Neothetics vor Merger: Bis Januar winken hohe Kursgewinne!

von (as)  /   30. Oktober 2017, 17:13  /   unter Aktien, Nasdaq, Technologie, Top-Stories  /   Keine Kommentare

Unsere „Merger-Plays“ im Biotechsektor sind mittlerweile schon legendär und versprechen zumeist außergewöhnliche Kursgewinne in überschaubarem Zeitrahmen. Zuletzt konnten mit unserem Tipp Inotek Pharmaceuticals fast +300% Profit eingefahren werden. Zuvor waren es rund +300% mit Albireo Pharma, +200% mit CombiMatrix, über +100% mit KalVista Pharmaceuticals und knapp +70% mit Alpine Immune Sciences.

Neothetics (WKN: A12FSG) ist unsere nächste „No-Brainer“-Spekulation aus der Branche. SD-Nutzer konnten bei der Aktie schon vor zwei Wochen fette Gewinne mitnehmen, als der Wert innerhalb eines Tages und im Zuge des erstmaligen SD-Einstiegs um über +200% in die Höhe schoss. Mittlerweile ist der Kurs wieder auf ein Niveau abgekühlt, auf dem ein erneuter Einstieg mehr als verlockend erscheint. Ebenso wie bei den eingangs aufgeführten Kursraketen wird es auch bei Neothetics aller Voraussicht nach zu einem Merger kommen. Wir verraten, weshalb spätestens bis Januar zumindest +70% Kursgewinn winken.

Dieser Merger wird fett!

Im Januar soll Neothetics mit der bislang privaten Evofem Biosciences aus San Diego fusionieren. „Evofem ist positioniert, um ein führender Anbieter von Gesundheitslösungen für die Frau mit einem stark benötigten und wahrlich differenzierten Angebot zu werden“, heißt es in der Selbstbeschreibung. An vorderster Front steht ein neues Verhütungsmittel, das nach Ansicht des großen US-Wirtschaftsmagazins Inc.com „der größte Durchbruch in der Geburtenkontrolle seit den 1960ern“ werden könnte.

Das Produkt durchläuft aktuell bereits die zweite klinische Phase 3 und ist somit nicht mehr allzu weit von einer möglichen Zulassung entfernt. Eine erste Phase-3-Studie hatte bereits Wirksamkeit und Sicherheit belegt, wurde seitens der FDA aber nicht akzeptiert, da wider Erwarten zu viele Probandinnen außerhalb der USA getestet wurden. Wir gehen stark davon aus, dass dieser Fehler nicht noch einmal passiert.

Evofems „Amphora“ soll schon bald den Multi-Milliarden-Markt der Verhütungsmittel aufmischen

Allein in den USA wird der Markt für Verhütungsmittel auf 6,6 Milliarden Dollar beziffert. Frauen haben derzeit kaum eine Wahl, sofern sie die Einnahme von teilweise schädlichen Hormonen vermeiden, aber dennoch die Kontrolle behalten wollen. Die bekannten Anti-Baby-Pillen müssen zudem täglich eingenommen werden, damit sie überhaupt ihre Wirkung erzielen können. Evofems „Amphora“-Gel wird als die Lösung gehandelt, auf die Frauen seit Ewigkeiten gewartet haben.

Amphora soll als Over-the-counter-Produkt ohne Verschreibungspflicht in den Handel gelangen und von Frauen nur bei Bedarf, sprich vor einem möglichen sexuellen Ereignis, verwendet werden. Das hormonfreie Gel, das über einen intuitiven, vorgefüllten Spender in die Scheide gegeben wird, soll darüber hinaus auch vor diversen Infektionen schützen. Hierzu hat Evofem weitere Studien abgeschlossen; neue sind in Planung.

Bei Evofem sitzt mit Saundra Pelletier ein bekanntes Gesicht im Bereich Frauengesundheit im Chefsessel

Operativ angeführt wird Evofem mittlerweile von Saundra Pelletier als CEO. Wenn Sie ihren Namen googeln oder Videobeiträge mit ihr auf YouTube suchen, werden Sie staunen. Pelletier ist unter anderem Gründerin der Gesundheitsorganisation WomanCare Global. Ihr Plan ist es, Amphora nicht nur in den Mega-Märkten auszurollen, sondern global inklusive afrikanischen Entwicklungsländern. Pelletier und ihr Team sind ebenso hochkarätig wie Evofems Investoren.

