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Wirecard: BlackRock – wie oft denn bitte noch?

von (mh)  /   16. Juli 2019, 15:40  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206) rückt wieder in den Fokus von BlackRock. Nachdem der Top-3-Vermögensverwalter der Welt seinen Direktbestand an Wirecard-Aktien zuletzt auf 5,55% ausbaute, senkte BlackRock seine Position gemäß gestriger Stimmrechtsmitteilung auf 4,80% (Stand 10. Juli) an dem Fintech-Konzern unter der Leitung von Dr. Markus Braun. 

Wirecard meldet weiterhin fast im Wochenrhythmus neue Kooperationen, meist in wachstumsstarken Schwellenländern wie Indien oder südostasiatischen Staaten, oder informiert über Neuigkeiten bei Features seiner digitalen Zahlungstechnologie. Zuletzt gab es einmal mehr interessante Entwicklungen aus Indien zu berichten. Dort macht Wirecard gemeinsame Sache mit der YES Bank, der viertgrößten Bank des Landes im privaten Banksektor. Ziel ist es, alle Inderinnen und Inder, auch die in abgelegenen Gegenden, in das landesweite digitale Zahlungssystem (Aadhaar Enabled Payment System) einzubinden.

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Osram: Übernahme-Krimi spitzt sich zu

von (mh)  /   16. Juli 2019, 12:31  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Dramatische Wende im Übernahme-Krimi um Osram-Aktien (WKN: LED400): Der österreichische Sensor-Anbieter ams (WKN: A118Z8) bietet für Osram – aber nur ein paar Stunden lang und zieht sein Angebot wieder zurück. Nachbörslich erfuhr die Osram-Aktie am Montag nach Bekanntwerden des Angebots großes Kaufinteresse und sprang auf 35,10 Euro. Heute pendelt sie sich bei 33 Euro ein. 

ams offerierte Osram-Aktionären in seinem unverbindlichen Angebot 38,50 Euro pro Anteilsschein. Den Anfang im Wettbieten um den Leuchtmittelhersteller aus München machten am 3. Juli Bain Capital und The Carlyle Group, die gemeinsam ein verbindliches Übernahmeangebot zu 35 Euro pro Aktie einreichten (wir berichteten). Das Osram-Management unterstützte damals die Offerte der US-Finanzinvestoren.

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ProSiebenSat.1: 130%-Kurspotential laut US-Großbank

von (mh)  /   16. Juli 2019, 11:09  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Das freut Aktionäre von ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777): Die renommierte US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung der ProSiebenSat.1-Aktie auf einem Kursziel von 15,60 Euro belassen. Das Goldman-Zielniveau eröffnet ein Kurspotential von +20,18% vom aktuellen Kurs bei 12,98 Euro. Anlass zur Aktualisierung der Studie von Analystin Lisa Yang war eine Neueinstufung von sich herauskristallisierenden Trends auf dem Werbemarkt. 

Weitaus optimistischer ist J.P. Morgan, die den fairen Wert des MDAX-Papiers bei 30 Euro sehen – und damit +131% über dem jetzigen Kurs. Solche Potenziale dürften bei allen Aktionären und allen voran beim neuen italienischen Großaktionär für Freude sorgen (wir berichteten). Die von Silvio Berlusconi kontrollierte Mediaset – der TV-Marktführer in Spanien und Italien – besitzt 7,46% am ProSiebenSat.1-Konzern. Damit kann sich Mediaset bald über eine fürstliche Dividende freuen.

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Gerry Weber: Aktie halbiert sich – Dramatische Wende

von (mh)  /   16. Juli 2019, 10:08  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Gerry Weber hat eine Einigung mit Investoren erzielt – die Aktie (WKN: 330410) taucht daraufhin allerdings ab um bis zu -53,15% auf 0,14 Euro. Die Pläne sehen vor, dass die Investoren Robus und Whitebox für eine „nachhaltige finanzielle Sanierung“ 49,2 Millionen Euro in die Gerry Weber International AG pumpen. Die Investoren stellen damit die dringend benötigten liquiden Mittel bereit. 

