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Staramba: CEO weg – hilft das der Aktie?

von (mh)  /   13. September 2019, 12:34  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Führungswechsel bei der Staramba SE (WKN: A1K03W): Christian Daudert zieht sich mit sofortiger Wirkung aus dem operativen Geschäft zurück. Auf dem Chefposten folgen wird Markus Peuler, amtierender CEO vom Pleite-Glücksspielanbieter mybet Holding SE (WKN: A2LQ00). Ein ähnliches Schicksal droht auch Staramba, worauf wir bereits frühzeitig hinwiesen.

Anleger erinnern sich gern an den kometenhaften Kursanstieg der Staramba-Aktie 2016 und 2017, der das General-Standard-Papier von Kursen bei knapp über 5 Euro auf weit über 50 Euro führte, bevor sie jäh abstürzte. Unter dem neuen geschäftsführenden Direktor Peuler, der zum 16. September seine Arbeit aufnehmen wird, will das kriselnde VR-Startup „die weitere Entwicklung und das Wachstum vorantreiben.“

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Nordex: News vom Großaktionär

von (mh)  /   12. September 2019, 16:12  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Nordex-Aktien (WKN: A0D655) sind bei institutionellen Anlegern wieder begehrt: Die DWS Investment GmbH hat ihren Anteil an der Nordex Group von 2,88% auf etwas über 3% aufgestockt (Stand 6. September). Das gab der zur deutschlandweit bekannten DWS Group mit Sitz in Frankfurt am Main zählende Vermögensverwalter in der ersten Stimmrechtsmitteilung von Nordex seit Monaten bekannt.

Die Nordex Group unter der Leitung von Vorstandschef José Luis Blanco profitiert eigenen Angaben zufolge weiter von der „breit aufgestellten Marktposition“ im Weltmarkt. Kürzlich wurde der Auftragseingang mehrerer Projekte in Europa vermeldet. Zwölf unterschiedliche Kunden, darunter Projektentwickler, Versorger und Bürgerwindparks aus Ländern wie Belgien, Griechenland, Frankreich und Kroatien haben Nordex-Windturbinen bestellt.

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Nebenwerte-Roundup: Baumot, Sporttotal & wallstreet:online

von (mh)  /   12. September 2019, 14:17  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Meilenstein für den Berliner Fondsvermittler FondsDISCOUNT.de: Die Service-Tochter der wallstreet:online capital AG (WKN: A2GS60) verwaltet zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Euro an Depotgeldern ihrer Kunden – Unternehmensangaben zufolge auch dank „vermögenden und langjährig erfahrenen Privatanlegern“. Infolge der SD-Partnerschaft mit dem Online-Fondshaus dürfte sich in der Rekordzahl auch die erfolgreiche Depot-Performance vieler unserer Leser widerspiegeln. Dazu heute im Fokus: Die Baumot Group AG (WKN: A2G8Y8) und Sporttotal (WKN: A1EMG5).  

Baumot meldet heute den Abschluss der angekündigten Kapitalmaßnahme. So konnten 1,4 Millionen neue Aktien zu 2,10 Euro pro Anteil bei Großinvestoren aus der Schweiz und Deutschland platziert werden. Der erhoffte Erlös in Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro wurde mit 2,9 Millionen Euro nicht ganz erzielt. Trotzdem können Anleger zufrieden sein. Der Hardware-Nachrüster erwartet von der Maßnahme einen „unmittelbaren Impuls auf die weitere Umsatzentwicklung“. Baumot-Aktien steigen am Donnerstag um 2,30% auf 2,45 Euro.

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Drillisch: Hammer-Kursziel

von (mh)  /   12. September 2019, 12:00  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Drillisch-Aktien (WKN: 554550) gehören aktuell zu den Top-Performern am deutschen Aktienmarkt. Vom August-Tief bei 22,16 Euro legte das Papier um 42,33% zu. Heute rückt der Titel mit einem Tagesgewinn von +1,90% auf 31,04 Euro ans gestrige Zwischenhoch von 31,54 Euro heran – die Aktien profitieren am Montag von einer Kurszielanhebung von 45 auf 46 Euro durch die Privatbank Hauck & Aufhäuser. 

