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Der Rüstungselektronikhersteller Hensoldt mit Sitz in Taufkirchen bei München ist bekannt für seine fortschrittliche Radar-Technologie. Diese Radare werden zur Überwachung, Aufklärung, Flugsicherung und Luftverteidigung eingesetzt.
Außerdem produziert Hensoldt optische und optronische Geräte für militärische und zivile Sicherheitsanwendungen. Hauptkomponenten der Geräte sind Tagsichtkameras, Wärmebildgeräte, Restlichtverstärker und Laserentfernungsmesser. Diese Systeme werden auf diversen Plattformen für Luft-, Land-, See- und Weltraummissionen und zur Infrastruktur- und Grenzraumsicherung eingesetzt.
Kurz nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine wurde die Hensoldt-Aktie an der Börse die Story des Tages und schoss in der Spitze um +85% nach oben. Stand 17. März wird Hensoldt bei einem Kurs von 23,50 € mit rund 2,47 Milliarden € bewertet.
Bei der Vorlage seiner Zahlen für das abgelaufene Jahr 2020 vor dem Kriegsausbruch in der Ukraine übertraf der Rüstungselektronikhersteller seine eigene Prognose. Der Auftragseingang legte im Vergleich zum schwachen Corona-Jahr 2020 um ein Viertel auf 3,1 Milliarden € zu. Beim Umsatz steigerten sich die Taufkirchener um 22% auf 1,5 Milliarden €. Ertragsseitig drehte Hensoldt einen Verlust von -65 Millionen € im Vorjahr zu einem Gewinn von 66 Millionen €. Damit konnte das Unternehmen erstmals seit seinem Börsengang im September 2021 einen Überschuss verbuchen.
Einen großen Anteil an der positiven geschäftlichen Entwicklung bei Hensoldt hat der Standort Ulm. Zum einen ist dort das Milliardenprojekt Pegasus verortet – ein Aufklärungssystem, das der Konzern für die Bundeswehr entwickelt und überwacht. Für 200 Millionen € werden in Ulm auch Radare für 38 Eurofighter-Kampfflugzeuge produziert. Mit den elektronisch gesteuerten Radarstrahlen können die Kampf-Jets gleichzeitig mehrere Ziele beobachten.
In den USA will der Rüstungselektronikhersteller bald sein sogenanntes Passivradar verkaufen. Mit der Technik kann ein Kampfflugzeug gegnerische Tarnkappen-Jets aufspüren, ohne selbst als Radarstation entdeckt zu werden. Laut Vorstandschef Thomas Müller sind die diesbezüglichen Verhandlungen bereits weit fortgeschritten.
Für das laufende Geschäftsjahr 2022 hatte das Management bei der Bilanzvorstellung eine Woche vor dem Strategiewechsel der Bundesregierung infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine ein Umsatzplus von 15% angekündigt. Das operative Ergebnis (EBITDA) sollte um 9 bis 15% steigen. Angesichts des unverhofften Geldsegens aus Berlin mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden € für die Verteidigung dürften die kurz- und mittelfristigen Prognosen von Hensoldt jedoch nun deutlich üppiger ausfallen.
Viele Staaten in Europa werden angesichts der russischen Bedrohung wohl deutlich mehr in militärische Sensortechnik investieren müssen, um mit den Vereinigten Staaten auf Augenhöhe zu kommen. Hensoldt winken somit allein für sein Super-Radar neue Milliardenaufträge.
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