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Thomas Cook will „das Beste für Aktionäre rausholen“

von (mh)  /   23. Mai 2019, 17:45  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Die Thomas Cook Group (WKN: A0MR3W) äußert sich am Donnerstagnachmittag zu den Medienberichten über den möglichen Verkauf des Nordeuropa-Geschäfts. Nach eigenen Angaben habe der Reisekonzern „ein vorläufiges Angebot“ (“highly preliminary and unsolicited indicative offer”) von Triton Partners für das Nordeuropa-Geschäft erhalten, das Reiseveranstalter und Fluglinien in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark umfasst. 

Die Thomas Cook-Aktie gewinnt nach der Meldung um +6,43% auf 13.00 britische Pence hinzu. Das Nordeuropa-Business mit Umsätzen in Höhe von 1,3 Milliarden britischen Pfund und einem Ebit über 95 Millionen Pfund in 2018 ist vergleichsweise klein gegenüber Konzernerlösen von knapp 10 Milliarden Pfund im letzten Geschäftsjahr. Hinsichtlich des zur Disposition stehenden Airline-Geschäfts habe Thomas Cook mehrere Angebote erhalten, die sich auf das gesamte Geschäft und Teile davon beziehen würden. Der Konzern spricht in diesem Zusamenhang davon, das Beste für Aktionäre rauszuholen („aim of maximising value for all shareholders“). Gelingt ein lukrativer Deal, könnten weitere Kurssteigerungen winken.

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Santhera: 105-Millionen-Geldregen durch Big Pharma

von (mh)  /   23. Mai 2019, 12:48  /   unter Biotech-Aktien, Small Caps  /   Keine Kommentare

Der Lizenzdeal ist da: Santhera (WKN: A0LCUK) schließt mit der Chiesi Group eine weltweit gültige Vereinbarung für die Auslizenzierung von Raxone zur Behandlung von schweren Sehstörungen (LHON), mit Ausnahme von Nordamerika. Insgesamt fließen bis zu 105 Millionen CHF an Santhera (93 Millionen Euro) – darunter 50 Millionen CHF (44 Millionen Euro) im dritten Quartal.

Im Rahmen von „kurz- bis mittelfristigen Umsatzmeilensteinzahlungen“ erhält der Schweizer Pharmaforscher bis zu 55 Millionen CHF von Chiesi, einem europäischen Pharmaschwergewicht mit jährlichen Einnahmen in Milliardenhöhe. Raxone besitzt in Leberscher Hereditärer Optikus-Neuropathie, kurz LHON, seit September 2015 die Marktzulassung in Europa – bis dato ist es das einzig erhältliche Arzneimittel zur Behandlung dieser seltenen Krankheit.

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Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch: Dividenden-Desaster an allen Fronten

von (mh)  /   22. Mai 2019, 12:01  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Die Internet-Riesen Google, Amazon und Netflix räumen die Milliardengewinne ab, Mobilfunkaktien dagegen geraten immer mehr unter Druck. Das Kursdesaster bei Telefónica Deutschland (WKN: A1J5RX) schreibt am Mittwoch das nächste Kapitel: -8,34% verbilligt sich die Aktie auf 2,62 Euro. Die ebenso als Dividendenperlen geltenden Vodafone (WKN: A1XA83) und 1&1 Drillisch (WKN: 554550) haben Mühe, ihren guten Ruf unter Dividendenjägern nicht zu verlieren. 

Bei Telefónica kann zumindest heute Entwarnung gegeben werden: Die Telefónica-Aktie handelt am Mittwoch ex Dividende – insofern wird der Aktienkurs um den Dividendenbeitrag für 2018 in Höhe von 0,27 Euro reduziert. 1&1 Drillisch will künftig eine symbolische Dividende in Höhe von je fünf Cent pro Anteilsschein ausschütten. Darüber informierte der Mobilfunkkonzern gestern. Noch ein Jahr zuvor hatte die Divdende 1,60 Euro betragen. Grund für die Kürzung sei die andauernde 5G-Frequenzversteigerung.

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Wirecard: Kracher-Kooperation mit indischem Staat

von (mh)  /   22. Mai 2019, 11:05  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Wirecard meldet am Mittwoch eine neue Kooperation mit dem indischen Staatsunternehmen UTI Infrastructure Technology and Services. Demnach wird der DAX-Konzern Zahlungsprozesse für indische Bürger digitalisieren. Die Meldung beschleunigt den Kursanstieg der Wirecard-Aktie (WKN: 747206) – das Papier gewinnt in der Spitze um +3,60% auf bis zu 155,45 Euro. 

Beide Unternehmen werden künftig gemeinsam an der Ausgabe von physischen und digitalen Steuerausweisen – auch als PAN-Karten (Permanent Account Number) bezeichnet – arbeiten. Jeder indische Bürger und jede Bürgerin muss eine solche Karte besitzen. Mit PAN-Karten können wichtige Finanztransaktionen vorgenommen werden. Wirecard gelingt mit der neuen Kooperation ein weiterer Vertragsabschluss in einem wichtigen Wachstumsmarkt für das Unternehmen. 