Analyst Simon Bentlage bestätigt mit seinem leicht gesteigerten Optimismus die positiven Aussichten für den Mobilfunkkonzern. Der Grund dafür sei vor vorwiegend in der Mobilfunk-Ausbauinitiative des Bundes zu suchen. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Bund und Mobilfunkbetreiber einen zusätzlichen Netzausbau vereinbarten. Von der „Ausbauoffensive“ sollen laut Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) vor allem ländliche Regionen profitieren. Das Ziel: 99% aller Haushalte in jedem Bundesland mit LTE-Versorgung auszustatten.

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Wirecard: Big News top für das Prestige

von (mh)  /   12. September 2019, 10:47  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Wirecard AG (WKN: 747206) teilt heute die erfolgreiche Platzierung ihrer ersten Investment-Grade-Anleihe in Höhe von 500 Millionen Euro mit. Insbesondere die Tatsache, dass der Zahlungsabwickler von der Ratingagentur Moody’s mit einem prestigeträchtigen Investment-Grade-Rating ausgezeichnet wird – laut Konzernangaben „als einer der ersten und wenigen Dienstleister in der Payment-Industrie“ – dürfte für Anleger interessant sein. 

Die Nachfrage unter institutionellen Investoren nach der Anleihe, die auf einer Roadshow promotet wurde, überstieg das Ausgabevolumen um mehr als das Zweifache. Der Zinskupon der selbst börsennotierten Anleihe mit Laufzeit bis September 2024 liegt bei 0,50% pro Jahr. Wirecards Finanzchef Alexander von Knoop bezeichnet den Schritt des Konzerns als „ausgezeichnete Möglichkeit“.

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Ferrari oder Aston Martin: Welche ist die bessere Aktie?

von (mh)  /   11. September 2019, 14:34  /   unter Dividenden-Aktien, IPO & Börsengänge  /   Keine Kommentare

Beide Firmen stellen spektakuläre Autos her, doch Ferrari hat die deutlich bessere Aktie. Während die Luxuswagen von Aston Martin (WKN: A2N6DH) und Ferrari (WKN: A2ACKK) und deren PS-Zahlen gut verglichen werden könnten, sieht es bei den Geschäftszahlen anders aus. Unterschiedlicher könnten sich beide Unternehmen kaum entwickeln. 

So schnell wie die Autos beschleunigen, so rasant und stetig stieg die Ferrari-Aktie seit Börsendebüt an der NYSE im Oktober 2015 bei 52 US-Dollar. Zum IPO galt die Aktie unter Börsianern nicht gerade als Schnäppchen und wurde in den Monaten darauf eher ver- als gekauft. Bei der Aston-Martin-Aktie hält der Selloff nach IPO im Oktober 2018 an – es ging von 20 Euro auf aktuell 5 Euro.

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RIB Software: Sell-Off trotz Neuauftrags-News

von (mh)  /   10. September 2019, 13:11  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Neuer Auftrag für die RIB Software SE (WKN: A0Z2XN) von einem „führenden deutschen Bauunternehmen“: Laut heutiger Pressemitteilung wird die beliebte iTWO Smart Production Plattform von RIB Software in einer hochmodernen Produktionsstätte für das Bauwesen bei der „Industrieautomation sowie für den Einsatz des automatischen Lagersystems“ genutzt werden. Unter anderem soll die „industrielle Produktion für vorgefertigte Bauelemente“ volldigitalisiert werden. Bei der Baufsoftware von RIB Software handelt es sich im Grunde genommen um eine Architektur- bzw. Bautechnologie.

