wettbewerber der Mainzer. Dessen Resultate der Phase-3-Studie INTerpath-001 zeigen nämlich erstmals etwas auf, was man bislang nur theoretisch erhoffen konnte: Die mRNA-Forschung, mit der auch BioNTech arbeitet, wirkt anscheinend auch bei der Krebsbekämpfung. Damit eröffnen sich in erster Linie für Moderna, aber eben möglicherweise auch für die Mainzer Milliarden-Umsatzpotenziale. Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig hat vor wenigen Tagen bereits in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-steht-ihr-jetzt-auch-ein-kursfeuerwerk-bevor/) aufgezeigt, wie genau der Forschungsstand bei BioNTech aussieht. Kurz zusammengefasst: Etliche Studien im weit fortgeschrittenen Phase-3 oder Phase-2-Stadium lassen durchaus erahnen, dass auch die Mainzer so erfolgreich sein könnten wie ihre US-Kollegen. Gerade bei Covid-19 hatte sich das ja bereits gezeigt. ## Das sagen die Analysten Jene Marktbeobachter, die sich schon lange sehr intensiv mit der BioNTech-Aktie befassen, wissen, welches Kurspotenzial sich hier verbirgt. Laut der Plattform Marketscreener ist deren Urteil ziemlich eindeutig: 15 von 20 Analysten sagen derzeit: kaufen oder aufstocken. Vier von ihnen plädieren fürs Halten. Einen Verkauf hält keiner für angebracht. Das ist natürlich schon ziemlich eindeutig. Das durchschnittliche Kursziel von 121,56 US$ verrät allerdings gleichzeitig, dass aktuell nur noch wenig Upside von gerade mal +4% gesehen wird. **Übrigens:** Die Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club haben bereits vergangene Woche kurzfristig massiv von der Expertise des Chefanalysten Maximilian Ruth profitiert und binnen weniger Stunden [Kursgewinne von +15%](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-no-brainer-club-realisiert-15-innerhalb-weniger-stunden/) eingefahren. Wer an Einschätzungen und Tipps interessiert ist, könnte sich den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/) sichern. ## Das sagt der Chart Charttechnisch stehen die Ampeln für die BioNTech-Aktie nach dem Kurssprung auf grün: kurz-, mittel- und langfristig ist der Trend ansteigend. Sie hat zudem die wichtige 200-Tage-Linie förmlich pulverisiert, normalerweise ein bullisches Signal. Der nächste Widerstand liegt bei 126,88 US$. Die nächste Unterstützung ist allerdings nun schon recht weit weg, sie liegt bei 97,54 US$. Einmal mehr zeigt sich am jüngsten Kursfeuerwerk der BioNTech-Aktie: Börsianer handeln die Zukunft, und in diesem Fall beflügeln die Studienresultate des Wettbewerbers. Fakt ist aber auch, dass jetzt bereits mächtig Vorschusslorbeeren verteilt worden sind und anders als bei Moderna noch keine Resultate vorliegen. Obwohl die Rallye durchaus weitergehen könnte, sollten eher vorsichtigere Naturen meiner Meinung nach aktuell nicht einsteigen, sondern eine Korrektur abwarten. Nur wer felsenfest vom Erfolg der Krebsforschung der Mainzer überzeugt ist, kann natürlich das Risiko eines Kaufs jederzeit eingehen, sollte sich dann aber auch durch zwischenzeitliche Rücksetzer nicht beirren lassen. Ich persönlich bin schon lange von BioNTech überzeugt und habe das in vielen Artikeln zum Ausdruck gebracht. Dabei bleibe ich auch. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 29,28 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Walmart-Aktie: Das ist nach dem Sell-off zu erwarten](https://www.sharedeals.de/walmart-aktie-das-ist-nach-dem-sell-off-zu-erwarten/) **Published:** August 23, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Walmart-Aktie ist nach den jüngsten Quartalszahlen deutlich unter Druck geraten und verzeichnete den stärksten Tagesverlust seit 2022. Trotz des Kurseinbruchs bleibt das operative Geschäft robust, während die hohe Bewertung und ein schwächerer kurzfristiger Ausblick die entscheidenden Fragen für Anleger aufwerfen. ## Starke Zahlen, aber... Im zweiten Quartal steigerte Walmart den Umsatz um knapp sechs Prozent auf 187,94 Milliarden Dollar und übertraf damit die Markterwartungen von 186,77 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte sogar um 19 Prozent auf 0,81 Dollar zu und lag damit klar über den erwarteten 0,74 Dollar. Auch operativ zeigte sich ein solides Bild. Der Umsatz in den USA stieg um 3,5 Prozent auf 125,2 Milliarden Dollar, während die vergleichbaren Umsätze um 2,6 Prozent zulegten. Die Zahl der Transaktionen erhöhte sich um 1,5 Prozent, der durchschnittliche Einkaufswert um 1,1 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich das Onlinegeschäft mit einem Plus von 24 Prozent. Noch stärker wuchs das internationale Geschäft. Der Umsatz stieg um knapp 13 Prozent auf 35,2 Milliarden Dollar, währungsbereinigt waren es fast acht Prozent. China verzeichnete dabei ein währungsbereinigtes Wachstum von rund 21 Prozent. Auch der internationale Onlinehandel legte mit 19 Prozent kräftig zu. Sam's Club entwickelte sich ebenfalls positiv. Der Umsatz ohne Treibstoff erhöhte sich um 4,5 Prozent, die vergleichbaren Umsätze stiegen um 4,4 Prozent. Gleichzeitig wuchs der Onlineumsatz um 26 Prozent und die Einnahmen aus Mitgliedschaften um sechs Prozent. ## Preissenkungen belasten kurzfristig das Wachstum Der größte Belastungsfaktor für die Aktie ist der Ausblick auf das dritte Quartal. Walmart erwartet ein Umsatzwachstum von drei bis 3,75 Prozent und liegt damit deutlich unter den Markterwartungen von knapp sechs Prozent. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet das Unternehmen mit 0,62 bis 0,64 Dollar, während Analysten bislang 0,68 Dollar erwartet hatten. Hinter dem schwächeren Ausblick steht vor allem die Entscheidung, rund 2,9 Milliarden Dollar aus Zollrückerstattungen für niedrigere Preise zu verwenden. Damit will Walmart die Einsparungen an die Kunden weitergeben. Kurzfristig belastet diese Strategie Umsatzentwicklung und operative Marge, langfristig könnte sie jedoch die Kundenbindung stärken und zusätzliche Marktanteile bringen. Trotz des schwächeren dritten Quartals hob Walmart die Jahresprognose an. Für das Gesamtjahr wird nun ein bereinigter Gewinn je Aktie von 2,80 bis 2,87 Dollar erwartet. Beim Umsatz rechnet der Konzern mit einem Wachstum von vier bis fünf Prozent. Zuvor lagen die Prognosen bei 2,75 bis 2,85 Dollar Gewinn je Aktie und 3,5 bis 4,5 Prozent Umsatzwachstum. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bewertung bleibt die größte Hürde Walmart hat sich in den vergangenen Jahren als widerstandsfähiger Einzelhändler etabliert. Das Unternehmen gewinnt zunehmend auch einkommensstärkere Kunden und kombiniert niedrige Preise mit höherwertigen Lebensmitteln, einem breiten Sortiment und schnellen Lieferangeboten. Der aktuelle Kursrückgang macht die Aktie allerdings nicht automatisch günstig. Walmart wird derzeit mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 36 für das laufende Geschäftsjahr und rund 32 für das kommende Geschäftsjahr bewertet. Damit bleibt die Aktie trotz des Kursverlusts anspruchsvoll bewertet. Die langfristigen Perspektiven bleiben dennoch solide. Walmart dürfte von seiner Größe, seiner starken Marktposition und der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels profitieren. Gleichzeitig müssen Anleger berücksichtigen, dass ein großer Teil dieser positiven Entwicklung bereits im Aktienkurs enthalten ist. ## Amazon bietet eine günstigere Wachstumsstory Für langfristig orientierte Anleger bleibt Walmart ein qualitativ hochwertiges Unternehmen. Die geplanten Preissenkungen könnten kurzfristig auf die Margen drücken, gleichzeitig aber die Kundenbindung stärken und Marktanteile sichern. Für eine attraktive Einstiegsgelegenheit spricht der Kursrückgang jedoch nur eingeschränkt. Angesichts der weiterhin hohen Bewertung erscheinen andere große Handelskonzerne mit stärkerem Wachstum attraktiver. Besonders Amazon bietet aus dieser Perspektive eine Kombination aus höherem Wachstum und einer vergleichsweise günstigeren Bewertung. Walmart liefert operativ weiterhin starke Ergebnisse, doch der verhaltene Ausblick zeigt, dass die geplanten Preissenkungen kurzfristig ihren Preis haben. Der Kursrückgang verbessert die Ausgangslage, macht die Aktie angesichts der hohen Bewertung aber noch nicht zu einem klaren Kauf. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. 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Angesichts der hohen Erwartungen an Umsatz, Margen und neue KI-Produkte muss der Konzern zeigen, dass die starke Nachfrage nach Rechenleistung auch künftig für steigende Gewinne sorgen kann. ## Erwartungen steigen schneller als die Überraschungen Nvidia hat in den vergangenen acht Quartalen Umsatz und Gewinn übertroffen. Die Abstände zu den Konsensschätzungen werden jedoch kleiner, weil Analysten die Ertragskraft des Unternehmens zunehmend besser einschätzen. Für das zweite Quartal wird ein Umsatz von 92,05 Milliarden Dollar und ein Gewinn je Aktie von 2,09 Dollar erwartet. Ein kleiner Gewinnsprung über diese Marke dürfte die Anleger kaum beeindrucken. Entscheidend wird vielmehr der Ausblick auf das dritte Quartal, für das derzeit rund 103,7 Milliarden Dollar Umsatz erwartet werden. Nvidia müsste damit in den kommenden neun Monaten rund 35 Milliarden Dollar zusätzlichen Umsatz erzielen und gleichzeitig eine Bruttomarge von etwa 75 Prozent halten. Ein Umsatz von rund 94 Milliarden Dollar im zweiten Quartal wäre positiv, eine Prognose von mehr als 104 Milliarden Dollar für das dritte Quartal wäre jedoch das wichtigere Signal. ## Drei Wachstumstreiber rücken in den Mittelpunkt Besondere Bedeutung hat die geplante Zusammenarbeit mit großen Finanzinvestoren zur Mobilisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur. Die Finanzierung könnte zusätzliche Nachfrage nach Nvidia-Systemen schaffen, insbesondere bei Neoclouds, Unternehmen und staatlichen Projekten. Gleichzeitig entstehen neue Risiken. Nvidia könnte bei einzelnen Projekten einen Teil des Restwerts der Systeme absichern und wäre damit indirekt von GPU-Preisen, Auslastung und der Kreditqualität der Kunden abhängig. Auch eine mögliche Wiederaufnahme der H20-Lieferungen nach China könnte zusätzliche Umsätze bringen. Politische Unsicherheiten begrenzen jedoch die Planbarkeit dieses Geschäfts. Mit Vera Rubin kommt ein weiterer Wachstumstreiber hinzu. Die neue Plattform könnte Nvidia vom führenden Anbieter von KI-Beschleunigern zu einem umfassenden Anbieter von Rechensystemen machen. Besonders das CPU-Geschäft eröffnet zusätzliche Chancen. ## Bewertung bleibt attraktiv Bei 216 Dollar wird Nvidia mit etwa dem 23-Fachen der erwarteten GAAP-Gewinne bewertet. Damit liegt die Aktie deutlich unter dem historischen Durchschnitt und unter dem Median der Halbleiterbranche. Auch das erwartete PEG-Verhältnis von 0,55 spricht dafür, dass der Markt das Gewinnwachstum vergleichsweise niedrig bewertet. Zwar erscheint das Umsatzmultiplikator für 2027 zunächst hoch, doch das erwartete Umsatzwachstum und die Bruttomarge von rund 75 Prozent relativieren diese Kennzahl. Sollten Vera Rubin, CPUs und die Finanzierung neuer KI-Projekte die aktuellen Wachstumsschätzungen bestätigen, könnte Nvidia neben steigenden Gewinnen auch von einer höheren Bewertung profitieren. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Finanzierungsmodell bleibt größter Unsicherheitsfaktor Die geplante KI-Finanzierung kann das Wachstum beschleunigen, bringt Nvidia aber näher an Risiken heran, die über das klassische Halbleitergeschäft hinausgehen. Sinkende Preise für KI-Rechenleistung oder eine schwächere Auslastung könnten den Wert finanzierter Systeme belasten und zusätzliche Verpflichtungen auslösen. Zudem besteht die Gefahr, dass kreditfinanzierte Projekte Nachfrage aus der Zukunft vorziehen und damit das aktuelle Wachstum überzeichnen. Entscheidend wird deshalb sein, wie transparent Nvidia seine möglichen finanziellen Verpflichtungen offenlegt. ## Ausblick entscheidet über die Aktie Für Anleger ist der nächste Gewinnsprung weniger wichtig als die Bestätigung der ambitionierten Prognosen. Ein starker Ausblick für das dritte Quartal bei einer Bruttomarge nahe 75 Prozent würde die Wachstumsstory untermauern. Nvidia bleibt damit trotz kurzfristiger Risiken attraktiv bewertet. Schwache Prognosen oder unklare Finanzierungsexposures könnten allerdings vorübergehend für Druck auf die Aktie sorgen. Nvidia muss nicht mehr beweisen, dass das Unternehmen Erwartungen übertreffen kann, sondern dass das hohe Wachstum anhält. Gelingt dies bei stabilen Margen, bietet die Aktie weiterhin deutliches Kurspotenzial. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Nvidia in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: 918422) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,2 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Boot Barn: Kaufchance bei Cowboy-Aktie](https://www.sharedeals.de/boot-barn-kaufchance-bei-cowboy-aktie/) **Published:** August 23, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Boot Barn Holdings könnte vor einer interessanten Phase stehen. Während das Unternehmen Umsatz und Gewinn kräftig steigert, ist der Aktienkurs zuletzt kaum vorangekommen. Gelingt es Boot Barn, das operative Wachstum fortzusetzen, könnte sich diese Diskrepanz zugunsten der Aktie auflösen. ## Starkes Wachstum auf mehreren Ebenen Boot Barn betreibt 566 Filialen in 49 US-Bundesstaaten und verkauft Western- und Arbeitsbekleidung, Schuhe sowie Accessoires. Das Unternehmen wächst sowohl über neue Standorte als auch über sein Onlinegeschäft. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stieg der Umsatz um 18 Prozent. Die vergleichbaren Umsätze legten um 4,7 Prozent zu, während die E-Commerce-Umsätze auf vergleichbarer Basis um 13,4 Prozent wuchsen. Gleichzeitig verbesserte sich die Warenmarge deutlich. Für das Gesamtjahr erwartet Boot Barn einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum von 16 Prozent. Der verwässerte Gewinn je Aktie soll um 26 Prozent auf 9,23 US-Dollar steigen. ## Expansion eröffnet langfristige Perspektiven Boot Barn setzt weiterhin stark auf neue Filialen. In den vergangenen zwölf Monaten kamen 93 Standorte hinzu. Für das Geschäftsjahr 2027 sind weitere 70 Neueröffnungen geplant. Langfristig will das Unternehmen auf 1.200 Filialen in den USA wachsen. Damit würde sich das heutige Filialnetz mehr als verdoppeln. Neue Standorte sollen durchschnittlich rund 3,2 Millionen US-Dollar Jahresumsatz erzielen und sich innerhalb von etwa zwei Jahren amortisieren. Auch das E-Commerce-Geschäft soll weiter wachsen. Die Verbindung von Onlinehandel und Filialnetz ermöglicht es Boot Barn, Bestellungen effizienter abzuwickeln und Kunden ein breiteres Sortiment anzubieten. ## Bewertung bleibt moderat Angesichts des erwarteten zweistelligen Gewinnwachstums erscheint das PEG-Verhältnis als geeignete Bewertungsgröße. Mit einem PEG von rund 1,08 liegt Boot Barn unter dem Branchenniveau von 1,38. Die langfristig erwartete jährliche Gewinnsteigerung von rund 17 Prozent bietet damit eine solide Grundlage für die aktuelle Bewertung. Sollte das Unternehmen seine Wachstumsziele erreichen, besteht Spielraum für eine höhere Bewertung der Aktie. ## Aktie steckt seit Monaten fest Technisch befindet sich die Boot-Barn-Aktie seit mehr als einem Jahr in einer Seitwärtsbewegung. Das ist bemerkenswert, weil der Gewinn je Aktie sowohl im Geschäftsjahr 2025 als auch 2026 um mehr als 20 Prozent zulegte. Der Relative-Stärke-Index bewegt sich nahe der neutralen Marke von 50 Punkten. Ein nachhaltiger Anstieg darüber wäre ein positives Signal. Auch der MACD zeigt erste konstruktive Signale, liefert bislang jedoch noch keinen starken Aufwärtstrend. Die lange Konsolidierung könnte sich daher als Sprungbrett erweisen, sofern das Gewinnwachstum anhält und die Anleger bereit sind, diese Entwicklung stärker zu honorieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Diese Risiken bleiben Das größte kurzfristige Risiko sind schwächere vergleichbare Umsätze. Nach einer nahezu stagnierenden Entwicklung zu Beginn des zweiten Quartals kommt es darauf an, ob sich die Nachfrage im weiteren Quartalsverlauf verbessert. Auch die Verschuldung ist zu beachten. Boot Barn weist rund 806 Millionen US-Dollar Schulden und 139 Millionen US-Dollar liquide Mittel auf. Die weitere Expansion könnte deshalb zusätzlichen Finanzierungsbedarf erzeugen. Darüber hinaus besteht Konkurrenz durch spezialisierte Anbieter und größere Einzelhandelsketten, die ihr Angebot an Western- und Arbeitsbekleidung ausbauen könnten. Boot Barn kombiniert starkes Gewinnwachstum, eine aggressive Filialexpansion und eine vergleichsweise moderate Bewertung. Wenn die Same-Store-Sales stabil bleiben und die Expansion die erwarteten Renditen liefert, könnte die Aktie nach der langen Konsolidierung vor einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung stehen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien --- ### [JPMorgan Chase: Diese Vorzugsaktie ist besonders attraktiv](https://www.sharedeals.de/jpmorgan-chase-diese-vorzugsaktie-ist-besonders-attraktiv/) **Published:** August 23, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Seit unserer [positiven Einschätzung im Juni](https://www.sharedeals.de/jpmorgan-aktie-stresstest-bestanden-mehr-dividende-und-buybacks/) hat die Aktie von JPMorgan Chase zweistellig zugelegt. Der Konzern gehört zu den größten und bekanntesten Finanzinstituten der Welt. Für Anleger stellt sich nach den jüngsten Quartalszahlen vor allem die Frage, ob die hohe Qualität der Bank den aktuellen Kurs der Stammaktie noch rechtfertigt oder ob die Vorzugsaktien inzwischen das interessantere Chance-Risiko-Verhältnis bieten. ## Erneut überzeugende Quartalszahlen Die Vorzugsdividenden von JPMorgan sind seit Langem komfortabel durch die Erträge der Bank gedeckt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die operative Entwicklung, denn die Ertragskraft des Instituts bildet letztlich die Grundlage für die Sicherheit der Ausschüttungen. Auch im zweiten Quartal 2026 konnte JPMorgan überzeugen. Der Nettozinsertrag stieg im Jahresvergleich um knapp 10 Prozent auf 25,5 Milliarden Dollar. Noch stärker entwickelte sich jedoch das zinsunabhängige Geschäft, dessen Erträge um nahezu 50 Prozent zulegten. Besonders das Investmentbanking und die Erträge aus Handelsgeschäften entwickelten sich dynamisch. Der Anstieg der Erträge ging zwar mit höheren operativen Kosten einher, dennoch erreichte das Ergebnis vor Steuern und Kreditvorsorge im zweiten Quartal rund 30 Milliarden Dollar. Damit lag der Wert mehr als 40 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Zusätzlichen Rückenwind erhielt das Ergebnis durch die Kreditvorsorge, die um mehr als 10 Prozent zurückging. Der Nettogewinn belief sich auf 21,2 Milliarden Dollar, davon entfielen 20,75 Milliarden Dollar auf die Stammaktionäre. Der Gewinn je Aktie erreichte 7,71 Dollar. Für das erste Halbjahr 2026 ergibt sich damit ein Gewinn je Aktie von 13,65 Dollar, mehr als 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Für Anleger in Vorzugsaktien ist insbesondere die Ausschüttungsdeckung relevant. JPMorgan musste im vergangenen Quartal lediglich rund 2 Prozent des Nettogewinns für die Dividenden auf die Vorzugsaktien aufwenden. Damit verfügt die Bank über einen erheblichen Sicherheitspuffer, selbst wenn sich die Kreditqualität künftig deutlich verschlechtern sollte. ## Vorzugsaktie bietet weiterhin attraktives Ertragspotenzial JPMorgan hatte vor rund fünf Jahren 80 Millionen Vorzugsaktien der Serie MM mit der ISIN US48128B5232 ausgegeben. Die nicht kumulative Vorzugsaktie zahlt eine jährliche Dividende von 4,20 Prozent beziehungsweise 1,05 Dollar je Aktie, verteilt auf vier vierteljährliche Zahlungen. Das gesamte Emissionsvolumen belief sich auf 2 Milliarden Dollar und war damit für JPMorgan durchaus bedeutend. Die Bank profitierte seinerzeit von den niedrigen Finanzierungskosten an den Kapitalmärkten. Das heutige Zinsumfeld stellt diese Vorzugsaktien in ein deutlich anderes Licht. Die Serie MM notiert derzeit erheblich unter ihrem Rückzahlungspreis von 25 Dollar. Gleichzeitig erscheint das Risiko einer kurzfristigen Kündigung begrenzt, obwohl die Wertpapiere seit dem 1. September kündbar sind. Sollte JPMorgan die Vorzugsaktien in drei, vier oder fünf Jahren zum Nennwert von 25 Dollar zurückzahlen, könnte daraus für Anleger eine attraktive annualisierte Gesamtrendite entstehen. Ausgehend von einem aktuellen Kurs von 16,44 Dollar würde eine Rückzahlung zu 25 Dollar allein einen Kursgewinn von rund 52 Prozent bedeuten. Bei diesem Kurs liegt die laufende Rendite der Vorzugsaktie bei etwa 6,39 Prozent. Damit beträgt der Renditeaufschlag gegenüber zehnjährigen US-Staatsanleihen rund 166 Basispunkte und gegenüber fünfjährigen US-Staatsanleihen etwa 216 Basispunkte. Angesichts der Bonität von JPMorgan erscheint diese Verzinsung attraktiv, insbesondere weil zusätzlich die Möglichkeit eines langfristigen Kursgewinns besteht. Bereits eine moderate Veränderung der Marktbedingungen könnte die Bewertung deutlich beeinflussen. Würde der Markt beispielsweise in zwei Jahren eine Rendite von 6 Prozent für die JPMorgan-Vorzugsaktie verlangen, ergäbe sich daraus ein theoretischer Wert von 17,50 Dollar. Zusammen mit den erhaltenen Dividenden könnte dies einer Gesamtrendite von nahezu 10 Prozent pro Jahr entsprechen. Allerdings funktioniert dieser Mechanismus auch in die andere Richtung. Sollten die Marktzinsen weiter steigen, könnte die Vorzugsaktie weiterhin unter Druck geraten. Das Zinsniveau bleibt daher ein wesentlicher Faktor für die künftige Kursentwicklung. ## Stammaktie bleibt hochwertig, aber ambitioniert bewertet Die Stammaktien von JPMorgan sind derzeit nicht günstig. Allerdings zeigt die Entwicklung der Bank, weshalb Anleger bereit sind, für die Qualität des Instituts eine Bewertungsprämie zu zahlen. Eine Bewertung von etwa dem 12- bis 14-Fachen des erwarteten Gewinns erscheint weiterhin vertretbar. Bei einem für das Geschäftsjahr 2027 erwarteten Gewinn je Aktie von rund 25 Dollar wird JPMorgan jedoch bereits am oberen Ende dieser Bewertungsspanne gehandelt. Damit ist die Stammaktie aus heutiger Sicht kein offensichtliches Schnäppchen. Bei deutlicheren Kursrückgängen könnte JPMorgan jedoch wieder interessanter werden. Ein Kursniveau im Bereich von etwas über 300 Dollar würde die Bewertung aus Sicht eines langfristig orientierten Anlegers deutlich attraktiver machen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Attraktive Kombination aus laufender Rendite und Kurspotenzial Für einkommensorientierte Anleger erscheint die Vorzugsaktie der Serie MM derzeit besonders interessant. Die laufende Rendite von rund 6,39 Prozent wird durch die starke Ertragskraft von JPMorgan komfortabel gedeckt, während eine mögliche Rückzahlung zum Nennwert zusätzlich erhebliches Kurspotenzial eröffnet. Gleichzeitig ist das Investment nicht ohne Risiken. Steigende Marktzinsen könnten die Vorzugsaktie weiter belasten, und auch eine Veränderung der Kapitalstruktur oder der Refinanzierungsbedingungen von JPMorgan könnte die Attraktivität beeinflussen. Angesichts der aktuellen Bewertung und der finanziellen Stärke der Bank erscheint das Verhältnis zwischen laufenden Erträgen und möglichen Kursgewinnen jedoch weiterhin interessant. Die Stammaktie von JPMorgan bleibt ein hochwertiges Unternehmen zu einer entsprechend anspruchsvollen Bewertung. Die Vorzugsaktie der Serie MM mit der ISIN US48128B5232 bietet dagegen eine attraktive laufende Rendite und zusätzliches Kurspotenzial, weshalb sie für einkommensorientierte Anleger derzeit besonders interessant erscheint. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [BYD-Aktie: Sind jetzt neue Hochs möglich?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-sind-neue-hochs-jetzt-moeglich/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die BYD-Aktie hat nach dem Rekordhoch vom 23. Mai 2025 eine massive Korrektur von rund -55% durchlaufen. Am 30. Juli fand der Kurs schließlich einen Boden und leitete eine kräftige Erholung ein. Seitdem konnte die Aktie bereits rund +36% zulegen. Damit hat sich das Chartbild zuletzt deutlich aufgehellt. Nun stellt sich die Frage, ob BYD den neuen Aufwärtsimpuls bestätigen und damit den Weg für weitere Hochs freimachen kann. ## Chartanalyse zur BYD Company Limited-Aktie Nach dem kräftigen Abverkauf von mehr als -55% vom Allzeithoch konnte die BYD-Aktie im Bereich der unteren Begrenzung des langfristigen Trendkanals einen stabilen Boden ausbilden. Die Kombination aus Trendkanal und wichtiger Unterstützungszone lockte offenbar neue Käufer in den Markt. Von dort aus setzte eine dynamische Gegenbewegung ein, die den Kurs zuletzt deutlich von seinen Tiefständen weggeführt hat. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/1211_2026-08-23_10-33-54-scaled.png)BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Damit hat sich die charttechnische Ausgangslage spürbar verbessert. Für eine bestätigte Trendwende ist es aus charttechnischer Sicht jedoch noch zu früh. Gelingt der Ausbruch über den nächsten Widerstandsbereich, würde sich das Chartbild deutlich weiter aufhellen. Der nächste Resistenzbereich reicht dabei von 106,10 HKD bis 113,50 HKD. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## BYD-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 50 Punkten, mittig in der neutralen Zone. Dabei hat die RSI-Linie die Signallinie geschnitten und ein Kaufsignal geliefert. Auch der MACD hat zeitlich leicht versetzt jetzt ein bullisches Crossover ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/1211_2026-08-23_10-34-34-scaled.png)BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart geben derzeit bullische Signale. Sowohl RSI, als auch der MACD zeigen Kaufsignale. Auch auf Monatsbasis beginnen die Indikatoren, freundlicher zu werden, und zeigen nachlassendes, bärisches Momentum. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Im Wochenchart zeigt sich bei BYD weiterhin eine eher komplexe, korrektive Struktur. Die einzelnen Teilbewegungen weisen überwiegend A-B-C-Muster auf, wodurch die genaue Einordnung erschwert wird. Gleichzeitig lässt sich eine übergeordnete fünfteilige Bewegung erkennen, die weiterhin auf eine größere Korrektur hindeuten könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/1211_2026-08-23_10-35-07-scaled.png)BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das Alternativszenario, hier die blaue Zählung, lässt noch ein neues Allzeithoch zu. In diesem Fall, war die letzte Aufwärtsbewegung lediglich eine Welle A. Der anschließende Abverkauf entspräche dann einer Welle B. Jetzt könnte die BYD-Aktie also in eine Welle C zu einem neuen Allzeithoch starten. Das Risiko einer Ausweitung der Korrektur bleibt jedoch hoch. Das technische Bild der BYD-Aktie hat sich zuletzt aufgehellt. RSI und MACD liefern auf Wochenbasis Kaufsignale, während auch auf Monatsbasis das bärische Momentum nachlässt. Entscheidend bleibt nun der Widerstandsbereich zwischen 106,10 und 113,50 HKD. Ein Ausbruch darüber würde die Trendwende deutlich glaubwürdiger machen. Die Elliott-Wellen bleiben dagegen schwer eindeutig einzuordnen. Die korrektive Struktur spricht weiterhin für ein erhöhtes Korrekturrisiko. Im bullischen Alternativszenario könnte jedoch eine Welle C in Richtung eines neuen Allzeithochs starten. Für mich bleibt das Potenzial damit vorhanden, aber noch nicht bestätigt. ## ℹ️ BYD Company Limited in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vordergründig im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 92,27 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Build your dreams, BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Preis, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse, Industrieaktien --- ### [Nvidia-Aktie: Letzte Korrektur vor dem Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-letzte-korrektur-vor-dem-allzeithoch/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nvidia-Aktie hat nach einer Korrektur von rund -20% zunächst eindrucksvoll zurückgeschlagen und anschließend etwa +20% zugelegt. Zuletzt folgte jedoch erneut ein Rücksetzer von rund -6%. Damit bleibt die Aktie trotz der zwischenzeitlichen Erholung in einer spannenden Phase. Nun stellt sich die Frage, ob diese Korrektur lediglich den Weg für den nächsten Anlauf auf das Allzeithoch bereitet. ## Chartanalyse zur Nvidia-Aktie Der Nvidia-Kurs zeigte sich zuletzt von einer starken Seite. Nach dem Allzeithoch bei über 236 US$, welches der Techkonzern Mitte Mai erreicht hatte, korrigierte der Kurs zwischenzeitlich um über -20%. Doch im Supportbereich fand der K.I.-Riese Halt und leitete eine Trendwende ein, die zwischenzeitlich einen Großteil der Verluste aufholte. In der letzten Woche schlugen die Bären jedoch erneut zu. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-23_10-00-50-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Derzeit befindet sich der Nvidia-Kurs im Supportbereich. Dieser reicht von 208,22 US$ bis 217,02 US$. Sollte dieser nach unten verlassen werden, könnte der nächste Unterstützungsbereich erneut angelaufen werden, welcher zwischen 189,53 US$ und 197,91 US$ liegt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nvidia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Nvidia-Aktie ist zuletzt gefallen und notiert bei 51 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-23_10-01-18-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell erneut pessimistisch. Der RSI zeigt ein bärisches Cross, während der MACD, leicht zeitversetzt, ebenfalls fallende Kurse durch ein bärisches Crossover signalisiert. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren jedoch freundlicher, was indiziert, dass lediglich eine Zwischenkorrektur anstehen könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Wochenchart signalisiert, dass sich Nvidia möglicherweise dem Ende des aktuellen Aufwärtsimpulses nähert. Seit dem Welle-4-Tief vom 7. April 2025 hat sich eine vollständige Fünferstruktur entwickelt. Damit wächst das Risiko einer größeren Korrektur. Solange der übergeordnete Aufwärtstrend jedoch Bestand hat, bleiben neue lokale Hochs möglich. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-23_10-01-49-scaled.png)Nvidia Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Aufwärtstrend von Nvidia bleibt intakt und präsentiert sich weiterhin robust. Solange die Aktie neue Hochs erreicht, spricht charttechnisch vieles für eine Fortsetzung der Rallye. Gleichzeitig steigt mit zunehmender Kursstrecke auch das Korrekturrisiko. Gewinnmitnahmen werden daher wahrscheinlicher, je weiter sich der Kurs nach oben bewegt, weshalb hier mit Vorsicht agiert werden sollte. Das kurzfristige Chartbild von Nvidia hat sich zuletzt eingetrübt. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Verkaufssignale, während die Wochenindikatoren weiterhin freundlicher wirken. Entscheidend ist nun der Support zwischen 208,22 und 217,02 US$. Hält dieser Bereich, könnte die aktuelle Schwäche lediglich eine Zwischenkorrektur darstellen. Die Elliott-Wellen zeigen gleichzeitig einen weit fortgeschrittenen Aufwärtsimpuls. Seit dem Welle-4-Tief hat sich eine vollständige Fünferstruktur entwickelt, wodurch das Korrekturrisiko steigt. Solange der übergeordnete Trend intakt bleibt, sind jedoch weitere Hochs möglich. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,20 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chip-Hersteller, Chipaktien, Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose, Nvidia-Rallye, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Bodenbildung oder nächster Abverkauf?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-bodenbildung-oder-naechster-abverkauf/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat nach einer heftigen Korrektur von rund -55% zuletzt ein erstes starkes Signal gesendet. Der Kurs konnte sowohl ein höheres Tief als auch ein neues höheres Hoch ausbilden. Damit verbessert sich das kurzfristige Chartbild deutlich und die Bullen melden sich zurück. Entscheidend ist nun, ob sich diese neue Struktur bestätigt und daraus tatsächlich eine nachhaltige Trendwende entsteht. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Ausgehend vom Tief bei etwa 900 € am 25. Juni konnte sich die Rheinmetall-Aktie deutlich erholen und zwischenzeitlich um rund +37,5% zulegen. Besonders wichtig war dabei der Ausbruch aus dem zuvor intakten Abwärtstrendkanal, der ein erstes Zeichen für eine mögliche Trendwende lieferte. Jetzt steht der Kurs vor der nächsten entscheidenden Hürde: der Widerstandszone zwischen 1.256 € und 1.342 €. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-23_09-40-17-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite ist der nächste wichtige Support die Marke von 1.112 €. Sollte diese brechen, wird der nächste Unterstützungsbereich zwischen 931,70 € und 968,10 € erneut relevant, wo sich zuletzt die Trendwende vollzogen hatte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Rheinmetall-Aktie ist zuletzt gefallen und notiert bei 53 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-23_09-40-53-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell erneut pessimistisch. Der RSI zeigt ein bärisches Cross, während der MACD, leicht zeitversetzt, ebenfalls fallende Kurse durch ein bärisches Crossover signalisiert. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren jedoch freundlicher, was indiziert, dass lediglich eine Zwischenkorrektur anstehen könnte. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur deutet darauf hin, dass die übergeordnete Welle-4-Korrektur möglicherweise bereits beendet wurde. Damit könnte sich Rheinmetall wieder in einer neuen Aufwärtsphase befinden. Allerdings bleibt ein alternatives Szenario bestehen: Sollte die aktuelle Erholung scheitern, könnte der Kurs erneut nachgeben und den bislang noch nicht getesteten Trendwendebereich erreichen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-23_09-41-28-scaled.png)Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Im Falle eines erneuten Rücksetzers liegt die relevante Trendwendezone zwischen 859,70 € beim 0,236er Fibonacci-Retracement und 343,80 € beim 0,5er Retracement. Der bisherige dreiteilige Abverkauf passt sowohl strukturell als auch zeitlich zur Welle 2 desselben Wellengrades. Das spricht dafür, dass die übergeordnete Trendwende bereits erfolgt sein könnte. Das kurzfristige Bild der Rheinmetall-Aktie hat sich eingetrübt. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Verkaufssignale, während die Wochenindikatoren weiterhin freundlicher aussehen. Entscheidend bleibt für mich die Marke von 1.112 €. Hält sie, könnte es sich lediglich um eine Zwischenkorrektur handeln. Die Elliott-Wellen sprechen weiterhin dafür, dass die Welle 4 bereits beendet sein könnte. Der dreiteilige Rücksetzer passt zeitlich und strukturell zur Welle 2 und stützt damit das Szenario einer abgeschlossenen Korrektur. Solange der relevante Trendwendebereich hält, bleibt die übergeordnete Aufwärtsstruktur intakt. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 53,92 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrieaktien, Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [XRP: Jetzt bereit für den Sprung auf 3,30 US$?](https://www.sharedeals.de/xrp-jetzt-bereit-fuer-den-sprung-auf-330-us/) **Published:** August 22, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** XRP hat nach der gestrigen Analyse nochmals kräftig nachgelegt und den Widerstand um 1,32 US$ dynamisch hinter sich gelassen. Damit lohnt heute der Wechsel vom Tages- in den Wochenchart. Mit aktuell 1,52 US$ eröffnet sich im größeren Bild ein Szenario, das mittelfristig sogar mehr als +115% Potenzial bis 3,30 US$ verspricht. Voraussetzung bleibt allerdings, dass der jüngste Befreiungsschlag nicht wieder abverkauft wird. ## Der Rückenwind nimmt weiter zu Noch gestern stand in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/xrp-37-jetzt-entscheidet-sich-die-rally/) der Kreuzwiderstand um 1,32 US$ im Mittelpunkt. Nach dem bereits rund +37% starken Konter musste genau dort der nächste Befreiungsschlag gelingen. Die Käufer ließen nicht lange auf sich warten und katapultierten XRP zeitweise sogar bis 1,70 US$. Damit gewinnt der jüngste Trendwechsel nochmals deutlich an Qualität. Unterstützung liefert weiterhin das allgemein verbesserte Umfeld für Kryptowährungen. Die ausgeweiteten Rückkäufe länger laufender US-Staatsanleihen haben zuletzt den Dollar belastet und die Nachfrage nach knappen Assets angeheizt. Zugleich sorgten umfangreiche Short-Liquidationen für zusätzlichen Kaufdruck am Kryptomarkt. XRP zählt dabei zu den stärksten großen Coins der laufenden Bewegung. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRP-2J_220826-1024x667.png)Quelle Chart: stock3 Der Wochenchart öffnet nach dem dynamischen Ausbruch nun wesentlich größere Perspektiven. Solange sich XRP oberhalb des zurückeroberten Bereichs um 1,32 US$ behauptet, bleibt die Oberseite klar zu bevorzugen. Als nächste größere Hürde wartet 1,96 US$. Darüber folgen 2,29 und 2,45 US$. Werden auch diese Widerstände im weiteren Verlauf überwunden, könnte sich die Bewegung bis 3,30 US$ ausdehnen. Vom aktuellen Niveau entspricht dies einem Potenzial von rund +117%. Ein zwischenzeitlicher Rücksetzer wäre nach der außergewöhnlichen Wochenbewegung keineswegs überraschend. Kritischer würde es erst, wenn XRP den jüngsten Ausbruch wieder vollständig verliert. Unterhalb von 1,32 US$ kämen zunächst 1,27 und anschließend 1,19 beziehungsweise 1,13 US$ erneut ins Spiel. Spätestens ein Rückfall unter 1,02 US$ würde den aktuell deutlich verbesserten mittelfristigen Ausblick wieder grundlegend infrage stellen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** XRP hat den gestern noch offenen Befreiungsschlag eindrucksvoll geliefert. Im Wochenchart verschiebt sich der Fokus damit von der kurzfristigen Erholung auf eine mögliche größere Trendwende. Über 1,96 sowie anschließend 2,29 und 2,45 US$ könnte mittelfristig tatsächlich 3,30 US$ erreichbar werden. Nach der explosiven Bewegung sollten Anleger Rücksetzer einkalkulieren, solange der Bereich um 1,32 US$ hält, bleibt das große Rally-Szenario jedoch intakt. Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein? Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,52 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 96 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Krypto, Kryptowährungen, Ripple, Ripple-Analyse, Ripple-Chartanalyse, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse --- ### [XRP +37%: Jetzt entscheidet sich die Rally](https://www.sharedeals.de/xrp-37-jetzt-entscheidet-sich-die-rally/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Vom Augusttief hat XRP inzwischen rund +37% zugelegt und damit das in meiner [vorherigen Analyse skizzierte Erholungsszenario nahezu mustergültig abgearbeitet](https://www.sharedeals.de/xrp-27-chance-oder-abtauchen-unter-1-us/). Damals standen nach der Verteidigung von rund 1,02 US$ zunächst 1,27 und anschließend 1,32 US$ als Ziele im Fokus. Mit aktuell 1,31 US$ ist genau dieses Zwischenziel erreicht. Nun entscheidet der Kreuzwiderstand aus 1,32 US$ und der langfristigen Abwärtstrendlinie darüber, ob aus dem Konter eine größere Rally wird. ## Neue Impulse rund um Ripple Zusätzlichen Rückenwind liefert neben der kräftigen Erholung des gesamten Kryptomarktes eine neue Initiative im Ripple-Ökosystem. Gemeinsam mit Clearpool und Cicada Partners soll ein institutioneller Kreditfonds entstehen, der Betriebsmittelkredite in der Stablecoin RLUSD an Fintech- und Zahlungsunternehmen auf dem XRP Ledger vergibt. Ripple beteiligt sich dabei selbst als Investor. Noch sind die dafür vorgesehenen Ledger-Funktionen allerdings nicht vollständig aktiviert. Für XRP selbst bleibt die Entwicklung zweischneidig. Eine stärkere institutionelle Nutzung des XRP Ledgers erhöht grundsätzlich dessen Relevanz, zugleich steht bei dem geplanten Kreditprodukt jedoch RLUSD im Mittelpunkt. XRP wird dabei vor allem für Transaktionsgebühren und notwendige Kontoguthaben benötigt. Der jüngste Kursschub basiert daher nicht allein auf dieser Nachricht, sondern fügt sich in eine breitere Krypto-Rally ein, bei der XRP aktuell zu den stärkeren großen Coins zählt. Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist? Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRP-6M_210826-1024x691.png)Quelle Chart: stock3 Mit dem Vorstoß bis an 1,32 US$ hat XRP die zuletzt genannten Kursziele vollständig abgearbeitet. Für die nächste Rallystufe muss nun der Kreuzwiderstand mitsamt der fallenden Abwärtstrendlinie überwunden werden. Ein vorheriges Schwungholen bis in den Bereich um 1,27 US$ wäre dabei durchaus konstruktiv. Gelingt anschließend der Befreiungsschlag, würden 1,47 und danach 1,50 US$ in den Fokus rücken. Eine erneute Eintrübung wäre dagegen zu erwarten, wenn XRP den jüngsten Ausbruch wieder verliert und unter 1,27 US$ zurückfällt. Dann dürfte zunächst die Unterstützung bei 1,19 US$ auf einen Test warten. Unterhalb davon würden 1,13 und später erneut 1,02 US$ relevant. Spätestens dort müsste wieder deutliche Nachfrage einsetzen, damit der seit August laufende Erholungsimpuls nicht grundlegend infrage gestellt wird. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** XRP hat die zuletzt erwartete Erholung eindrucksvoll geliefert und mit rund +37% nun das wichtige Zwischenziel bei 1,32 US$ erreicht. Genau hier wartet die nächste Entscheidung. Oberhalb des Kreuzwiderstands könnten 1,47 und 1,50 US$ vergleichsweise schnell auf die Agenda rücken. Ein vorheriger Pullback bis 1,27 US$ wäre dabei noch kein Problem. Erst darunter würde die aktuelle Rally zunehmend an Qualität verlieren. Wer lieber mit Tech-Aktien Renditechancen ergreifen möchte: [Unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) enthüllt die Unternehmen mit dem größten Wachstumspotenzial im KI-Sektor. ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,31 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 70 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, Ripple-Analyse, Ripple-Chartanalyse, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse --- ### [Bitcoin +27%: Wo jetzt wieder einsammeln?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-27-wo-jetzt-wieder-einsammeln/) **Published:** August 22, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Bitcoin hat den in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/bitcoin-12-jetzt-faellt-der-abwaertstrend/) erwarteten Ausbruch eindrucksvoll fortgesetzt. Aus dem damaligen Rally-Impuls von rund +12% wurden in der Spitze inzwischen etwa +27%, wobei mit 73.666, 75.285 und sogar 78.617 US$ sämtliche kurzfristigen Kursziele angelaufen wurden. Nach dem Hoch bei 78.886 US$ stellt sich bei aktuell 77.117 US$ daher weniger die Frage nach dem Trend als vielmehr danach, wo ein neuer Einstieg wieder interessant werden könnte. ## Dollar-Schwäche bleibt ein Treiber Der bereits zuletzt thematisierte Rückenwind aus den USA hat sich dabei keineswegs verflüchtigt. Die angekündigte Ausweitung der Rückkäufe länger laufender US-Staatsanleihen belastete den Dollar weiter. Zum Wochenschluss fiel die US-Währung gegenüber wichtigen Währungen auf Mehrmonatstiefs, während Bitcoin gleichzeitig den höchsten Stand seit Mai erreichte. Der Markt spielt damit weiterhin den sogenannten Debasement-Trade, bei dem knappe Assets wie Bitcoin und Gold von Zweifeln an der langfristigen Kaufkraft klassischer Währungen profitieren. Hinzu kommt eine wieder stärkere institutionelle Nachfrage. US-Spot-Bitcoin-Produkte verzeichneten zuletzt erneut kräftige Zuflüsse, während die dynamische Aufwärtsbewegung gleichzeitig zahlreiche Short-Positionen aus dem Markt drängte. Beides dürfte die Beschleunigung der Rally zusätzlich unterstützt haben. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BTC-5M_220826-1024x648.png)Quelle Chart: stock3 Nach dem Sprung bis über 78.617 US$ wäre ein Rücksetzer nun eher willkommen als problematisch. Für einen neuerlichen Einstieg bietet sich zunächst der Bereich um 75.285 US$ an. Etwas tiefer wartet bei 73.666 US$ eine weitere Unterstützung. Werden diese Marken verteidigt und dreht Bitcoin anschließend wieder nach oben, dürften zunächst 82.290 US$ und danach 85.577 US$ in den Fokus rücken. Gerade nach dem außergewöhnlich steilen Impuls erscheint ein vorheriges Schwungholen charttechnisch sogar gesund. Erheblich vorsichtiger wäre ich dagegen bei einem nachhaltigen Rückfall unter 73.666 US$. Dann könnte der jüngste Ausbruch nochmals umfangreicher getestet werden und die breite Auffangzone zwischen rund 67.000 und 70.000 US$ relevant werden. Besonders 67.011 US$ dürfte in diesem Szenario eine wichtige Rolle spielen. Erst darunter wäre der jüngste Befreiungsschlag deutlich beschädigt und die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur würde spürbar steigen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Bitcoin hat aus dem zuletzt analysierten +12%-Impuls inzwischen eine Rally von rund +27% gemacht und sogar 78.617 US$ abgearbeitet. Hinterherlaufen würde ich der Bewegung jetzt nicht mehr. Interessanter erscheint ein Pullback zunächst in Richtung 75.285 und gegebenenfalls 73.666 US$. Hält dieser Bereich, bleiben 82.290 und anschließend 85.577 US$ die nächsten Ziele. **Andere Coins/Token andere Chance:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Chancen 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, BTCUSD, Chartanalyse, Krypto --- ### [Ethereum mit +69% – wie weit kann die Rallye noch laufen?](https://www.sharedeals.de/ethereum-mit-69-wie-weit-kann-die-rallye-noch-laufen/) **Published:** August 22, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Ethereum hat nach dem markanten Tief vom 26. Juni eine beeindruckende Erholung hingelegt und inzwischen rund +69% zugelegt. Damit hat der Kurs einen erheblichen Teil des vorherigen Abverkaufs wettgemacht und zuletzt deutlich an Dynamik gewonnen. Rückenwind kommt dabei auch vom wieder freundlicheren Kryptomarkt. Nun stellt sich die Frage, ob Ethereum die Erholung fortsetzen und den nächsten wichtigen Widerstandsbereich überwinden kann. ## Chartanalyse zu Ethereum (ETH) Ethereum hat zuletzt deutlich von der aufgehellten Stimmung am Kryptomarkt profitiert. Einen wichtigen Impuls lieferte dabei unter anderem die Entscheidung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langfristiger US-Staatsanleihen zu verdoppeln. Seit seinem lokalen Tief am 26. Juni konnte der ETH-Kurs inzwischen um mehr als +69% zulegen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ETHUSD_2026-08-22_03-11-07-scaled.png)Ethereum (ETH), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ethereum konnte sich zunächst am wichtigen Unterstützungsbereich stabilisieren und anschließend die abwärtsgerichtete Trendlinie überwinden. Auch der zuletzt entscheidende Widerstandsbereich wurde dynamisch nach oben durchbrochen und könnte nun als neue Unterstützung fungieren. Als nächste charttechnische Hürde rückt damit die Zone zwischen 2.779 und 2.850 US-Dollar in den Fokus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ethereum (ETH)-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI im Tageschart ist regelrecht nach oben geschossen und liegt inzwischen bei rund 88 Punkten – damit klar in der überkauften Zone. Gleichzeitig hat der RSI die Signallinie von unten nach oben gekreuzt und ein Kaufsignal ausgelöst. Auch der MACD bestätigt die Stärke mit einem bullischen Cross. Das Momentum zieht weiter an und bleibt aktuell deutlich auf der bullischen Seite. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ETHUSD_2026-08-22_03-11-42-scaled.png)Ethereum (ETH), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren auf Tagesbasis senden derzeit klare bullische Signale. Sowohl RSI als auch MACD haben nach oben gedreht und bestätigen damit die aktuelle Aufwärtsdynamik. Auch im Wochenchart liegen bei beiden Indikatoren Kaufsignale vor, wodurch sich das technische Gesamtbild zunehmend konstruktiv darstellt. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Wochenchart spricht weiterhin für eine übergeordnete Korrektur. Allerdings scheint die erste Abwärtsphase als Welle A bereits abgeschlossen zu sein. Aktuell könnte sich Ethereum in einer aufwärts gerichteten Welle B befinden, die den prognostizierten Trendwendebereich ansteuert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ETHUSD_2026-08-22_03-10-06-scaled.webp)Ethereum (ETH), Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der relevante Trendwendebereich liegt dabei zwischen dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 2.733 US-Dollar und dem 0,887er Retracement bei 4.335 US-Dollar. In diesem Bereich würde ich eine Trendwende erwarten. Bislang wirkt die Bewegung trotz der Stärke korrektiv und ein anschließender Abverkauf in der Welle C sollte erwartet werden. Das kurzfristige Chartbild von Ethereum ist für mich klar bullisch. RSI und MACD liefern auf Tages- und Wochenbasis Kaufsignale, allerdings ist der RSI mit 88 Punkten extrem überkauft. Nach dem starken Anstieg bleibt eine Konsolidierung daher jederzeit möglich. Entscheidend ist nun die Widerstandszone zwischen 2.779 und 2.850 US-Dollar. Die Elliott-Wellen sprechen dagegen weiterhin für eine übergeordnete Korrektur. Aktuell könnte Ethereum eine Welle B ausbilden und den Trendwendebereich zwischen 2.733 und 4.335 US-Dollar anlaufen. Dort erwarte ich eine mögliche Trendwende und anschließend eine Welle C nach unten. ## ℹ️ Ethereum (ETH) in Kürze - Ethereum (ETH) ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung und die wichtigste Plattform für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen - Auf Ethereum basieren zahlreiche Anwendungen aus den Bereichen DeFi, Tokenisierung und NFTs - ETH wird unter anderem für Transaktionsgebühren, Staking und zur Absicherung des Netzwerks genutzt. - Der aktuelle Preis von ETH liegt bei etwa 2.413 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 292,33 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** ETH-Analyse, ETH-Chartnalylse, ETH-Kurs, ETH-Preis, ETH-Prognose, Ethereum, Ethereum-Analyse, Ethereum-Chartanalyse, Ethereum-Kurs, Ethereum-Preis, Ethereum-Prognose, Krypto-News, Kryptowährungen --- ### [Metaplanet-Aktie mit +61% – Bitcoin beflügelt Kursexplosion](https://www.sharedeals.de/metaplanet-aktie-mit-61-bitcoin-befluegelt-kursexplosion/) **Published:** August 22, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Metaplanet-Aktie hat nach einem Einbruch von rund -90% gegenüber dem Allzeithoch eine beeindruckende Erholung gestartet und inzwischen etwa +61% zugelegt. Rückenwind kommt dabei vordergründig von Bitcoin, der nach der angekündigten Verdopplung der US-Treasury-Bond-Buybacks deutlich gestiegen ist. Die Maßnahme des US-Finanzministeriums drückte die Renditen langfristiger Staatsanleihen und belebte die Nachfrage nach Risikoanlagen. ## Chartanalyse zur Metaplanet-Aktie Der Metaplanet-Kurs hat auf dem Tageschart eine saubere Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet. Am 9. Februar fiel der Kurs dabei unter die Nackenlinie, wodurch dieses Muster bestätigt wurde. Am 8. Mai wurde die Nackenlinie von unten angetestet, was den Verkäufern einen Einstieg geboten hatte. Seitdem verlor der Kurs bis zum lokalen Tief weitere -45%. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/3350_2026-08-22_10-42-09-scaled.png)Metaplanet, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Das technische Preisziel für die Schulter-Kopf-Schulter-Formation liegt bei ca. 56 JPY. Sollte sich dieses Szenario vollständig ausspielen, könnte der Kurs der Metaplanet-Aktie weitere -82% vom aktuellen Niveau verlieren. Anleger sollten entsprechend auf weitere Abverkäufe vorbereitet sein. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Metaplanet-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 70 Punkten, an der Grenze zur überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Beim MACD sieht es ähnlich aus. Auch hier hat die MACD-Linie die Signallinie, unterhalb der Nulllinie von unten nach oben gekreuzt, was auch im MACD zu einem bullischen Crossover auf Tagesbasis geführt hat. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/3350_2026-08-22_10-42-49-scaled.png)Metaplanet, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart der Metaplanet-Aktie wirken aktuell optimistisch. Die technischen Signale sind bullisch. Das Momentum ist ansteigend bullisch. Auch auf Wochenbasis sind die Signale der Indikatoren wieder freundlich einzuordnen. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass der Kurs der Metaplanet-Aktie eine erste impulsive Bewegung zwischen Dezember 2023 und Juni 2025 ausgebildet hat. Entsprechend folgt eine A-B-C-Korrektur, deren A- und B-Welle derzeit einen abgeschlossenen Eindruck machen. Folglich befindet sich der Kurs in der Welle C, welche die übergeordnete Welle 2 (hier röm ii) abschließen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/3350_2026-08-22_10-43-21-scaled.png)Metaplanet, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der prognostizierte Trendwendebereich für das Tief der Welle 2 (röm. ii) liegt derzeit zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 270 JPY und dem 0,887er Fibonacci-Retracement bei 24 JPY. Der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle C liegt zwischen der 1er Fibonacci-Extension bei 112 JPY und der 1,618er Fibonacci-Extension bei 38 JPY. Das kurzfristige Chartbild der Metaplanet-Aktie wirkt bullisch. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Kaufsignale und das Momentum zieht an. Allerdings liegt der RSI bereits bei 70 Punkten, weshalb nach dem kräftigen Anstieg eine Verschnaufpause möglich bleibt. Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation stellt weiterhin ein erhebliches Risiko dar. Auch die Elliott-Wellen lassen noch keine bestätigte Trendwende erkennen. Die laufende Welle C könnte die übergeordnete Welle 2 abschließen. Solange der relevante Trendwendebereich hält, bleibt eine größere Aufwärtsbewegung möglich – das bärische Szenario ist jedoch weiterhin aktiv. ## ℹ️ Metaplanet in Kürze - Metaplanet (WKN: A0DNH7) ist ein japanisches Unternehmen, das sich auf den Kauf und die Verwahrung von Bitcoin konzentriert. - Die ehemalige Immobilienholding agiert zudem an den Optionsmärkten und schreibt Covered Calls auf die eigenen Bestände und berät andere Unternehmen sowie Regierungen rund um das Thema BTC. - Die Aktie wird unter anderem an der deutschen Börse Tradegate gehandelt. Die Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit auf rund 2,11 Milliarden Euro. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Treasury, Krypto-News, Metaplanet, Metaplanet-Aktie, Metaplanet-Analyse, Metaplanet-Chartanalyse, Metaplanet-Kurs, Metaplanet-Preis, Metaplanet-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie: Woher kommt dieser Verkaufsdruck?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-woher-kommt-dieser-verkaufsdruck/) **Published:** August 23, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kurserholung der SpaceX-Aktie Anfang August währte nur kurz. In der letzten Handelswoche ging es für Elon Musks Raumfahrtkonzern wieder leicht bergab. Was steckt hinter dem Verkaufsdruck auf die Aktie und müssen Anleger mit einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung rechnen? ## Ständig neue Aktien auf dem Markt Hinter dem Druck auf die SpaceX-Aktie steckt ausnahmsweise weder eine Unternehmensnachricht, eine Meldung von Elon Musk oder eine neue Analystenstudie, sondern vielmehr ein Datum im Kalender. Am Donnerstag lief nämlich die zweite Lock-up Frist für Frühinvestoren und Mitarbeiter des Raumfahrtunternehmens aus, wodurch rund 320 Millionen weitere SpaceX-Aktie frei handelbar wurden. Dieses plötzliche Zusatzangebot entfaltete am Markt offensichtlich einen spürbaren Angebotsdruck. Die Lock-up Expiration ist bei SpaceX völlig anders gestaltet als bei den meisten anderen Unternehmen. Normalerweise sind Frühphaseninvestoren und Mitarbeiter an eine 180-tägige Sperrfrist gebunden, können dann aber in einem Schwall ihre Aktien auf den Markt werfen. Bei SpaceX wollte man dies vermeiden und konstruierte ein komplexes System, das aus siebzehn separaten Lock-up Tranchen besteht, die nach und nach bis in die zweite Hälfte des kommenden Jahres laufen. Die erste große Lock-up Expiration erfolgte am 6. August mit der Freigabe von rund 912 Millionen Aktien. Am vergangenen Donnerstag folgte die erste von fünf Tranchen, über die jeweils 7% der gebundenen Aktien auf den Markt kommen. Diese Tranchen laufen noch bis Ende Oktober. Am 8. Dezember kommt es dann nach Ablauf der 180-Tage-Frist noch einmal zu einer großen Tranchenfreigabe, bei der fast 800 Millionen SpaceX-Aktie freiwerden. Das „Problem“ mit dieser scheibchenweisen Freigabe von Aktien ist, dass sie von Anlegern antizipiert wird. Das hat zur Folge, dass viele von ihnen — sofern sie denn Gewinn mit ihren SpaceX-Aktie gemacht haben — vor dem Ende der nächsten Lock-up Frist noch schnell ihre Aktien verkaufen. Das verstärkt den Druck auf den Kurs der SpaceX-Aktie. Wir halten Dich über alle relevanten Entwicklungen bei SpaceX und der Raumfahrtbranche auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SpaceX&stockidentifier=symbol%3ASPCX). ## Und was macht Elon? Die alles entscheidende Frage ist jedoch, was SpaceX-Hauptgesellschafter Elon Musk mit seinen Anteilen macht. Er hält rund 48% der Aktien des Raumfahrtkonzerns, weshalb für ihn selbstverständlich eigene Regeln gelten. Musk darf seine 6,4 Milliarden Anteile erst 366 Tage nach dem Börsengang verkaufen, also frühestens am 12. Juni 2027. Für ihn spielt es also eine große Rolle, wie sich der Börsenkurs bis dahin entwickelt, wobei ich nicht davon ausgehe, dass Musk nach dem Ende seiner persönlichen Lock-up Frist SpaceX-Aktie verkaufen wird — zu groß ist sicherlich seine Überzeugung vom Businessmodell seines Unternehmens. ## Abwärts, aufwärts, seitwärts Bei der SpaceX-Aktie zeichnet sich gegenwärtig ein Seitwärtstrend ab. Der Abwärtstrend der Aktie endete Ende Juli bei 108 US$. Dieses Tiefststand hielt Anfang August einem Test stand. In der Folge dreht der Kurs bis 146 US$ nach oben, konnte dieses Hoch aber zur Monatsmitte nicht mehr durchbrechen. Seitdem ist die SpaceX-Aktie wieder in eine leichte Abwärtsbewegung umgeschwenkt. ## Ein Schuss ins Knie Ich bin bislang kein Fan der SpaceX-Aktie geworden und das hat in erster Linie mit ihrer immer noch viel zu abgehobenen Bewertung zu tun. In zweiter Linie aber auch mit dem dargestellten Lock-up Fristensystem. Meiner Meinung nach ist es unter dem Strich ein Schuss ins Knie. Aufgrund der Tatsache, dass fast im 2-Wochentakt neue Aktien auf den Markt kommen können, werden viele Kaufinteressenten bis Anfang Dezember warten bis der Lock-up der Frühinvestoren und Mitarbeiter komplett zu Ende ist. Zum Schluss: Du willst Aktien kennenlernen, denen wir bei sharedeals mehr zutrauen als SpaceX? Dann schau mal in unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) rein! Die SpaceX-Aktie drängt sich für mich weiterhin nicht zum Kauf auf. Die Bewertung ist nach wie vor astronomisch und das ständige Auslaufen einzelner Lock-up Fristen führt zu einem andauernden Verkaufsdruck auf die Aktie. Ich gehe davon aus, dass dieser Druck erst im Dezember nachlassen wird. ## ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX (kurz für Space Exploration Technologies) (WKN: A42D4F) ist ein 2002 von Elon Musk gegründeter Raumfahrt- und Technologiekonzern mit Sitz in Hawthorne in Kalifornien. - Langfristiges Ziel des Konzerns ist es, die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies zu machen und eine dauerhafte Kolonie auf dem Mars zu errichten. - Das Geschäftsmodell von SpaceX beruht auf den drei Säulen Transport und Raketentechnologie, Satelliteninternet (Starlink) und KI-Infrastruktur (xAI). - SpaceX betreibt nicht nur das größte Satellitennetzwerk der Erde, sondern plant auch gigantische orbitale KI-Rechenzentren. - Gründer und CEO Elon Musk kontrolliert auch nach dem Börsengang im Juni 2026 42% des Kapitals und 84% der Stimmrechte. - SpaceX notiert an der Technologiebörse Nasdaq und wird in Kürze in den Nasdaq 100-Index aufgenommen. Mit einem Börsenwert von 1,86 Billionen US$ ist es das siebtwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Moderna-Aktie: 77 oder 170 US$ — wer hat denn nun Recht?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-77-oder-170-us-wer-hat-denn-nun-recht/) **Published:** August 22, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Moderna-Aktie ist dieser Tage nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Nach ihrem gewaltigen Kursfeuerwerk am Mittwoch von +177% sackte sie am Donnerstag um -23% ab. Am Freitag übernahmen aber wieder die Bullen das Ruder und schickten den Kurs um +9% nach oben. Wo soll das denn noch hinführen? ## Die Kursziele explodieren Weiter nach unten, lautet die Antwort — zumindest wenn es nach Einschätzung fast aller Banken geht. Das Erstaunliche ist, dass die meisten Bankanalysten ihre Kursziele in den letzten Tagen aufgrund der positiven Phase-3-Daten zum personalisierten Melanom-Impfstoff Intismeran autogene deutlich nach oben korrigiert haben. Hier nur ein paar Beispiele: die Bank of America von 40 auf 170 US$, Goldman Sachs von 67 auf 120 US$, JPMorgan von 40 auf 77 US$, Morgan Stanley von 39 auf 89 US$ und die UBS von 50 auf 150 US$, Zum Wochenschluss ging die Moderna-Aktie allerdings mit einem Kurs von 145 US$ aus dem Handel. Das bedeutet, dass lediglich die Bank of America und die UBS noch an ein kleines Upside des Biotech-Unternehmens glauben. Alle anderen Banken sehen hingegen ein mehr oder weniger großes Downside. Ein wichtiger Tipp: Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen aufgrund der Moderna-Empfehlung aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Starke Schwankungen Der Kurs der Moderna-Aktie ist momentan extrem volatil und schwankte von Mittwoch- bis Freitagabend zwischen 130 und 175 US$. In den kommenden Tagen dürfte sich diese Volatilität etwas verringern und ein neues „Basisniveau“ für den Aktienkurs herausbilden. ## Wer hat denn nun Recht? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, denn noch stehen hinter Krebsimpfstoff Intismeran autogene jede Menge Fragezeichen. Das größte Fragezeichen ist, für viele Indikationen der Impfstoff letztlich eine Zulassung bekommt. Für die Erstindikation, die adjuvante Behandlung des hochriskanten Melanoms in Kombination mit dem Medikament Keytruda von Merck, wird das Spitzenumsatzpotenzial auf 2 bis 4 Milliarden US$ taxiert. Je nach zusätzlichen Indikationen könnte der Jahresumsatz allerdings auch zwischen 7 und 15 Milliarden US$ betragen. Ein gewaltiger Unterschied hinsichtlich der Bewertung. Ein weiteres Fragezeichen sind die Kosten für die Produktion des Impfstoffes und die eigentliche Therapie. Die Produktion des Krebsimpfstoffs ist denkbar komplex. Für jeden Patienten muss ein individueller mRNA-Strang auf Basis von Tumorproben synthetisiert werden. Der Umsatz hängt damit sehr stark von der Geschwindigkeit des Analyse- und Produktionsprozesses ab. Analysten gehen davon aus, dass der Preis für die Behandlung aufgrund dieser Komplexität im sechsstelligen Bereich liegen wird. Dieser hohe Preis wirft ein weiteres Fragezeichen auf. Werden die Krankenversicherungen in den USA bereit sein, diese Therapie für alle Patienten zu bezahlen? Unter dem Strich muss sich das natürlich für die Versicherungen rechnen. Abschließend: Wirf mal einen Blick in unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog), in dem Dir unsere Biotech-Profis die besten Investment-Tipps für diese Branche geben. Ich rate Anleger vor dem Hintergrund der noch vielen ungeklärten Fragen nicht zu einem Investment in die Moderna-Aktie. Meiner Einschätzung nach ist die Kursreaktion zur Wochenmitte etwas zu stark ausgefallen. Ich halte es mit den meisten Banken und sehe ein mehr oder weniger deutliches Abwärtspotenzial des Aktienkurses. Das Rendite-Risiko-Profil der Moderna-Aktie ist meines Erachtens auf dem aktuellen Kursniveau nicht mehr vorteilhaft. Anleger warten besser mit einem Einstieg ab. ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personaliserte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 58 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Abivax-Aktie: Zulassungsantrag rückt näher – Übernahme auch?](https://www.sharedeals.de/abivax-aktie-zulassungsantrag-rueckt-naeher-uebernahme-auch/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Die Abivax-Aktie steht vor einer entscheidenden Phase: Nach starken Phase-3-Daten, konstruktivem FDA-Feedback und einer prall gefüllten Kasse rückt der geplante Zulassungsantrag für Obefazimod in den USA immer näher. Gleichzeitig bleibt die Übernahmefantasie rund um das französische Biotechunternehmen präsent – und im Hintergrund könnten Gespräche mit potenziellen Interessenten inzwischen in eine neue, entscheidende Phase eintreten. ## FDA macht den Weg für Q4 frei Der wichtigste kurzfristige Kurstreiber ist inzwischen klar absehbar. Abivax hat Ende Juli eine positive Pre-NDA-Interaktion mit der US-Gesundheitsbehörde FDA gemeldet. Dabei habe man sich mit der Behörde auf die Strategie sowie Inhalt und Format des geplanten Zulassungsantrags für Obefazimod zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa verständigt. Das Unternehmen bleibt damit auf Kurs, den sogenannten New Drug Application (NDA) bis Ende 2026 einzureichen. Damit rückt ein Ereignis näher, das für die Bewertung der Biotechschmiede von erheblicher Bedeutung sein dürfte. Der Zulassungsantrag ist nicht gleichbedeutend mit einer späteren FDA-Zulassung, reduziert aber einen wesentlichen regulatorischen Unsicherheitsfaktor und könnte die Wahrnehmung von Obefazimod als kommerziell verwertbaren Blockbuster-Kandidaten mit vielen Milliarden Dollar Umsatzpotenzial weiter stärken. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*vp07ey*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Obefazimod lieferte entscheidende Daten Fundamental hat Abivax zuletzt einen signifikanten Schritt nach vorne gemacht. In der Phase-3-ABTECT-Maintenance-Studie in der Leitindikation Colitis ulcerosa erreichten sowohl die 25- als auch die 50-Milligramm-Dosis den primären Endpunkt der klinischen Remission. Die placebo-bereinigte Differenz lag nach 44 Wochen bei eindrucksvollen 39,3 beziehungsweise 40,3 Prozent; zugleich meldete das Unternehmen keine neuen Sicherheitssignale in der 580 Patienten umfassenden Maintenance-Studie. Auch die anschließend veröffentlichten Daten aus dem zweiten Teil der Maintenance-Studie untermauerten das Bild. Bei besonders schwer behandelbaren Patienten erreichten 37,2 Prozent der zuvor nicht auf die Induktion angesprochenen Patienten unter fortgesetzter Behandlung eine klinische Remission. Zudem konnte das Sicherheitsprofil des Kandidaten nach zwischenzeitlichen Bedenken massiv gestützt werden. Abivax sieht sich damit weiterhin auf Kurs für die NDA-Einreichung im vierten Quartal 2026. Für die Börse ist dabei entscheidend, dass aus dem klinischen Hoffnungsträger zunehmend ein potenziell kommerzielles Produkt wird. Abivax bereitet parallel bereits die mögliche US-Kommerzialisierung vor und hat dafür im Juli vier erfahrene Führungskräfte für Marketing, Patientenversorgung, Vertrieb, Commercial Operations und Market Access verpflichtet. ## Finanzierung als wichtiges Druckmittel Bemerkenswert ist zudem die finanzielle Ausgangslage. Abivax hat im Juli eine aufgestockte und stark nachgefragte Kapitalerhöhung über brutto insgesamt 920 Millionen US-Dollar abgeschlossen; gemeinsam mit den vorhandenen Mitteln soll die Finanzierung bis ins vierte Quartal 2029 reichen. Die Platzierung der Anteile erfolgte zu starken 125 US-Dollar je amerikanischem ADS. Genau dieser Punkt ist für die Übernahmefantasie wichtig. Wie bereits in unserem jüngsten Update herausgearbeitet, muss Abivax nicht verkaufen, um die Entwicklung von Obefazimod oder die Vorbereitung der US-Vermarktung zu finanzieren. Je näher das Unternehmen an die regulatorische Einreichung heranrückt, desto stärker könnte sich vielmehr die Verhandlungsposition von Abivax verbessern – und desto höher könnte der Preis ausfallen, den ein Pharmakonzern für den Zugriff auf Obefazimod und die Pipeline zahlen müsste. ## Übernahmegespräche: Im Hintergrund könnte es weitergehen Damit rückt neben dem Zulassungsprozess eine zweite Frage wieder stärker in den Mittelpunkt: Wer könnte Abivax übernehmen – und wann? Bereits zuvor war über Gespräche mit mehreren Interessenten berichtet worden. Wir hatten unter Berufung auf Reuters darauf hingewiesen, dass mehrere potenzielle Käufer Interesse an Abivax gezeigt beziehungsweise Gespräche über eine mögliche Übernahme geführt haben sollen. Offiziell bestätigt ist ein Übernahmeprozess derzeit nicht. Genau deshalb wäre es unseriös, einen Deal als beschlossene Sache darzustellen. Die Kombination aus überzeugenden Phase-3-Daten, dem positiven FDA-Feedback, dem bevorstehenden NDA-Antrag und der inzwischen gesicherten Finanzierung schafft jedoch ein Umfeld, in dem strategische Interessenten einen Einstieg erneut oder intensiver prüfen könnten. Im Hintergrund dürften entsprechende Gespräche daher durchaus fortschreiten. Sollte es tatsächlich zu neuen Signalen kommen – etwa durch konkrete Medienberichte, eine strategische Beteiligung oder schließlich ein offizielles Angebot –, wäre mit einem erheblichen neuen Impuls für die Aktie und deutlich zweistelligen Kurssprüngen zu rechnen. Der Markt dürfte insbesondere darauf achten, ob sich die bislang spekulative Übernahmefantasie in belastbare Hinweise auf einen Bieterwettbewerb verwandelt. ## Analysten sehen bereits deutlich höhere Kurse Auch die jüngsten Analystenschätzungen zeigen, dass der aktuelle Börsenwert keineswegs als ausgereizt betrachtet wird. Der von FactSet erfasste Konsens lag Mitte August bei einem medianen Kursziel von 141,81 Euro; 15 der 18 erfassten Analysten stuften die Aktie als „Kaufen“ ein. Auf der US-Seite wurden die Kursziele in den vergangenen Wochen ebenfalls mehrfach angepasst. Morgan Stanley hob sein Ziel im Juli von 132 auf 180 US-Dollar an und behielt die Einstufung „Overweight“ bei. Wedbush erhöhte sein Ziel im selben Zeitraum zunächst auf 140 US-Dollar, während Jefferies nach seiner zwischenzeitlichen Zurückhaltung später wieder mit einem deutlich höheren Ziel aufwartete. Die Entwicklung der Analystenziele ist deshalb interessant, weil sie zeigt, wie schnell sich die Bewertung verändern kann, sobald sich die regulatorischen und klinischen Risiken verschieben. Der aktuelle Konsens ist noch kein Beleg für einen fairen Wert von 200 Euro – er zeigt aber, dass dreistellige Kursziele deutlich oberhalb des zuletzt bei rund 104 Euro liegenden Pariser Kursniveaus keineswegs außerhalb des Analystenspektrums liegen. Am 19. August wurde die Aktie in Paris mit 103,60 Euro gehandelt. ## 200 Euro oder mehr im Übernahmefall? Noch einmal eine andere Größenordnung wäre im Fall einer tatsächlichen Übernahme denkbar. Ein Kursziel von 200 Euro und mehr erscheint dann aus heutiger Sicht nicht ausgeschlossen, sondern als Szenario, das sich aus dem strategischen Wert von Obefazimod ableiten lässt – insbesondere dann, wenn mehrere Pharmakonzerne um den Wirkstoff konkurrieren sollten. Bei einem Übernahmepreis von 200 Euro würde gegenüber einem Kursniveau von knapp über 100 Euro nahezu eine Verdopplung entstehen. Ein solcher Wert wäre allerdings ausdrücklich als Übernahmeszenario und nicht als reguläres Kursziel für die eigenständige Entwicklung von Abivax zu verstehen. Entscheidend wäre, wie hoch ein strategischer Käufer den zukünftigen Umsatzbeitrag von Obefazimod, die Marktchance bei Colitis ulcerosa, die weitere Pipeline und die Möglichkeit einer Expansion in andere chronisch-entzündliche Erkrankungen bewertet. Gerade die finanzielle Unabhängigkeit von Abivax könnte dabei zum entscheidenden Faktor werden. Weil das Unternehmen nicht auf kurzfristiges Übernahmegeld angewiesen ist, kann es den Wertzuwachs durch die weiteren regulatorischen Meilensteine abwarten. Das wiederum könnte einen potenziellen Käufer dazu zwingen, bereits heute einen erheblichen Teil des zukünftigen Wertes zu bezahlen. ## Auch ohne Übernahme attraktiv bewertet Der entscheidende Punkt für Anleger ist deshalb: Die Abivax-Story hängt nicht zwingend an einem Übernahmeangebot. Selbst im Alleingang erscheint die Aktie angesichts der inzwischen deutlich reduzierten Finanzierungs- und Entwicklungsrisiken interessant bewertet, sofern Obefazimod den eingeschlagenen regulatorischen Weg weiter erfolgreich absolviert. Der große nächste Katalysator ist dabei der NDA-Antrag im vierten Quartal. Abivax hat mit der FDA bereits eine positive Pre-NDA-Interaktion abgeschlossen und die Behörde in die geplante Einreichungsstrategie eingebunden. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen nach der Kapitalmaßnahme über ausreichend finanzielle Mittel, um die weitere Entwicklung und den möglichen US-Markteintritt voranzutreiben. Damit könnte sich die Risikostruktur der Aktie in den kommenden Monaten weiter verschieben: weg von einem klassischen Biotech-Wert, dessen Bewertung primär von klinischen Daten abhängt, hin zu einem Unternehmen mit einem weit fortgeschrittenen, potenziell kommerziellen Medikamentenkandidaten. Genau diese Neubewertung könnte der Aktie bereits vor einer tatsächlichen Zulassung zusätzlichen Rückenwind verleihen. Bei Abivax treffen derzeit zwei starke Kurstreiber aufeinander: Der Zulassungsantrag für Obefazimod rückt mit dem vierten Quartal 2026 immer näher, während gleichzeitig die Übernahmefantasie nach den bisherigen Berichten keineswegs vom Tisch ist. Sollte sich im Hintergrund tatsächlich eine konkrete Transaktion entwickeln, wären aus heutiger Sicht Kurse von 200 Euro und mehr in einem Übernahmeszenario vorstellbar; doch auch ohne Deal bietet die Aktie angesichts des regulatorischen Fortschritts, der starken klinischen Daten und der gesicherten Finanzierung weiterhin eine interessante Chance – bei entsprechend hohen Biotech-Risiken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Auch einer unserer aktuellen Top-Favoriten aus der Biotech-Branche kennt seit Tagen kaum ein Halten mehr. [In unserem kostenlosen Artikel erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Abivax in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Droht jetzt der nächste Abwärtsimpuls?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-droht-jetzt-der-naechste-abwaertsimpuls/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Rheinmetall-Aktie schafft es weiterhin nicht, die hartnäckige Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € nachhaltig zu überwinden. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-wer-gewinnt-den-kampf-um-1-233-e/) galt genau dieser Bereich als entscheidende Hürde, während auf der Unterseite 1.122 € den nächsten wichtigen Trigger markieren. Mit aktuell 1.151 € nimmt der Verkaufsdruck wieder zu. Gleichzeitig gewinnt die bereits thematisierte saisonal schwache Phase zunehmend an Relevanz. ## Starke Aufträge treffen auf saisonalen Gegenwind Fundamental liefert Rheinmetall weiterhin starke Argumente. Erst am 17. August meldete der Konzern einen weiteren Bundeswehr-Auftrag über mehr als 500 Millionen € für 149 mobile Rettungsstationen. Die operative Auftragsdynamik bleibt damit hoch und steht weiterhin im deutlichen Kontrast zum angeschlagenen Chartbild. Aus technischer Sicht wiegt derzeit jedoch die bereits zuletzt aufgezeigte Saisonalität schwerer. Über die vergangenen 32 Jahre zeigt sich ab Mitte August bis weit in den Herbst hinein eine tendenziell schwache Phase. Besonders August bis November weisen historisch überwiegend negative Monatsrenditen auf, wobei der Oktober besonders negativ hervorsticht. Diese saisonale Tendenz erhöht die Relevanz des erneuten Scheiterns an der bekannten Widerstandszone. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Rheinmetall-8M_210826-1024x670.png)Quelle Chart: stock3 Der erneute Rücklauf aus der Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € hält das präferierte Abwärtsszenario klar am Leben. Entscheidend wird nun 1.122 €. Fällt auch diese Unterstützung, dürfte sich der Verkaufsdruck deutlich verschärfen und der Weg in Richtung 946,60 € frei werden. Dort trifft die horizontale Unterstützung auf die mittelfristige Aufwärtstrendlinie und bildet damit einen wichtigen Kreuzsupport. Die saisonal schwache Phase liefert diesem Szenario zusätzlichen Rückenwind. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 1.233,40 € würde die aktuelle Schwäche ernsthaft relativieren. In diesem Fall könnte sich die Erholung zunächst bis 1.318,34 € fortsetzen. Oberhalb davon wäre anschließend 1.458,53 € das nächste größere Ziel. Solange der Titel jedoch unterhalb der bekannten Widerstandszone verbleibt, spricht der Chart weiterhin eher für die Unterseite. Die Rheinmetall-Aktie scheitert erneut an derselben Widerstandszone und trifft dabei auf eine historisch schwierige Jahresphase. Unterhalb von 1.122 € würde sich das zuletzt präferierte Abwärtsszenario bestätigen und 946,60 € in den Fokus rücken. Erst oberhalb von 1.233,40 € könnten die Käufer das Kräfteverhältnis wieder nachhaltig zu ihren Gunsten drehen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 53 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse --- ### [SAP-Aktie: Auf dem Weg zu alten Höchstständen?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-auf-dem-weg-zu-alten-hoechststaenden/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die SAP-Aktie feierte in den letzten vier Wochen ein eindrucksvolles Comeback an der Börse und ging am gestrigen Donnerstag auf einem neuen 3-Monatshoch aus dem Handel. Ist die Aktie des deutschen Software-Riesen nun auf dem Weg zurück zu alten Höchstständen? ## Das sagen Analysten Um eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage zu finden, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Kursziele der Analysten. Sie sehen nur noch ein begrenztes Potenzial in der SAP-Aktie. Selbst die Bullen von Barclays und Goldman Sachs schätzen mit Kurszielen von 220 bzw. 215 € das Kurspotenzial des Software-Konzerns auf unter +20% ein. Bären, wie JPMorgan (175 €) und die UBS (164 €), glauben sogar an ein leichtes Downside gegenüber dem aktuellen Kurs und raten zum Halten bzw. zum Verkauf der SAP-Aktie. Wir halten Dich bei SAP und der Softwarebranche auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP&stockidentifier=symbol%3ASAP)! ## Das spricht für und gegen die Aktie Für einen Einstieg in die SAP-Aktie spricht meiner Meinung nach, dass sich das seit Jahresbeginn dominierende Narrativ, KI würde das Geschäft klassischer Software-Unternehmen erodieren, mittlerweile deutlich relativiert hat. Vor allem bei größeren Software-Konzernen ist die Börse in den letzten Wochen zur Überzeugung gelangt, das der starke Abverkauf ihrer Aktien im ersten Halbjahr übertrieben war. Meiner Einschätzung nach erfolgte die jüngste Kurserholung vieler Software-Aktien, allen voran der von SAP, absolute zu Recht. KI wird nicht von heute auf morgen klassische Software in Unternehmen ersetzen, schon gar nicht, wenn sie so tief in unternehmenskritische Bereiche eingebettet ist wie die von SAP. Das Risiko für Unternehmen wäre viel zu groß. Gleichzeitig ist SAP längst dabei, sich selbst zu einem KI-Anbieter zu wandeln. Der Software-Konzern integriert KI-Funktionen in all seinen Software-Paketen, damit Kunden sich überhaupt nicht die Frage stellen müssen, ob sie mit einem KI-Modell möglicherweise SAP-Software an der einen oder anderen Stelle ersetzen können. Und noch ein Argument, das für die SAP-Aktie spricht: Die Deutschen sitzen auf einem gewaltigen Schatz an Unternehmensdaten — vielleicht sogar dem größten der Welt. Leistungsfähige KI benötigt hochwertige Daten, weshalb SAP zweifellos einen Entwicklungsvorsprung beim Einsatz Künstlicher Intelligenz gegenüber anderen Anbietern hat. Aber es gibt auch zwei gewichtige Argumente gegen die SAP-Aktie. Der Konzern muss bei der Transformation zu einem KI-basierten Unternehmen hohe Kosten in Kauf nehmen. Diese belasten kurz- bis mittelfristig die Margen. Zudem könnten aufgrund des stärkeren Wettbewerbs im Software-Bereich zwischen etablierten Anbietern und KI-Startups die Preise unter Druck geraten. Kunden werden in Zukunft voraussichtlich mehr Auswahl in puncto Software haben, und diese Wahlfreiheit gegebenenfalls nutzen, um ihre Software-Kosten zu verringern. ## Deutliche Trendumkehr Die SAP-Aktie hat in den letzten Wochen eine deutlich Trendumkehr erlebt. Nachdem der Kurs des Software-Titels Ende Juli auf ein neues 2-Jahrestief gefallen ist, konnte er sich um über +40% erholen. Inzwischen notiert die Aktie auf dem höchsten Stand seit drei Monaten. Sollte nun auch das Zwischentief bei 193 € überwunden werden, sind sogar wieder Kurse über 200 € möglich. ## Die Bewertung passt nicht mehr Ich schließe mich der Mehrheitsmeinung der Analysten an und sehe derzeit kaum noch Potenzial in der SAP-Aktie. Die Bewertung mit einem Forward-KGV von 25 ist mir zu hoch, um ein signifikantes Upside zuzulassen. SAP wird 2026 und 2027 mit rund 10% wachsen. Bei der Marge sehe ich gegenwärtig aufgrund der hohen Aufwendungen für die Integration von Akquisitionen und der Entwicklung von KI keine Luft nach oben. Wer sind die [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)? Wenn Du es wissen willst, dann schau doch mal in unsere kostenlosen KI-Gewinnerreport rein! Vor diesem Hintergrund rate ich Anlegern, die Füße still zu halten und vorerst nicht in die SAP-Aktie zu investieren. Das Rendite-Risiko-Verhältnis ist auf dem aktuellen Kursniveau nicht mehr vorteilhaft. Ich glaube nicht, dass die SAP-Aktie bis Jahresende nachhaltig über der 200 €-Marke notieren wird. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 geleistet und wird an der Börse aktuell mit rund 225 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Coinbase-Aktie: Wird aus der Mini-Rallye eine Maxi-Rallye?](https://www.sharedeals.de/coinbase-aktie-wird-aus-der-mini-rallye-eine-maxi-rallye/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Coinbase-Aktie zeigt diese Woche eine bärenstarke Performance. Nachdem der Kurs der Kryptoplattform bereits am Mittwoch und Donnerstag in Summe um +17% in die Höhe geschossen ist, setzt sich die Mini-Rallye auch am Freitagvormittag mit einem Kursgewinn von +5% fort. Was treibt die Coinbase-Aktie wieder nach oben und könnte aus dieser kleinen Rallye eine ganz große Kursrallye werden? ## Gleich drei Kurstreiber Die Coinbase-Aktie profitiert in der zweiten Wochenhälfte von einer Kombination aus gleich drei wirtschaftlichen und politischen Kurstreibern, die da sind: Zum Ersten ist es selbstverständlich die starke Erholung der Kurse am Kryptomarkt. Der Bitcoin stieg am Mittwochabend erstmals seit Juni wieder über die Marke von 69.000 US$, während Ethereum und andere Altcoins noch deutlicher zulegten. Am Freitagvormittag lag der Bitcoin-Kurs sogar schon bei knapp 78.000 US$. Da ein Großteil der Einnahmen von Coinbase direkt an das Handelsvolumen auf der Plattform gekoppelt sind, führen steigende Kryptokurse umgehend zu höheren Umsatzerwartungen der Anleger. Auslöser für die plötzliche Kryptorallye am Mittwoch war die Ankündigung des US-Finanzministeriums, das Volumen für den Rückkauf langlaufender Staatsanleihen ab September von 2 Milliarden US$ auf mindestens 4 Milliarden US$ pro Auktionsrunde zu verdoppeln. Dies injiziiert zusätzliche Liquidität in die Finanzmärkte, wovon risikobehaftete Assetklassen wie Kryptowährungen überdurchschnittlich profitieren. Zum Zweiten sorgte eine politische Nachricht aus Washington D.C. für gute Stimmung im Kryptosektor. Am Mittwoch fand ein Treffen hochrangiger Branchenvertreter und Politiker im Weißen Haus statt. Neben den CEOs von Coinbase, Ripple, Robinhood und Kraken nahmen daran auch die Chefs der Finanzaufsichtsbehörden SEC und CFTC teil. Hauptziel des Treffens war es, angesichts des aktuellen Gesetzgebungsstaus im US-Senat bezüglich des Clarity Acts Wege für eine klare Marktstruktur und koordinierte Behördenregeln für Digital Assets abzustimmen. Das für die gesamte Kryptobranche so wichtige Rahmengesetz steckt nach wie vor im US-Senat fest. Senatsmehrheitsführer John Thune hat nun eine mögliche Abstimmung für den 15. September angesetzt. Coinbase-CEO Armstrong geht davon aus, dass der Clarity Act dann die erforderliche Mehrheit erhalten wird. Und zum Dritten kam es in den beiden vergangenen Tagen zu einem massiven Short Squeeze auf dem Kryptomarkt. Am Mittwoch wurden innerhalb von 24 Stunden Short-Positionen in einem Rekordvolumen von 2,7 Milliarden US$ liquidiert. Allein beim Bitcoin wurden innerhalb von nur einer Stunde Short-Positionen von über 1 Milliarde US$ glattgestellt. Dieser Short Squeeze sorgte für einen massiven Kaufdruck bei den meisten Kryptos. An dieser Stelle: Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bist Du immer up-to-date, was die Entwicklungen in der Kryptobranche betrifft. ## Vom 3- auf das 6-Monatshoch Das Chartbild der Coinbase-Aktie hat sich zuletzt deutlich aufgehellt. Das 2-Jahrestief bei knapp über 140 US$ hat inzwischen mehreren Angriffen standgehalten und sich somit als solider Boden erwiesen. Und durch den jüngsten Kursaufschwung ist der Kryptowert seinem 3-Monatshoch bei 194 US$ sehr nahe gekommen. Sollte diese Marke fallen, dürfte die Rallye weitergehen bis zum 6-Monatshoch bei 217 US$. ## Zu viel Optimismus im Kurs Die aktuelle Spanne der Kursziele für die Coinbase-Aktie von 99 US$ (Barclays) bis 330 US$ (Bernstein Research) zeigt, wie schwer sich Analysten derzeit damit tun, die Kryptoplattform zu bewerten. Die Geschäftsentwicklung von Coinbase war zuletzt enttäuschend. Im zweiten Quartal verfehlte das Unternehmen die Markterwartung der Analysten beim Umsatz, was auf einen massiven Einbruch des Handelsvolumens zurückzuführen war. Aber es gibt Zeichen der Besserung. Coinbase ist mittlerweile in deutlich geringerem Maße vom Kryptohandel auf seiner Plattform abhängig als in der Vergangenheit. Inzwischen generiert das Unternehmen fast die Hälfte seines Umsatzes aus Abos und Dienstleistungen. Doch auch das Abo- und Dienstleistungsgeschäft ist für Coinbase kein Selbstläufer und lieferte im vergangenen Quartal kein Wachstum. Zukünftiges Wachstum muss die Kryptoplattform also durch den Ausbau seines Produktökosystems generieren. Wie erfolgreich die laufende Expansion in (tokenisierte) Aktien, Futures und andere Wertpapiere ist, wird sich erst noch zeigen. Hinzu kommt die Hoffnung, dass die Verabschiedung des Clarity Acts in den USA der gesamten Kryptobranche einen weiteren Wachstumsschub geben wird. Alles schön und gut, wäre da nicht die Bewertung der Coinbase-Aktie. Mit einem TTM-KGV von ca. 60 nimmt die Börse extrem viel Optimismus vorweg. Zum Abschluss: Du willst Krypto- und Technologieinvestments kennenlernen, die wirklich Erfolg haben? Dann ist es Zeit für unseren Smart Crypto Club. Ich kann diesen Optimismus nicht nachvollziehen — zumindest nicht in dieser Größenordnung. Der Wettbewerb im Kryptosektor ist beinhart. Coinbase ist mit einem Marktanteil von 10% immer noch die Nummer 1 im reinen Kryptohandel. Aber weiteres Wachstumspotenzial sehe ich aufgrund der Wettbewerbssituation nicht. Und das auch nicht beim Ausbau des Produktökosystems. Die gleiche Strategie verfolgen alle Kryptounternehmen und stoßen dabei auf die Konkurrenz durch etablierte Broker. Die Erfolgschancen von Coinbase in Sachen Expansion schätze ich deshalb eher gering ein. ## ℹ️ Coinbase in Kürze - Coinbase (WKN: A2QP7J) mit Sitz in San Francisco ist die weltweit größte börsennotierte Handelsplattform für Kryptowährungen. - Über Coinbase können Anleger rund 250 Kryptowährungen, 3 Fiat-Währungen und knapp 600 Kryptowährungspaare handeln. - Das 2012 gegründete Unternehmen notiert seit 2021 an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 45 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Coinbase --- ### [Versamet-Aktie: Geht es nun weiter bergauf?](https://www.sharedeals.de/versamet-aktie-geht-es-nun-weiter-bergauf/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Versamet-Aktie setzt ihre jüngste Aufwärtsbewegung fort. Am gestrigen Mittwoch ging es mit dem Kurs des kanadischen Edelmetall-Royalty-Unternehmens um +5% nach oben. Die Aktie konnte sich zuletzt wieder über der wichtigen Marke von 10 US$ etablieren. Können sich Anleger auf eine Fortsetzung der Kurssteigerungen einstellen? ## Eine erfolgversprechende Kombination Ja, das können sie, denn Versamet Royalties vereint einen unternehmensspezifischen und einen marktspezifischen Faktor, die in Kombination für weiteres Kurswachstum sorgen dürften. Der unternehmensbezogene Faktor ist die Ausweitung der Produktion. Sie stieg im abgelaufenen Quartal auf 5.255 GEOs (Gold Equivalent Ounces), ein Wachstum auf Jahressicht von 256%. Die Jahresprognose des Versamet-Managements von 20.000 bis 23.000 GEOs halte ich vor diesem Hintergrund für eher konservativ. Das neue Projekt Kiaka in Burkina Faso dürfte sich bereits im laufenden Jahr im GEO-Wachstum von Versamet bemerkbar machen. Und 2027 kommt mit der Eskay Creek-Mine in British Columbia ein weiterer starker Wachstumstreiber ins Spiel. Dieses starke Produktionswachstum trifft auf mittlerweile wieder steigende Rohstoffpreise bei Gold und Silber. Der Goldpreis hat seit seinem Jahrestief Mitte Juli bereits um über 10% zugelegt. Noch stärker ist der jüngste Preisanstieg bei Silber. Das Edelmetall verteuerte sich seit dem Jahrestief im Juli um fast 30%. Analysten gehen in den kommenden Monaten von weiter steigenden Preisen für Gold und Silber aus. Für die Royalty-Einnahmen von Versamet könnte es keine bessere Entwicklung geben. Die Kanadier profitieren von Preissteigerungen, ohne jedoch das operative Risiko und die Kosten der Minenbetreiber tragen zu müssen. ## Ein klarer Aufwärtstrend Das Chartbild der Versamet-Aktie hat sich zuletzt deutlich aufgehellt. Seit Anfang August zeichnet sich ein klarer Aufwärtstrend ab. Die Aktie des Royalty-Unternehmens hat inzwischen die 10 US$-Marke nachhaltig überwunden. Sollte nun auch der Widerstand bei 10,80 US$ geknackt werden, steht Kursen von über 12 US$ charttechnisch nichts mehr im Weg. ## Für Anleger, die gerne in Rohstoffe investieren wollen In meiner letzten Analyse der Versamet Royalties-Aktie bin ich zum Schluss gelangt, dass man mit dieser Aktie wenig falsch machen kann. Diese Schlussfolgerung gilt immer noch, sowohl kurz- als auch langfristig. Das Royalty-Unternehmen wird meiner Meinung nach in den kommenden Jahren noch in zahlreiche weitere erfolgversprechende Minenprojekte in aller Welt investieren und sich zu einem der führenden Player dieser Branche entwickeln. Anleger kaufen sich mit einem Investment in die Versamet-Aktie somit ein vielversprechendes Zukunftspotenzial ein. Gleichzeitig deutet wenig bis gar nichts darauf hin, dass die Preise für Gold und Silber nachhaltig sinken könnten. Die Inflation dürfte angesichts der nach wie vor hohen Energiepreise und der steigenden Preise vieler Lebensmittel nicht nennenswert zurückgehen. Zudem sorgt die inzwischen sehr hohe Verschuldung vieler Staaten dafür, dass mit keinem Rückgang der Zinsen zu rechnen ist. Bei Silber treibt hingegen die anhaltend hohe industrielle Nachfrage den Preis. Der Bau von KI-Rechenzentren, Elektroautos und Solaranlagen erfordert Rekordmengen des Edelmetalls. Für mich zählt die Versamet Royalties-Aktie deshalb zu den besten Titeln für Anleger, die gerne im Rohstoffsektor investieren wollen, aber vor den Risiken dieser Branche zurückschrecken. Das Royalty-Unternehmen klammert einen Großteil dieser branchentypischen Risiken aus. Es investiert ausschließlich in erfolgreich betriebene Minen und in Metalle, bei denen weitere Preissteigerungen absehbar sind. Vor diesem Hintergrund kann in der Tat wenig schief gehen. Was sonst noch alles für einen Kauf der Versamet-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/versamet-royalties-sd/) zu lesen. **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Versamet Royalties halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Versamet Royalties vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Versamet Royalties in Kürze - Versamet Royalties (WKN: A41HTX) ist ein 2022 unter dem Namen „Sandbox Royalties“ gegründetes Gold-Royalty Unternehmen. - Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen in Versamet Royalties umbenannt, um seinen Schwerpunkt auf Edelmetalle zu unterstreichen. - Versamt beteiligt sich an Bergbauprojekten weltweit und erhält im Gegenzug einen festen Anteil an der zukünftigen Produktion (Streaming) oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz (Royalty). - Zu den wichtigsten Vermögenswerten zählen Beteiligungen an der Greenstone-Mine (Kanada), der Kolpa-Mine (Peru), der Rosh-Pinah-Mine (Namibia) sowie an zwei Minen in Westafrika (Kiaka und Toega). - Das Portfolio konzentriert sich stark auf Edelmetalle (Gold und Silber) und ist zu einem geringen Teil in unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) engagiert. - Die Versamet Royalties-Aktie ist an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq gelistet, kann aber auch über die Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 1,60 Milliarden CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: Setzt sich die Bodenbildung fort?](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-setzt-sich-die-bodenbildung-fort/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Cambria Gold Mines liefert positive Nachrichten von seinen kanadischen Goldprojekten und sorgt damit für spürbaren Rückenwind. Charttechnisch bildet die Aktie nach der langen Talfahrt inzwischen erste Anzeichen eines Bodens. ## Neuigkeiten von Premier und Red Mountain Cambria Gold Mines hat starke neue Bohrergebnisse aus der Prew Zone des Premier-Goldprojekts in British Columbia vorgelegt, mit einem Highlight-Abschnitt von 24,36 Gramm Gold pro Tonne über 6,3 Meter. Parallel dazu startete das Unternehmen zusätzliche Infill-Bohrungen an den Lagerstätten Big Missouri und Silver Coin, um die geologische Kontinuität weiter zu untermauern. Auch beim zweiten Standbein des Unternehmens geht es voran. Der Zufahrtsweg zur hochgradigen Red-Mountain-Lagerstätte befindet sich im Bau, ein zentraler Baustein der geplanten Hub-and-Spoke-Strategie, bei der Erz aus mehreren Lagerstätten die bestehende Mühle am Premier-Standort versorgen soll. Die Aktie reagierte auf die verbesserte Newslage bereits mit spürbaren Kursgewinnen von rund +11% am 4. August und weiteren +8% wenige Tage später. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-18-um-16.34.50-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Die Aktie von Cambria Gold Mines befindet sich nach dem starken Abverkauf an einer spannenden Marke. Aktuell sieht es nach einer Konsolidierung aus, mit der möglichen Bildung eines Bodens könnten sich hier neue Chancen ergeben. Die Unterstützungszone liegt zwischen 0,74 und 0,77 CA$ und setzt sich aus den letzten Tiefs zusammen. Auf der Oberseite befindet sich die Widerstandszone zwischen 1,00 und 1,06 CA$, sowie 1,36 und 1,44 CA$. Für den weiteren Verlauf dürfte es an den Tiefs der Aktie spannend werden. Halten diese, besteht die Chance auf weiter steigende Kurse. Der erste Widerstand wäre dabei mit rund +100% die nächste Hürde. Gelingt auch der Ausbruch darüber, rückt die Kerze, von der aus der starke Abverkauf gestartet ist, als nächstes Ziel in den Fokus. Diese großen Prozentbewegungen entstehen durch den geringen Kurs der Aktie, kleine absolute Bewegungen wirken sich hier prozentual deutlich stärker aus. Hält sich Cambria Gold Mines über der Supportzone, bleibt das Szenario für einen Schub nach oben intakt. Bricht der Kurs nachhaltig darunter, rückt die Aktie vorerst auf die Watchlist, bis eine Rückeroberung der Zone das ursprüngliche Bild wiederherstellt. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6), mit dem Hauptsitz in Vancouver, ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen, das im Explorations- und Erschließungssektor tätig ist. - Das Unternehmen fokussiert sich auf Goldprojekte, darunter das Red Mountain Projekt mit geschätzten Goldressourcen sowie die Premier-Mine, die zu den zentralen Entwicklungsvorhaben im Portfolio zählt. - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Der aktuelle Unternehmenswert liegt bei knapp 339 Millionen CA$. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien --- ### [AppLovin-Aktie: Kommt sie denn gar nicht mehr vom Boden hoch?](https://www.sharedeals.de/applovin-aktie-kommt-sie-denn-gar-nicht-mehr-vom-boden-hoch/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Das Jahr 2026 möchten AppLovin-Aktionäre am liebsten aus ihren Kalendern streichen. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs des Adtech-Spezialisten mehr als halbiert. Warum liegt die AppLovin-Aktie am Boden und wird sie noch einmal aufstehen? ## Darum hat die Börse sie fallengelassen Der Kurssturz der AppLovin-Aktie in den vergangenen Monaten ist einem Sammelsurium verschiedener Gründe geschuldet. Die wichtigsten Belastungsfaktoren waren/sind: AppLovin konnte zuletzt nicht die Erwartungen der Analysten in Bezug auf das Umsatz- und das Gewinnwachstum erfüllen. Auch die Prognose für das laufende dritte Quartal lag leicht unter den zugegebenermaßen ambitionierten Markterwartungen. Dieses Misses bei den Zahlen und Prognosen führten dazu, dass einige Banken ihre Kursziele für die AppLovin-Aktie nach unten korrigierten. Ein weiterer Dämpfer war die Verzögerung bei KI-Modell-Upgrades. Das AppLovin-Management begründete das verfehlte Umsatzziel vor allem mit einer Verzögerung beim Ausrollen eines neuen KI-/Machine-Learning-Algorithmus. Das Upgrade ging erst im Juli statt wie geplant im Juni live. Einer Wachstumsgeschichte wie AppLovin werden solche Nachrichten immer negativ angekreidet. Der vielleicht wichtige Kursdämpfer in den letzten Monaten war jedoch die allgemeine Schwäche im AdTech- und Softwaresektor. Neben unternehmensspezifischen Faktoren kämpfen AdTech- und reine Software-Titel seit Monaten mit einer generell vorsichtigeren Marktstimmung und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit hoher Werbebudget-Ausgaben. Andere Branchenplayer wie The Trade Desk kamen zuletzt noch stärker unter die Räder als die AppLovin-Aktie. Und nicht zuletzt ist die Abstrafung der AppLovin-Aktie an der Börse einem Sell the news-Effekt geschuldet. Der Aktienkurs hat sich 2024 und 2025 um den Faktor 17 multipliziert. Bei so einer atemberaubenden Rallye führen selbst kleinste Negativnachrichten traditionell zu einem Abverkauf und Gewinnmitnahmen. An dieser Stelle: Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bist Du bei allen Börsenentwicklungen immer auf der Höhe der Zeit. ## Endlich stabilisiert Nach dem massiven Kurssturz der AppLovin-Aktie in den letzten Wochen und Monaten zeichnet sich in den vergangenen Tagen eine Bodenbildung ab. Der Tech-Wert konnte sich zuletzt bei knapp über 300 US$ stabilisieren. Das ist trotzdem der niedrigste Wert seit Mai 2025. Bis zu einer nachhaltigen Kurserholung der AppLovin-Aktie ist es aber noch ein weiter Weg. Zwingend erforderlich ist dafür das Überspringen des Widerstands bei 370 US$. ## Viele gute Gründe für einen Kauf Es gibt nur wenige Technologieunternehmen, bei denen die Kursziele aktuell so breit gestreut sind wie bei der AppLovin-Aktie. Sie reichen von 360 US$ (Wells Fargo) bis 790 US$ (UBS). Das durchschnittliche Kursziel von 550 US$ liegt rund +75% über dem aktuellen Kursniveau von 310 US$ und selbst die Bären attestieren dem AdTech-Titel ein weiteres Upside. Auch ich rate Anlegern, auf dem aktuellen Kursniveau in die AppLovin-Aktie einzusteigen. Mit einem Forward-KGV von 20 halte ich den Werbetechnologiewert für äußerst moderat bewertet. AppLovin wird voraussichtlich auch 2026 und 2027 ein Wachstum von über 20% erzielen. Das stellt zwar eine deutliche Wachstumsabschwächung gegenüber den beiden vergangenen Jahren dar, ist aber ein immer noch sehr solider Wert. Gleichzeitig gehört das Unternehmen zu den sensationellsten Gewinnmaschinen im gesamten Silicon Valley. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt stabil bei rund 85%. Von einer derart hohen Profitabilität können die meisten Unternehmen nur träumen. Und sie wird meiner Meinung nach in Zukunft bestehen bleiben. AppLovin kann seine Werbetechnologieplattform hervorragend in neue Kundenbranchen skalieren. Jeder neue Kunde liefert Millionenumsätze ohne weitere Kosten zu verursachen. A propos: Übrigens: Für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. Zu guter Letzt noch eine positive Randnotiz: Eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC der Geschäftspraktiken von AppLovin wurde offiziell ohne Maßnahmen eingestellt. Die Unkenrufe vieler Leerverkäufer, dass AppLovin ein Geschäftsmodell am Rande der Legalität (bzw. sogar darüber hinaus) betreibe, haben sich bislang nicht bewahrheitet. Mit einem Investment in die AppLovin-Aktie kaufen sich Anleger meiner Meinung nach momentan ein hervorragendes Rendite-Risiko-Verhältnis. Ich gehe davon aus, dass die Aktie mittlerweile weitgehend ihren Boden gefunden hat und kein nennenswertes Downside mehr besitzt. Die aktuelle Bewertung spiegelt in meinen Augen nicht die Wachstumsdynamik und die Profitabilität des Tech-Unternehmens wider. ## ℹ️ AppLovin in Kürze - AppLovin (WKN: A2QR0K) ist ein mobiles Werbenetzwerk, das Kunden Werbe- und Marketinglösungen für Apps und Spiele bereitstellt. - Das Unternehmen ermöglicht Entwicklern und anderen Firmen die Vermarktung, Monetarisierung und Analyse ihrer Apps. - AppLovin betreibt dazu drei mobile Werbe-, Marketing und Analyseplattformen namens MAX, AppDiscovery und SparkLabs. - Zudem betreibt das Tech-Unternehmen Lion Studios, um Spieleentwickler bei der Veröffentlichung und Vermarktung von mobile games zu unterstützen. - Das im kalifornischen Palo Alto ansässige Unternehmen notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist derzeit ca. 103 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** AppLovin --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Nächster Anlauf auf 30 €?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-naechster-anlauf-auf-30-e/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie arbeitet weiter an der Fortsetzung ihrer Erholungsbewegung. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-25-naechstes-ziel-3087-e/) sollte die Unterstützung bei 28,11 € als Sprungbrett für einen erneuten Angriff auf 29,44 und anschließend 30,87 € dienen. Genau dieses Niveau wurde verteidigt und mit aktuell 28,80 € nehmen die Käufer den Widerstand bei 29,44 € erneut ins Visier. ## Operativ bleibt der Rückenwind erhalten Auch fundamental spricht weiterhin einiges für die Deutsche Telekom. Im zweiten Quartal legte der Umsatz organisch um +3,3% auf 29,9 Milliarden € zu, während das bereinigte EBITDA AL organisch um +7,3% auf 11,8 Milliarden € stieg. Der bereinigte Nettogewinn verbesserte sich um +11,1% auf 2,8 Milliarden €. Zusätzliche Unterstützung liefert die Kapitalverwendung. Der Konzern hob seine Free-Cashflow-Prognose für 2026 auf rund 20 Milliarden € an und erhöhte das laufende Aktienrückkaufprogramm auf bis zu 5 Milliarden €. Allein diese Kombination aus operativem Wachstum und umfangreichen Rückkäufen dürfte Rücksetzer weiterhin für Käufer interessant machen. **Übrigens für all jene,** die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DTE-8M_210826-1024x693.png)Quelle Chart: stock3 Die Verteidigung von 28,11 € hält den zuletzt favorisierten Aufwärtsfahrplan intakt. Im nächsten Schritt müssen die Käufer nun 29,44 € aus dem Weg räumen. Gelingt dies, dürfte 30,87 € wieder schnell in Reichweite kommen. Oberhalb davon würde sich weiteres Potenzial bis 32,68 € eröffnen. Perspektivisch wäre schließlich sogar das Hoch bei 34,36 € wieder ein Thema. Eine erneute Schwäche unter 28,11 € würde den laufenden Rallyversuch dagegen verzögern. Dann könnte die Aktie nochmals bis in die Unterstützungszone zwischen 25,70 und 26,32 € zurücksetzen. Dort müsste sich erneut Nachfrage zeigen, damit die seit dem Junitief aufgebaute Erholungsstruktur erhalten bleibt. Verteidigung von 28,11 € bleibt der Weg in Richtung 29,44 und anschließend über 30 € offen. Der nächste stärkere Impuls dürfte jedoch erst mit dem Ausbruch über 29,44 € entstehen. Bis dahin sammeln die Bullen nochmals Kräfte. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 140 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie, Telekom-Aktie --- ### [Allianz-Aktie: Geht der Aufwärtstrend weiter?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-geht-der-aufwaertstrend-weiter/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Allianz-Aktie setzte im Juni zu einem erneuten starken Kursanstieg an und erreichte mit rund 442 € ein neues Allzeithoch. Am Freitag notiert sie aktuell bei 441 €. Insgesamt befindet sich die Aktie bereits seit 2022 in einem langfristigen Aufwärtstrend. Damit stellt sich die Frage: Kann die Rally weitergehen? ## Weiterhin auf Rekordniveau Nach dem bereits sehr guten Auftaktquartal verlief auch das zweite Quartal hervorragend. Entsprechend ist der Halbjahresbericht von neuen Rekordwerten geprägt. In den ersten sechs Monaten stieg das interne Wachstum des Geschäftsvolumens um 4,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 98,6 Milliarden €. Davon entfielen 45,6 Milliarden € auf das zweite Quartal. Positiv ist, dass alle Geschäftsbereiche zum Wachstum beitrugen. Auch das Asset Management entwickelte sich sehr dynamisch. Das für Dritte verwaltete Vermögen erhöhte sich um 15,8% auf 2,1 Billionen €. Der operative Gewinn in diesem Bereich stieg um 17,9% auf 1,8 Milliarden €. Der operative Gesamtgewinn verbesserte sich um 8,6% auf 9,4 Milliarden €. Unterm Strich verblieb ein Nettogewinn von 6,4 Milliarden €, was einem Anstieg von 9% entspricht. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich auf 16,44 €. Damit hat die Allianz erneut sehr starke Kennzahlen vorgelegt. Die Entwicklung zeigt, dass der Konzern trotz seiner bereits enormen Größe weiterhin wachsen kann. Allianz-CEO Oliver Bäte erklärte: > Die Allianz hat im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2026 erneut starke Ergebnisse erzielt. Dies unterstreicht den Erfolg unserer kundenorientierten Strategie. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz&stockidentifier=symbol%3AALV) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Trotz der erneut starken Geschäftsentwicklung bestätigte die Allianz ihre Jahresprognose. Beim operativen Ergebnis wird weiterhin ein Wert zwischen 16,4 und 18,4 Milliarden € erwartet. Angesichts der bisherigen Entwicklung erscheint insbesondere das obere Ende der Prognose gut erreichbar. Sollte sich die positive Entwicklung im zweiten Halbjahr fortsetzen, könnte sogar eine Anhebung der Prognose möglich sein. ## Bewertung Operativ befindet sich die Allianz weiterhin in einer sehr guten Verfassung. Geschäftsvolumen, operatives Ergebnis und Nettogewinn steigen, während auch das Asset Management einen wichtigen Wachstumsbeitrag liefert. Gleichzeitig ist ein Großteil dieser positiven Entwicklung inzwischen im Aktienkurs berücksichtigt. Bei einem aktuellen Kurs von rund 440 € liegt das erwartete KGV für das laufende Geschäftsjahr bei etwa 14. Für einen qualitativ hochwertigen Versicherungs- und Finanzkonzern ist das keine überzogene Bewertung. Nach dem starken Kursanstieg ist die Aktie allerdings auch nicht mehr ausgesprochen günstig. Die Entwicklung unterscheidet sich damit deutlich von vielen stark gelaufenen Technologiewerten. Während es dort teilweise zu erheblichen Korrekturen kam, konnte sich die Allianz-Aktie bislang auf hohem Niveau behaupten. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird daher sein, ob der Konzern seine Gewinnprognose tatsächlich übertreffen und möglicherweise erneut anheben kann. Trotz den guten fundamentalen Daten halte ich das kurzfristige Kurspotenzial nach dem Erreichen des neuen Allzeithochs für begrenzt. Nach dem starken Anstieg erscheint eine längere Seitwärtsbewegung durchaus wahrscheinlich. Mittel- und langfristig sehe ich dagegen weiterhin gute Chancen für einen steigenden Aktienkurs. Dafür spricht insbesondere die hohe Ertragskraft des Konzerns. Ein weiterer Pluspunkt ist die attraktive Dividendenrendite von derzeit rund 3,8%. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung könnte die zuletzt gezahlte Dividende von 17,10 € erneut angehoben werden. **Hier sei erwähnt:** Wer nach stabilem Cashflow und gleichzeitig nach Kurschancen sucht, findet derzeit interessante Möglichkeiten. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) könnten 2026 beides liefern. ## ℹ️ Allianz in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und dem europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell 168 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Deere-Aktie: Bald auf einem neuen Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/deere-aktie-bald-auf-einem-neuen-allzeithoch/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Deere-Aktie kletterte gestern um +7% und näherte sich damit wieder ihrem im Februar aufgestellten Allzeithoch. Was steckte hinter dem Kurssprung des US-Landmaschinenbauers und können Anleger bald mit einem neuen historischen Hoch rechnen? ## Eine unerwartet gute Entwicklung Der amerikanische Land- und Baumaschinenkonzern legte die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 vor und sie fielen besser aus als von der Wall Street erwartet. Dementsprechend positiv war auch die Kursreaktion der Deere-Aktie. Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg im abgelaufenen Vierteljahr um 5% auf 12,61 Milliarden US$ und stellte damit den Analystenkonsens von 10,81 Milliarden US$ weit in den Schatten. Stärkster Wachstumstreiber war der Geschäftsbereich Construction & Forestry (Bau- & Forstmaschinen) mit einem Umsatzplus von 18% auf 3,62 Milliarden US$. Aber auch das Geschäft im Bereich Small Ag & Turf (Kleinlandwirtschaft & Rasenpflege) wuchs um gute 12% auf 3,38 Milliarden US$. Sorgenkind von Deere ist aber nach wie vor der Bereich Production & Precision Ag (Groß- und Präzisionslandwirtschaft). Hier ging der Umsatz um 6,4% auf 4,00 Milliarden US$ zurück, da der Markt für landwirtschaftliche Großgeräte wegen verhaltener Agrarpreise weiterhin unter Druck steht. Auch beim Ergebnis gelang Deere eine positive Überraschung. Die operative Marge lag bei starken 14,4%. Der Nettogewinn erhöhte sich auf Jahressicht um 7% auf 1,29 Milliarden US$ und der Gewinn je Aktie stieg von 4,75 US$ im Vorjahresquartal auf 5,10 US$ im letzten Quartal. Damit übertraf Deere die Analystenerwartung von 4,69 US$ je Aktie deutlich. Du willst in Sachen Landwirtschaft auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deere&stockidentifier=symbol%3ADE)! ## Und mehr Optimismus für die Zukunft Aufgrund der starken Geschäftsentwicklung im letzten Quartal hob das Deere-Management die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Es erwartet nun einen Nettogewinn zwischen 4,75 und 5,00 Milliarden US$. Besonders positiv dürfte die Börse die Bemerkung von Deere-Chef May aufgenommen haben, nach der die Agrarmaschinenindustrie ihren Zyklustiefstand erreicht hat. May betonte, dass 2026 voraussichtlich die Sohle des aktuellen Agrarmarkt-Zyklus markiert und eine schrittweise Erholung durch frühe Auftrags-Bestellungen eingeleitet wird. ## Raus aus dem Seitwärtstrend? Die Deere-Aktie pendelte zuletzt in einem Seitwärtstrend zwischen 580 und 640 US$ auf und ab. Durch den gestrigen Kurssprung rückte sie wieder näher an das obere Ende dieses Korridors. Sollte ein Ausbruck gelingen, dürfte die Aktie ihr Allzeithoch bei 660 US$ testen. ## Woher den Optimismus nehmen? Der Analystenkonsens für das Kursziel der Deere-Aktie liegt mit 640 US$ nur minimal über dem aktuellen Aktienkurs. Und auch ich sehe derzeit kein weitergehendes Upside für den Landmaschinenkonzern. Meine Skepsis basiert auf zwei Gründen: der Geschäftsentwicklung und der Bewertung. In den beiden letzten Geschäftsjahren hat Deere 25% seines Umsatzes und 40% seines operativen Ergebnisses eingebüßt. Vielleicht hat Deere-Chef May Recht und die Talsohle der Branche ist nun erreicht. Selbst wenn er Recht haben sollte, ist die Bewertung der Deere-Aktie viel zu optimistisch. Ein Forward-KGV von 25 geht von einer massiven Verbesserung der Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren aus. Diese zeichnet sich meiner Einschätzung nicht ab. Landwirte in aller Welt haben zunehmend mit dem Klimawandel zu kämpfen. Längere Dürreperioden, Starkregen und sonstige negative Wetterereignisse sorgen dafür, dass die Ernten vieler landwirtschaftlicher Erzeugnisse immer schlechter ausfallen. Das bedeutet mehr oder weniger große Einnahmeverluste für die Landwirte. Das Geld für neue Maschinen wird damit knapper und der Preisdruck in der Industrie wächst. Abschließend: Du bist auf der Suche nach Dividendenaktie wie Deere? Wann wirf mal einen Blick in unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Vor diesem Hintergrund sehe ich keine besonders gute Zukunft für die Deere-Aktie. In den vergangenen zehn Jahren hat sie sich hervorragend an der Börse entwickelt. Die nächsten zehn Jahren werden meiner Meinung nach eher magere Renditen für Deere-Aktionäre bringen. ## ℹ️ Deere in Kürze - Deere & Company (WKN: 850866) mit Sitz in Moline im US-Bundesstaat Illinois ist der weltgrößte Hersteller von Landwirtschaftsmaschinen. - Gegründet im Jahr 1837 ist Deere einer der ältesten Traditionskonzerne der USA. - Kernbereich des US-Konzerns ist die Bau von Großmaschinen und Präzisionslandtechnik wie Traktoren und Mähdrescher. - Darüber hinaus ist Deere auch in den Bereichen Bau & Forstmaschinen, kompakte Landmaschinen und Rasen- & Grundstückspflege aktiv. - Deere ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 168 Milliarden US$ an der Börse wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Bavarian Nordic-Aktie +8%: Ist da noch mehr zu erwarten?](https://www.sharedeals.de/bavarian-nordic-aktie-8-ist-da-noch-mehr-zu-erwarten/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Bavarian Nordic-Aktie hat in den letzten Tage eine deutlich Erholung gezeigt und klettert am Freitagmorgen mit einem Kurssprung von +8% auf den höchsten Stand seit Jahresbeginn. Was gibt dem deutsch-dänischen Impfstoffhersteller frischen Rückenwind und können sich Anleger noch weitere Kurssteigerungen erwarten? ## Starke Zahlen und bessere Aussichten Auslöser der starken Performance der Bavarian Nordic-Aktie zum Wochenschluss waren die Zahlen für das zweite Quartal 2026. Sie fielen unerwartet gut aus, weshalb das Unternehmen seine Jahresprognose anhob. Der Umsatz kletterte im abgelaufenen Vierteljahr um 23% auf 2,03 Milliarden DKK. Stärkster Umsatztreiber war das Geschäft mit Reiseimpfstoffen mit einem Erlöswachstum von 45% auf 1,02 Milliarden DKK. Besonders gefragt waren die Impfstoffe RabAvert/Rabipur gegen Tollwut (55% Wachstum), Encepur gegen FSME (58%) und Vimkunya gegen das Chikungunya-Virus (415%). Der zweite Geschäftsbereich von Bavarian Nordic, die öffentliche Vorsorge, legte hingegen nur um 6% auf 975 Millionen DKK zu. Stark war auch die Ergebnisentwicklung der europäischen Impfstoffproduzenten. Die Bruttomarge erreichte gute 61%, begünstigt durch einen vorteilhaften Produktmix und eine hohe Auslastung der Produktion. Das EBITDA stieg auf 925 Millionen DKK, was einer operativen EBITDA-Marge von 45 % entspricht. Angesichts der dynamischen Geschäftsentwicklung im letzten Quartal hob das Bavarian Nordic-Management den Jahresausblick an. Der Umsatz wird nun am oberen Ende der bisherigen Spanne von 5,50 bis 5,70 Milliarden DKK gesehen. Die Prognose für die EBITDA-Marge wurde von 28 auf 30% angehoben. Und auch der Start eines weiteren Aktienrückkaufprogramms sorgte für gute Laune an der Börse. Nach Abschluss des ersten Aktienrückkaufprogramms über 500 Millionen DKK im Juli kündigte das Management ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 750 Millionen DKK an. Du willst im Biotech-Sektor am Ball bleiben? Dann abonniere gleich hier den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)! ## Neues Jahreshoch Das Chartbild der Bavarian Nordic-Aktie hat sich mit dem heutigen Tag deutlich aufgehellt. Der Kurs ist auf ein neues Jahreshoch geklettert. Nun ist sogar der Weg frei für Kurse über 30 €. ## Nur was für Swing-Trader Analysten sehen weiteres Potenzial in der Bavarian Nordic-Aktie. Die Kursziele liegen in einer Spanne zwischen 250 und 295 DKK und damit ca. 20 bis 40% über dem aktuellen Kursniveau. Ich bin etwas weniger bullisch in Bezug auf den Impfstoffhersteller eingestellt. Das Geschäft von Bavarian Nordic ist traditionell erratisch. In den letzten drei Geschäftsjahren konnten die Dänen kein kontinuierliches Wachstum erzielen und auch 2026 wird der Umsatz voraussichtlich um knapp 10% gegenüber 2025 zurückgehen. Vor diesem Hintergrund ist mir eine Bewertung mit einem Forward-KGV von ca. 20 einfach zu optimistisch. Zwar peilt das Unternehmen eine leichte Margenverbesserung an, aber diese ist wohl eher dem Produktmix als einer strukturellen Steigerung der Profitabilität geschuldet. Zum Schluss: Wir kennen aussichtsreichere Investments als Bavarian Nordic. Du findest sie in unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog). Die Bavarian Nordic-Aktie ist meiner Ansicht nach kein Investment wert. Sie ist extrem volatil, hat sich aber unter dem Strich in den letzten zehn Jahren sehr schwach entwickelt. Für Trader, die die großen Kursschwankungen der Aktie zu ihren Gunsten ausnutzen wollen, ist sie ein hochspannendes Investment. Anleger, die einen Buy and Hold-Ansatz verfolgen, sollten lieber besser die Finger von der Bavarian Nordic-Aktie lassen. ## ℹ️ Bavarian Nordic in Kürze - Bavarian Nordic (WKN: 917165) ist ein dänisch-deutscher Hersteller von Impfstoffen. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im dänischen Hellerup und einen weiteren Produktionsstandort in Dänemark. - Forschungsniederlassungen befinden sich unter anderem in Martinsried bei München und im US-Bundesstaat North Carolina. - Bekannt ist Bavarian Nordic vor allem für seinen Pocken- und Affenpocken-Impfstoffe. - Das Unternehmen notiert an der Börse in Kopenhagen und ist ca. 15,3 Milliarden DKK wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Bavarian Nordic --- ### [Fielmann-Aktie: Sind -5,5% zu viel?](https://www.sharedeals.de/fielmann-aktie-sind-55-zu-viel/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Fielmann-Aktie reagiert empfindlich auf die gesenkte Jahresprognose. Im außerbörslichen Handel verliert sie 5,5% und fällt auf 39,55 €. Der Optikerkonzern wächst zwar weiterhin, doch ausgerechnet der wichtige deutsche Heimatmarkt bremst. Fundamental stellt sich nun die Frage, ob lediglich ein schwaches Jahr bevorsteht oder die langfristigen Wachstumsziele zu ambitioniert sind. ## Prognose wird spürbar gekappt Fielmann erwartet für 2026 nur noch ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 5% auf 2,50 bis 2,55 Milliarden €. Bislang hatte der Vorstand mit 2,55 bis 2,60 Milliarden € und einem Plus zwischen 5 und 7% gerechnet. Deutlicher fällt die Korrektur beim Ergebnis aus. Das bereinigte EBITDA soll nur noch 560 bis 580 Millionen € erreichen. Zuvor standen 590 bis 610 Millionen € im Raum. Gemessen an den jeweiligen Mittelpunkten sinkt die Ergebniserwartung damit um 5%, obwohl der erwartete Umsatz lediglich um knapp 2% reduziert wurde. Das zeigt: Das schwächere Wachstum trifft Fielmann überproportional beim Gewinn. Auch die Prognose für die bereinigte Vorsteuermarge wird von bislang 12 bis 13% auf rund 12% gesenkt. Verantwortlich ist vor allem die anhaltend schwache Konsumstimmung in Deutschland. Brillen sind zwar grundsätzlich notwendige Produkte. Ein Neukauf, eine höherpreisige Fassung oder eine zusätzliche Sonnenbrille lassen sich jedoch durchaus verschieben. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen im Handel auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Fielmann&stockidentifier=symbol%3AFIE)! ## Das zweite Halbjahr muss deutlich besser werden Völlig schwach waren die bisherigen Zahlen nicht. Im ersten Halbjahr erhöhte Fielmann den Umsatz um 2% auf 1,25 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA stieg leicht von 292 auf 296 Millionen €, womit die Marge bei robusten 24% blieb. Erfreulich entwickelte sich vor allem das internationale Geschäft. Hier beschleunigte sich das währungsbereinigte Wachstum im zweiten Quartal auf 6%. Spanien legte um 10%, Polen um 7% zu. Genau diese Märkte müssen nun die Schwäche in Deutschland auffangen. **Tipp**: Wenn Du Dich neben Fielmann für weitere Dividendenaktien interessierst, dann wirf doch mal einen Blick auf unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Um die Mitte der neuen Jahresprognose zu erreichen, müsste Fielmann im zweiten Halbjahr einen Umsatz von etwa 1,28 Milliarden € erzielen. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert entspräche das einem Wachstum von knapp 6%. Der Vorstand setzt dafür auf 33 weitere Neueröffnungen, zusätzliche Mitarbeiter und Produktivitätssteigerungen. Insgesamt sollen 2026 rund 70 neue Standorte entstehen, nach lediglich 22 im Vorjahr. Zudem soll die KI-gestützte Sehstärkenbestimmung bis Jahresende in 300 europäischen Niederlassungen verfügbar sein. Langfristig hält Fielmann bislang am Ziel fest, den Umsatz bis 2030 auf rund 4 Milliarden € und die bereinigte EBITDA-Marge auf etwa 25% zu steigern. Ausgehend von der neuen Umsatzprognose wären dafür ab 2027 allerdings durchschnittlich gut 12% Wachstum pro Jahr nötig. Die Messlatte liegt damit hoch. Der Kursrückgang ist angesichts der überproportional gesunkenen Ergebnisprognose nachvollziehbar. Fielmann bleibt jedoch ein qualitativ starkes Unternehmen mit hoher Marktstellung, internationalem Wachstum und rund 3,5% Dividendenrendite. Für langfristige Anleger wird die Aktie interessanter, der Halbjahresbericht am 27. August muss die erhoffte Beschleunigung aber glaubhaft untermauern. ## ℹ️ Fielmann in Kürze - Die Fielmann AG (WKN: 577220) mit Sitz in Hamburg ist eine Einzelhandelskette für Augenoptik und Hörakustik. - Die Gruppe besitzt über 1.200 Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Polen, Luxemburg, den Niederlanden, Slowenien, den USA sowie weiteren europäischen Ländern. - Fielmann ist Mitglied im SDAX und aktuell ca. 3,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Stratec-Aktie: Beginnt jetzt die Kurserholung?](https://www.sharedeals.de/stratec-aktie-beginnt-jetzt-die-kurserholung/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Stratec-Aktie befindet sich seit dem Hoch während der Corona-Pandemie bei rund 140 € in einem langfristigen Abwärtstrend. Seit Jahresbeginn hat sich der Abwärtstrend jedoch deutlich abgeschwächt und zuletzt sogar in eine Erholung übergegangen. Am Freitag notiert die Aktie aktuell bei 21,60 €. Damit stellt sich die Frage: Beginnt jetzt die Trendwende? ## Zweites Quartal deutlich verbessert Nach dem verhaltenen Jahresauftakt entwickelte sich das zweite Quartal deutlich besser. Dadurch konnten die Halbjahreswerte spürbar verbessert werden. In den ersten sechs Monaten verringerte sich der Konzernumsatz um 5,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 112,5 Millionen €. Davon entfielen 59,1 Millionen € auf das zweite Quartal. Bei den einzelnen Geschäftsbereichen zeigte sich ein unterschiedliches Bild. Der Umsatz mit Analysesystemen stieg um 13,7% auf 39,7 Millionen €. Im größten Segment Verbrauchsmaterialien gingen die Erlöse dagegen um 14% auf 46 Millionen € zurück. Auch bei der Ertragslage zeigte sich im zweiten Quartal eine deutliche Verbesserung. Das bereinigte EBIT belief sich im ersten Halbjahr auf 7,7 Millionen €, davon entfielen allein 7 Millionen € auf das zweite Quartal. Die bereinigte EBIT-Marge lag im Halbjahr bei 6,9% und damit leicht unter dem Vorjahreswert von 7,2%. Beim Konzernergebnis zeigt sich die Erholung besonders deutlich. Nach einem Verlust von 1,1 Millionen € im ersten Quartal wurde im zweiten Quartal ein Gewinn von 5,2 Millionen € erzielt. Damit verblieb für das erste Halbjahr ein Konzerngewinn von 4,1 Millionen €. Die Halbjahreszahlen sind damit zwar noch nicht überzeugend, die Entwicklung im zweiten Quartal macht jedoch Hoffnung auf eine nachhaltige Verbesserung. Stratec-CEO Marcus Wolfinger erklärte: > Nach dem verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2026 hat die Geschäftsentwicklung der STRATEC-Gruppe im zweiten Quartal erwartungsgemäß deutlich an Dynamik gewonnen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Stratec&stockidentifier=symbol%3ASBS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Trotz des schwachen Jahresauftakts bestätigte Stratec seine Jahresprognose. Ausschlaggebend ist die erwartete Belebung der Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf. Beim Umsatz wird weiterhin ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern 251 Millionen € Umsatz. Die bereinigte EBIT-Marge soll bei rund 10% liegen und damit etwa das Vorjahresniveau erreichen. Entscheidend wird damit sein, ob sich die positive Entwicklung des zweiten Quartals im zweiten Halbjahr fortsetzt. ## Profitabilität soll steigen Ein wichtiger Ansatzpunkt ist das Effizienzprogramm „Operation Excellence“. Damit will Stratec seine Kostenstruktur verbessern und die Profitabilität nachhaltig steigern. Gerade für einen relativ kleinen Medizintechnik-Konzern ist eine Verbesserung der operativen Marge von großer Bedeutung. Sollte Stratec die mittelfristig angestrebte EBIT-Marge von 13% erreichen, könnte sich dies entsprechend positiv auf die Ertragskraft auswirken. Noch ist allerdings offen, wie schnell diese Verbesserungen tatsächlich sichtbar werden. ## Bewertung Die aktuelle Entwicklung spricht dafür, dass sich die operative Situation stabilisiert. Das zweite Quartal war deutlich stärker als der Jahresauftakt und insbesondere das Geschäft mit Analysesystemen entwickelte sich positiv. Gleichzeitig darf nicht übersehen werden, dass der Umsatz im ersten Halbjahr noch rückläufig war und die EBIT-Marge unter dem Vorjahreswert liegt. Für die weitere Kursentwicklung wird deshalb entscheidend sein, ob Stratec die Dynamik aus dem zweiten Quartal bestätigen kann. Gelingt dies, könnte die aktuelle Bodenbildung in einen nachhaltigen Aufwärtstrend übergehen. Als Nebenwert bleibt die Aktie allerdings anfällig für größere Kursschwankungen. Enttäuschungen bei den kommenden Quartalszahlen könnten daher jederzeit zu erneuten Rücksetzern führen. Aus meiner Sicht spricht einiges dafür, dass das Schlimmste bei Stratec überstanden sein könnte. Der langfristige Abwärtstrend hat sich deutlich abgeschwächt. Für eine endgültige Trendwende ist es allerdings noch zu früh. Dafür muss sich die positive Entwicklung zunächst über mehrere Quartale bestätigen. Für langfristig orientierte Anleger bietet das aktuelle Kursniveau aus meiner Sicht dennoch eine interessante Einstiegsmöglichkeit. Sollte Stratec die Profitabilität wie geplant verbessern und die EBIT-Marge mittelfristig in Richtung 13% steigen, sind deutlich höhere Kurse realistisch. Ein erstes Kursziel sehe ich bei 28 €. Zusätzlichen Rückenwind bietet die aktuelle Dividendenrendite von rund 2,7%. Für einen Nebenwert ist dies eine attraktive zusätzliche Renditekomponente. **Hier sei erwähnt:** Nicht jede Dividenden-Aktie bietet auch Kurspotenzial – doch einige tun es durchaus. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) wurden nach beiden Kriterien ausgewählt und könnten 2026 für eine doppelte Rendite sorgen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Stratec. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Stratec in Kürze - Die Stratec SE (vormals Stratec Biomedical AG) ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das in der Entwicklung und Herstellung von integrierten, vollautomatischen Analysesystemen im Bereich der In-vitro-Diagnostik tätig ist. - Neben dem Hauptsitz im baden-württembergischen Birkenfeld unterhält der Konzern zahlreiche internationale Standorte. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird an der Börse aktuell mit 263 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Hochtief-Aktie: KI-Euphorie vorbei – wie geht es weiter?](https://www.sharedeals.de/hochtief-aktie-ki-euphorie-vorbei-wie-geht-es-weiter/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Hochtief-Aktie konnte das Hoch von rund 550 € im Mai nicht halten und korrigierte anschließend deutlich. Am Freitag notiert sie aktuell bei etwa 426 €. Übergeordnet befindet sich die Aktie jedoch seit Mitte 2025 in einem nachhaltigen Aufwärtstrend. Damit stellt sich die Frage: Bietet der Rückgang wieder attraktive Einstiegschancen? ## Zweistelliges Wachstum erzielt Nach dem guten Auftaktquartal setzte sich der positive Trend auch im zweiten Quartal fort. Der Halbjahresbericht ist von einem zweistelligen Wachstum geprägt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10% auf 20,1 Milliarden €. Größter Wachstumstreiber war erneut die US-Tochter Turner Construction. Dort erhöhte sich der Umsatz um 15,7% auf 14,1 Milliarden €. Ein erheblicher Teil des Geschäfts entfällt auf den Bau von Rechenzentren. Auch die Ertragslage entwickelte sich sehr positiv. Der operative Konzerngewinn verbesserte sich um 35% auf 480 Millionen €. Turner trug hierzu maßgeblich bei: Der Gewinn der Tochter stieg um 41% auf 400 Millionen €. Insgesamt sind die Halbjahreszahlen sehr überzeugend ausgefallen. Hochtief-CEO Juan Santamaría Cases erklärte: > Wir verzeichnen eine anhaltende Nachfrage nach Infrastruktur – insbesondere nach Projekten in den Bereichen Rechenzentren, Energie, Verteidigung und kritische Mineralien. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Hochtief&stockidentifier=symbol%3AHOT) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose angehoben Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung wurde die Gewinnprognose angehoben. Statt eines Konzerngewinns von 950 Millionen bis 1 Milliarde € werden nun 1 bis 1,1 Milliarden € erwartet. Grundlage hierfür ist unter anderem die angehobene Gewinnprognose von Turner. Statt 1,3 bis 1,35 Milliarden € werden dort nun 1,4 bis 1,46 Milliarden € erwartet. Die Basis für die positive Entwicklung bildet der hohe Auftragsbestand. Dieser erhöhte sich um 23% auf 84,8 Milliarden €. Gleichzeitig stieg der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 25% auf 31,5 Milliarden €. Damit verfügt Hochtief über eine sehr gute Ausgangsbasis für die kommenden Quartale. ## Rechenzentren bleiben wichtiger Wachstumstreiber Der Bau von Rechenzentren nimmt innerhalb des Konzerns zunehmend an Bedeutung zu. Besonders Turner ist in diesem Bereich stark vertreten und profitiert von den hohen Investitionen der großen Technologiekonzerne. Die Euphorie an den Börsen rund um das Thema KI hat sich zuletzt zwar etwas abgekühlt. Der langfristige Bedarf an Rechenzentren bleibt jedoch hoch. Die steigende Nutzung von Künstlicher Intelligenz benötigt erhebliche zusätzliche Rechenkapazitäten. Hochtief profitiert dabei indirekt vom KI-Boom: Das Unternehmen muss keine eigene KI-Technologie entwickeln, sondern errichtet die dafür notwendige Infrastruktur. Auch außerhalb des Rechenzentren-Geschäfts gibt es Wachstumspotenzial. In Deutschland dürfte die Umsetzung der geplanten Infrastrukturinvestitionen zunehmend anlaufen. Hinzu kommen Projekte in den Bereichen Energie, Verteidigung und kritische Rohstoffe. ## Bewertung Operativ befindet sich Hochtief derzeit in einer sehr starken Verfassung. Umsatz und Gewinn wachsen deutlich, der Auftragseingang entwickelt sich dynamisch und der Auftragsbestand liegt auf einem Rekordniveau. Der starke Kursanstieg in der ersten Jahreshälfte war allerdings zu einem erheblichen Teil von der Fantasie rund um KI-Rechenzentren getrieben. Diese Euphorie hat sich inzwischen deutlich abgeschwächt. Das muss nicht zwangsläufig negativ sein. Entscheidend ist, dass die fundamentale Nachfrage nach Rechenzentren weiterhin besteht und Hochtief in diesem Bereich sehr gut positioniert ist. Der Kursrückgang von rund 550 auf aktuell etwa 425 € hat daher etwas Druck aus der Bewertung genommen. Die Aktie ist zwar weiterhin nicht günstig, die fundamentale Entwicklung rechtfertigt aus meiner Sicht jedoch höhere Kurse. Der Kursrückgang ist aus meiner Sicht zu begrüßen. Dadurch haben sich die Einstiegsmöglichkeiten wieder verbessert. Die starken fundamentalen Daten sprechen grundsätzlich für weitere Kurssteigerungen. Ein erstes Kursziel sehe ich bei 500 €. Allerdings dürfte der Aktienkurs weiterhin stark auf Nachrichten rund um KI und den Bau von Rechenzentren reagieren. Weitere Rücksetzer sind deshalb kurzfristig nicht auszuschließen. Insgesamt stehe ich der Aktie positiv gegenüber. Die aktuelle Dividendenrendite von rund 1,5% ist zwar kein entscheidender Kaufgrund, stellt aber eine zusätzliche Renditekomponente dar. Bei einer weiteren Ergebnisverbesserung könnte zudem die zuletzt gezahlte Dividende von 6,60 € angehoben werden. **Hier sei angemerkt:** Während sich viele auf Tech-Aktien konzentrieren, übersehen sie solide Dividendenzahler mit Aufwärtspotenzial. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) beleuchtet zehn unterschätzte Kandidaten für das neue Jahr. ## ℹ️ Hochtief in Kürze - Hochtief (WKN: 607000) ist ein internationaler, führender Baukonzern. Neben dem klassischen Baugeschäft entwickelt der Konzern sich immer mehr zum Projekt-Unternehmen mit einem breiten Dienstleistungsgeschäft. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. Großaktionär mit 77,5% ist die spanische ACS-Gruppe. - Die Aktie ist im MDAX gelistet und wird aktuell mit 32 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Münchener Rück-Aktie: 575 Millionen US$ für den Cyber-Turbo?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-575-millionen-us-fuer-den-cyber-turbo/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Münchener Rück baut ihr Geschäft mit Cyberversicherungen durch eine Übernahme aus. Für 575 Millionen US$ übernimmt der Rückversicherer das US-Unternehmen At-Bay. Der Kaufpreis entspricht umgerechnet rund 494 Millionen € und erscheint angesichts eines erwarteten Jahresgewinns von 6,3 Milliarden € gut verkraftbar. Strategisch könnte der Zukauf wichtiger sein, als es seine überschaubare Größe vermuten lässt. Denn At-Bay verbindet Versicherungen mit aktiver Cyberabwehr und verschafft der Münchener Rück zusätzliche Daten für eine bessere Risikobewertung. Die Aktie notiert aktuell bei rund 513 €. ## Cyberversicherung trifft aktive Abwehr At-Bay bietet Cyberversicherungen für kleine und mittlere Unternehmen in den USA an. Das Unternehmen zählt mit Bruttoprämien von 278 Millionen US$ zu den zehn größten Cyberversicherern des Landes und beschäftigt rund 280 Mitarbeiter in den USA und Israel. Die Besonderheit liegt im sogenannten InsurSec-Modell. At-Bay übernimmt nicht nur mögliche finanzielle Schäden nach einem Angriff. Die eigene Plattform überwacht fortlaufend die Systeme der versicherten Unternehmen, erkennt Schwachstellen und soll Risiken bereits vor einem Schaden reduzieren. Davon profitiert auch das Versicherungsgeschäft. Die gesammelten Informationen helfen bei der Auswahl von Kunden, der Preisgestaltung und der laufenden Beurteilung des Risikos. Gerade bei Cybergefahren ist das wertvoll: Anders als bei einem klassischen Gebäudeschaden kann sich die Bedrohungslage innerhalb weniger Tage verändern. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2)! ## Kein Kauf ins laufende Hoch Der Zeitpunkt der Übernahme ist interessant. Die Preise für Cyberversicherungen fielen im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 4%. Damit gingen sie bereits das zwölfte Quartal in Folge zurück. Zusätzliche Kapazitäten und ein intensiver Wettbewerb belasten die Prämien. Auch bei der Münchener Rück sank das Bruttoprämienvolumen im Cybergeschäft 2025 um 8%. Der Konzern kauft At-Bay folglich nicht in eine Euphorie hinein. Im Gegenteil: Er nutzt die schwächere Marktphase, um seine Position auszubauen. Langfristig bleibt die Marktchance groß. Die Münchener Rück schätzt das weltweite Prämienvolumen für Cyberversicherungen für 2025 auf knapp 15 Milliarden US$. Bis 2030 soll es auf rund 28 Milliarden US$ steigen. At-Bay besitzt im US-Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen bereits einen Marktanteil von etwa 5%. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Der Zukauf ist finanziell gut verkraftbar Nach dem geplanten Abschluss im ersten Quartal 2027 soll At-Bay dem Spezialversicherer Hartford Steam Boiler zugeordnet werden. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit der Gründung von At-Bay im Jahr 2017 zusammen. Das dürfte die Integrationsrisiken begrenzen. Für die Münchener Rück ist der Kauf kein finanzielles Großprojekt. Allein im zweiten Quartal erzielte der Konzern einen Nettogewinn von 2,21 Milliarden €. Nach sechs Monaten standen bereits rund 3,9 Milliarden € zu Buche. Gleichzeitig laufen Aktienrückkäufe über bis zu 2,25 Milliarden €. Der eigentliche Wert liegt daher nicht im kurzfristigen Gewinnbeitrag. Die Münchener Rück kauft Technologie, Marktanteile und zusätzliche Risikodaten in einem langfristig wachsenden Versicherungsbereich. At-Bay wird den Konzerngewinn nicht sofort spürbar verändern. Strategisch gefällt mir der Kauf dennoch. Die Münchener Rück steigt antizyklisch tiefer in einen Wachstumsmarkt ein und ergänzt ihre Versicherungskompetenz um aktive Cyberabwehr. Sinkende Preise und mögliche Großschäden bleiben Risiken. Bei einem KGV von ca. 11 und mit fast 5 % Dividendenrendite halte ich die Bewertung aber für zu preiswert. Die Chance überwiegt somit das Risiko. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 64 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Almonty-Aktie im Höhenflug: Wie weit geht die Rallye?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-im-hoehenflug-wie-weit-geht-die-rallye/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie setzt ihren beeindruckenden Höhenflug fort und hat seit dem lokalen Tief vom 29. Juli inzwischen rund +65% zugelegt. Damit gewinnt die Erholungsrallye weiter an Dynamik und das Chartbild hat sich deutlich aufgehellt. Nach dem starken Anstieg rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, wie viel Potenzial noch vorhanden ist und ob Almonty die Rallye direkt fortsetzen kann oder zunächst eine Konsolidierung bevorsteht. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie hat ihre Aufwärtsbewegung erneut beschleunigt und gestern weitere +9,33% gewonnen. Seit dem Tief vom 29. Juli beläuft sich das Plus damit bereits auf rund +65%. Der zuvor erfolgte Ausbruch aus der Bullenflagge unterstreicht die zunehmende Stärke und verleiht dem Chartbild eine bullische Struktur. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-21_06-11-40-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach dem starken Anstieg ist eine zwischenzeitliche Verschnaufpause jederzeit möglich. Im Falle eines Rücksetzers dürfte der Support zwischen 13,03 und 14,00 US$ entscheidend sein. Hält dieser Bereich, könnte die Aufwärtsbewegung von dort wieder aufgenommen werden. Auf der Oberseite wartet hingegen die Widerstandszone zwischen 17,20 und 19,57 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 65 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Cross, unterhalb der Nulllinie geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-21_06-12-16-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren zeigen je ein Kaufsignal und werden von ansteigendem bullischem Momentum begleitet. Allerdings liegen die Signale schon einige Zeit zurück, was die Aussagekraft ein wenig relativiert. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Wochenchart spricht weiterhin dafür, dass sich Almonty innerhalb einer übergeordneten Welle 4 befindet. Der mögliche Abschlussbereich der Korrektur reicht dabei von 9,53 US$ beim 0,236er Fibonacci-Retracement bis 3,35 US$ beim 0,5er Retracement. Als besonders relevantes Niveau gilt das 0,382er Retracement bei 5,35 US$, das als ideales Ziel für die Welle 4 betrachtet werden kann. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-21_06-12-50-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das Potenzial für ein neues Allzeithoch in einer abschließenden Welle 5 bestehen. Die zeitliche Struktur spricht jedoch für eine mögliche Verlängerung der Welle 4. Gleichzeitig könnte die erste Abwärtsbewegung bereits beendet sein und aktuell eine Erholung in der Welle B laufen. Das Chartbild der Almonty-Aktie bleibt für mich klar bullisch. RSI und MACD liefern Kaufsignale und werden von zunehmendem Momentum begleitet. Nach +65% in kurzer Zeit ist eine Verschnaufpause jedoch jederzeit möglich. Der Support zwischen 13,03 und 14,00 US$ dürfte dabei entscheidend sein. Auch die Elliott-Wellen lassen weiteres Potenzial zu. Aktuell könnte eine Erholung in der Welle B laufen, während sich die Welle 4 zeitlich noch ausdehnen könnte. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt für mich das Szenario eines neuen Allzeithochs in Welle 5 intakt. Auch ein direkter Anstieg zu neuen Hochs ist möglich. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 5,01 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose --- ### [PayPal-Aktie: Reicht die Übernahmefantasie für den nächsten Schub?](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-reicht-die-uebernahmefantasie-fuer-den-naechsten-schub/) **Published:** August 21, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Bei PayPal geht das Übernahmepoker mit Stripe und Advent in eine neue Runde, während der Kurs zugleich eine wichtige Trendlinie überwunden hat. Charttechnisch steht die Aktie nun vor der nächsten Bewährungsprobe. ## Neue Verhandlungsrunde mit Stripe und Advent Das Wall Street Journal berichtete Mitte August, dass PayPal erneut mit Stripe und Advent International über eine Übernahme verhandelt, nachdem der Zahlungsdienstleister ein erstes Gebot über 60,50 US$ je Aktie im Juli als zu niedrig abgelehnt hatte. Ein bindendes Abkommen gibt es bislang nicht, am vergangenen Freitag schloss die Aktie dennoch bereits bei 61,66 US$ und damit +1,9% über der ursprünglichen Offerte. Die Analysten von Truist Securities hoben ihr Kursziel zuletzt von 59 auf 62 US$ an, blieben aber bei einer Hold-Einstufung, der durchschnittliche Analystenkonsens liegt mit rund 59,68 US$ weiterhin unter dem aktuellen Niveau. Operativ liefert das Unternehmen dafür durchaus Argumente. Das Zahlungsvolumen wuchs im zweiten Quartal um +10% auf 486,4 Milliarden US$, der Umsatz kletterte um +5% auf 8,68 Milliarden US$. Bremsend wirkt dagegen der Margendruck, die bereinigte operative Marge fiel im gleichen Zeitraum um 248 Basispunkte. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche Tech-Unternehmen das Zeug zum nächsten großen Gewinner haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) spannende Ideen für das Depot. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-20-um-23.57.13-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview PayPal hat es mit dem Schub von der Gap-Oberkante aus, die im Zuge der Übernahmenews entstand, geschafft, um +13% zuzulegen und dabei die fallende Trendlinie zu überschreiten. Die Tendenz auf der Oberseite ist damit bestätigt, die Widerstandszone zwischen 76,00 und 78,90 US$ hat die Aktie bislang aber noch nicht erreicht. Kommt es jetzt zu einem Rücksetzer, läge die erste Chance an der gebrochenen Trendlinie oder tiefer an der Unterstützungszone zwischen 50,30 und 56,80 US$. Wichtig dabei ist, dass diese Zonen nicht nachhaltig unterschritten werden, das würde sonst für eine Fortsetzung der Schwäche sprechen. Bleibt das aus, liegt das Ziel auf der Oberseite weiterhin bei der Widerstandszone, von der aktuellen Schwelle aus rund +22% entfernt. Ein Ausbruch darüber würde das Bild in der Aktie nochmals deutlich ins Positive drehen. Läuft PayPal die Trendlinie oder die Unterstützungszone erneut an und hält sich anschließend darüber, spricht das für eine Chance auf steigende Kurse mit einem ersten Ziel rund +22% höher an der Widerstandszone. An der aktuellen Schwelle fehlt dem Setup dagegen die nötige Qualität, hier würde ein Einstieg zu früh kommen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 439 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist aktuell an der Börse mit rund 53,7 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Anthropic-Aktie: IPO in Sichtweite – SpaceX und Amazon profitieren schon jetzt](https://www.sharedeals.de/anthropic-aktie-ipo-in-sichtweite-spacex-und-amazon-profitieren-schon-jetzt/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Anthropic entwickelt sich mit atemberaubender Geschwindigkeit zu einem der wertvollsten KI-Unternehmen der Welt. Der Entwickler des Chatbots Claude hat seine annualisierte Umsatzrate bis Ende Juli 2026 auf mehr als 65 Milliarden US-Dollar gesteigert – und damit innerhalb weniger Monate ein Geschäftsvolumen erreicht, das auch für seine wichtigsten Infrastrukturpartner enorme Bedeutung bekommt. ## 65 Milliarden Dollar Umsatztempo in nur wenigen Monaten Die Dynamik hinter Anthropic ist außergewöhnlich. Nach rund neun Milliarden Dollar annualisiertem Umsatz zum Jahresende 2025 überschritt das Unternehmen im Mai bereits die Marke von 47 Milliarden Dollar. Ende Juli lag die Umsatzrate laut Reuters schließlich bei mehr als 65 Milliarden Dollar. Der Wert ist kein tatsächlich im laufenden Jahr erzielter Umsatz, sondern eine Hochrechnung des aktuellen Verkaufstempos auf zwölf Monate – dennoch verdeutlicht die Entwicklung, wie rasant die Nachfrage nach Anthropics KI-Modellen wächst. Auch die Quartalszahlen unterstreichen den Sprung: Der vorläufige Umsatz des jüngsten Quartals soll mehr als 11,5 Milliarden Dollar betragen haben, verglichen mit 787 Millionen Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Anthropic profitiert insbesondere von der zunehmenden Nutzung seiner Claude-Modelle für Programmierung und andere professionelle Anwendungen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Amazon sitzt an einer Schlüsselposition Von diesem Wachstum könnte Amazon besonders stark profitieren. Der US-Konzern ist einer der wichtigsten strategischen Investoren von Anthropic und hat bereits Milliarden Dollar in das KI-Unternehmen investiert. Noch bedeutender ist allerdings die Infrastrukturpartnerschaft: Anthropic hat sich verpflichtet, innerhalb von zehn Jahren Cloud-Dienste von Amazon im Volumen von bis zu 100 Milliarden Dollar abzunehmen. Damit wird der Erfolg von Claude unmittelbar zu einem Geschäftsfaktor für Amazons Cloud-Sparte AWS. Anthropic hat zudem Zugriff auf bis zu fünf Gigawatt Rechenkapazität, die unter anderem auf Amazons eigenen KI-Chips basiert. Je stärker die Nutzung von Claude steigt, desto größer dürfte der Bedarf an Rechenleistung werden – und damit auch das potenzielle Geschäft für den Cloudanbieter. Für Amazon ist die Beteiligung an Anthropic deshalb mehr als eine klassische Wette auf einen Start-up-Exit. Der Konzern profitiert zugleich über seine Rolle als Infrastruktur- und Technologiepartner. Sollte Anthropic seinen Wachstumskurs fortsetzen, könnte ein erheblicher Teil der zusätzlichen KI-Ausgaben bei AWS landen. ## SpaceX wird vom Kunden Anthropic abhängig Noch ungewöhnlicher ist die Verbindung zu SpaceX . Nach Angaben aus dem Umfeld der geplanten Börsenunterlagen von SpaceX mietet Anthropic enorme Rechenkapazitäten und zahlt dafür rund 1,25 Milliarden Dollar pro Monat. Die Vereinbarung soll bis 2029 laufen und Rechenleistung auf mehr als 300.000 Nvidia-Chips umfassen. Damit wird Anthropic zu einem zentralen Abnehmer der KI-Infrastruktur von SpaceX. Besonders bemerkenswert ist, dass die beiden Unternehmen zumindest teilweise auch als Wettbewerber auftreten. Die wirtschaftliche Realität der KI-Industrie zwingt Konkurrenten jedoch zunehmend dazu, gleichzeitig Kunden und Lieferanten voneinander zu sein. Für SpaceX bedeutet der Vertrag eine enorme planbare Einnahmequelle. Gleichzeitig entsteht eine Abhängigkeit: Wenn ein einzelner Kunde einen wesentlichen Teil des Geschäftsvolumens ausmacht, kann dessen Wachstum die eigene Entwicklung beschleunigen – ein Rückgang der Nachfrage würde umgekehrt unmittelbar auf den Infrastrukturbetreiber durchschlagen. ## Börsengang wird nächste große Bewährungsprobe Anthropic hat inzwischen auch den nächsten Schritt Richtung Kapitalmarkt eingeleitet. Das Unternehmen reichte im Juni 2026 vertraulich Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC für einen möglichen Börsengang ein. Eine konkrete Zahl von Aktien, ein Ausgabepreis oder ein verbindlicher Termin wurden bislang nicht festgelegt. Die vertrauliche Einreichung garantiert daher noch keinen Börsengang. Zuvor hatte Anthropic in einer Finanzierungsrunde 65 Milliarden Dollar aufgenommen und dabei eine Bewertung von 965 Milliarden Dollar erreicht. Damit wurde das Unternehmen zu einem der höchstbewerteten privaten Technologieunternehmen überhaupt. Inzwischen gehen einzelne Marktbeobachter und Investoren sogar von einer möglichen Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar bei einem Börsendebüt aus. Diese Erwartungen sind allerdings deutlich höher als die zuletzt offiziell bekannte private Bewertung und stellen daher keine feststehende IPO-Bewertung dar. ## Das große Fragezeichen heißt Profitabilität So beeindruckend die Umsatzentwicklung ist, sie beantwortet nicht die entscheidende Frage nach der langfristigen Wirtschaftlichkeit des Geschäftsmodells. Der Aufbau und Betrieb modernster KI-Modelle verschlingt enorme Summen für Chips, Rechenzentren, Energie, Cloud-Infrastruktur, Forschung und Personal. Anthropic hat zuletzt zwar ein positives bereinigtes operatives Ergebnis gemeldet. Das ist ein wichtiger Fortschritt, reicht aber allein nicht aus, um die tatsächliche Kapitalintensität des Geschäftsmodells zu beurteilen. Gerade die Kosten für die Entwicklung neuer Frontier-Modelle können erheblich sein und mit steigender Modellgröße und Nutzung weiter wachsen. Für Amazon und SpaceX entsteht daraus ein ambivalentes Bild. Solange Anthropic weiter mit hoher Geschwindigkeit wächst, profitieren beide Unternehmen von steigenden Ausgaben für Cloud- und Rechenkapazität. Sollte sich jedoch herausstellen, dass der Umsatz nur durch ähnlich stark steigende Infrastruktur- und Entwicklungskosten erkauft wird, könnte die enorme Bewertung von Anthropic zum Problem werden – und damit mittelbar auch für seine wichtigsten Geschäftspartner. ## Der KI-Boom wird zur Infrastruktur-Wette Die Entwicklung zeigt damit eine grundlegende Verschiebung in der KI-Industrie. Nicht nur die Unternehmen, die die bekanntesten Modelle entwickeln, können vom Boom profitieren. Mindestens ebenso wichtig sind jene Konzerne, die Chips, Cloud-Dienste, Rechenzentren und Energie bereitstellen. Anthropic steht dabei exemplarisch für ein neues industrielles Modell: Steigende Nachfrage nach KI erzeugt steigenden Bedarf an Rechenleistung, dieser Bedarf treibt Infrastrukturinvestitionen an, und diese Infrastruktur ermöglicht wiederum leistungsfähigere und stärker verbreitete KI-Produkte. Amazon und SpaceX sitzen an entscheidenden Stellen dieser Wertschöpfungskette. Anthropics Sprung auf mehr als 65 Milliarden Dollar annualisierten Umsatz macht deutlich, wie schnell sich der Markt für generative KI verändert. Für Amazon und SpaceX eröffnet das enorme Geschäftschancen – doch letztlich wird nicht allein das Umsatzwachstum entscheiden, sondern die Frage, ob Anthropic seine steigenden Einnahmen in dauerhaft profitable Geschäfte verwandeln kann. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Anthropic in Kürze - Anthropic hat seinen Sitz in San Francisco und wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet. - Kernprodukt des KI-Startups ist eine Familie großer Sprachmodelle namens Claude. Schätzungen zufolge hat Claude rund 20 Millionen monatlich aktive Nutzer. - Im Unterschied zu OpenAI und anderen KI-Modellentwicklern fokussiert sich Anthropic auf die Entwicklung sicherer, zuverlässiger, steuerbarer, interpretierbarer und ethischer KI-Systeme. - Zu den Hauptinvestoren von Anthropic gehören sowohl Technologiekonzerne wie Amazon und Alphabet als auch Finanzinvestoren wie Iconiq Capital, Fidelity Investments und Lightspeed Venture Partners. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Tech-Aktien --- ### [Vertex Pharmaceuticals-Aktie: Noch mehr Dominanz voraus](https://www.sharedeals.de/vertex-pharmaceuticals-aktie-noch-mehr-dominanz-voraus/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der US-Biopharmakonzern Vertex Pharmaceuticals behauptet seine dominante Stellung bei Medikamenten gegen Mukoviszidose – und erhält dabei unerwartete Schützenhilfe ausgerechnet von einem gescheiterten Konkurrenzprogramm. Der jüngste Rückschlag von Sionna Therapeutics reduziert kurzfristig den Wettbewerbsdruck und fällt in eine Phase, in der Vertex zugleich mit neuen Medikamenten zunehmend über das Kerngeschäft hinauswächst. ## Sionnas Fehlschlag entfernt Wettbewerbsrisikofaktor Vertex gilt seit Jahren als führendes Unternehmen im Bereich der Mukoviszidose, medizinisch Cystic Fibrosis (CF). Der Konzern hat seit der Einführung seines ersten CF-Medikaments im Jahr 2012 ein Portfolio aufgebaut, das heute einen Großteil der behandlungsfähigen Patienten erreicht. Die zentrale Sorge der Anleger war deshalb weniger die aktuelle Nachfrage als die Frage, wann ein Wettbewerber technologisch aufschließen könnte. Besonders aufmerksam wurde der Markt auf Sionna Therapeutics. Das Biotechnologieunternehmen wollte mit einem neuartigen Ansatz die Funktion des mutierten CFTR-Proteins weiter verbessern und damit möglicherweise einen zusätzlichen therapeutischen Nutzen gegenüber den etablierten Vertex-Präparaten erzielen. Doch dieser Angriff auf die Vorherrschaft des Marktführers hat zunächst einen deutlichen Dämpfer erhalten. Sionnas Wirkstoffkandidat SION-719 verfehlte in einer Phase-2a-Studie das entscheidende Wirksamkeitsziel. Untersucht worden war der Kandidat als Zusatztherapie zu Vertex' Trikafta. Nach den Ergebnissen will Sionna SION-719 nicht als Add-on-Therapie bei Mukoviszidose weiterentwickeln. Die Aktie des Unternehmens brach daraufhin zeitweise um rund 90 Prozent ein. ## CF-Vorsprung von Vertex bleibt intakt Für Vertex ist der Rückschlag des Wettbewerbers strategisch bedeutsam. Die Entwicklung wirksamer Medikamente gegen Mukoviszidose gilt als außerordentlich anspruchsvoll, und Sionna ist keineswegs das erste Unternehmen, das in diesem Feld mit klinischen Problemen konfrontiert wurde. Auch der Pharmakonzern AbbVie hatte seine eigenen CF-Ambitionen nach mehreren Rückschlägen aufgegeben. Vertex hat dagegen sein Portfolio Schritt für Schritt erweitert. Trikafta beziehungsweise Kaftrio bildet weiterhin das Rückgrat des Geschäfts, während Alyftrek als jüngere Generation der CF-Therapie zusätzliche Dynamik erzeugt. Besonders wichtig ist dabei die zunehmende Reichweite: Vertex zufolge können Trikafta und Alyftrek inzwischen etwa 95 Prozent der Menschen mit Mukoviszidose erreichen. Alyftrek zeigt zudem, dass Vertex nicht lediglich von der bestehenden Marktposition lebt, sondern seine Produkte weiterentwickelt. Die einmal tägliche Einnahme stellt gegenüber dem zuvor etablierten Regime eine Vereinfachung dar. Gleichzeitig wächst die Zahl der Patienten, die auf das Medikament umgestellt werden können, durch neue Zulassungen und Erstattungsvereinbarungen. ## Zahlen belegen Stärke des Kerngeschäfts Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen, wie wichtig das CF-Geschäft für Vertex weiterhin ist. Im zweiten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 3,33 Milliarden Dollar – 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein die CF-Produkte steuerten 3,21 Milliarden Dollar bei. Dabei verschiebt sich die Umsatzstruktur innerhalb des CF-Portfolios. Trikafta/Kaftrio brachte im zweiten Quartal 2,50 Milliarden Dollar ein, während Alyftrek bereits 573,6 Millionen Dollar erreichte. Im Vorjahresquartal hatte Alyftrek lediglich 156,8 Millionen Dollar beigetragen. Damit entwickelt sich das jüngere Präparat zunehmend zu einem wichtigen Wachstumstreiber, während Trikafta/Kaftrio leicht rückläufig war. Vertex hat angesichts der Entwicklung seine Umsatzprognose für 2026 erneut angehoben. Der Konzern erwartet nun 13,1 bis 13,2 Milliarden Dollar Umsatz, nachdem zuvor 12,95 bis 13,1 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt worden waren. ## Vertex wird zugleich unabhängiger von Mukoviszidose Die eigentliche strategische Geschichte reicht allerdings über CF hinaus. Denn obwohl die Mukoviszidose-Sparte weiterhin den Löwenanteil des Umsatzes erwirtschaftet, baut Vertex parallel neue Standbeine auf. Besonders deutlich wird das bei Casgevy, einer gemeinsam mit CRISPR Therapeutics entwickelten Gen-Editing-Therapie gegen Sichelzellkrankheit und transfusionsabhängige Beta-Thalassämie. Das Produkt ist noch weit von den Dimensionen des CF-Geschäfts entfernt, wächst jedoch schnell. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Casgevy 76,4 Millionen Dollar Umsatz – 151 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und rund 78 Prozent mehr als im ersten Quartal. Ein wichtiger Wachstumsschritt erfolgte zudem auf regulatorischer Ebene: Die US-Arzneimittelbehörde FDA erweiterte die Zulassung auf Kinder ab zwei Jahren. Dadurch können nach Unternehmensangaben rund 5.500 zusätzliche Patienten mit Sichelzellkrankheit oder Beta-Thalassämie erstmals für eine Behandlung mit Casgevy infrage kommen. ## Auch Journavx gewinnt an Bedeutung Mit Journavx versucht Vertex darüber hinaus, sich im Bereich der Schmerztherapie zu etablieren. Das oral einzunehmende Medikament ist ein nicht opioides Mittel zur Behandlung mittelstarker bis starker akuter Schmerzen und verfolgt damit einen Ansatz, der angesichts der bekannten Risiken opioidbasierter Therapien kommerziell interessant sein könnte. Auch hier zeigen die jüngsten Zahlen eine deutliche Dynamik: Journavx erwirtschaftete im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 49,6 Millionen Dollar gegenüber 12 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Zusammen mit Casgevy trugen die beiden jüngeren Produkte damit zunehmend zur Diversifizierung des Konzerns bei. Die Entwicklung ist für Anleger deshalb relevant, weil Vertex damit allmählich ein Problem adressiert, das lange als Achillesferse des Unternehmens galt: die extreme Abhängigkeit vom CF-Markt. Noch ist diese Abhängigkeit keineswegs verschwunden, doch die neuen Produkte schaffen eine zweite und perspektivisch weitere Umsatzquellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der nächste Test liegt in der Pipeline Trotz des jüngsten Erfolgs wäre es allerdings zu früh, das Wettbewerbsrisiko im CF-Markt vollständig abzuschreiben. Sionna hat weitere Kandidaten in der Entwicklung, und auch andere Biotechnologieunternehmen arbeiten an alternativen Ansätzen. Ein einzelner klinischer Fehlschlag beseitigt deshalb nicht grundsätzlich die Gefahr, dass Vertex eines Tages mit einem technologisch überlegenen Wettbewerber konfrontiert wird. Gleichzeitig verfügt Vertex über einen erheblichen Vorsprung bei Entwicklung, Zulassung, Produktion und Marktzugang. Das Unternehmen hat zudem angekündigt, weiter in neue Therapiegebiete zu investieren. Die Pipeline soll unter anderem den Bereich der Nierenerkrankungen ausbauen, während weitere klinische Programme zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten eröffnen. Der Fehlschlag von SION-719 ist für Sionna ein schwerer Rückschlag, für Vertex dagegen eine willkommene Entlastung im Kampf um die Vorherrschaft bei Mukoviszidose. Entscheidend ist jedoch, dass Vertex die gewonnene Zeit nicht nur zur Verteidigung seines Kerngeschäfts nutzt, sondern mit Alyftrek, Casgevy und Journavx bereits neue Wachstumssäulen etabliert. Damit präsentiert sich Vertex im August 2026 stärker denn je: Das CF-Geschäft liefert weiterhin Milliardenumsätze und wird durch Alyftrek modernisiert, während neue Medikamente die Abhängigkeit von einem einzigen Therapiegebiet schrittweise reduzieren. Ob die Aktie langfristig weiter zulegen kann, hängt deshalb zunehmend davon ab, ob Vertex seine dominante Stellung bei CF bewahrt und gleichzeitig aus der vielversprechenden Pipeline mehrere eigenständige Blockbuster-Franchises entwickeln kann. Genau hier sind wir aber positiv gestimmt. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1m306y7*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Vertex Pharmaceuticals --- ### [SpaceX-Aktie: Zeit für neuen Auftrieb?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-zeit-fuer-neuen-auftrieb/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SpaceX-Aktie hat nach dem jüngsten Anstieg bis 149,34 US$ wieder deutlich an Höhe verloren und notiert aktuell bei 131,16 US$. Damit rückt nun eine technisch interessante Unterstützungszone in den Mittelpunkt. Insbesondere 128,66 US$ könnten zum Sprungbrett für den nächsten Erholungsversuch werden. Hält dieser Bereich, bleibt ein erneuter Angriff auf das jüngste Hoch bei 149,34 US$ das bevorzugte Szenario. ## Wachstum trifft auf extreme Bewertung Fundamental bleibt SpaceX ein außergewöhnlicher Mix aus enormem Wachstum und ebenso ambitionierter Bewertung. Die [jüngste Einordnung zur Frage nach einem fairen Wert der Aktie](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-ist-sie-wirklich-nur-30-us-wert/) zeigt die enorme Spannbreite: Während Kritiker wie Scott Galloway lediglich 10 bis 30 US$ je Aktie für gerechtfertigt halten, sehen andere Analysten Kursziele bis 300 US$ und in optimistischen Szenarien sogar darüber. Die Skepsis entzündet sich vor allem am hohen Bewertungsniveau, dem enormen Kapitalbedarf sowie dem anfangs vergleichsweise kleinen Free Float. Dem stehen starke operative Fortschritte gegenüber. Im zweiten Quartal sprang der Umsatz von 4,1 auf 7,8 Milliarden US$, während sich der operative Verlust von 970 auf 143 Millionen US$ verringerte. Starlink steigerte seine Erlöse um +66%, zugleich wächst das KI-Geschäft besonders dynamisch. Belastend bleiben Investitionen von mehr als 18 Milliarden US$ allein im Quartal. Hinzu kommt zusätzlicher Angebotsdruck durch weitere Aktienfreigaben nach dem Börsengang. Genau dieses Spannungsfeld dürfte die außergewöhnlich hohe Volatilität zunächst erhalten. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX-2M_200826-1024x684.png)Quelle Chart: stock3 Unmittelbar voraus entscheidet sich bei 128,66 US$, ob die jüngste Korrektur lediglich zum Schwungholen dient. Wird die Unterstützung verteidigt und dreht SpaceX wieder nach oben, dürfte zunächst erneut 149,34 US$ auf die Agenda rücken. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses jüngste Hoch würde die Erholungsstruktur deutlich stärken. Anschließend wären perspektivisch 165,12 US$ und darüber die Widerstände bei 171,26 sowie 174,00 US$ wieder erreichbar. Erst ein klarer Bruch von 128,66 US$ würde das bullische Bild merklich schwächen. Dann wäre zunächst mit einer Ausweitung der Korrektur bis 120,10 US$ zu rechnen. Dort könnte sich nochmals eine Stabilisierung entwickeln. Gibt auch dieses Niveau keinen Halt, würden 112,40 US$ und anschließend die Unterstützungen bei 107,01 beziehungsweise 104,83 US$ wieder relevant. Die SpaceX-Aktie steht nach dem Rücksetzer unmittelbar vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Solange 128,66 US$ verteidigt werden, bleibt die Chance auf neuen Auftrieb und einen erneuten Test von 149,34 US$ intakt. Erst darunter würde das Risiko einer größeren Korrektur bis zunächst 120,10 US$ deutlich zunehmen. Fern des Weltraums zurück auf den Boden der Tatsachen? Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,77 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Space-Aktien, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse --- ### [Moderna-Aktie fast verdreifacht: Beginnt jetzt die Neubewertung?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-fast-verdreifacht-beginnt-jetzt-die-neubewertung/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Moderna-Aktie hat mit einem Kurssprung von in der Spitze rund +184% ein gewaltiges Ausrufezeichen gesetzt. Damit erhält zugleich die bereits im vergangenen Jahr auf sharedeals.de aufgegriffene [langfristige Investmentstory rund um die mRNA-Plattform](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-knallt-400-nach-sharedeals-de-empfehlung/) eine völlig neue Qualität bei einer seit der Kaufempfehlung erfolgten Performance von +400%. Mit aktuell 174,38 US$ hat sich der Titel innerhalb kürzester Zeit aus seiner jahrelangen Bodenbildung katapultiert. Nun stellt sich die Frage, ob hinter der Kursexplosion tatsächlich der Beginn einer langfristigen Neubewertung steckt. ## Milliardenchance trifft auf Bewertungsfrage Der entscheidende Trigger kommt aus der Onkologie. Der gemeinsam mit Merck entwickelte personalisierte mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran erreichte in einer Phase-3-Studie bei Hochrisiko-Melanom beide wesentlichen Studienziele. Besonders spannend ist dabei die mögliche Skalierung auf weitere Krebsarten. Analystenschätzungen sehen allein für die Melanom-Anwendung ein mögliches Spitzenumsatzpotenzial von 2 bis 4 Milliarden US$ jährlich. Über sämtliche geplanten Indikationen hinweg werden sogar 7 bis 15 Milliarden US$ diskutiert. Genau hier setzt allerdings auch die [heutige Einordnung zur Frage nach einer möglicherweise überzogenen Kursexplosion](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-177-war-die-kursexplosion-doch-uebertrieben/) meines Kollegen Peter Karnitschnig an. Neben den noch offenen Erfolgschancen bei weiteren Krebsarten bleiben die aufwendige individualisierte Herstellung und die Zahlungsbereitschaft der Gesundheitssysteme wichtige Unsicherheitsfaktoren. Zudem haben mehrere Analysten ihre Kursziele zwar drastisch angehoben, einige davon lagen nach dem jüngsten Kurssprung dennoch bereits wieder unter dem Börsenkurs. Die fundamentale Story hat sich damit zweifellos verbessert, doch nach der explosiven Neubewertung ist ein erheblicher Teil der neuen Fantasie bereits eingepreist. **Tipp: Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club** kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Moderna-5J_200826-1024x673.png)Quelle Chart: stock3 Nach der gewaltigen Neubewertung bleibt die Oberseite zunächst das präferierte Szenario. Dafür müsste die Moderna-Aktie den Widerstand bei 185,98 US$ aus dem Weg räumen. Anschließend wartet bei 210,96 US$ die nächste wichtige Hürde. Gelingt auch dort der Ausbruch, würde sich erhebliches weiteres Potenzial eröffnen und perspektivisch sogar der Bereich um 360 US$ wieder auf die Agenda rücken. Nach dem jüngsten Kurssprung wäre zuvor allerdings auch ein kräftiges Schwungholen denkbar. Selbst ein Rücklauf bis 121,12 US$ würde die neu entstandene langfristige Chance zunächst nicht vollständig zerstören. Deutlich kritischer würde die Situation unterhalb von 121,12 US$. Dann wären zunächst 86,01 und 80,37 US$ als Unterstützungen gefordert. Gibt auch dieser Bereich keinen Halt, könnte sich die Korrektur bis 67,47 US$ ausweiten. Darunter wäre der jüngste Befreiungsschlag zunehmend infrage gestellt und über 47,41 US$ im ungünstigen Fall sogar wieder ein Rücklauf in Richtung des Tiefbereichs bei 23,15 US$ denkbar. Die Moderna-Aktie hat einen fundamentalen Trigger erhalten, der die langfristige Unternehmensstory tatsächlich verändern könnte. Das mögliche Milliardenpotenzial von Intismeran rechtfertigt eine Neubewertung, nach einem Kurssprung von rund +184% sind jedoch auch deutlich höhere Erwartungen eingepreist. Charttechnisch warten nun 185,98 und 210,96 US$ als nächste Bewährungsproben. Oberhalb davon könnte langfristig sogar der Bereich um 360 US$ wieder erreichbar werden. Gleichzeitig sollten Anleger nach dieser außergewöhnlichen Bewegung mit entsprechend hoher Volatilität rechnen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? 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Mit aktuell 20,11 € rückt die wichtige Unterstützung bei 19,61 € wieder gefährlich nahe. Gleichzeitig deckeln die seit Monaten fallenden Abwärtstrendlinien weiterhin sämtliche Erholungsversuche. Sollte auch die letzte Unterstützung brechen, könnte der Weg in Richtung 16,90 € vergleichsweise schnell frei werden. ## Operativ zeigt sich ein anderes Bild Fundamental entwickelt sich Europas größter privater Wohnimmobilienkonzern deutlich robuster als der Aktienkurs. Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse im Vermietungsgeschäft um +3,4% auf 1,75 Milliarden €, während das bereinigte EBITDA dieses Segments um +3,5% auf 1,27 Milliarden € zulegte. Die Leerstandsquote blieb mit lediglich 2,3% ausgesprochen niedrig. Auch im Value-add-Geschäft läuft es besser: Der Umsatz erhöhte sich um +9,4% und das bereinigte EBITDA sogar um +27,6%. Gleichzeitig profitierte Vonovia im ersten Halbjahr wieder von positiven Neubewertungseffekten bei den Immobilien. Das operative Bild steht damit weiterhin in einem deutlichen Kontrast zum schwachen Kursverlauf. Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Die Signallage ![Vonovia SE daily chart with a clear downtrend, red resistance lines at 21.65, 24.14 and 26.05, green support around 19.60 and 16.90; projected paths show possible fall to 16.90 or a rebound toward 24.14–31.80.](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Vonovia-1J_200826-1024x657.png)Quelle Chart: stock3 Die Vonovia-Aktie bleibt im übergeordneten Abwärtstrend gefangen und nähert sich mit aktuell 20,11 € erneut der wichtigen Unterstützung bei 19,61 €. Ein zwischenzeitlicher Konter wäre zwar möglich, doch solange 21,65 € nicht zurückerobert werden, bleibt das präferierte Szenario abwärtsgerichtet. Fällt schließlich auch 19,61 €, würde ein neues Verkaufssignal entstehen. Mangels weiterer markanter Unterstützungen im Chart könnte sich die Bewegung anschließend bis 16,90 € ausweiten. Neue Hoffnung käme dagegen mit einem nachhaltigen Anstieg über 21,65 € auf. Dann dürfte sich die Erholung zunächst bis 24,14 € fortsetzen, wo zugleich die übergeordnete fallende Abwärtstrendlinie zunehmend relevant wird. Erst deren Überwindung würde das technische Bild deutlicher entspannen und anschließend Potenzial bis 26,05 € eröffnen. Die Vonovia-Aktie bewegt sich weiterhin in einem klaren Abwärtstrend. Entscheidend wird nun die Unterstützung bei 19,61 €. Ihr Bruch dürfte neues Abwärtspotenzial bis 16,90 € freisetzen. Für eine erste Entspannung müsste der Titel dagegen 21,65 € zurückerobern. Erst oberhalb von 24,14 € mitsamt der dort relevanten Abwärtstrendlinie würde sich das Chartbild substanziell verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 17 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Vonovia, Vonovia-Aktie, Vonovia-Kurs --- ### [Agility Robotics: Unitree Robotics als Vorgeschmack auf das Kurspotenzial?](https://www.sharedeals.de/agility-robotics-unitree-robotics-als-vorgeschmack-auf-das-kurspotenzial/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Humanoide Roboter stehen vor dem Sprung von der Entwicklungsphase in die industrielle Anwendung. Zu den Unternehmen, die dabei eine führende Rolle einnehmen wollen, gehört Agility Robotics. Der spektakuläre Börsenstart des chinesischen Roboterherstellers Unitree Robotics zeigt, wie groß die Fantasie rund um diese neue Technologie inzwischen ist. Doch lässt sich daraus tatsächlich auf das Kurspotenzial von Agility schließen? ## Börsengang über einen SPAC Der geplante Börsengang soll über die Fusion mit Churchill Capital XI erfolgen. Bei einem solchen SPAC-Verfahren wird ein bereits börsennotierter Mantel mit dem operativen Unternehmen zusammengeführt. Agility soll vor der Fusion mit rund 2,5 Milliarden US$ bewertet werden. Insgesamt soll die Transaktion dem Unternehmen mindestens 620 Millionen US$ an Kapital zuführen. Davon sollen 200 Millionen US$ über eine PIPE-Finanzierung von institutionellen Investoren stammen. Die restlichen 420 Millionen US$ sollen durch die neuen Aktien eingespült werden. Der genaue Zeitpunkt des Börsengangs steht allerdings noch nicht endgültig fest. Entscheidend sind unter anderem die weiteren regulatorischen Schritte und die Zustimmung der Aktionäre. Damit sollten Anleger eines beachten: Die derzeit genannten Bewertungen und Konditionen sind keine Garantie für die tatsächliche Börsenbewertung nach Abschluss der Transaktion. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=auto&stockidentifier=symbol%3A) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Digit soll den Durchbruch schaffen Agility verfügt mit Digit bereits über einen konkreten humanoiden Roboter und damit über einen entscheidenden Vorteil gegenüber Unternehmen, die sich noch überwiegend in der Entwicklungsphase befinden. Nach Unternehmensangaben wurde Digit bereits über viele Stunden unter realen Bedingungen getestet. In Verbindung mit der KI- und Cloud-Plattform ARC soll die neueste Generation des Roboters zunehmend autonom arbeiten können. Digit ist dabei ausdrücklich für den industriellen Einsatz vorgesehen. Der Roboter soll sich frei in Arbeitsumgebungen bewegen und Aufgaben übernehmen können, für die bislang menschliche Arbeitskräfte benötigt werden. Das ist ein wichtiger Punkt: Agility versucht nicht, einen Roboter für den privaten Haushalt zu entwickeln, sondern konzentriert sich zunächst auf einen Markt, in dem sich die Investitionen in Automatisierung wirtschaftlich leichter rechtfertigen lassen. ## Bereits namhafte Kunden Auch bei den Kunden kann Agility bereits einige bekannte Namen vorweisen. Nach Unternehmensangaben bestehen Aufträge beziehungsweise Vereinbarungen mit Unternehmen wie Amazon, Toyota Motor Canada, Schaeffler und Mercado Libre. Das angegebene Auftragsvolumen von rund 300 Millionen US$ ist dabei durchaus interessant. Es zeigt, dass die Technologie nicht nur auf großes mediales Interesse stößt, sondern bereits bei potenziellen industriellen Anwendern auf Nachfrage trifft. Allerdings sollte man zwischen angekündigten Aufträgen, Pilotprojekten und tatsächlich wiederkehrenden Umsätzen unterscheiden. Für die spätere Bewertung des Börsenunternehmens wird entscheidend sein, wie schnell Agility aus diesen Projekten einen skalierbaren Umsatzstrom entwickeln kann. ## Unitree als Blaupause? Besonders spannend ist der Blick auf Unitree Robotics. Der chinesische Hersteller humanoider Roboter sorgte mit seinem Börsenstart für enorme Aufmerksamkeit. Der Kurs legte gegenüber dem Ausgabepreis zeitweise massiv zu und zeigte damit, welche spekulative Dynamik derzeit in diesem Markt steckt. Eine direkte Übertragung auf Agility wäre allerdings falsch. Unitree und Agility unterscheiden sich beim Geschäftsmodell, bei der Produktpalette, bei der geografischen Ausrichtung und bei der Bewertung. Zudem sagt ein extrem starker erster Börsenkurs wenig darüber aus, welcher Unternehmenswert langfristig gerechtfertigt ist. Der Unitree-Börsengang zeigt deshalb vor allem eines: Die Fantasie für humanoide Roboter ist enorm. Das kann auch für Agility zum Kurstreiber werden. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Anleger beim IPO bereit sind, für die Zukunft wesentlich mehr zu bezahlen, als die aktuellen Geschäftszahlen rechtfertigen. ## Enormer Zukunftsmarkt Das langfristige Potenzial der Technologie ist dennoch beeindruckend. Humanoide Roboter könnten insbesondere dort eingesetzt werden, wo heute Arbeitskräfte fehlen oder körperlich belastende beziehungsweise repetitive Tätigkeiten ausgeführt werden müssen. Logistik, Produktion und Lagerhaltung bieten hierfür zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Der entscheidende Schritt ist nun die Skalierung. Ein erfolgreicher Prototyp reicht nicht aus. Agility muss beweisen, dass Digit zuverlässig, sicher und zu wettbewerbsfähigen Kosten produziert werden kann. Erst dann entsteht aus einer technologisch interessanten Entwicklung ein wirtschaftlich hochprofitables Geschäftsmodell. ## Bewertung Die geplante Vor-Transaktionsbewertung von rund 2,5 Milliarden US$ erscheint angesichts der Technologie und des möglichen Zukunftsmarktes nicht völlig überzogen. Sie setzt allerdings bereits erhebliche Erwartungen voraus. Sollte Digit tatsächlich in größerem Umfang eingesetzt werden und Agility seine Produktion deutlich hochfahren können, wäre langfristig auch eine wesentlich höhere Unternehmensbewertung denkbar. Die große Unsicherheit besteht jedoch darin, wie schnell dieses Wachstum tatsächlich erreicht wird. Genau deshalb würde ich beim Börsengang nicht der Euphorie hinterherlaufen. Ein spektakulärer IPO kann dazu führen, dass die Aktie bereits am ersten Handelstag weit über dem fundamental schwer begründbaren Wert notiert. Als Paradebeispiel gilt SpaceX. Agility Robotics gehört aus meiner Sicht zu den interessanteren Unternehmen im Bereich der humanoiden Robotik. Der geplante Börsengang könnte deshalb auf großes Anlegerinteresse stoßen. Der spektakuläre Start von Unitree zeigt, wie groß die Fantasie rund um humanoide Roboter inzwischen ist. Ich rechne zwar damit, dass die Aktie bei einem erfolgreichen Börsengang zunächst stark gefragt sein wird. Gleichzeitig wäre mir ein Einstieg unmittelbar nach dem IPO zu spekulativ. Nach einer möglichen Übertreibungsphase könnten sich bessere Einstiegsmöglichkeiten ergeben. Langfristig besitzt Agility Robotics durchaus das Potenzial, zu einem wichtigen Player im Markt für humanoide Industrieroboter zu werden. Ob daraus auch eine attraktive Aktie wird, hängt jedoch entscheidend von der Bewertung beim Börsengang und der Geschwindigkeit ab, mit der das Unternehmen seine Technologie kommerzialisieren kann. **Übrigens:** KI sorgt für Disruption bei Software-Firmen. Welche Unternehmen stark betroffen sind, lest Ihr im [The Unlucky Seven](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) Report. ## ℹ️ Agility Robotics in Kürze - Agility Robotics, kurz Agility, hat seinen Hauptsitz in Salem, Oregon, und Niederlassungen in Pittsburgh, Pennsylvania, und Palo Alto, Kalifornien. - Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Roboter als Partner zu entwickeln, die die menschliche Belegschaft ergänzen und es den Menschen letztlich ermöglichen, menschlicher zu sein. - Der bahnbrechende zweibeinige mobile Manipulationsroboter (MMR) Digit von Agility ist der erste vielseitige, auf den Menschen ausgerichtete Roboter. - Die entwickelten Roboter von Agility sind für die Industrie- und Logistikunternehmen vorgesehen. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge --- ### [Commerzbank-Aktie: Orcels 1,3-Milliarden-Plan – Fluch oder Segen?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-orcels-13-milliarden-plan-fluch-oder-segen/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** UniCredit-Chef Andrea Orcel legt offen, wie er die Profitabilität der Commerzbank nach einer Übernahme steigern will. Rund 1,3 Milliarden € beziehungsweise jeden fünften Kosten-Euro möchte der Italiener einsparen. Dahinter steckt weit mehr als die Zusammenlegung einiger Niederlassungen. Orcel plant einen tiefen Umbau der Frankfurter Bank. Für Aktionäre könnte daraus erhebliches Gewinnpotenzial entstehen. Allerdings droht die Radikalkur ausgerechnet jene Stärken zu beschädigen, die das Geschäft der Commerzbank auszeichnen. Die Aktie notiert aktuell bei rund 38,88 € und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch. ## Jeder fünfte Kosten-Euro soll verschwinden Orcel möchte die jährliche Kostenbasis der Commerzbank um rund 20% reduzieren. Betroffen wären vor allem zentrale Funktionen, Beratungskosten und das internationale Netzwerk. Frühere Planungen von UniCredit sahen zudem den Abbau von etwa 7.000 Stellen vor. Die Commerzbank soll zunächst eigenständig bleiben. Eine vollständige Zusammenlegung mit der deutschen UniCredit-Tochter HypoVereinsbank ist offenbar erst für 2029 oder 2030 vorgesehen. Orcel könnte die Frankfurter Bank damit schon vorher auf sein Effizienzniveau trimmen. Bis 2030 soll die Aufwand-Ertrags-Relation der Commerzbank auf 37% sinken. Von jedem verdienten Euro würden dann lediglich 37 Cent für den laufenden Geschäftsbetrieb benötigt. Das wäre selbst im europäischen Bankensektor ein außergewöhnlich niedriger Wert. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## UniCredit liefert das Vorbild Wie der Umbau aussehen könnte, zeigt Orcels bisherige Arbeit bei UniCredit. Seit seinem Amtsantritt 2021 verringerte sich die Belegschaft um etwa ein Fünftel. Zwischen Vorstand und kundenbezogenen Positionen bestanden zuvor neun Managementebenen. Mittlerweile sind es nur noch vier. Die Zahl der organisatorischen Einheiten sank von rund 11.500 auf etwa 6.400. Gleichzeitig drückte Orcel die Aufwand-Ertrags-Relation von ungefähr 52% auf 34%. Zusammen mit steigenden Erträgen und höheren Zinsen sorgte das für Rekordgewinne. Die UniCredit-Aktie hat sich seit Orcels Amtsantritt etwa verzehnfacht. Das Vorgehen besitzt jedoch eine Kehrseite. Bei UniCredit verließen zahlreiche erfahrene Führungskräfte das Unternehmen. Zudem beobachten Aufsichtsbehörden genau, ob Kontrollbereiche wie Compliance und Risikomanagement trotz der Einsparungen ausreichend besetzt bleiben. **Lust auf Dividende?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Commerzbank liefert bereits starke Ergebnisse Ob die Frankfurter Bank eine derart harte Sanierung überhaupt benötigt, ist fraglich. Im zweiten Quartal stieg das Nettoergebnis auf 898 Millionen €. Die Erträge legten um 9% auf 3,3 Milliarden € zu. Im gesamten ersten Halbjahr verdiente die Bank netto 1,8 Milliarden € und erreichte eine Eigenkapitalrendite von 12,6%. Auch die Aufwand-Ertrags-Relation verbesserte sich ohne Pflichtbeiträge bereits auf 50%. Mit der eigenständigen Strategie „Momentum 2030“ will die Commerzbank diesen Wert bis 2030 auf 43% senken und eine Eigenkapitalrendite von 21% erreichen. Orcels Ziel geht damit deutlich weiter. Allerdings arbeitet UniCredit stärker mit standardisierten Produkten. Die Commerzbank setzt insbesondere im Firmenkundengeschäft auf langfristige Beziehungen und individuelle Lösungen. Zu starke Einschnitte könnten deshalb das Geschäftsmodell schwächen. Der Sparplan zeigt, welches zusätzliche Gewinnpotenzial Orcel in der Commerzbank sieht. Die Übernahme wird dadurch finanziell nachvollziehbarer, operativ aber nicht einfacher. Die Bank liefert bereits aus eigener Kraft Rekordergebnisse. Bei Kursen nahe dem Jahreshoch ist viel Übernahmefantasie eingepreist. Attraktiv bleibt die Aktie vor allem, wenn Orcel Effizienz und Kundenbindung miteinander versöhnen kann. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Walmart-Aktie -6%: Das hat sich längst abgezeichnet!](https://www.sharedeals.de/walmart-aktie-6-das-hat-sich-laengst-abgezeichnet/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es läuft nicht mehr rund bei Walmart. Nachdem der Kurs der Walmart-Aktie bereits in den vergangenen drei Monaten um -15% eingebrochen ist, geht es heute um weitere -6% nach unten. Was belastet den US-Einzelhandelsriesen so stark und können Anleger hier nun ein Schnäppchen machen? ## Das sorgt für Enttäuschung Auslöser des heutigen Kursrutsches der Walmart-Aktie sind die Zahlen für zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026/27, das von Mai bis Juli lief. Sie geben ein gemischtes, aber weitgehend enttäuschendes Bild ab. Zwar konnte Walmart seinen Konzernumsatz im abgelaufenen Quartal um 5,9% gegenüber dem Vorjahr auf 187,9 Milliarden US$ erhöhen, aber der flächenbereinigte Umsatz in den USA (ohne Kraftstoffe) stieg im Quartal nur um 2,6%. Damit verfehlte Walmart die Konsensschätzung der Analysten von rund 3,7% deutlich. Für den US-Einzelhandel ist diese Kennzahl der zentraler Gradmesser für das Kerngeschäft. Sehr gut entwickelte sich das E-Commerce-Geschäft, dessen Umsatz kräftig um 23% stieg. Gegenwind kam jedoch vom Apothekengeschäft, bei dem gesetzliche Anpassungen bei Preiseindeckelungen für Medicare-Medikamente Gegenwind erzeugten. Im Gegensatz zum Umsatz ging das Ergebnis jedoch zurück. Der Nettogewinn fiel im zweiten Quartal um 9,4% auf 6,37 Milliarden US$. Der Gewinn je Aktie verzeichnete ebenfalls einen Rückgang von 0,88 auf 0,80 US$. Höhere Betriebskosten sowie gestiegene Transport- und Treibstoffkosten belasteten die Rentabilität. Zudem greifen die US-Konsumenten verstärkt zu günstigeren Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs, während margenstärkere Konsumgüter (wie Elektronik oder Bekleidung) weniger gefragt sind. Neben dem Ergebnisrückgang sorgte auch der Ausblick für Enttäuschung an der Wall Street. Für das gesamte GJ rechnet der Einzelhandelskonzern mit einem Umsatzwachstum von 4 bis 5% sowie einer EPS-Spanne von 2,80 bis 2,87 US$. Analysten gingen im Vorfeld allerdings durchschnittlich von einem Wachstum von 6,5% und EPS in Höhe von 2,90 US$ aus. Wir halten Dich bei Walmart und beim Einzelhandel up-to-date. Abonniere dazu einfach nur unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Walmart&stockidentifier=symbol%3AWMT)! ## Bald wieder bei zweistelligen Notierungen? Die Walmart-Aktie befindet sich seit ihrem Mitte Mai erzielten Allzeithoch in einem Abwärtstrend. Heute wird es charttechnisch sehr spannend. Es geht darum, ob das Jahrestief bei 108 US$ halten wird. Sollte das nicht der Fall sein, gehe ich davon aus, dass die Walmart-Aktie bald den nächsten Widerstand bei 100 US$ testen wird. Bald könnte der Dow Jones-Wert wieder im zweistelligen Bereich notieren. ## Zwei gute Gründe, sie zu meiden Ich rate Anlegern auch weiterhin, die Finger von der Walmart-Aktie zu lassen, und das hat zwei wesentliche Gründe: Zum einen ziehen dunkle Wolken am US-Einzelhandelshimmel auf. Bereits im Juli zeichnete sich eine Verschlechterung der Konsumlaune der Amerikaner ab. Die Einzelhandelsumsätze sanken um 0,6%, was den stärksten Rückgang seit über einem Jahr darstellt. Kaum besser sieht es für das zweite Halbjahr aus. Die Investmentbank Goldman Sachs rechnet mit einer Rückgang des Konsumausgabenwachstums auf 1,0 bis 1,5% — für die USA ein sehr schlechter Wert. Zum anderen kenne ich kaum eine Aktie, die so dramatisch überbewertet ist wie die von Walmart. Das Forward-KGV des Dow Jones-Konzerns liegt bei 40. Wie soll diese Bewertung bitte bei einem Wachstum von rund 5% und einem kaum vorhandenen Margenpotenzial gerechtfertigt sein? Walmart ist ein dröges Einzelhandelsunternehmen und kein dynamischer Technologiekonzern — so ist die Aktie aber bewertet. Ein Schnäppchen kann man hier definitiv nicht machen. Aktien, an die wir bei sharedeals im Gegensatz zu Walmart glauben, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Ich sehe angesichts der verschlechterten Konsumsaussichten in den USA und der dramatischen Überbewertung der Walmart-Aktie nach wie vor ein großes Downside für den Kurs. Der jüngste Kursrückgang ist meiner Überzeugung nach nur der Auftakt zu einer größeren Abwärtsbewegung. ## ℹ️ Walmart in Kürze - Walmart (WKN: 860853) ist der weltweit größte Einzelhandelskonzern und zählt zu den umsatzstärksten Unternehmen der Welt. - Der Konzern betreibt aktuell knapp 11.000 Filialen in 19 Ländern sowie einen Online-Shop. - In seinen großflächigen Supermärkten vertreibt Walmart fast alle Produkte des täglichen Bedarfs. - Walmart ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones, im S&P 500 und Nasdaq 100 und hat einen Börsenwert von rund 910 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: Neue Tiefs nur eine Frage der Zeit](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-neue-tiefs-nur-eine-frage-der-zeit/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der DroneShield-Aktie setzt sich der zuletzt skizzierte Abwärtsfahrplan nahezu unverändert fort. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-wann-faellt-die-1-e-marke/) stand nach dem Verlust von 1,29 € bereits ein erneuter Test der psychologisch wichtigen 1-€-Marke im Raum. Mit aktuell 1,19 € nimmt der Titel nun wieder Fahrt gen Süden auf. Gelingt den Käufern kein überzeugender Konter, dürfte nach 1,00 € auch ein neues Tief bei 0,89 € zunehmend realistisch werden. ## Shortseller erhöhen nochmals den Druck Fundamental steht der schwache Chart einer weiterhin dynamischen Wachstumsstory gegenüber. Der vorläufige Halbjahresumsatz legte um +74% auf 125,8 Millionen AU$ zu, für 2026 sind bereits 206 Millionen AU$ an Erlösen vertraglich gesichert. Gleichzeitig sank die Bruttomarge jedoch von 65 auf 60%. Die [hohe Short-Quote und die weiterhin vorhandenen Zweifel an Bewertung, Margen und Unternehmensführung](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-australiens-groesste-wette-auf-den-absturz/) zeigen, dass der Markt die starke Umsatzentwicklung derzeit keineswegs uneingeschränkt honoriert. Mittlerweile sind 15,59% aller ausstehenden Aktien leerverkauft, was rund 144 Millionen Papieren entspricht und DroneShield zum meistgeshorteten Unternehmen an der australischen Börse macht. Zusätzliche Unsicherheit bringt die laufende ASIC-Untersuchung mit sich. Der nächste größere Impuls könnte bereits mit den Halbjahreszahlen am 26. August folgen. Eine positive Überraschung birgt aufgrund der außergewöhnlich hohen Short-Quote zwar erhebliches Squeeze-Potenzial, bis dahin spricht der Kursverlauf jedoch weiterhin eine andere Sprache. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DroneShield-1J_200826-1024x678.png)Quelle Chart: stock3 Der erneute Rückzug unter 1,29 € hält das präferierte Abwärtsszenario klar am Leben. Eine kurze Gegenbewegung in Richtung dieser Marke wäre zwar jederzeit möglich, solange jedoch auch die fallende Abwärtstrendlinie nicht überwunden wird, bleibt der Druck auf 1,00 € bestehen. Gibt diese psychologisch wichtige Unterstützung nach, dürfte sich der Rückgang bis 0,89 € fortsetzen. Damit würde die Aktie zugleich ein neues Verlaufstief markieren und ihren übergeordneten Abwärtstrend nochmals bestätigen. Eine spürbare Verbesserung setzt zunächst die Rückeroberung von 1,29 € voraus. Danach müssten die Käufer auch die kurzfristige Abwärtstrendlinie und 1,43 € aus dem Weg räumen. Erst dann wäre eine umfangreichere Erholung in Richtung 1,66 beziehungsweise 1,79 € denkbar. Dort wartet allerdings bereits die nächste übergeordnete Widerstandszone, sodass von einer nachhaltigen Trendwende selbst in diesem Fall noch nicht gesprochen werden könnte. Die DroneShield-Aktie liefert den Bären weiterhin kaum Anlass zur Sorge. Unterhalb von 1,29 € bleibt ein Rücklauf bis 1,00 € das naheliegende Szenario. Fällt auch diese Marke, erscheint 0,89 € als nächstes Ziel. Die hohe Short-Quote schafft zwar jederzeit die Voraussetzung für einen heftigen Konter, charttechnisch fehlt dafür bislang jedoch das entscheidende Signal. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,1 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Bitcoin +12%: Jetzt fällt der Abwärtstrend?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-12-jetzt-faellt-der-abwaertstrend/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Bitcoin setzt den in meiner [vorherigen Analyse favorisierten Aufwärtsfahrplan](https://www.sharedeals.de/bitcoin-bullischer-pullback/) eindrucksvoll fort. Der damals entscheidende Unterstützungsbereich zwischen 63.970 und 64.865 US$ wurde verteidigt und seit gestern schossen die Notierungen um rund +12% nach oben. Mit aktuell 71.983 US$ hat Bitcoin inzwischen auch die breite Widerstandszone um 70.000 US$ überwunden und attackiert zugleich erfolgreich die seit Monaten fallende Abwärtstrendlinie. Damit könnte der nächste größere Rallyschub unmittelbar bevorstehen. ## US-Anleiherückkäufe treiben Bitcoin und Gold Zusätzlichen Rückenwind liefert derzeit die US-Fiskalpolitik. Das US-Finanzministerium kündigte am Mittwoch an, die geplanten Rückkäufe länger laufender Staatsanleihen mit Restlaufzeiten zwischen zehn und 30 Jahren von bislang maximal 2 auf mindestens 4 Milliarden US$ je Operation zu verdoppeln. Die Maßnahme soll ab dem 9. September bis Anfang November gelten und insbesondere die Liquidität am zuletzt stark unter Druck geratenen langen Ende des Treasury-Marktes verbessern. Bereits die Ankündigung ließ die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen deutlich zurückgehen und setzte zugleich den US-Dollar unter Druck. Bitcoin und Gold reagierten mit kräftigen Kursgewinnen. Für Kryptowährungen ist diese Entwicklung gleich aus mehreren Gründen interessant. Sinkende langfristige Renditen reduzieren zunächst den Konkurrenzdruck durch sichere US-Anleihen, während ein schwächerer Dollar alternative Wertaufbewahrungsmittel attraktiver erscheinen lässt. Gleichzeitig interpretieren Teile des Marktes die Intervention als Signal, dass stark steigende Finanzierungskosten von der US-Regierung nur begrenzt toleriert werden. Allerdings handelt es sich nicht um ein neues Quantitative-Easing-Programm der Fed. Die Treasury-Rückkäufe dienen primär der Marktliquidität und verändern für sich genommen die Geldmenge nicht dauerhaft. Dennoch war die unmittelbare Marktreaktion eindeutig: Dollar schwächer, Renditen tiefer sowie Bitcoin und Gold deutlich fester. Hinweis in eigener Sache rund um Energie und Rohstoffe: Dabei fern von Technologie sogleich einmal auf das Thema im neuen exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BTC-4M_200826-1024x660.png)Quelle Chart: stock3 Der dynamische Sprung über die seit Monaten fallende Abwärtstrendlinie verschiebt das kurzfristige Kräfteverhältnis deutlich zugunsten der Käufer. Bleibt Bitcoin nun oberhalb des Ausbruchsbereichs und stabilisiert sich nach dem +12%-Impuls, wartet mit 73.666 US$ bereits die nächste Hürde. Darüber folgen 75.285 und anschließend 78.617 US$. Besonders ein nachhaltiger Ausbruch über 78.617 US$ würde das Chartbild nochmals deutlich aufhellen und die Erholungsbewegung auf eine neue Stufe heben. Problematischer würde es erst, wenn sich der aktuelle Trendlinienbruch als Fehlsignal entpuppt und Bitcoin wieder nachhaltig in die zuvor überwundene Widerstandszone zurückfällt. In diesem Fall kämen zunächst 64.865 und 63.970 US$ wieder als Unterstützungen ins Spiel. Ein Bruch dieses Bereichs würde den jüngsten Befreiungsschlag weitgehend negieren und anschließend 62.216 sowie 60.100 US$ erneut relevant werden lassen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Der zuletzt erwartete bullische Pullback hat sich als Sprungbrett für den nächsten Aufwärtsimpuls erwiesen. Nach rund +12% seit gestern steht Bitcoin nun vor der Bestätigung des übergeordneten Trendbruchs. Bleibt der Kurs oberhalb der überwundenen Zone, erscheinen 73.666, 75.285 und anschließend 78.617 US$ erreichbar. Rückenwind liefern dabei zusätzlich fallende US-Renditen und der schwächere Dollar nach der angekündigten Verdopplung der Treasury-Rückkäufe. **Andere Coins/Token andere Chance:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Chancen 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-kurs, BTCUSD, Chartanalyse, Krypto, Kryptonews --- ### [Moderna-Aktie +177%: War die Kursexplosion doch übertrieben?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-177-war-die-kursexplosion-doch-uebertrieben/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Moderna-Aktie schoss am gestrigen Mittwoch um unglaubliche +177% im US-Handel nach oben und verzeichnete damit den größten Tageskurssprung ihrer Börsengeschichte. Doch im europäischen Handel dreht der Kurs des US-Biotechunternehmens am Donnerstag zweistellig ins Minus. Ging die Kursexplosion von Moderna doch etwas zu weit? ## Ein gewaltiges Umsatzpotenzial Ein Antwort auf diese Frage lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt kaum geben, denn zum einen ist das Marktpotenzial des mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran autogene (mRNA-4157/V940), für den Moderna gestern positive Phase-3-Studienergebnisse lieferte, noch sehr unsicher. Zum anderen hängt die weitere Kursentwicklung der Moderna-Aktie im Wesentlichen davon ab, ob der Biotech-Konzern seinen Erfolg in der mRNA-Krebstherapie bei anderen Krebsarten wiederholen kann. Die Kombination des Moderna Krebsimpfstoffes Intismeran autogene mit der Standardtherapie Keytruda von Merck & Co. gilt in der Finanz- und Pharmabranche jedenfalls als eines der kommerziell vielversprechendsten Medikamente des laufenden Jahrzehnts. Analysten schätzen das maximale jährliche Umsatzpotenzial für Intismeran autogene über alle geplanten Indikationen hinweg auf 7 bis 15 Milliarden US$. Allein in der Erstindikation (adjuvante Behandlung des hochriskanten Melanoms in Kombination mit Keytruda) wird das Spitzenumsatzpotenzial auf 2 bis 4 Milliarden US$ taxiert. Das Gesamtpotenzial des Moderna-Wirkstoffs wird maßgeblich dadurch bestimmt, wie viele Krebsarten erfolgreich adressiert werden können. Nach dem Durchbruch beim Melanom laufen Studien für weitere wichtige Indikationen, wie das Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC), das Plattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses (HNSCC) sowie Blasen- und Nierenkrebs. Ein wichtiger Tipp: Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen aufgrund der Moderna-Empfehlung aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Davon hängt der Erfolg auch ab Wie groß das Umsatzpotenzial von Intismeran autogene sein wird, hängt außerdem maßgeblich von zwei weiteren kommerziellen Herausforderungen ab: zum einen von der Logistik und Herstelldauer, zum anderen von der Zahlungsbereitschaft der Krankenkassen. Da für jeden Patienten ein individueller mRNA-Strang auf Basis von Tumorproben synthetisiert werden muss, hängt das Ausschöpfen des Marktpotenzials extrem von der Produktionsgeschwindigkeit ab. Zudem dürfte der Preis für die hochkomplexe, individuell für jeden Patienten mittels Sequenzierung und KI hergestellte Therapie pro Behandlung im sechsstelligen US$-Bereich pro Patient liegen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie groß die Bereitschaft der Gesundheitssysteme ist, diese hohen Kosten für personalisierte Zell- und Gentherapien flächendeckend zu übernehmen. ## Bleibt sie auf dem 3-Jahreshoch? Die Moderna-Aktie schoss gestern auf ein neues 3-Jahreshoch bei 175 US$. Spannend wird nun, ob sich die Aktie nachhaltig über dem bisherigen Mehrjahreshoch bei 166 US$ halten kann. Die erste Reaktion des europäischen Marktes legt das nicht nahe. ## Kursziele explodieren, aber nicht auf den aktuellen Kurs Nach dem gestrigen Entwicklungserfolg haben bereits erste Banken ihre Kursziele für die Moderna-Aktie angepasst und teilweise spektakuläre Veränderungen vollzogen. So hat die Investmentbank Morgan Stanley ihr Kursziel für die Aktie von zuvor 39 auf nunmehr 89 US$ mehr als verdoppelt. Eine noch größere Kehrtwende vollzogen die Analysten der Bank of America. Sie potenzierten ihr Kursziel für die Moderna-Aktie von 40 auf 170 US$. Auch die Experten von Goldman Sachs (von 67 auf 120 US$) und von Piper Sandler (von 77 auf 167 US$) änderten ihre Bewertung der Moderna-Aktie radikal. Das Interessante ist, dass die Moderna-Aktie gestern Abend mit 175 US$ über den Kurszielen der genannten Banken aus dem Handel ging. Während die Bank of Amerika und Piper Sandler den Biotech-Titel nun annähernd fair bewertet sehen, glauben die beiden Investmentbanken Goldman Sachs und vor allem Morgan Stanley an ein signifikantes Downside. Auch mir ist die gestrige Kursexplosion der Moderna-Aktie ein wenig zu weit gegangen. Die Marktkapitalisierung des Biotech-Unternehmens ist dadurch auf 70 Milliarden US$ gestiegen. Trotz des Umsatzpotenzials von Intismeran autogene von bis zu 15 Milliarden US$ pro Jahr ist mir diese Bewertung etwas zu ambitioniert. Abschließend: Wirf mal einen Blick in unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog), in dem Dir unsere Biotech-Profis die besten Investment-Tipps für diese Branche geben. Wer Geld in den Zukunftsmarkt der personalisierten Krebsimpfstoffe und -therapien investieren will, sollte meiner Meinung nach derzeit die Aktie von BioNTech der von Moderna vorziehen. Das Papier des deutschen Unternehmens ist meiner Einschätzung nach deutlich fairer bewertet — und das bei einer wesentlich besser gefüllten Wirkstoff-Pipeline. Geduld wird bei BioNTech belohnt. ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personaliserte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 70 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Aktientipps aktuell: Diese 2 Top-Favoriten laufen gerade los](https://www.sharedeals.de/aktientipps-aktuell-diese-2-top-favoriten-laufen-gerade-los/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Wer bei den richtigen Small Caps frühzeitig einsteigt, kann an der Börse enorme Chancen nutzen und Gewinne von mehreren +100% teilweise in kürzester Zeit vereinnahmen. Genau das zeigt sich aktuell bei unseren beiden Top-Tipps, die bei sharedeals.de bereits früh auf dem Radar standen: Während der eine Biotech-Pick nach einer außergewöhnlichen Entwicklung vor dem nächsten Kurstreiber und möglicherweise gar einer hochlukrativen Übernahme steht, liefert der zweite Healthcare-Pick inzwischen operative Zahlen, die einen echten Turnaround belegen und eine rosige Zukunft versprechen. ## Früh erkannt, heute bestätigt Dass beiden Aktien-Picks nicht aus dem Nichts kamen, zeigt der bisherige Verlauf eindrucksvoll. Bei unserem Biotech-Favoriten verwies sharedeals.de bereits früh auf das enorme Potenzial der Pipeline; allein 2025 konnte die Aktie zwischenzeitlich um mehr als +400% zulegen. Inzwischen sorgen neue klinische Daten, die starke Unterstützung durch einen Pharmariesen und die Aussicht auf weitere strategische Schritte für zusätzlichen Rückenwind. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Besonders bemerkenswert sind die jüngsten Daten zum Herpes-Programm: In einer umfangreichen Proof-of-Concept-Studie wurde hochgradiges virales Shedding um über 99 Prozent eliminiert und ein exzellentes Sicherheitsprofil bestätigt. Ein Therapiefeld, das jahrzehntelang auf Innovationen wartet, steht damit vor einem medizinischen Durchbruch. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass hier eines der weltweit erfolgreichsten Medikamente aller Zeiten heranreifen könnte. Und der Markt nimmt jetzt erst langsam Notiz davon... **[Erfahre hier mehr über unseren Biotech-Tipp](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/)** ## Auch der zweite Volltreffer nimmt Fahrt auf Der Erfolg unseres zweiten Tipps aus dem Healthcare-Bereich lässt sich inzwischen deutlich an den Geschäftszahlen ablesen. So hatte sharedeals.de den Nano Cap bereits im Frühjahr als aussichtsreiche Turnaround-Spekulation vorgestellt und sich zu Kursen von bis zu 1 US-Dollar positioniert. Wenige Monate später zeigen die Zahlen einen bemerkenswerten operativen Wandel: Der Umsatz schnellte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 um 60 Prozent nach oben, während sich das US-Geschäft sogar um 141 Prozent verbesserte. Der entscheidende Punkt liegt jedoch nicht allein im Umsatzwachstum. Erstmals in der Unternehmensgeschichte wurde ein positives bereinigtes EBITDA erreicht. Gleichzeitig stieg die Bruttomarge von 36 auf 40 Prozent, während sich der Nettoverlust von 1,2 Millionen auf lediglich 0,3 Millionen US-Dollar reduzierte. Aus der spekulativen Turnaround-Wette wird damit zunehmend eine operative Wachstumstory und das Management sieht einen „Inflection Point“ mit der Aussicht auf sich weiter verbessernde Ergebnisse gekommen. Mittlerweile notiert die Aktie bereits fast +40% über unseren Kaufkursen, doch die Rallye könnte erst beginnen... **[Erfahre hier mehr über unseren Healthcare-Tipp](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/)** Beide Fälle zeigen, worauf es bei erfolgreichen Small-Cap-Investments ankommen kann: Entscheidend ist nicht, einer bereits gelaufenen Rallye hinterherzulaufen, sondern Entwicklungen zu erkennen, bevor der breite Markt sie vollständig einpreist. Bei beiden Top-Tipps sind die jüngsten Entwicklungen ein Signal dafür, dass sich die ursprünglichen Investmentthesen zunehmend materialisieren. Wer verstehen will, welche konkreten Kurstreiber jetzt im Fokus stehen und warum bei beiden Titeln weiterhin erhebliches Potenzial gesehen wird, sollte die aktuellen Analysen genau unter die Lupe nehmen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien der besprochenen Unternehmen in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Finanznachrichten, Small Caps --- ### [BioNTech-Aktie: Steht ihr jetzt auch ein Kursfeuerwerk bevor?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-steht-ihr-jetzt-auch-ein-kursfeuerwerk-bevor/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Am gestrigen Mittwoch sorgte die Kursexplosion von Moderna auch bei der BioNTech-Aktie für einen Kurssprung von knapp über +20%. Doch am Donnerstagmorgen wird der deutsche Biotech-Titel bereits wieder abverkauft und liegt mit -3% im Minus. Warum sind Anleger deutlich weniger euphorisch in Bezug auf BioNTech als bei Moderna und wird es doch kein weiteres Kursfeuerwerk geben? ## Das tut sich bei BioNTech Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet: Schnelligkeit. Mit der gestrigen Vorstellung der äußerst positiven Studienergebnisse INTerpath-001 hat Moderna erstmals den Nachweis der klinischen Wirksamkeit einer personalisierten mRNA-Krebsimpfung in einer Phase-3-Studie erbracht. BioNTech ist dieser Beweis noch nicht gelungen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden — und wie ein Blick auf die Wirkstoff-Pipeline der Mainzer zeigt, stehen die Chancen dafür außerordentlich gut. Auf dem Gebiet der mRNA-Krebsimmunsystem-Therapien laufen bei BioNTech derzeit vier wichtige Studien in fortgeschrittenen Phasen. BNT111 zur Behandlung von Schwarzem Hautkrebs (Melanom) befindet sich in der Lipo-MERIT-Phase-3-Studie in Kombination mit Cemiplimab, einem humanen, monoklonalen Antikörper der Pharmaunternehmen Regeneron und Sanofi. BNT113 zur Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren befindet sich ebenfalls in einer Phase-3-Studie bei HPV16-positivem Kopf-Hals-Krebs. BNT122 / Autogene Cevumeran wird in Partnerschaft mit Genentech entwickelt und in Phase-2-und-3-Studien bei Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs erprobt. Und BNT112 gegen Prostatakrebs steckt in der Phase 2/3-Erprobung bei fortgeschrittenem metastasiertem Prostatakarzinom. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Gestern konnten sie durch einen kurzfristigen Tipp eine Rendite von 15% innerhalb kürzester Zeit einfahren. Du möchtest auch das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Und da ist noch mehr Neben den mRNA-Krebsimmunsystem-Therapien entwickelt BioNTech auch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) für eine zielgerichtete Chemotherapie von Krebspatienten, vor allem in Partnerschaft mit DualityBiologics. Auf diesem Feld laufen derzeit Studien von Trastuzumab Pamirtecan (BNT323/DB-1303), das sich gegen HER2-exprimierende Tumore richtet. Bei Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom) befindet sich das ADC bereits in Phase3. Zudem entwickeln BioNTech und DualityBiologics ein B7-H3-gerichtetes ADC (BNT324/DB-1311) in Phase 2/3 für fortgeschrittene feste Tumore wie Prostatakrebs. Und als drittes Geschäftsfeld arbeitet BioNTech im Bereich der neuartige Immunmodulatoren und Bispezifischen Antikörper. Zu dieser Gruppe gehören Pumitamig (BNT327/BMS986545, das in Partnerschaft mit dem Pharmakonzern Bristol Myers Squibb entwickelt wird. Dabei handelt es sich um einen bispezifischen Antikörper, der gleichzeitig die Immunbremse PD-L1 blockiert und die Tumorgefäßbildung (VEGF-A) hemmt. Er wird derzeit in zahlreichen Phase-2- und Phase-3-Studien (u. a. Lungen-, Brust- und Magenkrebs) getestet. Zweiter Wirkstoff ist Gotistobart (BNT316/ONC-392), ein Anti-CTLA-4-Antikörper in Phase 3 zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). ## Noch immer nicht dreistellig Die BioNTech-Aktie ist gestern auf ein neues 6-Monatshoch hochgeschossen, das sie aber heute nicht mehr halten kann. Charttechnisch ist das kein gutes Signal. Nur wenn die Aktie den Widerstand bei 95 € nachhaltig überwindet, sind auch wieder dauerhaft dreistellige Kurse vorstellbar. ## Alles nur eine Frage der Zeit Mit meinem kleinen Ausflug in die Produkt-Pipeline von BioNTech will ich darstellen, dass die Deutschen durch den ersten Erfolg der Amerikaner keineswegs das Nachsehen haben. Moderna hat zwar einen rascheren Entwicklungsfortschritt in einem Teilbereich der mRNA-Krebsimmunsystem-Therapien erzielt. Das heißt aber noch lange nicht, dass das US-Unternehmen einen uneinholbaren Vorsprung gegenüber BioNTech besitzt. Ganz im Gegenteil! Die Pipeline von BioNTech ist meiner Einschätzung nach deutlich besser gefüllt als die der Amerikaner. Alles was Anleger meiner Überzeugung nach in Bezug auf die BioNTech müssen, ist ein wenig Geduld und Frustrationstoleranz. Es ist keineswegs gesichert, dass die ersten beendeten Phase-3-Studien des Mainzer Biotech-Unternehmens die gewünschten Resultate liefern. Was aber meines Erachtens gesichert ist, ist die statistische Erfolgswahrscheinlichkeit. Die hohe Zahl an Phase 2-und-3-Studie macht den Erfolg bestimmter Wirkstoffe sehr realistisch. Abschließend: In unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) geben Dir unsere Biotech-Profis die besten Investment-Tipps für diese Branche. Ich glaube deshalb, dass der BioNTech-Aktie in den kommenden Monaten ein ähnliches Kursfeuerwerk wie der Moderna-Aktie bevorsteht. Nur der Zeitpunkt dieses Feuerwerks ist unbekannt. Zudem müssen sich Anleger auch auf zwischenzeitliche Kursrückschläge einstellen. Studienfehlschläge wird die Börse den Mainzer definitiv verübeln. Für mittelfristig orientierte Anleger ergeben sich dadurch aber interessante Einstiegsgelegenheiten in die BioNTech-Aktie. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 28 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Ist die Hoffnung auf weitere Kurssteigerungen berechtigt?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-ist-die-hoffnung-auf-weitere-kurssteigerungen-berechtigt/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Almonty-Aktie konnte sich nach dem Einbruch auf etwa 10 € Ende Juli wieder deutlich erholen. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei 13,80 €. Gegenüber dem Jahresbeginn entspricht das noch immer einem Kursanstieg von rund +74%; ist jedoch von dem Hoch mit etwa 20 € noch weit entfernt. Dennoch stellt sich die Frage: Sind Kurse von 20 € wieder möglich? ## Wachstum beginnt Der positive Trend des ersten Quartals setzte sich im zweiten Quartal deutlich verstärkt fort. Der Umsatz verfünffachte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 43 Millionen US$. Im ersten Quartal hatte er noch bei 25,4 Millionen US$ gelegen. Hier zeigt sich bereits die zunehmende Dynamik durch die Inbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea. Auch bei der Ertragslage vollzog sich ein deutlicher Wandel. Aus einem operativen EBITDA-Verlust von 4,8 Millionen US$ im Vorjahreszeitraum wurde ein EBITDA-Gewinn von 17,6 Millionen US$. Beim Nettoergebnis fiel der Umschwung noch deutlicher aus: Aus einem Vorjahresverlust von 58,2 Millionen US$ wurde ein Gewinn von 181,8 Millionen US$. Allerdings ist darin ein nicht zahlungswirksamer Bewertungsgewinn von 173,1 Millionen US$ enthalten. Bereinigt um diesen Effekt lag der tatsächliche Nettogewinn bei 8,7 Millionen US$. Auch beim Cashflow gelang der Sprung in den positiven Bereich. Mit 31,6 Millionen US$ wurde ein solider positiver Wert erzielt. Zum Quartalsende verfügte Almonty über eine Liquidität von rund 1,2 Milliarden US$. Auch wenn die absoluten Zahlen noch relativ gering sind, ist die Richtung entscheidend: Das Unternehmen ist in die profitable Förderphase eingetreten. Lewis Black, Vorstandsvorsitzender und CEO von Almonty, erklärte: > Das zweite Quartal 2026 lieferte einen ersten Einblick in das Ertragspotenzial, auf das Almonty über ein Jahrzehnt hingearbeitet hat. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Almonty&stockidentifier=symbol%3AALI1) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Wichtige Highlights Nach dem Ende des Quartals verlängerte Almonty den Abnahmevertrag mit Global Tungsten. Die Vertragslaufzeit wurde um sechs Jahre verlängert, während die Liefermenge um 40% erhöht wurde. Gleichzeitig konnten die vereinbarten Abnahmepreise um 6,3% angehoben werden. Anfang Juni schloss das Unternehmen zudem die Ausgabe einer Wandelanleihe ab. Der Emissionserlös belief sich auf 800 Millionen US$. Die Finanzmittel sind in der genannten Liquidität enthalten. Damit verfügt Almonty über eine erhebliche finanzielle Flexibilität, um die weitere Wachstumspipeline voranzutreiben. Ein weiterer positiver Faktor ist die Aufnahme in die Russell-Indizes. Nach der Neuzusammensetzung der Russell-Indizes für 2026 wurde Almonty am 29. Juni in den Russell 1000 sowie den breit gefassten Russell 3000 aufgenommen. ## Bewertung Der wichtigste Aspekt des aktuellen Quartalsberichts ist aus meiner Sicht der Eintritt in die Gewinnzone. Mit der weiteren Ausweitung der Förderung dürften Umsatz und Ergebnis in den kommenden Quartalen deutlich zulegen. Allerdings gibt es auch Risiken. Die Ausgabe der Wandelanleihe hatte bei Anlegern zunächst Befürchtungen hinsichtlich einer möglichen Verwässerung ausgelöst. Um diesen Effekt zu begrenzen, wurde eine sogenannte Capped-Call-Strategie eingesetzt. Der Cap-Preis liegt bei 41,36 US$. Erst oberhalb dieses Kursniveaus würde ein Verwässerungseffekt entstehen. Die Aktie notiert aktuell bei rund 16,20 US$. Entscheidend für die weitere Entwicklung bleibt jedoch der Wolframpreis. Dieser ist seit Jahresbeginn von etwa 800 auf rund 2.700 €/MTU gestiegen. Grund dafür sind unter anderem die chinesischen Exportbeschränkungen. Sollte China an diesen festhalten, dürfte der Wolframpreis zunächst auf einem hohen Niveau bleiben. Allerdings besteht auch ein erhebliches Rückschlagpotenzial. Sollte China seine Exportbeschränkungen wieder lockern, könnte der Wolframpreis deutlich fallen. Das würde sich unmittelbar auf die Ertragsperspektiven von Almonty auswirken. Das positive Momentum der Aktie ist inzwischen zudem deutlich schwächer geworden. Im ersten Halbjahr hatte insbesondere die Angst vor einer zunehmenden Wolframknappheit zu einem extremen Kursanstieg geführt. Diese Fantasie ist inzwischen weitgehend in den Kurs eingepreist. Der jüngste Kursanstieg auf knapp 14 € enthält aus meiner Sicht bereits viel Positives. Der vorherige Rückgang auf etwa 10 € war dagegen übertrieben und wurde mittlerweile weitestgehend korrigiert. Vorerst rechne ich bei der Almonty-Aktie mit einer Seitwärtsbewegung, die weiterhin von einer hohen Volatilität begleitet werden dürfte. Kurse von 20 € sind eher unwahrscheinlich. Wer in die Aktie investiert, sollte eine höhere Risikobereitschaft mitbringen und starke Kursschwankungen aushalten können. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die Profiteur zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen.Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [S&P 500: 33 Prozent Plus unter Trump – was Anleger vor den US-Midterms wissen müssen](https://www.sharedeals.de/sp-500-33-prozent-plus-unter-trump-was-anleger-vor-den-us-midterms-wissen-muessen/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der US-Aktienmarkt steht rund zweieinhalb Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl deutlich höher als unmittelbar nach der Wahl. Der S&P 500 hat seit dem 5. November 2024 über 33 Prozent zugelegt – trotz zwischenzeitlicher Turbulenzen durch die US-Zollpolitik und den Krieg mit Iran. Mit Blick auf die bevorstehenden Kongresswahlen stellt sich für Anleger daher die Frage, ob der Ausgang der Midterms erneut zum entscheidenden Börsenfaktor werden könnte. Vieles spricht dafür, dass die langfristige Entwicklung der Unternehmen wichtiger bleibt als die politische Kräfteverteilung in Washington. ## Ein starker Aktienmarkt ist kein Wahlbarometer Die kräftige Entwicklung des S&P 500 könnte auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, die Börse habe Trumps wirtschaftspolitischen Kurs eindeutig bestätigt. Doch ein Blick in die Geschichte mahnt zur Vorsicht. Während Trumps erster Amtszeit legte der S&P 500 insgesamt 81,3 Prozent zu – die viertbeste Entwicklung während einer vierjährigen US-Präsidentschaft seit 1980. Dennoch verlor Trump die Präsidentschaftswahl 2020. Auch andere historische Beispiele zeigen, dass eine starke Börsenentwicklung keineswegs automatisch die politische Partei des amtierenden Präsidenten belohnt. Sowohl während der Präsidentschaft Bill Clintons als auch in der ersten Amtszeit Barack Obamas entwickelten sich die Aktienmärkte ausgesprochen gut, ohne dass dies deren Parteien vor den jeweiligen Midterm-Wahlen vor Sitzverlusten bewahrte. Für Anleger bedeutet das: Aus der bisherigen Stärke des Aktienmarktes lässt sich nur schwer ableiten, welche Partei im November die Mehrheit im Kongress erringen wird. ## Politische Unsicherheit könnte kurzfristig für Schwankungen sorgen Deutlich relevanter als die Frage, welche Partei am Ende gewinnt, dürfte für die Börse der Grad der Unsicherheit während des Wahlkampfs und nach dem Wahltag sein. Die Märkte reagieren traditionell empfindlich auf schwer kalkulierbare politische Entwicklungen. Zeichnet sich in den kommenden Wochen eine klare Mehrheit für eine Partei ab, könnte dies die Unsicherheit begrenzen und die Aktienmärkte vergleichsweise ruhig halten. Anders könnte die Situation aussehen, wenn Umfragen ein enges Rennen erwarten lassen und die Mehrheitsverhältnisse im Repräsentantenhaus oder im Senat bis zuletzt offenbleiben. Verzögerte oder umstrittene Wahlergebnisse könnten die Volatilität zusätzlich erhöhen. Für langfristig orientierte Anleger wäre eine solche Bewegung jedoch zunächst vor allem ein kurzfristiges Marktrisiko und nicht zwangsläufig eine Veränderung des fundamentalen Anlageumfelds. ## Unternehmensgewinne bleiben der entscheidende Faktor Denn die wesentlichen Treiber der jüngsten Börsenrally liegen nach Einschätzung der zugrunde liegenden Analyse nicht allein in der Politik. Steigende Unternehmensgewinne, hohe Investitionen der Unternehmen und insbesondere die enormen Ausgaben rund um künstliche Intelligenz haben die Entwicklung des Aktienmarktes unterstützt. Gleichzeitig zeigt sich der private Konsum weiterhin relativ robust. Auch am Arbeitsmarkt gibt es Anzeichen für eine Stabilisierung. Die Zahl der Beschäftigten scheint sich von den Tiefständen des Jahres 2025 zu erholen, während Entlassungen weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau liegen. Die anhaltende Inflation bleibt zwar ein Problem für Haushalte und Unternehmen, hat die Konsumbereitschaft bislang jedoch nicht nachhaltig ausgebremst. ## Zölle und Energiepreise sind inzwischen Teil der Ausgangslage Bemerkenswert ist zudem, dass der Aktienmarkt seine Gewinne trotz erheblicher Belastungen erzielt hat. Die von Trump verhängten beziehungsweise angekündigten Zölle sorgten wiederholt für Unsicherheit, während der Krieg mit Iran die Energiepreise nach oben trieb. Beide Faktoren konnten die langfristige Aufwärtsbewegung des S&P 500 bislang jedoch nicht stoppen. Damit haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert: Was zunächst als außergewöhnlicher politischer Schock wahrgenommen wurde, ist teilweise zum neuen Status quo geworden. Sollte sich dieser Zustand nach den Midterms verändern, könnte das sogar zu einer Entlastung der Märkte führen – etwa dann, wenn eine neue politische Konstellation einen Abbau von Zöllen oder eine Entspannung bei den Energiepreisen begünstigt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Für Anleger ist Durchhalten wichtiger als Wahlwetten Für Investoren ergibt sich daraus eine vergleichsweise nüchterne Schlussfolgerung. Statt das Portfolio auf einen bestimmten Wahlausgang auszurichten, dürfte es sinnvoller sein, die langfristigen wirtschaftlichen und unternehmerischen Fundamentaldaten im Blick zu behalten. Ein kurzfristiger Anstieg der Volatilität rund um die Wahl ist möglich, doch ein solcher Ausschlag muss nicht zwangsläufig die langfristige Entwicklung der Aktienmärkte bestimmen. Der bisherige Kursverlauf des S&P 500 zeigt zudem, dass der Markt politische und wirtschaftliche Belastungen durchaus absorbieren kann. Solange Unternehmensgewinne, Investitionen und Konsum stabil bleiben, spricht wenig dafür, allein wegen der Midterm-Wahlen eine grundlegende Änderung der Anlagestrategie vorzunehmen. Der S&P 500 ist seit Trumps Wiederwahl um mehr als 33 Prozent gestiegen, doch die historische Erfahrung zeigt, dass starke Aktienmärkte keinen verlässlichen Hinweis auf den Ausgang von Midterm-Wahlen liefern. Für Anleger dürfte deshalb weniger entscheidend sein, wer im November die Kontrolle über den Kongress übernimmt, als vielmehr, ob die wirtschaftlichen Wachstumstreiber intakt bleiben. Kurzfristige Schwankungen rund um die Wahl sind möglich – langfristig bleibt eine konsequente, auf Unternehmensgewinne und fundamentale Entwicklungen ausgerichtete Anlagestrategie jedoch der robustere Ansatz. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [Nu Holdings-Aktie: Dieses brasilianisches Fintech ist eine Wachstumsmaschine](https://www.sharedeals.de/nu-holdings-aktie-brasilianisches-fintech-vor-naechstem-grossen-sprung/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie der brasilianischen Nu Holdings zählt weiterhin zu den interessanteren Wachstumswerten im internationalen Finanzsektor. Hohe Profitabilität, ein skalierbares Digitalmodell und die Expansion in neue Märkte sprechen dafür, dass das langfristige Potenzial des Unternehmens noch nicht adäquat im Aktienkurs berücksichtigt ist. ## Digitalbank mit strukturellem Wettbewerbsvorteil Nu Holdings verbindet Fintech und klassisches Bankgeschäft. Der Konzern ist in den Bereichen Privatkundengeschäft, Vermögensverwaltung und Kryptohandel aktiv und setzt dabei konsequent auf digitale Strukturen. Die technologische Stärke zeigt sich insbesondere in der mobilen App, der KI-Infrastruktur und dem automatisierten Kundenservice. Das vollständig filiallose Modell ermöglicht zudem eine Kostenstruktur, die traditionelle Banken nur schwer kurzfristig nachbilden können. Bekannt wurde Nu Holdings unter anderem durch den Einstieg von Berkshire Hathaway im Jahr 2022. Der US-Investmentkonzern verkaufte seine Beteiligung später wieder, während Nu Holdings selbst weiter wuchs und seine Profitabilität steigerte. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Bankdienstleistungen in Lateinamerika hoch. Neben Brasilien bieten daher insbesondere Mexiko und Kolumbien noch erhebliches Wachstumspotenzial. ## Quartalszahlen bestätigen Dynamik Die jüngsten Zahlen fielen erneut überzeugend aus. Nu Holdings erreichte 139 Millionen Kunden, vier Millionen mehr als im vorherigen Quartal. Der Nettozinsertrag stieg um 39 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar, der Bruttogewinn um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn erreichte 1,1 Milliarden Dollar und lag damit 17 Prozent über dem Vorquartal. Das Kreditportfolio wuchs auf 39,4 Milliarden Dollar und damit um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Profitabilität bleibt stark. Die Effizienzquote lag bei lediglich 19,5 Prozent, die Eigenkapitalrendite bei 33 Prozent. Die Ausfallquoten von 4,8 Prozent bei 15 bis 90 Tagen und 6,9 Prozent bei mehr als 90 Tagen zeigen zwar gewisse Kreditrisiken, bewegen sich für das Geschäftsmodell aber weiterhin auf einem vertretbaren Niveau. ## Expansion schafft neue Wachstumschancen Der nächste große Wachstumsschritt könnte in den USA erfolgen. Der Markt ist riesig, gleichzeitig aber deutlich stärker umkämpft als die bisherigen Kernmärkte von Nu Holdings. Vor allem die Kosten für die Gewinnung neuer Kunden dürften dort deutlich höher ausfallen. Mexiko und Kolumbien bieten dagegen ein Umfeld, das stärker dem brasilianischen Heimatmarkt ähnelt. Beide Länder verfügen über eine große Zahl von Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Finanzdienstleistungen. Die bisherige Entwicklung zeigt, dass Nu Holdings sein Geschäftsmodell auch dort skalieren kann. Auch in Brasilien bestehen weitere Chancen. Das Unternehmen kann neue Produkte und Kundensegmente erschließen und damit trotz seiner bereits großen Kundenbasis weiter wachsen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bewertung im Vergleich erhöht Mit rund dem 20-Fachen des Gewinns, dem 8,47-Fachen des Umsatzes und dem 5,37-Fachen des Buchwerts ist Nu Holdings deutlich höher bewertet als klassische Banken. Die Prämie lässt sich jedoch durch das überdurchschnittliche Wachstum und die hohe Profitabilität erklären. Das PEG-Verhältnis von 0,36 deutet auf eine vergleichsweise attraktive Bewertung gemessen am Gewinnwachstum hin. Zudem erreichte Nu Holdings zuletzt eine Nettomarge von 42,7 Prozent, eine Eigenkapitalrendite von 31,6 Prozent und eine Gesamtkapitalrendite von 4,36 Prozent. Damit liegt das Unternehmen bei wichtigen Profitabilitätskennzahlen deutlich über dem Branchendurchschnitt. ## Typische Risiken Die größte Unsicherheit liegt im Kreditgeschäft. Die Ausfallquoten liegen über denen vieler nordamerikanischer Banken und teilweise auch über denen brasilianischer Wettbewerber. Hinzu kommen die Risiken der US-Expansion. Noch ist offen, ob das kostengünstige Digitalmodell dort ähnlich erfolgreich funktioniert wie in Lateinamerika. Auch das politische und regulatorische Umfeld Brasiliens bleibt ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor. Nu Holdings kombiniert hohes Wachstum mit außergewöhnlicher Profitabilität und einem skalierbaren Geschäftsmodell. Trotz der erhöhten Bewertung im Vergleich zu klassischen Bankentiteln sprechen die langfristigen Wachstumsperspektiven deutlich für die Aktie. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Sonstiges, Tech-Aktien --- ### [Tonies-Aktie: Kann diese Rallye noch weitergehen?](https://www.sharedeals.de/tonies-aktie-kann-diese-rallye-noch-weitergehen/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Tonies-Aktie hat in den letzten zwölf Monaten ihren Wert verdoppelt. Können die Halbjahreszahlen dem Musikboxenhersteller für Kinder einen weiteren Impuls geben und ist die Aktie überhaupt noch einen Kauf wert? ## Hochdynamisches Wachstum Das Geschäft von Tonies mit seinen Musikboxen und Hörspielfiguren wächst nach wie vor hochdynamisch. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr 2026 um 38% gegenüber dem Vorjahr auf 242,9 Millionen €. Währungsbereinigt lag das Wachstum sogar bei 43%. Besonders stark war das abgelaufenen zweite Quartal mit einem Umsatzplus von fast 48%. Wachstumstreiber ist die neue Toniebox 2, das Nachfolgemodell des ersten Modells. Ihr Verkauf kurbelte das Hardware-Geschäft stark an. Dessen Umsatz erhöhte sich um 65% auf 57,2 Millionen €. Der Verkauf der Tonies-Figuren legte ebenfalls zu, allerdings nur um 32% auf 177,1 Millionen €. Besonders stark lief das Business auf dem amerikanischen Markt, der mit einem Umsatzwachstum von 48% auf 104,3 Millionen € inzwischen der wichtigste Absatzmarkt für Tonies geworden ist. In der DACH-Region legte der Umsatz aber ebenfalls solide um 26% auf 88,9 Millionen € zu. Tipp: Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Tonies) immer über die aktuellsten Börsenchancen informiert. ## So funktioniert das Geschäft Der Wermutstropfen in den Zahlen ist allerdings das Ergebnis. Das bereinigte EBITDA sank von 3,8 Millionen € im Vorjahr auf 1,8 Millionen € im ersten Halbjahr 2026. Damit ging die operative Marge von 2,1% auf 0,7% zurück. Dieser Margeneinbruch hat allerdings auch einen guten Grund, und zwar der starke Absatz der Toniebox. Mit dem Verkauf der Hardware verdient das Unternehmen so gut wie nichts. Der eigentliche Gewinn- und Cash-Lieferant sind die Figuren. Dieses Geschäftsmodell ergibt für Tonies durchaus Sinn, denn die Zahlen zeigen, dass mit einer verkauften Box über die ersten viereinhalb Jahre rund 20 Figuren verkauft werden. Zudem nutzen Kinder die Toniebox im Schnitt sehr intensiv. Durchschnittlich kommen sie auf 280 Minuten Hörzeit pro Woche. Ein Margenvergleich zwischen den DACH-Staaten und Nordamerika verdeutlicht das Tonies-Geschäftsmodell. In der DACH-Region, wo die Toniebox bereits seit Jahren etabliert ist und die Figuren einen deutlich höheren Umsatzanteil ausmachen, liegt die bereinigte EBITDA-Marge bei 24,4%. In Nordamerika, wo derzeit noch der Verkauf der Boxen das Hauptgeschäft darstellt, beträgt die operative Marge lediglich 1,3%. ## Prognose bestätigt Im ersten Halbjahr hat somit der hohe Absatz des neuen Boxmodells die Marge deutlich nach unten gedrückt. Im zweiten Halbjahr dürfte Tonies hingegen bereits vom zunehmenden Folgeverkauf der Figuren profitieren. Zudem erzielt das Unternehmen einen Großteil seines Jahresgewinns traditionell im Weihnachts- und Schlussquartal. Das Management bestätigte deshalb die Prognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz soll währungsbereinigt um über 20% auf über 760 Millionen € zulegen. Als EBITDA-Marge wird ein Wert zwischen 9 und 11% angepeilt. ## Kein Kurskatalysator Die Tonies-Aktie befindet sich seit einem Jahr in einem nahezu kontinuierlichen Aufwärtstrend, wenngleich der Kurs in den letzten Wochen in eine Seitwärtsbewegung überging. Die Kursreaktion der Aktie zeigt, dass die Halbjahreszahlen kein Katalysator für eine Fortsetzung der Rallye sind. Anleger warten offenbar auf die Gesamtjahreszahlen. ## Große, aber realistische Pläne Obwohl der Kurs der Tonies-Aktie sich in den letzten zwölf Monaten bereits verdoppelt hat, sehe ich noch ein weiteres Upside im Spielwarenhersteller. Das Forward-KGV für 2027 liegt aktuell bei knapp über 20. Für ein Unternehmen, das nach wie vor mit über 20% pro Jahr wächst und noch deutliches Potenzial bei der Marge hat, halte ich das für keine zu hohe Bewertung. Das Tonies-Management hat noch Großes vor. Bis 2030 will es den Umsatz auf über 1,4 Milliarden € steigern, also gegenüber 2026 fast verdoppeln. Gleichzeitig soll sich die operative Marge mittelfristig auf 16 bis 18% erhöhen. Abschließend: Weitere Aktien, an die wir bei SD glauben, findest Du in unserem Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau gleich mal rein! Ich glaube, dass diese Rechnung aufgehen wird. Das hervorragende Absatzverhältnis zwischen Boxen und Tonies-Figuren zeigt, dass das Unternehmen ein sehr gut funktionierendes Geschäftsmodell besetzt. Und auch die enorme Wachstumsdynamik auf dem amerikanischen Markt beweist, dass die Toniebox kein typisch deutsches Phänomen ist, sondern bei Kindern überall auf der Welt gut ankommt. Die Eroberung der Kinderzimmer weltweit wird sich in den kommenden Jahren noch fortsetzen. ## ℹ️ Tonies in Kürze - Die Tonies SE (WKN: A3CM2W) ist ein Spielwarenhändler, der die sogenannten „Toniebox“ entwickelt und vermarktet. - Bei der Box handelt es sich um einen digitalen Hörspielwürfel für Kinder mit sehr einfacher Bedienung. Durch das Aufsetzen von „Tonies“ genannten Hörspielfiguren können sich Kinder Hörspiele und Musik anhören. - Tonies ist die weltweit größte interaktive Audioplattform für Kinder mit mehr als 9,5 Millionen verkauften Tonieboxen und rund 125 Millionen Tonies. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Luxemburg und ist an der Börse ca. 1,5 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [PayPal-Aktie: Neue Übernahmespekulation treibt den Kurs](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-neue-uebernahmespekulation-treibt-den-kurs/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die PayPal-Aktie steht erneut im Fokus eines Übernahmepokers, nachdem Stripe und der Finanzinvestor Advent International offenbar erneut über eine Akquisition des Zahlungsdienstleisters verhandeln. Das könnte der PayPal-Aktie zusätzlichen Auftrieb verleihen. ## Übernahmegespräche offenbar wieder aufgenommen Im Juli hatte Stripe mit finanzieller Unterstützung seines Private-Equity-Partners Advent International ein Angebot zur Übernahme von PayPal in Höhe von 53 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Das entsprach einem Preis von 60,50 US-Dollar je Aktie. Das Management von PayPal lehnte die Offerte jedoch ab. Mittlerweile sollen beide Seiten wieder am Verhandlungstisch sitzen. Ein erneutes Angebot könnte damit wahrscheinlicher werden. Angesichts der Größe von PayPal, seiner starken Marktposition im digitalen Zahlungsverkehr und der zuletzt nachlassenden Wachstumsdynamik könnte eine Übernahme sowohl für das Unternehmen als auch für seine Aktionäre attraktiv sein. Bemerkenswert ist zudem, dass die PayPal-Aktie inzwischen über dem ursprünglichen Angebotspreis von 60,50 US-Dollar notiert. Der Aktienkurs signalisiert damit bereits, dass der Markt offenbar mit einer verbesserten Offerte rechnet. ## PayPal bleibt für Stripe strategisch attraktiv Mit rund 439 Millionen Kundenkonten gehört PayPal zu den größten Fintech-Plattformen der Welt. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschaftete das Unternehmen im Durchschnitt mehr als eine Milliarde US-Dollar freien Cashflow pro Quartal. Gleichzeitig dürfte das gesamte Zahlungsvolumen im laufenden Geschäftsjahr die Marke von zwei Billionen US-Dollar erreichen. Damit wird deutlich, weshalb Stripe trotz der ersten Zurückweisung an PayPal interessiert sein könnte. Besonders attraktiv dürfte die Entwicklung von Venmo sein. Das Zahlungsvolumen von Venmo legte im zweiten Quartal um 14 Prozent zu und verzeichnete damit bereits das zweite Quartal in Folge ein Wachstum im mittleren Zehnerprozentbereich. Für PayPal könnte Venmo damit weiterhin zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehören. Das gesamte Zahlungsvolumen, kurz TPV, beschreibt den Geldbetrag, der innerhalb eines bestimmten Zeitraums über eine Zahlungsplattform abgewickelt wird. Die Kennzahl ist für Zahlungsdienstleister von großer Bedeutung, da sie die Grundlage für transaktionsabhängige Gebühren und damit für die Skalierung des Geschäfts bildet. Bei PayPal belief sich das TPV in den vergangenen zwölf Monaten auf 1,79 Billionen US-Dollar, was einem Wachstum von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf Basis der Zahlen für das zweite Quartal dürfte PayPal im laufenden Geschäftsjahr ein Zahlungsvolumen von rund zwei Billionen US-Dollar erreichen. Stripe kam im vergangenen Jahr auf ein TPV von rund 1,9 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig wächst das Unternehmen deutlich schneller. Im Jahr 2025 stieg das Zahlungsvolumen von Stripe um rund 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit überholte Stripe PayPal erstmals beim gesamten Zahlungsvolumen. Auf Basis der Zahlen für 2025 wächst Stripe beim TPV damit nahezu fünfmal schneller als PayPal. Ein wesentlicher Grund dafür ist die starke Position von Stripe als Zahlungsabwickler für kleine und mittelständische Onlinehändler. ## Ein höheres Angebot könnte für beide Seiten sinnvoll sein Eine Erhöhung des bisherigen Übernahmeangebots wäre aus strategischer Sicht nachvollziehbar. Stripe ist traditionell stark auf Händler und Unternehmen ausgerichtet, während PayPal über mehr als zwei Jahrzehnte eine umfangreiche, verbraucherorientierte Zahlungsplattform aufgebaut hat. Durch eine erfolgreiche Übernahme könnte Stripe somit Zugriff auf die riesige Kundenbasis von PayPal sowie auf das Venmo-Geschäft erhalten. Diese Vermögenswerte würden das bestehende Händlergeschäft von Stripe sinnvoll ergänzen und könnten dem Konzern eine deutlich breitere Position im digitalen Zahlungsverkehr verschaffen. Auch aus finanzieller Sicht wäre ein höheres Angebot für Stripe und Advent nicht zwangsläufig unattraktiv. Sollte der bisherige Angebotspreis von 60,50 US-Dollar um 15 bis 20 Prozent steigen, ergäbe sich ein hypothetischer Kaufpreis von rund 70 bis 73 US-Dollar je PayPal-Aktie. Selbst auf diesem Niveau würde die Bewertung für Stripe und Advent vergleichsweise günstig ausfallen. Der Kaufpreis entspräche etwa dem 13- bis 14-Fachen des für 2026 erwarteten bereinigten Gewinns und ungefähr dem 12- bis 13-Fachen der für 2027 prognostizierten Gewinne. ## Aktienkurs spricht für eine höhere Offerte Die PayPal-Aktie wird derzeit auf Basis der Gewinnschätzungen für 2027 mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 10,4 bewertet. Das bislang bekannte Angebot von 60,50 US-Dollar liegt inzwischen unter dem aktuellen Aktienkurs von über 61 US-Dollar. Das ist bemerkenswert, denn normalerweise würde eine Aktie bei einem gescheiterten oder unveränderten Übernahmeangebot deutlich unter dem gebotenen Preis notieren. Dass PayPal derzeit darüber gehandelt wird, deutet darauf hin, dass Anleger eine höhere Offerte zumindest teilweise einpreisen. Eine Bewertung im mittleren Bereich der 70-Dollar-Zone erscheint angesichts der Profitabilität von PayPal ebenfalls vertretbar. Ein verbessertes Angebot von Stripe und Advent könnte daher nicht nur die Erwartungen des Marktes erfüllen, sondern auch näher an den fundamentalen Wert des Zahlungsdienstleisters heranrücken. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Scheitert der Deal, droht ein deutlicher Rückschlag Das größte Risiko für die PayPal-Aktie liegt derzeit in einem Scheitern der Übernahmegespräche. Sollten sich PayPal, Stripe und Advent nicht auf einen angemessenen Kaufpreis einigen können, könnte die Aktie ihren aktuellen Übernahmeaufschlag schnell verlieren. In diesem Fall wäre ein Rückfall auf das Kursniveau vor Bekanntwerden der Übernahmegespräche denkbar. Ein Kurs von unter 50 US-Dollar wäre dann nicht auszuschließen. Ohne einen Verkauf müsste PayPal Anleger zudem wieder stärker mit der eigenen operativen Entwicklung überzeugen. Das Unternehmen kämpft weiterhin mit einem insgesamt verhaltenen Wachstum im Zahlungsverkehr. Neben Venmo fehlen derzeit größere organische Wachstumstreiber, sodass interne Restrukturierungsmaßnahmen und Aktienrückkäufe stärker in den Vordergrund rücken dürften. Die erneute Aufnahme der Gespräche zwischen Stripe und Advent erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass PayPal ein verbessertes Übernahmeangebot erhalten könnte. Eine Anhebung um 15 bis 20 Prozent auf etwa 70 bis 73 US-Dollar je Aktie wäre strategisch plausibel und würde Stripe zugleich weiterhin eine vergleichsweise günstige Übernahme ermöglichen. Für PayPal-Aktionäre bleibt damit das Chancen-Risiko-Verhältnis interessant: Ein höheres Angebot könnte der Aktie erhebliches weiteres Potenzial eröffnen, während ein Scheitern der Verhandlungen einen deutlichen Kursrückgang zur Folge haben könnte. Die aktuelle Aktienkursentwicklung zeigt bereits, dass der Markt eine Fortsetzung der Übernahmegespräche mit positivem Ausgang offenbar als realistisch betrachtet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 439 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist aktuell an der Börse mit rund 52 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, PayPal, PayPal-Aktie --- ### [AMS-Osram-Aktie: Kursverdoppelung möglich?](https://www.sharedeals.de/ams-osram-aktie-kursverdoppelung-moeglich/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die AMS-Osram-Aktie konnte den Anstieg auf rund 23 SFR (Schweizer Franken) zuletzt nicht halten und korrigierte wieder. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei etwa 17,60 SFR. Damit stellt sich die Frage: Wo liegt ein mögliches Kursziel nach erfolgreicher Restrukturierung? ## Prognosewerte im oberen Bereich erreicht Die operative Entwicklung zeigt weiterhin in die richtige Richtung. Auch im zweiten Quartal erreichte AMS-Osram die eigenen Prognosewerte im oberen Bereich. Der Umsatz lag bei 805 Millionen €, während das Unternehmen mit 725 bis 825 Millionen € gerechnet hatte. Damit konnte der Umsatz gegenüber dem ersten Quartal mit 796 Millionen € nochmals leicht gesteigert werden. Besonders dynamisch entwickelte sich das Halbleitergeschäft, das um 13% zulegte. Auch bei der Profitabilität wurden die Erwartungen erfüllt. Die bereinigte EBITDA-Marge lag wie bereits im Vorquartal bei 16,5%. Prognostiziert worden war eine Marge von 15,5% ± 1,5 Prozentpunkten. Ein wichtiger Indikator für die zukünftige Geschäftsentwicklung sind zudem die sogenannten Design Wins. Im zweiten Quartal erreichten diese ein Volumen von 1,6 Milliarden €. Im ersten Halbjahr summierten sie sich damit auf 2,5 Milliarden €. Insgesamt sind die Quartalszahlen solide ausgefallen. Sie zeigen, dass AMS-Osram nach den schwierigen Jahren operativ wieder deutlich besser aufgestellt ist. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Ams-Osram&stockidentifier=symbol%3AAMS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zuversicht für das laufende Quartal Auch für das laufende Quartal zeigt sich das Management zuversichtlich. Der Konzern erwartet einen Umsatz zwischen 770 und 870 Millionen €. Bei der bereinigten EBITDA-Marge wird mit rund 16% ± 1,5 Prozentpunkten gerechnet. Sollte sich die bisherige Entwicklung fortsetzen, erscheint es durchaus möglich, dass auch diese Prognose im oberen Bereich erreicht wird. ## Restrukturierung zeigt Wirkung Der entscheidende Punkt bei AMS-Osram ist jedoch weniger das einzelne Quartal als die inzwischen weit fortgeschrittene Transformation. Mit dem Amtsantritt von CEO Aldo Kamper begann eine grundlegende Neuausrichtung des Konzerns. Die Übernahme von Osram hatte AMS finanziell erheblich belastet. Zudem passten zahlreiche Geschäftsbereiche des Münchner Traditionsunternehmens nur unzureichend zum ursprünglichen Produktportfolio von AMS. Inzwischen wurde das Unternehmen deutlich stärker auf profitable Geschäftsfelder konzentriert. Gleichzeitig ist es gelungen, wieder nachhaltig operative Gewinne zu erzielen. Die Transformation ist zwar noch nicht vollständig abgeschlossen. Die grundlegende finanzielle und operative Stabilisierung ist jedoch ein wichtiger Fortschritt. Aldo Kamper beschreibt die strategische Ausrichtung folgendermaßen: > Aufbauend auf der starken Entwicklung unseres Kerngeschäfts schärfen wir unseren Fokus auf Digital Photonics als einen wesentlichen Wachstumstreiber. Dafür wurden zum 1. Juli eigenständige Geschäftsbereiche für Digital Photonics geschaffen. Damit soll die Umsetzung der Strategie beschleunigt und die Innovationspipeline gezielter skaliert werden. ## Bewertung Aus meiner Sicht ist AMS-Osram heute deutlich besser aufgestellt als noch vor einigen Jahren. Entscheidend ist, dass der Konzern nicht mehr nur versucht, die Folgen der Osram-Übernahme zu bewältigen, sondern sich zunehmend auf margenstärkere und wachstumsorientierte Bereiche konzentriert. Insbesondere die Halbleiteraktivitäten und Digital Photonics bieten langfristige Perspektiven. Auch die Entwicklung der Design Wins spricht für eine weiterhin solide Auftragsbasis. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Transformation noch nicht vollständig abgeschlossen ist und die Verschuldung weiterhin ein wichtiger Faktor für die Bewertung bleibt. Der Kurs dürfte deshalb auch künftig vergleichsweise volatil bleiben. AMS-Osram ist zudem deutlich weniger bekannt als viele andere Halbleiterwerte. Auf der anderen Seite erscheint die Bewertung im Vergleich zu vielen Technologiewerten moderat. Gerade wenn sich die operative Verbesserung in den kommenden Quartalen bestätigt, besteht Spielraum für eine Neubewertung. Aus meiner Sicht bietet das aktuelle Kursniveau weiterhin interessante Einstiegsmöglichkeiten. Die Restrukturierung zeigt zunehmend Wirkung, gleichzeitig verbessert sich die operative Entwicklung. Eine Kursverdoppelung ist zwar kein Selbstläufer und mit entsprechenden Risiken verbunden. Sollte AMS-Osram die Transformation erfolgreich abschließen und das Wachstum bei den margenstarken Geschäftsfeldern fortsetzen, ist eine Kursverdoppelung gut möglich. **Übrigens:** KI sorgt für Disruption bei Software-Firmen. Welche Unternehmen stark betroffen sind, lest Ihr im [The Unlucky Seven](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) Report. ## ℹ️ AMS-Osram in Kürze - Die AMS-Osram AG (WKN: A118Z8) ist in der Entwicklung und Herstellung von hochleistungsfähigen Sensorlösungen und Beleuchtungsmodulen tätig. - 2019 übernahm AMS den deutschen Osram-Konzern und firmiert seitdem unter dem heutigen Namen. Teile des Osram-Konzerns, die nicht in das Gesamtkonzept passten, wurden verkauft. Der vollständige Konsolidierungskurs dürfte im Jahr 2023 abgeschlossen sein. - Neben dem Hauptsitz im österreichischen Premstätten besitzt das Unternehmen weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie ist an der Schweizer Börse gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt 1,8 Milliarden SFR. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Alibaba-Aktie: Geht die KI-Rallye jetzt weiter?](https://www.sharedeals.de/alibaba-aktie-geht-die-ki-rallye-jetzt-weiter/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Alibaba-Aktie hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. In Hongkong legten die Anteilsscheine seit Beginn des laufenden Quartals um rund 36% zu und entwickelten sich damit stärker als die übrigen großen China-Tech-Werte. Die US-Hinterlegungsscheine notieren inzwischen bei 128,90 US$, in Deutschland kostet die Aktie rund 111,60 €. Angetrieben wird die Rallye vor allem durch neue Fantasie rund um künstliche Intelligenz und die Cloud-Sparte. Nun müssen die anstehenden Quartalszahlen zeigen, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind. ## Vom Onlinehändler zur KI-Plattform Alibaba wurde an der Börse lange fast ausschließlich als chinesischer E-Commerce-Konzern betrachtet. Entsprechend stark hing die Bewertung von der Konsumstimmung in China, dem Wettbewerb mit JD.com und PDD Holdings sowie den politischen Risiken ab. Die KI-Offensive verändert diese Wahrnehmung. Alibaba entwickelt mit Qwen eigene Sprachmodelle, betreibt die größte Cloud-Plattform Chinas und arbeitet über die Halbleitertochter T-Head an eigenen Chips. Der Konzern deckt damit weite Teile der Wertschöpfungskette ab: von der Rechenleistung über die Cloud-Infrastruktur bis hin zu Modellen und konkreten Anwendungen. Diese Position könnte wichtiger werden. Unternehmen nutzen unterschiedliche KI-Modelle zunehmend abhängig von Preis und Einsatzzweck. Der größte Profiteur muss daher nicht zwingend der Entwickler des besten Modells sein. Auch der Betreiber der führenden Infrastruktur kann gewinnen. **Tipp**: Wer sich für die versteckten Perlen im KI-Markt interessiert, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) auch weniger bekannte, aber hochpotente Aktien, die von dem Trend massiv profitieren könnten. ## Cloud liefert die ersten Beweise Im zuletzt veröffentlichten Quartal stieg der Umsatz der Cloud-Sparte um 38% auf 41,63 Milliarden RMB. Das Geschäft mit externen Kunden wuchs sogar um 40%. KI-bezogene Produkte erzielten bereits das elfte Quartal in Folge ein dreistelliges Wachstum und standen für rund 30% der externen Cloud-Erlöse. Alibaba besitzt damit einen deutlichen Vorsprung im chinesischen Cloud-Markt. Nach Berechnungen von Omdia lag der Marktanteil Ende 2025 bei 37%. Huawei folgte mit 17%, während Tencent auf 10% kam. Genau hier liegt der Unterschied zu vielen kleineren chinesischen KI-Entwicklern. Alibaba verfügt bereits über Rechenzentren, Unternehmenskunden, eigene Modelle und ein profitables Kerngeschäft, das die hohen Investitionen finanzieren kann. **Du interessierst Dich für KI im Allgemeinen und Alibaba im Besonderen?** Dann abonniere hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aibaba&stockidentifier=symbol%3ABABA) und bleibe immer up-to-date. ## Die KI-Offensive kostet Milliarden Kostenlos ist die Transformation allerdings nicht. Alibaba hatte ursprünglich Investitionen von 380 Milliarden RMB innerhalb von drei Jahren für KI und Cloud angekündigt. Mittlerweile stellt das Management sogar höhere Ausgaben in Aussicht. Im vergangenen Quartal drückten die Investitionen gemeinsam mit den Aufwendungen für den Schnelllieferdienst das bereinigte EBITA um 84%. Der Konzernumsatz stieg lediglich um 3% auf 243,38 Milliarden RMB und verfehlte die Erwartungen leicht. Für das neue Quartal rechnet der Markt zwar mit einem Umsatzwachstum von rund 8,4%. Gleichzeitig dürfte der Gewinn wegen der hohen Ausgaben erneut unter Druck stehen. Die Rallye steht damit vor einem echten Belastungstest. Die Rallye kann aus meiner Sicht weitergehen. Alibaba besitzt im chinesischen KI-Markt eine ungewöhnlich starke Kombination aus Cloud, Modellen, Chips und zahlenden Unternehmenskunden. Das KGV von rund 20 erscheint dafür nicht überzogen. Entscheidend bleibt jedoch, ob das Cloud-Wachstum hoch bleibt und aus den enormen Investitionen mittelfristig steigende Gewinne entstehen. ## ℹ️ Alibaba in Kürze - Die Alibaba Gruppe mit Sitz in Hangzhou ist einer der größten E-Commerce-Konzerne Chinas. - Das 1999 gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einer riesigen Firmengruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen entwickelt. - Kerngeschäft von Alibaba sind die Online-Marktplätze Alibaba, AliExpress, Taobao und Tmall. Darüber hinaus bietet der Konzern Cloud-Services, Logistik- und Finanzdienstleistungen an. - Die Alibaba Gruppe hat eine Marktkapitalisierung von ca. 288 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Schützt dieses Urteil das Milliarden-Geschäft?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-schuetzt-dieses-urteil-das-milliarden-geschaeft/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Ein niederländischer Richterspruch klingt zunächst nach einer Randnotiz. Für Novo Nordisk berührt er jedoch den Kern des Geschäfts: den Schutz von Semaglutid, dem Wirkstoff hinter Wegovy, Ozempic und Rybelsus. Das Verbot eines nachgemischten Nasensprays bringt zwar nicht plötzlich Milliarden in die Kasse. Es zeigt aber, dass der Pharmakonzern seine Rechte auch gegen alternative Darreichungsformen durchsetzen kann. Für die bei rund 40 € notierende Novo Nordisk-Aktie ist das eine gute Nachricht. Zumal die Bewertung weiterhin günstig erscheint. ## Gericht stoppt Semaglutid-Nasenspray Das Bezirksgericht in Den Haag hat eine vorläufige Unterlassungsverfügung gegen die niederländische Krankenhausapotheke Ceban Ziekenhuisfarmacie erlassen. Das Unternehmen hatte ein selbst hergestelltes Semaglutid-Nasenspray angeboten. Nach Auffassung des Gerichts verletzt dieses Präparat das ergänzende Schutzzertifikat von Novo Nordisk für den Wirkstoff. Ceban muss den Vertrieb einstellen, sämtliche Produktinformationen entfernen und Angaben zur eigenen Lieferkette machen. Zudem soll das Unternehmen die Rechtskosten von Novo Nordisk übernehmen. Eine weitere Besonderheit liegt in der Darreichungsform. Bislang hat keine Arzneimittelbehörde ein Semaglutid-Nasenspray zugelassen. Novo Nordisk kann den Schutz des geistigen Eigentums daher mit dem Argument der Patientensicherheit verbinden. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Warum der kleine Fall wichtig ist Der unmittelbare wirtschaftliche Schaden durch eine einzelne niederländische Apotheke dürfte überschaubar sein. Interessant ist vielmehr die Signalwirkung. Novo Nordisk zeigt Anbietern nachgemischter Produkte, dass der Konzern nicht nur gegen offensichtliche Kopien, sondern auch gegen veränderte Darreichungsformen vorgeht. Ein weltweiter Befreiungsschlag ist der Beschluss dennoch nicht. Der Schutz von Semaglutid läuft in einigen Ländern bereits aus. In Europa und den USA greifen wichtige Schutzrechte dagegen noch bis Anfang der 2030er-Jahre. Gegen regulär zugelassene Generika nach dem jeweiligen Patentablauf hilft das niederländische Urteil nicht. Ebenso wenig verändert der Beschluss den Konkurrenzkampf mit Eli Lilly. Dessen Wirkstoff Tirzepatid gewinnt im wichtigen US-Markt weiterhin Marktanteile. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das operative Geschäft bleibt profitabel Im zweiten Quartal erzielte Novo Nordisk einen Umsatz von 78,49 Milliarden DKK. Bereinigt und zu konstanten Wechselkursen entsprach das einem Wachstum von 7%. Der bereinigte operative Gewinn legte um 11% auf 33,39 Milliarden DKK zu. Ganz ausgestanden ist die Wachstumsschwäche trotzdem nicht. Für das Gesamtjahr rechnet das Management weiterhin mit einem bereinigten Rückgang bei Umsatz und operativem Gewinn um bis zu 6%. Immerhin fällt der Ausblick damit besser aus als noch zu Beginn des Jahres. ## Die Bewertung bleibt interessant An der Börse werden bereits erhebliche Probleme eingepreist. Auf Basis der aktuellen Erwartungen wird die Aktie lediglich mit einem KGV von rund 14 bewertet. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von fast 4%. Für ein hochprofitables Pharmaunternehmen mit einer führenden Position im strukturell wachsenden Adipositas-Markt ist das nicht teuer. Der Gerichtserfolg verändert die Gewinnprognosen nicht. Er zeigt aber, dass Novo Nordisk sein wichtigstes geistiges Eigentum konsequent schützt. Ich halte die Aktie weiterhin für zu günstig. Konkurrenz, Preisdruck und Patentabläufe bleiben reale Risiken und Probleme, mit denen das Management momentan umgehen muss. Die starke Marktstellung und die hohe Profitabilität rechtfertigen aus meiner Sicht dennoch eine höhere Bewertung. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 195 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Adidas-Aktie: +20% Potenzial bis zur Widerstandszone](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-20-potenzial-bis-zur-widerstandszone/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Der Adidas-Aufwärtsversuch ist zuletzt an einer wichtigen Widerstandszone gescheitert, während im Hintergrund positive Signale von CEO und Analysten aufkommen. Charttechnisch steht die Aktie nun wieder an einer entscheidenden Marke. ## Insider-Kauf und positive Analystenstimmen Adidas-CEO Björn Gulden hat kürzlich eigene Aktien im Wert von über einer halben Million € gekauft, ein Vertrauensbeweis, den Anleger positiv aufnehmen dürften. Der Konzern selbst treibt sein Aktienrückkaufprogramm ebenfalls weiter voran und hatte bis zum 12. August bereits 2,95 Millionen eigene Aktien erworben. Die kanadische Investmentbank RBC bestätigte ihr Rating "Outperform" und verwies auf eine eigene Umfrage zu den US-Schulanfangskäufen, die für die Sportartikelbranche eine Belebung zeigt. Adidas gewinnt demnach in den USA an Beliebtheit und liegt inzwischen vor Nike, während sich das China-Geschäft stabil entwickelt. Etwas zurückhaltender bleibt die UBS, die ihre neutrale Einstufung mit einem Kursziel von 173 € bestätigte. Belastet wird die Erholung derzeit von Konkurrenzdruck aus dem Laufschuh-Segment, nachdem Rivale On Holding zuletzt für Unruhe unter den Sportartikelherstellern gesorgt hatte. **Dabei fern vom Einzelhandel bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-20-um-07.50.40-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Die Adidas-Aktie hat es mit dem Schub ausgehend vom Supportbereich zwischen 130,40 und 138,50 € geschafft, die Abwärtstrendlinie zu brechen und damit den vorherrschenden Trend vorerst zu stoppen. Die erste Widerstandszone zwischen 183,10 und 188,50 € konnte die Aktie jedoch nicht überwinden und ist wieder nach unten gefallen. Fällt die Aktie jetzt weiter zurück, läge die erste Chance an der Supportzone und der Trendlinie. Wichtig dabei ist, dass diese Zone nicht nachhaltig nach unten unterschritten wird, das würde sonst für eine Fortsetzung der Schwäche sprechen. Bleibt das aus, läge die erste Hürde auf der Oberseite bei den vorherigen Tiefs um 166,70 €, darüber dann erneut die Widerstandszone. Ein Ausbruch über diese würde das Bild in der Aktie nochmals verändern und deutlich ins Positive drehen. Läuft Adidas die Supportzone erneut an und hält sich anschließend darüber, spricht das für eine Chance auf erneut steigende Kurse mit einem ersten Ziel rund +20% höher an der Widerstandszone. An der aktuellen Schwelle fehlt dem Setup dagegen die nötige Qualität, hier würde ein Einstieg zu früh kommen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 27,2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [Ripple (XRP) mit +10% – ist die Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/ripple-xrp-mit-10-ist-die-trendwende-gelungen/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** XRP hat nach einem längeren Abwärtstrend ein starkes Lebenszeichen gesendet und innerhalb eines Tages rund +10% zugelegt. Damit konnten die Bullen erstmals seit längerer Zeit wieder deutlicher Druck aufbauen. Besonders interessant: Auf Tagesbasis drehen die technischen Indikatoren bereits ins Bullische. Nun stellt sich die Frage, ob daraus eine nachhaltige Trendwende entsteht oder lediglich eine kurzfristige Gegenbewegung läuft. ## Chartanalyse zu Ripple (XRP) Der XRP-Kurs zeigt ein erstes Lebenszeichen nach einem Abwärtstrend, der mittlerweile seit dem 18. Juli 2025 bestand hat und stieg gestern um +10%. Auslöser war die allgemeine, positive Marktstimmung im Krypto- und Aktienmarkt. Aktuell bewegt sich der XRP-Kurs auf die abfallende Trendlinie zu, welche dem XRP-Preis schon seit über einem Jahr als Widerstand im Wege steht. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRPUSD_2026-08-20_07-39-40-scaled.png)Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Gelingt eine Stabilisierung oder gar der Ausbruch über die Trendlinie, könnte dies zu einer nachhaltigen Trendwende führen. Jedoch sollte beachtet werden, dass Fake-outs über solche Trendlinien im Kryptomarkt nichts Ungewöhnliches sind. Daher sollte hier mit Vorsicht agiert werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ripple (XRP)-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 63 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Cross, unterhalb der Nulllinie gebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRPUSD_2026-08-20_07-40-12-scaled.png)Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder optimistisch. Beide Indikatoren zeigen ein Kaufsignal, mit ansteigendem Momentum, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Auch auf Wochenbasis sind die Indikatoren wieder freundlicher einzuordnen. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Aus Sicht der Elliott-Wellen bleibt das Chartbild im Tageschart vorerst von einer bärischen Struktur geprägt. Die aktuelle Kursentwicklung deutet darauf hin, dass sich XRP weiterhin in einer Welle 5 bewegt. Mit deren Abschluss könnte gleichzeitig auch die übergeordnete C-Welle vollendet werden, was das Ende der laufenden Abwärtsphase markieren würde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRPUSD_2026-08-20_07-41-24-scaled.png)Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach dem Abschluss des Elliott-Wellen-Dreiecks innerhalb der Welle 4 hat sich auf der Unterseite eine Welle 5 ausgebildet. Die bisherige Kursentwicklung besitzt überwiegend korrektiven Charakter und spricht zunehmend für eine ausgedehnte fünfte Welle, die sich in Form einer endenden Diagonale entfalten könnte. Besonders der Bereich zwischen dem 0,618er Fibonacci-Retracement bei 0,88 US$ und dem 0,786er Fibonacci-Retracement bei 0,61 US$ könnte dabei attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten. Das kurzfristige Chartbild von XRP hat sich für mich deutlich aufgehellt. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Kaufsignale und werden von zunehmendem Momentum begleitet. Entscheidend bleibt nun die seit über einem Jahr bestehende Abwärtstrendlinie. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein wichtiges bullisches Signal. Die Elliott-Wellen zeigen hingegen noch eine bärische Struktur. Die laufende Welle 5 könnte die übergeordnete C-Welle abschließen und damit den Boden für eine größere Trendwende bereiten. Bis dahin bleibt der Bereich zwischen 0,88 und 0,61 US$ relevant. ## ℹ️ Ripple (XRP) in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,04 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 69,20 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Krypto, Krypto-News, Kryptowährungen, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [Eli Lilly-Aktie mit +52% – geht die Rekordjagd weiter?](https://www.sharedeals.de/eli-lilly-aktie-mit-52-geht-die-rekordjagd-weiter/) **Published:** August 20, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Eli Lilly-Aktie hat ihre Erholung eindrucksvoll fortgesetzt und seit dem lokalen Tief vom 29. April inzwischen rund +52% zugelegt. Dabei gelang dem Pharmakonzern gestern sogar der Sprung auf ein neues Allzeithoch. Nach der dynamischen Rallye stellt sich nun die Frage, ob die Rekordjagd weitergeht oder die Aktie nach dem kräftigen Anstieg zunächst eine Verschnaufpause einlegt. ## Chartanalyse zur Eli Lilly-Aktie Die Eli Lilly-Aktie ist gestern um +4,46% angestiegen und markierte dabei ein neues Allzeithoch bei 1.292,65 US$. Entsprechend befindet sich der Pharma-Riese jetzt in einer Preisfindungsphase, da keine Widerstände mehr über dem aktuellen Kurs liegen. Mögliche Widerstände könnten jetzt psychologische Marken darstellen, wie 1.300 US$, 1.400 US$ oder 1.500 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/LLY_2026-08-20_07-07-02-scaled.png)Eli Lilly, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Eli Lilly-Kurs konnte Anfang Juni im Supportbereich eine Wende vollziehen und stieg dynamisch an. Allein diese Woche summiert sich der Anstieg bereits auf knappe +10%. Solange lokale Tiefs nicht nachhaltig unterschritten werden, bleibt der Aufwärtstrend intakt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Eli Lilly-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 69 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Crossover ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/LLY_2026-08-20_07-07-36-scaled.png)Eli Lilly, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell optimistisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben ein bullisches Cross ausgebildet. Das Kaufsignal im RSI ist noch relativ frisch, während das Signal im MACD schon einige Wochen zurückliegt und von abnehmendem Momentum begleitet wird. **Tipp:** Weitere Kursraketen aus dem Biotech-Sektor findest Du im [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Monatschart zeigt, dass sich der Eli Lilly-Kurs in einem sagenhaften Aufwärtstrend befindet, der mittlerweile über 63.000 Prozent stark ist. Aktuell befindet sich der Kurs im Ausbau einer Welle 5, einer übergeordneten Welle 3. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/LLY_2026-08-20_07-08-08-scaled.png)Eli Lilly, Monatschart, Quelle: Tradingview.com Der Eli Lilly-Kurs zeigt auf lange Sicht Stärke. Gewinnmitnahmen und Zwischenkorrekturen sind nach solch massiven Anstiegen nichts Verwunderliches. Übergeordnet ist der Aufwärtstrend intakt. Solange lokale Unterstützungen halten, kann sich der Kurs des Pharma-Giganten auch weiterhin positiv entwickeln. Das Chartbild der Eli Lilly-Aktie bleibt für mich klar bullisch. RSI und MACD liefern auf Wochenbasis Kaufsignale, auch wenn der MACD an Momentum verliert. Nach dem neuen Allzeithoch befindet sich die Aktie zudem in einer offenen Preisfindungsphase. Zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen bleiben nach dem starken Anstieg jedoch möglich. Auch die Elliott-Wellen bestätigen den übergeordneten Aufwärtstrend. Aktuell könnte sich Eli Lilly weiterhin in einer Welle 5 innerhalb einer größeren Welle 3 befinden. Solange wichtige Unterstützungen halten, bleibt für mich weiteres Aufwärtspotenzial vorhanden. ## ℹ️ Eli Lilly and Company in Kürze - Eli Lilly and Company (WKN: 858560) ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Kerngeschäftsbereiche des 1876 gegründeten US-Traditionskonzerns sind Medikamente gegen Diabetes und Adipositas (Fettleibigkeit). - Mit seinen Abnehmpräparaten Mounjaro und Zepbound erlebt Eli Lilly derzeit einen Boom. - Der Pharmakonzern mit Sitz in Indianapolis notiert an der New York Stock Exchange. Mit einem Börsenwert von ca. 1,14 Billionen US$ ist Eli Lilly der wertvollste Pharmakonzern der Welt. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Allzeithoch, Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Eli Lilly, Eli Lilly-Aktie, Eli Lilly-Analyse, Eli Lilly-Chartanalyse, Eli Lilly-Kurs, Eli Lilly-Preis, Eli Lilly-Prognose, Rallye, Rekordhoch --- ### [Nike-Aktie: Rettung in letzter Sekunde?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-rettung-in-letzter-sekunde/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Nike-Aktie bewegt sich erneut haarscharf an der entscheidenden Unterstützung bei 39,94 US$. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-nur-verschnaufen-vor-der-naechsten-talfahrt/) galt deren nachhaltiger Bruch bereits als Trigger für eine Fortsetzung der Talfahrt. In der laufenden Handelswoche rutschte der Titel zwischenzeitlich bis auf 38,86 US$ darunter, konnte sich aktuell jedoch wieder auf 41,17 US$ erholen. Gerade im Wochenchart wird damit der Schlusskurs zunehmend entscheidend. ## Der Rettungsversuch überzeugt bisher nicht Die Käufer haben den ersten Angriff auf die Unterstützung zwar abgewehrt, von einer belastbaren Bodenbildung kann dennoch keine Rede sein. Seit Monaten scheitert die Nike-Aktie an einer überzeugenden Erholung und verbleibt klar unterhalb des Widerstands bei 46,20 US$. Gleichzeitig dominiert weiterhin die seit 2024 fallende Abwärtstrendlinie das übergeordnete Kursbild. Auch operativ bleibt der Turnaround anspruchsvoll. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stagnierte der Umsatz bei 46,4 Milliarden US$, währungsbereinigt ging er um -2% zurück. Im vierten Quartal sanken die Erlöse währungsbereinigt sogar um -4%. Zwar arbeitet Nike weiter an einer Verbesserung des Produktportfolios und der Vertriebsstruktur, doch ein klarer Wachstumsschub ist bislang bis jetzt nicht erkennbar. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Nike-2J_190826-1024x721.png)Quelle Chart: stock3 Der jüngste Intrawochen-Rutsch unter 39,94 US$ zeigt, wie fragil die Unterstützung inzwischen geworden ist. Gelingt keine nachhaltige Stabilisierung darüber, dürfte sich das bereits zuletzt favorisierte Abwärtsszenario fortsetzen. Zunächst wartet dann 32,79 US$ auf einen Test. Unterhalb dieser Marke würde sich weiteres Korrekturpotenzial eröffnen und auch 26,86 US$ wieder auf die Agenda rücken. Entscheidend ist daher insbesondere, ob die Aktie die laufende Woche oberhalb von 39,94 US$ beenden kann. Etwas mehr Hoffnung käme erst mit einer Erholung über 46,20 US$ auf. Anschließend müsste 51,63 US$ zurückerobert werden, bevor bei 59,55 US$ zusammen mit der fallenden Abwärtstrendlinie der eigentliche Kreuzwiderstand wartet. Erst oberhalb dieses Bereichs wäre der seit Jahren bestehende Korrekturmodus ernsthaft infrage gestellt. Bis dahin bleiben mögliche Erholungen technisch lediglich Gegenbewegungen. Die Nike-Aktie verteidigt die Marke von rund 40 US$ momentan nur mit Mühe. Nach dem zwischenzeitlichen Bruch bis 38,86 US$ ist der Wochenschluss besonders wichtig. Bleibt 39,94 US$ nicht erhalten, erscheinen 32,79 und später 26,86 US$ weiterhin realistische Ziele. Für eine überzeugende Trendwende fehlt dagegen noch deutlich mehr als die aktuelle Gegenbewegung. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 61 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Nike, Nike-Aktie, Nike-Chartanalyse --- ### [BioNTech-Aktie: No Brainer Club realisiert +15% innerhalb weniger Stunden](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-no-brainer-club-realisiert-15-innerhalb-weniger-stunden/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der nächste Volltreffer: Während die Moderna-Aktie nach dem sensationellen Erfolg des personalisierten mRNA-Krebsimpfstoffs heute zeitweise um mehr als 100% nach oben schießt und sharedeals.de-Follower insgesamt [auf bis zu +400% Rendite blicken](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-knallt-400-nach-sharedeals-de-empfehlung/), hat der [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*16monx0*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) die nächste naheliegende Profiteur-Aktie blitzschnell identifiziert – und schon wieder Gewinne realisiert. Noch bevor sich der Markt vollständig auf die zweite Reihe der mRNA-Profiteure konzentrieren konnte, erhielten Mitglieder des exklusiven Anlegerclubs rund um Investment-Profi Maximilian Ruth eine Push-Benachrichtigung: BioNTech kaufen! Die Rechnung ging auf. Die Aktie des Mainzer Biotech-Pioniers konnte heute vorbörslich unterhalb von 100 US-Dollar eingesammelt und bereits bei rund 115 US-Dollar wieder verkauft werden. Macht in kürzester Zeit satte 15% Gewinn. Ein Paradebeispiel für das, was im No Brainer Club mit einem Sympathy Play gemeint ist. ## Moderna macht den Weg frei – BioNTech zieht nach Der Auslöser für die Kursexplosion bei Moderna ist historisch: Das Unternehmen meldete gemeinsam mit Merck einen Erfolg seines personalisierten mRNA-Krebsimpfstoffs Intismeran autogene in einer Phase-3-Studie beim Hochrisiko-Melanom. Die Kombination mit Keytruda erreichte die wesentlichen Studienziele. Reuters bezeichnete den Durchbruch als ersten erfolgreichen späten klinischen Wirksamkeitsnachweis für einen mRNA-Krebsimpfstoff. Die Reaktion der Börse war entsprechend spektakulär. Doch während viele Anleger gebannt auf die Moderna-Rallye starrten, stellte sich für Kenner des mRNA-Sektors eine viel interessantere Frage: Wer könnte als Nächstes von diesem Durchbruch profitieren? Die Antwort liegt auf der Hand: BioNTech. Denn auch die Mainzer verfügen über eine eigene Plattform für personalisierte mRNA-Krebsimpfstoffe und mit Autogene cevumeran (BNT122/RO7198457) über einen klinisch entwickelten Kandidaten, der konzeptionell bemerkenswerte Parallelen zu Modernas Intismeran aufweist. BioNTech beschreibt BNT122 als individualisierte mRNA-Immuntherapie, die patientenspezifische Tumor-Neoantigene adressiert. ## Genau diesen Zusammenhang hat der NBC antizipiert Und hier zeigt sich der Geschwindigkeitsvorteil des No Brainer Clubs. Der Club wartet nicht darauf, dass eine Story bereits tagelang durch sämtliche Börsenmedien läuft. Das Expertenteam analysiert die zugrunde liegenden Technologien, Pipelines und möglichen Zweitrundeneffekte. Moderna liefert den Proof of Concept – BioNTech besitzt eine vergleichbare Technologieplattform. Als die Moderna-News über die Ticker liefen, war für NBC-Chefanalyst Maximilian Ruth deshalb schnell klar: Hier könnte sich eine kurzfristige Chance bei BioNTech eröffnen. Die Mitglieder wurden per Push informiert. Einstieg unter 100 US-Dollar. Ausstieg bei rund 115 US-Dollar. 15% Gewinn in kürzester Zeit. Genau für solche Situationen ist ein schneller Informationsfluss an der Börse Gold wert. Der No Brainer Club bietet seinen Mitgliedern neben Analysen und Portfoliozugang deshalb auch Push-Benachrichtigungen bei besonders dringendem Handlungsbedarf. ## BioNTech hat den Krebs-Impfstoff bereits in der Pipeline Das Entscheidende: Der Zusammenhang ist keineswegs konstruiert. BioNTech arbeitet gemeinsam mit Genentech, einem Unternehmen der Roche-Gruppe, seit Jahren an individualisierten mRNA-Krebsimpfstoffen. Der führende Kandidat Autogene cevumeran wird in mehreren soliden Tumorindikationen untersucht. Besonders interessant ist die Bandbreite möglicher Anwendungen. BioNTech führt in seiner aktuellen Pipeline unter anderem adjuvanten Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und muskelinvasiven Blasenkrebs als Indikationen für Autogene cevumeran auf. Damit entsteht eine spannende Konstellation: Moderna hat heute gezeigt, dass personalisierte mRNA-Krebsimpfstoffe in einer großen Phase-3-Studie funktionieren können. BioNTech besitzt selbst einen entsprechenden klinischen Ansatz und adressiert dabei mehrere potenziell kommerziell attraktive Krebsindikationen. Natürlich ist daraus noch kein zugelassenes Produkt und schon gar kein garantierter Erfolg abzuleiten. Klinische Wirksamkeit muss für jeden einzelnen Kandidaten und jede Indikation separat nachgewiesen werden. Doch genau diese Neubewertung einer gesamten Technologieklasse ist es, die an der Börse häufig die interessantesten Sympathieeffekte erzeugt. ## Der Markt entdeckt die zweite mRNA-Krebsstory Dass Anleger diese Verbindung ebenfalls herstellen, zeigte sich bereits heute eindrucksvoll. BioNTech gehörte zu den Aktien, die im Zuge der Moderna-Nachrichten deutlich zulegten. Das ist das klassische Muster eines Sympathy Plays: Eine Aktie liefert einen spektakulären klinischen Erfolg. Der Markt erkennt plötzlich das Potenzial einer Technologie. Anschließend werden Wettbewerber und Unternehmen mit vergleichbaren Plattformen neu bewertet. Und genau dort entstehen manchmal die Chancen, die der breite Markt erst mit Verzögerung erkennt. Der NBC hat dieses Muster heute frühzeitig gespielt und nicht versucht, den letzten Dollar aus der Bewegung herauszuquetschen. 15% Gewinn eingesackt, Trade beendet. ## Maximilian Ruth: Genau hier liegt der NBC-Vorteil Maximilian Ruth ist Investment-Profi und Kopf des No Brainer Clubs. Der exklusive Anlegerclub fokussiert sich auf unterbewertete Aktien, Sondersituationen und potenzielle Katalysatoren. Der heutige BioNTech-Trade zeigt exemplarisch, wie dieser Ansatz funktioniert: News erkennen, Technologie verstehen, Wettbewerber identifizieren, Sympathy Play antizipieren, Mitglieder alarmieren und die Chance nutzen. Und das nicht Tage später, sondern unmittelbar nach dem entscheidenden Katalysator. Gerade bei Biotech-Aktien kann dieser Zeitvorsprung entscheidend sein. Klinische Daten, Zulassungsentscheidungen oder überraschende Unternehmensnachrichten können innerhalb weniger Minuten eine komplette Neubewertung auslösen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*jtoe49*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Was kommt nach dem schnellen Gewinn? Der heutige Trade ist abgeschlossen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die BioNTech-Story damit erledigt wäre. Im Gegenteil. Die eigentlich spannende Frage lautet jetzt: Kann der Moderna-Durchbruch zu einem nachhaltigen Re-Rating der gesamten mRNA-Onkologie führen? BioNTech verfügt über eine der weltweit führenden mRNA-Plattformen und hat seine Pipeline in den vergangenen Jahren deutlich über COVID-19 hinaus diversifiziert. Autogene cevumeran ist dabei ein wichtiger Bestandteil der mRNA-basierten Onkologie-Strategie des Unternehmens. Der heutige Moderna-Erfolg könnte damit einen wichtigen psychologischen Effekt haben. Investoren müssen personalisierte mRNA-Krebsimpfstoffe nun nicht mehr ausschließlich als theoretisches Zukunftsversprechen betrachten. Ein Wettbewerber hat einen spektakulären klinischen Beweis geliefert. Und BioNTech sitzt mit einem eigenen Ansatz in der ersten Reihe. Der [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*jtoe49*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) hat heute eindrucksvoll demonstriert, was einen schnellen Biotech-Trade ausmachen kann. Moderna explodiert. Der Markt sucht nach Profiteuren. Der NBC erkennt BioNTech als naheliegendestes Sympathy Play. Push an die Mitglieder. Kauf vorbörslich unter 100 US-Dollar. Verkauf bei 115 US-Dollar. 15% Gewinn in kürzester Zeit. Das eigentlich Interessante ist jedoch der Hintergrund: BioNTech verfügt mit Autogene cevumeran beziehungsweise BNT122 über einen eigenen individualisierten mRNA-Krebsimpfstoff, der in mehreren kommerziell relevanten soliden Tumoren untersucht wird. Ob daraus irgendwann ein ähnlicher Blockbuster wie bei Moderna entsteht, muss die klinische Entwicklung erst beweisen. Doch wer heute nur Moderna gesehen hat, hat möglicherweise die halbe Story gesehen. Der No Brainer Club hat die andere Hälfte bereits gehandelt. Klar ist: Unsere Experten liefern Biotech-Volltreffer am Fließband. [Ein weiterer Top-Favorit](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/) konnte sich im Wert ebenfalls schon vervielfachen und steht erst noch vor dem großen Wurf... **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Moderna-Aktie knallt +400% nach sharedeals.de-Empfehlung](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-knallt-400-nach-sharedeals-de-empfehlung/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Was für ein Börsentag für Moderna und unsere Follower! Die Aktie des US-Biotechkonzerns explodiert heute regelrecht und legt im Handelsverlauf um mehr als +100% auf zeitweise rund 150 US-Dollar zu. Damit wird eine Investmentstory Realität, die wir bereits im Juli 2025 klar auf dem Radar hatten: Seit unserer [damaligen Kaufempfehlung](https://www.sharedeals.de/moderna-hoechste-zeit-zum-einstieg/) steht für Anleger in der Spitze ein Kursplus von etwa +400% zu Buche. ## Moderna meldet Durchbruch bei personalisiertem Krebs-Impfstoff Der entscheidende News-Trigger kommt aus der Onkologie: Moderna und der Pharmariese Merck haben heute positive Topline-Ergebnisse der Phase-3-Studie INTerpath-001 veröffentlicht. Der personalisierte mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran autogene (mRNA-4157/V940) erreichte gemeinsam mit Mercks Blockbuster-Immuntherapie Keytruda beide wesentlichen Studienziele. Bei Patienten mit vollständig entferntem Hochrisiko-Melanom verbesserte die Kombination sowohl das rezidivfreie Überleben als auch das fernmetastasenfreie Überleben gegenüber Keytruda allein. Das ist mehr als eine weitere positive Pipeline-Meldung. Es handelt sich um einen potenziellen Wendepunkt für die gesamte Moderna-Story: Zum ersten Mal hat eine personalisierte mRNA-Krebsimpfung in einer Phase-3-Studie einen klinischen Wirksamkeitsnachweis geliefert. Die Studie umfasste 1.137 Patienten mit Hochrisiko-Melanom. Neue Sicherheitssignale wurden nicht gemeldet. Moderna und Merck wollen die Ergebnisse nun mit den Zulassungsbehörden besprechen. ## Genau diese Pipeline war damals der entscheidende Punkt Als wir im Juli 2025 bei Moderna zum Einstieg rieten, war die Stimmung alles andere als euphorisch. Die Aktie war nach dem Ende des COVID-Booms massiv unter Druck geraten. Gleichzeitig war das Short-Interesse auf rund 17% gestiegen. Unsere damalige These: Moderna ist weit mehr als ein ehemaliger Corona-Impfstoff-Profiteur. Entscheidend ist die mRNA-Plattform – und damit die Möglichkeit, die Technologie auf völlig neue Krankheitsgebiete wie Krebs und seltene Erkrankungen auszudehnen. In unserer Analyse vom 15. Juli 2025 hieß es entsprechend, dass langfristig eine Kernposition mit einem dreistelligen Kursziel aufgebaut werden sollte. Auch einen möglichen Short Squeeze hatten wir angesichts des hohen Leerverkaufsinteresses ausdrücklich auf dem Radar. Heute ist aus dieser These Realität geworden. ## Bis zu +400%: Treffer mit Ansage Die damalige Kaufzone lag bei rund 30 US-Dollar. Bei einem zwischenzeitlichen Kurs von rund 150 US-Dollar entspricht das einem Spitzengewinn von knapp +400%. Aus 10.000 Euro wären damit – rein rechnerisch und vor Kosten, Steuern sowie Währungseffekten – zeitweise 50.000 Euro geworden. Und das Bemerkenswerte: Die heutige Rallye kommt nicht aus dem Nichts. Bereits die langfristigen Daten zu Intismeran hatten das Potenzial der Therapie untermauert. In einer früheren Phase-2b-Auswertung zeigte die Kombination mit Keytruda eine Reduktion des Risikos für Rückfall oder Tod um 49% sowie eine Reduktion des Risikos für Fernmetastasen oder Tod um 59%. Die heutige Phase-3-Bestätigung hebt die Qualität der Story allerdings auf ein völlig neues Niveau. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1kzmaex*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Sehen wir einen Short Squeeze? Und damit kommt ein weiterer Aspekt ins Spiel: die Leerverkäufer. Noch Ende Juli lagen bei Moderna laut verfügbaren Short-Interest-Daten rund 49,8 Millionen Aktien leerverkauft – entsprechend knapp 14% des Streubesitzes. Die durchschnittliche Tageshandelsaktivität entsprach dabei einem Short-Interest-Ratio von rund 10 Tagen. Das ist für eine Aktie, die an einem einzigen Tag zeitweise dreistellig zulegt, eine brisante Konstellation. Denn je stärker Moderna steigt, desto größer wird der Druck auf Shortseller, ihre Positionen zurückzukaufen. Diese Rückkäufe erzeugen zusätzliche Nachfrage – und zusätzliche Nachfrage kann bei einer ohnehin extrem dynamischen Aktie wiederum weitere Kursgewinne auslösen. Genau daraus kann ein Short Squeeze entstehen. Bereits im Vorfeld wurde Moderna aufgrund des hohen Short-Interesses als potenzieller Squeeze-Kandidat gehandelt. Wichtig ist allerdings: Ein hoher Short-Anteil garantiert keinen weiteren Squeeze. Nach einer Kursverdopplung an einem Tag steigt zugleich das Rückschlagrisiko massiv. Gewinnmitnahmen und extreme Intraday-Schwankungen sind jederzeit möglich. ## Moderna wird plötzlich neu bewertet Der vielleicht wichtigste Punkt für langfristige Anleger liegt ohnehin woanders. Moderna war lange Zeit vor allem mit COVID-Impfstoffen verbunden. Genau diese Abhängigkeit war einer der Hauptgründe für den massiven Kursverfall nach dem Pandemieboom. Nun verändert sich die Erzählung. Mit dem erfolgreichen Phase-3-Nachweis von Intismeran rückt Moderna als Onkologie-Unternehmen mit einer potenziell hochskalierbaren mRNA-Plattform in den Mittelpunkt. Gleichzeitig verfügt der Konzern mittlerweile über mehrere zugelassene Produkte und weitere Pipelineprogramme. Die heutige Meldung könnte deshalb nicht nur einen kurzfristigen Kursschock auslösen, sondern eine nachhaltige Neubewertung der gesamten Plattform einleiten. Unsere [Kaufempfehlung vom Juli 2025](https://www.sharedeals.de/moderna-hoechste-zeit-zum-einstieg/) und Einstiegskurse um 30 US-Dollar haben sich eindrucksvoll ausgezahlt: Knapp +400% standen zwischenzeitlich zu Buche. Der heutige Kurssprung ist dabei fundamental begründet. Der personalisierte mRNA-Krebsimpfstoff von Moderna und Merck hat in einer entscheidenden Phase-3-Studie überzeugt. Für Moderna ist das ein potenzieller Wendepunkt – weg vom Image des COVID-Impfstoffherstellers und hin zu einem Unternehmen mit einer ernstzunehmenden Onkologie-Plattform. Und noch ist die Rechnung nicht zwingend beendet: Der weiterhin relevante Short-Bestand könnte bei anhaltender Stärke zusätzlichen Treibstoff liefern. Nach einer derart explosiven Bewegung gilt allerdings mehr denn je: Die Chancen sind gewaltig, die Volatilität ebenfalls. Wer bereits seit unserer Kaufempfehlung investiert ist, sitzt dagegen auf einem außergewöhnlichen Buchgewinn. Fakt ist: Unsere Experten liefern Biotech-Volltreffer am Fließband. [Ein weiterer Top-Favorit](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/) konnte sich im Wert ebenfalls schon vervielfachen und steht erst noch vor dem großen Wurf... **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Target-Aktie: Was für ein Mega-Comeback!](https://www.sharedeals.de/target-aktie-was-fuer-ein-mega-comeback/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Target-Aktie erlebt 2026 bis dato ein eindrucksvolles Comeback. Seit Jahresbeginn hat der Kurs des US-Einzelhandelsriesen um +56% zugelegt. Hat Target jetzt noch weiteres Potenzial oder ist der Zenit bereits erreicht? ## Unerwartet gute Zahlen Mit den Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal hat Target auf jeden Fall eine gute Basis für weitere Kurssteigerungen geschaffen. Sie fielen durch die Bank gut aus und lagen über den Erwartungen des Marktes. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Vierteljahr um 5,3% gegenüber dem Vorjahr auf 26,54 Milliarden US$. Der flächenbereinigte Umsatz legte um 3,8% zu. Getrieben wurde dieses Wachstum vor allem durch einen Anstieg der Kundenfrequenz um 3,6%. Besonders stark entwickelten sich die Online-Umsätze mit einem Plus von 8,7%. Ebenso positiv zu vermerken ist, dass alle sechs Kernwarengruppen des Einzelhandelskonzerns Wachstum verzeichneten. Besonders stark schnitten die Bereiche Unterhaltung sowie Lebensmittel und Beauty ab. Der Gewinn je Aktie verdoppelte sich im letzten Quartal von 2,05 US$ im Vorjahr auf aktuell 4,11 US$. Das Ergebnis enthält aber eine einmalige Erstattung von Importzöllen in Höhe von 994 Millionen US$ vor Steuern, was den Gewinn pro Aktie um 1,65 US$ positiv beeinflusste. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich nur um 20%. Angesichts des starken zweiten Quartals hob das Target-Management die Prognose für das Umsatzwachstum für das Gesamtjahr leicht von 4 auf 5% an. Die EPS-Erwartung liegt in einer Spanne von 9,90 bis 10,90 US$ (einschließlich des Zollerstattungseffekts aus dem abgelaufenen Quartal). Bleibe auf dem Laufenden, was die Konsumstimmung in den USA angeht und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Target&stockidentifier=symbol%3ATGT). ## Kontinuierlich nach oben Die Target-Aktie befindet sich seit Ende vergangenen Jahres in einem kontinuierlichen Aufwärtskanal und hat inzwischen wieder das Kursniveau von November 2025 vor ihrem großen Crash erreicht. Sollte der nächste Widerstand bei 160 US$ fallen, könnte die Aktie sogar ihr 3-Jahreshoch bei 178 US$ ins Visier nehmen. ## Aber dunkle Wolken ziehen auf Trotz der guten Quartalszahlen und der angehobenen Umsatzprognose rate ich Anlegern, nicht mehr in die Target-Aktie zu investieren. Sie ist mir in den letzten Monaten einfach zu gut gelaufen und inzwischen mit einem Forward-KGV von 18 zu hoch bewertet für einen Konzern, der langfristig mit 3 bis 5% wachsen kann. Hinzu kommen die zunehmend dunklen Wolken, die sich am Himmel des US-Einzelhandels abzeichnen. Nach Einschätzung der Investmentbank Goldman Sachs wird sich das Wachstum der realen Konsumausgaben in den Vereinigten Staaten in der zweiten Jahreshälfte auf 1,0 bis 1,5% verlangsamen. Diese verschlechterte Konsumlaune der US-Verbraucher zeichnete sich bereits im Juli ab. Im vergangenen Monat sanken die Einzelhandelsumsätze in den USA um 0,6% — der stärksten Rückgang seit 14 Monaten. Abschließend: Hier findest Du weitere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Ich sehe vor diesem makroökonomischen Hintergrund kaum ein Upside für die Target-Aktie. Lediglich für Dividendenanleger hat der Einzelhandelswert eine gewisse Attraktivität. Die Target-Aktie kombiniert eine aktuelle Dividendenrendite von ca. 3% mit einem langfristigen Dividendenwachstum von rund 7%. Das macht sie für Einkommensinvestoren zu einem der spannendsten Werte der US-Handelsbranche. ## ℹ️ Target in Kürze - Target (WKN: 856243) mit Sitz in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota ist eine der größten Einzelhandelsketten der USA. - Der Konzern betreibt rund 2.000 Filialen in allen Bundesstaaten der USA und positioniert sich als Upmarket-Discounter. - Zudem betreibt Target eine Werbeplattform (Roundel) und einen Marktplatz für Drittanbieter (Target+). - Target ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 51 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [SanDisk-Aktie nach -58%: Jetzt wieder auf Rekordkurs?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-nach-58-jetzt-wieder-auf-rekordkurs/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SanDisk-Aktie hat seit meiner letzten Analyse eine extreme Berg- und Talfahrt absolviert. Damals galt ein Wochenschluss unterhalb von rund 1.562 US$ als Warnsignal für einen größeren Trendbruch. Genau dieser trat ein und führte den Titel vom später erreichten Rekordhoch bei 2.354,39 US$ bis auf 1.002,09 US$ zurück, was einem Einbruch von rund -58% entspricht. Das noch tiefere damalige Korrekturziel wurde jedoch nicht erreicht. Inzwischen haben die Käufer eindrucksvoll gekontert und eine neue Ausgangslage für den nächsten Rallyversuch geschaffen. ## Die Wachstumsstory bleibt beeindruckend Operativ hat SanDisk zuletzt nochmals kräftig nachgelegt. Im vierten Geschäftsquartal sprang der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um +51% auf 8,97 Milliarden US$, während sich der Nettogewinn auf 6,9 Milliarden US$ nahezu verdoppelte. Besonders stark entwickelte sich das Datacenter-Geschäft mit einem sequenziellen Umsatzplus von +103%. Für das laufende Quartal stellt das Management bereits 10,3 bis 10,8 Milliarden US$ Umsatz in Aussicht. Beim jüngsten Investor Day wurden die langfristigen Ambitionen nochmals konkretisiert. Für die Geschäftsjahre 2028 bis 2030 peilt SanDisk ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen Zehnprozentbereich an. Gleichzeitig sollen die bereinigte Bruttomarge bei rund 80% und die operative Marge bei etwa 75% liegen. Unterstützt werden diese Ziele durch die stark steigende Nachfrage nach NAND-Speicher für KI-Anwendungen sowie längerfristige Kundenvereinbarungen, welche die traditionell hohe Zyklik des Speichermarktes reduzieren sollen. **Etwas Diversifikation gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SanDisk-2J_190826-1024x679.png)Quelle Chart: stock3 Ein nochmaliges Schwungholen innerhalb der laufenden Konsolidierung wäre zunächst kein Grund, das bevorzugte bullische Szenario aufzugeben. Entscheidend wird anschließend der Sprung über 1.812,54 US$. Gelingt dieser, dürfte sich die Erholung wieder deutlich beschleunigen und das Rekordhoch bei 2.354,39 US$ in den Fokus rücken. Oberhalb davon wäre die gesamte vorausgegangene Korrektur verarbeitet und ein neues übergeordnetes Kaufsignal aktiviert. Ernsthafter Schaden würde dagegen bei einem nachhaltigen Rückfall unter 1.187 US$ entstehen. Dann käme zunächst das Verlaufstief bei 1.002,09 US$ erneut auf den Prüfstand. Gibt auch diese Unterstützung keinen Halt, wäre die jüngste Erholung gescheitert und ein umfangreicherer Rücklauf bis 676,69 US$ denkbar. Damit würde die große Trendwende auf der Oberseite zunächst wieder in weite Ferne rücken. Die SanDisk-Aktie hat ihren vorherigen Aufwärtstrend mit einem Einbruch von rund -58% zwar deutlich beschädigt, die anschließende Erholung fällt jedoch ebenso beeindruckend aus. Das bevorzugte Szenario bleibt daher nach einer möglichen weiteren Konsolidierung aufwärtsgerichtet. Oberhalb von 1.812,54 US$ würde das Rekordhoch bei 2.354,39 US$ wieder zum realistischen Ziel. Kritisch würde es hingegen unter 1.187 US$ und insbesondere unter dem Verlaufstief bei 1.002,09 US$. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 205 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Chartanalyse --- ### [Moderna-Aktie mit +120% Kursexplosion – wie geht es weiter?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-mit-120-kursexplosion-wie-geht-es-weiter/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie erlebt nach positiven Phase-3-Daten zum personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran eine Kursexplosion. In Kombination mit Mercks Keytruda reduzierte die Therapie bei 1.137 Hochrisikopatienten das Wiederauftreten und die Ausbreitung von Melanomen. Damit wurden die beiden zentralen Studienziele erreicht – ein wichtiger Erfolg für die mRNA-Krebsforschung. Nach den Ergebnissen sprang die Moderna-Aktie vorbörslich zeitweise um rund +86% nach oben. ## Chartanalyse zu Moderna Die Moderna-Aktie reagierte auf die positiven Phase-3-Daten mit einer regelrechten Kursexplosion und stieg vorbörslich zeitweise um rund +86% auf 116,88 US$, wodurch sich der Kursanstieg seit dem lokalen Tief auf +120% summiert. Damit wurde die ohnehin starke Neubewertung nochmals deutlich beschleunigt. Die erfolgreiche Kombination aus personalisiertem mRNA-Impfstoff und Keytruda könnte Moderna ein neues Wachstumsfeld im Bereich der Krebsmedizin eröffnen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MRNA_2026-08-19_13-38-04-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Moderna-Kurs steht zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels bei 102,05 US$ und damit im nächsten Widerstandsbereich. Kurzfristig wurde dieser bereits nach oben verlassen. Da es sich jedoch nur um den vorbörslichen Kurs handelt, wird der heutige Handelstag sicher interessant für Anleger der Moderna-Aktie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart war zuletzt leicht gefallen und hatte ein Verkaufssignal gebildet. Gleiches galt auch für den MACD. Jedoch ist der massive Kursanstieg, der aktuell stattfindet, noch nicht in den Indikatoren vermerkt, weshalb davon auszugehen ist, dass diese Woche mit einem bullischen Crossover schließt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MRNA_2026-08-19_13-38-40-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Bei den technischen Indikatoren ist die Aussagekraft aktuell noch eingeschränkt. RSI und MACD auf Wochenbasis zeigen bislang noch die vorherigen Verkaufssignale, da der heutige Kurssprung dort noch nicht vollständig berücksichtigt ist. Auf kleineren Zeitebenen zeigen sich dagegen bereits Kaufsignale. Mit einem erfolgreichen Abschluss der Handelswoche dürfte sich die Indikatorenlage daher deutlich verbessern. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für eine bullische Perspektive. Nach der abgeschlossenen A-B-C-Korrektur könnte die Moderna-Aktie nun am Beginn einer neuen impulsiven Aufwärtsbewegung stehen. Die positiven Daten zum personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff liefern dabei einen zusätzlichen fundamentalen Katalysator: Die Studie erreichte sowohl das primäre als auch das wichtige sekundäre Ziel. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MRNA_2026-08-19_13-39-19-scaled.png)Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Damit verdichten sich die Anzeichen, dass sich eine dynamische Welle 3 entwickelt. Sollte sich die aktuelle Kursstärke bestätigen, wäre aus Elliott-Wellen-Sicht weiteres deutliches Aufwärtspotenzial für die Moderna möglich. Das Chartbild der Moderna-Aktie könnte sich durch den Kurssprung fundamental wie technisch deutlich verändern. Die bisherigen RSI- und MACD-Verkaufssignale sind durch die aktuelle Bewegung noch nicht vollständig abgebildet. Auf kleineren Zeitebenen zeigen sich jedoch bereits Kaufsignale. Auch die Elliott-Wellen sprechen für einen möglichen Start einer neuen impulsiven Phase. Nach der abgeschlossenen A-B-C-Korrektur könnte nun eine dynamische Welle 3 folgen. Die positiven Phase-3-Daten liefern dafür einen zusätzlichen Katalysator. Entscheidend ist nun, ob die Aktie die heutige Stärke nachhaltig bestätigen kann. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 40,84 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Heidelberger Druck-Aktie: Euphorie verflogen – was ist jetzt ratsam?](https://www.sharedeals.de/heidelberger-druck-aktie-euphorie-verflogen-was-ist-jetzt-ratsam/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei der Heidelberger-Druck-Aktie ist die Euphorie des Vorjahres mittlerweile verflogen. Jetzt rücken wieder die fundamentalen Daten in den Mittelpunkt. Seit dem Hoch im Juli 2025 bei rund 2,50 € hat die Aktie deutlich nachgegeben. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei etwa 1,38 €. Damit stellt sich die Frage: Was ist in der jetzigen Phase ratsam? ## Schwaches Auftaktquartal Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben schwierig. Das zeigt sich deutlich in den Zahlen des ersten Quartals. Der Konzernumsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 466 auf 404 Millionen €. Regional entwickelte sich das Geschäft sehr unterschiedlich. Während beispielsweise China, Großbritannien und Brasilien Zuwächse verzeichneten, ging der Umsatz im EMEA-Markt deutlich zurück. Noch problematischer entwickelte sich die Ertragslage. Das bereinigte EBITDA sank von 20 Millionen € im Vorjahreszeitraum auf lediglich 1 Million €. Die EBITDA-Marge reduzierte sich damit von 4,4 auf nur noch 0,2 %. Auch beim Nettoergebnis verschlechterte sich die Situation. Aus einem Vorjahresverlust von 11 Millionen € wurde ein Verlust von 32 Millionen €. Der Auftragseingang entwickelte sich dagegen etwas stabiler und ging lediglich von 559 auf 537 Millionen € zurück. Insgesamt sind die Geschäftszahlen für das erste Quartal daher als unbefriedigend zu bezeichnen. Das Unternehmen gibt sich dennoch zuversichtlich und verweist auf den laufenden Transformationsprozess. Die Marktposition soll gestärkt und gleichzeitig sollen neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Dadurch soll die Grundlage für künftig profitableres Wachstum geschaffen werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Heidelberger+Druck&stockidentifier=symbol%3AHDD) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Trotz der schwachen Zahlen bestätigte Heidelberg seine Jahresprognose. Das ist durchaus bemerkenswert und könnte darauf hindeuten, dass das Unternehmen im weiteren Jahresverlauf mit einer deutlichen Verbesserung rechnet. Für das Gesamtjahr wird weiterhin ein Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von rund 2,28 Milliarden € erwartet. Bei der bereinigten EBITDA-Marge soll ein Wert erreicht werden, der deutlich über der Vorjahresmarge von 7,1 % liegt. Ob diese Zielsetzung nach dem schwachen Auftaktquartal tatsächlich erreicht werden kann, muss sich allerdings erst zeigen. ## Diversifikation als Zukunftsstrategie Besonders interessant ist die zunehmende Diversifikation des Konzerns. Das traditionelle Geschäft mit Druckmaschinen ist ein reifer Markt und bietet nur begrenzte strukturelle Wachstumschancen. Heidelberg versucht deshalb, zusätzliche Geschäftsfelder mit höheren Zukunftsperspektiven zu erschließen. Mit der Tochtergesellschaft Amperfied erfolgte bereits der Einstieg in die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Trotz der aktuellen Schwäche des Marktes bleibt die Elektromobilität langfristig ein Wachstumsmarkt. Noch interessanter könnte sich der Bereich Advanced Technologies entwickeln. Heidelberg engagiert sich hier unter anderem in den Bereichen Robotik, Energiesysteme und Sicherheitstechnologien. Das Unternehmen kann dabei seine jahrzehntelange Kompetenz in der industriellen Fertigung nutzen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zudem das Gemeinschaftsunternehmen ONBERG, das Heidelberg gemeinsam mit dem amerikanisch-israelischen Technologiekonzern Ondas gegründet hat. Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung von Drohnenabwehrsystemen für den europäischen Markt. ## Bewertung Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass der Transformationsprozess bisher noch nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage geführt hat. Insbesondere der massive Rückgang des bereinigten EBITDA ist kritisch zu sehen. Eine EBITDA-Marge von lediglich 0,2 % im ersten Quartal lässt nur wenig Spielraum für Fehler. Positiv ist dagegen, dass der Auftragseingang relativ stabil geblieben ist und das Unternehmen trotz des schwachen Quartals an seiner Jahresprognose festhält. Der starke Kursanstieg des vergangenen Jahres war vor allem durch die Fantasie rund um den Einstieg in das Rüstungsgeschäft geprägt. Zu diesem Zeitpunkt wurden nahezu alle Rüstungswerte von einer starken Neubewertung erfasst. Diese Euphorie hat sich inzwischen deutlich abgeschwächt. Bei Heidelberg kommt hinzu, dass es sich um einen Nebenwert handelt, der weiterhin mit operativen Problemen zu kämpfen hat. Entsprechend ist auch zukünftig mit einer hohen Volatilität zu rechnen. Aus meiner Sicht besteht derzeit kein Handlungsdruck für einen Einstieg. Kurzfristig ist mit keinem nennenswerten Kursanstieg zu rechnen. Die langfristige Strategie von Heidelberg ist interessant. Aktuell fehlen jedoch noch die entsprechenden Ertragsnachweise. Das mittlere Analystenkursziel liegt derzeit bei rund 1,90 €. Dieses Kursziel halte ich auf Basis der aktuellen Geschäftszahlen für zu optimistisch. Für mich gilt daher: vorerst abwarten. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. ℹ️ Heidelberger Druck in Kürze - Die Heidelberger Druckmaschinen AG, kurz Heidelberg genannt, ist ein Anbieter von Präzisionsmaschinen und der weltweit führende Hersteller von Bogenoffset-Druckmaschinen. Daneben ist das Unternehmen auch im Flexodruck für den Verpackungsmarkt und im digitalen Etikettendruck positioniert. - Der Konzern beschäftigt über 9.500 Mitarbeiter und ist an 250 Standorten in über 170 Ländern vertreten, Hauptsitz ist in Heidelberg. - Derzeit erreicht die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von etwa 420 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [SAP-Aktie +46%: Jetzt rückt die Kurslücke in den Fokus](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-46-jetzt-rueckt-die-kursluecke-in-den-fokus/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SAP-Aktie setzt ihr eindrucksvolles Comeback fort und hat ausgehend vom Julitief bei 125,22 € inzwischen rund +46% gewonnen. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-wie-viel-potenzial-besteht-noch/) stand zunächst der Kreuzwiderstand bei 174,70 € mitsamt der primären Abwärtstrendlinie im Fokus. Dieser Befreiungsschlag ist inzwischen ebenso gelungen wie die Überwindung von 179,36 €. Mit aktuell 182,24 € rückt damit die noch offene Kurslücke um 195 € immer näher. ## Der nächste Teil des Fahrplans läuf Noch Anfang August musste die SAP-Aktie zunächst beweisen, dass der starke Konter mehr als nur eine technische Gegenbewegung darstellt. Mit dem Sprung über 174,70 € wurde diese Hürde inzwischen überzeugend genommen. Zugleich ist die seit Jahresbeginn fallende primäre Abwärtstrendlinie Geschichte und 179,36 € konnte ebenfalls zurückerobert werden. Damit verlagert sich der Blick auf die bereits zuletzt thematisierte offene Kurslücke im Bereich um 195 €. Deren Schließung erscheint angesichts der anhaltenden Dynamik zunehmend realistisch. Direkt darüber wartet mit 202,50 € die nächste markante Hürde. Ein vorheriges Schwungholen wäre nach rund +46% Kursgewinn allerdings keineswegs ungewöhnlich. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Die Signallage bei SAP ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP-11M_190826-1024x676.png)Quelle Chart: stock3 Der erfolgreiche Sprung über 179,36 € hält das präferierte bullische Szenario klar am Leben. Solange die Aktie dieses Ausbruchsniveau nicht wieder nachhaltig aufgibt, dürfte sich die Bewegung in Richtung der noch offenen Kurslücke um 195 € fortsetzen. Anschließend wartet bei 202,50 € die nächste wichtige Widerstandsmarke. Wird auch sie überwunden, könnte sich der Rallyimpuls perspektivisch bis an die darüber verlaufende langfristige Abwärtstrendlinie im Bereich oberhalb von 220 € ausweiten. Ein tieferes Schwungholen würde die positive Struktur zunächst bisher nicht zerstören. Unterhalb von 179,36 € wartet bei 174,70 € die nächste wichtige Unterstützung. Erst wenn auch diese Marke wieder verloren geht, müsste mit einer umfangreicheren Konsolidierung gerechnet werden. Dann würden zunächst 165,80 € und anschließend die Unterstützungszone zwischen 159,60 und 162,12 € wieder relevant. Dort sollte sich spätestens neues Kaufinteresse zeigen, damit der jüngste Befreiungsschlag nicht grundlegend infrage gestellt wird. Die SAP-Aktie hat den zuletzt skizzierten Befreiungsschlag geliefert und seit dem Julitief mittlerweile rund +46% gewonnen. Mit der Rückeroberung von 174,70 und 179,36 € ist der Weg in Richtung der noch offenen Kurslücke um 195 € deutlich freier geworden. Darüber wartet bereits 202,50 €. Ein zwischenzeitlicher Rücksetzer wäre nach der starken Rally jederzeit möglich, solange insbesondere 174,70 € verteidigt werden, bleibt die technische Ausgangslage jedoch klar konstruktiv. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 224 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, SAP, SAP Chartanalyse, SAP-Aktie, SAP-Analyse --- ### [SK Hynix-Aktie: Gibt ihr das wieder Aufwind?