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/ 01.02.19 / 15:25

BASF, Daimler & Deutsche Bank: Skandalminister Altmaier plädiert für staatliche Hilfen

Skandalminister Altmaier will neue Prioritäten setzen: So wird der Staat im Rahmen der am kommenden Dienstag vorgestellten „Nationalen Industriestrategie 2030“ deutschen Schlüsselindustrien mit staatlichen Hilfen unter die Arme greifen. Das berichtet "Die Welt" unter Berufung auf einen der Zeitung vorliegenden Entwurf. Betroffen seien u.a. Daimler (WKN: 710000), Volkswagen (WKN: 766403) und BASF (WKN: BASF11). 

Das Ziel: Die „Sicherung beziehungsweise Wiedererlangung der wirtschaftlichen und technologischen Führungsposition Deutschlands und der EU“. Hier müssen die Alarmglocken schrillen: Während die USA weiterhin den Ton angeben, scheint die EU mitsamt Deutschland - so erweckt es die Notwendigkeit eines solchen Plans - mittlerweile hinter China zurückgefallen.

Das Brisante dabei ist, dass Altmaier nicht auf die Wettbewerbsfähigkeit der Konzerne selbst setzt, sondern staatliche Eingriffe bzw. Unterstützung erwägt. Darunter fallen u.a. die Zusicherung bezahlbarer Energie, stabiler Sozialabgaben und die eines wettbewerbsfähigen Steuersystems. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) soll eine zentrale Rolle spielen.

Macht gar keine gute Figur: Wirtschaftsminister Altmaier rückt sich mit seinen neuesten Vorschlägen in Nähe von politischen Kräften, die nach Wirtschaftstheorie eher einer anti-liberal gesinnten Richtung zuzuordnen sind. Quelle: Olaf Kosinsky

Bügelt Altmeier nur aus, was seine Vorgänger und die Wirtschaftführer verbockt haben?

Vor allem die deutsche Autoindustrie mit den Innovationsführern von gestern - BMW & Co. - dürften von den aktuellen gobalen Entwicklungen massiv betroffen sein. So konzentriert sich in Asien (mit Schwerpunkt in China) die für E-Autos essentielle Batterieproduktion.

China setzt im Rahmen seines Masterplans "Made in China 2025" mit einem Mehr-Punkte-Programm auf Zukunftsbranchen wie die Elektromobilität. Das Kalkül: Die zugrundeliegenden Technologien innerhalb der eigenen Landesgrenzen auf globale Marktführerschaft zu forcieren und damit die Macht über ausländische Branchenplayer zu erlangen.

Fest steht nur: Einer Finanz-Koryphäe mit scharfsinnigem Wirtschaftsverstand wie Friedrich Merz trauert man nun doppelt nach.

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