Gleichzeitig will das Unternehmen die Umsetzung des Sanierungskonzepts fortsetzen. Zu den Maßnahmen der heute bekannt gegebenen Investitionsentscheidung gehört auch ein – unserer Meinung nach – „scharfer“ Kapitalschnitt gegenüber Altaktionären. Diese werden künftig nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, wenn überhaupt. Nachdem sich in den vergangenen Monaten wichtige Führungspersonen aus dem Umfeld des Gerry-Weber-Konzerns von ihren Anteilen trennten, wurden die Zukunftsaussichten der Aktie von vielen Beobachtern bereits als verhalten eingestuft.

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Bayer: Aufatmen nach neuer Gerichtsentscheidung

von (mh)  /   16. Juli 2019, 8:51  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Aufatmen bei Bayer (WKN: BAY001): Das Glyphosat-Urteil des US-Richters Vince Chhabria fällt mit 25,3 Millionen US-Dollar milder aus als die von einer Jury im März verhängte Strafe in Höhe von rund 80 Millionen US-Dollar. Chhabria bestätigte mit seiner Entscheidung, dass von seitens des Gerichts der glyphosathaltige Unkrautvernichter Roundup für die Krebserkrankung von Kläger Edwin Hardeman verantwortlich ist.

Eine deutliche Reduzierung der Summe war bereits im Vorfeld so erwartet worden. In einer Stellungnahme lobte Bayer das Urteil als „Schritt in die richtige Richtung“. Bayer ist weiterhin davon überzeugt, dass der Schuldspruch nicht der Beweislage entspreche. Der DAX-Konzern aus Leverkusen will Berufung einlegen.

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Epigenomics: Nach China-Schock – es gibt auch eine gute Nachricht

von (mh)  /   16. Juli 2019, 8:00  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Epigenomics (WKN: A11QW5) hat am Montag eine kleine Schreckensnachricht an Aktionäre zu überbringen: Wie das Unternehmen mitteilt, hat das chinesische „Patent Reexamination Department“ das Septin9-Patent des Anti-Krebsforschers in China für nur teilweise gültig erklärt. Aktien von Epigenomics sackten daraufhin ab und schlossen bei 1,745 Euro um -8,16% (Xetra) leichter. 

Epigenomics zufolge wurde das Septin9-Patent nicht für den Nachweis von hepatozellulärem Krebs anerkannt. Die gute Nachricht: „Für den Nachweis von Darmkrebs wurde das Patent insoweit anerkannt, als der Nachweis auf biologischen Proben basiert, die aus Zelllinien, histologischen Schnittpräparaten, Biopsien, paraffineingebettetem Gewebe, Stuhl, Kolonabfluss und Kombinationen daraus bestehen.“ Für Nachweise wiederum, die aus Körperflüssigkeiten wie beispielweise Blutplasma und Urin stammen, besitzt das Patent nach dem Urteil des „Patent Reexamination Departments“ keine Gültigkeit.

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Drägerwerk: Auf dem falschen Fuß erwischt

von (mh)  /   16. Juli 2019, 8:00  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Eine Ausnahmeerscheinung am deutschen Aktienmarkt ist derzeit Drägerwerk (WKN: 555063) dank der am Montag mitgeteilten optimistischeren Umsatzaussichten für 2019 – nachdem in den letzten Wochen zahlreiche börsennotierte Unternehmen hierzulande bei den Umsatz- und Gewinnerwartungen auf die Bremse drückten. 