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-gibt-ihr-das-wieder-aufwind/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach ihrem massiven Abverkauf im Juli kämpft die SK Hynik-Aktie im August mit der 1.000 €-Marke. Kann diese Nachricht dem koreanischen Speicherchiphersteller wieder Aufwind verleihen und ist die Aktie immer noch einen Kauf wert? ## Ein historisches Aktienrückkaufprogramm SK Hynix verlautbarte zur Wochenmitte eine Nachricht von historischen Dimensionen. Ab morgen will der Speicherchiphersteller eigene Aktien im Wert von sage und schreibe 40 Billionen KRW (rund 28,6 Milliarden US$) zurückkaufen. Damit handelt es sich um den größten Aktienrückkauf in der Gesichte Südkoreas. Interessant ist, dass SK Hynix die Anteilsscheine im Anschluss vernichten will. Von 730,5 Millionen Stammaktien soll so rund 24,1 Millionen dauerhaft verschwinden, was etwa 3,3% der Aktien entspricht. Die Stückzahl ist allerdings nicht in Stein gemeißelt. Sie hängt vom jeweiligen Kurs der SK Hynik-Aktie beim Rückkauf ab. Das Rückkaufprogramm soll drei Monate lang laufen, also bis zum 19. November. Das tägliche Orderlimit liegt bei ca. 2,4 Millionen Aktien. Die Begründung des SK Hynik-Managements für den gewaltigen Aktienrückkauf liegt in dessen Überzeugung, dass der aktuelle Aktienkurs des Tech-Konzerns nicht die Wettbewerbsposition, die Cash-Erzeugung und das mittelfristige Wachstum angemessen abbilden. Neben dem riesengroßen Aktienrückkaufprogramm dürfen sich Aktionäre von SK Hynik in Zukunft auch über eine potenziell höhere Gewinnausschüttung freuen. Die Payout-Ratio soll nach dem Willen der Konzernführung von bislang maximal 50% auf über 50% steigen. Du willst keine wichtigen Entwicklungen auf dem Chipmarkt versäumen? Dann wird es höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SK+Hynix&stockidentifier=symbol%3AHY9H)! ## Noch keine nachhaltige Kurserholung Die SK Hynix-Aktie hat ihre jüngste Kurskorrektur vorerst beendet und bei ca. 840 € einen Boden gefunden. Eine nachhaltige Kurserholung ist ihr jedoch noch nicht geglückt. Die 1.000 €-Marke konnte sie noch nicht dauerhaft überwinden. ## Nicht nur was für Dividendenjäger Für mich ist die SK Hynix-Aktie ohne jeden Zweifel einen Kauf wert und das liegt an ihrem fabelhaft guten Verhältnis zwischen Bewertung und Finanzkennzahlen. Das Forward-KGV des koreanischen Konzerns beträgt nicht einmal 7 — und das bei einem prognostizierten Umsatzwachstum von rund 250% im laufenden Jahr und etwa 50% im kommenden Jahr. Auf gut Deutsch: Bei dieser Bewertung kann man eigentlich gar nichts falsch machen mit einem Investment in die SK Hynix-Aktie. Selbst wenn sich der Rechenzentrumsboom bei HBM in Zukunft massiv abschwächen sollte, wäre die Bewertung meiner Überzeugung nach noch zu niedrig. Zugleich sind die Koreaner aufgrund des massiven Nachfrageüberhangs für Speicherchips derzeit eine phänomenale Gelddruckmaschine. 2025 lag der Free Cashflow von SK Hynik bei rund 25 Billionen KRW. 2026 könnte dieser Wert auf über 150 Billionen KRW in die Höhe schnellen. Die Koreaner haben also Geld satt, um massenhaft Aktien zurückzukaufen und gleichzeitig auch noch ihre Dividende zu erhöhen. Bereits im vergangenen Jahr hat SK Hynix seine Gewinnausschüttung um über 50% erhöht. 2026 dürfte noch ein Schnaps obendrauf kommen. Abschließend: Neben SK Hynix verraten wir Dir in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) weitere Aktien, die stark von Künstlicher Intelligenz profitieren. Für mich ist die SK Hynix-Aktie nach ihrer drastischen Kurskorrektur im Juli wieder auf Kaufkursniveau angekommen. Die Bewertung des Speicherchipherstellers ist sehr moderat im Vergleich zum prognostizierten Umsatz- und Gewinnwachstum. Vor allem für Dividendenanleger wird der Tech-Titel immer spannender. Dividendenjäger dürfen sich in den kommenden Jahren auf deutlich steigende Gewinnausschüttungen freuen. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 769,5 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SK Hynix, SK Hynix-Aktie, SK Hynix-Prognose --- ### [Renk-Aktie: Sie jetzt weitere +50% drin?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-sie-jetzt-weitere-50-drin/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Renk-Aktie setzt sich mit einem Kursgewinn von +3% am Mittwochvormittag an die Spitze im MDAX. Was gibt dem Kurs des deutschen Getriebeherstellers Rückenwind und können Anleger mit einem weiteren Kursanstieg von +50% rechnen? ## Eine Bank sieht jede Menge Potenzial Die Antwort auf die eingangs gestellt Frage lautet „Ja“ — zumindest wenn es nach Einschätzung der US-Großbank JPMorgan geht. Sie empfiehlt in ihrer jüngsten Analyse die Renk-Aktie weiterhin zum Kauf und sieht ihren fairen Wert bei 75 €. Das entspricht einem Upside von knapp +50% gegenüber dem aktuellen Wert. Grundlage für den Optimismus der JPMorgan-Analysten sind die höheren Gewinnprognosen und die Übernahme des britischen Unternehmens David Brown. Renk übernahm Anfang Juli den britischen Getriebehersteller, um die Führungsposition bei Schiffsgetrieben und Marineantrieben auszubauen. Und es gibt laut JPMorgan noch einen weiteren potenziellen Kurstreiber für die Renk-Aktie, und zwar eine mögliche Übernahme. Zwar gibt es derzeit keine konkreten Übernahmeinteressenten für die Augsburger, aber nach Einschätzung der US-Bank herrscht in der Rüstungsbranche Konsolidierungspotenzial. Als relativ kleines Unternehmen könnte Renk ein spannendes Übernahmeziel für einen größeren Rüstungskonzern sein. Du interessierst Dich für die Rüstungsindustrie? Dann solltest Du unbedingt einen Blick in unseren kostenlosen Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) werfen! ## Es geht wieder bergauf Die Renk-Aktie befindet sich seit gut einem Monat wieder in einem Aufwärtstrend. Der Widerstand bei 49 € ist gefallen, womit das 3-Monatshoch bei 56 € in Griffweite rückt. Sollte auch diese Marke überwunden werden, steht Kursen von über 60 € nichts mehr im Weg. ## Vieles spricht für diesen Rüstungswert Ich kann mich der Meinung von JPMorgan nur anschließen und die Renk-Aktie weiterhin zum Kauf empfehlen. Die schwache Kursperformance von Renk in den letzten Monaten kann ich nicht nachvollziehen, denn die Finanzkennzahlen und die Prognosen des Unternehmens sprechen meiner Meinung nach eindeutig für ein Upside. Renk wächst 2026 und 2027 mit rund 15% und ist gleichzeitig dabei, seine Profitabilität deutlich zu erhöhen. Die operative Gewinnmarge hat sich über die vergangenen drei Jahre von 7,5 auf 12,5% erhöht. Das Orderbuch des Getriebespezialisten könnte kaum praller gefüllt sein. Mit einem Volumen von gut 7 Milliarden € ist die Produktion für die nächsten vier Jahre ausgelastet. Zudem sorgen strategische Übernahmen für ein weiter steigendes Auftragsvolumen. Und dieses starke Gesamtpaket bekommt man derzeit für ein Forward-KGV (2027) von 26. Angesichts der extrem starken Marktpositionierung von Renk halte ich diese Bewertung für mehr als fair. Die Bayern sind ein Schlüssellieferant von Artillerie-, Panzer-, Schiffs- und U-Bootherstellern. Ein Getriebe ist ein missionskritischer Bestandteil aller Waffensysteme. Das spricht für eine extrem hohe Treue und eine relativ geringe Preissensiblität der Kunden. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklung in der Rüstungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Renk&stockidentifier=symbol%3AR3NK)! Die Renk-Aktie besitzt auf dieser Grundlage meines Erachtens ein nennenswertes Upside. Noch dazu vor dem Hintergrund der globalen Geopolitik. Im Nahen Osten zeichnet sich keine Lösung des USA-Iran-Konflikts ab. Ein Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine ist immer noch in weiter Ferne. Und die Spannungen zwischen Europa und Russland nehmen weiter zu. Wasser auf die Mühlen der Renk-Aktie. ## ℹ️ Renk in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März 2026 im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 5,1 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Gerresheimer-Aktie: Nochmals Schwung holen für +30%?](https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-nochmals-schwung-holen-fuer-30/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Gerresheimer-Aktie verharrt seit Wochen in einer Konsolidierung unmittelbar unterhalb des entscheidenden Widerstands bei 29,56 €. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-ueber-30-e-winken-weitere-20/) standen oberhalb von 30 € noch rund +20% Potenzial bis in die Kurszone zwischen 34 und 37 € im Raum. Durch das zwischenzeitliche Schwungholen hat sich diese Ausgangslage sogar verbessert: Vom aktuellen Kurs bei 27,68 € wären bis an den oberen Rand der Zielzone inzwischen mehr als +30% möglich. ## Die Konsolidierung spielt den Käufern in die Karten Seit Ende Juli konnte die Gerresheimer-Aktie den Ausbruch über 29,56 € zwar noch nicht vollziehen, gleichzeitig blieb aber auch der größere Rückschlag aus. Stattdessen bewegt sich der Titel weiter oberhalb der wichtigen Unterstützung bei rund 27,44 € und arbeitet damit an einer möglichen Fortsetzung der Erholung. Genau diese anhaltende Konsolidierung verbessert inzwischen das Chance-Risiko-Verhältnis für einen möglichen Einstieg noch vor dem eigentlichen Ausbruch. Entscheidend bleibt unverändert die Marke von 29,56 €. Wird sie nachhaltig überwunden, dürfte sich die Bewegung zunächst in Richtung der noch offenen Kurszone zwischen rund 34 und 37 € ausweiten. An deren oberem Rand verläuft zusätzlich die seit Herbst 2024 fallende primäre Abwärtstrendlinie. Damit wartet dort nicht nur ein attraktives Kursziel, sondern zugleich die nächste große Bewährungsprobe. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Gerresheimer-1J_190826-1024x653.png)Quelle Chart: stock3 Das bevorzugte bullische Szenario bleibt bestehen, solange sich die Gerresheimer-Aktie oberhalb des Bereichs um 27,44 € hält. Ein nochmaliges Schwungholen in Richtung dieser Unterstützung wäre dabei durchaus denkbar. Anschließend müsste der Widerstand bei 29,56 € aus dem Weg geräumt werden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, dürfte sich die Erholung bis in die Zone zwischen 34 und 37 € fortsetzen. Vom aktuellen Kursniveau entspricht dies inzwischen einem Potenzial von deutlich mehr als +20% und am oberen Rand sogar von über +30%. Ungemütlicher würde es erst bei einem nachhaltigen Rückfall unter 27,44 €. Dann könnte sich die Konsolidierung zunächst bis 24,82 € ausweiten. Gibt auch diese Unterstützung keinen Halt, würde das zuletzt konstruktive Chartbild deutlich an Qualität verlieren und 22,60 € wieder auf die Agenda rücken. Darunter wäre schließlich sogar ein erneuter Rücklauf bis 18,63 € denkbar. Die Gerresheimer-Aktie bleibt trotz der anhaltenden Seitwärtsphase charttechnisch interessant. Gerade weil der Ausbruch über 29,56 € bislang noch auf sich warten lässt, ist das mögliche Potenzial bis in die Zone zwischen 34 und 37 € vom aktuellen Kursniveau auf inzwischen mehr als +30% angewachsen. Solange der Bereich um 27,44 € verteidigt wird, bleiben die Käufer daher im Vorteil. Der eigentliche Rally-Trigger wartet jedoch weiterhin bei 29,56 €. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Gerresheimer in Kürze - Die Gerresheimer AG (WKN: A0LD6E) stellt Spezialprodukte in den Bereichen Glas und Kunststoff insbesondere für die Pharma- sowie Healthcare-Industrie her und gilt als weltweit führender Schlüssellieferant für diese Branchen. Die Produkte reichen vom Insulin-Pen bis zu Ampullen, aber auch schnöde Parfümflakons gehören zum Portfolio. - Der Hauptsitz ist in Düsseldorf, daneben ist der Konzern weltweit mit Standorten in Europa, Asien und Amerika vertreten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 956 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Chartanalyse, Gerresheimer, Gerresheimer-Aktie --- ### [Unitree-Aktie: Erfolgreich — erfolgreicher — Unitree!](https://www.sharedeals.de/unitree-aktie-erfolgreich-erfolgreicher-unitree/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es war ein Börsengang der Superlative. Zum Handelsstart an der Börse von Shanghai lag der Kurs der Unitree-Aktie um +630% über dem Ausgabepreis und das IPO war mehr als 5.000-fach überzeichnet. Warum reißen sich Anleger um die Aktien des chinesischen Roboterherstellers? ## Das IPO sprengt alle Rekorde Erfolgreich — erfolgreicher — Unitree. Man kann es kaum anders formulieren. Der heutige Börsengang des chinesischen Robotikunternehmens sprengte alle Rekorde. Die Unitree-Aktie wurde für 150,80 CNY (ca. 19,30 €) ausgegeben und eröffnete bei 1.100 CNY (ca. 141 €). Damit lag der erste Kurs fast +630% über dem Ausgabepreis. Im Vormittagshandel an der Shanghaier Börse stabilisierte sich der Aktienkurs bei einem Plus von rund +500%. Der Börsenwert von Unitree stieg zum Handelsstart auf rund 57 Milliarden €. Alle Anleger, die Unitree-Aktien zugeteilt bekamen, dürfen sich erfreut die Hände reiben, denn sie zählen zu einer sehr erlesenen Gruppe an glücklichen Aktionären. Von den knapp 10 Millionen Zeichnern der Unitree-Aktie bekamen gerade einmal 0,018% Aktien zugeteilt. Das ist die niedrigste Zuteilungsquote aller Zeiten bei einer am STAR Market der Börse Shanghai gelisteten Unternehmen. Der Bewertung von Unitree zum Börsengang ist atemberaubend hoch. Zum Eröffnungskurs lag sich beim 260-fachen des Vorjahresumsatzes in Höhe von 218 Millionen €. Das KGV betrug sogar 1.600 in Bezug auf den Nettogewinn von knapp 36 Millionen € im vergangenen Jahr. Aber man muss Unitree zugute halten, dass der Roboterhersteller bereits mit 5.500 ausgelieferten Robotern 2025 einen Gewinn erzielte. Wir halten Dich über alle relevanten Entwicklungen in der Robotik auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=auto&stockidentifier=symbol%3A)! ## Robotik hat höchste Priorität Die Roboter von Unitree genießen derzeit viel mediale Aufmerksamkeit, vor allem aufgrund ihres Einsatzes im Kampfsport. Bei den World Humanoid Robot Games überzeugen sie zweifellos mit ihrer fast menschlichen Kampfkunst. Aber das sind selbstverständlich nur Anwendungsnischen. Die Haupteinsatzbereiche der Roboter werden in den kommenden Jahren in Fabriken, Krankenhäusern und Altenheimen liegen. Für die chinesische Zentralregierung hat das Thema Robotik höchste Priorität. Muss es auch, denn China hat mit einer rasanten Alterung seiner Bevölkerung zu kämpfen. Schon in wenigen Jahren dürfte in der Volksrepublik nicht nur das Personal in Fabriken knapp werden, sondern auch in Kliniken und Seniorenheimen. Die Antwort Pekings liegt in der Robotik. Zukünftig sollen Roboter die Arbeit von Fabrikarbeitern, Krankenschwestern und Pflegern übernehmen. Erst in einem zweiten Schritt sollen die humanoiden Roboter auch im Privatbereich Tätigkeiten verrichten. ## Das macht die Aktie so spannend Unitree ist meiner Einschätzung nach ein hochspannendes Unternehmen. Der chinesische Robotikkonzern ist derzeit Marktführer auf dem Gebiet der humanoiden Roboter. Mit knapp 6.000 ausgelieferten Modellen im ersten Halbjahr 2026 hält Unitree Schätzungen zufolge einen globalen Marktanteil von rund 30%. Der Markt für humanoide Robotik wird sich in den kommenden Jahren rasant entwickeln. Marktforscher gehen von einem jährlichen Wachstum zwischen 30 und 35% aus. Das globale Marktvolumen dürfte sich bis Anfang der 2030-Jahre auf über 50 Milliarden US$ erhöhen. Unitree wird fraglos zu den Marktführern zählen, wenngleich die Konkurrenz sehr groß ist. Der Markt für Robotik ist nicht nur zwischen den etablierten Roboterherstellern umkämpft, sondern zieht aufgrund seiner Wachstumsdynamik auch zahlreiche Technologiekonzerne an. Ein weiterer Vorteil von Unitree ist die Aktionärsstruktur des Unternehmens. Sie liest sich wie das Who-is-who der chinesischen Wirtschaft. Größter Einzelaktionär ist der Lieferdienst Meituan mit knapp 10% der Anteile. Aber auch Alibaba, die Ant Group, DeepSeek und Tencent sind beim Roboterhersteller an Bord. Das gibt Unitree einen großen Startvorteil in Sachen Kundenbeziehungen und Kooperationspartner. Meituan wird zweifellos eines Tages die Roboter des Unternehmens als Lieferhelfer einsetzen und DeepSeek seine KI zur Verfügung stellen. ## Ein großer Wermutstropfen Es gibt nur einen Wermutstropfen und der ist leider groß: Deutsche Anleger kommen derzeit nicht an die Unitree-Aktie. Sie notiert ausschließlich an der chinesischen STAR Market Börse in Shangai, die strengen Beschränkungen unterliegt. Eine Zweitnotierung an einer europäischen Börse oder ein US-ADR gibt es bislang noch nicht. Robotikfans müssen sich also noch ein wenig gedulden. Du willst weitere erfolgversprechende Aktien kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Ich rate Anlegern, die Unitree-Aktie bis dahin auf jeden Fall auf ihre Watchlist zu setzen. Der Robotiktitel ist zum Börsenstart extrem ambitioniert bewertet, weshalb ich von einer Kurskorrektur in den kommenden Wochen ausgehe. Aber langfristig zählt die Unitree-Aktie meiner Meinung nach zu den spannendsten Wachstumswerten überhaupt. Der Roboterhersteller hat derzeit eine marktführende Position, wächst hochdynamisch, verdient sogar schon Geld und hat eine sehr vorteilhafte Aktionärsstruktur — ein fabelhafte Kombination für weiteren Erfolg. ## ℹ️ Unitree in Kürze - Das 2016 gegründete Unternehmen Unitree Robotics mit Sitz in Hanghzou ist ein führendes chinesisches Technologieunternehmen für autonome Robotik. - Die beiden Hauptproduktlinien von Unitree sind laufende Roboterhunde und humanoide Roboter. - Die Roboterhunde werden für Rettungseinsätze, Inspektionen in Industrieanlagen, Tunneln oder unwegsamen Geländen genutzt. - Die humanoiden Roboter nutzen Künstliche Intelligenz und Machine Learning, um komplexe Bewegungsabläufe, das Greifen von Gegenständen und autonomes Navigieren zu ermöglichen. Sie werden vor allem in der Industrie und der Logistik sowie für Forschungszwecke genutzt. - Unitree ist seit August 2026 an der STAR Market Börse Shanghai gelistet. Eine Zweitnotierung in Europa oder den USA existiert derzeit noch nicht. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge --- ### [SGL Carbon-Aktie: Jetzt schon investieren – oder noch abwarten?](https://www.sharedeals.de/sgl-carbon-aktie-jetzt-schon-investieren-oder-noch-abwarten/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die SGL-Carbon-Aktie konnte den Kursanstieg im Mai auf etwa 5,50 € nicht halten und korrigierte anschließend deutlich. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei rund 4 €. Damit stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie nach der eingeleiteten Umstrukturierung weiteres Potenzial? ## Strategische Neuausrichtung eröffnet Chancen Im vergangenen Jahr leitete das Management eine umfassende Restrukturierung ein. Ziel ist es, sich von margenschwachen Aktivitäten zu trennen und die vorhandenen Ressourcen stärker auf profitable und wachstumsstarke Geschäftsfelder zu konzentrieren. Dazu gehören Kapazitätsanpassungen und Personalmaßnahmen. Gleichzeitig sollen neue Geschäftsfelder mit attraktiven langfristigen Wachstumsperspektiven erschlossen werden. Besonders interessant sind dabei die Bereiche Halbleiter, Energiegewinnung, Rüstung sowie Luft- und Raumfahrt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SGL+Carbon+SE&stockidentifier=symbol%3ASGL) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Kernenergie als Wachstumsmarkt Ein besonders interessantes Zukunftsfeld ist die Kernenergie. Der steigende Strombedarf durch Digitalisierung, Elektromobilität und den Ausbau von KI-Rechenzentren könnte langfristig zu einer Renaissance der Kernenergie führen. Gerade für Rechenzentren gewinnt eine zuverlässige und kontinuierliche Stromversorgung zunehmend an Bedeutung. SGL Carbon möchte von dieser Entwicklung profitieren. Das Unternehmen liefert spezielle Graphitkomponenten, die in modernen Kernreaktoren benötigt werden. Ein wichtiger Meilenstein war der Abschluss eines langfristigen Rahmenvertrags mit X-energy. Das Gesamtvolumen beträgt rund 100 Millionen €. Geliefert werden mittelkörnige Graphitelemente für sogenannte Small Modular Reactors (SMR), also kompakte modulare Kernreaktoren. Noch ist dieser Geschäftsbereich relativ klein. Sollte sich der Markt für SMR jedoch wie erwartet entwickeln, könnte daraus langfristig ein bedeutender Wachstumstreiber werden. ## Konzernumbau hinterlässt Spuren Der laufende Transformationsprozess hinterlässt allerdings zunächst Spuren in den Geschäftszahlen. Der Konzernumsatz reduzierte sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13% auf 394,2 Millionen €. Einerseits fehlen Umsätze aus bereits auslaufenden Geschäftsbereichen. Andererseits ging auch im margenstarken Segment Process Technology die Nachfrage zurück. Das bereinigte EBITDA reduzierte sich moderat von 72,5 auf 69,8 Millionen €. Die EBITDA-Marge verbesserte sich allerdings von 16 auf 17,7%. Dabei ist jedoch ein wichtiger Punkt zu berücksichtigen: In den Zahlen ist eine Kompensationszahlung von 28,7 Millionen € enthalten. Das bereinigte EBITDA wurde dadurch entsprechend positiv beeinflusst. Beim Periodenergebnis wurde aus einem Vorjahresverlust von 31,4 Millionen € ein Gewinn von 11,8 Millionen €. Auch hier sollte die positive Wirkung der Kompensationszahlung berücksichtigt werden. Insgesamt sind die Geschäftszahlen daher solide, aber noch kein Beleg für einen nachhaltigen Gewinnsprung. Andreas Klein, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon, erklärte: > SGL Carbon ist trotz des weiterhin herausfordernden Marktumfelds auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen. Mit der Strategie „SGL Growth 2030“ soll das Unternehmen konsequent auf profitable und wachstumsstarke Zielmärkte ausgerichtet werden. ## Prognose bestätigt Trotz des Umsatz- und Ergebnisrückgangs bestätigte der Konzern seine Jahresziele. Demnach wird für 2026 mit einem Umsatz von 720 bis 770 Millionen € gerechnet. Im Vorjahr waren es noch 850 Millionen €. Beim bereinigten EBITDA wird nach 135 Millionen € im Vorjahr ein Wert zwischen 110 und 130 Millionen € erwartet. Damit befindet sich SGL Carbon noch klar in der Übergangsphase. ## Bewertung Die entscheidende Frage ist daher weniger, wie die aktuellen Zahlen aussehen, sondern ob die Transformation erfolgreich umgesetzt wird. Aus meiner Sicht ist die strategische Neuausrichtung grundsätzlich sinnvoll. SGL Carbon trennt sich von weniger attraktiven Geschäftsbereichen und konzentriert sich stärker auf Märkte mit strukturellem Wachstum. Dazu gehören insbesondere Halbleiter, Energiegewinnung, Verteidigung sowie Luft- und Raumfahrt. Allerdings darf die Aktie deshalb nicht bereits wie ein erfolgreich transformierter Technologiekonzern bewertet werden. Noch befindet sich das Unternehmen mitten im Umbau. Die positiven Effekte der neuen Strategie dürften erst nach und nach sichtbar werden. Bis dahin ist mit einem volatilen Kursverlauf zu rechnen. Als Nebenwert kann die Aktie zudem bei negativen Nachrichten überproportional reagieren. SGL Carbon ist aus meiner Sicht eine interessante Turnaround-Spekulation, aber noch kein Investment, bei dem Anleger unter Zeitdruck stehen. Kurzfristig ist kein nachhaltiger Kursanstieg zu erwarten. Für einen Neueinstieg würde ich weiterhin niedrigere Kurse abwarten. Im Bereich von 3,70 € sehe ich eine attraktive Einstiegsbasis. Langfristig besitzt die Aktie jedoch deutlich mehr Potenzial. Sollte SGL Carbon die Transformation erfolgreich abschließen und die neuen Geschäftsfelder wie erwartet wachsen, halte ich mittelfristig Kurse von 5 € und mehr für realistisch. **Ergänzend dazu:** Die Neubewertung von Silber als Rüstungsmetall schafft historische Chancen – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zeigt ein Unternehmen, das damit vor einer massive Neubewertung steht. ℹ️ SGL Carbon in Kürze - SGL Carbon (WKN: 723530) stellt Produkte aus Kohlenstoff und Grafit sowie glas- und kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe her. - Das 1992 entstandene Unternehmen mit Hauptsitz in Wiesbaden ist international ausgerichtet. Mit 29 Werken in Europa, Nordamerika und Asien sowie Niederlassungen ist es in über 100 Ländern tätig. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird aktuell mit etwa 495 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Small Caps --- ### [DroneShield-Aktie: Australiens größte Wette auf den Absturz!](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-australiens-groesste-wette-auf-den-absturz/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die DroneShield-Aktie stabilisiert sich am Mittwoch mit rund +1,2% bei 1,17 €. Für Entspannung sorgt das allerdings kaum: Mittlerweile sind 15,59% aller ausstehenden Aktien leerverkauft. Das entspricht rund 144 Millionen Papieren und macht DroneShield zum meistgeshorteten Unternehmen an der australischen Börse. Die Fronten sind damit klar: Starkes Wachstum und neue Produkte treffen auf erhebliche Zweifel an Bewertung, Margen und Unternehmensführung. ## Shortseller erhöhen den Druck Noch in der vergangenen Woche lag die gemeldete Short-Quote bei 15,1%. Der weitere Anstieg zeigt, dass professionelle Investoren trotz des massiven Kursrückgangs auf zusätzliche Verluste setzen. Gegenüber dem 52-Wochen-Hoch hat die Aktie mittlerweile mehr als zwei Drittel ihres Wertes eingebüßt. Die hohe Quote besitzt allerdings zwei Seiten. Enttäuschen die kommenden Geschäftszahlen, könnten Leerverkäufer ihre Positionen weiter ausbauen. Liefert DroneShield dagegen besser als erwartet, müssen sie Aktien zurückkaufen, um ihre Wetten zu schließen. Bei 144 Millionen leerverkauften Papieren könnte daraus erheblicher zusätzlicher Kaufdruck entstehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Zum nächsten wichtigen Termin werden damit die Halbjahreszahlen am 26. August. Eine hohe Short-Quote allein ist jedoch noch kein Kaufsignal. Sie zeigt zunächst lediglich, wie groß das Misstrauen gegenüber dem Unternehmen geworden ist. ## ASIC-Prüfung belastet weiter Ein wichtiger Grund dafür ist die laufende Untersuchung der australischen Finanzaufsicht ASIC. Sie betrifft Unternehmensmeldungen zwischen dem 1. und 20. November 2025 sowie Aktiengeschäfte zwischen dem 6. und 12. November. Damals verkauften der frühere CEO Oleg Vornik, der damalige Verwaltungsratschef Peter James und Direktor Jethro Marks gemeinsam Aktien im Wert von fast 70 Millionen AU$. Gleichzeitig hatte DroneShield einen bereits bekannten Auftrag über 7,6 Millionen AU$ irrtümlich erneut als neuen Vertragsabschluss gemeldet. DroneShield arbeitet nach eigenen Angaben mit ASIC zusammen. Ein Ergebnis der Untersuchung liegt bislang nicht vor. Der Konzern hat seine Führung ausgetauscht und verbindliche Mindestbeteiligungen für das Management eingeführt. Der Reputationsschaden lässt sich damit jedoch nicht sofort beseitigen. ## Kann RfRecon die Wende bringen? Operativ setzt DroneShield auf RfRecon. Das tragbare System soll Funkaktivitäten über ein besonders breites Frequenzspektrum erkennen, identifizieren und lokalisieren. Anders als klassische Drohnendetektoren sammelt es nicht nur Signale, sondern bewertet diese mithilfe der neuen RfAI-3-Architektur im jeweiligen operativen Kontext. **Tipp:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Das macht RfRecon für militärische Einheiten, Sicherheitsbehörden und Betreiber kritischer Infrastruktur interessant. Erste Gespräche mit qualifizierten Kunden laufen. DroneShield hält Auftragseingänge und erste Umsatzbeiträge noch im zweiten Halbjahr 2026 für möglich. Eine konkrete Umsatzprognose für das Produkt gibt es allerdings nicht. Die Ausgangslage ist grundsätzlich stark. Der vorläufige Halbjahresumsatz stieg um 74% auf 125,8 Millionen AU$. Für 2026 sind bereits 206 Millionen AU$ an Erlösen vertraglich gesichert. Die Jahresprognose liegt bei 250 bis 270 Millionen AU$. Gleichzeitig sank die Bruttomarge von 65 auf 60% – genau hier dürften die Shortseller ansetzen. DroneShield steht vor einer echten Richtungsentscheidung. RfRecon, der Auftragsbestand und das starke Umsatzwachstum sprechen für das Unternehmen. Die ASIC-Prüfung, sinkende Margen und die weiterhin anspruchsvolle Bewertung rechtfertigen aber Vorsicht. Die hohe Short-Quote eröffnet erhebliches Squeeze-Potenzial, macht die Aktie jedoch noch nicht automatisch zum Kauf. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,75 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Eine Idee für Anleger...](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-eine-idee-fuer-anleger/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Novo-Nordisk-Aktie bleibt eine der spannendsten Aktien im Pharmasektor. Nach dem massiven Kursrückgang der vergangenen Monate versucht der dänische Konzern, mit besseren Geschäftsaussichten die Trendwende einzuleiten. Anfang August hob Novo Nordisk seine Prognose für 2026 an: Das Umsatz- und operative Gewinnwachstum soll währungsbereinigt nun zwischen 0 und minus 6 Prozent liegen – zuvor hatte das Unternehmen noch mit einem Rückgang von bis zu 12 Prozent gerechnet. Der wichtigste Hoffnungsträger bleibt Wegovy. Besonders die neue Tablettenform des Abnehmmittels sorgt für Fantasie. Gleichzeitig zeigt sich aber, dass der Wettbewerb mit Eli Lilly härter wird. Novo-Chef Mike Doustdar betont zwar, dass der globale Adipositasmarkt kein „Winner-takes-all“-Geschäft sein werde, doch Lilly gewinnt insbesondere mit seinen Medikamenten Mounjaro und Zepbound Marktanteile. Auch die enttäuschenden Studiendaten zu CagriSema haben zuletzt Zweifel an Novos Pipeline verstärkt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Bei den Kurszielen gehen die Meinungen entsprechend auseinander. SB1 Markets hob Anfang August das Ziel auf 370 dänische Kronen an und bestätigte die Kaufempfehlung. Deutlich vorsichtiger ist Berenberg: Das Institut stufte Novo Nordisk am 12. August von „Buy“ auf „Hold“ ab und reduzierte das Kursziel von 325 auf 305 Kronen. Der aktuelle Analystenkonsens liegt damit nur noch moderat über dem Kursniveau; für die US-ADR nennt Investing.com ein durchschnittliches 12-Monats-Ziel von 47,18 Dollar, wobei vier Analysten „Buy“, zehn „Hold“ und kein Analyst „Sell“ vergeben. Damit steht Novo Nordisk vor einem klassischen Turnaround-Szenario: Die Bewertung ist deutlich niedriger als während der früheren Wachstumsphase, gleichzeitig muss der Konzern beweisen, dass Wegovy und die nächste Generation von Adipositasmedikamenten langfristig gegen Eli Lilly bestehen können. Für Anleger ist die Aktie deshalb wieder interessant – aber nicht mehr als einfache Wachstumsstory, sondern als Wette darauf, dass Novo seine Marktführerschaft stabilisieren und die Pipeline wieder überzeugen kann. ## Unser Top-Favorit für den Rest des Jahres Ein kleines Pharmaunternehmen meldete jüngst eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. [Erfahre in unserem exklusiven Artikel mehr über diese einmalige Chance](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [TUI-Aktie: Die bessere Alternative...](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-die-bessere-alternative/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die TUI-Aktie steht nach den jüngsten Quartalszahlen weiter unter Druck und notiert aktuell bei knapp über 7 Euro. Besonders auffällig ist jedoch die Diskrepanz zu den Analysten-Kurszielen: Der aktuelle Konsens liegt je nach Datenanbieter bei etwa 9,65 bis 10,35 Euro und damit rund 37 bis 47 Prozent über dem aktuellen Kurs. Auch die jüngsten Einschätzungen fallen überwiegend konstruktiv aus. Die Deutsche Bank sieht TUI bei 10,50 Euro, die UBS bei 9,60 Euro und JPMorgan trotz einer Senkung weiterhin bei 12,20 Euro. Bernstein liegt bei 8,60 Euro, während Jefferies mit 7,00 Euro deutlich vorsichtiger ist. Das derzeit höchste veröffentlichte Kursziel liegt bei 13,50 Euro. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Die schwächeren Quartalszahlen sorgen jedoch für Unsicherheit. TUI erzielte im dritten Quartal ein deutlich gesunkenes bereinigtes EBIT von 234,6 Millionen Euro, bestätigte aber gleichzeitig die Jahresprognose von 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro. Genau darin liegt die Investmentstory: Sollte sich das Reisegeschäft stabilisieren und TUI die Gewinnprognose erfüllen, erscheint der aktuelle Kurs im Vergleich zu den Analystenzielen niedrig. Gleichzeitig bleibt die Aktie wegen geopolitischer Risiken, hoher Kosten und der schwächeren Ergebnisentwicklung spekulativ. Fazit: Bei rund 7 Euro preist der Markt bereits viel Skepsis ein. Die Analysten sehen dagegen mehrheitlich erhebliches Erholungspotenzial. Besonders interessant ist der Abstand zu JPMorgans 12,20-Euro-Ziel und zum Konsens um 10 Euro. Für TUI wird damit entscheidend, ob der Konzern die bestätigte Gewinnprognose tatsächlich liefern kann – dann könnte die derzeitige Kursschwäche rückblickend eine Einstiegschance gewesen sein. ## Unser Top-Favorit für den Rest des Jahres Ein kleines Pharmaunternehmen meldete jüngst eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. [Erfahre in unserem exklusiven Artikel mehr über diese einmalige Chance](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Finanznachrichten **Schlagwörter:** TUI --- ### [Meta Platforms-Aktie: Das könnte brandgefährlich werden!](https://www.sharedeals.de/meta-platforms-aktie-das-koennte-brandgefaehrlich-werden/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Meta Platforms-Aktie sackte gestern um über -4% ab und notierte zum Handelsschluss in den USA nur noch gut 3% über ihrem 12-Monatstief. Warum läuft es nicht mehr rund an der Börse für Mark Zuckerbergs Social Media-Imperium und könnte diese Entwicklung die Meta-Aktie noch weiter in den Kurskeller ziehen? ## Ein Pilotprozess beginnt Meta Platforms steht mal wieder im Rampenlicht der US-Justiz. In Kalifornien hat der Prozess gegen den Social Media-Konzern begonnen, in dem es um die Frage geht, ob Meta Platforms gezielt Kinder und Jugendliche mit seinen Angeboten abhängig macht. Nach Meinung der Staatsanwaltschaft ist das der Fall. Sie wirft Facebook und Instagram vor, Minderjährige bewusst anhängig zu machen und die Funktionsweise ihrer Gehiren „auszunutzen“. Funktionen wie Endlos-Scrollen, häufige Benachrichtigungen und das Zählen von „Gefällt-mir“-Reaktionen führen dazu, dass Kinder und Jugendliche permanent auf die Plattformen des Konzerns gelockt werden. Zudem wirft die Justiz Meta vor, die Öffentlichkeit über diese Gefahr getäuscht zu haben. Die kalifornische Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass dem Konzern seit langem bewusst sei, welchen Schaden seine Plattformen bei jüngeren Nutzern anrichten können, dies aber immer vertuscht habe. Die Staatsanwaltschaft Kaliforniens stützt sich in ihrer Argumentation auf die sogenannten Facebook-Files, die 2001 von der ehemaligen Mitarbeiterin Frances Haugen veröffentlicht wurden. Sie dokumentieren auf Tausenden Seiten konzerninterne Recherchen, denen zufolge Meta von den schädlichen Auswirkungen des Social-Media-Konsums durch Jugendliche wusste, diese aber in öffentlichen Stellungnahmen immer zurückwies. Diese Enthüllungen führten dazu, dass rund 30 US-Bundesstaaten Klage gegen Meta Platforms erhoben haben. Vier von ihnen (neben Kalifornien auch Colorado, Kentucky und New Jersey) führen nun einen Pilotprozess gegen den Technologiekonzern. Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA)! ## Viel Geld und das Geschäftsmodell stehen auf dem Spiel In diesem Prozess geht es nicht um Kleinigkeiten, sondern zum einen um sehr viel Geld und zum anderen um nichts Geringeres als das Geschäftsmodell von Meta Platforms. Kein Wunder, dass die Meta Platforms-Aktie nervös darauf reagiert. In Summe drohen Meta Platforms bei einem Verlust des Prozesses Strafzahlungen in Höhe von gewaltigen 200 Milliarden US$. Dieser gewaltige Betrag ergibt es sich aus der Rechnung, nach der die Staatsanwaltschaft für jeden betroffenen Minderjährigen eine Strafe in Höhe von mehreren Tausend US$ veranschlagt. Zudem könnte ein Unterliegen in diesem Gerichtsprozess dazu führen, dass Meta Platforms die Funktionsweise seiner Plattform überarbeiten und Funktionen, die zu häufigen Interaktionen führen, abschalten muss. Dies hätte zweifellos negative Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Meta wehrt sich selbstverständlich gegen die Vorwürfe der Justiz und versichert, ausreichende Maßnahmen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu ergreifen. Zudem beruft sich der Konzern darauf, dass einzelne Social Media-Dienste nicht die psychische Gesundheit von Minderjährigen negativ beeinträchtigen können. ## Auch charttechnisch brandgefährlich Auch charttechnisch ist die aktuelle Situation der Meta Platforms-Aktie brandgefährlich. Sie steht kurz vor dem Durchbruch des 12-Monatstiefs bei 526 US$. Sollte es nicht halten, dürfe die Aktie auch Kurs auf das 2-Jahrestief nehmen, das mit 485 US$ nicht seht weit darunter liegt. ## Das könnte sehr teuer werden Für Meta Platforms ist dieser Prozess meiner Meinung nach brandgefährlich. Die Entscheidung in diesem Verfahren trifft am Ende nicht eine Jury (sie hat nur beratende Funktion), sondern Richterin Yvonne Gonzales Rogers. Sollte Meta den Prozess verlieren, wird der Konzern meines Erachtens zweifellos in Berufung gehen. Am Ende dürfte, wie so oft in den USA, ein Vergleich zwischen Kläger und Beklagtem stehen. Dieser Vergleich dürfte Meta Platforms aber sehr teuer zu stehen kommen. Einerseits muss man mit einer Geldstrafe in Milliardenhöhe rechnen. Andererseits — und das ist in meinen Augen die viel größere Gefahr — könnte Meta dazu gezwungen werden, seine Algorithmen zum eigenen Nachteil zu überarbeiten. ## Es läuft nicht gut Derzeit läuft es überhaupt nicht gut für den Social Media-Konzern in seinem Kampf gegen die US-Justiz. So wurde er bereits vom Bundesstaat New Mexico zu einer Geldstrafe von über 500 Millionen US$ an Kinder verdonnert, die durch die Nutzung seiner Plattformen Schaden genommen haben. Zudem verlangt der Bundesstaat Einschränkungen für minderjährige Nutzer. So soll eine maximale Nutzungszeit von 90 Stunden pro Monat für Facebook und Instagram eingeführt werden. Meta wird dagegen in Berufung gehen. Abschließend: Eine Liste von [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) findest Du in unserem kostenlosen Report. Für mich ist die Meta Platforms-Aktie vor diesem Hintergrund derzeit keinen Kauf wert. Der politische und juristische Druck auf den Konzern ist gewaltig. Immer mehr Länder führen Altersbeschränkungen für die Nutzung der Social Media-Plattformen ein. Das wird nicht ohne finanzielle Folgen für Meta bleiben. Die Attraktivität von Facebook und Instagram für Werbekunden, vor allem jene, die sich an ein jüngeres Publikum richten, wird stark darunter leiden. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,40 Billionen US$ liegt Meta Platforms gegenwärtig auf Platz 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Quantencomputer-Aktien: Das sind die Gewinner von morgen](https://www.sharedeals.de/quantencomputer-aktien-das-sind-die-gewinner-von-morgen/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Markt für Quantencomputer nimmt weiter an Fahrt auf – und die jüngsten Quartalszahlen deuten darauf hin, dass sich innerhalb der Branche erste klare Gewinner herauskristallisieren. Besonders IonQ und Quantinuum überzeugen mit starkem Wachstum, technologischen Fortschritten und einer hohen Präzision ihrer Quantenprozessoren. ## IonQ-Aktie IonQ hat im zweiten Quartal ein bemerkenswertes Umsatzwachstum erzielt. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 287 Prozent auf 80,1 Millionen US-Dollar und übertrafen damit die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 66,4 Millionen US-Dollar deutlich. Besonders relevant ist dabei die zunehmende Bedeutung kommerzieller Kunden: Rund 60 Prozent des Umsatzes entfielen inzwischen auf Kunden außerhalb des öffentlichen Sektors. Damit deutet sich an, dass IonQ seine Technologie zunehmend aus dem Forschungsumfeld in konkrete kommerzielle Anwendungen überführen kann. Auch der Verkauf mehrerer Produkte entwickelte sich positiv und legte um 40 Prozent zu. Noch deutlicher wird die Dynamik beim Auftragsbestand. Dieser kletterte innerhalb eines Jahres von 122 Millionen auf 485 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig hob IonQ seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 280 bis 290 Millionen US-Dollar an, wobei die erst kürzlich abgeschlossene Übernahme von SkyWater noch nicht berücksichtigt ist. Der Kauf des Halbleiter-Auftragsfertigers soll die technologische Entwicklung beschleunigen und langfristig dabei helfen, Quantenchips mit bis zu 10.000 Qubits zu entwickeln. Auch auf der technologischen Seite arbeitet IonQ an einer Skalierung seiner Systeme. Das Unternehmen will sich zunehmend von laserbasierten Verfahren lösen und setzt auf seine proprietäre Electronic-Qubit-Control-Technologie. Dabei werden Mikrowellenantennen direkt in die Chips integriert. Das könnte den Aufbau größerer Systeme vereinfachen, Kosten senken und gleichzeitig den Energieverbrauch reduzieren. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil von IonQ ist zudem die hohe Genauigkeit seiner Quantenoperationen. Das Unternehmen erreicht inzwischen eine sogenannte Zwei-Qubit-Gate-Fidelity von 99,99 Prozent. Damit gehört IonQ gemeinsam mit Quantinuum zu den technologisch führenden Unternehmen im derzeitigen Rennen um leistungsfähige Quantencomputer. ## Quantinuum-Aktie Auch Quantinuum konnte im zweiten Quartal deutlich wachsen. Der Umsatz erhöhte sich um 279 Prozent auf 8 Millionen US-Dollar. Maßgeblich dafür war insbesondere die Entwicklung des Cloud-Geschäfts. Noch wichtiger als die aktuellen Erlöse könnte allerdings eine strategische Kooperation mit Oracle sein. Im Rahmen der Partnerschaft soll Quantinuums Helios-System in die Cloud-Infrastruktur von Oracle integriert werden. Kunden sollen dadurch Zugang zu einer kombinierten Plattform für Quantencomputing und künstliche Intelligenz erhalten. Sollte sich dieses Konzept durchsetzen, könnte Quantinuum seine Technologie deutlich breiter verfügbar machen und von der wachsenden Nachfrage nach Lösungen an der Schnittstelle zwischen KI und Quantencomputing profitieren. Auch der Auftragsbestand entwickelt sich positiv. Er stieg auf 74 Millionen US-Dollar und soll bis zum Jahresende auf mindestens 120 Millionen US-Dollar anwachsen. Gleichzeitig arbeitet Quantinuum an der nächsten Generation seiner Technologie. Das für 2027 erwartete System Sol soll eine logische Fidelity von 99,999 Prozent erreichen. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von 28 bis 32 Millionen US-Dollar und rechnet für 2027 mit mehr als einer Verdoppelung. Wie IonQ setzt auch Quantinuum auf sogenannte Trapped-Ion-Systeme. Diese Technologie gilt derzeit als besonders präzise. Quantinuum erreicht eine Zwei-Qubit-Gate-Fidelity von 99,92 Prozent und liegt damit ebenfalls deutlich über mehreren Konkurrenten. ## Infleqtion-Aktie Hinter den beiden Spitzenreitern folgt ein deutlich heterogeneres Feld. Infleqtion konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal zwar um 116 Prozent auf 12,6 Millionen US-Dollar steigern und erhöhte daraufhin seine Jahresprognose auf 43 Millionen US-Dollar. Beim Auftragsbestand war die Entwicklung allerdings weniger dynamisch. Dieser legte im Vergleich zum Vorquartal nur leicht auf rund 21 Millionen US-Dollar zu. Technologisch verfügt Infleqtion dennoch über interessante Perspektiven. Das Unternehmen ist bereits stärker im Bereich Quantensensorik etabliert und arbeitet zudem mit einer Neutral-Atom-Technologie. Dieser Ansatz ähnelt dem Trapped-Ion-Verfahren, verzichtet jedoch auf die elektrische Ladung der verwendeten Atome. Bis Ende 2026 will Infleqtion auf seiner Plattform den Nachweis von 30 logischen Qubits erreichen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## D-Wave Quantum-Aktie D-Wave Quantum konnte im zweiten Quartal dagegen kaum Umsatzwachstum verzeichnen. Die Erlöse lagen bei 3,1 Millionen US-Dollar und damit nahezu auf dem Niveau des Vorquartals. Auch für das dritte Quartal erwartet das Unternehmen einen vergleichbaren Umsatz, bevor im Schlussquartal ein deutlicher Anstieg folgen soll. D-Wave nimmt innerhalb der Branche eine besondere Position ein, da das Unternehmen traditionell auf sogenannte Quantum-Annealing-Systeme spezialisiert ist. Gleichzeitig arbeitet es daran, in den Bereich universeller, gate-basierter Quantencomputer vorzustoßen. Dabei konnte die neue supraleitende Dual-Rail-Qubit-Architektur eine Zwei-Qubit-Gate-Fidelity von 99,9 Prozent erreichen. Das ist technologisch durchaus beachtlich. Im direkten Vergleich mit IonQ und Quantinuum wird allerdings deutlich, wie groß der Abstand bei der Präzision derzeit noch ist. Während D-Wave vor allem bei der Geschwindigkeit punkten kann, bleibt die Genauigkeit seiner Systeme ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. ## Rigetti Computing-Aktie Rigetti Computing verzeichnete im zweiten Quartal zwar ein kräftiges Umsatzwachstum. und die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 185 Prozent auf 5,1 Millionen US-Dollar. Dennoch steht das Unternehmen vor einer ähnlichen Herausforderung wie D-Wave: Bei der Genauigkeit seiner Quantenoperationen liegt Rigetti noch deutlich hinter den technologischen Spitzenreitern. Das aktuelle Cepheus-1-108Q-System erreicht eine mediane Zwei-Qubit-Gate-Fidelity von rund 99,1 Prozent. Ein kleineres Neun-Qubit-System konnte bereits 99,8 Prozent erreichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Rigetti zwar bei der Geschwindigkeit seiner Systeme Fortschritte macht, bei der Präzision jedoch noch erheblichen Aufholbedarf hat. Für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit wird deshalb entscheidend sein, ob Rigetti die Genauigkeit seiner Quantenprozessoren deutlich steigern kann. Im derzeitigen Rennen um kommerziell nutzbare Quantencomputer könnte eine hohe Rechengeschwindigkeit allein nicht ausreichen, wenn die Fehlerquote gleichzeitig zu hoch bleibt. Die jüngsten Quartalszahlen zeichnen ein zunehmend klares Bild im noch jungen Markt für Quantencomputer. IonQ und Quantinuum scheinen derzeit die besten Voraussetzungen zu haben, sich vom restlichen Feld abzusetzen. Beide Unternehmen kombinieren starkes Umsatz- beziehungsweise Auftragswachstum mit einer außergewöhnlich hohen technologischen Präzision ihrer Quantenprozessoren. Gleichzeitig ist der Wettbewerb noch lange nicht entschieden. Infleqtion verfügt über interessante Ansätze im Bereich der Neutral-Atom-Technologie und Quantensensorik, während D-Wave und Rigetti mit ihren eigenen Architekturen ebenfalls Fortschritte machen. Entscheidend wird letztlich sein, welche Unternehmen ihre Systeme nicht nur schneller und präziser, sondern auch wirtschaftlich skalierbar und für kommerzielle Anwendungen attraktiv machen können. IonQ und Quantinuum haben dabei derzeit einen Vorsprung – doch im Rennen um den Quantencomputer der Zukunft dürfte noch viel Bewegung bevorstehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [DocMorris hebt die Prognose kräftig an – warum die Aktie trotzdem verliert](https://www.sharedeals.de/docmorris-hebt-die-prognose-kraeftig-an-warum-die-aktie-trotzdem-mehr-als-2-verliert/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** DocMorris liefert starke Halbjahreszahlen und wird für 2026 deutlich optimistischer. Vor allem das Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten gewinnt massiv an Fahrt, gleichzeitig rückt die operative Gewinnschwelle näher. Die Aktie sprang vorbörslich zunächst um fast 5 % nach oben – doch die Freude hielt nicht lange an: An der Schweizer Heimatbörse dreht der Titel ins Minus und verliert am Mittwochvormittag rund 2 %. Was ist da los? ## Online-Apotheken nehmen wieder Fahrt auf Bei den Online-Apotheken läuft es wieder deutlich besser. Nachdem der Konkurrent Redcare Pharmacy zuletzt bereits seine Prognose angehoben hatte, zieht nun auch DocMorris nach. Die Schweizer haben am Mittwoch ihre endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr präsentiert und dabei die bereits im Juli gemeldete starke Umsatzentwicklung bestätigt. Vor allem eine Entwicklung macht Anlegern Hoffnung: Das Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten nimmt kräftig Fahrt auf – und DocMorris kommt gleichzeitig der operativen Gewinnschwelle immer näher. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DocMorris&stockidentifier=symbol%3ADOCM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Umsatz wächst zweistellig Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Außenumsatz um 12,5 % auf 627,8 Millionen CHF. Der Umsatz legte sogar um 13,4 % auf 599,2 Millionen CHF zu. Nach Angaben des Unternehmens trugen sämtliche Segmente und Geschäftsbereiche zum Wachstum bei. Noch wichtiger als das Umsatzplus ist derzeit allerdings die Entwicklung auf der Ergebnisseite. Der bereinigte operative Verlust (EBITDA) verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17,9 Millionen CHF auf nur noch 10,9 Millionen CHF. Damit hat DocMorris seinen operativen Verlust innerhalb eines Jahres mehr als halbiert. Auch die Entwicklung innerhalb des ersten Halbjahres zeigt in die richtige Richtung: Im zweiten Quartal lag das bereinigte EBITDA bei −4,6 Millionen CHF und damit besser als noch zu Jahresbeginn. Unter dem Strich bleibt DocMorris allerdings weiterhin deutlich in den roten Zahlen. Der Nettoverlust reduzierte sich von 61,6 auf 53,1 Millionen CHF. ## E-Rezept sorgt für kräftigen Schub Die starke Entwicklung schlägt sich auch in den Konzernzielen nieder. Für 2026 erwartet DocMorris nun einen Anstieg des Außenumsatzes um 9 bis 13 %. Bislang hatte das Management lediglich ein Wachstum im mittleren einstelligen bis unteren zweistelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Auch bei der Profitabilität wird DocMorris zuversichtlicher. Das bereinigte EBITDA soll nun zwischen −10 und −17,5 Millionen CHF liegen. Zuvor hatte die Prognosespanne noch von −10 bis −25 Millionen CHF gereicht. Entscheidend für die Investmentstory bleibt allerdings ein anderes Ziel: DocMorris bestätigt ausdrücklich, in der zweiten Jahreshälfte auf EBITDA-Basis den Breakeven erreichen zu wollen. Gelingt das, wäre dies ein wichtiger Meilenstein. Denn hohe Wachstumsraten allein reichen den Anlegern längst nicht mehr. Der Markt will zunehmend sehen, dass sich das starke Wachstum auch in nachhaltige Profitabilität übersetzen lässt. ## Aktie kann Kursplus nicht halten Die erste Reaktion der Börse fiel entsprechend euphorisch aus. Auf der Handelsplattform Lang & Schwarz sprang die DocMorris-Aktie vorbörslich zeitweise um fast 5 % nach oben. Doch davon ist wenige Stunden später nichts mehr übrig. An der Schweizer Heimatbörse wurde das komplette Kursplus wieder kassiert. Die Aktie liegt am Mittwochvormittag sogar mit rund 1,5 % im Minus. Das zeigt, dass die Erwartungen an DocMorris mittlerweile gestiegen sind. Die Prognoseanhebung und das starke Rx-Wachstum sind zweifellos gute Nachrichten – offenbar aber nicht gut genug, um nach der jüngsten Erholung weitere Käufer anzulocken. Zudem bleibt der Konzern trotz der deutlichen operativen Fortschritte unter dem Strich weiterhin tief in den roten Zahlen. Operativ befindet sich DocMorris auf einem überzeugenden Wachstumskurs. Vor allem das dynamische E-Rezept-Geschäft und die starke Entwicklung der TeleClinic sprechen für weitere Fortschritte. Dazu kommt: Die Verluste sinken deutlich und der für die zweite Jahreshälfte angepeilte EBITDA-Breakeven rückt näher. Kurzfristig erscheint das Kurspotenzial nach der starken Rally allerdings begrenzt – darauf deutet auch die heutige Kursreaktion hin. Für langfristig orientierte Anleger bleibt die spekulative Investmentstory dennoch attraktiv, sofern DocMorris den eingeschlagenen Weg zur nachhaltigen Profitabilität konsequent fortsetzt. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. ## ℹ️ DocMorris in Kürze - Die DocMorris AG (WKN: A0Q6J0) gehört zu den führenden E-Commerce-Apotheken. - Der Hauptsitz befindet sich in der schweizerischen Stadt Frauenfeld. Das Unternehmen konzentriert sich fast ausschließlich auf den deutschen Markt. - Die Aktie wird an der Schweizer Börse gehandelt; die Marktkapitalisierung beträgt knapp 521 Millionen SFR. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Nebius-Aktie: Kleine Korrektur, dann weiter Vollgas?](https://www.sharedeals.de/nebius-aktie-kleine-korrektur-dann-weiter-vollgas/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie der Nebius Group erhielt nach den Zahlen zum zweiten Quartal 2026 reichlich neuen Rückenwind. Starkes Umsatzwachstum, höhere Margen und milliardenschwere KI-Cloud-Verträge verbessern die Perspektiven, auch wenn der hohe Kapitalbedarf ein wesentliches Risiko bleibt. Die gestrige Kurskorrektur könnte nun noch einmal gute Einstiegschancen eröffnen. Die Ergebnisse zeigen, dass Nebius nicht mehr allein auf die erwartete Nachfrage nach KI-Rechenkapazität setzt, sondern bereits umfangreiche Verträge zu attraktiveren Konditionen abschließt. Damit wird die Investmentthese unseres Multibagger-Tipps belastbarer als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig bleibt das Geschäftsmodell kapitalintensiv und auf Kundenanzahlungen, Fremdkapital und voraussichtlich weitere Kapitalmaßnahmen angewiesen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Umsatz und Margen steigen kräftig Der Umsatz von Nebius Group kletterte im zweiten Quartal 2026 von 105,1 Millionen auf 582,3 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 454 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 46 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Der KI-Cloud-Umsatz stieg um 514 Prozent auf 574,9 Millionen Dollar und machte rund 98 Prozent des Konzernumsatzes aus. Der annualisierte Umsatz erreichte Ende Juni 3 Milliarden Dollar nach 1,9 Milliarden Dollar Ende März. Gleichzeitig verbesserte sich das bereinigte EBITDA von einem Verlust von 21 Millionen Dollar im Vorjahr auf einen Gewinn von 236,2 Millionen Dollar. Die Marge stieg auf 40,6 Prozent. Im KI-Cloud-Geschäft lag sie sogar bei 49,7 Prozent. Die GAAP-Zahlen zeigen jedoch weiterhin die hohe Kostenbasis. Nebius verzeichnete einen operativen Verlust von 175,9 Millionen Dollar und einen Nettoverlust von 190,4 Millionen Dollar. Abschreibungen und Amortisationen beliefen sich auf 259,7 Millionen Dollar. Auch der Cashflow muss differenziert betrachtet werden. Im zweiten Quartal standen 2,25 Milliarden Dollar operativer Cashflow Investitionen von 5,66 Milliarden Dollar gegenüber. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Investitionen auf 8,13 Milliarden Dollar. Ein erheblicher Teil des Mittelzuflusses stammt aus Kundenvorauszahlungen und der Freisetzung von Forderungen. ## Milliardenverträge verbessern Ertragsperspektive Besonders positiv war die Entwicklung beim Vertragsgeschäft. Nebius schloss im zweiten Quartal vier bedeutende KI-Cloud-Verträge mit einem durchschnittlichen Gesamtwert von mehr als 1 Milliarde Dollar ab. Der jährliche Vertragswert lag bei 20 bis 25 Millionen Dollar je Megawatt. Der Gesamtvertragswert lag damit fast viermal so hoch wie im ersten Quartal. Bei Neukunden stieg er sogar um mehr als das Neunfache. Nach Angaben des Managements wurden alle vier Kunden nach erfolgreichen Tests der Plattform gewonnen, was die Wettbewerbsfähigkeit des Angebots unterstreicht. Auch die Finanzierungskonditionen verbessern sich. Rund 70 Prozent der neuen Verträge enthielten Vorauszahlungen, die 50 bis 60 Prozent der zugehörigen Investitionen abdeckten. Die Amortisationszeit der entsprechenden Projekte soll auf rund ein Jahr und zehn Monate sinken, nachdem sie historisch zwei bis drei Jahre betrug. Die meisten dieser Verträge werden erst mit der Bereitstellung neuer Kapazitäten Ende 2026 relevant und dürften daher vor allem 2027 zum Umsatz beitragen. Gleichzeitig hält Nebius bewusst einen Teil der Kapazität zurück, um bei einer weiterhin angespannten Marktlage von höheren Preisen profitieren zu können. ## Jahresziele verlangen starken Endspurt Nebius bestätigte seine Prognose für 2026 mit einem Umsatz von 3 bis 3,4 Milliarden Dollar, einem annualisierten Umsatz von 7 bis 9 Milliarden Dollar zum Jahresende, einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 40 Prozent und Investitionen von 20 bis 25 Milliarden Dollar. Nach 981,3 Millionen Dollar Umsatz im ersten Halbjahr muss das Unternehmen im zweiten Halbjahr durchschnittlich 1,01 bis 1,21 Milliarden Dollar pro Quartal erzielen. Das entspricht gegenüber dem zweiten Quartal einem Anstieg von 73 bis 108 Prozent. Auch beim Ausbau der Infrastruktur bleiben die Ziele ambitioniert. Nebius erhöhte das Ziel für vertraglich gesicherte Stromkapazität auf 5 Gigawatt. Bis Jahresende sollen davon 0,8 bis 1 Gigawatt angeschlossen sein. Zwischen dem Anschluss eines Rechenzentrums und dem tatsächlichen Umsatzbeitrag liegen jedoch mehrere Monate, da die Infrastruktur erst vollständig ausgerüstet und Kunden aufgeschaltet werden muss. Ein Großteil der 2026 angeschlossenen Kapazität dürfte daher erst 2027 zum Umsatz beitragen. Gleichzeitig könnten Widerstände gegen neue Rechenzentren den Ausbau erschweren. ## Finanzierung bleibt größte Herausforderung Nach Investitionen von 8,13 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr stehen in der zweiten Jahreshälfte weitere 11,87 bis 16,87 Milliarden Dollar an. Nebius erwartet zwar mehr als 9 Milliarden Dollar an Kundenvorauszahlungen für das Gesamtjahr, nahm im ersten Halbjahr aber zusätzlich 9,16 Milliarden Dollar über Finanzierungsmaßnahmen auf. Darin enthalten waren Wandelanleihen, vorfinanzierte Bezugsrechte und der Verkauf von 12,7 Millionen Aktien. Weitere 12,3 Millionen Aktien standen zum Quartalsende über das Aktienplatzierungsprogramm zur Verfügung. Im Juli erhielt Nebius zudem eine assetbasierte Kreditlinie über 775 Millionen Dollar. Die Finanzierung wird durch eingesetzte GPUs und vertraglich gesicherte Cashflows abgesichert. Zusammen mit Kundenverträgen von mehr als 40 Milliarden Dollar verbessert dies die Finanzierungsbasis. Dennoch bleiben Verschuldung und mögliche Verwässerung wesentliche Risiken. Der kapitalarme Geschäftsansatz könnte die Investitionsintensität langfristig senken, befindet sich aber noch in einer frühen Phase. ## Bewertung bietet weiteres Aufwärtspotenzial Die Bewertung von Nebius bleibt anspruchsvoll, eröffnet bei erfolgreicher Umsetzung der Wachstumspläne aber erhebliches Potenzial. Auf Basis der erwarteten Ergebnisse für 2027 ergibt sich je nach Bewertungsmethode ein begrenztes Abwärtsrisiko bis moderates Aufwärtspotenzial. Das durchschnittliche Wall-Street-Kursziel liegt bei 294,60 Dollar. Ein Kursziel von 310,50 Dollar erscheint auf Basis der aktuellen Entwicklung angemessen. Werden zusätzlich Teile der für 2028 erwarteten Ergebnisse berücksichtigt, ergibt sich eine Spanne von 449 bis 546 Dollar. Das entspräche einem Aufwärtspotenzial von 66 bis 103 Prozent. Entscheidend ist die erwartete Margenentwicklung. Das Modell sieht die Konzernmarge von mehr als 40 Prozent im Jahr 2026 in Richtung 60 Prozent bis 2028 steigen. Die starke Marge des KI-Cloud-Geschäfts und der wachsende Anteil kapitalärmerer Dienstleistungen sprechen für diese Entwicklung. Gleichzeitig muss Nebius weiterhin erhebliche Investitionen finanzieren. Eigenkapital, Fremdkapital und Wandelanleihen werden daher voraussichtlich auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Das zweite Quartal hat die Investmentthese für Nebius deutlich gestärkt. Die Kombination aus starkem Umsatzwachstum, steigenden Margen, besseren Vertragskonditionen und einer wachsenden Auftragsbasis spricht für weiteres Potenzial. Das sieht auch die Bank of America so, die ihr Kursziel auf 310 Dollar erhöht hat. Der hohe Kapitalbedarf bleibt jedoch der entscheidende Risikofaktor. Gelingt es Nebius, die geplante Kapazität wie vorgesehen in profitablen Umsatz umzuwandeln, erscheint das langfristige Aufwärtspotenzial der Aktie weiterhin attraktiv. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Nebius in Kürze - Nebius (WKN: A1JGSL) mit Sitz in Amsterdam ist ein Technologieunternehmen, das KI-Cloud-Infrastruktur anbietet. - Das Unternehmen betreibt Rechenzentren und verkauft Rechenleistungen und sonstige Mehrwertdienste an große Tech-Konzerne. - Zudem besitzt Nebius zahlreiche Beteiligungen an Technologieunternehmen, darunter Avride (Robotaxis), TripleTen (Edtech-Plattform), Toloka (KI-Trainingsdaten) und Clickhouse (Datenbankmanagement). - Nebius wurde 1989 als Holding für die russische Suchmaschine Yandex gegründet. 2024 wurde das komplette Russlandgeschäft aufgrund des Ukrainekrieges veräußert. - Nebius notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 68 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nebius, Nebius-Aktie --- ### [SpaceX-Aktie: Ist sie wirklich nur 30 US$ wert?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-ist-sie-wirklich-nur-30-us-wert/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SpaceX-Aktie fällt um -1,9% auf 143,34 US$. Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt Scott Galloway. Der Marketingprofessor und Investor hält die Papiere lediglich für 10 bis 30 US$ wert. Selbst sein oberes Ende bedeutet damit ein Absturzpotenzial von rund -79%. Ganz allein steht Galloway mit seiner Skepsis nicht da. Allerdings stammen seine Aussagen aus der Zeit vor den ersten Quartalszahlen als börsennotierter Konzern. ## Knappes Angebot treibt den Kurs Galloways Argumentation richtet sich vor allem gegen die Bedingungen des Börsengangs. SpaceX platzierte seine Aktien zu 135 US$ und kam damit auf eine Bewertung von rund 1,8 Billionen US$. Anschließend schoss der Kurs zeitweise bis auf 225 US$, bevor er wieder deutlich zurückfiel. Nach Ansicht Galloways entstand dieser Höhenflug auch durch eine künstliche Verknappung. Lediglich 4 bis 5% der Aktien waren anfangs frei handelbar. Gleichzeitig erzeugte die schnelle Aufnahme in den Nasdaq 100 zusätzliche Nachfrage durch indexorientierte Fonds. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Hinzu kommt die fundamentale Bewertung. Beim Börsengang wurde SpaceX mit etwa dem 94-Fachen des Umsatzes von 2025 bewertet. Galloways Spanne von 10 bis 30 US$ würde hingegen einem Börsenwert von grob 130 bis 400 Milliarden US$ entsprechen. Eine detaillierte Segmentbewertung oder ein konkretes Bewertungsmodell legte er für diese Spanne allerdings nicht vor. Seine Aussage ist daher eher als Warnung vor den Marktmechanismen denn als präzise Unternehmensbewertung zu verstehen. ## Zahlen besser als erwartet Die inzwischen veröffentlichten Quartalszahlen schwächen zumindest einen Teil der Kritik ab. Im zweiten Quartal sprang der Umsatz von 4,1 auf 7,8 Milliarden US$. Der operative Verlust verringerte sich gleichzeitig von 970 auf 143 Millionen US$. Starlink bleibt dabei der wichtigste Ertragsmotor. Der Umsatz der Satellitensparte legte um 66% zu, während sich das operative Ergebnis um 79% verbesserte. Auch das KI-Geschäft wuchs beim Umsatz um rund 250%. Damit zeigt SpaceX, dass hinter der ambitionierten Börsenstory zunehmend reales Wachstum steht. Die Kehrseite bleibt der enorme Kapitalbedarf. SpaceX investierte im zweiten Quartal mehr als 18 Milliarden US$, davon 15,83 Milliarden US$ in das KI-Geschäft. Auch die kurz nach dem Börsengang platzierte Anleihe über 25 Milliarden US$ wertet Galloway als Beleg dafür, dass die Expansion ohne fortlaufende Finanzierung kaum möglich ist. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SpaceX: Zwischen 30 und 300 US$ Wie schwer SpaceX zu bewerten ist, zeigt die enorme Spannbreite der Kursziele. Morningstar sieht den fairen Wert bei 62 US$. Morgan Stanley hält dagegen an 300 US$ fest und taxiert das optimistische Szenario sogar auf 600 US$. Dabei entscheidet vor allem die Einschätzung des KI-Geschäfts. Morgan Stanley erwartet, dass KI, Rechenzentren und die Übernahme der Coding-Plattform Cursor langfristig einen großen Teil des Unternehmenswertes liefern. Skeptiker sehen dagegen die Gefahr, dass Starlink noch jahrelang verlustreiche Zukunftsprojekte finanzieren muss. Ein Kurs von 30 US$ erscheint mir nach dem starken Umsatzwachstum zu pessimistisch. Galloways Warnung vor der hohen Bewertung und dem enormen Kapitalbedarf ist dennoch berechtigt. Bei 143,34 US$ sind bereits große Erfolge von Starlink, KI und Starship eingepreist. Die Aktie bleibt daher von ihrem Geschäftsmodell her daher weiterhin spannend. Aber die Bewertung ist der Knackpunkt, was auch diese Aussagen unterstreichen. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,85 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [TKMS-Aktie: Volle Kraft voraus?](https://www.sharedeals.de/tkms-aktie-volle-kraft-voraus-2/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die TKMS-Aktie konnte in den vergangenen Tagen bei etwa 107 € ein neues Allzeithoch erreichen. Hintergrund waren die guten Quartalszahlen und die erneute Anhebung der Jahresprognose. Mittlerweile hat der Kurs jedoch wieder deutlich korrigiert und notiert am Mittwoch bei rund 97 €. Damit stellt sich die Frage: Ist der Kursanstieg nachhaltig? ## Zweistelliges Wachstum erzielt Die aktuellen Geschäftszahlen kamen nicht völlig überraschend, fielen aber dennoch besser aus als von den Marktexperten erwartet. Aufgrund der sehr guten Auslastung stieg der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19% auf 1,9 Milliarden €. Dabei entwickelten sich die einzelnen Geschäftsbereiche unterschiedlich. Bei Atlas Electronics erhöhte sich der Umsatz um 28% auf 612 Millionen €. Im Bereich Oberflächenschiffe betrug das Wachstum 11% auf 408 Millionen €. Im größten Segment, dem Bau von U-Booten, stieg der Umsatz auf rund 1 Milliarde € und damit nur moderat. Auch die Ertragslage entwickelte sich positiv. Das bereinigte EBIT verbesserte sich um 13% auf 110 Millionen €. Besonders stark entwickelte sich die U-Boot-Sparte. Dort vervierfachte sich das EBIT auf 46 Millionen €. Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen: Trotz des gestiegenen EBIT reduzierte sich die EBIT-Marge von 6,1 auf 5,8%. Als Grund nannte das Unternehmen unter anderem höhere Verwaltungskosten. Oliver Burkhard, CEO von TKMS, erklärte: > Die jüngsten Erfolge bestätigen unsere hervorragende Positionierung als maritimes Powerhouse – sowohl national als auch international. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=TKMS+AG+%26+Co.+KGaA&stockidentifier=symbol%3ATKMS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Auftragseingang deutlich niedriger Beim Auftragseingang zeigt sich ein anderes Bild. Dieser reduzierte sich von 8,3 auf 3,6 Milliarden €. Auf den ersten Blick ist dieser Rückgang erheblich. Allerdings ist der Vergleich mit dem Vorjahr nur eingeschränkt aussagekräftig, da damals zwei besonders große Aufträge zu dem außergewöhnlich hohen Wert geführt hatten. Entscheidend ist daher der weiterhin sehr hohe Auftragsbestand. Dieser liegt inzwischen bei rund 20,1 Milliarden € und bietet TKMS eine langfristig hohe Planungssicherheit. ## Prognose erneut angehoben Bereits mit den Zahlen zum ersten Quartal hatte TKMS seine Jahresprognose angehoben. Jetzt erfolgte eine weitere Verbesserung der Erwartungen. Beim Umsatz wird nun ein Wachstum von 10 bis 12% erwartet. Zuvor lag die Prognose lediglich bei 2 bis 5%. Auch bei der Profitabilität wird das Unternehmen optimistischer. Die erwartete EBIT-Marge wurde von 6 auf 6,5% angehoben. Mittelfristig soll sie auf mehr als 7% steigen. Grundlage für diese Zuversicht ist vor allem der hohe Auftragsbestand von 20,1 Milliarden €. ## Bewertung Operativ befindet sich TKMS zweifellos auf einem guten Weg. Umsatz und EBIT steigen, die Prognose wurde erneut angehoben und der Auftragsbestand sorgt für eine hohe Visibilität der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Allerdings ist genau diese positive Entwicklung bereits zu einem großen Teil im Aktienkurs enthalten. Der Umsatzanstieg war angesichts der hohen Auslastung keine große Überraschung. Auch die Verbesserung des EBIT kam nicht völlig unerwartet. Kritischer sehe ich die Entwicklung der EBIT-Marge. Sie ist trotz des höheren Ergebnisses von 6,1 auf 5,8% zurückgegangen. Für die langfristige Bewertung ist jedoch nicht nur entscheidend, wie stark der Umsatz wächst, sondern vor allem, wie viel Gewinn daraus erwirtschaftet wird. Der Kursanstieg bis auf 107 € war daher aus meiner Sicht übertrieben. Die anschließende Korrektur auf aktuell 97 € zeigt, dass die Anleger mittlerweile wieder stärker auf die Bewertung achten. TKMS bleibt zudem eine sehr volatile Aktie. Selbst bei guten Nachrichten sind größere Kursbewegungen möglich. TKMS operativ: volle Kraft voraus. Bei der Aktie wäre ich dagegen vorsichtiger. Beim aktuellen Kursniveau ist aus meiner Sicht jedoch bereits sehr viel Positives eingepreist. Besonders die rückläufige EBIT-Marge zeigt, dass das starke Umsatzwachstum bislang nicht vollständig in eine höhere Profitabilität umgesetzt werden kann. Im Hinblick auf den hohen Kursanstieg halte ich das weitere Potenzial für begrenzt. Ein weiterer Rückgang ist möglich. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. ## ℹ️ TKMS in Kürze - TKMS ist aus der Abspaltung aus dem ThyssenKrupp-Konzern entstanden. Das Unternehmen zählt zu den führenden europäischen Anbietern im militärischen Marinebereich. - Der Hauptsitz befindet sich in Kiel, daneben unterhält der Konzern nationale Standorte in Wismar, Bremen, Hamburg und Emden. Daneben bestehen weitere internationale Standorte. - Die TKMS-Aktie (WKN: TKMS00) wird an der Börse aktuell mit etwa 6,2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Xiaomi-Aktie: Reicht der SU7-Erfolg für die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-reicht-der-su7-erfolg-fuer-die-trendwende/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Xiaomi hat operativ zu kämpfen, während der Kurs charttechnisch an einer entscheidenden Marke steht. Das Elektroauto-Geschäft liefert dabei einen wichtigen Lichtblick. ## Starkes Elektroauto-Geschäft trifft auf Margendruck Xiaomi hat am 18. August seine Zahlen zum zweiten Quartal 2026 vorgelegt. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 6,1% auf 108,92 Milliarden Yuan, stieg jedoch gegenüber dem Vorquartal um 9,9%. Deutlicher traf es das Ergebnis. Der Nettogewinn brach um 37,6% auf 14,20 Milliarden Yuan ein, belastet vor allem durch gestiegene Speicherchip-Kosten im Smartphone-Geschäft. Die Aktie reagierte darauf verhalten positiv und notierte am Nachmittag leicht im Plus, bleibt aber seit Jahresbeginn deutlich im Minus. Etwas Substanz gegen die schwache Ertragslage liefert die E-Auto-Sparte. Die SU7-Modellreihe knackte innerhalb von nur 28 Monaten seit Markteinführung die Marke von einer halben Million Auslieferungen. Für 2026 peilt Xiaomi hier eine Auslieferung von 550.000 Fahrzeugen an, nach rund 410.000 im Vorjahr. Zusätzliche Fantasie kommt aus dem Robotik-Bereich. Shunwei Capital, die Investmentgesellschaft von Xiaomi-Gründer Lei Jun, war früh beim chinesischen Roboterhersteller Unitree Robotics investiert, dessen Börsendebüt in Shanghai zeitweise um fast 630% nach oben schoss. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-19-um-08.40.21-scaled.png)Quelle Chart: Tradingview Xiaomi befindet sich seit September 2025 in einem Abwärtstrend und hatte zuletzt eine starke Reaktion an der Unterstützungszone zwischen 2,34 und 2,47 € gezeigt. Mit diesem Schub von knapp +49% in der Spitze wurde eine Widerstandszone zwischen 3,45 und 3,58 € angelaufen, an der es vorerst zu einer Abweisung kam. Spannend dürfte für den weiteren Verlauf sein, wie sich die Aktie an der Supportzone verhält. Kommt es hier ähnlich wie beim ersten Mal zu einer positiven Reaktion mit neuen Käufern, rücken die Trendlinie und die Widerstandszone erneut in den Fokus, mit einem ähnlichen Potenzial von knapp +49%. Gelingt darüber hinaus auch der Ausbruch über Widerstandszone und Trendlinie, spräche das für anhaltende Stärke und ein Ende des Abwärtstrends. Zieht der Kurs sofort an Widerstand und Trendlinie vorbei und hält das Momentum an, wäre auch das eine nutzbare Chance. Das sauberere Setup entsteht jedoch, wenn der Markt zunächst erneut den Supportbereich anläuft und die Tiefs dabei halten. Bricht der Kurs nachhaltig darunter, setzt sich der Abwärtstrend fort. Meine persönliche Empfehlung: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Xiaomi in Kürze - Xiaomi (WKN: A2JNY1) ist ein chinesischer Technologiekonzern, der Smartphones, Notebooks, Smartwatches und weitere Elektrogeräte wie Saug- und Wischroboter herstellt. - Zudem entwickelt der Konzern ein eigenes Betriebssystem für die Vernetzung von Elektrogeräten. - Derzeit ist Xiaomi hinter Apple und Samsung der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. - 2024 ging die erste rein elektrische Sportlimousine von Xiaomi (SU7 Ultra) mit 1.548 PS viral. - Xiaomi mit Sitz in Peking ist an der Börse derzeit ca. 86 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Alphabet-Aktie: Warum kauft der Tech-Konzern ausgerechnet bei einer Airline?](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-warum-kauft-der-tech-konzern-ausgerechnet-bei-einer-airline/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Alphabet-Aktie notiert mit 344,20 US$ nahezu unverändert. Für deutlich mehr Aufmerksamkeit sorgt ein ungewöhnlicher Kauf der Tochter Google: Der Tech-Konzern hat bei einer Insolvenzauktion 10 Millionen US$ für Daten der stillgelegten Fluggesellschaft Spirit Airlines geboten. Google steigt jedoch weder in das Airline-Geschäft ein, noch kauft der Konzern Flugzeuge oder Startrechte. Es geht um einen anderen Rohstoff: reale Unternehmensdaten für Künstliche Intelligenz. ## Keine Flugzeuge, sondern Daten Google hat sich bei der Auktion gegen das KI-Unternehmen Mercor durchgesetzt, das 7,5 Millionen US$ geboten hatte. Der Kauf ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Eine ursprünglich für den 19. August angesetzte gerichtliche Anhörung wurde auf den 9. September verschoben. Das angebotene Datenpaket enthält unter anderem E-Mails von Beschäftigten, Microsoft-Teams-Nachrichten, Tabellen, Kalender sowie Informationen aus Buchhaltung, Marketing und Flugbetrieb. Hinzu kommen Softwarecode, Preismodelle, Buchungskurven, Erstattungsverläufe und weitere Daten aus dem komplexen Tagesgeschäft einer Fluggesellschaft. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Kundendaten sollen ausdrücklich nicht Teil der Transaktion sein. Zudem müssen personenbezogene Informationen vor der Übergabe entfernt werden. Die Flugbegleitergewerkschaft AFA bezweifelt allerdings, ob sich einzelne Personen oder kleine Gruppen durch die Verknüpfung verschiedener Datensätze trotzdem identifizieren lassen. Sie verlangt daher zusätzliche Schutzmaßnahmen. ## Warum sind Airline-Daten interessant? Moderne KI-Modelle benötigen mehr als frei verfügbare Texte aus dem Internet. Besonders wertvoll sind Daten, die zeigen, wie Unternehmen tatsächlich arbeiten, Entscheidungen treffen und Probleme lösen. Eine Fluggesellschaft liefert dafür ein ausgesprochen komplexes Umfeld aus Preissteuerung, Personalplanung, Logistik, Kundenservice und kurzfristigen Störungen. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. Google erklärt bislang lediglich, die Informationen für Produktentwicklung und das Training seiner KI-Modelle verwenden zu wollen. Naheliegend wäre der Einsatz beim Training von KI-Agenten, die später mehrstufige Unternehmensprozesse verstehen und automatisieren sollen. Auch Anwendungen rund um Google Workspace oder die Reiseangebote des Konzerns könnten profitieren. Konkrete Einsatzgebiete hat Alphabet aber nicht genannt. Der Kauf zeigt damit vor allem, dass proprietäre und rechtssicher nutzbare Unternehmensdaten im KI-Zeitalter einen wachsenden Wert besitzen. Spirit Airlines verkauft nicht nur alte Dateien, sondern jahrzehntelang aufgezeichnete Arbeitsabläufe. ## Finanziell vollkommen unbedeutend Gemessen an Alphabets sonstigen KI-Ausgaben fällt die Transaktion praktisch nicht ins Gewicht. Für 2026 erwartet der Konzern Investitionen von 195 bis 205 Milliarden US$. Das Geld fließt vor allem in Server, Rechenzentren und weitere technische Infrastruktur für das Cloud- und KI-Geschäft. Die 10 Millionen US$ für Spirit entsprechen lediglich 0,005% des Mittelwerts dieser Investitionsprognose. Rein rechnerisch gibt Alphabet damit für die gesamte Datenbank weniger aus, als der Konzern durchschnittlich innerhalb einer halben Stunde investiert. Für die Alphabet-Aktie besitzt der Kauf finanziell keinerlei Bedeutung. Strategisch ist er dennoch interessant, weil Google offenbar gezielt nach realen Unternehmensdaten für seine KI-Modelle sucht. Entscheidend bleibt jedoch, welche Renditen Alphabet mit seinen rund 200 Milliarden US$ schweren Infrastrukturinvestitionen erzielt – nicht der vergleichsweise winzige Spirit-Deal. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Evotec-Aktie: Finales Tief vor der großen Wende?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-finales-tief-vor-der-grossen-wende/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Evotec-Aktie befindet sich nach dem massiven Kursverfall in einer entscheidenden Phase und notiert inzwischen rund -93% unter ihrem Allzeithoch. Nach diesem historischen Rückgang stellt sich die Frage, ob der Abverkauf langsam ausläuft und sich ein finales Tief ausbildet. Sollte sich in der aktuellen Zone eine Bodenbildung entwickeln, könnte damit die Grundlage für eine Trendwende geschaffen werden. ## Chartanalyse zur Evotec-Aktie Die Evotec-Aktie befindet sich seit ca. 5 Jahren in einem langfristigen Abwärtstrend. Dabei verlor die Biotechaktie bereits rund -93% vom Rekordhoch aus dem September 2021. Seither hat sich der Kurs der Aktie dauerhaft abwärts bewegt und auch gestern erneut -3,26% verloren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-19_06-38-47-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In den vergangenen Monaten hat sich ein abfallender Trendkanal im Chart der Evotec-Aktie gebildet, dessen Unterkante am 14. Juli bereits angetestet wurde. Eine nachhaltige Trendwende blieb bislang aus. Derzeit bewegt sich der Kurs erneut auf die Unterkante des Trendkanals zu. Sollte diese nach unten verlassen werden, könnte sich der Abwärtsdruck sogar noch beschleunigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Evotec-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 33 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD ist ebenfalls ein bärisches Cross zu vernehmen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-19_06-39-20-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell pessimistisch bis neutral. Beide Indikatoren haben ein Verkaufssignal ausgebildet. Das bärische Momentum hat jedoch in den letzten Handelswochen abgenommen, was ein erstes Indiz für eine baldige Trendwende darstellen könnte. Ohne konkretes Signal bleibt jedoch Vorsicht das Gebot der Stunde. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im Wochenchart der Evotec-Aktie zeigt sich eine klare bärische Gesamtstruktur. Seit der Topbildung im November 2021 befindet sich der Kurs in einer anhaltenden, impulsiven Abwärtsbewegung in fünf Wellen. Dabei könnte der erste Abwärtsimpuls in Form einer Welle 1 bald beendet sein. Entsprechend wäre nach dem Abschluss mit einer technischen Gegenbewegung in einer Welle 2 zu rechnen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-19_06-39-53-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der starke Anstieg zwischen Februar 2009 und November 2021 war lediglich korrektiver Natur (A-B-C-Bewegung). Die impulsive Abwärtsbewegung seither deutet darauf hin, dass langfristig mit neuen Allzeittiefs zu rechnen ist. Dennoch können Bärenmarkt-Rallys stark ausfallen, weshalb sich ein temporärer Einstieg lohnen könnte. Das Chartbild bleibt für mich klar angeschlagen. RSI und MACD liefern weiterhin Verkaufssignale, auch wenn das bärische Momentum zuletzt nachgelassen hat. Entscheidend ist nun die Unterkante des Abwärtstrendkanals. Ein Bruch darunter könnte den Verkaufsdruck nochmals deutlich erhöhen. Auch die Elliott-Wellen sprechen zunächst für eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Die Welle 1 könnte sich jedoch ihrem Ende nähern, bevor eine kräftige Welle-2-Gegenbewegung folgt. Ein finales Tief ist damit möglich, aber noch nicht bestätigt. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und 589,95 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Evotec, Evotec SE, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Kurs, Evotec-Preis, Evotec-Prognose --- ### [Siemens Energy-Aktie – startet jetzt die letzte Rallye?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-startet-jetzt-die-letzte-rallye/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens Energy-Aktie hat nach ihrer Erholung von rund +25% einen erneuten Rücksetzer verbucht und gestern -5,23% verloren. Nun stellt sich die Frage, ob es sich lediglich um eine Verschnaufpause handelt oder ob die Rallye vor ihrem nächsten entscheidenden Schub steht und ob damit ein neues Allzeithoch möglich wird. ## Chartanalyse zu Siemens Energy Der Siemens Energy-Kurs stieg um knappe +25% an, bevor in den letzten Handelstagen eine Korrektur von bisher -8% einsetzte. Charttechnisch bleiben die Sorgen um einen größeren Abverkauf weiterhin hoch, solange die Trendwende nicht nachhaltig gelungen ist. Der aktuelle Supportbereich wurde dabei nach unten verlassen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-19_06-07-52-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Eine Rückeroberung des letzten Supportbereiches, welcher nun als Widerstand gilt, wäre ein bullisches Signal für die Siemens Energy-Aktie. Solange dies jedoch nicht gelungen ist, bleiben die Risiken auf der Unterseite hoch. Der nächste, strukturelle Unterstützungsbereich liegt zwischen 136,60 € und 140,76 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens Energy Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 49 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Der MACD kann das bullische Cross bisher noch halten, verliert aber deutlich an bullischem Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-19_06-08-24-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder pessimistischer. Der RSI zeigt ein Verkaufssignal, während der MACD an Momentum verliert. Auch auf Wochenbasis zeigen die Indikatoren weiterhin negative Signale, was eine nachhaltige Trendwende erschweren könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Tageschart lässt weiterhin Raum für einen letzten Anstieg in einer abschließenden Welle 5. Der jüngste Rücksetzer wirkt dabei korrektiv und die Reaktion im relevanten Trendwendebereich spricht für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Damit bleibt ein neues Allzeithoch weiterhin möglich. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-19_06-08-54-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der prognostizierte Trendwendebereich für das bullische Szenario liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,56 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 €. Die aktuelle Kursbewegung deutet eher auf ein neues lokales Tief hin. Solange der Trendwendebereich jedoch nicht nachhaltig unterschritten wird, bleibt der Trend vorerst weiterhin intakt. Das kurzfristige Chartbild hat sich zuletzt eingetrübt. Der RSI liefert ein Verkaufssignal, während der MACD deutlich an Momentum verliert. Auch auf Wochenbasis bleiben die Indikatoren negativ. Entscheidend ist nun der Bereich zwischen 136,60 und 140,76 €, an dem sich zeigen dürfte, ob die Bullen zurückkehren. Die Elliott-Wellen lassen weiterhin Raum für eine abschließende Welle 5 und damit ein neues Allzeithoch. Dafür muss jedoch der Trendwendebereich zwischen 126,46 und 139,56 € verteidigt werden. Solange dies gelingt, bleibt das bullische Szenario für mich intakt. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 131,85 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [Xiaomi-Aktie: Wo wartet die nächste Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-wo-wartet-die-naechste-kaufchance/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Ende Juli diskutierte mögliche Befreiungsschlag der Xiaomi-Aktie hat sich bislang nicht nachhaltig durchgesetzt. Nach dem damaligen Kurssprung bis über 3 € erreichte der Titel zwar nochmals den Widerstand bei 3,50 €, fiel anschließend jedoch auf aktuell 2,87 € zurück. Damit bleibt der übergeordnete Abwärtstrend intakt. Charttechnisch könnte sich allerdings schon etwas tiefer eine interessante neue Einstiegschance ergeben. ## Operativ läuft es besser als der Kurs Die jüngsten Quartalszahlen liefern durchaus Argumente für die Käufer. Xiaomi steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorquartal um +9,9% auf 108,9 Milliarden CNY, wenngleich im Jahresvergleich noch ein Rückgang von -6,1% zu Buche stand. Besonders stark entwickelte sich erneut der Bereich Smart EV, KI und Neue Initiativen mit einem Umsatzplus von +17,1% auf 24,9 Milliarden CNY. Die Auslieferungen von Elektroautos legten zugleich um rund +28% zu. Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig hebt in seiner [fundamentalen Einordnung der aktuellen Geschäftsentwicklung](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-wann-kommt-endlich-das-comeback/) insbesondere Xiaomis 3-Säulenstrategie hervor. Während das schnell wachsende EV-Geschäft zum wichtigsten Wachstumstreiber avanciert, sorgen das etablierte Smartphone-Geschäft und das margenstarke Ökosystem aus Internetdiensten, KI und vernetzten Geräten für zusätzliche Ertragsperspektiven. Belastend wirken aktuell allerdings die hohen Speicherchip-Kosten, welche die Smartphone-Marge zuletzt auf 8,5% drückten. Der bereinigte Nettogewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal dennoch um +2,4% auf 6,2 Milliarden CNY. Gleichzeitig hat Xiaomi sein Auslieferungsziel für Elektroautos im Gesamtjahr 2026 auf 550.000 Fahrzeuge angehoben. Operativ bleibt die Story damit durchaus konstruktiv, während der Chart bislang noch keine nachhaltige Trendwende erkennen lässt. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Der Abwärtstrend ist noch nicht beendet Im Wochenchart bleibt die Lage trotz der zwischenzeitlichen Erholungsversuche angeschlagen. Seit dem Hoch bei 7,69 € bildet die Xiaomi-Aktie eine klare Folge tieferer Hochpunkte aus. Zuletzt scheiterte der Titel erneut im Bereich von 3,50 € und damit unmittelbar unterhalb der fallenden Abwärtstrendlinie. Auf der Unterseite wartet bei 2,38 € nun eine markante horizontale Unterstützung. Genau dort könnte sich nach dem laufenden Rücksetzer eine neue Chance für die Käufer eröffnen. Hält dieses Niveau, wäre anschließend wieder ein Erholungsversuch in Richtung 3,14 und später 3,50 € denkbar. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Xiaomi-3J_180826-1024x680.png)Quelle Chart: stock3 Der bevorzugte Fahrplan sieht zunächst noch einen Rücklauf in Richtung 2,38 € vor. Dort dürfte sich entscheiden, ob die seit dem Sommer laufende Stabilisierung einen tragfähigen Boden ausbilden kann. Dreht der Titel von diesem Niveau wieder nach oben, wäre zunächst die Rückeroberung von 3,14 € erforderlich. Darüber könnte erneut 3,50 € mitsamt der fallenden Abwärtstrendlinie attackiert werden. Erst deren nachhaltige Überwindung würde den seit dem Hoch laufenden Abwärtstrend ernsthaft infrage stellen. Deutlich problematischer würde es bei einem Bruch von 2,38 €. In diesem Fall dürfte die Korrektur zunächst bis 1,89 € fortgesetzt werden. Darunter wartet bei 1,72 € ein besonders wichtiger Kreuzsupport aus horizontaler Unterstützung und langfristiger Aufwärtstrendlinie. Sollte auch dieser Bereich keinen Halt bieten, würden 1,43 und später sogar 1,16 € auf die Agenda rücken. Die Xiaomi-Aktie bleibt trotz solider operativer Entwicklung charttechnisch im Abwärtstrend gefangen. Auf dem aktuellen Niveau drängt sich daher noch kein Einstieg auf. Interessanter könnte es bei einem weiteren Rücklauf bis 2,38 € werden. Hält diese Unterstützung, eröffnet sich eine attraktive Ausgangslage für einen erneuten Anlauf auf 3,14 und 3,50 €. Erst oberhalb der Abwärtstrendlinie wäre allerdings von einer echten Trendwende zu sprechen. Meine persönliche Empfehlung: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Xiaomi in Kürze - Xiaomi (WKN: A2JNY1) ist ein chinesischer Technologiekonzern, der Smartphones, Notebooks, Smartwatches und weitere Elektrogeräte wie Saug- und Wischroboter herstellt. - Zudem entwickelt der Konzern ein eigenes Betriebssystem für die Vernetzung von Elektrogeräten. - Derzeit ist Xiaomi hinter Apple und Samsung der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. - 2024 ging die erste rein elektrische Sportlimousine von Xiaomi (SU7 Ultra) mit 1.548 PS viral. - Xiaomi mit Sitz in Peking ist an der Börse derzeit ca. 85 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Infineon-Aktie: Die Bären übernehmen wieder](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-die-baeren-uebernehmen-wieder/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Infineon-Aktie aktiviert nun das in meiner [vorherigen Analyse skizzierte Abwärtsszenario](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-starke-zahlen-treffen-auf-schwachen-chart/). Damals stand die Unterstützung bei 60,77 € als entscheidende Schlüsselmarke im Fokus. Ihr Bruch sollte neues Korrekturpotenzial bis zum 61,80%-Fibonacci-Retracement bei 50,69 € freisetzen. Mit aktuell 58,17 € ist genau dieser Trigger inzwischen gefallen und die Bären übernehmen wieder das Kommando. ## Der Chart bleibt der Knackpunkt Noch Anfang August konnte sich die Infineon-Aktie oberhalb von 60,77 € behaupten, während 64,20 € als erste Hürde für eine mögliche Entspannung galt. Die Käufer schafften den notwendigen Ausbruch jedoch nicht. Stattdessen wurde 60,77 € inzwischen unterschritten und damit das zuvor nur drohende Verkaufssignal aktiviert. Fundamental stehen dieser Schwäche weiterhin überzeugende Geschäftszahlen gegenüber. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon einen Rekordumsatz von rund 4,2 Milliarden €, während das Segmentergebnis um +22% auf knapp 800 Millionen € stieg. Für das vierte Quartal stellte das Management zuletzt sogar einen weiteren Umsatzrekord von rund 4,7 Milliarden € in Aussicht. Der Chart kann daraus bislang jedoch kein Kapital schlagen. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Infineon-5M_180826-1024x697.png)Quelle Chart: stock3 Mit dem Bruch der Unterstützung bei 60,77 € hat sich die Lage zugunsten der Bären weiter verschoben. Kann die Aktie dieses Niveau nicht zeitnah zurückerobern, rückt als nächstes Ziel das 61,80%-Fibonacci-Retracement bei rund 50,69 € in den Fokus. Dort wartet die nächste markante Unterstützungszone. Darunter würde sich das Chartbild nochmals spürbar eintrüben. Auf der Oberseite müsste Infineon zunächst wieder über 60,77 € zurückkehren, um den unmittelbaren Verkaufsdruck zu mindern. Für eine ernsthafte Entspannung wäre anschließend ein Anstieg über 62,60 € sowie insbesondere über 64,20 € erforderlich. Erst dann würden 68,48 € und später die Zone um 71,45 bis 74,02 € wieder als realistische Erholungsziele in den Fokus rücken. Die Infineon-Aktie liefert charttechnisch derzeit ein schwaches Bild. Der Rückfall unter 60,77 € aktiviert weiteres Abwärtspotenzial und spricht zunächst für einen Test der Zone um 50,69 €. Erst eine schnelle Rückeroberung der zuletzt gebrochenen Marken könnte das aktuell bärische Bild wieder aufhellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 80 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Baidu-Aktie -9%: Läuft ihr doch die Zeit davon?](https://www.sharedeals.de/baidu-aktie-9-laeuft-ihr-doch-die-zeit-davon/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Baidu-Aktie erleidet am Dienstagnachmittag einen herben Kursverlust von -9% und setzt damit ihre Abwärtsbewegung der letzten Wochen fort. Die Aktie des chinesischen Technologiekonzerns notiert aktuell auf dem tiefsten Stand seit fast zwölf Monaten. Warum eigentlich und sollten Anleger jetzt investieren? ## Unerwartet schwach Auslöser des starken Kursrückgangs der Baidu-Aktie sind die vorgelegten Quartalszahlen. Sie verfehlten in allen Bereichen die Erwartungen der Analysten. Der Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 4% auf 31,3 Milliarden CNY (ca. 4,6 Milliarden US$). Das traditionelle Kerngeschäft mit Online-Marketing (Suchmaschinenwerbung) brach erneut um knapp 19% ein. Immer mehr Nutzer in China weichen bei der Netzsuche auf KI-Chatbots, soziale Medien und Kurzvideo-Plattformen aus, was die Werbeeinnahmen von Baidu strukturell belastet. Zwar wachsen die neuen Zukunftssparten stark — die KI-Cloud-Infrastruktur legte um 50% zu und das darin enthaltene GPU-Cloud-Geschäft wuchs sogar um 283% –, doch diese Wachstumsvolumina reichen noch nicht aus, um den prozentualen Ausfall der margenstarken Suchmaschinenwerbung auszugleichen. So sackte der Konzerngewinn von Baidu im zweiten Quartal um 68% gegenüber dem Vorjahr auf 2,32 Milliarden CNY. Neben dem schwachen operativen Geschäft sorgten auch geringere Erträge aus Finanzanlagen und Währungsverluste für den Einbruch beim Gewinn. Das Ergebnis je Aktie fiel damit auf 7,22 CNY und lag deutlich unter dem Analystenkonsens von 9,84 CNY. Zudem deutete das Baidu-Management für das zweite Halbjahr weiter hohe F&E- und Infrastrukturinvestitionen in künstliche Intelligenz an, was die operativen Margen kurzfristig weiter unter Druck setzen wird. Wir halten Dich über die neuesten Entwicklungen der chinesischen Tech-Branche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Baidu&stockidentifier=symbol%3AB1CB)! ## Runter auf das 3-Jahrestief? Das Chartbild der Baidu-Aktie hat sich zuletzt massiv eingetrübt. Durch den heutigen Kursrückgang fällt die Aktie auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn und der seit drei Monaten abhaltende Kursrückgang geht immer noch nicht zu Ende. Nun könnte die Baidu-Aktie sogar Kurs auf ihr 3-Jahrestief bei 76 US$ nehmen. ## Ein klassisches Transformationsdilemma Baidu befindet sich seit geraumer Zeit in einem klassischen Transformationsdilemma. Das lukrative, alte Stammgeschäft mit Online-Werbung schrumpft schneller als die hochdynamischen, neuen KI- und Cloud-Segmente wachsen. Der deutliche Earnings-Miss hat diesen Trend heute schmerzhaft unterstrichen. Neben der KI-Cloud-Sparte besitzt Baidu noch ein weiteres hochspannendes Wachtumsfeld, und zwar die Robotaxisparte Apollo go. Sie betreibt mittlerweile ein globales Netz in 28 Städten. Die Taxiflotte von Apollo Go legte bislang insgesamt über 350 Millionen autonome Kilometer zurück, davon mehr als 240 Millionen vollständig fahrerlos, und zählt damit zum wichtigsten Konkurrenten von Marktführer Waymo. Trotz der voranschreitenden Transformation von einer Suchmaschine zu einem KI-Cloud-Robotaxi-Konzern rate ich Anlegern derzeit, nicht in die Baidu-Aktie einzusteigen. Sie ist fundamental und charttechnisch angeschlagen. Du interessierst Dich für weitere KI-Gewinner? Du findest sie in unserem kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Die Reaktion der Börse auf die heutigen Zahlen zeigt, dass dem Markt die Transformation zu langsam voranschreitet und möglicherweise auch mit zu großen Risiken verbunden ist. Das traditionelle Kerngeschäft Online-Marketing erodiert mit atemberaubender Geschwindigkeit. Das ist eine bedenkliche Entwicklung, denn sie raubt Baidu die Zeit, die neuen Geschäftsbereiche zu „subventionieren“. Der chinesische Technologiekonzern muss sehr viel Geld in die Hand nehmen, um sein Geschäft mit KI-Cloud-Infrastruktur und Robotaxis schnell zu skalieren. Doch dieses Geld könnte angesichts des Einbruchs des Kernbereichs schneller knapp werden als den Chinesen lieb ist. Vor diesem Hintergrund bin ich nicht mehr von der Baidu-Aktie überzeugt. Die Erosion des wichtigsten Standbeins des Konzerns schreitet mir zu schnell voran. Zwar ist Baidu strategisch auf dem richtigen Weg. Aber die Zeit für eine erfolgreiche Transformation wird möglicherweise zu knapp. ## ℹ️ Baidu in Kürze - Baidu (WKN: A0YCQ6) ist ein im Jahr 2000 gegründeter chinesische Technologiekonzern mit Sitz in Peking. - Mit einem Marktanteil von über 50% ist die gleichnamige Suchmaschine die unangefochtene Nummer 1 auf dem chinesischen Markt und wird deshalb oftmals als „Google Chinas“ bezeichnet. - Darüber hinaus betreibt Baidu mit der Tochtergesellschaft Apollo Go in 15 chinesischen Metropolen den führenden Robotaxidienst des Landes. 2026 ist eine Ausweitung des Dienstes nach London geplant. - Zusätzlich besitzt der Tech-Konzern eine Tochter im Bereich KI-Chips und eine Cloud-Sparte. - Baidu ist aktuell an der Börse ca. 35 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [T-Mobile US-Aktie: Die bessere Deutsche Telekom?](https://www.sharedeals.de/t-mobile-us-aktie-die-bessere-deutsche-telekom/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die T-Mobile US-Aktie entwickelt sich ähnlich wie die Aktie der Muttergesellschaft Deutsche Telekom. Dennoch sollte sie als eigenständiges Unternehmen betrachtet werden. Seit dem Hoch zu Jahresbeginn bei rund 220 US$ befindet sich die Aktie in einem deutlichen Abwärtstrend. Am Dienstag notiert sie bei etwa 181,30 US$, was einem Rückgang von knapp -18% entspricht. Hier stellt sich die Frage: Ist die US-Aktie nach dem Kursrückgang inzwischen interessanter als die Deutsche Telekom? ## Wachstum setzt sich fort Im Gegensatz zur deutschen Muttergesellschaft wächst T-Mobile US deutlich dynamischer. In den Quartalsberichten der Deutschen Telekom wird daher regelmäßig auf den hohen Ergebnisbeitrag der US-Tochter hingewiesen. Auch im zweiten Quartal setzte sich der Wachstumstrend fort. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8% auf 22,8 Milliarden US$. Der darin enthaltene Service-Umsatz legte um 9% auf 19 Milliarden US$ zu. Besonders stark entwickelte sich das Postpaid-Geschäft. Hier stieg der Umsatz um 13% auf 15,9 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich überproportional um 12% auf 9,5 Milliarden US$. Unter dem Strich erzielte T-Mobile US einen Nettogewinn von 3,2 Milliarden US$. Das entspricht einem Anstieg von 1%. Der Free Cashflow verbesserte sich um 4% auf 4,8 Milliarden US$. Insgesamt sind die Zahlen solide ausgefallen. Allerdings hatten die Analysten beim Quartalsumsatz mit 22,95 Milliarden US$ etwas mehr erwartet. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=T-Mobile+US&stockidentifier=symbol%3ATMUS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose teilweise angehoben Mit der Veröffentlichung der Zahlen zum zweiten Quartal wurde auch die Jahresprognose angepasst. Beim Free Cashflow wurde die Prognose angehoben. Statt 18,1 bis 18,7 Milliarden US$ werden jetzt 18,4 bis 18,8 Milliarden US$ erwartet. Die übrigen Ziele wurden bestätigt. Bei den neuen Vertragskunden wird weiterhin mit 950.000 bis 1,05 Millionen gerechnet. Beim bereinigten Betriebsergebnis stehen bis zu 37,5 Milliarden US$ auf dem Zettel. Damit zeigt sich, dass T-Mobile US trotz der hohen Unternehmensgröße weiterhin dynamisch wächst und gleichzeitig hohe freie Mittel erwirtschaftet. ## Fusion mit der Deutschen Telekom? Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten zuletzt Medienberichte über eine mögliche engere Verbindung zwischen T-Mobile US und der Deutschen Telekom. Laut dem Nachrichtenportal Semafor sollen sich Großaktionäre sowie das US-Management gegen eine Fusion ausgesprochen haben. Zudem könnten regulatorische Hürden eine solche Transaktion erschweren. Ob aus den Überlegungen tatsächlich eine konkrete Transaktion entsteht, bleibt daher abzuwarten. ## Bewertung Die Frage, ob T-Mobile US grundsätzlich die bessere Aktie als die Deutsche Telekom ist, hängt von den Anlagezielen ab. Für T-Mobile US spricht zunächst das deutlich höhere operative Wachstum. Umsatz, EBITDA und Free Cashflow steigen weiterhin. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über eine starke Marktposition im US-Mobilfunkmarkt. Die US-Aktie ist stärker gefallen als die der Deutschen Telekom. Daher dürfte das Potenzial der Aktie von T-Mobile US höher sein. Der jüngste Kursrückgang erscheint aus meiner Sicht übertrieben, da die fundamentale Entwicklung weiterhin intakt ist. Die Deutsche Telekom hat dagegen einen anderen Vorteil: die höhere Dividendenrendite. Sie liegt aktuell bei rund 3,4%, während T-Mobile US etwa 2% bietet. Damit sind die beiden Aktien für unterschiedliche Anlegertypen interessant. Für Anleger, die primär auf Kurssteigerungen und Wachstum setzen, halte ich T-Mobile US derzeit für die attraktivere Aktie. Der Kursrückgang von rund -18% seit dem Jahreshoch hat die Bewertung wieder interessanter gemacht, während das operative Wachstum weiterhin intakt ist. Aus meiner Sicht bietet sich bei T-Mobile US auf dem aktuellen Niveau eine gute Einstiegschance. Mein mittelfristiges Kursziel liegt bei 220 US$. Damit besteht gegenüber dem aktuellen Kurs von rund 180 US$ ein Potenzial von etwa +21%. Die Aktie der Deutschen Telekom hat sich von dem Tief mit etwa 24 € wieder deutlich erholt; aktuell notiert sie bei knapp 29 €. Die Deutsche Telekom bleibt dagegen für renditebewusste Anleger interessanter. Hier verweise ich auf den [heutigen Artikel](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-dieser-milliarden-deal-passt/) zur Deutschen Telekom von meinem Kollegen Vincent Uhr. **Anknüpfend daran:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## ℹ️ T-Mobile US in Kürze - T-Mobile US (WKN: A1T7LU) mit Sitz in Bellevue im US-Bundesstaat Washington ist neben AT&T und Verizon Communications einer der drei großen Mobilfunkkonzerne der USA. - T-Mobile US entstand 2001 durch die Übernahme von VoiceStream durch die Deutsche Telekom. Der deutsche Telekomkonzern hält auch heute noch die Mehrheit der Anteile. - Die US-Telekomtochter notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 195 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Xiaomi-Aktie: Wann kommt endlich das Comeback?](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-wann-kommt-endlich-das-comeback/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kurserholung der Xiaomi-Aktie währte nur vier Wochen lang im Juli. Seit Anfang August ist der chinesischen Auto- und Elektronikkonzern wieder auf dem absteigenden Ast an der Börse. Können die heute von Xiaomi vorgelegten Quartalszahlen etwas daran ändern und sollten Anleger sich die Aktie ins Portfolio legen? ## Solide Zahlen Xiaomi legte heute die Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2026 vor. Sie zeigen in Summe eine recht solide operative Entwicklung, die maßgeblich vom Wachstum der Elektroautosparte getragen wird, während das Smartphone-Segment unter hohen Speicherchip-Kosten leidet. Der Gesamtumsatz von Xiaomi erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal um 9,9% auf 108,9 Milliarden CNY (ca. 15,2 Milliarden US$), lag im Jahresvergleich jedoch leicht um 6,1% im Minus. Wachstumstreiber war auch im zweiten Quartal der Geschäftsbereich Smart EV, KI und Neue Initiativen. Er wuchs um 17,1% auf Jahressicht auf 24,9 Milliarden CNY. Das E-Auto-Segment verzeichnete mit einem Absatzplus von rund 28% erneut einen deutlichen Sprung bei den Auslieferungen. Aufgrund des raschen Produktionshochlaufs und hoher F&E-Ausgaben für KI und autonomes Fahren schreibt das Automobilsegment operativ zwar weiterhin noch leicht rote Zahlen, gewinnt aber massiv an Marktanteilen. Bleibe auf der Höhe der Zeit, was die Autobranche angeht und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Xiaomi&stockidentifier=symbol%3A3CP)! Der Smartphone-Umsatz lag im abgelaufenen Quartal bei 42,1 Milliarden CNY. Mit 31,2 Millionen ausgelieferten Geräten verteidigte Xiaomi damit das 24. Quartal in Folge Platz 3 auf dem weltweiten Smartphone-Markt. Die Bruttomarge im reinen Smartphone-Geschäft fiel jedoch auf 8,5 %. Historisch hohe Kosten für Speichermodule setzten die Profitabilität stark unter Druck. Dieser Margendruck konnte jedoch durch den steigenden Anteil an Premium-Smartphones leicht abgefedert werden. Insgesamt konnte Xiaomi seine Bruttomarge bei 19,8% stabil halten. Der bereinigte Nettogewinn stieg gegenüber dem Vorquartal um 2,4% auf 6,2 Milliarden CNY. ## Kommt die nächste Kurserholung? Nachdem die Xiaomi-Aktie Ende Juni auf ein neues 12-Monatstief bei knapp unter 2,50 € gefallen war, konnte sie sich im Laufe des Julis deutlich auf 3,60 € erholen. Doch im August wendete sich das Blatt wieder und der Kurs stürzte abermals unter die Marke von 3,00 €. Für eine nachhaltige Kurserholung muss die Xiaomi-Aktie das 3-Monatshoch bei 3,60 € und im Anschluss den Widerstand bei 4,00 € knacken. ## Eine erfolgversprechende 3-Säulenstrategie Ich rate Anlegern aktuell zum Kauf der Xiaomi-Aktie. Meiner Meinung nach reflektiert der Aktienkurs gegenwärtig nicht das Potenzial des chinesischen Konzerns. Ich bin seit jeher ein Fan der 3-Säulenstrategie der Chinesen. Sie kombinieren ein hochdynamisches Elektroautosegment mit einem reifen Smartphone-Geschäft und einem margenstarken KI-Home-Ökosystem. Wenn man so will, lautet die Geschäftsstrategie von Xiaomi Human x Car x Home. Für die kommenden Jahre prognostiziert der Markt ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von ca. 13 bis 16% p.a. Das Gewinnwachstum wird für denselben Zeitraum im Schnitt auf 16 bis 19% geschätzt. Die EV-Sparte hat sich zum zentralen Wachstumstreiber von Xiaomi entwickelt. Nach 410.000 ausgelieferten Fahrzeugen im Jahr 2025 hat Xiaomi das Auslieferungsziel für das Gesamtjahr 2026 auf 550.000 Fahrzeuge angehoben. Die Pipeline wird neben der Sportlimousine SU7 durch neue Modelle wie den YU7 SUV und weitere Derivate kontinuierlich ausgebaut. Während der Fokus aktuell auf dem Heimatmarkt China liegt, plant Xiaomi den offiziellen Rollout der EV-Sparte in Überseemärkten ab der zweiten Jahreshälfte 2027. Aufgrund der wachsenden Skaleneffekte rechnet der Markt damit, dass das EV-Segment im Laufe der zweiten Jahreshälfte nachhaltig operative Gewinne erzielen kann. Auch im Smartphone-Segment setzt Xiaomi auf steigende Margen. Der Fokus der Chinesen liegt weniger auf reinen Stückzahlsteigerungen, sondern auf dem Margenausbau im Premium-Segment. Die verdeckte Gewinnmaschine von Xiaomi sind die Internet-Services. Durch das Wachstum der aktiven Nutzerbasis kann der Konzern hochmargige Dienste (Werbung, Gaming, Cloud) noch besser vermarkten. Zudem sorgt das eigene Betriebssystem HyperOS von Xiaomi für eine Vernetzung von Haushaltsgeräten, Smartphones und Autos, mit der die Nutzerbindung an das eigene Markenökosystem gestärkt wird. Weitere Aktien, bei denen wir an steigende Kurse glauben, findest Du übrigens in unserem Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Die leicht positive Kursreaktion der Xiaomi-Aktie zeigt, dass die Börse zufrieden mit der aktuellen Geschäftsentwicklung ist. Mit einem Forward-KGV von 24 (2026) und 15 (2027) ist die Aktie meiner Einschätzung nach in Anbetracht der exzellenten Wachstumsperspektiven sehr moderat bewertet. Ich rechne in den kommenden Monaten mit einem Comeback der Xiaomi-Aktie an der Börse. ## ℹ️ Xiaomi in Kürze - Xiaomi (WKN: A2JNY1) ist ein chinesischer Technologiekonzern, der Smartphones, Notebooks, Smartwatches und weitere Elektrogeräte wie Saug- und Wischroboter herstellt. - Zudem besitzt der Konzern ein eigenes Betriebssystem für die Vernetzung von Elektrogeräten. - Derzeit ist Xiaomi hinter Apple und Samsung der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. - 2024 stellte der Konzern mit einer Sportlimousine sein erstes Elektroauto vor. - Xiaomi mit Sitz in Peking ist an der Börse derzeit ca. 85 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Evotec-Aktie: Hier entsteht jetzt Multibagger-Potenzial](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-hier-entsteht-jetzt-multibagger-potenzial/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Evotec-Aktie steht erneut unter Druck. Im Xetra-Handel fällt das Papier heute zeitweise um gut zwei Prozent auf rund 3,36 Euro und damit ein neues Langzeittief. Der Titel steht weiterhin im Schatten der schwachen operativen Entwicklung. Für Gegenwind sorgen die jüngsten Halbjahreszahlen. Evotec erzielte in den ersten sechs Monaten 2026 lediglich rund 300 Millionen Euro Umsatz nach 371,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig weitete sich der Nettoverlust auf rund 168,6 Millionen Euro aus. Auch das bereinigte EBITDA blieb deutlich negativ. Besonders wichtig ist deshalb der Ausblick: Evotec hat seine Prognose für 2026 bereits deutlich gesenkt und erwartet nun einen Umsatz von etwa 570 bis 610 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von minus 70 bis minus 105 Millionen Euro. Das Management setzt zugleich auf das laufende Transformationsprogramm Horizon und erwartet im weiteren Jahresverlauf eine operative Verbesserung. Die Börse muss damit derzeit zwei Geschichten gleichzeitig bewerten: kurzfristig hohe Verluste und sinkende Erlöse, langfristig die Hoffnung auf einen erfolgreichen Konzernumbau. Rückenwind kommt unter anderem von positiven Analystenstimmen; RBC hält beispielsweise an einem Kursziel von 10 Euro fest. Das zeigt das enorme Potenzial, falls Evotec die operative Trendwende tatsächlich schafft – zugleich unterstreicht die große Differenz zum aktuellen Kurs das erhebliche Risiko. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Für Anleger bleibt die Evotec-Aktie damit eine Turnaround-Wette. Entscheidend wird sein, ob Evotec die Kosten tatsächlich nachhaltig senken, die Geschäftsentwicklung stabilisieren und im kommenden Jahr wieder überzeugender wachsen kann. Bis dahin dürfte die Aktie ausgesprochen volatil bleiben. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Unser Top-Favorit für den Rest des Jahres Ein kleines Pharmaunternehmen zeigt unterdessen eine genau gegenteilige operative Entwicklung und meldete jüngst eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. [Erfahre in unserem exklusiven Artikel mehr über diese einmalige Chance](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Deutsche Bank vs. Commerzbank: Ein überraschender Top-Favorit](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-vs-commerzbank-ein-ueberraschender-top-favorit/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Sowohl die Deutsche Bank als vor allem auch die Commerzbank stehen weiter im Fokus der Anleger. Die Deutsche-Bank-Aktie notiert aktuell bei rund 33 Euro und damit nur wenige Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 34,10 Euro. Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate konsolidiert das Papier derzeit leicht. Bei der Commerzbank ist die Ausgangslage durch das potenzielle Übernahmeszenario noch spannender. Die Commerzbank-Aktie bewegt sich mit rund 39 Euro ebenfalls in unmittelbarer Nähe ihres 52-Wochen-Hochs von gut 40 Euro. Rückenwind liefern die überzeugenden Geschäftszahlen: Im ersten Halbjahr 2026 steigerte die Bank ihr operatives Ergebnis um 14 Prozent auf den Rekordwert von 2,7 Milliarden Euro, der Nettogewinn erreichte 1,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig bleibt die Commerzbank ein Übernahmepoker. UniCredit verfolgt weiterhin die Pläne für eine Übernahme, wobei die Europäische Zentralbank laut Reuters grundsätzlich in Richtung einer Genehmigung tendiert. Eine endgültige Entscheidung wird im Herbst erwartet. Für die Commerzbank-Aktie bedeutet das eine ungewöhnliche Mischung aus operativer Stärke und politischem sowie regulatorischem Risiko. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Die Deutsche Bank bietet dagegen derzeit das weniger von Übernahmefantasie geprägte Investment-Narrativ: Hier stehen die eigene Ertragskraft, die Entwicklung des Investmentbankings und die weitere Verbesserung der Profitabilität im Mittelpunkt. Beide Titel bleiben damit interessant, unterscheiden sich aber deutlich: Während bei der Deutschen Bank stärker die fundamentale Unternehmensentwicklung zählt, wird die Commerzbank zusätzlich vom Ausgang des UniCredit-Konflikts bewegt. Für Anleger bedeutet das: Beide Aktien sind nach der starken Rally nicht mehr günstig einzuschätzen, die Commerzbank bietet dafür eine höhere Sonderstory – und entsprechend auch höhere politische und regulatorische Risiken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Unser Top-Favorit für den Rest des Jahres Ein kleines Pharmaunternehmen meldete jüngst eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. [Erfahre in unserem exklusiven Artikel mehr über diese einmalige Chance](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Klarna-Aktie -20%: Ist der Crash die perfekte Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/klarna-aktie-20-ist-der-crash-die-perfekte-kaufchance/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten Monaten konnte sich die Klarna-Aktie sukzessive von ihrem im Februar aufgestellten Allzeittief bei knapp über 10 € erholen. Doch heute schockiert der schwedische Zahlungsdienstleister mit einem Kursverlust von -20% die Börse. Fielen die Quartalszahlen von Klarna so miserabel aus und wie sollten sich Anleger jetzt verhalten? ## Auf den ersten Blick Auf den ersten Blick geben die von Klarna für das abgelaufene zweite Quartal vorgelegten Zahlen überhaupt keinen Anlass für einen Kurscrash in dieser Größenordnung. Der Umsatz stieg im letzten Quartal um 21% im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 982 Millionen US$, womit das Unternehmen punktgenau in der prognostizierten Spanne von 960 Millionen bis 1,0 Milliarde US$ landete. Der Bruttowarenwert der über Klarna abgewickelten Zahlungen kletterte auf 36,1 Milliarden US$, angetrieben durch weiteres Kundenwachstum in den USA und Europa. Und der Verlust je Aktie lag mit -0,06 US$ im Rahmen der Konsenserwartung von -0,05 bis -0,07 US$. Ein weiterer positiver Aspekt: Die Kreditausfallrate blieb mit unter 0,6% des Gesamtvolumens auf einem sehr niedrigen Niveau. Zudem soll die im Juli in den USA beantragte Banklizenz die künftigen Refinanzierungskosten von Klara weiter senken. Bleibe bei Klarna und Zahlungsdienstleistern im Allgemeinen auf dem Laufenden und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Klarna&stockidentifier=symbol%3AKLAR)! ## Auf den zweiten Blick Aber auf den zweiten Blick zeigen sich zwei Entwicklungen, die die Börse gar nicht gerne sieht. Obwohl das Nettoergebnis im Rahmen der Erwartungen lagen, verzeichnete Klarna beim bereinigten operativen Gewinn einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Jahresauftakt. Er sank von 68 Millionen US$ im Vorjahresquartal auf aktuell 38 Millionen US$. Dieser starke Einbruch könnte ein Signal dafür sein, dass der starke Profitabilitätsschub zu Beginn des Jahres ein einmaliger Effekt war und das operative Ergebnis im Jahresverlauf weiter abflachen wird. Darüber hinaus gab das Klarna-Management einen konservativen Ausblick auf das zweite Halbjahr 2026. Der Zahlungsdienstleister erhöht seine Marketingausgaben in den USA massiv und investiert kräftig in den Auf- und Umbau der Strukturen im Zuge des Antrags auf eine US-Banklizenz. Diese erhöhten operativen Aufwendungen schmälern kurzfristig die Margen, weshalb Anleger eine verzögerte Rückkehr in die Gewinnzone befürchten. ## Zurück zum Allzeittief Das Chartbild der Klarna-Aktie trübt sich durch den heutigen Kurssturz wieder massiv ein. Ein Großteil der in den letzten sechs Monaten gemachten Gewinne ist durch den Crash verpufft. Es ist meiner Meinung nach gut möglich, dass die Aktie in den kommenden Wochen wieder ihr Allzeittief bei 11 € testen wird. ## Keine attraktive Growth Story mehr Ich war und bin kein Fan der Klarna-Aktie. Zwar entwickelt sich der Zahlungsdienstleister nach wie vor dynamisch, aber der Markt für Payment Services ist extrem wettbewerbsintensiv. Neben den drei Platzhirschen Adyen, PayPal und Stripe haben es die Schweden auch noch mit Tech-Schwergewichten wie Apple und Google zu tun. Das lässt dauerhaft wenig Spielraum bei den Margen zu. Hinzu kommen zunehmende regulatorische Eingriffe in den USA und Europa. Strengere Kreditregulierungen schränken die Vermarktung von Konsumkrediten ein und zwingen Klarna zu höheren Compliance-Ausgaben. Zudem deckeln die Interbankenentgelte in der EU die Gebühren, die Dienstleister einnehmen können. Vor diesem Hintergrund ist mir die Klarna-Aktie mit einem Forward-KGV von 26 (2027) immer noch zu ambitioniert bewertet. Ich gehe davon aus, dass sich das Wachstum des Zahlungsdienstleisters in den kommenden Jahren deutlich abschwächen wird. Gleichzeitig halte ich das Margenpotenzial aufgrund des extremen Wettbewerbs für begrenzt. Sicherlich hat der heutige Kursturz der Klarna-Aktie auch einen gewissen Sell-the-news-Effekt. Da die wesentlichen Eckdaten im Wesentlichen bereits vorab bekannt oder prognostiziert waren, fehlte in den Zahlen eine positive Überraschung. Viele Anleger, die im Zuge der Kurserholung der letzten Wochen Gewinne gemacht haben, haben diese im Zuge der Zahlenvorlage nun kassiert. Aktien, an die wir bei SD mehr glauben, findest Du unter unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Für mich ist die Klarna-Aktie kein Investment wert. Ich sehe hier keine attraktive Growth Story mehr. Zu austauschbar ist das Geschäftsmodell des Zahlungsdienstleisters. ## ℹ️ Klarna in Kürze - Klarna (WKN: A414N7) ist ein 2005 gegründeter schwedischer Zahlungsanbieter mit Hauptsitz in Stockholm. - Das Unternehmen bietet verschiedene Zahlungsmöglichkeiten für das Online-Shopping an. - Schwerpunkt sind Buy now, pay later-Leistungen, also der Kauf von Waren mit späterer Bezahlung. - Klarna notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 7,4 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Carl Zeiss Meditec-Aktie: Ist das die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/carl-zeiss-meditec-aktie-ist-das-die-trendwende/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Carl Zeiss Meditec-Aktie konnte sich von ihrem Tief im März bei etwa 23 € wieder erholen und notiert am Mittwoch aktuell bei 31,60 €. Zuvor befand sich die Aktie über längere Zeit in einem Abwärtstrend. Damit stellt sich die Frage: Lohnt sich jetzt ein Einstieg? ## Geschäftsentwicklung bleibt schwach Die schwache Geschäftsentwicklung der vergangenen Quartale setzte sich auch im dritten Quartal fort. Der Konzernumsatz reduzierte sich in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,9% auf 1,55 Milliarden €. Währungsbereinigt lag der Umsatz auf Vorjahresniveau. Im größeren Segment Strategic Unit sank der Umsatz um 4,8% auf 1,2 Milliarden €. Das Segment Microsurgery entwickelte sich dagegen besser und steigerte den Umsatz um 3,8% auf 362 Millionen €. Der Anteil der wiederkehrenden Umsätze reduzierte sich leicht auf 50,9%. Noch schwächer entwickelte sich die Ertragslage. Belastungen durch Währungsverluste und negative Einmaleffekte führten dazu, dass das bereinigte EBITDA von 177 auf 124,5 Millionen € zurückging. Die EBITDA-Marge reduzierte sich um 3,1 Prozentpunkte auf 8%. Der Gewinn je Aktie sank von 1,02 auf 0,80 €. Insgesamt bleibt die operative Entwicklung damit weiterhin unbefriedigend. Justus Felix Wehmer, Finanzvorstand der Carl Zeiss Meditec AG, erklärte: > Unser Fokus liegt unverändert darauf, die Profitabilität nachhaltig zu verbessern und die eingeleiteten Maßnahmen konsequent umzusetzen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Carl+Zeiss+Meditec&stockidentifier=symbol%3AAFX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Effizienzprogramm soll die Wende bringen Um die Profitabilität zu steigern und das Unternehmen widerstandsfähiger aufzustellen, wurde das Programm „ProfitUp“ aufgelegt. Ziel ist es, die jährlichen Kosten nachhaltig um mehr als 200 Millionen € zu senken. Dazu gehört auch ein Stellenabbau von 600 bis 700 Mitarbeitern. Damit besitzt das Unternehmen einen konkreten Hebel, um die derzeit schwache Profitabilität wieder zu verbessern. Entscheidend wird allerdings sein, ob die geplanten Einsparungen tatsächlich nachhaltig in höheren Margen sichtbar werden. ## Jahresprognose bestätigt Für das restliche Geschäftsjahr erwartet der Konzern keine wesentliche Verbesserung und bestätigte deshalb seine Prognose. Demnach soll der Konzernumsatz bei 2,15 bis 2,2 Milliarden € liegen. Im Vorjahr wurden 2,28 Milliarden € erzielt. Bei der bereinigten EBITDA-Marge wird eine Bandbreite von 8 bis 10% erwartet. Im Vorjahr lag sie noch bei 11,6%. Eine operative Trendwende lässt sich damit aktuell noch nicht erkennen. ## Bewertung Der jüngste Kursanstieg ist vor allem mit den eingeleiteten Effizienzmaßnahmen zu erklären. Die Anleger setzen offenbar darauf, dass das „ProfitUp“-Programm die Profitabilität in den kommenden Jahren deutlich verbessert. Das Problem: Die positiven Auswirkungen dürften erst mit Verzögerung sichtbar werden. Aktuell zeigen die Geschäftszahlen noch keine überzeugende Verbesserung. Entsprechend dürfte die Aktie weiterhin volatil bleiben. Sollten die nächsten Quartalszahlen erneut schwach ausfallen, sind auch wieder deutlichere Kursrückgänge möglich. Positiv ist dagegen die Beteiligung der Carl Zeiss AG. Sie ist mit rund 59% bereits Mehrheitsaktionärin und plant, ihre Beteiligung bis 2027 um weitere 200 Millionen € aufzustocken. Das unterstreicht das langfristige Interesse des Großaktionärs am Unternehmen. Die Kurserholung von 23 auf rund 31 € könnte der Beginn einer Trendwende sein. Ob die Kurserholung nachhaltig ist, ist fraglich. Bei dem derzeitigen Kursniveau halte ich die Aktie derzeit für nicht attraktiv. Ein fairer Einstieg sehe ich bei 27 €. Sollte das Effizienzprogramm anschließend sichtbar Wirkung zeigen, wäre mittelfristig ein Kursziel von etwa 35 € realistisch. Bis dahin sollten Anleger eher abwarten. **Du fragst dich, wo 2026 noch echte Chancen liegen?** Wir haben drei Trend-Aktien mit Multibagger-Potenzial für dich zusammengestellt. [Jetzt den Gratis-Report zum Jahresendspurt sichern](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Carl Zeiss Meditec in Kürze - Die Carl Zeiss Meditec (WKN: 157484) ist der Dachkonzern für die einzelnen Geschäftszweige. Nach der Übernahme der Asclepion Meditec AG (Hersteller innovativer Refraktionslaser) 2002 durch den Geschäftsbereich Ophthalmologie der Carl Zeiss AG entsteht die Carl Zeiss Meditec AG. Die beiden Schwerpunkte des Unternehmens sind Produkte für die Augenheilkunde sowie Mikrochirurgie. - Der Konzern ist international tätig und hat seinen Hauptsitz im thüringischen Jena. - Das im MDAX gelistete Unternehmen wird aktuell mit knapp 2,8 Milliarden € bewertet **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Home Depot-Aktie: Starke Zahlen - jetzt zugreifen?](https://www.sharedeals.de/home-depot-aktie-starke-zahlen-jetzt-zugreifen/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** Die Home-Depot-Aktie stemmt sich am Dienstag gegen den schwachen Gesamtmarkt und gewinnt nach überraschend starken Quartalszahlen knapp 2 %. Umsatz und Gewinn übertreffen die Erwartungen, zudem bestätigt der US-Baumarktriese seine Jahresprognose. Ist das der Startschuss für eine nachhaltige Erholung der Aktie? ## Umsatz schlägt die Erwartungen Home Depot hat im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 47,86 Milliarden US$ erzielt und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Konsens hatte lediglich bei rund 47,27 Milliarden US$ gelegen. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal kann sich die Entwicklung sehen lassen. Damals standen 45,3 Milliarden US$ in den Büchern. Damit legten die Erlöse um rund 5,7 % zu. Allerdings ist das Wachstum nicht ausschließlich organischer Natur. Home Depot hatte im vergangenen Jahr den Trockenbauhändler GMS für ein Transaktionsvolumen von rund 5,5 Milliarden US$ inklusive übernommener Schulden erworben. Die Übernahme trägt inzwischen spürbar zum Umsatzwachstum des Konzerns bei. Bereits im ersten Quartal steuerte GMS rund 1,3 Milliarden US$ zu dem gesamten Umsatzzuwachs von 1,9 Milliarden US$ bei. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Gewinn überrascht positiv Noch überzeugender fällt die Entwicklung auf der Ergebnisseite aus. Unter dem Strich stieg der Quartalsgewinn um 4,7 % auf knapp 4,8 Milliarden US$. Der von Anlegern besonders beachtete bereinigte Gewinn je Aktie verbesserte sich sogar um 5,1 % auf 4,92 US$. Analysten hatten im Vorfeld lediglich rund 4,72 US$ erwartet. Damit übertraf Home Depot den Konsens deutlich. „Unsere Ergebnisse für das zweite Quartal haben unsere Erwartungen übertroffen“, erklärte Finanzchef Richard McPhail. Nach seinen Angaben verzeichnete das Unternehmen Nachfrage in sämtlichen Geschäftsbereichen. ## Kleine Projekte stützen das Geschäft Positiv entwickelt sich insbesondere die Nachfrage nach kleineren Projekten und notwendigen Reparaturen. Das ist angesichts des weiterhin schwierigen US-Immobilienmarktes keine Selbstverständlichkeit. Hohe Finanzierungskosten und die schwache Dynamik am Häusermarkt führen dazu, dass viele Verbraucher kostspielige Renovierungen weiterhin aufschieben. Kleinere Projekte und Reparaturen werden dagegen auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld durchgeführt. Beim Kundenverhalten zeigt sich zudem ein interessantes Bild: Zwar kommen weniger Kunden in die Märkte, dafür fällt der durchschnittliche Einkaufswert höher aus. Die Nachfrage erweist sich damit insgesamt als widerständsfähig. ## Prognose bestätigt Auch beim Ausblick gibt es keine böse Überraschung. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Home Depot weiterhin ein Umsatzwachstum zwischen 2,5 und 4,5 %. Auf vergleichbarer Basis sollen die Erlöse zwischen Stagnation und einem Plus von 2 % liegen. Beim bereinigten Gewinn je Aktie stellt das Management eine Entwicklung zwischen dem Vorjahreswert von 14,69 US$ und einem Zuwachs um bis zu 4 % in Aussicht. Gerade angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen ist die Bestätigung der Prognose ein wichtiges Signal. Die Geschäfte laufen offenbar stabil genug, um an den bisherigen Jahreszielen festzuhalten. ## Aktie zeigt relative Stärke Die Börse honoriert das Zahlenwerk. Die Home-Depot-Aktie gewinnt am Dienstag knapp 2 % und zeigt damit in einem insgesamt schwachen Marktumfeld bemerkenswerte relative Stärke. Der S&P 500 verliert gleichzeitig (vorbörslich) rund 0,5 %, während der technologielastige Nasdaq sogar etwa 1,2 % nachgibt. Sorgen über die geopolitische Lage im Nahen Osten und Rohölpreise von mehr als 90 US$ je Barrel drücken auf die Stimmung. Dass sich die Home-Depot-Aktie diesem negativen Umfeld entziehen kann, spricht dafür, dass Anleger das Zahlenwerk klar positiv bewerten. Unterstützung kommt auch von Analystenseite. Stifel erhöhte das Kursziel von 320 auf 340 US$, RBC Capital von 340 auf 343 US$. Bernstein reduzierte sein Kursziel dagegen geringfügig von 346 auf 344 US$. Insgesamt bleibt das Bild damit konstruktiv. ## Führung vorübergehend neu aufgestellt Eine Besonderheit gibt es derzeit auch an der Konzernspitze. Vorstandschef Ted Decker befindet sich seit dem 12. August auf einer vorübergehenden medizinischen Auszeit. In seiner Abwesenheit wird der Baumarktriese von Senior Executive Vice President Ann-Marie Campbell und Finanzchef Richard McPhail geführt. Für Anleger dürfte allerdings zunächst die operative Entwicklung wesentlich wichtiger sein als diese vorübergehende personelle Konstellation. Home Depot liefert ein starkes Quartal ab. Umsatz und Gewinn übertreffen die Erwartungen, die Nachfrage zeigt sich robuster als befürchtet und der bestätigte Jahresausblick sorgt für zusätzliche Sicherheit. Dass die Aktie in einem schwachen Gesamtmarkt knapp 2 % gewinnt, ist zudem ein Zeichen relativer Stärke. Besonders interessant bleibt die Aktie für Dividendenjäger. Mit einer Dividendenrendite von etwas mehr als 3 % und einem durchschnittlichen Dividendenwachstum von rund 9 % in den vergangenen fünf Jahren gehört Home Depot zu den attraktiveren Dividendenwerten im Dow Jones. Für bereits investierte Anleger bleibt die Aktie daher aus meiner Sicht eine Halteposition. Dividendenorientierte Neueinsteiger können nach den überzeugenden Zahlen erste Positionen aufbauen. Wer dagegen vor allem auf dynamisches Kurswachstum setzt, sollte zunächst abwarten, ob sich die operative Erholung in den kommenden Quartalen bestätigt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Home Depot in Kürze - The Home Depot (WKN: 866953) mit Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ist der weltweit größte Baumarktkonzern und bietet Baumaterialien, Heimwerkerprodukte, Gartenartikel sowie Dienstleistungen für Privat- und Profikunden an. - Der Konzern betreibt mehr als 2.300 Filialen in den USA, Kanada und Mexiko und verbindet sein stationäres Geschäft mit einem umfangreichen Online-Angebot. - Home Depot ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones und S&P 500. Der Börsenwert des Unternehmens beträgt aktuell rund 337 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Alibaba-Aktie vor Zahlen: Qwen, Apple und ein günstiger Kurs?](https://www.sharedeals.de/alibaba-aktie-vor-zahlen-qwen-apple-und-ein-guenstiger-kurs/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Alibaba-Aktie hat sich zuletzt deutlich erholt und seit der vergangenen Einschätzung um fast 20 Prozent zugelegt. Mit den nun am 20. August erwarteten Quartalszahlen entscheidet sich, ob das starke KI- und Cloud-Geschäft die hohen Investitionen und geopolitischen Risiken zunehmend kompensieren kann. Ein Blick auf die vergangenen Quartale zeigt, dass Anleger nicht selbstverständlich mit einem positiven Ergebnis rechnen sollten. In sieben der letzten zwölf Quartale verfehlte Alibaba die Erwartungen der Analysten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Analysten erwarten schnelleres Wachstum Der Analystenkonsens für das Juni-Quartal liegt beim Umsatz bei 39,80 Milliarden US-Dollar. Das entspräche einem Wachstum von 14,58 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit einer Beschleunigung gegenüber dem Plus von 11 Prozent im März-Quartal. Vor allem Alibaba Cloud und das KI-Geschäft dürften erneut zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehören. Gleichzeitig bleibt die schwache Konsumnachfrage in China ein Belastungsfaktor. Beim Gewinn je Aktie liegt der Konsens derzeit bei 1,59 US-Dollar. Das würde einem Rückgang von 23,14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Die laufenden Investitionen dürften die Profitabilität kurzfristig weiter belasten, könnten sich langfristig aber auszahlen. ## Apple könnte Qwen zusätzlichen Auftrieb geben Eine wichtige Wachstumschance bietet die mögliche Zusammenarbeit mit Apple. Da bestimmte US-amerikanische KI-Modelle in China nicht verfügbar sind, benötigt Apple lokale Partner für seine KI-Funktionen. Berichten zufolge soll Apple Intelligence auf KI-Technologie von Alibaba und Baidu zurückgreifen. Zudem arbeiten Apple und Alibaba offenbar an einem speziell für China entwickelten KI-Modell. Sollte die Kooperation umgesetzt werden, könnte Alibaba dadurch einen erheblichen zusätzlichen Verbreitungsschub erhalten. Apple-Geräte sind in China weiterhin stark vertreten, sodass die Integration von Alibaba-Technologie die Reichweite von Qwen deutlich erhöhen könnte. ## Alibaba Cloud bleibt ein zentraler Treiber Auch Alibaba Cloud dürfte erneut stark abgeschnitten haben. Laut Frost & Sullivan verfügte die Sparte zuletzt über einen Anteil von 40,1 Prozent am chinesischen Full-Stack-KI-Cloud-Markt. Zusätzlichen Rückenwind liefert die Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Moonshot, dem Alibaba Berichten zufolge Zugang zu rund 20.000 Nvidia-Chips verschafft. Damit baut Alibaba seine Cloud-Infrastruktur zunehmend zu einer wichtigen Grundlage für das chinesische KI-Ökosystem aus. ## Qwen gewinnt international an Bedeutung Bei den eigenen KI-Modellen macht Alibaba ebenfalls große Fortschritte. Mit Qwen 3.8 Max präsentierte das Unternehmen zuletzt ein Modell, das sich laut eigener Einschätzung mit den weltweit führenden Systemen messen kann. Die internationale Verbreitung nimmt ebenfalls stark zu. Berichten zufolge hat Qwen inzwischen mehr als drei Milliarden Downloads erreicht. Mit weiteren Modellen für Laptops und andere Anwendungen versucht Alibaba, seine KI-Technologie über den chinesischen Markt hinaus zu etablieren. ## Umsatzbeteiligung eröffnet neue Ertragschancen Alibaba arbeitet zudem an einem neuen Modell zur Monetarisierung von Qwen. Große Nutzer der kommenden Open-Source-Version sollen demnach einen Teil der mit der Technologie erzielten Umsätze an Alibaba abführen. Sollte Qwen seine starke Marktposition behaupten, könnte dieses Modell eine wichtige neue Einnahmequelle schaffen. Gleichzeitig würde Alibaba stärker von der wirtschaftlichen Nutzung seiner KI-Technologie profitieren. ## US-Regierung als größtes Risiko Das größte externe Risiko bleibt die US-Politik. Nach Berichten über mögliche Versuche, KI-Fähigkeiten amerikanischer Modelle abzuleiten, könnten neue Beschränkungen gegen chinesische KI-Anbieter folgen. Die US-Regierung hat bislang keine Sanktionen gegen Alibaba verhängt. Das Risiko bleibt jedoch bestehen, insbesondere falls Washington zu dem Schluss kommt, dass chinesische KI-Modelle auf unzulässiger Nutzung amerikanischer Technologie beruhen. ## EU-Gebühr könnte AliExpress belasten Auch die europäische Handelspolitik stellt ein zusätzliches Risiko dar. Die EU hat eine Gebühr von drei Euro auf besonders günstige Importe beschlossen. Für AliExpress könnte dies die Wettbewerbsfähigkeit sehr günstiger Produkte beeinträchtigen. Damit droht zusätzlicher Druck auf das Konsumgeschäft, das bereits unter der schwachen Nachfrage leidet. ## Bewertung bleibt attraktiv Trotz der jüngsten Erholung erscheint die Alibaba-Aktie weiterhin vergleichsweise günstig bewertet. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis ist zwar auf rund 19 gestiegen, liegt aber weiterhin deutlich unter früheren Höchstständen. Besonders interessant ist die Bewertung mit Blick auf die langfristigen KI-Chancen. Alibaba wird derzeit mit lediglich 10-11 Mal den für 2029 erwarteten Gewinnen gehandelt. Damit scheint ein erheblicher Teil der regulatorischen und geopolitischen Risiken bereits berücksichtigt. Das Juni-Quartal könnte kurzfristig erneut unter hohen Investitionen leiden, während die langfristigen Perspektiven zunehmend vom KI-Geschäft geprägt werden. Angesichts der Fortschritte bei Qwen, der Cloud-Dynamik und möglicher neuer Erlösmodelle erscheint die Alibaba-Aktie trotz der Risiken weiterhin attraktiv. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Alibaba in Kürze - Die Alibaba Gruppe mit Sitz in Hangzhou ist einer der größten E-Commerce-Konzerne Chinas. - Das 1999 gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einer riesigen Firmengruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen entwickelt. - Kerngeschäft von Alibaba sind die Online-Marktplätze Alibaba, AliExpress, Taobao und Tmall. Darüber hinaus bietet der Konzern Cloud-Services, Logistik- und Finanzdienstleistungen an. - Die Alibaba Gruppe hat eine Marktkapitalisierung von ca. 299 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rio Tinto-Aktie & der Kupferpreis in luftigen Höhen](https://www.sharedeals.de/rio-tinto-aktie-der-kupferpreis-in-luftigen-hoehen/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Kupferpreis bewegt sich auf Rekordniveau und liefert Minenkonzernen damit eigentlich eine Steilvorlage. Bei der Rio Tinto-Aktie ist davon bislang allerdings nur teilweise etwas zu sehen. Während Kupfer in immer luftigere Höhen vorstößt, notiert der Rohstoffriese noch deutlich unter seinem Jahreshoch. Daher: Entsteht hier gerade eine interessante Nachholchance? ## Kupfer kennt derzeit kaum Grenzen Der langfristige Kupferchart spricht eine deutliche Sprache. Mit Notierungen von rund 14.500 US$ je Tonne bewegt sich das Industriemetall unmittelbar im Bereich seiner historischen Höchststände. Allein 2026 ging es bislang kräftig bergauf. Dahinter steckt mehr als reine Spekulation. Der Ausbau von Stromnetzen, Rechenzentren, Elektromobilität und erneuerbaren Energien sorgt für einen langfristig steigenden Kupferbedarf. Gleichzeitig lässt sich das Angebot nicht beliebig schnell ausweiten. Neue Minen benötigen oftmals Jahre bis zur Produktionsreife, während sinkende Erzgehalte, steigende Investitionskosten und politische Risiken zusätzliche Hürden darstellen. **Übrigens**: Allen Anlegern, die gerne in Rohstoffe investieren, sei ein Blick in unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) ans Herz gelegt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Kupfer-20J_180826.png)Quelle Chart: Finanzen.net ## Rio Tinto liefert auch fundamental Für Rio Tinto kommt die Stärke am Rohstoffmarkt zur richtigen Zeit. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte der Bergbaukonzern seinen Umsatz um 15% auf 31,03 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn legte um 43% auf 6,85 Milliarden US$ zu, während der Free Cashflow sogar um 75% auf 3,83 Milliarden US$ anwuchs. Davon profitieren auch die Aktionäre. Die Zwischendividende wurde um 43% auf 2,11 US$ je Aktie erhöht. Gleichzeitig gewinnt die Diversifikation des Konzerns weiter an Bedeutung: Kupfer, Aluminium und Lithium steuerten gemeinsam inzwischen mehr als die Hälfte des bereinigten EBITDA bei. Rio Tinto ist damit zwar keineswegs eine reine Kupferwette. Ein dauerhaft hoher Kupferpreis würde dem Konzern angesichts seiner großen Projekte und der steigenden Produktion dennoch zusätzlichen Rückenwind verleihen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Rio-2J_180826-1024x684.png)Quelle Chart: stock3 Bereits in unserer [Chartanalyse vom Juli](https://www.sharedeals.de/rio-tinto-aktie-22-genug-der-verluste/) stand nach dem Kursrückgang von rund -22% die mögliche Stabilisierung rund um 67,88 GBP im Mittelpunkt. Der anschließend skizzierte Konter bis in die Widerstandszone von 74,21 bis 75,57 GBP wurde tatsächlich Realität. Aktuell konsolidiert die Aktie wieder bei rund 70,52 GBP. Solange die Unterstützung bei 67,88 GBP verteidigt wird, bleibt ein erneuter Anlauf auf 74,21 und 75,57 GBP möglich. Darüber würde sich das technische Bild weiter aufhellen und zunächst Potenzial bis 79,87 GBP eröffnen. Gelingt auch dort der Ausbruch, wäre das bisherige Hoch bei 83,24 GBP wieder erreichbar. Kippt die Aktie hingegen per Wochenschluss unter 67,88 GBP zurück, wäre die jüngste Erholung zunächst infrage gestellt. In diesem Fall müsste erneut mit einem Rücklauf in Richtung 62,82 GBP gerechnet werden. Darunter würde sich das Chartbild deutlich eintrüben und die größere Unterstützung bei 58,41 GBP in den Fokus rücken. Gerade vor dem Hintergrund des starken Kupferpreises wäre eine solche Entwicklung allerdings ein klares Zeichen relativer Schwäche. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Rio Tinto. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Kupfer liefert Rio Tinto momentan eine hervorragende fundamentale Ausgangslage. Gleichzeitig überzeugen die jüngsten Geschäftszahlen und die deutlich höhere Dividende. Jetzt muss lediglich der Aktienkurs nachziehen. Charttechnisch bleibt 67,88 GBP hierfür die entscheidende Absicherung. Oberhalb von 75,57 GBP könnte sich die Tür in Richtung 79,87 und anschließend 83,24 GBP öffnen. Angesichts eines Kupferpreises auf Rekordniveau erscheint der Weg für Rio Tinto grundsätzlich geebnet. Nunmehr müssen die Bullen die Vorlage nur noch nutzen. Wer bei solchen charttechnischen Weichenstellungen und spannenden Rohstoff-Chancen stets frühzeitig informiert sein möchte, sollte regelmäßig auf sharedeals.de vorbeischauen. In diesem Zusammenhang: Weitere brillante Dividenden-Investmentideen findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). ## ℹ️ Rio Tinto in Kürze - Die Rio Tinto Group (WKN: 852147) ist ein britisch-australisches Bergbauunternehmen mit Doppelsitz in London und Melbourne. - Rio Tinto ist einer der weltgrößten Bergbaukonzerne und fördert hauptsächlich Industriemetalle wie Eisenerz, Aluminium und Kupfer. - Der Konzern ist in rund 35 Ländern der Welt aktiv, wobei der Großteil der Erzförderung in Australien und Kanada stattfindet. - An der Börse ist Rio Tinto derzeit mit umgerechnet rund 90 Milliarden GBP bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Cooper, Kupfer, Rio Tinto, Rohstoff-Aktien, Rohstoffe, Rohstoffpreise --- ### [Nvidia-Aktie: Bricht dieses Kartenhaus irgendwann zusammen?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-bricht-dieses-kartenhaus-irgendwann-zusammen/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Nvidia-Aktie steht knapp davor, ihr Allzeithoch bei 236 US$ zu knacken. Doch am Dienstagmorgen ist sie mit einem Kursverlust von fast -2% der schwächste Wert im Dow Jones-Index. Sollte diese Entwicklung Anlegern langsam Sorgen machen? ## Gigantische Finanzierungsvolumina Nvidia gibt in Sachen KI weiter Gas — nicht nur in technologischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Größter Empfänger der gigantischen Kapitalzusagen des Chipkonzerns ist seit geraumer Zeit die ChatGPT-Mutter OpenAI. Nvidia und OpenAI verbindet eine umfassende strategische Partnerschaft zur Bereitstellung von mindestens 10 Gigawatt KI-Rechenleistung. Im Rahmen dieses Abkommens sagte Nvidia zu, schrittweise bis zu 105 Milliarden US$ in OpenAI bzw. dessen Rechenzentrumsinfrastruktur zu investieren, gekoppelt an den schrittweisen Ausbau der Hardware. Zudem verhandeln die beiden Tech-Konzern offenbar über eine gigantische Kreditabsicherung im Wert von bis zu 250 Milliarden US$, mit der OpenAI sich weiteres Fremdkapital für seine Rechenzentren am Markt beschaffen kann. Für Nvidia-Boss Jensen Huang sind diese Finanzierungen eine Win-Win-Situation sowohl für sein Unternehmen als auch für OpenAI. Während der KI-Modellentwickler die Finanzmittel zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur erhält, erhöht sich die Nachfrage nach Nvidia-Chips und die Kundenbindung von OpenAI an Nvidia. Wir halten Dich bei Nvidia auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA). ## Nvidia hat überall seine Finger im Spiel Neben diesen Finanzierungsabsicherungen beteiligte sich Nvidia bereits zuvor mit mehreren Milliarden US$ direkt an Eigenkapitalrunden von OpenAI. Die „Großzügigkeit“ des Chipriesen beschränkt sich aber nicht nur auf OpenAI. Nvidia finanziert nahezu jeden relevanten Konkurrenten, um sich neutral als das grundlegende „Betriebssystem“ der KI-Branche zu etablieren. Auch an Anthropic, Cohere, Mistral AI und xAI hat sich Nvidia in nennenswerten Größenordnungen beteiligt. Hinzu kommt, dass ein erheblicher Teil des Nvidia-Kapitals indirekt in spezialisierte Rechenzentrumsbetreiber fließt, die die Hardware für die Modellentwickler bereitstellen. Nvidia ist Großaktionär und Partner von CoreWeave, Lambda Labs, Nebius und Scale AI und unterstützt diese Unternehmen mit einer bevorzugten Hardware-Zuteilung. A propos KI: Du willst neben Nvidia weitere KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Warnende Stimmen Doch die warnenden Stimmen an diesem Modell der „zirkulären Finanzierung“ nehmen zu. Nvidia investiert Milliardeneträge in KI-Entwickler, die dieses Kapital wiederum fast vollständig für den Kauf von Rechenzentrumskapazitäten verwenden. Und die Rechenzentrumsbetreiber investieren dieses Geld wieder in die Chips von Nvidia. Fertig ist die Kreislaufwirtschaft. Das Prinzip dieser „Kreislauffinanzierung“, bei der Nvidia als Risikokapitalgeber, Anleihengarant oder Miteigentümer bei KI-Unternehmen und Rechenzentrumsbetreibern auftritt und diese das erhaltene Kapital zum Kauf von Nvidia-GPUs nutzen, sichert dem Konzern zwar kurzfristig Rekordumsätze, birgt jedoch erhebliche finanzielle und bilanzielle Risiken. ## Die Risiken der Kreislauffinanzierung Zum Ersten fördert es eine künstliche Nachfrageverzerrung. Wenn Nvidia eigene liquide Mittel in Kunden investiert, damit diese Nvidia-Hardware kaufen, spiegelt der berichtete Umsatz nicht zwingend die rein organische Marktnachfrage wider. Zudem verhandeln Unternehmen, die durch Nvidia finanziert werden, die Hardware-Preise weniger preissensitiv. Fällt die Finanzierung weg, könnte sich die reale Zahlungsbereitschaft am Markt als deutlich niedriger erweisen. Zum Zweiten droht das Risiko einer schnellen Entwertung von Kreditsicherheiten. KI-Hardware altert extrem schnell. Ältere Chip-Generationen verlieren durch den raschen Ausbau neuer Generationen dramatisch an Wiederverkaufswert und Vermietungsraten. Wenn Cloud-Provider Kredite nicht bedienen können, die durch alte GPU-Bestände oder Nvidia-Garantien besichert sind, drohen Nvidia direkte Abschreibungen auf Beteiligungen und Forderungen. Zum Dritten ist dieses Kreislaufmodell mit einem recht hohen Klumpenrisiko verbunden. Die Umsätze von Nvidia hängen stark an einer Handvoll hochverschuldeter Tech-Konzerne. Viele von ihnen schreiben über Jahre hinweg noch tief rote Zahlen. Gerät die Anschlussfinanzierung im KI-Sektor ins Stocken, könnte Nvidias Kundenbasis einbrechen. Zum Vierten besteht das Risiko von Ansteckungseffekten bei der Entschuldung. Ein Großteil der Käufe der Nvidia-Kunden wird über hochverzinsliche Kredite gestemmt. Können die Kunden mangels Nachfrage und Gewinne diese Kredite nicht mehr bedienen, droht die Liquidierung der Kreditsicherung. Das wiederum könnte Nvidias Margen massiv unter Druck setzen. ## Das Kartenhaus könnte irgendwann wackeln Ich stehe der Nvidia-Aktie aus den genannten Gründen zunehmend skeptisch gegenüber. Zwar sehe ich keinen kurzfristigen Grund zur Sorge. Das Kartenhaus der zirkulären Finanzierung wird noch eine Weile halten. Aber das Risiko, dass dieses Kartenhaus eines Tages zusammenbricht, ist meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen. Niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt auch nur annähernd genau abschätzen, wie stark sich die Nachfrage nach KI-Leistungen in den kommenden Jahren entwickeln wird. Diese Prognoseschwierigkeit bringt das Risiko mit sich, dass in den kommenden Jahren aufgrund zu optimistischer Annahmen zu große KI-Rechenkapazitäten aufgebaut werden. Ein Überangebot an KI-Cloud-Leistungen würde die Preise auf dem Markt unter Druck setzen und zweifellos einige Nvidia-Kunden in schwere Nöte bringen. Eine Pleite eines größeren Cloud-Providers könnte zu einem Domino-Effekt in der Branche führen. Ich rate Anlegern deshalb, nicht mehr in die Nvidia-Aktie zu investieren. Obwohl sie der Papierform nach eher günstig bewertet ist, preist die Börse inzwischen ein größeres Risiko ein. In den vergangenen zwölf Monaten konnte der einstige Börsenstar nicht mehr den Vergleichsindex Nasdaq 100 schlagen. Ich fürchte, dass wird der Nvidia-Aktie auch in den kommenden Monaten nicht mehr gelingen. ## ℹ️ Nvidia in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: 918422) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,5 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Mercedes-Benz-Aktie: Erstes Abwärtsziel erreicht – und jetzt?](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-erstes-abwaertsziel-erreicht-und-jetzt/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der zuletzt skizzierte Abwärtsfahrplan der Mercedes-Benz-Aktie geht bislang auf. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-kurspump-trotz-prognosesenkung/) stand nach dem gescheiterten Erholungsversuch zunächst die Unterstützung bei 45,51 € im Fokus. Genau dort ist der Titel inzwischen angekommen. Mit aktuell 45,50 € dürfte sich nun entscheiden, ob schon bald auch 44,30 € und anschließend nochmals deutlich tiefere Kurse auf die Agenda rücken. ## Der erste Teil des Fahrplans ist abgearbeitet Ende Juli hatte die Mercedes-Benz-Aktie mit ihrem Tageshoch bei 47,97 € den damals genannten Widerstand von 47,89 € nahezu punktgenau erreicht. Von dort setzte erneut Verkaufsdruck ein. Seither konnte sich die Aktie nicht nachhaltig über diese Hürde zurückarbeiten und ist inzwischen bis zum ersten Abwärtsziel bei 45,51 € zurückgefallen. Damit bleibt der übergeordnete Abwärtstrend dominant. Zusätzlich trifft der Kurs nunmehr auf die seit dem Junitief steigende kurzfristige Aufwärtstrendlinie. Gibt auch dieser Stabilisierungsversuch nach, dürfte der Kreuzsupport um 44,30 € rasch in den Mittelpunkt rücken. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Mercedes-10M_180826-1024x719.png)Quelle Chart: stock3 Mit dem Rücklauf an 45,51 € ist der erste Teil des zuletzt favorisierten Abwärtsszenarios abgearbeitet. Wird jetzt auch die kurzfristige Aufwärtstrendlinie aufgegeben, wartet bei 44,30 € die nächste wichtige Unterstützung. Ein zwischenzeitlicher Konter wäre dort durchaus möglich. Solange allerdings 47,89 € nicht zurückerobert werden, bleibt die Unterseite zu bevorzugen. Unterhalb von 44,30 € könnte sich der Abwärtsimpuls im weiteren Verlauf bis auf 40,30 € ausdehnen. Ein anderes Bild entstünde erst mit einer nachhaltigen Rückkehr über 47,89 €. Dann würden zunächst 49,53 und anschließend 51,36 € wieder relevant. Oberhalb von 53,17 € wäre der kurzfristige Abwärtstrend deutlich stärker infrage gestellt und eine umfangreichere Erholung möglich. Für diesen Befreiungsschlag fehlen den Käufern gegenwärtig jedoch noch die notwendigen Argumente. Die Mercedes-Benz-Aktie arbeitet den zuletzt skizzierten Abwärtsfahrplan weiter ab. Mit 45,51 € ist das erste Ziel erreicht, doch das präferierte Szenario zeigt unverändert nach unten. Unterhalb der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie dürfte zunächst 44,30 € auf einen Test warten. Gibt auch diese Unterstützung nach, erscheint eine Fortsetzung bis 40,30 € realistisch. Erst oberhalb von 47,89 € würde sich die Ausgangslage wieder spürbar verbessern. Von der Automobilbranche zur KI: Wer einen fundierten Überblick über die Gewinner des KI-Booms erhalten möchte, findet in [unserem exklusiven Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars. ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit ca. 44 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Small Modular Reactors: Die Zukunft der Energiewirtschaft – diese Aktien könnten profitieren](https://www.sharedeals.de/small-modular-reactors-die-zukunft-der-energiewirtschaft-diese-aktien-koennten-profitieren/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Strombedarf steigt weltweit – und mit ihm wächst der Druck auf die Energiewirtschaft. Künstliche Intelligenz, Rechenzentren und die zunehmende Elektrifizierung benötigen immer größere Mengen zuverlässiger Energie. Gleichzeitig sollen CO₂-Emissionen sinken. Genau an diesem Punkt gewinnen **Small Modular Reactors (SMRs)** an Bedeutung. Die kleinen, modular aufgebauten Kernreaktoren könnten zu einem wichtigen Baustein der Stromversorgung von morgen werden. ## Warum SMRs plötzlich so interessant sind Im Gegensatz zu klassischen Großreaktoren sollen SMRs standardisierter gebaut und in kleineren Einheiten eingesetzt werden können. Das könnte Bauzeiten und Finanzierungskosten reduzieren und den Einsatz der Kernenergie deutlich flexibler machen. Die Internationale Energieagentur (IEA) sieht darin einen möglichen Katalysator für eine neue Wachstumsphase der Kernenergie. Nach Einschätzung der IEA könnten SMRs insbesondere durch den steigenden Bedarf an zuverlässigem Strom für Rechenzentren an Bedeutung gewinnen. Noch ist die Technologie allerdings nicht am Ziel. Kosten, Regulierung und die industrielle Skalierung bleiben entscheidende Herausforderungen. Weltweit gibt es bislang nur wenige kommerziell betriebene SMRs. Gleichzeitig befinden sich weitere Anlagen in der Entwicklung oder Vorbereitung. Die IEA erwartet, dass erste neue kommerzielle SMR-Projekte etwa ab 2030 in Betrieb gehen könnten. ## KI wird zum zusätzlichen Wachstumstreiber Besonders spannend wird die Entwicklung durch den Boom bei Rechenzentren. KI-Anwendungen benötigen enorme Mengen Strom und stellen gleichzeitig hohe Anforderungen an Versorgungssicherheit und Verfügbarkeit. Genau hier kann Kernenergie einen Vorteil bieten: Sie liefert unabhängig von Wetter und Tageszeit kontinuierlich Strom. Die IEA sieht deshalb bereits Pläne für bis zu 25 Gigawatt SMR-Kapazität, die insbesondere zur Versorgung von Rechenzentren vorgesehen sind. In einem Szenario mit stärkerer politischer Unterstützung und erfolgreicher industrieller Umsetzung könnte die weltweite SMR-Kapazität bis 2050 sogar rund 120 Gigawatt erreichen. ## Vom Nischenmarkt zum Milliardenmarkt? Auch an der Börse wird diese Entwicklung zunehmend sichtbar. Verschiedene Unternehmen bieten Anlegern unterschiedliche Möglichkeiten, auf die Renaissance der Kernenergie zu setzen. Dabei reicht das Spektrum vom direkten SMR-Entwickler über Zulieferer bis hin zum Uranproduzenten. Für Anleger ist das allerdings keine risikolose Wette. Die Technologie muss erst beweisen, dass sie tatsächlich wirtschaftlich und in größerem Maßstab gebaut werden kann. Gelingt das, könnte jedoch ein gänzlich neuer Markt entstehen – und mit ihm erhebliche Chancen für die Unternehmen entlang der gesamten nuklearen Wertschöpfungskette. **Welche drei Aktien besonders gut positioniert sind, um vom möglichen Durchbruch der Small Modular Reactors zu profitieren, zeigen wir dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. VALE S.A. Wachsende Kupferproduktion trifft auf steigende Metallpreise. i VALE VALE S.A. × Vale baut sein Kupfergeschäft deutlich aus und will die Produktion langfristig erhöhen. Steigende Kupferpreise könnten dabei sowohl bestehende Mengen als auch neue Projekte attraktiver machen. Southern Copper Corporation Kupferfokus trifft auf wachsende globale Nachfrage. i SCCO Southern Copper Corporation × Southern Copper gehört zu den weltweit bedeutenden Kupferproduzenten und plant weiteres Produktionswachstum. Höhere Kupferpreise könnten bei steigenden Fördermengen einen starken Ergebniseffekt erzeugen. BHP Group Limited Kupfer wird für BHP zum strategischen Wachstumstreiber. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) i BHP BHP Group Limited × BHP erwartet langfristig stark steigende Kupfernachfrage durch Digitalisierung und Energiewende. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in den Ausbau seiner Kupferproduktion. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.4.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Dieser Milliarden-Deal passt!](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-dieser-milliarden-deal-passt/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie reagiert am Dienstag kaum auf die jüngste Übernahme und verliert rund -0,7% auf 28,46 €. Dabei verstärkt der Konzern sein Geschäft in Polen mit einem Deal im Wert von rund 1 Milliarde €. Gemessen an der Größe des Bonner Unternehmens ist das überschaubar. Strategisch könnte die Transaktion dennoch deutlich mehr bewirken, als es der Kaufpreis zunächst vermuten lässt. ## Vom Mobilfunker zum Komplettanbieter Die Deutsche Telekom übernimmt 100% des polnischen Glasfasernetzbetreibers Fiberhost und des Breitband- und Fernsehanbieters Inea. Verkäufer sind ein von Macquarie Asset Management verwalteter Infrastrukturfonds und weitere Minderheitsaktionäre. Der angegebene Unternehmenswert liegt bei rund 1 Milliarde €. Fiberhost verfügt über ein Glasfasernetz, das mehr als 1,4 Millionen Haushalte erreicht. Inea bringt über 300.000 Kunden mit. Damit kann T-Mobile Polska sein starkes 5G-Netz erstmals in größerem Umfang mit eigener Festnetzinfrastruktur kombinieren. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. Das ist strategisch sinnvoll: Statt vorwiegend Mobilfunkverträge zu verkaufen, kann die Tochter künftig komplette Pakete aus Mobilfunk, Internet und Fernsehen anbieten. Solche Bündel erhöhen gewöhnlich die Kundenbindung und erleichtern den Verkauf zusätzlicher Leistungen. Fiberhost bleibt zudem als offener Netzbetreiber für andere Anbieter interessant. ## Starke Zahlen schaffen Spielraum Finanziell kann sich die Deutsche Telekom den Zukauf leisten. Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz um 4,4% auf 29,93 Milliarden €. Organisch betrug das Wachstum 3,3%. Das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 7,3% auf 11,8 Milliarden € zu. Noch stärker entwickelte sich der bereinigte Konzernüberschuss, der um 11,1% auf 2,8 Milliarden € kletterte. Der freie Cashflow AL verbesserte sich um 3,1% auf 5,03 Milliarden €. Für das Gesamtjahr hob das Management die entsprechende Prognose von mehr als 19,8 Milliarden € auf rund 20 Milliarden € an. Der polnische Zukauf entspricht damit lediglich rund 5% des erwarteten jährlichen freien Cashflows. Ob der gezahlte Preis günstig ist, lässt sich allerdings noch nicht abschließend beurteilen. Umsatz und Ergebnis der beiden Übernahmeziele wurden nicht genannt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Dividende und Rückkäufe überzeugen Die Nettoverschuldung einschließlich Leasingverbindlichkeiten lag Ende Juni bei 138,3 Milliarden €. Das klingt hoch, die Schuldenquote blieb mit dem 2,68-Fachen des bereinigten EBITDA aber unter der eigenen Obergrenze von 2,75. Hinzu kommen attraktive Ausschüttungen. Bezogen auf die zuletzt gezahlte Dividende von 1,00 € bietet die Aktie aktuell rund 3,5% Dividendenrendite. Der Analystenkonsens rechnet für 2026 bereits mit 1,12 € je Aktie. Außerdem kann die Telekom im laufenden Jahr eigene Aktien für bis zu 5 Milliarden € zurückkaufen. Die Übernahme in Polen ist kein Gamechanger, aber strategisch überzeugend und finanziell gut verkraftbar. Zusammen mit steigenden Ergebnissen, dem höheren Cashflow-Ziel, Aktienrückkäufen und der wachsenden Dividende bleibt die Deutsche Telekom-Aktie für mich attraktiv. Das größere Risiko liegt weiterhin in der Abhängigkeit von T-Mobile US – nicht in diesem Zukauf. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 140 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Klare Kaufempfehlung aus diesen Gründen](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-klare-kaufempfehlung-aus-diesen-gruenden/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall bleibt eine klare Kaufempfehlung. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, dass die vorherige Kursschwäche weniger mit einer nachlassenden Nachfrage als mit verzögerten Umsätzen, langsamen Vergabeprozessen und hohen Investitionen zusammenhing. ## Zweites Quartal liefert den Beleg Im zweiten Quartal 2026 erzielte Rheinmetall 3,29 Milliarden Euro Umsatz, 69 Prozent mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis mehr als verdoppelte sich auf 562 Millionen Euro, die Marge stieg von 13,4 auf 17,1 Prozent. Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Umsatz um 39 Prozent auf 5,23 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis um 74 Prozent auf 786 Millionen Euro zulegte. Damit bestätigt sich die Annahme, dass ein Teil der schwächeren Entwicklung im ersten Quartal lediglich auf Verschiebungen bei Lieferungen zurückzuführen war. Gleichzeitig erreichte der Auftragsbestand 80,5 Milliarden Euro und stieg damit um 44 Prozent. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Verzögerte Umsätze werden nachgeholt Im ersten Quartal waren rund 200 Millionen Euro an Lkw-Umsätzen und weitere 100 Millionen Euro aus Munitionslieferungen aufgrund von Liefer- und Abnahmezeitpunkten verschoben worden. Das zweite Quartal zeigt nun, dass diese Umsätze nicht verloren gingen. Auch ohne diese Verschiebungen lag das Umsatzwachstum bei mehr als 50 Prozent. Besonders stark entwickelten sich Vehicle Systems, Weapon and Ammunition sowie Air Defense. Digital Systems steigerte ebenfalls deutlich sein operatives Ergebnis. Der hohe Auftragsbestand sorgt zugleich für außergewöhnliche Umsatzvisibilität. Er entspricht inzwischen fast dem Sechsfachen des für 2026 erwarteten Umsatzes. ## Fahrzeuggeschäft bleibt wichtiger Wachstumstreiber Vehicle Systems steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 21 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg um 84 Prozent auf 180 Millionen Euro, die Marge verbesserte sich auf 12,5 Prozent. Zu den wichtigen neuen Aufträgen zählen 298 Lynx-Fahrzeuge für Rumänien sowie die Ausweitung der deutschen Puma-Beschaffung. Die Auftragseingänge des Bereichs beliefen sich im ersten Halbjahr auf 6,69 Milliarden Euro. ## Munition und Luftverteidigung wachsen besonders stark Weapon and Ammunition erzielte 1,16 Milliarden Euro Umsatz, 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis stieg um 82 Prozent auf 298 Millionen Euro, die Marge erreichte 25,8 Prozent. Noch schneller wuchs Air Defense. Der Umsatz legte um 78 Prozent auf 285 Millionen Euro zu, das operative Ergebnis mehr als verdoppelte sich auf 46 Millionen Euro. Digital Systems steigerte das operative Ergebnis um 80 Prozent bei 30 Prozent Umsatzwachstum. ## Auftragsbestand bietet enorme Visibilität Ende Juni lag der Auftragsbestand bei 80,47 Milliarden Euro. Davon entfielen 56,34 Milliarden Euro auf feste Aufträge und 24,13 Milliarden Euro auf Rahmenaufträge. Rund 90 Prozent der erwarteten Umsätze aus dem Auftragsbestand für die kommenden zweieinhalb Jahre sind bereits durch feste Aufträge abgesichert. Weitere große Programme könnten den Auftragsbestand bis Jahresende auf mehr als 100 Milliarden Euro und möglicherweise in Richtung 120 Milliarden Euro treiben. Dazu zählt insbesondere das deutsche Arminius-Programm mit einem erwarteten Fahrzeugauftrag von rund 12,4 Milliarden Euro. ## Weniger Investitionen verbessern die Cashflow-Perspektive Rheinmetall erwartet für 2026 inzwischen Investitionen von lediglich 8 bis 9 Prozent des Umsatzes. Ursprünglich waren rund 16 Prozent vorgesehen. Ein Teil der Entlastung entsteht durch Verschiebungen, doch das Unternehmen sieht auch Effizienzgewinne. In einigen Produktionsstätten soll der Output um 10 bis 15 Prozent stärker ausfallen können als ursprünglich geplant. Das ist für Anleger besonders relevant, weil die zentrale Frage bei Rheinmetall nicht das Gewinnwachstum, sondern dessen Umwandlung in freien Cashflow ist. Weniger Kapitalbedarf bei gleichzeitig steigender Produktion könnte die langfristige Cashflow-Entwicklung deutlich verbessern. ## F126 ist ein Rückschlag, aber kein Strategiewechsel Die Einstellung des F126-Fregattenprogramms ist der größte negative Punkt der aktuellen Zahlen. Rheinmetall reduzierte deshalb die Umsatzprognose für 2026 um 300 Millionen Euro. Die Belastung entfällt vollständig auf Naval Systems. Die Umsatzprognose für den Bereich wurde auf 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro gesenkt, die erwartete Marge auf 10 bis 11 Prozent. Der damit verbundene Auftragsbestand von 2,15 Milliarden Euro wurde im Juli abgeschrieben. Langfristig ist die Bedeutung jedoch begrenzt. Rheinmetall erwartet weiterhin rund fünf Milliarden Euro Umsatz und eine Profitabilität von etwa 15 Prozent bei Naval Systems im Jahr 2030. Neue deutsche und internationale Programme sollen die frei werdenden Kapazitäten ausgleichen. ## Rumänien liefert ein Modell für Europas Aufrüstung Rumänien zeigt, wie steigende Verteidigungsausgaben schneller in konkrete Aufträge umgesetzt werden können. Das Land kombiniert umfangreiche Beschaffungspakete mit lokaler Produktion, Technologietransfer und industriellen Partnerschaften. Das SAFE-Paket umfasst unter anderem Kampffahrzeuge, Luftverteidigungssysteme, Munition und Marineschiffe. Für Rheinmetall entsteht dadurch nicht nur zusätzlicher Umsatz, sondern auch eine langfristige industrielle Präsenz. ## Prognose bleibt abseits von Naval Systems stabil Die gesenkte Umsatzprognose wirkt auf den ersten Blick negativer, als sie tatsächlich ist. Sie geht ausschließlich auf das weggefallene F126-Geschäft zurück. Das Margenziel von rund 19 Prozent sowie das Ziel einer Cash-Conversion von mehr als 40 Prozent bleiben unverändert. Auch die Prognosen für Vehicle Systems, Weapon and Ammunition, Air Defense und Digital Systems wurden bestätigt. ## Hohe Bewertung wird durch Wachstum relativiert Mit einem erwarteten EV/EBITDA von rund über 27 und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 47 ist die Aktie auf den ersten Blick teuer. Die Bewertung muss allerdings im Zusammenhang mit dem erwarteten Gewinnwachstum betrachtet werden. Bis 2028 wird ein Umsatzwachstum von rund 35 Prozent pro Jahr erwartet, während das EBITDA um etwa 40 Prozent jährlich steigen könnte. Gleichzeitig sollen die Margen auf mehr als 24 Prozent klettern. Die freien Cashflows dürften wegen der hohen Investitionen zunächst langsamer wachsen. Dennoch könnten die niedrigeren Investitionsanforderungen die Cash-Generierung schneller verbessern als bislang erwartet. Das zweite Quartal zeigt, dass die schwächere Entwicklung zu Jahresbeginn vor allem eine Frage des Timings war. Umsatz, Margen, operative Gewinne und Auftragsbestand entwickeln sich weiterhin dynamisch. F126 ist ein Rückschlag, verändert aber nicht die langfristige Investmentthese. Die Kombination aus hoher Nachfrage, einem außergewöhnlichen Auftragsbestand und steigender Profitabilität spricht weiterhin klar für Rheinmetall. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 56 Milliarden €. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall --- ### [BYD-Aktie: Wird es noch ein versöhnlicher Jahresausklang?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-wird-es-noch-ein-versoehnlicher-jahresausklang/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** 2026 ist bis dato kein gutes Jahr für die BYD-Aktie. Seit Jahresbeginn ist der chinesische Autokonzern mit knapp -10% im Minus. Seit mehreren Tagen kämpft die BYD-Aktie mit der 10 €-Marke. Können sich Anleger trotzdem noch auf einen versöhnlichen Jahresausklang einstellen? ## Eine Bank ist optimistisch Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet „Ja“ — zumindest wenn es nach Einschätzung der Analysten der US-Bank Citigroup geht. Sie gehen davon aus, dass der seit Monaten anhaltende Verkaufsdruck auf chinesische Autowerte in den kommenden Wochen und Monaten nachlassen wird. Für ihre Einschätzung liefern die Citigroup-Experten drei Begründungen: Zum Ersten sind die Bewertungen chinesischer Autoaktien ihrer Meinung nach inzwischen auf einem niedrigen Niveau angekommen. Zum Zweiten dürften die anstehenden Quartalszahlen von BYD und den anderen großen Autokonzernen aus der Volksrepublik für positive Überraschungen sorgen. Und zum Dritten erwarten die Analysten der Citigroup eine schnellere Konsolidierung des chinesischen Automarktes, was mittelfristig den dramatischen Preisdruck auf dem größten Automarkt der Welt verringern dürfte. Ein Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du brandaktuelle Börsen-Informationen und Profi-Einschätzungen auch zur BYD-Aktie haben möchtest, hole Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BYD&stockidentifier=symbol%3ABY6)! ## Das muss sich ändern Die Absatzzahlen von BYD geben diese Trendwende bislang noch nicht her. Zwar verkauften die Chinesen im Juli mit knapp 420.000 Autos deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aber über die ersten sieben Monate des Jahres gesehen ging der Absatz auf Jahressicht von 2,49 auf 2,23 Millionen Fahrzeuge deutlich zurück. Das soll sich durch die Internationalisierung und eine begleitende Produktoffensive ändern. Heute bringt BYD mit seiner Marke Fang Cheng Bao eine neue Version ihres Bestsellers Tai 7 mit deutlich erweiterter Elektroreichweite auf den chinesischen Markt. Am Freitag startet dann der Verkauf der Neuauflage des großen SUVs Tang sowie der neuen Flaggschiff-Limousine Da Han auf der Chengdu Auto Show. ## Ein schlechtes Signal Die starke Kurserholung der BYD-Aktie im Juli fand beim 3-Monatshoch bei 10,50 € ihr Ende. Ein charttechnisch sehr schlechtes Signal. Seitdem ist der Kurs wieder leicht unter die Marke von 10 € gerutscht. Bis zur Vorlage der Quartalszahlen zum Monatsende ist mit wenig Bewegung im Kurs zu rechnen. ## Die Bewertung stimmt noch nicht Ich kann die Einschätzung der Citigroup nicht in allen drei Punkten nachvollziehen. Vor allem das Bewertungsargument schätze ich anders ein. Mit einem Forward-KGV von 18 ist die BYD-Aktie meiner Meinung nach immer noch nicht günstig bewertet. Der Autokonzern wird 2026 voraussichtlich im hohen einstelligen Bereich wachsen. 2027 dürfte sich das Wachstum aufgrund des vollen Betriebs der neuen Übersee-Produktionsstätten (u. a. in Ungarn, Brasilien, Thailand und Indonesien) auf knapp 15% erhöhen — vorausgesetzt natürlich, dass sich die Autos von BYD auch gut verkaufen. Die zukünftige Kursentwicklung der BYD-Aktie hängt fast zur Gänze vom Erfolg der Internationalisierung ab. Auf dem chinesischen Markt sehe ich de facto keine Chance mehr für den Branchenprimus der E-Autoindustrie, noch nennenswert Marktanteile hinzuzugewinnen. Selbst wenn sich der chinesische Markt in den kommenden Jahren konsolidieren wird, werden sich mehrere große Konzerne die Anteile der kleinen Player untereinander aufteilen. Bleibt also nur noch der Erfolg im Ausland als Kurstreiber. Und hier dürfte es vor allem in Europa nicht einfach für BYD werden. Nicht nur die europäischen, japanischen und koreanischen Hersteller bieten inzwischen Fahrzeuge auf einem ähnlichen technologischen und preislichen Niveau an wie BYD. Auch die chinesischen Wettbewerb wie Geely, Xpeng & Co. verfolgen die gleiche Strategie wie Build Your Dreams und suchen ihr Heil im Ausland. Ein abschließender Tipp: Wer spannendere Aktien als BYD für sein Depot sucht, muss sich mal unseren kostenlosen [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Report ansehen. Vor diesem Hintergrund sehe ich keinen versöhnlichen Jahresausklang für die BYD-Aktie. Gut möglich, dass der Autokonzern mit seinen Ende des Monats anstehenden Quartalszahlen für eine positive Überraschung sorgen wird. Trotzdem ist mir der Wettbewerbsdruck in China und auf den Auslandsmärkten zu hoch für ein signifikantes Upside der BYD-Aktie. Anleger sollten die Entwicklung weiterhin von der Seitenlinie aus beobachten. ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 89 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD --- ### [Pharma-Aktien: 2 Top-Werte mit Wachstum und Dividende](https://www.sharedeals.de/pharma-aktien-2-top-werte-mit-wachstum-und-dividende/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Angesichts der anhaltenden Unsicherheit an den volatilen Aktienmärkten können solide Dividendenzahler eine stabilisierende Rolle im Depot spielen. Besonders interessant sind Unternehmen, deren Geschäftsmodelle auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen robust bleiben – wie die der beiden US-Pharmakonzerne AbbVie und Merck. ## AbbVie-Aktie AbbVie zählt zu den Pharmaunternehmen, deren Geschäftsmodell vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen Schwankungen ist. Medikamente gehören zu den Produkten, bei denen Verbraucher auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kaum Einsparungen vornehmen können. Hinzu kommt, dass AbbVie in der Vergangenheit bereits bewiesen hat, mit einem der größten Risiken der Pharmabranche umgehen zu können: dem Ablauf wichtiger Patente. Besonders deutlich wurde dies beim Humira-Patent. Das einst umsatzstärkste Medikament des Konzerns verlor seine Exklusivität, doch AbbVie konnte diesen Rückschlag erfolgreich abfedern. Heute ruhen die Wachstumshoffnungen vor allem auf den beiden Immunologiepräparaten Skyrizi und Rinvoq. Beide Medikamente entwickeln sich besser als erwartet und dürften auf absehbare Zeit zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Konzerns gehören. Gleichzeitig bereitet sich AbbVie bereits auf den langfristig anstehenden Patentschutzverlust dieser Medikamente vor. Die Pipeline des Unternehmens umfasst zahlreiche neue Wirkstoffe und Forschungsprogramme. Zu den interessanteren Projekten gehört ABBV-295, ein experimentelles Mittel zur Gewichtsreduktion, das unter anderem durch eine mögliche monatliche Dosierung attraktiv werden könnte. Bis zu einer möglichen Zulassung ist es zwar noch ein weiter Weg, doch die breite Pipeline erhöht die Chancen, dass AbbVie künftige Umsatzlücken rechtzeitig schließen kann. Auch die aktuellen Geschäftszahlen unterstreichen die operative Stärke des Konzerns. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf rund 17 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte sogar um knapp 23 Prozent auf 3,65 US-Dollar zu. Für Anleger, die regelmäßige Ausschüttungen suchen, ist zudem die Dividendenhistorie von Bedeutung. AbbVie gehört zu den sogenannten Dividend Kings – Unternehmen, die ihre Dividende mindestens 50 Jahre in Folge erhöht haben. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei knapp 2,8%. Zusammen mit dem robusten operativen Geschäft und der gut gefüllten Produktpipeline macht diese Kombination die Aktie insbesondere für langfristig orientierte Einkommensinvestoren interessant. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*18mr7jj*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQwLjc2MjU5OTc0NS4xNzg3MDM3NTU5LjE3ODcwMzc1NTkuMzM3OTIwNDM1LjE3ODcwMzc1NTkuMTc4NzAzNzU1OQ..) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Merck & Co.-Aktie Auch Merck & Co. hat sich im laufenden Jahr operativ verbessert. Im zweiten Quartal erhöhte der Pharmakonzern seinen Umsatz um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 16,6 Milliarden US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie wurde zwar ein Verlust von 0,54 US-Dollar ausgewiesen, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Gewinn von 1,76 US-Dollar je Aktie erzielt worden war. Dieser Rückgang war allerdings zu einem wesentlichen Teil auf Aufwendungen im Zusammenhang mit Übernahmen zurückzuführen und ist daher nur eingeschränkt als Indikator für die operative Entwicklung des Unternehmens geeignet. Positiv entwickelte sich unterdessen das Impfstoffgeschäft. Die Umsätze mit Gardasil und Gardasil 9, den wichtigen HPV-Impfstoffen des Konzerns, stiegen im zweiten Quartal um 4 Prozent auf insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar. Noch entscheidender ist jedoch die Entwicklung von Keytruda. Das Krebsmedikament gehört zu den wichtigsten Produkten von Merck und konnte gemeinsam mit der neuen subkutanen Variante Keytruda Qlex erneut wachsen. Die kombinierten Umsätze der beiden Formulierungen stiegen im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Keytruda Qlex könnte dabei für die langfristige Entwicklung des Konzerns eine besonders wichtige Rolle spielen. Der Patentschutz der ursprünglichen intravenösen Version von Keytruda läuft 2028 aus. Eine neue Darreichungsform kann deshalb helfen, die Bedeutung des Wirkstoffs über den Patentablauf hinaus zu verlängern und einen Teil des drohenden Umsatzverlusts aufzufangen. Darüber hinaus hat Merck sein Produktportfolio in den vergangenen Jahren erweitert. Zu den neueren Wachstumsträgern gehören Winrevair zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie sowie der Pneumokokken-Impfstoff Capvaxive. Auch die Pipeline bietet weitere potenzielle Wachstumstreiber, darunter CD388, ein Wirkstoffkandidat zur langfristigen Prävention von Grippeinfektionen. Auch bei der Dividende kann Merck punkten. Die erwartete Dividendenrendite liegt bei rund 2,5 Prozent und damit deutlich über dem Durchschnitt des S&P 500 von etwa 1 Prozent. Über die vergangenen zehn Jahre hat das Unternehmen seine Ausschüttung zudem um knapp 94 Prozent erhöht. Damit bietet Merck eine Kombination aus laufenden Erträgen, etablierten Medikamenten und einer Pipeline, die langfristig neue Wachstumsimpulse liefern könnte. AbbVie und Merck verfügen über Geschäftsmodelle, die auch in einem schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld vergleichsweise widerstandsfähig sein können. Beide Unternehmen stehen zwar vor erheblichen Herausforderungen durch auslaufende Patente, investieren jedoch bereits in neue Medikamente, Indikationen und Produktgenerationen, um mögliche Umsatzlücken abzufedern. Für langfristig orientierte Anleger sind die beiden Pharmakonzerne deshalb vor allem wegen der Kombination aus etablierten Geschäftsmodellen, Wachstumspotenzial und attraktiven Dividenden interessant. Dennoch bleiben Pharmaaktien mit Risiken verbunden – insbesondere durch Patentabläufe, regulatorische Entscheidungen und den Erfolg neuer Medikamente. Wer diese Faktoren berücksichtigt und sein Depot ausreichend diversifiziert, findet in AbbVie und Merck zwei potenziell interessante Kandidaten für einen langfristigen Dividendenbestand. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Merck-Aktie +38% seit März: Ist das Potenzial damit ausgereizt?](https://www.sharedeals.de/merck-aktie-38-seit-maerz-ist-das-potenzial-damit-ausgereizt/) **Published:** Juni 26, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Merck-Aktie hat den langjährigen Abwärtstrend im März beendet und seitdem rund +38% zugelegt. Am Freitag verliert sie aktuell -3,2% und notiert bei knapp 143 €. Damit stellt sich die Frage, ob die Bewertung inzwischen ausgereizt ist. ## Strategische Übernahme stärkt das Life-Science-Geschäft Mit der angekündigten Übernahme des US-Unternehmens Bio-Techne setzt der neue CEO Kai Beckmann ein erstes strategisches Zeichen. Der Kaufpreis beläuft sich auf 11,3 Milliarden US$ und soll überwiegend fremdfinanziert werden. Der Abschluss der Transaktion wird Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 erwartet. Bio-Techne ergänzt das Life-Science-Geschäft um hochwertige Analyse- und Labortechnologien mit wiederkehrenden Umsätzen und attraktiven Margen. Das Unternehmen erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 1,2 Milliarden US$. Merck erwartet jährliche Synergien von rund 140 Millionen €. Ein positiver Beitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie soll ab dem dritten Jahr nach Abschluss der Transaktion erreicht werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Merck&stockidentifier=symbol%3AMRK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Halbleitersparte profitiert vom KI-Boom Neben dem Life-Science-Geschäft bleibt die Electronics-Sparte ein wichtiger Wachstumstreiber. Merck produziert keine Halbleiter, liefert der Chipindustrie jedoch hochspezialisierte Materialien und Chemikalien für moderne Fertigungsprozesse. Der anhaltende Ausbau von KI-Rechenzentren und Hochleistungschips dürfte die Nachfrage nach diesen Produkten langfristig unterstützen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Merck im Segment Electronics mit einem Umsatz von 3,2 bis 3,4 Milliarden €. ## Solider Jahresauftakt Im ersten Quartal erzielte der Konzern einen Umsatz von 5,1 Milliarden €. Organisch legten die Erlöse um 2,9% zu, belastet durch negative Währungseffekte ging der berichtete Umsatz jedoch leicht zurück. Das operative EBITDA pre blieb mit rund 1,5 Milliarden € auf Vorjahresniveau. Aufgrund der robusten Geschäftsentwicklung hob das Management die Jahresprognose leicht an. Erwartet werden nun Umsätze von 20,4 bis 21,4 Milliarden € sowie ein EBITDA pre zwischen 5,7 und 6,1 Milliarden €. ## Bewertung Die Übernahme von Bio-Techne stärkt die strategische Position von Merck und erhöht den Anteil planbarer, margenstarker Umsätze. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von strukturellen Wachstumstrends in den Bereichen Biotechnologie und Halbleitermaterialien. Nach dem kräftigen Kursanstieg ist jedoch ein Teil dieser positiven Erwartungen bereits eingepreist. Sollte sich die Dynamik im Technologiesektor abschwächen oder die Integration der Übernahme länger dauern als erwartet, sind kurzfristige Rückschläge nicht auszuschließen. Nach dem starken Kursanstieg seit März erscheint der Optimismus recht ambitioniert. Kurzfristig sind weitere Konsolidierungen möglich. Das sehen auch die meisten Analysten, das mittlere Kursziel liegt bei 128,50 €. Mittel- und langfristig sind höhere Kurse jedoch gerechtfertigt. Vorerst dürfte das Potenzial ausgereizt sein. Anleger sollten daher aus meiner Sicht abwarten. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ Merck in Kürze - Die Merck KGaA ist ein weltweit tätiger Chemie- und Pharma-Konzern. Die Produkte können in drei Sparten eingeteilt werden, diese sind Healthcare, Life Science und Semiconductor Solution. - Weltweit unterhält das Pharmaunternehmen in über 65 Ländern Niederlassungen, der Hauptsitz befindet sich im hessischen Darmstadt. - Aktuell wird das im DAX gelistete Unternehmen mit 18,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Nuklear-Aktien: Diese 2 Titel stehen im Zentrum der Atomkraft-Renaissance](https://www.sharedeals.de/nuklear-aktien-diese-zwei-titel-stehen-im-zentrum-der-atomkraft-renaissance/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Kernenergie erlebt weltweit eine Renaissance. Der steigende Strombedarf durch Rechenzentren und künstliche Intelligenz trifft auf das Ziel zahlreicher Staaten, ihre nuklearen Kapazitäten langfristig deutlich auszubauen. Für Anleger eröffnen sich dadurch Chancen sowohl bei Stromerzeugern als auch bei Unternehmen entlang der nuklearen Brennstoffkette. ## Constellation Energy-Aktie Constellation Energy gilt als einer der interessantesten Profiteure des wachsenden Strombedarfs von Rechenzentren und KI-Anwendungen. Das US-Unternehmen betreibt die größte Nuklearflotte des Landes und erzeugt jährlich mehr als 180 Terawattstunden Strom. Im Gegensatz zu Solar- und Windkraftanlagen liefert Kernenergie rund um die Uhr CO₂-armen Grundlaststrom – eine Eigenschaft, die für große Technologiekonzerne mit ständig wachsendem Energiebedarf besonders attraktiv ist. Zu den potenziellen Großkunden zählen unter anderem Microsoft, Meta Platforms, Amazon und Alphabet. Diese sogenannten Hyperscaler benötigen für ihre KI-Rechenzentren nicht nur enorme Strommengen, sondern zugleich eine zuverlässige und möglichst emissionsarme Energieversorgung. Constellation kann hier mit langfristigen Stromabnahmeverträgen punkten, die dem Unternehmen eine hohe Planungssicherheit verschaffen. Besonders bedeutend ist die Vereinbarung mit Microsoft. Im Rahmen eines auf 20 Jahre angelegten Stromabnahmevertrags soll das Crane Clean Energy Center wieder in Betrieb genommen werden. Dabei handelt es sich um den früheren Reaktor von Three Mile Island Unit 1. Für Constellation ist die geplante Wiederinbetriebnahme ein wichtiger Schritt, um zusätzliche Kapazitäten für den wachsenden Strombedarf der US-Techbranche bereitzustellen. Auch mit Unternehmen wie Walmart hat Constellation langfristige Verträge zur Lieferung von Atomstrom abgeschlossen. Weitere Fortschritte gibt es bei den regulatorischen Voraussetzungen für Crane. Das Unternehmen erhielt eine wichtige Genehmigung der US-Nuklearaufsicht für die Brennstoffversorgung des Standorts. Zudem genehmigte die Federal Energy Regulatory Commission die Übertragung bestehender Netzanschlussrechte von einem Gaskraftwerk auf das Crane-Projekt. Damit rückt die Wiederaufnahme des Betriebs näher. Auch die Geschäftszahlen unterstreichen die operative Stärke von Constellation. Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 22,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 33,5 Prozent auf 2,55 US-Dollar. Zusätzlich sicherte sich Constellation weitere langfristige Stromabnahmeverträge über insgesamt 920 Megawatt nuklearer Erzeugungskapazität. Unterstützt wird das Geschäftsmodell zudem durch den Nuclear Production Tax Credit aus dem Inflation Reduction Act. Die staatliche Förderung schafft eine Art Umsatzuntergrenze für die Stromproduktion aus Kernenergie und kann damit die Margen in Phasen niedriger Großhandelspreise stabilisieren. Steigen die Strompreise oder lassen sich besonders lukrative Verträge mit Rechenzentren abschließen, bleibt gleichzeitig weiteres Aufwärtspotenzial bestehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Cameco-Aktie Während Constellation unmittelbar von der steigenden Nachfrage nach Atomstrom profitiert, setzt die Cameco Corporation an einer anderen Stelle der Wertschöpfungskette an: beim Uran. Das kanadische Unternehmen gehört zu den weltweit bedeutenden Uranproduzenten und verfügt über rund 433 Millionen Pfund an nachgewiesenen und wahrscheinlichen Uranreserven. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil liegt in den hochwertigen Lagerstätten im Athabasca-Becken in Saskatchewan. Dazu zählen insbesondere Cigar Lake und McArthur River beziehungsweise Key Lake. Die hohen Erzgehalte ermöglichen es Cameco, vergleichsweise viel Uran aus einer Tonne Gestein zu gewinnen. Das kann die Kostenstruktur und damit die Margen des Unternehmens auch in schwächeren Phasen des Uranzyklus schützen. Für Cameco spricht darüber hinaus die zunehmende geopolitische Bedeutung westlicher Uranlieferketten. Westliche Staaten versuchen, ihre Abhängigkeit von russischem Uran und russischer Verarbeitungstechnologie zu reduzieren. Als großer westlicher Produzent könnte Cameco von dieser strategischen Neuausrichtung profitieren. Das Unternehmen hat bereits Uranverkäufe von rund 28 Millionen Pfund pro Jahr bis 2030 vertraglich abgesichert. Cameco ist zudem längst nicht mehr ausschließlich ein Uranproduzent. Über eine Beteiligung von 49 Prozent an Westinghouse Electric ist das Unternehmen auch im Bereich der Reaktortechnologie und nuklearen Dienstleistungen engagiert. Gemeinsam mit Brookfield Renewable Partners hat Cameco damit sein Geschäftsmodell deutlich erweitert. Westinghouse-Technologie kommt bei einem erheblichen Teil der weltweit betriebenen Kernreaktoren zum Einsatz. Dadurch entstehen wiederkehrende Einnahmen unter anderem aus Wartung, Brennstoffwechsel, Software und Ersatzteilen. Gleichzeitig eröffnet die Beteiligung Cameco Zugang zum Neubau großer Reaktoren. Das Unternehmen kann damit an mehreren Stationen des nuklearen Lebenszyklus verdienen – von der Uranförderung über die Brennstoffherstellung bis hin zur Wartung und Modernisierung von Reaktoren. Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen allerdings auch, dass Cameco kurzfristig Schwankungen ausgesetzt ist. Im zweiten Quartal sank der Gewinn je Aktie gegenüber dem Vorjahr um 75 Prozent auf 0,18 US-Dollar, während der Umsatz um 7 Prozent auf 814 Millionen US-Dollar zurückging. Ein Teil dieser Entwicklung ist auf den zeitlichen Verlauf der Kundenabrufe zurückzuführen, die typischerweise in den Wintermonaten höher ausfallen. Deutlich positiver entwickelte sich dagegen das Uransegment. Der Umsatz der Sparte stieg um 15 Prozent auf 712 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA legte sogar um 48 Prozent auf 423 Millionen US-Dollar zu. Für 2026 erhöhte Cameco zudem seine Prognosen. Das Unternehmen erwartet nun einen durchschnittlich erzielten Uranpreis von 91 bis 96 US-Dollar je Pfund, nachdem zuvor 85 bis 89 US-Dollar in Aussicht gestellt worden waren. Auch beim Uranumsatz rechnet Cameco mit einem Anstieg. Die Prognose liegt nun bei 2,7 bis 2,91 Milliarden US-Dollar gegenüber zuvor 2,54 bis 2,73 Milliarden US-Dollar. Für das Fuel-Services-Geschäft werden 610 bis 630 Millionen US-Dollar erwartet. Insgesamt soll der Konzernumsatz 2026 zwischen 3,32 und 3,75 Milliarden US-Dollar liegen. Constellation Energy und Cameco bieten Anlegern zwei unterschiedliche Möglichkeiten, vom langfristigen Comeback der Kernenergie zu profitieren. Constellation setzt direkt auf die steigende Nachfrage nach zuverlässig verfügbarem Atomstrom und könnte insbesondere durch den Energiehunger von KI-Rechenzentren und Hyperscalern profitieren. Langfristige Stromabnahmeverträge und die geplante Wiederinbetriebnahme des Crane Clean Energy Centers stärken dabei die Perspektive des US-Stromproduzenten. Cameco wiederum bietet einen breiteren Zugang zur nuklearen Wertschöpfungskette. Das Unternehmen profitiert nicht nur von steigenden Uranpreisen und der wachsenden Nachfrage nach westlichen Brennstofflieferanten, sondern über Westinghouse auch vom Geschäft mit Reaktortechnologie und nuklearen Dienstleistungen. Beide Aktien sind damit auf unterschiedliche Weise positioniert, um von der strukturellen Renaissance der Kernenergie zu profitieren – wobei Anleger sowohl die langfristigen Chancen als auch die branchentypischen Schwankungen und Bewertungsrisiken berücksichtigen sollten. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Cameco, Cameco-Aktie --- ### [Meta-Aktie: Wie gefährlich sind 1,4 Billionen US$?](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-wie-gefaehrlich-sind-14-billionen-us/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Meta Platforms muss sich ab Dienstag dem bislang größten US-Prozess über mögliche Schäden sozialer Medien für Kinder stellen. 29 Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, Facebook und Instagram bewusst suchtfördernd gestaltet und Daten von Kindern rechtswidrig genutzt zu haben. Meta selbst beziffert die theoretisch möglichen Strafen auf bis zu 1,4 Billionen US$. Bei einem Aktienkurs von rund 574 US$ stellt sich die Frage, ob diesmal tatsächlich das Geschäftsmodell bedroht ist. ## Frühere Verfahren blieben beherrschbar Meta ist juristischen Gegenwind gewohnt. 2019 zahlte der damalige Facebook-Konzern 5 Milliarden US$ an die US-Handelsbehörde FTC und verpflichtete sich zu weitreichenden Datenschutzkontrollen. 2023 folgte eine europäische Rekordstrafe von 1,2 Milliarden €. Beide Verfahren waren teuer, bremsten das Wachstum des Werbegeschäfts aber nicht nachhaltig. Noch gefährlicher erschien das US-Kartellverfahren. Die FTC wollte Meta zur Abspaltung von Instagram und WhatsApp zwingen. Im November 2025 gewann der Konzern den Prozess, weil die Behörde keine aktuelle Monopolstellung nachweisen konnte. Direkter mit dem aktuellen Fall vergleichbar sind zwei Urteile aus dem Frühjahr 2026. In Los Angeles wurden Meta und Alphabet wegen fahrlässiger Produktgestaltung zu insgesamt 6 Millionen US$ Schadenersatz verurteilt. Auf Meta entfielen 4,2 Millionen US$. In New Mexico verhängte eine Jury zunächst 375 Millionen US$ und machte den Weg für weitere Zahlungen sowie Produktänderungen frei. Finanziell waren diese Summen verkraftbar. Entscheidend war jedoch, dass Gerichte erstmals die Gestaltung der Plattformen und nicht nur nutzergenerierte Inhalte als mögliche Schadensursache anerkannten. Damit verliert der Schutz durch Section 230 an Wirkung. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Diesmal geht es um den Kern Der aktuelle Prozess bündelt die Ansprüche von 29 Bundesstaaten. Gefordert werden nicht nur Geldzahlungen, sondern landesweite Altersbeschränkungen, das Ende des unendlichen Scrollens, Grenzen für Benachrichtigungen und Änderungen an Empfehlungsalgorithmen. Teilweise sollen Modelle gelöscht werden, die mit Daten Minderjähriger trainiert wurden. Das könnte die Nutzungsdauer und damit das verfügbare Werbeinventar unmittelbar reduzieren. Die theoretischen 1,4 Billionen US$ erscheinen zwar unrealistisch. Gefährlicher wären verpflichtende Produktänderungen und ein Urteil, das als Vorlage für Tausende weitere Klagen dient. Über den Fall entscheidet letztlich die Richterin; das eingesetzte Geschworenengremium hat nur beratende Funktion. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Unter dem historischen KGV Beim aktuellen Kurs liegt das rückblickende KGV von Meta bei rund 21,6. Auf Basis der erwarteten Gewinne fällt es auf etwa 18,4. Damit wird die Aktie deutlich unter ihrem Fünfjahresdurchschnitt von rund 25 und dem Zehnjahresmittel von etwa 28 gehandelt. Das Werbegeschäft liefert weiterhin beeindruckend ab. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +28% auf 60,8 Milliarden US$. Die Werbeerlöse wuchsen um +27% auf 59,36 Milliarden US$. Gleichzeitig legten die Anzeigenimpressionen um +14% und der durchschnittliche Preis je Anzeige um +12% zu. Operativ flossen 31,86 Milliarden US$ zu. Der freie Cashflow brach wegen Investitionen von 31,08 Milliarden US$ allerdings auf 784 Millionen US$ ein. Für 2026 plant Meta KI-Investitionen von 130 bis 145 Milliarden US$. Abseits dieser Ausgaben bleibt das Unternehmen eine enorme Cash-Cow. Ich sehe die Meta-Aktie tendenziell positiv. Die Verfahren unterstreichen letztlich, wie mächtig und schwer ersetzbar die Plattformen geworden sind. Der neue Prozess birgt operative Risiken, doch das Werbegeschäft wächst weiter zweistellig. Beim erwarteten KGV von rund 18 erscheint die Bewertung attraktiv. Das größere Risiko bleiben für mich die ausufernden KI-Investitionen, die zwar ein Zukunftspotenzial versprechen. Aber doch sehr teuer mit einer ungewissen Perspektive sind. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (WKN: A1JWVX) ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern mit Sitz in Menlo Park (Kalifornien), der die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads betreibt. - Das Unternehmen erzielt den Großteil seiner Umsätze mit digitaler Werbung und investiert gleichzeitig stark in künstliche Intelligenz sowie in das Metaverse. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und gehört zu den größten Technologiewerten im Index NASDAQ-100 sowie im S&P 500. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei rund 1,487 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Cloudflare-Aktie: Der Türsteher des KI-Internets!](https://www.sharedeals.de/cloudflare-aktie-der-tuersteher-des-ki-internets/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Nach den überraschend starken Quartalszahlen ist die Cloudflare-Aktie kräftig angesprungen. Mittlerweile konsolidiert der Titel bei rund 306 US$. Cathie Woods ARK Invest nutzte die Bewegung zum Einstieg. Die eigentliche Kaufstory liegt jedoch nicht in Woods Transaktion, sondern in einer außergewöhnlichen Marktposition. ## Was macht Cloudflare eigentlich? Cloudflare betreibt ein weltweites Netzwerk, das sich zwischen Internetnutzer und Website beziehungsweise Anwendung schaltet. Darüber beschleunigt der Konzern Datenverkehr, wehrt Cyberangriffe ab und verhindert, dass Server bei hohen Zugriffszahlen zusammenbrechen. Inzwischen reicht das Angebot deutlich weiter. Mit Zero-Trust-Lösungen schützt Cloudflare Unternehmensnetzwerke, während Entwickler über die Plattform Workers Anwendungen und KI-Modelle direkt im Netzwerk des Konzerns ausführen können. Cloudflare verbindet damit Netzwerksicherheit, Cloud-Infrastruktur und Entwicklerdienste auf einer einzigen Plattform. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Ein Marktanteil von 84,4% Wie stark die Position bereits ist, zeigen aktuelle Daten von W3Techs. Demnach wird Cloudflare von 24,7% aller untersuchten Websites als Reverse Proxy eingesetzt. Unter den Websites, bei denen ein solcher Dienst identifiziert wurde, kommt der Konzern sogar auf einen Marktanteil von 84,4%. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um einen Umsatzmarktanteil. Die Zahlen verdeutlichen aber, welche Reichweite Cloudflare innerhalb der technischen Infrastruktur des Internets besitzt. Jeder weitere Kunde vergrößert die Datenbasis für die Erkennung von Angriffsmustern. Gleichzeitig lassen sich zusätzliche Produkte über das bereits vorhandene Netzwerk vergleichsweise effizient verkaufen. Das adressierbare Marktpotenzial taxiert Cloudflare auf Basis von Gartner-Daten für 2026 auf 238 Milliarden US$. Bis 2029 soll es auf 384 Milliarden US$ steigen. Darin enthalten sind Anwendungssicherheit, Netzwerkdienste, Zero Trust und die Entwicklerplattform. **Tipp:** Sichere Dir mit unserem [kostenlosen Report „3 Top-Picks 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) jetzt die Aktien-Überflieger des Jahres! ## Cloudflare: Wachstum beschleunigt sich Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 36% auf 696,1 Millionen US$ zu. Die noch nicht realisierten kurzfristigen Vertragsverpflichtungen wuchsen um 35%. Besonders wichtig: Die Zahl der Großkunden mit einem Jahresumsatz von mindestens 100.000 US$ stieg um 27% auf 4.698. Die Bestandskunden gaben im Durchschnitt 20% mehr aus als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig erwirtschaftete Cloudflare einen freien Cashflow von 56,4 Millionen US$. Für das Gesamtjahr erwartet das Management nun Erlöse von 2,864 bis 2,870 Milliarden US$. Cathie Woods ARK Invest kaufte allein am vergangenen Mittwoch 31.974 Cloudflare-Aktien für rund 9,8 Millionen US$. Das unterstreicht das Vertrauen in die KI-Story, sollte für Anleger aber nur eine Randnotiz sein. Für mich bleibt die Cloudflare-Aktie fundamental aussichtsreich. Der Marktanteil von 84,4% bei bekannten Reverse-Proxy-Diensten zeigt einen schwer kopierbaren Wettbewerbsvorteil. Cloudflare dürfte nicht nur vom KI-Boom profitieren, sondern einen Teil der dafür benötigten Infrastruktur bereitstellen. Die hohe Bewertung macht die Aktie allerdings anfällig für Rückschläge. Langfristig überwiegen für mich dennoch die Chancen. Neueinsteiger sollten nach dem jüngsten Kurssprung vorzugsweise schwächere Handelstage nutzen. Einen Fuß in die Tür zu stellen, um nichts zu verpassen, könnte sich analog zu Cathie Wood auch heute anbieten. ## ℹ️ Cloudflare in Kürze - Cloudflare (WKN: A2PQMN) ist ein Cloud-Service-Anbieter, der seinen Kunden hilft, die Leistung und Sicherheit ihrer Geschäftsanwendungen zu verbessern und die Kosten für die Verwaltung ihrer Hardware zu senken. - Das Unternehmen stellt seinen Kunden ein Content Delivery Network, Internetsicherheitsdienste und verteilte DNS-Dienste bereit. Neben dem Hauptsitz in San Francisco besitzt Cloudflare Niederlassungen in mehreren Städten der USA, Europa und Asien. - Die Cloudflare-Aktie notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell mit 69,31 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Circus-Aktie +66% – zündet jetzt der KI-Robotik-Turbo?](https://www.sharedeals.de/circus-aktie-66-zuendet-jetzt-der-ki-robotik-turbo/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Circus-Aktie erlebt nach einem Einbruch von über -94% vom Allzeithoch aktuell eine explosive Erholung. Das KI-Robotik-Unternehmen rückt mit seinen automatisierten Kochsystemen wieder stärker in den Fokus spekulativer Anleger. Die extreme Volatilität sorgt dabei für rasante Kursbewegungen und ein stark gestiegenes Anlegerinteresse. Nach dem massiven Absturz stellt sich nun die Frage, ob die aktuelle Dynamik den Beginn einer nachhaltigen Trendwende markiert. ## Chartanalyse zu Circus SE Für zusätzliche Fantasie sorgt der Kochroboter CA-1, der mit Kooperationen unter anderem mit der Bundeswehr und REWE sowie einem neuen Projekt in der Ukraine im Fokus steht. Einen weiteren Schub erhielt die Aktie Mitte August durch einen Insiderkauf des Managements, der als Vertrauenssignal gewertet wurde. Vor der Hauptversammlung am 20. August 2026 sorgt diese Kombination aus neuen Projekten, Kooperationen und Insiderkäufen für zusätzliches Anlegerinteresse. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/CA1_2026-08-18_07-11-12-scaled.png)Circus SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Circus SE-Kurs stieg knappe +66% an, nachdem der Ausbruch aus dem abfallenden Trendkanal gelungen war. Allein gestern stieg der Kurs um +28% an. Derzeit bewegt sich der Kurs auf eine große, offene Kurslücke zu, welche zwischen 3,17 € und 4,58 € liegt. Nach einer Korrektur von rund -94% sind jedoch auch starke technische Gegenbewegungen nichts Verwunderliches. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Circus SE-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 46 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einem bullischen Crossover geführt hat. Der MACD hat ebenfalls ein Kaufsignal ausgebildet und zeigt derzeit ansteigendes, bullisches Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/CA1_2026-08-18_07-12-16-scaled.png)Circus SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Beide Indikatoren haben Kaufsignale geliefert. Angesichts der steilen Rallye sollte jedoch mit Rücksetzern gerechnet werden. Derzeit bewegt sich die K.I.-Robotik-Aktie mit hoher Volatilität, weshalb hier mit Vorsicht agiert werden sollte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt einen langfristigen Abwärtstrend in einer komplexen Korrekturform, welche nun zu einem Ende gekommen sein könnte. Die Abwärtsbewegung macht einen vollständigen Eindruck und der kürzlich erfolgte, steile Anstieg macht Hoffnung auf weitere Kurssteigerungen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/CA1_2026-08-18_07-12-54-scaled.png)Circus SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Dabei könnte der zuletzt erfolgte Anstieg eine erste impulsive Bewegung in Form einer Welle 1 darstellen. Sofern der Trendwendebereich zwischen 1,61 € und 2,07 € beim nächsten Rücksetzer hält, besteht die Möglichkeit einer größeren Trendwende, welche langfristig steigende Kurse zur Folge haben könnte. Bisher handelt sich bei dem Chart jedoch um einen langfristigen Downtrend, weshalb die Trendwende bisher nicht als bestätigt gilt. Das Chartbild der Circus-Aktie hat sich kurzfristig deutlich aufgehellt. RSI und MACD liefern Kaufsignale und bestätigen den jüngsten Aufwärtsimpuls. Nach +66% in kurzer Zeit bleibt die hohe Volatilität jedoch ein Risikofaktor. Besonders die offene Kurslücke zwischen 3,17 und 4,58 € könnte den weiteren Verlauf prägen. Auch die Elliott-Wellen eröffnen die Chance auf eine größere Trendwende. Dafür müsste der Bereich zwischen 1,61 und 2,07 € bei einer Korrektur verteidigt werden. Solange dies gelingt, bleibt ein potenziell bullisches Szenario für mich intakt. ## ℹ️ Circus SE in Kürze - Die Circus SE (WKN: A2YN35) ist ein Start-up-Unternehmen mit der Mission, die Essenszubereitung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) zu revolutionieren. - Neben dem Hauptsitz in Hamburg unterhält das Unternehmen 4 Standorte. - Die Aktie ist an der Frankfurter Börse notiert. Die Marktbewertung liegt bei rund 49,96 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Circus, Circus SE, Circus SE-Aktie, Circus-Aktie, Circus-Analyse, Circus-Chartanalyse, Circus-Kurs, Circus-Prognose, K.I., K.I.-Aktien, Robotik, Robotik-Aktien --- ### [Almonty-Aktie +57% – ist der Weg nach oben frei?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-57-ist-der-weg-nach-oben-frei/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie hat ihre Erholung zuletzt weiter beschleunigt und seit dem lokalen Tief inzwischen rund +57% zugelegt. Rückenwind liefern die starken Geschäftszahlen, der deutlich gestiegene Wolframpreis und die Fortschritte beim Sangdong-Projekt. Damit hat sich das Chartbild spürbar aufgehellt. Nach der dynamischen Rallye stellt sich nun die Frage, ob Almonty bereits den nächsten Aufwärtsschub vorbereitet oder zunächst eine Verschnaufpause einlegt. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Der Kurs der Almonty-Aktie hat gestern erneut zugelegt und stieg um weitere +8,42% an. Damit summiert sich der Zugewinn seit dem lokalen Tief vom 29. Juli auf +57%. Hinzukommt der Ausbruch aus der vorherigen Bullenflagge. Charttechnisch zeigt die Almonty-Aktie damit ein strukturell bullisches Bild. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-18_06-27-13-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Jedoch sollte nach einer solch dynamischen Rallye mit Rücksetzern gerechnet werden. Der nächste Supportbereich liegt zwischen 13,03 US$ und 14,00 US$. Hier könnte sich im Falle eines Rücksetzers eine interessante Einstiegsgelegenheit ergeben. Möglich ist allerdings auch ein direkter Durchbruch nach oben. Dazu müsste der Widerstandsbereich nach oben verlassen werden, welcher zwischen 17,20 US$ und 19,57 US$ liegt. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 61 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Cross geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-18_06-27-54-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren zeigen je ein Kaufsignal und werden von ansteigendem bullischem Momentum begleitet. Allerdings liegen die Signale schon einige Zeit zurück, was die Aussagekraft ein wenig relativiert. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Wochenchart spricht weiterhin dafür, dass sich Almonty innerhalb einer übergeordneten Welle 4 befindet. Der mögliche Abschlussbereich der Korrektur reicht dabei von 9,53 US$ beim 0,236er Fibonacci-Retracement bis 3,35 US$ beim 0,5er Retracement. Als besonders relevantes Niveau gilt das 0,382er Retracement bei 5,35 US$, das als ideales Ziel für die Welle 4 betrachtet werden kann. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-18_06-28-29-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange der relevante Trendwendebereich verteidigt wird, bleibt das Potenzial für ein neues Allzeithoch im Rahmen einer abschließenden Welle 5 bestehen. Die bisherige zeitliche Entwicklung spricht allerdings dafür, dass sich die Welle-4-Korrektur noch weiter hinziehen könnte. Gleichzeitig gibt es Anzeichen dafür, dass die erste Abwärtsbewegung bereits abgeschlossen wurde und sich der Kurs aktuell in einer Erholungsbewegung der Welle B befindet. Das kurzfristige Chartbild bleibt für mich klar bullisch. RSI und MACD liefern Kaufsignale und werden von zunehmendem Momentum begleitet. Nach +57% in kurzer Zeit ist eine Konsolidierung jedoch jederzeit möglich. Der Support zwischen 13,03 und 14,00 US$ wäre dabei besonders wichtig. Die Elliott-Wellen lassen trotz der laufenden Welle 4 weiteres Potenzial zu. Aktuell könnte eine Erholung in der Welle B laufen. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt für mich das Szenario neuer Allzeithochs in einer Welle 5 intakt. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,64 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [SanDisk-Aktie +83,5% – neues Rekordhoch voraus?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-835-neues-rekordhoch-voraus/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SanDisk-Aktie setzt ihre beeindruckende Erholung weiter fort und hat seit dem Tief vom 29. Juli bereits +83,5% zugelegt. Allein gestern ging es nochmals um +8,88% nach oben. Damit hat sich der Kurs in kürzester Zeit massiv erholt und rückt immer näher an das bisherige Rekordhoch. Nun stellt sich die Frage, ob die außergewöhnliche Dynamik anhält und die nächste Rallyephase bevorsteht. ## Chartanalyse zu Sandisk Corporation Nachdem der SanDisk-Kurs aus der Bullenflagge nach oben ausgebrochen war, entwickelte sich eine dynamische Rallye. Vom lokalen Tief des 29. Juli stieg der Kurs mittlerweile um knapp +84% an. Aktuell testet der Kurs den letzten Widerstandsbereich an, dessen Überwindung schnell zu einem neuen Allzeithoch führen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-18_06-05-27-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Resistenzbereich liegt zwischen 1.818 US$ und 1.951 US$. Sollte der Kurs daran scheitern, könnte es zunächst zu einer Konsolidierung kommen. Gelingt der direkte Ausbruch darüber, würden den Kurs lediglich +20% von einem neuen Rekordhoch trennen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sandisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 61 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einem bullischen Crossover geführt hat. Der MACD hat ebenfalls ein Kaufsignal ausgebildet und zeigt derzeit ansteigendes, bullisches Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-18_06-06-00-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Beide Indikatoren haben Kaufsignale geliefert. Angesichts der steilen Rallye sollte jedoch mit temporären Rücksetzern gerechnet werden. Nicht zuletzt, weil die Kaufsignale schon einige Tage zurückliegen, obgleich diese noch intakt sind. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart spricht weiterhin für einen intakten langfristigen Aufwärtstrend. Nach der außergewöhnlich starken Rallye der vergangenen Jahre befindet sich die SanDisk-Aktie aktuell wahrscheinlich in einer Welle-4-Korrektur. Sobald diese abgeschlossen ist, könnte im nächsten Schritt eine Welle 5 starten. In der aktuellen, primären Erwartung läuft derzeit eine Erholungsrallye in der Welle B. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-18_06-06-34-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In einem Alternativszenario könnte die Welle 4 (röm. iv) bereits abgeschlossen sein. Sollte der Kurs eine korrektive Struktur ausbauen, liegt der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 weiterhin zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.302,04 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 667,69 US$. Erst ein Unterschreiten würde das bullische Szenario invalidieren. Das kurzfristige Chartbild bleibt für mich bullisch. RSI und MACD liefern weiterhin Kaufsignale und bestätigen die anhaltende Stärke. Nach dem Anstieg von +83,5% sollte eine zwischenzeitliche Konsolidierung dennoch jederzeit einkalkuliert werden. Entscheidend ist nun der Widerstandsbereich zwischen 1.818 und 1.951 US$. Auch die Elliott-Wellen lassen weiteres Aufwärtspotenzial zu. Aktuell könnte noch eine Welle-B-Erholung laufen, bevor anschließend eine C-Welle weitere Rückschläge bringen kann. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das übergeordnete bullische Szenario für mich intakt. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 260,88 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie +43% – Trendwende endgültig geschafft?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-43-trendwende-endgueltig-geschafft/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SpaceX-Aktie hat ihre Erholung zuletzt eindrucksvoll fortgesetzt und seit dem lokalen Tief rund +43% zugelegt. Damit hat der Kurs einen Großteil des vorherigen Abverkaufs aufgeholt und sich wieder deutlich über die IPO-Marke bewegt. Nach der dynamischen Rallye stellt sich nun die Frage, ob SpaceX den Aufwärtstrend fortsetzen und sich langfristig wieder dem Rekordhoch nähern kann. ## Chartanalyse zur SpaceX-Aktie Seit dem Tief am 3. August hat die SpaceX-Aktie eine dynamische Erholung hingelegt und inzwischen rund +43% zugelegt. Damit nähert sich der Kurs nun einer wichtigen Widerstandszone, die als nächste charttechnische Hürde gilt. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, könnte die aktuelle Aufwärtsbewegung weiter an Fahrt gewinnen und den Weg für zusätzliche Kursgewinne ebnen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-18_05-51-05-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Sollte die SpaceX-Aktie an der Widerstandszone zwischen 146,91 US$ und 150,04 US$ scheitern, wäre zunächst eine Verschnaufpause möglich. Der zuvor erfolgte Ausbruch aus dem abwärts gerichteten Trendkanal spricht allerdings weiterhin für Stärke. Allein gestern legte der Kurs nochmals um +4,45% zu und bestätigte damit die anhaltende Dynamik. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SpaceX-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem 4-Stundenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 64 Punkten in der neutralen Zone. Der RSI zeigt dabei ein bullisches Crossover. Der MACD hatte das Kaufsignal schon etwas früher ausgebildet und zeigt nun abfallendes, bullisches Momentum, was eine temporäre Konsolidierung zur Folge haben könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-18_05-51-47-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Die Indikatoren auf 4-Stundenbasis sind derzeit optimistisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD zeigen Kaufsignale, was eine gelungene und nachhaltige Trendwende begünstigen könnte. Das Momentum nimmt derzeit jedoch ab, was auf einen kurzfristigen Rücksetzer schließen lässt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im 4-Stundenchart zeigt, dass der SpaceX-Kurs in der Primärerwartung einen Boden erreicht haben könnte. Nach einer klassischen A-B-C-Korrektur in den prognostizierten Trendwendebereich, stieg der Kurs dynamisch an und könnte nun einen langfristigen Aufwärtstrend gestartet haben. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-18_05-52-38-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Es ist bereits eine fünfteilige und damit impulsive Struktur im SpaceX-Chart zu erkennen, welche eine größere Welle 1 markiert. In der Substruktur wäre noch ein lokales Hoch optimal für eine saubere Struktur. Danach sollte mit einem Rücksetzer im Rahmen einer Welle 2 gerechnet werden, welcher Anlegern eine potenziell interessante Einstiegsgelegenheit bieten könnte. Das kurzfristige Chartbild bleibt für mich bullisch. RSI und MACD liefern auf 4-Stundenbasis weiterhin Kaufsignale, auch wenn das nachlassende Momentum für eine Verschnaufpause spricht. Entscheidend ist nun die Widerstandszone zwischen 146,91 und 150,04 US$. Ein Ausbruch darüber könnte die Rallye weiter beschleunigen. Auch die Elliott-Wellen sprechen für eine beginnende Aufwärtsphase. Eine impulsive Welle 1 scheint sich bereits auszubilden, bevor eine Welle-2-Korrektur folgen dürfte. Diese könnte eine interessante Gelegenheit für einen erneuten Anstieg bieten. **Interessenkonflikt: Der Autor hält SpaceX. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, SpaceX – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,926 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, IPOs & Börsengänge **Schlagwörter:** Space Exploration Technologies Corp., SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose, Techaktien --- ### [Biotech-Aktien: Darum feiern sie 2026 ihr großes Comeback](https://www.sharedeals.de/biotech-aktien-darum-feiern-sie-2026-ihr-grosses-comeback/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Biotech-Aktien haben lange Zeit deutlich hinter dem Gesamtmarkt zurückgelegen, doch inzwischen zeichnet sich eine spürbare Erholung ab. Für Anleger, die abseits des KI-Booms nach wachstumsstarken Chancen suchen, könnte die Branche damit wieder interessanter werden. ## Ein lange unterschätzter Wachstumsmarkt erwacht Die Rahmenbedingungen für Biotech-Unternehmen waren in den vergangenen Jahren ungewöhnlich schwierig. Verschärfte Regulierung, eine schwache Übernahmeaktivität, erschwerte Finanzierungsmöglichkeiten und Unsicherheit rund um die Zulassungsbehörden belasteten die Bewertungen insbesondere kleiner und klinisch ausgerichteter Unternehmen. Inzwischen hat sich das Umfeld jedoch deutlich verändert. Steigende Übernahmeaktivitäten, neue Börsengänge, eine wieder zunehmende Finanzierung durch Risikokapital und eine stabilere Erwartung an den Zulassungsprozess der US-Arzneimittelbehörde FDA sorgen dafür, dass positive klinische Daten wieder stärker honoriert werden. Besonders interessant erscheint dabei der Bereich der Small-Cap-Biotechs, bei denen einzelne Studienergebnisse erhebliche Auswirkungen auf die Bewertung haben können. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Unternehmen im gesamten Biotech-Sektor zu verfolgen. Attraktiver erscheinen vielmehr Unternehmen, die an Krankheiten arbeiten, für die es bislang nur wenige oder unzureichende Behandlungsmöglichkeiten gibt. Dazu gehören etwa Bauchspeicheldrüsenkrebs und Glioblastome, aber auch Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Psychosen, Parkinson und Alzheimer sowie immunologische Krankheiten wie das Guillain-Barré-Syndrom, Alopecia areata oder Myasthenia gravis. Gerade dort kann ein überzeugender klinischer Erfolg einen besonders großen Unterschied machen. Wo die Konkurrenz gering und der medizinische Bedarf hoch ist, reagieren die Aktienkurse häufig überproportional auf positive Studiendaten. ## Die Übernahmewelle kehrt zurück Ein wesentlicher Bremsfaktor der vergangenen Jahre war die geringe Aktivität bei Fusionen und Übernahmen. Die US-Kartellpolitik der vorherigen Regierung erschwerte zahlreiche Transaktionen, wobei die Federal Trade Commission unter Lina Khan bei der Prüfung von Übernahmen teilweise neue rechtliche Argumentationen heranzog. Für die Biotech-Branche hatte diese Entwicklung weitreichende Folgen. Pharmaunternehmen benötigen kleinere Biotechs als Quelle für neue Wirkstoffe und Technologien, während junge Unternehmen häufig auf einen späteren Verkauf angewiesen sind, um ihren Investoren eine attraktive Exit-Möglichkeit zu bieten. Die Zahlen zeigen, wie stark sich das Umfeld inzwischen verändert hat. Während 2024 lediglich rund 20 Milliarden Dollar in Biotech-Übernahmen flossen, waren es 2021 noch etwa 54 Milliarden Dollar. Für 2026 zeichnet sich dagegen ein außergewöhnlich starkes Jahr ab. Das Transaktionsvolumen soll bereits rund 106 Milliarden Dollar bei 201 Deals erreicht haben. Diese Entwicklung ist für die gesamte Finanzierungskette relevant. Wenn Übernahmen wieder wahrscheinlicher werden, steigt auch die Bereitschaft von Investoren, Kapital in Unternehmen zu stecken, die noch Jahre von einer möglichen Zulassung entfernt sind. Dadurch verbessern sich die Voraussetzungen für Kapitalerhöhungen, neue Börsengänge und die Finanzierung klinischer Studien. Natürlich führt nicht jedes Investment zu einer Übernahme. Manche Unternehmen bringen ihre Medikamente selbst auf den Markt, andere scheitern in klinischen Studien. Gerade deshalb ist die Möglichkeit eines attraktiven Exits für viele Investoren ein wichtiger Bestandteil der ursprünglichen Investmentthese. ## FDA-Schwankungen waren eine Bremse Neben der schwachen M&A-Aktivität belasteten auch Veränderungen bei der FDA die Branche. Im Frühjahr kam es zu erheblichen Diskussionen über die Zulassungspraxis und die Entscheidungsprozesse der Behörde. Mehrere Medikamente, deren Zulassung teilweise erwartet worden war, erhielten zunächst keine Genehmigung. Besonders betroffen waren Therapien für genetische und seltene Erkrankungen. Gleichzeitig sorgten personelle Veränderungen innerhalb der Behörde für zusätzliche Unsicherheit. Für Biotech-Unternehmen kann eine solche Situation erhebliche Konsequenzen haben. Wenn der regulatorische Ausgang einer klinisch erfolgreichen Entwicklung schwerer einzuschätzen ist, steigt das Risiko für Investoren. Kapital wird vorsichtiger eingesetzt und Bewertungen geraten unter Druck. Mit der zunehmenden Stabilisierung der Zulassungspolitik hat sich dieses Bild jedoch verbessert. Unternehmen, deren Aktien im Frühjahr aufgrund regulatorischer Unsicherheit unter Druck geraten waren, konnten sich teilweise deutlich erholen. Auch die Aussicht auf einen berechenbareren Zulassungsprozess verbessert die Stimmung im gesamten Sektor. ## Jahrelange Bewertungsflaute könnte sich auflösen Die Zahl der börsennotierten Small-Cap-Biotechs ist weiterhin groß. Gleichzeitig hat der Mangel an neuen Investitionen und Börsengängen der vergangenen Jahre dazu geführt, dass weniger neue Unternehmen mit aussichtsreichen Wirkstoffkandidaten nachrücken. Der Ursprung vieler dieser Entwicklungen liegt in Universitäten, Forschungseinrichtungen und staatlich finanzierten Projekten. Auch dort haben Kürzungen bei Forschungsgeldern für zusätzliche Unsicherheit gesorgt. Selbst wenn die Grundlagenforschung nicht unmittelbar betroffen war, können Veränderungen bei der Forschungsfinanzierung langfristig die Zahl neuer therapeutischer Ansätze beeinflussen. Für Anleger bedeutet das eine paradoxe Situation. Es gibt weiterhin zahlreiche Biotech-Unternehmen, doch besonders interessante neue Wirkstoffe sind vergleichsweise knapp. Sollte gleichzeitig wieder mehr Kapital in die Branche fließen, könnte diese Knappheit die Bewertungen erfolgreicher Unternehmen zusätzlich unterstützen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*ndsyhl*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQw) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Voraussetzungen für nachhaltige Erholung immer besser Das regulatorische und finanzielle Umfeld für Biotech hat sich zuletzt in mehreren Bereichen gleichzeitig verbessert. Eine höhere M&A-Aktivität schafft potenzielle Exit-Möglichkeiten, neue Börsengänge bringen frisches Kapital in den Markt und Venture-Capital-Investoren stellen wieder mehr Mittel für junge Biotech-Unternehmen bereit. Parallel dazu scheint sich die Unsicherheit rund um die FDA zu verringern. Unternehmen, deren Therapien zunächst zurückgewiesen wurden, erhalten teilweise wieder neue Perspektiven im Zulassungsprozess. Ein Beispiel dafür ist uniQure. Auch die Entwicklung der Biotech-ETFs spricht für eine bessere Marktstimmung. Der iShares Biotechnology ETF IBB bildet vor allem größere Unternehmen ab, während der SPDR S&P Biotech ETF XBI die einzelnen Titel gleichgewichteter abbildet und dadurch kleineren Unternehmen mehr Einfluss auf die Gesamtentwicklung gibt. Beide ETFs zeigen eine deutliche Aufwärtsbewegung. Besonders interessant ist dabei XBI, da der Small-Cap-Bereich zuletzt eine höhere Dynamik entwickelt hat. Für Anleger, die nicht bereit sind, einzelne Unternehmen und klinische Studien intensiv zu analysieren, können breit diversifizierte Biotech-ETFs daher eine Möglichkeit sein, an der Erholung der Branche teilzuhaben. Für Anleger mit höherer Risikobereitschaft bleibt dagegen die Auswahl einzelner Unternehmen interessant. Gerade positive klinische Daten können bei kleineren Unternehmen zu erheblichen Neubewertungen führen. ## AbCellera entwickelt sich vom Plattformanbieter zum Biotech-Unternehmen AbCellera hat eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Ursprünglich wurde das Unternehmen vor allem als technologieorientierte Plattform für die KI-gestützte Wirkstoffforschung wahrgenommen. Inzwischen hat sich das Geschäftsmodell stärker in Richtung eigener Medikamentenentwicklung bewegt. Besonders interessant ist die Entwicklung eines Wirkstoffs gegen Hitzewallungen während der Menopause. Diese Nachricht hat die Aktie deutlich belebt. Nach einem Kurs von rund drei Dollar zu Jahresbeginn notierte das Papier zuletzt bei etwa elf Dollar. Entscheidend ist dabei nicht allein das konkrete Medikament. AbCellera hat zugleich gezeigt, dass seine Technologieplattform für bioaktive Moleküle einen direkten Weg in die eigene Wirkstoffentwicklung eröffnen kann. Damit könnte sich das Unternehmen langfristig von einem reinen Technologieanbieter zu einem eigenständigen Biotech-Wert mit eigener Pipeline entwickeln. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## LB Pharmaceuticals profitiert von der Stärke im Nervensystem LB Pharmaceuticals gehört zu den vergleichsweise wenigen Biotech-Unternehmen, die 2025 den Sprung an die Börse geschafft haben. Das Unternehmen konzentriert sich auf Erkrankungen des zentralen Nervensystems, darunter Schizophrenie und bipolare Depression. Die Aktie stieg zunächst kontinuierlich und erreichte zuletzt neue Höchststände. Besonders auffällig ist die Beschleunigung der Kursentwicklung seit Ende Mai. Ende Mai notierte LB Pharmaceuticals bei ungefähr 28 Dollar, zuletzt schloss die Aktie bei 47,77 Dollar. Zum Vergleich: Der XBI lag Ende Mai bei etwa 137 Dollar und schloss zuletzt bei rund 157 Dollar, was einem Anstieg von ungefähr 13 Prozent entspricht. Das Beispiel verdeutlicht die Chancen der Einzeltitelauswahl. Wenn ein Unternehmen von einem positiven Branchentrend profitiert und gleichzeitig über eine eigene überzeugende Pipeline verfügt, kann die Kursentwicklung diejenige des gesamten Sektors deutlich übertreffen. ## uniQure erhält neue Perspektiven im Zulassungsprozess uniQure ist ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell sich die Bewertung eines Biotech-Unternehmens verändern kann, wenn regulatorische Unsicherheit abnimmt. Die Aktie war nach den früheren Aussagen des FDA-Kommissars Marty Makary erheblich unter Druck geraten. Im Mittelpunkt stand die Gentherapie AMT-130, für die zunächst erhebliche Zweifel an einer möglichen Zulassung bestanden. Inzwischen hat sich die Situation verändert. Nach Gesprächen mit der FDA wurde signalisiert, dass Daten aus einer dreijährigen Analyse des Phase-2/3-Programms für einen möglichen Zulassungsantrag im beschleunigten Verfahren akzeptabel sein könnten. Damit erhält die ursprüngliche Investmentthese neue Unterstützung. Entscheidend bleibt zwar der weitere klinische und regulatorische Verlauf, doch allein die Aussicht auf einen gangbaren Zulassungspfad kann bei einem Small-Cap-Biotech erhebliche Auswirkungen auf die Bewertung haben. ## Candel Therapeutics zeigt, wie schnell sich die Stimmung drehen kann Candel Therapeutics ist ein spannendes Unternehmen, dessen Technologie auf der gezielten Verabreichung biologischer Wirkstoffe an Tumore mithilfe viraler Vektoren basiert. Das Unternehmen konzentriert sich auf solide Tumore besonders schwer behandelbarer Krebsarten, darunter Glioblastome und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Gerade diese Ausrichtung macht Candel interessant, weil der medizinische Bedarf hoch und die Zahl wirksamer Behandlungsmöglichkeiten begrenzt ist. Bemerkenswert ist vor allem die Kursentwicklung. Die Aktie bewegte sich über Jahre weitgehend seitwärts, obwohl Fortschritte bei der Entwicklung einer Behandlung gegen Blasenkrebs bereits bekannt waren. Zuletzt setzte jedoch eine deutliche Aufwärtsbewegung ein, die den Aktienkurs nahezu verdoppelte und neue Höchststände brachte. Ob dahinter unmittelbar weitere klinische Nachrichten stehen, lässt sich nicht sicher sagen. Die Kursentwicklung zeigt jedoch, dass Marktteilnehmer bereit sind, die Pipeline und die Fortschritte des Unternehmens inzwischen deutlich höher zu bewerten. Die Kombination aus steigender Übernahmeaktivität, besseren Finanzierungsmöglichkeiten, einer stabileren regulatorischen Umgebung und zunehmendem Interesse an positiven klinischen Daten schafft ein deutlich konstruktiveres Umfeld für Biotech-Aktien. Besonders Small Caps könnten überproportional profitieren, sofern sie über überzeugende Wirkstoffkandidaten und einen klaren medizinischen Bedarf verfügen. Für Anleger bleibt die Branche hochriskant, doch gerade diese Risiken schaffen bei erfolgreichen Unternehmen erhebliche Neubewertungschancen. Wer einzelne Titel nicht intensiv analysieren möchte, kann alternativ über Biotech-ETFs wie IBB oder XBI an der möglichen Fortsetzung der Erholung partizipieren. **Übrigens:** Unser Top-Favorit aus der Branche konnte sich bereits vervielfachen und [läuft aktuell richtig heiß](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/). **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien, Markt-Analysen, Sonstiges --- ### [UniCredit-Aktie: Kommt die Commerzbank-Vollübernahme im vierten Quartal?](https://www.sharedeals.de/unicredit-aktie-kommt-die-commerzbank-volluebernahme-im-vierten-quartal/) **Published:** August 18, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** UniCredit bereitet den Weg für eine vollständige Übernahme der Commerzbank noch in diesem Jahr vor. Charttechnisch nähert sich die Aktie einer historisch bedeutsamen Marke aus dem Jahr 2009. ## EZB übernimmt die finale Prüfung UniCredit bereitet den Weg für eine vollständige Übernahme der Commerzbank noch in diesem Jahr vor. Nach dem Aufbau einer Beteiligung von rund 48% der Stimmrechte stellte CEO Andrea Orcel eine mögliche Vollkontrolle für das vierte Quartal 2026 in Aussicht, sofern die Europäische Zentralbank sowie weitere Aufsichtsbehörden grünes Licht geben. Die Bafin hat den entsprechenden Antrag inzwischen als vollständig eingestuft und an die EZB weitergereicht, die innerhalb von 60 Arbeitstagen entscheiden muss. Die Bewertung der Commerzbank im Rahmen des Übernahmeangebots beläuft sich auf rund 43,6 Milliarden €. Orcel plant, das internationale Netzwerk der kombinierten Bank teilweise zurückzubauen und den Fokus stattdessen auf die Kernmärkte Deutschland und Polen zu legen. Auf Commerzbank-Seite zeichnet sich inzwischen zumindest vorsichtige Gesprächsbereitschaft ab, nachdem der Vorstand das ursprüngliche Angebot als zu niedrig zurückgewiesen hatte. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-17-um-22.10.28.png)Quelle Chart: Tradingview UniCredit befindet sich vor einer Widerstandszone zwischen 87,60 und 91,60 €. Diese Zone stammt aus dem Jahr 2009 und dürfte eine wichtige Rolle spielen. Auf der Unterseite verläuft eine Trendlinie in der Nähe des aktuellen Kurses, die aufgrund des starken Anstiegs relativ steil ausfällt. Diese Trendlinie kann auch als Trigger für den nächsten Schub dienen. Wird sie angelaufen und kommen Käufer in den Markt, spricht das für weitere Dynamik auf der Oberseite. Wird sie dagegen nach unten durchbrochen, rückt die Unterstützungszone in den Fokus. Dieser Supportbereich liegt zwischen 78,50 und 80,00 € und bildet sich aus den letzten Tiefs sowie den Hochs aus Februar 2026. An dieser Marke entscheidet sich dann die nächste Bewegung. Für die aktuelle Struktur wäre es wichtig, dass es an der Zone zu einer Reaktion kommt und der Kurs wieder Fahrt nach oben aufnimmt. Fällt der Kurs auch darunter, könnte sich die Korrektur ausweiten, dann ließe sich ein Fibonacci-Tool als zusätzlicher Anhaltspunkt heranziehen. Der Supportbereich bleibt für UniCredit die zentrale Marke für den nächsten Schub auf der Oberseite. Zeigt sich dort neue Kaufkraft, liefert das ein erstes Kaufsignal mit der Widerstandszone als Ziel, das entspricht einem Potenzial von rund +9%. Bricht der Kurs die Marke dagegen nachhaltig, würde die Aktie vorerst auf die Watchlist rücken. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Unicredit in Kürze - Die UniCredit (WKN: A2DJV6) ist eine italienische Großbank und Holding von Finanzdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Mailand. - Neben dem Heimatmarkt Italien ist die Finanzgruppe vor allem in Zentral- und Osteuropa aktiv, wo sie in einigen Ländern Marktführer auf dem Bankensektor ist. - In Deutschland ist die Unicredit über die Hypovereinsbank und in Österreich über die Bank Austria tätig. Die italienische Großbank versucht gegenwärtig, die Commerzbank vollständig zu übernehmen. - Die UniCredit ist sowohl Mitglied im italienischen Leitindex FTSE MIB auch als im europäischen Leitindex Euro Stoxx 50. Sie ist ca. 126,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [PayPal-Aktie nach -88%: Beginnt jetzt das große Comeback?](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-nach-88-beginnt-jetzt-das-grosse-comeback/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die PayPal-Aktie hat seit ihrem Rekordhoch bei 310,16 US$ einen beispiellosen Niedergang von zeitweise rund -88% hinter sich. Nun zeichnet sich im langfristigen Monatschart jedoch eine interessante Veränderung ab: Der seit 2021 dominierende Abwärtstrend wurde erstmals überwunden und die Aktie notiert wieder bei 60,47 US$. Bestätigt sich dieser Befreiungsschlag, könnte hier tatsächlich eine deutlich größere Comeback-Bewegung ihren Anfang nehmen. Zusätzliche Relevanz erhält das aktuelle Kursgeschehen dadurch, dass zugleich der Bereich rund um den Börsengang vor gut zehn Jahren erfolgreich angelaufen und verteidigt wurde. ## Übernahmepoker trifft auf interessantes Big Picture Zusätzliche Fantasie liefern derzeit die [Übernahmespekulationen rund um PayPal](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-jetzt-den-bieterpoker-ausnutzen/). Demnach befindet sich der Zahlungsdienstleister in Gesprächen mit Stripe und Advent International. Ein erstes Angebot von 60,50 US$ je Aktie soll PayPal als zu niedrig zurückgewiesen haben, während über einen möglicherweise höheren Preis weiter verhandelt wird. Ein Abschluss ist allerdings keineswegs garantiert. Auch operativ ist PayPal keineswegs ein Sanierungsfall. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +5% auf 8,68 Milliarden US$, während das Zahlungsvolumen um +10% zulegte. Gleichzeitig treibt der Konzern seine Restrukturierung voran und erwartet daraus in den kommenden zwei bis drei Jahren mindestens 1,5 Milliarden US$ an jährlichen Bruttoeinsparungen. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche Tech-Unternehmen das Zeug zum nächsten großen Gewinner haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) spannende Ideen für das Depot. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PayPal-11J_170826-1024x671.png)Quelle Charts: stock3 Der langfristige Trendlinienbruch verschiebt das Kräfteverhältnis erstmals seit Jahren wieder zugunsten der Käufer. Für eine nachhaltige Bestätigung wäre allerdings ein überzeugender Monatsschluss oberhalb der überwundenen Abwärtstrendlinie wichtig. Anschließend warten mit 71,40, 77,37 und 86,51 US$ mehrere horizontale Widerstände. Wird auch 86,51 US$ aus dem Weg geräumt, könnte perspektivisch sogar 121,69 US$ wieder relevant werden. Vom aktuellen Niveau entspräche dies bereits einem Potenzial von rund +101%. Auf der Unterseite sollte der jüngste Befreiungsschlag nun nicht wieder vollständig verloren gehen. Ein Rücklauf wäre zunächst durchaus verkraftbar, solange sich die Aktie oberhalb von 50,25 US$ stabilisiert. Darunter würde sich das Chartbild wieder merklich eintrüben und die Zone um 42,55 US$ auf einen erneuten Test warten. Erst deren nachhaltiger Bruch würde das bullische Comeback-Szenario ernsthaft beschädigen und das Risiko neuer Tiefstände erhöhen. Die PayPal-Aktie liefert im Big Picture erstmals seit langer Zeit ein ernst zu nehmendes Lebenszeichen. Der Bruch des seit 2021 bestehenden Abwärtstrends ist technisch bedeutend, muss auf Monatsbasis allerdings noch nachhaltig bestätigt werden. Oberhalb von 71,40 und später 86,51 US$ würde sich das Bild zunehmend aufhellen. Dann wäre mit 121,69 US$ sogar ein Kursziel erreichbar, das vom heutigen Niveau wieder dreistellige Kursgewinne ermöglichen würde. Bis dahin bleibt diese Perspektive jedoch ein langfristiges Szenario und keine bereits bestätigte Trendwende. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 439 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist aktuell an der Börse mit rund 52 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, PayPal, PayPal-Aktie --- ### [Deutsche Rohstoff-Aktie: Geht da noch was?](https://www.sharedeals.de/deutsche-rohstoff-aktie-geht-da-noch-was/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Deutsche Rohstoff-Aktie feiert dieser Tage ein starkes Comeback an der Börse. In den letzten vier Wochen ging es um gut +25% mit dem Kurs der Rohstoff-Holding nach oben. Was gibt der Aktie wieder Rückenwind und sollten Anleger hier investiert sein? ## Drei Kurstreiber Als primär im US-Onshore-Sektor tätiger Öl- und Gasförderer profitiert die Deutsche Rohstoff AG direkt von den zuletzt angezogenen Rohölnotierungen. Der Preis für die europäische Ölsorte Brent ist seit ihrem Zwischentief Anfang Juli wieder um 25% gestiegen. Höhere Verkaufspreise für Rohöl schlagen bei der Holding weitgehend direkt auf die Margen durch. Zudem verarbeitet der Markt offenbar weiterhin die Nachricht sehr positiv, dass das Management der Deutsche Rohstoff die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 kräftig auf 355 bis 375 Millionen € angehoben hat. Zuvor lag die Prognosespanne für den operativen Gewinn bei 290 bis 310 Millionen €. Anleger sollten in diesem Zusammenhang aber nicht außer Acht lassen, dass ein Teil des Gewinns auf Verkäufe von Beteiligungen zurückzuführen ist. Und nicht zuletzt dürften auch frische Kaufempfehlungen durch Analysten der Deutsche Rohstoff-Aktie Rückenwind gegeben haben. So empfehlen die Experten von mwb Research die Aktie mit einem Kursziel von 128 € zum Kauf — ein Upside von ca. +36% gegenüber dem aktuellen Kurs. Ihrer Meinung nach ist der deutsche Rohstoffwert im Branchenvergleich mit einem EBITDA-Multiplikator unter 2 sehr niedrig bewertet. Du möchtest weitere interessante Rohstofftitel kennenlernen? Dann wird es Zeit für unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog). ## Auf dem Weg zum Allzeithoch? Das Chartbild der Deutsche Rohstoff-Aktie hat sich zuletzt deutlich aufgehellt. In den vergangenen Wochen hat die Aktie bei 75 € einen starken Boden ausgebildet, der mehreren Angriffen stand hielt. Inzwischen nähert sich der Kurs mit großen Schritt der 100 €-Marke. Sollte der Rohstofftitel wieder im dreistelligen Bereich notieren, ist sogar ein Test des Allzeithochs bei 112 € denkbar. ## Drei Argumente gegen steigende Kurse Ich halte die Deutsche Rohstoff-Aktie derzeit nicht mehr für ein attraktives Investment, und das aus gleich mehreren Gründen. Zum Ersten ist sie mir 2026 bis dato zu gut gelaufen. Während der Ölpreis nur um rund 40% seit Jahresbeginn gestiegen ist, hat sich der Kurs der Deutsche Rohstoff-Aktie zeitweise mehr als verdoppelt und sich damit in meinen Augen zu stark vom Ölpreis entkoppelt. Zum Zweiten ist mir die Deutsche Rohstoff-Aktie inzwischen ein zu öllastiger Wert geworden. 90% des Umsatzes machen inzwischen das Kerngeschäft der Öl- und Gasförderung in den USA aus. Für eine diversifizierte Rohstoff-Holding ist mir das eine zu starke Konzentration auf einen Rohstoff. Und zum Dritten glaube ich nicht, dass der Ölpreis mittelfristig auf dem nach wie vor hohen Niveau verharren wird. Die USA haben längst das Interesse am Iran-Krieg verloren und suchen verzweifelt nach einem gesichtswahrenden Ausstieg aus der Sackgasse des Persischen Golfs. Ein Friedensschluss zwischen dem Iran und den USA wird den Ölpreis zweifellos unter Druck setzen. Am Mittwoch dürfte es interessant werden. Dann wird die Deutsche Rohstoff AG ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen. Anleger gehen im Vorfeld offenbar von einer positiven Überraschung aus. Du interessierst Dich für Rohstoffe? Dann wirf gleich mal einen Blick in unseren Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/)! Trotzdem sehe ich nicht mehr viel Potenzial für die Deutsche Rohstoff-Aktie. Hinzu kommt, dass mir ihre Umsatz- und Gewinnentwicklung in den letzten Jahren zu erratisch war. Wer in ein Rohstoffunternehmen mit kontinuierlichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen investieren will, sollte sich woanders umsehen. ## ℹ️ Deutsche Rohstoff in Kürze - Die Deutsche Rohstoff AG (WKN: A0XYG7) ist eine Holdinggesellschaft für Rohstoff- und Bergbauunternehmen. Der Konzern identifiziert, entwickelt und betreibt die Erdöl- und Erdgasförderung. - Operativ ist das Unternehmen in den USA, Kanada und Australien tätig; der Hauptsitz befindet sich in Mannheim. - Die im Scale notierte Aktie ist aktuell mit ca. 450 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [CTS Eventim-Aktie: Nimmt der Doppelboden Form an?](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-nimmt-der-doppelboden-form-an/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die CTS-Eventim-Aktie stand bei mir Ende März nach dem Bruch der damaligen Unterstützung bei 53,75 € mit weiterem Abwärtspotenzial bis rund 42 € im Fokus. Dieses Szenario wurde zwar zunächst bestätigt, doch bereits im Bereich um 48,92 € meldeten sich die Käufer zurück. Inzwischen hat der Titel dieses Niveau ein zweites Mal verteidigt und könnte damit im Big-Picture-Chart einen Doppelboden ausbilden. Ob daraus tatsächlich eine größere Trendwende entsteht, dürfte sich an den nächsten Widerständen entscheiden. ## Doppelboden braucht noch die Bestätigung Während der Chart erste Hoffnung auf eine Bodenbildung macht, bleibt die fundamentale Ausgangslage noch gemischt. Die [vorsichtige Jahresprognose und die Frage nach der weiteren Wachstumsdynamik](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-anleger-bleiben-vorsichtig-zu-recht/) wurden heute bereits ausführlich eingeordnet. Zwar überzeugte CTS Eventim im ersten Quartal mit einem Umsatzplus von +23% und einem Anstieg des bereinigten EBITDA um +18,5%, doch insbesondere das Ticketing entwickelte sich deutlich schwächer als das Live-Entertainment-Geschäft. Mit den Zahlen zum zweiten Quartal am 20. August wartet zudem bereits der nächste mögliche Kurstreiber. Zunächst rückt die Zone um 53,75 € als erste Unterstützung in den Fokus, oberhalb derer sich das kurzfristige Bild bereits aufgehellt hat. Entscheidend wird anschließend, ob die Aktie den Bereich um 66,70 € überwinden kann. Gelingt dies, würde sich das Chartbild deutlich verbessern und Raum in Richtung von 71,60 € eröffnen. Darüber könnte sich die Erholung im Big Picture bis 87,10 € ausweiten. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/CTS-5J_170826-1024x696.png)Quelle Chart: stock3 Ein zwischenzeitlicher Rücklauf in Richtung 53,75 € würde die laufende Bodenbildung zunächst nicht gefährden. Dreht die CTS-Eventim-Aktie dort wieder nach oben und überwindet anschließend 66,70 €, wäre ein wichtiges bullisches Signal aktiviert. In diesem Fall dürfte zunächst 71,60 € in den Fokus rücken. Oberhalb dieser Marke würde sich die Erholung deutlich ausweiten und perspektivisch sogar Potenzial bis 87,10 € eröffnen. Kritisch würde es dagegen bei einem nachhaltigen Bruch von 53,75 €. Dann käme der mögliche Doppelboden bei 48,92 € erneut auf den Prüfstand. Gibt auch dieses Niveau keinen Halt, wäre die Bodenbildung gescheitert und eine Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsbewegung wahrscheinlich. Als nächstes größeres Ziel würde dann die Unterstützung bei 41,77 € auf die Agenda rücken. Die CTS-Eventim-Aktie arbeitet an einer interessanten Bodenbildung, doch noch fehlt die finale Bestätigung. Solange 48,92 € halten, bleibt die Chance auf einen Doppelboden intakt. Oberhalb von 66,70 € würde sich das Chartbild klar aufhellen, während unterhalb von 48,92 € erneut Vorsicht angebracht wäre. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ CTS Eventim in Kürze - CTS Eventim (WKN: 547030) mit Sitz in München ist ein Anbieter in den Bereichen Live Entertainment und Ticketing. Zur Gruppe gehören zahlreiche Konzert- und Festival-Veranstalter wie „Rock am Ring“ und „Hurricane“, aber auch bekannte Online-Portale wie eventim.de und oeticket.com. - Außerdem betreibt die Gesellschaft mehrere bekannte Veranstaltungsstätten in Europa, etwa die Berliner Waldbühne und die Lanxess Arena in Köln. - Der Börsenwert des im MDAX gelisteten Unternehmens liegt derzeit bei 5,5 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, CTS Aktienanalyse, CTS Eventim --- ### [RWE-Aktie: Kursdynamik geht zurück – was ist jetzt ratsam?](https://www.sharedeals.de/rwe-aktie-wachstumsdynamik-geht-zurueck-was-ist-jetzt-ratsam/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die RWE-Aktie bewegte sich zuletzt seitwärts in einer Range zwischen 54 und 59 €. Am Montag notiert sie aktuell bei rund 60 €. Seit Jahresanfang konnte der Kurs damit bereits um etwa +26 % zulegen. Hier stellt sich die Frage: Wie viel Potenzial besitzt die Aktie noch? ## Hohes Gewinnwachstum Die vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr wurden bestätigt. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Trotz einer höheren Stromerzeugung von 61 GWh sank der Umsatz von 10 auf 7,7 Milliarden €. Verantwortlich hierfür waren insbesondere niedrigere Absatzpreise. Deutlich positiver entwickelte sich dagegen die Ertragslage. Das bereinigte EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 44% auf 3 Milliarden €. Beim bereinigten Nettogewinn fiel das Wachstum mit 60% auf 1,25 Milliarden € sogar noch stärker aus. Eine Entschädigungszahlung der Niederlande trug allerdings wesentlich zu diesem Anstieg bei. Zusätzlich wird künftig die Beteiligung an Amprion stärker in den Konzernzahlen berücksichtigt. RWE hält daran durchgerechnet rund 55%. Insgesamt sind die Geschäftszahlen solide ausgefallen. Besonders die starke Ergebnisentwicklung überzeugt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=RWE&stockidentifier=symbol%3ARWE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose angehoben Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung ist der Konzern zuversichtlicher geworden und hat seine Jahresprognose angehoben. Das bereinigte EBITDA soll nun zwischen 5,75 und 6,35 Milliarden € liegen. Zuvor wurde eine Bandbreite von 5,2 bis 5,8 Milliarden € erwartet. Besonders in den Segmenten Offshore und Flexible Erzeugung wurden die Erwartungen erhöht. Auch beim bereinigten Nettoergebnis wurde die Prognose angehoben. Statt 1,55 bis 2,05 Milliarden € werden nun 1,95 bis 2,45 Milliarden € erwartet. Durch die Einbeziehung von Amprion steigt zudem das geplante Investitionsvolumen deutlich. Statt 6 bis 8 Milliarden € sollen nun 9 bis 11 Milliarden € investiert werden. Bis 2031 plant RWE insgesamt Investitionen von rund 42 Milliarden €. ## Strategische Bedeutung von Amprion Die Beteiligung an Amprion ist langfristig von großer Bedeutung. Der Ausbau leistungsfähiger Stromnetze ist eine zentrale Voraussetzung für die zunehmende Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen. Gerade im Zuge der geplanten staatlichen Infrastrukturinvestitionen dürfte der Netzausbau weiter an Bedeutung gewinnen. RWE kann damit nicht nur von der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, sondern auch indirekt von der zunehmenden Bedeutung der Netzinfrastruktur profitieren. ## Bewertung Fundamental befindet sich RWE derzeit in einer starken Verfassung. Vor allem die Entwicklung von EBITDA und Nettogewinn sowie die angehobene Jahresprognose rechtfertigen den deutlichen Kursanstieg seit Jahresbeginn. Allerdings hat die Aktie inzwischen einen großen Teil dieser positiven Entwicklung vorweggenommen. Bei einem Kurs von rund 60 € ist bereits viel Positives eingepreist. Die zuletzt beobachtete Seitwärtsbewegung dürfte daher weniger auf eine fundamentale Verschlechterung als vielmehr auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein. Gleichzeitig geht die Wachstumsdynamik bei Umsatz und Ergebnis perspektivisch zurück, sodass kurzfristig keine vergleichbare Kursdynamik wie im ersten Halbjahr zu erwarten ist. Für einen Neueinstieg halte ich das aktuelle Kursniveau jedoch nur noch bedingt attraktiv. Mein fairer Wert liegt bei etwa 63 €. Damit ist das Potenzial begrenzt. Wer bereits investiert ist und Kursgewinne erzielt hat, sollte die Aktie halten. Anleger mit deutlichen Gewinnen können jedoch über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken. Die Dividendenrendite liegt nach dem starken Kursanstieg nur noch bei rund 2%. Allerdings besteht aufgrund der guten Ergebnisentwicklung weiterhin Spielraum für eine Anhebung der zuletzt gezahlten Dividende von 1,20 €. **Für uns liegt die eigentliche Börsenchance der Energiekrise nicht im Rohstoff selbst, sondern in der Infrastruktur dahinter.** Welche Aktien hier spannend erscheinen, erfährst Du kostenlos im Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ RWE in Kürze - RWE (WKN: 703712) ist einer der führenden internationalen Energieproduzenten in Europa. Das Kerngeschäft ist die Stromerzeugung, wobei der Wandel hin zu erneuerbarer Stromerzeugung massiv vorangetrieben wird. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält der Konzern Niederlassungen in Europa den USA sowie in Asien. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 46,6 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Stroeer-Aktie: Fehlt hier das positive Momentum?](https://www.sharedeals.de/stroeer-aktie-fehlt-hier-das-positive-momentum/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Ströer-Aktie bewegt sich seit Jahresbeginn sehr volatil. Zwischenzeitlich fiel sie auf etwa 30 €, anschließend erholte sie sich wieder bis auf rund 41 €. Am Montag notiert sie aktuell bei 40,60 €. Der Mehrjahreschart zeigt allerdings weiterhin die insgesamt schwache Kursentwicklung. Hier stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie auf dem aktuellen Niveau noch weiteres Potenzial? ## Markterwartungen übertroffen Ströer konnte die Marktexperten im zweiten Quartal positiv überraschen. Sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBITDA wurden die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7% auf 542 Millionen €. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit digitaler Außenwerbung. Auch die Werbung auf den eigenen Plattformen wie t-online, watson und kino.de entwickelte sich positiv. Das bereinigte EBITDA stieg um 3% auf 154 Millionen €. Beim Nettoergebnis zeigte sich allerdings ein anderes Bild. Es ging um 8% auf 29,7 Millionen € zurück. Insgesamt sind die Quartalszahlen damit als solide zu bewerten. Von einer dynamischen Ergebnisentwicklung kann jedoch nicht gesprochen werden. CEO Udo Müller erklärte: > Die Zahlen des ersten Halbjahres 2026 bestätigen unsere operative Stärke und wir entwickeln uns wie geplant. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Str%C3%B6er&stockidentifier=symbol%3ASAX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung bestätigte Ströer seine Jahresprognose. Beim Umsatz wird weiterhin ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Im Vorjahr erzielte der Konzern 2,1 Milliarden €. Beim bereinigten EBITDA wird mit einem Wert auf dem Niveau des Vorjahres von 626 Millionen € gerechnet. Damit bleibt die operative Entwicklung insgesamt stabil. Gleichzeitig zeigt die Prognose aber auch, dass kurzfristig kein großer Wachstumsschub zu erwarten ist. ## Übernahmefantasie ist verschwunden Lange Zeit wurde die Kursentwicklung der Ströer-Aktie maßgeblich von Spekulationen über die mögliche Übernahme beziehungsweise den Verkauf eines Teilgeschäfts beeinflusst. Davon ist mittlerweile kaum noch etwas zu hören. Zwar ist nicht auszuschließen, dass im Hintergrund weiterhin Gespräche oder Vorbereitungen laufen, konkrete Impulse für den Aktienkurs fehlen derzeit jedoch. Damit rückt wieder stärker das operative Geschäft in den Mittelpunkt. Und genau hier liegt das Problem: Die Geschäftsentwicklung ist stabil, aber nicht dynamisch genug, um eine deutliche Neubewertung der Aktie zu rechtfertigen. ## Bewertung Der Kursanstieg von etwa 30 auf 41 € zeigt, dass sich die Stimmung gegenüber der Aktie zuletzt deutlich verbessert hat. Fundamental ist die Erholung durchaus nachvollziehbar. Ströer wächst beim Umsatz, das digitale Werbegeschäft entwickelt sich positiv und die Dividendenrendite ist attraktiv. Für einen nachhaltigen weiteren Kursanstieg fehlt momentan jedoch ein entscheidender Faktor: positives Momentum bei Umsatz und Ergebnis. Solange das bereinigte EBITDA lediglich auf Vorjahresniveau erwartet wird und das Nettoergebnis sogar rückläufig ist, dürfte es für die Aktie schwierig werden, deutlich höhere Bewertungsniveaus zu erreichen. Weitere Kurssteigerungen sind zwar möglich, insbesondere wenn sich das Werbegeschäft stärker entwickelt oder neue Übernahmefantasie aufkommt. Ohne einen solchen Impuls dürfte der Kurs jedoch weiterhin volatil bleiben. Aus meiner Sicht sollten Anleger bei Ströer vorerst abwarten. Die operative Entwicklung ist solide, aber nicht stark genug, um auf dem aktuellen Kursniveau einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu erwarten. Der Aktie fehlt momentan das positive Momentum. Was für die Aktie spricht, ist die attraktive Dividendenrendite von aktuell rund 4,5%. Als reiner Dividendentitel ist Ströer damit durchaus interessant. **Hier sei erwähnt:** Nicht jede Dividenden-Aktie bietet auch Kurspotenzial – doch einige tun es durchaus. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) wurden nach beiden Kriterien ausgewählt und könnten 2026 für eine doppelte Rendite sorgen. ℹ️ Ströer in Kürze - Die Ströer KGaA (WKN: 749399) ist ein führender deutscher Medien- und Werbekonzern. Neben 300.000 Außenwerbeflächen bietet das Unternehmen zunehmend Werbung auf digitalen Außentafeln an. Darüber hinaus betreibt es zahlreiche Webseiten, hierzu zählen bekannte Onlineseiten wie t-online.de oder watson.de. - Das Medienhaus bietet seine Leistungen überwiegend im deutschsprachigen Raum an. Der Hauptsitz befindet sich in Köln. - Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 2,3 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Dividendenaktie Münchener Rück: Limit bei 533 €?](https://www.sharedeals.de/dividendenaktie-muenchener-rueck-limit-bei-533-e/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Goldman Sachs hat das Kursziel für die Münchener Rück von 557 auf 533 € gesenkt und die Einstufung „Neutral“ bestätigt. Gemessen am aktuellen Aktienkurs von rund 518 € sieht die US-Investmentbank damit lediglich knapp +3% Kurspotenzial. Fundamental wirkt diese Obergrenze jedoch ausgesprochen vorsichtig. ## Sinkende Preise belasten die Stimmung Hinter der Kurszielsenkung stehen vor allem die schwächeren Bedingungen im Schaden- und Unfallgeschäft. Bei der Vertragserneuerung zum 1. Juli sanken die risikobereinigten Preise um −5,5%. Gleichzeitig reduzierte die Münchener Rück das gezeichnete Geschäftsvolumen um −9,1% auf 2,9 Milliarden €. Der Konzern senkte daraufhin seine Umsatzprognose für 2026 von 64 auf 62 Milliarden €. In der Rückversicherung werden nur noch 38 statt 40 Milliarden € erwartet. Goldman reagiert damit auf die Gefahr, dass der zunehmende Wettbewerb die bislang außergewöhnlich hohen Margen unter Druck setzt. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2)! Allerdings verzichtet die Münchener Rück bewusst auf Verträge, die ihre Renditeanforderungen nicht erfüllen. Das Volumen sinkt somit nicht ausschließlich wegen fehlender Nachfrage, sondern auch aufgrund strenger Zeichnungsdisziplin. ## Selbst bei 533 € noch günstig Operativ ist von einem Gewinneinbruch bislang nichts zu sehen. Im zweiten Quartal stieg das Konzernergebnis um +6,6% auf 2,21 Milliarden €. Nach sechs Monaten stehen bereits rund 3,9 Milliarden € zu Buche. Das Jahresziel von 6,3 Milliarden € wurde trotz der niedrigeren Umsatzprognose ausdrücklich bestätigt. Analysten rechnen für 2026 mit einem Gewinn von 50,53 € je Aktie. Beim Goldman-Kursziel von 533 € ergäbe sich damit ein KGV von lediglich 10,5. Beim aktuellen Kurs liegt es sogar nur knapp über 10. Auch für Dividendenjäger bleibt das Niveau interessant. Bezogen auf die zuletzt gezahlte Dividende von 24 € läge die Rendite bei 533 € bei rund 4,5%. Für das Geschäftsjahr 2026 erwarten Analysten bereits 25,64 €, womit die mögliche Dividendenrendite auf rund 4,8% steigt. Hinzu kommt das laufende Aktienrückkaufprogramm über 2,25 Milliarden €. ## Münchener Rück: Gewinnwachstum bis 2030 Im Rahmen der Ambition 2030 will die Münchener Rück den Gewinn je Aktie durchschnittlich um mehr als +8% pro Jahr steigern. Gleichzeitig sollen die Eigenkapitalrendite oberhalb von 18% und die gesamte Ausschüttungsquote aus Dividenden und Rückkäufen bei mehr als 80% liegen. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! Der Analystenkonsens erwartet für 2030 bereits 67,49 € Gewinn und 34,75 € Dividende je Aktie. Bezogen auf 533 € entspräche das nur dem 7,9-Fachen des erwarteten Gewinns sowie einer persönlichen Dividendenrendite von rund 6,5%. Das Wachstum soll zudem breiter werden. ERGO, die Rückversicherung Leben und Gesundheit sowie Global Specialty Insurance sollen bis 2030 rund 60% zum Ergebnis beitragen. Die Abhängigkeit vom Preiszyklus in der klassischen Schaden- und Unfall-Rückversicherung nimmt dadurch ab. Für mich sind 533 € kein fundamentales Limit. Sinkende Rückversicherungspreise bleiben ein Risiko, keine Frage. Dass die Münchener Rück dennoch an ihrem Gewinnziel festhält und bis 2030 ein EPS-Wachstum von mehr als +8% anstrebt, ist jedoch ein Zeichen der Stärke. Mit einem KGV von rund 10,5 und knapp 4,8% Dividendenrendite wäre die Aktie selbst am Goldman-Kursziel weiterhin attraktiv. Investoren können daher auch heute noch einen Fuß in die Tür stellen und bei sinkenden Kursen die Positionen weiter ausbauen. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 64 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Argenx-Aktie: Lockt das nächste Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/argenx-aktie-lockt-das-naechste-allzeithoch/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursgewinn von über +7% ist die Argenx-Aktie am Montagvormittag klarer Spitzenreiter im europäischen Leitindex Euro Stoxx 50. Der niederländische Biopharma-Konzern nimmt damit wieder Kurs auf sein erst kürzlich aufgestelltes Allzeithoch bei knapp über 800 €. Was gibt Argenx neuen Rückenwind und können sich Anleger bald auf einen neuen Höchststand einstellen? ## Ein weiterer Studiendurchbruch Auslöser für den kräftigen Kurssprung der Argenx-Aktie ist ein Durchbruch in den klinischen Studienergebnissen für das Hauptmedikament des Biotech-Konzerns. Argenx gab heute Morgen positive Studiendaten aus der entscheidenden Phase-3-Studie für das Präparat Vyvgart Hytrulo (Wirkstoff Efgartigimod) bekannt. Das Medikament hat bei der Behandlung von Patienten mit Autoimmun-Myositis, einer seltenen und schweren entzündlichen Erkrankung der Skelettmuskulatur, die primären Endpunkte zur Symptom- und Funktionsverbesserung erreicht. Es handelt sich um die weltweit ersten Phase-3-Daten, die zeigen, dass die gezielte Blockade des FcRn-Rezeptors bei Myositis-Erkrankungen einen signifikanten therapeutischen Nutzen bringt. Der Nachweis der Wirksamkeit bei Autoimmun-Myositis ist für Anleger ein Beleg dafür, dass der Wirkstoff Efgartigimod weit über die bisherigen Einsatzgebiete wie Myasthenia Gravis oder CIDP hinaus skaliert werden kann. Damit eröffnet sich Argenx der Zugang zu einer weiteren großen, bisher unterversorgten Patientengruppe. Analysten sehen einen Jahresspitzenumsatz des Präparats von bis zu 5 Milliarden US$. An dieser Stelle: Wenn Du grundsätzliches Interesse am Pharmasektor hast, dann abonniere hier gleich [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). Es zahlt sich aus! ## Auf dem Weg über 800 € Nach ihrem Allzeithoch Anfang Juli bei 830 € korrigierte die Argenx-Aktie in den darauffolgenden Wochen leicht nach unten. Durch den heutigen Kurssprung nähert sie sich wieder ihrem historischen Hoch. Sollte sie das Zwischenhoch bei 815 € in den kommenden Tagen überwinden können, rechne ich bald mit einem neuen Höchststand. ## Wachstumsstark, aber zu hoch bewertet Die Kursziele der meisten Banken für die Argenx-Aktie liegen im Bereich zwischen 870 und 950 € und damit nur ca. 10 bis 20% über dem aktuellen Kursniveau. Auch ich sehe aktuell nur ein begrenztes Upside für den niederländischen Biopharma-Wert. Das Hauptmedikament Vyvgart etabliert sich als zwar zunehmend als Standardtherapie bei seltenen Autoimmunerkrankungen wie Myasthenia Gravis und CIDP und Argenx ist in der Lage, durch neue, erfolgreiche Studien (wie die jüngsten Phase-3-Ergebnisse bei Autoimmun-Myositis) sich kontinuierlich neue Patientengruppen zu erschließen. Aber auch die Abhängigkeit des Konzerns von der Efgartigimod-Wirkstofffamilie ist groß. Verzögerungen bei Zulassungen oder Rückschläge bei der Preissetzung wirken sich sofort massiv negativ auf den Kurs der Argenx-Aktie aus. Die willst Dein Geld im Biopharma-Sektor vermehren? Die Anleitung dafür findest Du in unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog). Argenx ist zweifellos ein sehr starker Qualitätswert im Sektor Orphan Drugs (seltene Krankheiten) mit exzellenter Pipeline. Allerdings sehe ich aufgrund der hohen Bewertung mit einem Forward-KGV von über 30 nicht mehr viel Luft nach oben für die Aktie. Das Wachstum des Biopharma-Konzerns wird im kommenden Jahr auf ca. 20% zurückgehen. Das ist mir etwas zu wenig Dynamik, um diese hohe Bewertung zu rechtfertigen. ## ℹ️ Argenx in Kürze - Argenx (WKN: A11602) ist ein 2008 gegründeter belgisch-niederländischer Biopharmakonzern mit Sitz in Breda in den Niederlanden. - Der Konzern ist auf die Entwicklung und Vermarktung neuartiger Antikörper-Therapien gegen seltene und schwerwiegende Autoimmunerkrankungen spezialisiert. - Hauptprodukt von Argenx ist der FcRn-Antagonist Vyvgart, der verhindert, dass krankheitsverursachende IgG-Autoantikörper im Körper recycelt werden. - Vyvgart wird zur Behandlung der chronische neuromuskuläre Erkrankung Myasthenia Gravis und der seltene Nervenerkrankung chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) eingesetzt. - Argenx ist Mitglied im europäischen Leitindex Euro Stoxx 50 und ca. 49 Milliarden € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Wer gewinnt den Kampf um 1.233 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-wer-gewinnt-den-kampf-um-1-233-e/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Rheinmetall-Aktie liefert sich derzeit ein echtes Tauziehen zwischen Bullen und Bären. Seit meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-droht-jetzt-der-sinkflug-unter-1-000-e/) konnten die Käufer den drohenden Rückschlag zunächst verhindern und den Titel wieder bis auf aktuell 1.216 € führen. Damit steht nun erneut die massive Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € im Mittelpunkt. Ausgerechnet jetzt beginnt jedoch eine saisonal eher schwierige Phase. ## Operative Stärke trifft auf hohe Erwartungen Fundamental bleibt Rheinmetall zweifellos eine Wachstumsstory. Im zweiten Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um rund +70% auf 3,29 Milliarden €, während sich das operative Ergebnis auf 562 Millionen € mehr als verdoppelte. Gleichzeitig verfünffachte sich der Neuauftragseingang auf rund 11,4 Milliarden € und der gesamte Auftragsbestand liegt inzwischen oberhalb von 80 Milliarden €. Die [Frage nach einer weiterhin möglichen Unterbewertung trotz der hohen Wachstumsraten](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-unterschaetzt-die-boerse-sie-nach-wie-vor/) bleibt damit durchaus berechtigt. Charttechnisch ist die Ausgangslage jedoch weniger eindeutig. Der starke Erholungsimpuls seit dem Junief hat den Kurs zurück an die bekannte Widerstandszone geführt. Ein nachhaltiger Ausbruch über 1.233,40 € steht weiterhin aus. Genau hier entscheidet sich, ob aus der Erholung tatsächlich eine größere Trendwende wird oder ob die Bären erneut übernehmen. In diesem Zusammenhang: Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Die Saisonalität mahnt zur Vorsicht ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Rheinmetall-32J_170826-1024x635.jpg)Quelle: seasonax Zusätzliche Spannung liefert der saisonale Verlauf der Rheinmetall-Aktie. Über die vergangenen 32 Jahre zeigt sich ab Mitte August bis weit in den Herbst hinein eine tendenziell schwache Phase. Insbesondere August, September, Oktober und November weisen im Durchschnitt überwiegend negative Monatsrenditen auf. Der Oktober sticht dabei als besonders schwacher Monat hervor. Auch die langfristige Saisonkurve zeigt ab dem aktuellen Zeitpunkt eine zunehmende Abwärtstendenz, die sich bis in den November hinein erstreckt. Erst gegen Jahresende verbessert sich das saisonale Bild wieder. Natürlich liefert die Saisonalität keine Garantie für fallende Kurse, doch sie verstärkt derzeit das ohnehin vorhandene charttechnische Risiko. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Rheinmetall-1J_170826-1024x709.png)Quelle Chart: stock3 Scheitert die Rheinmetall-Aktie erneut innerhalb der Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 €, dürfte sich der Verkaufsdruck wieder erhöhen. Unterhalb von 1.122 € wäre der jüngste Erholungsimpuls klar beschädigt und eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung wahrscheinlich. In diesem Fall würde erneut der Kreuzsupport aus 946,60 € und der dort verlaufenden mittelfristigen Aufwärtstrendlinie in den Fokus rücken. Die saisonal schwache Phase bis in den Herbst hinein unterstützt dieses derzeit präferierte Szenario zusätzlich. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 1.233,40 € würde die bärische Ausgangslage relativieren. Dann könnte sich die Erholung zunächst bis 1.318,34 € fortsetzen. Oberhalb davon wäre weiteres Potenzial bis 1.458,53 € vorhanden. Für dieses Szenario müssten die Käufer allerdings zunächst den seit Wochen umkämpften Widerstandsbereich überzeugend aus dem Weg räumen. Die Rheinmetall-Aktie steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Fundamental spricht vieles weiterhin für den Rüstungskonzern, doch charttechnisch wartet zwischen 1.177 und 1.233,40 € eine massive Widerstandszone. Hinzu kommt eine historisch eher schwache saisonale Phase bis in den Herbst hinein. Oberhalb von 1.233,40 € würde sich das Bild zugunsten der Bullen drehen und Potenzial bis 1.318,34 sowie später 1.458,53 € eröffnen. Bleibt der Befreiungsschlag dagegen aus, wächst insbesondere unter 1.122 € wieder das Risiko eines Rückfalls bis 946,60 €. Für eine Diskussion über 2.000 € ist es daher noch deutlich zu früh. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 56 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: War’s das jetzt mit der Eigenständigkeit?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-wars-das-jetzt-mit-der-eigenstaendigkeit/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Commerzbank-Aktie kratzt dieser Tage an der Marke von 40 € und notiert damit auf dem höchsten Niveau seit 16 Jahren. Sind die Tage der deutschen Bank als eigenständiges Kreditinstitut gezählt oder hat sie noch eine stand-alone Zukunft? ## Die Politik mischt sich ein So wie sich die aktuelle Nachrichtenlage darstellt, sind die Tage der Commerzbank als eigenständige Bank gezählt. Bislang lehnte die deutsche Bundesregierung als Ankeraktionär mit einem Anteil von knapp 13% eine Übernahme durch die italienische UniCredit ab. Doch nun zeichnet sich eine mögliche Kehrtwende in Berlin ab. Medienberichten zufolge können sich hochrangige Vertreter der Regierung inzwischen einen Verkauf des Bundesanteils an die Großbank aus Mailand vorstellen. Offenbar geht es nur noch darum, final akzeptable Übernahmebedingungen auszuhandeln. Dazu zählt vor allem die Standortsicherung in Deutschland. Berlin wird darauf drängen, dass zentrale Funktionen der Commerzbank auch weiterhin in Frankfurt am Main beheimatet bleiben und sich der befürchtete Kahlschlag beim Personal in Grenzen hält. Und nicht nur im politischen Berlin zeichnet sich Bewegung ab, sondern auch in der italienischen Hauptstadt Rom. Italiens Ministerpräsidentin Meloni hat sich auf der Zielgeraden ebenfalls in die Übernahme der Commerzbank durch die UniCredit eingeschaltet. Sie will durch Gespräche mit der Bundesregierung der italienischen Großbank den Weg bereiten. Auch in regulatorischer Hinsicht macht die UniCredit große Fortschritte in Sachen CoBa-Übernahme. Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Mehrheitsbeteiligung der UniCredit nach dem Übernahmeangebot als vollständig eingestuft und an die Europäische Zentralbank weitergeleitet. Man muss davon ausgehen, dass auch die EZB angesichts der Tatsache, dass die Italiener inzwischen Zugriff auf bis zu 50% der Stimmrechte haben, die Position der BaFin bestätigen wird. Eine formelle, abschließende Entscheidung des EZB-Rats wird für September oder Oktober erwartet. Wir halten euch up-to-date im Übernahmekampf um die Commerzbank. Abonniere dafür einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK)! ## Immer noch im Aufwärtstrend Der Anfang Mai begonnene leichte Aufwärtstrend der Commerzbank-Aktie hält immer noch an. Inzwischen notiert der DAX-Titel an der 40 €-Marke. Das weitere Upside der Aktie ist allerdings angesichts des unveränderten Übernahmeangebots stark begrenzt. ## Eine sehr gute Alternative Ich gehe davon aus, dass sich die Übernahme der Commerzbank durch die UniCredit inzwischen nicht mehr verhindern lässt. Hinter den Kulissen wird sowohl auf Ebene der Banken als auch politischer Ebene eifrig über die genaue Ausgestaltung einer Akquisition verhandelt. Sollten sich die beteiligten Parteien dabei nicht einigen, könnte es für die CoBa ungemütlich werden. Durch ihre Kontrollmehrheit könnte die UniCredit im Fall der Fälle auch den Vorstand der deutschen Bank austauschen. Dazu wird es nicht kommen. Ich rechne damit, dass bis Ende des Jahres die Details der Commerzbank-Übernahme auf dem Tisch liegen. Du magst Dividendenaktien wie die Commerzbank? Dann wirf mal einen Blick auf unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Für die Commerzbank-Aktie gibt es demnach keine Zukunft mehr. Wer in eine deutsche Großbank an der Börse investieren will, muss bald zwangsläufig zu den Papieren der Deutschen Bank greifen. Aber auch die UniCredit-Aktie ist eine hervorragende Alternative. Sie hat in den letzten fünf Jahren ihren Kurs mehr als verachtfacht. Eine Fortsetzung dieser atemberaubenden Kursrallye erwarte ich in dieser Größenordnung nicht mehr. Aber als einer der größten europäischen Bankenplayer haben die Italiener fraglos eine sehr spannende Zukunft vor sich. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit rund 45 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Commerzbank --- ### [Allianz-Aktie: +6% seit dem Support – wie weit trägt der Trend?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-6-seit-dem-support-wie-weit-traegt-der-trend/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Die Allianz-Aktie hat am 14. August ein neues Allzeithoch markiert, während die Fondstochter Allianz Global Investors ihre Expansion in Asien mit einem weiteren Milliarden-Zukauf vorantreibt. Charttechnisch bewegt sich der Kurs dabei im oberen Bereich eines klar erkennbaren Trendkanals. ## AllianzGI baut Vermögensverwaltung aus Die Allianz-Aktie markierte am 14. August mit 441,70 € ein neues Allzeithoch. Rückenwind kommt unter anderem von der Expansionsstrategie in Asien. Die Fondstochter Allianz Global Investors übernimmt UOB Asset Management, die Vermögensverwaltungssparte der südostasiatischen Großbank United Overseas Bank, für umgerechnet 376 Millionen €. UOB Asset Management verwaltet aktuell rund 28 Milliarden € und ist in acht Märkten aktiv, darunter Thailand, Malaysia und Vietnam. Mit dem Zukauf steigt das von AllianzGI in der Region verwaltete Vermögen auf über 170 Milliarden €, in Singapur verdoppelt sich das Geschäft nahezu. Es ist bereits der zweite Großdeal binnen weniger Wochen, nachdem Allianz zuvor bereits HSBC Life Singapore für rund zwei Milliarden € übernommen hatte. CEO Oliver Bäte hat Wachstum in Asien klar zur Priorität erklärt. **Fern von Versicherung & Co. weitere Chancen gesucht?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-17-um-10.43.34.png)Quelle Chart: Tradingview Die Allianz-Aktie hat seit dem Anlaufen der Unterstützungszone einen starken Schwung nach oben von +6% hinter sich. Der Chart zeigt zusätzlich einen breiten Aufwärtskanal, der die Kursbewegung der letzten Monate begrenzt. Aktuell bewegt sich der Kurs eher an der Oberseite beziehungsweise in der oberen Hälfte dieses Kanals, was für spürbare Stärke bei Aktie und Käufern spricht. Der Trendkanal dürfte auch weiterhin als Signal für den Verlauf dienen. Spannend dürfte es an der 450-€-Marke werden, die als Widerstand fungieren und für eine kurze Abweisung sorgen könnte. Solange sich der Kurs im oberen Bereich des Trendkanals bewegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der aktuelle Trend anhält. Verliert die Bewegung an Tempo, könnte der Kurs bis an die Unterkante des Kanals zurückfallen, dort ergäbe eine Berührung eine neue Chance für weitere Käufer. Auch die Unterstützungszone bei 412,60 und 416,00 € könnte als erneute Kaufgelegenheit dienen. Die Allianz-Aktie zeigt aktuell deutliche Stärke nahe der Kanal-Oberkante. Lässt dieser Schwung nach und kommt es zu einem Rücksetzer, entscheidet die Kaufkraft und die Reaktion über die Qualität der Chance. Im Fokus stehen dabei die untere Begrenzung des Kanals und die Zone bei 412,60 bis 416,00 €. Reagieren die Käufer dort spürbar, entsteht daraus das interessantere Setup der beiden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz&stockidentifier=symbol%3AALV) immer über die heißesten Börsen-Chancen informiert. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 167 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [CTS Eventim-Aktie: Anleger bleiben vorsichtig – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-anleger-bleiben-vorsichtig-zu-recht/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die CTS Eventim-Aktie konnte sich von dem Kurseinbruch in der ersten Jahreshälfte auf rund 50 € noch nicht nachhaltig erholen. Am Montag notiert sie aktuell bei 57,80 €. Gegenüber dem Allzeithoch Mitte 2025 bei etwa 115 € hat sich die Aktie damit nahezu halbiert. Hier stellt sich die Frage: Sind das jetzt wieder günstige Einstiegskurse? ## Vorsichtige Prognose belastet Trotz des starken Auftaktquartals gibt sich der Konzern für das Gesamtjahr weiterhin vorsichtig. Für 2026 rechnet CTS Eventim bislang lediglich mit einem Umsatz und einem bereinigten EBITDA leicht über dem Vorjahresniveau. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 3,1 Milliarden €, das bereinigte EBITDA bei 584,1 Millionen €. Diese zurückhaltende Prognose dürfte ein wesentlicher Grund dafür sein, dass die Aktie bislang nicht stärker auf die operative Entwicklung reagiert hat. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CTS+Eventim&stockidentifier=symbol%3AEVD) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Starkes Auftaktquartal Nach einem bereits erfolgreichen Vorjahr setzte CTS Eventim seinen Wachstumskurs im ersten Quartal 2026 fort. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23% auf 613,5 Millionen €. Besonders stark entwickelte sich das Segment Live Entertainment: Hier kletterten die Erlöse um 38,3% auf 403,6 Millionen €. Das Ticketing-Geschäft legte dagegen nur moderat zu. Auch die Ertragslage verbesserte sich deutlich. Das bereinigte operative EBITDA erhöhte sich um 18,5% auf 118,9 Millionen €. Die EBITDA-Marge lag bei 19,4%. Insgesamt fielen die Quartalszahlen vom 28. Mai sehr überzeugend aus und unterstreichen die starke Marktposition des Unternehmens. Weltweit gehört CTS Eventim inzwischen zu den größten Veranstaltern der Branche. Ein Schwachpunkt war allerdings das geringe Wachstum im Ticketing. Hier stieg der Umsatz lediglich um 2,5% auf 219 Millionen €. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich nur um 1,2% auf 89,8 Millionen €. Das Unternehmen führte diese Entwicklung unter anderem auf eine veränderte Partnerschaft mit Stage Entertainment Deutschland zurück. Die Zahlen zum zweiten Quartal werden am 20. August veröffentlicht. Damit steht kurzfristig ein wichtiger Kurstreiber bevor. Sollte sich das starke Wachstum bestätigen, könnte sich die derzeit sehr vorsichtige Jahresprognose als zu konservativ erweisen. ## Live Entertainment wird immer wichtiger Besonders interessant ist die Verschiebung innerhalb des Geschäftsmodells. Während das Ticketing derzeit nur moderat wächst, entwickelt sich das Live-Entertainment-Geschäft ausgesprochen dynamisch. Im ersten Quartal stieg der Umsatz hier um 38% auf 403,6 Millionen €. Noch stärker entwickelte sich das bereinigte EBITDA, das um 151% auf 29,1 Millionen € zunahm. Damit gewinnt das margenstarke Veranstaltungsgeschäft zunehmend an Bedeutung. Die veränderte Partnerschaft mit Stage Entertainment sollte deshalb aus meiner Sicht nicht überbewertet werden. Entscheidend ist vielmehr, ob CTS Eventim seine starke Marktposition im europäischen Live-Entertainment weiter ausbauen kann. ## Bewertung Die aktuelle Jahresprognose halte ich für ausgesprochen vorsichtig. Sowohl das vierte Quartal des vergangenen Jahres als auch das erste Quartal 2026 entwickelten sich sehr gut. Auch das zweite Quartal könnte für eine positive Überraschung sorgen. Traditionell nimmt die Zahl der Veranstaltungen im Frühjahr und Sommer deutlich zu. Das sollte sich grundsätzlich positiv auf Umsatz und bereinigtes EBITDA auswirken. Sollten die kommenden Zahlen zeigen, dass das Wachstum weiterhin deutlich über der aktuellen Jahresprognose liegt, dürfte die Aktie neu bewertet werden. Der starke Kursrückgang seit dem Allzeithoch erscheint unter diesen Voraussetzungen übertrieben. Zwar ist die Aktie mit einer Marktkapitalisierung von rund 5,8 Milliarden € kein klassischer Nebenwert mehr, dennoch bietet das aktuelle Kursniveau aus meiner Sicht ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Zusätzlich spricht die aktuelle Dividendenrendite von rund 2,4% für die Aktie. Bei einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung ist auch eine Anhebung der zuletzt gezahlten Dividende von 1,44 € möglich. Die CTS Eventim-Aktie ist aus meiner Sicht trotz der vorsichtigen Jahresprognose zu niedrig bewertet. Der entscheidende kurzfristige Kurstreiber sind die Zahlen zum zweiten Quartal. Sollten diese erneut überzeugen, dürfte die Wahrscheinlichkeit steigen, dass CTS Eventim seine bisher vorsichtige Prognose im weiteren Jahresverlauf übertreffen kann. Mein erstes Kursziel liegt bei 75 €. Das entspricht vom aktuellen Niveau einem Potenzial von rund +30%. Mittelfristig halte dann höhere Kurse für realistisch. Hier teile ich das durchschnittliche Analystenziel mit 96 €. Vor diesem Hintergrund erscheint das derzeitige Kursniveau weiterhin interessant für langfristig orientierte Anleger. **Ergänzend sei erwähnt:** Diversifikation über Sektoren und Regionen kann das Risiko reduzieren. [Diese zehn Dividenden-Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) bieten genau diese Streuung – kombiniert mit interessantem Aufwärtspotenzial für 2026. ## ℹ️ CTS Eventim in Kürze - CTS Eventim (WKN: 547030) mit Sitz in München ist ein Anbieter in den Bereichen Live Entertainment und Ticketing. Zur Gruppe gehören zahlreiche Konzert- und Festival-Veranstalter wie „Rock am Ring“ und „Hurricane“, aber auch bekannte Online-Portale wie eventim.de und oeticket.com. - Außerdem betreibt die Gesellschaft mehrere bekannte Veranstaltungsstätten in Europa, etwa die Berliner Waldbühne und die Lanxess Arena in Köln. - Der Börsenwert des im MDAX gelisteten Unternehmens liegt derzeit bei 5,6 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [OHB-Aktie: Bekommt sie endlich neuen Schub?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-bekommt-sie-endlich-neuen-schub/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es geht wieder nach oben mit der OHB-Aktie. Nachdem der Kurs des deutschen Raumfahrtunternehmens bereits vergangene Woche um über +10% zulegen konnte, startet die Aktie mit einem weiteren Kursplus von mehr als +5% stark in die neue Handelswoche. Was gibt der OHB-Aktie neuen Schub und sollten Anleger hier mit dabei sein? ## Ein wichtiger Großauftrag Aktueller Hauptkurstreiber der OHB-Aktie ist eine sehr wichtige geopolitische Entwicklung auf dem europäischen Satellitenmarkt. Anfang August haben sich die Europäische Kommission und das sogenannte „SpaceRISE-Konsortium“ (bestehend aus den drei europäischen Satellitenschwergewichten Eutelsat, Hispasat und SES) auf die Details zur Errichtung des neuen europäischen Satellitennetzwerks IRIS² geeinigt. OHB wird als einer der wichtigsten Zulieferer eine tragende Rolle beim Aufbau von IRIS² spielen. Der Bremer Raumfahrtspezialist soll 18 MEO-Satelliten (Medium Earth Orbit) für das Konsortium fertigen. Der Auftragswert dürfte bei rund 1 Milliarden € liegen. Zudem dürfte OHB auch an der Entwicklung von über 300 Satelliten im LEO-Bereich (Lower Earth Orbit) beteiligt sein. Du interessierst Dich auch für die Rüstungsbranche? Dann solltest Du einen Blick in unseren kosten Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) werfen - es zahlt sich aus! ## Bald wieder über 300 €? Das massive Kurssturz der OHB-Aktie in den letzten drei Monaten hat zuletzt bei 230 € einen Boden gefunden. Durch die Kursgewinne der vergangenen Tage hat der Raumfahrttitel wieder einen deutlich Abstand zu seinem 6-Monatstief gewonnen. Sollte die OHB-Aktie den nächsten Widerstand bei 295 € knacken, sind wieder Kurse über 300 € möglich. ## Das Wachstum ist nicht unrealistisch Ich habe die OHB-Aktie zuletzt Ende Juni auf dem aktuellen Kursniveau zum Kauf empfohlen und stehe auch weiterhin zu dieser Einschätzung. OHB ist meines Erachtens der kurz- bis mittelfristig spannendste deutsche Raumfahrttitel. Mit einem Forward-KGV von 85 (2026) und 50 (2027) kann man die OHB-Aktie zwar keinesfalls als Schnäppchen bezeichnen. Aber es handelt sich schließlich auch um ein extrem wachstumsstarkes Raumfahrtunternehmen. Im laufenden Jahr soll der Umsatz um ca. 15% auf 1,4 Milliarden € steigen. In den kommenden Jahren erwartet OHB eine Beschleunigung des Wachstums und strebt mittelfristig Erlöse von 4 Milliarden € pro Jahr an. Gleichzeitig soll die bereinigte EBITDA-Marge von knapp über 10% auf 13% steigen. Hinzu kommen ein aktueller Auftragsbestand von 3,3 Milliarden € und eine Projekt-Pipeline von rund 20 Milliarden €. Vor diesem Hintergrund ist mir die OHB-Aktie nicht zu ambitioniert bewertet. OHB ist einer der großen Profiteure der angestrebten Unabhängigkeit Europas im Weltall. Die sicherheitspolitische Entkoppelung der USA von Europa reicht bis in den Orbit. Der alte Kontinent muss seine eigenen Fähigkeiten in Sachen Satellitenkommunikation und -überwachung aufbauen. Und das tut er auch — mithilfe heimischer Raumfahrtunternehmen wie OHB. Du willst weitere Top-Picks am Aktienmarkt kennenlernen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Um das Wachstum des deutschen Satellitenspezialisten muss man sich deshalb keine Sorgen machen. Ich halte die Mittelfristplanung von OHB für durchaus realistisch. Wer an dieser Wachstumsdynamik teilhaben will, sollte in die OHB-Aktie investieren. ## ℹ️ OHB in Kürze - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB ist seit August 2026 Mitglied im SDAX und ca. 5,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Aixtron-Aktie nach -50%: Kommt jetzt die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/aixtron-aktie-nach-50-kommt-jetzt-die-trendwende/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Aixtron-Aktie hat die in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/aixtron-aktie-mit-41-im-ausverkauf-jetzt-wird-es-kritisch/) aufgezeigten Abwärtsrisiken zunächst bestätigt. Nach dem Bruch von 39,89 € wurden auch 35,84 und 34,15 € aufgegeben, ehe die Korrektur erst im Bereich um 31,75 € zum Stillstand kam. Vom Hoch bei 62,66 € hatte sich der Kurs damit nahezu halbiert. Inzwischen melden sich die Käufer jedoch deutlich zurück und treiben den Titel wieder auf 42,59 €. ## Die Erholung gewinnt an Substanz Der jüngste Konter besitzt inzwischen deutlich mehr Qualität als eine bloße kurzfristige Gegenbewegung. Neben 35,84 € wurde insbesondere die Schlüsselmarke bei 39,89 € zurückerobert. Genau dieses Niveau galt bereits im Juli als wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die charttechnische Lage wieder stabilisieren kann. Auch fundamental hat sich die Perspektive zuletzt verbessert. Zwar sank der Umsatz im ersten Halbjahr noch um -30% auf 174,5 Millionen €, gleichzeitig sprang der Auftragseingang jedoch um +54% auf 386 Millionen €. Der Auftragsbestand erhöhte sich sogar um +61% auf 456,9 Millionen €. Besonders stark entwickelt sich die Optoelektronik, die derzeit den wichtigsten Nachfrageimpuls liefert. Aixtron bestätigte deshalb seine angehobene Jahresprognose mit einem erwarteten Umsatz von 560 Millionen € plus/minus 30 Millionen € sowie einer EBIT-Marge zwischen 17 und 20%. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Aixtron-2J_170826-1024x683.png)Quelle Chart: stock3 Der nächste bullische Prüfstein wartet bei 44,27 €. Wird diese Marke überwunden, dürfte sich der Erholungsimpuls zunächst bis 48,10 € ausweiten. Darüber würde sich das Chartbild nochmals deutlich aufhellen und weiteres Potenzial bis 57,70 € eröffnen. Gelingt später auch dort der Ausbruch, wäre sogar das bisherige Hoch bei 62,66 € wieder erreichbar. Auf der Unterseite sollte die zurückeroberte Marke von 39,89 € nun möglichst nicht mehr verloren gehen. Ein erneuter Bruch würde die jüngste Verbesserung relativieren und zunächst 35,84 sowie 34,15 € wieder in den Fokus rücken. Darunter warten 32,93 und 31,75 € auf einen neuerlichen Test. Erst unterhalb dieses Bereichs würde sich der übergeordnete Verkaufsdruck wieder erheblich verstärken und weiteres Abwärtspotenzial bis 26,83 € freisetzen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Aixtron. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Die Aixtron-Aktie hat nach ihrem Einbruch von nahezu -50% eine bemerkenswerte Erholung gestartet und mit der Rückeroberung von 39,89 € ein erstes wichtiges Signal geliefert. Für eine echte Trendwende reicht das allerdings noch nicht. Über 44,27 und insbesondere 48,10 € würde sich die Lage zunehmend zugunsten der Käufer verschieben. Solange 39,89 € hält, bleibt dieses bullische Szenario jedoch klar auf dem Tisch. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Aixtron in Kürze - Aixtron ist ein Hersteller von CVD-Anlagen (Chemical Vapour Deposition), mit denen Bauelemente für elektronische und opto-elektronische Anwendungen auf Basis von Verbindungs- und organischen Halbleitern produziert werden. - In einigen Bereichen gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden CVD-Anlagenherstellern. Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenrath. - Das Unternehmen ist Mitglied im MDAX und im TecDAX und wird an der Börse aktuell mit rund 4,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Wachstumsaktien: Diese 2 Titel starten jetzt in Richtung neuer Hochs](https://www.sharedeals.de/wachstumsaktien-diese-2-titel-starten-jetzt-in-richtung-neuer-hochs/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** An der Börse bieten Kursrückgänge bei wachstumsstarken Unternehmen immer wieder Chancen für langfristig orientierte Anleger. Axon Enterprise und Airbnb sind in vielversprechenden Märkten aktiv, verzeichnen weiterhin ein deutliches Umsatzwachstum und notieren dennoch noch deutlich unter ihren früheren Höchstständen. ## Axon Enterprise-Aktie Axon Enterprise entwickelt sich zunehmend zu einer umfassenden Technologieplattform für Polizei und öffentliche Sicherheit. Das Unternehmen, das ursprünglich vor allem für seine Taser-Produkte bekannt war, verlagert seinen Schwerpunkt immer stärker auf Software und wiederkehrende Dienstleistungen. Die Aktie liegt rund 30 Prozent unter ihrem bisherigen Rekordhoch und könnte damit für langfristig orientierte Anleger wieder interessanter werden. Die operative Entwicklung bleibt derweil bemerkenswert stark. Im zweiten Quartal 2026 steigerte Axon seinen Umsatz um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit verzeichnete das Unternehmen bereits das zehnte Quartal in Folge ein Umsatzwachstum von mehr als 30 Prozent. Diese Dynamik ist keine kurzfristige Erscheinung: Über die vergangenen zehn Jahre hat sich der Aktienkurs nahezu verzwanzigfacht. Besonders wichtig für die weitere Entwicklung ist der zunehmende Anteil von Software und Dienstleistungen. Deren Umsatz legte im Jahresvergleich um 36 Prozent zu. Damit verschiebt sich das Geschäftsmodell zunehmend weg vom Verkauf einzelner Hardwareprodukte hin zu margenstärkeren, wiederkehrenden Erlösen. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte AI Era Plan, mit dem Axon mithilfe künstlicher Intelligenz zeitaufwendige Aufgaben wie das Erstellen von Polizeiberichten automatisieren will. Auch international gewinnt das Unternehmen an Dynamik. Die internationalen Buchungen verdreifachten sich im vergangenen Quartal gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die zukünftigen vertraglich zugesicherten Buchungen um 41 Prozent auf 15 Milliarden US-Dollar. Das deutet auf eine beträchtliche Visibilität für das künftige Wachstum hin. Axon verfolgt dabei eine Strategie, die weit über einzelne Produkte hinausgeht. Das Unternehmen will eine integrierte Plattform schaffen, die Sensoren, Geräte und KI-gestützte Software miteinander verbindet. Die hohe Bewertung bleibt allerdings ein wesentlicher Risikofaktor: Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 78. Dem stehen Analystenschätzungen gegenüber, die für die kommenden Jahre ein jährliches Gewinnwachstum von rund 29 Prozent erwarten. Gelingt es Axon, seine Plattformstrategie weiterhin erfolgreich umzusetzen, könnte die Aktie langfristig dennoch das Potenzial für eine überdurchschnittliche Rendite besitzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei sharedealsPlus profitierst Du von wahren Börsenstars (+13.000% in 7 Jahren) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Airbnb-Aktie Auch Airbnb bietet langfristig orientierten Anlegern eine interessante Kombination aus Wachstum, hoher Profitabilität und einem kapitalarmen Geschäftsmodell. Die Plattform verfügt über Millionen von Unterkünften und damit über ein Angebot, das traditionelle Hotelketten in dieser Breite kaum erreichen können. Obwohl die Aktie nach starken Quartalszahlen zuletzt deutlich zugelegt hat, liegt sie noch rund 15 Prozent unter ihrem bisherigen Rekordhoch. Das operative Momentum hat sich im ersten Halbjahr 2026 spürbar beschleunigt. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar. Der Bruttobuchungswert legte gleichzeitig um 16 Prozent auf 27 Milliarden US-Dollar zu. Damit konnte Airbnb das stärkste Wachstum seit mehreren Jahren erzielen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die zunehmende Nachfrage jüngerer Reisender. Insbesondere die Generation Z gewinnt für Airbnb an Bedeutung. Die Zahl der Erstbucher stieg im vergangenen Quartal um 11 Prozent. Gleichzeitig wächst das Geschäft in neueren Märkten schneller als in bereits etablierten Regionen und eröffnet dem Unternehmen zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten. Auch künstliche Intelligenz wird zunehmend zu einem Produktivitäts- und Wachstumstreiber. Airbnb nutzt KI intern, um neue Funktionen schneller zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. KI-generierte Informationen zu Unterkünften und Highlights sollen es Nutzern zudem erleichtern, passende Angebote zu entdecken und zu buchen. Diese Maßnahmen könnten dazu beitragen, die Wachstumsdynamik weiter zu erhöhen. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Cashflow-Generierung. Airbnb erwirtschaftete in den vergangenen zwölf Monaten einen freien Cashflow von 4,8 Milliarden US-Dollar, was einer Marge von rund 37 Prozent entspricht. Gemessen am freien Cashflow wird die Aktie mit dem 23-Fachen bewertet, während das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis bei etwa 35 liegt. Analysten rechnen für die kommenden Jahre mit einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von rund 19 Prozent pro Jahr. Langfristig könnte Airbnb zudem vom strukturellen Wachstum des weltweiten Tourismus profitieren. Der World Travel and Tourism Council erwartet bis 2035 eine zunehmende Arbeitskräfteknappheit in der Branche, während gleichzeitig die Nachfrage nach Reisen weiter steigen dürfte. Für Airbnb spricht dabei insbesondere das kapitalarme Geschäftsmodell, das Wachstum ermöglicht, ohne dass das Unternehmen selbst ein umfangreiches Immobilienportfolio finanzieren muss. Sowohl Axon Enterprise als auch Airbnb verbinden starkes Umsatzwachstum mit strukturellen Wachstumstrends und einer führenden Position in ihren jeweiligen Märkten. Axon bietet mit seiner Entwicklung von einem Hardwareanbieter zu einer umfassenden Plattform für öffentliche Sicherheit besonders hohe Wachstumschancen, ist allerdings auch entsprechend ambitioniert bewertet. Airbnb punktet dagegen mit einem kapitalarmen Geschäftsmodell, hohen Cashflows und einer starken Position im globalen Reisemarkt. Für Anleger mit einem Anlagehorizont von zehn Jahren könnten beide Aktien daher interessant sein. Entscheidend bleibt jedoch, dass die Unternehmen ihre hohen Wachstumserwartungen tatsächlich erfüllen können – denn insbesondere bei Axon, aber auch bei Airbnb, ist ein beträchtlicher Teil des künftigen Erfolgs bereits in den aktuellen Bewertungen enthalten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Airbnb, Airbnb-Aktie, airbnb-Kurs --- ### [Super Micro Computer-Aktie: Jetzt wieder über 100 US$?](https://www.sharedeals.de/super-micro-computer-aktie-jetzt-wieder-ueber-100-us/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Super Micro Computer steht nach den jüngsten Quartalszahlen vor einer Neubewertung, denn der KI-Server-Spezialist verzeichnet weiterhin eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Trotz des kräftigen Umsatzwachstums wird die Aktie derzeit mit einem vergleichsweise niedrigen Gewinnvielfachen gehandelt, während der Ausbau von KI-Rechenzentren und die nächste Nvidia-GPU-Generation für zusätzlichen Rückenwind sorgen könnten. ## Super Micro bleibt auf Wachstumskurs Super Micro Computer, der kalifornische Anbieter von KI-Servern, hat in den vergangenen zwei Jahren eine äußerst wechselhafte Entwicklung an der Börse erlebt. Operativ bleibt die Nachfrage nach den flüssigkeitsgekühlten Serversystemen des Unternehmens jedoch ausgesprochen robust. Dies gilt insbesondere für die mit Nvidia-GPUs bestückten GB200- und GB300-NVL72-Systeme, die bei großen Rechenzentrumsbetreibern stark gefragt sind und maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Super Micro im vergangenen Quartal einen Rekordumsatz erzielen konnte. Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt. Gleichzeitig verbesserte sich die bereinigte Bruttomarge deutlich, was sowohl auf einen günstigeren Produktmix als auch auf den steigenden Anteil margenstärkerer Serverkonfigurationen zurückzuführen ist. Besonders bemerkenswert ist zudem der Ausblick für das Geschäftsjahr 2027. Die erwartete Umsatzentwicklung könnte aus heutiger Sicht eine höhere Bewertung der Aktie rechtfertigen. Da sich der Umsatz zunehmend auf margenstärkere Serverprodukte verlagert und die neue Vera-Rubin-GPU-Plattform von Nvidia in der zweiten Jahreshälfte hochgefahren werden soll, könnte sich das Umsatzwachstum von Super Micro weiter beschleunigen. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 7,6 erscheint die Aktie im Vergleich zu anderen Unternehmen aus dem Bereich KI-Infrastruktur weiterhin günstig bewertet. ## Bisherige Einschätzung bestätigt sich Bereits in unseren letzten Updates wurde Super Micro als spekulativer Kauf eingestuft, nachdem sich die Stimmung rund um das Unternehmen nach erheblichen Belastungen durch Vorwürfe möglicher Verstöße gegen Exportkontrollen wieder aufgehellt hatte. Die Vorwürfe führten unter anderem dazu, dass einer der Mitgründer des Unternehmens in diesem Jahr angeklagt wurde. Aus fundamentaler Sicht erwiesen sich diese Belastungen bislang jedoch eher als Ablenkung, denn die operative Entwicklung blieb überzeugend. Auch im vierten Geschäftsquartal konnte Super Micro seine Bruttomargen weiter steigern und gleichzeitig vom starken Wachstum der Investitionen in KI-Infrastruktur profitieren. Die grundlegende Investmentthese bleibt damit intakt. Hinzu kommt, dass die niedrige gewinnbasierte Bewertung eine beträchtliche Sicherheitsmarge bietet, sofern die Nachfrage nach KI-Infrastruktur weiterhin auf hohem Niveau bleibt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Rekordumsatz durch boomende KI-Infrastruktur Beim Gewinn konnte Super Micro die Erwartungen deutlich übertreffen, während der Umsatz hinter den Prognosen zurückblieb. Das Unternehmen erzielte einen Profit von 1,70 Dollar je Aktie und lag damit 0,74 Dollar über der Konsensschätzung. Der Umsatz belief sich auf 11,12 Milliarden Dollar und verfehlte die durchschnittliche Prognose um 443 Millionen Dollar. Besonders stark entwickelt sich die Nachfrage nach flüssigkeitsgekühlten Server-Racks, die mit Nvidia-GPUs ausgestattet sind. Diese Systeme ermöglichen es Kunden, große KI-Cluster effizient aufzubauen, und sorgten im vierten Quartal für einen erheblichen Umsatzschub. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erreichte Super Micro einen Umsatz von 11,12 Milliarden Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Wachstum von 93 Prozent. Im Vergleich zum unmittelbar vorhergehenden Quartal legte der Umsatz um weitere 9 Prozent zu. Hintergrund sind die anhaltend hohen Investitionen in KI-Infrastruktur und der massive Ausbau von Rechenzentren in den USA. Mit der Einführung neuer KI-Serverplattformen dürfte sich diese Entwicklung fortsetzen. Nvidia arbeitet mit Vera Rubin bereits an der nächsten Generation seiner KI-Beschleuniger. Die neuen Systeme sollen eine höhere Rechendichte ermöglichen und könnten Super Micro sowohl beim Umsatz als auch bei der Profitabilität zusätzlichen Auftrieb verleihen. ## Produktmix verbessert die Profitabilität Deutlich verbessern konnte Super Micro auch seine Bruttomarge. Im jüngsten Quartal stieg sie auf 17,6 Prozent, nachdem sie im zweiten Quartal noch bei 6,4 Prozent gelegen hatte. Treiber sind vor allem margenstärkere Systeme wie die GB200- und GB300-NVL72-Server sowie die zunehmende Skalierung flüssigkeitsgekühlter Rack-Lösungen. Gleichzeitig dürfte der KI-Infrastrukturmarkt weiter kräftig wachsen. Gartner erwartet für das laufende Jahr ein Wachstum der weltweiten KI-Ausgaben um 47 Prozent auf 2,6 Billionen Dollar und weitere 35 Prozent im Folgejahr. Auch große Cloud-Anbieter erhöhen ihre Investitionen, was Super Micro zusätzlichen Rückenwind verschafft. Für das Geschäftsjahr 2027 stellt das Unternehmen einen Umsatz von 65 bis 72 Milliarden Dollar in Aussicht, was einem Wachstum von rund 75 Prozent entsprechen würde. ## Aktie im Branchenvergleich auffällig günstig Im Vergleich zu Unternehmen aus dem Bereich Cloud-Infrastruktur und KI-Server ist Super Micro derzeit deutlich günstiger bewertet. Das erwartete KGV liegt bei nur 7,6, gegenüber 13,8 bei Oracle und 14,5 bei Hewlett Packard Enterprise. Der Bewertungsabschlag ist vor allem auf frühere Kontroversen und Verzögerungen bei Finanzberichten zurückzuführen. Gleichzeitig sprechen starkes Umsatzwachstum, steigende Margen und die erwartete Einführung von Nvidias Vera-Rubin-Plattform für weiteres Potenzial. Bei einem KGV von 15 und einem für 2028 erwarteten Gewinn von 5,33 Dollar je Aktie ergäbe sich ein theoretischer Wert von rund 80 Dollar und damit ein Aufwärtspotenzial von etwa 100 Prozent. Der Markt preist weiterhin einen erheblichen Risikoabschlag ein. Gelingt es Super Micro, die Margen weiter zu steigern und das erwartete Wachstum zu realisieren, könnte sich dieser Abschlag deutlich verringern. ## Risiken bleiben erheblich Trotz der positiven operativen Entwicklung dürfen die Risiken nicht unterschätzt werden. Die Vorwürfe möglicher Verstöße gegen Exportkontrollen sowie die Probleme mit den internen Kontrollsystemen, die im vergangenen Jahr zu einer verspäteten Vorlage des Geschäftsberichts führten, belasten das Vertrauen der Anleger weiterhin. Das Management trägt damit einen Teil der Verantwortung für den deutlichen Bewertungsabschlag gegenüber den Wettbewerbern. Gleichzeitig sprechen die aktuellen Fundamentaldaten, insbesondere die Entwicklung der Bruttomarge, für eine deutliche operative Verbesserung. Eine Neubewertung der Aktie wäre vor allem dann gefährdet, wenn es dem Unternehmen nicht gelänge, den Umsatzanteil margenstärkerer Serverprodukte weiter zu erhöhen. Ebenso kritisch wäre eine erneute Verschlechterung der Bruttomarge. Die anhaltende Nachfrage nach Nvidia-GPUs und flüssigkeitsgekühlten Server-Racks sorgt bei Super Micro weiterhin für hohe Wachstumsraten, während Unternehmen weltweit ihre KI-Rechenzentren ausbauen. Die Wachstumsthese bleibt damit voll intakt. Besonders bemerkenswert war der starke Anstieg der Bruttomarge im Quartalsvergleich. Höherwertige Serverlösungen wie die GB200- und GB300-NVL72-Systeme verbessern den Produktmix und tragen damit zunehmend zur Profitabilität bei. Auch der Ausblick für 2027 fällt überzeugend aus und steht im Einklang mit den hohen Wachstumsprognosen für den KI-Rechenzentrumsmarkt. Die erwartete Skalierung der Vera-Rubin-Plattform in der zweiten Jahreshälfte könnte dem Unternehmen zusätzliches Wachstum bescheren. Super Micro bleibt damit eine spekulative Möglichkeit, um auf weiter steigende Investitionen der großen Cloud-Anbieter und eine zunehmende Nachfrage nach Nvidia-basierten KI-Systemen zu setzen. Bei einem erwarteten KGV von nur 7,6 ist ein erheblicher Teil der bestehenden Risiken bereits in der Bewertung berücksichtigt, sodass bei anhaltend starken KI-Investitionen in den kommenden 12 bis 24 Monaten eine deutliche Neubewertung möglich erscheint. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Super Micro Computer in Kürze - Super Micro Computer (WKN: A0MKJF) mit Sitz in San José in Kalifornien ist ein US-Anbieter von Server- und Speichertechnologien. - Das Unternehmen verfügt über eine sehr breite Produktpalette, die von Hauptplatinen und Barebones über Server bis zu Computergehäusen und Kühlungslösungen reicht. - Super Micro Computer ist Mitglied im S&P 500-Index. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 25,8 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Super Micro Computer --- ### [Steyr Motors-Aktie -13%: Jetzt im Crash investieren?](https://www.sharedeals.de/steyr-motors-aktie-13-jetzt-im-crash-investieren/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Steyr Motors-Aktie befindet sich seit drei Wochen in einem massiven Abwärtstrend und am Montagmorgen kracht der Kurs des österreichischen Motorenbauers um weitere -13% in die Tiefe. Was steht hinter dem starken Kurseinbruch und sollten Anleger gerade jetzt zugreifen? ## Alle Prognosen einkassiert Auslöser des heftigen Kursrutsches der Steyr Motors-Aktie zum Wochenauftakt ist die Rücknahme der Jahresprognose durch das Management. Der Vorstand des österreichischen Industrieunternehmens musste heute einräumen, dass die bislang ausgegebenen Ziele für das laufende Jahr nicht mehr zu erreichen sind. Grund für die Korrektur der Prognose sind laut Management-Angaben unerwartete Verzögerungen bei internationalen Rüstungsprojekten. Bürokratische Abnahme-, Beschaffungs- und Genehmigungsprozesse bei Behörden haben dazu geführt, dass im ersten Halbjahr geplante Umsätze in Höhe von rund 10 Millionen € nicht realisiert werden konnten. Der Vorstand geht deshalb nicht mehr davon aus, dass diese Einbußen im zweiten Halbjahr vollständig aufgeholt werden können. Für 2026 peilt Steyr nur noch ein Umsatzwachstum zwischen 15 und 25% an. Das würde einem Jahresumsatz von 56 bis 61 Millionen € entsprechen. Bislang ging das Unternehmen von einer Spanne zwischen 75 und 95 Millionen € aus. Darüber hinaus rechnet Steyr Motors auch mit einer niedrigeren Marge im laufenden Jahr. Während das Management des Motorenspezialisten bislang eine EBIT-Marge von mindestens 15% in Aussicht stellte, werden es nach jüngsten Schätzungen wohl nur 8 bis 12%. Und es kommt noch schlimmer: Neben der Senkung der Prognose für das laufende Jahr streicht das Unternehmen auch die ambitionierten Aussichten für 2027. Bislang ging Steyr Motors von einem Jahresumsatz in Höhe von 140 Millionen € und einem EBIT von 40 Millionen € aus. Obwohl die Nachfrage laut Management grundsätzlich aufrecht bleibt, verschieben sich die Auslieferungen um ein bis zwei Jahre nach hinten. Eine neue Prognose für das kommende Jahr lieferte Steyr Motors bislang noch nicht. Du willst keine Entwicklungen in der Rüstungsindustrie versäumen? Höchste Zeit, unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) zu abonnieren! ## Fällt das 12-Monatstief? Bei der Steyr Motors-Aktie herrscht aktuell charttechnische Hochspannung. Der Kurs fällt zum Wochenbeginn auf das 12-Monatstief bei knapp über 28 €. Sollte dieser Boden nicht halten, droht ein weiterer massiver Abverkauf. ## Das ist kein Beinbruch Das Einkassieren der Prognose für 2026 und die komplette Streichung der Prognose für 2027 ist zweifellos eine herbe Enttäuschung und stellt auch einen gewissen Vertrauensverlust in die Prognosefähigkeit des Steyr-Managements dar. Aber es ist in meinen Augen auch kein Beinbruch. Projektverschiebungen um mehrere Monate oder gar Quartale sind in der Rüstungsindustrie nun mal an der Tagesordnung, weshalb man den kurzfristigen Zahlen und Prognosen eines Unternehmens wie Steyr Motors meiner Meinung nach keine allzu große Bedeutung beimessen sollte. Ich glaube, dass der aktuelle Kurssturz eine gute Einstiegsgelegenheit in die Steyr Motors-Aktie darstellt. Mit einem Forward-KGV von 20 auf Basis der 2026er-Zahlen und von knapp 10 auf Basis der 2027er-Zahlen ist die Aktie meiner Einschätzung nach sehr moderat bewertet. Wir sprechen hier schließlich immer noch von einem Unternehmen, das mit über 15% wächst. Mit einem Umsatz von 22,8 Millionen € und einem operativen Ergebnis (bereinigtes EBIT) von lediglich 0,1 Millionen € im ersten Halbjahr hinkt das Unternehmen den Erwartungen des Marktes deutlich hinterher. Aber die erwarteten Umsätze sind nicht verloren, sondern verschieben sich lediglich in die Zukunft. Der Gesamtauftragsbestand von Steyr Motors liegt derzeit bei über 300 Millionen €. Das entspricht dem Fünffachen des prognostizierten Jahresumsatzes. Rund 200 Millionen € des Bestands sind fest kontrahierte, rechtlich bindende Aufträge. Der verbleibende Teil besteht aus langfristigen Rahmenvereinbarungen sowie unverbindlichen Vorbestellungen. Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Vor diesem Hintergrund ist die Steyr Motors-Aktie meines Erachtens ein spannender Rüstungswert. Der Motorenbauer wird sich auch in den kommenden Jahren sehr dynamisch entwickeln und hat noch Potenzial bei der Marge. Angesichts dieser Wachstumsdynamik und dieses Margenpotenzials ist die Aktie meiner Meinung nach inzwischen zu niedrig bewertet. ## ℹ️ Steyr Motors in Kürze - Die Steyr Motors AG (WKN: A40TC4) ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Motoren. Diese werden vorwiegend in militärischen Spezialfahrzeugen, Booten (sowohl militärisch als auch zivil) sowie als Hilfsaggregate für Kampfpanzer und Lokomotiven eingesetzt werden. - Der Hauptsitz ist im österreichischen Steyr, das Unternehmen agiert weltweit. - Größte Aktionärin bleibt die Beteiligungsgesellschaft Mutares. - Die Börsennotierung im Scale-Segment erfolgt im Oktober 2024, die Börsenbewertung liegt aktuell bei 150 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Small Caps --- ### [SAP-Aktie mit +46% – ist der Abwärtstrend gebrochen?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-mit-46-ist-der-abwaertstrend-gebrochen/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie hat ihre Erholung weiter ausgebaut und seit dem lokalen Tief inzwischen rund +46% zugelegt. Dabei konnte der Kurs zuletzt ein neues lokales Hoch markieren und die Aufwärtsbewegung damit erneut bestätigen. Das Chartbild hat sich dadurch weiter aufgehellt. Nun stellt sich die Frage, ob die aktuelle Dynamik anhält und SAP den nächsten wichtigen Widerstandsbereich überwinden kann. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Vom Tief am 23. Juli aus hat die SAP-Aktie inzwischen eine Erholung von rund +46% hingelegt. Dabei sorgten insbesondere die starke Reaktion an der wichtigen Unterstützungszone und der spätere Bruch des abwärts gerichteten Trendkanals für eine deutliche Aufhellung des Chartbildes. Die jüngste Kursentwicklung bestätigt damit zunehmend die Stärke der laufenden Erholungsbewegung. Aktuell steht der SAP-Kurs in einem wichtigen Widerstandsbereich, nachdem dieser bereits kurzfristig überschritten wurde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-17_09-33-32-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Momentan erweckt der SAP-Kurs den Eindruck, als würde eine temporäre Konsolidierung bevorstehen. Der Widerstandsbereich konnte bisher nicht nachhaltig überschritten werden. Zudem kommt eine schwächere Indikatorenlage hinzu. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 69 Punkten, nur noch knapp in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie zwar von unten nach oben durchkreuzt, jedoch steht der RSI nun kurz vor einem Verkaufssignal, welches von einer leichten bärischen Divergenz begleitet wird. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-17_09-34-28-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD sieht es ähnlich aus. Auch hier hatte sich ein bullisches Cross vollzogen, dessen Aussagekraft allmählich nachgelassen hat. Der MACD steht auf Tagesbasis ebenfalls kurz vor einem bärischen Crossover und wird von nachlassendem Momentum begleitet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Wochenchart spricht weiterhin für einen übergeordneten Aufwärtstrend. Nach dem Hoch der Welle 3 bei 283,50 € könnte sich SAP allerdings noch in einer größeren Welle 4 befinden. Eine weitere Korrektur ist daher nicht ausgeschlossen. Kurzfristig deutet die Kursstruktur jedoch darauf hin, dass aktuell eine Erholung innerhalb der Welle B läuft. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-17_09-34-54-scaled.png)SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In einer alternativen Elliott-Wellen-Zählung könnte die Welle 4 bereits beendet sein, womit SAP direkt auf neue Allzeithochs zusteuern würde. Allerdings war die bisherige Korrektur deutlich kürzer als die damalige Welle 2. Unabhängig davon, ob bereits die Welle 5 läuft oder noch eine Welle-B-Erholung folgt, erwarte ich kurzfristig weitere Kursgewinne. Das kurzfristige Chartbild wirkt für mich zunehmend gemischt. RSI und MACD stehen nach den vorherigen Kaufsignalen kurz vor einem bärischen Crossover und zeigen nachlassendes Momentum. Die leichte RSI-Divergenz spricht ebenfalls für eine mögliche Verschnaufpause. Der Widerstandsbereich bleibt damit entscheidend. Bei den Elliott-Wellen überwiegt dennoch weiterhin das bullische Szenario. Ob bereits die Welle 5 läuft oder noch eine Welle-B-Erholung stattfindet, bleibt offen. Kurzfristig erwarte ich jedoch weiterhin steigende Kurse, bevor eine größere Korrektur einsetzen könnte. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 205,63 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose --- ### [Lenovo-Aktie +318% seit Januartief: Noch nicht müde](https://www.sharedeals.de/lenovo-aktie-318-seit-januartief-noch-nicht-muede/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Lenovo-Aktie hat seit dem Januartief eine bemerkenswerte Rally hingelegt und in der Spitze rund +318% gewonnen. Allein der jüngste Ausbruch über das vorherige Hoch bei 2,96 € sorgte nochmals für eine deutliche Beschleunigung. Mit aktuell 3,65 € nähert sich der Technologiekonzern nun bereits wieder dem Rekordstand bei 3,90 €. Oberhalb davon könnte die Rally in eine weitere Runde gehen. ## Der KI-Boom beschleunigt das Wachstum Hinter der außergewöhnlichen Kursentwicklung steht inzwischen auch eine entsprechend starke operative Dynamik. Lenovo steigerte den Umsatz im jüngsten Quartal um +43% auf 26,9 Milliarden US$. Besonders bemerkenswert entwickelt sich das Geschäft rund um künstliche Intelligenz: Die KI-bezogenen Erlöse legten um +60% auf 9,3 Milliarden US$ zu und stehen inzwischen für 35% des Konzernumsatzes. Das bereinigte Nettoergebnis sprang sogar um +176% auf rund 1,1 Milliarden US$. Vor allem das Infrastrukturgeschäft gewinnt massiv an Bedeutung. Der Umsatz dieses Bereichs verdoppelte sich nahezu auf 8,5 Milliarden US$, während die Pipeline für KI-Server inzwischen 54 Milliarden US$ erreicht. Gleichzeitig bringt der KI-Boom auch seine Schattenseite mit sich: Speicherchips werden knapper und teurer. Lenovo begegnet diesem Problem bislang mit seiner globalen Lieferkette, mehreren Bezugsquellen und höheren Verkaufspreisen beziehungsweise einem stärkeren Fokus auf höherpreisige Geräte. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Lenovo-2J_170826-1024x707.png)Quelle Chart: stock3 Der direkte Weg nach oben führt über 3,90 €. Wird diese Hürde nachhaltig aus dem Weg geräumt, dürfte zunächst das 138,20%-Fibonacci-Ziel bei 4,60 € angesteuert werden. Oberhalb dieser Marke könnte sich die Rally nach einer möglichen Zwischenkonsolidierung bis zum nächsthöheren 161,80%-Fibonacci-Ziel 6,04 € fortsetzen. Angesichts der bereits enormen Performance wären temporäre Gewinnmitnahmen auf diesem Weg allerdings jederzeit einzuplanen. Ein Rücksetzer wäre nach der jüngsten Rally-Beschleunigung keineswegs ungewöhnlich. Erste Unterstützung bietet das vorherige Ausbruchsniveau bei 2,96 €, gefolgt von 2,75 €. Deutlich kritischer würde es unterhalb von 2,35 €, denn damit wäre die jüngste Ausbruchsstruktur beschädigt. In diesem Fall müsste mit einer umfangreicheren Konsolidierung gerechnet werden. Die Lenovo-Aktie gehört derzeit zu den eindrucksvollsten Momentum-Titeln im Technologiesektor. Rund +318% seit dem Januartief und der jüngste dynamische Ausbruch sprechen weiterhin für die Käufer. Kurzfristig muss allerdings noch die Marke von 3,90 € aus dem Weg geräumt werden. Gelingt dies, erscheinen 4,60 und perspektivisch sogar 6,04 € erreichbar. Nach der extremen Rally sollten Anleger Rücksetzer dennoch fest einkalkulieren. Solange 2,75 beziehungsweise spätestens 2,35 € verteidigt werden, bleibt das übergeordnete Chartbild jedoch klar konstruktiv. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Lenovo in Kürze - Lenovo Lenovo besitzt ein duales Hauptquartier. Die offizielle Konzernzentrale befindet sich in Peking, China. Das operative Geschäft wird von einem zweiten Hauptsitz in North Carolina, USA, gesteuert. - Der Tätigkeitsbereich ist dreigeteilt in Intelligent Devices Group (PCs, Tablets, Smartphones), Infrastructure Solutions Group (Server, Speicherlösungen und Rechenzentren für Unternehmen) sowie Solutions & Services Group (Cloud-Services, Softwarelösungen und IT-Beratung). - Die Aktie ist primär an der Hong Kong Stock Exchange (HKEX) gelistet. In den USA werden die Anteile darüber hinaus als American Depositary Receipts (ADRs) gehandelt. - Lenovo erlangte weltweite Berühmtheit durch die Übernahme der PC-Sparte von IBM im Jahr 2005 und wird aktuell mit rund 45 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Deutsche Pfandbriefbank-Aktie: Kurs deutlich gestiegen – jetzt noch einsteigen?](https://www.sharedeals.de/deutsche-pfandbriefbank-aktie-kurs-deutlich-gestiegen-jetzt-noch-einsteigen/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Deutsche Pfandbriefbank-Aktie befand sich bis März in einem langfristigen Abwärtstrend und sank bis auf etwa 2,70 €. Mittlerweile hat sie sich deutlich erholt und notiert am Montag bei aktuell 3,60 €. Hintergrund für die frühere Kursschwäche waren vor allem die Probleme im US-Geschäft. Hier stellt sich die Frage: Ist das Schlimmste überstanden? ## Kreditgeschäft stabilisiert sich So lässt sich die Entwicklung in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres zusammenfassen. Der operative Ertrag im Segment Real Estate Investment Solutions verringerte sich von 206 auf 167 Millionen €. Hierzu trug auch der verstärkte Rückzug aus dem US-Geschäft bei. Bei der Ertragslage zeigt sich dagegen eine deutliche Verbesserung. Aus einem Vorjahresverlust von 266 Millionen € wurde ein operativer Gewinn von 16 Millionen €. Davon entfielen 10 Millionen € auf das zweite Quartal. Im Vorjahreszeitraum hatte die Bank noch Kreditabschreibungen von 323 Millionen € verkraften müssen, wobei der größte Teil auf das US-Geschäft entfiel. Im ersten Halbjahr 2026 lag die Risikovorsorge dagegen nur noch bei 13 Millionen €. Auch beim Neugeschäft ist eine Verbesserung zu erkennen. Das Volumen stieg um 18% auf 3,1 Milliarden €. Der gesamte Kreditbestand reduzierte sich dagegen von 28,2 auf 26,8 Milliarden €. In der Summe zeigt sich damit eine klare Stabilisierung. Die hohen Belastungen aus dem US-Geschäft scheinen weitgehend verarbeitet zu sein. Kay Wolf, CEO der pbb, erklärte: > Die Geschäftsentwicklung in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres zeigt, dass die Transformation der Bank auf einem guten Weg ist. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Pfandbriefbank&stockidentifier=symbol%3APBB) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zweites Halbjahr soll deutlich besser werden Für das zweite Halbjahr gibt sich die Bank zuversichtlicher Beim Vorsteuergewinn wird für das Gesamtjahr nun ein Wert von 30 bis 40 Millionen € erwartet. Nach lediglich 10 Millionen € im ersten Halbjahr würde damit ein deutlich stärkeres zweites Halbjahr vorausgesetzt. Beim Neugeschäft soll ein Volumen von 7,5 bis 8,5 Milliarden € erreicht werden. Entscheidend ist damit weniger das kurzfristige Wachstum als die Frage, ob pbb dauerhaft zu einer normalisierten Profitabilität zurückkehren kann. ## US-Risiken deutlich reduziert Der teure Ausflug in den US-Immobilienmarkt hat die Bank erheblich belastet. Der inzwischen eingeleitete Rückzug ist deshalb aus meiner Sicht der richtige Schritt. Die Konzentration auf gewerbliche Immobilien in Deutschland und Europa reduziert die Komplexität des Geschäftsmodells. Gleichzeitig wurde das US-Portfolio deutlich verkleinert. Damit sinkt auch das Risiko weiterer großer Abschreibungen. Die massiven Belastungen der vergangenen Jahre haben zudem dazu geführt, dass ein erheblicher Teil möglicher Risiken bereits verarbeitet wurde. Genau hierin liegt derzeit die wichtigste Investmentstory der pbb: Nicht spektakuläres Wachstum, sondern die Rückkehr zu einer nachhaltig profitablen Spezialbank. ## Bewertung Der starke Kursanstieg von rund 2,70 auf 3,70 € ist angesichts der operativen Stabilisierung nachvollziehbar. Allerdings hat die Aktie damit bereits einen Teil der Erholung vorweggenommen. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob die Bank die angekündigte Verbesserung im zweiten Halbjahr tatsächlich erreicht und anschließend nachhaltig profitabel bleibt. Sollte die Rückkehr zu einer normalen Ertragslage gelingen, erscheint die aktuelle Bewertung weiterhin moderat. Gleichzeitig bleibt die Aktie aufgrund ihrer geringen Marktkapitalisierung und der Vorgeschichte deutlich volatiler als größere Bankenwerte. Weitere Rücksetzer sind daher jederzeit möglich. Diese wären bei einer operativen Verbesserung allerdings eher als normale Schwankungen denn als grundlegender Trendwechsel zu werten. Die pbb hat die schwierigste Phase aus meiner Sicht hinter sich. Das US-Problem wird konsequent abgebaut. Damit verbessert sich auch das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie. Bei einem aktuellen Kurs von rund 3,70 € sehe ich mittelfristig ein Kursziel von 5 €. Das entspricht einem Potenzial von rund +35%. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die operative Erholung im zweiten Halbjahr bestätigt und pbb dauerhaft in die Gewinnzone zurückkehrt. Für risikobereite Anleger bleibt die Aktie daher interessant. Kurse unter 3,50 € würde ich als besonders attraktive Einstiegszone ansehen. Du suchst Dividendenwerte: [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt Dir, wie Du mit zehn ausgewählten Dividenden-Titeln ein breit gestreutes Portfolio aufbaust, das sowohl regelmäßige Ausschüttungen als auch Aufwärtspotenzial bietet. ## ℹ️ Deutsche Pfandbriefbank in Kürze - Die Deutsche Pfandbriefbank, kurz (WKN: 801900) pbb, ist eine führende europäische Spezialbank für die Finanzierung von Immobilien und öffentlichen Investitionen. - Sie zählt zu den größten Emittenten von Pfandbriefen. Für Privatanleger bietet sie Anlagen in Fest- und Tagesgeld an. - Das Institut ist an über 10 Standorten in Europa sowie den USA vertreten und hat seinen Hauptsitz in München. - Die Marktkapitalisierung der im Prime-Standard gelisteten Aktie beträgt aktuell knapp 500 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Abivax-Aktie: Übernahme voraus? Das spricht jetzt für einen Einstieg](https://www.sharedeals.de/abivax-aktie-uebernahme-voraus-das-spricht-jetzt-fuer-einen-einstieg/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Abivax-Aktie steht nach dem jüngsten Rücksetzer wieder an einer entscheidenden Marke. Während der Kurs zuletzt bis knapp unter 104 Euro beziehungsweise 120 US-Dollar gefallen ist, bleibt im Hintergrund die Übernahmefantasie bestehen – und genau das könnte in den kommenden Tagen für neue Dynamik sorgen. ## Rücksetzer bringt neue Spannung in die Abivax-Aktie Nach der kräftigen Erholung und den zwischenzeitlichen Kursgewinnen ist bei Abivax zuletzt wieder Ernüchterung eingekehrt. Die Aktie hat deutlich von den höheren Kursständen der vergangenen Wochen abgegeben. Charttechnisch hat das Papier am 14. August sogar die 50-Tage-Linie nach unten durchbrochen. Für Anleger ist genau diese Schwächephase interessant. Denn fundamental hat sich die Ausgangslage des französischen Biotech-Unternehmens in den vergangenen Wochen nicht entsprechend verschlechtert. Im Gegenteil: Abivax arbeitet weiter auf die Einreichung des Zulassungsantrags für Obefazimod bis Ende 2026 hin, während gleichzeitig die Spekulationen über einen strategischen Käufer wieder an Fahrt gewinnen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Übernahmegespräche als entscheidender Kurstreiber Der zentrale Auslöser für die aktuelle Fantasie bleibt der [Bericht](https://www.sharedeals.de/abivax-aktie-bericht-bestaetigt-neue-uebernahmegespraeche/) des französischen Informationsdienstes La Lettre. Demnach soll Abivax seine US-Investmentbank Centerview Partners erneut eingeschaltet haben, um Gespräche mit potenziellen Interessenten aus der Pharmabranche wieder aufzunehmen. Genau diese Information hatte bereits im Juli für neue Bewegung in der Aktie gesorgt. Damit bekommt die Übernahme-Story eine neue Qualität. Es geht nicht mehr ausschließlich um seit Monaten kursierende Gerüchte, sondern um Hinweise darauf, dass Abivax tatsächlich aktiv strategische Optionen auslotet. Bereits Anfang Juli hatte zudem Reuters über Gespräche mit potenziellen Käufern berichtet. ## Abivax sitzt dank der Kapitalerhöhung am längeren Hebel Besonders wichtig ist dabei die finanzielle Ausgangslage. Abivax hatte seine ursprünglich geplante Kapitalmaßnahme massiv ausgeweitet und schließlich rund 920 Millionen US-Dollar brutto eingesammelt. Damit wurde der finanzielle Druck auf das Unternehmen erheblich reduziert und zugleich die eigene Verhandlungsposition gegenüber möglichen Interessenten gestärkt. Das ist für einen möglichen Käufer ein entscheidender Punkt. Abivax muss nicht verkaufen, um die weitere Entwicklung von Obefazimod zu finanzieren. Je näher das Unternehmen an die geplante Zulassung heranrückt, desto größer könnte zudem der strategische Wert des Wirkstoffs werden – und damit auch der Preis, den ein Pharmakonzern für Abivax bezahlen müsste. ## Potenzielles Top-10-Medikament Obefazimod als Übernahme-Köder Im Zentrum der gesamten Geschichte steht Obefazimod, der Hoffnungsträger des Unternehmens gegen Colitis ulcerosa. Die positiven Phase-3-Daten und die anschließenden Ergebnisse bei schwer behandelbaren Patientengruppen haben gezeigt, welches kommerzielle Potenzial realistisch ist. Indikationsübergreifend werden mittlerweile sogar zweistellige Milliardenumsätze gehandelt. Regulatorisch wichtig ist der nächste große Meilenstein: Abivax hält weiterhin an seinem Plan fest, den Zulassungsantrag für Obefazimod bis Ende 2026 einzureichen. Im Juli bestätigte das Unternehmen zudem eine Einigung mit der FDA über die Strategie für den Zulassungsantrag. Für potenzielle Käufer entsteht damit ein Wettlauf gegen die Zeit. Je mehr regulatorische Unsicherheit verschwindet, desto größer wird die Planbarkeit des künftigen Umsatzpotenzials. Ein Pharmakonzern, der Abivax übernehmen möchte, könnte deshalb ein Interesse daran haben, nicht erst nach einem erfolgreichen Zulassungsprozess aktiv zu werden. ## Kommt in den kommenden Tagen die Übernahmeofferte? Genau hier liegt derzeit der spekulativste Teil der Abivax-Story. Die wieder aufgenommenen Gespräche könnten theoretisch relativ schnell in ein konkretes Angebot münden. Eine solche Meldung dürfte angesichts der aktuellen Kursbasis erhebliches Überraschungspotenzial besitzen und könnte die Aktie schlagartig wieder deutlich nach oben treiben. Allerdings wäre es unseriös, aus den bisherigen Informationen bereits eine bevorstehende Übernahme abzuleiten. Bislang gibt es Hinweise auf Gespräche, aber keine bestätigte Offerte. Auch in der Vergangenheit haben Gerüchte über potenzielle Käufer wie Eli Lilly oder AstraZeneca für erhebliche Kursbewegungen gesorgt, ohne dass daraus unmittelbar ein Deal entstanden ist. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Rücksetzer verändert das Chance-Risiko-Verhältnis Genau deshalb ist der aktuelle Kursbereich so interessant. Wer Abivax auf dem jüngsten Hoch gekauft hat, musste bereits einen deutlichen Rücksetzer verkraften. Wer dagegen erst jetzt einsteigt, erhält einen wesentlich niedrigeren Ausgangspunkt und damit gleichzeitig eine größere Hebelwirkung, sollte tatsächlich eine Übernahmenachricht folgen. Hinzu kommt: Die Investmentstory steht und fällt nicht allein mit einem möglichen Verkauf. Auch ohne Übernahme besitzt Abivax mit Obefazimod einen zentralen klinischen und kommerziellen Werttreiber. Der Zulassungsantrag Ende 2026 könnte der nächste große Katalysator werden. Das macht die Aktie zu einem klassischen Event-Driven-Investment. Der Anleger spekuliert gleichzeitig auf die weitere Entwicklung des Medikaments, regulatorische Fortschritte und eine mögliche strategische Transaktion. Das Potenzial ist entsprechend hoch – das Risiko, dass sich die Übernahmefantasie erneut als Fehlzündung erweist, aber ebenfalls. Der jüngste Rücksetzer der Abivax-Aktie bis deutlich unter das Niveau der letzten Kapitalerhöhung könnte sich im Nachhinein als interessante Einstiegschance erweisen. Die Aktie ist technisch angeschlagen, während fundamental mit dem geplanten Zulassungsantrag für Obefazimod und den wieder aufgenommenen Übernahmegesprächen gleich mehrere potenzielle Kurstreiber vorhanden sind. Besonders spannend wird es, falls in den kommenden Tagen tatsächlich eine konkrete Übernahmeofferte auf den Tisch kommt. Eine solche Entwicklung ist keineswegs sicher, doch die Kombination aus gefüllter Kasse, fortgeschrittener Obefazimod-Entwicklung und bestätigten Hinweisen auf neue Gespräche macht Abivax aktuell zur interessantesten spekulativen Biotech-Aktie Europas. Wer jetzt einsteigt, wettet damit nicht nur auf einen möglichen Deal, sondern auf eine bevorstehende Serie wichtiger Unternehmens-Katalysatoren. Wir haben zu Kursen zwischen 103-104 Euro nun erneut Abivax-Aktien im großen Stil erworben, nachdem der [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*zgi1hj*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQw) in der Vergangenheit breits mehr als +200% Rendite mit seiner Empfehlung zu Kursen um 40 Euro eingefahren hatte. Sollte es zu einem Übernahmeszenario kommen, erscheinen selbst Kurse um 200 US-Dollar oder mehr realistisch. Doch auch ohne eine entsprechende Transaktion bleibt die Story für Anleger höchst attraktiv und eine zeitnahe Gegenbewegung wahrscheinlich. **Tipp:** De Abivax-Aktie ist zweifellos eine spannende Spekulation. Doch wir haben einen noch aussichtsreicheren, aktuell wahnsinnig[ heiß laufenden Biotech-Pick](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-11-der-mega-blockbuster-und-der-schweigende-partner/) für Dich. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Abivax in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [BASF-Aktie: Der Milliarden-Spagat beginnt](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-der-milliarden-spagat-beginnt/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die BASF-Aktie beendete die vergangene Handelswoche bei 51,15 €. Während am Stammsitz Ludwigshafen der Ausbau des Güterterminals beginnt, kauft der Chemiekonzern zugleich eigene Aktien für bis zu 1 Milliarde € zurück. Beide Maßnahmen verfolgen letztlich dasselbe Ziel: BASF will das vorhandene Kapital effizienter einsetzen und die Ertragskraft je Aktie steigern. ## Rückkauf zieht jetzt an Das im August gestartete Programm läuft bis Ende April 2027. BASF will eigene Aktien für bis zu 1 Milliarde € erwerben, anschließend einziehen und damit das Grundkapital reduzieren. Beim aktuellen Börsenwert von rund 44 Milliarden € entspricht die neue Tranche mehr als 2% des gesamten Unternehmenswertes. Zwischen November 2025 und Juni 2026 hatte BASF bereits 31,6 Millionen Aktien für rund 1,5 Milliarden € zurückgekauft. Das entsprach etwa 3,5% des damaligen Grundkapitals. Insgesamt plant der Konzern bis Ende 2028 Rückkäufe über 4 Milliarden €. Von einem Rückkaufvolumen von 10 Milliarden € kann dagegen keine Rede sein. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. Der Effekt für Aktionäre ist dennoch erheblich. Nach Abschluss aller geplanten Programme verteilt sich der zukünftige Gewinn auf deutlich weniger Aktien. Hinzu kommt die Mindestdividende von 2,25 € je Aktie, die beim aktuellen Kurs einer Rendite von rund 4,4% entspricht. ## Ludwigshafen bleibt ein Kernstandort Parallel beginnt BASF mit der Modernisierung des Kombiverkehrsterminals in Ludwigshafen. Der Bund unterstützt das Projekt mit knapp 51 Millionen €. Das gesamte Investitionsvolumen liegt im niedrigen dreistelligen Millionenbereich, die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Ersetzt werden die beiden ältesten Umschlagmodule. Täglich werden an dem Terminal mehr als 1.000 Ladeeinheiten zwischen Straße und Schiene bewegt. Ein erheblicher Teil entfällt auf externe Kunden. Das Terminal ist damit nicht nur für BASF, sondern auch für das europäische Güterverkehrsnetz von Bedeutung. **Von der Chemie zu Rohstoffen:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. Für die BASF-Aktie ist das Projekt allein kein Kurstreiber. Es zeigt jedoch, dass der Konzern Ludwigshafen trotz hoher Energie- und Standortkosten nicht aufgibt. Eine leistungsfähigere Logistik kann Transportkosten senken, die Versorgungssicherheit erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Verbundstandorts verbessern. ## Operativ läuft es wieder besser Die finanzielle Grundlage hat sich zuletzt aufgehellt. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +16% auf 17,2 Milliarden €. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich von 1,6 auf 2,4 Milliarden €. Für das Gesamtjahr erwartet BASF nun 6,9 bis 7,7 Milliarden € nach zuvor 6,2 bis 7,0 Milliarden €. Der Schwachpunkt bleibt der Mittelzufluss. Im zweiten Quartal lag der freie Cashflow bei −189 Millionen €, im gesamten ersten Halbjahr sogar bei −1,56 Milliarden €. Finanziert werden die Rückkäufe daher auch aus den Erlösen der Coatings-Veräußerung. Gleichzeitig will BASF die Nettoverschuldung von zuletzt 17,1 Milliarden € deutlich reduzieren. Rückkauf, Dividende und bessere operative Zahlen stützen die BASF-Aktie. Der Terminalausbau stärkt zudem den wichtigsten deutschen Standort. Solange der freie Cashflow jedoch ein wenig schwächelt, sind Kapitalrückführungen wie die nun angegangenen Aktienrückkäufe leider kein Selbstläufer. Bei 51,15 € erscheint die Aktie solide. Ich würde aber derzeit eher nicht investieren, weil gerade die Cashflows eine größere Sorge sind. ## ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit rund 45 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Das steckt hinter den 500 Milliarden US$!](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-das-steckt-hinter-den-500-milliarden-us/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SpaceX-Aktie hat innerhalb weniger Handelstage mehr als 500 Milliarden US$ an Börsenwert gewonnen. Zuletzt kostete das Papier 140 US$, womit der Konzern auf eine Bewertung von rund 1,85 Billionen US$ kommt. Diese Zahlen klingen gewaltig. Sie bedeuten allerdings nicht, dass Investoren tatsächlich 500 Milliarden US$ in die Aktie gesteckt haben. ## Der Börsenwert entsteht am Rand SpaceX verfügt über rund 13,18 Milliarden ausstehende Aktien. Bereits eine Kursbewegung von 10 US$ verändert den rechnerischen Börsenwert daher um knapp 132 Milliarden US$. Entscheidend ist dabei immer der Preis, zu dem zuletzt eine vergleichsweise kleine Anzahl von Aktien gehandelt wurde. Genau hier liegt eine Besonderheit der SpaceX-Aktie. Beim Börsengang gelangten lediglich rund 639 Millionen Aktien in den freien Handel. Das entsprach weniger als 5% sämtlicher ausstehender Papiere. Eine hohe Nachfrage traf somit auf ein äußerst begrenztes Angebot. Schon relativ geringe Kapitalbewegungen konnten den Kurs und damit die Bewertung des gesamten Konzerns erheblich verändern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Dieser Effekt funktioniert allerdings in beide Richtungen. Ein knapper Streubesitz kann eine Rallye beschleunigen, sorgt bei nachlassender Nachfrage aber ebenso schnell für kräftige Kursverluste. ## Erster Belastungstest bestanden Am 6. August wurden bis zu 911,5 Millionen weitere Aktien für einen Verkauf freigegeben. Wären sämtliche Papiere unmittelbar an den Markt gelangt, hätte sich der theoretisch handelbare Bestand auf rund 1,55 Milliarden Aktien erhöht. Zu einem befürchteten Ausverkauf kam es jedoch nicht. Das ist zunächst positiv. Offenbar wollten zahlreiche Mitarbeiter und frühe Investoren ihre Beteiligungen behalten, während der Markt das zusätzliche Angebot aufnehmen konnte. Bereits am 20. August folgt jedoch die nächste Freigabe von rund 320 Millionen Aktien. Bis Mitte 2027 könnten nach und nach weitere 12,9 Milliarden Papiere verkäuflich werden. Für die SpaceX-Aktie ist dieser Prozess mindestens genauso wichtig wie neue KI-Modelle oder erfolgreiche Raketenstarts. Je größer der Streubesitz wird, desto stärker muss sich die Bewertung durch operative Ergebnisse rechtfertigen lassen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Wachstum trifft auf extreme Bewertung Die jüngsten Zahlen liefern dafür durchaus Argumente. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +92% auf 7,8 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA legte sogar um +191% auf 3,5 Milliarden US$ zu. Starlink erwirtschaftete 4,29 Milliarden US$ und bleibt damit das wirtschaftliche Rückgrat des Konzerns. Die KI-Sparte wuchs zwar um +247% auf 2,56 Milliarden US$, verursachte operativ aber noch einen Verlust von 1,26 Milliarden US$. Gleichzeitig flossen allein in diesen Bereich Investitionen von 15,83 Milliarden US$. Beim aktuellen Börsenwert wird SpaceX mit fast dem 60-Fachen des auf ein Jahr hochgerechneten Quartalsumsatzes bewertet. Der Markt bezahlt damit nicht nur für das heutige Starlink-Geschäft, sondern zugleich für eine erfolgreiche KI-Plattform, Starship und mögliche Rechenzentren im Weltraum. Der Wertzuwachs von 500 Milliarden US$ ist rechnerisch real. Ob er nachhaltig bleibt, ist eine andere Frage. Der geringe Streubesitz verstärkt derzeit jede Kursbewegung. SpaceX wächst rasant, doch bei 140 US$ nimmt die Bewertung bereits gewaltige Erfolge vorweg. Neueinsteiger sollten deshalb die kommenden Aktienfreigaben abwarten. Und weiterhin kritisch überprüfen, was diese Wachstumsgeschichte langfristig wirklich wert ist. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,85 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Ist der Speicherzyklus plötzlich Geschichte?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-ist-der-speicherzyklus-ploetzlich-geschichte/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Micron-Aktie beendete den Freitag nach vier Gewinntagen bei 970,20 US$. Zusätzlichen Rückenwind lieferte New-Street-Analyst Pierre Ferragu, der das Papier von „Neutral“ auf „Buy“ hochstufte und das Kursziel auf 1.250 US$ anhob. Daraus ergibt sich ein weiteres Potenzial von rund +29%. Entscheidender als das neue Kursziel ist jedoch die Begründung: Der berüchtigte Schweinezyklus der Speicherindustrie soll seine Macht verlieren. ## Langfristige Verträge verändern das Geschäft Micron hat 16 strategische Kundenvereinbarungen mit Abnehmern aus den Bereichen Rechenzentren, Unterhaltungselektronik und Automobil abgeschlossen. Die meisten Verträge laufen bis 2030 und funktionieren nach dem Take-or-Pay-Prinzip. Kunden müssen vereinbarte Mengen entweder abnehmen oder trotzdem bezahlen. Zudem enthalten die Verträge Preisuntergrenzen und teilweise auch Preisobergrenzen. Das schützt die Kunden vor extremen Preissprüngen, während Micron im nächsten Abschwung nicht mehr jeden Preisverfall vollständig mitmachen müsste. Das Management erwartet selbst bei den vertraglich festgelegten Mindestpreisen Bruttomargen, die über den Spitzenwerten früherer Speicherzyklen liegen. 14 der 16 Vereinbarungen sichern Micron auf Basis der Mindestpreise insgesamt rund 100 Milliarden US$ Umsatz. Hinzu kommen Kundenverpflichtungen von 22 Milliarden US$. Abgedeckt werden ungefähr 20% des DRAM-Volumens und ein Drittel des NAND-Volumens. Das gesamte Geschäft ist damit keineswegs abgesichert, ein erheblicher Teil wird aber berechenbarer. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rekordmargen statt Massenware Die jüngsten Zahlen zeigen, warum Kunden bereit sind, sich langfristig zu binden. Im dritten Geschäftsquartal sprang Microns Umsatz um +346% auf 41,46 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn erreichte 25,11 US$ je Aktie, während die bereinigte Bruttomarge auf außergewöhnliche 84,9% kletterte. Auch der Mittelzufluss überzeugt. Micron erwirtschaftete einen bereinigten freien Cashflow von 18,3 Milliarden US$. Für das laufende Quartal erwartet das Management bereits 50 Milliarden US$ Umsatz, einen bereinigten Gewinn von etwa 31 US$ je Aktie und eine weitere Margensteigerung auf rund 86%. HBM-Speicher für KI-Beschleuniger ist dabei nur ein Teil der Geschichte. Die Verlagerung von Produktionskapazitäten in Richtung HBM verknappt gleichzeitig klassische DRAM- und NAND-Produkte. Micron profitiert somit sowohl von der direkten KI-Nachfrage als auch von steigenden Preisen im übrigen Speichermarkt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der Zyklus verschwindet trotzdem nicht Ferragu geht davon aus, dass KI künftig rund zwei Drittel der Speichernachfrage ausmachen und der Markt auch nach 2030 jährlich um etwa +15% wachsen könnte. Daraus leitet er für Micron langfristig einen möglichen Börsenwert von 2 bis 3 Billionen US$ ab. Ganz abgeschafft ist der Zyklus dennoch nicht. Micron, Samsung und SK Hynix investieren massiv in neue Kapazitäten. Gleichzeitig baut der chinesische Wettbewerber CXMT seine Marktposition aus. Sollten das Angebot schneller wachsen oder die KI-Investitionen der großen Technologiekonzerne nachlassen, würden auch Microns Preise und Margen unter Druck geraten. Das Kursziel von 1.250 US$ ist ambitioniert, aber angesichts der Rekordzahlen nicht aus der Luft gegriffen. Wichtiger sind die langfristigen Kundenverträge, die Micron robuster machen. Nach der gewaltigen Rallye ist die Aktie natürlich kein Selbstläufer mehr, sondern eher en spekulativer Kauf. Neueinsteiger können grundsätzlich auch auf eine Korrektur abwarten, ehe sie sich bei der heißen Wette positionieren. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,07 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [PayPal-Aktie: Jetzt den Bieterpoker ausnutzen?](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-jetzt-den-bieterpoker-ausnutzen/) **Published:** August 16, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Kommt bei der PayPal-Aktie eine Übernahme des Konzerns schneller als gedacht? Jedenfalls verdichten sich die Anzeichen für einen handfesten Poker zwischen den Bietern Stripe und Advent. Was bedeutet das für die PayPal-Aktie? Sind jetzt weitere Kurssprünge drin? ## Es scheint ernst zu werden Laut jüngsten Medienberichten ist inzwischen klar, dass der Zahlungsdienstleister PayPal ernsthaft die Angebote der beiden Interessenten prüft. Angeblich bieten nach einem Bericht des Wall Street Journal beide Bieter jeweils 60,50 US$ je Aktie. Das wäre leicht unterhalb des aktuellen Kurses, der bei 61,66 US$ liegt, und würde im Prinzip der aktuellen Bewertung von knapp 53 Milliarden US$ entsprechen. Insider wollen jedoch erfahren haben, was insbesondere für Trader verlockend sein könnte: Offenbar sind beide Interessenten auch bereit, mehr zu zahlen. Entsprechende Verhandlungen sollen laufen. PayPal selbst soll die bisherigen Angebote als zu niedrig abgelehnt haben. **Ein Hinweis:** Wenn Du brandaktuell auf dem Laufenden über die PayPal-Aktie und das Börsengeschehen bleiben möchtest, sichere Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=PayPal&stockidentifier=symbol%3APYPL). ## Ein rasanter Höhenflug Fakt ist: Seit dem Bekanntwerden der ersten Gerüchte hat die PayPal-Aktie einen rasanten Höhenflug aufs Börsenparkett gezaubert. Vom Tief Mitte Juni bei unter 40 US$ ging es für das bis dahin arg gebeutelte Papier um mehr als +50% aufwärts. Seit Jahresbeginn steht jetzt sogar ein kleines Plus von 3,5% zu Buche. Natürlich sind die Übernahmespekulationen aktuell der maßgebliche Treiber. Fakt ist aber auch: Die PayPal-Aktie ist mit einem KGV von um die 12 immer noch günstig bewertet. Hinzu kommt, dass der Zahlungsdienstleister selbst eifrig an der Verbesserung seines Geschäftsmodells bastelt. Insofern ist es wohl nicht verwegen zu behaupten, dass die Aktie auch jenseits einer Übernahme langfristig Potenzial für Kurssteigerungen besitzt. Allein der jüngste Coup mit Amazon unterstreicht dies. Nach dem Deal mit dem weltweit größten Online-Händler erreicht PayPal seit Anfang des Monats potenziell mehr als 40 Millionen neue Kunden im deutschsprachigen Raum. ## Gute Zahlen Natürlich steht vorerst die Frage im Fokus, was im Bieterpoker bei den Verhandlungen am Ende herauskommt. Anleger sollten meiner Meinung nach aber gar nicht nur darauf schielen, sondern sich auch einmal die jüngsten Quartalszahlen des Zahlungsdienstleisters ansehen. Die waren nämlich positiv. Nur die geringere bereinigte Marge von 17,4% (zuvor 19,8%) fiel etwas aus dem Rahmen. PayPal steigerte im zweiten Quartal seinen Umsatz um 5% auf 8,68 Milliarden US$. Also keine große Wachstumsstory mehr, aber das hatte auch niemand erwartet. Beim bereinigten Gewinn je Aktie standen 1,38 US$ zu Buche. Auch das Zahlungsvolumen legte um 10% auf rund 486 Milliarden US$. Was besonders auffällt: Der Free Cashflow stieg auf 1,775 Milliarden US$. Besser gesagt, er explodierte um 157%. Und was Börsianer für gewöhnlich am meisten interessiert: Das Unternehmen hat seinen Ausblick angehoben und erwartet nun einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,38 US$ **Kleiner Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Meiner Meinung nach bietet die PayPal-Aktie trotz des jüngsten Höhenflugs durchaus weiteres Kurspotenzial. Insbesondere kurzfristig orientierte Trader könnten jetzt auf höhere Bieterangebote spekulieren. Aber auch langfristig orientierte Investoren können in meinen Augen bei diesen Kursen nicht allzu viel falsch machen mit dieser Aktie. Selbst wenn eine Übernahme letztlich scheitern sollte, erwirbt man hier ein günstig bewertetes Papier eines weltweit agierenden und bekannten Zahlungsdienstleisters mit einem sehr stabilen Geschäftsmodell, das sogar noch ausbaufähig ist. ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 439 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist aktuell an der Börse mit rund 52,7 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Allianz-Aktie: Kursziel 500 € kein Problem?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-kursziel-500-e-kein-problem/) **Published:** August 16, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Wie am Strich gezogen klettert die Allianz-Aktie seit Anfang Juni aufwärts, im Prinzip schon seit März. Aktuell notiert sie bei 442,70 €. Sind nach dem jüngsten Run noch weitere Höhenflüge möglich? Oder wird die Luft dünner für den beliebten Dividenden-Titel? ## Allianz-Aktie im Höhenflug Das lieben Aktionäre: Die Allianz-Aktie verzeichnet seit Jahresbeginn einen für so einen konservativen Titel eher ungewöhnlich hohen Wertzuwachs von +55%. Zudem erfreuen schöne, regelmäßige Dividenden das Herz der Anteilseigner. Aktuell beträgt die Dividendenrendite bei diesem Kurs zwar eher bescheidene 3,86%, aber angesichts der zusätzlichen stetigen Kurssteigerungen könnten sich potenzielle Neueinsteiger die Frage stellen: Ist das eine Aktie, die man jetzt noch kaufen kann fürs Dividenden-Depot? Oder ist sie schon so gut gelaufen, dass man eher Abstand davon nehmen sollte? ## Rekordergebnis beflügelt Fakt ist: Die Geschäfte des Versicherungsriesen laufen ausgezeichnet, wie am Freitag bereits mein Kollege Vincent Uhr in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-kursziel-465-e-ist-das-noch-guenstig/) dargelegt hatte. Man habe ein Rekordergebnis erzielt und sei auf Kurs, die Ziele zu erreichen, hieß es bei der Präsentation der Quartals- und Halbjahreszahlen am 7. August. Im Detail lag das operative Ergebnis bei 9,4 Milliarden €, 8,6% höher als im Vorjahr. Das gesamte Geschäftsvolumen umfasste 98,6 Milliarden € nach 98,5 Milliarden € zuvor. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 16,44 € liegt nach sechs Monaten um 17,5% über dem des Vorjahres. Die Solvency-II-Kapitalquote ist mit 225% hervorragend, sogar noch 7% höher als im Vorjahr. Somit hat die Allianz überhaupt kein Problem damit, durch Ausschüttungen ihre Anteilseigner am Erfolg teilhaben zu lassen. **Ein Hinweis an dieser Stelle:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das sagen Analysten Die US-Bank JPMorgan hat ihre Einstufung auf neutral belassen, das Kursziel jedoch von 430 auf 460 € angehoben. Analyst Kamran M Hossain verweist aber darauf, das Kurspotenzial sei begrenzt. Überwiegend teilen die Analysten diese Meinung, denn im Schnitt liegt das Kursziel bei 428,72 €, also sogar -3% unter der aktuellen Notierung. Entsprechend lautet die Einschätzung der meisten Marktbeobachter: halten. Wir wollen aber nicht verschweigen, dass es einen besonders optimistischen Analysten gibt: Michael Huttner von der Berenberg-Bank. Dieser hält sogar einen Kurs von 684 € für möglich. Allerdings stammt diese Einschätzung von Mitte Juni. ## Was für die Aktie spricht Wie eingangs erwähnt, beträgt die aktuelle Dividendenrendite nur noch 3,86%. Regelmäßige Ausschüttungen sind immer ein veritabler Grund, eine Aktie zu kaufen. Aber: Das ist nicht gerade üppig, teilweise gibt es solche Renditen bereits mit Tagesgeld, und das auch noch risikofrei. Warum also jetzt die Allianz-Aktie kaufen? Man darf allerdings nicht vergessen, dass der Konzern im großen Umfang eigene Aktien zurückkauft, was den Wert der verbleibenden Anteile steigert. Dieses Jahr umfasst das Programm 2,5 Milliarden €, davon sind 1,4 Milliarden € bereits aufgewendet worden. Auch das erhöht also unterm Strich die Rendite. **Apropos Dividenden:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. Meine Einschätzung zur Allianz-Aktie: Sie ist ein wirklich sehr guter, stabiler Titel, den Aktionäre fest in ihren Depots halten sollten. Kaufen würde ich selbst sie aber auf diesem Kursniveau nicht mehr. Nicht, weil ich es grundsätzlich ablehnen würde, im Gegenteil. Sondern weil ich der Ansicht bin, dass es günstigere Einstiegschancen geben dürfte. Das derzeitige KGV von 14,3 ist jedenfalls nicht das, was man noch als sonderlich günstig bezeichnen könnte. Ich halte es durchaus für möglich, dass die in der Schlagzeile angesprochenen 500 € als Kursziel angelaufen werden könnten, glaube aber eher nicht daran. Charttechnisch wäre alsbald wohl mal eine (kleine) Korrektur fällig. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 167,5 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Droneshield-Aktie: Kann die Trendwende gelingen?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-kann-die-trendwende-gelingen/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie steht nach dem massiven Kursrückgang vor einer wichtigen charttechnischen Phase. Vom Allzeithoch ist der Kurs inzwischen rund -71% entfernt und nähert sich nun einer entscheidenden Unterstützungszone. Genau dort könnte sich zeigen, ob die Verkäufer langsam die Kontrolle verlieren und eine Trendwende möglich wird. Der Support dürfte damit zum zentralen Prüfstein für die weitere Kursentwicklung werden. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Die DroneShield-Aktie stand zuletzt ordentlich unter Druck. Der Kurs verlor rund -75% vom Allzeithoch. Doch im strukturellen Supportbereich prallte der DroneShield-Kurs nun erneut ab und stieg dynamisch nach oben an. Die Erholung war zwischenzeitlich über +42% stark. Doch der Kurs geriet zuletzt erneut unter Druck. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-16_12-47-54-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die DroneShield-Aktie fand an einer wichtigen Unterstützungszone Halt. Fällt der Kurs jedoch unter die Unterstützung zwischen 1,47 AUD und 1,68 AUD, dürfte sich der Verkaufsdruck erneut verstärken. Solange dieser Bereich jedoch hält, besteht die Chance auf eine nachhaltige Trendwende. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 39 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Cross entstanden war. Beim MACD gilt Selbiges. Es sei jedoch zu erwähnen, dass beide Indikatoren kurz vor einem Kaufsignal stehen, das bisher aber noch nicht bestätigt ist. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-16_12-48-35-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart geben derzeit ein gemischtes Bild ab. Beide Indikatoren halten bislang ihre Verkaufssignale, obgleich das bärische Momentum deutlich nachgelassen hat und ein Kaufsignal in greifbare Nähe rückt. Auf dem Tageschart sind die Signale umgedreht. Beide zeigen Kaufsignale, jedoch mit abfallendem bullischen Momentum. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der DroneShield-Kurs bereits in einer übergeordneten Korrektur befinden könnte. In der Primärerwartung könnte der Kurs bereits eine fünfteilige Bewegung abgeschlossen haben, welche auf einen größeren Rücksetzer schließen lässt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-16_12-49-13-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein alternatives Elliott-Wellen-Szenario lässt weiterhin Raum für ein neues Allzeithoch. Demnach könnte sich die DroneShield-Aktie aktuell in einer Welle-2-Korrektur befinden, bevor eine übergeordnete Welle 5 startet. Das zuletzt ausgebildete höhere Tief erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit dieses bullischen Szenarios. Entscheidend bleibt jedoch die Unterstützung bei 1,625 AUD. Fällt der Kurs unter das Tief der B-Welle, wäre das bullische Szenario invalidiert. Das Chartbild der DroneShield-Aktie bleibt für mich gemischt. RSI und MACD liefern auf Wochenbasis noch Verkaufssignale, doch das bärische Momentum nimmt deutlich ab. Auf Tagesbasis sind beide Indikatoren bereits bullisch, auch wenn die Dynamik zuletzt nachgelassen hat. Entscheidend bleibt der Support bei 1,47 bis 1,68 AUD. Auch die Elliott-Wellen lassen ein bullisches Szenario zu. Das höhere Tief spricht für eine mögliche Welle 2, bevor eine neue Aufwärtsbewegung startet. Fällt der Kurs jedoch unter 1,625 AUD, wäre dieses Szenario für mich deutlich geschwächt. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,81 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose --- ### [Palantir-Aktie mit +69% – geht die Rallye weiter?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-mit-69-geht-die-rallye-weiter/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palantir-Aktie hat seit dem lokalen Tief vom 25. Juni eine beeindruckende Erholung hingelegt und inzwischen rund +69% zugelegt. Damit rückt das bisherige Rekordhoch wieder in greifbare Nähe: Lediglich rund +19% fehlen noch bis zu einer neuen Bestmarke. Nach der dynamischen Rallye stellt sich nun die Frage, ob Palantir den aktuellen Schwung beibehalten und den Weg zu neuen Allzeithochs fortsetzen kann. ## Chartanalyse zur Palantir-Aktie Die Palantir-Aktie hatte die weiße Abwärtstrendlinie am 04. August mit einer dynamischen Bewegung überwunden und eine größere Kurslücke hinterlassen. In der Vergangenheit hat der Chart der Palantir-Aktie häufig solche Kurslücken wieder geschlossen, weshalb mit einem größeren Rücksetzer gerechnet werden sollte, bevor es zu neuen Höchstständen kommt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PLTR_2026-08-16_12-24-23-scaled.png)Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Grundsätzlich ist das Schließen einer solchen Kurslücke jedoch nicht erforderlich. Der Kurs der Palantir-Aktie könnte sich auch auf direktem Wege zu einem neuen Rekordhoch befinden. Der kurzfristige, strukturelle Support könnte dabei als Unterstützung dienen und liegt zwischen 156,25 US$ und 163,13 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## The Palantir-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 68 Punkten, leicht unter der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einem bullischen Crossover geführt hat. Auch der MACD hat ein bullisches Crossover, unterhalb der Nulllinie vollzogen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PLTR_2026-08-16_12-25-11-scaled.png)Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell vorsichtig optimistisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben je ein bullisches Crossover vollzogen, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Relativiert werden diese Kaufsignale jedoch durch abfallendes Momentum im MACD und eine leicht-bärische Divergenz im RSI, weshalb hier mit Vorsicht agiert werden sollte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Der Palantier-Kurs scheint in der fünften Welle weiter extendieren zu wollen. Obwohl bereits eine fünfteilige Struktur im Chart der Techaktie zu identifizieren ist, war der Rücksetzer korrektiver Natur. Zudem hat der Kurs auf den Trendwendebereich reagiert und stieg von dort um satte +69% an, was die Chance auf ein neues Allzeithoch wieder erhöht. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PLTR_2026-08-16_12-26-22-scaled.png)Palantir Technologies, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Eine Bestätigung für das bullische Szenario gibt es jedoch vorerst nicht. Erst mit einem neuen Rekordhoch ist die Trendwende bestätigt. Sollte der Kurs jedoch erneut korrigieren, ist der Trendwendebereich zwischen 116,72 US$ und 83,88 US$ weiterhin relevant. Invalidiert wird das bullische Szenario mit einem Bruch unter die Marke von 65,69 US$. Das kurzfristige Chartbild bleibt für mich vorsichtig bullisch. RSI und MACD liefern Kaufsignale, werden jedoch durch nachlassendes Momentum und die bärische RSI-Divergenz relativiert. Ein Rücksetzer zum Support zwischen 156,25 und 163,13 US$ wäre daher nicht überraschend. Auch die Elliott-Wellen lassen weiteres Potenzial zu, da sich die fünfte Welle weiter ausdehnen könnte. Bestätigt wäre die Trendwende allerdings erst mit einem neuen Allzeithoch. Bis dahin bleibt ein Rücksetzer möglich. ## ℹ️ Palantir Technologies in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 418,23 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Kurs, Palantir-Preis, Palantir-Prognose --- ### [AMD-Aktie: Folgt jetzt der nächste Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-folgt-jetzt-der-naechste-ausbruch/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AMD-Aktie hat ihre Rallye am vergangenen Freitag mit einem weiteren Kurssprung von +6,5% eindrucksvoll fortgesetzt. Seit dem lokalen Tief summiert sich der Anstieg damit bereits auf rund +21%. Nach der kräftigen Erholung stellt sich nun die Frage, ob der Chipkonzern die aktuelle Dynamik beibehalten und die Rallye weiter ausbauen kann. ## Chartanalyse zur AMD-Aktie Die AMD-Aktie hat am vergangenen Freitag +6,5% im Wert zugewonnen und zeigt damit, dass die kurzfristige Konsolidierung auf Käufer getroffen ist. Im Supportbereich hat der Techkonzern eine Wende vollziehen können, nachdem dieser temporär unterschritten worden war. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMD_2026-08-16_07-48-57-scaled.png)Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der AMD-Kurs erreichte am 30. Juni ein neues Rekordhoch bei über 584,73 US$. Der aktuelle Trend, welcher Mitte 2015 begann, war zwischenzeitlich über +36.000% stark. Zuletzt hatte der Kurs um über-27% korrigiert. Doch jetzt konnte der Chiphersteller wieder zulegen. Aktuell steht der AMD-Preis nur noch knapp 15 Prozent unterm Rekordhoch. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt zurückgefallen und notiert aktuell bei 63 Punkten im neutralen Bereich. Dabei hat die RSI-Linie die Signallinie von oben nach unten gekreuzt und ein bärisches Crossover ausgebildet, das zusätzlich von einer bärischen Divergenz begleitet wird. Auch der MACD hat inzwischen ein Verkaufssignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMD_2026-08-16_07-49-37-scaled.png)Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben bärisch gecrosst, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Auf Tagesbasis sehen die Indikatoren aufgrund des letzten Anstiegs jedoch etwas freundlicher aus und zeigt Kaufsignale in beiden Indikatoren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für einen intakten langfristigen Aufwärtstrend. Nach aktueller Zählung befindet sich die AMD-Aktie in einer übergeordneten Welle 3, die häufig die dynamischste Phase eines Impulses darstellt. Solange dieses Szenario Bestand hat, bleibt das charttechnische Aufwärtspotenzial erhalten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMD_2026-08-16_07-50-08-scaled.png)Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die langfristige Elliott-Wellen-Struktur bleibt trotz der temporären Kursverluste konstruktiv und spricht weiterhin für einen intakten Aufwärtstrend. Solange lokale Trendwendebereiche nicht nachhaltig unterschritten werden, bleiben weitere Anstiege wahrscheinlich. Einschließlich eines neuen, möglichen Allzeithochs. Das Chartbild bleibt für mich langfristig konstruktiv. Auf Wochenbasis liefern RSI und MACD zwar Verkaufssignale, doch die Erholung am Support und die freundlicheren Tagesindikatoren sprechen kurzfristig für neue Stärke. Der Abstand zum Rekordhoch beträgt zudem nur noch rund 15%. Auch die Elliott-Wellen bleiben bullisch und deuten auf eine laufende Welle 3 hin. Solange wichtige Trendwendebereiche halten, sehe ich daher weiteres Aufwärtspotenzial und mittelfristig auch die Chance auf neue Allzeithochs. ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 839,73 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** AMD, AMD-Aktie, AMD-Analyse, AMD-Chartanalyse, AMD-Kurs, AMD-Preis, AMD-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Hensoldt-Aktie mit +53% – neues Allzeithoch möglich?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-mit-53-neues-allzeithoch-moeglich/) **Published:** August 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Hensoldt-Aktie hat sich zuletzt eindrucksvoll zurückgemeldet und seit dem lokalen Tief rund +53% zugelegt. Damit rückt das bisherige Allzeithoch wieder deutlich näher und die Bullen haben das Chartbild spürbar aufgehellt. Nach der starken Erholung stellt sich nun die entscheidende Frage, ob Hensoldt den laufenden Aufwärtstrend fortsetzen und tatsächlich ein neues Rekordhoch markieren kann. ## Chartanalyse zur Hensoldt-Aktie Die Hensoldt-Aktie hat vom lokalen Tief am 26. Juni gut +53% zulegen können und den letzten relevanten Resistenzbereich überwunden. Damit stehen keine starken Widerstände mehr zwischen dem aktuellen Preis und einem neuen Allzeithoch. Aktuell trennen den Kurs des Rüstungskonzerns nur noch +23% von einem neuen Rekordhoch. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/HAG_2026-08-16_06-46-02-scaled.png)Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der vorherige Widerstandsbereich, welcher jetzt als Support dienen könnte, erstreckt sich von 83,54 € bis 91,54 €. Sofern sich der Kurs der Hensoldt-Aktie nicht auf direktem Wege zu einem neuen Allzeithoch bewegt, wäre in diesem Bereich mit einer Konsolidierung zu rechnen und könnte Anlegern als Einstiegschance dienen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hensoldt-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt weiter angestiegen und hat dabei ein neues Kaufsignal ausgebildet. Aktuell notiert dieser bei etwa 73 Punkten in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Auch der MACD hat ein neues Kaufsignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/HAG_2026-08-16_06-46-33-scaled.png)Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart liefern weiterhin positive Signale. Der RSI und der MACD haben je ein bullisches Cross vollzogen. Auf auf Wochenbasis ist beiden Indikatoren ein bullisches Crossover gelungen, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Im Tageschart ist der langfristige Aufwärtstrend weiterhin intakt. Die Welle 4-Korrektur macht einen abgeschlossenen Eindruck. Die deutliche Reaktion auf das 0,382er Fibonacci-Retracement bei 64,14 € ist ein positives Zeichen, da dies ein Idealziel für eine Welle 4 darstellt. Seither steigt der Kurs dynamisch an. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/HAG_2026-08-16_06-47-15-scaled.png)Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die aktuelle Korrektur in der Welle 4 könnte bereits abgeschlossen sein. Es ist eine korrektive Struktur zu erkennen, die zeitlich zur Korrektur der Welle 2 desselben Wellengrades passt. Damit stehen die Chancen für die Hensoldt-Aktie gut, von hier eine nachhaltige Trendwende nach oben zu vollziehen, die ein neues Rekordhoch mit sich bringen könnte. Das kurzfristige Chartbild bleibt für mich klar bullisch. RSI und MACD liefern auf Tages- und Wochenbasis Kaufsignale, auch wenn der RSI mit 73 Punkten bereits überkauft ist. Der überwundene Widerstandsbereich bei 83,54 bis 91,54 € dient nun als wichtige Unterstützung. Auch die Elliott-Wellen sprechen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Die Welle 4 dürfte am 0,382er Fibonacci-Retracement abgeschlossen worden sein. Damit bleibt für mich das Szenario eines neuen Allzeithochs klar im Fokus. ## ℹ️ Hensoldt AG in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 11,10 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Hensoldt, Hensoldt AG, Hensoldt AG Kurs, Hensoldt Aktie, Hensoldt Kurs, Hensoldt Preis, Hensoldt-Analyse, Hensoldt-Chartanalyse, Industrieaktien, Rüstung, Rüstungsaktien --- ### [Netflix-Aktie: Dieser Starinvestor steigt wieder ein](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-dieser-starinvestor-steigt-wieder-ein/) **Published:** August 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Netflix kommt nach einer ziemlich schwachen Phase wieder etwas Leben in die Aktie. Für Aufmerksamkeit sorgt ausgerechnet Bill Ackman. Der bekannte Hedgefonds-Manager ist mit Pershing Square wieder bei Netflix eingestiegen und setzt damit erneut auf den Streaming-Konzern. Das ist durchaus bemerkenswert, denn sein letzter Versuch mit der Aktie endete alles andere als gut. Die Meldung kam am Markt trotzdem gut an. Netflix legte nach Bekanntwerden der neuen Position um rund +5% zu. Nach dem deutlichen Rückgang der vergangenen Monate stellt sich damit die Frage, ob Ackman bei Netflix diesmal einen deutlich besseren Zeitpunkt erwischt hat. ## Bill Ackman ist zurück bei Netflix Ackman hat Netflix zusammen mit fünf weiteren Unternehmen neu in die Portfolios seiner Pershing-Square-Fonds aufgenommen. Neben dem Streaming-Konzern gehören dazu unter anderem Visa, Mastercard, S&P Global und Intercontinental Exchange. Es handelt sich um einen der größeren Umbauten seines Portfolios der vergangenen Jahre. Bei Netflix hat die Sache allerdings eine Vorgeschichte. Ackman war bereits 2022 groß eingestiegen, nachdem die Aktie damals kräftig gefallen war. Nur wenige Monate später verkaufte Pershing Square die Position wieder und realisierte dabei einen Verlust von rund 400 Millionen US$. Vier Jahre später sieht Ackman die Lage offenbar anders. Er betrachtet Netflix inzwischen als klaren Gewinner des Streaming-Wettbewerbs und setzt darauf, dass Umsatz, Gewinne und der freie Cashflow in den kommenden Jahren weiter wachsen. Hinzu kommt, dass sich der Aktienkurs seit seinem Hoch 2025 nahezu halbiert hatte. Für Ackman war der Rücksetzer offenbar groß genug, um wieder einzusteigen. Damit wird der Kauf umso spannender. Ackman steigt nicht in eine Aktie ein, die von einem Hoch zum nächsten läuft, sondern nutzt eine Phase, in der viele Anleger Netflix deutlich kritischer sehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Letzte Zahlen kamen nicht überall gut an Ganz ohne Grund ist die Netflix-Aktie nicht so weit zurückgekommen. Bei den Zahlen zum zweiten Quartal stieg der Umsatz zwar um rund 13% auf 12,56 Milliarden US$, blieb damit aber knapp hinter den Erwartungen. Beim Gewinn je Aktie standen 0,80 US$ und damit etwas mehr als erwartet zu Buche. Probleme machte eher der Ausblick. Für das dritte Quartal stellte Netflix einen Umsatz von 12,86 Milliarden US$ und einen Gewinn von 0,82 US$ je Aktie in Aussicht. Auch beim Werbegeschäft lief noch nicht alles so schnell wie erhofft. Im zweiten Quartal kamen hier rund 618 Millionen US$ zusammen. Das waren zwar fast 80% mehr als ein Jahr zuvor, die Erwartungen lagen allerdings noch höher. Schlecht läuft das Geschäft deshalb noch lange nicht. Netflix erwartet für 2026 weiterhin einen Jahresumsatz zwischen 51,0 und 51,4 Milliarden US$ und eine operative Marge von 31,5%. Die angesehenen Stunden legten im ersten Halbjahr außerdem um 2% zu. ## Ackman ist nicht der Einzige, der wieder zugreift Der Einstieg von Pershing Square fällt in eine Phase, in der auch andere Investoren nach dem Kursrückgang wieder bei Netflix zugreifen. ARK Invest von Cathie Wood hat innerhalb des vergangenen Monats mehr als 38.000 Netflix-Aktien gekauft. Auch an der Wall Street ist die Stimmung besser, als es der Kursverlauf zunächst vermuten lässt. Von 14 zuletzt erfassten Analysten empfehlen elf die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt knapp 30% über dem aktuellen Niveau. Der Gedanke dahinter ist recht einfach. Netflix wächst nicht mehr in dem Tempo der früheren Jahre, verdient inzwischen aber deutlich mehr Geld und hat mit Werbung, Live-Events und Gaming noch mehrere Bereiche, die zusätzliches Wachstum bringen könnten. Das Werbegeschäft soll nach Angaben des Unternehmens bis Ende 2026 auf rund 3 Milliarden US$ Umsatz kommen. Der Wiedereinstieg von Bill Ackman ist bei Netflix durchaus eine Ansage. Nach seinem verlustreichen Ausstieg 2022 nutzt er den deutlichen Kursrückgang nun für einen neuen Versuch. Operativ wächst Netflix weiter, auch wenn zuletzt nicht alles überzeugen konnte. Ob Ackman diesmal das bessere Timing erwischt hat, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 325,5 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Netflix, Netflix-Aktie --- ### [XRP Analyse: Hält die wichtige 1 US$-Marke noch?](https://www.sharedeals.de/xrp-analyse-haelt-die-wichtige-1-us-marke-noch/) **Published:** August 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei XRP wird es langsam ungemütlich. Der Kurs ist in den vergangenen Wochen immer weiter zurückgekommen und steht inzwischen wieder an der psychologisch wichtigen Marke von 1 US$. Damit notiert XRP so tief wie seit Ende 2024 nicht mehr. Das größere Problem dabei ist, dass auf dem Weg nach unten bereits mehrere Unterstützungen verloren gegangen sind und eine richtige Gegenbewegung bisher ausbleibt. ## XRP verliert eine Unterstützung nach der anderen Im Chart hat sich die Lage zuletzt weiter verschlechtert. Eine wichtige Marke lag zunächst bei rund 1,09 US$. Dort befand sich der Point of Control aus dem Volumenprofil. In diesem Bereich wurde über den betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt, weshalb dort eigentlich gute Chancen für eine Stabilisierung bestanden. Daraus wurde allerdings nichts. XRP fiel unter die Marke und konnte auch die nächste Unterstützung bei rund 1,04 US$ nicht verteidigen. Damit ist der Kurs inzwischen fast komplett bis auf 1 US$ zurückgekommen. Die runde Marke bekommt jetzt entsprechend viel Aufmerksamkeit. Solche psychologischen Kursbereiche können durchaus Käufer anlocken, nur reicht das allein noch nicht aus, um bereits von einem Boden zu sprechen. Dafür müsste XRP erstmal zeigen, dass wieder mehr Nachfrage reinkommt und der Kurs sich von der Marke lösen kann. Ein erster Schritt wäre die Rückkehr über 1,04 US$. Noch wichtiger wird anschließend der Bereich um 1,09 US$, der nach dem Bruch nun von einer Unterstützung zum Widerstand geworden ist. Erst wenn XRP solche Marken zurückholt, würde das Chartbild wieder etwas freundlicher aussehen. Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist? Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/xrp.png)XRP-Kurs ## Ripple macht weiter, doch der Kurs spielt nicht mit Während es beim XRP-Kurs derzeit ziemlich mau aussieht, geht die Entwicklung bei Ripple und dem XRP Ledger weiter. Das Unternehmen arbeitet daran, das Netzwerk stärker für Finanzanwendungen aufzustellen und damit auch für institutionelle Nutzer attraktiver zu machen. Ein Thema sind dabei neue Funktionen rund um Lending und Vaults. Dadurch sollen künftig unter anderem Kredite und weitere Finanzprodukte direkt über die Infrastruktur des XRP Ledgers abgewickelt werden können. Ripple versucht damit, das Netzwerk über klassische Zahlungen hinaus für weitere Bereiche des Finanzmarktes zu öffnen. Auch in Europa hat Ripple seine Position zuletzt weiter ausgebaut. Anfang August verwies das Unternehmen darauf, dass seine Zahlungsinfrastruktur inzwischen regulatorische Möglichkeiten in allen 30 Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums bietet. Für XRP ist das durchaus eine positive Entwicklung, nur bekommt der Kurs davon momentan wenig mit. Neue Funktionen und eine größere regulatorische Reichweite helfen dem Netzwerk langfristig, kurzfristig bestimmen an der Börse aber andere Faktoren das Bild. Und dort fehlt es XRP aktuell schlicht an Käufern. Die 1-US$-Marke könnte für XRP jetzt ziemlich wichtig werden. Mehrere Unterstützungen wurden bereits aufgegeben und auch der Point of Control bei rund 1,09 US$ liegt inzwischen wieder ein gutes Stück über dem Kurs. Hält die Marke und schafft XRP anschließend die Rückkehr über 1,04 US$, wäre zumindest eine erste Erholung drin. Wirklich besser wird das Chartbild aber erst, wenn auch der Bereich um 1,09 US$ wieder zurückerobert wird. Fällt XRP dagegen klar unter einen Dollar, wäre das nächste negative Signal da. Die Entwicklungen rund um Ripple und den XRP Ledger laufen zwar weiter, am Markt reicht das momentan aber nicht aus, um den Abwärtstrend zu stoppen. ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,04 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 56 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple-Analyse, Ripple-Kurs, XRP, XRP-Analyse, XRP-Kurs --- ### [Versamet-Aktie: Weitere Kurssteigerungen bis Jahresende?](https://www.sharedeals.de/versamet-aktie-weitere-kurssteigerungen-bis-jahresende/) **Published:** August 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der August könnte ein guter Monat für die Versamet Royalties-Aktie werden. Seit Monatsbeginn hat der Kurs des kanadischen Rohstoff-Royalties-Unternehmens bereits um über +12% zugelegt. Dürften sich Anleger nun bis Jahresende über weitere Kurssteigerungen freuen oder handelt es sich nur um ein Strohfeuer? ## Gute Perspektiven für Gold Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, muss man einen Blick auf die Entwicklung der wichtigsten Edelmetallpreise werfen. Nachdem Gold und Silber in den letzten Monaten unter Verkaufsdruck geraten waren, ging es in den letzten zwei Wochen mit den Kursen der beiden Edelmetalle wieder bergauf. Der Goldpreis wird derzeit durch drei wesentliche Kurstreiber gestützt. Zum Ersten verringern erwartete Zinssenkungen der US-Notenbank und der EZB die Opportunitätskosten für unverzinstes Gold. Zum Zweiten tätigen die Zentralbanken von Schwellenländern (u. a. China, Indien und die Türkei) anhaltend hohe Goldkäufe zur Diversifizierung ihrer Reserven. Und zum Dritten sorgen der nach wie vor ungelöste Konflikt im Nahen Osten und die globalen Handelsspannung dafür, dass Gold von vielen Anlegern als „sicherer Hafen“ gesehen wird. Für die kommenden zwölf Monaten gehen die meisten Banken deshalb von einem weiteren leichten Anstieg des Goldpreises von derzeit knapp 4.400 US$ je Feinunze auf 4.500 bis 4.800 US$ aus. Mache Fachleute halten sogar Kurse von bis zu 5.000 US$ für realistisch. ## Und eine ungebrochen hohe Silbernachfrage Auch bei Silber gehen die meisten Rohstoffexperten von weiteren Preisanstiegen aus. Auf dem Silbermarkt herrscht ein ausgeprägtes strukturelles Angebotsdefizit. Die weltweite Silbernachfrage übersteigt das Angebot (Minenförderung und Recycling) nun schon das fünfte Jahr in Folge. Da Silber meist als Nebenprodukt beim Abbau von Kupfer, Blei oder Zink gefördert wird, lässt sich die Produktion nicht einfach kurzfristig ausweiten. Zudem ist der Bedarf an Silber für den industriellen Bedarf, der über 50% der Gesamtnachfrage ausmacht, ungebrochen hoch. Vor allem die Solarindustrie, die Elektromobilität und der Boom von KI-Rechenzentren sorgen für einen Silberverbrauch auf Rekordniveau. Die meisten Experten gehen vor diesem Hintergrund von einem weiteren Anstieg des Silberpreises von gegenwärtig ca. 65 US$ auf 70 bis 100 US$ aus. ## Bullische Analysten Für den Kurs der Versamet Royalties-Aktie sind diese Preisprognose bei Gold und Silber selbstverständlich ausgezeichnete Nachrichten. Hohe Edelmetallpreise wirken sich in der Regel umgehend auf die Aktienkurse von Rohstoff-Royalty-Unternehmen wie Versamet aus. Dementsprechend optimistisch sind die Kursziele aller fünf Analysten, die derzeit die Versamet-Aktie covern. Sie liegen zwischen 13,00 und 14,50 US$, was einem Upside zwischen +30 und +45% gegenüber dem aktuellen Kursniveau entspricht. ## Bärenstarke Zahlen Wie zu erwarten war, fielen die gestern von Versamet vorgelegten Zahlen für das zweite Quartal 2026 bärenstark aus. Das Unternehmen verzeichnete ein Rekordquartal mit sehr starkem Wachstum bei Umsatz, Gewinn und Produktion. Der Umsatz explodierte im abgelaufenen Vierteljahr um 392% im Jahresvergleich auf 23,7 Millionen US$. Die Menge der GEOs (Gold Equivalent ounces) kletterte auf Jahressicht um 256% auf 5.255. Die Jahresprognose von 20.000 bis 23.000 GEOs wurde vom Versamet-Management ein weiteres Mal bestätigt. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um atemberaubenden 747% auf 18,8 Millionen US$ und das Nettoergebnis schoss auf 4,9 Millionen US$ hoch — ein Gewinnsprung um fast 2.800% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. ## Mit dieser Aktie kann man wenig falsch machen Ich schließe mich dem Optimismus der Analysten-Community an und empfehle die Versamet Royalties-Aktie weiterhin zum Kauf. Die Kanadier kombinieren hervorragende Wachstumsaussichten und steigende Rohstoffpreise mit einer sehr dynamischen Projekt-Pipeline. In den kommenden Monaten werden zwei neue Projekte in Brasilien und Burkino Faso zum Cashflow des Unternehmens beitragen. Gleichzeitig sorgt die Erweiterung von Minen in Namibia und Peru für höhere Royalty-Streams. Und im kommenden Jahr wird ein größeres Goldstream-Projekt in der kanadischen Heimat von Versamet die Gesamtproduktion des Royalty-Unternehmens ein weiteres Mal deutlich steigern. Für mich ist die Versamet-Aktie ein Rohstofftitel, mit dem Anleger so gut wie nichts falsch machen können. Die Geschäftsentwicklung ist hochdynamisch und durch zahlreiche Projekte solide hinterlegt. Die Preise von Gold, Silber und anderen Industriemetallen wie Kupfer dürften weiter steigen. Und das Unternehmen ist mit einem Forward-KGV von ca. 37 angesichts dieser Wachstumsdynamik nicht zu hoch bewertet. Die Versamet-Aktie ist für mich auf dem aktuellen Kursniveau zweifellos einen Kauf wert. Was sonst noch alles für einen Kauf der Versamet-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/versamet-royalties-sd/) zu lesen. **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Versamet Royalties halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Versamet Royalties vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Versamet Royalties in Kürze - Versamet Royalties (WKN: A41HTX) ist ein 2022 unter dem Namen „Sandbox Royalties“ gegründetes Gold-Royalty Unternehmen. - Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen in Versamet Royalties umbenannt, um seinen Schwerpunkt auf Edelmetalle zu unterstreichen. - Versamt beteiligt sich an Bergbauprojekten weltweit und erhält im Gegenzug einen festen Anteil an der zukünftigen Produktion (Streaming) oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz (Royalty). - Zu den wichtigsten Vermögenswerten zählen Beteiligungen an der Greenstone-Mine (Kanada), der Kolpa-Mine (Peru), der Rosh-Pinah-Mine (Namibia) sowie an zwei Minen in Westafrika (Kiaka und Toega). - Das Portfolio konzentriert sich stark auf Edelmetalle (Gold und Silber) und ist zu einem geringen Teil in unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) engagiert. - Die Versamet Royalties-Aktie ist an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq gelistet, kann aber auch über die Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 1,50 Milliarden CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie – startet jetzt die nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-startet-jetzt-die-naechste-rallye-3/) **Published:** August 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat ihre Erholung zuletzt weiter fortgesetzt und die Marke von 1.200 € überschritten. Damit gewinnt die Aktie nach der Korrektur zunehmend an Stärke und nähert sich einem wichtigen charttechnischen Bereich. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über die aktuellen Widerstände, könnte dies den Start einer neuen Rallye markieren. Scheitert der Kurs hingegen, wäre zunächst eine Verschnaufpause möglich. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Nach dem Tief bei rund 900 € am 25. Juni hat die Rheinmetall-Aktie eine kräftige Erholung gestartet und zwischenzeitlich rund +37,5% gewonnen. Dabei gelang dem Kurs der Ausbruch aus dem zuvor abwärts gerichteten Trendkanal, wodurch sich das technische Bild deutlich verbessert hat. Nun rückt der nächste Widerstandsbereich zwischen 1.256 € und 1.342 € in den Fokus. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-15_07-50-08-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Widerstandszone könnte der Rheinmetall-Aktie weiteren Schub verleihen und die laufende Erholung beschleunigen. Scheitert der Kurs dagegen an diesem Bereich, wäre zunächst eine erneute Konsolidierung denkbar. Der Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal und das inzwischen ausgebildete höhere Tief sprechen aktuell jedoch für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Rheinmetall-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 65 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hatte ebenfalls ein Kaufsignal geliefert, steht jedoch kurz vor einem bärischen Cross, was die aktuelle Stärke wieder relativiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-15_07-50-45-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell nur leicht positiv. Der RSI zeigt ein schwaches Kaufsignal, während der MACD nachlassendes Momentum zeigt und kurz vor einem Verkaufssignal steht. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren freundlicher und haben je ein Kaufsignal ausgebildet. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur deutet darauf hin, dass die übergeordnete Welle-4-Korrektur möglicherweise bereits beendet wurde. Damit könnte sich Rheinmetall wieder in einer neuen Aufwärtsphase befinden. Allerdings bleibt ein alternatives Szenario bestehen: Sollte die aktuelle Erholung scheitern, könnte der Kurs erneut nachgeben und den bislang noch nicht getesteten Trendwendebereich erreichen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-15_07-51-42-scaled.png)Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Sollte es erneut zu einer Korrektur kommen, erstreckt sich der relevante Trendwendebereich zwischen 859,80 € beim 0,236er Fibonacci-Retracement und 343,80 € beim 0,5er Retracement. Der bisherige dreiteilige Rücksetzer passt sowohl zeitlich als auch strukturell zur Welle 2 desselben Wellengrades und spricht damit für eine bereits erfolgte Trendwende. Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild konstruktiv. Der RSI liefert ein Kaufsignal, während der MACD kurzfristig an Dynamik verliert. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren jedoch positiv. Der Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal und das höhere Tief sprechen ebenfalls für weitere Stärke. Auch die Elliott-Wellen lassen eine Fortsetzung des Aufwärtstrends zu. Die Welle 4 könnte bereits abgeschlossen sein, womit der Weg für weitere Kursgewinne frei wäre. Solange wichtige Unterstützungen halten, bevorzuge ich daher das bullische Szenario. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 56,10 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [Almonty-Aktie mit +44% – ist das erst der Anfang?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-44-ist-das-erst-der-anfang/) **Published:** August 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie hat nach dem jüngsten Abverkauf eine kräftige Gegenbewegung gestartet und seit dem Tief vom 29. Juli bereits rund +44% gewonnen. Damit zeigt der Kurs wieder deutlich mehr Stärke und konnte einen erheblichen Teil der vorherigen Verluste wettmachen. Nun entscheidet sich, ob aus der dynamischen Erholung eine nachhaltige Trendwende entsteht oder lediglich eine temporäre Rallye innerhalb der laufenden Korrektur. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie ist gestern aus der Bullenflagge nach oben ausgebrochen und hat damit ein starkes Lebenszeichen gesendet. Zuvor hatte der Kurs den Resistenzbereich nach oben überwunden und bewegt sich derzeit auf den nächsten Widerstand zu, welcher zwischen 17,16 US$ und 19,53 US$ liegt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-15_06-58-29-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Aufgrund des bullischen Ausbruchs aus der Bullenflagge wirkt das Chartbild nun wieder optimistischer für die Almonty-Aktie. Eine temporäre Konsolidierung ist jedoch etwas, mit dem gerechnet werden sollte, da der Kurs innerhalb von 2,5 Wochen bereits um +44% angestiegen ist. Solange jedoch lokale Unterstützungen halten, ist der neue Aufwärtstrend intakt. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 56 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Cross geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-15_06-58-58-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren zeigen je ein Kaufsignal. Auf Wochenbasis sind die Indikatoren aktuell jedoch weniger freundlich, obgleich das bärische Momentum zuletzt nachgelassen hat. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Im Wochenchart deutet die Elliott-Wellen-Zählung weiterhin auf eine laufende Welle 4 hin. Der dafür relevante Trendwendebereich erstreckt sich zwischen 9,53 US$ beim 0,236er Fibonacci-Retracement und 3,35 US$ beim 0,5er Retracement. Als typisches Idealziel für den Abschluss der Korrektur gilt dabei das 0,382er Fibonacci-Level bei 5,35 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-15_06-59-31-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange der relevante Trendwendebereich verteidigt wird, bleibt das Potenzial für ein neues Allzeithoch im Rahmen einer abschließenden Welle 5 bestehen. Die bisherige zeitliche Entwicklung spricht allerdings dafür, dass sich die Welle-4-Korrektur noch weiter hinziehen könnte. Gleichzeitig gibt es Anzeichen dafür, dass die erste Abwärtsbewegung bereits abgeschlossen wurde und sich der Kurs aktuell in einer Erholungsbewegung der Welle B befindet. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich verbessert. RSI und MACD senden auf Tagesbasis Kaufsignale, während der Ausbruch aus der Bullenflagge die Erholung zusätzlich bestätigt. Nach +44% in nur 2,5 Wochen bleibt eine zwischenzeitliche Konsolidierung jedoch jederzeit möglich. Die Elliott-Wellen sprechen weiterhin für eine laufende Welle 4, wobei aktuell eine Erholung in der Welle B laufen könnte. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das bullische Szenario mit Potenzial für neue Allzeithochs intakt. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,28 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose --- ### [SanDisk-Aktie: Rallye Teil 2?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-rallye-teil-2/) **Published:** August 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kursrallye der SanDisk-Aktie scheint in die zweite Runde zu gehen. Nach seiner atemberaubenden Hausse im ersten Halbjahr erlebte der Kurs des Speichermedienherstellers im Juli einen gewaltigen Einbruch. Doch seit Anfang August nimmt die SanDisk-Aktie wieder Fahrt auf. Wie weit kann Rallye Teil 2 noch gehen? ## Eine zentrale Bullen-Bören-Kontroverse Bei kaum einem anderen Technologiewert gehen die Kursziele der Analysten so weit auseinander wie bei der SanDisk-Aktie. Während die Grizzly-Bären mit Kursen von ca. 1.400 US$ ein leichtes Downside für den Tech-Titel sehen, glauben die Oberbullen mit Kurszielen von rund 3.200 US$ an eine mehr als Verdoppelung des aktuellen Kursniveaus. Da stellt sich natürlich die Frage, warum die Meinungen der Analysten in Bezug auf die zukünftige Kursentwicklung der Sandisk-Aktie so weit auseinandergehen. Die Antwort liegt in der zentralen Kontroverse rund um den gesamten Speichermedienmarkt: Handelt es sich bei dem aktuellen KI-Speicherboom um einen dauerhaften Paradigmenwechsel oder um den Höhepunkt eines klassischen Schweinezyklus? Die Bullen argumentieren, dass wir es mit einem neuen KI-Superzyklus zu tun haben. Sie glauben, dass NAND-Speicher für KI-Rechenzentren (insbesondere für KI-Inferenz) kein austauschbares Standardprodukt mehr sind, sondern eine strategische Schlüsselkomponente. SanDisk schließt inzwischen langjährige Lieferverträge mit Milliardenvolumen ab, was dem Geschäft eine bisher unübliche Planbarkeit verleiht. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Hier findest Du sie: [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Die Bären verweisen hingegen auf die Historie der Speicherbranche. In der Vergangenheit führten Phasen extremer Nachfrage stets zu massiven Investitionen der gesamten Branche, woraufhin Überkapazitäten entstanden und die Speicherpreise wieder einbrachen. Besonders erschwert wird die Findung eines fairen Werts durch das extreme Gewinnwachstum, das SanDisk in den vergangenen Quartalen gezeigt hat. Die Gewinnschätzungen des Technologiekonzerns haben die Markterwartungen regelrecht pulverisiert. Kleine Abweichungen in Bezug auf die Vertragspreise und die Bruttomargen führen über die Jahre jedoch zu massiven Abweichungen in den Bewertungsmodellen und folglich zu Kurszielunterschieden im drei- und vierstelligen US$-Bereich. ## Die Trendwende geschafft Die SanDisk-Aktie hat die Trendwende geschafft. Nach dem dramatischen Kurseinbruch im Juli geht es im August wieder stark bergauf. Ich rechne mit einer Fortsetzung dieses Aufwärtstrends, wenngleich keiner kontinuierlichen, sondern einer mit hohen Schwankungen verbundenen. ## Die Wahrheit liegt in der Mitte Ich glaube, dass die Wahrheit wie immer irgendwo in der Mitte liegt. Meiner Einschätzung nach haben weder die Oberbullen noch die Grizzlybären Recht, weshalb ich das Kursziel irgendwo zwischen diesen Extremwerten bei rund 2.500 US$ sehe. Das wäre leicht über dem bisherigen Allzeithoch. Dafür spricht meiner Meinung nach auch die Bewertung der SanDisk-Aktie. Ein Forward-KGV von ca. 20 ist für ein Technologieunternehmen, das im laufenden Geschäftsjahr (Juli 2026 bis Juni 2027) mit rund 120% wachsen wird, alles andere als zu hoch. Bleibe bei Speichertechnologien auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SanDisk&stockidentifier=symbol%3ASNDK). Meines Erachtens ist die SanDisk-Aktie ein immer noch unterbewertetes Wachstumswunder. In meiner letzten Analyse habe ich Anlegern geraten, zwischenzeitliche Kurskorrekturen zum Einstieg in diese Kursrakete zu nutzen. Wer im Juli auf diesen Rat gehört hat, darf sich jetzt schon die Hände reiben. ## ℹ️ SanDisk in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 240 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Talanx-Aktie: Ist sie der beste deutsche Versicherungswert?](https://www.sharedeals.de/talanx-aktie-ist-sie-der-beste-deutsche-versicherungswert/) **Published:** August 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursgewinn von über +4% zählte die Talanx-Aktie am Freitag zu den Top-Werten im MDAX und stieg auf den höchsten Stand im laufenden Jahr. Was gab dem deutschen Versicherungskonzern so viel Rückenwind und können sich Anleger bald auf neue Höchststände freuen? ## Starke Halbjahreszahlen Auslöser der starken Performance der Talanx-Aktie zum Wochenschluss war die Bekanntgabe der Zahlen für das erste Halbjahr 2026. Sie fielen außerordentlich stark aus. Während der Versicherungsumsatz währungsbereinigt nur um 3% auf 24,3 Milliarden € zulegte, steigerte Talanx seinen Nettogewinn in den ersten sechs Monaten des Jahres um 9% auf 1,5 Milliarden € — ein neuer Rekordwert. Grund für das starke Ergebnis war eine außergewöhnlich niedrige Schaden-Kostenquote. Sie reduzierte sich um zwei Prozentpunkte auf 88,7%. Für eine Versicherung ist das ein Top-Wert. Vor allem die Großschäden lagen in den ersten sechs Monaten mit 942 Millionen € deutlich unter dem Wert des Vorjahres (1,1 Milliarden €) und blieben auch deutlich unter dem eingeplanten Budget. Besonders das Erstversicherungsgeschäft entwickelte sich gut und trug mit 780 Millionen € mehr als die Hälfte des Konzernergebnisses bei. Zudem lieferte das Rückversicherungsgeschäft über die Hannover Rück, an der Talanx die Mehrheit hält, mit einem Plus von 7% auf über 700 Millionen € ein sehr solides Ergebnis. Auch die weiteren für eine Versicherung wichtigen Kennzahlen von Talanx lesen sich hervorragend. Die Eigenkapitalrendite stieg im ersten Halbjahr auf sehr starke 21,5% und die Solvency-II-Quote lag bei 246%, was eine extrem solide Kapitalisierung darstellt. Aufgrund des Rekordhalbjahres hob Vorstandschef Torsten Leue das Jahresziel an. Nach jüngsten Schätzungen soll der Konzerngewinn 2026 deutlich über 2,7 Milliarden € liegen. Bislang ging der Konzern von einem Gewinn von ungefähr 2,7 Milliarden € aus. Du willst in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Talanx&stockidentifier=symbol%3ATLX)! ## Vor dem Sprung aufs Allzeithoch Die Talanx-Aktie befindet sich seit Anfang Juni in einem Aufwärtstrend, der am Freitag durch ein neues Jahreshoch gekrönt wurde. Bis zum Allzeithoch bei 123 € ist es nur noch ein Katzensprung — ein Sprung, den die Aktie in den kommenden Tagen sicherlich schaffen wird. ## Ein Top-Dividendenwert Ich rate Anlegern zum Kauf der Talanx-Aktie. Sie ist eines der besten Papiere für Anleger, die nachts gerne ruhig schlafen und tagsüber langsam, aber sicher ihr Vermögen vermehren wollen. In den letzten fünf Jahren hat die Kursentwicklung der Talanx-Aktie die der beiden Hauptwettbewerber Allianz und Münchener Rück deutlich in den Schatten gestellt. Ob diese Outperformance von Talanx auch in den nächsten Jahren anhalten wird, kann ich nicht vorhersagen. Was ich aber sagen kann, ist, dass die Talanx-Aktie ein ausgezeichneter Wert für Dividendenanleger ist. Die aktuelle Dividendenrendite von knapp über 3% ist für eine Versicherung zwar eher unterdurchschnittlich. Das Dividendenwachstum von Talanx liegt aber deutlich über dem der meisten Branchenvertreter. In den letzten fünf Jahren steigerte der Versicherungskonzern seine Gewinnausschüttungen um durchschnittlich über 12 % p.a. Dieses Dividendenwachstum beschleunigte sich in den vergangenen drei Jahren sogar auf 19 % p.a. Das macht die Talanx-Aktie zu einem Top-Investment für alle Anleger, die über die Jahre ein passives Einkommen generieren möchten. Du willst weitere Top-Dividendenaktien kennenlernen? Wir haben sie in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für Dich zusammengestellt! Ein kurzfristig größeres Kurspotenzial sehe ich momentan nicht bei der Talanx-Aktie. Das durchschnittliche Kursziel von Banken liegt nur rund 10% über dem aktuellen Kursniveau. Für Dividendenanleger ist die Talanx-Aktie allerdings ein sehr spannendes Investment und zweifellos einen Kauf wert. ## ℹ️ Talanx in Kürze - Talanx (WKN: TLX100) ist gemessen an den Bruttoprämien der drittgrößte deutsche Versicherungskonzern und einer der größten Versicherer in Europa. Mit einem Anteil von rund 50,2% ist sie größter Aktionär an der Hannover Rück. - Der Hauptsitz befindet sich in Hannover, weltweit ist der Versicherungskonzern in rund 175 Ländern aktiv. - Die im MDAX notierte Aktie wird aktuell mit 27,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: 4 Aspekte für den Erfolg](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-4-aspekte-fuer-den-erfolg/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei Cambria Gold Mines handelt es sich um ein hochinteressantes Goldprojekt mit dem Ziel, die vorhandenen Lagerstätten weiter zu erkunden und später wirtschaftlich abzubauen. Unter diesem Gesichtspunkt sollte auch die Aktie betrachtet werden. Um das langfristige Potenzial beurteilen zu können, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Hier stellt sich die Frage: Wie ist Cambria Gold Mines für eine erfolgreiche Projektentwicklung aufgestellt? ## Vier Faktoren sind entscheidend Um die Erfolgsaussichten von Cambria Gold Mines beurteilen zu können, sind aus meiner Sicht vier Faktoren besonders wichtig: - fachliche Kompetenz - qualitativ hochwertige Bohrungen - positive Analyseergebnisse - Entwicklung des Goldpreises Bei den ersten drei Faktoren kann das Unternehmen selbst maßgeblichen Einfluss nehmen. Beim vierten Faktor ist Cambria dagegen von der Entwicklung des Goldmarktes abhängig. ## Fachliche Kompetenz Viele Explorationsunternehmen scheitern nicht unbedingt an der Qualität ihrer Lagerstätten. Häufig sind fehlende Erfahrung bei der Projektentwicklung, eine unzureichende geologische Modellierung oder eine falsche Einschätzung der wirtschaftlichen Möglichkeiten die Ursache. Entscheidend ist deshalb, dass das Management über umfangreiche Erfahrungen im Bergbau verfügt. Hier ist Cambria Gold Mines gut aufgestellt. CEO Robert McLeod ist Geologe, Bergbauunternehmer in dritter Generation und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit Goldprojekten in Nordamerika. Auch die übrigen Mitglieder des Managements besitzen umfangreiche Erfahrungen in leitenden Positionen der Bergbauindustrie. Auch auf Ebene des Board of Directors ist entsprechende Kompetenz vorhanden. Der Vorsitzende Alex Morrison verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Rohstoffbranche. Zusätzlich besitzt er Kenntnisse in den Bereichen Finanzen, Rechnungswesen und Informationstechnologie. Gerade bei einem Explorationsunternehmen ist diese Erfahrung ein wichtiger Faktor. Schließlich müssen aus geologischen Daten später wirtschaftliche Entscheidungen über die Entwicklung eines Projektes abgeleitet werden. ## Qualitativ hochwertige Bohrungen Der zweite entscheidende Faktor sind die Bohrungen. Um das Potenzial einer Lagerstätte zuverlässig beurteilen zu können, reicht es nicht aus, einzelne hochgradige Mineralisierungen zu finden. Entscheidend ist vielmehr, die Kontinuität und räumliche Ausdehnung der Mineralisierung möglichst genau zu bestimmen. Cambria hat zuletzt in der Prew-Zone der Premier-Light-Lagerstätte 42 Untertagebohrungen mit einer Gesamtlänge von 3.151 Metern durchgeführt. Weitere Untertage-Infill-Bohrungen sollen folgen. Das Ziel dieser Arbeiten besteht darin, die vorhandene Mineralisierung genauer abzugrenzen und die geologischen Modelle weiter zu verbessern. Diese Daten sind später für die Minenplanung und die Beurteilung der wirtschaftlichen Abbaubarkeit von großer Bedeutung. Damit arbeitet Cambria an einem entscheidenden Punkt der Projektentwicklung. ## Positive Analyseergebnisse Noch wichtiger als die Anzahl der Bohrungen sind letztlich deren Ergebnisse. Bei den bisherigen Bohrungen in der Prew-Zone wurden teilweise sehr hohe Goldgehalte festgestellt. Unter anderem wurden folgende Ergebnisse gemeldet: - 24,36 g/t Au über 6,3 m, einschließlich 76,70 g/t Au über 1,8 m - 13,17 g/t Au über 10,6 m, einschließlich 64,66 g/t Au über 1,9 m - 8,31 g/t Au über 11,0 m, einschließlich 22,13 g/t Au über 2,8 m - 3,30 g/t Au über 25,0 m, einschließlich 42,90 g/t Au über 1,0 m - 7,89 g/t Au über 8,0 m, einschließlich 17,00 g/t Au über 3,0 m Die bisherigen Ergebnisse deuten damit auf hochgradige Goldmineralisierungen innerhalb der untersuchten Bereiche hin. Allerdings ist bei Explorationsunternehmen eine wichtige Unterscheidung notwendig: Einzelne sehr hohe Bohrergebnisse sind noch kein Beweis für die spätere Wirtschaftlichkeit einer Mine. Entscheidend ist, ob sich die Mineralisierung über größere Bereiche kontinuierlich bestätigt und in ein belastbares Ressourcenmodell überführt werden kann. Genau deshalb sind die weiteren Infill-Bohrungen so wichtig. ## Entwicklung des Goldpreises Der vierte Faktor liegt außerhalb des direkten Einflusses von Cambria: die zukünftige Entwicklung des Goldpreises. Gold hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verteuert. Nach dem starken Anstieg konsolidierte der Preis zuletzt. Mittel- und langfristig sprechen aus meiner Sicht jedoch mehrere Faktoren für einen weiterhin hohen Goldpreis. Gold erfüllt neben seiner industriellen Verwendung vor allem die Funktion eines Wertspeichers. Hohe Inflation, steigende Staatsschulden, geopolitische Unsicherheiten und eine expansive Geldpolitik können die Nachfrage nach Gold zusätzlich unterstützen. Gerade für Goldentwicklungsunternehmen ist ein hoher Goldpreis von großer Bedeutung. Steigt der Goldpreis, erhöht sich grundsätzlich die wirtschaftliche Attraktivität der vorhandenen Goldressourcen. Bei einem späteren Produktionsbeginn würde ein höherer Verkaufspreis pro Unze zudem den möglichen operativen Spielraum vergrößern. Cambria kann den Goldpreis zwar nicht beeinflussen. Das Unternehmen kann jedoch davon profitieren, wenn sich der langfristige Aufwärtstrend bei Gold fortsetzt. ## Bewertung Aus meiner Sicht verfügt Cambria über eine gute Ausgangsposition. Das Management besitzt umfangreiche Erfahrung im Bergbau. Gleichzeitig werden erhebliche Anstrengungen unternommen, die Lagerstätten durch weitere Bohrungen genauer zu untersuchen. Die ersten Analyseergebnisse aus der Prew-Zone sind vielversprechend und weisen teilweise sehr hohe Goldgehalte auf. Hinzu kommt die vorhandene Aufbereitungsinfrastruktur bei Premier. Der entscheidende Punkt ist nun, ob die kommenden Bohrergebnisse die bisherigen Erkenntnisse bestätigen und daraus eine wirtschaftlich attraktive Produktionsplanung entwickelt werden kann. Auch die Unternehmenskommunikation ist für Anleger wichtig. Gerade bei einem Explorationsunternehmen müssen neue Bohrergebnisse und Fortschritte bei der Projektentwicklung transparent und regelmäßig kommuniziert werden. Cambria Gold Mines besitzt aus meiner Sicht vier wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche weitere Projektentwicklung: erfahrenes Management, umfangreiche Bohrprogramme, vielversprechende Analyseergebnisse und ein grundsätzlich positives Umfeld durch einen hohen Goldpreis. Besonders interessant ist die Kombination aus hochgradigen Goldmineralisierungen und der bereits vorhandenen Infrastruktur beim Premier-Projekt. Damit ist die Ausgangslage besser als bei vielen reinen Explorationsunternehmen. Dennoch befindet sich Cambria weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. Die entscheidenden Beweise müssen erst noch erbracht werden. Dazu gehören insbesondere die Bestätigung der Mineralisierung durch weitere Bohrungen, eine belastbare Ressourcenbewertung, die wirtschaftliche Planung des späteren Abbaus und die Sicherstellung der notwendigen Finanzierung. Für risikobereite Anleger kann die Aktie deshalb interessant sein. Allerdings handelt es sich weiterhin um einen spekulativen Explorations- und Entwicklungswert. Entsprechend müssen starke Kursschwankungen einkalkuliert werden. Aus meiner Sicht ist Cambria vor allem eine langfristige Wette auf drei Dinge: erfolgreiche Projektentwicklung, hohe Goldgehalte und einen dauerhaft hohen Goldpreis. Wenn diese Faktoren zusammenkommen, besitzt die Aktie erhebliches Neubewertungspotenzial. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6), mit dem Hauptsitz in Vancouver, ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen, das im Explorations- und Erschließungssektor tätig ist. - Das Unternehmen fokussiert sich auf Goldprojekte, darunter das Red Mountain Projekt mit geschätzten Goldressourcen sowie die Premier-Mine, die zu den zentralen Entwicklungsvorhaben im Portfolio zählt. - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Der aktuelle Unternehmenswert liegt bei knapp 350 Millionen CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Bitcoin-Kurs: Droht der nächste größere Rücksetzer?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-droht-der-naechste-groessere-ruecksetzer/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Beim Bitcoin-Kurs ist die Lage wieder angespannter. BTC ist am Freitag unter 63.000 US$ gefallen und notiert aktuell bei rund 62.700 US$. Damit wurde auch der Point of Control aus dem Volumenprofil bei knapp 64.000 US$ verlassen. Noch ist damit aber nicht alles verloren. Schafft Bitcoin die schnelle Rückkehr, könnte sich das Bild wieder stabilisieren. ## Bitcoin verliert den Point of Control In den vergangenen Tagen hatte sich Bitcoin immer wieder rund um 63.800 bis 64.000 US$ gefangen. Dort liegt auch der Point of Control aus dem Volumenprofil. Vereinfacht gesagt wurde in diesem Kursbereich innerhalb des betrachteten Zeitraums besonders viel gehandelt. Solche Marken können dem Kurs Halt geben, solange sich genügend Käufer finden. Am Freitag ist Bitcoin allerdings darunter gerutscht und steht inzwischen bei rund 62.700 US$. Auch aktuelle Marktdaten zeigen, dass BTC Schwierigkeiten hat, sich oberhalb von 63.000 US$ zu halten. Das muss noch nicht bedeuten, dass die Unterstützung komplett verloren ist. Bei einem kurzen Rutsch unter eine wichtige Marke kommt es darauf an, was danach passiert. Arbeitet sich Bitcoin wieder über 63.800 bis 64.000 US$ und kann sich dort festsetzen, wäre der Point of Control wieder zurückerobert. Die bisherige Unterstützung wäre damit weiter im Spiel. Bleibt der Kurs dagegen darunter, dürfte der Verkaufsdruck zunehmen. Im Chart wartet zunächst im Bereich um 61.500 US$ die nächste kleinere Unterstützung. Deutlich wichtiger wird es anschließend knapp unter 60.000 US$. Dort kamen bei den vergangenen Rücksetzern bereits mehrfach Käufer in den Markt. Neben Bitcoin könnten auch ausgewählte Altcoins vor einem spannenden Jahr stehen. Welche Projekte dabei besonders interessant erscheinen, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-14.52.34.png)Bitcoin-Kurs ## Liquidität liegt weiterhin deutlich tiefer Ein weiterer Punkt, den man im Auge behalten sollte, ist die Liquidität im Markt. Liquidation Heatmaps zeigen, in welchen Kursbereichen besonders viele gehebelte Positionen aus dem Markt gedrängt werden könnten. Ein größerer Liquiditäts-Peak liegt weiterhin bei rund 55.000 US$. So weit muss Bitcoin natürlich nicht fallen. Wenn die aktuellen Unterstützungen aber nicht halten, könnte dieser Bereich später wieder näher rücken. Bitcoin ist unter den Point of Control bei knapp 64.000 US$ gerutscht und hat damit erstmal eine wichtige Unterstützung aufgegeben. Noch ist damit aber nicht alles verloren. Schafft BTC den Sprung zurück über diesen Bereich, könnte sich der Kurs wieder etwas fangen. Bleibt Bitcoin dagegen darunter, kommen auf der Unterseite zunächst 61.500 und 60.000 US$ ins Spiel. Hält auch dort nichts, würde der größere Liquiditätsbereich um 55.000 US$ langsam wieder näher rücken. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-kurs, Krypto --- ### [Deutsche Telekom-Aktie +25%: Nächstes Ziel 30,87 €?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-25-naechstes-ziel-3087-e/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Seit dem Junitief bei 23,50 € hat die Deutsche Telekom-Aktie in der Spitze rund +25% zugelegt. Dabei wurde das in meiner [vorherigen Analyse genannte Kursziel bei 29,44 € punktgenau abgearbeitet](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-die-bullen-wittern-ihre-chance/). Der anschließende Rücksetzer wird bislang oberhalb von 28,11 € aufgefangen. Kann dieses Niveau als neues Sprungbrett dienen, dürfte schon bald das nächste Ziel bei 30,87 € in den Fokus rücken. ## Der Volltreffer braucht eine Fortsetzung Mit dem damaligen Ausbruch über 27 € hatte sich das Chartbild bereits deutlich verbessert. In den folgenden Handelstagen setzte sich die Bewegung wie erwartet bis 29,44 € fort. An dieser Hürde nahmen die Käufer zunächst Gewinne mit, ohne dass dadurch bislang größerer Verkaufsdruck entstanden wäre. Fundamental passt die Entwicklung zum weiterhin soliden operativen Bild. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz organisch um +3,3% auf 29,9 Milliarden €, während das bereinigte EBITDA AL organisch um +7,3% auf 11,8 Milliarden € zulegte. Der bereinigte Nettogewinn verbesserte sich um +11,1% auf 2,8 Milliarden €. Zusätzlich hob der Konzern seine Free-Cashflow-Prognose für 2026 auf rund 20 Milliarden € an und stockte das Aktienrückkaufprogramm auf insgesamt bis zu 5 Milliarden € auf. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DE-Telekom-6M_140826-1024x669.png)Quelle Chart: stock3 Nach dem erfolgreichen Test von 29,44 € konzentriert sich der Blick zunächst auf 28,11 €. Bleibt diese frisch etablierte Unterstützung intakt, dürfte der nächste Angriff auf 29,44 € nur eine Frage der Zeit sein. Oberhalb dieser Marke würde sich weiteres Potenzial bis 30,87 € eröffnen. Gelingt auch dort der Durchbruch, könnten anschließend 32,68 und perspektivisch sogar wieder 34,36 € auf die Agenda rücken. Deutlich an Qualität verlieren würde die jüngste Aufwärtsstruktur dagegen unterhalb von 28,11 €. In diesem Fall wäre ein umfangreicheres Schwungholen bis in die bekannte Unterstützungszone zwischen 25,70 und 26,32 € denkbar. Dort müsste sich spätestens wieder Kaufinteresse zeigen, damit der seit dem Junitief laufende Erholungsimpuls nicht grundlegend infrage gestellt wird. Die Deutsche Telekom-Aktie hat das zuletzt genannte Ziel bei 29,44 € erreicht und gönnt sich seither eine überschaubare Konsolidierung. Solange 28,11 € verteidigt werden, bleibt das technische Bild konstruktiv und ein neuer Angriff auf 29,44 € wahrscheinlich. Oberhalb dieser Marke wartet mit 30,87 € bereits das nächste Ziel. Danach wären sogar 32,68 und 34,36 € wieder denkbar. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 136 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Deutsche Telekom-Aktie, Telekom, Telekom-Aktie --- ### [KI-Comeback voraus? Diese 2 Aktien könnten zu Überfliegern werden](https://www.sharedeals.de/ki-comeback-voraus-diese-2-aktien-koennten-zu-ueberfliegern-werden/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Angst vor einer durch künstliche Intelligenz ausgelösten „Software-Apokalypse“ belastet derzeit zahlreiche Technologiewerte. Doch Microsoft und Shopify zeigen mit ihren jüngsten Geschäftszahlen, dass KI für gut positionierte Unternehmen nicht nur eine Bedrohung, sondern vor allem eine Wachstumschance sein kann. Beide Konzerne haben ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, die Technologie in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren und daraus neue Impulse zu gewinnen. ## Microsoft-Aktie Microsoft blickt auf eine lange Geschichte technologischer Umbrüche zurück und musste sich bereits mehrfach an Veränderungen anpassen, die das bestehende Geschäftsmodell infrage stellten. Auch die aktuelle KI-Revolution könnte das Unternehmen vor Herausforderungen stellen. Die jüngsten Quartalszahlen deuten jedoch darauf hin, dass Microsoft nicht zu den Verlierern dieser Entwicklung gehört, sondern vielmehr zu den Unternehmen, die von ihr profitieren können. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 30. Juni endete, steigerte Microsoft seinen Umsatz im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 90 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte sogar um 32 Prozent auf 4,81 US-Dollar zu. Besonders dynamisch entwickelte sich das Cloud-Geschäft: Der Umsatz von Microsoft Cloud wuchs um 27 Prozent, während die Azure-Sparte mit einem Plus von 43 Prozent noch deutlich stärker zulegte. Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist dabei die steigende Nachfrage nach KI-Anwendungen. Microsoft profitiert sowohl von seinen Cloud-Infrastrukturen als auch von seinen Investitionen in künstliche Intelligenz. Besonders aussagekräftig ist der Auftragsbestand im Cloud-Geschäft: Zum Ende des Geschäftsjahres belief er sich auf rund 678 Milliarden US-Dollar und lag damit 84 Prozent über dem Vorjahreswert. Dies signalisiert eine anhaltend hohe Nachfrage nach den Cloud-Diensten des Konzerns. Gleichzeitig versucht Microsoft, die Wirtschaftlichkeit seines KI- und Cloud-Geschäfts weiter zu verbessern. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie sind selbst entwickelte KI-Chips, mit denen das Unternehmen seine Abhängigkeit von externen Zulieferern reduzieren und langfristig Kosten senken könnte. Sollten diese Maßnahmen erfolgreich sein, könnten sich daraus zusätzliche Verbesserungen bei Margen und Gewinnen ergeben. Die Bewertung der Aktie ist allerdings nicht mehr günstig. Microsoft wird derzeit mit dem 25,7-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt und liegt damit über dem durchschnittlichen Bewertungsniveau von 21,4 für den Informationstechnologiesektor. Angesichts des starken Azure-Wachstums, des umfangreichen Cloud-Auftragsbestands und der zusätzlichen KI-Potenziale erscheint die höhere Bewertung jedoch zumindest teilweise gerechtfertigt. Gelingt es Microsoft, das hohe Gewinnwachstum in den kommenden Jahren fortzusetzen, könnte die Aktie trotz ihrer bereits ambitionierten Bewertung weiteres Aufwärtspotenzial besitzen. ## Shopify-Aktie Auch Shopify demonstriert, wie ein Technologieunternehmen künstliche Intelligenz in sein Geschäftsmodell integrieren kann, ohne von ihr verdrängt zu werden. Der E-Commerce-Spezialist überzeugte im zweiten Quartal mit einem kräftigen Wachstum und zeigte zugleich, dass seine KI-Initiativen zunehmend konkrete wirtschaftliche Auswirkungen haben. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn, ohne die Auswirkungen von Beteiligungsinvestitionen, erhöhte sich um 30 Prozent auf 439 Millionen US-Dollar. Auch der Ausblick fiel positiv aus: Für das dritte Quartal rechnet Shopify erneut mit einem Umsatzwachstum im niedrigen 30-Prozent-Bereich. Damit könnte das Unternehmen sein hohes Wachstumstempo zunächst beibehalten. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Shopify zufolge sorgen KI-gestützte Funktionen unter anderem dafür, dass mehr Besucher zu den Online-Shops der Händler gelangen. Dazu gehören auch neue Zugriffsquellen über KI-basierte Suchdienste. Der zusätzliche Traffic kann wiederum das Handelsvolumen auf der Plattform und damit die Umsätze von Shopify steigern. Darüber hinaus stellt das Unternehmen seinen Händlern eigene KI-Werkzeuge zur Verfügung. Ein KI-Assistent kann beispielsweise Daten analysieren, Fragen beantworten und verschiedene Aufgaben übernehmen, sodass Händler ihre Online-Shops effizienter betreiben können. Shopify versucht damit, KI nicht lediglich als externe Bedrohung zu betrachten, sondern sie zu einem integralen Bestandteil seiner Plattform zu machen. Auch bei Shopify ist die Bewertung der Aktie ein wichtiger Faktor. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der erwarteten Gewinne von rund 80,7 ist der Titel ausgesprochen hoch bewertet. Für Anleger stellt sich daher die Frage, ob das Unternehmen auch von diesem Niveau aus noch überdurchschnittliche Renditen erzielen kann. Dafür spricht insbesondere der weiterhin riesige adressierbare Markt im globalen E-Commerce. Selbst in den USA entfielen im ersten Quartal lediglich 16,9 Prozent der Einzelhandelsumsätze auf den Onlinehandel. Sollte dieser Anteil langfristig weiter steigen, könnte Shopify als etablierter Anbieter erheblich davon profitieren. Die starke Marktposition und die hohen Wechselkosten für Händler schaffen zudem einen Wettbewerbsvorteil, der das Geschäftsmodell widerstandsfähiger macht. Die hohe Bewertung birgt zwar Risiken, doch Shopify verfügt weiterhin über erhebliches langfristiges Wachstumspotenzial. Sollte das Unternehmen seine Position im E-Commerce ausbauen und gleichzeitig KI erfolgreich in seine Plattform integrieren, könnte die Aktie trotz des hohen Bewertungsniveaus für geduldige Anleger interessant bleiben. Microsoft und Shopify zeigen beispielhaft, dass künstliche Intelligenz nicht zwangsläufig das Ende klassischer Softwareunternehmen bedeuten muss. Im Gegenteil: Unternehmen mit starken Plattformen, großen Kundenbasen und der Fähigkeit, KI sinnvoll in ihre Produkte zu integrieren, können aus dem technologischen Wandel neue Wachstumschancen entwickeln. Beide Aktien sind zwar anspruchsvoll bewertet, doch das starke operative Wachstum und die langfristigen Marktchancen sprechen dafür, dass für langfristig orientierte Anleger noch weiteres Potenzial vorhanden sein könnte. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Microsoft, Microsoft-Aktie --- ### [Workday-Aktie: Ist das ihr Ende an der Börse?](https://www.sharedeals.de/workday-aktie-ist-das-ihr-ende-an-der-boerse/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Workday-Aktie ist dieser Tage nicht zu stoppen. Nachdem der US-Softwarekonzern im ersten Halbjahr massiv an der Börse abverkauft wurde, stieg der Kurs seit Anfang Juli um fast +60%. Alleine am gestrigen Donnerstag schoss die Workday-Aktie um +18% nach oben. Was steckt hinter dieser plötzlichen Rallye und sollten Anleger jetzt noch auf den fahrenden Zug aufspringen? ## Spekulationen über eine Übernahme Auslöser des massiven Kurssprungs der Workday-Aktie am Donnerstag war ein Bericht der meist gut informierten Nachrichtenagentur Reuters, nach dem sich die Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake in Gesprächen zu einer Übernahme des US-Cloud-Software-Spezialisten befindet. Eine Übernahme von Workday wäre einer der größten Technologie-Buyouts der Börsengeschichte. Vor dem Medienbericht lag die Marktkapitalisierung des Software-Konzerns bei 43 Milliarden US$. Aufgrund der enormen Kaufwelle, die der Reuters-Bericht auslöste, musste der Handel der Workday-Aktie an der Nasdaq am Nachmittag mehrfach kurzzeitig wegen zu hoher Volatilität ausgesetzt werden. Am Ende ging der Software-Titel mit dem prozentual stärksten Kursgewinn an einem einzelnen Handelstag seit März 2016 aus dem Handel. Dass der Reuters-Bericht über eine mögliche Übernahme von Workday Substanz hat, zeigen zwei Dinge. Zum einen ist Silver Lake bekannt für seine gigantischen Technologie-Buyouts. Zum anderem scheint es eine persönliche Nähe zwischen Workday-Mitgründer und CEO Aneel Bhusri und dem Silver-Lake-Management zu geben. Nach Informationen von Reuters laufen die Gespräche schon seit einigen Monaten und befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. ## Wieder über 200 US$ Nachdem die Workday-Aktie Ende Juni auf ein neues 8-Jahrestief gefallen ist, ist sie in einen gewaltigen Aufwärtstrend umgeschwenkt. Durch den gestrigen Kurssprung durchbrach sie erstmals seit Januar wieder die 200 US$-Marke und hat damit einen Großteil ihrer im ersten Halbjahr aufgelaufenen Kursverluste wieder wettgemacht. Derzeit spricht viel für eine technische Fortsetzung dieser Aufwärtsbewegung. ## Trotzdem keinen Kauf wert Ich bin kein Fan der Workday-Aktie und rate Anlegern von einem Investment in den Software-Konzern ab. Das hat gleich mehrere Gründe: Zu allererst bin ich kein Freund davon, auf Übernahmeprämien zu spekulieren. Die Workday-Aktie hat sich bereits in den letzten Wochen massiv erholt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Silver Lake bereit sein wird, einen deutlich über dem aktuellen Aktienkurs liegenden Preis zu bezahlen. Darüber hinaus halte ich Workday für eines der am stärksten durch Künstliche Intelligenz gefährdeten Unternehmen. Die Kerngeschäftsbereiche des Software-Anbieters sind die Personalverwaltung, das Finanzwesen und die Unternehmensplanung. Alle drei Bereiche sind meiner Überzeugung nach hochgradig durch den Einsatz von KI gefährdet, weil die geforderten Funktionalitäten recht einfach darstellbar sind. Du willst die KI-Gewinner von den KI-Verlierern unterscheiden? Dann wirf man einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Zwar hat es Workday in jüngster Vergangenheit erfolgreich geschafft, durch den Einsatz von KI-Agenten Prozesse zu automatisieren. Aber ich bezweifle, dass die Kunden des Software-Anbieters bereit sein werden, auf Dauer dafür gutes Geld zu bezahlen, wenn sie bei KI-Modellanbietern nahezu kostenlos ähnliche Leistungen erhalten. Und nicht zuletzt ist mir die Bewertung der Workday-Aktie auf dem aktuellen Niveau zu optimistisch. Das Forward-KGV liegt aktuell bei 17. Das ist mir für ein Unternehmen, dessen jährliche Wachstumsrate von ca. 15% in den letzten Jahren auf rund 10% zurückgegangen ist und in Zukunft unter Margendruck geraten wird, zu hoch. Zum Abschluss: Software-Aktien, an die wir bei sharedeals glauben, findest Du übrigens in unserem Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Die Workday-Aktie ist meiner Meinung nach keinen Kauf wert — mit oder ohne Übernahme. Ich gehe davon aus, dass die Übernahme erfolgreich über die Bühne gehen wird und wir bald ein Delisting des Software-Konzerns erleben werden. Die Workday-Aktie ist deshalb trotz ihres historisch niedrigen Kursniveaus keinen Kauf wert. Die bevorstehende KI-Disruption im Software-Sektor wird viele Unternehmen hart treffen. Workday gehört meiner Meinung nach zu denjenigen Unternehmen, die es am härtesten erwischen wird. ## ℹ️ Workday in Kürze - Workday (WKN: A1J39P) ist ein US-amerikanischer Anbieter von cloudbasierter Unternehmenssoftware mit Sitz in Pleasanton in Kalifornien. - Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, komplexe Geschäftsprozesse in einer einzigen, zentralen Plattform zusammenzuführen. - Kernmodule von Workday sind die Personalverwaltung, das Finanzwesen und die Unternehmensplanung. - Seit 2025 setzt Workday massiv auf KI-Agenten, die Aufgaben wie die Terminplanung für Vorstellungsgespräche oder komplexe Datenanalysen autonom erledigen können. - Das Unternehmen ist Mitglied im Nasdaq 100 und ca. 51 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BYD-Aktie -10%: Jetzt droht das Jahrestief](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-10-jetzt-droht-das-jahrestief/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BYD-Aktie hat den in meiner [vorherigen Analyse favorisierten Rücklauf inzwischen gestartet](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-wann-startet-der-naechste-abwaertsimpuls/). Der damals noch mögliche Angriff auf den Kreuzwiderstand bei 10,73 € blieb zwar aus, und doch ging es bereits vom Augusthoch in der Spitze um rund -10% gen Süden. Mit aktuell 9,67 € rückt nun zunächst der wichtige Kreuzsupport um 9,49 € näher. Darunter wäre in weiterer Folge das Jahrestief bei 8,05 € wieder ein realistisches Ziel. ## Das bärische Szenario setzt sich durch Ende Juli war die Ausgangslage noch vergleichsweise offen: Die Erholung hatte 9,80 € zurückerobert und ein letzter Vorstoß in Richtung 10,73 € blieb denkbar. Genau dort sollte allerdings der übergeordnete Verkaufsdruck wieder zunehmen. Tatsächlich endete die Bewegung bereits bei 10,51 € und der Titel drehte anschließend deutlich nach unten. Inzwischen wurden sowohl 9,80 € als auch die kurzfristige Aufwärtsstruktur wieder aufgegeben. Damit bleibt der seit dem Frühjahr laufende Abwärtstrend klar bestimmend. Direkt voraus wartet nunmehr bei rund 9,49 € ein wichtiger Kreuzsupport aus horizontalem Level und steigender Trendlinie. Hält auch dieser Bereich nicht, fehlt bis 8,56 € eine vergleichbar markante Auffangzone. **In diesem Zusammenhang als Alternative sicher auch spannend:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BYD-6M_140826-1024x712.png)Quelle Charts: stock3 Der neuerliche Rutsch unter 9,80 € hält die Verkäufer klar am Drücker. Gibt jetzt auch der Kreuzsupport bei 9,49 € nach, dürfte sich der Abwärtsimpuls zunächst bis 8,56 € fortsetzen. Darunter würde schließlich das Jahrestief bei 8,05 € erneut in den Fokus rücken. Ein Test dieses Levels wäre zugleich eine weitere Bestätigung dafür, dass die seit Juli laufende Erholung lediglich korrektiver Natur gewesen ist. Eine spürbare Entspannung setzt dagegen die Rückeroberung von 9,80 € und anschließend einen Anstieg über 10,51 € voraus. Erst danach würde die Widerstandszone um 10,73 € mitsamt der übergeordneten Abwärtstrendlinie wieder auf einen Test warten. Gelingt dort wider Erwarten der Befreiungsschlag, könnte sich die Erholung bis 12,24 beziehungsweise 12,44 € ausweiten. Gegenwärtig spricht der Chart jedoch klar für die Unterseite. Die BYD-Aktie hat den zuletzt erwarteten Abwärtsimpuls geliefert und seit dem Augusthoch bereits rund -10% verloren. Entscheidend wird nun der Kreuzsupport bei 9,49 €. Sein Bruch dürfte 8,56 und anschließend das Jahrestief bei 8,05 € auf die Agenda setzen. Erst oberhalb von 10,51 und insbesondere 10,73 € würde sich die aktuell klar bärische Ausgangslage wieder substanziell verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 89 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD Aktie, BYD Analyse, BYD-Chartanalyse --- ### [D-Wave Quantum-Aktie: Sind 99,9% Milliarden wert?](https://www.sharedeals.de/d-wave-999-milliarden/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die D-Wave Quantum-Aktie notiert bei 20,90 US$. Damit wird das Unternehmen mit rund 7,8 Milliarden US$ bewertet. Eine Veröffentlichung im Fachmagazin „Nature“ und stark gestiegene Buchungen sorgen für neue Fantasie. Zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und wirtschaftlicher Realität klafft allerdings weiterhin eine erhebliche Lücke. ## Was die 99,9% wirklich bedeuten D-Wave hat ein sogenanntes Zwei-Qubit-Gatter für seine Dual-Rail-Architektur entwickelt. Solche Gatter verknüpfen Qubits miteinander und sind eine Voraussetzung für universell einsetzbare Quantencomputer. Die Operation benötigt rund 500 Nanosekunden und erreicht laut Unternehmen eine Genauigkeit von ungefähr 99,9%. Entscheidend ist jedoch nicht allein diese plakative Kennzahl. Die in „Nature“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen eine erkennbare Fehlerrate von rund 0,5% je Operation und verbleibende, schwerer zu korrigierende Fehler von weniger als 0,1%. Besonders problematische Bitfehler traten nur ungefähr einmal je 1 Million Operationen auf. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=D-Wave+Quantum&stockidentifier=symbol%3ARQ0) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Der eigentliche Fortschritt besteht darin, dass die häufigsten Fehler direkt von der Hardware erkannt werden können. Ein Quantencomputer weiß dadurch nicht nur, dass ein Fehler aufgetreten ist, sondern auch, wo er entstanden ist. Das könnte den Aufwand für die Fehlerkorrektur deutlich reduzieren. D-Waves Simulationen zeigen eine mögliche Verringerung der logischen Fehlerrate um den Faktor 10 je zusätzlicher Korrekturstufe. Noch handelt es sich jedoch nicht um den Nachweis an einem großen, vollständig fehlerkorrigierten System. Bis Ende 2026 soll zunächst ein Modell mit 17 physischen Qubits folgen. Das Ziel von 100 logischen Qubits ist erst für 2032 vorgesehen. ## D-Wave Quantum: Starkes Auftragsbuch mit Einschränkungen Auch auf der wirtschaftlichen Seite gibt es Fortschritte. Die Buchungen stiegen im ersten Halbjahr um +1.120% auf 35,5 Millionen US$. Der vertraglich gesicherte, noch nicht realisierte Umsatz erhöhte sich um +668% auf 40,7 Millionen US$. Davon sollen rund 57% innerhalb der kommenden zwölf Monate als Umsatz erfasst werden. Allerdings stammt ein erheblicher Teil der Buchungen aus dem Verkauf eines Advantage2-Systems für 20 Millionen US$. Weitere 2,3 Millionen US$ steuerte die übernommene Quantum Circuits bei. Im zweiten Quartal selbst kamen lediglich Buchungen über 2,1 Millionen US$ hinzu. Der Großteil des Halbjahreswachstums wurde somit bereits im ersten Quartal erzielt. Positiv ist, dass produktive Anwendungen inzwischen 37,3% der Erlöse aus dem Cloud-Zugang zu D-Waves Quantencomputern ausmachen. Im Vorjahr waren es nur 9,8%. Kunden scheinen die Technologie damit zunehmend für reale Aufgaben und nicht nur für Experimente zu nutzen. ## Umsatz und Kosten passen bei D-Wave noch nicht zusammen Der Quartalsumsatz stagnierte bei 3,1 Millionen US$. Im gesamten ersten Halbjahr fiel er aufgrund eines außergewöhnlich großen Systemverkaufs im Vorjahr sogar um -67% auf 5,9 Millionen US$. Gleichzeitig stiegen die operativen Kosten im zweiten Quartal um +93% auf 55 Millionen US$. Der bereinigte EBITDA-Verlust weitete sich von 20 auf 37,1 Millionen US$ aus. D-Wave investiert gleichzeitig in sein etabliertes Quantum-Annealing-Geschäft und die neue Gate-Technologie von Quantum Circuits. Mit liquiden Mitteln von 546,2 Millionen US$ ist die Finanzierung vorerst gesichert. Die Börsenbewertung nimmt jedoch bereits ein kommerzielles Wachstum vorweg, das weit über den heutigen Umsatz und das vorhandene Auftragsbuch hinausgeht. Die „Nature“-Veröffentlichung ist ein ernst zu nehmender technologischer Erfolg. Sie macht aus D-Wave aber noch kein profitables Unternehmen. Bei einer Bewertung von 7,78 Milliarden US$ ist sehr viel Zukunft eingepreist. Spekulative Investoren können bei der noch eher geringen Marktkapitalisierung zuschlagen, wenn sie der Überzeugung sind, dass D-Wave eine Schlüsseltechnologie im Megatrend-Markt des Quantencomputings besitzt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bleibt zunächst an der Seitenlinie. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 7,78 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SFC Energy-Aktie: Ist sie der beste deutsche Wasserstofftitel?](https://www.sharedeals.de/sfc-energy-aktie-ist-sie-der-beste-deutsche-wasserstofftitel/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der SFC Energy-Aktie gelang in den letzten Tagen wieder der Sprung über die 20 €-Marke. Können die vorgelegten Halbjahreszahlen dem Brennstoffzellenherstellers weiteren Schwung geben und ist die Wasserstoffaktie einen Kauf wert? ## Ein Rekordhalbjahr Die Zahlen von SFC Energy für die ersten sechs Monate des Jahres fielen durch die Bank stark aus. Der Spezialist für Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen verzeichnete ein Rekordhalbjahr mit einem deutlichen Profitabilitätssprung und hat im Zuge dessen die Jahresprognose konkretisiert. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 11,9% gegenüber dem Vorjahr auf 82,4 Millionen €. Hauptwachstumstreiber war die Sparte Clean Energy, deren Umsatz um 22,7% auf 63,5 Millionen € kletterte. Dazu trug unter anderem die Teilauslieferung eines im Mai gewonnenen Großauftrags über Brennstoffzellensysteme in die Ukraine bei. Im Segment Clean Power Management gab es allerdings einen leichten Umsatzrückgang um 13,8% auf 18,8 Millionen €, was auf eine hohe Vorjahresbasis und geringere Bestellungen eines Einzelkunden zurückzuführen ist. Ein sehr positives Bild zeigt jedoch der Auftragseingang. Die Bestellungen konnte im ersten Halbjahr auf knapp 109 Millionen € mehr als verdoppelt werden. Wesentlich stärker als der Umsatz verbesserten sich die Ergebniskennzahlen. Die Bruttomarge stieg im Jahresvergleich um 4,6 Prozentpunkte auf 47,1%. Die bereinigte EBITDA-Marge verdoppelte sich sogar nahezu auf 22,4%, was zu einem bereinigten operativen Gewinn von 18,5 Millionen € führte. Das Nettoergebnis schoss auf 7,3 Millionen € hoch. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag es noch bei mageren 0,26 Millionen €. Und das Ergebnis je Aktie explodiert demzufolge von 0,02 € im Vorjahr auf aktuell 0,42 €. Angesichts der starken ersten Jahreshälfte passte das SFC-Management seine Prognose für das Gesamtjahr leicht nach oben an. Statt einer Umsatzspanne von 163 bis 175 Millionen € erwartet das Unternehmen nun Erlöse zwischen 166 und 175 Millionen €. Und auch beim bereinigten EBITDA wurde das untere Ende der Prognosespanne von bislang 29,0 auf nunmehr 31,5 Millionen € angehoben. Wir halten Dich up-to-date über die neuesten Entwicklungen in der Wasserstoffbranche. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SFC+Energy&stockidentifier=symbol%3AF3C)! ## Kommt bald ein neues 3-Jahreshoch? Das Chartbild der SFC Energy-Aktie hellt sich zunehmend auf. Der Kurs hat in den letzten Wochen bei 18,50 € einen Boden gefunden, der mehrfach einem Test standgehalten hat. Der Wasserstofftitel nimmt derzeit Kurs auf sein 12-Monatshoch bei 24,50 €. Sollte es fallen, ist sogar ein neues 3-Jahreshoch bei 26,50 € möglich. ## Darum ist sie einer meiner Favoriten Die SFC Energy-Aktie gehört seit Jahren zu meinen Favoriten in der Wasserstoffbranche und ich empfehle sie auch weiterhin zum Kauf. Der deutsche Brennstoffzellenhersteller ist eines der wenigen Unternehmen der Branche, die seit vielen Jahren ein recht kontinuierliches Wachstum zeigen. 2025 musste SFC zwar einen Dämpfer bei Umsatz und Ergebnis hinnehmen. Die Prognosen für 2026 zeigen aber, dass das Unternehmen inzwischen wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt ist. Für ein Unternehmen, das im laufenden Jahr mit über 20% und im kommenden Jahr voraussichtlich mit rund 15% wachsen wird, halte ich ein Forward-KGV von 23 (2026) nicht für zu hoch — noch dazu in Anbetracht der deutlich steigenden Profitabilität. SFC Energy schafft es zunehmend erfolgreich, seine Endekundenbranchen zu diversifizieren. Inzwischen ist dem Unternehmen auch der Eintritt in den lukrativen und wachstumsstarken Rüstungsmarkt gelungen. A propos Rüstung: Wenn Du Dich für die Branche interessierst, dann wird Dich auch unser Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) interessieren. Ich glaube, dass die SFC Energy-Aktie ihre gute Performance im bisherigen Börsenjahr 2026 fortsetzen wird. Das Unternehmen besitzt sehr solide Wachstumsperspektiven und die Aktie ist nicht zu hoch bewertet. Anleger, die ihr Geld gerne in der Wasserstoffindustrie anlegen wollen, sind meiner Meinung nach mit einem Investment in die SFC Energy-Aktie gut beraten. ## ℹ️ SFC Energy in Kürze - Die SFC Energy AG (WKN: 756857) mit Sitz in Brunntal bei München bietet Direktmethanol- und Wasserstoff-Brennstoffzellen für die stationäre, mobile und netzferne Stromerzeugung und -verteilung. Zudem produziert das Unternehmen Spannungswandler und Schaltnetzteile. - Neben dem Hauptsitz in Bayern besitzt SFC Energy weitere Produktionsstandorte in Kanada, den Niederlanden und Rumänien. - Das Unternehmen notiert im deutschen Small Cap Index SDAX und ist aktuell ca. 375 Millionen € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Small Caps --- ### [Volkswagen-Aktie: Dieser Plan könnte vieles verändern](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-dieser-plan-koennte-vieles-veraendern/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Volkswagen arbeitet weiter daran, den Konzern wieder auf Kurs zu bringen. Nach schwächeren Auslieferungen in China und viel Druck auf die Margen soll jetzt unter anderem das US-Geschäft neu aufgestellt werden. Dazu gehört sogar ein eigener Pick-up für den amerikanischen Markt. Die Aktie bekommt damit zumindest wieder etwas neue Fantasie. ## Volkswagen greift in den USA neu an Volkswagen will seine Strategie in den USA deutlich umbauen. Laut Reuters plant der Konzern eine neue Führungsstruktur und gleichzeitig ein überarbeitetes Modellangebot. Ein zentraler Punkt ist ein eigener Pick-up, der noch vor Ende des Jahrzehnts in den USA auf den Markt kommen könnte. Produziert werden könnte das Modell im Werk Chattanooga. Der Schritt macht durchaus Sinn. Pick-ups und große SUVs gehören in den USA zu den beliebtesten und gleichzeitig margenstärksten Fahrzeugklassen. Volkswagen ist dort bisher kaum vertreten und kommt insgesamt nur auf einen Marktanteil von rund 4%. Mit einem eigenen Pick-up könnte sich der Konzern einen Bereich erschließen, in dem bislang Ford, General Motors und Stellantis fast das komplette Geschäft unter sich ausmachen. Noch ist allerdings einiges offen. Selbst eine Zusammenarbeit mit Ford wäre denkbar, weil beide Unternehmen bereits bei anderen Fahrzeugplattformen zusammenarbeiten. Fest steht bisher nur, dass Volkswagen in den USA mehr verdienen will und dafür auch bei den Modellen umdenken muss. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3)! ## China bleibt das große Problem Während Volkswagen in den USA neue Wege sucht, läuft es in China weiter schwierig. Im zweiten Quartal gingen die Auslieferungen dort um 36,6% zurück. Weltweit sanken die Auslieferungen um 8,6% auf rund 2,08 Millionen Fahrzeuge. Die Konkurrenz durch BYD, Geely und andere chinesische Hersteller macht Volkswagen seit Jahren zu schaffen. Vor allem bei Elektroautos ist der Markt inzwischen extrem hart. Volkswagen bringt deshalb 2026 mehr als 20 neue elektrifizierte Modelle unter seiner Strategie „In China, for China“ auf den Markt. Ob das reicht, muss sich aber erst noch zeigen. Die Zahlen vom Juli haben ebenfalls gezeigt, dass der Konzern noch einiges vor sich hat. Im ersten Halbjahr lag der Umsatz mit 158,1 Milliarden € praktisch auf Vorjahresniveau, während das operative Ergebnis um 11,6% auf 5,9 Milliarden € zurückging. Die Umsatzprognose für 2026 wurde deshalb gesenkt. Statt Wachstum erwartet Volkswagen inzwischen zwischen minus 3 und 0%. ## Der große Umbau läuft Dazu kommt ein massiver Sparkurs. Volkswagen will seine Modellpalette langfristig deutlich verkleinern und die Produktionskapazität von 10 auf 9 Millionen Fahrzeuge pro Jahr reduzieren. Im Raum stehen zudem weitreichende Stellenstreichungen und mögliche Werksschließungen nach 2030. Das klingt erstmal hart, könnte für Anleger aber auch der Hebel sein, den Volkswagen braucht. Die Kosten in Deutschland sind hoch und viele Werke sind nicht voll ausgelastet. Wenn es gelingt, den Konzern schlanker aufzustellen und gleichzeitig in margenstärkere Modelle zu kommen, könnte sich die Profitabilität wieder stabilisieren. Gleichzeitig gibt es auch Lichtblicke. Der Auftragsbestand für reine Elektroautos in Europa ist im ersten Halbjahr um mehr als 50% gestiegen. Die neue Electric Urban Car Family rund um den ID. Polo kommt laut Volkswagen bereits auf mehr als 70.000 Bestellungen. Bei Volkswagen bleibt die Lage gemischt. China macht weiter Probleme und der Konzern steht unter hohem Kostendruck. Gleichzeitig wird aber an mehreren Stellen umgebaut, und der geplante Einstieg ins US-Pick-up-Geschäft könnte tatsächlich ein spannender Schritt werden. Für die Aktie hängt viel davon ab, ob Volkswagen aus diesen Plänen auch wieder bessere Margen macht. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 36,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie --- ### [Salesforce-Aktie: Analyst sieht fast +30% Potenzial](https://www.sharedeals.de/salesforce-aktie-analyst-sieht-fast-30-potenzial/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Salesforce kommt wieder Bewegung rein. Die Aktie legte am Donnerstag um mehr als +4% zu und gehörte damit zu den stärkeren Softwarewerten. Der Auslöser war weniger eine neue Unternehmensmeldung, sondern eine frische Einschätzung von JPMorgan. Die Bank hält die Sorgen rund um KI für überzogen und sieht bei Salesforce wieder deutlich mehr Luft nach oben. ## JPMorgan sieht die KI-Sorgen zu negativ eingepreist JPMorgan-Analyst Samik Chatterjee hat die Beobachtung von Salesforce mit „Overweight“ aufgenommen und ein Kursziel von 250 US$ ausgegeben. Vom aktuellen Niveau aus würde das noch ordentlich Potenzial bedeuten. Ein Punkt spielt dabei eine große Rolle. Salesforce wurde in den vergangenen Monaten immer wieder dafür abgestraft, dass KI klassische Softwaremodelle unter Druck setzen könnte. Diese Sorge hält JPMorgan für zu groß. Nach Einschätzung der Bank betrifft das Risiko nur einen kleineren Teil des Geschäfts. Auf der anderen Seite könnte Salesforce selbst mit KI-Produkten wie Agentforce, Data 360 und neuen KI-Oberflächen Geld verdienen. Agentforce ist dabei ein wichtiger Baustein. Unternehmen können damit autonome KI-Agenten bauen, die Aufgaben in Salesforce und anderen Systemen übernehmen. JPMorgan traut Salesforce langfristig sogar zu, bis 2030 eine sogenannte „Rule of 50“ zu erreichen, also eine Kombination aus Umsatzwachstum und Marge von mindestens 50%. Du begeisterst Dich für die Entwicklung von KI? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Salesforce&stockidentifier=symbol%3ACRM) auf der Höhe der Zeit! ## Die Aktie kommt aus einem tiefen Loch Die positive Analystenstimme trifft auf eine Aktie, die 2026 einiges einstecken musste. Seit dem Hoch Ende 2025 liegt Salesforce weiterhin deutlich hinten. Allein seit Jahresbeginn hat die Aktie rund ein Viertel ihres Werts verloren. Der Markt hatte lange Zweifel, ob Salesforce beim Thema KI schnell genug vorankommt und gleichzeitig das Wachstum im Kerngeschäft halten kann. Dazu kam ein eher verhaltener Ausblick zu Beginn des Jahres, der die Aktie zusätzlich belastete. Ganz schlecht läuft es im Geschäft aber nicht. Im vergangenen Geschäftsjahr kam Salesforce auf rund 41,5 Milliarden US$ Umsatz. Auch die Profitabilität hat sich deutlich verbessert und das Unternehmen kauft kräftig eigene Aktien zurück. Mit Blick auf die nächsten Zahlen wird es deshalb spannend. Salesforce dürfte Ende August wieder berichten. Dann wird der Markt ziemlich genau hinschauen, ob Agentforce und das übrige KI-Geschäft wirklich schneller wachsen und ob der Konzern seine Margen weiter hochhalten kann. ## Analysten sehen deutlich höhere Kurse JPMorgan steht mit seiner positiven Einschätzung nicht allein da. Je nach Datensatz liegt das durchschnittliche Kursziel derzeit bei rund 250 bis 255 US$. Der Konsens fällt insgesamt weiter positiv aus. Damit liegt das durchschnittliche Ziel noch deutlich über dem aktuellen Kurs. Nach der langen Schwächephase reicht allerdings eine Analystenstimme allein nicht aus, um den Turnaround auszurufen. Salesforce muss in den kommenden Quartalen zeigen, dass KI nicht nur Kosten spart, sondern auch wieder mehr Wachstum bringt. Wenn Agentforce tatsächlich stärker angenommen wird und gleichzeitig die Profitabilität hoch bleibt, könnte die Bewertung wieder attraktiver aussehen. Der starke Anstieg vom Donnerstag kommt nicht aus dem Nichts. JPMorgan hält die KI-Sorgen bei Salesforce für überzogen und sieht mit 250 US$ noch deutlich höhere Kurse. Nach der schwachen Entwicklung der vergangenen Monate wirkt die Aktie damit wieder etwas lebendiger. Ob daraus mehr wird, hängt aber stark davon ab, ob Salesforce bei den nächsten Zahlen zeigen kann, dass Agentforce und das übrige KI-Geschäft wirklich Fahrt aufnehmen. ## ℹ️ Salesforce in Kürze - Salesforce (WKN: A0B87V) mit Sitz in San Francisco ist der weltweit führende Anbieter von Customer Relationship Management Software-Lösungen (Unternehmenssoftware für das Management von Kundenbeziehungen). - Der Konzern bietet Unternehmen jeder Größe Cloud-basierte Lösungen in den Bereichen Kundenservice, Marketing und Vertrieb. - Der im Dow Jones gelistete Software-Konzern ist an der Börse ca. 165 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Salesforce, Salesforce-Aktie --- ### [BASF-Aktie: Rücklauf nach Plan – folgt jetzt der nächste Schub?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-ruecklauf-nach-plan-folgt-jetzt-der-naechste-schub/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der jüngste Rücksetzer der BASF-Aktie entwickelt sich bislang ziemlich genau entlang des zuletzt skizzierten Fahrplans. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-ruecksetzer-jetzt-als-kaufchance/) galt die Zone zwischen 50,08 und 50,74 € als möglicher Bereich zum Schwungholen. Mit aktuell 50,42 € steht der Titel nun genau dort – und damit vor der Frage, ob die Käufer den nächsten Aufwärtsimpuls einleiten können. ## Der Rücksetzer kommt wie gerufen Nach dem vorherigen Ausbruch über die fallende Abwärtstrendlinie stieg die BASF-Aktie zunächst bis in den Bereich um 51,60 €. Anschließend setzte der erwartete Rücklauf ein und führte den Titel wieder an die wichtige Unterstützung bei 50,08 €. Solange dieses Niveau hält, bleibt die technische Ausgangslage konstruktiv. Damit könnte sich der aktuelle Rücksetzer tatsächlich als neues Sprungbrett erweisen. Auf der Oberseite wartet zunächst 51,66 €, bevor 52,68 € wieder in den Fokus rückt. Oberhalb dieser Marke würden anschließend 54,04 und das bisherige Hoch bei 54,93 € auf die Agenda kommen. **Überdies fern von Chemie:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BASF-6M_140826-1024x684.png)Quelle Chart: stock3 Der Bereich um 50,08 € entscheidet nun darüber, ob der jüngste Rücklauf lediglich eine Verschnaufpause innerhalb der Erholung bleibt. Gelingt von hier aus die nächste Aufwärtsbewegung, dürfte zunächst 51,66 € attackiert werden. Darüber würden 52,68 € und anschließend 54,04 € in den Fokus rücken. Spätestens oberhalb von 54,93 € wäre schließlich ein neues bullisches Fortsetzungssignal aktiviert. Kritischer würde die Lage bei einem nachhaltigen Rückfall unter 50,08 €. In diesem Fall dürfte der jüngste Ausbruch zunehmend an Qualität verlieren und ein tieferes Schwungholen in Richtung 47,40 beziehungsweise 46,78 € wahrscheinlicher werden. Dort müsste erneut eine Stabilisierung einsetzen, um eine größere Eintrübung des Chartbilds zu verhindern. Die BASF-Aktie arbeitet den zuletzt erwarteten Rücksetzer bislang mustergültig ab. Solange 50,08 € verteidigt werden, bleibt die Chance auf den nächsten Rallyschub in Richtung 51,66, 52,68 und später 54,04 € erhalten. Erst unterhalb von 50,08 € würde sich die Ausgangslage wieder verschlechtern und ein Rückfall in Richtung 47 € wahrscheinlicher werden. Ergänzend sei erwähnt: Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit rund 45 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Unterschätzt die Börse sie nach wie vor?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-unterschaetzt-die-boerse-sie-nach-wie-vor/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die Rheinmetall-Aktie ein desaströses erstes Halbjahr an der Börse erlebt hat, arbeitet sie seit Anfang Juli still und heimlich an einem Comeback. In den letzten sechs Wochen ist der Kurs des deutschen Rüstungskonzerns um über +20% gestiegen. Hatte der Markt denn Unrecht mit der Abstrafung der Rheinmetall-Aktie und ist sie doch einen Kauf wert? ## Eine nach wie vor hochdynamische Entwicklung Bevor ich eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage geben will, möchte ich noch kurz auf die aktuelle operative Situation bei Rheinmetall zu sprechen kommen. Der Rüstungskonzern verzeichnete im zweiten Quartal ein weiterhin explosives Wachstum. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um rund 70% auf 3,29 Milliarden €. Noch besser zeigte sich die Entwicklung beim Ergebnis. Beim operativen Gewinn gab es auf Jahressicht eine mehr als Verdoppelung auf 562 Millionen €, was deutlich über den Erwartungen der Analysten lag. Die Nachfrage nach Rüstungsgütern reißt nach wie vor nicht ab. Allein im zweiten Quartal verfünffachte sich der Neuauftragseingang von Rheinmetall auf rund 11,4 Milliarden €. Der Gesamtauftragsbestand kletterte auf das Rekordniveau von über 80,0 Milliarden €. Bis Jahresende stellt das Rheinmetall-Management sogar 100 bis 120 Milliarden € im Orderbuch in Aussicht. Neben der ungebrochen hohen Nachfrage der Bundeswehr sichert sich der Konzern zunehmend Großprojekte im NATO-Ausland. Dazu zählen unter anderem Großbestellungen der britischen Armee, der rumänischen Marine sowie Kooperationen und Entwicklungsaufträge für die US Army. Selbst der Wegfall des deutschen F126-Marineprojekts, der zu einer leichten Kürzung der Umsatzprognose für 2026 um 300 Millionen € führte, wurde vom Markt rasch abgeschüttelt. Die Börse scheint sich bei Rheinmetall zunehmend wieder auf die hohe operative Zielmarge von rund 20% sowie das margenstarke und dynamische Kerngeschäft mit Munition, Fahrzeugen und Flugabwehr zu besinnen. Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM) auf dem Laufenden - nicht nur bei Rheinmetall, sondern über alle spannenden Entwicklungen in der Rüstungsbranche. ## Wende im Chart Bei der Rheinmetall-Aktie zeichnet sich seit gut einem Monat eine charttechnische Trendwende ab. Nachdem der Kurs des Rüstungsriesen Mitte des Jahres zeitweise unter die 1.000 €-Marke gefallen ist, geht es seit vier Wochen wieder kontinuierlich nach oben. Ich gehe davon aus, dass die Rheinmetall-Aktie in Kürze ihr 3-Monatshoch bei 1.290 € testen und auch knacken wird. Danach dürfte sich die Kurserholung meines Erachtens bis ca. 1.400 € fortsetzen. ## Bullische Banken Die Kursziele der Banken für die Rheinmetall-Aktie bewegen sich nach wie vor in einer sehr großen Spanne, die von rund 1.300 bis 2.300 € reicht. Die Oberbullen sind derzeit in der Investment Bank Goldman Sachs zu Hause. Sie attestieren der Rheinmetall-Aktie mit einem fairen Wert von 2.300 € nahezu Verdoppelungspotenzial. Aber selbst Bären wie die Investmentbank Jefferies und die US-Großbank JPMorgan sehen mit Kurszielen von 1.300 bzw. 1.350 € noch ein leichtes Upside gegenüber dem aktuellen Kursniveau. ## Die Bewertung ist zu niedrig Ich schließe mich dem Optimismus der Analysten-Community an und empfehle die Rheinmetall-Aktie weiterhin zum Kauf. Meiner Meinung nach hat es die Börse mit dem Kursrückgang des DAX-Titels in der ersten Jahreshälfte etwas übertrieben. Das zeigt ein Blick auf die Bewertung der Aktie. Das Forward-KGV der Rheinmetall-Aktie liegt derzeit bei ca. 34. Der Rüstungskonzern wird aber voraussichtlich 2026 mit rund 40% und 2027 mit ca. 35% wachsen. Gleichzeitig hat Rheinmetall meiner Meinung nach noch leichtes Potenzial in Sachen Profitabilität. Das Unternehmen strebt eine operative Marge von knapp über 20% an. Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Vor diesem Hintergrund halte ich die Rheinmetall-Aktie auf dem aktuellen Niveau für unterbewertet. Viele Anleger glauben, dass dieser Rüstungstitel fast ausschließlich vom Ukraine-Krieg und den Spannungen im Nahen Osten profitiert. Das ist meiner Meinung nach überhaupt nicht der Fall. Die geopolitische Konfrontationen zwischen Europa und Russland sowie den USA und China werden sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Ein Ende der globalen Aufrüstung ist für mich keineswegs in Sicht. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 56 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall --- ### [Amcor: 5,5 Prozent Dividende und ein unterschätzter Kurstreiber](https://www.sharedeals.de/amcor-55-prozent-dividende-und-ein-unterschaetzter-kurstreiber/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Amcor bleibt trotz der jüngsten Erholung attraktiv bewertet und bietet weiterhin eine starke Dividendenrendite. Mit der Integration von Berry Global und den erwarteten Synergien verfügt der Verpackungskonzern zudem über einen wichtigen Wachstumstreiber für die kommenden Jahre. ## Quartalszahlen bestätigen operative Stärke Amcor hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erneut überzeugt und die Markterwartungen beim bereinigten Gewinn je Aktie und Umsatz übertroffen. Die Integration des übernommenen Berry-Geschäfts schreitet weiter voran, während die geplanten Synergien zunehmend Wirkung zeigen. Der freie Cashflow lag mit 1,3 Milliarden Dollar rund 200 Millionen Dollar unter der ursprünglichen Prognose. Verantwortlich waren vor allem Veränderungen beim Working Capital durch höhere Bestände und Forderungen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten sowie gestiegene Integrationskosten. Amcor erwartet allerdings, mehr als 500 Millionen Dollar dieser Belastung zurückzugewinnen, sobald sich das Working Capital normalisiert. ## Neuer Ausblick für die Übergangsphase Ab 2027 wird Amcor sein Geschäftsjahr künftig am 31. Dezember statt am 30. Juni beenden. Für die sechsmonatige Übergangsperiode erwartet der Konzern einen bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie von 1,80 bis 1,90 Dollar. Anschließend soll das Gewinnwachstum wieder zweistellig ausfallen. Für 2027 erwartet Amcor einen Großteil der geplanten Berry-Synergien sowie organisches Volumenwachstum. Mehr als die Hälfte des Portfolios befindet sich inzwischen in Geschäftskategorien, die das Unternehmen als besonders attraktiv einstuft. ## Schuldenabbau stärkt Bilanz Zusätzlichen Spielraum schaffen geplante Portfolioverkäufe. Sechs Geschäftsbereiche sollen für rund 500 Millionen Dollar veräußert werden, fünf Transaktionen sind bereits abgeschlossen. Darüber hinaus wurden weitere Optimierungsmöglichkeiten im Umfang von rund 2,5 Milliarden Dollar identifiziert. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA lag Ende 2026 bei etwa 3,5. Bis Ende 2027 soll dieser Wert auf rund 3,0 sinken. Ein höherer freier Cashflow und die Erlöse aus Verkäufen sollen den Schuldenabbau unterstützen. ## Dividende bleibt starkes Argument Amcor zahlt weiterhin 0,65 Dollar je Quartal. Daraus ergibt sich eine Dividendenrendite von rund 5,5 Prozent, während gleichzeitig erhebliche Mittel für Aktienrückkäufe, Übernahmen und die Bilanzverbesserung zur Verfügung stehen sollen. Mehr als 1 Milliarde Dollar soll zudem jährlich in das operative Geschäft reinvestiert werden. Zusammen mit den Berry-Synergien und organischem Wachstum ergibt sich damit die Grundlage für ein erwartetes Gewinnwachstum von rund 10 bis 15 Prozent. ## Unsicherheitsfaktor Rohstoffpreise Allerdings bleibt Amcor von der Entwicklung der Öl- und Kunststoffpreise abhängig. Der jüngste Rückgang der Polyethylenpreise ist positiv, das Preisniveau bleibt jedoch vergleichsweise hoch. Auch die Ölpreisentwicklung und die geopolitische Lage sorgen weiterhin für Unsicherheit. Ein dauerhaft höheres Zinsniveau kann ebenfalls belasten. Neue Finanzierungen sind teilweise teurer als auslaufende Schulden, wodurch die Zinsaufwendungen steigen. Der geplante Schuldenabbau sollte diesen Effekt jedoch zunehmend abfedern. ## Konsum als indirekter Belastungsfaktor Zwar verkauft Amcor nicht direkt an Verbraucher, ist über Kunden aus den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Gastronomie und Haushaltsprodukte jedoch eng mit deren Konsumausgaben verbunden. Eine schwächere Nachfrage kann deshalb auch den Verpackungskonzern treffen. Gleichzeitig besitzt Amcor einen strukturellen Vorteil gegenüber vielen Markenherstellern. Das Unternehmen kann sowohl etablierte Marken als auch Hersteller von Handelsmarken beliefern und ist dadurch weniger von einzelnen Marken abhängig. ## Regulierung könnte zusätzliche Nachfrage schaffen Neue europäische Vorgaben für Verpackungen und Verpackungsabfälle sowie strengere PFAS-Regeln könnten Amcor langfristig zugutekommen. Der Konzern hat bereits in recyclingfähige Verpackungen und PFAS-freie Lösungen investiert und könnte von der zunehmenden Nachfrage nach entsprechenden Produkten profitieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bewertung belässt Spielraum noch oben Für die aktualisierte Discounted-Cashflow-Bewertung wird für 2027 ein freier Cashflow von 2 Milliarden Dollar angenommen. Für 2028 werden 2,15 Milliarden Dollar unterstellt, gefolgt von einem jährlichen Wachstum von 4 Prozent über fünf Jahre und anschließend 3 Prozent für weitere fünf Jahre. Die ewige Wachstumsrate liegt bei 2,5 Prozent, während ein Diskontierungszinssatz von 11 Prozent für eine angemessene Sicherheitsmarge sorgt. Auf Basis von 464,6 Millionen verwässerten Aktien ergibt sich ein Eigenkapitalwert von rund 26,92 Milliarden Dollar. Daraus resultiert ein innerer Wert von 57,94 Dollar je Aktie. Beim aktuellen Kurs von rund 46 Dollar besteht damit weiterhin ein deutlicher Abstand zwischen Börsenwert und errechnetem fairen Wert. Amcor verbindet eine hohe Dividendenrendite mit einer attraktiven Bewertung und zusätzlichen Wachstumsperspektiven durch die Berry-Integration. Trotz makroökonomischer Risiken bleibt das Chancen-Risiko-Verhältnis damit aus heutiger Sicht überzeugend. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [SK Hynix-Aktie: Diese Analystenziele haben es in sich](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-diese-analystenziele-haben-es-in-sich/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SK-Hynix-Aktie hat sich am Donnerstag eindrucksvoll zurückgemeldet. Zwischenzeitlich ging es um rund +8% nach oben, nachdem der Kurs in den Wochen zuvor ordentlich durchgeschüttelt wurde. Am Freitag steht die Aktie bei rund 166 US$ und damit wieder an einer Marke, die für den weiteren Verlauf wichtig werden könnte. ## KI-Speicher bleibt die große Story Hinter SK Hynix steckt einer der wichtigsten Profiteure des KI-Booms. Das Unternehmen gehört neben Samsung und Micron zu den größten Speicherherstellern der Welt und hat sich bei High Bandwidth Memory (HBM) eine starke Position aufgebaut. Diese Speicherchips werden unter anderem für leistungsfähige KI-Beschleuniger benötigt. Im ersten Quartal kam SK Hynix laut Counterpoint Research auf rund 58% des weltweiten HBM-Marktes. Damit spielt das Unternehmen in einem Bereich ganz vorne mit, der durch den Ausbau von KI-Rechenzentren kräftig wächst. SK Hynix macht gleichzeitig klar, dass man mit einer anhaltend hohen Nachfrage rechnet. Erst vor wenigen Tagen wurde ein Investitionsprogramm über umgerechnet rund 38 Milliarden US$ für zusätzliche Produktionskapazitäten in Südkorea bekannt. Ein großer Teil davon fließt in neue Fabriken in Yongin und Cheongju. Das kostet erstmal ordentlich Geld, zeigt aber auch, welche Dimensionen das Unternehmen für die kommenden Jahre erwartet. Wenn die Nachfrage nach HBM und klassischem DRAM hoch bleibt, will SK Hynix genügend Kapazitäten haben, um davon mitzunehmen. **Du begeisterst Dich für die Entwicklung von KI?** Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SK+Hynix) auf der Höhe der Zeit! ## Zahlen zeigen, was im Speichermarkt los ist Die letzten Quartalszahlen liegen zwar schon rund zwei Wochen zurück, liefern aber weiterhin den passenden Hintergrund. Der Umsatz sprang im zweiten Quartal auf 79,3 Billionen Won und damit um 257% gegenüber dem Vorjahr nach oben. Beim operativen Gewinn ging es sogar um 557% auf 60,5 Billionen Won nach oben. Die operative Marge erreichte satte 76%. Trotz dieser Rekordwerte lagen Umsatz und operativer Gewinn unter den hohen Erwartungen des Marktes, was nach den Zahlen erstmal für kräftige Gewinnmitnahmen sorgte. Damit wird auch verständlich, warum die Aktie zuletzt trotz eines starken Geschäfts so deutlich unter Druck geraten war. Bei SK Hynix wird inzwischen nicht mehr nur gutes Wachstum eingepreist. Anleger erwarten, dass der HBM-Boom auf sehr hohem Niveau weitergeht. ## Analysten sehen bis zu 320 US$ An der Wall Street scheint die Zuversicht nach dem Rücksetzer wieder zuzunehmen. Die Analysten, die Anfang August die Beobachtung der US-Aktie aufgenommen haben, starteten allesamt mit einer Kaufempfehlung. Die Kursziele reichen dabei von 200 bis 320 US$. Selbst das niedrigste Ziel liegt damit noch deutlich über dem aktuellen Kurs. Am oberen Ende wären gegenüber rund 166 US$ sogar fast 93% Kurspotenzial drin. Die Argumentation dahinter läuft immer wieder auf den KI-Speichermarkt hinaus. SK Hynix hat bei HBM einen Vorsprung aufgebaut und könnte diesen mit der nächsten Speichergeneration HBM4 weiter ausspielen. ## Im Chart wartet schon die nächste Hürde Nach dem starken Anstieg vom Donnerstag steht die Aktie bei rund 166 US$ und damit direkt unter einem Widerstandsbereich um 168 bis 169 US$. Dort hatte der Kurs bereits im Juli mehrfach Probleme weiterzukommen. Ein Ausbruch darüber würde das Chartbild noch einmal deutlich verbessern. Anschließend wartet rund um 176 US$ die nächste Zone. Dort liegt im Volumenprofil ebenfalls ein größerer Volumenbereich. Danach wäre der Weg in Richtung der früheren Hochs wieder ein gutes Stück kürzer. Sollten die Käufer wieder verschwinden, wäre unterhalb der 156 US$ der Bereich um 140 US$ die nächste größere Unterstützung. Dort hatte die Aktie Anfang August mehrfach Halt gefunden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-10.38.17.png)SK-hynix-Aktie Bei SK Hynix treffen im Moment eine starke operative Entwicklung und wieder mehr Schwung an der Börse aufeinander. Der HBM-Boom beschert dem Unternehmen enorme Wachstumsraten, Milliarden fließen in zusätzliche Kapazitäten und die Analysten sehen teilweise Kurse von bis zu 320 US$. Nach dem starken Donnerstag muss die Aktie allerdings erstmal zeigen, dass sie auch den Bereich um 168 bis 169 US$ aus dem Weg räumen kann. Gelingt das, wäre mit den 176 US$ die nächste Marke nicht weit entfernt. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: 909110) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 769,5 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SK Hynix, SK Hynix-Aktie, SK Hynix-Prognose --- ### [Valneva-Aktie +20%: Das ist der kommerzielle Durchbruch!](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-20-das-ist-der-kommerzielle-durchbruch/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der August dürfte zu einem schönen Monat für die Valneva-Aktie werden. Der Kurs des europäischen Impfstoffherstellers schießt am Freitagmorgen um +20% in die Höhe und hat damit seit Monatsbeginn um über +30% zugelegt. Was steckt hinter dem starken Comeback der Valneva-Aktie und ist sie ein Investment wert? ## Validierung des wichtigsten Impfstoffkandidaten Auslöser des heutigen Kurssprungs der Valneva-Aktie ist eine hervorragende Nachricht, die Anleger viele Monate mit Spannung erwartet haben. Das Unternehmen und sein Partner Pfizer haben heute gemeinsam bekannt gegeben, dass die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Zulassungsantrag für ihren Borreliose-Impfstoffkandidaten VLA15 offiziell validiert hat. Mit dieser Validierung startet die formelle Bewertung des Impfstoffs durch die europäische Behörde. Der Antrag basiert auf den Ergebnissen der entscheidenden Phase-3-Studie (VALOR), in der der Impfstoff eine Wirksamkeit von über 70% gegen Borreliose-Erkrankungen ab einem Alter von fünf Jahren zeigte und zugleich gut verträglich war. Neben der Wirksamkeit und Verträglichkeit lieferte die Studie auch befriedigenden Antworten in Bezug auf die Chargenkonsistenz und die Immunogenität. VLA15 ist der weltweit am weitesten fortgeschrittene Impfstoffkandidat gegen die durch Zecken übertragene Borreliose. Eine Zulassung würde Valneva und Pfizer den Eintritt in einen bisher unbesetzten Milliardenmarkt ermöglichen. Alleine in Europa leben über 200 Millionen Menschen in Risikogebieten, in denen Zecken die Lyme-Borreliose übertragen können. Im Falle einer Zulassung winken Valneva mittelfristig jährliche Lizenzeinnahmen von über 500 Millionen €. Du willst Biotech-Insider werden? Dann abonniere jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)! ## Ermutigende Halbjahreszahlen Auch die am gestrigen Donnerstag von Valneva gelieferten Halbjahreszahlen bestätigen die positiven Aussichten. Zwar ging der Umsatz des Impfstoffherstellers in den ersten sechs Monaten um rund ein Drittel gegenüber dem Vorjahr auf 65,8 Millionen € zurück. Die Jahresumsatzprognose von 145 bis 160 Millionen € wurde jedoch vom Management bestätigt. Der Nettoverlust weitete sich auf -63,3 Millionen € aus (nach -20,8 Millionen € in H1 2025). Verantwortlich dafür waren geringere Absätze, Sonderabschreibungen auf Lagerbestände (unter anderem beim Chikungunya-Impfstoff IXCHIQ) sowie Einmalkosten für Vertragsbeendigungen. Trotzdem befindet sich Valneva immer noch in einer komfortablen Finanzierungssituation. Per Ende Juni verfügte das Biotech-Unternehmen über 121,5 Millionen € an liquiden Mitteln, begünstigt durch striktes Kostenmanagement und eine Kapitalmaßnahme im zweiten Quartal. ## Massive Trendwende Im Chart der Valneva-Aktie deutet sich eine massive Trendwende an. Erst Ende Juli fiel der Kurs auf das Allzeittief bei knapp über 2 € zurück. Seitdem konnte sich der Biotech-Titel deutlich erholen. Der heutige Kurssprung katapultiert die Valneva-Aktie auf ein neues 3-Monatshoch. Sollte nun auch der Sprung über die Marke von 3 € gelingen, dürfte die Aktie Kurs auf den nächsten Widerstand bei 3,50 € nehmen. ## Darum hat die Aktie ein gewaltiges Upside In meiner letzten Analyse der Valneva-Aktie im Februar habe ich den Biotech-Titel als Alles-oder-nichts-Investment bezeichnet. Die Zukunft des Impfstoffherstellers hängt fast ausschließlich von der Zulassung des Borreliose-Impfstoffs ab. Und diese ist mit dem heutigen Tage deutlich näher gerückt. Angesichts der zufriedenstellenden Studiendaten gehe ich davon aus, dass die EMA den Impfstoff in den kommenden zwölf Monaten zulassen wird. Das wird Valneva in den kommenden Jahren einen gewaltigen Umsatz- und Gewinnschub geben. Du suchst weitere vielversprechende Biotech-Investments? Dann solltest Du unbedingt unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) kennen! Die Valneva-Aktie ist meiner Überzeugung nach vor diesem Hintergrund ein ganz klarer Kauf. Ich will meine Kaufempfehlung mit einem einfach Rechenbeispiel untermauern. Der aktuelle Börsenwert des Impfstoffherstellers beträgt knapp über 500 Millionen €. Das entspricht den jährlichen Lizenzeinnahmen, die sich Valneva mittelfristig von VLA15 erwartet. Die Valneva-Aktie hat in meinen Augen deshalb noch ein gewaltiges Upside vor sich. ## ℹ️ Valneva in Kürze - Valneva (WKN: A0MVJZ) ist ein französisch-österreichisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Es entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten, darunter Chikungunya, Cholera und die Japanische Enzephalitis. - Der Vermarktung eines Vakzins gegen Covid-19 ist jedoch gescheitert. - Valneva notiert an der Börse Paris und ist mit rund 530 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Hunderte Milliarden Dollar für KI: Diese 2 Aktien sind Top-Profiteure](https://www.sharedeals.de/420-milliarden-dollar-fuer-ki-diese-2-aktien-sind-top-profiteure/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die großen Technologiekonzerne Alphabet und Amazon treiben den Ausbau ihrer Infrastruktur für künstliche Intelligenz mit enormen Investitionen voran. Zusammen könnten die beiden Unternehmen im laufenden Jahr rund 420 Milliarden US-Dollar für Sachanlagen und Infrastruktur ausgeben. Besonders profitieren dürften davon Anbieter der notwendigen Halbleitertechnologie – allen voran Nvidia und Micron. ## Nvidia-Aktie Die enorme Nachfrage nach Rechenleistung für Anwendungen rund um künstliche Intelligenz hat Nvidia zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Die Grafikprozessoren (GPUs) des Konzerns gelten in der KI-Branche als Standard und werden von großen Cloud-Anbietern wie Amazon und Alphabet in großem Umfang eingesetzt. Steigen deren Investitionen stärker als ursprünglich erwartet, erhöht dies entsprechend das Potenzial für weitere Aufträge bei Nvidia. Dabei wächst das Geschäft des Chipkonzerns bereits mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 steigerte Nvidia seinen Umsatz um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Angesichts einer Marktkapitalisierung von rund fünf Billionen US-Dollar ist eine derart hohe Wachstumsrate bemerkenswert. Auch über das laufende Geschäftsjahr hinaus könnten die Aussichten günstig bleiben. Alphabet hat bereits signalisiert, dass die Investitionen in KI-Infrastruktur im Jahr 2027 deutlich über dem Niveau von 2026 liegen dürften. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Erwartungen der Analysten wider: Für das kommende Geschäftsjahr wird bei Nvidia ein Umsatzwachstum von rund 43 Prozent prognostiziert. Damit befindet sich Nvidia in einer außergewöhnlich günstigen Ausgangsposition, um von der nächsten Welle der KI-Investitionen zu profitieren. Trotz der enormen Unternehmensgröße erscheint die Aktie auf Basis des im Artikel genannten Bewertungsniveaus von rund dem 24-Fachen der erwarteten Gewinne vergleichsweise attraktiv. Für Anleger, die auf ein anhaltend hohes Wachstum des KI-Marktes setzen, könnte Nvidia damit weiterhin interessant sein. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Micron-Aktie Auch Micron könnte zu den großen Gewinnern des KI-Infrastrukturbooms zählen. Der Halbleiterhersteller ist auf Speicherchips spezialisiert – einen Bereich, den Amazon ausdrücklich als einen Grund für die angehobene Investitionsprognose genannt hat. Hintergrund ist eine zunehmende Knappheit bei Speicherchips. Die Nachfrage übersteigt derzeit das verfügbare Angebot deutlich, was zu einem kräftigen Anstieg der Speicherpreise geführt hat. Wie stark sich diese Entwicklung auf die Branche auswirkt, zeigt das Beispiel Sandisk: Das Unternehmen erklärte zuletzt, dass rund zwei Drittel seines Umsatzwachstums auf höhere Preise zurückzuführen seien. Solange die Nachfrage das Angebot übersteigt, könnten die Preise auf einem hohen Niveau bleiben. Microns Management geht davon aus, dass der Speichermarkt auch über das Jahr 2027 hinaus angespannt bleiben könnte. Für den Konzern würde dies eine längere Phase mit günstigen Marktbedingungen bedeuten. Bemerkenswert ist zudem die vergleichsweise niedrige Bewertung der Aktie. Nach den im Artikel genannten Prognosen wird Micron derzeit mit lediglich rund dem 5,6-Fachen der für 2027 erwarteten Gewinne bewertet. Der Markt scheint damit erhebliche Zweifel daran einzupreisen, dass die aktuell hohen Speicherpreise und die starke Nachfrage nachhaltig sein werden. Sollten sich die Engpässe jedoch tatsächlich bis mindestens Ende 2027 fortsetzen und gleichzeitig die Nachfrage aus Rechenzentren weiter steigen, könnte Micron über mehrere Jahre von hohen Preisen und steigenden Absatzmengen profitieren. Das macht die Aktie trotz der zyklischen Risiken des Speichermarktes zu einem interessanten Kandidaten für Anleger, die gezielt auf den KI-Infrastrukturboom setzen. Die massiven Investitionen von Amazon und Alphabet in KI-Infrastruktur schaffen ein attraktives Umfeld für Unternehmen, die die dafür benötigte Hardware liefern. Nvidia profitiert unmittelbar von der anhaltend hohen Nachfrage nach leistungsfähigen GPUs, während Micron von der wachsenden Nachfrage nach Speicherchips und den daraus resultierenden höheren Preisen profitieren könnte. Beide Aktien bieten damit interessante Wachstumsperspektiven, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrem Chancen-Risiko-Profil. Nvidia überzeugt vor allem durch seine starke Marktposition und das erwartete Umsatzwachstum, während Micron aufgrund seiner niedrigen Bewertung und des möglicherweise länger anhaltenden Speicherengpasses besonders viel Aufwärtspotenzial bieten könnte. Gleichzeitig sollten Anleger berücksichtigen, dass insbesondere der Halbleitermarkt zyklisch ist und die hohen Erwartungen an den KI-Boom bereits einen Teil der künftigen Entwicklung vorwegnehmen können. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Wird diese Kursmarke jetzt zum nächsten Ziel?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-wird-diese-kursmarke-jetzt-zum-naechsten-ziel/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie dreht am Freitag richtig auf. Der Kurs steigt um über +5% auf rund 185 € und setzt damit die starke Erholung der vergangenen Wochen fort. Vom Tief bei knapp 128 € hat sich die Aktie inzwischen weit entfernt. Noch wichtiger ist aber, dass der Kurs mehrere Marken zurückerobert hat, an denen die Erholung zuvor ins Stocken geraten war. ## SAP lässt die alte Handelsrange hinter sich Charttechnisch hat sich das Bild bei SAP in kurzer Zeit deutlich verändert. Über Monate hing die Aktie in einer breiten Range zwischen etwa 135 und 153 € fest. Mehrere Versuche nach oben verliefen im Sand, während Rücksetzer immer wieder zurück in diesen Bereich führten. Davon ist aktuell nicht mehr viel zu sehen. SAP hat die Range klar nach oben verlassen und anschließend auch den Widerstand im Bereich um 166 bis 167 € aus dem Weg geräumt. Mit dem heutigen Sprung auf rund 185 € kommt wieder ordentlich Bewegung rein. Auch der Point of Control aus dem Volumenprofil bei rund 149 € liegt mittlerweile weit hinter dem aktuellen Kurs. Dort wurde innerhalb des betrachteten Zeitraums besonders viel Volumen umgesetzt. Dass sich SAP inzwischen so deutlich davon lösen konnte, spricht zumindest charttechnisch dafür, dass sich das Kräfteverhältnis zuletzt zugunsten der Käufer verschoben hat. ## Das offene Gap rückt in Reichweite Nach dem heutigen Anstieg wird der Bereich knapp unter 200 € immer spannender. Dort beginnt die große Kurslücke, die nach dem heftigen Einbruch Anfang des Jahres entstanden ist. Damit könnte sich die Marke von 200 € als nächstes größeres Ziel anbieten. Vom aktuellen Niveau fehlen nur noch rund +8%. Sollte das Momentum der vergangenen Wochen anhalten, wäre ein Anlaufen dieses Bereichs keine allzu große Überraschung mehr. Auf der Unterseite hat sich die Lage ebenfalls verbessert. Der ehemalige Widerstandsbereich um 166 € könnte bei einem Rücksetzer erstmals als Unterstützung dienen. Darunter wartet die frühere Ausbruchszone um 150 bis 153 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-14-um-10.20.58.png)SAP-Aktie auf TradingView ## KI-Sorgen sind bei SAP noch nicht vom Tisch Den großen Turnaround würde ich bei SAP trotz der starken Kursbewegung noch nicht ausrufen. Dafür bleibt die Diskussion rund um künstliche Intelligenz und die Zukunft klassischer Softwareunternehmen zu wichtig. SAP-Chef Christian Klein hat zuletzt selbst deutlich gemacht, wie stark KI das Unternehmen verändern wird. Intern sollen Ausgaben stärker auf KI ausgerichtet werden. Berichten zufolge will SAP unter anderem bei Reisen, Lieferantenkosten und Neueinstellungen außerhalb des KI-Bereichs stärker auf die Bremse treten. Das zeigt, dass der Konzern nicht einfach darauf wartet, wie sich der Softwaremarkt verändert, sondern seine Kosten und Investitionen darauf ausrichtet. Auf der anderen Seite könnte SAP selbst zu den Gewinnern dieser Entwicklung gehören. Klein setzt darauf, KI direkt mit den Geschäftsdaten der Kunden zu verbinden und in bestehende Prozesse einzubauen. SAP hat hier einen Vorteil, den neue KI-Anbieter nicht ohne Weiteres kopieren können: Viele große Unternehmen verwalten zentrale Geschäftsprozesse und riesige Datenmengen bereits über SAP-Systeme. Die jüngsten Zahlen liefern dafür ebenfalls Argumente. Das Cloudgeschäft wächst weiter zweistellig und SAP hält an seinen Zielen für den Cloudumsatz 2026 fest. Beim operativen Gewinn wurde die Prognose zuletzt allerdings leicht reduziert, unter anderem wegen der Kosten für die Übernahmen von Dremio und Prior Labs. Bei SAP kommt nach Monaten der Schwäche wieder richtig Leben in die Aktie. Die alte Handelsrange wurde verlassen, der Point of Control um 150 € liegt inzwischen weit zurück und mit dem heutigen Anstieg von über +5% setzt sich die Erholung eindrucksvoll fort. Der Bereich um 200 € ist damit nicht mehr weit entfernt. Dort wartet allerdings auch der nächste richtige Test. Gleichzeitig sollte man die KI-Diskussion nicht einfach abhaken. SAP muss in den kommenden Quartalen zeigen, dass künstliche Intelligenz nicht nur Druck auf das klassische Softwaregeschäft bringt, sondern am Ende auch zusätzliches Wachstum liefert. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 205,4 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP-Aktie, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose --- ### [Netflix-Aktie: Bill Ackman schlägt zu – perfekter Einstiegszeitpunkt?](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-bill-ackman-schlaegt-zu-perfekter-einstiegszeitpunkt/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Bill Ackman wagt die Rückkehr zu Netflix und macht die Aktie mit einer milliardenschweren Wette erneut zum Gesprächsthema an der Wall Street. Der Starinvestor sieht den Streamingkonzern nach Jahren des Wettbewerbs als klaren Gewinner – doch für Privatanleger stellt sich die entscheidende Frage, ob die Argumente hinter Ackmans Investment auch zum eigenen Risikoprofil passen. ## Ackman baut eine neue Netflix-Position auf Bill Ackmans Investmentgesellschaft Pershing Square Capital Management hat im zweiten Quartal 2026 eine umfangreiche Position in Netflix aufgebaut. Nach den jüngsten Angaben hält der Fonds rund 3,15 Millionen Aktien, die etwa 4,9 Prozent des Portfolios ausmachen. Die Nachricht wurde am 12. August öffentlich und sorgte unmittelbar für Aufmerksamkeit an der Börse. Ackman kehrt damit zu einem Unternehmen zurück, von dem er sich 2022 nach einem Verlust von mehr als 400 Millionen Dollar getrennt hatte. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Netflix hat operativ weiter geliefert, während die Aktie deutlich von ihren früheren Höchstständen zurückgekommen ist. Genau diese Diskrepanz zwischen einem robusten Geschäft und einer deutlich niedrigeren Bewertung bildet den Kern von Ackmans Investmentthese. Reuters zufolge hat Pershing Square im Zuge einer größeren Portfolio-Neuausrichtung insgesamt sechs neue Positionen aufgebaut, darunter neben Netflix auch Visa, Mastercard, S&P Global, Intercontinental Exchange und Alcon. ## Warum Ackman Netflix für den Streaming-Gewinner hält Ackmans Argumentation basiert vor allem auf der Größe und der daraus entstehenden wirtschaftlichen Stärke des Netflix-Geschäfts. Das Unternehmen verfügt inzwischen über mehr als 325 Millionen bezahlte Mitgliedschaften und kann die hohen Kosten für Inhalte auf eine außergewöhnlich große globale Nutzerbasis verteilen. Netflix selbst hatte bereits zum Jahresende 2025 die Marke von 325 Millionen zahlenden Mitgliedschaften überschritten. Für Ackman ist diese Größe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Netflix kann erhebliche Summen in Serien, Filme und Live-Formate investieren und die Kosten über eine wesentlich größere Kundenbasis amortisieren als viele Konkurrenten. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über fast zwei Jahrzehnte an Nutzungsdaten, die bei der Auswahl, Produktion und Vermarktung von Inhalten helfen können. Ackman kommt deshalb zu einem weitreichenden Schluss: Netflix habe den sogenannten Streaming-Krieg faktisch gewonnen. Diese Einschätzung ist allerdings eine Investmentthese und keine objektiv messbare Tatsache. Der Wettbewerb um Aufmerksamkeit, Werbebudgets und Inhalte bleibt intensiv – auch wenn Netflix inzwischen eine außergewöhnlich starke Marktposition besitzt. ## Das operative Geschäft spricht für Netflix Die jüngsten Geschäftszahlen liefern Ackmans Optimismus durchaus Argumente. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz von Netflix um 13 Prozent auf 12,56 Milliarden Dollar, während der Gewinn auf 3,4 Milliarden Dollar beziehungsweise 80 Cent je Aktie kletterte. Für das dritte Quartal stellte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 12 Prozent und eine operative Marge von 33,2 Prozent in Aussicht. Für das Gesamtjahr erwartet Netflix inzwischen einen Umsatz von 51,0 bis 51,4 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 13 bis 14 Prozent entspricht. Auch beim Zuschauerinteresse zeigt sich bislang kein dramatischer Einbruch. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 sahen Netflix-Mitglieder mehr als 97 Milliarden Stunden Inhalte – rund 2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Wachstum fiel damit sogar etwas höher aus als 2025, obwohl mit den Olympischen Winterspielen und der Fußball-Weltmeisterschaft besonders starke Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Zuschauer bestand. Für Netflix wird damit zunehmend nicht allein die Zahl der Abonnenten zum entscheidenden Faktor. Das Unternehmen versucht vielmehr, aus seiner riesigen Nutzerbasis mehr Umsatz und Gewinn pro Kunde zu erzielen. Preiserhöhungen, zusätzliche Angebote und insbesondere das Werbegeschäft sollen dabei helfen. ## Werbung wird zum zweiten Umsatztreiber Eine der wichtigsten Veränderungen in der Netflix-Story ist der Aufbau des werbefinanzierten Geschäfts. Netflix erwartet für 2026 Werbeumsätze von rund 3 Milliarden Dollar – ungefähr doppelt so viel wie im Vorjahr. Gleichzeitig entwickelt der Konzern seine Werbetechnologie weiter und setzt zunehmend auf KI-gestützte Werkzeuge für Planung, Produktion, Kampagnensteuerung und Optimierung. Damit entsteht ein zusätzlicher Wachstumskanal neben Abonnements und Preiserhöhungen. Das günstigere, werbefinanzierte Angebot kann zudem Kunden ansprechen, die besonders preissensibel sind. Für Anleger ist das strategisch relevant: Netflix muss nicht zwangsläufig ausschließlich neue Abonnenten gewinnen, um den Umsatz weiter deutlich zu steigern. Auch Live-Inhalte spielen in dieser Strategie eine wachsende Rolle. Obwohl Live-Programme laut Netflix 2026 voraussichtlich nur etwas mehr als fünf Prozent der Content-Ausgaben ausmachen und lediglich rund ein Prozent der gesamten Sehdauer generieren, haben Live-Events in den vergangenen Jahren überproportional viele neue Kunden gewonnen. Sechs der zehn erfolgreichsten Tage für neue Mitgliedschaften der vergangenen fünf Jahre entfielen auf Live-Events. ## Bewertung ist entscheidender Teil der Wette Für Ackman reicht eine gute operative Entwicklung allein nicht aus. Seine Strategie setzt darauf, Unternehmen zu kaufen, deren langfristiger Wert seiner Ansicht nach vom Markt unterschätzt wird. Bei Netflix sieht er genau eine solche Gelegenheit. Die Aktie ist nach der deutlichen Korrektur wesentlich günstiger bewertet als noch vor einigen Jahren. Der in der Ausgangsanalyse genannte Wert von weniger als dem 25-Fachen des Gewinns liegt deutlich unter dem dort angeführten Fünfjahresdurchschnitt von etwa 40. Damit ist die Netflix-Aktie trotz ihres weiterhin starken Geschäftsmodells nicht mehr mit den extrem hohen Bewertungsniveaus früherer Wachstumsphasen zu vergleichen. Allerdings sollte eine niedrigere Bewertung nicht automatisch mit einem Schnäppchen gleichgesetzt werden. Netflix muss auch künftig zweistellig wachsen, seine Margen ausweiten und gleichzeitig hohe Investitionen in Inhalte finanzieren. Sollte sich das Wachstum deutlich abschwächen oder die Monetarisierung der Werbung hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnte die vermeintlich günstige Bewertung schnell weniger attraktiv erscheinen. ## Ackmans Netflix-Erfahrung mahnt zur Vorsicht Besonders interessant ist, dass Ackman selbst bereits schmerzhafte Erfahrungen mit Netflix gemacht hat. 2022 verkaufte Pershing Square seine damalige Position nach dem drastischen Kursrückgang des Streamingkonzerns und realisierte dabei einen Verlust von mehr als 400 Millionen Dollar. Dass Ackman nun zurückkehrt, zeigt einerseits, wie stark sich seine Einschätzung des Unternehmens verändert hat. Andererseits erinnert die Episode daran, dass selbst prominente Investoren nicht immun gegen Fehlentscheidungen sind. Auch die aktuelle Performance von Pershing Square liefert einen wichtigen Gegenpol zur Begeisterung über Ackmans Namen. Reuters berichtete, dass die Fonds im Jahr 2026 zuletzt hinter dem S&P 500 zurücklagen. Ackmans langfristige Erfolgsbilanz bleibt zwar beeindruckend, doch kurzfristig garantiert sie Anlegern keineswegs eine überdurchschnittliche Rendite. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sollten Anleger Ackman folgen? Die Netflix-Wette lässt sich deshalb am besten als interessantes Signal und nicht als automatische Kaufempfehlung verstehen. Ackman setzt auf ein Unternehmen mit einer außergewöhnlich großen Kundenbasis, robustem Umsatzwachstum, steigenden Margen, wachsendem Werbegeschäft und erheblichen freien Cashflows. Diese Kombination spricht grundsätzlich für eine attraktive langfristige Investmentstory. Entscheidend ist jedoch der Preis, den Anleger für diese Zukunft bezahlen. Wer Netflix kauft, wettet darauf, dass das Unternehmen sein zweistelliges Wachstum über mehrere Jahre fortsetzen, seine Werbeplattform erfolgreich skalieren und gleichzeitig seine Stellung als führender globaler Streamingdienst verteidigen kann. Das sind plausible Annahmen, aber keine Gewissheiten. Für langfristig orientierte Anleger kann die deutliche Korrektur der Aktie daher eine interessante Gelegenheit darstellen. Wer allerdings lediglich deshalb kauft, weil Bill Ackman investiert hat, übernimmt einen Teil der Überzeugung eines Investors, dessen Anlagehorizont, Kapitalbasis und Risikotoleranz sich erheblich von denen eines Privatanlegers unterscheiden können. Bill Ackmans Wiedereinstieg bei Netflix ist ein starkes Vertrauenssignal für den Streamingkonzern, vor allem weil der Investor seine frühere Position mit hohen Verlusten aufgegeben hatte. Die operative Entwicklung von Netflix, das wachsende Werbegeschäft und die vergleichsweise niedrigere Bewertung liefern tatsächlich Argumente für eine Neubewertung der Aktie – dennoch bleibt die Entscheidung eine Wette auf anhaltendes Wachstum und steigende Profitabilität. Anleger sollten Ackmans Investment daher eher als Anlass für eine eigene Analyse betrachten als als Signal, die Netflix-Aktie ungeprüft zu kaufen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 326 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Energiekontor-Aktie: Jetzt im Crash einsteigen?](https://www.sharedeals.de/energiekontor-aktie-jetzt-im-crash-einsteigen/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es sind dramatische Tage für die Energiekontor-Aktie. Nachdem der Kurs des Solar- und Windparkbetreibers bereits am gestrigen Donnerstag um -15% eingebrochen ist, geht es am Freitagmorgen um weitere -10% in den Kurskeller. Damit fällt der Energietitel auf ein neues 5-Jahrestief. Was steckt hinter dem Crash von Energiekontor und sollten Anleger ihn für einen Einstieg nutzen? ## Eine drastische Gewinnwarnung Ursache für den Kurs-Crash der Energiekontor-Aktie ist eine drastische Gewinnwarnung, die das Unternehmen überraschend herausgegeben hat. Die Gewinnprognose für das Jahr 2026 wurde massiv gesenkt. Bislang ging Energiekontor von einem Vorsteuergewinn zwischen 40 und 60 Millionen € aus. Die neue Prognosespanne liegt nur noch zwischen 5 und 10 Millionen €. Wir sprechen also über eine Senkung der Erwartungen um 85% im Mittel. Ursache für diese katastrophale neue Guidance sind erhebliche Verzögerungen bei den Netzanschlüssen mehrerer schottischer Windparkprojekte. Ein Gerichtsverfahren blockiert den Bau einer dafür erforderlichen Überlandleitung. Dadurch verschieben sich die geplanten Netzanschlüsse für drei betroffene Windparks von ursprünglich 2029 auf voraussichtlich 2031. Das hat zur Folge, dass geplante und bereits im Verkaufsprozess befindliche Projektverkäufe in Schottland nicht mehr ergebniswirksam im laufenden Jahr verbucht werden können. Die Erträge verschieben sich in die Folgejahre. Du willst am Ball bleiben bei Energiekontor und erneuerbaren Energien? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Energiekontor&stockidentifier=symbol%3AEKT)! ## Und eine weitere Hiobsbotschaft Als wäre das schon nicht genug der Hiobsbotschaften, drückten gestiegene Bau- und Finanzierungskosten auch noch das Ergebnis von Energiekontor im ersten Halbjahr ins Minus. Das Vorsteuerergebnis betrug für die ersten sechs Monate des Jahres -4,7 Millionen €. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 28,3 Millionen €. Auch das operative Ergebnis ging deutlich gegenüber dem Vorjahr von 39,3 auf 10,1 Millionen € zurück. Beim Konzernumsatz verbuchte Energiekontor hingegen ein dynamisches Wachstum. Die Erlöse stiegen im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 31,4% auf 99,9 Millionen €. Die Stromproduktion der Projekte im Eigenbestand stieg auf rund 330 Gigawattstunden. Derzeit hat Energiekontor 20 Projekt mit einer Gesamtleistung von ca. 610 Megawatt im Bau, davon rund 230 Megawatt für den eigenen Bestand. ## Ein desaströser Zustand Das Chartbild der Energiekontor-Aktie befindet sich in einem desaströsen Zustand. Das bisherige 5-Jahrestief bei 31 € wurde im Zuge des Kurs-Crashs durchbrochen. Bis zur Marke von 21 € gibt es keine nennenswerten historischen Unterstützungen. Es droht somit ein weiterer technischer Kurssturz. ## Für diese Aktie braucht man starke Nerven Bislang lagen die Kursziele der Analysten für die Energiekontor-Aktie in einer Spanne von 59 bis 77 €. Die Experten gingen also von einer mehr als Verdoppelung des Aktienkurses aus. Damit ist nun nicht mehr zu rechnen. Ich gehe fest davon aus, dass die Experten in den kommenden Tagen ihre Kursziele drastisch zusammenstreichen werden. Wie in meiner letzten Analyse der Energiekontor-Aktie im März kann ich an dieser Stelle nur wiederholen, dass der Erneuerbare Energie-Titel nur als Langfristinvestment für Anleger mit Nerven aus Stahl geeignet ist. Kaum ein anderes Unternehmen aus Deutschland ist so bekannt dafür, seine Zielsetzungen zu revidieren, wie Energiekontor. Die aktuelle Gewinnwarnung ist einer heftiger Schlag ins Kontor, der einen massiven Vertrauensverlust darstellt. Was soll man denn dem Energiekontor-Management überhaupt noch glauben, wenn von heute auf morgen die Gewinnprognose um fast 90% korrigiert wird? Grundsätzlich kann man langfristig optimistisch in Bezug auf die Energiekontor-Aktie sein. Die hohen Preise für fossile Energieträger erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit von Solar- und Windenergie. Aber Energiekontor ist ein Unternehmen mit keiner kontinuierlichen Umsatz- und Gewinnentwicklung. Anleger müssen bei der Geschäftsentwicklung mit einem gewaltigen Maß an Volatilität zurechtkommen. Abschließend: Du interessierst Dich neben Energie- auch für Rohstoffinvestments? Dann schau mal in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) rein! Mein Rat lautet deshalb: Für Anleger mit guten Nerven, die gerne eine spekulative Postion im Bereich der Grünen Energien eingehen wollen, könnte der aktuelle Crash ein guter Einstiegszeitpunkt in die Energiekontor-Aktie sein. Das Forward-KGV von 7 (2027) ist eine recht faire Bewertung. Aber auf die Zahlen und Prognosen des Unternehmens ist einfach kein Verlass. Allen anderen Anlegern rate ich deshalb von einem Kauf der Energiekontor-Aktie ab. Sie liefert einfach zu häufig schlechte Nachrichten. ## ℹ️ Energiekontor in Kürze - Die Bremer Energiekontor AG (WKN: 531350) zählt zu den führenden deutschen Projektentwicklern im Windkraft- und Solarsektor, der Schwerpunkt liegt bei der Windenergie. - Der größte Teil des Unternehmens beschäftigt sich mit der Projektierung und dem Verkauf von Wind- und Solarparks in Europa. Daneben werden 38 Windparks und 1 Solarpark in Eigenregie betrieben. - Die im SDAX gelistete Aktie wird aktuell mit ca. 370 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps --- ### [Allianz-Aktie: Kursziel 465 € – ist das noch günstig?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-kursziel-465-e-ist-das-noch-guenstig/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Allianz-Aktie notiert mit 437,80 € nur knapp unter ihrem Rekordhoch. Goldman Sachs hat das Kursziel nach den Halbjahreszahlen dennoch von 450 auf 465 € angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Das verbleibende Kurspotenzial beträgt allerdings nur noch rund +6%. Lässt sich das Kursziel fundamental rechtfertigen? ## Rekordgewinn als fundamentaler Treiber der Allianz-Aktie Im ersten Halbjahr steigerte die Allianz das operative Ergebnis um +8,6% auf den Rekordwert von 9,4 Milliarden €. Das entsprach bereits 54% des Mittelpunktes der Jahresprognose. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden €, wobei Abweichungen von jeweils 1 Milliarde € nach oben oder unten möglich sind. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte im ersten Halbjahr um +17,5% auf 16,44 €. Ohne Veräußerungs- und Sondereffekte lag das Wachstum bei rund +10%. Damit entwickelt sich die Allianz sogar etwas besser als ihr mittelfristiges Ziel, das bis 2027 ein durchschnittliches Gewinnwachstum je Aktie von +7 bis +9% vorsieht. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Auch die Kapitalausstattung lässt weitere Ausschüttungen zu. Die Solvency-II-Quote verbesserte sich von 218 auf 225%. Das liegt deutlich über der internen Mindestmarke von 150%. ## Bei 465 €: Dieses KGV wäre möglich Goldman Sachs rechnete zuletzt mit einem Gewinn je Aktie von 29,97 € für 2026. Bei einem Aktienkurs von 465 € ergäbe sich daraus ein KGV von rund 15,5. Auf Basis des aktuellen Kurses liegt die Kennzahl bei etwa 14,6. Für einen Versicherer ist das keine besonders niedrige Bewertung. Die Allianz wird inzwischen deutlich höher bewertet als im eigenen langjährigen Durchschnitt. Allerdings erwartet Goldman einen Anstieg des Gewinns je Aktie auf 33,50 € im Jahr 2027 und 37,21 € im Jahr 2028. Wird das Kursziel von 465 € erreicht und bleibt der Aktienkurs anschließend unverändert, würde das KGV dadurch auf 13,9 beziehungsweise 12,5 sinken. Das Kursziel setzt somit voraus, dass die Allianz ihr Gewinnwachstum über mehrere Jahre fortsetzt. Ein bloß stabiles Ergebnis würde die Bewertung dagegen kaum rechtfertigen. ## Dividendenrendite fällt unter 4% Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte die Allianz 17,10 € je Aktie aus. Bezogen auf 465 € entspräche das nur noch einer Dividendenrendite von 3,68%. Maßgeblich für die kommende Ausschüttung ist jedoch die Dividendenpolitik. Die Allianz will 60% des um Sonder- und Bewertungseffekte bereinigten Konzerngewinns ausschütten. Auf Basis der Goldman-Prognose wären für 2026 rechnerisch rund 18 € je Aktie möglich. Am aktuellen Kurs läge die erwartete Dividendenrendite damit bei rund 4,1%, am Kursziel von 465 € dagegen nur noch bei 3,9%. Steigt der Gewinn wie prognostiziert, könnten für 2027 etwa 20,10 € und für 2028 rund 22,30 € ausgeschüttet werden. Am Kursziel würde die Rendite dadurch mittelfristig wieder auf +4,3 beziehungsweise +4,8% steigen. **Bock auf noch mehr Dividende?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Rückkäufe stützen ebenfalls den Gewinn je Aktie Zusätzlich läuft ein Aktienrückkauf über 2,5 Milliarden €. Davon waren zur Jahresmitte bereits 1,4 Milliarden € umgesetzt. Gemessen am aktuellen Börsenwert entspricht das gesamte Programm einer Rückkaufrendite von ungefähr 1,5%. Da die erworbenen Aktien eingezogen werden, verteilt sich der künftige Gewinn auf weniger Anteile. Das dürfte das Wachstum des Gewinns und der Dividende je Aktie um etwa 1 bis 2 Prozentpunkte unterstützen. Der Effekt ist positiv, fällt bei Kursen nahe dem Rekordhoch aber geringer aus als bei einer günstigeren Aktie. 465 € sind fundamental vertretbar, günstig wäre die Allianz-Aktie auf diesem Niveau jedoch nicht mehr. Das KGV läge über 15 und die erwartete Dividendenrendite unter 4%. Als unternehmensorientierter Buy-and-Hold-Investor gebe ich kein Stück aus meiner Hand. Nachkaufen würde ich aber auch erst, wenn ein niedrigerer Aktienkurs eine günstigere Bewertung ermöglicht. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 166 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [ThyssenKrupp-Aktie: Mehrjahreshoch erreicht – was ist jetzt ratsam?](https://www.sharedeals.de/thyssenkrupp-aktie-mehrjahreshoch-erreicht-was-ist-jetzt-ratsam/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die ThyssenKrupp-Aktie befindet sich seit dem Tief im März bei etwa 7,50 € in einem nachhaltigen Aufwärtstrend. Zwar kam es immer wieder zu kleineren Rücksetzern, insgesamt zeigt die Entwicklung jedoch klar nach oben. Am Freitag notiert die Aktie aktuell bei 13,90 € und damit auf einem Mehrjahreshoch. Damit stellt sich die Frage: Wie viel Potenzial besitzt die Aktie jetzt noch? ## Ertragslage deutlich verbessert Das größte Problem von Thyssenkrupp war in den vergangenen Jahren die schwache Profitabilität. Um dies zu ändern, wurde ein weitreichender Konzernumbau eingeleitet. Langfristig soll sich Thyssenkrupp zu einer reinen Finanzholding entwickeln. Die einzelnen Geschäftsbereiche sollen weitgehend eigenständig aufgestellt werden, während die Muttergesellschaft an den Beteiligungen Mehrheitsanteile hält. Operativ sind erste Fortschritte erkennbar. Im dritten Quartal verbesserte sich das bereinigte EBIT gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18% auf 183 Millionen €. Besonders positiv entwickelten sich die Geschäfte im Materialhandel bei TK Accelis, wo Mengen- und Preiseffekte unterstützten. Zusätzlich zeigen die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen Wirkung. Beim Nettogewinn gelang sogar der Sprung von einem Vorjahresverlust von 255 Millionen € auf einen Gewinn von 34 Millionen €. Allerdings sollte dieser Wert nicht überbewertet werden, da darin ein positiver Bilanzierungseffekt von 131 Millionen € aus dem Verkauf der Anteile am Stahlproduzenten HKM enthalten ist. Die Beteiligung wurde an Salzgitter verkauft. Auch der Umsatz entwickelte sich positiv und stieg um 8% auf 8,8 Milliarden €. Konzernchef sieht den Konzern auf einem guten Weg. Er gewinnt an operativer Stärke und strategischer Klarheit. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ThyssenKrupp&stockidentifier=symbol%3ATKA) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose konkretisiert Auch bei der Jahresprognose gab es eine positive Veränderung. Das bereinigte EBIT soll nun zwischen 600 und 900 Millionen € liegen. Zuvor wurde eine Spanne von 500 bis 900 Millionen € erwartet. Der erwartete Konzernverlust wurde gleichzeitig auf rund 700 Millionen € eingegrenzt. Beim Umsatz wird im besten Fall nur noch mit einem Rückgang von 1% gegenüber dem Vorjahreswert von 32,8 Milliarden € gerechnet. Die Prognose zeigt somit eine operative Verbesserung, gleichzeitig wird aber deutlich, dass Thyssenkrupp noch nicht über eine nachhaltig hohe Profitabilität verfügt. ## TKMS ist der große Hoffnungsträger Eine der erfolgreichsten Entwicklungen innerhalb des Konzerns ist die Marinesparte TKMS. Das Geschäft profitiert von der zunehmenden Bedeutung der europäischen Verteidigungsfähigkeit und einem hohen Auftragsbestand. Die zahlreichen Aufträge sorgen für eine gute Visibilität der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Die größte Baustelle bleibt dagegen die Stahlsparte. Nachdem der Einstieg von Jindal Steel nicht zustande kam, muss Thyssenkrupp die Restrukturierung nun weitgehend selbst vorantreiben. Positiv ist, dass die EU-Maßnahmen gegen günstige Stahlimporte ergriffen hat. ## Bewertung Der starke Kursanstieg ist angesichts der Fortschritte beim Konzernumbau nachvollziehbar. Insbesondere die positive Entwicklung von TKMS hat die Fantasie der Anleger beflügelt. Allerdings ist inzwischen bereits viel Positives im Aktienkurs enthalten. Damit verschlechtert sich das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem starken Kursanstieg. Kurzfristig sind aufgrund der Nachrichtenlage zwar weitere Kurssteigerungen möglich. Gerade bei positiven Meldungen zu TKMS oder weiteren Fortschritten beim Konzernumbau könnte die Aktie nochmals deutlich zulegen. Gleichzeitig steigt auf dem aktuellen Niveau das Rückschlagrisiko. Der starke Kursanstieg der vergangenen Monate ist fundamental nachvollziehbar. Thyssenkrupp macht beim Konzernumbau Fortschritte, die Ertragslage verbessert sich und insbesondere TKMS besitzt erhebliches Wachstumspotenzial. Bei dem jetzigen Kursniveau ist aus meiner Sicht jedoch bereits zu viel Optimismus eingepreist. Das weitere Potenzial halte ich für begrenzt. Wer die Aktie bereits besitzt und hohe Kursgewinne erzielt hat, sollte deshalb über eine Teilrealisierung nachdenken. Ein Neueinstieg ist auf dem aktuellen Niveau dagegen wenig attraktiv. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die Profiteur zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Thyssenkrupp in Kürze - Thyssenkrupp mit Hauptsitz in Essen ist ein diversifizierter Industrie- und Technologiekonzern mit Schwerpunkt in der Stahlherstellung. - Der Konzern ging 1999 aus der Fusion der beiden Traditionsunternehmen Friedrich Krupp AG und Thyssen AG hervor. - Thyssenkrupp ist im Nebenwerteindex MDAX notiert und ist aktuell etwa 8,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX: To the Moon! Kursziel 300 US$!](https://www.sharedeals.de/spacex-to-the-moon-kursziel-300-us/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SpaceX-Aktie hat sich kräftig vom Rekordtief bei 108,27 US$ erholt, kostet nach einem erneuten Rücksetzer aber nur 141,29 US$. Morgan Stanley sieht den Titel weiterhin bei 300 US$. Damit könnte sich der Aktienkurs mehr als verdoppeln. Doch das Kursziel beruht nur zu einem kleinen Teil auf Raketen und Satelliten. ## Mehr KI als Raumfahrt Morgan-Stanley-Analyst Adam Jonas bestätigt seine „Overweight“-Einstufung und hält am Kursziel von 300 US$ fest. Gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht dies einem Potenzial von rund +112%. Interessant ist vor allem die Zusammensetzung der Bewertung. Das klassische Raumfahrtgeschäft einschließlich der Raketenstarts soll lediglich 8 US$ je Aktie wert sein. Für Starlink und die übrigen Angebote rund um die Konnektivität setzt Morgan Stanley 128 US$ an. Weitere 12 US$ entfallen auf X und Grok. Der mit Abstand größte Zukunftsbaustein ist das Geschäft mit KI-Infrastruktur für Unternehmen. Dieses bewertet die Investmentbank mit 152 US$ je Aktie. Mehr als die Hälfte des Kursziels hängt somit an einem Geschäftsbereich, den SpaceX gerade erst in großem Stil aufbaut. Im besonders optimistischen Szenario hält Morgan Stanley sogar 600 US$ für möglich. Der pessimistische Fall liegt dagegen bei lediglich 75 US$. ## Starlink liefert das Fundament Das bisherige Geschäft entwickelt sich zweifellos stark. Im zweiten Quartal steigerte SpaceX den Umsatz um +92% auf 7,81 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA sprang um +191% auf 3,54 Milliarden US$. Gleichzeitig verringerte sich der Nettoverlust auf 541 Millionen US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Starlink bleibt dabei der wichtigste Umsatz- und Ergebnistreiber. Die Zahl der regulären Abonnenten verdoppelte sich innerhalb eines Jahres auf 12 Millionen. Allein im zweiten Quartal kamen 1,7 Millionen neue Kunden hinzu. Der durchschnittliche Monatsumsatz je Anschluss lag mit 66 US$ allerdings deutlich unter den 85 US$ des Vorjahres. Das internationale Wachstum und günstigere Tarife drücken auf diese Kennzahl. Dafür gewinnt Starlink zunehmend Geschäftskunden aus der Luftfahrt, der Schifffahrt und dem Mobilfunk. Mit Direct-to-Cell kann SpaceX perspektivisch Milliarden Smartphones erreichen, ohne jeden Nutzer als klassischen Starlink-Kunden gewinnen zu müssen. ## Cursor könnte die Bewertung verändern Für zusätzliche Fantasie sorgt die geplante Übernahme des KI-Spezialisten Anysphere für 60 Milliarden US$. Dessen Programmierplattform Cursor wird bereits von zahlreichen Großunternehmen genutzt und soll eng mit den Grok-Modellen verbunden werden. Morgan Stanley erwartet, dass der wiederkehrende Jahresumsatz von Cursor von zuletzt rund 4 Milliarden US$ bis Ende 2030 auf 33 Milliarden US$ steigen könnte. Die Vorstellung von Grok 4.6 und dem agentenbasierten Grok Bot liefert erste Hinweise darauf, wie SpaceX Rechenleistung, Echtzeitdaten, Software und die weltweite Starlink-Verbindung zusammenführen will. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Nach Berechnungen der Analysten bewertet der aktuelle Aktienkurs das gesamte KI-Geschäft nur mit rund 12 US$ je Aktie. Sollte Cursor das prognostizierte Wachstum erreichen, wäre diese Bewertung tatsächlich zu niedrig. ## Die Rechnung ist dennoch spekulativ Der Weg zu 300 US$ wird teuer. Allein im zweiten Quartal investierte SpaceX 18,4 Milliarden US$. Zusätzlich muss Starship zuverlässig und mit hoher Frequenz fliegen, damit größere Satelliten und langfristig auch Rechenzentren günstig ins All gelangen können. Das Kursziel basiert daher weniger auf den heutigen Gewinnen als auf einer möglichen Transformation von SpaceX zum globalen KI- und Infrastrukturkonzern. Ob das so reibungslos gelingt? Ein Fragezeichen. Die 300 US$ sind ambitioniert, aber erreichbar, wenn SpaceX Starlink, Cursor und Grok erfolgreich zu einer gemeinsamen Plattform verbindet. Sicher ist dieser Weg keineswegs. Deshalb bleibt die SpaceX-Aktie eine heiße Wette auf viele Trends der Zukunft. Das spricht meiner Meinung maß für sehr viel Volatilität. Anleger sollten sich dessen bewusst sein und meiner Meinung nach eher im kleinen Stil investieren, wenn sie einen Teil der vermeintlichen Erfolgsgeschichte im Depot haben wollen. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,86 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Amazon-Aktie: Rekordgewinn dank Anthropic-Neubewertung](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-rekordgewinn-dank-anthropic-neubewertung/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Amazon hat nach einem Kurssprung von +12% ein Gap offen zurückgelassen, das den Kurs seither immer wieder beschäftigt. Charttechnisch entscheidet sich in den kommenden Tagen, ob sich daraus eine neue Chance ergibt ## Zahlen weit über den Erwartungen Amazon hat am 31. Juli Zahlen zum zweiten Quartal 2026 vorgelegt, die die Erwartungen deutlich übertrafen. Der Gewinn je Aktie kletterte von 1,68 auf 5,75 US$, deutlich über der Analystenschätzung von 1,82 US$. Unter dem Strich sprang der Nettogewinn von 18,1 auf rund 62,65 Milliarden US$. Darin enthalten ist allerdings auch ein Buchgewinn von 53,4 Milliarden US$ vor Steuern aus der Neubewertung der Beteiligung an der KI-Firma Anthropic. Der Umsatz legte um +20% auf 200,6 Milliarden US$ zu, der Auftragsbestand in der Cloud-Sparte AWS wuchs um 132 Milliarden US$. Jefferies-Analyst Brent Thill lobte insbesondere diese Visibilität bis weit ins Jahr 2028 hinein und wertete die höheren Investitionsausgaben angesichts der Nachfrage als gerechtfertigt. Parallel zu den Zahlen kam eine positive Nachricht aus einem anderen Geschäftsfeld: Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA erteilte Amazons Robotaxi-Tochter Zoox die Genehmigung, für Fahrten Geld zu verlangen. Damit ist eine wichtige regulatorische Hürde für den kommerziellen Betrieb genommen. Zoox ist nach Unternehmensangaben das erste speziell entwickelte Robotaxi mit dieser Ausnahmegenehmigung. Die Amazon-Aktie reagierte auf die Kombination aus starken Zahlen und dem Zoox-Meilenstein mit einem Sprung von rund +12%. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-13-um-23.41.05.png)Quelle Chart: Tradingview Amazon hinterließ beim Anstieg vom 31. Juli ein offenes Gap. Nach diesem Schub ließ die Dynamik in den folgenden Tagen etwas nach und auf der Oberseite bildete sich eine Widerstandszone zwischen 275,80 und 287,10 US$. In diesem Bereich kam es nun zu einer Abweisung, der Markt ist derzeit auf dem Weg, das noch offene Gap zu schließen. Die Gap-Oberkante beginnt bei 262,00 US$. Auch an dieser Schwelle ist ein Reaktion und ein Umschwung möglich. Oftmals werden Gaps geschlossen, daher könnte das auch hier der Fall sein. Käme es dazu, wäre das Schließen des Gaps zugleich eine mögliche Chance für die Oberseite, denn hier verläuft auch die Unterkante eines Supportbereichs aus der Vergangenheit zwischen 239,10 und 248,55 US$. Bei auftretender Stärke könnte es allerdings auch früher zu einer positiven Reaktion kommen, etwa bei rund 255,00 US$. Das Ziel wäre bei beiden Long-Chancen dasselbe - das bisherige Hoch und die Fortsetzung der aktuellen Stärke. Ein nachhaltiger Bruch der Unterstützungszone würde das Bild dagegen drehen und die Aktie nicht mehr bullisch erscheinen lassen. In den nächsten Tagen entscheidet sich viel an der 255,00-US$-Marke und der Gap-Oberkante bei 262,00 US$. Reagiert der Kurs hier positiv, liefert das ein erstes mögliches Kaufsignal. Erreicht Amazon dagegen die Unterkante der Unterstützungszone bei 239,10 US$, entsteht dort die stärkere der beiden Chancen, mit dem geschlossenen Gap als zusätzlichem Pluspunkt. Bricht der Kurs auch diese Zone nachhaltig, wäre die bullische Struktur vorerst hinfällig. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,86 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie bricht aus – startet jetzt die nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-bricht-aus-startet-jetzt-die-naechste-rallye/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Micron-Aktie setzt ihre Erholung eindrucksvoll fort und hat seit dem lokalen Tief vom 29. Juli bereits rund +32% zugelegt. Allein gestern gewann der Kurs weitere +4,23% und konnte damit die jüngste Aufwärtsbewegung bestätigen. Besonders interessant: Der Ausbruch aus einer Bullenflagge nach oben ist gelungen – ein klassisches bullisches Signal, das auf eine Fortsetzung der Rallye hindeuten kann. ## Chartanalyse zur Micron-Aktie Der Micron-Aktie ist der Ausbruch aus der Bullenflagge gelungen und konnte diesen durch einen erfolgreichen Retest bestätigen. Zuvor hatte der Techkonzern deutlich korrigiert. Rein strukturell wirkt die Korrektur abgeschlossen, aber eine nachhaltige Trendwende kann erst mit einem neuen Rekordhoch bestätigt werden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MU_2026-08-14_06-47-46-scaled.png)Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der nächtse, potenziell relevante Widerstandsbereich liegt zwischen 1.086 US$ und 1.127 US$. Sollte der Ausbruch darüber gelingen, stehen die Chancen für die Micron-Aktie gut, direkt zu einem neuen Allzeithoch nach oben zu steigen. Ein Abprallen an dieser Ebene könnte zu einer erneuten Konsolidierung führen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Micron-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 55 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MU_2026-08-14_06-48-27-scaled.png)Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder optimistisch. Der RSI und der MACD zeigen je ein bullisches Cross. Im Wochenchart sind die Indikatoren jedoch weniger freundlich, was die Wahrscheinlichkeiten für eine nachhaltige Trendwende begrenzt. Vorläufig ist jedoch mit einer Ausweitung der Erholung zu rechnen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart spricht für einen weit fortgeschrittenen Aufwärtszyklus. Nach Abschluss der Welle 4 folgte eine dynamische Welle 5, die inzwischen aus charttechnischer Sicht weit entwickelt erscheint. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufwärtsbewegung ihren Höhepunkt erreicht hat und eine größere Korrektur bevorstehen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/MU_2026-08-14_06-50-04-scaled.png)Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Entsprechend nimmt das Risiko einer größeren Korrektur in den kommenden Wochen zu. Der aktuelle Kaufdruck spricht vorerst jedoch für eine Fortführung der Rallye. Solange lokale Tiefs nicht unterschritten werden, bleibt der Trend intakt. Ein Rückfall unter das lokale Tief bei 739,10 US$ würde jedoch das große Bild eintrüben. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild der Micron-Aktie deutlich aufgehellt. Der Ausbruch aus der Bullenflagge und der erfolgreiche Retest sprechen für anhaltende Stärke. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis ebenfalls bullische Signale, während die weniger freundliche Wochenstruktur weiterhin für eine gewisse Vorsicht sorgt. Bei den Elliott-Wellen bleibe ich trotz der aktuellen Stärke etwas vorsichtiger. Die laufende Welle 5 wirkt bereits weit fortgeschritten, wodurch das Risiko einer größeren Korrektur zunimmt. Kurzfristig spricht der Kaufdruck jedoch für eine Fortsetzung der Rallye. Solange das lokale Tief bei 739,10 US-Dollar hält, bleibt die übergeordnete Struktur für mich konstruktiv. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,07 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SanDisk-Aktie mit +58% – jetzt noch einsteigen?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-mit-58-jetzt-noch-einsteigen/) **Published:** August 14, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SanDisk-Aktie hat ihre Erholung eindrucksvoll fortgesetzt und gestern weitere +13,67% zugelegt. Seit dem lokalen Tief vom 29. Juli summiert sich der Anstieg damit bereits auf rund +58%. Rückenwind liefert der zuletzt deutlich optimistischere Ausblick des Speicherherstellers. Nun rückt die Frage in den Fokus, ob die starke Erholung in die nächste Rallyephase übergeht. ## Chartanalyse zu Sandisk Corporation Der SanDisk-Kurs stieg vom lokalen Zwischentief bei knapp unter 1.000 US$, vom 29. Juli mittlerweile um rund +58% an. Allein gestern stieg der Kurs um beeindruckende +13,67% an. Zusätzlich war zuvor der Ausbruch aus der Bullenflagge gelungen, welcher als ein bullisches Fortsetzungsmuster verstanden werden kann. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-14_06-17-28-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Derzeit steht der Kurs im Widerstandsbereich. Über Nacht stieg der Preis der Sandisk-Aktie weiter bis auf aktuell 1.549,31 US$ und steht damit sogar minimal über dem Resistenzbereich, was ein bullisches Signal ist. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch, könnte dies die Techaktie weiter beflügeln. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sandisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 54 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einem bullischen Crossover geführt hat. Der MACD hat ebenfalls ein Kaufsignal ausgebildet und zeigt derzeit ansteigendes, bullisches Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-14_06-18-08-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Beide Indikatoren haben Kaufsignale geliefert. Auf Wochenbasis sind die Indikatoren jedoch weniger freundlich und deuten darauf hin, dass es sich bei dem Anstieg lediglich um eine korrektive Erholung handeln könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart spricht weiterhin für einen intakten langfristigen Aufwärtstrend. Nach der außergewöhnlich starken Rallye der vergangenen Jahre befindet sich die SanDisk-Aktie aktuell wahrscheinlich in einer Welle-4-Korrektur. Sobald diese abgeschlossen ist, könnte im nächsten Schritt eine Welle 5 starten. In der aktuellen, primären Erwartung läuft derzeit eine Erholungsrallye in der Welle B. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-14_06-18-41-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In einem Alternativszenario könnte die Welle 4 (röm. iv) bereits abgeschlossen sein. Sollte der Kurs eine korrektive Struktur ausbauen, liegt der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 weiterhin zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.302,04 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 667,69 US$. Erst ein Unterschreiten würde das bullische Szenario invalidieren. Aus meiner Sicht bleibt das kurzfristige Chartbild bullisch. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Kaufsignale und bestätigen das zunehmende Momentum. Der Ausbruch über den Widerstandsbereich wäre nun das entscheidende Signal für eine Fortsetzung der Rallye. Auf Wochenbasis bleibt die Lage allerdings zurückhaltender. Auch die Elliott-Wellen lassen weiteres Aufwärtspotenzial zu. Aktuell könnte die SanDisk-Aktie noch eine Welle-B-Erholung ausbauen. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das übergeordnete bullische Szenario für mich intakt. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 223,10 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Nvidia-Aktie +20%: Jetzt zurück auf Rekordkurs?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-20-jetzt-zurueck-auf-rekordkurs/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Vom Tief des 29. Juli schoss die Nvidia-Aktie bis zum heutigen Tageshoch bereits um rund +20% nach oben. Damit hat der KI-Champion seinen noch am Tag meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-10-tanz-auf-der-klippe/) sichtlich wackelnden bullischen Status eindrucksvoll gerettet. Inzwischen wurden gleich mehrere wichtige Widerstände überwunden und mit aktuell 225,58 US$ rückt sogar das Allzeithoch bei 236,54 US$ wieder unmittelbar in den Fokus. ## Aus der Klippe wird wieder eine Startrampe Ende Juli stand insbesondere die Unterstützungszone um 195 US$ im Fokus. Der dort drohende nachhaltige Bruch blieb aus und rückblickend erwies sich der scharfe Rücksetzer als hervorragendes Sprungbrett. Zusätzlich begünstigt durch die schnelle Rückkehr über die runde Marke von 200 US$. Anschließend eroberte die Nvidia-Aktie nicht nur 207,07 und 212,19 US$ zurück, sondern übersprang auch den Kreuzwiderstand bei 216,83 US$ mitsamt der seit dem Maihoch fallenden Abwärtstrendlinie. Damit hat sich das Chartbild innerhalb von nur zwei Handelswochen grundlegend verbessert. Nach dem inzwischen rund +20% starken Reversal wäre zwar jederzeit ein zwischenzeitliches Schwungholen möglich. Solange der Bereich um 216,83 beziehungsweise 212,19 US$ verteidigt wird, spricht jedoch wenig gegen einen erneuten Angriff auf das bisherige Rekordhoch bei 236,54 US$. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Nvidia-6M_130826-1024x686.png)Quelle Chart: stock3 Mit dem Sprung über 216,83 US$ hat sich die Ausgangslage klar zugunsten der Käufer verschoben. Solange dieses Ausbruchsniveau nicht wieder aufgegeben wird, bleibt ein Angriff auf das Allzeithoch bei 236,54 US$ das präferierte Szenario. Ein zwischenzeitlicher Pullback in Richtung 216,83 oder sogar 212,19 US$ wäre nach dem rund +20% starken Reversal durchaus gesund. Dreht der Titel anschließend erneut nach oben, könnte bereits der nächste Rallyschub bis zum Rekordhoch folgen. Problematischer würde es erst bei einer Rückkehr unter 212,19 US$. Damit wäre der jüngste Befreiungsschlag zunehmend infrage gestellt und zunächst ein Rücklauf bis 207,07 US$ denkbar. Gibt auch diese Marke keinen Halt, dürfte erneut der wichtige Unterstützungsbereich zwischen 198,73 und 200,42 US$ in den Fokus rücken. Spätestens unterhalb von 194,74 US$ wäre die aktuelle bullische Struktur deutlich beschädigt und eine umfangreichere Korrektur wahrscheinlich. Die Nvidia-Aktie hat ihren Ende Juli noch gefährdeten Aufwärtstrend mit einem fulminanten Reversal verteidigt. Rund +20% später wurde nicht nur die fallende Abwärtstrendlinie überwunden, sondern mit 216,83 US$ auch ein wichtiger Kreuzwiderstand aus dem Weg geräumt. Solange dieses Ausbruchsniveau hält, bleibt das Allzeithoch bei 236,54 US$ das naheliegende Ziel. Ein zwischenzeitliches Schwungholen wäre dabei keineswegs problematisch. Erst unterhalb von 212,19 US$ müsste der jüngste Rallyschub wieder kritischer betrachtet werden. Meine persönliche Empfehlung: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,5 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [BMW-Aktie: Wie belastbar ist dieser Boden?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-wie-belastbar-ist-dieser-boden/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BMW-Aktie versucht sich seit mehreren Wochen im Bereich um 58 € zu stabilisieren. Überzeugend fällt dieser Bodenbildungsversuch bislang jedoch nicht aus. Mit aktuell 59,34 € notiert der Titel weiterhin unter dem Widerstand bei 61,20 € und vor allem unterhalb des seit Monaten dominierenden Abwärtstrends. Damit bleibt das Risiko bestehen, dass die vermeintliche Bodenbildung lediglich eine Zwischenstation auf dem Weg zu nochmals tieferen Kursen darstellt. ## Der Boden bleibt fragil Bereits in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-worauf-es-jetzt-ankommt/) standen 61,20 € auf der Ober- und 58,42 € auf der Unterseite als entscheidende Marken im Fokus. Daran hat sich wenig geändert. Zwar konnte sich die BMW-Aktie zwischenzeitlich mehrfach oberhalb der Unterstützung behaupten, doch ein belastbarer Aufwärtsimpuls blieb aus. Vielmehr bewegt sich der Kurs seit Wochen seitwärts, knapp oberhalb des jüngsten Tiefs. Auch die [heutige fundamentale Einordnung zur möglichen Bodenbildung](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-bildet-sich-hier-ein-boden/) zeigt, weshalb Vorsicht angebracht bleibt. BMW treibt zwar den Konzernumbau und die neue Modellgeneration voran, operativ bleibt das Umfeld jedoch schwierig. Im zweiten Quartal sank der Umsatz um -8% auf 31,3 Milliarden €, das operative EBIT brach um -39% auf 1,63 Milliarden € ein und die EBIT-Marge im Automobilgeschäft fiel auf 2,3%. Für 2026 erwartet der Konzern inzwischen nur noch eine Marge zwischen 1 und 3%. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BMW-9M_130826-1024x712.png)Quelle Chart: stock3 Fällt die BMW-Aktie somit nachhaltig unter die Unterstützung bei 58,42 €, dürfte sich der Abwärtsdruck erneut erhöhen. Zunächst würde dann das bereits bekannte Ziel bei 54,36 € auf einen Test warten. Eine zwischenzeitliche Gegenbewegung wäre dort denkbar, doch unterhalb dieses Levels könnte sich die übergeordnete Korrektur anschließend weiter bis in den Bereich um 50 € ausweiten. Der dominante Abwärtstrend wäre damit erneut klar bestätigt. Für eine erste Entspannung müsste der Titel hingegen nachhaltig über 61,20 € zurückkehren. Anschließend könnte sich die Erholung bis 64,07 € fortsetzen. Erst oberhalb davon würde mit 69,55 € und der dort verlaufenden primären Abwärtstrendlinie der entscheidende Kreuzwiderstand in den Fokus rücken. Inklusive der dabei möglichen Schließung des Down-Gaps (Eröffnungslücke nach unten) vom 17. Juni. Solange dieser Bereich nicht überwunden wird, bleibt auch eine stärkere Erholung lediglich korrektiver Natur. Die BMW-Aktie bildet zwar seit mehreren Wochen einen möglichen Boden aus, doch bislang fehlt dafür die charttechnische Bestätigung. Besonders kritisch bleibt die Unterstützung bei 58,42 €. Deren Bruch könnte zunächst 54,36 € und anschließend sogar Kurse um 50 € auf die Agenda rücken. Erst oberhalb von 61,20 € würde sich die kurzfristige Lage entspannen – eine wirkliche Trendwende wäre jedoch erst mit der Überwindung des Kreuzwiderstands um 69,55 € zu diskutieren. Anleger sollten den vermeintlichen Boden daher noch nicht mit einer abgeschlossenen Bodenbildung verwechseln. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 37 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BMW, BMW-Aktie, Chartanalyse --- ### [Indus Holding-Aktie: Die kleinere Almonty?](https://www.sharedeals.de/indus-holding-aktie-die-kleinere-almonty/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Indus-Holding-Aktie bewegte sich seit Jahresanfang sehr volatil. Am Donnerstag gewinnt sie aktuell etwa +7 % und notiert bei rund 33 €. Auslöser für den Kurssprung sind die starken Quartalszahlen, die insbesondere vom hohen Wolframpreis profitieren. Damit stellt sich die Frage: Besitzt Indus ein ähnliches Potenzial wie Almonty? ## Wolframpreise treiben das Geschäft Ein wichtiger Wachstumstreiber ist derzeit die Beteiligung Betek. Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Hartmetalllösungen auf Basis von Wolframcarbid spezialisiert. Genau dieser Rohstoff ist zuletzt massiv teurer geworden. Hintergrund sind insbesondere die Exportbeschränkungen Chinas. Das Land ist ein dominanter Anbieter von Wolfram und begrenzt zunehmend die Ausfuhr des strategisch wichtigen Rohstoffs. Für Unternehmen, die auf Wolfram angewiesen sind, führt dies zu steigenden Beschaffungskosten und einer angespannten Versorgungslage. Betek konnte sich frühzeitig ausreichende Mengen sichern und profitiert deshalb momentan von den außergewöhnlichen Marktbedingungen. Damit besitzt Indus über Betek eine Art indirekten Hebel auf den Wolframpreis. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Indus+Holding&stockidentifier=symbol%3AINH) immer über die aktuellen Entwicklungen bei Bayer informiert. ## Zweistelliges Wachstum erzielt Besonders im zweiten Quartal nahm die Wachstumsdynamik bei Umsatz und Ertrag deutlich zu. In den ersten sechs Monaten erhöhte sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,4% auf 965,2 Millionen €. Davon entfielen 523,6 Millionen € auf das zweite Quartal. Noch beeindruckender entwickelte sich die Profitabilität. Das operative EBITA stieg von 56 auf 123,5 Millionen €. Damit hat sich das EBITA mehr als verdoppelt. Die EBITA-Marge erhöhte sich auf 12,8%. Im zweiten Quartal lag sie sogar bei 15,5%. Auch das Periodenergebnis entwickelte sich sehr dynamisch. Mit 62,2 Millionen € hat es sich mehr als verdoppelt. Insgesamt sind die Halbjahreszahlen daher sehr gut ausgefallen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass ein erheblicher Teil dieser außergewöhnlichen Entwicklung auf die derzeitigen Marktbedingungen bei Wolfram zurückzuführen ist. Vorstandsvorsitzender Johannes Schmidt erklärte: > Besonders dynamisch entwickelte sich unser Segment Materials Solutions. Hier spiegeln sich die weiterhin außergewöhnlichen Marktbedingungen rund um Wolframcarbid wider. ## Angehobene Prognose bestätigt Die bereits im Juni angehobene Jahresprognose wurde bestätigt. Beim Konzernumsatz wird nun mit 1,9 bis 2,1 Milliarden € gerechnet. Zuvor lag die Prognose bei 1,85 bis 2,05 Milliarden €. Beim EBITA werden 220 bis 260 Millionen € erwartet. Zuvor hatte Indus lediglich 160 bis 190 Millionen € in Aussicht gestellt. Die EBITA-Marge soll zwischen 11 und 13% liegen. Allerdings dürfte sich die Profitabilität im zweiten Halbjahr etwas abschwächen. Der Grund hierfür sind die inzwischen deutlich höheren Beschaffungskosten für Wolfram. Damit wird ein Teil des positiven Effekts der gestiegenen Verkaufspreise wieder aufgezehrt. ## Unterschiedliche Geschäftsmodelle Die Verbindung zu Almonty Industries liegt auf der Hand. Beide Unternehmen profitieren derzeit von der angespannten Situation am Wolframmarkt und den chinesischen Exportbeschränkungen. Allerdings ist der direkte Vergleich nur eingeschränkt sinnvoll. Almonty ist ein Wolframproduzent und damit unmittelbar vom Wolframpreis und der Entwicklung seiner Minen abhängig. Indus dagegen ist eine Beteiligungsgesellschaft. Betek verarbeitet Wolfram beziehungsweise Wolframcarbid und ist damit Teil der nachgelagerten Wertschöpfungskette. Hinzu kommt, dass Indus zahlreiche weitere Beteiligungen besitzt. Das macht das Geschäftsmodell diversifizierter und reduziert gleichzeitig den direkten Hebel auf den Wolframpreis. Almonty ist somit der stärkere direkte Wolfram-Player, während Indus die breitere und damit etwas defensivere Variante darstellt. ## Bewertung Die operative Entwicklung spricht momentan eindeutig für Indus. Das starke Umsatzwachstum, die mehr als verdoppelte EBITA sowie die deutlich verbesserte Marge zeigen, wie stark Betek von den aktuellen Marktbedingungen profitiert. Die entscheidende Frage ist allerdings, wie nachhaltig diese Entwicklung ist. Sollten die Wolframpreise weiter steigen oder zumindest auf hohem Niveau bleiben, könnte Indus auch in den kommenden Quartalen von hohen Margen profitieren. Sollten sich die Preise dagegen deutlich normalisieren, dürfte auch die Profitabilität von Betek zurückgehen. Genau deshalb dürfte der Aktienkurs weiterhin stark auf Nachrichten vom Wolframmarkt reagieren. Indus ist nicht die kleinere Almonty – aber die Aktie besitzt einen vergleichbaren Kurstreiber. Aufgrund schwankender Wolframpreise, erwarte ich kurzfristig auch volatile Kurse bei der Indus-Aktie. Eine gute Anlagestrategie ist daher das aktive Traden. Mittelfristiges sieht es anders aus, dann dürften Kurse von 40 € und mehr möglich sein. Die Dividendenrendite von aktuell rund 3,8% spricht für die Aktie. Aufgrund der deutlichen Ergebnisverbesserung erscheint auch eine Anhebung der zuletzt gezahlten Dividende von 1,30 € möglich. **Apropos:** Einige Dividenden-Titel bieten aktuell ein besonders attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. [Diese zehn Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren regelmäßige Ausschüttungen mit möglichen Kurssteigerungen – eine Kombination, die Beachtung verdient. ## ℹ️ Indus Holding in Kürze - Die Indus Holding AG (WKN: 620010) ist eine deutsche Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Bergisch Gladbach bei Köln. Indus investiert langfristig in mittelständische Unternehmen mit einer starken Stellung in Nischenmärkten („Hidden Champions“). - Während die Holding bislang einen sehr breiten Beteiligungsansatz verfolgte, will sie sich in Zukunft auf die drei Kernbereiche Engineering, Infrastructure und Materials konzentrieren. - Die im SDAX notierte Aktie wird aktuell mit 820 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps --- ### [Ottobock-Aktie: Erkennt die Börse endlich ihren Wert?](https://www.sharedeals.de/ottobock-aktie-erkennt-die-boerse-endlich-ihren-wert/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Ottobock-Aktie befindet sich wieder im Aufwind. In den letzten vier Wochen ging es mit dem Kurs des deutschen Medtech-Konzerns um +20% nach oben und auch am Donnerstagvormittag setzt die Aktie ihren Aufwärtstrend fort. War die Börse mit den Quartalszahlen zufrieden und können sich Anleger ein weiteres Upside erwarten? ## Solides Umsatz- und Ergebniswachstum Die von Ottobock für das erste Halbjahr 2026 vorgelegten Zahlen lesen sich durchwegs gut. Der Prothesen- und Orthesenhersteller lieferte ein starkes Ergebnis mit deutlichem Margenzuwachs und hob in der Folge die Jahresprognose leicht an. Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten im Jahresvergleich um 7,7% auf 818,5 Millionen €. Etwas schwächer fiel das organische Wachstum in Höhe von 6,7% aus. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in der Vertriebsregion EMEA. Hier stieg der Umsatz um 12,2% auf 610,2 Millionen €. In Asien blieb der Umsatz hingegen nahezu konstant, während er in Amerika leicht um 5% zurückging. Punkten konnte Ottobock vor allem bei der Ergebnisentwicklung. Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich um 18,1% auf 207 Millionen €. Damit erhöhte sich die EBITDA-Marge um weitere 2,2 Prozentpunkte auf ausgezeichnete 25,3%. Noch stärker stieg der bereinigte Konzerngewinn. Er erhöhte sich um 23,9% auf 85,1 Millionen €. Aufgrund der starken Entwicklung in den ersten Jahreshälfte hob der Ottobock-Vorstand den Ausblick für das Gesamtjahr an. Statt wie bislang zwischen 5 und 8% peilt das Management nun ein organisches Umsatzwachstum von 6 bis 8% an. Die bereinigte EBITDA-Marge wird bei über 27,0% erwartet und damit 0,5 Prozentpunkte höher als bislang. Du interessierst Dich für Biotech- und Medtech-Aktien? Dann ist es höchste Zeit, einen Blick in den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/lg-intern-bi-aktie/?stockname=Ottobock&stockidentifier=symbol%3AOBCK) zu werfen! ## Im Aufwärtstrend Bei der Ottobock-Aktie zeichnet sich seit gut einem Monat ein Aufwärtstrend ab. Am Donnerstagvormittag gelang dem SDAX-Wert zeitweise der Sprung über die Marke von 60 €. Zum 3-Monatshoch bei 62 € ist es demnach nur noch ein Katzensprung. Sollte es durchbrochen werden, dürfte der Medtech-Titel seinen Kurs in Richtung 65 und danach 70 € fortsetzen. ## Viele gute Gründe für einen Kauf Ich bin seit jeher ein Fan der Ottobock-Aktie und rate Anlegern auch weiterhin zum Kauf des deutschen Medtech-Titels. Mit einem Forward-KGV (2027) von ca. 17 ist die Aktie zwar kein Schnäppchen, aber das hat auch gute Gründe. Ottobock ist meiner Überzeugung nach eines der Unternehmen aus Deutschland mit dem größten Burggraben. Dies liegt an der Struktur des Marktes für Prothesen und Orthesen. Hier spielen Qualität, Vertrauen, Vertriebsnähe und Vor-Ort-Service eine wesentlich größere Rolle als der Preis. Als Marktpionier genießt Ottobock seit vielen Jahrzehnten allergrößtes Vertrauen bei seinen Kunden. Dieser Vertrauensvorsprung ist durch Wettbewerber kaum aufzuholen und äußerst sich in der sehr hohen Profitabilität des Konzerns. Mit einer bereinigten operativen Marge von über 25% zählt Ottobock zu den profitabelsten größeren deutschen Unternehmen. Gleichzeitig kann das Medtech-Unternehmen noch dynamisch wachsen — im mittleren einstelligen Bereich organisch und zusätzlich durch Akquisitionen. Ottobock arbeitet konsequent an der Bereinigung seines Portfolios von wachstums- und margenschwachen Bereichen und erweitert sein Angebotsspektrum durch gezielte Übernahmen von High-Medtech-Unternehmen. In diesem Zusammenhang: Weitere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. Die Börse hat das Potenzial der Ottobock-Aktie seit dem Börsengang im letzten Jahr noch kaum honoriert. Das wird sich meiner Meinung nach noch ändern. Für Langfristanleger gibt es meines Erachtens kaum eine bessere Buy-and-hold-Aktie auf dem deutschen Markt als die Ottobock-Aktie. Sie ist und bleibt einen Kauf wert. ## ℹ️ Ottobock in Kürze - Ottobock (WKN: BCK222) mit Sitz im niedersächsischen Duderstadt ist ein 1919 gegründetes deutsches Orthopädietechnikunternehmen. - Das Unternehmen ist Weltmarktführer im Bereich Prothetik und als einer der führenden Anbieter in der Orthetik, im Rollstuhlbereich sowie bei Exoskeletten. - Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist die Familienholding Näder, den direkten Nachfahren des Firmengründers Otto Bock. - Ottobock ist seit Oktober 2025 an der Frankfurter Börse gelistet, Mitglied im SDAX und ca. 3,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Visa-Aktie: Wo bietet die Konsolidierung Kaufchancen?](https://www.sharedeals.de/visa-aktie-wo-bietet-die-konsolidierung-kaufchancen/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Visa-Aktie hat sich in den vergangenen Monaten eindrucksvoll zurückgemeldet und dabei den zuvor dominierenden Abwärtstrend klar überwunden. Nach dem jüngsten Vorstoß bis in den Bereich um 370 US$ konsolidiert der Titel aktuell bei 359,42 US$. Die übergeordnete Stärke bleibt damit erhalten. Hierbei könnten weitere Rücksetzer interessante Kaufchance liefern. ## Wo der laufende Rücksetzer interessant wird Nach dem erfolgten Trendbruch wartet mit 356,48 US$ unmittelbar die erste Unterstützung. Ein Rücklauf in diesen Bereich wäre nach dem starken Anstieg zunächst unproblematisch. Selbst ein tieferes Schwungholen bis 343,68 US$ würde die bullische Struktur bis jetzt nicht ernsthaft beschädigen und könnte einen attraktiveren Einstieg ermöglichen. Auf der Oberseite bleibt dagegen die Zone zwischen 370,22 und 375,51 US$ entscheidend. Dort scheiterte die Aktie zuletzt mit ihrem Ausbruchsversuch. Gelingt im nächsten Anlauf der nachhaltige Sprung darüber, würde sich weiteres Potenzial bis zur psychologisch wichtigen Marke von 400 US$ eröffnen. **Wer neben der Visa nach weiteren aussichtsreichen Aktien sucht**, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl spannender Titel mit überdurchschnittlichem Potenzial. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Visa-2J_130826-1024x688.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die Visa-Aktie oberhalb von 343,68 US$, bleibt das präferierte bullische Szenario intakt. Ein Rücksetzer in die Zone zwischen 343,68 und 356,48 US$ könnte dabei nochmals zum Schwungholen genutzt werden. Anschließend würde zunächst ein neuer Angriff auf 370,22 und 375,51 US$ in den Fokus rücken. Oberhalb dieses Widerstandsbereichs wäre der Weg in Richtung 400 US$ frei. Fällt der Titel hingegen nachhaltig unter 343,68 US$, würde das zuletzt starke Chartbild erste Risse bekommen. In diesem Fall dürfte sich die Konsolidierung bis zur Unterstützung bei 317,36 US$ ausweiten. Wird auch dieses Level aufgegeben, könnten anschließend 296,34 und 290,96 US$ wieder auf die Agenda rücken. Die Visa-Aktie überzeugt weiterhin mit hoher Trendstärke. Kurzfristige Rücksetzer erscheinen daher eher als Chance denn als Warnsignal, solange insbesondere 343,68 US$ verteidigt werden. Die Zone zwischen 343,68 und 356,48 US$ bietet sich charttechnisch zum Schwungholen an. Der nächste größere Rally-Trigger wartet zwischen 370,22 und 375,51 US$ – darüber wären 400 US$ das logische Ziel. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Visa in Kürze - Visa (WKN: A0NC7B) ist ein US-amerikanischer multinationaler Anbieter von Zahlungskartendiensten mit Hauptsitz in San Francisco. - Der Konzern bietet weltweit elektronische Geldtransfers an, vor allem über Kreditkarten, Debitkarten und Prepaid-Karten der Marke Visa. - Visa ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und an der Börse ca. 548 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Analysten trauen ihr noch mehr zu](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-die-naechste-bewegung-koennte-heftig-werden/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie hat sich nach dem Rücksetzer der vergangenen Wochen wieder kräftig nach oben gearbeitet. Am Mittwoch legte der Kurs um mehr als +3% zu und steht inzwischen wieder bei rund 163 €. Damit fehlen nur noch wenige € bis zu einem Bereich, an dem es für die Aktie zuletzt mehrfach schwieriger wurde. ## Volle Auftragsbücher geben weiter Rückenwind Hinter der Erholung steckt weiterhin die hohe Nachfrage nach der Technik von Siemens Energy. Allein bei Gasturbinen liegt der Auftragsbestand inzwischen bei rund 69 Gigawatt. Im vergangenen Quartal kamen weitere Bestellungen über 15 Gigawatt dazu. Die Nachfrage ist mittlerweile so hoch, dass Siemens Energy seine Fertigung weiter ausbauen will. Ein großer Treiber bleibt der steigende Strombedarf. Neue Rechenzentren für KI brauchen enorme Mengen Energie, gleichzeitig müssen in vielen Ländern Stromnetze ausgebaut und zusätzliche Kraftwerkskapazitäten geschaffen werden. Der weltweite Auftragseingang bei Gasturbinen hat im zweiten Quartal 2026 sogar einen neuen Rekord erreicht. Die Zahlen von Anfang August passen weiterhin gut in dieses Bild. Siemens Energy meldete 17,9 Milliarden € an neuen Aufträgen und der gesamte Auftragsbestand ist auf 162 Milliarden € angewachsen. Der Umsatz legte auf vergleichbarer Basis um 18,5% auf 11,4 Milliarden € zu. Die Zahlen sind inzwischen zwar ein paar Tage alt, zeigen aber, wie gut gefüllt die Bücher sind. Auch Siemens Gamesa macht Fortschritte. Die Windkraftsparte schaffte im vergangenen Quartal erstmals seit 2022 wieder ein positives Ergebnis. Aus einem Bereich, der Siemens Energy jahrelang ordentlich Probleme gemacht hat, könnte damit langsam wieder ein Geschäft werden, das nicht ständig die guten Ergebnisse der anderen Sparten auffrisst. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Analysten trauen der Aktie noch mehr zu Trotz der bereits starken Entwicklung bleiben viele Analysten positiv. Bernstein bestätigte nach den Zahlen seine Kaufempfehlung und hält am Kursziel von 210 € fest. Auch Deutsche Bank, JPMorgan, Jefferies und RBC haben ihre positiven Einschätzungen zuletzt bestätigt. UBS hatte das Kursziel bereits im Juli auf 210 € angehoben und bleibt ebenfalls bei „Buy“. Insgesamt gehen die Einschätzungen allerdings weit auseinander. Die aktuellen Kursziele reichen von 100 bis 260 €, der Median liegt bei rund 205 €. Damit ist bei Siemens Energy weiterhin einiges an Fantasie drin. Man darf aber auch nicht vergessen, wo die Aktie herkommt. Nach der enormen Rally der vergangenen Jahre sind die Erwartungen hoch und starke Zahlen allein reichen irgendwann nicht mehr. Siemens Energy muss das Wachstum in den kommenden Quartalen weiter auf die Straße bringen. ## Die 170 € kommen wieder näher Im Chart hat die Aktie zuletzt einen ordentlichen Satz nach oben gemacht. Vom jüngsten Tief im Bereich um 135 € ging es zurück auf rund 163 €. Damit ist ein großer Teil des vorherigen Rücksetzers schon wieder aufgeholt. Als Nächstes wartet der Bereich um 169 bis 170 €. Dort liegt mit rund 169,80 € auch der Point of Control aus dem Volumenprofil. In diesem Bereich wurde viel gehandelt und die Aktie hatte dort bereits mehrfach Probleme weiterzukommen. Schafft Siemens Energy den Sprung über die 170 €, wäre wieder mehr Platz nach oben. Danach wären zunächst die 175 bis 176 € drin. Dreht die Aktie an den 170 € dagegen wieder nach unten, wäre erstmal die Zone um 152 € wichtig. Darunter liegt zwischen 145 und 148 € eine weitere Unterstützung, an der zuletzt immer wieder Käufer reingekommen sind. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-13-um-12.21.48.png)Siemens-Energy-Aktie Bei Siemens Energy läuft das Geschäft weiterhin richtig gut. Die Auftragsbücher sind voll, die Nachfrage nach Gasturbinen bleibt hoch und selbst bei Siemens Gamesa sieht es inzwischen besser aus. Die Aktie hat davon schon ordentlich profitiert und sich nach dem letzten Rücksetzer wieder zurückgekämpft. Mit den 170 € wartet allerdings eine Marke, an der die Käufer nochmal eine Schippe drauflegen müssen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 135 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs --- ### [Vincorion-Aktie +12%: Doch die beste deutsche Rüstungsaktie?](https://www.sharedeals.de/vincorion-aktie-12-doch-die-beste-deutsche-ruestungsaktie/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Vincorion-Aktie hat bislang mit keiner besonders starken Börsen-Performance auf sich aufmerksam gemacht. Seit dem Börsengang des deutschen Rüstungsunternehmens hat der Kurs nur minimal zugelegt. Doch am Donnerstagvormittag ist die Vincorion-Aktie mit einem Kurssprung von über +12% einsamer Spitzenreiter im SDAX. Was beflügelt den Rüstungselektronikhersteller und ist die Aktie doch der beste deutsche Rüstungstitel? ## Bärenstarkes Wachstum Beflügelt wird der Kurs der Vincorion-Aktie heute Morgen durch den Halbjahresbericht mit sehr starken Wachstumszahlen und einem optimistischen Ausblick. Der Umsatz des Rüstungsunternehmens kletterte im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +42,4% auf 150,2 Millionen €. Allein das zweite Quartal trug mit 81,2 Millionen € stark zum Wachstum bei. Hauptwachstumstreiber war das Segment Vehicle Systems, dessen Umsatz um 72% auf 72,6 Millionen € zulegte, getrieben durch eine sehr hohe Nachfrage nach mechatronischen Waffenstabilisierungssystemen sowie elektrischen und hydraulischen Antriebskomponenten für gepanzerte Fahrzeugplattformen, wie den Leopard 2 und den Puma. Auch das Geschäftsfeld Power Systems entwickelt sich sehr stark. Hier stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 41% auf 46,2 Millionen €. Wachstumstreiber waren Ausbau und Lieferungen von mobilen Energiesystemen und Generatoren für bodengebundene Luftverteidigungssysteme (z. B. IRIS-T SLM, Patriot) und taktische Microgrids. Noch besser liest sich die Entwicklung des Auftragseingangs. Das Orderbuch von Vincorion füllte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um rund 330 Millionen €. Im Vorjahr lag der Auftragseingang in der ersten Jahreshälfte nur bei ca. 73 Millionen €. Damit liegt der Gesamtauftragsbestand des Rüstungselektronikspezialisten bei enormen 1,2 Milliarden €. Auch die Ergebnisentwicklung von Vincorion sorgt zweifellos für Begeisterung bei Anlegern. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um knapp 33% auf 28,4 Millionen €, was eine ausgezeichnete Marge von 18,9% bedeutet. Und nicht zuletzt dürfte die Anhebung der Jahresprognose durch das Vincorion-Management für gute Laune an der Börse sorgen. Aufgrund der hohen Nachfrage in den Segmenten Vehicle Systems und Power Systems erwartet das Unternehmen den Jahresumsatz für 2026 nun am oberen Ende des bisherigen Prognosekorridors. Wir halten Dich im Rüstungssektor auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Am Allzeithoch Die Vincorion-Aktie setzt ihren seit gut zwei Monaten anhaltenden Aufwärtstrend durch den heutigen Kurssprung beschleunigt fort. Die Aktie notiert fast auf ihrem im Mai aufgestellten Allzeithoch bei 22,60 €. Ich gehe davon aus, dass dieser Höchststand in den kommenden Tagen noch fallen wird und der Kurs seine Aufwärtsbewegung fortsetzen wird. ## Zum Positiven verändert Zum Börsengang im Frühjahr war ich nicht von der Vincorion-Aktie überzeugt. Der Hintergrund des IPOs (Verkauf durch einen Finanzinvestor), die recht ambitionierte Bewertung und die aggressive Wachstumsprognose haben mich damals nicht überzeugt. Auf Grundlage der nun vorgelegten Halbjahreszahlen will ich meine Meinung zum Positiven ändern. Vincorion konnte erfolgreich zeigen, dass das Unternehmen sehr dynamisch wachsen kann. Im laufenden Jahr dürfte das Umsatzwachstum bei deutlich über 30% liegen und auch 2027 ist mit einem Wachstum von über 20% zu rechnen. Hinzu kommt die sehr hohe Visibilität der Umsätze. Der Auftragsbestand entspricht inzwischen dem Fünffachen des letztjährigen Umsatzes. Die Produktion von Vincorion ist demnach auf mehrere Jahre hinaus ausgelastet. Und nicht zuletzt sprechen auch die Margen und die Bewertung für ein Investment in die Vincorion-Aktie. Eine operative Marge von knapp 20% ist für ein Rüstungsunternehmen ein ausgezeichneter Wert. Vor dem Hintergrund dieser Profitabilität und der anhaltenden Wachstumsdynamik halte ich die Forward-KGVs von 32 (2026) und 24 (2027) für nicht zu hoch. Abschließend: Du interessierst Dich generell für die Rüstungsbranche? Dann wird Dich auch unser Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) interessieren! Vincorion ist als Zulieferer für Energie- und Mechatroniklösungen hervorragend in die Lieferketten von Rüstungskonzernen integriert. Dieser Spezialist ist nicht von heute auf morgen durch andere Anbieter austauschbar. Das gibt dem Unternehmen eine sehr starke Marktstellung. In Kombination mit der hohen Wachstumsdynamik und Marge bei einer gleichzeitig moderaten Bewertung ist die Vincorion-Aktie für mich ein klarer Kauf. Sie wird Anlegern in den kommenden Jahren meiner Meinung nach überdurchschnittliche Renditen bescheren. ## ℹ️ Vincorion in Kürze - Vincorion (WKN: VNC001) ist ein deutsches Rüstungsunternehmen mit Sitz in Wedel bei Hamburg. - Kerngeschäftsfeld des Rüstungsunternehmens sind Energiesysteme und Generatoren für unterschiedliche Waffensysteme, wie beispielsweise Luftabwehrsysteme und Panzer. - Zudem produziert Vincorion mechatronische Komponenten für die Luftfahrt, wie elektrische und hydraulische Rettungswinden für Hubschrauber sowie Heiz- und Energiesysteme für Flugzeuge. - Dritter Geschäftsbereich sind Generatoren und Antriebstechnik für Züge. - Vincorion ging am 20. März 2026 an die Frankfurter Wertpapierbörse und ist Mitglied im SDAX. Der Börsenwert liegt bei ca. 1,09 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Diginex-Aktie: Kommt der große Deal doch noch zustande?](https://www.sharedeals.de/diginex-aktie-kommt-der-grosse-deal-doch-noch-zustande/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Diginex bleibt es spannend. Das kleine Softwareunternehmen will mit der Übernahme von Resulticks einen riesigen Wachstumsschritt machen und hat dafür inzwischen 70 Millionen US$ an Finanzierungszusagen eingesammelt. Trotzdem lässt der Abschluss weiter auf sich warten. Am Donnerstag gab es dazu ein neues Update und das dürfte Anleger erstmal weiter auf die Folter spannen. ## Was macht Diginex überhaupt? Diginex ist ein an der Nasdaq gelistetes Softwareunternehmen, das Unternehmen bei Themen wie ESG, Klimadaten und Lieferketten unterstützt. Die Software sammelt und verarbeitet Daten, die Unternehmen beispielsweise für Nachhaltigkeitsberichte, Lieferkettenkontrollen oder regulatorische Anforderungen brauchen. Das Geschäft ist bisher allerdings noch ziemlich klein. Umso wichtiger sind die Übernahmen, mit denen Diginex deutlich schneller wachsen will. Der mit Abstand größte Schritt soll dabei die geplante Übernahme von Resulticks werden. Resulticks ist im Bereich Customer Experience und Marketing-Technologie unterwegs. Sollte die Übernahme klappen, würde sich Diginex damit deutlich breiter aufstellen und wäre nicht mehr nur auf ESG- und RegTech-Software angewiesen. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Resulticks-Deal zieht sich weiter Angekündigt wurde die geplante Übernahme bereits im April. Seitdem wurde die Frist für den Abschluss allerdings mehrfach verlängert. Zuletzt sollte der Deal bis zum 12. August unter Dach und Fach gebracht werden. Dieser Termin ist inzwischen ebenfalls vorbei. Diginex meldete am Donnerstag, dass beide Unternehmen weiterhin an den letzten Transaktionsdokumenten arbeiten. Die Gespräche laufen also weiter, unterschrieben ist bisher aber noch nichts. Sobald die endgültigen Verträge stehen, will das Unternehmen ein weiteres Update veröffentlichen. Für Anleger heißt das erstmal weiter warten. Diginex weist selbst darauf hin, dass weder der Zeitpunkt noch der Abschluss der Übernahme garantiert werden können. Nach den vielen Verschiebungen dürfte der Markt deshalb erst richtig Ruhe geben, wenn die Unterschriften tatsächlich auf dem Papier stehen. ## Warum Resulticks für Diginex so wichtig ist Die Dimension des Deals ist für ein Unternehmen wie Diginex enorm. Nach früheren Angaben soll Resulticks auf annualisierter Basis einen Umsatz von rund 150 Millionen US$ und ein EBITDA von etwa 46 bis 50 Millionen US$ mitbringen. Zum Vergleich: Diginex selbst kommt bislang auf einen Bruchteil davon. In den sechs Monaten bis Ende September 2025 konnte der Umsatz zwar um 293 % wachsen, die Ausgangsbasis war allerdings sehr klein. Damit wird auch verständlich, warum die Aktie so empfindlich auf jedes Update zu Resulticks reagiert. Sollte die Übernahme abgeschlossen werden und Resulticks tatsächlich die genannten Größenordnungen erreichen, würde sich Diginex praktisch auf einen Schlag in ein wesentlich größeres Unternehmen verwandeln. Scheitert die Übernahme dagegen, fällt ein großer Teil dieser Wachstumsfantasie erstmal weg. Bei Diginex läuft im Moment vieles auf Resulticks hinaus. 70 Millionen US$ an Finanzierungszusagen sind da, beide Seiten verhandeln weiter und der Deal könnte Diginex auf einen Schlag in eine ganz andere Größenordnung bringen. Trotzdem fehlt weiterhin das Wichtigste und zwar die endgültige Unterschrift. Nach mehreren verschobenen Terminen werden Anleger deshalb langsam ungeduldig. Kommt die Übernahme tatsächlich über die Bühne, dürfte wieder ordentlich Fantasie in die Aktie kommen. Platzt der Deal, wäre das dagegen ein ziemlich harter Rückschlag für die aktuelle Wachstumsstory. ## ℹ️ Diginex in Kürze - Diginex (WKN: A41YYC) ist ein nachhaltiges Tech-Unternehmen, das Unternehmen und Regierungen dabei unterstützt, ihre ESG-Daten (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), Klima- und Lieferkettendaten zu erfassen, zu analysieren und zu berichten. - Der rechtliche Sitz ist in Hongkong, die Hauptverwaltung ist in London. Das Unternehmen agiert weltweit. - Die Hauptbörse ist die amerikanische Nasdaq, seit Februar ist sie in Deutschland über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit etwa 47 Millionen US$ bewertet. **Kategorien:** Small Caps **Schlagwörter:** Diginex, Diginex-Kurs --- ### [Oracle-Aktie +5%: Wird dieser Umbau zum Erfolg?](https://www.sharedeals.de/oracle-aktie-5-wird-dieser-umbau-zum-erfolg/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Oracle-Aktie (WKN: 871460) legte am Mittwoch um +5,4% auf 153,28 US$ zu. Neue Berichte über mögliche Stellenstreichungen trafen dabei auf eine Kooperation mit dem Quantencomputer-Spezialisten Quantinuum. Beide Meldungen zeigen, wie grundlegend sich Oracle derzeit verändert. ## Vom Softwarekonzern zum KI-Versorger Oracle war lange ein hochprofitabler Anbieter von Datenbanken und Unternehmenssoftware. Dieses Geschäft bleibt wichtig, reicht dem Management aber nicht mehr aus. Der Konzern investiert massiv in Rechenzentren und will neben Amazon, Microsoft und Google zu einem führenden Anbieter von KI-Infrastruktur aufsteigen. Dafür werden die Ressourcen neu verteilt. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr sank die Mitarbeiterzahl um 21.000 auf rund 141.000. Nun sollen Führungskräfte laut Medienberichten weitere Stellen für einen möglichen Abbau benennen. In einzelnen Teams könnten die Einschnitte einen zweistelligen Prozentsatz erreichen. Oracle hat die Berichte bislang nicht bestätigt. Der Abbau ist damit weniger eine Reaktion auf fehlendes Wachstum als vielmehr Teil einer kapitalintensiven Neuausrichtung. Personalkosten werden reduziert, während die Ausgaben für Server, Chips und Rechenzentren steigen. ## Das Wachstum gibt Oracle recht Bislang funktioniert die operative Seite dieser Strategie. Im vierten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um +21% auf 19,2 Milliarden US$. Die Cloud-Erlöse wuchsen um +47% auf 9,9 Milliarden US$. Bei Oracle Cloud Infrastructure beschleunigte sich das Wachstum sogar auf +93%. Im Gesamtjahr setzte Oracle 67,4 Milliarden US$ um. Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Management bereits 90 Milliarden US$ in Aussicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 8,05 US$ steigen. Besonders beeindruckend ist der noch nicht abgearbeitete Auftragsbestand. Dieser erreichte zuletzt 638 Milliarden US$ und lag damit um +363% über dem Vorjahreswert. Die Nachfrage nach zusätzlicher KI-Rechenleistung ist folglich vorhanden. Entscheidend ist nun, ob Oracle die benötigten Kapazitäten schnell genug bereitstellen kann. **Leseempfehlung**: Bei diesem Aktien glauben wir daran, dass sie zu den KI-Gewinnern zählen. Du findest sie in unserem [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report! ## Eine besondere Position im Cloud-Markt Oracle muss Amazon, Microsoft oder Google nicht vollständig verdrängen, um erheblich zu wachsen. Der Konzern bringt seine Datenbanken über Multicloud-Angebote direkt in die Rechenzentren der Wettbewerber. Dadurch können Unternehmen ihre bestehenden Oracle-Daten nutzen, ohne die jeweilige Cloud-Umgebung verlassen zu müssen. Gleichzeitig positioniert sich Oracle als spezialisierter Anbieter für besonders große KI-Cluster. Die Kooperation mit Quantinuum ergänzt dieses Angebot um Quantenrechner. Nennenswerte Umsätze sind daraus kurzfristig nicht zu erwarten. Strategisch könnte Oracle jedoch künftig klassische Cloud-Leistung, KI-Systeme und Quantencomputer auf einer Plattform verbinden. ## Der finanzielle Kraftakt bleibt Das Wachstum verändert allerdings die Qualität des Geschäfts. Bei großen KI-Infrastrukturverträgen rechnet Oracle mit bereinigten Bruttomargen von 30 bis 40%. Das liegt deutlich unter den Margen klassischer Softwareprodukte. **Tipp**: Wir halten Dich in Sachen KI auf dem Laufenden! Wirf einfach mal einen Blick in unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Oracle&stockidentifier=symbol%3AORCL)! Im Geschäftsjahr 2026 investierte der Konzern 55,7 Milliarden US$. Trotz eines operativen Cashflows von 32 Milliarden US$ rutschte der freie Cashflow dadurch auf -23,7 Milliarden US$ ab. Für das neue Geschäftsjahr sind noch höhere Investitionen vorgesehen. Entlastung bringen Vorauszahlungen und von Kunden bereitgestellte Hardware im Umfang von 75 Milliarden US$. Dennoch will Oracle weitere 40 Milliarden US$ über Fremd- und Eigenkapital aufnehmen. S&P senkte das Kreditrating deshalb bereits auf BBB-. Oracle ist heute keine klassische Software-Aktie mehr, sondern eine groß angelegte Wette auf KI-Infrastruktur. Die Wachstumszahlen überzeugen, doch Finanzierung, Margen und die starke Abhängigkeit von Großkunden bleiben der Knackpunkt. Nach dem jüngsten Kurssprung würde ich die Aktie daher nicht überstürzt kaufen, sondern mir auf die Watchlist legen. Die Wachstumsgeschichte ist definitiv spannend! ## ℹ️ Oracle in Kürze - Oracle (WKN: 871460) ist ein US-Soft- und Hardwarekonzern mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas. - Bekannt ist der Konzern vor allem als Betreiber eines Datenbanksystems. Darüber hinaus bietet Oracle seinen Kunden Cloud-Infrastruktur und zahlreiche Anwendungen an. - Gegründet im Jahre 1977 und mit einem Jahresumsatz von fast 70 Milliarden US$ zählt Oracle zu den ältesten und größten Tech-Konzernen weltweit. - Oracle ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 441 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: Wann fällt die 1-€-Marke?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-wann-faellt-die-1-e-marke/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die DroneShield-Aktie bleibt fest im Griff der Verkäufer. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-16-gegenbewegung-startet/) wurde die damalige Gegenbewegung ausdrücklich nur als korrektiver Konter innerhalb des bestehenden Abwärtstrends eingeordnet. Genau dieses Bild hat sich bestätigt: Mit aktuell 1,24 € notiert der Titel wieder unterhalb der wichtigen Marke von 1,29 €. Damit rückt die psychologisch bedeutsame 1-€-Marke erneut gefährlich nahe. ## Starke Story, schwacher Chart Fundamental bleibt DroneShield ein spannender Rüstungstechnologie-Titel. Mein Kollege hat zuletzt die [wachsende Nachfrage nach Drohnenabwehr und mögliche neue Beschaffungsprogramme](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-vom-drohnenalarm-zum-grossauftrag/) thematisiert. Zwei im Juli gemeldete Aufträge über insgesamt 23,2 Millionen AU$ für einen europäischen Militärkunden unterstreichen das operative Momentum. Für das erste Halbjahr erwartet das Unternehmen zudem vorläufig einen Umsatz von 125,8 Millionen AU$, was einem Wachstum von +74% entspricht. Der Chart kann daraus bislang jedoch kein Kapital schlagen. Die Erholungsbewegungen der vergangenen Wochen endeten jeweils unterhalb der fallenden Abwärtstrendlinien. Gleichzeitig wurde die Marke von 1,29 € zuletzt wieder aufgegeben. Damit bleibt die seit dem Hoch laufende Folge tieferer Hochpunkte und Tiefpunkte intakt. **Suchst Du ebenfalls Chancen rund um Energie und Rohstoffe?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DroneShield-11M_130826-1024x648.png)Quelle Chart: stock3 Verbleibt die DroneShield-Aktie unterhalb von 1,29 €, dürfte die psychologisch wichtige Marke von 1,00 € schon bald auf einen Test warten. Ein vorheriger kurzer Konter bis an 1,29 € wäre dabei durchaus möglich, würde am übergeordnet bärischen Bild jedoch wenig ändern. Fällt schließlich auch 1,00 €, dürfte sich der Verkaufsdruck nochmals erhöhen und weiteres Abwärtspotenzial bis zur Unterstützung bei 0,89 € freisetzen. Für eine erste Entspannung müsste die Aktie dagegen zunächst 1,29 € zurückerobern und anschließend die kurzfristige Abwärtstrendlinie sowie den Widerstand bei 1,43 € überwinden. Erst dann wäre eine umfangreichere Erholung bis 1,66 beziehungsweise 1,79 € denkbar. Doch selbst dort würde bereits die übergeordnete Abwärtstrendlinie warten. Eine nachhaltigere Trendwende wäre daher erst oberhalb dieses Bereichs zu diskutieren. Die DroneShield-Aktie liefert nach dem starken Abverkauf ein erstes Lebenszeichen. Der Bereich um 1,29 € wurde bestätigt, womit eine technische Erholung bis 1,66 € beziehungsweise 1,79 € möglich bleibt. Für eine echte Trendverbesserung reicht das jedoch bis jetzt nicht. Solange die Aktie unterhalb der fallenden Trendlinie und der Zone von 2,05 bis 2,13 € bleibt, ist die Gegenbewegung vorerst nur korrektiv. Zum Schluss erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,9 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [BMW-Aktie: Bildet sich hier ein Boden?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-bildet-sich-hier-ein-boden/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die BMW-Aktie befindet sich nach dem starken Rückgang im ersten Halbjahr inzwischen in einer Phase der Stabilisierung. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei 59,60 €. Damit stellt sich die Frage: Ist der Abwärtstrend beendet oder drohen noch weitere Kursverluste? ## Konzernumbau wird vorangetrieben In der bisherigen Form dürfte das Geschäftsmodell angesichts des veränderten Wettbewerbsumfelds nicht dauerhaft funktionieren. BMW steht insbesondere in China und bei Elektrofahrzeugen unter Druck. Der Münchener Konzern hat deshalb einen umfassenden Umbau eingeleitet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Senkung der Kosten. Dazu gehört auch ein Stellenabbau. Medienberichten zufolge könnten bis 2027 rund 8.000 Stellen wegfallen. Noch wichtiger ist allerdings die Erneuerung der Modellpalette. BMW verfolgt dabei eine zweigleisige Strategie. Einerseits werden weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor angeboten. Gleichzeitig wird das Angebot an Elektrofahrzeugen deutlich ausgebaut. Das zentrale Projekt ist die sogenannte „Neue Klasse“. Dabei handelt es sich nicht lediglich um einzelne neue Modelle, sondern um eine von Grund auf neu entwickelte Fahrzeuggeneration. BMW will damit technologisch wieder näher an die führenden Wettbewerber herankommen. Laut Unternehmensangaben ist der neue BMW i3 inzwischen in Serienproduktion. Die Nachfrage nach den neuen Modellen sei bisher hoch. Bis 2027 sollen 40 neue Modelle auf den Markt kommen. Genau hier liegt für BMW die entscheidende Chance. Die Kostensenkungen können die Profitabilität verbessern. Eine erfolgreiche neue Modellgeneration könnte dagegen langfristig wieder für Wachstum sorgen. Dr. Milan Nedeljković, neuer CEO des Konzerns, erklärte: > Mit der Neuen Klasse bringen wir eine Fahrzeuggeneration auf die Straße, die technologisch und emotional neue Maßstäbe setzt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose deutlich gesenkt Dass BMW momentan unter Druck steht, zeigt sich auch an der bereits im Juni reduzierten Jahresprognose. Für das Gesamtjahr wird inzwischen mit rückläufigen Fahrzeugauslieferungen gerechnet. Besonders problematisch ist die Entwicklung der Profitabilität. Die operative EBIT-Marge im Automobilsegment soll lediglich zwischen 1 und 3% liegen. Zuvor hatte BMW noch eine Marge von 4 bis 6% erwartet. Damit dürfte 2026 für BMW ein weiteres schwieriges Übergangsjahr werden. ## Ertrag bricht ein Die schwache Ertragsentwicklung kommt daher nicht überraschend. Eine der wichtigsten Ursachen ist das schwierige China-Geschäft. Auf diesem für BMW besonders wichtigen Absatzmarkt ging der Absatz deutlich zurück. Das Wachstum in anderen Regionen konnte den Rückgang nicht vollständig kompensieren. Der Konzernumsatz sank um 8% auf 31,3 Milliarden €. Noch stärker verschlechterte sich die Ertragslage. Das operative EBIT ging um 39% auf 1,63 Milliarden € zurück. Besonders kritisch ist die Entwicklung der operativen EBIT-Marge im Automobilgeschäft. Sie fiel von 5,4 auf lediglich 2,3%. Damit lag sie allerdings etwas über den Markterwartungen. Der Nettogewinn reduzierte sich um mehr als ein Drittel auf 1,2 Milliarden €. Die Zahlen zeigen deutlich: BMW befindet sich noch nicht in einer operativen Erholung. ## Bewertung Fundamental ist BMW inzwischen vergleichsweise günstig bewertet. Das Problem besteht weniger in der aktuellen Bewertung als in der Frage, wann die operative Trendwende einsetzt. Der Konzern verfügt weiterhin über starke Marken, eine globale Präsenz und ein breit aufgestelltes Geschäftsmodell. Gelingt es BMW, mit der Neuen Klasse technologisch wieder aufzuschließen und gleichzeitig die Kostenstruktur zu verbessern, dürfte sich die Profitabilität mittelfristig deutlich erholen. Das wäre auch der entscheidende Impuls für die Aktie. Die BMW-Aktie könnte aktuell tatsächlich dabei sein, einen Boden auszubilden. Eine endgültige Trendwende ist allerdings noch nicht bestätigt. Aus meiner Sicht bietet das aktuelle Niveau von knapp 60 € daher wieder interessante Einstiegschancen für Anleger mit einem längeren Anlagehorizont. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt bleibt die Dividende. Selbst bei einer Kürzung der zuletzt gezahlten Dividende von 4,40 € dürfte die Dividendenrendite auf dem aktuellen Kursniveau voraussichtlich sehr attraktiv bleiben. **Ergänzend dazu:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,5 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Das Unternehmen wird aktuell mit 35,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Tencent-Aktie: Kann man hier ein Schnäppchen machen?](https://www.sharedeals.de/tencent-aktie-kann-man-hier-ein-schnaeppchen-machen/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es ist keine gute Handelswoche für die Tencent-Aktie. Seit Wochenbeginn hat der Kurs des chinesischen Tech- und Gaming-Konzerns um über -8% nachgegeben. Waren die Quartalszahlen von Tencent so enttäuschend und können Anleger hier nun ein Schnäppchen machen? ## Gemischte Zahlen Die gestern von Tencent vorgelegten Zahlen für das zweite Quartal 2026 geben ein gemischtes Bild ab. Während der Umsatz überzeugte, belastet eine massiv hochgefahrene KI-Investitionsoffensive kurzfristig den Cashflow. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Vierteljahr um 11% gegenüber dem Vorjahresquartal auf 204,8 Milliarden CNY, was leicht über den Erwartungen der Analysten in Höhe von 202,8 Milliarden CNY lag. Unterdurchschnittlich entwickelte sich das bisherige Kerngeschäft Gaming und Value-Added Services. In dieser Sparte stieg der Umsatz um nur 8% auf 98,4 Milliarden CNY. Auch die Sparte FinTech & Business Services konnte ihre Erlöse um lediglich 9% auf 60,3 Milliarden CNY steigern. Großer Wachstumstreiber war im letzten Quartal der Bereich Marketing Services und Online-Werbung. Hier schoss der Umsatz um 22% auf 43,6 Milliarden CNY hoch, getrieben durch eine hohe Werbenachfrage bei WeChat Video Accounts und Mini Programs. Der unbereinigte Nettogewinn von Tencent erhöhte sich im Jahresvergleich allerdings nur um 0,7% auf 56,0 Milliarden CNY. Damit verfehlte der chinesische Konzern spürbar den Analystenkonsens von knapp 60,0 Milliarden CNY. A propos: Neben Tencent gibt es noch eine ganze Reihe von KI-Gewinnern. Du findest sie in unserem kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## Die Investitionen explodieren Hauptgrund für den jüngsten Kursrückgang der Tencent-Aktie sind neben dem nahezu gleichgebliebenen Nettogewinn die enorm gestiegenen Investitionen in die KI-Infrastruktur und Rechenkapazitäten. Die Sachinvestitionen explodierten im Vergleich zum Vorjahr um fast 190% auf 52,8 Milliarden CNY. Analysten hatten im Schnitt nur mit rund 32,1 Milliarden CNY gerechnet. Erstmals seit sehr langer Zeit rutschte der freie Cashflow aufgrund der sehr hohen Capex mit -13,8 Milliarden CNY in einem Quartal ins Minus. ## Weiter seitwärts Die Tencent-Aktie befindet sich seit drei Monaten in einem schmalen Seitwärtskorridor und pendelt zwischen 47 und 53 € auf und ab. Ein Downside unter 47 € sehe ich derzeit nicht, aber auch für ein Upside gibt es aktuell keine Kurskatalysatoren. Insofern gehe ich von einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung aus. ## Ein Langfristinvestment Wie in meinen letzten Analysen empfehle ich die Tencent-Aktie trotz ihrer nach wie vor recht schwachen Performance zum Kauf. Die aggressiven KI-Investitionen sind meiner Meinung nach ein strategisch absolut notwendiger Schritt zur langfristigen Monetarisierung von KI. Tencent besitzt die wahrscheinlich beste Ausgangsbasis aller chinesischer Technologieunternehmen, um relativ schnell mit dem Einsatz von KI Geld zu verdienen. Die 1,4 Milliarden aktiven Nutzer von WeChat sind eine gigantische Vertriebsplattform, auf die Tencent zurückgreifen kann. Ich bin davon überzeugt, dass es dem Konzern gelingen wird, KI schnell, stark und erfolgreich im Alltag seiner Nutzer zu verankern. Das muss dem chinesischen Technologieriesen auch gelingen, denn die Kerngeschäftsfelder Gaming und Finanzdienstleistungen versprechen nur noch ein moderates Wachstum im mittleren einstelligen Bereich. Mit einem Forward-KGV von 14 halte ich die Tencent-Aktie jedoch für vernünftig bewertet. Der Konzern wird in den kommenden Jahren um die 10% pro p.a. wachsen und hat in meinen Augen durch den konsequenten Einsatz von KI weiteres Potenzial bei der Marge. Abschließend: Neben Tencent findest Du weitere spannende Dividendentitel in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf mal einen Blick rein! Die jüngsten Quartalszahlen würde ich vor diesem Hintergrund nicht überbewerten. Ein konstanter Gewinn und die stark gestiegenen Investitionen sind für mich kein Grund zur Sorge. Tencent ist meiner Meinung nach ein Investment, das man nur langfristig sehen kann. Wer auf dem aktuellen Kursniveau in die Tencent-Aktie einsteigt, darf sich meiner Einschätzung nach langfristig über überdurchschnittliche Renditen freuen. ## ℹ️ Tencent in Kürze - Tencent Holdings Ltd. (WKN: A0YHJ8) ist einer der größten Technologie- und Internetkonzerne Chinas. - Zu den breitgefächerten Geschäftsaktivitäten von Tencent zählen soziale Netzwerke, Sofortnachrichtendienste, Gaming, Online-Medien, Internet-Mehrwertdienste, Online-Handel und Online-Werbung. - Bekannt ist der Konzern vor allem für seine Social-Media-Plattform WeChat. - Der ist Shenzhen ansässige Konzern hat einen Börsenwert von ca. 4,0 Billionen HK$ und ist damit das wertvollste Unternehmen Chinas. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Diese Rally könnte noch lange nicht vorbei sein](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-diese-rally-koennte-noch-lange-nicht-vorbei-sein/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Almonty-Aktie hat am Mittwoch ordentlich Fahrt aufgenommen und ist um über +8% gestiegen. Nach der Korrektur der vergangenen Wochen kommen damit wieder deutlich mehr Käufer rein. Rückenwind liefern starke Quartalszahlen, hohe Wolframpreise und weiter optimistische Analysten. ## Zahlen fallen richtig stark aus Almonty hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 43 Millionen US$ erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 498%. Hinter dem Sprung stecken die hohen Wolframpreise und eine weiter gute Entwicklung der bestehenden Mine in Portugal. Auch beim Ergebnis sieht es deutlich besser aus. Unter dem Strich kam Almonty auf einen Nettogewinn von 181,8 Millionen US$, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Verlust von 58,2 Millionen US$ angefallen war. Beim bereinigten EBITDA standen 17,6 Millionen US$ nach zuvor minus 4,8 Millionen US$. Das Unternehmen sitzt außerdem auf deutlich mehr finanziellen Mitteln. Nach einer überzeichneten Wandelanleihe über 800 Millionen US$ lag der Cash-Bestand zuletzt bei rund 1,2 Milliarden US$. Damit hat Almonty deutlich mehr Spielraum für den weiteren Ausbau seiner Projekte. In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Sangdong wird immer wichtiger Ein großer Teil der Fantasie steckt weiterhin in der Sangdong-Mine in Südkorea. Dort hat Almonty Anfang Juli mit dem Betrieb der Aufbereitungsanlage begonnen. Das Projekt ist für das Unternehmen ein riesiger Schritt, denn Sangdong soll sich zu einer der wichtigsten Wolframquellen außerhalb Chinas entwickeln. Bei voller Auslastung soll die Mine laut Unternehmensangaben rund 40% der westlichen Wolframnachfrage abdecken können. Das macht das Projekt auch geopolitisch spannend, weil westliche Staaten versuchen, bei kritischen Rohstoffen weniger abhängig von China zu werden. Dazu kommen weiter hohe Wolframpreise. Wolfram wird unter anderem in der Rüstungsindustrie, bei Halbleitern und in verschiedenen Hochleistungsanwendungen gebraucht. Diese Nachfrage sorgt aktuell dafür, dass Almonty deutlich mehr aus seinen bestehenden Produktionsmengen herausholen kann. ## Aktie arbeitet sich wieder nach oben Im Chart hat Almonty zuletzt an der Unterstützung um 10,70 US$ Halt gefunden. Von dort aus konnte sich die Aktie wieder deutlich lösen und notiert inzwischen bei rund 14,37 US$. Damit läuft der Kurs jetzt direkt auf den nächsten größeren Bereich zu. Bei rund 16,50 US$ liegt der Point of Control aus dem Volumenprofil. Dort wurde im betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt, weshalb hier erstmal wieder mehr Verkaufsdruck aufkommen kann. Kommt die Aktie über diesen Bereich, wäre nach oben wieder deutlich mehr Platz. Danach würde die Zone um 19,50 bis 20 US$ ins Spiel kommen. Das bisherige Hoch liegt sogar bei knapp 24 US$. Auf der Unterseite bleibt die Zone um 10,70 US$ wichtig. Dort haben die Käufer zuletzt klar gezeigt, dass sie bereit sind wieder einzusteigen. Solange dieser Bereich hält, bleibt die Erholung erstmal intakt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-13-um-10.25.24.png)Almonty-Aktie ## Analysten sehen noch ordentlich Luft Auch bei den Analysten kommt die Entwicklung gut an. DA Davidson hat sein Kursziel zuletzt von 25 auf 33 US$ angehoben. Begründet wurde das unter anderem mit den hohen Wolfram- und Molybdänpreisen sowie dem Hochfahren der Sangdong-Mine. Oppenheimer sieht die Aktie ebenfalls positiv und hatte das Kursziel zuvor auf 25 US$ angehoben. Je nach Datensatz liegt das durchschnittliche Kursziel aktuell zwischen rund 22 und 25 US$. Das höchste veröffentlichte Ziel liegt bei 33 US$. Vom aktuellen Kurs aus wäre damit weiterhin deutlich Luft nach oben. Bei Almonty kommen im Moment mehrere Dinge zusammen. Die Zahlen wachsen stark, Sangdong geht Schritt für Schritt in Produktion und die Wolframpreise bleiben hoch. Dazu sehen Analysten teilweise noch deutlich höhere Kurse. Im Chart muss die Aktie jetzt erstmal durch den Bereich um 16,50 US$ kommen. Wenn das gelingt, könnte die Rally noch ein gutes Stück weiterlaufen. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty-Aktie, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Prognose --- ### [Seanergy Maritime Holdings: Small-Cap-Perle mit starker Dividende](https://www.sharedeals.de/seanergy-maritime-holdings-small-cap-perle-mit-starker-dividende/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Seanergy Maritime hat 2026 bereits kräftig zugelegt, doch die Aktie könnte noch weiteres Potenzial bieten. Das starke zweite Quartal, die hohe Dividendenrendite und der geplante Ausbau der Flotte sprechen dafür, dass die Bewertung trotz der Rally weiterhin moderat ist. ## Starke Zahlen liefern neue Argumente Seanergy Maritime ist ein auf Capesize-Schiffe spezialisiertes Dry-Bulk-Unternehmen. Im zweiten Quartal 2026 erzielte der Konzern einen Rekord-Nettogewinn von 26,2 Millionen US-Dollar und einen bereinigten Gewinn von 1,32 US-Dollar je Aktie. Bei einem Aktienkurs von rund 16 US-Dollar erscheint die Bewertung damit weiterhin niedrig. Sollte Seanergy ein vergleichbares Ergebnis auch in den kommenden Quartalen erreichen, wäre das Kurs-Gewinn-Verhältnis ausgesprochen gering. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Frachtraten als entscheidender Faktor Für das dritte und vierte Quartal sind bereits wesentliche Teile der Einnahmen abgesichert. Gleichzeitig deuten die aktuellen FFA-Raten auf weiterhin hohe Capesize-Frachtraten hin. Auf Basis der bisherigen Ergebnisse und der erwarteten Frachtraten erscheint für 2026 ein Gewinn von mehr als vier US-Dollar je Aktie durchaus möglich. Damit bleibt die Aktie trotz des starken Kursanstiegs vergleichsweise günstig. ## Flottenausbau soll Erträge weiter erhöhen Seanergy investiert rund 591 Millionen US-Dollar in acht moderne Capesize- und Newcastlemax-Schiffe. Das Unternehmen hat bereits wesentliche Teile der Finanzierung gesichert, unter anderem durch eine neue Anleihe über 100 Millionen Euro. Die zusätzlichen Schiffe sollen ab 2027 schrittweise zur Ertragskraft beitragen. Bei stabilen Frachtraten könnte der Gewinn je Aktie dadurch in den kommenden Jahren um rund einen US-Dollar pro Jahr steigen. ## Capesize-Markt könnte zusätzlicher Treiber werden Ein weiterer Vorteil könnte aus dem begrenzten Angebot an Capesize-Schiffen entstehen. Während in anderen Bereichen der Schifffahrt zahlreiche Neubauten bestellt wurden, ist die Flottenexpansion bei Capesize-Schiffen deutlich weniger ausgeprägt. Sollte das Angebot in den kommenden Jahren knapp bleiben, könnten die Frachtraten stärker steigen als derzeit erwartet. Davon würde Seanergy aufgrund seiner Ausrichtung unmittelbar profitieren. ## Hohe Dividende macht Aktie noch attraktiver Die Quartalsdividende wurde auf 0,35 US-Dollar je Aktie angehoben. Auf das Jahr hochgerechnet entspricht dies 1,40 US-Dollar und bei einem Aktienkurs von rund 16 US-Dollar einer Rendite von über acht Prozent. Damit bietet Seanergy neben dem möglichen Kursgewinn bereits heute eine attraktive laufende Ausschüttung. ## Globale Risiken bleiben Die wichtigste Unsicherheit sind die zyklischen Frachtraten. Eine globale Rezession oder ein zunehmender Handelskonflikt könnte die Nachfrage und damit Gewinne und Cashflows deutlich belasten. Auch als Small Cap bleibt die Aktie anfällig für eine allgemeine Schwäche an den Aktienmärkten. Die geplante Expansion erhöht zudem die Verschuldung, auch wenn die Finanzierung nach aktuellem Stand weitgehend gesichert erscheint. Trotz der starken Kursentwicklung bleibt Seanergy aus heutiger Sicht attraktiv bewertet. Die Kombination aus hoher Ertragskraft, wachsender Flotte, steigender Dividende und möglichen höheren Frachtraten bietet mehrere potenzielle Kurstreiber. Seanergy verbindet derzeit eine niedrige Bewertung mit hoher Dividendenrendite und wachsender Ertragskraft. Bleibt der Capesize-Markt stabil, besitzt die Aktie trotz ihrer bisherigen Rally weiteres Aufwärtspotenzial. Ein erstes Kursziel sehen wir bei etwa 25 US-Dollar. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Small Caps --- ### [MannKind-Aktie: Biotech-Chance mit neuen Wachstumstreibern](https://www.sharedeals.de/mannkind-aktie-biotech-chance-mit-neuen-wachstumstreibern/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die MannKind-Aktie steht nach zwei wichtigen FDA-Zulassungen vor einer neuen Wachstumsphase. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 1,24 Milliarden US-Dollar könnte der Markt das langfristige Potenzial des Biotechunternehmens und seines erweiterten Produktportfolios noch nicht vollständig berücksichtigen. ## Zwei Zulassungen schaffen neue Umsatzchancen MannKind hat im laufenden Jahr zwei wichtige regulatorische Erfolge erzielt. Das Diabetes-Medikament Afrezza wurde Ende Mai für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren zugelassen, während die FDA im Juli den Furoscix ReadyFlow-Autoinjektor für Menschen mit Wassereinlagerungen bei Herz- und Nierenschwäche freigab. Damit verfügt das Unternehmen über zwei konkrete kommerzielle Wachstumstreiber. Das Nintedanib-DPI-Programm bei Lungenerkrankungen befindet sich dagegen noch in einer frühen Entwicklungsphase und sollte derzeit eher als langfristige Option betrachtet werden. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Afrezza erschließt den pädiatrischen Markt Die Zulassung von Afrezza für Patienten ab sechs Jahren erweitert den adressierbaren Markt erheblich. Das inhalative Insulin ermöglicht eine nadelfreie Anwendung und kann direkt zu den Mahlzeiten eingesetzt werden. MannKind bietet berechtigten Patienten zudem einen Zugangspreis von maximal 35 US-Dollar pro Monat. Das kommerzielle Potenzial ist beträchtlich. Frühere Unternehmensprognosen deuteten auf einen möglichen Spitzenmarktanteil von 23 bis 37 Prozent hin. Bei einem mittleren Anteil von 30 Prozent und rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz je zehn Prozent Marktanteil ergäbe sich ein theoretisches Spitzenumsatzpotenzial von etwa 450 Millionen US-Dollar. ## ReadyFlow könnte Furoscix deutlich attraktiver machen Noch unmittelbarer könnte Furoscix ReadyFlow wirken. Der neue Autoinjektor liefert eine IV-äquivalente Diuretikatherapie in weniger als zehn Sekunden und ersetzt damit die deutlich aufwendigere bisherige Anwendung. Diese Vereinfachung könnte die Akzeptanz bei Patienten und Ärzten erhöhen und dem Furoscix-Geschäft zusätzlichen Schwung verleihen. Das Management hatte das langfristige Umsatzpotenzial von Furoscix bereits vor der neuen Darreichungsform bei mehr als 500 Millionen US-Dollar gesehen. ## Produktgeschäft gewinnt an Bedeutung MannKind erzielt Umsätze aus eigenen Produkten, Kooperationen, Dienstleistungen sowie Lizenzgebühren. Mit der Ausweitung von Afrezza und Furoscix dürfte das Produktgeschäft jedoch zunehmend zum wichtigsten Wachstumsmotor werden. 2025 erzielte MannKind rund 74,6 Millionen US-Dollar mit Afrezza, 23,2 Millionen US-Dollar mit Furoscix und 16,4 Millionen US-Dollar mit V-Go. Die neuen Zulassungen eröffnen diesem Bereich nun deutlich mehr Wachstumspotenzial. ## Tyvaso DPI bleibt ein Risikofaktor Gleichzeitig besteht eine erhebliche Abhängigkeit von United Therapeutics und den Lizenz- und Produktionsvereinbarungen rund um Tyvaso DPI zur Behandlung pulmonaler Hypertonie. Sollte United Therapeutics seine eigenen neuen Inhalationsprodukte priorisieren und dabei nicht mehr auf MannKind-Technologie setzen, könnte dies MannKinds Lizenzumsätze und langfristiges Wachstum belasten. Dieses Risiko verhindert eine völlig risikofreie Investmentstory, ändert aber nichts daran, dass die beiden neuen Zulassungen die Umsatzbasis von MannKind deutlich verbreitern. ## Marktkapitalisierung lässt Raum für Neubewertung Eine konservative Sum-of-the-Parts-Betrachtung kam bereits vor den jüngsten Zulassungen auf einen Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Werden Furoscix ReadyFlow und das pädiatrische Afrezza-Geschäft zusätzlich berücksichtigt, ergibt sich auf Basis der verwendeten Annahmen ein theoretischer Wert von etwa 6,5 Milliarden US-Dollar. Das entspricht mehr als dem Fünffachen der aktuellen Marktkapitalisierung und würde ein rechnerisches Aufwärtspotenzial von über 400 Prozent bedeuten. Natürlich hängt diese Rechnung entscheidend davon ab, ob die angenommenen Spitzenumsätze tatsächlich erreicht werden. Zudem muss die Schuldensituation MannKinds berücksichtigt werden: Das Unternehmen hat einen Kredit in Höhe von mehr als 300 Millionen US-Dollar auf der Bilanz. MannKind verfügt nach den beiden FDA-Zulassungen über deutlich bessere Wachstumsperspektiven als noch vor wenigen Monaten. Trotz erheblicher Risiken bei der kommerziellen Umsetzung erscheint die Aktie auf Basis des möglichen Umsatzpotenzials attraktiv bewertet und verdient eine positive Einschätzung. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*19f43ov*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQw) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien --- ### [TKMS-Aktie mit +20% in 3 Tagen – Rekordhoch voraus?](https://www.sharedeals.de/tkms-aktie-mit-20-in-3-tagen-rekordhoch-voraus/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die TKMS-Aktie hat sich nach dem jüngsten Kurssprung bis auf knapp 4% an ihr Allzeithoch herangearbeitet. Damit rückt die Rekordmarke unmittelbar in den Fokus. Rückenwind liefern die starken Geschäftszahlen und die angehobene Jahresprognose. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über das bisherige Hoch, könnte die nächste Rallyephase starten. ## Chartanalyse zur TKMS-Aktie Die TKMS-Aktie stieg seit Mittwochmorgen um +20% und rückte damit bis auf wenige Prozent an das Allzeithoch heran. Auslöser waren starke Neunmonatszahlen und vor allem die deutlich angehobene Jahresprognose. TKMS erwartet nun ein Umsatzwachstum von 10 bis 12% und eine EBIT-Marge von bis zu 6,5%. Mit einem Auftragsbestand von rund 20 Mrd. € bleibt die langfristige Ausgangslage zudem stark. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TKMS_2026-08-13_10-03-09-scaled.png)TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die TKMS-Aktie stieg dynamisch an und steht nun kurz vor dem Durchbruch des letzten Widerstandsbereiches. Ein nachhaltiger Bruch darüber, wäre ein bullisches Zeichen für den Rüstungskonzern. Danach steht einem Ausbruch über das alte Rekordhoch bei 107,00 € nichts mehr im Wege. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## TKMS-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist gestern deutlich gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 73 Punkten in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Auch der MACD hat ein Kaufsignal ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TKMS_2026-08-13_10-04-03-scaled.png)TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren haben auf Tagesbasis ein bullisches Cross gebildet, was auf kurz- bis mittelfristige Stärke hindeutet. Zudem hat die TKMS-Aktie auch auf Wochenbasis je ein bullisches Cross im RSI und MACD gebildet. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der TKMS-Kurs in einer korrektiven Struktur bewegt. Der aktuelle Anstieg seit dem Tief im Mai 2026 bewegt sich der Kurs in einer diagonalen Struktur nach oben, was unterschiedliche Möglichkeiten zulässt. Entweder bewegt sich der Kurs in einer größeren diagonalen Struktur langfristig nach oben, oder der Chart bricht nach 3 Wellen wieder zusammen und verkauft anschließen stark ab. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TKMS_2026-08-13_10-04-37-scaled.png)TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Unabhängig von der langfristigen Erwartung erweckt der TKMS-Chart kurz- bis mittelfristig einen bullischen Eindruck. Sowohl in der Primärprognose, als auch im Alternativszenario ist vorläufig von steigenden Kursen auszugehen. Die langfristige Entwicklung bleibt jedoch unkla Eine weitere Analyse (fundamentaler Natur) findest Du hier: [TKMS-Aktie +12%: Knackt sie jetzt ihr Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/tkms-aktie-12-knackt-sie-jetzt-ihr-allzeithoch/) Aus meiner Sicht ist das kurzfristige Chartbild klar bullisch. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis Kaufsignale, auch wenn der RSI mit 73 Punkten bereits überkauft ist. Ein nachhaltiger Ausbruch über den letzten Widerstand könnte den Weg zum Rekordhoch freimachen. Auch die Elliott-Wellen sprechen kurzfristig für weitere Kursgewinne. Die übergeordnete Struktur bleibt allerdings offen, da sowohl eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung als auch ein späterer Abverkauf möglich sind. Zunächst überwiegt für mich jedoch das bullische Szenario. ## ℹ️ TKMS AG & Co. KGaA in Kürze - TKMS (WKN: TKMS00) ist aus der Abspaltung aus dem ThyssenKrupp-Konzern entstanden. Das Unternehmen zählt zu den führenden europäischen Anbietern im militärischen Marinebereich. - Der Hauptsitz befindet sich in Kiel, daneben unterhält der Konzern nationale Standorte in Wismar, Bremen, Hamburg und Emden. Daneben bestehen weitere internationale Standorte. - Die TKMS-Aktie ist Mitglied im Nebenwerteindex MDAX und an der Börse aktuell mit 6,56 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, TKMS, TKMS AG & Co. KGaA, TKMS-Aktie, TKMS-Analyse, TKMS-Chartanalyse, TKMS-Kurs, TKMS-Preis, TKMS-Prognose --- ### [Adyen-Aktie +10%: Ist das der Auftakt zu einem Comeback?](https://www.sharedeals.de/adyen-aktie-10-ist-das-der-auftakt-zu-einem-comeback/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Adyen-Aktie hat Anlegern 2026 bis dato wenig Freude bereitet. Doch am Donnerstagmorgen setzt sich der niederländische Zahlungsdienstleister mit einem Kurssprung von +10% an die Spitze des europäischen Leitindex Euro Stoxx 50. Was steckt hinter der starken Performance und könnte sie sich in Zukunft fortsetzen? ## Überraschend positive Zahlen Gründe für den zweistelligen Kursgewinn der Adyen-Aktie ist die Vorlage der Halbjahreszahlen. Sie fielen im Wesentlichen unerwartet positiv aus. Beim Umsatz konnte Adyen im Vergleich zum Vorjahr um 19% auf 1,30 Milliarden € zulegen. Damit übertraf der Zahlungsdienstleister knapp den Analystenkonsens von 1,29 Milliarden €. Deutlich über der Markterwartung lag das abgewickelte Zahlungsvolumen. Es stieg im Jahresvergleich um fast 30% auf rund 804 Milliarden €. Analysten hatten zuvor nur 792 Milliarden € auf dem Zettel. Dieses starke Plus wurde vor allem durch Großkunden aus dem Bereich E-Commerce und Enterprise-Plattformen getrieben, unter anderem die Ausweitung von Partnerschaften mit Kunden wie OpenAI, Microsoft und Toast. Fast in gleicher Höhe wie den Umsatz konnte Adyen auch sein Ergebnis steigern. Der operative Gewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 17,3% auf 641,5 Millionen €, verfehlte aber minimal die Analystenerwartung von 645,3 Millionen €. Ursächlich für die verfehlte Gewinnschätzung waren höhere Integrations- und Konsolidierungskosten im Zusammenhang mit den jüngsten Übernahmen von Orb, einem Spezialisten für Abrechnungsinfrastruktur für Unternehmen, und Talon.One, einer Plattform für Kundenbindung und Werbeaktionen. Diese Zukäufe tragen schätzungsweise rund einen Prozentpunkt zum Umsatzwachstum bei, verwässerten die Marge aber kurzfristig leicht. Verpasse keine Entwicklung von Adyen mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Adyen&stockidentifier=symbol%3A1N8)! ## Guidance angepasst Der Ausblick auf das Gesamtjahr 2026 wurde sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis angepasst. Beim Umsatz geht Adyen nun von einem leicht höheren Wachstum zwischen 21 bis 23% aus. Bislang erwartete das Management einen Anstieg von 20 bis 22%. Beim Ergebnis rechnet der Zahlungsdienstleister allerdings mit einer leichten Verschlechterung der EBITDA-Marge für das Gesamtjahr von etwa einem Prozentpunkt gegenüber 2025. An der mittelfristigen Zielsetzung einer Marge von über 55% bis 2028 hält das Adyen-Management allerdings fest. ## Endlich wieder vierstellig Der heutige Tag ist von charttechnisch größter Bedeutung. Seit Februar stellte die 1.000 €-Marke ein unüberwindbares Hindernis für die Adyen-Aktie dar. Heute morgen gelang ihr nach sechs Monaten wieder der Sprung in den vierstelligen Kursbereich. Bis zum Jahreshoch bei fast 1.500 € ist es allerdings noch ein weiter Weg. ## Kein Spielraum für ein Upside Mit seinen Zahlen hat Adyen untermauert, dass es immer noch ein sehr dynamisch wachsendes Unternehmen mit Wachstumsraten von über 20% ist. Eine Entwicklung bereitet mir allerdings Sorge: Der Umsatz hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres wesentlich geringer als das abgewickelte Zahlungsvolumen erhöht. Das legt nahe, dass die Preise von Adyen unter Druck stehen. Diese Entwicklung zeigt sich auch in der Marge. Adyen scheint nicht in der Lage zu sein, seine operative Marge zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund halte ich die Adyen-Aktie mit einem Forward-KGV von 24 für fair bewertet. Viel Spielraum nach oben sehe ich bei der Bewertung nicht. Der Markt für Zahlungsdienstleistungen ist extrem wettbewerbsintensiv. Gemeinsam mit PayPal und Stripe zählt Adyen zwar zu den drei globalen Platzhirschen, aber der Wettbewerb durch digitale Wallets und Zahlungen durch Apple Pay, Google Pay und andere Anbieter sowie regulatorische Eingriffe belasten den Markt. Die Deckelung der Interbankenentgelte in der EU begrenzen beispielsweise die Gebühren, die Dienstleister einnehmen können. Abschließend: Im Gegensatz zu Adyen glauben wir an die folgen Aktien. Hol Dir unseren kostenlosen Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! Für mich ist die Adyen-Aktie derzeit keinen Kauf wert. Die Bewertung ist meiner Meinung nach gerade noch fair. Spielraum für ein Upside des Zahlungsdienstleisters sehe ich aus den genannten Gründen allerdings nicht. ## ℹ️ Adyen in Kürze - Adyen (WKN: A2JNF4) ist ein niederländischer Dienstleister auf dem Gebiet der Zahlungsabwicklung. - Mit der Software von Adyen können Unternehmen Zahlungen sowohl im stationären als auch im Online-Handel abwickeln. - Zu den Kunden des Zahlungsdienstleisters zählen renommierte Konzerne wie Booking.com, H&M, Netflix und Uber. - Das in Amsterdam ansässige Unternehmen ist Mitglied im europäisichen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist Adyen aktuell mit rund 32 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AMD-Aktie: Rekordquartal trifft auf Konsolidierung](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-rekordquartal-trifft-auf-konsolidierung/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** AMD hat mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal die Erwartungen deutlich übertroffen, der Kurs reagierte darauf bislang aber nur moderat. Charttechnisch bleibt die Aktie seit dem Juni-Hoch in einer Konsolidierung zwischen zwei wichtigen Zonen gefangen. ## Starke Zahlen, verhaltene Kursreaktion AMD hat am 4. August Zahlen zum zweiten Quartal 2026 vorgelegt, die deutlich über den Erwartungen lagen. Der Gewinn je Aktie kletterte von 0,54 auf 1,38 US$, der Umsatz stieg um rund 50% auf 11,54 Milliarden US$. Die Aktie reagierte mit Kursgewinnen und legte allein gestern um +2,5% zu. Für das dritte Quartal, dessen Zahlen am 3. November anstehen, rechnen Analysten mit einem Gewinn von 7,59 US$ je Aktie für das Gesamtjahr. Trotz der starken operativen Entwicklung reicht das bislang nicht für einen neuen Ausbruch. Der Kurs bewegt sich weiter überwiegend seitwärts. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-13-um-09.50.20.png)Quelle Chart: Tradingview Für die AMD-Aktie ist das Jahr 2026 bislang ein starkes Jahr. Bis zum aktuellen Kurs steht ein Plus von rund +126% zu Buche. Seit dem Hoch im Juni kam es zu keinem neuen Hoch mehr, die Aufwärtsbewegung ist in eine Range übergegangen. Der Widerstand auf der Oberseite liegt zwischen 550,00 und 586,40 US$. Auf der Unterseite bietet der Bereich der letzten Tiefs einen Support zwischen 405,10 und 446,50 US$. Solange dieser Bereich nicht verlassen wird, kann von einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung ausgegangen werden, die dabei durchaus auch Chancen eröffnet. Läuft der Markt die Unterseite erneut an und kehren dort Käufer in den Markt zurück, wäre das ein Indiz für weiter steigende Kurse und ein mögliches Erreichen der Widerstandszone oder eines neuen Trendschubs. Bricht der Kurs dagegen unter den Supportbereich, wäre eine Korrektur bis zur weiter unten verlaufenden Aufwärtstrendlinie denkbar, wovon sich ebenfalls profitieren ließe. Kommt es dabei zu einem klaren, nachhaltigen Durchbruch, käme auch eine Short-Position auf weiter fallende Kurse infrage. Wichtig bleibt dabei, das eigene Risiko im Blick zu behalten und eine Bestätigung abzuwarten, statt vorzeitig zu handeln. Hält sich AMD über der aktuellen Marke, bleibt die Seitwärtsphase das wahrscheinlichste Szenario mit Chancen sowohl am Support als auch am Widerstand. Kommt an der unteren Zone neue Kaufkraft auf, lohnt sich eine Positionierung in Richtung der oberen Begrenzung. Rutscht der Kurs dagegen nachhaltig darunter, rückt die tiefer verlaufende Trendlinie als Ziel in den Fokus und auch eine Short-Position auf weiter fallende Kurse würde dann infrage kommen. **Übrigens**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 788 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [SAP-Aktie mit +44% – jetzt wieder bullisch?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-mit-44-jetzt-wieder-bullisch/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie hat sich nach dem kräftigen Kursrückgang eindrucksvoll zurückgemeldet und seit dem lokalen Tief rund +44% zugelegt. Damit hat sich das Chartbild deutlich aufgehellt und die Aktie wichtige technische Marken zurückerobert. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Seit dem lokalen Tief am 23. Juli konnte die SAP-Aktie ihren Kurs um rund +44% steigern. Maßgeblich für die Erholung waren die deutliche Reaktion am strukturellen Unterstützungsbereich und der anschließende Ausbruch aus dem abfallenden Trendkanal. Beide Signale sprechen für eine verbesserte charttechnische Ausgangslage. Aktuell trifft der SAP-Kurs jedoch auf einen wichtigen Widerstandsbereich und wurde an dessen Oberkante zunächst zurückgewiesen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-13_09-37-59-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Dabei hat sich ein interessantes, charttechnisches Muster gebildet, das als Doji bekannt ist. Dojis sind mögliche Trendumkehrsignale. Entsprechend sollte zunächst mit einem Rücksetzer gerechnet werden. Sollte jedoch der Widerstandsbereich direkt nach oben verlassen werden, könnte sich der Kaufdruck noch weiter verstärken. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 69 Punkten, nur noch knapp in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein Kaufsignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-13_09-38-45-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit gemischte Signale. Beide Indikatoren haben ein bullisches Crossover ausgebildet, stehen jedoch kurz vor einem möglichen Verkaufssignal, da das Momentum zuletzt nachgelassen hatte. Auch diese Zeichen sprechen zunächst für einen kurzfristigen Rücksetzer. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Struktur im Wochenchart lässt den langfristigen Aufwärtstrend weiterhin intakt erscheinen. Nach dem Hoch der Welle 3 bei 283,50 € dürfte sich die SAP-Aktie derzeit jedoch noch innerhalb einer größeren Welle-4-Korrektur bewegen. Eine Fortsetzung der übergeordneten Korrektur bleibt daher möglich. Kurzfristig spricht die aktuelle Kursentwicklung allerdings dafür, dass sich der SAP-Kurs zunächst in einer Erholungsbewegung der Welle B befindet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-13_09-39-12-scaled.png)SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Eine alternative Zählung sieht die Welle 4 bereits als abgeschlossen an. In diesem Fall könnte sich die SAP-Aktie direkt auf dem Weg zu neuen Allzeithochs befinden. Allerdings fällt die bisherige Korrektur im zeitlichen Vergleich zur damaligen Welle 2 deutlich kürzer aus. Unabhängig davon, ob aktuell bereits die Welle 5 läuft oder lediglich eine Welle-B-Erholung stattfindet, erwarte ich kurzfristig weiterhin steigende Kurse. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich verbessert, auch wenn der jüngste Anstieg eine Verschnaufpause nahelegt. RSI und MACD liefern noch Kaufsignale, während das nachlassende Momentum und die Doji-Kerze für einen möglichen Rücksetzer sprechen. Entscheidend bleibt der Widerstandsbereich. Auch die Elliott-Wellen lassen Raum für weitere Kursgewinne. Ob bereits die Welle 5 läuft oder noch eine Welle-B-Erholung stattfindet, bleibt offen. Ich erwarte kurzfristig jedoch weiterhin steigende Kurse, solange wichtige Unterstützungen halten. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 205,14 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose --- ### [Jenoptik-Aktie: Befeuert die KI-Euphorie den Kurs weiterhin?](https://www.sharedeals.de/jenoptik-aktie-befeuert-die-ki-euphorie-den-kurs-weiterhin/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Jenoptik-Aktie befindet sich seit Jahresanfang in einem starken Aufwärtstrend, der sich seit Anfang April nochmals deutlich verstärkt hat. Zuletzt korrigierte der Kurs jedoch. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei etwa 41 €. Damit stellt sich die Frage: Kann die KI-Euphorie den Kurs weiter antreiben oder ist bereits zu viel Zukunft eingepreist? ## Ertrag wächst zweistellig Der positive Trend des ersten Quartals setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Insbesondere bei der Ertragslage konnte Jenoptik deutlich zulegen. Das operative EBITDA verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28% auf 54,5 Millionen €. Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 16,7 auf 20,8%. Noch stärker entwickelte sich das Nettoergebnis. Es stieg um 43% auf 23 Millionen €. Bei der Ertragsverbesserung machte sich das Kostenmanagement positiv bemerkbar. Beim Umsatz fiel das Wachstum dagegen deutlich moderater aus. Dieser erhöhte sich um 3% auf 262 Millionen €. Wichtigster Wachstumstreiber war erneut das Halbleitergeschäft. Hier profitiert Jenoptik vom weltweiten Ausbau der Chipproduktion und indirekt vom zunehmenden Bedarf an leistungsfähigen Chips für KI-Rechenzentren. Insgesamt sind die Quartalszahlen sehr gut ausgefallen. Vor allem die Entwicklung der Profitabilität konnte die Markterwartungen übertreffen. Das gilt auch für die Halbjahreszahlen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Jenoptik&stockidentifier=symbol%3AJEN) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Großaufträge sorgen für Unsicherheit Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Jenoptik geht davon aus, dass sich die hohe Wachstumsdynamik aus dem ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte abschwächen wird. Nach Unternehmensangaben ist ein Teil des starken Wachstums auf einige größere Aufträge zurückzuführen. Damit stellt sich die Frage, wie nachhaltig die außergewöhnlich starke Entwicklung tatsächlich ist. Für die Bewertung der Aktie ist dieser Punkt wichtig. Ein dauerhaft starkes Gewinnwachstum würde die aktuelle Bewertung rechtfertigen. Sollte sich das Wachstum dagegen normalisieren, könnte der Kurs bereits einen erheblichen Teil der positiven Entwicklung vorweggenommen haben. ## Jahresprognose angehoben Die Bandbreite der bisherigen Prognose wurde zwar nicht verändert, allerdings erwartet Jenoptik nun jeweils Werte in der oberen Hälfte des Prognosekorridors. Beim Umsatz wird weiterhin ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahreswert von 1,05 Milliarden € erwartet. Bei der EBITDA-Marge liegt die Prognose bei 19 bis 21%. Im Vorjahr wurden 18,4% erreicht. Eine wichtige Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung ist der hohe Auftragsbestand. Dieser erhöhte sich von 590 auf 720 Millionen €. Gleichzeitig stieg der Auftragseingang im zweiten Quartal um rund ein Drittel auf 366,6 Millionen €. Damit verfügt Jenoptik über eine solide Basis für die kommenden Quartale. ## KI bleibt wichtiger Kurstreiber Die Verbindung zur künstlichen Intelligenz ist derzeit einer der wichtigsten Kurstreiber. Jenoptik liefert hochpräzise Technologien für die Halbleiterproduktion. Genau diese Infrastruktur wird benötigt, um die immer leistungsfähigeren Chips für KI-Anwendungen herzustellen. Der weltweite Ausbau von KI-Rechenzentren führt zu einer steigenden Nachfrage nach Halbleitern. Davon profitieren nicht nur die großen Chiphersteller, sondern auch Zulieferer und Technologieunternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Jenoptik gehört zu diesen Profiteuren. ## Bewertung Der starke Kursanstieg ist fundamental durchaus nachvollziehbar. Jenoptik wächst profitabel, die Margen verbessern sich und der Auftragseingang entwickelt sich dynamisch. Allerdings ist die Aktie inzwischen entsprechend hoch bewertet. Der Kursanstieg ist aus meiner Sicht stärker ausgefallen, als es die operative Entwicklung rechtfertigt. Insbesondere die Aussicht auf eine nachlassende Wachstumsdynamik im zweiten Halbjahr spricht gegen eine uneingeschränkte Fortsetzung der Rally. Die jüngste Korrektur ist daher nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass bei einer hoch bewerteten Technologieaktie bereits kleine Enttäuschungen zu stärkeren Kursbewegungen führen können. Solange das Thema KI an den Börsen im Fokus bleibt, dürfte dies grundsätzlich unterstützend für die Aktie wirken. Die Aktie hat aus meiner Sicht jedoch einen erheblichen Teil dieser positiven Entwicklung bereits vorweggenommen. Bei einem Kurs von 41,80 € sehe ich deshalb nur noch ein begrenztes Chance-Risiko-Verhältnis. Ein weiterer Anstieg ist aufgrund der anhaltenden KI-Euphorie durchaus möglich. Nachhaltig höhere Kurse müssten jedoch durch weiteres Gewinnwachstum und eine anhaltend hohe Margenentwicklung untermauert werden. Wer bereits investiert ist, kann die Position aus meiner Sicht halten. Anleger mit deutlichen Buchgewinnen sollten dagegen zumindest über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken. Für einen Neueinstieg würde ich einen deutlicheren Kursrückgang abwarten. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. ## ℹ️ Jenoptik in Kürze - Die Jenoptik AG (WKN: A2NB60) ist ein weltweit tätiger, börsennotierter Technologiekonzern, der sich in die drei photonischen Divisionen Light & Optics, Light & Production und Light & Safety gliedert. Die Produkte kommen in vielen Branchen zum Einsatz. - Neben der Halbleiterindustrie kommen die Produkte in vielen anderen Branchen zum Einsatz. Neben dem Hauptsitz in Jena ist der Technikkonzern in über 80 Ländern tätig. - Die im TecDAX gelistete Aktie wird aktuell mit knapp 2,4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rigetti-Aktie: Die bessere D-Wave?](https://www.sharedeals.de/rigetti-aktie-die-bessere-d-wave/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Rigetti-Aktie zeigt wie nahezu alle Werte aus dem Bereich der Quantencomputer einen extrem volatilen Kursverlauf. Zuletzt bewegte sie sich in einer Bandbreite zwischen 13 und 27 US$. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei etwa 18,20 US$. Damit stellt sich die Frage: Besitzt Rigetti mittelfristig weiteres Kurspotenzial – und könnte das Unternehmen sogar zur besseren Alternative zu D-Wave werden? ## Umsatz wächst rasant Bei Unternehmen aus dem Bereich Quantencomputing ist die aktuelle Umsatzentwicklung nur eingeschränkt aussagekräftig. Die Branche befindet sich noch in einer frühen Kommerzialisierungsphase. Entsprechend sind die Umsätze noch relativ gering, können aber bei erfolgreichen Geschäftsmodellen sehr dynamisch wachsen. Im zweiten Quartal erhöhte Rigetti den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 183% auf 5,14 Millionen US$. Auch gegenüber dem ersten Quartal mit 4,4 Millionen US$ konnte damit ein deutlicher Anstieg erzielt werden. Gleichzeitig steigen allerdings weiterhin die Verluste. Die Umsätze reichen noch nicht aus, um die laufenden Betriebskosten sowie die hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zu decken. Der Non-GAAP-Verlust erhöhte sich von 13,3 auf 16 Millionen US$. Damit bleibt die Liquiditätslage für die weitere Unternehmensentwicklung von entscheidender Bedeutung. Hier ist Rigetti derzeit gut aufgestellt. Ende Juni verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von rund 514 Millionen US$. Für einen noch nicht profitablen Quantencomputerentwickler ist das ein wichtiger Vorteil. Rigetti besitzt damit einen erheblichen finanziellen Spielraum, um die technologische Entwicklung voranzutreiben und die Kommerzialisierung auszubauen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rigetti&stockidentifier=symbol%3ARGTI) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Unterstützung durch den US-Staat Quantencomputing gehört in den USA zu den strategisch wichtigen Zukunftstechnologien. Entsprechend versucht die US-Regierung, die Entwicklung dieser Technologie gezielt zu fördern. Rigetti soll innerhalb von drei Jahren insgesamt 100 Millionen US$ aus entsprechenden Förderprogrammen erhalten. Für das Unternehmen ist diese Unterstützung besonders wichtig, da die Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer enorme Forschungs- und Entwicklungskosten verursacht. Gleichzeitig zeigt die Förderung, welche strategische Bedeutung die Technologie für die USA besitzt. ## Kooperationen werden ausgebaut Auch bei den Kooperationen macht Rigetti Fortschritte. Gemeinsam mit Hewlett Packard Enterprise (HPE) und dem Pittsburgh Supercomputing Center (PSC) arbeitet das Unternehmen am Aufbau der Supercomputing-Testumgebung „TangleLab“. Das am PSC angesiedelte Testbed soll einen klassischen Hochleistungsrechner mit einem 9-Qubit-Quantencomputersystem von Rigetti verbinden. Finanziert wird das Projekt unter anderem durch einen Zuschuss der National Science Foundation in Höhe von 5 Millionen US$. Ziel ist die Entwicklung hybrider Quanten-Klassik-Workflows. Dabei werden klassische Hochleistungsrechner mit Quantencomputern kombiniert. Genau diese Verbindung könnte für die Kommerzialisierung entscheidend sein. Quantencomputer müssen klassische Systeme nicht zwangsläufig ersetzen. Vielmehr könnte ihre Stärke darin liegen, bestimmte hochkomplexe Rechenprobleme gemeinsam mit klassischen Computern effizienter zu lösen. ## Technologische Entwicklung bleibt entscheidend Bei Rigetti kommt es letztlich weniger auf den heutigen Umsatz als auf die technologische Entwicklung an. Das Unternehmen setzt auf gatterbasierte Quantencomputer. Mit dem Cepheus1-108Q befindet sich Rigetti auf dem Weg zu einer deutlichen Skalierung der Qubit-Anzahl. Für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sind deshalb Faktoren wie Fehlerraten, Skalierbarkeit, Rechenleistung und die Fähigkeit zur Integration in bestehende Hochleistungsrechenzentren entscheidend. ## Rigetti gegen D-Wave Der Vergleich mit D-Wave ist interessant, sollte jedoch nicht überbewertet werden. D-Wave verfolgt mit seinen annealing-basierten Quantencomputern einen anderen technologischen Ansatz. Rigetti setzt dagegen auf gatterbasierte Quantencomputer. Langfristig könnte gerade die gatterbasierte Technologie eine größere Bedeutung gewinnen, wenn universell einsetzbare Quantencomputer Realität werden. Daraus lässt sich allerdings noch kein sicherer Wettbewerbsvorteil ableiten. Die Technologie befindet sich weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. ## Bewertung Fundamental lässt sich die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 6,2 Milliarden US$ mit den heutigen Geschäftszahlen kaum rechtfertigen. Bei einem Quartalsumsatz von lediglich gut 5 Millionen US$ wird die Aktie nicht aufgrund der aktuellen Ertragskraft bewertet, sondern aufgrund der Erwartung, dass Rigetti langfristig zu einem bedeutenden Anbieter von Quantencomputern werden kann. Das macht die Aktie zu einer klassischen Zukunftswette. Sollte die Kommerzialisierung gelingen, die Zahl der Kunden deutlich steigen und Rigetti technologisch mit den führenden Unternehmen mithalten können, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Scheitert dagegen die technologische Skalierung oder setzt sich ein anderer Anbieter durch, besteht ein erhebliches Abwärtspotenzial. Rigetti gehört für mich zu den interessantesten spekulativen Werten im Bereich Quantencomputing. Kurzfristig dürfte die Aktie extrem volatil bleiben. Kursbewegungen von +/-20 % oder mehr sind bei einem solchen Zukunftswert jederzeit möglich. Ein direkter Vergleich mit D-Wave ist wenig aussagefähig. D-Wave ist bekannter als Rigetti. Wer hier investiert, sollte eine hohe Risikobereitschaft mitbringen und extreme Schwankungen aushalten. Eine Alternative ist aktives Traden. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Rigetti. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Rigetti in Kürze - Rigetti Computing (WKN: A3DE3J) ist ein Entwickler von integrierten Quantenschaltkreisen für Quantencomputer. Zudem betreibt es ein Cloudgeschäft mit Quantentechnologie. - Das Unternehmen ist in Berkeley in Kalifornien ansässig. - Die Marktkapitalisierung der an der NASDAQ gehandelten Aktie beträgt aktuell 6,2 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Cisco-Aktie -4%: Ist die KI-Rallye vorbei?](https://www.sharedeals.de/cisco-aktie-4-ist-die-ki-rallye-vorbei/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Cisco-Aktie (WKN: 878841) fällt nachbörslich um -4,1% auf 118,50 US$. Dabei hat der Netzwerkausrüster starke Quartalszahlen vorgelegt und mit seinem Ausblick positiv überrascht. Warum nehmen die Anleger dennoch Gewinne mit? ## KI-Aufträge erreichen neue Dimension Im vierten Geschäftsquartal steigerte Cisco den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um +17,6% auf 17,25 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um +23% auf 1,22 US$ und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Besonders stark entwickelte sich das Netzwerkgeschäft. Hier legten die Erlöse um +28% auf 9,79 Milliarden US$ zu. Allein im abgelaufenen Quartal sammelte Cisco KI-Infrastrukturaufträge im Wert von 4 Milliarden US$ ein. Im gesamten Geschäftsjahr waren es bereits 9,3 Milliarden US$. Auch der Ausblick fällt überraschend optimistisch aus. Für das Geschäftsjahr 2027 stellt das Management Erlöse zwischen 72,2 und 73,4 Milliarden US$ sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,05 bis 5,11 US$ in Aussicht. Der Umsatz mit KI-Infrastruktur soll dabei auf 7,5 Milliarden US$ steigen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Mehr als nur Router und Switches Cisco profitiert davon, dass für KI-Rechenzentren nicht nur immer leistungsfähigere Chips benötigt werden. Die einzelnen Grafikprozessoren müssen über schnelle und möglichst störungsfreie Netzwerke miteinander verbunden werden. Genau hier setzt der Konzern mit seinen Switches, seiner Silicon-One-Plattform und neuen optischen Verbindungen an. Der neue Silicon-One-G300-Chip erreicht eine Kapazität von 102,4 Terabit pro Sekunde und ist für besonders große KI-Cluster ausgelegt. Gemeinsam mit Nvidia bietet Cisco zudem komplette Infrastrukturlösungen an, die Netzwerk, Rechenleistung und Sicherheit miteinander verbinden. Das Marktpotenzial ist erheblich. Der Branchenbeobachter 650 Group erwartet, dass der Markt für Ethernet-Switches in Rechenzentren langfristig ein Volumen von mehr als 100 Milliarden US$ pro Jahr erreichen könnte. Allerdings muss sich Cisco gegen starke Konkurrenten wie Arista Networks, Nvidia und die mit Broadcom-Technologie arbeitenden White-Box-Anbieter behaupten. Positiv ist, dass die Nachfrage nicht ausschließlich von einigen wenigen Hyperscalern kommt. Bereits im dritten Geschäftsquartal waren die Produktbestellungen ohne diese Großkunden um +19% gestiegen. Ciscos umfangreicher Unternehmenskundenstamm könnte damit zum nächsten Wachstumstreiber werden. Bleibe bei Cisco auch weiterhin auf dem Laufenden und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CISCO+SYSTEMS&stockidentifier=symbol%3ACSCO)! ## Darum fällt die Aktie Das Problem sind weniger die Zahlen als die hohen Erwartungen. Die Cisco-Aktie war seit Jahresbeginn bereits um mehr als +60% gestiegen. Gleichzeitig sank die bereinigte Bruttomarge von 68,4 auf 66,3%. Für das laufende Quartal stellt das Management lediglich 65 bis 66% in Aussicht. KI-Hardware sorgt somit zwar für starkes Wachstum, ist aber zunächst weniger profitabel. Hinzu kommen höhere Kosten für Bauteile. Dass die Produkterlöse um +24% zulegten, während das Servicegeschäft stagnierte, verstärkt diesen Effekt. Der Kursrückgang bedeutet nicht das Ende der KI-Story. Cisco hat sich eine überraschend starke Position im Markt für KI-Netzwerke erarbeitet. Nach der vorausgegangenen Rallye ist die Aktie jedoch kein Schnäppchen mehr. Anleger sollten daher beobachten, ob Cisco das hohe Wachstum künftig auch in stabile oder wieder steigende Margen übersetzen kann. Für den Moment heißt es meiner Meinung nach: Füße still halten. ## ℹ️ Cisco in Kürze - Cisco Systems (WKN: 878841) ist ein US-Konzern aus der Telekommunikationsbranche. - Cisco ist der weltweit größte Anbieter von Netzwerkausrüstung und vor allem für seine Router und Switches bekannt, die einen zentralen Bestandteil der Internet-Infrastruktur darstellen. - Der im kalifornischen San José ansässige Tech-Konzern notiert sowohl im Dow Jones Industrial als auch im S&P 500 Index und ist aktuell ca. 488 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SanDisk-Aktie: Kommt jetzt das große Comeback?