Für die RIB-Aktie geht es heute trotz Unternehmensnews -3,42% bergab auf 19,23 Euro. Wir bleiben dabei: Angesichts einer Marktbewertung von 1 Milliarde Euro bei Kursen um 19 Euro, fällt es schwer, die RIB-Aktie als Schnäppchen oder „billig“ einzustufen. So liegt beispielweise das KGV 2019e bei ambitionierten 60. Zu unserem umfassenden RIB-Update gelangen Sie hier.

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Varta-Aktie geht die Puste aus

von (mh)  /   10. September 2019, 12:28  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Plötzlicher Kursschock: Die Varta-Aktie (WKN: A0TGJ5) geht am Dienstag in eine Konsolidierung über. Die Kurse geben vom Tageshoch bei 90,00 Euro auf 83,30 Euro nach. Nun diskutieren Anleger darüber, ob das am 6. September erreichte Allzeithoch bei 91,30 Euro (intraday) das Ende der steilen Aufwärtsbewegung ist. 

Klar ist: Zum ersten Mal seit dem News-Zeitpunkt am 2. September bewegt sich die Varta-Aktie nicht in die unmittelbare, aber in die Nähe des Ausbruchsniveaus von 75,80 Euro. An diesem Tag teilte die Varta AG mit, die Produktionskapazität für LI-Batterien um die Hälfte zu erhöhen, um in Zukunft noch mehr für den attraktiven Boommarkt zu produzieren (wir berichteten). Eine Annäherung bzw. Unterschreiten dieser Marke sollte im Sinne eines intakten Ausbruchsversuchs vermieden werden.

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bet-at-home.com: Millionen-Nachzahlung angekündigt – was jetzt?

von (mh)  /   10. September 2019, 11:59  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Für Anleger in der bet-at-home.com-Aktie (WKN: A0DNAY) gibt es heute eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: Wie die bet-at-home.com AG am Montag nach Handelsende informierte, erwarten die österreichischen Steuerbehörden vom Online-Wettanbieter Körperschaftssteuernachzahlungen aus den Veranlagungszeiträumen 2013 bis 2018 in Höhe von 11,9 Millionen Euro. So werde laut bet-and-home.com die bislang angewandte Konzernverrechnung zwischen dem österreichischen Ableger des Konzerns und seinen Tochtergesellschaften von Behördenseite „nicht mehr in der bisherigen Höhe anerkannt“.

Die gute Nachricht: Der für das Berichtsjahr 2019 genannte steuerliche Mehraufwand in Höhe von 5,5 Millionen Euro soll durch voraussichtlich geringere Steuerlasten in Malta reduziert werden, sodass sich die Gesamtbelastung auf Konzernebene letztlich auf maximal 5 Millionen Euro belaufen dürfte. Das zu den „erfolgreichsten Glücksspielanbietern Europas“ zählende Unternehmen verfügt über operativ tätige Gesellschaften mit Sitz in Malta. Die bet-at-home.com-Aktie handelt an der Leitbörse XETRA am Dienstag mit leichten Abschlägen von -2,06% bei 52,30 Euro.

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Zalando: Rekordhoch in Sicht – Anleger schreien vor Glück

von (mh)  /   10. September 2019, 11:18  /   unter Small Caps  /   Keine Kommentare

Die zuletzt bärenstarke Zalando-Aktie (WKN: ZAL111) tastet sich nach der Kurshalbierung vor rund einem Jahr wieder heran an das 2018er-Hoch bei 49,87 Euro. Laut eigenen Angaben ist der Berliner Konzern „Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle“ und will das auch bleiben. 

Die am 1. August veröffentlichten Zahlen für das erste Halbjahr wiesen den größten Zuwachs an aktiven Kunden aus sowie den stärksten Ansturm auf die Online-Shopping-Webseite seit 2013. Das Bestellvolumen pro Kopf (260 Euro) wie auch die Bestellanzahl pro aktivem Kunden in einem Jahr (4,6) bewegen sich auf Rekordniveau. Da die erfreulichen Entwicklungen teils Hand in Hand gehen mit den Geschäftszahlen, ist die Aktie einen Blick wert.

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