Invesco investiert zu 2,07 USD je Aktie, Star-Fondsmanager Woodford an Bord

Laut Angaben von Crunchbase.com wurden allein in den letzten zwei Jahren über 60 Millionen USD in Evofem investiert. Mit von der Partie ist ein Fonds vom britischen Investmentstar Neil Woodford. Woodford wollte Evofem bereits 2015 in London an die Börse bringen und 200 Millionen Dollar einsammeln. Da seinerzeit aber gerade der tiefe Fall des Valeant-Konzerns die ganze Branche herunterzog, wurden die Pläne verworfen. Jetzt soll der Börsengang durch die Hintertür erfolgen – per Merger mit Neothetics.

Neil Woodford gilt als einer der bekanntesten und erfolgreichsten britischen Fondsmanager

Wer das Merger Agreement zwischen Evofem und Neothetics aufmerksam studiert hat, wird schnell feststellen, dass die derzeitigen Kurse um 1,20 USD eine seltene Einladung zum Geldverdienen darstellen:

The parties determined the exchange ratio in the merger agreement by assuming $171,400,000 in value of Neothetics common stock will be issued to the Evofem Biosciences stockholders in the merger with $28,600,000 in value of common stock being retained by the Neothetics stockholders, in each case immediately prior to the Invesco financing. On a pro forma basis after giving effect to both the number of shares of Neothetics common stock issued in the merger and the number of shares of Neothetics common stock issued to Invesco in the Invesco financing, current Neothetics stockholders will own approximately 13% of the combined company and current Evofem Biosciences stockholders, including Invesco, will own approximately 87% of the combined company. The transactions have been approved by the board of directors of both companies. The merger is expected to close in January 2018, subject to the approval of the stockholders of each company as well as other customary conditions.

Der börsennotierten Neothetics wurde demnach ein Wert von 28,6 Millionen Dollar zugerechnet. Bei einem Kurs von 1,20 USD ist das Unternehmen jedoch aktuell noch viel günstiger zu haben, da es mit einer Bewertung von lediglich 16,6 Millionen Dollar gehandelt wird. Eine Diskrepanz zwischen Merger-Bewertung und tatsächlichem Börsenwert ist nicht unüblich, jedoch sind mehr als +70% Differenz außergewöhnlich viel und in diesem Fall zudem noch völlig unbegründet.

Die Woodford-Fonds lassen für gewöhnlich die Kasse der Anleger klingeln

Denn: Mit Invesco hat eine der zehn größten bankenunabhängigen Investmentgesellschaften der Welt zugesagt, unmittelbar nach Transaktonsabschluss Anteile im Wert von 20 Millionen Dollar an der dann börsennotierten Evofem zu zeichnen – auf obiger Bewertungbasis, zu 2,07 USD je Aktie! Mit anderen Worten: Wir erhalten die Anteile aktuell weit unter jenem Preis, den die Profis bereit sind zu zahlen. Eine seltene Ausnahmesituation, bei der man nicht einfach nur zuschauen sollte!

Das kombinierte Unternehmen soll nach der Invesco-Finanzierung laut Merger-Vereinbarung einen theoretischen Wert von 220 Millionen Dollar aufweisen – fast 100 Millionen mehr als es beim derzeitigen Kurs der Fall wäre! Wir erwarten, dass diese Diskrepanz alsbald ausgeglichen wird.

Das Geld liegt mal wieder auf der Straße

Aufgrund der Finanzierungszusage des fast eine Billion Dollar schweren Vermögensverwalters Invesco sehen wir für die Neothetics-Aktie wenig Risiko bei einem kurzfristigen Kurspotenzial von zumindest +70%. Mittelfristig dürften Invesco und Woodford dafür sorgen, dass Evofem bei weiteren institutionellen Schwergewichten auf großes Interesse stößt und hier eine Milliarden-Company heranwächst.

SD-Leser nutzen die Faktenlage erneut gnadenlos aus und positionieren sich für die nächsten Kursgewinne mit Ansage!

Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Neothetics und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: sharedeals.de/haftungsausschluss.

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