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-kommt-jetzt-das-grosse-comeback/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SanDisk-Aktie hat am Mittwoch wieder ordentlich Fahrt aufgenommen und ist zeitweise um knapp +6% auf rund 1.345 US$ gestiegen. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Wochen kommen die Käufer damit zurück. Jetzt wartet allerdings direkt der erste wichtige Widerstand. ## Neue Technologie sorgt für neuen Schwung Rückenwind bekam SanDisk am Mittwoch durch neue Entwicklungen im Flash-Geschäft. Gemeinsam mit Kioxia stellte das Unternehmen eine neue 2-Terabit-QLC-NAND-Technologie vor. Die neue Generation soll eine höhere Speicherdichte und gleichzeitig mehr Leistung bieten. Gerade mit Blick auf KI-Rechenzentren ist das spannend. Dort werden immer größere Datenmengen verarbeitet und gespeichert. Entsprechend wächst nicht nur die Nachfrage nach GPUs oder HBM-Speicher, sondern auch nach leistungsfähigem Flash-Speicher. Auch die letzten Zahlen hatten bereits gezeigt, dass die Nachfrage hoch bleibt. SanDisk erwartet für das laufende Quartal einen Umsatz über den damaligen Erwartungen der Analysten. Gleichzeitig hat das Unternehmen inzwischen acht langfristige Verträge mit sechs Kunden abgeschlossen. Zusammen kommen diese Vereinbarungen auf einen Wert von 93,9 Milliarden US$. Ganz ohne Schwächen waren die Zahlen trotzdem nicht. Vor allem der Gewinnausblick und die Entwicklung der Margen hatten Anleger zuletzt gestört. Das hatte nach den Zahlen für den deutlichen Rücksetzer gesorgt. **Unsere Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Analysten sehen noch Luft nach oben Trotz der Korrektur bleiben viele Analysten bei SanDisk positiv. Argus Research stufte die Aktie zuletzt auf „Buy“ hoch und setzte das Kursziel auf 1.600 US$. Andere Häuser gehen noch deutlich weiter. Raymond James hatte sein Kursziel zuletzt auf 2.000 US$ angehoben. Als Gründe werden unter anderem die starke Nachfrage aus KI-Rechenzentren und die langfristigen Kundenverträge genannt. Die Unterschiede bei den Kurszielen bleiben allerdings groß. Je nach Analyst reichen die Schätzungen von rund 1.300 US$ bis deutlich über 3.000 US$. Daran sieht man auch, wie unterschiedlich SanDisk aktuell bewertet wird. ## Jetzt wartet die erste große Hürde Mit dem Anstieg auf rund 1.345 US$ kommt SanDisk wieder näher an den Widerstandsbereich um 1.400 US$. Dort hatte die Aktie zuletzt mehrfach Probleme. Schafft SanDisk den Sprung darüber, wäre wieder mehr Luft nach oben. Danach würde zunächst der Bereich um 1.485 US$ interessanter werden. Dort liegt im Volumenprofil eine weitere wichtige Marke. Bei einer stärkeren Erholung könnte später auch die psychologisch wichtige Marke um 2.000 US$ wieder ins Spiel kommen. Vom bisherigen Hoch bei mehr als 2.300 US$ ist die Aktie trotz der Erholung noch ein gutes Stück entfernt. Deshalb bleibt nach der heftigen Korrektur aber auch noch einiges an Potenzial, sollte sich die Stimmung weiter verbessern. Auf der Unterseite bleibt zunächst der Bereich um 1.200 US$ wichtig. Dort hatte SanDisk zuletzt wieder Käufer gefunden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-21.14.29.png)Sandisk-Aktie SanDisk meldet sich nach der starken Korrektur wieder zurück. Der Anstieg vom Mittwoch zeigt, dass wieder mehr Käufer in die Aktie kommen. Jetzt muss der Kurs erstmal über den Bereich um 1.400 US$. Gelingt das, wäre nach oben wieder deutlich mehr Platz. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 198,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk-Kurs, Sandisk-Prognose --- ### [Cameco-Aktie: Diese Milliarden-Chance wird gerade unterschätzt](https://www.sharedeals.de/cameco-aktie-diese-milliarden-chance-wird-gerade-unterschaetzt/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die letzten Quartalszahlen von Cameco konnten nicht wirklich überzeugen. Gewinn und EBITDA gingen deutlich zurück und auch die Erwartungen wurden verfehlt. Trotzdem bleibt die Aktie für viele Anleger spannend. Denn hinter Cameco steckt inzwischen deutlich mehr als nur die Wette auf einen steigenden Uranpreis. ## Zahlen fallen deutlich schwächer aus Im zweiten Quartal kam Cameco auf einen Umsatz von rund 814 Millionen Kanadischen Dollar. Damit lagen die Erlöse rund 7% unter dem Vorjahreswert. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von gerade einmal 25 Millionen Kanadischen Dollar übrig. Ein Jahr zuvor waren es noch 321 Millionen. Auch bereinigt sah es schwächer aus. Der bereinigte Gewinn sank auf 77 Millionen Kanadische Dollar, das bereinigte EBITDA von 673 auf 391 Millionen Kanadische Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie wurden zudem die Erwartungen der Analysten verfehlt. Der Rückgang sieht auf den ersten Blick ziemlich heftig aus. Ein großer Teil davon hängt allerdings mit Westinghouse zusammen. Im Vorjahresquartal hatte ein Projekt zum Bau von zwei Reaktoren im tschechischen Dukovany für einen außergewöhnlich hohen Beitrag gesorgt. Dieser Effekt fehlte diesmal. Camecos Anteil am bereinigten EBITDA von Westinghouse fiel entsprechend von 352 auf 163 Millionen Kanadische Dollar. Dazu kamen niedrigere Absatzmengen im Uran- und Brennstoffgeschäft sowie höhere Stückkosten. Bleibe über die jüngsten Entwicklung in der Atomenergie auf dem Laufenden und abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Cameco&stockidentifier=symbol%3ACCJ)! ## Beim Uran bleibt Cameco auf Kurs Operativ gibt es aber auch gute Nachrichten. Die Produktion in der wichtigen Cigar-Lake-Mine läuft seit Mitte Juli wieder, nachdem sie vorübergehend unterbrochen werden musste. Die Prognose für 2026 wurde anschließend bestätigt. Cameco rechnet dort weiterhin mit einer Produktion von 17,5 bis 18 Millionen Pfund U3O8. Auch beim Joint Venture Inkai sieht es gut aus. Für das Gesamtjahr werden dort weiterhin 10,4 Millionen Pfund Uran auf 100%-Basis erwartet. Noch wichtiger für die langfristige Geschichte ist aber die Nachfrage. Cameco setzt stark auf langfristige Lieferverträge mit Energieversorgern und profitiert damit vom Comeback der Kernenergie. Viele Länder planen neue Reaktoren oder wollen bestehende Anlagen länger laufen lassen. Dazu kommt der enorme Strombedarf von KI-Rechenzentren. Rund um die Uhr verfügbare Energie wird dadurch immer wichtiger und hier bekommt Kernenergie wieder deutlich mehr Aufmerksamkeit. Weltweit befinden sich derzeit rund 70 Reaktoren im Bau, weitere 115 sind geplant. ## Westinghouse könnte zum nächsten großen Thema werden Bei Cameco sollte man außerdem nicht nur auf das Urangeschäft schauen. Der Konzern hält gemeinsam mit Brookfield eine große Beteiligung an Westinghouse und dort könnte sich einiges tun. Westinghouse hat Ende Juli vertraulich Unterlagen für einen möglichen Börsengang eingereicht. Noch steht weder fest, wann ein IPO tatsächlich stattfinden könnte, noch zu welcher Bewertung. Für Cameco könnte ein Börsengang aber spannend werden, weil dadurch erstmals wieder ein klarerer Marktwert für die Beteiligung entstehen würde. Gleichzeitig hat Westinghouse große Pläne mit seinem AP1000-Reaktor. Das Unternehmen sieht langfristig die Möglichkeit, weltweit bis zu 91 AP1000-Reaktoren zu bauen. Cameco würde damit nicht nur über Uran vom Ausbau der Kernenergie profitieren, sondern über Westinghouse auch direkt am Bau und Service neuer Reaktoren hängen. Das unterscheidet Cameco inzwischen von einer klassischen Uran-Aktie. Das Unternehmen verdient entlang mehrerer Teile der nuklearen Wertschöpfungskette und bekommt dadurch gleich mehrere Möglichkeiten, vom weltweiten Ausbau der Kernenergie zu profitieren. ## Analysten sehen noch Potenzial Auch an der Wall Street bleibt die langfristige Geschichte gefragt. Scotiabank hatte sein Kursziel für die US-Aktie zuletzt auf 175 US$ angehoben und die Einstufung „Outperform“ bestätigt. Als Grund nennt das Haus unter anderem den immer stärkeren politischen Rückenwind für Kernenergie. Die hohen Erwartungen sind allerdings auch ein Risiko. Cameco ist längst keine günstige Uran-Wette mehr. Viel vom erwarteten Wachstum rund um Uran, neue Reaktoren und Westinghouse steckt bereits in der Bewertung. Die nächsten Quartale müssen deshalb zeigen, dass das operative Geschäft mit der Entwicklung der Aktie mithalten kann. Die letzten Zahlen von Cameco waren auf den ersten Blick schwach. Vor allem der deutlich niedrigere Beitrag von Westinghouse drückte den Gewinn. An der langfristigen Story hat sich aber wenig geändert: Die Nachfrage nach Kernenergie wächst, Cameco bleibt bei seiner Uranproduktion auf Kurs und mit einem möglichen Westinghouse-IPO kommt noch ein weiterer Punkt dazu. Deshalb bleibt die Aktie trotz der schwächeren Zahlen eine der spannendsten Wetten auf den weltweiten Atom-Boom. ## ℹ️ Cameco in Kürze - Cameco (WKN: 882017) ist ein kanadischer Uranproduzent mit Sitz in Saskatoon und zählt zu den größten Anbietern weltweit. - Schätzungen zufolge betreibt der kanadische Konzern knapp über 18% der weltweiten Abbaukapazitäten. - Das Unternehmen fördert Uran in Kanada, den USA und Kasachstan und ist zusätzlich über die Beteiligung an Westinghouse im Nuklear-Technologiesektor aktiv. - Cameco ist an den Börsen in New York und Toronto gelistet und wird aktuell mit rund 43,13 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Cameco, Cameco-Aktie --- ### [Intel-Aktie: Nach diesem Schock greifen Anleger wieder zu](https://www.sharedeals.de/intel-aktie-nach-diesem-schock-greifen-anleger-wieder-zu/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Intel-Aktie musste diese Woche zunächst einen Rückschlag wegstecken. Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung kam bei Anlegern erstmal gar nicht gut an. Inzwischen dreht die Stimmung aber wieder und einige Analysten sehen in dem Schritt sogar ein positives Signal für Intels Comeback. ## 20 Milliarden US$ sorgen erstmal für Druck Intel hatte zu Wochenbeginn angekündigt, über die Ausgabe neuer Aktien zunächst 15 Milliarden US$ einsammeln zu wollen. Kurz darauf wurde die Summe sogar auf 20 Milliarden US$ erhöht. Insgesamt gibt Intel rund 210,5 Millionen neue Aktien zu jeweils 95 US$ aus. Bei Anlegern kam das erstmal nicht besonders gut an. Der Grund ist simpel. Werden neue Aktien ausgegeben, verteilt sich das Unternehmen anschließend auf mehr Anteile. Für bestehende Aktionäre bedeutet das eine Verwässerung. Dass Intel die Kapitalerhöhung ausgerechnet nach der starken Rally der vergangenen Monate durchzieht, ist allerdings kein Zufall. Die Aktie hat sich 2026 zeitweise fast verdreifacht. Intel nutzt die deutlich höhere Bewertung damit auch, um seine Kassen für die nächsten Schritte beim Konzernumbau zu füllen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Warum die Stimmung jetzt wieder dreht Mittlerweile wird die Kapitalerhöhung am Markt aber nicht mehr nur negativ gesehen. Die Intel-Aktie konnte sich wieder deutlich erholen und notiert erneut oberhalb des Ausgabepreises von 95 US$. Intel bekommt mit den 20 Milliarden US$ ordentlich finanziellen Spielraum. Das Geld wird dringend gebraucht, denn der Ausbau der eigenen Chipfertigung kostet Milliarden. Intel will seine Foundry-Sparte weiter hochziehen und langfristig wieder stärker mit TSMC konkurrieren. UBS-Analyst Timothy Arcuri sieht darin einen positiven Punkt. Seiner Einschätzung nach nimmt die Kapitalerhöhung einen Teil der Unsicherheit darüber raus, wie Intel den weiteren Ausbau seiner Fertigung finanzieren will. Gleichzeitig zeigt der Schritt für ihn auch Vertrauen des Managements in die eigene Foundry-Strategie. Ganz euphorisch ist UBS trotzdem nicht. Arcuri hat sein Kursziel von 121 auf 112 US$ gesenkt und bleibt bei „Neutral“. Kurzfristig belastet die höhere Aktienzahl schließlich den Gewinn je Aktie. ## Intel setzt Milliarden auf das Comeback Wichtig wird jetzt, was Intel mit dem frischen Geld macht. Ein großer Teil der Hoffnung hängt an den kommenden Fertigungsverfahren 18A und 14A. Vor allem 14A soll ab 2028 eine größere Rolle spielen und Intel wieder stärker als Auftragsfertiger ins Spiel bringen. Dazu kommt der KI-Boom. Intel hat seine geplanten Investitionen für 2026 zuletzt von 18 auf 20 Milliarden US$ angehoben. Der Konzern steckt damit weiter enorme Summen in neue Fertigungskapazitäten und Technologien. Darin liegt aber auch das Risiko. Intel muss jetzt zeigen, dass aus den Milliardeninvestitionen tatsächlich ein profitables Geschäft wird. Neue Fabriken allein reichen nicht, am Ende braucht es große Kunden, die ihre Chips bei Intel fertigen lassen. Die Kapitalerhöhung hat Intel zunächst unter Druck gesetzt, inzwischen sehen Anleger aber auch die andere Seite. Mit 20 Milliarden US$ frischem Kapital bekommt der Konzern deutlich mehr Spielraum für seinen Umbau. Jetzt muss Intel liefern und zeigen, dass aus der teuren Foundry-Wette tatsächlich ein Comeback werden kann. ## ℹ️ Intel Corporation in Kürze - Die Intel Corporation (WKN:855681) mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist ein führender US-Anbieter von Halbleitern. - In seinem Kerngeschäft mit der Herstellung von Mikroprozessoren für PCs und Laptops dominiert der Konzern 70% des weltweiten Markts. - Das Unternehmen ist im Dow-Jones- sowie dem Nasdaq-Index gelistet und hat aktuell einen Börsenwert von rund 509,3 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Intel, Intel-Aktie, Intel-Kurs --- ### [Rheinmetall-Aktie: Ist die große Korrektur jetzt vorbei?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-ist-die-grosse-korrektur-jetzt-vorbei/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat sich nach dem heftigen Rücksetzer zuletzt wieder deutlich gefangen und notiert bei rund 1.175 €. Für eine größere Erholung muss der Kurs jetzt aber erstmal durch einen Bereich, an dem zuletzt immer wieder Schluss war. ## Geschäft läuft – aber ein Rückschlag belastet Fundamental bleibt die große Geschichte hinter Rheinmetall intakt. Europas Verteidigungsausgaben steigen weiter und der Konzern sitzt auf einem hohen Auftragsbestand. Im zweiten Quartal legte der Umsatz um fast 70% zu. Zuletzt gab es allerdings einen Dämpfer. Nach dem Aus des deutschen F126-Fregattenprogramms hat Rheinmetall seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Statt 14,0 bis 14,5 Milliarden € rechnet der Konzern jetzt mit 13,7 bis 14,2 Milliarden €. Allein im Marinegeschäft fehlen dadurch rund 300 Millionen € Umsatz. An der grundsätzlichen Strategie ändert das erstmal wenig. Rheinmetall hält am Ziel fest, den Umsatz im Marinegeschäft bis 2030 auf 5 Milliarden € pro Jahr auszubauen. Gleichzeitig sieht das Unternehmen beispielsweise beim Boxer-Radpanzer mögliche Aufträge von insgesamt mehr als 14 Milliarden €. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Analysten sehen weiterhin deutlich höhere Kurse Auch bei den Analysten ist die Stimmung trotz des Rücksetzers überwiegend positiv. Die Kursziele gehen zwar inzwischen deutlich auseinander, liegen teilweise aber weit über dem aktuellen Kurs. Goldman Sachs sieht Rheinmetall beispielsweise weiterhin bei 2.300 €. Deutsche Bank liegt bei 1.800 €, während JPMorgan nach einer deutlichen Senkung nur noch 1.350 € erwartet. Der Analystenkonsens liegt je nach Datensatz aktuell bei rund 1.700 €. Vom derzeitigen Kurs wäre damit noch deutlich Luft nach oben. Das zeigt aber auch, wie unterschiedlich die Lage gerade bewertet wird. Während einige Häuser weiter voll auf den europäischen Rüstungsboom setzen, sind andere nach der starken Rally der vergangenen Jahre vorsichtiger geworden. ## Rheinmetall stabilisiert sich Im Chart sieht es zumindest wieder etwas besser aus. Nach dem Absturz bis in den Bereich um 940 € konnte sich die Rheinmetall-Aktie deutlich erholen und notiert inzwischen wieder bei rund 1.175 €. Hier wird es jetzt aber schwieriger. Rund um 1.175 bis 1.200 € liegt ein größerer Widerstandsbereich. Gleichzeitig wurde in diesem Bereich zuletzt viel gehandelt. Ein schneller Durchmarsch dürfte deshalb nicht ganz einfach werden. Schafft Rheinmetall den Sprung darüber, wäre als Nächstes der Bereich um 1.240 € dran. Kommen dort weiter Käufer rein, könnte sich die Erholung noch ein gutes Stück fortsetzen. Wird die Aktie dagegen wieder nach unten gedrückt, bleibt die Zone um 940 bis 950 € die wichtige Absicherung. Dort hatte Rheinmetall zuletzt klar Halt gefunden und von dort aus wieder nach oben gedreht. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-21.33.24.png)Rheinmetall-Aktie Rheinmetall hat sich nach dem starken Rücksetzer erstmal gefangen. Fundamental bleibt der Rüstungsboom ein starker Treiber und auch viele Analysten sehen deutlich höhere Kurse. Im Chart muss die Aktie jetzt aber zeigen, ob sie endlich über den hartnäckigen Widerstand um 1.200 € kommt. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 53,3 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse --- ### [Evotec-Aktie nach Zahlen: Startet jetzt die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-nach-zahlen-startet-jetzt-die-trendwende/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die geprüften Halbjahreszahlen 2026 könnten für die angeschlagene Evotec-Aktie zum wichtigen Wendepunkt werden. Nach der deutlichen Prognosekürzung im Juli hat sich der Kurs zuletzt stabilisiert und liegt gut 20% über dem Jahrestief. Rückenwind kam zudem von Hochstufungen durch drei Analystenhäuser, während Goldman Sachs seinen Stimmrechtsanteil auf 13,71% erhöhte. ## Chartanalyse zur Evotec-Aktie Die Evotec-Aktie befindet sich seit ca. 5 Jahren in einem langfristigen Abwärtstrend. Zuletzt hatte sich eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgespielt und der Kurs durchbrach kurzfristig einen wichtigen Supportbereich, konnte sich anschließend aber wieder fangen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-13_06-23-33-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Derzeit steht der Kurs der Evotec-Aktie wieder gut +20% über dem lokalen Tief. Der nächste wichtige Widerstand für den Kurs könnte die abfallende Trendlinie darstellen, deren Überwindung zu weiteren Kursanstiegen führen kann. Eine erneute Ablehnung könnte den Preis der Biotechaktie jedoch erneut unter Druck setzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Evotec-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 40 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD ist ebenfalls ein bärisches Cross zu vernehmen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-13_06-24-42-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell pessimistisch bis neutral. Beide Indikatoren haben ein Verkaufssignal ausgebildet. Das bärische Momentum hat jedoch in den letzten Handelstagen abgenommen, was ein erstes Indiz für eine Trendwende darstellen könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im Wochenchart der Evotec-Aktie zeigt sich eine klare bärische Gesamtstruktur. Seit der Topbildung im November 2021 befindet sich der Kurs in einer anhaltenden, impulsiven Abwärtsbewegung in fünf Wellen. Dabei könnte der erste Abwärtsimpuls in Form einer Welle 1 bereits beendet sein, oder kurz vor dem Ende stehen. Entsprechend wäre bald mit einer technischen Gegenbewegung in einer Welle 2 zu rechnen, bevor mit einer nachfolgenden Welle 3 erneut eine dynamische Abwärtsphase einsetzen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/EVT_2026-08-13_06-25-25-scaled.png)Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der starke Anstieg zwischen Februar 2009 und November 2021 war lediglich korrektiver Natur (A-B-C-Bewegung). Die impulsive Abwärtsbewegung seither deutet darauf hin, dass langfristig mit neuen Allzeittiefs zu rechnen ist. Dennoch können Bärenmarkt-Rallys stark ausfallen, weshalb sich ein temporärer Einstieg lohnen könnte. Aus meiner Sicht bleibt das langfristige Chartbild klar bärisch. RSI und MACD liefern weiterhin Verkaufssignale, allerdings lässt das bärische Momentum nach. Ein Ausbruch über die abfallende Trendlinie wäre daher ein wichtiges Signal für eine stärkere Gegenbewegung. Auch die Elliott-Wellen sprechen zunächst für eine mögliche Welle-2-Erholung, bevor der übergeordnete Abwärtstrend wieder an Dynamik gewinnen könnte. Kurzfristig sehe ich daher Erholungspotenzial, langfristig bleibt das Szenario jedoch klar risikobehaftet. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und 654,271 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Evotec, Evotec SE, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Kurs, Evotec-Preis, Evotec-Prognose, Evotec-Zahlen --- ### [SpaceX-Aktie +43% – ist das jetzt ein Investment?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-43-ist-das-jetzt-ein-investment/) **Published:** August 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SpaceX-Aktie erhält zusätzlichen Rückenwind durch einen prominenten Investor: Der norwegische Staatsfonds ist mit einem Volumen von rund 2,3 Billionen US-Dollar der größte Staatsfonds der Welt und hat erstmals eine Beteiligung an SpaceX offengelegt. Zum 30. Juni hielt der Fonds demnach 0,05% an dem Raumfahrtkonzern im Wert von rund 1,22 Milliarden US-Dollar. Für die SpaceX-Aktie stellt sich damit umso mehr die Frage, ob die aktuelle Rallye nachhaltig ist und sich nach dem kräftigen Anstieg tatsächlich ein langfristiger Aufwärtstrend etablieren kann. ## Chartanalyse zur SpaceX-Aktie Der SpaceX-Kurs zog in den vergangenen Handelstagen ordentlich an. Seit dem lokalen Tief vom 03. August stieg der Kurs um +43% an. Aktuell steht der Kurs der Raumfahrtaktie an der Unterkante des nächsten Resistenzbereiches. Sollte dieser nach oben verlassen werden, könnten weitere Kursanstiege folgen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-13_05-53-45-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Scheitert der SpaceX-Kurs hingegen am aktuellen Widerstand, der zwischen 146,91 US$ und 150,04 US$ liegt, könnte zunächst eine Konsolidierung folgen. Der zuvor gelungene Ausbruch aus dem abfallenden Trendkanal war zuletzt ein bullisches Zeichen, welches der Aktie Auftrieb brachte. Allein gestern stieg der Kurs erneut um +9,65% an. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SpaceX-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem 4-Stundenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 66 Punkten in der neutralen Zone. Der RSI zeigt dabei ein bullisches Crossover. Der MACD hatte das Kaufsignal schon etwas früher ausgebildet und zeigt ansteigendes, bullisches Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-13_05-54-28-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Die Indikatoren auf 4-Stundenbasis sind derzeit optimistisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD zeigen Kaufsignale, was eine gelungene und nachhaltige Trendwende begünstigen könnte. Allerdings ist dafür der 4-Stundenchart nicht aussagekräftig genug. Auf den höheren Zeitebenen gibt es derzeit jedoch noch keine validen Signale, aufgrund der geringen Charthistorie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im 4-Stundenchart zeigt, dass der SpaceX-Kurs in der Primärerwartung einen Boden erreicht haben könnte. Nach einer klassischen A-B-C-Korrektur in den prognostizierten Trendwendebereich, stieg der Kurs dynamisch an und könnte nun einen langfristigen Aufwärtstrend gestartet haben. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-13_05-55-33-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview In der Substruktur der Elliott-Wellen-Zählung befindet sich der Kurs in der fünften Welle, einer dritten Welle. Nach Abschluss sollte ein Welle-4-Pullback folgen, mit einer anschließenden fünften Welle in der übergeordneten fünften Welle. Danach ist mit einem größeren Rücksetzer zu rechnen, der Investoren einen langfristigen Einstieg bieten könnte. Das kurzfristige Chartbild bleibt klar bullisch. RSI und MACD liefern auf 4-Stundenbasis Kaufsignale und bestätigen das starke Momentum. Der Widerstandsbereich bei 146,91 bis 150,04 US$ ist für mich nun die entscheidende Hürde. Ein Ausbruch darüber könnte die Rallye weiter antreiben. Auch die Elliott-Wellen sprechen für weiteres Potenzial. Aktuell läuft eine fünfte Welle innerhalb einer dritten Welle, bevor eine weitere Korrektur folgen dürfte. Solange die Struktur intakt bleibt, sehe ich daher zunächst weiteres Aufwärtspotenzial. **Interessenkonflikt: Der Autor hält SpaceX. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, SpaceX – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,925 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, IPOs & Börsengänge **Schlagwörter:** IPO, Space Exploration Technologies Corp., SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose, Techaktien --- ### [Exklusiv: Jens Lehmann und sein mysteriöses 500.000-Euro-Investment-Desaster](https://www.sharedeals.de/exklusiv-jens-lehmann-und-sein-mysterioeses-500-000-euro-investment-desaster/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Es sollte ein Investment mit Traumrendite werden. Stattdessen wurde es für Jens Lehmann zum Millionen-Poker um Hunderttausende Euro. Aktuell [berichtet](https://www.bild.de/regional/muenchen/ex-nationaltorwart-jens-lehmann-verliert-hunderttausende-bei-aktien-deal-6a7841c835268e50270233c4) die Bildzeitung über den Fall. Doch wir haben exklusive Informationen. Der frühere Nationaltorhüter setzte 2020 offenbar 500.000 Euro auf eine Münchner Technologie-Firma. Eine Aktie sei ihm damals für lediglich einen Euro angeboten worden – obwohl ihr tatsächlicher Wert bei rund 6,50 Euro gelegen haben soll. Heute steht Lehmann nach eigener Darstellung mit rund 330.000 Euro im Minus und verlangt vor dem Landgericht München 572.661,18 Euro plus Zinsen. ## Welche Firma steckt hinter dem geheimnisvollen Aktien-Deal? Nach exklusiven sharedeals.de-Informationen handelt es sich bei dem Unternehmen um die Münchner UMT United Mobility Technology AG. Der Name passt auffällig zu den bislang bekannten Details des Falls. UMT war bereits 2020 ein Münchner Technologieunternehmen und hatte damals 2.353.356 Aktien im Umlauf. Im Jahr 2021 leitete die Gesellschaft eine strategische Neuausrichtung ein und kündigte die kuriose Übernahme der Buchberger-Gruppe aus dem Bereich Baugeräte und Baumaschinen an. Genau hier wird der Fall besonders brisant. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Kurioses Baumaschinen-Geschäft, von dem niemand wusste? Laut der nun bekannt gewordenen Schilderung vor Gericht sollte das Geld aus der Kapitalmaßnahme unter anderem dazu dienen, ein Baumaschinen-Unternehmen zu kaufen. Der Deal platzte anschließend – mit erheblichen Folgen für die Bewertung der Aktien. Lehmann sagt, er habe davon nichts gewusst und sei über die Verwendung seines Geldes nicht informiert worden. Und tatsächlich: UMT selbst veröffentlichte im Februar 2021 eine Ad-hoc-Mitteilung über eine geplante Sachkapitalerhöhung zur Übernahme der Buchberger Baugeräte Handel GmbH sowie der Buchberger Baumaschinen Vermietung und Service GmbH. Vorgesehen war die Ausgabe von 2.937.500 neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag von acht Euro je Aktie. Die Verbindung zwischen den von der Bildzeitung geschilderten Umständen und der UMT-Geschichte ist auffällig – insbesondere wegen des zeitlichen Zusammenhangs und des genannten Baumaschinen-Geschäfts. Aus internen Kreisen wurde uns Lehmanns UMT-Engagement mittlerweile bestätigt. ## Lehmann wollte raus – doch sein Freund habe ihn gebremst Besonders bemerkenswert ist Lehmanns Schilderung, was anschließend passiert sein soll. Als ihm die Aktien zugeteilt wurden, sei der Kurs bereits auf 3,50 Euro gefallen. Lehmann habe sofort verkaufen wollen. Doch sein Freund, der damals Vorstand des Unternehmens gewesen sein soll, habe ihn davon abgehalten. Lehmann vermutet: „Wahrscheinlich hatte er Angst, dass der Kurs fällt, wenn ich verkaufe.“ Noch schwerer wiegt ein anderer Punkt: Lehmann soll nicht einmal die Aktien erhalten haben, für die er ursprünglich bezahlt hatte. Nach seiner Aussage sollten es 500.000 Aktien sein. Tatsächlich habe er lediglich 170.000 Aktien bekommen. Die Differenz ist enorm. ## 500.000 Euro überwiesen – und am Ende bleiben 170.000 Aktien Der Ex-Nationalkeeper beschreibt vor Gericht einen Vorgang, bei dem er sich nach eigener Darstellung über den tatsächlichen Wert und die Entwicklung seines Investments nicht ausreichend informiert fühlte. Sein Geld wurde über eine Wirtschaftsprüferkanzlei treuhänderisch verwaltet. Diese Kanzlei verklagt Lehmann nun auf Schadensersatz. Sein Anwalt argumentiert, Lehmann sei über den wahren Wert der Aktien getäuscht worden. Die Kanzlei weist die Vorwürfe zurück und beruft sich unter anderem darauf, dass es eine Vertragsanpassung gegeben habe und letztlich zwei Euro je Aktie vereinbart worden seien. Lehmann selbst könne sich daran nicht erinnern. ## Große Abschreibung lässt Kurs implodieren Die öffentlich dokumentierte Unternehmensgeschichte macht die Sache besonders interessant. UMT erklärte Anfang 2021, mit der Übernahme der Buchberger-Gruppe einen ersten Schritt seiner neuen „Buy-and-Build“-Strategie gehen zu wollen. Die Gruppe wurde als regional bedeutender Akteur der Baubranche beschrieben. Später kam es allerdings zu einem Rechtsstreit um die Beteiligungen an den Buchberger-Gesellschaften. Das Thema hinterließ finanziell massive Spuren: UMT kündigte 2023 vorsorgliche Wertberichtigungen auf die Beteiligungen an den Buchberger-Gesellschaften an und verwies dabei ausdrücklich auf die stagnierende Baubranche und den Rechtsstreit. Letztendlich wurden die Beteiligungen quasi vollständig abgeschrieben und der Kurs sauste weiter in den Keller. ## Für Lehmann bleibt ein bitteres Aktien-Paket Die Aktien hält Lehmann laut der vorliegenden Berichterstattung bis heute. Der Kurs liege bei knapp einem Euro. Aus dem vermeintlichen Schnäppchen ist damit ein finanzielles Desaster geworden. Und angesichts der geringen Liquidität der Aktie würde ein Ausstieg zum aktuellen Zeitpunkt auch jetzt noch erhebliche Kursverluste mit sich bringen. Nun soll das Münchner Landgericht klären, wer für den entstandenen Schaden verantwortlich ist. **Fakt ist:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) hätte Jens Lehmann von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit profitiert... **Kategorien:** Finanznachrichten, Small Caps, Sonstiges --- ### [Micron-Aktie: Dieses Kursziel macht jetzt Hoffnung auf mehr](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-dieses-kursziel-macht-jetzt-hoffnung-auf-mehr/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Micron-Aktie legt heute wieder kräftig zu und steigt um über +7% auf rund 933 US$. Nach der Schwäche der vergangenen Wochen kommt damit wieder deutlich mehr Kaufdruck rein. Rückenwind gibt es weiter vom KI-Boom und von sehr optimistischen Analysten. ## Analysten bleiben extrem bullish Auffällig sind aktuell die Kursziele der Analysten. Mizuho-Analyst Vijay Rakesh hat seine Einstufung „Outperform“ zuletzt bestätigt und sieht die Micron-Aktie bei 1.375 US$. Vom aktuellen Kurs aus wäre damit noch ordentlich Luft nach oben. Rakesh begründet seinen Optimismus vor allem mit der weiter angespannten Lage am Speichermarkt. Bei DRAM und NAND dürfte das Angebot seiner Einschätzung nach noch bis mindestens 2027 knapp bleiben. Größere neue Kapazitäten könnten erst 2028 wirklich auf den Markt kommen. Das hilft Herstellern wie Micron, weil Speicherpreise und Margen damit weiter hoch bleiben könnten. Auch insgesamt bleibt die Wall Street sehr positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit deutlich über dem aktuellen Kurs von rund 1.502 US$ und einen „Strong Buy“-Konsens. Solche Durchschnittswerte unterscheiden sich je nach Datenquelle und Analystenauswahl allerdings teilweise deutlich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## KI sorgt weiter für enorme Nachfrage Fundamental läuft es bei Micron ebenfalls richtig stark. Im vergangenen Quartal kam das Unternehmen auf einen Rekordumsatz von 41,46 Milliarden US$. Im Quartal davor waren es noch 23,86 Milliarden US$, im Vorjahresquartal lediglich 9,30 Milliarden US$. Auch der operative Cashflow sprang auf 25,39 Milliarden US$. Der wichtigste Treiber bleibt die Nachfrage nach Speicher für KI-Rechenzentren. Vor allem HBM-Speicher wird für leistungsfähige KI-Beschleuniger gebraucht. Gleichzeitig profitieren auch klassische DRAM- und NAND-Produkte davon, dass Rechenzentren immer größere Mengen an Speicher benötigen. Micron hat außerdem langfristige Vereinbarungen mit großen Kunden abgeschlossen. Rund 40% des Speichervolumens sind mittlerweile über sogenannte Strategic Customer Agreements abgedeckt. Dadurch bekommt das Unternehmen mehr Planungssicherheit und kann sich besser gegen die typischen starken Schwankungen im Speichermarkt absichern. Ganz ohne Risiko ist die Geschichte trotzdem nicht. Die Aktie ist allein in diesem Jahr bereits massiv gestiegen und die Erwartungen sind entsprechend hoch. Sollte sich die Nachfrage nach KI-Infrastruktur abschwächen oder wieder deutlich mehr Speicherangebot auf den Markt kommen, könnte das schnell für Druck sorgen. ## Käufer kommen wieder zurück Nach der Korrektur der vergangenen Wochen meldet sich Micron heute deutlich zurück. Die Aktie steigt um über +7% auf rund 933 US$ und gehört damit erneut zu den stärkeren Chipwerten. Gleichzeitig legt auch der gesamte Halbleitersektor heute zu. Der Kurs liegt allerdings noch deutlich unter dem Hoch von Ende Juni, als Micron zeitweise auf über 1.200 US$ gestiegen war. Dort dürfte es bei einer weiteren Erholung wieder spannender werden. Bis dahin hat die Aktie trotz des heutigen Sprungs noch einiges aufzuholen. Der heutige Anstieg zeigt aber, dass Käufer nach der jüngsten Korrektur wieder zurückkommen. Bleibt die Stimmung bei den Speicheraktien positiv, könnte Micron die Erholung in den kommenden Handelstagen weiter ausbauen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-20.02.18.png)Micron-Aktie Bei Micron bleibt die Story rund um KI und knappen Speicher weiter intakt. Gleichzeitig sehen Analysten teilweise noch deutlich höhere Kurse. Nach dem heutigen Anstieg von über +7% kommt wieder richtig Bewegung in die Aktie und das bisherige Hoch könnte bei einer weiteren Erholung wieder näher rücken. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,05 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Micron, Micron Technology, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse --- ### [ASML-Aktie: Starker Konter – startet jetzt die nächste Rally?](https://www.sharedeals.de/asml-aktie-starker-konter-startet-jetzt-die-naechste-rally/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die ASML-Aktie hat nach dem scharfen Rücksetzer einen bemerkenswerten Konter geliefert. Das in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/asml-aktie-21-hier-drohen-weitere-verluste/) noch aktive Verkaufssignal wurde inzwischen klar relativiert: Die damals genannten Abwärtsziele bei 1.302,40 und 1.247,40 € wurden nicht mehr erreicht, stattdessen eroberten die Käufer zunächst 1.494,40 und anschließend 1.532 € zurück. Mit aktuell 1.572,40 € ist nun sogar der kurzfristige Abwärtstrend gebrochen. ## Die Käufer melden sich eindrucksvoll zurück Im Tageschart ist gut zu erkennen, dass sich die ASML-Aktie nach dem jüngsten Tief dynamisch erholt und dabei gleich mehrere technische Hürden überwunden hat. Besonders wichtig ist die Rückeroberung von 1.532 €, denn genau deren Bruch hatte zuvor das Verkaufssignal ausgelöst. Die Marke könnte bei einem erneuten Rücksetzer nunmehr als Unterstützung dienen. Auch operativ liefert der niederländische Halbleiterausrüster weiterhin starke Zahlen, welche sich durch das bullische Reversal untermauert wissen. Im zweiten Quartal erzielte ASML einen Umsatz von 9,3 Milliarden € und einen Nettogewinn von 2,9 Milliarden €. Für das dritte Quartal erwartet das Management bereits 11 bis 12 Milliarden € Umsatz; für das Gesamtjahr wurde die Prognose auf 43 bis 45 Milliarden € angehoben. Übrigens: Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ASML-7M_120826-1024x666.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die ASML-Aktie oberhalb von 1.532 €, bleibt das präferierte bullische Szenario intakt. Ein zwischenzeitliches Schwungholen an dieser Marke wäre nach dem jüngsten Konter durchaus konstruktiv. Dreht der Titel anschließend wieder nach oben, könnte sich der Aufwärtsimpuls bis zum bisherigen Rekordhoch bei 1.739,40 € fortsetzen. Dessen Überwindung würde schließlich ein neues übergeordnetes Kaufsignal liefern. Fällt die Aktie hingegen wieder nachhaltig unter 1.532 € und anschließend auch unter 1.494,40 €, wäre der jüngste Befreiungsschlag deutlich infrage gestellt. In diesem Fall dürfte sich der Verkaufsdruck erneut erhöhen und zunächst die Unterstützung bei 1.302,40 € in den Fokus rücken. Unterhalb davon würde auch 1.247,40 € wieder auf die Agenda kommen. Die ASML-Aktie hat das zuletzt noch klar bärische Chartbild mit einem starken Konter erheblich verbessert. Entscheidend ist nun, dass die zurückeroberte Marke von 1.532 € verteidigt wird. Gelingt dies, erscheint eine Fortsetzung der Erholung bis zum Rekordhoch bei 1.739,40 € durchaus realistisch. Erst unterhalb von 1.494,40 € würde das jüngste Comeback deutlich an Qualität verlieren. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ ASML in Kürze - ASML (WKN: A1J4U4) mit Sitz im niederländischen Veldhoven ist ein international führender Ausrüster für die Halbleiterindustrie. - Im Bereich Lithographie-Systeme ist das Unternehmen weltweiter Technologie- und Marktführer. Die komplexen Maschinen werden zur Herstellung von effizienten und leistungsstarken Mikrochips benötigt. - Zu den Kunden von ASML gehören alle großen Chiphersteller der Welt. - ASML ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und mit einem Börsenwert von aktuell 620 Milliarden € das wertvollste Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** ASML, ASML-Aktie, Chartanalyse --- ### [Hensoldt-Aktie: Die Bullen können überzeugen!](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-die-bullen-koennen-ueberzeugen/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Hensoldt-Aktie hat die in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-nach-37-drohen-neue-verluste/) noch vorhandenen Risiken inzwischen klar relativiert. Entscheidend war zunächst die Verteidigung der Unterstützung bei 80,28 €. Anschließend gelang nicht nur die Rückeroberung von 84,76 €, sondern zugleich der dynamische Bruch der übergeordneten Abwärtstrendlinie. Mit aktuell 91,52 € rückt nun bereits die nächste wichtige Hürde in den Fokus. ## Die Bullen liefern den Befreiungsschlag Noch Anfang August stand die Hensoldt-Aktie unterhalb der Abwärtstrendlinie und des Widerstands bei 84,76 € vor einer schwierigen Bewährungsprobe. Das damals präferierte Rückschlagszenario wurde jedoch nicht aktiviert. Stattdessen verteidigten die Käufer 80,28 € und drehten das kurzfristige Chartbild anschließend mit hoher Dynamik zugunsten der Bullen. Fundamental passt diese Entwicklung zur ohnehin bereits thematisierten starken operativen Entwicklung. Im ersten Halbjahr verdoppelte Hensoldt den Auftragseingang nahezu, während der Auftragsbestand erstmals die Marke von 10 Milliarden € überschritt. Das bereinigte EBITDA stieg um +28,5% auf 137 Millionen €. Gleichzeitig bestätigte der Konzern seine Ziele für das Gesamtjahr 2026. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Hensoldt-11M_120826-1024x658.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die Hensoldt-Aktie oberhalb der zurückeroberten Marke von 84,76 €, bleibt das frisch aktivierte und bullische Verlaufsszenario intakt. Der nächste entscheidende Trigger wartet nun bei 95,30 €. Gelingt auch dort der nachhaltige Ausbruch, dürfte sich der Rallyimpuls bis 102,49 € fortsetzen. Oberhalb dieser Marke wäre perspektivisch sogar wieder ein Angriff auf 117,50 € denkbar. Scheitert der Titel hingegen an 95,30 € und fällt anschließend wieder unter 84,76 €, würde der jüngste Befreiungsschlag an Qualität verlieren. Unterhalb von 80,28 € müsste schließlich mit einer umfangreicheren Korrektur gerechnet werden. In diesem Fall könnte zunächst 70,98 € wieder in den Fokus rücken. Die Hensoldt-Aktie hat den Käufern zuletzt einiges abverlangt, doch jetzt liefern die Bullen den lange ausstehenden Befreiungsschlag. Die Widerstände bei 80,28 und 84,76 € wurden überwunden und zugleich die übergeordnete Abwärtstrendlinie gebrochen. Der nächste Schlüssel wartet bei 95,30 €. Oberhalb davon könnten 102,49 und später sogar 117,50 € auf die Agenda rücken. Erst ein Rückfall unter 80,28 € würde das derzeit deutlich verbesserte Chartbild wieder ernsthaft infrage stellen. Energie und Rohstoffe bleiben gefragt – somit schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Hensoldt in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 10,6 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Hensoldt, Hensoldt AG, Hensoldt Aktie, Hensoldt Kurs --- ### [SK Hynix-Aktie: Darum werden Analysten jetzt richtig bullish](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-darum-werden-analysten-jetzt-richtig-bullish/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SK Hynix-Aktie legt heute kräftig zu und steigt um knapp +8% auf rund 152 US$. Damit setzt sich die Erholung der vergangenen Tage fort. Und geht es nach vielen Analysten, könnte bei der Aktie noch deutlich mehr drin sein. ## Analysten trauen der Aktie mehr zu Die Stimmung der Analysten bleibt trotz der zuletzt heftigen Schwankungen ziemlich positiv. Nach aktuellen Schätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die US-ADR von SK hynix bei rund 234 US$. Vom aktuellen Kurs aus wären das noch mehr als +50% Luft nach oben. Noch interessanter ist die Verteilung der Empfehlungen. Von den erfassten Analystenbewertungen entfallen 34 auf Buy und 5 auf Overweight. Lediglich zwei Analysten stufen die Aktie mit Hold ein. Verkaufsempfehlungen gibt es in dieser Auswertung derzeit keine. Das höchste Kursziel liegt sogar bei knapp 352 US$. Der Optimismus kommt nicht von ungefähr. SK hynix gehört zu den größten Gewinnern des KI-Booms und ist vor allem bei High Bandwidth Memory (HBM) stark aufgestellt. Dieser Speicher wird für leistungsfähige KI-Beschleuniger gebraucht. Entsprechend hoch bleibt die Nachfrage. Gleichzeitig erwarten Analysten, dass der Gewinn in den kommenden Jahren weiter deutlich wächst. Für 2026 liegt die durchschnittliche Schätzung beim Gewinn je ADR bei 21,25 US$, für 2027 bereits bei 31,29 US$. Ganz ohne Risiko ist die Aktie trotzdem nicht. SK hynix investiert derzeit enorme Summen in neue Kapazitäten. Gleichzeitig sind die Erwartungen an das Unternehmen mittlerweile entsprechend hoch. Sollten sich der KI-Boom oder die Speicherpreise abschwächen, könnte das schnell wieder für Druck sorgen. **Du begeisterst Dich für die Entwicklung von KI?** Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SK+Hynix) auf der Höhe der Zeit! ## Jetzt wartet die nächste Hürde Im Chart sieht es nach dem heutigen Anstieg wieder deutlich besser aus. Die SK-hynix-Aktie legt um knapp +8% auf rund 152 US$ zu und entfernt sich damit weiter von ihrem jüngsten Tief. Direkt darüber wartet allerdings ein wichtiger Bereich. Bei rund 156,50 US$ liegt der Point of Control aus dem Volumenprofil. Dort wurde zuletzt besonders viel gehandelt und deshalb könnte es für die Aktie hier erstmal schwieriger werden. Kommt SK hynix über diesen Bereich, wäre der Weg in Richtung 170 US$ wieder frei. Das bisherige Hoch bei knapp 194 US$ wäre dann ebenfalls wieder ein Thema. Prallt die Aktie dagegen am Point of Control ab, könnten nach dem heutigen Kurssprung erstmal Gewinne mitgenommen werden. Auf der Unterseite bleibt dann der Bereich um 140 US$ eine wichtige Unterstützung. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-17.25.06.png)SK-hynix-Aktie Bei SK hynix kommen heute gleich mehrere Dinge zusammen. Die Aktie zieht kräftig an, das Geschäft rund um KI-Speicher läuft weiter stark und auch die Analysten bleiben überwiegend positiv. Jetzt muss der Kurs erstmal über den Point of Control kommen. Gelingt das, könnte die Erholung noch ein gutes Stück weiterlaufen. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: 909110) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 731,2 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SK Hynix, SK Hynix-Aktie, SK Hynix-Prognose --- ### [Nebius-Aktie geht durch die Decke: Wie weit kann das noch gehen?](https://www.sharedeals.de/nebius-aktie-geht-durch-die-decke-wie-weit-kann-das-noch-gehen/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Nebius geht es heute richtig zur Sache. Die Aktie schießt nach den neuen Quartalszahlen um mehr als +20% auf rund 236 US$ nach oben. Die Zahlen fallen stärker aus als erwartet und auch im Chart sieht es plötzlich wieder deutlich besser aus. ## Wachstum bleibt extrem stark Nebius hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 582,3 Millionen US$ erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 454% gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten mit rund 570 Millionen US$ gerechnet. Auch beim bereinigten EBITDA konnte Nebius überzeugen. Hier kam das Unternehmen auf 236 Millionen US$, während am Markt nur rund 169 Millionen US$ erwartet wurden. Vor einem Jahr stand an dieser Stelle noch ein Verlust. Damit zeigt Nebius, dass das starke Wachstum inzwischen auch immer stärker beim operativen Ergebnis ankommt. ## Nachfrage bleibt riesig Hinter dem Wachstum steckt vor allem die hohe Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz. Immer mehr Unternehmen brauchen enorme Kapazitäten für das Training und den Betrieb ihrer KI-Modelle. Nebius hat mittlerweile vier AI-Cloud-Verträge mit einem Volumen von jeweils mehr als 1 Milliarde US$ abgeschlossen. Rund 70% der im zweiten Quartal geschlossenen Verträge enthalten zudem Vorauszahlungen der Kunden. Das zeigt ziemlich deutlich, wie hoch die Nachfrage aktuell ist und wie stark Nebius vom weiteren Ausbau der KI-Infrastruktur profitiert. Verpasse keine Entwicklung in der KI- und Rechenzentrumsbranche und abonniere jetzt gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nebius&stockidentifier=symbol%3ANBIS)! ## Ausbau kostet Milliarden Nebius muss dafür aber auch ordentlich Geld in die Hand nehmen. Für 2026 plant das Unternehmen weiterhin Investitionen von 20 bis 25 Milliarden US$. Gleichzeitig wurde das Ziel für die gesicherte Stromkapazität bis zum Jahresende auf 5 Gigawatt angehoben. Nebius baut seine Rechenzentren und Kapazitäten also weiter mit hohem Tempo aus. Ganz ohne Risiko ist das natürlich nicht. Im zweiten Quartal stand aus dem fortgeführten Geschäft weiterhin ein Nettoverlust von rund 190 Millionen US$. Das Wachstum ist enorm, kostet aber eben auch viel Geld. ## Nebius-Aktie: Käufer sind wieder da Im Chart sorgen die Zahlen ebenfalls für ein deutliches Zeichen. Die Nebius-Aktie steigt heute um rund +22% auf 236 US$ und springt damit über den Widerstand im Bereich um 223 US$. An dieser Marke war der Kurs zuletzt mehrfach hängen geblieben. Bleibt die Aktie darüber, wäre nach oben wieder deutlich mehr Platz. Das bisherige Hoch liegt bei knapp 300 US$. Nach dem heutigen Ausbruch könnte dieser Bereich wieder zum nächsten größeren Ziel werden. Nach einem Tagesplus von mehr als +20% wären zwischendurch aber auch Gewinnmitnahmen keine Überraschung. Dann wäre zunächst der gerade überwundene Bereich um 223 US$ interessant. Deutlich darunter liegt bei rund 193 US$ der Point of Control aus dem Volumenprofil. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-17.11.15.png)Nebius-Aktie Bei Nebius passt heute einiges zusammen: starke Zahlen, weiterhin enormes Wachstum und dazu der Ausbruch im Chart. Bleiben die Käufer drin, könnte das bisherige Hoch bei knapp 300 US$ wieder deutlich näher rücken. ## ℹ️ Nebius in Kürze - Nebius (WKN: A1JGSL) mit Sitz in Amsterdam ist ein Technologieunternehmen, das KI-Cloud-Infrastruktur anbietet. - Das Unternehmen betreibt Rechenzentren und verkauft Rechenleistungen und sonstige Mehrwertdienste an große Tech-Konzerne. - Zudem besitzt Nebius zahlreiche Beteiligungen an Technologieunternehmen, darunter Avride (Robotaxis), TripleTen (Edtech-Plattform), Toloka (KI-Trainingsdaten) und Clickhouse (Datenbankmanagement). - Nebius wurde 1989 als Holding für die russische Suchmaschine Yandex gegründet. 2024 wurde das komplette Russlandgeschäft aufgrund des Ukrainekrieges veräußert. - Nebius notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 60,13 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nebius, Nebius-Aktie --- ### [SpaceX-Aktie: Ist die große Angst jetzt vorbei?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-ist-die-grosse-angst-jetzt-vorbei/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei der SpaceX-Aktie ist wieder richtig Bewegung drin. Nach Wochen mit deutlichen Verlusten legte der Kurs zuletzt innerhalb von nur drei Handelstagen fast +30% zu. Vor allem ein Thema spielt dabei eine wichtige Rolle: Die große Angst vor den ersten frei werdenden Aktien hat sich bisher nicht bestätigt. ## Die große Verkaufswelle bleibt aus Seit dem Börsengang im Juni war die Stimmung bei SpaceX alles andere als ruhig. Die Aktie startete zu 135 US$ an der Börse und schoss wenige Tage später zeitweise auf über 200 US$. Danach ging es allerdings deutlich nach unten. Neben der hohen Bewertung sorgte vor allem die ungewöhnliche Lock-up-Struktur für Skepsis. Nach einem Börsengang dürfen Mitarbeiter und frühe Investoren ihre Aktien häufig für eine bestimmte Zeit nicht verkaufen. Sobald diese Sperrfrist endet, können plötzlich deutlich mehr Aktien auf den Markt kommen. Davor hatten Anleger bei SpaceX Angst. Nach den Quartalszahlen wurde nun erstmals ein größerer Teil dieser Aktien für den Handel freigegeben. Im Vorfeld wurde deshalb viel darüber gesprochen, ob Mitarbeiter und frühe Investoren die Gelegenheit nutzen und ihre Anteile verkaufen. Der befürchtete große Verkaufsdruck blieb bisher aber aus. Das dürfte ein Grund dafür sein, warum die Aktie zuletzt so deutlich nach oben drehen konnte. Nach dem Tief bei rund 108 US$ schaffte es SpaceX zeitweise sogar wieder über den Ausgabepreis von 135 US$. Innerhalb von drei Handelstagen ging es dabei um knapp +30% nach oben. Ganz vorbei ist das Thema allerdings noch nicht. Bereits am 20. August steht die nächste Freigabe an. Dann können rund 320 Millionen weitere Aktien gehandelt werden. ## Starlink bleibt das wichtigste Geschäft Auch abseits der Lock-up-Diskussion gibt es bei SpaceX weiter viel Bewegung. Starlink bleibt dabei einer der wichtigsten Bereiche des Unternehmens. Im zweiten Quartal kam Starlink auf einen Umsatz von rund 4,29 Milliarden US$ und macht damit inzwischen einen großen Teil des Geschäfts aus. Gleichzeitig investiert SpaceX weiterhin enorme Summen in neue Projekte und Infrastruktur. Allein im zweiten Quartal lagen die Investitionen bei rund 15,8 Milliarden US$. Das zeigt auch, warum die Aktie trotz der langfristig großen Möglichkeiten alles andere als einfach zu bewerten ist. SpaceX wächst stark, steckt gleichzeitig aber auch sehr viel Geld in Starship, Starlink und weitere Zukunftsprojekte. Operativ geht es ebenfalls weiter. Erst zuletzt brachte SpaceX weitere 24 Starlink-Satelliten ins All. Es war bereits die 51. Mission von der US-Westküste in diesem Jahr. Auch diese Nachricht half der Aktie am Mittwoch wieder etwas nach oben. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. Bei SpaceX ist erstmal etwas Druck raus. Viele Anleger hatten mit deutlich mehr Verkäufen nach dem ersten Unlock gerechnet, doch das ist bisher nicht passiert. Das hat der Aktie zuletzt ordentlich geholfen. Ganz abhaken sollte man das Thema aber noch nicht, denn bereits am 20. August werden weitere Aktien frei handelbar. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,83 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Prognose --- ### [Adidas-Aktie: Die Erholung gerät ins Wanken](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-die-erholung-geraet-ins-wanken/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Adidas-Aktie konnte sich zuletzt deutlich von ihren Tiefs lösen. Inzwischen ist die Erholung aber wieder ins Stocken geraten und der Kurs kommt zurück. Damit wird es auch aus technischer Sicht wieder interessanter. ## Erholung schon wieder vorbei? Eigentlich sah es bei Adidas zuletzt wieder etwas besser aus. Vom Point of Control bei rund 147 € konnte die Aktie deutlich nach oben drehen und innerhalb kurzer Zeit bis an den Widerstand bei 167 € steigen. Dort war allerdings erstmal Schluss. Die Aktie prallte am Widerstand ab und ist inzwischen wieder auf rund 159 € zurückgefallen. Ein Teil der vorherigen Erholung ist damit bereits wieder weg. Für einen neuen Versuch nach oben müsste Adidas zunächst wieder den Bereich um 167 € überwinden. Darüber würden anschließend die nächsten Widerstände bei rund 174 € und später 180 € warten. ## Diese Unterstützung zählt Sollte die Aktie weiter nachgeben, wird vor allem der Bereich um 147 € wieder interessant. Dort liegt aktuell auch der Point of Control aus dem Volumenprofil. Von hier aus hatte die Adidas-Aktie zuletzt die stärkere Erholung gestartet. Kommt der Kurs noch einmal zurück, könnte die Aktie in diesem Bereich erneut Unterstützung finden. Geht es dagegen auch unter diese Marke, würde sich der Druck auf Adidas weiter erhöhen. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-16.50.06.png)Adidas-Aktie ## Rekordumsatz reicht Anlegern nicht Die letzten Zahlen von Adidas waren auf den ersten Blick stark. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz währungsbereinigt um 14% auf den Rekordwert von 6,7 Milliarden €. Besonders gut lief das Geschäft rund um die Fußball-WM. Das Performance-Geschäft legte sogar um 39% zu, während der Direktvertrieb um 25% wuchs. Adidas hob deshalb auch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Statt eines Wachstums im hohen einstelligen Prozentbereich rechnet das Unternehmen jetzt mit 9 bis 10%. Beim Gewinn blieb Adidas allerdings vorsichtiger. Der operative Gewinn soll weiterhin bei rund 2,3 Milliarden € liegen. Das kam bei Anlegern nicht besonders gut an. Im zweiten Quartal stieg der operative Gewinn lediglich um 5% auf 574 Millionen € und blieb damit unter den Erwartungen von rund 623 Millionen €. Adidas steckt derzeit viel Geld ins Marketing, unter anderem rund um die Fußball-WM. Dazu kommen höhere Kosten und weiterhin Unsicherheit durch die US-Zölle. Die Aktie brach nach den Zahlen zeitweise um fast -20% ein. Das Geschäft von Adidas läuft deutlich besser, als es der Aktienkurs aktuell vermuten lässt. Das Problem ist momentan weniger der Umsatz, sondern die Frage, wie viel davon am Ende beim Gewinn hängen bleibt. Im Chart bleibt deshalb vor allem die Unterstützung um 147 € interessant. ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 28,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Adidas, Adidas-Aktie --- ### [Bitcoin-Kurs reagiert positiv auf US-Inflationsdaten](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-reagiert-positiv-auf-us-inflationsdaten/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bitcoin reagiert zunächst positiv auf die neuen Inflationsdaten aus den USA. Die Inflation ist im Juli leicht gefallen, wodurch sich auch die Erwartungen an die weitere Zinspolitik etwas verbessert haben. Gleichzeitig bleibt eine wichtige Unterstützung im Fokus. ## Bitcoin reagiert auf neue US-Inflationsdaten Am Mittwochnachmittag kamen neue Inflationsdaten aus den USA. Die jährliche Inflationsrate ist im Juli von 3,5 auf 3,4% gefallen und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,1%. Der Markt reagierte darauf zunächst positiv. Vor allem die Erwartungen an die weitere Zinspolitik der US-Notenbank haben sich etwas verbessert. Der Grund ist einfach: Wenn die Inflation weiter nachlässt, nimmt auch der Druck auf die Fed ab, die Zinsen länger auf einem hohen Niveau zu halten. Ganz erledigt ist das Thema Inflation aber noch nicht. Mit 3,4% liegt sie weiterhin über dem Ziel der Fed. Dazu kommen zuletzt wieder höhere Ölpreise, die in den nächsten Monaten erneut für mehr Preisdruck sorgen könnten. Die heutigen Daten sind für den Markt daher positiv, ändern aber noch nicht grundsätzlich das Gesamtbild. ## Bitcoin hält sich an wichtiger Unterstützung Beim Bitcoin-Kurs bleibt es technisch weiter spannend. BTC notiert aktuell bei rund 63.800 US$ und damit direkt an einem wichtigen Bereich. Rund um 63.800 bis 64.000 US$ liegt derzeit auch der Point of Control aus dem Volumenprofil. Dort wurde im betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt. Entsprechend wichtig ist die Zone aktuell als Unterstützung. Kann Bitcoin diesen Bereich halten, liegt auf der Oberseite zunächst die Marke um 67.000 US$ im Blick. Dort ist Bitcoin zuletzt mehrfach nach unten abgeprallt. Erst ein Ausbruch über diesen Bereich würde das kurzfristige Bild wieder deutlich verbessern. Fällt Bitcoin dagegen unter die aktuelle Unterstützung, wäre zunächst der Bereich um 62.600 US$ interessant. Darunter wartet bei rund 60.000 US$ die nächste größere Unterstützung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-15.55.20.png)Bitcoin-Kurs Die Inflationsdaten helfen Bitcoin erstmal etwas weiter. Solange sich der Kurs über dem Bereich um 64.000 US$ hält, bleibt ein neuer Anlauf auf 67.000 US$ gut möglich. Fällt die Unterstützung weg, dürfte es dagegen schnell wieder unruhiger werden. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-kurs --- ### [Ethereum: Kaufen die Wale jetzt den Boden?](https://www.sharedeals.de/ethereum-kaufen-die-wale-jetzt-den-boden/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Der Ethereum-Kurs stabilisiert sich wieder bei rund 1.910 US$. Im Hintergrund bauen große Wallets ihre Bestände massiv aus. Gleichzeitig kehrt institutionelles Kapital über die US-Spot-ETFs zurück. Die Kombination spricht für eine Bodenbildung, ist aber noch kein Beweis für eine nachhaltige Trendwende. ## Wale halten so viele ETH wie nie zuvor Wallets mit 10.000 bis 100.000 ETH besitzen inzwischen insgesamt 19,6 Millionen Token. Das ist ein neuer Rekordwert und entspricht beim aktuellen Kurs einem Vermögen von mehr als 37 Milliarden US$. Kleinere Halter haben ihre Bestände gleichzeitig reduziert. Ethereum konzentriert sich somit zunehmend in den Händen großer Investoren. Das deutet darauf hin, dass finanzstarke Marktteilnehmer das aktuelle Kursniveau für attraktiv halten. Bereits seit dem Frühjahr ziehen große Wallets verstärkt ETH von Kryptobörsen ab. Dort stehen die Token anschließend nicht mehr unmittelbar für Verkäufe zur Verfügung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Ganz eindeutig sind solche Daten allerdings nie. Hinter einer großen Adresse kann neben einem einzelnen Investor auch eine Verwahrstelle, ein Fonds oder ein Staking-Anbieter stehen. Die Entwicklung zeigt dennoch, dass erhebliche Mengen Ethereum langfristiger gebunden werden. ## ETF-Zuflüsse kehren zurück Auch bei den US-Spot-ETFs hat sich das Bild aufgehellt. Vom 4. bis zum 11. August flossen unter dem Strich rund 239 Millionen US$ in die Produkte. Allein am 6. August beliefen sich die Nettozuflüsse auf 92,1 Millionen US$. Zuletzt schwächte sich die Nachfrage allerdings wieder ab. Am Montag und Dienstag verzeichneten die ETFs zusammen Abflüsse von 16,3 Millionen US$. Seit ihrer Einführung haben die US-Produkte dennoch kumulierte Nettozuflüsse von rund 11,45 Milliarden US$ eingesammelt. Davon entfallen 11,63 Milliarden US$ auf den klassischen BlackRock-ETF ETHA. Hinzu kommen inzwischen Produkte, die Anleger an den Staking-Erträgen beteiligen. **Hinweis in eigener Sache rund um Energie und Rohstoffe:** Dabei fern von Kryptos sogleich einmal auf das Thema im neuen exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Mehr als eine Kryptowährung Für die langfristige Perspektive ist weniger der nächste Widerstand entscheidend als Ethereums Funktion im digitalen Finanzsystem. Auf der Blockchain liegen Stablecoins im Wert von mehr als 175 Milliarden US$. Bei tokenisierten Anleihen, Fonds und anderen realen Vermögenswerten erreicht Ethereum weiterhin einen Marktanteil von mehr als 50%. Zusätzlich ist inzwischen rund ein Drittel aller ETH im Staking gebunden. Diese Token sichern das Netzwerk und erzielen laufende Erträge. Zusammen mit den ETF-Beständen und den Wal-Käufen verringert das den frei handelbaren Teil des Angebots. Gleichzeitig notiert Ethereum weiterhin deutlich unter seinem realisierten Preis von rund 2.450 US$. Dieser zeigt vereinfacht, zu welchem durchschnittlichen Kurs die zuletzt bewegten Token erworben wurden. Der aktuelle Abschlag von rund -22% signalisiert eine niedrige Bewertung innerhalb des eigenen Marktzyklus. ## Die Nachfrage muss folgen Die Angebotsseite allein reicht aber nicht. Niedrige Gebühren auf der Haupt-Blockchain, die Verlagerung von Transaktionen auf Layer-2-Netzwerke und der Wettbewerb durch Solana bleiben Belastungsfaktoren. ETH wird erst nachhaltig steigen, wenn neben den Walen auch Nutzer, Unternehmen und institutionelle Anleger dauerhaft zurückkehren. Die Wal-Käufe und die wieder positiven ETF-Flüsse sprechen für eine zunehmende Akkumulation. Eine bestätigte Trendwende ist das noch nicht. Gemessen an Ethereums Stellung bei Stablecoins, Tokenisierung und Staking halte ich Kurse um 1.900 US$ langfristig für interessant. Zumindest für Anleger, die an den Erfolg der Kryptowährungen langfristig glauben. Risikobereite Investoren können eine Position schrittweise aufbauen. ## ℹ️ Ethereum in Kürze - Ethereum (ETH) ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung und die wichtigste Plattform für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen - Auf Ethereum basieren zahlreiche Anwendungen aus den Bereichen DeFi, Tokenisierung und NFTs - ETH wird unter anderem für Transaktionsgebühren, Staking und zur Absicherung des Netzwerks genutzt. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Gold vs. Platin: Wer hat im zweiten Halbjahr die Nase vorn?](https://www.sharedeals.de/gold-vs-platin-wer-hat-im-zweiten-halbjahr-die-nase-vorn/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Gold und Platin haben ein bewegtes erstes Börsenhalbjahr hinter sich. Nach den Rekordständen zu Jahresbeginn gerieten beide Edelmetalle deutlich unter Druck, zuletzt meldeten sich die Käufer jedoch eindrucksvoll zurück. Damit stehen die Kurse im Wochenchart nun an wichtigen Wegmarken. Doch welches Edelmetall besitzt für den weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres die besseren Karten? ## Beide Edelmetalle vor einer Richtungsentscheidung Die Ausgangslage ähnelt sich auf den ersten Blick. Sowohl Gold als auch Platin erreichten zu Jahresbeginn neue Hochpunkte, bevor kräftige Korrekturen einsetzten. Die seitdem etablierten Abwärtstrends bestimmen das übergeordnete Chartbild bis heute. Gleichzeitig konnten sich beide Edelmetalle von ihren Sommertiefs deutlich erholen. Genau dadurch wird die aktuelle Situation interessant: Die Kurse laufen inzwischen wieder an technische Widerstände heran, deren Überwindung den Charakter der bisherigen Erholung grundlegend verändern könnte. **Wer rund um Gold und Rohstoffe keine wichtigen Entwicklungen verpassen möchte**, findet mit unserem [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) regelmäßig neue Analysen und Investmentideen. ## Gold nähert sich dem Befreiungsschlag ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Gold-6M_120826-1024x675.png)Quelle Charts: stock3 Beim Goldpreis fällt die Erholung besonders konstruktiv aus. Nachdem die Notierung im Juli zeitweise unter die Marke von 4.000 US$ gerutscht war, gelang innerhalb weniger Wochen die Rückkehr über 4.200 US$. Inzwischen bewegt sich das Edelmetall wieder im Bereich von rund 4.400 US$. Wie treffsicher sich die charttechnischen Marken zuletzt erwiesen haben, zeigt dabei unsere [Gold-Analyse vom 4. August](https://www.sharedeals.de/gold-hier-koennte-bald-groesseres-passieren/). Damals hatten wir bei einem Ausbruch über 4.125 US$ zunächst Kursziele bei 4.243 und 4.381 US$ in Aussicht gestellt – beide Marken wurden inzwischen erreicht. Wer solche charttechnischen Weichenstellungen frühzeitig auf dem Radar haben möchte, ist auf [sharedeals.de](https://www.sharedeals.de/) stets bestens informiert. Damit rückt jedoch auch die entscheidende Widerstandszone näher. Im Bereich von etwa 4.500 bis 4.600 US$ trifft Gold auf den seit dem Januarhoch verlaufenden Abwärtstrend. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das technische Bild erheblich aufhellen und zunächst wieder Kursregionen um 4.800 bis 5.000 US$ in den Fokus rücken. Darüber wäre sogar der Weg zurück in Richtung der Rekordstände grundsätzlich wieder frei. Scheitert Gold hingegen erneut an dieser Barriere, wäre zunächst ein Rücklauf in Richtung 4.200 US$ einzukalkulieren. Unterhalb davon würde die psychologisch wichtige 4.000-US$-Marke erneut an Bedeutung gewinnen. Erst ein Bruch dieser Zone würde das aktuell konstruktivere Bild deutlich beschädigen. ## Platin besitzt mehr Hebel – aber auch mehr Risiko ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Platin-6M_120826-1024x679.png)Quelle Chart: stock3 Bei Platin fällt die technische Ausgangslage spekulativer aus. Nach dem massiven Kursanstieg bis zum Jahresbeginn folgte eine entsprechend heftige Korrektur. Zuletzt gelang jedoch ausgehend vom Bereich um 1.600 US$ eine dynamische Gegenbewegung bis auf aktuell rund 1.780 US$. Damit nähert sich auch Platin seinem seit dem Januarhoch etablierten Abwärtstrend. Für einen echten charttechnischen Befreiungsschlag müsste das Edelmetall zunächst die Zone um 1.850 bis 1.900 US$ nachhaltig überwinden. Gelingt dies, könnte sich die Erholung deutlich beschleunigen und zunächst Raum in Richtung 2.100 US$ eröffnen. Im weiteren Verlauf wären auch wieder deutlich höhere Notierungen denkbar. Allerdings bleibt Platin anfälliger für kräftige Rücksetzer. Unterhalb von 1.600 US$ wäre die aktuelle Erholungsstruktur bereits angeschlagen. Dann könnten erneut die tieferen Unterstützungsbereiche um 1.450 US$ und darunter in den Fokus rücken. ## Welches Edelmetall hat die besseren Karten? Im direkten Vergleich besitzt Gold derzeit für mich den leichten Vorteil. Die Erholungsbewegung wirkt strukturierter und der Markt hat bereits mehrere wichtige Kursbereiche zurückerobert. Ein Ausbruch über die fallende Trendlinie würde dieses Bild nochmals deutlich verbessern. Platin bietet dagegen das größere Überraschungspotenzial. Gerade aufgrund der höheren Schwankungsbreite könnte ein bestätigter Trendbruch oberhalb von 1.850 bis 1.900 US$ eine wesentlich dynamischere Anschlussbewegung auslösen. Solange dieses Signal allerdings fehlt, bleibt Platin der spekulativere der beiden Kandidaten. Genau darin liegt der Unterschied: Gold liefert momentan das bessere Chartbild, Platin das größere potenzielle Momentum. Wer sich dazu mit anderen Anlegern austauschen möchte, sollte auch in unserem [Hauptchat](https://live.sharedeals.de/room/Hauptchat) via [shardealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog) vorbeischauen. Dort wartet passend zur Analyse eine Community-Umfrage: Wer macht im zweiten Halbjahr das Rennen – Gold oder Platin? Gold hat im Kampf der Edelmetalle aktuell knapp die Nase vorn. Der jüngste Anstieg bringt den Kurs unmittelbar an eine Schlüsselzone, deren Überwindung das technische Bild endgültig wieder auf bullisch drehen könnte. Solange zugleich die Unterstützungen bei 4.200 und 4.000 US$ halten, bleibt die Ausgangslage konstruktiv. Platin besitzt dagegen mehr Aufholpotenzial, muss dafür aber zunächst seinen übergeordneten Abwärtstrend brechen. Oberhalb von 1.900 US$ könnte sich das Blatt schnell wenden – bis dahin bleibt Gold aus charttechnischer Sicht mein Favorit für den weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres. Dabei bemerkt: Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Gold, Gold-Kurs, Goldpreis, Goldpreisprognose, Platin --- ### [Rheinmetall-Aktie: Droht jetzt der Sinkflug unter 1.000 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-droht-jetzt-der-sinkflug-unter-1-000-e/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Seit meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-32-ist-die-munition-verschossen/) hat sich an der angespannten charttechnischen Ausgangslage der Rheinmetall-Aktie wenig geändert. Der Titel konnte die Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € nicht überwinden und notiert aktuell wieder bei 1.167,40 €. Damit bleibt das Risiko bestehen, dass die jüngste Erholung ausläuft und sich die Abwärtsbewegung schon bald wieder in Richtung beziehungsweise unter 1.000 € fortsetzt. ## Die entscheidende Hürde bleibt bestehen Bereits in der vergangenen Woche erwies sich der Bereich zwischen 1.177 und 1.233,40 € als zu hohe Hürde. Auch seither gelang es den Käufern nicht, die Aktie nachhaltig darüber zu führen. Gleichzeitig begrenzt die seit dem Frühjahr fallende Abwärtstrendlinie weiterhin das Kursgeschehen. Der übergeordnete Abwärtstrend bleibt damit intakt. Fundamental stehen diesem schwachen Chartbild unverändert die bereits thematisierten und starken operativen Zahlen gegenüber. Im ersten Halbjahr steigerte Rheinmetall den Umsatz um +39% auf 5,23 Milliarden €, während das operative Ergebnis um +74% auf 786 Millionen € kletterte. Selbst diese Dynamik reichte bislang jedoch nicht für einen charttechnischen Befreiungsschlag. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Rheinmetall-7M_120826-1024x730.png)Quelle Chart: stock3 Verbleibt die Rheinmetall-Aktie unterhalb der Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 €, bleibt das präferierte Szenario auf die Unterseite ausgerichtet. Fällt der Titel wieder nachhaltig unter 1.122 €, dürfte sich der Verkaufsdruck deutlich erhöhen. Anschließend könnte die Bewegung bis zum Kreuzsupport aus der Unterstützung bei 946,60 € und der dort verlaufenden mittelfristigen Aufwärtstrendlinie führen. Damit wären erneut Kurse unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 1.000 € zu erwarten, was den Verkaufsdruck wieder anheizen könnte. Faktisch dürfte dort die nächste Entscheidung fallen. Für eine nachhaltige Entspannung müsste die Aktie dagegen zunächst 1.233,40 € überwinden. Erst oberhalb dieser Widerstandszone würde sich das Chartbild deutlicher aufhellen und Potenzial bis 1.318,34 € eröffnen. Gelingt auch dort der Ausbruch, könnte sich die Erholung anschließend bis 1.458,53 € ausweiten. Solange der Befreiungsschlag ausbleibt, fehlt für dieses Szenario jedoch weiterhin die charttechnisch bullische Ausrichtung, sodass die Marke von 1.000 € je Anteilsschein als unverändert anziehend wirken könnte. Die Rheinmetall-Aktie steckt unverändert unterhalb einer massiven Widerstandszone fest. Solange 1.233,40 € nicht nachhaltig überwunden werden, überwiegt aus charttechnischer Sicht das Risiko eines erneuten Rückschlags. Unterhalb von 1.122 € könnte sich die Bewegung vergleichsweise schnell in Richtung 1.000 € und anschließend bis zum Kreuzsupport bei 946,60 € ausweiten. Erst oberhalb von 1.233,40 € wäre das aktuell angespannte Bild deutlich entschärft. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 54 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Prognose --- ### [Super Micro Computer-Aktie: Viel besser als alle glauben!](https://www.sharedeals.de/super-micro-computer-aktie-viel-besser-als-alle-glauben/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursgewinn von +9% ist die Super Micro Computer-Aktie am Mittwochvormittag einer der stärksten Werte der US-Technologiebranche. Was treibt den Kurs des umstrittenen Serverherstellers wieder nach oben und sollten Anleger auf diese Aktie setzen? ## Bärenstarke Zahlen Kurstreiber der Super Micro Computer-Aktie am heutigen Tag sind die Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26. Supermicro lieferte nicht nur einen atemberaubend hohen Umsatz- und Gewinnzuwachs, sondern hob gleichzeitig die Guidance für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres an. Der Reihe nach: Der Umsatz des Serverherstellers stieg im abgelaufenen Vierteljahr um 93% auf 11,12 Milliarden US$. Das ist ein Wachstum von 93% gegenüber dem Vorjahresquartal. Zwar lag der Quartalsumsatz leicht unter der Konsensschätzung der Analysten, doch das Supermicro-Management konnte dies mit Verzögerungen bei der Auslieferung von Hardware für große KI-Projekte begründen. Ein noch größerer Sprung als beim Umsatz gelang Super Micro Computer beim Ergebnis. Der bereinigte Gewinn je Aktie schoss von 0,41 US$ im Vorjahresquartal auf aktuell 1,70 US$ hoch und pulverisierte die Konsensschätzung der Wall Street in Höhe von 0,71 US$. Der Nettoquartalsgewinn erhöhte sich demnach von 195 Millionen im Vorjahr auf 1,18 Milliarden US$. Besonders positiv ist auch die Entwicklung der so wichtigen Bruttomarge zu werten. Nach schwächeren Vorquartalen mit einer Marge im teilweise einstelligen Bereich betrug der Wert im abgelaufenen Vierteljahr starke 17,6%. Bleibe bei Supermicro und der KI-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Super+Micro+Computer&stockidentifier=symbol%3AMS51)! ## Und es kommt noch besser Auch die Finanzkennzahlen für das Gesamtjahr zeigen eine hochdynamische Geschäftsentwicklung. Der Jahresumsatz kletterte um 78% von 22,0 auf 39,1 Milliarden US$. Die EPS schossen von 2,06 US$ im Vorjahr auf 3,63 US$ hoch. Und durch Neuaufträge im Wert von 60 Milliarden US$ im letzten Geschäftsjahr stieg der Auftragsbestand zum Start in das neue GJ auf einen neuen Rekordwert. Angesichts der herausragenden Geschäftsentwicklung erhöhte das Supermicro-Management die Prognose für das laufende erste Quartal des GJ 2026/27. Statt bislang 12,0 Milliarden US$ erwartet das Unternehmen nun einen Umsatz zwischen 14,5 und 15,5 Milliarden US$. Für das gesamte GJ peilt Supermicro einen Umsatzkorridor von 65,0 bis 72,0 Milliarden US$ an, im Mittel also eine weitere Umsatzsteigerung von 75% gegenüber dem Vorjahr. ## Die Erholung kann weitergehen Das Chartbild der Super Micro Computer-Aktie hellt sich weiter auf. Nachdem der Kurs Ende Juli auf ein neues 3-Monatstief bei 24 US$ gefallen war, konnte er sich zuletzt bei knapp über 30 US$ stabilisieren. Durch den heutigen Kurssprung dürfte die Erholungsbewegung des Tech-Titels weitergehen. ## Die Bewertung reflektiert nicht die Dynamik In meiner letzten Analyse im Juli habe ich die Super Micro Computer-Aktie zum Kauf empfohlen und die aktuellen Zahlen und Prognosen scheinen mir Recht zu geben. Der Serverhersteller gehört weiterhin zu den am dynamischsten wachsenden Technologieunternehmen der USA. In den letzten drei Geschäftsjahren hat Supermicro seinen Umsatz mehr als verfünffacht und auch sein Ergebnis deutlich gesteigert. Das spricht meines Erachtens eindeutig für die hohe Wettbewerbsfähigkeit und starke Marktstellung des Serverspezialisten. Und diese Dynamik können sich Anleger mit einem Forward-KGV von nicht einmal 10 einkaufen. Meiner Überzeugung nach ist die Super Micro Computer-Aktie damit immer noch zu niedrig bewertet. Selbst wenn die Marge in den kommenden Quartalen wieder ein wenig in den Keller gehen sollte, ist diese Bewertung angesichts eines Umsatzwachstums von 75% zu moderat. Abschließend: Du willst die echten KI-Gewinner des Jahres kennenlernen? Dann schau mal in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) rein. Viele Anleger lassen aufgrund der zahlreichen Skandale der jüngeren Vergangenheit ihre Finger von der Super Micro Computer-Aktie. Meiner Meinung nach ein Fehler. Ja, für ein Investment in Supermicro braucht man gute Nerven, da das Tech-Unternehmen immer wieder gut ist für Überraschungen, die nicht selten negativer Natur sind. Aber unter dem Strich reflektiert die Bewertung der Super Micro Computer-Aktie meiner Ansicht nach nicht adäquat die nach wie vor gigantische Geschäftsdynamik des Unternehmens. ## ℹ️ Super Micro Computer in Kürze - Super Micro Computer (WKN: A0MKJF) mit Sitz in San José in Kalifornien ist ein US-Anbieter von Server- und Speichertechnologien. - Das Unternehmen verfügt über eine sehr breite Produktpalette, die von Hauptplatinen und Barebones über Server bis zu Computergehäusen und Kühlungslösungen reicht. - Super Micro Computer ist Mitglied im S&P 500-Index. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 20,5 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Super Micro Computer --- ### [TUI-Aktie: Warum reagiert die Börse verschnupft?](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-warum-reagiert-die-boerse-verschnupft/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die TUI-Aktie bereits im Vorfeld der Quartalszahlen zum Wochenbeginn um fast -5% nachgegeben hat, reagiert sie auch am Mittwochmorgen mit einem leichten Minus auf die jüngsten Zahlen. Fielen sie denn wirklich so schlecht aus und wie sollten Anleger auf sie reagieren? ## Gar nicht mal so schlecht Die TUI Group hat zur Wochenmitte ihre Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlicht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Reisekonzern nach dem Rekordvorjahr eine recht solide operative Entwicklung gezeigt hat, die jedoch von geopolitischen Unsicherheiten und Einmaleffekten beeinflusst wurde. Der Konzernumsatz lag im abgelaufenen Vierteljahr bei 5,82 Milliarden, was einen Rückgang von ca. 6% gegenüber dem starken Vorjahresquartal darstellt. Die Zahl der Kunden verringerte sich zuletzt um 3% auf 9,9 Millionen. Das bereinigte EBIT belief sich auf 234,6 Millionen € — ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Wert von 320,6 Millionen € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die drei Geschäftsfelder Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten leisteten einen positiven Beitrag zum operativen Ergebnis. Den größten Anteil hatte die Sparte Kreuzfahrten mit einem bereinigten EBIT von 132,4 Millionen €, gefolgt von Hotels & Resorts mit 122,7 Millionen €. Auch die Event-Sparte TUI Musement steuerte 22,7 Millionen € zum EBIT bei. Verlustbringer war hingegen der Bereich Märkte (Veranstaltergeschäft) & Airline. Dieses Segment verbuchte einen EBIT-Verlust von -17,4 Millionen €. Hier schlug sich die Zurückhaltung der Kunden sowie ein Trend zu sehr kurzfristigen Last-Minute-Buchungen stärker nieder. Trotz des Umsatz- und Ergebnisrückgangs im Sommerquartal hält der TUI-Vorstand an den Finanzzielen für das gesamte Geschäftsjahr 2026 fest. Das bereinigte Ergebnis wird in einem Korridor zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden € gesehen. Das Management betonte im Rahmen der Zahlenvorlage, dass der jüngste Buchungstrend in den vergangenen Wochen wieder spürbar an Dynamik gewonnen hat (+7% beim Buchungsvolumen in den letzten vier Wochen). Ein Hinweis: Wenn Du über die Entwicklungen bei der TUI-Aktie und anderen spannenden Titeln auf dem Laufenden bleiben und Profi-Einschätzungen haben möchtest, sichere Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=TUI&stockidentifier=symbol%3ATUI1). ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-ueber-778-e-winken-bis-zu-50/) der TUI-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Christian Kämmerer. ## Die Bewertung ist zu pessimistisch Wie in meiner gestrigen Analyse der TUI-Aktie im Vorfeld der Zahlen möchte ich auch im Nachgang meine Kaufempfehlung bestätigen. Das Papier des weltgrößten Touristikkonzerns ist mit einem Forward-KGV von knapp unter 5 meiner Überzeugung nach zu niedrig bewertet. Das Quartalsergebnis zeigt, dass TUI trotz steigender Kosten, vor allem für Treibstoffe, gut in der Lage ist, operativ profitabel zu wirtschaften. Im Klartext: Der Reisekonzern kann Preissteigerungen an seine Kunden weitergeben. Abschließend ein Tipp: Wenn Du aussichtsreiche Aktien mit aktuell positivem Momentum suchst, schaue doch mal in unseren kostenlosen Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Das stimmt mich positiv für die Zukunft. TUI wird auch in den kommenden Jahren moderat wachsen und hat gleichzeitig noch Potenzial zur Erhöhung seiner Marge. Eine derart niedrige Bewertung der TUI-Aktie ist meiner Ansicht nicht gerechtfertigt. ## ℹ️ TUI in Kürze - Die TUI AG (WKN: TUAG50) gehört weltweit zu den größten Touristikkonzernen. - TUI betreibt eigene Hotels, Fluggesellschaften und Kreuzfahrtschiffe sowie Reisebüros, Incoming-Agenturen und Reiseveranstalter. - Der Konzern hat einen rechtlichen Doppelsitz in Berlin und Hannover, wobei die Konzernverwaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt angesiedelt ist. - TUI ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell ca. 3,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** TUI --- ### [CoreWeave-Aktie +18%: Immer noch ein Zukunftswert?](https://www.sharedeals.de/coreweave-aktie-18-immer-noch-ein-zukunftswert/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die CoreWeave-Aktie ist mit einem Kurssprung von +18% am Mittwochmorgen die klare Nummer 1 unter den Technologiewerten im Nasdaq 100. Was steckt hinter dem Kursfeuerwerk des Neocloud-Providers und sollten Anleger diesen Zukunftswert in ihrem Portfolio haben? ## Die Erwartungen übertroffen Ausgelöst wurde das heutige Kursfeuerwerk der CoreWeave-Aktie durch die Zahlenvorlage für das zweite Quartal. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis konnte der KI-Rechenzentrumsbetreiber die Erwartungen der Wall Street deutlich übertreffen. Der Umsatz von CoreWeave explodierte im abgelaufenen Quartal um 112% auf 2,58 Milliarden €. Damit übertraf der Tech-Konzern die optimistische Erwartung der Analysten von 2,56 Milliarden € leicht. Eine noch größere Überraschung gelang CoreWeave beim Ergebnis. Der Markt ging im Vorfeld der Zahlen von einem bereinigten operativen Ergebnis von 66 Millionen US$ und einem bereinigten Verlust je Aktie von -1,41 US$ aus. Mit 128 Millionen US$ bzw. -1,14 US$ fielen diese Werte jedoch deutlich besser aus als erwartet. Der Nettoverlust weitete sich jedoch von -290 Millionen US$ im Vorjahreszeitraum auf -626 Millionen US$ aus. Hauptursache hierfür waren die stark gestiegene Zinsaufwendungen in Höhe von 640 Millionen US$, die der massiven Aufnahme von Fremdkapital für den Ausbau der KI-Rechenzentren geschuldet sind. Wir halten Dich auf dem Laufenden über die Entwicklung der Neocloud-Branche: Abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CoreWeave&stockidentifier=symbol%3ACRWV)! ## Noch mehr Optimismus ei einem so dynamisch wachsenden Unternehmen wie CoreWeave richtet sich der Fokus der Börse selbstverständlich auf die Zukunft und auch hier sorgte der Neocloud-Provider für Begeisterung. Der vertraglich zugesicherte Auftragsbestand erreichte zur Jahresmitte einen Rekordwert von rund 104 Milliarden US$. Noch nicht darin enthalten sind die über 25 Milliarden US$ an Neukundenverpflichtungen, die in den ersten Wochen des dritten Quartals abgeschlossen wurden (u. a. Erweiterungsverträge mit Meta Platforms). CoreWeave steigerte die aktive Stromkapazität seiner Rechenzentren um fast 500 Megawatt auf nun 1,5 Gigawatt. Bis 2030 peilt das Unternehmen eine Gesamtleistung von mindestens 8 Gigawatt an. Zusammen mit den Zahlen hob das Management hervor, dass vor Kurzem eine neue Kreditfazilität über 2,6 Milliarden US$ gesichert sowie im abgelaufenen Quartal über 10 Milliarden US$ an Krediten zur Absicherung des künftigen Infrastrukturausbaus aufgenommen wurden. Und nicht zuletzt sorgte die Anhebung der Umsatzprognose für gute Laune bei Anlegern. Für das Gesamtjahr rechnet das CoreWeave-Management nun mit Erlösen zwischen 12,4 und 13,2 Milliarden US$. Zuvor ging das Unternehmen von einer Umsatzspanne zwischen 12,0 und 13,0 Milliarden US$ aus. ## Der Chart hellt sich auf Mit dem heutigen Kurssprung setzt die CoreWeave-Aktie ihre Kurserholung der letzten beiden Wochen beschleunigt fort. Sollte der Tech-Wert den Widerstand bei 118 US$ heute überspringen können, dürfte er Kurs auf das 3-Monatshoch bei 125 US$ nehmen. Charttechnisch hat sich das Bild der CoreWeave-Aktie wieder deutlich aufgehellt. ## Berechtigte Zweifel Trotz der hervorragenden Geschäftsentwicklung und der Prognoseanhebung habe ich so meine Zweifel in Bezug auf die CoreWeave-Aktie. An der weiteren Dynamik des Rechenzentrenbetreibers gibt es überhaupt nichts zu zweifeln. Wohl aber an der Fähigkeit, langfristig Geld zu verdienen. Wie in meiner letzten Analyse der CoreWeave-Aktie im Juni bleibe ich dabei, dass ein Investment in den Neocloud-Provider eine Wette darauf ist, dass eines Tages die Erlöse die Betriebs- und Finanzierungskosten der Rechenzentren deutlich übersteigen werden. Es ist in meinen Augen eine ziemlich gefährliche Wette, denn um diesen Beweis zu erbringen, muss CoreWeave über viele Jahre in Vorleistung gehen. Das Unternehmen schiebt einen inzwischen gewaltigen Schuldenberg (Finanz- und Leasingverbindlichkeiten) in Höhe von über 70 Milliarden US$ vor sich her. Wir sprechen hier also über Schulden, die mehr als das Sechsfache des aktuellen Jahresumsatzes betragen. Angesichts möglicherweise steigender Zinsen in den USA eine meiner Ansicht nach gefährliche Größenordnung. Abschließend: Aktien, die wir als echte KI-Gewinner sehen, findest Du in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Die extreme Volatilität der CoreWeave-Aktie in den letzten Monaten zeigt, wie schwer sich die Börse mit der Bewertung dieses Unternehmens tut. Ich rate Anlegern deshalb, derzeit nicht in diesen Tech-Titel zu investieren. Die CoreWeave-Aktie reagiert bekanntermaßen sehr empfindlich auf schlechte Nachrichten aus der aus Halbleiter- und Hyperscaler-Welt. Ich fürchte, wir werden in den kommenden Monaten noch einige davon zu hören bekommen. ## ℹ️ CoreWeave in Kürze - CoreWeave (WKN: A413X6) mit Sitz in Livingstone im US-Bundesstaat New Jersey ist ein 2017 gegründetes KI-Cloud-Computing-Startup. - Das Unternehmen baut und betreibt Hochleistungsrechenzentren mit einer Cloud-basierten GPU-Infrastruktur. - Die Kunden von CoreWeave sind im Wesentlichen die Entwickler von KI-Anwendungen, darunter Alphabet, Meta Platforms, Microsoft und OpenAI. - CoreWeave gab im März 2025 sein Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist Mitglied im Nasdaq 100-Index. Das Tech-Unternehmen ist ca. 49 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [TKMS-Aktie +12%: Knackt sie jetzt ihr Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/tkms-aktie-12-knackt-sie-jetzt-ihr-allzeithoch/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die TKMS-Aktie ist mit einem Kurssprung von +12% am Mittwochmorgen klarer Spitzenreiter im MDAX und kratzt an ihrem Allzeithoch bei knapp über 100 €. Was treibt den Kurs des deutschen Marineschiffbauers so stark nach oben und können Anleger jetzt mit einem neuen historischen Hoch rechnen? ## Starke Zahlen und eine höhere Prognose Auslöser des heutigen Kurssprungs der TKMS-Aktie sind die Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/2026, mit denen der U-Boot- und Schiffbauer die Erwartungen des Marktes übertroffen konnte. Der Umsatz stieg in diesem Zeitraum um 19% im Jahresvergleich auf knapp 1,9 Milliarden €. Das bereinigte EBIT kletterte hingegen lediglich von 98 Millionen € im Vorjahreszeitraum auf 110 Millionen €. Damit sank die operative Marge auf 5,8%, was im Wesentlichen auf gestiegene Verwaltungskosten zurückzuführen ist. Beim Auftragseingang gab es jedoch einen massiven Einbruch. Das Volumen neuer Aufträge sank in den ersten neuen Monaten des GJ auf 3,6 Milliarden €. Im Vorjahr betrug es noch 8,6 Milliarden €. Allerdings sollte dieser Einbruch bei den Orders nicht überbewertet werden, denn der Vorjahreswert war durch sehr große Einmalaufträge nach oben verzerrt. Der Gesamtauftragsbestand von TKMS liegt bei rund 20 Milliarden €. Das entspricht rund dem neunfachen Jahresumsatz des Rüstungskonzerns. Hauptauslöser des zweistelligen Kursgewinns der TKMS-Aktie waren allerdings nicht die Neunmonatszahlen, sondern die Anhebung der Jahresprognose — denn diese fiel deutlich aus. Statt des bislang erwarteten Umsatzwachstums von 2 bis 5% geht das TKMS-Management nun von einem Umsatzplus zwischen 10 und 12% aus. Gleichzeitig strebt das Unternehmen eine EBIT-Marge von bis zu 6,5% an. Grund für den gestiegenen Optimismus sind vor allem die starke Entwicklung bei Überwasserschiffen und bei der Tochter Atlas Electronics. Du willst in der Rüstungsindustrie am Ball bleiben? Dann wird es höchste Zeit, unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) zu abonnieren! ## Charttechnische Hochspannung Bei der TKMS-Aktie herrscht aktuell Hochspannung. Das Allzeithoch bei knapp 101 € ist durch den heutigen Kursgewinn in Griffweite gerückt. Sollte der MDAX-Titel es knacken können, dürfte die Aktie auch in den kommenden Tagen weitere Kursgewinne machen. ## Kurzfristig nein, langfristig ja Ich bin und bleibe grundsätzlich ein Fan der TKMS-Aktie. Der deutsche Marineschiffbauer hat eine exzellente Marktposition, was sich in der extrem guten Auslastung der Produktion äußert. Die globale geopolitische Konfrontation zwischen den USA, China, Russland und der Europäischen Union wird in den kommenden Jahren vor allem auf den Weltmeeren stattfinden. Die Marinen aller Großmächte müssen deshalb massiv aufrüsten — Wasser auf die Mühlen der TKMS-Aktie. Ich gehe deshalb davon aus, dass der deutsche Rüstungskonzern in den nächsten Jahren noch zahlreiche Großaufträge an Land ziehen wird. Das muss er auch, denn die Bewertung der TKMS-Aktie ist mit einem Forward-KGV von knapp über 30 recht sportlich. Aber der Marineschiffhersteller wächst auch zweistellig. Das Umsatzwachstum dürfte sich im kommenden Geschäftsjahr sogar auf ca. 15% erhöhen. Auch bei der Marge hat TKMS meiner Ansicht nach noch etwas Spielraum. Übrigens: Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. Vor diesem Hintergrund glaube ich daran, dass wir bei der TKMS-Aktie bald ein neues Allzeithoch sehen werden. Sehr viel Luft nach oben sehe ich aufgrund der recht sportlichen Bewertung kurzfristig allerdings nicht mehr. Die TKMS-Aktie eignet sich meiner Überzeugung nach primär für Langzeitinvestoren. Wer Geduld mitbringt, wird mit dieser Aktie über die kommenden Jahren überdurchschnittliche Renditen erzielen. ## ℹ️ TKMS in Kürze - TKMS (WKN: TKMS00) ist aus der Abspaltung aus dem ThyssenKrupp-Konzern entstanden. Das Unternehmen zählt zu den führenden europäischen Anbietern im militärischen Marinebereich. - Der Hauptsitz befindet sich in Kiel, daneben unterhält der Konzern nationale Standorte in Wismar, Bremen, Hamburg und Emden. Daneben bestehen weitere internationale Standorte. - Die TKMS-Aktie (WKN: TKMS00) wird an der Börse aktuell mit etwa 6,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Douglas: Gewinn bricht ein - Aktie rutscht weiter ab](https://www.sharedeals.de/douglas-gewinn-bricht-ein-aktie-rutscht-weiter-ab/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** Die Aktie von Douglas gerät nach den Quartalszahlen am Mittwochvormittag erneut unter Druck und verliert rund 3 % auf 7,95 €. Der Parfümeriekonzern kämpft mit einer schwachen Nachfrage, einem intensiven Preiswettbewerb und enttäuscht bei Umsatz und operativem Ergebnis. Ist die Aktie nach dem Kursrückgang jetzt interessant oder sollten Anleger weiter die Finger davon lassen? ## Schwache Nachfrage belastet das Geschäft Douglas hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 die Kaufzurückhaltung der Verbraucher deutlich zu spüren bekommen. Vor allem in den wichtigen Märkten Deutschland, Frankreich und den Niederlanden bremsten eine schwache Marktdynamik sowie der anhaltend intensive Preiswettbewerb das Geschäft. Der Umsatz sank im Berichtszeitraum um 2 % auf 988 Mio. €. Damit blieb Douglas leicht hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Noch deutlicher fiel der Rückgang beim operativen Ergebnis aus. Das bereinigte EBITDA brach um 19,4 % auf 127,5 Mio. € ein und lag ebenfalls unter den Prognosen der Experten. Unter dem Strich rutschte Douglas mit einem Verlust von 2,6 Mio. € in die roten Zahlen. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch einen Gewinn von 17,3 Mio. € erzielt. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Prognose bestätigt - Hoffnung bleibt aus Immerhin bestätigte das Management die bereits Mitte Juni gesenkte Jahresprognose. Neue negative Überraschungen blieben damit zwar aus, für frische Zuversicht sorgte der Ausblick allerdings ebenfalls nicht. Douglas leidet weiterhin unter einer ausgeprägten Preissensibilität der Verbraucher. Gleichzeitig zwingt der intensive Wettbewerb im europäischen Beauty-Markt den Konzern dazu, Rabatte zu gewähren und belastet damit die Margen. ## Aktie charttechnisch weiter angeschlagen An der Börse kamen die Zahlen entsprechend schlecht an. Die Douglas-Aktie verliert am Mittwochvormittag rund 3 % und notiert bei 7,95 €. Damit setzt sich die schwache Entwicklung der vergangenen Monate fort. Auf Sicht von sechs Monaten hat das Papier rund 28 % an Wert verloren. Auch aus charttechnischer Sicht bleibt das Bild eingetrübt. Die Aktie notiert sowohl unter dem kurzfristig wichtigen GD50 bei 8,27 € als auch deutlich unter dem langfristigen GD200 bei 10,31 €. Solange diese beiden Widerstände nicht zurückerobert werden, sprechen die technischen Signale weiterhin für einen intakten Abwärtstrend. Douglas steckt operativ weiter in schwierigem Fahrwasser. Sinkende Umsätze, ein deutlicher Gewinneinbruch und der Rückfall in die Verlustzone zeigen, wie stark der Wettbewerbs- und Preisdruck derzeit auf dem Unternehmen lastet. Dass die Jahresprognose bestätigt wurde, verhindert zwar eine weitere Enttäuschung, liefert Anlegern aber auch keinen neuen Kaufimpuls. Auch der Chart spricht derzeit gegen ein Engagement. Die Aktie befindet sich in einem klaren Abwärtstrend und notiert deutlich unter den wichtigen Durchschnittslinien. Solange sich das operative Umfeld nicht nachhaltig verbessert und keine charttechnischen Kaufsignale entstehen, drängt sich ein Einstieg aus meiner Sicht nicht auf. Wer investiert ist, sollte die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten, Neueinsteiger warten vorerst besser auf eine Stabilisierung. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Douglas in Kürze - Die Douglas AG (WKN: BEAU1Y) mit Hauptsitz in Düsseldorf ist Europas führender Omnichannel-Anbieter für Premium-Beauty und vertreibt Parfüm, Kosmetik sowie Pflegeprodukte. - Das Unternehmen verkauft seine Produkte über rund 1.970 Filialen sowie einen stark wachsenden Onlinehandel. Zum Konzern gehören unter anderem die Marken Douglas, NOCIBÉ, Parfumdreams und Niche Beauty.ie Pflegeprodukte. - Douglas ist Mitglied im SDAX. Der Börsenwert des Unternehmens beträgt derzeit rund 885 Mio. €. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Viking Holdings: Die Babyboomer haben Geld – und diese Aktie will es](https://www.sharedeals.de/viking-holdings-die-babyboomer-haben-geld-und-diese-aktie-will-es/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Generation der Babyboomer verfügt in den USA über eine ungewöhnlich starke finanzielle Ausgangslage: Steigende Aktienmärkte und Immobilienwerte haben das Vermögen vieler Haushalte deutlich erhöht, während zugleich eine große Ruhestandswelle näher rückt. Für Anleger eröffnet das Chancen bei Unternehmen, die gezielt auf die kaufkräftige Generation 55+ ausgerichtet sind – und Viking Holdings könnte zu den interessantesten Profiteuren zählen. ## Vermögen trifft auf Ruhestandswelle Die Babyboomer werden zu einer immer wichtigeren wirtschaftlichen Zielgruppe. Nach Angaben aus dem zugrunde liegenden Bericht ist die Zahl der Amerikaner ab 65 Jahren seit 1990 auf rund 66 Millionen gestiegen und könnte innerhalb des kommenden Jahrzehnts auf etwa 78 Millionen anwachsen. Gleichzeitig deutet die Entwicklung der Arbeitsmarktbeteiligung älterer Amerikaner darauf hin, dass ein Teil dieser Generation den Übergang in den Ruhestand früher vollzieht. Auch aktuelle Untersuchungen des Bank of America Institute unterstreichen die Bedeutung des sogenannten Vermögenseffekts. Das Institut berichtet, dass ältere Generationen seit 2022 beim Pro-Kopf-Kredit- und Debitkartenumsatz stärker gewachsen sind als die Haushalte insgesamt. Für 2026 erwartet Bank of America zudem eine besonders große Ruhestandswelle, da die Babyboomer den sogenannten „Peak 65“ erreichen. Dabei ist das Bild keineswegs ausschließlich von finanzieller Sorglosigkeit geprägt. Die aktuelle Bank-of-America-Studie zur finanziellen Lage von Beschäftigten zeigt zwar, dass 73 Prozent der Befragten ihre Altersvorsorge als auf Kurs betrachten, zugleich bleiben Inflation, Lebenshaltungskosten und die allgemeine Wirtschaftslage wichtige Belastungsfaktoren. ## Viking setzt gezielt auf eine zahlungskräftige Kundschaft Genau an diesem Punkt kommt Viking Holdings ins Spiel. Die 2024 an die Börse gebrachte Kreuzfahrtgesellschaft konzentriert sich auf ein Kundensegment, das für klassische Massenanbieter nur teilweise im Mittelpunkt steht: wohlhabende Reisende ab 55 Jahren. Das Geschäftsmodell unterscheidet sich deutlich von jenem großer Anbieter wie Carnival, Royal Caribbean oder Norwegian Cruise Line. Viking positioniert seine Fluss- und Hochseekreuzfahrten als hochwertiges, ruhigeres Reiseerlebnis für Erwachsene. Die Schiffe sind vergleichsweise klein, die Gestaltung skandinavisch zurückhaltend und das Angebot stark auf Kultur, Geschichte, regionale Küche und Bildung ausgerichtet. Casinos, aufdringliche Zusatzverkäufe und andere typische Elemente klassischer Kreuzfahrten spielen dagegen keine zentrale Rolle. Diese Positionierung passt auffallend gut zu einer alternden, vermögenderen Kundschaft. Das durchschnittliche Alter der Viking-Passagiere liegt laut dem zugrunde liegenden Bericht bei etwa 65 bis 70 Jahren. Das Unternehmen selbst beschreibt seine Kernzielgruppe als wohlhabende, neugierige Reisende ab 55 Jahren – genau jene Bevölkerungsgruppe also, deren Zahl und wirtschaftliches Gewicht in den kommenden Jahren weiter steigen dürften. ## Börsenerfolg ist bereits bemerkenswert Anleger haben die Entwicklung längst honoriert. Viking ging 2024 zu einem Ausgabepreis von 24 Dollar je Aktie an die Börse und stieg laut dem Bericht anschließend auf mehr als 100 Dollar. Damit hat sich der Aktienkurs innerhalb von gut zwei Jahren mehr als vervierfacht. Am 11. August 2026 wurde die Aktie im zugrunde liegenden Bericht mit 101,55 Dollar angegeben. Die Bewertung ist damit allerdings ebenfalls anspruchsvoll. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 37 signalisiert, dass der Markt bereits erhebliche zukünftige Wachstumschancen einpreist. Für Anleger ist Viking deshalb keineswegs ein klassischer Value-Titel, sondern eine Wachstumswette auf die weitere Expansion des Premium-Reisemarktes. ## Starke operative Entwicklung Die jüngsten Geschäftszahlen liefern zumindest Argumente für diese ambitionierte Bewertung. Im ersten Quartal stieg der Umsatz laut den vorliegenden Angaben um 17,5 Prozent auf 1,05 Milliarden Dollar. Der Nettoerlös je Kapazitätseinheit legte um 9,5 Prozent auf 596 Dollar zu, während das bereinigte EBITDA sogar um 43,9 Prozent auf 104,8 Millionen Dollar kletterte. Bemerkenswert ist insbesondere die Kombination aus Umsatzwachstum und überproportional steigender Profitabilität. Zwar wies Viking im Quartal einen bereinigten Verlust je Aktie von 0,12 Dollar aus, doch das Unternehmen ist stark saisonabhängig. Die entscheidenden Monate des Kreuzfahrtgeschäfts liegen vor allem im Sommer, weshalb ein einzelnes erstes Quartal nur eingeschränkt Rückschlüsse auf die Gesamtjahresentwicklung zulässt. ## Premium-Reisen als struktureller Wachstumstreiber Viking profitiert dabei nicht nur vom demografischen Wandel. Auch die generelle Nachfrage nach Reisen bleibt robust. Das Bank of America Institute meldete für Juni 2026 ein Wachstum der Kredit- und Debitkartenausgaben von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr – das stärkste Wachstum seit mehr als vier Jahren. Besonders bemerkenswert: Der Anstieg war laut Institut nahezu vollständig auf diskretionäre Ausgaben zurückzuführen. Für Viking ist das relevant, weil die Gesellschaft nicht auf den preisbewussten Massenmarkt angewiesen ist. Ihre Zielgruppe verfügt über vergleichsweise hohe finanzielle Mittel und sucht eher nach Qualität, Komfort und besonderen Reiseerlebnissen. Wenn ein größerer Teil der Babyboomer tatsächlich in den Ruhestand wechselt und dabei auf angespartes Vermögen zurückgreifen kann, könnte dieser Trend die Nachfrage nach hochwertigen Reisen zusätzlich stützen. ## Ambitionierte Bewertung als Risiko Die Wachstumsstory hat allerdings ihren Preis. Eine Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 37 lässt wenig Raum für enttäuschende Geschäftszahlen. Sollte sich das Wachstum verlangsamen, die Reiselust der Verbraucher nachlassen oder die Konjunktur stärker einbrechen als erwartet, könnte die Aktie empfindlich reagieren. Hinzu kommt, dass Viking trotz seiner starken Positionierung weiterhin ein kapitalintensives Geschäft betreibt. Neue Schiffe kosten viel Geld, und die Expansion muss durch eine entsprechend hohe Auslastung und attraktive Preise gerechtfertigt werden. Auch die Abhängigkeit von einer relativ klar definierten Alters- und Einkommensgruppe ist zugleich Stärke und Risiko des Geschäftsmodells. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Wette auf die nächste Ruhestandsära Trotz dieser Risiken ist die Investmentthese nachvollziehbar: Viking hat sich ein klar abgegrenztes Marktsegment geschaffen, wächst schneller als viele etablierte Wettbewerber und spricht ausgerechnet eine Bevölkerungsgruppe an, deren wirtschaftliches Gewicht weiter zunimmt. Die Kombination aus demografischem Rückenwind, hoher Kaufkraft, wachsender Reiselust und einer differenzierten Premium-Positionierung macht die Aktie zu einem bemerkenswerten Kandidaten im Tourismussektor. Damit ist Viking allerdings nicht automatisch ein „No Brainer“. Nach dem starken Kursanstieg ist die Aktie bereits mit hohen Erwartungen bewertet. Wer investiert, setzt darauf, dass Viking sein Wachstum langfristig aufrechterhalten und die hohe Bewertung durch steigende Gewinne rechtfertigen kann. Für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont könnte genau diese Kombination jedoch interessant sein: eine wachsende Kundengruppe trifft auf ein Unternehmen, das sein Geschäftsmodell konsequent auf deren Bedürfnisse zugeschnitten hat. Die Babyboomer könnten in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Wachstumstreiber für hochwertige Freizeit- und Reiseangebote werden. Viking Holdings ist ungewöhnlich präzise auf diese Entwicklung ausgerichtet und zeigt bereits ein starkes operatives Wachstum – doch nach dem enormen Börsenanstieg ist die Aktie nicht mehr günstig. Für Anleger ist Viking daher weniger ein risikoloser „No Brainer“ als vielmehr eine aussichtsreiche, aber anspruchsvoll bewertete Wette auf die Kaufkraft und Reiselust der nächsten Generation von Ruheständlern. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien --- ### [Vestas-Aktie +19%: Schon zu spät für ein Investment?](https://www.sharedeals.de/vestas-aktie-19-schon-zu-spaet-fuer-ein-investment/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Seit Jahresbeginn dümpelte die Vestas-Aktie lustlos in einem Seitwärtstrend vor sich hin. Doch am Mittwochmorgen gibt das Papier des dänischen Windkraftanlagenherstellers mit einem Kurssprung von +19% ein massives Lebenszeichen von sich und springt auf ein neues 2-Jahreshoch. Was gibt der Vestas-Aktie heute so viel Rückenwind und sollten Anleger jetzt noch investieren? ## Grandiose Zahlen Grund für das heutige Kursfeuerwerk der Vestas-Aktie ist die Veröffentlichung hervorragender Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 sowie eine Erhöhung der Jahresprognose. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 26% auf 4,72 Milliarden €. Analysten hatten im Schnitt mit nur 4,54 Milliarden € gerechnet. Stärkster Umsatztreiber war die Sparte Power Solutions, also der Kernbereich Turbinenbau. Hier schoss der Umsatz um fast 37% auf 3,83 Milliarden € in die Höhe, begünstigt durch eine stärkere Projektausführung bei Onshore- und Offshore-Anlagen. Die Auslieferungen stiegen um 25% auf insgesamt rund 3.500 Megawatt Leistung. Noch besser sieht es beim Auftragseingang aus. Das Ordervolumen für Windturbinen legte im Vorjahresvergleich um 67% auf 3.350 Megawatt zu, getrieben vor allem durch einen starken Auftragseingang in den Regionen EMEA und Amerika. Damit erreichte der Gesamtauftragsbestand zur Jahresmitte mit 76,9 Milliarden € einen historischen Höchststand. 36,0 Milliarden € der Aufträge entfallen auf neue Anlagen und 40,9 Milliarden € auf langfristige Serviceverträge. Auch beim Ergebnis sorgte Vestas für gute Laune bei Anlegern. Der EBIT vor Sondereffekten erhöhte sich auf Jahressicht von 57 auf 446 Millionen € und pulverisierte die Markterwartung von 205 Millionen €. Die EBIT-Marge betrug damit sehr gute 9,4%. Der Reingewinn kletterte auf 280 Millionen € bzw. 0,28 € je Aktie. Du interessierst Dich für Erneuerbare Energien? Wir halten Dich auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Vestas&stockidentifier=symbol%3AVWS)! ## Und eine Prognoseanhebung Gestützt auf die starke Profitabilität im ersten Halbjahr hob der Vestas-Vorstand die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an. Statte einer bereinigten EBIT-Marge zwischen 6 und 8% geht das Unternehmen nun von einer Marge zwischen 7 und 9% aus. Die Umsatzprognose von 20 bis 22 Milliarden € wurde bestätigt. Und nicht zuletzt kündigte das Vestas-Management ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 400 Millionen € an, das bis zum Jahresende läuft. ## Vom 2- auf das 3-Jahreshoch? Mit dem heutigen Kurssprung verändert sich das Chartbild der Vestas-Aktie massiv. Dem Windkrafttitel gelingt damit der Ausbruch aus dem seit Monaten bestehenden Seitwärtstrend, der bislang Kurse von über 27 € „verhindert“ hat. Die Aktie notiert aktuell auf einem neuen 2-Jahreshoch und bis zum 3-Jahreshoch bei 28,70 € ist es nur noch ein Katzensprung. Sollte die Vestas-Aktie auch diese Marke knacken können, dürfen Anleger mit weiteren Kursgewinn in den kommenden Tagen rechnen. ## Nur noch halten Trotz der hervorragenden Zahlen und der Anhebung der Ergebnisprognose rate ich Anlegern, die Vestas-Aktie nur noch zu halten. In meiner letzten Analyse des Windkraftkonzerns im Juni habe ich die Aktie noch zum Kauf empfohlen. Inzwischen ist mir aber die Bewertung etwas zu ambitioniert geworden. Das Forward-KGV liegt aktuell bei 25. Das wäre für ein Unternehmen, das in diesem Jahr mit ca. 15% wächst und seine Marge verbessert, gerade noch okay. Aber 2027 dürfte sich das Wachstum auf rund 7% abschwächen. Zudem sehe ich in Zukunft kaum noch Margenverbesserungspotenzial für Vestas. Zwar dürfte der hohe Anteil des Servicegeschäfts am Auftragsbestand dafür sorgen, dass die Marge in den kommenden Jahren noch ein wenig Luft nach oben hat. Aber sehr viel Luft wird es meiner Meinung nach nicht mehr sein. Dazu ist die Windkraftbranche einfach zu wettbewerbsintensiv. Du begeisterst Dich neben Energie auch für Rohstoffe? Dann solltest Du unbedingt unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) kennen! Insofern schätze ich das weitere Upside der Vestas-Aktie als nur noch gering ein. Ein größeres Downside sehe ich kurzfristig allerdings auch nicht. Zu gut gefüllt ist das Orderbuch der Dänen. Wer in den Marktführer bei Windkraftanlagen investieren will, sollte besser geduldig auf einen größeren Kursrücksetzer warten. ## ℹ️ Vestas in Kürze - Vestas Wind Systems (WKN: A3CMNS) mit Sitz in Aarhus in Dänemark ist der größte Windkraftanlagenhersteller der Welt. - Mit einer installierten Gesamtleistung von weit über 175 Gigawatt in rund 90 Ländern hat Vestas mehr Windkraftkapazität errichtet als jeder andere Hersteller weltweit. - Das Unternehmen entwickelt, fertigt, installiert und wartet Windkraftanlagen sowohl für den Einsatz an Land (Onshore) als auch auf dem Meer (Offshore). - Vestas notiert an der Nasdaq Copenhagen und ist ca. 175 Milliarden DKK wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Vestas --- ### [Plug Power-Aktie: Range hält – wie geht es weiter?](https://www.sharedeals.de/plug-power-aktie-range-haelt-wie-geht-es-weiter/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Plug Power hat mit überraschend starken Quartalszahlen für einen kräftigen Kurssprung gesorgt. Charttechnisch bleibt die Aktie damit in einer großen Range gefangen, die aktuell auf eine wichtige Schwelle zusteuert. ## Verlust schrumpft deutlicher als erwartet Plug Power hat am 10. August nach US-Börsenschluss die Zahlen zum zweiten Quartal 2026 vorgelegt. Der GAAP-Verlust je Aktie sank von 0,20 auf 0,14 US$, bereinigt reduzierte sich der Verlust sogar von 0,18 auf 0,07 US$. Die operativen Aufwendungen fielen um rund 50% auf etwa 62 Millionen US$, gleichzeitig näherte sich die Bruttomarge der Gewinnschwelle. Das Management erhöhte die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf +15 bis +16% Wachstum und bekräftigte das Ziel, im vierten Quartal ein positives EBITDAS zu erreichen. CEO Jose Luis Crespo verwies dabei auf den traditionell stärkeren Geschäftsverlauf in der zweiten Jahreshälfte. Trotz der Fortschritte bleibt die Liquiditätslage angespannt, weshalb Plug Power zuletzt auch Projekte verkaufte, um kurzfristig zusätzliches Kapital zu sichern – unter anderem brachte der Verkauf des New-York-Gateway-Projekts an den Rechenzentrumsbetreiber Stream rund 80 Millionen US$ ein. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Plug+Power&stockidentifier=symbol%3APLUG) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-12-um-09.39.28.png)Quelle Chart: Tradingview Plug Power befindet sich in einer großen Seitwärtsbewegung, die auf der Oberseite durch die Hochs zwischen 4,25 und 4,60 US$ als Widerstandszone markiert ist und auf der Unterseite durch einen Supportbereich zwischen 1,72 und 1,83 US$. Dieser Bereich stand zuletzt erneut im Fokus und hat gehalten, von hier aus ging es bis zum Zwischenhoch um knapp +28% nach oben. Auf der linken Seite des Charts zeigt sich, dass die Marke rund um 2,50 US$ zuvor bereits einmal für eine Abweisung sorgte. Wiederholt sich das, würde die Zone auf der Unterseite erneut in den Fokus rücken. Solange der Kurs über dieser Unterstützung bleibt, spricht das Chartbild weiter für eine fortgesetzte Seitwärtsbewegung, in der ein erneuter Anstieg wahrscheinlich ist. Ein Anlaufen der Supportzone wäre damit eine mögliche Chance, von weiter steigenden Kursen zu profitieren. Gleiches gilt grundsätzlich für ein nachhaltiges Überschreiten der 2,50-US$-Marke, darüber könnte neue Dynamik entstehen, die sich ebenfalls als Chance nutzen ließe. Dieses Szenario ist allerdings deutlich risikoreicher, hier sollte immer eine Bestätigung an der Schwelle abgewartet werden. Der Markt zeigt eine klare Range, solange diese nicht in eine der beiden Richtungen aufgelöst wird, bleibt der aktuelle Rahmen intakt. Testet der Kurs die Unterstützung erneut, liefert das die höherwertige Long-Chance der beiden genannten Setups, ein Ausbruch über die 2,50-US$-Marke bleibt die risikoreichere Alternative. Fällt der Kurs dagegen nachhaltig darunter, wäre das aktuelle Bild vorerst hinfällig. **Welche 3 Aktien aus unserer Sicht** besonders von der Energiekrise profitieren könnten, zeigen wir im neuen Gratis-Report: [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Plug Power in Kürze - Plug Power (WKN: A1JA81) ist ein US-Entwickler und -Hersteller von Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen (etwa Notstromanlagen) und mobile Lösungen (zum Beispiel Flurfördergeräte). - Das Unternehmen beliefert seine Kunden auch mit Wasserstoff und produziert Anlagen zur Speicherung und Ausgabe von Wasserstoff. - Plug Power ist im Technologieindex Nasdaq gelistet und hat einen Börsenwert von etwa 3,1 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Sea Limited-Aktie: Das nächste Amazon?](https://www.sharedeals.de/sea-limited-aktie-das-naechste-amazon/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Sea Limited-Aktie springt am Dienstag um rund +14% auf 131 US$ nach oben. Der südostasiatische Technologie- und Handelskonzern wächst weiterhin in einem atemberaubenden Tempo. Mit E-Commerce, Finanzdienstleistungen und Gaming erinnert Sea zunehmend an einen jungen Plattformgiganten. Doch reicht das bereits für den Vergleich mit Amazon? ## Alle drei Wachstumsmotoren zünden Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um +48,1% auf 7,8 Milliarden US$. Der Nettogewinn verbesserte sich hingegen lediglich um +10,6% auf 458,1 Millionen US$. Beim bereinigten EBITDA meldete Sea ebenfalls ein Plus von +10,6% auf 917,2 Millionen US$. Das Unternehmen investiert somit einen erheblichen Teil des zusätzlichen Umsatzes direkt in weiteres Wachstum. Das Herzstück bleibt die E-Commerce-Plattform Shopee. Das Handelsvolumen erhöhte sich um +28,4% auf 38,3 Milliarden US$, während die Zahl der Bestellungen um +27,5% auf 4,2 Milliarden zulegte. Der Umsatz der Sparte sprang um +48,2% auf 5,6 Milliarden US$. Besonders stark entwickelte sich die Monetarisierung. Die Einnahmen aus Transaktionsgebühren und Werbung wuchsen um +65,6% auf 4,3 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA von Shopee stieg um +12,2% auf 255,4 Millionen US$. Für das Gesamtjahr erwartet das Management nun erstmals einen Spartenbeitrag von 1 Milliarde US$. **Auf der Suche nach weiteren Kursraketen?** Dann findest Du in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl spannender Titel mit überdurchschnittlichem Potenzial. ## Finanzdienstleistungen als nächster Hebel Monee entwickelt sich zunehmend zum zweiten großen Wachstumstreiber. Der Umsatz der Finanzsparte erhöhte sich um +58,9% auf 1,4 Milliarden US$. Das ausstehende Kreditvolumen stieg sogar um +62,5% auf 11,1 Milliarden US$. Trotz dieser rasanten Expansion blieb der Anteil der seit mehr als 90 Tagen überfälligen Kredite gegenüber dem Vorquartal stabil bei 1%. Das ist zunächst ein starkes Signal. Anleger sollten allerdings berücksichtigen, dass die Risikovorsorge um +71,5% auf 555,2 Millionen US$ gestiegen ist. Ob die Kreditqualität auch bei einer schwächeren Konjunktur stabil bleibt, muss sich erst noch zeigen. Mit Garena besitzt Sea zudem einen hochprofitablen dritten Geschäftsbereich. Die Buchungen legten um +15,5% auf 763,5 Millionen US$ zu. Das bereinigte EBITDA erreichte 429,8 Millionen US$, was einer außergewöhnlich hohen Marge von mehr als 56% entspricht. Der Gaming-Bereich finanziert damit einen erheblichen Teil der Expansion von Shopee und Monee. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Sea+Limited&stockidentifier=symbol%3ASE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Vergleich mit Amazon hinkt Die Ähnlichkeiten sind unverkennbar. Sea verbindet Handel, Werbung, Logistik und Zahlungsdienste zu einem immer stärkeren Ökosystem. Shopee besitzt in Südostasien eine führende Marktposition und gewinnt zugleich in Brasilien an Bedeutung. Monee kann die Kundendaten der Handelsplattform nutzen, um Kredite und weitere Finanzprodukte anzubieten. Trotzdem fehlt Sea bislang ein Pendant zu Amazons Cloud-Sparte AWS. Zudem stiegen die Vertriebs- und Marketingkosten im vergangenen Quartal um +64,5% auf 1,7 Milliarden US$. Das Umsatzwachstum muss deshalb noch deutlich stärker beim Gewinn ankommen. Sea Limited ist nicht das nächste Amazon, aber möglicherweise das MercadoLibre Südostasiens. Das Wachstum aller drei Sparten überzeugt, insbesondere Shopees verbesserte Monetarisierung. Nach dem Kurssprung ist ein Quäntchen mehr Optimismus eingepreist. Meine Meinung: Solche Qualität und drei Megatrends dürfen ihren Preis haben. Langfristig bleibt die Aktie für mich deshalb spannend, sofern Sea die Margen steigert und die Kreditrisiken bei Monee gut kontrolliert. ## ℹ️ Sea Limited in Kürze - Sea Limited (WKN: A2H5LX) ist ein 2009 gegründeter Technologiekonzern mit Hauptsitz in Singapur. - Mit Shopee betreibt das Unternehmen die führende E-Commerce-Plattform Südostasiens und ist zudem in Taiwan sowie Brasilien aktiv. - Monee bietet digitale Zahlungs- und Kreditdienstleistungen an, während Garena mit Spielen wie „Free Fire“ im Gaming-Markt tätig ist. - Die Sea Limited-Aktie notiert an der New York Stock Exchange. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 75 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Mit Amazon zum nächsten Blockbuster?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-mit-amazon-zum-naechsten-blockbuster/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Novo Nordisk macht bei künstlicher Intelligenz ernst. Was zunächst wie der Aufhänger für einen Artikel über eine andere Aktie klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Denn der dänische Pharmakonzern hat Amazon Web Services zum bevorzugten Cloud-Anbieter und strategischen KI-Partner ernannt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen. Für die zuletzt mehrfach enttäuschende Pipeline könnte die Kooperation zum wichtigen Baustein werden. ## Von der Zielstruktur zur klinischen Studie Kern der Partnerschaft ist ein gemeinsames Innovationszentrum in London. Dort sollen Entwickler und KI-Spezialisten von AWS unmittelbar mit den Forschungsabteilungen von Novo Nordisk zusammenarbeiten. Das Ziel besteht darin, den Weg von der Identifikation eines möglichen Angriffspunkts bis zur ersten Verabreichung eines Wirkstoffs an Menschen zu verkürzen. Novo Nordisk erhält dafür Zugriff auf Amazon Bio Discovery und Amazon Bedrock. Mithilfe dieser Anwendungen lassen sich genetische, bildgebende und klinische Daten miteinander verbinden. Die KI soll mögliche Wirkstoffziele erkennen, neue Moleküle entwerfen und Erkenntnisse aus der frühen Forschung direkt in die Planung klinischer Studien einfließen lassen. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Darüber hinaus will Novo Nordisk KI-Agenten einsetzen, um interne Arbeitsabläufe zu automatisieren. Die bisherige Zusammenarbeit mit AWS hat laut Unternehmen bereits die Erstellung klinischer Dokumentationen beschleunigt und die Produktivität von mehr als 25.000 Beschäftigten erhöht. ## Die Pipeline muss besser werden Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Novo Nordisk benötigt dringend neue Erfolge in der Medikamentenentwicklung. Bei CagriSema blieben die Studienergebnisse hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. Die Entwicklung von Monlunabant wurde eingestellt, während Ziltivekimab in einer wichtigen Phase-3-Studie scheiterte. Allein im zweiten Quartal verbuchte der Konzern Wertminderungen auf Pipelineprojekte von 6,3 Milliarden DKK. Davon entfielen 4 Milliarden DKK auf Monlunabant. KI kann dabei helfen, aussichtsreiche Wirkstoffe früher zu erkennen und ungeeignete Kandidaten schneller auszusortieren. Die Amazon-Kooperation ergänzt eine im April geschlossene Partnerschaft mit OpenAI. Während OpenAI seine Modelle konzernweit in Forschung, Produktion und Verwaltung einbringen soll, liefert AWS zusätzlich die Cloud-Infrastruktur und spezielle Anwendungen für die Arzneimittelforschung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Zahlen entwickeln sich besser Operativ hat sich die Lage zuletzt stabilisiert. Der bereinigte Umsatz stieg im zweiten Quartal währungsbereinigt um +7% auf 78,49 Milliarden DKK. Beim bereinigten operativen Gewinn meldete Novo Nordisk ein Plus von +11% auf 33,39 Milliarden DKK. Daraufhin hob das Management die Jahresprognose an. Statt eines Rückgangs von -4 bis -12% erwartet Novo Nordisk beim bereinigten Umsatz und operativen Gewinn nun eine Entwicklung zwischen 0 und -6%. Die Wegovy-Pille erzielte seit dem US-Start mehr als 5 Millionen Verschreibungen, verfehlte mit einem Quartalsumsatz von 3,22 Milliarden DKK aber knapp die Erwartungen. Die Aktie reagiert auf die Amazon-Nachricht kaum und notiert weiterhin bei rund 41 €. Mit einem KGV von etwa 14 und einer Dividendenrendite von rund 3,6% wird Novo Nordisk deutlich günstiger bewertet als Eli Lilly. Die AWS-Partnerschaft löst Novo Nordisks Pipelineprobleme nicht kurzfristig, kann Forschung und Entwicklung aber effizienter machen. Entscheidend bleiben erfolgreiche Studien und neue Zulassungen. Gemessen an den soliden Zahlen und der günstigen Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 14 halte ich die Aktie bei rund 41 € für günstig. Die aktuelle Kursschwäche eignet sich meiner Meinung nach, um sich eine erste Position auf- oder eine noch kleine Position auszubauen. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 195 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie mit +20% – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-mit-20-trendwende-gelungen/) **Published:** August 12, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens Energy-Aktie hat zuletzt deutlich an Dynamik gewonnen und rund +20% zugelegt. Damit hat sich das Chartbild spürbar aufgehellt und die Käufer haben ein klares Lebenszeichen gesendet. Nach der starken Erholung stellt sich nun die entscheidende Frage, ob damit bereits eine nachhaltige Trendwende gelungen ist oder ob der Kurs lediglich in eine technische Gegenbewegung gestartet ist. ## Chartanalyse zu Siemens Energy Der Siemens Energy-Kurs stieg in den vergangenen Handelstagen deutlich an und konnte nach dem Abverkauf der letzten Wochen einen Teil seiner Kursverluste zurückgewinnen. Doch charttechnisch bleiben die Sorgen um einen größeren Abverkauf weiterhin hoch, solange der aktuelle Widerstandsbereich nicht nachhaltig zurückerobert werden kann. Derzeit testet die Aktie die Oberkante. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-12_06-38-42-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein nachhaltiger Ausbruch über den Resistenzbereich wäre ein bullisches Signal und könnte dem Siemens Energy-Kurs den nötigen Anschub für eine nachhaltige Trendwende liefern. Eine zwischenzeitliche Konsolidierung bleibt dennoch nicht ausgeschlossen, da der Kurs bereits +20% seit dem lokalen Tief bei 133,30 € angestiegen ist. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens Energy Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 57 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat etwas zeitversetzt nachgezogen und zeigt nun ebenfalls ein Kaufsignal. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-12_06-39-18-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren zeigen ein bullisches Crossover. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren weniger freundlich, zeigen jedoch deutlich, dass das bärische Momentum nachlässt, was ein Indiz für eine Trendwende darstellen könnte. Die Bestätigung auf Wochenbasis steht jedoch noch aus. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass der Kurs der Siemens Energy-Aktie noch ein letztes Hoch in Form einer fünften Welle ausbauen kann. Der letzte Rücksetzer macht einen korrektiven Eindruck und der Kurs konnte sich im prognostizierten Trendwendebereich erholen. Damit steht die Tür für ein neues Allzeithoch offen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ENR_2026-08-12_06-40-00-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der prognostizierte Trendwendebereich für das bullische Szenario liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,56 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 €. Die Trendwende macht derzeit einen gelungenen Eindruck. Fällt der Kurs jedoch erneut zurück und durchbricht den Trendwendebereich, wäre mit einer größeren Korrektur zu rechnen. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich verbessert. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Kaufsignale, während das nachlassende bärische Momentum auf Wochenbasis für eine mögliche Trendwende spricht. Entscheidend bleibt nun der nachhaltige Ausbruch über den Widerstandsbereich. Auch die Elliott-Wellen sprechen für weiteres Aufwärtspotenzial. Die laufende Bewegung könnte sich noch bis zu einem neuen Allzeithoch ausdehnen. Solange der Trendwendebereich hält, bevorzuge ich daher das bullische Szenario. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 144,91 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [TUI-Aktie: Über 7,78 € winken bis zu +50%](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-ueber-778-e-winken-bis-zu-50/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Zuletzt hatten wir die TUI-Aktie im Juni noch im [ganz großen Bild](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-sind-jetzt-50-moeglich/) betrachtet. Damals stand bereits die Marke von 7,78 € als entscheidender Trigger für eine größere Erholungsbewegung im Fokus. Unmittelbar vor den morgigen Quartalszahlen lohnt nun der Blick auf den Wochenchart: Der Titel notiert mit 7,36 € erneut knapp unterhalb dieser Hürde. Gelingt diesmal der nachhaltige Ausbruch, wären zunächst rund +22% und perspektivisch sogar bis zu +50% Potenzial denkbar. ## Die Zahlen könnten den Impuls liefern Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig hat dabei auch heute wieder die [Erwartungen vor den morgigen Quartalszahlen](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-kalte-fuesse-vor-den-quartalszahlen/) eingeordnet. Der Markt zeigt sich dabei vergleichsweise vorsichtig: Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatzrückgang von rund -6% gegenüber dem Vorjahresquartal sowie einem Rückgang des Gewinns je Aktie von 0,36 auf 0,20 €. Hinzu kommen Sorgen um schwächere Reisedaten und zuletzt wieder gestiegene Ölpreise. Charttechnisch bietet genau diese Gemengelage jedoch eine interessante Ausgangslage. Die Aktie hat sich in den vergangenen Monaten oberhalb der Unterstützung bei 6,31 € stabilisiert und läuft jetzt erneut auf die seit längerer Zeit relevante Marke bei 7,78 € zu. Ein Ausbruch per Wochenschluss würde den seit Monaten laufenden Erholungsprozess deutlich aufwerten. **Wer neben TUI nach weiteren aussichtsreichen Aktien sucht**, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl spannender Titel mit überdurchschnittlichem Potenzial. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TUI-3J_110826-1024x677.png)Quelle Chart: stock3 Gelingt der TUI-Aktie ein nachhaltiger Ausbruch über 7,78 €, wäre zunächst der Weg bis 8,88 € frei. Darüber wartet mit 9,52 € die nächste wichtige Zielmarke. Vom Ausbruchsniveau entspräche dies bereits einem Potenzial von rund +22%. Oberhalb von 9,52 € könnte sich die Bewegung anschließend bis 10,82 € und perspektivisch sogar bis an die obere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrendkanals im Bereich um 11,60 € ausdehnen. Vom Trigger bei 7,78 € wären damit nahezu +50% möglich. Scheitert der Titel dagegen erneut an 7,78 €, dürfte zunächst die Unterstützung bei 6,31 € wieder in den Fokus rücken. Ein nachhaltiger Bruch würde das konstruktive Szenario deutlich schwächen und anschließend 5,72 € auf die Agenda setzen. Unterhalb davon wäre auch ein Rückfall bis 4,37 € nicht auszuschließen. Die TUI-Aktie steht unmittelbar vor einer technisch wie fundamental wichtigen Entscheidung. Die morgigen Quartalszahlen könnten den nötigen Impuls für einen Ausbruch über 7,78 € liefern. Gelingt dieser per Wochenschluss, wären zunächst 8,88 und 9,52 € erreichbar. Darüber eröffnet sich perspektivisch sogar Potenzial bis rund 11,60 € und damit nahezu +50% vom Ausbruchsniveau. Solange 7,78 € jedoch nicht überwunden werden, bleibt das bullische Szenario noch unbestätigt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ TUI in Kürze - Die TUI AG (WKN: TUAG50) gehört weltweit zu den größten Touristikkonzernen. - TUI betreibt eigene Hotels, Fluggesellschaften und Kreuzfahrtschiffe sowie Reisebüros, Incoming-Agenturen und Reiseveranstalter. - Der Konzern hat einen rechtlichen Doppelsitz in Berlin und Hannover, wobei die Konzernverwaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt angesiedelt ist. - TUI ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell ca. 3,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [Jungheinrich-Aktie: Sind Kurse über 30 € gerechtfertigt?](https://www.sharedeals.de/jungheinrich-aktie-sind-kurse-ueber-30-e-gerechtfertigt/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Jungheinrich-Vorzugsaktie musste seit dem Hoch im Februar bei knapp 40 € herbe Verluste hinnehmen. Seit dem Tief im Juni bei etwa 22,50 € geht es jedoch wieder aufwärts. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 24,90 €. Damit stellt sich die Frage: Ist der Kurseinbruch wirtschaftlich gerechtfertigt oder bietet das aktuelle Niveau bereits wieder attraktive Einstiegschancen? ## Prognose angepasst Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal am 23. Juli wurde auch die Jahresprognose angepasst. Dabei zeigt sich ein deutlich unterschiedliches Bild bei Umsatz und Ertrag. Aufgrund intensiver Vertriebsaktivitäten wurde die ursprüngliche Umsatzprognose leicht angehoben. Statt eines Konzernumsatzes von 5,4 bis 6,0 Milliarden € werden nun 5,5 bis 6,1 Milliarden € erwartet. Bei der Ertragslage sieht die Situation dagegen deutlich schlechter aus. Hoher Wettbewerbsdruck und gestiegene Materialkosten belasten die Profitabilität. Zusätzlich wirkt sich der Streik im Lüneburger Werk negativ aus. Beim operativen EBIT werden jetzt nur noch 340 bis 400 Millionen € erwartet. Zuvor lag die Prognose bei 380 bis 450 Millionen €. Damit reduziert sich die erwartete EBIT-Marge von 7,2 bis 8,0% auf 6,2 bis 7,0%. Besonders deutlich ist die Verschlechterung beim Free Cashflow. Dieser soll nun bei mehr als 50 Millionen € liegen, nachdem zuvor rund 250 Millionen € erwartet worden waren. Die Ertragsprobleme sind damit noch nicht überwunden. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass die erwarteten Werte weiterhin über dem Vorjahresniveau liegen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Jungheinrich&stockidentifier=symbol%3AJUN3) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ertragslage bleibt unter Druck Die angespannte Wirtschaftslage setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Gegenüber dem ersten Quartal ist allerdings eine leichte Verbesserung zu erkennen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entwickelte sich die Ertragslage dagegen rückläufig. Das operative EBIT sank von 106 auf 88 Millionen €. Die operative Marge reduzierte sich auf 6,3%. Auch beim Nettogewinn musste Jungheinrich einen Rückgang hinnehmen. Dieser verringerte sich von 70 auf 47 Millionen €. Auf der Umsatzseite zeigte sich dagegen ein positives Bild. Der Umsatz stieg von 1,3 auf 1,4 Milliarden € und lag damit auch über dem Wert des Vorquartals von 1,27 Milliarden €. Damit zeigt sich ein wichtiges Muster: Das Geschäft wächst auf der Umsatzseite, während die Profitabilität noch unter dem schwierigen Marktumfeld leidet. ## Transformation bleibt entscheidend Für die weitere Kursentwicklung wird deshalb entscheidend sein, ob Jungheinrich seine Profitabilität wieder verbessern kann. Der Konzern verfügt über eine starke Marktposition und profitiert langfristig von der zunehmenden Automatisierung von Lagern und Produktionsprozessen. Gerade in Zeiten steigender Personalkosten gewinnt die Automatisierung der innerbetrieblichen Logistik an Bedeutung. Kurzfristig bleibt das Umfeld jedoch schwierig. Hoher Wettbewerb, Materialkosten und eine schwache Konjunktur drücken auf die Margen. Positiv ist deshalb zu werten, dass der Umsatz weiter wächst und die Nachfrage nicht eingebrochen ist. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld verbessern und gleichzeitig das Transformationsprogramm greifen, dürfte sich dies überproportional auf die Ertragslage auswirken. ## BaFin-Prüfung sorgt nur begrenzt für Unsicherheit Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt Jungheinrich durch die Prüfung des Halbjahresberichts 2025 durch die BaFin. Dabei geht es um die Bewertung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Veräußerung des Russland-Geschäfts. Nach aktuellem Stand handelt es sich damit nicht um eine operative Belastung des laufenden Geschäfts. Entsprechend dürfte dieser Faktor für die langfristige Kursentwicklung eine untergeordnete Bedeutung besitzen. ## Bewertung Der starke Kursrückgang seit dem Jahresanfang lässt sich fundamental durchaus teilweise erklären. Insbesondere die gesenkte EBIT-Prognose und der massive Rückgang der Free-Cashflow-Erwartung zeigen, dass Jungheinrich noch mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Der Kursverlust von knapp 40 € auf zeitweise rund 22,50 € erscheint aus meiner Sicht jedoch übertrieben. Denn gleichzeitig wächst der Umsatz, die Marktposition ist weiterhin stark und die aktuellen Prognosen liegen trotz der Anpassung über dem Vorjahresniveau. Damit bietet die Aktie ein interessantes Chance-Risiko-Verhältnis, sofern Anleger bereit sind, die derzeit schwächere Profitabilität über einen längeren Zeitraum auszuhalten. Aus meiner Sicht ist der Kursrückgang seit dem Hoch bei knapp 40 € zu weit gegangen. Das aktuelle Niveau um 24,70 € bietet daher für Anleger mit längerem Anlagehorizont wieder interessante Einstiegschancen. Mein erstes Kursziel liegt bei 30 €. Das entspricht einem Potenzial von rund +21%. Gelingt es Jungheinrich, die Profitabilität wieder nachhaltig zu verbessern, halte ich anschließend auch Kurse im Bereich von 35 € für realistisch. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Jungheinrich in Kürze - Jungheinrich (WKN: 621993) zählt zu den international führenden Anbietern von Geräten in den Bereichen Flürförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Eines der Hauptprodukte sind Gabelstapler. Bei allen Unternehmen mit einem Lager sind diese Produkte und Systeme sehr wichtig. Das Unternehmen ist international auf Rang 3, und in Europa auf Rang 2. - Neben dem Hauptsitz in Hamburg ist der Konzern in rund 120 Ländern mit Niederlassungen oder Vertragspartnern vertreten. - Die Aktie ist im MDAX gelistet und wird aktuell mit knapp 1,2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [XRP-Kurs rutscht auf 1 US$ – hält die Marke?](https://www.sharedeals.de/xrp-kurs-rutscht-auf-1-us-haelt-die-marke/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** XRP steht weiter stark unter Druck und hat inzwischen mehrere wichtige Unterstützungen verloren. Jetzt wird sogar die Marke von 1 US$ getestet. Trotz einiger positiver Entwicklungen rund um Ripple bleibt das Chartbild damit vorerst schwach. ## XRP fällt auf 1 US$ zurück Bei XRP hat sich das Chartbild in den vergangenen Wochen immer weiter verschlechtert. Der Kurs ist inzwischen bis an die Marke von 1 US$ zurückgefallen und notiert damit so tief wie seit Ende 2024 nicht mehr. Alle wichtigen Unterstützungen, die auf dem Weg nach unten zunächst noch für eine Stabilisierung hätten sorgen können, wurden mittlerweile unterschritten. Deutlich sieht man das im Bereich um 1,09 US$. Dort lag eine wichtige horizontale Unterstützung und gleichzeitig der Point of Control aus dem Volumenprofil. Der Kurs konnte sich dort allerdings nicht halten und setzte die Abwärtsbewegung anschließend weiter fort. Auch die nächste Unterstützung bei rund 1,04 US$ wurde mittlerweile gebrochen. Damit bleibt kurzfristig kaum noch eine größere technische Unterstützung übrig und der Blick richtet sich jetzt auf die psychologisch wichtige Marke von 1 US$. Diese Marke ist natürlich nicht automatisch ein Boden. Gerade weil das technische Bild derzeit so schwach aussieht, wäre es zu früh, bereits von einer nachhaltigen Stabilisierung zu sprechen. Verliert XRP auch die 1-US$-Marke klar, würde sich das Chartbild noch einmal verschlechtern. Auch andere technische Analysen sehen bei einem bestätigten Bruch der Parität deutlich tiefere Kursbereiche als möglich an. Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist? Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-11-um-16.29.37.png)XRP-Kurs ## Ripple entwickelt das Netzwerk trotzdem weiter Bei Ripple selbst sieht die Entwicklung nämlich deutlich weniger negativ aus als beim XRP-Kurs. Erst zuletzt wurden weitere Schritte angekündigt, um das XRP Ledger stärker für Finanzanwendungen zu öffnen. Unter anderem geht es um neue Funktionen für Lending und Vaults, mit denen Kredite und weitere Finanzprodukte direkt über das Netzwerk abgewickelt werden könnten. Auch institutionell baut Ripple seine Infrastruktur weiter aus. Anfang August verwies das Unternehmen darauf, dass seine Zahlungsinfrastruktur mittlerweile regulatorische Möglichkeiten in allen 30 Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums bietet. Das Problem ist momentan also weniger, dass es rund um Ripple überhaupt keine positiven Entwicklungen gibt. Sie kommen nur beim XRP-Kurs nicht an. Solange die Nachfrage schwach bleibt und wichtige Unterstützungen weiter verloren gehen, dominieren kurzfristig die technischen Faktoren. Bei XRP muss man derzeit vorsichtig bleiben. Mit 1,09 und 1,04 US$ wurden gleich mehrere wichtige Unterstützungen gebrochen und jetzt wird die Marke von 1 US$ getestet. Dass selbst der Point of Control nicht für eine nachhaltige Stabilisierung sorgen konnte, zeigt, wie stark der Verkaufsdruck momentan ist. Erst eine deutliche Gegenbewegung und die Rückeroberung der zuvor verlorenen Kursbereiche würden das kurzfristig sehr schwache Bild wieder etwas verbessern. ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,04 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 56 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [Nike-Aktie: Nur Verschnaufen vor der nächsten Talfahrt?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-nur-verschnaufen-vor-der-naechsten-talfahrt/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Nike-Aktie verharrt nach dem jüngsten Kursrutsch unmittelbar oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 39,94 US$. Mit aktuell 42,11 US$ gelingt bislang zwar eine Stabilisierung, doch der seit Jahren bestehende Abwärtstrend bleibt klar intakt. Fällt die Marke von rund 40 US$, könnte sich die Korrektur nochmals erheblich ausweiten. ## Die Bodenbildung bleibt fragil Im Wochenchart bewegt sich die Nike-Aktie seit mehreren Monaten in einer engen Konsolidierung zwischen der Unterstützung bei 39,94 US$ und dem Widerstand bei 46,20 US$. Eine nachhaltige Trendwende lässt sich daraus bislang nicht ableiten. Vielmehr dominieren weiterhin tiefere Hochpunkte und die übergeordnete Abwärtstrendlinie. Auch fundamental bleiben die Herausforderungen groß. Nike erzielte im Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 46,4 Milliarden US$, was gemeldet einer Stagnation und währungsbereinigt einem Rückgang von -2% entsprach. Im vierten Quartal gingen die Erlöse währungsbereinigt sogar um -4% zurück. Belastend wirkten dabei unter anderem Schwächen in Greater China und EMEA. Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig hat zuletzt insbesondere die [Risiken der neuen China-Strategie und den weiterhin schwierigen Turnaround](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-befreiungsschlag-oder-rohrkrepierer/) thematisiert. Nike will den digitalen Vertrieb in China künftig stärker über eigene Kanäle kontrollieren und Verträge mit wichtigen Großhandelspartnern im Onlinegeschäft beenden. Kurzfristig könnte dies zusätzlichen Umsatzdruck verursachen, während die starke lokale Konkurrenz bestehen bleibt. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Nike-4J_110826-1024x711.png)Quelle Chart. stock3 Verbleibt die Nike-Aktie unterhalb von 46,20 US$, bleibt das präferierte Szenario auf der Unterseite ausgerichtet. Entscheidend ist dabei die Unterstützung bei 39,94 US$. Fällt der Titel nachhaltig darunter, wäre ein weiteres Verkaufssignal aktiviert und zunächst ein Rücklauf bis 32,79 US$ denkbar. Dort könnte sich zwar eine technische Gegenbewegung entwickeln, doch unterhalb dieser Marke würde sich zusätzliches Abwärtspotenzial bis 26,86 US$ eröffnen. Für eine erste Entspannung müsste sich die Aktie dagegen oberhalb von 46,20 US$ etablieren. Anschließend wartet bei 51,63 US$ die nächste Hürde, ehe der Kreuzwiderstand aus 59,55 US$ und der übergeordneten Abwärtstrendlinie in den Fokus rücken würde. Erst dessen nachhaltige Überwindung könnte den seit Jahren laufenden Korrekturmodus ernsthaft infrage stellen. Die Nike-Aktie versucht sich knapp oberhalb von 40 US$ zu stabilisieren, doch bislang fehlt ein belastbares Signal für eine größere Trendwende. Solange 46,20 US$ nicht zurückerobert werden, bleibt das Risiko weiterer Verluste erhöht. Unterhalb von 39,94 US$ würden 32,79 und später sogar 26,86 US$ als nächste Ziele auf die Agenda rücken. Erst oberhalb von 51,63 und insbesondere 59,55 US$ würde sich das übergeordnete Chartbild deutlich verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 62 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Lock-up-Flut trifft auf Analysten-Optimismus](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-lock-up-flut-trifft-auf-analysten-optimismus/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** SpaceX ist trotz der Freigabe von 911,5 Millionen Aktien nach Ablauf der ersten Lock-up-Frist kräftig gestiegen und kurzzeitig wieder auf den IPO-Preis zurückgekehrt. Charttechnisch steht die Aktie nun vor einer Zone, die über die nächste Bewegung entscheiden dürfte. ## Kursziele trotz Verkaufsdruck angehoben Am 6. August wurden nach Ablauf der ersten Lock-up-Frist rund 911,5 Millionen SpaceX-Aktien im Wert von etwa 100 Milliarden US$ handelbar, das entspricht rund 140% des bisherigen Streubesitzes. Viele Anleger befürchteten deshalb weiteren Verkaufsdruck, das Gegenteil trat ein. Gestützt von den starken Quartalszahlen sprang die Aktie am Freitag um +16% und kehrte am Montag kurzzeitig zum IPO-Preis von 135 US$ zurück. Mehrere Analystenhäuser bauten ihre Kursziele parallel weiter aus: Bernstein auf 248 US$, JPMorgan auf 240 US$, Morgan Stanley bestätigte sein Ziel von 300 US$. Auch Cathie Woods ARK Invest nutzte den Rücksetzer Anfang August zum Nachkauf. Kritischer sieht es Piper Sandler, die ihr Kursziel jüngst auf 140 US$ senkten und vor der hohen Kapitalintensität des KI-Geschäfts warnen – allein im zweiten Quartal flossen 15,8 der insgesamt 18,3 Milliarden US$ Investitionsausgaben in KI-Infrastruktur und Rechenzentren. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-11-um-11.48.18.png)Quelle Chart: Tradingview SpaceX hat zum Börsengang einen beeindruckenden Schub nach oben hingelegt, korrigierte im weiteren Verlauf jedoch deutlich und fiel auch unter das IPO-Niveau. Nach einem Abverkauf von rund -22% unter das IPO-Niveau konnte die Aktie zuletzt einen Boden bilden und sich stabilisieren. Mit dem Aufschwung danach wurde eine Widerstandszone zwischen 125,20 und 129,60 US$ nach oben überschritten, die nun für den weiteren Verlauf als Unterstützung dient. Aktuell hat die Aktie noch rund +8% Platz nach oben, bis der Eröffnungskurs des ersten Handelstages wieder erreicht wird. Durch die Konsolidierung rund um dieses Niveau hat sich eine Zone gebildet, die aktuell als Widerstand zwischen 145,60 und 149,70 US$ wirkt. An dieser Schwelle dürfte sich zunächst entscheiden, wie es weitergeht und ob sich das Momentum auf der Oberseite fortsetzen lässt. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, ist der Weg nach oben wieder frei, bis zu den nächsten Hochs wären dann rund +14% möglich. Bei einer Abweisung würde die Supportzone zwischen 125,20 und 129,60 US$ erneut in den Fokus rücken. Die Stärke liegt aktuell klar auf der Oberseite, das Szenario spricht für die Long-Seite. Bleibt eine deutliche Abweisung am kommenden Widerstand aus und setzt sich der Kurs nachhaltig darüber, winken weitere +14% Kurspotenzial. Rutscht der Kurs dagegen unter die Support-Zone zurück, bestätigt das eine erneute Schwächephase. Fern des Weltraums zurück auf den Boden der Tatsachen? Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,82 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Anthropic-IPO: Jetzt wird es ernst](https://www.sharedeals.de/anthropic-ipo-jetzt-wird-es-ernst/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der Börsengang von Anthropic steht möglicherweise kurz bevor. Das IPO des KI-Modellentwicklers dürfte der größte Börsengang der Geschichte werden. Aber ist die Aktie von Anthropic auch einen Kauf wert? ## Auf Roadshow Bevor ich eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage gebe, will ich kurz auf die jüngsten Entwicklungen in Bezug auf das Anthropic-IPO eingehen. Medienberichten zufolge führt das Tech-Unternehmen derzeit vorbereitende Gespräche mit potenziellen Investoren. Diese Roadshow deutet auf einen baldigen Börsengang hin, der möglicherweise bereits Ende September stattfinden wird. Mit einer kolportierten Bewertung von ca. 965 Milliarden US$ dürfte der Anthropic-Börsengang einen Rekord aufstellen. Die IPO-Bewertung von SpaceX lag zwar in Summe höher, aber aufgrund der geringen Zahl an ausgegeben Aktien war das IPO-Volumen von SpaceX deutlich geringer. ## Diese zwei Fragen stehen im Fokus Im Fokus des Interesses der Investoren stehen besonders zwei Fragestellungen: der Businessplan und die technologische Position des KI-Modells Claude. Dank der rasanten Entwicklung von Claude hat sich Anthropic in den letzten Monaten an die Spitze des wirtschaftlichen und technologischen Wettrennens der KI-Modelle gesetzt und den Erzrivalen ChatGPT von OpenAI überholt. Unternehmensangaben zufolge beträgt der hochgerechnete Jahresumsatz des Unternehmens inzwischen knapp 50 Milliarden US$. Vor allem Claude Code, dass Entwickler beim Schreiben von Software-Codes unterstützt, erfreut sich einer sehr hohen Nachfrage. Aber Claude steht nicht nur in einem harten technologischen Wettbewerb zu US-Wettbewerbern wie ChatGPT, Gemini und Perplexity, sondern zunehmend auch zu KI-Modellen aus China. In den letzten Wochen machten chinesische Technologieunternehmen mit großen Fortschritten im Bereich der KI-Modellentwicklung von sich reden. Die Chinesen verfolgen weitgehend einen anderen Ansatz als ihre US-amerikanischen Wettbewerber. Sie fokussieren sich auf nicht ganz so leistungsfähige Modelle wie die US-Technologiekonzerne, bieten diese aber zu deutlich niedrigeren Kosten an. Das birgt für Anthropic die große Gefahr, dass kostenbewusste Nutzer (vor allem Privatpersonen) lieber etwas weniger leistungsstarke KI-Modelle von Wettbewerbern nutzen. Das Management des Unternehmens hält dagegen, dass chinesische Modelle immer noch einen technologischen Rückstand von mehreren Monaten aufweisen und professionelle Nutzer maximale Leistung von KI erwarten. Das kann sich in Zukunft aber ändern. Du willst keine Entwicklungen in der KI-Branche verpassen? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=auto&stockidentifier=symbol%3A)! ## SpaceX als warnendes Beispiel Für ein abschließendes Urteil über den Anthropic-Börsengang ist es noch viel zu früh. Noch sind nicht ansatzweise ausreichend Details bekannt, um sich eine Meinung zu bilden. Ich bin aber generell eine warnende Stimme in Bezug auf die IPOs von Technologieunternehmen. In der Regel kommen sie zu extrem ambitionierten Bewertungen an die Börse, die auf einem Höchstmaß an Fantasie beruhen. Diese Fantasie stellt sich im Nachgang meist nicht in vollem Umfang als gerechtfertigt dar. Das beste Beispiel der jüngeren Vergangenheit war der Börsengang von SpaceX. Auch der Raumfahrtkonzern von Elon Musk kam mit einer außergewöhnlich ambitionierten Bewertung an die Börse. Zuletzt war die SpaceX-Aktie aber deutlich unter ihren Ausgabepreis gefallen. Dieses Schicksal droht meines Erachtens auch der Anthropic-Aktie. Ich gehe davon aus, dass die am Börsengang beteiligten Konsortialbanken ein Maximum an Anlegerfantasie erzeugen werden. Ob diese Fantasie letztlich gerechtfertigt ist, wird erst die Zukunft weisen. Stand heute ist völlig unklar, wie tragfähig das Geschäftsmodell von Anthropic ist. Die enormen Kosten für die Bereitstellung von Rechenkapazitäten müssen schließlich von irgendwem bezahlt werden. Bei professionellen Nutzern aus dem gewerblichen Bereich mache ich mir diesbezüglich wenig Sorgen. Bei Privatanwendern allerdings schon. Die „Gratiskultur“ im Internet hat eine lange Tradition ist dementsprechend stark verwurzelt. Solange Wettbewerber von Anthropic, allen voran Alphabet, ihre KI-Modelle kostenlos anbieten, dürfte es sehr schwer werden, Geld dafür zu verlangen. Übrigens: Für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. Ich sehe dem IPO-Prospekt von Anthropic mit großer Spannung entgegen. Erst dann wird klar, wie ambitioniert die Bewertung des KI-Unternehmens zum Börsengang sein wird. Mit Claude hat sich Anthropic eine führende Position im wahrscheinlich spannendsten Technologiemarkt der Welt gesichert. Ob das Unternehmen diese Führungsposition halten kann, wird sich zeigen. Ich habe da so meine Zweifel. ## ℹ️ Anthropic in Kürze - Anthropic hat seinen Sitz in San Francisco und wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet. - Kernprodukt des KI-Startups ist eine Familie großer Sprachmodelle namens Claude. Schätzungen zufolge hat Claude rund 20 Millionen monatlich aktive Nutzer. - Im Unterschied zu OpenAI und anderen KI-Modellentwicklern fokussiert sich Anthropic auf die Entwicklung sicherer, zuverlässiger, steuerbarer, interpretierbarer und ethischer KI-Systeme. - Zu den Hauptinvestoren von Anthropic gehören sowohl Technologiekonzerne wie Amazon und Alphabet als auch Finanzinvestoren wie Iconiq Capital, Fidelity Investments und Lightspeed Venture Partners. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge --- ### [Coherent-Aktie -14%: Ist die Party schon wieder vorbei?](https://www.sharedeals.de/coherent-aktie-14-ist-die-party-schon-wieder-vorbei/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach einer massiven Kursrallye in den vorangegangenen Tagen brach die Coherent-Aktie am gestrigen Montag um -14% ein. Hat die Börse plötzlich Angst vor den morgen anstehenden Quartalszahlen oder sollten Anleger jetzt investieren? ## Fürchten sich Anleger vor den Zahlen? Der gestrige Absturz der Coherent-Aktie war in erster Linie marktpsychologisch getrieben und basierte nicht auf negativen Unternehmensnachrichten. In den vorangegangenen sieben Handelstagen ist der Kurs des Tech-Unternehmens über +70% nach oben geklettert. Nach dieser Rallye nutzten viele Anleger den Tag vor dem Quartalsbericht, um ihre Gewinne zu sichern. Der Markt geht im abgelaufenen Quartal von einem Umsatzwachstum von rund 30% gegenüber dem Vorjahr auf knapp 2 Milliarden US$ aus. Die bereinigte Bruttomarge wird bei rund 40% erwartet, getrieben durch die Hochskalierung der optischen 800G- und 1.6T-Transceiver für KI-Rechenzentren. Und beim Ergebnis rechnen Analysten mit einem bereinigten Gewinn von 1,62 US$ je Aktie. Im Vorjahr lagen die EPS bei 1,00 US$. Noch entscheidender für die Kursreaktion der Coherent-Aktie als die Quartalszahlen dürfte der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr 2026/27 sein, das am 1. Juli begann. Zudem wird sich die Börse auch für die Fortschritte bei der Fertigungskapazität (z. B. 6-Zoll-InP-Wafer) und CPO-Technologien (Co-Packaged Optics) interessieren. A propos KI: Weitere [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) findest Du in unserem kostenlosen Report. ## Bergauf oder bergab? Der starke Aufwärtstrend der Coherent-Aktie in den letzten Tagen ist durch den gestrigen Kurssturz fürs Erste zum Erliegen gekommen. Die morgigen Zahlen werden darüber entscheiden, ob der Trend eine Fortsetzung finden kann oder die Aktie ein weiteres Mal ihr 3-Monatstief testen wird. ## Gründe für Optimismus Die Coherent-Aktie gilt als einer der zentralen Schlüsselwerte für den Ausbau von KI-Rechenzentren und das völlig zu Recht. Das Unternehmen fertigt die grundlegende Hardware-Infrastruktur, die für moderne High-Speed-Datenverarbeitung in KI-Rechenzentren unverzichtbar ist. Die optischen 800G/1.6T-Transceivern und Co-Packaged Optics lösen bestehende Engpässe bei der Datenübertragung in KI-Racks. Zudem besitzt Coherent eine sehr hohe vertikale Integration. Die eigene Wafer-Fertigung gibt dem Unternehmen die Kontrolle über die Wertschöpfungskette und schützt die Margen. Allerdings ist ein Investment in die Coherent-Aktie auch eine „Wette“ auf die Fortsetzung des Investitions-Booms bei KI-Rechenzentren. Kürzungen bei den Capex von Hyperscalern wirken sich massiv negativ auf den Aktienkurs aus. Trotzdem bin ich nach wie vor optimistisch in Bezug auf den weiteren Kursverlauf der Coherent-Aktie eingestellt. Die Bewertung mit einem Forward-KGV von knapp 40 ist für ein Unternehmen, das im laufenden neuen GJ voraussichtlich mit über 35% wachsen wird, nicht übertrieben. Bleibe immer up-to-date, was die Entwicklung bei Künstlicher Intelligenz betrifft, und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Coherent&stockidentifier=symbol%3ACOHR)! Anleger müssen bei der morgigen Vorlage der Quartalszahlen mit einem weiteren Kursrückschlag rechnen. Die Börse setzt bei Tech-Titeln wie der Coherent-Aktie meist ein Beat-and-Raise-Event voraus. Das bedeutet, dass nicht nur die Markterwartung übertroffen, sondern auch die Prognose für das Gesamtjahr erhöht werden muss. An dieser Hürde scheitern Technologieunternehmen sehr häufig mit ihren Zahlen. Ich rate Anlegern deshalb, die morgige Zahlenvorlage abzuwarten. Ein weiterer Kursrückschlag ist meiner Ansicht nach ein guter Zeitpunkt für einen Einstieg in die Coherent-Aktie. ## ℹ️ Coherent in Kürze - Coherent (WKN: A3DQXS) ist ein 1966 gegründetes Technologieunternehmen für Photonik, Optoelektronik und hochkomplexe Spezialmaterialien mit Sitz im kalifornischen Santa Clara. - Das Unternehmen fertigt die grundlegende Hardware-Infrastruktur, die sowohl für moderne High-Speed-Datenverarbeitung (wie in KI-Rechenzentren) als auch für die präzise industrielle Fertigung unverzichtbar ist. - Die drei Hauptgeschäftsbereiche von Coherent sind Networking (Optische Transceiver, Photonik und Laserkomponenten), Lasersysteme & Industrielle Fertigung (Hochleistungslaser und optische Werkzeuge für verschiedene Industriezweige) und Materials (Substrate und Wafer für Leistungselektronik sowie Speziallinsen für Hochleistungslaser und Infrarotsysteme). - Coherent ist Mitglied im S&P 500-Index und aktuell ca. 64 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Doppelter Öl-Preisschock: Raffinerie-Krise & Preisdruck – diese Aktien könnten profitieren](https://www.sharedeals.de/doppelter-oel-preisschock-raffinerie-krise-preisdruck-diese-aktien-koennten-profitieren/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Öl- und Spritpreise geraten gleich von mehreren Seiten unter Druck. Angriffe auf Raffinerien haben die Verarbeitungskapazitäten teilweise empfindlich getroffen und damit vor allem die Märkte für Benzin und Diesel belastet. Gleichzeitig zieht inzwischen auch der Preis für Rohöl wieder an. Für Verbraucher bedeutet das eine denkbar ungünstige Kombination – für einige Unternehmen könnte daraus dagegen ein lukrativer Rückenwind entstehen. ## Raffinerien werden zum Engpass Besonders die Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur zeigen, wie schnell aus einem Problem bei einzelnen Anlagen ein globaler Preistreiber werden kann. Beschädigte Raffinerien können weniger Rohöl zu Benzin, Diesel und anderen Produkten verarbeiten. Genau diese Verknappung treibt die Preise für raffinierte Produkte nach oben. In Europa haben die Ausfälle und Angriffe die Dieselpreise zuletzt sogar auf außergewöhnlich hohe Niveaus getrieben. Das Problem ist dabei nicht nur die Menge des vorhandenen Rohöls. Entscheidend ist auch, wo es verarbeitet werden kann. Fallen wichtige Raffinerien aus, müssen andere Anlagen einspringen. Dafür werden zusätzliche Lieferungen über längere Transportwege notwendig – und die verfügbaren Kapazitäten werden entsprechend wertvoller. ## Jetzt kommt auch noch der Ölpreis dazu Als wäre das nicht genug, steigt nun auch der Rohölpreis wieder. Geopolitische Risiken und die Unsicherheit über die Versorgung aus dem Nahen Osten sorgen für zusätzliche Nervosität am Markt. Brent kletterte zuletzt wieder deutlich nach oben, während die Sorge vor weiteren Störungen der globalen Lieferketten anhält. Damit treffen zwei Entwicklungen aufeinander: Weniger Raffineriekapazität verteuert die fertigen Kraftstoffe, während ein höherer Rohölpreis zusätzlich die Kostenbasis erhöht. Für Autofahrer und Unternehmen mit hohem Energieverbrauch ist das eine unangenehme Mischung. ## Wo entstehen jetzt die Chancen? Für Anleger sieht die Situation allerdings anders aus. Steigende Öl- und Kraftstoffpreise können die Erträge ausgewählter Energieunternehmen deutlich verbessern. Besonders interessant sind dabei Unternehmen, die entweder selbst Öl und Gas fördern oder von höheren Raffineriemargen und einer angespannten Energieversorgung profitieren. Während der Preisschock für Verbraucher also zur Belastung wird, könnte er für bestimmte Unternehmen zum Geschäft werden. **Welche drei Aktien besonders stark von der aktuellen Öl- und Raffinerie-Krise profitieren könnten, zeigen wir dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. VALE S.A. Wachsende Kupferproduktion trifft auf steigende Metallpreise. i VALE VALE S.A. × Vale baut sein Kupfergeschäft deutlich aus und will die Produktion langfristig erhöhen. Steigende Kupferpreise könnten dabei sowohl bestehende Mengen als auch neue Projekte attraktiver machen. Southern Copper Corporation Kupferfokus trifft auf wachsende globale Nachfrage. i SCCO Southern Copper Corporation × Southern Copper gehört zu den weltweit bedeutenden Kupferproduzenten und plant weiteres Produktionswachstum. Höhere Kupferpreise könnten bei steigenden Fördermengen einen starken Ergebniseffekt erzeugen. BHP Group Limited Kupfer wird für BHP zum strategischen Wachstumstreiber. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) i BHP BHP Group Limited × BHP erwartet langfristig stark steigende Kupfernachfrage durch Digitalisierung und Energiewende. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in den Ausbau seiner Kupferproduktion. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.4.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Stryker-Aktie: Startet über 352,65 US$ die nächste Rally?](https://www.sharedeals.de/stryker-aktie-startet-ueber-35265-us-die-naechste-rally/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Stryker-Aktie hat sich nach dem scharfen Rücksetzer aus dem Frühjahr deutlich erholt und notiert inzwischen wieder bei 345,81 US$. Damit rückt der entscheidende Widerstandsbereich um 352,65 US$ näher. Nach der bislang eher zähen Sommerphase wäre vor dem eigentlichen Befreiungsschlag zwar nochmals ein Rücksetzer denkbar. Ein Ausbruch per Wochenschluss würde hingegen erhebliches weiteres Potenzial freisetzen. ## Der nächste Rally-Trigger wartet Im Wochenchart trifft die Stryker-Aktie bei 352,65 US$ auf einen markanten horizontalen Widerstand, der nahezu mit dem 61,8%-Retracement bei 352,15 US$ zusammenfällt. Kurz darüber wartet zudem die seit dem Rekordhoch fallende Abwärtstrendlinie. Damit liegt eine technisch wichtige Widerstandszone voraus, an der die Käufer nochmals beweisen müssen, ob die Erholung bereits genügend Kraft für den direkten Ausbruch besitzt. Fundamental liefert der Medizintechnikkonzern dafür durchaus Rückenwind. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +9,4% auf 6,59 Milliarden US$, während das organische Wachstum bei +9,0% lag. Das bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich um +17,9% auf 3,69 US$ und die bereinigte operative Marge erhöhte sich auf 27,4%. Zugleich präzisierte Stryker die Jahresprognose nach oben und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum zwischen +8,3 und +9,3%. **Dabei fern von Medizintechnik bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Stryker-3J_110826-1024x654.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die Stryker-Aktie oberhalb von 332,99 US$, bleibt das präferierte bullische Szenario intakt. Auch ein zwischenzeitliches Schwungholen in diesem Bereich wäre nach der jüngsten Erholung konstruktiv. Entscheidend wird anschließend der nachhaltige Ausbruch über 352,65 US$ und die nachfolgende Abwärtstrendlinie. Gelingt dieser Befreiungsschlag, könnten 388,39 und anschließend 395,60 US$ vergleichsweise schnell in den Fokus rücken. Perspektivisch wäre schließlich auch das Rekordhoch im Bereich von 406 US$ wieder erreichbar. Kippt der Titel hingegen nachhaltig unter 323,75 US$, würde sich das zuletzt verbesserte Chartbild wieder eintrüben. Anschließend dürfte die Unterstützung bei 306,64 US$ auf einen Test warten. Deren Bruch würde die Bodenbildung deutlich infrage stellen und einen umfangreicheren Rücklauf bis 280,28 US$ wahrscheinlich machen. Die Stryker-Aktie steht unmittelbar vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Ein direkter Ausbruch über 352,65 US$ mitsamt der Abwärtstrendlinie könnte den Startschuss für eine Rally bis zunächst 388,39 und 395,60 US$ liefern. Ein vorheriger Rücksetzer wäre allerdings keine Überraschung und oberhalb von 332,99 beziehungsweise 323,75 US$ noch kein Grund, das bullische Szenario abzuschreiben. Operativ liefert Stryker mit zweistelligem Gewinnwachstum und einer höheren Jahresprognose zusätzliche Argumente für die Käufer. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Stryker in Kürze - Stryker (WKN: 864952, Ticker: SYK) mit Sitz in Portage im US-Bundesstaat Michigan ist eines der weltweit führenden Medizintechnikunternehmen. - Der Konzern bietet innovative Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen MedSurg, Neurotechnology und Orthopaedics an und adressiert damit Kliniken, Chirurgen und Gesundheitseinrichtungen weltweit. - Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem orthopädische Implantate, chirurgische Instrumente, Neurotechnologie, Endoskopie, Notfallmedizin und robotergestützte Operationen. - Stryker ist an der New York Stock Exchange gelistet. Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei rund 133 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Medizintechnik, Stryker, Stryker-Aktie --- ### [Berkshire Hathaway-Aktie: 8 Milliarden US$ starkes Signal!](https://www.sharedeals.de/berkshire-hathaway-aktie-8-milliarden-us-starkes-signal/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Berkshire Hathaway kauft wieder im großen Stil eigene Aktien zurück. Nach 4,5 Milliarden US$ im zweiten Quartal folgten im Juli weitere 3,3 Milliarden US$. Das ist mehr als reine Kurspflege: Der neue Vorstandsvorsitzende Greg Abel signalisiert damit, dass er die Aktie weiterhin unter ihrem inneren Wert sieht. ## Rückkäufe deutlich beschleunigt Bereits im März hatte Berkshire Hathaway die Wiederaufnahme der Aktienrückkäufe bekannt gegeben. Nach vergleichsweise bescheidenen 235 Millionen US$ im ersten Quartal erhöhte der Konzern das Tempo zwischen April und Juni erheblich. Von den 4,5 Milliarden US$ entfielen rund 350 Millionen US$ auf A-Aktien und knapp 4,2 Milliarden US$ auf B-Aktien. Im Juli kamen Rückkäufe über weitere 3,3 Milliarden US$ hinzu. Innerhalb von vier Monaten investierte Berkshire somit fast 8 Milliarden US$ in die eigene Aktie. **Bleibe informiert**: Wenn Du automatisch zu Berkshire Hathaway informiert bleiben willst über die ganze Berichtssaison hinweg, dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! Das ist deshalb bemerkenswert, weil Berkshire eigene Aktien nur dann zurückkauft, wenn der Kurs nach Einschätzung des Managements unterhalb des konservativ berechneten inneren Werts liegt. Die Papiere wurden im zweiten Quartal im Durchschnitt zu etwa dem 1,4-Fachen des Buchwerts erworben. Das entspricht ungefähr dem Mittelwert der vergangenen zehn Jahre. ## Gewinn mehr als verdoppelt Auch die Quartalszahlen geben dem Management ausreichend Spielraum. Der Nettogewinn erhöhte sich von 12,37 auf 25,67 Milliarden US$. Verantwortlich waren vor allem Kursgewinne bei den großen Aktienbeteiligungen. Für die Beurteilung des laufenden Geschäfts ist diese Kennzahl daher nur eingeschränkt geeignet. Aussagekräftiger ist der operative Gewinn. Dieser verbesserte sich um +16% auf 12,98 Milliarden US$. Bereinigt um positive Währungseffekte aus den in Yen ausgegebenen Anleihen lag das operative Wachstum allerdings eher bei +6%. Der Umsatz legte um +10% auf 101,81 Milliarden US$ zu. Besonders die Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen entwickelten sich stark. Auch die Eisenbahntochter BNSF und Berkshire Hathaway Energy lieferten höhere Ergebnisse. Schwächer präsentierte sich hingegen das Versicherungsgeschäft. Bei GEICO ging der Gewinn deutlich zurück. **Tipp**: Du suchst die nächsten KI-Gewinner? Wir haben ein ganze Liste mit KI-Aktien für Dich parat in unserem [Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Schau unbedingt rein. ## Greg Abel setzt das Kapital ein Noch wichtiger als der höhere Gewinn ist die veränderte Kapitalallokation. Berkshire war erstmals seit 14 Quartalen wieder Nettokäufer von Aktien und investierte unter dem Strich fast 20 Milliarden US$. Allein die Alphabet-Position wurde um rund 10 Milliarden US$ aufgestockt. Trotz der Aktienkäufe, der eigenen Rückkäufe und weiterer Übernahmen verfügte Berkshire zum Quartalsende weiterhin über rund 365 Milliarden US$ an liquiden Mitteln und kurzfristigen US-Staatsanleihen. Die bisherigen Rückkäufe beanspruchen damit nur einen kleinen Teil der vorhandenen Reserven. Nach den Zahlen stieg die B-Aktie um mehr als +2% auf 533,89 US$ und nähert sich wieder ihrem Rekordhoch. Gemessen am gestiegenen Buchwert ist das Papier inzwischen allerdings höher bewertet als zu den durchschnittlichen Rückkaufkursen. Die Rückkäufe sind eines der stärksten Signale des vergangenen Quartals. Die Tendenz deutet auf weitere Käufe hin. Greg Abel zeigt, dass er Berkshires Kapital aktiv und im Sinne der Aktionäre einsetzen will. Nach dem Kursanstieg ist die Aktie aber kein offensichtliches Schnäppchen mehr. Für langfristige Anleger bleibt Berkshire bei Rücksetzern ein attraktives Basisinvestment. Solide Renditen im Laufe der Jahre sollten (auch dank der Aktienrückkäufe) wahrscheinlich sein. ## ℹ️ Berkshire Hathaway in Kürze - Berkshire Hathaway Inc. (WKN: A0YJQ2) ist eine 1955 gegründete US-Holdinggesellschaft mit Sitz in Omaha im Bundesstaat Nebraska. - Die Investmentholding ist untrennbar mit dem Gründer und Vorsitzenden Warren Buffett verbunden, der von Millionen von Anlegern als einer der besten Investoren der Welt verehrt wird. - Buffetts Holding hält gegenwärtig Beteiligungen an über 80 Unternehmen aus verschiedensten Branchen, darunter Technologie, Erst- und Rückversicherung, Energieversorgung, Öl- und Gasproduktion, Finanzdienstleistungen sowie Groß- und Einzelhandel. - Mit einem Börsenwert von 1,06 Billionen US$ zählt Berkshire Hathaway zu den den wertvollsten Konzernen der Welt. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Deutz-Aktie: Bietet der Transformationsprozess neue Kurschancen?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-bietet-der-transformationsprozess-neue-kurschancen/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die DEUTZ-Aktie bewegte sich zuletzt in einer Range zwischen 9,50 und 10,30 €. Am Dienstag notiert sie aktuell bei etwa 10,50 € und hat damit den bisherigen Widerstandsbereich nach oben verlassen. Hier stellt sich die Frage: Gelingt jetzt der nachhaltige Ausbruch aus der bisherigen Handelsspanne? ## Zweistelliges Wachstum erzielt Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr fiel deutlich besser aus als im Vorjahreszeitraum. Sowohl Umsatz als auch Ertrag konnten spürbar gesteigert werden. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 10,7% auf 1,12 Milliarden €. Getragen wurde das Wachstum vor allem von der hohen Nachfrage in den Bereichen Engines, Service und Energy. Noch besser entwickelte sich das operative Ergebnis. Das EBIT vor Sondereffekten stieg um 43% auf 80 Millionen €. Hier machte sich insbesondere das Effizienzprogramm „Future Fit“ im Engines-Segment bemerkbar. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 5,5 auf 7,1 %. Damit zeigen die Halbjahreszahlen, dass der strategische Umbau zunehmend Wirkung zeigt. DEUTZ wächst nicht nur beim Umsatz, sondern verbessert gleichzeitig seine Profitabilität. CEO Dr. Sebastian Schulte erklärte: > DEUTZ wächst zweistellig, bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Und das in einem Marktumfeld, das angesichts der geopolitischen Lage nach wie vor herausfordernd ist. Der strategische Konzernumbau zahlt sich immer mehr aus. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTZ&stockidentifier=symbol%3ADEZ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose bestätigt Für das laufende Geschäftsjahr hält DEUTZ an seiner Prognose fest. Erwartet wird weiterhin ein Konzernumsatz von 2,3 bis 2,5 Milliarden € sowie eine EBIT-Marge von 6,5 bis 8%. Noch interessanter ist jedoch der mittelfristige Ausblick. Bis 2030 will der Konzern einen Umsatz von 4 Milliarden € und eine EBIT-Marge von 10% erreichen. Mit der Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) könnte dieses Ziel laut Unternehmensangaben deutlich schneller erreichbar werden. FFG soll bereits im kommenden Jahr rund 1 Milliarde € zum Umsatz beitragen. Besonders interessant ist die deutlich höhere Profitabilität: Die Ergebnis-Marge von FFG liegt nach Unternehmensangaben bei rund 20%. Damit besitzt die Übernahme das Potenzial, die Umsatz- und Ertragsstruktur nachhaltig zu verändern. ## Ausbau des Rüstungsgeschäfts DEUTZ gehört zwar nicht zu den klassischen Rüstungskonzernen, baut diesen Geschäftsbereich jedoch konsequent aus. Bereits 2025 positionierte sich das Unternehmen mit der Übernahme von SOBEK strategisch im Verteidigungsbereich. Anfang Juli 2026 startete zudem im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit ARX Robotics die industrielle Serienfertigung des GEREON, eines unbemannten Bodensystems für den Einsatz im Gefechtsfeld. Mit der vollständigen Übernahme von FFG erhält das Defence-Geschäft jedoch eine völlig neue Dimension. FFG bringt umfangreiche Fahrzeug- und Plattformkompetenz sowie den Zugang zu langfristigen Verteidigungsprogrammen ein. Damit könnte sich DEUTZ zunehmend von einem klassischen Motorenhersteller zu einem diversifizierten Technologieunternehmen mit einem deutlich größeren Defence-Anteil entwickeln. ## Bewertung Genau darin liegt aus meiner Sicht der wichtigste Punkt für die zukünftige Kursentwicklung. Die Transformation von DEUTZ schreitet deutlich voran. Das Unternehmen verbessert seine operative Profitabilität, wächst beim Umsatz und erweitert gleichzeitig sein Geschäftsmodell. Die FFG-Übernahme könnte dabei ein echter Gamechanger werden. Einerseits erhöht sich der Umsatz deutlich, andererseits besitzt FFG eine hohe Ergebnis-Marge. Hinzu kommt der Ausbau des Verteidigungsgeschäfts, das durch die steigenden europäischen Verteidigungsausgaben langfristig Rückenwind erhält. Positiv ist außerdem, dass die bisherige Eigentümerfamilie von FFG künftig mit 29,9% an DEUTZ beteiligt sein soll. Damit entsteht ein bedeutender Ankeraktionär mit einem langfristigen Interesse an der Entwicklung des Unternehmens. Kurzfristig könnte die Aktie allerdings weiterhin unter dem Einfluss des allgemeinen Börsenumfelds stehen. Solange KI-Werte und andere Technologietitel den Anlegerfokus dominieren, ist eine volatile Seitwärtsbewegung nicht auszuschließen. Fundamental spricht jedoch zunehmend mehr für höhere Kurse. Aus meiner Sicht bietet das aktuelle Kursniveau um 10,50 € weiterhin eine interessante Einstiegschance. Mein mittelfristiges Kursziel könnte bei 13 €. Liegen. Das entspricht einem Potenzial von rund +24 %. Sollte das Rüstungsgeschäft wieder stärker in den Fokus der Anleger rücken und die FFG-Übernahme wie geplant ihre Wirkung entfalten, halte ich auch Kurse oberhalb von 13 € für möglich. Kurzfristig bleibt die Aktie allerdings anfällig für Schwankungen. Für Anleger bietet sich daher insbesondere ein mittelfristiger Anlagehorizont an. **Hier sei erwähnt:** Die nächste Rüstungsspirale wird durch Rohstoffe angetrieben – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Aktien, die massiv vom Trend profitieren werden. ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und an der Börse etwa 1,6 Milliarde € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [TUI-Aktie: Kalte Füße vor den Quartalszahlen?](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-kalte-fuesse-vor-den-quartalszahlen/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es zeichnet sich keine gute Woche für die TUI-Aktie ab. Nachdem es mit dem Touristik-Titel bereits am Montag um fast -3% bergab gegangen ist, gibt der Kurs auch am Dienstagmorgen um weitere -3% nach. Bekommen Anleger vor den anstehenden Quartalszahlen kalte Füße und wenn ja, zu Recht? ## Das erwartet der Markt Die Nervosität des Marktes vor den morgigen Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 ist in der Tat hoch. Nach dem starken Kursanstieg der TUI-Aktie Ende Juli/Anfang August ziehen sich viele Marktteilnehmer vor dem Event zurück und sichern ihre Gewinne. Analysten rechnen im Schnitt mit einem operativ etwas schwächeren Quartal als im Vorjahr. Der Umsatz dürfte laut Konsensschätzung um 6% unter dem Vorjahreswert von 6,20 Milliarden € liegen. Auch beim Ergebnis sind Banken vorsichtig. Sie rechnen mit einem Rückgang des Gewinns je Aktie von 0,36 € im Vorjahresquartal auf aktuell 0,20 €. Enttäuschende Tourismusdaten aus Deutschland untermauern dieses Skepsis. Frische Daten des Statistischen Bundesamtes vermeldeten für Juni 2026 einen leichten Rückgang der Übernachtungszahlen in Deutschland. Dies nährt am Markt die Sorge, dass die allgemeine Konsumzurückhaltung in Europa das Sommerbuchungsgeschäft stärker bremst als bisher erwartet. Hinzu kommt die Angst vor weiter steigenden Ölpreisen. In den letzten fünf Tagen ist der Preis für ein Barrel der Sorte Brent wieder von 80 auf 90 US$ gestiegen. Für TUI ist das problematisch, da der Tourismuskonzern mit seiner großen Flugzeug- und Schiffsflotte direkt von steigenden Kerosin- und Schiffsdieselpreisen betroffen ist. Ein Hinweis: Wenn Du über die Entwicklungen bei der TUI-Aktie und anderen spannenden Titeln auf dem Laufenden bleiben und Profi-Einschätzungen haben möchtest, sichere Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=TUI&stockidentifier=symbol%3ATUI1). ## Rauf oder runter? Vor genau einer Woche kletterte die TUI-Aktie auf ein neues 3-Monatshoch bei 7,80 €. In den letzten Tagen hat der Kurs etwas nach unten korrigiert. Gute Quartalszahlen und eine starke Prognose könnten die Aktie auf ein neues Mehrmonatshoch heben. Bei einer Enttäuschung ist allerdings auch ein Rückfall auf 7,00 € möglich. ## Deshalb ist die Aktie ein Kauf Trotz der kurzfristig verhaltenen Quartalserwartungen bleibt die Analysten-Community überwiegend positiv gestimmt. Das durchschnittliche Kursziel der TUI-Aktie liegt bei knapp über 10 €, was einem Upside von fast +40% gegenüber dem aktuellen Kursniveau entspricht. Auch ich empfehle die TUI-Aktie nach wie vor zum Kauf. Mit einem Forward-KGV von knapp unter 5 ist sie meiner Einschätzung nach sehr moderat bewertet. Trotz der hohen Spritkosten erwirtschaftet der Bereich Kreuzfahrten immer noch starke Ergebnisse. Auch die eigenen Hotelmarken des Reisekonzerns fungieren als Renditetreiber. Das TUI-Management hat bereits im Frühjahr die Prognose für das Gesamtjahr nach unten korrigiert. Ich gehe davon aus, dass es im Rahmen der Quartalszahlen zu keiner weiteren Prognosekorrektur kommen wird. Abschließend ein Tipp: Wenn Du aussichtsreiche Aktien mit aktuell positivem Momentum suchst, schaue doch mal in unseren kostenlosen Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Ob die TUI-Aktie morgen positiv auf die Quartalszahlen reagieren wird, lässt sich nicht vorhersagen. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass der Touristiktitel ein langfristig spannendes Investment ist. TUI hat in den vergangenen Jahren mit Erfolg bewiesen, dass der Konzern Kostensteigerungen über höhere Preise für Hotels, Flüge, Kreuzfahrten und sonstige Leistungen an seine Kunden weitergeben kann. Deshalb gehe ich davon aus, dass TUI in Zukunft weiterhin bei leicht steigenden Umsätzen seine Margen erhöhen kann. Das wird sich positiv auf den Aktienkurs auswirken. ## ℹ️ TUI in Kürze - Die TUI AG (WKN: TUAG50) gehört weltweit zu den größten Touristikkonzernen. - TUI betreibt eigene Hotels, Fluggesellschaften und Kreuzfahrtschiffe sowie Reisebüros, Incoming-Agenturen und Reiseveranstalter. - Der Konzern hat einen rechtlichen Doppelsitz in Berlin und Hannover, wobei die Konzernverwaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt angesiedelt ist. - TUI ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell ca. 3,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** TUI --- ### [eBay-Aktie: GameStop vor dem Rückzug!](https://www.sharedeals.de/ebay-aktie-gamestop-vor-dem-rueckzug/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Für die eBay-Aktie geht es zum Wochenauftakt um rund -3% abwärts. Auslöser sind Berichte, wonach GameStop sein 56 Milliarden US$ schweres Übernahmeangebot zurückziehen könnte. Damit würde die Hoffnung auf einen Kaufpreis von 125 US$ je Aktie vorerst schwinden. Operativ steht eBay allerdings besser da, als die aktuelle Reaktion vermuten lässt. ## Übernahmefantasie lässt nach GameStop hatte im Mai 125 US$ je eBay-Aktie geboten. Die Hälfte des Kaufpreises sollte bar, die andere Hälfte in eigenen Aktien bezahlt werden. Der eBay-Verwaltungsrat wies die Offerte jedoch zurück und bezeichnete sie als weder glaubwürdig noch attraktiv. Insbesondere die Finanzierung und die hohe Verschuldung des kombinierten Konzerns sorgten für Zweifel. Nun könnte GameStop-Chef Ryan Cohen auf einen deutlich kleineren und realistischeren Plan umschwenken. Im Gespräch sind eine Partnerschaft oder ein Gemeinschaftsunternehmen. eBay könnte dabei das Netz von rund 1.600 GameStop-Filialen in den USA nutzen, unter anderem als Annahmestellen und für den Ausbau des Geschäfts mit Sammelkarten. GameStop soll im Gegenzug einen Sitz im eBay-Verwaltungsrat anstreben. Cohen bleibt damit ein wichtiger Faktor: Der Videospielehändler hält inzwischen rund 9,8% der eBay-Aktien und ist der zweitgrößte Anteilseigner. Ein vollständiger Rückzug sieht anders aus. ## Starke Zahlen und höherer Ausblick Fundamental hat eBay zuletzt positiv überrascht. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz auf 3,13 Milliarden US$ und übertraf damit die Erwartungen von 3,02 Milliarden US$. Das über die Plattform abgewickelte Handelsvolumen erhöhte sich um +15% auf 22,4 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,60 US$. Analysten hatten lediglich 1,50 US$ erwartet. Unter dem Strich verdiente eBay 550 Millionen US$ nach 364 Millionen US$ im Vorjahresquartal. Nach den Zahlen hob das Management zudem die Prognose an. Das Handelsvolumen soll 2026 nun um +11,5 bis +12,5% wachsen. Beim bereinigten Gewinn je Aktie stellt eBay ein Plus von +10 bis +12% in Aussicht. Zusätzlichen Schwung dürfte die Übernahme der Modeplattform Depop liefern. Damit erhält eBay einen besseren Zugang zu jüngeren Kunden und stärkt das Geschäft mit gebrauchter Mode. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=eBay&stockidentifier=symbol%3AEBAY) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Nicht mehr günstig bewertet Bei einem Aktienkurs von rund 108 US$ und einem erwarteten bereinigten Jahresgewinn von etwa 6,10 US$ kommt eBay auf ein KGV von knapp 18. Für einen Online-Marktplatz mit zweistelligem Wachstum ist das vertretbar, ein Schnäppchen ist die Aktie damit aber nicht mehr. Die Dividendenrendite von etwas mehr als 1% fällt ebenfalls überschaubar aus. Bedeutender sind die umfangreichen Aktienrückkäufe, durch die eBay die Zahl der ausstehenden Aktien reduziert und den Gewinn je Anteil zusätzlich stützt. Der Kursrückgang ist nachvollziehbar, da die Aussicht auf 125 US$ je Aktie schwindet. Operativ befindet sich eBay jedoch auf einem guten Weg. Eine Partnerschaft mit GameStop könnte sogar sinnvoller sein als eine hoch verschuldete Übernahme. Die Aktie ist nach der starken Rally nicht mehr günstig. Mit der starken Marke eBay und einem wieder auflebenden Wachstumskurs verdient die Aktie aber einen Platz auf der Watchlist von langfristig-orientierten Anlegern. ## ℹ️ eBay in Kürze - eBay (WKN:916529) ist ein US-Unternehmen, das einen der größten Online-Marktplätze weltweit betreibt. - Es wurde am 3. September 1995 von Pierre Omidyar in San José unter dem Namen AuctionWeb gegründet. - Auch in Europa, etwa in Deutschland, der Schweiz und Österreich, bietet eBay seine Dienstleistungen an. - An der Börse ist das Unternehmen 47,9 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [QuantumCore-Aktie: Kann diese atemberaubende Rallye noch weitergehen?](https://www.sharedeals.de/quantumcore-aktie-kann-diese-atemberaubende-rallye-noch-weitergehen/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die QuantumCore-Aktie geht momentan völlig durch die Decke. Der Kurs des kanadischen Quantencomputing-Unternehmens hat sich innerhalb von nur sieben Tagen verdoppelt. Was steckt hinter dieser Kursexplosion und sollten Anleger jetzt noch in diesen Zukunftswert einsteigen? ## Drei Kurskatalysatoren Der steile Kursanstieg der QuantumCore-Aktie in den letzten Tagen ist das Ergebnis von gleich mehreren fundamentalen Kurskatalysatoren, die das Unternehmen fast zeitlich treffen. Der wahrscheinlich stärkste Treiber des Kursfeuerwerks der Quantencomputing-Aktie ist das Listing an der US-Börse NYSE American. Damit wurde das Unternehmen für ein breiteres Spektrum an US-Privatanlegern und vor allem für institutionelle Investoren aus den USA handelbar, die keine ausländischen, OTC- oder Junior-Börsenwerte kaufen dürfen. Das sprunghaft gestiegene Handelsvolumen der QuantumCore-Aktie löste eine typische Liquiditätswelle aus. Gleichzeitig kündigte QuantumCore eine strategische Partnerschaft im KI-Rechenzentrumssektor an. Das Unternehmen wird in Zukunft mit Vertical Data zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist die Integration der hauseigenen quantensicheren Verschlüsselungstechnologie (Quantum Random Number Generator / QRNG) direkt in die Infrastruktur von KI-Rechenzentren. Anleger werten dies als Eintrittskarte in den extrem boomenden Markt für KI-Hardware und Cloud-Sicherheit. Und außerdem gab das QuantumCore-Management bekannt, dass sich die QRNG-Hardware in den finalen Phasen der behördlichen US-Zertifizierung (NIST-Standard für Post-Quanten-Kryptografie) befindet. Diese Zertifizierung gilt als zwingender Türöffner, um lukrative Regierungs- und Verteidigungsaufträge in den USA zu erhalten. Du interessierst Dich für Quantencomputing? Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=QuantumCore&stockidentifier=symbol%3AK1Y) abonnieren! ## Ein gewaltiger Ausbruch Seit ihrem Börsengang dümpelte die QuantumCore-Aktie rund um die Kursmarke von 2 CA$. Ende Juli gelang ihr der Ausbruch aus diesem Seitwärtstrend. Seitdem steigt der Kurs des Quantencomputing-Spezialisten täglich auf ein neues Allzeithoch. Einige technische Indikatoren deuten bereits auf eine stark überkaufte Situation hin. Anleger müssen deshalb mit einer technischen Gegenreaktion rechnen. ## Viel Potenzial, aber genauso viel Risiko Das Kursfeuerwerk der QuantumCore-Aktie scheint zu bestätigen, dass der Markt damit beginnt, das kanadische Quantencomputing-Unternehmen nicht mehr nur als reines Entwicklungsprojekt einzustufen, sondern als zukünftig erfolgreichen kommerziellen Anbieter mit marktreifen Hardware-Lösungen. Doch Anleger sollten sich bewusst sein, dass es bis dahin noch ein langer und steiniger Weg ist. QuantumCore erzielt zwar inzwischen erste Umsätze durch den Verkauf von Evaluations-Kits, Pilotprojekten und Lizenzvereinbarungen. Diese Umsätze liegen jedoch noch im niedrigen bis mittleren sechsstelligen CA$-Bereich. Ich rechne damit, dass das Quantencomputing-Unternehmen erst im Jahr 2028 nennenswerte Umsätze erzielt. Bis Mitte kommenden Jahres müssen die Chip-Sets von QuantumCore noch in Tests bei ausgewählten Partnern evaluiert werden. Ob diese Testphase gemäß dem Zeitplan des Unternehmens abgeschlossen werden kann, ist für mich fraglich. Erst Anfang/Mitte 2027 wird das Unternehmen mit dem Aufbau einer industriellen Produktion beginnen können. Auch hier muss man ein großes Fragezeichen machen, ob bei der Skalierung alles nach Plan verläuft. QuantumCore bezeichnet sich selbst aus Schaufellieferant für die Quantencomputing-Branche. Diese Selbsteinschätzung mag zutreffend sein, muss es aber nicht. Die meisten Quantencomputerhersteller entwickeln ihre eigene Hardware, weshalb es meiner Einschätzung nach überhaupt nicht gesichert ist, ob sich die Produkte und Software von QuantumCore mittel- bis langfristig auf dem Markt durchsetzen werden. Zum Abschluss: Weitere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. Schau gleich mal rein! Ein Investment in die Quantencomputing-Branche ist derzeit mit dem wahrscheinlich höchsten Renditepotenzial aller Industrien der Welt verbunden, aber auch mit dem höchsten Risiko. Und innerhalb dieser so heißen Zukunftsbranche ist die QuantumCore-Aktie eine der heißesten Wetten. Das macht die Aktie zu einem der extremsten High-Risk-Titel, die es derzeit an der Börse gibt. Sollte die technologische Entwicklung und die Testphase der QuantumCore-Chipsets planmäßig verlaufen, dürfte der Aktienkurs in den kommenden Monaten seine Rallye fortsetzen. Sofern das aber nicht der Fall ist, müssen Anleger mit massiven Kursrückschlägen rechnen. ## ℹ️ QuantumCore in Kürze - QuantumCore (WKN: A429HH) ist ein kanadisches Quantencomputing-Unternehmen mit Sitz in Toronto. - Es handelt sich um ein Cybersicherheits-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von quantensicherer Verschlüsselungshardware spezialisiert hat. - Das Kernprodukt von QuantumCore ist ein patentierter Microchip zur Erzeugung von absolut unvorhersehbaren Quantenzufallszahlen. - Der Unternehmen entwickelt spezielle Chipsets, um sie direkt in bestehende IT-Infrastrukturen und Geräte zu integrieren. - QuantumCore ist an der Canadian Securities Exchange gelistet und ca. 120 Millionen CA$ wert. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [BASF-Aktie: Rücksetzer jetzt als Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-ruecksetzer-jetzt-als-kaufchance/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BASF-Aktie hat den in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-die-rettung-scheint-geglueckt/) thematisierten Befreiungsschlag inzwischen vollzogen. Der Widerstand bei 50,74 € sowie die fallende Abwärtstrendlinie wurden überwunden und der Titel stieg anschließend bis über 51,50 €. Mit dem aktuellen Rücklauf könnte nun ausgerechnet die zuvor umkämpfte Zone um 50 € zur nächsten Kaufchance werden. ## Der Ausbruch liefert eine neue Chance Mit der Rückeroberung von 50,74 € hat sich das kurzfristige Chartbild weiter verbessert. Der aktuelle Rücksetzer führt die BASF-Aktie inzwischen wieder näher an die Unterstützungen bei 50,74 und 50,08 € heran. Genau dieser Bereich könnte als Sprungbrett für den nächsten Aufwärtsimpuls dienen, solange der vorherige Ausbruch nicht wieder negiert wird. Fundamental bleibt die Ausgangslage ebenfalls konstruktiv. BASF konnte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich steigern und hob aufgrund der besser als erwarteten Geschäftsentwicklung die Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen im Gesamtjahr auf 6,9 bis 7,7 Milliarden € an. **Überdies fern von Chemie:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/BASF-10M_110826-1024x702.png)Quelle Chart: stock3 Kann sich die BASF-Aktie oberhalb der Unterstützungszone zwischen 50,08 und 50,74 € behaupten, bleibt das präferierte bullische Szenario intakt. Ein zwischenzeitliches Schwungholen in diesem Bereich wäre nach dem jüngsten Anstieg durchaus konstruktiv. Dreht der Titel anschließend wieder nach oben, dürfte zunächst der Widerstand bei 52,68 € in den Fokus rücken. Oberhalb davon würden 54,04 und schließlich das bisherige Hoch bei 54,93 € auf einen Test warten. Fällt der Kurs hingegen nachhaltig unter 50,08 €, wäre der jüngste Ausbruch zunächst geschwächt. Entscheidend wird dann der Bereich zwischen 47,40 und 46,78 €. Ein Bruch dieser Unterstützungszone würde das Chartbild wieder deutlich eintrüben und den zuletzt verhinderten Abwärtsimpuls erneut aktivieren. In diesem Fall müsste mit einer umfangreicheren Korrektur gerechnet werden. Die BASF-Aktie hat mit dem Ausbruch über 50,74 € und die fallende Abwärtstrendlinie einen wichtigen Schritt gemacht. Der aktuelle Rücklauf erscheint daher zunächst eher als Chance denn als Warnsignal. Solange die Zone zwischen 50,08 und 50,74 € verteidigt wird, bleiben 52,68 sowie anschließend 54,04 und 54,93 € die nächsten Ziele. Erst unterhalb von 47,40 beziehungsweise 46,78 € würde sich die technische Ausgangslage wieder klar verschlechtern. Ergänzend sei erwähnt: Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit rund 46 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** BASF, BASF-Aktie, BASF-Analyse, BASF-Chartanalyse --- ### [Plug Power-Aktie: Wo könnte ein erster Zielkurs liegen?](https://www.sharedeals.de/plug-power-aktie-wo-koennte-ein-erster-zielkurs-liegen/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Plug-Power-Aktie befindet sich momentan in einem Erholungsmodus. Nach dem Tief Ende Juli bei etwa 1,90 US$ € konnte sie wieder rund +11% zulegen. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 2,11 US$. Nachbörslich zog sie an der Nasdaq weiter an. Damit stellt sich die Frage: Wie viel Potenzial besitzt die Aktie noch? ## Effizienz deutlich gesteigert Das zentrale Problem von Plug Power waren in der Vergangenheit die hohen Verluste. Genau hier setzt die aktuelle Transformation des Unternehmens an. Der Bericht zum zweiten Quartal zeigt eine deutliche Verbesserung. Der Bruttoverlust sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 53,4 auf lediglich 1,6 Millionen US$. Damit nähert sich das Unternehmen in diesem Bereich bereits der Gewinnschwelle. Auch beim Betriebsverlust ist eine deutliche Verbesserung erkennbar. Dieser reduzierte sich von 176,9 auf 64,1 Millionen US$. Grund hierfür sind vor allem deutlich gesunkene Vertriebs- und Verwaltungskosten. Der Nettoverlust fiel allerdings weiterhin hoch aus und reduzierte sich von 228,7 auf 190 Millionen US$. Positiv entwickelte sich dagegen der Umsatz. Dieser stieg um 9% auf 178,3 Millionen US$. Rund 30 Millionen US$ entfielen dabei auf Serviceumsätze. Insgesamt ist die Entwicklung damit als positiv zu beurteilen. Entscheidend ist weniger die absolute Höhe des aktuellen Verlustes als vielmehr die erkennbare Verbesserung der Kostenstruktur. José Luis Crespo, CEO von Plug Power, erklärte: > Unsere Ergebnisse des zweiten Quartals belegen, dass Plug Power seine Transformation zu einem stärkeren, effizienteren und profitableren Unternehmen erfolgreich umsetzt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Plug+Power&stockidentifier=symbol%3APLUG) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose angehoben Aufgrund der bisherigen Entwicklung wurde die Prognose angehoben. Für das Gesamtjahr wird nun ein Umsatzwachstum von 15 bis 16% erwartet. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 710 Millionen US$. Besonders wichtig ist die erwartete Entwicklung im vierten Quartal. Hier soll erstmals ein positives EBITDA erreicht werden. Auch die Liquidität soll sich verbessern. Plug Power erwartet liquide Mittel von rund 275 Millionen US$. Ende des zweiten Quartals lagen diese noch bei 162 Millionen US$. Damit soll sich die finanzielle Situation im weiteren Jahresverlauf deutlich stabilisieren. ## Die Transformation ist noch nicht abgeschlossen Trotz der positiven Entwicklung darf die aktuelle Situation nicht überschätzt werden. Plug Power macht Fortschritte bei der operativen Effizienz, schreibt aber weiterhin erhebliche Verluste. Vor allem die Entwicklung der Liquidität bleibt deshalb ein entscheidender Faktor. Das neue Management versucht, das Unternehmen konsequent auf höhere Effizienz zu trimmen. Im Mittelpunkt stehen die Sicherung der Liquidität sowie eine Verbesserung der Profitabilität in den Kerngeschäften Elektrolyse und Materialumschlag. Gelingt es, die Kosten weiter zu reduzieren und gleichzeitig den Umsatz zu steigern, könnte sich das Geschäftsmodell deutlich verbessern. Der entscheidende Beweis muss allerdings noch erbracht werden: Plug Power muss dauerhaft positive operative Ergebnisse erzielen und den hohen Mittelabfluss stoppen. ## Bewertung Die Aktie hat nach dem massiven Kursverfall bereits einen großen Teil der früheren Euphorie verloren. Das schafft grundsätzlich eine interessante Ausgangslage. Allerdings ist Plug Power weiterhin ein spekulativer Turnaround-Wert. Der aktuelle Kurs spiegelt zwar einen großen Teil der früheren Enttäuschungen wider, gleichzeitig muss der Markt erst noch davon überzeugt werden, dass die Transformation tatsächlich nachhaltig funktioniert. Für die weitere Kursentwicklung dürften deshalb vor allem drei Faktoren entscheidend sein: Ein positives EBITDA zu erreichen, die Liquidität nachhaltig zu stabilisieren und den Umsatz weiter zu steigern. Werden diese drei Punkte erfüllt, könnte sich die Bewertung deutlich verbessern. Trotzdem ist die Transformation noch nicht abgeschlossen. Dennoch bietet das aktuelle Kursniveau für risikobewusste Anleger eine interessante spekulative Einstiegschance. Mein mittelfristiges Kursziel könnte aus meiner Sicht bei 3,50 US$ liegen. Voraussetzung für dieses Kursziel ist allerdings, dass Plug Power im vierten Quartal tatsächlich ein positives EBITDA erreicht und die Liquidität wie angekündigt verbessert. **Welche 3 Aktien aus unserer Sicht** besonders von der Energiekrise profitieren könnten, zeigen wir im neuen Gratis-Report: [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Plug Power in Kürze - Plug Power (WKN: A1JA81) ist ein US-Entwickler und -Hersteller von Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen (etwa Notstromanlagen) und mobile Lösungen (zum Beispiel Flurfördergeräte). - Das Unternehmen beliefert seine Kunden auch mit Wasserstoff und produziert Anlagen zur Speicherung und Ausgabe von Wasserstoff. - Plug Power ist im Technologieindex Nasdaq gelistet und hat einen Börsenwert von etwa 3 Milliarden US$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Aligos-Aktie +37%: Ein Vorbote für mehr?](https://www.sharedeals.de/aligos-aktie-37-ein-vorbote-fuer-mehr/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aligos-Aktie ist zum Wochenauftakt förmlich explodiert und schloss unter beachtlichen Umsätzen rund +37% höher. Für Anleger unserer Community ist das ein Déjà-vu: Bereits in der Vergangenheit haben wir mit dem Titel prächtig verdient, nachdem wir eine massive Rallye im Vorfeld einer Kapitalmaßnahme erfolgreich gehandelt hatten. Nun könnte sich ein ähnliches Muster wiederholen. Was ist bei Aligos Therapeutics passiert? Diese Frage dürften sich aktuell zahlreiche Anleger stellen. Die Aktie des US-Biotech-Unternehmens legte gestern rasant von 5,59 US$ auf 7,65 US$ zu. Das Bemerkenswerte: Eine neue offizielle Unternehmensmeldung, die diesen Kurssprung unmittelbar erklären würde, gibt es nicht. Zwar hatte Aligos erst am 6. August die Zahlen zum zweiten Quartal sowie ein Update zur Pipeline veröffentlicht. Einen neuen fundamentalen Kurstreiber, der den Sprung vom Montag unmittelbar erklären würde, hat das Unternehmen jedoch nicht präsentiert. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*zgwi3x*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQw) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die eigentliche Story heißt Finanzierung Denn bei Aligos gibt es derzeit einen Faktor, den Anleger trotz aller Pipeline-Fantasie nicht aus den Augen verlieren sollten: Liquidität. Zum 30. Juni verfügte Aligos über 30,4 Millionen US$ an liquiden Mitteln. Hinzu kam im Juli eine Vorauszahlung von 25 Millionen US$ aus einem Lizenzdeal mit dem chinesischen Unternehmen Amoytop. Bei rund 30 Millionen US$ an Mittelverbrauch pro Quartal reicht das Geld damit gerade noch für das laufende Jahr. Damit ist klar: Aktuell rückt aktuell mal wieder die weitere Finanzierung der Gesellschaft in den Fokus. Unsere Experten hatten diesen Umstand schon früher im Jahr als Chance begriffen: ![Social post by Alexander Schornstein in '# Hai's Wealth & Lifestyle' with profile photo, timestamp 16:10, text in German about calmly resuming collecting dollars and planning interim goals for autumn.](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_3958-1.jpg)Quelle: sharedeals.de Live Chat ## Wiederholen sich +500%? Ein höherer Aktienkurs ist für ein Biotech-Unternehmen mit begrenzter Liquidität ausgesprochen wertvoll. Sollte Aligos tatsächlich eine Kapitalmaßnahme vorbereiten, wäre ein höherer Aktienkurs naturgemäß wesentlich attraktiver. Auch nach dem Kursanstieg der Aktie beläuft sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens noch immer auf unter 50 Millionen US$. Angesichts des hohen Mittelverbrauchs wäre die Verwässerung im Rahmen einer angemessenen Kapitalerhöhung, die den Cash Runway relevant um mindestens ein Jahr oder bis zum Erreichen bedeutender klinischer Meilensteine streckt, selbst auf diesem Niveau gigantisch. Im Idealfall muss der Kurs also noch deutlich höher. Das Unternehmen hat bereits gezeigt, dass es den Kapitalmarkt adäquat nutzen kann. Im Februar 2025 nahm Aligos im Rahmen einer privaten Platzierung rund 105 Millionen US$ brutto durch die Ausgabe von Aktien zu rund 26 US$ auf. Zuvor war der Kurs um mehr als +500% nach oben gelaufen. Genau deshalb sollte die aktuelle Rallye aufmerksam machen. ## Schon einmal haben wir Millionen verdient Bei Aligos haben wir also schon einmal erlebt, wie eine explosive Kursbewegung im Umfeld einer bevorstehenden Finanzierung beziehungsweise der Bereinigung der Kapitalstruktur enorme Gewinne ermöglichen konnte. In unserem Artikel [„Aligos: Der nächste Millionengewinn im Depot!“](https://www.sharedeals.de/aligos-der-naechste-millionengewinn-im-depot/) beschrieben wir die damalige Situation und die Chancen, die sich aus der besonderen Kapitalstruktur des Unternehmens ergaben. Natürlich bedeutet das nicht, dass jetzt zwangsläufig eine Kapitalerhöhung unmittelbar bevorsteht. Auch ist eine weitere Kursrallye nur Spekulation – und wenn, sicher auch mit Rücksetzern verbunden. Aber die Rahmenbedingungen sind auffällig: begrenzte Cash-Reichweite, hoher Finanzierungsbedarf, eine durchaus spannende klinische Pipeline mit erheblichem Kapitalbedarf – und plötzlich ein Kurssprung von fast 40% ohne neue Unternehmensmeldung. ## Die Rechnung hinter der Spekulation Aligos verfügt über interessante operative Katalysatoren. Das Unternehmen hat im Juli die vollständige Aufnahme der Patienten in die Phase-2-B-SUPREME-Studie seines HBV-Kandidaten Pevifoscorvir Sodium gemeldet, zu dem im dritten Quartals nächsten Jahres Topline-Daten erwartet werden. Zudem erhielt Aligos im Rahmen des Amoytop-Deals 25 Millionen US$ vorab und kann perspektivisch weitere Meilensteinzahlungen von bis zu 420 Millionen US$ sowie Lizenzgebühren erhalten. Das Problem: Diese möglichen Millionenbeträge sind noch kein laufender Cashflow. Die Entwicklung klinischer Medikamentenkandidaten kostet weiterhin viel Geld. Gleichzeitig reicht die vorhandene Liquidität nach Unternehmensangaben nur noch durch das vierte Quartal 2026. Damit dürfte Aligos spätestens in den kommenden Monaten vor der Frage stehen, wie die weitere Entwicklung finanziert werden soll. ## Kommt jetzt eine Kapitalerhöhung – oder anderweitig Geld herein? Das ist derzeit die entscheidende Frage – und gleichzeitig die Frage, bei der Anleger nicht zu viel hineininterpretieren sollten. Eine Kapitalmaßnahme wäre angesichts der kommunizierten Liquiditätsreichweite und des Finanzierungsbedarfs absolut plausibel. Alternativ könnte eine weitere Verpartnerung innerhalb der Pipeline für nicht-verwässernden Cashzufluss sorgen. Für kurzfristig orientierte Anleger ist deshalb weniger die Frage entscheidend, ob Aligos langfristig ein erfolgreiches Biotech-Unternehmen wird. Viel spannender ist derzeit die Frage, was hinter der ungewöhnlich starken Kursbewegung steckt und ob sich hier erneut eine Finanzierungsspekulation aufbaut. Die Aligos-Aktie hat mit ihrem Kurssprung von rund 37% ein starkes Lebenszeichen gesendet – ohne dass bislang eine neue offizielle Unternehmensmeldung als unmittelbarer Auslöser erkennbar wäre. Gleichzeitig ist die Finanzierungssituation angesichts einer Liquiditätsreichweite bis Jahresende ein akutes Thema, das Anleger genau beobachten sollten. Kommt kein Geld rein, droht sogar die Pleite. Wir haben mit Aligos bereits einmal kräftig im Umfeld einer Kapitalmaßnahme verdient. Ob sich dieses Muster wiederholt, ist offen – doch die aktuelle Rallye macht die Aktie für spekulativ orientierte Anleger erneut ausgesprochen interessant. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Moderna-Aktie: Plötzlich deutlich besser als BioNTech](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-ploetzlich-deutlich-besser-als-biontech/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Moderna-Aktie überrascht die Börse rund um das Wochenende mit einem neuen Höhenflug. Nachdem der Kurs des Biotech-Konzerns bereits am Freitag um +10% in die Höhe geschossen ist, setzt sich die gute Performance auch am Montagvormittag im europäischen Handel mit einem Kursplus von über +3% fort. Was steckt hinter dem Kurssprung von Moderna und ist der US-Konzern inzwischen das deutlich bessere Investment als BioNTech? ## Zwei weitere gute Nachrichten Auslöser des jüngsten Kurssprungs der Moderna-Aktie war die offizielle Zulassung des neuen neuen saisonalen Grippeimpfstoffs mFlusiva (mRNA-1010) für Erwachsene zwischen 50 und 64 Jahren durch die US-Arzneimittelbehörde FDA. Für Menschen über 65 muss Moderna noch in der Praxis den Nutzen des neuen Vakzins nachweisen. Bei mFlusiva handelt es sich um den weltweit ersten zugelassenen Grippeimpfstoff auf mRNA-Basis. Nach anfänglichen behördlichen Verzögerungen im Frühjahr ist dies ein Durchbruch, der Moderna den Markteintritt pünktlich zur bevorstehenden Grippesaison 2026/2027 in den USA sichert. Die Börse wertet dies als Beweis, dass der Biotech-Konzern nun endlich ein signifikantes Erlöspotenzial außerhalb des Covid-Impfstoffsegements erschließen kann. Neben der Zulassung des Grippeimpfstoffs gibt es eine weitere positive Nachricht von Moderna. Vergangene Woche meldete das Biotech-Unternehmen den Beginn der klinischen Entwicklung eines neuen mRNA-Impfstoffs gegen das Bundibugyo-Ebolavirus. In Kanada startete Moderna bereits eine Phase-1-Studie mit dem Wirkstoffkandidaten mRNA-1469. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Eine Trendwende zeichnet sich ab Im Chart der Moderna-Aktie zeichnet sich eine Trendwende ab. Im Laufe des Julis musste der Biotech-Titel zwar Federn an der Börse lassen, fiel aber nicht unter die 50-US$-Marke. Durch den heutigen Kursgewinn wird die Aktie wieder über 60 US$ im US-Handel springen. Sollte sich der Kursanstieg von Moderna in den kommenden Tagen fortsetzen, wird der Biotech-Titel meiner Ansicht nach Kurs auf das 12-Monatshoch bei 82 US$ nehmen. ## Da ist Musik drin Im Gegensatz zur BioNTech-Aktie ist in der Moderna-Aktie wieder Musik drin. Während der Kurs des deutschen Biotech-Unternehmens in den vergangenen zwölf Monaten um über -15% zurückging, legte die Moderna-Aktie um über +120% zu. Diese neue Börseneuphorie basiert im Wesentlichen auf der mRNA-Plattform von Moderna. Den Amerikanern gelingt mit ihren jüngsten Entwicklungs- und Zulassungserfolgen zunehmend der Beweis, dass die Plattform ein sehr vielversprechender Baukasten für Entwicklung von Impfstoffen und die Behandlung von Krankheiten ist. Die Börse preist zunehmend in den Kurs der Moderna-Aktie ein, dass die mRNA-Technologie in den kommenden Jahren erfolgreiche Therapien für Krebs und Autoimmunerkrankungen hervorbringen wird. Moderna untermauert diese Hoffnung inzwischen mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Nach einem jahrelang anhaltenden Umsatzeinbruch aufgrund des Wegfalls des Corona-Impfstoffgeschäfts und fehlender neuer Produkte ist das Biotech-Unternehmen wieder auf Wachstumskurs. Im laufenden Jahr soll der Umsatz um ca. 8% steigen, im kommenden voraussichtlich um über 15%. Gleichzeitig senkte Moderna seine Kostenbasis, was das Erreichen des operativen Breakevens beschleunigt. ## Wirklich besser als BioNTech? Ob die Moderna-Aktie tatsächlich ein besseres Investment als die BioNTech-Aktie ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Pionierunternehmen der mRNA-Technologie befinden sich nach dem Auslaufen der pandemischen COVID-19-Sonderkonjunktur in einer entscheidenden Transformationsphase – verfolgen dabei jedoch sehr unterschiedliche Strategien. Während sich die Deutschen voll und ganz auf die Onkologie fokussieren, richtet sich die Aufmerksamkeit der Amerikaner primär auf Infektions- und Atemwegserkrankungen. Moderna ist es gelungen, die mRNA-Plattform schneller als BioNTech auf weitere verkaufsfähige Produkte außerhalb von COVID-19 auszudehnen, was die Zulassungserweiterung des Grippeimpfstoffs zeigt. Das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass die Moderna-Aktie langfristig die bessere Wahl als die BioNTech-Aktie ist. Das Marktpotenzial in der Krebstherapie ist zweifellos wesentlich größer und mit über 15 Studien in Phase-3 besitzt BioNTech eine außergewöhnlich breite und vielversprechende Pipeline. Mein Fazit lautet deshalb, dass beide Aktien ein Investment wert sind. Für Anleger, die sich kurzfristige Erfolge erwarten, ist die Moderna-Aktie zweifellos der interessantere Wert. Ich erwarte auch in den kommenden Monaten eine Fortsetzung des guten Newsflows und weitere Erfolgsmeldungen bei der Zulassung von Moderna-Wirkstoffen. Für Anleger mit einem langen Investmenthorizont halte ich hingegen die BioNTech-Aktie für die bessere Wahl. Unter dem Strich ist das deutsche Biotech-Unternehmen für mich aufgrund seiner Pipeline der substanzstärkere Wert. Anleger müssen aber mehr Geduld mitbringen. Erst ab dem kommenden Jahr rechne ich mit kursbewegenden Neuigkeiten im Bereich der Krebstherapie. Abschließend: In unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) geben Dir unsere Biotech-Profis die besten Investment-Tipps für diese Branche. Mein Fazit lautet deshalb, dass beide Aktien ein Investment wert sind. Für Anleger, die sich kurzfristige Erfolge erwarten, ist die Moderna-Aktie zweifellos der interessantere Wert. Ich erwarte auch in den kommenden Monaten eine Fortsetzung des guten Newsflows und weitere Erfolgsmeldungen bei der Zulassung von Moderna-Wirkstoffen. Für Anleger mit einem langen Investmenthorizont halte ich hingegen die BioNTech-Aktie für die bessere Wahl. Unter dem Strich ist das deutsche Biotech-Unternehmen für mich aufgrund seiner Pipeline der substanzstärkere Wert. Anleger müssen aber mehr Geduld mitbringen. Erst ab dem kommenden Jahr rechne ich mit kursbewegenden Neuigkeiten im Bereich der Krebstherapie. ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personaliserte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 24 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Oklo-Aktie nach Zahlen: Verluste steigen – Projekte machen Tempo](https://www.sharedeals.de/oklo-aktie-nach-zahlen-verluste-steigen-projekte-machen-tempo/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Oklo hat neue Quartalszahlen vorgelegt und bleibt weiter ein Unternehmen, bei dem klassische Kennzahlen nur einen Teil der Geschichte erzählen. Der Umsatz ist noch sehr klein, gleichzeitig steckt der Konzern Milliarden in Reaktoren, Brennstoff und Isotopenprojekte. Im zweiten Quartal fiel der Verlust höher aus als erwartet, dafür gab es bei mehreren Projekten wichtige Fortschritte. ## Verlust fällt höher aus – Umsatz überrascht Oklo erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von rund 1,2 Millionen US$. Das ist zwar auf absoluter Basis weiterhin wenig, lag aber deutlich über der Analystenerwartung von lediglich rund 84.000 US$. Beim Ergebnis sah es schwächer aus: Der bereinigte Verlust je Aktie lag bei 0,28 US$, erwartet worden waren rund 0,16 US$ Verlust. Auf Jahressicht summierte sich der Nettoverlust bis Ende Juni auf 81,6 Millionen US$. Der operative Verlust lag sogar bei 124,2 Millionen US$, wurde aber teilweise durch 44,5 Millionen US$ an Zins- und Dividendenerträgen ausgeglichen. Oklo ist damit weiter klar in der Aufbauphase und verdient mit dem eigentlichen Kerngeschäft noch kaum Geld. Finanziell hat das Unternehmen dafür weiterhin viel Spielraum. Ende des Quartals lagen rund 3 Milliarden US$ in Cash und handelbaren Wertpapieren auf der Bilanz. Allein 2026 hat Oklo über Aktienplatzierungen rund 1,9 Milliarden US$ neues Kapital aufgenommen. Bleibe über die jüngsten Entwicklung in der Atomenergie auf dem Laufenden und abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Der+SMR-Sektor)! ## Oklo erhöht die Ausgaben deutlich Mit den Zahlen hat Oklo auch seine Ausgabenprognose nach oben gesetzt. Für 2026 rechnet das Unternehmen nun mit einem operativen Cashverbrauch von 120 bis 150 Millionen US$. Zuvor waren nur 80 bis 100 Millionen US$ vorgesehen. Auch die Investitionen in Sachanlagen sollen auf 400 bis 500 Millionen US$ steigen, nach zuvor 350 bis 450 Millionen US$. Das klingt im ersten Moment negativ, hängt laut Management aber vor allem damit zusammen, dass einige Projekte schneller vorangetrieben werden. Mehr Geld fließt unter anderem in Aurora-INL, Netzanschlüsse, Beschaffung und erste Bauarbeiten. Der geplante kommerzielle Start von Aurora-INL im Jahr 2028 bleibt bestehen. Für Anleger bleibt das trotzdem ein Punkt, den man im Auge behalten muss. Oklo verfügt zwar über viel Liquidität, gleichzeitig steigt der Kapitalbedarf deutlich. Verzögerungen bei Genehmigungen oder Bauprojekten könnten deshalb schnell teuer werden. ## Bei den Projekten gibt es echte Fortschritte Wichtiger als der aktuelle Umsatz sind bei Oklo derzeit die Projektfortschritte. Das US-Energieministerium hat die vorläufige Sicherheitsanalyse für Aurora-INL genehmigt. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Bau und späteren Betrieb des ersten kommerziellen Aurora-Reaktors geschafft. Auch beim Isotopengeschäft gab es einen größeren Meilenstein. Der Reaktor Groves hat Anfang August erstmals Kritikalität erreicht, also den Punkt, an dem eine selbsterhaltende Kernreaktion möglich ist. Oklo will daraus perspektivisch ein eigenes Geschäft mit Radioisotopen aufbauen. Erste Umsätze aus diesem Bereich werden für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet. Dazu kommt die Zusammenarbeit mit Nvidia und dem Los Alamos National Laboratory. Gemeinsam arbeitet man an KI-Modellen, digitalen Zwillingen und Simulationen, die unter anderem bei der Entwicklung und Validierung von Kernbrennstoffen helfen sollen. Oklo versucht damit nicht nur Reaktoren zu bauen, sondern eine komplette Plattform aus Stromerzeugung, Brennstoff und Isotopen. ## Brennstoff bleibt ein wichtiger Punkt Ein großer Engpass für neue Kernreaktoren ist weiterhin die Versorgung mit geeignetem Brennstoff. Oklo versucht deshalb, sich hier möglichst breit aufzustellen. Mit Centrus gibt es eine Absichtserklärung über HALEU-Lieferungen, die ab 2029 beginnen sollen und bis zu fünf Aurora-Reaktoren über mehrere Jahre versorgen könnten. Parallel arbeitet Oklo an einer eigenen Brennstofffabrik. Die Ausrüstung für die Aurora Fuel Fabrication Facility befindet sich bereits in Produktion, der Start ist für 2027 vorgesehen. Zusätzlich verhandelt das Unternehmen mit dem US-Energieministerium über die mögliche Nutzung von überschüssigem Plutonium als Übergangslösung. ## Brennstoff bleibt ein wichtiger Punkt Die Zahlen waren unterm Strich gemischt. Der Verlust fiel höher aus als erwartet und Oklo will deutlich mehr investieren. Auf der anderen Seite kommt das Unternehmen bei Aurora-INL, Groves und der eigenen Brennstoffversorgung weiter voran und hat mit rund 3 Milliarden US$ noch viel finanziellen Spielraum. Für Anleger wird deshalb vor allem wichtig sein, ob Oklo die nächsten Schritte bei Genehmigungen, Bau und Inbetriebnahme wie geplant schafft. Der Start von Aurora-INL im Jahr 2028 bleibt dabei ein zentraler Meilenstein. Bis dahin werden neue Projektfortschritte und Partnerschaften immer wieder für größere Kursbewegungen sorgen. ## ℹ️ Oklo in Kürze - Oklo (WKN: A3CUTU) ist ein 2021 gegründetes Nukleartechnologieunternehmen mit Sitz in Santa Clara in Kalifornien. - Kerngeschäft von Oklo ist die Entwicklung und Konstruktion kleiner modularer Reaktoren (Small Modular Reactors oder SMR). - SMR lassen sich wesentlich schneller und günstiger produzieren als herkömmliche Atomgroßkraftwerke und sind eine gut skalierbare Option zur lokalen Versorgung mit Atomenergie. - Zudem forscht Oklo an der Optimierung der Brennstoffzyklen von Nuklearbrennstoffen und entwickelt Technologien zur Wiederverwertung von nuklearem Abfall. - Oklo notiert an der New York Stock Exchange und ist aktuell ca. 7,8 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Oklo, Oklo-Aktie, Small Modular Reactors --- ### [Almonty-Aktie mit +36% – Erholung gestartet?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-36-erholung-gestartet/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie hat sich seit dem lokalen Tief vom 29. Juli deutlich erholt und inzwischen rund +36% zugelegt. Damit hat der Kurs einen Teil des vorherigen Abverkaufs wieder aufgeholt und zuletzt erneut Stärke gezeigt. Die Erholung wirft nun die Frage auf, ob damit bereits eine nachhaltige Trendwende gestartet ist oder lediglich eine technische Gegenbewegung innerhalb der übergeordneten Korrektur läuft. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie hat gestern den oberen Rand des abfallenden Trendkanals angetestet und fiel leicht zurück. Zuvor war der Rohstoffkonzern nach unten ausgebrochen, konnte sich aber am Unterstützungsbereich stabilisieren. Ein Ausbruch nach oben wäre ein bullisches Zeichen. Fällt der Kurs hingegen unter die aktuelle Resistenzebene, wäre zunächst mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-11_09-42-59-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der im Chartbild eingezeichnete abfallende Trendkanal erinnert ein wenig an eine lang gezogene Bullenflagge. Sollte ein Ausbruch nach oben gelingen, könnte dies ein erstes Indiz für eine kräftige Erholung darstellen. Am 17. August werden die nächsten Quartalszahlen gemeldet. Fallen diese positiv aus, könnte das den nötigen Anstoß geben, um ein charttechnisches Signal für den Ausbruch nach oben zu erwirken. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 48 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Cross leicht zeitlich versetzt geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-11_09-43-34-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren zeigen je ein Kaufsignal. Auf Wochenbasis sind die Indikatoren aktuell jedoch weniger freundlich, obgleich das bärische Momentum zuletzt nachgelassen hat. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht für eine Welle-4-Korrektur. Der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 9,53 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 3,35 US$. Das Idealziel für eine typische Welle 4 liegt beim 0,382er Fibonacci-Retracement bei 95,35 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-11_09-44-06-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange der relevante Trendwendebereich verteidigt wird, bleibt das Potenzial für ein neues Allzeithoch im Rahmen einer abschließenden Welle 5 bestehen. Die bisherige zeitliche Entwicklung spricht allerdings dafür, dass sich die Welle-4-Korrektur noch weiter hinziehen könnte. Gleichzeitig gibt es Anzeichen dafür, dass die erste Abwärtsbewegung bereits abgeschlossen wurde und sich der Kurs aktuell in einer Erholungsbewegung der Welle B befindet. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich aufgehellt. RSI und MACD senden auf Tagesbasis Kaufsignale, während das bärische Momentum auf Wochenbasis nachlässt. Entscheidend bleibt nun der Ausbruch aus dem Trendkanal, der die laufende Erholung bestätigen könnte. Die Elliott-Wellen lassen weiterhin Raum für eine größere Aufwärtsbewegung. Aktuell könnte sich Almonty in einer Welle-B-Erholung befinden, während die Welle 4 noch nicht abgeschlossen sein muss. Solange der Trendwendebereich hält, bleibt das Szenario für neue Allzeithochs intakt. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,887 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [Rocket Lab USA-Aktie: Muss man jetzt an ihr zweifeln?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-usa-aktie-muss-man-jetzt-an-ihr-zweifeln/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursverlust von über -7% ist die Rocket Lab USA-Aktie am Dienstagmorgen einsames Schlusslicht im Nasdaq 100. Warum stört sich die Börse so stark an den Quartalszahlen des Raumfahrtunternehmens und sind sie ein Warnsignal für Anleger? ## Umsatz hui, Marge pfui Obwohl Rocket Lab USA mit seinen Zahlen für das zweite Quartal operative Rekorde vermelden konnte, zeigten sich Anleger in mehreren Punkten enttäuscht, was einen deutlichen Kursrutsch des Raumfahrttitels zur Folge hatte. An der Umsatz- und Auftragsentwicklung lag die negative Reaktion der Rocket Lab USA-Aktie zweifellos nicht. Die Erlöse stiegen im abgelaufenen Vierteljahr im Jahresvergleich um 62% auf 234 Millionen US$ und übertrafen damit leicht den Analystenkonsens von 232 Millionen US$. Auch der Umsatzausblick für das laufende dritte Quartal in einer Spanne von 250 bis 265 Millionen US$ lag über den Erwartungen des Marktes. Und beim Auftragsbestand gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Der Order Backlog schoss im letzten Quartal um 137% auf einen neuen Rekordwert von 2,36 Milliarden US$. Der Grund für den Abverkauf der Rocket Lab USA-Aktie ist vielmehr in der Margen- und Ergebnisentwicklung zu finden. Für das zweite Quartal wies Rocket Lab einen bereinigten Verlust von -0,08 US$ je Aktie aus. Die Konsensschätzungen der Analysten lagen im Vorfeld jedoch bei einem geringeren Verlust von etwa -0,06 bis -0,07 US$ je Aktie. Der Hauptauslöser für die Enttäuschung der Börse dürfte in der Margenprognose für das dritte Quartal gelegen haben. Rocket Lab rechnet mit einer bereinigten Bruttomarge von 29 bis 31%. Analysten hatten im Schnitt mit einem deutlich höheren Margenniveau von knapp 38% gerechnet. Grund für den Margendruck ist ein verschobener Produktmix hin zu margenschwächeren Satellitenplattformen sowie Integrationskosten jüngster Übernahmen. Nicht zuletzt dürfte einigen Anlegern auch der anhaltende Cashburn des Raumfahrtkonzerns Bauchschmerzen bereiten. Die Investitionen in die Entwicklung der neuen Neutron-Rakete sowie die Integration von Übernahmen, vor allem von Iridium Communications, belasten weiterhin den freien Cashflow stark. Du begeisterst Dich für die Raumfahrt? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rocket+Lab+USA&stockidentifier=symbol%3ARKLB) und bleibe auf dem Laufenden! ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche Chartanalyse der Rocket Lab USA-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Louis Blümlein. ## Zweifel sind nicht angebracht Meiner Meinung nach handelt es sich bei der Reaktion der Rocket Lab USA-Aktie auf die vorgelegten Quartalszahlen um ein klassisches „Sell the news“-Event. Die Aktie hat in den vergangenen Tagen stark zugelegt, sodass offenbar einige Anleger die nicht in allen Punkten überragenden Zahlen zum Anlass genommen haben, ihre Positionen zu veräußern. Ich sehe keinen Grund, meine erst gestern vor der Zahlenvorlage ausgesprochene Kaufempfehlung für die Rocket Lab USA-Aktie zu ändern. Bei einem Raumfahrtunternehmen, noch dazu einem immer noch kleinen wie Rocket Lab, haben die Zahlen für ein einziges Quartal sowieso kaum Aussagekraft. Aufträge in der Raumfahrtbranche haben Vorlaufzeiten und Laufzeiten von mehreren Jahren. Insofern ist es in meinen Augen nicht sinnvoll, sich auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in einem 3-Monatsfenster zu fokussieren. Viel wichtiger ist meines Erachtens die strategische und die Auftragsentwicklung des Unternehmens — und diese gehen absolut in die richtige Richtung. Rocket Lab entwickelt sich nach wie vor hochdynamisch zu einem integrierten Raumfahrtkonzern. Die beiden zukünftigen Umsatztreiber sind derzeit noch gar nicht in den Zahlen zu sehen. Die neue Transportrakete Neutron wird erst ab 2028 einen nennenswerten Beitrag zum Umsatz leisten. Gleiches gilt für den vor kurzem erworbenen Satellitenkommunikationsdienst Iridium. Du interessierst Dich auch für die Rüstungsbranche? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/)! Vor diesem Hintergrund empfehle ich die Rocket Lab USA-Aktie weiterhin allen Anlegern, die ihr Geld im Weltall vermehren wollen. Meiner Überzeugung nach gibt es derzeit kaum ein spannenderes Unternehmen in dieser Zukunftsbranche. Aber die Raumfahrt ist nach wie vor mit großen Risiken und enttäuschten Hoffnungen verbunden. Das wirkt sich auch auf die Aktienkurse aus. Ein Investment in die Rocket Lab USA-Aktie sei deshalb nur Anlegern mit einer hohen Volatilitätstoleranz angeraten. ## ℹ️ Rocket Lab USA in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA ist Mitglied im Nasdaq 100 und ist ca. 48 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Auto-Aktien: Diese zwei Titel haben überraschend hohes Potenzial](https://www.sharedeals.de/auto-aktien-diese-zwei-titel-haben-ueberraschend-hohes-potenzial/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Software, Assistenzsysteme, Elektroantriebe und neue digitale Dienstleistungen verändern zunehmend die Geschäftsmodelle der Automobilhersteller. Für Anleger eröffnen sich dadurch Chancen, die weit über das klassische Geschäft mit dem Verkauf von Fahrzeugen hinausgehen – insbesondere bei Unternehmen, die bereits über starke Marken oder überzeugende Turnaround-Strategien verfügen. ## Ferrari-Aktie: Starke Marke trifft auf enorme Preissetzungsmacht Ferrari nimmt innerhalb der Automobilbranche eine Sonderstellung ein. Der italienische Sportwagenhersteller verfügt über eine außergewöhnlich starke Marke, eine lange Rennsporttradition, eine loyale und äußerst kaufkräftige Kundschaft sowie Margen, die deutlich über denen klassischer Automobilkonzerne liegen. Hinzu kommt, dass Ferrari aufgrund seiner wohlhabenden Kundenbasis weniger stark von konjunkturellen Schwankungen betroffen ist als viele andere Hersteller. Für Anleger macht das die Aktie zu einem vergleichsweise widerstandsfähigen Investment innerhalb des Automobilsektors. Dennoch war die Stimmung gegenüber Ferrari zuletzt nicht uneingeschränkt positiv. Die Aktie wurde über längere Zeit mit einem niedrigeren Kurs-Gewinn-Verhältnis gehandelt als im historischen Durchschnitt. Einer der Gründe dafür war die Vorstellung des ersten vollelektrischen Ferrari-Modells Luce. Vor allem das ungewöhnliche Design sorgte bei Beobachtern und in sozialen Medien für kritische Reaktionen. Zusätzlich verstärkte die Entscheidung des Konkurrenten Lamborghini, seine Pläne für ein vollelektrisches Modell angesichts einer nach eigener Einschätzung nahezu nicht vorhandenen Nachfrage zu stoppen, die Zweifel am Markt für elektrische Luxus-Sportwagen. ## Der Luce wird zum überraschenden Verkaufserfolg Für Ferrari erwies sich die Kritik jedoch bislang nicht als ernsthaftes Problem. Das Unternehmen konnte nach eigenen Angaben bereits sämtliche für das laufende Jahr vorgesehenen Luce-Fahrzeuge verkaufen. Rund 500 Exemplare waren innerhalb von weniger als zwei Monaten vergriffen – und das noch bevor die ersten Fahrzeuge überhaupt ausgeliefert werden. Die Auslieferungen sollen erst im Oktober beginnen. Die Bedeutung dieses Erfolgs liegt weniger in der absoluten Stückzahl als in der damit demonstrierten Preissetzungsmacht. Mit einem Einstiegspreis von rund 640.000 US-Dollar bewegt sich der Luce bereits am oberen Ende der Ferrari-Produktpalette. Dass Kunden bereit sind, einen derart hohen Preis für ein vollkommen neues und vollelektrisches Modell zu bezahlen, unterstreicht die Stärke der Marke. Besonders interessant ist zudem, dass Ferrari zufolge einige Käufer des Luce bislang noch keinen Ferrari besessen haben. Der Einstieg in den Elektroautomarkt könnte Ferrari damit nicht nur zusätzliche Absatzmöglichkeiten eröffnen, sondern auch die potenzielle Kundengruppe erweitern. Während zahlreiche klassische Automobilhersteller mit Elektrofahrzeugen noch immer unter hohen Kosten und geringen Margen leiden, kann Ferrari seine außergewöhnliche Markenposition und seine enorme Preissetzungsmacht nutzen. Genau diese Kombination macht die Aktie zu einem der interessantesten Werte im Automobilsektor. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Stellantis-Aktie: Vom Problemfall zum Turnaround-Kandidaten Bei Stellantis ist die Ausgangslage nahezu das Gegenteil. Der Konzern gilt derzeit als einer der am stärksten angeschlagenen großen Automobilhersteller. Die Aktie hat in den vergangenen drei Jahren rund 70 Prozent ihres Wertes verloren. Gleichzeitig verzeichnete Stellantis bis einschließlich 2025 sieben Jahre in Folge rückläufige Absatzvolumina. Auch die ursprünglich ambitionierte Elektrostrategie musste teilweise korrigiert werden, was zu erheblichen Belastungen führte. Gerade diese massive Neubewertung könnte allerdings die Grundlage für eine interessante Turnaround-Chance bilden. Stellantis verfolgt einen umfassenden Fünfjahresplan und will in diesem Zeitraum rund 70 Milliarden US-Dollar investieren. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere eine Verbesserung der Erschwinglichkeit von Fahrzeugen, eine Erholung der Marktanteile und eine stärkere Fokussierung auf Nordamerika. ## Nordamerika als Schlüssel für die Erholung Der nordamerikanische Markt spielt für Stellantis eine zentrale Rolle, da die Region traditionell zu den wichtigsten Gewinnquellen des Konzerns gehört. Gleichzeitig besteht dort eine erhebliche Nachfrage nach günstigeren Neuwagen. Angesichts stetig gestiegener Fahrzeugpreise sind Modelle unterhalb der Marke von 40.000 US-Dollar für viele Verbraucher besonders interessant. Stellantis will diese Nachfrage mit einer neuen Modelloffensive adressieren. Insgesamt sind neun neue Fahrzeuge für Nordamerika vorgesehen, deren Preise unter 40.000 US-Dollar liegen sollen. Mindestens zwei davon sollen sogar weniger als 30.000 US-Dollar kosten. Gelingt es dem Konzern, damit verlorene Marktanteile zurückzugewinnen, könnte dies gleich mehrere positive Effekte haben: höhere Verkaufszahlen, eine bessere Auslastung der Produktionsstätten und letztlich steigende Margen. Nordamerika soll deshalb auch einen besonders großen Teil der Investitionen erhalten. Rund 60 Prozent der Produkt- und Markeninvestitionen des neuen Strategieplans sind für die Region vorgesehen. Gleichzeitig will Stellantis das Angebot seiner besonders wichtigen Marken Jeep und Ram ausbauen und neue, margenstärkere Fahrzeuge auf den Markt bringen. Erste Anzeichen für eine Stabilisierung sind bereits erkennbar. Nach mehreren Jahren mit rückläufigen Verkaufszahlen konnte Stellantis zuletzt wieder Wachstum in Nordamerika verzeichnen. Die dortigen Absatzvolumina lagen vier Quartale in Folge über dem jeweiligen Vorjahresniveau. Damit deutet sich an, dass die neue Strategie erste Wirkung entfalten könnte. Für Anleger bleibt die Aktie dennoch deutlich spekulativer als Ferrari. Der Konzern muss beweisen, dass er seine rückläufigen Verkaufszahlen tatsächlich drehen, seine Produktionskapazitäten effizienter nutzen und die Profitabilität nachhaltig verbessern kann. Sollte dieser Turnaround jedoch gelingen, bietet die stark gefallene Bewertung erhebliches Erholungspotenzial. Ferrari und Stellantis stehen für zwei völlig unterschiedliche Investmentansätze im Automobilsektor. Ferrari überzeugt vor allem durch eine außergewöhnlich starke Marke, hohe Preissetzungsmacht und eine kaufkräftige Kundschaft, während Stellantis vor allem wegen seiner stark gesunkenen Bewertung und der Aussicht auf einen erfolgreichen Turnaround interessant ist. Beide Unternehmen könnten vom langfristigen Wandel der Automobilbranche profitieren, wenn Fahrzeuge zunehmend zu softwarebasierten Plattformen mit zusätzlichen digitalen Diensten und neuen Erlösquellen werden. Ferrari erscheint dabei als qualitativ hochwertigeres und defensiveres Unternehmen, während Stellantis deutlich mehr Turnaround-Risiko, zugleich aber auch erhebliches Aufwärtspotenzial bietet. Für Anleger, die gezielt nach bislang unterschätzten Chancen im Automobilsektor suchen, könnten beide Aktien daher einen genaueren Blick wert sein. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien --- ### [Rocket Lab-Aktie -8 %: Warum Rekordzahlen nicht reichen](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-8-warum-rekordzahlen-nicht-reichen/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Rocket Lab hat im zweiten Quartal erneut kräftig zugelegt und beim Umsatz einen neuen Rekord erreicht. Trotzdem verlor die Aktie nachbörslich rund -8% . Der Grund liegt weniger bei den zurückliegenden Zahlen, sondern vor allem beim Ausblick auf Neutron und bei den Margen für das kommende Quartal. ## Umsatz und Auftragsbestand auf Rekordniveau Rocket Lab erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 234,1 Millionen US$. Das waren rund 62% mehr als im Vorjahr und etwas mehr als die erwarteten 231,6 Millionen US$. Vor allem das Geschäft mit Space Systems entwickelte sich stark und sorgte für den Großteil des Wachstums. Auch beim Verlust gab es Fortschritte. Unter dem Strich stand ein Minus von 49,3 Millionen US$ beziehungsweise 0,08 US$ je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte der Verlust noch bei 66,4 Millionen US$ beziehungsweise 0,13 US$ je Aktie gelegen. Die Verluste werden also kleiner, profitabel ist Rocket Lab aber weiterhin nicht. Sehr stark entwickelte sich der Auftragsbestand. Dieser stieg auf 2,36 Milliarden US$ und damit auf einen neuen Rekord. Rund 40% davon entfallen auf das Launch-Geschäft, etwa 60% auf Space Systems. CEO Peter Beck erklärte zudem, dass allein im laufenden dritten Quartal bereits neue Verträge im Wert von mehr als 1 Milliarde US$ abgeschlossen wurden. Du begeisterst Dich für die Raumfahrt? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rocket+Lab+USA&stockidentifier=symbol%3ARKLB) und bleibe auf dem Laufenden! ## Neutron sorgt für die eigentliche Enttäuschung Trotz der starken Zahlen ging die Aktie nachbörslich rund -8% nach unten. Der wichtigste Grund dafür ist Neutron. Die neue, deutlich größere Rakete ist ein zentraler Teil der Wachstumsstory von Rocket Lab und soll das Unternehmen langfristig in direkte Konkurrenz zu größeren Launch-Anbietern bringen. Bisher war der erste Start noch für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Das Management spricht nun aber nur noch davon, Neutron im vierten Quartal auf die Startrampe bringen zu wollen. Einen konkreten Termin für den Erstflug gibt es nicht mehr. Damit wird ein Start noch in diesem Jahr zwar nicht komplett ausgeschlossen, die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber deutlich gesunken. Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate reagieren Anleger auf solche Verzögerungen empfindlich. Bei Rocket Lab steckt ein großer Teil der zukünftigen Erwartungen in Neutron. Je länger sich der Start verschiebt, desto länger dauert es auch, bis das Unternehmen mit der neuen Rakete größere Umsätze erzielen kann. ## Ausblick stark, Margen aber schwächer Für das dritte Quartal erwartet Rocket Lab einen Umsatz zwischen 250 und 265 Millionen US$. Das liegt deutlich über der bisherigen Analystenschätzung von rund 238,5 Millionen US$ und würde erneut einen Umsatzrekord bedeuten. Bei den Margen fiel der Ausblick dagegen schwächer aus. Grund dafür ist unter anderem ein höherer Anteil des Geschäfts mit Satellitenplattformen, der niedrigere Margen mit sich bringt. Dazu laufen die Investitionen in Neutron weiter auf Hochtouren. Rocket Lab baut Personal auf, investiert in Infrastruktur und steckt weiter viel Kapital in Entwicklung und Produktion. Die Zahlen zeigen damit gut, wo Rocket Lab aktuell steht. Das bestehende Geschäft wächst sehr schnell und die Auftragsbücher sind voll. Gleichzeitig kostet der nächste große Wachstumsschritt mit Neutron weiterhin viel Geld und braucht offenbar mehr Zeit als ursprünglich geplant. Operativ waren die Zahlen von Rocket Lab stark. Rekordumsatz, ein neuer Höchststand beim Auftragsbestand und ein Ausblick von bis zu 265 Millionen US$ Umsatz sprechen klar für weiteres Wachstum. Der Kursrückgang von rund -8% hängt vor allem an Neutron. Anleger hatten auf mehr Sicherheit beim Erstflug gehofft und bekommen stattdessen einen etwas vorsichtigeren Zeitplan. Dieses Thema dürfte die Aktie in den kommenden Monaten weiter begleiten. ## ℹ️ Rocket Lab USA in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA ist Mitglied im Nasdaq 100 und ist ca. 47,9 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lap Analyse --- ### [SAP-Aktie bleibt stark – Kursziele liegen noch höher](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-bleibt-stark-kursziele-liegen-noch-hoeher/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie hält sich nach der starken Erholung der vergangenen Wochen weiter knapp unter 180 €. Vom Tief bei rund 127,50 € hat sich der Kurs damit deutlich gelöst und mehrere wichtige Bereiche zurückerobert. Operativ bleibt vor allem das Cloud-Geschäft der große Treiber. Im zweiten Quartal stiegen die Cloud-Umsätze währungsbereinigt um 24%, der aktuelle Cloud-Auftragsbestand sogar um 26%. ## Erste wichtige Unterstützung liegt bei rund 166 € Auch im Chart sieht die Ausgangslage derzeit deutlich besser aus als noch vor einigen Wochen. Die wichtigen Unterstützungen liegen inzwischen unter dem aktuellen Kurs. Die erste größere Zone verläuft bei rund 166 €. Dort wurde zuletzt viel gehandelt und bei einem Rücksetzer könnte wieder Nachfrage in den Markt kommen. Der Point of Control liegt mit rund 149 € deutlich tiefer. Dort wurde im betrachteten Zeitraum das höchste Handelsvolumen umgesetzt. Damit dieser Bereich wieder relevant wird, müsste SAP allerdings erst zurück in die alte Handelsspanne zwischen ungefähr 136 und 153 € fallen. Ganz ausgeschlossen ist das nach der starken Bewegung natürlich nicht. Solange SAP aber oberhalb von 166 Euro bleibt und die aktuelle Dynamik anhält, ist diese erste Unterstützung zunächst deutlich wichtiger. Auf der Oberseite wartet jetzt der Bereich um 180 €. Gelingt der Sprung darüber, wäre wieder mehr Platz in Richtung 200 €. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-11-um-08.22.21.png)SAP-Aktie auf TradingView ## Analysten bleiben überwiegend positiv Auch bei den Analysten bleibt die Stimmung insgesamt freundlich. Laut aktuellem Konsens liegt das durchschnittliche Kursziel bei rund 202 €. Die höchste Schätzung reicht sogar bis 290 €, während die niedrigste bei knapp 155 Euro liegt. Von 25 erfassten Analysten empfehlen 23 die Aktie zum Kauf, vier stufen sie mit „Halten“ ein. Die hohen Kursziele hängen vor allem an der Erwartung, dass SAP sein Cloud-Wachstum weiter hoch halten kann. Der Konzern bestätigte zuletzt die Cloud-Umsatzprognose für 2026 von 25,8 bis 26,2 Milliarden €. Beim bereinigten operativen Gewinn wurde die Prognose zwar leicht auf 11,8 bis 12,2 Milliarden € gesenkt, Hintergrund sind aber vor allem zusätzliche Investitionen rund um KI und Datenplattformen. SAP bleibt nach der starken Erholung technisch gut aufgestellt. Die erste wichtige Unterstützung liegt bei rund 166 €, während der Point of Control bei etwa 149 € erst bei einem deutlich stärkeren Rücksetzer wieder relevant werden würde. Auch die Analysten sehen im Schnitt noch Luft nach oben. Hält die aktuelle Dynamik an, bleibt die Marke von 180 € zunächst der nächste Bereich, den die Aktie überwinden muss. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 208 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP-Aktie, SAP-Kurs, SAP-Prognose --- ### [Datadog-Aktie mit +11% – startet jetzt die nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/datadog-aktie-mit-11-startet-jetzt-die-naechste-rallye/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Datadog-Aktie hat nach der Korrektur ein deutliches Lebenszeichen gesendet und am Montag +11,48% zugelegt. Damit holte der Kurs einen Teil des vorherigen Einbruchs wieder auf, nachdem die Aktie nach den Quartalszahlen um rund -19% gefallen war. Der Rebound wirft nun die Frage auf, ob sich damit bereits eine nachhaltige Trendwende abzeichnet oder lediglich eine technische Gegenbewegung läuft. ## Chartanalyse zur Datadog-Aktie Operativ lieferte Datadog im zweiten Quartal erneut starke Zahlen. Der Umsatz wuchs um +36%, während insbesondere das KI-Geschäft für zusätzliche Dynamik sorgte. Auch beim freien Cashflow blieb das Unternehmen mit einer Marge von 25% solide aufgestellt und stellte weiteres Wachstum in Aussicht. An der Börse kam der Bericht dennoch schlecht an: Nach der Zahlenvorlage am 6. August brach die Datadog-Aktie um rund -19% ein. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-11_07-06-02-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Gestern jedoch stieg der Kurs der Datadog-Aktie wieder deutlich und konnte +11,48% zurückgewinnen. Damit bewegt sich der Kurs des Techkonzerns erneut auf das Allzeithoch vom 05. August zu. Sollte der Ausbruch nach oben gelingen, wäre dies ein bullisches Zeichen. Gleichzeitig würde Datadog damit in eine Preisfindungsphase übergehen, da oberhalb des Allzeithochs keine Widerstände mehr liegen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Datadog-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 64 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf potenziell weiter fallende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls kürzlich ein Verkaufssignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-11_07-06-33-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bärisch. Der starke Rücksetzer nach den gemeldeten Zahlen führte zu deutlichen Gewinnmitnahmen, was auch die Indikatorenlage negativ beeinflusste. Kurzfristig ist daher Vorsicht geboten. Dennoch tendiert der Kurs nah am Rekordhoch und zeigt seit gestern wieder Stärke, was die schwache Indikatorenlage relativiert. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Datadog-Kurs in einer Welle 3, einer dritten Welle, befinden könnte. Im Chartverlauf ist eine Aneinanderreihung von sogenannten 1-2-Setups zu erkennen. Dies sind typischerweise besonders starke und dynamische Phasen in einem Trend. Entsprechend weit kann sich die aktuelle Bewegung weiter ausdehnen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-11_07-07-19-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange keine lokalen Tiefs oder Fibonacci-Unterstützungen unterschritten werden, ist der langfristige Aufwärtstrend für die Datadog-Aktie intakt. Aufgrund der bullischen Elliott-Wellen-Struktur könnte der Kurs die nächsten Monate oder gar Jahre weiter ansteigen. Die deutliche Korrektur nach den Quartalszahlen ist aufgrund der bislang bullischen Struktur als Zwischenkorrektur einzuordnen. Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild trotz der schwachen Wochenindikatoren konstruktiv. RSI und MACD senden zwar Verkaufssignale, doch die schnelle Erholung zeigt, dass weiterhin Käufer im Markt sind. Ein Ausbruch über das Allzeithoch wäre daher ein wichtiges bullisches Signal. Auch die Elliott-Wellen sprechen für einen intakten Aufwärtstrend. Die Korrektur nach den Zahlen wirkt bislang wie eine Zwischenkorrektur innerhalb der übergeordneten Welle 3. Solange wichtige Unterstützungen halten, bleiben neue Hochs für mich das wahrscheinlichere Szenario. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Datadog. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Datadog – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Datadog, Inc. in Kürze - Datadog (WKN: A2PSFR) ist ein 2010 gegründetes US-Softwareunternehmen mit Sitz in New York City. - Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Software für Cloud-Anwendungen für die Überwachung von Servern, Datenbanken, Tools und Diensten über eine Software-as-a-Service-basierte Datenanalyseplattform. - Datadog ist Mitglied in den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und ca. 93,64 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Datadog, Datadog Inc., Datadog-Aktie, Datadog-Analyse, Datadog-Chartanalyse, Datadog-Kurs, Datadog-Preis, Datadog-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Under Armour-Aktie vor Ausbruch – Jetzt ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/under-armour-aktie-vor-ausbruch-jetzt-ein-kauf/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Under Armour-Aktie steht nach einem Kursverlust von rund -90% gegenüber dem Allzeithoch vor einer möglicherweise entscheidenden charttechnischen Phase. Der Kurs nähert sich einem Ausbruch aus einem langfristigen Abwärtstrendkanal. Ein Ausbruch nach oben könnte das Chartbild deutlich aufhellen und eine größere Erholung einleiten. Noch ist dieser jedoch nicht bestätigt – entsprechend bleibt die Situation spannend. ## Chartanalyse zur Under Armour-Aktie Der Under Armour-Kurs fiel vom Allzeithoch bei knapp 50 US$ über -92% zurück auf 4,13 US$ im November 2025. Im Supportbereich fand die Konsumaktie vorläufig Halt und stieg anschließend um knapp 100% an und drehte im Widerstandsbereich wieder um. Daraufhin testete der Kurs der Under Armour-Aktie den Supportbereich erneut und stieg wieder an. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/UAA_2026-08-11_06-48-41-scaled.png)Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Neben den strukturellen Support- und Resistenzbereichen hat der Kurs der Under Armour-Aktie ein abfallendes, zusammenlaufendes Dreieck gebildet. Wie im Chartbild ersichtlich, wurde der Kurs an der Spitze des Dreiecks, erneut abgelehnt. Ein Ausbruch nach oben wäre ein bullisches Zeichen, während ein Ausbruch nach unten das Chartbild weiter belasten würde. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Under Armour-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 46 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal auf Wochenbasis ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/UAA_2026-08-11_06-49-20-scaled.png)Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart liefern bärische Signale. Sowohl der RSI, als auch der MACD zeigen Verkaufssignale. Auf Monatsbasis hingegen ist in beiden Indikatoren ein Kaufsignal zu vernehmen, was darauf hindeutet, dass ein langfristiger Boden ausgebildet sein könnte, obgleich der Verkaufsdruck noch etwas anhalten könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen im Wochenchart zeigen auf, dass sich der Under Armour-Kurs aktuell im Supportbereich für eine Welle 2 (hier röm. ii) befinden könnte. Der aktuelle, prognostizierte Trendwendebereich reicht vom 0,618er Fibonacci-Retracement bei 5,85 US$ bis zum 0,887er Fibonacci-Retracement bei 2,34 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/UAA_2026-08-11_06-51-34-scaled.png)Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Möglich ist auch, dass die Under Armour-Aktie die Welle 2 bereits im November 2025 abgeschlossen hat. Der letzte Anstieg könnte somit ein weiteres 1-2-Setup darstellen. Entsprechend könnte die aktuelle Gegenbewegung eine langfristige Einstiegschance für Anleger darstellen. In einem Alternativszenario könnte die aktuelle Schwäche zu einem neuen lokalen Tief führen. Solange jedoch der Boden bei 4,13 US$ nicht unterschritten wird, besteht die Chance auf eine nachhaltige Trendwende. Aus meiner Sicht ist das kurzfristige Bild noch angeschlagen. RSI und MACD liefern auf Wochenbasis Verkaufssignale, während die Kaufsignale auf Monatsebene für eine langfristige Bodenbildung sprechen. Ein nachhaltiger Ausbruch aus dem Dreieck wäre daher für mich das entscheidende Signal. Auch die Elliott-Wellen lassen eine Trendwende zu. Solange das Tief bei 4,13 US$ hält, bleibt die bullische Zählung intakt und die aktuelle Schwäche könnte sich langfristig als Einstiegschance erweisen. Ein Bruch dieser Marke würde das Szenario hingegen deutlich eintrüben. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Under Armour. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Under Armour – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Under Armour in Kürze - Under Armour ist ein US-amerikanischer Sportartikelhersteller mit Sitz in Baltimore. - Das Unternehmen produziert und vertreibt ein breites Spektrum an Sportprodukten, von Schuhen und Jacken über Hosen, Leggings, Shorts und Sportunterwäsche bis zu Taschen, Mützen und Schutzkleidung. - Zudem sind auch Freizeit-T-Shirts, -Hosen, -Schuhe und -Kappen Bestandteil des Sortiments. - Ein besonderer Fokus von Under Armour liegt auf den populären US-Sportarten Football, Baseball und Basketball. - Unter Armour notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 2,44 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Konsum-Aktien, Konsumaktien, Under Armour, Under Armour-Aktie, Under Armour-Analyse, Under Armour-Chartanalyse, Under Armour-Kurs, Under Armour-Preis, Under Armour-Prognose --- ### [AbCellera-Aktie mit +432% – ist das erst der Anfang?](https://www.sharedeals.de/abcellera-aktie-mit-432-ist-das-erst-der-anfang/) **Published:** August 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AbCellera-Aktie hat nach starken klinischen Ergebnissen einen regelrechten Kurssprung hingelegt und am Montag zeitweise über +40% zugelegt. Hintergrund sind positive Phase-2-Daten zum Wirkstoffkandidaten ABCL635, die eine deutliche Reduzierung von Hitzewallungen zeigten. Damit stellt sich nach der bereits beeindruckenden Rallye von rund +432% die Frage, ob dies erst der Beginn eines größeren Aufwärtstrends ist oder ob nach der Kursexplosion zunächst Gewinnmitnahmen einsetzen. ## Chartanalyse zu AbCellera Biologics AbCellera sorgt mit positiven Phase-2-Daten zu ABCL635 für neuen Schwung. Der experimentelle NK3R-Antikörper reduzierte bereits vier Wochen nach einer Einzeldosis die Häufigkeit und Schwere von Hitzewallungen signifikant. Zudem zeigten sich Verbesserungen beim Schlaf und beim allgemeinen Empfinden der Patienten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ABCL_2026-08-11_06-14-57-scaled.png)AbCellera Biologics, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der AbCellera-Kurs stieg gestern zeitweise um über +40%, nach einem Anstieg von über +155% vom lokalen Tief. Seit dem lokalen Tief aus dem April 2025 stieg der Kurs sogar um über +432%. Der nächste relevante Widerstandsbereich für die AbCellera-Aktie liegt zwischen 13,60 US$ und 14,92 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AbCellera Biologics-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 69 Punkten, nur noch knapp in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat das Kaufsignal schon einige Zeit früher ausgebildet und zeigt nach dem starken Kurssprung erneut ansteigendes Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ABCL_2026-08-11_06-15-28-scaled.png)AbCellera Biologics, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bullisch. Beide Indikatoren zeigen Kaufsignale. Sowohl auf dem Tages-, als auch auf dem Wochenchart, welche auf anhaltenden Kaufdruck der Bullen hindeutet. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Kurs der AbCellera-Aktie in einem bullischen Trend befindet. Es sind zwei impulsive Strukturen zu erkennen, die dem Chartbild eine bullische Struktur verleihen. Auf dem Chartbild ist ein möglicher Trendwendebereich für die erste, übergeordnete, impulsive Struktur eingezeichnet und reicht von 12,82 US$ bis 33,24 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ABCL_2026-08-11_06-15-55-scaled.png)AbCellera Biologics, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Aufgrund der doppelten, impulsiven Struktur ist mit einer Trendwende erst im oberen Bereich zu rechnen. Extensionen darüber hinaus sind ebenfalls möglich, da dritte Wellen ungebremst extendieren können. Der starke Anstieg vom 10. August bestätigte zuletzt die bullische Trendphase. Aus meiner Sicht bleibt das technische Bild klar bullisch. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis Kaufsignale, während das zunehmende Momentum den starken Kursanstieg bestätigt. Der RSI liegt mit 69 Punkten allerdings bereits nahe der überkauften Zone, weshalb kurzfristige Gewinnmitnahmen jederzeit möglich sind. Auch die Elliott-Wellen sprechen weiterhin für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Die doppelte Impulsstruktur lässt aus meiner Sicht noch Spielraum nach oben, bevor ein größerer Trendwechsel wahrscheinlicher wird. Der starke Anstieg bestätigt dieses Szenario, auch wenn nach der +40%-Bewegung eine Verschnaufpause gesund wäre. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Abcellera Biologics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Abcellera Biologics – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ AbCellera Biologics in Kürze - AbCellera Biologics (WKN: A2QKXS) ist ein kanadisches Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Vancouver, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Antikörper-Therapeutika spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt keine eigenen Medikamente, sondern nutzt künstliche Intelligenz und Hochdurchsatz-Technologien, um als Forschungspartner für Pharma- und Biotechkonzerne passende Antikörper-Kandidaten zu identifizieren. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den Technologie- und Wachstumswerten im Biotech-Sektor. - AbCellera gehört zu den spezialisierten Technologie-Plattformen der Branche und weist als Small Cap eine Marktkapitalisierung von rund 2,852 Milliarden US$ auf. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** AbCellera, AbCellera Bilogics, AbCellera Bilogics Aktie, Abcellera-Aktie, Abcellera-Analyse, Abcellera-Chrtanalyse, Abcellera-Kurs, Abcellera-Preis, Abcellera-Prognose, Abcellera-Rallye, Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien --- ### [Palantir-Aktie +69% seit dem Junitief: Rally geht weiter!](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-69-seit-dem-junitief-rally-geht-weiter/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Palantir-Aktie setzt ihre beeindruckende Erholung auch zum Wochenauftakt fort. Dabei wurde das in meiner [vorherigen Analyse präferierte bullische Szenario](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-31-was-kommt-nach-der-rally/) nahezu mustergültig abgearbeitet: Die damals als entscheidender Prüfbereich definierten Marken bei 153,99 und 161,45 US$ wurden inzwischen überwunden. Ausgehend vom damaligen Tief bei 108,72 US$ summiert sich der Anstieg bis zum heutigen Tageshoch auf rund +69%. Mit aktuell 177,13 US$ rücken nun bereits die nächsten großen Ziele in den Fokus. ## Der nächste Widerstand ist gefallen Mit dem Ausbruch über 161,45 US$ hat die Palantir-Aktie zugleich die seit dem Hoch aus dem vergangenen August fallende primäre Abwärtstrendlinie überwunden. Damit gewinnt die seit dem Junitief laufende Rally nochmals deutlich an Qualität. Die zuvor hart umkämpfte Marke bei 161,45 US$ fungiert fortan als wichtige Unterstützung. Nach dem starken Lauf wäre ein zwischenzeitliches Schwungholen zwar jederzeit denkbar, doch solange der Ausbruch Bestand hat, bleibt die Oberseite klar zu bevorzugen. Als nächstes größeres Ziel warten 198,88 US$. Darüber würde bereits das bisherige Rekordhoch bei 207,52 US$ wieder auf die Agenda rücken. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Palantir-1J_100826-1024x693.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die Palantir-Aktie oberhalb von 161,45 US$, bleibt das präferierte bullische Szenario intakt. Ein kontrollierter Pullback an die Ausbruchszone wäre dabei sogar konstruktiv. Anschließend könnte sich die Rally bis 198,88 US$ fortsetzen. Oberhalb dieser Marke würde schließlich das bisherige Rekordhoch bei 207,52 US$ auf einen Test warten. Ein Ausbruch darüber würde ein neues übergeordnetes Kaufsignal liefern. Kippt der Titel dagegen wieder nachhaltig unter 161,45 US$ und anschließend auch unter 153,99 US$, wäre der jüngste Befreiungsschlag infrage gestellt. In diesem Fall könnte sich der Rücksetzer zunächst in Richtung der noch offenen Kurszone um 145 US$ ausweiten. Unterhalb davon würde die Unterstützung bei 130,60 US$ wieder in den Fokus rücken und das kurzfristig bullische Chartbild deutlich an Qualität verlieren. Die Palantir-Aktie hat das zuletzt skizzierte bullische Szenario eindrucksvoll bestätigt und sowohl 153,99 als auch den entscheidenden Kreuzwiderstand bei 161,45 US$ überwunden. Solange dieses Ausbruchsniveau verteidigt wird, bleibt weiteres Potenzial bis 198,88 und anschließend bis 207,52 US$ bestehen. Nach rund +69% seit dem Tief wäre ein Pullback zwar keineswegs überraschend, charttechnisch aber zunächst sogar gesund. Erst unterhalb von 153,99 US$ müsste die aktuelle Rallystruktur wieder ernsthafter hinterfragt werden. Hier sei angemerkt: Wer von der immensen Rohstoffnachfrage sowie der weltweiten Aufrüstung profitieren will, findet in [unserem exklusiven Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) ein US-gefördertes Unternehmen und eine Silber-Aktie mit Multibagger-Potenzial. ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 394 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Prognose --- ### [Was die Bitcoin Group und The Naga Group gemeinsam haben...](https://www.sharedeals.de/was-die-bitcoin-group-und-the-naga-group-gemeinsam-haben/) **Published:** August 11, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Die [Bitcoin Group](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=172075261) (WKN: A1TNV9) ist in aller Munde. Doch die Aktie könnte ein ähnliches Schicksal erfahren wie [The Naga Group ](https://www.sharedeals.de/aktie/naga-group/)(WKN: A161NR). Wir blicken zurück: Vor einigen Wochen erfolgte der Naga-Börsengang im noch recht jungen Segment Scale, das die Deutsche Börse extra für Wachstumsunternehmen geschaffen hat. Dennoch erntete dieser Börsengang, auch von unserer Seite, viel Kritik – und das zu Recht! Der Aktienkurs stürzte [nach unserer Warnung](https://www.sharedeals.de/2017/07/the-naga-group-die-grosse-fintech-falle-kursziel-050-euro/) um mehr als -60% ab.** The Naga Group brachte letztlich nur 1 Mio. Aktien an die Börse. „Okay“, werden sie sich nun vielleicht denken, „aber wo liegt das Problem?“. Nun, ganz unabhängig vom Geschäftsmodell, dass man bei The Naga Group völlig zu Recht in Frage stellen kann, sind solche Mini-Börsengänge in der Tat problematisch. Denn wenn es eigentlich, wie bei The Naga Group der Fall, gut 21 Mio. Aktien gibt, davon aber nur 1 Mio. Stücke an die Börse gebracht werden, dann führt das automatisch zu einer extremen Verknappung des Angebots. Gelingt es einem Unternehmen wie The Naga Group oder eben jetzt der Bitcoin Goup dann noch, mit Hilfe von Marketing eine entsprechend hohe Nachfrage zu generieren, so wirkt schließlich das Marktgesetz von Angebot und Nachfrage: geringes Angebot, hohe Nachfrage = Nachfrageüberhang = steigender Aktienkurs. Auf die Spitze getrieben wurde jenes Spiel übrigens vor rund 20 Jahren, am damaligen Neuen Markt. Kostolany bezeichnete es als „Spiel mit gezinkten Karten“ und behielt letztendlich Recht. ### Was hat all das mit der Bitcoin Group SE zu tun? Nun, zunächst einmal nichts. Doch tatsächlich ganz viel. Erstens gilt es festzuhalten, dass auch und gerade bei der Kryptowährung Bitcoin eben jenes Prinzip auch wirkt. Denn hier wird das Angebot auf maximal 21 Mio. Bitcoins beschränkt, während gleichzeitig die Nachfrage unverändert steigt und steigt. Da zudem noch einige Bitcoins im Daten-Nirvana verschwinden (wenn ein Besitzer bspw. das Passwort zu seiner Wallet vergessen hat), sinkt die tatsächliche Menge an Bitcoins sogar eher noch. Die Bitcoin Group SE – als Beteiligungsgesellschaft mit der bisher einzigen Beteiligung Bitcoin Deutschland AG, ihres Zeichens Betreiber des Bitcoin-Marktplatzes bitcoin.de – ist nun ähnlich aufgestellt. Denn insgesamt existieren zwar 5 Mio. Aktien der Bitcoin Group SE, von diesen befanden sich zuletzt jedoch 95% oder 4,75 Mio. Aktien in festen Händen, nämlich in der von Bitcoin Deutschland-Gründer Oliver Flaskämper kontrollierten Priority AG. Demzufolge gab es seinerzeit nur 250.000 Aktien im sogenannten Free Float, während es Unternehmensangaben zufolge mittlerweile 25% sein sollen - was immer noch überschaubar wäre. Nun war die Aktie der Bitcoin Group SE zuletzt in aller Munde. Zum einen wegen der hervorragenden Kursentwicklung des Bitcoins, zum anderen aber auch wegen eines Artikels auf boerse.ard.de. Dementsprechend stieg die Nachfrage bei einem jedoch gleichbleibend extrem geringen Angebot – und das Marktgesetz von Angebot und Nachfrage wirkte auch hier. ### Soll man die Aktie der Bitcoin Group SE jetzt noch kaufen? Stellt sich für uns als Anleger abschließend noch die Frage, ob man die bereits gut gelaufene Aktie der Bitcoin Group SE noch kaufen sollte oder lieber nicht? Nun, auf der einen Seite verfügt die Gesellschaft über die entsprechende Beteiligung – anders als The Naga Group – über ein funktionierendes Geschäftsmodell. Das zeigten die kürzlich veröffentlichten [2016er-Zahlen](http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/bitcoin-group-bitcoin-group-veroeffentlicht-geschaeftsbericht-und-zeigt-starkes-wachstum/?newsID=1014255) inkl. einer Prognose-Erhöhung. Und auch die inzwischen [vorgelegten Halbjahreszahlen](http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/bitcoin-group-bitcoin-groupkonzern-steigert-umsatz-und-gewinn-deutlich-ersten-halbjahr/?newsID=1018539) können sich durchaus sehen lassen. Das unterscheidet die Gesellschaft schon mal grundlegend von The Naga Group, deren Geschäftsmodell ja nicht nur wir zu Recht in Frage gestellt hatten. Andererseits wurde die Aktie zuletzt nur aufgrund des – durch den geringen Free Float bedingten – starken Nachfrageüberhangs nach oben getrieben. So weist das Unternehmen inzwischen einen Börsenwert von knapp 150 Mio. Euro auf – und das bei einem Jahresumsatz von wahrscheinlich unter 5 Mio. Euro sowie einem Vorsteuergewinn (EBT) von weniger als 3,5 Mio. Euro. Oder mit anderen Worten: Die Aktie weist ein KUV 2017e von ca. 30 bei einem KGV 2017e von knapp 80 auf, was als sehr teuer klassifiziert werden muss. Wenngleich also hinter der Bitcoin Group SE mehr steckt als nur heiße Luft, halten wir die Aktie zum aktuellen Zeitpunkt für zu teuer, ja es handelt sich um eine kurzfristige Spekulationsblase. Dabei ist es extrem schwierig zu beurteilen wie weit diese Blase noch aufgepumpt wird, bis sie letzten Endes platzen muss. Sicher erscheint nur, dass sie bald platzen wird und dann beißen den Letzten die Hunde. Daher würden wir die Aktie zu Kursen um 30 Euro nicht mehr einsammeln. Denn der fundamental faire Wert der Aktie dürfte eher im Bereich um 12 Euro liegen (womit die Aktie ein KUV 2017e von ca. 12 sowie ein KGV 2017e von über 30 aufweisen würde). Anstatt auf die Aktie der Bitcoin Group SE zu setzen, sollte man daher vielleicht besser deren Marktplatz nutzen und in den Bitcoin investieren! **Weiterlesen**: [So kaufst Du Bitcoin in Deutschland (Anleitung)](https://www.sharedeals.de/wissen/bitcoin-co-alle-infos-ueber-kryptowaehrungen/so-kaufst-du-bitcoin-in-deutschland/) Tipp: Registrieren Sie sich unbedingt für unseren [kostenlosen Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) mit zahlreichen Börsenexperten und profitieren Sie täglich von brandaktuellen Tradingchancen wie der Bitcoin Group. **Kategorien:** Krypto News, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Tech-Roundup: Bitcoin Group, UMT, Telit, TrackX](https://www.sharedeals.de/tech-roundup-bitcoin-group-umt-telit-trackx/) **Published:** September 26, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Im heutigen Tech-Roundup werfen wir einen Blick auf den stark wachsenden IoT-Sektor, der unter anderem von Telit (WKN: A0D9SK) und der kanadischen TrackX (WKN: A2AKVK) gezogen wird. Außerdem sehen wir eklatante Absturzrisiken bei UMT (WKN: 528610) sowie Bitcoin Group (WKN: A1TNV9).** Die Aktie von Bitcoin Group steht zur Stunde stabil über der Marke von 50 Euro und wagt aktuell einen erneuten Ausbruchsversuch. Der Kurs bewegt sich unter dem unseres erachtens massiv übertriebenen Kurshoch von 79 Euro, das Anfang September markiert wurde. Dass die Aktie so hoch geschossen ist, könnte auch damit zu tun haben, dass sie beim laufenden Commerzbank-Börsenspiel die meistgehandelte überhaupt war. Wir sehen hier Korrekturrisiken. Der Bitcoin-Markt selbst hat die Hiobsbotschaften aus China bisher relativ gut verarbeitet. Zeitweise fiel der Bitcoin-Kurs letzte Woche um fast 40%, aber erholte sich wieder. Das Forbes Magazin stellte in einem [Bericht](https://www.forbes.com/sites/panosmourdoukoutas/2017/09/25/why-chinas-ban-on-bitcoin-may-be-temporary/#6951392c7929) die kühne Spekulation auf, dass das chinesische Bitcoin-Verbot nur temporär sei und vor allem als Besänftigung vor dem 19. Parteitag der KP gedacht, der am 18. Oktober beginnt und wichtige Nachfolger innerhalb des innersten Machtzirkels der KP bestätigen soll. Die Akzeptanz von Bitcoins in Ländern mit strikten Kapitalverkehrskontrollen und instabilen Währungen steigt dagegen rasant. In Zimbabwe zum Beispiel hatte die Regierung vor kurzem alle Kreditkartenzahlungen untersagt. Bei seiner lokalen Bitcoin-Börse BitcoinFundi wurden deshalb Aufschläge für Bitcoins von >100% gemessen. Diese Entwicklungen riechen sehr stark nach einer Übertreibungsphase. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/09/bitcoin.jpg)### Blockchain -Technologien beflügeln die Phantasie der Anleger Mit der UMT United Mobility Technology witterten einige unvorsichtige Spekulanten aus Deutschland offenbar ein mögliches Vehikel, um sich am Potenzial der Blockchain-Technologie zu beteiligen. Bisher war die eher unauffällige Gesellschaft aus München eher für die Abwicklung von mobilen Zahlungsdiensten in Erscheinung getreten, wie sie beispielsweise von der Payback-App genutzt wird. Die PAY-Funktion der App ist aktuell bereits bei Alnatura, Aral, DM, Galeria Kaufhof, Real, REWE, TeeGschwendner und Thalia einsetzbar. Wir haben keine Zweifel daran, dass UMT eine Wachstumsfeld bearbeitet und sehen in der PAY App eine nachhaltig positive Entwicklung, die zuletzt von der Veröffentlichung eines Umsatzsprungs von 109% auf 4,75 Mio. Euro begleitet war. Gleichwohl steht die Bewertung nach diversen Kapitalerhöhungen mittlerweile bei ambitionierten 35 Mio. Euro. Auch die Strategie eines Aktienrückkaufprogramms für bis zu 10% aller ausstehenden Aktien passt überhaupt nicht zur angeblichen Expansionsstrategie und dem Fakt, dass erst Mitte Juni noch 1,58 Mio. neue Aktien für 1,25 Euro an institutionelle Anleger ausgegeben wurden. Wir sehen kurzfristig und aus fundamentaler Sicht eher wenig Spielraum für die Kurse der Bitcoin Group und UMT, ganz im Gegenteil: Wer hier leichtfertig investiert, kann sehr schnell auch viel Geld verlieren. Obwohl wir weiterhin auf der Suche nach der besten Blockchain-Aktie sind, trat bisher von den durch uns beobachteten Werten keiner als überzeugend hervor. ### IoT-Spezialisten Telit und TrackX eine Spekulation wert Wahrscheinlicher und fundamental sehr viel besser begründbar wäre ein fortgesetzter Anstieg von Aktien im rasant wachsenden Internet-der-Dinge-Sektor. Vom 3. bis 5. Oktober findet die [IoT Barcelona](http://www.iotsworldcongress.com/2017-speakers/), ein weltweit führender Kongress für die IoT-Industrie, statt. Auch dort hat man sich die Blockchain als wichtiges Zukunftsthema auf die Fahnen geschrieben. Wobei auch Unternehmensvertreter von Telit vor Ort sein werden, um ihre Produkte zu präsentieren. Telit, die seit dem Ausverkauf m August auf unserer Kaufliste landete, spurtete in den letzten Wochen mehr als 50% nach oben. Telit steht im Zentrum einer ultraschnellen Vernetzung von Mensch und Maschine. Der bekannte Notebookhersteller VAIO kündigte an, dass man für die Vernetzung von mobilen Arbeitsplätzen die Module von Telit einbauen wird und damit das industrieweit schnellste mobile Internet (LTE Cat. 9) mit einer Datenübertragungsrate von 450 Mbps ermöglichen wird. Außer Telit als Schlüsselanbieter für Hardware im IoT, sehen wir enormes Potenzial für ausgetüftelte Unternehmenslösungen, wie sie die kanadische TrackX für das Management von physischen Vermögenswerten quer durch zahlreiche Branchen bereitstellt. TrackX verbuchte zuletzt ein starkes Wachstum seines Auftragsbuches von Seiten großer, namhafter Unternehmen und Konzerne und konzentriert sich aktuell stark auf die Neukundengewinnung unter den Fortune-500-Unternehmen. Die von TrackX entwickelte Plattform „GAME" (Global Asset Management for Enterprises) erhielt vor wenigen Tagen auch eine [Auszeichnung](https://www.cioapplications.com/vendor/trackx-iiot-and-autoid-enabled-asset-management-solutions-cid-651-mid-44.html) vom Fachmagazin CIO Applications, das die Produkte von TrackX in seine Liste der Top 25 IoT-Lösungen weltweit aufnimmt. Dazu der Chefredakteur von CIO Applications: „TrackX ist einer der führenden Anbieter von globalen Konnektivitätslösungen in der IoT-Landschaft und ihr Fortschritt ist beeindruckend.“ Wir gehen fest davon aus, dass TrackX nach den jüngsten Auftragseingängen ein geradezu explosives Wachstum in seinen kommenden Quartalszahlen abbilden und bei Kursen unter 0,20 Euro die Talsohle durchschritten sein und die Aktie vor einer signifikanten Kurssteigerung stehen dürfte. Besuchen Sie regelmäßig unseren [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um keine brandaktuelle Entwicklung zu verpassen. **Weiterlesen**: [So kaufst Du Bitcoin in Deutschland (Anleitung)](https://www.sharedeals.de/wissen/bitcoin-co-alle-infos-ueber-kryptowaehrungen/so-kaufst-du-bitcoin-in-deutschland/) **Interessenkonflikt: Autor und Herausgeber dieser Publikation halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien der hier besprochenen Unternehmen Telit Communications und TrackX Holdings und haben die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Krypto News, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Spektakulärer Cashcloud-IPO: Wie hoch geht es noch?](https://www.sharedeals.de/spektakulaerer-cashcloud-ipo-wie-hoch-geht-es-noch/) **Published:** Juni 12, 2015 **Author:** Marc **Content:** **Die Cashcloud-Aktie (WKN: A14NYB) sorgt mit ihrem fulminanten Börsendebüt für Aufsehen. Die Papiere des Technologieunternehmens erfreuen sich in den ersten Handelstagen riesiger Nachfrage. Die Anleger spekulieren auf eine bargeldlose Zukunft. Auch aktive Trader können hiervon profitieren.** Dreh- und Angelpunkt bei Cashcloud ist die gleichnamige Applikation, die mobiles und bargeldloses Zahlen mit nur einer Handbewegung ermöglicht. Zum Einsatz kommt hierbei die sogenannte NFC-Technologie, die unter anderem auch in Apples iPhone verwendet wird und deren Einsatzmöglichkeiten sich immer weiter verbreiten. Gerade erst gab der deutsche Discounter Aldi Nord [bekannt](http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Aldi-Nord-Kontaktloses-Bezahlen-NFC-11905017.html), an seinen Supermarktkassen ab sofort NFC-Terminals einzusetzen, die zunächst NFC-fähige Maestro- und VPay-Karten unterstützen. Cashcloud bietet seinen Nutzern eine virtuelle MasterCard inklusive "PayPass"-NFC-Sticker, der das kontaktlose Zahlen an entsprechend ausgerüsteten Kassen erlaubt. ### Erheblicher Mehrwert Mit der elektronischen Geldbörse (eWallet) von Cashcloud, die Unternehmensangaben zufolge zum Jahresanfang die am häufigsten heruntergeladene Finanz-App Deutschlands war und mittlerweile schon über 100.000 Nutzer aufweist, ist nicht nur das Bezahlen in Ladengeschäften und im Internet möglich; auch können Bonuspunkte in Form von "Cashcredits" gesammelt und eingelöst sowie personalisierte Angebote beziehungsweise Gutscheine bezogen werden. Das Geld in der eWallet kann zudem beliebig an andere Cashcloud-User aus der Kontaktliste gesendet werden. ### Gigantisches Marktpotenzial Schon jetzt ist die Cashcloud-App in Deutschland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden verfügbar. In nur 18 Monaten verzeichnet Cashcloud ohne nennenswerten Werbeaufwand nun schon mehr als 100.000 registrierte Nutzer. Mit frischem Investorengeld soll im Laufe des Jahres in den gesamten Euroraum vorgedrungen und das Nutzerwachstum forciert werden. Mit dem nötigen Marketing sollte also selbst die bedeutende Schwelle von einer Million User alsbald in Reichweite rücken. Das clevere Cashcredit-System, das Nutzer für geworbene Kontakte belohnt, wird das Wachstum zusätzlich beschleunigen. Mit seinem Freemium- bis Premium-Modell generiert Cashcloud Umsätze über Grund- und Transaktionsgebühren und bietet seinen Kunden die komfortable Möglichkeit, den Funktionsumfang dem individuellen Bedarf anzupassen. ### Vom Hype profitieren Eine Reihe von Konkurrenten in diesem heißen Zukunftsmarkt sind bereits in ihrer Startup-Phase von der Bildfläche verschwunden, doch Cashcloud hat es nun sogar an die Börse geschafft. Mit im Gepäck hat das Unternehmen reihenweise Auszeichnungen wie zuletzt etwa "Bester Paymentdienst 2015" oder "Bestes Fintech Startup 2015". Es verwundert kaum, dass Cashcloud-CEO Sven Donhuysen die Erstnotiz im General Standard der Deutschen Börse mit den Worten begleitet: "Wir wollen die Zahlungswelt revolutionieren." Dass reichlich Anleger an dieses fraglos ambitionierte Ziel glauben, zeigt bereits die erste Woche nach dem IPO der Gesellschaft. Der Aktienkurs lag am vergangenen Monat noch bei unter 4 Euro und notiert mittlerweile deutlich über 6 Euro. Dem Unternehmen wird damit schon eine Bewertung von über 75 Millionen Euro zugestanden. Die Phantasie der Anleger scheint aktuell jedoch noch weitaus mehr Kurspotenzial zu eröffnen. Insbesondere auch aktive Trader können von der starken Nachfragesituation profitieren. Bleibt es dabei, sollte sogar ein baldiges Erklimmen der 10-Euro-Marke möglich sein. **Disclaimer / Bestehender Interessenkonflikt** **Der hier veröffentlichte Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Handelsempfehlung dar. Die getroffenen, insbesondere zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. Ein Investment in die hier vorgestellte Aktie ist mit Chancen, aber auch mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor bzw. Herausgeber keinerlei Gewähr auf die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der hier bereitgestellten Informationen. Für diesen Beitrag wurde der Autor finanziell entlohnt. Der Auftraggeber dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und hat – wie andere Aktionäre auch – die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen beziehungsweise zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Vollständiger Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [www.sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Edel AG: Spektakulärer Börsengang für Kontor New Media?](https://www.sharedeals.de/edel-ag-spektakulaerer-boersengang-fuer-kontor-new-media/) **Published:** November 19, 2013 **Author:** Marc **Content:** Beim ehemaligen Neuen-Markt-Unternehmen Edel AG (WKN: 564950) platzt in Kürze möglicherweise eine echte News-Bombe: Uns vorliegenden Informationen zufolge steht die 100%-Tochter Kontor New Media GmbH vor dem Börsengang. Kontor ist einer der größten europäischen Distributoren digitaler Medieninhalte aus Musik, Film und TV und gilt als der kostbarste Teil innerhalb der Entertainment-Gruppe. Experten sehen für Kontor eine rosige Zukunft in einem stark wachsenden Markt - entsprechend spektakulär könnte der Gang aufs Parkett ausfallen. Mit dem Börsengang dürfte Edel den fairen Wert seiner Tochter offenlegen wollen. Bei einem kürzlich [gemeldeten](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-11/28593061-edel-ag-vorlaeufiges-konzernjahresergebnis-fuer-das-geschaeftsjahr-2012-2013-30-09-2013-016.htm) Jahresumsatz von 155,6 Millionen Euro und einem Überschuss von 3,6 Millionen Euro wird der Gesamtkonzern derzeit mit rund 50 Millionen Euro bewertet. Nicht viel, denn dem Vernehmen nach könnte allein Kontor auf einen IPO-Wert von deutlich über 30 Millionen Euro kommen. Bestätigen sich die Gerüchte, winkt aus unserer Sicht ein signifikantes Upside-Potenzial. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Small Caps --- ### [Aumann-IPO lässt bei MBB die Kasse klingeln!](https://www.sharedeals.de/aumann-ipo-laesst-bei-mbb-die-kasse-klingeln/) **Published:** März 22, 2017 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Der IPO von Aumann (WKN: A2DAM0) und Graumarktkurse von bis zu 46 Euro lassen Investorenherzen höher schlagen. Vor allem die Aktionäre der auf den Mittelstand fokussierten Beteiligungsgesellschaft MBB (WKN: A0ETBQ) profitieren seit Monaten von dieser Entwicklung.** Der für Freitag, den 24. März geplante [Börsengang](http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/mbb-tochter-aumann-plant-boersengang-maerz/?newsID=991123) von Aumann im Prime Standard ist zurzeit das am heftigsten diskutierte Thema unter hiesigen Anlegern. Kommen die Aktien zu teuer an den Markt? Wir meinen, dass Aumann sich sehr gut an der Börse behaupten wird, denn die Zahlen sind beeindruckend. Aumann ist ein Hersteller für Maschinen, die Elektrospulen für E-Motoren wickeln können, so genannte "Spezialmaschinen für Spulenwicklung". Bei diesen Maschinen ist man unangefochtener Weltmarktführer. Dies zeigt sich auch am Kundenstamm, zu dem die bekanntesten Automobil- und Industriemarken Deutschlands und der Welt gehören. Darunter: BMW, Daimler, Volkswagen, Bosch, Continental, Siemens und internationale Konzerne wie General Motors, Boeing oder Magna. ### Der interessanteste Börsengang im Midcap-Segment Die Aumann-Story lässt sich am besten anhand der jüngsten Unternehmenspräsentation nachvollziehen. Einige Highlights daraus: Der Anteil der Elektromotoren im Auto wächst seit Jahren und führte 2016 zu einem Auftragseingang von 190 Mio. Euro. Zurzeit nehmen die Automobil- und Zulieferkonzerne lange Lieferzeiten von über 12 Monaten in Kauf. Der eigentliche Durchbruch steht erst bevor und wird das Elektroauto bzw. das Thema Elektromobilität sein. Dafür braucht man noch mehr und vor allem größere E-Motoren. Deshalb erwartet Aumann in den nächsten Jahren ein anhaltend starkes Wachstum. Die Zahl der Elektrofahrzeuge könnte um jährlich 39% wachsen, von 2 Mio. im Jahr 2015 bis 32 Mio. im Jahr 2025. In wenigen Jahren werden drei Viertel der Umsätze der Sparte E-Mobility zuzuordnen sein. Bisher fiel erst ein Viertel der Umsätze in dieser Sparte an. Um das Wachstumstempo mitzugehen und die Lieferzeiten konstant zu halten, braucht man dringend neue Produktionskapazitäten sowie frisches Kapital. Das wird man nun beim Börsengang einsammeln. ### Bewertung an hohe Erwartungen gekoppelt Die Preisspanne für die Aktien liegt zwischen 35 und 43 Euro. Insgesamt wird es nach dem IPO 14 Mio. Aktien geben. Die Graumarktkurse von Lang & Schwarz werden bereits auf 45,80 Euro taxiert und liegen damit sogar über der anvisierten oberen Preisspanne von 43 Euro. Damit käme Aumann auf eine Marktkapitalisierung von 640 Mio. Euro. Bei 156 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2016 sowie 20 Mio. EBITDA wäre dies eine haushohe Überbewertung. Die Phantasie kommt von den Erwartungen her. Das Umsatzwachstum der letzten drei Jahre lag bei durchschnittlich 27% pro Jahr. Dieses Wachstum sollte nach einhelliger Meinung noch zumindest für die nächsten drei bis vier Jahre fortgesetzt werden. Dies führt alle drei Jahre zu einer Verdoppelung der Erlöse und rechtfertigt die gewählte Bewertungsspanne durchaus. Darüber hinaus bietet das Wachstum längerfristig weiteres Kurspotenzial. Investoren sollten sich vor Augen führen, dass rund 600 Mio. Euro Marktkapitalisierung im Milliardenmarkt für E-Mobilität eigentlich immer noch überschaubar sind. ### Familienholding MBB bleibt Hauptprofiteur Einen Frosch müssen Anleger leider schlucken. Denn das "Offering" für die rund 5 Mio. zum Börsengang ausgegebenen Aktien, setzt sich lediglich aus 1,5 Mio. neuen sowie 3,7 Mio. bestehenden Aktien zusammen. Aumann ist eine Tochter der mittelständischen Beteiligungsholding MBB und befand sich zuletzt zu 93,5% in deren Hand. Nach dem Börsengang wird MBB mit 53,6% weiterhin die Mehrheit an der Gesellschaft halten. Darum fließen Aumann voraussichtlich nur etwa 65 Mio. Euro an frischem Kapital zu, während etwa 150 Mio. Euro in der Schatulle des bisherigen Mehrheitsaktionärs MBB landen. Wer MBB kennt, wird sicher ahnen, dass der Vorstand so viel Geld wiederum sehr gewinnbringend in neue wertsteigernde Beteiligungen investieren dürfte. Deshalb stieg die Aktie von MBB in den letzten 12 Monaten, im Vorfeld des Aumann-Börsengangs, von 25 auf 85 Euro. ### Aumann ist der bislang größte Erfolg von MBB Es bleibt festzuhalten, dass MBB mit der vor zwei Jahren erfolgten Übernahme von Aumann eine enorme Weitsicht bewies. Den Grundstein für diesen Erfolg setzte man aber schon viel früher. MBB ist seit Jahren die am stärksten im Wert wachsende Mittelstandsholding Deutschlands. Der Erfolgskurs begann sichtlich, als man im Jahr 2012 den Automobilzulieferer Claas kaufte. Außer Aumann besitzt MBB noch weitere Perlen im mehrheitlichen Besitz. Darunter die ebenfalls börsennotierte Delignit, einem Anbieter von ökologischen Werkstoffen für die Automobilindustrie, den führenden Papier-Tissue-Hersteller Polens, Hanke Tissue, oder den Cloud-Lösungsanbieter DTS IT AG. Ergänzt wird dies von CT-Formpolster sowie den Obo-Werken. Alle Unternehmen wachsen überdurchschnittlich stark und erzielten mindestens zweistellige Millionenumsätze. ### ![MBB-Beteiligungen](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/03/MBB-Beteiligungen.jpg)MBB ist das sicherere Investment Der Erfolg von Aumann wird sich hoffentlich noch Jahre fortschreiben lassen und ein Kauf der Aktien könnte sich, trotz der hohen Bewertung, unter langfristigen Überlegungen lohnen. Der eigentliche Geniestreich wurde von Seiten der MBB-Gründer Christof Nesemeier und Gert-Maria Freimuth ausgeführt. Diese können den angesammelten Wert ihrer Beteiligung auf einen Schlag heben und sich schon wieder dem nächsten Deal zuwenden. Nach dem IPO von Aumann sind MBB rund 320 Mio. Euro Beteiligungswert zurechenbar. MBB selbst besitzt eine Marktkapitalisierung von 560 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung des erfolgreichen Aumann IPOs ist diese Bewertung absolut fair. Durch die Beteiligung und den Erlös aus den verkauften Aumann-Aktien kann MBB den zurechenbaren Wert in Richtung 470 Mio. Euro steigern und damit mehr als 80% seiner eigenen Marktkapitalisierung rechtfertigen. Obwohl die MBB-Aktie schon sehr gut gelaufen ist, besteht darum, unserer Ansicht nach, noch weiteres Kurspotenzial. Vor allem auf längere Sicht dürfte MBB nicht enttäuschen. Erfolgreiche Rennpferde wie dieses hält ein optisch hoher Aktienkurs allein nicht auf. Sollte der Kurs von MBB im Zuge des Aumann IPOs einige Gewinnmitnahmen erfahren, so wären dies sehr interessante Kaufkurse. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Varta: Was verspricht der nächste Batterie-IPO nach Voltabox?](https://www.sharedeals.de/varta-was-verspricht-der-naechste-batterie-ipo-nach-voltabox/) **Published:** Oktober 20, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Nur eine Woche nach der Handelsaufnahme beim Akkuhersteller Voltabox (WKN: A2E4LE) und ein gutes halbes Jahr nach dem Börsengang des Herstellers von E-Motor-Wickelmaschinen Aumann (WKN: A2DAM0) stand in dieser Woche der IPO des Mikrobatterieproduzenten [Varta](https://www.sharedeals.de/varta-aktie/) (WKN: A0TGJ5) an.** Mit einem Jahr Verspätung hat die Varta AG nun doch ihren lang erwarteten Börsengang geschafft. Gestern wurde die Aktie unter spendabler Ausgabe von Nüssen und Müsliriegeln vor der Frankfurter Börse erfolgreich zum Ausgabepreis von 17,50 € platziert. 8,6 Mio. Anteile wurden hierbei neu ausgegeben. Das bedeutet einen Mittelzufluss von 150 Mio. Euro. 80 Mio. sollen davon in die Ausweitung der Produktionskapazität von wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Mikrobatterien und rund 30 Mio. Euro in den Aufbau einer neuen Produktionslinie für Zink-Luft Hörgerätebatterien fließen. Laut Wertpapierprospekt wurden bei Varta im 1. Halbjahr 2017 Umsatzerlöse von 119,7 Mio. Euro erzielt, immerhin 12% mehr als im Vorjahr. Hierbei profitierte Varta von seiner starken Positionierung in konjunkturunabhängigen Wachstumsmärkten. Nach dem IPO wird das Management seine Aufmerksamkeit dem neuen Produkt CoinPower widmen. Darunter fallen kleinformatige, wiederaufladbare Lithium-Ionen-Mikrobatterien, die in mobilen Geräten immer stärker verbaut werden. Wer sich für Details interessiert, dem empfehlen wir die Lektüre des lesenswerten Wertpapierprospekts. Eigentlich sollten sogar bis zu 10 Mio. neue Aktien ausgegeben werden. Doch aus bislang noch unbekannten Gründen wurde das Angebot von den Konsortialbanken trotz hoher Nachfrage gekürzt und der Börsengang um eine Woche vorgezogen. Reagierte man hier womöglich auf die kollabierenden Kurse im Graumarkt? Obwohl die Aktie offiziell erst seit einem Tag handelbar ist, machten Anleger schon eine Achterbahnfahrt mit. Noch während der laufenden Zeichnungsphase wurden bei Varta Graumarktkurse von bis zu 34 € gestellt, die dann aber in sich zusammenfielen. Nach dem IPO stellten sich erste Kurse von 24 € ein, bevor sich der Preis zuletzt aktuell bei gut 20 € einpendelte. Wir betonen an dieser Stelle, dass wir die Aktie als relativ teuer ansehen und würden hier nicht vorschnell in eine Euphorie hinein kaufen. Auch die E-Mobility-Phantasie dürfte hier erstmal keine große Rolle sielen, weil Varta seine Zukunft vor allem bei kleinen Knopfbatterien sieht. ### Nicht überall wo Varta draufsteht, ist auch Varta drin [![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/10/varta_mikro-260x300.jpg)](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/10/varta_mikro.jpg)Die historisch gewachsene Marke Varta ist bekanntlich seit 1904 im Batteriegeschäft tätig. Allerdings sollten Investoren darauf achten, dass sie die neue Varta AG und die ursprüngliche Varta AG auseinanderhalten. Diese existierte nämlich nur bis 2002 und es fand eine Aufspaltung statt, so dass heute noch weitere Unternehmen jeweils eigene Markenrechte an Varta halten. Insbesondere ist das Geschäft mit Autobatterien und den kompakten Konsumentenbatterien (AA/AAA), die wir aus dem Supermarkt kennen, nicht Bestandteil der zum Börsengang offerierten neuen Varta AG. Die Automobilsparte befindet sich mittlerweile unter Kontrolle des US-Konzerns [Johnson Controls](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=WKN&ID_NOTATION=28191371&SEARCH_VALUE=A2AQCA) (WKN: A2AQCA) und die Konsumsparte ist Teil eines weiteren US-Unternehmens, der [Spectrum Brands](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=WKN&ID_NOTATION=99176296&SEARCH_VALUE=A1C038) (WKN: A1C038). Das jetzige Varta IPO bezieht sich auf die beiden Geschäftssparten VARTA Microbattery, die Mikrobatterien für die Elektronikindustrie und Medizintechnik fertigt, zum Beispiel für Kopfhörer oder Hörgeräte, und VARTA Storage, welches das Zukunftsgeschäft mit Energiespeichern, beispielsweise für Energiezwischenspeicher für Solaranlagen und Akkus zur Ermöglichung der Elektromobilität, beinhaltet. ### Schweizer Small-Cap bleibt strategischer Investor Wie schon bei den IPOs von Aumann und Voltabox bleibt auch bei Varta ein strategischer Mehrheitseigner an Bord. Der ehemalige Alleingesellschafter Montana Tech Components AG (ISIN: CH0107020692) aus Menziken in der Schweiz, einer Industrieholding im Mehrheitsbesitz des schillerneden Östereichers [Michael Tojner](http://diepresse.com/home/meingeld/uebergeld/3880785/Michael-Tojner_Auf-zwei-Freunde-kommen-acht-Feinde), wird nach dem IPO noch knapp 64% an der Varta AG halten. Zum Börsengang wurden 3 Mio. Altaktien aus dem Besitz von Montana Tech verkauft. [![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/10/VARTA_Speicher.jpg)](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/10/VARTA_Speicher.jpg) ### Bewertung überzogen - es gibt bessere Aktien! Die Varta AG wird nach den IPO mit 760 Mio. € bewertet. Das ist bei Wachstumsraten im Bereich von 12% ambitioniert. Zumal die Nettomarge von zuletzt 9% auch nicht zu einem Freudentaumel führt und entsprechend ein KGV von über 30 erwarten lässt. Auch wenn es altmodisch klingt, sollten Anleger durchaus auch einmal einen Blick auf den Nettobuchwert werfen, der per 30. Juni bei 2,56 € lag und mit dem erwarteten IPO-Erlös auf 5,62 € steigen dürfte. Daraus resultiert ein KBV von 3,5. Für einen dynamischen Wachstumswert wäre das in Ordnung, doch fällt Varta bisher noch nicht in diese Kategorie und muss sich seine Wachstumssporen erst noch verdienen. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Deutsche Post: Geniestreich - IPO der E-Mobility-Tochter?](https://www.sharedeals.de/deutsche-post-geniestreich-ipo-der-e-mobility-tochter/) **Published:** Juli 13, 2018 **Author:** Marc **Content:** **Steht die [Deutsche Post](https://www.sharedeals.de/deutsche-post-aktie/) (WKN: 555200) vor einer Riesen-Überraschung? Nun könnte ein Geniestreich des Managements für eine rosige Zukunft sorgen. Die Investmentbank Goldman spielt eine entscheidende Rolle.** Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun in Bezug auf interne Kreise [berichtet](https://www.reuters.com/article/deutsche-post-screetscooter/update-1-deutsche-post-hires-bank-to-explore-streetscooter-options-sources-idUSL8N1U73N9), ist niemand Geringeres als die US-Investmentbank Goldman Sachs beauftragt worden, "**strategische Optionen**" für die E-Mobility-Sparte zu prüfen. Damit greift die Post auf einem absoluten Zukunftsmarkt an. ### Post goes electric – folgt bald der IPO? Im Bankendeutsch heißt das: Es wird vermutlich ein **IPO**, eine Einbindung strategischer Investoren/Partnerunternehmen oder ein Verkauf der Sparte anvisiert. Ein IPO wiederum wäre wohl die favorisierte Lösung und würde einen vermutlich dreistelligen Millionenbetrag an Nettoemissionserlösen generieren. Der Hersteller von Elektroauttoteilen, Aumann (WKN: A2DAM0), brachte es beim IPO 2017 auf eine Börsenwertung von rund 600 Mio. Euro. Im Mittelpunkt des Interesses an der E-Mobility-Sparte, welche die nächsten zwei Jahre noch unter Regie der Post bleiben soll, steht der vom DAX-Konzern bisher in Eigenregie produzierte **Street Scooter**. Rund 5.000 gelbe E-Flitzer rollen derzeit für die Post-Flotte auf deutschen Straßen. Interessante Randnotiz: Für die Entwicklung und Produktion des Street Scooters versuchte die Deutsche Post vor Jahren vergeblich große Autokonzerne wie Daimler (WKN: 710000), Volkswagen (WKN: 766403) oder BMW (WKN: 519003) ins Boot zu holen. ### Goldman Sachs großer Fürsprecher von E-Mobilität Was die Zukunft von Elektromobilität betrifft, so gilt Goldman Sachs als Befürworter von E-Autos. Über Lithium, das als raffiniertes Endprodukt in Lithium-Ionen-Batterien für die Energieerzeugung zum Einsatz kommt, sagte die WallStreet Bank folgendes: > Lithium is the new gasoline. ### Post profitiert von strukturellen Trends Im Hauptgeschäft profitiert die Deutsche Post – trotz Schwierigkeiten im ersten Quartal – vom steigenden Bedarf und der Notwendigkeit nach immer schnelleren Sendungen. Dazu kommt das Online-Business: Steigende Kapazitätszahlen aus dem E-Commerce müssen über den Postweg an den Kunden gebracht werden. Zudem will man nach Abschluss der Digitalisierungsmaßnahmen deutlich Geld einsparen. Das zeigen die jüngsten Meldungen, die von einem Einsparungspotential in hoher dreistelliger Millionenhöhe ausgehen. ### Der Club für Ihren Vermögensaufbau – jetzt mit exklusivem Live-Chat! Finden Sie die **kommenden Börsen-Highflyer** in unserem neuen, hochexklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). Ein Gremium aus erfahrenen Aktienprofis identifiziert mittels systematischer Analyse regelmäßig Werte mit exzellentem Chance-Gewinn-Verhältnis. Mit der Erstempfehlung konnten unsere rund 500 Mitglieder bereits **über +20% Gewinn** einfahren. Seit gestern besitzt die NBC-Community nun einen [eigenen Live-Chat](https://www.sharedeals.de/2018/07/no-brainer-club-exklusiver-live-chat-gestartet/#more-31392). **Kategorien:** Dividenden-Aktien, IPOs & Börsengänge **Schlagwörter:** Deutsche Post --- ### [StillCanna startet den CBD-Boom in Europa](https://www.sharedeals.de/stillcanna-startet-den-cbd-boom-in-europa/) **Published:** März 21, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Cannabis-Aktien wie Canopy (WKN: A140QA) sind seit Jahren Gewinneraktien. Viele Fachleute erwarten, dass rund um Cannabis-CBD ein neuer Boom startet. Seit wenigen Tagen ist mit StillCanna (WKN: A2PEWA) eine der ersten CBD-Aktien frisch an der Börse, die gute Chancen besitzt, zu einem der potenziellen Marktführer für europäisches CBD aufzusteigen.** Auch wenn viele der bekannten Cannabsis-Werte mittlerweile relativ hoch bewertet scheinen, vor allem jene, die sich auf den kanadischen Binnenmarkt konzentrieren, bietet der Sektor auf globaler Ebene weiterhin lukrative Chancen. Dabei müssen Anleger nicht einmal abwarten, ob Cannabis entkriminalisiert wird: denn mit CBD-Öl und Produkten aus Hanf können Anleger schon heute große Gewinne erzielen. ### Der wesentliche Unterschied von THC zum CBD - **Cannabis THC** - Macht „High“ und sorgt für den Rauscheffekt. - **Cannabis CBD** – Dieses ist in **32 Ländern Europas**, dem Großteil der **EU** sowie seit Januar in den **USA** völlig legal. Nachteil: Nur **6% der Bevölkerung** möchte Cannabis als Drogen konsumieren, sofern das überhaupt jemals auf weltweiter Ebene legal wäre. Ein viel größerer und völlig offener Wachstumsmarkt entsteht bei Cannabisprodukten für **Gesundheitsanwendungen**, **Medikamenten** und bei **Konsumprodukten**, die das **CBD** (Cannabinoid) adressiert. [![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Hemp-Pflanze.jpg)](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Hemp-Pflanze.jpg)Quelle:Unsplash.com > *Hanf-basiertes CBD wurde in mehreren medizinischen Studien für eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen gelobt, die von der Behandlung von Psoriasis, Neurodermitis und Ekzemen bis hin zur Minimierung von Anfällen, Stress und Schlaflosigkeit reichen., schreibt das Forbes Magazin.* ### CBD in Kaffees, Cremes und Hundefutter? > Kokosöl und Kurkuma waren gestern: Der Cannabis-Stoff CBD ist der neue Liebling der Wellness-Industrie., berichtet Bild.de ### Wenige Anleger wissen: CBD ist schon jetzt ein legaler Milliardenmarkt Während in Europa CBD-Öl und Produkte aus Hanf längst legal sind, wurde CBD-Cannabis in den USA erst Anfang 2019 legalisiert. Obwohl Analysten von Brightfield Group das Wachtum und Marktpotenzial bis 2022 von 591 Mio. US$ in 2018 auf satte 22 Mrd. US$ bis 2022 schätzen, liegen die wahren Schätze, die CBD-Öl Aktien derzeit heben können längst in Europa. Mit einem Marktvolumen in Höhe von rund 66,8 Milliarden US$, wird dieser Markt von Marijuana Business Daily 12-Mal größer geschätzt als der US-Markt. Es gibt aber noch ein paar Herausforderungen zu meistern. Nur wenige Cannabis-Unternehmen haben dieses Potenzial wirklich im Griff. Die Extraktionsmetoden sind noch nicht wirklich bis zur Marktreife entwickelt. So kommt es zurzeit zu enormen Lieferengpässen bei Cannabinoiden wie dem CBD. ### Bisher nur wenige börsennotierte CBD-Aktien Dieser Untersektor der Branche wurde bisher von Aktionären sträflich vernachlässigt. Das liegt nicht daran, dass er unattraktiv erscheint, sondern schlichtweg daran, dass es bis jetzt kaum nennenswerte börsennotierte Gesellschaften gibt. Doch das ändert sich jetzt mit StillCanna Stillcanna erkannte frühzeitig, dass die globalen CBD-Umsätze die THC-Verkäufe übertreffen werden. StillCanna ist damit eine der ersten **Cannabis CBD-Aktien**, bei dem Anleger sich für diesen Boommarkt positionieren können. Das Unternehmen hat seine "Raffinerie-Prozess" sogar zum Patent angemeldet, weil dieser den Prozess der Extraktion perfektioniert haben und mit am günstigsten aus der Rohware Hanf, CBD extrahieren können, sodass sie mit dem hergestellten Endprodukt, dem hochwertigen CBD-Öl, weniger stark vom Cannabispreis abhängig sind. [![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Phase1to6StillCanna.jpg)](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Phase1to6StillCanna.jpg)Entwickelt sich zu einem führenden Anbieter von CBD-Öl für den internationalen medizinischen Gebrauch. Hierfür positioniert man sich global. ### Die Investmenthighlights: - StillCanna besitzt ein proprietäres Produktionsverfahren zur extrem günstigen Extrahierung von CBD und anderer Cannabinoide (bis zu 113). **Das Verfahren wurde zur Patentierung angemeldet** und ist skalierbar. Ein enormer Wettbewerbsvorteil. Wird das Patent erteilt, entstünde eine schier unüberwindbare Markteintrittsbarriere. - Die **Olimax-Übernahme bietet StillCanna eine substantielle Vergrößerung**, mittels eines **vertikal integrierten und lizenzierten** Kultivators und Extraktors von CBD. Die Produktionskapazitäten werden zwischen 2019 bis 2021 voraussichtlich von 16 über 32 auf 60 Mio. Gramm wachsen. - **Ein Joint Venture mit Dragon Fly Biosciences**, einem führenden CBD-Start Up in Großbritannien, hat seine monatliche Bezugsmenge um 300% erhöht, weil man mit der Qualität des von StillCanna gelieferten Produkts sehr zufrieden ist. ### Eine sehr günstige Produktionsmethode Selbstverständlich sollt man nicht einfach eine Aktie kaufen, die sich CBD auf die Fahnen schreibt. Doch StillCanna ist ein Unternehmen, welches eine wirkliche kostengünstige, skalierbare Methode entwickelt hat, die es erlaubt CBD nach eigenen Angaben für unglaublich günstige **0,78 CA$ pro Gramm** herzustellen. Der ausgehandelte **Verkaufspreis** liegt, bezogen auf das Großhandelsvolumen, das DragonFly, die voraussichtlich 36% der Kapazitäten abnehmen möchten, und wiederkehrende Einnahmen sichert – bei **3 CA$ pro Gramm**. Zusätzlich können beim freien Verkauf zurzeit Preise von bis zu **8 CA$ pro Gramm** realisiert werden. [![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Size-StillCanna.png)](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Size-StillCanna.png)Verglichen mit seinen Wettbewerbern produziert StillCanna deutlich mehr, zu wesentlich günstigeren Preisen. ### Jetzt ist ein besonders lukrativer Kaufzeitpunkt? StillCanna unterzeichne am 20. März die definitive Vereinbarung über den Erwerb eines führenden europäischen Hanfanbauers Olimax, für einen sehr günstigen Übernahmepreis von 24 Mio. eigenen Aktien plus 2 Mio. CA$ in bar. Die Kernkompetenz von Olimax liegt in der Landwirtschaft, mit über 20-jähriger Erfahrung im Hanfanbau, sowie einer ausgereiften Produktlinie und einer eigenen, von der Europäischen Union ("EU") zertifizierten Hanfsorte mit hohem **CBD-Gehalt**. Allein für Olimax geht das Management in diesem Jahr von **110 Mio. CA$ Umsatz** sowie **77,8 Mio. CA$ operativem Gewinn** aus. Der Übernahmepreis wäre daran gemessen ein „Schnäppchen“ und lässt sich eigentlich nur so erklären, dass die Olimax Eigentümer, die bei einem eigenen Börsengang locker das 5-fache erzielt hätten, vom explosiven Potenzial der StillCanna-Aktie und der Bildung eines europäischen CBD-Konzerns überzeugt wurden. Schließlich haben sie sich obendrein zu einer Sperrfrist von 20 Mio. Aktien über die nächsten 36 Monate entschlossen. Auch wenn das Management hier in den nächsten Jahren konservativ mit einem Rückgang rechnet. [![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Projections.png)](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Projections.png)Die vom Management errechneten Umsatzpotenziale nach der Übernahme von Olimax und die starken operativen Erträge sprechen für ein Engagement bei der Aktie. Sobald diese Zahlen die Runde machen und bei Analysten ankommen, könnte es **massenhaft Upgrades und Kauf-Empfehlungen** hageln. ### Die Aktie gilt als Schnäppchen Mit einem für 2019 in Aussicht gestellten operativen Gewinn von 85,9 Mio. CA$ wäre die Aktie lediglich mit dem rund 1-fachen EV/EBITDA bewertet. In drei Jahren wäre es nur die Hälfte. ### Die Ernte im Juni kann das Wachstum explodieren lassen Bis es zur Realisierung der ersten großen Umsatzpotenziale kommt, brauchen sich Anleger nicht länger auf die Folter spannen lassen. Tatsächlich sind die ersten ~1.500 Hektar Anbauflächen längst bepflanzt und im Juni - in weniger als drei Monaten - erntereif. Der monatliche Umsatz dürfte sich danach, wenn alles nach Plan läuft, vervielfachen. ### Goldherz VIP Club vor nächstem Placement im CBD-Sektor Wer sich für das Wachstum im CBD Sektor interessiert und als Investor auch vorbörsliche Beteiligungen in Erwägung zieht, dürfte mit dem **[Goldherz VIP Club](http://www.goldherzreport.de/Premium/)** ebenfalls voll auf seine Kosten kommen. Mit vier Cannabis-Aktien, die in den letzten zwei Jahren alle mit **+100%**, **+395%** und **+430%** im Plus stehen, waren schon enorme Gewinne möglich. **Interessenkonflikt: Der Herausgeber hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien und Aktienoptionen des besprochenen Unternehmens StillCanna und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern bzw. Optionen auszuüben und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Der Herausgeber bull markets media GmbH wurde für die Verbreitung von Informationen über das hier besprochene Unternehmen finanziell entlohnt. Hierdurch besteht jeweils konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte Haftungsausschluss beachten.** **Kategorien:** Cannabis-Aktien, IPOs & Börsengänge, Small Caps --- ### [StillCanna: Großauftrag für CBD-Isolat über 36 Millionen CA$](https://www.sharedeals.de/stillcanna-grossauftrag-fuer-cbd-isolat-ueber-36-millionen-ca/) **Published:** März 28, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Spätestens seit unserer [Erstvorstellung](https://www.sharedeals.de/stillcanna-startet-den-cbd-boom-in-europa/) von letzter Woche wissen Sie um den Umstand, dass beim CBD (Cannabidiol) ein neuer Boom begonnen hat. Mit StillCanna (WKN: A2PEWA) profitieren Anleger von einer der ersten CBD-Aktien an der Börse.** StillCanna hat das Potenzial, zu einem der global führenden CBD-Unternehmen heranzuwachsen. Darum sollten die Kursgewinne der letzten Tage nicht überraschen. Immerhin ist die Aktie als Reaktion der Übernahme eines führenden polnischen Anbauers im Wochenvergleich in der Spitze bis zu **+25%** gestiegen. Heute gelang dem Unternehmen der nächste große Wurf. ### Großauftrag sichert die in Aussicht stehenden Umsatzpotenziale ab Bisher zählen wir StillCanna wegen ihrer Produktionsstätten in Polen und Rumänien zu den potenziellen Marktführern in Europa. Das Unternehmen hatte aber, bis auf das wichtige Joint Venture mit **Dragon Fly Biosciences** noch keine definitiven Liefervereinbarungen. Nachdem das Unternehmen letzte Woche die definitive [Vereinbarung](https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/stillcanna-signs-definitive-agreement-for-the-acquisition-leading-european-hemp-cultivator-olimax/?newsID=1134849) über den Erwerb des führenden europäischen Hanfanbauers **Olimax** bekannt gegeben hat, ist jetzt auch klar, welcher Kunde ab August 2019 als Erster beliefert werden soll. ### Verbindliche Absichtserklärung bringt 36 Millionen CA$ Umsatz im 2. Halbjahr Mit der heutigen [Meldung](https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/stillcanna-signs-million-per-month-agreement-with-california-based-bioscience-enterprises-inc-supply-cbd/?newsID=1137721) baut das Unternehmen seine Marktstellung in Europa aus und dürfte jetzt sehr schnell wachsen. Das Unternehmen schloss hierzu eine verbindliche Absichtserklärung mit BioScience Enterprises Inc. aus Kalifornien über die Lieferung von **CBD-Isolat** **im Wert von 6.000.000 CA$** pro Monat für eine anfängliche Laufzeit von 6 Monaten, die im gegenseitigen Einverständnis beider Parteien verlängert werden kann. Liefert StillCanna pünktlich und in hoher Qualität, dürfte dem nichts entgegenstehen. [![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Hemp-Pflanze.jpg)](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/Hemp-Pflanze.jpg)Seit Gründung im Jahr 2018 hat sich BioScience Enterprises zu einem führenden Auftragshersteller und Anbieter von CBD im ganzen Land entwickelt. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen hat Verträge über den gesamten Kontinent der USA und Kanadas zur Lieferung von EU- und heimischem hochwertigem Isolat, Destillat und einer Variante von Fertigprodukten. Quelle: Unsplash.com ### Umsatzhürde von 100 Millionen CA$ ist nicht zu hoch Gerade bei relativ kleinen Unternehmen aus Kanada fragen sich Anleger häufig, wie realistisch Zahlen und Prognosen sind. Bei StillCanna gehen wir davon aus, dass die Zahlen schlüssig sind und die Erwartungen real. Der heute vermeldete Großauftrag würde allein schon 30% des für 2019 geplanten Umsatzziels von 119 Mio. CA$ ausmachen. Würde der Vertrag zu gleichen Konditionen verlängert, wäre das daraus ableitbare Umsatzpotenzial über 70 Mio. CA$. Verglichen mit dieser Prognose, handelt der Aktienkurs geradezu als Schnäppchen. ### Eine ultragünstige Bewertung mit +200% Potenzial? Mit der aktuellen Marktkapitalisierung von 82 Mio. CA$ und einem für 2019 in Aussicht gestellten operativen Gewinn von 85,9 Mio. CA$ wäre die Aktie mit weniger als dem **1-fachen EV/EBITDA** bewertet. In den nächsten drei Jahren könnte das Unternehmen sogar die doppelte Marktkapitalisierung jährlich als operativen Gewinn erzielen, wenn sich das Wachstum wie erwartet einstellt. Dass dieses geplante, rasante Wachstum auch realisiert werden kann, muss das Unternehmen allerdings erst einmal beweisen. In jedem Fall eine sehr spannende Aktie! **Mehr lesen: [Cannabis-Aktien: Top-10-Liste und Investment-Guide](https://www.sharedeals.de/wissen/cannabis/top-aktien/)** **Interessenkonflikt: Der Herausgeber hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien und Aktienoptionen des besprochenen Unternehmens StillCanna und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern bzw. Optionen auszuüben und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Der Herausgeber bull markets media GmbH wurde für die Verbreitung von Informationen über das hier besprochene Unternehmen finanziell entlohnt. Hierdurch besteht jeweils konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte Haftungsausschluss beachten.