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GameStop & Co.: Darum ereilt Leerverkäufer das Aus

Manuel / 19.05.22 / 15:25

Paukenschlag für Anleger in Meme-Aktien wie GameStop (WKN: A0HGDX) und AMC Entertainment (WKN: A1W90H): Bloomberg berichtet, dass der berüchtigte Shortseller Melvin Capital seinen 7,8-Milliarden-Fonds einstellt. Die einen finden das gut, die anderen eher nicht.

Wenn man die Top Meme Stocks der #wallstreetbets-Community an einer Hand abzählen würde, wären unter den Favoriten dieser Generation von spontan anlegenden Tradern der US-Kinobetreiber AMC und der Gaming-Einzelhändler GameStop.

Melvin hisst weiße Flagge

Der Bärenmarkt ist auch für Melvin Capital zu viel. Bloomberg berichtet, dass der durch die WallStreetBets-Frenzy in Bredouille geratene Leerverkäufer in einer Mail an Klienten am Mittwoch das Aus verkündete.

Zuletzt wollte Melvin Capital das Ruder rumreißen durch die Wiedereinführung von Performance-Erfolgsprämien. Aber wie Bloomberg berichtet, „frustrierte Melvin Befürworter mit dem kurzlebigen Plan“ zur Wiedereinführung von Gebühren.

Die Vorgeschichte reicht bis Januar 2021 und die kennen alle. Der Hedgefonds Melvin Capital war short GameStop und musste das mit drastischen Rückgängen des Portfoliowerts bezahlen, weil die Menge an Reddit-Tradern so groß wurde, dass sie mit vereinten Kräften das „GME“-Papier am 28. Januar auf 483 US$ katapultierten.

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Fehlinvestments bringen Fass zum Überlaufen

Melvin-Verantwortlicher Gabriel Plotkin war bis dahin ein versierter „Stock Picker“. Nicht anders ist es zu erklären, dass Citadel-Chef Ken Griffin und Hedgefondslegende Steve Cohen seinen Fonds mit Milliarden unterstützten.

Letztlich hätte Melvin aber nur Rendite geholfen, und die hatte er nicht. Zu allem Überfluss hat Melvin Capital in den Monaten Januar, Februar und März bei Big Tech kräftig zugegriffen und unter anderem die Amazon-Position mehr als verdoppelt auf 437 Millionen US$.

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