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Jinko: „Sell on News“ trotz Rekordzahlen, oder steckt mehr dahinter?

von (mh)  /   23. März 2019, 8:05  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Nach Bekanntgabe der Zahlen geht die Jinko Solar-Aktie (WKN: A0Q87R) am Freitag in den Tiefflug. An der NYSE verbilligen sich die Anteilsscheine um -12,60%. Neben den Q4-Zahlen, die unter den Erwartungen liegen, dürfte der Rückgang auch mit dem „Sell on News“-Effekt und dem schwachen Gesamtmarkt zusammenhängen.

Jinko meldet für 2018 einen Rekord bei den Auslieferungen von Solarmodulen, die 11,4 Gigawatt (GW) erreichten – trotzdem gibt es einen Umsatzrückgang! Im Abschlussquartal von 2018 zeigte Jinko wieder ein Umsatzwachstum. Für das laufende Jahr erwartet der chinesische Global Player eine weitere Steigerung der Solarmodulauslieferungen auf 14 bis 15 GW. Wie sind die Zahlen zu werten?

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Wirecard: Das sind Statements vom Wirecard-Chef!

von (mh)  /   22. März 2019, 16:29  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Wirecard-Chef Markus Braun wendet sich am Freitag auf dem offiziellen Twitter-Kanal des Unternehmens via einer Videobotschaft an die Belegschaft des Online-Zahlungsdienstleisters. Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206) erlebt zum Wochenschluss einen ruhigeren Tag und handelt deutlich im Plus.

Am Anfang der knapp zweiminütigen Ansprache bezieht sich Braun auf die Bilanzmanipulationsvorwürfe gegen Wirecard, die der Wirecard-Chef „Behauptungen“ („allegations“) nennt und die „alle bekannt und adressiert“ („all known and addressed“) seien. Braun äußert sich dahingehend, dass er denke, dass Wirecard die Behauptungen „recht schnell beseitigen“ könne. Konkreter wird er, als er sagt, dass die Vorwürfe bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Klärung wären („very much in the process of being resolved“).

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Aixtron: 2019 als Übergangsjahr

von (mh)  /   22. März 2019, 14:06  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Aixtron-Aktie (WKN: A0WMPJ) profitiert am Freitag weiter von der positiven Entwicklung bei Micron Technology (WKN: 869020). Dessen Börsenwert verteuerte sich am Donnerstag um +9,6%. Der Grund für den größten Kurszuwachs seit mehr als einem Jahr ist das von Micron in Aussicht gestellte beschleunigte Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Dieses soll sich dank der Nachfrage durch Datencenter wieder beschleunigen, angetrieben durch den gesteigerten Kapazitätsbedarf von Cloud-Diensten. 

Die Entwicklungen bei Micron – einem der weltweit größten Hersteller von Speicherchips – sind wichtig für das Sentiment im Chipsektor und damit auch für Aixtron. Das Aachener Unternehmen hatte sich zwar im Zuge der Neustrukturierung 2017 vom Geschäft für Speicherchip-Anlagen getrennt, dennoch hängen auch die aktuell verkauften MOVCD-Lösungen eng mit der Chipindustrie zusammen.

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Clinuvel Pharmaceuticals: Die große Rallye kommt erst noch?

von (mh)  /   22. März 2019, 11:26  /   unter Biotech-Aktien, Small Caps  /   3 Kommentare

Die Aktie von Clinuvel Pharmaceuticals (WKN: A0JEGY) ist ein Paradebeispiel für Biotech- und Pharmapapiere, die Anlegern fantastische Gewinne bescheren und auch dafür, wie schnell Aktien aus diesem Sektor ihren Wert steigern können. Seit Anfang 2016 verzehnfachte sich der Wert an der australischen Heimatbörse!

Clinuvel stößt mit seinem Hauptprodukt Scenesse in eine Therapielücke vor, die bislang so von keinem Medikament abgedeckt wird. Der Kurs korrigiert nach dem Dauerlauf nun etwas, aber die nächsten Katalysatoren, die die Kursentwicklung wieder beschleunigen können, stehen unmittelbar vor der Tür.

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Aurora: Mischt bald Coca-Cola oder Pepsi mit?

von (mh)  /   21. März 2019, 18:08  /   unter Cannabis-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Cannabisindustrie ist wieder in aller Munde. Nach dem Engagement von US-Milliardär Nelson Peltz ist Aurora Cannabis (WKN: A12GS7) die derzeit heißeste Aktie in der Industrie. Aurora wird immer wieder mit großen Namen in Verbindung gebracht, während Canopy Growth (WKN: A2JQSC) oder Tilray (WKN: A2JQSC) bereits namhafte Unternehmen an ihrer Seite haben. 

Vor dem Hintergrund der neuesten Personalie – Peltz gilt als Insider der Food & Beverage Branche – erscheinen die Absichten von Aurora in einem neuen Licht. Es dürften auch die Spekulationsbewegungen in Richtung Akquisitionen sein, die den Aktienkurs gegenwärtig steigen lassen. Steigt hier bald ein ganz Großer ein?