** **Kategorien:** Cannabis-Aktien, IPOs & Börsengänge, Small Caps --- ### [Walgreens Boots Alliance: Mit Hilfe von KKR weg von der Börse?](https://www.sharedeals.de/walgreens-boots-alliance-mit-hilfe-von-kkr-weg-von-der-boerse/) **Published:** November 11, 2019 **Author:** Sascha Huber **Content:** Es ist noch gar nicht so lange her, da geriet die Aktie von Walgreens Boot Alliance (WKN: A12HJF) unter stärkeren Abgabedruck. Dabei war die Aktie erst kurz zuvor für den angeschlagenen Großkonzern General Electric (GE) in den Dow Jones Industrial Averages (DJIA) aufgenommen worden. Dabei gab es für die schwache Performance der Aktie gleich mehrere gute Gründe. Zum Einen nämlich war sie zuvor sehr gut gelaufen, weshalb sie ja überhaupt erst in den Dow Jones aufrücken durfte. Zum Anderen aber hatte der weltgrößte eCommerce-Konzern Amazon.com den Einstieg in den Markt von Walgreens Boots Alliance bekannt gegeben, was Befürchtungen über einen sich verschärfenden Margendruck aufkommen ließ. Diese Befürchtungen waren dabei gar nicht mal so sehr aus der Luft gegriffen wie man auf den ersten Blick vielleicht meinen konnte. Denn bereits kurz zuvor hatte das Management gewarnt, dass man unter steigenden Rohstoffpreisen leide, die sich nicht mehr vollständig an die Verbraucher weiter geben könne. Als Walgreens Boots Alliance dann kurze Zeit später in der Tat recht schwache Quartalszahlen vorlegte, war es um die Aktie geschehen. Die Anleger trennten sich, aus Angst vor sinkenden Margen und damit einhergehend sinkenden Gewinnen, in Scharen von dem Papier. Ja, manch ein Experte unkte bereits, dass das Gastspiel der Aktie im US-amerikanischen Auswahlindex nur von kurzer Dauer sein könnte und die Aktie bald wieder raus fliegen könnte. **Management um CEO Stefano Pessina ist ebenfalls unzufrieden mit der Kursentwicklung** Zuletzt wurde dann bekannt, dass das Management des Unternehmens um Großaktionär (rund 1/6 des Aktienkapitals) und CEO Stefano Pessina ebenfalls unzufrieden mit der Kursentwicklung der eigenen Aktie ist. So kamen am Markt schnell Gerüchte auf, dass der Vorstand planen könnte das Unternehmen von der Börse zu nehmen, ein sogenanntes Going Private. Dazu wäre jedoch natürlich ein Übernahmeangebot an alle Anteilseigner notwendig. Weder die Company noch Großaktionär und CEO Stefano Pessina verfügen jedoch über genügend Geld, um ein solches Going Private durchzuführen. Deshalb habe das Management Kontakt zu Finanzinvestoren aufgenommen, mit deren Hilfe man dieses Vorhaben dann umsetzen wolle. Wie heute bekannt wurde, soll sich der Finanzinvestor KKR (Abkürzung für Kohlberg Kravis Roberts) für ein solches Going Private in Kooperation mit dem Management/Unternehmen interessieren. **Aktie avanciert zum Topgewinner im Dow Jones Industrial Averages (DJIA)...** Dank dieser News avanciert die Aktie heute, mit rund +6%, aus dem Stand zum Topgewinner im US-amerikanischen Standardwerte-Index. Dies ist schon für sich genommen sehr positiv, zeigt es doch, dass viele Anleger tatsächlich an ein Going Private zu glauben scheinen. Insbesondere aus rein charttechnischer Sicht ist es jedoch noch viel positiver zu bewerten. Denn mit diesem Kurssprung schafft es die Aktie den charttechnisch wichtigen Widerstand zwischen 59 und 60 US-Dollar herauszunehmen und somit ein entsprechendes Kaufsignal zu generieren. Das Kursziel auf Basis dieses Kaufsignals liegt kurz- bis mittelfristig nun eigentlich um 72 US-Dollar. Allerdings gibt es auf dem Weg dorthin noch einige andere, untergeordnete, charttechnische Widerstände wie beispielsweise den Bereich um 65 US-Dollar sowie den Bereich um 68 US-Dollar und natürlich auch die runde 70 US-Dollar Marke. Allerdings dürfte die Aktie an diesen Marken nur Zwischenstopps auf ihrem weiteren Weg nach oben bis 72 US-Dollar einlegen. **Die Allzeithochs bei knapp 100 US-Dollar sind wohl nicht wieder drin!** Die Allzeithochs der Aktie aus dem Jahr 2015 lagen knapp unterhalb der runden 100 US-Dollar Marke. Anschließend kam es zu einem deutlichen Kursverfall, der die Aktie im Tief bis auf unter 50 US-Dollar abstürzen ließ. Ausgehend von diesen Korrekturtiefs, die Mitte diesen Jahres erreicht wurden, befindet sich die Aktie nun wieder auf Erholungskurs. Zwar hat sie sich im Zuge dieser Kurserholung schon wieder um rund +25% verteuert, sie notiert jedoch immer noch weit unter den gerade genannten Allzeithochs. Im Zuge eines Going Privates würde ich daher mit einem Übernahmeangebot um 75 US-Dollar (+/- 3 US-Dollar, also zwischen 72 und 78 US-Dollar) rechnen. Insofern erscheint eine Rückkehr zu den alten Allzeithochs so schnell nicht mehr möglich. Wer zu diesen Kursen eingekauft hat, wird daher wohl nur mit entsprechenden Kursverlusten wieder raus kommen. Auf dem aktuellen Kursniveau ist die Aktie meines Erachtens jedoch durchaus ein Kaufkandidat, wenngleich ich – wie immer – nicht unbedingt an einem so starken Tag wie heute zugreifen würde. Vielmehr heißt es hier auf einen nochmaligen leichten Kursrücksetzer in Richtung 60 US-Dollar oder leicht darunter zu warten – und dann zuzugreifen. Als Kursziel halte ich den von mir anvisierten Übernahmepreis von 75 US-Dollar (+/- 3 US-Dollar) für möglich. Sollte es jedoch letztlich doch nicht zu einem Going Private kommen, wäre wohl ein Kursrücksetzer in Richtung 54/55 US-Dollar zu erwarten. Auch von diesem Kursniveau ausgehend jedoch hätte die Aktie ein gewisses Kurspotenzial, 65 bis 68 US-Dollar sind auch dann drin! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Wird das Pentagon jetzt zum großen Kurstreiber?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-wird-das-pentagon-jetzt-zum-grossen-kurstreiber/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit der Almonty-Aktie geht es dieser Tage wieder stark bergauf. Nachdem der Kurs des Wolframproduzenten in der letzten Handelswoche um satte +28% zugelegt hat, startet Almonty mit einem Plus von über +2% auch freundlich in die neue Woche. Was treibt den Kurs der Almonty-Aktie momentan wieder so stark nach oben und können Anleger mit einer Fortsetzung der Kurssteigerungen rechnen? ## Geht den USA die Munition aus? Die Almonty-Aktie profitiert aktuell von der Nachrichtenlage in Bezug auf den Iran-Krieg. Berichten renommierter Medienhäuser zufolge führt der hohe Verbrauch der US-Streitkräfte im Nahen Osten sowie zur Unterstützung der Ukraine zu spürbaren Engpässen bei hochspezialisierten Präzisions- und Lenkwaffen. Diese Engpässen zeigen sich vor allem bei den Abfangraketen der Flugabwehrsysteme Patriot und THAAD. Wegen der ständigen Abwehr von Drohnen- und Raketenangriffen wurden Expertenschätzungen bereits 40 bis 80% der im Nahen Osten stationierten Bestände der Abfangraketen verbraucht. Auch bei weitreichende Präzisions- und Boden-Boden-Raketen (Tomahawk, ATACMS, PrSM) soll der verstärkte Einsatz boden- und seegestützter Fernlenkwaffen die Vorräte der US-Streitkräfte stark dezimiert haben. Die US-Regierung bestreitet einen akuten Munitionsmangel hingegen energisch. US-Kriegsminister Pete Hegseth bezeichnete Berichte über geschrumpfte Vorräte scharf als Falschmeldungen und US-Präsident Donald Trump erklärte, die USA verfügten über weit mehr Munition als jedes andere Land der Welt. Trotz dieser Dementi hat die US-Regierung zuletzt milliardenschwere Großaufträge an Rüstungsgiganten wie Lockheed Martin und RTX vergeben, um ihre Fertigungslinien für bestimmte Raketensysteme auf Rekordniveau hochzufahren. ## Was hat das mit Almonty zu tun? Die kolportierte Knappheit der USA bei bestimmten Waffensystemen und Munitionsarten ist Wasser auf die Mühlen der Almonty-Aktie. Wolfram ist ein unverzichtbarer Bestandteil der meisten modernen Waffen- und Munitionssysteme. Die USA besitzen derzeit keine eigene Wolframproduktion. Hinzu kommt, dass das Pentagon ab Anfang 2027 bei bestimmten Wolframprodukten kein Material mehr beschaffen darf, das in China abgebaut, raffiniert, getrennt, geschmolzen oder produziert wurde. Die von Almonty in Südkorea betriebene Sangdong-Mine wird damit zu einem strategischen Asset für die USA. In der ersten Ausbaustufe dürfte die neue Almonty-Mine rund 5% des westlichen Wolframbedarfs decken. Noch in diesem Jahr will das Rohstoffunternehmen die zweite Ausbaustufe anstoßen, um die Produktionskapazität noch einmal zu verdoppeln. Du begeisterst Dich für Rohstoffe? Dann ist es höchste Zeit, unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Almonty+Industries&stockidentifier=symbol%3AALM) zu abonnieren! ## Trendwende geschafft Die Almonty-Aktie befand sich von Ende April bis Ende Juli in einem massiven Abwärtstrend, in dessen Zuge sich ihr Kurs halbierte. Nach dem vor zwei Wochen erreichten 6-Monatstief drehte der Aktienkurs aber wieder stark nach oben. Nach einer Serie von Kursgewinnen an fünf Tagen in Folge kann man meiner Meinung nach mit Fug und Recht von einer Trendwende sprechen. ## Die Aktie ist zu günstig Ein Großteil der Produktion von Almonty dürfte an Rüstungsunternehmen gehen, die dringend auf das Wolfram aus westlichen Quellen angewiesen sind, um ihren Bedarf zu decken. Ein Preisrückgang des Metalls ist vor diesem Hintergrund kaum zu erwarten. Seit April hält sich der Wolframpreis über der Marke von 3.000 US$ je MTU. Angesichts dieser sehr vorteilhaften Ausgangslage halte ich die Almonty-Aktie derzeit für stark unterbewertet. Das Forward-KGV liegt bei ca. 44. Im kommenden Jahr dürfte das Wachstum des Wolframförderers allerdings bei rund 140% liegen. Bei einem voraussichtlich anhaltend hohen Wolframpreis ist das in meinen Augen eine deutliche Unterbewertung der Almonty-Aktie. Abschließend: Du willst neben Almonty weitere aussichtsreiche Rohstoffunternehmen kennenlernen? Dann guck doch mal in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) rein! Ich rate Anlegern nach wie vor zum Kauf der Almonty-Aktie. Wolfram wird angesichts seiner geopolitischen Bedeutung auch in den kommenden Jahren ein stark nachgefragter Rohstoff bleiben. Das Angebot kann bei weitem nicht mit der Nachfrage Schritt halten. Die Kurshalbierung der Almonty-Aktie von Ende April bis Ende Juli konnte ich vor diesem Hintergrund überhaupt nicht nachvollziehen. Anleger sind gut beraten, den Rohstofftitel auf dem aktuellen Kursniveau zu kaufen. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,0 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [DroneShield, Almonty und SpaceX: Jetzt fliegt dieser Geheimtipp!](https://www.sharedeals.de/droneshield-almonty-und-spacex-jetzt-fliegt-dieser-geheimtipp/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** An den Börsen rücken derzeit Unternehmen in den Fokus, die von langfristigen Megatrends wie Drohnenabwehr, kritischen Rohstoffen, Raumfahrt und künstlicher Intelligenz profitieren könnten. Besonders DroneShield, Almonty Industries und SpaceX stehen bei Kleinanlegern hoch im Kurs, setzen aber auf drei sehr unterschiedliche Zukunftswetten – mit erheblichen Wachstumschancen, aber auch entsprechend hohen Risiken. ## DroneShield-Aktie DroneShield profitiert weiterhin vom strukturellen Wachstum des Marktes für Drohnenabwehr, der durch geopolitische Spannungen und den zunehmenden Einsatz unbemannter Systeme stark an Bedeutung gewinnt. Für versierte Anleger ist dabei weniger die reine Umsatzdynamik entscheidend als die Frage, inwieweit DroneShield seine technologische Position in nachhaltige Margen und wiederkehrende Auftragseingänge übersetzen kann. Mit neuen Lösungen wie RfRecon erweitert das Unternehmen sein Portfolio und versucht, sich stärker als Anbieter umfassender RF-Intelligence- und Counter-UAS-Systeme zu positionieren. Gleichzeitig bleibt die Bewertung ein wesentlicher Risikofaktor: Selbst nach dem deutlichen Kursrückgang sind die Erwartungen an künftiges Wachstum hoch. Entscheidend werden daher die Entwicklung des Auftragsbestands, die Margen, der operative Cashflow und die Fähigkeit sein, die hohe Nachfrage ohne Verwässerung der Aktionärsinteressen zu finanzieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Almonty Industries-Aktie Bei Almonty Industries rückt mit dem Hochlauf der Sangdong-Mine in Südkorea der entscheidende operative Wendepunkt näher. Für Anleger ist vor allem relevant, ob es dem Unternehmen gelingt, die geplante Produktion zuverlässig hochzufahren und die erwarteten Kostenstrukturen zu erreichen. Gleichzeitig bietet der strategisch wichtige Rohstoff Wolfram erhebliches Potenzial, da China den globalen Markt dominiert und westliche Abnehmer nach alternativen Lieferquellen suchen. Gelingt der kommerzielle Hochlauf wie geplant, könnte Almonty von steigenden Wolframpreisen und langfristigen Abnahmeverträgen profitieren. Die Aktie bleibt allerdings stark vom erfolgreichen Minenbetrieb, der Finanzierung sowie der weiteren Entwicklung des Wolframpreises abhängig – entsprechend hoch ist auch das operative Risiko. ## SpaceX-Aktie Bei SpaceX steht für Anleger weniger die klassische Raumfahrtstory als die vertikale Integration eines zunehmend breit diversifizierten Technologiekonzerns im Mittelpunkt. Starlink liefert bereits einen erheblichen Teil des Geschäfts, während Raumfahrt, Satelliteninfrastruktur und die geplanten KI-Investitionen zusätzliche Wachstumssäulen bilden. Für versierte Anleger ist dabei entscheidend, wie nachhaltig die hohen Wachstumsraten, die Kapitalrendite der enormen Investitionen und die Bewertung im Verhältnis zu den langfristigen Cashflows sind. Nach dem Börsengang dürfte die Aktie entsprechend stark auf Erwartungen reagieren – insbesondere auf Starlink-Nutzerzahlen, Margenentwicklung, Raketenstarts und Fortschritte im KI-Geschäft. Die langfristige Story bleibt damit ausgesprochen interessant, ist aber bereits mit hohen Erwartungen und entsprechendem Bewertungsrisiko behaftet. ## Geheimtipp fliegt los: +36% in 4 Tagen mit diesem Nano Cap Bereits im Frühjahr hatten wir die positive Entwicklung bei **Sonoma Pharmaceuticals** antizipiert und die Nano-Cap-Aktie als hochinteressante Turnaround-Spekulation vorgestellt. Damals hatte eine unserer Börsen-Koryphäen [150.000 Aktie zu Kursen bis 1 US$ erworben](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-150-000-aktien-gekauft-das-ist-der-grund/) und auf die deutlich verbesserten operativen Rahmenbedingungen und die Chancen auf einen nachhaltigen Wachstumsschub verwiesen. Klar ist nun: Das kleine Healthcare-Unternehmen liefert. Die jetzt veröffentlichten Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 markieren einen wahren Meilenstein. Der Umsatz stieg um starke 60% auf 6,4 Millionen US-Dollar, wobei insbesondere das US-Geschäft regelrecht explodierte: Die Erlöse in den Vereinigten Staaten schossen um 141% nach oben. Damit wächst Sonoma nicht nur international, sondern gewinnt ausgerechnet im wichtigsten Gesundheitsmarkt der Welt massiv an Dynamik. ## Historischer Durchbruch: Erstmals positives EBITDA Noch bemerkenswerter als das Umsatzwachstum ist jedoch die Profitabilität: Sonoma gelang erstmals in seiner Unternehmensgeschichte ein positives bereinigtes EBITDA. Während das Unternehmen im Vorjahresquartal noch einen EBITDA-Verlust von rund 1 Million US-Dollar auswies, wurde nun ein positiver Wert erreicht – und das bei nahezu unveränderten operativen Kosten. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge von 36 auf 40%, während sich der Nettoverlust drastisch auf nur noch 0,3 Millionen von 1,2 Millionen US-Dollar im Vorjahr verringerte. Damit scheint Sonoma den entscheidenden Schritt vom verlustreichen Entwicklungsunternehmen hin zu einem profitabel wachsenden Pharmaunternehmen mit eigener Technologie zu schaffen. ## Management spricht von einem „Inflection Point“ Besonders spannend sind die Aussagen des Managements. CEO Amy Trombly bezeichnete die aktuellen Ergebnisse als einen „wichtigen Inflection Point“ für das Unternehmen. Diese Formulierung kommt nicht von ungefähr und signalisiert, dass Sonoma den Wendepunkt erreicht sieht, an dem sich jahrelange Investitionen zunehmend in nachhaltiges Wachstum und Profitabilität übersetzen. > Unsere Ergebnisse für das erste Quartal zeigen, dass Sonoma einen wichtigen Wendepunkt erreicht hat (...) Angesichts neuer FDA-Zulassungen, wachsender Vertriebspartnerschaften und einer vielversprechenden Pipeline an Geschäftsmöglichkeiten sind wir unserer Überzeugung nach gut aufgestellt, um weiterhin profitables Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig zeigte sich das Management ausgesprochen optimistisch für den weiteren Geschäftsverlauf. Als Wachstumstreiber nennt Sonoma unter anderem neue FDA-Zulassungen, den kontinuierlichen Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes sowie eine starke Pipeline an kommerziellen Möglichkeiten, die weiteres profitables Wachstum ermöglichen soll. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Bewertung weiterhin extrem niedrig Trotz dieser Entwicklung wird Sonoma Pharmaceuticals am Aktienmarkt weiterhin noch mit einer sehr kleinen Marktkapitalisierung nahezu auf Cash-Niveau bewertet. Angesichts eines Unternehmens, das gerade ein US-Wachstum von 141%, den erstmaligen EBITDA-Break-even präsentiert und gleichzeitig von einem strategischen Wendepunkt spricht, wirkt diese Bewertung aus meiner Sicht außergewöhnlich niedrig. Einem annualisierten Jahresumsatz von bereits jetzt über 25 Millionen US-Dollar steht weiterhin eine Mini-Marktkapitalisierung von nur rund 6 Millionen US-Dollar entgegen. Sollte das Unternehmen den eingeschlagenen Wachstumspfad fortsetzen und die Profitabilität weiter ausbauen, bietet die aktuelle Börsenbewertung erheblichen Spielraum nach oben. Als globaler Marktführer im stark wachsenden Bereich hypochloriger Säure (HOCl) scheint Sonoma Pharmaceuticals den lang erwarteten operativen Wendepunkt erreicht zu haben. Verfestigt sich in den folgenden Quartalen die positive Entwicklung, wonach es aussieht, dürften neue Bewertungsmultiplikatoren greifen und zu einem Multibagger der Aktie führen. Eine temporäre Kursbremse stellen dabei aktuell noch ausstehende Warrants mit Ausübungspreis 1,35 US$ dar. Ist diese Bremse demnächst gelöst, winken enorme Kurssprünge über diese Marke hinaus. In den ersten beiden Tagen nach den Zahlen reagierte der Kurs mit einem explodierten Handelsvolumen in Millionenhöhe und einem deutlich zweistelligen Kursplus. Ausgehend vom Vorwochentief bei 1,07 US$ wurden zwischenzeitlich bereits +36% Kursgewinn erzielt. Wir sind von einer mittelfristig weiteren positiven Kursentwicklung überzeugt, realisieren aufgrund unserer niedrigen Einstiegskurse dennoch bereits Tradinggewinne. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Sonoma Pharmaceuticals in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Booking-Aktie +13%: Jetzt rücken 233,58 US$ in den Fokus](https://www.sharedeals.de/booking-aktie-13-jetzt-ruecken-23358-us-in-den-fokus/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Booking-Aktie hat in der Vorwoche mit einem Kursplus von +13% ein starkes bullisches Signal geliefert. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/booking-aktie-in-lauerstellung-fuer-ausbruch/) galt zunächst der Sprung über 183,46 US$ als Trigger für einen Lauf bis rund 200 US$. Inzwischen wurde nicht nur dieses Ziel erreicht, sondern auch der dort verlaufende übergeordnete Abwärtstrend überwunden. Mit aktuell 214,42 US$ steht nun bereits die nächste Widerstandszone voraus. ## Der Befreiungsschlag ist gelungen Der deutliche Ausbruch über die runde Marke von 200 US$ hat den seit dem Sommer 2025 laufenden Abwärtstrend beendet und die charttechnische Ausgangslage klar verbessert. Entscheidend ist dabei vor allem, dass die Aktie den Sprung in der Vorwoche dynamisch vollzogen hat und sich bislang klar oberhalb des ehemaligen Kreuzwiderstands behauptet. Auf der Oberseite wartet jetzt zunächst die Marke von 219,48 US$. Gelingt auch dort der Durchbruch, rücken 227,73 und anschließend der Höchststand bei 233,58 US$ in den Fokus. Ein zwischenzeitliches Schwungholen wäre nach dem starken Wochenimpuls allerdings keine Überraschung. Solange dabei das Level von rund 200 US$ verteidigt werden kann, bleibt der jüngste Befreiungsschlag intakt. **Hier sei angemerkt:** KI ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein struktureller Umbruch – mit klaren Gewinnern und Verlierern. Welche SaaS-Aktien dabei eher zur zweiten Kategorie gehören, haben wir im Report [The Unlucky Seven](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) aufgezeigt. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Booking-2J_100826-1024x709.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die Booking-Aktie jetzt dauerhaft über der runden Marke von 200 US$, bleibt das skizzierte bullische Szenario klar intakt. Zunächst dürfte der Widerstand bei 219,48 US$ auf einen Test warten. Oberhalb davon würde sich weiteres Potenzial bis 227,73 und 233,58 US$ eröffnen. Damit wäre die gesamte Korrektur seit dem vergangenen Sommer nahezu wieder aufgeholt. Fällt der Titel hingegen nachhaltig unter 200 US$ zurück, wäre der jüngste Ausbruch zunächst infrage gestellt. In diesem Fall könnte sich der Rücksetzer bis zur bekannten Unterstützung bei 183,46 US$ ausweiten. Erst deren Bruch würde das deutlich verbesserte Chartbild wieder stärker eintrüben und eine umfangreichere Korrektur wahrscheinlicher machen. Die Booking-Aktie hat den in der vorherigen Analyse erwarteten Ausbruch eindrucksvoll geliefert und mit dem deutlichen Sprung über rund 200 US$ zugleich den übergeordneten Abwärtstrend beendet. Solange dieses Niveau verteidigt wird, bleiben 219,48 sowie anschließend 227,73 und 233,58 US$ die nächsten Ziele. Nach +13,3% in der Vorwoche dürfte ein Rücksetzer zwar nicht überraschen, charttechnisch wäre dieser oberhalb von 200,09 US$ jedoch zunächst konstruktiv. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Booking Holdings in Kürze - Booking Holdings (WKN: A2JEXP) ist der weltweit führende Anbieter von Online-Reisebuchungen und verwandten Dienstleistungen. Zu den Marken zählen Booking.com, Agoda, Priceline, KAYAK, Rentalcars.com und OpenTable. Das Unternehmen ermöglicht die Buchung von Unterkünften, Flügen, Mietwagen, Restaurants und Freizeitaktivitäten über verschiedene Plattformen. - Der Hauptsitz befindet sich in Norwalk im US-Bundesstaat Connecticut. Das Unternehmen ist weltweit tätig. - Die Hauptbörse ist die NASDAQ; die Aktie ist auch über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird mit 165 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [Booking-Aktie: In Lauerstellung für Ausbruch](https://www.sharedeals.de/booking-aktie-in-lauerstellung-fuer-ausbruch/) **Published:** Juli 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Booking-Aktie arbeitet weiter an einer charttechnischen Stabilisierung. Nach der Verteidigung der wichtigen Unterstützung bei 161,60 US$ rückt nun die Hürde bei 183,46 US$ in den Fokus. Gelingt der Ausbruch, könnte die Aktie Kurs auf die Marke von 200 US$ nehmen. ## Über 183,46 US$ öffnet sich der Weg Während der vergangenen Wochen hat sich die Booking-Aktie von der Unterstützung bei 161,60 US$ wieder deutlich erholt. Aktuell steht der Widerstand bei 183,46 US$ im Mittelpunkt. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde das kurzfristige Chartbild weiter aufhellen und könnte den Weg bis in den Bereich von 200,09 US$ freimachen. Dort verläuft zugleich die seit dem Hoch aus dem Sommer 2025 bestehende Abwärtstrendlinie, womit diese Kreuzwiderstandszone für die weitere Entwicklung besonders wichtig wird. Scheitert die Aktie hingegen erneut an der Hürde bei 183,46 US$, wäre zunächst mit einem erneuten Rücksetzer zu rechnen. Entscheidende Unterstützung liefert weiterhin der Bereich um 161,60 US$. Solange dieser verteidigt wird, bleibt eine erneute Aufwärtsbewegung grundsätzlich möglich. Ein Bruch der Marke würde das Chartbild dagegen deutlich eintrüben und mittelfristig sogar wieder Kurse im Bereich der tieferen Unterstützung bei 128,25 US$ denkbar machen. **Überdies interessant:** KI ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein struktureller Umbruch – mit klaren Gewinnern und Verlierern. Welche SaaS-Aktien dabei eher zur zweiten Kategorie gehören, haben wir im Report [The Unlucky Seven](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) aufgezeigt. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Booking-3J_150726-1024x695.png)Quelle Charts: stock3 Charttechnisch befindet sich die Booking-Aktie derzeit tatsächlich in Lauerstellung. Für ein neues Kaufsignal muss jedoch zunächst der Widerstand bei 183,46 US$ überwunden werden. Gelingt dies, erscheint ein Anstieg bis rund 200 US$ realistisch. Erst oberhalb dieser Marke wäre auch der übergeordnete Abwärtstrend gebrochen und der Weg in Richtung der nächsten Widerstände bei 227,73 und 233,58 US$ grundsätzlich frei. Anleger sollten daher den Ausbruch abwarten, anstatt der aktuellen Erholung vorzugreifen. Unterhalb von 183,46 US$ bleibt die Aktie anfällig für einen erneuten Rücksetzer in Richtung 161,60 US$. Das Chance-Risiko-Verhältnis würde sich mit einem bestätigten Ausbruch hingegen klar verbessern. Die Booking-Aktie steht unmittelbar vor einer wichtigen charttechnischen Weichenstellung. Oberhalb von 183,46 US$ steigen die Chancen auf einen Lauf bis rund 200 US$. Scheitert der Ausbruch, bleibt ein erneuter Test der Unterstützung bei 161,60 US$ möglich. Andere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht? Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Booking Holdings in Kürze - Booking Holdings (WKN: A2JEXP) ist der weltweit führende Anbieter von Online-Reisebuchungen und verwandten Dienstleistungen. Zu den Marken zählen Booking.com, Agoda, Priceline, KAYAK, Rentalcars.com und OpenTable. Das Unternehmen ermöglicht die Buchung von Unterkünften, Flügen, Mietwagen, Restaurants und Freizeitaktivitäten über verschiedene Plattformen. - Der Hauptsitz befindet sich in Norwalk im US-Bundesstaat Connecticut. Das Unternehmen ist weltweit tätig. - Die Hauptbörse ist die NASDAQ; die Aktie ist auch über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird mit 144 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie +20%: Jetzt geht noch mehr?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-20-jetzt-geht-noch-mehr/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Siemens Energy-Aktie hat sich ausgehend vom jüngsten Verlaufstief bereits um rund +20% erholt und startet auch am Montag mit deutlichem Kaufinteresse in die neue Handelswoche. Mit aktuell 158,22 € gelingt dabei der Sprung über die zuletzt dominierenden Abwärtstrendlinien. Fundamentalen Rückenwind liefern zudem die jüngsten Rekordzahlen, sodass sich nun die Frage stellt, ob aus dem starken Konter eine größere Aufwärtsbewegung entstehen kann. ## Der Trendbruch nimmt Form an Operativ läuft es bei Siemens Energy derzeit ausgesprochen stark. Wie mein Kollege Rudolf Schneider in seiner [Einordnung der jüngsten Rekordzahlen](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-kurs-sinkt-trotz-rekordwerte-zu-recht/) herausstellt, stieg der Quartalsumsatz um +18,5% auf 11,4 Milliarden €, während sich das operative Ergebnis vor Sondereffekten auf 1,6 Milliarden € vervielfachte. Die operative Marge kletterte auf 13,7% und der Free Cashflow erhöhte sich von 0,4 auf 2,3 Milliarden €. Hinzu kommt ein außergewöhnlich hoher Auftragsbestand von 162 Milliarden €. Auch der Chart beginnt diese Stärke nunmehr wieder abzubilden. Nach der Bodenbildung im Bereich zwischen 133,30 und 136,30 € hat die Aktie zunächst 141,95 und anschließend 153,80 € zurückerobert. Zum Wochenauftakt notiert der Titel darüber hinaus oberhalb der fallenden Abwärtstrendlinien. Behauptet sich dieser Ausbruch, wären 168 und anschließend 171,60 € die nächsten naheliegenden Ziele. **Relevant in diesem Kontext:** Während sich Militärhaushalte weltweit verdoppeln, analysiert [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) einen unterbewerteten Rohstoff, der für Hochpräzisionswaffen unverzichtbar ist – und den passenden Aktientipp. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Siemens-E-6M_100826-1024x702.png)Quelle Chart: stock3 Bestätigt die Siemens Energy-Aktie den begonnenen Trendbruch und behauptet sich oberhalb von 153,80 €, dürfte sich der jüngste Rallyimpuls fortsetzen. Als nächstes Ziel warten zunächst 168 €, ehe 171,60 € angelaufen werden könnten. Oberhalb davon würde die Widerstandszone um 174 € in den Fokus rücken. Gelingt auch dort der Ausbruch, wäre weiteres Potenzial bis 182,84 € vorhanden. Fällt der Titel hingegen wieder nachhaltig unter 153,80 € zurück, wäre der aktuelle Ausbruchsversuch zunächst infrage gestellt. In diesem Fall könnte sich der Rücksetzer bis auf 141,95 € ausweiten. Darunter würde erneut die Unterstützungszone zwischen 136,30 und 133,30 € auf einen Test warten. Die Siemens Energy-Aktie hat die zuletzt erwartete Korrektur bis in die Zone um 135 € abgearbeitet und anschließend mit einem Kursplus von rund +20% eindrucksvoll gekontert. Nun kommt es darauf an, den begonnenen Trendbruch oberhalb von 153,80 € zu bestätigen. Gelingt dies, dürften 168 und 171,60 € die nächsten Ziele darstellen. Erst unterhalb von 153,80 € würde das derzeit klar verbesserte Chartbild wieder an Qualität verlieren. Hinweis in eigener Sache: Siemens Energy ist einer der drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 131 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Infineon-Aktie dreht auf – war das schon der Boden?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-dreht-auf-war-das-schon-der-boden/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Infineon-Aktie startet stark in die neue Woche und legt heute zeitweise mehr als +3% zu. Damit setzt sich die Gegenbewegung vom jüngsten lokalen Tief bei rund 54 € fort. Auch fundamental gibt es Argumente für die Erholung: Die Zahlen vom 5. August zeigten Rekordumsätze, ein starkes KI-Geschäft und einen angehobenen Jahresausblick. ## Rekordumsatz dank KI-Nachfrage Infineon erzielte im dritten Geschäftsquartal einen Umsatz von 4,172 Milliarden €. Damit lag der Konzern knapp 13% über dem Vorjahreswert und erreichte den höchsten Quartalsumsatz seit mehreren Jahren. Auch gegenüber dem Vorquartal ging es deutlich nach oben. Das Segmentergebnis lag bei 797 Millionen €, die Segmentergebnismarge bei 19,1%. Der Nettogewinn kam auf 423 Millionen €. Ganz ohne Schwäche waren die Zahlen aber nicht: Die Marge fiel etwas niedriger aus, als einige Analysten erwartet hatten. Das war auch einer der Gründe, warum die Aktie direkt nach den Zahlen zunächst unter Druck geriet. Der größte Wachstumstreiber bleibt das Geschäft rund um KI-Rechenzentren. Infineon liefert dort vor allem Leistungshalbleiter für die Stromversorgung. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern inzwischen mehr als 1,6 Milliarden € Umsatz mit KI-bezogenen Produkten. Für das kommende Jahr hatte Infineon bislang rund 2,5 Milliarden € in Aussicht gestellt, stellte aber bereits eine mögliche Anhebung dieser Prognose im November in Aussicht. Auch im klassischen Automobilgeschäft gibt es erste Anzeichen einer Stabilisierung. Infineon sprach zuletzt von einer besseren Auftragslage, nachdem der Bereich lange unter einer schwachen Nachfrage und hohen Lagerbeständen bei Kunden gelitten hatte. Das ist wichtig, weil Automotive weiterhin einen großen Teil des Konzernumsatzes ausmacht. Im Übrigen: Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Ausblick wird angehoben Für das Gesamtjahr rechnet Infineon nun mit einem Umsatz von rund 16,3 Milliarden €. Das entspricht einem Wachstum von etwa 11% gegenüber dem Vorjahr. Die Segmentergebnismarge soll weiterhin bei rund 20% liegen. Noch stärker fällt der Ausblick auf das laufende vierte Quartal aus. Infineon erwartet einen Umsatz von rund 4,7 Milliarden €, also ein Plus von gut 13% gegenüber dem dritten Quartal. Die Segmentergebnismarge soll dabei auf etwa 23% steigen. Das zeigt, dass Infineon für die kommenden Monate nicht nur mit mehr Umsatz, sondern auch wieder mit einer höheren Profitabilität rechnet. ## Aktie startet Gegenbewegung Auch beim Kurs gibt es erste positive Signale. Nach dem deutlichen Rücksetzer hat die Infineon-Aktie im Bereich um 54 € ein lokales Tief ausgebildet und sich anschließend wieder bis auf rund 64 € erholt. Damit konnte auch die wichtige Zone um 60 € zurückerobert werden, die zuletzt mehrfach als Unterstützung beziehungsweise Widerstand eine Rolle gespielt hat. Für einen nachhaltigen Boden ist es nach der starken Korrektur noch zu früh. Hält sich die Aktie aber oberhalb von 60 €, wäre das zunächst positiv und könnte die laufende Gegenbewegung weiter unterstützen. Der Point of Control liegt mit rund 39,76 € allerdings deutlich tiefer. Dort wurde innerhalb des betrachteten Zeitraums das höchste Handelsvolumen umgesetzt. Sollte die Erholung wieder komplett scheitern und auch die aktuellen Unterstützungen verloren gehen, wäre dieser Bereich aus Sicht des Volumenprofils die stärkste tieferliegende Zone. Davor liegen allerdings noch weitere Unterstützungen, weshalb ein direkter Rückfall bis knapp 40 € derzeit nicht das naheliegendste Szenario ist. Auf der Oberseite wartet die nächste größere Hürde erst wieder im Bereich um 78 bis 79 €. Diese Zone müsste zurückerobert werden, damit sich das übergeordnete Chartbild wieder deutlich verbessert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-10-um-13.22.27.png)Infineon-Aktie Infineon hat mit den Zahlen vom 5. August grundsätzlich ein starkes Quartal geliefert. Vor allem das KI-Geschäft wächst deutlich schneller als der Rest des Konzerns und auch der Ausblick wurde nach oben gesetzt. Die erste Reaktion an der Börse fiel trotzdem negativ aus. Mit der heutigen Bewegung von mehr als +3% versucht die Aktie nun, diesen Rücksetzer wieder aufzuarbeiten. Hält das lokale Tief bei rund 54 €, wäre das zunächst ein gutes Signal für eine weitere Stabilisierung. ## ℹ️ Infineon in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegt bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 80,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs --- ### [Nvidia-Aktie kurz vor dem Rekord – kommt der Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-kurz-vor-dem-rekord-kommt-der-ausbruch/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Nvidia-Aktie hat in den vergangenen Tagen wieder deutlich an Stärke gewonnen. Nach der Korrektur bis in den Bereich um 190 US-Dollar setzte eine kräftige Gegenbewegung ein, die den Kurs inzwischen wieder auf rund 224 US$ geführt hat. Damit ist das bisherige Allzeithoch bei knapp 236 US$ wieder in greifbarer Nähe. ## KI-Nachfrage bleibt der wichtigste Treiber Rückenwind kommt weiterhin von der hohen Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Große Technologiekonzerne wie Amazon, Meta oder Google haben ihre Investitionspläne zuletzt weiter nach oben gesetzt. Davon profitiert Nvidia direkt, weil die eigenen GPUs weiterhin zu den wichtigsten Bausteinen beim Ausbau neuer Rechenzentren gehören. Dazu kam zuletzt eine weitere Meldung, die am Markt gut ankam. Elon Musk erklärte, dass SpaceX bei der eigenen KI-Infrastruktur künftig ausschließlich auf Nvidia setzen will. Dabei spielt vor allem die neue Vera-Rubin-Architektur eine Rolle. Für Nvidia ist das ein weiteres Signal dafür, dass auch die nächste Chipgeneration auf eine hohe Nachfrage trifft. Rubin befindet sich bereits in Produktion und erste Systeme sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 verfügbar werden. Nvidia versucht damit, nach Blackwell direkt die nächste Wachstumswelle anzuschieben. Vor den kommenden Zahlen wird der Markt deshalb darauf schauen, wie hoch die Nachfrage nach Blackwell weiterhin ist und wie schnell Rubin bei den Kunden anläuft. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Zahlen am 26. August werden extrem wichtig Der nächste große Termin steht bereits fest. Nvidia veröffentlicht am 26. August die Zahlen für das zweite Quartal. Der dazugehörige Conference Call beginnt um 23 Uhr deutscher Zeit. Nach der starken Kursbewegung der vergangenen Tage liegen die Erwartungen entsprechend hoch. Der Markt wird nicht nur auf Umsatz und Gewinn schauen, sondern vor allem auf den Ausblick für das kommende Quartal. Wichtig werden Aussagen zu Blackwell, Rubin, den Investitionen der Hyperscaler und möglichen Lieferengpässen. Bei Nvidia reicht ein gutes Quartal inzwischen oft nicht mehr aus. Die Zahlen müssen die hohen Erwartungen bestätigen oder sogar übertreffen. Sollte der Ausblick enttäuschen, könnte die Aktie nach dem starken Anstieg schnell wieder unter Druck geraten. Liefert Nvidia dagegen erneut starkes Wachstum und einen überzeugenden Ausblick, wäre auch ein Angriff auf das bisherige Allzeithoch gut möglich. ## Allzeithoch wieder in greifbarer Nähe Auch im Chart hat sich die Lage zuletzt klar verbessert. Die Aktie hat die Zone um 208 bis 213 US$ zurückerobert und sich davon deutlich nach oben abgesetzt. Diese Marke könnte bei einem Rücksetzer nun wieder als erste Unterstützung dienen. Auf der Oberseite wartet bei rund 236 US$ das bisherige Allzeithoch. Bis dahin fehlen vom aktuellen Kurs aus nur noch +4,7%. Gelingt der Ausbruch darüber, würde Nvidia in neues charttechnisches Terrain vorstoßen. Sollte die Aktie dagegen vor dem Hoch noch einmal zurücksetzen, wäre der Bereich um 213 US$ die erste wichtige Marke. Darunter liegt bei rund 204 US$ die nächste volumenstarke Zone. Erst ein deutlicher Rückfall darunter würde die starke Bewegung der vergangenen Tage wieder infrage stellen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-10-um-12.48.57.png)Nvidia-Aktie Nvidia geht mit viel Rückenwind in die kommenden Wochen. Die KI-Investitionen bleiben hoch, SpaceX setzt auf Nvidia und mit Rubin steht bereits die nächste Chipgeneration bereit. Der Kurs ist dadurch wieder bis nahe an das Allzeithoch herangelaufen. Der 26. August wird nun zum nächsten großen Test. Hält Nvidia das Wachstumstempo hoch und überzeugt der Ausblick, könnte das bisherige Rekordhoch schneller wieder fallen als noch vor wenigen Wochen gedacht. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,4 Billionen US$ das zweitwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Kurs --- ### [Airbnb-Aktie +17%: Darum wird KI jetzt so wichtig](https://www.sharedeals.de/airbnb-aktie-17-darum-wird-ki-jetzt-so-wichtig/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Airbnb gab es am Freitag eine heftige Reaktion auf die neuen Quartalszahlen. Die Aktie legte im Handelsverlauf zeitweise mehr als +17% zu und erreichte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Der Grund dafür waren nicht nur besser als erwartete Zahlen. Airbnb hob auch den Ausblick an und zeigt erste Erfolge beim Einsatz von künstlicher Intelligenz. ## Airbnb übertrifft die Erwartungen Im zweiten Quartal erzielte Airbnb einen Umsatz von 3,61 Milliarden US$. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Wachstum von rund 17%. Im Vorfeld hatten Analysten mit etwa 3,58 Milliarden US$ gerechnet. Damit lag Airbnb auch oberhalb der eigenen bisherigen Prognosespanne von 3,54 bis 3,60 Milliarden US$. Auch beim Gewinn konnte Airbnb überzeugen. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,37 US$ und stieg damit um rund 33% gegenüber dem Vorjahr. Erwartet worden waren lediglich etwa 1,26 US$. Das Bruttobuchungsvolumen, also der Gesamtwert der über Airbnb gebuchten Reisen, stieg auf 27,2 Milliarden US$ und lag ebenfalls über den Erwartungen. Damit lieferte Airbnb nach zuletzt mehreren eher enttäuschenden Quartalen wieder Zahlen, die an der Börse gut ankamen. Vor allem die Kombination aus weiter zweistelligem Wachstum und einer besseren Profitabilität sorgte für die starke Reaktion der Aktie. ## Ausblick wird angehoben Noch wichtiger als die zurückliegenden drei Monate war für Anleger der neue Ausblick. Für das dritte Quartal erwartet Airbnb einen Umsatz von rund 4,73 Milliarden US$. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatzwachstum im mittleren Zehnprozentbereich. Zuvor war lediglich ein Wachstum im niedrigen bis mittleren Zehnprozentbereich erwartet worden. Das ist auch deshalb positiv, weil Airbnb zuletzt mit einigen Belastungen zu kämpfen hatte. Der Konflikt im Nahen Osten hatte die Buchungsentwicklung in Teilen der Region belastet und das Unternehmen hatte bereits im ersten Quartal vor entsprechenden Auswirkungen gewarnt. Trotzdem entwickelt sich die weltweite Reiselust weiter robust. Unterstützung kam im vergangenen Quartal außerdem von der Fußball-Weltmeisterschaft. Großveranstaltungen sind für Airbnb interessant, weil die Nachfrage nach Unterkünften in den Austragungsorten kurzfristig stark steigt und Hotels häufig schnell ausgebucht oder deutlich teurer werden. ## KI macht sich bei Airbnb langsam bezahlt Ein weiterer Punkt, den das Management nach den Zahlen hervorgehoben hat, ist künstliche Intelligenz. Airbnb setzt KI inzwischen stärker im Kundenservice ein. Nach Angaben von CEO Brian Chesky können mittlerweile rund 45% der Kundenanfragen mithilfe der KI gelöst werden, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss. Airbnb nutzt die Technologie aber nicht nur, um Kosten zu senken. KI soll auch die Suche nach Unterkünften verbessern und Nutzern dabei helfen, Angebote schneller miteinander zu vergleichen. Für Airbnb ist das wichtig, weil bereits kleine Verbesserungen bei der Zahl der Nutzer, die nach einer Suche tatsächlich buchen, einen größeren Effekt auf das gesamte Buchungsvolumen haben können. Die ersten Ergebnisse scheinen hier anzukommen. Chesky erklärte nach den Zahlen, dass KI bereits zu besseren Buchungsraten beitrage. Damit wird das Thema für Airbnb zunehmend mehr als nur ein Kostenfaktor. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Aktie springt zeitweise mehr als +17% Die Reaktion an der Börse fiel entsprechend deutlich aus. Bereits nachbörslich ging es nach Veröffentlichung der Zahlen kräftig nach oben. Am Freitag setzte sich die Bewegung fort und die Airbnb-Aktie gewann zeitweise mehr als +17%. Damit hat sich das technische Bild innerhalb eines Tages deutlich verbessert. Nach einer längeren Phase, in der die Aktie immer wieder mit Rücksetzern zu kämpfen hatte, wurden mit der Bewegung wichtige Widerstände überwunden. Nach einem Kurssprung von mehr als +17% wären kurzfristige Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich. Bleibt die Aktie aber oberhalb der zuvor überwundenen Bereiche, wäre das ein erstes Zeichen dafür, dass Anleger die Zahlen nicht nur für einen kurzfristigen positiven Ausreißer halten. Auch an der Wall Street kamen die Zahlen gut an. Wedbush stufte die Airbnb-Aktie nach den Ergebnissen auf „Outperform“ hoch und erhöhte das Kursziel deutlich von 152 auf 200 US$. Als Gründe wurden unter anderem Verbesserungen bei der Plattform, neue Zahlungsangebote und die Fortschritte beim Einsatz von KI genannt. Die starke Reaktion der Airbnb-Aktie kommt nicht ohne Grund. Umsatz und Gewinn lagen über den Erwartungen, der Ausblick wurde angehoben und auch beim Einsatz von KI zeigen sich erste konkrete Fortschritte. Der zeitweise Anstieg von mehr als +17% am Freitag war entsprechend deutlich. Nach dieser Bewegung wäre eine kurzfristige Pause nicht ungewöhnlich. Fundamental haben die Zahlen aber einige Argumente geliefert, warum Anleger Airbnb wieder mehr zutrauen. ## ℹ️ Airbnb in Kürze - Airbnb ist das weltweit bekannteste Online-Portal zur Buchung und Vermietung privater Unterkünfte. - Sowohl private als auch gewerbliche Vermieter können über das Portal Immobilien oder Räumlichkeiten an andere Personen vermieten. - Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und an der Börse rund 106,3 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Airbnb, Airbnb-Aktie, airbnb-Kurs --- ### [Daimler Truck-Aktie: Analysten sehen nach dem Rücksetzer Potenzial](https://www.sharedeals.de/daimler-truck-aktie-analysten-sehen-nach-dem-ruecksetzer-potenzial/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Daimler Truck ging es nach den letzten Quartalszahlen deutlich nach unten. Dabei waren die Zahlen nicht komplett schlecht. Vor allem der Auftragseingang sorgte aber für Enttäuschung und die Anleger reagierten entsprechend. Mittlerweile notiert die Aktie deutlich unter den Hochs der vergangenen Monate. Es gibt aber auch einige Punkte, die für Daimler Truck derzeit wieder besser laufen. ## Auftragseingang belastet die Zahlen Daimler Truck erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von rund 12,3 Milliarden €. Der Absatz stieg auf 86.707 Fahrzeuge. Beim bereinigten EBIT kamen rund 838 Millionen € zusammen. Analysten hatten im Vorfeld mit etwa 878 Millionen € gerechnet. Vor allem beim Auftragseingang hatten sich Anleger mehr erhofft. Insgesamt gingen Bestellungen für 74.448 Fahrzeuge ein. Gegenüber dem Vorjahr war das zwar ein Plus von 27%, in wichtigen Bereichen sah es aber schwächer aus. In Nordamerika gingen die Bestellungen um 17% zurück, bei Mercedes-Benz Trucks sogar um 21%. Nordamerika ist für Daimler Truck wichtig, weil der Konzern dort normalerweise hohe Margen erzielt. Entsprechend kritisch schaut der Markt darauf, ob sich die Nachfrage in den kommenden Quartalen wieder erholt. Besser sah es beim Free Cashflow des Industriegeschäfts aus. Dieser erreichte rund 1,76 Milliarden € und lag damit deutlich über den Erwartungen. Daimler Truck verfügt damit weiterhin über viel finanziellen Spielraum. Davon profitieren auch die Aktionäre: Die nächste Tranche des Aktienrückkaufprogramms soll bis Mitte September beginnen und ein Volumen von bis zu 1,1 Milliarden € haben. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DAIMLER+TRUCK&stockidentifier=symbol%3ADTG) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## In Nordamerika könnte es wieder besser laufen Für die kommenden Monate erwartet Daimler Truck eine Verbesserung im wichtigen Nordamerika-Geschäft. Im dritten Quartal soll die bereinigte Umsatzrendite dort zwischen 11 und 13% liegen. Im zweiten Quartal waren es noch 8,4%. CFO Eva Scherer sieht zudem Anzeichen dafür, dass sich der amerikanische Frachtmarkt langsam erholt. Für Daimler Truck wäre das wichtig, denn wenn Speditionen wieder mehr verdienen und ihre Flotten stärker auslasten, steigt normalerweise auch die Bereitschaft, neue Trucks zu bestellen. Auch die Belastungen durch die US-Zölle fallen bisher geringer aus als zunächst angenommen. Daimler Truck hat deshalb den Ausblick für 2026 angehoben. Beim bereinigten EBIT werden inzwischen 3,6 bis 4,1 Milliarden € erwartet. Zuvor lag die Prognose noch bei 3,2 bis 3,7 Milliarden €. Beim Absatz rechnet das Unternehmen mit 340.000 bis 370.000 Fahrzeugen. ## Daimler Truck baut weitere Bereiche aus Auch abseits des klassischen Lkw-Geschäfts gibt es neue Entwicklungen. Daimler Truck will beispielsweise im Verteidigungsbereich stärker wachsen und bündelt das Geschäft inzwischen unter Daimler Truck Defence. Der Konzern will dafür mehrere hundert Millionen Euro investieren. Angeboten werden unter anderem militärische Logistikfahrzeuge auf Basis bestehender Plattformen. Durch die steigenden Verteidigungsausgaben in Europa könnte sich daraus langfristig ein weiteres Geschäftsfeld entwickeln. Kurzfristig bleibt das klassische Truck-Geschäft aber mit Abstand wichtiger für die Entwicklung des Konzerns. ## Analysten sehen nach der Korrektur wieder Potenzial Nach dem Rücksetzer hat die Daimler-Truck-Aktie den Bereich um 45 € angelaufen und von dort eine deutliche Gegenbewegung gestartet. Für einen lokalen Boden ist es aus meiner Sicht noch zu früh, dafür müsste sich die Aktie erst über mehrere Tage stabilisieren und weitere Widerstände zurückerobern. Positiv ist aber, dass die erste wichtige Unterstützung zunächst gehalten hat. Sollte der Bereich um 45 € noch einmal brechen, liegt die stärkste Unterstützung etwas tiefer bei rund 42 €. Dort verläuft auch der Point of Control, also die Zone, in der im betrachteten Zeitraum das meiste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Entsprechend könnte dieser Bereich bei einem stärkeren Rücksetzer noch einmal wichtig werden. Auch die Analysten bleiben nach der Korrektur überwiegend positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt weiter bei knapp 50 €, einige Häuser sehen die Aktie sogar bei rund 55 €. Damit bleibt nach unten zwar noch Risiko vorhanden, die jüngste Gegenbewegung und die weiterhin höheren Kursziele sprechen aber zumindest dafür, dass der starke Abverkauf nicht automatisch das Ende der Erholung sein muss. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-10-um-12.23.12.png)Daimler Truck Der Rücksetzer nach den Zahlen kam vor allem durch die schwächeren Auftragseingänge. Ganz so negativ waren die Ergebnisse aber nicht. Der Free Cashflow war stark, der Ausblick wurde angehoben und für Nordamerika erwartet Daimler Truck wieder bessere Margen. Nach der Korrektur wird deshalb vor allem interessant, ob sich die Nachfrage in den kommenden Quartalen wieder erholt. Daran dürfte sich auch zeigen, ob die Analystenziele von bis zu 55 € wieder realistischer werden. ## ℹ️ Daimler Truck in Kürze - Daimler Truck (WKN: DTR0CK) ist der weltweit größte Hersteller von Nutzfahrzeugen. - Bei mittelschweren und schweren Lkw über sechs Tonnen Gesamtgewicht ist Daimler Truck Weltmarktführer. - Der im deutschen Leitindex DAX gelistete Konzern hat seinen Hauptsitz in Stuttgart und ist ca. 35,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Daimler, Daimler Truck, Daimler Truck-Aktie --- ### [Bitcoin-Kurs: Diese Daten könnten die Erholung befeuern](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-diese-daten-koennten-die-erholung-befeuern/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Der Bitcoin-Kurs kann sich nach den turbulenten vergangenen Wochen weiter stabilisieren und hält sich derzeit im Bereich um 65.000 US$. Rückenwind kam zuletzt von den überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten. In dieser Woche wartet mit den neuen Inflationsdaten allerdings bereits der nächste wichtige Termin. ## Schwacher Arbeitsmarkt hilft Bitcoin Der US-Arbeitsmarkt hat im Juli deutlich schwächer abgeschnitten als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft gingen 23.000 Arbeitsplätze verloren, während Volkswirte im Vorfeld noch mit einem Stellenaufbau von rund 80.000 Jobs gerechnet hatten. Auch wenn die Arbeitslosenquote überraschend leicht auf 4,1% zurückging, zeichnet der Arbeitsmarktbericht insgesamt ein deutlich schwächeres Bild als noch in den vergangenen Monaten. Noch deutlicher wird das bei den Revisionen. Die Beschäftigungszahlen für Mai und Juni wurden nachträglich um insgesamt 103.000 Stellen nach unten korrigiert. Auch der Lohndruck ließ nach. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Jahresvergleich nur noch um 3,2%. Für Bitcoin kamen die schwachen Daten zunächst gut an. Ein nachlassender Arbeitsmarkt nimmt der US-Notenbank einen Teil des Drucks, die Geldpolitik weiter zu straffen. Die Renditen von US-Staatsanleihen kamen nach Veröffentlichung der Zahlen zurück und auch der US-Dollar verlor an Stärke. Beides half Bitcoin, die zuletzt gestartete Stabilisierung fortzusetzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Jetzt wird die Inflation wichtig In dieser Woche wandert der Blick nun vom Arbeitsmarkt zur Inflation. Am Mittwoch um 14:30 Uhr deutscher Zeit werden die neuen US-Verbraucherpreise für Juli veröffentlicht. Erwartet wird derzeit eine Inflationsrate von 3,4% gegenüber dem Vorjahr, nach 3,5% im Juni. Für Bitcoin könnte der Termin einiges an Bewegung bringen. Fed-Chef Kevin Warsh hatte zuletzt mehrfach klargemacht, dass die Inflation weiterhin zu hoch ist und das langfristige Ziel der Notenbank bei 2% liegt. Damit reicht ein schwächerer Arbeitsmarkt allein noch nicht aus, um die Fed zu einer deutlich lockereren Geldpolitik zu bewegen. Sollte die Inflation nun unter den erwarteten 3,4% liegen, wäre das für Bitcoin zunächst eine gute Nachricht. Der Arbeitsmarkt kühlt sich bereits ab und wenn nun auch der Preisdruck weiter nachlässt, hätte die Fed mehr Spielraum bei ihrer Geldpolitik. Fallende Renditen und ein schwächerer US-Dollar könnten Bitcoin in diesem Fall weiteren Rückenwind geben. Anders sieht es aus, wenn die Verbraucherpreise stärker als erwartet steigen. Dann wäre die Inflation trotz des schwächeren Arbeitsmarktes weiterhin ein Problem und die Diskussion über länger hohe Zinsen oder sogar weitere Zinserhöhungen könnte schnell wieder zurückkommen. Gerade für Bitcoin und andere Risikoanlagen wäre das eher negativ. ## Weitere Daten folgen direkt danach Mit den Verbraucherpreisen am Mittwoch ist die Woche noch nicht vorbei. Bereits am Donnerstag folgt mit dem US-Erzeugerpreisindex der nächste wichtige Inflationsindikator. Dieser zeigt, wie sich die Preise auf Produzentenseite entwickeln. Steigende Kosten bei Unternehmen können später an die Verbraucher weitergegeben werden und damit auch die allgemeine Inflation wieder antreiben. Am Freitag folgen zudem die US-Einzelhandelsumsätze. Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten wird hier vor allem interessant sein, ob sich die Abkühlung bereits beim Konsum bemerkbar macht. Die Kombination aus Inflation, Arbeitsmarkt und Konsum dürfte in den kommenden Wochen eine wichtige Rolle dafür spielen, wie die Fed ihre nächsten Schritte plant. Bitcoin bleibt vorerst auf Stabilisierungskurs. Die schwachen Arbeitsmarktdaten haben den Druck auf die Fed etwas reduziert und damit auch Bitcoin geholfen. Nun muss allerdings die Inflation mitspielen. Fallen die Verbraucherpreise am Mittwoch niedriger als erwartet aus, könnte das der Erholung weiteren Rückenwind geben. Ein überraschend hoher Wert würde dagegen die Zinsdiskussion wieder verschärfen und könnte den Bitcoin-Kurs erneut unter Druck setzen. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-kurs, Krypto --- ### [Volkswagen-Aktie: Jetzt fliegen die Fetzen!](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-jetzt-fliegen-die-fetzen/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Volkswagen-Aktie konnte sich zuletzt bei knapp über 75 € stabilisieren. Doch diese Stabilisierung gerät zu Beginn der neuen Handelswoche schon wieder in Gefahr. Was setzt den Kurs des deutschen Autokonzerns erneut unter Druck und wie sollten Anleger jetzt handeln? ## Der Konflikt eskaliert Es ist der Konflikt um das im Raum stehende drastische Sparprogramm, das den Kurs der Volkswagen-Aktie zum Wochenbeginn ein weiteres Mal belastet. Über das Wochenende haben sich die Positionen des Aktionärslagers auf der einen Seite und der Arbeitnehmervertreter auf der anderen Seite noch einmal deutlich verschärft. Die Anteilseigner machten zunehmend Druck auf das Management, den Sparkurs des Autokonzerns zu verschärfen. Medienberichten zufolge soll die Familie Porsche-Piëch als Hauptanteilseigner des Konzerns ein höheres Tempo bei den Sparbemühungen verlangen. Hans Dieser Pötsch, seines Zeichens Chef des Mehrheitsaktionärs Porsche SE, drängt auf die rasche Umsetzung des Sparprogramms bei VW. In einem Interview bezeichnete Pötsch die aktuelle Situation bei den Wolfsburgern als kritischen historischen Wendepunkt und forderte schnelle Entscheidungen der Führungsspitze. Der Porsche SE-Vorstandsvorsitzende hat auch allen Grund zur Unzufriedenheit. Der Gewinnrückgang von Volkswagen führte auch beim Mutterkonzern zu einem um fast 15% geringeren Ergebnis als im Vorjahr. Stein des Anstoßes ist derzeit die Schließung von vier Werken in Deutschland. Auf der Sparliste des Vorstandes stehen die Produktionsstätten in Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau. Im Zuge dieser Schließungen stehen bis zu einer 100.000 Stellen im gesamten VW-Konzern zur Disposition. Der Graben zwischen Management und Eigentümern sowie der Gewerkschaft ist dementsprechend groß. Betriebsratschefin Cavallo sieht das Fass inzwischen zum Überlaufen gekommen wirft dem Vorstand ein unerträgliches Maß an Respektlosigkeit vor. Die IG Metall lehnt Werkschließungen bei VW kategorisch ab. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3)! ## Charttechnisch brenzlig Die Volkswagen-Aktie befindet sich immer noch in einer charttechnisch brenzligen Situation. Zwar konnte sie sich seit Anfang Juli über der Marke von 70 € halten, aber eine Erholung über 77 € gelang dem DAX-Titel bislang nicht. Es steht zu befürchten, dass die VW-Aktie bei einer weiteren Eskalation im Sparkonflikt abermals das 15-Jahrestief bei 70 € testen wird — dann möglicherweise mit einem Durchbruch. ## Keine Zeit mehr zu verlieren Ich glaube nicht, dass sich die Volkswagen-Aktie länger über der Marke von 75 € halten wird. Die Zeichen stehen wieder auf Kursrückgänge. Die massive Auseinandersetzung zwischen Vorstand und Aktionären auf der einen und den Arbeitnehmervertretern auf der anderen Seite zeigt das historisch verwurzelte Grundproblem des deutschen Autokonzerns. Volkswagen ist ein zutiefst politisch geführter Konzern mit Arbeitnehmerrechten, die es bei anderen Autoherstellern nicht einmal ansatzweise gibt. Das macht es für die Konzernführung so wahnsinnig schwierig, den Sparstift anzusetzen. Und diesmal muss ein sehr großer Sparstift angesetzt werden, denn es geht schlichtweg um die Existenz und Zukunftsfähigkeit von Volkswagen. Das Ergebnis brach im letzten Quartal um ein Drittel ein. Der Absatz von VW sank um fast 9%, was eine Senkung der Umsatzprognose für 2026 zur Folge hatte. Das VW-Management geht nun von einem leichten Umsatzrückgang im laufenden Jahr aus. Volkswagen kann es sich schlichtweg nicht mehr leisten, schwach ausgelastete Werke über Jahre hinweg am Leben zu erhalten. Um die operative Zielmarge von über 5% zu erreichen, muss sich der Autokonzern massiv verschlanken. Das wird ohne die Schließung von Fabriken und einen damit einhergehenden Personalabbau nicht gehen. Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Ich habe jedoch die Befürchtung, dass durch den Kampf der Gewerkschaft mit dem Vorstand Volkswagen mal wieder wertvolle Zeit bei der Sanierung verlorengeht. Diese Zeit haben die Wolfsburger aber nicht mehr. Besser gesagt, diese Zeit geben ihnen die chinesischen Wettbewerber nicht mehr. Sie machen dem deutschen Branchenprimus bereits heute das Leben in China zur Hölle und in Deutschland zunehmend schwer. Daran wird sich in Zukunft nichts ändern — ganz im Gegenteil. Kein gutes Omen für die Volkswagen-Aktie. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 41 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Rocket Lab USA-Aktie: Werden die Quartalszahlen den nächsten Boost zünden?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-usa-aktie-werden-die-quartalszahlen-den-naechsten-boost-zuenden/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die Rocket Lab USA-Aktie am 29. Juli fast auf ein neues Jahrestief gefallen war, erlebte sie zuletzt ein fulminantes Comeback. In den letzten sieben Handelstagen schoss der Kurs des Raumfahrtkonzerns um über +40% in die Höhe. Können Anleger darauf hoffen, dass die heute nach US-Börsenschluss anstehenden Quartalszahlen dem Aktienkurs von Rocket Lab einen neuen Boost geben werden? ## Anleger sind optimistisch Die Kursentwicklung der Rocket Lab USA-Aktie deutet darauf hin. Im frühen europäischen Handel zählt der Raumfahrttitel mit einem Kursgewinn von rund +3% zu den stärksten Werten im Nasdaq 100. Anleger geben der Rocket Lab USA-Aktie offenbar Vorschusslorbeeren für die heutigen Zahlen für das zweite Quartal. Analysten rechnen im Konsens mit einem starken Umsatzsprung von rund 60% auf etwa 232 Millionen US$ sowie einer im Jahresverlauf spürbaren Verringerung des Verlusts je Aktie auf -0,03 US$. Viele Anleger spekulieren wohl darauf, dass das Management nach dem Rekordauftragsbestand von über 2,2 Milliarden US$ aus dem ersten Quartal erneut die Jahresprognosen anhebt und Updates zum Zeitplan der neuen Mittelstreckenrakete Neutron liefert. Von ihr hängt ein Großteil der Kursfantasie der Rocket Lab USA-Aktie ab. Du begeisterst Dich für die Raumfahrt? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rocket+Lab+USA&stockidentifier=symbol%3ARKLB) und bleibe auf dem Laufenden! ## So steht es um den Hoffnungsträger Derzeit befindet sich die teilweise wiederverwendbare Rakete mit einer Nutzlast von bis zu 13 Tonnen in der finalen Qualifizierungs- und Testphase. Das Triebwerk hat die initialen Zündtests mit über 100% Leistung erfolgreich absolviert und durchläuft aktuell die Qualifizierungskampagne am NASA Stennis Space Center. Die erste Stufe der Neutron-Rakete hat die strukturellen Belastungstests erfolgreich bestanden und sowohl die zweite Stufe als auch die Zwischenstufenkonzepte wurden strukturell abgenommen. Der dedizierte Startplatz am Mid-Atlantic Regional Spaceport auf Wallops Island im US-Bundesstaat Virginia ist fertiggestellt und einsatzbereit. Trotzdem wurde der Erstflug der Neutron-Rakete auf das vierte Quartal 2026 verschoben. Rocket Lab verfolgt im Gegensatz zu SpaceX einen sehr vorsichtigen Ansatz, um sicherzustellen, das die Rakete bei ihrem Jungfernflug den Orbit erreicht. ## Immer wichtiger für die USA Gleichzeitig entwickelt sich Rocket Lab USA zu einem immer wichtigeren Partner der US Space Force. Vergangene Woche gab der Raumfahrtkonzern den Abschluss eines Vertrages im Rahmen des Space-Based Airborne Moving Target Indicator Programms. Dabei geht es um den Bau und den Betrieb einer Konstellation spezialisierter Satelliten zur Raketenverfolgung und Aufklärung. Der Auftragswert liegt bei knapp 400 Millionen US$. Der Deal reiht sich in eine Serie von Großaufträgen durch US-Regierungsbehörden ein. Zuvor erhielt Rocket Lab bereits Aufträge im Wert von 816 Millionen US$ für die Satellitenentwicklung und 266 Millionen US$ für suborbitale Raketentests. Du interessierst Dich auch für die Rüstungsbranche? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/)! ## Aktuelle Chartanalyse Eine ausführliche [aktuelle Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-mit-47-trendwende-gelungen/) der Rocket Lab USA-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Weniger Rampenlicht, aber besser als SpaceX Ich bin und bleibe ein Fan der Rocket Lab USA-Aktie. Während an der Börse der große Wettbewerber SpaceX fast immer im Rampenlicht steht, hat sich das wesentlich kleinere Raumfahrtunternehmen in den letzten Jahren still und heimlich zu einer hochattraktiven Investmentalternative entwickelt. Das Management von Rocket Lab verfolgt einen eher geräuschlosen, aber strategisch sehr vernünftigen Kurs. Mit der neuen Neutron-Rakete wird das Unternehmen endgültig zu einer nahezu gleichwertigen Alternative von SpaceX im Bereich der Raketentransporte ins All. Die US-Regierung und andere Kunden dürfte das freuen, da dadurch die Abhängigkeit von Elon Musks Raumfahrtkonzern deutlich gemindert wird. Gleichzeitig hat sich Rocket Lab zu einem mehr oder weniger vollständig integrierten Raumfahrtanbieter gemausert. Das Unternehmen bietet neben Raketentransporten auch die Fertigung und den Betrieb von Satelliten an. Durch die Übernahme von Iridium Communications ist Rocket Lab USA zudem in den Bereich der orbitgestützten Kommunikationsdienstleistungen vorgedrungen. Diese Kombination aus Raketen-, Satelliten- und Kommunikationstechnologie macht die Rocket Lab USA-Aktie zu einer meiner Überzeugung nach zu einem hochspannenden Investment. Wie der Aktienkurs auf die Quartalszahlen reagieren wird, vermag ich nicht zu prognostizieren. Viel wird von der Prognose des Managements für das zweite Halbjahr abhängen. Es ist durchaus möglich, dass auch hervorragende Quartalszahlen zu einem Abverkauf der Rocket Lab USA-Aktie führen werden. Diese Gelegenheit sollten Anleger für einen Einstieg in den Raumfahrtwert nutzen. Er ist zwar nichts für schwache Nerven, aber eine der langfristig aussichtsreichsten Technologiewerte überhaupt. ## ℹ️ Rocket Lab USA in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA ist Mitglied im Nasdaq 100 und ist ca. 50 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [GFT-Technologies-Aktie: Wo liegt der faire Wert?](https://www.sharedeals.de/gft-technologies-aktie-wo-liegt-der-faire-wert/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die GFT-Technologies-Aktie befindet sich seit Februar in einem Aufwärtstrend. Dabei kommt es immer wieder zu größeren Kursrückgängen. Ein solcher findet momentan statt. Am Montag verliert die Aktie aktuell -4,4% und notiert bei 22,80 €. Hier stellt sich die Frage: Ist die Bewertung des Unternehmens gerechtfertigt? ## Lateinamerika als Wachstumsmotor Europa ist zwar weiterhin der größte Markt, die dynamischste Region ist jedoch Lateinamerika. Der Konzernumsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5% auf 462,6 Millionen €. In Europa war im ersten Halbjahr dagegen ein Rückgang um 3% auf 221,7 Millionen € zu verzeichnen. Lediglich in Spanien konnte der Umsatz um 13% gesteigert werden. Deutlich dynamischer entwickelte sich Lateinamerika. In Brasilien stieg der Umsatz um 38%, in Kolumbien sogar um 27%. Der absolute Umsatzanteil der Region ist zwar noch vergleichsweise gering, könnte sich zukünftig jedoch zu einem wichtigen Wachstumstreiber entwickeln. Während das Segment Versicherungen und Banken schwächer wuchs, betrug das Wachstum im Segment Industrie & Sonstiges 14%. Insgesamt ist die breite Streuung der Geschäftstätigkeit positiv zu werten. Schwächere Entwicklungen in einzelnen Märkten können dadurch teilweise durch Wachstum in anderen Regionen und Geschäftsbereichen ausgeglichen werden. Marco Santos, Global CEO von GFT Technologies, erklärte: > Unsere Geschäftsentwicklung bestätigt erneut, dass unsere KI-zentrierte Strategie operativ, kommerziell und über die Regionen hinweg Wirkung zeigt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=GFT+Technologies&stockidentifier=symbol%3AGFT) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitabilität gesteigert Analog zur Umsatzentwicklung verbesserte sich auch die Ertragslage. Das operative EBIT legte um 8% auf 32,6 Millionen € zu. Beim EBT mit 24 Millionen € betrug der Anstieg sogar 26%. Zur höheren Profitabilität trugen insbesondere eine verbesserte Personaleffizienz sowie gesunkene Bürokosten bei. Damit zeigt sich, dass GFT nicht nur wächst, sondern gleichzeitig die operative Effizienz verbessert. Gerade für ein IT-Unternehmen ist diese Kombination aus Umsatzwachstum und steigender Profitabilität positiv zu bewerten. ## Prognose bestätigt Im Hinblick auf die bisherige Geschäftsentwicklung sowie den verbesserten Auftragsbestand bestätigte GFT die Jahresprognose. Demnach wird mit einem Jahresumsatz von 930 Millionen € gerechnet. Im Vorjahr lag dieser bei 888 Millionen €. Das EBIT soll von 67 Millionen € auf 71 Millionen € steigen. Die EBIT-Marge bleibt mit 7,6% nahezu konstant. Damit setzt sich der Wachstumstrend bei Umsatz und Ergebnis grundsätzlich fort. ## Bewertung Der Wachstumstrend des vergangenen Jahres setzte sich auch im ersten Halbjahr fort. Gleichzeitig verbessert GFT seine Profitabilität und profitiert zunehmend von der Nachfrage nach KI-basierten Lösungen. Aus meiner Sicht wird diese Entwicklung vom aktuellen Aktienkurs noch nicht ausreichend berücksichtigt. Mit einer Marktkapitalisierung von aktuell 582 Millionen € erscheint GFT im Vergleich zu anderen Softwareunternehmen mit KI-Fokus relativ niedrig bewertet. Der aktuelle Kursrückgang bietet aus meiner Sicht wieder eine interessante Einstiegschance. Die fundamentalen Daten rechtfertigen höhere Kurse. Als Nebenwert bleibt die Aktie allerdings anfällig für stärkere Kursschwankungen. Kurzfristig sind daher weitere Rückgänge nicht auszuschließen. Mittelfristig sehe ich den fairen Wert der GFT-Aktie bei rund 30 €. Das entspricht ausgehend vom aktuellen Kurs einem Potenzial von etwa +34%. **Ergänzend sei erwähnt:** Wer nach fundierten Einblicken in die vielversprechendsten KI-Aktien sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars. ## ℹ️ GFT Technologies in Kürze - Die Gft-Technologies AG (WKN: 580060), kurz GFT, gehört zu den führenden Technologie-Unternehmen für integrierte Business-Lösungen in Europa. Neben dem Schwerpunkt IT-Lösungen für die Finanzbranche gehören auch Industrie- und Logistikunternehmen zu den Kunden. - Der Hauptsitz befindet sich in Stuttgart, in 8 weiteren Ländern unterhält der IT-Konzern insgesamt 32 Standorte. - Die Aktie ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit etwa 582 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Allianz-Aktie: Sind 684 € wirklich gerechtfertigt?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-sind-684-e-wirklich-gerechtfertigt/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Berenberg Bank hält an ihrem außergewöhnlich hohen Kursziel von 684 € für die Allianz-Aktie fest. Ausgehend von einem Aktienkurs um 435 € entspräche das einem weiteren Kurspotenzial von annähernd +57%. Operativ zählt die Allianz zweifellos zu den stärksten europäischen Versicherern. Die Bewertung, die hinter diesem Kursziel steht, erscheint allerdings äußerst ambitioniert. ## Berenberg setzt auf deutliche Neubewertung Berenberg hatte das Kursziel im Juni von 504 auf 684 € angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Analyst Michael Huttner argumentiert, dass die verbesserten Geschäftsmodelle und Finanzkennzahlen der großen europäischen Versicherer in den aktuellen Bewertungen nicht ausreichend berücksichtigt würden. Auf Basis der für 2028 erwarteten Gewinne werde die Allianz-Aktie derzeit lediglich mit einem KGV von rund 12 gehandelt. Berenberg hält dagegen ein KGV von 20 für angemessen. Genau hier liegt jedoch der entscheidende Punkt: Das Kursziel beruht weniger auf außergewöhnlich hohen Gewinnschätzungen als auf einer massiven Ausweitung der Bewertung. ## Allianz-Aktie: Welches KGV bedeuten 684 €? Analysten erwarten für 2026 derzeit einen Gewinn von rund 30,70 € je Aktie. Beim aktuellen Aktienkurs ergibt sich daraus ein moderates KGV von etwas mehr als 14. Bei einem Kurs von 684 € würde das KGV auf Basis derselben Schätzung dagegen auf rund 22 steigen. Selbst wenn man bereits den für 2028 erwarteten Gewinn von rund 35,40 € je Aktie heranzieht, ergäbe sich noch ein KGV von gut 19. Historisch wurde die Allianz-Aktie meistens mit einem KGV zwischen 11 und 14 bewertet. Das Berenberg-Kursziel setzt somit voraus, dass Anleger dem Versicherer dauerhaft eine wesentlich höhere Bewertung zugestehen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Diese Neubewertung halte ich für zu ambitioniert. Versicherungen bleiben trotz ihrer inzwischen stabileren Ertragsprofile von Kapitalmärkten, Großschäden, Naturkatastrophen und regulatorischen Anforderungen abhängig. ## Wachstum rechtfertigt bei einem Versicherer kein KGV von 20 Allianz strebt zwischen 2024 und 2027 beim bereinigten Ergebnis je Aktie ein durchschnittliches jährliches Wachstum von +7% bis +9% an. Das ist für einen Versicherungskonzern ein attraktiver Wert, aber kein außergewöhnliches Wachstumsprofil, das ohne Weiteres ein KGV von 20 oder mehr rechtfertigt. Operativ liegt der Konzern bisher auf Kurs. Im zweiten Quartal stieg das operative Ergebnis um +11% auf den Rekordwert von 4,87 Milliarden €. Besonders stark entwickelten sich die Lebens- und Krankenversicherung sowie das Asset Management. Allein dort erhöhte sich der operative Gewinn um knapp +20%. Der ausgewiesene Quartalsgewinn sank dennoch um -8,7% auf 2,60 Milliarden €. Verantwortlich waren vor allem Restrukturierungsaufwendungen von 643 Millionen €. Den Ausblick eines operativen Jahresgewinns von 17,4 Milliarden € mit einer Schwankungsbreite von 1 Milliarde € bestätigte das Management. ## Allianz: Die Dividendenrendite wird zunehmend dünn Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte die Allianz 17,10 € je Aktie. Beim aktuellen Kurs entspricht das einer Dividendenrendite von rund 3,94%. Für die Allianz-Aktie ist das bereits ein vergleichsweise niedriger Wert. **Bock auf Dividende?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. Bei einem Kurs von 684 € würde die Rendite auf Basis der zuletzt gezahlten Dividende auf lediglich 2,5% sinken. Selbst mit der für 2026 erwarteten Ausschüttung von rund 18,50 € wären es nur etwa 2,7%. Aktienrückkäufe und die angestrebte Gesamtausschüttungsquote von mindestens 75% bleiben attraktiv, ersetzen aber keine vernünftige Einstiegsbewertung. Die Allianz ist operativ hervorragend aufgestellt und bleibt eine starke Dividendenaktie. Das Kursziel von 684 € halte ich dennoch für deutlich zu hoch. Ein KGV von rund 20 auf den erwarteten Gewinn für 2028 passt nicht zu einem Ergebniswachstum von +7% bis +9%. Bei einer aktuellen Dividendenrendite von nur 3,94% würde ich die Aktie halten. Bevor ich erneut kaufe, würde ich aber mindestens eine kleinere Korrektur abwarten. Ab über 4 % Dividendenrendite fängt die Allianz-Aktie meiner Meinung nach erst an, attraktiv zu werden. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 166 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Infineon-Aktie: Wieder auf Kurs zu einem neuen Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-wieder-auf-kurs-zu-einem-neuen-allzeithoch/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Infineon-Aktie ist in den letzten Wochen unter Verkaufsdruck geraten, doch mit einem Kursplus von knapp +3% ist der Halbleiterkonzern einer der stärksten deutschen und europäischen Titel am Montagmorgen. Was gibt Infineon neuen Schub zum Wochenauftakt und können Anlegern in den kommenden Monaten wieder mit neuen Höchstständen rechnen? ## Ein Bank ist bullisch Es gibt gleich zwei Kurstreiber, die der Infineon-Aktie zum Wochenbeginn Rückenwind geben. Zum Ersten ist es die Investmentbank Goldman Sachs. Sie erhöhte Ende vergangener Woche nicht nur ihre Beteiligung am deutschen Chipkonzern auf knapp über 5,5%, sondern hob zum Wochenbeginn auch ihr Kursziel für Infineon leicht von bislang 88 auf nunmehr 91 € an. Mit einem prognostizierten Upside von über +40% sprechen die Analysten von Goldman Sachs eine klare Kaufempfehlung für die Infineon-Aktie aus und sehen Potenzial für ein neues Allzeithoch. Grund für die Anhebung der Bewertung ist die optimistischere Einschätzung der Nachfrage nach 800-Volt-Architekturen für KI-Rechenzentren. Infineon ist einer der wichtigsten Anbieter von Stromversorgungslösungen für Rechenzentren. Die Goldman-Experten sehen diese beschleunigte Nachfrage nach den 800-Volt-Architekturen von Infineon noch nicht ausreichend in der Bewertung der Aktie reflektiert. Im Übrigen: Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Ein neues Aktienrückkaufprogramm Zum Zweiten dürfte auch der offizielle Start des neuen Aktienrückkaufprogramms der Infineon-Aktie neuen Schub geben. Ab heute wird der DAX-Konzern bis zu drei Millionen eigene Aktien zurückkaufen. Das Rückkaufprogramm läuft bis zum 13 November und ist auf eine Summe von maximal 225 Millionen € gedeckelt. Die zurückgekauften Papiere dienen der Bedienung von Mitarbeiter- und Vorstandsbeteiligungsprogrammen. Verpasse keine Entwicklungen in der Tech-Branche und abonniere deshalb noch heute unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX)! ## Ist die Trendwende geglückt? Der wochenlange Abwärtstrend der Infineon-Aktie gipfelte Ende Juli in einem neuen 3-Monatstief bei 54 €. Nun deutet sich eine Trendwende des DAX-Titels an. Sollte die Aktie den Widerstand bei 64 € überwinden, dürfte der Kurs gleich zur nächsten wichtigen Marke von 70 € hochlaufen. ## Die Bewertung ist wieder vernünftig Ich rate Anlegern, auf die Einschätzung von Goldman Sachs zu hören und die Infineon-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau zu kaufen. Durch den seit Ende Juni anhaltenden Kursrückgang ist der Halbleitertitel wieder auf ein vernünftiges Bewertungsniveau zurückgekehrt. Das Forward-KGV liegt inzwischen bei 22, was meiner Meinung nach im Verhältnis zu den Wachstumsaussichten von Infineon einen moderaten Wert darstellt. Infineon wird im laufenden Jahr mit rund 11%, im kommenden Jahr aber mit knapp 20% wachsen. Besonders gut gefällt mir die breite Aufstellung des deutschen Chipkonzerns. Mit einem Umsatzanteil von ca. 50% ist die Automobilbranche zwar immer noch der wichtigste Abnehmer von Infineon-Produkten. Der Geschäftsbereiche Power & Sensor Systems, in den auch die Stromversorgung von KI-Rechenzentren fällt, macht aber inzwischen über 30% des Konzernumsatzes aus. Und auch bei Chips für Wind- und Solaranlagen, industrielle Antriebe, E-Ladeinfrastruktur, Hardware-Sicherheit und Quantencomputing ist Infineon exzellent positioniert. Für alle Anleger, die ihr Geld gerne in der Halbleiterbranche anlegen, aber nicht das Risiko einer zu hohen Branchen- oder Kundenkonzentration eingehen wollen, ist die Infineon-Aktie meiner Einschätzung nach die richtige Wahl. Die Bewertung ist aktuell wieder auf einem vernünftigen Niveau. Ich glaube, dass sich die Infineon-Aktie in den kommenden Monaten weiter aufwärts bewegen wird. Ein neues Allzeithoch ist meines Erachtens nur eine Frage der Zeit. ## ℹ️ Infineon in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegt bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 84 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Battalion Oil-Aktie: Fällt jetzt die 1-US$-Marke?](https://www.sharedeals.de/battalion-oil-aktie-faellt-jetzt-die-1-us-marke/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Battalion Oil-Aktie konnte den in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/battalion-oil-aktie-kommt-es-zur-weiteren-erholung/) skizzierten Erholungsimpuls nicht nachhaltig fortsetzen. Statt eines Angriffs auf 2,47 US$ scheiterte der Titel deutlich früher und ist inzwischen bis auf 1,31 US$ zurückgefallen. Damit rückt die psychologisch wichtige Marke von 1,00 US$ wieder gefährlich nahe. Die übergeordnete Abwärtsbewegung bleibt klar intakt und könnte schon bald in die nächste Runde gehen. ## Der Erholungsversuch ist verpufft Noch im Juli bestand die Chance, dass sich die Gegenbewegung bis zur fallenden Abwärtstrendlinie und anschließend 2,47 US$ ausdehnt. Dazu kam es nicht. Der zwischenzeitliche Erholungsversuch endete unterhalb der Trendlinie und seither bildete die Battalion Oil-Aktie erneut tiefere Hochpunkte aus. Damit haben die Bären das Geschehen wieder klar im Griff. Mit dem aktuellen Rückfall wird nun der Bereich um 1,29 bis 1,31 US$ erneut getestet. Kann sich der Titel hier nicht stabilisieren, fehlt bis zur psychologisch wichtigen Marke von 1,00 US$ eine größere Unterstützung. Gerade deren Bruch könnte nochmals zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen und die Aktie endgültig in deutlich tiefere Kursregionen führen. **Sicher auch interessant:** Du interessierst Dich für Rohstoffanlagen? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog)! ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Battalion-10M_100826-1024x702.png)Quelle Chart: stock3 Fällt die Battalion Oil-Aktie nachhaltig unter den aktuellen Unterstützungsbereich um 1,29 US$, dürfte zunächst die Marke von 1,00 US$ auf einen Test warten. Wird auch dieses psychologisch wichtige Level aufgegeben, wäre ein weiteres bärisches Signal aktiviert. Aufgrund fehlender markanter Unterstützungen im unmittelbaren Umfeld könnte sich der Abverkauf anschließend bis in den Bereich um 0,70 US$ ausweiten. Für eine erste Entspannung müsste sich der Titel dagegen oberhalb des aktuellen Niveaus stabilisieren und anschließend die fallende Abwärtstrendlinie überwinden. In diesem Fall wäre eine erneute Erholung in Richtung 2,00 US$ denkbar. Erst oberhalb von 2,47 US$ würde sich das Chartbild stärker aufhellen und anschließend wieder Potenzial bis 3,00 US$ eröffnen. Gegenwärtig fehlt für dieses Szenario jedoch die charttechnisch bullische Ausrichtung. Die Battalion Oil-Aktie hat ihren jüngsten Erholungsversuch nicht nutzen können und steht erneut unmittelbar vor einer kritischen Unterstützungszone. Unterhalb von rund 1,29 US$ dürfte die psychologisch wichtige Marke von 1,00 US$ schnell in den Fokus rücken. Fällt auch sie, erscheint eine Korrekturausweitung bis in den Bereich um 0,70 US$ möglich. Erst ein Bruch der fallenden Abwärtstrendlinie und später 2,47 US$ würde den klar bärischen Gesamteindruck wieder relativieren. Andere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht? Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Battalion Oil in Kürze - Die Battalion Oil Corp. (WKN: A2PZMK) ist ein unabhängiges US-amerikanisches Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Houston im US-Bundesstaat Texas. - Das Unternehmen hat sich auf die Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen im texanischen Delaware Basin konzentriert, einer der ertragreichsten Regionen der USA. - Battalion erschließt, fördert und entwickelt Onshore-Öl- und Gasreserven, insbesondere in der Region rund um Pecos County. - Battalion Oil ist aktuell ca. 29 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: +14% Potenzial nach starkem Rebound](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-14-potenzial-nach-starkem-rebound/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Rheinmetall-Chef Armin Papperger steht nach konkreten Hinweisen auf Anschlagspläne unter Personenschutz auf Kanzler-Niveau. Die angespannte Sicherheitslage rückt Rheinmetalls Kerngeschäft weiter in den Fokus, während sich der Kurs charttechnisch an einer entscheidenden Marke behauptet. ## Sicherheitslage spitzt sich zu Nach konkreten Hinweisen auf Anschlagspläne steht Rheinmetall-Chef Armin Papperger inzwischen unter Personenschutz auf Kanzler-Niveau. Auch der bayerische Mittelständler Donaustahl soll Ziel eines verhinderten Anschlags gewesen sein. Parallel häufen sich Drohnenvorfälle über sensiblen Standorten: Am Flughafen Leipzig/Halle wurde in der Nacht zum 6. August eine mit Sprengstoff bestückte Drohne nahe einer ukrainischen Transportmaschine entdeckt , zusätzlich kreisten Drohnen über dem Bundeswehrstandort Mechernich. Am 7. August tagte deshalb der Nationale Sicherheitsrat unter Kanzler Merz, um den Schutz von über 30.000 Betreibern kritischer Infrastruktur zu adressieren. Bis Ende 2026 sollen ausgewählte Flughäfen mit einem Budget von 160 bis 240 Millionen € nachgerüstet werden. Papperger selbst mahnte mehr Tempo bei der Drohnenabwehr an und verwies auf eine bestehende Kooperation mit der Deutschen Telekom. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken Budget für Flughäfen massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-10-um-10.02.30.png)Quelle Chart: Tradingview Die Rheinmetall-Aktie hatte nach dem starken Anstieg und der Konsolidierung im letzten Jahr Anfang dieses Jahres eine Korrektur von rund -50% gestartet. An einer wichtigen Unterstützungszone zwischen 876,50 und 901,00 € stabilisierte sich der Kurs wieder und startete eine kräftige Bewegung nach oben von rund +29%. Mit diesem Anstieg wurden sowohl eine vorherige Widerstandszone zwischen 1.133,00 und 1.156,90 € als auch eine Abwärtstrendlinie überschritten. Damit wird die Zone zum Supportbereich, die Trendlinie ebenfalls, solange sich der Kurs weiter darüber hält. Die nächste Hürde im Chart liegt bei der Zone zwischen 1.318,50 und 1.347,80 €. Diese war zuvor eine Unterstützung und wurde während des Abverkaufs zu einem Widerstandsbereich. Von der aktuellen Zone aus wären das rund +14% mögliche Kursgewinne. Entscheidend bleibt, dass der Kurs nicht erneut nach unten durchbricht, sondern die Aufwärtsbewegung nachhaltig fortsetzt. Entscheidend bleibt die Reaktion an der aktuellen Marke und der Trendlinie. Verteidigt der Kurs beide nachhaltig, untermauert das die Fortsetzung der Stärke – die letzten Hochs und die genannten +14% rücken dann in Reichweite. Die Sicherheitsvorfälle rund um Papperger ändern an diesem charttechnischen Bild bislang wenig, sie zeigen aber, wie sehr Rheinmetall inzwischen im Zentrum geopolitischer Spannungen steht. Fällt der Kurs dagegen nachhaltig unter die Marke zurück, bestätigt das die vorherige Short-Struktur erneut und die Aktie würde vorerst auf die Watchlist rücken. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 53,5 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Darum ist sie noch immer falsch bewertet!](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-darum-ist-sie-noch-immer-falsch-bewertet/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Nvidia-Aktie hat sich zuletzt erholt, doch gemessen am außergewöhnlichen Gewinn- und Umsatzwachstum bleibt die Kursentwicklung auffällig zurückhaltend. Genau diese Diskrepanz könnte langfristig orientierten Anlegern eine interessante Einstiegschance bieten. ## Starke Quartalszahlen bestätigen Dynamik Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erzielte Nvidia 81,6 Milliarden US-Dollar Umsatz, 85 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem Vorquartal betrug das Wachstum weitere 20 Prozent. Das war bereits das dritte Quartal in Folge mit einer Beschleunigung des jährlichen Wachstums. Der Umsatz im Rechenzentrumsgeschäft stieg um 92 Prozent auf 75,2 Milliarden US-Dollar, während Networking sogar um 199 Prozent auf 18,8 Milliarden US-Dollar zulegte. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,87 US-Dollar und lag damit über den Erwartungen. Auch der freie Cashflow markierte mit 48,6 Milliarden US-Dollar einen Rekord. Die Bruttomarge blieb mit 75 Prozent außergewöhnlich hoch. Zudem liefert die neue Aufteilung des Rechenzentrumsumsatzes wichtige Erkenntnisse. Rund 38 Milliarden US-Dollar entfielen auf Hyperscaler, weitere 37 Milliarden auf KI-Cloud-Anbieter sowie industrielle und unternehmensorientierte Kunden. Nvidia ist damit weniger abhängig von den klassischen Big-Tech-Kunden. ## KI-Investitionen steigen weiter Die Sorge vor zu hohen Investitionsausgaben hat den Technologiesektor zuletzt belastet. Für Nvidia ist die Entwicklung allerdings positiv, denn die großen Cloudkonzerne erhöhen ihre Ausgaben für KI-Infrastruktur weiter. Alphabet plant 2026 inzwischen Investitionen von 195 bis 205 Milliarden US-Dollar. Amazon erhöhte seine Prognose auf 220 Milliarden US-Dollar. Microsoft erwartet rund 175 Milliarden US-Dollar, während Meta zwischen 130 und 145 Milliarden US-Dollar investieren will. Zusammengenommen könnten die vier Unternehmen damit bis zu 725 Milliarden US-Dollar für den Ausbau ihrer Infrastruktur ausgeben. Das entspricht einem Anstieg von rund 77 Prozent gegenüber 2025. Noch wichtiger ist, dass sich diese Investitionen zunehmend in höherem Wachstum niederschlagen. Google Cloud wuchs zuletzt um 82 Prozent, AWS um 37 Prozent und Azure um 43 Prozent. Für Nvidia ist das ein entscheidender Vorteil: Solange die Investitionsbudgets weiter steigen, profitiert der Chipkonzern unabhängig davon, wie schnell sich die Ausgaben bei seinen Kunden amortisieren. ## Messlatte für das zweite Quartal liegt hoch Nvidia erwartet für das zweite Quartal einen Umsatz von 91 Milliarden US-Dollar bei einer Bruttomarge von rund 75 Prozent. Der Analystenkonsens liegt bereits bei 93,6 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2,13 US-Dollar Gewinn je Aktie. Damit dürfte ein Übertreffen der Unternehmensprognose bereits weitgehend eingepreist sein. Besonders wichtig wird der Ausblick auf das dritte Quartal sein, denn für eine Fortsetzung der aktuellen Wachstumsdynamik müsste der Umsatz in Richtung 100 Milliarden US-Dollar steigen. Auch die Bruttomarge steht unter Beobachtung. Die Kosten für die nächste Generation der Vera-Rubin-Systeme könnten durch deutlich höhere Speicherpreise steigen. Sollte die Marge dauerhaft unter 75 Prozent fallen, wäre das ein Belastungsfaktor für die Aktie. Darüber hinaus wird der Zeitplan für Vera Rubin entscheidend. Nvidia erwartet den Start der Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte 2026 und einen stärkeren Hochlauf im ersten Halbjahr 2027. ## China spielt eine immer kleinere Rolle Chinesische Umsätze sind in Nvidias aktueller Prognose nicht berücksichtigt. Zwar besitzt der Konzern inzwischen Lizenzen für Lieferungen des H200 an rund zehn chinesische Unternehmen, die tatsächlichen Auslieferungen bleiben jedoch begrenzt. Nvidias Marktanteil in China ist damit massiv gefallen. Während er 2024 noch bei rund 95 Prozent lag, werden aktuell nur noch etwa 8 Prozent geschätzt. Huawei kommt dagegen auf rund 50 Prozent. Für Nvidia ist China damit weiterhin ein regulatorisches Risiko, aber kein zentraler Bestandteil der aktuellen Wachstumsthese. ## Bewertung bleibt überraschend moderat Bei rund 219 US-Dollar liegt das bereinigte Kurs-Gewinn-Verhältnis bei etwa 31,6. Auf Basis der erwarteten Gewinne für die kommenden zwölf Monate sinkt es auf rund 22. Das wirkt angesichts des erwarteten Gewinnwachstums attraktiv. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 8,97 US-Dollar und einem Wachstum von 88 Prozent. Für 2028 und 2029 werden weitere Zuwächse von 40 beziehungsweise 20 Prozent erwartet. Zum Vergleich: Zwischen den Geschäftsjahren 2023 und 2026 lag Nvidias durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis bei rund 47,6. Die Bewertung hat sich damit deutlich reduziert, obwohl die Gewinne weiter stark wachsen. Sollte Nvidia langfristig mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 30 bewertet werden und die Gewinnprognosen eintreffen, wäre weiterhin ein erhebliches Renditepotenzial vorhanden. ## Finanzierung des KI-Booms birgt Risiken Das größte Risiko liegt derzeit weniger in der Bewertung als in der zunehmenden finanziellen Verflechtung des KI-Ökosystems. Nvidia hat Vereinbarungen und mögliche Finanzierungen im Umfang von mehreren hundert Milliarden US-Dollar angekündigt. Dazu gehören Partnerschaften mit Speicherherstellern sowie Überlegungen, die Finanzierung von Rechenzentrumskapazitäten für OpenAI zu unterstützen. Die zunehmenden Verflechtungen zwischen Chipherstellern, Cloudanbietern und KI-Unternehmen bergen Risiken. Wenn Unternehmen gegenseitig Kapital bereitstellen, Chips kaufen und Infrastruktur finanzieren, können daraus komplexe und schwer durchschaubare Geld- und Umsatzströme entstehen. Die großen Technologieunternehmen finanzieren ihren KI-Ausbau zwar weiterhin überwiegend über eigene Cashflows und Fremdkapital. Dennoch bleibt die Entwicklung ein Punkt, den Anleger genau beobachten sollten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Langfristig weiterhin eine attraktive Wette Die Aktie erscheint trotz ihrer starken Erholung weiterhin vergleichsweise günstig, wenn man die erwartete Gewinnentwicklung berücksichtigt. Gleichzeitig steigen die KI-Investitionen der wichtigsten Kunden weiter und beginnen sich zunehmend in höherem Umsatzwachstum niederzuschlagen. Die Kombination aus starkem Gewinnwachstum, hohen Margen und anhaltender Nachfrage spricht daher weiterhin für eine positive langfristige Perspektive. Risiken bestehen vor allem bei den Margen, der Finanzierung des KI-Ökosystems und der geopolitischen Entwicklung rund um China. Nvidia wächst derzeit deutlich schneller, als es der Aktienkurs widerspiegelt. Solange die KI-Investitionen weiter steigen und der Konzern seine Margen verteidigen kann, bleibt die Aktie trotz bestehender Risiken langfristig sehr aussichtsreich. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,4 Billionen US$ das zweitwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AMD-Aktie: Unter Druck, aber mit Rückenwind](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-unter-druck-aber-mit-rueckenwind/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die AMD-Aktie bleibt trotz der jüngsten Schwächephase aus fundamentaler Sicht aussichtsreich, denn das Datacenter-Geschäft gewinnt weiter an Dynamik und die Nachfrage nach Helios entwickelt sich besser als ursprünglich erwartet. Gleichzeitig stellt das Unternehmen für 2027 mehr als eine Verdopplung der Datacenter-Umsätze in Aussicht, während AMD trotz deutlich höherer Investitionen weiterhin erhebliche freie Cashflows erwirtschaftet. ## Höhere Investitionen sind kein Warnsignal Nach den Q2-Zahlen standen vor allem AMDs deutlich gestiegene Investitionen im Mittelpunkt. Die Kapitalausgaben kletterten von 300,4 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 808 Millionen Dollar und haben sich damit nahezu verdreifacht. Auf den ersten Blick könnte das Sorgen um den freien Cashflow und eine steigende Kapitalintensität auslösen. Entscheidend ist jedoch, wofür AMD das zusätzliche Geld einsetzt. Das Unternehmen setzt weiterhin auf sein kapitalleichtes Geschäftsmodell und überlässt die Fertigung externen Partnern. Auch der KI-Boom ändert daran wenig. Statt eigene Fabriken zu bauen, investiert AMD vor allem in Wafer, Advanced Packaging, Substrate, Backend-Kapazitäten und die notwendige Infrastruktur. CEO Lisa Su zufolge arbeitet AMD entlang der gesamten Lieferkette daran, die unerwartet hohe Servernachfrage zu bedienen. Zusätzliche Kapazitäten sollen bis 2027 verfügbar werden. Die höheren Investitionen dienen damit vor allem dazu, bestehende Engpässe zu beseitigen und bereits vorhandene Nachfrage in Umsatz umzuwandeln. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Freier Cashflow schafft finanziellen Spielraum Auch der freie Cashflow spricht gegen die These, dass AMD durch die Investitionsoffensive finanziell unter Druck gerät. Im zweiten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen 2,4 Milliarden Dollar operativen Cashflow und 1,6 Milliarden Dollar freien Cashflow. Gleichzeitig lagen die liquiden Mittel bei 13,1 Milliarden Dollar. AMD verfügt damit über ausreichend finanziellen Spielraum, um die Expansion des KI-Geschäfts weitgehend aus eigener Kraft zu finanzieren. Entscheidend ist deshalb nicht die Höhe der Investitionen, sondern deren Rendite. Wenn zusätzliche Kapazitäten bestehende Engpässe beseitigen und dadurch margenstarke Datacenter-Umsätze ermöglichen, könnten die höheren Ausgaben langfristig sogar den Aktionärswert steigern. Auch AMDs Vergangenheit spricht dafür. Investitionen in Zen, Chiplets, EPYC und Software zahlten sich zwar erst nach Jahren aus, schufen anschließend jedoch wichtige Wettbewerbsvorteile. Der aktuelle Investitionszyklus folgt einem ähnlichen Muster, diesmal allerdings mit deutlich mehr Cashflow, Größe und Sichtbarkeit bei der Nachfrage. ## Datacenter-Geschäft liefert klare Argumente Die Entwicklung des Datacenter-Segments ist einer der stärksten Gründe für die höheren Investitionen. Der Umsatz dieses Geschäftsbereichs stieg um 107 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis erreichte 2,1 Milliarden Dollar, was einer operativen Marge von 31 Prozent entspricht. Damit investiert AMD ausgerechnet in den Geschäftsbereich, der derzeit zu den wachstumsstärksten und profitabelsten Bereichen des Konzerns gehört. Mit der Einführung von Helios könnte sich die Dynamik weiter beschleunigen. Für 2027 wird ein Umsatzwachstum von mehr als 100 Prozent erwartet. Gleichzeitig zeichnet sich bereits eine starke Nachfrage durch große Technologiekonzerne und KI-Anbieter ab. OpenAI, Meta und Anthropic zählen zu den Unternehmen, die die Nachfrage nach AMDs Lösungen stützen. Microsoft wiederum plant die Einführung von Helios auf seiner Azure-Plattform. Sollte sich diese Nachfrage tatsächlich in dem erwarteten Tempo materialisieren, erscheinen die gestiegenen Kapitalausgaben weniger als Belastung und vielmehr als notwendige Voraussetzung, um das Wachstum überhaupt bedienen zu können. ## Bewertung lässt weiteres Potenzial erkennen Die AMD-Aktie erscheint auf Basis der aktuellen Gewinne nicht mehr günstig. Bei einem Kurs von rund 480 Dollar wird das Unternehmen mit etwa dem 32-Fachen des für 2027 erwarteten Gewinns je Aktie bewertet. Der Marktkonsens liegt bei einem Gewinn je Aktie von rund 15,46 Dollar. Gleichzeitig wird für 2027 ein Umsatz von etwa 87,5 Milliarden Dollar erwartet. Das würde einem Umsatzwachstum von rund 72 Prozent entsprechen und zugleich mehr als eine Verdopplung des Gewinns je Aktie bedeuten. Vor diesem Hintergrund erscheint die aktuelle Bewertung trotz der bereits hohen Erwartungen nicht zwangsläufig überzogen. Bei einem Unternehmen mit derart starkem Wachstum und erheblichem operativem Hebel kann ein höheres Bewertungsmultiple durchaus gerechtfertigt sein. Auch die Kursziele nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen unterstreichen das vorhandene Potenzial. Mehrere optimistische Einschätzungen liegen im Bereich von 640 bis 730 Dollar. Das entspräche ausgehend von 480 Dollar einem möglichen Aufwärtspotenzial von rund 32 bis 51 Prozent. Ein Kursziel von 1.250 Dollar ist dagegen ausgesprochen ambitioniert. Es verdeutlicht jedoch, wie stark sich die Bewertung verändern könnte, falls AMD einen wesentlich größeren Anteil am Markt für KI-Beschleuniger erobert, als dies derzeit in den Konsensschätzungen berücksichtigt wird. ## Gewinnschätzungen dürften entscheidend werden Für die weitere Entwicklung der Aktie sind die Veränderungen bei den Gewinn- und Umsatzprognosen möglicherweise wichtiger als das gegenwärtige Bewertungsmultiple. Das Management hat bereits signalisiert, dass die langfristige Umsatzentwicklung deutlich über dem bisherigen Ziel von mehr als 35 Prozent liegen könnte. Auch beim Gewinn je Aktie wurden die bisherigen langfristigen Zielgrößen nach oben relativiert. Sollte Helios schneller skalieren als bislang erwartet und gleichzeitig die Nachfrage nach EPYC, Instinct und der ROCm-Softwareplattform weiter zunehmen, könnte das Gewinnwachstum die derzeitige Bewertungsprämie zunehmend auffangen. Für Anleger bedeutet das, dass die Entwicklung der tatsächlichen Geschäftszahlen in den kommenden Quartalen entscheidender sein dürfte als ein isolierter Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Lieferketten bleiben Risikofaktor Das größte Risiko liegt weniger darin, dass AMD zu viel investiert, sondern darin, dass die zusätzlichen Kapazitäten nicht schnell genug in tatsächliche Auslieferungen und Umsätze umgewandelt werden können. Das Management hat selbst auf die angespannte Situation bei der Serverversorgung hingewiesen. Eine erfolgreiche Skalierung erfordert gleichzeitig mehr Wafer-Kapazitäten, fortschrittliche Verpackung, ausreichend Substrate und höhere Backend-Kapazitäten. Hinzu kommt die technische Komplexität von Helios. Lisa Su hat bereits darauf hingewiesen, dass sich die Fertigungsausbeuten während der ersten Quartale der Produktion verbessern dürften. Verzögerungen bei der Hochskalierung könnten daher die erwartete Umsatzentwicklung zunächst bremsen. Für die langfristige Investmentthese sind deshalb nicht die steigenden Investitionen an sich entscheidend. Maßgeblich ist vielmehr, ob Datacenter-Umsätze, operativer Cashflow und freier Cashflow nach dem Aufbau der zusätzlichen Kapazitäten entsprechend zulegen. Die jüngste Korrektur der AMD-Aktie könnte sich als attraktive Gelegenheit erweisen, sofern das Unternehmen die hohe Nachfrage tatsächlich in zusätzliche Auslieferungen und Cashflows umsetzen kann. Steigende Datacenter-Umsätze, die starke Nachfrage nach Helios und weiterhin positive freie Cashflows sprechen dafür, dass die aktuellen Investitionen weniger ein Belastungsfaktor als vielmehr die Grundlage für eine neue Phase des Gewinnwachstums sein könnten. ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 790 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Amazon-Aktie: Nächste Wachstumsstufe gezündet – weiterer Kurssprung voraus?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-naechste-wachstumsstufe-gezuendet-weiterer-kurssprung-voraus/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Amazon-Aktie könnte nach einer Phase relativer Schwäche vor einer Neubewertung stehen. Die jüngsten Zahlen zeigen, dass der Konzern sowohl im traditionellen Geschäft als auch bei Cloud Computing und künstlicher Intelligenz stark wächst. ## Starkes Quartal auf breiter Basis Amazon erzielte im zweiten Quartal mehr als 200 Milliarden US-Dollar Umsatz und bewegt sich damit auf einen annualisierten Umsatz von über einer Billion US-Dollar zu. Sowohl Nordamerika als auch das internationale Geschäft wuchsen zweistellig. Besonders dynamisch entwickelte sich AWS. Die Cloud-Sparte steigerte ihren Umsatz um 37 Prozent auf 42 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn erreichte 16,6 Milliarden US-Dollar nach rund 10 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Auch der Nettogewinn fiel außergewöhnlich stark aus, wurde allerdings teilweise durch die Finanzierungsrunde des KI-Unternehmens Anthropic beeinflusst. Dieser Effekt ist einmaliger Natur. ## Massive Investitionen drücken den Cashflow Der operative Cashflow stieg auf Sicht von zwölf Monaten um 33 Prozent auf mehr als 160 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig fiel der freie Cashflow wegen der enormen Investitionen auf rund minus 8 Milliarden US-Dollar. Amazon investierte zuletzt fast 170 Milliarden US-Dollar auf Zwölfmonatssicht und plant für 2026 inzwischen rund 220 Milliarden US-Dollar. Damit gehört der Konzern zu den aggressivsten Investoren in KI-Infrastruktur. Weitere steigende Ausgaben im Jahr 2027 sind möglich. Die Belastung des freien Cashflows ist erheblich, könnte aber vorübergehend sein. Entscheidend wird sein, ob Amazon den Investitionsanstieg langfristig mit weiter wachsendem operativem Cashflow ausgleichen kann. ## Eigene Chips stärken das KI-Geschäft AWS bleibt einer der wichtigsten Wachstumstreiber des Konzerns. Gleichzeitig erzielt Amazons KI-Geschäft inzwischen einen annualisierten Umsatz von rund 25 Milliarden US-Dollar und wächst dreistellig. Besonders interessant ist der Ausbau eigener Chips. Mit Trainium und Graviton kann Amazon einen größeren Teil der Wertschöpfung innerhalb des eigenen Cloud-Geschäfts halten. Statt externe Chipanbieter für die gesamte Hardwareleistung zu bezahlen, kann der Konzern eigene Chips einsetzen und die Rechenleistung über AWS monetarisieren. Die Nachfrage ist hoch. Im zweiten Quartal entfielen auf Bedrock mehr Ausgaben als in allen vorherigen Quartalen zusammen. Zusätzlich bestehen langfristige Vereinbarungen mit großen KI-Unternehmen über Amazons eigene Chips. ## Werbung wird zum wichtigen Gewinnbringer Auch das Werbegeschäft entwickelt sich rasant. Die Werbeumsätze stiegen um 26 Prozent auf 19,8 Milliarden US-Dollar und entsprechen damit bereits einem annualisierten Umsatz von rund 80 Milliarden US-Dollar. Bei anhaltendem Wachstum könnte die Sparte innerhalb des kommenden Jahres die Marke von 100 Milliarden US-Dollar Umsatz auf Jahresbasis erreichen. Amazon profitiert dabei von seiner riesigen Kundenbasis und der direkten Verbindung zwischen Werbung und Marktplatz. ## Das Kerngeschäft bleibt robust Trotz des KI-Booms bleibt das klassische Amazon-Geschäft eine wichtige Wachstumssäule. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten von rund 192 Milliarden auf 220 Milliarden US-Dollar. Besonders bemerkenswert ist das weiterhin zweistellige Wachstum in Nordamerika. Gleichzeitig verbessert Amazon seine operative Effizienz und baut seine Logistik weiter aus. Mit Amazon Now wurde das Angebot zuletzt auf mehr als 80 weitere Städte und Gemeinden ausgeweitet. Millionen Kunden können dort Tausende Produkte innerhalb von 30 Minuten oder weniger erhalten. Der Bruttowarenumsatz dieses Geschäfts stieg um 80 Prozent, die Kundenzahl um 60 Prozent. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Hohe Investitionen bleiben das größte Risiko Die Investmentthese für Amazon bleibt angesichts des starken Kerngeschäfts, des AWS-Wachstums und der zunehmenden Bedeutung von KI überzeugend. Der Konzern verfügt über mehrere voneinander unabhängige Wachstumstreiber und investiert gleichzeitig massiv in die nächste Generation seiner Infrastruktur. Das größte Risiko liegt in der Höhe dieser Investitionen. Amazon baut Rechenkapazitäten auf Grundlage einer erwarteten langfristig hohen KI-Nachfrage auf. Sollte diese Entwicklung hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnten ungenutzte Infrastruktur und hohe Abschreibungen den Cashflow erheblich belasten. Amazon verbindet weiterhin starkes operatives Wachstum mit einer führenden Position bei Cloud Computing und künstlicher Intelligenz. Die hohen Investitionen belasten kurzfristig den Cashflow, schaffen aber zugleich die Grundlage für weiteres Wachstum und potenziell höhere Margen. Der Aktienkurs besitzt das Potenzial, über die nächsten Monate einen weiteren deutlichen Schub zu erfahren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Bitcoin-Prognose: Cathie Wood hält an Kursziel von 1,25 Millionen Dollar fest](https://www.sharedeals.de/bitcoin-prognose-cathie-wood-haelt-an-kursziel-von-125-millionen-dollar-fest/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Bitcoin steht nach seiner deutlichen Korrektur vor einer möglichen Trendwende. Während die Kryptowährung derzeit rund 50 Prozent unter ihrem Allzeithoch notiert, hält Star-Investorin Cathie Wood von Ark Invest an ihrer langfristig ausgesprochen optimistischen Einschätzung fest: Innerhalb der kommenden fünf Jahre könnte der Bitcoin demnach die Marke von 1,25 Millionen US-Dollar erreichen. Ausgehend von einem Kurs von rund 65.000 Dollar würde dies einem Anstieg von mehr als 1.800 Prozent entsprechen. ## Institutionelle Nachfrage als entscheidender Wachstumstreiber Wood begründet ihren Optimismus vor allem mit der zunehmenden Akzeptanz von Bitcoin durch institutionelle Investoren. Banken, Finanzkonzerne und Unternehmen beschäftigen sich zunehmend mit digitalen Vermögenswerten und integrieren Kryptowährungen in ihre Geschäfts- und Anlagestrategien. Nach Einschätzung von Ark Invest könnte dieser Trend durch ein zunehmend kryptofreundliches regulatorisches Umfeld in den USA zusätzlichen Schub erhalten. Im Mittelpunkt steht dabei der sogenannte Digital Asset Market Clarity Act, kurz Clarity Act. Sollte die geplante Regulierung verabschiedet werden, könnte sie nach Einschätzung von Wood für mehr rechtliche Klarheit sorgen und damit auch Unternehmen den Zugang zum Kryptomarkt erleichtern, die Bitcoin bislang skeptisch gegenüberstanden. Eine klarere Regulierung könnte somit eine neue Welle institutioneller Kapitalzuflüsse auslösen. ## Bitcoin als digitales Gold Ein weiterer Bestandteil der optimistischen Investmentthese ist die Rolle von Bitcoin als möglicher Wertspeicher. Insbesondere bei jüngeren Anlegern gilt die Kryptowährung zunehmend als eine Art digitales Gold und damit als potenzieller Schutz gegen wirtschaftliche, geopolitische und finanzielle Risiken. Eine zentrale Grundlage dieser Argumentation ist die begrenzte Menge an Bitcoin. Das Protokoll sieht eine maximale Gesamtmenge von 21 Millionen Coins vor. Rund 20 Millionen davon befinden sich nach Angaben der Quelle bereits im Umlauf. Im Gegensatz zu staatlichen Fiatwährungen kann das Angebot daher nicht beliebig durch politische Entscheidungen oder die Geldpolitik ausgeweitet werden. Für Bitcoin-Befürworter ist diese künstliche Knappheit ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Wertthese. ## 1,25 Millionen Dollar sind nicht das wahrscheinlichste Szenario Trotz ihrer grundsätzlich bullischen Haltung geht Wood nicht davon aus, dass Bitcoin künftig noch einmal dieselben explosiven Renditen erzielen wird wie in den frühen Jahren. Ein Blick auf die Vergangenheit verdeutlicht den Unterschied: Allein 2013 stieg der Bitcoin-Kurs innerhalb von zwölf Monaten um mehr als 5.400 Prozent. Eine vergleichbare Dynamik erscheint angesichts der inzwischen enorm gewachsenen Marktkapitalisierung deutlich schwieriger. Bitcoin entwickelt sich zunehmend zu einem etablierten, aber weiterhin sehr volatilen Risiko-Asset und weist laut der Analyse inzwischen Eigenschaften eines hochvolatilen Technologiewerts auf. Mit zunehmender Größe des Marktes dürfte es entsprechend schwieriger werden, die extremen Wachstumsraten der Anfangsphase zu wiederholen. ## 750.000 Dollar als realistischere Zielmarke Aus diesem Grund erscheint Woods Basisszenario von 750.000 Dollar innerhalb der nächsten fünf Jahre plausibler als das ambitionierte Kursziel von 1,25 Millionen Dollar. Selbst für dieses Szenario wäre allerdings ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 63 Prozent erforderlich. Für traditionelle Anlageklassen wäre eine solche Rendite kaum vorstellbar; Bitcoin hat in seiner bisherigen Geschichte jedoch wiederholt gezeigt, dass außergewöhnlich hohe Wertzuwächse möglich sind. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Zum Zeitpunkt der zugrunde liegenden Analyse notierte Bitcoin bei rund 65.000 Dollar und damit fast 50 Prozent unter seinem Allzeithoch vom Oktober des Vorjahres. Die starke Korrektur könnte aus Sicht langfristig orientierter Anleger deshalb als Einstiegschance interpretiert werden. Gleichzeitig verdeutlicht die hohe Schwankungsbreite, dass selbst ein langfristig bullisches Szenario mit erheblichen zwischenzeitlichen Verlusten verbunden sein kann. ## Zwischen institutioneller Akzeptanz und hoher Volatilität Die entscheidende Frage für Bitcoins weiteren Weg dürfte damit weniger die grundsätzliche Überlebensfähigkeit der Kryptowährung sein als vielmehr die Geschwindigkeit, mit der sich Bitcoin als institutionell akzeptierte Anlageklasse etabliert. Ein günstiger regulatorischer Rahmen, steigende Nachfrage von Unternehmen und Finanzinstituten sowie die begrenzte Angebotsmenge könnten den langfristigen Kurs unterstützen. Ob daraus tatsächlich ein Bitcoin-Preis von 1,25 Millionen Dollar entsteht, bleibt jedoch höchst spekulativ. Selbst das von Wood als Basisszenario betrachtete Niveau von 750.000 Dollar setzt über Jahre hinweg außergewöhnlich hohe Wachstumsraten voraus. Cathie Woods Bitcoin-Prognose gehört weiterhin zu den optimistischsten Kurszielen am Kryptomarkt. Die zunehmende institutionelle Akzeptanz und die begrenzte Menge von Bitcoin liefern zwar Argumente für weiteres langfristiges Wachstum, doch ein Kurs von 1,25 Millionen Dollar würde eine außergewöhnliche Entwicklung voraussetzen. Für Anleger bleibt Bitcoin damit eine Anlage mit erheblichem Aufwärtspotenzial, aber ebenso erheblichen Risiken und Schwankungen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Evotec-Aktie: Das ist ein wichtiger Baustein für die Kurserholung](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-das-ist-ein-wichtiger-baustein-fuer-die-kurserholung/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Evotec-Aktie kam seit dem Kursabsturz Anfang Juli nicht mehr auf die Beine und bewegt sich innerhalb einer Range von 3,45 bis 3,55 €. Am Montag notiert sie aktuell bei 3,53 €. Momentan leidet sie noch immer unter dem Vertrauensverlust. Hier stellt sich die Frage: Was muss passieren, damit das Vertrauen wieder zurückkehrt? ## Vertrauen der Anleger stark beschädigt Das Vertrauen der Investoren zählt zu den wichtigsten Faktoren für die Kursentwicklung einer Aktie. Es entsteht vor allem dann, wenn Unternehmen ihre Ziele zuverlässig erreichen und ihre Prognosen einhalten. Genau diese Situation ist derzeit bei Evotec nicht zu beobachten. Seit dem Amtsantritt von CEO Dr. Christian Wojczewski befindet sich der Konzern in einem umfassenden Transformationsprozess. Im Mittelpunkt stehen die Fokussierung auf das Kerngeschäft sowie eine nachhaltige Verbesserung der Profitabilität. Mit dem Strategieprogramm „Horizon“ sollen unter anderem die Zahl der Standorte von 14 auf 10 reduziert sowie rund 800 Stellen abgebaut werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Evotec&stockidentifier=symbol%3AEVT) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Neue Kooperation gemeldet Laut einer Unternehmensmeldung vom 6. August startet Evotec eine KI-gestützte F&E-Kooperation mit Odyssey Therapeutics in den Bereichen Autoimmun- und Entzündungserkrankungen. Odyssey Therapeutics ist ein amerikanisches Biopharmaunternehmen, das neuartige Medikamente zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, entzündlichen Leiden und Krebs entwickelt. Der Fokus liegt darauf, Krankheitsursachen im angeborenen Immunsystem frühzeitig zu blockieren, um langanhaltende Remissionen zu erzielen. Die Kooperation beruht darauf, dass Evotec seine Infrastruktur sowie seine firmeneigenen Substanzbibliotheken einbringt. Odyssey Therapeutics steuert sein Know-how im Bereich der Behandlung von Autoimmunerkrankungen bei. Ziel beider Unternehmen ist es, mithilfe von künstlicher Intelligenz schneller als bisher neue Arzneimittel zu erforschen und zu entwickeln. Über finanzielle Details ist bislang wenig bekannt. Fest steht lediglich, dass Evotec im Erfolgsfall Meilensteinzahlungen erhalten kann. Die Zusammenarbeit folgt damit einem erfolgsabhängigen Modell, das die Wertschöpfung an erfolgreiche Forschungsergebnisse koppelt. Bei erfolgreichen Wirkstoffprojekten könnten daraus später zusätzliche Einnahmen entstehen. ## Bewertung Zunächst einmal wird durch die Kooperation kein kurzfristiger Umsatz generiert. Auch die finanziellen Auswirkungen lassen sich derzeit nicht seriös beurteilen. Die neue Kooperation mit Odyssey Therapeutics ist ein wichtiger Baustein für neues Vertrauen. Sie zeigt, dass Evotec technologisch weiterhin interessant ist und seine KI-Infrastruktur offenbar für neue Partnerschaften nutzen kann. Für eine nachhaltige Trendwende reicht eine einzelne Kooperation allerdings noch nicht aus. Jetzt kommt es darauf an, weitere Pharma- und Biotechunternehmen als Partner zu gewinnen und gleichzeitig die operative Profitabilität zu verbessern. Bis das verlorene Vertrauen der Anleger vollständig zurückkehrt, dürfte es allerdings ein längerer Prozess sein. Entscheidend werden deshalb die kommenden Quartalszahlen und die Umsetzung der Transformationsziele sein. Bei der Evotec-Aktie ist aus meiner Sicht kurzfristig noch keine nachhaltige Kurserholung zu erwarten. Dafür ist das Vertrauen der Anleger zu stark beschädigt. Trotz des niedrigen Kursniveaus sollten daher vorerst nur risikoorientierte Anleger über einen Einstieg nachdenken. Gelingt die operative Stabilisierung, halte ich mittelfristig Kurse von 5 € für realistisch. Das entspräche ausgehend vom aktuellen Niveau von 3,50 € einem Kurspotenzial von rund +43 %. **Hinweis:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Evotec. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und knapp 630 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Renk-Aktie: Darunter leidet momentan der Kurs](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-darunter-leidet-momentan-der-kurs/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Renk-Aktie befindet sich seit Jahresanfang in einem anhaltenden Abwärtstrend. Zwar kommt es immer wieder zu stärkeren Erholungsbewegungen, bislang konnte jedoch keine nachhaltige Trendwende eingeleitet werden. Am Montag notiert die Aktie aktuell bei 50,60 €. Damit stellt sich die Frage: Kann Renk den Abwärtstrend brechen? ## Rekordauftragseingänge erzielt Die Geschäftsentwicklung zeigt weiterhin eine hohe Dynamik. Im ersten Halbjahr erzielte Renk einen Rekordauftragseingang von 1,2 Milliarden €. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg von 29,7%. Allein im zweiten Quartal wurden Aufträge im Volumen von rund 613 Millionen € gewonnen. Der gesamte Auftragsbestand beläuft sich inzwischen auf 7,4 Milliarden €. Wichtigster Wachstumstreiber war erneut das Geschäft mit militärischen Landfahrzeugen. In den Segmenten Marine & Industrie entwickelten sich die Auftragseingänge dagegen rückläufig. Auch beim Umsatz und Ergebnis konnte Renk zulegen. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 2,7% auf 637 Millionen €. Besonders dynamisch entwickelte sich erneut das Segment Vehicle Mobility Solutions. Noch besser entwickelte sich die Ertragslage: Das operative EBIT erhöhte sich um 10% auf 98 Millionen €. Gleichzeitig verbesserte sich die EBIT-Marge von 14,4 auf 15,4%. Insgesamt sind die Halbjahreszahlen damit solide ausgefallen. Dr. Alexander Sagel, CEO von Renk, erklärte: > Die anhaltend hohe Nachfrage zeigt, dass unsere Kunden weltweit weiterhin in erheblichem Umfang in bestehende und neue Land- und Seeplattformen investieren. Dieses Vertrauen bestätigt die Relevanz unserer Technologien und unseres Portfolios. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Renk&stockidentifier=symbol%3AR3NK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Angesichts der guten Geschäftsentwicklung und der hervorragenden Auftragslage hat Renk seine Jahresprognose bestätigt. Für das Gesamtjahr wird weiterhin ein Umsatz von rund 1,5 Milliarden € erwartet – im Vorjahr waren es 1,36 Milliarden €. Beim EBIT rechnet der Konzern mit 255 bis 285 Millionen €. 2025 wurden 230 Millionen € erzielt. Die operative Entwicklung spricht damit weiterhin für ein profitables Wachstum. ## Bewertung Derzeit stehen Rüstungswerte an der Börse nicht mehr so stark im Fokus wie noch vor einigen Monaten. Stattdessen wird das Marktgeschehen vor allem von KI- und Technologiewerten bestimmt. Fundamental hat sich die Lage bei Renk dagegen kaum verschlechtert. Im Gegenteil: Der Rekordauftragseingang und der hohe Auftragsbestand zeigen, dass die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens weiterhin sehr hoch ist. Der entscheidende Belastungsfaktor ist daher momentan weniger die operative Entwicklung als vielmehr das fehlende Börsenmomentum. Solange Rüstungswerte nicht wieder stärker in den Fokus der Anleger rücken, dürfte die Renk-Aktie volatil bleiben. Auch weitere deutliche Kursrückgänge können daher nicht ausgeschlossen werden. Mittel- und langfristig dürften sich jedoch die fundamentalen Daten stärker durchsetzen. Und diese sprechen aus meiner Sicht für höhere Kurse. Der aktuelle Kurs von rund 50 € bietet aus meiner Sicht eine interessante Ausgangsbasis für langfristig orientierte Anleger. Kurzfristig bleibt die Aktie allerdings anfällig für weitere Rückschläge. Eine nachhaltige Trendwende ist noch nicht erkennbar. Wer einsteigt, sollte daher weitere Kursschwankungen einkalkulieren. Mittel- bis langfristig sehe ich jedoch deutliches Potenzial. Einen fairen Wert der Renk-Aktie sehe ich zunächst bei rund 65 €. Das entspricht vom aktuellen Kursniveau aus einem Aufwärtspotenzial von etwa +30 %. **Hier sei erwähnt:** Die nächste Rüstungsspirale wird durch Rohstoffe angetrieben – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Aktien, die massiv vom Trend profitieren werden. ## ℹ️ Renk in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist etwa 5,1 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Fast Finance 24: Achtung, Warnung vor Totalverlust!](https://www.sharedeals.de/fast-finance-24-achtung-warnung-vor-totalverlust/) **Published:** März 31, 2023 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Es ist mal wieder soweit: Mit der [Fast Finance 24](https://www.ariva.de/fast_finance24_holding-aktie) (WKN: A1PG50) wird wieder eine Freiverkehrs-Aktie durchs Dorf getrieben. Die Vorgehensweise der Firma mitsamt Hintermännern ist erschreckend – und dürfte alsbald die Finanzaufsicht auf den Plan rufen. Die Fast Finance 24 mit Sitz in Berlin gibt sich als modernes Fintech-Unternehmen mit diversen Beteiligungen wie dem E-Mail-Dienstleister OK.de ([hier klicken für mehr Hintergrundinformationen](https://www.diebewertung.de/ok-de-fast-finance-24-holding-ag-will-an-die-boerse-und-geld-von-ihnen-lassen-sie-das-mit-dme-akteinkauf-mal-lieber-seinn-lassen-sie-das-mal-lieber-seinok-de-will-an-die-boerse-und-gedl-von-ihnen-la/)) als Aushängeschild. Das „Unternehmen“ geht aus dem ehemaligen Börsenmantel der SCY Beteiligungen AG hervor. Möchte man den Wertpapierprospekt der Firma aufrufen, gelangt man auf eine leere Seite. Ebenso existieren natürlich keine Jobangebote bei der scheinbar stark wachsenden Unternehmensgruppe. ## Peinliche PR! In ihrer heutigen Meldung gibt Fast Finance 24 an, Beteiligungen im Wert von über 114 Millionen € zu halten. Die aktuell bereits um fast +50% auf 0,15 € gepushte Aktie sei damit eigentlich 2,31 € wert. Für den verständigen Anleger eigentlich genug Informationen, um die Aktie zu meiden wie die Pest! Vermutlich um naive Kleinaktionäre bei Laune zu halten, wolle man nun halbjährlich über den Wert seines Beteiligungsportfolios berichten und kündigt darüber hinaus Roadshows und eine verstärkte Kapitalmarktkommunikation an. Nun zu den Fakten: Wie bei Konstrukten dieser Art üblich, wurde die Aktienzahl zuletzt im Zuge einer fragwürdigen Sachkapitalerhöhung massiv erhöht. So wurde gegen Ausgabe von rund 23,5 Millionen neuen Aktien die Firma Digisell Holdings LLC in die Börsengesellschaft eingebracht. Belastbare Zahlen zu Digisell findet man nicht. Auf digisell.com konnten wir keine Bestellung tätigen, ein Aufruf des Impressums führt aktuell zu einer Fehlermeldung. ## Wie blöd kann man sein? Richtig spannend wird es mit Blick auf die angeblichen Geschäftszahlen: Der Umsatz der Fast Finance 24 für 2022 wird laut Meldung von Ende März auf stolze 45 Millionen € bei 1,9 Millionen € Gewinn vor Steuern beziffert. Wie sich die Zahlen zusammensetzen, ist derweil unklar. Fakt ist: Zum Halbjahresende 2022 verfügte die Fast Finance 24 AG über nicht mal 30.000 € Liquidität, gleichzeitig aber über Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von fast 40 Millionen €, die vorwiegend aus dem Verkauf von 550 Millionen Aktien der OTC-gelisteten Fast Finance Pay Corp. (handelt aktuell bei 0,0069 US$) resultieren sollen. Ob hier jemals Cash generiert wird – mehr als zweifelhaft! Für wie dumm hält man hiesige Anleger? ## Totalverlust höchstwahrscheinlich vorprogrammiert Für uns bleibt die einzige Frage: Wie lange überlebt die Sau diesmal? Während noch immer genügend unbedarfte Anleger existieren und auch erfahrene Zockernaturen kurzfristig ihren Spaß mit Aktien dieser Art haben, ist deren Überlebensdauer zuletzt auch dank stärkerer Kontrolle seitens der BaFin gesunken. Insbesondere wird zu prüfen sein, wer hier gegebenenfalls Anteile in den künstlich erzeugten Hype veräußert und ob gleichzeitig eine möglicherweise notwendige Offenlegung fehlt. Wir schließen nicht aus, dass uns mit der Fast Finance 24 AG eine Mini-Wirecard erwartet... **Fast Finance 24: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für spekulative Tradingchancen und [**echte Millionengewinne**](https://www.sharedeals.de/erfahrungen-und-meinungen/)! Noch nicht dabei? 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Die Frequenz der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt wurde deutlich erhöht, der Wert des Beteiligungsportfolios wird zukünftig freiwillig halbjährlich publiziert, zusätzlich zu den pflichtgemäßen Berichten. Die von der Fast Finance 24 Holding AG gemachten Ausführungen zur mittlerweile eingetragenen Sachkapitalerhöhung sind zutreffend. Es ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Kapitalerhöhung auf Grundlage eines Wertgutachten eines anerkannten Wirtschaftsprüfers erfolgte. 2\. Die veröffentlichten Geschäftszahlen zum Halbjahr 2022 und der mittlerweile veröffentliche testierte Jahresabschluss 2021 (als Grundlage der HJ-Zahlen 2022) geben ein anderes Bild der Gesellschaft als das im Artikel gezeichnete. 3\. Die Annahme eines Totalverlustes ist abwegig. Die Gesellschaft hat durch ein diversifiziertes Portfolio und kritische Auswahl bei den Beteiligungen Risiken minimiert. Die Beteiligungen, vor allem die an der Nasdaq OTC (Börsenkürzel: FFPP) gelistete fast Finance Pay Corp. entwickeln sich nach den Vorgaben gut. Die Tochtergesellschaften der fast Finance Pay Corp. FF24 Merchant Services GmbH, FF24 Ventures GmbH und OK.de Services GmbH haben zum 31.03.2023 nicht nur Umsatz und Ertrag, sondern alle relevanten Bilanzkennzahlen signifikant verbessert. Die OK.de Services GmbH verfügt über 2,3 Mio. Nutzer und verzeichnet ein konstantes organisches Wachstum von Umsatz und Ertrag. Auf Grund der geplanten Einführung des Abo-Modells für Premiumservices wird ein weiteres Wachstum erwartet. Weitere Dienste im Bereich Messanger und Krypto-Währungen werden in Kürze live geschaltet. Die Kombination einer Blockchain gesicherten Kommunikation mit einer non-custodial Wallet sind ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Seit März 2023 gehört die Digisell Services LLC mit der 100%igen Tochter Digisell Services GmbH zum Portfolio der Fast Finance 24 Holding AG. Digisell bietet Händlern und Unternehmen Tools und Apps, um ihr Geschäft auf allen relevanten digitalen Kanälen aufzubauen, zu betreiben, zu kontrollieren und zu automatisieren. Zur weiteren Diversifizierung des Portfolios wurde im März 2023 die mehrheitliche Beteiligung an der Townboxx GmbH beschlossen. Mitinhaber und designierter Geschäftsführer ist Roland Prejawa, Gründer von "Urban Cargo". Ein Wirecard-Vergleich, vor allem im Hinblick auf eine mögliche Strafbarkeit, wird seitens des Unternehmens entschieden zurückgewiesen werden. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Commerzbank-Aktie: Neues Kursziel 46 €!](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-neues-kursziel-46-e/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie bewegt sich mit zuletzt 39,31 € wieder in unmittelbarer Nähe ihres 52-Wochen-Hochs. Trotzdem sieht die DZ Bank weiteres Potenzial und hebt ihren fairen Wert auf 46 € an. Bemerkenswert ist nicht nur die Höhe des Kursziels, sondern auch die veränderte Begründung. ## Kursziele ziehen nach DZ-Bank-Analyst Philipp Häßler erhöht den fairen Wert von 42 auf 46 € und bestätigt seine Kaufempfehlung. Gegenüber dem aktuellen Aktienkurs entspricht das einem möglichen Kurspotenzial von rund +17%. Noch im Februar hatte die DZ Bank den fairen Wert lediglich bei 34 € gesehen. Im Mai folgte die Anhebung auf 42 €. Damals verwies Häßler bereits auf das verbesserte Zinsumfeld, das wachsende Kreditbuch sowie mögliche Kosteneinsparungen durch den Personalabbau und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Auch andere Analysten sind zuletzt optimistischer geworden. RBC erhöhte sein Kursziel von 37 auf 43 € und stufte die Aktie auf „Outperform“ hoch. Deutsche Bank Research hob das Kursziel auf 42 € an und blieb bei der Kaufempfehlung. Barclays sieht ebenfalls 42 € als realistisch an und bewertet die Aktie mit „Overweight“. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Die positiven Einschätzungen beruhen inzwischen auf zwei unterschiedlichen Szenarien: einer eigenständigen Commerzbank mit steigender Profitabilität oder einer vollständigen Übernahme durch UniCredit. ## Übernahme der Commerzbank wird zum Basisszenario Die DZ Bank berücksichtigt eine Übernahme durch UniCredit inzwischen als Basisszenario. Das ist ein deutlicher Wandel, denn noch zu Jahresbeginn hatte Analyst Häßler nicht mit einem erfolgreichen Übernahmeangebot gerechnet. Mittlerweile kontrolliert UniCredit rund 48% der Commerzbank-Aktien. Nach dem Einzug eigener Aktien könnte der Stimmrechtsanteil sogar bei knapp 50% liegen. Damit ist eine dauerhaft unabhängige Zukunft der Frankfurter Bank zwar weiterhin möglich, erscheint aber zunehmend unwahrscheinlich. Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hat ihre bislang ausgesprochen ablehnende Haltung ebenfalls etwas gelockert. Ein Zusammenschluss könne grundsätzlich Wert schaffen, sofern Geschäftsmodell, Strategie und Unternehmensführung gemeinsam ausgearbeitet würden. Formelle Verhandlungen mit UniCredit haben allerdings noch nicht begonnen. Zudem bleibt der Bund mit seinem Anteil von rund 12% ein wichtiger Faktor. **Lust auf Dividende?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Commerzbank: Quartalszahlen waren stark Für die steigenden Kursziele gibt es auch operative Argumente. Im zweiten Quartal erhöhte die Commerzbank ihren Gewinn um +94% auf 898 Millionen €. Im gesamten ersten Halbjahr stieg das Nettoergebnis um rund +40% auf den Rekordwert von 1,81 Milliarden €. Die Erträge verbesserten sich um +7% auf 6,52 Milliarden €. Dabei erwies sich der Zinsüberschuss mit 4,1 Milliarden € trotz niedrigerer Leitzinsen als robust. Der Provisionsüberschuss erreichte 2,18 Milliarden €. Gleichzeitig blieb die Kreditqualität hoch. Die Nettoeigenkapitalrendite lag im ersten Halbjahr bei 12,6%, die harte Kernkapitalquote bei komfortablen 14,4%. Darüber hinaus plant die Bank einen weiteren Aktienrückkauf über bis zu 1,2 Milliarden €. Damit wird zunehmend sichtbar, dass die Commerzbank ihre Bewertung auch aus eigener Kraft rechtfertigen kann. Das Kursziel von 46 € ist angesichts der soliden Quartalszahlen, aber insbesondere bei den Fortschritten bei der anvisierten Übernahme durch UniCredit nicht unrealistisch. Ein großer Teil der positiven Entwicklung ist bei Kursen um 39 € allerdings bereits berücksichtigt. Ich würde heute daher nicht mehr einsteigen, sondern die Aktie lediglich halten. Dieser Zug wirkt für den Moment weitgehend abgefahren. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Deutschland-Start als Kurstreiber?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-deutschland-start-als-kurstreiber/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Wegovy-Tablette kommt nach Deutschland. Anfang September will Novo Nordisk die orale Version seines Abnehmmedikaments hierzulande einführen. Damit erreicht ein wichtiger Hoffnungsträger den größten europäischen Pharmamarkt. Der bisherige Start in Großbritannien liefert erste Hinweise auf das Potenzial. ## Wegovy-Pille kommt im September Nach der EU-Zulassung im Juli soll die Wegovy-Tablette voraussichtlich Anfang September in Deutschland verfügbar werden. Novo Nordisk hat für den 2. September bereits eine offizielle Einführungsveranstaltung angekündigt. Das Präparat enthält 25 Milligramm Semaglutid und wird einmal täglich eingenommen. In der zulassungsrelevanten OASIS-4-Studie verloren Patienten bei konsequenter Einnahme im Durchschnitt bis zu 16,6% ihres Körpergewichts. Unter realitätsnäheren Annahmen waren es noch 13,6%, verglichen mit 2,4% unter Placebo. Damit bietet Novo Nordisk erstmals eine Alternative für Patienten, die keine wöchentliche Spritze verwenden möchten. Ganz ohne Einschränkungen kommt die Tablette allerdings nicht aus: Sie muss nüchtern eingenommen werden. Anschließend dürfen Patienten für mindestens 30 Minuten weder essen noch trinken. ## Großbritannien liefert den ersten Vergleich In Großbritannien erhielt die Wegovy-Pille bereits im Juni ihre Zulassung. Seit Anfang Juli wird sie dort über Apotheken und Onlineanbieter verkauft – zunächst ausschließlich auf Privatrezept. Nach Angaben von Novo Nordisk fällt die frühe Nachfrage ermutigend aus. Schon vor dem Verkaufsstart hatten sich Zehntausende Interessenten auf Wartelisten verschiedener Anbieter eingetragen. Das zeigt, dass die Tablette den Markt tatsächlich erweitern könnte, statt lediglich Patienten von der Spritze abzuwerben. Für Deutschland dürfte die Erstattung jedoch ebenfalls eine zentrale Hürde bleiben. Medikamente, die ausschließlich der Gewichtsreduktion dienen, werden von den gesetzlichen Krankenkassen bislang grundsätzlich nicht bezahlt. Der Preis der Wegovy-Tablette steht noch nicht fest. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zahlen zeigen eine Stabilisierung Operativ hat Novo Nordisk im zweiten Quartal besser abgeschnitten als befürchtet. Der Umsatz belief sich auf 78,5 Milliarden DKK. Bereinigt um einen Sondereffekt legten die Erlöse währungsbereinigt um +7% zu. Der bereinigte operative Gewinn stieg um +11% auf 33,4 Milliarden DKK. Unter dem Strich sank der Gewinn allerdings um -21% auf knapp 21 Milliarden DKK. Dafür waren vor allem Wertberichtigungen in Höhe von 6,3 Milliarden DKK verantwortlich. Die Wegovy-Tablette erzielte im Quartal bereits 3,22 Milliarden DKK Umsatz. Seit dem US-Start wurden mehr als 5 Millionen Verschreibungen registriert. Novo verbesserte daher auch seine Prognose: Umsatz und bereinigter operativer Gewinn sollen 2026 währungsbereinigt nur noch zwischen -6% und 0% zurückgehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Novo Nordisk-Aktie attraktiv bewertet Trotz der operativen Stabilisierung wird die Aktie lediglich mit einem erwarteten KGV von rund 15 bis 16 gehandelt. Für ein hochprofitables Unternehmen mit einer führenden Position im strukturell wachsenden Adipositasmarkt erscheint mir das zu günstig. Natürlich bleiben die starke Konkurrenz durch Eli Lilly, der Preisdruck in den USA und die Abhängigkeit von Semaglutid erhebliche Risiken. Die erfolgreichen internationalen Starts der Wegovy-Pille könnten jedoch zeigen, dass der Markt Novo Nordisk inzwischen zu pessimistisch bewertet. Der Wegovy-Deutschland-Start reicht allein nicht für die Neubewertung von Novo Nordisk. Zusammen mit der ermutigenden Nachfrage in Großbritannien und den stabilisierten Quartalszahlen verbessert sich das Gesamtbild aber deutlich. Bei einem erwarteten KGV von rund 15 bis 16 für das Jahr 2026 halte ich die Aktie für attraktiv bewertet. Rücksetzer bleiben für mich Kaufchancen. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 195 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: Vom Drohnenalarm zum Großauftrag?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-vom-drohnenalarm-zum-grossauftrag/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Der Fund einer mit Sprengstoff ausgestatteten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle verschärft die Sicherheitsdebatte in Deutschland erheblich. Für DroneShield entsteht daraus jedoch nicht automatisch ein Auftrag. Entscheidend ist vielmehr, ob aus politischen Ankündigungen dauerhafte Beschaffungsprogramme für Flughäfen und andere kritische Infrastruktur werden. ## Deutschland erhöht den Handlungsdruck Die Bundesanwaltschaft untersucht den Vorfall in Leipzig als möglichen Angriff auf die innere und äußere Sicherheit Deutschlands. Bereits im ersten Halbjahr wurden bundesweit 145 Behinderungen des Flugverkehrs durch unerlaubte Drohnen registriert. Besonders häufig betroffen waren Berlin, Frankfurt und Bremen. Die Bundesregierung hat für 2026 insgesamt 50 Millionen € für die Drohnenabwehr der Bundespolizei vorgesehen. Davon sollen 30 Millionen € in Abwehrsysteme an Verkehrsflughäfen und weitere 20 Millionen € in mobile Einheiten fließen. Zudem wurden die Befugnisse von Bundespolizei und Bundeswehr erweitert. Damit entsteht erstmals ein konkreter deutscher Beschaffungsmarkt. Noch gibt es allerdings keinen Hinweis, dass DroneShield einen Auftrag aus Deutschland erhalten hat. **Vom Rohstoff zur Drohne:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Mehr als ein tragbarer Störsender Für DroneShield ist entscheidend, dass Flughäfen keine Einzellösung benötigen. Gefragt sind Systeme, die Drohnen zunächst erkennen, anschließend klassifizieren und bei Bedarf kontrolliert neutralisieren. Gerade in der Nähe von Flughäfen muss der Einsatz von Störsignalen genau abgestimmt werden, damit andere Kommunikations- und Navigationssysteme nicht beeinträchtigt werden. DroneShield bietet neben den bekannten DroneGun-Störsendern deshalb auch stationäre und fahrzeuggebundene Sensoren sowie eine zentrale Steuerungssoftware an. Die neue Funkerkennungsplattform RfAI-3 soll sogar Signale bisher unbekannter Drohnen identifizieren. Das ist wichtig, weil professionelle Angreifer Frequenzen und Steuerungsmethoden ständig verändern. ## Europäische Fertigung als Türöffner Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil könnte die inzwischen aufgebaute Präsenz in Europa werden. Im Juni lief das erste in der EU gefertigte DroneShield-System vom Band. Zusätzlich sucht das Unternehmen in Polen nach Produktions- und Technologiepartnern. Damit reagiert DroneShield auf eine zentrale Anforderung europäischer Beschaffungsstellen: Verteidigungstechnik soll zunehmend innerhalb Europas produziert und unabhängig gewartet werden. Zwei im Juli gemeldete Aufträge über insgesamt 23,2 Millionen AU$ für einen europäischen Militärkunden zeigen, dass diese Strategie bereits erste Ergebnisse liefert. **Tipp**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? 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Das Geschäft bleibt damit stark von einzelnen Großbestellungen abhängig. ## DroneShield-Aktie bleibt spekulativ Die Aktie notiert bei rund 1,16 € und damit noch immer ungefähr 70% unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Günstig ist sie dennoch nicht: Auf Basis der erwarteten Gewinne liegt das KGV weiterhin deutlich über 50. Die Vorfälle an deutschen Flughäfen unterstreichen den langfristigen Bedarf an Drohnenabwehr, keine Frage. DroneShield ist mit seiner europäischen Fertigung und dem breiten Produktangebot inzwischen gut im Markt positioniert. Ohne einen konkreten deutschen Auftrag bleibt die aktuelle Story jedoch Spekulation. Angesichts der hohen Bewertung und schwankenden Großaufträge ist die Aktie weiterhin nur für risikobereite Anleger geeignet. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 2,01 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie mit +29% – ist der Boden drin?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-mit-29-ist-der-boden-drin/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SpaceX-Aktie hat nach der massiven Korrektur ein kräftiges Lebenszeichen gesendet. Allein am vergangenen Freitag legte der Kurs um +15,83% zu und setzte damit die jüngste Erholung fort. Damit richtet sich der Blick nun auf die Frage, ob sich nach dem starken Abverkauf tatsächlich ein Boden ausgebildet hat oder ob es sich lediglich um eine technische Gegenbewegung handelt. ## Chartanalyse zur SpaceX-Aktie Entgegen der Befürchtung eines Kurssturzes nach dem Ende der ersten Haltefrist (Lock-up), durch das sich die frei handelbaren SpaceX-Aktien verdoppelten, legte der Kurs fulminant um über 16 % auf 133,11 US-Dollar zu. Frühe Investoren und Mitarbeiter behielten ihre Anteile größtenteils aus langfristigem Optimismus. Statt eines massiven Ausverkaufs nutzten institutionelle Anleger die neu entstandene Marktliquidität sogar für gezielte Großkäufe. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-08_20-49-07-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Nach dem Börsengang am 12. Juni 2026 startete die SpaceX-Aktie mit einer beeindruckenden Rallye und gewann innerhalb von nur vier Handelstagen mehr als +67% an Wert. Seither dominiert jedoch eine kräftige Korrektur. Mit einem Rückgang von rund -53% fiel der Kurs sogar unter den Ausgabepreis von 135 US$. Doch nun stieg der Preis in der Spitze +29% an und durchbrach den ersten Widerstandsbereich, was als bullisches Zeichen zu werten ist. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SpaceX-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem 4-Stundenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 61 Punkten in der neutralen Zone. Der RSI zeigt dabei ein bullisches Crossover. Der MACD hatte das Kaufsignal schon etwas früher ausgebildet und zeigt ansteigendes, bullisches Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-08_20-49-40-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Die Indikatoren auf 4-Stundenbasis sind derzeit optimistisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD zeigen Kaufsignale, was eine gelungene und nachhaltige Trendwende begünstigen könnte. Allerdings ist dafür der 4-Stundenchart nicht aussagekräftig genug. Auf den höheren Zeitebenen gibt es derzeit jedoch noch keine validen Signale, aufgrund der geringen Charthistorie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im 4-Stundenchart zeigt, dass der SpaceX-Kurs in der Primärerwartung einen Boden erreicht haben könnte. Nach einer klassischen A-B-C-Korrektur in den prognostizierten Trendwendebereich, stieg der Kurs dynamisch an und könnte nun einen langfristigen Aufwärtstrend gestartet haben. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-08_20-50-09-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Im Alternativszenario – siehe blaue Zählung, könnte der Abwärtsdruck noch anhalten. Entscheidend wird sein, ob der Kurs im Trendwendebereich für eine Welle 4-Korrektur umdreht. Die Oberkante des besagten Bereiches liegt bei 135,82 US$ und damit nicht mehr weit entfernt. Sollte dieser Kurs nachhaltig überwunden werden, spräche dieses Signal für eine gelungene Trendwende. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich verbessert. RSI und MACD senden auf 4-Stundenbasis Kaufsignale und das bullische Momentum hat spürbar zugenommen. Der Ausbruch über den ersten Widerstandsbereich unterstützt diese Entwicklung zusätzlich. Für eine bestätigte Trendwende fehlen aufgrund der kurzen Kurshistorie allerdings noch Signale auf höheren Zeitebenen. Das Ende der A-B-C-Korrektur im Trendwendebereich könnte tatsächlich den Boden markiert haben. Entscheidend bleibt für mich nun die Marke von 135,82 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die bullische Zählung deutlich stärken und die Wahrscheinlichkeit für eine größere Aufwärtsbewegung erhöhen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält SpaceX. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, SpaceX – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,754 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, IPOs & Börsengänge, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Rocket Lab-Aktie mit +47% – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-mit-47-trendwende-gelungen/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rocket Lab-Aktie hat ihre Erholung zuletzt eindrucksvoll fortgesetzt und seit dem lokalen Tief bereits rund +47% zugelegt. Allein am vergangenen Freitag gewann der Kurs weitere +9,5% hinzu und bestätigte damit die starke Dynamik der vergangenen Wochen. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob sich hier bereits der Start einer größeren Rallye abzeichnet oder ob nach dem kräftigen Anstieg zunächst eine Konsolidierung bevorsteht. ## Chartanalyse zur Rocket Lab-Aktie Der Rocket Lab-Kurs stieg in den vergangenen zwei Wochen um ca. +44% an. Inklusive des vorbörslichen Handels summiert sich die Aufwärtsbewegung auf +47%. Ein klares Zeichen von Stärke. Im Chartbild ist erkennbar, dass der Kurs zuvor aus dem aufsteigenden, verengenden Trendkanal nach unten ausgebrochen ist. Die Korrektur war zwischenzeitlich über -60% stark. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RKLB_2026-08-10_06-12-30-scaled.png)Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Rocket-Lab-Aktie zeigt ein interessantes Candlestick-Pattern. Der Kurs schloss in der vorletzten Woche mit einem sogenannten Doji. Dojis sind Trendumkehrkerzen, welche eine mögliche Trendwende anzeigen können. Die darauffolgende starke Kerze aus der letzten Woche indiziert, dass eine Trendwende gelungen sein könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Rocket Lab-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 50 Punkten, mittig in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein bärisches Crossover ausgebildet, zeigt jedoch abfallendes, bärisches Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RKLB_2026-08-10_06-13-07-scaled.png)Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart sprechen derzeit noch für die Verkäuferseite. Sowohl RSI als auch MACD haben Verkaufssignale generiert, während das bärische Momentum langsam abnimmt. Auf Tagesbasis sind beide Indikatoren mittlerweile freundlicher und zeigen bullische Crossover, was ein erstes Indiz für weiter steigende Kurse sein könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für einen intakten übergeordneten Aufwärtstrend. Demnach befindet sich die Rocket-Lab-Aktie aktuell in einer Welle-2-Korrektur innerhalb einer größeren Welle 3, welche nun abgeschlossen sein könnte. Ein Bruch über das B-Welle-Hoch würde diese These bestätigen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RKLB_2026-08-10_06-13-35-scaled.png)Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Rocket Lab-Aktie befindet sich, trotz des deutlichen Rücksetzers, nach wie vor in einem ungebrochenen Aufwärtstrend. Die Elliott-Wellen-Struktur suggeriert weitere Anstiege. Sofern die Analyse korrekt ist, sind Kurse auch weit über der Marke von 200 US$ möglich. Aus meiner Sicht ist das kurzfristige Bild dabei, sich zu drehen. RSI und MACD senden auf Wochenbasis zwar noch Verkaufssignale, allerdings lässt das bärische Momentum nach. Auf Tagesbasis haben beide Indikatoren bereits bullisch gecrosst, was zusammen mit der starken Kursreaktion für eine Fortsetzung der Erholung spricht. Auch die Elliott-Wellen lassen deutliches Potenzial erkennen. Die laufende Welle-2-Korrektur könnte ihren Boden bereits gefunden haben und damit den Weg für die nächste Aufwärtsbewegung freimachen. Entscheidend ist für mich nun der Ausbruch über das Hoch der B-Welle. Gelingt dieser, würde sich das bullische Szenario deutlich bestätigen und langfristig wären auch Kurse über 200 US$ denkbar. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 51,754 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrieaktien, Rocket, Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Kurs, Rocket Lab Preis, Rocket Lab Prognose --- ### [SAP zieht weiter an, Zalando schmiert ab: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/sap-zieht-weiter-an-zalando-schmiert-ab-dax-ausblick/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Der DAX setzt seinen Rekordlauf fort. In der vergangenen Handelswoche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich fast 700 Punkte zu und schloss +2,69% höher mit 26.319 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei SAP und Deutsche Telekom, Zalando war schwächster DAX-Wert. Sehen wir in der neuen Woche weitere Rekorde? ## Bullen bleiben dominant Der DAX startete schwungvoll in die Woche und profitierte dabei von neuen Friedenshoffnungen im Nahen Osten. Auch am Dienstag ging die Klettertour weiter, ehe es am Mittwoch zu einem leichten Rücksetzer kam. Am Donnerstag schloss der Markt ohne große Veränderungen, während der Freitag wieder neue Rekorde hervorbrachte. ## Die Stimmung hat sich spürbar aufgehellt Der DAX hat in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Rallye aufs Parkett gelegt und sich von seinem Juli-Tief aus um fast +7% erholt. Mehrere Rekordstände in Folge haben den deutschen Leitindex bis dicht an die Marke von 26.500 Punkten geführt. Zusätzlichen Rückenwind erhielten die Börsen zum Wochenschluss von einem überraschend schwachen US-Arbeitsmarktbericht. Dieser dämpfte die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank und ließ die Hoffnung auf eine länger anhaltende Zinspause wieder steigen. Laut dem FedWatch Tool der CME Group rechnen die meisten Marktteilnehmer inzwischen damit, dass die Fed auf ihrer September-Sitzung die Leitzinsen erneut unverändert lässt. Ob die Rekordjagd des DAX weitergeht, dürfte in der kommenden Woche vor allem von den Inflationsdaten aus den USA und Deutschland, den letzten Höhepunkten der Berichtssaison sowie der geopolitischen Entwicklung im Nahen Osten abhängen. ## Inflationsdaten im Fokus Der wichtigste Termin der Woche dürfte am Mittwoch auf dem Kalender stehen. Dann werden die US-Verbraucherpreise für Juli veröffentlicht. Sie gelten als richtungsweisend für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und damit auch für die Aktienmärkte. Nach dem zuletzt schwächeren US-Arbeitsmarktbericht hoffen Anleger auf Signale, die den Zinserhöhungsdruck weiter verringern könnten. Eine überraschend hohe Inflation würde dagegen neue Zweifel an einer lockeren Geldpolitik wecken. Ebenfalls am Mittwoch werden die deutschen Inflationsdaten veröffentlicht. Am Donnerstag folgen in den USA die Erzeugerpreise, bevor am Freitag die amerikanischen Einzelhandelsumsätze Hinweise auf die Konsumlaune der US-Verbraucher liefern. ## Berichtssaison geht in die Schlussphase Auch wenn die US-Berichtssaison zu großen Teilen abgeschlossen ist, stehen in Europa noch einige wichtige Unternehmenszahlen auf der Agenda. Den Auftakt macht am Montag GEA. Es folgen EON, Brenntag und Hannover Rück am Mittwoch sowie RWE am Donnerstag. Aus den USA richtet sich der Blick zum Wochenausklang auf die Quartalszahlen von Applied Materials, die auch für den KI- und Halbleitersektor wichtige Impulse liefern könnten. Nachdem starke Ergebnisse der großen Technologiekonzerne zuletzt für Rückenwind sorgten, dürfte der Einfluss der Berichtssaison allerdings allmählich nachlassen. Damit gewinnen Konjunktur- und Zinsdaten wieder an Bedeutung. ## Konjunktur sendet vorsichtig positive Signale Zum Ende der vergangenen Woche sorgten erfreuliche Wirtschaftsdaten aus Deutschland für zusätzliche Unterstützung. Die Industrieproduktion legte im Juni bereits den dritten Monat in Folge zu. Besonders bemerkenswert war dabei ein Lebenszeichen der zuletzt schwächelnden Automobilbranche. Noch stärker fielen die Exportzahlen aus: Die deutschen Ausfuhren stiegen im Juni auf einen neuen Rekordwert von knapp 140 Milliarden € – es handelte sich bereits um den fünften Anstieg in Folge. Die Daten nähren die Hoffnung, dass sich die deutsche Wirtschaft langsam stabilisiert. ## Nahost bleibt Unsicherheitsfaktor Neben Konjunktur und Unternehmenszahlen bleibt die geopolitische Lage ein entscheidender Einflussfaktor. Die Märkte setzen weiterhin auf eine diplomatische Lösung im Konflikt um die Straße von Hormus. Gleichzeitig sorgen die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen für neue Unsicherheit. Positiv wirkt derzeit, dass sich der Ölpreis deutlich von seinen jüngsten Höchstständen entfernt hat. Das reduziert kurzfristig den Inflationsdruck und entlastet die Aktienmärkte. Allerdings bleibt die Lage fragil und kann jederzeit wieder für stärkere Kursschwankungen sorgen. ## SAP und Deutsche Telekom oben auf, Zalando schmiert ab Hierzulande waren die Aktien von SAP und Deutsche Telekom die Top-Performer mit einem Wochenplus von +12,86% bzw. +8,52%. SAP setzte die Ende Juli begonnene Erholungsrallye fort und schaffte den Ausbruch über den seit Oktober bestehenden Abwärtstrend. Seit dem Tief belaufen sich die Kurszuwächse mittlerweile auf knapp +40%. Die Deutsche Telekom profitierte von besser als erwarteten Zahlen und einer Ausweitung der Aktienrückkäufe. Am Donnerstag schob sich der Kurs ganz dicht an die 30-€-Marke heran und markierte ein neues 2-Monats-Hoch. Weniger gut lief es für die Papiere von Zalando, die auf Wochensicht -12,92% einbüßten und ans DAX-Ende rutschten. Belastet wurde der Kurs von schwachen Quartalszahlen sowie einem verhaltenen Ausblick. ## Charttechnik: Rekordhoch bleibt in Reichweite Der DAX setzt seine Rekordjagd fort und hat in der vergangenen Woche mit dem Sprung über die 26.000-Punkte-Marke einen weiteren Meilenstein erreicht. Am Freitag ging es im Tagesverlauf bis auf 26.445 Punkte nach oben. Aus charttechnischer Sicht ist damit der Weg frei für einen weiteren Rekordlauf Richtung 27.000 Punkte. Gleichzeitig mahnt die inzwischen überkaufte Marktlage zur Vorsicht. Nach fünf Rekorden innerhalb der letzten sechs Handelstage käme eine Gegenbewegung nicht überraschend. Als potenzielle Rücklaufziele kommen dabei die 26.000-Punkte-Marke sowie das Juli-Top bei 25.900 Punkten in Frage. Bei anhaltendem Abgabedruck könnten auch die 21-Tage-Linie bei 25.393 Punkten sowie die 50-Tage-Linie bei 25.129 Punkten in den Fokus rücken. Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt bleibt trotz der Rekordstände konstruktiv. Sinkende Ölpreise, robuste Unternehmensgewinne und erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Stabilisierung bilden weiterhin ein solides Fundament. Nach der kräftigen Rallye wäre zwar jederzeit eine kurzfristige Verschnaufpause möglich, doch solange die Inflationsdaten keine unangenehme Überraschung liefern und die geopolitische Lage nicht erneut eskaliert, bleibt der Weg des geringsten Widerstands zunächst nach oben gerichtet. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [XRP: +27% Chance oder Abtauchen unter 1 US$?](https://www.sharedeals.de/xrp-27-chance-oder-abtauchen-unter-1-us/) **Published:** August 9, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Das in meiner [vorherigen Analyse skizzierte bullische Szenario](https://www.sharedeals.de/xrp-fuer-schnelle-17-zu-haben/) ist zunächst gescheitert. Der dafür notwendige Ausbruch über 1,18 US$ blieb aus und XRP setzte die Abwärtsbewegung stattdessen bis an die wichtige Unterstützung bei rund 1,02 US$ fort. Mit aktuell 1,04 US$ steht der Coin nun erneut an einer entscheidenden Wegmarke. Hält das Niveau, eröffnet sich eine interessante Konterchance mit einem rechnerischen Potenzial von rund +27%. ## 1,02 US$ wird jetzt zum Dreh- und Angelpunkt Die Unterstützung bei 1,02 US$ wurde während des Wochenendhandels erneut angelaufen und bislang verteidigt. Genau hier sollten die Käufer wieder aktiv werden, wenn eine größere Erholung starten soll. Dafür müsste XRP zunächst über 1,13 US$ zurückkehren und anschließend den Widerstand bei 1,19 US$ überwinden. Erst dann würde sich das kurzfristige Bild deutlich aufhellen. Fundamental liefert die Redaktion heute allerdings einen deutlich skeptischeren Blick. Im Mittelpunkt steht die [mögliche Entkopplung des Erfolgs von Ripple vom XRP-Token](https://www.sharedeals.de/xrp-darum-ist-ein-ripple-kurssturz-auf-060-us-realistisch/). Mit Ripple Mint und dem stärkeren Fokus auf den Stablecoin RLUSD könnte XRP im institutionellen Geschäft künftig eine weniger zentrale Rolle spielen. Die dort diskutierte Prognose von 0,60 US$ bis Ende 2027 bleibt zwar spekulativ, unterstreicht aber die Risiken einer dauerhaft schwächeren Nachfrage nach XRP. Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist? Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRP-4M_090826-1024x707.png)Quelle Chart: stock3 Verteidigt XRP die Unterstützung bei 1,02 US$ und gelingt anschließend die Rückeroberung von 1,13 US$, könnte sich ein neuer Erholungsimpuls entwickeln. Entscheidend wäre danach der Ausbruch über 1,19 US$. Oberhalb dieser Marke würden zunächst 1,27 und anschließend 1,32 US$ in den Fokus rücken. Vom aktuellen Niveau bei rund 1,04 US$ entspräche dies einem möglichen Zugewinn von etwa +27%. Darüber würde sich das Chartbild nochmals deutlich verbessern und später würde auch die Widerstandszone zwischen 1,47 und 1,50 US$ wieder relevant werden. Fällt XRP hingegen nachhaltig unter 1,02 US$, wäre die aktuell laufende Stabilisierung gescheitert. In diesem Fall dürfte zunächst die Unterstützung bei 0,93 US$ auf einen Test warten. Wird auch diese Marke aufgegeben, könnte sich die Abwärtsbewegung bis auf 0,85 US$ ausweiten. Damit würde zugleich das psychologisch wichtige Niveau von 1 US$ deutlich unterschritten und das ohnehin angeschlagene Chartbild weiter eintrüben. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** XRP steht unmittelbar an einer charttechnischen Schlüsselstelle. Die Unterstützung bei rund 1,02 US$ bietet den Käufern noch einmal die Chance auf einen bullischen Konter. Oberhalb von 1,19 US$ könnte daraus ein Anstieg bis 1,27 und 1,32 US$ entstehen, womit vom aktuellen Niveau rund +27% Potenzial bestehen. Fällt XRP dagegen unter 1,02 US$, droht der Rückfall unter die psychologisch wichtige Marke von 1 US$ und anschließend eine Ausdehnung der Korrektur bis 0,93 beziehungsweise 0,85 US$. Wer lieber mit Tech-Aktien Renditechancen ergreifen möchte: [Unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) enthüllt die Unternehmen mit dem größten Wachstumspotenzial im KI-Sektor. ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,04 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 56 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Prognose --- ### [BVB-Aktie vor Saisonstart: Champions League soll Knoten lösen](https://www.sharedeals.de/bvb-aktie-vor-saisonstart-champions-league-soll-den-knoten-loesen/) **Published:** August 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Borussia Dortmund geht mit deutlich besseren sportlichen Voraussetzungen in die Saison 2026/27 – doch an der Börse ist davon bislang kaum etwas angekommen. Während der BVB nach Platz zwei in der Bundesliga wieder in der Champions League angreift, notiert die Aktie weiterhin schwerfällig bei kaum über 3 Euro und damit nur geringfügig über ihrem Langzeittief. Für Anleger könnte die neue Spielzeit deshalb zur entscheidenden Bewährungsprobe werden: Gelingt es Dortmund, den sportlichen Aufwärtstrend in höhere und vor allem nachhaltigere Einnahmen zu übersetzen, könnte sich die derzeit große Lücke zwischen Aktienkurs und Analystenzielen schließen. ## Sportlich ist der BVB wieder auf Kurs Die Ausgangslage ist gegenüber dem vergangenen Jahr deutlich verbessert. Niko Kovač geht in seine zweite vollständige Saison als Cheftrainer, nachdem er Dortmund in der Bundesliga auf Platz zwei geführt hat. Kovač kommt dabei auf einen Punkteschnitt von 2,10 Zählern pro Bundesliga-Partie und damit auf den besten Wert eines BVB-Trainers in der Bundesliga-Geschichte. Gleichzeitig bleibt die Kritik bestehen, dass Dortmund unter Kovač zwar wesentlich stabiler, aber spielerisch teilweise weniger spektakulär auftritt. Genau diese Kombination aus Stabilität und spielerischer Weiterentwicklung könnte in der neuen Saison entscheidend werden. Der BVB muss nicht zwangsläufig deutscher Meister werden, um seine sportliche Entwicklung als Erfolg zu verkaufen. Viel wichtiger dürfte sein, den zweiten Tabellenplatz zu bestätigen, gegen direkte Konkurrenten wie Leipzig, Stuttgart und Leverkusen mehr sogenannte Big Points zu holen und sich international wieder als regelmäßiger Achtelfinalteilnehmer zu etablieren. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Junge Spieler als neuer Wachstumstreiber Besonders interessant ist dabei der strategische Kurswechsel des Vereins. Mit Ole Book hat Dortmund einen neuen Sportdirektor installiert und will wieder stärker auf entwicklungsfähige Talente setzen, anstatt überwiegend fertige Spieler zu verpflichten. Das könnte für den sportlichen Erfolg ebenso wichtig werden wie für das langfristige Geschäftsmodell. Im Mittelpunkt stehen dabei mehrere hochveranlagte Youngster. Konstantinos Karetsas, Joane Gadou und Jobe Bellingham gehören zu den Spielern, von denen kurzfristig ein Entwicklungssprung erwartet wird. Dazu kommen Talente wie Luca Reggiani, Mussa Kaba, Justin Lerma, Kauã Prates und Samuele Inacio. Die zentrale Frage lautet, ob es Kovač gelingt, aus diesem Potenzial bereits in der kommenden Saison Leistungsträger zu formen. Für die Börse wäre das ein wichtiger Punkt. Entwickelt Dortmund junge Spieler zu Leistungsträgern, entsteht nicht nur sportliche Qualität. Erfolgreiche Eigenentwicklungen können perspektivisch auch erhebliche Transferwerte schaffen. Damit verbindet sich die sportliche Neuausrichtung mit einer möglichen Verbesserung der wirtschaftlichen Perspektive. ## Karetsas, Bellingham und Nmecha im Fokus Besonders viel Aufmerksamkeit dürfte Konstantinos Karetsas erhalten. Der erst 18-jährige Offensivspieler kam aus Genk und steht exemplarisch für die neue Dortmunder Strategie. Auch Jobe Bellingham soll nach seiner ersten Saison in Dortmund den nächsten Schritt machen. Im Mittelfeld könnte zudem die Entwicklung des Zusammenspiels mit Felix Nmecha ein entscheidender Faktor werden. Genau hier setzt die Analyse an: Dortmund verfügt über das Potenzial, seine zuletzt eher pragmatische Spielweise mit mehr Kreativität und Dominanz zu verbinden. Ein stärkeres Mittelfeld aus Nmecha und Bellingham sowie spielstärkere junge Offensivspieler könnten dafür sorgen, dass der BVB nicht nur konstant punktet, sondern auch wieder attraktiveren Fußball zeigt. Für die Aktie ist das nicht bloß eine sportliche Nebensache. Ein attraktiveres und erfolgreicheres Team verbessert die Chancen auf höhere Zuschauer-, Sponsoring- und Medienerlöse und erhöht zugleich die internationale Wahrnehmung des Klubs. ## Champions League wird zum finanziellen Schlüssel Der wichtigste wirtschaftliche Hebel bleibt jedoch die Champions League. Das Ausscheiden aus der Königsklasse in der vergangenen Saison hatte für Dortmund unmittelbare finanzielle Konsequenzen. Nach dem Aus in den Play-offs korrigierte der BVB seine Ergebnisprognose für 2025/26 von ursprünglich minus 5 bis plus 5 Millionen Euro auf einen Konzernjahresfehlbetrag zwischen 12 und 22 Millionen Euro. Damit wurde eindrucksvoll sichtbar, wie stark das Geschäftsmodell von den Einnahmen aus dem europäischen Wettbewerb abhängt. Für die neue Saison kehrt dieser Hebel zurück. Ein erfolgreicher Champions-League-Auftritt kann die Umsatz- und Ergebnisentwicklung erheblich verbessern – und damit genau den finanziellen Impuls liefern, auf den die Aktie seit längerer Zeit wartet. Das Erreichen des Achtelfinals dürfte als das sportliche Minimalziel in der Königsklasse gelten. Auch die Bedeutung des DFB-Pokals ist für den Klub in der kommenden Saison nicht zu unterschätzen: Nach dem letzten Titelgewinn 2021 sollte ein erneuter Finaleinzug das Ziel sein. ## Der Pokal könnte für die Saisonstory wichtiger werden Gerade der DFB-Pokal bietet Dortmund eine realistische Möglichkeit, die sportliche Entwicklung mit einem Titel zu verbinden. Für die Börse wäre ein solcher Erfolg zwar kein unmittelbarer Gamechanger, er könnte aber die Wahrnehmung des Vereins verbessern und zusätzlichen Rückenwind erzeugen. Entscheidend ist dabei, dass Dortmund seine Stabilität aus der Bundesliga mit Erfolgen in den K.-o.-Wettbewerben verbindet. Die vergangene Saison hat gezeigt, dass eine gute nationale Punktausbeute allein nicht genügt. Für eine nachhaltige Neubewertung des BVB müssen die Ergebnisse auf möglichst mehreren Ebenen stimmen. ## Transferfenster bleibt ein weiterer Unsicherheitsfaktor Noch nicht abgeschlossen ist zudem die Kaderplanung. Experten verweisen darauf, dass Dortmund im Sommer bewusst zahlreiche junge Spieler verpflichtet hat und gleichzeitig noch nach weiterer offensiver Verstärkung sucht. Als möglicher Kandidat wurde dabei Said El Mala genannt. Für die Börse ist das ein zweischneidiges Thema. Ein zusätzlicher hochkarätiger Offensivspieler könnte die sportliche Qualität kurzfristig erhöhen. Gleichzeitig erhöhen hohe Ablösesummen den finanziellen Druck. Entscheidend ist daher nicht nur, wen Dortmund noch verpflichtet, sondern ob die Neuzugänge den sportlichen Ertrag tatsächlich steigern. Die neue Transferstrategie des BVB setzt bewusst stärker auf junge Spieler mit Wertsteigerungspotenzial. Das könnte langfristig ein attraktiveres Modell sein als hohe Ausgaben für bereits etablierte Stars – vorausgesetzt, die Talente schaffen tatsächlich den Durchbruch. ## An der Börse herrscht weiterhin Ernüchterung Während die sportliche Ausgangslage zunehmend konstruktiv aussieht, bleibt die BVB-Aktie ein Sorgenkind. Der Kurs notiert aktuell bei 3,07 Euro. Das 52-Wochen-Tief liegt bei 2,86 Euro, während das 52-Wochen-Hoch bei rund 3,72 Euro liegt. Damit befindet sich die Aktie weiterhin in der Nähe des unteren Endes ihrer Handelsspanne. Bemerkenswert ist vor allem die geringe Reaktion des Kurses auf die sportliche Aufbruchstimmung. Die Aktie bewegt sich seit Wochen um 3 Euro. Selbst positive Nachrichten zum Kader und zur kommenden Saison konnten bislang keinen nachhaltigen Ausbruch nach oben auslösen. Der Markt scheint damit zunächst abzuwarten, ob aus den sportlichen Versprechen tatsächlich bessere Geschäftszahlen werden. ## Analysten sehen deutlich höheren fairen Wert Dabei steht die aktuelle Bewertung in deutlichem Kontrast zu den Einschätzungen mehrerer Analysten. ODDO BHF bestätigte im Mai 2026 seine Einstufung „Outperform“ mit einem Kursziel von 5,00 Euro. Hauck Aufhäuser Lampe und Berenberg hatten den Titel zuletzt ebenfalls mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 5,00 Euro versehen. Bei einem Aktienkurs von rund 3,07 Euro liegt das Analystenziel damit mehr als 60 Prozent über dem aktuellen Niveau. Gleichzeitig zeigt der Blick auf die Research-Historie, dass die Kursziele gegenüber früheren Jahren teilweise zurückgekommen sind. Noch 2024 und Anfang 2025 lagen einzelne Ziele bei 5,50 oder sogar 6,00 Euro. Die Analysten sehen also weiterhin erhebliches Potenzial, sind aber offenbar vorsichtiger geworden, was die Geschwindigkeit einer Neubewertung angeht. ## Management muss nun liefern Der entscheidende Punkt für die Aktie dürfte deshalb weniger die Frage sein, ob Dortmund sportlich konkurrenzfähig ist. Vielmehr muss der Klub zeigen, dass sich die sportliche Stabilisierung auch in einer nachhaltig verbesserten Ertragslage niederschlägt. Für das Geschäftsjahr 2025/26 hatte der BVB nach dem Champions-League-Aus einen Verlust von 12 bis 22 Millionen Euro prognostiziert. Eine belastbare offizielle Prognose für 2026/27 steht noch aus. Damit wird der nächste Finanzbericht besonders wichtig: Anleger werden darauf achten, wie stark die Rückkehr in die Champions League Umsatz, EBITDA und Ergebnis verbessert und welche finanziellen Auswirkungen die Transferaktivitäten haben. Die Ausgangslage ist jedenfalls deutlich günstiger als im Vorjahr. Dortmund hat die Königsklasse erreicht, verfügt über ein sportlich stabileres Fundament und setzt gleichzeitig auf Spieler mit erheblichem Entwicklungspotenzial. ## Was die Aktie für eine Trendwende braucht Für eine nachhaltige Erholung des Aktienkurses müssten mehrere Faktoren zusammenkommen. Erstens muss Dortmund erneut einen Champions-League-Platz sichern. Zweitens sollte die Mannschaft gegen die direkte Konkurrenz mehr Punkte sammeln. Drittens müssen junge Spieler wie Karetsas, Bellingham und weitere Talente tatsächlich den erwarteten Entwicklungssprung machen. Und viertens sollte der BVB in den K.-o.-Wettbewerben länger vertreten bleiben. Genau diese Kombination könnte die derzeitige Börsenstory verändern. Denn dann wäre Dortmund nicht mehr nur ein Fußballklub mit hoher sportlicher Bekanntheit, sondern könnte den Kapitalmarkt wieder mit einer glaubwürdigeren Wachstums- und Ertragsperspektive überzeugen. Die BVB-Aktie steckt derzeit in einem bemerkenswerten Spannungsfeld: Sportlich geht Dortmund mit Champions-League-Rückkehr, einem stabilen Fundament unter Niko Kovač und einer klareren Talentstrategie in die Saison 2026/27, während der Aktienkurs mit knapp über 3 Euro weiterhin nahe seinem Langzeittief verharrt. Das von mehreren Analysten zuletzt aufgerufene Kursziel von 5 Euro zeigt, welches Aufwärtspotenzial der Markt grundsätzlich sieht. Ob dieses Potenzial tatsächlich gehoben werden kann, dürfte nun maßgeblich davon abhängen, ob der BVB die fünf entscheidenden sportlichen Stellschrauben – Talententwicklung, spielerische Weiterentwicklung, Big Points gegen die Konkurrenz, Erfolg in den Pokalwettbewerben und eine kluge Kaderplanung – in wirtschaftlichen Erfolg übersetzen kann. Klar ist: Die neue Saison könnte damit nicht nur sportlich, sondern auch für die Börsenstory des BVB zum Wendepunkt werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps --- ### [Berkshire Hathaway-Aktie: Geldhahn wieder aufgedreht – neue Hochs voraus?](https://www.sharedeals.de/berkshire-hathaway-aktie-geldhahn-wieder-aufgedreht-neue-hochs-voraus/) **Published:** August 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Berkshire Hathaway steht nach den jüngsten Quartalszahlen vor einer Neubewertung, denn der Konzern setzt seine enormen Kapitalreserven inzwischen deutlich entschlossener ein. Gleichzeitig haben sich die operativen Ergebnisse verbessert, wodurch sich das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie gegenüber dem Vorjahr spürbar verändert. Die Zahlen verändern die Einschätzung des Konglomerats deutlich. Zuletzt war das operative Ergebnis im Jahresvergleich um 14 Prozent gefallen, die liquiden Mittel hatten mit 347,7 Milliarden Dollar einen neuen Rekord erreicht und Berkshire blieb unter dem Strich Verkäufer von Aktien und hatte im betreffenden Quartal keine eigenen Aktien zurückgekauft. Entscheidend war dabei die Frage, wie lange sich eine derart hohe Bewertung rechtfertigen lässt, wenn Berkshire seine gewaltige Bilanzsumme nicht produktiver einsetzt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Vom vorsichtigen Halter zum Käufer Genau hier hat sich inzwischen etwas grundlegend verändert. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Berkshire ein operatives Ergebnis von 13 Milliarden Dollar, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis von 20,8 auf 24,3 Milliarden Dollar. Noch wichtiger ist die Veränderung bei der Kapitalallokation. Berkshire investierte im zweiten Quartal netto 19,8 Milliarden Dollar am Aktienmarkt, steckte 10 Milliarden Dollar in Alphabet, schloss die Übernahme von Taylor Morrison für 8,5 Milliarden Dollar ab und kaufte eigene Aktien im Wert von 4,5 Milliarden Dollar zurück. Die Liquiditätsreserven bleiben mit rund 366 Milliarden Dollar gewaltig, doch erstmals seit Jahren sinken sie tatsächlich. Berkshire hat damit den Übergang vom Nettoverkäufer zum Käufer vollzogen. ## Operatives Geschäft findet wieder zu alter Stärke zurück Im zweiten Quartal stieg Berkshires operatives Ergebnis um 16 Prozent auf 12,98 Milliarden Dollar, im ersten Halbjahr um knapp 17 Prozent auf 24,33 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn konnte sich auf 25,67 Milliarden Dollar mehr als verdoppelten, wurde allerdings durch Anlagegewinne von 12,68 Milliarden Dollar erheblich beeinflusst und ist daher nur eingeschränkt aussagekräftig. Auch operativ zeigte sich ein überwiegend positives Bild. BNSF steigerte den Gewinn um 6 Prozent auf 1,56 Milliarden Dollar, Berkshire Hathaway Energy um 27 Prozent auf 891 Millionen Dollar. Industrie, Dienstleistungen und Einzelhandel legten sogar um 24 Prozent auf 4,47 Milliarden Dollar zu. Schwächer entwickelte sich dagegen das Versicherungsgeschäft, dessen versicherungstechnisches Ergebnis um 13 Prozent auf 1,73 Milliarden Dollar sank. Das Wachstum des operativen Ergebnisses fällt bei genauerer Betrachtung allerdings weniger stark aus. Ein erheblicher Teil des Anstiegs entfiel auf das sonstige Ergebnis, das vor allem wegen positiver Wechselkurseffekte von 32 Millionen auf 1,27 Milliarden Dollar zulegte. Ohne diesen Bereich stieg das Ergebnis der fünf wichtigsten operativen Sparten um rund 5 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar. Dennoch markiert dies eine klare Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal 2025, als das operative Ergebnis noch um 14 Prozent gefallen war. ## Berkshire verabschiedet sich von der Kapitalreserve-Strategie Die entscheidende Veränderung liegt allerdings nicht allein in den Gewinnzahlen. Viel wichtiger ist der Wandel bei der Kapitalallokation. Bei der letzten Analyse hatte Berkshire im ersten Quartal 2025 Aktien im Wert von 3,2 Milliarden Dollar gekauft und für 4,7 Milliarden Dollar verkauft. Damit war der Konzern netto Verkäufer im Umfang von rund 1,5 Milliarden Dollar. Zwar war das deutlich weniger aggressiv als die umfangreichen Verkäufe des Jahres 2024, doch von einer offensiven Kapitalallokation konnte noch keine Rede sein. Der Verkaufsdruck setzte sich anschließend fort. Berkshire beendete das Jahr 2025 mit rund 373 Milliarden Dollar an Barmitteln und US-Staatsanleihen, nachdem das Unternehmen 13 Quartale in Folge netto Aktien verkauft hatte. Auch im ersten Quartal 2026 kaufte Berkshire Aktien für 15,9 Milliarden Dollar, verkaufte jedoch gleichzeitig Wertpapiere für 24,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich stand damit erneut ein Nettoverkauf von mehr als 8 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal kam es schließlich zur entscheidenden Veränderung. Berkshire investierte netto 19,8 Milliarden Dollar am Aktienmarkt und beendete damit eine mehr als dreijährige Phase als Nettoverkäufer. Die Liquiditätsposition verringerte sich infolgedessen um rund 15 Milliarden Dollar auf etwa 366 Milliarden Dollar, obwohl der Konzern weiterhin enorme operative Cashflows erwirtschaftet. ## Großtransaktionen zeigen einen neuen Investitionswillen Auch die Dimension der Transaktionen hat sich verändert. Berkshire schloss im Januar die Übernahme von OxyChem für 9,7 Milliarden Dollar ab. Der Chemiekonzern zählt zu den bedeutenden US-Produzenten und die Transaktion war eine der größten Übernahmen von Berkshire seit mehreren Jahren. Im Juni folgte eine noch bemerkenswertere Investition. Berkshire sagte zu, 10 Milliarden Dollar in Alphabet zu investieren. Der Technologiekonzern nutzte die Kapitalaufnahme unter anderem zur Finanzierung umfangreicher Investitionen in künstliche Intelligenz. Für Berkshire ist die Transaktion besonders interessant, weil sie genau der Größenordnung entspricht, die erforderlich ist, um die gewaltige Bilanz des Konzerns spürbar einzusetzen. Im zweiten Quartal wurde zudem die Übernahme von Taylor Morrison abgeschlossen. Die Transaktion hatte einen Unternehmenswert von 8,5 Milliarden Dollar. Zusammen mit den bestehenden Clayton-Aktivitäten entsteht damit eines der größten US-Unternehmen im schlüsselfertigen Wohnungsbau. Im Jahr 2025 kamen die kombinierten Geschäftsbereiche auf nahezu 23.000 fertiggestellte Häuser in 52 Märkten. ## Aktienrückkäufe senden ein besonders klares Signal Ein besonders aussagekräftiges Signal aus dem Quartalsbericht sind die eigenen Aktienrückkäufe von Berkshire. Der Konzern kaufte im zweiten Quartal eigene Aktien für rund 4,5 Milliarden Dollar zurück. Im ersten Halbjahr summierten sich die Rückkäufe damit auf 4,8 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im Mai 2025 hatte Berkshire trotz einer Liquiditätsposition von fast 350 Milliarden Dollar nicht eine einzige eigene Aktie zurückgekauft. Das Management hat Rückkäufe ausdrücklich an die Einschätzung des inneren Wertes gekoppelt. Berkshire verfolgt seit Jahren die Politik, eigene Aktien dann zurückzukaufen, wenn der konservativ geschätzte innere Wert deutlich über dem Börsenkurs liegt. Daraus lässt sich nicht automatisch ableiten, dass ein Kurs von 519 Dollar deutlich unter dem inneren Wert liegt. Berkshire geht traditionell sehr vorsichtig mit Bewertungen und Aktienrückkäufen um. Dennoch wird es durch die jüngsten Rückkäufe deutlich schwieriger, die Aktie allein mit einer zu hohen Bewertung negativ zu beurteilen. ## Bewertung eröffnet wieder Aufwärtspotenzial Für die Bewertung der Aktie bietet sich weiterhin ein Residual-Earnings-Modell an. Bei einem unterstellten Gewinnwachstum von rund 10 Prozent bis 2028 könnten die Gewinne je Aktie auf etwa 25 Dollar steigen. Unter Annahme eines langfristigen Wachstums von 2,5 Prozent und Eigenkapitalkosten von 8 Prozent ergibt sich daraus ein geschätzter fairer Wert von rund 555 Dollar je Aktie. Damit liegt der errechnete Wert über dem aktuellen Kursniveau. Die Bewertung ist zwar weiterhin nicht ausgesprochen günstig, doch sie erscheint angesichts der verbesserten operativen Entwicklung und vor allem der veränderten Kapitalallokation deutlich besser begründbar als noch vor einem Jahr. ## Die wichtigsten Risiken bleiben bestehen Trotz der verbesserten Aussichten gibt es weiterhin Gründe für eine vorsichtige Haltung. Vor allem sollte das operative Gewinnwachstum von 16 Prozent im zweiten Quartal nicht einfach auf die kommenden Jahre hochgerechnet werden. Die zugrunde liegende operative Entwicklung dürfte eher im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegen. Hinzu kommt ein neues Risiko, das aus der offensiveren Kapitalallokation entsteht. Berkshire muss nun zeigen, dass Investitionen wie jene in Alphabet und Taylor Morrison langfristig attraktive Renditen erwirtschaften. Bargeld und US-Staatsanleihen liefern zwar eine geringere Rendite, bergen gleichzeitig aber ein wesentlich geringeres Risiko eines dauerhaften Kapitalverlusts. ## Die Aktie hat ihre Ausgangslage deutlich verbessert Als Berkshire Hathaway im Mai 2025 als Halteposition eingestuft wurde, lag das Problem nicht in der Qualität der Unternehmen. Entscheidend war vielmehr die Kombination aus einer hohen Bewertung und einer enormen Kapitalbasis, die vergleichsweise wenig zusätzliches Wachstum erzeugte. Das operative Ergebnis war um 14 Prozent gefallen, die Liquidität auf 347,7 Milliarden Dollar gestiegen, Berkshire blieb Nettoverkäufer von Aktien und eigene Rückkäufe blieben vollständig aus. Seitdem haben sich nahezu alle wichtigen Faktoren verbessert. Das operative Ergebnis stieg im zweiten Quartal um 16 Prozent auf knapp 13 Milliarden Dollar. Berkshire wurde wieder zum bedeutenden Nettokäufer von Aktien, investierte 10 Milliarden Dollar in Alphabet, schloss die Übernahmen von OxyChem und Taylor Morrison ab und kaufte eigene Aktien für 4,5 Milliarden Dollar zurück. Damit ist genau das eingetreten, worauf es bei der bisherigen Bewertung der Aktie besonders ankam: Berkshire beginnt, seine gewaltigen Kapitalreserven wieder aktiv einzusetzen. Zusammen mit der verbesserten operativen Entwicklung spricht dies für ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis und rechtfertigt eine Anhebung der Einschätzung auf Kaufen. Berkshire Hathaway ist nicht plötzlich zu einer günstigen Aktie geworden, doch der Konzern nutzt seine enorme Kapitalbasis inzwischen wesentlich konsequenter. Die Kombination aus steigenden operativen Gewinnen, großen Investitionen und umfangreichen Aktienrückkäufen verbessert die Perspektiven der Aktie deutlich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [XRP: Darum ist ein Ripple-Kurssturz auf 0,60 US$ realistisch](https://www.sharedeals.de/xrp-darum-ist-ein-ripple-kurssturz-auf-060-us-realistisch/) **Published:** August 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Ripple baut sein Geschäft im internationalen Finanzwesen weiter aus – doch ausgerechnet die Kryptowährung XRP rückt dabei offenbar zunehmend in den Hintergrund. Mit der neuen Plattform Ripple Mint stärkt das Unternehmen vor allem seinen dollarbasierten Stablecoin RLUSD und setzt damit ein Signal, das für die langfristige Investmentstory von XRP erhebliche Bedeutung haben könnte. ## Ripple Mint rückt RLUSD ins Zentrum Am 23. Juli hat Ripple mit Ripple Mint eine neue Plattform vorgestellt, über die Banken und Handelsunternehmen RLUSD ausgeben und wieder gegen US-Dollar einlösen können. Der Stablecoin ist an den Wert des US-Dollars gekoppelt und soll institutionellen Marktteilnehmern damit eine deutlich stabilere digitale Abwicklung ermöglichen als ein volatil handelbarer Krypto-Token. Für Ripple ist Mint deshalb weit mehr als ein weiteres Produkt. Die Plattform soll Finanzinstituten den Zugang zu RLUSD erleichtern und damit die Nutzung des Stablecoins im professionellen Finanzgeschäft ausbauen. Auffällig ist allerdings, dass XRP in der Produktstrategie deutlich weniger Raum einnimmt als noch in früheren Vorstellungen über Ripples Wachstum. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die ursprüngliche XRP-Story verliert an Kraft Die Investmentthese rund um XRP beruhte lange auf einer vergleichsweise einfachen Annahme: Je mehr Banken und Finanzinstitute Ripple-Technologien nutzen, desto größer werde die Nachfrage nach XRP – und damit letztlich auch der Wert des Tokens. Genau diese Verbindung wird nach Einschätzung des Krypto-Experten und Finanzbloggers Johnny Rice jedoch zunehmend schwächer. Der entscheidende Grund liegt in der Entwicklung von RLUSD. Während XRP erheblichen Kursschwankungen unterliegt, soll der Stablecoin seinen Wert möglichst konstant bei einem US-Dollar halten. Für Banken, die Risiken minimieren und ihre Liquidität planbar steuern müssen, kann ein solches Instrument deshalb wesentlich attraktiver sein als ein volatiler digitaler Vermögenswert. Damit entsteht eine paradoxe Situation: Ripple kann seine Präsenz im Finanzsektor weiter ausbauen, ohne dass dieser Erfolg zwangsläufig eine entsprechend starke Nachfrage nach XRP erzeugt. Je erfolgreicher RLUSD wird, desto stärker könnte sich die Verbindung zwischen Ripples Unternehmenswachstum und der Wertentwicklung von XRP lösen. ## XRP wird zum ergänzenden Baustein Auch die Kommunikation rund um Ripple Mint liefert laut Rice Hinweise auf diese strategische Verschiebung. Ripple beschreibt XRP demnach nicht mehr als zwingenden Mittelpunkt des institutionellen Geschäfts, sondern als ergänzendes Asset neben RLUSD. Gleichzeitig stellt das Unternehmen die verschiedenen Möglichkeiten heraus, wie Finanzinstitute den Stablecoin in ihre Abläufe integrieren können. Für XRP ist das insofern relevant, als sich damit die frühere Vorstellung einer unmittelbaren Gleichung – mehr Ripple-Nutzung gleich mehr XRP-Nachfrage – zunehmend relativiert. Ripple kann seine Infrastruktur und sein Angebot erweitern, während ein wachsender Teil der wirtschaftlichen Aktivität über einen stabilen, dollarbasierten Token läuft. ## Die Prognose: XRP bei 0,60 Dollar Ende 2027 Vor diesem Hintergrund kommt Rice zu einer ausgesprochen pessimistischen Einschätzung. Er erwartet, dass XRP bis Ende 2027 auf etwa 0,60 Dollar fallen könnte. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beitrags am 8. August 2026 wurde XRP mit rund 1,04 Dollar angegeben. Die Prognose würde damit einen deutlichen Rückgang gegenüber dem damaligen Niveau bedeuten. Gleichzeitig räumt der Autor ein, dass Kryptowährungen nur schwer präzise zu bewerten sind und seine konkrete Zielmarke keineswegs sicher sei. Auch zwischenzeitliche kräftige Kursanstiege schließt er nicht aus. Seine zentrale These ist vielmehr langfristiger Natur: Selbst wenn Ripple und RLUSD erfolgreich wachsen, müsse dieser Erfolg nicht automatisch XRP zugutekommen. ## Entscheidend ist die Entkopplung von Ripple und XRP Die eigentliche Bedeutung der Entwicklung liegt damit weniger in der konkreten Marke von 0,60 Dollar als in einer möglichen strukturellen Veränderung. Sollte Ripple tatsächlich einen immer größeren Teil seines institutionellen Geschäfts über RLUSD abwickeln, könnte sich die bisherige Investmentstory von XRP grundlegend verändern. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass XRP wertlos oder technologisch bedeutungslos wird. Ripple kann XRP weiterhin als ergänzendes Asset innerhalb seines Ökosystems einsetzen, während die zugrunde liegende XRPL-Infrastruktur ebenfalls von neuen Anwendungen profitieren kann. Für Anleger stellt sich jedoch eine andere Frage: Reicht diese Rolle aus, um eine dauerhaft hohe Nachfrage nach dem Token zu erzeugen? Ripple expandiert weiter im institutionellen Finanzgeschäft, doch der neue Schwerpunkt auf RLUSD könnte die langfristige Investmentthese für XRP schwächen. Die von Johnny Rice erwarteten 0,60 Dollar bis Ende 2027 sind eine spekulative Prognose, machen aber auf einen entscheidenden Punkt aufmerksam: Der Erfolg von Ripple und RLUSD muss künftig nicht mehr automatisch den Wert von XRP nach oben treiben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** XRP, XRP-Kurs --- ### [Enbridge-Aktie: Warum dieser Energie-Titel Anleger ruhig schlafen lässt](https://www.sharedeals.de/enbridge-aktie-warum-dieser-energie-titel-anleger-ruhig-schlafen-laesst/) **Published:** August 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Während die Energiewirtschaft zwischen fossilen Brennstoffen, Versorgungssicherheit und dem Ausbau sauberer Energie steht, setzt der kanadische Konzern Enbridge auf ein Geschäftsmodell mit vergleichsweise planbaren Einnahmen. Eine Dividendenrendite von rund 5,3 Prozent und eine seit Jahrzehnten wachsende Ausschüttung machen die Aktie insbesondere für langfristig orientierte Einkommensinvestoren interessant. ## Ein Energiekonzern mit mehreren Standbeinen Enbridge wird auf den ersten Blick vor allem mit Pipelines in Verbindung gebracht – und das aus gutem Grund. Das Unternehmen betreibt ein umfangreiches nordamerikanisches Transportnetz für Öl und Erdgas und erzielt einen wesentlichen Teil seiner Umsätze mit diesen Midstream-Aktivitäten. Anders als klassische Förderunternehmen hängt das Geschäft dabei weniger unmittelbar von den täglichen Schwankungen der Rohstoffpreise ab. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Energie durch die vorhandene Infrastruktur transportiert wird. Ein großer Teil der Einnahmen basiert auf Gebühren, wodurch sich die Cashflows tendenziell besser kalkulieren lassen. Für Anleger, die bei Energieaktien vor allem die hohe Abhängigkeit von Öl- und Gaspreisen fürchten, ist das ein wichtiger Unterschied. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Planbare Cashflows als Fundament der Dividende Die hohe Ausschüttung von Enbridge steht im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Laut der vorliegenden Analyse liegt die Dividendenrendite bei rund 5,3 Prozent. Noch bemerkenswerter ist die Historie: Die Dividende wurde in kanadischen Dollar 31 Jahre in Folge angehoben. Für einkommensorientierte Anleger ist nicht allein die Höhe der aktuellen Rendite entscheidend. Mindestens ebenso wichtig ist die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Ausschüttungen über lange Zeit aufrechtzuerhalten und möglichst weiter zu steigern. Enbridge versucht hierfür, seine Einnahmequellen möglichst breit aufzustellen und nicht ausschließlich vom Pipelinegeschäft abhängig zu sein. ## Erdgasnetze sorgen für zusätzliche Stabilität Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells sind regulierte Erdgasversorger. Diese Bereiche unterscheiden sich deutlich von einem klassischen Rohstoffgeschäft, weil regulierte Versorgungsunternehmen vergleichsweise stabile Einnahmen erzielen können. Damit ergänzt Enbridge sein Pipelinegeschäft um einen Bereich, der ebenfalls auf langfristige und relativ verlässliche Cashflows ausgerichtet ist. Das kann insbesondere in einem Umfeld von Vorteil sein, in dem die Preise für Öl und Erdgas erheblich schwanken. ## Der Konzern setzt zugleich auf erneuerbare Energien Enbridge beschränkt sich jedoch nicht darauf, seine bestehenden fossilen Geschäfte zu verwalten. Das Unternehmen baut daneben ein Portfolio an Anlagen im Bereich erneuerbarer Energien auf. Dieser Geschäftsbereich ist im Vergleich zum Pipeline- und Gasgeschäft zwar kleiner, soll langfristig aber wachsen. Bemerkenswert ist dabei die Art und Weise, wie Enbridge diesen Wandel angeht. Statt auf stark spekulative Einzelprojekte zu setzen, setzt das Unternehmen laut der vorliegenden Analyse bei seinen Anlagen auf langfristige Verträge. Auch hier steht somit die Erzeugung möglichst planbarer Cashflows im Vordergrund. ## Energiewende als Chance für das Geschäftsmodell Für Enbridge bedeutet die Veränderung des globalen Energiesystems damit nicht zwangsläufig einen Bruch mit dem bisherigen Geschäftsmodell. Vielmehr versucht der Konzern, seine Rolle als Energieinfrastruktur-Unternehmen an die sich wandelnden Anforderungen anzupassen. Das ist aus Sicht langfristiger Dividendenanleger ein wesentlicher Punkt. Enbridge muss nicht darauf wetten, welche einzelne Energiequelle sich am Ende durchsetzt. Das Unternehmen kann vielmehr verschiedene Bereiche miteinander verbinden – von Öl- und Gasinfrastruktur über regulierte Versorgungsnetze bis hin zu erneuerbaren Energien. ## Warum die Aktie für Dividendenanleger interessant bleibt Die Kombination aus hoher laufender Ausschüttung, langjähriger Dividendensteigerung und vergleichsweise stabilen Geschäftsbereichen macht Enbridge zu einer ungewöhnlichen Hochdividendenaktie im Energiesektor. Während viele Unternehmen der Branche stark auf steigende oder fallende Rohstoffpreise reagieren, liegt der Schwerpunkt bei Enbridge stärker auf Infrastruktur und langfristigen Einnahmen. Für Anleger, die laufende Erträge über viele Jahre aufbauen wollen, ist zudem der Zinseszinseffekt relevant. Wer die erhaltenen Dividenden regelmäßig in weitere Enbridge-Aktien investiert, erhöht dadurch seine Beteiligung am Unternehmen. Steigt die Dividende anschließend weiter, wächst auch das potenzielle Einkommen aus dem Aktienbestand. ## Kein Selbstläufer trotz hoher Rendite Eine hohe Dividendenrendite sollte allerdings nicht isoliert betrachtet werden. Auch ein etabliertes Infrastrukturunternehmen bleibt von wirtschaftlichen, regulatorischen und energiewirtschaftlichen Entwicklungen abhängig. Zudem können Aktienkurse deutlich schwanken, selbst wenn die zugrunde liegenden Cashflows vergleichsweise stabil bleiben. Die Attraktivität von Enbridge liegt daher weniger in der Aussicht auf schnelle Kursgewinne als in der Kombination aus laufenden Ausschüttungen, langfristiger Dividendenhistorie und einem diversifizierten Energieinfrastrukturgeschäft. Für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont kann genau diese Kombination den entscheidenden Unterschied ausmachen. Enbridge präsentiert sich als ungewöhnlicher Hochdividendenwert: Das Unternehmen verbindet das etablierte Pipelinegeschäft mit regulierten Erdgasversorgern und einem wachsenden Portfolio erneuerbarer Energien. Eine Dividendenrendite von rund 5,3 Prozent und 31 Jahre aufeinanderfolgender Dividendenerhöhungen unterstreichen die Bedeutung des Konzerns für einkommensorientierte Anleger. Wer weniger auf kurzfristige Bewegungen bei Öl- und Gaspreisen und stärker auf langfristig planbare Cashflows und steigende Ausschüttungen setzt, findet in Enbridge einen interessanten Kandidaten. Gerade der Versuch, die bestehende Infrastrukturkompetenz auf die sich wandelnde Energiewelt zu übertragen, könnte dabei ein zentraler Bestandteil der langfristigen Investmentstory sein. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [SAP-Aktie mit +41% – jetzt noch einsteigen?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-mit-41-jetzt-noch-einsteigen/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie hat sich seit dem lokalen Tief eindrucksvoll erholt und inzwischen rund +41% zugelegt. Dabei konnte der Kurs zuletzt das lokale Hoch überwinden und damit ein wichtiges charttechnisches Signal senden. Damit stellt sich für Anleger die Frage, ob die aktuelle Dynamik den Start einer größeren Rallye markiert oder ob nach dem starken Anstieg zunächst eine Konsolidierung bevorsteht. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Der SAP-Kurs stieg stieg seit dem lokalen Tief vom 23. Juli um rund +41%. Interessant war zuletzt vor allem die starke Reaktion auf den strukturellen Unterstützungsbereich, sowie der Ausbruch über den abfallenden Trendkanal, welche als bullische Signale gewertet werden können. Derzeit steht der Kurs im nächsten Widerstandsbereich. Sollte auch der nach oben verlassen werden, könnte sich der Kaufdruck noch weiter verstärken. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-09_07-00-26-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach solchen starken Kursanstiegen folgt häufig nochmals ein kleinerer Rücksetzer. Möglicherweise testet der SAP-Kurs den letzten Resistenzbereich, welcher nun als Support herhalten könnte, welcher interessierten Investoren eine Einstiegsgelegenheit liefern könnte. Der Supportbereich liegt zwischen 156 € und 161 €. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 75 Punkten in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein Kaufsignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-09_07-01-14-scaled.png)SAP SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit optimistische Signale. Beide Indikatoren haben ein bullisches Crossover ausgebildet. Auf dem Wochenchart ist zudem eine bullische Divergenz im RSI zu vernehmen, sowie ein Kaufsignal im MACD. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für einen intakten, übergeordneten Aufwärtstrend. Aktuell befindet sich die SAP-Aktie jedoch wahrscheinlich in einer ausgedehnten Welle 4, nachdem die vorherige Welle 3 ihr Hoch bei 283,50 € erreicht hatte. Aus charttechnischer Sicht ist eine Fortsetzung der Korrektur daher nicht ausgeschlossen. Vorerst dürfte jedoch eine technische Gegenbewegung in der Welle B laufen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP_2026-08-09_07-01-50-scaled.png)SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In einem Alternativszenario könnte die Welle 4 (hier röm. iv) bereits abgeschlossen sein und der Kurs könnte sich auf direktem Wege zu neuen Allzeithochs befinden. Allerdings war die Korrektur verglichen mit der Korrektur der Welle 2 (hier röm ii) zeitlich sehr kurz. Unabhängig davon, ob es sich um einen direkten Anstieg in der Welle 5 handelt, oder um einen Welle B-Bounce, ist meine Erwartung, dass der SAP-Kurs vorerst weiter nach oben zieht. Aus meiner Sicht ist das kurzfristige Chartbild klar bullisch. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Kaufsignale, während die bullische RSI-Divergenz und das Kaufsignal im MACD auf Wochenbasis die positive Entwicklung zusätzlich stützen. Der RSI ist mit 75 Punkten allerdings bereits überkauft, weshalb eine zwischenzeitliche Verschnaufpause möglich bleibt. Auch die Elliott-Wellen lassen kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial zu. Zwar könnte die übergeordnete Welle 4 noch nicht abgeschlossen sein, aktuell spricht die Kursdynamik jedoch für eine Fortsetzung der Erholung. Ob bereits die Welle 5 gestartet wurde oder lediglich eine Welle B läuft, bleibt offen – für mich überwiegt kurzfristig dennoch das bullische Szenario. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 205,40 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [The Trade Desk-Aktie mit -22% – sind das schon Kaufkurse?](https://www.sharedeals.de/the-trade-desk-aktie-mit-22-sind-das-schon-kaufkurse/) **Published:** August 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die The Trade Desk-Aktie steht nach einem massiven Kursverfall erneut im Fokus der Anleger. Vom Allzeithoch hat der Kurs inzwischen rund -91% verloren und befindet sich damit in einem charttechnisch wichtigen Trendwendebereich. Nach dem jüngsten Rücksetzer stellt sich nun die Frage, ob auf diesem Niveau bereits eine attraktive Kaufchance entsteht oder ob die Aktie noch tiefer fallen könnte. ## Chartanalyse zur The Trade Desk-Aktie Im The Trade Desk-Chart hatte sich zuletzt eine klassische Kopf-Schulter-Formation abgezeichnet, deren technisches Preisziel bei ca. 12,68 US$ liegt. Aktuell steht der The Trade Desk-Kurs bei 13,80 US$ und damit kurz vor dem Erreichen dieses Ziels. Sollte das Ziel in Kürze erreicht werden, könnten Short-Trader ihre Positionen eindecken, was zu einer Gegenbewegung führen kann. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TTD_2026-08-08_19-56-41-scaled.png)The Trade Desk, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Weiterhin steht der Preis nur noch knapp über der Unterkante des Supportbereichs. Sollte dieser nach unten durchschlagen werden, könnte sich der Verkaufsdruck noch ausdehnen. Der nächste, potenziell relevante Unterstützungsbereich liegt zwischen 9,82 US$ und 10,65 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## The Trade Desk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt deutlich gefallen. Aktuell notiert dieser bei 27 Punkten in der überverkauften Zone. Dabei hat sich eine doppelte bullische Divergenz gebildet, welche auf auf eine technische Gegenbewegung hindeutet. Der MACD hat auch ein bullisches Crossover ausgebildet, steht jedoch wieder kurz vor einem bärischen Cross. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TTD_2026-08-08_19-57-55-scaled.png)The Trade Desk, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell gemischt bis optimistisch. Der RSI zeigt ein bärisches Cross und der MACD steht kurz davor. Dem entgegentsteht jedoch die doppelte, bullische Divergenz im RSI, sowie der leicht überverkaufte RSI. Daher ist derzeit noch vorsichtiger Optimismus angebracht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse imWochenchart zeigt, dass sich der The Trade Desk-Kurs in einer Welle 2-Korrektur befindet. Dabei vollzieht sich die Korrektur als sogenannte Expanding-Flat (dt.: expandierende, flache Korrektur). Bisher macht die Korrektur einen noch unabgeschlossenen Eindruck. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TTD_2026-08-08_19-58-27-scaled.png)The Trade Desk, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 2 vom The Trade Desk-Kurs liegt zwischen dem 0,786er Fibonacci-Retracement bei 4,91 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 14,60 US$. Nach Abschluss der Welle 2 ist langfristig mit stark steigenden Kursen in der Welle 3 zu rechnen. In Kürze könnte vorerst eine interne Welle 4-Korrektur starten in den Trendwendebereich zwischen 19,98 US$ und 33,84 US$. Aus meiner Sicht zeigt sich beim The Trade Desk-Kurs ein gemischtes, aber zunehmend interessantes Bild. Der RSI ist mit 27 Punkten überverkauft und weist eine doppelte bullische Divergenz auf, was für eine technische Gegenbewegung spricht. Gleichzeitig bleibt der MACD anfällig für ein erneutes Verkaufssignal. Kurzfristig ist daher eine Stabilisierung möglich, eine bestätigte Trendwende liegt jedoch bisher nicht vor. Die Elliott-Wellen lassen langfristig deutlich mehr Potenzial erkennen. Befindet sich der Kurs tatsächlich am Ende der Welle 2, könnte anschließend eine dynamische Welle 3 folgen. Allerdings wirkt die aktuelle Korrektur noch nicht vollständig abgeschlossen. Für mich ist das Niveau daher zunehmend interessant, aber erst eine klare Bodenbildung würde das bullische Szenario technisch bestätigen. ## ℹ️ The Trade Desk in Kürze - The Trade Desk (WKN: A2ARCV) mit Sitz im kalifornischen Ventura ist ein amerikanisches Werbe-Technologieunternehmen. - Die 2009 gegründete Firma bietet Kunden programmatische Echtzeit-Marketing-Automatisierungstechnologien. - Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, um Werbeanzeigen automatisiert zu personalisieren. - Neben der Hauptbörse der US-Technologiebörse Nasdaq ist die Aktie auch über TRADEGATE handelbar; das Unternehmen wird aktuell mit 6,49 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Tech-Aktien, Techaktien, The Trade Desk, The Trade Desk-Aktie, The Trade Desk-Prognose, Trade Desk, Trade Desk-Analyse, Trade Desk-Kurs, Trade Desk-Preis, Trade Desk-Prognose --- ### [Five9-Aktie mit +156% – langfristig zum neuen Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/five9-aktie-mit-156-langfristig-zum-neuen-allzeithoch/) **Published:** August 8, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Five9-Aktie hat nach den jüngsten Quartalszahlen einen beeindruckenden Kurssprung hingelegt. Allein am vergangenen Freitag legte der Kurs um +19,81% zu und baute damit die Erholung auf inzwischen rund +156% seit dem lokalen Tief aus. Nach dem starken Comeback stellt sich nun die Frage, ob die Trendwende nachhaltig gelungen ist und die Aktie langfristig sogar ein neues Allzeithoch erreichen kann oder ob zunächst eine Konsolidierung bevorsteht. ## Chartanalyse zur Five9-Aktie Der Five9-Kurs zeigte am vergangenen Freitag einen dynamischen Kursanstieg von +19,81%. Damit summiert sich der Anstieg der letzten Wochen auf insgesamt +156%. Dabei überschritt der Kurs des Techkonzerns auch den Widerstand und bewegt sich derzeit auf den nächsten Widerstand zu, welcher zwischen 46,79 US$ und 49,64 US$ liegt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/FIVN_2026-08-08_09-16-35-scaled.png)Five9, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach einem massiven Einbruch von zeitweise -94% seit dem Allzeithoch steht die Five9-Aktie jetzt vor einer entscheidenden Phase. Der Ausbruch aus dem abfallenden Trendkanal ist bereits gelungen. Solange das lokale Tief bei 13,29 US$ nicht unterschritten wird, besteht die Möglichkeit für Five9 langfristig von steigenden Kursen zu profitieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Five9-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 72 Punkten, leicht in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf anhaltende Stärke hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Crossover, unterhalb der Nulllinie ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/FIVN_2026-08-08_09-17-17-scaled.png)Five9, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell optimistisch. Der RSI und der MACD haben je ein bullisches Crossover ausgebildet. Auch auf Monatsbasis sind in beiden Indikatoren bullische Crossover gelungen, weshalb die Chance auf einen weiter steigenden Kurs für die Five9-Aktie momentan sehr hoch ist. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart deutet darauf hin, dass sich die Five9-Aktie in einem neuen Aufwärtstrend befindet, nachdem eine Welle-2-Korrektur abgeschlossen wurde. Entsprechend wäre jetzt mit einem Anstieg in der Welle 3 zu rechnen, welche typischerweise die dynamischste Phase eines Trends darstellt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/FIVN_2026-08-08_09-18-30-scaled.png)Five9, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Five9-Aktie könnte einen größeren Turnaround bereits gestartet haben. Der Aktienkurs hat im Supportbereich für die Welle 2 eine starke Reaktion gezeigt, welche von explosiven Anstiegen und steigendem Momentum begleitet wird. Aktuell spricht vieles für einen neuen, möglicherweise langfristigen Aufwärtstrend. Aus meiner Sicht ist das Chartbild derzeit klar bullisch. RSI und MACD liefern auf Wochen- und Monatsebene Kaufsignale und bestätigen damit das starke Momentum. Der RSI ist mit 72 Punkten zwar bereits überkauft, was kurzfristig eine Konsolidierung begünstigen könnte, die übergeordnete technische Stärke bleibt davon jedoch unberührt. Auch die Elliott-Wellen sprechen für einen möglichen größeren Turnaround. Die Reaktion im Supportbereich der Welle 2 und der anschließende dynamische Anstieg passen für mich zu einem Start der Welle 3. Solange das lokale Tief bei 13,29 US$ hält, bleibt die Perspektive auf einen langfristig neuen Aufwärtstrend und damit auch neue Allzeithochs intakt. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Five9. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Five9 – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Five9, Inc. in Kürze - Five9, Inc. (WKN: A1XFG9) ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen mit Hauptsitz in San Ramon, Kalifornien, das eine führende cloudbasierte Plattform für Contact-Center (CCaaS) betreibt. - Das Unternehmen erzielt seine Umsätze primär durch die Bereitstellung von Cloud-Software für die Kundenkommunikation, die Kanäle wie Telefonie, Chat und E-Mail bündelt, und setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz, um den Kundenservice zu automatisieren und die Effizienz von Agenten zu steigern. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und wird dort unter dem Kürzel FIVN gehandelt. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei etwa 2,54 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Five9, Five9-Aktie, Five9-Analyse, Five9-Chartanalyse, Five9-Kurs, Five9-Preis, Five9-Prognose, Rallye, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Atlassian-Aktie mit +35% – lohnt sich der Einstieg noch?](https://www.sharedeals.de/atlassian-aktie-mit-35-lohnt-sich-der-einstieg-noch/) **Published:** August 8, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Atlassian-Aktie hat nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen eine beeindruckende Kursreaktion gezeigt und an nur einem Handelstag über +35% zugelegt. Damit hat sich das Chartbild schlagartig aufgehellt. Gleichzeitig stellt sich nach einem derart starken Kurssprung die Frage, ob ein Einstieg noch attraktiv ist oder ob zunächst eine Konsolidierung bevorsteht. ## Chartanalyse zur Atlassian Corporation-Aktie Der Atlassian-Kurs zeigte am vergangenen Freitag förmlich eine Kursexplosion von +35,31%. Damit summiert sich der Anstieg der letzten Wochen auf insgesamt +173%. Nachdem der Kurs den Supportbereich kurzfristig leicht unterschritten hatte, stieg der Kurs der Atlassian-Aktie dynamisch an und bewegt sich aktuell im nächsten Widerstandsbereich. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TEAM_2026-08-08_08-50-11-scaled.png)Atlassian Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach einem massiven Einbruch von zeitweise -88% seit dem Allzeithoch stieg die Atlassian-Aktie explosiv an. Sollte der Durchbruch über den nächsten Widerstandsbereich ebenfalls auf direktem Weg gelingen, steigen damit auch die langfristigen Wahrscheinlichkeiten für ein neues Allzeithoch. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Atlassian Corporation-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 67 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf anhaltende Stärke hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Crossover, unterhalb der Nulllinie ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TEAM_2026-08-08_08-50-44-scaled.png)Atlassian Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell optimistisch. Der RSI und der MACD haben je ein bullisches Crossover ausgebildet. Auch das Momentum wird stärker. Gleichzeitig hat der RSI auch auf dem Monatschart ein Kaufsignal geliefert, während der MACD unmittelbar davorsteht. Insgesamt erwecken die Indikatoren einen bullischen Eindruck für eine nachhaltig gelungene Trendwende. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart deutet darauf hin, dass die Atlassian-Aktie eine gelungene Trendwende vollzogen hat. Dabei hat der Kurs deutlich auf das 0,618‑Fibonacci-Retracement reagiert, was ein Idealziel für eine Welle 2 darstellt. Daraufhin haben sich zwei weitere 1-2-Setups gebildet, was auf anhaltende Stärke hindeutet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TEAM_2026-08-08_08-51-10-scaled.png)Atlassian Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Atlassian-Aktie könnte sich entsprechend deutlich weiter nach oben bewegen. Ein Einstieg könnte sich daher immer noch lohnen, da die Primärerwartung, ausgehend von meiner Elliott-Wellen-Analyse langfristig auf neue Rekordhochs hindeutet. Aus meiner Sicht ist das technische Bild nach dem Kurssprung klar bullisch. RSI und MACD haben auf Wochenbasis Kaufsignale geliefert und auch auf Monatsebene verbessert sich die Ausgangslage weiter. Nach einem Anstieg von über 35% an nur einem Tag bleibt eine kurzfristige Konsolidierung zwar jederzeit möglich, bislang überwiegt jedoch die Stärke. Auch die Elliott-Wellen sprechen für eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends. Die Reaktion am 0,618er Fibonacci-Retracement und die anschließenden 1-2-Setups stützen die bullische Zählung. Damit bleiben für mich langfristig neue Rekordhochs möglich, auch wenn der starke Anstieg kurzfristig das Risiko einer Verschnaufpause erhöht. ## ℹ️ Atlassian Corporation in Kürze - Atlassian Corporation (WKN: A12B09) ist ein weltweit führendes Softwareunternehmen mit Hauptsitz in London (operativ in Sydney, Australien), das spezialisierte Werkzeuge für die Team-Kollaboration und Softwareentwicklung anbietet. - Das Unternehmen erzielt seine Umsätze primär durch cloudbasierte Abonnement-Modelle (SaaS) für Produkte wie Jira (Projektmanagement), Confluence (Wissensmanagement) und Trello, wobei der Fokus zunehmend auf der Integration von künstlicher Intelligenz liegt, um Arbeitsabläufe in IT- und Business-Teams zu optimieren. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und wird dort unter dem Kürzel TEAM gehandelt. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei etwa 37,83 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Atlassian, Atlassian Corporation, Atlassian-Aktie, Atlassian-Analyse, Atlassian-Chartanalyse, Atlassian-Kurs, Atlassian-Preis, Atlassian-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [UnitedHealth-Aktie: Bullischer Konter voraus?](https://www.sharedeals.de/unitedhealth-aktie-bullischer-konter-voraus/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die UnitedHealth-Aktie könnte nach dem jüngsten Rücksetzer vor einem neuen bullischen Konter stehen. Im Bereich zwischen 399,65 und 404,15 US$ trifft der Titel auf eine wichtige Unterstützungszone, die zuletzt bereits Käufer angelockt hat. Mit aktuell 409,48 US$ setzt sich die Aktie wieder leicht davon ab. Behauptet sich diese Stabilisierung, erscheint ein erneuter Anlauf auf 452,89 US$ realistisch – vom aktuellen Niveau entspricht dies einem Potenzial von rund +11%. ## Die Unterstützung bietet eine neue Chance Nach dem starken Anstieg der vergangenen Monate konsolidiert die UnitedHealth-Aktie seit dem Julihoch. Dabei wurde die zuvor überwundene Zone zwischen 399,65 und 404,15 US$ zuletzt erneut getestet und bislang verteidigt. Genau dieser Bereich dürfte nun darüber entscheiden, ob die Korrektur bereits ausgereizt ist. Für die Bullen spricht, dass der Rücksetzer bislang oberhalb der entscheidenden Unterstützung aufgefangen wurde. Kann sich der Titel weiter davon lösen, wäre zunächst eine Rückkehr in den Bereich der jüngsten Hochpunkte denkbar. Darüber wartet mit 452,89 US$ das nächste klar definierte Ziel und zugleich ein neues Mehrmonatshoch. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/UnitedHealth-6M_070826-1024x699.png)Quelle Chart: stock3 Solange sich die UnitedHealth-Aktie oberhalb der Unterstützungszone zwischen 399,65 und 404,15 US$ behauptet, bleibt das bevorzugte bullische Szenario intakt. Ein weiterer Anstieg über die kurzfristigen Hochpunkte würde anschließend Potenzial bis 452,89 US$ eröffnen. Ausgehend vom aktuellen Kurs wären damit noch rund +11% möglich. Ein Ausbruch darüber würde den übergeordneten Aufwärtsimpuls nochmals bestätigen. Kippt der Titel hingegen nachhaltig unter 399,65 US$, wäre die jüngste Stabilisierung gescheitert. In diesem Fall dürfte sich die Korrektur zunächst bis zur Unterstützung bei 376,22 US$ ausweiten. Dort könnte ein neuer Erholungsversuch einsetzen. Ein nachhaltiger Bruch auch dieser Marke würde das zuletzt konstruktive Chartbild allerdings deutlich eintrüben. Die UnitedHealth-Aktie besitzt unmittelbar oberhalb der Zone zwischen 399,65 und 404,15 US$ eine interessante Ausgangslage für einen bullischen Konter. Solange dieser Bereich verteidigt wird, erscheint ein erneuter Anstieg bis 452,89 US$ und damit ein Potenzial von rund +11% realistisch. Unterhalb von 399,65 US$ würde sich das Bild dagegen verschlechtern und zunächst 376,22 US$ in den Fokus rücken. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ United Health in Kürze - Die UnitedHealth Group (WKN: 869561) mit Hauptsitz in Minnesota ist der größte private Krankenversicherer der USA und einer der weltweit führenden Gesundheitsdienstleister. - Der Konzern vereint mit UnitedHealthcare das Versicherungsgeschäft und mit der Gesundheitsplattform Optum Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Apothekenmanagement und Datenanalyse unter einem Dach. - Die Aktie ist im US-Leitindex Dow Jones sowie im S&P 500 gelistet. An der Börse wird UnitedHealth derzeit mit rund 373 Milliarden $ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Dieser Belastungstest überrascht die Börse](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-dieser-belastungstest-ueberrascht-die-boerse/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SpaceX-Aktie sorgt weiter für extreme Bewegungen. Nach dem Börsengang schoss der Kurs zeitweise bis über 225 US$, ehe fast die Hälfte der Gewinne wieder abgegeben wurde. In dieser Woche stand nun einer der größten Belastungsfaktoren an: Mehr als 900 Millionen Aktien wurden nach Ablauf einer Lock-up-Frist erstmals handelbar. Statt eines erneuten Absturzes legte die Aktie am Freitag aber rund +10% auf knapp 126 US$ zu. ## Lock-up war der große Belastungsfaktor Beim Börsengang im Juni waren weniger als 5% aller SpaceX-Aktien frei handelbar. Ein großer Teil der Anteile von Mitarbeitern und frühen Investoren blieb zunächst gesperrt. Genau das hatte den Kurs nach dem IPO mit nach oben getrieben, weil vergleichsweise wenige Aktien auf eine enorme Nachfrage trafen. SpaceX war mit 135 US$ an die Börse gekommen und stieg wenige Tage später bis auf rund 225 US$. Mit dem Ablauf der ersten größeren Lock-up-Frist hat sich das nun deutlich verändert. Rund 912 Millionen zusätzliche Aktien dürfen seit Donnerstag verkauft werden. Die Zahl der handelbaren Aktien erhöhte sich damit um mehr als 140%. Wichtig ist dabei aber: Freigegeben bedeutet nicht automatisch verkauft. Frühere Investoren und Mitarbeiter können ihre Aktien nun veräußern, müssen es aber nicht. Der Markt hatte sich schon vorher auf möglichen Verkaufsdruck eingestellt. Einen Tag vor dem Ablauf der Frist verlor die Aktie fast -14% und markierte ein neues Tief. Am eigentlichen Lock-up-Tag kam dann die Gegenbewegung. Das spricht zumindest dafür, dass ein Teil der erwarteten Verkäufe bereits vorher eingepreist worden war. ## Zahlen liefern trotz hoher Ausgaben Argumente Dazu kommen die ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang. SpaceX steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um rund 90% auf 7,8 Milliarden US$. Der Verlust lag bei 541 Millionen US$ beziehungsweise 9 Cent je Aktie und fiel damit geringer aus als erwartet. Vor allem Starlink wächst weiterhin stark. Der Punkt, der Anleger weiter bremst, sind die hohen Ausgaben. SpaceX steckt enorme Summen in Starship, Starlink und die KI-Infrastruktur rund um xAI. Das Wachstum ist also da, kostet im Moment aber sehr viel Geld. Nach dem starken IPO-Hype reicht deshalb nicht mehr nur die Aussicht auf enormes Wachstum. Anleger schauen inzwischen stärker darauf, wie schnell daraus dauerhaft Gewinne und Cashflow entstehen. Auch die Analysten bleiben teilweise sehr optimistisch. Morgan Stanley sieht laut AP ein Kursziel von 300 US$ bis Mitte 2027 und wertet den Rückgang nach dem Börsengang eher als Einstiegschance. Vom Hoch bei rund 225 US$ liegt die Aktie derzeit allerdings weiterhin fast +50% entfernt. **Tipp**: Um unsere Einschätzung zu den bevorstehenden Ereignisse bei SpaceX nicht zu verpassen, abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## Weitere Aktien kommen auf den Markt Ganz durch ist das Lock-up-Thema noch nicht. Die Freigabe dieser Woche war nur eine von mehreren Stufen. In den kommenden Monaten können weitere Aktien handelbar werden. Damit bleibt das Risiko bestehen, dass frühe Investoren nach ihren teils enormen Buchgewinnen Stück für Stück Kasse machen. Der erste große Test ist aber besser gelaufen, als viele Anleger befürchtet hatten. Trotz einer Erhöhung des handelbaren Aktienbestands um mehr als 140% brach die Aktie nicht weiter ein, sondern drehte nach oben. Das macht die kommenden Handelstage interessant: Hält sich SpaceX oberhalb des jüngsten Tiefs, könnte sich der Verkaufsdruck erst einmal beruhigen. Kommen dagegen größere Insider-Verkäufe auf den Markt, dürfte das Thema Lock-up schnell wieder zurückkehren. Der erste große Lock-up-Termin hat weniger Verkaufsdruck ausgelöst als befürchtet. Das ist für die Aktie zunächst positiv. Trotzdem ist das Thema noch nicht komplett durch, weil in den kommenden Monaten weitere Anteile handelbar werden können. Dazu kommen die hohen Investitionen, die trotz des starken Wachstums weiter auf der Profitabilität lasten. Solange SpaceX aber zeigt, dass Starlink weiter kräftig wächst und neue Aktien nicht in größerem Stil auf den Markt geworfen werden, bleibt die Ausgangslage deutlich stabiler als noch vor wenigen Tagen. ## ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,67 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [Deutsche-Telekom-Aktie: Jetzt fließen Milliarden zurück](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-jetzt-fliessen-milliarden-zurueck/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Deutsche Telekom hat für das zweite Quartal solide Zahlen vorgelegt und an einer Stelle sogar positiv überrascht. Vor allem das operative Ergebnis und der freie Cashflow kamen gut an. Dazu stockt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm deutlich auf – ein Punkt, der der Aktie direkt Rückenwind gegeben hat. ## Ergebnis stärker als erwartet Der Umsatz stieg im zweiten Quartal von 28,67 auf 29,93 Milliarden €. Damit lag die Telekom praktisch auf Höhe der Analystenerwartung von 29,96 Milliarden €. Deutlich besser lief es beim bereinigten EBITDA nach Leasingkosten. Hier kamen 11,82 Milliarden € zusammen, nach rund 11,0 Milliarden € im Vorjahr. Analysten hatten lediglich mit 11,70 Milliarden € gerechnet. Auch die Serviceumsätze entwickelten sich gut und legten um 4,8% auf 25,41 Milliarden € zu. In Deutschland wuchs der Umsatz um 3,5%, in den USA um 5,2% und im restlichen Europa um 1,5%. Damit kam das Wachstum nicht nur von T-Mobile US, auch das deutsche Geschäft lieferte einen ordentlichen Beitrag. Beim Nettogewinn sieht das Bild auf den ersten Blick schwächer aus. Dieser sank von 2,62 auf rund 2,45 Milliarden €. Für Anleger ist bei der Telekom aber vor allem das bereinigte operative Ergebnis und der Cashflow relevant, weil dort das laufende Geschäft besser abgebildet wird. Gerade beim freien Cashflow hat der Konzern nun sogar nachgelegt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Telekom) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Free Cashflow wird angehoben – Aktienrückkauf massiv erhöht Für das Gesamtjahr erwartet die Deutsche Telekom beim Free Cashflow AL nun rund 20 Milliarden €. Zuvor hatte das Unternehmen mehr als 19,8 Milliarden € in Aussicht gestellt. Der höhere Wert hängt vor allem mit der starken Cashflow-Entwicklung bei T-Mobile US zusammen. Das bereinigte EBITDA AL soll weiterhin bei rund 47,5 Milliarden € liegen, beim bereinigten Gewinn je Aktie bleibt das Ziel bei etwa 2,20 €. Für Aktionäre kommt dazu ein deutlich größeres Rückkaufprogramm. Statt bislang bis zu zwei Milliarden Euro will die Telekom 2026 nun Aktien im Wert von bis zu 5 Milliarden € zurückkaufen. Das zusätzliche Volumen von drei Milliarden Euro kam am Markt sehr gut an. Die Aktie sprang nach der Meldung zeitweise um fast 7% nach oben und hatte damit ihren stärksten Handelstag seit Jahren. Hinter dem Schritt steckt auch die Ansicht des Managements, dass die Aktie zuletzt zu niedrig bewertet war. Ein Rückkauf reduziert die Zahl der ausstehenden Aktien und kann dadurch den Gewinn je Aktie stützen. Für bestehende Aktionäre ist das grundsätzlich positiv, solange das Unternehmen dafür nicht seine Bilanz übermäßig belastet. ## T-Mobile US bleibt der große Motor Ein großer Teil der Stärke kommt weiterhin aus den USA. T-Mobile US wächst schneller als das deutsche Geschäft und liefert einen großen Teil des operativen Ergebnisses sowie des Cashflows. Dadurch kann die Deutsche Telekom auch Investitionen in Glasfaser, Mobilfunk und neue Geschäftsfelder finanzieren. Ein Thema, das dabei immer größer wird, ist künstliche Intelligenz. Telekom-Chef Tim Höttges verwies zuletzt auf die hohe Nachfrage nach der KI-Recheninfrastruktur in München. Die vorhandenen Kapazitäten seien bereits stark ausgelastet, zudem laufen Gespräche mit Nvidia über weitere Grafikprozessoren. Auch eine Beteiligung an den geplanten europäischen KI-Gigafactories wird geprüft. Die Zahlen liefern wenig Grund zur Kritik. Der Umsatz liegt ungefähr auf Höhe der Erwartungen, beim operativen Ergebnis hat die Telekom besser abgeschnitten und der Free Cashflow entwickelt sich stark genug, um die Jahresprognose anzuheben. Dazu kommt ein Aktienrückkauf von bis zu 5 Milliarden €. T-Mobile US bleibt dabei der wichtigste Wachstumstreiber, während die Telekom mit Glasfaser, Cloud und KI versucht, auch außerhalb des klassischen Mobilfunkgeschäfts neue Wachstumsfelder aufzubauen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 139 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Telekom-Aktie --- ### [Rheinmetall-Aktie: An dieser Marke entscheidet sich jetzt alles](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-an-dieser-marke-entscheidet-sich-jetzt-alles/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Rheinmetall hat in den vergangenen Wochen eine kräftige Erholung hingelegt. Vom Tief im Bereich um 900 € lief die Aktie bis an die Zone um 1.220 €. Dort wurde der Anstieg zunächst gestoppt. Nach den jüngsten Zahlen und neuen Aussagen des Managements bleibt die operative Entwicklung stark, der Chart zeigt aber, dass die Aktie an einer wichtigen Hürde angekommen ist. ## Zahlen bleiben stark, Ausblick wird leicht angepasst Rheinmetall hat im zweiten Quartal erneut deutlich zugelegt. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um fast 70% auf rund 3,3 Milliarden €. Das operative Ergebnis lag bei 562 Millionen € und damit klar über den Markterwartungen von rund 470 Millionen €. Der Auftragsbestand kletterte auf mehr als 80 Milliarden €. Allein im Quartal kamen neue Aufträge im Wert von rund 11,4 Milliarden € hinzu. Beim Halbjahresbericht bestätigte sich das starke Bild. Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten um 39% zu, das operative Ergebnis sogar um 74%. Rheinmetall profitiert weiter von den hohen Verteidigungsausgaben in Europa und der starken Nachfrage nach Munition, Fahrzeugen und weiteren militärischen Systemen. Ganz ohne Rückschlag lief es aber nicht. Wegen des gestrichenen deutschen F126-Fregattenprogramms hat Rheinmetall die Umsatzprognose für 2026 leicht gesenkt. Statt 14,0 bis 14,5 Milliarden € werden nun 13,7 bis 14,2 Milliarden € erwartet. Das Unternehmen rechnet dadurch mit rund 300 Millionen € weniger Umsatz im Marinegeschäft. An der grundsätzlichen Wachstumsstory ändert das erst einmal wenig. Rheinmetall hält am Ausbau des Marinegeschäfts fest und sieht dort bis 2030 weiterhin ein Umsatzziel von rund 5 Milliarden € pro Jahr. Dazu kommen neue Großaufträge im Landgeschäft. Unter anderem erwartet Rheinmetall noch in diesem Jahr einen Vertrag für Boxer-Radpanzer, dessen Gesamtvolumen bei mehr als 14 Milliarden € liegen könnte. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Rheinmetall investiert weiter in neue Kapazitäten Auch bei Raketen will Rheinmetall stärker mitmischen. Gemeinsam mit Lockheed Martin soll die Produktion von ATACMS-Raketen in Deutschland aufgebaut werden. CEO Armin Papperger machte allerdings deutlich, dass der Aufbau der Kapazitäten Zeit braucht. Erste Umsätze aus dem Projekt werden voraussichtlich erst ab 2028 erwartet. Das zeigt ganz gut, wo Rheinmetall derzeit steht. Die Nachfrage ist enorm und die Auftragsbücher sind voll, gleichzeitig müssen neue Produktionskapazitäten aufgebaut werden, damit diese Aufträge auch abgearbeitet werden können. Genau darauf wird der Markt in den kommenden Quartalen schauen. ## Widerstand bei 1.220 € blockt zunächst ab Im Chart hat die Rheinmetall-Aktie vom Tief um 900 € eine starke Gegenbewegung gestartet. Der Kurs lief bis an den Bereich um 1.220 €, konnte diesen Widerstand aber zunächst nicht überwinden. Seitdem setzt wieder etwas Verkaufsdruck ein und die Aktie notiert aktuell um 1.145 €. Die Zone um 1.220 € bleibt damit die erste wichtige Hürde. Gelingt die Rückeroberung, wäre auf der Oberseite wieder mehr Platz in Richtung 1.400 €. Dort wartet der nächste größere Widerstandsbereich. Auf der Unterseite liegt der volumenstarke Bereich zwischen ungefähr 1.100 und 1.150 €. Sollte auch diese Zone nicht halten, rückt der Bereich um 900 bis 950 € wieder stärker ins Bild. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-07-um-16.51.02.png)Rheinmetall-Aktie Operativ bleibt Rheinmetall stark unterwegs. Umsatz, Ergebnis und Auftragsbestand wachsen kräftig, auch wenn die gestrichene F126-Fregatte den Ausblick leicht belastet. Im Chart wurde die Erholung bei 1.220 € zunächst gestoppt. Für einen neuen Anlauf nach oben müsste die Aktie diese Zone erst zurückerobern. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 54 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: Sorgfältige Exploration als Grundlage für den Erfolg](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-sorgfaeltige-exploration-als-grundlage-fuer-den-erfolg/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Viele aussichtsreiche Minenprojekte scheitern, obwohl die zugrunde liegenden Lagerstätten erhebliches Potenzial besitzen. Die Ursachen sind vielfältig. Häufig liegt das Problem jedoch weniger in der Geologie als vielmehr in der Umsetzung. Fehlende Erfahrung im Bergbau, Schwierigkeiten bei der Projektfinanzierung oder eine unzureichende geologische Modellierung führen immer wieder dazu, dass Projekte scheitern oder sich erheblich verzögern. Cambria Gold Mines verfolgt deshalb einen anderen Ansatz: Das Unternehmen legt großen Wert auf eine engmaschige Exploration und detaillierte geologische Analysen, bevor die Produktion ausgeweitet wird. Kann diese Strategie den Unterschied machen? ## Vielversprechende Ergebnisse des Untertage-Bohrprogramms Um eine Lagerstätte wirtschaftlich bewerten und später effizient abbauen zu können, sind umfangreiche Explorations- und Ergänzungsbohrungen erforderlich. Im Rahmen des Untertage-Infill-Bohrprogramms in der Prew-Zone der Premier-Light-Lagerstätte wurden bislang 42 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 3.151 Metern ausgewertet. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen: - 24,36 g/t Au über 6,3 m (einschließlich 76,70 g/t Au über 1,8 m) in Bohrloch P26U-0023 - 13,17 g/t Au über 10,6 m (einschließlich 64,66 g/t Au über 1,9 m) in Bohrloch P26U-0026 - 8,31 g/t Au über 11,0 m (einschließlich 22,13 g/t Au über 2,8 m und 17,70 g/t Au über 1,0 m) in Bohrloch P26U-0033 - 3,30 g/t Au über 25,0 m (einschließlich 42,90 g/t Au über 1,0 m) in Bohrloch P26U-0034 - 7,89 g/t Au über 8,0 m (einschließlich 17,00 g/t Au über 3,0 m) in Bohrloch P26U-0014 Die bisherigen Resultate deuten auf hochgradige Goldmineralisierungen innerhalb der untersuchten Bereiche hin. Die genauen und ausführlichen Ergebnisse sind [hier](https://cambriagold.com/news/cambria-gold-mines-announces-24-36-g-t-au-over-6-3-meters-from-prew-zone-announces-start-of-infill-drilling-at-big-missouri-and-silver-coin-deposits/) sichtbar. ## Weitere Bohrungen laufen bereits Die erste Phase der Untertage-Infill-Bohrungen in der Prew-Zone ist inzwischen abgeschlossen. In den kommenden Wochen erwartet das Unternehmen die Analyseergebnisse von weiteren 86 Bohrlöchern. Anschließend sollen die gewonnenen Daten in die detaillierte Minenplanung sowie in die weitere Untertageerschließung einfließen. Parallel konzentriert sich Cambria Gold Mines auf zwei weitere prioritäre Lagerstätten innerhalb des Premier-Projekts: Silver Coin und Big Missouri. Dort sind derzeit drei Bohrgeräte im Einsatz. Durch den durchschnittlichen Bohrlochabstand von lediglich 12,5 Metern soll die Kontinuität hochgradiger Mineralisierungen möglichst präzise bestimmt werden. Nach Unternehmensangaben treten Goldgehalte von über 10 g/t häufig gemeinsam mit sichtbarem Gold oder massiven Sulfidmineralisierungen auf. Das Explorationsprogramm verfolgt das Ziel, die geologischen Modelle weiter zu verfeinern und eine belastbare Grundlage für spätere Abbauentscheidungen zu schaffen. ## Management setzt auf gründliche Vorbereitung Cambria verfolgt bewusst einen vorsichtigen Entwicklungsansatz. Nach Ansicht des Managements waren unzureichende Abgrenzungsbohrungen und eine zu wenig detaillierte geologische Modellierung wesentliche Ursachen für die Schwierigkeiten, die der frühere Betreiber Ascot Resources bei der Entwicklung des Projekts hatte. CEO Robert McLeod erklärte: > Die Bohrungen werden fortgesetzt, um ausgedehnte hochgradige Bereiche zu definieren und wichtige Erkenntnisse über die Geologie der Prew-Zone zu gewinnen. Gleichzeitig arbeiten unsere Teams daran, die Lagerstätten Silver Coin und Big Missouri weiter zu erschließen. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass sich sämtliche Lagerstätten in unmittelbarer Nähe der vorhandenen Aufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 2.500 Tonnen pro Tag befinden. ## Bewertung Für Explorationsunternehmen sind zuverlässige geologische Daten ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die bisherigen Bohrergebnisse fallen vielversprechend aus und bestätigen den eingeschlagenen Ansatz einer engmaschigen Exploration. Ob daraus später tatsächlich wirtschaftlich rentable Reserven entstehen, werden jedoch erst die noch ausstehenden Bohrergebnisse sowie spätere Wirtschaftlichkeitsstudien zeigen. Sollten sich die positiven Resultate bestätigen, wäre dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Produktionsausweitung. Cambria Gold Mines verfolgt eine langfristig orientierte Entwicklungsstrategie. Der Fokus liegt derzeit darauf, durch umfangreiche Explorationsarbeiten die Grundlage für eine wirtschaftliche Förderung zu schaffen. Der Ansatz, zunächst in eine detaillierte geologische Modellierung zu investieren und erst anschließend den Minenbetrieb auszubauen, dürfte das Projektrisiko gegenüber einem vorschnellen Produktionsstart reduzieren. Dennoch bleibt Cambria Gold Mines ein Explorations- und Entwicklungsunternehmen. Der weitere Unternehmenserfolg hängt sowohl von den künftigen Bohrergebnissen als auch von der Finanzierung, der operativen Umsetzung und der Entwicklung des Goldpreises ab. Für risikobereite Anleger kann die Aktie interessant sein. Aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums sollten die typischen Schwankungen von Explorationswerten jedoch einkalkuliert werden. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6), mit dem Hauptsitz in Vancouver, ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen, das im Explorations- und Erschließungssektor tätig ist. - Das Unternehmen fokussiert sich auf Goldprojekte, darunter das Red Mountain Projekt mit geschätzten Goldressourcen sowie die Premier-Mine, die zu den zentralen Entwicklungsvorhaben im Portfolio zählt. - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Der aktuelle Unternehmenswert liegt bei 310 Millionen CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [Newmont-Aktie: Startet nun das große Comeback?](https://www.sharedeals.de/newmont-aktie-startet-nun-das-grosse-comeback/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Newmont-Aktie ist seit den Rekordständen von Ende Januar deutlich zurückgekommen. In der Spitze büßte der Anteilsschein rund -34% ein, das Tief bildete sich Mitte Juli bei 88,75 US$. Doch seit Ende letzter Woche geht es für den Goldminenwert wieder dynamisch nach oben, auch am Freitag tendiert die Aktie in der Vorbörse +4% höher. Das steckt hinter der neuerlichen Kauflaune und so kann es jetzt weitergehen. ## Rekord-Cashflow und starke Gewinne Zum einen hat der weltgrößte Goldproduzent mit seinen Quartalszahlen einmal mehr seine operative Stärke unter Beweis gestellt. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 2,10 US$ und lag damit in etwa auf Höhe der Analystenerwartungen. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 2,20 Milliarden US$ nach 2,06 Milliarden US$ im Vorjahresquartal. Zwar blieb der Umsatz mit 6,12 Milliarden US$ leicht hinter den Konsensschätzungen zurück, doch die Börse richtet den Blick derzeit stärker auf die außergewöhnlich hohe Profitabilität. So erwirtschaftete der Konzern einen operativen Cashflow von 2,92 Milliarden US$ sowie einen Rekord-Free-Cashflow von 2,2 Milliarden US$ für ein zweites Quartal. Gleichzeitig bestätigte das Management die Jahresprognose und rechnet weiterhin mit einer Goldproduktion von rund 5,3 Millionen Unzen. Vorstandschefin Natascha Viljoen sprach von einer starken operativen und finanziellen Entwicklung und sieht den Konzern klar auf Kurs, die Jahresziele zu erreichen. **Weitere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Goldpreis wird zum wichtigsten Kurstreiber Noch wichtiger als die Quartalszahlen dürfte allerdings das Marktumfeld sein. Gold rückt angesichts geopolitischer Spannungen, steigender Staatsverschuldung und neuer Zinssenkungsfantasie wieder verstärkt in den Fokus der Anleger. Sollte der Goldpreis die jüngste Erholung bestätigen und seinen übergeordneten Aufwärtstrend fortsetzen, würde Newmont als größter Goldförderer überproportional profitieren. Hinzu kommt, dass das Unternehmen seine Kosten trotz einzelner Belastungen weiterhin gut im Griff hat. Die Integration der übernommenen Newcrest-Minen schreitet voran und dürfte in den kommenden Quartalen zusätzliche Synergien freisetzen. Gleichzeitig verfügt Newmont mit einer Netto-Cash-Position von rund 3,4 Milliarden US$ über eine außergewöhnlich solide Bilanz. Auch die Aktionäre profitieren. Neben einer Quartalsdividende von 0,26 US$ je Aktie läuft unverändert das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm. Seit der letzten Ergebnisvorlage wurden bereits Aktien im Wert von 1,7 Milliarden US$ zurückgekauft. ## Analysten sehen weiteres Aufwärtspotenzial Die Experten bleiben überwiegend optimistisch. Zwar senkte die DZ Bank ihr Kursziel leicht von 140 auf 135 US$, bestätigte aber ihre Kaufempfehlung. Die kanadische Großbank CIBC traut der Aktie mit einem Zielwert von 168 US$ aber noch deutlich mehr zu. Das mittlere Kursziel beträgt 133,44 US$. Fundamental wirkt die Aktie trotz der jüngsten Erholung weiterhin attraktiv bewertet. Das erwartete KGV für 2026 liegt lediglich bei rund 11 und damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt sowie unter vielen Wettbewerbern. Gleichzeitig sprechen das niedrige EV/EBITDA-Multiple, die starke Liquiditätsposition und die laufenden Aktienrückkäufe für weiteres Wertsteigerungspotenzial. ## Charttechnik sendet starkes Kaufsignal Auch aus charttechnischer Sicht hellt sich das Bild deutlich auf. Nach einer rund fünfeinhalbmonatigen Korrektur scheint die Aktie im Bereich von 90 US$ einen tragfähigen Boden ausgebildet zu haben. Innerhalb von nur sechs Handelstagen legte der Kurs zuletzt um mehr als +18% zu. Und der Freitag deutet auf anhaltende Kauflaune hin. Besonders wichtig ist dabei der Sprung über die psychologisch bedeutende Marke von 100 US$ sowie über die langfristige 200-Tage-Linie. Dieses Kaufsignal könnte nun weitere Trendfolger anlocken. Als nächster Widerstand wartet die seit Monaten gültige Abwärtstrendlinie im Bereich von 109 US$. Gelingt auch hier der Ausbruch, dürfte sich die Erholung deutlich beschleunigen und die Trendwende endgültig bestätigt werden. Newmont verbindet derzeit gleich mehrere starke Kurstreiber: robuste Quartalszahlen, Rekord-Cashflows, eine solide Bilanz, attraktive Ausschüttungen und vor allem einen Goldpreis, der wieder klar nach oben tendiert. Sollte sich der Gold-Bullenmarkt wie erwartet fortsetzen, dürfte der weltweit größte Goldproduzent aufgrund seiner Größe und operativen Hebelwirkung zu den größten Profiteuren zählen. Zusammen mit der günstigen Bewertung und dem frisch aktivierten charttechnischen Kaufsignal spricht derzeit vieles dafür, dass die jüngste Erholung erst der Auftakt einer größeren Aufwärtsbewegung gewesen sein könnte. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Newmont damit eine der spannendsten Möglichkeiten, auf weiter steigende Goldpreise zu setzen. Zum Abschluss: Du willst keine interessanten Investmentmöglichkeiten im Rohstoffsektor verpassen? Höchste Zeit, einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) zu werfen! ## ℹ️ Newmont in Kürze - Die Newmont Mining Corporation (WKN: 853823) ist ein US-amerikanischer Bergbaukonzern. - Das Unternehmen gilt als einer der größten Goldproduzenten mit Minen in vielen Teilen der Welt. - Dazu ist Newmont Produzent von Kupfer, Silber, Zink und Blei. - Die in Denver im US-Bundesstaat Colorado ansässige Company notiert im US-Index S&P 500 und hat einen aktuellen Börsenwert von rund 111 Milliarden US$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Heidelberg Materials-Aktie: Hält die Unterstützung erneut?](https://www.sharedeals.de/heidelberg-materials-aktie-haelt-die-unterstuetzung-erneut/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Heidelberg Materials-Aktie steht erneut unmittelbar vor der wichtigen Unterstützung bei 159,80 €. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/heidelberg-materials-aktie-14-im-juniverlauf/) hatte genau dieses Niveau im Mittelpunkt gestanden. Damals wurde die Marke verteidigt und eine kräftige Gegenbewegung bis in den Bereich knapp unter 200 € folgte. Inzwischen ist dieser Impuls nahezu vollständig verpufft und mit aktuell 161,70 € müssen die Bullen abermals liefern. ## Die Schlüsselunterstützung steht erneut unter Druck Nach dem erfolgreichen Test von 159,80 € entwickelte sich zunächst die erwartete technische Erholung. Der Titel arbeitete sich dabei deutlich über 174,25 € und bis in den Bereich um 195 € vor. Ein nachhaltiger Befreiungsschlag gelang allerdings nicht. Stattdessen setzte erneut Verkaufsdruck ein und führte die Aktie inzwischen zurück an ihren Ausgangspunkt. Damit gewinnt der zweite Test der Unterstützung bei 159,80 € an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt die seit dem Rekordhoch bei 241,80 € ausgebildete Abwärtsstruktur intakt. Wird die Unterstützung diesmal aufgegeben, fehlt im Wochenchart bis 135,85 € eine vergleichbar markante Auffangzone. **Rohstoffaktien sind interessant für Dich?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Heidelberg-Materials-2J_070826-1024x702.png)Quelle Chart: stock3 Fällt die Heidelberg Materials-Aktie nachhaltig unter 159,80 €, dürfte sich die laufende Korrektur deutlich ausweiten. In diesem Fall würde die Unterstützung bei 135,85 € als nächstes größeres Ziel in den Fokus rücken. Dort könnte sich zwar erneut eine Gegenbewegung entwickeln, doch zunächst wäre mit dem Bruch von 159,80 € ein weiteres bärisches Signal aktiviert. Behauptet sich der Titel dagegen erneut oberhalb der Schlüsselmarke, wäre ein weiterer Erholungsversuch möglich. Dafür müsste zunächst 174,25 € zurückerobert und anschließend die fallende Abwärtstrendlinie überwunden werden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, würden 198,95 und 206,30 € wieder auf die Agenda rücken. Erst oberhalb dieser Marken würde sich das übergeordnete Chartbild deutlicher aufhellen. Die Heidelberg Materials-Aktie nähert sich mit 159,80 € einer wichtigen Unterstützung. Eine technische Gegenbewegung ist nach dem Rückgang von rund -14% im Juniverlauf jederzeit möglich, doch ein echtes Entspannungssignal entsteht erst oberhalb von 183,85 €. Fällt auch die Unterstützung bei 159,80 €, müsste eine Ausdehnung der Korrektur bis 135,85 € einkalkuliert werden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Heidelberg Materials in Kürze - Die Heidelberg Materials AG (WKN: 604700) zählt zu den international führenden Herstellern von Zement, Baustoffen und Beton. Nachgelagerte Produkte und Aktivitäten wie Betonprodukte und Transportbeton, Kalk und Estrich-Produkte ergänzen das Baustoff-Portfolio des Konzerns. - Neben dem Hauptsitz in Heidelberg ist das Unternehmen in über 50 Ländern aktiv. - Das im DAX gelistete Unternehmen wird mit aktuell knapp 28,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Heidelberg Materials, Heidelberg Materials Chartanalyse, Heidelberg Materials-Aktie --- ### [Bitcoin: Kommt jetzt der neue Bullenmarkt?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kommt-jetzt-der-neue-bullenmarkt/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Zwar hat sich Bitcoin nach dem kräftigen Ausverkauf der vergangenen Monate oberhalb der Marke von 60.000 US$ stabilisiert, von einer echten Trendwende kann aber noch keine Rede sein. Dafür sorgen gleich mehrere Unsicherheitsfaktoren – von der US-Geldpolitik über regulatorische Fragen bis hin zur Zurückhaltung institutioneller Investoren. Gleichzeitig mehren sich jedoch die Signale, dass sich im Hintergrund erneut Kapital im Kryptomarkt positioniert. ## Regulierung und Geldpolitik bremsen den Markt Für Enttäuschung sorgt aktuell die Nachricht aus Washington, dass der US-Senat den viel beachteten Clarity Act erst nach der Sommerpause behandeln wird. Das Gesetz soll endlich klare Zuständigkeiten zwischen der Börsenaufsicht SEC und der Terminmarktaufsicht CFTC schaffen und gilt als wichtiger Schritt für mehr regulatorische Sicherheit. Die Verschiebung verlängert allerdings die Unsicherheit und dämpft kurzfristig die Hoffnungen auf einen schnellen positiven Impuls. Mindestens genauso wichtig bleiben die Erwartungen an die US-Notenbank. Die aktuellen Arbeitsmarktdaten dürften erneut maßgeblich darüber entscheiden, wann und in welchem Umfang die Federal Reserve ihre Geldpolitik lockern könnte. Niedrigere Zinsen gelten als Rückenwind für Risikoanlagen wie Bitcoin, während eine länger restriktive Geldpolitik die Erholung ausbremsen dürfte. Neben Bitcoin könnten auch ausgewählte Altcoins vor einem spannenden Jahr stehen. Welche Projekte dabei besonders interessant erscheinen, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Institutionelle Investoren senden gemischte Signale Trotz der Unsicherheit zeigen sich hinter den Kulissen erste positive Entwicklungen. Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt wieder kräftige Nettozuflüsse und steuern auf die stärkste Handelswoche seit Monaten zu. Gleichzeitig bauen größere Wallets ihre Bestände weiter aus. Nach Daten des Analysehauses Santiment haben Adressen mit 10 bis 10.000 Bitcoin seit Ende Juli mehr als 20.000 Bitcoin zusätzlich eingesammelt – ein Hinweis darauf, dass größere Marktteilnehmer die aktuellen Kurse zum Positionsaufbau nutzen. Auf der anderen Seite sorgt ausgerechnet Strategy für Verunsicherung. Das von Michael Saylor aufgebaute Unternehmen hat in den vergangenen Wochen erneut Bitcoin verkauft, obwohl der frühere CEO jahrelang das HODL-Prinzip propagierte. Die Verkäufe gelten vielen Investoren als Warnsignal, dass selbst die größten Bitcoin-Bullen im aktuellen Marktumfeld zunehmend unter Druck geraten. ## Analysten bleiben langfristig optimistisch Die Einschätzungen der Experten gehen kurzfristig zwar auseinander, langfristig bleibt der Grundtenor jedoch überwiegend positiv. Standard Chartered hält trotz der jüngsten Schwäche an einem Kursziel von 100.000 US$ bis Ende 2026 fest. Noch optimistischer zeigen sich zahlreiche Vermögensverwalter für die Zeit danach. ARK Invest sieht je nach Szenario bis 2030 Kurse zwischen 300.000 und 1,5 Millionen US$, während Standard Chartered langfristig rund 500.000 US$ für möglich hält. Die Argumente der Bullen sind bekannt: Das Angebot bleibt dauerhaft auf 21 Millionen Bitcoin begrenzt, während institutionelle Investoren über Spot-ETFs heute deutlich einfacher investieren können als noch vor wenigen Jahren. BlackRock-Chef Larry Fink bezeichnet Bitcoin inzwischen sogar als internationales Anlagegut. Skeptiker wie JPMorgan-Chef Jamie Dimon oder der Ökonom Kenneth Rogoff verweisen dagegen auf die weiterhin hohe Volatilität und den bislang fehlenden Nachweis, dass sich Bitcoin in größeren Krisen tatsächlich als sicherer Hafen eignet. ## Charttechnik vor einer entscheidenden Weichenstellung Aus charttechnischer Sicht befindet sich Bitcoin an einer hochinteressanten Stelle. Nach dem gut 50-prozentigen Einbruch vom Rekordhoch stabilisiert sich die Kryptowährung aktuell im Bereich der langfristig bedeutenden 200-Wochen-Linie. Bereits in den Bärenmärkten 2015, 2018/2019 sowie während des Corona-Crashs 2020 markierte genau diese Zone den Ausgangspunkt einer neuen Aufwärtsbewegung. Für eine nachhaltige Trendwende muss nun allerdings auch die 200-Tage-Linie zurückerobert werden, die derzeit knapp oberhalb von 70.000 US$ verläuft. Sie wurde seit November nicht mehr überwunden und stellt damit den wichtigsten Widerstand im Chart dar. Gelingt dort ein nachhaltiger Ausbruch, dürfte dies ein starkes technisches Kaufsignal liefern. Rutscht Bitcoin dagegen unter die Unterstützung bei 60.000 US$, würde sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben und ein erneuter Abverkauf wäre wahrscheinlich. Kurzfristig bleibt Bitcoin ein Spielball von Zinserwartungen, regulatorischen Entscheidungen und der Stimmung an den Finanzmärkten. Gleichzeitig sprechen die wieder anziehenden ETF-Zuflüsse, die Akkumulation großer Investoren und die Stabilisierung an einer historisch wichtigen Unterstützungszone dafür, dass sich der Markt in einer Bodenbildungsphase befinden könnte. Noch fehlt zwar das entscheidende Kaufsignal oberhalb der 200-Tage-Linie, langfristig überwiegen jedoch weiterhin die Chancen. Sollte Bitcoin den Bereich über 70.000 US$ zurückerobern, könnte dies der Startschuss für den nächsten Bullenmarkt sein. Bis dahin bleibt Geduld gefragt – strategisch orientierte Anleger dürften die aktuelle Schwächephase jedoch eher als Chance denn als Risiko betrachten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Infineon-Aktie: Starke Zahlen treffen auf schwachen Chart](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-starke-zahlen-treffen-auf-schwachen-chart/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Infineon-Aktie bleibt trotz einer ersten Stabilisierung nach den jüngsten Kursverlusten in ihrem übergeordneten Abwärtstrend gefangen. Mit aktuell 62,14 € hält sich der DAX-Titel zwar noch oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 60,77 €, doch die fallende Abwärtstrendlinie und mehrere Widerstände liegen unmittelbar voraus. Damit dürfte insbesondere die Verteidigung der Marke um 60 € über den weiteren Verlauf entscheiden. ## Der Chart bleibt der Knackpunkt Fundamental lieferte Infineon zuletzt durchaus überzeugende Argumente. Mein Kollege Rudolf Schneider hat die [starken Quartalszahlen und den zuversichtlichen Ausblick](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-was-gibt-es-hier-zu-meckern/) bereits eingeordnet. Der Konzern erzielte im dritten Geschäftsquartal mit 4,2 Milliarden € einen Rekordumsatz, während das Segmentergebnis um +22% auf knapp 800 Millionen € stieg. Für das vierte Quartal stellt das Management sogar einen weiteren Umsatzrekord von rund 4,7 Milliarden € in Aussicht. Belastet hatte allerdings die mit 19,1% etwas schwächer als erwartet ausgefallene Segmentmarge. Charttechnisch dominiert dennoch weiterhin die Abwärtsbewegung vom Junihoch. Die Unterstützung bei 60,77 € wurde zuletzt zwar verteidigt, doch bereits bei 64,20 € wartet die nächste Hürde. Darüber folgen 68,48 € und schließlich der Bereich um 71,45 bis 74,02 €. Solange diese Widerstände nicht zurückerobert werden, fehlt der Aktie weiterhin die charttechnisch bullische Ausrichtung. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Infineon-5M_070826-1024x701.png)Quelle Chart: stock3 Bleibt die Infineon-Aktie unterhalb von 64,20 € und fällt anschließend nachhaltig unter die Unterstützung bei 60,77 €, dürfte sich der Abwärtsdruck wieder deutlich erhöhen. In diesem Fall wäre die jüngste Stabilisierung gescheitert und eine Fortsetzung der Korrektur bis zum 61,8%-Retracement bei 50,69 € denkbar. Vom aktuellen Kursniveau würde dies nochmals ein zweistelliges Abwärtspotenzial bedeuten. Für eine erste Entspannung müsste der Titel dagegen zunächst 64,20 € überwinden. Anschließend wartet bei 68,48 € der nächste Widerstand, bevor zwischen 71,45 und 74,02 € eine deutlich wichtigere Widerstandszone in den Fokus rückt. Erst deren Rückeroberung würde den laufenden Abwärtstrend ernsthaft infrage stellen und anschließend wieder Potenzial in Richtung 83,45 € eröffnen. Die Infineon-Aktie zeigt nach den jüngsten Verlusten erste Stabilisierungsansätze, doch von einer Trendwende kann noch keine Rede sein. Solange der Titel unter 64,20 € und insbesondere unter der fallenden Abwärtstrendlinie verbleibt, überwiegen die Risiken. Entscheidend ist nun die Unterstützung bei 60,77 €. Ein Bruch könnte die Korrektur bis rund 50,69 € ausweiten. Erst oberhalb von 68,48 € und später 74,02 € würde sich das Chartbild deutlich aufhellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 81 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon-Aktie, Infineon-Chartanalyse --- ### [BMW-Aktie vor +10%-Chance: Startet hier die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-vor-10-chance-startet-hier-die-trendwende/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** BMW hat heute im Stammwerk München die Serienproduktion des vollelektrischen i3 gestartet, während sich die Aktie nach einem langen Abverkauf an einer entscheidenden Unterstützung hält. Ob der Support trägt oder der Kurs erneut nachgibt, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen. ## Serienproduktion vom Modell i3 gestartet BMW hat heute im Stammwerk München die Serienproduktion des vollelektrischen i3 aufgenommen – nach dem iX3 aus dem ungarischen Debrecen bereits das zweite Modell der "Neuen Klasse" und das erste, das in Deutschland vom Band läuft. Nach einem vorgezogenen Bestellstart im Juni verzeichnet der Konzern eine so hohe Nachfrage, dass die Produktion schneller hochgefahren wird als ursprünglich geplant. Werkleiter Peter Weber bestätigte zudem, dass die Fertigungskosten des i3 gegenüber einem vergleichbaren Verbrennermodell um 10% sinken. An der Börse spiegelt sich die gemischte Ausgangslage wider. Seit Jahresbeginn steht ein Kursverlust von -38% zu Buche, ausgelöst unter anderem durch die Gewinnwarnung vom 17. Juni, in der BMW seine Margenerwartung deutlich senkte. Bei den Analysten herrscht wenig Einigkeit. Jefferies bestätigt sein "Hold"-Votum mit Kursziel 70 €, Goldman Sachs sieht die Aktie bei 82 € als Kauf, die Deutsche Bank sogar bei 90 €. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-07-um-11.26.21-scaled.png)Quelle Chart\_Tradingview Wie schon oben erwähnt, hat BMW einen starken Abverkauf hinter sich. Seit Ende Mai ging es kontinuierlich und zügig nach unten, zwischenzeitlich blieb dabei auch ein Gap auf der Oberseite offen. Aktuell hält sich die Aktie an der Unterstützungszone zwischen 56,45 und 58,25 €. Ein initialer Erholungsversuch von rund +6 % fand bislang keine Fortsetzung, wodurch die Unterstützungszone erneut getestet wird. Entscheidend dürften die kommenden Tage werden. Verteidigt der Support die aktuelle Marke und kehrt Kaufkraft in die Aktie zurück, könnte ein neuer Schub nach oben folgen. Die erste Hürde liegt dann an den jüngsten Hochs zwischen 61,00 und 62,00 €. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein klares Kaufsignal und würde das offene Gap zwischen 64,00 und 66,95 € als nächstes Kursziel aktivieren. Wichtig ist dabei, dass sich der Ausbruch dynamisch bestätigt und keine Bullenfalle bleibt. Verteidigt die Aktie die aktuellen Tiefs und die Unterstützung, dürfte dies neue Käufer in den Markt locken. Ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand zwischen 61,00 und 62,00 € liefert das nächste Kaufsignal und ebnet den Weg zum offenen Gap bei 64,00 bis 66,95 € – was einem zusätzlichen Potenzial von gut +10 % entspricht. Fällt der Kurs hingegen per Tageschlusskurs unter die aktuelle Unterstützungszone, bestätigt dies die anhaltende Schwäche. In diesem Fall bleibt die Long-Seite vorerst tabu. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 35,2 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [No Brainer Club: +205% in 2 Monaten mit Helus Pharma](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-205-in-2-monaten-mit-helus-pharma/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Mit Helus Pharma hat der No Brainer Club erneut gezeigt, wie konsequentes Risikomanagement und diszipliniertes Handeln bei Biotech-Investments langfristig den Unterschied machen können. Bereits im Herbst 2025 erfolgte der initiale Einstieg des Anlegerclubs – damals noch unter dem Namen Cybin – zu Kursen um 6,50 US-Dollar. Kurz zuvor hatte das Unternehmen eine Kapitalerhöhung über 175 Millionen US-Dollar zu 6,51 US-Dollar je Aktie abgeschlossen und sich damit die Finanzierung seiner wichtigsten klinischen Programme gesichert. Im Fokus standen die Phase-2-Studie von HLP004 (damals CYB004) bei generalisierter Angststörung sowie das bereits laufende Phase-3-Programm von HLP003 (damals CYB003) bei schwerer Depression. ## Gewinne vor dem ersten großen Katalysator realisiert Im Vorfeld der Phase-2-Daten von HLP004 stieg die Aktie auf über 8 US-Dollar. Diesen Anstieg nutzten wir konsequent und trennten uns von dem Großteil unserer Position. Lediglich gut ein Fünftel des ursprünglichen Investments blieb als spekulative Restposition für den bevorstehenden Daten-Readout im Depot. Eine Entscheidung, die sich unmittelbar auszahlte. Denn die im März veröffentlichten Phase-2-Ergebnisse fielen gemischt aus. Zwar zeigte der 20-mg-Arm mit einer Verbesserung des HAM-A-Scores um 10,4 Punkte eine klinisch relevante Wirkung, aufgrund der sehr kleinen Studiengröße mit lediglich 36 Patienten gelang jedoch keine überzeugende Abgrenzung gegenüber dem 2-mg-Kontrollarm. Entsprechend blieb offen, wie groß der tatsächliche Beitrag von HLP004 war. Die Börse reagierte enttäuscht und schickte die Aktie deutlich nach unten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Antizyklischer Nachkauf in der Schwäche Während viele Investoren nach dem Kurssturz das Handtuch warfen, nutzten wir die Schwäche gezielt aus. Zwischen 4 und 5 US-Dollar bauten wir unsere Position wieder deutlich aus. Ausschlaggebend war dabei nicht HLP004, sondern das aus unserer Sicht wesentlich wichtigere Phase-3-Programm HLP003. Gleichzeitig hatte sich das regulatorische Umfeld für psychedelische Wirkstoffe in den USA deutlich verbessert. Der regulatorische Anspruch blieb zwar unverändert hoch, dennoch wurde immer klarer, dass Psychedelika inzwischen als ernstzunehmende neue Therapieklasse aktiv unterstützt werden. ## Verdopplung genutzt – Risiko erneut reduziert Mittlerweile notiert Helus Pharma wieder bei über 11 US-Dollar. Gegenüber unserer Nachkaufzone hat sich die Aktie damit mehr als verdoppelt. Diesen Kursanstieg haben wir erneut konsequent genutzt und die Position bis auf eine kleine Lottoposition für den anstehenden Phase-3-Readout nahezu vollständig verkauft. Damit wurde der ursprünglich eingesetzte Kapitalbetrag inzwischen mehrfach abgesichert. Für den entscheidenden klinischen Meilenstein bleibt lediglich ein kleiner Teil der aufgelaufenen Gewinne investiert. Genau so möchten wir binäre Biotech-Situationen spielen: Gewinne konsequent sichern, sobald der Markt die Gelegenheit dazu bietet, und anschließend nur noch einen kleinen Teil des Profits auf den potenziell großen Kurstreiber setzen. ## Der große Katalysator steht noch bevor Der wichtigste Kurstreiber liegt weiterhin vor dem Unternehmen. Die Rekrutierung der Phase-3-Studie APPROACH mit HLP003 als Zusatztherapie bei schwerer Depression wurde inzwischen vollständig abgeschlossen. Topline-Daten werden weiterhin für Q4 2026 erwartet. HLP003 verfügt bereits über den Breakthrough-Therapy-Status der FDA und muss nun erstmals seine überzeugenden Phase-2-Ergebnisse in einer großen, kontrollierten Phase-3-Studie bestätigen. Ein positives Ergebnis würde das klinische Risiko erheblich reduzieren und gemeinsam mit der zweiten Phase-3-Studie EMBRACE den Weg in Richtung einer möglichen Zulassung ebnen. Sollten die Daten überzeugen, halten wir Kurse von über 20 US-Dollar weiterhin für realistisch. Unabhängig davon, wie der Phase-3-Readout am Ende ausfällt, ist Helus Pharma bereits heute eine weitere NBC-Erfolgsstory. Die Aktie ist zuletzt von 3,76 US$ im Juni bis auf 11,48 US$ am gestrigen Donnerstag gelaufen – eine Rallye von +205%. Durch konsequente Teilgewinnmitnahmen vor binären Ereignissen, antizyklische Nachkäufe in Phasen übertriebener Schwäche und erneute Verkäufe nach der Verdopplung konnte der ursprüngliche Kapitaleinsatz mehrfach aus dem Markt genommen werden. Der verbleibende Restbestand besteht ausschließlich aus Gewinnen und gibt uns die Chance, ohne nennenswertes Kapitalrisiko an einem möglichen großen Phase-3-Erfolg teilzunehmen. Genau diese Kombination aus Analyse, Geduld und konsequentem Risikomanagement zeichnet den Investmentansatz des No Brainer Club aus. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*l83awa*_gcl_au*MTY2MjA0NDYwNy4xNzgwOTg4MjQw) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Daimler Truck-Aktie: Zahlen enttäuschen – bietet der Kursrückgang eine Chance?“](https://www.sharedeals.de/daimler-truck-aktie-zahlen-enttaeuschen-bietet-der-kursrueckgang-eine-chance/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Daimler-Truck-Aktie verliert am Freitag aktuell rund -4% und fällt auf 46,20 € zurück. Auslöser sind die Quartalszahlen, die die Anleger nicht vollständig überzeugen konnten. Damit ist der Kursanstieg bis auf rund 50 € Anfang August zunächst wieder Geschichte. Doch wie sind die Zahlen tatsächlich einzuordnen? ## Geschäftsdynamik verbessert Operativ entwickelte sich das zweite Quartal besser als das Vorquartal und auch stärker als der Vorjahreszeitraum. Die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge stieg gegenüber dem Vorjahr von 80.607 auf 86.707 Einheiten. Entsprechend erhöhte sich der Industrieumsatz von 10,8 auf 11,4 Milliarden €. Allerdings verlief die Entwicklung in den einzelnen Segmenten unterschiedlich. Während das Nordamerika-Geschäft erneut überzeugte und der Absatz elektrischer Fahrzeuge um 21% zunahm, gingen die Busverkäufe um 13% zurück. Bei der Profitabilität zeigte sich dagegen ein anderes Bild. Belastungen durch Importzölle sowie weitere externe Faktoren führten dazu, dass das operative EBIT von 1,0 auf 0,83 Milliarden € sank. Die bereinigte Umsatzrendite verringerte sich von 9,2 auf 6,8%. Der Gewinn je Aktie halbierte sich nahezu auf 0,15 €. Damit blieb die Ergebnisentwicklung trotz des höheren Umsatzes hinter den Erwartungen zurück. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DAIMLER+TRUCK&stockidentifier=symbol%3ADTG) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose angehoben Für das zweite Halbjahr zeigt sich das Management dennoch optimistischer und hob die Jahresprognose an. Beim Industrieumsatz rechnet Daimler Truck nun weiterhin mit 43 bis 47 Milliarden €. Die Absatzprognose wurde jedoch von 330.000 bis 360.000 auf 340.000 bis 370.000 Fahrzeuge erhöht. Auch beim operativen EBIT erwartet der Konzern nun 3,6 bis 4,1 Milliarden € statt bislang 3,2 bis 3,7 Milliarden €. Die bereinigte Umsatzrendite soll nun 7 bis 9% erreichen, nachdem zuvor 6 bis 8% erwartet worden waren. Vorstandschefin Karin Rådström erklärte: > Die starke Geschäftsentwicklung bei Trucks North America, die Aussicht auf höhere Absatzzahlen und die geringere erwartete Zollbelastung im weiteren Jahresverlauf bestärken uns darin, unsere Prognose für das Gesamtjahr anzuheben. ## Bewertung Der Gewinnrückgang ist in erster Linie auf externe Belastungen wie die Zollpolitik zurückzuführen und weniger auf eine nachlassende operative Nachfrage. Positiv ist vor allem die Anhebung der Jahresprognose. Sie signalisiert, dass Daimler Truck im zweiten Halbjahr mit einer deutlich besseren Entwicklung rechnet und die Belastungen durch Zölle voraussichtlich nachlassen. Dennoch bleiben geopolitische Risiken sowie handelspolitische Unsicherheiten bestehen. Daher dürfte die Aktie auch in den kommenden Monaten volatil bleiben. Der jüngste Kursrückgang eröffnet kurzfristig wieder etwas mehr Bewertungsspielraum. Einen fairen Wert sehe ich derzeit bei rund 50 €. Anleger sollten vor einem Neueinstieg noch abwarten. Für die Aktie sprechen zudem die attraktive Dividendenrendite von aktuell rund 4% sowie das angekündigte Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,1 Milliarden €, das den Kurs zusätzlich stützen dürfte. **Ergänzend sei erwähnt:** Diversifikation über Sektoren und Regionen kann das Risiko reduzieren. [Diese zehn Dividenden-Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) bieten genau diese Streuung – kombiniert mit interessantem Aufwärtspotenzial für 2026. ## ℹ️ Daimler Truck in Kürze - Daimler Truck (WKN: DTR0CK) ist der weltweit größte Hersteller von Nutzfahrzeugen. - Bei mittelschweren und schweren Lkw über sechs Tonnen Gesamtgewicht ist Daimler Truck Weltmarktführer. - Der im deutschen Leitindex DAX gelistete Konzern hat seinen Hauptsitz in Stuttgart und ist ca. 35,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Allianz-Aktie: Hat die Dividendenperle noch Luft nach oben?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-hat-die-dividendenperle-noch-luft-nach-oben/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Allianz-Aktie präsentiert sich weiterhin in ausgezeichneter Verfassung und hat zuletzt reihenweise neue Rekorde aufgestellt. Allein in diesem Jahr ist der Kurs der Aktie bereits um knapp +12% gestiegen. Nun hat der Münchener Versicherungskonzern Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt. Sorgen diese für den nächsten Kursschub oder ist es an der Zeit Gewinne mitzunehmen? ## Ergebnis legt zweistellig zu Die Allianz hat die hohen Erwartungen einmal mehr übertroffen. Europas größter Versicherer steigerte das operative Ergebnis im zweiten Quartal um 10,6% auf den Rekordwert von 4,87 Milliarden €, während Analysten lediglich mit 4,60 Milliarden € gerechnet hatten. Dabei profitierte der DAX-Konzern von einer starken Entwicklung in allen Geschäftsbereichen – allen voran im Asset Management sowie in der Lebens- und Krankenversicherung. Das gesamte Geschäftsvolumen legte im Quartal um 5,7% auf 45,6 Milliarden € zu. Unter dem Strich fiel der Nettogewinn mit 2,60 Milliarden € zwar niedriger aus als im Vorjahr und verfehlte die Markterwartungen leicht. Allerdings ist der Rückgang vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen. Im Vorjahresquartal hatte ein Veräußerungsgewinn aus dem Unicredit-Joint-Venture das Ergebnis nach oben verzerrt. Operativ läuft das Geschäft dagegen so gut wie nie zuvor. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Asset Management glänzt – Prognose bleibt auf Kurs Besonders überzeugte erneut das Asset Management. Pimco und Allianz Global Investors sammelten im zweiten Quartal Nettomittelzuflüsse von 39 Milliarden € ein und steigerten ihren operativen Gewinn um rund 20%. Auch das Schaden- und Unfallgeschäft erzielte trotz einer leicht höheren Schaden-Kosten-Quote einen Rekordgewinn. Geringe Belastungen durch Naturkatastrophen stützten dabei zusätzlich. Nach dem ersten Halbjahr summiert sich der operative Gewinn bereits auf 9,4 Milliarden €, ein Plus von 9% gegenüber dem Vorjahr und gleichzeitig ein neuer Bestwert. Entsprechend bestätigte der Konzern seine Jahresprognose von 16,4 bis 18,4 Milliarden € operativem Gewinn. Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre machte allerdings deutlich, dass inzwischen eher die obere Hälfte dieser Spanne angesteuert wird – ein Signal, das am Markt positiv aufgenommen werden dürfte. ## Analysten bleiben überwiegend konstruktiv Die erste Reaktion an der Börse fiel dennoch verhalten aus. Nach dem starken Lauf der vergangenen Monate nutzten viele Anleger die Rekordzahlen zunächst für Gewinnmitnahmen. Auch Analysten sehen Licht und Schatten. Jefferies kritisierte das etwas schwächere Wachstum im Schaden- und Unfallgeschäft, während JPMorgan bei einem neutralen Votum mit einem Kursziel von 430 € bleibt. Grundsätzlich überwiegen jedoch die positiven Einschätzungen, auch wenn die Aktie das durchschnittliche Kursziel bereits leicht überschritten hat. ## Attraktive Bewertung trotz Rekordkursen Die Bewertung wirkt hingegen weiterhin moderat. Das erwartete KGV für 2026 liegt bei knapp 14 und damit trotz einer Qualitätsprämie gegenüber vielen europäischen Wettbewerbern keineswegs auf einem überzogenen Niveau. Hinzu kommt die außergewöhnlich attraktive Aktionärsrendite. Die Allianz verfolgt unverändert ihre aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik mit einer Ausschüttungsquote von 60% des bereinigten Gewinns sowie der Zusage, die Dividende nicht zu kürzen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen Analysten mit einer Dividende von rund 18,40 € je Aktie, was einer Rendite von deutlich über 4% entspricht. Ergänzt wird dies durch das laufende Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden €, von dem bereits mehr als die Hälfte umgesetzt wurde. ## Chartbild bleibt klar bullisch Charttechnisch zählt die Allianz derzeit zu den stärksten DAX-Werten. Mit dem Ausbruch über das historische Rekordhoch aus dem Jahr 2000 bei 396,70 € wurde im Juni ein langfristiges Kaufsignal aktiviert. Anschließend kletterte die Aktie dynamisch bis auf das bisherige Allzeithoch bei 443,90 €. Nach diesem steilen Anstieg läuft aktuell eine gesunde Konsolidierung. Ein erstes mögliches Rücklaufziel bildet die 21-Tage-Linie bei 427,80 €. Darunter verlaufen mit der 50-Tage-Linie bei 410,70 € sowie der psychologisch wichtigen Marke von 400 € weitere bedeutende Unterstützungen. Solange diese Zonen verteidigt werden, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend uneingeschränkt intakt. Auf der Oberseite rückt perspektivisch bereits die Marke von 500 € als nächstes großes Kursziel in den Fokus. Rekordgewinne, eine robuste Bilanz, steigende Mittelzuflüsse im Asset Management und einen zuversichtlichen Ausblick: Die Allianz liefert erneut genau das, was Anleger von einem Qualitätswert erwarten. Die operative Dynamik spricht dafür, dass der Konzern seine Jahresziele mindestens erreichen und möglicherweise sogar übertreffen wird. Nach der starken Rallye könnte sich die Aktie kurzfristig – ähnlich wie nach früheren Quartalszahlen – zunächst eine charttechnische Verschnaufpause gönnen. Für langfristig orientierte Investoren bleibt das Gesamtbild jedoch überzeugend: Eine moderate Bewertung, eine Dividendenrendite von über 4%, regelmäßige Aktienrückkäufe und das defensive Geschäftsmodell machen die Allianz weiterhin zu einem der attraktivsten Basisinvestments im DAX. **Lust auf Dividende?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 166 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Allianz-Aktie: Aktuelle Prognose und ein besonderer Tipp](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-aktuelle-prognose-und-ein-besonderer-tipp/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Allianz-Aktie steht nach der Vorlage der Quartalszahlen im Fokus der Anleger. Zwar verfehlte der Versicherungskonzern beim Nettogewinn die Markterwartungen aufgrund höherer Restrukturierungsaufwendungen im Zuge seiner KI- und IT-Transformation, doch operativ erreichte die Allianz erneut einen Rekordwert und bestätigte ihre Jahresprognose. Die Aktie gab nach den Zahlen zunächst leicht nach, nachdem sie zuvor auf ein neues 52-Wochen-Hoch gestiegen war. Der Blick der Analysten bleibt dennoch überwiegend konstruktiv. Nach aktuellen Konsensschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel bei rund 434 Euro. Die Mehrheit der Analysten empfiehlt die Aktie weiterhin zum Halten oder Kaufen, wobei drei Kaufempfehlungen, fünf Halteempfehlungen und lediglich eine Verkaufsempfehlung vorliegen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Bei den Einzelstimmen gehen die Meinungen auseinander. Jefferies bleibt mit einem Kursziel von 325 Euro und der Einstufung „Hold“ vergleichsweise vorsichtig und verweist auf die bereits ambitionierte Bewertung nach der starken Kursrally. Andere Analysten sehen dagegen weiteres Potenzial, da die Allianz mit ihrer starken Kapitalausstattung, dem robusten Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft sowie einer attraktiven Dividendenpolitik zu den qualitativ hochwertigsten europäischen Versicherungswerten zählt. Für Anleger dürfte nun entscheidend sein, ob die Allianz ihre hohe Profitabilität trotz steigender Investitionen in Digitalisierung und künstliche Intelligenz weiter ausbauen kann. Gelingt dies, sprechen viele Experten weiterhin für eine langfristig positive Entwicklung der Aktie – auch wenn nach der starken Kursentwicklung kurzfristig Gewinnmitnahmen jederzeit möglich bleiben. ## Unser Top-Favorit für den Rest des Jahres Ein kleines Pharmaunternehmen meldete gestern eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. [Erfahre hier mehr über diese einmalige Chance](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Deutsche Bank-Aktie: Aktuelle Kursziele und eine Sonderchance](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-aktuelle-kursziele-und-eine-sonderchance/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie der Deutschen Bank bewegt sich nach ihrer starken Rally nahe dem 52-Wochen-Hoch und bleibt bei Analysten gefragt. Während das Papier zuletzt um die Marke von 33 Euro pendelte, sehen zahlreiche Experten noch weiteres Aufwärtspotenzial. Der aktuelle Analystenkonsens liegt bei rund 35,50 Euro und damit knapp zehn Prozent über dem jüngsten Kursniveau. Die Bandbreite der Kursziele reicht derzeit von rund 30 Euro bis 41 Euro. Zu den optimistischsten Stimmen zählt JPMorgan, das die Deutsche Bank mit „Overweight“ einstuft und ein Kursziel von 41 Euro ausgibt. UBS empfiehlt die Aktie ebenfalls zum Kauf und sieht den fairen Wert bei 37 Euro, während RBC Capital Markets mit 35 Euro ebenfalls positiv gestimmt bleibt. Deutlich vorsichtiger zeigt sich hingegen Goldman Sachs, das die Aktie mit „Neutral“ bewertet und ein Kursziel von 35 Euro nennt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Rückenwind erhält die Deutsche Bank vor allem durch ihre robuste Ertragsentwicklung im Investmentbanking, eine solide Kapitalausstattung und die Aussicht auf weitere Kapitalrückführungen an die Aktionäre. Gleichzeitig verweisen Analysten darauf, dass ein Teil der positiven Entwicklung inzwischen im Aktienkurs eingepreist ist. Nach der kräftigen Kursentwicklung dürften daher insbesondere die kommenden Quartalszahlen und Aussagen zum weiteren Gewinnwachstum über den nächsten Impuls entscheiden. Unterm Strich bleibt das Analystenbild konstruktiv: Die Mehrheit der Experten empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf oder Halten, während nur wenige Häuser zum Verkauf raten. Damit zählt die Deutsche Bank nach wie vor zu den bevorzugten Werten im europäischen Bankensektor – auch wenn der Spielraum für weitere Kursgewinne gegenüber dem Jahresbeginn inzwischen kleiner geworden ist. ## Unser Top-Favorit für den Rest des Jahres Ein kleines Pharmaunternehmen meldete gestern eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. [Erfahre hier mehr über diese einmalige Chance](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Außergewöhnliche Chance im 2. Halbjahr](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-aussergewoehnliche-chance-im-2-halbjahr/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Novo Nordisk steht nach den jüngsten Quartalszahlen erneut im Fokus. Zwar konnte der dänische Pharmakonzern seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 anheben und im zweiten Quartal ein bereinigtes operatives Gewinnwachstum von 11 % vorlegen, doch die Börse reagierte zunächst negativ. Grund dafür waren leicht enttäuschende Verkaufszahlen der neuen oralen Wegovy-Version sowie anhaltende Sorgen über den zunehmenden Wettbewerb mit Eli Lilly. Auch die Analysten bleiben überwiegend zurückhaltend. Die Deutsche Bank Research bestätigt ihr „Hold“-Rating, während UBS ebenfalls bei „Neutral“ bleibt und ein Kursziel von 332 DKK nennt. Positiv bewertet wird die steigende Nachfrage nach Wegovy in den USA, gleichzeitig sehen Analysten Risiken durch den hohen Konkurrenzdruck und die Unsicherheiten in der Produktpipeline. Kurzfristig dürfte die Novo-Nordisk-Aktie daher von der Entwicklung der GLP-1-Medikamente sowie weiteren Studiendaten abhängen. Langfristig bleibt das Unternehmen einer der führenden Akteure im Wachstumsmarkt für Diabetes- und Adipositas-Therapien, doch Investoren verlangen zunehmend Belege dafür, dass Novo Nordisk seine Marktführerschaft gegenüber Eli Lilly nachhaltig verteidigen kann. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Unser Top-Favorit für den Rest des Jahres Ein kleines Pharmaunternehmen meldete gestern eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. [Erfahre hier mehr über diese einmalige Chance](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [SpaceX-Aktie: Sind 300 US$ möglich?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-sind-300-us-moeglich/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SpaceX-Aktie hat den ersten großen Lockup-Termin besser überstanden als befürchtet. Das Papier legte am Donnerstag um +6,1% auf 114,92 US$ zu, obwohl 911,5 Millionen weitere Aktien handelbar wurden. Gleichzeitig überschlagen sich die Analysten mit Kurszielen, die vom Totalabsturz bis zur nächsten großen Rallye reichen. ## Die Optimisten erwarten eine Verdopplung JPMorgan erhöhte sein Kursziel auf 240 US$, Goldman Sachs sieht die Aktie bei 220 US$. Damit gehören beide Häuser noch nicht einmal zu den größten Optimisten. Morgan Stanley bestätigt nach den Quartalszahlen sein Kursziel von 300 US$. Die Analysten rechnen für 2027 inzwischen mit einem Umsatz zwischen 91 und 102 Milliarden US$. Oppenheimer nennt 250 US$ und erwartet, dass SpaceX die Marke von 1 Billion US$ Jahresumsatz deutlich früher erreichen könnte als bislang angenommen. Bernstein erhöhte das Ziel auf 248 US$, während Cantor Fitzgerald 246 US$ nennt. Das durchschnittliche Kursziel von 17 Analysten liegt bei 233 US$ und damit etwas mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Aktienkurs. ## Die Zahlen liefern Argumente Die optimistischen Prognosen stützen sich vor allem auf das enorme Wachstum. Der Umsatz sprang im zweiten Quartal um +92% auf 7,8 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich um +191% auf 3,5 Milliarden US$. Gleichzeitig verringerte sich der Nettoverlust von rund 1 Milliarde auf 541 Millionen US$. Starlink zählt mittlerweile 12 Millionen Abonnenten – doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Hinzu kommen neue Chancen durch Starlink Mobile, leistungsfähigere V3-Satelliten und geplante Rechenzentren im Weltraum. SpaceX selbst peilt bis Dezember eine annualisierte Umsatzrate von 100 Milliarden US$ an. Genau diese Geschäftsfelder müssen jedoch schnell skalieren, damit Kursziele von 240 oder sogar 300 US$ gerechtfertigt sind. ## Nicht alle Analysten glauben an die Story Morningstar bleibt bei einem fairen Wert von lediglich 62 US$. Das würde ausgehend vom aktuellen Niveau einen weiteren Rückgang um rund -46% bedeuten. Das Analysehaus bezweifelt vor allem, dass die erwarteten Erlöse aus dem KI- und Cloud-Geschäft die enormen Investitionen rechtfertigen. Piper Sandler positioniert sich mit einem neutralen Votum und einem Kursziel von 140 US$ ebenfalls deutlich vorsichtiger. Die Analysten verweisen auf kündbare Cloud-Verträge, steigende Investitionen und die kommenden Lockup-Termine. Wells Fargo reduzierte sein Kursziel wegen der hohen Kapitalanforderungen von 230 auf 215 US$. Allein im zweiten Quartal beliefen sich die Investitionen auf 18,4 Milliarden US$. Ein erheblicher Teil davon floss in KI-Infrastruktur. Zudem steigt die Zahl der frei handelbaren Aktien weiter. Bis Dezember könnten bereits rund 40% aller SpaceX-Aktien für den Handel verfügbar sein. **Tipp**: Um unsere Einschätzung zu den bevorstehenden Ereignisse bei SpaceX nicht zu verpassen, abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## Wie aussagekräftig sind die Kursziele? Viele der besonders optimistischen Banken waren am Börsengang beteiligt. Ihre weitgehend gebündelten Ziele zwischen 220 und 250 US$ sind daher keine Garantie dafür, dass der Markt SpaceX tatsächlich so hoch bewertet. Die enorme Spanne entsteht vor allem durch unterschiedliche Annahmen zum künftigen KI-Geschäft. Wer nur das bestehende Raketen- und Starlink-Geschäft bewertet, landet deutlich niedriger. Wer SpaceX dagegen als zukünftigen Marktführer für satellitengestützte Kommunikation und Rechenleistung betrachtet, kommt auf völlig andere Werte. Morningstars 62 US$ erscheinen angesichts des Starlink-Wachstums sehr pessimistisch. Für 240 bis 300 US$ müsste SpaceX seine kostspieligen KI- und Weltraumprojekte jedoch nahezu fehlerfrei monetarisieren. Das Chance-Risiko-Verhältnis hat durch den günstigeren Aktienkurs zwar verbessert. Wegen der weiteren Aktienfreigaben bietet sich für spekulative Anleger aber höchstens ein kleiner, gestaffelter Einstieg an. Ich persönlich würde auf noch günstigere Einstandskurse warten, ehe ich mir meinen Anteil an dieser vermeintlichen Elon-Musk-Erfolgsgeschichte sichere. ## ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,51 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [KI-Aktien und kein Ende: 3 unterschätzte Profiteure des Mega-Booms](https://www.sharedeals.de/ki-aktien-und-kein-ende-3-unterschaetzte-profiteure-des-mega-booms/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der KI-Boom sorgt weiterhin für eine hohe Nachfrage nach Rechenzentren, Speichertechnologien und digitaler Infrastruktur. Während sich Titel wie Nebius in diesem Umfeld bereits als einer der großen Gewinner etabliert hat, rücken nun weitere Unternehmen in den Fokus, die bislang deutlich weniger Beachtung finden. Drei Aktien könnten nach Ansicht von Marktbeobachtern vor einer Neubewertung stehen. ## Netlist-Aktie Der US-Speicherspezialist Netlist zählt zwar nicht zu den klassischen Cloud-Anbietern, verfügt jedoch über ein umfangreiches Patentportfolio, das für den Ausbau der KI-Infrastruktur von zentraler Bedeutung ist. Das Unternehmen sieht sich seit Jahren in Rechtsstreitigkeiten mit führenden Halbleiterherstellern wie Samsung und Micron verwickelt, denen die unerlaubte Nutzung seiner Technologien vorgeworfen wird. Für einen Wendepunkt sorgte nun eine neue Vereinbarung mit Samsung. Der auf fünf Jahre angelegte Lizenzvertrag umfasst eine Einmalzahlung von 239 Millionen US-Dollar sowie vierteljährliche Lizenzgebühren von bis zu 32,9 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus erwarb Samsung zehn Millionen Aktien von Netlist. Angesichts einer Marktkapitalisierung von rund 1,4 Milliarden US-Dollar gilt die Vereinbarung als bedeutender Meilenstein für das Unternehmen. Auch im Patentstreit mit Micron könnte sich eine ähnliche Entwicklung abzeichnen. Zwar läuft das Verfahren weiterhin, doch die Einigung mit Samsung dürfte die Verhandlungsposition von Netlist deutlich stärken. Neben den möglichen Lizenzerlösen überzeugt das Unternehmen inzwischen auch operativ. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz mit eigenen Speicherprodukten um 163 Prozent auf 109,8 Millionen US-Dollar. Damit unterstreicht Netlist, dass das Geschäftsmodell nicht ausschließlich auf juristischen Erfolgen basiert, sondern zunehmend auch durch das operative Geschäft getragen wird. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Cipher Digital-Aktie Cipher Digital verfolgt einen anderen Ansatz als klassische Cloud-Anbieter. Das Unternehmen entwickelt KI-Rechenzentren inklusive Stromversorgung, überlässt seinen Kunden jedoch die Bereitstellung der benötigten Chips. Dieses sogenannte Colocation-Modell reduziert die Investitionskosten erheblich, da Cipher Digital weder teure KI-Prozessoren noch eine eigene Softwareplattform finanzieren muss. Der Nachteil besteht zwar in geringeren wiederkehrenden Erlösen pro Kunde, gleichzeitig sinkt jedoch der Kapitalbedarf für neue Projekte. Besonders attraktiv ist dieses Modell für Unternehmen, die ihre eigenen Spezialchips einsetzen möchten und nicht ausschließlich auf Hardware von Nvidia setzen. Für zusätzlichen Rückenwind sorgt ein wichtiger Großkunde: Laut aktuellem Geschäftsbericht stellt Cipher Digital bereits Teile der Kapazitäten seines 300-Megawatt-Standorts „Black Pearl“ Amazon zur Verfügung. Mit Beginn der Mietzahlungen rechnet das Unternehmen ab diesem Monat mit einer spürbaren Beschleunigung seines Umsatzwachstums. Darüber hinaus treibt Cipher Digital seine Expansion konsequent voran. Eine Option auf einen weiteren Standort mit einer Kapazität von 900 Megawatt in der Nähe von San Antonio im US-Bundesstaat Texas soll die Projektpipeline erheblich erweitern. Mit jedem zusätzlich erschlossenen Gigawatt steigt langfristig das Potenzial für wiederkehrende Einnahmen. ## Hut 8-Aktie Auch Hut 8 profitiert vom anhaltenden Boom rund um KI-Rechenzentren. Das Unternehmen kombiniert ein eigenes Cloud-Angebot mit Colocation-Dienstleistungen und spricht damit eine breite Kundengruppe aus dem Hyperscaler-Umfeld an. Nach Unternehmensangaben verfügt Hut 8 inzwischen über vertraglich gesicherte IT-Kapazitäten von 949 Megawatt. Nach Fertigstellung der entsprechenden Standorte sollen diese ein operatives Nettoergebnis von rund 1,75 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Der zugrunde liegende Vertragswert beläuft sich auf etwa 26,6 Milliarden US-Dollar. Ein wichtiger Beleg für die hohe Nachfrage ist der Standort Beacon Point, der bereits vollständig über zwei Leasingverträge mit einer Gesamtleistung von 352 Megawatt vermarktet wurde. Die frühzeitige Auslastung ermöglicht es Hut 8, bereits unmittelbar nach Inbetriebnahme der Anlagen Erlöse zu erzielen und stärkt zugleich die Preissetzungsmacht für künftige Projekte. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits deutlich zugelegt. Angesichts der weiterhin dynamischen Entwicklung des Marktes für KI-Rechenleistung sehen viele Investoren jedoch weiteres Potenzial. Während unser [Volltreffer-Tipp](https://www.sharedeals.de/nebius-aktie-160-in-3-monaten-nach-buy-urteil/) Nebius bereits zu den großen Gewinnern des KI-Infrastrukturbooms zählt, könnten auch Netlist, Cipher Digital und Hut 8 von der anhaltend hohen Nachfrage nach Rechenkapazitäten profitieren. Netlist überzeugt vor allem durch den jüngsten Lizenzdeal mit Samsung und ein stark wachsendes operatives Geschäft. Cipher Digital setzt auf ein kapitaleffizientes Rechenzentrumsmodell mit einer schnell wachsenden Projektpipeline, während Hut 8 mit langfristig gesicherten Kapazitäten und milliardenschweren Verträgen auf weiteres Wachstum setzt. Trotz der unterschiedlichen Geschäftsmodelle verbindet alle drei Unternehmen die Aussicht, vom globalen Ausbau der KI-Infrastruktur überdurchschnittlich zu profitieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Sonoma Pharmaceuticals: Historischer Wendepunkt – darum fliegt die Aktie!](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Volltreffer: Bereits im Frühjahr hatte ich die positive Entwicklung bei Sonoma Pharmaceuticals antizipiert und die Nano-Cap-Aktie als hochinteressante Turnaround-Spekulation vorgestellt. Damals hatte ich [150.000 Aktie zu Kursen bis 1 US$ erworben](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-150-000-aktien-gekauft-das-ist-der-grund/) und auf die deutlich verbesserten operativen Rahmenbedingungen und die Chancen auf einen nachhaltigen Wachstumsschub verwiesen. Klar ist nun: Das kleine Healthcare-Unternehmen liefert. Die jetzt veröffentlichten Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 markieren einen wahren Meilenstein. Der Umsatz stieg um starke 60% auf 6,4 Millionen US-Dollar, wobei insbesondere das US-Geschäft regelrecht explodierte: Die Erlöse in den Vereinigten Staaten schossen um 141% nach oben. Damit wächst Sonoma nicht nur international, sondern gewinnt ausgerechnet im wichtigsten Gesundheitsmarkt der Welt massiv an Dynamik. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Historischer Durchbruch: Erstmals positives EBITDA Noch bemerkenswerter als das Umsatzwachstum ist jedoch die Profitabilität: Sonoma gelang erstmals in seiner Unternehmensgeschichte ein positives bereinigtes EBITDA. Während das Unternehmen im Vorjahresquartal noch einen EBITDA-Verlust von rund 1 Million US-Dollar auswies, wurde nun ein positiver Wert erreicht – und das bei nahezu unveränderten operativen Kosten. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge von 36 auf 40%, während sich der Nettoverlust drastisch auf nur noch 0,3 Millionen von 1,2 Millionen US-Dollar im Vorjahr verringerte. Damit scheint Sonoma den entscheidenden Schritt vom verlustreichen Entwicklungsunternehmen hin zu einem profitabel wachsenden Pharmaunternehmen mit eigener Technologie zu schaffen. ## Management spricht von einem „Inflection Point“ Besonders spannend sind die Aussagen des Managements. CEO Amy Trombly bezeichnete die aktuellen Ergebnisse als einen „wichtigen Inflection Point“ für das Unternehmen. Diese Formulierung kommt nicht von ungefähr und signalisiert, dass Sonoma den Wendepunkt erreicht sieht, an dem sich jahrelange Investitionen zunehmend in nachhaltiges Wachstum und Profitabilität übersetzen. > Unsere Ergebnisse für das erste Quartal zeigen, dass Sonoma einen wichtigen Wendepunkt erreicht hat (...) Angesichts neuer FDA-Zulassungen, wachsender Vertriebspartnerschaften und einer vielversprechenden Pipeline an Geschäftsmöglichkeiten sind wir unserer Überzeugung nach gut aufgestellt, um weiterhin profitables Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig zeigte sich das Management ausgesprochen optimistisch für den weiteren Geschäftsverlauf. Als Wachstumstreiber nennt Sonoma unter anderem neue FDA-Zulassungen, den kontinuierlichen Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes sowie eine starke Pipeline an kommerziellen Möglichkeiten, die weiteres profitables Wachstum ermöglichen soll. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Bewertung weiterhin extrem niedrig Trotz dieser Entwicklung wird Sonoma Pharmaceuticals am Aktienmarkt weiterhin noch mit einer sehr kleinen Marktkapitalisierung auf Cash-Niveau bewertet. Angesichts eines Unternehmens, das gerade ein US-Wachstum von 141%, den erstmaligen EBITDA-Break-even präsentiert und gleichzeitig von einem strategischen Wendepunkt spricht, wirkt diese Bewertung aus meiner Sicht außergewöhnlich niedrig. Einem annualisierten Jahresumsatz von bereits jetzt über 25 Millionen US-Dollar steht weiterhin eine Mini-Marktkapitalisierung von nur rund 6 Millionen US-Dollar entgegen. Sollte das Unternehmen den eingeschlagenen Wachstumspfad fortsetzen und die Profitabilität weiter ausbauen, bietet die aktuelle Börsenbewertung erheblichen Spielraum nach oben. Als globaler Marktführer im stark wachsenden Bereich hypochloriger Säure (HOCl) scheint Sonoma Pharmaceuticals den lang erwarteten operativen Wendepunkt erreicht zu haben. Verfestigt sich in den folgenden Quartalen die positive Entwicklung, wonach es aussieht, dürften neue Bewertungsmultiplikatoren greifen und zu einem Multibagger der Aktie führen. Eine temporäre Kursbremse stellen dabei aktuell noch ausstehende Warrants mit Ausübungspreis 1,35 US$ dar. Ist diese Bremse demnächst gelöst, winken enorme Kurssprünge über diese Marke hinaus. Zunächst reagiert der Kurs mit einem explodierten Handelsvolumen in Millionenhöhe und einem moderaten Kursplus von 12% auf die jüngsten Zahlen. Ich selbst bin von einer weiteren positiven Kursentwicklung überzeugt, realisiere aufgrund meines niedrigen Einstiegskurses dennoch bereits Tradinggewinne. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Sonoma Pharmaceuticals in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Versamet-Aktie: Ist das jetzt die perfekte Einstiegsgelegenheit?](https://www.sharedeals.de/versamet-aktie-ist-das-jetzt-die-perfekte-einstiegsgelegenheit/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Auf den ersten Blick wirkt der Kursverlauf alarmierend: Seit Anfang Juli hat die Aktie von Versamet Royalties fast -30% an Wert verloren und zählt damit zu den schwächsten Titeln im Royalty-Sektor. Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell, dass hinter dem scharfen Rücksetzer keine operative Enttäuschung steckt. Vielmehr war es ein außergewöhnlich großer Aktienverkauf, der den Kurs unter Druck setzte. ## Equinox-Verkauf sorgt für Abgabedruck Auslöser der Korrektur war die deutliche Reduzierung der Beteiligung durch Equinox Gold. Der Goldproduzent veräußerte im Rahmen eines Block-Trades rund 8,7 Millionen Versamet-Aktien und senkte seinen Anteil von 10,7 auf 2,7%. Das zusätzliche Aktienangebot belastete den Kurs kurzfristig erheblich und löste eine Verkaufswelle aus. An den operativen Perspektiven des Unternehmens änderte dieser Schritt jedoch nichts. Ein weiteres positives Signal: Mehrere Mitglieder des Managements sowie des Board of Directors nutzten den Kursrückgang für Insiderkäufe im Gesamtwert von rund einer Million US$ – ein deutlicher Vertrauensbeweis in die langfristigen Perspektiven. ## Operativ beginnt die nächste Wachstumsphase Fundamental präsentiert sich Versamet weiterhin in hervorragender Verfassung. Bereits im ersten Quartal explodierte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 594% auf 24 Millionen US$. Für das Gesamtjahr erwarten Analysten Erlöse von rund 93 Millionen US$ – nahezu eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Auch die kommenden Monate versprechen reichlich Dynamik. Mit Toega in Burkina Faso und Cuiu Cuiu in Brasilien sollen zwei neue Projekte erstmals zum Cashflow beitragen. Gleichzeitig schreitet der Hochlauf der Kolpa-Mine in Peru voran, während die Erweiterung der Rosh-Pinah-Mine in Namibia zusätzliche Impulse liefern dürfte. Das Management hält unverändert an seiner Prognose von 20.000 bis 23.000 Goldäquivalent-Unzen (GEOs) für das Gesamtjahr fest. Darüber hinaus steht mit dem Goldstream-Projekt Eskay Creek bereits der nächste bedeutende Wachstumstreiber in den Startlöchern. Mit dem geplanten Produktionsbeginn im Jahr 2027 könnte Versamet seine GEO-Produktion erneut deutlich steigern. ## Attraktive Bewertung und starke Wachstumsperspektiven Der kräftige Kursrückgang hat auch die Bewertung deutlich attraktiver werden lassen. Trotz der hervorragenden Wachstumsaussichten wird Versamet derzeit lediglich mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 35 bewertet. Für ein Royalty-Unternehmen mit einer derart dynamischen Projektpipeline erscheint das durchaus moderat. Hinzu kommt das robuste Geschäftsmodell. Als Royalty- und Streaming-Unternehmen profitiert Versamet von steigenden Edelmetall- und perspektivisch auch Kupferpreisen, ohne selbst die operativen Risiken eines klassischen Minenbetreibers tragen zu müssen. Gerade in einem Umfeld weiter steigender Investitionen in Infrastruktur, Elektrifizierung und Energiewende könnte sich diese Positionierung langfristig auszahlen. ## Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial Auch die Analysten bleiben trotz der heftigen Korrektur ausgesprochen optimistisch. Sämtliche Häuser, die Versamet Royalties derzeit beobachten, empfehlen die Aktie zum Kauf ("Strong Buy"). Das durchschnittliche Kursziel liegt an der Heimatbörse in Toronto bei rund 19 bis 20 CA$, was gegenüber dem aktuellen Kursniveau einem Aufwärtspotenzial von mehr als +40% entspricht. Die Experten verweisen darauf, dass der jüngste Kursrutsch ausschließlich auf den Block-Trade von Equinox Gold zurückzuführen sei und nicht auf eine Verschlechterung der operativen Entwicklung. Vielmehr erwarten sie für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz von rund 93 Millionen US$ – nahezu eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig dürfte Versamet nach Einschätzung der Analysten den operativen Break-even erreichen und erstmals einen deutlichen Nettogewinn ausweisen. Bereits der nächste Termin könnte für frische Impulse sorgen. Am 13. August legt Versamet die Zahlen für das zweite Quartal 2026 vor. Nach dem außergewöhnlich starken Jahresauftakt dürfen Anleger auch dann mit einer Fortsetzung des dynamischen Wachstums rechnen. Im Mittelpunkt werden neben den Finanzkennzahlen vor allem der Fortschritt der neuen Projekte sowie mögliche Aussagen zum weiteren Produktionshochlauf stehen. ## Charttechnisch bleibt Geduld gefragt Charttechnisch mehren sich inzwischen erste Anzeichen einer Stabilisierung. Im Bereich der wichtigen Unterstützung um 12,00 CA$ hat sich die Aktie stabilisiert und eine Gegenbewegung gestartet. Gleichzeitig hat die scharfe Korrektur die zuvor überhitzte Marktsituation deutlich bereinigt. Für eine nachhaltige Trendwende reicht das allerdings noch nicht aus. Erst ein Anstieg über die derzeit bei 14,20 CA$ verlaufende 200-Tage-Linie würde das Chartbild wieder spürbar aufhellen und Raum für eine größere Erholungsbewegung schaffen. Fällt die Unterstützung bei 12,00 CA$ dagegen nachhaltig, müsste mit einer Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich von 10,00 bis 10,20 CA$ gerechnet werden. Der jüngste Kursrückgang ist aus meiner Sicht in erster Linie das Ergebnis eines außergewöhnlichen Block-Trades und kein Zeichen operativer Schwäche. Im Gegenteil: Die Fundamentaldaten entwickeln sich weiterhin äußerst dynamisch, die Projektpipeline ist hervorragend gefüllt und mit Eskay Creek wartet bereits der nächste Wachstumsimpuls. Bereits am 13. August könnte Versamet mit den Quartalszahlen seinen starken Wachstumskurs untermauern. Kommen zusätzlich weiter steigende Gold-, Silber- und Kupferpreise hinzu, dürfte das Royalty-Geschäft weiter an Attraktivität gewinnen. Kurzfristig müssen Anleger zwar mit anhaltend hohen Kursschwankungen leben. Ich halte den Rücksetzer dennoch für eine attraktive Gelegenheit, um sich bei einem der wachstumsstärksten Royalty-Unternehmen im Rohstoffsektor langfristig zu positionieren. Was sonst noch alles für einen Kauf der Versamet-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/versamet-royalties-sd/) zu lesen. **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Versamet Royalties halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Versamet Royalties vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Versamet Royalties in Kürze - Versamet Royalties (WKN: A41HTX) ist ein 2022 unter dem Namen „Sandbox Royalties“ gegründetes Gold-Royalty Unternehmen. - Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen in Versamet Royalties umbenannt, um seinen Schwerpunkt auf Edelmetalle zu unterstreichen. - Versamt beteiligt sich an Bergbauprojekten weltweit und erhält im Gegenzug einen festen Anteil an der zukünftigen Produktion (Streaming) oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz (Royalty). - Zu den wichtigsten Vermögenswerten zählen Beteiligungen an der Greenstone-Mine (Kanada), der Kolpa-Mine (Peru), der Rosh-Pinah-Mine (Namibia) sowie an zwei Minen in Westafrika (Kiaka und Toega). - Das Portfolio konzentriert sich stark auf Edelmetalle (Gold und Silber) und ist zu einem geringen Teil in unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) engagiert. - Die Versamet Royalties-Aktie ist an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq gelistet, kann aber auch über die Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 1,46 Milliarden CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Kommt jetzt der Übernahme-Endspurt!?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-kommt-jetzt-der-uebernahme-endspurt/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie notiert mit rund 39 € weiterhin knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Dabei rücken die überraschend starken Quartalszahlen bereits wieder in den Hintergrund. Entscheidend ist der Übernahmekampf mit UniCredit – und hier vollzieht Vorstandschefin Bettina Orlopp eine bemerkenswerte Kehrtwende. ## Orlopp ändert ihren Kurs Noch vor wenigen Monaten hatte die Commerzbank das Vorgehen der italienischen Großbank als feindlich bezeichnet und ihren Aktionären von der Annahme des Übernahmeangebots abgeraten. Nun zeigt sich Orlopp deutlich gesprächsbereiter. Eine Zusammenführung von Geschäftsbereichen könne Synergien und zusätzlichen Wert schaffen. Commerzbank und UniCredit wollen unter anderem über die künftige Unternehmensführung, das gemeinsame Geschäftsmodell und mögliche Kosteneinsparungen sprechen. Selbst die Frage nach dem zukünftigen Hauptsitz scheint nicht mehr grundsätzlich ausgeklammert zu sein. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Von einer besiegelten Fusion kann allerdings noch keine Rede sein. Laut Reuters fand zwar bereits ein Gespräch zwischen Orlopp und UniCredit-Chef Andrea Orcel statt. Dabei ging es jedoch zunächst um bilanzielle und organisatorische Schritte – nicht um formelle Fusionsverhandlungen. ## UniCredit steht unmittelbar vor der Kontrolle UniCredit hat sich mittlerweile Zugriff auf 47,59% des Commerzbank-Kapitals gesichert. Da eigene Aktien der Commerzbank nicht stimmberechtigt sind, entspricht dies 49,65% der Stimmrechte. Die dafür notwendigen regulatorischen Genehmigungen werden im vierten Quartal erwartet. Damit würden die Italiener praktisch an der Schwelle zur Kontrolle stehen. Für eine uneingeschränkte Besetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat wäre allerdings eine klare Mehrheit erforderlich. Weitere Aktienkäufe oder ein verbessertes Angebot bleiben daher möglich. Eine wichtige Rolle spielt weiterhin der Bund. Dieser hält rund 12% der Commerzbank und kritisiert das aggressive Vorgehen von UniCredit. Orcel möchte dennoch direkt mit der Bundesregierung und den Arbeitnehmervertretern verhandeln. Damit dürfte der Übernahmekampf zunehmend auf politischer Ebene entschieden werden. ## Rekordzahlen stärken die Verhandlungsposition Operativ geht die Commerzbank ausgesprochen stark in diese Gespräche. Der Nettogewinn sprang im zweiten Quartal um +94% auf 898 Millionen € und übertraf die Analystenerwartungen von 845 Millionen €. Im gesamten ersten Halbjahr stieg der Gewinn um rund +40% auf 1,81 Milliarden €. Die Erträge legten um +7% auf 6,5 Milliarden € zu, während die Eigenkapitalrendite auf einen Rekordwert von 12,6% kletterte. Für 2026 erwartet das Management weiterhin einen Nettogewinn von mindestens 3,4 Milliarden €. Zudem ist ein Aktienrückkauf von bis zu 1,2 Milliarden € geplant. **Lust auf Dividende?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Analysten bleiben uneinig JPMorgan hob das Kursziel nach den Zahlen auf 38 € an, bleibt jedoch bei „Neutral“. Die DZ Bank sieht den fairen Wert dagegen bei 46 € und empfiehlt die Aktie zum Kauf. Deutsche Bank Research nennt 42 €. Damit ist ein Großteil der operativen Fortschritte im aktuellen Kurs enthalten. Zusätzliche Fantasie liefert vor allem die Aussicht auf ein verbessertes Übernahmeangebot oder weitere Käufe durch UniCredit. Orlopps neuer Ton markiert einen Wendepunkt, die Übernahme ist aber noch nicht final entschieden. Die starken Geschäftszahlen sichern den Kurs fundamental ab, während UniCredit für zusätzliche Fantasie sorgt. Bereits investierte Anleger sollten in der heißen Phase des Übernahmepokers investiert bleiben. Für einen Neueinstieg nahe dem 52-Wochen-Hoch ist das Verhältnis von Chance und Risiko hingegen weniger attraktiv. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [KI-Boom sorgt für Stromhunger – diese Unternehmen könnten jetzt profitieren](https://www.sharedeals.de/ki-boom-sorgt-fuer-stromhunger-diese-unternehmen-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Siegeszug der künstlichen Intelligenz verändert nicht nur die Technologiebranche, sondern stellt auch die Energieversorgung vor völlig neue Herausforderungen. Während sich viele Anleger auf Chip-Hersteller oder Softwareunternehmen konzentrieren, wächst im Hintergrund ein Markt, der für den Erfolg der KI mindestens genauso entscheidend ist: die Stromversorgung. Denn ohne ausreichend Energie bleiben selbst die leistungsfähigsten Rechenzentren nutzlos. ## Der Strombedarf wächst rasant Der Grund liegt auf der Hand. Moderne KI-Modelle benötigen enorme Rechenleistung – sowohl beim Training als auch im täglichen Betrieb. Gleichzeitig investieren Technologiekonzerne wie Microsoft, Amazon, Alphabet oder Meta Milliardenbeträge in neue Rechenzentren, um mit der rasant steigenden Nachfrage Schritt zu halten. Jeder neue Server, jede zusätzliche Grafikkarte und jede Erweiterung eines Datenzentrums treiben den Stromverbrauch weiter nach oben. Hinzu kommt der hohe Energiebedarf für die Kühlung der Anlagen, die rund um die Uhr zuverlässig funktionieren müssen. Experten gehen deshalb davon aus, dass der Strombedarf von Rechenzentren in den kommenden Jahren deutlich schneller wächst als bisher erwartet. ## Ein milliardenschwerer Investitionszyklus beginnt Für Energieversorger, Netzbetreiber und Infrastrukturunternehmen bedeutet das enorme Investitionen. Stromnetze müssen ausgebaut, neue Erzeugungskapazitäten geschaffen und intelligente Lösungen entwickelt werden, um die Versorgung dauerhaft sicherzustellen. Dabei rücken neben erneuerbaren Energien auch Gaskraftwerke und die Kernenergie wieder stärker in den Fokus, weil sie große Strommengen zuverlässig bereitstellen können. Für Anleger eröffnet sich damit eine spannende Entwicklung. Denn vom KI-Boom profitieren längst nicht nur die bekannten Technologieunternehmen. Hinter den Kulissen entsteht ein milliardenschwerer Investitionszyklus, von dem zahlreiche Firmen aus den Bereichen Energie, Stromnetze, Rechenzentrums-Infrastruktur und Kühltechnik profitieren könnten. Viele dieser Unternehmen stehen bislang deutlich weniger im Rampenlicht als die großen KI-Gewinner – obwohl ihre Produkte und Dienstleistungen unverzichtbar für den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur sind. ## Drei Aktien für den KI-Energieboom Genau hier könnten sich interessante Chancen ergeben. Wer früh erkennt, welche Unternehmen den rasant steigenden Energiebedarf der KI-Wirtschaft bedienen, könnte auf Profiteure setzen, die viele Anleger noch gar nicht auf dem Radar haben. **Welche drei Aktien dabei besonders interessant erscheinen und warum sie von diesem Megatrend profitieren könnten, erfährst Du nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. VALE S.A. Wachsende Kupferproduktion trifft auf steigende Metallpreise. i VALE VALE S.A. × Vale baut sein Kupfergeschäft deutlich aus und will die Produktion langfristig erhöhen. Steigende Kupferpreise könnten dabei sowohl bestehende Mengen als auch neue Projekte attraktiver machen. Southern Copper Corporation Kupferfokus trifft auf wachsende globale Nachfrage. i SCCO Southern Copper Corporation × Southern Copper gehört zu den weltweit bedeutenden Kupferproduzenten und plant weiteres Produktionswachstum. Höhere Kupferpreise könnten bei steigenden Fördermengen einen starken Ergebniseffekt erzeugen. BHP Group Limited Kupfer wird für BHP zum strategischen Wachstumstreiber. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) i BHP BHP Group Limited × BHP erwartet langfristig stark steigende Kupfernachfrage durch Digitalisierung und Energiewende. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in den Ausbau seiner Kupferproduktion. [ Zur Analyse vom 17. Feb. 2026 → ](https://www.sharedeals.de/bhp-aktie-jetzt-noch-aufspringen-oder-ruecksetzer-abwarten/) Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.4.0 **Kategorien:** Wirtschaft **Schlagwörter:** Atomenergie, Chip-Hersteller, Energie, Energie Aktien, Energielieferanten, K.I., K.I.-Aktien, Kernernegie, KI-Boom, Kühltechnik, Künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Softwareunternehmen, Strombedarf, Stromversorger, Technologiekonzern --- ### [Munich-Re: Rekordgewinn – doch dieser Ausblick bremst die Aktie aus](https://www.sharedeals.de/munich-re-rekordgewinn-doch-dieser-ausblick-bremst-die-aktie-aus/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** Die Aktie der Munich Re gerät nach den Quartalszahlen kräftig unter Druck und notiert am Freitagvormittag rund 5 % im Minus. Dabei liefert der weltgrößte Rückversicherer operativ starke Zahlen und übertrifft die Gewinnerwartungen deutlich. Doch die gesenkte Umsatzprognose und anhaltender Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft sorgen für Ernüchterung bei den Anlegern. Bietet der Kursrücksetzer jetzt eine Einstiegschance? ## Gewinn übertrifft die Erwartungen Die Munich Re hat im zweiten Quartal erneut ihre Ertragsstärke unter Beweis gestellt. Unter dem Strich verdiente der Rückversicherer – wie bereits vorab angekündigt – rund 2,2 Milliarden € und damit mehr als 6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit lag der Konzern deutlich über den Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Gewinn je Aktie von 14,28 € gerechnet hatten. Für Rückenwind sorgten vor allem außergewöhnlich geringe Großschäden im Schaden- und Unfallgeschäft sowie ein starkes Kapitalanlageergebnis. Davon profitierten sowohl das Rückversicherungsgeschäft als auch der Gesamtkonzern. **Fern von Versicherung & Co. weitere Chancen gesucht?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Preisdruck zwingt zum Rückzug Doch trotz der starken Gewinnentwicklung gibt es einen Wermutstropfen. Vorstandschef Christoph Jurecka senkte die Umsatzprognose für das laufende Jahr. Im Rückversicherungsgeschäft erwartet der Konzern nun nur noch 38 Milliarden € Umsatz statt der bislang angepeilten 40 Milliarden €. Für den Gesamtkonzern wurde die Erlösprognose von 64 Milliarden € auf 62 Milliarden € reduziert. Hintergrund ist der zunehmende Preiswettbewerb bei der Vertragserneuerung im Juli. Bereinigt um Inflation und veränderte Risiken musste Munich Re Preisabschläge von 5,5 % akzeptieren. Das Unternehmen zog daraus Konsequenzen und reduzierte das Geschäftsvolumen um 9,1 %. „Auf Geschäft, für das wir keine risikoadäquaten Preise erhalten, verzichten wir bewusst“, erklärte Jurecka. An der Börse kamen die Zahlen dennoch nicht gut an. Die Munich-Re-Aktie verliert zeitweise rund 5 % und rutscht unter die psychologisch wichtige 500-Euro-Marke, während die Allianz-Papiere um 0,8 % nachgaben. Während bei der Allianz vor allem ein schwächer als erwartetes Wachstum im Schaden- und Unfallgeschäft belastete, sorgte bei Munich Re vor allem die gesenkte Umsatzprognose für Verunsicherung. JPMorgan-Analyst Kamran Hossain zeigte sich davon allerdings wenig überrascht. Die Anpassung sei im Markt bereits weitgehend erwartet worden und habe sich im Analystenkonsens bereits abgezeichnet. Diese Strategie dürfte kurzfristig zwar auf den Umsatz drücken, langfristig aber die Profitabilität sichern. Munich Re bleibt damit ihrer seit Jahren konsequenten Zeichnungspolitik treu und verzichtet lieber auf Geschäft als auf angemessene Margen. ## Jahresziel bleibt bestehen Trotz der gesenkten Umsatzprognose hält das Management am Gewinnziel für das Gesamtjahr fest. Weiterhin peilt Munich Re einen Jahresüberschuss von 6,3 Milliarden € an. Das unterstreicht die hohe Ertragskraft des Geschäftsmodells. Während viele Wettbewerber Marktanteile verteidigen wollen, stellt Munich Re konsequent die Profitabilität über Wachstum Operativ liefert Munich Re einmal mehr ab. Der Gewinn liegt über den Erwartungen, Großschäden blieben erfreulich niedrig und auch das Kapitalanlagegeschäft entwickelt sich stark. Die gesenkte Umsatzprognose dürfte die Euphorie der Anleger allerdings zunächst bremsen. Dass Munich Re bewusst auf margenschwaches Geschäft verzichtet, ist aus langfristiger Sicht zwar nachvollziehbar und spricht für die hohe Qualität des Managements. Kurzfristig dürfte der Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft jedoch weiter auf der Stimmung lasten. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Munich Re eines der qualitativ hochwertigsten Unternehmen im europäischen Versicherungssektor. Nach der starken Kursentwicklung dürfte die Aktie allerdings zunächst eine Verschnaufpause einlegen. Bereits investierte Anleger bleiben dabei, für einen Neueinstieg erscheint etwas Geduld derzeit die bessere Strategie. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2) immer über die heißesten Börsen-Chancen informiert. ## ℹ️ Münchner Rück in Kürze - Die Munich Re (WKN: 843002) mit Hauptsitz in München ist einer der weltweit führenden Rückversicherer und zählt zu den größten Versicherungsgruppen der Welt. - Das Kerngeschäft des Konzerns umfasst die Rückversicherung in den Bereichen Schaden, Unfall, Leben und Gesundheit. Darüber hinaus ist Munich Re über ihre Erstversicherungstochter ERGO sowie im Bereich Spezialversicherungen und Risikolösungen aktiv. - Die Munich Re ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und zählt zu den Schwergewichten der deutschen Börse. An der Börse ist der Konzern derzeit rund 64,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [The Trade Desk-Aktie: Nach -24% – ist das die Chance?](https://www.sharedeals.de/the-trade-desk-aktie-nach-24-ist-das-die-chance/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die The Trade Desk-Aktie erlebt den nächsten schweren Kurseinbruch. Nachdem das Papier am Donnerstag bereits -6,8% verloren hatte, sackte es nachbörslich um weitere -24,3% auf 13,38 US$ ab. Auslöser waren enttäuschende Quartalszahlen – vor allem aber ein schockierender Ausblick. ## Zahlen verfehlen die Erwartungen Im zweiten Quartal steigerte The Trade Desk den Umsatz lediglich um +3% auf 715 Millionen US$. Analysten hatten rund 752 Millionen US$ erwartet. Auch die eigene Prognose von mindestens 750 Millionen US$ wurde deutlich verfehlt. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank von 0,41 auf 0,34 US$ und blieb damit ebenfalls hinter dem Konsens zurück. Der Nettogewinn ging von 90 auf 64 Millionen US$ zurück. Beim bereinigten EBITDA stand ein Rückgang von 271 auf 241 Millionen US$ zu Buche. Die entsprechende Marge verschlechterte sich von 39 auf 34%. ## Der Ausblick ist der eigentliche Schock Für das dritte Quartal stellt das Management lediglich einen Umsatz von mindestens 650 Millionen US$ in Aussicht. Die Wall Street hatte bisher mit rund 807 Millionen US$ gerechnet. Besonders bitter: Im Vorjahresquartal hatte The Trade Desk noch 739 Millionen US$ umgesetzt. Bei exakt 650 Millionen US$ würde der Umsatz somit um etwa -12% schrumpfen. Noch drastischer sieht es beim bereinigten EBITDA aus. Hier prognostiziert das Unternehmen rund 160 Millionen US$. Im dritten Quartal 2025 waren es 317 Millionen US$. Operativ könnte sich das Ergebnis damit nahezu halbieren. **Bleibe informiert**: Wir halten Dich in Sachen The Trade Desk und Ad-Tech-Industrie auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=The+Trade+Desk&stockidentifier=symbol%3ATT8)! CEO Jeff Green verwies auf schwächere Werbebudgets bei Konsumgüter- und Automobilkonzernen. Diese beiden Kundengruppen stehen für etwa 25% des Geschäfts. Gleichzeitig räumte er jedoch eigene operative Fehler ein. Genau das dürfte Anleger besonders beunruhigen. Zudem könnten günstigere Werbeangebote und Marktanteilsverluste an geschlossene Plattformen von Amazon oder Google eine Rolle spielen. ## Es gibt weiterhin positive Aspekte Vollständig beschädigt ist das Geschäftsmodell bislang nicht. Die Kundenbindungsrate liegt weiterhin bei mehr als 95%. Connected TV und Audio erzielten erneut zweistellige Wachstumsraten. In der Region EMEA sowie im asiatisch-pazifischen Raum wuchs das Connected-TV-Geschäft sogar um mehr als +50%. Neue Kooperationen mit Netflix, Samsung Ads und Adobe unterstreichen außerdem die technologische Bedeutung der Plattform. Der freie Cashflow belief sich im zweiten Quartal auf 136 Millionen US$. Hinzu kommen liquide Mittel und kurzfristige Anlagen von rund 1,5 Milliarden US$. **Tipp**: Aktuell bessere Picks als die The Trade Desk-Aktie findest Du übrigens in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! ## Ist die Aktie jetzt günstig? Auf Basis des Gewinns der vergangenen zwölf Monate in Höhe von 0,85 US$ wird die Aktie von The Trade Desk mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15,7 bewertet. Ein solches KGV von aufgerundet 16 wirkt günstig. Allerdings basiert es größtenteils auf vergangenen Ergebnissen. The Trade Desk muss daher zwangsläufig wieder zurück zum Wachstumsmodus finden, um diese günstige Bewertung auch effektiv ausspielen zu können. Die niedrige Bewertung und die starke Bilanz wirken verlockend. Der Ausblick deutet zeigt aber sehr klar eine vorhandene Wachstumsdelle. Das Management von The Trade Desk muss das Ruder herumreißen. Schnell und zügig, ansonsten wäre gegebenenfalls auch über eine Neubesetzung für CEO Jeff Green nachzudenken. Der Markt programmatischer Werbung bietet jedenfalls mehr Potenzial, als es die aktuelle Börsenbewertung widerspiegelt. Deswegen neige ich dazu, die Aktie bei der günstigen Bewertung für einen opportunistischen Kauf zu halten. Das Risiko bleibt aber hoch und ein Ende des Abverkaufs muss noch nicht erreicht sein. ## ℹ️ The Trade Desk in Kürze - The Trade Desk (WKN: A2ARCV) mit Sitz im kalifornischen Ventura ist ein amerikanisches Werbe-Technologieunternehmen. - Die 2009 gegründete Firma bietet Kunden programmatische Echtzeit-Marketing-Automatisierungstechnologien. - Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, um Werbeanzeigen automatisiert zu personalisieren. - Neben der Hauptbörse der US-Technologiebörse Nasdaq ist die Aktie auch über TRADEGATE handelbar; das Unternehmen wird aktuell mit ca. 8,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [OHB-Aktie: Euphorie verflogen – jetzt wieder einsteigen?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-euphorie-verflogen-jetzt-wieder-einsteigen/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Anfang des Jahres stand die OHB-Aktie kaum im Fokus der Anleger. Das änderte sich im Mai schlagartig: Im Zuge der Euphorie rund um den Börsengang von SpaceX sprang der Kurs von rund 290 € auf zeitweise 630 €. Inzwischen ist dieser Anstieg vollständig wieder abgegeben worden. Am Freitag gewinnt sie aktuell +4% und notiert bei rund 249 €. Damit stellt sich die Frage: Welches Potenzial besitzt OHB unabhängig vom SpaceX-Effekt? ## Profitables Wachstum fortgesetzt Die europäische Raumfahrt gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung. Ziel ist es, die Abhängigkeit von den USA bei Satelliten- und Raumfahrttechnologien zu verringern. Im ersten Halbjahr erhöhte sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11% auf 627,9 Millionen €. Die Ergebnisentwicklung fiel dagegen gemischt aus: Während das bereinigte EBITDA um 31% auf 60,4 Millionen € zulegte, sank der Nettogewinn aufgrund höherer Kosten und Verluste aus Beteiligungen von 11,5 auf 4,8 Millionen €. Trotz des niedrigeren Nettogewinns kann die operative Entwicklung insgesamt als solide bewertet werden. Für das zweite Halbjahr rechnet das Management mit einer weiteren Verbesserung. **Du interessierst Dich auch für die Rüstungsbranche?** Dann solltest Du einen Blick in unseren kosten Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) werfen - es zahlt sich aus! ## Jahresprognose bestätigt Vor dem Hintergrund der bisherigen Geschäftsentwicklung bestätigte das Unternehmen seine Jahresprognose. Demnach soll die Gesamtleistung rund 1,4 Milliarden € erreichen. Die bereinigte EBITDA-Marge wird weiterhin zwischen 10,5 und 11% erwartet. Mittelfristig strebt OHB eine Gesamtleistung von 4 Milliarden € sowie eine EBITDA-Marge von 13% an. ## Bewertung Der Kurssprung auf rund 630 € im Mai war aus meiner Sicht vor allem von der Euphorie rund um den angekündigten Börsengang von SpaceX geprägt und fundamental nicht gerechtfertigt. Allerdings erscheint auch der anschließende Kursrückgang auf das aktuelle Niveau überzogen. Operativ entwickelt sich das Unternehmen solide, und die langfristigen Perspektiven im europäischen Raumfahrtsektor bleiben attraktiv. Aus meiner Sicht bietet das aktuelle Kursniveau daher wieder eine deutlich bessere Ausgangsbasis. Einen fairen Wert sehe ich mittelfristig bei rund 300 €. Für den Ausbau europäischer Satelliten- und Raumfahrtprogramme werden leistungsfähige Unternehmen wie OHB eine wichtige Rolle spielen. Viele europäische Staaten investieren derzeit verstärkt in den Aufbau einer eigenen Weltrauminfrastruktur. Auch Deutschland will aktiver werden. Kurzfristig dürfte die Aktie jedoch weiterhin eine gewisse Korrelation zur Stimmung im Raumfahrtsektor und insbesondere zu SpaceX aufweisen. Nach dem schwachen Börsenstart von SpaceX könnte sich auch dort die Stimmung mittelfristig wieder aufhellen. Nach dem deutlichen Kursrückgang bietet die OHB-Aktie aus meiner Sicht wieder interessante Einstiegschancen. Die langfristigen Wachstumsperspektiven im europäischen Raumfahrtmarkt sprechen weiterhin für das Unternehmen. ## ℹ️ OHB in Kürze - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB notiert an der Frankfurter Börse und ist aktuell 5,2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Deutsche Bank-Aktie: Fressen oder gefressen werden – siehe Commerzbank?](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-fressen-oder-gefressen-werden-siehe-commerzbank/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Der Konsolidierungsprozess im europäischen Bankensektor dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Ein aktuelles Beispiel ist die angestrebte Übernahme der Commerzbank. Sollte diese tatsächlich gelingen, bliebe die Deutsche Bank die einzige deutsche Großbank. Die Deutsche Bank-Aktie notiert am Freitag aktuell bei 32,80 €. Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Großbanken verlief die Kursentwicklung in den vergangenen Jahren allerdings deutlich moderater. Stellt sich nun die Frage: Wird die Deutsche Bank selbst zum Übernahmekandidaten – oder setzt sie künftig auf Expansion? ## Der europäische Bankensektor bleibt in Bewegung Im europäischen Bankensektor nimmt die Konsolidierung wieder Fahrt auf. Die geplante Übernahme der Commerzbank durch die italienische UniCredit zeigt, dass grenzüberschreitende Zusammenschlüsse zunehmend realistischer werden. In der Schweiz dominiert mit der UBS bereits nur noch ein international bedeutendes Institut. Die Deutsche Bank liegt gemessen an der Marktkapitalisierung zwar weiterhin hinter den größten europäischen Wettbewerbern zurück, verfolgt jedoch den Anspruch, eine führende Rolle im europäischen Bankensektor einzunehmen. Damit stellt sich die strategische Frage: Will die Deutsche Bank künftig selbst durch Übernahmen wachsen oder konzentriert sie sich auf organisches Wachstum und höhere Profitabilität? Um langfristig mit den großen US-Banken konkurrieren zu können, dürfte eine weitere Konsolidierung im europäischen Bankensektor kaum vermeidbar sein. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTSCHE+BANK&stockidentifier=symbol%3ADBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitabilität überzeugt Unter Vorstandschef Christian Sewing hat sich die Deutsche Bank in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Der Fokus liegt klar auf einer nachhaltig höheren Profitabilität. Auch das zweite Quartal bestätigt diesen Trend. Der Vorsteuergewinn erreichte mit 2,68 Milliarden € ein Rekordniveau. Nach Steuern verblieb ein Gewinn von 1,64 Milliarden €. Besonders stark entwickelte sich erneut das Investmentbanking, dessen Gewinn um 60% auf 1,3 Milliarden € zulegte. Die Eigenkapitalrendite erreichte 11%. Damit setzte die Bank die positive Entwicklung aus dem ersten Quartal konsequent fort. ## Konzernziele bis 2028 erscheinen erreichbar Nach der erfolgreichen Restrukturierung konzentriert sich die Deutsche Bank nun auf weiteres profitables Wachstum. Die Strategie „Globale Hausbank“ soll diesen Kurs fortsetzen. Bis 2028 soll die Eigenkapitalrendite auf 13% steigen. Gleichzeitig soll das Aufwand-Ertrags-Verhältnis weiter verbessert werden. Bestandteil dieses Programms sind auch zusätzliche Effizienzmaßnahmen und ein weiterer Stellenabbau. Vorstandschef Christian Sewing erklärte: > Zusammen mit unseren bisherigen Rekordergebnissen in diesem Jahr stärken diese Entwicklungen unsere Zuversicht, dass wir unsere Ziele für 2028 übertreffen können. ## Bewertung Operativ befindet sich die Deutsche Bank auf einem überzeugenden Weg. Die Ertragskraft verbessert sich kontinuierlich und die Ziele bis 2028 erscheinen erreichbar. Offen bleibt allerdings die langfristige strategische Ausrichtung. Die Strategie „Globale Hausbank“ deutet derzeit eher auf organisches Wachstum als auf größere Übernahmen in Europa hin. Gerade im Investmentbanking wäre jedoch eine stärkere internationale Positionierung sinnvoll, um gegenüber den großen US-Instituten konkurrenzfähiger zu werden. Gleichzeitig könnte die vergleichsweise niedrige Marktkapitalisierung die Deutsche Bank selbst zu einem interessanten Übernahmeobjekt machen, falls die europäische Konsolidierung weiter an Dynamik gewinnt. Dafür gibt es derzeit zwar keine konkreten Hinweise, die Fantasie bleibt jedoch bestehen. Die operative Entwicklung überzeugt und die Profitabilität dürfte sich weiter verbessern. Ob die Deutsche Bank künftig selbst als Käufer auftritt oder langfristig zum Übernahmekandidaten wird, bleibt offen. Unabhängig davon halte ich die Aktie weiterhin für attraktiv. Neben einer Dividendenrendite von rund 3% sprechen die steigende Ertragskraft und die solide Kapitalausstattung für weiteres Kurspotenzial. Mittelfristig erscheint aus meiner Sicht ein Kurs von rund 40 € realistisch. Sollte sie ein Übernahmeobjekt werden, ist mit einem deutlichen Kursanstieg zu rechnen. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell rund 61,5 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Datadog-Aktie mit -19% – Chance nach dem Rücksetzer?](https://www.sharedeals.de/datadog-aktie-mit-19-chance-nach-dem-ruecksetzer/) **Published:** August 7, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Datadog-Aktie geriet nach der Vorlage der Quartalszahlen deutlich unter Druck und verlor rund -19% an Wert. Der kräftige Rücksetzer wirft die Frage auf, ob Anleger die Schwäche nun als Einstiegschance nutzen können oder ob die Korrektur noch nicht abgeschlossen ist. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur Datadog-Aktie Die Datadog-Aktie überzeugte im zweiten Quartal mit einem Umsatzanstieg von +36% auf und übertraf damit die eigene Prognose. Besonders die starke Nachfrage nach KI-Lösungen sorgte für Wachstum. Auch der freie Cashflow blieb mit einer Marge von 25% auf hohem Niveau. Für das laufende Quartal stellte das Management weiteres Umsatzwachstum in Aussicht. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-07_06-37-53-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Trotz der starken Zahlen und Aussichten verlor der Datadog-Kurs gestern über -19%. Gut ist eben manchmal nicht gut genug. Die Datadog-Aktie hatte erst kürzlich ein neues Allzeithoch bei 296,70 US$ erreicht. Der aktuelle Rücksetzer ist daher auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Datadog-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 57 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf potenziell weiter fallende Kurse hindeutet. Der MACD läuft nach, steht aber ebenfalls unmittelbar vor einem Verkaufssignal. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-07_06-38-56-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bärisch. Der starke Rücksetzer nach den gemeldeten Zahlen führte zu deutlichen Gewinnmitnahmen, was auch die Indikatorenlage negativ beeinflusste. Kurzfristig ist daher Vorsicht geboten. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Datadog-Kurs in einer Welle 3, einer dritten Welle, befinden könnte. Im Chartverlauf ist eine Aneinanderreihung von sogenannten 1-2-Setups zu erkennen. Dies sind typischerweise besonders starke und dynamische Phasen in einem Trend. Entsprechend weit kann sich die aktuelle Bewegung weiter ausdehnen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DDOG_2026-08-07_06-39-56-scaled.png)Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange keine lokalen Tiefs oder Fibonacci-Unterstützungen unterschritten werden, ist der langfristige Aufwärtstrend für die Datadog-Aktie intakt. Aufgrund der bullischen Elliott-Wellen-Struktur könnte der Kurs die nächsten Monate oder gar Jahre weiter ansteigen. Der starke Rücksetzer gestern ist aufgrund der bislang bullischen Struktur als Zwischenkorrektur einzuordnen. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild zwar eingetrübt, der langfristige Trend bleibt jedoch intakt. Der RSI hat bereits ein Verkaufssignal geliefert und auch der MACD dürfte dieses in Kürze bestätigen. Nach dem kräftigen Rücksetzer sind kurzfristig weitere Schwankungen daher nicht auszuschließen. Bei den Elliott-Wellen bleibe ich hingegen optimistisch. Die übergeordnete Struktur spricht weiterhin für einen intakten Aufwärtstrend, während der jüngste Abverkauf bislang lediglich den Charakter einer normalen Zwischenkorrektur besitzt. Solange wichtige Unterstützungen verteidigt werden, sehe ich die Chancen auf eine Fortsetzung der langfristigen Rallye weiterhin als gut an. ## ℹ️ Datadog, Inc. in Kürze - Datadog (WKN: A2PSFR) ist ein 2010 gegründetes US-Softwareunternehmen mit Sitz in New York City. - Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Software für Cloud-Anwendungen für die Überwachung von Servern, Datenbanken, Tools und Diensten über eine Software-as-a-Service-basierte Datenanalyseplattform. - Datadog ist Mitglied in den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und ca. 81,62 Milliarden US$ wert. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Datadog. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Datadog – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Datadog, Datadog Inc., Datadog-Aktie, Datadog-Analyse, Datadog-Chartanalyse, Datadog-Kurs, Datadog-Preis, Datadog-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Shopify-Aktie +32%: Der Wochenschluss wird entscheidend!](https://www.sharedeals.de/shopify-aktie-32-der-wochenschluss-wird-entscheidend/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Vom Wochentief bis zum bisherigen Wochenhoch hat die Shopify-Aktie bereits rund +32% zugelegt. Der von einer deutlichen Eröffnungslücke begleitete Kurssprung führte den Titel dabei über die seit dem Allzeithoch bei 182,19 US$ ausgebildete Abwärtstrendlinie. Entscheidend wird nun, ob sich der Ausbruch per Wochenschluss bestätigt und anschließend auch der Widerstand bei 155,22 US$ überwunden werden kann. ## Die Rekordzahlen liefern Rückenwind Mein Kollege Alexander Hirschler hat bereits die [Rekordzahlen und die daraus entstehende neue Kursfantasie](https://www.sharedeals.de/shopify-aktie-rekordzahlen-entfachen-neue-fantasie/) eingeordnet. Shopify steigerte den Quartalsumsatz um +34% auf 3,58 Milliarden US$, während das Bruttowarenvolumen um +32% auf 115,57 Milliarden US$ anwuchs. Der freie Cashflow erhöhte sich auf 654 Millionen US$ und erreichte eine Marge von 18%. Für das dritte Quartal stellt das Management erneut ein Umsatzwachstum im niedrigen 30%-Bereich in Aussicht. Charttechnisch besitzt der Kurssprung ebenfalls Gewicht. Die Shopify-Aktie notiert aktuell bei 147,04 US$ und damit oberhalb der seit Oktober 2025 fallenden Abwärtstrendlinie. Allerdings ist die laufende Wochenkerze noch nicht abgeschlossen. Ein Wochenschluss oberhalb der Trendlinie würde den Ausbruch aufwerten, während die große Kurslücke zwischen 120,25 und 136,88 US$ vorerst geöffnet bleibt. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Shopif-2J_060826-1024x696.png)Quelle Chart: stock3 Bestätigt die Shopify-Aktie den Trendbruch per Wochenschluss, dürfte der Widerstand bei 155,22 US$ erneut attackiert werden. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das bullische Signal weiter festigen und zusätzliches Potenzial bis 176,29 US$ eröffnen. Anschließend könnte sogar das Allzeithoch bei 182,19 US$ wieder in den Fokus rücken. Der übergeordnete Befreiungsschlag wäre damit nahezu vollzogen. Fällt der Titel dagegen wieder unter die überwundene Abwärtstrendlinie zurück, würde zunächst die Unterstützung bei 136,88 US$ auf einen Test warten. Ein Rücksetzer bis dorthin würde den jüngsten Impuls bisher nicht vollständig negieren. Unterhalb dieser Marke dürfte jedoch die Schließung der offenen Kurslücke bis 120,25 US$ wahrscheinlicher werden. Wird auch dieses Level aufgegeben, würde sich das Chartbild deutlich eintrüben und später die Unterstützung bei 94 US$ wieder relevant werden. Die Shopify-Aktie hat nach den starken Quartalszahlen einen eindrucksvollen Kurssprung geliefert und die seit dem Allzeithoch fallende Abwärtstrendlinie überwunden. Nun kommt es auf die Bestätigung per Wochenschluss und anschließend auf den Ausbruch über 155,22 US$ an. Gelingt beides, könnten 176,29 und 182,19 US$ vergleichsweise schnell auf die Agenda rücken. Ein Rückfall unter 136,88 US$ würde dagegen das Risiko einer Schließung der offenen Kurslücke bis 120,25 US$ erheblich erhöhen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? 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Am Donnerstag gewinnt das Papier aktuell rund +4% und notiert bei knapp 20 €. Damit stellt sich die Frage: Wie viel Potenzial steckt jetzt noch in der Aktie? ## Weiterhin solides Wachstum Das erste Halbjahr verlief erneut erfreulich. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis legten gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Der Gruppenumsatz stieg um 6,2% auf 940 Millionen €. Wachstumstreiber blieb das größte Segment Research, dessen Erlöse um 7,2% auf 748 Millionen € zunahmen. Die Bereiche Health und Education verzeichneten dagegen leichte Umsatzrückgänge. Das bereinigte Betriebsergebnis verbesserte sich um 7,7% auf 246,2 Millionen €. Positiv wirkten sich insbesondere ein günstiger Produktmix sowie Skaleneffekte aus. Besonders stark entwickelte sich der Free Cashflow, der sich auf 268 Millionen € mehr als vervierfachte. Die Nettoverschuldung lag zum Halbjahresende bei 1,2 Milliarden €. Insgesamt präsentierte Springer Nature erneut solide Geschäftszahlen. Das Geschäftsmodell erweist sich als robust, sodass auch für das zweite Halbjahr eine stabile Entwicklung erwartet werden kann. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Springer+Nature&stockidentifier=symbol%3ASPG) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose angehoben Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung hob der Konzern seine Prognose leicht an. Beim organischen Umsatzwachstum rechnet Springer Nature nun mit rund 6%, nachdem zuvor eine Spanne von 5 bis 6% erwartet worden war. Auch bei der operativen Marge zeigt sich das Management optimistischer. Nach bislang erwarteten rund 30 Basispunkten Verbesserung wird nun mindestens dieser Wert angestrebt. Im Vorjahr lag die operative Marge bei 28,2%. Vorstandschef Frank Vrancken Peeters erklärte: > Wir haben ein starkes erstes Halbjahr erzielt. Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung haben wir unsere Prognose angepasst und erwarten nun für 2026 ein organisches Umsatzwachstum von rund 6 %. ## Publikumsmediengeschäft verkauft Zur stärkeren Fokussierung auf das wissenschaftliche Kerngeschäft hat Springer Nature sein Publikumsmediengeschäft veräußert. Verkauft wurden die Marken Scientific American an die LabX Media Group sowie Spektrum der Wissenschaft an GeraNova Bruckmann. Über die Kaufpreise vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Die beiden Publikationen erzielten zuletzt zusammen einen Jahresumsatz von rund 25 Millionen €. Nach Unternehmensangaben hat der Verkauf keinen wesentlichen Einfluss auf die Jahresprognose. ## Bewertung Die operative Entwicklung bleibt intakt. Umsatz, Ergebnis und Cashflow entwickeln sich kontinuierlich positiv, und die Prognoseanhebung unterstreicht die Stabilität des Geschäftsmodells. Gleichzeitig bleibt Springer Nature als Nebenwert anfälliger für stärkere Kursschwankungen als größere Standardwerte. Mit einem Kurs von rund 20 € notiert die Aktie weiterhin unter dem Ausgabepreis von 22,50 €. Angesichts der bislang gezeigten Geschäftsentwicklung erscheint dieser Abschlag aus fundamentaler Sicht gerechtfertigt. Der jüngste Kursanstieg hat einen Teil des Aufholpotenzials bereits ausgeschöpft. Kurzfristig dürfte das weitere Kurspotenzial daher begrenzt sein. Mittel- und langfristig halte ich jedoch auch Kurse oberhalb des Ausgabepreises für realistisch, sofern Springer Nature seinen profitablen Wachstumskurs fortsetzt. Zusätzliche Unterstützung erhält die Aktie durch ihre attraktive Dividendenrendite von derzeit rund 4,2%. Nach der Ausschüttung von zuletzt 0,83 € je Aktie erscheint eine weitere Dividendenerhöhung durchaus möglich. **Passend dazu:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du zehn Top-Titel, die kontinuierliche Cashflows mit Kurschancen verbinden. Perfekt für alle, die passives Einkommen aufbauen und gleichzeitig von Kursexplosionen profitieren wollen. ## ℹ️ Springer Nature in Kürze - Die Springer Nature AG & Co. KGaA (WKN: SPG100) ist eine wissenschaftliche Verlagsgruppe mit Hauptsitz in Berlin. Springer Nature zählt zu den zehn umsatzstärksten Verlagsgruppen der Welt. - Der Verlag publiziert jährlich rund 13.000 Fachbücher aus unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen und verlegt etwa 3.000 Fachzeitschriften. - Die Aktie kam im Oktober 2024 an die Börse. Aktuell wird das Unternehmen mit etwa 3,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [D-Wave-Aktie: Enttäuschen die Zahlen zu Unrecht?](https://www.sharedeals.de/d-wave-aktie-enttaeuschen-die-zahlen-zu-unrecht/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die D-Wave-Aktie hat nach den Quartalszahlen deutlich nachgegeben. Zwar konnte sich der Kurs nach dem ersten Abverkauf etwas stabilisieren, dennoch bleibt die Enttäuschung der Anleger zunächst sichtbar. Neben den Geschäftszahlen richtet sich der Blick jetzt auf die wichtige Unterstützungszone im Chart. ## Umsatz enttäuscht, Auftragslage bleibt stark Auf den ersten Blick fielen die Quartalszahlen gemischt aus. D-Wave steigerte die Bookings – also den Wert neu gewonnener Aufträge – um mehr als 1.100% auf 35,5 Millionen US$. Das zeigt, dass die Nachfrage nach den Lösungen des Unternehmens weiter zunimmt. Bei Umsatz und Ergebnis blieb D-Wave allerdings hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatz lag bei rund 3,1 Millionen US$ und verfehlte damit die Analystenschätzungen. Auch der Verlust je Aktie fiel mit 0,13 US$ höher aus als erwartet. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben weiter an, weil das Unternehmen kräftig in die Entwicklung neuer Systeme und den Ausbau des Vertriebs investiert. Positiv ist dagegen der Blick nach vorne. Für das kommende Quartal rechnen Analysten derzeit mit einem deutlichen Umsatzsprung. Hintergrund sind bereits abgeschlossene Aufträge, die erst in den nächsten Quartalen als Umsatz verbucht werden. Zudem arbeitet D-Wave nach der Übernahme von Quantum Circuits inzwischen sowohl an Annealing- als auch an Gate-basierten Quantencomputern und erweitert damit sein Geschäftsmodell. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=D-Wave+Quantum&stockidentifier=symbol%3ARQ0) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Point of Control rückt in den Fokus Charttechnisch bleibt die Lage nach dem Kursrutsch angespannt. Die Aktie verlor nach den Zahlen zweistellig, konnte sich im Tagesverlauf aber wieder etwas stabilisieren. Wichtig wird nun der Bereich um 19 US$. Dort liegt der Point of Control , also die Preiszone, in der innerhalb des betrachteten Zeitraums das meiste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Solche Bereiche spielen häufig eine wichtige Rolle, weil dort besonders viele Marktteilnehmer gekauft oder verkauft haben. Hält die Zone um 19 US$, könnte sie als Unterstützung dienen und die Basis für eine weitere Erholung bilden. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig darunter, dürfte sich das Chartbild zunächst weiter eintrüben. Auf der Oberseite beginnt zwischen 24 und 28 US$ der nächste größere Widerstandsbereich. Gelingt der Sprung über diese Zone, würde sich das Chartbild deutlich verbessern und der Weg in Richtung der bisherigen Hochs wieder freier werden. Die Analysten bleiben trotz der schwachen Kursreaktion überwiegend optimistisch. Mehrere Kursziele liegen weiterhin deutlich über dem aktuellen Kurs und reichen teilweise bis in den Bereich von 35 bis 40 US$. Die Erwartung dahinter: D-Wave soll die stark gestiegenen Auftragseingänge in den kommenden Quartalen Schritt für Schritt in höhere Umsätze umwandeln. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-06-um-16.32.20.png)D-Wave-Aktie Die Zahlen waren gemischt. Die Aufträge entwickeln sich stark, Umsatz und Verlust haben den Markt aber enttäuscht. Kurzfristig bleibt die Zone um 19 US$ wichtig. Hält sie, kann sich die Aktie weiter stabilisieren. Auf der Oberseite wartet zwischen 24 und 28 US$ der nächste größere Widerstandsbereich. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 7,5 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** D-Wave, D-wave Quantum, D-Wave-Aktie, Quantum Computing --- ### [Siemens-Aktie: Ist der Rücksetzer die große Chance?](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-ist-der-ruecksetzer-die-grosse-chance/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer Rallye im Vorfeld der Zahlen hatte die Siemens-Aktie erst am Mittwoch ein neues Rekordhoch erreicht. Doch die Zahlen sorgen zunächst einmal für Abgabedruck. Der Münchener Technologiekonzern verliert bis zu -6% und ist damit hinter Scout24 schwächster DAX-Wert. Handelt es sich nur um Gewinnmitnahmen oder steckt mehr dahinter? ## Rekordzahlen und Prognoseanhebung Die fundamentalen Zahlen sprechen jedenfalls eine klare Sprache. Siemens hat im dritten Geschäftsquartal nahezu auf allen Ebenen neue Bestmarken erreicht. Der Auftragseingang stieg um 13% auf den Rekordwert von 27,9 Milliarden €, während der Umsatz um 8% auf 20,8 Milliarden € zulegte. Besonders erfreulich entwickelte sich das Industriegeschäft, dessen operatives Ergebnis um rund ein Viertel auf 3,5 Milliarden € kletterte. Unter dem Strich verdiente der DAX-Konzern mit 2,58 Milliarden € rund 16% mehr als im Vorjahreszeitraum. Noch wichtiger ist jedoch der Blick nach vorne. Weil der Auftragseingang den Umsatz erneut deutlich übertraf, wuchs der Auftragsbestand auf den Rekordwert von 132 Milliarden €. Das verschafft Siemens eine außergewöhnlich hohe Visibilität für die kommenden Quartale. Folgerichtig hob Vorstandschef Roland Busch auch die Gewinnprognose an. Statt eines Ergebnisses je Aktie zwischen 10,70 und 11,10 € peilt der Konzern nun 11,20 bis 11,50 € an. Die Umsatzprognose von 6 bis 8% vergleichbarem Wachstum wurde bestätigt – wobei Siemens unverändert davon ausgeht, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## KI bleibt der wichtigste Wachstumstreiber Besonders dynamisch entwickelt sich weiterhin das Geschäft rund um KI-Infrastruktur. Smart Infrastructure profitierte erneut von der enormen Nachfrage nach Rechenzentren und erzielte sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis neue Rekorde. Das operative Ergebnis der Sparte legte um 19% auf 1,27 Milliarden € zu. Gleichzeitig setzt sich die Erholung der zuletzt schwächeren Sparte Digital Industries fort. Das Softwaregeschäft wächst zweistellig, während die Nachfrage nach Automatisierungslösungen vor allem in China wieder anzieht. Hinzu kommen Fortschritte bei der geplanten Abspaltung von Siemens Healthineers. Nach Angaben des Managements sind die wesentlichen steuerlichen Fragen inzwischen geklärt, sodass der Zeitplan für die Transaktion bestehen bleibt. ## Warum fällt die Aktie trotzdem? Die Reaktion der Börse wirkt auf den ersten Blick überraschend. Tatsächlich übertraf Siemens die Konsensschätzungen nahezu auf ganzer Linie. Allerdings war nach der starken Rallye im Vorfeld der Zahlen bereits sehr viel Optimismus eingepreist. Zudem entsprach die angehobene Gewinnprognose weitgehend den Erwartungen vieler Analysten und sorgte daher nicht mehr für den erhofften positiven Überraschungseffekt. Entsprechend sehen viele Marktteilnehmer den Kursrückgang vor allem als klassische Gewinnmitnahme. Auch Analysten bleiben überwiegend optimistisch. JPMorgan bestätigte das "Overweight"-Rating mit einem Kursziel von 345 €, UBS bekräftigte ihre Kaufempfehlung mit einem Zielwert von 310 €. Der Analystenkonsens liegt aktuell bei rund 305 € und signalisiert damit weiteres Aufwärtspotenzial von fast +12%. ## Qualität zu fairer Bewertung Fundamental bleibt Siemens hervorragend positioniert. Mit einem KGV von rund 19 ist der Technologiekonzern angesichts seiner starken Marktstellung in den Bereichen Automatisierung, Elektrifizierung und industrielle KI nicht zu hoch bewertet. Hinzu kommt eine solide Dividendenrendite von rund 2%, die durch den hohen freien Cashflow komfortabel abgesichert ist. Analysten rechnen zudem mit einer weiteren Dividendenerhöhung im kommenden Jahr. ## Charttechnik: Bullisches Chartbild Auch charttechnisch bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt. Nach der Korrektur zwischen Februar und März etablierte sich eine neue Aufwärtsbewegung, die Mitte Mai in einem neuen Rekordhoch mündete. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierung zog der Kurs Ende Juli wieder an und brach auf neue Höchststände aus. Der aktuelle Rücksetzer hat die Aktie zwar zeitweise unter die 50-Tage-Linie gedrückt, dort griffen Anleger jedoch direkt wieder zu. Gelingt es dem Kurs, sich oberhalb des SMA50 zu behaupten, rückt das Rekordhoch schnell wieder in Reichweite. Darüber wäre sogar Platz bis zur psychologisch wichtigen Marke von 300 €. Erst bei einem nachhaltigeren Rückfall unter die 50-Tage-Linie würde sich das Bild eintrüben und ein Test der Unterstützung um 260 € beziehungsweise der 200-Tage-Linie bei 249,15 € wahrscheinlicher werden. Siemens liefert einmal mehr den Beweis, warum der Konzern zu den qualitativ hochwertigsten Industrieunternehmen Europas zählt. Rekordaufträge, eine angehobene Gewinnprognose und strukturelles Wachstum durch KI-Infrastruktur sprechen unverändert für die Münchener. Dass die Aktie nach einer starken Rallye zunächst unter Druck gerät, überrascht kaum und dürfte eher auf Gewinnmitnahmen als auf fundamentale Schwäche zurückzuführen sein. Für langfristig orientierte Anleger bleiben Rücksetzer deshalb interessante Einstiegsgelegenheiten. Zwar ist kurzfristig keine spektakuläre Outperformance zu erwarten, doch mit seinem defensiven Geschäftsmodell, der hohen Dividendenqualität und der verlässlichen Gewinnentwicklung bleibt Siemens ein attraktiver Dauerläufer im DAX. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 206,7 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie +32%: Ist die Munition verschossen?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-32-ist-die-munition-verschossen/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Bullen führten die Rheinmetall-Aktie ausgehend vom Julitief um rund +32% nach oben. Mit dem gestrigen Anlauf in die Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € sowie dem heutigen Rücklauf vom Tageshoch mehren sich jedoch die Anzeichen, dass die Käufer ihre Munition vorerst verschossen haben könnten. Weitet sich der aktuelle Intraday-Rücksetzer bis zum Tagesschluss im Kontext der vorangegangenen Tageskerzen weiter aus, würde zugleich eine potenzielle Candlestick-Umkehrkerze entstehen. ## Starke Zahlen reichen vorerst nicht aus Der heutige Halbjahresbericht liefert fundamental eigentlich reichlich Argumente für die Bullen. Rheinmetall steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr um +39% auf 5,23 Milliarden €, während sich das operative Ergebnis um +74% auf 786 Millionen € erhöhte. Der Auftragsbestand erreichte 80,5 Milliarden €. Gleichzeitig belasteten verschobene Kundenanzahlungen, der Aufbau von Vorräten und hohe Investitionen den operativen Free Cashflow, der auf -1,62 Milliarden € abrutschte. Meine Kollegin Polina Dmitrovskaya hat die [Gründe für die verhaltene Reaktion auf die starken Halbjahreszahlen](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-das-bremst-die-party/) bereits zur heutigen Mittagszeit ausführlich eingeordnet. Hinzu kommt die angepasste Jahresprognose nach dem Aus für das F126-Fregattenprogramm. Rheinmetall erwartet 2026 nun einen Umsatz zwischen 13,7 und 14,2 Milliarden € und damit jeweils 300 Millionen € weniger als zuvor. Das Margenziel von rund 19% wurde allerdings bestätigt. Charttechnisch fällt dennoch auf, dass die Aktie in der Zone zwischen 1.177 und 1.233,40 € auf deutlichen Widerstand trifft. Das heutige Tageshoch bei 1.238 € wurde bislang klar abverkauft. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Rheinmetall-5M_060826-1024x692.png)Quelle Chart: stock3 Bleibt die Rheinmetall-Aktie daher unterhalb der Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € und setzt sich der aktuelle Rücklauf fort, dürfte zunächst die Unterstützung bei 1.122 € wieder in den Fokus rücken. Eine zwischenzeitliche Gegenbewegung wäre dort denkbar, doch unterhalb dieser Marke sollte sich der Verkaufsdruck erneut deutlich erhöhen. In diesem Fall könnte sich die Korrektur bis zur mittelfristig steigenden Aufwärtstrendlinie und der bekannten Unterstützung bei 946,60 € ausweiten. Für eine erneute Aufhellung müsste der Titel dagegen die Zone bis 1.233,40 € nachhaltig per Tagesschlussstand überwinden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, dürfte zunächst der Widerstand bei 1.318,34 € auf einen Test warten. Oberhalb davon könnte sich die Erholung bis 1.458,53 € ausdehnen. Gegenwärtig spricht die Reaktion am Widerstand allerdings eher für das präferierte Rückschlagszenario in Blau und somit für Kurse unterhalb von 1.000 € je Anteilsschein. Die Rheinmetall-Aktie hat seit dem Julitief eine kräftige Erholung von rund +32% geliefert, trifft nun jedoch auf eine massive Widerstandszone. Der Rücklauf vom heutigen Tageshoch und die mögliche Ausbildung einer Candlestick-Umkehrkerze mahnen zur Vorsicht. Solange 1.233,40 € nicht nachhaltig überwunden werden, erscheint ein Rücksetzer bis 1.122 € und später möglicherweise bis 946,60 € wahrscheinlicher. Erst oberhalb der Widerstandszone würde sich neues Potenzial bis 1.318,34 und 1.458,53 € eröffnen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 54 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [SanDisk-Aktie -9%: Was ist bei diesem KI-Liebling los?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-9-was-ist-bei-diesem-ki-liebling-los/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SanDisk-Aktie hat in den letzten Wochen eine starke Korrektur vollzogen. Zwar kam es in den vergangenen Tagen zu einer Gegenbewegung, doch die am Mittwochabend nachbörslich vorgelegten Zahlen sorgen für neuen Abgabedruck. Vorbörslich büßt der Kurs des Flashspeicher-Spezialisten aktuell mehr als -9% ein. Das steckt hinter dem Abverkauf und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## Starkes Quartal, schwacher Ausblick Operativ gibt es an den Zahlen kaum etwas auszusetzen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 steigerte SanDisk den Umsatz auf 8,97 Milliarden US$ – deutlich mehr als die von Analysten erwarteten rund 8,4 Milliarden US$. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie fiel mit 39,25 US$ klar besser aus als die Konsensschätzungen von knapp 35 US$. Besonders beeindruckend bleibt die Dynamik im Datacenter-Geschäft. Die Nachfrage nach NAND-Flash-Speichern für KI-Rechenzentren ließ die Erlöse in diesem Bereich um 103% auf 2,98 Milliarden US$ steigen. Auch das Edge-Segment entwickelte sich deutlich besser als erwartet. Gleichzeitig erreichte die bereinigte Bruttomarge mit 84,6% einen außergewöhnlich hohen Wert – ein Beleg für die derzeit enorme Preissetzungsmacht im Speichergeschäft. Der Auslöser für den Kursrutsch liegt daher nicht im abgelaufenen Quartal, sondern vielmehr im Ausblick. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellte SanDisk einen Umsatz zwischen 10,3 und 10,8 Milliarden US$ in Aussicht. Der Mittelwert liegt damit unter den Markterwartungen von rund 11,2 Milliarden US$. Auch die Bruttomarge dürfte sich mit 83 bis 85% leicht abschwächen. Für einen Markt, der zuletzt nahezu Perfektion eingepreist hatte, war das schlicht zu wenig. **Unsere Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Der Markt denkt bereits an den nächsten Zyklus Die Reaktion zeigt einmal mehr, wie anspruchsvoll die Erwartungen inzwischen geworden sind. Anleger interessieren sich derzeit weniger für das Rekordquartal als vielmehr für die Frage, ob sich die aktuelle Preisdynamik im NAND-Markt über 2027 hinaus halten lässt. Zusätzliche Unsicherheit erzeugten Aussagen des Managements, wonach die Stückzahlen bei PCs und Smartphones im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich rückläufig sein werden. Zwar gewinnt das KI-Geschäft als Wachstumstreiber immer stärker an Bedeutung, das klassische Consumer-Geschäft bleibt für den Speicherhersteller jedoch weiterhin relevant. Positiv ist dagegen der strategische Umbau. SanDisk verlagert sein Geschäft zunehmend weg vom volatilen Spotmarkt und setzt stattdessen auf mehrjährige Lieferverträge mit garantierten Mindestabnahmen. Diese umfassen inzwischen ein Volumen von rund 93,9 Milliarden US$ und sorgen für deutlich mehr Planungssicherheit. Zudem genehmigte der Vorstand ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über 14 Milliarden US$. ## Analysten bleiben langfristig optimistisch Trotz der heftigen Kursreaktion halten viele Analysten an ihrer positiven Einschätzung fest. Der überwiegende Teil der Wall Street stuft die Aktie weiterhin mit „Buy“ ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 1.810 US$ und damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Optimisten verweisen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Speichern und die langfristigen Lieferverträge, die die Gewinnentwicklung stabilisieren könnten. Bei der Bewertung ergibt sich allerdings ein gemischtes Bild. Auf Basis der erwarteten Gewinne wirkt die Aktie mit einem niedrigen Forward-KGV von 6 überaus attraktiv. Gleichzeitig bleibt das Speichergeschäft ausgesprochen zyklisch. Sollten Angebot und Nachfrage wieder aus dem Gleichgewicht geraten, könnten Margen und Gewinne ebenso schnell sinken, wie sie zuletzt gestiegen sind. Entscheidend werden nun die anstehenden Analysten-Updates und der Investor Day am 13. August, denn sie müssen die Nachhaltigkeit der aktuellen NAND-Preisniveaus, der Datacenter-Nachfrage und der neuen Vertragsstruktur von SanDisk belegen. Der Fokus liegt darauf, ob das Unternehmen den Markt von der Beständigkeit dieses Booms überzeugen kann. ## Chartbild wieder eingetrübt Charttechnisch verschlechtert sich die Lage zunächst wieder. Nach der kräftigen Erholung von fast +45% infolge des zuvor rund 60-prozentigen Kurseinbruchs sorgt der aktuelle Abverkauf für einen Rückfall unter die 100-Tage-Linie. Damit rückt die psychologisch wichtige Marke von 1.000 US$ mit dem Juli-Tief bei 998,19 US$ erneut in den Fokus. Darunter würde auch die 200-Tage-Linie bei 861,34 US$ als mögliches Korrekturziel in den Blick geraten. Auf der Oberseite müssten zunächst die kurzfristige Abwärtstrendlinie bei rund 1.430 US$ sowie die 21-Tage-Linie bei 1.471 US$ zurückerobert werden, um das technische Bild wieder nachhaltig aufzuhellen. SanDisk liefert operativ erneut ein Spitzenquartal ab, scheitert aber an den extrem hohen Erwartungen des Marktes. Der vorsichtigere Ausblick erinnert Anleger daran, dass auch ein KI-getriebener Speicherboom zyklischen Schwankungen unterliegt. Langfristig sprechen die starke Position im Datacenter-Geschäft, milliardenschwere Rückkäufe und attraktive Bewertungskennzahlen weiterhin für die Aktie. Kurzfristig dürfte die hohe Volatilität jedoch anhalten – Anleger im Memory-Sektor brauchen deshalb auch künftig starke Nerven. **Tipp**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 200 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Gold-Kurs vor nächstem Widerstand – reicht die Dynamik?](https://www.sharedeals.de/gold-kurs-vor-naechstem-widerstand-reicht-die-dynamik/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Gold hat in den vergangenen Tagen eine starke Gegenbewegung gestartet. Nachdem die wichtige Unterstützung im Bereich von 4.000 US$ gehalten hat, konnte der Goldpreis deutlich zulegen und notiert inzwischen wieder bei rund 4.265 US$. Neben dem Chart liefern derzeit auch die Entwicklung am Anleihemarkt, der US$ und die geopolitische Lage Unterstützung. ## Unterstützung hält – Gold nimmt den nächsten Widerstand ins Visier Der Bereich um 4.000 US$ hat gehalten und damit zunächst gezeigt, dass dort weiter Kaufinteresse vorhanden ist. Nachdem der Goldpreis diese Zone verteidigen konnte, setzte in den vergangenen Tagen eine kräftige Gegenbewegung ein. Inzwischen notiert Gold wieder bei rund 4.265 US$ und hat damit einen großen Teil des vorherigen Rücksetzers aufgeholt. Der nächste wichtige Bereich liegt nun bei etwa 4.320 US$. Dort wartet die erste größere Hürde, an der wieder mehr Verkaufsdruck aufkommen kann. Nach dem schnellen Anstieg wäre es aber auch nicht ungewöhnlich, wenn Gold zunächst etwas Tempo herausnimmt und noch einmal zurücksetzt. Auf der Unterseite bleibt der Bereich um 4.200 US$ die erste Zone, auf die Anleger bei einer Korrektur achten sollten. Solange Gold darüber bleibt, spricht vieles dafür, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung weiter Bestand hat. Fällt der Kurs dagegen klar darunter, könnte die Unterstützung um 4.000 US$ erneut getestet werden. **Im Übrigen:** Wie man gewinnbringend im Rohstoff-Bereich investiert und welche Aktien gerade besonders spannend sind, zeigt unser [neuer Report!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-rohstoff-rallye/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-06-um-12.47.23.png)Gold-Kurs auf TradingView ## Mehrere Faktoren sprechen derzeit für Gold Auch von der fundamentalen Seite kommt derzeit Unterstützung. Der Ölpreis ist zuletzt etwas zurückgekommen, nachdem es neue positive Berichte über mögliche Gespräche und einen Deal im Konflikt zwischen den USA und Iran gab. Die Lage rund um die Straße von Hormus bleibt aber weiter unsicher und kann jederzeit wieder für stärkere Ausschläge sorgen. Der niedrigere Ölpreis nimmt etwas Druck von der Inflation. Dazu kommen die Renditen von US-Staatsanleihen, die zuvor stark gestiegen waren und inzwischen wieder etwas zurückkommen. Das hilft Gold, weil festverzinsliche Anlagen dadurch wieder etwas weniger attraktiv werden. Auch der US$ hatte zuvor deutlich an Stärke gewonnen, gibt aktuell aber ebenfalls nach. Diese Mischung aus fallendem Ölpreis, sinkenden Renditen und einem nachgebenden Dollar hat die Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage unterstützt. Gold hat die Unterstützung bei 4.000 US$ klar verteidigt und seitdem wieder deutlich zugelegt. Mit 4.320 US$ wartet nun die nächste wichtige Hürde. Rückenwind kommt von fallenden Renditen, einem schwächeren US$ und dem zuletzt gesunkenen Ölpreis. Gelingt der Ausbruch, könnte die Bewegung weiterlaufen. Scheitert Gold dort zunächst, wäre eine kurze Korrektur nach dem starken Anstieg völlig normal. ## ℹ️ Gold im Überblick - Gold erfüllt mehrere Funktionen. Neben seiner Verwendung in der Schmuckindustrie und in bestimmten Industriebereichen dient es vor allem als Wertspeicher. Viele Anleger nutzen Gold als Schutz vor Inflation, Währungsabwertung und geopolitischen Krisen. - Schätzungen zufolge wurden bislang rund 216.000 Tonnen Gold gefördert. Die wirtschaftlich abbaubaren Reserven werden auf etwa 50.000 bis 55.000 Tonnen geschätzt. Die begrenzte Verfügbarkeit ist ein wichtiger Grund dafür, weshalb Gold langfristig seinen Wert behalten bzw. steigern konnte. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Gold, Gold-Kurs --- ### [Almonty-Aktie: Was tun nach +37%?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-was-tun-nach-37/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Almonty-Aktie stand vor nahezu exakt vier Wochen mit der Chance auf eine Erholungsbewegung im Fokus. Zunächst setzte sich jedoch das in meiner [vorherigen Analyse skizzierte Alternativszenario](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-nutzen-die-kaeufer-die-chance/) durch: Vom Tagesschluss des 6. Juli brach der Titel um rund -37% bis zur Unterstützung bei 9,14 € ein. Seither folgte wiederum eine Erholung um interessante +37%. Damit wurde der steilere Abwärtstrend zwar überwunden, doch die nächste wichtige Bewährungsprobe wartet bereits. ## Über 12,71 € wäre es geschafft Ausgehend von der Unterstützung bei 9,14 € meldeten sich die Käufer dynamisch zurück. Dabei wurden zunächst 10,82 € und anschließend das 38,2%-Retracement bei 11,45 € zurückerobert. Mit aktuell 11,91 € bleibt der kurzfristige Erholungsimpuls intakt. Nun könnte sich die Almonty-Aktie der Widerstandszone zwischen 12,37 und 12,71 € annähern. Oberhalb davon warten mit dem 61,8%-Retracement bei 13,36 € und der fallenden Abwärtstrendlinie bereits die nächsten Hürden. Erst deren Überwindung würde die Erholung aufwerten und den übergeordneten Abwärtstrend ernsthaft infrage stellen. **Weitere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Almonty-4M_060826-1024x685.png)Quelle Chart: stock3 Reicht die Erholung bis in die Widerstandszone zwischen 12,37 und 12,71 €, könnte der Verkaufsdruck dort wieder zunehmen. Ein anschließender Rückfall unter 11,45 € würde das Risiko einer erneuten Abwärtsbewegung erhöhen. Spätestens unterhalb von 10,82 € dürfte die Unterstützung bei 9,14 € erneut in den Fokus rücken. Deren Bruch würde den jüngsten Stabilisierungsversuch wiederum klar in Richtung des übergeordneten Abwärtstrends stellen. Für eine nachhaltigere Aufhellung müsste sich die Almonty-Aktie dagegen oberhalb von 12,71 € etablieren und anschließend den Kreuzwiderstand aus 13,36 € und der fallenden Abwärtstrendlinie überwinden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, könnte sich die Erholung zunächst bis 14,56 € ausweiten. Nach einem möglichen Rücklauf wäre anschließend auch ein Anstieg bis 16,07 € denkbar. Oberhalb davon würde die Widerstandszone um 16,90 € in den Fokus rücken. Die Almonty-Aktie hat nach dem Absturz um rund -37% eine starke Gegenbewegung geliefert. Noch ist daraus jedoch keine bestätigte Trendwende entstanden. Zwischen 12,37 und 13,36 € wartet eine gestaffelte Widerstandszone, an der die Käufer deutlich mehr liefern müssen. Unterhalb von 10,82 € würde wieder ein Test von 9,14 € drohen, während ein Ausbruch über 13,36 € weiteres Erholungspotenzial bis 14,56 und 16,07 € eröffnen könnte. Übrigens: Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada, ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,27 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien --- ### [Zalando-Aktie nach dem Absturz – kommt jetzt das Comeback?](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-nach-dem-absturz-kommt-jetzt-das-comeback/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Zalando-Aktie hat nach den Quartalszahlen kräftig an Wert verloren und ist bis an eine wichtige Unterstützung gefallen. Dort kamen zuletzt wieder Käufer in den Markt, sodass der Kurs auf rund 25 € zurückgeklettert ist. Operativ wächst der Konzern weiter, doch der schwächere Ausblick und die zurückhaltenden Kunden haben die Anleger verunsichert. ## Gute Zahlen reichen dem Markt nicht Auf den ersten Blick lieferte Zalando ein starkes zweites Quartal. Das Bruttowarenvolumen stieg um 20,7% auf 4,92 Milliarden €, der Umsatz legte um 20,8% auf 3,42 Milliarden € zu. Ein großer Teil des Wachstums kommt allerdings durch die Übernahme von About You. Auf vergleichbarer Basis entwickelte sich das Geschäft schwächer als erhofft. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um 10% auf 204,8 Millionen €, blieb jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück. Auch bei den Kunden wächst Zalando weiter. Die Zahl der aktiven Nutzer stieg auf 62,5 Millionen, die Bestellungen nahmen auf 77,5 Millionen zu. About You trägt inzwischen zum Konzernwachstum bei und lieferte im Quartal bereits Synergien von mehr als zehn Millionen Euro. Bis 2028 will Zalando durch die Zusammenführung beider Unternehmen jährlich rund 100 Millionen € einsparen. Stark entwickelte sich das Geschäft mit anderen Unternehmen. Der Umsatz im B2B-Bereich stieg um 27,6% auf knapp 335 Millionen €, während sich das bereinigte EBIT von 11,4 auf 40,7 Millionen € mehr als verdreifachte. Zalando verdient hier unter anderem mit Logistiklösungen, Software und Dienstleistungen für Marken und Händler. Die Marge kletterte von 4,3 auf 12,2%. Dieser Bereich könnte für den Konzern in den kommenden Jahren wichtiger werden, weil er höhere Margen liefert als der klassische Modeverkauf. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Zalando) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## KI wächst, der Ausblick bremst Auch beim Einsatz von künstlicher Intelligenz macht Zalando Fortschritte. Die Plattform SCAYLE STUDIOS erstellt Produktbilder und digitale Modeinhalte für Marken. Laut Unternehmen lassen sich die Produktionszeiten damit um mehr als 95% und die Kosten um rund 90% senken. Kurz nach dem Start nutzten bereits mehr als 100 Marken das Angebot. Der Kurseinbruch hing deshalb weniger mit den absoluten Zahlen zusammen, sondern vor allem mit dem Ausblick. Zalando erwartet beim Bruttowarenvolumen und beim Umsatz nur noch ein Wachstum in der unteren Hälfte der bisherigen Spanne von 12 bis 17%. Die Prognose für das bereinigte EBIT wurde von zuvor 660 bis 740 Millionen € auf 680 bis 720 Millionen € eingeengt. Kunden bleiben laut Finanzchefin Anna Dimitrova vorsichtig und achten stärker auf die Preise. Vor allem bei Sneakern fiel die Nachfrage schwächer aus. Die Aktie verlor daraufhin zeitweise bis zu 18%. ## Unterstützung hält – erste Gegenbewegung läuft Der starke Abverkauf führte die Zalando-Aktie direkt an den Bereich um 24 €. Dort liegt eine frühere Widerstandszone, die nach dem Ausbruch zunächst als Unterstützung dienen kann. Die erste Reaktion fällt positiv aus: Der Kurs hat sich von diesem Bereich gelöst und notiert wieder bei rund 25 €. Damit ist die Aktie allerdings noch nicht aus dem Gröbsten heraus. Die Zone um 24 € muss auch bei einem weiteren Rücksetzer halten. Fällt der Kurs klar darunter, wäre ein erneuter Test des volumenstarken Bereichs um 20,40 € möglich. Dort liegt der Point of Control und damit die Preiszone, in der im betrachteten Zeitraum am meisten gehandelt wurde. Auf der Oberseite wartet bei rund 27,20 € der nächste größere Widerstand. Dieser Bereich wurde vor dem Kurssturz noch als Unterstützung genutzt und dürfte nun zunächst Verkäufe anziehen. Erst wenn Zalando diese Marke zurückerobert, wäre wieder mehr Platz in Richtung 30 €. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-06-um-12.01.08.png)Zalando-Aktie Zalando wächst weiter, doch der vorsichtigere Ausblick hat die starken Quartalszahlen klar überschattet. Positiv sind vor allem die Entwicklung im B2B-Geschäft, erste Synergien aus der About-You-Übernahme und die Fortschritte bei den KI-Angeboten. Auf der anderen Seite bleibt die Kauflaune vieler Kunden schwach, was den weiteren Wachstumskurs bremsen könnte. Charttechnisch hat die Zone um 24 € zunächst gehalten und eine Gegenbewegung ausgelöst. Solange dieser Bereich nicht erneut unterschritten wird, bleibt eine Erholung in Richtung 27,20 € möglich. Für einen nachhaltig stärkeren Kursverlauf muss Zalando aber zeigen, dass das operative Geschäft auch ohne Übernahmeeffekte wieder mehr Tempo aufnimmt. ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 6 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Zalando, Zalando-Aktie, Zalando-Kurs --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: 3 Milliarden Gründe für den Kauf](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-3-milliarden-gruende-fuer-den-kauf/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie arbeitet weiter an der Trendwende. Nach einer gut viermonatigen Abwärtsbewegung geht es für den DAX-Titel seit Anfang Juli sukzessive nach oben. Am Donnerstag schießt der Kurs um weitere +6% in die Höhe und reagiert damit auf die am Morgen vorgelegten Quartalszahlen. Sind die Ergebnisse wirklich so gut und wie sollten sich Anleger nun verhalten? ## Cashflow steigt, Prognose rauf Die Antwort fällt insgesamt positiv aus. Zwar bewegte sich der Umsatz im zweiten Quartal mit einem Plus von 4,4% auf 29,9 Milliarden € weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Beim bereinigten EBITDA AL überraschte die Deutsche Telekom mit einem Anstieg um 7,5% auf 11,8 Milliarden € dagegen leicht positiv und übertraf den Analystenkonsens. Unter dem Strich sank der Nettogewinn zwar um rund 6% auf 2,5 Milliarden €, dafür waren allerdings vor allem Integrationskosten im Zusammenhang mit der UScellular-Übernahme bei T-Mobile US verantwortlich. Bereinigt entwickelte sich die Profitabilität deutlich besser. Zudem hob der Konzern dank der unverändert starken Entwicklung der US-Tochter seine Prognose für den Free Cashflow AL leicht auf rund 20 Milliarden € an, nachdem bislang mehr als 19,8 Milliarden € in Aussicht gestellt worden waren. Das Ziel für das bereinigte EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden € bleibt bestehen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Telekom) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Milliardenschweres Signal an den Kapitalmarkt Noch stärker als die leicht erhöhte Prognose dürfte Anleger die zweite Nachricht begeistert haben. Die Telekom stockt ihr Aktienrückkaufprogramm für 2026 um weitere 3 Milliarden € auf und erhöht das Gesamtvolumen damit von ursprünglich 2 auf 5 Milliarden €. Begründet wird dieser Schritt ausdrücklich mit dem zuletzt schwachen Aktienkurs. Damit sendet das Management ein klares Signal: Die Aktie wird auf dem aktuellen Bewertungsniveau als attraktiv angesehen und der hohe freie Cashflow soll verstärkt den Aktionären zugutekommen. Bereits rund 1,2 Milliarden € wurden in diesem Jahr für Rückkäufe eingesetzt, der überwiegende Teil des Programms steht also noch bevor. ## Analysten bleiben klar optimistisch Auch an der Wall Street kommen die Zahlen gut an. JPMorgan-Analyst Akhil Dattani betont, dass die Telekom ohne das US-Geschäft die Erwartungen bereits leicht übertroffen habe. Einschließlich T-Mobile US liege der Nettogewinn sogar rund 6% und der Free Cashflow etwa 3% über den Konsensschätzungen. Entsprechend halten die großen Investmentbanken an ihren positiven Einschätzungen fest. JPMorgan sieht ein Kursziel von 38 €, Goldman Sachs und die Deutsche Bank trauen der Aktie sogar jeweils 40 € zu. Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt derzeit bei rund 38,50 € und signalisiert damit weiteres Aufwärtspotenzial. ## Bewertung attraktiv – Chart hellt sich deutlich auf Fundamental spricht weiterhin vieles für den DAX-Konzern. Mit einem erwarteten KGV von lediglich rund 12,7 ist die Telekom im historischen Vergleich günstig bewertet. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von rund 4%, eine vollständig durch den freien Cashflow gedeckte Ausschüttung sowie eine aktionärsfreundliche Kapitalpolitik mit steigenden Dividenden und milliardenschweren Rückkäufen. Auch charttechnisch verbessert sich das Bild deutlich. Nach dem Kursrutsch von mehr als -30% zwischen Ende Februar und Ende Juni fand die Aktie auf Höhe der 200-Wochen-Linie einen tragfähigen Boden. Von dort aus hat sich der Kurs inzwischen um mehr als +23% erholt. Mit dem heutigen Sprung über die langfristig wichtige 200-Tage-Linie könnte nun ein weiteres Kaufsignal entstehen. Gelingt in den kommenden Tagen die Bestätigung dieses Ausbruchs, dürften die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung deutlich steigen. Die Deutsche Telekom liefert genau das, was Anleger derzeit sehen wollen: stabile operative Entwicklung, steigende Cashflows, eine leicht angehobene Prognose und ein überraschend großes Aktienrückkaufprogramm. Zusammen mit der günstigen Bewertung, der hohen Dividendenqualität und der aktionärsfreundlichen Kapitalallokation ergibt sich insbesondere für langfristig orientierte Investoren ein überzeugendes Gesamtbild. Sollte sich nun auch das charttechnische Kaufsignal bestätigen, spricht vieles dafür, dass die laufende Erholung noch längst nicht beendet ist. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 139 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: Dieses Kaufsignal entfesselt +50% Potenzial](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-dieses-kaufsignal-entfesselt-50-potenzial/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** DroneShield hat sich seit dem Prognose-Schock vom 28. Juli deutlich erholt und dabei eine wichtige Unterstützungszone verteidigt. Charttechnisch steht der Kurs nun kurz vor einer Trendlinie, die über die nächste Bewegung entscheiden dürfte. ## Vom Kursrutsch zur Gegenbewegung Am 28. Juli hatte DroneShield mit seiner Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr die Anleger enttäuscht. Das Management stellte 250 bis 270 Millionen australische Dollar (AU$) in Aussicht – ein Wachstum von 15 bis 25% gegenüber dem Vorjahr, aber deutlich unter den Analystenschätzungen von rund 323 Millionen AU$. Die Aktie brach daraufhin erneut ein. Acht Handelstage später hat sich das Bild gedreht. Seit dem Tief hat DroneShield rund +36% innerhalb von sieben Handelstagen zugelegt, allein gestern ging es um weitere +8% nach oben. Ob der Markt damit nur den Schreck vom 28. Juli verdaut oder beginnt, die Wachstumsstory des Drohnenabwehr-Spezialisten neu zu bewerten, bleibt vorerst offen. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-06-um-10.19.24.png)Quelle Chart: Tradingview Die DroneShield-Aktie hat an der Unterstützungszone zwischen 0,92 und 1,10 €, die sich aus den letzten Tiefs ergeben hat, eine deutliche Reaktion von +36% gezeigt. Das ist zunächst einmal ein starkes Zeichen und weckt neue Hoffnung bei den Anlegern. Auf der Oberseite verläuft eine Abwärtstrendlinie, die aktuell sowohl als Hürde als auch als Trigger im Chart fungiert. Der Kurs dürfte bei rund 1,50 € auf diese Linie treffen, wo sich dann die nächste Bewegung entscheidet. Wird der Kurs an dieser Schwelle zurückgewiesen, dürfte der Supportbereich erneut angelaufen werden – spannend wird dann, ob es zu einem Durchbruch oder zu erneuter Stärke kommt. Läuft der Markt dagegen über die fallende Linie, wäre der Abwärtsschwung vorerst gebrochen und das Bild hätte sich ins Bullische gedreht. Vom Moment des Bruchs an bietet sich ein Potenzial von rund +50% bis zum nächsten Widerstand bei den vorherigen Hochs. Zwischenzeitliche Rücksetzer sind dabei jederzeit möglich – die Chance, dieses Niveau in diesem Szenario zu erreichen, bleibt jedoch groß. Entscheidend ist, dass der Kurs nach einem Ausbruch nicht erneut nachhaltig unter die Trendlinie zurückfällt. DroneShield bleibt vorerst ein Beobachtungskandidat – aktuell liegt kein aktives Setup vor. Ein nachhaltiger Bruch der Trendlinie liefert ein sauberes Kaufsignal, das deutliches Potenzial auf der Oberseite freisetzt. Hält der Kurs nach diesem Ausbruch die Marke, bleibt die Long-Idee intakt. Wird der Kurs an der Linie dagegen abgewiesen, warte ich die Reaktion am Support ab, bevor ich eine Position aufbaue. **Übrigens**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 2,11 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Das bremst die Party](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-das-bremst-die-party/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Den Halbjahresbericht, den Rheinmetall heute morgen vorgelegte, liest sich wie eine Erfolgsgeschichte, aber Anleger verkaufen die Aktie. Erleben wir hier ein klassisches „Sell the News“ oder rutscht das Fundament? Rheinmetall meldet für das erste Halbjahr 2026 ein gewaltiges Umsatzplus auf 5,2 Milliarden € (Vergleich H1 2026: 4,7 Milliarden €) sowie eine operative Marge von 18,5%. Der Grund für den aktuellen Kursrückgang liegt nicht in fehlender Nachfrage, sondern im Working Capital: Um Lieferketten zu sichern, baute der Konzern Vorräte im Rekordtempo auf. Das drückte den Cashflow massiv ins Minus. Zudem belastet die Diskussion um Verzögerungen und Anpassungen im F126-Marineprojekt die Stimmung. Tauche tiefer in das Thema Rüstung ein mit dem [exklusiven Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/). ## Woher das Wachstum kommt Bei Vehicle Systems, also Rad- und Kettenfahrzeugen, stieg der Umsatz um 28%, getragen von deutschen Schützenpanzer-Nachbestellungen und einem Lynx-Großauftrag für Rumänien (Schützenpanzer). Noch stärker performte Weapon and Ammunition mit einer operativen Marge von knapp 24%. Nochmal zur Verdeutlichung: An jedem umgesetzten Euro verdient die Firma fast ein Viertel reinen Gewinn. Am spektakulärsten ist die Entwicklung bei Air Defence: Der Auftragseingang für Flugabwehrsysteme wie Skynex und Skyranger versechsfachte sich nahezu. Der gesamte Auftragsbestand kletterte auf 80 Milliarden € – mehr als das Fünffache des für 2026 erwarteten Jahresumsatzes. ## Cashflow und die F126-Absage In den Finanzforen zeigt sich, dass das Sentiment nicht gebrochen ist und Rheinmetall weiter auf der Kaufen-Liste steht. Der Grund für die verhaltene Kursreaktion liegt woanders. Der Free Cashflow rutschte auf minus 1,6 Milliarden €, weil sich Kundenanzahlungen verschoben haben und Rheinmetall gleichzeitig Vorräte aufbaut und massiv in neue Kapazitäten investiert. Das Management selbst nennt „verschobene Anzahlungen” als Hauptgrund für die roten Zahlen beim Cashflow. Doch nüchtern betrachtet, ist es kein Grund die Aktie zu verkaufen. Rheinmetalls größte Kunden sind Staaten und deren Verteidigungsministerien, deren Haushaltsprozesse sind nun mal notorisch langsam und politisch anfällig. Reales Risiko liegt hierbei nur vor, wenn der Cashflow längerfristig negativ bleibt, da dann eine Lösung für die Verschuldung hermuss. Zu dem Vorratsaufbau: CEO Armin Papperger betonte in der Analystenkonferenz selbstbewusst, dass die vollen Lager die Grundvoraussetzung für die bevorstehende Auslieferungswelle im zweiten Halbjahr seien. > Wir haben die Kapazitäten vorbereitet. Sobald die Kunden den Knopf drücken, liefern wir aus. Also könnte die Aktie im zweiten Halbjahr dank den eintreffenden verspäteten Zahlungen und hohen Auslieferungszahlen einen kurzfristigen Boom erfahren. Verfolge die Ereignisse bei Rheinmetalle ganz einfach mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). Dann verpasst Du ganz sicher keine News mehr. ## Meinung der Wettmärkte Rheinmetalls Schicksal hängt spürbar an der geopolitischen Lage, und auf der Prognoseplattform Polymarket taxiert die Community die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine bis Jahresende derzeit auf rund 44% – ein Risiko, das viele Trader explizit als Kursbremse für Rüstungswerte im Blick behalten, auch wenn der prall gefüllte Auftragsbestand selbst im Friedensfall über Jahre abgearbeitet werden müsste. Das mittelfristige Risiko bei Rheinmetall liegt also nicht im Orderbuch, dem Cashflow oder abgesagten Projekten, sondern in der operativen Umsetzung und möglichen politischen Friedensinitiativen. Der aktuelle Kursrücksetzer ist also primär technischer Natur und durch den temporären Cashflow-Dämpfer begründet. Ein Kauf zwingt sich aufgrund dieser Nachrichten eher nicht auf. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 56,024 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Kurs sinkt trotz Rekordwerte – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-kurs-sinkt-trotz-rekordwerte-zu-recht/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Siemens Energy-Aktie befindet sich seit 2024 in einem langfristigen Aufwärtstrend. Nach dem Allzeithoch im April bei rund 190 € befindet sich das Papier aktuell in einer Korrekturphase, die von hohen Kursschwankungen geprägt ist. Am Donnerstag notiert die Aktie bei etwa 151 €. Damit stellt sich die Frage: Setzt sich die Konsolidierung fort oder eröffnet der Rücksetzer neue Chancen? ## Profitables Wachstum setzt sich fort Die am 5. August veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal unterstreichen die starke operative Entwicklung des Konzerns. Neue Rekorde wurden erzielt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 18,5% auf 11,4 Milliarden €. Wachstum lieferten sämtliche Geschäftsbereiche. Im Vorquartal hatte der Umsatz noch bei 10,3 Milliarden € gelegen. Noch beeindruckender entwickelte sich die Profitabilität. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten vervielfachte sich auf 1,6 Milliarden €. Positiv wirkten sich unter anderem die Abspaltung des Indien-Geschäfts sowie die deutliche Verbesserung bei Siemens Gamesa aus, das erstmals seit längerer Zeit wieder einen positiven Ergebnisbeitrag lieferte. Die operative Marge verbesserte sich von 9,8% auf 13,7%. Auch unter dem Strich überzeugte der Konzern: Der Nettogewinn stieg von rund 700 Millionen € auf etwa 1,6 Milliarden €. Dank hoher Kundenanzahlungen erhöhte sich der Free Cashflow deutlich von 0,4 auf 2,3 Milliarden €. Insgesamt zeigen die Zahlen, dass Siemens Energy den eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent fortsetzt. CEO Christian Bruch erklärte: > Auch im dritten Quartal hält die weltweit starke Nachfrage nach Strom und damit nach unseren Produkten weiterhin an. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose bestätigt Angesichts der starken Entwicklung bestätigte Siemens Energy die Prognose für das Gesamtjahr. Der Konzern erwartet weiterhin: Ein Umsatzwachstum von 14 bis 16% (39,1 Milliarden € im Vorjahr), eine operative Ergebnismarge von 10 bis 12% sowie einen Nettogewinn von rund 4 Milliarden €. Rückenwind liefert vor allem der außergewöhnlich hohe Auftragsbestand von 162 Milliarden €. Die Book-to-Bill-Ratio liegt bei starken 1,57. Allein im dritten Quartal gingen Neuaufträge im Volumen von 17,9 Milliarden € ein. ## Bewertung Fundamental liefert Siemens Energy derzeit kaum Anlass zur Kritik. Umsatz, Gewinn, Margen und Cashflow entwickeln sich hervorragend, während der hohe Auftragsbestand für eine ausgezeichnete Visibilität sorgt. Der jüngste Kursrückgang ist daher weniger auf die operative Entwicklung als vielmehr auf das schwächere Sentiment im KI-Sektor zurückzuführen. Siemens Energy profitiert zwar indirekt vom Ausbau von KI-Rechenzentren, da deren Stromversorgung enorme Investitionen in Netzinfrastruktur und Energietechnik erfordert. Entsprechend geriet die Aktie im Zuge der allgemeinen Schwäche vieler KI-bezogener Werte ebenfalls unter Druck. Kurzfristig sind weitere Schwankungen nicht auszuschließen. Fundamental erscheint der Rücksetzer jedoch deutlich weniger dramatisch als die Kursentwicklung vermuten lässt. Aus fundamentaler Sicht bleibt Siemens Energy einer der stärksten Industriewerte im DAX. Die laufende Korrektur verbessert daher die Einstiegschancen für langfristig orientierte Anleger. Aus meiner Sicht erscheint ein mittelfristiger fairer Wert im Bereich von rund 200 € weiterhin realistisch. Auch zahlreiche Analysten sehen weiteres Aufwärtspotenzial, deren durchschnittliches Kursziel liegt bei etwa 195 €. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX. An der Börse ist Siemens Energy aktuell mit 129,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Zeal Network-Aktie: Ein interessanter Nebenwert?](https://www.sharedeals.de/zeal-network-aktie-ein-interessanter-nebenwert/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Zeal-Network-Aktie, deutscher Anbieter von Online-Lotterien, konnte ihr Jahreshoch von rund 51 € nicht behaupten und befindet sich seit Mai in einer Korrekturphase. Am Donnerstag notiert der Titel bei etwa 43,60 €. Damit stellt sich die Frage: Bietet der Rücksetzer wieder attraktive Einstiegschancen? ## Rekordumsatz erzielt Das Geschäft mit Online-Lotterien entwickelt sich weiterhin erfreulich. Im ersten Halbjahr erzielte Zeal einen neuen Umsatzrekord. Die Erlöse stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20% auf 121,8 Millionen €. Wichtigster Wachstumstreiber blieb das klassische Lotteriegeschäft. Gleichzeitig entwickelte sich auch das noch junge Games-Segment dynamisch und legte um 17% auf 7,8 Millionen € zu. Auch die Profitabilität verbesserte sich weiter. Das EBITDA stieg um 10% auf 38,9 Millionen €. Besonders positiv entwickelte sich die Kundenbasis. Die Zahl der Neukunden erhöhte sich um 32% auf 659.000, während die durchschnittliche Zahl der monatlich aktiven Nutzer auf 1,6 Millionen anstieg. Insgesamt unterstreichen die Zahlen das weiterhin hohe Wachstumspotenzial des Online-Lotteriemarktes. CEO Dr. Stefan Tweraser kommentierte die Entwicklung: > Die Ergebnisse des ersten Halbjahres bestätigen unsere eingeschlagene Strategie: Wir wachsen in unserem deutschen Kerngeschäft und diversifizieren Zeal gleichzeitig durch eigene, skalierbare Produkte. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein EBITDA zwischen 70 und 75 Millionen €, nachdem im Vorjahr 68,8 Millionen € erzielt wurden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Zeal+Network&stockidentifier=symbol%3AZEL) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Einstieg in den britischen Markt Ein zusätzlicher Wachstumsschritt ist die vollständige Übernahme von SevenCanyon. Bislang hielt Zeal bereits 3,5% an dem britischen Unternehmen. Nun erfolgt die Komplettübernahme für 33,8 Millionen €. Weitere 4,8 Millionen € können abhängig vom Erreichen bestimmter finanzieller Ziele hinzukommen. SevenCanyon ist ein etablierter Anbieter im britischen Gewinnspielmarkt und soll nach Abschluss der Transaktion einen hohen einstelligen Millionenbetrag zum EBITDA beitragen. Damit stärkt Zeal seine internationale Präsenz und erweitert seine Wachstumsbasis über das deutsche Kerngeschäft hinaus. ## Bewertung Interessante Investmentchancen finden sich häufig auch außerhalb der großen Standardwerte. Zeal Network zählt zu den wachstumsstärkeren Nebenwerten am deutschen Aktienmarkt. Besonders positiv sind die zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz, Ergebnis und Neukundengewinnung. Mit der Übernahme von SevenCanyon könnte sich diese Entwicklung zusätzlich beschleunigen. Hinzu kommt eine attraktive Dividendenrendite von derzeit rund 3,2%. Nach der Ausschüttung von 1,40 € je Aktie im Vorjahr erscheint bei einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung auch künftig Spielraum für steigende Dividenden vorhanden. Dem stehen die typischen Risiken eines Nebenwertes gegenüber. Die Aktie weist eine vergleichsweise geringe Liquidität auf und kann deshalb deutlich stärker schwanken als große Standardwerte. Zeal Network verbindet ein solides Kerngeschäft mit attraktiven Wachstumschancen und einer ansprechenden Dividendenrendite. Der Kursrückgang der vergangenen Monate hat die Bewertung wieder attraktiver werden lassen. Kurzfristige Schwankungen bleiben zwar möglich, mittel- bis langfristig erscheint das Chance-Risiko-Verhältnis jedoch interessant. Für langfristig orientierte Anleger könnte die Aktie daher eine interessante Beimischung sein. **Apropos Dividenden-Strategien:** Viele Anleger übersehen aktuell zehn Titel, die kontinuierliche Cashflows mit erheblichem Kurspotenzial verbinden. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt, welche Aktien 2026 besonders interessant sein könnten. ℹ️ Zeal Network in Kürze - Die Zeal Network SE (WKN: ZEAL24), kurz Zeal, mit Sitz in Hamburg ist eine E-Commerce-Unternehmensgruppe, die online Lotterieprodukte anbietet. Marken der Zeal-Gruppe sind unter anderem Lotto24, Tipp24 und Traumhausverlosung. - Neben dem deutschen Geschäft ist das Unternehmen in Großbritannien und Spanien tätig. - Das Unternehmen wird aktuell mit 920 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps --- ### [KI-Aktien: Diese 2 Top-Titel haben die Wenigsten auf dem Schirm](https://www.sharedeals.de/ki-aktien-diese-2-top-titel-haben-die-wenigsten-auf-dem-schirm/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Künstliche Intelligenz zählt zu den wichtigsten Wachstumstreibern der kommenden Jahrzehnte und eröffnet nach Einschätzung vieler Experten milliardenschwere bis sogar billionenschwere Marktchancen. Entsprechend rücken Unternehmen in den Fokus, die von diesem Trend unmittelbar oder mittelbar profitieren könnten. Mehrere Analysten der Wall Street sehen derzeit insbesondere bei zwei Titeln erhebliches Aufwärtspotenzial. ## Rigetti Computing-Aktie Obwohl Rigetti Computing in erster Linie als Quantencomputing-Unternehmen bekannt ist, sehen Analysten enge technologische Schnittstellen zwischen Quantencomputing und künstlicher Intelligenz. Beide Bereiche greifen auf ähnliche Hardwarekomponenten zurück und könnten künftig gemeinsam eingesetzt werden, um komplexe Rechenaufgaben sowie die Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle zu beschleunigen. Derzeit wird die Aktie von neun Analysten beobachtet. Sechs sprechen eine Kaufempfehlung aus, während die übrigen drei das Papier mit „Halten“ einstufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 30,71 US-Dollar und signalisiert damit ein Aufwärtspotenzial von rund 90 Prozent innerhalb der kommenden zwölf bis 18 Monate. Besonders optimistisch zeigt sich John McPeake von Rosenblatt Securities. Der Analyst bekräftigte Ende Juli sein Kursziel von 40 US-Dollar, was einem möglichen Kursanstieg von rund 150 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau entsprechen würde. Dennoch bleibt das Investment mit Risiken behaftet. Im Juni veräußerte Technikvorstand David Rivas knapp 500.000 Aktien im Wert von rund 12,7 Millionen US-Dollar. Zudem kämpft das Unternehmen weiterhin mit Verzögerungen bei der Produktentwicklung und technischen Herausforderungen bei der Skalierung seiner Quantencomputer. Diese Unsicherheiten belasteten den Aktienkurs, der seit Jahresbeginn rund 30 Prozent nachgegeben hat. Trotzdem sehen optimistische Analysten in Rigetti einen interessanten Wert, der sowohl vom langfristigen Wachstum des Quantencomputings als auch vom Boom der künstlichen Intelligenz profitieren könnte. Angesichts des deutlichen Kursrückgangs wird die Aktie aus ihrer Sicht derzeit unter ihrem langfristigen Potenzial gehandelt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SoundHound AI-Aktie Noch unmittelbarer vom KI-Boom profitiert SoundHound AI . Das Unternehmen erzielt den Großteil seiner Umsätze mit KI-basierten Sprach- und Softwarelösungen. Obwohl die Aktie seit Jahresbeginn über 40 Prozent an Wert verloren hat, bleiben die Analysten an der Wall Street geschlossen optimistisch. Alle vier Analysten, die den Titel derzeit beobachten, sprechen eine Kaufempfehlung aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 12,75 US-Dollar und impliziert damit ein Aufwärtspotenzial von rund 100 Prozent. Am zuversichtlichsten ist Scott Buck von H.C. Wainwright. Sein Kursziel von 20 US-Dollar entspricht einem möglichen Kurspotenzial von über 200 Prozent gegenüber dem aktuellen Börsenkurs. Buck begründet seine Einschätzung mit dem starken Umsatzwachstum des Unternehmens. Sowohl die Gewinnung neuer Kunden als auch eine hohe Verlängerungsquote bestehender Verträge hätten SoundHound AI im Jahr 2025 zu einem Umsatzwachstum von 100 Prozent verholfen. Nach seiner Einschätzung könnte diese Dynamik dazu führen, dass das Unternehmen bis Ende 2026 erstmals eine positive bereinigte EBITDA-Marge erreicht. Besondere Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die [gerade veröffentlichten Quartalszahlen](https://www.soundhound.com/newsroom/press-releases/soundhound-ai-reports-record-q2-and-all-time-high-revenue-of-61-9-million-up-45-raises-full-year-outlook/), die vorbörslich bereits eine Kursexplosion entfachen. Analysten sehen vor allem im Ausbau des Cross-Sellings erhebliches Potenzial. Gelingt es SoundHound AI, bestehenden Kunden zusätzliche Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, könnte dies nicht nur das Umsatzwachstum beschleunigen, sondern zugleich die Profitabilität verbessern, da die Kosten für die Kundenakquise sinken. Sowohl Rigetti Computing als auch SoundHound AI gehören zu den spekulativeren KI-Werten am Markt. Während Rigetti auf die langfristigen Chancen des Quantencomputings setzt, überzeugt SoundHound AI mit einem klaren Fokus auf KI-Anwendungen und starkem Umsatzwachstum. Die Kursziele der Wall-Street-Analysten deuten auf erhebliches Aufwärtspotenzial hin. Anleger sollten jedoch berücksichtigen, dass beide Unternehmen weiterhin vor operativen Herausforderungen stehen und die optimistischen Prognosen mit entsprechend hohen Risiken verbunden sind. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Bayer-Aktie: Die Bullen greifen wieder an](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-die-bullen-greifen-wieder-an/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Bayer-Aktie hat das in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-das-koennte-jetzt-noch-tiefer-gehen/) bevorzugte Abwärtsszenario nicht bestätigt. Stattdessen wurde die Unterstützung bei 45,90 € verteidigt und anschließend auch die Marke von 48,67 € zurückerobert. Mit aktuell 50,02 € haben die Käufer wieder die Initiative übernommen. Für eine Fortsetzung der Erholung müssen nun jedoch die noch intakte Abwärtstrendlinie und danach das Julihoch bei 53,92 € überwunden werden. ## Das Julihoch rückt wieder näher Ausgehend von 45,90 € hat die Bayer-Aktie einen neuen Erholungsimpuls gestartet und sich erneut oberhalb von 48,67 € etabliert. Damit wurde das zuvor drohende Korrekturszenario deutlich relativiert. Noch begrenzt allerdings eine fallende Abwärtstrendlinie im Bereich knapp oberhalb von 51 € die Bewegung. Mein Kollege Rudolf Schneider hat vor zwei Tagen die [Quartalszahlen und die Frage, wie viel Positives bereits im Kurs enthalten ist](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-ist-hier-viel-positives-bereits-eingepreist/), eingeordnet. Bayer steigerte den währungs- und portfoliobereinigten Quartalsumsatz um +2,2% auf 10,87 Milliarden €, während das EBITDA vor Sondereinflüssen um +1,9% auf 2,14 Milliarden € zulegte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank dagegen um -16,7% auf 0,95 € und die Nettofinanzverschuldung lag zum Quartalsende bei 33,65 Milliarden €. **Weitere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bayer-6M_060826-1024x709.png)Quelle Chart: stock3 Kann sich die Bayer-Aktie oberhalb von 48,67 € behaupten und anschließend die fallende Abwärtstrendlinie überwinden, dürfte das Julihoch bei 53,92 € erneut in den Fokus rücken. Oberhalb davon wartet mit 55,12 € der nächste horizontale Widerstand. Gelingt auch dort der Ausbruch, könnte sich die Bewegung bis zur übergeordneten Abwärtstrendlinie im Bereich um 58 € ausweiten. Deren Überwindung würde schließlich weiteres Potenzial bis 61,64 € eröffnen. Kippt der Titel hingegen wieder unter 48,67 €, wäre zunächst ein Rücklauf bis 45,90 € denkbar. Ein nachhaltiger Bruch dieser Unterstützung würde den jüngsten Erholungsimpuls negieren und anschließend 44,66 sowie 43,44 € in den Mittelpunkt rücken. Unterhalb des 50%-Retracements bei 42,16 € dürfte sich der Verkaufsdruck nochmals erhöhen und einen Rückfall in die Unterstützungszone um 39,78 bis 41 € in Aussicht stellen. Die Bayer-Aktie hat die zuletzt erwartete Korrekturausweitung verhindert und mit der Rückeroberung von 48,67 € wieder eine konstruktivere Ausgangslage geschaffen. Noch steht der eigentliche Befreiungsschlag jedoch aus. Erst oberhalb der fallenden Abwärtstrendlinie und des Julihochs bei 53,92 € würde sich weiteres Potenzial bis 55,12 und später rund 58 € eröffnen. Unterhalb von 45,90 € wäre die jüngste Verbesserung dagegen wieder hinfällig. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit rund 49 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Schluss mit FOMO: Deine Checkliste für echte Qualitätsaktien](https://www.sharedeals.de/schluss-mit-fomo-deine-checkliste-fuer-echte-qualitaetsaktien/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** In Zeiten hoher Volatilität und geopolitischer Spannungen trennt sich an den Weltbörsen die Spreu vom Weizen. Jeder Anleger entwickelt mit der Zeit sein eigenes Raster, durch das Aktien laufen müssen, bevor sie ins Depot dürfen. Zehn Kriterien, die ich konsequent durchgehe, teile ich heute (mit je einem Aktienbeispiel pro Kriterium). Die nächste Verzehnfachung zu finden wird mit dieser Checkliste nicht klappen, aber Unternehmen, die auch in zehn Jahren noch da sind und dabei Geld verdienen schon. ### 1. Jahrelange Marktpräsenz Unternehmen mit jahrzehntelanger Historie haben bewiesen, dass sie Krisen, Kriege und Währungsreformen überstehen können. Sie sind nicht nur aller Wahrscheinlichkeit nach ein großes Unternehmen, sondern haben auch das nötige Know-How im Umgang mit Krisenzeiten. Ein Paradebeispiel ist Procter & Gamble , das seit 1837 am Markt ist und stürmischen Zeiten trotzt. ### 2. Jährlich steigende Gewinne Kontinuierliches Gewinnwachstum zeigt, dass das Geschäftsmodell skaliert und Preise anpassen kann. Microsoft demonstriert seit Jahren beispielsweise, wie operative Gewinne durch starke Software-Monopole verlässlich steigen. Oder der schwedische Streamingdienst Spotify , dessen Nutzeranzahl beachtlich wächst, trotz regelmäßiger Preiserhöhungen. ### 3. Verlässliche Dividenden Ausschüttungen auch in Krisen belegen echte Finanzkraft, nicht bloße Bilanzkosmetik oder unklare Investitionen. Dividenden zeigen, dass der Outcome der getätigten Investitionen positiv ist, also Gewinn bringt, welcher ausgeschüttet werden kann. Johnson & Johnson glänzt hier als Dividendenkönig mit über 60 Jahren ununterbrochenen Steigerungen. Das spricht von finanzieller Gesundheit. Apropros Dividenden: In [dieser Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du von uns ausgewählte 10 Dividendenwerte. ### 4. Positiver Cashflow Nur echter Barmittelzufluss sichert Investitionen, Aktienrückkäufe und Schuldentilgung. Apple erwirtschaftet gewaltige freie Cashflows, die das Unternehmen nahezu unantastbar machen. Statt wie andere Hyperscaler Schulden aufzunehmen, um KI-Infrastruktur aufzubauen, setzt Apple nicht auf das Ungewisse. Apple bietet seinen Investoren Qualität durch die Marke allein, die es gekonnt ausspielt und dadurch planbaren Umsatz generiert. ### 5. Globale Präsenz Eine breite Umsatzverteilung (mindestens 10% je Kernregion) schützt vor regionalen Rezessionen. Coca-Cola verkörpert diese globale Durchdringung wie kaum eine andere Marke auf der Welt. Das lässt die Firma weiterhin stabilen Umsatz generieren, auch wenn ein oder zwei Regionen wirtschaftlich schwach laufen. ### 6. Eigenkapitalquote von mindestens 30% Das Eigenkapital bildet das Polster in Krisenzeiten. Ist es zu niedrig, drohen bei steigenden Zinsen (wonach es gerade ausschaut) rasch Liquiditätsengpässe oder im schlimmsten Fall die Insolvenz. Alphabet weist seit Jahren eine extrem hohe Eigenkapitalquote von meist deutlich über 60% auf (Stand Q2 2026: 70%), wirtschaftet praktisch ohne nennenswerte Nettoverschuldung und verfügt über gigantische Cash-Reserven, was die Aktie in Krisenzeiten extrem widerstandsfähig macht. ### 7. Umsatzrendite von mindestens 5% Sie misst, wie viel vom Umsatz als Reingewinn hängen bleibt und offenbart Preissetzungsmacht. Visa erzielt dank seines digitalen Netzwerk-Monopols traumhafte Margen von über 50%. Das Geschäftsmodell basiert auf einem Zahlungsnetzwerk, bei dem zusätzliche Transaktionen kaum noch Zusatzkosten verursachen. Diese Unternehmen als besonders stabil und vorhersehbar und sind dadurch begehrt bei Investoren. ### 8. Eigenkapitalrendite von mindestens 10% Diese Kennzahl zeigt, wie effizient das Management das Geld der Aktionäre verzinst, sprich wie viel Reingewinn das Management aus jedem Euro anlegt, den die Aktionäre im Unternehmen haben. Während die Hürde bei 10% liegt, erzielt LVMH historisch Werte von 16 bis über 25% und ist dadurch ein beliebter Wert bei Value-Investoren. ### 9. Forward-KGV von maximal 15 Qualitätsaktien sind oft teuer, doch ein moderates erwartetes KGV schützt zuverlässig vor Blasenbildung und teuren Einstiegen. Ein gutes Beispiel ist hier die weltgrößte US-Bank JPMorgan Chase . Die Aktie notiert aktuell mit einem moderaten Forward-KGV von ca. 14. ### 10. KBV von maximal 2 Das Kurs-Buchwert-Verhältnis stellt den Aktienkurs dem bilanziellen Substanzwert gegenüber. Ein KBV von maximal 2 stellt sicher, dass Anleger nicht das Vielfache des echten Eigenkapitalwerts bezahlen und somit vor spekulativer Überbewertung geschützt sind. Die Allianz kombiniert eine starke Substanz mit niedriger Bewertung. Bei einem Aktienkurs von rund 433 € und einem bilanzierten Buchwert von knapp 256 € je Aktie notiert der deutsche Versicherungsriese bei einem verlässlichen KBV von ca. 1,7. Systematisches Stock-Picking ist kein Hexenwerk, aber in Zeiten geprägt von heißgelaufenen Bewertungen wird es immer wichtiger die Disziplin zu bewahren, bevor das Depot ins Minus rutscht. Diese Checkliste könnte dabei helfen. Wer fundamentale Substanz mit moderaten Bewertungsmultiplikatoren kombiniert, sichert sich eine langfristige Überrendite, wenn alle kleinen, spekulativen Werte nachrichtenbedingt abrauschen. Man kann auch die KI mit dieser Checkliste trainieren und so alle interessanten Titel scannen. Zum Beispiel könntest Du unsere [„KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) mithilfe der Liste durchchecken. Vielleicht findet sich ein Wert darunter, von dem Du langfristig profitieren könntest. **Kategorien:** Aktien-Picks, Markt-Analysen **Schlagwörter:** Dividende, Dividendenaktien --- ### [Palantir-Aktie nach Kursschub: Sind jetzt wieder 200 US$ drin?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-nach-kursschub-sind-jetzt-wieder-200-us-drin/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Palantir Technologies hat zu Wochenbeginn seine Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlicht und den Markt einmal mehr positiv überrascht (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-17-ist-das-der-ultimative-befreiungsschlag/)). Trotz anhaltender Diskussionen über die hohe Bewertung und die langfristige Skalierbarkeit des Geschäftsmodells setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs unbeirrt fort und widerlegt damit regelmäßig skeptische Einschätzungen. ## Umsatz- und Gewinnwachstum erreichen neue Dimensionen Die wichtigsten Kennzahlen des Quartals unterstreichen die außergewöhnliche Entwicklung des Datenspezialisten. Der Umsatz stieg auf 1,935 Milliarden US-Dollar und lag damit 93 Prozent über dem Vorjahreswert sowie 19 Prozent über dem Vorquartal. Besonders dynamisch entwickelte sich erneut das US-Kommerzgeschäft. Die Erlöse in diesem Bereich kletterten im Jahresvergleich um 149 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um weitere 28 Prozent. Auch die Profitabilität verbesserte sich deutlich. Der GAAP-Nettogewinn erhöhte sich um 225 Prozent auf 1,06 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte freie Cashflow um 114 Prozent auf 1,22 Milliarden US-Dollar zulegte. ## Kommerzielles Geschäft entwickelt sich rasant Während Palantir lange Zeit vor allem für seine Regierungsaufträge bekannt war, verschiebt sich das Wachstum zunehmend in Richtung privater Unternehmen. Gerade dieses Segment entwickelt sich inzwischen deutlich schneller als das staatliche Geschäft. Bemerkenswert ist dabei nicht nur das hohe Wachstumstempo, sondern auch dessen Beschleunigung. Bereits im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 hatte das kommerzielle Geschäft um 93 Prozent zugelegt. Statt einer erwartbaren Verlangsamung erhöhte sich das Wachstum ein Jahr später sogar auf 149 Prozent. Innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren stieg der Umsatz im US-Kommerzgeschäft von rund 150 Millionen auf 764 Millionen US-Dollar. Dank des vergleichsweise kapitalarmen Geschäftsmodells schlagen sich diese Zuwächse gleichzeitig deutlich in der Gewinnentwicklung nieder. ## Strategische Partnerschaften stärken langfristige Perspektiven Neben den starken Quartalszahlen rückten mehrere bedeutende Vertragsabschlüsse in den Mittelpunkt. Dabei gelingt es Palantir nicht nur, neue Kunden zu gewinnen, sondern auch größere Projekte mit höherem Auftragsvolumen abzuschließen. Ein besonders prominentes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der international renommierten Anwaltskanzlei Kirkland & Ellis. Das im Juni bekannt gegebene Projekt umfasst den Aufbau einer Plattform für die Kapitalbeschaffung im Bereich Private Equity. Bemerkenswert ist dieser Erfolg auch deshalb, weil zahlreiche führende Wirtschaftskanzleien auf spezialisierte KI-Anbieter für den Rechtsmarkt setzen. Dennoch konnte sich Palantir den größten Akteur der Branche als Kunden sichern. Die Vereinbarung ist auf mehrere Jahre ausgelegt und bietet erhebliches Erweiterungspotenzial. Das Investitionsvolumen wurde mit insgesamt 500 Millionen US-Dollar angegeben, wovon 100 Millionen US-Dollar bereits im ersten Jahr vorgesehen sind. Zwar wurden die konkreten Einnahmen für Palantir nicht veröffentlicht, doch dürfte der Auftrag angesichts der Größenordnung des Projekts und der Einbindung von rund 1.000 Anwälten zu den größeren Vertragsabschlüssen zählen. Sollte sich die Plattform erfolgreich etablieren, könnte daraus eine langfristige Geschäftsbeziehung mit weiter steigenden Umsätzen entstehen. ## Rekordzahl bei Großaufträgen Die Zusammenarbeit mit Kirkland & Ellis ist lediglich eines von zahlreichen größeren Projekten, die Palantir im vergangenen Quartal gewinnen konnte. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Verträgen mit einem Volumen von mehr als zehn Millionen US-Dollar. Hier erreichte das Unternehmen einen neuen Rekord und übertraf den bisherigen Höchstwert aus dem vierten Quartal deutlich. Da das erste Quartal saisonal häufig schwächer ausfällt, sprechen die Unternehmensprognosen dafür, dass auch in den kommenden Quartalen weitere starke Vertragsabschlüsse möglich sind. ## Bewertung bleibt hoch, Wachstum rechtfertigt jedoch den Optimismus Ein häufig genannter Kritikpunkt bleibt die ambitionierte Bewertung der Aktie. Sollte Palantir erneut die Marke von 200 US-Dollar erreichen, würde die Marktkapitalisierung bei rund 513 Milliarden US-Dollar liegen. Daraus ergäbe sich ein Unternehmenswert von etwa 504 Milliarden US-Dollar. Auf Basis der aktuellen Analystenschätzungen wird die Aktie mit einem erwarteten Non-GAAP-Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 105 sowie einem erwarteten EV/EBITDA von etwa 78 bewertet. Diese Kennzahlen erscheinen auf den ersten Blick anspruchsvoll. Gleichzeitig wächst Palantir jedoch mit einer Geschwindigkeit, die nur wenige Unternehmen dieser Größenordnung erreichen. Hinzu kommt eine breite Kundenbasis aus staatlichen und kommerziellen Bereichen, die beide weiterhin hohe Wachstumsraten aufweisen. Darüber hinaus hat Palantir die Erwartungen des Marktes in den vergangenen Quartalen regelmäßig übertroffen und damit gezeigt, dass Analystenschätzungen häufig zu konservativ ausfallen. ## Positive Marktstimmung unterstützt Aktienkurs Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen legte die Aktie innerhalb kurzer Zeit um rund 30 Prozent zu. Damit wurde kurzzeitig eine längere Seitwärtsphase zwischen etwa 100 und 160 US-Dollar verlassen. Aktuell notiert der Titel wieder am oberen Ende dieser Range. Sollte auch die laufende Berichtssaison anderer großer KI-Unternehmen positiv verlaufen, könnte die starke Marktstimmung zusätzlichen Rückenwind liefern und den Aufwärtstrend weiter unterstützen. Die Marke von 200 US-Dollar sowie das Allzeithoch bei 207,52 US-Dollar könnten dann schneller als von manch einem gedacht in den Fokus rücken. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Hohe Bewertung bleibt größter Unsicherheitsfaktor Gleichzeitig bleibt die ambitionierte Bewertung das größte Risiko. Bereits in der Vergangenheit sorgte dieses Thema immer wieder für Diskussionen. Allerdings zeigt sich der Markt bei Unternehmen mit außergewöhnlichem Wachstum häufig bereit, erhebliche Bewertungsaufschläge zu akzeptieren. Angesichts der anhaltend hohen Wachstumsraten, der zunehmenden Zahl großer Vertragsabschlüsse und der starken Position im KI-Markt bleiben die langfristigen Perspektiven aus Sicht vieler Investoren attraktiv. Palantir liefert erneut ein außergewöhnlich starkes Quartal ab und überzeugt sowohl beim Umsatzwachstum als auch bei der Profitabilität. Die Kombination aus wachsendem Kommerzgeschäft, bedeutenden Neuaufträgen und anhaltender Dynamik spricht dafür, dass die Aktie trotz ihrer hohen Bewertung weiteres Potenzial besitzen könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 380 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Wie weit kann die Reise noch gehen?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-wie-weit-kann-die-reise-noch-gehen/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SAP-Aktie hat sich kräftig zurückgemeldet: Vom jüngsten Ausgangsniveau bei 154,08 € ging es auf 172,14 € nach oben. Das entspricht einem Kursgewinn von +11,7%. Gute Quartalszahlen und nachlassende Sorgen vor einer Verdrängung klassischer Softwareanbieter durch künstliche Intelligenz sorgen für Rückenwind. Doch wie viel Potenzial bleibt jetzt noch? ## Cloud-Geschäft liefert Die Zahlen zum zweiten Quartal fielen insgesamt überzeugend aus. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um +9% auf 9,88 Milliarden €. Dabei wuchsen die Cloud-Erlöse um +22% auf 6,28 Milliarden €. Währungsbereinigt lag der Zuwachs sogar bei +24%. Besonders wichtig ist der aktuelle Cloud-Auftragsbestand. Dieser erreichte 22,93 Milliarden € und legte währungsbereinigt um +26% zu. Damit verfügt der Softwarekonzern weiterhin über eine hohe Planungssicherheit. Das IFRS-Ergebnis je Aktie verbesserte sich um +30% auf 1,89 €. Der freie Cashflow stieg um +27% auf 3 Milliarden €. **Unsere Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. Ganz ohne Schattenseiten waren die Zahlen jedoch nicht. SAP reduzierte wegen der Übernahmen von Dremio und Prior Labs die Prognose für den bereinigten operativen Gewinn leicht. Statt 11,9 bis 12,3 Milliarden € werden nun 11,8 bis 12,2 Milliarden € erwartet. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. Laut dem von S&P Global erfassten Konsens liegt das durchschnittliche Kursziel bei 201,55 €. Ausgehend von 172,14 € entspricht das einem weiteren Potenzial von +17,1%. Der Median beträgt 200 €. Die Bandbreite fällt mit Kurszielen zwischen 154,99 und 290 € allerdings ausgesprochen groß aus. Bank of America sieht den fairen Wert bei 208 € und verweist insbesondere auf den starken Cloud-Auftragsbestand. Dieses Kursziel würde einem zusätzlichen Anstieg um +20,8% entsprechen. **Tipp**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Für den weiteren Kursverlauf dürfte entscheidend sein, ob SAP sein hohes Cloud-Wachstum halten kann. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen Anstieg der Cloud-Erlöse um +23 bis +25%. Der bereinigte operative Gewinn soll währungsbereinigt um +13 bis +17% wachsen. ## Ist die SAP-Aktie noch günstig? Auf Basis der aktuellen Analystenschätzung von 7,13 € Gewinn je Aktie für 2026 ergäbe sich für das laufende Geschäftsjahr 2026 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von ca. 24. Das erscheint weiterhin fair. Zumal das Wachstum stimmt. Für das Geschäftsjahr 2026 2027 rechnen Analysten bereits mit 8,35 € Gewinn je Aktie. Das KGV würde dann auf einen Wert von ca. 20,6 sinken, was durchaus attraktiv erscheint. Mit einem 2026er-KGV von rund 24 ist die SAP-Aktie kein klassisches Schnäppchen. Gemessen am Cloud-Wachstum und den steigenden Gewinnen erscheint die Bewertung jedoch noch nicht zu teuer. Auf Basis der 2027er-Schätzung wird es zunehmend interessant. Nach dem schnellen Kursgewinn von +11,7% kann es zwar durchaus einen Rücksetzer geben. Aus unternehmensorientierter Perspektive und gemessen an klassischen Kennzahlen wie dem KGV und dem anvisierten Gewinnwachstum bleibt die Aktie attraktiv. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 211 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Ripple (XRP): Wann wird die Korrektur zur Chance?](https://www.sharedeals.de/ripple-xrp-wann-wird-die-korrektur-zur-chance/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Ripple (XRP) steht nach anhaltender Schwäche erneut im Fokus der Anleger. Vom Allzeithoch hat die Kryptowährung inzwischen rund -71% an Wert verloren, während zuletzt vor allem die Verkäufer das Marktgeschehen bestimmten. Besonders die psychologisch wichtige Marke von 1 US$ rückt nun in den Mittelpunkt. Damit stellt sich die Frage, ob sich dort eine attraktive Kaufchance eröffnet oder ob der Abwärtstrend zunächst weiter anhält. ## Chartanalyse zu Ripple (XRP) Der XRP-Kurs gerät erneut ins Hintertreffen und ist auf 1,04 US-Dollar zurückgefallen. Ein Ausbruch über die zuletzt markierten Zwischenhochs blieb bislang aus, was das bestehende Übergewicht der Verkäufer unterstreicht. Fällt der XRP-Kurs unter das lokale Tief bei 1,00 US-Dollar, dürfte sich das charttechnische Bild weiter eintrüben. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRPUSD_2026-08-06_05-53-22-scaled.png)Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Als nächste relevante Unterstützungszone rückt dann der Bereich zwischen 75 und 93 Cent in den Fokus. Sollte auch diese Zone nachhaltig unterschritten werden, könnte es noch deutlicher tiefer gehen. Gelingt hingegen eine Stabilisierung oder gar der Ausbruch über die Trendlinie, könnte dies zu einer nachhaltigen Trendwende führen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ripple (XRP)-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 38 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD ist Selbiges zu beobachten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRPUSD_2026-08-06_05-53-54-scaled.png)Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder pessimistisch. Beide Indikatoren zeigen ein Verkaufssignal, obgleich mit schwachem Momentum, was auf Unsicherheit hindeutet. Auf Wochenbasis sind die Indikaotren freundlicher einzuordnen. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Aus Sicht der Elliott-Wellen bleibt das Chartbild im Tageschart vorerst von einer bärischen Struktur geprägt. Die aktuelle Kursentwicklung deutet darauf hin, dass sich XRP weiterhin in einer Welle 5 bewegt. Mit deren Abschluss könnte gleichzeitig auch die übergeordnete C-Welle vollendet werden, was das Ende der laufenden Abwärtsphase markieren würde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/XRPUSD_2026-08-06_05-52-55-scaled.png)Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach dem Abschluss des Elliott-Wellen-Dreiecks innerhalb der Welle 4 hat sich auf der Unterseite eine Welle 5 ausgebildet. Die bisherige Kursentwicklung besitzt überwiegend korrektiven Charakter und spricht zunehmend für eine ausgedehnte fünfte Welle, die sich in Form einer endenden Diagonale entfalten könnte. Besonders der Bereich zwischen dem 0,618er Fibonacci-Retracement bei 0,88 US$ und dem 0,786er Fibonacci-Retracement bei 0,61 US$ könnte dabei attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten. Aus meiner Sicht bleibt das kurzfristige Chartbild angeschlagen. RSI und MACD liefern auf Tagesbasis Verkaufssignale und sprechen weiterhin für anhaltenden Abwärtsdruck. Positiv ist jedoch, dass das bärische Momentum bislang nur schwach ausgeprägt ist und die Indikatoren auf Wochenbasis ein konstruktiveres Bild vermitteln. Auch bei den Elliott-Wellen überwiegt kurzfristig noch die Vorsicht. Die laufende Welle 5 könnte zwar zunächst weitere Tiefs hervorbringen, gleichzeitig nähert sich XRP damit jedoch einem potenziellen Trendwendebereich. Aus charttechnischer Sicht erscheinen insbesondere Kursbereiche zwischen 0,88 US$ und 0,61 US$ interessant, da dort die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigen Bodenbildung deutlich zunimmt. ## ℹ️ Ripple (XRP) in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,04 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 65,54 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Krypto, Krypto-News, Kryptonews, Kryptowährungen, Ripple, Ripple-Analyse, Ripple-Chartanalyse, Ripple-Kurs, Ripple-Preis, Ripple-Prognose, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [First Solar-Aktie: Die spannendste Kaufchance im Solar-Sektor?](https://www.sharedeals.de/first-solar-aktie-die-spannendste-kaufchance-im-solar-sektor/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** First Solar zählt zu den spannendsten Vertretern im Bereich der erneuerbaren Energien. Nach unserem [April-Update](https://www.sharedeals.de/first-solar-aktie-energiepreise-explodieren-wird-sie-ein-gewinner/) hatte die Aktie zwischenzeitlich bereits den Kursturbo gezündet und über 50% zugelegt. Dank eigener Technologie, einer starken Produktionsbasis in den USA und langfristigen Wachstumstreibern verfügt das Unternehmen über eine Ausgangslage, die weit über den allgemeinen Ausbau der Solarenergie hinausgeht. ## Eigenständige Technologie schafft Wettbewerbsvorteile First Solar ist weit mehr als ein klassischer Hersteller von Solarmodulen. Im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern setzt das Unternehmen auf die selbst entwickelte Cadmiumtellurid-Dünnschichttechnologie. Hinzu kommt eine vertikal integrierte Fertigung in den USA, die für eine hohe Kontrolle über die Produktion sorgt und langfristig Wettbewerbsvorteile schafft. Das Unternehmen profitiert von mehreren strukturellen Wachstumstrends. Der weltweit steigende Strombedarf und der Ausbau großer Solarparks erhöhen die Nachfrage nach Solarmodulen kontinuierlich. Gleichzeitig investiert First Solar in neue Technologien, erweitert seine Produktionskapazitäten und verfügt über einen umfangreichen Auftragsbestand. Diese Faktoren bilden die Grundlage für nachhaltiges Umsatz-, Gewinn- und Cashflow-Wachstum. ## Quartalszahlen bestätigen langfristigen Wachstumskurs Die Ergebnisse des zweiten Quartals 2026 unterstreichen die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie. Fortschritte beim Ausbau der Produktionskapazitäten, technologische Weiterentwicklungen und eine disziplinierte Kapitalallokation bestätigen den langfristigen Wachstumskurs. Besonders hervorzuheben ist der Auftragsbestand von 45,1 Gigawatt, der für eine hohe Planungssicherheit bei den künftigen Umsätzen sorgt. Gleichzeitig arbeitet das Management daran, die jährliche Produktionskapazität auf rund 25 Gigawatt auszubauen und die Einführung der CuRe-Technologie über sämtliche Produktionsstandorte hinweg voranzutreiben. Auch die Bilanz bleibt eine Stärke. Mit einer Netto-Cash-Position von rund 1,7 Milliarden US-Dollar ist First Solar finanziell solide aufgestellt und kann seine Investitionsprogramme ohne größere Abhängigkeit von Fremdkapital finanzieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Steigender Stromverbrauch sorgt für Rückenwind Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur wird der weltweite Stromverbrauch zwischen 2026 und 2030 jährlich um durchschnittlich 3,6 Prozent steigen. Wesentliche Treiber sind der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz, der Ausbau von Rechenzentren sowie die fortschreitende Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden. Hinzu kommen der wachsende Einsatz von Klimaanlagen, Elektrofahrzeugen und elektronischen Geräten. Moderne Halbleiterfabriken und Produktionsanlagen benötigen ebenfalls erhebliche Mengen elektrischer Energie. Energieversorger investieren daher verstärkt in zusätzliche Erzeugungskapazitäten. Von dieser Entwicklung profitieren grundsätzlich alle Technologien zur Stromerzeugung. Für First Solar ergeben sich dadurch zusätzliche Wachstumschancen, da der steigende Energiebedarf den Ausbau neuer Kraftwerkskapazitäten erforderlich macht. ## Solarparks gewinnen weiter an Bedeutung Der wachsende Strombedarf erhöht die Nachfrage nach Technologien, die schnell errichtet werden können und zugleich wirtschaftlich arbeiten. Genau hier liegen die Stärken großer Solarparks. Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur wird Photovoltaik bis 2030 die wichtigste erneuerbare Technologie zur Stromerzeugung bleiben. Auch die US-Energiebehörde erwartet zwischen 2026 und 2027 den Zubau von rund 70 Gigawatt neuer Solarpark-Kapazitäten in den Vereinigten Staaten. Da First Solar nahezu ausschließlich den Markt für große Solarprojekte beliefert, dürfte das Unternehmen von diesem Trend besonders profitieren. ## Technologie und Produktion sichern Marktposition Das Branchenwachstum allein garantiert noch keinen nachhaltigen Unternehmenserfolg. First Solar hebt sich vor allem durch seine eigene Technologie, die groß angelegte Fertigung sowie die hohe Visibilität künftiger Umsätze von vielen Wettbewerbern ab. Die firmeneigenen Cadmiumtellurid-Module konkurrieren weniger über den reinen Wirkungsgrad einzelner Module als vielmehr über den langfristigen Energieertrag. Gleichzeitig investiert das Unternehmen kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, erweitert seine Produktionskapazitäten und verfügt über einen langfristig abgesicherten Auftragsbestand. Dadurch ist First Solar weniger abhängig vom intensiven Preiswettbewerb im Solarmodulmarkt als zahlreiche Konkurrenten. ## Solide Bilanz ermöglicht weiteres Wachstum In den vergangenen drei Jahren hat First Solar seine Ertragskraft deutlich verbessert. Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten stiegen sowohl Umsatz als auch Profitabilität erheblich. Zwischen 2023 und 2025 legte der Umsatz um 57 Prozent zu. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 86 Prozent, während der Nettogewinn um 84 Prozent stieg. Zwar belasteten hohe Investitionen im Jahr 2024 vorübergehend den Kassenbestand, doch bereits 2025 sorgten steigende Gewinne und operative Mittelzuflüsse wieder für eine deutliche Erholung. Zum Jahresende 2025 verfügte First Solar über eine Netto-Cash-Position von rund 2,2 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig blieb die Verschuldung auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. ## Wertschöpfung für Aktionäre im Fokus Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, seine Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und Investitionen gezielt einzusetzen. Dadurch dürften sowohl die Produktionsmengen als auch die technologische Leistungsfähigkeit weiter steigen. Diese Entwicklung schafft eine stabilere Grundlage für zukünftiges Gewinnwachstum und reduziert die Abhängigkeit vom allgemeinen Ausbau der Solarbranche. Auch der Aktienkurs spiegelt diese Entwicklung wider. Zwischen Ende Juli 2021 und Ende Juli 2026 stieg die Aktie von rund 86 auf etwa 232 US-Dollar. Dies entspricht einem Gesamtzuwachs von rund 170 Prozent beziehungsweise einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von etwa 22 Prozent ohne Berücksichtigung von Dividenden. ## Bewertung bietet weiteres Potenzial Trotz der operativen Fortschritte notiert die Aktie derzeit rund 34 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Gleichzeitig werden die zukünftigen Gewinne an der Börse niedriger bewertet als bei vielen Unternehmen des Sektors. Sowohl das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis als auch das erwartete Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA liegen unter dem Branchendurchschnitt. Angesichts des umfangreichen Auftragsbestands, der wachsenden Produktionskapazitäten und der starken Bilanz erscheint diese Bewertung vergleichsweise attraktiv. Lediglich beim erwarteten Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz wird First Solar mit einem Aufschlag gegenüber dem Sektor gehandelt. Dies deutet darauf hin, dass der Markt zwar die Qualität des Geschäftsmodells anerkennt, hinsichtlich der langfristigen Gewinnentwicklung jedoch weiterhin vorsichtig bleibt. ## Mögliche Neubewertung der Aktie Sollte First Solar seine operative Entwicklung konsequent fortsetzen, könnte sich die derzeitige Bewertungslücke schrittweise schließen. Der Auftragsbestand von 45,1 Gigawatt, die Einführung der CuRe-Technologie sowie die hohe finanzielle Flexibilität durch den Netto-Cash-Bestand bilden dafür eine solide Grundlage. Gelingt es dem Unternehmen, die erwarteten Gewinnsteigerungen nachhaltig umzusetzen, könnte neben dem Gewinnwachstum auch eine höhere Bewertung der Aktie zusätzlichen Spielraum eröffnen. ## Risiken bleiben ein wichtiger Faktor Trotz der positiven Perspektiven bestehen weiterhin Risiken. Verzögerungen beim Ausbau der Produktionskapazitäten, Probleme bei der Optimierung der Fertigung oder eine langsamere Einführung neuer Technologien könnten die Margen und das Gewinnwachstum belasten. Darüber hinaus bleibt die Solarbranche stark von politischen Rahmenbedingungen abhängig. Sollten staatliche Förderprogramme für die US-Produktion reduziert werden, könnte dies die Profitabilität beeinträchtigen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das anhaltend hohe Angebot an Solarmodulen. Vor allem aggressive Preisstrategien klassischer Siliziumhersteller könnten den Wettbewerbsdruck erhöhen und die Margen der gesamten Branche belasten. First Solar verfügt über eine starke Marktposition, eine solide Bilanz und profitiert von langfristigen Wachstumstrends im Energiesektor. Trotz bestehender Risiken erscheint die aktuelle Bewertung im Verhältnis zu den operativen Perspektiven attraktiv, sodass die Aktie auf lange Sicht weiteres Potenzial bieten könnte. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ First Solar in Kürze - First Solar (WKN: A0LEKM) ist ein US-Solartechnikunternehmen mit Sitz in Tempe im Bundesstaat Arizona. - Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen spezialisiert und zählt zu den größten Modulherstellern der Welt. - Darüber hinaus bietet First Solar ein breites Spektrum an Systemlösungen und Dienstleistungen im Bereich der Photovoltaik an. - Das Unternehmen notiert an der Nasdaq und ist derzeit rund 25 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** First Solar --- ### [NuScale-Aktie: Das Ende des Atom-Spekulationsbooms?](https://www.sharedeals.de/nuscale-aktie-das-ende-des-atom-spekulationsbooms/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** 75.000 US$ Umsatz in einem ganzen Quartal ist weniger als manch ein US-Bänker macht. Die jüngsten Zahlen des Atomkraftwerksbauers NuScale zeigen, wie weit Zukunftsversprechen und Realität auseinanderklaffen können. Das Kursminus als Reaktion macht klar, dass die Börse die Geduld verliert und immer weniger an die Story glaubt. Kann die Aktie noch weiter fallen, bevor endlich der erste Genehmigungsschuss zum Bau fällt? Der Umsatz von NuScale brach im zweiten Quartal 2026 von 8 Millionen US$ im Vorjahresquartal auf gerade einmal 75.000 US$ ein – ein Rückgang von fast 99% und meilenweit unter der Analystenschätzung von rund 8,9 Millionen US$. Der Nettoverlust breitete sich von 37 auf 50 Millionen US$ aus. Der Schock sitzt tief, der Kurs rutsche um -4% auf 9,38 US$ ab. Da hilft auch der positive Cashflow von 1,9 Milliarden US$ an Cash und Investments nicht großartig. ## Was ist da los? Erklären lässt es sich durch den Abschluss von Ingenieur-Vorarbeiten für das bekannte RoPower-Projekt in Rumänien. NuScale hatte 2025 im Rahmen dieses Projekts bei dem das erste kommerzielle Kleinreaktor-Kraftwerk in Europa entstehen soll, eine bezahlte Ingenieursphase abgeschlossen, die im Berichtsquartal schlicht ausgelaufen ist, ohne Anschlussauftrag. Für ein Unternehmen, das noch keine einzige kommerzielle Anlage verkauft hat, sind solche Umsatzsprünge nach oben und unten also eher die Regel als die Ausnahme. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für die Fertigungsvorbereitung deutlich. NuScale-CEO John Hopkins verteidigte den Kurs in der Konferenzschaltung energisch: > Die Nachfrage nach zuverlässiger, kohlenstofffreier Energie wächst nicht langsam, sie beschleunigt sich drastisch – allen voran durch Hyperscaler. Energie ist wahrlich teuer und stark nachgefragt. Wer in diesem Feld spielt, schreibt Gewinne. NuScale allerdings läuft lange an und kann die Vision noch nicht vollends umsetzen. Damit Du aber trotzdem auf den Sektor setzen kannst, lohnt sich ein Blick in den Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## Auf Biegen und Brechen Anlegern reißt der Geduldsfaden. In der EU kann es unvorhersehbar lange dauern, bis Mini-Atomkraftwerke genehmigt werden. Für potenzielle Abnehmer sei die Frage längst nicht mehr, ob sie überhaupt auf Kernenergie setzen, sondern welche Technologie tatsächlich liefern könne und wann. CFO Ramsey Hamady verwies auf die laufenden Gespräche zwischen der Tennessee Valley Authority und dem Partner ENTRA1 zu einem möglichen Stromabnahmevertrag im Rahmen eines geplanten 6-Gigawatt-Ausbaus, sowie auf Fortschritte bei den Lieferkettenvorbereitungen für das Rumänien-Projekt. Doch alles eben Zukunft, keine Zahlen schwarz auf weiß. ## r/wallstreetbets Auf Reddit diskutieren Trader, dass NuScale ohne unterzeichnete Abnahmeverträge ein reines Cash-Burn-Vehikel bleibe und auf Prognosemärkten wie Kalshi brechen die Wahrscheinlichkeiten für eine kommerzielle Inbetriebnahme vor 2029 weiter ein. Das Lager der Bären wächst und damit auch die Short-Quote. Mit dem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) erhältst Du zweimal wöchentlich konkrete Aktientipps von sharedeals-Börsenprofis, die täglich neue Kursfantasien bei Rohstoffen, Technologie-Titeln, Dividenden-Champions und Small Caps aufspüren. ## Blick nach vorn NuScale sitzt auf einem echten regulatorischen Burggraben: Als bislang einziger Anbieter mit einem von der US-Atomaufsicht zertifizierten Small-Modular-Reactor-Design hat der Konzern einen Vorsprung, den Wettbewerber erst noch erarbeiten müssen. Gelingt der Durchbruch bei dem größten staatlichen Energieversorgungsunternehmen der USA, Tennessee Valley Authority oder bei RoPower, könnte das die Bewertung fundamental rechtfertigen. Bleiben konkrete Verträge weiter aus, während das Kapital weiter verbrennt, dürfte die Aktie weiterhin gnadenlos fallen. Ich sehe NuScale nicht als Investment im klassischen Sinn und rate deswegen davon ab. Auch glaube ich daran, dass die Technologie der modularen Kraftwerke nur vorübergehend gefragt ist und nicht dauerhaft zum Energieversorger aller EU- und US-Staaten wird. Was ich jedoch nicht anzweifeln möchte, ist, dass die Aktie einen Aufschwung erleben wird, wie sie ihn lange nicht mehr gesehen hat, sobald eines der wenigen Projekte endlich in die Umsetzungsphase übergeht. ## ℹ️ NuScale in Kürze - NuScale Power (WKN: A3DK09) mit Sitz in Portland im US-Bundesstaat Oregon entwickelt sogenannte „Small Modular Reactors“. - SMR sind Mini-Atomkraftwerke, die mit Ausmaßen von ca. 3 mal 20 Metern deutlich kleiner als konventionelle Kernkraftwerke sind und in Modulbauweise schnell gefertigt werden können. - NuScale Power notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 3,43 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Renk-Aktie mit +26% – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-mit-26-trendwende-gelungen/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renk-Aktie hat seit dem lokalen Tief vom 25. Juni rund +26% an Wert gewonnen und damit ein starkes Comeback hingelegt. Mit dem Ausbruch aus der vorherigen Konsolidierung hat sich das charttechnische Bild zuletzt deutlich verbessert. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur Renk-Aktie Nach der starken Rallye im Jahr 2025 setzte die Renk-Aktie bis auf ein 14-Monatstief zurück. Im Bereich der unteren Trendkanalbegrenzung sowie einer wichtigen Unterstützungszone kehrten die Käufer jedoch zurück und trieben den Kurs um mittlerweile +26% nach oben. Besonders der Ausbruch aus dem abfallenden Trendkanal nach oben ist ein bullisches Zeichen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/R3NK_2026-08-06_09-43-56-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Renk-Kurs hat sowohl die strukturelle Resistenzebene überwunden, als auch den Trendkanal nach oben verlassen, was auf eine tendenziell nachhaltige Trendwende hindeutet. Ein kurzer Rücksetzer ist dennoch nicht ausgeschlossen, könnte Anlegern jedoch als Einstiegsgelegenheit dienen. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Renk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 63 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD konnte ebenfalls ein Kaufsignal liefern. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/R3NK_2026-08-06_09-44-34-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Der RSI und der MACD haben bereits ein Kaufsignal geliefert. Auch auf Wochenbasis haben mittlerweile beide Indikatoren ein bullisches Crossover ausgebildet, was die These einer nachhaltigen Trendwende stützt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart spricht weiterhin für eine intakte bullische Trendstruktur. Nach dem dynamischen Anstieg der Welle 3 bis knapp über 90 € befand sich die Renk-Aktie zuletzt in einer Welle-4-Korrektur, die jetzt möglicherweise abgeschlossen wurde. Dabei hat der Kurs genau auf das 0,5er Fibonacci-Retracement bei 40,19 € reagiert und steigt seitdem nach oben. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/R3NK_2026-08-06_09-45-03-scaled.png)Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Solange die Unterstützung bei 40,19 € hält, bleibt das bullische Elliott-Wellen-Szenario bestehen. Aktuell erweckt der Renk-Kurs den Eindruck, als arbeite er bereits an einer neuen Aufwärtsbewegung im Rahmen der Welle 5. Fällt der Kurs hingegen nachhaltig unter 40,19 €, wäre das bullische Szenario hinfällig und weitere Kursverluste würden wahrscheinlicher. Derzeit bevorzuge ich jedoch das bullische Szenario. Aus meiner Sicht hat sich das Chartbild zuletzt deutlich aufgehellt. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis Kaufsignale, während der Ausbruch aus dem Trendkanal und über den Widerstand die bullische Entwicklung zusätzlich bestätigt. Kurzfristige Rücksetzer sind nach dem starken Anstieg zwar möglich, würden den positiven Gesamteindruck aber zunächst nicht verändern. Auch die Elliott-Wellen sprechen derzeit für die Bullen. Für mich verdichten sich die Hinweise, dass die Welle-4-Korrektur abgeschlossen wurde und bereits eine neue Welle 5 begonnen haben könnte. Solange die Unterstützung bei 40,19 € verteidigt wird, bleiben neue Hochs aus charttechnischer Sicht das wahrscheinlichere Szenario. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 5,055 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrieaktien, Renk, Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose --- ### [Rocket Lab-Aktie: Neuer Kurs-Boom voraus?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-neuer-kurs-boom-voraus/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Rocket Lab hat in den vergangenen Monaten deutlich nachgegeben, zeigt seit unserem [letzten Update](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-neues-milliarden-geschaeft-nach-raumfahrt-coup/) von Ende Juli aber auch wieder deutliche Erholungstendenzen. Die operative Entwicklung des Raketenbauers und die zunehmende Zahl hochkarätiger Regierungsaufträge sprechen weiterhin für ein langfristig attraktives Wachstumsszenario. ## Vertikale Integration erreicht ihr vorläufiges Ziel Mit der geplanten Übernahme von Iridium vervollständigt Rocket Lab weitgehend den strategischen Ausbau seines Geschäftsmodells. Die Transaktion wird durch eine Kombination aus Bargeld, Aktien sowie der Übernahme der bestehenden Verbindlichkeiten von Iridium finanziert. Dafür wurde eine Kreditlinie mit einer Laufzeit von 364 Tagen eingerichtet. Zwar sind weitere Akquisitionen in Zukunft keineswegs ausgeschlossen, doch die Übernahme von Iridium dürfte den Aufbau der Unternehmensstruktur weitgehend abschließen. Rocket Lab begann als Anbieter von Raketenstarts mit der Electron-Trägerrakete und arbeitet derzeit an der größeren Neutron-Rakete, die den Zugang zu deutlich attraktiveren Marktsegmenten eröffnen soll. Parallel dazu hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren gezielt Firmen übernommen, um sämtliche wichtigen Kompetenzen rund um Satellitenentwicklung und -produktion im eigenen Haus zu bündeln. Mit der Einführung der Flatellite-Plattform im Jahr 2025 wurde dieser Ausbau weiter vorangetrieben. Die Integration von Iridium verbindet nun Satellitenproduktion, Startdienstleistungen und den Betrieb eigener Satellitenkonstellationen unter einem Dach. Langfristig könnte daraus eine Art "Iridium 2.0" entstehen, bei der Rocket Labs eigene Satelliten- und Starttechnologie mit der etablierten Kundenbasis von Iridium kombiniert wird. Durch die weitgehende Eigenfertigung wichtiger Technologien verbessert das Unternehmen zugleich seine Wettbewerbsposition. Diese Strategie ist seit Jahren erkennbar. Neu ist allerdings, dass sie inzwischen zunehmend durch konkrete Auftragserfolge bestätigt wird. Neben dem Fortschritt bei der Entwicklung der Neutron-Rakete werden deshalb vor allem neue Vertragsabschlüsse zum entscheidenden Gradmesser der operativen Entwicklung. Als wichtigste Risiken bleiben mögliche Verzögerungen beim Neutron-Programm sowie regulatorische Herausforderungen im Zusammenhang mit der Iridium-Übernahme bestehen. ## Verteidigungsgeschäft entwickelt sich zum Wachstumsturbo Rocket Labs Entwicklung beschränkt sich längst nicht mehr auf das klassische Startgeschäft. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren gezielt zu einem Anbieter von Raumfahrtlösungen für den Verteidigungssektor entwickelt. Besonders im Bereich Hyperschalltechnologie und militärischer Satellitensysteme gewinnt Rocket Lab kontinuierlich an Bedeutung. Dieser strategische Wandel wird am Kapitalmarkt nach Einschätzung vieler Beobachter noch immer unterschätzt. Während sich die Aufmerksamkeit häufig fast ausschließlich auf die Neutron-Rakete richtet, bildet die bewährte Electron-Rakete bereits heute die Grundlage zahlreicher Verteidigungsprogramme. Ursprünglich löste Rocket Lab ein Problem kleiner Satellitenbetreiber. Diese waren häufig darauf angewiesen, ihre Nutzlasten gemeinsam mit größeren Missionen ins All zu bringen und mussten sich dabei nach deren Zeitplänen richten. Verzögerte sich die Hauptmission, verschob sich automatisch auch der Start der kleineren Satelliten. Mit Electron entstand eine speziell für kleinere Nutzlasten entwickelte Rakete, die Kunden deutlich mehr Flexibilität bei Startterminen und Zielorbits ermöglicht. Allerdings sind die Herstellungskosten von Satelliten in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen, wodurch der adressierbare Markt im kommerziellen Bereich begrenzt wurde. Als Reaktion darauf verlagerte Rocket Lab seinen Schwerpunkt zunehmend auf den US-Verteidigungsmarkt. Bereits 2020 wurde der Unternehmenssitz in die Vereinigten Staaten verlegt. Dadurch verbesserten sich sowohl der Zugang zu staatlichen Aufträgen als auch die Positionierung im weltweit größten Markt für Raumfahrtstarts. ## Electron schafft Zugang zu milliardenschweren Programmen Der Einstieg in das Verteidigungsgeschäft erfolgte nicht über die künftige Neutron-Rakete, sondern über eine speziell angepasste Version der Electron. Mit der HASTE-Konfiguration wurde eine Plattform entwickelt, die suborbitale Hyperschalltests ermöglicht. Diese Variante kommt unter anderem im MACH-TB-Programm zum Einsatz, das Tests von Hyperschallflugkörpern, Gleitkörpern, Sensoren, Antriebssystemen und Wiedereintrittstechnologien unterstützt. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass HASTE auf der bereits vielfach erprobten Electron basiert und damit eine hohe Präzision mit vergleichsweise niedrigen Kosten verbindet. Vor Kurzem sicherte sich Rocket Lab den bislang größten staatlichen Startauftrag seiner Unternehmensgeschichte. Der Vertrag hat ein Volumen von 266 Millionen US-Dollar und umfasst zunächst zwölf suborbitale Missionen sowie Optionen auf sechs weitere Starts. Rechnerisch entspricht dies einem Auftragswert von rund 22,2 Millionen US-Dollar pro Mission. Besonders bemerkenswert ist, dass sich Rocket Lab in einem Wettbewerbsverfahren gegen mehrere Konkurrenten durchsetzen konnte. Das unterstreicht sowohl die technische Leistungsfähigkeit als auch die attraktive Kostenstruktur des Unternehmens. Parallel dazu ist die noch in Entwicklung befindliche Neutron-Rakete bereits Teil eines bis zu 5,6 Milliarden US-Dollar schweren Rahmenprogramms für nationale Sicherheitsmissionen. Größere Vertragsabschlüsse werden jedoch voraussichtlich erst nach erfolgreicher Erprobung und Zertifizierung erfolgen. Rocket Lab verzichtet bewusst darauf, frühe Startplätze mit Preisnachlässen zu verkaufen, um langfristig eine hohe Preissetzungsmacht zu sichern. ## Satellitensparte gewinnt ebenfalls an Dynamik Nicht nur das Startgeschäft entwickelt sich positiv. Auch die Sparte Space Systems verzeichnet zunehmend bedeutende Auftragserfolge. Bereits Ende vergangenen Jahres erhielt Rocket Lab einen Auftrag im Wert von 816 Millionen US-Dollar für die Entwicklung von 18 Satelliten im Rahmen des Tracking Layer Tranche 3-Programms. Inzwischen folgte ein weiterer Vertrag über 397 Millionen US-Dollar im Rahmen des SB-AMTI-Programms. Dabei entwickelt und startet Rocket Lab mehrere Flatellite-Satelliten. Das Unternehmen etabliert sich damit gleichzeitig als Anbieter kommerziell und militärisch nutzbarer Satellitenplattformen und erschließt sich den Markt für Verteidigungskonstellationen. Gerade diese Verträge besitzen derzeit eine größere Aussagekraft als mögliche Neutron-Aufträge. Während die Entwicklung der neuen Trägerrakete weiterhin erhebliche Investitionen erfordert und die Profitabilität belastet, liefern Electron und Flatellite bereits heute konkrete Hinweise auf die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsmodells. Rocket Lab besteht inzwischen aus deutlich mehr als nur der Neutron-Rakete. ## Quartalszahlen rücken in den Mittelpunkt Für das zweite Quartal erwarten Analysten einen Umsatz zwischen 224 und 236,7 Millionen US-Dollar. Der Konsens liegt bei rund 230,9 Millionen US-Dollar und würde einem Wachstum von etwa 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Beim Ergebnis je Aktie rechnen Analysten mit einem Verlust zwischen 0,15 und 0,02 US-Dollar. Der Konsens liegt bei minus 0,05 US-Dollar und würde ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal bedeuten. Bei der Vorlage der Zahlen dürfte neben der Entwicklung des Startgeschäfts insbesondere der Ausbau der Space-Systems-Sparte im Mittelpunkt stehen. Ebenso entscheidend werden neue Aussagen zum Zeitplan der Neutron-Rakete, zu zusätzlichen Chancen im stark wachsenden US-Verteidigungshaushalt sowie zu möglichen weiteren Satellitenkonstellationen im staatlichen und kommerziellen Bereich sein. Darüber hinaus wird der Markt aufmerksam verfolgen, ob das Management die Phase der vertikalen Integration als abgeschlossen betrachtet oder weitere Übernahmen in Betracht zieht. ## Langfristiges Kurspotenzial bleibt bestehen Trotz der hohen Bewertung sehen viele Investoren weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial. Die Übernahme von Iridium könnte den Weg zur Profitabilität beschleunigen und gleichzeitig wiederkehrende Umsätze deutlich ausbauen. Mit dem vollständig integrierten Angebot aus Satellitenfertigung, Startdienstleistungen und Satellitenbetrieb verfügt Rocket Lab über eine außergewöhnlich breite Wertschöpfungskette. Gelingt es dem Unternehmen, die operative Hebelwirkung mit zunehmender Auslastung zu steigern und die Belastungen durch die Entwicklung der Neutron-Rakete schrittweise abzubauen, dürften sich auch die Margen und der freie Cashflow nachhaltig verbessern. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Verträge bestätigen strategische Ausrichtung Rocket Lab hat in den vergangenen Jahren konsequent eine nahezu vollständig integrierte Raumfahrtplattform aufgebaut – von einzelnen Satellitenkomponenten über die Fertigung kompletter Satelliten bis hin zu Raketenstarts und dem Betrieb eigener Konstellationen. Diese weitgehende Unabhängigkeit reduziert Abhängigkeiten von externen Zulieferern und verschafft dem Unternehmen im internationalen Wettbewerb einen strategischen Vorteil. Die jüngsten Großaufträge zeigen nun erstmals deutlich, dass diese langfristige Strategie nicht nur technologisch überzeugt, sondern zunehmend auch vom Markt honoriert wird. Sowohl die Electron-Rakete im Hyperschallbereich als auch die Flatellite-Plattform im Verteidigungssegment entwickeln sich zu wichtigen Wachstumstreibern. Die jüngsten Vertragsabschlüsse liefern starke Hinweise darauf, dass Rocket Labs integriertes Geschäftsmodell zunehmend Früchte trägt. Bleiben die Fortschritte bei Neutron im Zeitplan und gelingt die Integration von Iridium, könnte das Unternehmen seine Position im globalen Raumfahrt- und Verteidigungsmarkt weiter deutlich ausbauen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Rocket Lab USA in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA ist Mitglied im Nasdaq 100 und ist ca. 47 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Walt Disney-Aktie: Ist das jetzt der Durchbruch?](https://www.sharedeals.de/walt-disney-aktie-ist-das-jetzt-der-durchbruch/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Walt Disney-Aktie reagierte am Mittwoch mit einem Kurssprung von +3,7% auf 101,76 US$ auf die jüngsten Quartalszahlen. Vor allem die Freizeitparks und die deutlich höhere Streaming-Profitabilität überzeugten. Ist damit der Weg für eine nachhaltige Kurserholung frei? ## Gewinn schlägt die Erwartungen Disney steigerte den Konzernumsatz im dritten Geschäftsquartal gegenüber dem Vorjahr um +7% auf 25,25 Milliarden US$. Damit verfehlte der Unterhaltungskonzern die Markterwartung von 25,39 Milliarden US$ zwar leicht. Beim Ergebnis fiel die Überraschung jedoch deutlich positiv aus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte um +28% von 1,61 auf 2,06 US$. Analysten hatten lediglich mit rund 1,86 US$ gerechnet. Der operative Gewinn der Geschäftsbereiche verbesserte sich sogar um +21% auf 5,56 Milliarden US$. Der ausgewiesene Disney-Nettogewinn sank dagegen von 5,26 auf 2,64 Milliarden US$. Das ist jedoch kein Zeichen eines operativen Einbruchs. Im Vorjahresquartal hatte eine einmalige Steuergutschrift das Ergebnis massiv erhöht. Positiv entwickelte sich außerdem der freie Cashflow, der um +63% auf 3,07 Milliarden US$ stieg. ## Streaming wird zum Gewinnbringer Besonders stark präsentierte sich das Streaming-Geschäft mit Disney+ und Hulu. Der Umsatz legte um +11% zu, während sich der operative Gewinn von 329 auf 712 Millionen US$ mehr als verdoppelte. Die operative Marge erreichte 12,9%. Höhere Abonnementpreise und steigende Nutzerzahlen zahlten sich gleichermaßen aus. Disney will den Streaming-Dienst künftig stärker mit Hulu, Sportinhalten, Spielen und weiteren Angeboten verknüpfen. Eine neue Kooperation mit TikTok soll zudem kurze, von Fans erstellte Videos auf Disney+ bringen und die Nutzung der Plattform erhöhen. Auch das Experiences-Segment überzeugte. Der Umsatz stieg um +10% auf 9,97 Milliarden US$, der operative Gewinn um +20% auf 3,02 Milliarden US$. In den US-Parks erhöhte sich die Besucherzahl um +3%, während die Ausgaben je Gast um +4% zulegten. Ganz ohne Sonderfaktoren kam das Wachstum allerdings nicht zustande. Eine Zollerstattung über rund 100 Millionen US$ steuerte etwa 4 Prozentpunkte zum Gewinnwachstum der Sparte bei. Zudem sank das operative Ergebnis der internationalen Freizeitparks um -13%. **Mal etwas anderes:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Sportgeschäft bleibt die Schwachstelle Im Sportsegment wuchs der Umsatz zwar um +4% auf 4,50 Milliarden US$. Der operative Gewinn fiel jedoch um -17% auf 858 Millionen US$. Verantwortlich waren unter anderem kurze Play-off-Serien der NBA sowie ein Streit mit einem Netzbetreiber. Für 2026 bestätigte Disney dennoch ein bereinigtes Gewinnwachstum von rund +12% beziehungsweise +16% inklusive der zusätzlichen 53. Geschäftswoche. Für 2027 stellt das Management erneut ein zweistelliges Plus in Aussicht. Zudem sollen im laufenden Geschäftsjahr Aktien für mindestens 9 Milliarden US$ zurückgekauft werden. Die Kursreaktion ist gerechtfertigt: Disney erzielt im Streaming-Geschäft endlich attraktive Margen und profitiert zugleich von robusten Freizeitparks, die jedes Quartal solide Cashflows liefern. Das schwächere Sportsegment bleibt eine Baustelle, verändert aber nicht das positive Gesamtbild. Gerade in der jetzigen Marktlage halte ich den Medien- und Freizeitriesen für ein interessanten und preiswerten Kandidaten für das eigene Portfolio. ## ℹ️ Walt Disney in Kürze - Die Walt Disney Company (WKN 855686) ist ein globales Unternehmen für Familienunterhaltung und Medien, bekannt für Filmproduktionen und die Disneyland-Erlebnisparks. - Disney ist in fünf Hauptbereichen aktiv: Studio Entertainment, Media Networks, Parks & Resorts, Consumer Products und Interactive. Dazu hat man 2019 die Filmsparte von 21st Century Fox übernommen und den Streamingdienst Disney+ gestartet. - Walt Disney ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 168 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Ist 1 Billion US$ Umsatz realistisch?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-ist-1-billion-us-umsatz-realistisch/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SpaceX-Aktie stürzte am Mittwoch um -13,6% auf ein neues Rekordtief bei 108,27 US$ ab. Gleichzeitig stellte Elon Musk ein kaum vorstellbares Ziel in Aussicht: Bereits 2030 soll SpaceX einen Jahresumsatz von 1 Billion US$ erzielen. Ist das tatsächlich erreichbar oder nur die nächste große Musk-Vision? ## Der Umsatz müsste sich verfünfzigfachen SpaceX erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 18,67 Milliarden US$. Bis 2030 müsste sich dieser Wert demnach mehr als auf das 53-Fache erhöhen. Dafür wäre über fünf Jahre hinweg ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund +122% erforderlich. Musk zog den Zeitplan zuletzt sogar nach vorne. Zuvor hatte er die Billionengrenze erst für 2031 in Aussicht gestellt. Die Analysten bleiben deutlich zurückhaltender: Morgan Stanley rechnet für 2030 mit rund 330 Milliarden US$ Umsatz, Goldman Sachs mit mehr als 470 Milliarden US$. Selbst diese Prognosen setzen ein außergewöhnlich starkes Wachstum voraus. Musks Ziel liegt jedoch noch einmal mehr als doppelt beziehungsweise dreimal so hoch. ## KI soll den entscheidenden Schub liefern Das zweite Quartal zeigte bereits eine hohe Wachstumsdynamik. Der Konzernumsatz sprang gegenüber dem Vorjahr um +92% auf 7,81 Milliarden US$. Damit übertraf SpaceX die Markterwartung von rund 6,9 Milliarden US$ deutlich. Starlink blieb mit etwa 4,3 Milliarden US$ der größte Umsatzbringer. Die Sparte profitiert inzwischen von rund 12 Millionen Kunden. Allerdings sank der durchschnittliche Umsatz je Abonnent aufgrund der internationalen Expansion und günstigerer Tarife um -22%. Das KI-Geschäft entwickelte sich noch dynamischer. Der Umsatz kletterte um +247% auf 2,56 Milliarden US$. SpaceX vermietet Rechenleistung unter anderem an Google und Anthropic. Bis zum Jahresende will das Unternehmen eine annualisierte Umsatzrate von 100 Milliarden US$ erreichen. Langfristig setzt Musk auf Rechenzentren im Weltraum. Die dafür vorgesehenen Starmind-Satelliten sollen Sonnenenergie nutzen und über Starship kostengünstig in großer Zahl ins All transportiert werden. Ohne einen solchen neuen Milliardenmarkt dürfte das Billionenziel kaum erreichbar sein. ## Der Preis des Wachstums Die Investitionen erreichten im zweiten Quartal 18,4 Milliarden US$ und waren damit mehr als doppelt so hoch wie der Umsatz. Allein 15,8 Milliarden US$ flossen in die KI-Infrastruktur. Unter dem Strich entstand ein Nettoverlust von 541 Millionen US$. **Tipp**: Um unsere Einschätzung zu den bevorstehenden Ereignisse bei SpaceX nicht zu verpassen, abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) Finanzchef Bret Johnsen verspricht bei neuen KI-Investitionen eine Amortisationszeit von weniger als einem Jahr. Diese Aussage muss SpaceX jedoch erst mit nachhaltig positiven Cashflows belegen. Zusätzlichen Druck erzeugt das Auslaufen erster Haltefristen. Ab dem 6. August werden bis zu 911,5 Millionen weitere Aktien potenziell handelbar. Vom IPO-Preis bei 135 US$ hat der Titel inzwischen -19,8% verloren, vom Hoch bei 225,64 US$ sogar rund -52%. Das Billionenziel ist derzeit eher Vision als belastbare Prognose. Elon Musk spürt den Druck des Kapitalmarktes und wagt aktiv die Flucht nach vorne mit ambitionierten Zahlen. SpaceX wächst ohne jeden Zweifel enorm, verbraucht dafür aber noch mehr Kapital. Auch nach dem Kurseinbruch ist die Aktie nicht günstig. Meine persönliche Meinung bleibt daher unverändert: Nach dem ambitionierten Börsengang muss Elon Musk erstmal liefern. Bislang bekommen wir aber lediglich Visionen. Deshalb halte ich die Aktie weiterhin für zu spekulativ. ## ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,66 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Lufthansa-Aktie: Wohin geht die Reise?](https://www.sharedeals.de/lufthansa-aktie-wohin-geht-die-reise/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Lufthansa-Aktie konnte ihr Mehrjahreshoch Anfang Juli bei rund 10 € nicht behaupten und hat zuletzt wieder deutlich nachgegeben. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei etwa 8,70 €. Damit stellt sich die Frage: Bietet der Rücksetzer wieder attraktive Einstiegschancen? ## Turbulentes Quartal Das zweite Quartal war für Lufthansa von Licht und Schatten geprägt. Einerseits feierte der Konzern sein 100-jähriges Bestehen, andererseits belasteten höhere Treibstoffkosten, Streiks und steigende Personalkosten die Profitabilität. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 8% auf 11,1 Milliarden €. Trotz des Umsatzwachstums verschlechterte sich die Ertragslage jedoch deutlich. Das bereinigte operative EBIT sank von 870 auf 383 Millionen €, während das Konzernergebnis von rund 1 Milliarde € auf 123 Millionen € zurückging. Auch auf Halbjahressicht zeigt sich die Belastung deutlich. Aus einem Vorjahresgewinn von 127 Millionen € wurde ein Verlust von 542 Millionen €. Neben den höheren Treibstoff- und Personalkosten wirkten sich auch operative Belastungen negativ auf das Ergebnis aus. Als Konsequenz passte Lufthansa ihre Jahresprognose an. Beim bereinigten EBIT werden nun 1,7 bis 2,2 Milliarden € erwartet, nachdem bislang ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 1,96 Milliarden € in Aussicht gestellt worden war. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Lufthansa&stockidentifier=symbol%3ALHA) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Transformation geht weiter Der Konzern setzt seinen umfassenden Umbau fort. Ein Schwerpunkt liegt auf einer effizienteren Flottenstruktur. Ältere und verbrauchsintensive Flugzeuge werden schrittweise ersetzt, während moderne Langstreckenjets den Treibstoffverbrauch senken sollen. Die Tochter Lufthansa CityLine wurde im April, früher als geplant, stillgelegt. Zudem treibt Lufthansa die Integration von ITA Airways weiter voran. Nach der bereits erfolgten Mehrheitsübernahme soll die Beteiligung schrittweise ausgebaut werden. Langfristig erwartet das Management dadurch zusätzliche Synergien sowie eine stärkere Marktposition im europäischen Luftverkehr. Darüber hinaus arbeitet der Konzern kontinuierlich an einer Verbesserung der Kostenstruktur und der operativen Effizienz. ## Bewertung Die kommenden Quartale werden vor allem davon abhängen, ob es Lufthansa gelingt, ihre Kostenbasis nachhaltig zu verbessern. Während steigende Personalkosten nur begrenzt kurzfristig beeinflussbar sind, hängen die Treibstoffkosten weiterhin stark von der Entwicklung des Ölpreises und der geopolitischen Lage im Nahen Osten ab. Der starke Kursrückgang im Frühjahr infolge des Iran-Konflikts wurde zwar zwischenzeitlich wieder aufgeholt, doch die jüngsten Quartalszahlen zeigen, dass der Konzern operativ weiterhin vor erheblichen Herausforderungen steht. Solange keine nachhaltige Verbesserung der Profitabilität erkennbar ist, dürfte sich die Aktie schwer tun, einen langfristigen Aufwärtstrend auszubilden. Aus meiner Sicht spricht derzeit wenig für einen kurzfristigen Einstieg. Wahrscheinlicher erscheint zunächst eine volatile Seitwärtsbewegung. Sollte sich das Marktumfeld verbessern und die eingeleiteten Maßnahmen ihre Wirkung entfalten, könnte die Aktie mittelfristig wieder attraktiver werden. Bis dahin dürften jedoch Geduld und eine erhöhte Schwankungsbereitschaft gefragt sein. Für die Aktie spricht vor allem die attraktive Dividendenrendite von derzeit rund 3,7%. Hier könnte es jedoch zu einer Dividendenreduzierung kommen. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. ## ℹ️ Lufthansa in Kürze - Mit einer Flottengröße von über 700 Flugzeugen und mehr als 200 Flugzielen in der ganzen Welt zählt die Lufthansa zu den zehn größten Fluggesellschaften der Welt. - Zur Lufthansa-Gruppe gehören auch die Fluggesellschaften Austrian, Brussels Airlines, Air Dolomiti, Eurowings und Swiss. - Seit Januar 2025 hält die Lufthansa auch eine 41%-Beteiligung an ITA Airways. Eine vollständige Übernahme der italienischen Staatsfluglinie ist geplant. - Die Lufthansa ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell 10,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie mit +17% – gelingt jetzt das neue Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-mit-17-gelingt-jetzt-das-neue-allzeithoch/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nvidia-Aktie bleibt das Maß aller Dinge im KI-Sektor. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 5,31 Billionen US-Dollar ist der Chipkonzern das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Nach der beeindruckenden Rallye der vergangenen Monate richtet sich der Blick der Anleger nun auf die Frage, ob der Kurs schon in Kürze ein neues Allzeithoch markieren kann oder ob zunächst eine technische Verschnaufpause bevorsteht. ## Chartanalyse zur Nvidia-Aktie Der Nvidia-Kurs zeigt sich momentan von einer starken Seite. Nach dem Allzeithoch bei über 236 US$, welches der Techkonzern Mitte Mai erreicht hatte, korrigierte der Kurs zwischenzeitlich um über -20%. Doch im Supportbereich fand der K.I.-Riese Halt und leitete eine Trendwende ein, die mittlerweile +17% stark ist und den Widerstandsbereich überwunden hat. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-06_06-49-11-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Aufgrund der steilen Rallye des Nvidia-Kurses der vergangenen Tage, welche auch auf die positive Marktstimmung, durch starke Quartalszahlen im K.I.-Sektor zurückzuführen ist, sind zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen nicht auszuschließen. Diese könnten zu einer temporären Konsolidierung führen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nvidia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 62 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einem bullischen Crossover geführt hat. Auch der MACD hat unterhalb der Nulllinie ein bullisches Cross ausgebildet, was auf anhaltende Stärke hindeutet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-06_06-49-54-scaled.png)Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Beide Indikatoren haben ein Kaufsignal ausgebildet, was die Chance auf eine nachhaltige Trendwende für die Nvidia-Aktie erhöht. Auch auf Wochenbasis hat der RSI bereits ins Positive gedreht, während der MACD ebenfalls kurz davorsteht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart deutet darauf hin, dass sich die Nvidia-Aktie in einer späten Phase des aktuellen Aufwärtstrends befindet. Seit dem lokalen Welle-4-Tief vom 7. April 2025 hat sich eine impulsive Fünferstruktur ausgebildet. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur. Solange der übergeordnete Trend jedoch intakt bleibt, sind weitere lokale Hochs aus technischer Sicht weiterhin möglich. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/NVDA_2026-08-06_06-50-38-scaled.png)Nvidia Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Aufwärtstrend der Nvidia-Aktie bleibt klar intakt und zeigt weiterhin große Stärke. Solange der Kurs neue Hochs ausbildet, spricht charttechnisch wenig gegen eine Fortsetzung der Rallye. Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass auch der stärkste Trend irgendwann in eine Korrektur übergeht. Entsprechend steigt mit jedem weiteren Kursanstieg das Risiko von Gewinnmitnahmen. Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild klar bullisch. RSI und MACD senden auf Tagesbasis Kaufsignale und auch auf Wochenbasis verbessert sich die technische Lage weiter. Kurzfristige Gewinnmitnahmen sind nach der starken Rallye zwar jederzeit möglich, der übergeordnete Trend zeigt jedoch bislang keine Schwäche. Bei den Elliott-Wellen bleibe ich trotz des positiven Gesamtbildes etwas vorsichtiger. Die laufende Impulsbewegung wirkt bereits weit fortgeschritten, wodurch das Risiko einer größeren Korrektur zunimmt. Solange der Aufwärtstrend intakt bleibt, halte ich neue Allzeithochs jedoch weiterhin für das wahrscheinlichere Szenario. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,31 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose, Nvidia-Rallye, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Infineon-Aktie: Rücksetzer als Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-ruecksetzer-als-einstiegschance/) **Published:** August 6, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Infineon-Aktie ist nach der starken Rallye der vergangenen Monate zuletzt unter Druck geraten. Der Rücksetzer wirft die Frage auf, ob sich Anleger damit eine attraktive Einstiegschance sichern können oder ob die Korrektur noch nicht abgeschlossen ist. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur Infineon-Aktie Nach dem Anstieg auf ein neues 26-Jahreshoch bei knapp 89 € setzte bei der Infineon-Aktie eine kräftige Korrektur von zeitweise über -39% ein. Zwischenzeitlich hatte sich der Kurs jedoch wieder stabilisiert. Aus charttechnischer Sicht bleibt der langfristige Aufwärtstrend im Wochenchart trotz des deutlichen Rücksetzers bisher weiterhin intakt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/IFX_2026-08-06_06-34-40-scaled.png)Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der starke Aufwärtstrend der vergangenen Monate ließ nur wenige markante Unterstützungsbereiche entstehen. Dadurch fehlen dem Kurs im Falle weiterer Rücksetzer wichtige charttechnische Haltezonen, was die Korrektur zusätzlich beschleunigen könnte. Entsprechend dürfte neben der Charttechnik auch die allgemeine Marktstimmung den weiteren Kursverlauf maßgeblich beeinflussen. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 50 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weitere Gewinnmitnahmen hindeutet. Auch der MACD hat kürzlich ein Verkaufssignal ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/IFX_2026-08-06_06-35-27-scaled.png)Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart der Infineon-Aktie wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben ein Verkaufssignal ausgebildet, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeuten könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Im Wochenchart der Infineon-Aktie zeigt sich eine übergeordnete Elliott-Wellen-Struktur innerhalb eines weiterhin intakten Aufwärtstrends. Die erste größere Impulsbewegung wurde nach der Finanzkrise abgeschlossen, gefolgt von einer Korrekturphase in Welle 2. Anschließend etablierte sich eine mehrjährige Aufwärtsbewegung mit positivem Trendverlauf. Derzeit scheint sich der Kurs innerhalb einer übergeordneten Welle 3 zu bewegen. Innerhalb dieser Struktur wurden die Unterwellen (gelbe i) sowie (gelbe ii) bereits abgeschlossen. In der Folge entwickelten sich zwei weitere bullische Substrukturen, erkennbar an der hellblauen und weißen Zählung. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/IFX_2026-08-06_06-36-08-scaled.png)Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Da dritte Elliott-Wellen häufig die dynamischste Phase eines Aufwärtstrends darstellen, bleibt das langfristige Chartbild konstruktiv. Solange wichtige Unterstützungen halten, spricht die aktuelle Wellenstruktur für weiteres Aufwärtspotenzial. Mit dem Abschluss der laufenden Korrektur könnte die Infineon-Aktie ihren übergeordneten Aufwärtstrend fortsetzen und neue Hochs ansteuern. Aus meiner Sicht überwiegen kurzfristig noch die Risiken. RSI und MACD haben auf Wochenbasis Verkaufssignale geliefert und sprechen für anhaltenden Verkaufsdruck. Erst eine Stabilisierung der Indikatoren würde das Chartbild wieder deutlich aufhellen. Bei den Elliott-Wellen bleibe ich langfristig optimistisch. Für mich spricht die übergeordnete Welle 3 weiterhin für einen intakten Aufwärtstrend. Kurzfristig könnte sich die Korrektur zwar noch ausdehnen, nach ihrem Abschluss sehe ich jedoch gute Chancen auf eine Fortsetzung der Rallye. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 78,07 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Amgen-Aktie: Rally-Rausch hält an](https://www.sharedeals.de/amgen-aktie-rally-rausch-haelt-an/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Amgen-Aktie setzt ihren dynamischen Aufwärtstrend fort und erreichte im laufenden Wochenhandel bereits 416,24 US$. Nach dem zwischenzeitlichen Rücksetzer notiert der Titel aktuell bei 403,94 US$ und kämpft damit um eine nachhaltige Etablierung oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 400 US$. Gelingt diese, könnten die nächsten Kursziele vergleichsweise schnell in den Fokus rücken. ## Der Aufwärtstrend gewinnt an Dynamik Mit dem Ausbruch über das bisherige Hoch bei 388,12 US$ hat die Amgen-Aktie ein weiteres bullisches Signal geliefert. Die steigende mittelfristige Aufwärtstrendlinie bestätigt dabei die positive Struktur. Allerdings ist die laufende Wochenkerze noch nicht abgeschlossen, sodass die Festigung oberhalb von 400 US$ zunächst bestätigt werden muss. Auf der Oberseite trifft der Kurs zunächst auf das Wochenhoch bei 416,24 US$. Darüber wartet mit dem Pivot-Level R2 bei 423,09 US$ die nächste Hürde. Wird auch diese überwunden, eröffnet sich weiteres Potenzial bis 448,17 US$, was anhand des Monats-Pivot-Punktes den Ausdehnungspunkt R3 darstellt. Der dortige Bereich bildet zugleich das nächste übergeordnete Ziel der laufenden Rally. **Fern von Biotech:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Amgen-2J_050826-1024x708.png)Quelle Chart: stock3 Kann sich die Amgen-Aktie oberhalb von 400 beziehungsweise 404,12 US$ etablieren, bleibt das bevorzugte bullische Szenario aktiv. Nach einem Ausbruch über 416,24 US$ würde zunächst 423,09 US$ das Pivot Level R2 in den Fokus rücken. Oberhalb dieses Levels dürfte sich der Rally-Impuls nochmals beschleunigen und weiteres Potenzial anhand des Monats-Pivot-Punktes R3 bei 448,17 US$ freisetzen. Weitere Projektionen könnten noch anhand von Fibonacci & Co. getroffen werden, doch warten wir zunächst die Etablierung oberhalb von 400 US$ ab. Fällt der Titel hingegen wieder unter 388,12 US$, wäre zunächst ein Rücklauf bis zum Pivot-Level bei 379,04 US$ denkbar. Darunter würde der Kreuzsupport aus der horizontalen Unterstützung bei 361 US$, dem Pivot-Level bei 360,07 US$ und der steigenden Aufwärtstrendlinie auf einen Test warten. Dort könnte sich eine neue Gegenbewegung entwickeln. Ein nachhaltiger Bruch dieser Zone würde das Chartbild dagegen deutlicher eintrüben und 334,99 sowie anschließend den Bereich zwischen 322,98 und 328,35 US$ auf die Agenda setzen. Die Amgen-Aktie befindet sich weiterhin in einem intakten bullischen Trend und arbeitet an der Festigung oberhalb von 400 US$. Der nächste wichtige Trigger wartet bei 416,24 US$, gefolgt von 423,09 US$. Gelingt auch dort der Ausbruch, erscheint eine Fortsetzung bis 448,17 US$ realistisch. Unterhalb von 388,12 US$ müsste hingegen zunächst mit einem umfangreicheren Rücksetzer gerechnet werden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Amgen in Kürze - Amgen (WKN: 867900, Ticker: AMGN) mit Sitz in Thousand Oaks, Kalifornien, ist eines der weltweit führenden Biotechnologieunternehmen. - Der Konzern entwickelt, produziert und vermarktet innovative Humantherapeutika und konzentriert sich dabei unter anderem auf die Bereiche Allgemeinmedizin, seltene Erkrankungen, Entzündungen und Onkologie. - Zu den bekannten Produkten und Wirkstoffen gehören unter anderem Repatha, Evenity, Prolia, Xgeva, Enbrel, Blincyto und weitere Spezialmedikamente. - Amgen zählt zu den Schwergewichten der Biotech-Branche und ist sowohl im Dow Jones Industrial Average als auch im Nasdaq-100 vertreten. - Amgen notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell rund 218 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen --- ### [POET Technologies-Aktie nach -70% ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/poet-technologies-aktie-nach-70-ein-kauf/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Ausgehend vom Novembertief 2023 bei 0,72 US$ vollzog die POET Technologies-Aktie eine atemberaubende Rally von rund +2.790% bis auf das Jahrzehntehoch bei 20,81 US$. Anschließend brach der Titel zeitweise um rund -70% ein und erreichte in der Vorwoche den markanten Kreuzsupport bei 6,27 US$. Von dort setzt sich die Aktie nun deutlich nach oben ab. Für einen größeren Rallyschub müssen die Käufer allerdings noch eine wichtige Widerstandszone überwinden. ## Die Käufer melden sich zurück Die Unterstützung bei 6,27 US$ trifft im Wochenchart auf die mittelfristig steigenden Aufwärtstrendlinien und bildet damit ein wichtiges Sprungbrett. Nach dem erfolgreichen Test reagierte die POET Technologies-Aktie dynamisch und notiert inzwischen wieder bei 8,35 US$. Damit rückt nun die Widerstandszone zwischen rund 8,23 und 8,65 US$ in den Mittelpunkt. Mein Kollege Rudolf Schneider hat in der Vorwoche bereits die [fundamentale Achterbahnfahrt zwischen großen Wachstumschancen und erheblichen Verwässerungsrisiken](https://www.sharedeals.de/poet-technologies-aktie-eine-achterbahnfahrt-jetzt-einsteigen/) eingeordnet. Besonders die erste Bestellung von Lumilens im Volumen von 50 Millionen US$ sorgt für Fantasie. Der vereinbarte Rahmen könnte sich über fünf Jahre auf mehr als 500 Millionen US$ summieren. Gleichzeitig wurden zur Finanzierung des Kapazitätsausbaus rund 19,05 Millionen neue Aktien samt ebenso vieler Optionsscheine ausgegeben. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/POET-3J_050826-1024x715.png)Quelle Chart: stock3 Für den nächsten Rallyschub müsste sich die POET Technologies-Aktie nachhaltig oberhalb der Widerstandszone zwischen rund 8,23 und 8,65 US$ etablieren. Gelingt dies, wäre zunächst ein weiterer Anstieg bis 11,90 US$ denkbar. Oberhalb dieser Marke würde sich zusätzliches Potenzial bis 15,48 US$ eröffnen. Erst ein späterer Ausbruch darüber könnte schließlich das Jahrzehntehoch bei 20,81 US$ wieder auf die Agenda rücken. Kippt der Titel hingegen wieder nach unten und fällt nachhaltig unter den Kreuzsupport bei 6,27 US$, wäre die jüngste Stabilisierung gescheitert. Zugleich würden die mittelfristigen Aufwärtstrendlinien ihre Relevanz verlieren. In diesem Fall sollte sich der Verkaufsdruck klarerweise deutlich erhöhen und zunächst weiteres Abwärtspotenzial bis 3,91 US$ in Aussicht stellen. Unterhalb davon könnten später auch 3,09 und 2,75 US$ relevant werden. Die POET Technologies-Aktie hat nach ihrem zeitweisen Einbruch von rund -70% an einem charttechnisch spannenden Level reagiert. Solange der Kreuzsupport bei 6,27 US$ verteidigt wird, bleibt die Chance auf eine größere Erholung erhalten. Für ein belastbares bullisches Signal muss der Titel jedoch erst die Widerstandszone zwischen rund 8,23 und 8,65 US$ überwinden. Danach könnten 11,90 und 15,48 US$ vergleichsweise schnell in den Fokus rücken. Unterhalb von 6,27 US$ wäre das konstruktive Szenario dagegen hinfällig. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ POET Technologies in Kürze - POET Technologies (WKN: A3DWD8) mit aktuellem Sitz in Toronto ist ein Technologieunternehmen and der Schnittstelle von Elektronik und Lichtwellenleitertechnik (Photonik). - Das Unternehmen entwickelt Lösungen, um den massiven Energieverbrauch und die Geschwindigkeitsbegrenzungen moderner KI-Rechenzentren zu überwinden. - Das Herzstück des Tech-Unternehmens ist der POET Optical Interpose — eine Plattform, die es ermöglicht, elektronische Komponenten (wie Mikrochips) und optische Komponenten (wie Laser) auf einem einzigen Chip zu vereinen. - Statt Daten mühsam und energieintensiv über Kupferkabel oder komplexe externe optische Module zu schicken, ermöglicht POET die Kommunikation mit Licht direkt auf der Chipebene. - POET Technologies notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 1,4 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Shopify-Aktie: Rekordzahlen entfachen neue Fantasie](https://www.sharedeals.de/shopify-aktie-rekordzahlen-entfachen-neue-fantasie/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Shopify-Aktie zeigt nach einer langwierigen Korrektur seit Mitte Mai wieder ansteigende Tendenzen. Am Mittwoch schießt der Kurs des kanadischen E-Commerce-Unternehmens zeitweise um fast +25% hinauf und überwindet erstmals seit Ende Januar die 150-US$-Marke. Das steckt hinter der Kursexplosion und so kann es jetzt weitergehen. ## Starke Zahlen auf ganzer Linie Shopify hat im zweiten Quartal eindrucksvoll bewiesen, dass die Wachstumsstory wieder an Fahrt gewinnt. Der Umsatz legte um 34% auf 3,58 Milliarden US$ zu und übertraf damit die Analystenschätzungen von 3,45 Milliarden US$ klar. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie lieferte das Unternehmen mit 0,42 US$ eine positive Überraschung und lag über dem Konsens von 0,40 US$. Besonders überzeugend entwickelte sich das operative Geschäft. Das Bruttowarenvolumen (GMV), also der Gesamtwert aller über die Plattform abgewickelten Transaktionen, stieg um 32% auf 115,6 Milliarden US$. Gleichzeitig sprang der freie Cashflow auf 654 Millionen US$, nachdem im Vorjahresquartal noch 422 Millionen US$ erzielt worden waren. Die Free-Cashflow-Marge verbesserte sich damit auf starke 18%. Präsident Harley Finkelstein sprach folgerichtig von einem „Monster-Quartal“ und ergänzte: > Wir unterstützen jede Art von Unternehmen – und mit KI erweitern wir die Möglichkeiten für alle. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## KI wird zum neuen Wachstumsmotor Die Zahlen zeigen vor allem eines: Shopify begegnet der wachsenden Konkurrenz durch KI nicht defensiv, sondern nutzt sie als Wachstumstreiber. Partnerschaften mit OpenAI, Microsoft und Google sowie der hauseigene KI-Assistent Sidekick helfen Händlern dabei, neue Kunden über Chatbots und KI-gestützte Suchfunktionen zu gewinnen. Auch der Ausblick überzeugt. Für das dritte Quartal stellte das Management ein Umsatzwachstum im niedrigen 30%-Bereich in Aussicht und liegt damit klar über den bisherigen Markterwartungen. Beim Bruttogewinn rechnet Shopify mit einem Zuwachs im mittleren bis hohen 20%-Bereich, während auch die Free-Cashflow-Marge auf einem hohen Niveau bleiben soll. Damit sendet das Unternehmen ein wichtiges Signal an den Markt: Die zuletzt aufgekommenen Sorgen über eine nachlassende Dynamik oder steigenden Wettbewerbsdruck erscheinen übertrieben. ## Analysten werden noch optimistischer Entsprechend positiv fällt das Echo an der Wall Street aus. Jefferies sprach von einem Quartal, das praktisch alle Sorgen der Investoren ausgeräumt habe. Zahlreiche Analysten hoben nach den Zahlen ihre Kursziele an und sehen die Aktie nun überwiegend im Bereich zwischen 175 und 200 US$ fair bewertet. Rund drei Viertel aller Experten empfehlen den Titel weiterhin zum Kauf. Die Bewertung bleibt allerdings ambitioniert. Selbst nach den kräftig steigenden Gewinnen bewegt sich das Forward-KGV – wohlgemerkt für 2027 – immer noch bei gut 50 und damit deutlich über dem Durchschnitt vieler Softwareunternehmen. Diese Prämie erscheint angesichts des Wachstumstempos zwar nachvollziehbar, lässt dem Unternehmen künftig aber kaum Raum für operative Enttäuschungen. ## Chartbild hellt sich deutlich auf Aus charttechnischer Sicht hat sich das Bild erheblich verbessert. Zwischen Ende Oktober und Mitte Mai hatte die Aktie zeitweise fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Seit dem Tief hat Shopify inzwischen jedoch rund +50% aufgeholt. Mit dem Kurssprung vom Mittwoch stößt der Titel nun an eine entscheidende Widerstandszone bei 150 US$. Dort verläuft gleichzeitig das wichtige 61,8%-Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Abwärtsbewegung. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, rücken die Hochs vom vergangenen Oktober bei 182,19 US$ wieder in den Fokus. Scheitert der Kurs hingegen an dieser Hürde, könnte es nach der Rallye zunächst zu einer gesunden Konsolidierung kommen – zumal der RSI inzwischen ein überkauftes Niveau signalisiert. Shopify hat mit seinen Quartalszahlen ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Umsatz, Gewinn, Cashflow und Ausblick lagen allesamt über den Erwartungen und zeigen, dass sich die KI-Strategie zunehmend in den Geschäftszahlen widerspiegelt. Gleichzeitig honoriert die Wall Street die Rückkehr zu einem Wachstum von deutlich über 30% mit höheren Kurszielen. Kurzfristig dürfte die hohe Bewertung allerdings für erhöhte Schwankungen sorgen, denn der Markt preist inzwischen nahezu perfekte Ergebnisse ein. Langfristig bleibt die Investmentstory dennoch überzeugend: Gelingt der Ausbruch über die Zone um 150 US$, könnte die Erholung in Richtung der alten Rekordstände weitergehen. Anleger sollten sich dabei zwar auf eine anhaltend hohe Volatilität einstellen – die fundamentalen Signale sprechen derzeit jedoch klar für die Bullen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Shopify in Kürze - Shopify (WKN: A14TJP) ist ein kanadisches Software-Unternehmen mit Sitz in Ottawa. - Das Unternehmen entwickelt und vertreibt eine proprietäre E-Commerce-Software, mit Händler ihre Online-Shops betreiben und ihre Logistik auslagern können. - Mit über einer Million angeschlossenen Händlern und einem Marktanteil von fast 30% in den USA ist Shopify eine der wichtigsten E-Commerce-Plattformen der Welt. - Shopify notiert an den Börsen in New York und Toronto und ist aktuell ca. 187 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Uber-Aktie: Warum die Fahr-App stark unterschätzt wird](https://www.sharedeals.de/uber-aktie-warum-die-aktie-unterschaetzt-wird/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Uber kämpft im jüngsten Quartal mit schwächerem Wachstum und Margendruck. Der Ausblick für das kommende Quartal wurde revidiert, doch nicht so wie erhofft. Uber als einstige Ride-Sharing-Plattform soll ganz klar ein globales Mobilitäts- und Liefer-Ökosystem werden. Das erfordert Geduld und vor allem Geld. Wann Uber dies gelingt steht in den Sternen, doch die Chancen stehen gut und der Markt scheint das nicht zu sehen. Das schlägt auf den Magen, wenn der Gewinn auf 1,3 Milliarden US$ schrumpft von ursprünglich 2,4 Milliarden im Vorjahr. Der zweite Schlag in die Magengrube ist der Umsatz, der um 11% zurückging. Gleichzeitig gibt Uber für das kommende Quartal eine höhere Gewinnspanne von 0,84 bis 0,88 $ je Aktie aus, was auf eine Verbesserung der Ertragslage hindeutet, den Anlegern aber nicht ausreicht. Ganz selbstverständlich straft die Börse die Aktie mit einem Kursrückgang von rund -4% ab. ## Unter der Oberfläche Blickt man allerdings auf die reinen Reinertragszahlen, zeigt sich, dass die grundlegende „Fahrlaune“ und die Nutzungsfrequenz unverändert hoch bleiben. Das Bruttobuchungsvolumen legte mehr als kräftig zu: - **Mobility & Delivery:** Beide Segmente wuchsen bei den Buchungen kräftig (+20% bei Mobility, +25% bei Delivery). - **Nutzer- & Fahrerbasis:** Uber verzeichnete ein neues Allzeithoch bei den monatlich aktiven Nutzern. Mit 208 Millionen Nutzern liegt der Wert deutlich über dem Vorquartal mit 199 Millionen. Zudem waren rekordverdächtige 10,2 Millionen Fahrer und Kuriere auf der Plattform aktiv. - **Uber for Business & Premium:** Der Fokus der Firma liegt zunehmend mehr auf dem speziellen Firmenkonto-Portal, denn Geschäftskunden-Buchungen legten um über 40% zu. Produkte wie *Uber Reserve* (Die Funktion, Fahrten im Voraus zu reservieren) oder *Uber Black* (Premium-Segment für Oberklasse-Fahrzeuge) generieren pro Fahrt nahezu den vierfachen Deckungsbeitrag im Vergleich zum Standard-Fahrdienst *UberX.* ## Der Burggraben Ich sehe in Uber eine Aktie, die zunehmen mehr an Qualität gewinnt und gleichzeitig gerne mal in einen Topf mit anderen techlastigen Growth-Unternehmen, die mehr Geld verbrennen als verdienen, geworfen wird. Und sicherlich ist es so auch einerseits, wenn man auf den Bereich der Robotaxis bei Uber schaut. Da ist mehr Fantasie als Realität eingepreist. Doch lasst uns nicht vergessen, dass Uber nicht selbst die Autos herstellt. Es verkauft nur das, was es schon gibt und ist dadurch deutlich risikoärmer, als eine Autoaktie wie Lucid oder reine Forschungsunternehmen. Mit über 208 Millionen monatlich aktiven Nutzern und 10,2 Millionen aktiven Fahrern und Kurieren verfügt Uber über eine echte planbare Umsatzbasis, bei der ich keinen Grund sehe, warum sie schrumpfen sollte. Im Gegenteil, durch strategische Übernahmen wie die geplante Delivery-Hero-Akquisition, werden es nur noch mehr Nutzer. Das führt zu höheren Einnahmechancen für Fahrer. Eine höhere Fahrerdichte verkürzt die Wartezeiten, was wiederum die Plattform attraktiver macht. Drei noch spannendere Aktien mit einem unzerstörbaren Burggraben findest Du in in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/burggraben-aktien-3-unzerstoerbare-monopole-fuers-depot/). ## Unterschätztes Ökosystem-Effekt Der Eisberg ist noch größer als man denkt. Über das Abo-Modell *Uber One* hat der Konzern die 50-Millionen-Mitglieder-Marke geknackt. Abonnement-Kunden generieren bereits über die Hälfte der gesamten Bruttobuchungen und geben im Schnitt dreimal mehr aus als Nicht-Mitglieder. Durch die Bündelung von Rabatten für Fahrten, Essenslieferungen und Supermarkteinkäufe bindet Uber Kunden fest an sein Ökosystem. Es soll eine App für mehr als nur Fahren oder nur Essen bestellen entstehen. Hier schraubt Uber ordentlich dran mit Ausgaben für Forschung & Entwicklung von 1,1 Milliarden US$, was über 18% mehr sind, als noch im Vorjahresquartal. Eine Blume braucht eben erst einmal viel Wasser, um zu wachsen. Wenn Du eine tiefe Analyse zu drei weiteren Aktien, auf die wir bei sharedeals setzen, dann schau in unseren [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) rein. ## Die eine Hand wäscht die andere Uber will autonomes Fahren integrieren und ausbauen. Aber noch mehr wollen es die Hersteller der Robotaxis: Waymo, Rivian, Lucid und Co. Uber ist für sie mit das wichtigste Tool zum Wachsen, denn autonomes Fahren ist die Zukunft, aber noch ist es nicht überall zugelassen und die Flotten sind nur über Uber ausgelastet. Weder Technologiekonzerne wie Waymo noch Hardware-Hersteller besitzen die betriebliche Infrastruktur, Regulierungserfahrung oder weltweite Nachfrage-Aggregierung, um eigene Flotten profitabel auszulasten. Uber ist der Schlüssel zum Portal. Keine Frage, Uber ist in vielerlei Hinsicht eine Aktie, die mehr Aufmerksamkeit verdient und viel zu skeptisch betrachtet wird. Ein Forward-KGV von rund 20 für ein Unternehmen, das den operativen Gewinn mit Raten von 20 bis 30% pro Jahr steigert und Milliarden an freiem Cashflow generiert, gilt in der Tech- und Plattformbranche als keineswegs überhitzt. Daher ist Uber ein Kaufkandidat in meinen Augen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Uber Technologies in Kürze - Uber ist eine globale Vermittlungsplattform für Fahrdienste mit Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien (USA). - Das Unternehmen ist weltweit in knapp 100 Ländern und über 10.000 Städten aktiv. - Zudem setzt Uber zunehmend auf Bereiche wie Food-Delivery (jüngstes Übernahme-Angebot für Delivery Hero im Juli 2026) und autonomes Fahren durch Partnerschaften mit Waymo, WeRide, Avride, Rivian und Lucid). - Uber ist im US-Leitindex S&P 500 vertreten und mit rund 146,5 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Arista Networks-Aktie: Hat die Rallye noch Luft nach oben?](https://www.sharedeals.de/arista-networks-aktie-hat-die-rallye-noch-luft-nach-oben/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer Korrektur in der zweiten Julihälfte hat die Aktie von Arista Networks in den letzten Tagen wieder kräftig zulegen können. Dies führte im Dienstagshandel zum Sprung auf ein neues Rekordhoch. Die nachbörslich präsentierten Quartalszahlen treiben den Kurs des US-Netzwerkausrüsters am Mittwoch weiter nach oben, zeitweise steigt der Titel um mehr als +12%. Wie viel Potenzial steckt jetzt noch in der Aktie? ## Rekordquartal mit starkem Wachstum Arista Networks hat im zweiten Quartal 2026 erstmals in der Unternehmensgeschichte die Marke von drei Milliarden US$ Quartalsumsatz überschritten. Die Erlöse kletterten um 37,7% auf 3,04 Milliarden US$ und lagen damit deutlich über den Analystenschätzungen in Höhe von 2,83 Milliarden US$. Auch beim Gewinn lieferte das Unternehmen einen klaren Überraschungserfolg: Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 1,02 US$ und übertraf die Konsensprognosen von 0,89 US$ ebenfalls deutlich. Besonders beeindruckend fiel die Profitabilität aus. Die bereinigte operative Marge verbesserte sich auf 49,9%, während das operative Ergebnis auf 1,38 Milliarden US$ zulegte. Unter dem Strich verdiente Arista 1,21 Milliarden US$ nach 889 Millionen US$ im entsprechenden Vorjahresquartal. Damit unterstreicht das Unternehmen eindrucksvoll, dass sich das rasante Wachstum nicht zulasten der Ertragskraft vollzieht. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## KI-Boom treibt die nächste Wachstumsphase Der wichtigste Wachstumstreiber bleibt die weltweit steigende Nachfrage nach Hochleistungsnetzwerken für KI-Rechenzentren. Cloud-Konzerne und Hyperscaler investieren weiterhin Milliarden in den Ausbau ihrer Infrastruktur, wovon Arista mit seinen Ethernet-Lösungen unmittelbar profitiert. Passend dazu präsentierte das Unternehmen im Berichtsquartal neue 1,6-Terabit-Netzwerkplattformen für KI-Rechenzentren und verwies auf deutliche Fortschritte bei den zuvor angespannten Lieferketten. CEO Jayshree Ullal sprach vom ersten Drei-Milliarden-Dollar-Quartal als Beleg für den Erfolg der "Arista 2.0"-Strategie. Auch der Ausblick überzeugt. Für das dritte Quartal stellte das Management einen Umsatz von rund 3,3 Milliarden US$ sowie eine bereinigte operative Marge von 48 bis 49% in Aussicht. Beide Kennzahlen liegen klar über den bisherigen Markterwartungen. Gleichzeitig hob Arista die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 12,6 Milliarden US$ an. ## Analysten erhöhen reihenweise ihre Kursziele Die Reaktionen der Wall Street fallen entsprechend euphorisch aus. Mehrere Analysten erhöhten unmittelbar nach den Zahlen ihre Kursziele. Evercore ISI bestätigte die "Outperform"-Einstufung und hob das Ziel auf 250 US$ an. Auch die Bank of America, Morgan Stanley, Needham und Wells Fargo sehen weiteres Kurspotenzial und bekräftigten ihre Kaufempfehlungen. Die Kursziele reichen von 220 bis 260 US$. Der Optimismus spiegelt sich auch im Analystenkonsens wider, denn sämtliche Experten sprechen sich für einen Kauf aus. Das mittlere Kursziel liegt bei 228 US$. Ausschlaggebend sind die hohe Visibilität des Geschäfts, die außergewöhnlich starke Margenentwicklung und die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft der großen Cloud-Anbieter. Die Kehrseite ist allerdings die ambitionierte Bewertung. Mit einem Forward-KGV von knapp 50 gehört Arista inzwischen zu den teureren Hardwarewerten am Markt. Im Vergleich zum deutlich langsamer wachsenden Konkurrenten Cisco erscheint diese Prämie zwar nachvollziehbar, sie lässt jedoch kaum Raum für operative Enttäuschungen. Sollten Hyperscaler ihre Investitionen unerwartet drosseln, könnte die hohe Bewertung kurzfristig zum Belastungsfaktor werden. ## Charttechnisch bleibt der Aufwärtstrend intakt Aus charttechnischer Sicht präsentiert sich die Aktie weiterhin in beeindruckender Verfassung. Seit dem Corona-Tief im Frühjahr 2020 ist der Wert um mehr als +1.800% gestiegen und befindet sich unverändert in einem langfristigen Bullenmarkt. Nach einer Konsolidierung zum Jahreswechsel übernahmen Ende März erneut die Käufer die Kontrolle, ehe Ende April der Sprung auf ein neues Rekordhoch gelang. Der Rücksetzer nach den Zahlen zum ersten Quartal endete bereits an der 100-Tage-Linie und erwies sich als ideale Kaufgelegenheit. In den vergangenen Wochen arbeitete sich die Aktie Schritt für Schritt wieder nach oben und markierte bereits vor den aktuellen Zahlen ein neues Allzeithoch. Mit dem Kurssprung von zeitweise mehr als +12% wurde am Mittwoch nun erstmals auch die psychologisch wichtige Marke von 200 US$ überschritten. Damit entsteht aus charttechnischer Sicht weiteres Potenzial in Richtung 250 US$, auch wenn es im Tagesverlauf erst einmal zu Gewinnmitnahmen kommt. Das Zahlenwerk liefert genau das, was Anleger derzeit sehen wollen: stark beschleunigtes Wachstum, Rekordmargen, eine angehobene Jahresprognose und einen Ausblick, der die Erwartungen der Wall Street klar übertrifft. Damit untermauert das Unternehmen seine Schlüsselrolle beim weltweiten Ausbau der KI-Infrastruktur und bestätigt, dass die Investitionswelle der Hyperscaler ungebrochen anhält. Zusätzlichen Rückenwind könnten zudem Berichte bringen, wonach die US-Regierung einen Einfuhrstopp für chinesische Netzwerktechnik prüft. Sollten entsprechende Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, dürfte dies die Nachfrage nach westlichen Anbietern hochwertiger Netzwerklösungen weiter erhöhen und die ohnehin starke Marktposition zusätzlich festigen. Kurzfristig ist die Aktie nach dem Kurssprung und der inzwischen ambitionierten Bewertung zwar anfällig für Gewinnmitnahmen und erhöhte Schwankungen. Solange die Nachfrage nach KI-Rechenzentren auf dem aktuellen Niveau bleibt und das Unternehmen seine operative Dynamik beibehält, spricht jedoch vieles dafür, dass die Rallye noch nicht ausgereizt ist. Rücksetzer dürften daher eher Chancen als Warnsignale sein. **Übrigens**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Arista Networks in Kürze - Arista Networks mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Hochleistungs-Netzwerkausrüstung, Cloud-Switches und softwaregestützte Netzwerklösungen für Rechenzentren. - Das Unternehmen arbeitet nach dem Fabless-Prinzip (ohne eigene Fabriken) und lässt seine Hardware-Komponenten vollständig von spezialisierten Auftragsfertigern im Ausland produzieren. - Arista Networks ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 248 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AMD-Aktie: Warum der Rücksetzer die nächste Chance sein könnte](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-warum-der-ruecksetzer-die-naechste-chance-sein-koennte/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach dem kräftigen Rücksetzer Ende Juli hatte sich die AMD-Aktie zuletzt wieder nach oben gekämpft. Am Dienstagabend öffnete der US-Chipentwickler nun Bücher und gewährte Einblick in die Zahlen zum zweiten Quartal. Der Markt quittiert die Ergebnisse mit deutlichen Abschlägen. Vorbörslich verliert der Tech-Titel fast -9% und rutscht damit wieder unter die 500-US$-Marke. Sind die Zahlen wirklich so schlecht oder waren die Erwartungen einfach zu hoch? ## Rekordquartal mit starkem KI-Wachstum AMD hat im zweiten Quartal operativ auf ganzer Linie überzeugt. Der Umsatz sprang um 50% auf den Rekordwert von 11,54 Milliarden US$ und lag damit über den Analystenschätzungen von 11,32 Milliarden US$. Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte von 0,54 auf 1,66 US$ und übertraf ebenfalls die Konsensprognosen, die bei 1,62 US$ lagen. Der eigentliche Wachstumsmotor bleibt das Rechenzentrumsgeschäft. Dort schnellte der Umsatz um 107% auf 6,7 Milliarden US$ nach oben und macht inzwischen den größten Teil der Konzernerlöse aus. Die starke Nachfrage nach EPYC-Prozessoren und Instinct-KI-Beschleunigern zeigt, dass AMD im boomenden Markt für KI-Infrastruktur zunehmend Marktanteile gewinnt und sich als wichtigste Alternative zu Nvidia etabliert. Auch die übrigen Sparten präsentierten sich solide. Das Client-Geschäft legte um 23% zu, Embedded wuchs um 19%. Lediglich das Gaming-Segment blieb mit einem Umsatzrückgang von 31% die Schwachstelle. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Gute Zahlen – aber keine große Überraschung Auch der Ausblick fiel auf den ersten Blick überzeugend aus. Für das dritte Quartal stellte AMD Erlöse von rund 13 Milliarden US$ in Aussicht und liegt damit über den bisherigen Analystenschätzungen von rund 12,5 Milliarden US$. Gleichzeitig erwartet das Management eine stabile Bruttomarge von etwa 56%. Genau hier setzte jedoch die Enttäuschung des Marktes an. Viele Investoren hatten nach der starken Kursrallye auf deutlich höhere Margen und noch ambitioniertere Aussagen zum KI-Geschäft gehofft. Die operative Entwicklung war zwar hervorragend, blieb aber unter den inoffiziellen "Flüstererwartungen". Nach einem Kursanstieg von zeitweise fast +200% innerhalb eines Jahres genügte ein einfacher Beat schlicht und ergreifend nicht mehr. ## Analysten trotz Rücksetzer weiter optimistisch Die Reaktionen der Analysten fallen aber deutlich gelassener aus als die kurzfristige Marktreaktion. Die große Mehrheit der Wall Street hält an ihren Kaufempfehlungen fest. UBS zählt mit einem Kursziel von 730 US$ zu den größten Optimisten, auch Jefferies und Bernstein sehen mit 650 US$ erhebliches Aufwärtspotenzial. Das durchschnittliche Konsenskursziel bewegt sich derzeit je nach Datenanbieter zwischen 530 und 575 US$. Fundamental bleibt die Aktie allerdings anspruchsvoll bewertet. Das für 2026 erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei rund 70 und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Diese Wachstumsprämie spiegelt die hohen Erwartungen an das KI-Geschäft wider. Gleichzeitig wächst AMD jedoch deutlich schneller als viele Wettbewerber und gewinnt sowohl bei KI-Beschleunigern als auch bei Server-CPUs kontinuierlich Marktanteile. So könnte das KGV im kommenden Geschäftsjahr bereits auf 40 sinken. Die größten Risiken bleiben der enorme Erwartungsdruck sowie die dominante Marktstellung von Nvidia. Schon kleine Enttäuschungen bei Margen oder Ausblick können kurzfristig heftige Kursreaktionen auslösen. ## Chartbild bleibt konstruktiv Charttechnisch hatte die Aktie zuletzt gemeinsam mit dem gesamten KI- und Technologiesektor deutlich korrigiert und in der vergangenen Woche bei 424,03 US$ ein Zweimonatstief markiert. Noch vor Erreichen der 100-Tage-Linie setzte jedoch eine dynamische Gegenbewegung ein. Am Dienstag gelang sogar der Sprung zurück über die 50-Tage-Linie. Die Quartalszahlen sorgen allerdings wieder für Gewinnmitnahmen und einen Rückfall unter die Marke von 500 US$. Erste Unterstützung bietet nun der Bereich zwischen 460 und 470 US$. Darunter würden das Julitief sowie die 100-Tage-Linie bei 406,06 US$ zusammen mit der psychologisch wichtigen 400-US$ -Marke in den Fokus rücken. Kann sich die Aktie dagegen zügig wieder oberhalb der 50-Tage-Linie etablieren, dürften zunächst das Rekordhoch bei knapp 585 US$ und anschließend die 600-US$ -Marke wieder in Reichweite kommen. Für eine noch detailliertere Chartanalyse, kannst Du [hier](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-nach-zahlen-mit-75-korrektur-voraus/) weiterlesen. AMD hat erneut bewiesen, dass der Konzern zu den größten Gewinnern des KI-Booms zählt. Rekordumsätze, eine Verdopplung des Rechenzentrumsgeschäfts und ein starker Ausblick sprechen klar für die operative Stärke des Unternehmens. Dass die Aktie nach den Zahlen dennoch nachgibt, ist vor allem Ausdruck einer extrem hohen Erwartungshaltung – ein Muster, das AMD-Anleger inzwischen bestens kennen. Rücksetzer nach Quartalszahlen haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder als attraktive Einstiegs- oder Nachkaufgelegenheiten erwiesen. Angesichts der intakten Wachstumsgeschichte, der positiven Analysteneinschätzungen und der starken Positionierung im KI-Markt spricht vieles dafür, dass sich dieses Szenario auch diesmal wiederholen könnte – wobei Anleger kurzfristig weiterhin mit erhöhter Volatilität rechnen sollten. **Übrigens**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 790 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Burggraben-Aktien: 3 unzerstörbare Monopole fürs Depot](https://www.sharedeals.de/burggraben-aktien-3-unzerstoerbare-monopole-fuers-depot/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Hohe Gewinne ziehen immer Konkurrenz an. Ob TSMC oder ASML auch weiterhin so sorglos Chips produzieren können ist nur eine Frage der Zeit. Kopieren und weiterentwickeln ist eine Kernkompetenz Chinas, wie wir zuletzt des Öfteren gesehen haben. Was Du also brauchst, sind Aktien, an denen niemand vorbeikommt. Legendäre Investoren wie Warren Buffett suchen daher gezielt nach Unternehmen mit einem sogenannten Burggraben. Erfahre hier, welche drei Burggraben-Aktien viele nicht auf dem Schirm haben, die Märkte aber absolut beherrschen. Ein Burggraben ist ein Wettbewerbsvorteil, der Rivalen fernhält. Sei es durch unkopierbare Infrastruktur, extrem hohe Wechselkosten oder staatlich geschützte Monopole. Die folgenden drei Aktien besitzen genau dieses Schutzschild und bieten dadurch steigende Gewinne und Aktienkurse. ## 1. Canadian National Railway **Der Burggraben:** Eisenbahnnetze gehören zu den am schwersten zu replizierenden Vermögenswerten der Welt. Es ist heute schlicht unmöglich, ein zweites Schienennetz durch Nordamerika zu bauen, die Baukosten wären astronomisch und Genehmigungen für das Land unbezahlbar. Canadian National Railway verbindet als einzige Bahngesellschaft drei Küsten miteinander: den Atlantik, den Pazifik und den Golf von Mexiko, drei geografisch relevante Regionen. Wer große Mengen Rohstoffe, Getreide oder Autos effizient über den Kontinent transportieren will, kommt an dieser Firma nicht vorbei. Der Aktienkurs spiegelt das unmittelbar wieder mit einem Plus von +30% seit Jahresbeginn. Die Firma meldete für q2 2026 steigenden Nettogewinn und hob die Jahresprognose an. **Der Qualitäts-Check:** CN verlangt von Güterkunden verlässliche Preise und arbeitet dank effizienter Zuglängen mit einer bemerkenswert niedrigen Kostenquote. Ein klassisches „Mautstellen-Geschäft“, das planbaren Cashflow garantiert. Allerdings könnten die neuen von US-Präsident Trump auferlegten Importzölle die Transportvolumina verringern, was zu sinkendem Umsatz führen könnte. Die Bewertung liegt mit dem Forward-KGV für die nächsten 12 Monate bei 21. ## 2. KLA Corporation **Der Burggraben:** KLA stellt Inspektions- und Messsysteme für die Halbleiterindustrie her. Bevor Chip-Fabriken von TSMC, Samsung oder Intel Mikrochips in Massen überhaupt fertigen dürfen, prüfen KLA-Systeme die Wafer auf mikroskopische Defekte. Mit einem weltweiten Marktanteil von über 50% in der Prozesskontrolle ist KLA der dominierende Marktführer. Rund 90% des Umsatzes stammen direkt aus dem Halbleiterbereich. Der Burggraben basiert auf extrem hohen Wechselkosten: Haben Halbleiterhersteller ihre hochkomplexen Fertigungsprozesse einmal auf KLA-Software und -Hardware abgestimmt, wechselt niemand mehr zur Konkurrenz. Das wäre viel zu teuer. Ist die Abhängigkeit von der Halbleiterbranche aber damit ein Risiko? Bei zyklischen Rücksetzern ja. Doch KLAs Burggraben fängt dies ab. Die riesige Basis an weltweit installierten KLA-Maschinen bringt stetige, hochprofitable Einnahmen aus Wartung und Software-Updates – völlig unabhängig davon, ob gerade neue Fabriken gebaut werden, gewartet werden muss trotzdem. **Der Qualitäts-Check:** Trotz der Branchenzyklik erzielt KLA traumhafte operative Margen von über 40%. Zudem sorgt die riesige installierte Basis an Maschinen für stetige, hochprofitable Service-Einnahmen. Die Bewertung liegt mit dem Forward-KGV für die nächsten 12 Monate bei 35. Dürfen es doch lieber Momentum-Aktien ohne Burggraben sein, die zwar mehr Rendite erwirtschaften könnten, aber um einiges mehr Risiko mit sich bringen? Dann schau in [unseren Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) rein. ## 3. Verisign **Der Burggraben:** Die wenigsten kennen Verisign , was ein besonderer Vorteil zu sein scheint. Das Unternehmen ist der exklusive Verwalter der beiden wichtigsten Domains der Welt: *.com* und *.net*. Jedes Mal, wenn eine solche Domain registriert oder verlängert wird, kassiert Verisign eine feste Gebühr. Das Unternehmen besitzt dafür staatlich geschützte Lizenzverträge mit der Internetbehörde ICANN. Niemand darf eine eigene Ausweich-Registry für *.com* aufbauen. Damit hat Verisign hat ein echtes Monopol. **Der Qualitäts-Check:** Da die technische Infrastruktur zum Betrieb des Registrierungssystems weitgehend steht, verursacht jede zusätzliche Domain kaum Kosten. Das Ergebnis sind Nettogewinnmargen von 50% und ein krisenfester Cashflow, der zu großen Teilen in Aktienrückkäufe fließt. Sichtbar wird dies auch im Aktienkurs, welcher ein Plus von +23% seit Jahresbeginn schreibt und Monat für Monat nur aufwärts verläuft. Die Bewertung liegt mit dem Forward-KGV bei 28. Ob physische Schienen (Canadian National Railway), technische Dominanz (KLA Corporation) oder digitale Monopole (Verisign), diese Unternehmen verkaufen keine austauschbaren Produkte, sondern kontrollieren kritische Knotenpunkte der Weltwirtschaft. Für Anleger bedeuten solche Burggraben-Aktien zwar selten spottbillige Einstiegskurse, dafür aber ein Höchstmaß an Stabilität und langfristiger Preissetzungsmacht. Gerade bei den derzeit extrem volatile Märkten ist das ein unterschätztes Vorteil. Verfolge diese Aktien weiter mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! Dann verpasst du nie mehr neue Investment-Ideen. **Kategorien:** Aktien-Picks, Markt-Analysen --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Die Bullen wittern ihre Chance](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-die-bullen-wittern-ihre-chance/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie hat das in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-458-konter-bis-wohin/) noch drohende Negativszenario klar relativiert. Nach der Rückeroberung der Zone zwischen 25,70 und 26,31 € gelang auch der Ausbruch über 27 €. Damit haben die Käufer zunächst wieder das Kommando übernommen. Mein Kollege Rudolf Schneider hat zudem erst heute Morgen die [Gerüchte um ein mögliches Aus der Fusion mit T-Mobile US](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-geruechte-treiben-den-kurs-zu-recht/) eingeordnet. Charttechnisch richtet sich der Blick nun auf das nächste Ziel bei 29,44 €. ## Das negative Szenario ist vorerst vom Tisch In der vorherigen Analyse musste die Deutsche Telekom-Aktie zunächst die Widerstandszone zwischen 25,70 und 26,31 € sowie anschließend die Marke von 27 € überwinden. Beide Schritte sind inzwischen gelungen. Damit wurde der damalige Konter zu einem belastbareren Aufwärtsimpuls aufgewertet. Die zurückeroberte Zone um 26 € dient fortan als wichtige Unterstützung. Fundamental sorgten Medienberichte für Rückenwind, wonach Teile des Managements und Großaktionäre von T-Mobile US eine mögliche Fusion mit der Muttergesellschaft ablehnen sollen. Offiziell bestätigt wurden allerdings weder die ursprünglichen Fusionspläne noch deren angebliches Scheitern. Mit den Zahlen zum zweiten Quartal am Donnerstag steht zudem unmittelbar der nächste potenzielle Kurstreiber bevor. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DE-Telekom-11M_050826-1024x732.png)Quelle Chart: stock3 Ein kontrollierter Rücksetzer in Form eines Pullback in Richtung 27 € oder sogar bis an die frisch zurückeroberte Unterstützungszone zwischen 26,00 und 26,31 € würde das präferierte bullische Szenario zunächst nicht infrage stellen. Dreht die Deutsche Telekom-Aktie anschließend wieder nach oben, dürfte der entscheidende Widerstand bei 29,44 € in den Fokus rücken. Oberhalb dieses Bereichs würden zunächst 30,87 und danach 32,68 € auf die Agenda rücken. Perspektivisch wäre sogar ein erneuter Anlauf auf die Kurszone um 34,36 € denkbar. Kippt der Titel hingegen wieder unter 26 € und gibt anschließend auch 25,70 € auf, wäre der jüngste Ausbruch weitgehend negiert. In diesem Fall sollte sich der Verkaufsdruck erneut erhöhen und einen Rücklauf bis zur bekannten Unterstützung bei 23,50 € in Aussicht stellen. Dort müsste ein neuer Stabilisierungsversuch einsetzen, um eine noch umfassendere Korrektur zu verhindern. Die Deutsche Telekom-Aktie hat mit dem Ausbruch über die Zone zwischen 25,70 und 26,31 € sowie über 27 € ein wichtiges bullisches Signal geliefert. Zwischenzeitliche Rücksetzer bleiben kaufenswert, solange der Bereich um 26 € verteidigt wird. Das nächste entscheidende Ziel wartet bei 29,44 €. Erst dessen Überwindung würde den Weg in Richtung 30,87 und 32,68 € öffnen. Unterhalb von 25,70 € wäre die jüngste Verbesserung dagegen wieder erheblich infrage gestellt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 132 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [AMD-Aktie nach Zahlen mit -7,5% – Korrektur voraus?](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-nach-zahlen-mit-75-korrektur-voraus/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AMD-Aktie gerät trotz eines Rekordquartals unter Druck und verliert nach den Quartalszahlen rund -7,5%. Damit stellt sich die Frage, ob die aktuelle Schwäche lediglich eine gesunde Korrektur nach der starken Rallye der vergangenen Monate darstellt oder den Beginn einer größeren Abwärtsbewegung markiert. ## Chartanalyse zur AMD-Aktie AMD steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um +50% auf den Rekordwert von 11,5 Milliarden US-Dollar. Besonders das Rechenzentrumsgeschäft überzeugte mit einer Verdopplung der Erlöse, während der Konzern zugleich seine Prognose für das laufende Quartal anhob und weiterhin von einer hohen Nachfrage nach KI- und Serverlösungen profitiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMD_2026-08-05_09-42-56-scaled.png)Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der AMD-Kurs erreichte am 30. Juni ein neues Rekordhoch bei über 584,73 US$. Der aktuelle Trend, welcher Mitte 2015 begann, war zwischenzeitlich über +36.000% stark. Gestern vor den Zahlen stieg der Kurs um glatte +7%. Über Nacht fiel der Kurs nach den Quartalszahlen jedoch wieder um -7,5% zurück. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt zurückgefallen und notiert aktuell bei 64 Punkten im neutralen Bereich. Dabei hat die RSI-Linie die Signallinie von oben nach unten gekreuzt und ein bärisches Crossover ausgebildet, das zusätzlich von einer bärischen Divergenz begleitet wird. Auch der MACD hat inzwischen ein Verkaufssignal geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMD_2026-08-05_09-43-32-scaled.png)Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben bärisch gecrosst, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Auf Tagesbasis sehen die Indikatoren aufgrund des gestrigen Anstiegs jedoch etwas freundlicher aus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für einen intakten langfristigen Aufwärtstrend. Nach aktueller Zählung befindet sich die AMD-Aktie in einer übergeordneten Welle 3, die häufig die dynamischste Phase eines Impulses darstellt. Solange dieses Szenario Bestand hat, bleibt das charttechnische Aufwärtspotenzial erhalten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMD_2026-08-05_09-44-10-scaled.png)Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die langfristige Elliott-Wellen-Struktur bleibt trotz der jüngsten Kursverluste konstruktiv und spricht weiterhin für einen intakten Aufwärtstrend. Kurzfristig zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab: Auf den kleineren Zeitebenen wirkt die laufende Korrektur noch unvollständig, sodass aus charttechnischer Sicht zunächst weitere Abwärtsbewegungen nicht ausgeschlossen werden können. Aus meiner Sicht hat sich das kurzfristige Chartbild eingetrübt. RSI und MACD senden auf Wochenbasis bärische Signale und sprechen für anhaltenden Verkaufsdruck. Die freundlicheren Indikatoren auf Tagesbasis könnten zwar eine technische Gegenbewegung unterstützen, reichen bislang aber nicht für eine nachhaltige Entwarnung. Bei den Elliott-Wellen bleibe ich langfristig optimistisch. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist für mich weiterhin intakt, kurzfristig wirkt die laufende Korrektur jedoch noch nicht abgeschlossen. Erst mit einem klaren Abschluss dieser Korrektur dürfte die Wahrscheinlichkeit für neue Allzeithochs wieder deutlich steigen. ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 846,00 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** AMD, AMD-Aktie, AMD-Analyse, AMD-Chartanalyse, AMD-Kurs, AMD-Preis, AMD-Prognose, AMD-Quartalszahlen, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Eli Lilly-Aktie: Heute zählt mehr als nur der Gewinn](https://www.sharedeals.de/eli-lilly-aktie-heute-zaehlt-mehr-als-nur-der-gewinn/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Eli Lilly veröffentlicht heute vor US-Börsenbeginn die Zahlen für das zweite Quartal. Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate sind die Erwartungen hoch. Anleger werden deshalb nicht nur auf Umsatz und Gewinn schauen, sondern auf die Entwicklung der Abnehmmedikamente, den Ausblick und mögliche Aussagen zur Produktionskapazität. ## Erwartungen sind hoch Eli Lilly gehört seit Jahren zu den stärksten Pharmawerten an der Börse. Damit liegt die Messlatte für die neuen Zahlen entsprechend hoch. Gute Ergebnisse allein dürften vielen Anlegern nicht reichen. Sie wollen sehen, ob das Wachstum weiter anhält und ob die wichtigsten Medikamente erneut zulegen können. Im Mittelpunkt stehen Mounjaro gegen Diabetes und Zepbound zur Behandlung von Adipositas. Beide Präparate liefern inzwischen einen großen Teil des Wachstums. Dazu kommt Orforglipron, eine Abnehmpille, auf die viele Anleger große Hoffnungen setzen. Aussagen zur Nachfrage und zum weiteren Zeitplan könnten daher großen Einfluss auf die Kursreaktion haben. ## Ausblick und Produktion werden wichtig Nach dem starken ersten Quartal hatte Eli Lilly die Jahresprognose bereits angehoben. Viele Analysten rechnen damit, dass der Konzern den Ausblick erneut nach oben setzt. Bleibt diese Erhöhung aus, könnten selbst gute Quartalszahlen am Markt nur verhalten aufgenommen werden. Auch die Produktion bleibt ein großes Thema. Die Nachfrage nach den GLP-1-Medikamenten ist weiterhin sehr hoch, weshalb Anleger wissen wollen, wie schnell Eli Lilly neue Kapazitäten aufbauen kann und ob sich mögliche Lieferengpässe weiter entspannen. Zusätzlich könnten neue Aussagen zu Retatrutide für Aufmerksamkeit sorgen. Der Wirkstoff gilt als einer der spannendsten Kandidaten in der Pipeline und könnte das Abnehmgeschäft in den kommenden Jahren weiter stärken. **Tipp:** Weitere Kursraketen aus dem Biotech-Sektor findest Du im [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Chart: Point of Control rückt wieder in den Fokus Charttechnisch befindet sich die Aktie nach dem Rücksetzer vom Bereich um 1.220 US$ wieder näher an der Point-of-Control-Zone bei rund 1.044 US$. Dort wurde im betrachteten Zeitraum das höchste Handelsvolumen umgesetzt. Entsprechend könnte dieser Bereich bei einem weiteren Rückgang als wichtige Unterstützung dienen. Sollten die Quartalszahlen die hohen Erwartungen verfehlen oder der Ausblick enttäuschen, wäre ein erneuter Test dieser Zone möglich. Hält die Unterstützung, könnte sich der Kurs dort zunächst stabilisieren. Fällt die Aktie dagegen klar darunter, rückt der Bereich um 1.000 US$ als nächste größere Unterstützung in den Blick. Auf der Oberseite bleibt die Zone um 1.210 US$ die nächste wichtige Hürde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-05-um-12.24.06.png)Eli Lilly-Aktie Die Quartalszahlen selbst werden heute wahrscheinlich nicht der einzige Kurstreiber sein. Mindestens genauso wichtig sind Aussagen zum weiteren Wachstum der GLP-1-Medikamente, zur neuen Abnehmpille Foundayo, zur Produktionskapazität und zur Jahresprognose. Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate muss Eli Lilly mit dem Ausblick zeigen, dass das Wachstumstempo weiter gehalten werden kann. ## ℹ️ Eli Lilly and Company in Kürze - Eli Lilly and Company (WKN: 858560) ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Kerngeschäftsbereiche des 1876 gegründeten US-Traditionskonzerns sind Medikamente gegen Diabetes und Adipositas (Fettleibigkeit). - Mit seinen Abnehmpräparaten Mounjaro und Zepbound erlebt Eli Lilly derzeit einen Boom. - Der Pharmakonzern mit Sitz in Indianapolis notiert an der New York Stock Exchange. Mit einem Börsenwert von ca. 1,05 Billionen US$ ist Eli Lilly der wertvollste Pharmakonzern der Welt. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Eli Lilly, Eli Lilly-Aktie, Eli Lilly-Kurs --- ### [SAP-Aktie: Wie viel Potenzial besteht noch?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-wie-viel-potenzial-besteht-noch/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Zuletzt nahmen wir neben SAP vier weitere Softwaretitel unter die Beschau und stellten die Frage nach einem möglichen Comeback des gesamten Sektors. Die SAP-Aktie entwickelte sich dabei erwartungsgemäß und konnte ausgehend vom damaligen Pullback bereits um mehr als +10% zulegen. Nun läuft der DAX-Titel auf den nächsten Kreuzwiderstand zu, an dem sich entscheiden dürfte, ob der jüngste Impuls noch deutlich mehr Potenzial besitzt. Unsere vorherige [Einordnung des Software-Comebacks](https://www.sharedeals.de/sap-nemetschek-co-startet-jetzt-das-software-comeback/) findest Du hier. ## Der nächste Befreiungsschlag steht aus Nach der Rückeroberung der Widerstandszone zwischen 159,60 und 165,80 € hat die SAP-Aktie ihre Erholung bis auf aktuell 169,58 € fortgesetzt. Damit wurde das zuvor skizzierte bullische Szenario aktiviert. Die frühere Hürde bei 165,80 € dient nunmehr als erste Unterstützung und könnte bei einem kontrollierten Rücksetzer erneut auf einen Test warten. Auf der Oberseite rückt der Bereich um 174,70 € in den Mittelpunkt. Dort trifft der horizontale Widerstand auf die seit Anfang 2026 fallende primäre Abwärtstrendlinie. Erst mit der Überwindung dieses Kreuzwiderstands würde der Weg zu 179,36 € und anschließend in die noch offene Kurszone um 195 € freier werden. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Die Signallage bei SAP ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SAP-7M_050826-1024x704.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die SAP-Aktie oberhalb von 165,80 €, bleibt der jüngste Aufwärtsimpuls intakt. Auch ein zwischenzeitliches Schwungholen an dieser Marke wäre zunächst konstruktiv. Für den nächsten Rallyschub müsste der Titel anschließend 174,70 € mitsamt der primären Abwärtstrendlinie überwinden. Oberhalb dieses Kreuzwiderstands würden zunächst 179,36 € und danach die noch offene Kurslücke (damaliges Down-Gap) um 195 € in den Fokus rücken. Perspektivisch könnte schließlich auch 202,50 € wieder relevant werden. Kippt der Kurs dagegen unter 165,80 €, würden zunächst die Unterstützungen bei 162,12 und 159,60 € auf einen Test warten. Ein Rückfall bis 156,24 € würde die positive Ausgangslage noch nicht vollständig zerstören, den jüngsten Impuls jedoch deutlich schwächen. Erst unterhalb dieser Marke wäre mit einer größeren Korrekturausweitung bis 143,20 € zu rechnen. Die SAP-Aktie hat das zuletzt präferierte Erholungsszenario bestätigt und seit dem Pullback bereits mehr als +10% zugelegt. Nun entscheidet der Kreuzwiderstand bei 174,70 € über die nächste größere Bewegung. Gelingt der Ausbruch, könnten 179,36 € sowie anschließend die Kurszone um 195 € vergleichsweise schnell auf die Agenda rücken. Solange zugleich 165,80 € verteidigt werden, bleibt das charttechnisch bullische Szenario intakt. Unterhalb von 156,24 € würde sich die Lage dagegen wieder spürbar eintrüben. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 197 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Schaeffler-Aktie: Ist Robotik die große Chance?](https://www.sharedeals.de/schaeffler-aktie-ist-robotik-die-grosse-chance/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Schaeffler hat am Mittwoch Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Der Automobil- und Industriezulieferer konnte seine Profitabilität steigern und traf die Erwartungen der Analysten. Rückenwind kommt vor allem aus den neuen Wachstumsfeldern wie Robotik und Verteidigung, während das klassische Automobilgeschäft weiterhin unter Druck steht. ## Profitabilität verbessert sich Schaeffler erzielte im zweiten Quartal ein bereinigtes EBIT von 264 Millionen € und lag damit im Rahmen der Analystenschätzungen. Die bereinigte EBIT-Marge erreichte 4,5 % und blieb trotz des schwierigen Marktumfelds stabil. Das zeigt, dass die eingeleiteten Sparmaßnahmen sowie die breitere Aufstellung des Konzerns zunehmend Wirkung zeigen. Der Umsatz entwickelte sich dagegen nur verhalten. Vor allem die schwache Nachfrage in Europa sowie der anhaltende Preisdruck in China belasten weiterhin das klassische Automobilgeschäft. Positiv entwickelte sich dagegen das Industriegeschäft, das einen Teil dieser Belastungen ausgleichen konnte. ## Sparprogramm wird ausgeweitet Ein wichtiger Bestandteil der Strategie bleibt die Senkung der Kosten. Schaeffler erweitert deshalb das Altersteilzeitprogramm in Deutschland. Rund 1.300 Mitarbeiter sollen das Angebot nutzen. Dafür fällt 2026 zwar eine einmalige Belastung von rund 51 Millionen € an, ab 2027 erwartet das Unternehmen jedoch spürbare Einsparungen. Das Management betont, dass diese Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte langfristig stärken sollen. Gleichzeitig soll die Integration von Vitesco weitere Synergien und Kostenvorteile bringen. ## Robotik bleibt eines der spannendsten Themen Große Hoffnungen setzt Schaeffler weiterhin auf neue Wachstumsfelder. Besonders im Bereich humanoide Robotik sieht das Unternehmen erhebliches Potenzial. Schaeffler entwickelt dafür unter anderem Präzisionslager, Getriebe, Sensoren und weitere Schlüsselkomponenten, die künftig in humanoiden Robotern eingesetzt werden sollen. Nach Angaben des Unternehmens bestehen bereits Kooperationen mit mehreren großen Herstellern, außerdem wächst der Auftragsbestand kontinuierlich. Auch der Verteidigungsbereich gewinnt an Bedeutung. Das Unternehmen sieht hier zusätzliche Wachstumschancen, da viele der bestehenden Technologien ebenfalls in militärischen Anwendungen eingesetzt werden können. Beide Bereiche sollen mittelfristig einen immer größeren Beitrag zum Umsatz leisten und die Abhängigkeit vom klassischen Automobilgeschäft verringern. ## Ausblick bestätigt An der Prognose für das Gesamtjahr hält Schaeffler fest. Der Konzern erwartet weiterhin einen Umsatz zwischen 22,5 und 24,5 Milliarden €, eine bereinigte EBIT-Marge von 3,5 bis 5,5 % sowie einen Free Cashflow vor M&A-Aktivitäten von 100 bis 300 Millionen €. Das Management sieht sich trotz der schwierigen Automobilkonjunktur auf Kurs und verweist auf die breitere Aufstellung des Konzerns. ## Schaeffler-Aktie reagiert positiv Die Schaeffler-Aktie reagiert positiv auf die Zahlen und legt zeitweise rund +3% zu. Mit einem Kurs von etwa 7,74 € nähert sie sich wieder dem Widerstandsbereich um 8,50 €. Dort liegt zugleich der Point of Control aus dem Volume Profile, also die Preiszone mit dem höchsten Handelsvolumen im betrachteten Zeitraum. Ein Sprung über 8,50 € wäre deshalb ein wichtiger Schritt. Gelingt der Ausbruch, könnte die Aktie anschließend den Bereich um 9,10 € anlaufen. Auf der Unterseite bleibt die Zone um 7,00 € die wichtigste Unterstützung. Solange sie hält, bleibt die Erholung vom jüngsten Rücksetzer bestehen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-05-um-12.16.06.png)Schaeffler-Aktie Die Quartalszahlen liefern keine große Überraschung, zeigen aber eine stabile Entwicklung in einem schwierigen Marktumfeld. Vor allem die bestätigte Jahresprognose dürfte Anlegern Sicherheit geben. Zudem richtet sich der Blick immer stärker auf Robotik, Verteidigung und weitere Zukunftsmärkte. Gelingt es Schaeffler, diese Bereiche in den kommenden Jahren erfolgreich auszubauen, könnte das Unternehmen unabhängiger vom schwächelnden Automobilgeschäft werden. ## ℹ️ Schaeffler in Kürze - Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Zulieferer der Automobil- und Industriebranche. Der Schwerpunkt dabei liegt bei Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen. Der Konzern befindet sich in einer Umbauphase hin zur Elektromobilität. - Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenaurach, daneben ist der Konzern weltweit aufgestellt. - Die Übernahme und Verschmelzung der Vitesco AG wurde Ende September abgeschlossen. - Das Unternehmen ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit etwa 7,13 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** schaeffler, Schaeffler-Aktie --- ### [Panasonic-Aktie: Erneuter Rallyemodus nach Prognose-Erhöhung](https://www.sharedeals.de/panasonic-aktie-erneuter-rallyemodus-nach-prognose-erhoehung/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie des japanischen Elektronikkonzerns Panasonic Holdings hat nach den jüngsten Quartalszahlen neuen Rückenwind erhalten. Deutlich bessere Ergebnisse als erwartet, eine angehobene Gewinnprognose und die wachsende Nachfrage nach KI-bezogenen Produkten sprechen für eine weiterhin positive Entwicklung. ## Deutlich höherer Gewinn als erwartet Panasonic hält an einer positiven Geschäftsentwicklung fest. Bereits im Mai war für das Geschäftsjahr 2027, das Ende März abgeschlossen wird, eine spürbare Verbesserung der Ertragslage erwartet worden. Die Zahlen für das erste Quartal haben diese Einschätzung nun untermauert. Auch Aussagen des Managements bei Investorenveranstaltungen zeichnen ein konstruktives Bild für die kommenden Quartale. Im Zeitraum von April bis Juni 2026 steigerte Panasonic den operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 183 Milliarden Yen und erzielte damit mehr als eine Verdopplung. Gleichzeitig lag das Ergebnis rund 47 Prozent über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Auch die operative Marge entwickelte sich deutlich besser als prognostiziert. Mit 9,0 Prozent verbesserte sie sich sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum erheblich und übertraf die Konsensschätzungen ebenfalls klar. Zu diesem Ergebnis trugen mehrere Faktoren bei. Panasonic setzte bei ausgewählten Produkten Preiserhöhungen durch, die den operativen Gewinn um rund 24 Milliarden Yen verbesserten. Nach Angaben des Managements dienten diese Maßnahmen dazu, gestiegene Materialkosten auszugleichen und gleichzeitig von Marktsegmenten mit besonders hoher Nachfrage zu profitieren. ## KI-Geschäft entwickelt sich dynamisch Ein weiterer Wachstumstreiber bleibt das Geschäft rund um Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Panasonic liefert unter anderem Materialien für Leiterplatten, Kondensatoren sowie Batterie-Backup-Systeme für Rechenzentren und baut seine Präsenz in angrenzenden Technologiebereichen kontinuierlich aus. Nach Angaben des Finanzvorstands entwickelt sich insbesondere das Geschäft mit Servosensoren für Halbleiterfertigungsanlagen deutlich besser als erwartet. Die hohe Nachfrage aus dem Ausbau von Rechenzentren sorgt hier für zusätzliche Impulse. Die Erlöse im Bereich Fabrikautomatisierung stiegen im ersten Quartal um 40 Prozent auf 41 Milliarden Yen. ## Sparprogramm zeigt erste Erfolge Auch die laufende Neuausrichtung des Konzerns trägt zunehmend zur Ergebnisverbesserung bei. Panasonic hatte bereits umfassende Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, darunter den Abbau von rund 12.000 Stellen. Nach Angaben des Unternehmens führen diese Maßnahmen inzwischen zu Einsparungen von rund 35 Milliarden Yen pro Quartal. Damit zeigt sich, dass die Restrukturierung zunehmend Wirkung entfaltet und die Profitabilität nachhaltig verbessert. ## Höhere Jahresprognose stärkt Zuversicht Nach dem starken Jahresauftakt hob Panasonic seine Prognose für den bereinigten operativen Gewinn im laufenden Geschäftsjahr von 600 auf 650 Milliarden Yen an. Gegenüber dem Vorjahr entspräche dies einem Gewinnanstieg von rund 45 Prozent. Die positiven Entwicklungen bei Umsatzwachstum, Margen und Kostendisziplin dürften nach Einschätzung des Unternehmens auch im weiteren Jahresverlauf anhalten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nachfrage bleibt hoch Die Unternehmensführung rechnet im Geschäftsjahr 2027 in den meisten Geschäftssegmenten mit einer höheren Nachfrage als im Vorjahr. Diese Entwicklung eröffnet zusätzlichen Spielraum für weitere Preisanpassungen. Zudem sieht Panasonic weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial in seinen KI-bezogenen Märkten. Bei Gesprächen mit Investoren erläuterte das Management, dass die neu eingeführten Capacitor Backup Units bereits auf großes Interesse neuer Kunden stoßen. Darüber hinaus werden mehrlagige Leiterplattenmaterialien inzwischen auch verstärkt in automatisierten Testsystemen eingesetzt und nicht mehr ausschließlich für Hauptplatinen oder Substrate. Parallel dazu hält Panasonic an seinem Ziel fest, die Kosten im laufenden Geschäftsjahr um insgesamt 100 Milliarden Yen zu senken. Die bislang erreichten Einsparungen sprechen dafür, dass dieses Ziel realistisch erscheint. ## Langfristige KI-Strategie gewinnt an Bedeutung Auf dem Investorentag im Juni stellte Panasonic seine mittelfristigen Wachstumsziele für das KI-Geschäft vor. Bis zum Geschäftsjahr 2029 soll der Umsatz in diesem Bereich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 35,7 Prozent auf 1,38 Billionen Yen steigen. Das Management bestätigte zuletzt, dass die Nachfrage nach zentralen KI-Produkten wie Batterie-Backup-Systemen, Kondensatoren und Leiterplattenmaterialien den Erwartungen entspricht und kontinuierlich wächst. Zusätzliche Wachstumschancen ergeben sich durch neue Produktbereiche wie Capacitor Backup Units und Servosensoren. Darüber hinaus strebt Panasonic langfristig operative Margen von mehr als 20 Prozent im KI-Geschäft an. Erreicht werden soll dies unter anderem durch eine wertorientierte Preisstrategie, bei der technologisch anspruchsvolle Produkte künftig mit höheren Margen vermarktet werden. ## Diese Risiken bleiben bestehen Trotz der positiven Entwicklung bestehen weiterhin Unsicherheiten. Neue Geschäftsfelder könnten sich schwächer entwickeln als erwartet und nicht an den bisherigen Erfolg neuer Produktkategorien anknüpfen. Zudem besteht das Risiko, dass Kunden Preiserhöhungen nicht vollständig akzeptieren und auf Wettbewerber ausweichen. Dies könnte das Umsatzwachstum in einzelnen Geschäftsbereichen belasten. ## Bewertung bietet weiteres Potenzial Auch aus Bewertungssicht erscheint Panasonic weiterhin attraktiv. Die Aktie wird derzeit mit dem 9,8-Fachen des erwarteten EBITDA bewertet. Vergleichbare japanische Technologieunternehmen mit starkem KI-Bezug weisen im Durchschnitt ein EV/EBITDA-Multiple von 12,4 auf. Sollte sich Panasonic dieser Bewertung annähern, ergäbe sich daraus ein Aufwertungspotenzial von rund 27 Prozent. Zusammen mit der verbesserten Ertragsentwicklung und den guten Wachstumsaussichten spricht dies weiterhin für eine positive Einschätzung der Aktie. Panasonic hat mit einem überraschend starken Quartal, einer höheren Gewinnprognose und einer überzeugenden Entwicklung im KI-Geschäft wichtige Signale gesetzt. Bleiben die Nachfrage hoch und die Kostensenkungen auf Kurs, dürfte die Aktie weiteres Aufwärtspotenzial besitzen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Sind nach den Zahlen jetzt sogar 200 € drin?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-sind-nach-den-zahlen-sogar-200-e-drin/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Siemens Energy-Aktie hat in den letzten Wochen deutlich korrigiert und gegenüber dem Rekordhoch von Ende April in der Spitze gut -30% verloren. In den letzten Tagen gelang bereits eine zweistellige Kurserholung. Nun hat der Münchener Energietechnikkonzern frische Zahlen präsentiert. Sorgen diese für den nächsten Kursschub? ## Rekordquartal auf breiter Front Siemens Energy hat die Erwartungen im dritten Geschäftsquartal klar übertroffen. Der Auftragseingang stieg auf vergleichbarer Basis um 8,5% auf 17,9 Milliarden €, während der Umsatz um 18,5% auf den Rekordwert von 11,4 Milliarden € zulegte. Das Ergebnis vor Sondereffekten verdreifachte sich nahezu auf 1,6 Milliarden €, unter dem Strich kletterte der Nettogewinn um rund 70% auf 1,2 Milliarden €. Haupttreiber bleiben das boomende Geschäft mit Gasturbinen und die Netztechnik. Der weltweite Ausbau von Stromnetzen, neue KI-Rechenzentren sowie die zunehmende Elektrifizierung sorgen unverändert für eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Mit einem gigantischen Auftragsbestand von 162 Milliarden € verfügt der Konzern über eine hervorragende Visibilität für die kommenden Jahre. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Gamesa schafft den ersehnten Wendepunkt Für die größte Überraschung sorgte jedoch Siemens Gamesa. Die Windenergietochter erwirtschaftete erstmals seit 2022 wieder einen operativen Gewinn und erzielte ein Ergebnis von 75 Millionen € nach einem Verlust von 438 Millionen € im Vorjahresquartal. Produktivitätssteigerungen und höhere Kosteneffizienz machen sich inzwischen deutlich bemerkbar. Zwar fiel der Auftragseingang im Windgeschäft gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahresquartal deutlich geringer aus. Angesichts eines Auftragsbestands von rund 31 Milliarden € besteht kurzfristig jedoch kein Anlass zur Sorge. Vielmehr dürfte die nachhaltige Rückkehr in die Profitabilität das Vertrauen der Investoren weiter stärken. ## Prognose bestätigt – Analysten bleiben optimistisch Die erst im Frühjahr angehobene Jahresprognose bestätigte Siemens Energy. Erwartet wird weiterhin ein vergleichbares Umsatzwachstum von 14 bis 16% sowie eine bereinigte operative Marge zwischen 10 und 12%, wobei das Management inzwischen das obere Ende der Zielspanne anvisiert. Der Nettogewinn soll rund vier Milliarden € erreichen. Auch die Reaktionen der Analysten fallen entsprechend positiv aus. Jefferies bestätigte die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 215 €, Bernstein sieht den fairen Wert bei 210 € und JPMorgan ist mit 235 € besonders optimistisch. Skeptischer bleibt lediglich die britische Investmentbank Barclays, wo weiterhin befürchtet wird, dass der Boom bei Gasturbinen seinen Höhepunkt erreichen könnte. Fundamental wirkt die Aktie mit einem erwarteten KGV von rund 34 zwar anspruchsvoll bewertet. Gleichzeitig relativiert das hohe Gewinnwachstum diese Kennzahl, so könnte das Multiple im kommenden Geschäftsjahr bereits auf 24 sinken. Hinzu kommt der Vergleich mit dem US-Konkurrenten GE Vernova: Während dieser an der Börse mit rund 260 Milliarden US$ bewertet wird, bringt Siemens Energy trotz einer inzwischen ähnlichen Wachstumsdynamik lediglich rund die Hälfte auf die Waage. Viele Analysten sehen deshalb weiterhin Bewertungsaufholpotenzial. ## Chartbild hellt sich wieder auf Charttechnisch senden die Zahlen ebenfalls ein positives Signal. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Wochen hatte die Aktie Ende Juli am Sechsmonatstief bei 133,30 € gedreht, ohne das wichtige März-Tief nachhaltig zu unterschreiten. Anschließend gelang die Rückeroberung der 200-Tage-Linie, wodurch ein langfristiges Verkaufssignal verhindert wurde. Nach den Quartalszahlen springt der Kurs in der Spitze um knapp +6% nach oben und überwindet kurzfristig auch die 50-Tage-Linie. Gewinnmitnahmen drücken die Aktie im Tagesverlauf allerdings wieder darunter. Damit bleibt der SMA50 der entscheidende kurzfristige Widerstand. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch darüber, dürften die Rekordhochs oberhalb von 190 € sowie die psychologisch wichtige 200-€-Marke wieder in den Fokus rücken. Ein erneuter Rückfall unter die 200-Tage-Linie würde das Chartbild dagegen deutlich eintrüben. Siemens Energy liefert derzeit nahezu auf allen Ebenen ab. Rekordaufträge, kräftig steigende Gewinne und vor allem die Rückkehr von Gamesa in die Gewinnzone stärken die Investmentstory erheblich. Die hohe Bewertung erscheint angesichts des strukturellen Wachstums und der im Vergleich zu GE Vernova weiterhin niedrigeren Marktbewertung vertretbar. Kurzfristig dürften Gewinnmitnahmen zwar für erhöhte Schwankungen sorgen. Solange sich die Aktie jedoch oberhalb der 200-Tage-Linie behauptet und den Sprung über den SMA50 schafft, stehen die Chancen gut, dass die nächsten Kursziele wieder im Bereich der Allzeithochs und der 200-€-Marke liegen. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 127 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Trotz Rekordzahlen fällt die Aktie – warum?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-trotz-rekordzahlen-faellt-die-aktie-warum/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die ersten Quartalszahlen von SpaceX seit dem Börsengang fielen auf den ersten Blick stark aus. Der Umsatz wuchs deutlich schneller als erwartet und der Verlust blieb klar unter den Prognosen. Trotzdem verlor die Aktie nachbörslich rund -9%. Anleger störten sich vor allem an den enormen Investitionen und den sehr ambitionierten Zielen von Elon Musk. ## Starlink und KI treiben den Umsatz nach oben SpaceX erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 7,8 Milliarden US$. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 92%. Analysten hatten im Schnitt nur mit rund 6,9 Milliarden US$ gerechnet. Auch beim Ergebnis schnitt das Unternehmen besser ab. Der Verlust lag bei 0,09 US$ je Aktie, während am Markt mit einem Minus von 0,26 US$ gerechnet worden war. Unter dem Strich blieb ein Nettoverlust von rund 541 Millionen US$. Den größten Umsatzbeitrag lieferte Starlink. Der Geschäftsbereich rund um Satelliteninternet und weitere Verbindungslösungen setzte 4,29 Milliarden US$ um und wuchs damit um 66%. Die Zahl der Starlink-Kunden verdoppelte sich innerhalb eines Jahres von 6 auf rund 12 Millionen. Mehr Geschäft mit Unternehmen und staatlichen Kunden trug ebenfalls zum Wachstum bei. Ganz ohne Schwächen war die Entwicklung nicht. Der durchschnittliche Umsatz pro Starlink-Kunde fiel von rund 85 auf 66 US$. Ursache dafür sind die Expansion in günstigere Auslandsmärkte und niedrigere Tarife. SpaceX gewinnt also viele neue Kunden, verdient im Durchschnitt aber weniger an jedem einzelnen Anschluss. Überraschend stark entwickelte sich auch das KI-Geschäft, zu dem xAI und Grok gehören. Der Umsatz stieg auf rund 2,56 Milliarden US$ und damit um fast 250%. Cloud-Verträge für die Rechenzentren Colossus und Colossus 2 brachten allein 1,6 Milliarden US$ zusätzliche Einnahmen. Der operative Verlust der KI-Sparte sank dadurch auf rund 1,3 Milliarden US$. Auf bereinigter EBITDA-Basis schrieb der Bereich erstmals schwarze Zahlen. Das klassische Raumfahrtgeschäft blieb deutlich kleiner. Mit Raketenstarts, Regierungsaufträgen und weiteren Raumfahrtprojekten erzielte SpaceX rund 962 Millionen US$, 29% mehr als im Vorjahr. Die Entwicklung von Starship verursacht weiterhin hohe Kosten, während Starlink bereits den Großteil des Umsatzes und der operativen Gewinne erwirtschaftet. Um unsere Einschätzung zu den bevorstehenden Ereignisse bei SpaceX nicht zu verpassen, abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## Der Ausblick ist groß, die Investitionen sind noch größer Der wichtigste Kritikpunkt waren die Investitionen. SpaceX gab im Quartal rund 18,3 Milliarden US$ für neue Anlagen und Infrastruktur aus. Davon entfielen etwa 15,8 Milliarden US$ auf Rechenzentren und KI-Kapazitäten. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet. Die verfügbare Rechenleistung stieg dadurch auf 1,4 Gigawatt und hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht. Elon Musk hält an diesem Tempo fest. SpaceX rechnet damit, im kommenden Jahr einen erheblichen Anteil der verfügbaren Nvidia-Grafikprozessoren zu erhalten. Die neue Partnerschaft mit Nvidia soll den weiteren Ausbau der KI-Infrastruktur absichern. Für Anleger bleibt jedoch die Frage, wie schnell sich diese enormen Ausgaben in nachhaltige Gewinne verwandeln. Beim Umsatz stellte Musk sehr große Ziele in Aussicht. Bis Dezember soll SpaceX auf einen jährlichen Umsatz hochgerechnet rund 100 Milliarden US$ erreichen. Für 2030 nennt Musk inzwischen sogar 1 Billion US$ Jahresumsatz und hält dieses Ziel unter günstigen Bedingungen bereits 2029 für möglich. Die aktuellen Erwartungen der Wall Street liegen für 2030 allerdings deutlich darunter. Starlink soll einen großen Teil dieses Wachstums liefern. SpaceX plant, innerhalb eines Jahres mindestens 1.000 Satelliten der neuen V3-Generation zu starten. Sie sollen eine höhere Leistung bieten und den Ausbau direkter Mobilfunkverbindungen ermöglichen. Damit könnte Starlink künftig stärker mit klassischen Telekommunikationskonzernen konkurrieren. Auch bei Starship machte das Management konkrete Aussagen. Noch im August soll die Wiederverwendbarkeit weiter getestet werden. SpaceX arbeitet darauf hin, Raketenstufen künftig regelmäßig zurückzuholen und erneut einzusetzen. Für die geplanten Mondmissionen mit der NASA bleibt Starship ebenfalls ein zentraler Baustein. Zusätzlichen Druck bringt das Auslaufen einer Haltefrist. In dieser Woche werden rund 911 Millionen bislang gesperrte Aktien für den Handel freigegeben. Dadurch könnten frühe Investoren und Mitarbeiter Aktien verkaufen. Diese zusätzliche Angebotsmenge erklärt zumindest einen Teil der schwachen Kursreaktion, obwohl die operativen Zahlen besser als erwartet ausgefallen sind. SpaceX hat beim Umsatz, beim Verlust je Aktie und vor allem bei Starlink klar überzeugt. Auch das KI-Geschäft bringt bereits deutlich mehr Einnahmen als viele Anleger erwartet hatten. Die Zweifel liegen nicht beim Wachstum, sondern beim Preis dafür. SpaceX investiert innerhalb eines Quartals ein Vielfaches seines Umsatzes und verbindet diese Ausgaben mit Zielen, die selbst für ein Unternehmen von Elon Musk außergewöhnlich hoch sind. Die Zahlen zeigen, dass hinter der großen Zukunftsgeschichte bereits ein schnell wachsendes Geschäft steht. Sie zeigen aber auch, wie viel Kapital nötig ist, um Starlink, Starship und die KI-Infrastruktur parallel auszubauen. Deshalb reagierte die Aktie trotz des starken Quartals negativ. Der Markt will nach dem Umsatzwachstum zunehmend sehen, wann daraus dauerhaft höhere Gewinne und freie Mittel entstehen. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,66 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Kurs --- ### [Gilead Sciences und GS-1179: Riesige Milliardenumsätze mit neuer Herpes-Franchise?](https://www.sharedeals.de/gilead-sciences-und-gs-1179-riesige-milliardenumsaetze-mit-neuer-herpes-franchise/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Noch schweigt Gilead offiziell zu seiner langfristigen Strategie im Herpesmarkt. Doch zwischen den Zeilen des aktuellen Pipeline-Updates im Rahmen der Quartalszahlen zeichnet sich erstmals ein Bild ab, das für Investoren kaum spannender sein könnte. Zum ersten Mal findet sich in Gileads aktueller Präsentation GS-1179 – der ehemalige Wirkstoff ABI-1179 von Assembly Biosciences – als eigener Pipelinekandidat. Das ist weit mehr als eine bloße Namensänderung. Es könnte der erste sichtbare Hinweis darauf sein, dass der US-Pharmariese seine nächste große Virologie-Offensive nach HIV vorbereitet. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Von HSV-2 zu HSV – ein kleines Detail mit gewaltiger Bedeutung Ein Detail fällt dabei besonders auf: Während Assembly Biosciences das Programm ursprünglich für rezidivierenden genitalen Herpes (HSV-2) entwickelte, führt Gilead den Wirkstoff inzwischen lediglich unter der Indikation HSV. Ob dies bewusst geschieht oder zunächst nur eine vereinfachte Darstellung der Pipeline ist, lässt sich derzeit nicht bestätigen. Sollte die breitere Bezeichnung jedoch die tatsächliche Entwicklungsstrategie widerspiegeln, könnte dies auf deutlich größere Ambitionen hindeuten: Neben Genitalherpes kämen perspektivisch auch HSV-1-Infektionen wie Lippenherpes als potenzielle Einsatzgebiete infrage. Damit würde sich der adressierbare Markt erheblich vergrößern. ## Mehr als nur Symptomkontrolle: Gelingt die Übertragungsverhinderung? Die bislang veröffentlichten Phase-1b-Daten zählen fraglos zu den eindrucksvollsten antiviralen Ergebnissen, die bislang für einen HSV-Wirkstoff berichtet wurden. Vor allem Patienten mit hoher Virusausscheidung erreichten unter der wöchentlichen Therapie eine Reduktion der Viruslast von mehr als 99%, bei gleichzeitig günstiger Verträglichkeit und einem Pharmakokinetik-Profil, das eine einmal wöchentliche Dosierung unterstützen soll. Gerade diese außergewöhnlich starke Suppression der Virusausscheidung eröffnet eine neue Möglichkeit. Denn Virus-Shedding gilt als wesentlicher Treiber der Übertragung von Herpes – auch dann, wenn keinerlei Symptome bestehen. Es erscheint daher plausibel, dass Gilead in einer Phase-2-Studie nicht ausschließlich klassische Endpunkte wie Rezidive oder Läsionsheilung untersucht, sondern zusätzlich Parameter zur Verringerung der Virusübertragung integriert. Ob dies tatsächlich Teil des Studiendesigns sein wird, ist bislang allerdings nicht öffentlich bestätigt. Sollte sich der Effekt bestätigen, würde GS-1179 nicht lediglich ein besseres Medikament gegen Herpes darstellen – sondern den klinischen Standard grundlegend verändern. ## Alles spricht für baldigen Studienstart Mehrere Indizien sprechen dafür, dass der Entwicklungsplan inzwischen weit fortgeschritten ist. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt erklärte Assembly Biosciences als vorheriger Entwickler und aktueller Lizenzgeber, dass nach Abschluss der Phase 1b ein unmittelbarer Übergang in Phase 2 vorgesehen sei, sobald die laufenden Langzeittoxikologiestudien abgeschlossen sind. Gleichzeitig rechnete das Unternehmen ausdrücklich mit einem Start der Phase-2-Studie bis Ende 2026. Laut früheren Aussagen des Assembly-Managements werden Phase-2-Daten bereits im kommenden Jahr erwartet. Ein nahtloser Übergang in eine zulassungsrelevante Phase 3 wurde ebenfalls bereits thematisiert. Dass Gilead GS-1179 nun erstmals als eigenes Entwicklungsprogramm in der Pipeline ausweist, dürfte diese Erwartung zusätzlich stützen. ## Gilead könnte Entwicklungsprozess beschleunigen Nach den außergewöhnlich starken Proof-of-Concept-Daten scheint es folgerichtig, dass für GS-1179 beschleunigte regulatorische Programme wie Fast Track oder Breakthrough Therapy umgesetzt werden. Ein beschleunigter Entwicklungsweg könnte – sofern die Studien erfolgreich verlaufen und regulatorische Unterstützung erfolgt – eine Zulassung gegen Ende dieses Jahrzehnts ermöglichen. Ein denkbares Szenario im Zuge eines Phase 2/3-Studiendesigns wäre ein Markteintritt bis etwa 2029. Das würde gut zu Gileads Konzernstrategie mit mindestens 10 transformativen neuen Medikamenten bis 2030 passen. ## Ein lange vernachlässigter Mega-Markt Mehr als 500 Millionen Menschen weltweit leben Schätzungen zufolge mit HSV-2, während HSV-1 sogar Milliarden Menschen betrifft. Die heute verfügbaren und täglich anzuwendenden Standardtherapien wie Aciclovir oder Valaciclovir reduzieren Symptome zwar wirksam, verhindern jedoch weder Rezidive noch asymptomatische Virusübertragung zuverlässig. Ein oral einzunehmendes Präparat mit einmal wöchentlicher Gabe und einer drastischen Reduktion der Virusausscheidung hätte deshalb das Potenzial, einen völlig neuen Therapiestandard zu etablieren – vorausgesetzt, die frühen Ergebnisse bestätigen sich in größeren Studien. ## Blockbuster – oder sogar Mega-Blockbuster? Gilead hat seine Marktführerschaft im HIV-Bereich mit innovativen antiviralen Therapien aufgebaut und erzielte zuletzt mehr als zwei Drittel seiner rund 30 Milliarden US-Dollar Umsatz mit diesem Bereich. GS-1179 könnte die logische Erweiterung dieser Strategie und den Beginn einer glorreichen Herpes-Franchise darstellen. Sollte der Wirkstoff langfristig sowohl die Krankheitskontrolle verbessern als auch die Übertragung deutlich reduzieren und dabei auf verschiedene HSV-Indikationen ausgeweitet werden können, halten einige Marktbeobachter jährliche Spitzenumsätze im zweistelligen Milliarden-Dollar-Bereich langfristig für denkbar. Mit der erstmaligen Aufnahme von GS-1179 in die eigene Pipeline sendet Gilead ein deutliches Signal: Das HSV-Programm gehört inzwischen sichtbar zum strategischen Portfolio des Konzerns. Die Kombination aus außergewöhnlich starken Proof-of-Concept-Wirksamkeitssignalen, einer komfortablen wöchentlichen Dosierung und einem potenziell sehr großen Markt macht GS-1179 bereits heute zu einem der spannendsten antiviralen Entwicklungsprogramme weltweit. Welche Small-Cap-Aktie von Gileads kommenden Schritten am stärksten profitieren dürfte, [erfahren interessierte Anleger hier](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-der-wichtigste-hsv-moment-der-biotech-geschichte-steht-bevor/). **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Das Robotik-Rennen: Tesla vs. Nvidia](https://www.sharedeals.de/das-robotik-rennen-tesla-vs-nvidia/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Humanoide Roboter gelten als einer der vielversprechendsten Zukunftsmärkte der kommenden Jahrzehnte. Schätzungen von Morgan Stanley zufolge könnte das Marktpotenzial bis 2050 auf rund fünf Billionen US-Dollar anwachsen. Entsprechend intensiv positionieren sich Technologiekonzerne bereits heute für den erwarteten Boom – allen voran Nvidia und Tesla. Während beide Unternehmen Robotik zu einem zentralen Wachstumstreiber ausbauen wollen, unterscheiden sich ihre Strategien und finanziellen Ausgangslagen jedoch erheblich. ## Nvidia-Aktie Nvidia verfolgt einen technologiezentrierten Ansatz und entwickelt die Infrastruktur, auf der die nächste Generation intelligenter Roboter aufbauen soll. Konzernchef Jensen Huang ist überzeugt, dass künftig nahezu jedes Industrieunternehmen zu einem Robotikunternehmen werden wird. Entsprechend investiert Nvidia massiv in sogenannte „Physical AI“ – also Künstliche Intelligenz für Roboter und autonome Systeme. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählt das offene Basismodell Isaac GR00T, das als universelles „Gehirn“ für humanoide Roboter dienen soll. Es ermöglicht Robotikunternehmen, Maschinen effizient neue Aufgaben beizubringen. Ergänzt wird das Angebot durch das im Juni vorgestellte Sicherheitssystem Halos, das Software, Sensorik und Prozessoren zu einer umfassenden Sicherheitsplattform für industrielle Roboter kombiniert. Eine zentrale Rolle spielt zudem der Hochleistungscomputer Jetson Thor, der bereits von führenden Robotikunternehmen wie Boston Dynamics und Amazon Robotics eingesetzt wird. Die Plattform übernimmt unter anderem KI-Inferenz, Simulationen sowie die Verarbeitung von Sprach- und Bilddaten in Echtzeit und bildet damit eine wesentliche Grundlage für leistungsfähige humanoide Roboter. Nvidia sieht darin einen milliardenschweren Zukunftsmarkt. Nach Angaben von Huang erzielt das Segment „Physical AI“ bereits heute einen annualisierten Umsatz von rund zehn Milliarden US-Dollar. Innerhalb der kommenden zehn Jahre soll daraus ein Geschäftsbereich mit einem Umsatzpotenzial von 100 Milliarden US-Dollar entstehen. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über eine äußerst komfortable Finanzlage: Zum Ende des ersten Quartals belief sich der freie Cashflow auf 48,5 Milliarden US-Dollar. Dadurch kann Nvidia hohe Investitionen in neue Wachstumsfelder stemmen, ohne die Profitabilität des Kerngeschäfts zu gefährden. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Tesla-Aktie Tesla verfolgt dagegen einen deutlich anderen Ansatz und setzt auf die Entwicklung eines eigenen humanoiden Roboters. Mit Optimus will das Unternehmen langfristig einen Massenmarkt erschließen. CEO Elon Musk bezeichnete humanoide Roboter bereits als potenziell „größtes Produkt aller Zeiten“. Um dieses Ziel zu erreichen, baut Tesla seine Produktionskapazitäten massiv aus. So wurden Fertigungslinien für die Modelle S und X stillgelegt, um die Produktion von Optimus-Robotern hochzufahren. Parallel entsteht mit Giga Texas ein neuer Produktionsstandort, der langfristig eine Kapazität von bis zu zehn Millionen Robotern pro Jahr erreichen soll. Allerdings befindet sich das Projekt noch in einer frühen Entwicklungsphase. Die bislang produzierten Optimus-Roboter übernehmen nach Unternehmensangaben noch keine produktiven Aufgaben, sondern dienen vor allem dem Sammeln von Daten und dem Training der Systeme innerhalb der eigenen Fabriken. Zudem verfehlte Tesla seine Produktionsziele für 2025 deutlich: Statt der angekündigten 5.000 bis 10.000 Einheiten wurden lediglich einige Hundert Roboter gefertigt. Der ambitionierte Ausbau belastet zugleich die Finanzen erheblich. Die Investitionsausgaben stiegen im zweiten Quartal 2026 um 142 Prozent auf knapp 5,8 Milliarden US-Dollar. In der Folge rutschte der freie Cashflow auf minus 1,1 Milliarden US-Dollar ab. Damit finanziert Tesla seinen Wandel vom Elektroautohersteller zum Robotikunternehmen derzeit mit erheblichen finanziellen Vorleistungen. Sowohl Nvidia als auch Tesla dürften langfristig vom Wachstum des Robotikmarktes profitieren. Während Tesla auf den direkten Erfolg eigener humanoider Roboter setzt und dafür erhebliche Investitionen in Kauf nimmt, positioniert sich Nvidia als Technologiezulieferer für die gesamte Branche. Dank seiner profitablen GPU-Sparte, der starken Bilanz und seiner Schlüsseltechnologien für Künstliche Intelligenz erscheint Nvidia derzeit finanziell deutlich besser aufgestellt. Sollte sich der Markt für humanoide Robotik wie erwartet entwickeln, könnte das Unternehmen unabhängig davon profitieren, welcher Hersteller am Ende die erfolgreichsten Roboter auf den Markt bringt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Hyperscaler im Höhenflug: Diese 4 Top-Player haben weiteres Potenzial](https://www.sharedeals.de/hyperscaler-im-hoehenflug-diese-4-top-player-haben-weiteres-potenzial/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Nach einer längeren Phase der Zurückhaltung erleben die großen Hyperscaler derzeit ein Comeback an der Börse. Nachdem hohe Investitionen in Rechenzentren und künstliche Intelligenz viele Anleger verunsichert hatten, rücken nun wieder Wachstum, steigende Gewinne und attraktive Bewertungen in den Fokus. Besonders vier Technologiekonzerne stechen dabei hervor. ## Amazon-Aktie Amazon hat mit seinen jüngsten Quartalszahlen ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem die Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS) entwickelt sich dynamisch und verzeichnete im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 37 Prozent auf 42,2 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis legte sogar um 63 Prozent auf 16,6 Milliarden US-Dollar zu. Gleichzeitig gewinnen die hauseigenen KI-Chips zunehmend an Bedeutung. Sowohl das Chip- als auch das KI-Geschäft erreichen inzwischen eine jährliche Umsatzrate von jeweils rund 25 Milliarden US-Dollar. Auch das Kerngeschäft im Onlinehandel entwickelt sich solide. Amazon profitiert von Effizienzsteigerungen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, die Kosten senkt und Lieferzeiten verkürzt. Zudem investiert der Konzern konsequent in Robotik und zählt weltweit zu den führenden Entwicklern und Betreibern automatisierter Logistiksysteme. Trotz der starken Kursentwicklung gilt die Bewertung mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 24 weiterhin als attraktiv. ## Meta Platforms-Aktie Meta Platforms zählt derzeit zu den Unternehmen, die künstliche Intelligenz besonders erfolgreich in ihr Kerngeschäft integrieren. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 28 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Werbeeinblendungen um 14 Prozent, während der durchschnittliche Preis pro Anzeige um 12 Prozent zulegte. KI verbessert nach Unternehmensangaben die Nutzererfahrung auf den Plattformen, verlängert die Verweildauer und steigert die Effizienz der Werbeauslieferung. Darüber hinaus sieht Meta in persönlichen KI-Assistenten einen wichtigen zukünftigen Wachstumstreiber. Perspektivisch prüft der Konzern zudem den Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen, um unabhängiger zu werden und zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Angesichts eines erwarteten KGVs von unter 17 für das Jahr 2027 erscheint die Aktie trotz der guten Wachstumsaussichten vergleichsweise günstig bewertet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Alphabet-Aktie Alphabet überzeugte ebenfalls mit starken Quartalszahlen. Besonders das Cloud-Geschäft entwickelte sich außergewöhnlich dynamisch: Die Erlöse von Google Cloud stiegen um 82 Prozent auf 24,8 Milliarden US-Dollar, während sich das operative Ergebnis des Segments mehr als verdreifachte und 8,8 Milliarden US-Dollar erreichte. Auch die Suchmaschine bleibt ein zentraler Wachstumsmotor. Der Umsatz im Suchgeschäft legte um 17 Prozent zu, unterstützt durch KI-basierte Funktionen wie AI Overviews und AI Mode. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil liegt zudem in den selbst entwickelten Tensor Processing Units (TPUs), die Alphabet sowohl beim Training als auch beim Einsatz eigener KI-Modelle Kostenvorteile verschaffen. Gleichzeitig eröffnet sich weiteres Potenzial durch den Verkauf dieser Chips an externe Kunden. So setzt beispielsweise das KI-Unternehmen Anthropic über den Entwicklungspartner Broadcom bereits auf Alphabets TPU-Technologie. Mit einem erwarteten KGV von rund 18 gilt auch Alphabet im Branchenvergleich weiterhin als moderat bewertet. ## Microsoft-Aktie Microsoft trug maßgeblich dazu bei, die skeptische Stimmung gegenüber Hyperscalern zu drehen. Sowohl die Cloud-Plattform Azure als auch das Geschäft mit Unternehmenssoftware entwickelten sich zuletzt äußerst robust. Azure steigerte den Umsatz im vierten Geschäftsquartal um 43 Prozent und unterstrich damit seine Rolle als zentraler Wachstumstreiber des Konzerns. Befürchtungen, dass KI das klassische Softwaregeschäft unter Druck setzen könnte, haben sich bislang nicht bestätigt. Im Gegenteil: Die starke Verankerung der Microsoft-Produkte in Unternehmen sowie die rasche Verbreitung des KI-Assistenten Copilot stärken die Marktposition zusätzlich. Mit einem Cloud-Auftragsbestand von 678 Milliarden US-Dollar verfügt Microsoft zudem über eine außergewöhnlich hohe Visibilität für das zukünftige Wachstum von Azure. Hinzu kommt die strategisch wichtige Beteiligung von 27 Prozent an OpenAI. Trotz der kräftigen Kursentwicklung erscheint die Aktie mit einem erwarteten Bewertungsniveau von rund dem 20-Fachen der Gewinne des Geschäftsjahres 2028 weiterhin attraktiv. Die großen Hyperscaler profitieren zunehmend von der wachsenden Nachfrage nach Cloud-Diensten und Anwendungen rund um künstliche Intelligenz. Amazon, Meta Platforms, Alphabet und Microsoft konnten zuletzt mit starken Quartalszahlen überzeugen und zeigen, dass sich ihre milliardenschweren Investitionen in Rechenzentren und KI-Technologien zunehmend auszahlen. Gleichzeitig bewegen sich die Bewertungen der vier Technologiekonzerne trotz der jüngsten Kursanstiege weiterhin auf einem Niveau, das viele Investoren angesichts der Wachstumsperspektiven als attraktiv einstufen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Amazon, Amazon-Aktie, Amazon-Chartanalyse, Amazon-Kurs, Amazon-Prognose --- ### [Infineon-Aktie: Was gibt es hier zu meckern?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-was-gibt-es-hier-zu-meckern/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Infineon-Aktie befindet sich seit ihrem Allzeithoch im Juni bei rund 88 € in einem deutlichen Abwärtstrend. Am Mittwoch verliert sie aktuell -6% und notiert bei 60,70 €. Auslöser des jüngsten Kursrückgangs ist eine leicht unter den Erwartungen liegende Segmentmarge. Damit stellt sich die Frage: Setzt sich der Abwärtstrend fort oder eröffnet die Korrektur neue Einstiegschancen? ## Rekordumsatz erzielt Operativ entwickelt sich das Geschäft weiterhin sehr erfreulich. Treiber sind vor allem die anziehende Nachfrage aus der Automobilindustrie sowie der steigende Bedarf an Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon mit 4,2 Milliarden € den höchsten Quartalsumsatz der Unternehmensgeschichte. Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies einem Plus von 9%. Das Segmentergebnis stieg überproportional um 22% auf knapp 800 Millionen €. Der Nettogewinn verbesserte sich sogar um 41% auf 423 Millionen €. Insgesamt fielen die Quartalszahlen überzeugend aus. Vorstandschef Jochen Hanebeck erklärte: > Infineon hat das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen und setzt den Wachstumskurs konsequent fort. Immer mehr unserer Zielmärkte zeigen einen positiven Trend. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zuversichtlicher Ausblick Auch für das vierte Quartal zeigt sich das Management optimistisch. Der Umsatz soll auf 4,7 Milliarden € steigen und damit einen weiteren Rekord erreichen. Für die Segmentmarge werden rund 23% erwartet. Für das Gesamtjahr konkretisierte Infineon seine Umsatzprognose auf 16,3 Milliarden €. Zuvor war lediglich ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 14,6 Milliarden € in Aussicht gestellt worden. Die Segmentmarge soll rund 20% erreichen. Beim Free Cashflow erwartet das Unternehmen 1,85 Milliarden €. Nach Berücksichtigung der Übernahme des Sensorgeschäfts von ams-OSRAM verbleibt ein bereinigter Free Cashflow von rund 900 Millionen €. ## Bewertung Fundamental präsentiert sich Infineon weiterhin in einer starken Verfassung. Umsatz, Ergebnis und Ausblick sprechen für eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung. Der jüngste Kursrückgang erscheint daher fundamental nur teilweise nachvollziehbar. Zwar blieb die Segmentmarge mit 19,1% leicht unter der Analystenerwartung von 19,6%, gleichzeitig dürften aber auch Gewinnmitnahmen sowie die zuletzt schwächere Stimmung im Halbleiter- und KI-Sektor den Kurs belastet haben. Kurzfristig dürfte die Entwicklung der Aktie weiterhin stark vom allgemeinen Marktumfeld für Technologie- und KI-Werte abhängen. Mit der deutlichen Korrektur ist ein großer Teil der zuvor sehr hohen Erwartungen aus dem Kurs gewichen. Dadurch hat sich die Bewertung wieder spürbar normalisiert. Aus meiner Sicht bietet Infineon auf dem aktuellen Kursniveau wieder ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis. Sollte sich die Nachfrage nach Halbleitern für Elektromobilität, Industrieanwendungen und KI-Infrastruktur wie erwartet weiter erhöhen, dürfte sich dies mittelfristig positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Kurse im Bereich von 80 € erscheinen auf mittlere Sicht durchaus erreichbar, auch wenn kurzfristig weitere Schwankungen nicht ausgeschlossen werden können. **Im Übrigen:** [Unser kostenloser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zeigt auf, welche Aktien im KI-Sektor das größte Potenzial haben und wie man von diesem Megatrend profitieren kann. ℹ️ Infineon in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegt bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Die im DAX gelistete Aktie wird aktuell mit rund 79 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Coca-Cola-Aktie: Die Zahlen übertreffen die Erwartungen](https://www.sharedeals.de/coca-cola-aktie-die-zahlen-uebertreffen-die-erwartungen/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Coca-Cola hat mit starken Quartalszahlen für eine positive Reaktion an einer wichtigen Unterstützungszone gesorgt, nachdem der Kurs zuvor vom 52-Wochen-Hoch etwas zurückgekommen war. Ganz oben angekommen ist die Aktie damit aber noch nicht wieder. ## Starke Zahlen sorgen für erste Reaktion Vor wenigen Tagen hatte Coca-Cola sein Jahreshoch markiert, bevor der Kurs von dort in einen kleinen Rücksetzer überging und bis in den Bereich der vorherigen Hochs zurückfiel. Genau dort kamen nun die Zahlen zum zweiten Quartal ins Spiel. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,97 US$ und damit über der Analystenschätzung von 0,93 US$, auch der Umsatz von 13,4 Milliarden US$ fiel höher aus als erwartet. Der Kurs reagierte an dieser Zone mit einem Plus von +6%, dem ersten positiven Signal seit dem Rücksetzer vom Hoch. Die Bestmarke selbst wurde damit noch nicht wieder erreicht. Doch Coca-Cola erhält viel Zuspruch von fundamentaler Seite: 19 von 20 Analysten empfehlen die Aktie weiterhin zum Kauf, das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei 94,70 US$. Wir halten Dich stets auf dem Laufenden während der gesamten Berichtssaison. Abonniere dazu unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-05-um-09.50.30.png)Quelle Chart: Tradingview Die Supportzone zwischen 83,95 und 85,55 US$ hat sich aus den vorherigen Hochpunkten gebildet und stützt den Kurs aktuell erfolgreich nach unten ab. Gemessen am bisherigen Jahreshoch fällt die laufende Korrektur bislang gering aus und die jüngste bullische Reaktion an dieser Zone könnte bereits die Basis für den nächsten Aufwärtsschub bilden. Eine weitere Unterstützungszone liegt zwischen 80,60 und 81,65 US$. Sie markiert die letzten Tiefs vor dem Anstieg und bildet zugleich die Unterkante eines Aufwärtskanals, in dem sich die Aktie seit mehreren Monaten bewegt. Ein kurzfristiger Bruch der ersten Zone nach unten wäre noch kein Short-Signal. In diesem Fall rückt der Bereich um die jüngsten Tiefs in den Fokus, wo eine wichtige Richtungsentscheidung ansteht. Unterschreitet der Kurs auch diese Marke nachhaltig, verlässt die Aktie den Trendkanal und der bislang intakte Aufwärtstrend ist beendet. Verteidigt der Kurs den aktuellen Bereich, setzt sich die Stärke fort und neue Höchststände rücken in greifbare Nähe. Auch ein Anlauf der tieferen Unterstützungszone kann diese Chance bieten, sofern sich dort ein klares charttechnisches Kaufsignal formiert. Bricht der Kurs dagegen nachhaltig unter beide Zonen, ist der Aufwärtstrend hinfällig – Long-Positionen sind in diesem Szenario kein sauberes Setup mehr. **Anknüpfend daran:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## ℹ️ Coca-Cola in Kürze - Die Coca-Cola Company (WKN: 850663) ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Weltweit besitzt das Unternehmen rund 5.000 Rechte an Marken. - Alle Getränke sind alkoholfrei. Neben dem Hauptgetränk Cola gehören Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten. - Neben dem Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia unterhält der Konzern weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Coca-Cola ist Mitglied der US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 372,4 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Verbio-Aktie: Ertragsprognose getoppt – was kommt jetzt?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-ertragsprognose-getoppt-was-kommt-jetzt/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Verbio-Aktie fiel in den vergangenen Monaten durch starke Kursschwankungen auf. Nach einer kräftigen Rallye kam es zuletzt wieder zu deutlichen Kursrückgängen. Am Mittwoch notiert die Aktie bei rund 30 €. Damit stellt sich die Frage: Bleibt die hohe Volatilität bestehen oder rücken wieder die Fundamentaldaten in den Vordergrund? ## Eigene Erwartungen übertroffen Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/2026 zeigen eine deutlich bessere Entwicklung als vom Management zuletzt erwartet. Im Mai hatte Verbio seine EBITDA-Prognose auf 160 bis 180 Millionen € angehoben. Grundlage war das starke dritte Quartal. Nach den vorläufigen Zahlen wird nun ein EBITDA von 192 Millionen € erreicht und damit selbst die obere Prognosegrenze klar übertroffen. Als wesentliche Gründe nennt das Unternehmen die hohe Nachfrage nach THG-Quoten, wodurch die Preise für entsprechende Zertifikate deutlich anzogen. Gleichzeitig entwickelte sich auch die Nachfrage nach den Biokraftstoffen des Unternehmens erfreulich. Positiv fiel zudem die Entwicklung der Bilanz aus. Die Nettoverschuldung liegt mit 92 Millionen € deutlich unter der zuletzt erwarteten Obergrenze von 140 Millionen €. Die endgültigen Jahreszahlen sollen am 24. September veröffentlicht werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Verbio&stockidentifier=symbol%3AVBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Energiepreise bleiben wichtiger Einflussfaktor Die Geschäftsentwicklung von Verbio wird kurzfristig weiterhin stark von den Entwicklungen an den Energiemärkten beeinflusst. Steigende Preise für fossile Energieträger verbessern in der Regel die Wettbewerbsfähigkeit von Biokraftstoffen. Umgekehrt können sinkende Öl- und Gaspreise den Kostenvorteil alternativer Kraftstoffe verringern. Entsprechend bleibt auch die geopolitische Lage im Nahen Osten ein wichtiger Einflussfaktor. Sollten Lieferketten oder Öltransporte erneut beeinträchtigt werden, könnten steigende Energiepreise die Nachfrage nach Biokraftstoffen zusätzlich unterstützen. ## Bewertung Neben den geopolitischen Einflüssen verbessert sich auch das operative Umfeld des Unternehmens. So geht die Europäische Union verstärkt gegen Dumpingimporte aus China vor. Gleichzeitig sollen mutmaßlich gefälschte THG-Zertifikate intensiver überprüft werden. Beide Entwicklungen könnten den Wettbewerb fairer gestalten und Verbio zugutekommen. Damit stützt sich die positive Perspektive nicht ausschließlich auf kurzfristige Energiepreise, sondern zunehmend auch auf die operative Entwicklung und regulatorische Verbesserungen. Die wirtschaftliche Entwicklung von Verbio hat sich zuletzt deutlich verbessert. Das Unternehmen übertraf seine eigenen Erwartungen, reduzierte die Nettoverschuldung stärker als geplant und profitiert von einem insgesamt günstigeren Marktumfeld. Kurzfristig dürfte die Aktie aufgrund der Entwicklungen an den Energie- und Rohstoffmärkten volatil bleiben. Mittelfristig sollten jedoch wieder stärker die fundamentalen Daten den Kurs bestimmen. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Verbio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird mit rund 1,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Gerüchte treiben den Kurs – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-geruechte-treiben-den-kurs-zu-recht/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Deutschen Telekom-Aktie erholte sich zuletzt sehr stark. Auslöser des Kursanstiegs waren Medienberichte, wonach sich das Management der US-Tochter T-Mobile US gegen eine mögliche Fusion mit der Muttergesellschaft ausgesprochen haben soll. Am Mittwoch notiert die Deutsche Telekom-Aktie aktuell bei 27,70 €. Hier stellt sich die Frage: Ist die bisherige Kursbremse damit entfallen? ## Fusionspläne könnten vom Tisch sein Bereits am Freitag berichtete das Nachrichtenportal Semafor, dass eine mögliche Fusion zwischen der Deutschen Telekom und T-Mobile US derzeit nicht weiterverfolgt werde. Dem Bericht zufolge sollen sich sowohl Großaktionäre als auch Teile des Managements von T-Mobile US gegen eine solche Transaktion ausgesprochen haben. Als Begründung wird unter anderem das deutlich höhere Wachstum der US-Tochter im Vergleich zur Muttergesellschaft genannt. Darüber hinaus werden regulatorische Hürden als wesentliches Hindernis gesehen. Eine grenzüberschreitende Holdingstruktur könnte insbesondere aus steuerlicher und wettbewerbsrechtlicher Sicht auf erheblichen Widerstand, insbesondere in den USA, stoßen. Eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang nicht. Weder die angeblichen Fusionspläne noch deren mögliches Aus wurden von den beteiligten Unternehmen bestätigt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTSCHE+TELEKOM&stockidentifier=symbol%3ADTE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Seit Monaten Gegenstand von Spekulationen Bereits seit mehreren Monaten kursieren Gerüchte über eine mögliche Neuordnung der Konzernstruktur. Demnach könnte eine Holding geschaffen werden, unter deren Dach sowohl die Deutsche Telekom als auch T-Mobile US zusammengeführt würden. Die Finanzierung könnte über einen Aktientausch erfolgen, wodurch eine klassische Verwässerung der bestehenden Aktionäre vermieden würde. Befürworter einer solchen Struktur verweisen auf mögliche Synergien durch den Abbau von Doppelstrukturen, eine effizientere Finanzierung sowie größere Flexibilität bei zukünftigen Übernahmen. Bislang handelt es sich dabei jedoch ausschließlich um Spekulationen. ## Hohe Hürden für eine mögliche Fusion Selbst wenn entsprechende Pläne existieren sollten, wäre ihre Umsetzung mit erheblichen Hürden verbunden. Ein wesentlicher Faktor wäre die Zustimmung des deutschen Staates. Über den Bund und die KfW hält die öffentliche Hand rund 28,6% der Anteile an der Deutschen Telekom. Veränderungen der Konzernstruktur oder eine Verlagerung wesentlicher Funktionen ins Ausland dürften daher auch politisch intensiv diskutiert werden. Hinzu kommen die Interessen der Minderheitsaktionäre von T-Mobile US sowie umfangreiche kartell- und aufsichtsrechtliche Prüfungen in mehreren Ländern. ## Bewertung Ob eine Fusion jemals konkret geplant war, ist ebenso wenig bestätigt wie die jüngsten Berichte über deren angebliches Scheitern. Die Gründe, die für eine Absage genannt werden, erscheinen grundsätzlich nachvollziehbar. Sowohl regulatorische als auch politische Hürden wären erheblich. Die schwächere Kursentwicklung der vergangenen Monate war allerdings nicht ausschließlich auf die Fusionsgerüchte zurückzuführen. Auch Sorgen über einen zunehmenden Wettbewerb – etwa durch Starlink – sowie das allgemein schwächere Marktumfeld belasteten den Kurs. Letztlich sollten sich Anleger weniger an Spekulationen orientieren als an den Fundamentaldaten. Hier überzeugt die Deutsche Telekom weiterhin mit einem stabilen und profitablen Geschäftsmodell. Besonders T-Mobile US bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber. Zusätzlich spricht die attraktive Dividendenrendite von rund 3,5% für die Aktie. Auch künftig dürfte die Ausschüttung eher steigen als sinken. Aus meiner Sicht bleibt die Aktie weiterhin unterbewertet. Der jüngste Kursanstieg erscheint nachvollziehbar, da mit den neuen Medienberichten ein Unsicherheitsfaktor zunächst an Bedeutung verliert. Fundamental bleibt die Deutsche Telekom gut aufgestellt. Neben einer attraktiven Dividendenrendite bietet die Aktie aus meiner Sicht auch weiteres Kurspotenzial. Einen fairen Wert sehe ich mittelfristig bei rund 35 €. **Anknüpfend daran:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt etwa 132,5 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SanDisk-Aktie mit +47% – startet jetzt die nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-mit-47-startet-jetzt-die-naechste-rallye/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SanDisk-Aktie hat ihre Erholung eindrucksvoll fortgesetzt und vom jüngsten Zwischentief bereits rund +47% zugelegt. Allein am gestrigen Handelstag gewann der Kurs weitere +10,84% und bestätigte mit dem Ausbruch aus einer charttechnischen Bullenflagge die zuletzt deutlich verbesserte Ausgangslage. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zu Sandisk Corporation Der SanDisk-Kurs stieg vom lokalen Zwischentief bei knapp unter 1.000 US$ mittlerweile um rund +47% an. Allein gestern stieg der Kurs um beeindruckende +10,84% an. Zusätzlich dazu ist der Ausbruch aus der Bullenflagge gelungen, welcher als ein bullisches Fortsetzungsmuster verstanden werden kann. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-05_08-11-42-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Interessant wird sicher, wie sich die Sandisk-Aktie heute nach Börsenschluss verhält, da der Techkonzern heute nach Handelschluss Quartalszahlen meldet. Werden die Erwartungen der Analysten übertroffen, könnte sich die Erholung fortsetzen. Werden diese unterschritten, könnte es zu nächst zu einer Konsolidierung kommen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sandisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 48 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einem bullischen Crossover geführt hat. Der MACD läuft etwas nach, steht aber ebenfalls kurz vor einem Kaufsignal. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-05_08-13-05-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Der RSI hat bereits ein Kaufsignal geliefert, während der MACD in Kürze folgen könnte. Auf Wochenbasis sind die Indikatoren jedoch weniger freundlich und deuten darauf hin, dass es sich bei dem Anstieg lediglich um eine korrektive Erholung handeln könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart spricht weiterhin für einen intakten langfristigen Aufwärtstrend. Nach der außergewöhnlich starken Rallye der vergangenen Jahre befindet sich die SanDisk-Aktie aktuell wahrscheinlich in einer Welle-4-Korrektur. Sollte diese abgeschlossen sein, könnte im nächsten Schritt eine Welle 5 starten, die den Kurs auf ein neues Allzeithoch führen würde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SNDK_2026-08-05_08-13-50-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In einem Alternativszenario könnte die Welle 4 (röm. iv) bereits abgeschlossen sein. Sollte der Kurs nicht lediglich eine korrektive Struktur ausbauen, liegt der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 weiterhin zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.302,04 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 667,69 US$. Aus meiner Sicht hat sich das Chartbild zuletzt deutlich verbessert. Der Ausbruch aus der Bullenflagge sowie das bullische RSI-Signal sprechen für eine Fortsetzung der Erholung. Bestätigt auch der MACD sein Kaufsignal, dürfte sich das positive Momentum weiter verstärken. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich das bullische Szenario. Für mich spricht vieles dafür, dass sich die Welle-4-Korrektur ihrem Ende nähert oder bereits abgeschlossen wurde. Gelingt die Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, rückt ein neues Allzeithoch wieder in Reichweite. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 211,416 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose --- ### [Rheinmetall-Aktie zurück auf 1.200 € – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-zurueck-auf-1-200-e-trendwende-gelungen/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat ihre jüngste Erholung eindrucksvoll fortgesetzt und die Marke von 1.200 € zurückerobert. Damit verdichten sich die Hinweise, dass die vorherige Korrektur bereits beendet sein könnte. Anleger richten ihren Blick nun auf die Frage, ob die Trendwende nachhaltig gelungen ist oder ob der jüngste Anstieg zunächst auf Widerstände stößt. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Der Rheinmetall-Aktie ist ein Ausbruch aus dem abfallenden Trendkanal gelungen. Seit dem lokalen Boden vom 25. Juni 2026 bei rund 900 € stieg der Rheinmetall-Kurs zwischenzeitlich um rund +36% an. Derzeit bewegt sich der Kurs der Rüstungsaktie auf den nächsten Widerstandsbereich zu, der zwischen 1.256 € und 1.342 € liegt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-05_07-52-39-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Sollte der Ausbruch auch über diesen Bereich gelingen, könnte das für weiteren Auftrieb für die Rheinmetall-Aktie sorgen. Eine Ablehnung hätte jedoch eine erneute Konsolidierung zur Folge. Der Ausbruch aus dem Trendkanal, sowie das höhere Tief sprechen derzeit für eine Fortsetzung der Rallye. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Rheinmetall-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 69 Punkten, nah an der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein Kaufsignal auf Tagesbasis, unterhalb der Nulllinie geliefert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-05_07-53-07-scaled.png)Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Beide Indikatoren haben bereits ein Kaufsignal auf Tagesbasis ausgebildet. Auch auf Wochenbasis haben beide Indikatoren bullisch gecrosst, was die Wahrscheinlichkeiten für eine nachhaltige Trendwende erhöht. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse zeigt einen intakten Aufwärtstrend, dessen Welle 4-Korrektur nun zum Abschluss gekommen sein könnte. In einem alternativen Szenario besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, dass der Kurs der Rheinmetall-Aktie nach der Erholung erneut abverkauft und in den Trendwendebereich eindringt, da dieser bisher nicht erreicht wurde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RHM_2026-08-05_07-53-52-scaled.png)Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein möglicher Trendwendebereich liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 859,80 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 343,80 €, für den Fall einer erneuten Korrektur. Der bislang dreiteilige Rücksetzer passt sowohl strukturell als auch zeitlich gut zur Welle 2 desselben Wellengrades und spricht für eine tendenziell, gelungene Trendwende. Aus meiner Sicht spricht das Chartbild derzeit klar für die Bullen. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis Kaufsignale, während der Ausbruch aus dem Trendkanal die positive Entwicklung zusätzlich bestätigt. Entscheidend wird nun sein, ob auch der nächste Widerstandsbereich überwunden werden kann. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich inzwischen das bullische Szenario. Der dreiteilige Rücksetzer spricht für einen Abschluss der Welle 4 und erhöht die Chancen auf eine neue Aufwärtsbewegung. Eine erneute Korrektur bleibt zwar möglich, aktuell überwiegen für mich jedoch die bullischen Signale. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 56,024 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [Palantir-Aktie mit +30% – Allzeithoch im Fokus?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-mit-30-allzeithoch-im-fokus/) **Published:** August 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palantir-Aktie hat nach starken Quartalszahlen ein beeindruckendes Comeback gefeiert und am gestrigen Handelstag knapp +30% zugelegt. Mit Kursen von zeitweise 164,52 US-Dollar erreichte der KI-Spezialist den höchsten Stand seit Anfang Februar. Ausschlaggebend waren ein nahezu verdoppelter Umsatz, angehobene Jahresprognosen. Damit richtet sich der Blick nun auf die Frage, ob die Rallye bereits den Weg zu einem neuen Allzeithoch ebnet. ## Chartanalyse zur Palantir-Aktie Die Palantir-Aktie stieg gestern dynamisch an und schloss mit einem Kursgewinn von +29,45%. Zuvor hatte der Techkonzern die Erwartungen der Analysten übertroffen, was bereits am Montag zu einem gestiegenen Preis führte. Gestern überwand der Palantir-Kurs die abfallende Trendlinie mit deutlich und stieg in den nächsten Widerstandsbereich. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PLTR_2026-08-05_06-19-06-scaled.png)Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der aktuelle Widerstandsbereich liegt zwischen 155,98 US$ und 163,13 US$. Sollte dieser nachhaltig überwunden werden, könnte der nächste Resistenzbereich schnell erreicht werden. Scheitert der Kurs hingegen an diesem Bereich, wäre ein Rückfall in die letzte Untersützung zu erwarten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## The Palantir-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 73 Punkten, leicht in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einem bullischen Crossover geführt hat. Auch der MACD hat ein bullisches Crossover, unterhalb der Nulllinie vollzogen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PLTR_2026-08-05_06-19-44-scaled.png)Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben je ein bullisches Crossover vollzogen, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Auch auf Wochenbasis sind in beiden Indikatoren Kaufsignale zu vernehmen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Nach der beeindruckenden Rallye von rund +3448% zwischen Dezember 2022 und November 2025 hatte der Palantir-Kurs in diesem Jahr deutlich nachgegeben. Die Korrektur war zwischenzeitlich -49% stark. Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart deutet darauf hin, dass sich die Palantir-Aktie aktuell in einer größeren Welle-2-Korrektur (siehe röm. ii) befinden könnte. Der relevante Trendwendebereich für diese Bewegung liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 55,61 US$ und dem 0,887er Retracement bei 8,92 US$. In diesem Bereich könnte der Kurs eine neue Stabilisierung ausbilden. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/PLTR_2026-08-05_06-20-36-scaled.png)Palantir Technologies, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In der Alternativerwartung besteht die Möglichkeit, dass der Kurs in der Welle 5 weiter extendiert – siehe blaue Zählung im Chartbild. Ein Bruch unter die weiße, gestrichelte Linie bei 65,69 US$ würde das kurzfristig bullische Szenario jedoch invalidieren und könnte den Kurs der Palantier-Aktie stärker unter Druck setzen. Der starke Anstieg der letzten Tage hat jedoch die Wahrscheinlichkeiten zugunsten des bullischen Szenarios erhöht. Aus meiner Sicht hat sich das Chartbild deutlich verbessert. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis bullische Signale, während der Ausbruch über die fallende Trendlinie zusätzlich für Stärke spricht. Kurzfristig könnte der überkaufte RSI zwar eine Verschnaufpause auslösen, am positiven Gesamtbild ändert das jedoch wenig. Bei den Elliott-Wellen gewinnt für mich das bullische Alternativszenario wieder an Wahrscheinlichkeit. Der jüngste Kurssprung stärkt die Chance auf eine Fortsetzung der Welle 5 und damit auf neue Allzeithochs. Kritisch wird erst ein nachhaltiger Bruch unter 65,69 US$. ## ℹ️ Palantir Technologies in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 390,88 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Kurs, Palantir-Preis, Palantir-Prognose, Rallye, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Spotify-Aktie: Ausbruch oder nächste Abwärtswelle?](https://www.sharedeals.de/spotify-aktie-ausbruch-oder-naechste-abwaertswelle/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Spotify-Aktie war nach der letzten Zahlenvorlage zweistellig eingebrochen, konnte sich anschließend aber wieder nach oben arbeiten. Nun hat der Musikstreaming-Pionier erneut seine Bücher geöffnet. Die Reaktion fällt volatil aus: Nach anfänglichen Verlusten von bis zu -5% springt der Kurs wieder an und notiert zwischenzeitlich sogar mit fast +4% im Plus. Aktuell zeigt sich die Aktie zum Vortag unverändert. So sind die Zahlen einzuschätzen und so sollten sich Anleger nun verhalten? ## Rekord bei Abonnenten und Profitabilität Im zweiten Quartal steigerte Spotify den Umsatz um 14% auf 4,78 Milliarden €, verfehlte die Analystenschätzungen von 4,8 Milliarden € damit allerdings knapp. Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie blieb mit 2,61 € unter den erwarteten 2,76 €. Dennoch gab es einige echte Highlights. Erstmals knackte der Streamingdienst die Marke von 300 Millionen Premium-Abonnenten und übertraf mit einem Nettozuwachs von sieben Millionen zahlenden Kunden sogar die eigene Prognose. Die monatlich aktiven Nutzer legten um 12% auf 777 Millionen zu, blieben damit allerdings sowohl leicht unter den Unternehmenszielen als auch unter den Erwartungen des Marktes. Sehr beeindruckend entwickelte sich dagegen die Profitabilität. Die Bruttomarge erreichte mit 33,4% einen neuen Rekordwert, während das operative Ergebnis mit 655 Millionen € die Unternehmensprognose (630 Millionen €) klar übertraf. Gleichzeitig stieg der Free Cashflow auf 797 Millionen €, womit Spotify inzwischen auf einen freien Mittelzufluss von rund 3,3 Milliarden € innerhalb der vergangenen zwölf Monate kommt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Spotify) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ausblick bremst die Euphorie Der eigentliche Belastungsfaktor liegt im Ausblick auf das dritte Quartal. Zwar stellte Spotify einen Umsatz von rund 5 Milliarden € und damit mehr als von Analysten erwartet in Aussicht. Beim operativen Ergebnis rechnet das Management jedoch lediglich mit 670 Millionen €, während der Konsens bei rund 680 Millionen € lag. Auch bei den monatlich aktiven Nutzern bleibt das Unternehmen vorsichtig. Erwartet werden 788 Millionen Nutzer – etwas weniger, als viele Investoren erhofft hatten. Die Botschaft ist klar: Spotify wächst weiter dynamisch, investiert aber bewusst in neue Produkte, KI-Funktionen und die Monetarisierung seiner Plattform. Kurzfristig belastet das die Margen, langfristig soll es das Wachstum absichern. ## Analysten bleiben überwiegend optimistisch Entsprechend gemischt fallen die Reaktionen der Analysten aus. Positiv hervorgehoben werden vor allem die Rekordmarge, der Meilenstein von 300 Millionen Premium-Abonnenten sowie die starke Cashflow-Entwicklung. Kritisch sehen viele Experten dagegen den etwas schwächeren Gewinnausblick und das verlangsamte Nutzerwachstum in den reifen Kernmärkten. Insgesamt bleibt das Stimmungsbild aber konstruktiv. Die Mehrheit der Analysten empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf oder zumindest zum Halten. Die durchschnittlichen Kursziele bewegen sich je nach Datenerhebung zwischen rund 600 und 640 US$ und signalisieren damit weiterhin attraktives Aufwärtspotenzial. ## Chart vor wichtiger Richtungsentscheidung Charttechnisch steht Spotify ebenfalls an einem entscheidenden Punkt. Nach der mehr als 40-prozentigen Korrektur zwischen Oktober 2025 und Februar 2026 konnte sich die Aktie im Bereich von 400 US$ mehrfach stabilisieren. Auch nach den Zahlen zum ersten Quartal hielten die Käufer diese Unterstützung erfolgreich. Nun richtet sich der Blick auf die 200-Tage-Linie, die aktuell knapp unter 522 US$ verläuft. Bereits Ende Juli scheiterte der Kurs an diesem Widerstand. Gelingt diesmal der nachhaltige Ausbruch, dürften anschließend die Marken bei 550 sowie 595 bis 600 US$ schnell in den Fokus rücken. Aber: Misslingt der Befreiungsschlag erneut und rutscht der Kurs wieder nachhaltig unter die 50-Tage-Linie, droht der Abschluss eines bärischen Wimpels, der eine weitere Korrekturwelle einleiten könnte. Die Quartalszahlen zeigen, dass Spotify operativ auf einem sehr guten Weg ist. Rekordmargen, 300 Millionen Premium-Abonnenten und ein kräftiger Free Cashflow sprechen für die hohe Qualität des Geschäftsmodells. Gleichzeitig signalisiert der vorsichtigere Ausblick, dass das Wachstumstempo in den kommenden Quartalen etwas nachlassen könnte und hohe Investitionen zunächst auf die Profitabilität drücken. Mit einem erwarteten KGV von rund 34 ist die Aktie inzwischen deutlich günstiger bewertet als noch vor einem Jahr. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Spotify damit attraktiv. Kurzfristig dürfte jedoch die Charttechnik den Takt vorgeben: Ein Ausbruch über die 200-Tage-Linie könnte die nächste Aufwärtswelle einleiten. Scheitert die Aktie erneut daran, kann eine weitere Korrektur nicht ausgeschlossen werden. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## ℹ️ Spotify in Kürze - Die Spotify AB (WKN: A2JEGN) mit Sitz in Stockholm ist ein Audio-Streaming-Dienst. Neben Musik können Abonnenten auch Hörbücher und Podcasts streamen. - Mit über 760 Millionen Nutzern ist Spotify der weltweit führende Audio-Streaming-Dienst. - Das 2006 gegründete Unternehmen notiert an der Börse in Stockholm und an der New York Stock Exchange und ist ca. 100 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Ethereum +22%: Geht der Impuls jetzt weiter?](https://www.sharedeals.de/ethereum-22-geht-der-impuls-jetzt-weiter/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Seit meiner [zuletzt bullischen Einschätzung](https://www.sharedeals.de/ethereum-die-nachfrage-ist-spuerbar/) von Ende Juni konnte Ethereum in der Spitze um rund +22% zulegen und notiert aktuell noch immer etwa +14% höher. Nach dem Bruch der sekundären Abwärtstrendlinie hat sich bei 1.832 US$ eine frische Unterstützung etabliert. Behauptet sich ETH per Tagesschluss oberhalb dieses Levels, könnte der laufende Rücksetzer lediglich dem Schwungholen für den nächsten Aufwärtsimpuls dienen. ## Die Unterstützung muss jetzt halten Ethereum hat die aus der vorherigen Analyse bekannten Ziele bei 1.743 und 1.961 US$ zwischenzeitlich abgearbeitet. Nach dem jüngsten Verlaufshoch folgte ein kontrollierter Rücklauf, der den Kurs wieder in die Nähe der frisch etablierten Unterstützung bei 1.832 US$ führt. Zugleich wurde die zuvor dominierende Abwärtstrendlinie überwunden. Entscheidend ist nun insbesondere der Tagesschluss. Solange sich Ethereum oberhalb von 1.832 US$ behauptet, bleibt die Ausbruchsbewegung intakt. Auf der Oberseite wartet zunächst der Widerstand bei 1.961 US$. Darüber würde die markante Widerstandszone um 2.125 US$ erneut in den Fokus rücken. **Hinweis in eigener Sache rund um Energie und Rohstoffe:** Dabei fern von Kryptos sogleich einmal auf das Thema im neuen exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ETHUSD-4M_040826-1024x662.png)Quelle Chart: stock3 Bleibt Ethereum per Tagesschluss oberhalb von 1.832 US$, könnte der aktuelle Pullback schon bald beendet sein. Ein neuer Anstieg über 1.961 US$ würde die bullische Ausrichtung bestätigen und weiteres Potenzial bis in die Widerstandszone um 2.125 US$ eröffnen. Gelingt auch dort der Ausbruch, würden anschließend 2.254 und später 2.395 US$ wieder auf die Agenda rücken. Kippt ETH hingegen nachhaltig unter 1.832 US$, wäre die jüngste Ausbruchsbewegung zunächst geschwächt. In diesem Fall könnte sich der Rücksetzer bis zur bekannten Unterstützung bei 1.743 US$ ausweiten. Unterhalb davon würde ein Test der überwundenen Abwärtstrendlinie wahrscheinlicher. Hält auch diese nicht, müsste erneut mit einem Rücklauf bis 1.543 US$ gerechnet werden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ethereum. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ethereum – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Ethereum hat seit der letzten bullischen Einschätzung einen starken Impuls geliefert und die sekundäre Abwärtstrendlinie überwunden. Nun kommt es auf die frisch etablierte Unterstützung bei 1.832 US$ an. Bleibt sie per Tagesschluss erhalten, dürfte der Pullback eine neue Chance für einen Anstieg über 1.961 US$ bis rund 2.125 US$ bieten. Unterhalb von 1.832 US$ würde sich die Lage dagegen eintrüben und zunächst 1.743 US$ wieder in den Fokus rücken. Andere Coins/Token andere Chance: Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Ethereum in Kürze - Ethereum (ETH) ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung und die wichtigste Plattform für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen - Auf Ethereum basieren zahlreiche Anwendungen aus den Bereichen DeFi, Tokenisierung und NFTs - ETH wird unter anderem für Transaktionsgebühren, Staking und zur Absicherung des Netzwerks genutzt. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News --- ### [Lufthansa-Aktie: Ist der Kurssturz die große Chance?](https://www.sharedeals.de/lufthansa-aktie-ist-der-kurssturz-die-grosse-chance/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Lufthansa-Aktie hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich erholt und schaffte Ende Juni erstmals seit April 2023 den Sprung über die 10-€-Marke. Zuletzt fiel der Kurs aber wieder spürbar zurück. Nach der heutigen Zahlenvorlage knickt der MDAX-Titel zeitweise sogar um mehr als -10% ein und fällt auf den tiefsten Stand seit knapp zwei Monaten. Sind die Zahlen wirklich so schlecht oder bietet der Rücksetzer eine neue Kaufgelegenheit? ## Gewinn bricht ein – Prognose kassiert Die operative Entwicklung liefert ein durchaus zwiespältiges Bild: Während der Umsatz im zweiten Quartal um 8% auf 11,1 Milliarden € zulegte, brach das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) um 56% auf nur noch 383 Millionen € ein. Unter dem Strich sackte der Gewinn sogar um 88% auf 123 Millionen € ab und blieb damit unter den Erwartungen der Analysten. Noch schwerer wiegt allerdings die Prognosesenkung: Vorstandschef Carsten Spohr kassierte den bisherigen Optimismus für das Gesamtjahr und hält nun lediglich ein bereinigtes EBIT zwischen 1,7 und 2,2 Milliarden €, im Mittel also 1,95 Milliarden €, für realistisch. Noch im Mai hatte der Konzern angekündigt, das Vorjahresergebnis von 1,96 Milliarden € deutlich übertreffen zu wollen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Lufthansa) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Kerosin, Streiks und geopolitische Risiken bremsen aus Die Ursachen für den Ergebniseinbruch sind schnell ausgemacht. Allein die infolge des Nahostkonflikts gestiegenen Kerosinkosten belasteten das Quartal trotz einer Absicherung von mehr als 80% des Treibstoffbedarfs mit rund 750 Millionen €. Hinzu kamen Streiks im April, die weitere 150 Millionen € kosteten. Zwar konnte Lufthansa nach Angaben von Finanzchef Till Streichert rund 60% der höheren Treibstoffkosten über steigende Ticketpreise weitergeben, vollständig ausgleichen ließ sich der Kostenschub jedoch nicht. Spohr sprach von einem „anspruchsvollen zweiten Quartal“, das erneut von Krisen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt gewesen sei. Gleichzeitig betonte er aber auch die ungebrochen hohe Reiselust, insbesondere im Premiumsegment und auf Asien-Strecken. Diese robuste Nachfrage gehört weiterhin zu den wichtigsten Stützen des Geschäftsmodells. ## Lichtblicke trotz vorsichtigerem Ausblick Neben der gesenkten Gewinnprognose strich der Konzern auch seine Wachstumspläne zusammen. Statt eines Kapazitätsausbaus soll das Flugangebot 2026 nun stagnieren. Positiv fällt allerdings auf, dass Lufthansa die Prognose für den Free Cashflow von rund 900 Millionen € bestätigte. Zudem entwickelten sich Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo erneut stark und konnten ihre Ergebnisbeiträge steigern. Auch die Versorgung mit Flugtreibstoff hat sich laut Management inzwischen deutlich entspannt. Neue Lieferketten und höhere Raffineriekapazitäten haben das Risiko von Versorgungsengpässen reduziert. Gleichzeitig rechnet der Konzern inzwischen mit etwas niedrigeren Treibstoffkosten als noch vor wenigen Monaten. ## Analysten bleiben zurückhaltend – Bewertung wirkt attraktiv Die Reaktionen der Analysten fallen überwiegend verhalten aus. Die Deutsche Bank bestätigte ihr „Hold“-Rating mit einem Kursziel von 8 €, JPMorgan sieht den fairen Wert der Aktie ebenfalls bei 8 €. Insgesamt verteilt sich das Analystenbild nahezu gleichmäßig auf Kauf-, Halte- und Verkaufsempfehlungen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 10 € und signalisiert damit trotz der Gewinnwarnung weiteres Aufwärtspotenzial. Fundamental wirkt die Aktie inzwischen günstig. Das erwartete KGV bewegt sich lediglich im Bereich von 7, das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt unter eins und auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis fällt mit rund 0,3 äußerst niedrig aus. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von knapp 4%, womit Lufthansa im europäischen Airline-Sektor weiterhin attraktiv erscheint. ## Chartbild am Scheideweg Charttechnisch hat sich das Bild kurzfristig eingetrübt. Nach der Erholung der vergangenen zwei Jahre und dem Anstieg bis über die Marke von 10 € sorgte die Zahlenvorlage für einen scharfen Rücksetzer auf ein neues Zwei-Monats-Tief. Im Tagesverlauf wurde sogar die viel beachtete 200-Tage-Linie unterschritten, ehe sich die Aktie wieder darüber schieben konnte. Genau dieser gleitende Durchschnitt entscheidet nun über den weiteren Verlauf. Gelingt die Verteidigung, könnte das nach den Zahlen gerissene Abwärts-Gap in den kommenden Tagen wieder geschlossen werden. Ein nachhaltiger Bruch der 200-Tage-Linie würde das Chartbild dagegen deutlich eintrüben. Die Quartalszahlen waren ohne Frage enttäuschend und zeigen, wie anfällig das Airline-Geschäft für geopolitische Krisen, hohe Energiepreise und Arbeitskämpfe bleibt. Gleichzeitig spricht die robuste Nachfrage nach Flugreisen dafür, dass die aktuellen Belastungen nicht dauerhaft struktureller Natur sein müssen. Die niedrige Bewertung, eine solide Dividendenrendite von 3,6% und das weiterhin intakte Chartbild machen die Lufthansa-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau für risikobereite Anleger durchaus interessant. Kurzfristig dürfte die Volatilität allerdings hoch bleiben – wer antizyklisch investieren möchte, braucht daher Geduld und einen längeren Anlagehorizont. **Anknüpfend daran:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## ℹ️ Lufthansa in Kürze - Mit einer Flottengröße von über 700 Flugzeugen und mehr als 200 Flugzielen in der ganzen Welt zählt die Lufthansa zu den zehn größten Fluggesellschaften der Welt. - Zur Lufthansa-Gruppe gehören auch die Fluggesellschaften Austrian, Brussels Airlines, Air Dolomiti, Eurowings und Swiss. - Seit Januar 2025 hält die Lufthansa auch eine 41%-Beteiligung an ITA Airways. Eine vollständige Übernahme der italienischen Staatsfluglinie ist geplant. - Die Lufthansa ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und 10 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [McDonald's-Aktie: Stirbt die Fast-Food-Kette langsam?](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-stirbt-die-fast-food-kette-langsam/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** McDonald's hat soeben Zahlen vorgelegt, die auf den ersten Blick unspektakulär wirken, bei genauerem Hinsehen aber ein spannendes Muster offenbaren: Der Konzern schrumpft nirgends, wächst aber auch nicht mehr überall gleich schnell. Die Ursache könnte im Lebenszyklus von McDonald's liegen nach dem Modell von Börsenlegende Aswath Demodaran. Welche Zukunft erwartet den Fast-Food-König und ist die Aktie überhaupt noch ein Value-Wert bei dem schwächelnden Kurs? Kurz und knapp gesagt: Der Umsatz kletterte auf 7,1 Milliarden US$ (Der Umsatz in Q2 2025 lag ca. 3,7% niedriger), der Nettogewinn stieg um rund 5% und damit über der Konsensschätzung. Auf vergleichbarer Basis wuchs der Konzernumsatz jedoch nur um 1,3% – ein deutliches Abbremsen gegenüber den 3,9% aus dem ersten Quartal. Und die Schwachstelle sind überraschenderweise die USA. Aber noch viel mehr ist es das Konzept des Fast-Food-Riesen, das eventuell den Zeitgeist nicht mehr trifft und nie wieder treffen wird. ## Das Risiko bei McDonald's Keine Frage, McDonald's ist eine Qualitätsaktie. Doch wirklich jung ist die Firma nicht mehr. Im Jahre 1940 gegründet sollte man sich als Anleger über das Konzept des Unternehmenslebenszyklus von Aswath Damodaran einen Kopf machen. Der NYU-Bewertungsprofessor unterteilt Unternehmen in sechs Phasen: Start-up, Young Growth, High Growth, Mature Growth, Mature Stable und Decline. McDonald's, gegründet 1940 und seit Jahrzehnten börsennotiert, befindet sich zweifellos in der Phase „Mature Stable“ – gekennzeichnet durch niedriges Umsatzwachstum, hohe, stabile Margen und vergleichsweise geringen Reinvestitionsbedarf. In dieser Phase, so Damodaran, wird ein Unternehmen nicht mehr primär über Wachstumsfantasie bewertet, sondern über die Frage, wie lange und wie profitabel es seine bestehende Marktposition „ernten“ kann. Die entscheidenden Stellschrauben dafür sind laut seinem Modell das Wachstum des Gesamtmarkts, das Ausmaß des Wettbewerbsvorteils und – am wichtigsten – dessen Nachhaltigkeit. Genau hier liegt das eigentliche Investmentrisiko bei McDonald's: Die Marke, das Franchise-Netzwerk und die Skaleneffekte sind intakt, aber der Gesamtmarkt für klassisches Fast Food in reifen Volkswirtschaften wächst kaum noch organisch. Ein „Mature Stable„-Unternehmen lebt von Dividenden, Aktienrückkäufen und operativer Disziplin statt von Story. McDonald's zahlt entsprechend zuverlässig aus, investiert aber zunehmend selektiv, etwa in Getränke- und Loyalty-Plattformen, um die Ernteperiode zu verlängern, statt in riskante neue Wachstumsfelder. Wenn Du nach Alternativen im Qualitätssegent suchst, empfehle ich Dir einen Blick auf unsere [Top 10 Dividendenwerte](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zu werfen. ## Fundamental verändertes Essverhalten GLP-1-Abnehmmedikamenten wie Ozempic, Wegovy und Mounjaro regieren in den USA. Diese Präparate verändern nicht nur Körpergewichte, sondern nachweislich Essgewohnheiten: weniger Snacking, weniger Kalorien, weniger Interesse an zuckerhaltigen Getränken. Das spielt McDonald's so garnicht in die Karten. JPMorgan schätzt, dass die Zahl der GLP-1-Nutzer in den USA von rund 10 Millionen im Jahr 2026 auf über 30 Millionen bis 2030 steigen könnte. Für ein Geschäftsmodell, das historisch stark von Impulskäufen, Snacking und Softdrinks lebt, ist das ein langfristiger Gegenwind, kein vorübergehendes Modethema. Und das dürfte ein Mitgrund für die Kursschwäche seit Jahresbeginn sein. Der Markt preist nicht nur die kurzfristige US-Konsumflaute ein, sondern beginnt, langfristig über die strukturelle Frage nachzudenken, ob ein Mature-Stable-Geschäftsmodell wie McDonald's seine Ernteperiode angesichts eines fundamental veränderten Essverhaltens tatsächlich so lange verlängern kann mit seinen proteinreicheren neuen Menüs, wie es die aktuelle Bewertung unterstellt. Bislang bleibt der Effekt laut Branchendaten moderat, vor allem das Abendgeschäft leidet spürbar. Mit wachsender Verbreitung der Medikamente dürfte der Druck eher zu- als abnehmen. ## Warum die Börse trotzdem jubelt Die Aktie legte dennoch im vorbörslichen US-Handel um rund +2% zu, obwohl der Umsatz die Konsensschätzung knapp verfehlte. Der Grund liegt in der Erwartungshaltung: Nach einem Kursverlust von rund -11% seit Jahresbeginn und einem Forward-KGV von 20, das zuletzt auf den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt gefallen war, hatte der Markt bereits deutlich Schlechteres eingepreist. Der Citi-Analyst Jon Tower bezeichnete das laufende Quartal vorab als möglichen Tiefpunkt sowohl bei den vergleichbaren Verkäufen als auch bei der Bewertung – eine Einschätzung, die sich mit den Zahlen nun zu bestätigen scheint. Die Bewertung ist zwar so günstig wie seit Jahren nicht mehr, das internationale Geschäft trägt zuverlässig, und dennoch ist McDonald's meiner Meinung nach kein Kaufkandidat mehr. Der Blick durch Damodarans Lebenszyklus-Linse zeigt, dass McDonald's nicht mehr an Wachstumsfantasie gemessen wird, sondern an der Fähigkeit, seine Ernteperiode gegen strukturelle Trends wie GLP-1 zu verteidigen. Ich sehe allerdings keine Chance gegen diesen Trend nachhaltig anzukommen. Dafür ist die Marke und das Geschäftsmodell nicht ausgelegt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 191 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Adidas-Aktie -22%: Rücksetzer scheinen kaufenswert, oder?](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-22-ruecksetzer-scheinen-kaufenswert-oder/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Adidas-Aktie wurde im Juli am horizontalen Widerstand bei 188,66 € ausgebremst und verlor anschließend in der Spitze rund -22%. Mein Kollege Alexander Hirschler hat in seinem DAX-Ausblick bereits die [fundamentalen Gründe für die schwache Kursreaktion](https://www.sharedeals.de/sap-zieht-an-adidas-stuerzt-ab-dax-ausblick/) eingeordnet. Charttechnisch könnte sich der Titel mit dem laufenden Rücksetzer nun einer interessanten Kaufzone um 150 € annähern. ## Die Kaufzone rückt näher Adidas steigerte seinen währungsbereinigten Quartalsumsatz um +14% auf den Rekordwert von 6,74 Milliarden €. Der operative Gewinn legte trotz mehr als 200 Millionen € zusätzlicher Marketingausgaben lediglich um +5% auf 574 Millionen € zu. Genau diese Diskrepanz zwischen starkem Wachstum und einer schwächeren Ergebnisentwicklung enttäuschte die hohen Erwartungen der Anleger. Im Vierjahreschart hat die Adidas-Aktie den Widerstand bei 188,66 € nahezu punktgenau angelaufen und anschließend eine scharfe Korrektur gestartet. Diese könnte sich noch bis in die Unterstützungszone zwischen 147,45 und 151,87 € ausweiten. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bliebe der Rücklauf konstruktiv und könnte das Sprungbrett für den nächsten größeren Aufwärtsimpuls bilden. **Dabei fern vom Einzelhandel bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Adidas-4J_040826-1024x669.png)Quelle Chart: stock3 Ein weiterer Rücksetzer in die Zone zwischen 147,45 und 151,87 € würde das präferierte bullische Szenario zunächst nicht infrage stellen. Dreht die Adidas-Aktie dort wieder nach oben, könnte anschließend ein neuer Angriff auf 188,66 € erfolgen. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand würde weiteres Potenzial bis 208,80 und später 224,70 € eröffnen. Erst oberhalb dieser Marken wäre die Grundlage für eine größere übergeordnete Trendwende geschaffen. Kippt der Titel hingegen nachhaltig unter 147,45 €, dürfte sich die Korrektur zunächst bis zum Kreuzsupport zwischen 131,40 und 135,32 € ausweiten. Dort trifft die horizontale Unterstützungszone auf die seit dem Tief aus dem Jahr 2022 steigende Aufwärtstrendlinie. Deren Bruch würde das Chartbild erheblich eintrüben und anschließend auch die Unterstützung bei 115,75 € wieder auf die Agenda setzen. Die Adidas-Aktie befindet sich nach dem gescheiterten Anlauf auf 188,66 € weiterhin in einer scharfen Korrektur. Ein Rücksetzer in die Zone zwischen 147,45 und 151,87 € könnte jedoch eine technisch interessante Kaufchance eröffnen, sofern dort eine Stabilisierung gelingt. Oberhalb von 188,66 € würden anschließend 208,80 und 224,70 € in den Fokus rücken. Unterhalb von 147,45 € wäre dagegen mit einer Korrekturausweitung bis 135,32 beziehungsweise 131,40 € zu rechnen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 28,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [Siltronic-Aktie: Nach Kursrückgang wieder interessant?](https://www.sharedeals.de/siltronic-aktie-nach-kursrueckgang-wieder-interessant/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Siltronic-Aktie musste im Zuge der jüngsten Schwäche vieler KI- und Halbleiterwerte einen Teil ihres kräftigen Kursanstiegs bis auf rund 105 € wieder abgeben. Am Dienstag notiert sie aktuell bei etwa 80 €. Damit stellt sich die Frage: Bieten sich nach der Korrektur wieder attraktive Einstiegschancen? ## Währungseffekte belasten die Geschäftsentwicklung Im Halbjahresbericht verweist Siltronic insbesondere auf die negativen Auswirkungen des schwächeren US-Dollars. Als international tätiges Unternehmen mit hohem Exportanteil belasteten die Wechselkurse Umsatz und Ergebnis. Der Halbjahresumsatz verringerte sich von 674,8 Millionen € auf 628,1 Millionen €. Davon entfielen 321,6 Millionen € auf das zweite Quartal. Neben den negativen Währungseffekten wirkte sich auch das Auslaufen der SD-Waferproduktion belastend aus. Auch die Ertragslage verschlechterte sich. Das EBITDA sank von 164,6 Millionen € auf 134,5 Millionen €, wodurch die EBITDA-Marge von 24,4% auf 21,4% zurückging. Besonders deutlich fiel der Rückgang beim Periodenergebnis aus. Aus einem Gewinn von 18,8 Millionen € wurde ein Verlust von 130 Millionen €. Insgesamt verlief das erste Halbjahr enttäuschend. Positiv ist jedoch, dass sich das zweite Quartal gegenüber dem Jahresauftakt leicht verbessern konnte. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siltronic&stockidentifier=symbol%3AWAF) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Umsatzprognose leicht angehoben Für das zweite Halbjahr rechnet das Unternehmen mit einer steigenden Nachfrage nach 200-mm-Wafern. Im Bereich der 300-mm-Wafer blieb die Nachfrage bereits im ersten Halbjahr stabil. Daher erwartet Siltronic nun einen Umsatz auf Vorjahresniveau oder leicht darüber. Zuvor war noch ein niedriger bis mittlerer einstelliger Umsatzrückgang prognostiziert worden. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von 1,35 Milliarden €. Die EBITDA-Marge von 20 bis 24% wurde bestätigt. Die vergleichsweise breite Prognosespanne verdeutlicht jedoch, dass das Management weiterhin mit einer erhöhten Unsicherheit rechnet. ## Bewertung Der kräftige Kursanstieg im ersten Halbjahr wurde neben der allgemeinen Erholung des Halbleitersektors vor allem durch die hohe KI-Euphorie an den Börsen getragen. Von diesem positiven Sentiment profitierte auch Siltronic als wichtiger Zulieferer der Halbleiterindustrie. Mit der jüngsten Korrektur vieler KI-Werte verschlechterte sich die Stimmung jedoch deutlich. Anleger hinterfragen zunehmend, ob sich die enormen Investitionen in KI-Rechenzentren kurzfristig rentieren und ob der aktuelle Investitionsboom nachhaltig ist. Diese Unsicherheit dürfte den Kurs kurzfristig weiterhin beeinflussen. Langfristig bleiben die Perspektiven der Halbleiterindustrie jedoch intakt. Der Ausbau von Künstlicher Intelligenz, Rechenzentren sowie leistungsfähigen Chips wird den Bedarf an hochwertigen Siliziumwafern voraussichtlich weiter erhöhen. Fundamental erscheint die Bewertung trotz des deutlichen Kursrückgangs noch nicht ausgesprochen günstig. Kurzfristig dürfte die Entwicklung der Aktie weiterhin stark von der Stimmung im Halbleiter- und KI-Sektor abhängen. Langfristig bleibt Siltronic zwar gut positioniert, aus meiner Sicht gibt es im Technologiesektor derzeit jedoch attraktivere Chancen. Aixtron erscheint aktuell interessanter, da das Unternehmen operativ profitabler arbeitet und der Kursrückgang zuletzt noch deutlicher ausfiel. Dadurch könnte dort das Chance-Risiko-Verhältnis günstiger sein. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## ℹ️ Siltronic in Kürze - Die Siltronic AG ist ein Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium, der Grundlage für die moderne Mikro- und Nanotechnologie. - Das Unternehmen mit Sitz in München und Produktionsstätten in Asien, Europa und den USA ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Wafern für die Halbleiterindustrie. - Die Aktien der Siltronic sind in den Börsenindizes SDAX und TecDAX vertreten. Die Marktkapitalisierung beträgt knapp 2,6 Milliarden €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Gold: Hier könnte bald Größeres passieren!](https://www.sharedeals.de/gold-hier-koennte-bald-groesseres-passieren/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Goldpreis bewegt sich seit mehreren Wochen in einer zunehmend engeren Handelsspanne. Während die Unterstützungszone zwischen rund 3.940 und 3.960 US$ bislang mehrfach verteidigt wurde, begrenzen die fallende Abwärtstrendlinie und der Widerstand bei 4.125 US$ sämtliche Erholungsversuche. Die laufende Verdichtung dürfte schon bald in eine größere Richtungsbewegung münden. ## Die Entscheidung rückt näher Nach dem deutlichen Abverkauf der vergangenen Monate hat sich Gold oberhalb der Unterstützung zwischen 3.940,70 und 3.959,52 US$ stabilisiert. Zugleich liefert die steigende Aufwärtstrendlinie zusätzlichen Halt. Von einer abgeschlossenen Bodenbildung kann dennoch keine Rede sein, da die seit Juni fallende Abwärtstrendlinie weiterhin Bestand hat. Auf der Oberseite bildet das Niveau von 4.125 US$ zusammen mit dieser Trendlinie den entscheidenden Kreuzwiderstand. Die Handelsspanne wird damit zunehmend enger. Ein Ausbruch könnte zunächst eine dynamische Bewegung bis 4.243 und 4.381 US$ einleiten. Auf der Unterseite würde ein Bruch der etablierten Unterstützungszone dagegen erhebliches Korrekturpotenzial freisetzen. **Im Übrigen:** Wie man gewinnbringend im Rohstoff-Bereich investiert und welche Aktien gerade besonders spannend sind, zeigt unser [neuer Report!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-rohstoff-rallye/) ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Gold-5M_040826-1024x691.png)Quelle Chart: stock3 Kann sich der Goldpreis oberhalb der Unterstützungszone behaupten und anschließend 4.125 US$ mitsamt der kurzfristigen Abwärtstrendlinie überwinden, wäre ein erstes bullisches Signal aktiviert. Anschließend könnten zunächst 4.243 und 4.381 US$ angesteuert werden. Darüber wartet die übergeordnete Abwärtstrendlinie im Bereich um 4.450 US$ auf einen Test. Erst deren nachhaltige Überwindung würde das Chartbild deutlicher aufhellen und weiteres Potenzial bis 4.565,96 US$ eröffnen. Fällt Gold hingegen unter 3.959,52 und anschließend 3.940,70 US$, wäre der laufende Stabilisierungsversuch gescheitert. Aufgrund fehlender markanter horizontaler Unterstützungen dürfte sich der Verkaufsdruck in diesem Fall deutlich erhöhen. Eine Ausdehnung der Korrektur bis zur langfristigen Aufwärtstrendlinie im Bereich zwischen rund 3.650 und 3.700 US$ müsste dann einkalkuliert werden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Gold. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Gold – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Der Goldpreis steht zwischen einer mehrfach bestätigten Unterstützung und der weiterhin intakten Abwärtstrendlinie unter Hochspannung. Oberhalb von 4.125 US$ könnte eine größere Erholung bis zunächst 4.243 und 4.381 US$ starten. Der eigentliche Befreiungsschlag würde jedoch erst mit dem Bruch der übergeordneten Abwärtstrendlinie gelingen. Unterhalb von rund 3.940 US$ droht dagegen eine deutliche Beschleunigung der Korrektur. Unser Goldherz schon bekannt? [Nutze den kostenlosen Goldherz Report Newsletter für mehr Insides am Markt.](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien --- ### [Zalando-Aktie -22%: Hält jetzt die große Bodenbildung?](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-22-haelt-jetzt-die-grosse-bodenbildung/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Zalando-Aktie ist nach den Quartalszahlen massiv eingebrochen. Vom Hoch der Vorwoche und dem dabei ausgebildeten Reaktionshoch vom Juli ausgehend verlor der DAX-Titel in der Spitze bereits rund -22%, während die deutliche Abwärtslücke zugleich die seit Mai laufende Erholungsstruktur beendet hat. Mein Kollege Vincent Uhr hat vorhin erst die [fundamentalen Gründe](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-darum-stuerzt-sie-um-9-ab/) für den Kurssturz beleuchtet. Im langfristigen Chart rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, ob der seit 2024 laufende Bodenbildungsprozess den Rückschlag auffangen kann. ## Die Erwartungen wurden nicht erfüllt Zalando steigerte das Bruttowarenvolumen im zweiten Quartal um +20,7% auf 4,92 Milliarden € und den Umsatz um +20,8% auf 3,42 Milliarden €. Ein erheblicher Teil des Wachstums stammt allerdings aus der erstmaligen vollständigen Konsolidierung von About You. Zugleich sank der Nettogewinn um -23,6% auf 73,8 Millionen €, während das bereinigte EBIT mit 204,8 Millionen € ebenfalls hinter den Erwartungen zurückblieb. Für 2026 rechnet der Konzern bei Umsatz und Bruttowarenvolumen zudem nur noch mit einem Wachstum in der unteren Hälfte der bisherigen Spanne von +12 bis +17%. Charttechnisch wurde die seit Mai ausgebildete Erholungsstruktur durch den aktuellen Abverkauf klar gebrochen. Dennoch ist das langfristige Bild noch nicht vollständig verloren: Mit 23,40 € wartet eine erste Unterstützung, während darunter die seit Anfang 2024 steigende Aufwärtstrendlinie sowie die Marken bei 20,25 und 18,46 € den übergeordneten Bodenbildungsprozess absichern. **Fern vom Einzelhandel und Konsum bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Zalando-12J_040826-1024x667.png)Quelle Chart: stock3 Kann sich die Zalando-Aktie im Bereich von 23,40 € stabilisieren, bleibt eine technische Gegenbewegung grundsätzlich möglich. Der entscheidende Kreuzwiderstand wartet anschließend bei 29,69 €, wo zugleich die seit dem Hoch aus dem Jahr 2022 fallende Abwärtstrendlinie verläuft. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die Bodenbildung deutlich aufwerten und weiteres Potenzial bis 35,79 € eröffnen. Oberhalb dieser Marke könnte später auch das Niveau von 42,75 € wieder auf die Agenda rücken. Setzt sich der Verkaufsdruck hingegen fort, dürfte zunächst die Unterstützung bei 20,25 € getestet werden. Ein nachhaltiger Bruch würde den seit 2024 laufenden Bodenbildungsprozess erheblich beschädigen und 18,46 € in den Fokus rücken. Darunter wären weitere Verluste bis 16,99 beziehungsweise 15,94 € denkbar. In diesem Bereich müsste schließlich ein neuer langfristiger Stabilisierungsversuch einsetzen, um noch deutlich tiefere Kurse zu verhindern. Die Zalando-Aktie hat mit dem Kurseinbruch von bis zu -22% ihre seit Mai laufende Erholungsstruktur klar verloren. Im Big Picture besteht dennoch eine Rettungschance, solange der Bereich zwischen 23,40 und 20,25 € verteidigt wird. Für ein belastbares bullisches Signal müsste der Titel jedoch erst den Kreuzwiderstand bei 29,69 € überwinden. Unterhalb von 20,25 € würde sich das langfristige Chartbild deutlich eintrüben und ein Rücklauf bis 18,46 sowie später 15,94 € drohen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 6,1 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Nach dem -40%-Crash jetzt wieder ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-nach-dem-40-crash-jetzt-wieder-ein-kauf/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Micron-Aktie hat in den letzten Wochen aufgrund der starken Korrekturen im KI- und Speichersektor deutlich an Wert eingebüßt. In der Spitze ging es um mehr als -40% nach unten. Doch die letzten Tage machen Hoffnung auf eine Trendwende: Am Donnerstag kam es zu einem starken Bounce um mehr als +18% und auch der Start in die neue Woche sieht durchaus vielversprechend aus. Übernehmen die Bullen nun wieder das Kommando? ## Warum die Aktie so massiv unter Druck geriet Operativ gab es für den heftigen Kursrückgang keinerlei Gründe. Vielmehr traf Micron eine Kombination aus Gewinnmitnahmen nach der außergewöhnlichen Rallye, Sorgen über eine mögliche Überbewertung des KI-Sektors und zunehmender Nervosität hinsichtlich des Speicherzyklus. Für zusätzlichen Gegenwind sorgte der Börsengang des chinesischen DRAM-Herstellers ChangXin Memory Technologies (CXMT). Das Unternehmen legte am ersten Handelstag zeitweise um mehr als +500% zu und rückte damit schlagartig als potenzieller Wettbewerber in den Fokus. Gleichzeitig kursieren Berichte über den Bau einer zweiten Fabrik sowie technologische Fortschritte chinesischer Hersteller. Anleger befürchten deshalb, dass zusätzliche Kapazitäten mittelfristig auf die Preise für klassischen DRAM-Speicher drücken könnten. Hinzu kamen Spekulationen, der aktuelle Preiszyklus bei Speicherchips könnte sich seinem Höhepunkt nähern. Nach der Rekordrallye wurden diese Unsicherheiten zum willkommenen Anlass für umfangreiche Gewinnmitnahmen im gesamten Speichersektor. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Operatives Geschäft läuft auf Hochtouren Gleichzeitig zeichnet die fundamentale Entwicklung bei Micron ein komplett anderes Bild. Im dritten Geschäftsquartal 2026 vervierfachte sich der Umsatz auf 41,46 Milliarden US$, während der bereinigte Gewinn je Aktie auf 25,11 US$ explodierte. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag Letzterer noch bei 1,91 US$. bei Für das laufende Quartal stellt das Management Erlöse von rund 50 Milliarden US$ sowie eine außergewöhnlich hohe Bruttomarge von rund 86% in Aussicht. Von einer sich abschwächenden Geschäftsdynamik kann also keinesfalls die Rede sein. Besonders wichtig ist dabei die hohe Visibilität. Langfristige Lieferverträge mit einem Volumen von rund 100 Milliarden US$ sichern einen erheblichen Teil der Produktion bereits bis 2030 ab. Gleichzeitig gilt die Produktion von High-Bandwidth-Memory (HBM) für KI-Anwendungen bis weit in das Jahr 2027 hinein als praktisch ausverkauft. Solange Hyperscaler ihre Milliardeninvestitionen in KI-Rechenzentren fortsetzen, dürfte die Nachfrage hoch bleiben, und genau darauf deuten die Zahlen von Microsoft, Google, Amazon, Meta und Co. auch hin. ## Analysten bleiben klar auf der Käuferseite Trotz der jüngsten Turbulenzen halten die meisten Analysten daher auch an ihrer positiven Einschätzung fest. Kaufempfehlungen dominieren das Bild, Verkaufsempfehlungen sucht man praktisch vergeblich. Je nach Datenanbieter bewegen sich die durchschnittlichen Kursziele zwischen rund 1.300 und 1.570 US$, einzelne Analysten wie Susquehanna trauen der Aktie sogar Kurse von 2.000 US$ zu. Als größtes Risiko nennen viele Experten weniger das operative Geschäft als vielmehr die typische Zyklik des Speichermarktes. Sollten neue Kapazitäten – etwa durch CXMT – schneller als erwartet auf den Markt kommen oder die KI-Investitionen nachlassen, könnten Margen und Speicherpreise wieder unter Druck geraten. Aktuell deutet jedoch wenig darauf hin. ## Bewertung und Chart senden interessante Signale Gerade die Bewertung spricht derzeit für Micron. Mit einem erwarteten KGV von lediglich rund 5,8 wird der KI-Profiteur deutlich günstiger gehandelt als die meisten großen Halbleiterunternehmen. Der Markt preist damit bereits ein, dass der aktuelle Gewinnboom nicht dauerhaft anhalten wird, meiner Meinung nach sprechen die Fundamentals aber klar für Micron. Charttechnisch hat sich die Lage zuletzt ebenfalls spürbar verbessert. Die Aktie drehte knapp oberhalb der 100-Tage-Linie wieder nach oben, wobei auch die Marke von 800 US$ als wichtige horizontale Unterstützung verteidigt werden konnte. Im Fokus steht nun die 21-Tage-Linie bei knapp 908 US$. Gelingt der Ausbruch darüber, würde die Aktie zugleich den kurzfristigen Abwärtskanal nach oben verlassen und die Formation in eine bullische Flagge verwandeln. Damit könnte sich das Momentum wieder klar auf die Käuferseite verlagern und das Rekordhoch bei 1.255 US$ rasch wieder ins Blickfeld rücken. Die jüngste Korrektur war in erster Linie von Sorgen um den Speicherzyklus und die wachsende Konkurrenz aus China geprägt – nicht von einer Verschlechterung der operativen Entwicklung. Im Gegenteil: Micron profitiert weiterhin von einer außergewöhnlich starken Nachfrage nach KI-Speicher, rekordhohen Margen und langfristig abgesicherten Umsätzen. Hinzu kommt eine für einen KI-Profiteur extrem günstige Bewertung. Kurzfristig dürfte die hohe Volatilität zwar bestehen bleiben. Für langfristig orientierte Anleger erhöht sie aber zugleich das Renditepotenzial, sofern sich die fundamentale Stärke des Unternehmens in den kommenden Quartalen bestätigt, wovon ich ausgehe. **Hier sei angemerkt:** Während sich viele auf Tech-Aktien konzentrieren, übersehen sie solide Dividendenzahler mit Aufwärtspotenzial. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) beleuchtet zehn unterschätzte Kandidaten für das neue Jahr. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 937 Milliarden US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Palantir-Aktie +17%: Ist das der ultimative Befreiungsschlag?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-17-ist-das-der-ultimative-befreiungsschlag/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Palantir-Aktie befindet sich seit dem Rekordhoch von Anfang November in einer klaren Abwärtsbewegung. In der Spitze korrigierte der Kurs um fast -50%, was Ende Juni zum Rücklauf bis auf 106,37 US$ führte. Nun hat der US-Datenanalysespezialist frische Zahlen präsentiert. Sorgen diese nun für den langersehnten Turnaround? ## Quartal sprengt sämtliche Erwartungen Die Antwort der Wall Street fällt eindeutig aus. Palantir hat im zweiten Quartal auf ganzer Linie überzeugt und die ohnehin hohen Erwartungen deutlich übertroffen. Der Umsatz schnellte im Jahresvergleich um 93% auf 1,94 Milliarden US$ nach oben und lag damit klar über dem Analystenkonsens von rund 1,80 Milliarden US$. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie lieferte das Unternehmen mit 0,41 US$ statt der erwarteten 0,35 US$ eine deutliche Überraschung. Besonders beeindruckend entwickelte sich die Profitabilität. Der Nettogewinn sprang auf 1,07 Milliarden US$ und hat sich damit binnen eines Jahres mehr als verdreifacht. CEO Alex Karp sprach bei der Bilanzvorlage von einem Wachstum, das in dieser Unternehmensgröße derzeit konkurrenzlos sei. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Palantir) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das Wachstum kommt aus den USA Der Star des Quartals war erneut das US-Geschäft. Die Erlöse im Heimatmarkt stiegen auf 1,57 Milliarden US$ und haben sich damit im Jahresvergleich mehr als verdoppelt. Vor allem das Geschäft mit Unternehmenskunden entwickelt sich inzwischen zum wichtigsten Wachstumstreiber. Der Umsatz im US-Kommerzgeschäft explodierte um 149% auf 764 Millionen US$. Gleichzeitig legten die Umsätze mit US-Behörden um starke 90% auf 809 Millionen US$ zu. Damit profitiert Palantir sowohl von der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Lösungen in der Privatwirtschaft als auch von steigenden Investitionen staatlicher Institutionen in Datenanalyse- und Verteidigungssoftware. ## Ausblick setzt das entscheidende Ausrufezeichen Mindestens ebenso wichtig wie die Quartalszahlen war jedoch der Blick nach vorn. Palantir hob seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr deutlich auf 8,15 bis 8,16 Milliarden US$ an. Zuvor hatte das Management lediglich 7,65 bis 7,66 Milliarden US$ in Aussicht gestellt. Auch der Ausblick für das dritte Quartal übertraf mit erwarteten Erlösen von 2,16 Milliarden US$ die bisherigen Marktschätzungen klar. Genau diese kräftige Prognoseanhebung dürfte für Anleger das wichtigste Signal sein. Ein bloßes Übertreffen der Erwartungen wäre angesichts der hohen Bewertung vermutlich nicht ausreichend gewesen. Das Management zeigt stattdessen, dass die Nachfrage nach den KI-Plattformen weiter an Dynamik gewinnt und der Wachstumskurs noch längst nicht beendet sein muss. ## Analysten bullisch – Bewertung bleibt der Knackpunkt Die ersten Analystenreaktionen fielen überwiegend positiv aus. Mehrere Häuser bestätigten ihre Kaufempfehlungen oder hoben ihre Einschätzung an und verwiesen auf das außergewöhnliche Wachstum des US-Kommerzgeschäfts sowie die hohe operative Marge. Im Durchschnitt sehen sie Palantir mit 193 US$ fair bewertet. Gleichzeitig bleibt die Diskussion über die Bewertung bestehen. Denn trotz der kräftig steigenden Gewinne bewegt sich das erwartete KGV für 2026 noch immer im Bereich von rund 90 und liegt damit deutlich über den meisten Softwareunternehmen. Das bedeutet: Palantir muss seine beeindruckende Wachstumsstory auch in den kommenden Quartalen bestätigen. Jede operative Enttäuschung könnte angesichts der hohen Erwartungen schnell zu stärkeren Kursreaktionen führen. ## Charttechnisch wird es jetzt spannend Der Kurssprung von rund +17% im vorbörslichen Handel könnte nun auch das Chartbild deutlich aufhellen. Gelingt es, die Gewinne im regulären Handel zu verteidigen, dürfte die Aktie die zuletzt hartnäckige 50-Tage-Linie zurückerobern. Anschließend rückt bereits die 200-Tage-Linie bei 152,62 US$ in den Fokus. Genau dort scheiterte der Wert sowohl im März als auch Anfang Juni. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand wäre daher als echter charttechnischer Befreiungsschlag zu werten und könnte die Tür für eine Fortsetzung der Erholung bis in Richtung des Rekordhochs öffnen. Palantir hat mit seinen Quartalszahlen ein starkes Signal an den Markt gesendet. Das Unternehmen wächst außergewöhnlich schnell, hebt die Prognose deutlich an und untermauert seine Führungsrolle bei der Monetarisierung von KI-Anwendungen. Auch charttechnisch eröffnet sich nach dem Kurssprung die Chance auf eine nachhaltige Trendwende. Dennoch sollten Anleger nicht in Euphorie verfallen. Bereits nach den Zahlen im Februar und Mai folgten auf kräftige Kurssprünge wieder deutliche Rücksetzer. Hinzu kommt, dass die Bewertung trotz sinkender Multiples weiterhin ausgesprochen ambitioniert bleibt. Die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Turnaround haben sich damit spürbar verbessert – endgültig bestätigen muss die Aktie diesen allerdings erst noch. Ergänzend sei erwähnt: Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 301 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Bayer-Aktie: Ist hier viel Positives bereits eingepreist?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-ist-hier-viel-positives-bereits-eingepreist/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Bayer-Aktie gehört am Dienstag mit einem Kursplus von +3,5% auf knapp 50 € zu den stärksten Werten im DAX. Auslöser sind die Zahlen für das zweite Quartal sowie eine leicht angehobene Jahresprognose. Damit stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie nach der jüngsten Erholung noch weiteres Potenzial? ## Operativ auf gutem Weg Bayer sieht sich nach den Zahlen zum zweiten Quartal operativ auf Kurs. Dabei geht es nicht nur um die Geschäftsentwicklung, sondern auch um die schrittweise Eindämmung der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten. Die außergewöhnlich starke Entwicklung des ersten Quartals konnte zwar nicht vollständig fortgesetzt werden, dennoch verbesserten sich Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 2,2% auf 10,9 Milliarden €. Den größten Wachstumsbeitrag lieferte erneut die Sparte Crop Science, deren Umsatz um 3,5% auf 4,9 Milliarden € zulegte. Die Bereiche Pharmaceuticals und Consumer Health verzeichneten dagegen lediglich moderate Zuwächse. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 1,9% auf 2,1 Milliarden €. Den größten Ergebnisbeitrag lieferte ebenfalls das Agrargeschäft mit rund 0,9 Milliarden €. Consumer Health musste hingegen aufgrund gestiegener Beschaffungskosten einen EBITDA-Rückgang von 16% hinnehmen. Unter dem Strich gelang Bayer die Rückkehr in die Gewinnzone. Aus einem Vorjahresverlust von 199 Millionen € wurde ein Nettogewinn von 219 Millionen €. Der Free Cashflow blieb mit -371 Millionen € allerdings aufgrund weiterer Vergleichszahlungen im Zusammenhang mit den US-Rechtsstreitigkeiten negativ. Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Umsatz um 3,3% auf 24,3 Milliarden €, während das bereinigte EBITDA um 6,6% auf 6,6 Milliarden € zulegte. Insgesamt präsentiert sich Bayer operativ stabiler als noch vor einem Jahr. Vorstandschef Bill Anderson erklärte: > Operativ sind wir auf einem guten Weg, unsere Jahresziele zu erreichen. Insgesamt sind wir mit unserer Strategie zur Eindämmung der Rechtsstreitigkeiten gut vorangekommen, wir haben aber noch wichtige Meilensteine vor uns. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Bayer&stockidentifier=symbol%3ABAYN) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose leicht angehoben Auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung erhöhte Bayer seine Jahresprognose leicht. Beim Umsatz erwartet der Konzern nun 44,7 bis 46,7 Milliarden € statt bislang 44,5 bis 46,5 Milliarden €. Das bereinigte Konzernergebnis soll 4,2 bis 4,7 Milliarden € erreichen, nachdem zuvor 4,1 bis 4,6 Milliarden € in Aussicht gestellt worden waren. Für das zweite Halbjahr setzt das Management damit eine weitere Ergebnisverbesserung voraus. Positiv wirkt sich zudem die Beteiligung eines Finanzinvestors in Höhe von 3 Milliarden € an einer ausgelagerten Tochtergesellschaft aus. Dadurch soll die Nettoverschuldung von bislang 32 bis 33 Milliarden € auf 29 bis 30 Milliarden € sinken. ## Bewertung Operativ bewegt sich Bayer Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Die Restrukturierung unter CEO Bill Anderson zeigt zunehmend Wirkung, auch wenn der Konzern noch einen längeren Weg vor sich hat. Positiv ist außerdem, dass sich die rechtliche Situation rund um die Glyphosat-Klagen zuletzt etwas verbessert hat. Das Urteil des US Supreme Court stärkt die Position von Bayer in Teilen der laufenden Verfahren. Dennoch bleibt die endgültige Lösung der Rechtsstreitigkeiten ein bedeutender Unsicherheitsfaktor. Nach der jüngsten Kurserholung dürfte allerdings bereits ein Teil der positiven Entwicklungen im Aktienkurs berücksichtigt sein. Für eine nachhaltige Neubewertung werden weitere operative Fortschritte und insbesondere eine dauerhafte Lösung der Rechtsstreitigkeiten entscheidend sein. Bayer macht unter der neuen Unternehmensführung operative Fortschritte und verbessert Schritt für Schritt seine Finanzkennzahlen. Gleichzeitig bleiben die Glyphosat-Klagen sowie die Wachstumsperspektiven der Pharmasparte die größten Herausforderungen. Kurzfristig halte ich daher eine Seitwärtsbewegung mit erhöhter Volatilität für das wahrscheinlichste Szenario. Hier ist bereits viel Positives eingepreist Für langfristig orientierte Anleger kann die Aktie weiterhin interessant sein. Wer heute neu einsteigt, sollte jedoch Geduld mitbringen. Bei dem derzeitigen Kursniveau finden sich attraktivere Chancen in anderen DAX-Titeln. **Ergänzend dazu:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit 48,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: Neuer CEO vor den Zahlen – was jetzt zählt](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-neuer-ceo-vor-den-zahlen-was-jetzt-zaehlt/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** BioNTech kündigt einen Führungswechsel an: Mitgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci geben ihre Posten bekanntermaßen bis Ende 2026 ab, nun steht auch ihr Nachfolger fest. Die Nachricht kommt nur Stunden vor den heutigen Quartalszahlen, während sich der Kurs charttechnisch weiter in einer engen Range bewegt. ## Führungswechsel kurz vor den Quartalszahlen Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen zum zweiten Quartal, die heute anstehen, hat BioNTech einen Führungswechsel angekündigt. Mitgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci geben ihre Führungspositionen bis Ende 2026 ab. Als Nachfolger an der Konzernspitze wurde Dr. Guido Oelkers benannt, aktuell noch Chef des schwedischen Pharmaunternehmens Sobi, der sein neues Amt spätestens zum 1. Februar 2027 antreten soll. Sahin und Türeci wollen sich künftig einer neuen Firma im mRNA-Forschungsbereich widmen. Der Führungswechsel sorgt für Verunsicherung bei Investoren, auch weil die beiden Gründer eng mit dem Erfolg der Covid-19-Impfstoffentwicklung verbunden sind. Analysten bleiben davon bislang unbeeindruckt und bewerten die Aktie weiterhin mehrheitlich mit "Kaufen". Kleiner Tipp an dieser Stelle: Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr heraus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-04-um-10.45.16.png)Quelle Chart: Tradingview Die BioNTech-Aktie hatte im Juli 2024 einen Anstieg von rund +71% verzeichnet. Seither bewegt sich der Kurs in einer Range zwischen 76,60 und 131,00 US$. Die Handelsspanne wurde auf der Unterseite nochmals etwas verkleinert, die Unterkante liegt inzwischen zwischen 81,25 und 84,10 US$. In den letzten Wochen ist die Bewegung zudem enger geworden. Im Fokus stehen die letzten Zwischenhochs bei rund 94,40 und 99,00 US$, die aktuell eine massive Hürde darstellen. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Widerstände sowie über die übergeordnete Abwärtstrendlinie würde ein frisches Kaufsignal triggern. In diesem Szenario winkt vom Ausbruchsniveau ein Kurspotenzial von knapp +15% bis zum nächsten markanten Hoch. Solange der Markt die Unterseite verteidigt und keine neuen Tiefs ausbildet, setzt sich die zähe Seitwärtskonsolidierung fort. Sollte der Kurs stattdessen erneut die Supportzone anlaufen und dort dynamische Kaufkraft entwickeln, würde dies das Chance-Risiko-Verhältnis für eine Erholung nochmals verbessern. Solange sich BioNTech in dieser Bandbreite bewegt, kommt es vor allem auf das richtige Timing für einen Einstieg an – mittendrin ist dieser selten sinnvoll. Das qualitativ stärkere Setup liegt im Supportbereich zwischen 81,25 und 84,10 US$. Setzt dort neue Kaufkraft ein, könnte daraus exakt die Dynamik entstehen, die schon frühere Erholungen aus dieser Zone getrieben hat. Bricht der Kurs die Unterseite dagegen nachhaltig, ist die Aktie für mich vorerst keine aktive Long-Chance mehr und bleibt lediglich ein Beobachtungskandidat. Ein Hinweis zum Schluss: Wenn Du Dich nicht nur für Biotech-, sondern auch für aussichtsreiche Tech-Aktien interessierst, wirf doch mal einen Blick in unseren [ Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 23,3 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen --- ### [Alphabet-Aktie: Nur noch eine Hürde bis zum Rekord](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-nur-noch-eine-huerde-bis-zum-rekord/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Alphabet-Aktie hat sich nach dem Rücksetzer infolge der Quartalszahlen eindrucksvoll zurückgemeldet. Innerhalb weniger Handelstage legte der Kurs deutlich zu und notiert wieder bei rund 370 US$. Nach dem starken Anstieg rückt nun die nächste wichtige Widerstandszone in den Fokus. ## Cloud-Wachstum überzeugt den Markt Die Quartalszahlen von Alphabet fielen insgesamt solide aus. Der Konzern steigerte den Umsatz im zweiten Quartal auf 119,8 Milliarden US$ und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Vor allem das Cloud-Geschäft sorgte für positive Überraschungen. Google Cloud wuchs deutlich stärker als erwartet und profitierte weiterhin von der hohen Nachfrage nach KI-Anwendungen und Rechenleistung. Gleichzeitig erhöhte Alphabet seine Investitionen in Rechenzentren, Chips und KI-Infrastruktur erneut deutlich. Diese Ausgaben hatten nach den Zahlen zunächst für Verunsicherung gesorgt, da sie den freien Cashflow belasteten. Inzwischen scheint sich der Fokus der Anleger jedoch wieder stärker auf das langfristige Wachstumspotenzial zu richten. Auch die Analysten bleiben überwiegend optimistisch. Mehrere Investmenthäuser hoben nach den Quartalszahlen ihre Kursziele an. Vor allem das Cloud-Geschäft und die zunehmende Monetarisierung der KI-Angebote gelten weiterhin als wichtigste Wachstumstreiber. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starke Erholung nach dem Rücksetzer Charttechnisch hat die Alphabet-Aktie in den vergangenen Tagen ein starkes Comeback hingelegt. Nach den Quartalszahlen fiel der Kurs zunächst bis auf den Point of Control bei rund 315 US$ zurück. Dabei handelt es sich um die Preiszone, in der innerhalb des betrachteten Zeitraums das höchste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Von dort aus startete jedoch eine dynamische Gegenbewegung. Inzwischen notiert die Aktie wieder im Bereich von 370 US$ und hat damit einen Großteil der Verluste aufgeholt. Als Nächstes rückt die Widerstandszone zwischen 380 und 385 US$ in den Fokus. Dort scheiterte die Aktie bereits mehrfach. Nach dem kräftigen Anstieg wäre eine kurzfristige Verschnaufpause nicht ungewöhnlich. Auf der Unterseite bildet der Bereich um 350 US$ die erste wichtige Unterstützung. Als Nächstes rückt die Widerstandszone zwischen 380 und 385 US$ in den Fokus. Sie liegt nur knapp unter dem bisherigen Allzeithoch und stellt damit die nächste wichtige Hürde dar. Nach dem kräftigen Anstieg wäre eine kurzfristige Korrektur nicht ungewöhnlich. Auf der Unterseite bildet der Bereich um 350 US$ die erste wichtige Unterstützung. Gelingt anschließend der Sprung über 385 US$, könnte die Aktie erneut Kurs auf das bisherige Allzeithoch nehmen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-04-um-10.45.23.png)Alphabet-Aktie Die erste Reaktion auf die Quartalszahlen fiel zwar negativ aus, doch inzwischen haben die Käufer die Kontrolle zurückgewonnen. Das starke Wachstum von Google Cloud und die langfristigen Chancen im KI-Geschäft rücken wieder stärker in den Mittelpunkt. Aus charttechnischer Sicht entscheidet sich nun im Bereich zwischen 380 und 385 US$, ob die Erholung in den kommenden Wochen weiter an Dynamik gewinnt. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4,55 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Alphabet, Alphabet-Kurs, Google --- ### [ExxonMobil und Chevron im Visier: Trump attackiert Ölkonzerne](https://www.sharedeals.de/exxonmobil-und-chevron-im-visier-trump-attackiert-oelkonzerne/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Rekordgewinne der beiden US-Ölriesen ExxonMobil und Chevron sorgen in den USA für politischen Zündstoff. Nach der Vorlage der Quartalszahlen hat US-Präsident Donald Trump die Unternehmen scharf kritisiert und ihnen vorgeworfen, von der angespannten Lage auf dem globalen Ölmarkt übermäßig zu profitieren. Gleichzeitig forderte er niedrigere Benzinpreise für Verbraucher – eine Forderung, deren Umsetzung jedoch weit komplizierter ist, als sie auf den ersten Blick erscheint. ## Milliardengewinne befeuern Kritik aus dem Weißen Haus ExxonMobil und Chevron haben im zweiten Quartal 2026 außergewöhnlich hohe Gewinne erzielt. Ausschlaggebend waren vor allem die deutlich gestiegenen Öl- und Kraftstoffpreise infolge des Krieges mit Iran, der das weltweite Angebot an Rohöl erheblich belastet hat. ExxonMobil erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Umsatz von 116 Milliarden US-Dollar und steigerte diesen damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 42 Prozent. Der Nettogewinn belief sich auf 14,5 Milliarden US-Dollar und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Fördermenge blieb mit rund 4,6 Millionen Barrel pro Tag nahezu unverändert, was darauf hindeutet, dass vor allem die höheren Ölpreise für den Gewinnsprung verantwortlich waren. Auch Chevron legte kräftig zu. Der Konzern steigerte seinen Umsatz um 56 Prozent auf 70,1 Milliarden US-Dollar. Der Quartalsgewinn kletterte auf 12,1 Milliarden US-Dollar und fiel damit nahezu fünfmal so hoch aus wie ein Jahr zuvor. Gleichzeitig erhöhte Chevron seine weltweite Förderung um rund 20 Prozent auf vier Millionen Barrel Öl- und Gasäquivalent pro Tag. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Trump: „Sie haben zu viel Geld verdient“ Die starken Geschäftszahlen riefen Präsident Donald Trump auf den Plan. Über seine Plattform Truth Social forderte er die Ölkonzerne unmissverständlich auf, die Preise für Verbraucher sofort zu senken. Vor Journalisten im Weißen Haus erklärte Trump mehrfach, ExxonMobil und Chevron hätten im vergangenen Quartal „zu viel Geld verdient“ und sollten einen Teil ihrer Gewinne an die Bevölkerung zurückgeben. Dabei behauptete der Präsident unter anderem, eines der Unternehmen habe zwölfmal so viel verdient wie im Vorjahr. Ein Blick auf die veröffentlichten Geschäftszahlen zeigt jedoch, dass die Gewinnsteigerungen zwar erheblich ausfielen, aber deutlich unter einer Verzwölffachung lagen. Während ExxonMobil seinen Gewinn etwas mehr als verdoppelte, verzeichnete Chevron zwar einen außergewöhnlich starken Anstieg, erreichte jedoch ebenfalls nicht die von Trump genannte Größenordnung. ## Warum die Konzerne die Benzinpreise nicht einfach senken können Die Forderung nach niedrigeren Kraftstoffpreisen klingt aus Verbrauchersicht nachvollziehbar, lässt sich jedoch nur begrenzt direkt von einzelnen Ölkonzernen umsetzen. Zwar betreiben sowohl ExxonMobil als auch Chevron Raffinerien und Tankstellennetze in den Vereinigten Staaten, doch ihre Geschäfte sind eng in globale Lieferketten eingebunden. Ein erheblicher Teil des geförderten Rohöls wird im Rahmen langfristiger Lieferverträge ins Ausland verkauft. Gleichzeitig durchläuft Rohöl auf dem Weg zum Endverbraucher ein komplexes Netzwerk aus Förderanlagen, Pipelines, Lagerterminals, Raffinerien und Vertriebspartnern. In diesem eng verzahnten Markt kann kein einzelnes Unternehmen die Kraftstoffpreise eigenständig und dauerhaft senken, ohne Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette und die Wirtschaftlichkeit des Systems zu riskieren. ## Welche Möglichkeiten Trump tatsächlich hat Direkt kann die US-Regierung die börsennotierten Ölkonzerne kaum dazu zwingen, ihre Verkaufspreise zu reduzieren. Trump selbst verwies deshalb auf einen anderen Hebel: die geopolitische Lage. Nach seiner Einschätzung seien die hohen Gewinne vor allem eine Folge der kriegsbedingten Angebotsverknappung auf dem Weltmarkt. Sollte der Konflikt mit Iran beendet und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder uneingeschränkt möglich werden, könnte das weltweite Ölangebot deutlich steigen. Ein höheres Angebot würde voraussichtlich sinkende Rohölpreise nach sich ziehen – mit entsprechenden Auswirkungen auf Benzinpreise und Unternehmensgewinne. Ob und wann eine solche Entwicklung eintritt, bleibt jedoch ungewiss. Solange die geopolitischen Spannungen anhalten, dürften hohe Energiepreise den Ölkonzernen weiterhin starke Ergebnisse bescheren, während Verbraucher und Politik unter den steigenden Kosten leiden. ## Anleger profitieren, Verbraucher zahlen An den Finanzmärkten wurden die Geschäftszahlen positiv aufgenommen. Die Aktien von ExxonMobil und Chevron haben seit Jahresbeginn deutlich zugelegt, da Investoren auf anhaltend hohe Gewinne im Energiesektor setzen. Für Verbraucher bedeutet dieselbe Entwicklung allerdings weiterhin hohe Preise an den Zapfsäulen – ein Spannungsfeld, das den politischen Druck auf die Ölindustrie in den kommenden Monaten weiter erhöhen dürfte. Die Debatte verdeutlicht einmal mehr den Zielkonflikt zwischen wirtschaftlichem Erfolg der Energieunternehmen und der Belastung privater Haushalte durch hohe Kraftstoffpreise. Während Trump öffentlich Druck auf die Ölkonzerne ausübt, hängen nachhaltige Preisrückgänge letztlich weniger von politischen Forderungen als von der weiteren Entwicklung der geopolitischen Lage und des globalen Ölmarktes ab. Für Anleger bleibt die Entwicklung ein zweischneidiges Signal. Einerseits sprechen die Rekordgewinne von ExxonMobil und Chevron sowie das anhaltend hohe Ölpreisniveau kurzfristig weiterhin für eine starke Ertragskraft der beiden Energiekonzerne. Andererseits könnten eine Entspannung der geopolitischen Lage, sinkende Rohölpreise oder zunehmender politischer Druck auf die Branche die Gewinnentwicklung und damit auch das weitere Kurspotenzial der Aktien mittelfristig begrenzen. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Allzeithoch, Chevron, Druck, Öl, Rallye, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [Mercedes Benz-Aktie: Eine detaillierte Analyse](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-eine-detaillierte-analyse/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Mercedes-Benz steht nach schwierigen Quartalen vor einer Phase, in der sich die operative Entwicklung wieder verbessern könnte. Die Aktie bewertet das Unternehmen derzeit zurückhaltend, obwohl erste Anzeichen für eine Erholung der Profitabilität außerhalb des wichtigen China-Geschäfts sichtbar werden. ## Erholung der Margen könnte Kurs antreiben Die Bewertung der Mercedes-Benz-Aktie spiegelt derzeit die Annahme wider, dass die bereinigte Umsatzrendite im Pkw-Geschäft von aktuell 4,0 Prozent bereits das langfristig erreichbare Niveau darstellt. Hintergrund sind die anhaltend schwachen Verkaufszahlen in China, der bisher margenschwächere Ausbau des Elektroauto-Geschäfts sowie die Sorge, dass Einsparungen allein den zunehmenden Preisdruck nicht ausgleichen können. Die Zahlen für das zweite Quartal 2026 zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild. Der Umsatz sank zwar um drei Prozent auf 32,1 Milliarden Euro, das operative Ergebnis EBIT legte dagegen um 22 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBIT erreichte 2,3 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert ist, dass dieses Ergebnis trotz umfangreicher Modellanläufe und eines Absatzrückgangs von 30 Prozent in China erzielt wurde. Für eine positive Entwicklung der Aktie ist deshalb keine vollständige Rückkehr zu den früheren Erfolgen im chinesischen Markt erforderlich. Ebenso wenig muss Mercedes-Benz kurzfristig sein mittelfristiges Margenziel von acht bis zehn Prozent erreichen. Bereits eine Verbesserung der bereinigten Umsatzrendite im Pkw-Geschäft auf etwa sechs bis 6,5 Prozent bis Ende 2027 könnte einen deutlichen Gewinnanstieg auslösen. ## Neue Modelloffensive trifft auf sinkende Investitionen Mercedes-Benz befindet sich derzeit in einer Phase, in der zwei gegenläufige Entwicklungen zusammentreffen. Während die Belastungen aus dem bislang größten Produktentwicklungsprogramm der Unternehmensgeschichte allmählich nachlassen, kommen die neu entwickelten Fahrzeuge zunehmend in den Handel. Zwischen 2025 und 2027 sollen mehr als 40 neue Modelle auf den Markt kommen. Der neue CLA und der GLB tragen bereits zum Absatz bei. Für die vollelektrische Version des GLC liegen hohe Bestelleingänge vor. Auch die neue S-Klasse ist in Europa erfolgreich gestartet und wird schrittweise in weiteren Regionen eingeführt. Hinzu kommen der vollelektrische C-Klasse-Nachfolger sowie neue Generationen von GLE, GLS und mehreren AMG-Modellen. Parallel dazu entwickeln sich wichtige Absatzmärkte außerhalb Chinas positiv. Im zweiten Quartal stiegen die Verkäufe batterieelektrischer Fahrzeuge um 51 Prozent auf knapp 53.000 Einheiten. In Europa legte der Absatz der Elektrofahrzeuge sogar um 87 Prozent zu. Insgesamt erhöhten sich die Pkw-Verkäufe in Europa um vier Prozent und in den USA um zehn Prozent. Ohne China wuchs der weltweite Absatz der Pkw-Sparte um zwei Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass Mercedes-Benz nicht zwingend auf eine Erholung des chinesischen Marktes angewiesen ist, um wieder auf einen profitableren Wachstumspfad zurückzukehren. ## Sparprogramm verbessert Ertragsaussichten Neben den neuen Produkten machen sich inzwischen umfangreiche Kostensenkungen bemerkbar. Die allgemeinen Verwaltungskosten gingen im zweiten Quartal um 14 Prozent zurück. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sanken um zwölf Prozent, während sich die Herstellungskosten im Pkw-Geschäft um sieben Prozent verringerten. Seit 2019 wurden die Fixkosten des Konzerns um rund ein Viertel reduziert. Das Management plant darüber hinaus, die Produktionskosten je Fahrzeug ab 2027 gegenüber 2024 um zehn Prozent zu senken. Gleichzeitig sollen die Fixkosten zwischen 2024 und 2027 ebenfalls um zehn Prozent sinken. Hinzu kommen Materialkosteneinsparungen von rund acht Prozent. Da sowohl die Investitionen als auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bereits 2025 ihren Höchststand erreicht haben, dürfte selbst ein moderates Umsatzwachstum künftig deutlich stärkere Ergebnisverbesserungen ermöglichen. ## Elektromobilität bleibt wichtiger Wachstumstreiber Die größten Chancen für Mercedes-Benz liegen derzeit nicht in einem weltweiten Boom des Luxussegments, sondern in der fortschreitenden Elektrifizierung des europäischen Automarktes. Der Internationale Währungsfonds? Nein. Nach Prognosen der Internationalen Energieagentur sollen weltweit 2026 rund 23 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft werden. Das entspräche einem Marktanteil von 28 Prozent. Europa dürfte dabei zu den wichtigsten Wachstumsmärkten gehören. Dort sollen die Verkäufe von Elektroautos um rund 20 Prozent steigen und nahezu ein Drittel des Gesamtmarktes ausmachen. Mercedes-Benz profitiert vor allem durch seine flexible Produktstrategie. Das Unternehmen bietet batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und klassische Verbrenner für dieselbe Premium-Kundschaft an. Dank der erweiterten Produktion im ungarischen Werk Kecskemét kann die Fertigung flexibel an die Nachfrage angepasst werden. Dadurch sinkt das Risiko, Produktionskapazitäten für ein langsamer wachsendes Elektroauto-Segment aufzubauen, während gleichzeitig margenstarke Verbrennermodelle weiter angeboten werden können. ## Mehrere Geschäftsbereiche stabilisieren Ein wesentlicher Vorteil von Mercedes-Benz liegt in der breiten Aufstellung des Konzerns. Während das Pkw-Geschäft derzeit unter Druck steht, entwickeln sich andere Bereiche deutlich robuster. Mercedes-Benz Vans erzielte im zweiten Quartal eine bereinigte Umsatzrendite von 10,2 Prozent. Das bereinigte EBIT stieg auf 454 Millionen Euro. Die Verkaufszahlen legten in Nordamerika um 23 Prozent und in Europa um fünf Prozent zu. Der Absatz elektrischer Transporter erhöhte sich um 46 Prozent. Auch Mercedes-Benz Financial Services entwickelte sich stark. Das bereinigte EBIT kletterte um 70 Prozent auf 492 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite erreichte 15,3 Prozent. Höhere Margen und effizientere Abläufe sorgten für den Ergebnisanstieg. Zusammen mit dem margenstarken Top-End-Segment rund um S-Klasse, AMG, Maybach und G-Klasse sorgt diese breite Aufstellung für eine größere Stabilität des Konzerns. Premiumfahrzeuge machten im ersten Halbjahr 14,3 Prozent des Pkw-Absatzes aus und liegen damit weiterhin innerhalb der Zielspanne des Unternehmens. ## Hohe Liquidität schafft Spielraum Der industrielle Free Cashflow belief sich im ersten Halbjahr auf 3,0 Milliarden Euro nach 4,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Belastet wurde der Mittelzufluss durch Abfindungszahlungen von rund 1,1 Milliarden Euro. Trotz Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen im Gesamtumfang von fünf Milliarden Euro verfügte Mercedes-Benz zum Quartalsende über eine industrielle Nettoliquidität von 30,4 Milliarden Euro. Diese hohe Finanzkraft verschafft dem Unternehmen erheblichen Handlungsspielraum für Investitionen und weitere Kapitalmaßnahmen. Im Gesamtjahr 2025 erzielte Mercedes-Benz einen Umsatz von 132,2 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes Konzern-EBIT von 8,2 Milliarden Euro. Die bereinigte Umsatzrendite im Pkw-Geschäft sank allerdings auf fünf Prozent nach 8,1 Prozent im Jahr 2024. Deshalb bleibt offen, ob die Jahre 2025 und 2026 dauerhaft ein niedrigeres Ertragsniveau markieren oder lediglich eine vorübergehende Schwächephase darstellen. ## Moderate Umsatzsteigerungen reichen für höhere Gewinne Die Markterwartungen gehen davon aus, dass Mercedes-Benz den Umsatz von rund 130,4 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf etwa 134,2 Milliarden Euro im Jahr 2027 steigern wird. Gleichzeitig soll der Gewinn je Aktie von 5,43 Euro auf 6,90 Euro zulegen. Auch der industrielle Free Cashflow dürfte sich von 4,31 Milliarden Euro auf 5,48 Milliarden Euro verbessern. Der entscheidende Hebel liegt dabei weniger im Umsatzwachstum als in einer Normalisierung der Margen. Sollte die bereinigte Umsatzrendite der Pkw-Sparte bis 2027 auf rund 6,5 Prozent steigen, könnte das operative Ergebnis allein in diesem Bereich um mehr als zwei Milliarden Euro zulegen. Zusätzliche Unterstützung liefern die profitable Transportersparte sowie das Finanzierungsgeschäft. Insgesamt erscheint ein bereinigtes Konzern-EBIT zwischen neun und zehn Milliarden Euro erreichbar, ohne dass Mercedes-Benz bereits seine langfristigen Margenziele erfüllen müsste. ## Aktienrückkäufe und Dividende erhöhen Attraktivität Mercedes-Benz hat bereits Aktien im Wert von rund zwei Milliarden Euro zurückgekauft und plant bis zur Hauptversammlung 2027 weitere Rückkäufe von bis zu einer Milliarde Euro. In Verbindung mit einer erwarteten Dividendenrendite von rund sieben Prozent könnten selbst moderate operative Verbesserungen zu einem überproportionalen Anstieg des Gewinns je Aktie führen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Bewertung lässt Spielraum Die Aktie wird derzeit mit dem 8,7-Fachen der für 2026 erwarteten Gewinne beziehungsweise dem 6,8-Fachen der Gewinnschätzung für 2027 bewertet. Gleichzeitig liegt das Kurs-Buchwert-Verhältnis unter 0,5 und die erwartete Free-Cashflow-Rendite für 2027 bei rund 13 Prozent. Im Branchenvergleich bewegt sich Mercedes-Benz zwischen BMW und Toyota, während Porsche deutlich höher bewertet wird. Volkswagen erscheint zwar günstiger, spiegelt jedoch die generell niedrigere Bewertung des Volumensegments wider. Ausgehend von einer Bewertung mit dem 8,5-Fachen des für 2027 erwarteten Gewinns je Aktie ergibt sich ein fairer Wert von rund 59 Euro je Mercedes-Benz-Aktie. Das entspräche gegenüber dem aktuellen Kurs einem Aufwärtspotenzial von etwa 25 Prozent. Einschließlich der Dividende ergibt sich daraus eine mögliche Gesamtrendite im niedrigen 30-Prozent-Bereich. ## China bleibt entscheidender Unsicherheitsfaktor Das größte Risiko bleibt der chinesische Markt. Dort stehen die deutschen Premiumhersteller inzwischen unter erheblichem Wettbewerbsdruck durch lokale Anbieter, die sowohl bei der Technologie als auch bei den Preisen aufgeholt haben. Sollten die Verkäufe in China dauerhaft um mehr als 15 bis 20 Prozent pro Jahr zurückgehen und gleichzeitig Europa sowie die USA ebenfalls schwächer werden, würde sich die Erholung deutlich verzögern. Ebenso kritisch wäre eine dauerhaft niedrige Profitabilität der Premiumfahrzeuge oder eine bereinigte Umsatzrendite im Pkw-Geschäft von unter 5,5 Prozent bis Mitte 2027. Zusätzliche Risiken ergeben sich aus der Einführung von mehr als 40 neuen Modellen. Softwareprobleme, Qualitätsmängel oder Schwierigkeiten bei Zulieferern könnten die geplanten Verbesserungen verzögern. Auch steigende Kreditausfälle im Finanzierungsgeschäft oder zusätzliche Belastungen durch Zölle und Preisnachlässe könnten die Wirkung der Kostensenkungen abschwächen. Mercedes-Benz muss nicht zu den außergewöhnlich hohen Margen früherer Jahre zurückkehren, damit sich die Aktie positiv entwickelt. Gelingt die geplante Verbesserung der Profitabilität bei gleichzeitig stabilen Geschäften außerhalb Chinas, erscheint die aktuelle Bewertung attraktiv und bietet aus heutiger Sicht weiteres Kurspotenzial. Anleger erwartet zudem eine außergewöhnlich hohe Dividendenrendite. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit ca. 45 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Evonik-Aktie: Ist die Sonderkonjunktur nachhaltig?](https://www.sharedeals.de/evonik-aktie-ist-die-sonderkonjunktur-nachhaltig/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Evonik-Aktie befindet sich nach dem Rücksetzer im Juni wieder im Aufwärtstrend. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 17,90 €. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit rund +36% zugelegt. Hier stellt sich die Frage: Besteht jetzt noch weiteres Kurspotenzial? ## Temporäre Sonderkonjunktur sorgt für Rückenwind Evonik bestätigte die bereits Ende Juni veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal. Das Unternehmen profitierte dabei von einer zeitweise höheren Nachfrage in einzelnen Geschäftsbereichen. Belastungen der globalen Lieferketten sowie geopolitische Spannungen führten in bestimmten Märkten zu einem verbesserten Preisumfeld. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 11% auf 3,9 Milliarden €. Besonders das Segment Advanced Technologies entwickelte sich mit einem Umsatzplus von 9% auf 1,6 Milliarden € erfreulich. Auch im Bereich Animal Nutrition konnten sowohl höhere Absatzmengen als auch verbesserte Verkaufspreise erzielt werden. Die positive Umsatzentwicklung wirkte sich deutlich auf die operative Ertragslage aus. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um rund 25% auf 630 Millionen € und lag damit innerhalb der zuvor prognostizierten Bandbreite von 600 bis 650 Millionen €. Unter dem Strich sank das Periodenergebnis allerdings um knapp ein Drittel auf 84 Millionen €, was vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen ist. Die bereits im Juni angehobene EBITDA-Prognose von 2,0 bis 2,2 Milliarden € wurde bestätigt. Im Vorjahr hatte Evonik ein EBITDA von 1,9 Milliarden € erzielt. Vorstandschef Christian Kullmann ordnete die Entwicklung treffend ein: > Wir freuen uns über einen warmen Sommerregen. An den fundamentalen Problemen unserer Branche ändert das allerdings nichts. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Evonik&stockidentifier=symbol%3AEVK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Effizienzprogramm wird konsequent fortgesetzt Parallel arbeitet Evonik weiter an der Verbesserung seiner Profitabilität. Im Rahmen des bereits 2024 gestarteten Programms „Evonik Tailor Made“ sollen bis Ende 2026 rund 2.800 Stellen abgebaut werden. Darüber hinaus plant der Konzern für den Zeitraum von 2027 bis 2029 weitere 3.200 Stellenstreichungen. Mit den Maßnahmen sollen die Kosten nachhaltig gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. ## Bewertung Der jüngste Kursanstieg ist vor allem auf die verbesserte operative Entwicklung sowie die temporär günstigeren Marktbedingungen zurückzuführen. Langfristig bleiben die strukturellen Herausforderungen der europäischen Chemieindustrie jedoch bestehen. Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten und ein intensiver internationaler Wettbewerb belasten weiterhin die Ertragskraft der Branche. Die aktuelle Sonderkonjunktur dürfte diese Probleme nur vorübergehend überdecken. Danach rücken wieder die bisherigen Probleme in den Vordergrund. Der deutliche Kursanstieg erscheint kurzfristig nachvollziehbar, seine Nachhaltigkeit bleibt jedoch fraglich. Weitere Kursanstiege sind je nach der Lage im Iran nicht auszuschließen. Mittelfristig dürften die strukturellen Herausforderungen der Chemiebranche wieder stärker in den Vordergrund rücken. Deshalb halte ich das aktuelle Kursniveau nur bedingt für attraktiv. Neueinsteiger sollten zunächst eine günstigere Einstiegsgelegenheit abwarten. Anleger mit deutlichen Kursgewinnen können dagegen über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken. Was weiterhin für die Aktie spricht, ist die aktuelle Dividendenrendite von 5,5%. Hier kann es jedoch zu einer Dividendenreduzierung kommen. **Hier sei angemerkt:** Während sich viele auf Tech-Aktien konzentrieren, übersehen sie solide Dividendenzahler mit Aufwärtspotenzial. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) beleuchtet zehn unterschätzte Kandidaten für das neue Jahr. ℹ️ Evonik in Kürze - Evonik Industries AG, kurz Evonik, ist ein weltweit führender Konzern für Spezialchemie. Die Produkte kommen sowohl im Nahrungsmittelbereich als auch im Industriebereich zum Einsatz. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält das Unternehmen 27 internationale Produktionsstandorte, und ist in mehr als 100 Ländern tätig. - Das im MDAX gelistete Unternehmen wird an der Börse aktuell mit ca. 8,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Mercedes Benz-Aktie: Källenius setzt auf neue Modelle](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-kaellenius-setzt-auf-neue-modelle/) **Published:** Juli 28, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** 13 Quartale in Folge mit sinkendem Umsatz sind kein Ausrutscher bei Mercedes-Benz. Die frischen Zahlen von heute ändern daran wenig, und trotzdem sagen sie etwas Wichtiges: Das Management bekommt die Kosten in den Griff, selbst wenn China weiter blutet. Die Reaktion der Börse ist Plus von +2,2% vorbörslich. Jetzt heißt es Sparprogramm und neue Modelle vs. Chinaschwäche. Wer da wohl gewinnt? ## Überraschung! Ein RSI von 29 vor den Zahlen, ein Kurs hauchdünn über dem Jahrestief, -27% seit Januar – so sah die Ausgangslage aus, mit der Mercedes-Benz heute in seine Quartalszahlen ging. Auf die jüngsten Ergebnisse reagiert die Börse aber euphorisch, obwohl der Autokonzern im zweiten Quartal 2026 einen rückläufigen Konzernumsatz von 32 Milliarden € erwirtschaftete, ein Minus von 3,3% und damit das 13. Quartal in Folge mit rückläufigem Umsatz. Und doch stieg der Konzerngewinn von 957 Millionen € auf rund 1,09 Milliarden € (+13,5%), das operative Ergebnis (EBIT) legte um gut 21% auf 1,5 Milliarden € zu. Das war den Anlegern wichtiger, als der Umsatz. Und der Gewinntreiber war nicht wie erwartet das Cars-Segment, also das eigentliche Kerngeschäft. Dieses brach beim EBIT sogar um 94% ein. Stattdessen wurde der Konzerngewinn von der Vans-Sparte (Transporter- und Nutzfahrzeugsparte) und der Finanzdienstleistungen getragen. Ein weiterer Lichtblick: Vollelektrische Modelle wuchsen um 51%. Alles in allem eine interessante Lage. Damit Du weiterhin keine Quartalszahlen der Berichtssaison zu Deinen Portfoliowerten verpasst abonnieren unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Sparprogramm wirkt, China bleibt die offene Wunde CEO Ola Källenius bestätigte trotz der schwachen Cars-Marge die Jahresprognose für Konzern-EBIT und Automarge und setzt für die zweite Jahreshälfte auf frische Modelle – das Facelift der S-Klasse, den neuen Luxus-Van VLE auf 800-Volt-Basis und den verlängerten GLC L. Dass die Kostensenkungen aus dem laufenden Sparprogramm bereits greifen, zeigt sich daran, dass der Konzerngewinn trotz sinkendem Umsatz wächst. Doch die Diskrepanz der Analysten wächst, fairerweise. Die einen sehen die operative Disziplin, die anderen die strukturelle China-Schwäche, die sich nicht wegsparen lässt, solange heimische Marken wie BYD und Nio das Premiumsegment weiter erobern. **Stellt sich die Frage:** Kann Mercedes ähnlich wie Porsche, seinen Status als Premium-Autobauer made in Germany beibehalten bei der Konkurrenz? ## Chart-technisch: Der Trend ist noch nicht gebrochen! Charttechnisch kommt die Aktie aus einer extrem angeschlagenen Verfassung: Vor den Zahlen notierte sie mit einem RSI von 29,2 tief im überverkauften Bereich, nur wenige Cent über dem Jahrestief von rund 43 €. Der Sprung um 2,2% auf 46,33 € nach den Zahlen ist erst einmal eine technische Erleichterungsrally aus überverkaufter Lage heraus, kein Trendbruch. Wann eine Trendwende eintreten könnte, erfährst Du in der [Chartanalyse zu Mercedes](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-kurspump-trotz-prognosesenkung/) von meinem Kollegen Christian Kämmerer. Für mich ist die Mercedes-Benz-Aktie aktuell ein Fall für geduldige Value- und Dividendenanleger, aber kein Kauf mit der Erwartung einer schnellen Trendwende. Die Dividendenrendite von 7 bis 8% und die stabilisierten Kosten sprechen für eine Halte-Position bei bestehenden Investments, doch solange China ungebremst einbricht und die Cars-Marge am unteren Rand der Zielspanne kratzt, würde ich frisches Kapital nicht auf einen Trendbruch wetten, sondern abwarten, ob sich die Erholung über mehrere Wochen bestätigt. Lass uns Dich ein wenig mehr inspirieren mit unserem frischen Report [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/)! ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit ca. 43,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [PayPal: 60,50 US$ je Aktie zu wenig! Legen Stripe und Advent jetzt nach?](https://www.sharedeals.de/paypal-6050-us-je-aktie-zu-wenig-legen-stripe-und-advent-jetzt-nach/) **Published:** Juli 20, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Es geht Schlag auf Schlag bei der Aktie von PayPal: Erst in der letzten Woche kamen die Gerüchte auf, dass der US-Zahlungsdienstleister für 53 Milliarden US$ oder 60,50 US$ je Aktie von Stripe und Advent übernommen wird. Kurzerhand die Ernüchterung: Dem Board von PayPal war das Angebot zu niedrig. Nun stellt sich vielen Anlegenden eine Frage: Werden die beiden Interessenten das Angebot noch einmal nachbessern? Wenn ja, wie viel wäre drin? ## PayPal: Die Übernahme wäre alles andere als klein Eine Übernahme von PayPal durch Advent und Stripe hat bereits beim ersten Angebot große Ausmaße angenommen. Für den Deal sicherten sich die beiden Interessenten Finanzierungszusagen von Banken über 50 Milliarden US$. Hier erkennen wir eine erste Hürde: Ein Aufstocken müsste vermutlich dazu führen, dass es weitere finanzielle Zusagen gäbe. Ob das ein Selbstläufer wird? Zweifelhaft bei der Größe. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Möglicherweise spielt der Partner Advent aber seine Stärken aus. Als Private-Equity-Unternehmen kann Advent zusätzliche Kanäle bedienen. Gegebenenfalls Risikokapital akquirieren. Auch das wird gewiss kein Selbstläufer. Know-How im Metier ist aber immerhin vorhanden. Die wohl größere Frage wäre, wie hoch das nächste Angebot sein müsste und ob das finanzierbar ist. PayPal selbst ist bekanntlich der Meinung, dass das Angebot zu günstig war und dürfte einen nicht unerheblichen Aufschlag fordern. ## Es geht um eine günstige, operative Erweiterung Aber nicht nur der finanzielle Aspekt dürfte entscheidend sein. Besonders für Stripe wäre PayPal auch operativ interessant. Der Zahlungsdienstleister würde sich durch PayPal eine Beteiligung sichern, die 439 Millionen aktive Kunden umfasst. Es handelt sich um eins der Ökosysteme der Branche, dem Millionen von Menschen vertrauen und das im letzten Jahr 2025 fast 1,8 Billionen US$ an Zahlungsvolumen abgewickelt hat. Dass es diese Aktie nun zum Zehnfachen der Gewinne des Jahres 2025 gibt, erscheint wie eine einmalige Chance für die Interessenten. **Nicht nur die Bezahlbranche ist in Bewegung:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Gerade vor diesem Hintergrund scheint es möglich, dass Advent und Stripe beim Angebot noch einmal nachbessern. PayPal wäre eine attraktive Ergänzung. Selbst mit einem Aufschlag von 20% wäre die Bewertung auf dem aktuellen Stand nicht zu teuer. Dann läge die Bewertung beim 11,5-fachen des freien Cashflows. Die Größe von PayPal dürfte ein Hindernis sein. Gleichzeitig bietet der US-amerikanische Zahlungsdienstleister Stripe und Advent eine einmalige Chance. Finanziell dürften sich die beiden Interessenten zwar etwas strecken müssen. Mit dem Know-How könnte das Konsortium aber das eigene Angebot noch verbessern. Die Frage ist, ob sie das wollen. Denn eines ist klar: Das Management von PayPal weiß selbst, wie günstig die Aktie ist und hat klargestellt, dass man den eigenen Konzern nicht verramschen möchte. ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 439 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist aktuell an der Börse mit rund 51 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [PayPal-Aktie: Nächstes Übernahme-Angebot voraus?](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-naechstes-uebernahme-angebot-voraus/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von PayPal hat sich im Rahmen des Übernahmeversuchs durch Stripe zuletzt deutlich erholt, notiert nach Einschätzung vieler Investoren jedoch weiterhin unter ihrem langfristigen Potenzial. Starke Geschäftszahlen, eine robuste Cashflow-Entwicklung und strategische Optionen könnten den Weg für eine weitere Neubewertung ebnen. ## Deutlich bessere Geschäftsentwicklung als erwartet Bereits früher hatten wir darauf hingewiesen, dass das kolportierte Übernahmeinteresse von Stripe und das Gebot von 60,50 US-Dollar je Aktie den Unternehmenswert von PayPal nur unzureichend widerspiegeln würde. Nach einem überzeugenden zweiten Quartal und einer ausgezeichneten Entwicklung beim freien Cashflow wird diese These bestätigt. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten erscheint die Bewertung weiterhin mit einem deutlichen Abschlag auf den inneren Wert. Zusätzliche Impulse könnten von möglichen Übernahmen, strategischen Maßnahmen oder einer Verbesserung des makroökonomischen Umfelds ausgehen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Umsatzwachstum und Cashflow legen deutlich zu PayPal übertraf im zweiten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen des Marktes. Das gesamte Zahlungsvolumen stieg um rund zehn Prozent auf 486,45 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der abgewickelten Transaktionen um acht Prozent. Auch die Zahl aktiver Kundenkonten legte leicht um 0,3 Prozent zu, während die Transaktionen je aktivem Konto auf Basis der vergangenen zwölf Monate um drei Prozent wuchsen. Besonders beeindruckend entwickelte sich der freie Cashflow. Der Free Cashflow stieg gegenüber dem Vorjahr um 157 Prozent, der bereinigte Free Cashflow sogar um 179 Prozent. Verantwortlich dafür waren unter anderem positive Effekte beim Working Capital, zeitliche Verschiebungen im Buy-Now-Pay-Later-Geschäft sowie das anhaltende Wachstum der Plattformen Venmo und Braintree. ## Prognose angehoben, Milliarden für Aktienrückkäufe Auf Basis der starken Entwicklung hob das Management den Ausblick für das Gesamtjahr an. Erwartet werden nun Transaktionsmargen von rund 15,6 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 14,5 Milliarden US-Dollar ohne Zinserträge auf Kundenguthaben. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg der nicht transaktionsbezogenen Betriebskosten um sieben bis acht Prozent sowie einem bereinigten Gewinn je Aktie von 5,38 US-Dollar. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet PayPal einen bereinigten freien Cashflow von mindestens sechs Milliarden US-Dollar. Zudem sollen Aktienrückkäufe im Umfang von rund sechs Milliarden US-Dollar erfolgen. Nach Aussage des Finanzvorstands zeigen die gezielten Wachstumsinvestitionen bereits erste Erfolge. Die Belastung der Transaktionsmarge dürfte geringer ausfallen als ursprünglich angenommen, auch wenn weiterhin konsequent in die Transformation des Unternehmens investiert wird. Gemessen an einer Marktkapitalisierung von rund 48,9 Milliarden US-Dollar entspricht ein freier Cashflow von sechs Milliarden US-Dollar einer Rendite von mehr als zwölf Prozent. Damit unterstreicht PayPal die außergewöhnlich hohe Ertragskraft des Geschäftsmodells, zumal die Rückkäufe sowohl aus dem laufenden Cashflow als auch aus der Bilanz finanziert werden können. ## Solide Bilanz schafft finanziellen Spielraum Auch die Bilanz präsentiert sich in einer starken Verfassung. Zum Quartalsende verfügte PayPal über liquide Mittel von 8,3 Milliarden US-Dollar sowie kurzfristige Anlagen im Wert von 2,95 Milliarden US-Dollar. Dem standen langfristige Finanzverbindlichkeiten von 10,89 Milliarden US-Dollar gegenüber. Diese solide Finanzbasis eröffnet dem Unternehmen erhebliche strategische Möglichkeiten. Gemeinsam mit dem hohen freien Cashflow könnte PayPal auch größere Übernahmen finanzieren und eine mögliche höhere Verschuldung innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit wieder abbauen. ## Konsumflaute bleibt vorerst eine Belastung Das wirtschaftliche Umfeld stellt weiterhin einen wichtigen Unsicherheitsfaktor dar. Die Entwicklung von PayPal hängt maßgeblich von der Konsumbereitschaft der Verbraucher ab. Zwar gibt es erste Anzeichen einer Stabilisierung, dennoch bleibt die Kaufkraft vieler Haushalte unter Druck. Besonders deutlich zeigt sich die zunehmende Ungleichheit zwischen einkommensstarken und einkommensschwachen Haushalten. Während steigende Immobilien- und Aktienpreise die Vermögenssituation wohlhabender Verbraucher verbessern, leiden viele andere unter höheren Lebenshaltungskosten und geopolitisch bedingten Preissteigerungen. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass die Inflation länger auf erhöhtem Niveau verharrt. Diese Entwicklung beeinflusst auch die Geldpolitik der Notenbanken. Die US-Notenbank hat die Zinsen zuletzt unverändert gelassen, schließt weitere Zinserhöhungen jedoch nicht aus. In Europa wurden die Leitzinsen bereits zuvor angehoben. Höhere Finanzierungskosten bremsen üblicherweise den Konsum und könnten das Transaktionsvolumen im Zahlungsverkehr belasten. Zusätzlich verschärft sich der Wettbewerb im digitalen Zahlungsverkehr. Deshalb investiert PayPal verstärkt in neue Wachstumsfelder wie KI-gestützte Zahlungsinfrastruktur, Agentic Commerce, Stablecoins und moderne Point-of-Sale-Lösungen. ## Neubewertung der Aktie möglich Sollte Kapital verstärkt aus hoch bewerteten KI-Aktien in günstig bewertete Unternehmen umgeschichtet werden, könnte auch PayPal davon profitieren. Das Chance-Risiko-Verhältnis erscheint angesichts der aktuellen Bewertung weiterhin attraktiv. Darüber hinaus bleibt das Unternehmen sowohl als möglicher Käufer als auch als potenzielles Übernahmeziel interessant. Strategische Akquisitionen könnten beispielsweise die Präsenz in wachstumsstarken Regionen ausbauen. Ebenso wäre denkbar, dass Investoren Interesse an einzelnen Geschäftsbereichen entwickeln und dadurch zusätzliche Werte freisetzen. Der Markt scheint nach wie vor die Fähigkeit von PayPal zu unterschätzen, nachhaltig hohe freie Cashflows zu erwirtschaften. Bereits das Stripe-Angebot bewertete das Unternehmen mit rund 53 Milliarden US-Dollar und damit deutlich über der damaligen Börsenbewertung. Selbst dieses Niveau dürfte den tatsächlichen Unternehmenswert allerdings noch nicht vollständig widerspiegeln. Auch ohne eine Übernahme besitzt PayPal erhebliches Potenzial. Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte den Konsum ankurbeln und die starke Cashflow-Entwicklung langfristig absichern. Gleichzeitig erhöhen umfangreiche Aktienrückkäufe den Wert je Aktie zusätzlich. Das Management betont zudem, strategische Möglichkeiten weiterhin sorgfältig zu prüfen, sofern diese einen höheren Mehrwert für die Aktionäre schaffen als die eigenständige Umsetzung der aktuellen Unternehmensstrategie. ## Wettbewerb und Konjunktur als Risikofaktoren Trotz der positiven Perspektiven bestehen weiterhin Risiken. Der intensive Wettbewerb im Zahlungsverkehr könnte die Margen unter Druck setzen und Marktanteile kosten. Gleichzeitig könnte eine anhaltend schwache Konjunktur die Ausgaben der Verbraucher belasten und damit das Transaktionsvolumen von PayPal beeinträchtigen. Auch geopolitische Unsicherheiten und ein längerfristig erhöhtes Zinsniveau könnten die Erholung verzögern und sich negativ auf die Unternehmensbewertung auswirken. ## Klares Kurspotenzial Ausgehend von einem erwarteten freien Cashflow von mindestens sechs Milliarden US-Dollar für 2026 ergibt sich selbst unter konservativen Annahmen ein attraktives Bewertungsbild. Unterstellt wird ein durchschnittliches jährliches Cashflow-Wachstum von fünf Prozent in den ersten fünf Jahren, anschließend 3,5 Prozent für weitere fünf Jahre sowie ein langfristiges Wachstum von 2,5 Prozent. Bei einem Diskontierungssatz von 12,5 Prozent ergibt sich ein Unternehmenswert von rund 69,9 Milliarden US-Dollar beziehungsweise ein fairer Wert von 81,68 US-Dollar je Aktie. Verglichen mit einem Aktienkurs von rund 58 US-Dollar signalisiert dieses Modell weiterhin einen deutlichen Bewertungsabschlag. Der Markt scheint aktuell wesentlich vorsichtigere Annahmen einzupreisen, als sie auf Basis der operativen Entwicklung gerechtfertigt erscheinen. PayPal überzeugt mit einer starken operativen Entwicklung, hoher Cashflow-Generierung und einer soliden Bilanz. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld stabilisieren oder das Management zusätzliche strategische Impulse setzen, besitzt die Aktie aus heutiger Sicht weiteres Aufwärtspotenzial. Zudem könnten jederzeit neue, verbesserte Übernahmeangebote den Kurs beleben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 439 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist aktuell an der Börse mit rund 50 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [General Motors-Aktie glänzt: Wie viel Potenzial steckt noch drin?](https://www.sharedeals.de/general-motors-aktie-glaenzt-wie-viel-potenzial-steckt-noch-drin/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** General Motors überzeugt mit starken Quartalszahlen und hebt den Ausblick an. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds sprechen die robuste Profitabilität, der kräftige freie Cashflow und die günstige Bewertung weiterhin für die Aktie. ## Gewinnkraft gesteigert, Jahresprognose erhöht General Motors hat am 21. Juli 2026 die Erwartungen für das zweite Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn klar übertroffen und im Anschluss die Prognosen für das bereinigte EBIT sowie den freien Cashflow für das Gesamtjahr angehoben. Wie bereits Ford profitierte auch GM von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und einem deutlichen Anstieg des freien Cashflows. Besonders das Nordamerika-Geschäft, das wichtigste Ertragssegment des Konzerns, lieferte erneut starke Ergebnisbeiträge und eine spürbare Verbesserung der operativen Marge. Die Kombination aus attraktiver Bewertung, steigender Profitabilität und umfangreichen Möglichkeiten zur Kapitalrückführung macht die Aktie weiterhin interessant. Zwar gingen die Großhandelsauslieferungen im Jahresvergleich leicht zurück, doch die strategische Konzentration auf margenstarke Modelle mit Verbrennungsmotor und eine zurückhaltendere Investitionspolitik im Elektrofahrzeuggeschäft erscheinen derzeit als sinnvoller Kurs. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Positive Einschätzung bestätigt Bereits vor der Vorlage der Zahlen sprach die solide Nachfrage nach Crossovern und SUVs für Gceneral Motors (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/general-motors-aktie-us-autobauer-gibt-vollgas/)). Hinzu kam eine im Branchenvergleich niedrige Bewertung, die Investoren einen erheblichen Sicherheitspuffer bot. Mit den aktuellen Quartalszahlen wurde diese Einschätzung untermauert. Der Konzern konnte seine bereinigte EBIT-Marge erneut ausbauen und profitierte gleichzeitig von einer starken Preissetzungsmacht sowie einem kräftigen Anstieg des freien Cashflows. Solange sich die Konsumausgaben stabil entwickeln, bestehen gute Chancen auf eine weitere positive Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr. ## Höhere Preise treiben Margen und Gewinne General Motors übertraf die Analystenschätzungen deutlich. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 3,57 US-Dollar um 0,38 US-Dollar über den Erwartungen. Der Umsatz erreichte 48,0 Milliarden US-Dollar und fiel damit rund 943 Millionen US-Dollar höher aus als vom Markt prognostiziert. Entscheidend für diese Entwicklung war erneut das Nordamerika-Geschäft. Dort sorgten eine starke Nachfrage sowie ein günstigerer Produktmix für höhere durchschnittliche Verkaufspreise. Das bereinigte EBIT des Konzerns stieg im zweiten Quartal auf 3,9 Milliarden US-Dollar und lag damit 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Allein Nordamerika steuerte 3,4 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 87 Prozent des gesamten bereinigten EBIT bei und verzeichnete ein Wachstum von 42 Prozent. Vor allem die gestiegenen Verkaufspreise erwiesen sich als zentraler Ergebnistreiber. Allein die Preisentwicklung in Nordamerika verbesserte das bereinigte EBIT um 600 Millionen US-Dollar. Besonders gefragt waren margenstarke Modelle wie der Chevrolet Silverado und der GMC Sierra. Zusammen mit positiven Preiseffekten im internationalen Geschäft summierte sich der Ergebnisbeitrag auf rund 700 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Kombination aus höheren Preisen, einer robusten Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und konsequenter Kostendisziplin führte dazu, dass die bereinigte EBIT-Marge von 6,1 auf 8,6 Prozent stieg. ## Freier Cashflow schafft Spielraum für weitere Aktienrückkäufe Auch beim freien Cashflow erzielte General Motors einen deutlichen Fortschritt. Im zweiten Quartal belief sich dieser auf 5,0 Milliarden US-Dollar und lag damit 79 Prozent über dem Vorjahreswert. Der starke Mittelzufluss verschafft dem Konzern zusätzlichen finanziellen Spielraum für Kapitalrückführungen. Bereits heute verfügt General Motors über eine Rückkaufgenehmigung im Umfang von 6,0 Milliarden US-Dollar. Da das Unternehmen in den vergangenen Jahren bei Aktienrückkäufen deutlich offensiver agierte als Ford, besteht die Möglichkeit, dass ein erheblicher Teil des überschüssigen Cashflows künftig erneut an die Aktionäre zurückfließt. ## Optimistischerer Ausblick für das Gesamtjahr Angesichts der anhaltend starken Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hat General Motors seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Das Unternehmen rechnet nun mit einem bereinigten EBIT zwischen 14,0 und 16,0 Milliarden US-Dollar statt bislang 13,5 bis 15,5 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig wurde die Prognose für den freien Cashflow auf 9,5 bis 11,5 Milliarden US-Dollar erhöht. Damit stieg sowohl die Unter- als auch die Obergrenze der bisherigen Prognose um jeweils 500 Millionen US-Dollar. ## Attraktive Bewertung trotz Kursrallye Ein wesentlicher Pluspunkt der Aktie bleibt ihre vergleichsweise niedrige Bewertung. Auf Basis der erwarteten Gewinne ergibt sich derzeit eine Gewinnrendite von rund 16,6 Prozent. Ford kommt trotz ebenfalls starker Quartalsergebnisse lediglich auf etwa 12,9 Prozent. Beide Hersteller dürften im weiteren Jahresverlauf von einer stabilen Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor profitieren. Dennoch werden die Aktien weiterhin mit niedrigen Bewertungsmultiplikatoren gehandelt. Ursache dafür sind die zyklische Natur des Automobilgeschäfts sowie die anhaltenden Belastungen durch das Elektrofahrzeugsegment. Sollten sich die verbesserten Margen und der geringere Kostendruck fortsetzen, erscheint die aktuelle Bewertung von General Motors weiterhin konservativ. Auf Basis der Konsensschätzung für den Gewinn je Aktie des kommenden Jahres von 14,71 US-Dollar und eines Gewinnmultiplikators von zehn ergäbe sich ein theoretischer Unternehmenswert von rund 147 US-Dollar je Aktie. Daraus würde sich ein Aufwärtspotenzial von fast 70 Prozent ergeben. ## Steigende Energiepreise bleiben Unsicherheitsfaktor Zu den wichtigsten Risiken zählen anhaltend hohe Öl- und Benzinpreise. Ein dauerhaft erhöhtes Preisniveau könnte die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen stärken und damit den Absatz klassischer Verbrennermodelle unter Druck setzen. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben zuletzt erneut zu einer höheren Volatilität am Ölmarkt geführt. Sollte sich der Ölpreis dauerhaft im Bereich von 80 US-Dollar je Barrel oder darüber halten, könnten Elektrofahrzeuge für viele Käufer wirtschaftlich attraktiver werden. Eine weitere Eskalation der Lage rund um die Straße von Hormus würde dieses Risiko zusätzlich erhöhen. General Motors liefert derzeit starke operative Ergebnisse, steigert kontinuierlich seine Profitabilität und verfügt dank des kräftigen freien Cashflows über erheblichen finanziellen Spielraum. Die Kombination aus verbesserter Ertragskraft, angehobener Jahresprognose und einer weiterhin günstigen Bewertung spricht dafür, dass die Aktie trotz bestehender Branchenrisiken weiteres Potenzial besitzt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ General Motors in Kürze - General Motors, kurz GM, (WKN: A1C9CM) ist der größte amerikanische Automobilhersteller und vertreibt die Marken Chevrolet, Buick, GMC, Cadillac, Baojun und Wuling. - Neben dem Hauptsitz in Detroit unterhält der Konzern weltweit Produktionsstätten. - Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung rund 79 Milliarden US$. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Zalando-Aktie: Darum stürzt sie um -9% ab](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-darum-stuerzt-sie-um-9-ab/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Zalando-Aktie gerät am Dienstagmorgen kräftig unter Druck. Auf Tradegate verliert der DAX-Titel rund -9% auf 26,67 €. Das erscheint angesichts zweistelliger Wachstumsraten zunächst überraschend. Bei genauerem Hinsehen finden Anleger jedoch mehrere Schwachstellen. ## Starkes Wachstum mit Schönheitsfehlern Das Bruttowarenvolumen stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um +20,7% auf 4,92 Milliarden €. Beim Konzernumsatz ging es um +20,8% auf 3,42 Milliarden € nach oben. Die Zahl der aktiven Kunden erreichte mit 62,5 Millionen einen neuen Rekordwert. Ein Teil dieses Wachstums resultiert allerdings aus der Übernahme und erstmaligen vollständigen Konsolidierung von About You. Die ausgewiesenen Wachstumsraten spiegeln die Entwicklung des bisherigen Zalando-Geschäfts daher nur eingeschränkt wider. Zudem blieb der Umsatz unter der im Vorfeld genannten Konsensschätzung von etwa 3,52 Milliarden €. Auch beim Nettogewinn zeigt sich ein weniger erfreuliches Bild: Dieser sank von 96,6 auf 73,8 Millionen € und damit um -23,6%. Das bereinigte EBIT verbesserte sich immerhin um +10,4% auf 204,8 Millionen €. ## B2B entwickelt sich zum Gewinnbringer Das eigentliche Highlight liefert das Firmenkundengeschäft. Der B2B-Umsatz wuchs um +27,6% auf 334,7 Millionen €. Das bereinigte Segment-EBIT sprang von 11,4 auf 40,7 Millionen €. Die Marge erhöhte sich entsprechend von 4,3 auf 12,2%. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Zalando) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Dagegen sank das bereinigte EBIT im wesentlich größeren B2C-Geschäft von 173,7 auf 164,1 Millionen €. Positiv wirken die Synergien aus der About-You-Integration, die im Quartal bereits mehr als 10 Millionen € beisteuerten. Auch das Plattformgeschäft gewinnt an Bedeutung. Der Anteil des Partnergeschäfts am eigenständigen Zalando-B2C-GMV stieg auf 36,9%. Die Erlöse mit Retail Media legten sogar um +39,5% zu. Beides verspricht langfristig höhere Margen und einen geringeren Kapitaleinsatz. ## Ausblick löst den Kursrutsch aus Für 2026 erwartet Zalando beim GMV und beim Umsatz nun lediglich ein Wachstum in der unteren Hälfte der bisherigen Spanne von +12 bis +17%. Rechnerisch entspricht dies ungefähr +12 bis +14,5%. Die Prognose für das bereinigte EBIT wurde von 660 bis 740 Millionen € auf 680 bis 720 Millionen € eingeengt. Der Mittelpunkt bleibt mit 700 Millionen € unverändert. Eine klassische Gewinnwarnung ist das somit nicht. Nach dem Kursanstieg von fast +15% seit Jahresbeginn hatten Anleger jedoch auf mehr Wachstum gehofft. Die Reaktion fällt heftig aus, ist angesichts der hohen Erwartungen aber nachvollziehbar. Besonders das profitable B2B-Wachstum überzeugt, während die Umsatzprognose und das schwächere B2C-Ergebnis bremsen. Wichtig ist, dass Zalando endlich den Pfad zu einem nachhaltig profitablen Wachstum findet. Dann kann die Aktie zur Neubewertung ansetzen, die bei einer Marktkapitalisierung in Höhe von 6,5 Milliarden € zum ca. 0,6-fachen des Jahresumsatzes tendenziell günstig bewertet wird. ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 6,56 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Kehrt hier die Vernunft wieder zurück?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-kehrt-hier-die-vernunft-wieder-zurueck/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat sich zuletzt deutlich von ihrem Tief Ende Juni bei rund 940 € erholt. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 1.190 €. Gegenüber dem Jahreshoch von etwa 1.900 € liegt das Papier jedoch weiterhin deutlich im Minus. Damit stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie weiteres Kurspotenzial? ## Erwartungen deutlich übertroffen Die am 29. Juli veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal fielen deutlich besser aus als erwartet. Sowohl die eigenen Prognosen als auch die Schätzungen der Analysten wurden übertroffen. Die endgültigen Halbjahreszahlen werden am 5. August veröffentlicht. Bereits Anfang Juli hatte Rheinmetall per Ad-hoc-Mitteilung ein Umsatzwachstum von rund 60% angekündigt. Tatsächlich stieg der Quartalsumsatz sogar um 69% auf 3,3 Milliarden €. Wachstumstreiber waren sämtliche Unternehmensbereiche. Auch beim operativen Ergebnis überzeugte der Konzern. Dieses erreichte 562 Millionen € und lag damit deutlich über den Analystenerwartungen von rund 470 Millionen €. Die endgültigen Halbjahreszahlen werden zeigen, wie sich die übrigen Finanzkennzahlen entwickelt haben. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose könnte steigen Angesichts der starken operativen Entwicklung erscheint eine Anhebung der Jahresprognose durchaus möglich. Bislang rechnet Rheinmetall für das Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 40 bis 45% auf 14 bis 14,5 Milliarden €. Die operative Marge soll auf rund 19% steigen. Gestützt werden diese Erwartungen durch den außergewöhnlich hohen Auftragsbestand. Der Backlog überschritt zuletzt die Marke von 80 Milliarden €, während der Auftragseingang im zweiten Quartal 11,3 Milliarden € erreichte. Eine Anhebung der Prognose dürfte dem Aktienkurs zusätzliche Impulse verleihen. ## Bewertung Die deutliche Kurskorrektur der vergangenen Monate lässt sich aus fundamentaler Sicht nur teilweise erklären. Zwar kam es zu einer Umschichtung von Kapital in andere Technologiebereiche – insbesondere in KI-Aktien –, gleichzeitig spielten jedoch auch Gewinnmitnahmen nach der außergewöhnlichen Kursrally sowie die zuvor hohe Bewertung der Aktie eine Rolle. Die jüngste Kurserholung erscheint vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Trotz des Anstiegs halte ich die Aktie angesichts der starken operativen Entwicklung und der hervorragenden Auftragslage weiterhin für attraktiv bewertet. Kurzfristig bleiben größere Kursschwankungen allerdings wahrscheinlich. Ein erneuter Rücksetzer unter die Marke von 1.000 € kann daher nicht ausgeschlossen werden. Trotz der bisherigen Erholung besitzt die Rheinmetall-Aktie aus meiner Sicht weiteres Aufwärtspotenzial. Ein erstes realistisches Kursziel sehe ich bei rund 1.500 €. Sollte sich das Wachstumstempo fortsetzen und die Prognose angehoben werden, erscheinen Kurse von etwa 2.000 € auf längere Sicht ebenfalls erreichbar. Auch die Analysten bleiben überwiegend optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei rund 1.700 €. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Rheinmetall. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Seit Anfang 2023 ist der Konzern Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell etwa 55,5 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Heute kommt die Stunde der Wahrheit](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-heute-kommt-die-stunde-der-wahrheit/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Mit einem Plus von +5,7% gehörte die SpaceX-Aktie am Montag zu den stärksten Werten am Markt und kletterte wieder auf rund 115 US$. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht das Unternehmen heute seine ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang. Neben den Geschäftszahlen dürften vor allem der Ausblick und Aussagen zum weiteren Wachstum im Fokus stehen. ## Erster Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen Nach dem historischen Börsengang im Juni veröffentlicht SpaceX heute nach US-Börsenschluss erstmals Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der Anleger. Im Mittelpunkt steht zunächst die Entwicklung des Kerngeschäfts. Analysten werden genau darauf achten, wie sich die Umsätze mit Starlink, den Raketenstarts und den neuen KI- sowie Rechenzentrumsprojekten entwickelt haben. Ebenso wichtig wird die Profitabilität sein. Nach den hohen Investitionen in den vergangenen Quartalen dürfte insbesondere die operative Marge im Fokus stehen. Große Aufmerksamkeit gilt außerdem dem Ausblick. Anleger wollen wissen, ob SpaceX seine ambitionierten Wachstumsziele bestätigen kann und wie sich die milliardenschweren Investitionen in KI-Infrastruktur und den Ausbau von Starlink auf die kommenden Quartale auswirken. Gleichzeitig dürfte das Management Fragen zur Verschuldung beantworten müssen, nachdem zuletzt umfangreiche Anleihen zur Finanzierung neuer Projekte aufgenommen wurden. Ein weiteres Thema ist der bevorstehende Insider-Lock-up. Nach den Quartalszahlen beginnt die erste Phase, in der frühe Investoren und Mitarbeiter einen Teil ihrer Aktien verkaufen dürfen. Das könnte kurzfristig zusätzlichen Druck auf den Kurs ausüben. Um unsere Einschätzung zu den bevorstehenden Ereignisse bei SpaceX nicht zu verpassen, abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## SpaceX-Aktie: IPO-Preis bleibt im Fokus Charttechnisch lässt sich die SpaceX-Aktie derzeit noch nur eingeschränkt bewerten, da sie erst seit kurzer Zeit an der Börse notiert. Viele relevante Chartmarken müssen sich erst noch ausbilden. Der Ausgabepreis des Börsengangs bei 135 US$ rückt deshalb in den Fokus. Da die Aktie aktuell bei rund 115 US$ notiert, stellt diese Marke zunächst einen wichtigen Widerstand dar. Gelingt nach den Quartalszahlen die Rückeroberung, könnte sich die Stimmung deutlich verbessern. Auf der Unterseite bleibt vor allem das jüngste Tief bei rund 105 US$ im Blick. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-04-um-06.19.57.png)SpaceX-Aktie Die ersten Quartalszahlen nach dem Börsengang sind für SpaceX vor allem deshalb wichtig, weil Anleger erstmals einen genaueren Einblick in das Geschäft bekommen. Im Fokus stehen das Wachstum und die Profitabilität von Starlink, die Fortschritte bei Starship, die hohen Investitionen sowie der weitere Kapitalbedarf. Positive Aussagen in diesen Bereichen könnten der Aktie helfen, den Abstand zum Ausgabepreis von 135 US$ wieder zu verkleinern. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,5 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [DroneShield-Aktie mit +25% – ist die Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-mit-25-ist-die-trendwende-gelungen/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie hat nach einer langen Schwächephase ein kräftiges Comeback hingelegt. Allein am gestrigen Handelstag gewann der Kurs rund +10% hinzu und setzt auch heute die jüngste Erholung fort. Aktuell steht der Kurs knapp +13% im Plus. Damit stellt sich die Frage, ob der jüngste Kursanstieg bereits den Beginn einer nachhaltigen Trendwende markiert oder ob es sich lediglich um eine technische Gegenbewegung im übergeordneten Abwärtstrend handelt. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Die DroneShield-Aktie stand zuletzt ordentlich unter Druck. Der Kurs verlor rund -75% vom Allzeithoch. Doch im strukturellen Supportbereich prallte der DroneShield-Kurs nun erneut ab und stieg dynamisch nach oben an. Die Erholung ist mittlerweile rund +25% stark und konnte dabei ein höheres Tief halten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-04_06-41-28-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die DroneShield-Aktie fand an einer wichtigen Unterstützungszone Halt. Fällt der Kurs jedoch unter die Unterstützung zwischen 1,47 AUD und 1,68 AUD, dürfte sich der Verkaufsdruck erneut verstärken. Solange dieser Bereich jedoch hält, besteht die Chance auf eine nachhaltige Trendwende. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 44 Punkten in der neutralen Zone, nachdem kurzfristig die überverkaufte Zone erreicht wurde. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Cross entstanden ist. Der MACD läuft zeitversetzt nach und hat noch kein Kaufsignal liefern können, obgleich dieses in Kürze folgen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-04_06-42-38-scaled.png)DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart geben derzeit bullische Signale. Der RSI hat bereits ein Kaufsignal geliefert, während der MACD kurz davorsteht. Auch auf Wochenbasis werden die Indikatoren freundlicher. Der RSI zeigt einen Knick nach oben, während der MACD nachlassendes, bärisches Momentum darstellt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der DroneShield-Kurs bereits in einer übergeordneten Korrektur befinden könnte. In der Primärerwartung könnte der Kurs bereits eine fünfteilige Bewegung abgeschlossen haben, welche auf einen größeren Rücksetzer schließen lässt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/DRO_2026-08-04_06-43-19-scaled.png)DroneShield, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein alternatives Elliott-Wellen-Szenario lässt weiterhin Raum für ein neues Allzeithoch. Demnach könnte sich die DroneShield-Aktie aktuell in einer Welle-2-Korrektur befinden, bevor eine übergeordnete Welle 5 startet. Das zuletzt ausgebildete höhere Tief erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit dieses bullischen Szenarios. Entscheidend bleibt jedoch die Unterstützung bei 1,625 AUD. Fällt der Kurs unter das Tief der B-Welle, wäre das bullische Szenario invalidiert. Aus meiner Sicht verbessert sich das Chartbild zunehmend. Der RSI hat bereits ein Kaufsignal geliefert und auch der MACD deutet auf eine mögliche Trendwende hin. Solange die Unterstützungszone verteidigt wird, spricht das Momentum für eine Fortsetzung der Erholung. Bei den Elliott-Wellen sehe ich das bullische Alternativszenario zuletzt wieder etwas wahrscheinlicher. Das höhere Tief stärkt die Annahme einer laufenden Welle-2-Korrektur. Entscheidend bleibt jedoch, dass die Unterstützung bei 1,625 AUD hält. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,89 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Fusionspläne geraten ins Wanken](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-fusionsplaene-geraten-ins-wanken/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie hat sich zuletzt deutlich erholt und notiert wieder oberhalb von 28 €. Auslöser war ein Medienbericht über die Zukunft von T-Mobile US. Gleichzeitig verbessert sich auch das Chartbild zunehmend. ## Fusionspläne geraten ins Wanken Für Rückenwind sorgte zuletzt ein Bericht des Nachrichtenportals Semafor. Demnach wächst innerhalb von T-Mobile US der Widerstand gegen eine mögliche Fusion mit der Deutschen Telekom. Laut dem Bericht unterstützt das Management der US-Tochter einen Zusammenschluss inzwischen nicht mehr. Als Gründe werden unter anderem der Widerstand großer Minderheitsaktionäre sowie hohe regulatorische Hürden genannt. Die Börse reagierte positiv auf diese Nachricht. Anleger hatten die Fusionspläne von Beginn an kritisch gesehen. Seit den ersten Spekulationen standen sowohl die Deutsche Telekom als auch T-Mobile US unter Druck. Viele Investoren befürchten, dass die möglichen Synergien begrenzt wären, während gleichzeitig erhebliche regulatorische Risiken bestehen würden. Entsprechend legte die Deutsche Telekom-Aktie nach dem Bericht zeitweise um fast +5% zu. Trotzdem dürfte das Thema noch nicht abgeschlossen sein. Die Analysten von JPMorgan gehen weiterhin davon aus, dass Telekom-Chef Tim Höttges an einem möglichen Zusammenschluss festhalten könnte. Hintergrund ist unter anderem die wachsende Konkurrenz durch Starlink, das künftig auch Mobilfunkdienste anbieten möchte. Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTSCHE+TELEKOM&stockidentifier=symbol%3ADTE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Chartbild hellt sich deutlich auf Charttechnisch hat sich das Bild zuletzt spürbar verbessert. Mit dem Anstieg über 28 € wurden mehrere wichtige Widerstandsbereiche überwunden. Aus früheren Hürden könnten damit nun neue Unterstützungen werden. Solange sich die Aktie oberhalb dieser Zone behauptet, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Als nächstes rückt der Bereich knapp unter 30 € in den Fokus. Dort wartet die nächste markante Widerstandszone. Auf der Unterseite bleibt der Bereich um 27 € die wichtigste Unterstützung. Dort verläuft gleichzeitig der Point of Control aus dem Volume Profile. Dabei handelt es sich um die Preiszone, in der innerhalb des betrachteten Zeitraums das höchste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Häufig entwickelt sich dieser Bereich zu einer wichtigen Unterstützung oder einem Widerstand. Bereits am 6. August richtet sich der Blick auf die Quartalszahlen der Deutschen Telekom. Kann der Konzern die Erwartungen erfüllen und einen positiven Ausblick liefern, könnte das den nächsten Anlauf auf die Marke von 30 € unterstützen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-04-um-06.20.31.png)Deutsche Telekom-Aktie Die Zweifel an einer Fusion mit T-Mobile US haben die Deutsche Telekom-Aktie deutlich angetrieben. Nach dem Ausbruch über mehrere Widerstände rückt nun die Marke von 30 € in den Fokus. Die anstehenden Quartalszahlen am 6. August könnten darüber entscheiden, ob die Erholung weiter an Fahrt gewinnt. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt etwa 128 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie, T-Mobile, Telekom, Telekom-Aktie --- ### [SAP-Aktie: Vor dem nächsten Kaufsignal?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-vor-dem-naechsten-kaufsignal/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie hat sich nach der jüngsten Korrektur kräftig zurückgemeldet und notiert wieder bei knapp 164 €. Damit erreicht der Kurs erneut das Hoch aus dem Juni, an dem ein erster Ausbruchsversuch gescheitert war. Nun bekommt die Aktie eine zweite Chance. ## Cloud-Geschäft bringt Anleger zurück Hinter der Erholung stehen vor allem die jüngsten Quartalszahlen. SAP steigerte den Umsatz im zweiten Quartal auf 9,88 Milliarden €. Noch stärker wuchs das Cloud-Geschäft. Die Erlöse legten währungsbereinigt um 24% auf 6,28 Milliarden € zu. Der aktuelle Cloud-Auftragsbestand erreichte 22,93 Milliarden € und wuchs damit um 26%. Diese bereits abgeschlossenen Verträge sorgen für eine gute Planbarkeit der kommenden Umsätze. SAP profitiert weiterhin davon, dass immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsprozesse in die Cloud verlagern. Gleichzeitig baut der Konzern sein Angebot rund um künstliche Intelligenz aus. Die Übernahmen von Dremio und Prior Labs sollen SAP dabei helfen, Unternehmensdaten besser für KI-Anwendungen nutzbar zu machen. Kurzfristig kosten diese Zukäufe allerdings Geld. Deshalb senkte SAP die Prognose für den bereinigten operativen Gewinn leicht von 11,9 bis 12,3 Milliarden € auf 11,8 bis 12,2 Milliarden €. Am Ziel für den Cloud-Umsatz von 25,8 bis 26,2 Milliarden € hielt das Management fest. Die Börse scheint den kleinen Dämpfer beim Gewinn inzwischen besser einzuordnen. Im Vordergrund stehen wieder das starke Cloud-Wachstum und der hohe Auftragsbestand. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## SAP nimmt das Juni-Hoch erneut ins Visier Charttechnisch wird es nun spannend. Bei rund 164 € erreicht die Aktie das Hoch aus dem Juni. Dort hatte bereits ein erster Ausbruchsversuch stattgefunden, der jedoch nicht gehalten werden konnte. Schafft es SAP diesmal, die Zone zu überwinden und sich darüber festzusetzen, wäre der Weg für eine Fortsetzung der Erholung frei. Nach dem kräftigen Anstieg der vergangenen Tage wäre eine kurze Pause allerdings nicht ungewöhnlich. Ein Rücksetzer sollte möglichst oberhalb der zuletzt zurückeroberten Zone um 153 bis 156 € aufgefangen werden. Dort konnte sich die Aktie bereits nach der vorherigen Korrektur stabilisieren. Ein erneuter Fall darunter würde den Ausbruchsversuch dagegen wieder infrage stellen. Auch Analysten trauen SAP trotz der schwachen Entwicklung der vergangenen Monate weiterhin höhere Kurse zu. KeyBanc bestätigte nach den Quartalszahlen die Einstufung „Overweight“, senkte das Kursziel wegen der allgemein niedrigeren Bewertungen im Softwaresektor aber von 235 auf 200 €. Der aus 28 Schätzungen gebildete Durchschnitt liegt laut Simply Wall St bei rund 255 €. Die Einschätzungen reichen insgesamt von 130 bis 290 € und zeigen, dass die Meinungen zur weiteren Entwicklung noch weit auseinanderliegen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-04-um-06.20.16.png)SAP-Aktie auf TradingView SAP ist nach der Korrektur wieder am Juni-Hoch angekommen. Das starke Cloud-Geschäft und der wachsende Auftragsbestand liefern gute Argumente für die Erholung. Nun muss die Aktie zeigen, ob sie sich oberhalb von 164 € halten kann. Gelingt das, wäre der nächste Schritt nach oben gemacht. Scheitert der Kurs erneut, dürfte zunächst wieder die Zone zwischen 153 und 156 € in den Blick rücken. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 184 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Kurs, SAP-Prognose --- ### [Almonty-Aktie mit +19% – startet jetzt die Erholung?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-19-startet-jetzt-die-erholung/) **Published:** August 4, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie hat nach einer langen Schwächephase ein kräftiges Lebenszeichen gesendet. Allein am gestrigen Handelstag legte der Kurs um +13,56% zu und knüpfte damit an die jüngste Erholung an. Nun richtet sich der Blick der Anleger auf die Frage, ob damit der Boden bereits ausgebildet wurde oder ob es sich lediglich um eine technische Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends handelt. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie ist gestern in den abfallenden Trendkanal zurückgekehrt, welcher ein wenig an eine lang gezogene Bullenflagge erinnert. Zuvor war der Rohstoffkonzern nach unten ausgebrochen, konnte sich aber am Unterstützungsbereich stabilisieren. Die nächsten Hürden könnten die Oberkante des Trendkanals, sowie die strukturelle Resistenzebene darstellen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-04_06-16-23-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der nächste strukturelle Widerstand für die Almonty-Aktie liegt zwischen 13,03 US$ und reicht bis 14,00 US$. Sollte auch dieser Bereich überschritten werden, könnte sich die Erholung ausweiten. Eine nachhaltige Trendwende wäre allerdings erst mit einem neuen Allzeithoch bestätigt. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gestiegen und notiert bei 42 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Der MACD hingegen hält bislang noch das bärische Cross. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-04_06-17-09-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell gemischt bis positiv. Der RSI zeigt ein Kaufsignal, während der MACD noch nicht ganz so freundlich tendiert. Die starke Kursperformanz der vergangenen Handelstage deutet jedoch auf eine Ausweitung der Erholung. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht für eine Welle-4-Korrektur. Der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 9,53 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 3,35 US$. Das Idealziel für eine typische Welle 4 liegt beim 0,382er Fibonacci-Retracement bei 95,35 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/ALM_2026-08-04_06-17-42-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange die Almonty-Aktie diesen Trendwendebereich nicht nachhaltig unterschreitet, besteht die Chance auf ein neues Allzeithoch im Rahmen einer fünften Welle. Sieht man sich jedoch die zeitliche Ausdehnung der Welle 2 an, spricht dies dafür, dass auch die Welle-4-Korrektur sich noch zeitlich ausdehnen könnte. Dabei könnte jedoch die A-Welle zum Abschluss gekommen sein und ein Bounce in der Welle B bereits laufen. Aus meiner Sicht hellt sich das Chartbild vorsichtig auf. Der RSI hat ein Kaufsignal geliefert und die kräftige Erholung spricht für zunehmendes Kaufinteresse. Solange der MACD jedoch kein bullisches Crossover ausbildet, bleibt eine vollständige Trendbestätigung noch aus. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich aktuell das Szenario einer laufenden Welle B innerhalb der Welle-4-Korrektur. Gelingt die Fortsetzung der Erholung, könnte sich das bullische Bild weiter verbessern, bevor mittelfristig noch tiefere Kurse erreicht werden könnten. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,564 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [D-Wave-Aktie: Jetzt bereit für den nächsten Rallyschub?](https://www.sharedeals.de/d-wave-aktie-jetzt-bereit-fuer-den-naechsten-rallyschub/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die D-Wave-Aktie hat das in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/d-wave-aktie-wann-zuendet-die-naechste-rally/) hervorgehobene Sprungbrett bei 14,02 US$ verteidigt und sich von dort auf aktuell 16,73 US$ erholt. Während zuletzt das übergeordnete Bild im Wochenchart im Vordergrund stand, zeigt der Tageschart nun die kurzfristigen Trigger genauer. Noch begrenzt eine fallende Abwärtstrendlinie den Kurs, doch deren Überwindung könnte den Startschuss für den nächsten Rallyschub liefern. ## Das Sprungbrett hat gehalten Der Unterstützungsbereich bei 14,02 US$ wurde in den vergangenen Handelstagen mehrfach getestet und letztlich verteidigt. Anschließend meldeten sich die Käufer zurück und führten die D-Wave-Aktie wieder bis unmittelbar an die kurzfristige Abwärtstrendlinie. Damit bleibt die in der letzten Analyse skizzierte bullische Ausgangslage grundsätzlich erhalten. Noch ist der entscheidende Befreiungsschlag allerdings nicht erfolgt. Oberhalb der Trendlinie wartet bei 18,51 US$ die nächste horizontale Hürde, gefolgt vom Widerstand bei 19,77 US$. Erst wenn diese Marken überwunden werden, würde die Erholung deutlich an Qualität gewinnen und ein größerer Rallyschub wahrscheinlicher werden. **Dabei fern von Quantencomputern bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/D-Wave-5M_030826-1024x691.png)Quelle Chart: stock3 Für die nächste Rally müsste die D-Wave-Aktie zunächst die kurzfristige Abwärtstrendlinie überwinden und anschließend per Tagesschluss über 18,51 US$ steigen. Danach würde die Hürde bei 19,77 US$ in den Fokus rücken. Gelingt auch dort der Ausbruch, könnte sich die Bewegung bis zum Kreuzwiderstand bei 25,70 US$ ausweiten. Hier treffen die nächste horizontale Marke und eine übergeordnete fallende Abwärtstrendlinie aufeinander. Erst oberhalb dieses Bereichs würde sich das Chartbild nochmals deutlich aufhellen. Kippt der Titel hingegen erneut nach unten und fällt nachhaltig unter 14,02 US$, wäre das zuletzt verteidigte Sprungbrett gebrochen. Der Stabilisierungsversuch würde damit seinen Anspruch verlieren und der Verkaufsdruck dürfte wieder spürbar zunehmen. In diesem Fall wäre ein Rücklauf bis zur bekannten Unterstützung bei 10,91 US$ denkbar. Die D-Wave-Aktie hat die wichtige Unterstützung bei 14,02 US$ verteidigt und damit die Chance auf einen neuen bullischen Impuls gewahrt. Für den eigentlichen Rallystart muss nun jedoch die kurzfristige Abwärtstrendlinie fallen. Oberhalb von 18,51 und anschließend 19,77 US$ könnte sich die Bewegung bis 25,70 US$ ausweiten. Unterhalb von 14,02 US$ wäre das konstruktive Szenario dagegen hinfällig und ein Rücksetzer bis 10,91 US$ müsste einkalkuliert werden. Ergänzend sei erwähnt: Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6,2 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie vor dem Befreiungsschlag? Darauf kommt es nun an](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-vor-dem-befreiungsschlag-darauf-kommt-es-nun-an/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Rheinmetall-Aktie gewinnt zum Wochenauftakt erneut knapp +4% und bestätigt damit den kurzfristigen Aufwärtstrend. Seit den Tiefs von Ende Juni belaufen sich die Kursgewinne mittlerweile auf über +30%. Was treibt den Rüstungstitel an und sollten Anleger weiter auf die Trendwende setzen? ## Vorläufige Zahlen senden ein starkes Signal Den entscheidenden Impuls für die jüngste Rallye lieferte der Rüstungskonzern Ende Juli mit seinen vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal. Rheinmetall übertraf die Erwartungen der Analysten klar: Der Umsatz sprang um rund 69% auf 3,289 Milliarden €, während das operative Ergebnis mit 562 Millionen € rund 20% über dem Marktkonsens lag. Gleichzeitig überschritt der Auftragsbestand erstmals die Marke von 80 Milliarden € – ein Rekordwert, der die außergewöhnlich hohe Visibilität für die kommenden Jahre unterstreicht. Damit sendete der Konzern gleich mehrere positive Signale an den Markt. Zum einen bleibt die Nachfrage nach Verteidigungsgütern ungebrochen hoch, zum anderen gelingt es Rheinmetall, das starke Umsatzwachstum auch in steigende Gewinne umzuwandeln. Einziger Wermutstropfen war der negative operative freie Cashflow. Dieser ist allerdings vor allem auf hohe Investitionen in neue Produktionskapazitäten, gestiegene Vorräte und Vorleistungen für Großaufträge zurückzuführen – Faktoren, die angesichts des rasanten Wachstums nicht ungewöhnlich sind. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Neue Großaufträge stärken die Investmentstory Seit der Vorlage der Zahlen reißt der positive Nachrichtenfluss nicht ab. Besonders aufmerksam verfolgte der Markt den neuen Auftrag der US-Armee für das Programm „Project Sustainment“. American Rheinmetall entwickelt dabei autonome, hybridbetriebene Logistikfahrzeuge, die Nachschub selbstständig an die Front transportieren sollen. Unterstützt wird das Projekt von den Technologiepartnern Harbinger, Forterra und Primordial Labs. Auch aus Großbritannien kamen gute Nachrichten. Rheinmetall liefert Waffenanlagen für insgesamt 72 Radhaubitzen des Typs RCH 155. Der Auftrag bewegt sich im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und unterstreicht die zunehmende internationale Diversifizierung des Geschäfts. Zusammen mit weiteren Projekten für die Bundeswehr und die Deutsche Marine festigt der Konzern seine Position als einer der wichtigsten westlichen Rüstungslieferanten. ## Analysten bleiben überzeugt Die starken Quartalszahlen haben auch die Experten überzeugt. Bernstein bestätigte seine positive Einschätzung und hob das Kursziel auf 1.900 € an. Auch Jefferies sieht weiteres Potenzial (1.300 €) und bleibt bei einer Kaufempfehlung. Insgesamt überwiegen die positiven Stimmen deutlich: Die große Mehrheit der Analysten empfiehlt weiterhin den Einstieg, das durchschnittliche Kursziel beträgt 1.679 €. Die Zuversicht stützt sich vor allem auf den Rekord-Auftragsbestand und die hohe Planungssicherheit. Gleichzeitig bleibt der Blick auf den freien Cashflow und den weiteren Kapazitätsausbau gerichtet. Genau hier erwarten Investoren im vollständigen Halbjahresbericht am Donnerstag zusätzliche Informationen. ## Charttechnik: Die entscheidende Hürde rückt näher Auch aus charttechnischer Sicht wird die Lage zunehmend spannend. Seit Ende Juni befindet sich die Aktie in einer dynamischen Erholungsbewegung. Zwar kam es in der ersten Julihälfte noch einmal zu einem scharfen Rücksetzer, seit Mitte des Monats dominieren jedoch wieder klar die Käufer. Inzwischen testet die Aktie den seit dem Januar-Hoch bestehenden Abwärtstrend. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein starkes technisches Kaufsignal und könnte den Weg bis zur 200-Tage-Linie bei derzeit 1.467 € freimachen. Scheitert der Kurs dagegen an der Trendlinie, dürfte nach dem kräftigen Anstieg zunächst eine erneute Konsolidierung einsetzen. Operativ präsentiert sich Rheinmetall derzeit stärker denn je. Rekordaufträge, ein historisch hoher Auftragsbestand und deutlich besser als erwartete Quartalszahlen sprechen für eine anhaltend robuste Geschäftsentwicklung. Entsprechend bleibt auch die Mehrheit der Analysten langfristig optimistisch. Kurzfristig entscheidet nun allerdings die Charttechnik über den weiteren Verlauf. Gelingt der Ausbruch über den seit Januar bestehenden Abwärtstrend und bestätigt der Halbjahresbericht am Donnerstag die starke operative Entwicklung, dürfte die Erholung in die nächste Runde gehen. Anleger sollten sich jedoch auf eine hohe Schwankungsbreite einstellen. Nach dem kräftigen Kursanstieg sind zwischenzeitliche Rücksetzer jederzeit möglich. Langfristig bleibt die Investmentstory intakt – der Weg nach oben dürfte allerdings alles andere als geradlinig verlaufen. **Ergänzend sei erwähnt:** Während Panzerproduktion boomt, deckt [„Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Unternehmen auf, die dank des Nachfrageschubs den entsprechenden Rohstoffe bald massiv profitieren werden. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 55 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Worauf es vor dem morgigen Zahlen-Beben ankommt](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-worauf-es-vor-dem-morgigen-zahlen-beben-ankommt/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Es ist längst keine Neuigkeit mehr, dass SpaceX überbewertet ist und der Aktienpreis reine Fantasie des Jahres 2030 widerspiegelt. Dennoch sind sich selbst die Großinvestoren einig, dass SpaceX in jedes Depot gehört. Sie sind sich des Wachstums sicher. Morgen stehen die aller ersten Quartalszahlen an, auf die alle gebannt schauen. Obendrauf endet am 6. August die Haltefrist für SpaceX-Insider. Erst da wird sich zeigen, ob die Firma das Vertrauen der Großen gewonnen hat. ## Die Cashcow Starlink unter Beobachtung Die Cashcow des gesamten Konzerns bleibt das Satellitennetzwerk Starlink. Als profitables Zugpferd muss die Sparte den enormen Cash-Hunger aller anderen Unternehmensbereiche quersubventionieren. Während die Gesamtzahl der Abonnenten zuletzt die magische Grenze von 10 Millionen Kunden überschritten hat, schauen Analysten mit Adleraugen auf den durchschnittlichen Erlös pro Nutzer (ARPU). Die aggressive Expansion in Entwicklungsländer und einkommensschwächere Regionen zwingt SpaceX zu deutlichen Preisnachlässen. Kann das rein volumenbasierte Kundenwachstum diesen sinkenden Umsatz pro Nutzer kompensieren, oder gerät die Marge ins Bröckeln? Anleger suchen hier nach dem Beweis für die globale Preissetzungsmacht. Rutscht der ARPU stärker ab als das Abonnentenwachstum kompensieren kann, bröckelt die Marge genau dort, wo der Konzern 2025 mit 4,4 Milliarden US$ operativem Gewinn den Rest des Geschäfts querfinanzierte. ## Frisst die KI den Starlink-Gewinn? Ein wesentlicher Grund für die Skepsis mancher Anleger liegt in den immensen Kapitalkosten für Zukunftsprojekte. Die Weiterentwicklung des Starship-Systems (wiederverwendbares Raketensystem) verschlingt Quartal für Quartal Milliarden von Euro, und auch der massive Ausbau der Infrastruktur für xAI erfordert gewaltige Rechenzentren und Chip-Kapazitäten. Reichen die operativen Gewinne aus dem Starlink-Geschäft überhaupt aus, um diese gewaltigen F&E-Investitionen vollständig abzufedern, oder vergrößert sich der Nettoverlust auf Konzernebene weiter? Sollte die Cash-Burn-Rate höher ausfallen als kalkuliert, könnte das die Story vom unerschöpflichen Eigenkapital empfindlich ins Wanken bringen. ## Der Elefant im Raum: Der 6. August Während alle Augen auf die morgigen Finanzdaten gerichtet sind, schwebt ein noch größerer Einflussfaktor über dem Aktienkurs: Exakt 48 Stunden nach Veröffentlichung der Zahlen, am Donnerstag, den 6. August, endet die gesetzliche Haltefrist (Lockup-Period) für Altaktionäre, Wagniskapitalgeber der ersten Stunde und Mitarbeiter. Dies bedeutet, dass auf einen Schlag hunderte Millionen Aktien handelbar werden. Wenn Frühinvestoren trotz schwächerer Zahlen ihre Papiere halten, signalisiert dies tiefes Vertrauen in das langfristige Monopolpotenzial von SpaceX. Sollten Insider jedoch selbst bei hervorragenden Ergebnissen Kasse machen wollen, um Gewinne aus der jahrelangen Privatphase zu realisieren, kann dieser technische Verkaufsdruck selbst die besten Fundamentaldaten monatelang überlagern und den Kurs deckeln. ## Bullisches Szenario Zuerst der Blick auf die Chance, die das größte Erholungspotenzial bietet: Sollte Starlink die Erwartungen beim Kundenwachstum übertreffen und überraschend hohe operative Margen ausweisen, könnte dies eine drastische Neubewertung auslösen. Wenn CEO Elon Musk zudem einen klaren, schneller als gedachten Pfad zur nachhaltigen Gesamtprofitabilität aufzeigt und eine verlässliche Startfrequenz für Starship ankündigt, geraten Skeptiker in Erklärungsnot. Ein solches Signal würde eine Dynamik auslösen, die den Kurs durch Short-Covering und einsteigende Momentum-Investoren zügig zurück in den Bereich zwischen 130 und 150 US$ treiben könnte. Wenn der bullische Case eintritt, dann dürften auch andere Tech- und KI-Titel von der positiven Stimmung profitieren. Welche Aktien es sein könnten, kannst Du in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) nachschauen. ## Bärisches Szenario Das bärische Szenario tritt ein, wenn die Quartalszahlen offenbaren, dass der ARPU bei Starlink stärker eingebrochen ist als befürchtet und gleichzeitig das Abonnentenwachstum in den gesättigten Kernmärkten an Schwung verliert. Wenn dazu die Verluste durch die ausufernden F&E-Ausgaben im KI-Bereich die Konsensschätzungen deutlich übertreffen und das Management im Conference Call bezüglich künftiger Starship-Testflüge nach den jüngsten Rückschlägen beim Booster-Landing auf die Bremse tritt, gerät der Kurs massiv unter Druck. Eine Eindeckungswelle von Leerverkäufen könnte die Aktie schnell unter das bisherige Tief drücken und die wichtige Unterstützung im Bereich von 90 bis 100 US$ austesten. Die gefährliche Mischung aus den allerersten Quartalszahlen und dem direkt anschließenden Lockup-Ablauf schafft ein perfektes Umfeld für extreme Kursschwankungen und emotionale Fehlschlüsse. Anstatt im Vorfeld auf ein bestimmtes Zahlenwerk zu spekulieren, rate ich den ersten Staub dieser Handelswoche abzuwarten. Um unsere Einschätzung zu den bevorstehenden Ereignisse bei SpaceX nicht zu verpassen, abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,4 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Elon Musk, SpaceX, SpaceX-Aktie, Tech-Aktie --- ### [Novo Nordisk-Aktie -12%: Käufer müssen jetzt liefern!](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-12-kaeufer-muessen-jetzt-liefern/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Novo Nordisk-Aktie hat ihren jüngsten Erholungsversuch am Freitag abrupt beendet und rund -12% verloren. Auslöser war das Verfehlen des primären Endpunkts in der Phase-3-Studie ZEUS mit Ziltivekimab. Zum Wochenauftakt versucht sich der Titel nun knapp oberhalb einer wichtigen Kreuzunterstützung zu stabilisieren. Mein Kollege [Vincent Uhr](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-50-e-aktienkurs-noch-vor-ex-dividende/) hat zuletzt die fundamentalen Chancen auf einen Anlauf in Richtung 50 € sowie die Bedeutung der bevorstehenden Halbjahreszahlen beleuchtet. ## Der Kreuzsupport muss jetzt halten Nach dem scharfen Kursrutsch trifft die Novo Nordisk-Aktie bei 40,48 € auf eine wichtige horizontale Unterstützung. In diesem Bereich verläuft zugleich die seit dem März-Tief steigende Aufwärtstrendlinie. Zum heutigen Wochenauftakt kann sich der Titel mit aktuell 41,05 € zunächst darüber behaupten. Für eine belastbare Stabilisierung müssen die Käufer jedoch zeitnah nachlegen und den Widerstand bei 41,90 € zurückerobern. Fundamental belastet das Scheitern der ZEUS-Studie, die bei mehr als 6.000 Patienten keine signifikante Verringerung schwerer kardiovaskulärer Ereignisse zeigte. Novo Nordisk kündigte deshalb eine nicht zahlungswirksame Wertminderung an, bestätigte zugleich jedoch seine Prognose für das bereinigte operative Ergebnis. Der nächste wichtige Impuls dürfte von den für den 5. August angekündigten Halbjahreszahlen ausgehen. **Fern von Pharma:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Novo-7M_030826-1024x684.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die Novo Nordisk-Aktie oberhalb des Kreuzsupports bei 40,48 € und kehrt anschließend über 41,90 € zurück, wäre eine erste Entspannung möglich. Danach würde die Widerstandszone zwischen rund 44,95 und 45,34 € in den Fokus rücken. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die laufende Stabilisierung in einen neuen bullischen Impuls überführen und weiteres Potenzial bis 52,86 € eröffnen. Kippt der Titel hingegen unter 40,48 € und zugleich unter die steigende Aufwärtstrendlinie, wäre die jüngste Bodenbildung erneut infrage gestellt. Insbesondere Kurse unterhalb von 40 € dürften den Verkaufsdruck wieder deutlich erhöhen. In diesem Fall würde zunächst die Unterstützung bei 35,39 € auf einen Test warten. Deren Bruch könnte die Abwärtsbewegung anschließend bis 33,85 und später bis 31,50 € ausweiten, sodass die begonnene Korrekturbewegung weiter deutlich an Fahrt gewinnen dürfte. Die Novo Nordisk-Aktie steht nach dem Rückgang von rund -12% unmittelbar an einer wichtigen charttechnischen Bewährungsprobe. Solange der Kreuzsupport um 40,48 € verteidigt wird, bleibt eine Erholung über 41,90 € in Richtung der Zone zwischen 44,95 und 45,34 € möglich. Für ein belastbares bullisches Signal müssen die Käufer jedoch deutlich mehr liefern als die bisherige Stabilisierung zum Wochenauftakt. Unterhalb von 40 € würde sich das Chartbild erneut erheblich eintrüben und ein Rücklauf bis mindestens 35,39 € drohen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 182 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen --- ### [Heidelberg Materials-Aktie: Nach deutlichem Kursrückgang wieder einsteigen?](https://www.sharedeals.de/heidelberg-materials-aktie-nach-deutlichem-kursrueckgang-wieder-einsteigen/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Heidelberg Materials-Aktie musste in den vergangenen Monaten deutliche Kursverluste hinnehmen. Seit dem Jahreshoch bei rund 238 € befindet sich das Papier in einem anhaltenden Abwärtstrend und notiert am Montag aktuell bei 160 €. Damit stellt sich die Frage: Bieten sich auf diesem Niveau wieder attraktive Einstiegschancen? ## Geschäftsentwicklung stabilisiert sich Nach einem schwächeren Jahresauftakt entwickelte sich das operative Geschäft im zweiten Quartal wieder erfreulicher. Das erste Quartal fällt in der Bauindustrie saisonbedingt traditionell schwächer aus. Der Umsatz legte im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,4% auf rund 6 Milliarden € zu. Im ersten Halbjahr stieg der Konzernumsatz insgesamt um 1,7% auf 10,5 Milliarden €. Regional zeigte sich ein gemischtes Bild: Während Nordamerika erneut überzeugte, blieb die Nachfrage in Europa verhalten. Das operative EBIT lag mit 1,25 Milliarden € nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Der überwiegende Teil davon entfiel auf das zweite Quartal. Der Periodengewinn verbesserte sich von 760 auf 810 Millionen €. Insgesamt präsentierte Heidelberg Materials solide Halbjahreszahlen. Die Bauwirtschaft leidet zwar weiterhin unter einer schwachen Nachfrage, doch die geplanten Infrastrukturinvestitionen in Deutschland könnten im zweiten Halbjahr für zusätzliche Impulse sorgen. Vorstandsvorsitzender Dominik von Achten erklärte: > Eine erste spürbare Nachfrageerholung in unseren Kernmärkten hat zur guten Geschäftsentwicklung beigetragen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Heidelberg+Materials&stockidentifier=symbol%3AHEI) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ertragsprognose gesenkt Trotz der stabilen Geschäftsentwicklung passte Heidelberg Materials seine Prognose für das operative Ergebnis an. Statt bislang rund 3,75 Milliarden € erwartet der Konzern nun ein operatives EBIT zwischen 3,4 und 3,65 Milliarden €. Positiv wirkt sich dabei das laufende Effizienzprogramm „Accelerator“ aus. Ohne die daraus resultierenden Kosteneinsparungen dürfte das operative Ergebnis noch niedriger ausfallen. ## Bewertung Die gesamte Baustoffbranche steht weiterhin unter Druck. Hohe Material- und Energiekosten sowie die noch immer verhaltene Bautätigkeit belasten das Marktumfeld. Vor diesem Hintergrund sind die Halbjahreszahlen als solide zu bewerten. Aus meiner Sicht ist der deutliche Kursrückgang stärker ausgefallen, als es die operative Entwicklung rechtfertigt. Die Aktie notiert inzwischen wieder auf dem Kursniveau vom Frühjahr 2025. Charttechnisch befindet sich das Papier allerdings weiterhin in einem Abwärtstrend. Eine nachhaltige Bodenbildung ist bislang nicht erkennbar, sodass weitere Kursschwankungen nicht ausgeschlossen werden können. Kurzfristig sollten Anleger zunächst die Ausbildung eines stabilen Bodens abwarten. Mittel- und langfristig halte ich die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau wieder für interessant. Unterstützend wirkt zudem die inzwischen gestiegene Dividendenrendite von rund 2,2%, die den Titel für langfristig orientierte Anleger attraktiver macht. **Ergänzend dazu:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ## ℹ️ Heidelberg Materials in Kürze - Die Heidelberg Materials AG (WKN: 604700) zählt zu den international führenden Herstellern von Zement, Baustoffen und Beton. Nachgelagerte Produkte und Aktivitäten wie Betonprodukte und Transportbeton, Kalk und Estrich-Produkte ergänzen das Baustoff-Portfolio des Konzerns. - Neben dem Hauptsitz in Heidelberg ist das Unternehmen in über 50 Ländern aktiv. - Das im DAX gelistete Unternehmen wird mit aktuell etwa 28,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Amazon-Aktie: Greifen die Bullen jetzt nach dem Rekord?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-greifen-die-bullen-jetzt-nach-dem-rekord/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Amazon hat mit starken Quartalszahlen für neuen Schwung gesorgt. Vor allem AWS wächst deutlich schneller als zuletzt, während auch das Werbegeschäft weiter zulegt. Die Aktie steht inzwischen nur noch knapp unter ihrem bisherigen Rekordhoch. Ein Ausbruch würde den Weg in bislang unbekanntes Terrain öffnen. ## AWS wächst wieder schneller, Amazon erhöht die KI-Investitionen Amazon steigerte den Konzernumsatz im zweiten Quartal um 20% auf 200,6 Milliarden US$. Das operative Ergebnis legte um 43% auf 27,5 Milliarden US$ zu. Der Nettogewinn sprang auf 62,6 Milliarden US$, wurde allerdings stark durch einen Buchgewinn aus der Neubewertung der Anthropic-Beteiligung beeinflusst. Ohne diesen Effekt wäre der Anstieg deutlich kleiner ausgefallen. Für die positive Reaktion der Aktie war vor allem AWS verantwortlich. Der Cloud-Umsatz wuchs um 37% auf 42,2 Milliarden US$ und damit so schnell wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Gleichzeitig stieg das operative Ergebnis der Sparte von 10,2 auf 16,6 Milliarden US$. Auch der Auftragsbestand entwickelte sich stark und erreichte 496 Milliarden US$. Viele der bereits vereinbarten Leistungen werden damit erst in den kommenden Quartalen als Umsatz sichtbar. Neben AWS liefert auch das Werbegeschäft weiter hohe Wachstumsraten. Die Erlöse legten um 26% auf 19,8 Milliarden US$ zu. Im Handelsgeschäft meldete Amazon zudem schnellere Lieferzeiten und baut kleinere Logistikstandorte für Lieferungen innerhalb von rund 30 Minuten aus. Das starke Wachstum hat jedoch seinen Preis. Amazon erhöhte die geplanten Investitionen für 2026 von 200 auf 220 Milliarden US$. Das Geld fließt vor allem in Rechenzentren, eigene Chips und weitere KI-Infrastruktur. Der freie Cashflow rutschte dadurch zuletzt ins Minus. CEO Andy Jassy hält die Ausgaben dennoch für notwendig, da die Nachfrage nach Cloud- und KI-Kapazitäten weiterhin größer ist als das vorhandene Angebot. Ein Großteil der für 2027 geplanten AWS-Kapazitäten soll bereits reserviert sein. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Amazon-Aktie nur noch knapp unter dem Rekordhoch Die guten Zahlen haben die Aktie bis in den Bereich um 272 US$ geführt. Damit fehlt nicht mehr viel bis zum bisherigen Allzeithoch bei rund 278,50 US$. Dort wartet nun die letzte größere Hürde. Schafft Amazon den Ausbruch und hält sich anschließend oberhalb dieser Marke, wären neue Rekordstände möglich. Oberhalb des alten Hochs fehlen zunächst klare Widerstände aus dem Chart. Nach dem schnellen Anstieg kann es vorher aber noch zu einer kurzen Pause kommen. Die erste Unterstützung liegt im Bereich um 262 US$. Dort hatte die Aktie zuletzt mehrfach reagiert. Darunter folgt die Zone zwischen 239 und 245 US$, die durch ein größeres Volumencluster zusätzlich gestützt wird. Ein Rücksetzer bis dorthin wäre zwar deutlich, würde den vorherigen Anstieg aber noch nicht vollständig infrage stellen. Auch die Analysten bleiben überwiegend positiv. Je nach Datendienst liegt das durchschnittliche Kursziel derzeit grob zwischen 313 und 322 US$. Einzelne Häuser sehen sogar Kurse bis 400 US$ als möglich. Damit rechnen viele Experten trotz der Nähe zum Rekordhoch weiterhin mit zusätzlichem Potenzial. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-03-um-13.06.08.png)Amazon-Aktie AWS wächst wieder deutlich schneller und zeigt, warum Amazon so hohe Summen in Rechenzentren und KI investiert. Kurzfristig steht die Aktie nun direkt vor ihrem bisherigen Rekordhoch. Ein Ausbruch über rund 278,50 US$ könnte die Rally fortsetzen. Scheitert der erste Versuch, bleibt der Bereich um 262 US$ die wichtigste Unterstützung. ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,53 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Amazon, Amazon-Aktie, Amazon-Chartanalyse, Amazon-Kurs, Amazon-Prognose --- ### [SAP-Aktie +30%: Ist das schon die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-30-ist-das-schon-die-trendwende/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SAP-Aktie setzt ihre Erholung dynamisch fort und steigt zum Auftakt in die neue Woche um mehr als +4%. Aktuell steht sie bei 164,30 €. Innerhalb der letzten sieben Handelstage legte der Anteilsschein um fast +30% zu. Was treibt den Kurs an und ist die Talsohle damit endgültig durchschritten? ## Cloud-Zahlen liefern den entscheidenden Impuls Auslöser der kräftigen Aufwärtsbewegung waren die Ende Juli vorgelegten Quartalszahlen, die am Markt insgesamt positiv aufgenommen wurden. Vor allem das Cloud-Geschäft bleibt der Wachstumsmotor des Walldorfer Softwarekonzerns. Der Cloud-Umsatz stieg im zweiten Quartal währungsbereinigt um 24% auf 6,28 Milliarden €. Noch wichtiger für Investoren: Der Current Cloud Backlog (Cloud-Auftragsbestand) legte um 27% auf 22,9 Milliarden € zu und signalisiert weiterhin hohe künftige Erlöse. Zwar senkte SAP die Prognose für das operative Ergebnis 2026 leicht auf 11,8 bis 12,2 Milliarden €. Als Grund nannte das Management Verwässerungseffekte durch die Übernahmen von Dremio und Prior Labs sowie die damit verbundenen Integrationskosten. Anleger bewerteten diese Belastung jedoch als vorübergehend und legten den Fokus auf die anhaltend hohe Dynamik des Cloud-Geschäfts. Zusätzlichen Rückenwind lieferten ein Insiderkauf von CEO Christian Klein gleich nach der Bilanzvorlage, der Start der zweiten Tranche des großangelegten Aktienrückkaufprogramms sowie die starken Cloud-Zahlen von Microsoft und Amazon, die den gesamten Softwaresektor beflügelten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch Auch auf Analystenseite überwiegt weiterhin der Optimismus. Rund drei Viertel der beobachtenden Experten empfehlen die Aktie zum Kauf. Die durchschnittlichen Kursziele bewegen sich – je nach Datenanbieter – zwischen rund 200 und 210 € und liegen damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Jefferies bekräftigte zuletzt seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 210 € und verweist auf den außergewöhnlich starken Cloud-Auftragsbestand. Bernstein hält sogar Kurse von bis zu 273 € für möglich. Vorsichtiger bleibt unter anderem die DZ Bank, die wegen des Margendrucks und der hohen Investitionen ihr Kursziel auf 120 € gesenkt hat. Insgesamt zeigt sich: Die Wachstumsperspektiven werden kaum infrage gestellt, die Diskussion dreht sich vielmehr um die Geschwindigkeit, mit der sich die hohen KI-Investitionen künftig auszahlen. Auch fundamental hat sich das Bild verbessert. Nach der kräftigen Kurskorrektur der vergangenen Monate wird SAP mit einem für 2026 erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 22 bewertet. Für einen Marktführer mit zweistelligen Wachstumsraten im Cloud-Geschäft erscheint das im historischen Vergleich eher moderat. ## Technisch steht jetzt die Bewährungsprobe an Trotz der beeindruckenden Erholung ist aus charttechnischer Sicht noch keine vollständige Trendwende gelungen. Zwar hat sich die Aktie inzwischen fast +30% vom Juli-Tief bei 127,50 € entfernt, der seit Oktober bestehende Abwärtstrend ist jedoch weiterhin intakt. Die maßgebliche Trendlinie verläuft knapp unterhalb der Marke von 165 € und wird an diesem Montag bereits angelaufen. Noch wichtiger aber ist die 200-Tage-Linie bei derzeit 173,41 €. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese Hürde, könnte dies zahlreiche Anschlusskäufe auslösen und den Weg in Richtung der nächsten Widerstände im Bereich von 200 bis 210 € ebnen. Scheitert die Aktie dagegen an den technischen Barrieren, dürfte nach dem steilen Anstieg zunächst eine Konsolidierung wahrscheinlicher werden. Dafür spricht auch der RSI, der sich inzwischen dem überkauften Bereich nähert. Die Kombination aus starkem Cloud-Wachstum, einem rekordhohen Auftragsbestand, Insiderkäufen und einer inzwischen wieder moderateren Bewertung hat das Vertrauen der Anleger zurückgebracht. Gleichzeitig sorgen positive Branchensignale aus den USA und mehrheitlich optimistische Analystenstimmen für Rückenwind. Dennoch ist Vorsicht angebracht, da der Wind im Softwaresektor auch jederzeit wieder drehen könnte. Zudem beginnt die eigentliche Bewährungsprobe erst jetzt: Mit der Trendlinie bei 165 € und der 200-Tage-Linie knapp darüber warten zwei entscheidende charttechnische Hürden. Ein Ausbruch könnte den Weg in Richtung 200 € und darüber freimachen. Prallt die Aktie jedoch erneut nach unten ab, dürfte die Rallye zunächst an Schwung verlieren. Die Erholung macht Hoffnung – der Weg zurück zu den alten Höchstständen ist aber weit und mit einigen Risiken verbunden. **Hier sei angemerkt:** Während sich viele auf Tech-Aktien konzentrieren, übersehen sie solide Dividendenzahler mit Aufwärtspotenzial. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) beleuchtet zehn unterschätzte Kandidaten für das neue Jahr. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 190 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Bitcoin-Kurs: Droht jetzt der Rücksetzer bis 60.000 US$?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-droht-jetzt-der-ruecksetzer-bis-60-000-us/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bitcoin bleibt charttechnisch angeschlagen. Mit dem Bruch einer wichtigen Unterstützung hat sich das kurzfristige Chartbild deutlich eingetrübt. Gelingt den Bullen keine schnelle Gegenbewegung, könnte der Bereich um 60.000 US$ erneut in den Fokus rücken. ## Wichtige Unterstützung wurde unterschritten Nach den kräftigen Kursverlusten der vergangenen Tage hat Bitcoin eine wichtige Unterstützung verlassen. Besonders kritisch ist dabei der Bruch des Point of Control, also der Preiszone mit dem höchsten Handelsvolumen innerhalb des betrachteten Zeitraums. Dieser Bereich fungierte zuletzt mehrfach als Unterstützung und sollte möglichst schnell zurückerobert werden. Gelingt das nicht, dürfte der Verkaufsdruck zunächst bestehen bleiben. Charttechnisch rückt dann vor allem der Bereich zwischen 60.000 und 61.000 US$ in den Fokus. Dort verläuft die nächste größere Unterstützungszone, an der zuletzt wieder verstärkt Käufer in den Markt kamen. Neben Bitcoin könnten auch ausgewählte Altcoins vor einem spannenden Jahr stehen. Welche Projekte dabei besonders interessant erscheinen, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-03-um-12.23.26.png)Bitcoin-Kurs Auch die Liquidation Heatmap zeichnet aktuell ein eher vorsichtiges Bild. Oberhalb des aktuellen Kurses liegt zwar weiterhin eine größere Liquiditätszone im Bereich um 66.000 US$, die den Kurs grundsätzlich anziehen könnte. Unterhalb ist jedoch ebenfalls noch reichlich Liquidität vorhanden. Besonders zwischen 61.000 und 60.000 US$ befinden sich weitere größere Liquidationsbereiche, die der Markt zunächst anlaufen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-03-um-12.25.29.png)Bitcoin: Liquidation-Heapmap. Quelle: CoinAnk ## Marktstimmung bleibt angespannt Neben der Charttechnik bleibt auch die Stimmung am Kryptomarkt weiterhin angespannt. Das zeigt sich unter anderem bei den Bitcoin-Spot-ETFs. Die Kapitalzuflüsse fallen nach wie vor verhalten aus und spiegeln die Unsicherheit vieler Anleger wider. Viele institutionelle Investoren warten offenbar zunächst ab, bevor sie wieder stärker in den Markt einsteigen. Gleichzeitig erwarten viele Marktteilnehmer kurzfristig noch einen weiteren Rücksetzer. Darin könnte jedoch auch eine Chance liegen. Sind die Erwartungen überwiegend pessimistisch, reichen oft schon positive Impulse aus, um eine stärkere Gegenbewegung auszulösen. Dafür müsste Bitcoin jedoch zunächst den zuletzt verlorenen Point of Control zurückerobern. Bis dahin bleibt ein Rücksetzer in den Bereich zwischen 60.000 und 61.000 US$ ein realistisches Szenario. Bitcoin steht an einem charttechnisch wichtigen Punkt. Der Bruch des Point of Control hat das kurzfristige Bild eingetrübt und erhöht das Risiko weiterer Kursverluste. Solange diese wichtige Unterstützung nicht zurückerobert wird, bleibt ein Rücklauf in den Bereich zwischen 60.000 und 61.000 US$ ein realistisches Szenario. Erst eine schnelle Rückeroberung der verlorenen Zone würde die Lage wieder deutlich entspannen. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-kurs, Krypto --- ### [Microsoft-Aktie: Analysten werden immer optimistischer](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-analysten-werden-immer-optimistischer/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Microsoft hat mit seinen jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen deutlich übertroffen und damit eine kräftige Erholung der Aktie ausgelöst. Der Kurs ist inzwischen bis an den Widerstandsbereich bei rund 480 US$ gelaufen. Gelingt dort der Ausbruch, wäre der Weg zur nächsten größeren Kurszone frei. ## Cloud und KI treiben Microsoft weiter an Microsoft erzielte im vierten Geschäftsquartal einen Umsatz von 90 Milliarden US$. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 18%. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 4,74 US$ und lag ebenfalls klar über den Erwartungen der Analysten. Für die starke Reaktion der Aktie war vor allem das Cloud-Geschäft verantwortlich. Die Erlöse mit Azure und anderen Cloud-Diensten legten um 43% zu und übertrafen damit die Markterwartungen. Der gesamte Microsoft-Cloud-Umsatz stieg auf 59,3 Milliarden US$. Gleichzeitig wuchs der noch nicht abgearbeitete Auftragsbestand im kommerziellen Geschäft auf 678 Milliarden US$. Das zeigt, dass viele bereits abgeschlossene Verträge erst in den kommenden Quartalen als Umsatz verbucht werden. Auch bei den KI-Produkten wächst das Geschäft. Microsoft 365 Copilot kommt inzwischen auf mehr als 30 Millionen zahlende Nutzer. Zudem überschritt Azure im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals die Marke von 100 Milliarden US$ Umsatz. Anleger sehen darin zunehmend den Beleg, dass die hohen Investitionen in Rechenzentren und KI nicht nur Kosten verursachen, sondern auch neue Einnahmen bringen. Nach den Zahlen sprang die Aktie um mehr als +15% nach oben. Microsoft gewann damit an einem einzigen Handelstag rund 450 Milliarden US$ an Börsenwert. Mehrere Analysehäuser hoben anschließend ihre Kursziele an. Cantor Fitzgerald erhöhte sein Ziel auf 522 US$, während DA Davidson und JPMorgan jeweils 550 US$ nennen. Der durchschnittliche Analystenkonsens liegt derzeit bei rund 560 US$. **Meine persönliche Empfehlung**: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Microsoft läuft direkt an den nächsten Widerstand Der starke Kurssprung hat die Aktie unmittelbar an eine wichtige technische Zone geführt. Im Bereich um 467 US$ liegt zunächst ein früheres Hoch. Knapp darüber folgt bei rund 480 US$ der nächste markante Widerstand. Dort hatte die Aktie bereits zu Beginn des Jahres mehrfach Schwierigkeiten. Kann sich Microsoft oberhalb von 467 US$ etablieren und anschließend auch die Marke von 480 US$ überwinden, würde die Aktie ein neues Kaufsignal generieren. Gleichzeitig wäre der Weg in Richtung 505 bis 513 US$ frei. Darüber könnten anschließend sogar neue Allzeithochs in den Fokus rücken. Auf der Unterseite bildet der Bereich um 422 US$ die erste wichtige Unterstützung. Dort verläuft gleichzeitig ein größeres Volumencluster aus dem Volume Profile. Fällt die Aktie darunter, dürfte der Bereich um 400 US$ in den Fokus rücken. Dort befindet sich der Point of Control, also die Preiszone mit dem höchsten Handelsvolumen im betrachteten Zeitraum. Dieser Bereich könnte den Kurs zunächst stabilisieren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-03-um-12.05.43.png)Microsoft-Aktie auf TradingView Microsoft hat mit den Quartalszahlen sowohl beim Umsatz als auch im Cloud- und KI-Geschäft überzeugt. Der kräftige Kursanstieg ist daher fundamental gut begründet. Nun steht die Aktie direkt vor dem Widerstandsbereich zwischen 467 und 480 US$. Ein Ausbruch könnte den nächsten Anstieg bis in Richtung 505 US$ einleiten. Scheitert der Kurs dort, wäre nach der starken Rally zunächst eine Verschnaufpause möglich. ## ℹ️ Microsoft in Kürze - Die Microsoft Corporation (WKN: 870747) ist einer der wichtigsten IT-Konzerne der Welt und der weltweit größte Softwarehersteller. - Zu den wesentlichen Produkten des Unternehmens mit Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington gehören das Betriebssystem Windows, das Büro-Softwarepaket Office, die Tablet-PC-Familie Surface und die Spielekonsole Xbox. Ferner ist Microsoft der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt. - Microsoft-Aktie ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 3,45 Billionen US$ zählt Microsoft zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Microsoft, Microsoft-Aktie --- ### [Siemens Energy-Aktie: Die Verkäufer üben Druck aus](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-die-verkaeufer-ueben-druck-aus/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Siemens Energy-Aktie hat den in meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-11-entscheidung-voraus/) skizzierten Befreiungsschlag nicht geliefert. Stattdessen scheiterte der Titel an der fallenden Abwärtstrendlinie, rutschte wieder unter 153,80 € und notiert aktuell bei 146,78 €. Damit übernehmen die Verkäufer erneut das Kommando und ein weiterer Rücklauf bis in den Bereich um 135 € wird wahrscheinlicher. ## Der Ausbruch ist gescheitert Im vergangenen Update stand die Chance auf einen nachhaltigen Ausbruch über die Abwärtstrendlinie im Mittelpunkt. Dieser gelang nicht. Stattdessen bildete die Siemens Energy-Aktie weitere tiefere Hochpunkte aus und fiel zuletzt auch wieder unter den Widerstand bei 153,80 €. Der seit dem Rekordhoch bei 195,54 € laufende Abwärtstrend bleibt damit klar intakt. Auf der Unterseite rückt zunächst die Unterstützung bei 141,95 € in den Fokus. Wird auch diese aufgegeben, wartet zwischen 136,30 und 133,30 € die nächste wichtige Auffangzone. Dort wäre zwar eine erneute Gegenbewegung denkbar, doch zunächst spricht die bestehende Trendstruktur für einen weiteren Test dieses Bereichs. **Relevant in diesem Kontext:** Während sich Militärhaushalte weltweit verdoppeln, analysiert [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) einen unterbewerteten Rohstoff, der für Hochpräzisionswaffen unverzichtbar ist – und den passenden Aktientipp. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Siemens-E-6M_030826-1024x663.png)Quelle Chart: stock3 Verbleibt die Siemens Energy-Aktie unterhalb von 153,80 € und der dort verlaufenden Abwärtstrendlinie, dürfte sich der Verkaufsdruck weiter erhöhen. Unterhalb von 141,95 € würde zunächst die Unterstützungszone zwischen 136,30 und 133,30 € auf einen Test warten. Dort könnte sich die Aktie erneut stabilisieren und eine technische Gegenbewegung einleiten. Ein nachhaltiger Bruch von 133,30 € würde das Chartbild dagegen nochmals deutlich eintrüben. Für eine erste Entspannung müsste der Titel den Kreuzwiderstand aus 153,80 € und der fallenden Abwärtstrendlinie zurückerobern. Anschließend könnten 168,00 und 171,60 € angesteuert werden. Oberhalb davon würde die Widerstandszone bis rund 174 € in den Fokus rücken. Erst deren Überwindung würde den Weg für eine größere Erholung bis 182,84 € öffnen. Gegenwärtig fehlt dafür jedoch die charttechnisch bullische Ausrichtung. Die Siemens Energy-Aktie bleibt nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch klar unter Druck. Solange der Kurs unterhalb von 153,80 € verbleibt, ist ein weiterer Rücklauf bis 141,95 € und anschließend in die Zone zwischen 136,30 und 133,30 € das präferierte Szenario. Dort könnte ein neuer Stabilisierungsversuch starten. Erst eine Rückeroberung der Abwärtstrendlinie und von 153,80 € würde den unmittelbaren Verkaufsdruck wieder reduzieren. Hinweis in eigener Sache: Siemens Energy ist einer der drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 126 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Cameco-Aktie: Zahlen enttäuschen – ist der Boden nah?](https://www.sharedeals.de/cameco-aktie-zahlen-enttaeuschen-ist-der-boden-nah/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Cameco hat mit den Zahlen zum zweiten Quartal die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn verfehlt. Trotzdem blickt das Management weiter zuversichtlich auf den Uranmarkt und hob sogar Teile der Jahresprognose an. Das sorgt bei vielen Anlegern für Optimismus. ## Gewinn bricht ein – Prognose wird trotzdem angehoben Cameco erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 814 Millionen kanadischen Dollar und lag damit leicht unter den Erwartungen der Analysten. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie fiel mit 0,18 CAD schwächer aus als prognostiziert. Unter dem Strich brach der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr sogar um rund 92% auf 25 Millionen CAD ein. Belastet wurde das Quartal unter anderem durch höhere Produktionskosten, Währungseffekte sowie einen geringeren Ergebnisbeitrag der Westinghouse-Beteiligung. Trotz der schwächeren Zahlen hob Cameco die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Das Unternehmen rechnet nun mit 3,32 bis 3,57 Milliarden CAD Umsatz. Auch die Prognose für den durchschnittlich erzielten Uranpreis wurde auf 91 bis 96 US$ je Pfund erhöht. Die Produktionsprognose blieb dagegen unverändert. Das Management verweist weiterhin auf einen strukturell starken Uranmarkt und eine weltweit steigende Nachfrage nach Kernenergie. Bleibe über die jüngsten Entwicklung in der Atomenergie auf dem Laufenden und abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Cameco&stockidentifier=symbol%3ACCJ)! ## Langfristige Perspektive bleibt intakt Fundamental sieht sich Cameco weiterhin gut aufgestellt. Das Unternehmen profitiert nicht nur vom Uranabbau, sondern ist über die Beteiligung an Westinghouse entlang großer Teile der nuklearen Wertschöpfungskette vertreten. Gleichzeitig gewann Cameco zuletzt zusätzliche Anteile an der Cigar-Lake-Mine, wodurch die eigene Produktion künftig weiter gestärkt werden soll. Auch die langfristigen Aussichten für den Uranmarkt bleiben positiv. Weltweit setzen immer mehr Länder auf den Ausbau der Kernenergie, um den steigenden Strombedarf zu decken und gleichzeitig CO₂-Emissionen zu reduzieren. Davon dürfte Cameco als einer der weltweit größten Uranproduzenten profitieren. Kurzfristig sorgten die schwachen Quartalszahlen zwar für Enttäuschung, langfristig richten Anleger ihren Blick jedoch vor allem auf die steigenden Uranpreise und die unverändert starke Nachfrage. ## Chart stabilisiert sich – Analysten sehen deutliches Potenzial Die Cameco-Aktie reagierte zunächst negativ auf die Zahlen und setzte ihre Korrektur fort. Charttechnisch rückt nun jedoch der Bereich um 86 US$ in den Fokus. Dort scheint sich der Kurs vorerst zu stabilisieren. Gleichzeitig verläuft in diesem Bereich ein Volumencluster des Volume Profiles, das als erste Unterstützung dienen könnte. Gelingt eine Stabilisierung, könnte dies die Grundlage für eine Erholung bilden. Auf der Oberseite bleibt zunächst der Bereich um 92 US$ wichtig. Dort verläuft die nächste markante Widerstandszone. Wird diese überwunden, rückt anschließend die Zone um 116 US$ in den Fokus. Erst oberhalb dieses Bereichs würde sich das Chartbild wieder deutlich aufhellen. Trotz der kurzfristigen Enttäuschung bleiben viele Analysten optimistisch. RBC Capital sieht ein Kursziel von 175 US$, die Bank of America 140 US$, Truist Securities 129 US$. Selbst das zurückhaltendere Kursziel von Barclays liegt mit 104 US$ noch über dem aktuellen Kursniveau. Insgesamt signalisiert der Analystenkonsens damit weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-03-um-11.48.43.png)Cameco-Aktie Die Quartalszahlen fielen schwächer aus als erwartet und sorgten zunächst für Verkaufsdruck. Fundamental bleibt Cameco jedoch gut aufgestellt und profitiert weiterhin vom langfristigen Wachstum der Kernenergie. Charttechnisch entscheidet nun die Unterstützung im Bereich um 86 US$ darüber, ob die Aktie einen Boden ausbilden kann. Gelingt das, sehen viele Analysten auf dem aktuellen Niveau weiterhin deutliches Kurspotenzial. ## ℹ️ Cameco in Kürze - Cameco (WKN: 882017) ist ein kanadischer Uranproduzent mit Sitz in Saskatoon und zählt zu den größten Anbietern weltweit. - Schätzungen zufolge betreibt der kanadische Konzern knapp über 18% der weltweiten Abbaukapazitäten. - Das Unternehmen fördert Uran in Kanada, den USA und Kasachstan und ist zusätzlich über die Beteiligung an Westinghouse im Nuklear-Technologiesektor aktiv. - Cameco ist an den Börsen in New York und Toronto gelistet und wird aktuell mit rund 37,6 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Atomenergie, Cameco, Cameco-Aktie, Uran, Uran-Aktien --- ### [Schaeffler-Aktie: Nach Kurseinbruch wieder einsteigen?](https://www.sharedeals.de/schaeffler-aktie-nach-kurseinbruch-wieder-einsteigen/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Schaeffler-Aktie musste seit ihrem Hoch im Mai bei rund 11 € deutliche Kursverluste hinnehmen. Nach dem Rücksetzer Ende Juli bis auf etwa 7 € befindet sich das Papier wieder im Erholungsmodus und notiert am Montag aktuell bei 7,40 €. Damit stellt sich die Frage: Ist ein stabiler Boden erreicht und bietet die Aktie wieder Potenzial? ## Mittelfristige Prognose gesenkt Am 31. Juli senkte Schaeffler seine mittelfristigen Ziele bis 2028. Auslöser waren unter anderem geringere Erwartungen im Bereich Elektromobilität. Mehrere nordamerikanische Automobilhersteller reduzierten ihre Bestellungen, nachdem sich die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen schwächer entwickelte als ursprünglich angenommen. Die bisherige Umsatzprognose von 27 bis 29 Milliarden € wurde auf 24 bis 26 Milliarden € reduziert. Besonders betroffen ist das Segment E-Mobility. Hier erwartet Schaeffler nun einen Umsatz von 6,25 bis 7,25 Milliarden €, nachdem bislang 8,25 bis 9 Milliarden € geplant waren. Damit dürfte sich auch der Zeitpunkt verschieben, an dem dieser Geschäftsbereich nachhaltig profitabel arbeitet. Unverändert blieben dagegen die Konzernziele für die bereinigte EBIT-Marge von 6 bis 8% sowie für den Free Cashflow von 400 bis 600 Millionen € bis 2028. Vorstandschef Klaus Rosenfeld erklärte: > Wir können die bisherigen Wachstumsannahmen für die E-Mobilität, die aus dem Jahr 2025 stammen, so nicht aufrechterhalten. Die E-Mobilität bleibt jedoch weiterhin ein Wachstumsbereich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Schaeffler&stockidentifier=symbol%3ASHA0) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose für 2026 bestätigt Für das laufende Geschäftsjahr hält Schaeffler bisher an seiner Prognose fest. Der Konzern erwartet weiterhin einen Umsatz zwischen 22,5 und 24,5 Milliarden €. Nach 23,5 Milliarden € im Vorjahr wäre damit sowohl ein leichter Umsatzrückgang als auch ein moderates Wachstum möglich. Die bereinigte EBIT-Marge soll zwischen 3,5 und 5,5% liegen. Beim Free Cashflow rechnet das Unternehmen weiterhin mit 100 bis 300 Millionen €. Besondere Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Quartalszahlen am 5. August. Sie werden zeigen, ob die Jahresziele trotz der schwächeren Perspektiven im E-Mobilitätsgeschäft erreichbar bleiben. ## Bewertung Der deutliche Kursrückgang nach der Senkung der Mittelfristziele erscheint aus meiner Sicht überzogen. Zwar bleibt Schaeffler stark von der Automobilindustrie abhängig. Gleichzeitig arbeitet der Konzern jedoch daran, sich breiter aufzustellen und zusätzliche Geschäftsfelder außerhalb des klassischen Verbrennergeschäfts auszubauen. Kurzfristig dürfte das negative Sentiment den Kurs allerdings weiterhin belasten. Sollten die Quartalszahlen oder der Ausblick enttäuschen, sind weitere Rückschläge nicht ausgeschlossen. Langfristig bietet die Kombination aus Industriegeschäft, Elektromobilität und neuen Technologiefeldern jedoch weiterhin interessante Perspektiven. Der Kursrückgang hat die Bewertung der Aktie wieder attraktiver gemacht. Kurzfristig bleibt die Unsicherheit hoch, insbesondere mit Blick auf die Entwicklung der Elektromobilität und die anstehenden Quartalszahlen. Mittelfristig sehe ich jedoch wieder Potenzial. Ein fairer Wert liegt aus meiner Sicht bei rund 9 €. Mehrere Analysten halten sogar Kurse um 10 € für realistisch. **Ergänzend sei erwähnt:** Während Panzerproduktion boomt, deckt [„Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Unternehmen auf, die dank des Nachfrageschubs den entsprechenden Rohstoffe bald massiv profitieren werden. ## ℹ️ Schaeffler in Kürze - Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Zulieferer der Automobil- und Industriebranche. Der Schwerpunkt dabei liegt bei Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen. Der Konzern befindet sich in einer Umbauphase hin zur Elektromobilität. - Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenaurach, daneben ist der Konzern weltweit aufgestellt. - Die Übernahme und Verschmelzung der Vitesco AG wurde Ende September abgeschlossen. - Das Unternehmen ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit etwa 7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [China-Aktien-Trio: Günstig, profitabel, im Plus](https://www.sharedeals.de/china-aktien-trio-guenstig-profitabel-im-plus/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** China wird an der Börse oft auf zwei Dinge reduziert: billige Bewertung und politisches Risiko. Beides stimmt, dürfte sich aber zunehmend ins Positive ändern. Peking pumpt mehr Kapital in Infrastruktur und Zukunftstechnologien, mehr Staatsbanken finanzieren den Umbau, China hat Rohstoffe und auch die Kapazität aus allem mehr zu machen. Risiken gibt es immer, man muss nur die richtigen Titel finden, die auch abseits dieser Risiken außergewöhnlich gut performen. ## China ist nicht mehr nur billig China ist im billigen Aufholmodus. Wer sich China-Aktien in den vergangenen Jahren angeschaut hat, kennt das Narrativ: strukturelle Probleme, Immobilienkrise, regulatorischer Gegenwind, dazu eine Bewertung, die permanent unter dem Rest der Welt liegt. Was sich 2026 ändert, ist nicht die Bewertung selbst, die bleibt niedrig, sondern die These dahinter. Chinesische KI-Modelle wie das kürzlich veröffentlichte Kimi K3 von Moonshot AI zeigen exemplarisch, wie das Land technologische Lücken zunehmend nicht durch Innovation, sondern durch Tempo, Offenheit und industrielle Breite schließt. Für mich ist klar: China wird in Zukunft einholen, wenn nicht sogar in vielen Bereichen überholen. Drei Aktien, die genau diese Breite abbilden, notieren obendrein im Plus in einem China-Börsenjahr, in dem viele bekannte Namen wie Alibaba, Tencent oder Xiaomi bislang tiefrot stehen. ## CNOOC: Unausweichliche Öl-Cashflow-Maschine CNOOC aus Hongkong fördert Öl und Gas ausschließlich offshore vor der chinesischen Küste und ist damit das exklusive Standbein Pekings für maritime Energiegewinnung. Ausländische Ölkonzerne dürfen in China nur über CNOOC als Partner tätig werden. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um +39% zu und gehört damit zu den stärksten China-Werten des Jahres überhaupt. Bei einem Forward-KGV von rund 9,3 bleibt sie trotz der Rally im moderaten Bereich. US-Ölförderer haben KGVs von 10-12 und europäische liegen mit KGVs von 7 bis 10 nur etwas über den asiatischen. Die schmackhafte Nettomarge von CNOOC liegt bei kaum vorstellbaren 29 bis 32%, und der operative Cashflow fließt so zuverlässig, dass die Firma praktisch schuldenfrei wirtschaftet. Die Dividendenrendite bewegt sich zwischen 5 und 6%, gestützt durch eine der stärksten Bilanzen im gesamten Energiesektor. Besonders macht das Unternehmen die Kombination aus Förderkosten, die zu den niedrigsten der Welt zählen, und einer Reservebasis, die für Jahrzehnte reicht. Das Potenzial liegt in der weiter steigenden Öl- und Gasnachfrage Asiens sowie in Chinas Streben nach Energieunabhängigkeit von Importen. Verfolge diese und weitere Aktien ganz einfach mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) weiter. Jetzt abonnieren! ## Midea Group: Potenzial aus Augsburg Midea aus Foshan ist der weltgrößte Hersteller von Haushaltsgeräten und Klimaanlagen und übernahm 2016 die Mehrheit am Augsburger Robotik- und Automatisierungskonzern KUKA, einem der weltweit führenden Anbieter von Industrierobotern, bekannt vor allem aus der Automobilfertigung bei VW, BMW und Mercedes. Etwa 55 bis 60% des Gesamtumsatzes stammen direkt aus China. Die restlichen 40 bis 45% entfallen auf das internationale Geschäft und das werte ich als sehr wichtig für europäische Anleger, da das Geschäft dadurch viel transparenter ist und kooperationsfreudiger wirkt. Der Aktienpreis liegt bei 11 € derzeit und der Kurs legte seit Jahresbeginn um +17,6% zu, bei einem Forward-KGV von rund 14. Dir Firma ist sehr profitabel und erwirtschaftet sogar eine stolze Nettomarge von etwa 10% (für einen Haushaltsgerätehersteller ein sehr hoher Wert). Der Cashflow ist robust, die Dividendenrendite liegt bei attraktiven 5%. Besonders ist die Doppelstrategie aus stabilem Konsumgütergeschäft, dem stabilen Bein, und wachsendem Robotik-Ausblick. Eine Aktie, die meiner Ansicht nach eher unter dem Radar fliegt für die Qualität, die sie liefert. Wenn Du genau solche Qualitätswerte suchst, dann wären unsere [Top 10 Dividendentitel 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) genau was für Dich. Lass es dir nicht entgehen! ## China Shenhua Energy: verlässlichste Gewinnmaschinen China Shenhua Energy aus Peking ist ein vertikal integrierte Energiekonzern, der Kohle fördert, in eigenen Kraftwerken verstromt und über eigene Bahnstrecken und Häfen transportiert. Anstatt nur die Kohle aus dem Boden zu graben, kontrolliert das Unternehmen jeden Schritt vom Rohstoffabbau bis zum fertigen Endprodukt. Eine geschlossene Wertschöpfungskette, die kaum ein Wettbewerber weltweit so kontrolliert. Dadurch erwirtschaftet die Firma enorme Gewinne, auch wenn der Kohlepreis sinkt. Seit 2005 börsennotiert, zeigt die Aktie seit Jahresbeginn ein Plus von +12,5%, bei einem Forward-KGV von rund 15. Die Nettomarge liegt bei rund 20%, die Eigenkapitalquote bei außergewöhnlichen 76,5% – Shenhua ist damit nahezu schuldenfrei und einer der bilanzstärksten Konzerne Asiens überhaupt. Der Cashflow ist entsprechend üppig, weshalb eine Dividendenrendite von derzeit 8% ausgeschüttet wird. Allerdings ist das bei einem Aktienpreis von 4,80 € nicht allzu viel. Besonders aber macht das Unternehmen seine Rolle als Rückgrat der chinesischen Stromversorgung. Trotz der Energiewende und dem Dekarbonisierungsdruck (ESG) bleibt Kohle in China noch viele weitere Jahre unverzichtbar, und Shenhua sichert sich als integrierter Vollversorger die Margen entlang der gesamten Kette. Das Potenzial liegt in stabilen, planbaren Cashflows und dem zunehmenden Strombedarf Chinas für den Ausbau und Betrieb von Künstlicher Intelligenz. Damit ist die Aktie zweifelsohne ein defensiver Ankerwert für Anleger, die Stabilität einer Wachstumsstory vorziehen. Mein Favorit ist Midea Group, weil es am internationalsten tätig ist und neben einem stabilen Standbein, also dem Verkauf von Haushaltsgeräten, auch noch eine Wachstumsparte aus Augsburg besitzt. Das ist ein Non-Plus-Ultra, da Investitionen in Forschung & Entwicklung bei Robotik nicht durch Schulden, sondern aus dem laufenden Geschäft ermöglicht werden. Das werte ich als sehr positiv. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Markt-Analysen **Schlagwörter:** China, China-Aktien, Tech-Aktie --- ### [Almonty-Aktie: Neues Jahrestief trotz starkem operativem Geschäft](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-neues-jahrestief-trotz-starkem-operativem-geschaeft/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Almontys Kurs fällt weiter, obwohl das operative Geschäft intakt bleibt. Seit der Ausgabe einer Wandelanleihe im Juni ist das Short-Interest massiv gestiegen. Charttechnisch nähert sich der Kurs dabei einer Zone, die auch aus Fibonacci-Sicht spannend ist. ## Wandelanleihe treibt Leerverkäufe in die Höhe Der Ausverkauf bei Almonty hat einen konkreten technischen Hintergrund. Seit der Ausgabe der 800-Millionen-US$-Wandelanleihe Anfang Juni ist das Short-Interest an der Nasdaq um rund 356% gestiegen, von 4,17 Millionen auf zuletzt 19,02 Millionen Aktien. Eine plausible Erklärung dafür ist Convertible Arbitrage. Käufer der Wandelanleihe sichern sich häufig ab, indem sie parallel Aktien leerverkaufen, was strukturellen Verkaufsdruck erzeugt, der unabhängig von der operativen Entwicklung des Unternehmens wirkt. Am operativen Geschäft selbst ändert das wenig. Erst kürzlich hatte Almonty seinen langfristigen Liefervertrag mit Global Tungsten & Powders auf 21 Jahre und ein deutlich höheres Volumen ausgeweitet. Fundamental bleibt das Bild damit intakt, während der Chart zuletzt deutlich nach unten eingebrochen ist. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-03-um-09.50.41.png)Quelle Chart: Tradingview Für Almonty ging es durch die Unterstützungszone zwischen 11,77 und 12,66 € hindurch und an den Support eine Etage tiefer. Dieser befindet sich zwischen 8,25 und 9,20 €. Besonders spannend an dieser Zone ist, dass der Kurs hier auch auf das 61,8%-Fibonacci-Retracement trifft – oftmals ein Reaktionsbereich, auf den viele Trader bei der Fortsetzung der vorherigen Bewegung achten. Der zuvor durchbrochene Supportbereich ist nun als Widerstand zu werten und dient im weiteren Verlauf als Hürde. Aktuell könnte der Markt noch weiter in die Zone hineinlaufen, denn das Fibonacci-Level befindet sich nahe der Unterkante. Kommt es hier zu einer Konsolidierung oder neuen Käufen, wäre das als bullisches Signal zu werten und könnte als mögliche Chance für weiter steigende Kurse genutzt werden. Hält die Schwäche im Markt dagegen weiter an, sollte die Long-Seite mit Vorsicht betrachtet werden, da die Verkäufer dann deutlich die Oberhand hätten. Die Zone zwischen 8,25 und 9,20 € bleibt entscheidend, da sich hier die Richtung der kommenden Tage bestimmen dürfte. Ein Positionierung vor einer klaren Reaktion ist angesichts der anhaltenden Schwächephase nicht empfehlenswert, während eine Bestätigung durch einsetzende Kaufkraft eine attraktive Long-Chance bei Almonty darstellt. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,1 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien --- ### [Wachstum und Dividenden: 3 Tech-Giganten für die Ewigkeit](https://www.sharedeals.de/wachstum-und-dividenden-3-tech-giganten-fuer-die-ewigkeit/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zum wichtigsten Wachstumstreiber der globalen Technologiebranche. Davon profitieren vor allem etablierte Unternehmen, die ihre starke Marktposition mit wiederkehrenden Erträgen und einer verlässlichen Dividendenpolitik verbinden. Microsoft, Texas Instruments und Broadcom zählen zu den Unternehmen, die langfristig sowohl Kurschancen als auch attraktive Ausschüttungen bieten könnten. ## Microsoft-Aktie Microsoft gehört seit Jahren zu den verlässlichsten Dividendenzahlern im Technologiesektor und hat seine Ausschüttung mittlerweile mehr als 20 Jahre in Folge erhöht. Mit einer Quartalsdividende von 0,91 US-Dollar liegt die Dividendenrendite zwar bei unter einem Prozent, doch sie wird durch die hohe Profitabilität und die stetig wachsenden Einnahmen aus Cloud-Diensten sowie Abonnementmodellen solide abgesichert. Operativ setzt der Softwarekonzern seinen Wachstumskurs fort. Im vierten Geschäftsquartal, das Ende Juni abgeschlossen wurde, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent, während der bereinigte Gewinn um 23 Prozent zulegte. Maßgeblich verantwortlich dafür ist die hohe Nachfrage nach den KI-Anwendungen des Unternehmens. Insbesondere der KI-Assistent Copilot gewinnt weiter an Bedeutung: Die Zahl der zahlenden Unternehmenskunden stieg innerhalb eines Quartals von mehr als 20 auf inzwischen über 30 Millionen Nutzer. Ein weiterer Wachstumsmotor bleibt die Cloud-Plattform Azure. Die Erlöse aus Azure und weiteren Cloud-Diensten legten zuletzt um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und profitieren von den anhaltend hohen Investitionen von Unternehmen in Cloud-Infrastrukturen und KI-Anwendungen. Zwar dürfte künstliche Intelligenz die Entwicklung neuer Software erleichtern und den Wettbewerb verschärfen. Microsoft verfügt jedoch weiterhin über erhebliche Wettbewerbsvorteile. Die weit verbreitete Office-Produktpalette, langjährige Kundenbeziehungen im Unternehmensumfeld sowie die umfangreiche Rechenzentrumsinfrastruktur bilden hohe Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber. Angesichts einer Bewertung von rund dem 20-Fachen der erwarteten Gewinne für das Geschäftsjahr 2027 erscheint die Aktie nach der jüngsten Kursschwäche aus Sicht vieler Analysten weiterhin attraktiv bewertet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Texas Instruments-Aktie Auch Texas Instruments überzeugt durch eine beeindruckende Kontinuität bei den Ausschüttungen. Der Halbleiterhersteller hat seine Dividende bereits seit 22 Jahren in Folge angehoben und verfolgt das Ziel, den freien Cashflow weitgehend über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückzugeben. Grundlage dafür ist das margenstarke Geschäft mit Analog- und Embedded-Halbleitern, die unter anderem in Fahrzeugen, Industrieanlagen, Unterhaltungselektronik und Rechenzentren zum Einsatz kommen. Mit einer Quartalsdividende von 1,42 US-Dollar bietet die Aktie derzeit eine Dividendenrendite von rund zwei Prozent. Zwar liegt die Ausschüttungsquote gemessen am freien Cashflow mit etwa 78 Prozent auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Eine anziehende Nachfrage und langfristige Wachstumsperspektiven könnten jedoch weiteren Spielraum für Dividendenerhöhungen schaffen. Im zweiten Quartal steigerte Texas Instruments den Umsatz um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelten sich die Geschäfte mit Kunden aus der Industrie, der Automobilbranche und dem Rechenzentrumsmarkt. Allein die Erlöse im Data-Center-Geschäft verdoppelten sich innerhalb eines Jahres. Die dort eingesetzten Chips übernehmen unter anderem wichtige Aufgaben bei der Energieversorgung und Leistungssteuerung moderner Rechenzentren. Da die Halbleiterbranche traditionell starken Konjunkturzyklen unterliegt, entstehen attraktive Einstiegsmöglichkeiten häufig zu Beginn einer neuen Wachstumsphase. Nach einer längeren Schwächephase zeigen sich insbesondere die Automobil- und Industriemärkte wieder stabiler. Zusätzlich profitiert Texas Instruments von seinem breiten Produktportfolio mit mehr als 80.000 Bauteilen, die häufig über viele Jahre hinweg in den Produkten der Kunden verbaut bleiben und dadurch langfristige Geschäftsbeziehungen sichern. Analysten erwarten derzeit ein durchschnittliches Gewinnwachstum von rund 23 Prozent pro Jahr. ## Broadcom-Aktie Broadcom zählt zu den größten Profiteuren des aktuellen KI-Booms. Das Unternehmen hat seine Dividende in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um rund 31 Prozent jährlich erhöht. Die aktuelle Quartalsdividende beträgt 0,65 US-Dollar, während lediglich rund 36 Prozent des freien Cashflows beziehungsweise 41 Prozent des Gewinns für Ausschüttungen verwendet werden. Damit bleibt ausreichend finanzieller Spielraum für weitere Dividendenerhöhungen. Derzeit liegt die Dividendenrendite bei lediglich knapp unter 0,7 Prozent. Die Geschäftsentwicklung unterstreicht die starke Marktposition des Konzerns. Im jüngsten Quartal legte der Umsatz um 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit KI-Halbleitern, dessen Erlöse um 143 Prozent stiegen. Die speziell für Anwendungen künstlicher Intelligenz entwickelten Beschleunigerchips kommen mittlerweile bei führenden Technologieunternehmen wie Google, Anthropic, OpenAI und Meta zum Einsatz. Neben den KI-Prozessoren profitiert Broadcom auch von seiner starken Position im Bereich Netzwerktechnik für Rechenzentren. Ethernet-Switches und optische Verbindungstechnologien ermöglichen den schnellen Datenaustausch moderner KI-Infrastrukturen und tragen inzwischen rund 40 Prozent zum KI-Umsatz des Unternehmens bei. Ergänzt wird das Hardwaregeschäft durch margenstarke Infrastruktursoftware, die einen wichtigen Beitrag zum freien Cashflow leistet. Für das laufende dritte Quartal rechnet das Management mit einem Wachstum der Softwareerlöse von 31 Prozent. Als größtes Risiko gilt eine mögliche Abschwächung der Investitionen in Rechenzentren. Allerdings verfügt Broadcom bereits über langfristige Aufträge führender KI-Unternehmen, was auf eine anhaltend robuste Nachfrage schließen lässt. Damit bleibt der Konzern gut positioniert, um auch künftig von der fortschreitenden Verbreitung künstlicher Intelligenz zu profitieren und seinen Aktionären attraktive Renditen zu bieten. Microsoft, Texas Instruments und Broadcom vereinen starke Marktpositionen, solide Bilanzen und eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik mit attraktiven Wachstumsperspektiven im KI-Zeitalter. Während Microsoft von seiner dominierenden Stellung im Cloud- und Softwaregeschäft profitiert, setzen Texas Instruments und Broadcom auf den langfristigen Ausbau der Halbleiter- und Rechenzentrumsinfrastruktur. Für langfristig orientierte Anleger könnten alle drei Titel daher interessante Bausteine eines breit aufgestellten Technologieportfolios bleiben. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. 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Nvidia und Circle Internet Group zählen dabei zu den aussichtsreichsten Kandidaten. ## Nvidia-Aktie Der Chipentwickler Nvidia dürfte seine führende Position im Markt für KI-Hardware weiter ausbauen – insbesondere mit dem Aufkommen sogenannter agentischer KI-Systeme. Dabei arbeiten mehrere KI-Modelle gleichzeitig zusammen, um komplexe Aufgaben zu lösen. Solche Anwendungen stellen deutlich höhere Anforderungen an die Recheninfrastruktur als herkömmliche Grafikprozessoren (GPUs) allein. Von dieser Entwicklung profitiert Nvidia bereits heute. Neben seinen marktführenden KI-GPUs gewinnt das Unternehmen zunehmend auch mit eigenen Prozessoren (CPUs) und Netzwerktechnologie an Bedeutung. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Nvidia mit einem CPU-Umsatz von nahezu 20 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig legte der Umsatz im Netzwerkgeschäft zuletzt im Jahresvergleich um 88 Prozent zu – ein Hinweis darauf, dass Rechenzentren verstärkt auf integrierte KI-Infrastrukturen setzen. Mit seiner Strategie, Kunden eine komplette Hardwareplattform aus GPUs, CPUs und Netzwerklösungen anzubieten, positioniert sich Nvidia als Komplettanbieter für KI-Rechenzentren. Die neue Vera-CPU wurde speziell für agentische KI-Anwendungen entwickelt und soll im Vergleich zu klassischen x86-Prozessoren etwa die doppelte Leistung pro Watt liefern. Künftig wird sie zudem Bestandteil komplexer Multi-Rack-Systeme auf Basis der Vera-Rubin-Plattform sein. Trotz der starken Geschäftsdynamik erscheint die Bewertung der Aktie vergleichsweise moderat. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt derzeit bei etwa 22. Analysten rechnen gleichzeitig mit einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von etwa 45 Prozent pro Jahr in den kommenden Jahren. Sollte Nvidia dieses Wachstumstempo halten, sehen Marktbeobachter gute Chancen, dass sich der Aktienkurs bis zum Jahr 2030 verdoppeln könnte. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Circle Internet Group-Aktie Auch die Circle Internet Group zählt zu den Unternehmen, die von langfristigen Technologietrends profitieren könnten. Das Unternehmen ist Herausgeber des Stablecoins USDC, einer der weltweit größten an den US-Dollar gekoppelten Digitalwährungen. Das Geschäftsmodell basiert darauf, die Reserven hinter den ausgegebenen USDC-Coins – vor allem kurzfristige US-Staatsanleihen – zu verzinsen. Mit steigender USDC-Nachfrage wachsen somit auch die Zinserträge von Circle. Ein möglicher Wachstumstreiber ist der zunehmende Einsatz von KI-Agenten. Da autonome Softwareprogramme künftig eigenständig Zahlungen ausführen und Transaktionen abwickeln könnten, dürfte die Anzahl digitaler Zahlungsströme erheblich steigen. Stablecoins wie USDC gelten dabei als potenziell effizientes Zahlungsmittel für solche automatisierten Prozesse. Bereits heute entwickelt sich das Geschäft dynamisch. Im ersten Quartal stieg das Umlaufvolumen von USDC gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent auf 77 Milliarden US-Dollar. Die gesamten Umsätze sowie die Erträge aus den Reserven erhöhten sich gleichzeitig um 20 Prozent auf 694 Millionen US-Dollar. Insgesamt wurden über USDC seit seiner Einführung Transaktionen im Gesamtwert von rund 90 Billionen US-Dollar abgewickelt. Um von einer möglichen KI-getriebenen Zahlungsinfrastruktur zu profitieren, investiert Circle gezielt in neue Produkte. Dazu gehören unter anderem sogenannte Agent Wallets sowie ein Agent Marketplace, über den Händler KI-gestützte USDC-Transaktionen über verschiedene Blockchains und Zahlungsnetzwerke monetarisieren können. Die Erwartungen des Marktes spiegeln sich allerdings bereits teilweise in der Bewertung wider. Die Aktie wird trotz deutlicher Korrektur derzeit mit dem rund 50-fachen der erwarteten Jahresgewinne gehandelt. Gleichzeitig prognostizieren Analysten ein durchschnittliches Gewinnwachstum von etwa 56 Prozent pro Jahr. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte auch die Circle-Aktie innerhalb der kommenden vier Jahre erhebliches Aufwärtspotenzial besitzen und ihren Wert bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich steigern. Nvidia und Circle Internet Group profitieren von zwei der bedeutendsten Zukunftstrends der kommenden Jahre: künstlicher Intelligenz und der zunehmenden Verbreitung digitaler Zahlungsinfrastrukturen. Gelingt es beiden Unternehmen, ihre hohen Wachstumsraten aufrechtzuerhalten, könnten die Aktien nach Einschätzung vieler Analysten bis zum Ende des Jahrzehnts weiterhin erhebliches Kurspotenzial bieten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Hopp oder top?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-hopp-oder-top/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die jüngste Kurskorrektur bei Micron hat die Diskussion über die Perspektiven des Speicherchip-Herstellers neu entfacht. Während der Boom rund um künstliche Intelligenz die Nachfrage weiterhin antreibt, stellt sich für Anleger die Frage, ob der Rücksetzer lediglich eine Verschnaufpause oder der Beginn einer größeren Korrektur ist. Die Aktie von Micron Technology hat in den vergangenen Jahren eine außergewöhnliche Rally hingelegt und dennoch wirkt die Bewertung auf Basis der erwarteten Gewinne der kommenden Geschäftsjahre weiterhin moderat. Nach dem kräftigen Rücksetzer im Juli könnte sich für langfristig orientierte Anleger eine attraktive Einstiegsgelegenheit ergeben. Gleichzeitig bleibt der zyklische Charakter des Speichermarktes ein wesentlicher Risikofaktor, den Investoren nicht unterschätzen sollten. ## KI-Sektor kurzfristig unter Druck Der gesamte KI-Sektor stand im Juli erheblich unter Verkaufsdruck. Auslöser waren unter anderem Aussagen von Meta, wonach das Unternehmen künftig stärker als Anbieter von KI-Cloud-Diensten auftreten könnte. Viele Marktteilnehmer interpretierten dies zunächst als Hinweis auf eine mögliche Überkapazität bei KI-Rechenleistung. Bei genauerer Betrachtung vermittelte Meta-Chef Mark Zuckerberg jedoch ein anderes Bild. Demnach seien KI-Dienste mit intelligenzbasierten Anwendungen langfristig deutlich profitabler als der reine Verkauf von Rechenleistung. Gleichzeitig bleibe der Markt für Cloud-Kapazitäten attraktiv. Zusätzliche Unsicherheit entstand durch die Schieflage des Hedgefonds von Leopold Aschenbrenner. Nach hohen kreditfinanzierten Positionen musste der Fonds infolge der Kursverluste Beteiligungen verkaufen. Diese Zwangsliquidierungen verstärkten den Druck auf zahlreiche KI-Aktien, darunter auch Micron, dessen Kurs seit Ende Juni deutlich nachgab. ## Langfristige Nachfrage nach Speicher wächst weiter Trotz der kurzfristigen Turbulenzen bleiben die strukturellen Wachstumstreiber intakt. Micron profitiert weiterhin von der stark steigenden Nachfrage nach Hochleistungsspeichern für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Das Unternehmen verfügt inzwischen über 16 Kunden aus dem Bereich sogenannter Strategic Customer Agreements, die langfristige Lieferverträge mit einem Mindestvolumen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar abgeschlossen haben. Hinzu kommen Vorauszahlungen in Höhe von rund 22 Milliarden US-Dollar. Nach Unternehmensangaben könnten künftig bis zu 50 Prozent des Umsatzes aus langfristigen Lieferverträgen mit festen Preisen stammen. Solche Vereinbarungen schaffen Planungssicherheit und erleichtern die Finanzierung der hohen Investitionen in neue Produktionskapazitäten. Langfristig dürfte sich das Preisniveau allerdings wieder stärker am Markt orientieren. ## Tesla setzt auf Micron für KI und Roboter Ein zusätzlicher Wachstumstreiber könnte die Zusammenarbeit mit Tesla werden. Elon Musk bestätigte, dass Micron Speicherkapazitäten sowohl für KI-Systeme als auch für die Entwicklung humanoider Roboter bereitstellt. Besonders für das Optimus-Projekt sieht Musk ausreichende Verfügbarkeit von Speicherchips als entscheidenden Faktor für den geplanten Produktionshochlauf. Gleichzeitig bedankte er sich ausdrücklich bei Micron für die zugesagten Liefermengen in einem Marktumfeld mit knappen Kapazitäten und hohen Speicherpreisen. Micron geht davon aus, dass humanoide Roboter künftig etwa zehnmal so viel Speicher benötigen werden wie ein durchschnittliches Fahrzeug mit fortgeschrittenen Fahrerassistenzsystemen. Zusammen mit dem Ausbau von KI-Rechenzentren und Robotaxi-Flotten könnte daraus eine weitere starke Nachfragewelle entstehen. ## Niedrige Bewertung trotz kräftiger Gewinnsteigerungen Trotz der starken Kursentwicklung wird Micron derzeit lediglich mit dem Fünf- bis Sechsfachen der erwarteten Gewinne bewertet. Analysten rechnen für das Geschäftsjahr 2027 mit einem Gewinn von mehr als 150 US-Dollar je Aktie. Selbst wenn die Aktie wieder ihr bisheriges Hoch erreichen sollte, läge das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis dieser Gewinnschätzungen lediglich bei rund acht. Damit erscheint die Bewertung im Vergleich zu vielen anderen KI-Unternehmen weiterhin vergleichsweise günstig. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Zyklischer Speichermarkt bleibt größtes Risiko Dem attraktiven Bewertungsniveau steht jedoch die hohe Zyklik des Speichergeschäfts gegenüber. Die Vergangenheit zeigt, dass Micron immer wieder extreme Boom- und Abschwungphasen durchlaufen hat. Nach den Rekordgewinnen im Geschäftsjahr 2022 rutschte das Unternehmen bereits ein Jahr später tief in die Verlustzone. Im Geschäftsjahr 2023 fiel ein Verlust von 4,45 US-Dollar je Aktie an. Solche Entwicklungen sind typisch für den Speichermarkt, in dem Angebot und Nachfrage häufig stark schwanken. Besonders deutlich wird dies bei der Bruttomarge. Während Micron in Hochphasen Margen von rund 50 Prozent oder sogar deutlich darüber erzielen kann, kam es in früheren Abschwüngen mehrfach zu negativen Bruttomargen. In solchen Phasen werden Speicherchips unter den Herstellungskosten verkauft – ein Szenario, das in den meisten anderen Industrien kaum vorkommt. ## Preisentwicklung entscheidet über weiteren Kursverlauf Sollten die Bruttomargen künftig wieder auf etwa 50 Prozent oder darunter zurückfallen, würde sich der Gewinn des Unternehmens erheblich verringern. Hinzu kommt, dass das erwartete Umsatzwachstum nicht allein auf steigenden Absatzmengen beruht, sondern zu einem großen Teil auf höheren Verkaufspreisen für Speicherprodukte. Nach Einschätzung von TrendForce wird der Anteil der HBM-Produktion an der gesamten DRAM-Fertigung bis Ende 2027 zwar deutlich steigen. Gleichzeitig dürfte dieser Speichertyp jedoch nur rund 13 Prozent des gesamten DRAM-Bitangebots ausmachen. Dadurch bleibt grundsätzlich das Risiko bestehen, dass die Branche mittelfristig erneut Überkapazitäten aufbaut. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Marktstruktur. Mit Samsung, SK hynix und Micron dominieren lediglich drei Unternehmen den weltweiten DRAM-Markt. Sollte einer dieser Hersteller seine Produktionskapazitäten zu stark ausweiten, könnten die Speicherpreise erheblich unter Druck geraten. Nach Einschätzung von UBS dürfte das Angebot die Nachfrage im DRAM-Markt jedoch frühestens im zweiten Quartal 2028 vollständig einholen. Bis dahin sprechen die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Hardware sowie neue Anwendungen im Robotikbereich weiterhin für ein günstiges Marktumfeld. Micron bleibt einer der aussichtsreichsten Profiteure des KI-Booms und überzeugt trotz der starken Kursentwicklung weiterhin mit einer vergleichsweise niedrigen Bewertung. Anleger sollten jedoch die hohe Zyklik des Speichermarktes im Blick behalten, denn auf Boomphasen folgten in der Vergangenheit regelmäßig deutliche Abschwünge. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology Inc. (WKN: 869020) mit Sitz in Boise im US-Bundesstaat Idaho ist ein weltweit führender Anbieter von Computerspeichern, die in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz kommen. - Hauptprodukte des Technologiekonzerns sind dynamische Random-access Memories (RAM), Flash-Speicher und USB-Flash-Laufwerke. - Das Unternehmen ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und an der Börse ca. 930 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rolls-Royce-Aktie +42% seit Kaufempfehlung: Das treibt sie immer weiter](https://www.sharedeals.de/rolls-royce-aktie-42-seit-kaufempfehlung-das-treibt-sie-immer-weiter/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Rolls-Royce setzt ihren beeindruckenden Höhenflug fort. Bereits im August vergangenen Jahres hatten wir die Aktie [zum Kauf empfohlen](https://www.sharedeals.de/rolls-royce-im-rallyemodus/) – seitdem ist der Kurs um rund 42 Prozent gestiegen und markierte zuletzt ein neues Allzeithoch. Die nun vorgelegten Halbjahreszahlen untermauern den operativen Aufwärtstrend und liefern weitere Argumente für eine langfristig positive Entwicklung. ## Deutlich höhere Gewinne und kräftiger Cashflow Rolls-Royce hat im ersten Halbjahr 2026 in sämtlichen Geschäftsbereichen zweistellige Wachstumsraten erzielt und die Profitabilität deutlich verbessert. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 11,3 Milliarden Pfund, während der Bruttogewinn um 33 Prozent auf 3,4 Milliarden Pfund zulegte. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 30,1 Prozent. Noch dynamischer entwickelte sich das operative Ergebnis. Der bereinigte operative Gewinn kletterte um 46 Prozent auf 2,5 Milliarden Pfund, wodurch sich die operative Marge auf 22,5 Prozent erhöhte. Gleichzeitig legte der freie Cashflow um 24 Prozent auf knapp 2 Milliarden Pfund zu. Der Gewinn je Aktie stieg um 41 Prozent auf 22,17 Pence, die Kapitalrendite erreichte 22 Prozent. Zum Halbjahresende verfügte Rolls-Royce über eine Netto-Cashposition von 2,1 Milliarden Pfund. Die Zwischendividende wurde von 4,5 auf 6 Pence je Aktie angehoben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Zivile Luftfahrt bleibt Wachstumsmotor Den größten Ergebnisbeitrag lieferte erneut das Geschäft mit Triebwerken für Großraumflugzeuge. Der Umsatz der Sparte stieg um 29 Prozent auf 6,2 Milliarden Pfund, während der operative Gewinn um 31 Prozent auf 1,6 Milliarden Pfund wuchs. Die operative Marge verbesserte sich auf 25,3 Prozent. Besonders erfreulich entwickelte sich das Servicegeschäft. Die Erlöse aus Wartungsverträgen für Großtriebwerke erhöhten sich um mehr als 30 Prozent. Gleichzeitig wurden 279 neue Triebwerke ausgeliefert, davon 157 Großtriebwerke sowie 122 Business-Jet-Triebwerke der Pearl-Familie. Auch operativ wurden weitere Fortschritte erzielt. Die Flugstunden der Großtriebwerke liegen inzwischen bei 113 Prozent des Niveaus von 2019. Die Wartungskapazitäten wurden deutlich ausgeweitet, die Durchlaufzeiten verkürzt und ungeplante Ausfälle von Flugzeugen aufgrund fehlender Triebwerke nahezu vollständig beseitigt. Das verbessert die Kundenzufriedenheit und reduziert gleichzeitig die Kosten. Allerdings profitierte die Sparte zusätzlich von positiven Nachbewertungen bestehender Verträge. Das Management machte deutlich, dass dieser Sondereffekt in der zweiten Jahreshälfte deutlich geringer ausfallen dürfte. Anleger sollten daher die außergewöhnlich hohen Margen des ersten Halbjahres nicht einfach auf das Gesamtjahr hochrechnen. ## Verteidigungsgeschäft profitiert von steigenden Rüstungsausgaben Auch die Verteidigungssparte überzeugte mit kräftigem Wachstum. Der Umsatz legte um 17 Prozent auf 2,5 Milliarden Pfund zu, während der operative Gewinn um 57 Prozent auf 522 Millionen Pfund stieg. Die operative Marge verbesserte sich auf 21 Prozent. Treiber waren vor allem das margenstarke Wartungsgeschäft, Effizienzsteigerungen in der Produktion sowie höhere Flugaktivitäten militärischer Kunden. Der Auftragsbestand von 17,5 Milliarden Pfund reicht inzwischen für mehr als drei Jahre Umsatz und sorgt für eine hohe Planungssicherheit. Zusätzliche Impulse dürften in den kommenden Jahren von steigenden Verteidigungsausgaben in Großbritannien, dem AUKUS-Programm sowie den NATO-Aufrüstungsplänen ausgehen. Rolls-Royce arbeitet zudem an neuen Antriebslösungen für unbemannte Kampfflugzeuge und moderne Marineprogramme. ## Power Systems entwickelt sich zum zweiten Wachstumspfeiler Am stärksten legte die Sparte Power Systems zu. Der Umsatz stieg um 28 Prozent auf 2,6 Milliarden Pfund, der operative Gewinn sogar um 72 Prozent auf 528 Millionen Pfund. Die operative Marge erhöhte sich auf 20,3 Prozent. Besonders dynamisch wächst das Geschäft mit Stromversorgungssystemen für Rechenzentren. Der Auftragseingang sprang um mehr als 50 Prozent auf 4,6 Milliarden Pfund, wodurch der Auftragsbestand auf 8 Milliarden Pfund anwuchs. Vor allem die weltweit steigende Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten infolge des KI-Booms eröffnet erhebliche Wachstumschancen. Rolls-Royce erwartet inzwischen, dass der Umsatz mit Stromerzeugungsanlagen bis 2030 jährlich um rund 25 Prozent wachsen wird. Hinzu kommt ein wachsendes Servicegeschäft, das nach der Installation der Anlagen über viele Jahre wiederkehrende Erträge generiert. ## Jahresprognose deutlich angehoben Nach dem starken ersten Halbjahr hebt Rolls-Royce seine Erwartungen für das Gesamtjahr erneut an. Der bereinigte operative Gewinn soll nun zwischen 4,7 und 4,9 Milliarden Pfund liegen. Bislang hatte das Management 4,2 Milliarden Pfund als Ziel ausgegeben. Auch beim freien Cashflow wurde die Prognose auf 3,8 bis 4,0 Milliarden Pfund erhöht. Die höheren Erwartungen beruhen auf verbesserten Margen im zivilen Luftfahrtgeschäft, einer anhaltend starken Entwicklung bei Power Systems sowie dem robusten Wartungsgeschäft im Verteidigungssegment. ## Mittelfristige Ziele könnten schon bald erneut steigen Bemerkenswert ist vor allem die Aussage des Managements, dass selbst die bislang gültigen Ziele für 2028 inzwischen überprüft werden könnten. Mit der neuen Prognose erreicht Rolls-Royce bereits 2026 nahezu das Gewinnniveau, das ursprünglich erst für 2028 vorgesehen war. Gleichzeitig schreitet die Verbesserung der langfristigen Wartungsverträge schneller voran als geplant. Ein erheblicher Teil der daraus resultierenden Ertragssteigerungen wird allerdings erst nach 2028 realisiert werden. Zusätzliche Wachstumspotenziale ergeben sich durch langlebigere Triebwerke, den Ausbau des Geschäfts mit Rechenzentren, kleine modulare Kernreaktoren sowie mögliche neue Triebwerksprogramme für Mittelstreckenflugzeuge. ## Bewertung mittlerweile anspruchsvoller Die operative Entwicklung spricht weiterhin klar für Rolls-Royce. Allerdings hat der Aktienkurs den Großteil dieser Fortschritte inzwischen eingepreist. Der ursprüngliche Optimismus vieler Analysten bleibt zwar bestehen, allerdings ist das weitere Kurspotenzial kurzfristig begrenzter geworden. Gleichzeitig profitieren die Aktionäre zunehmend von Aktienrückkäufen und steigenden Dividenden. Dank der starken Bilanz verfügt Rolls-Royce über erheblichen finanziellen Spielraum für weitere Kapitalrückführungen. Für die kommenden Quartale bleiben insbesondere die Entwicklung der Flugstunden im Langstreckenverkehr, der Ausbau des Wartungsgeschäfts, die Nachfrage nach Stromversorgungslösungen für Rechenzentren sowie die weitere Margenentwicklung entscheidend. ## Risiken bleiben überschaubar Trotz der starken Geschäftsentwicklung bestehen weiterhin einige Unsicherheiten. Die außergewöhnlich hohen Margen des ersten Halbjahres dürften sich aufgrund auslaufender Sondereffekte nicht dauerhaft wiederholen. Hinzu kommen Belastungen durch höhere Materialkosten, mögliche Lieferkettenprobleme sowie steigende Investitionen. Dennoch erscheint Rolls-Royce dank hoher Cashflows, einer Netto-Cashposition und einer sehr guten Auftragslage gut aufgestellt, um weiteres Wachstum zu finanzieren und gleichzeitig die Ausschüttungen an die Aktionäre auszubauen. Rolls-Royce liefert erneut eindrucksvolle Zahlen und beweist, dass der Konzern seine Transformation erfolgreich abgeschlossen hat. Nach dem Kursanstieg von rund 42 Prozent seit unserer [Kaufempfehlung](https://www.sharedeals.de/rolls-royce-im-rallyemodus/) vor einem Jahr und dem Erreichen eines neuen Allzeithochs ist die Bewertung zwar anspruchsvoller geworden, die langfristigen Wachstumstreiber sprechen jedoch weiterhin für eine positive Entwicklung der Aktie. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rolls-Royce in Kürze - Rolls-Royce (WKN: A1H81L) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Antriebssystemen. - Der Konzern ist in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig: Hierzu zählen die zivile und militärische Luftfahrt, Power Systems und Marine. - Das Unternehmen besitzt weltweit mehrere Standorte, darunter auch in Deutschland. - Rolls-Royce mit Sitz in London ist an der LSE gelistet und an der Börse derzeit rund 125 Milliarden Pfund wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Pharma-Hammer: AstraZeneca und Bristol-Myers Squibb vor Mega-Fusion?](https://www.sharedeals.de/pharma-hammer-astrazeneca-und-bristol-myers-squibb-vor-mega-fusion/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Pharmabranche könnte vor ihrer größten Transaktion seit Jahren stehen. Medienberichten zufolge hat AstraZeneca in den vergangenen Monaten Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss mit dem US-Konzern Bristol-Myers Squibb (BMS) geführt. Sollte der Deal zustande kommen, entstünde ein Pharmariese mit einer kombinierten Börsenbewertung von rund 400 Milliarden US-Dollar – und damit eines der wertvollsten Pharmaunternehmen der Welt. Die Verhandlungen befinden sich demnach in einem frühen Stadium, ein Abschluss ist keineswegs sicher. ## Anleger strafen AstraZeneca ab Während spektakuläre Übernahmepläne häufig für Kursfantasie sorgen, reagierten Investoren bei AstraZeneca genau gegenteilig. Die Aktie verlor am Montagmorgen zeitweise rund sieben Prozent und gehörte damit zu den schwächsten Werten im europäischen Leitindex STOXX 600. Der Grund: Viele Marktteilnehmer stellen den strategischen Nutzen eines so großen Zusammenschlusses infrage. AstraZeneca gilt unter CEO Pascal Soriot als einer der erfolgreichsten Pharmakonzerne der vergangenen Jahre. Das Unternehmen verfügt über eine starke Medikamentenpipeline, wächst organisch und hatte zuletzt sogar ambitionierte Wachstumsziele bis 2030 ausgegeben. Vor diesem Hintergrund befürchten Investoren, dass eine milliardenschwere Fusion erhebliche Integrationsrisiken und mögliche Wertvernichtung mit sich bringen könnte. Auch die Überschneidungen beider Unternehmen insbesondere im Onkologiegeschäft dürften kartellrechtliche Prüfungen erschweren. ## Bristol-Myers-Aktie profitiert Ganz anders fiel die Reaktion an der Wall Street aus. Die Aktien von Bristol-Myers Squibb legten nach Bekanntwerden der Gespräche außerbörslich zu. Anleger spekulieren darauf, dass BMS-Aktionäre im Falle einer Übernahme von einer attraktiven Bewertungsprämie profitieren könnten. Zudem würde sich AstraZeneca mit dem US-Konzern einen etablierten Marktführer in wichtigen Therapiegebieten wie Onkologie, Immunologie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sichern. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Strategische Logik – oder unnötiges Risiko? Auf den ersten Blick erscheint ein Zusammenschluss der beiden dividendenzahlenden Konzerne durchaus nachvollziehbar. Gemeinsam könnten beide Unternehmen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bündeln, ihre Präsenz auf dem wichtigen US-Markt weiter ausbauen und Größenvorteile realisieren. Dennoch überwiegt derzeit die Skepsis. Mega-Fusionen in der Pharmabranche haben in der Vergangenheit häufig nicht die erhofften Synergien geliefert. Hinzu kommt, dass AstraZeneca aus einer Position der Stärke agiert und bislang vor allem durch Innovationen statt durch milliardenschwere Übernahmen gewachsen ist. Genau deshalb fragen sich viele Investoren, warum das Unternehmen nun einen so komplexen und riskanten Schritt gehen sollte. ## Noch ist nichts entschieden Offiziell haben sich weder AstraZeneca noch Bristol-Myers Squibb zu den Berichten geäußert. Nach Angaben von Reuters und der Financial Times gibt es keine Garantie, dass die Gespräche tatsächlich in einer Transaktion münden. Sollten die Verhandlungen jedoch erfolgreich sein, wäre es eine der größten Fusionen der Geschichte der Pharmaindustrie – mit weitreichenden Folgen für den globalen Gesundheitssektor. Die unterschiedlichen Kursreaktionen zeigen, wie verschieden Investoren die möglichen Folgen einer Mega-Fusion bewerten: Während BMS-Aktionäre auf eine attraktive Übernahmeprämie hoffen, sorgen sich AstraZeneca-Investoren um die Risiken eines milliardenschweren Zusammenschlusses. Solange die Gespräche in einem frühen Stadium sind und keine Entscheidung gefallen ist, dürfte die Unsicherheit hoch bleiben – die kommenden Wochen könnten daher richtungsweisend für beide Pharmaunternehmen werden. **Biotech-Favorit im August:** Unsere Börsen-Koryphäen blicken auf eine Rendite von teilweise [mehr als +13.000%](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg) innerhalb von sieben Jahren. [Lerne hier unseren Top-Favoriten für August kennen](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-der-wichtigste-hsv-moment-der-biotech-geschichte-steht-bevor/). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Steyr Motors-Aktie: Nach Kursrückgang zugreifen – oder noch abwarten?](https://www.sharedeals.de/steyr-motors-aktie-nach-kursrueckgang-zugreifen-oder-noch-abwarten/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Steyr Motors-Aktie sorgte in den vergangenen Wochen mit heftigen Kursschwankungen für Aufmerksamkeit. Nachdem das Papier am 28. Juli bis auf rund 41 € gestiegen war, folgte eine deutliche Korrektur. Am Montag notiert die Aktie aktuell bei etwa 35,50 €. Auslöser der starken Bewegungen waren Übernahmegerüchte. Doch wie realistisch ist eine Übernahme noch – und bietet der Rücksetzer bereits eine Einstiegschance? ## Übernahmegerüchte beflügelten den Kurs Im Juli sorgten Spekulationen über eine vollständige Übernahme von Steyr Motors für eine kräftige Kursrally. Als möglicher Käufer wurde der US-Rüstungskonzern Red Cat Holdings gehandelt. Das Unternehmen entwickelt unter anderem Drohnen- und Verteidigungssysteme. Insbesondere im Bereich unbemannter Wasserfahrzeuge gäbe es strategische Überschneidungen mit den Spezialmotoren von Steyr Motors. Am 28. Juli bestätigte Steyr Motors, dass Gespräche über eine mögliche Transaktion stattgefunden hatten. Gleichzeitig teilte das Unternehmen jedoch mit, dass diese Gespräche inzwischen beendet worden seien. Auch Red Cat erklärte, das unverbindliche Interesse zurückgezogen zu haben. Über mögliche Konditionen eines Angebots wurden keine Angaben gemacht. Seit dem vollständigen Ausstieg von Mutares befinden sich rund 85% der Aktien im Streubesitz. Größter Einzelaktionär ist die österreichische B & C Holding mit rund 15%. Trotz des gescheiterten Anlaufs bleibt Steyr Motors aufgrund seines technologischen Know-hows ein potenziell attraktives Übernahmeziel. Vor allem angesichts steigender Verteidigungsausgaben und der wachsenden Bedeutung maritimer Drohnen könnten spezialisierte Motoren künftig weiter an Bedeutung gewinnen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Steyr+Motors&stockidentifier=symbol%3A4X0) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zweistelliges Wachstum erwartet Die Zahlen für das zweite Quartal werden am 19. August veröffentlicht. Es wird erwartet, dass sie deutlich besser ausfallen als im ersten Quartal. Der schwache Jahresauftakt war nach Unternehmensangaben vor allem auf verschobene Aufträge aus Indien und dem Nahen Osten zurückzuführen. Diese sollen nun schrittweise realisiert werden. Erstmals werden außerdem die Beiträge der übernommenen dänischen BUKH-Gruppe berücksichtigt. Entscheidend bleibt jedoch der Blick auf das Gesamtjahr. Für 2026 erwartet Steyr Motors einen Umsatz zwischen 75 und 95 Millionen €. Gegenüber dem Vorjahresumsatz von 48,5 Millionen € entspricht dies im besten Fall einem Wachstum von bis zu nahezu 100%. Die bereinigte EBIT-Marge soll nach 14,5% im Vorjahr auf mindestens 15% steigen. ## Bewertung Die gescheiterten Übernahmegespräche haben kurzfristig für Enttäuschung gesorgt und den Kurs belastet. Fundamental bleibt das Unternehmen jedoch gut positioniert. Der hohe Auftragsbestand, die starke Nachfrage aus dem Verteidigungssektor sowie die Integration der BUKH-Gruppe sprechen für weiteres Wachstum. Dennoch dürfte die Aktie aufgrund ihres geringen Börsenwerts und der vergleichsweise niedrigen Liquidität auch künftig sehr volatil bleiben. Sollte ein neuer strategischer Investor Interesse zeigen, wären deutlich höhere Kurse denkbar. Kurzfristig erscheint jedoch zunächst eine Phase der Konsolidierung wahrscheinlicher. Kurzfristig sollten Anleger zunächst eine stabile Bodenbildung abwarten. Für langfristig orientierte Investoren bietet das aktuelle Kursniveau aufgrund der guten Wachstumsperspektiven und der starken Positionierung im Verteidigungssektor weiterhin interessante Chancen. Dann sind Kurse von etwa 60 € realistisch, Kursschwankungen müssen dabei allerdings einkalkuliert werden. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Steyr Motors in Kürze - Die Steyr Motors AG (WKN: A40TC4) ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Motoren. Diese werden vorwiegend in militärischen Spezialfahrzeugen, Booten (sowohl militärisch als auch zivil) sowie als Hilfsaggregate für Kampfpanzer und Lokomotiven eingesetzt werden. - Der Hauptsitz ist im österreichischen Steyr, das Unternehmen agiert weltweit. - Größte Aktionärin bleibt die Beteiligungsgesellschaft Mutares. - Die Börsennotierung im Scale-Segment erfolgt im Oktober 2024, die Börsenbewertung liegt aktuell bei 187 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Hensoldt-Aktie: Nach +37% drohen neue Verluste?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-nach-37-drohen-neue-verluste/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Hensoldt-Aktie hat sich seit dem Junitief in der Spitze um rund +37% erholt, wurde zuletzt jedoch an der übergeordneten Abwärtstrendlinie ausgebremst. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-auf-dem-weg-zur-entscheidung/) stand genau diese charttechnische Bewährungsprobe im Mittelpunkt. Der inzwischen erfolgte Rücklauf zeigt, dass die Käufer den entscheidenden Befreiungsschlag bislang nicht liefern konnten. Damit wächst erneut das Risiko weiterer Verluste. ## Die Erholung stößt an ihre Grenzen Der Anstieg bis in den Bereich von 84,76 € wurde an der seit dem Rekordhoch fallenden Abwärtstrendlinie gestoppt. Anschließend setzte die Hensoldt-Aktie wieder zurück und notiert aktuell bei 80,52 €. Damit bleibt der übergeordnete Abwärtstrend intakt, während sich die jüngste Rally bislang lediglich als größere Gegenbewegung darstellt. Mein Kollege [Alexander Hirschler](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-ist-die-rallye-schon-wieder-vorbei/) hat nach den Halbjahreszahlen bereits auf die Diskrepanz zwischen der starken operativen Entwicklung und der schwachen Kursreaktion hingewiesen. Der Umsatz stieg um +23,6% auf 1,17 Milliarden €, das bereinigte EBITDA um +28,5% auf 137 Millionen €. Zudem verdoppelte sich der Auftragseingang auf 2,81 Milliarden € und der Auftragsbestand überschritt erstmals 10 Milliarden €. Die hohe Bewertung und bereits ambitionierte Erwartungen bleiben jedoch der Knackpunkt. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/Hensoldt-10M_030826-1024x689.png)Quelle Chart: stock3 Verbleibt die Hensoldt-Aktie unterhalb der fallenden Abwärtstrendlinie und des Widerstands bei 84,76 €, könnte sich der jüngste Rücklauf weiter ausdehnen. Dabei würde zunächst die Unterstützung bei 70,98 € in den Fokus rücken. Dort wäre zwar eine technische Gegenbewegung denkbar, doch ein nachhaltiger Bruch sollte den Verkaufsdruck nochmals erhöhen und anschließend auch 67,35 € wieder auf die Agenda setzen. Für eine erste Entspannung müsste der Titel dagegen die Abwärtstrendlinie überwinden und anschließend über 84,76 € zurückkehren. Gelingt dieser Befreiungsschlag, könnte sich die Erholung zunächst bis 91,32 € ausweiten. Oberhalb dieser Marke würde schließlich der Widerstand bei 95,30 € auf einen Test warten. Erst dessen Überwindung würde das Chartbild deutlicher aufhellen. Gegenwärtig fehlt dafür jedoch weiterhin die charttechnisch bullische Ausrichtung. Die Hensoldt-Aktie hat seit dem Junitief eine starke Erholung geliefert, doch die Abweisung an der Abwärtstrendlinie mahnt zur Vorsicht. Solange der Titel unterhalb von 84,76 € verbleibt, ist ein Rücklauf bis 70,98 € das präferierte Szenario. Unterhalb dieser Unterstützung würde auch die Marke von 67,35 € wieder relevant. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die Abwärtstrendlinie und 84,76 € könnte den Weg in Richtung 91,32 und 95,30 € freimachen. Energie und Rohstoffe bleiben gefragt – somit schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Hensoldt in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 9 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Drägerwerk-Vorzugsaktie: +37% seit Juli – jetzt noch einsteigen?](https://www.sharedeals.de/draegerwerk-vorzugsaktie-37-seit-juli-jetzt-noch-einsteigen/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Drägerwerk-Vorzugsaktie hat seit Anfang Juli etwa +37% zugelegt und notiert am Montag aktuell bei 110 €. Damit erreicht sie den höchsten Stand seit mehreren Jahren. Nach den starken Kursgewinnen stellt sich die Frage: Ist jetzt eine Gewinnmitnahme sinnvoll oder besitzt die Aktie weiteres Potenzial? ## EBIT mehr als verdreifacht Nach einem starken ersten Quartal setzte sich die positive Entwicklung auch im zweiten Quartal fort. In den ersten sechs Monaten verdreifachte sich das operative EBIT gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 63,8 Millionen €. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 1,3 auf 4,0%. Ausschlaggebend waren der höhere Umsatz, eine verbesserte Bruttomarge sowie positive Einmaleffekte aus Zollrückerstattungen. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 7,7% auf 1,6 Milliarden €. Besonders erfreulich entwickelte sich die Nachfrage in Deutschland sowie in den Regionen EMEA und Amerika. Das Segment Sicherheitstechnik wuchs stärker als die größere Sparte Medizintechnik. Insgesamt fielen die Halbjahreszahlen sehr überzeugend aus. Überraschend waren sie allerdings nicht, da die wesentlichen Kennzahlen bereits Mitte Juli vorab veröffentlicht worden waren. Vorstandsvorsitzender Stefan Dräger kommentierte: > In der ersten Jahreshälfte 2026 haben wir unseren Erfolgskurs fortgesetzt. Diese robuste Entwicklung stimmt uns weiterhin zuversichtlich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Dr%C3%A4gerwerk&stockidentifier=symbol%3ADRW3) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ertragsprognose angehoben Bereits im Juli erhöhte Dräger die Jahresprognose. Die EBIT-Marge soll nun 6 bis 8% erreichen, nachdem zuvor 5 bis 7,5% erwartet worden waren. Die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum von 2 bis 6% wurde bestätigt. Grundlage für den optimistischeren Ausblick sind der gestiegene Auftragseingang von 1,7 Milliarden € sowie die erhaltenen Zollrückerstattungen. ## Bewertung Der kräftige Kursanstieg im Juli war fundamental nachvollziehbar. Der zuvor deutliche Kursrückgang seit April war dagegen überwiegend auf die allgemeine Schwäche an den Aktienmärkten zurückzuführen und wurde inzwischen vollständig aufgeholt. Der jüngste Kursschub basiert jedoch vor allem auf einer positiven Marktstimmung. Neue Impulse gab es kaum, da sowohl die vorläufigen Zahlen als auch die Prognoseanhebung bereits zuvor bekannt waren. Nach einem derart starken Kursanstieg innerhalb kurzer Zeit steigt erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung. Daher erscheint eine Konsolidierung oder Korrektur wahrscheinlicher als eine unmittelbare Fortsetzung der Rally. Für bereits investierte Anleger kann es daher sinnvoll sein, Teilgewinne zu realisieren. Nach dem kräftigen Kursanstieg bietet das aktuelle Kursniveau keine attraktive Einstiegsbasis mehr. Kurzfristig überwiegt aus meiner Sicht das Risiko einer Korrektur. Neueinsteiger sollten zunächst abwarten. Wer bereits deutliche Kursgewinne erzielt hat, kann über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken. Die Dividendenrendite ist aktuell mit 2% zwar gut, bei einer Korrektur steigt sie jedoch. **Hier sei angemerkt:** Während sich viele auf Tech-Aktien konzentrieren, übersehen sie solide Dividendenzahler mit Aufwärtspotenzial. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) beleuchtet zehn unterschätzte Kandidaten für das neue Jahr. ## ℹ️ Drägerwerk in Kürze - Die Drägerwerk AG ist insbesondere für ihre umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Medizin- und Sicherheitstechnik bekannt, die mittlerweile von mehr als 16.000 Beschäftigten produziert und vertrieben werden. - Neben dem Stammsitz in Lübeck ist der Konzern in mehr als 190 Ländern weltweit vertreten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet. Der Börsenwert beträgt aktuell 943 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Tesla: Eine Value-Aktie?](https://www.sharedeals.de/tesla-eine-value-aktie/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Tesla-Aktie hat sich zum Wochenausklang etwas stabilisiert. Am Freitag gewann sie +0,76% auf 311,21 US$. Seit der Vorlage der Quartalszahlen summiert sich das Minus dennoch auf -16,8%. Fondsmanager Christopher Tsai bezeichnet Tesla nun ausgerechnet als „Value 4.0“-Aktie. Kann ein derart hoch bewerteter Technologietitel tatsächlich ein Value-Investment sein? ## Was „Value 4.0“ bedeuten soll Tsai richtet den Blick nicht auf gegenwärtige Bewertungskennzahlen, sondern auf die künftig erzielbaren Cashflows. Unternehmen aus der Kategorie „Value 4.0“ sollen einen auf Intelligenz basierenden Wettbewerbsvorteil besitzen, digitale Arbeit anbieten, sich selbst finanzieren und Kapital zu hohen Renditen reinvestieren können. Das klingt wie auf Tesla zugeschnitten: Das bestehende Fahrzeug- und Energiegeschäft finanziert Investitionen in FSD, Robotaxis, Cybercab und Optimus. Gelingt die Umsetzung, könnte Tesla künftig nicht mehr überwiegend Autos verkaufen, sondern hochmargige Software, autonome Fahrleistungen und digitale beziehungsweise robotische Arbeit anbieten. Ganz neu ist diese Denkweise allerdings nicht. Auch der klassische innere Wert eines Unternehmens basiert auf den erwarteten zukünftigen Cashflows. Entscheidend bleibt deshalb, wie wahrscheinlich diese Cashflows sind und wie viel Anleger heute dafür bezahlen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Q2 zeigt Chancen – und die Rechnung Operativ lieferte Tesla im zweiten Quartal durchaus positive Signale. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um +26% auf 28,24 Milliarden US$. Die Auslieferungen kletterten um +25% auf den Rekordwert von 480.126 Fahrzeugen. Besonders interessant: Die Zahl der aktiven FSD-Abonnements wuchs um +56% auf 1,48 Millionen. Bei der Profitabilität sieht es schwächer aus. Der operative Gewinn brach um -57% auf 398 Millionen US$ ein, wodurch die operative Marge auf 1,4% sank. Der Nettogewinn verringerte sich um -5% auf 1,11 Milliarden US$. Aufgrund von Investitionen in Höhe von 5,79 Milliarden US$ rutschte der freie Cashflow auf -1,09 Milliarden US$ ab. Das bestätigt einerseits die Investitionsthese von Tsai. Andererseits zeigt es, wie teuer der Aufbau der neuen Geschäftsfelder ist. ## Bewertung bleibt das Problem Mit einem Börsenwert von rund 1,23 Billionen US$ und einem KGV von knapp 290 ist Tesla trotz des Kursrückgangs keine günstige Aktie. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus -30,8%, vom 52-Wochen-Hoch bei 498,83 US$ hat sich der Titel um -37,6% entfernt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Damit die „Value 4.0“-These aufgeht, müssen FSD, Robotaxi und Optimus tatsächlich wiederkehrende und hochmargige Gewinne liefern. Bislang preist die Börse einen erheblichen Teil dieses Erfolgs bereits ein. Die Tesla-Aktie ist für mich keine Value-Aktie im klassischen Sinn, sondern weiterhin eine hochriskante Wette auf Autonomie und Robotik. Die jüngsten Zahlen stärken die technologische Wachstumsstory, rechtfertigen die Bewertung aber noch nicht. Bestehende Anleger können dabeibleiben. Für einen Neueinstieg wären sichtbare Fortschritte beim Cashflow oder deutlich niedrigere Kurse wünschenswert. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit. - Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 975 Milliarden US$ auf. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [ExxonMobil-Aktie: Warum reicht dieser Gewinnsprung nicht?](https://www.sharedeals.de/exxonmobil-aktie-warum-reicht-dieser-gewinnsprung-nicht/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die ExxonMobil-Aktie verliert am Freitag trotz starker Quartalszahlen -1% und beendet den Handel bei 155,44 US$. Zeitweise lag das Minus sogar bei rund -3%. Dabei hat der US-Ölkonzern seinen Gewinn im zweiten Quartal mehr als verdoppelt und einen neuen Förderrekord im Permian Basin erreicht. Warum reagieren die Anleger trotzdem enttäuscht – und ist die Aktie nach dem Rücksetzer ein Kauf? ## Gewinnsprung mit einem kleinen Makel ExxonMobil verdiente im zweiten Quartal 14,5 Milliarden US$. Bereinigt lag der Gewinn bei 14,7 Milliarden US$ beziehungsweise 3,52 US$ je Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit 3,54 US$ gerechnet. Die Verfehlung um zwei Cent fällt minimal aus, reichte nach der vorherigen Kursrallye jedoch für Gewinnmitnahmen. Wenn auch Du konkrete Updates zum Rohstoff-Sektor regelmäßig per Email bekommen willst, dann schau in unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) rein. Beim Umsatz übertraf ExxonMobil die Erwartungen deutlich. Die Erlöse erreichten 116,02 Milliarden US$, während der Markt lediglich mit 97,80 Milliarden US$ gerechnet hatte. Der operative Cashflow sprang von 8,71 auf 23,56 Milliarden US$. Daraus entstand ein freier Cashflow von 17,24 Milliarden US$. ## Rekordförderung im Permian Basin Operativ lief es besonders in der Öl- und Gasförderung stark. ExxonMobil produzierte täglich 4,51 Millionen Barrel Öläquivalent. Ohne die Ausfälle im Nahen Osten erreichte die Förderung den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten. Rohstoffe sind wohl der heiße Trend von 2026, also haben wir für Dich die stärksten Titel dieses Sektors in unserem [Report „Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) gelistet. Im Permian Basin förderte der Konzern erstmals mehr als 1,8 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. Das Management plant dort bis 2030 weiterhin mit einem durchschnittlichen Produktionswachstum von +9% pro Jahr. Zusätzlich soll im vierten Quartal eine fünfte Förderplattform in Guyana starten und weitere 250.000 Barrel tägliche Kapazität hinzufügen. Auch das Raffineriegeschäft erholte sich kräftig. Die Sparte Energy Products erzielte nach einem Verlust von -1,26 Milliarden US$ im ersten Quartal nun einen Gewinn von 5,47 Milliarden US$. Bereinigt um Bewertungs- und Preiseffekte waren es allerdings lediglich 4,10 Milliarden US$. Zudem belasteten geplante Wartungsarbeiten das Ergebnis. ## 9,4 Milliarden US$ für die Aktionäre ExxonMobil schüttete im zweiten Quartal insgesamt 9,4 Milliarden US$ an seine Aktionäre aus. Davon entfielen 4,3 Milliarden US$ auf Dividenden und 5,1 Milliarden US$ auf Aktienrückkäufe. Der freie Cashflow deckte diese Rückflüsse damit problemlos ab. Für das dritte Quartal zahlt der Konzern erneut 1,03 US$ je Aktie. Hochgerechnet ergibt sich beim aktuellen Kurs eine Dividendenrendite von rund 2,7%. Die Aktie hatte seit Jahresanfang vor den Quartalszahlen allerdings bereits rund +30% gewonnen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen. Der Kursrückgang ist für mich eher eine Gewinnmitnahme als ein operatives Warnsignal. ExxonMobil überzeugt mit Rekordförderung, einem starken Cashflow und hohen Kapitalrückführungen. Allerdings profitierte das Quartal von ungewöhnlich hohen Ölpreisen und Raffineriemargen. Nach rund +30% seit Jahresanfang würde ich nicht hinterherlaufen. Investierte Anleger können die Aktie halten, Neueinsteiger sollten einen stärkeren Rücksetzer abwarten, um sich die Dividendenperle mit einem attraktiveren Chance-Risiko-Verhältnis zu sichern. ## ℹ️ ExxonMobil in Kürze - Exxon beginnt mit der Gründung der legendären Standard Oil Company durch John D. Rockefeller im Jahr 1870 und sitzt heute in Texas, USA. - Als globaler Öl- und Gaskonzern teilen sich die Geschäfte in Upstream (Suche und Förderung von Rohöl/Erdgas), Product Solutions (Raffinerien, Treibstoffe der Marke Esso, Chemie und Mobil) sowie die wachsende Sparte Low Carbon Solutions auf. - ExxonMobil besitzt entlang der US-Golfküste ein über 900 Meilen (ca. 1.450 km) langes CO₂-Pipelinenetz. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 644 Milliarden US$ liegt Exxon global im Energiesektor nur hinter dem staatlichen Riesen Saudi Aramco. **Kategorien:** Experten-Interviews --- ### [Commerzbank-Aktie: Greift der Bund jetzt doch ein?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-greift-der-bund-jetzt-doch-ein/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie beendete den Freitag mit einem Plus von +0,9% bei 37,67 €. Damit liegt sie rund -3,9% unter dem 52-Wochen-Hoch von 39,18 €. Im Übernahmekampf mit UniCredit sucht Vorstandschefin Bettina Orlopp inzwischen den Dialog. Gleichzeitig wird eine Sperrminorität des Bundes diskutiert. Kann das die Italiener noch aufhalten? ## Orlopp sucht den Dialog mit UniCredit Der Ton verändert sich. Orlopp erklärte in einer internen Mitteilung, dass beide Banken in den kommenden Wochen und Monaten über den weiteren Weg sprechen werden. Dabei sollen das Geschäftsmodell, der Standort, Arbeitsplätze und die übrigen Aktionäre berücksichtigt werden. UniCredit könnte nach Abschluss des Übernahmeangebots und dem Zugriff auf weitere Aktien rechnerisch bis zu 47,59% der Commerzbank kontrollieren. Darin enthalten sind 26,77% bereits gehaltener Aktien, 17,6% angediente Papiere sowie Optionen auf weitere 3,22%. Ein Teil der Stimmrechte unterliegt noch regulatorischen Genehmigungen. Eine absolute Mehrheit wäre damit nicht erreicht. Auf einer schwach besuchten außerordentlichen Hauptversammlung könnte UniCredit trotzdem die Mehrheit der vertretenen Stimmen und großen Einfluss auf die Bank erlangen. ## Sperrminorität für rund 5,5 Milliarden € Die Bundesregierung hält rund 12% der Commerzbank. Für eine Sperrminorität von 25% plus einer Aktie müsste sie weitere 13% zukaufen. Bei einem Börsenwert von etwa 42,5 Milliarden € würde das rund 5,5 Milliarden € kosten. Damit könnte der Bund grundlegende Beschlüsse blockieren, die eine Mehrheit von 75% erfordern. Die Kontrolle durch UniCredit würde eine Sperrminorität jedoch nicht automatisch verhindern. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Entscheidend ist: Bislang handelt es sich nicht um einen offiziellen Plan der Bundesregierung. Die Forderung wurde von der AfD-Fraktion erneut aufgegriffen. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am 15. Juli, dass die Bundesregierung die Fusion beziehungsweise Übernahme nicht verhindere. Der Bund lehnt das Vorgehen von UniCredit ab und hat seine Aktien nicht angedient. ## Starke Zahlen sind das bessere Argument Für die Commerzbank spricht nicht nur die Übernahmefantasie. Im ersten Quartal stieg der Nettogewinn um +9% auf 913 Millionen €. Das operative Ergebnis verbesserte sich um +11% auf den Rekordwert von 1,4 Milliarden €. Für 2026 erwartet das Management einen Nettogewinn von mindestens 3,4 Milliarden €. Daraus ergibt sich derzeit ein KGV von rund 12,5. Das ist für eine Bank nicht mehr ausgesprochen günstig. Für 2026 hält die Commerzbank jedoch an einer Ausschüttungsquote von 100% des Nettogewinns nach AT1-Kupons fest. Das Geld soll über Dividenden und Aktienrückkäufe zurückfließen. Neue Quartalszahlen folgen am 6. August. **Apropos, Dividende:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. Für mich bleibt die Commerzbank eine Aktie, die in dem Übernahme-Poker sehr viel Kursfantasie bereits eingepreist hat. Die Sperrminorität ist bislang nur eine politische Forderung. Operativ ist die Bank stark, doch bei 37,67 € ist die Aktie schon gut gelaufen. Für den Moment würde ich daher die Finger von der Aktie lassen. Eine mögliche Übernahme ist kein Investment-Case, auf den ich gerne baue. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 42,2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SAP zieht an, Adidas stürzt ab: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/sap-zieht-an-adidas-stuerzt-ab-dax-ausblick/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Der DAX nähert sich wieder seinem Rekordhoch. In der vergangenen Handelswoche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich mehr als 500 Punkte zu und schloss +2,12% höher mit 25.632 Punkten. Die höchsten Verluste verzeichneten die Papiere von Infineon und MTU Aero Engines, Brenntag war bester DAX-Wert. So könnte es weitergehen. ## Die Bullen geben den Ton an Der DAX startete schwungvoll in die Woche und profitierte dabei vor allem von einer Feuerpause zwischen dem Iran und den USA im Nahostkonflikt. Auch am Dienstag konnte der Markt zulegen, ehe es am Mittwoch zu einem leichten Abschwung kam. Am Donnerstag kehrten die Käufer zurück und trieben den Index am Freitag ganz dicht an die bisherige Bestmarke heran. ## Geht die Rekordjagd weiter? Der DAX geht mit Rückenwind in die neue Handelswoche. Nach einer starken Berichtssaison und einer wieder aufgeflammten KI-Euphorie hat sich der deutsche Leitindex bis auf wenige Punkte an sein Rekordhoch herangeschoben. Vor allem die überzeugenden Quartalszahlen der US-Technologiekonzerne Microsoft und Amazon haben die zuletzt aufgekommenen Zweifel an den milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) vorerst zerstreut. Doch reicht das aus, um den Sprung auf neue Höchststände zu schaffen? Die kommenden Tage dürften darüber entscheiden. Die Stimmung an den Aktienmärkten hat sich zuletzt wieder aufgehellt. Nachdem der Technologiesektor im Juli zwischenzeitlich kräftig unter Druck geraten war, sorgten die starken Geschäftszahlen von Microsoft und Amazon für einen Stimmungsumschwung. Die Botschaft der Unternehmen ist klar: KI-Investitionen führen zunehmend zu messbarem Umsatz- und Gewinnwachstum. Genau darauf hatten Investoren gewartet. Davon profitiert auch der DAX. Die wieder gestiegene Risikobereitschaft, sinkende Ölpreise und eine überwiegend überzeugende Berichtssaison haben den Leitindex wieder in Schlagdistanz zu seinem Rekordhoch gebracht. Gleichzeitig bleibt das Umfeld fragil. Der Krieg zwischen der USA und dem Iran sowie die Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank sorgen weiterhin für erhöhte Nervosität. Marktbeobachter sprechen deshalb von einer Gratwanderung zwischen Gewinnoptimismus und Risikobewusstsein. Solange die Unternehmenszahlen überzeugen, dürften geopolitische Belastungsfaktoren zwar in den Hintergrund treten – verschwunden sind sie jedoch keineswegs. ## DAX-Unternehmen liefern im Wochentakt Zahlen Im Mittelpunkt steht in den kommenden Tagen die Berichtssaison. Rund die Hälfte der DAX-Unternehmen öffnet ihre Bücher und dürfte den Takt für den Gesamtmarkt vorgeben. Bereits am Dienstag berichten Bayer, Continental, Fresenius Medical Care und Zalando über ihre Quartalsergebnisse. Am Mittwoch folgen mit Fresenius, DHL Group, Siemens Energy, Vonovia, Infineon und Beiersdorf gleich mehrere Schwergewichte aus unterschiedlichen Branchen. Der Donnerstag bringt mit den Zahlen von Commerzbank, Deutsche Telekom, Merck KGaA und Siemens weitere Höhepunkte der Berichtssaison. Zum Wochenausklang stehen am Freitag schließlich die Quartalsberichte von Allianz, Daimler Truck und Munich Re auf der Agenda. Nach den bislang überwiegend positiven Unternehmenszahlen dürfte jede größere Überraschung unmittelbare Auswirkungen auf die Stimmung im DAX haben. ## Konjunkturdaten könnten zusätzliche Impulse liefern Neben den Unternehmensberichten rücken auch wichtige Konjunkturdaten in den Fokus. Besonders aufmerksam werden Anleger auf die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone blicken. Sie dürften zeigen, ob sich die wirtschaftliche Erholung zu Beginn des dritten Quartals fortsetzt. Zusätzlich stehen deutsche Produktions- und Auftragseingangsdaten auf dem Programm. Sie liefern wichtige Hinweise darauf, ob sich die zuletzt verbesserte Stimmung inzwischen auch in der Realwirtschaft widerspiegelt. International richtet sich der Blick vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die Daten gelten als einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Geldpolitik der US-Notenbank. Ein überraschend robuster Arbeitsmarkt könnte Zinssenkungshoffnungen dämpfen und damit erneut Druck auf die Aktienmärkte ausüben. ## SAP und Rheinmetall legen zu, Adidas schmiert ab Hierzulande waren die Aktien von SAP und Rheinmetall die Top-Performer mit einem Wochenplus von +12,47% bzw. +9,87%. SAP zehrte weiter von den positiv aufgenommenen Quartalszahlen aus der Vorwoche und der allgemeinen Erholung im Softwaresektor. Rheinmetall profitierte von guten Zahlen, einem Gewinnsprung und neuen Aufträgen. Entscheidend wird aber nun sein, ob die Aktie beim mittelfristigen Abwärtstrend seit Mitte Januar wieder nach unten abprallt oder es zu einem erfolgreichen Ausbruch kommt. Weniger gut lief es für die Aktie von Adidas, die mit einem Minus von -8,18 % ans DAX-Ende rutschte. Grund waren die vorgelegten Quartalszahlen. Zwar wies der Sportartikelhersteller einen neuen Umsatzrekord aus und erfuhr einen Schub durch die Fußball-Weltmeisterschaft, die hohen Werbeausgaben (Marketing) verhagelten den Anlegern aber die Stimmung. ## Charttechnik: Rekordhoch bleibt in Reichweite Der DAX hat sich in der abgelaufenen Handelswoche wieder ganz dicht an das Rekordhoch von Anfang Juli bei 25.900 Punkten herangeschoben. Am Freitag ging es im Tagesverlauf bis auf 25.891 Punkte nach oben. Der Grundstein dafür wurde bereits am Montag mit dem Sprung über die kurzfristig bedeutende 21-Tage-Linie gelegt. Zu Beginn der neuen Woche dürfte damit das Rekordhoch gleich im Fokus stehen. Wird es überwunden, wäre ein Folgeanstieg Richtung 26.000 Punkte möglich. Fällt der Index zurück unter die 21-Tage-Linie, muss mit einem weiteren Test der 50-Tage-Linie und der knapp darunter verlaufenden 25.000-Punkte-Marke gerechnet werden. Der DAX startet damit in eine richtungsweisende Woche. Fundamentale Unterstützung erhält der Markt weiterhin von einer bislang überzeugenden Berichtssaison und der Rückkehr des Optimismus rund um das KI-Thema. Gleichzeitig bleiben geopolitische Risiken und geldpolitische Unsicherheiten potenzielle Störfaktoren, auch wenn US-Präsident Trump am Wochenende wieder mal einen Deal mit dem Iran in Aussicht gestellt hat. Sollten die anstehenden Unternehmenszahlen den positiven Trend bestätigen und die Konjunkturdaten keine größeren Enttäuschungen liefern, stehen die Chancen gut, dass der DAX einen neuen Angriff auf sein Rekordhoch startet. Der Weg nach oben ist allerdings schmal – und angesichts der hohen Bewertungen dürfte sich der Markt auch in den kommenden Tagen keine größeren Fehltritte erlauben. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [BYD-Aktie: Geht's jetzt erst richtig los?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-gehts-jetzt-erst-richtig-los/) **Published:** August 2, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die BYD-Aktie segelt weiter im Aufwind und notiert aktuell bei 10,35 €. Hat sie jetzt noch mehr Luft nach oben, nachdem der chinesische E-Autobauer starke weltweite Absatzzahlen vorgelegt hat? ## Weltweiter Absatz wächst weiter Chinas E-Autoprimus schreibt seine Erfolgsgeschichte fort. Wie BYD am Samstag mitteilte, wurden im Juli zum dritten Mal in Folge weltweit mehr Fahrzeuge verkauft. Um genau zu sein, waren es vergangenen Monat insgesamt 419.211, eine Steigerung zum Vorjahr um satte 21,8%. Während es am chinesischen Absatzmarkt bekanntlich weiter schwierig bleibt, schreitet die internationale Expansion der Chinesen scheinbar unaufhaltsam voran. Allein die Auslandsverschiffungen von Pkw und Pick-ups schossen im Juli um 124,3% gegenüber dem vergangenen Jahr auf 179.841 Fahrzeuge in die Höhe. Zuletzt waren schon in Europa hervorragende Zahlen präsentiert worden, denn im ersten Halbjahr wurden hier 174.144 BYD-Fahrzeuge neu zugelassen, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 145,5% ([wir berichteten](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-ist-jetzt-der-richtige-zeitpunkt-zum-einstieg/)). **Kleiner Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BYD) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Weitere neue Modelle Und die Chinesen denken überhaupt nicht daran, die Hände in den Schoß zu legen. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, drängt BYD jetzt stärker auf den japanischen Markt, wo man seit 2023 eher mit mäßigem Erfolg aktiv ist. Dort soll der E-Mini-Wagen Racco an die Kunden gebracht werden. Erstaunlich und vermutlich besonders verlockend ist insbesondere dessen Preis: BYD veranschlagt für die Einstiegsversion rund 12.200 US$, umgerechnet also etwa 10.500 €, nach Steuern und staatlichen Subventionen. Parallel steht die Präsentation der neuen Oberklasse-Limousine Da Han in den Startlöchern. Ende August soll dieses Fahrzeug auf der Chengdu Auto Show vorgestellt werden. ## Schwache Finanzergebnisse Bei aller Euphorie sollten Anleger jedoch nicht außer Acht lassen, dass die Finanzergebnisse des Konzerns mit den operativen Erfolgen noch nicht Schritt halten können. Im Gegenteil. Im Geschäftsjahr 2025 stand ein Gewinnrückgang um 19% auf 32,6 Milliarden Yuan zu Buche. Besonders alarmierend: Die Bruttomarge sank auf 17,7%. BYD verdient also immer weniger Geld an jedem einzelnen Fahrzeug, befindet sich damit allerdings in schlechter Gesellschaft zur restlichen Autohersteller-Welt. Die Rabattschlachten auf den Absatzmärkten, insbesondere auf dem chinesischen, wirken hier nachhaltig negativ. ## Gutes Chartbild Wie mein Kollege [Christian Kämmerer](https://www.sharedeals.de/experten/christian-kaemmerer/) bereits am Freitag [in diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-wann-startet-der-naechste-abwaertsimpuls/) umfänglich analysiert hat, zeigt sich die BYD-Aktie auch charttechnisch in einer guten Verfassung. Als Nächstes rückt nun der Widerstand bei 10,73 € in den Vordergrund. Sollte diese Hürde nachhaltig überwunden werden, gäbe es eine Widerstandszone von 12,24 bis 12,44 €. Sollte der jüngsten Erholungsbewegung nun allerdings die Luft ausgehen, würde zunächst die Unterstützung bei 9,80 € in den Blickpunkt rücken und darunter könnten womöglich Kursregionen bis zu 8,56 € angesteuert werden, das würde allerdings starken Verkaufsdruck voraussetzen, der sich fundamental kaum begründen ließe. Für mich ist die BYD-Aktie derzeit ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sind die operativen Entwicklungen unverkennbar und sehr positiv. Andererseits schlägt sich das aber noch nicht in den Geschäftszahlen nieder. Ob man sie also ausgerechnet jetzt kaufen sollte, wo die Aktie schon eine sehr starke Kurserholung hinter sich hat, wage ich zu bezweifeln. Mit einem KGV von 18,7 ist sie nun nicht mehr besonders günstig. Wer sie noch nicht im Depot hat, sollte also besser bei einer Korrektur einsteigen, die alsbald kommen dürfte. Und wer bereits Anteilseigner ist, könnte in meinen Augen durchaus (kleine) Gewinnmitnahmen in Erwägung ziehen. **Ein Tipp:** Wer sich von Tech-Titel höhere Erfolgschancen verspricht und einen fundierten Überblick über die Gewinner des KI-Booms erhalten möchte, findet in [unserem exklusiven Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars. ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 816 Milliarden HK$ (105 Milliarden €) zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie unter 110 US$ – sind das Kaufkurse?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-unter-110-us-sind-das-kaufkurse/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SpaceX-Aktie hat seit ihrem Börsengang eine turbulente Entwicklung hinter sich. Nach einer Rallye von rund +67% folgte eine kräftige Korrektur von etwa -53%, wodurch der Kurs inzwischen wieder unter die Marke von 110 US$ gefallen ist. Damit stellt sich die Frage, ob das aktuelle Kursniveau bereits eine attraktive charttechnische Chance bietet oder ob die Korrektur noch nicht abgeschlossen ist. ## Chartanalyse zur SpaceX-Aktie Nach dem Börsengang am 12. Juni 2026 startete die SpaceX-Aktie mit einer beeindruckenden Rallye und gewann innerhalb von nur vier Handelstagen mehr als +67% an Wert. Seither dominiert jedoch eine kräftige Korrektur. Mit einem Rückgang von rund -53% fiel der Kurs sogar unter den Ausgabepreis von 135 US$ und schloss am vergangenen Freitag bei 108,37 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-02_13-24-30-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Die SpaceX-Aktie befindet sich aktuell in einer Preisfindungsphase, da der IPO erst wenige Wochen zurückliegt. Im 4-Stundenchart ist erkennbar, dass sich der SpaceX-Kurs in einem konstanten Abwärtstrend befand. Den abfallenden Trendkanal hat der SpaceX-Kurs am Dienstag nach oben verlassen und testet diesen jetzt von oben an. Sollte der Re-Test gelingen, könnte sich hier eine Trendwende vollziehen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SpaceX-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem 4-Stundenchart ist am vergangenen Freitag gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 31 Punkten nur leicht in der neutralen Zone, nachdem die überverkaufte Zone kurzfristig erreicht worden war. Der RSI zeigt erneut ein Verkaufssignal. Der MACD hingegen hat ein Kaufsignal ausgebildet, obgleich das Momentum bereits wieder rückläufig ist. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-02_13-25-12-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Die Indikatoren auf 4-Stundenbasis sind derzeit gemischt. Der RSI zeigt ein bärisches Cross, während der MACD noch sein Kaufsignal halten kann. Aktuell geben die Indikatoren bisher wenig Informationen über den weiteren Trendverlauf. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im 4-Stundenchart zeigt, dass sich der SpaceX-Kurs in der Primärerwartung auf dem Weg zu neuen Allzeittiefs befinden könnte. Die Aufwärtsbewegung war lediglich in drei Wellen – siehe weiße A-B-C-Bewegung. Dabei befindet sich der Kurs in der fünften Welle der Welle C, was auf ein baldiges Ende des Abwärtstrends hindeuten könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/SPCX_2026-08-02_13-26-22-scaled.png)SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Im Alternativszenario – siehe blaue Zählung, könnte der Abwärtsdruck noch anhalten. Entscheidend wird sein, ob sich nach der Bodenbildung eine impulsive Bewegung nach oben ausbildet, oder der Kurs lediglich nur eine korrektive Bewegung ausbilden kann. Aus meiner Sicht zeigt das Chartbild erste Stabilisierungstendenzen. Der Ausbruch aus dem Trendkanal ist ein positives Signal, die Indikatoren liefern jedoch noch kein klares Bild. Erst ein erfolgreicher Re-Test könnte die Chancen auf eine nachhaltige Trendwende erhöhen. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich das Szenario eines nahenden Korrekturendes. Für mich spricht die laufende Welle 5 der Welle C dafür, dass der Abwärtsimpuls auslaufen könnte. Entscheidend bleibt jedoch, ob anschließend eine impulsive Aufwärtsbewegung folgt. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,428 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, IPOs & Börsengänge **Schlagwörter:** Elon Musk, SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Tilray-Aktie: Startet jetzt die 700%-Chance?](https://www.sharedeals.de/tilray-aktie-startet-jetzt-die-700-chance/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Tilray-Aktie hat in den vergangenen Tagen eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Nach enttäuschenden Quartalszahlen am 28. Juli geriet der Cannabis-Titel zunächst unter Druck, ehe bereits einen Tag später eine charttechnische Trendwende einsetzte. Am vergangenen Freitag gewann die Aktie schließlich weitere +8% hinzu und untermauerte die jüngste Erholung. Damit stellt sich die Frage, ob die Aufwärtsbewegung erst am Anfang steht oder ob es sich lediglich um eine kurzfristige Gegenreaktion handelt. ## Chartanalyse zur Tilray-Aktie Der Tilray-Kurs hat erst am vergangenen Dienstag enttäuschende Zahlen geliefert, die zu einem weiteren Abverkauf geführt hatten. Doch bereits am nächsten Tag stieg der Kurs wieder deutlich an. Am Freitag stieg der Kurs um weitere +8%, was zu einem Ausbruch aus dem abfallenden Trendkanal geführt hatte. Der Anstieg seit dem lokalen Tief ist mittlerweile knapp +24% stark. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TLRY_2026-08-02_10-55-14-scaled.png)Tilray Brands, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Cannabis-Aktie stieg zwischen Juni 2025 und Oktober 2025 um beeindruckende +566% an. Danach setzte eine deutliche Korrektur ein, die zwischenzeitlich -84% stark war. Die Stabilisierung im Supportbereich, sowie der Ausbruch aus dem Trendkanal könnten jetzt jedoch auf eine langfristige Trendwende hindeuten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Tilray-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt deutlich gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 56 Punkten im neutralen Bereich, nachdem der RSI kurzfristig in den überverkauften Bereich gerutscht war und eine bullische Divergenz ausgebildet hatte. Auch der MACD zeigt ein Kaufsignal auf Tagesbasis mit ansteigendem, bullischem Momentum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TLRY_2026-08-02_10-58-27-scaled.png)Tilray Brands, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren zeigen Kaufsignale mit starkem Momentum. Der RSI wird zusätzlich von einer bullischen Divergenz begleitet, was möglicherweise auf eine nachhaltige Trendwende hindeuten könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der Tilray-Kurs in einem Welle 2-Rücksetzer befindet. Anschließend folgte eine +566%-Rallye zwischen Juni und Oktober 2025, welche dabei den ersten Aufwärtstrend in Form einer Welle 1 darstellt. Die anschließende starke Korrektur von -84% könnte jetzt die Welle 2 komplementiert haben. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/TLRY_2026-08-02_10-59-30-scaled.png)Tilray Brands, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Sofern dieses Setup nicht invalidiert wird, ist mit einem Anstieg bis mindestens zur 1,236er Fibonacci-Extension (Mindestziel für eine Welle 3 in einer logarithmischen Skalierung) zu rechnen. Vom aktuellen Kursniveau wäre das ein Anstieg von +732%. Eine Extension darüber hinaus ist möglich. Sollte der Kurs jedoch unter die Marke von 3,50 US$ fallen, wird das Setup invalidiert und es wäre mit weiteren Abverkäufen zu rechnen. Aus meiner Sicht hat sich das Chartbild zuletzt deutlich aufgehellt. RSI und MACD liefern bullische Signale, während die bullische Divergenz die Chancen auf eine nachhaltige Trendwende erhöht. Die jüngste Dynamik spricht dafür, dass die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich das bullische Szenario. Sollte die Welle 2 abgeschlossen sein, könnte sich eine dynamische Welle 3 entwickeln, die erhebliches Kurspotenzial eröffnet. Aufgrund der hohen Volatilität bleibt die Tilray-Aktie jedoch ein spekulatives Investment, bei dem Chancen und Risiken eng beieinanderliegen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Tilray Brands. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Tilray Brands – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Tilray Brands in Kürze - Tilray ist ein US-amerikanisches Pharma- und Cannabisunternehmen mit Sitz in New York City. - Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Forschung, dem Anbau, der Verarbeitung und dem Vertrieb medizinischer Cannabisprodukte. Kunden von Tilray sind sowohl Gewerbe wie Einzel- und Großhändler, Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser als auch Privatpersonen. - Darüber hinaus ist Tilray Eigentümer mehrerer Craftbier-Brauereien. - An der Börse ist Tilray derzeit mit 560,49 Millionen US-Dollar bewertet. **Kategorien:** Cannabis-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Cannabis, Cannabis-Aktien, Cannabisaktien, Rallye, Tilray, Tilray Brands, Tilray-Aktie, Tilray-Analyse, Tilray-Chartanalyse, Tilray-Kurs, Tilray-Preis, Tilray-Prognose --- ### [Amazon-Aktie mit +15% – Allzeithoch voraus?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-mit-15-allzeithoch-voraus/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Amazon-Aktie hat ihre Aufwärtsbewegung zuletzt eindrucksvoll fortgesetzt und am vergangenen Freitag nach den Quartalszahlen über +15% zugelegt. Damit rückt das Allzeithoch wieder in greifbare Nähe – aktuell fehlen dem Kurs nur noch +2,64% bis zu einem neuen Rekordstand. Anleger richten ihren Blick nun auf die Frage, ob der Ausbruch gelingt oder ob der Bereich um das bisherige Hoch zunächst als Widerstand fungiert. ## Chartanalyse zur Amazon-Aktie Die Amazon-Aktie legte nach der Vorlage starker Quartalszahlen kräftig zu. Der E-Commerce- und Cloud-Konzern überzeugte mit dem stärksten Umsatzwachstum seit mehr als vier Jahren und profitierte zusätzlich von der anhaltenden Euphorie rund um Investitionen in künstliche Intelligenz. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMZN_2026-08-02_07-40-22-scaled.png)Amazon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Amazon-Kurs befindet sich auf Wochenbasis in einem aufsteigenden Trendkanal, dessen Oberkante als möglicher Widerstand fungieren könnte und Gewinnmitnahmen einsetzen könnten. Strukturell gibt es sonst keine Resistenzzonen für den Kurs der Amazon-Aktie, da sich diese nah an einem Rekordhoch befindet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Amazon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 61 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD läuft nach, steht aber ebenfalls kurz vor einem Kaufsignal. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMZN_2026-08-02_07-40-57-scaled.png)Amazon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bullisch. Der RSI hat bereits ein Kaufsignal geliefert, während der MACD in Kürze folgen könnte. Auf Tagesbasis haben bereits beide Indikatoren bullisch gecrosst, was auf anhaltenden Kaufdruck hindeutet. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Amazon-Kurs in einem ungebrochenen Aufwärtstrend befindet. Derzeit arbeitet der Chart offenbar an einer dritten Welle einer übergeordneten dritten Welle. Entsprechend ist mit weiteren Hochs zu rechnen, solange erste Supportzonen nicht brechen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/AMZN_2026-08-02_07-41-32-scaled.png)Amazon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Amazon-Kurs zeigt aktuell Stärke. Die Elliott-Wellen-Zählung macht einen positiven Eindruck. Kursbereiche auch über der Marke von 300 US$ bleiben entsprechend realistisch, solange der Trend intakt bleibt und lokale Tiefpunkte nicht nachhaltig unterschritten werden. Aus meiner Sicht präsentiert sich das Chartbild klar bullisch. RSI und MACD senden auf mehreren Zeitebenen positive Signale und sprechen für anhaltendes Aufwärtsmomentum. Solange keine negativen Umkehrsignale entstehen, bleibt das Allzeithoch in greifbarer Nähe. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich eindeutig das bullische Szenario. Für mich spricht die laufende Welle 3 innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends für weiteres Kurspotenzial. Erst ein Bruch wichtiger Unterstützungen würde dieses positive Bild nachhaltig eintrüben. ## ℹ️ Amazon.com in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und gehört mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,921 Billionen US$ zu den fünf wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Allzeithoch, Amazon, Amazon-Aktie, Amazon-Analyse, Amazon-Chartanalyse, Amazon-Kurs, Amazon-Prognose, Amazon.com, Rekordhoch, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Reddit-Aktie nach -21% – wo liegt der Boden?](https://www.sharedeals.de/reddit-aktie-nach-21-wo-liegt-der-boden/) **Published:** August 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Reddit-Aktie steht nach dem kräftigen Kurseinbruch erneut im Fokus der Anleger. Nach den Quartalszahlen verlor der Titel am vergangenen Freitag rund -21% und notiert inzwischen rund -50% unter seinem Allzeithoch. Damit stellt sich die Frage, ob die aktuelle Schwäche lediglich eine überfällige Korrektur darstellt oder ob sich der Abwärtstrend weiter verschärft. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur Reddit-Aktie Die Reddit-Aktie geriet trotz starker Quartalszahlen massiv unter Druck. Zwar übertraf das Unternehmen mit einem Umsatzplus von +61% auf 805 Mio. US-Dollar sowie einem Gewinn je Aktie von 1,25 US-Dollar die Erwartungen der Analysten, doch Anleger sorgen sich zunehmend um das langfristige Wachstum. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RDDT_2026-08-02_06-50-20-scaled.png)Reddit, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Hintergrund sind die wachsende Bedeutung von KI-gestützten Suchmaschinen, mögliche Rückgänge beim über Google generierten Traffic sowie ein enttäuschendes Nutzerwachstum in den USA. Diese Faktoren überwogen die positiven Geschäftszahlen und führten zu einem deutlichen Ausverkauf der Aktie. Die Reddit-Aktie baute am 18. September 2025 ein neues Allzeithoch bei 282,95 US$ aus. Der aktuelle Unterstützungsbereich reicht von 131,60 US$ bis 142,82 US$. Sollte dieser Support brechen, könnte das den Aktienkurs von Reddit deutlich unter Druck setzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Reddit-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 30 Punkten, an der Grenze zur überverkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD ist Selbiges zu beobachten. Die Signale liegen jedoch schon einige Zeit zurück, ohne gegenteilige Signale zu liefern. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RDDT_2026-08-02_06-50-59-scaled.png)Reddit, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der starke Abverkauf am vergangenen Freitag und der überverkaufte RSI könnten eine technische Gegenbewegung begünstigen. Das bärische Momentum ist derzeit jedoch wieder ansteigend, was auf anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet. Auch auf Wochenbasis hat der RSI ein bärisches Cross ausgebildet. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der Reddit-Kurs in einer Welle 3 der Welle C befindet, welche nach Abschluss die übergeordnete Korrektur komplementieren könnte. Nach der vorangegangenen, impulsiven Bewegung in einer Welle 1 folgt üblicherweise eine A-B-C-Korrektur. Die Welle 1 war dabei über +655% stark. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/08/RDDT_2026-08-02_06-51-28-scaled.png)Reddit, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Reddit-Aktie sollte dann noch eine Welle 4 & 5 ausbauen, bevor eine nachhaltige Trendwende gelingen kann. Der Supportbereich beginnt am 0,382er Fibonacci-Retracement bei 130,43 US$ und reicht bis zum 0,887er Fibonacci-Retracement bei 46,68 US$. Das Idealziel für eine Welle 2 liegt beim 0,618er Fibonacci-Retracement bei 80,69 US$. Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild klar angeschlagen. RSI und MACD senden weiterhin bärische Signale, während der überverkaufte RSI zwar eine kurzfristige Gegenbewegung ermöglichen könnte, am übergeordneten Abwärtstrend aber bislang nichts ändert. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich weiterhin das Korrekturszenario. Für mich spricht vieles dafür, dass die Welle C noch nicht abgeschlossen ist und zunächst die Wellen 4 und 5 folgen. Erst danach steigt die Wahrscheinlichkeit für eine nachhaltige Bodenbildung und eine größere Trendwende. ## ℹ️ Reddit in Kürze - Reddit ist mit 100 Millionen täglich aktiven Nutzern eine der weltweit größten Social Media Plattformen. - Bei Reddit handelt es sich um einen Social News Aggregator, bei dem Nutzer beliebige Inhalte wie z. B. Bilder, Links, Videos oder Texte einstellen können. Die Nutzerbeiträge werden von anderen Usern positiv oder negativ beurteilt. - Umsätze generiert Reddit aus Werbung, dem Verkauf von Premium-Mitgliedschaften und der Lizenzierung von Daten. - Das 2005 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in San Francisco und ist ca. 27,08 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Crash, Reddit, Reddit-Aktie, Reddit-Analyse, Reddit-Chartanalyse, Reddit-Kurs, Reddit-Preis, Reddit-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Vapiano: Kunden und Anlegern vergeht der Appetit](https://www.sharedeals.de/vapiano-anlegern-vergeht-der-hunger/) **Published:** Februar 18, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Vapiano (WKN: A0WMNK) liegt für 2018 deutlich unter seiner Prognose. Das gab die Restaurantkette am Freitagabend nach Börsenschluss bekannt. Die vorläufigen Zahlen liegen mit einem Umsatz von 370 Millionen Euro (bisher 375 bis 385 Mio. Euro) und einem bereinigten EBITDA von 29 bis 31 Millionen Euro (bisher 34 bis 38 Mio. Euro) vor allem ergebnisseitig enorm unter den eigenen Zielen. Als Grund gibt Vapiano die schwache "operative Entwicklung" an.** Erst Ende November hat man den Ausblick für 2018 angepasst. Zudem braucht die Restaurantkette wohl bald wieder eine neue Finanzierung. Heute gibt die Vapiano-Aktie 13,5 Prozent ab und ist nur noch 5,36 Euro wert. Damit erreicht der Titel ein neues Allzeittief. Beim Börsengang im Juni 2017 lag der Ausgabepreis der Aktien noch bei 23 Euro. Der Systemgastronom möchte nun zusehends Verschlankungen im eigenen Geschäft vornehmen. Dazu gehören eine "verlangsamte und fokussierte Expansion" mit dem Ziel der Verbesserung seiner Profitabilität. ### Verlust nach Steuern für 2018 noch größer wie in 2017 - Neuausrichtung eingeleitet Mit einem "Fresh-Casual-Dining-Konzept" mit Fokus auf italienische Küche wollte Vapiano die Systemgastronomie aufrollen. Vapiano spricht wiederholt immer noch von einem "Erfolgsrezept", die Zahlen in jüngster Vergangenheit lesen sich jedoch eindeutig. Das Nettoergebnis wird wegen diverser Sonderbelastungen (u.a. Risikovorsorgen) in Höhe von 33 Millionen Euro noch größer ausfallen als die fast **30 Millionen Euro Verlust in 2017**. Laut der neuesten Meldung sei laut Vapiano die "nicht zufriedenstellende Geschäftsentwicklung" aussschlaggebend für die erneute Kappung der unternehmenseigenen Prognose. Zur Gewährleistung der "langfristigen Finanzierung und Umsetzung der zukünftigen Strategie" befindet sich die Gesellschaft nun **in Verhandlungen mit "finanzierenden Banken"**. Die wohl notwendige Aufnahme von Fremdkapital dürfte nun einige Investoren zum Ausstieg bewegen. Die letzte Kapitalaufnahme durch Ausgabe eigener Aktien fand zum Preis von 10 Euro pro Anteilsschein statt. Im Zuge der jüngst eingeleiteten "strategischen Neuakzentuierung" will Vapiano u.a. **Standorte und Prozesse auf Effizienz überprüfen** und die zuletzt weiter vorangetriebene Neueröffnung an Läden deutlich verlangsamen. Ein Vollzug im schwebenden **Verkauf des US-Geschäfts** steht noch aus. Der Vertrag zur Veräußerung der Vapiano Holding USA mitsamt Tochterunternehmen wurde bereits unterzeichnet. Die Transaktion soll im ersten Quartal abgeschlossen sein und Vapiano 15 Millionen US-Dollar bringen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/02/photo-1506354666786-959d6d497f1a.jpg)Neue Besen kehren besser? Zuletzt war großes Stühlerücken im Vorstand und Aufsichtsrat angesagt. Mit Neu-CEO Everke will Vapiano nun endlich in die Erfolgsspur. Quelle: unsplash.com ### Großes Stühlerücken: Aufsichtsratsvorsitzender und CEO gehen Dr. Thomas Tochtermann, der drei Jahre lang an der Spitze des Aufsichtsrates stand, legte sein Amt mit Wirkung zum 31. Januar 2019 "aus persönlichen Gründen" nieder. Vapiano will den vakanten Posten bis "spätestens bei den anstehenden Aufsichtsratswahlen" im Rahmen der nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Juni 2019 neu zu besetzen. Davor trat mit **Cornelius Everke** ab dem 1. Dezember 2018 bereits ein neuer CEO sein Amt an. Für den neuen starken Mann von Vapiano ist die Marschrichtung klar: > Nach einem operativ sehr enttäuschenden Geschäftsjahr 2018 werden wir das Jahr 2019 nutzen, um einen strategischen Übergang zu schaffen und die Komplexität unseres Geschäftsmodells deutlich zu reduzieren. Unsere vorrangige Priorität ist es, die Profitabilität des Unternehmens zu steigern. Trotz des Mittelzuflusses aus dem USA-Geschäft drohen hier weitere Finanzierungsmaßnahmen. Derzeit ist die Aktie nur für hartgesottene Spekulanten ein gefundenes Fressen. ### Bessere Aktien für Ihr Depot Ob kurzfristiges Trading oder langfristiges Investment: Mit unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) finden Sie täglich bessere Aktien für Ihr Depot. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/live-chat/)! **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Small Caps --- ### [Vapiano: Aktie auf Rekordtief – CEO verlässt Unternehmen](https://www.sharedeals.de/vapiano-aktie-auf-rekordtief-ceo-verlaesst-unternehmen/) **Published:** August 19, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Wie von Vapiano (WKN: A0WMNK) am Sonntag [bekannt](http://ir.vapiano.com/websites/vapiano/German/1110/news-detail.html?newsID=1813329) gegeben, legt der Vorstandsvorsitzende Cornelius Everke sein Amt mit Wirkung zum 31. August nieder. Eine vorübergehende Nachfolgerin bis Ende April 2020 steht mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Vanessa Hall schon bereit. Die Vapiano-Aktie stürzt infolge der Nachricht heute auf ein neues Allzeittief bei 3,74 Euro.** Die kriselnde Restaurantkette schreibt zwar steigende Umsätze, doch ist von einem profitablen Wachstumspfad weit entfernt. Eine strategische Neuausrichtung soll helfen, das Unternehmen wieder aufzurichten. Dazu gehört auch die Veräußerung des US-Geschäfts. Dieses wird Vapiano jedoch nicht los. Die mit der kalifornischen Beteiligungsgesellschaft Plutos Sama bestehende Exklusivitäts-Option zur Übernahme der zum Verkauf stehenden US-Töchter wurde aufgehoben, wie Vapiano am Freitag mitteilte. Vapiano kann somit neue Käufer suchen. ### CEO-Posten: Wird die Übergangslösung zur Dauerlösung? Der seit Dezember 2018 im Amt befindliche Everke sieht Vapiano infolge der im Rahmen der Reorganisation getroffenen Maßnahmen „gut aufgestellt“, sei allerdings zur Ansicht gelangt, dass er „seine spezifische Erfahrung und Kompetenz im Bereich expandierender, internationaler Märkte auf absehbare Zeit nicht im geplanten Umfang einbringen“ könne. Everke hatte unter anderem im Mai Kreditzusagen für 30 Millionen Euro eingeholt. Zur Identifizierung eines geeigneten Nachfolgekandidaten wird Vapiano einen gesonderten Prozess einleiten. Auch Übergangs-Chefin Hall werde nach heutigen Angaben ausdrücklich als „langfristige Nachfolgekandidatin“ in Betracht gezogen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/08/mood_line_guests.jpg)Quelle: Vapiano SE Vapiano positioniert sich mit seinen italienisch inspirierten Gerichten – die mit den "frischesten Zutaten" zubereitet werden – als gehobener Fast-Food-Anbieter. Die Gesellschaft ist weltweit vertreten mit über 200 Restaurants. ### Vapiano steht mit dem Rücken zur Wand Die Zahlen vom ersten Quartal waren wenig überzeugend, was vor allem auf Anlaufschwierigkeiten in neu eröffneten Restaurants zurückzuführen ist (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/vapiano-besser-als-befuerchtet-langfristiges-comeback-moeglich/)). Bei einem Umsatzanstieg in Höhe von 13% auf 98 Millionen Euro hat Vapiano im Auftaktquartal seinen Verlust auf EBIT-Niveau auf -7,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt von -3,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die jüngsten Entwicklungen zeichnen ein wenig optimistisches Bild. Dazu kommt: Im Juli wurden vom Ankeraktionär VAP Leipzig Anteile in Millionenhöhe veräußert. Auch das scheint für den Wert der Vapiano-Aktien derzeit wenig erbaulich. Am 11. September wird Vapiano den Zwischenbericht zum 30. Juni vorlegen. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Vapiano: Besser als befürchtet, langfristiges Comeback möglich](https://www.sharedeals.de/vapiano-besser-als-befuerchtet-langfristiges-comeback-moeglich/) **Published:** Juni 18, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Die Franchise-Restaurantkette mit Spezialisierung auf die italienische Küche, Vapiano (WKN: A0WMNK), hat heute endlich ihren [Jahresabschluss](https://dgap.de/dgap/News/corporate/vapiano-veroeffentlicht-konzernabschluss-fuer-das-geschaeftsjahr-und-das-erste-quartal/?newsID=1160463) für 2018 sowie eine [Prognose](https://dgap.de/dgap/News/adhoc/vapiano-veroeffentlicht-prognose-fuer-das-geschaeftsjahr/?newsID=1160459) für 2019e vorgelegt. In beiden Fällen waren die vorgelegten Daten besser als von Analysten und Anlegern befürchtet. Folgerichtig zeigt sich die Aktie heute auch wenig verändert. Denn einerseits besteht nun Hoffnung auf Besserung, andererseits wartet man an der Börse ab ob das neue Management auch liefern kann.** Angesichts der Aufräumarbeiten, die der neue CEO Cornelius Everke jedoch bereits in recht kurzer Zeit erfolgreich durchgeführt hat, würde ich ihm durchaus einen gewissen Vertrauensvorschuss gewähren. Zumal es sich bei ihm auch nicht um irgendjemanden, sondern immerhin um den ehemaligen Chef des Deutschlandgeschäfts von Starbucks handelt. Allerdings gibt es leider noch einen Haken. Denn meines Erachtens unterschätzen derzeit noch viele Unternehmenslenker – und leider auch viele Anleger – die Wucht einer Rezession, die auf uns zuzukommen scheint. Die Frage wird sein, welche Unternehmen von einer solchen Rezession möglicherweise sogar profitieren können (eBay, McDonald's) und welche nicht. Bei Vapiano tue ich mich noch relativ schwer mit einer solchen Einschätzung, wie ich gleich darlegen werde. ### So lief 2018 und das ist die Prognose für 2019e... Doch schauen wir uns erst einmal an, wie das Geschäftsjahr 2018 sowie das erste Quartal 2019 gelaufen ist. Nach Angaben des Managements erzielte Vapiano im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresumsatz von 371,5 Mio. Euro, was generell einer Steigerung um +14,4% entsprach. Allerdings gab es auf vergleichbarer Fläche einen Umsatzrückgang um -1%. Zugleich lag der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bei 29,0 Mio. Euro. Hier kam es jedoch zu einem Sondereffekt wegen der Veräußerung des US-Geschäfts. Im ersten Quartal des bereits laufenden Geschäftsjahres 2019 erzielte Vapiano einen Quartalsumsatz von 97,9 Mio. Euro (+13,4% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal). Auf vergleichbarer Fläche entsprach dies jedoch einem deutlicheren Umsatzrückgang um -3,5%. Auch hier gab es einen Sondereffekt aus dem Verkauf des US-Geschäfts, so dass das bereinigte EBITDA letztlich bei 4,0 Mio. Euro lag. Für das bereits laufende Geschäftsjahr 2019e stellt das Management daher einen Jahresumsatz zwischen 390 und 420 Mio. Euro bei einem bereinigten EBITDA zwischen 20-25 Mio. Euro in Aussicht. Dabei geht man zwar von einer deutlichen Verbesserung des Konzerngesamtergebnisses aus. Allerdings soll dieses trotzdem weiterhin im negativen zweistelligen Millionen Euro Bereich liegen. Basis dieser Prognose sind 10-15 Neueröffnungen, so dass der Umsatz auf vergleichbarer Fläche letztlich um -2% bis -4% zurückgehen würde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/06/Vapiano-Mitarbeiter.jpg)Vapiano, Mitarbeiter bei der Zubereitung der Speisen ### Meine Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2019e Auf Basis der vorgelegten Prognosen würde ich den Jahresumsatz in 2019e bei rund 400 Mio. Euro sowie das bereinigte EBITDA bei knapp 21 Mio. Euro sehen. Dies liegt beides innerhalb der vom Management ausgegebenen Prognose, wenngleich etwas unterhalb des arithmetischen Mittels. Für meine zurückhaltenden Umsatz- und Gewinnschätzungen habe ich jedoch gute Gründe, in erster Linie natürlich die von mir erwartete Rezession. Die Frage ist natürlich, ob Vapiano – ähnlich wie McDonald's – eher ein Profiteur einer solchen Rezession ist oder darunter leidet. Warum aber ist McDonald's überhaupt eher ein Profiteur? Ganz einfach, weil Menschen bei einer Rezession eher sparen. Es mag daher sein, dass einige Kunden den Filialen der Fastfoodkette deshalb fern bleiben. Dafür nutzen andere, die sonst höherwertige Restaurants besucht hätten, plötzlich gerne die Angebote von McDonald's und Co. Alles in allem könnte ich mir daher vorstellen, dass eine Rezession für Vapiano am Ende gar nicht so schlimm werden wird. Daher vertraue ich auch auf die Prognosen des Managements. Zumal hier ja ein neuer CEO am Ruder ist, der sicherlich eher konservative Prognosen abgibt, schon um das verloren gegangene Vertrauen der Anleger zurück zu gewinnen. Demnach rechne ich – wie das Management – mit einem positiven Free Cashflow in 2020 sowie einem positiven Konzernergebnis in 2021. Vapiano sollte bis zur Erreichung des Break-even durchfinanziert sein! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/06/Vapiano-Speisen.jpg)Essen in einem Vapiano Restaurant... ### Fazit: Eine heiße Wette auf ein mittel- bis langfristiges Comeback! Sollte es dem Management um den neuen CEO Cornelius Everke gelingen seine Ziele wie geplant zu erreichen, wäre die Aktie sehr interessant. Denn zu Kursen knapp unter 6,00 Euro liegt die Market Cap. bei nur noch knapp 160 Mio. Euro. Damit würde die Aktie selbst auf Basis meiner vorsichtigen Umsatzschätzungen für 2019e nur noch ein KUV 2019e von ca. 0,39 aufweisen. Ein KGV gibt es jedoch, mangels Gewinn, zurzeit nicht. Dies ließe sich erst 2021 wieder berechnen. McDonald's – allerdings handelt es sich hierbei auch um einen Weltmarktführer mit langer, erfolgreicher Historie – weist aktuell dagegen ein KUV von über sieben auf. Insofern hielte ich eine Vapiano, die wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zurück geführt wurde, mit einem KUV von eins für nicht überbewertet. Dies wiederum würde einem Aktienkurs von über 15,00 Euro entsprechen, was derzeit natürlich noch völlig unrealistisch erscheint. Auf Sicht von zwei bis drei Jahren halte ich das jedoch für absolut möglich. Natürlich müsste sich die Aktie dann um +150% verteuern. Und natürlich geht das nur, wenn das Management seine Versprechungen auch einhalten kann. Aber bedenken Sie, dass Vapiano vor ziemlich genau zwei Jahren, am 27. Juni 2017, zu einem Ausgabepreis von 23,00 Euro an die Börse kam und die Aktie im Hoch sogar schon mal knapp 25,00 Euro kostete. Der Weg dahin wird jedoch lange und steinig. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Vapiano: Profis zahlen 10 Euro - schnelle +40%?](https://www.sharedeals.de/vapiano-update-profis-zahlen-10-euro-schnelle-40/) **Published:** Oktober 25, 2018 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Am Dienstag hatten wir über Vapiano (WKN: A0WMNK) [berichtet](https://www.sharedeals.de/vapiano-buy-the-dip/) und einmal mehr den Braten gerochen. Wir hatten die in Frage stehende Liquiditätssituation beleuchtet, ebenso wie das "schrumpfende Eigenkapital". Probleme dieser Art will Vapiano nun durch eine Kapitalerhöhung zu** **10 Euro pro Anteilsschein lösen.** Das gab das Unternehmen nach Handelsende am Dienstag bekannt. Die Aktie springt an, steht aber immernoch 38% unter dem Niveau, das die Großinvestoren bezahlen. Es ist bekannt, dass Vapiano finanzstarke Investoren im Rücken hat. Zum Zuge kamen nun die bisherigen Großaktionäre Mayfair Beteiligungsfond II, VAP Leipzig und Exchange Bio. ### Was nun? Das Platzierungsniveau erscheint in Anbetracht des aktuellen Kurses bei 7,25 Euro deutlich ambitioniert (zu Bekanntgabe der Kapitalerhöhung war der Kurs noch billiger). Die Zeichner tun dies wohl nicht aus Spaß, sie sind ja immerhin Hauptaktionäre und an einem möglichst hohen Kurs interessiert. Unsere Meinung: Vapiano ist nun finanziert. Sollten die Schwierigkeiten operativ nicht größer ausfallen als das momentan absehbar ist, könnten wir uns sehr gut eine **Gegenbewegung vorstellen, die in den Bereich um 10 Euro führt**. Spekulativ orientierte Anleger und Trader steigen hier ein, erwarten aber nicht die große Rally. ### Sie wollen in kommende Highflyer investieren, kurz bevor es die große Masse tut? Dann sind Sie in unserer No Brainer-Community goldrichtig. Überlassen Sie – wie **Hunderte begeisterte und erfolgreiche NBC-Mitglieder** – den Research nach neuen No Brainer-Aktien unserem Gremium aus langjährigen Kapitalmarktexperten und Börsenmillionären. 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Es läuft nicht besonders rund, vor allem Schweden kristallisiert sich als Problemland heraus. Und das obwohl der Betrag, den jeder Kunde durchschnittlich im Laden lässt, zuletzt gesteigert werden konnte von 11,20 Euro 2017 auf nun 11,72 Euro. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2018/10/photo-1506354666786-959d6d497f1a.jpg)Lecker Pizza - Vapiano-Aktionären vergeht jedoch momentan der Hunger. ### Die Zahlen sprechen nicht für Vapiano Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr um +14,0% auf 175,1 Millionen Euro, während die EBITDA-Marge von 10,3% auf 8,0% fiel. Dazu kommt der **wachsende Fehlbetrag**, den Vapiano für das erste Halbjahr mit -17,9 Millionen Euro ausweist. ### An diesen Schaltern muss Vapiano drehen - ist die Kostenstruktur zu hoch? Da viel in die **Expansion und Neueröffnung weiterer Läden** investiert wird (Cashflow aus Investitionstätigkeit 1. HJ 2018: -33,9 Mio. Euro), muss sich Vapiano beim ohnehin knappen operativen Cashflow (7,4 Mio. Euro) primär über **neue Kredite** finanzieren. Gleichzeitig schmilzt wegen der Kredite das Eigenkapital (von 37,4% auf 28,8% zum 30. Juni) und erhöht die Nettoverschuldung. Auftrieb geben soll eine neue Agenda, mit der man die Profitabilität nachhaltig steigern will. Demnach soll die **"EBITDA contribution margin" 20% in 2020** erreichen. Zur Jahreshälfte lag diese noch bei 8,0%. ### Sie wollen in kommende Highflyer investieren, kurz bevor es die große Masse tut? Dann sind Sie in unserer No Brainer-Community goldrichtig. Überlassen Sie – wie **Hunderte begeisterte und erfolgreiche NBC-Mitglieder** – den Research nach neuen No Brainer-Aktien unserem Gremium aus langjährigen Kapitalmarktexperten und Börsenmillionären. Profitieren Sie dabei von der **treffsicheren Aktienauswahl**, **wöchentlichen Updates** und **exklusiven Informationsvorsprüngen**. 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Auch bei SNP spielen Personalien (mal wieder) die wichtigste Rolle: SNP-CEO Schneider-Neureither kauft Aktien, als wäre er verrückt geworden. ### Paragon macht den Sound für E-Autos Wie Paragon zu Wochenanfang bekannt gibt, übernimmt das Unternehmen den 66 Mitarbeiter zählenden **Lautsprecherhersteller LPG** aus Neu-Ulm. Dieser stellt Soundsysteme her, die primär bei E-Autos zum Einsatz kommen, darunter **Außensound-Lautsprecher** für die weitgehend geräuschlosen E-Fahrzeuge. CEO Klaus Dieter Frers kommentierte den Deal wie folgt: > LPG birgt für uns großes Wachstumspotential, weil wir dadurch in einem weiteren Schlüsselbereich der Automobilbranche unsere Positionierung als Systemanbieter stärken. Für Paragon bedeutet das einen Quantensprung: Der Autozulieferer kann in Zukunft Lautsprecher und **digital vernetzte Soundsysteme** in Eigenregie herstellen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2018/10/e-mobility-cars.jpg)Digitale Soundsysteme für E-Autos gibt es von Paragon. Fazit: In den letzten Wochen ging es mit der Paragon-Aktie nur bergab. Kann die Aktie das Momentum nutzen, stehen wir hier womöglich vor einer Trendumkehr. ### SNP: CEO im Kaufrausch - Ergebnis für 2018 wird höher erwartet Blicken wir zurück: Am 28. August meldete SNP die Absicht, bald eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Zwei Tage später [berichteten wir](https://www.sharedeals.de/roundup-snp-schneider-neureither-ls-und-tele-columbus/) auch das letzte Mal über den IT-Landschaften-Transformator. Von den 7,11 Millionen Euro, die am 29. August allein auf Xetra gehandelt wurden, kaufte CEO Schneider-Neureither allein für 4,04 Millionen Euro. Zu diesem Zeitpunkt besaß SNP-Gründer und Namensgeber Schneider-Neureither, gleichzeitig Verwaltungsratvorsitzender und CEO von SNP, 18,21% am Unternehmen. Nach den Insiderkäufen waren es 21,70%. Kalkül von Schneider-Neureither dürfte es sein, sich an die 25-Prozent-Marke heranzukaufen, um sich dann - falls Bedarf - eine **Sperminorität zu sichern.** Dann besitzt er ein Veto bei Kapitalerhöhungen, etc. - und auch bei der Abberufung von Verwaltungsratmitgliedern. Dort ist er nämlich Vorsitzender. Am Donnerstag vermeldete SNP erfreuliche News: **Die Ergebnisprognose für 2018 wird leicht angehoben.** Bei einem Konzernumsatz zwischen 135 und 140 Millionen Euro will SNP nun eine "ausgeglichene statt bisher leicht einstellig negative EBIT-Marge erzielen". Gleichzeitig startet ein Programm zur Steigerung von Profitabilität mit Fokus auf den freien Cashflow und operative Kostenreduzierungen. Fazit: Auch wenn SNP das Gegenteil einer Zockerbude ist, bleibt die Aktie schwer einzuschätzen. Wir würden mögliche Änderungen in der Aktionärsstruktur abwarten. ### Vapiano: Gewinne laufen lassen Die anvisierten 10 Euro rücken in greifbare Nähe. Immerhin investieren die 3 Ankeraktionäre 20,3 Millionen Euro zu diesem Kurs. Wir bleiben dabei und denken, dass die laufende Gegenbewegungen noch näher in den Bereich um die 10 Euro führen wird. Dazu kommt ein **kleiner, aber feiner Insider-Kauf** **von CFO Lutz Christoph Scharpe** über 9720 Euro zu einem Kurs von 7,20 Euro pro Aktie. Gewinnmitnahmen schaden auch hier nie, vor allem bei einem solch volatilen Gesamtmarkt. ### Sie wollen in kommende Highflyer investieren, kurz bevor es die große Masse tut? Dann sind Sie in unserer No Brainer-Community goldrichtig. Überlassen Sie – wie **Hunderte begeisterte und erfolgreiche NBC-Mitglieder** – den Research nach neuen No Brainer-Aktien unserem Gremium aus langjährigen Kapitalmarktexperten und Börsenmillionären. Profitieren Sie dabei von der **treffsicheren Aktienauswahl**, **wöchentlichen Updates** und **exklusiven Informationsvorsprüngen**. Werden auch Sie Teil des [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) und besuchen Sie täglich unseren kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/)! **Kategorien:** Small Caps --- ### [Velocity Data: Nach Apple-Deals vor Kursknall!](https://www.sharedeals.de/velocity-data-nach-apple-deals-vor-kursknall/) **Published:** September 2, 2014 **Author:** Marc **Content:** ![velocity_logo](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2014/09/velocity_logo.jpg)Mit einer Marktkapitalisierung von über 600 Milliarden Dollar ist Apple wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Die Nachfrage nach Apple-Produkten ist weltweit ungebrochen stark. Die Apple-Aktie hat dementsprechend ein neues Allzeithoch erreicht und an der NASDAQ die Kurshürde von 100 US-Dollar deutlich überwunden. Innerhalb von nur 11 Jahren konnte das Papier damit fast 10.000% an Wert gewinnen! Profitieren tun vom Apple-Boom vor allem auch autorisierte Wiederverkäufer und Technologie-Spezialisten, die eigene Lösungen auf Basis von Apple-Produkten entwickeln. [Velocity Data](http://www.stockhouse.com/companies/charts/c.vct/velocity-data-inc) (WKN: A12AEL) ist das wohl einzige börsennotierte Unternehmen, das nicht nur beide Eigenschaften vereint, sondern bereits beträchtliche Umsätze erzielt und nach den jüngsten Deals zunehmend in den Fokus von Investoren geraten sollte. Nach dem gerade erst vollzogenen Börsengang via Reverse Merger ist Velocity Data mit seinen rappelvollen Auftragsbüchern und weltbekannten Kunden der Anlegerwelt noch weitesgehend kein Begriff. Das Gleiche gilt folgerichtig auch noch für die aktuell lediglich 0,155 CAD teure Velocity-Aktie... ### Jackpot für Top-Reseller - 99% Wiederverkäufer "entsorgt" Im vergangenen Jahr kam es bei Apple zu einer drastischen Entscheidung von großer Tragweite: Die Anzahl von offiziellen Resellern für US-Regierungsinstitutionen wurde extrem gekürzt - und zwar um mehr als unglaubliche 99% von 3.500 auf nunmehr 30! Diese 30 Unternehmen haben nun den wertvollen Tier 1-Status und können ihren Kunden IT-Komplettlösungen auf Apple-Basis verkaufen. Niemand anderes hat die Berechtigung, direkt von Apple zu beziehen und an staatliche Stellen zu verkaufen. Weitere 50 Unternehmen haben einen Tier 2-Status erhalten und dürfen zwar an entsprechende Regierungsinstitutionen verkaufen, müssen die Produkte aber bei einem Tier-1-Anbieter erwerben! Und jetzt raten Sie mal, wer zum Kreise der Top-30-Reseller gehört - richtig, Velocity Data! ### 16 Millionen Dollar schwerer Apple-Deal erst der Anfang! Kurz nach Erhalt des Tier-1-Status konnte Velocity Data laut aktueller Unternehmenspräsentation Aufträge auf Basis von Apple-Produkten im Wert von 16 Millionen Dollar gewinnen. Abnehmer sind unter anderem das Luft- und Raumfahrtunternehmen Lockheed Martin, die NASA oder aber die National Science Foundation. Velocity kommentiert den Apple-Effekt wie folgt: «Der Durchbruch von Apple-Produkten im Unternehmens- und Regierungsbereich ist immer noch in einer sehr frühen Phase, was Velocity eine riesige Möglichkeit in diesem Markt hinterlässt». Ein großer Umsatz- und Gewinnsprung scheint also bereits eingetütet, zumal nahezu alle bekannten IT-Größen wie Dell, IBM, HP, Microsoft oder Sony offizielle Partnerschaften mit Velocity Data unterhalten und das Unternehmen individuell auf sämtliche Kundenbedürfnisse eingehen kann. ![velocity_clients](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2014/09/velocity_clients.jpg) ### Steigene Margen und neue Lösungen Schon im vergangenen Jahr erzielte Velocity Data, damals noch unter dem Namen ACL Computers and Software, einen Umsatz von 34 Millionen Dollar und einen EBITDA-Gewinn in Höhe von 625.000 Dollar. Auch ungeachtet der außergewöhnlichen Chancen als neuer Tier-1-Reseller von Apple ist es um die Zukunft des Unternehmens offensichtlich exzellent bestellt: Mit Lockheed Martin, dem bis dato größten Kunden von Velocity, gab es seinerzeit eine Vereinbarung, welche die maximale Bruttomarge auf 4,75% beschränkte. Diese Vereinbarung ist mittlerweile hinfällig und soll Velocity Data nun höhere Profite bescheren, da vor allem mit Apple-Produkten Unternehmensangaben zufolge mehr zu verdienen sei. Hinzu kommt die Expansion in neue Bereiche: Eigens entwickelte Cloud-Lösungen und Asset-Tracking sollen zukünftig für rasantes Wachstum sorgen und neue Kundengruppen ansprechen. Wie die aktuelle Präsentation verrät, laufen bei Velocity Data außerdem Verhandlungen bezüglich einer oder mehrerer Akquisitionen. ### Schon jetzt eine Erfolgsstory, doch der Hauptteil kommt erst noch! Schon in den letzten Jahren war die damalige ACL eine Erfolgsstory. Die Umsätze stiegen in den letzten zwei Jahren um fast 30%, der EBITDA-Gewinn gar um fast 90%! Doch erst jetzt dürfte das Geschäft richtig an Fahrt gewinnen, schließlich sind der neue Apple-Status und die damit verbundenen Großaufträge ein mächtiges Zugpferd, auf das man zuvor verzichten musste. ![velocity_revenues](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2014/09/velocity_revenues.jpg)Mit dem nun vollzogenen Börsengang öffnen sich für Velocity Data enorme Expansionschancen, vor allem da mit Adam Radly jetzt ein absoluter Erfolgsmann auf dem Chefsessel sitzt. Noch vor der Jahrtausendwende gründete Radly den Broadcasting-Serviceanbieter ISIS Communications, brachte ihn an die Börse und sammelte knapp 100 Millionen Dollar Investorengelder ein. Nach einem Merger ist das Unternehmen mittlerweile als Staging Connections bekannt, fährt einen Jahresumsatz von knapp 200 Millionen Dollar ein und ist hochprofitabel. Velocity Data hat nach derzeitigem Stand 95,8 Millionen Aktien ausstehend und wird somit bei einem Schlusskurs von zuletzt 0,155 CAD mit gerade mal 14,8 Millionen kanadischen Dollar beziehungsweise 10,4 Millionen Euro bewertet. Angesichts der bereits hohen und deutlich steigenden Umsätze, den verbesserten Margen und insbesondere dank der Apple-Phantasie erscheint uns daher ein Kursknall überfällig! ***Risikohinweis / Disclaimer / Interessenkonflikt*** *Der hier veröffentlichte Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Handelsempfehlung dar. Die getroffenen, insbesondere zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. Ein Investment in die hier vorgestellte Aktie ist mit Chancen, aber auch mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor bzw. Herausgeber keinerlei Gewähr auf die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der hier bereitgestellten Informationen. Für diesen Beitrag wurde der Autor finanziell entlohnt. Der Auftraggeber und Autor dieser Publikation halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und haben eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern. Hierdurch besteht jeweils konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Vollständiger Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [www.sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).* **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Sorgen um Apple: Tiefrot nach Rekordergebnis](https://www.sharedeals.de/sorgen-um-apple-tiefrot-nach-rekordergebnis/) **Published:** Januar 24, 2013 **Author:** Marc **Content:** Zu gut, um positiv zu überraschen: Die Apple-Aktie (WKN: 865985) verliert im heutigen Handel rund 12% an Wert - so viel wie seit Ewigkeiten nicht mehr! Der Grund ist paradox: Apple präsentierte die heiß erwarteten Zahlen zum abgelaufenen Weihnachtsquartal und meldete satte 47,8 Millionen Smartphone- und 22,9 Millionen Tablet-Verkäufe, was einen Anstieg von rund 30 beziehungsweise 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Gewinn allerdings stagnierte aufgrund höherer Kosten bei gut 13 Milliarden Dollar. „Kein Technologieunternehmen hat jemals solch ein Ergebnis erreicht“, verteidigt sich Apple-Boss Tim Cook im Rahmen der obligatorischen Telefonkonferenz. Problem nur: Analysten hatten mit einem noch besseren Ergebnis gerechnet. Wachstumssorgen schicken die Aktie auf ihren tiefsten Stand seit fast einem Jahr. Wird Apple gar zum Börsenflop des Jahres? Einzigartige 54,5 Milliarden Dollar Quartalsumsatz können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Investoren derzeit einen weiteren kräftigen Wachstumsmotor vermissen. „Wir vertrauen auf unsere kommenden Produkte“, so Konzernchef Cook ohne ins Detail zu gehen. Klar ist: Auch die Konkurrenz sorgt für Gegenwind. Allen voran Samsung, aber auch Microsoft rüsten massiv auf. Selbst Nokia erlebte zuletzt einen beachtlichen Aufschwung. Wieder einmal müssen sich die Kalifornier selbst übertreffen, um neue Phantasie zu wecken und weitere nachhaltige Impulse für die Aktie zu setzen. Unmöglich ist das sicher nicht... **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Wirecard: Die nächste Attacke!](https://www.sharedeals.de/wirecard-die-naechste-attacke/) **Published:** März 8, 2016 **Author:** Marc **Content:** **Die Shortseller von Zatarra Research legen nach und veröffentlichen heute eine neue Studie, die unseriöse Machenschaften beim deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard (WKN: 747206) belegen soll. Die "Analysten" halten an der Wertlosigkeit der Aktie fest und kündigen weiteres Material zur Untermauerung ihrer These an.** Vor rund zwei Wochen hatte sich Zatarra Research erstmals mit einem umfangreichen Bericht [zu Wort gemeldet](https://www.sharedeals.de/2016/02/wirecard-mit-kursziel-0-euro-skandal-um-tecdax-konzern/) und kurzzeitig einen heftigen Kurssturz bei Wirecard ausgelöst. Das milliardenschwere TecDax-Unternehmen verlor zeitweise über 25% seines Börsenwerts. Nach dem heutigen Update reagiert die Börse mit einem Minus von aktuell gut 6%. Diesmal steht eine britische Niederlassung des Konzerns im Fokus der Geldwäsche-Vorwürfe. Laut Zatarra habe Wirecard bis vor kurzem bestritten, die englische Firma Wire Card UK Ltd. gegründet zu haben. Mittlerweile sei dies aufgrund unwiderlegbarer Beweise zugegeben worden, so Zatarra. Die Firmenadresse führt an ein Wohnhaus in der Kleinstadt Gateshead. Ein Foto wurde dem Report hinzugefügt. Grundsätzlich hat Wirecard die Vorwürfe Zatarras deutlich zurückgewiesen. Massive Vorstandskäufe konnten das Vertrauen in die Wirecard-Aktie zuletzt wieder stärken. Auch renommierte Analysten sahen bislang keinen Grund, an der Glaubwürdigkeit des Unternehmens zu zweifeln und bekräftigten ihre Kaufempfehlungen. Während die aktuelle Situation bei Wirecard inbesondere für kurzfristige Trader von Interesse ist, konnten Leser von sharedeals.de auch in dieser Woche wieder reihenweise Kursgewinne mit Ansage eingefahren: [Nano One Materials](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=140896166) (WKN: A14QDY) notiert seit Erstvorstellung mittlerweile mehr als 100% höher, [OncoGenex](https://kunde.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=ONLYONE&SEARCH_VALUE=ONCOGENEX&ID_NOTATION=24372067) (WKN: A0Q8G8) gewann innerhalb weniger Tage rund 50% hinzu und Biodel (WKN: A1JZU5) macht sich nach einem vielversprechenden Start für den ganz großen Ausbruch bereit. **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien der besprochenen Unternehmen OncoGenex und Biodel und hat – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Für diesen Beitrag redaktionell verantwortlich ist der Autor als freiberuflicher Journalist. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Hensoldt-Aktie: Ist die Rallye schon wieder vorbei?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-ist-die-rallye-schon-wieder-vorbei/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Hensoldt-Aktie hatte sich in den letzten Wochen wieder nach oben gekämpft, doch am Freitag kommt es nach der Zahlenvorlage zu einem kräftigen Rücksetzer. Aktuell verliert der Spezialist für Rüstungselektronik knapp -7% und ist damit nach Schaeffler schwächster Wert im MDAX. Sind die Zahlen wirklich so schlecht oder stellt der Dip nun eine gute Einstiegsgelegenheit dar? ## Operativ läuft es rund – Auftragsbestand knackt Rekordmarke Die Halbjahreszahlen sprechen zunächst eine klare Sprache. Hensoldt steigerte den Umsatz um 23,6% auf 1,17 Milliarden € und übertraf damit leicht die Analystenerwartungen. Das bereinigte EBITDA legte um 28,5% auf 137 Millionen € zu, während sich die EBITDA-Marge von 11,3 auf 11,8% verbesserte. Hier hatten Experten allerdings mit einem minimal höheren Wert gerechnet. Das eigentliche Highlight war jedoch die Auftragsentwicklung. Der Auftragseingang verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf 2,81 Milliarden € und lag damit weit über den Konsensschätzungen. Der Auftragsbestand übersprang erstmals die Marke von 10 Milliarden € und bietet dem Konzern somit eine außergewöhnlich hohe Visibilität für die kommenden Jahre. Getragen wurde das Wachstum von beiden Geschäftsbereichen. Im Segment Sensors sorgten unter anderem zusätzliche Aufträge für Eurofighter-Radare sowie Bestellungen der TRML-4D-Radarsysteme für kräftiges Wachstum. Noch dynamischer entwickelte sich Optronics, wo Großaufträge zur Ausstattung der Schützenpanzer Puma und Schakal den Auftragseingang regelrecht explodieren ließen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Hensoldt) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ausblick bestätigt Trotz der starken Entwicklung beließ das Management seine Prognose unverändert. Für 2026 werden weiterhin ein Umsatz von rund 2,75 Milliarden € sowie eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19,0% erwartet. Das bedeutet allerdings auch, dass Hensoldt im zweiten Halbjahr deutlich profitabler arbeiten muss als bislang. Das Unternehmen zeigt sich dabei selbstbewusst. Traditionell entfällt ein Großteil der Auslieferungen und Abnahmen auf die zweite Jahreshälfte, insbesondere auf das vierte Quartal. Zudem verbesserte sich der saisonal noch negative Free Cashflow gegenüber dem Vorjahr bereits deutlich, was ebenfalls für den weiteren Jahresverlauf spricht. ## Warum der Markt trotzdem verkauft Die schwache Kursreaktion ist daher weniger auf die Geschäftsentwicklung als vielmehr auf die hohe Erwartungshaltung zurückzuführen. Nach der kräftigen Erholung der vergangenen Wochen waren viele positive Nachrichten bereits eingepreist. Hinzu kommt die Bewertung. JPMorgan-Analyst David Perry bezeichnet Hensoldt weiterhin als das teuerste Rüstungsunternehmen in seinem europäischen Anlageuniversum. Zwar lobt auch er das hervorragende Produktportfolio, sieht kurzfristig bei anderen deutschen Rüstungswerten jedoch das attraktivere Chance-Risiko-Verhältnis. Jefferies und Warburg Research bleiben dagegen optimistisch und bestätigten ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen zwischen 91 und 94 €. ## Bewertung bleibt der Knackpunkt Fundamental spricht vieles für Hensoldt. Das Unternehmen profitiert unmittelbar von den deutlich steigenden Verteidigungsausgaben in Europa und verfügt über ein Rekord-Auftragsbuch. Gleichzeitig wächst die Profitabilität kontinuierlich. Genau diese starke Perspektive spiegelt sich allerdings bereits in der Bewertung wider. Nach der Rallye der vergangenen Monate wird Hensoldt mit einem deutlichen Bewertungsaufschlag gegenüber vielen Wettbewerbern gehandelt. Das begrenzt kurzfristig das Überraschungspotenzial, obwohl die langfristigen Aussichten unverändert attraktiv bleiben. ## Charttechnik: Rückfall unter die 200-Tage-Linie Charttechnisch hat sich das Bild zunächst wieder eingetrübt. Seit dem Tief Ende Juni hatte sich die Aktie um bis zu +36% erholt, bewegt sich aber weiterhin innerhalb des mittelfristigen Abwärtstrendkanals, der bereits seit Juni 2025 besteht. Das obere Ende dieses Kanals verläuft derzeit im Bereich von 87 € und bildet einen wichtigen Widerstand. Mit dem kräftigen Rücksetzer nach den Zahlen fällt der Kurs nun wieder unter die 200-Tage-Linie zurück. Bleibt der Verkaufsdruck bestehen, könnte erneut das untere Ende des Trendkanals im Bereich von 63 € in den Fokus rücken. Dort verläuft auch das markante Juni-Tief bei 63,18 €. Operativ liefert Hensoldt weiterhin überzeugend ab und der Rekord-Auftragsbestand spricht für anhaltend gute Geschäfte in den kommenden Jahren. Kurzfristig dürfte die bereits ambitionierte Bewertung jedoch eine größere Kursdynamik bremsen. Erst wenn die Aktie den Rücksetzer verarbeitet und den mittelfristigen Abwärtstrend nachhaltig angreift, dürfte sich das charttechnische Bild wieder deutlich aufhellen. Bis dahin erscheint eine abwartende Haltung trotz der starken fundamentalen Perspektiven angebracht. Am Rande erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Hensoldt in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 9 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Novartis-Aktie: Eine neue Ära beginnt](https://www.sharedeals.de/novartis-aktie-eine-neue-aera-beginnt/) **Published:** Oktober 5, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Nach der vollzogenen Abspaltung der Konzerntochter Sandoz hat die Aktie von [Novartis](https://www.sharedeals.de/?s=novartis) (WKN: 904278) am Mittwoch kräftig nachgegeben. Zuletzt bewegte sie sich sehr volatil in einem Korridor von 85 bis 95 Schweizer Franken (SFR). Womit können Anleger nach der Abspaltung rechnen? ## ℹ️ Novartis vorgestellt Novartis mit Sitz in Basel erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt ein breites Spektrum von Medikamenten in Bereichen wie Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Immunologie, Neurowissenschaften, Hepatologie und Dermatologie. Mit einem Umsatz von 48,3 Milliarden SFR (2022) ist der Pharma-Konzern einer der größten Branchen-Player weltweit. Weltweit ist der Konzern in etwa 155 Ländern vertreten. Die Marktkapitalisierung liegt bei knapp 181 Milliarden SFR. ## Transformationsprozess weitgehend abgeschlossen Schon längere Zeit beschäftigt sich der Schweizer Konzern damit, sich zu einem reinen Pharmaunternehmen zu wandeln. Der Grund hierfür ist, dass in diesem Kerngeschäft die operative Gewinnmarge deutlich höher ist als in dem Generikageschäft. Das Kerngeschäft der ehemaligen Tochter Sandoz ist das Generikageschäft, daher war der logische Schritt die Abspaltung und Auslagerung von Sandoz. Die Ausgliederung erfolgte im Rahmen eines Spin-off-Verfahrens. Dabei erhalten die Aktionäre von Norvartis für fünf Aktien eine neue Aktie von Sandoz. Das gleiche Bezugsverhältnis gilt für die ADR-Scheine. In [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/sandoz-aktie-eine-traditionsmarke-ist-zurueck/) sind wir auf die Börseneinführung von Sandoz eingegangen. Ein vorheriger Schritt hinsichtlich der Transformation war der Verkauf der Tochtergesellschaft Alcon – diese ist spezialisiert auf Augenheilkunde. Nach unbestätigten Gerüchten soll noch ein Teilverkauf des Geschäftes der Tochter Advanced Accelerator Applications erfolgen. Die Transformation hin zu einem reinen Pharmakonzern entspricht dem Zeitgeist vieler Konzerne. Um die Abhängigkeit von einem Produkt zu minimieren, wandelten sich viele Unternehmen zu Mischkonzernen. Da die Einzelteile oftmals mehr wert sind als der Gesamtkonzern, erfolgen immer mehr Abspaltungen – diesen Weg geht jetzt auch Novartis. ## Ziele bestätigt Gleichzeitig mit dem Vollzug der Abspaltung bestätigte das Pharmaunternehmen seine Jahresziele. Danach soll ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erfolgen. Das Konzernergebnis soll im niedrigen zweistelligen bis mittleren Zehnerbereich liegen. Darüber hinaus soll die operative Kerngewinnmarge in ein paar Jahren mehr als 40% betragen – momentan liegt sie bei 34%. Außerdem wurde das Aktienrückkaufprogramm bestätigt. Bis Ende 2025 werden für insgesamt 15 Milliarden SFR Aktien zurückgekauft. ## Geschäftsentwicklung hervorragend Die gute Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Aus dem [Halbjahresbericht](https://www.novartis.com/sites/novartis_com/files/q2-2023-media-release-de.pdf) vom 18. Juli wird ersichtlich, dass der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 5% auf 26,5 Milliarden US$ gestiegen ist. Der Preisrückgang um 3% wurde durch das hohe Volumenwachstum von 15% vollkommen kompensiert. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 14% auf 5,8 Milliarden US$. Untern Strich stieg der Reingewinn von 3,9 auf 4,6 Milliarden US$. Insgesamt sind die Halbjahreswerte gut ausgefallen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Wie geht's weiter? Mit der Abspaltung beginnt eine neue Ära, maßgebend für die Kursbildung ist jetzt das reine Pharmageschäft. Wie sich die Erfolgslage ohne das bisherige Geschäft entwickelt, ist erst im vierten Quartal ersichtlich. Die operative Marge müsste dann höher ausfallen. Positiv dürfte sich auch das Aktienrückkaufprogramm auswirken, das Volumen mit 15 Milliarden SFR ist sehr hoch. Ebenfalls positiv dürfte sich die Ankündigung auswirken, dass die Dividende weiter wachsen dürfte. Aktuell beträgt die Dividendenrendite 3,6%. Mein erstes Kursziel liegt bei 95 SFR, das entspricht etwa dem bisherigen Allzeithoch. Mit den Zahlen des vierten Quartals sind genauere Aussagen möglich. Die Marktexperten haben in ihren jüngsten Einschätzungen ihre Ziele bestätigt. Die Deutsche Bank ist mit ihrer Bewertung von 110 SFR am zuversichtlichsten. Jefferies erwartet 105 SFR und Morgan Stanley liegt mit 98 SFR leicht über meinen Erwartungen. Mein Fazit: Die Aktie eignet sich hervorragend als Depotbeimischung. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Novartis-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Merck-Aktie: Warum es trotz Studienerfolgen nicht läuft](https://www.sharedeals.de/merck-aktie-warum-es-trotz-studienerfolgen-nicht-laeuft/) **Published:** Oktober 11, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die [Merck-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=merck) (WKN: A0YD8Q) bewegt sich kaum vom Fleck, obwohl einige positive Nachrichten rund um das Unternehmen aufkamen. Sollten Anleger jetzt hier einsteigen? Oder gibt es einen bestimmten Grund, warum Investoren bisher noch die Finger von der Aktie lassen? ## ℹ️ Merck vorgestellt Merck & Co. ist als Gesundheitsplayer weltweit tätig. Das Unternehmen ist in zwei Segmenten aktiv, Pharma und Tiergesundheit. Es beliefert Groß- und Einzelhändler von Arzneimitteln, Krankenhäuser und Regierungsbehörden sowie andere Institutionen. Merck & Co., Inc. wurde 1891 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Rahway, New Jersey. An der Börse ist der Konzern aktuell 292 Milliarden US$ wert. ## Gleich zwei positive Ergebnisse Gleich zwei positive Studienergebnisse hat der Pharma-Konzern Merck in den vergangenen Tagen verlautbaren können. Zum einen vermeldete das Unternehmen gewünschte Resultate aus der Phase-III-Studie der Immuntherapie Keytruda im Bereich Blutkrebs. Zum anderen konnte man ebenfalls gute Ergebnisse im Bereich Lungenkrebs mit derselben Immuntherapie publizieren. Vor allem im Bereich Lungenkrebs waren die Ergebnisse entscheidend, da bei Keytruda nun erstmals eine statistische Verbesserung für Patienten nachgewiesen werden konnte. Jedoch reagierte die Aktie von Merck auf diese eigentlich so positiven Nachrichten kaum. Woran liegt das? ## Klage von Big Pharma Die Ursache für den geringen Optimismus der Aktionäre liegt darin begründet, dass sich die Aufmerksamkeit bei Merck gerade auf andere Kriegsschauplätze richtet. Konkret geht es dabei um eine Klage von Big Pharma gegen die US-Regierung. Letztere hatte nämlich ein Programm zur Senkung der Arzneimittelpreise durchgesetzt und will mit den Pharma-Konzernen verhandeln, da ansonsten Sondersteuern in Höhe von bis zu 95% drohen. Auch Merck ist von diesem Programm betroffen. Zuletzt hatte hier ein Bundesrichter eine einstweilige Verfügung der großen Player abgelehnt, um vor der Handelskammer einen einstweiligen Stopp in der Umsetzung des staatlichen Programms zu erwirken. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Zu viele Risiken Es sind also vor allem die Ideen der Biden-Administration, die die Aktie von Merck trotz der positiven Studienergebnisse belasten. Und auch wenn in der amerikanischen Politik vieles auf einen Machtwechsel bei der kommenden Wahl hindeutet, so sind die politischen Risiken aktuell zu groß für ein Investment. Auch im Chart zeigt sich ein ähnlich negatives Bild: Hier ist die Aktie unter die 200-Tage-Linie gerauscht und sucht bisher noch erfolglos einen Boden. Obendrauf kommt noch eine Bewertung von KGV 34, womit wirklich alle Faktoren gegen ein Investment in die Aktie sprechen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Merck-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie +5%: Jetzt wird es noch besser](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-5-jetzt-wird-es-noch-besser/) **Published:** Oktober 11, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die [Novo Nordisk-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Novo%20Nordisk) (WKN: A3EU6F) kann am Mittwoch bereits vorbörslich um +5% zulegen und schiebt sich nach dem Hadern mit der 50-Tage-Linie wieder deutlich nach oben. Das ist der Auslöser für den Kurssprung. ## ℹ️ Novo Nordisk vorgestellt Novo Nordisk mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Zudem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente, Hormonersatztherapien und Diätmittel tätig. Mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet 309 Milliarden € ist Novo Nordisk das wertvollste Unternehmen Europas. ## Phase 3-Studie vorzeitig beendet Es scheint schon fast unrealistisch, aber Novo Nordisk steht der nächste Erfolg bei der Forschung ins Haus. Das Unternehmen, das zuletzt vorwiegend wegen seiner erfolgreichen Abnehm-Medikamente in den Medien war, kann nun eine Phase 3-Studie zu einem neuen Medikament vorzeitig beenden. Konkret geht es dabei um injizierbares Semaglutid, das gegen Nierenversagen und Diabetes-Typ-II helfen soll. Während die Studie eigentlich noch für einige Wochen geplant gewesen war, konnte das Unternehmen aufgrund mehrerer positiver Resultate die Untersuchung vorzeitig beenden. ## Konsolidierung könnte enden Während das für die Aktien von Fresenius Medical Care und Fresenius zu einem heftigen Kurssturz führt, geht es für den dänischen Pharmakonzern weiter nach oben. So setzt sich der Titel nun deutlich von der 50-Tage-Linie ab, mit der er zuletzt noch zu kämpfen hatte. Aktuell besteht deshalb wieder eine gute Chance, dass die Aktie ein neues Allzeithoch bei über 690 dänischen Kronen markiert und damit die Konsolidierung endgültig beendet. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Jetzt ein Kauf? Doch so positiv die Nachrichten auch sind: Novo Nordisk bleibt eine weiterhin hoch bewertete und auch risikoreiche Wachstumswette auf diesem Kursniveau. Anleger müssen sich daher fragen, ob sie an den bedingungslosen Erfolg des Konzerns glauben, denn ansonsten lässt sich ein fundamentales Investment auf diesem Niveau wohl kaum rechtfertigen. Allen Anlegern, die dagegen schon bei dem Titel dabei sind, kann man nur gratulieren. Allerdings sollte man vielleicht nach der Markierung eines neuen Allzeithochs Gewinne realisieren. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Der Kurs des Dialysespezialisten brach am Morgen um fast -20% ein. Damit setzte FMC seinen gut drei Monate anhaltenden Abwärtstrend beschleunigt fort. Was steckt hinter dem massiven Kursrutsch zur Wochenmitte? ## ℹ️ Fresenius Medical Care vorgestellt Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) ist ein weltweit führender Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen zur überlebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen. Das Unternehmen bietet eine breite Produktpalette für die chronische und akute Hämo- und Perionealdialyse an, darunter Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren, Dialyselösungen und weitere Einwegprodukte. Zudem betreibt FMC weltweit über 4.000 Dialysezentren. Größter Aktionär ist die Muttergesellschaft Fresenius SE. Fresenius Medical Care notiert im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ist an der Börse rund 9,7 Milliarden € wert. ## Keine gute Nachricht Auslöser des Kurssturzes war die [Nachricht](https://www.novonordisk.com/news-and-media/news-and-ir-materials/news-details.html?id=166327) keines geringeren Pharmakonzerns als Novo Nordisk, das derzeit wertvollste Unternehmen Europas. Das dänische Pharmaunternehmen gab bekannt, dass es eine Phase-3-Studie zur Wirkung des Medikaments Ozempic gegen Nierenversagen aufgrund ausreichend positiver Daten vorzeitig beendete. Siehe hierzu auch [diesen aktuellen Artikel](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-5-jetzt-wird-es-noch-besser/) zu Novo Nordisk. Bei Ozempic mit dem Wirkstoff Semaglutid handelt es sich eigentlich um ein hochwirksames Diabetes-Medikament. Da es zudem den Appetit zügelt, wird es von Novo Nordisk primär als Diät-Mittel genutzt. 2019 begann der dänische Pharmakonzern mit einer Studie zur Frage, ob Ozempic auch bei Typ-2-Diabetikern mit chronischen Nierenerkrankungen geeignet sei, Nierenversagen zu vermeiden. Offenbar lieferte die Studie ausreichend aussagekräftige und positive Daten, um sie vorzeitig zu beenden. Die vollständigen Daten wird Novo Nordisk nach endgültigem Abschluss der Studie Anfang kommenden Jahres vorlegen. ## Ein dramatisches Chartbild Das Chartbild der Fresenius Medical Care-Aktie hat sich durch den Kurssturz dramatisch verschlechtert. Nachdem bereits in den letzten Wochen einige wichtige Unterstützungslinien nicht gehalten haben, wurden am Mittwochmorgen weitere Unterstützungen nach unten durchbrochen. Der Kurs der Aktie könnte in den kommenden Tagen ein neues Jahrestief testen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Dieser Wettbewerber hat es in sich Für Fresenius Medical Care ist diese Nachricht eine mittelschwere Katastrophe, denn sie bedeutet, dass das Unternehmen in Zukunft möglicherweise einen neuen Wettbewerber in seinem Kerngeschäft bekommt. Und es handelt sich nicht um irgendeinen Wettbewerber, sondern um Europas derzeit erfolgreichsten Pharmakonzern. Die Studienergebnisse lassen den Schluss zu, dass in Zukunft weniger Diabetes-Patienten die Leistungen des Dialysespezialisten FMC in Anspruch nehmen könnten. Hinzu kommt, dass Novo Nordisk aufgrund seines enormen kommerziellen Erfolges in den letzten Jahren sehr große finanzielle Ressourcen aufgebaut hat, die es den Dänen ermöglichen, Milliardenbeträge in die Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe zu investieren. Angesichts dieser Hiobsbotschaft rate ich Anlegern, bis auf Weiteres Abstand von der Fresenius Medical Care-Aktie zu nehmen. Der inzwischen deutlich gesunkene Kurs mag verlockend aussehen, aber noch ist überhaupt nicht klar, wie stark Novo Nordisk in Zukunft das Kerngeschäft von FMC erodieren wird. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Fresenius Medical Care-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Fresenius Medical Care --- ### [Silk Road Medical -50%: Was für ein Kursmassaker!](https://www.sharedeals.de/silk-road-medical-aktie-50-was-fuer-ein-kursmassaker/) **Published:** Oktober 12, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Aktionären von Silk Road Medical (WKN: A2PFG4) dürften am Mittwoch die Tränen in die Augen gestiegen sein. Die Aktie des Medizintechnikunternehmens brach um fast -50% ein und setzte damit ihrem katastrophalen Abwärtstrend der letzten Monate die Krone auf. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 85% seines Wertes eingebüßt. Was war der Auslöser des Kursmassakers? ## ℹ️ Silk Road Medical vorgestellt Silk Road Medical ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, das sich auf die Verringerung des Schlaganfallrisikos und seiner verheerenden Auswirkungen konzentriert. Das Unternehmen hat einen neuen Ansatz für die Behandlung von Erkrankungen der Halsschlagader entwickelt, die so genannte TransCarotid Artery Revascularization (TCAR). TCAR ist ein klinisch erprobtes Verfahren, das chirurgische Prinzipien der Neuroprotektion mit minimal-invasiven endovaskulären Techniken kombiniert, um Verstopfungen in der Halsschlagader zu behandeln, die einen Schlaganfall verursachen können. An der Börse ist Silk Road Medical rund 275 Millionen US$ wert. ## CEO weg und Prognose schwach Auslöser des Kurssturzes zur Wochenmitte war die Nachricht, dass Erica Rogers, die seit elf Jahren das Unternehmen als Vorstandsvorsitzende leitet, ihr Ausscheiden bekanntgab. Offenbar sorgte diese Rücktrittsmeldung für ein enormes Maß an Unsicherheit an der Börse. Zudem gab Silk Road Medical vorläufige Zahlen für das dritte Quartal bekannt. Diese fielen nicht gänzlich negativ aus. Das Medtech-Unternehmen konnte den Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 19% auf 44,4 Millionen US$ steigern. Die neue Prognose für den Jahresumsatz liegt zwischen 170 und 174 Millionen US$, was ein Wachstum gegenüber 2022 in Höhe von 23 bis 26% darstellt. Bislang peilte das Unternehmen jedoch einen Gesamtumsatz in einem Bereich von 180 bis 184 Millionen US$ an. ## Allzeittiefs im Wochentakt Das Chartbild der Silk Road Medical-Aktie könnte nicht schlechter sein. Das Papier ist in den letzten sechs Monaten fast im Wochentakt auf ein neues Allzeittief gefallen. Eine Bodenbildung zeichnet sich bislang nicht ab. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Drastische Abstufungen Als Reaktion auf den CEO-Rücktritt und die reduzierte Prognose für das Gesamtjahr stuften einigen Banken die Silk Road Medical-Aktie herab. Die drastischste Rating-Anpassung nahm die US-Bank Citigroup vor. Sie änderte ihre Einstufung der Aktie von „Kaufen“ auf „Verkaufen“ und stutzte das Kursziel von bislang 32 US$ auf nunmehr 8$ zurück. Auch die Investmentbank Stifel machte eine außergewöhnliche Kehrwende beim Kursziel und reduzierte ihre Einschätzung von 45 US$ auf 12 US$. Stifel sowie CL King und B. Riley empfehlen, die Silk Road Medical-Aktie nur noch zu halten. Ich rate Anlegern, bis auf Weiteres die Silk Road Medical-Aktie zu meiden. Solange sie charttechnisch keinen Boden gefunden hat und die CEO-Nachfolge ungeklärt ist, ist die Unsicherheit eines Investments viel zu groß. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Silk Road Medical-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Silk Road Medical --- ### [Valneva-Aktie +3%: Anleger feiern Ehrenrettung](https://www.sharedeals.de/valneva-aktie-3-anleger-feiern-ehrenrettung/) **Published:** Oktober 12, 2023 **Author:** Simon Richartz **Content:** Nach starkem Wochenbeginn marschiert die [Valneva-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/valneva-aktie/) (WKN: A0MVJZ) am Donnerstag weiter um fast +3% auf 5,62 €. Tags zuvor hat sich die Auftragsfirma gemeldet, die in der Borreliose-Studie gegen Richtlinien verstoßen haben soll. Die Aussagen dürften verlorenes Anlegervertrauen wiederherstellen. ## ℹ️ Valneva vorgestellt Valneva ist ein französisch-österreichisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Die Firma entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten. Der Wirkstoffproduzent hat einen effektiven Covid-10-Impfstoff entwickelt, der in der Vermarktung jedoch krachend gescheitert ist. An der Börse wird die Gesellschaft aktuell mit rund 760 Millionen € bewertet. ## FDA: Doch kein Pfusch bei Borreliose-Studie Die Valneva-Aktie hat Anfang der Woche nach oben gedreht und startete auch am Donnerstag dank positiver Neuigkeiten zum Borreliose-Impfstoffkandidaten mit Kursgewinnen in den Handel. Zur Stunde zeigt die Kurstafel ein Plus von 2,8% auf 5,62 € an. So meldete sich tags zuvor die Auftragsforschungsfirma zu Wort, wegen der im Februar die Spätstadium-Studie für das Tropenerreger-Vakzin von Valneva und US-Partner Pfizer für rund die Hälfte der Patienten beendet werden musste – „aufgrund von Verstößen gegen die gute klinische Praxis“. Care Access, so der Name des Unternehmens, teilte nun mit, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA doch kein Fehlverhalten in den klinischen Zentren, wo die Borreliose-Studie durchgeführt wurde, gefunden hat. Weiteren Angaben nach waren es mehr als 3.000 Teilnehmer, die die Studie damals abbrechen mussten. Als Valneva und Pfizer im Frühjahr den klinischen Lapsus bekannt gegeben hatten, wurde weder der Name des Auftragsforschungsunternehmens genannt noch die Anzahl der Patienten, die nach Hause geschickt wurden. ## Valneva und Auftragsfirma rehabilitiert Die Neuigkeit gleicht einer Ehrenrettung für Valneva, dessen Anleger nach der Hiobsbotschaft im Frühjahr Alarm schlugen und die Biotech-Aktie prozentual zweistellig abverkauften. Die Sorge, dass die Borreliose-Studie aufgrund dieses Fauxpas scheitern könnte, war groß, ist der Wirkstoffkandidat doch einer der beiden Hoffnungsträger im Portfolio der Franzosen. Der Impfstoff gegen die durch Zecken übertragene Krankheit hat in Mid-Stage-Studien mit „starken Immunreaktionen“ überzeugt und ist weltweit das am weitesten fortgeschrittene Programm gegen den Tropenerreger. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Nächsten Monat könnte es knallen Die Valneva-Aktie hat seit ihrem lokalen Tief Anfang bei rund 4 € dank einem positiven Newsflow ein Aufwärtsmomentum entwickelt. Aufgrund des aktuellen Tourismus-Booms floriert derzeit das Geschäft mit den beiden bereits vermarkteten Reiseimpfstoffen. Zudem steigt die Spannung hinsichtlich des anderen Impfstoffkandidaten von Valneva, der einen Milliardenmarkt allein bedienen könnte: das Chikungunya-Vakzin. Es ist der nächste potenzielle Kurskatalysator für das Euronext-Paper, da die FDA über die US-Zulassung des Mittels im November entscheiden will. Nachdem Wettbewerber Bavarian Nordic mit seinem Konkurrenzprodukt weniger überzeugende [Daten](https://www.globenewswire.com/news-release/2023/06/20/2690741/0/en/Bavarian-Nordic-Reports-Data-from-a-Phase-3-Clinical-Trial-of-its-VLP-Based-Chikungunya-Virus-Vaccine-in-Adults-65-Years-of-Age.html) vorgelegt hatte, stehen die Chancen auf grünes Licht der Dienststelle für die Franzosen besser denn je. Mit einer gut gefüllten Firmenkasse sind die Kursrisiken des Biotech-Titels zudem klar begrenzt. Somit können Anleger mit einem Investment in die Valneva-Aktie aus meiner Sicht wenig falsch machen – zumal im Erfolgsfall innerhalb der kommenden zwölf Monate zweistellige Kurse winken. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Valneva: Jetzt diskutieren! Du willst wissen, wie es bei Valneva weitergeht? Dann komm in unseren einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) und profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von hochwertigen Diskussionen. Hier bekommst Du echte Informationsvorsprünge zu einer Vielzahl von Börsenthemen. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Valneva --- ### [Tempest-Aktie +4.000%: Wie geht das denn?!](https://www.sharedeals.de/tempest-aktie-4-000-wie-geht-das-denn/) **Published:** Oktober 12, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Aktionäre von Tempest Therapeutics werden heute Morgen bei einem Blick auf die Kurstafel ihren Augen kaum getraut haben. Die Aktie des Biotech-Unternehmens legte im US-Handel am Mittwoch um sage und schreibe +3.973% zu. Eine derartige Kursbewegung ist selbst bei Biotech-Firmen äußerst selten. Was steckt hinter dem kometenhaften Aufstieg der [Tempest Therapeutics-Aktie](https://finance.yahoo.com/quote/TPST/) (WKN: A3CSM8) ? ## ℹ️ Tempest Therapeutics vorgestellt Tempest Therapeutics ist ein in der klinischen Phase befindliches Biotechnologieunternehmen, das niedermolekulare Therapeutika zur Behandlung von Krebs durch Mechanismen entwickelt, die Tumorzellen direkt abtöten und eine tumorspezifische Immunität aktivieren. Das 2011 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Brisbane im US-Bundesstaat Kalifornien und ist derzeit 95 Millionen US$ an der Börse wert. ## Leser des SD Live Chat jubeln Wie fast immer bei Biotech-Werten war es auch bei Tempest Therapeutics die Präsentation positiver Studiendaten, welche die Kursexplosion auslöste. Konkret geht es um das Krebsmedikament TPST-1120. Im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) von sharedeals.de, dem nach einmaliger Registrierung für jeden kostenlosen Börsenforum, wurde so rechtzeitig auf das Papier aufmerksam gemacht, dass etliche User satte Gewinne einstreichen konnten. Tempest setzte den Medikamentenkandidaten in Kombination mit den beiden Arzneimitteln Tecentriq und Avastin von Roche ein und erzielte damit überraschend gute Resultate bei einer bestimmten Art von Leberkrebs, die als heptazelluläres Karzinom bekannt ist. Bei diesem Karzinom handelt es sich um eine Krebsart, die sich laut Einschätzung vieler Forscher in den kommenden Jahren zur dritthäufigsten Krebstodesursache entwickeln könnte. ## Bemerkenswerte Studiendaten Gemäß der Studiendaten von Tempest Therapeutics führte die Kombination von TPST-1120 mit den beiden Roche-Wirkstoffen bei 30% der behandelten Patienten zu einer objektiven Tumorreduktion. Zum Vergleich: Beim Einsatz der beiden Arzneimittel von Roche lag dieser Wert nur bei 13,3%. In der Praxis erhöhte die Dreifachtherapie die Lebenserwartung der Krebspatienten signifikant. Patienten, die alle drei Medikamente verabreicht bekamen, lebten im Durchschnitt sieben Monate ohne eine Verschlechterung ihres Karzinoms. Das sind fast drei Monate mehr als bei Patienten, die ausschließlich die Roche-Therapie bekamen. Neben den positiven Studienergebnissen zu TPST-1120 kündigte Tempest Therapeutics die Einrichtung eines Schutzmechanismus an, der in der Finanzwelt als „Giftpille“ bekannt ist. Diese Giftpille macht es für Investoren nahezu unmöglich, mehr als 10% der Unternehmensanteile zu erwerben. Tempest will sich damit gegen eine feindliche Übernahme schützen. ## Unglaubliche Kursschwankungen Der Chart der Tempest Therapeutics-Aktie lässt sich kaum vernünftig beurteilen. Die Kursschwankungen der Biotech-Firma sind so hoch wie bei kaum einem anderen Unternehmen. Zur Verdeutlichung: Im Jahr 2019 notierte das Papier bei einem Allzeithoch von über 250 US$. In den darauffolgenden Jahren stürzte die Aktie ins Bodenlose und notierte vorgestern noch auf einem Allzeittief bei 0,24 US$. Der atemberaubende Kurssprung vom Mittwoch katapultiert die Tempest Therapeutics-Aktie wieder auf das Kursniveau von Ende 2021. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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Wer sich in diesem Sektor tummeln möchte, sollte sich einmal den exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) ansehen, wo seit Jahren immer wieder Kursfeuerwerke mit Biotech-Aktien gefeiert werden. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Tempest Therapeutics-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Für den Pharmakonzern und seine Aktionäre brechen wohl goldene Zeiten an. ## ℹ️ Eli Lilly vorgestellt Der US-Pharmakonzern Eli Lilly zählt mit 33.