Konkret erwartet Drägerwerk beim Umsatzwachstum für 2019 einen Anstieg zwischen 1,0 und 4,0% (währungsbereinigt) und liegt damit am oberen Ende der eigenen Prognose. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) soll sich weiterhin zwischen 1,0 und 3,0% des Umsatz bewegen. Die Aktie des MedTech-Ausrüsters aus Lübeck rutschte in einer ersten Reaktion deutlich ab auf bis zu 46,78 Euro, fing sich jedoch schnell wieder und schloss nahezu unverändert gegenüber dem Vortag bei 50,20 Euro.

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Steinhoff: Kaum Lichtblicke

von (mh)  /   15. Juli 2019, 17:18  /   unter Small Caps  /   Keine Kommentare

Der einstige Möbelgigant ist geschrumpft. Nicht nur trennte man sich von Konzernsparten, sondern auch der Kurs der Steinhoff-Aktie (WKN: A14XB9) verlor seit Bekanntwerden des Bilanzskandals vor weit mehr als einem Jahr -97%. Nun ist klar: Die Verluste steigen auch im ersten Geschäftshalbjahr weiter.

Auf der Umsatzseite steht ein Plus von 3% auf 6,8 Milliarden Euro. Ergebnisseitig schreibt der Möbelkonzern aber weiter rote Zahlen – vor Steuern -114 Millionen Euro und im fortgeführten Geschäft -356 Millionen Euro. Damit setzt sich die Serie schwacher Bilanzen fort. Zu allem Überfluss kommt nun auch noch Bewegung in eine andere Baustelle.

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Daimler: Das wollen Aktionäre jetzt hören

von (mh)  /   15. Juli 2019, 14:59  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

Aufmunternde Worte für Daimler aus Kanada: Die Royal Bank of Canada glaubt weiter an die Daimler-Aktie (WKN: 710000) und hat ihre Einstufung für den Wert auf 67 Euro belassen – ein Gewinnpotenzial von +43,6%. RBC-Analyst Tom Narayan hieß es in seinem Research-Update quasi für gut, dass der Großteil der Belastungen im zweiten Quartal sich auf einmalige Rückstellungen beziehe. Das sei auch der Grund gewesen für die moderaten Kursverluste der Daimler-Aktie am Freitag. 

Diese Annahme würden wir exakt so unterschreiben. Allerdings finden sich bei Daimler auch altbekannte Baustellen, die seit vielen Jahren bestehen. Dazu kommt eine mögliche Kursbremse in der Zukunft: Die von Daimler angekündigten milliardenschweren Investitionen in die Elektromobilität sollten nicht darüber hinweg täuschen, dass die Milliardengewinne aus dem Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren in den Augen der Börsianer inzwischen nicht mehr viel wert sind.

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Evotec: Super News für Aktionäre

von (mh)  /   15. Juli 2019, 13:09  /   unter Finanznachrichten  /   Keine Kommentare

News bei Evotec (WKN: 566480): Um die Stellung seiner branchenweit führenden iPSC-Wirkstoffforschungsplattform auszubauen, erweitert Evotec diese um Kompetenzen in der phänotypischen Wirkstoffentwicklung. Dazu wird von der Ncardia AG entsprechendes geistiges Eigentum übernommen ebenso wie ein bestehendes Portfolio aus iPSC-abgeleiteten Zellprodukten und ein 17-köpfiges Team. 

Evotec verfolgt mit der Nutzung seiner iPSC-Plattform eine hochkomplexe und äußerst vielversprechende Zellforschung. Sie ermöglicht die Wirkstoffforschung in zahlreichen Krankheitsfeldern auf Basis individueller Zellen realer Personen. Die auf der Plattform basierende Technologie erlaubt es, potenziell therapeutische Substanzen direkt in von der Krankheit betroffenen menschlichen Zellen zu testen. Daraus ergibt sich eine deutliche Verbesserung der Vorhersehbarkeit klinischer Testrunden. Der „Erfinder“ der Technologie, Shinya Yamanaka, dem es gelang, die weltweit erste iPS-Zellinie zu generieren, erhielt dafür den Nobelpreis – wussten Sie das?

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