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Wirecard: Jetzt droht der völlige Kollaps!

von (mh)  /   21. März 2019, 16:10  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Die Wirecard-Aktie (WKN:  747206) kann nach den neuesten Vorwürfen um eine mögliche Verwicklung hochrangiger Manager in umstrittene Transaktionen, die nun ins Visier der Ermittlungsbehörden  in Singapur geraten sind, das Kursniveau nicht halten und bricht im Tagesverlauf nach unten weg. Am späten Donnerstagnachmittag steht das Papier um rund -6% tiefer bei 101,05 Euro. 

Damit fällt die Wirecard-Aktie unter die Marke, bei der sie vor wenigen Tagen eine Unterstützung ausgebildet hatte. Nicht nur fundamental bzw. von der Nachrichtenlage ist Wirecard nun angeschlagen. Charttechnisch befördert sich die Aktie in eine ganz brenzlige Situation. Das bisherige Zwischentief markierte das Papier am 8. Februar bei 86,00 Euro. Leider erscheint dieses Niveau bald wieder denkbar.

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Wirecard: Jetzt kommt der Stein ins Rollen

von (mh)  /   21. März 2019, 11:39  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Die „Financial Times“ hat neue Details über die laufenden Ermittlungen in Singapur in Bezug auf mögliche Bilanzmanipulationen durch Wirecard (WKN: 747206) veröffentlicht. Nach Angaben der FT, die sich auf dem Blatt vorliegende Untersuchungsunterlagen der Polizei in Singapur beruft, hätten hochrangige Wirecard-Manager vier umstrittene Transaktionen mit einem Gesamtwert von 2 Millionen Euro genehmigt.

In diesem Zusammenhang fällt der Name von Wirecard-Vorstand Jan Marsalek, der von den Transaktionen aus dem März 2018 gewusst haben soll. Marsalek ist langjähriger Chief Operating Officer von Wirecard.

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Mologen: Jetzt auch noch das …

von (mh)  /   21. März 2019, 10:05  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Die Mologen-Aktie (WKN: A2LQ90) setzt ihren Abwärtstrend fort: Auf Xetra verbilligte sich ein Anteilsschein am Mittwoch auf 2,44 Euro. Auf Tradegate erreichte die Aktie gestern 2,33 Euro. Das markiert den tiefsten Stand seit über einem Monat.

Es ist nicht unüblich, dass die Aktie eines Unternehmens im Rahmen einer Kapitalerhöhung auf den Ausgabepreis zurückkehrt. Zur Erinnerung: Die neuen Aktien werden für je 2,10 Euro mit Bezugsrecht für Altaktionäre ausgegeben.

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Bayer: Dieser Vergleich mit BASF & Co. ist hochinteressant

von (mh)  /   20. März 2019, 13:44  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

In einem richtungsweisenden Glyphosat-Prozess um mögliche Schadensersatzzahlungen hat die Bayer-Tochter Monsanto eine Niederlage erlitten. Die Bayer-Aktie (WKN: BAY001) rutscht heute um bis zu -13,2% ab und markiert das Tagestief bei 60,49 Euro. Während die Bayer-Aktie seit dem Jahr 2000 ihren Wert nur um rund 10% gesteigert hat, konnte das BASF-Papier (WKN: BASF11) sich im gleichen Zeitraum verdreifachen. 

Hier müssen sich die Bayer-Verantwortlichen unangenehme Fragen gefallen lassen. Die neuen Entwicklungen werfen die Frage auf, ob mit Bayer erneut ein deutsches Unternehmen von den Amerikanern die Hosen ausgezogen bekommt. Die Übernahme von Monsanto durch Bayer war unter Aktionären auch unter dem Gesichtspunkt der Finanzierung sowie dem veranschlagten Wert für den US-Saatgutspezialisten ein Streitpunkt.

Einziger Wermutstropfen: Die Bayer-Aktie fällt nicht auf ein neues 12-Monats-Tief und damit aus charttechnischer Sicht nicht „ins Bodenlose“. Den Tiefpunkt hatte der Pharmawert am 27. Dezember bei 59,16 Euro. Was nicht ist, kann aber noch werden …

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Sixt gibt Vollgas: Internationalisierung lässt Gewinn sprudeln

von (mh)  /   20. März 2019, 12:30  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die bereits in mehr als 100 Ländern vertretene Sixt (WKN: 723132) kassiert dank der steigenden Internationalisierung Rekordgewinn nach Rekordgewinn. 2018 markierte das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte. Bessere Geschäfte im Ausland sorgen für einen Anstieg des Konzernumsatzes um 12,6% auf 2,93 Milliarden Euro.

Vor Steuern verdiente Deutschlands größter Autovermieter – seit 2018 ebenso „größter europäischer Mobilitätsdienstleister“ – 336,7 Millionen Euro. Das sind 17,2% mehr als in 2017. Beeindruckend ist das Gewinnwachstum vor allem vor dem Hintergrund des deutlich weniger gestiegenen Konzernumsatzes und der seit Jahren überproportionalen Gewinnentwicklung. Rechnet man den Anteilsverkauf am Carsharing-Unternehmen DriveNow an BMW ein, erzielte Sixt 2018 gar ein Vorsteuerergebnis von 534,6 Millionen Euro.

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