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Leoni: Für die Wallstreet ein klarer „Short“

von (mh)  /   21. Mai 2019, 17:36  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Das Gegenteil einer famosen Performance liefert die Leoni-Aktie (WKN: 540888). Eine neue Hiobsbotschaft kommt am Dienstag aus Bankenkreisen. Das Bankhaus Lampe zieht die Reißleine, setzt Leoni auf „Verkaufen“ und revidiert das Kursziel von 21 auf 12 Euro. 

Viele Hedgefonds sind hier zuletzt verstärkt auf der Shortseite engagiert. Ein Ableger von Citadel, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, und weitere namhafte Adressen der Hochfinanz setzen massiv auf fallende Kurse. Der Bordnetz-Ausrüster steht vor einem Kursverlauf, der schwindelig macht.  

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Senvion: Übernahmegerüchte – wer macht das Rennen?

von (mh)  /   21. Mai 2019, 15:28  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Wie das Manager Magazin heute am späten Vormittag exklusiv berichtet, „buhlen“ Toshiba wie auch Siemens Gamesa um den insolventen Hamburger Windanlagenproduzenten Senvion. Besonders spannend: Der Käufer soll bereits bis zum 1. Juli feststehen. Dann geht es für Senvion planmäßig in die Insolvenz.

Senvion-Aktien (WKN: A2AFKW) gehören am Dienstag mit Gewinnen von zeitweise über +50% auf bis zu 1,19 Euro zu den absoluten Top-Performern auf Xetra. Verhandlungen seien nach Angaben des Manager Magazins bereits im Gang. Neben Toshiba und Siemens Gemesa hätten auch die bekannte US-Investmentgesellschaft Blackstone sowie weitere Finanzinvestoren Interesse an Senvion bekundet, das zum IPO im März 2016 seine Anteilsscheine zu 15,75 Euro pro Stück ausgegeben hatte.

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Wirecard: Leinen los trotz neuer FT-Stichelei

von (mh)  /   21. Mai 2019, 12:49  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206) klettert am Dienstag um +3,79% bis auf 149,20 Euro. Der Spezialist für mobiles und digitales Bezahlen knackt eine entscheidende Chartmarke, der Aktie glückt der Sprung über die trendbestimmende 200-Tage-Linie bei 145,12 Euro. 

Damit wird das Papier wieder richtig interessant für Trader und das bisherige Rekordhoch bei 199 Euro rückt ins Visier. Wenig positive Neuigkeiten in Form eines neuen, kritischen Artikels durch die Financial Times sorgen für keinen Abbruch der guten Stimmung – auch wenn die FT wieder dicke Geschütze auffährt.

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Deutsche Bank: Kursziel 5,70 Euro!

von (mh)  /   20. Mai 2019, 17:27  /   unter Dividenden-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Deutsche Bank (WKN: 514000) rutscht am Montag auf ein neues Rekordtief. Eine neue UBS-Studie sorgt für Ungemach. Die Schweizer Großbank sieht bei ihrem deutschen Pendant keine baldige operative Verbesserung. Der faire Wert wird von 7,80 auf 5,70 Euro herabgestuft. 

UBS-Analyst Daniele Brupbacher erklärt, die strategischen Optionen der DB seien überschaubar. Während er mit solchen Aussagen sicher Anleger verschrecken dürfte, sieht er auch bei den Gewinnzahlen keine Kaufargumente. Die DB-Aktie markiert heute bei 6,61 Euro ein neues Rekordtief.

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Bitcoin Group: Neuer Wirbel

von (mh)  /   20. Mai 2019, 14:08  /   unter Krypto, Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Bitcoin Group (WKN: A1TNV9) gewinnt heute +6,55% auf 42,30 Euro. Während der Bitcoin sich nach der Kursverdopplung seit Ende März an der 8.000-Dollar-Marke und in einer entscheidenden Phase befindet, sorgt die Bitcoin Group mit einer Überraschungsmeldung für Wirbel. Bisher gingen Anleger von einem Konzerngewinn vor Steuern von „über 7 Millionen Euro“ für 2018 aus.

Eine neue Empfehlung des “IFRS Interpretations Committee” führt nun dazu, dass die Bitcoin Group die gehaltenen Kryptowährungsbestände ab sofort über Zu-/Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausweist – mit erheblichen Auswirkungen auf das Ergebnis von 2018. Da der Bitcoin-Kurs im November und Dezember deutlich an Wert verlor, rechnet die Bitcoin Group für 2018 nun mit einem Vorsteuergewinn von 2,4 Millionen Euro.

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Aumann: Neues Allzeittief – das hat die Aktie nicht verdient!

von (mh)  /   20. Mai 2019, 11:17  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Aumann (WKN: A2DAM0) ist einer von vielen Maschinenbauern, die von einer sich abschwächenden Konjunkturdynamik betroffen sind. Wie die am Mittwoch vergangener Woche veröffentlichten Q1-Zahlen zeigen, ist das Unternehmen mit sinkenden Gewinnmargen konfrontiert. Der Auftragseingang ist schwach. 

Konzernweit lag der Umsatz bei 67,4 Millionen Euro und damit 6,6% über dem Vorjahresniveau (63,2 Mio. Euro). Insgesamt sind das Zahlen, die bei einigen Zweifel an der Wachstumsstory aufkommen lassen. Dazu passt, dass sich die Nachfrage in den wichtigsten Automobilmärkten seit Jahresende 2018 negativ entwickelt hat. China weist für April ein Minus von 14,6% bei Verkäufen von Autos mit Verbrennungsmotoren aus.

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