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 28,5 Milliarden US$ weltweit zu den Top-Adressen in der Branche. Derzeit hat der Wirkstoffhersteller mit Sitz in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana einen Lauf: Das Diabetes- und Diätmedikament Mounjaro sorgt für einen wahren Hype um die Aktie. An der Börse ist das Unternehmen mittlerweile 550 Milliarden US$ wert. ## Schützenhilfe von Novo Nordisk Die Eli-Lilly-Aktie zaubert derzeit wieder mal ein Lächeln in die Gesichter der Aktionäre. Nach dem +17%-Kurssprung Anfang August dank überraschend starker Mounjaro-Verkäufe ist der US-Titel seit Mitte vergangener Woche erneut um mehr als +16% auf über 610 US$ hochgeklettert. Den erneuten Aufschwung hat der US-Konzern zum einen seinem europäischen Rivalen Novo Nordisk zu verdanken. Die Dänen gaben diese Woche bekannt, dass sie eine Phase-3-Studie namens FLOW aufgrund hoher Erfolgsaussichten bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen vorzeitig beendet haben. Der untersuchte Wirkstoff steckt in Novos Diabetes- und Gewichtsreduktionsmedikamenten Wegovy und Ozempic, die eine hohe Ähnlichkeit zu Mounjaro aufweisen. ## Fast jeder zweite US-Arbeitgeber würde für die Kosten aufkommen Diese Woche wurden außerdem Ergebnisse einer Umfrage bei über 500 großen US-Arbeitgebern veröffentlicht, die in der Pharmabranche aufhorchen ließen. Der Anteil der Konzerne, die ab 2024 Fettleibigkeitsmedikamente für ihre Mitarbeiter bezahlen würden, hat sich demnach von 25 auf 43% fast verdoppelt. Doch damit nicht genug: Von den Unternehmen, die die sogenannten GLP-1-Präparate bereits abdecken, stellten 75% eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit fest und 57% eine Verbesserung des Gesundheitszustand bei der Belegschaft. Diese Daten sind von entscheidender Bedeutung für eine breite Versicherungsabdeckung der Medikamente. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Ein gigantischer Markt entsteht Die Lilly-Aktie entwickelt sich schon seit mindestens zwei Jahren hervorragend und erlebt derzeit einen weiteren rasanten Aufschwung. So steht das Unternehmen aus meiner Sicht am Anfang einer mehrjährigen, vom GLP-1-Geschäft getriebenen Wachstumsphase, die die aktuellen Konsenserwartungen spielend übertreffen dürfte. In Kürze wird der Pharmariese wohl die FDA-Zulassung dafür erhalten, Mounjaro auch zur Behandlung von Fettleibigkeit zu vermarkten. In den USA allein leben schätzungsweise 110 Millionen fettleibige Erwachsene, die häufig an damit einhergehenden Krankheiten leiden wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Osteoarthritis oder Schlafapnoe. Man kann also davon ausgehen, dass bis Ende des Jahrzehnts knapp ein Drittel der US-Bevölkerung eine verschreibungspflichtige GLP-1-Behandlung erhalten wird, was einen Markt von jährlich rund 150 Milliarden US$ schafft. ## Rosige Aussichten für die Aktie Eli Lilly ist in einer hervorragenden Position, diesem Markt mindestens für einige Jahre zu bedienen. Für Aktionäre des Konzerns bedeutet das mittelfristig rosige Aussichten. Ein erstes 12-Monats-Kursziel würde ich bei 750 US$ setzen. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Eli Lilly-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Sollten schnellentschlossene Anleger bei FMC jetzt zum Schnäppchenpreis zuschlagen? ## ℹ️ Fresenius Medical Care vorgestellt Fresenius Medical Care (FMC) ist ein weltweit führender Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen zur überlebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen. Das Unternehmen betreibt über 4.000 Dialysezentren. An der Börse ist das MDAX-Mitglied rund 9,7 Milliarden € wert. ## Geschäftsmodell jetzt in Gefahr? Es war ein massiver Schock für Fresenius-Aktionäre: Am Mittwoch macht die Nachricht die Runde, dass das Diabetes-Medikament Ozempic von Novo Nordisk offenbar derart wirkungsvoll gegen chronische Nierenerkrankungen ist, dass der dänische Pharmakonzern die klinische Endphasenstudie vorzeitig abbrechen konnte. Anleger machten sich daraufhin große Sorgen um die Zukunft vom Fresenius-Geschäftsmodell und ließen die Aktie des Unternehmens um -17,5% abstürzen. Die Intuition dahinter: Sollten Patienten ihr Nierenleiden in Zukunft mit sogenannten GLP-1-Tabletten behandeln können, wäre eine wesentlich aufwendigere Dialyse-Therapie mehr oder weniger überflüssig. Fresenius würde schlagartig einen Teil seiner Kundenbasis an einen mächtigen Wettbewerber verlieren. ## FMC reagiert mit Richtigstellung In einer am Donnerstagabend veröffentlichten Unternehmensmeldung widerspricht Fresenius dieser Darstellung jedoch entschieden. Der Einsatz von Ozempic und ähnlichen Medikamenten hat demnach keinen Einfluss auf die Anzahl der Patienten, die in Zukunft eine Nierendialyse des Unternehmens benötigen werden. Der Gesamteffekt des neuen Medikaments auf das eigene Patientenstrommodell sei hingegen neutral. Die Begründung: Frühere Studien hätten zwar gezeigt, dass GLP-1-Präparate das Fortschreiten von chronischen Nierenleiden verlangsamen können; die Gesamtüberlebenszeit würde sich mit dem Einsatz von Ozempic und Co. jedoch verlängern, was zur Folge hätte, dass sich Dialyse-Patienten länger in der Obhut des Unternehmens befinden würden. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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Dialyse-Spezialisten wie Fresenius, DaVita und Baxter sind an der Börse hingegen übel unter die Räder geraten. ## Neue Unsicherheit rechtfertigt den Abverkauf Ich halte die Argumentation von Fresenius, dass dem Geschäft durch die GLP-1-Tabletten keine Gefahr droht, zwar für plausibel: Patienten werden später dialysiert, dafür aber länger – insgesamt ein Nullsummenspiel. Angesichts der erhöhten Unsicherheit ist der Abschlag, den das MDAX-Papier diese Woche erlitten hat, jedoch gerechtfertigt. Anleger sollten von der FMC-Aktie bis auf Weiteres Abstand nehmen. Der deutlich gesunkene Kurs mag verlockend aussehen; noch ist aber überhaupt nicht klar, wie stark Novo Nordisk in Zukunft das Kerngeschäft von Fresenius erodieren wird. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Obwohl die Aktie des deutschen Biotech-Unternehmens in den letzten vier Wochen um rund -20% nach unten korrigierte, ist die Performance im Börsenjahr 2023 immer noch eindrucksvoll. Seit Jahresbeginn legt die Morphosys-Aktie um über 80% zu. Was steckt hinter dem Kurssprung zum Wochenende? ## ℹ️ Morphosys vorgestellt Morphosys ist ein 1992 gegründetes Biopharma-Unternehmen mit Sitz in Planegg bei München. Die Firma hat ihren Schwerpunkt in der Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs. Das im SDAX und TecDAX gelistete Unternehmen besitzt derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 1,1 Milliarden €. ## Radikale Neubewertungen Kurstreiber am Freitag war eine neue Analysteneinschätzung. Die internationale Investmentbank Morgan Stanley hat bei der Beurteilung der Morphosys-Aktie eine radikale Kehrtwende vollzogen und das Rating von „untergewichten“ auf „übergewichten“ geändert. Noch deutlicher fällt die Meinungsänderung beim Kursziel aus. Sahen die Analysten von Morgan Stanley den fairen Wert der Morphosys-Aktie bislang bei 13,50 €, glauben sie nun an ein Kursziel von 35 €. Gegenüber dem aktuellen Kursniveau stellt dies ein Upside von über +40% dar. Mit dieser Neueinschätzung zeigt sich Morgan Stanley ähnlich bullish wie die Investmentbank Goldman Sachs und die US-Großbank JPMorgan. Goldman hatte sein Rating für die Morphosys-Aktie erst vor wenigen Tagen von „verkaufen“ auf „neutral“ geändert und das Kursziel von 12,50 auf 33,50 € angehoben. Bereits im Juni hatten die Analysten von JPMorgan mit einer deutlichen Änderung ihres Ratings für Aufsehen gesorgt. Auch sie stuften die Morphosys-Aktie von „untergewichten“ auf „übergewichten“ hoch und verdreifachten das Kursziel von 12 auf 36 €. ## Die Unterstützung hat gehalten Charttechnisch hat sich die Lage der Morphosys-Aktie durch die Kurskorrektur im September etwas verschlechtert. Die wichtige Unterstützungslinie bei 22,50 € hat jedoch gehalten. Der 200-Tage-Durchschitt erwies sich als wichtiger Support. In charttechnischer Hinsicht könnte sich dadurch eine Trendwende ergeben. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Alles hängt an einem Blockbuster Die weitere Kursentwicklung der Morphosys-Aktie steht und fällt mit dem Erfolg des Knochenmarkkrebsmittels Pelabresib. Die meisten Fachleute gehen davon aus, dass das Mittel das Potenzial für einen Blockbuster hat, also pro Jahr Umsätze von mehr als einer Milliarde US$ erzielen kann. Ende des Jahres wird das Biotech-Unternehmen die Daten aus der Phase-3-Studie zu Pelabresib veröffentlichen. Dann ist mit einer weiteren großen Kursreaktion zu rechnen. Trotz des Optimismus vieler Analysten rate ich Anlegern zur Vorsicht mit einem Investment in die Morphosys-Aktie. Der Biotech-Titel mag im Vergleich zu den Kursen der letzten Jahre optisch günstig aussehen, ist aber in den letzten Monaten schon sehr gut gelaufen. Meiner Meinung nach ist das Blockbuster-Potenzial von Pelabresib bereits zu einem Großteil im Kurs der Morphosys-Aktie eingepreist. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Morphosys-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Der Konzern ist in die drei Geschäftsbereiche Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung) untergliedert. Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und notiert sowohl im deutschen Leitindex DAX als auch im Index der größten europäischen Unternehmen EURO STOXX 50. Der Konzern kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 42,9 Milliarden €. ## Keine Mehrheit für eine Zulassung Seit Monaten wird auf europäischer Ebene darum gerungen, ob das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat aus dem Hause Bayer für weitere zehn Jahre zugelassen wird. Bei einer Abstimmung von Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten gab es am Freitag keine qualifizierte Mehrheit für eine Verlängerung der Zulassung. Für eine qualifizierte Mehrheit müssen mindestens 55% der Mitgliedsstaaten, die gleichzeitig mehr als 65% der Bevölkerung repräsentieren, einem Vorschlag zustimmen. Das für Bayer negative Abstimmungsergebnis ist aber noch nicht endgültig. Im November wird in einem Berufungsausschuss weiter über eine mögliche Zulassung diskutiert. Dabei sind auch Änderungen am Zulassungsvorschlag der EU-Kommission möglich. Pikanterweise wird sich Deutschland als Heimatland von Bayer seiner Stimme auf europäischer Ebene enthalten. Grund dafür ist, dass die Grünen eine weitere Zulassung des Unkrautvernichters ablehnen, die FDP hingegen für eine Verlängerung ist. ## Es sieht düster aus Das Chartbild der Bayer-Aktie sieht momentan sehr düster aus. Seit Anfang April befindet sich der Titel des DAX-Konzerns in einem klaren Abwärtstrend. Erst am vergangenen Montag wurde ein neues Jahrestief aufgestellt. Dieses liegt an einer charttechnisch wichtigen Unterstützungslinie, die auf jeden Fall halten sollte, um einen weiteren Absturz der Bayer-Aktie zu verhindern. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Derzeit kein Kauf Glyphosat, das sich Bayer durch die Übernahme von Monsanto ins Haus geholt hat, hat den Leverkusenern bislang wenig Freude bereitet. In den USA werden die Rechtsstreitigkeiten rund um die möglicherweise krebserregenden Eigenschaften des Unkrautvernichters Bayer noch jahrelang begleiten. Und nun ist auch in Europa unklar, ob Glyphosat noch eine Zukunft hat. Ich rate Anlegern derzeit von einem Kauf der Bayer-Aktie ab. Der Newsflow ist seit Monaten negativ geprägt und das Chartbild lädt auch nicht zu einem Einstieg in die Aktie ein. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Bayer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Bayer --- ### [Pfizer-Aktie: Was tun nach der Horrornachricht?](https://www.sharedeals.de/pfizer-aktie-was-tun-nach-der-horrornachricht/) **Published:** Oktober 16, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Pfizer-Aktionäre werden sich wohl nicht gerne an das Börsenjahr 2023 erinnern. Seit Jahresbeginn befindet sich die Aktie des US-Pharmariesen in einer mehr oder weniger kontinuierlichen Abwärtsbewegung, in deren Zuge sie -37% an Wert einbüßte. Am vergangenen Freitag fiel die [Pfizer-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Pfizer) (WKN: 852009) mit einem Kursverlust von -2,5% auf ihr Jahrestief. Was drückte auf den Kurs? ## ℹ️ Pfizer vorgestellt Pfizer ist einer der weltweit größten Pharma- und Biotechnologiekonzerne. Das Unternehmen mit Sitz in New York City erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt vor allem verschreibungspflichtige Arzneimittel. Kernbereiche der Tätigkeit sind Entzündungskrankheiten, Immunologie, Impfstoffe, Innere Medizin, Onkologie und Seltene Krankheiten. Mit einem Börsenwert von 181 Milliarden US$ gehört Pfizer zu den 60 wertvollsten Unternehmen der Welt. ## Eine massive Prognosesenkung Pfizer korrigierte am Freitag die [Prognose für das laufende Geschäftsjahr](https://investors.pfizer.com/Investors/News/news-details/2023/Pfizer-Amends-U.S.-Government-Paxlovid-Supply-Agreement-and-Updates-Full-Year-2023-Guidance/default.aspx). Und das nicht nur in einem geringen Ausmaß, sondern gleich um mehr als 10%. Ging der Pharmakonzern bislang von Umsatzerlösen in Höhe von 67 bis 70 Milliarden US$ aus, liegt die Prognose nunmehr bei 58 bis 61 Milliarden US$. Grund für die massive Kappung der Umsatzprognose sind laut Aussage von Pfizer ausschließlich die Corona-Arzneimittel. Sowohl beim Covid-19-Medikament Paxlovid als auch beim gemeinsam mit BioNTech vermarkteten Impfstoff Comirnaty ist die Nachfrage drastisch zurückgegangen. Im Zusammenhang mit diesem Nachfragerückgang verbuchte Pfizer eine Abschreibung auf Lagerbestände in Höhe von 5,5 Milliarden US$. Für Paxlovid senkte der Konzern die Umsatzerwartung um sieben Milliarden US$. Bei Comirnaty geht Pfizer von einem um zwei Milliarden US$ geringeren Umsatz aus. Noch schlimmer als die neue Umsatzprognose ist für Aktionäre die Korrektur der Ergebnisprognose. Statt bislang mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 3,25 bis 3,45 US$ rechnet der Pharmakonzern nur noch mit einer Bandbreite von 1,45 bis 1,65 US$. ## Ein miserables Chartbild Das Chartbild der Pfizer-Aktie befindet sich in einem miserablen Zustand. Nachdem die Pharmaaktie bereits das vergangene Börsenjahr mit einem Kursverlust beschloss, sieht es im laufenden Jahr noch wesentlich schlechter aus. Das Papier notiert derzeit auf einem Jahrestief, das zugleich auch ein Dreijahrestief darstellt. Sollte diese Marke nicht halten, droht ein gefährlicher Absturz unter ein Kursniveau von 30 US$. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Trotzdem kaufen? Für mich gehört auch die Pfizer-Aktie in die Kategorie „Corona-Highflyer“. Die Kurssteigerungen im Jahr 2021 waren rückblickend gesehen einfach zu viel des Guten. Der Kursrückgang im aktuellen Jahr ist für mich nichts anderes als eine „gesunde“ Korrektur eines zu hohen Kursniveaus. Inzwischen geht diese Kurskorrektur meines Erachtens aber etwas zu weit. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nicht einmal 9 ist Pfizer ist Vergleich zu anderen Pharmakonzernen ein wahres Schnäppchen. Und bei Schnäppchen soll man bekanntlich zugreifen. Ich rate Anlegern deshalb, die Pfizer-Aktie in ihr Depot zu legen. Langfristig wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder bergauf gehen. Noch dazu ist Pfizer ein attraktiver Dividendenzahler. Mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 3,5% in den letzten zehn Jahren gehört Pfizer zu den Top-Gewinnausschüttern im Pharmasektor. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Pfizer-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Pfizer --- ### [Novavax-Aktie: Könnte das zum Todesstoß werden?](https://www.sharedeals.de/novavax-aktie-koennte-das-zum-todesstoss-werden/) **Published:** Oktober 16, 2023 **Author:** Simon Richartz **Content:** Die Leerverkäufer der [Novavax-Aktie](https://www.sharedeals.de/?s=Novavax) (WKN: A2PKMZ) reiben sich wieder einmal die Hände, nachdem die Financal Times am Wochenende über Komplikationen im EU-Zulassungsverfahren für das aktualisierte Covid-19-Vakzin berichtet hat. Lohnt es sich für Anleger dagegenzuhalten? ## ℹ️ Novavax vorgestellt Novavax ist ein US-amerikanisches Pharma-Unternehmen, dessen einziges kommerzialisiertes Produkt sein Covid-19-Impfstoff ist. Anders als etwa bei den Konkurrenten Moderna und BioNTech basiert das Vakzin der US-Firma auf einem klassischen Protein-Wirkmechanismus. An der Börse ist Novavax derzeit rund 650 Millionen US$ wert. ## EMA-Entscheidung vertagt Jeder kennt wohl einen Menschen, der schon in der Schule seine Hausarbeiten auf den letzten Drücker abgegeben hat und sich um Rechnungen und Steuererklärungen erst dann kümmert, wenn die ersten Mahnungen reinflattern. In der überschaubaren Gruppe von Corona-Impfstoffentwicklern gibt es ebenfalls ein Unternehmen, an dem dieses Nachzügler-Etikett haftet – und es macht seinem Ruf wieder einmal aller Ehre. So berichtet die London Financial Times (FT) am Sonntag, dass die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ihre Entscheidung über die Marktzulassung des überarbeiteten Covid-19-Impfstoffs von Novavax verschoben hat. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA hatte sich bei seiner Tagung vom 9. bis 12. Oktober mit der Sache befasst. Statt die Europa-Lizenz nun in der Tasche zu haben, muss sich der US-Hersteller wieder einmal nachsitzen. Dem FT-Bericht zufolge wurde der Wirkstoffentwickler von der EU-Dienststelle um weitere Informationen gebeten. Weiteren Angaben nach hat das Unternehmen bereits mit der Erklärung reagiert, die zusätzlichen Fragen zügig zu beantworten. ## Horrende Short-Quote Ein vertrautes Bild: Während die großen mRNA-Spezialisten ihre angepassten Booster-Dosen weltweit bereits millionenfach verspritzen, hinkt Novavax mit dem Eintritt auf einem wichtigen Markt einmal mehr hinterher. Aktionäre des US-Herstellers werden sich am Montag von der erneuten Hiobsbotschaft voraussichtlich nicht begeistert zeigen, während sich die Shortseller, die mehr als die Hälfte der Anteile kontrollieren, ins Fäustchen lachen können. Viele von ihnen wetten schon seit geraumer Zeit darauf, dass es mit Novavax vor die Hunde gehen wird, und haben ihre Einsätze im Frühjahr nochmal erhöht, nachdem das Management die Fortführung der Geschäfte im kommenden Jahr selbst als „ungewiss“ bezeichnet hat. Seitdem hat sich die Aktie des Wirkstoffentwicklers, die zu Corona-Hochzeiten zeitweise für über 300 US$ bewertet wurde, zwar in einem Kanal zwischen 6 und 9 US$ stabilisiert. Nun droht jedoch der Absturz unter die Unterstützunglinie. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Viel zu viel Unsicherheit Wer nicht gerade mit dem Biotech-Titel kurzfristig traden will, um von einem vorübergehenden Short-Squeeze-Potenzial zu profitieren, sollte sich von den Papieren fernhalten. Angesichts des geringen Kassenbestands, hoher Verluste, einer unsicheren Pipeline-Performance und der vielen kleinen Rückschläge ist es unwahrscheinlich, dass für Novavax-Aktionäre jemals überdurchschnittliche Renditen zu holen sein werden. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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Das müssen Anleger jetzt wissen und so geht es mit der Aktie weiter. ## ℹ️ Eli Lilly vorgestellt Der US-Pharmakonzern Eli Lilly zählt mit 33.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 28,5 Milliarden US$ weltweit zu den Top-Adressen in der Branche. Derzeit hat der Wirkstoffhersteller mit Sitz in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana einen Lauf: Das Diabetes- und Diätmedikament Mounjaro sorgt für einen wahren Hype um die Aktie. An der Börse ist das Unternehmen mittlerweile 550 Milliarden US$ wert. ## Gute Ergebnisse Schon seit Mai 2022 ist das Diabetes-Medikament Mounjaro von Eli Lilly auf dem Markt, welches zudem den Patienten hilft, deutlich an Gewicht zu verlieren. Dies geschieht vor allem über eine Zügelung des Appetits, die in Kombination mit Bewegung sehr schnell zum Erfolg führen kann. Doch wie erfolgreich diese Medikation wirklich ist, zeigt eine neue Phase 3-Studie des Unternehmens. Hierbei untersuchte Eli Lilly die Patienten mit einem Durchschnittsgewicht von 109 kg ganze 84 Wochen auf die Gewichtsverlusteffekte und konnte Erstaunliches vermelden. Während die Teilnehmer der Kontrollgruppe in den ersten zwölf Monaten 6,9% ihres Gewichtes verlieren konnten, waren es bei der Versuchsgruppe durchschnittliche Verluste von mehr als 21%. Über den Zeitraum von 84 Wochen konnte dann diese Reduzierung auf 26,6% anwachsen, während es in der Kontrollgruppe nur 3,8% waren. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Nebenwirkungen positiv Neben den beeindruckenden Studienergebnissen waren für Anleger vor allem die Nebenwirkungen wichtig, da in der Vergangenheit mehrmals Gerüchte um Suizidgedanken als Nebenwirkung die Runde gemacht hatten. Doch tatsächlich zeigte die Typ-3-Studie nur Nebenwirkungen im leichten und mittelschweren Bereich, was sehr positiv für das Unternehmen war. Die Aktie konnte daraufhin auch gleich um +1,2% zulegen und stieg damit wieder nah an ihr ehemaliges Allzeithoch bei 630 US$ heran. Doch wie kann es mit der Aktie weitergehen? ## Geht es noch weiter nach oben? Aufgrund der positiven Nachrichtenlage rund um Eli Lilly könnte die Aktie nun tatsächlich ein neues Allzeithoch markieren und über die 630 US$ steigen. Mit einem KGV von 69 entfernt sich aber gleichzeitig die Bewertung des Konzerns immer weiter von Gut und Böse. Wer hier noch nicht dabei ist, sollte deswegen auch nicht bei der hoch bewerteten Aktie einsteigen, denn das Risiko, ein „Greater Fool“ zu sein, ist hier definitiv gegeben. Tatsächlich taugt der Titel meiner Meinung nach aktuell maximal für die Watchlist, wobei Anleger auf einen kräftigen Rücksetzer warten sollten. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Eli Lilly-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Warum wollen Anleger nichts mehr von der Paion-Aktie wissen? ## ℹ️ Paion vorgestellt Paion ist ein Specialty-Pharma-Unternehmen in den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin mit Sitz in Aachen. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Arzneimittel zur Behandlung von thrombotischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Hauptprodukt ist Remimazolam, ein intravenös verabreichtes, ultrakurz wirkendes und gut steuerbares Benzodiazepin-Sedativum und -Anästhetikum. An der Börse wird Paion gegenwärtig mit ca. 17 Millionen € bewertet. ## Die nächste Kapitalerhöhung Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage ist relativ einfach: Wie die meisten Biopharma-Unternehmen hat Paion einen nahezu unstillbaren Hunger nach frischem Kapital. Auslöser für den massiven Kurseinbruch am Freitag war dann auch die [Ankündigung des Unternehmens](https://www.paion.com/de/medien-investoren/newsroom/pressemitteilungen), eine weitere Kapitalerhöhung durchzuführen. An sich keine Überraschung für Anleger, aber das extrem niedrige Niveau des Bezugskurses erwischte viele von ihnen kalt. Demnach will das Unternehmen 4,8 Millionen neue Aktien zu einem Kurs von lediglich 1,90 € ausgeben, also deutlich unter dem Kursniveau der letzten Tage und Wochen. Das frische Kapital will Paion in vielfältiger Weise nutzen, darunter den Ausbau seiner Infrastruktur, die Einführung des Medikaments Byfavo (Remimazolam) in Europa in der Indikation Allgemeinanästhesie, das Produktlebenzyklus-Management sowie die Erfüllung von Entwicklungsverpflichtungen. Aber auch Zins- und Tilgungsverpflichtungen aus einem Darlehensvertrag mit der Europäischen Investitionsbank zählen zu den Verwendungszwecken. Die einzig positive Nachricht im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung ist, dass sich die Humanwell Healthcare-Gruppe und der Schweizer Investor Nice & Green bereit erklärt haben, nicht von Altaktionären bezogene Anteile im Wert von bis zu 6 bzw. 5 Millionen € zu erwerben. Einer erfolgreichen Durchführung der Kapitalerhöhung steht somit nichts im Wege. ## Ein kontinuierlicher Abwärtstrend Der Kurschart der Paion-Aktie gehört zweifellos zu den schlechtesten unter allen deutschen Aktien. In den vergangenen drei Jahren ging es mit dem Biotech-Titel mit nur kurzen Zwischenerholungen nahezu kontinuierlich bergab. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! 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Der Titel des Leverkusener Chemie- und Pharmariesen beendete den Handel am Freitag auf einem neuen Jahres- und zugleich Zwölfmonatstief. Was drückt auf die Stimmung? ## ℹ️ Bayer vorgestellt Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in die drei Geschäftsbereiche Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung) untergliedert. Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und notiert sowohl im deutschen Leitindex DAX als auch im Index der größten europäischen Unternehmen EURO STOXX 50. Der Konzern kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 40,8 Milliarden €. ## Ein Urteil mit Signalwirkung Neben dem allgemeinen Verkaufsdruck an den Märkten vermieste ein Gerichtsurteil in den USA Bayer die Stimmung. Ein Geschworenengericht in St. Louis verurteilte den Chemie- und Pharmakonzern am Freitag zur Zahlung von 1,25 Millionen US$ an den Kläger John Durnell. Die Summe an sich wäre für Bayer nicht der Rede wert. Das Urteil selbst und dessen Folgen sind es jedoch schon, denn Durnell warf Bayer vor, durch den Kontakt mit seinem Unkrautvernichter Roundup an Krebs erkrankt zu sein. Bemerkenswert ist das Urteil deshalb, weil es eine juristische Siegesserie von Bayer beendete. Bislang kamen US-Gerichte zum Schluss, dass der Hauptbestandteil von Roundup, der berühmt-berüchtigte Wirkstoff Glyphosat, keine krebserregende Wirkung besitze. Das Gericht in St. Louis kam zu einer anderen Auffassung. Für den Leverkusener Konzern könnte sich dies als große Gefahr erweisen, schließlich sind in den USA immer noch rund 40.000 Klagen in dieser Sache anhängig. Nicht überraschend kündigte Bayer deshalb an, in Berufung gehen zu wollen. ## Ein Bild des Grauens Der Chart der Bayer-Aktie gibt derzeit ein Bild des Grauens ab. Seit einem halben Jahr befindet sich der DAX-Titel auf Talfahrt und hat in diesem Zeitraum fast ein Drittel seines Wertes eingebüßt. Die Aktie notiert nur noch hauchdünn über ihren 10-Jahrestief vom Oktober 2020. ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/05/mockup-dividenden-pyramide-klein.png "mockup dividenden pyramide - klein") - **Dividenden-Gewinnerstrategie:** Unschlagbares Risiko-Ertrags-Verhältnis durch Diversifizierung im Aktienportfolio! - ******Nutzen der Investment-Pyramide:**** Mit hierarchischen Strukturen profitable Aktien-Erfolge erzielen!** - ******Inklusive 7-Titel-Modellportfolio:****** Langfristige Outperformance, solide Erträge und Schutz vor Bärenmärkten! 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Ich rate Anlegern deshalb weiterhin, die Finger von der Bayer-Aktie zu lassen, auch wenn sie optisch inzwischen sehr günstig erscheinen mag. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 Bayer-Aktie: Jetzt diskutieren! 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Im Mittelpunkt des sogenannten Reset-Programms stehen der Abbau überhöhter Lagerbestände, eine Verbesserung des Produkt- und Vertriebsmixes sowie eine nachhaltige Steigerung der Profitabilität. Das zweite Quartal war noch deutlich von diesen Maßnahmen geprägt. Der währungsbereinigte Umsatz ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,4% auf 1,7 Milliarden € zurück. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Reduzierung des margenschwächeren Großhandelsgeschäfts. Gleichzeitig soll der Direktvertrieb über eigene Geschäfte und den Onlinehandel gestärkt werden. Zusätzlich belastete die schwächere Konsumnachfrage. Von der Fußball-Weltmeisterschaft konnte Puma bislang deutlich weniger profitieren als Adidas. Nach Unternehmensangaben hatte das Turnier keinen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Puma&stockidentifier=symbol%3APUM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitabilität weiterhin gering Trotz des Umsatzrückgangs gibt es positive Signale bei der Ertragsentwicklung. Allerdings besteht hier noch viel Luft nach oben. Die Rohertragsmarge verbesserte sich um 180 Basispunkte auf 48%. Der operative EBIT-Verlust im zweiten Quartal halbierte sich auf 53,1 Millionen €. Allerdings erzielte Puma im ersten Quartal noch ein operatives Ergebnis von 64,4 Millionen €. Die Ertragsentwicklung bleibt daher weiterhin volatil. Deutlich voran kommt dagegen der Abbau der Lagerbestände. Diese reduzierten sich um 15,3% auf 1,8 Milliarden €. Bis Ende 2026 soll sich das Vorratsniveau weiter normalisieren. Auch der Free Cashflow entwickelte sich sehr erfreulich. Aufgrund des geringeren Working Capital und reduzierter Investitionen stieg er deutlich auf 328,8 Millionen €. CEO Arthur Höld erklärte: > Im zweiten Quartal haben wir den Umbau von PUMA zu einem markenorientierten Unternehmen fortgesetzt. ## Prognose bestätigt Für den weiteren Jahresverlauf bleibt das Management vorsichtig, bestätigte jedoch seine Prognose. Beim Umsatz wird weiterhin mit einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Beim EBIT erwartet Puma einen Verlust zwischen 50 und 150 Millionen €. Damit bleibt 2026 ein Übergangsjahr. Entscheidend wird sein, ob sich die eingeleiteten Maßnahmen ab 2027 nachhaltig in Umsatz und Ergebnis niederschlagen. ## Bewertung Die fehlenden zusätzlichen Umsätze durch die Fußball-WM sind zwar enttäuschend. Entscheidend ist jedoch die erfolgreiche Umsetzung des Reset-Programms. Hier kommt Puma nach eigenen Angaben bei Lagerbeständen, Vertrieb und Profitabilität voran. Die volatile Ertragslage beim EBIT sollte nicht überbewertet werden. Positiv ist zudem, dass die Jahresprognose trotz des schwächeren zweiten Quartals bestätigt wurde. Das spricht dafür, dass das Management für die zweite Jahreshälfte eine Verbesserung erwartet. Für die Aktie stellt sich allerdings eine andere Frage. Der Kurs hat sich seit dem Tief nahezu verdoppelt, obwohl Puma operativ noch weit von der früheren Ertragsstärke entfernt ist. Ein Teil der zukünftigen Erholung dürfte damit bereits im Aktienkurs berücksichtigt sein. Zusätzlichen Rückenwind lieferte der Einstieg des neuen Großaktionärs. Dieser kann das Vertrauen der Anleger stärken und für neue strategische Impulse sorgen. Eine Garantie für eine nachhaltige operative Verbesserung ist die Beteiligung jedoch nicht. Puma befindet sich auf dem richtigen Weg, doch der Konzernumbau ist noch nicht abgeschlossen. In dem starken Kursanstieg erscheint daher bereits viel Positives eingepreist. Auf dem aktuellen Kursniveau halte ich die Puma-Aktie daher nicht für ein geeignetes Investment. Für langfristig orientierte Anleger bleibt der Wert interessant, allerdings würde ich auf einen deutlicheren Rücksetzer oder weitere operative Fortschritte warten. **Alternativ dazu:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Puma in Kürze - Die Puma SE (WKN: 696960) ist neben Adidas der führende deutsche Hersteller von Sportartikeln. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine breite Palette aller möglichen Sportutensilien in verschiedenen Sportarten. - Neben dem Hauptsitz im bayerischen Herzogenaurach unterhält Puma Produktionsstätten in mehr als 25 Ländern: Die Produkte werden in über 105 Ländern weltweit vertrieben. - Das Unternehmen ist im MDAX gelistet. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 4 Milliarden €. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: Ist das schon der Durchbruch?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-ist-das-schon-der-durchbruch/) **Published:** Oktober 25, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die [BioNTech-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/biontech/) (WKN: A2PSR2) legte am Dienstag um über +4% zu und unterbrach mit dem starken Kursgewinn ihren seit Anfang Oktober anhaltenden Abwärtstrend. Was steckt hinter dem Kurssprung des Mainzer Biopharma-Unternehmens? ## ℹ️ BioNTech vorgestellt BioNTech ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. Mit einem Börsenwert von ca. 21,7 Milliarden € ist BioNTech eines der wertvollsten Biotech-Unternehmen Deutschlands. ## Ein sehr wichtiges Studienergebnis Der Kursgewinn vom Dienstag wurde durch die Vorstellung sehr positiver Daten aus einer klinischen Phase-1/2-Studie eines Impfstoffes gegen Krebs ausgelöst. Bei einem Kongress in Madrid präsentierte BioNTech ein vielversprechendes Update zum CAR-T-Zelltherapie-Kandidaten BNT211 bei der Bekämpfung fortgeschrittener solider Tumore. BioNTech testet in der Studie die Verstärkung von CAR-T-Zellen durch einen mRNA-Impfstoff. Bereits an Mäusen erwies sich diese Kombination als wirkungsvoll. Nun zeigte auch eine erste Studie an Menschen, dass Tumore dadurch in ihrem Wachstum gestoppt und teilweise sogar verkleinert werden konnten. Zudem hielten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Nur bei zwei von 44 Probanden traten verlängerte Beschwerden auf. Bis 2030 will BioNTech bis zu 10.000 Krebspatienten mit dem mRNA-Impfstoff behandelt. Ob es dazu kommt, hängt allerdings vom weiteren Verlauf der Studie ab. Anleger werden sich noch ein paar Jahre in Geduld üben müssen. ## Ist der Abwärtstrend gestoppt? Charttechnisch sieht es für die BioNTech-Aktie im Börsenjahr 2023 nicht gut aus. Seit Jahresbeginn steckt der Biotech-Titel mit kleineren Unterbrechungen in einem Abwärtstrend fest, in dessen Zuge er rund 35% an Wert verloren hat. Erst Ende letzter Woche fiel die Aktie auf ein neues Jahrestief. Ob der Kursgewinn vom Dienstag eine Gegenbewegung auslösen wird, werden die kommenden Tage zeigen. ### Der beste Deal des Jahres: +2.276% Renditepotenzial! ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/02/KMyZ@Ln3k-1.png "KMyZ@Ln3k") - Mit zahlreichen Forschungsprogrammen, hochkarätigen Big-Pharma-Partnern und ****regelmäßigen Einnahmen**** bringt das Unternehmen echtes ****Multibagger-Potenzial**** mit! - Die Lead-Assets sind mehr als die heutige **Marktkapitalisierung** wert und sichern das **Investment** so ab! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert ****+394% Kursgewinne**** und im Bullcase halten wir sogar ****+2.276% Renditepotenzial**** für möglich! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Eine großartige Zukunft Endlich stellen sich die ersten positiven Nachrichten aus der Onkologie-Pipeline von BioNTech ein. Anleger dürfen nicht vergessen, dass das Mainzer Unternehmen ursprünglich mit dem Ziel gegründet wurde, Krebs mithilfe der mRNA-Technologie zu behandeln. Der große Erfolg mit der Covid-19-Impfung war eigentlich nur ein Nebenprodukt dieser Forschungsarbeit. Sollten BioNTech weitere klinische Studienerfolge gelingen, dürfte es mit dem Aktienkurs bald weiter nach oben. Ich bin sehr guter Dinge, dass dem deutschen Biopharma-Unternehmen eine großartige Zukunft bevorsteht. Seine enormen finanziellen Ressourcen aus dem Corona-Vakzin erlauben es BioNTech, Milliarden Euro in verschiedene Forschungsprogramme zu investieren. Nur wenige andere Biopharma-Konzerne können sich derzeit technologisch im Bereich mRNA mit BioNTech messen. Anleger müssen jedoch jede Menge Geduld mitbringen. Erfolge im Onkologie-Bereich werden sich nicht von heute auf morgen einstellen. Anlegern, die nicht bereit sind, die BioNTech-Aktie über mehrere Jahre zu halten, rate ich von einem Investment ab. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 BioNTech-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech --- ### [LianBio: +36% und mehr für NBC-Mitglieder dank Eilmeldung](https://www.sharedeals.de/lianbio-bis-zu-36-und-mehr-fuer-nbc-mitglieder-dank-eilmeldung/) **Published:** Oktober 25, 2023 **Author:** Jens Lion **Content:** Das Salz in der Suppe des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) sind zweifelsohne unsere Eilmeldungen: Schon wieder regnet es hohe Prozente in kurzer Zeit. Dieses Mal mit der Aktie von LianBio (WKN: A3C6D0). Die Biotech-Firma [verkündete](https://investors.lianbio.com/news-releases/news-release-details/lianbio-enters-agreement-bristol-myers-squibb-mavacamten-china) am Dienstag einen enormen Asset-Verkauf und eine strategische Überprüfung – und Investoren blieben zunächst im Tiefschlaf! ## ℹ️ LianBio vorgestellt LianBio konzentriert sich darauf, in den USA entwickelte Medikamente als Lizenznehmer einzukaufen und nachfolgend Studien in China durchzuführen, um dort die Zulassung anzustreben. Sitz der Gesellschaft ist sowohl in den USA als auch China, wobei die börsengehandelte Mutter in den Cayman Islands notiert und auch die Barmittel nicht in China liegen. ## Massiver Bar-Erlös Der auf den ersten Blick wichtigste Punkt der gestrigen Meldung war die Tatsache, dass LianBio satte 350 Millionen US$ von Bristol Myers Squibb erhält, wofür der US-Pharmariese die Rechte im chinesischen Raum für das Medikament Macavamten bekommt. Da LianBio nur rund 70 Millionen US$ für die Rechte zahlte und einige Studienkosten zu tragen hatte, war das ein fantastischer Deal. Wichtiger für mich persönlich war jedoch der kleine Zusatz der News: Der Aufsichtsrat initiiert eine strategische Überprüfung der Firma. Worte, die bei NBC-Mitgliedern ein helles Leuchten in den Augen auslösen sollten. In den vergangenen Monaten lieferten diese Papiere sehr hohe und stabile Erträge ab: - +71,4% mit [Pieris Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/pieris-pharmaceuticals-714-gewinn-fuer-nbc-mitglieder/) - +126% mit [Pardes Biosciences](https://www.sharedeals.de/pardes-biosciences-126-dank-uebernahme-fuer-nbc-mitglieder/) - +250% mit [Aeglea Biotherapeutics](https://www.sharedeals.de/aglea-nbc-rakete-fliegt-700-an-einem-tag/) - +108% mit [Neoleukin Therapeutics](https://www.sharedeals.de/neoleukin-nbc-feiert-108-schicht-im-schacht/) - +59,6% mit [Talaris Therapeutics](https://www.sharedeals.de/talaris-596-in-10-wochen-fuer-nbc-mitglieder/) - +56% mit [Jounce Therapeutics](https://www.sharedeals.de/jounce-aktie-nbc-trade-fliegt-56-in-einer-woche/) - +36% mit [Graphite Bio](https://www.sharedeals.de/graphite-aktie-35-fuer-nbc-mitglieder-in-5-wochen/) - +148% mit [Magenta Therapeutics](https://www.sharedeals.de/magenta-148-in-einer-woche-fuer-nbc-mitglieder/) Mit initial +20% bis zu +50% je nach Einkaufskurs sind wir bei LianBio erst einmal zufrieden! ## Wo geht die Reise hin? Wer auf die heutige Marktkapitalisierung von rund 330 Millionen US$ blickt, wird möglicherweise verwundert feststellen, dass das nicht einmal dem gestrigen Zuwachs der Barmittel entspricht. Und wer sich dann noch detailliert die Bilanz, die zahlreichen klinischen Programme teils kurz vor der Zulassung, den Aufsichtsrat sowie den Großaktionär näher anschaut, könnte eine Vorstellung davon bekommen, was hier noch zu holen ist. Wer zudem das rund halbe Dutzend Firmen in vergleichbaren Situationen minutiös trackt und die Bewertungen vergleicht, kennt auch eine sinnvolle Handelsspanne für das Papier. Das alles haben Mitglieder im No Brainer Club auf dem Silbertablett serviert vor sich liegen. ## Grund zur Freude – trotz Biotech-Bärenmarkt Im aktuellen Biotech-Umfeld gibt es alles andere als nur Gewinner. Doch gerade deshalb ist es so unfassbar wichtig, Zusatzerträge zu generieren, die dann zu günstigen Kursen mit hervorragenden Chance-Risiko-Profilen woanders reinvestiert werden können und langfristig für eine starke Outperformance sorgen. Mitglieder des NBC freuen sich jedenfalls über schnelle Gewinne in kürzester Zeit! Die Eilmeldung kam „schon“ bei einem Kurs von LianBio von 2,55 US$ und brachte Rendite, zahlreiche Mitglieder konnten sich sogar noch über deutlich bessere Einkaufskurse freuen. ![NBC-Mitglieder feiern LianBio1](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/10/lian_1.png)![NBC-Mitglieder feiern LianBio2](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2023/10/lian_2.png)Weitere Trades, Kaufzonen und kurzfristige wie langfristige Kursziele von LianBio bleiben Mitgliedern des No Brainer Club vorbehalten. Wer sich aber kostenfrei und unverbindlich für einen meiner aktuellen Favoriten unter den Biotech-Aktien mit einem enormen Sicherheitspuffer und hohen Renditeaussichten interessiert, [wird hier fündig](https://www.sharedeals.de/nbc-cashberg/)! **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. ## 💬 LianBio-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten Aktien des besprochenen Unternehmens LianBio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Auto1-Aktie: Bietet der Rücksetzer jetzt eine neue Chance?](https://www.sharedeals.de/auto1-aktie-bietet-der-ruecksetzer-jetzt-eine-neue-chance/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie des Gebrauchtwagenhändlers Auto1 präsentiert sich nach den Quartalszahlen überaus volatil. Am Mittwoch, dem Tag der Zahlenvorlage, brach der Kurs um bis zu -16% ein. Zum Handelsende betrug das Minus aber nur -3,6%. Der Donnerstag brachte weitere Abgaben von -2% mit sich, doch am Freitag geht es für den MDAX-Titel schon wieder um +4% nach oben. Wie sind die Ergebnisse also einzuschätzen und was ist für die Aktie jetzt noch möglich? ## Operativ läuft es besser denn je Fundamental gibt es an den Zahlen nur wenig auszusetzen. Auto1 steigerte den Fahrzeugabsatz im zweiten Quartal um knapp 20% auf 240.298 Einheiten. Der Umsatz legte sogar um 23% auf 2,43 Milliarden € zu und übertraf damit ebenso die Analystenschätzungen wie der Bruttogewinn, der um 21% auf 280,7 Millionen € kletterte. Besonders erfreulich entwickelte sich die Profitabilität. Das bereinigte EBITDA sprang um 38% auf 58,6 Millionen € und markierte damit einen neuen Rekord für ein zweites Quartal. Die entsprechende Marge verbesserte sich von 2,1 auf 2,4%. Zwar lag sie minimal unter den Konsensschätzungen, insgesamt unterstreichen die Zahlen jedoch den zunehmenden operativen Hebel des Plattformmodells. Vor allem die margenstarke Retail-Sparte Autohero überzeugte mit einem Absatzplus von mehr als 40%. Gleichzeitig blieb das Händlergeschäft AUTO1.com mit über 200.000 verkauften Fahrzeugen das stabile Fundament des Konzerns. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Auto1) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Warum die Börse trotzdem enttäuscht reagierte Trotz der starken operativen Entwicklung geriet die Aktie unmittelbar nach den Zahlen massiv unter Druck. Der Grund lag nicht im Quartalsergebnis, sondern im Ausblick. Das Management bestätigte lediglich die Prognose für das Gesamtjahr und verzichtete auf eine Anhebung. Weiterhin rechnet Auto1 mit einem Absatz von 940.000 bis 1 Million Fahrzeugen sowie einem bereinigten EBITDA zwischen 250 und 275 Millionen €. Nach dem starken ersten Halbjahr hatten sich viele Investoren allerdings mit einer Erhöhung gerechnet. Dabei wirkt die Prognose durchaus konservativ. Schließlich wurden die Erwartungen im ersten Halbjahr übertroffen und das Unternehmen muss im zweiten Halbjahr kein höheres Wachstum mehr liefern als bislang. Entsprechend dürfte die Kursreaktion vor allem Ausdruck enttäuschter Erwartungen gewesen sein. ## Analysten bleiben überwiegend bullisch Auch die Analysten sehen keinen Grund, ihre grundsätzlich positive Einschätzung zu ändern. Jefferies, JPMorgan, UBS und mwb research bestätigten ihre positiven Bewertungen. Zwar kritisieren auch sie die ausgebliebene Prognoseanhebung, gleichzeitig loben sie aber das starke operative Momentum und die zunehmende Skalierung des Geschäftsmodells. Die Kursziele reichen derzeit von 31 bis 37 € und liegen damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Rund 80% der Analysten empfehlen die Aktie weiterhin zum Kauf, während die übrigen Experten größtenteils auf „Halten“ setzen. ## Wie steht es um die Bewertung? Die Bewertung wirkt auf den ersten Blick mit einem KGV von 65 noch ambitioniert. Das liegt allerdings vor allem daran, dass Auto1 erst seit kurzer Zeit nachhaltig profitabel arbeitet. Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit einem kräftigen Gewinnanstieg, wodurch das erwartete KGV sukzessive sinken dürfte – in diesem Jahr auf 35 und 2028 sogar auf 18. Hinzu kommt, dass die Profitabilität des Plattformmodells mit wachsenden Verkaufszahlen überproportional steigt. Die jüngste Verbriefungstransaktion „FinanceHero 3“ soll zudem den Kapitalbedarf reduzieren und das Wachstum künftig noch stärker aus dem laufenden Geschäft finanzieren. ## Charttechnik: Wichtige Unterstützung verteidigt Charttechnisch bleibt die Lage spannend. Nach dem kräftigen Einbruch im ersten Quartal startete die Aktie Anfang April eine beeindruckende Erholungsbewegung, die bis Anfang Juli anhielt. Vor den Quartalszahlen ging der Titel in eine Konsolidierung über, ehe die zunächst enttäuschte Marktreaktion einen scharfen Rücksetzer auslöste. Positiv ist allerdings, dass die Käufer schnell zurückkehrten. Die Aktie notiert inzwischen wieder oberhalb der wichtigen 200-Tage-Linie hat damit ein wichtiges charttechnisches Signal verteidigt. Gelingt nun der Sprung zurück über die 50-Tage-Linie, dürfte zunächst das Juli-Hoch bei 27,04 € in den Fokus rücken. Oberhalb dieser Marke wäre der Weg in Richtung 30 € und der Hochpunkte aus den Jahren 2025 und 2026 frei. Die operative Entwicklung spricht weiterhin klar für Auto1. Der jüngste Kursrückgang war vor allem eine Reaktion auf die hohen Erwartungen an den Ausblick und weniger auf die Geschäftsentwicklung selbst. Bleibt das Unternehmen auf seinem profitablen Wachstumskurs und bestätigt die nächsten Quartale den zunehmenden Skaleneffekt, dürfte die aktuelle Bewertung weiterhin Luft nach oben bieten. Solange die 200-Tage-Linie hält, überwiegen daher meiner Meinung nach die Chancen gegenüber den Risiken. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Auto1 in Kürze - Die Auto1 Group SE (WKN: A2LQ88) ist ein 2012 gegründetes Unternehmen mit juristischem Sitz in München und Verwaltungssitz in Berlin. - Sie betreibt nach eigenen Angaben „Europas führende digitale Automobilplattform“ für den Online-Kauf und -Verkauf von Gebrauchtwagen. - Die Auto1 Group betreibt derzeit die drei Autohandelsplattformen Auto1.com, Autohero und wirkaufendeinauto.de. - Das im MDAX gelistete Unternehmen ist an der Börse aktuell rund 5,14 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Dieser Bereich könnte jetzt alles entscheiden](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-dieser-bereich-koennte-jetzt-alles-entscheiden/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie ist nach den Quartalszahlen kräftig angesprungen und hat damit ein erstes technisches Kaufsignal geliefert. Gestern folgte die Korrektur bis in den Bereich um 153 €. Dort konnte sich der Kurs zunächst stabilisieren. ## Starke Cloud-Zahlen treiben den Kurs an Auslöser für den Ausbruch waren die Zahlen zum zweiten Quartal. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 11% auf 9,88 Milliarden €. Besonders stark entwickelte sich erneut das Cloud-Geschäft: Die Cloud-Erlöse legten währungsbereinigt um 24% auf 6,28 Milliarden € zu. Der aktuelle Cloud-Auftragsbestand wuchs um 26% auf 22,93 Milliarden €. Auch der Gewinn je Aktie fiel mit 1,89 Euro höher aus als von Analysten erwartet. SAP profitiert weiterhin davon, dass immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsprozesse in die Cloud verlagern. Zusätzlich sind KI-Produkte bereits Bestandteil eines großen Teils der wichtigsten Vertragsabschlüsse. Mehr als 90% der 50 größten Deals enthielten zuletzt eine KI-Komponente. Einen kleinen Dämpfer gab es beim Ausblick. Aufgrund der Übernahmen von Dremio und Prior Labs senkte SAP die Prognose für den bereinigten operativen Gewinn leicht von 11,9 bis 12,3 Milliarden € auf 11,8 bis 12,2 Milliarden €. Die Ziele für den Cloud-Umsatz wurden dagegen bestätigt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SAP-Aktie: Rücksetzer testet den Ausbruch Nach dem deutlichen Kurssprung kam die SAP-Aktie gestern wieder zurück und fiel bis in den Bereich um 153 €. Dort traf der Kurs auf erste Käufer und konnte sich vorerst stabilisieren. Der Rücksetzer ist nach dem starken Anstieg zunächst nicht ungewöhnlich und kann als Test des vorherigen Ausbruchs gewertet werden. Bleibt der Bereich um 153 € stabil, könnte die Aktie den Anstieg in den kommenden Tagen fortsetzen. Ein erneuter Sprung über das jüngste Hoch würde das technische Bild weiter aufhellen. Fällt der Kurs dagegen wieder klar unter die Ausbruchszone, wäre das Kaufsignal zunächst geschwächt. Auch viele Analysten sehen nach dem starken Kursverlust der vergangenen Monate wieder Potenzial. KeyBanc bestätigte zuletzt eine positive Einschätzung, senkte das Kursziel aufgrund der niedrigeren Bewertungen im Softwaresektor jedoch auf 200 €. Andere Analysten sehen Kurse von rund 208 € als möglich an. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-31-um-13.25.32.png)SAP-Aktie auf TradingView SAP hat mit den Quartalszahlen vor allem im Cloud-Geschäft überzeugt. Der anschließende Ausbruch war daher fundamental gut begründet. Die Korrektur bis 153 € hat einen ersten Test geliefert. Solange der Kurs diesen Bereich verteidigt, bleibt eine Fortsetzung der Erholung möglich. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 182 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP-Aktie, SAP-Kurs --- ### [Coinbase-Aktie: Quartalszahlen enttäuschen auf ganzer Linie](https://www.sharedeals.de/coinbase-aktie-quartalszahlen-enttaeuschen-auf-ganzer-linie/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Coinbase hat nach Börsenschluss seine Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Sowohl Umsatz als auch Gewinn blieben hinter den Erwartungen zurück. Die Aktie geriet daraufhin im nachbörslichen Handel deutlich unter Druck. ## Schwaches Handelsgeschäft belastet das Quartal Coinbase erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Umsatz von rund 1,22 Milliarden US$ und verfehlte damit die Analystenschätzungen von etwa 1,29 Milliarden US$. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 359,5 Millionen US$ beziehungsweise 1,36 US$ je Aktie, nachdem im Vorjahresquartal noch ein hoher Gewinn erzielt worden war. Hauptgrund war das deutlich schwächere Handelsumfeld am Kryptomarkt. Das gesamte Handelsvolumen ging zurück, wodurch die Transaktionserlöse um rund 22% auf 599 Millionen US$ fielen. Auch das Geschäft mit Abonnements und Dienstleistungen entwickelte sich schwächer als erwartet und sank auf 555 Millionen US$. Belastend wirkte zudem eine Abschreibung auf eigene Krypto-Bestände. 💡 **Tipp aus der Redaktion:** Unsere 3 Altcoin-Favoriten für den nächsten Bullrun – jetzt kostenlos in unserem Report: [Krypto-Boom 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Hoffnung liegt auf Stablecoins und neuen Geschäftsfeldern Trotz der schwachen Quartalszahlen hält Coinbase an seiner langfristigen Strategie fest. Das Unternehmen baut sein Angebot immer weiter aus und will sich zunehmend als umfassende Handelsplattform etablieren. Neben Kryptowährungen setzt Coinbase dabei verstärkt auf Stablecoins, tokenisierte Vermögenswerte, Derivate sowie den Handel mit klassischen Aktien. Gleichzeitig verweist das Management auf mögliche Impulse durch eine klarere Regulierung des Kryptomarktes in den USA. Anleger reagierten dennoch enttäuscht. Die Aktie verlor nach Veröffentlichung der Zahlen im nachbörslichen Handel rund -5%. In den vergangenen Tagen konnte sich der Kryptomarkt wieder etwas erholen. Setzt sich diese Entwicklung fort und steigt auch die Handelsaktivität wieder an, könnte Coinbase davon spürbar profitieren. Mehr Transaktionen würden direkt für höhere Gebühreneinnahmen sorgen. Das zweite Quartal fiel schwächer aus als erwartet. Umsatz und Ergebnis verfehlten die Prognosen, während das geringe Handelsvolumen die wichtigsten Einnahmequellen belastete. Positiv sind die gewonnenen Marktanteile und das Wachstum neuer Angebote. Für eine deutlich bessere Geschäftsentwicklung braucht Coinbase jedoch vor allem wieder mehr Aktivität am Kryptomarkt. ## ℹ️ Coinbase in Kürze - Coinbase (WKN: A2QP7J) mit Sitz in San Francisco ist die weltweit größte börsennotierte Handelsplattform für Kryptowährungen. - Über Coinbase können Anleger rund 250 Kryptowährungen, 3 Fiat-Währungen und knapp 600 Kryptowährungspaare handeln. - Das 2012 gegründete Unternehmen notiert seit 2021 an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 43 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Coinbase, Coinbase-Aktie, Coinbase-Kurs --- ### [Adidas-Aktie: Rücksetzer bietet neue Chance?](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-ruecksetzer-bietet-neue-chance/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Adidas-Aktie geriet nach den Quartalszahlen deutlich unter Druck. Operativ lief das Geschäft zwar weiter solide, dennoch reagierten Anleger enttäuscht. Charttechnisch hat der Rücksetzer die Aktie nun an eine wichtige Unterstützungszone geführt. ## Gewinn enttäuscht trotz starkem Umsatzwachstum Adidas konnte den Umsatz im zweiten Quartal auf rund 6,7 Milliarden € steigern und damit einen neuen Rekordwert erzielen. Auch für das Gesamtjahr zeigte sich das Unternehmen optimistischer und erhöhte die Prognose für das Umsatzwachstum auf 9 bis 10%. Trotzdem reagierte die Börse negativ auf die Zahlen. Der Grund liegt vor allem beim operativen Gewinn. Mit 574 Millionen € blieb Adidas unter den Erwartungen der Analysten. Gleichzeitig hielt das Management an seiner Prognose für den operativen Gewinn von rund 2,3 Milliarden € fest und verzichtete trotz der höheren Umsatzerwartung auf eine Anhebung. Belastet wurde das Quartal zudem durch höhere Marketingausgaben, unter anderem im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft. Viele Anleger hatten deshalb insgesamt mit einem stärkeren Gewinnanstieg gerechnet. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Adidas&stockidentifier=symbol%3AADS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Adidas-Aktie: Point of Control bietet wichtige Unterstützung Aus charttechnischer Sicht hat die Adidas-Aktie durch den starken Rücksetzer nun eine interessante Zone erreicht. Der Kurs prallte nahezu punktgenau am Point of Control (POC) bei rund 147,30 € nach oben ab. Dieser Bereich weist im Volume Profile das höchste gehandelte Volumen auf und fungiert deshalb häufig als wichtige Unterstützung. Kann sich die Aktie oberhalb dieser Marke stabilisieren, wäre zunächst eine Erholung in Richtung 173 bis 174 € denkbar. Darüber rückt anschließend der Bereich um 180 bis 181 € als nächster Widerstand in den Fokus. Sollte der Point of Control dagegen nachhaltig unterschritten werden, würde sich das Chartbild deutlich eintrüben. In diesem Fall könnte die Unterstützung bei 137 € als nächstes Kursziel auf der Unterseite in den Fokus rücken. Auch die Analysten bleiben trotz des Kursrückgangs überwiegend optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei rund 208 bis 210 € und damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-31-um-13.04.37.png)Adidas-Aktie auf TradingView Die Quartalszahlen konnten die hohen Erwartungen der Anleger nicht erfüllen und sorgten für deutlichen Verkaufsdruck. Charttechnisch bleibt der Bereich um 147,30 € nun entscheidend. Solange diese Unterstützung hält, besteht die Chance auf eine technische Gegenbewegung. Ein Bruch der Marke dürfte das Risiko weiterer Kursverluste dagegen deutlich erhöhen. ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 28,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Adidas, Adidas-Aktie --- ### [Bloom Energy-Aktie: Erstes Milliarden-Dollar-Quartal jemals](https://www.sharedeals.de/bloom-energy-aktie-erstes-milliarden-dollar-quartal-jemals/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Bloom Energy hat's drauf. Es hat nicht nur eine Stromversorgungsanlage für Oracle in 55 statt vereinbarten 90 Tagen gebaut, sondern auch ein extrem starkes und das erste Milliarden-Dollar-Quartal der Firmengeschichte geliefert. Die Nachfrage nach Blooms Dienstleistungen ist jetzt schon exorbitant, kann sie weiter steigen und nochmals ein Milliarden-Quartal schreiben? ## Aus Stromlieferanten werden Champions Der Gewinn war mehr als doppelt so hoch wie erwartete und die Jahresprognose wurde zum zweiten mal in Folge angehoben. Im Analystencall hieß es: Kunden kommen schneller als je zuvor. Kein Wunder, denn wer einen Netzanschluss oder eine klassische Gasturbine für sein Rechenzentrum will, wartet teilweise Jahre. Bloom macht es deutlich schneller möglich. Ein Plus von 165% beim Umsatz. Die Firma erzielte in Q2 2026 einen Rekordumsatz von 1,06 Milliarden US$ und schreibt damit das erste Quartal überhaupt jenseits der Milliardenschwelle. Noch beeindruckender: Das reine Produktgeschäft (Verkauf der Hardware wie der Bloom Energy Server) wuchs um erstaunliche 215%. Die Bruttomarge kletterte von 26,7 % auf einen Gewinn von 182,2 Millionen US$. Auch der operative Cashflow drehte von minus 213 Millionen auf plus 226 Millionen US$. Die Kirsche auf dem Sahnetörtchen: Für das Gesamtjahr hob das Management die Prognose ein weiteres mal an. Bleibe mit uns an den spannendsten Aktien der Berichtssaison dran, indem Du unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) abonnierst. ## Was im Kleingedruckten steckt CEO KR Sridhar erklärte, mittlerweile hätten alle großen US-Hyperscaler sowie über ein Dutzend Neoclouds (Unternehmen, die ihre Rechenleistung vermieten), KI-Labore Blooms Lösungen für ihre KI-Fabriken validiert. Bloom sei der Standard für dezentrale KI-Stromversorgung geworden. Beim erneuten Blick in die Bilanz fällt eine weiteres Engagement seitens Bloom Energy auf, das die erste Lektüre noch unterschätzt hat. Laut Fußnote 12 gab es eine aktienbasierte Vorabvergütung an den Kunden eines Kunden im Rahmen der Brookfield-Joint-Ventures. Das ist eine ungewöhnliche, dreistufige Konstruktion, in der Bloom mit eigenen Aktien vorzahlt, damit ein Kunde eines Kunden mitzieht. Der Konzern sichert sein Wachstum inzwischen über komplexe, related-party-lastige Finanzierungsarchitekturen ab und das klingt vielversprechend. ## Volatilität bleibt das Kerngeschäftsrisiko Dass die Aktie vor den Zahlen so stark unter Druck geriet, lag auch an zwei im Juli eingereichten Sammelklagen wegen angeblich verschwiegener chinesischer Scandium-Bezüge. Am Dienstag, den 28. Juli, dem Tag der Zahlen selbst, fiel die Aktie im regulären Handel noch vor Börsenschluss um rund -11%. Der Markt hatte sich, offenbar geleitet von der schlechten Stimmung der Vortage, auf enttäuschende Zahlen eingestellt. Dann, nach US-Börsenschluss, drehte die Börse einmal um 360 Grad auf ein Plus von rund +10%. Der Aufwärtstrend setzte sich in den folgenden Handelstagen fort. Das ist ein perfektes Beispiel dafür, wie stark Erwartungshaltung und Optionsmarkt-Positionierung (die Put/Call-Ratio lag vor den Zahlen bei bärischen 2,65) den kurzfristigen Kursverlauf verzerren können, unabhängig von der fundamentalen Realität. ## Der Aschenbrenner-Faktor Wer die Bloom-Energy-Story seit Ende 2025 verfolgt, kommt an einem Namen nicht vorbei: Leopold Aschenbrenner, der frühere OpenAI-Forscher, der mit seinem Manifest Situational Awareness bekannt wurde und seither den Hedgefonds Situational Awareness LP leitet. Seine Kernthese: Nicht Algorithmen, sondern Strom werde zum eigentlichen Flaschenhals der KI-Revolution. So begann seine Positionierung bei Bloom Energy, die bis heute die größte Einzelposition seines Fonds ist. Im ersten Quartal 2026 reduzierte der Fonds allerdings die Position bereits um rund 35%. Weitere Verkäufe entstanden durch den Rückschlag im Juli, bei dem die Hebel- und Derivat-Positionen des Fonds unter Druck gerieten und weitere Liquidation erzeugten. Meiner Meinung nach klingt alles sehr attraktiv an dieser Aktie, außer das erwartete KGV von 60. Wenn der Markt wieder mal seine Skepsis an den Kursen zeigt, dann dürfte Bloom Energy extrem davon betroffen sein und der Kurs stärker einbrechen. Außerdem ist die Aktie mit über +100% Kurszuwachs bereits sehr gut gelaufen und das macht sie umso anfälliger für Gewinnmitnahmen. Daher ist es aktuell kein guter Einstiegszeitpunkt, wenn auch das Geschäftsmodell noch extremes Wachstum verspricht. **Rohstoffaktien sind interessant für Dich?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem Report [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) unbedingt an. ## ℹ️ Bloom Energy in Kürze - Bloom Energy (WKN: A2JQTG) ist ein 2001 gegründetes amerikanisches Wasserstoffunternehmen mit Sitz in San José in Kalifornien. - Das Unternehmen produziert und vertreibt Festoxid-Brennstoffzellen für den Einsatz in der stationären Energieversorgung. - Kernprodukt ist der Bloom Energy Server, dessen Zellen durch Oxidation elektrischen Strom aus Wasserstoff, Erdgas, Biogas oder Diesel herstellen. - Seit 2018 ist Bloom Energy börsennotiert und aktuell ca. 61 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Amazon-Aktie: Ist der Weg zum Rekordhoch jetzt frei?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-ist-der-weg-zum-rekordhoch-jetzt-frei/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Amazon-Aktie war zuletzt mit dem Gesamtmarkt deutlich zurückgekommen. Im Vorfeld der Quartalszahlen gelang am Donnerstag aber bereits ein kräftiger Sprung nach oben. Nach der Zahlenvorlage schießt der Kurs am Freitag vorbörslich sogar um mehr als +12% in die Höhe. Wie sind die Ergebnisse einzuschätzen und sind jetzt sogar neue Rekordkurse möglich? ## Rekordquartal auf ganzer Linie Amazon hat im zweiten Quartal auf nahezu allen Ebenen überzeugt. Der Konzern steigerte den Umsatz um 20% auf den Rekordwert von 200,6 Milliarden US$ und durchbrach damit erstmals in seiner Geschichte die Marke von 200 Milliarden US$ in einem Quartal. Analysten hatten lediglich mit rund 197 Milliarden US$ gerechnet. Noch deutlicher fiel die Überraschung beim operativen Ergebnis aus. Dieses kletterte auf 27,5 Milliarden US$ und lag damit klar über den Konsensschätzungen von rund 23,5 Milliarden US$. Die operative Marge verbesserte sich auf starke 13,7%. Der Gewinn je Aktie sprang auf 5,75 US$ und übertraf die Markterwartungen ebenfalls deutlich. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass das Nettoergebnis von einem Vorsteuergewinn in Höhe von 53,4 Milliarden US$ aus der Neubewertung der Beteiligung am KI-Unternehmen Anthropic profitierte. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Amazon) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## AWS liefert den entscheidenden Befreiungsschlag Besonders gespannt warteten Anleger auf die Entwicklung der Cloud-Tochter AWS – und genau hier setzte Amazon das wichtigste Ausrufezeichen. Der Umsatz legte um starke 37% auf 42,2 Milliarden US$ zu und wuchs damit so schnell wie seit 18 Quartalen nicht mehr. Erwartet worden war lediglich ein Plus von gut 31%. Damit dürften die Sorgen über mögliche Marktanteilsverluste gegenüber Microsoft Azure und Google Cloud zunächst vom Tisch sein. Gleichzeitig entwickelt sich AWS immer profitabler: Die operative Marge stieg auf knapp 40%. Auch das Werbegeschäft überzeugte mit einem Umsatzplus von 26% auf 19,8 Milliarden US$ und liefert einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der milliardenschweren KI-Offensive. ## Hohe Investitionen, aber optimistische Signale Der Ausblick auf das dritte Quartal fiel auf den ersten Blick etwas vorsichtiger aus. Amazon erwartet Erlöse zwischen 197 und 202 Milliarden US$ und liegt damit leicht unter den bisherigen Analystenschätzungen. Das Management verwies jedoch darauf, dass der Prime Day in diesem Jahr bereits im zweiten Quartal stattfand und dadurch Umsätze vorgezogen wurden. Ohne diesen Kalendereffekt wäre die Wachstumsprognose deutlich höher ausgefallen. Gleichzeitig hob CEO Andy Jassy die Prognose für die Investitionsausgaben auf 220 Milliarden US$ an. Hintergrund ist die unverändert enorme Nachfrage nach KI-Rechenleistung. Nach Aussage des Konzerns reichen selbst diese Investitionen nicht aus, um den Bedarf vollständig zu decken. Das unterstreicht die außergewöhnlich starke Nachfrage nach den Cloud- und KI-Diensten von Amazon. ## Analysten bleiben optimistisch – Bewertung attraktiv Die Reaktionen der Analysten fielen entsprechend positiv aus. Mehrere Investmentbanken hoben ihre Kursziele an oder bestätigten ihre Kaufempfehlungen, Barclays sieht nun sogar Spielraum bis 365 US$. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 320 US$ und fast +36% über dem aktuellen Niveau. Besonders hervorgehoben wurden das überraschend starke AWS-Wachstum, der deutlich gestiegene Cloud-Auftragsbestand und die hohe Visibilität bis weit über 2027 hinaus. Der leicht konservative Ausblick wird von vielen Experten als typisch für Amazon eingeordnet. Auch fundamental bleibt die Aktie attraktiv. Mit einem erwarteten KGV von rund 26 bis 27 wird Amazon trotz der hohen Wachstumsraten im margenstarken Cloud- und KI-Geschäft günstiger bewertet als viele andere große Technologiewerte. ## Charttechnik: Angriff auf das Rekordhoch? Aus charttechnischer Sicht könnte der Quartalsbericht zum entscheidenden Wendepunkt werden. Nach der knapp zweimonatigen Korrektur setzte Ende Juni zunächst eine Erholung ein, die jedoch an der 50-Tage-Linie scheiterte. Im Zuge der jüngsten Marktschwäche fiel die Aktie anschließend sogar nochmals unter die 200-Tage-Linie, verteidigte dabei aber das Juni-Tief – ein wichtiges Stabilisierungssignal. Bestätigt sich der vorbörsliche Kurssprung im regulären Handel, würde Amazon gleich mehrere bedeutende Widerstände überwinden. Sowohl das Juni-Hoch bei 258,08 US$ als auch das November-Hoch bei 258,60 US$ stünden dann nicht mehr im Weg. Oberhalb dieser Zone wäre der charttechnische Pfad bis zum bisherigen Rekordhoch bei 278,56 US$ weitgehend frei. Die Quartalszahlen senden damit ein klares Signal an den Markt: Amazons milliardenschwere KI-Investitionen beginnen sich zunehmend auszuzahlen, während das Kerngeschäft weiterhin hohe Gewinne liefert. Operativ präsentiert sich der Konzern stärker denn je, die Bewertung bleibt trotz des Kurssprungs moderat und auch das Chartbild hellt sich deutlich auf. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über die nächsten Widerstände, spricht meiner Meinung nach vieles dafür, dass die Amazon-Aktie schon bald wieder Kurs auf neue Rekordstände nehmen könnte. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,53 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Schaeffler-Aktie: Ist dieser Crash eine Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/schaeffler-aktie-ist-dieser-crash-eine-kaufchance/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Für Schaeffler-Aktionäre ist es ein schwarzer Freitag. Anders als beim Kurseinbruch im März geht es diesmal nicht um die Prognose für 2026, sondern um den Wachstumspfad bis 2028. Und die neuen Ziele haben es in sich. ## Umsatzziel sinkt um 3 Milliarden € Schaeffler erwartet für 2028 nur noch einen Konzernumsatz von 24 bis 26 Milliarden €. Bislang hatte das Management 27 bis 29 Milliarden € angepeilt. Gemessen an den jeweiligen Mittelwerten sinkt das Ziel von 28 auf 25 Milliarden € – also um -10,7%. Die bereinigte EBIT-Marge von 6 bis 8% und der bereinigte Free Cashflow von 400 bis 600 Millionen € bleiben unverändert. Doch genau darin liegt das Problem: Schaeffler muss dieselbe Marge nun mit erheblich weniger Umsatz erreichen. Rechnerisch reduziert sich das mögliche bereinigte EBIT auf Basis der Zielspannen um 180 bis 240 Millionen €. Für Powertrain & Chassis hebt Schaeffler das Margenziel um 0,5 Prozentpunkte auf 10,5 bis 12,5% an. Bei Vehicle Lifetime Solutions steigt es ebenfalls um 0,5 Prozentpunkte auf 14 bis 16%. ## E-Mobility wird zum Problem Der größte Rückschlag kommt aus der E-Mobilität. Der Umsatz soll 2028 nur noch 6,25 bis 7,25 Milliarden € erreichen. Zuvor waren es 8,25 bis 9,00 Milliarden €. Im Mittel entspricht das einer Kürzung um -21,7%. Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Schaeffler&stockidentifier=symbol%3ASHA0) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Besonders brisant: Rund 1,88 Milliarden € und damit rechnerisch fast zwei Drittel der gesamten Absenkung des Konzernziels entfallen auf E-Mobility. Gleichzeitig rechnet das Management dort 2028 nur noch mit einer bereinigten EBIT-Marge von -4 bis 0%. Bislang sollte mindestens der operative Break-even gelingen. Selbst 2028 sind somit weiterhin Verluste möglich. ## Q2-Zahlen stehen noch aus Wichtig: Endgültige Zahlen für das zweite Quartal 2026 wurden noch nicht veröffentlicht. Sie folgen erst am 5. August. Bislang liegen lediglich die Vorabindikationen vom 14. Juli vor. Danach dürfte der Q2-Umsatz ungefähr auf Vorjahresniveau liegen; 2025 waren es 5,92 Milliarden €. Die bereinigte EBIT-Marge soll gegenüber 3,5% im Vorjahr steigen und sich dem Mittelwert der Jahresprognose von 4,5% nähern. Beim Free Cashflow erwartet Schaeffler dagegen einen moderat negativen Wert – vor allem wegen Auszahlungen für Restrukturierung und Integration. Der Kurssturz wirkt heftig, ist aber nicht unbegründet. Die Vorabindikationen für Q2 deuten zwar nicht auf einen operativen Einbruch hin. Die deutlich niedrigeren Umsatz- und Margenziele der E-Mobilität beschädigen jedoch die mittelfristige Investmentstory. Die Aktie ist nach dem Absturz optisch günstiger, für einen Einstieg ist es meiner Meinung nach trotzdem zu früh. Anleger sollten zunächst die Halbjahreszahlen und die Erläuterungen des Vorstands am 5. August abwarten. Erst wenn Schaeffler nachvollziehbar erklärt, wie die unveränderten Konzernmargen trotz der niedrigeren Erlösbasis erreicht werden sollen, wird die Aktie wieder interessanter. ## ℹ️ Schaeffler in Kürze - Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Zulieferer der Automobil- und Industriebranche. Der Schwerpunkt dabei liegt bei Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen. Der Konzern befindet sich in einer Umbauphase hin zur Elektromobilität. - Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenaurach, daneben ist der Konzern weltweit aufgestellt. - Die Übernahme und Verschmelzung der Vitesco AG wurde Ende September abgeschlossen. - Das Unternehmen ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit rund 6,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Gerresheimer-Aktie: Über 30 € winken weitere +20%](https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-ueber-30-e-winken-weitere-20/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Gerresheimer-Aktie behauptet sich nach dem zuletzt analysierten Kurssprung weiterhin in unmittelbarer Nähe zum Widerstand bei 29,56 €. Der anschließende Rücksetzer wurde bislang oberhalb der Unterstützung bei 27,44 € aufgefangen, sodass das konstruktive Ausbruchsszenario bestehen bleibt. Gelingt nun der nachhaltige Sprung über 30 €, könnte sich die Erholung bis in die Kurszone zwischen 34 und 37 € ausweiten. ## Die Ausgangslage bleibt konstruktiv Nach dem zwischenzeitlichen Anstieg über 30 € setzte die Gerresheimer-Aktie nochmals zurück. Die Unterstützung bei 27,44 € wurde dabei bislang verteidigt. Solange sich der Titel oberhalb dieser Marke behauptet, bleibt der jüngste Rücklauf als Konsolidierung innerhalb der verbesserten Aufwärtsstruktur einzuordnen. Entscheidend wird jetzt der Widerstand bei 29,56 €. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die jüngste Stabilisierung bestätigen und den Weg in die offene Kurszone zwischen rund 34 und 37 € freimachen. An deren oberem Rand verläuft zugleich die übergeordnete Abwärtstrendlinie. Ausgehend vom Ausbruchsniveau oberhalb von 30 € wären damit weitere Kursgewinne von rund +20% möglich. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Gerresheimer-10M_310726-1024x709.png)Quelle Chart: stock3 Behauptet sich die Gerresheimer-Aktie oberhalb von 27,44 €, bleibt das bevorzugte bullische Szenario intakt. Ein zwischenzeitliches Schwungholen in diesem Bereich wäre noch unproblematisch. Mit einem nachhaltigen Ausbruch über 29,56 € würde anschließend die Zielzone zwischen rund 34 und 37 € aktiviert. Dort wartet neben der noch offenen Kurslücke auch die seit Herbst 2024 fallende primäre Abwärtstrendlinie auf einen Test. Kippt der Titel dagegen unter 27,44 €, könnte sich der Rücksetzer zunächst bis 24,82 € ausweiten. Erst ein Bruch dieser Unterstützung würde das konstruktive Chartbild deutlicher beschädigen. In diesem Fall dürfte zunächst 22,60 € in den Fokus rücken. Darunter könnte sich der Verkaufsdruck nochmals erhöhen und weiteres Abwärtspotenzial bis 18,63 € in Aussicht stellen. Die Gerresheimer-Aktie besitzt trotz des Rücklaufs vom jüngsten Kurssprung weiterhin eine konstruktive Ausgangslage. Solange 27,44 € verteidigt werden, bleibt ein erneuter Angriff auf den Widerstand bei 29,56 € wahrscheinlich. Oberhalb von 30 € könnte sich die Erholung bis in die Zone zwischen 34 und 37 € ausweiten und damit rund +20% weiteres Potenzial freisetzen. Unterhalb von 24,82 € wäre das bullische Szenario dagegen vorerst gescheitert. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Gerresheimer in Kürze - Die Gerresheimer AG (WKN: A0LD6E) stellt Spezialprodukte in den Bereichen Glas und Kunststoff insbesondere für die Pharma- sowie Healthcare-Industrie her und gilt als weltweit führender Schlüssellieferant für diese Branchen. Die Produkte reichen vom Insulin-Pen bis zu Ampullen, aber auch schnöde Parfümflakons gehören zum Portfolio. - Der Hauptsitz ist in Düsseldorf, daneben ist der Konzern weltweit mit Standorten in Europa, Asien und Amerika vertreten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 978 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps --- ### [XRP: Großer regulatorischer Erfolg für Ripple](https://www.sharedeals.de/xrp-grosser-regulatorischer-erfolg-fuer-ripple/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Ripple hat sich die MiCA-Zulassung für 30 europäische Länder gesichert, doch der XRP-Kurs reagiert bislang kaum. Charttechnisch steht der Coin genau zwischen einer wichtigen Unterstützung und einer Widerstandszone, die in den kommenden Tagen über den weiteren Verlauf entscheiden dürfte. ## MiCA-Zulassung sichert regulatorischen Rückenwind Ripple hat sich die MiCA-Zulassung für 30 europäische Länder gesichert – ein wichtiger regulatorischer Schritt, der XRP als reguliertes Zahlungsmittel innerhalb der EU stärkt. Trotz dieser positiven Nachricht fiel der Kurs zuletzt auf rund 1,06 US$. Auffällig dabei: Die Wal-Einzahlungen bei Binance brachen um 96% ein. Dies signalisiert, dass große Adressen aktuell kaum verkaufsbereit sind, was mittelfristig für weniger Abgabedruck sprechen könnte. Nach einem Jahr mit einem Kursrückgang von rund -64% bleibt die fundamentale Nachrichtenlage für XRP damit deutlich freundlicher, als es der aktuelle Chart vermuten lässt. **Hinweis in eigener Sache rund um Energie und Rohstoffe:** Dabei fern von Technologie sogleich einmal auf das Thema im neuen exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-31-um-10.27.41.png)Quelle Chart: Tradingview XRP behauptet sich aktuell über der psychologisch wichtigen 1-US$-Marke. Auf der Oberseite formiert sich im Bereich zwischen 1,13 und 1,26 US$ eine Widerstandszone, die zuvor als Unterstützung gedient hatte. Nach unten hin konnte der Coin eine verlässliche Unterstützung zwischen 1,00 und 1,05 US$ ausbilden. Eine zusätzliche Hürde vor dem Erreichen des oberen Widerstands stellt eine Abwärtstrendlinie dar, die von den Hochs aus Mitte Mai verläuft. Je nach Dynamik der kommenden Bewegungen dürfte hier in den nächsten Tagen oder Wochen eine Richtungsentscheidung für den weiteren Verlauf anstehen. Das attraktivere Szenario liegt auf der Long-Seite: Sofern die Supportzone hält und weitere Käufer in den Markt strömen, bietet sich Erholungspotenzial. Von der Zone bis zur Trendlinie wären es rund +6%, bis zur Widerstandszone rund +9%. Spannend wird es, wenn diese Bereiche nach oben durchbrochen werden und die letzten Hochs bei rund 1,80 US$ überschritten werden. Diese Bestätigung wäre das entscheidende Signal für nachhaltigen Kaufdruck und weitere Kursgewinne. Bricht der Kurs dagegen nachhaltig unter die jüngsten Tiefs und die Unterstützungszone, schwindet das bullische Momentum. In diesem Fall würde das Setup vorerst hinfällig und böte kein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis mehr.“ Für XRP brechen spannende Tage an, die eine konkrete Trading-Chance bieten könnten. Die Supportzone dient dabei als idealer Ausgangspunkt für das Long-Szenario. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über Widerstandszone und Trendlinie, würde dies das bullische Setup massiv befeuern. Eine Abweisung an diesen Marken würde das Szenario hingegen vorerst ausbremsen – und ein nachhaltiger Bruch unter die Supportzone würde das Setup komplett entwerten und den Coin zurück auf die Watchlist verbannen. **Andere Coins/Token andere Chance:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Chancen 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,075 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 67 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News --- ### [BYD-Aktie: Wann startet der nächste Abwärtsimpuls?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-wann-startet-der-naechste-abwaertsimpuls/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BYD-Aktie hat die in der Vorwoche bestätigte Unterstützung bei 9,80 € verteidigt und ihre Erholung inzwischen bis auf 10,36 € ausgebaut. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-erholung-bereits-beendet/) stand bereits der Kreuzwiderstand bei 10,73 € als mögliches Ziel im Mittelpunkt. Für eine präzisere Einordnung wechseln wir nun vom Wochen- in den Tageschart. Dieser zeigt eine zunehmend gereifte Erholungsbewegung, die spätestens am nächsten Widerstand wieder unter Druck geraten könnte. ## Die Bewährungsprobe rückt näher Mit dem Anstieg über 9,80 € hat die BYD-Aktie ihre Erholung zunächst fortgesetzt. Aktuell nähert sich der Titel dem Kreuzwiderstand bei 10,73 €, der sich aus einer horizontalen Hürde und der seit dem Frühjahr 2025 verlaufenden primären Abwärtstrendlinie zusammensetzt. Ein letzter Vorstoß bis in diesen Bereich bleibt möglich, doch spätestens dort dürfte der übergeordnete Verkaufsdruck wieder zunehmen. Mein Kollege [Alexander Hirschler](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-ist-jetzt-der-richtige-zeitpunkt-zum-einstieg/) hat zuletzt die fundamentalen Chancen eines Einstiegs beleuchtet. Besonders das internationale Geschäft entwickelt sich dynamisch: Im ersten Halbjahr stiegen die europäischen Zulassungen um +145,5% und BYD exportierte knapp 790.000 Fahrzeuge. Dem stehen jedoch der intensive Preiskampf in China, sinkende Margen und ein Gewinnrückgang von -19% im Geschäftsjahr 2025 gegenüber. **In diesem Zusammenhang als Alternative sicher auch spannend:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/BYD-6M_310726-1024x707.png)Quelle Chart: stock3 Verbleibt die BYD-Aktie unterhalb des Kreuzwiderstands bei 10,73 €, dürfte die Erholungsbewegung zunehmend ausgereizt sein. Ein letzter Anlauf auf diese Marke wäre zwar noch denkbar, anschließend könnte sich der Kurs jedoch wieder gen Süden orientieren. Dabei würde zunächst die Unterstützung bei 9,80 € in den Fokus rücken. Unterhalb davon wartet um 9,49 € der Kreuzsupport aus horizontalem Level und der zuletzt bestätigten Aufwärtstrendlinie. Dessen Bruch sollte den Verkaufsdruck deutlich erhöhen und später auch 8,56 sowie 8,05 € wieder auf die Agenda setzen. Für eine nachhaltigere Entspannung müsste der Titel hingegen 10,73 € mitsamt der primären Abwärtstrendlinie überwinden. Ein bestätigter Ausbruch würde die korrektive Erholung aufwerten und weiteres Potenzial bis in die Widerstandszone zwischen 12,24 und 12,44 € eröffnen. Erst oberhalb dieses Bereichs würde sich auch das übergeordnete Chartbild deutlicher aufhellen. Doch gegenwärtig fehlt dafür weiterhin die charttechnisch bullische Ausrichtung. Die BYD-Aktie hat ihre Erholung fortgesetzt und könnte den Kreuzwiderstand bei 10,73 € noch erreichen. Spätestens dort dürfte sich jedoch entscheiden, ob die Käufer den übergeordneten Abwärtstrend tatsächlich brechen können. Solange dies nicht gelingt, bleibt ein neuer Abwärtsimpuls in Richtung 9,80 und anschließend 9,49 € das präferierte Szenario. Erst oberhalb von 10,73 € würde sich die Lage zugunsten einer ausgedehnteren Erholung bis 12,24 beziehungsweise 12,44 € verschieben. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 100 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Astera Labs gegen Intel: Halbleiter-Aktien im Duell](https://www.sharedeals.de/astera-labs-gegen-intel-halbleiter-aktien-im-duell/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Boom rund um Künstliche Intelligenz verändert die Halbleiterbranche grundlegend und eröffnet sowohl etablierten Konzernen als auch jungen Spezialisten enorme Wachstumschancen. Während Astera Labs mit rasant steigenden Umsätzen und hoher Profitabilität überzeugt, arbeitet Intel an einem umfassenden Comeback. Die Frage für Anleger lautet daher: Welche Aktie bietet im restlichen Jahr 2026 und darüber hinaus das attraktivere Chance-Risiko-Verhältnis? ## Astera Labs-Aktie Astera Labs hat sich als Spezialist für Hochleistungs-Konnektivitätslösungen etabliert, die speziell für KI-Rechenzentren entwickelt wurden. Das Unternehmen bietet unter anderem PCIe- und CXL-Technologien an, die einen besonders schnellen Datenaustausch innerhalb moderner KI-Cluster ermöglichen. Zu den Kunden zählen einige der weltweit größten Hyperscaler und Betreiber von Rechenzentren. Allerdings birgt diese starke Konzentration auch Risiken: Ein einzelner Kunde steuerte im Jahr 2025 mehr als 70 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Finanziell präsentierte sich Astera Labs im vergangenen Jahr äußerst dynamisch. Der Umsatz stieg 2025 um 115 Prozent auf rund 852 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig gelang der Sprung in die Gewinnzone: Unter dem Strich erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von knapp 219 Millionen US-Dollar, was einer Nettomarge von rund 25,7 Prozent entspricht. Auch die Bilanz fällt ausgesprochen solide aus. Astera Labs ist schuldenfrei und verfügte Ende 2025 über eine Current Ratio von 10,2, was auf eine sehr komfortable Liquiditätsausstattung hindeutet. Der freie Cashflow belief sich auf rund 282 Millionen US-Dollar. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass aktienbasierte Vergütungen etwa die Hälfte des operativen Cashflows ausmachten und damit den ausgewiesenen freien Mittelzufluss positiv beeinflussten. Dem starken Wachstum stehen jedoch Risiken gegenüber. Neben der hohen Abhängigkeit von wenigen Großkunden lässt Astera Labs seine Chips ausschließlich vom Auftragsfertiger TSMC produzieren. Lieferengpässe oder geopolitische Spannungen in Ostasien könnten sich daher unmittelbar auf das Geschäft auswirken. Hinzu kommen regulatorische Entwicklungen wie der europäische AI Act, die zusätzliche Kosten verursachen oder den Marktzugang erschweren könnten. An der Börse wird das Unternehmen entsprechend ambitioniert bewertet. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward-KGV) lag zuletzt bei rund 93,5, das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) bei 56,8. Anleger bezahlen damit einen deutlichen Aufschlag für die hohen Wachstumserwartungen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Intel-Aktie Intel zählt weiterhin zu den größten Halbleiterunternehmen der Welt und produziert Prozessoren für PCs sowie Rechenzentren. Gleichzeitig befindet sich der Konzern in einem tiefgreifenden Umbau. Ziel ist es, die technologische Führungsrolle in der Chipfertigung zurückzugewinnen und das Foundry-Geschäft als Auftragsfertiger für externe Chipentwickler auszubauen. Operativ zeigt sich die Entwicklung gemischt. Der Umsatz lag 2025 bei knapp 53 Milliarden US-Dollar und damit leicht unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig verbuchte Intel einen Nettoverlust von rund 267 Millionen US-Dollar. Trotz der roten Zahlen wertet das Management die weitgehend stabilen Erlöse als Zeichen dafür, dass der Turnaround Fortschritte macht. Die Bilanz bleibt vergleichsweise robust. Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital beträgt rund 0,4, während die Current Ratio bei 2,0 liegt. Der freie Cashflow war im Gesamtjahr mit minus 4,9 Milliarden US-Dollar zwar noch deutlich negativ. Auf Basis der vergangenen zwölf Monate konnte Intel jedoch bereits wieder einen positiven freien Cashflow von rund 2,8 Milliarden US-Dollar erzielen – ein Hinweis darauf, dass sich die finanzielle Lage verbessert. Besonders erfreulich entwickelte sich zuletzt das Geschäft mit Rechenzentren. Im zweiten Quartal legte der Umsatz in diesem Segment um 59 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Intel profitiert dabei von der wachsenden Nachfrage nach leistungsfähigen CPUs, die neben Grafikprozessoren zunehmend eine zentrale Rolle beim Ausbau moderner KI-Infrastrukturen spielen. Risiken bestehen dennoch weiterhin. Der Konzern sieht sich unter anderem mit Aktionärsklagen konfrontiert und bleibt stark von den zyklischen Schwankungen des Halbleitermarktes abhängig. Zudem könnten regulatorische Auseinandersetzungen rund um staatliche Geschäftsbeziehungen den Umbau des Unternehmens zusätzlich erschweren. Im Vergleich zu Astera Labs erscheint Intel deutlich günstiger bewertet. Das erwartete Forward-KGV lag zuletzt bei circa 63, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 8,7. Beide Unternehmen profitieren vom anhaltenden Ausbau der KI-Infrastruktur, verfolgen dabei jedoch unterschiedliche Strategien. Astera Labs überzeugt mit außergewöhnlich hohen Wachstumsraten, einer starken Bilanz und attraktiven Margen, wird an der Börse jedoch bereits sehr ambitioniert bewertet und ist stark von wenigen Kunden abhängig. Intel hingegen befindet sich zwar weiterhin mitten in einem anspruchsvollen Transformationsprozess, verfügt jedoch über enorme finanzielle Ressourcen, investiert jährlich mehr als 13 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung und verzeichnet insbesondere im Rechenzentrumsgeschäft wieder deutliches Wachstum. In Verbindung mit der vergleichsweise günstigeren Bewertung könnte der Traditionskonzern für langfristig orientierte Anleger im Jahr 2026 die attraktivere Wahl sein. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. 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Die aus meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-23-im-juni-und-nun/) bekannten Marken bestimmen daher weiterhin die nächsten Bewegungen. ## 61,20 € bleibt die erste Hürde Der weltweite Fahrzeugabsatz sank im zweiten Quartal um -4,9%, während der Umsatz um -8% auf 31,3 Milliarden € zurückging. Das operative Ergebnis brach um -39% auf 1,63 Milliarden € ein und die EBIT-Marge im Automobilgeschäft fiel auf 2,3%. Dass die Aktie darauf bislang relativ stabil reagiert, dürfte auch daran liegen, dass BMW seine Jahresprognose bereits im Juni deutlich gesenkt hatte. Im Tageschart konnte sich die BMW-Aktie zuletzt oberhalb der Unterstützung bei 58,42 € stabilisieren und eine neuerliche Erholung starten. Mit dem heutigen Hoch bei 61,40 € wurde der erste Widerstand bei 61,20 € zwar zwischenzeitlich überwunden, eine nachhaltige Rückeroberung ist bei aktuell 60,18 € jedoch noch nicht gelungen. Damit bleibt der Anstieg zunächst korrektiver Natur und der übergeordnete Abwärtstrend unverändert bestimmend. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/BMW-8M_310726-1024x701.png)Quelle Chart: stock3 Verbleibt die BMW-Aktie unterhalb von 61,20 € und fällt erneut unter die Unterstützung bei 58,42 €, dürfte sich der Abwärtsdruck wieder erhöhen. Anschließend würde zunächst das bekannte Ziel bei 54,36 € auf einen Test warten. Dessen Bruch könnte die Korrektur weiter beschleunigen und Kurse um 50 € in Aussicht stellen. Der dominante Abwärtstrend wäre in diesem Szenario erneut klar bestätigt. Für eine erste Entspannung müsste der Titel dagegen nachhaltig über 61,20 € zurückkehren. Anschließend könnte sich die Erholung bis 64,07 € ausweiten. Erst oberhalb dieser Marke würde der Kreuzwiderstand aus 69,55 € und der dort verlaufenden Abwärtstrendlinie in den Fokus rücken. Eine Rückeroberung dieses Bereichs würde das kurzfristige Chartbild spürbar aufhellen, doch gegenwärtig fehlt dafür weiterhin die charttechnisch bullische Ausrichtung. Die BMW-Aktie reagiert auf die schwachen Quartalszahlen bislang stabil, ein belastbares Kaufsignal ist daraus jedoch nicht entstanden. Solange der Kurs unterhalb von 61,20 € verbleibt, bleibt eine Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung das präferierte Szenario. Unter 58,42 € würden zunächst 54,36 € und anschließend Kurse um 50 € relevant. Erst eine Rückkehr über 61,20 und später 69,55 € könnte die technische Ausgangslage schrittweise verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 37 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Apple-Aktie -7%: Was sagen die Zahlen wirklich aus?](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-7-was-sagen-die-zahlen-wirklich-aus/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Apple hat mit den Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2026 die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen. Dennoch geriet die Aktie nachbörslich deutlich unter Druck, da Anleger vor allem den vorsichtigen Ausblick und Belastungen in der Lieferkette kritisch bewerten. Apple erzielte im dritten Geschäftsquartal 2026 einen Umsatz von 109,42 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 108,85 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Wachstum von 16 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,02 US-Dollar und damit sowohl über den erwarteten 1,89 US-Dollar als auch deutlich über den 1,57 US-Dollar des Vorjahres. Darin enthalten war allerdings ein positiver Effekt aus Zollrückerstattungen von 0,11 US-Dollar je Aktie. Trotz dieser starken Zahlen geriet die Aktie nachbörslich zunächst um mehr als vier Prozent unter Druck und weitete ihre Verluste nach Veröffentlichung des Ausblicks zeitweise auf über sieben Prozent aus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Zwei Schwachstellen sorgen für Enttäuschung Die negativen Reaktionen konzentrierten sich auf zwei Bereiche. Der Service-Umsatz erreichte 30,74 Milliarden US-Dollar und blieb damit unter den erwarteten 31,36 Milliarden US-Dollar. Auch das Geschäft in China enttäuschte mit 18,82 Milliarden US-Dollar gegenüber den Konsensschätzungen von 19,58 Milliarden US-Dollar. Von einer grundlegenden Schwäche kann jedoch kaum gesprochen werden. Die Erlöse im Servicegeschäft legten im Jahresvergleich um zwölf Prozent zu, während der Umsatz in China sogar um 22 Prozent wuchs. Verfehlt wurden vor allem sehr ambitionierte Markterwartungen. ## Ausblick belastet die Stimmung Der eigentliche Auslöser für den Kursrückgang war der Ausblick auf das vierte Quartal. Apple erwartet ein Umsatzwachstum zwischen neun und elf Prozent und eine Bruttomarge von 45,5 bis 46,5 Prozent. Beide Kennzahlen blieben unter den Erwartungen des Marktes. Als Hauptgründe nannte das Unternehmen Engpässe bei Speicherbausteinen sowie steigende Komponentenpreise. Hinweise auf eine nachlassende Nachfrage nach iPhones oder anderen Produkten gab es dagegen nicht. ## Wachstum auf hohem Niveau Die Quartalszahlen zeigen dennoch, dass Apple trotz seiner enormen Größe weiterhin dynamisch wächst. Der Umsatz stieg um 16,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lag leicht über den Prognosen. Auch der Gewinn entwickelte sich deutlich besser als erwartet. Bereinigt um die einmaligen Zollrückerstattungen hätte der Gewinn je Aktie bei rund 1,91 US-Dollar gelegen und damit immer noch leicht über den Analystenschätzungen. ## iPhone bleibt wichtigstes Zugpferd Besonders stark entwickelte sich erneut das iPhone-Geschäft. Die Erlöse stiegen um knapp 22 Prozent auf 54,25 Milliarden US-Dollar und lagen ebenfalls über den Erwartungen. Die Zahlen sprechen für eine weiterhin robuste Nachfrage, einen hohen Anteil margenstarker Premium-Modelle und eine stabile Preissetzungsmacht. ## China als Risikofaktor China bleibt derweil einer der wichtigsten Unsicherheitsfaktoren für Apple. Der Wettbewerb mit heimischen Herstellern wie Huawei und Xiaomi sowie regulatorische Risiken belasten das Geschäft. Trotzdem wuchs der Umsatz in der Region um mehr als 22 Prozent. Das eigentliche Problem war daher weniger die Geschäftsentwicklung als vielmehr das Verfehlen der hohen Analystenschätzungen. ## Servicegeschäft wächst weiter Auch wenn der Servicebereich die Erwartungen verfehlte, setzte sich das Wachstum fort. Mit einem Umsatzplus von gut zwölf Prozent erwirtschaftete Apple erneut mehr als 30 Milliarden US-Dollar in diesem Segment. Regulatorischer Druck auf den App Store sowie Unsicherheiten rund um Erlöse aus der Zusammenarbeit mit Google könnten das Wachstum künftig beeinflussen. Von einer strukturellen Abschwächung lässt sich nach einem einzelnen Quartal jedoch kaum sprechen. ## Mac überrascht positiv Wenig Beachtung fand das Mac-Geschäft, obwohl es zu den größten positiven Überraschungen des Quartals gehörte. Der Umsatz stieg um fast 29 Prozent auf 10,35 Milliarden US-Dollar und lag damit rund 20 Prozent über den Markterwartungen. Wie groß der Einfluss von KI-Anwendungen auf diese Entwicklung war, ließ Apple offen. ## Bruttomarge profitiert von Sondereffekten Mit einer Bruttomarge von 50,06 Prozent erzielte Apple einen außergewöhnlich hohen Wert. Rund zwei Prozentpunkte entfielen jedoch auf Zollrückerstattungen und sind daher nicht nachhaltig. Bereinigt lag die Bruttomarge bei etwa 48 Prozent und entsprach damit weitgehend den Erwartungen. Gleichzeitig zeigt sich, dass Apple steigende Kosten bislang erfolgreich durch einen attraktiven Produktmix und operative Effizienz ausgleichen kann. ## KI stärkt das Ökosystem Beim Thema Künstliche Intelligenz verfolgt Apple einen anderen Ansatz als viele Wettbewerber. Statt KI direkt zu vermarkten, nutzt das Unternehmen die Technologie, um seine Geräte, Betriebssysteme und Dienstleistungen attraktiver zu machen. Davon könnten künftig höhere Upgrade-Raten, zusätzliche Serviceumsätze und eine stärkere Kundenbindung profitieren. Allein im vergangenen Quartal investierte Apple 11,73 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung und erhöhte diesen Aufwand um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ## Lieferengpässe statt Nachfrageschwäche Die aktuelle Prognose spiegelt vor allem Probleme auf der Angebotsseite wider. Knappes und teures Speichermaterial belastet die Produktion und schmälert die Margen. Die Nachfrage bleibt dagegen hoch. Das Unternehmen verkauft weiterhin starke Stückzahlen, kann die Produktion aufgrund der angespannten Lieferketten jedoch nicht vollständig an den Bedarf anpassen. ## Rekordzahl aktiver Geräte Die Zahl aktiver Apple-Geräte erreichte einen neuen Höchststand. Damit wächst auch das Potenzial für zusätzliche Umsätze über Dienste wie iCloud, Apple Pay oder weitere digitale Angebote. Gleichzeitig kaufte Apple im vergangenen Quartal eigene Aktien im Wert von 25 Milliarden US-Dollar zurück. Aktienrückkäufe lösen zwar keine operativen Probleme, unterstützen aber den Gewinn je Aktie und unterstreichen die hohe Finanzkraft des Konzerns. ## Markt bewertet Risiken kurzfristig Die Börse reagierte vor allem auf den vorsichtigen Ausblick und sinkende Margenerwartungen. Die aktuellen Herausforderungen deuten jedoch eher auf vorübergehende Lieferengpässe als auf eine strukturelle Schwäche des Geschäfts hin. Langfristig sprechen das anhaltende Umsatzwachstum, die starke Kundenbasis und die hohe Profitabilität weiterhin für die Stärke des Geschäftsmodells. Der kurzfristige Ausblick hat die Erwartungen enttäuscht und den Kurs belastet, zumal Gewinnmitnahmen nach der starken Kursperformance obligatorisch schienen. Die fundamentale Entwicklung bleibt jedoch solide, sodass die langfristigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens sowie die positiven Aussichten für den Kurs weiterhin intakt erscheinen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,9 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Aixtron-Aktie: Nach dem Kursabsturz wieder interessant?](https://www.sharedeals.de/aixtron-aktie-nach-dem-kursabsturz-wieder-interessant/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aixtron-Aktie geriet zuletzt massiv unter Abgabedruck. Notierte sie vor wenigen Wochen noch bei rund 60 €, steht sie am Freitag aktuell bei etwa 37,40 €. Damit hat sich der Kurs nahezu halbiert. Für Anleger stellt sich daher die Frage: Bietet der starke Rückgang jetzt wieder eine attraktive Einstiegschance? ## Auftragseingang deutlich verbessert Nach dem schwächeren Jahresauftakt verlief auch das zweite Quartal beim Umsatz und Ergebnis noch verhalten. Die Entwicklung entsprach jedoch den Erwartungen des Managements. Besonders positiv entwickelte sich der Auftragseingang. Im zweiten Quartal stieg er gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 81% auf 214,5 Millionen €. Auch der Auftragsbestand erhöhte sich deutlich. Mit 457 Millionen € lag er weit über den 258 Millionen € zum Jahresende 2025. Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt Aixtron die hohe Nachfrage nach Anlagen für optoelektronische Anwendungen. Der Umsatz der ersten sechs Monate sank dagegen um 30% auf 174,5 Millionen €. Im zweiten Quartal erreichte er 115 Millionen € und lag damit innerhalb der vom Unternehmen erwarteten Spanne. Der Umsatzrückgang belastete entsprechend die Ertragslage. Das Bruttoergebnis verringerte sich von 89,9 auf 57,5 Millionen €, die Bruttomarge sank von 36% auf 33%. Beim EBIT wurde nach einem Vorjahresgewinn von 26,9 Millionen € nun ein Verlust von 7,6 Millionen € ausgewiesen. Positiv entwickelte sich dagegen die Liquidität. Aufgrund hoher Anzahlungen erzielte Aixtron einen Free Cashflow von 162,1 Millionen €. Zusammen mit den Einnahmen aus der Wandelanleihe in Höhe von 450 Millionen € verfügt das Unternehmen über eine solide finanzielle Basis. Vorstandschef Dr. Felix Grawert sieht das Unternehmen an einem wichtigen Wendepunkt: > Das erste Halbjahr 2026 markiert einen wichtigen Wendepunkt für Aixtron. Das starke Auftragsmomentum in der Optoelektronik schafft eine hohe Visibilität für den bevorstehenden Produktionshochlauf. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aixtron&stockidentifier=symbol%3AAIXA) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose bestätigt Trotz der schwachen Halbjahreszahlen bestätigte Aixtron die im April angehobene Jahresprognose. Beim Umsatz wird weiterhin mit rund 560 Millionen € gerechnet, wobei eine Abweichung von jeweils 30 Millionen € nach oben oder unten möglich ist. Die Bruttomarge soll bei etwa 42% liegen, die EBIT-Marge zwischen 17 und 20%. Damit steht fest: Die zweite Jahreshälfte muss deutlich stärker ausfallen als die ersten sechs Monate. ## Bewertung Für die weitere Kursentwicklung sind die schwachen Halbjahreszahlen zwar nicht bedeutungslos, entscheidend ist jedoch die Frage, ob Aixtron den hohen Auftragseingang tatsächlich in Umsatz und Gewinn umsetzen kann. Der deutlich gestiegene Auftragsbestand spricht grundsätzlich dafür. Entscheidend wird nun der geplante Produktionshochlauf im zweiten Halbjahr. Gelingt dieser wie erwartet, könnte sich die Ertragslage innerhalb weniger Quartale erheblich verbessern. Der starke Kursanstieg Anfang des Jahres und der anschließende Absturz zeigen zugleich, wie stark die Aktie von der Einschätzung der Anleger zum KI- und Halbleiterzyklus abhängig ist. Während der KI-Boom zunächst für eine hohe Nachfrage nach Technologieaktien sorgte, führte die anschließende Neubewertung des Sektors zu erheblichen Kursverlusten. Diese hohe Abhängigkeit von der Marktstimmung wird vermutlich bestehen bleiben. Weitere Rückschläge sind daher nicht auszuschließen. Gleichzeitig könnte eine Verbesserung des Sentiments zusammen mit steigenden Umsätzen und Gewinnen zu einer deutlichen Kurserholung führen. Der starke Kursrückgang hat die Bewertung der Aixtron-Aktie deutlich attraktiver gemacht. Entscheidend ist nun, ob sich der hohe Auftragseingang tatsächlich in den angekündigten Produktions- und Ergebnisanstieg im zweiten Halbjahr übersetzt. Für langfristig orientierte Anleger bietet das aktuelle Kursniveau aus meiner Sicht wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten. Der bisherige Kursverlauf zeigt, dass bei deutlichen Kursgewinnen Teilgewinnmitnahmen sinnvoll sein können. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. 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Gleichzeitig sprechen die operative Entwicklung des Unternehmens sowie die langfristigen Perspektiven für Silber und Gold dafür, dass der Markt das Potenzial des Minenbetreibers derzeit konservativ bewertet. Nach der jüngsten Korrektur, die erneut durch das schwierige makroökonomische Umfeld sowie die schwächeren Preise für Silber und Gold ausgelöst wurde, notiert die Aktie von First Majestic Silver inzwischen mit einem Abschlag auf ihren geschätzten inneren Wert. Sollte sich bei den Edelmetallen langfristig eine strukturelle Neubewertung durchsetzen, eröffnet dies aus Sicht der Analyse attraktives Kurspotenzial. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Operative Entwicklung bleibt überzeugend Trotz einer Verfehlung der Gewinnschätzungen im zweiten Quartal legte First Majestic operativ ein starkes Ergebnis vor. Das EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 110 Prozent, während der freie Cashflow auf 194,6 Millionen US-Dollar kletterte. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte dieser noch bei 77,9 Millionen US-Dollar gelegen. Die Produktion entwickelte sich ebenfalls positiv. Die verarbeitete Erzmenge nahm um vier Prozent zu, die Silberproduktion stieg um drei Prozent und die Goldproduktion um zwei Prozent. Besonders deutlich wirkten sich jedoch die gestiegenen Verkaufspreise aus. Der durchschnittlich erzielte Silberpreis legte um 90 Prozent zu, während Gold 40 Prozent höhere Erlöse erzielte. Selbst der Anstieg der nachhaltigen Produktionskosten je Silberäquivalent um 22 Prozent konnte die hohe Profitabilität nicht verhindern. ## Höhere Produktionsziele und gezielte Investitionen Auch der Ausblick wurde angehoben. Für 2026 erwartet das Unternehmen eine um zehn Prozent höhere Silberproduktion sowie ein Plus von sieben Prozent bei Gold. Parallel arbeitet das Management weiter daran, Kosten und Margen zu optimieren. Selbst nach dem Rückgang der Edelmetallpreise gegenüber ihren Höchstständen bleibt das Gewinnniveau nach Einschätzung der Analyse attraktiv. Zusätzliche Mittel stehen durch den Verkauf der San-Martin-Mine zur Verfügung. Die Transaktion im Umfang von 90 Millionen US-Dollar beendet ein Projekt, das bereits seit 2019 stillgelegt war, und schafft finanziellen Spielraum für neue Investitionen. Darüber hinaus erhielt First Majestic die erforderlichen Genehmigungen für den Ausbau der Santa-Elena-Mine. Im Jahr 2026 sollen weitere zwölf Millionen US-Dollar investiert werden, um neue unterirdische Zugänge zu errichten und künftig höherwertige Erzbereiche erschließen zu können. Parallel schreitet auch die Wiederinbetriebnahme des Jerritt-Canyon-Projekts voran. ## Solide Bilanz schafft finanziellen Spielraum Auch die Finanzlage verbessert sich kontinuierlich. Die Verschuldung bleibt überschaubar, während die kurzfristigen Vermögenswerte nahezu sämtliche Verbindlichkeiten abdecken. Besonders hervorzuheben ist der Bestand an liquiden Mitteln und kurzfristigen Anlagen von mehr als 1,09 Milliarden US-Dollar. Diese starke Liquiditätsposition verschafft dem Unternehmen erhebliche Flexibilität für Investitionen, Übernahmen oder andere strategische Maßnahmen. ## Silbermarkt bleibt strukturell angespannt Nach Einschätzung des Unternehmens steuert der Silbermarkt inzwischen auf das sechste Defizitjahr in Folge zu. Da rund drei Viertel der weltweiten Silberförderung als Nebenprodukt anderer Metalle anfällt, führen selbst deutlich höhere Silberpreise nicht automatisch zu einer schnellen Ausweitung des Angebots. Obwohl der Silberpreis zuletzt deutlich unter seine Höchststände gefallen ist, könnte die anhaltende Angebotsknappheit langfristig erneut steigende Preise begünstigen. ## Gold profitiert weiterhin von institutioneller Nachfrage Auch Gold bleibt ein wichtiger Bestandteil des Unternehmensportfolios. Die aktuellen Daten des World Gold Council zeigen, dass die weltweite Goldnachfrage im Berichtsquartal zwar um 14 Prozent zurückging, dies jedoch vor allem auf schwächere Investitionen privater Anleger zurückzuführen war. Deren Nachfrage fiel gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 51 Prozent. Demgegenüber bauten Zentralbanken ihre Goldkäufe deutlich aus. Gegenüber dem Vorjahr stiegen diese um 62 Prozent und im Vergleich zum Vorquartal sogar um 411 Prozent. Diese Entwicklung dürfte vor allem auf die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten zurückzuführen sein, während viele Privatanleger Gewinne mitnahmen oder auf kurzfristige Risiken reagierten. ## Makroökonomische Entwicklungen könnten Edelmetalle stützen Als möglicher Treiber einer langfristigen Neubewertung von Gold und Silber werden mehrere Faktoren genannt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung in Japan. Steigende heimische Anleiherenditen könnten Veränderungen an den globalen Anleihemärkten auslösen und zusätzlichen Druck auf den US-Dollar sowie die Finanzierungskosten der Vereinigten Staaten ausüben. In einem solchen Umfeld könnten Zentralbanken und institutionelle Investoren ihre Nachfrage nach sicheren Anlagen weiter erhöhen. Hinzu kommt, dass geopolitische Spannungen kurzfristig zwar auf die Kurse von Minengesellschaften drücken können, gleichzeitig aber die Nachfrage nach klassischen Absicherungsinstrumenten fördern. Sowohl eine Fortsetzung als auch eine Entspannung bestehender Konflikte könnte den Edelmetallsektor wieder stärker in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses rücken. ## Umschichtungen an den Aktienmärkten als weiterer Faktor Gleichzeitig zeigen Technologiewerte mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz zuletzt eine hohe Schwankungsbreite. Mehrere führende US-Unternehmen verloren innerhalb weniger Tage zwischen 20 und mehr als 30 Prozent an Börsenwert. Auch wenn dies nicht zwangsläufig das Ende des langfristigen Trends bedeutet, verdeutlicht die Entwicklung, wie schnell Kapital in anderen Marktsegmenten neu verteilt werden kann. Sollten Investoren ihre Portfolios stärker diversifizieren, könnten auch Gold- und Silberproduzenten von entsprechenden Mittelzuflüssen profitieren. ## Hohe Liquidität eröffnet zusätzliche Chancen Selbst wenn sich die optimistischen Annahmen für die Edelmetallpreise nicht vollständig erfüllen sollten, befindet sich First Majestic in einer komfortablen Ausgangslage. Die hohen Barmittel ermöglichen dem Unternehmen unter anderem weitere Übernahmen kleinerer Produzenten, deren Bewertungen nach den Kursrückgängen attraktiver geworden sind. ## Abhängigkeit von Edelmetallpreisen bleibt das größte Risiko Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Risiken. Die Geschäftsentwicklung hängt maßgeblich von den Preisen für Silber und Gold ab. Hinzu kommen operative Risiken im Minengeschäft wie Unfälle, Naturereignisse oder steigende Energiekosten. Belastend wirkt außerdem das aktuelle Zinsumfeld. Die US-Notenbank hält bislang an vergleichsweise hohen Leitzinsen fest. Ein dauerhaft starkes Zinsniveau stützt in der Regel den US-Dollar und erschwert damit Preissteigerungen bei Gold und Silber. ## Bewertung verspricht Aufwärtspotenzial Für die Bewertung wird langfristig ein durchschnittlicher Silberpreis von rund 58,80 US-Dollar je Unze unterstellt. Auf Basis der angehobenen Unternehmensprognose wird für 2026 ein freier Cashflow von rund 500 Millionen US-Dollar angenommen. Unter Berücksichtigung eines jährlichen Cashflow-Wachstums von vier Prozent in den ersten fünf Jahren, anschließend drei Prozent über weitere fünf Jahre, einer langfristigen Wachstumsrate von 2,5 Prozent, eines Diskontierungssatzes von neun Prozent sowie 501,33 Millionen ausstehenden Aktien ergibt sich ein Unternehmenswert von rund 8,55 Milliarden US-Dollar. Daraus errechnet sich ein fairer Wert von etwa 17,05 US-Dollar je Aktie. Verglichen mit dem aktuellen Kurs von 15,69 US-Dollar ergibt sich damit ein moderates Aufwärtspotenzial. First Majestic Silver überzeugt derzeit mit einer starken operativen Entwicklung, einer außergewöhnlich soliden Bilanz und steigenden Produktionszielen. Sollte sich der langfristige Ausblick für Silber und Gold verbessern, erscheint die aktuelle Bewertung attraktiv, auch wenn Anleger die hohe Abhängigkeit von den Edelmetallpreisen und das anspruchsvolle makroökonomische Umfeld im Blick behalten sollten. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Hims & Hers-Aktie: Folgt der nächste Wachstumsturbo?](https://www.sharedeals.de/hims-hers-aktie-folgt-der-naechste-wachstumsturbo/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Hims & Hers Health hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der spektakulärsten Wachstumswerte im Gesundheitssektor entwickelt. Die operativen Kennzahlen sprechen weiterhin für erhebliches Potenzial, zumal die Bewertung noch nicht das gesamte Wachstum widerspiegelt und zwischenzeitlich deutlich unter Druck geriet. ## Vom Nischenanbieter zur digitalen Gesundheitsplattform Wer die Entwicklung von Hims & Hers Health seit 2022 verfolgt hat, blickt auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück. Damals notierte die Aktie bei 3,69 US-Dollar, heute liegt sie bei rund 27 US-Dollar. Das entspricht einem Kursanstieg von rund 632 Prozent. Und das, obwohl die Aktie aktuell mehr als 60 Prozent unter ihrem Allzeithoch aus dem vergangenen Jahr notiert. Noch bemerkenswerter als die Kursentwicklung ist jedoch der Wandel des Unternehmens. Aus einem auf Direktvertrieb spezialisierten Anbieter von Gesundheitsprodukten ist innerhalb weniger Jahre eine breit aufgestellte Telemedizin-Plattform geworden. Umsatz, Kundenbasis und Produktangebot haben sich dynamisch entwickelt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Hohe Schwankungen bleiben Markenzeichen Bereits vor einigen Jahren galt die Aktie als äußerst volatil. Daran hat sich trotz einer Marktkapitalisierung zwischen fünf und zehn Milliarden US-Dollar wenig geändert. Auch heute zählt Hims & Hers Health zu den schwankungsstärksten Werten am Markt. Hinzu kommt eine ungewöhnlich hohe Leerverkaufsquote, die inzwischen mehr als 31 Prozent des frei handelbaren Aktienbestands erreicht. Angesichts zahlreicher positiver Entwicklungen erscheint diese Skepsis aus unserer Sicht nur schwer nachvollziehbar. Ein aktuelles Beispiel liefert die Sitzung des Pharmacy Compounding Advisory Committee. Das Gremium sprach sich bei sechs von sieben geprüften Peptiden für eine Aufnahme in die sogenannte 503A-Liste aus. Sollte die US-Arzneimittelbehörde FDA diesem Votum folgen, könnten spezialisierte Apotheken diese Wirkstoffe künftig legal herstellen und verschreiben. Dadurch würde sich für Hims & Hers Health ein attraktiver neuer Markt eröffnen. Selbst wenn die FDA die Empfehlung letztlich ablehnen sollte, hätte sich der innere Wert des Unternehmens dadurch kaum verschlechtert. Dennoch verlor die Aktie innerhalb eines Tages zeitweise rund 30 Prozent an Wert. Diese Diskrepanz verdeutlicht die außergewöhnliche Volatilität des Titels. ## Fundamentaldaten entwickeln sich weiter beeindruckend Während der Aktienkurs erheblichen Schwankungen unterliegt, zeigt sich das operative Geschäft deutlich stabiler. Seit der Gründung wuchs der Umsatz mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 72 Prozent. Allein durch die Kooperation mit Novo Nordisk gewinnt das Unternehmen nach eigenen Angaben monatlich mehr als 100.000 neue Abonnenten für das Medikament Wegovy. Auch die Profitabilität bleibt hoch. Die Bruttomarge liegt auf Basis der vergangenen zwölf Monate weiterhin bei rund 73 Prozent. Gleichzeitig erfreut sich die mobile App großer Beliebtheit. Sie verfügt mittlerweile über rund 92.000 Bewertungen bei durchschnittlich 4,8 von fünf Sternen und gehört inzwischen zu den 20 beliebtesten Gesundheitsanwendungen im iOS-App-Store. Parallel dazu schreitet die internationale Expansion voran. Das Unternehmen erweitert sein Angebot kontinuierlich um neue Produkte und erschließt zusätzliche Märkte. Auch das Management setzt weiterhin Vertrauen in die eigene Strategie. So erwarb Verwaltungsratsmitglied David Wells zuletzt Aktien im Wert von rund 1,17 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 24,235 US-Dollar je Anteilsschein. Verglichen mit dem Jahr 2022 präsentiert sich Hims & Hers Health heute als deutlich stärkeres Unternehmen. Umsatzwachstum, Kundenzufriedenheit, internationale Präsenz und Produktportfolio haben sich erheblich verbessert. ## Mehrere Wachstumstreiber bis 2030 Für die kommenden Jahre sehen wir gleich mehrere Faktoren, die das Wachstum weiter antreiben könnten. Besonders großes Potenzial wird dem Markt für GLP-1-Medikamente zugeschrieben. Derzeit nutzen Schätzungen zufolge etwa elf Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung entsprechende Präparate. Bis zum Jahr 2030 könnte dieser Anteil auf rund ein Viertel der Erwachsenen steigen. Allein dieses Geschäftsfeld könnte mehrere Milliarden US-Dollar zusätzlichen Umsatz ermöglichen. Ein weiterer möglicher Wachstumsmotor sind Peptide. Sollten die regulatorischen Genehmigungen erfolgen, könnte sich ein Markt mit hohen Margen öffnen, in dem Hims & Hers Health einen bedeutenden Marktanteil erreichen könnte. Auch die internationale Expansion gewinnt an Bedeutung. Durch die Übernahmen von Zava und Eucalyptus verfügt das Unternehmen bereits über eine starke Ausgangsbasis außerhalb der USA. Die Integration dieser Geschäfte dürfte das Umsatzwachstum zusätzlich beschleunigen. Darüber hinaus wird der Geschäftsbereich Hers als bislang unterschätzte Chance betrachtet. Neue dermatologische Behandlungen und individuell kombinierte Hautpflegeprodukte könnten insbesondere weibliche Kunden stärker an die Plattform binden und zusätzliche Cross-Selling-Möglichkeiten schaffen. Schließlich verfügen auch bestehende Geschäftsbereiche wie Hormontherapien und Behandlungen gegen Wechseljahresbeschwerden noch über erhebliches Ausbaupotenzial. ## Ambitionierte Umsatzprognose Unter der Annahme, dass sämtliche Wachstumsinitiativen erfolgreich umgesetzt werden, halten wir bis 2030 einen Jahresumsatz von rund neun Milliarden US-Dollar für erreichbar. Die Schätzung setzt sich aus einem weiter wachsenden Kerngeschäft, zusätzlichen Erlösen aus GLP-1-Produkten, internationalen Aktivitäten, dem Peptidgeschäft sowie neuen Produktangeboten zusammen. Auf Basis einer Nettomarge von 20 Prozent, eines Kurs-Gewinn-Verhältnisses von 15 und rund 250 Millionen verwässerten Aktien errechnet sich daraus ein theoretischer Aktienkurs von etwa 108 US-Dollar bis zum Jahr 2030. ## 2026 könnte stärker ausfallen als bisher erwartet Das Management peilt für das Jahr 2026 bislang einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden US-Dollar an. Wir halten diese Prognose allerdings für konservativ. Kreditkartendaten deuten seiner Ansicht nach auf ein stärkeres zweites Quartal hin. Zudem war die Übernahme von Eucalyptus bei Veröffentlichung der Unternehmensprognose noch nicht berücksichtigt. Unter Einbeziehung dieser Faktoren könnte der Jahresumsatz nach seiner Schätzung bereits 2026 auf rund 3,5 Milliarden US-Dollar steigen. Dies entspräche einem Wachstum von etwa 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ## Bewertungsmodell sieht erhebliches Aufwärtspotenzial Auf Grundlage eines Discounted-Cashflow-Modells gelangen wir zu einem fairen Wert von rund 101 US-Dollar je Aktie. Dabei unterstellt die Bewertung sinkende Wachstumsraten im Zeitverlauf, steigende operative Margen auf bis zu 22 Prozent nach 2030, höhere Investitionen in den kommenden Jahren sowie konservative Annahmen für Kapitalkosten und langfristiges Wachstum. Trotz vorsichtiger Modellannahmen ergibt sich damit ein Kurspotenzial von mehr als 300 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau. ## Diese Risiken bleiben Ein wesentliches Risiko liegt im regulatorischen Umfeld. Da Telemedizin und Rezepturen aus spezialisierten Apotheken vergleichsweise junge Geschäftsfelder sind, könnten strengere Vorschriften oder rechtliche Auseinandersetzungen das Wachstum beeinträchtigen. Zuletzt leitete die US-Handelsbehörde FTC ein Verfahren gegen das Unternehmen wegen mutmaßlich irreführender Abrechnungs- und Datenschutzpraktiken ein. Darüber hinaus könnten Interessenkonflikte mit großen Pharmakonzernen entstehen. Sollten diese strengere Regelungen für individuell hergestellte Medikamente durchsetzen, könnte dies das Geschäft von Hims & Hers Health belasten. Viele Anleger sehen in Hims & Hers Health weiterhin in erster Linie einen Anbieter von GLP-1-Medikamenten und unterschätzen die Entwicklung zu einer umfassenden digitalen Gesundheitsplattform. Dies könnte die Bewertung der Aktie längerfristig begrenzen. Hims & Hers Health weist weiterhin ein dynamisches operatives Wachstum, hohe Margen und zahlreiche Expansionsmöglichkeiten auf. Ob die Aktie tatsächlich das erwartete Kurspotenzial erreicht, wird vor allem davon abhängen, wie erfolgreich das Unternehmen seine Wachstumsstrategie umsetzt und regulatorische Herausforderungen meistert. Die Chancen stehen aus unserer Sicht jedoch gut. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Hims & Hers Health in Kürze - Hims & Hers Health ist ein 2017 gegründetes US-amerikanisches Telemedizinunternehmen mit Sitz in San Francisco. - Das Unternehmen bietet verschreibungspflichtige Medikamente, rezeptfreie Medikamente und Körperpflegeprodukte an. - Hims & Hers arbeitet mit einem Direct-to-Consumer-Modell. Die Verbraucher konsultieren lizenzierte medizinische Fachkräfte und erhalten über die Plattform des Unternehmens Zugang zu Behandlungen und Produkten. - Hims & Hers notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 6,2 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie mit +14% – geht die Rallye weiter?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-mit-14-geht-die-rallye-weiter/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens Energy-Aktie hat nach der deutlichen Korrektur, gestern rund +8% zugelegt. Vorbörslich steht die Aktie weitere 4% im Plus. Charttechnisch befindet sich die Aktie in einer spannenden Ausgangslage, die den weiteren Trend maßgeblich beeinflussen könnte. Welche Kursmarken jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zu Siemens Energy Der Siemens Energy-Kurs hat gestern deutlich auf die positive Marktstimmung reagiert und stieg dynamisch an. Doch charttechnisch bleiben die Sorgen um einen größeren Abverkauf weiterhin hoch. Zuletzt hat der Konzern eine größere Schulter-Kop-Schulter-Formation auf dem Tageschart ausgebaut, was für weitere Abverkäufe spricht. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/ENR_2026-07-31_08-48-44-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein solches Schulter-Kopf-Schuter-Muster ist ein bärisches Fortsetzungsmuster, welches mit dem Bruch unter die Nackenlinie bereits aktiviert wurde. Das technische Preisziel liegt bei ca. 100 €. Somit besteht die Gefahr, dass trotz des gestrigen Tages und der positiven, vorbörslichen Entwicklung der Abwärtsdruck noch anhalten könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens Energy Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 45 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD zeigt derzeit noch ein Verkaufssignal auf Tagesbasis. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/ENR_2026-07-31_08-49-21-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell gemischt. Der RSI hat ein Kaufsignal ausgebildet, während der MACD ein Verkaufssignal hält, was die Beurteilung auf Basis des Tagescharts uneinheitlich macht. Auf Wochenbasis sind beide Indikatoren weiterhin negativ einzuordnen. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass der Kurs der Siemens Energy-Aktie bereits ein mögliches Top gefunden hat. Es lässt sich eine fünfteilige Bewegung im Chart identifizieren, welche auf eine größere technische Gegenbewegung hindeutet. In der Substruktur ist jedoch noch ein neues lokales Hoch möglich, sofern der Trendwendebereich nicht nachhaltig unterschritten wird. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/ENR_2026-07-31_08-49-48-scaled.png)Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der prognostizierte Trendwendebereich für das bullische Szenario liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,56 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 €. Sollte der Kurs deutlich unter diesen Bereich fallen, ist mit einer größeren Korrektur zu rechnen. Die aktuelle, starke Reaktion in diesem Bereich erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit zugunsten eines neuen Rekordhochs wieder. Aus meiner Sicht liefert das Chartbild derzeit gemischte Signale. Zwar hat der RSI ein bullisches Crossover ausgebildet, der MACD hält jedoch weiterhin ein Verkaufssignal. Solange sich dieser Widerspruch nicht auflöst, bleibt trotz der kräftigen Erholung Vorsicht angebracht. Bei den Elliott-Wellen sehe ich das bullische Szenario weiter als intakt. Die starke Reaktion im Trendwendebereich spricht für eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends. Fällt der Kurs jedoch nachhaltig darunter, dürfte sich die Korrektur deutlich ausweiten. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 124,36 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [Commerzbank-Aktie: Game over – was ist ratsam?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-game-over-was-ist-ratsam/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Commerzbank-Aktie konnte das Hoch im Juli bei rund 39 € nicht halten und gab zuletzt wieder etwas nach. Am Freitag notiert sie bei etwa 37,40 €. Gleichzeitig könnte der Übernahmekampf mit der UniCredit in die entscheidende Phase eintreten. Für Anleger stellt sich daher die Frage: Lohnt sich ein Investment in die Aktie noch? ## Bundesregierung bereitet Gespräche vor Die bisherige Haltung der Bundesregierung im Übernahmekampf beginnt sich offenbar zu verändern. Noch vor wenigen Wochen bezeichnete sie den Übernahmeversuch der UniCredit als inakzeptabel und betonte die besondere Bedeutung der Commerzbank als systemrelevantes Institut für Deutschland. Inzwischen signalisiert Bundeskanzler Friedrich Merz eine grundsätzlich offenere Haltung. Eine Übernahme werde nicht generell abgelehnt. Entscheidend sei vielmehr, dass die bisherigen Aufgaben der Commerzbank erhalten bleiben. Dabei spielt insbesondere die Finanzierung des deutschen Mittelstands eine wichtige Rolle. Medienberichten zufolge werden im Hintergrund bereits Eckpunkte für mögliche Gespräche mit der italienischen Großbank vorbereitet. Dies deutet darauf hin, dass sich die politische Haltung gegenüber einer Übernahme zumindest teilweise verändert. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Commerzbank signalisiert Gesprächsbereitschaft Auch die Commerzbank hat stets betont, grundsätzlich zu Gesprächen bereit zu sein. Voraussetzung sei allerdings ein überzeugendes Konzept, das die Interessen von Kunden, Mitarbeitern und Aktionären berücksichtigt. Aufsichtsratschef Jens Weidmann forderte UniCredit zuletzt ausdrücklich zu direkten Gesprächen mit dem Commerzbank-Management auf. Dabei verwies er darauf, dass die Mehrheitsverhältnisse auf der nächsten Hauptversammlung inzwischen klarer seien. Weidmann erklärte: > Jetzt geht es darum, in konstruktiven Gesprächen wichtige Eckpunkte für Mitarbeiter, Aktionäre und die Kunden der Bank festzulegen. UniCredit-Chef Andrea Orcel scheint dagegen weiterhin stärker auf Gespräche mit der Bundesregierung und dem Betriebsrat zu setzen und weniger auf direkte Verhandlungen mit dem Vorstand der Commerzbank. ## UniCredit signalisiert Zugeständnisse Ohne Zugeständnisse an die Bundesregierung dürfte eine Übernahme kaum durchsetzbar sein. Zu den wichtigen Punkten gehören die Eigenständigkeit der Commerzbank, die Sicherung der Mittelstandsfinanzierung sowie die Interessen der Beschäftigten. Andrea Orcel, CEO der UniCredit, deutete inzwischen an, dass die staatliche Beteiligung von rund 12 % bestehen bleiben könnte. Ein Herauskaufen des Bundes sei demnach nicht erforderlich. Auch umfangreiche Filialschließungen im Privatkundengeschäft seien nicht vorgesehen. Einen größeren Stellenabbau soll es ebenfalls nicht geben, wobei insbesondere auf den Führungsebenen Veränderungen möglich sind. Über eine mögliche spätere Fusion mit der HypoVereinsbank, der deutschen Tochtergesellschaft von UniCredit, soll dagegen erst nach mehreren Jahren entschieden werden. Damit könnte zunächst eine eigenständige Commerzbank mit Hauptsitz in Frankfurt bestehen bleiben. ## Bewertung Die von UniCredit in Aussicht gestellten Zugeständnisse könnten es der Bundesregierung erleichtern, einer Übernahme zuzustimmen. Sollte der Bund seine Beteiligung behalten und Frankfurt weiterhin Hauptsitz der Commerzbank bleiben, wären wichtige politische Voraussetzungen erfüllt. Damit wäre der Weg zu einer Transaktion grundsätzlich weiter offen. Allerdings dürften direkte Gespräche zwischen UniCredit und dem Commerzbank-Management unvermeidlich sein. Gerade bei Fragen zu Strategie, Führung und Mitarbeiterinteressen dürfte es noch erheblichen Gesprächsbedarf geben. Ein deutlich höheres Übernahmeangebot erscheint unter diesen Voraussetzungen weniger wahrscheinlich. UniCredit könnte versuchen, die Übernahme vor allem über strategische und politische Zugeständnisse durchzusetzen, anstatt den Angebotspreis nochmals deutlich zu erhöhen. Eine Übernahme scheint immer wahrscheinlicher zu werden. Insbesondere wenn die Verhandlungen mit dem Bund erfolgreich verlaufen. Im besten Fall bleibt die Commerzbank vorerst selbständig und die Aktien weiterhin handelbar. Für bestehende Aktionäre erscheint daher ein Halten sinnvoll. Ein Neueinstieg ist dagegen weniger attraktiv, da das verbleibende Kurspotenzial begrenzt und ein deutlich höheres Übernahmeangebot derzeit eher unwahrscheinlich ist. Ein Scheitern der Gespräche könnte zum Rückzug der UniCredit führen. Als Folge ist dann ein Kursrückgang möglich. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 42,2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Alphabet-Aktie: Diese Kennzahl lässt aufhorchen!](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-diese-kennzahl-laesst-aufhorchen/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Alphabet-Aktie verlor nach Vorlage der Quartalszahlen -7,1% auf 317,69 US$. Dabei überzeugte der Google-Mutterkonzern operativ mit kräftigem Wachstum. Für Unruhe sorgte vielmehr eine Kennzahl, die Anleger bei Alphabet bisher kaum beachten mussten. Verändert das jetzt etwa die Investitionsthese? ## Freier Cashflow rutscht ins Minus Im zweiten Quartal des Jahres 2026 erzielte Alphabet einen operativen Cashflow von 39,069 Milliarden US$. Dem standen Investitionen von 44,924 Milliarden US$ gegenüber. Unter dem Strich ergibt sich damit ein freier Cashflow von exakt -5,855 Milliarden US$. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern noch +5,301 Milliarden US$ erwirtschaftet. Der operative Cashflow legte seither zwar um +41% zu, die Investitionen verdoppelten sich jedoch annähernd. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Die Einordnung ist wichtig: Negativ war ausschließlich der Quartalswert. Im gesamten ersten Halbjahr verblieb ein positiver freier Cashflow von +4,261 Milliarden US$. Für die vergangenen zwölf Monate stehen weiterhin stattliche +53,273 Milliarden US$ zu Buche. Von einem Liquiditätsproblem kann daher keine Rede sein. ## Tatsächlich erstmals seit 2004 Die historische Aussage hält einer Überprüfung stand: Es handelt sich um den ersten negativen freien Cashflow seit dem Börsengang von Google im Jahr 2004 – laut Reuters sogar um den ersten in der Unternehmensgeschichte. Der Blick in die damaligen SEC-Unterlagen bestätigt die Größenordnung. In den ersten neun Monaten 2004 erwirtschaftete Google bereits +349 Millionen US$ freien Cashflow, im Gesamtjahr waren es +658 Millionen US$. Der jetzige Fehlbetrag markiert damit einen echten Wendepunkt: Aus der ausgesprochen kapitalarmen Werbemaschine wird zunehmend ein investitionsintensiver KI- und Infrastrukturkonzern. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## KI-Ausgaben explodieren Alphabet erhöhte die Investitionsprognose für 2026 erneut von 180 bis 190 Milliarden US$ auf nunmehr 195 bis 205 Milliarden US$. Auch 2027 sollen die Ausgaben nochmals deutlich steigen. Benötigt werden vor allem Server, Rechenzentren und Netzwerktechnik für KI-Anwendungen. Die Investitionen zeigen allerdings bereits Wirkung. Der Konzernumsatz wuchs im zweiten Quartal um +24% auf 119,796 Milliarden US$. Google Cloud steigerte seine Erlöse sogar um +82% auf 24,768 Milliarden US$. Das operative Cloud-Ergebnis sprang von 2,826 auf 8,814 Milliarden US$. Der negative freie Cashflow lässt zu Recht aufhorchen. Er ist jedoch nicht das Ergebnis eines schwächelnden Geschäfts, sondern explodierender Investitionen bei gleichzeitig stark wachsendem operativen Cashflow. Alphabet rüstet sich für das KI-Zeitalter und das sorgt nun für Mittelabflüsse. Aber Alphabet hat dadurch die Chance, einer der prägenden Akteure dieser Technologie zu werden. Mit seinem führenden Ökosystem aus der Google-Suchmaschine, dem Android-Betriebssystem und selbst YouTube als Videoplattform bin ich der Überzeugung: Alphabet wird ein Gewinner im Zeitalter Künstlicher Intelligenz sein. Die Investitionen sind daher aus einer langfristig-orientierten Perspektive heraus gut investiertes Geld. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Garmin-Aktie +17%: 500 Euro für eine Fitness-Uhr?](https://www.sharedeals.de/garmin-aktie-17-500-euro-fuer-eine-fitness-uhr/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Wer Garmin mal gehört hat, denkt bestimmt direkt an diese niedrigen Fitness-Uhren. Gestern feierte die Börse genau dieses Unternehmen, was oberflächlich nur für Fitnessuhren bekannt ist, aber eigentlich große Auto- und Flugzeugbauer beliefert. Die jüngsten Quartalszahlen waren exorbitant stark dank der Fitness-Sparte. Aber es steckt deutlich mehr hinter der Firma und das dürfte den Anlegern noch viel Rendite in Zukunft bescheren. ## Im Hype (aber nicht wegen KI) Wer Garmin auf seine Fitnessuhren reduziert, übersieht den wichtigen Rest. Zwar bleibt die Fitness-Sparte in Q2 2026 der größte Einzelposten (+25% Umsatzwachstum), doch das Gesamtergebnis ruht auf weiteren hochprofitablen Säulen. Der Outdoor-Bereich lieferte trotz eines leichten Erlösrückgangs dank starker Marken wie der *Fēnix*-Reihe oder den neuen *Approach*-Golfgeräten eine herausragende operative Marge von 34% ab. Noch dynamischer entwickelte sich die Marine-Sparte: Mit einem zweistelligen Umsatzplus von 14% und einer Marge von 29% kletterte der operative Gewinn hier sogar um fast 59%. Abgerundet wird das Portfolio durch das hochkomplexe B2B-Geschäft der Luftfahrt-Sparte (*Aviation*), die dank technischer Eintrittsbarrieren bei Cockpit-Systemen um 8% stieg und eine operative Marge von 27% verzeichnete. Einzig das Zuliefergeschäft für Automobilhersteller (*Auto OEM*) verzeichnete geringere Erträge, steht nach dem geschafften Turnaround aber vor dem Hochlauf eines Großprojekts für Mercedes-Benz ab 2027. Insgesamt steigerte Garmin den Konzernumsatz im zweiten Quartal um 11% auf 2 Milliarden US$ – ein neuer Rekordwert für ein zweites Quartal. Das operative Ergebnis kletterte im selben Zeitraum um 30% auf 616 Millionen US$, wodurch die operative Marge von 26% im Vorjahr auf einzigartige 30,4% sprang. Hohe Margen sind verlockend, aber manchmal können sie auch ein schlechtes Geschäftsmodell verdecken. Wir haben Dir [im Unlucky Seven Report](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) sieben Aktien, die bedenklich sind, dort aufgelistet. ## Das Margen-Geheimnis Wie kommt eine Hardware-Firma auf eine Marge, von der Apple nur träumen kann? Dass Garmin in fast allen Sparten außergewöhnlich hohe operative Margen einfährt, ist in der Hardware-Welt extrem selten. Apples Hardware-Sparte insgesamt bewegt sich operativ deutlich darunter. Der Grund liegt in Garmins Geschäftsmodell, in der Nischen-Fokussierung. Statt breiter Massenware (iPhones) verkauft der Konzern hochpreisige Spezialinstrumente für Triathleten und Sportpiloten, die kompromisslose Zuverlässigkeit suchen, die Garmin eben liefert. Dadurch haben sie eine extrem markentreue Zielgruppe, die 500 bis 1.000 € ohne zu zögern zahlt. Zudem profitiert Garmin von einer tiefen vertikalen Integration: Durch eigene Fertigungsstätten in Asien kontrolliert das Unternehmen die Produktionskosten vollständig selbst, anstatt wertvolle Marge an Auftragsfertiger abzugeben. Außerdem hat Garmin enorme Skaleneffekte bei der Entwicklung. Grundlegende Technologien für GPS, Sensoren oder Akkumanagement werden effizient in diversen Endgeräten quer durch alle Sparten eingesetzt. Wer einmal im Garmin-Ökosystem verankert ist, wechselt aufgrund der gesammelten Daten und der aufwendigen Systemintegration in Schiffen oder Cockpits kaum noch zur Konkurrenz, was dem Konzern einen nachhaltigen Burggraben sichert. ## Prognose und Risiken CEO Cliff Pemble begründete die Anhebung der Jahresprognose auf ca. 8 Milliarden US$ Umsatz mit dem starken ersten Halbjahr. Doch nicht alles ist Sonnenschein: Das Management warnte vor steigenden Speicherchip-Kosten für die Hardwares in der zweiten Jahreshälfte, die die Marge belasten könnten. Allerdings ist das laut eigener Aussage bereits in der Prognose eingepreist. Zusätzlich droht eine kurzzeitige Durststrecke im Auto-Zuliefergeschäft von Garmin. Da ein auslaufender Liefervertrag für Infotainment- und Navigationssysteme mit BMW eine Umsatzlücke hinterlässt und das nachfolgende Großprojekt für Mercedes-Benz erst Anfang 2027 anläuft, fehlen dem Segment vorübergehend die gewohnten Volumina. Garmin ist das beste Beispiel, wie man als Nischenanbieter durch konsequente Zielgruppen-Fokussierung und Preismacht profitabler wachsen kann als deutlich größere Tech-Konzerne. Die Bewertung ist nach dem Kurssprung nicht mehr günstig (erwartetes KGV von 29), aber die Kombination aus Ökosystem-Ausbau, Markentreue und hoher Fitness-Nachfrage macht die Aktie für mich zu einem potenziellen Kaufkandidaten mit Wachstumscharakter, wenn auch zu einem teuren. Die erhöhten Speicherkosten im zweiten Halbjahr dürften die Firma belasten, aber demnach auch in eine günstigere Bewertung Ende des Jahres drücken. Auf welche Aktien Du noch dieses Jahr setzen solltest, verraten wir in unserem kostenlosen Report [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Das solltest Du nicht verpassen! ## ℹ️ Garmin in Kürze - Garmin (WKN: A1C06B) ist ein 1989 gegründetes Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Schaffhausen (Schweiz) und operativer Zentrale in Olathe, Kansas. - Garmin entwickelt, fertigt und vertreibt GPS-Technologie, Smartwatches, Wearables sowie Navigationsgeräte für Konsumenten und Spezialmärkte weltweit. - Das Portfolio konzentriert sich stark auf den hochprofitablen Fitness- und Outdoor-Bereich, ist jedoch durch die Luftfahrt-, Marine- und Automotive-Sparten breit diversifiziert. - Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 55,4 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Fitness, Tech-Aktien --- ### [Infineon-Aktie mit +9% – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-mit-9-trendwende-gelungen/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Infineon-Aktie hat nach einer schwächeren Phase wieder deutlich an Stärke gewonnen und zuletzt rund +9% zugelegt. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die jüngste Erholung bereits den Start einer nachhaltigen Trendwende markiert oder ob der Kurs zunächst weitere Hürden überwinden muss. ## Chartanalyse zur Infineon-Aktie Trotz der jüngsten Korrektur befindet sich die Infineon-Aktie im Wochenchart weiterhin in einem intakten langfristigen Aufwärtstrend. Nach dem Anstieg auf ein neues 26-Jahreshoch bei knapp 89 € folgte zwischenzeitlich ein Rücksetzer von über -39%, bevor sich der Kurs gestern wieder stabilisieren konnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/IFX_2026-07-31_05-56-37-scaled.png)Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der kräftige Kursanstieg der vergangenen Monate hat nur wenige markante Unterstützungszonen hinterlassen. Dadurch fehlen charttechnische Auffangbereiche, was den Verkaufsdruck bei einer anhaltenden Korrektur verstärken könnte. Für den weiteren Kursverlauf dürfte daher auch die allgemeine Marktstimmung eine entscheidende Rolle spielen. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 49 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weitere Gewinnmitnahmen hindeutet. Auch der MACD hat kürzlich ein Verkaufssignal ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/IFX_2026-07-31_05-57-21-scaled.png)Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart der Infineon-Aktie wirken aktuell bärisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben ein Verkaufssignal ausgebildet, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeuten könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Im Wochenchart der Infineon-Aktie zeigt sich eine übergeordnete Elliott-Wellen-Struktur innerhalb eines weiterhin intakten Aufwärtstrends. Die erste größere Impulsbewegung wurde nach der Finanzkrise abgeschlossen, gefolgt von einer Korrekturphase in Welle 2. Anschließend etablierte sich eine mehrjährige Aufwärtsbewegung mit positivem Trendverlauf. Derzeit scheint sich der Kurs innerhalb einer übergeordneten Welle 3 zu bewegen. Innerhalb dieser Struktur wurden die Unterwellen (gelbe i) sowie (gelbe ii) bereits abgeschlossen. In der Folge entwickelten sich zwei weitere bullische Substrukturen, erkennbar an der hellblauen und weißen Zählung. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/IFX_2026-07-31_05-58-24-scaled.png)Infineon, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Da dritte Elliott-Wellen häufig als besonders dynamische Trendphasen gelten, bleibt eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends wahrscheinlich, solange zentrale Unterstützungsmarken verteidigt werden. Langfristig ergibt sich daraus weiteres Kurspotenzial für die Infineon-Aktie. Nach Abschluss der aktuellen Korrekturphase könnte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen und den Kurs in Richtung neuer Hochs führen. Aus meiner Sicht sprechen RSI und MACD derzeit noch für Vorsicht. Beide Indikatoren liefern Verkaufssignale und deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Solange keine bullischen Umkehrsignale entstehen, dürfte die Korrektur noch nicht vollständig abgeschlossen sein. Bei den Elliott-Wellen bleibe ich langfristig optimistisch. Für mich überwiegen die Hinweise, dass die übergeordnete Welle 3 intakt ist und die aktuelle Schwäche lediglich eine Zwischenkorrektur darstellt. Gelingt die Stabilisierung an wichtigen Unterstützungen, sehe ich gute Chancen auf eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 77,28 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SanDisk-Aktie mit +26% – neue Rallye zum Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-mit-26-neue-rallye-zum-allzeithoch/) **Published:** Juli 31, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SanDisk-Aktie hat nach der jüngsten Korrektur wieder deutlich an Stärke gewonnen und stieg gestern um rund +26%. Damit richtet sich der Blick der Anleger auf die Frage, ob die laufende Erholung den Startschuss für eine neue Rallye in Richtung Allzeithoch markiert oder ob zuvor noch eine weitere Konsolidierung ansteht. ## Chartanalyse zu Sandisk Corporation Der SanDisk-Kurs stieg vom lokalen Zwischentief bei 998,19 US$ mittlerweile um rund +36% an. Allein gestern stieg der Kurs um beeindruckende +26% während der Handelszeiten an. Zusätzlich dazu stieg der Kurs um weitere +6% nachbörslich, was die Performanz des gestrigen Tages auf über +30% summiert. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/SNDK_2026-07-31_05-32-21-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Sandisk-Aktie hat in den vergangenen Wochen einen abfallenden Trendkanal gebildet, welcher stark an eine Bullenflagge erinnert. An der Unterkante fand der Kurs vorgestern einen lokalen Boden und stieg anschließend dynamisch an. Der Resistenzbereich, welcher gestern zum Handelsschluss noch als Widerstand diente, scheint nun über Nacht noch übertroffen zu werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sandisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Sandisk-Aktie ist zuletzt gefallen und notiert bei 42 Punkten im neutralen Bereich. Die RSI-Linie steht kurz davor, die Signallinie von unten nach oben zu durchkreuzen, wodurch ein bullisches Crossover entstehen könnte, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Auch der MACD zeigt auf Tagesbasis nachlassendes, bärisches Momentum, was eine Trendwende begünstigen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/SNDK_2026-07-31_05-33-10-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell positiv. Der RSI steht kurz vor einem Kaufsignal und auch der MACD beginnt freundlicher zu werden. Der heutige Handelstag könnte die notwendigen, technischen Signale liefern, um eine nachhaltige Trendwende einzuläuten. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der Kurs der Sandisk-Aktie weiterhin in einem ungebrochenen Aufwärtstrend befindet, welcher zwischenzeitlich knapp +8.400% stark war. Aktuell arbeitet der Kurs vermutlich bereits an einer Welle 4 (hier röm. iv). Sobald diese Bewegung abgeschlossen ist, könnte eine Welle 5 (hier röm. V) folgen, welche ein neues Rekordhoch mit sich bringen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/SNDK_2026-07-31_05-34-00-scaled.png)Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In einem Alternativszenario könnte die Welle 4 (röm. iv) bereits abgeschlossen sein. Sollte der Kurs nicht lediglich eine korrektive Struktur ausbauen, liegt der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 weiterhin zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.302,04 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 667,69 US$. Aus meiner Sicht hat sich das Chartbild deutlich verbessert. Der dynamische Kurssprung sowie die Aufhellung bei RSI und MACD sprechen für zunehmendes bullisches Momentum. Bestätigen die Indikatoren ihre Kaufsignale, steigen die Chancen auf eine Fortsetzung der Erholung. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich das bullische Szenario. Für mich spricht vieles dafür, dass sich die Welle-4-Korrektur ihrem Ende nähert oder bereits abgeschlossen wurde. In diesem Fall könnte eine Welle 5 folgen, die den Weg zu einem neuen Allzeithoch ebnet. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 189,55 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Rallye, Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Microsoft-Aktie +17%: Kurssprung in die Widerstandszone](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-17-kurssprung-in-die-widerstandszone/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Microsoft-Aktie weitet ihre vorbörslich bereits starke Reaktion auf die Quartalszahlen im regulären Donnerstagshandel auf zeitweise rund +17% aus. Mein Kollege [Alexander Hirschler](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-9-startschuss-fuer-die-trendwende/) hat heute bereits die fundamentalen Gründe für den Kurssprung und die Chancen auf eine übergeordnete Trendwende beleuchtet. Charttechnisch schießt der Titel mit einer großen Eröffnungslücke direkt in die Widerstandszone zwischen 456,17 und 467,56 US$. Nun müssen die Käufer den Impuls bestätigen. ## Cloud und KI liefern die Argumente Microsoft steigerte den Quartalsumsatz um +18% auf 90 Milliarden US$, während das verwässerte Ergebnis je Aktie um +32% auf 4,81 US$ kletterte. Besonders stark entwickelte sich erneut Azure mit einem Wachstum von +43%. Gleichzeitig überschritt die Cloud-Plattform erstmals die Marke von 100 Milliarden US$ Jahresumsatz und Microsoft 365 Copilot zählt inzwischen mehr als 30 Millionen zahlende Nutzer. Damit zeigt der Softwarekonzern zunehmend, dass sich die massiven Investitionen in KI auch wirtschaftlich auszahlen. Der Kurssprung führt die Microsoft-Aktie bis unmittelbar an die Widerstände bei 456,17 und 467,56 US$. Gleichzeitig bleibt zwischen dem vorherigen Kursbereich und dem heutigen Tagestief bei 432,44 US$ eine große Eröffnungslücke zurück. Eine Stabilisierung oberhalb des Gaps wäre das stärkste Signal. Doch auch ein kontrolliertes Schwungholen bis an dessen obere Begrenzung würde die bullische Ausgangslage noch nicht zwangsläufig beschädigen. **Meine persönliche Empfehlung**: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Microsoft-10M_300726-1024x728.png)Quelle Chart: stock3 Für eine direkte Fortsetzung der Rally sollte sich die Microsoft-Aktie zunächst oberhalb von 456,17 US$ etablieren und anschließend 467,56 US$ überwinden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, wäre nach einem möglichen Rücklauf an die Ausbruchszone weiteres Potenzial bis 528,27 US$ vorhanden. Alternativ könnte der Titel zuvor nochmals bis 432,92 US$ Schwung holen, ohne dass die Eröffnungslücke vollständig geschlossen würde. Solange hierbei insbesondere 423,68 und 407,49 US$ verteidigt werden, bleibt das bevorzugte bullische Szenario intakt. Fällt die Aktie hingegen nachhaltig unter 407,49 US$, würde sich die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Schließung der Eröffnungslücke deutlich erhöhen. In diesem Fall könnte der Kurs zunächst bis in den Bereich zwischen 388,03 und 384,30 US$ zurückfallen. Dort wäre zwar eine neue Gegenbewegung denkbar, doch der aktuelle Kurssprung hätte dann einen erheblichen Teil seiner charttechnischen Aussagekraft verloren. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Microsoft. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Die Microsoft-Aktie liefert nach den starken Quartalszahlen einen außergewöhnlich dynamischen Kurssprung. Fundamental sorgen das beschleunigte Azure-Wachstum und die zunehmende Monetarisierung der KI-Angebote für überzeugende Argumente. Charttechnisch muss der Titel nun jedoch die Widerstandszone zwischen 456,17 und 467,56 US$ überwinden. Gelingt dies, könnte sich die Bewegung bis 528,27 US$ ausweiten. Ein Rücklauf bis 432,92 US$ bliebe zunächst konstruktiv, während unterhalb von 407,49 US$ eine vollständige Schließung der Eröffnungslücke drohen würde. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Microsoft in Kürze - Die Microsoft Corporation (WKN: 870747) ist einer der wichtigsten IT-Konzerne der Welt und der weltweit größte Softwarehersteller. - Zu den wesentlichen Produkten des Unternehmens mit Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington gehören das Betriebssystem Windows, das Büro-Softwarepaket Office, die Tablet-PC-Familie Surface und die Spielekonsole Xbox. Ferner ist Microsoft der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt. - Microsoft-Aktie ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 3,35 Billionen US$ zählt Microsoft zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Schneider Electric-Aktie: Es durstet nach mehr Strom!](https://www.sharedeals.de/schneider-electric-aktie-es-durstet-nach-mehr-strom/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Die Sorgen und Skepsis wächst, aber Schneider Electric beweist, dass die Sorgen zu Unrecht sind. Jeder stellt sich mittlerweile bei KI-Schaufelverkäufer die Frage, wie viel Rechenzentren-Fantasie im Kurs eigentlich schon eingepreist ist. Die Antwort von heute: offenbar noch nicht genug, denn die Aktie sprang trotz ambitionierter Bewertung um über +6% nach oben nach Meldung der Ergebnisse. Außerdem steht ein neuer Zukauf im Raum und das könnte das Geschäft nochmals ankurbeln, oder? ## Rund, Runder, Schneider Electric Ob der Markt gerade schlichtweg irrational ist, Angst hat, und deswegen alle Tech-Aktien abstraft? Denn andere Aktien laufen ja. Auch Schneider Electric läuft als Energiemanager für Rechenzentren. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte der Franzose den Umsatz organisch um unfassbare 14% auf 21,2 Milliarden €. Der Konzerngewinn sprang sogar um ganze 30% auf 2,5 Milliarden €. Im zweiten Quartal allein wuchs der Umsatz organisch um 16,5% auf 11,46 Milliarden € und damit deutlich über den Erwartungen des Marktes. Als Reaktion hob der Konzern seine Jahresziele für 2026 bereits zum wiederholten Mal an: Das organische Umsatzwachstum soll nun bei bis zu 13% liegen statt zuvor bis zu 10%, das EBITA-Wachstum bei 14 bis 19% statt zuvor bis zu 15%. CFO Nathan Fast betonte, man habe ein Rekordhalbjahr abgeliefert, getragen vom Rechenzentren-Wachstum, aber mit Zuwächsen in allen Regionen und allen vier Endmärkten. Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) halten wir Dich über alle Quartalsergebnisse und ihre Bedeutung immer auf dem Laufenden. Einfach abonnieren! ## Der Rechenzentren-Hebel Der Schwerpunkt des Rechenzentren-Geschäfts liegt weiterhin in Nordamerika, doch die Nachfrage aus Südostasien zieht spürbar an – ein Hinweis darauf, dass sich der KI-Infrastrukturausbau geografisch verbreitert, statt sich auf die USA zu konzentrieren. Damit dürfte Schneider Electric neue Umsatzmärkte erschließen. Der Auftragsbestand von Schneider lag zuletzt bei 25,4 Milliarden €, ein Plus von 18% gegenüber dem Vorjahr, wovon der Großteil (21,3 Milliarden €) auf das Energie-Management-Segment entfällt, zu dem auch die Rechenzentren-Sparte zählt. ## Shelly-Übernahme Parallel bestätigte die Shelly Group gestern erst vorläufige Gespräche mit Schneider Electric über ein mögliches Übernahmeangebot zu rund 70 € je Aktie, was das bulgarisch-deutsche im SDAX gelistete Smart-Home-Unternehmen mit etwa 1,3 Milliarden € bewerten würde. Strategisch ergänzt ein solcher Zukauf das organische Wachstum um ein margenstarkes IoT- und Smart-Building-Geschäft und würde Schneiders Positionierung im vernetzten Zuhause gegenüber einem hart umkämpften Markt deutlich stärken. ## Bewertung und Ausblick: Wachstumsstory mit wenig Sicherheitsmarge Mit einer Marktkapitalisierung von zuletzt über 144 Milliarden € und einem KGV von 35, das bereits vor den heutigen Zahlen als ambitioniert galt, bewegt sich Schneider Electric in einem Bewertungsbereich, der wenig Puffer für Enttäuschungen lässt, aber die liefert Schneider auch nicht. Die Firma ist damit zwar abhängig von der Frage, wie lange der weltweite Investitionszyklus in KI-Rechenzentren anhält, doch das ist nicht Schneiders Kern. Bei dem Unternehmen geht es um das Management von Strom mithilfe von schauen Systemen. Daher ist es fast schon egal, ob der Ausbau neuer Rechenzentren sich verringert. Neue Rechenzentren würden das Geschäft in seinem Wachstum zwar stützen, aber wenn das entfällt, bleibt das Wachstum nicht aus und kann durch Preiserhöhungen oder Effizienz weiter wachsen. Für mich sind die Q2-Ergebnisse von Schneider Electric nur eine weitere Bestätigung des anhaltenden KI-Booms und der Beweis, dass es nicht nur Amerika gibt, sondern Asien erst jetzt in die volle Ausschöpfung eintritt. Da ist also noch durchaus was zu holen. Die hohe Bewertung verlangt aber Geduld und sieht für mich selbst bei Rücksetzern nicht wie eine Kaufgelegenheit aus. Wenn Du erfahren willst, was unsere Favoriten sind für das Jahr 2026, dann schau einfach in den [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) rein! ## ℹ️ Schneider Electric in Kürze - Schneider Electric ist ein ein weltweit führender französischer Technologiekonzern mit Sitz in Rueil-Malmaison bei Paris, Frankreich. - Es betreibt digitales Energiemanagement und Automatisierung in Gebäuden, Rechenzentren, Infrastruktur und der Industrie. Schneider Electric gilt als wichtiger „Schaufelverkäufer“ im KI-Boom, da das Unternehmen die nötige Strom- und Kühlungsinfrastruktur liefert. - Schneider Electric ist im EURO STOXX 50 gelistet und an der Börse derzeit rund 142 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rolls-Royce-Aktie: Sind jetzt sogar 2.000 Pence drin?](https://www.sharedeals.de/rolls-royce-aktie-sind-jetzt-sogar-2-000-pence-drin/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Rolls-Royce-Aktie befindet sich nach einer Konsolidierungsphase im Frühjahr seit Mitte Mai wieder deutlich im Aufwind. Nun hat der britische Triebwerkshersteller frische Zahlen vorgelegt, die zu einem Kurssprung von bis zu +6% führen. Wie sind die Ergebnisse im Einzelnen ausgefallen und sind jetzt sogar noch Höchststände möglich? ## Starke Halbjahreszahlen sorgen für Rückenwind Die jüngsten Geschäftszahlen liefern eine klare Antwort: Rolls-Royce setzt seinen beeindruckenden Turnaround mit unverminderter Dynamik fort. Der britische Triebwerkshersteller hat nicht nur die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen, sondern auch seine Jahresprognose kräftig angehoben. Damit sendet das Unternehmen ein starkes Signal an den Markt, dass die Nachfrage in den wichtigsten Endmärkten ungebrochen hoch bleibt. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz aus eigener Kraft um rund 25% auf knapp 11,3 Milliarden Pfund. Noch stärker entwickelte sich die Profitabilität: Der bereinigte operative Gewinn sprang um 46% auf mehr als 2,5 Milliarden Pfund und übertraf damit die Markterwartungen deutlich. Zwar fiel der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn aufgrund negativer Bewertungseffekte bei Derivaten um rund zwei Drittel auf 1,6 Milliarden Pfund. Operativ spielte dieser bilanzielle Sondereffekt jedoch kaum eine Rolle. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rolls-Royce) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Deutlich höhere Jahresziele Noch wichtiger als die starken Halbjahreszahlen ist der optimistische Ausblick. Das Management erwartet für 2026 nun einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 4,7 und 4,9 Milliarden Pfund. Bislang hatte Rolls-Royce lediglich 4,0 bis 4,2 Milliarden Pfund in Aussicht gestellt. Auch beim freien Cashflow wurden die Ziele angehoben. Statt bislang 3,6 bis 3,8 Milliarden Pfund sollen nun 3,8 bis 4,0 Milliarden Pfund erzielt werden. Die Prognoseanhebung basiert auf mehreren Wachstumstreibern. Das Geschäft mit Triebwerken für Langstreckenflugzeuge profitiert weiterhin von steigenden Flugstunden und hochmargigen Serviceverträgen. Gleichzeitig entwickelt sich das Verteidigungsgeschäft angesichts weltweit steigender Militärausgaben ausgesprochen dynamisch. Hinzu kommt ein dritter Wachstumsmotor: Die Sparte Power Systems profitiert zunehmend vom weltweiten Boom neuer KI-Rechenzentren, deren Energieversorgung leistungsfähige Notstrom- und Backup-Systeme erfordert. Das Bestellvolumen in diesem Bereich stieg im ersten Halbjahr bereits um mehr als 50%. ## Analysten bleiben klar auf der Käuferseite Die Reaktionen der Analysten fielen entsprechend positiv aus. Mehrere Investmentbanken bezeichneten das Zahlenwerk als außergewöhnlich und hoben ihre Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre an. Jefferies bekräftigte seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.870 Pence und zählt damit zu den größten Optimisten. JPMorgan sieht den fairen Wert bei 1.625 Pence und verweist auf die hervorragende operative Entwicklung. Insgesamt empfehlen 16 von 20 beobachtenden Analysehäusern die Aktie zum Kauf, eine Verkaufsempfehlung gibt es derzeit nicht. Trotz der beeindruckenden Kursrallye der vergangenen Jahre wird die Bewertung von den meisten Experten weiterhin als vertretbar angesehen. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt nach der Prognoseanhebung bei rund 33 und dürfte mit weiter steigenden Gewinnen sukzessive sinken. Noch stärker im Fokus steht ohnehin der freie Cashflow. Bei einer erwarteten Cashflow-Rendite von gut 3% und weiter steigenden Mittelzuflüssen gilt Rolls-Royce weiterhin als attraktiv bewertet. ## Rekordhoch rückt wieder in Reichweite Auch charttechnisch präsentiert sich das Bild ausgesprochen konstruktiv. Seit den Tiefständen im Herbst 2022 hat sich die Aktie mehr als ver22facht und zählt damit zu den erfolgreichsten europäischen Standardwerten. Die 50-Wochen-Linie erwies sich während der Konsolidierung im Frühjahr mehrfach als zuverlässige Unterstützung. Seit Mitte Mai dominiert wieder ein klarer Aufwärtstrend. Nach der zwischenzeitlichen Korrektur Anfang Juni griffen die Käufer bereits an der 50-Tage-Linie erneut beherzt zu. Mit dem heutigen Kurssprung rückt nun das Rekordhoch bei 1.510 Pence wieder in greifbare Nähe. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg in Richtung 2.000 Pence freimachen. Rolls-Royce liefert derzeit genau das, was Investoren sehen wollen: kräftiges Umsatzwachstum, steigende Margen, eine deutliche Prognoseanhebung und starke Cashflows. Dazu profitiert der Konzern gleich von drei langfristigen Megatrends – zivile Luftfahrt, Verteidigung und KI-Infrastruktur. Trotz der außergewöhnlichen Kursentwicklung bleibt das operative Momentum beeindruckend hoch. Solange die Gewinn- und Cashflow-Dynamik anhält, dürfte die Aktie ihren Status als renditestarker und zugleich vergleichsweise defensiver Qualitätswert weiter untermauern. Ein neues Rekordhoch erscheint nach den jüngsten Zahlen nur noch eine Frage der Zeit. **Hier sei erwähnt:** Nicht jede Dividenden-Aktie bietet auch Kurspotenzial – doch einige tun es durchaus. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) wurden nach beiden Kriterien ausgewählt und könnten 2026 für eine doppelte Rendite sorgen. ## ℹ️ Rolls-Royce in Kürze - Rolls-Royce (WKN: A1H81L) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Antriebssystemen. - Der Konzern ist in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig: Hierzu zählen die zivile und militärische Luftfahrt, Power Systems und Marine. - Das Unternehmen besitzt weltweit mehrere Standorte, darunter auch in Deutschland. - Rolls-Royce mit Sitz in London ist an der LSE gelistet und an der Börse derzeit rund 120 Milliarden Pfund wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SAP, Nemetschek & Co.: Startet jetzt das Software-Comeback?](https://www.sharedeals.de/sap-nemetschek-co-startet-jetzt-das-software-comeback/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Was haben SAP, Nemetschek, HubSpot sowie die beiden gestern analysierten Titel Toast und Monday.com gemeinsam? Nach äußerst scharfen Korrekturen von rund -60 bis teils über -80% liefern die Software-Aktien inzwischen erste Gegenreaktionen und erreichen entscheidende charttechnische Marken. Nach den beiden gestrigen Analysen sowie dem heutigen Blick auf HubSpot folgt nun der dritte Streich: Am Nachmittag diskutieren Sascha Huber und ich im [Hauptchat von SharedealsPlus](https://live.sharedeals.de/room/Hauptchat) die generelle Entwicklung des Software- und SaaS-Sektors. ## Der Softwaresektor meldet sich zurück Die KI-Thematik hatte bei vielen klassischen Softwareanbietern massive Zweifel an den bisherigen Geschäftsmodellen ausgelöst. Inzwischen scheint der Verkaufsdruck zumindest kurzfristig nachzulassen. [Toast](https://www.sharedeals.de/toast-aktie-gelingt-der-ausbruch-winken-bis-zu-25/), [Monday.com](https://www.sharedeals.de/monday-com-aktie-31-der-ausbruch-beschleunigt-sich/) und [HubSpot](https://www.sharedeals.de/hubspot-aktie-gelingt-die-trendwende/) (per Klick zu den Analysen) arbeiten bereits an Ausbrüchen beziehungsweise größeren Bodenbildungen. Mit SAP und Nemetschek laufen nun auch zwei deutsche Softwaretitel an wichtige Entscheidungsmarken heran. Von einer bestätigten Trendwende des gesamten Sektors kann allerdings noch keine Rede sein. Die jüngsten Erholungen verbessern die Ausgangslage, doch bei beiden deutschen Titeln warten auf der Oberseite mehrere Widerstände. Erst deren Überwindung würde den Gegenbewegungen eine nachhaltigere Qualität verleihen. Meine persönliche Empfehlung: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Die Signallage bei SAP ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/SAP-9M_300726-1024x682.png)Quelle Chart: stock3 Für den nächsten Rallyschub sollte sich die SAP-Aktie zunächst oberhalb von 156,24 € behaupten und anschließend die Widerstandszone zwischen 162,12 und 165,80 € überwinden. Gelingt dies, würden 174,70 € sowie die dort verlaufende primäre Abwärtstrendlinie in den Fokus rücken. Erst oberhalb dieses Kreuzwiderstands wäre der Weg über 179,36 € in Richtung der noch offenen Kurszone um 195 € frei. Kippt der Titel dagegen wieder unter 156,24 €, wäre die zuletzt dynamische Erholung zunächst geschwächt. Ein Rückfall unter die Unterstützung bei 143,20 € würde das Chartbild erneut deutlich eintrüben und könnte eine Wiederaufnahme der übergeordneten Abwärtsbewegung einleiten. Im weiteren Verlauf wäre dann auch das Verlaufstief bei 129,41 € wieder relevant. ## Die Signallage bei Nemetschek ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Nemetschek-1J_300726-1024x690.png)Quelle Chart: stock3 Kann sich die Nemetschek-Aktie oberhalb von 56,66 € stabilisieren, bleibt der jüngste Bruch der übergeordneten Abwärtstrendlinie gültig. Für eine Fortsetzung der Erholung müssten zunächst 64 und anschließend 67,20 € zurückerobert werden. Darüber wartet zwischen 69,53 und 70,90 € die nächste Widerstandszone, ehe 74,54 € in den Fokus rücken. Erst oberhalb dieser Marke würde sich größeres Potenzial bis 90,24 € eröffnen. Fällt die Aktie hingegen wieder unter 56,66 €, wäre der jüngste Erholungsversuch infrage gestellt. Anschließend würde die Unterstützung bei 50,93 € auf einen Test warten. Deren Bruch sollte den Verkaufsdruck erneut deutlich erhöhen und könnte die Korrektur bis in den Bereich um 43,87 € ausweiten. SAP, Nemetschek, HubSpot, Toast und Monday.com vereint derzeit vor allem eines: Nach massiven Kursverlusten arbeiten alle fünf Titel an einer charttechnischen Neuorientierung. Die ersten Gegenreaktionen sind ermutigend, doch die wirklich entscheidenden Widerstände liegen vielfach noch vor den Aktien. Bei SAP stehen hierfür insbesondere 165,80 und später 174,70 € im Mittelpunkt, während Nemetschek zunächst 67,20 und die Zone bis 70,90 € überwinden muss. Damit bietet der Softwaresektor wieder Chancen, eine breit bestätigte Trendwende ist daraus jedoch noch nicht entstanden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 185 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Samsung Electronics-Aktie: Ist das die Chance des Jahres?](https://www.sharedeals.de/samsung-electronics-aktie-ist-das-die-chance-des-jahres/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie von Samsung Electronics befindet sich seit Ende Juni in einer Korrektur, die sich zuletzt noch weiter verstärkt hat. Inzwischen belaufen sich die Abschläge gegenüber dem Rekordhoch von 374.500 Won auf fast -45%. Nun hat der südkoreanische Technologieriese und Speicher-Hersteller frische Zahlen vorgelegt. Geben sie der Aktie eine neue Richtung? ## Speicherchips treiben Rekorde – KI-Boom bleibt intakt Die Antwort des Marktes auf die Quartalszahlen dürfte klar ausfallen: Operativ läuft es bei Samsung besser denn je. Der Konzern hat im zweiten Quartal eindrucksvoll bewiesen, dass der weltweite KI-Boom ungebrochen ist und vor allem die Hersteller leistungsfähiger Speicherchips davon profitieren. Der Umsatz erreichte mit 171,5 Billionen Won (119,65 Milliarden US$) einen neuen Rekord und übertraf die Marke des Vorjahres um 130%. Noch beeindruckender entwickelte sich der operative Gewinn: Er sprang um 1.814% auf 89,5 Billionen Won und lag damit über den Erwartungen der Analysten. Auch der Nettogewinn fiel mit 71,3 Billionen Won stärker aus als prognostiziert. Herzstück des Erfolgs bleibt die Halbleitersparte. Samsung erzielte sowohl bei DRAM- als auch bei NAND-Speicher Rekordumsätze. Besonders gefragt sind High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM), die als unverzichtbarer Bestandteil moderner KI-Beschleuniger gelten. Gleichzeitig wurden erste Muster der nächsten Speicherchip-Generation HBM4E an Großkunden ausgeliefert, während die Produktion von HBM4 kontinuierlich hochgefahren wird. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Samsung) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ausblick sendet ein starkes Signal Mindestens ebenso wichtig wie die Zahlen selbst sind die Aussagen des Managements zum weiteren Geschäftsverlauf. Samsung erwartet für die zweite Jahreshälfte eine anhaltend robuste Nachfrage nach Speicherlösungen für Rechenzentren. Als Treiber nennt der Konzern den weltweiten Ausbau der KI-Infrastruktur sowie die zunehmende Verbreitung agentischer KI-Anwendungen. Besonders aufhorchen ließ die Prognose für den Speichermarkt. Trotz massiver Investitionen der Branche rechnet Samsung damit, dass sich die Angebotsknappheit bis 2027 sogar weiter verschärfen könnte. Immer mehr Großkunden sichern sich deshalb ihre Kapazitäten über mehrjährige Lieferverträge. Nach Unternehmensangaben bestehen bereits Vereinbarungen mit den fünf größten Rechenzentrumskunden weltweit, weitere Verhandlungen laufen. Parallel investiert Samsung weiter kräftig in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten, unter anderem am Standort Pyeongtaek. Auch das Foundry-Geschäft soll deutlich wachsen, wobei das Management für 2026 eine mehr als jährliche Verdopplung der 2-Nanometer-Projekte erwartet. ## Analysten sehen attraktive Einstiegschance Trotz der Rekordzahlen reagierte die Aktie nur kurzfristig positiv und gab ihre Gewinne im Tagesverlauf wieder vollständig ab. Das zeigt, wie nervös Anleger derzeit auf KI-Werte reagieren. Nach den starken Kursverlusten der vergangenen Wochen stehen weniger die Fundamentaldaten als vielmehr Bewertungs- und Konjunktursorgen im Mittelpunkt. Genau darin sehen viele Analysten jedoch eine Chance. Die Mehrheit der Research-Häuser bestätigte ihre Kaufempfehlungen. Samsung bleibe einer der größten Profiteure des KI-Speicherbooms, verfüge über erhebliche Preissetzungsmacht und werde im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern weiterhin mit einem deutlichen Bewertungsabschlag gehandelt, so der gemeinsame Tenor. Mit einem erwarteten KGV im Bereich von 13 erscheint die Aktie für einen Technologiekonzern mit zweistelligen Wachstumsraten vergleichsweise günstig. ## Charttechnik spricht für eine Bodenbildung Auch charttechnisch könnte sich die Ausgangslage verbessern. Seit Ende Juni befindet sich die Aktie in einer kräftigen Korrektur und hat gegenüber dem Rekordhoch inzwischen fast -45% verloren. Damit wurde erstmals seit Juni 2025 die langfristig bedeutende 200-Tage-Linie getestet beziehungsweise auf Tagesbasis leicht unterschritten. Nach einer derart ausgeprägten Marktbereinigung steigt die Wahrscheinlichkeit einer technischen Bodenbildung. Unterstützt wird dieses Szenario dadurch, dass sich der RSI inzwischen dem überverkauften Bereich nähert. Gelingt eine Stabilisierung an der 200-Tage-Linie, könnte daraus der Ausgangspunkt für eine nachhaltige Trendwende entstehen. Operativ präsentiert sich Samsung stärker denn je. Rekordumsätze, explodierende Gewinne und ein ausgesprochen optimistischer Ausblick auf den KI-Speichermarkt sprechen eine klare Sprache. Gleichzeitig signalisiert das Management, dass die Nachfrage das Angebot noch über Jahre übersteigen könnte – ein ideales Umfeld für hohe Margen. Nach dem kräftigen Kursrückgang wirkt die Bewertung attraktiv, während die Charttechnik zunehmend auf eine Bodenbildung hindeutet. Kurzfristig dürfte die hohe Volatilität im KI-Sektor zwar erhalten bleiben. Für langfristig orientierte Anleger haben sich die Chancen nach der scharfen Korrektur meines Erachtens jedoch spürbar verbessert. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. 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Der Börsenwert beträgt ca. 948 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Adidas-Aktie: Was gibt es hier zu meckern?](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-was-gibt-es-hier-zu-meckern/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Adidas-Aktie bricht am Donnerstag aktuell um rund -17,3% ein und notiert bei etwa 150 €. Damit ist sie der größte Verlierer im DAX. Auslöser des Kurssturzes sind vor allem enttäuschte Erwartungen an die Ertragsentwicklung. Doch wie schwer wiegt die Enttäuschung tatsächlich? Für Anleger stellt sich die Frage: Bietet der starke Kursrückgang jetzt eine attraktive Einstiegschance? ## Deutliches Wachstum erzielt Der Bericht zum zweiten Quartal zeigt erneut ein kräftiges Umsatzwachstum. Dazu trug auch die hohe Nachfrage rund um die Fußball-Weltmeisterschaft bei. Der währungsbereinigte Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14% auf 6,7 Milliarden € und erreichte damit einen neuen Unternehmensrekord. Besonders dynamisch entwickelte sich das Direktgeschäft (DTC), das um 25% zulegte. Adidas verzeichnete in allen wichtigen Regionen Wachstum. Zu den wichtigsten Treibern gehörten die Bereiche Fußball, Running und Motorsport. Die Ertragsentwicklung fiel dagegen etwas schwächer aus. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 5% auf 574 Millionen €, das Periodenergebnis stieg um 6% auf 398 Millionen €. Belastend wirkten vor allem höhere Marketingaufwendungen und die umfangreichen Kampagnen rund um die Fußball-WM. Insofern sind die Quartalszahlen insgesamt als solide zu bezeichnen, auch wenn die Gewinnentwicklung hinter dem Umsatzwachstum zurückblieb. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Adidas&stockidentifier=symbol%3AADS) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Umsatzprognose angehoben Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen erhöhte Adidas seine Umsatzprognose. Statt eines Umsatzwachstums im hohen einstelligen Prozentbereich wird nun mit einem Anstieg von 9 bis 10% gerechnet. Das Betriebsergebnis soll weiterhin rund 2,3 Milliarden € erreichen. Aufgrund der starken Umsatzentwicklung erscheint sogar eine leichte Überschreitung dieses Ziels möglich. ## Bewertung Der massive Kursrückgang erscheint auf den ersten Blick übertrieben. Das Unternehmen wächst zweistellig, erzielt Rekordumsätze und konnte seine Umsatzprognose sogar anheben. Allerdings sollte die Marktreaktion nicht vollständig als irrational bezeichnet werden. Das Betriebsergebnis blieb mit 574 Millionen € unter den Erwartungen von rund 627 Millionen €. Gerade bei einer Aktie, die zuvor mit hohen Erwartungen bewertet wurde, können solche Abweichungen erhebliche Kursbewegungen auslösen. Hinzu kommt, dass die höheren Marketingaufwendungen zwar im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft stehen, gleichzeitig aber die kurzfristige Profitabilität belasten. Trotzdem bleibt das fundamentale Bild positiv. Adidas ist global hervorragend positioniert, wächst in mehreren Regionen und profitiert von einer starken Nachfrage nach seinen wichtigsten Produktkategorien. Auch die Analysten bleiben überwiegend zuversichtlich. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei rund 213 €. Der Kurssturz von -17,3% hat die Bewertung der Adidas-Aktie deutlich reduziert. Aus meiner Sicht steht der Rückgang nicht im Verhältnis zur weiterhin guten operativen Entwicklung. Kurzfristig sind weitere Schwankungen möglich, insbesondere weil der Markt nun genau darauf achten wird, ob Adidas seine hohen Margenerwartungen erfüllen kann. Mittel- und langfristig bleibt die Investmentstory jedoch intakt. Für langfristig orientierte Anleger bietet das aktuelle Kursniveau daher wieder deutlich attraktivere Einstiegsmöglichkeiten. Die Dividendenrendite verbesserte sich deutlich auf 1,8% **Hier sei erwähnt:** Nicht jede Dividenden-Aktie bietet auch Kurspotenzial – doch einige tun es durchaus. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) wurden nach beiden Kriterien ausgewählt und könnten 2026 für eine doppelte Rendite sorgen. ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 27 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [HubSpot-Aktie: Gelingt die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/hubspot-aktie-gelingt-die-trendwende/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die HubSpot-Aktie arbeitet nach dem massiven Abverkauf der vergangenen Monate weiter an einer Bodenbildung. Ausgehend vom Verlaufstief bei 151,92 US$ konnte sich der Titel zuletzt deutlich erholen und dabei die Unterstützung bei 209,32 US$ zurückerobern. Nun rückt der Kreuzwiderstand bei rund um 261 US$ in den Mittelpunkt. Dort dürfte sich entscheiden, ob die laufende Stabilisierung in eine echte Trendwende übergeht oder doch nur eine größere Zwischenerholung bleibt. ## 260,79 US$ wird zum entscheidenden Trigger Im Wochenchart ist gut zu erkennen, dass die HubSpot-Aktie nach dem tiefen Rückschlag zwar einen ersten Stabilisierungsversuch gestartet hat, der übergeordnete Abwärtstrend bislang jedoch noch intakt bleibt. Mit aktuell 251,12 US$ notiert der Titel unmittelbar unter dem Widerstand bei 260,79 US$. Genau dort verläuft zugleich die fallende Abwärtstrendlinie, wodurch sich ein wichtiger Kreuzwiderstand ergibt. Kann dieser Bereich überwunden werden, würde sich das Chartbild spürbar aufhellen. Die laufende Bodenbildung bekäme dadurch zusätzlichen Rückenwind und die Aktie könnte in eine deutlich ausgedehntere Erholung übergehen. Solange der Befreiungsschlag ausbleibt, bleibt jedoch auch das Risiko bestehen, dass der jüngste Anstieg lediglich eine korrektive Bewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends darstellt. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Die Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/HubSpot-4_300726-1024x707.png)Quelle Chart: stock3 Für eine echte Trendwende müsste die HubSpot-Aktie den Kreuzwiderstand bei 260,79 US$ nachhaltig überwinden. Gelingt dies, könnte sich nach einem möglichen Rücklauf an das Ausbruchsniveau weiteres Aufwärtspotenzial bis 418,39 US$ eröffnen. Dort würde sich zeigen, ob die Erholung sogar noch deutlich mehr Substanz besitzt. Oberhalb dieser Marke würden später auch 568,13 US$ wieder auf die Agenda rücken. Bleibt der Titel dagegen unterhalb von 260,79 US$ hängen und dreht erneut nach unten ab, wäre zunächst ein Rücksetzer in Richtung 209,32 US$ denkbar. Diese Unterstützung besitzt nun besondere Bedeutung. Fällt die Aktie auch darunter zurück, dürfte sich das Chartbild wieder klar eintrüben und ein erneuter Test des Verlaufstiefs bei 151,92 US$ wahrscheinlich werden. Die HubSpot-Aktie steht unmittelbar vor einer charttechnisch wichtigen Entscheidung. Der Bereich um 260,79 US$ bildet zusammen mit der fallenden Abwärtstrendlinie den entscheidenden Trigger für eine mögliche Trendwende. Gelingt dort der Ausbruch, könnte die Bodenbildung in eine größere Erholung bis 418,39 US$ übergehen. Solange dieser Befreiungsschlag jedoch ausbleibt, bleibt die Gefahr eines erneuten Rückfalls in Richtung 209,32 und später 151,92 US$ bestehen. Meine persönliche Empfehlung: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ HubSpot in Kürze - HubSpot mit Sitz in Cambridge in den USA bietet eine nahtlose Verbindung für kundenorientierte Teams mit einer durch künstliche Intelligenz (KI) gesteuerten Plattform. - Diese Plattform umfasst die Engagement Hubs, ein intelligentes Customer Relationship Management (CRM) und ein verbundenes Ökosystem mit über 1.700 App-Marktplatz-Integrationen, einem Community-Netzwerk und Bildungsinhalten. - Das Unternehmen ist aktuell an der Börse mit rund 13 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Microsoft-Aktie +9%: Startschuss für die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-9-startschuss-fuer-die-trendwende/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Während der Nasdaq 100 und vor allem Halbleiterwerte seit Ende Juni deutlich korrigieren, zeigt sich bei der Microsoft-Aktie das genaue Gegenteil. Der Kurs hat eine Erholung eingeschlagen und fast +12% zulegen können. Nun hat der Softwaregigant frische Zahlen präsentiert, die den positiven Trend bestätigen. Vorbörslich steigt das Papier um fast +9% nach oben. Ist damit die Talsohle endgültig durchschritten? ## Azure wird zum entscheidenden Kurstreiber Microsoft hat mit seinen Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen und vor allem eine zentrale Sorge der Anleger entkräftet: Ob sich die milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz bereits auszahlen. Genau darauf liefert der Softwarekonzern nun überzeugende Antworten. Der Umsatz stieg im Schlussquartal um 18% auf 90,01 Milliarden US$ und lag damit deutlich über den Konsensschätzungen von rund 87,7 Milliarden US$. Noch stärker fiel der Gewinn aus: Das Ergebnis je Aktie sprang auf 4,81 US$ nach 3,65 US$ im Vorjahresquartal und übertraf ebenfalls die Erwartungen deutlich. Auch das operative Ergebnis entwickelte sich mit 40,6 Milliarden US$ besser als prognostiziert. Der eigentliche Star des Quartals war jedoch einmal mehr Azure. Die Cloud-Plattform wuchs währungsbereinigt um 43% und damit so stark wie seit 2022 nicht mehr. Analysten hatten lediglich mit einem Wachstum von knapp 40% gerechnet. Gleichzeitig knackte Azure erstmals die Marke von 100 Milliarden US$ Jahresumsatz. Auch die gesamte Microsoft-Cloud legte kräftig zu und erreichte im Quartal Erlöse von 59,3 Milliarden US$. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Microsoft) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## KI-Monetarisierung nimmt Fahrt auf Für Anleger besonders wichtig: Microsoft zeigt inzwischen, dass sich die enormen KI-Investitionen zunehmend in konkrete Umsätze verwandeln. Microsoft 365 Copilot zählt mittlerweile mehr als 30 Millionen zahlende Nutzer – rund zehn Millionen mehr als noch im Vorquartal. Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Nettogewinn durch einen Bewertungsgewinn von 3,2 Milliarden US$ aus der Beteiligung am KI-Unternehmen Anthropic. Gleichzeitig belasteten die hohen Investitionen den freien Cashflow – sie kletterten im Quartal um 70% auf 41 Milliarden US$. Dennoch sorgten gerade die Aussagen von Finanzchefin Amy Hood für Erleichterung. Zwar investiert Microsoft weiterhin massiv in seine KI-Infrastruktur, doch die Ausgaben sollen künftig kontrollierter wachsen als befürchtet. Durch eine Bilanzierungsänderung werden künftig rund 175 statt der zuvor diskutierten 190 Milliarden US$ an Investitionen ausgewiesen, ohne dass sich an den tatsächlichen Ausbauplänen etwas ändert. Gleichzeitig rechnet das Management weiterhin mit einem positiven freien Cashflow bis ins Geschäftsjahr 2027. ## Analysten bleiben klar optimistisch An der Wall Street kamen diese Signale hervorragend an. Viele Analysten sehen in den Zahlen den endgültigen Beweis dafür, dass Microsoft seine KI-Offensive erfolgreich monetarisiert. Besonders das beschleunigte Azure-Wachstum gilt als Wendepunkt, weil es zeigt, dass die Nachfrage nach KI-Cloud-Diensten ungebrochen hoch bleibt. Entsprechend positiv fallen die Einschätzungen aus. Zahlreiche Häuser bekräftigten ihre Kaufempfehlungen. Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt inzwischen bei rund 557 US$ und signalisiert weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial von mehr als +40%. Auch fundamental wirkt die Aktie trotz der jüngsten Erholung attraktiv. Nach dem kräftigen Kursrückgang der vergangenen Monate ist das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis auf rund 20 gefallen und liegt damit auf dem niedrigsten Niveau seit fast einem Jahrzehnt. Angesichts der zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn sehen viele Experten darin eine attraktive Bewertung für einen der qualitativ stärksten Technologiekonzerne. ## Chartbild hellt sich deutlich auf Charttechnisch hat sich die Ausgangslage ebenfalls verbessert. Nach dem massiven Kursrückgang von Ende Oktober bis Ende März folgte zunächst eine kräftige Erholung bis auf 466,22 US$ Anfang Juni. Diese Bewegung wurde allerdings vollständig wieder abverkauft, ehe Ende Juni eine neue Aufwärtsphase begann. Sollten sich die vorbörslichen Gewinne im regulären Handel bestätigen, dürfte die Aktie sowohl die 50- als auch die 100-Tage-Linie zurückerobern. Anschließend rückt die langfristig entscheidende 200-Tage-Linie bei 434,13 US$ in den Fokus. Erst ein Ausbruch über diese Marke und die knapp darüber verlaufende Abwärtstrendlinie würde das charttechnische Bild nachhaltig aufhellen. Microsoft hat ein Quartal geliefert, das kaum Wünsche offenlässt. Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass sich die Milliardeninvestitionen in KI zunehmend in Umsatz- und Gewinnwachstum niederschlagen. Azure beschleunigt das Wachstum, Copilot gewinnt rasant zahlende Nutzer und das Management nimmt den Investoren zugleich die Sorge vor ausufernden Investitionen. Fundamental bleibt die Bewertung trotz der jüngsten Erholung attraktiv, während sich auch das Chartbild deutlich verbessert. Gelingt nun der Sprung über die 200-Tage-Linie, könnte aus der laufenden Erholung eine nachhaltige Trendwende werden. Für langfristig orientierte Anleger sprechen die jüngsten Zahlen klar für die Bullen. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Microsoft in Kürze - Die Microsoft Corporation (WKN: 870747) ist einer der wichtigsten IT-Konzerne der Welt und der weltweit größte Softwarehersteller. - Zu den wesentlichen Produkten des Unternehmens mit Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington gehören das Betriebssystem Windows, das Büro-Softwarepaket Office, die Tablet-PC-Familie Surface und die Spielekonsole Xbox. Darüber hinaus ist Microsoft der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt. - Die Microsoft-Aktie ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von 2,89 Billionen US$ ist Microsoft aktuell das viertwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Stellantis-Aktie: Ist es das lang ersehnte Comeback?](https://www.sharedeals.de/stellantis-aktie-ist-es-das-lang-ersehnte-comeback/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Totgesagte leben länger. Während die europäische Automobilbranche tief im Absatztal feststeckt, liefert Stellantis im zweiten Quartal 2026 Zahlen, die neue Hoffnungen machen. Der Kurs ging trotzdem runter. Zwischen neuem Strategieplan und radikalem Effizienzdruck an den Werkbänken zeigt sich heute, ob das historische Kurs-Tief nahe 5 € der Boden oder nur eine Zwischenstation war. ## Endlich wieder schwarze Zahlen Stellantismeldete für das zweite Quartal 2026 einen Umsatzanstieg um 13% auf 43,5 Milliarden € und einen Nettogewinn von 293 Millionen €, nach einem Verlust von fast 1,9 Milliarden € im Vorjahresquartal. Seit der Einleitung der E-Auto-Ära 2025 hatte Stellantis seinen Glanz verloren. Es folgte ein extremer Einbruch mit einem Nettoverlust von 22,3 Milliarden €, weil der Konzern seine Elektrostrategie und Lagerbestände radikal neu ausrichten musste. Das schickte den Kurs in den Sinkflug bis zum Allzeit-Tief Anfang Juli 2026 von 4,72 € die Aktie. Heute notiert die Aktie bei rund 5 € nach Meldung der Quartalszahlen, doch der Sinkflug scheint noch nicht vorbei zu sein, denn einen wunden Punkt gibt es noch neben den positiven Zahlen: Der Margen-Rückgang. Gegenüber Q1 schrumpfte die Marge von 2,5% auf mickrige 1,8%. Das operative Ergebnis wuchs zwar absolut, aber langsamer als der Umsatz – ein erster Hinweis darauf, dass ein Teil des Wachstums über Volumen und günstigere Vergleichsbasis kam, nicht über höhere Profitabilität. Und das mögen die Anleger natürlich nicht, weswegen der Kurs heute ein weiteres Mal um rund -4% einbrach. Die neuesten Quartalsergebnisse und wie sie zu deuten sind erfährst du immer als Erster in unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Europa bleibt in der Verlustzone Getragen wurde die Gewinnerholung fast ausschließlich von Nordamerika, während das Europa-Geschäft nach wie vor operativ Verluste schreibt. Das ist bemerkenswert, denn der europäische Automarkt selbst zeigt Rückenwind: Laut Branchenverband Acea steigerten Stellantis-Marken ihre EU-Neuzulassungen im Juni um 7% und behaupteten Platz zwei im Markt, mit besonders starkem Wachstum bei Elektro- und Hybridfahrzeugen. Absatzerfolg und Ertragskraft klaffen in Europa also auseinander. Das spricht von einem Kostenproblem, das durch Preisdruck, hohe Werksauslastungskosten und die teure Elektrifizierung entsteht. Genau hier zeigt sich, warum Stellantis-CEO Filosa parallel den Verkauf der Carsharing-Sparte *Free2move* an Mutares eingefädelt hat. Kapital soll konsequent aus randständigen, margenschwachen Aktivitäten abgezogen und auf ertragsstärkere Marken, Regionen und Technologien konzentriert werden – ein klares Bekenntnis zur Fokussierung statt Breite. Das kennen wir ja bereits von anderen Automarken wie Porsche. ## Günstig, aber der Markt bleibt vorsichtig Bei einem erwarteten KGV von 5,7 ist Stellantis weiterhin einer der günstigsten Large-Cap-Autowerte Europas – nach den heutigen Zahlen dürfte sich das KGV sogar noch etwas verbilligen, da die Gewinnschätzungen für das Gesamtjahr durch das bestätigte Management-Ziel eher steigen als fallen. ## Chartbild: Bodenbildung ja, Trendwende nein Charttechnisch bleibt das Bild gespalten: Die Aktie befindet sich seit dem 15. Januar 2026 in einem intakten langfristigen Abwärtstrend, der bislang rund -43% Kursverlust gebracht hat, und notiert weiterhin etwa -30% unter ihrer 200-Tage-Linie. Der große Trend scheint damit noch nicht gebrochen. Positiv: Der Kurs hat sich zuletzt bei rund 5 € stabilisiert, deutlich über dem 52-Wochen-Tief. Meine Einschätzung: Ein erneuter Test der Tiefs im Bereich von 5 € ist möglich, sollte sich das Europa-Problem nicht bessern oder neue Rückrufkosten anfallen. Ein Bruch dieser Marke nach unten wäre ein ernstes Warnsignal. Für eine nachhaltige Trendwende müsste die Aktie dagegen über die 200-Tage-Linie zurückerobern, was aktuell noch ein gutes Stück entfernt liegt. Die Zahlen sind ein handfester Beweis, dass der Turnaround real ist. Für mich bleibt die Aktie bei ihrem niedrigen erwarteten KGV ein Kauf für geduldige Value-Anleger – vorausgesetzt, man akzeptiert, dass Europa noch eine offene Baustelle ist. **Hier sei erwähnt:** Wer 2026 von den Mega-Trends Robotik, Quantencomputing und KI-Cloud profitieren möchte, findet in [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) drei außergewöhnliche Investmentchancen für sein Portfolio. ## ℹ️ Stellantis in Kürze - Die niederländische Stellantis N.V. (WKN: A2QL01) ist der Dachkonzern von 14 Automarken. Zu den bekanntesten gehören Chrysler, Fiat, Opel und Peugeot. - Stellantis entstand 2021 durch die Fusion des italienisch-amerikanischen Konzerns Fiat/Chrysler mit dem französischen Autobauer Peugeot. - Die Dachgesellschaft hat ihren Sitz im niederländischen Hoofddorp, die Zentralen der Autokonzerne befinden sich in den jeweiligen Ländern. Hauptabsatzmärkte von Stellantis sind Europa und die USA. - Stellantis ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 19,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Deutsche Bank-Aktie: Zwei Zonen für die nächste Kaufchance](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-zwei-zonen-fuer-die-naechste-kauf-chance/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Die Deutsche Bank hat mit ihren Zahlen zum zweiten Quartal einen Rekordgewinn eingefahren und kündigt zusätzlich einen neuen Aktienrückkauf an. Charttechnisch steht die Aktie nun direkt vor einer Widerstandszone, die zwei mögliche Kaufchancen im Falle eines Rücksetzers eröffnet. ## Rekordquartal und neuer Aktienrückkauf Die Deutsche Bank hat am Mittwoch mit ihren Zahlen zum zweiten Quartal überrascht. Das Vorsteuerergebnis stieg auf knapp 2,7 Milliarden € und lag damit nur minimal unter dem Rekordwert aus dem Boomjahr 2007. Der Nettogewinn kletterte um 10% auf 1,9 Milliarden € – das beste zweite Quartal der Firmengeschichte. Getragen wurde das Ergebnis maßgeblich von der Investmentbank-Sparte, die ihren Gewinn um fast 60% steigerte und im Anleihegeschäft sogar besser abschnitt als die US-Konkurrenz. Zusätzlich kündigte die Bank ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen € an. JPMorgan-Analyst Kian Abouhossein bezeichnete die Zahlen als "auf ganzer Linie stark". Mit Ausnahme des Fondsgeschäfts habe die Bank in allen Sparten die Markterwartungen übertroffen. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von bis zu +6% und war damit zeitweise größter Tagesgewinner im DAX. **Suchst Du andere Chancen rund um Energie und Rohstoffe?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Chart-Check ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-30-um-09.52.00.png)Quelle Chart: Tradingview Die Deutsche Bank-Aktie befindet sich aktuell vor einer Widerstandszone zwischen 33 und 34,10 €. Diese Zone wird sowohl durch die Hochs von Anfang dieses Jahres als auch durch die Tops aus dem Jahr 2012 gebildet. Auf der Unterseite befindet sich eine Unterstützungszone zwischen 28,60 und 29,80 €, an der der Markt zuvor bereits reagieren konnte. Etwas darunter verläuft zusätzlich eine Aufwärtstrendlinie, die ebenfalls als Signal für den weiteren Verlauf dienen kann. Sollte es an besagter Unterstützungszone nicht zu einer bullischen Reaktion kommen, heißt das nicht, dass das Kauf-Szenario vom Tisch wäre. Bei den letzten Tiefs zwischen 22,80 und 23,70 € befindet sich eine weitere Supportmarke, die ein qualitativ gutes Setup bieten würde. Hier fällt die eigentliche Entscheidung. Schafft der Kurs es, sich oberhalb der aktuellen Zone zu halten und den Widerstand nach oben zu brechen, kann das eine Chance sein. Fällt der Kurs dagegen erst einmal weiter, rückt die zweite Zone rund um 23 € in den Fokus. Von dort aus wäre bereits bis zur ersten Zone bei 28,60 bis 29,80 € ein Potenzial von rund +20% vorhanden, mit weiterem Spielraum bis zum großen Widerstand darüber. Die Deutsche Bank steht aktuell vor einer charttechnischen Richtungsentscheidung. Beide Kurszonen sind von Interesse und bieten potenzielle Chancen auf steigende Notierungen. Konsolidiert der Kurs im aktuellen Bereich zwischen 28,60 und 29,80 € und kehrt danach Kaufkraft zurück, spricht dies für ein erstes Long-Setup. Kommt es dagegen zu einem nachhaltigen Ausbruch nach unten, wäre dieses Szenario vorerst entkräftet und der Blick richtet sich auf die tiefere Marke bei 22,80 bis 23,70 €. Letztere würde aus Sicht des Chance-Risiko-Verhältnisses die qualitativ hochwertigere Gelegenheit darstellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell rund 59 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [BMW-Aktie: Stabilität bleibt erhalten – jetzt schon zugreifen?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-stabilitaet-bleibt-erhalten-jetzt-schon-zugreifen/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die BMW-Aktie befindet sich seit Jahresbeginn in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Notierte sie zu Jahresbeginn noch bei rund 95 €, steht sie am Donnerstag aktuell bei etwa 61 €. Trotz der schwachen Quartalszahlen blieb ein erneuter Kursrutsch aus. Für Anleger stellt sich daher die Frage: Hat die Aktie bereits einen stabilen Boden gefunden? ## Chinageschäft bricht weiter ein China bleibt einer der wichtigsten Absatzmärkte für BMW. Wie bereits in den vergangenen Quartalen ging der Absatz dort erneut deutlich zurück und belastete damit auch die Zahlen für das zweite Quartal. Der weltweite Fahrzeugabsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,9% auf rund 591.000 Einheiten. Dabei entwickelten sich die Regionen sehr unterschiedlich. In Europa stieg der Absatz um 7,6%, in den USA sogar um 11,9%. Der Rückgang in China konnte dadurch jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden. Der Konzernumsatz sank um 8% auf 31,3 Milliarden €. Im Vorquartal lag er bei 31 Milliarden €. Noch stärker verschlechterte sich die Ertragslage. Das operative EBIT ging um 39% auf 1,63 Milliarden € zurück. Die für den Kapitalmarkt besonders wichtige operative EBIT-Marge im Automobilgeschäft fiel von 5,4% auf nur noch 2,3%. Damit lag sie allerdings etwas über den Markterwartungen. Der Nettogewinn reduzierte sich um mehr als ein Drittel auf 1,2 Milliarden €. Ein positiver Aspekt ist die Entwicklung der neuen Modellgeneration. Die Bestellungen für die Fahrzeuge der „Neuen Klasse“ legten in Europa um rund ein Drittel zu. Dies zeigt, dass BMW trotz der aktuellen Belastungen bei der Erneuerung seiner Modellpalette Fortschritte macht. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## BMW steht vor einer tiefgreifenden Transformation Die Probleme bei BMW sind kein kurzfristiges Phänomen. Der Konzern befindet sich wie die Wettbewerber Mercedes-Benz und Volkswagen in einem umfangreichen Transformationsprozess. Neben dem zunehmenden Wettbewerbsdruck aus China belasten hohe regulatorische Anforderungen, geopolitische Unsicherheiten und die Kosten der Umstellung auf neue Antriebstechnologien das Geschäft. Vorstandschef Milan Nedeljković sieht die Automobilindustrie daher vor erheblichen Veränderungen. Organisation und Prozesse sollen schlanker und effizienter werden, um das Unternehmen an die verschärften Rahmenbedingungen anzupassen. Um die Kosten zu reduzieren, plant BMW einen umfangreichen Stellenabbau. Medienberichten zufolge könnten dabei etwa 8.000 Arbeitsplätze wegfallen. ## Jahresprognose bereits deutlich gesenkt Die schwache Entwicklung kommt allerdings nicht völlig überraschend. BMW hatte seine Jahresprognose bereits im Juni nach unten angepasst. Für das Gesamtjahr wird nun mit rückläufigen Fahrzeugauslieferungen gerechnet. Gleichzeitig soll die EBIT-Marge im Automobilsegment lediglich zwischen 1 und 3% liegen. Zuvor hatte BMW noch 4 bis 6% erwartet. Damit dürfte 2026 für BMW ein weiteres schwieriges Übergangsjahr werden. ## Bewertung Dass die Aktie trotz des deutlichen Ergebniseinbruchs relativ stabil bleibt, ist nachvollziehbar. Ein großer Teil der negativen Entwicklung war durch die vorangegangene Prognosesenkung bereits bekannt. Positiv ist, dass BMW mit einem umfangreichen Sparprogramm gegensteuert. Der geplante Personalabbau und die Vereinfachung von Strukturen sind aus meiner Sicht wichtige Voraussetzungen, um die Kostenbasis an die veränderten Marktbedingungen anzupassen. Allerdings dürfte der Konzernumbau längere Zeit in Anspruch nehmen. Bis sich die Maßnahmen nachhaltig in einer höheren Profitabilität niederschlagen, ist daher Geduld erforderlich. Die Aktie bleibt entsprechend anfällig für weitere Rückschläge. Für langfristige Anleger spricht allerdings die weiterhin attraktive Dividendenrendite. Selbst bei einer möglichen Kürzung dürfte BMW im Vergleich zu vielen anderen DAX-Werten ein interessanter Ausschüttungswert bleiben. Fundamental befindet sich BMW weiterhin in einer schwierigen Phase. Die schwache Marge im Automobilgeschäft und die notwendige Restrukturierung sprechen gegen eine schnelle Erholung. Dass die Aktie trotz der schwachen Zahlen relativ stabil bleibt, ist zwar ein positives Signal. Von einer bestätigten Bodenbildung kann jedoch noch nicht gesprochen werden. Aus meiner Sicht sollten Anleger daher vorerst abwarten. **Ergänzend dazu:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,5 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Das Unternehmen wird aktuell mit 37 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [BeOne Medicines: Vom Blockbuster zur Onkologie-Plattform](https://www.sharedeals.de/beone-medicines-vom-blockbuster-zur-onkologie-plattform/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der ehemals unter dem Namen BeiGene bekannte Biotechkonzern BeOne Medicines entwickelt sich zunehmend von einem Unternehmen mit einem einzelnen Wachstumstreiber zu einem breit aufgestellten Anbieter im Bereich der Hämatologie. Während Brukinsa weiterhin den finanziellen Unterbau liefert, erweitern Bequalzi und der BTK-Hemmer Tacabrutideg das Portfolio entlang des gesamten Behandlungsverlaufs von B-Zell-Krebserkrankungen. Anleger können auf die Zukunft einer globalen Onkologieplattform setzen. ## Profitabilität gewinnt an Dynamik Im ersten Quartal 2026 steigerte BeOne den Umsatz um 35,5 Prozent auf 1,51 Milliarden US-Dollar. Den größten Anteil trug Brukinsa mit rund 1,1 Milliarden US-Dollar und einem Wachstum von 38 Prozent. Auch Tevimbra legte deutlich zu, während die übernommenen Amgen-Produkte einen stabilen Umsatzbeitrag leisteten. Noch wichtiger ist die Entwicklung der Profitabilität. Die Bruttomarge verbesserte sich von 85 auf 89 Prozent, während die operativen Kosten deutlich langsamer stiegen als der Umsatz. Dadurch erhöhte sich der GAAP-Gewinn auf 227 Millionen US-Dollar, auch der freie Cashflow drehte klar ins Plus. Mit knapp 4,9 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln verfügt BeOne über ausreichend finanzielle Ressourcen, um klinische Programme und Markteinführungen ohne Kapitalerhöhungen zu finanzieren. Entsprechend hob das Management die Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 an. ## Drei Säulen für die Hämatologie Brukinsa ist inzwischen in mehreren B-Zell-Erkrankungen zugelassen und konnte in Studien sowohl gegenüber Ibrutinib als auch gegenüber etablierten Standardtherapien Vorteile bei der progressionsfreien Überlebenszeit zeigen. Weitere Zulassungserweiterungen könnten das Einsatzgebiet zusätzlich vergrößern. Mit Bequalzi baut BeOne gleichzeitig eine zweite tragende Säule auf. Nach der beschleunigten FDA-Zulassung bei Mantelzell-Lymphomen eröffnet sich langfristig vor allem das Potenzial für zeitlich begrenzte Kombinationstherapien mit Brukinsa. Ergänzt wird die Strategie durch Tacabrutideg, das Patienten mit Resistenzen gegen bestehende BTK- und BCL2-Therapien adressiert und in frühen Studien hohe Ansprechraten zeigte. Damit deckt BeOne künftig mehrere Therapielinien innerhalb derselben Erkrankungen ab. ## Wachstum über Hämatologie hinaus Neben Blutkrebserkrankungen investiert BeOne zunehmend in solide Tumore. Besonders vielversprechend erscheint der CDK4-Inhibitor BGB-43395 für hormonrezeptorpositiven Brustkrebs, der in frühen Studien hohe Ansprechraten bei gleichzeitig günstigerem Sicherheitsprofil zeigte. Zusätzliche Chancen bietet Tevimbra. Das Medikament wird derzeit in Kombinationstherapien unter anderem gegen HER2-positive gastroösophageale Adenokarzinome geprüft und könnte sich damit weitere bedeutende Marktsegmente erschließen. ## Wettbewerb nimmt zu Der Markt für CLL wird zunehmend umkämpft. Neue Kombinationstherapien von AstraZeneca sowie Lilly erhöhen den Wettbewerbsdruck auf Brukinsa. Genau hier könnte sich jedoch die Strategie von BeOne auszahlen: Während Brukinsa die kontinuierliche BTK-Hemmung abdeckt, ergänzt Bequalzi zeitlich begrenzte Kombinationen und Tacabrutideg adressiert Patienten nach Resistenzentwicklung. Nur wenige Wettbewerber verfügen derzeit über ein vergleichbar breites Portfolio innerhalb dieses Therapiegebiets. Auch in den Märkten für solide Tumore wird sich BeOne gegen etablierte Medikamente behaupten müssen. Der langfristige Erfolg hängt daher von einer klaren klinischen Differenzierung der eigenen Wirkstoffe ab. ## Investitionen stärken Unabhängigkeit Mit weiteren 300 Millionen US-Dollar erweitert BeOne den Produktionsstandort Hopewell in New Jersey auf ein Investitionsvolumen von über einer Milliarde US-Dollar. Künftig sollen dort sowohl Biologika als auch kleinmolekulare Wirkstoffe hergestellt werden. Die stärkere Kontrolle über die Produktion reduziert die Abhängigkeit von externen Auftragsfertigern und verbessert langfristig die Versorgungssicherheit. ## Ambitionierte Bewertung verlangt weitere Erfolge Die Aktie wird mit deutlichen Aufschlägen gegenüber dem Pharmasektor bewertet. Das hohe Bewertungsniveau lässt sich durch das überdurchschnittliche Umsatzwachstum und die zunehmende operative Hebelwirkung begründen. Gleichzeitig bleibt der Spielraum für Enttäuschungen gering, falls sich das Wachstum von Brukinsa verlangsamt oder wichtige Pipelineprogramme scheitern. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die größten Risiken Der wichtigste Risikofaktor bleibt die hohe Abhängigkeit von Brukinsa, das weiterhin den Großteil der Umsätze erwirtschaftet. Hinzu kommen die üblichen Entwicklungsrisiken neuer Wirkstoffe, insbesondere im Bereich solider Tumore, sowie die Herausforderung, die umfangreichen Investitionen in Forschung, Vermarktung und Produktion langfristig durch erfolgreiche Produkte zu rechtfertigen. ## Quartalszahlen als nächster Kurstreiber Am 5. August 2026 veröffentlicht BeOne die Ergebnisse für das zweite Quartal. Im Mittelpunkt stehen die weitere Umsatzentwicklung von Brukinsa, erste Aussagen zum Marktstart von Bequalzi sowie mögliche erneute Anhebungen der Jahresprognose. BeOne Medicines entwickelt sich zunehmend zu einer breit diversifizierten Onkologieplattform mit mehreren Wachstumstreibern. Die hohe Bewertung setzt zwar eine weiterhin starke operative Entwicklung voraus, doch die Kombination aus profitablem Kerngeschäft und aussichtsreicher Pipeline bietet langfristig erhebliches Potenzial. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [USA Rare Earth-Aktie: Extrem volatil, jetzt ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/usa-rare-earth-aktie-extrem-volatil-jetzt-ein-kauf/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** USA Rare Earth hat in den vergangenen Monaten eine außergewöhnlich volatile Entwicklung erlebt und gleichzeitig seine strategische Ausrichtung erheblich erweitert. Mit der geplanten Übernahme von Serra Verde rückt der Aufbau einer nahezu vollständig integrierten Wertschöpfungskette für Seltene Erden und Permanentmagnete in den Mittelpunkt der weiteren Unternehmensentwicklung. Nachdem sich die Papiere des Bergbauunternehmens zwischen April und Juni im Wert kurzerhand verdoppeln konnten, folgte jüngst eine tiefgreifende Korrektur auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn. Solche Kursverläufe sind für ereignisgetriebene Investmentstorys nicht ungewöhnlich. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen operativ deutlich weiterentwickelt. Allerdings wurde dieser Fortschritt mit einer erheblichen Verwässerung der bestehenden Aktionäre sowie einer komplexeren Kapitalstruktur erkauft. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Übernahme von Serra Verde verändert Investmentstory Die bedeutendste Entwicklung seit April ist die geplante Übernahme des brasilianischen Seltene-Erden-Produzenten Serra Verde. Das Unternehmen wird mit rund 2,8 Milliarden US-Dollar bewertet. Lediglich 300 Millionen US-Dollar sollen in bar gezahlt werden, während der überwiegende Teil des Kaufpreises über die Ausgabe von 126,8 Millionen neuen Aktien finanziert wird. Dadurch erhöht sich die Anzahl der ausstehenden Aktien um rund 51,5 Prozent. Nach Abschluss der Transaktion sollen die bisherigen Eigentümer von Serra Verde etwa 34 Prozent am fusionierten Unternehmen halten. Mit dieser Akquisition gewinnt die Strategie vom Bergwerk bis zum fertigen Magneten erheblich an Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig verändert sich die Investmentstory von USA Rare Earth grundlegend. Vor der angekündigten Übernahme verfügte das Unternehmen bereits über mehrere wichtige Bestandteile der Wertschöpfungskette. Dazu zählen das Round-Top-Projekt in Texas für den zukünftigen Abbau und die Verarbeitung von Seltenen Erden, Less Common Metals in Großbritannien zur Herstellung von Metallen und Legierungen sowie das Werk Stillwater in Oklahoma zur Produktion von Permanentmagneten. Das zentrale Problem bestand jedoch darin, dass Round Top noch nicht in Produktion ist. Bis zur geplanten Inbetriebnahme gegen Ende des Jahres 2028 wäre USA Rare Earth weiterhin auf externe Lieferanten für die benötigten Rohstoffe angewiesen gewesen. Die gesamte Strategie wies daher eine erhebliche Lücke zwischen Rohstoffgewinnung und Magnetproduktion auf. ## Serra Verde schließt entscheidende Versorgungslücke Genau diese Lücke soll Serra Verde schließen. Das brasilianische Unternehmen nahm 2024 die kommerzielle Produktion auf. Die Mine Pela Ema im Bundesstaat Goiás liefert ein Konzentrat mit den vier wichtigsten magnetischen Seltenen Erden Neodym, Praseodym, Dysprosium und Terbium. Nach vollständiger Optimierung soll die erste Ausbaustufe jährlich rund 6.400 Tonnen Seltenerdoxide produzieren. Mit der Übernahme erzielt USA Rare Earth gleich mehrere strategische Vorteile. Zum einen erhält das Unternehmen deutlich früher Zugang zu einer eigenen Rohstoffquelle und muss nicht mehr auf den Produktionsstart von Round Top warten. Zum anderen erweitert Serra Verde das Portfolio um schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium, die insbesondere für Hochleistungsmagnete in der Verteidigungsindustrie, für Elektrofahrzeuge und Windkraftanlagen unverzichtbar sind. Hinzu kommt eine höhere Planungssicherheit. Serra Verde verfügt bereits über langfristige Lieferverträge für die gesamte Produktion der ersten Ausbaustufe und kann auf ein Finanzierungspaket über 565 Millionen US-Dollar zurückgreifen, das den weiteren Ausbau unterstützen soll. ## Integration bleibt größte Herausforderung Trotz der strategischen Vorteile ist die vollständige Integration der Wertschöpfungskette noch längst nicht abgeschlossen. Zwar könnte das von Serra Verde geförderte Material künftig die Weiterverarbeitung in den einzelnen Unternehmensbereichen versorgen, doch mehrere Bausteine befinden sich selbst noch im Aufbau. So entsteht die Trennkapazität für die Rohstoffe erst schrittweise, während das Magnetwerk Stillwater seine kommerzielle Produktion ebenfalls erst hochfährt. Zusätzlich stellt die geografische Verteilung der einzelnen Standorte in Brasilien, den USA, Frankreich und Großbritannien hohe Anforderungen an Logistik und Koordination. ## Rechtfertigt der Zukauf die massive Verwässerung? Eine Verwässerung der bestehenden Aktionäre ist nicht zwangsläufig nachteilig. Entscheidend ist, ob der erworbene Unternehmenswert den Anteilsausgleich langfristig kompensiert. Nach den optimistischsten Prognosen des Managements könnte Serra Verde bis Ende 2027 ein jährliches EBITDA zwischen 550 und 650 Millionen US-Dollar erzielen, sofern künftig höherwertige Seltenerdoxide ausgeliefert werden. Bezogen auf den Kaufpreis entspräche dies einem attraktiven Bewertungsniveau. Deutlich vorsichtiger fällt allerdings das Szenario aus, in dem weiterhin hauptsächlich Konzentrate verkauft werden. In diesem Fall erwartet das Management lediglich ein EBITDA zwischen 300 und 400 Millionen US-Dollar jährlich. Unter diesen Voraussetzungen würde die Übernahme aus finanzieller Sicht wesentlich weniger attraktiv erscheinen und die Verwässerung der bisherigen Aktionäre stärker ins Gewicht fallen. Nach den eigenen Prognosen des Unternehmens soll USA Rare Earth im Jahr 2030 insgesamt rund 1,85 Milliarden US-Dollar EBITDA erzielen. Davon würden etwa 650 Millionen US-Dollar auf Serra Verde entfallen. Damit würde der brasilianische Geschäftsbereich rund 35 Prozent zum operativen Ergebnis beitragen, während die bisherigen Eigentümer rund 34 Prozent der Anteile halten würden. Daraus ergäbe sich lediglich ein geringer positiver Effekt auf das EBITDA je Aktie. Die Spielräume bleiben jedoch eng. Sollte Serra Verde die angestrebten Ergebnisziele verfehlen, könnte sich die Verwässerung zunehmend negativ auf den Wert je Aktie auswirken. Strategisch könnte die Übernahme dennoch sinnvoll bleiben, sofern die langfristigen Synergien innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette realisiert werden. ## Bewertung signalisiert weiteres Kurspotenzial Zur Bewertung lässt sich analysieren, welcher Anteil der langfristigen Unternehmensziele bereits im aktuellen Börsenwert enthalten ist. Ausgehend von einem Unternehmenswert zwischen rund 4,1 und 4,6 Milliarden US-Dollar, einer konservativen Renditeanforderung von 18 Prozent und einem EBITDA-Multiplikator von sieben bis acht ergibt sich, dass der Markt derzeit lediglich etwa 60 bis 69 Prozent des für 2030 angestrebten EBITDA einpreist. Damit scheint der aktuelle Aktienkurs bereits einen Teil der erwarteten Entwicklung zu berücksichtigen, lässt jedoch weiterhin Raum für zusätzliche Kursgewinne, sofern die Integration von Serra Verde gelingt und die gesamte Strategie vom Bergwerk bis zum Magneten erfolgreich umgesetzt wird. ## Quartalszahlen liefern wichtige Hinweise Der nächste bedeutende Meilenstein ist die Vorlage der Ergebnisse für das zweite Quartal 2026. Dabei dürfte weniger die kurzfristige Gewinnentwicklung im Mittelpunkt stehen als vielmehr der operative Fortschritt. Im ersten Quartal stammten sämtliche Umsätze von Less Common Metals, während Stillwater und die Rohstoffprojekte noch keine Erlöse erzielten. Besonders wichtig wird deshalb sein, ob Stillwater inzwischen erste kommerzielle Lieferungen aufgenommen hat. Das Unternehmen hatte angekündigt, dass die erste Produktionslinie im zweiten Quartal Kundenaufträge erfüllen und bis Ende des Jahres eine annualisierte Produktionskapazität von 600 Tonnen erreichen soll. Auch bei Less Common Metals wird auf eine Verbesserung der Umsatzentwicklung und der Gewinnmargen geachtet. Zusätzlich dürften Investoren Informationen zu den Auswirkungen der chinesischen Exportbeschränkungen erwarten, nachdem USA Rare Earth bereits auf Schwierigkeiten bei der Beschaffung wichtiger Rohstoffe hingewiesen hatte. ## Langfristige Perspektive bleibt aussichtsreich Trotz der erheblichen Risiken spricht weiterhin vieles für die langfristige Strategie des Unternehmens. Mit Serra Verde erhält USA Rare Earth erstmals Zugang zu einer bereits produzierenden Rohstoffquelle und stärkt damit den Aufbau einer weitgehend integrierten Wertschöpfungskette. Ob sich die Verwässerung für die Aktionäre auszahlt, hängt letztlich davon ab, ob Serra Verde die geplanten Ergebnisziele erreicht und die operative Verzahnung der einzelnen Unternehmensbereiche erfolgreich umgesetzt wird. Gelingt dies, erscheint auf Basis der langfristigen Unternehmensziele weiteres Aufwärtspotenzial für die Aktie möglich. Die Übernahme von Serra Verde erhöht die strategische Attraktivität von USA Rare Earth deutlich, bringt jedoch zugleich Integrations- und Verwässerungsrisiken mit sich. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob das Unternehmen seine operative Umsetzung in den kommenden Quartalen planmäßig vorantreibt. Aus unserer Sicht eröffnet die starke Kurskorrektur Anlegern neue Chancen und die Aktie ist aus unserer Sicht zu Kursen um 13 US-Dollar wieder deutlich kaufenswert. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Seagate-Aktie trotzt der Tech-Schwäche: Auf zu neuen Höhen?](https://www.sharedeals.de/seagate-aktie-trotzt-der-tech-schwaeche-auf-zu-neuen-hoehen/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Seagate Technology zeigt sich trotz der zuletzt erhöhten Volatilität im Technologiesektor bemerkenswert robust. Dank einer starken Geschäftsentwicklung, steigender Margen und anhaltender Nachfrage aus dem KI-Umfeld eröffnen sich aus Sicht vieler Investoren weiterhin attraktive Wachstumsperspektiven. Im Vergleich zu anderen Unternehmen aus dem KI-Sektor wie Sandisk, Micron oder SK hynix hat sich Seagate während der jüngsten Marktkorrektur deutlich widerstandsfähiger gezeigt. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die Ergebnisse des vierten Quartals des Geschäftsjahres 2026. Diese übertrafen die bisherigen Erwartungen deutlich und lieferten neue Hinweise darauf, dass sich die Ertragskraft des Unternehmens schneller verbessert als bislang angenommen. Bereits zuvor war die Einschätzung vertreten worden, dass die Einführung der HAMR-Technologie das Gewinnpotenzial nachhaltig steigern werde. Unterstützt wird diese Entwicklung durch langfristige Kapazitätszusagen im Nearline-Geschäft, die zunehmende Verbreitung der Mozaic-4+-Plattform sowie die wachsende Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Rechenzentren. Hinzu kommt eine Margenentwicklung, die deutlich über dem Niveau einer gewöhnlichen zyklischen Erholung des Festplattenmarktes liegt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Starke Zahlen der Speicherbranche sprechen für Seagate Auch die jüngsten Geschäftszahlen von Micron und SK hynix bestätigen die positiven Aussichten für Seagate. Micron steigerte den Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 auf 41,46 Milliarden US-Dollar nach 9,30 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Besonders das Cloud-Speichergeschäft und das Rechenzentrumsgeschäft erreichten operative Margen von 78 beziehungsweise 83 Prozent. Für das vierte Quartal stellte das Unternehmen zudem einen Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar in Aussicht und verwies auf die bereits laufende Serienproduktion von HBM4-Speichern. Auch SK hynix meldete ein außergewöhnlich starkes Quartal. Der Umsatz legte im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 257 Prozent auf 79,32 Billionen Won zu. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr ein Wachstum der DRAM-Nachfrage im mittleren Zwanzig-Prozent-Bereich und der NAND-Nachfrage im hohen Zehn-Prozent-Bereich. Gleichzeitig wurden die Auslieferungen von HBM4 aufgenommen und zahlreiche langfristige Lieferverträge mit wichtigen Kunden abgeschlossen. Diese Entwicklungen unterstreichen, dass der Ausbau der KI-Infrastruktur unverändert hohe Investitionen erfordert. Leistungsfähigere KI-Beschleuniger und speicherintensive Server erzeugen immer größere Datenmengen für Training, Inferenz, Videos und Archivierung. Diese Daten müssen langfristig wirtschaftlich gespeichert werden, wovon insbesondere Anbieter von Nearline-Festplatten wie Seagate profitieren. ## KI-Rechenzentren bleiben wichtigster Wachstumstreiber Der wichtigste Wachstumsmotor bleibt die steigende Nachfrage nach Speicherkapazitäten in KI-Rechenzentren. Angesichts der aktuellen Branchendynamik wird inzwischen davon ausgegangen, dass Seagate den Jahresumsatz von derzeit rund 16,4 Milliarden US-Dollar auf etwa 18 Milliarden US-Dollar steigern kann. Den größten Beitrag sollen dabei das Rechenzentrumsgeschäft und Nearline-Speicherlösungen leisten. ## Moderne Speichertechnologien treiben die Profitabilität Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die zunehmende Verbreitung der Mozaic-Plattform und der HAMR-Technologie. Höhere Speicherkapazitäten pro Festplatte erhöhen den Umsatz je Laufwerk und senken gleichzeitig die Herstellungskosten pro Terabyte. Die Ergebnisse des vierten Quartals verdeutlichen bereits diesen Trend. Die bereinigte Bruttomarge erreichte 52,7 Prozent, während die operative Marge auf 44,6 Prozent stieg. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 rechnet das Management sogar mit einer operativen Marge von rund 50 Prozent bei einem Quartalsumsatz von 4,1 Milliarden US-Dollar. Vor diesem Hintergrund wird die langfristige Annahme für die operative Marge von 48,5 auf 51 Prozent angehoben. Die zusätzliche Verbesserung ergibt sich aus einem höheren Anteil besonders profitabler Mozaic-Produkte, steigenden Speicherkapazitäten pro Laufwerk sowie weiteren Kostenvorteilen durch die zunehmende HAMR-Produktion. Bei einem Jahresumsatz von 18 Milliarden US-Dollar entspräche dies einem zusätzlichen operativen Gewinn von rund 180 Millionen US-Dollar. ## Gewinnentwicklung erhält zusätzlichen Rückenwind Neben den steigenden Margen verbessert sich auch die operative Hebelwirkung des Unternehmens. Bereits die Prognose für das erste Quartal 2027 impliziert einen annualisierten bereinigten Gewinn je Aktie von 29,20 US-Dollar. Damit wurde ein Großteil des zuvor erwarteten Gewinnsprungs bereits erreicht. Unter der Annahme von 231 Millionen verwässerten Aktien, Nettozins- und sonstigen Aufwendungen von 250 Millionen US-Dollar sowie einer Steuerquote von 16 Prozent ergibt sich bei einem Jahresumsatz von 18 Milliarden US-Dollar ein erwarteter bereinigter Gewinn je Aktie von 32,47 US-Dollar. ## Bewertung erscheint weiterhin attraktiv Seagate wird derzeit mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25,8 bewertet. Das liegt deutlich unter dem Niveau von 56,9, das noch der früheren Analyse zugrunde lag. Gleichzeitig sank das erwartete PEG-Verhältnis von etwa 0,9 auf lediglich 0,39 und liegt damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Für die Bewertung wird weiterhin ein erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 50 angesetzt. Die derzeit niedrige Bewertung wird eher als Folge einer allgemeinen Neubewertung des Technologiesektors interpretiert als als Ausdruck schwächerer Geschäftsaussichten. Angesichts steigender Margen, einer verbesserten Gewinnprognose, langfristiger Liefervereinbarungen und der zunehmenden Verbreitung der Mozaic-Plattform erscheint der Bewertungsabschlag schwer nachvollziehbar. Sollte sich das PEG-Verhältnis schrittweise dem Branchendurchschnitt annähern und Seagate das hohe Gewinnwachstum fortsetzen, wäre aus Sicht dieser Bewertung eine höhere Bewertung der Aktie gerechtfertigt. Auf Basis eines erwarteten bereinigten Gewinns je Aktie von 32,47 US-Dollar und eines Kurs-Gewinn-Verhältnisses von 50 ergibt sich ein Kursziel von 1.624 US-Dollar. Ausgehend vom aktuellen Kurs von 763 US-Dollar entspräche dies einem theoretischen Kurspotenzial von rund 127 Prozent. ## Hohe Erwartungen bergen auch Risiken Trotz der positiven Perspektiven bestehen weiterhin Risiken. Die Prognosen setzen voraus, dass Seagate eine operative Marge von rund 51 Prozent nachhaltig halten kann. Sollten die Preise unter Druck geraten, die Nachfrage großer Cloud-Anbieter nachlassen oder die derzeit knappe Versorgungslage nachlassen, könnten die Margen wieder in den mittleren 40-Prozent-Bereich zurückfallen. Auch die erfolgreiche Einführung der Mozaic- und HAMR-Technologien bleibt ein entscheidender Faktor. Verzögerungen bei der Kundenqualifizierung, Produktionsproblemen oder geringeren Fertigungsausbeuten könnten sich gleichzeitig auf Umsatz, Produktmix und Profitabilität auswirken. Hinzu kommt die hohe Abhängigkeit von wenigen großen Hyperscale-Kunden. Verschieben diese ihre Investitionen, könnte sich dies unmittelbar auf Absatz, Preise und Ergebnisentwicklung auswirken. Darüber hinaus bleibt die Bewertung anfällig für eine erneute Schwäche des Technologiesektors. Selbst bei weiter steigenden Gewinnen könnte das Bewertungsniveau vorübergehend unter Druck bleiben. ## Positive Aussichten werden durch Branchentrends bestätigt Die Ergebnisse des vierten Quartals 2026 stärken die langfristige Investmentthese für Seagate. Gleichzeitig zeigen die jüngsten Zahlen von Micron und SK hynix, dass die Investitionen in KI-Infrastruktur unverändert hoch bleiben und große Cloud-Anbieter ihre Speicherkapazitäten langfristig sichern. Mit steigenden Datenmengen wächst auch der Bedarf an kosteneffizienten Massenspeichern. Gleichzeitig sprechen die verbesserte Gewinnentwicklung, die höhere Profitabilität und die aktuell deutlich günstigere Bewertung dafür, dass Seagate von diesem Trend überproportional profitieren könnte. Unser [Multibagger-Tipp](https://www.sharedeals.de/seagate-aktie-nach-ruecksetzer-unbedingt-kaufen/) Seagate profitiert weiterhin von der wachsenden Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Anwendungen und überzeugt mit einer deutlich verbesserten Ertragskraft. Gelingt es dem Unternehmen, die hohe Profitabilität und den Ausbau der HAMR-Technologie fortzusetzen, bleibt die Aktie trotz der bereits starken Kursentwicklung aussichtsreich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Seagate in Kürze - Seagate Technology Inc. (WKN: A3CQU7) mit Sitz in Dublin, Irland und operativer Zentrale in Cupertino, Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Datenspeicherlösungen, insbesonder von HDDs und SSDs. - Der Konzern fokussiert sich auf die Entwicklung von Hochkapazitätsspeichern für Rechenzentren, Cloud-Infrastrukturen, Unternehmen und Endverbraucher. - Das Unternehmen ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und an der Börse ca. 173 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Strategy-Aktie: Bringen die Zahlen die Wende?](https://www.sharedeals.de/strategy-aktie-bringen-die-zahlen-die-wende/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Strategy veröffentlicht heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Quartal. Beim Unternehmen dreht sich inzwischen fast alles um die Bitcoin-Bestände, deren Finanzierung und die Frage, wie lange das bisherige Treasury-Modell auch in einem schwächeren Markt funktioniert. Entsprechend dürften klassische Kennzahlen wie Umsatz oder Gewinn diesmal nur eine untergeordnete Rolle spielen. ## Bitcoin-Verkäufe sorgen für Kritik Für Gesprächsstoff sorgten zuletzt vor allem die ersten Bitcoin-Verkäufe seit mehreren Jahren. Strategy trennte sich zunächst von 32 Bitcoin und veräußerte später weitere Bestände. Insgesamt wurden 2026 bereits Bitcoin im Wert von mehr als 200 Millionen US$ verkauft. Gleichzeitig hat der Vorstand Verkäufe von bis zu 1,25 Milliarden US$ erlaubt, falls zusätzliches Kapital für Dividenden und die Dollarreserve benötigt wird. Daran entzündet sich die Kritik. Michael Saylor hatte über Jahre den Eindruck vermittelt, dass Strategy seine Bitcoin dauerhaft halten und unabhängig von der Marktlage weiter zukaufen würde. Die jüngsten Verkäufe zeigen nun, dass das Unternehmen in schwächeren Phasen durchaus Liquidität aus den Beständen ziehen muss. Hinzu kommt, dass Strategy zuletzt zwar neue Aktien im Wert von mehr als 500 Millionen US$ ausgegeben, damit aber keine weiteren Bitcoin gekauft hat. Stattdessen wurde die Dollarreserve auf 3,75 Milliarden US$ erhöht und ein Teil der Vorzugsaktien zurückgekauft. Bei den Zahlen werden Anleger daher vor allem darauf schauen, ob weitere Bitcoin-Verkäufe geplant sind und wie Strategy künftig Dividenden, Zinsen und Rückkäufe finanzieren will. Auch Aussagen zur mehrwöchigen Kaufpause dürften verfolgt werden. Bleibt es bei einer vorübergehenden Unterbrechung oder verändert das Unternehmen seine bisher sehr offensive Strategie dauerhaft? **Übrigens:** Wenn Du auf der Suche nach erfolgreichen Investmentchancen bist, dann lies Dir mal unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) durch. ## **Strategy-Aktie: 100 US$ bleiben die Schlüsselmarke** Die Aktie konnte sich zuletzt wieder an die Marke von 100 US$ heranarbeiten. Dieser Bereich bleibt die wichtigste kurzfristige Hürde. Gelingt es, die Marke nachhaltig zurückzuerobern, wäre eine stärkere Gegenbewegung möglich. Dafür müsste sich der Kurs allerdings auch nach den Zahlen oberhalb von 100 US$ behaupten. Scheitert Strategy erneut an dieser Zone, dürfte der Abgabedruck anhalten. Die Aktie bleibt stark vom Bitcoin-Kurs abhängig und reagiert zusätzlich empfindlich auf neue Aktienausgaben oder mögliche Verkäufe aus dem Bitcoin-Bestand. Die Quartalszahlen dürften deshalb weniger wegen einzelner Gewinnschätzungen interessant werden. Wichtiger ist, ob Strategy das Vertrauen in sein Treasury-Modell wieder stärken kann. Die Einschätzungen der Analysten fallen weiterhin überwiegend positiv aus. Viele Experten sehen Strategy langfristig als Hebel auf den Bitcoin-Kurs und erwarten, dass das Unternehmen von einer anhaltenden Stärke der Kryptowährung profitieren kann. Bei den Zahlen geht es vor allem um Vertrauen. Strategy muss zeigen, dass das Treasury-Modell auch nach den jüngsten Bitcoin-Verkäufen funktioniert und die Finanzierung weiterhin gesichert ist. Klare Aussagen zu weiteren Käufen, möglichen Verkäufen und neuen Kapitalmaßnahmen könnten die Aktie stützen. Bleiben diese Punkte offen, dürfte die Skepsis zunächst bestehen bleiben. ## ℹ️ Strategy in Kürze - Strategy (WKN: 722713) ist ein US-Unternehmen mit operativem Fokus auf den Vertrieb von KI-getriebener Analysesoftware. - Bekannt ist das Unternehmen aber vor allem als Bitcoin-Holding. Laut aktuellen Daten hält das Unternehmen etwa 717.000 BTC und damit rund 3,4% aller erzeugten Bitcoins. - Neben der Hauptbörse Nasdaq kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Aktuell liegt der Marktwert bei rund 32,7 Milliarden US$. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Krypto, Krypto-Aktien, Strategy, Strategy-Aktie --- ### [BAT-Aktie: Starke Zahlen – ist sie jetzt ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/bat-aktie-starke-zahlen-ist-sie-jetzt-ein-kauf/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Aktie von British American Tobacco (BAT-Aktie) reagiert am Donnerstag relativ freundlich auf die Halbjahreszahlen und steigt zeitweise um rund +1% auf 55,36 €. Der Tabakkonzern übertrifft beim bereinigten Gewinn die Erwartungen und wird für das Gesamtjahr etwas optimistischer. Reicht das, damit die Dividendenaktie auch nach ihrer starken Kursentwicklung noch ein Kauf ist? ## Velo zieht das Wachstum an Der Umsatz von British American Tobacco stieg im ersten Halbjahr um +1,4% auf 12,24 Milliarden £. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei +2,9%. Entscheidender ist jedoch, woher die Dynamik kommt: Die Erlöse der sogenannten neuen Kategorien legten währungsbereinigt um +18% auf 1,93 Milliarden £ zu. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Besonders stark entwickelte sich Velo. Der Umsatz mit den Nikotinbeuteln wuchs um +65,9%. In den wichtigsten Märkten erreichte BAT bei dem Segment „Modern Oral“ einen Volumenanteil von 39,2%. Gleichzeitig erhöhte sich der Ergebnisbeitrag der neuen Kategorien um +54,7% auf 257 Millionen £. Rauchfreie Produkte stehen inzwischen für 19,8% des Konzernumsatzes. ## Das klassische Geschäft bleibt die Cashcow Noch finanziert allerdings das Geschäft mit Zigaretten den Umbau. Obwohl BAT im ersten Halbjahr -4,6% weniger Zigaretten verkaufte, stieg der Umsatz mit klassischen Tabakprodukten währungsbereinigt um +2,1%. Preiserhöhungen und ein besserer Produktmix glichen den Volumenrückgang aus. Regional zeigt sich ein gemischtes Bild. In den USA wuchs der Umsatz um +8,5%, während er in Asien, dem Nahen Osten und Afrika um -6,3% zurückging. Der bereinigte operative Gewinn stieg währungsbereinigt und um Kanada angepasst um +3,5%. Der entsprechend bereinigte Gewinn je Aktie legte um +7,9% auf 164 Pence zu. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Der ausgewiesene operative Gewinn sank dagegen um -15,8%. Hier verzerrt vor allem ein positiver Sondereffekt aus dem kanadischen Vergleichsverfahren das Vorjahresergebnis. ## Dividende und Rückkäufe bleiben stark Für das Gesamtjahr erwartet BAT beim bereinigten Gewinn je Aktie nun ein Wachstum in der Mitte der bisherigen Spanne von +5% bis +8%. Beim Umsatz und beim operativen Gewinn bleibt der Konzern dagegen am unteren Ende seiner mittelfristigen Ziele. Das Aktienrückkaufprogramm über 1,3 Milliarden £ läuft weiter. Die zuletzt beschlossene Jahresdividende beträgt 245,04 Pence. Bei einem Kurs von 47,40 £ entspricht das einer Dividendenrendite von rund 5,2%. Die Zahlen sind meiner Meinung nach solide. BAT beweist, dass Velo mehr als ein Hoffnungsträger ist. Gleichzeitig bleibt der Konzern mit einem erwarteten KGV von rund 13 und einer Dividendenrendite von 5,2% attraktiv bewertet. Ganz so billig wie in den vergangenen Jahren ist die Aktie allerdings nicht mehr. Bestandsaktionäre können meiner Meinung nach investiert bleiben. Neuinvestoren sollten meiner Meinung nach auf eine günstigere Bewertung warten. Denn gerade das rückläufige Geschäft mit den klassischen Tabakprodukten benötigt eine höhere Sicherheitsmarge. ## ℹ️ BAT in Kürze - British American Tobacco (WKN: 916018) zählt zu den weltweit größten Tabakkonzernen. - Zum Portfolio gehören unter anderem Lucky Strike, Dunhill, Vuse, glo und Velo. - BAT erreicht inzwischen 35 Millionen Konsumenten mit rauchfreien Produkten. - Der Unternehmenssitz befindet sich in London, die Marktkapitalisierung liegt bei 117 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: 50 € Aktienkurs noch vor Ex-Dividende?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-50-e-aktienkurs-noch-vor-ex-dividende/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Novo Nordisk-Aktie legt am Donnerstag um +1,18% auf 45,15 € zu. Innerhalb eines Monats steht inzwischen ein Plus von rund +8,3%. Bis zur psychologisch wichtigen Marke von 50 € fehlen damit noch +10,7%. Kann der dänische Pharmakonzern diese Lücke noch vor dem erwarteten Ex-Dividenden-Termin im August schließen? ## Die Dividende allein reicht nicht Novo Nordisk veröffentlicht am 5. August seine Ergebnisse für das erste Halbjahr. Zusammen mit den Zahlen dürfte der Konzern auch die Zwischendividende für 2026 festlegen. Als voraussichtlicher Ex-Dividenden-Tag gilt für die in Kopenhagen gehandelte B-Aktie der 14. August. Offiziell bestätigt sind Termin und Ausschüttungshöhe allerdings noch nicht. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Im Vorjahr zahlte Novo Nordisk eine Zwischendividende von 3,75 Dänischen Kronen (DKK) beziehungsweise rund 0,50 € je Aktie. Die gesamte Ausschüttung für 2025 lag bei 11,70 DKK. Daraus ergibt sich derzeit eine Dividendenrendite von rund 3,6%. Für einen Kurssprung auf 50 € genügt das nicht. Zumal die Dividende am Ex-Tag vom Aktienkurs abgezogen wird. Die eigentliche Entscheidung fällt daher bereits mit den Halbjahreszahlen. ## Das muss Novo Nordisk jetzt liefern Im ersten Quartal gingen die bereinigten Erlöse währungsbereinigt um -4% zurück. Der bereinigte operative Gewinn sank um -6%. Trotzdem hob Novo Nordisk seine Jahresprognose leicht an. Für 2026 erwartet das Management bei Umsatz und operativem Gewinn nun einen Rückgang zwischen -4% und -12%. Mut macht vor allem Wegovy in Tablettenform. Bis Mitte April verzeichnete Novo Nordisk bereits mehr als 200.000 wöchentliche Verschreibungen in den USA. Seit der Markteinführung Anfang Januar waren es zu diesem Zeitpunkt mehr als zwei Millionen Verschreibungen. **Tipp**: Du interessierst Dich für Biotech- und Medtech-Aktien? Dann ist es höchste Zeit, einen Blick in den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/lg-intern-bi-aktie/?stockname=Novo+Nordisk&stockidentifier=symbol%3ANOV) zu werfen! Zeigen die Halbjahreszahlen, dass dieses Volumen den Preisdruck besser als erwartet ausgleicht, könnte die Prognose erneut steigen. Dann halte ich einen schnellen Anlauf auf 50 € für realistisch. Enttäuschen Absatz oder Margen, dürfte der Turnaround zunächst ins Stocken geraten. ## Die Bewertung lässt noch Luft Bei 45,15 € liegt das KGV auf Basis des vorsichtigen 2026er Gewinns bei ungefähr 16. Selbst bei 50 € würde die Bewertung lediglich auf etwa das 17,5-Fache des erwarteten Gewinns steigen. Für einen Marktführer mit einer starken Diabetesposition und Chancen im wachsenden Adipositas-Markt wäre das noch vertretbar. 50 € vor dem erwarteten Ex-Dividenden-Termin sind möglich, aber kein Selbstläufer. Der Kurs benötigt dafür starke Halbjahreszahlen und wahrscheinlich eine weitere Verbesserung des Ausblicks. Die Dividende selbst ist nicht der entscheidende Kurstreiber. Meine Einschätzung bleibt trotzdem positiv. Die Aktie von Novo Nordisk ist selbst nach der jüngsten Erholung nicht teuer und besitzt ab 2027 gute Chancen auf einen operativen Turnaround. Trotzdem kann es nicht falsch sein, die neuen Zahlen für das erste Halbjahr 2026 abzuwarten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass hier durchaus so manche Volatilität möglich ist. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 195 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Meta-Aktie nach Zahlen: Kurs bricht -9% ein](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-nach-zahlen-kurs-bricht-9-ein/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Meta-Aktie gerät nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich unter Druck und verliert rund -9% an Wert. Damit stellt sich die Frage, ob die Reaktion der Anleger lediglich eine kurzfristige Enttäuschung widerspiegelt oder ob sich daraus eine größere charttechnische Korrektur entwickelt. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur Meta-Aktie Die Meta-Aktie geriet nach den Quartalszahlen deutlich unter Druck. Zwar steigerte der Konzern den Umsatz um +28% auf 60,8 Milliarden US-Dollar, doch sowohl der Gewinn je Aktie als auch der Umsatzausblick für das laufende Quartal blieben hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Gleichzeitig hält CEO Mark Zuckerberg an seinen milliardenschweren Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur fest, was bei vielen Anlegern Zweifel an der künftigen Rentabilität der hohen Ausgaben aufkommen lässt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/META_2026-07-30_10-09-28-scaled.png)Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Meta-Kurs steht vorbörslich bereits bei nur noch 537 US$ und damit rund -9% unter dem gestrigen Schlusskurs. Es lässt sich im Chart eine größere Schulter-Kopf-Schulter-Formation erkennen. Die Nackenlinie ist dank des starken Abverkaufs gebrochen. Entscheidend wird jetzt sein, wie sich die Meta-Aktie zur Markteröffnung verhält. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Meta-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 42 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weiter fallende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/META_2026-07-30_10-10-04-scaled.png)Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit bärische Signale. Sowohl RSI als auch MACD haben Verkaufssignale ausgebildet und deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Meta Platforms-Kurs in einer fortgeschrittenen Phase eines Impulses befindet. Es ist eine fünfteilige Bewegung auf mehreren Wellengraden zu identifizieren, was eine größere Korrektur zur Folge haben könnte. Ein Unterschreiten des lokalen Tiefs der Welle 4 (röm. iv) bei 479,48 US$ würde dieses Szenario bestätigen. Der Meta-Kurs hat aktuell noch die Chance, in der Welle 5 weiter zu extendieren – siehe Chartbild. Der Invalidierungspunkt für das bullische Szenario liegt bei 479,48 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/META_2026-07-30_10-11-04-scaled.png)Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Meta Platforms-Kurs zeigt derzeit Schwäche. Weitere lokale Hochs bleiben möglich, sofern der Kurs nicht nachhaltig unter das lokale Tief vom April 2025 bei 479,48 US$ fällt. Sollte diese lokale Unterstützung unterschritten werden, könnte sich eine Korrektur ausbilden, die den Kurs der Meta Platforms-Aktie spürbar nach unten drücken könnte. Derzeit überwiegt jedoch das Risiko eines weiteren Abverkaufs. Aus meiner Sicht hat sich das Chartbild deutlich eingetrübt. RSI und MACD liefern bärische Signale, während der Bruch der Nackenlinie den Verkaufsdruck zusätzlich verstärkt. Entscheidend wird nun sein, ob sich die Aktie oberhalb wichtiger Unterstützungen stabilisieren kann. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich inzwischen das Korrekturszenario. Zwar bleibt eine Ausdehnung der Welle 5 oberhalb von 479,48 US$ möglich, das Risiko einer größeren Abwärtsbewegung ist jedoch deutlich gestiegen. Ein Bruch dieser Marke würde das bullische Szenario klar invalidieren. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (WKN: A1JWVX) ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern mit Sitz in Menlo Park (Kalifornien), der die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads betreibt. - Das Unternehmen erzielt den Großteil seiner Umsätze mit digitaler Werbung und investiert gleichzeitig stark in künstliche Intelligenz sowie in das Metaverse. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und gehört zu den größten Technologiewerten im Index NASDAQ-100 sowie im S&P 500. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei rund 1,487 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Meta, Meta Platforms, Meta-Aktie, Meta-Analyse, Meta-Chartanalyse, Meta-Kurs, Meta-Preis, Meta-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SpaceX-Aktie: Ist der Absturz jetzt eine Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-ist-der-absturz-jetzt-eine-kaufchance/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem viel beachteten Börsengang ist bei der SpaceX-Aktie Ernüchterung eingekehrt. Der Kurs liegt mittlerweile nur noch bei rund 112 US$ und damit deutlich unter dem Ausgabepreis von 135 US$. Vom bisherigen Höchststand bei 225,64 US$ hat die Aktie sogar rund die Hälfte ihres Wertes verloren. Nun stellt sich die Frage, ob die Korrektur bereits weit genug gelaufen ist oder die hohe Bewertung weiterhin für Druck sorgt. ## Neue Regeln könnten SpaceX entgegenkommen Für etwas Unterstützung sorgten zuletzt Nachrichten aus Washington. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Änderungen vorgeschlagen, mit denen Genehmigungsverfahren für Raketenstarts vereinfacht und beschleunigt werden sollen. Davon könnte besonders SpaceX profitieren, da das Unternehmen seine Zahl an Starts in den kommenden Jahren weiter deutlich erhöhen möchte. Bereits 2025 entfiel ein großer Teil der kommerziellen Raumfahrtaktivitäten auf SpaceX. Kurzfristig richtet sich der Blick jedoch vor allem auf den 4. August. Dann soll SpaceX erstmals seit dem Börsengang Geschäftszahlen vorlegen. Anleger dürften dabei vor allem auf die Entwicklung von Starlink, die Profitabilität des Raumfahrtgeschäfts sowie die hohen Investitionen in neue Raketen, Satelliten und KI-Infrastruktur achten. Gleichzeitig läuft eine erste Haltefrist für einen Teil der Altaktionäre aus. Sollten zusätzliche Aktien auf den Markt kommen, könnte dies den Kurs zunächst weiter belasten. Charttechnisch ist die Lage weiterhin angeschlagen. Die Aktie hat zuletzt ein neues Tief bei rund 107 US$ markiert, konnte sich anschließend aber wieder leicht erholen. Der Bereich zwischen 107 und 110 US$ bildet damit zunächst die wichtigste kurzfristige Unterstützung. Hält diese Zone, wäre eine Gegenbewegung in Richtung des Ausgabepreises bei 135 US$ möglich. Fällt die Aktie dagegen unter das bisherige Tief, dürfte sich die Korrektur zunächst fortsetzen. Übrigens, 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben: [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Analysten sehen enorme Chancen und hohe Risiken Kaum eine andere Aktie wird von Analysten derzeit so unterschiedlich bewertet. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 237 US$ und damit mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs. Die Spanne reicht allerdings von lediglich 62 US$ bis zu 800 US$. Diese enorme Differenz zeigt, wie schwer sich das Unternehmen derzeit bewerten lässt. Morgan Stanley sieht den Bereich um 100 US$ zunehmend als interessante Einstiegszone. Nach Einschätzung der Analysten würde der Markt dem KI-Geschäft von SpaceX auf diesem Niveau praktisch keinen zusätzlichen Wert mehr beimessen. Das klassische Raumfahrtgeschäft und Starlink würden damit bereits einen großen Teil der Bewertung abdecken. Sollte sich die Verbindung aus Satellitennetzwerk, Raumfahrt und KI langfristig auszahlen, könnte daraus erhebliches Potenzial entstehen. Deutlich skeptischer zeigt sich dagegen Morningstar. Das Analysehaus sieht den fairen Wert der Aktie nur bei rund 62 US$. Die vorsichtige Einschätzung hängt vor allem mit der weiterhin sehr hohen Unternehmensbewertung und den großen Investitionen zusammen, die SpaceX für Starship, Starlink und die neuen KI-Projekte stemmen muss. Die SpaceX-Aktie nähert sich mit rund 112 US$ einer technisch interessanten Zone. Die Unterstützung zwischen 107 und 110 US$ hat zunächst gehalten, gleichzeitig liegt der Kurs nur noch knapp über der von Morgan Stanley genannten Einstiegszone bei 100 US$. Die kommenden Geschäftszahlen dürften nun zeigen, ob die starke Korrektur bereits übertrieben war. Aufgrund der hohen Bewertung und der sehr unterschiedlichen Analystenschätzungen bleibt die Aktie jedoch ein spekulatives Investment. ## ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX (kurz für Space Exploration Technologies) (WKN: A42D4F) ist ein 2002 von Elon Musk gegründeter Raumfahrt- und Technologiekonzern mit Sitz in Hawthorne in Kalifornien. - Langfristiges Ziel des Konzerns ist es, die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies zu machen und eine dauerhafte Kolonie auf dem Mars zu errichten. - Das Geschäftsmodell von SpaceX beruht auf den drei Säulen Transport und Raketentechnologie, Satelliteninternet (Starlink) und KI-Infrastruktur (xAI). - SpaceX betreibt nicht nur das größte Satellitennetzwerk der Erde, sondern plant auch gigantische orbitale KI-Rechenzentren. - Gründer und CEO Elon Musk kontrolliert auch nach dem Börsengang im Juni 2026 42% des Kapitals und 84% der Stimmrechte. - SpaceX notiert an der Technologiebörse Nasdaq und wird in Kürze in den Nasdaq 100-Index aufgenommen. Mit einem Börsenwert von 1,49 Billionen US$ ist es eines der 10 wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Prognose --- ### [Rheinmetall-Aktie: An dieser Marke droht der nächste Rücksetzer](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-an-dieser-marke-droht-der-naechste-ruecksetzer/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Rheinmetall-Aktie konnte sich in den vergangenen Wochen deutlich von ihrem Tief lösen. Kurz vor dem wichtigen Widerstandsbereich bei 1.225 € drehte der Kurs jedoch wieder nach unten. Kann die Aktie den nächsten Anlauf schaffen? ## Rheinmetall dreht vor dem Widerstand Die Unterstützung bei 900 € hat sich zuletzt als stabil erwiesen. Von dort aus setzte die Aktie zu einer deutlichen Gegenbewegung an und näherte sich wieder dem Bereich um 1.225 €. Noch bevor diese Marke vollständig erreicht wurde, drehte der Kurs jedoch erneut nach unten. Bei 1.225 € liegt nicht nur ein bereits bekannter Widerstandsbereich, sondern auch der Point of Control aus dem Volumenprofil. In dieser Zone wurde innerhalb des betrachteten Zeitraums besonders viel gehandelt. Entsprechend groß dürfte dort das Interesse vieler Marktteilnehmer sein. Ein nachhaltiger Anstieg über diese Marke bleibt daher schwierig. Die jüngste Reaktion zeigt, dass bereits kurz vor dem eigentlichen Widerstand wieder Verkäufer auftreten. Erst oberhalb von 1.225 € könnte die Aktie den nächsten größeren Aufwärtsimpuls starten. Solange das nicht gelingt, bleibt auch ein erneuter Rücksetzer möglich. Die Unterstützung bei 900 € bildet in diesem Fall weiterhin die wichtigste Absicherung auf der Unterseite. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-30-um-09.47.53.png)Rheinmetall-Aktie auf TradingView ## Analysten sehen deutlich höhere Kurse Deutlich optimistischer fällt der Blick vieler Analysten aus. Der Konsens für die Rheinmetall-Aktie lautet weiterhin überwiegend „Kaufen“. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit je nach Erhebung bei rund 1.700 €. Die höchste Prognose reicht bis etwa 2.380 €, während das niedrigste Kursziel bei 1.150 € liegt. UBS bestätigte zuletzt beispielsweise die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.600 €. Andere Analysten rechnen langfristig mit noch deutlich höheren Kursen. Grundlage dafür sind vor allem die steigenden europäischen Verteidigungsausgaben und der hohe Auftragsbestand des Konzerns. Die Rheinmetall-Aktie hat an der Unterstützung bei 900 € eine deutliche Gegenbewegung gestartet. Vor dem Widerstand um 1.225 € drehte der Kurs jedoch wieder nach unten. Die Analysten sehen zwar weiterhin erhebliches Potenzial, aus charttechnischer Sicht muss die Aktie aber zunächst diese Hürde überwinden. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 50,705 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Kurs --- ### [UBS-Aktie nach Zahlen: Weitere Kurstreiber in Sicht?](https://www.sharedeals.de/ubs-aktie-nach-zahlen-weitere-kurstreiber-in-sicht/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die UBS-Aktie präsentiert sich nach den jüngsten Quartalszahlen trotz einer starken Kursrallye im Vorfeld widerstandsfähig und profitiert von einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm. Trotz gemischter Ergebnisse sprechen die Wachstumsaussichten, die solide Kapitalausstattung und die Bewertung weiterhin für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Die UBS hat für das zweite Quartal gemischte Ergebnisse vorgelegt. Der Gewinn je Aktie nach GAAP belief sich auf 0,87 US-Dollar und lag damit unter den Analystenschätzungen von 0,97 US-Dollar. Der Umsatz erreichte dagegen 13,7 Milliarden US-Dollar und übertraf die Erwartungen deutlich. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Plus von 13 Prozent. Der Vorsteuergewinn lag bei 3,6 Milliarden US-Dollar, während die Rendite auf das harte Kernkapital 15,4 Prozent erreichte. Die Börsenreaktion fiel verhalten aus. Die Aktie bewegte sich nach Veröffentlichung der Zahlen kaum, obwohl der Optionsmarkt im Vorfeld deutlich stärkere Kursschwankungen eingepreist hatte. ## Starkes operatives Geschäft sorgt für Rückenwind Operativ verlief das Quartal insgesamt erfreulich. Der Nettogewinn erreichte 2,8 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Vorsteuergewinn auf 3,9 Milliarden US-Dollar kletterte und damit im Jahresvergleich um 45 Prozent zulegte. Die bereinigte Eigenkapitalrendite auf das harte Kernkapital stieg auf 16,4 Prozent, während sich die Cost-Income-Ratio auf 70 Prozent belief. Besonders positiv entwickelte sich das verwaltete Vermögen, das auf 7,3 Billionen US-Dollar anwuchs. Im Bereich Global Wealth Management flossen netto 36 Milliarden US-Dollar an neuen Kundengeldern zu. Die Vermögensverwaltung verzeichnete weitere Nettozuflüsse von 6,3 Milliarden US-Dollar. Auch das Investmentbanking überzeugte mit einem Umsatzwachstum von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ## Integration der Credit Suisse schreitet weiter voran Die Integration der Credit Suisse verläuft nach Angaben des Managements weiterhin planmäßig und soll bis Ende des Jahres im Wesentlichen abgeschlossen sein. Bis Ende Juni wurden bereits jährliche Bruttokosteneinsparungen von 12,6 Milliarden US-Dollar realisiert. Bis Jahresende soll dieser Wert auf rund 13,5 Milliarden US-Dollar steigen. Auch die Kapitalausstattung bleibt komfortabel. Die harte Kernkapitalquote auf Basis der Verschuldungsquote lag bei 4,4 Prozent und unterstreicht die finanzielle Stabilität der Bank. ## Milliardenprogramm für Aktienrückkäufe stärkt das Vertrauen Ein wesentlicher Kurstreiber bleibt das angekündigte Aktienrückkaufprogramm. UBS plant, das laufende Programm mit einem Gesamtvolumen von 3 Milliarden US-Dollar bis zum zweiten Quartal 2027 vollständig umzusetzen. Gleichzeitig dürften sich die Profitabilität und die Kapitalrenditen weiter verbessern. Sämtliche wesentlichen Geschäftsbereiche, darunter Investment Banking, Wealth Management sowie die Non-Core- und Legacy-Einheiten, lieferten überzeugende Ergebnisse. ## Gewinnwachstum könnte Bewertung rechtfertigen Für die kommenden Jahre erwarten Analysten eine deutliche Gewinnsteigerung. Bis 2028 könnte der Gewinn je Aktie nach GAAP auf mehr als 4,50 US-Dollar steigen. Zudem wurden in den vergangenen drei Monaten mehrere Analystenempfehlungen angehoben, während es keine Herabstufungen gab. Auf Basis eines erwarteten Gewinns je Aktie von 4,14 US-Dollar für 2027 und eines Kurs-Gewinn-Verhältnisses von 15 ergibt sich ein theoretischer fairer Wert von rund 62 US-Dollar je Aktie. Trotz eines im europäischen Bankensektor vergleichsweise höheren Kurs-Buchwert-Verhältnisses erscheint die Bewertung angesichts der Wachstumsdynamik weiterhin attraktiv. ## Diese Risiken sollten Anleger im Blick behalten Zu den wichtigsten Risiken zählen schwächere Aktien- und Anleihemärkte, die insbesondere das provisionsabhängige Wealth-Management-Geschäft belasten könnten. Hinzu kommen mögliche Belastungen durch stärkere Währungsschwankungen sowie langfristig sinkende Zinsen, die auf die Ertragskraft drücken könnten. Darüber hinaus bleiben regulatorische Vorgaben und mögliche Änderungen bei den Kapitalanforderungen in Europa ein wichtiger Unsicherheitsfaktor. ## Nächste Quartalszahlen als wichtiger Termin Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal wird derzeit für den 28. Oktober 2026 erwartet. Bis dahin sind keine weiteren bedeutenden Unternehmensereignisse absehbar, die voraussichtlich größere Kursschwankungen auslösen dürften. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Chartbild spricht weiterhin für steigende Kurse Auch aus charttechnischer Sicht bleibt die Ausgangslage positiv. Die Aktie befindet sich seit Anfang 2025 in einem stabilen Aufwärtstrend mit einer Serie höherer Hochs und höherer Tiefs. Der langfristige 200-Tage-Durchschnitt zeigt weiter nach oben und bestätigt den intakten Haupttrend. Zusätzlich bewegt sich der Relative-Stärke-Index weiterhin im positiven Bereich, was auf anhaltende Kaufdynamik hindeutet. Aus charttechnischer Sicht ergibt sich daraus ein mögliches Kursziel im Bereich von 62 US-Dollar. Eine bedeutende langfristige Unterstützungszone verläuft erst deutlich tiefer im Bereich von rund 35 US-Dollar. Die UBS verbindet eine solide Bilanz, anhaltendes Gewinnwachstum und ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm mit einer im Branchenvergleich weiterhin attraktiven Bewertung. Bleibt das operative Momentum erhalten und verläuft die Integration der Credit Suisse wie geplant, bestehen gute Chancen auf weiteres Kurspotenzial. Mit einer Dividendenrendite von rund 2,1 Prozent bietet das Papier zudem eine höhere Ausschüttung als der S&P 500. Übrigens, 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben: [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ UBS in Kürze - Die schweizerische UBS Group AG ist ein weltweit agierendes Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit Schwerpunkten im Asset Management, im Investment-Banking sowie im Private-Banking. - Neben dem Hauptsitz in Zürich ist der Bankkonzern ist in über 50 Ländern sowie an allen bedeutenden Finanzplätzen präsent. - Im März 2023 erfolgte die Not-Übernahme der angeschlagenen Credit Suisse (CS), die Integration ist schon weit fortgeschritten. - Das an der Schweizer Börse SIX notierte Unternehmen wird aktuell mit 139 Milliarden SFR bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [Tesla-Aktie mit -40% – sind das Einstiegskurse?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-mit-40-sind-das-einstiegskurse/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Tesla-Aktie zählt seit Jahren zu den volatilsten Werten am US-Aktienmarkt. Nach einer Korrektur von rund -40% gegenüber dem Allzeithoch stellt sich nun die Frage, ob sich auf dem aktuellen Kursniveau bereits eine attraktive charttechnische Chance eröffnet oder ob die Abwärtsbewegung noch nicht abgeschlossen ist. Die Antwort liefert vor allem der Blick auf den Chart. ## Chartanalyse zu Tesla Der Tesla-Kurs steht seit dem Allzeithoch am 22. Dezember 2025 unter Druck. Mittlerweile ist die Korrektur über -40% stark. Besonders in den vergangenen 14 Tagen kam der Kurs deutlich unter die Räder, nachdem sich zuvor eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgezeichnet hatte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/TSLA_2026-07-30_09-14-22-scaled.png)Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Diese Schulter-Kopf-Schulter-Formation hat sich nun ausgespielt und das technische Preisziel von 296 US$ ist nahezu erreicht worden. Aktuell steht der Kurs der Tesla-Aktie bei knapp unter 300 US$ und damit in einer interessanten Unterstützungszone. Sollte diese jedoch brechen, könnte sich der Verkaufsdruck nochmals erhöhen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Tesla-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 25 Punkten, leicht in der überverkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weiter fallende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/TSLA_2026-07-30_09-15-01-scaled.png)Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart senden derzeit bärische Signale. Sowohl RSI als auch MACD haben Verkaufssignale ausgebildet und deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Auch auf Wochenbasis zeichnet sich weiterhin ein negatives technisches Bild ab. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht für einen weit fortgeschrittenen Aufwärtszyklus. Mit dem Allzeithoch im Dezember 2024 wurde die Welle 5 abgeschlossen, wodurch die Elliott-Wellen-Zählung technisch vollständig ist. Damit steigt aus charttechnischer Sicht die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur. Solange das bullische Szenario einer diagonalen Struktur intakt bleibt, sind weitere Allzeithochs jedoch weiterhin möglich. Erst ein nachhaltiger Bruch der Unterstützung bei 212,39 US$ würde dieses Szenario invalidieren. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/TSLA_2026-07-30_09-15-46-scaled.png)Tesla, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Tesla-Kurs macht momentan einen bärischen Eindruck. Zwar lässt das Elliott-Wellen-Alternativszenario noch ein neues Rekordhoch zu, dazu ist es aber notwendig, dass der prognostizierte Trendwendebereich nicht unterschritten wird und der Kurs in Kürze eine Wende vollzieht. Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild angeschlagen. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis bärische Signale, während der überverkaufte RSI kurzfristig eine technische Gegenbewegung begünstigen könnte. Entscheidend ist, ob die aktuelle Unterstützungszone verteidigt wird. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich derzeit das Korrekturszenario. Das bullische Alternativszenario bleibt zwar intakt, setzt aber eine schnelle Stabilisierung oberhalb von 212,39 US$ voraus. Andernfalls dürfte sich die übergeordnete Korrektur weiter ausdehnen. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit. - Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 1,178 Billion US$ auf. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Tech-Aktien, Techaktien, Tesla, Tesla-Aktie, Tesla-Aktie-Prognose, Tesla-Analyse, Tesla-Chartanalyse, Tesla-Kurs, Tesla-Preis --- ### [Bechtle-Aktie +22% in wenigen Tagen: Jetzt noch zugreifen?](https://www.sharedeals.de/bechtle-aktie-22-in-wenigen-tagen-jetzt-noch-zugreifen/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Bechtle-Aktie legte in den vergangenen Tagen rund +22% zu und konnte damit einen großen Teil der Kursverluste seit Jahresbeginn wettmachen. Am Donnerstag verliert sie aktuell leicht und notiert bei 36,70 €. Auslöser der Rally waren überzeugende Quartalszahlen und ein angehobener Jahresausblick. Doch stellt sich nun die Frage: Ist der Kursanstieg nachhaltig oder droht zunächst eine Konsolidierung? ## Zweistelliges Wachstum erzielt Nach einem bereits starken Jahresauftakt setzte sich das Wachstum auch im zweiten Quartal fort. Der am 28. Juli veröffentlichte Quartalsbericht überzeugte sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. Das Geschäftsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 18% auf 2,3 Milliarden €. Alle Geschäftsbereiche und Kundengruppen trugen zu dieser Entwicklung bei. Der Umsatz erhöhte sich um 16% auf 1,7 Milliarden €. Besonders erfreulich entwickelte sich das operative Vorsteuerergebnis (EBT), das um 20% auf 80 Millionen € zulegte. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Gleichzeitig lag das Ergebnis deutlich über dem Wert des ersten Quartals von 62 Millionen €. Insgesamt verlief das erste Halbjahr für Bechtle äußerst erfolgreich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Bechtle&stockidentifier=symbol%3ABC8) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose angehoben Angesichts der starken Geschäftsentwicklung erhöhte das Management seine Prognose für das Gesamtjahr. Beim Geschäftsvolumen wird nun ein Wachstum von mindestens 10% erwartet, nachdem zuvor 5 bis 10% prognostiziert worden waren. Für Umsatz und EBT rechnet das Unternehmen nun mit einem Wachstum von 5 bis 10%, nachdem bislang lediglich 0 bis 5% in Aussicht gestellt worden waren. ## Hohes Vertrauen des Kapitalmarkts Ein weiterer Vertrauensbeweis gelang Bechtle am Kapitalmarkt. Das ursprünglich auf 250 Millionen € ausgelegte Schuldscheindarlehen stieß auf eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Aufgrund des großen Interesses institutioneller Investoren wurde das Orderbuch vorzeitig geschlossen und das Emissionsvolumen schließlich auf 450 Millionen € erhöht. Insgesamt beteiligten sich 84 institutionelle Investoren. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem die internationale Expansion sowie weitere Unternehmensübernahmen finanzieren. ## Bewertung Fundamental lässt sich der vorherige Kursrückgang kaum mit der operativen Entwicklung begründen. Er war vor allem Ausdruck der allgemeinen Schwäche im Technologiesektor sowie der Unsicherheit über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf klassische IT-Unternehmen. Dabei dürfte Bechtle eher zu den Profiteuren zählen. Der Ausbau von KI-Anwendungen erfordert leistungsfähige IT-Infrastrukturen, Cloud-Lösungen und entsprechende Dienstleistungen – genau in diesen Bereichen ist das Unternehmen stark positioniert. Nach dem Kurssprung von rund 22% innerhalb weniger Tage erscheint jedoch ein großer Teil der positiven Nachrichten bereits eingepreist. Kurzfristig dürfte daher das Rückschlagpotenzial größer sein als das unmittelbare Aufwärtspotenzial. Das Unternehmen befindet sich in einer sehr guten Verfassung; das sollte sich mittel- und langfristig in steigenden Kursen niederschlagen. Kurzfristig erscheint die Aktie nach der starken Rally allerdings heiß gelaufen. Wer bislang nicht investiert ist, sollte aus meiner Sicht zunächst eine Konsolidierung oder einen Rücksetzer abwarten. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bechtle in Kürze - Die Bechtle AG (WKN: 515870) ist Deutschlands größtes IT-Systemhaus und auch in Europa der führende Anbieter von IT-E-Commerce. Zum Kerngeschäft gehört der Handel mit Hard- und Software sowie IT-Dienstleistungen. Daneben verdient das Unternehmen auch mit der Wartung von IT-Infrastruktur Geld. - Der Hauptsitz ist im baden-württembergischen Neckarsulm, zudem gibt mehr als 120 internationale Standorte. - Die Aktie ist im MDAX gelistet und wird aktuell mit 4,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie mit -40% – hält der Abwärtsdruck an?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-mit-40-haelt-der-abwaertsdruck-an/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Micron-Aktie ist zuletzt deutlich unter Druck geraten und hat seit ihrem Allzeithoch rund -40% an Wert verloren. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob sich der Abwärtstrend weiter fortsetzt oder ob der Kurs vor einer Stabilisierung steht. Charttechnisch lassen sich weitere bärische Strukturen erkennen. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt wichtig sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur Micron-Aktie Die Micron-Aktie verlor in den vergangenen Wochen über -41% an Wert. Auch nachbörslich rutschte der Kurs der Techaktie weiter leicht ab und steht derzeit bei 725,00 US$. Der weiße, abfallende Trendkanal erinnert dabei sehr an ein potenzielle Bullenflagge, dessen Unterkante jetzt erreicht wurde. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/MU_2026-07-30_06-45-41-scaled.png)Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Dem entgegen steht jedoch, dass sich auf dem Tageschart eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet hat, welche als bärisches Fortsetzungsmuster bekannt ist. Die Nackenlinie wurde dabei bereits unterschritten, wodurch dieses Muster aktiviert wurde. Das technische Preisziel für diese Formation liegt bei ca. 574 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Micron-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 36 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges, obgleich das Signal im MACD schon einige Tage zurückliegt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/MU_2026-07-30_06-46-18-scaled.png)Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell weiterhin negativ. Der RSI und der MACD zeigen je ein bärisches Cross. Im Wochenchart ist eine bärische Divergenz im RSI zu vernehmen, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Hinzukommen auch ein Verkaufssignal im RSI und MACD auf Wochenbasis. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart spricht für einen weit fortgeschrittenen Aufwärtszyklus. Nach Abschluss der Welle 4 folgte eine dynamische Welle 5, die inzwischen aus charttechnischer Sicht weit entwickelt erscheint. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufwärtsbewegung ihren Höhepunkt erreicht hat und eine größere Korrektur bevorstehen könnte. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/MU_2026-07-30_06-47-18-scaled.png)Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Entsprechend nimmt das Risiko einer größeren Korrektur in den kommenden Wochen zu. Der aktuelle Abwärtsdruck spricht ebenfalls für diese Prognose. Es scheint hier die alte Börsenweisheit zu gelten: "Was schnell steigt, fällt auch schnell wieder." Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild klar bärisch. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis Verkaufssignale, während die bärische Divergenz den anhaltenden Abwärtsdruck bestätigt. Solange keine Stabilisierung einsetzt, dürfte die Korrektur im Fokus bleiben. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich ebenfalls das Korrekturszenario. Für mich spricht vieles dafür, dass die Welle 5 bereits abgeschlossen wurde und nun eine größere Gegenbewegung läuft. Erst eine klare Stabilisierung würde dieses Szenario wieder zugunsten der Bullen verändern. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 977,45 Milliarden US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Almonty-Aktie mit -56% – Ist der Boden endlich erreicht?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-56-ist-der-boden-endlich-erreicht/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie steht nach einer massiven Korrektur erneut im Fokus der Anleger. Seit dem Allzeithoch hat der Kurs zeitweise rund -56% an Wert verloren und kämpft nun um eine nachhaltige Stabilisierung. Damit stellt sich die Frage, wann der Boden erreicht wird. Welche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche jetzt entscheidend sind und welche Signale RSI, MACD sowie die Elliott-Wellen liefern, zeigt die folgende Chartanalyse. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie ist gestern aus dem abfallenden Trendkanal nach unten ausgebrochen. Zuvor war der Rohstoffkonzern schon aus dem aufsteigenden Trendkanal nach unten ausgebrochen. Jetzt steht der Kurs knapp vor dem nächsten strukturellen Unterstützungsbereich. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/ALM_2026-07-30_06-07-52-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die nächste strukturelle Unterstützung für die Almonty-Aktie liegt zwischen 10,82 US$ und reicht bis 9,61 US$. Sollte auch dieser unterschritten werden, könnte sich der Abwärtsdruck nochmals beschleunigen. Stabilisiert sich der Kurs der Rohstoffaktie hingegen in diesem Bereich, wäre dies ein erstes Indiz für eine gelungene Trendwende. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart der Almonty-Aktie ist zuletzt gefallen und notiert bei 30 Punkten, an der Grenze zur überverkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Auch der MACD hat auf Tagesbasis ein Verkaufssignal ausgebildet. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/ALM_2026-07-30_06-08-59-scaled.png)Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell negativ. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben auf Tagesbasis bärisch gecrosst. Auch auf Wochenbasis sind die Indikatoren bislang bärisch und deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Der tiefe RSI auf Tagesbasis lässt jedoch eine baldige Erholung vermuten. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht für eine Welle-4-Korrektur. Der prognostizierte Trendwendebereich für die Welle 4 liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 9,53 US$ und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 3,35 US$. Das Idealziel für eine typische Welle 4 liegt beim 0,382er Fibonacci-Retracement bei 95,35 US$. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/ALM_2026-07-30_06-09-37-scaled.png)Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange die Almonty-Aktie diesen Trendwendebereich nicht nachhaltig unterschreitet, besteht die Chance auf ein neues Allzeithoch im Rahmen einer fünften Welle. Sieht man sich jedoch die zeitliche Ausdehnung der Welle 2 an, spricht dies dafür, dass auch die Welle-4-Korrektur sich noch zeitlich ausdehnen könnte. Aus meiner Sicht bleibt das Chartbild angeschlagen. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis weiterhin bärische Signale und sprechen für anhaltenden Verkaufsdruck. Der überverkaufte RSI erhöht jedoch die Chancen auf eine technische Gegenbewegung. Bei den Elliott-Wellen bevorzuge ich weiterhin das Welle-4-Szenario. Der Trendwendebereich rückt zunehmend näher, weshalb die Wahrscheinlichkeit einer Bodenbildung steigt. Gleichzeitig spricht die zeitliche Struktur dafür, dass sich die Korrektur noch etwas ausdehnen könnte, bevor eine Welle 5 startet. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,11 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoffaktien --- ### [Monday.com-Aktie +31%: Der Ausbruch beschleunigt sich](https://www.sharedeals.de/monday-com-aktie-31-der-ausbruch-beschleunigt-sich/) **Published:** Juli 29, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Monday.com-Aktie setzt ihre dynamische Aufwärtsbewegung fort und hat mit dem Sprung über den Widerstand bei 87,31 US$ den nächsten bullischen Trigger ausgelöst. Aktuell notiert der Titel bereits bei 89,61 US$ und damit oberhalb der zuvor entscheidenden Hürde. Dadurch verbessert sich das kurzfristige Chartbild weiter, wenngleich nach dem jüngsten Kursschub ein zwischenzeitlicher Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden kann. Solange der Ausbruch jedoch nicht negiert wird, bleibt das präferierte Szenario auf die Oberseite ausgerichtet. ## 83,14 € wird zum nächsten Trigger Im Tageschart ist gut zu erkennen, dass die Monday.com-Aktie nicht nur die seit Monaten relevante Abwärtstrendlinie überwunden hat, sondern nun auch den Kreuzwiderstand bei 87,31 US$ attackiert und im bisherigen Mittwochshandel sogar zu überwinden scheint. Damit könnte sich die bisherige Hürde in einen neuen Unterstützungsbereich verwandeln. Oberhalb davon rückt nunmehr zunächst das nächste Ziel bei 97,30 US$ in den Fokus. Gelingt auch dort der Durchbruch, würde sich das Chartbild weiter aufhellen und die Aktie könnte in Richtung der darüberliegenden Zielzone um 121,05 US$ durchstarten. Genau dort wartet dann die nächste größere Bewährungsprobe. **Mein Tipp:** Wer vermeiden will, dass KI zum Problem fürs eigene Depot wird, sollte einen genauen Blick auf diese [7 Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) werfen. ## Zur Signallage ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/07/Monday.com-7M_290726-1024x675.png)Quelle Chart: stock3 Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sollte sich die Monday.com-Aktie jetzt oberhalb von 87,31 US$ behaupten. In diesem Fall bleibt der Ausbruch intakt und ein weiterer Anstieg bis 97,30 US$ wäre das naheliegende nächste Szenario. Oberhalb dieser Marke würde sich zusätzliches Potenzial bis 121,05 US$ eröffnen. Dort würde sich zeigen, ob aus der laufenden Erholung sogar eine deutlich größere Trendwende entstehen kann. Kippt der Titel hingegen wieder unter 87,31 US$, wäre dies zunächst noch kein vollständiger Fehlausbruch, würde aber die Gefahr eines Rücksetzers erhöhen. Dann müsste vor allem auf den Bereich um 79,44 US$ geachtet werden. Darunter würde bei 70,59 US$ die nächste Unterstützung warten, ehe im Bereich von 67,70 US$ der entscheidende Kreuzsupport aus horizontaler Unterstützung und der seit April steigenden Aufwärtstrendlinie auf einen Test warten würde. Dessen Bruch würde das bullische Szenario klar eintrüben. Die Monday.com-Aktie hat ein weiteres bullisches Signal geliefert. Mit dem Sprung über 87,31 US$ wurde der nächste Widerstand überwunden und das Ziel bei 97,30 US$ aktiviert. Solange der Titel oberhalb des Ausbruchsniveaus notiert, bleibt die Oberseite klar im Vorteil. Erst unterhalb von 79,44 US$ und insbesondere bei einem Bruch des Kreuzsupports um 67,70 US$ würde sich das Bild wieder spürbar verschlechtern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ monday.com in Kürze - monday.com (WKN: A3CR1P, Ticker: MNDY) ist ein israelisches Softwareunternehmen, das eine cloudbasierte Arbeitsplattform für Teams, Projekte und Unternehmensprozesse anbietet. - Die Plattform umfasst unter anderem Work Management, CRM, Projektsteuerung, Automatisierungen, Dashboards, Entwickler-Workflows und zunehmend KI-gestützte Funktionen. - monday.com ist an der Nasdaq gelistet. Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei rund 4 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [RIB Software: Das hören Aktionäre gern](https://www.sharedeals.de/rib-software-das-hoeren-aktionaere-gern/) **Published:** Dezember 11, 2018 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Auch am Tag nach der Ankündigung der vollständigen Übernahme des wichtigsten Joint Ventures kommt die RIB-Aktie (WKN: A0Z2XN) nicht vom Fleck. Heute dreht der Kurs punktgenau von der 10-Euro-Marke nach unten ins Minus, nachdem das Papier am Montag -27% auf 9,44 Euro verloren hatte.** Mit der gestrigen Ankündigung vernichtete RIB einen Börsenwert von 180 Millionen Euro. Das erste Mal seit über 2 Jahren notiert die RIB-Aktie wieder unter 10 Euro. Es gibt gute Gründe, die nun für einen Kursanstieg sprechen und ebenso gute dagegen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2018/12/iTWO_World_2017_1.jpg)RIB-CEO Thomas Wolf positioniert seinen Konzern gerne zwischen großen Namen. Quelle: RIB Software SE ### Was ist überhaupt passiert? RIB übernimmt die **50%-Beteiligung von US-Partner FLEX (bleibt operativ erhalten)** und damit die vollständige Kontrolle an YTWO. Was den Investoren dabei negativ aufstößt ist die Tatsache, dass sowohl RIB wie auch FLEX vor Jahren **jeweils 60 Millionen US-Dollar** für eine gleichberechtigte Beteiligung in das Gemeinschaftsunternehmen investierten. RIB weist im jüngsten Quartalsbericht darauf hin, dass "der Unternehmenswert/Umsatz Multiplikator von RIB bei derzeit etwa **4x** liegt, während die weltweit agierenden Bausoftwareunternehmen ein durchschnittliches **Multiple von 12x** aufweisen." Der Hintergrund: Investoren müssen wissen, dass RIB und sein Tochterunternehmen YTWO offenbar immer wieder mittels Businesstransaktionen zwischen Mutter und Tochter Umsatz zu generieren versuchen. Im Geschäftsbericht 2017 hatte der Wirtschaftsprüfer im Bestätigungsvermerk eigens diese beleuchtet und deren Accounting letztendlich für legitim befunden. Dementsprechend vorsichtig sind die Aussagen des CEO einzustufen. Stand jetzt könnten "mühelos weitere Gewinne aus Kostensenkungen von bis zu 10 Millionen Euro erzielt werden", allerdings zu Lasten der mittel- und langfristigen Ziele von 2 Millionen Usern mit 500 Euro EBIT/DA pro Jahr je User. **Für die zweite Jahreshälfte 2019 erwartet RIB nach dem Übergangsjahr 2018 eine deutlich bessere Phase.** ### Sie wollen in kommende Highflyer investieren, kurz bevor es die große Masse tut? Dann sind Sie in unserer No Brainer-Community goldrichtig. Überlassen Sie – wie **Hunderte begeisterte und erfolgreiche NBC-Mitglieder** – den Research nach neuen No Brainer-Aktien unserem Gremium aus langjährigen Kapitalmarktexperten und Börsenmillionären. Profitieren Sie dabei von der **treffsicheren Aktienauswahl**, **wöchentlichen Updates** und **exklusiven Informationsvorsprüngen**. Werden auch Sie Teil des [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) und besuchen Sie täglich unseren kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/)! **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [RIB Software: Kursrally nach "sehr guten" Geschäftszahlen!](https://www.sharedeals.de/rib-software-kursrally-nach-sehr-guten-geschaeftszahlen/) **Published:** Februar 14, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Der größte Gewinner im [TecDAX](https://www.ariva.de/tecdax-index) war heute das Papier des Bausoftwareherstellers RIB Software AG (WKN: A0Z2XN) mit einem Kursplus von knapp +10%. Grund hierfür waren die vorgelegten Geschäftszahlen des Unternehmens, die tatsächlich auf den ersten Blick auch sehr gut ausgefallen sind. Meines Erachtens jedoch leider nur auf den ersten Blick.** Denn zwar gelang es der Gesellschaft im vierten Quartal 2018 ihren Umsatz um +56% zu steigern und somit auch die für das Gesamtjahr gesetzten Ziele (124-130 Mio. Euro) mit 137 Mio. Euro zu übertreffen. Andererseits reduzierte sich dabei jedoch die operative EBITDA-Marge auf nur noch 28% (nach über 37% im Vorjahr). Dennoch erfüllte man auch damit die selbst gesteckten Erwartungen, die mit 20-30% angegeben waren. Besonders betonte das Management jedoch die hervorragende finanzielle Ausstattung des Unternehmens, dessen liquiden Mittel bei 238 Mio. Euro liegen. Ferner zeigte man sich begeistert vom starken Wachstum des Cloudgeschäfts. Einen Ausblick aufs Gesamtjahr 2019 gab es heute jedoch noch nicht. Diesen soll es erst mit Veröffentlichung der endgültigen Geschäftszahlen am 29. März 2019 geben. ### Weitere Planungen des Managements Einen vagen Ausblick auf 2019 gab es dann aber doch. So möchte das Management des Unternehmens um CEO Thomas Wolf die iTWO und MTWO-User-Basis von 3.000 auf 30.000 verzehnfachen. Ferner möchte man parallel dazu über die xYTWO-Plattform-Technologie in Supply Chain-Lösungen investieren, um so die Handels- und Immobilienindustrie innerhalb der Baubranche besser zu erreichen. Generell sind auch weiter steigende Investitionen in die Forschung & Entwicklung geplant. Dies alles soll zu einem weiterhin hohen Umsatzwachstum bei gleichzeitig hoher Profitabilität führen. Um die Erfolge der Gesellschaft transparenter zu machen, soll es zudem in Zukunft einen IR-Report sowie einen Investor-Tag in Europa, Asien und den USA geben. Auch dies liest sich alles natürlich sehr gut. ### Umstellung des Geschäftsmodells führt zu immer gleichen Problemen Mit diesen vielen Informationen, die ja durchaus nicht unwichtig sind, verdeckt das Management jedoch einen wichtigen Fakt recht geschickt. Nämlich den Fakt, dass zwar der Umsatz stärker als erwartet gesteigert werden konnte, die Profitabilität (gemessen auf Basis der operativen EBITDA-Marge) jedoch nicht mithalten konnte. Da stellt sich natürlich die Frage woran dies lag und was somit zukünftig zu erwarten ist. Nun, schaut man sich andere Softwarekonzerne, selbst SAP, mal an, dann stellt man recht schnell fest, dass diese phasenweise mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten. Denn durch die Umstellung auf die Cloud und das Software-as-a-Service (SaaS)-Geschäftsmodell, kommt es zu gewissen Verschiebungen in der Umsatz- und Gewinnentwicklung. Anders als beispielsweise seinerzeit jedoch SAP, wurde die RIB Software heute nicht dafür abgestraft. Anleger haben dies also wohl verstanden. ### Den Tatsachen ins Auge sehen! Allerdings sollte man den Tatsachen schonungslos ins Auge sehen. Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2018 war gut, da sogar einen Tick besser als erwartet. Überragend war sie aber nicht. Die vergleichsweise schwache Gewinnentwicklung lässt sich durchaus mit der Umstellung auf ein neues Geschäftsmodell erklären, diese sollte aber langsam zum Abschluss kommen. Noch gibt es zwar keine konkrete Prognose des Managements für das Geschäftsjahr 2019. Die vagen Prognosen deuten aber zumindest schon heute daraufhin, dass sie nicht wieder über 30% steigen wird. Eine operative EBITDA-Marge von maximal 30% ist jedoch für einen Softwareanbieter, selbst im Transformationsprozess, nicht gerade sensationell. So schaffen gleich reihenweise US-amerikanische Software-as-a-Service Anbieter deutlich höhere EBITDA-Margen als RIB Software, obwohl das Unternehmen ja eigentlich über eine sehr gute Marktstellung verfügt. ### Fazit: Die Aktie erscheint günstig bewertet, jedoch aus gutem Grund! Auf Basis dessen, was ich heute von RIB Software gelesen und gehört habe, rechne ich für 2019e mit einem Jahresumsatz von knapp 160 Mio. Euro bei einer operativen EBITDA-Marge von 30%. Ergo dürfte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 48 Mio. Euro liegen, was schließlich zu einem Jahresüberschuss um 25 Mio. Euro führen sollte. Somit liegt das KGV 2019e bei ca. 26. Dies wäre eigentlich ein fundamental fairer Wert, die Aktie erscheint weder zu günstig noch zu teuer. Wenn man dann jedoch noch die hohe Nettoliquidität berücksichtigt, wird sie plötzlich günstig. Denn um diese bereinigt würde das KGV 2019e auf ca. 17 sinken. Allerdings bleibt noch die unternehmenseigene Prognose abzuwarten, ehe man dies abschließend bewerten kann. Darüber hinaus halte ich das Unternehmen für nicht gerade vorbildlich geführt, wie ja schon alleine der Blick auf die eher niedrige operative EBITDA-Marge unterstreicht. Insofern muss man hier abwägen zwischen den durchaus vorhandenen Chancen zur weiteren Entwicklung des Unternehmens sowie der nicht ganz optimalen Unternehmensführung. Wenn ich das tue, komme ich zu dem Schluss, dass die Aktie im Bereich 12,50 bis 13,00 Euro relativ fair bewertet erscheint. Somit stellt der Titel für mich bestenfalls eine Halteposition dar. Kaufen sollte man sie erst bei Kursrücksetzern unter 10,00 Euro, verkaufen kann man sie hingegen in steigende Kurse wie heute. Denn spätestens zwischen 15,00 und 16,00 Euro ist hier wohl der Deckel drauf. ### Bessere Aktien für Ihr Depot Ob kurzfristiges Trading oder langfristiges Investment: Mit unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) finden Sie täglich bessere Aktien für Ihr Depot. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/live-chat/)! **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [RIB Software: Berg- und Talfahrt nach Prognoseanhebung](https://www.sharedeals.de/rib-software-berg-und-talfahrt-nach-prognoseanhebung/) **Published:** Juli 31, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Auf eine regelrechte Berg- und Talfahrt begab sich heute früh die, im TecDAX gelistete, Aktie von RIB Software (WKN: A0Z2XN). Letztlich scheinen sich am Ende aber doch wieder die Bullen durchzusetzen, so dass das Papier inzwischen Kursgewinne von über +5% verzeichnen kann. Grund für die positive Performance ist dabei sicherlich eine [Ad hoc-Meldung](https://dgap.de/dgap/News/adhoc/die-rib-gruppe-hebt-guidance-bezug-auf-umsatz-und-operatives-ebitda-an/?newsID=1177669) von gestern Abend, in welcher das Management des Unternehmens eine Anhebung der eigenen Umsatz- und Gewinnprognose für 2019e verkündete.** Konkret rechnet das Management um, den durchaus nicht völlig unumstrittenen, CEO Thomas Wolf nun mit einem Jahresumsatz zwischen 200 und 220 Mio. Euro (anstatt wie bisher nur 180 bis 200 Mio. Euro). Darüber hinaus soll auch das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 45 bis 50 Mio. Euro (anstatt wie bisher prognostiziert 36 bis 46 Mio. Euro) ansteigen. Dies würde einem Umsatzwachstum zwischen +46,1% und +60,7% sowie einem deutlich überproportionalen Gewinnsprung (auf EBITDA-Basis) um mehr als +100% entsprechen. Unterstrichen wurden die neuen Prognosen dann auch mit einem [Insiderkauf](https://dgap.de/dgap/News/directors_dealings/kauf-wolf-thomas/?newsID=1177929) durch CEO Thomas Wolf selbst. Dieser kaufte 1.000 Aktien seines Unternehmens zum Preis von knapp 17,31 Euro und investierte so rund 17.310 Euro. ### Aktienkauf sollte nicht überbewertet werden, Anleger mit Kurzzeitgedächtnis Allerdings sollte man diesen Insiderkauf nicht überbewerten. Denn schon bisher hielt seine Familie knapp 17% des Aktienkapitals, was angesichts der aktuellen Market Cap. von ca. 980 Mio. Euro Aktien im Gesamtvolumen von über 165 Mio. Euro entspricht. Mehr als ein Ausrufezeichen hinter die Anhebung der Umsatz- und Gewinnprognosen zu setzen war dieser vergleichsweise kleine Aktienkauf daher nicht. Charttechnisch hingegen kamen sowohl die Prognoseanhebungen als auch der Aktienkauf hingegen zum bestmöglichen Zeitpunkt. Denn damit konnte die Aktie ihr kürzlich generiertes charttechnisches Kaufsignal bestätigen, so dass sie aus rein charttechnischer Sicht jetzt ziemlich zügig Kurs auf die runde 20 Euro Marke nehmen sollte. Damit hätte der Titel dann die starken Kursverluste aus der heftigen Korrektur Ende vergangenen Jahres komplett ausgebügelt. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/RIB-Software-CEO-Thomas-Wolf.jpg)RIB Software CEO Thomas Wolf: Nach einer Pleite mit der Mühl Product & Service (am Neuen Markt) läuft es heute, mit seinem neuen Unternehmen, besser... Ob dies fundamental gerechtfertigt erscheint, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. So brach die Aktie im vergangenen Dezember bekanntlich nach der [Meldung](https://dgap.de/dgap/News/corporate/ytwo-formative-kuendigt-neue-eigentuemerstruktur-fuer-eine-staerkere-strategische-und-operative-flexibilitaet-rib-software-uebernimmt-anteile-vom-joint-venture-partner-flex/?newsID=1114959), dass man die bisherige Tochtergesellschaft YTWO vollständig übernehmen wolle – und dabei deren Wert deutlich niedriger als bis dato von Analysten veranschlagt ansetzte – auf unter 10 Euro ein. Erstaunlich, wie schnell die Anleger daher hier bereit waren zu verzeihen bzw. zu vergessen! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [RIB Software: Der Großaktionär greift an!](https://www.sharedeals.de/rib-software-der-grossaktionaer-greift-an/) **Published:** August 6, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Erstaunlich gut lief es aus meiner Sicht zuletzt bei der Aktie von RIB Software (WKN: A0Z2XN). Der Titel war noch Ende vergangenen Jahres ein klarer Short-Kandidat für mich** – **und tatsächlich ging die Shortspekulation seinerzeit auch auf. Denn RIB Software übernahm die Tochtergesellschaft YTWO zu einem deutlich niedrigeren Preis als Analysten gedacht hatten. Damit aber war der Wert der bereits bestehenden Beteiligung in den Konsensschätzungen zu hoch, was Anleger mit massiven Aktienverkäufen quittierten.** Schon in meinem [letzten Artikel](https://www.sharedeals.de/rib-software-berg-und-talfahrt-nach-prognoseanhebung/) über RIB Software habe ich mich daher darüber gewundert, wie schnell die Anleger das damalige Desaster vergessen und vergeben haben, zumal CEO Thomas Wolf eine nicht ganz unkritisch zu betrachtende Führungskraft ist. So war dieser nämlich in der Vergangenheit bereits mit dem Baustoffhändler Mühl PS an den Neuen Markt gegangen und führte dieses Unternehmen letztlich in die Insolvenz. Seit heute ist nun aber klar, was genau hinter der positiven Kursentwicklung der Aktie zuletzt gesteckt haben dürfte. Denn der Großaktionär, der Hedgefonds von George Kounelakis, hat heute bekannt gegeben seinen Anteil an RIB Software auf über 10,2% des Aktienkapitals ausgebaut zu haben. Darüber hinaus wurde betont, dass der Investor an weiteren Zukäufen von Aktien der RIB Software interessiert ist. Denn diese Investition diene strategischen Zielen, weshalb er auch auf die Besetzung von Gremien, die Kapitalstruktur sowie Dividendenzahlungen des Konzerns Einfluss nehmen möchte. Da darf man heute schon gespannt sein, ob und wie die Zusammenarbeit mit dem Vorstand funktioniert! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Finanznachrichten, Tech-Aktien --- ### [RIB Software: Unternehmen mit aggressiver US-Expansion](https://www.sharedeals.de/rib-software-unternehmen-mit-aggressiver-us-expansion/) **Published:** August 28, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Wie RIB Software (WKN: A0Z2XN) heute früh per [Ad hoc-Meldung](https://dgap.de/dgap/News/corporate/rib-erwirbt-eines-fuehrenden-wachstumsstarken-architektur-ingenieur-und-bautechnologie-und-bimdienstleistungsunternehmens-mit-hauptsitz-kalifornien-usa-news-mit-zusatzmaterial/?newsID=1189273) bekanntgab, hat man in den USA – nach der erfolgreichen Übernahme von 60% an der Building System Design (BSD) – weiter zugekauft. So vermeldete das Management um CEO Thomas "Tom" Wolf heute den Erwerb von ebenfalls 60% eines führenden, wachstumsstarken Architektur-, Bautechnologie-, BIM- sowie Ingenieurs-Dienstleistungsunternehmens mit Hauptsitz in Südkalifornien.** Bei diesem neuen Übernahmeziel soll es sich um U.S. CAD handeln – ein Unternehmen, das erst im Jahr 1999 vom bis heute amtierenden CEO Daniel Counts gegründet und über die Jahre aufgebaut wurde. Dank dieser weiteren Akquisition soll sich der US-Umsatz von RIB Software im ersten Halbjahr 2020e auf umgerechnet über 30 Mio. Euro (circa 33,25 Mio. US-Dollar) mehr als verdoppeln bei einer gleichzeitig exorbitant guten EBITDA- bzw. EBIT-Marge zwischen 20-30%. Sollten diese sehr ambitionierten Erwartungen so tatsächlich erfüllt werden können, erscheint mir der Kaufpreis für die 60%ige Beteiligung mit 26,4 Mio. US-Dollar recht günstig. Denn schließlich bewertet dieser U.S. CAD letzten Endes nur mit 44 Mio. US-Dollar – und das bei einem Jahresumsatz von zuletzt wohl über 10 Mio. US-Dollar und Wachstumsraten von +50% p.a. Hier hätte ich eher einen fundamental fairen Unternehmenswert von 60-65 Mio. US-Dollar angesetzt. ### Anleger feiern die Übernahme trotzdem nicht... Obwohl diese zweite US-Akquisition aus meiner Sicht durchaus Sinn ergibt und auch der gebotene Übernahmepreis nicht zu teuer erscheint, feiern die Anleger die Aktie der RIB Software an der Börse jedoch nicht. Das hat auch gute Gründe. Denn zum Einen hat das Management in der jüngeren Vergangenheit nicht immer glücklich agiert und dadurch eine Menge Vertrauen bei den Anteilseignern zerstört. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/08/RIB-Software-Software.jpg)Software aus dem Hause RIB Software im Einsatz... Zum Anderen scheint die Aktie zu Kursen um 19 Euro und somit einem Börsenwert von knapp einer Milliarde Euro alles andere ein Schnäppchen zu sein. So weist der Titel ein aktuelles KUV 2019e von knapp fünf sowie ein aktuelles KGV 2019e von rund 60 auf. Ich hielte, angesichts der kürzlich erzielten der Wachstumsraten, eher eine Bewertung mit einem KGV 2019e zwischen 40 und 50 für angemessen. Dementsprechend verfügt die Aktie über ein gewisses Downside-Potenzial in Richtung 13,10 bis 16,40 Euro. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [RIB Software: Aktie wird zurückgehalten](https://www.sharedeals.de/rib-software-aktie-wird-zurueckgehalten/) **Published:** Februar 26, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Weiter geht's: RIB Software (WKN: A0Z2XN) gibt heute den nächsten großen Auftrag für seine innovative iTWO Plattform bekannt. Für den Aufbau des neuen britischen Hochgeschwindigkeitsnetzes "High Speed Two" wird iTWO zukünftig zur Planung der Infrastruktur eingesetzt. HS2 ist ein Vorzeige-Bahnprojekt in England und soll weite Teile des Landes verbinden.** Am 14. Februar gewann die RIB-Aktie stark, weil das Unternehmen mit seinen vorläufigen Zahlen die Börse überraschte - u.a. wurde die eigene "ambitionierte Umsatzprognose" für das Geschäftsjahr 2018 leicht übertroffen. Bis heute wurden allerdings alle Kursgewinne wieder abgegeben. Wir verraten Ihnen, was die Aktie wohl zurückhält. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/02/iTWO_World_2017_1-1.jpg)Thomas Wolf, dessen Vorstandsvertrag bis 2022 läuft, schaltet mit seiner RIB nun in den "fast growth Modus". Quelle: RIB Software AG ### Starkes Wachstum durch Übernahmen - rasante Umsatzsprünge in Zukunft erwartet Konzernweit steht für die RIB Software für 2018 ein Umsatzplus von 56% auf 137 Millionen Euro in den Büchern. Die operative EBITDA-Marge liegt bei 28% und damit innerhalb der eigenen Erwartungen. Die durch Software- und Cloud-Lösungen erlösten Einnahmen lagen mit einem Wachstum von 68% sogar deutlich über dem konzernweiten Umsatzanstieg. Damit schaltet RIB nach eigenen Angaben nun in den **'fast growth Modus'**. Der Bausoftware-Entwickler setzt sogar noch einen oben drauf und erwartet, dass das rasante Umsatzwachstum "auf Grundlage einer hohen Profitabilität in den Folgejahren noch stärker werden wird." Den **Hauptumsatz** erzielt RIB mit seiner iTWO Plattform, die als "durchgängige Softwarelösung" für den Einsatz im Bauwesen konzipiert ist. RIB verdient dabei, indem es Softwarelizenzen seiner iTWO-Plattform verkauft und Servicedienstleistungen (Wartung) erbringt. Das hohe Umsatzwachstum von 68% kommt auch durch den erstmaligen Einbezug von übernommenen Technologie- und Consulting-Gesellschaften zustande. Nach dem "von hohen Investitionen" geprägten Jahr 2018 möchte RIB zukünftig in den **Wachstumsturbo** schalten. > RIB erwartet, dass sich das schnelle Umsatzwachstum auf der Grundlage einer hohen Profitabilität im Jahr 2019 fortsetzen und in den Folgejahren noch stärker werden wird. Im Jahr 2019 konzentriert sich RIB darauf, die iTWO- und MTWO-User-Basis von 3.000 auf 30.000 zu erhöhen. Wichtig: Einen **konkreten Ausblick auf 2019** wollte RIB im Rahmen der vorläufigen Zahlen aber nicht geben. Erst am **29. März** (Präsentation der endgültigen Geschäftszahlen) soll es soweit sein. Investoren wissen natürlich um die eindeutigen Ankündigungen des RIB-Chefs, der seinen Worten nun Taten folgen lassen muss - am besten mit einer starken Prognose für 2019. ### Experten warnen mitunter vor RIB In der Vergangenheit tauchte der Namen des selbsternannten „Vorreiters für Innovationen im Bauwesen“, das mit seiner Software den Bausektor revolutionieren will, immer wieder im Zusammenhang mit [dubiosen Geschäftspraktiken](https://www.wiwo.de/my/finanzen/boerse/rib-software-schlammschlacht-um-tecdax-wert/20989682.html?ticket=ST-64719-hr2bChoNpb2Sjeu2wofw-ap3) auf, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Mitunter ist sogar die Rede von "[Märchen-Umsätzen](http://www.bilanzcowboys.de/der-tiefe-fall-der-rib-se-ich-war-fast-der-erste-der-ihn-vorausgesehen-hat-ein-eigenlob/)“. ### Rebound möglich - offenes Gap geschlossen Nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für 2018 entstand ein **offenes Gap** bei 11,86 Euro. Dieses ist mittlerweile geschlossen. Die RIB-Aktie könnte für einen **Rebound-Trade** in Frage kommen. Den Umstand, dass die Aktie die Gewinne am Tag der Zahlenpräsentation wieder vollständig abgegeben hat, nutzen risikobereite Trader und Investoren zum Einstieg. ### Bessere Aktien für Ihr Depot Ob kurzfristiges Trading oder langfristiges Investment: Mit unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) finden Sie täglich bessere Aktien für Ihr Depot. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/wp-login.php?action=register)! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [RIB Software: Wachstum, Wachstum, Marge!](https://www.sharedeals.de/rib-software-wachstum-wachstum-marge/) **Published:** Oktober 30, 2019 **Author:** Manuel Hefele **Content:** RIB Software SE (WKN: A0Z2XN) knüpft an die starke Entwicklung der ersten Jahreshälfte an. Laut heute vorgelegten 9-Monatszahlen steigerte der Bausoftware-Anbieter seine wiederkehrenden Umsätze (ARR) im dritten Quartal um 112% auf 25,7 Millionen Euro. Auf Konzernebene erwirtschaftete RIB in den ersten 9 Monaten mit fast 152 Millionen Euro 60% mehr Erlöse. Das zeigt das Wachstumstempo, mit dem Microsoft-Partner RIB nach wie vor unterwegs ist. Die ambitionierten Wachstumsziele sind vom Management genauso vorgegeben. Dieses wollte ausgehend vom Q4 2018 "die Umsätze in 13 Quartalen durchschnittlich um 30-60% steigern". Nach nur vier Quartalen habe man bereits "das obere Ende" des Zielkorridors erreicht, so RIB heute. Ab 2020 soll der Bausoftware-Konzern vom dann großflächig etablierten Sales-Netzwerk in Schlüsselmärkten wie den USA, Australien und dem U.K. profitieren. Die Vertriebs- und Marketingausgaben schossen zuletzt in die Höhe, um den Rollout der Cloud-Plattform MTWO voranzutreiben, mit der Bauprojekte unterschiedlichster Industrien in aller Welt realisiert werden. **Margen investitionsbedingt schwach** Das Ergebnis in Form des operativen EBITDAs (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) legte im dritten Quartal unterproportional zu um knapp 14% auf 34,8 Millionen Euro. Grundsätzlich erwartet RIB beim EBITDA in der Investitionsphase eine Marge im Bereich von 20% und 30%. Aktuell befindet sich RIB in der sukzessiven Umstellung seines iMTWO-Softwarebusiness' von Lizenzverkauf auf Subscription, was sich laut Unternehmen in Zukunft "sehr positiv auf die EBITDA-Marge auswirken dürfte. Die gestiegenen Ausgaben machen sich im Ergebnis bemerkbar: Der Gewinn nach Steuern schmolz nach 9 Monaten von 12,8 auf 8,2 Millionen Euro. RIB zählte zum Ende des Q3 fast 45.000 User seiner MTWO-Plattform. Auf längere Sicht sollen die Userzahlen explodieren, von 100.000 Usern in 2020 auf "mittelfristig" über 2 Millionen laut Konzernangaben. **Wachstum, Wachstum und Wachstum ...** ... es ist also alles eigentlich wie immer bei RIB Software. Resultierend aus der guten Entwicklung der ersten sechs Monate erhöhte RIB seine 2019er-Schätzungen sowohl beim Umsatz wie auch Gewinn. Wie heute bestätigt, erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr den in Aussicht gestellten Umsatz von 210 bis 225 Millionen Euro bei einem operativen EBITDA zwischen 46 und 52 Millionen Euro. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Thomas Cook: Dividende weg, bald alles weg?](https://www.sharedeals.de/thomas-cook-dividende-weg-bald-alles-weg/) **Published:** November 27, 2018 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Neben der Kürzung von Planzahlen für die Zukunft gibt Thomas Cook (WKN: A0MR3W) heute eine Dividendenkürzung bekannt. Bei Aktionären kommt das nicht gut an. Die Aktie des britischen Reisekonzerns fällt am Dienstag um -30%. Viele Britinnen und Briten blieben wegen des heißen Sommers lieber auf der Insel.** Für das Geschäftsjahr 2018 (endete am 30. September) soll das EBIT bei 250 Millionen Pfund liegen (ca. 281 Mio. Euro). Erst im September hatte das Unternehmen sein Gewinnziel auf 280 Millionen Pfund gesenkt. Die Reiseunlust der Briten & Co brachte Thomas Cook deutlich weniger Buchungen. Auch das TUI-Papier leidet. ### Dividende gestrichen, Cashflow bricht weg - sehen wir hier noch tiefere Kurse? Der Gesamtumsatz für 2018 beläuft sich auf 9,6 Milliarden Pfund (umgerechnet 10,80 Mrd. Euro; Wechselkurs Stand 27. November), ein Anstieg von immerhin 6% gegenüber dem Geschäftsjahr 2017. Das EBIT fällt mit 250 Millionen Pfund um 58 Millionen Pfund geringer aus als noch im Vorjahr. Der **freie Cashflow halbiert** sich von 294 auf 148 Millionen Pfund. Die **Dividende für das Geschäftsjahr 2018** wird indes **ausgesetzt**. 2017 lag diese noch bei **0,6 Pence pro Aktie**, was für Thomas Cook Aufwendungen von rund 10 Millionen Euro bedeutet. Der Vorstand um den Schweizer CEO Peter Fankhauser hat bereits **strategische Maßnahmen** angestoßen, um weiteren negativen Ergebnisentwicklungen entgegen zu wirken. Zukünftig soll mehr auf margenstarke Eigenmarken (Hotels) und höhere Flexibilität gesetzt werden. Am 29. November gibt Thomas Cook die endgültigen Zahlen bekannt. ### Sie wollen in kommende Highflyer investieren, kurz bevor es die große Masse tut? Dann sind Sie in unserer No Brainer-Community goldrichtig. Überlassen Sie – wie **Hunderte begeisterte und erfolgreiche NBC-Mitglieder** – den Research nach neuen No Brainer-Aktien unserem Gremium aus langjährigen Kapitalmarktexperten und Börsenmillionären. Profitieren Sie dabei von der **treffsicheren Aktienauswahl**, **wöchentlichen Updates** und **exklusiven Informationsvorsprüngen**. 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Nun können sie froh sein, wenn das Schrottpapier überhaupt nochmal zu veräußern ist. Im Zuge der Insolvenz wurde der Wert nämlich an der Londoner Heimatbörse vom Handel ausgesetzt. Die deutschen Börsen haben entsprechend nachgezogen. Ein [offizielles Delisting](https://www.itv.com/news/2019-09-22/thomas-cook-set-to-cease-operating-as-rescue-talks-fail/) soll offenbar kurzfristig erfolgen. ### Geld weg Die kommende Zwangsliquiditation dürfte für Aktionäre den Totalverlust bedeuten, sofern dieser nicht längst eingetreten ist. Die mögliche Werthaltigkeit der Konzerntöchter wie der deutschen Fluggesellschaft Condor werden voraussichtlich nur noch der Insolvenzmasse zugute kommen. Der Kurs der vom Handel ausgesetzten Thomas-Cook-Aktie wird über die außerbörsliche Handelsplattform Lang & Schwarz derzeit auf rund 0,01 Euro taxiert, was immer noch mehr als 15 Millionen Euro Marktkapitalisierung entspräche. Investierte Anleger sollten weiterhin versuchen, ihre letzten Cents zu retten. ### Profiteur TUI? Die [TUI](https://www.sharedeals.de/tui-aktie/) (WKN: TUAG00) wird als einer der Profiteuere der Thomas-Cook-Pleite gehandelt. Die Aktie des deutschen Reiseveranstalters legt am Montagmorgen bereits deutlich zu. Profitieren Sie von brandaktuellen Nachrichten zu den neuesten Entwicklungen bei Thomas Cook, TUI und anderen im Fokus stehenden Aktien, indem Sie zusammen mit hunderten Börsianern unseren kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) nutzen und schneller als die Masse auf bevorstehende Dynamiken reagieren. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Thomas Cook: Aktie vor Delisting - keinen Cent mehr für Aktionäre?](https://www.sharedeals.de/thomas-cook-aktie-vor-delisting-keinen-cent-mehr-fuer-aktionaere/) **Published:** September 23, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Die Aktie des Reisekonzerns Thomas Cook (WKN: A0MR3W) könnte umgehend von der Bildfläche verschwinden. Einem [aktuellen Bericht](https://www.itv.com/news/2019-09-22/thomas-cook-set-to-cease-operating-as-rescue-talks-fail/) zufolge wird damit gerechnet, dass die Insolvenzverwaltung heute Morgen bei der Londoner Börse ein Delisting beantragt.** Wir hatten vor einem Investment in die Aktie bereits seit längerem gewarnt. Die heute [verkündete Pleite](https://www.sharedeals.de/thomas-cook-pleite-totalabsturz-fuer-aktionaere-profitiert-tui/) der Briten traf dennoch viele Spekulanten auf dem falschen Fuß. Zocker und noch investierte Altaktionäre verlieren nun voraussichtlich ihr gesamtes eingesetztes Kapital. Anleger bei der deutschen [TUI](https://www.sharedeals.de/tui-aktie/) (WKN: TUAG00) freuen sich hingegen: Der Totalabsturz des Konkurrenten lässt die Aktie heute um rund +7% steigen. Disktutieren Sie die chancenreichsten Aktien gemeinsam mit hunderten begeisterten Börsianern und echten Experten in unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/). **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Thomas Cook: Anleger fliehen aus Aktie - wirklich so schlimm?](https://www.sharedeals.de/thomas-cook-anleger-fliehen-aus-aktie-wirklich-so-schlimm/) **Published:** Juli 12, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Der Aktie des kriselnden Thomas Cook-Konzerns (WKN: A0MR3W) muss heute einen herben Rückschlag verkraften. Das Papier rauscht an der Börse in London um -39,74% tiefer auf 8,00 GBp, in der Spitze fiel der Titel sogar auf 6,25 GBp. Ein Investorenkonsortium aus China und Hongkong rundum Großaktionär Fosun will zur Rettung des britischen Reiseveranstalters 750 Millionen britische Pfund bereit stellen. Dazu sei man laut Thomas Cook in "fortgeschrittenen Verhandlungen".** Bei deutschen Anlegern zählt die Thomas Cook-Aktie gerade zu den beliebtesten Spekulationsobjekten. Die neuen Pläne sehen vor, einen großen Teil der Schulden in Aktien umzuwandeln, was Aktionäre immens verwässern würde. Die Entwicklungen bedeuten auch: Ein Verkauf der Fluggesellschaft Condor ist vorerst vom Tisch. Spekulativ gesinnte Anleger, die auf den Verkauf der Airline-Gesellschaft gesetzt hatten, verabschieden sich heute aus der Aktie. ### Rettungsgespräche führen zu Lösung Insgesamt handelt es sich nach Angaben von Thomas Cook um 750 Millionen Pfund, die von den Investoren rund um Fosun bereitgestellt werden würden. Das wäre laut britischem Reiseveranstalter ausreichend, um die Wintersaison 2019/2020 zu überbrücken und würde on top Zukunftsinvestitionen erlauben. Um die Rekapitalisierung umzusetzen, ist es laut Thomas Cook notwendig, einen "erheblichen Teil" der Konzernschulden in Eigenkapital umzuwandeln. Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass Fosun eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung am Group Tour Operator und eine bedeutende Minderheitsbeteiligung an der Group Airline besitzen wird. Die Bankengläubiger hätten bereits ihr Entgegenkommen signalisiert, so Thomas Cook. Die Schulden in der Konzernbilanz von Thomas Cook summierten sich zuletzt auf deutlich mehr als 1,25 Milliarden Pfund. ### Pläne kehren die Machtverhältnisse um Die Rekapitalisierung wird dazu führen, dass Fosun als gestärkter Großaktionär hervorgehen wird. Für (Klein)aktionäre hat die Rekapitalisierungsstrategie mitunter nicht nur positive Seiten, was den Marktwert der Aktien anbetrifft. Thomas Cook-Vorstandschef Peter Fankhauser wird mit folgenden Worten in der Telefonkonferenz zitiert: > ### Das ist zwar nicht das Ergebnis, das wir uns für unsere Aktionäre gewünscht hätten, aber der Vorschlag ist eine pragmatische und verantwortliche Lösung, die uns die Mittel gibt, die Zukunft von Thomas Cook zu sichern. Wir empfehlen Aktionären, für eine Investmententscheidung die genauen Konditionen der Rekapitalisierung abzuwarten. Entscheidend wird zudem sein, wie sich die Urlaubsgeschäfte des Konzerns weiterentwickeln. Der TC-Konzern hatte für das erste Halbjahr einen Verlust von 1,5 Milliarden Pfund ausgewiesen, darunter eine Abschreibung von 1,1 Milliarden Pfund auf die Tochter MyTravel. Das Sommergeschäft läuft durchwachsen. Dem Vernehmen nach lägen die Reisebuchungen 9% unter den Vorjahreszahlen, die Flugbuchungen 3%. In der zweiten Jahreshälfte sei mit einem noch schlechteren Ergebnis zu rechnen als in der ersten. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/photo-1554289087-51d078c78d8a.jpeg) ### Fosun bekannt für Investments im Ausland Der chinesische Mischkonzern Fosun ist mit 18% an Thomas Cook beteiligt und damit größter Aktionär des seit 1841 bestehenden Traditionsunternehmens. In Deutschland ist Fosun Anlegern beispielweise durch den Bieterwettkampf um die BHF-Bank oder durch Investments wie in die Naga Group AG bekannt. Übrigens: Urlaubsreife können derzeit große Schnäppchen bei Reisen mit Thomas Cook ergattern. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Bee Vectoring: «In 5 bis 7 Jahren eine halbe Milliarde Dollar wert»](https://www.sharedeals.de/bee-vectoring-in-5-bis-7-jahren-eine-halbe-milliarde-dollar-wert/) **Published:** Mai 29, 2017 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Nach den zuletzt veröffentlichten [Studienresultaten](https://www.sharedeals.de/2017/05/bee-vectoring-explodiert-grossstudie-liefert-sensationelle-ergebnisse/) dringt die mediale Aufmerksamkeit rund um das Agar-Juwel [Bee Vectoring Technologies](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=ONLYONE&ID_NOTATION=144813310&SEARCH_VALUE=BEE+VECTORING) (WKN: A14WDZ) nun mit einer Großreportage in der BILANZ aus dem Axel-Springer-Imperium in eine völlig neue Dimension vor.** Das Schweizer Wirtschaftsmagazin, zu dem seit 2016 auch ein deutscher Ableger in Form einer Beilage zur Welt-Tageszeitung existiert, berichtet in seiner aktuellen Juni-Ausgabe auf insgesamt sechs Seiten ausführlich und objektiv über das kurz vor dem kommerziellen Durchbruch stehende Unternehmen aus dem kanadischen Missisauga. BILANZ-Journalist Jürgen Schönstein ließ es sich sogar nicht nehmen, für seine Reportage persönlich bei Bee Vectoring vorbeizuschauen. ![](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/05/bee_trial.jpg)Die ersten Großstudien haben frühere Ergebnisse bestätigt: Die BVT-Technologie kann wirksam und umweltfreundlich den Grauschimmel bekämpfen. Steht eine Revolution in der Agrarwirtschaft bevor? ### 2 Millarden Dollar Umsatz schon in 5 Jahren möglich Ashish M